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Der BenQ GV1 mini Beamer im Test, klein aber oho?

Mit dem GV1 hat BenQ einen recht ungewöhnlichen Beamer auf den Markt gebracht. Mini Beamer sind an sich nichts Neues und gerade im geschäftlichen Umfeld durchaus verbreitet.

Allerdings richtet sich der GV1 klar eher an den Heimnutzer, der einen Beamer für gelegentliche Events wie ein Sportereignis oder einen kleinen Kino Abend mit Freunden sucht, ohne gleich ein großes stationäres Setup aufzubauen.

Dementsprechend ist der BenQ GV1 mit knapp unter 400€ auch recht fair preislich angesetzt.

Allerdings gibt es so ein paar Fragezeichnen. Reichen die 200 Lumen die der GV1 leisten soll und wie steht es um die Auflösung von nur 854×480 Pixeln?

Diese Fragen wollen wir doch einmal in einem Test klären!

An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen des GV1 für diesen Test.

 

Der BenQ GV1 Beamer im Test

Der BenQ GV1 ist ein mini Beamer. Dieser ist nicht für einen Einsatz im Wohnzimmer oder allgemein einer großen Leinwand gedacht, sondern eher als semi-portables Gerät für Partys oder kleine „Events“.

Dies sollte auch gleich klar sein wenn man den GV1 sieht. Ich will den Beamer nicht als winzig einstufen, aber dieser ist schon sehr kompakt. Hinzu kommt eine sehr untypische Form für einen Beamer. Der GV1 ist mit rund 15,5 cm recht hoch, aber mit 8 x 8 cm recht schmal.

Optisch hat BenQ einen klasse Job gemacht! Der Beamer ist größtenteils in einem silbernen Kunststoff gehalten, welcher über Perforierungen verfügt. Dabei ist das Gehäuse allerdings in zwei geteilt. Der untere Teil ist der „Körper“, welcher die Elektronik, Akku und auch die Lautsprecher beherbergt, der obere Teil ist der „Kopf“ in welchem der eigentliche Beamer inklusive Linse angebracht ist.

Dieser Kopf lässt sich beim GV1 ein wenig im Winkel verstellen, so dass Ihr den Beamer nach Euren Vorstellungen ausrichten könnt. Abseits davon gibt es allerdings keine Ergonomie Optionen, wie einen optischen Zoom.

Die Steuerungstasten des BenQ GV1 sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden sich drei Touch Tasten und eine reguläre Taste, welche unter anderem als Einschalter dient. Natürlich legt BenQ aber auch eine kleine Fernbedienung im Apple TV Style bei.

Wie steht es um die Anschlüsse des GV1?

Der GV1 besitzt lediglich einen Netzteilanschluss und einen USB C Port. Der USB C Port kann für das Bildsignal genutzt werden. Zusätzlich besitzt der GV1 allerdings auch integriertes Bluetooth und WLAN. Via Bluetooth lässt sich der GV1 als Bluetooth Lautsprecher nutzen, via WLAN können hingegen auch Bildsignale übertragen werden.

Da der GV1 auch für den portablen Einsatz gemacht ist, hat BenQ einen Akku integriert. Dieser soll laut BenQ 3,5 Stunden halten, was aber natürlich stark auf die eingestellte Helligkeit ankommt.

Bonuspunkte gibt es für den Lieferumfang, in welchem sich neben dem Beamer, Netzteil und Fernbedienung auch eine kleine Tasche und ein USB C Kabel befindet.

 

Feature und Funktionen

Starten wir in den eigentlichen Test mit der Frage was denn der BenQ GV1 so alles kann. Der GV1 verfügt leider nicht über HDMI, dafür aber über USB C. Hierdurch ist es aber leider nicht möglich eine reguläre Spielekonsole (auch nicht die Switch) an den Beamer anzuschließen.

Theoretisch müsste ein USB C auf HDMI Adapter auch am GV1 funktionieren, aber leider habe ich gerade solch einen nicht vorrätig.

Was Ihr aber direkt mit dem GV1 verbinden könnt, sind Computer/Notebooks. Habt Ihr beispielsweise ein Apple MacBook Pro mit USB C oder ein Dell XPS, dann könnt Ihr das Notebook direkt mit dem Beamer verbinden und traditionell nutzen.

Selbiges funktioniert auch mit vielen Smartphones, die über einen USB C Port verfügen! Hier wird dann das Smartphone Display gespiegelt.

Allerdings benötigt Ihr dafür nicht einmal zwingend ein Kabel. Habt Ihr den BenQ GV 1 mit Eurem WLAN verbunden, dann könnt Ihr auch kabellos Medien von Eurem Smartphone auf diesen streamen.

In meinem Test hat dies sowohl mit IOS „Apple“ Geräten tadellos funktioniert, wie aber auch mit Android Smartphones. BenQ nutzt hier für die Apple Seite Airplay (Video und Ton!) und für die Android Seite Chromecast.

So könnt Ihr problemlos Medien wie Videos (lokal, Youtube usw.) problemlos auf den Beamer senden.

Alternativ könnt Ihr auch direkt einige Medien auf dem BenQ GV1 schauen. BenQ scheint hier als Grundlage für seine Benutzeroberfläche Android zu nutzen. Es gibt zwar keinen Google Play Store auf dem GV1, aber „Aptoide“. Aptoide (nein hatte ich zuvor auch nicht von gehört) ist eine Art alternativer Google Play Store, welcher für die Bedienung via Fernbedienung optimiert ist und auch viele TV Apps anbietet.

Selbst Netflix und der ein oder andere „große“ ist hier zu finden, verlassen solltet Ihr Euch darauf aber nicht. Amazon Prime konnte ich nicht finden. Auch sind die Apps teilweise semi-gut optimiert. Bei Netflix scheint es sich auch nur um eine Web App zu handeln, welche sich via Fernbedienung nur bedingt steuern lässt.

Ich würde hier eher raten Media vom Smartphone aus einfach an den GV1 zu senden, dies funktioniert sehr unkompliziert und meist schneller.

 

Die Bildqualität

Auf dem Papier ist der BenQ GV1 mit 854×480 Pixeln Auflösung und 200 Lumen wirklich wenig beeindruckend! Damit hat dieser nicht mal eine HD Auflösung, was eigentlich im Jahr 2019 ein No Go ist.

Praktisch ist dies aber nur die halbe Wahrheit. Der GV1 bietet ein klares und durchaus „scharfes“ Bild, allerdings ab einer Größe von sagen wir mal 1,5 Metern kann man die Pixel zählen. Nein das Bild ist nicht verwaschen! Kanten usw. werden hart und Klar dargestellt, was die niedrigere Auflösung fast etwas verschleiert. Oftmals verbindet man Auflösung mit reiner Schärfe, dies ist aber nicht ganz richtig. Rundungen wirken beim GV1 recht kantig, gerade bei Text, aber gerade Linien sind gestochen scharf. Allgemein ist die subjektive Schärfe beim GV1 höher als bei einigen 720P „billig Beamern“

Auf ca. 70 Zoll

Hier kommt es etwas darauf an wie verwöhnt Ihr seid. Gerade bei einer fließenden Bewegung (einem Film) fällt dies doch ein gutes Stück weniger auf als bei Text. Seid Ihr aber Tag für Tag einen 4K Fernseher und 4K Material gewohnt, dann ist dies schon ein kleiner Kulturschock.

Ich würde den BenQ GV1 nicht als meinen primären Beamer nutzen! Allerdings bei einer Fußball WM oder im Kinderzimmer für etwas Stimmung zu sorgen, passt das Bild völlig.

Zumindest so lange es dunkel genug ist. 200 Lumen sind in einem dunklen Raum in der Regel ausreichend.

Hier kommt es aber wie bei der Auflösung stark auf die von Euch gewünschte Bildgröße an. Bei 20 Zoll ist das Bild natürlich sehr scharf und auch sehr hell, ausreichend hell, dass ein Raum nicht mal groß abgedunkelt werden muss.

Bei 100 Zoll verteilt sich das Licht auf deutlich mehr Fläche und es wird absolute Dunkelheit benötigt.

So als maximale Diagonale des Bildes würde ich +- 1,5 Meter empfehlen. Darüber hinaus wird das Bild recht dunkel, selbst bei einem perfekt abgedunkelten Raum. Wenn die Bildqualität absolut zweitranig ist, würde auch noch etwas mehr gehen.

Bedenkt auch dass die maximale Helligkeit nur im Netzbetrieb erreicht wird. Im Akkubetrieb reduziert diese sich etwas. Der Unterschied ist mit einem aktiven Öko Modus zu vergleichen.

Was Farben und auch Kontraste angeht, bin ich sehr zufrieden mit GV1. Hier merkt man, dass es sich um ein neueres Modell handelt. Von Haus aus sind die Farben recht lebendig eingestellt, was wie ich finde ganz gut zum GV1 passt.

Auf Wunsch lassen sich die Farben aber auch auf ein normales Level herunterdrehen. Hier bietet der GV1 diverse Profile.

Aber generell sind die Farben und Kontraste auf dem Level eines absoluten Top Beamers!

Bei einem Beamer sind die Einschaltzeiten oftmals nicht ganz unwichtig. Der BenQ GV1 nutzt hier das Smartphone Prinzip. Schaltet Ihr diesen normal aus, geht er nur in einen Standby Modus. Aus diesem erwacht der GV1 innerhalb von 2-4 Sekunden!

 

Lautstärke und Lautsprecher

Im BenQ GV1 steckt wie in jedem Beamer auch ein Lüfter. Diesen würde ich als mittel laut einstufen. In einem komplett leisen Raum ist der GV1 auf eine Distanz von 0-2,5 Meter mit einem leisen, aber auch nicht penetranten Surren zu hören.

Habt Ihr einen Film laufen, dann geht dieses Surren meist komplett unter, da ja die Lautsprecher im selben Gehäuse stecken.

Von den Lautsprechern im GV1 muss ich allerdings gestehen etwas enttäuscht zu sein. Diese sind auf dem Level von guten Notebook Lautsprechern, aber etwas dumpf und auch nicht übermäßig bassstark.

Ausreichend ja, aber auch nicht überragend. Leider besitzt der Beamer keinen Audio Ausgang, aber Ihr könnt einen Bluetooth Lautsprecher mit diesem koppeln, was gut funktionierte und die Klangschwäche behebt.

 

Fazit

BenQ hat mit dem GV1 einen sehr spannenden und durchaus außergewöhnlichen Beamer im Sortiment. Wie meist bei etwas außergewöhnlichen Produkten ist allerdings der GV1 auch nichts für jeden!

Der BenQ GV1 ist kein „Heimkino“ Beamer und sollte dafür auch nicht bedingt eingesetzt werden. Der GV1 ist eher der Beamer für „Special-Events“, wie eine Fußball Weltmeisterschaft, der Season Start Eurer Lieblings TV Serie usw. Also besondere Momente wo man gerade mal ein etwas größeres Bild auspacken will und das gegebenenfalls auch außerhalb des Wohnzimmers (Hobbyraum, Kinder/Jugendzimmer, Küche, Büro usw.).

Hier macht der GV1 auch einen guten Job! Dieser ist wunderbar handlich und ist, gerade was die Software und Feature angeht, gut ausgestattet. So funktioniert beispielsweise das WiFi Streaming 1a, sowohl von Android wie auch IOS Geräten. Diese Konnektivität ist allgemein eine der größten Stärken des GV1!

Bei der Bildqualität kommt es aber durchaus etwas auf Eure Ansprüche an. 854×480 Pixel sind grenzwertig, aber meist ausreichend um ein Fußballspiel oder ähnliches genießen zu können.

Ähnliches gilt für die Helligkeit. 200 Lumen erfordern schon ein starkes Abdunkeln eines Raums, sofern man ein etwas größeres Bild wünscht. Dies gilt natürlich nicht bei +-20 Zoll, wo 200 Lumen mehr als ausreichend sind, selbst in einem nicht abgedunkeltem Raum.

Kurzum sucht Ihr einen portablen und handlichen „Gelegenheits-Beamer“, dann macht der BenQ GV1 einen guten Job! Wollt Ihr allerdings den Beamer wirklich regelmäßig nutzen, dann würde ich zu einem größeren Modell raten. Hier hat BenQ bereits für unter 500€ einige nette Modelle im Angebot, auch wenn diese nicht so gut vernetzt sind wie der GV1.

BenQ Mini Beamer GV1 mit Bluetooth Lautsprecher, WLAN, HDMI auf...

  • Sehr gute Bildqualität (Farbe, Kontraste,…) ……
  • Recht Leise
  • Sehr umfangreiche Software und Verbindungsmöglichkeiten (Airplay usw.)
  • Schickes Design
  • USB C
  • Android Basis 
  • ……Auflösung aber eher schwach
  • Kein HDMI

 

Die Xiaomi Mi AirDots Pro im Test, true wireless Ohrhörer mit ANC zum fairen Preis!

Die Mi AirDots Pro sind Xiaomis Flaggschiff Ohrhörer, welche auch noch recht frisch auf dem Markt sind. Diese sollen natürlich mit einem klasse Klang wie aber auch ANC punkten können.

ANC, also aktives Noise Cancelling, ist bei Bluetooth Ohrhörern etwas sehr Seltenes, gerade bei komplett kabellosen Modellen.

Dies sorgt allerdings auch dafür, dass die Mi AirDots Pro mit rund 120€ nicht ganz billig sind.

Dennoch wollen wir den Ohrhörern doch einmal eine Chance im Test geben zu überzeugen. Vor allem, dass diese mittlerweile auch regulär auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Von daher können die Mi AirDots Pro von Xiaomi im Test überzeugen?

 

Die Xiaomi Mi AirDots Pro im Test

Xiaomi hat sich in den letzten Jahren durchaus etwas gewandelt. Von einem reinen Nischenunternehmen für „Kenner“ zu einem Unternehmen welches durchaus den Massenmarkt bedient.

Dies merkt man auch den Produkten an. So werden die Xiaomi Mi AirDots Pro in einer durchaus schicken Verpackung geliefert, welche so in einem Elektromarkt stehen könnte.

Auch die Ohrhörer selbst wirken sehr wertig gemacht! Ja man sieht diesen durchaus einen gewissen „Apple Einfluss“ an, aber im Großen und Ganzen ist das Design ausreichend eigenständig.

Lediglich die, ich nenne sie mal Tropfenform, ist klar von den Apple Airpods inspiriert. Tropfenform bedeutet in diesem Fall, dass die Ohrhörer selbst relativ klein gehalten sind, aber am unteren Ende eine kleine „Röhre“ besitzen.

Diese Röhre hängt beim Tragen so grob auf der Höhe des Ohrläppchen. Diese Form hat durchaus ihre Vorteile. Der Schwerpunkt der Ohrhörer ist an sich recht angenehm und die Form ist sehr massenkompatibel, da der Teil in Euren Ohren recht klein ist. Dies fällt gerade im Vergleich zu Ohrhörern wie den Sennheiser Momentum True Wireless auf, welche signifikant breiter sind.

Im Gegenzug sind die AirDots Pro von außen etwas auffälliger in Euren Ohren.

Was die Optik angeht dominiert bei den AirDots Pro allerdings die Schlichtheit. Die Ohrhörer sind komplett aus einem weißen Kunststoff gefertigt. Lediglich auf der oberen Rückseite gibt es eine gefräste Textur und einen silbernen Akzent-Ring.

Auf ein ähnlich schlichtes Design setzt auch die Ladebox, welche selbstverständlich beiliegt. Diese ist komplett aus einem matten weißen Kunststoff gefertigt und besitzt lediglich eine Taste und einen USB C Ladeport. Letzter setzt sich so langsam auch beim Zubehör durch, was mich durchaus freut.

Der Akku in der Ladebox ist leider aber mal wieder etwas klein geraten. Dieser kann die Ohrhörer ca. 2-3 mal vollständig aufladen. Dies ist soweit okay, aber hier wäre auch mehr gegangen.

Insgesamt kommen die AirDots Pro auf rund 8-10 Stunden Laufzeit.

Qualitativ gefällt mir die Ladebox sehr gut! Diese wirkt sehr schön massiv und auch die Magnet sind angenehm stark. Letztere dienen um den Deckel geschlossen zu halten, wie auch die Ohrhörer in der Box zu fixieren.

Wie bei den meisten TWS Ohrhörern erkennen zudem die Ohrhörer wenn diese in der Ladebox sind und schalten sich dementsprechend aus bzw. ein wenn sie herausgenommen werden.

Für eine erweiterte Steuerung müsst Ihr dann aber Touch nutzen. Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich eine Touch sensitive Oberfläche.

An sich bin ich nicht der größte Fan von Touch Oberflächen bei Ohrhörern, aber bei TWS Ohrhörern ist dies durchaus ein Vorteil. Tasten sind hier meist eher nervig.

Interessant ist das die Mi AirDots Pro über die Transportbox mit Eurem Smartphone gekoppelt werden. Auch ich musste um dies herauszufinden erst in die Anleitung schauen.

 

ANC

Die Xiaomi Mi AirDots Pro besitzen ein aktives Noise Cancelling! Dies ist bei Ohrhörern etwas sehr Seltenes.

Beim aktiven Noise Cancelling wird von den Ohrhörern Außengeräusche aktiv ausgeglichen. Hierfür müssen die Mikrofone in den Ohrhörern die Umgebungsgeräusche aufnehmen und passende Schallwellen generieren um diese auszugleichen. Dies ist ein sehr komplexes Verfahren, sofern man dies auch gut machen möchte.

So gelingt dies auch den Xiaomi Mi AirDots Pro eher so mittelmäßig gut. Tiefe Geräusche wie von Motoren werden in der Tat gut reduziert und teilweise sogar komplett entfernt. Dabei gibt es auch kein stärkeres Rauschen oder Ähnliches.

Stimmen und hellere Geräusche werden ebenfalls ein Stück weit gedämpft, aber dies deutlich weniger als bei „großen“ Kopfhörern.

Von daher würde ich das ANC bei den Mi AirDots Pro als netten Bonus und auch in vielen Situationen als angenehm bezeichnen, aber ich würde mir die Ohrhörer nicht nur dafür kaufen.

 

Tragekomfort

Die Xiaomi Mi AirDots Pro sind an sich angenehme Ohrhörer. Dies liegt vor allem an der Form. Die Mi AirDots Pro sind nicht zu groß oder zu klein. Diese werden hierdurch in 99% aller Ohren problemlos passen. Auch die Passform ist von Xiaomi gut gewählt!

Etwas gewöhnungsbedürftig sind lediglich die „Röhrchen“ welche auf Höhe der Ohrlappen hängen. Praktisch haben diese mich allerdings so gut wie gar nicht gestört und wenn dann eher optisch.

Wenn es einen Kritikpunkt beim Tragen der Xiaomi Mi AirDots Pro gibt, dann eher der Halt. Dieser ist im Alltag völlig okay. Aber gerade für Sportler gibt es Ohrhörer welche sich noch besser in Euren Ohren verkeilen. Hier würde ich aber sagen kommt Ihr während des Sports mit normalen In-Ears klar, dann auch mit den Xiaomi.

Dank IPx4 macht auch etwas Schweiß oder Regen diesen nichts.

 

Klang

Kommen wir zum vermutlich interessantesten Punkt, dem Klang.

Starten wir hier wie üblich mit den Höhen. Die Mi AirDots Pro besitzen klare und sehr saubere Höhen. Diese sind allerdings tendenziell etwas wärmer angehaucht. Erwartet Ihr einen besonders leichten und brillanten Klang, dann werdet Ihr enttäuscht. Allerdings sind die Mi AirDots Pro auch nicht dumpf oder matt. Diese haben gerade genug „Höhen“ um klar und sauber zu klingen.

Dementsprechend sollte es nicht überraschen, dass die Mitten der Ohrhörer etwas ausgeprägter ausfallen. Nein ich würde diese nicht als angehoben bezeichnen, aber diese wurden auch nicht abgesenkt. Die Xiaomi verhalten sich hier recht neutral. Hierdurch wirken die Ohrhörer aber sehr schön voll und Stimmen kommen gut zur Geltung, gerade wenn diese etwas wärmer sind.

Als die größte Stärke der Mi AirDots Pro würde ich aber den Bass bezeichnen. Dieser ist durchaus ein stückweit angehoben, aber auch nicht übertrieben. Musik klingt ausgesprochen satt und lebendig, aber der Bass dominiert auch nicht völlig. Hier Xiaomi eine wirklich schöne Balance gefunden! Dabei ist der Bass nicht nur kräftig, sondern auch qualitativ völlig in Ordnung! Selbst der Tiefgang ist für Ohrhörer der 100€ tadellos.

Unterm Strich kann man also durchaus sagen Xiaomi hat beim Klang einen klasse Job gemach! Es macht sehr viel Spaß die Xiaomi Mi AirDots Pro zu nutzen. So viel, dass ich vielleicht sogar auf diese für den Alltag wechsele (von den „großen“ Sennheiser Momentum True Wireless), was wie ich denke einiges aussagt.

Hinzu kommt eine überdurchschnittliche Detail-Wiedergabe und „Sauberkeit“ im Klang, erstaunlicherweise dies gerade in Kombination mit IOS Geräten. Die Mi AirDots Pro unterstützen den AAC Codec, welcher gerade unter IOS ein gewisser Vorteil sein kann. Unter Android ist aber AAC teilweise sogar eher ein Nachteil und oftmals dem SBC Codec unterlegen.

Allerdings im Falle der Mi AirDots Pro konnte ich keinen schlechteren Klang unter Android beobachten, was auch bei Xiaomi (einem Android Hersteller) merkwürdig wäre. Ein Grundrauschen konnte ich eben so wenig ausmachen.

Was die räumliche Darstellung angeht, zeigen sich die Mi AirDots Pro unspektakulär. Diese ist ordentlich, aber blöd gesagt auf einem Level wie man diese bei 100€ Ohrhörern erwarten darf.

Probleme mit der Verbindung hatte ich keine! Ganz im Gegenteil, die Signalstärke der Mi AirDots Pro ist klar als überdurchschnittlich zu bezeichnen. In diesem Punkt sind die Ohrhörer sogar mit die besten Modelle die mir bisher begegnet sind.

Durchschnittlich ist wiederum die maximale Lautstärke. Diese ist mehr als ausreichend und auch vermutlich höher als jeder Ohrenarzt empfehlen würde, aber auch nicht brüllend laut.

 

Fazit

Voll empfehlenswert! Anders kann das Fazit zu den Xiaomi Mi AirDots Pro nicht lauten. Für einen Preis von +- 120€ (zum Zeitpunkt des Tests, mittlerweile deutlich günstiger!) sind dies sehr gute „TWS“ Bluetooth Ohrhörer und es wird sehr schwer sein etwas besseres auf dem Markt zu finden für das Geld.

Die größte Stärke der Mi AirDots Pro ist die alltags Tauglichkeit. Die Transportbox ist qualitativ hervorragend und die Magneten schön stark. Eine gute Transportbox ist bei komplett kabellosen Ohrhörern wichtig! Hier holen sich die Ohrhörer schon mal fast die volle Punktzahl.

Auch das automatische Ein- und Ausschalten funktioniert absolut tadellos, genau wie die generelle Steuerung, wenn man sich einmal die Touch Gesten eingeprägt hat.

Nicht ganz unwichtig ist natürlich auch der Klang. Hier können die Xiaomi Mi AirDots Pro mit einem kräftigen, aber dynamischen Klang überzeugen. Gerade wenn Ihr einen Hauch mehr Bass mögt, werdet Ihr viel Freude an den Ohrhörern haben!

Dabei besitzen diese aber nicht so viel Bass, dass dieser alles überschattet. Ich schätze die Xiaomi Mi AirDots Pro treffen hier den Mehrheitsgeschmack ganz gut.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das durchaus brauchbare Aktive Noise Cancelling, welches gerade auf längeren Reisen angenehm sein kann. Nein dies ist nicht so gut wie bei den Bose QC35, aber ich glaube dies darf man auch nicht erwarten.

Gibt es aber auch Kritikpunkte? Ich finde, dass der Akku in der Transportbox etwas klein geraten ist. 2-3 Ladungen sind zwar okay, genau wie eine gesamt Laufzeit von +- 10 Stunden, aber es hätte sicherlich mehr Akku in die Box gepasst.

Dennoch unterm Strich kann ich die Xiaomi Mi AirDots Pro nur voll empfehlen! Starker Klang und gute Alltagstauglichkeit zum kleinen Preis.

Der Cheerlux CL760 im Test, ein guter Beamer für unter 200€?

Es gibt wenig schöneres als einen Film oder ein Spiel auf einer großen Leinwand zu schauen. Dies ist einfach ein völlig anderes Feeling als auf einem Fernseher.

Leider sind große und auch gute Beamer teils sehr teuer! Dies natürlich auch in einem gewissen Rahmen zurecht, Qualität hat ihren Preis.

Aber geht es nicht günstiger? Ja sagen die gefühlt hunderten asiatischen Hersteller die Ihre Beamer auf Amazon, eBay oder den diversen asiatischen Versendern anpreisen.

Viele dieser Modelle sind zugegeben sehr mäßig, viele aber auch sehr brauchbar! In welche dieser Kategorien passt der Cheerlux CL760?

Cheerlux verspricht natürlich eine hervorragende Qualität zu einem günstigen Preis. Letzteres stimmt beim CL760 ohne Frage, welcher je nach Version gerade einmal 120-160€ kostet.

Aber wie steht es um die Qualität? Finden wir dies im Test des CL760 heraus!

 

Der Cheerlux CL760 im Test

Cheerlux setzt beim CL760 auf ein recht klassisches Beamer Design. Der Cheerlux CL760 ist in einer halbrunden Form gehalten, dessen Front abgeflacht ist. Mit einer Breite von rund 31cm und einer Tiefe von 23cm ist dieser schon ein etwas größeres Modell.

Suboptimal solltet Ihr diesen transportieren wollen, aber natürlich sind etwas größere Abmessungen besser für die Kühlung und auch letztendlich die Bildqualität.

Das Gehäuse des CL760 strahlt jetzt nicht unbedingt eine übermäßige Wertigkeit aus. Cheelux setzt auf ein einfaches Kunststoffgehäuse, welches allerdings seinen Job macht. Der Beamer wird Euch also nicht auseinanderfallen oder Ähnliches, aber auch keinen Schönheitspreis gewinnen.

Auf der Front des Beamers finden wir unter einer Klappe die angenehm große Linse, welche bereits etwas Vertrauen ausstrahlt.

Oberhalb der Linse sind zwei Drehräder angebracht. Eins um das Bild zu fokussieren und eins um Verzerrungen im Bild auszugleichen, solltet Ihr diesen nicht ganz gerade vor der Leinwand aufgebaut haben.

Wie üblich befinden sich auf der Oberseite ein paar weitere Steuerungstasten. Den Cheerlux gibt es in zwei Versionen, einmal als „dummen“ Beamer und einmal mit Android.

Ich habe hier die Version mit Android! Daher sind die Steuerungstasten besonders wichtig.

Erfreulicherweise verfügt auch die Android Version über zwei HDMI Eingänge, für sonstige Streaming Boxen, TV-Reciver, Spielekonsolen usw.

Auch vorhanden ist ein VGA Port und ein AV Eingang. Der AV Eingang macht Sinn falls Ihr noch eine ältere Spielekonsole wie PS 1/PS 2 oder noch älter am Beamer nutzen wollt.

Neben diesen Anschlüssen verfügt der CL760 aber auch über einen 3,5mm Audio Ausgang und zwei USB Ports.

Letztere erlauben Euch das Verbinden einer Maus/Tastatur für die Android Nutzung oder zum Verbinden eines Speichermediums, klasse!

Bonus Punkte gibt es für das integrierte Netzteil! Der Cheerlux CL760 verfügt über einen ganz normalen 3 Pin Stecker auf der Rückseite.

Im Lieferumfang liegt neben dem Netzkabel natürlich auch eine Fernbedienung. Diese ist die typische „China“ Fernbedienung aus einfachem Kunststoff. Allerdings was die Tastenanzahl angeht, genau wie ihr Druckpunkt ist die Fernbedienung völlig okay.

 

Menü und Feature

Der Cheerlux CL760 ist kein normaler „dummer“ Beamer. Cheerlux setzt bei diesem auf ein Android Betriebssystem, welches auch ohne separat angeschlossene Geräte, was natürlich via HDMI usw. problemlos geht, bereits etwas kann.

Ihr habt beispielsweise ein Media Player vorinstalliert. Schließt Ihr einen USB Stick mit Videos an, dann lassen sich diese direkt wiedergeben. Auch die Media Software Kodi ist vorinstalliert. Was allerdings fehlt ist ein App Store.

Ihr habt also auf dem CL760 keine Google Dienste. Schade, aber nicht weiter überraschend.

Einige Apps könntet Ihr versuchen direkt als APK auf dem Beamer zu installieren. Ich erwarte aber nicht, dass Netflix oder Amazon Prime Video funktioniert.

Meine Empfehlung kauft Euch für 39€ einen FireTV Stick oder ähnliches und Ihr habt einen besseren Mediaplay. Das integrierte Android ist zwar nett und bietet eine gewisse Flexibilität, aber ein FireTV oder Chromecast usw. wäre schon komfortabler.

Der Cheerlux CL760 unterstützt aber im übrigen Miracast!

Pluspunkte gibt es auch für das schnelle Starten und Ausschalten. Der CL760 geht in einen Standby Modus. Das Erwachen aus diesem dauert gerade einmal +-13 Sekunden und das Ausschalten +- 2 Sekunden.

 

Bildqualität

Bei der Bildqualität des Cheerlux CL760 bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich bietet dieser ein schön helles Bild und auch eine gute Schärfe.

Zwar löst das Bild „nur“ mit 1280 x 800 Pixel auf, aber in der Praxis ist dies erstaunlich okay. Text wirkt nicht wie bei einem 4K Beamer super weich, aber selbst bei einer etwas größeren Bildgröße kann man keine Pixel „zählen“.

Allerdings habe ich hier leider auch einen großen Kritikpunkt. Eventuell hatte ich bei meinem CL760 etwas Pech, eventuell ist dies aber auch bei allen Geräten so. Bei meinem Cheerlux CL760 fällt die Bildschärfe am Rand merkbar ab.

Dies ist gerade im Menü auffällig. In der Mitte ist Text knackig scharf, am Rand etwas weicher. Dies deutet auf eine weniger gut geschliffene Linse hin. In Filmen fällt dies allerdings weniger auf.

Und nein ich hatte die Schärfe korrekt eingestellt! Bonuspunkte gibt es für eine optische Keystone Korrektur, welche man in dieser Klasse Beamer nur selten sieht.

Auch Farben und Kontraste sind bei einem ausreichend abgedunkelten Raum tadellos! Abseits des Schärfeverlustes am Rand habe ich nichts zu beklagen!

 

Lautstärke

Die Lautstärke ist leider beim Cheerlux CL760 ein etwas kritischer Punkt. Der Lüfter des Beamers arbeitet konstant recht hart.

Diesen als absolut unaushaltbar zu bezeichnen wäre sicherlich etwas übertrieben. Legt Ihr aber besonders viel Wert auf Ruhe ist der Cheerlux CL760 nichts für Euch! Auf eine Distanz von +- 2 Metern ist dieser deutlich hörbar, sofern natürlich nicht laut Musik/Film läuft.

Darüber hinaus wird es langsam deutlich angenehmer. Immerhin ist das Lüftergeräusch nicht übermäßig penetrant. Der Lüfter hat ein recht angenehm „warmes“ Brummen, welches nicht in den Ohren weh tut.

 

Fazit

Der Cheerlux CL760 ist nicht perfekt! Der Beamer ist relativ laut und besitzt einen gewissen Schärfeverlust zu den Rändern hin.

Allerdings abseits davon macht der Cheerlux einen guten, wenn nicht sogar sehr guten Job! Die generelle Bildqualität würde ich als stark einstufen, gerade wenn man den Preis von unter 200€ bedenkt.

Auch die Anschlussvielfalt ist beeindrucken! Alleine die beiden HDMI Eingänge sind bei solch günstigen Geräten nicht selbstverständlich. Hinzu kommt die flexible Android Basis, die gerade für Bastler sehr spannend ist.

Am Ende kommt es aber etwas auf Euer Budget an. Wollt Ihr nicht mehr als 200€ für einen Beamer ausgeben, dann muss man mit Schwächen leben. Beim Cheerlux CL760 wäre dies primär die Lautstärke. Könnt Ihr damit leben? Dann erhaltet Ihr einen sehr soliden Beamer für rund 190€!

Die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC mit 65W Leistung im Test

In der Regel wenn wir uns auf Techtest eine Powerbank oder ein Ladegerät ansehen, stammen diese von einem der diversen asiatischen Zubehörspeziallisten, wie Anker, RAVPower, AUKEY usw.

Allerdings ab und zu hat auch mal ein „großer“ Hersteller ein sehr interessantes Modell in seinem Sortiment versteckt. In diesem Fall spreche ich von der Notebook Power Bank Plus PW7018LC von Dell.

Hierbei handelt es sich um eine 100€ Powerbank, welche allerdings aufgrund einer Ausgangsleistung von satten 65W über einen USB C Port ausgesprochen interessant ist.

Powerbanks welche 65W leisten können, sind sehr selten auf dem Markt! Zudem handelt es sich hier auf den ersten Blick um ein universelles Modell, welches den normalen USB C Power Delivery Standard nutzt.

Hierdurch ist die Notebook Power Bank Plus PW7018LC auch für Notebooks wie das Apple MacBook Pro oder die ASUS Zenbooks durchaus interessant.

Wollen wir uns die Dell Powerbank doch einmal im Test näher ansehen! Ist die Dell PW7018LC die beste Notebook Powerbank?

 

Die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC im Test

Ganz klar gesagt, sucht Ihr eine besonders kompakte und leichte Powerbank, ist die PW7018LC wirklich nur bedingt etwas für Euch! Um eine Leistung von 65W in einer Powerbank unterzubringen wird eine „kräftige“ Elektronik benötigt, welche auch viel Hitze entwickelt, die abgeführt werden muss.

Zwar würde ich die Dell PW7018LC noch als sehr portabel einstufen, gerade wenn man einen Rucksack nutzt, aber für eine Powerbank mit einer Kapazität von 17567mAH (65Wh @3,7V) ist die PW7018LC einfach recht groß!

Mit 160 x 78 x 22mm entspricht diese eher der Größe einer normalen 26800mAh Smartphone Powerbank. Auch das Gewicht fällt mit 460g kräftig aus!

Immerhin bekommen wir dafür ein sehr schickes und wertiges Aluminium Gehäuse. Dieses umspannt die komplette Powerbank und ist aus einem Guss gefertigt. Lediglich das Front- und Endstück sind aus Kunststoff. Dennoch strahlt die PW7018LC eine unheimliche Massivität und Wertigkeit aus!

Auch das Design und das Dell Logo gefallen mir sehr gut! Man merkt hier eine premium Powerbank vor sich zu haben.

 

Technische Ausstattung der Dell PW7018LC

Die PW7018LC verfügt über drei Anschlüsse. Der wichtigste und auch klar auffälligste Anschluss ist der USB C Ausgang.

Dell setzt hier auf ein fest verbundenes USB C Kabel! Mit ca. 50cm ist dieses ausreichend lang und auch generell recht wertig erscheinend. Es ist aber natürlich Geschmackssache ob einen das fest integrierte Kabel gefällt oder stört.  Immerhin kann man so nie ohne Kabel dastehen.

Dell nutzt bei diesem USB C Ausgang den USB Power Delivery Standard! Heißt diese Powerbank funktioniert nicht nur mit Dell Produkten, sondern universell!

Ich könntet also über die Powerbank auch ein Apple MacBook oder eine Nintendo Switch schnellladen. Die Betonung liegt auf schnell, denn der USB C Port kann satte 65W Leistung liefern! Für Smartphones mehr als genug Leistung und sogar ausreichend um größere Notebooks problemlos mit Energie zu versorgen.

Die meisten 13 Zoll Notebooks benötigen höchstens 45W, hier wäre also sogar noch ein Puffer vorhanden. Es ist nicht schlimm wenn ein Ladegerät mehr Leistung hat als benötigt wird.

Die 65W teilen sich auf 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A auf. Interessanterweise kann die PW7018LC auch alle anderen Spannungen zwischen 5V und 20V dynamisch ausgeben.

Wichtig! Bei USB Power Delivery wird die Spannung zwischen Notebook, Smartphone usw. und der Powerbank automatisch ausgehandelt. Ihr müsst hier also nicht per Hand die Spannung wählen, wie es früher bei Notebook Powerbanks noch üblich war. Dementsprechend kann hier auch nichts schief gehen.

Schließt Ihr die Dell Notebook Power Bank Plus an ein inkompatibles Gerät an, wird einfach nichts passieren (sofern sich das Notebook an den USB C Standard hält).

Die PW7018LC wird allerdings nicht über dieses USB C Kabel geladen, sondern über einen separaten USB C Eingang. Dieser unterstützt ebenso den USB Power Delivery Standard!

Zusätzlich haben wir noch einen normalen USB Ausgang mit 5V 2A für das normale Smartphone.

Ein interessantes Bonus Feature ist die Möglichkeit Euer Notebook und die Powerbank gleichzeitig zu laden. Verbindet Ihr Euer Ladegerät mit der Powerbank und diese dann mit Eurem Notebook, wird beides geladen.

Hierbei wird aber nicht einfach nur die Leistung durchgeschleift, sondern zuvor aufbereitet und es können wohl sogar über 65W durch die Powerbank verarbeitet werden, was ich aber aufgrund mangelnder Testgeräte leider nicht überprüfen kann.

Es wird hierbei immer zuerst das Notebook geladen und dann die Powerbank bzw. die zur Verfügung stehende Leistung die Euer Notebook nicht benötigt, landet in der Powerbank.

Neben einer Status LED im Kabel, besitzt die PW7018LC auch fünf Ladestands-Leds am Gerät.

 

Die Kapazität

Starten wir wie Üblich mit der Kapazität. Diese wird von Dell nur mit 65Wh angegeben, was für eine Powerbank etwas ungewöhnlich ist. An sich ist zwar die Wh Angabe deutlich genauer als eine reine mAh Angabe, wir rechnen der besseren Vergleichbarkeit dennoch um.

Bei den meisten Powerbanks bezieht sich die Kapazitätsangabe auf 3,7V, also 65 / 3,7 = 17,567Ah = 17567mAh.

Messen konnte ich bei der PW7018LC 61,197Wh bzw. 16539mAh, was satten 94% der Herstellerangabe entspricht!

Dies ist ein klasse Wert! Warum? Die Herstellerangabe bezieht sich bei Powerbanks immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Letztere ist allerdings aufgrund der Umwandlung der Spannung und anderer interner Prozesse nicht zu 100% effizient.

94% echte Kapazität ist aber schon sehr gut! Wichtig die letztendliche Kapazität bzw. Effizienz hängt auch etwas vom Tempo ab mit dem Ihr die Powerbank entladet. Schneller = ineffizienter, auch wenn dies bei PW7018LC nicht so der Unterschied zu machen scheint.

 

Ladetests

Starten wir mit der wichtigsten Frage, ist Dell mit der Angabe ehrlich, dass die Powerbank 65W Leistung liefern kann? Ja das war Dell! Ich konnte überprüfen, dass die Powerbank 65W ausgeben kann, genau genommen liegt das Maximum bei 19,89V und ca. 3,6A also 71,6W ehe die Powerbank abschaltet.

Die generelle Spannungsstabilität ist dabei als gut zu bezeichnen!

Folgende Geräte habe ich an der Dell Powerbank getestet:

  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Google Pixel 3 XL
  • Apple iPad Pro 11
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Nintendo Switch

Starten wir bei den Smartphones. Sowohl das Google Pixel 3 XL (9V 1,82A) wie auch das Samsung Galaxy Note 9 (5V 2,55A) lassen sich am USB C Port der Powerbank schnellladen.

Am normalen USB Port hingegen werden durchschnittliche normale Ladegeschwindigkeiten erreicht.

Das Apple iPad Pro 11 besitzt bekanntlich ebenfalls einen USB C Port. Über diesen kann das iPad auch satte 30W aufnehmen, welche die Dell PW7018LC problemlos liefern kann.

Ähnliches gilt auch für die Nintendo Switch, die mit der Powerbank ihr volles Tempo erreicht.

Das Wichtigste sind aber unsere beiden Notebooks. Die Dell XPS 13 Notebooks können „leider“ nur 45W im Maximum aufnehmen. Es sollte hier aber keine Überraschung sein, dass dies auch bei einer Dell Notebook Powerbank problemlos funktioniert.

In meinem Test nahm das XPS 13 9380 44,3W im Maximum auf.

Die Dell Powerbank funktioniert aber auch mit dem Apple MacBook Pro 13 late 2016 absolut problemlos. Dieses kann sogar rund 48W aufnehmen.

Klasse! Die Dell PW7018LC zeigt erfreulicherweise eine breite Kompatibilität in meinem Test. Habt Ihr ein Notebook das sich via USB C aufladen lässt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses perfekt mit der Dell PW7018LC harmoniert.

 

Aufladen der Dell PW7018LC

Um die Dell PW7018LC aufzuladen müsst Ihr ein Ladegerät mit dem USB Power Delivery Standard nutzen!

Nein ein USB A auf USB C Kabel wird nicht funktionieren.

Habt Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät, spielt es auch kaum eine Rolle wie viel Leistung dieses hat. Selbst an einem 18W USB PD Ladegerät lädt die Powerbank problemlos, allerdings mit niedrigerem Tempo.

Wollt Ihr das volle Ladetempo müsst Ihr ein 45W USB PD Ladegerät oder größer einsetzen. Hier scheint das Maximum der Leistungsaufnahme bei rund 32-33W liegen, woraus eine Ladezeit von rund 2 Stunden resultiert.

 

Fazit

Die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC ist wie der Name schon sagt eine klasse Notebook Powerbank, welche gerade für größere Notebooks ausgesprochen interessant ist. Dies liegt primär an der hohen Leistung von 65W auf dem USB C Port und der Möglichkeit die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen. Auch die Haptik und die Verarbeitung ist klasse!

Allerdings ist die PW7018LC mit knapp über 100€ auch eine recht teure und von den Abmessungen recht große Powerbank, für ihre Kapazität von +- 16539mAh.

Daher würde ich Euch, falls Ihr eine Powerbank für Smartphones, Tablets oder kleinere Notebooks sucht, eher zu einem anderen Modell raten. In der 45W Klasse, was auch für 13 Zoll Notebooks in der Regel noch genug ist, gibt es einige gute und günstigere Modelle.

Habt Ihr aber ein größeres Notebook wie das Dell XPS 15 oder Apple MacBook Pro 15 (mit USB C), dann ist die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC Eure beste Option auf dem Markt!

 

Vernetzte Temperatur-Überwachung fürs Heim, den Server-Schrank und das Aquarium

Die Umgebungstemperatur ist nicht nur für uns Menschen etwas sehr wichtiges, sondern auch für Tier und Maschine.

So gibt es beispielsweise für Serverschränke diverse Systeme, welche nur für die Temperaturüberwachung zuständig sind. Diese speziellen Systeme sind allerdings recht teuer, um es vorsichtig auszudrücken.

Aber nicht nur bei Servern ist eine Überwachung der Umgebungstemperatur etwas wichtiges, ähnliches gilt auch für Kühlräume oder Aquarien.

Bei Letzteren verläuft die Temperaturüberwachung in der Regel über ein einfaches Thermometer, dessen Funktion aber darauf angewiesen ist, dass Ihr regelmäßig drauf schaut.

Mir selbst ist es einmal passiert, dass meine Heizung im Aquarium ausgefallen ist und ich dies erst Tage später aufgrund von ungewöhnlich unlustigen Fischen erkannt habe.

Aber gibt es denn kein System welches eine flexible Temperaturüberwachung und Warnmeldungen unterstützt?

Vor einer Weile bin ich über das TFA Weatherhub System gestolpert und habe entdeckt, dass sich dieses für diesen Zweck ausgesprochen gut eignet! So gut, dass ich mir die Funktion zur Temperaturüberwachung in diesem Artikel noch einmal näher ansehen möchte.

 

Das TFA Weatherhub System, ein Überblick

Das TFA Weatherhub System ist grundsätzlich recht breit aufgebaut. Es gibt duzende Sensoren und Module welche Ihr für Euren Zweck beliebig kombinieren könnt.

Die Basis des Weatherhub Systems stellt dabei aber immer das Gateway dar. Beim Gateway handelt es sich um einen Funkempfänger welcher sich mit den einzelnen Modulen, wie aber auch dem Internet verbindet.

Beim Gateway handelt es sich um eine kleine weiß/silberne Box, die auf der einen Seite mit dem Strom verbunden wird und auf der anderen Seite mit Eurem Internet (LAN). Das Gateway ist bei TFA entweder in den diversen Starter Sets enthalten, oder einzeln für knapp unter 50€, was ein sehr fairer Preis ist.

Das Gateway alleine kann aber nicht viel. Um eine Funktion von Eurem Weatherhub System zu erhalten benötigt Ihr Funkmodule. Ein Gateway kann dabei bis zu 50 Sensoren/Module ansteuern.

Folgende Module sind für das TFA System verfügbar:

  • Temperatur-Sender
  • Temperatursender mit wasserfestem Kabelfühler
  • Solar-Funk-Windmesser
  • Funk-Regenmesser
  • Thermo-Hygro-Sender mit Profi-Temperatur-Kabelfühler
  • Thermo-Hygro-Sender
  • Funk-Wetterstation CONNECT
  • Funk-Wetterstation SPHERE
  • Digitales Thermo-Hygrometer COSY RADAR
  • Fenster- und Türen-Kontakt-Sensoren WEATHERHUB
  • Thermo-Hygro-Sender mit Poolsender WEATHERHUB
  • Funk-Thermo-Hygrometer mit 3 Sendern KLIMA@HOME

In diesem Bericht konzentrieren wir uns aber auf den normalen Temperatur-Sensor, den Temperatur-Sensor mit wasserfestem Fühler und dem H2O Sensor.

 

Die Nutzung

Um das TFA Weatherhub System zu nutzen, benötigt Ihr die Weatherhub App, welche wie üblich für IOS und Android erhältlich ist.

Hier muss man ehrlich sein, hübsch ist etwas anderes! TFA scheint beim Design seiner Weatherhub App auf dem Stand von Android 2.3 stehen geblieben zu sein. Mein Smartphone (Google Pixel) hat mich sogar beim ersten Start darüber informiert, dass die App sehr alt wäre und ich doch nach einer neuen Version suchen soll, welche es aber nicht gibt.

Abseits des wirklich recht antiquierten Designs funktionierte die Weatherhub App aber problemlos.

Es gab keinerlei Abstürze oder Kompatibilitätsprobleme. TFA hat mir gegenüber mitgeteilt, dass aktuell an einem refresh der App gearbeitet wird, wann und ob dieses wirklich kommt, kann ich allerdings nicht sagen. Arbeiten wir also mit dem was wir haben.

Grundsätzlich ist der Aufbau der Weatherhub App recht simpel. Auf der Startseite finden wir alle verbundenen Sensoren in einer kurzen Übersicht, inklusive Angabe der wichtigsten Werte.

In der Regel ist dies die aktuelle Temperatur und gegebenenfalls die Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit usw.

Tippt Ihr einen Sensor an, erhaltet Ihr weitere Informationen. Dies sind unter anderem historische Daten, welche je nach Sensor sehr unterschiedlich dargestellt werden.

Einige Sensoren bieten Euch ein Diagramm über den Temperaurverlauf, andere nur eine reine Textform. Warum es bei einigen Sensoren ein Diagramm gibt und bei anderen nicht, kann ich Euch nicht genau sagen. Anscheinend ist es den Pro Sensoren vorbehalten Diagramme zu haben.

Tippt Ihr die einzelnen Werte an, landet Ihr in einem weiteren Menü, welches das für uns interessante ist. Hier könnt Ihr minimal und maximal Werte festlegen.

Wird einer dieser Werte überschritten von dem jeweiligen Sensor erhaltet Ihr eine Push Benachrichtigung auf dem Smartphone.

Dürfen Eure Fische im Aquarium nur 24-28 Grad warmes Wasser haben, erhaltet Ihr eine Nachricht wenn sich die Temperaturen aus diesem Bereich bewegen.

Wie gut und genau funktioniert dies?

Gut! Es dauert ca. 10 Sekunden ehe nach der Überschreitung eines Grenzwertes oder einer sonstigen Bestimmung (wie beim H2O Sensor) ehe Ihr eine Pusch-Benachrichtigung auf dem Smartphone erhaltet.

 

Messgenauigkeit

Kommen wir noch kurz auf die Messgenauigkeit zu sprechen. Diese ist nicht ganz einfach zu überprüfen, daher überlasse ich Euch die Entscheidung wie genau die Sensoren arbeiten.

Hier einmal eine Beispielsmessung. Alle Sensoren lagen dabei direkt nebeneinander.

Wie Ihr seht sind alle Sensoren sehr dicht beieinander. Ausreißer gab es keine, daher würde ich die TFA Weatherhub als ausreichend genau einstufen!

Allerdings der Temperatursensor mit wasserfestem Kabelfühler ist ein wenig träger als die anderen Module, zumindest „an Land“. Dies ist allerdings auch nicht ganz unerwartet.

 

Fazit

Ihr sucht ein gutes und günstiges System um eine Temperatur-Überwachung mit Alarm Funktion durchzuführen?

Dann schaut Euch das Weatherhub System von TFA gut an! Mir ist aktuell kein anderes System bekannt, das Euch derartig flexibel erlaubt die Temperatur in der Wohnung, Kühlräumen, Aquarien, Serverracks usw. zu überwachen, wie dieses.

TFA bietet hierfür zum einen diverse Sensoren an, mit Wasserfühler, in normaler Qualität, in Pro Qualität usw.

Das Messen der Temperatur ist dabei nur das eine. Das andere ist eine Benachrichtigung beim überschreiten eines von Euch Festgelten Grenzwertes. Dies macht das TFA Weatherhub System ideal für die Überwachung von Aquarien oder anderen temperatur-sensiblen Tieren/Geräten.

Aber natürlich hat das Weatherhub System auch Nachteile. Diese sind aber primär „optisch“. So ist die App visuell nicht unbedingt als State of the Art zu bezeichnen, gerade verglichen mit Systemen wie von Netatmo und auch die historischen Daten könnten etwas schöner präsentiert werden.

Funktional kann man aber nicht klagen. Zudem verlangt TFA im Gegensatz zu anderen Herstellern auch keine premium Preise. So kostet das Gateway + Temperatursensor lediglich 50€ und zusätzliche Sensoren um die 20€.

Für dieses Geld ist mir kein vergleichbares System bekannt! Aquaristen und Server-Administratoren also aufgepasst.

Der Netgear Orbi Voice im Test, ALEXA + WLAN Router?!

Mit dem Orbi Voice hat Netgear vor kurzem einen sehr interessanten Hybrid WLAN Router auf den Markt gebracht, welcher meines Wissens nach aktuell einmalig ist.

Netgear kombiniert hier einen WLAN Router/Mesh Knotenpunkt seines Orbi Systems mit einem Amazon Echo Lautsprecher. Wie ich finde eine sehr interessante Kombination!

Man kann es natürlich auch anders herum sehen, ein Amazon Echo Lautsprecher der Euch gleichzeitig mit WLAN versorgt.

Aber funktioniert das Ganze auch gut? Ist die WLAN Qualität ausreichend und wie steht es um den Klang? Bei einem Preis von rund 300€ dürfen die Ansprüche ja durchaus gehoben sein.

Wollen wir uns den Netgear Obri Voice daher doch einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle viele Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Orbi Voice!

 

Der Netgear Orbi Voice im Test

Solltet Ihr Euch für den Netgear Orbi Voice entscheiden werdet Ihr die erste Überraschung beim Auspacken dieses erleben. Der Orbi Voice ist unheimlich schwer! Wir sprechen hier von 1,8KG, womit dieser schwerer ist als ein normaler Netgear Orbi + Amazon Echo.

Dies ist allerdings eher etwas Positives! Mehr Masse ist gerade bei einem Lautsprecher immer ein Vorteil.  Erstaunlich ist das Netgear den Orbi Voice immer noch recht kompakt halten konnte. Ja dieser ist größer als ein Amazon Echo Plus, aber nicht viel größer als ein normaler Netgear Orbi.

Auch die Form und das generelle Design ist sehr dicht an den normalen Netgear Orbi Routern, mit einer kleinen Ausnahme. Anstelle auf Kunststoff setzt Netgear eine Stoff-Verkleidung wie sie auch bei den Amazon Echo Lautsprechern üblich ist.

Neben der Funktion als Lautsprechergitter dient diese natürlich auch einem optischen Aspekt. Der Lautsprecher bzw. Router sieht sehr modern, schick und wohnlich aus! Etwas was nicht viele WLAN Router von sich behaupten können.

Ohne den Orbi Voice völlig zu zerlegen ist leider der Aufbau des Routers nicht ganz eindeutig. Es scheint aber als würde sich die WLAN Elektronik primär im unteren Bereich befinden und die Lautsprecher im oberen Bereich.

Wie es sich für einen Amazon ALEXA Lautsprecher gehört, besitzt auch der Orbi Voice mehrere Mikrofone, genau genommen vier Stück.

Diese sind auf der Oberseite in einer kleinen Kunststoff Abdeckung eingelassen, wo sich auch eine Status LED befindet.

Die Anschlüsse und Tasten des Orbi Voice sind wie üblich auf der unteren Rückseite angebracht. Hier finden sich zwei Gbit LAN Ports wie auch der Anschluss für das externe Netzteil und drei Tasten.

Bei den Tasten handelt es sich um eine Reset Taste, einen Ein/Ausschalter und die Sync-Taste um den Orbi Voice mit Eurem bestehenden System zu verbinden.

 

Die Technik des Netgear Orbi Voice

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, der Orbi Voice funktioniert NUR mit einem Netgear Orbi System! Und auch dort kann der Orbi Voice nicht als „Basis“ genutzt werden.

Wollt Ihr also mit einem Netgear Orbi System starten, benötigt Ihr zunächst ein beliebiges Starterset. Alternativ bietet Netgear mit dem Orbi Voice RBK50V Router und Satellit/Lautsprecher Set ein passendes Starterset an.

Beim Orbi Voice handelt es sich um einen Tri-Band Mesh Punkt. Das bedeutet dieser besitzt zwei 5GHz Bänder und ein 2,4Ghz Band.

Ihr als Nutzer seht aber erst einmal nur ein 5GHz Band und das 2,4Ghz Band. Das zweite 5Ghz Band wird für die Kommunikation zwischen der Basis und dem Orbi Voice reserviert.

Dies bringt einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil, da so ein Band nicht gleichzeitig Daten empfangen/senden muss.

Dafür fällt aber das Tempo des Orbi Voice auf dem Papier etwas schwächer aus als bei einigen High End Routern.

Das 2,4Ghz Band des Orbi Voice schafft 400Mbit und das 5GHz Band 867Mbit. Letzteres Band ist aber doppelt vorhanden. Effektiv hat der Orbi Voice damit das Tempo eines Repeaters mit 1733Mbit auf dem 5GHz Band (da bei normalen Repeatern das Tempo halbiert wird, da das 5Ghz Modul gleichzeitig senden und empfangen muss).

 

Performance

Für den üblichen Test der WLAN Performance nutze ich auch beim Orbi Voice meinen Standard WLAN Router Testparkour.

Als Clients nutze ich die TP-LINK T9E und die Intel ac 7260 WLAN Karte. Erstere ist eine Oberklasse PC WLAN Karte, welche maximal 1300Mbit/s schafft. Zweitere ist eine normale Notebook WLAN Karte, die maximal 867Mbit erreicht.

Über diese übertrage ich meine Daten auf einen lokalen Datenserver, der via LAN am Orbi Voice hängt.

(Orange = vergleichbare Mesh Systeme)

Ich denke man kann durchaus sagen, dass mich die Performance positiv überrascht hat! Mit über 70MB/s ist der Orbi Voice einer der schnellsten WLAN Mesh Knotenpunkte, die ich bisher im Test hatte!

Auch die 50Mb/s+ in Kombination mit der Intel WLAN Karte sind mehr als ordentlich.

Bedenkt wir reden hier über MB/s und nicht Mbit/s! 50MB/s entsprechen 400Mbit was einer DSL 400.000 Leitung entspricht, die voll durch den Orbi Voice geht.

Was aber wenn man den Dateiserver nicht direkt an den Orbi Voice hängt, sondern an die Orbi Basis Station? Hierfür habe ich die Basis des Orbi RBK40 Systems genutzt.

Da hier über zwei Ecken gefunkt wird, sinkt natürlich der Datendurchsatz etwas. Hier konnte ich aber weiterhin rund 45MB/s mit beiden WLAN Adaptern erreichen. Die Verbindung zwischen den beiden Orbis scheint also mehr zu limitieren (trotz kurzer Testdistanz) als die Verbindung zwischen Orbi Voice und Test-PC.

 

Klang und Alexa

Der sicherlich wichtigste Punkt am Netgear Orbi Voice ist die Alexa Integration. Braucht Ihr diese nicht oder taugt sie nichts, macht es schließlich auch keinen Sinn dieses Modell zu kaufen.

Aber glücklicherweise hat Netgear hier einen guten Job gemacht! Der Orbi Voice bietet die volle Alexa Integration. Ihr könnt also jederzeit befehle nutzen wie „Alexa spiele XX“ Alexa schalte XX ein“ usw.

Hierdurch lässt sich der Lautsprecher/Router für Webradio, Musik via Amazon Prime oder die Steuerung des Smart Homes nutzen.

Wie steht es aber um den Klang?

Gut! Der Netgear Orbi Voice klingt ausgesprochen voll und kräftig mit einem durchaus guten Bass. Auch die maximale Lautstärke reicht für eine kleine Party aus.

Dieser ist hier mit dem aktuellen Amazon Echo Plus zu vergleichen. Ich würde sogar sagen der Orbi Voice hat etwas mehr Volumen, dafür aber etwas schwächere Höhen als der Echo Plus.

Von daher ja, die Alexa Integration ist mehr als nur ein Gimmick. Auf Wunsch könnt Ihr auch den Klang über einen EQ etwas anpassen, die Betonung liegt aber auf ein wenig, denn einen großen Unterschied machen die hier verfügbaren Profile nicht. Dies ist aber auch gar nicht groß nötig.

Ich habe die Höhen etwas hochgeschraubt und bin nun mit dem Klang voll zufrieden.

Wie steht es um die Mikrofone?

Gut! Diese sind nicht ganz so sensibel wie in einem „original“ Echo, gerade wenn parallel Musik läuft, aber Probleme hatte ich mit diesen auch keine.

Solange ich mich im gleichen Raum befinde, versteht mich der Orbi Voice gut!

 

Fazit

Ihr habt bereits einen Netgear Orbi System und wollt dieses erweitern bzw. interessiert Euch für einen smarten Lautsprecher, dann ist der Netgear Orbi Voice eine klasse Wahl!

Dieser bietet sowohl als WLAN Mesh Knotenpunkt, wie aber auch als smarter Lautsprecher eine gute bis sehr gute Leistung.

Gerade der Klang hat mich durchaus positiv überrascht. Der Orbi Voice bietet einen sehr schön satten und vollen Klang, der durchaus mit kleineren Stereo Anlagen mithalten kann.

Man befindet sich hier ungefähr auf dem Level eines Amazon Echo Plus.

Was die WLAN Leistung angeht gibt es keine großen Überraschungen. Der Orbi Voice liefert ungefähr die Leistung eines Orbi RBK40 Satelliten, was für den normalen Nutzer mehr als genug ist.

Also habt Ihr ein Netgear Orbi System das Ihr erweitern wollt, oder Ihr sucht gerade ein High End Mesh System, dann schaut Euch den Orbi Voice gut an! Dieser ist aktuell glatt so etwas wie das Vorzeigemodell der Orbi Serie.

Allerdings spiegelt sich dies auch im Preis von knapp unter 300€ wieder! Für dieses Geld bekommt Ihr anderweitig oder sogar bei Netgear selbst einen guten Router/Mesh Knotenpunkt + einen Amazon Echo Plus. Im Orbi Voice habt Ihr aber natürlich beides in einem Gerät vereint, was aktuell einmalig ist.

Die 1MORE Stylish Dual-dynamic Driver BT In-Ear Ohrhörer im Test, erfreulich gut!

1MORE ist eigentlich eher für seine Luxus Kopfhörer und Ohrhörer bekannt. Allerdings mit der neuen „Stylish“ Serie versucht 1MORE auch im Einsteigersegment Fuß zu fassen.

So kosten die 1MORE Stylish Dual-dynamic Driver BT In-Ear Ohrhörer gerade einmal 50€, was hierfür auf den ersten Blick ein hervorragender Preis ist.

Dies gilt aber natürlich auch nur dann wenn die Ohrhörer nicht nur gut aussehen, sondern auch gut klingen! Und genau dies wollen wir doch einmal im Test der neuen 1MORE Stylisch Bluetooth Ohrhörer herausfinden!

 

Die 1MORE Stylish Dual-dynamic Driver BT In-Ear Ohrhörer im Test

Wie der Name schon vermuten lässt hat 1MORE bei diesen Ohrhörern einen gewissen Wert auf das Design gelegt. Dies sieht man den „Stylish“ auch an.

1MORE setzt hier auf ein Nackenbügel Design. Hierbei gibt es eine Art Bügel welchen Ihr Euch um Euren Hals legt, an dessen Ende die eigentlichen Ohrhörer angebracht sind.

Dieser Aufbau ist sicherlich etwas Geschmacksache, aber hat auch diverse Vorteile. So hängt das Gewicht des Akkus und der Bluetooth Elektronik nicht an Euren Ohren, sondern liegt auf Euren Schultern auf. Im Gegenzug sind die Ohrhörer dafür natürlich etwas auffälliger.

Dies gilt gerade für den Fall, dass Ihr eine der etwas außergewöhnlicheren Farben gewählt habt, wie es bei mir der Fall ist.

Der eigentliche Nackenbügel ist natürlich aus Gummi gefertigt und somit sehr flexibel! Die Enden des Bügels, wie auch die Gehäuse der Ohrstöpsel sind hingegen aus Kunststoff gefertigt und besitzen einen metallischen Schimmer, wodurch diese eher Aluminium ähneln.

Ja ich finde die 1MORE Stylish ausgesprochen schick und recht edel, gerade wenn man den günstigen Preis bedenkt. Auch was die Verarbeitung angeht, kann ich nicht klagen. 1MORE hat hier einen super Job gemacht.

Was die sonstige Ausstattung angeht, finden wir das Übliche. Am linken Endstück sind drei Tasten angebracht, eine ein/aus/Play/Pause Taste und eine Lautstärkewippe, welche mit vor und zurück doppelt belegt ist.

Zum Aufladen ist der obligatorische microUSB Port verbaut. Dieser ist für einen besseren Wasserschutz unter einer kleinen Gummi Klappe angebracht. Ich konnte leider keine Angabe seitens des Herstellers finden was den genauen Grads des Wasserschutz der „Stylish“ angeht, aber normaler Schweiß oder etwas Regen sollte den Ohrhörern eigentlich nichts ausmachen.

Ein wenig schwach ist die Akkulaufzeit ausgefallen. Die Ohrhörer kommen hier auf 5-6 Stunden in der Praxis, was okay ist, aber auch nicht überragend.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der 1MORE Stylish wird klar vom Nackenband geprägt. Dieses ist an sich angenehm zu tragen, egal ob ihr einen breiten oder schmalen Nacken habt.

Aufgrund des sehr flexiblen Gummis passt sich dieses sehr gut an Eure Halsform an. Dennoch hat man natürlich immer etwas um den Nacken. Hier kommt es etwas auf Euer persönliches Empfinden an ob dies stört oder nicht.

Die Ohrhörer selbst sind allerdings ohne Frage super bequem! Die 1MORE Stylish besitzen recht kleine Ohrstöpsel, verglichen mit anderen Bluetooth Ohrhörern, welche daher recht gut und tief in den Ohren sitzen. Keinerlei Klagen hier!

 

Klang

Das Wichtigste ist aber natürlich der Klang. Hier haben mich die „1MORE Stylish Dual-dynamic Driver BT In-Ear Headphones“ doch ein gutes Stück überrascht und dies auch noch positiv.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der 1MORE Stylish sind angenehm sauber und klar. Diese sind nicht super brillant, aber die Leichtigkeit passt, gerade bei höheren Stimmen und Instrumenten. 1MORE hat hier eine gute Balance zwischen Leichtigkeit und “wenig anstrengend“ gefunden.

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Diese sind weder besonders hervorgehoben noch abgesenkt. Hierdurch wirken Stimmen recht neutral und natürlich. Kräftige Stimmen kommen auch stark rüber, während weniger kräftige etwas im Hintergrund bleiben. Die 1MORE Stylish färben hier den Klang in keine Richtung, was ich sehr begrüße.

Allgemein bieten die Ohrhörer einen sehr unverfälschten und echten Klang. Dieser macht Spaß, wirkt aber nicht künstlich via DSP oder Ähnlichem manipuliert.

Zu dem spaßigen Klang trägt auch der Bass bei. Die 1MORE Stylish haben einen guten Schuss Bass, was ihnen, in Kombination mit den guten Höhen, eine sehr starke Spielfreude verleiht.

Im absoluten Tiefbass merkt man zwar, dass wir hier keine 200€ Ohrhörer haben, aber für die 50€ Preisklasse machen die Ohrhörer einen super Job! Gerade der Kickbass wirkt sehr schön lebendig und dynamisch.

Mögt Ihr also einen lebendigen Klang seid Ihr hier absolut richtig! Auch die Detailwiedergabe muss man loben. Die 1MORE Stylish geben feine Details erstaunlich gut wieder.

Meine Vermutung, im Gegensatz zu den meisten anderen Bluetooth Ohrhörern läuft hier kein super aggressiver DSP der den Klang versucht auf Teufel komm raus zu optimieren. Ein DSP muss nichts Schlechtes sein, aber oftmals klingen Ohrhörer hierdurch etwas überoptimiert.

Das ist bei den 1MORE Stylish nicht der Fall. Diese besitzen einen natürlich guten Klang.

 

Fazit

Die 1MORE Stylish sind herausragende Ohrhörer! Dies liegt primär am Preis/Leistungsverhältnis.

Für 50€ bieten die 1MORE Stylish einen wirklich hervorragenden Klang. Dieser ist natürlich, aber auch recht dynamisch und spaßig, mit einem guten Schuss Bass.

Ich würde sogar glatt sagen die 1MORE Stylish sind die Bluetooth Ohrhörer die mir in der 50€ Preisklasse am besten gefallen, was den Klang angeht.

Aber auch das Design ist sehr schick! Nein wir haben kein Aluminium, nur Kunststoff, aber dies sollte bei einem Preis von 50€ nicht überraschen. Dennoch ist das Design wie ich finde gelungen. Die 1MORE Stylish sehen nicht billig aus, ganz im Gegenteil!

Das einzige was vielleicht etwas gegen die Ohrhörer spricht, ist das Nackenband Design, welches klar Geschmackssache ist.

Stört Euch dies nicht, würde ich eine volle Kaufempfehlung aussprechen! Für 50€ macht Ihr hier nichts falsch.

Das AUKEY PA-Y18 USB Power Delivery Ladegerät im Test

USB Power Delivery ist der wichtigste Schnellladestandard der Gegenwart. Dementsprechend versuchen alle Zubehör Hersteller hier ihren Fuß in die Tür zu bekommen.

Hier gibt es verschiedene Ansätze. Einerseits können Hersteller versuchen mit besonders großen und aufwendigen Produkten den Fokus auf sich zu lenken, auf der anderen Seite kann man dies auch mit vernünftigen und minimalistischen Produkten versuchen. Letzteres ist aber immer etwas schwerer.

Genau dies versucht AUKEY aber mit dem PA-Y18 „USB C Ladegerät mit 18W Power Delivery 3.0“ zu erreichen.

Hierbei handelt es sich um ein sehr kompaktes, vernünftiges und technisch angeblich gutes Ladegerät.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das AUKEY PA-Y18 so gut wie von AUKEY behauptet? Finden wir es im Test heraus.

 

Das AUKEY PA-Y18 im Test

AUKEY setzt beim PA-Y18 auf ein ausgesprochen kompaktes Gehäuse, für die doch recht hohe Leistung von 18W.

Dieses misst ohne den Stecker gerade einmal 32,8 x 37,5 x 36,9mm und wiegt 53,15g. Das Gehäuse besitzt also eine Würfelform mit leicht konisch zulaufenden Kanten.

Optisch nutzt AUKEY schwarzen Hochglanzlack, welcher sehr schick aussieht. Dies zumindest die erste Minute nachdem Ihr die Folie abzieht, den der Lack ist extrem empfindlich und wird zerkratzen!

Einmal schief ansehen und es tauchen schon Kratzer und Fingerabdrücke auf.

Was die generelle Stabilität angeht kann ich allerdings nicht klagen. Diese ist soweit okay. Nein das PA-Y18 ist kein Apple Netzteil, wirkt aber auch nicht so als würde es leicht auseinanderbrechen.

 

Die Technik des PA-Y18

Das AUKEY PA-Y18 verfügt lediglich über einen USB C Ausgang. Bei diesem handelt es sich allerdings um einen USB C Power Delivery Port.

USB Power Delivery ist ein Schnellladestandard, welcher sich aktuell durchzusetzen scheint. Apple, Google, Nintendo, teilweise auch Samsung und Huawei nutzen diesen bei ihren Geräten.

Dabei wird USB PD nicht nur bei Smartphones genutzt, sondern auch bei Notebooks und größeren Tablet.

Der USB C Port des AUKEY PA-Y18 kann 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A leisten. Damit ist dieser gerade für Smartphones mehr als ausreichend stark!

Für Notebooks oder größere Tablets ist das AUKEY PA-Y18 damit allerdings nur bedingt geeignet.

 

Der Test

Starten wir in den Test. AUKEY wirbt mit 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, stimmen diese Werte? Ja! Das Ladegerät kann alle drei Spannungen mit der beworbenen Leistung liefern.

In meinem Dauer-Belastungstest (ca. 12 Stunden) zeigte das PA-Y18 auch keine nennenswerten Auffälligkeiten. Eher im Gegenteil, das Ladegerät verhielt sich ausgesprochen unauffällig. Gerade die Temperaturentwicklung hat mich etwas überrascht. Das Ladegerät wird außen gerade mal 42-45 Grad warm, was absolut unproblematisch ist!

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am AUKEY PA-Y18 getestet:

  • Apple MacBook Pro
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Huawei Mate 20 Pro
  • LG Gram
  • Dell XPS 13
  • Samsung Galaxy Note 9

Starten wir mit den Notebooks. Das Dell XPS 13 kann nicht am AUKEY Ladegerät laden! Dieses benötigt 27W Mindestleistung.

Die beiden anderen hingegen können durchaus am AUKEY PA-Y18 laden. Beim Apple MacBook Pro konnte ich 12V und 1,43A messen (17,16W) und beim LG Gram

Es kommt hier also etwas auf Euer Notebook an, ob das AUKEY dieses laden kann. Im Allgemeinen würde ich aber bei Windows Notebooks tendenziell nein sagen. Zudem sind 18W recht wenig, für Notebooks gibt es also im Allgemeinen bessere Ladegeräte mit mehr Leistung.

Beim iPad Pro 11 von Apple sieht es etwas anders aus. Dieses kann zwar bis zu 30W aufnehmen, lädt aber auch am AUKEY mit 12V 1,39A (16,7W) recht flott. Habt Ihr eine Nintendo Switch sieht dies ähnlich aus! Die Switch kann zwar noch etwas schneller, wofür eine 15V Spannungsstufe benötigt wird, lädt am AUKEY schon ein Stück schneller als an einem normalen Ladegerät.

Für unsere Smartphones sind die hier maximal gelieferten 18W völlig ausreichend! So lädt das iPhone Xs Max mit 9V 1,9A, was das Maximum des Smartphones ist.

Auch das Samsung Galaxy Note 9 erreicht ein sehr gutes Ladetempo. Zwar nutzt dieses nur die 5V Spannungsstufe, aber dabei satte 2,48A, was in einem Ladetempo von 12,4W resultiert. Dies ist das Maximum des Note 9!

Die Huawei Smartphones sind immer ein Sonderfall. Huawei nutzt einen eigenen Schnellladestandard, unterstützt aber parallel auch USB Power Delivery. Wird allerdings mit dem originalen Ladegerät beim Mate 20 Pro über 30W Ladestrom erreicht, sind es mit dem AUKEY PA-Y18 9V 1,5A also 13,5W.

Ein gutes Stück langsamer, aber deutlich schneller als an einem „Standard Ladegerät“ wo um die 7,xW erreicht werden. Ähnliches gilt auch für das Huawei P10, P20, Mate 10 Pro usw.

 

Effizienz

Im Leerlauf zeigt sich das AUKEY PA-Y18 sehr genügsam. Hier brauchte dieses unter 0,2W, was unter der Messgrenze meines Mesgerätes liegt.

Unter Last schwankt die Effizienz zwischen 87% und 84%, je nach Auslastung und geforderter Spannungsstufe. Dies ist für ein USB Ladegerät als sehr gut zu bezeichnen!

 

Fazit

Ihr sucht ein kompaktes und hochwertiges USB C Ladegerät für Euer Tablet oder Smartphone? Dann seid Ihr beim AUKEY PA-Y18 an der richtigen Adresse!

Das Ladegerät konnte im Test voll überzeugen!

Dabei waren sowohl die Ladetests überzeugend, wie auch die Temperaturentwicklung und die Effizienz. AUKEY hat mit dem PA-Y18 einfach ein solides und wertiges Ladegerät auf die Beine gestellt, welches zwar mit 20€ nicht super billig ist, aber für die gebotene Leistung völlig in Ordnung geht!

Die TaoTronics ANC Bluetooth Kopfhörer TT-BH060 im Test

TaoTronics gehört zu den besten Herstellern wenn es um günstige Bluetooth Ohrhörer und Kopfhörer geht. Dies hat TaoTronics auch bereits in diversen Tests gezeigt. Auch ist TaoTronics ein sehr fleißiger Hersteller was neue Modelle angeht.

So hat TaoTronics vor kurzem seine neusten ANC Bluetooth Kopfhörer „TT-BH060“ auf den Markt gebracht. Bei diesen soll es sich um eine verbesserte Version der TT-BH22 handeln.

Wollen wir uns daher im Test doch einmal ansehen bzw. anhören wie gut die neuen TaoTronics ANC Bluetooth Kopfhörer TT-BH060 so sind.

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der TT-BH060.

 

Die TaoTronics ANC Bluetooth Kopfhörer TT-BH060 im Test

Was das Design betrifft ist TaoTronics bei den TT-BH060 kein Risiko eingegangen. Die Kopfhörer besitzen ein sehr schlichtes und „cleanes“ Design. Dieses wirkt allerdings verglichen mit älteren Modellen von TaoTronics etwas verfeinert.

Dennoch werden die Kopfhörer auf keinen Fall aus der Masse hervorstechen. Dies muss aber nichts Negatives sein, zumal die TT-BH060 auch nicht billig anmuten.

Ich würde sagen das Design passt völlig für die 50-100€ Preisklasse in der wir uns hier bewegen.

Ähnliches gilt auch für die Haptik und Materialwahl. TaoTronics setzt natürlich auf Kunststoff, welcher von seiner Dicke und Massivität ausreichend erscheint. Etwas schade ist lediglich das TaoTronics auch bei den Gelenken auf Kunststoff setzt. Hier findet man oft bei anderen Herstellern eine Verstärkung.

Diese ist aber auch bei einem Preis von 65€ nicht „Pflicht“. Die TT-BH060 wirken so ausreichend stabil, auch wenn ich natürlich die langfristige Abnutzung nicht absehen kann.

Für einen besseren Transport ist es möglich die Kopfhörer einzuklappen und auch die Ohrmuscheln zu drehen. Eine Höhenverstellung ist selbstverständlich auch vorhanden, damit Ihr die Kopfhörer besser auf Euren Kopf anpassen könnt.

Die Steuerungselemente der TaoTronics TT-BH060 sind komplett an der rechten Ohrmuschel angebracht. Hier findet sich ein Einschalter (Multifunktionstaste), eine Lautstärkewippe und ein Schalter für das Noise Cancelling.

Auch sind die üblichen Anschlüsse vorhanden. Dies wäre microUSB für das Aufladen der Kopfhörer und AUX falls Ihr diese kabelgebunden nutzen wollt.

Der Akku in den TT-BH060 soll laut TaoTronics bis zu 24 Stunden halten, dies aber nur bei einer geringen Lautstärke und ohne Noise Cancelling. Mit Noise Cancelling landen wir bei 12-15 Stunden.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH060 sind normale Over-Ear Kopfhörer. Diese sind allerdings durchaus für einen portablen Betrieb außerhalb der eigenen vier Wände optimiert. Das bedeutet die Ohrmuscheln sind nicht gigantisch groß, aber ausreichend meine Ohren abseits der Ohrläppchen komplett zu umschließen.

TaoTronics hat beim Tragekomfort aber einen wirklich guten Job gemacht! Die Ohrpolster sind sehr dick (auf dem Level der Bose QC 35) und auch mit sehr weichem Schaum gefüllt.

Hierdurch konnte ich die Kopfhörer problemlos über einen langen Zeitraum bequem tragen.

Die Ohren werden zwar bei langer Nutzung etwas warm, aber selbst das ist hier nicht übermäßig der Fall. Kurzum die TT-BH060 von TaoTronics sind die so ziemlich bequemsten Ohrhörer die ich in dieser Preisklasse bisher getragen habe!

 

Noise Cancelling

Die TT-BH060 verfügen über aktives Noise Cancelling. Das sogenannte ANC ist ein recht komplexes Verfahren bei welchem Umgebungsgeräusche über Mikrofone aktiv aufgenommen und ausgeglichen werden.

In der Regel kann man hier sagen, dass ANC Kopfhörer unter 100€ nicht viel taugen und selbst die teuren Modelle der großen Hersteller bekommen ANC nicht immer perfekt hin.

Dementsprechend überrascht es auch nicht, dass die TaoTronics TT-BH060 in diesem Punkt auch nicht „perfekt“ sind. Allerdings machen die Kopfhörer einen guten bis sehr guten Job für ihre Preisklasse.

Tiefe Geräusche wie Motor oder Lüfter werden gut gefiltert und auch höhere Geräusche werden ein gutes Stück gedämmt. Dabei produzieren die Kopfhörer auch kein starkes Surren oder Ähnliches.

Das Noise Cancelling ist also wirklich gut brauchbar, was man nicht über alle Kopfhörer dieser Preisklasse sagen kann.

 

Klang

Kommen wir zu dem sicherlich mit wichtigsten Punkt, dem Klang. Diesen würde ich ganz pauschal gesagt als solide einstufen.

Starten wir bei den Höhen. Diese sind okay, nicht mehr und nicht weniger. Die TT-BH060 sind recht warm abgestimmt, gerade wenn Noise Cancelling aktiv ist. Hierdurch fehlt mir etwas die Brillanz und Luftigkeit im Klang.

Die TT-BH060 neigen zu einem etwas matteren Klang. Allerdings ist es in der Praxis auch nicht so schlimm wie dies in Textform gerade klingt. Die Höhen sind in Ordnung, aber bevorzugt Ihr einen besonders klaren und brillanten Klang, dann sind die TT-BH060 nichts für Euch.

Kleiner Hinweis, nach einer gewissen Einspielzeit wurden die Höhen tendenziell etwas brillanter, aber dies kann auch Gewöhnung/Einbildung sein(generell halte ich nicht viel vom „Einspielen“).

Deutlich positiver sieht es in den Mitten aus. Hier machen die Kopfhörer einen erfreulich guten Job. Stimmen klingen angenehm voll und natürlich, gerade wenn diese etwas tiefer sind.

Allgemein passt die Klangfülle der TT-BH060 völlig! Dies fällt vor allem in Titeln wie Shallow von Lady Gaga oder ähnlich wärmeren Songs auf. Hier fühlen sich die TT-BH060 merklich wohl.

Wie steht es um den Bass? Gut! Gerade der obere Bassbereich „Kickbass“ wird von den Kopfhörern sauber und lebendig wiedergegeben. Hier können diese auch gerade auf höheren Lautstärken einen guten Druck entwickeln.

Der Tiefbass ist soweit solide, aber auch nicht absolut überragend, was man aber in dieser Preisklasse auch nicht erwarten darf.

Kurzum, die TaoTronics TT-BH060 sind primär etwas für Nutzer die einen warmen und etwas kräftigeren Klang bevorzugen.

 

Fazit

Weitere gute Bluetooth Kopfhörer aus dem Hause TaoTronics, so könnte der Titel dieses Tests lauten.

Die TaoTronics TT-BH060 sind absolut solide Bluetooth Kopfhörer in der +-60€ Preisklasse. Diese können primär aufgrund des Tragekomforts und des Noise Cancellings überzeugen. Hier stellen diese das so ziemlich Beste dar was man unter 100€ bekommen kann.

Auch der Klang kann durchaus überzeugen, sofern man einen etwas wärmeren Klang mag. So sind bei den TT-BH060 primär die Mitten und Tiefen ausgeprägt.

Unterm Strich würde ich die TT-BH060 nicht zum „Klang Champ“ in dieser Preisklasse küren, aber das ist primär Geschmackssache.

Dennoch unterm Strich sind die TaoTronics TT-BH060 gerade aufgrund des guten ANC und Tragekomforts für rund 65€ ein faires Angebot!

Die AUKEY Dashcam DRA1 im Test

Dashcams sind etwas extrem Nützliches! So werden diese gerade im Ausland auch rege genutzt. Meist in Ländern wo es etwas rauer auf den Straßen zugeht.

In Deutschland sind Dashcams allerdings oftmals noch eine Seltenheit. Warum aber eigentlich? Am Preis kann es eigentlich nicht liegen. So kostet die AUKEY Dashcam DRA1 beispielsweise lediglich 50€ und soll laut Hersteller feinste Full HD Qualität und einen großen Blickwinkel bieten.

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann eine Dashcam für 50€ wirklich etwas taugen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen der DRA1 für diesen Test!

 

Die AUKEY Dashcam DRA1 im Test

Die AUKEY DRA1 ist eine recht klassische Dashcam was den Formfaktor angeht. So findet Ihr auf der Front des 80 x 47 x 20mm großen Gehäuses die Linse, auf der Oberseite den Anschluss für die Halterung und auf der Rückseite einen 2,7 Zoll großen Bildschirm.

Das Gehäuse der Kamera ist wie üblich aus einem recht einfachen Kunststoff gefertigt, welcher seinen Job erfüllen wird.

Was das Design angeht, bin ich sehr zufrieden! Die DRA1 sieht schick und durchaus modern aus, sticht aber nicht gleich ins Auge. Eine sinnvolle Eigenschaft bei einer Dashcam!

Auf der Front der DRA1 ist natürlich die Linse das auffälligste Objekt. Abseits dieser findet sich dort noch das AUKEY Logo, eine Status LED und ein paar Löscher für das Mikrofon.

Bei der Halterung setzt AUKEY auf das übliche Saugnapf Prinzip. Nach der Montage der Halterung an der Scheibe wird die Kamera einfach an die Halterung angeklemmt.  Ebenfalls auf ihrer Oberseite  befindet sich der mini USB Ladeport und ein Anschluss für eine externe GPS Antenne (optional).

Und Ihr habt richtig gelesen mini USB! Eine interessante Entscheidung seitens AUKEY auf solch einen alten Standard zu setzen. Hierfür gibt es aber möglicherweise einen guten Grund, mini USB ist was physische Belastungen angeht etwas robuster als der kleinere microUSB Stecker.

AUKEY legt dementsprechend natürlich ein passendes KFZ Ladegerät mit in den Lieferumfang. Dieses verfügt auch über ein sehr langes Kabel (4m), welches aber leider mit dem Adapter fest verbunden ist. Hier hätte ich mir eher ein normales langes USB Kabel gewünscht + USB Netzteil. So könnte man etwas entspannter auch sein Handy laden, ohne umstecken zu müssen.

Wichtig die DRA1 hat keinen Akku!dies ist natürlich ein Nachteil, aber auch ein Vorteil. AUKEY gibt für die DRA1 eine Temperaturbeständigkeit von -20 bis +75 Grad an. Ein Lithium Akku käme bei 75 Grad schon ans Schwitzen bzw. könnte sogar schon Feuer fangen. Ihr müsst Euch im Sommer um Eure Dashcam nicht ganz so viele Sorgen machen.

Auf der rechten Seite der Dashcam findet sich der microSD Speicherkarten Slot. AUKEY legt keine Speicherkarte bei! Ihr könnt aber eine beliebige microSD Karte nutzen mit mindestens 10MB/s Schreibrate (was jede Speicherkarte über 32GB problemlos erreichen sollte).

Gesteuert wird die AUKEY Dashcam DRA1 über vier Tasten auf der Unterseite, welche sich gut erfühlen und drücken lassen.

 

Bildqualität

Die AUKEY DRA1 bietet einen Full HD Sensor in Kombination mit einer sehr weitwinkligen Linse. Gerade Letztere ist bei einer Dashcam nicht ganz unwichtig. Montiert Ihr die DRA1 mittig wird wirklich die komplette Front aufgezeichnet.

Was die Bildqualität angeht bin ich zufrieden, aber auch nicht überrascht. Videos sehen soweit völlig okay aus und werden bei einem Unfall absolut taugen. Aber diese sind auch nicht übermäßig detailliert.

So werdet Ihr auf der Autobahn keine Nummernschilder lesen können von Autos die mehr als 5-10 Meter entfernt sind. Die Dynamik, wenn Ihr beispielsweise gegen die Sonne fahrt, ist soweit aber in Ordnung!

Kurzum Ihr wollt mit der AUKEY Dashcam DRA1 keine Urlaubsvideos machen, aber als einfache Dashcam passt die Bildqualität.

Videos werden im Übrigen in 3 Minuten Clips unterteilt, welche rund 265MB besitzen.

 

Fazit

Die AUKEY Dashcam DRA1 ist eine solide Dashcam! Viel mehr kann man hier kaum sagen.

Bei einem Preis von rund 50€ darf man keine Wunder erwarten. Für dieses Geld kann die DRA1 mit einer vernünftigen Bildqualität und Auflösung punkten.

Nein die DRA1 kann hier nicht mit einer ActionCam mithalten, bietet aber für den eigentlichen Zweck einer Dashcam mehr als genug Bildqualität, selbst in etwas schwereren Lichtverhältnissen. Die Bedienung ist grundsätzlich einfach, man darf nur nicht vergessen die Kamera zu starten.

Auch das Gehäuse taugt völlig! Die AUKEY Dashcam DRA1 ist keine Schönheit, sieht aber auch nicht billig aus.

Kurzum es gibt klar bessere Dashcams mit etwas mehr Komfortfeatures, aber diese bekommt man nicht für 50€. Wollt Ihr nur um die 50€ ausgeben ist die DRA1 von AUKEY eine solide Wahl!