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Die Nubert nuPro AS-250 Soundbar im Test, herausragende Qualität zum fairen Preis!

Die meisten Soundbars, die man in Handel bekommt, bestehen aus zwei Komponenten, einer dünnen Kunststoff Soundbar und einem Subwoofer. Dabei spielt auch der Preis oftmals keine Rolle. Selbst sehr teure Systeme sind oft so aufgebaut.

Nubert ist hier mit seinen Soundbars fast schon ein Exot. Nubert setzt bei seinen Modellen auf einen klassischeren Ansatz! Jede Soundbar ist ein großer und massiver Lautsprecher, welcher nicht auf irgendwelche Software Tricks und „virtuellem“ Raumklang angewiesen ist für einen guten Klang.

Dies konnte auch bereits die große nuPro AS-450 im Test zeigen. Allerdings ist die nuPro AS-450 ein ziemlicher Koloss, was sich auch im Preis von über 1300€ wiederspiegelt!

Die nuPro AS-250 Soundbar hingegen ist ein deutlich massentauglicheres Modell mit einem Preis von rund 500€.

Aber wie steht es um den Klang? Ist die Nubert nuPro AS-250 auch den Kaufpreis von 500€, verglichen mit der Konkurrenz, wert?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Nubert für das Zurverfügungstellen der nuPro AS-250 für diesen Test.

 

Die Nubert nuPro AS-250 im Test

Seid Ihr ein Nutzer der für sein Geld etwas „handfestes“ möchte? Dann seid Ihr bei der AS-250 Soundbar an der richtigen Adresse!

Mit einem Gewicht von rund 17kg ist die AS-250 ein ziemlicher Brocken! Man merkt gleich, dass Nubert hier beim Gehäuse und dessen Dicke nicht gespart hat.

Dies ist nicht nur grundsätzlich löblich, sondern ist ein positives Omen für den Klang der Soundbar. Große Lautsprecher mit einer gewissen Massivität haben es einfach leichter einen wertigen Klang zu produzieren.

Mit einer Breite von 70cm einer Tiefe von 30cm und einer Höhe von 15cm ist die AS-250 Soundbar zwar nicht als „gigantisch“ einzustufen, aber diese hat eine sehr vernünftige Größe und Volumen.

Auch die Verarbeitung ist Nubert typisch als „High End“ zu bezeichnen. Diese setzten bei der A-250 auf einen Schleiflack, der aufgrund der komplizierteren Fertigung eher selten bei Soundbars zu sehen ist.

Schleiflack sieht natürlich unheimlich teuer und edel aus! Dies gilt für die weiße wie aber auch die schwarze Version.

mit Lautsprecher-Blende

Ich würde Euch aber aus Erfahrung zur weißen Soundbar raten. Schwarzer Schleiflack kann recht empfindlich sein. Die generelle Verarbeitung des Gehäuses, Treiber und Schleiflacks ist bei meiner AS-250 als perfekt zu bezeichnen!

Mit einem Gewicht von 17kg ist die Soundbar natürlich nicht geeignet, um über oder unter Euren Fernseher an die Wand gehängt zu werden. Die AS-250 ist dafür gemacht, dass Ihr Euren Fernseher auf der Soundbar abstellt.

Hierfür ist die Größe und Massivität der Nubert AS-250 auch grundsätzlich völlig ausreichend. Mein 50 Zoll Sony TV würde beispielswiese problemlos auf der Soundbar Platz finden.

Achtet lediglich auf die Füße Eures Fernsehers. Einige Samsung Fernseher haben beispielsweise die Füße am Rand, was hier ein Problem sein könnte, da die Soundbar ja „nur“ 70cm breit ist.

 

Die Technik der Nubert nuPro AS-250

Die Nubert nuPro AS-250 Soundbar verfügt über satte sechs aktive Treiber. Im Gegensatz zu anderen Modellen sind diese sogar recht groß.

Auf der Front, jeweils links und rechts am Rand, finden wir zwei 25mm Hochtöner. Etwas weiter mittig auf der Front sind zwei 120mm Tief/Mitteltöner angebracht.

Dies wäre schon ein sehr ordentlicher Aufbau! Allerdings verfügt die AS-250 über zwei weitere 120mm Treiber auf den Seiten, gemeinsam mit Bassreflexröhren.  

Hierdurch soll die Soundbar einen deutlich breiteren Klang erhalten, was auch Sinn macht bei einer zusätzlichen seitlichen Abstrahlung.

120mm Treiber klingen vielleicht im ersten Moment nicht übermäßig beeindruckend, aber viele „kompakte“ Subwoofer haben kaum größere Treiber, wenn überhaupt.

Nubert gibt die Leistung der AS-250 mit maximal 200W an, welche auf 2x 100W aufgeteilt sind. Der AS-250 verfügt also nicht über irgendwelche virtuellen Raumklang Modi, sondern einen reinen Stereo Klang.

Wie ich finde kein tragischer Verlust. Bei den meisten Soundbars klingt virtueller Raumklang eh recht mäßig bis furchtbar.

Die Gangfrequenz der Soundbar wird von Nubert mit 36 – 22.000 Hz abgegeben, was ich für einen glaubhaften Wert halte.

Wie steht es aber um die Anschlüsse und Bedienung?

Auf der Front der AS-250 findet sich eine kleine Displayeinheit inklusive Tasten zur Steuerung der Soundbar. Aber es wäre natürlich recht unkomfortabel die Soundbar immer direkt am Gerät zu bedienen, daher legt Nubert auch eine kleine Fernbedienung bei.

Diese ist Qualitativ Okay und gut beschriftet.

Die Anschlüsse der Nubert AS-250 befinden sich natürlich auf der Rückseite. Neben dem Anschluss für das Stromkabel findet sich dort ein Chinch Anschluss, S/PDIF, Toslink, USB und ein optionaler Anschluss für einen Subwoofer.

Hier kommen wir zu einem ersten kleinen Kritikpunkt. Eine zusätzliche Bluetooth Verbindung für eine schnelle Nutzung mit dem Smartphone ist mittlerweile bei den meisten Soundbars Standard, nicht so hier.

Auch verfügt die AS-250 wie auch schon der größere Bruder die nuPro AS-450 nicht über HDMI Anschlüsse!

Nubert bietet zwar für beides Adapter an, aber abseits der zusätzlichen Kosten wäre natürlich eine integrierte Lösung einfach eleganter.

Ist das Ganze aber ein NoGo? Nein! Die meisten Fernseher haben einen Toslink Ausgang, welcher die gleiche Qualität liefert wie HDMI und auch beim Umschalten zwischen den diversen angeschlossenen Geräten immer den passenden Ton ausgibt. Bluetooth Adapter gibt es massenhaft auf dem Markt, größtenteils auch spottbillig. Erfreulicherweise verfügt die Soundbar dafür passend über einen USB Ausgang, welcher als „Netzteil“ für solch einen Bluetooth Adapter genutzt werden kann.

 

Klang der nuPro AS-250

Die nuPro AS-250 klingt für eine Soundbar der +-500€ Preisklasse fantastisch! Anders kann man dies nicht sagen.

Die Gründe dafür sind sehr einfach. Nehmt einer Sony HT-ZF9, Teufel Cinebar Duett 2.1 oder den meisten Soundbars den Subwoofer weg und die Dinger klingen grausam! Mal natürlich mehr und mal weniger.

Die Hochtöner, die dort verbaut sind, sind meist eher mäßig gut und Tiefgang bekommen die Soundbars selbst keinen hin. Der Subwoofer muss hier die Kohlen aus dem Feuer holen, was diese auch oft gut hinbekommen! Hinzu kommen meist noch diverse DSP und EQ Spielereien und die Soundbars klingen sehr ordentlich.

Jedoch ist der Klang der AS-250 „anders“. Man merkt, dass hier zwei wertige Hochtöner in einem massiven Holzgehäuse sitzen. Man merkt auch, dass neben den Hochtöner vier Tieftöner mit ordentlich Volumen verbaut sind.

Die Nubert nuPro AS-250 klingt einfach wertig.

Gehen wir aber einmal geordnet vor. Von Haus aus sind die Höhen der Soundbar, wie ich finde, etwas warm, was sicherlich etwas Geschmackssache ist. Dies ist aber kein Problem, denn die Höhen lassen sich über die Fernbedienung regeln! +03db bei den Höhen und die AS-250 hat aus meiner Sicht die perfekten glasklaren Höhen!

Dabei werden die Höhen aber nicht schrill oder kreischend, sondern haben weiterhin eine sehr schöne Abrundung.

Die Mitten bei der nuPro AS-250 sind top! Der Klang der Soundbar wirkt angenehm gefüllt und Stimmen gut bis sehr gut verständlich! Dies ist gerade beim Fernsehen sehr wichtig!

Beim Bass war ich etwas erstaunt, denn dieser ist von Haus aus bereits recht kräftig. Die AS-250 hat einen sehr mächtigen und vor allem qualitativ hochwertigen Bass! Dieser dröhnt nicht, sondern spielt absolut sauber und auch vergleichsweise tief.

Einige Soundbars mit gesondertem Subwoofer haben zugegeben noch mehr Bass als die Nubert nuPro AS-250, allerdings lässt sich der Bass auch noch anpassen! Gebt Ihr diesem +03-04db über die Fernbedienung und die AS-250 produziert glatt mehr und vor allem einen besseren Bass als alle mir bekannten Soundbars dieser Preisklasse!

Dabei schafft es die Soundbar auch größere Räume gut mit Klang zu füllen. Hierzu tragen auch die seitlichen Treiber ein gutes Stück bei.

Das als „Raumklang“ zu deklarieren wäre allerdings auch falsch! Ja die AS-250 klingt sehr breit und groß, größer und breiter als viele Soundbars mit virtuellem Raumklang, aber an ein 5.1 System kommt das ganze nicht ran. Auch beispielsweise ein Cinebase von Teufel bekommt das Ganze noch etwas besser hin.

Dennoch klanglich gerade bei Musik aber auch in Filmen ist die Nubert nuPro AS-250 über jeden Zweifel erhaben!

 

Fazit

Prädikat voll empfehlenswert! Anders kann das Fazit zur Nubert nuPro AS-250* nicht lauten. Nubert hat hier eine wirklich herausragende Soundbar geschaffen, für alle Nutzer denen ein hervorragender Klang wichtiger ist als irgendwelche Software Feature oder virtueller Raumklang (welcher in 90% der Fällen eh nicht überzeugt).

Die nuPro AS-250 ist einfach ein wertiger Lautsprecher von einem Hersteller der seine Handwerkskunst versteht. Damit beziehe ich mich nicht nur auf den Klang, sondern auch auf das Äußere. Die AS-250 verfügt über ein massives Holzgehäuse (17Kg) und einen edlen Schleiflack! Die Verarbeitungsqualität ist tadellos!

Sehr Ähnliches gilt auch für den Klang. Wer glaubt, dass die nuPro AS-250 mangels Subwoofer weniger Bass Power hat, wird sicherlich überrascht! Die Soundbar liefert einen sehr kräftigen und generell wertigen Klang mit einer hervorragenden Fülle. Auch die Klangbreite und -tiefe ist den meisten Konkurrenten deutlich überlegen.

Dabei besinnt sich Nubert allerdings auf einen „ehrlichen“ Klang. Es gibt keinen aggressiven DSP oder vorgefertigte Klangmodi. Ihr könnt den Klang allerdings via EQ an Eure Wünsche anpassen, hierbei steht Euch frei wie.

Mögt Ihr etwas mehr Bass, damit Filme etwas mehr „Druck“ bekommen? Dann ist dies ebenso wenig ein Problem wie das Anheben der Höhen/Mitten für eine noch bessere Sprachverständlichkeit.

Die Nubert nuPro AS-250 bietet klar den wertigsten Klang dieser Preisklasse!

Allerdings ist der Lautsprecher auch nicht perfekt. Zum einen müsst Ihr darauf achten, dass Euer Fernseher mit seinem Standfuß auch auf dem Lautsprecher Platz findet, zum anderen fehlen einige „gängige“ Luxus Feature. Damit meine ich beispielsweise integriertes Bluetooth oder HDMI.

Dennoch für knapp über 500€ würde ich die Nubert nuPro AS-250 Soundbar glatt als überragend deklarieren! Die Preis/Leistung ist Nubert hier sehr gut gelungen.

Positiv

  • Herausragender Klang!
  • Sehr hohe Klangfülle und starker Bass
  • Massive Verarbeitung
  • Edle Optik
  • Gute Anschlussvielfalt
  • Gute Bedienbarkeit

Negativ

  • Keine „Luxus“ Funktionen wie integriertes Bluetooth

Die Teufel Airy 2018 im Test

Mit den Airy 2018 hat Teufel vor kurzem seine neusten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu der Real Blue Serie richten sich diese Kopfhörer an Nutzer die besonders kleine und leichte Kopfhörer suchen.

Aber natürlich sollen die Teufel Airy auch mit einem besonders guten Klang und Tragekomfort punkten können.

Die Teufel Airy 2018 im Test

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test der Teufel Airy 2018 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen der Airy!

 

Die Teufel Airy 2018 im Test

Das wichtigste Ziel bei den Teufel Airy war sicherlich ein besonders leichtes und kleines Design, welches Teufel auch gelungen ist. Mit 165g sind diese wirklich vergleichsweise leicht und die Ohrmuscheln mit einem Durchmesser von ca. 68mm auch ziemlich kompakt.

Dementsprechend handelt es sich hier aber auch um On-Ear Kopfhörer. Diese verfügen also über sehr kleine und flache Ohrpolster.

Ideal wenn Ihr unauffällige Kopfhörer für unterwegs oder auf Reisen sucht, welche sich nach der Nutzung platzsparend verstauen lassen. Ja die Teufel Airy lassen sich komplett zusammenklappen!

Die Airy 2018 sind in zwei Basisfarben verfügbar, schwarz und weiß. Gerade die schwarze Version ist sehr dezent, aber schick!

Teufel setzt bei den Airy natürlich auf ein mattes Kunststoffgehäuse, auf dessen Rückseite sich lediglich ein Hochglanz „T“ für Teufel befindet.

Die Teufel Airy 2018 im Test

Ist Euch dieses Design zu langweilig liefert Teufel Farbringe in Rot, Gelb und Grün, die Ihr für einen farblichen Akzent an Euren Kopfhörern anbringen könnt.

Wirklich eine klasse Idee!

Was die Verarbeitungsqualität und Haptik angeht, sind die Teufel Airy eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Wie bei den meisten Produkten die auf ein besonders geringes Gewicht setzen, wirken auch die Airy nicht übermäßig massiv.

Die Teufel Airy 2018 im Test

Die Kopfhörer sind fern von einer billigen Anmutung, aber ich würde mich auch nicht auf diese setzen.

Bonuspunkte gibt es wiederum für die gut drückbaren Tasten auf der rechten Ohrmuschel. Hier findet sich eine Multifunktionstaste zum Ein/Ausschalten der Kopfhörer, wie auch Play/Pause und jeweils eine Taste für vor und zurück.

Die Lautstärke wird hingegen über ein Drehrad geregelt, cool!

Bei den Anschlüssen setzt Teufel auf den üblichen 3,5mm Eingang, wie auch microUSB zum Aufladen. Leider sind beide Ports ungeschützt! Bei Regen seid also etwas vorsichtig mit den Teufel Airy.

Die Akkulaufzeit der Kopfhörer liegt laut Teufel bei 30 Stunden, was extrem gut ist. Praktisch kann ich diese Größenordnung bestätigen.

 

Tragekomfort

Die Teufel Airy sind sogenannte on-Ear Kopfhörer. Das bedeutet, sie liegen völlig auf Euren Ohren auf, anstelle wie bei Over-Ear Kopfhörern auf Eurem Kopf. Ich weiß, dass es einige Nutzer gibt, die diese Art des Tragens bevorzugen, ich gehöre allerdings um ehrlich zu sein, nicht dazu.

Die Teufel Airy verfügen über vergleichsweise dünne Polster, was aufgrund der Leichten und kompakten Bauform grundsätzlich in Ordnung ist. Allerdings neigten die Kopfhörer nach 15-30 Minuten auf meinen Ohren zu drücken.

Hier hilft ein kurzes Abnehmen in der Regel schon völlig. Dennoch sind dies keine Kopfhörer, die ich den ganzen Tag tragen würde. Für mal kurz Bus und Bahn mögen diese aber in Ordnung gehen, aber um auf der Couch zu entspannen gibt es, wie ich finde bessere Modelle.

Kleiner Tipp, zieht die Teufel Airy weiter aus (damit meine ich die Höhenverstellung), als ihr dies normalerweise machen würdet. Ich habe die Teufel Airy beispielsweise komplett ausgezogen, wodurch diese zwar recht locker auf meinem Kopf saßen, aber das Drücken doch ein gutes Stück reduziert wurde.

 

Wie klingen die neuen Teufel Airy?

Kommen wir zum Klang der Teufel Airy. Hier war ich weitestgehend positiv überrascht. Die Airy bieten einen erfreulich großen Klang für solch kleine Kopfhörer.

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen der Teufel Airy fallen eher in die Kategorie „warm“. Ich will diese nicht als dumpf oder matt betiteln, aber die Höhen der Kopfhörer sind auch nicht luftig leicht. Teufel hat hier eher so einen Punkt in der Mitte getroffen.

Was die Detaildarstellung in den Höhen angeht, kann ich mich allerdings nicht beklagen. Dafür, dass diese recht warm sind, wirken sie aber angenehm sauber und detailliert.

Die Mitten der Teufel Airy sind ziemlich ideal. Die Kopfhörer bieten hier eine schöne Fülle und auch ein gutes Volumen. Aufgrund der etwas wärmeren Höhen wirken die Mitten teils sogar fast etwas angehoben. Hierdurch sind gerade Stimmen sehr schön plastisch. Allerdings im Gegenzug leidet etwas die Dynamik. Die Teufel Airy neigen zu einem etwas trägeren Klang.

Spannend wird es bei Kopfhörern meist beim Bass, gerade bei Teufel Modellen. Hier haben es On-Ear Kopfhörer immer sehr schwer. Für einen guten Bass muss eine gewisse Versieglung der Ohren stattfinden, welche bei On-Ear Kopfhörern schwer zu erreichen ist.

Dies merkt man auch etwas bei den Teufel Airy. Allerdings machen diese dennoch einen hervorragenden Job! Der Bass wirkt teilweise nicht ganz so rund wie bei großen Over-Ear Modellen, dafür ist aber der Tiefgang und auch das Volumen sehr gut für on-Ear Kopfhörer!

Gerade in Pop und elektronischer Musik schaffen es die Teufel Airy einen wirklich kräftigen Bass auf die Ohren zu bringen, den man solch kleinen Kopfhörern nicht zutrauen würde.

Dies passt auch sehr gut zu einer weiteren großen Stärke der Airy, der Klangbreite. Die Kopfhörer klingen unheimlich breit und auch recht voluminös. Man erwartet von On-Ear Kopfhörern meist einen sehr schmalen Klang, dies ist aber bei den Teufel Airy nicht der Fall.

Ich hatte teilweise sogar das Gefühl der Klang würde aus den Kopfhörern herausragen! Das schaffen sogar viele große Over-Ear Kopfhörer nicht so gut wie die Teufel Airy.

Was die maximale Lautstärke und die Pegelfestigkeit angeht, kann ich mich nicht beklagen. Die Teufel Airy werden auf Wunsch ordentlich laut.

Auch die Signalstärke und Signalqualität in Kombination mit meinem iPhone XS und Google Pixel 3 lässt sich nur als unproblematisch bezeichnen.

 

Fazit

Ich muss gestehen immer ein schwieriges Verhältnis zu On-Ear Kopfhörern zu haben, was leider auch etwas für die Teufel Airy gilt.

Starten wir aber dennoch mit den positiven Punkten. Diese wäre die Leichtigkeit, das Design, die Akkulaufzeit und der Klang.

Mit +-170g sind die Teufel Airy wirklich angenehm leichte Kopfhörer, welche sich auch sehr platzsparend zusammenklappen lassen. Was das Design angeht, hat Teufel, wie ich finde, den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kopfhörer sehen schick und modern aus und die austauschbaren Farbakzente verleihen ihnen einen gewissen Kick. Klasse!

Auch die Akkulaufzeit ist mit 24+ Stunden tadellos.

Beim Klang machen die Teufel Airy eine gute Figur. Es ist zwar möglich Kopfhörer für 150€ zu bekommen die besser klingen, aber meist sind dies große Over-Ear Modelle.

Für On-Ear Kopfhörer ist der Klang der Teufel Airy für On-Ear Kopfhörer aber sehr gut! Die Airy bieten einen gut ausbalancierten Klang mit einem klasse Bass und einer starken räumlichen Darstellung. Gerade was die Räumlichkeit angeht, klingen die Airy deutlich größer als sie es eigentlich sind und auch größer als viele Over-Ear Modelle.

Unterm Strich kann ich also über den Klang nicht klagen.

Wo ich mich allerdings schwer tue, ist beim Tragekomfort. Ich will die Teufel Airy nicht als unbequem bezeichnen, das wäre falsch, aber ich bevorzuge Over-Ear Modelle doch. Vielleicht liegt es an meiner Kopfform, vielleicht auch an den Airy aber nach einer Weile beginnen diese etwas zu drücken.

Unterm Strich kommt es also etwas auf Euren Geschmack an. Mögt Ihr leichte und kompakte On-Ear Kopfhörer und habt Ihr hier generell keine Probleme mit dem Tragekomfort? Dann sind die Teufel Airy klasse Kopfhörer für Euch!

Seid Ihr Euch hier nicht sicher, würde ich eher zu den großen Teufel Real Blue NC greifen, die auch nicht viel teurer sind.

Die INSTAR IN-8003 Überwachungskamera im Test

Seid Ihr auf der Suche nach einer guten und professionellen Überwachungskamera für Euer Büro oder Geschäftsräume und wollt hier nicht auf die üblichen Smart Home Kameras setzen?

Dann könnte INSTAR mit der IN-8003 vielleicht genau das Richtige für Euch haben! Die IN-8003 ist semi-professionelle Deckenüberwachungskamera, die mit einem besonders guten Datenschutz und flexibleren Aufnahmemöglichkeiten sich von der Konkurrenz versucht abzusetzen.

Aber reicht dies um die 200€+ Anschaffungspreis zu rechtfertigen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an INSTAR für das Zurverfügungstellen der IN-8003 für diesen Test!

 

Die INSTAR IN-8003 im Test

INSTAR setzt bei der IN-8003 auf einen recht speziellen Formfaktor. Diese Kamera ist eindeutig weniger für den Heimnutzer gedacht und viel mehr für Büro oder Geschäftsräume.

Bei der INSTAR IN-8003 handelt es sich um eine Kamera speziell für die Deckenmontage, was normalerweise in privat Haushalten eher weniger möglich ist.

Hierfür hat INSTAR den Aufbau der IN-8003 speziell angepasst. Die Kamera besitzt vergleichsweise kompakte Abmessungen und ist in einem runden Design gehalten.

Die Kameraeinheit selbst ist eine Kugel, welche allerdings in einem Kranz gehalten wird. Letzter ist die Halterung und lässt sich an einer Decke verschrauben.

Die Kugel in der Mitte lässt sich dann frei in die gewünschte Richtung drehen. Allerdings verfügt die INSTAR IN-8003 über keinen Motor!

Ihr müsst die Kamera einmal einstellen und dann verharrt diese in der Position.

Das Gehäuse der INSTAR IN-8003 ist komplett aus Metall gefertigt, was der Kamera eine gewisse Massivität und Wertigkeit verleiht. Man merkt gleich das die IN-8003 kein Spielzeug ist.

Haptisch und optisch wird die Kamera also ihrem durchaus professionellen Anspruch gerecht.

Bei der IN-8003 handelt es sich um eine Full HD Überwachungskamera, die auf der Front zudem auf 12 IR LEDs für die Nachsicht setzt. Diese LEDs sind dabei unter einer schwarzen Plexiglasabdeckung versteckt.

Auf der Rückseite unter der Halterung befindet sich das Anschlusskabel der IN-8003. Hierbei handelt es sich um einen ca. 50cm Kabelstrang mit LAN Port, Reset Taste und Anschluss für das Netzteil.

Wichtig! Die INSTAR IN-8003 verfügt nicht über WLAN! Die Kamera kann ausschließlich via LAN ins Netzwerk eingebunden werden.

Im Gegenzug für das fehlende WLAN unterstützt die IN-8003 aber PoE. PoE erlaubt es die Kamera in Kombination mit einem speziellen PoE Switch über ein Kabel mit Strom und Daten zu versorgen.

Gerade bei größeren Installationen ist dies sehr praktisch.

Alternativ liegt aber auch ein normales Stecknetzteil mit im Lieferumfang. Im Normalbetrieb benötigt die Kamera bei Tag rund 3,1W und bei Nacht (mit IR LEDs) 4,3W.

 

Einrichtung und Software

Die Einrichtung und allgemein die Nutzung von INSTAR Überwachungskameras ist wirklich hervorragend dokumentiert. Hier gibt es keinen Hersteller der dies besser macht.

INSTAR bietet eine „virtuelle“ Anleitung unter https://install.instar.de/ an. Diese leitet Euch in einfachen Schritten durch die komplette Installation und das auch in klarem Deutsch.

Grob zusammengefasst, Ihr verbindet die Kamera mit Strom und Netzwerk und müsst anschließend deren IP Adresse in Euren Webbrowser eingeben.

Die IP Adresse ist bei jedem Netzwerk anders, um diese herauszufinden bietet INSTAR ein Tool für Windows, MacOSX und Linux an.

Im Webinterface angelangt, müsst Ihr ein Passwort vergeben, könnt die IP Adresse ändern und einen Webzugriff festlegen, falls gewünscht.

Kurzum die Einrichtung der INSTAR IN-8003 ist absolut schnell und problemlos gemacht.

 

Feature und Benutzeroberfläche

Der primäre Weg die INSTAR IN-8003 zu steuern ist ohne Frage über das Webinterface. INSTAR bietet zwar auch eine Smartphone App für alle Plattformen an, inklusive IOS, Android, Windows Phone, Amazon Fire usw.

Allerdings ist diese App eher als einfache Möglichkeit von unterwegs auf die Kamera zuzugreifen, Benachrichtigungen zu erhalten usw. gedacht, als für die Konfiguration der Kamera.

Hier macht die App auch einen guten Job, auch wenn diese nicht ganz so schick ist wie die Smartphone Apps der großen „Smart Home“ Herstellern.

Umso besser dafür ist das Webinterface. Dieses ist schick designt und bietet eine sehr gute Übersichtlichkeit.

Ruft Ihr die Startseite auf, erhaltet Ihr zunächst eine große Live Ansicht der Kamera. Ihr habt hier auch die Möglichkeit manuell Videos und Fotos zu machen.

Allerdings ist dies in der Regel ja nicht der Sinn einer Überwachungskamera, den ganzen Tag diese manuell zu betrachten.

In den Einstellungen könnt Ihr neben wirklich detaillierten Einstellungen zum Bild und generellen Verhalten der Kamera auch die so genannten Alarme einrichten.

Ein Alarm wird in der Regel von einer Bewegung ausgelöst. Ihr könnt hier bis zu vier Bereiche im Bild festlegen welche überwacht werden sollen. Dabei könnt Ihr für jeden Bereich eine unterschiedliche Sensitivität für die Bewegungserkennung festlegen, was sehr praktisch sein kann.

Natürlich kann ein Bereich auch das komplette Bild umfassen, wenn Ihr dies wünscht.

Wird nun eine Bewegung erkannt, kann die Kamera ein Video aufzeichnen, Fotos machen, Euch eine Mail schicken, pusch Benachrichtigen aufs Handy senden usw. klasse!

Die Bewegungserkennung kann dabei nach Zeitplan erfolgen. Wollt Ihr beispielsweise in einem Geschäft nicht bei jedem Kunden, der durchs Bild läuft eine Benachrichtigung erhalten, aber bei jeder Bewegung nach Ladenschluss, dann ist dies auch möglich.

Wo wird’s gespeichert?

Aber wo werden diese Aufnahmen gespeichert? Aufnahmen werden von Haus aus erst einmal auf einer internen microSD Karte gespeichert. Diese ist mit 16GB groß genug für einige Stunden Aufnahmen!

Alternativ könnt Ihr Aufnahmen auf einen FTP Server hochladen, welcher beispielsweise in vielen WLAN Routern integriert ist, oder in die INSTAR Cloud. Letztere ist natürlich kostenpflichtig, basiert aber auf einem fairen Prepaid System.

Fotos können im Übrigen auch gleich per Mail versendet werden.

Dies ist ein Punkt den ich sehr an den INSTAR Kameras schätze, diese Flexibilität. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld muss man sich große Gedanken um Datenschutz machen.

Dieser ist bei der INSTAR IN-8003 voll gewährleistet! Wenn Ihr dies nicht wollt verlassen keine Daten/Aufnahmen Eure Infrastruktur.

Wollt Ihr Cloud aufnahmen, um auch bei Brand usw. abgesichert zu sein, könnt Ihr dies auch aktivieren.

Habt Ihr ein Synology oder Qnap NAS könnt Ihr auch die dort vorhandene SurveillanceStation nutzen.

Klasse!

Lediglich bei der Verwaltung der Aufnahmen müsste INSTAR noch etwas nachbessern. Diese werden Euch einfach alle chronologisch aufgelistet und man muss sich hier gegebenenfalls etwas durchquälen ehe man das findet was man sucht.

 

Bildqualität und Blickwinkel

Die INSTAR IN-8003 verfügt über einen 1/3 Zoll Full HD Sensor aus dem Hause Panasonic. Hierbei handelt es sich um einen speziellen Sensor welcher auch wirklich für Überwachungskameras gedacht ist.

Viele andere Modelle nutzen oftmals Smartphone Kameramodule.

Beides hat tatsächlich seine Vor- und Nachteile. Die Bildqualität der INSTAR IN-8003 ist zweckmäßig. Ihr erkennt ganz klar Personen und auch Details, aber man erkennt schon, dass es sich um eine Überwachungskamera handelt und nicht um eine Videokamera.

Dafür kann die INSTAR IN-8003 im Low Light richtig glänzen. Die IR LEDs machen einen guten Job und auch der Sensor liefert auch bei Nacht noch ein sehr solides Bild.

Keine Klagen hier!

Was den Blickwinkel angeht setzt INSTAR IN-8003 auf eine 90 Grad Linse. Zum Vergleich, eine normale Smartphone Kamera hat um die 80 Grad.

Die IN-8003 bietet also schon ein recht weites Bild, ist aber auch nicht super weitwinklig.

Die live Ansicht im Lokalen Netzwerk hat im Übrigen nur eine Verzögerung von vielleicht einer Sekunde, was sehr gut ist!

 

Fazit

Ihr seid ein Geschäftskunde und sucht für Euer Büro oder kleines Ladengeschäft eine Deckenüberwachungskamera, dann ist die INSTAR IN-8003* vielleicht das richtige für Euch!

Diese kann primär aufgrund einer hervorragen Dokumentation, flexiblen Software und einem professionellen Design punkten.

Gerade die flexiblen Aufnahme- und Speichermöglichkeiten machen die INSTAR IN-8003 außerordentlich interessant. Ihr seid nicht auf eine Cloud Speicherlösung angewiesen, welche aus Datenschutzsicht immer problematisch ist, sondern könnt Aufnahmen lokal, auf einem FTP Server, einem NAS oder auf Wunsch doch in der Cloud speichern.

Hinzu kommt eine zuverlässige Bewegungserkennung, welche man detailliert einstellen kann, wie auch die Möglichkeit Zeitpläne anzulegen.

Neben einer lokalen Steuerung könnt Ihr natürlich auch von unterwegs auf die Kamera zugreifen und benachrichtigt werden.

Dabei ist die Bildqualität der INSTAR IN-8003 ordentlich. Diese ist nicht ganz absolute Spitzenklasse, macht aber einen guten Job.

Das Einzige was man vielleicht etwas kritisieren kann, ist der Preis. Knapp über 200€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist natürlich ein saftiger Preis, welchen Ihr für diese hohe Flexibilität und auch sehr gute Dokumentation zahlen müsst. Aber gerade in einem geschäftlichen Umfeld geht dies doch in Ordnung.

Der Netgear Orbi Outdoor im Test

Netgear baut sein Orbi System weiter aus. Das neuste Modell im Lineup ist der Orbi Outdoor.

Beim Netgear Orbi Outdoor handelt es sich wie der Name bereits vermuten lässt um einen Outdoor Satelliten für das Netgear Orbi System.

Dieser wasserfeste Satellit soll es Euch erlauben auch Euren Garten ideal mit WLAN zu versorgen. Für diesen Spaß möchte Netgear aber auch ganze 280€ haben!

Ein saftiger Preis, welcher von einer guten Leistung gedeckt wird? Finden wir dies im Test des Netgear Orbi Outdoors heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Orbi Outdoor.

 

Der Netgear Orbi Outdoor im Test

Das erste was mich zugegeben etwas am Orbi Outdoor überrascht hat, war seine Größe. Mit 20,5cm x 26cm x 6,5cm ist der Orbi Outdoor ein ziemlicher Brocken!

Dieser ist ein gutes Stück größer als ein normaler Orbi Access Point, allerdings auch ein Stück weit dünner. Dies liegt sicher an der geplanten Montage Art.

Netgear bietet Euch zwei Möglichkeiten den Orbi Outdoor aufzustellen. Zum einen liegt ein normaler Standfuß mit im Lieferumfang, womit Ihr diesen auf einen Tisch oder Ähnliches aufstellen könnt.

Alternativ liegt aber auch Montagematerial für eine Befestigung an einer Wand bei.

Hier steht es Euch frei was am besten in Euren Garten passt.

Rein vom Design bleibt sich Netgear beim Orbi Outdoor treu. Sein Gehäuse besteht aus einem einfachen, aber schicken matt weißen Kunststoff. Auf der Front gibt es zudem lediglich ein kleines und dezentes Orbi Logo.

Abseits von seiner Größe wird der Orbi Outdoor im Garten oder am Haus nicht deplatziert wirken.

Spannend ist die Rückseite des Orbi Outdoors. Netgear setzt hier auf einen gerade zu riesigen Kühlkörper aus massivem Aluminium. Dieser soll vermutlich auch bei Sonneneinstrahlung im Sommer eine ausreichende Wärmeabfuhr sicherstellen. Netgear gibt den Temperaturbereich des Accesspoint mit -20 bis +50 Grad an, was für unsere Regionen mehr als ausreichend sein sollte.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein Ein/Ausschalter wie auch eine WPS Taste und natürlich der Anschluss für das Netzteil.

Dieses Netzteil besitzt eine spezielle Isolierung und ein extra langes Kabel. Sofern Ihr eine passende Außensteckdose habt, könnt Ihr diese nutzen, ansonsten wäre eine Fensterdurchführung sicherlich auch möglich.

Etwas schade, dass Netgear auf PoE oder Ähnliches verzichtet hat, dies wäre sicherlich praktisch gewesen. Allgemein verfügt der Orbi Outdoor über keine LAN Ports, dieser muss also auch kabellos ins Netzwerk eingebunden werden.

 

Technik des Orbi Outdoors

Der Netgear Orbi Outdoor ist ein Tri-Band WLAN AccessPoint bzw. Repeater. Dieser besitzt wie alle aktuellen Modelle ein 2,4GHz Band und ein 5GHz Band. Zusätzlich ist allerdings auch noch ein zweites 5Ghz Band vorhanden.

Wofür?

Normale WLAN Repeater nutzen das gleiche WLAN Band für die Kommunikation mit den verbunden Clients und der Basis Station. Dies halbiert effektiv die maximale Geschwindigkeit, da das gleiche WLAN Modul immer mit zwei Geräten gleichzeitig kommunizieren muss.

Teils wird sogar beim Fehlen von MU-MIMO sogar das Tempo mehr als halbiert.

Der Orbi Outdoor nutzt wie viele Orbi Geräte ein gesondertes 5Ghz Funkmodul für den Rückkanal, daher wird ein Modul nicht doppelt belastet und das volle Tempo steht zur Verfügung.

Hierdurch ist der Orbi Outdoor technisch einem 0815 Repeater schon deutlich überlegen.

Im Optimalfall nutzt Ihr den Orbi Outdoor natürlich in Kombination mit einem Netgear Orbi System, im besten Fall mit einem Tri-Band Orbi System für das Maximum an Leistung.

Aber es ist auch möglich den Orbi Outdoor mit einem normalen WLAN Router zu nutzen. Sucht Ihr also einen Outdoor Repeater für Eure FritzBox usw. ist der Orbi Outdoor auch eine möglich Option. Zu mindestens steht dies auf der Box. Leider habe ich den Orbi Outdoor NICHT mit einem anderen Router als einem Orbi Gerät zum laufen bekommen.

 

Performance

Der Orbi Outdoor verfügt über drei WLAN Bänder, einmal 2,4Ghz mit 400Mbit, einmal 5GHz mit 867Mbit und noch einmal 5Ghz aber mit 1733Mbit.

Letzteres 5GHz Band ist ausschließlich für die interne Kommunikation.

Nach außen hin sichtbar ist also lediglich 400 +867Mbit. Verglichen mit High End WLAN Routern ist dies sicherlich nicht überragend, aber ist das in der Praxis schlimm?

Jein! Die meisten WLAN Clients wie Notebooks, Smartphones oder Tablets erreichen maximal 867Mbit. Beispielsweise ein 1000€ Samsung Galaxy Note 9 schafft auch nicht mehr als 867Mbit.

Lediglich einige Apple Tablets und Notebooks schaffen etwas mehr, aber auf der Windows oder Android Seite sieht es sehr dünn aus.

Ihr könnt also in der Praxis meist eh nicht mehr als 867Mbit nutzen. Allerdings ist natürlich etwas Luft nach oben, gerade wenn mehrere Clients gleichzeitig im WLAN hängen auch nicht das Schlechteste.

Ich habe den Orbi Outdoor einmal mit dem RBK20 WLAN System getestet. Sicherlich nicht das Optimum, dies wäre ein RBK50, aber dies gibt uns eine gute Tendenz.

Getestet habe ich eine Distanz von 12 Metern zwischen Orbi Outdoor und Client, in diesem Fall ein Alienware 15 Notebook mit Killer 1550 WLAN Karte.

Die Basis Station war dabei im Abstand von rund einem Meter zum Outdoor Satellit.

Der Orbi Outdoor hat auf diese Distanz ein gutes Stück mehr Leistung gezeigt als der Standard Satellit des RBK20 Systems.

Dies kann einerseits aufgrund des gesonderten 5GHz Bands für den Backlink liegen aber auch an den verbauten Antennen.

Der Orbi Outdoor scheint etwas direktionaler zu arbeiten als die normalen Orbis. In meinem Test zeigte sich in direkter Front zum Satellit ein eindeutig stärkeres Signal als hinter oder seitlich von diesem.

Durch diese leichte Fokussierung ist die Reichweite des Orbi Outdoors auch vergleichsweise hoch!

Achtet also bei einer Montage darauf, wenn möglich, dass die Front des Routers zu einer Lieblings Position im Garten zeigt.

Wobei ich vermute die Hauptnutzung des Orbi Outdoors ist eher als WLAN Brücke gedacht, beispielsweise von einem Haupthaus zu einem Nebenhaus, wo dann gegeben falls ein normaler Netgear Orbi das Signal aufschnappt.

Hier macht auch das etwas fokussierte Design viel Sinn! Ich würde zwar den Orbi Outdoor nicht als direktionalen WLAN Access Point bezeichnen, hierfür gibt es bessere Modelle, aber dennoch, wollt Ihr vielleicht 10-20 Meter Luftlinie überbrücken taugt der Satellit.

 

Stromverbrauch

Ähnlich wie alle Netgear Orbi Systeme ist auch der Orbi Outdoor relativ sparsam. In meinem Test benötigte dieser im normalen Leerlauf rund 5,4W, was okay ist.

Unter Volllast kann dieser Verbrauch auf bis zu 6,8W ansteigen.

 

Fazit

Der Orbi Outdoor ist ein wirklich besonderes Produkt, welches eine vermutlich recht kleine Zielgruppe hat.

  1. Ihr solltet bereits über ein Netgear Orbi System verfügen.
  2. Ihr wollt eine vergleichsweise große Distanz überbrücken bzw. abdecken.
  3. Oder seid für die Optimale WLAN Abdeckung in Eurem Garten bereit 280€ zu zahlen.

Ich denke für die meisten Normalnutzer ist der Orbi Outdoor gar nicht nötig um vernünftiges WLAN in den Garten zu bekommen.

Sofern Euer Garten nicht riesig ist wird vermutlich ein normaler Netgear Orbi vor einem Fenster bereits ausreichen.

Wo macht der Orbi Outdoor dann Sinn? Habt Ihr beispielsweise ein Nebengebäude das mit WLAN versorgt werden soll? Vielleicht auch ein Gartenhaus das ein gutes Stück entfernt steht?

Dort denke ich macht der Netgear Orbi Outdoor primär Sinn. Dieser kann deutlich besser Distanzen überbrücken als die normalen Orbi Router. Hier einfach ein sehr passendes Beispiel von Netgear selbst, welches ich auch so unterschreiben würde.

Wie meistens bei solch speziellen Produkten zahlt Ihr hier auch einen gewissen Aufschlag. Der Orbi Outdoor ist mit 280€ alles andere als günstig! Die Leistung passt allerdings.

Sofern Ihr also zu der potenziellen Nutzergruppe des Orbi Outdoor passt, bietet dieser die typische Orbi Qualität zu einem zugegeben premium Preis.

Geheimtipp! Die iWALK Secretary Plus 20000mAh Powerbank im Test

Die iWALK Secretary+ “Klein” Powerbank gehört zu meinen aktuell meist genutzten Modellen.

Warum? Diese bietet Quick Charge, USB Power Delivery, mehrere integrierte Ladekabel und einen sehr attraktiven Preis. Daher war es klar, dass ich mir auch einmal die große iWALK Secretary Plus 20000mAh Powerbank ansehen wollte, welche mittlerweile auch lieferbar ist.


Wollen wir uns daher doch einmal im Test ansehen wie gut die große iWALK Secretary Plus 20000mAh Powerbank wirklich ist!

 

Die iWALK Secretary Plus 20000mAh Powerbank im Test

Mit 20000mAh gehört die iWALK Secretary Plus durchaus schon zu den größeren Powerbanks. Dies spiegelt sich auch etwas in den Abmessungen wieder.

Mit 169mm ist die iWALK Secretary Plus eine vergleichsweise lange Powerbank, die aber mit rund 62mm nicht übermäßig breit oder mit 25mm übermäßig dick ist.

Damit bietet diese auf dem Papier rund 78mAh pro mm³, was ein guter Wert ist! Auch das Gewicht ist mit 377g für eine 20000mAh Powerbank nicht zu hoch.

Den günstigen Preis der iWALK Secretary Plus merkt man etwas beim Gehäuse. Grundsätzlich besitzt die Powerbank ein einfaches Kunststoffgehäuse. Dessen Verarbeitung soweit okay ist.

Es gibt hier und da ein paar Schönheitsfehler, wo die einzelnen Kunststoffteile „verschweißt“ wurden, aber nichts Größeres. Die Oberseite besitzt sogar eine interessante raue Textur, die Fingerabdrücke und Kratzer gut versteckt.

Unterm Strich ist die iWALK Secretary Plus vom Gehäuse keine Anker Powerbank, aber sie taugt.

 

Ports der iWALK Secretary Plus

Wo man den Preis der iWALK Secretary Plus allerdings nicht sieht ist bei der technischen Ausstattung.

Diese verfügt erst einmal über drei Ports auf der Front, einen microUSB Eingang, einen normalen USB Ausgang und einen USB C Port.

Auf der Rückseite befinden sich zudem noch zwei integrierte Ladekabel, ein USB C und ein microUSB/Lightning Kabel (dieses besitzt einen aufgesetzten Adapter). Mit rund 130mm sind die beiden Ladekabel angenehm was die Länge betrifft. Auch sind diese bei Nichtnutzung im Gehäuse verstaut, wo sie nicht stören.

Was nun die Unterstützen-Protokolle und Geschwindigkeiten angeht, gibt es bei der iWALK Secretary Plus etwas Rätselraten.

Auf der Rückseite steht lediglich „DC-In 5V 2,4A 9V 1,5A DC-Out 5V 2,4A 9V 1,5A“ und auch auf der Amazon Seite finden sich keine verlässlichen Informationen.

Gehen wir die Ports doch einmal durch.

  • Der USB C Port welcher mit „QC in“ beschriftet ist, unterstützt kein Quick Charge, sondern den USB Power Delivery Standard, welcher sowohl zum Aufladen der Powerbank wie auch von angeschlossenen Smartphones genutzt werden kann. Der Port kann 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A liefern. Kein absolutes Spitzentempo, aber für Smartphones mehr als ausreichend flott.
  • Der USB A Ausgang, welcher mit QC Out beschriftet ist, ist auch ein Quick Charge 3.0 Port mit bis zu 18W Leistung (5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A).
  • Der microUSB Eingang, welcher mit 5V in beschriftet ist, ist kein 5V Eingang, sondern kann 5V oder 9V und unterstützt Quick Charge.
  • Das integrierte USB C Kabel ist ein normaler USB C 5V/3A Port.
  • Das integrierte microUSB bzw. Lightning Kabel bietet 5V/2-2,4A.

Hier möchte ich erst einmal iWALK beglückwünschen! Ich habe noch nie gesehen, dass ein Hersteller es geschafft hat seine Ports so derartig falsch zu beschriften.

Auf der anderen Seite bietet die iWALK Secretary Plus 20000mAh eine der besten Portauswahlen, die man sich wünschen kann. MicroUSB vorhanden, USB C vorhanden, normaler USB Port vorhanden, zwei Integrierte Kabel vorhanden, Quick Charge 3.0 vorhanden und USB Power Delivery vorhanden.

Es ist lediglich etwas schade, dass USB Power Delivery nur 18W Leistung hat. Damit eignet sich die iWALK Secretary Plus 20000mAh Powerbank weniger bis gar nicht für Notebooks.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Kapazität

Starten wir in den eigentlichen Test Teil des Tests mit der Kapazität. Diese wird von iWALK mit 20000mAh angegeben, messen konnte ich hingegen 17048mAh bzw. 63,078Wh.

Dies entspricht rund 85% der Herstellerangabe, was ein solider Wert ist.

Warum sind 85% solide? Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich in der Regel nicht auf die wirkliche nutzbare Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Beim ihrem Entladen geht aber etwas Energie verloren, aufgrund der Umwandlung von 3,7V Zellenspannung auf 5V USB Spannung.

Nutzt Ihr USB Power Delivery oder Quick Charge kann der Verlust erfahrungsgemäß noch etwas höher ausfallen. Wir reden hier aber um +- 4%.

Wichtig! Auch auf der Seite Eures Smartphones gibt es einen gewissen Verlust, für welchen die Powerbank nichts kann. Mehr dazu hier.

Hat Euer Smartphone also einen 3500mAh Akku, werden ca. 4200-4500mAh benötigt dieses vollständig zu laden. Plant also immer etwas mehr Kapazität ein.

 

Ladetempo und Ports

Folgende Smartphones Tablets und Notebooks habe ich an der iWALK Secretary Plus 20000mAh getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro
  • Google Pixel 3 XL
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Huawei Mate 20 Pro
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Nintendo Switch

Starten wir mit den Notebooks, bzw. dem Notebook. Immer mehr Notebooks lassen sich über die USB C Port an Powerbanks laden. Leider ist die iWALK Secretary Plus 20000mAh hierfür allerdings NICHT geeignet.

Ja Ihr könnt die Apple MacBooks und MacBook Pros, die mir bekannt sind, an dieser Powerbank laden, aber das nur recht langsam und 99% aller Windows Notebooks wie das Dell XPS oder die ASUS Zenbooks werden das Aufladen verweigern.

Die 18W maximale Leistung des USB C Ports sind hier einfach zu wenig. Wollt Ihr Notebooks laden greift besser zur Omars OMPB20KPLT.

Wie steht es aber um die Tablets?

Das neue Apple iPad Pro 11 lädt am Quick Charge Port wie für dieses üblich ist nur mit 7,xW. Am USB C Port (nicht das integrierte USB C Kabel, dort sind es auch nur 7,xW) hingegen mit 16,3W bzw. 12,01V bei 1,36A, was ein flottes Tempo ist.

Das iPad Pro 11 Zoll kann noch schneller, aber 16,3W sind schon völlig okay!

Ähnliches gilt für die Nintendo Switch. 7,xW am Quick Charge Port und 12,8W am USB C PD Port. Dies ist schnell genug, dass Ihr problemlos gleichzeitig spielen und laden könnt, aber ein wenig schneller könnte die Switch noch.

Hierfür würde es aber eine Powerbank mit 15V Spannungsstufe benötigen.

Kommen wir damit zu den Smartphones. Hier gab es einige Überraschungen!

Starten wir mit der wichtigsten, der Quick Charge 3.0 Port + das Note 9 wollen nicht so recht miteinander. Ich kann Euch nicht sagen warum, aber das Note 9 verweigerte die Nutzung von Quick Charge. Am Quick Charge Port erreicht dieses lediglich 5V 1,56A, was okay ist, aber natürlich kein Schnellladen.

Dafür erreicht das Note 9 gute 9V und 1,525A am USB C Port, was dem vollen Schnellladetempo entspricht.

Ähnliches gilt auch für das iPhone Xs und Google Pixel 3 Xl, welche am USB C Port schnellladen können und am QC 3.0 Port ein ordentliches Tempo erreichen.

Das BQ Aquaris X2 Pro und auch das Huawei Mate 20 Pro können hingegen an beiden Ports schnellladen!

Gerade beim Huawei Mate 20 Pro überrascht dies ein wenig. Der Quick Charge Port also auch mit dem FCP Protokoll „verfeinert“. Hierdurch kann das Mate 20 Pro 9V 1,46A erreichen.

Dies ist natürlich noch weit von dem Ladetempo des originalen Ladegerätes entfernt, aber dennoch deutlich schneller als an einer normalen PB. Ähnliches wird auch für andere Huawei Smartphones gelten.

Wie steht es aber um die beiden integrierten Kabel? Diese sind okay, aber was das Ladetempo angeht eher als mittelmäßig einzustufen.

Diese sind halt eher als Notfall Option oder um mal etwas „on the Go“ nachzuladen gedacht. Wollt Ihr das maximale Ladetempo, greift ganz klar zu den normalen Ausgängen!

Bonuspunkte gibt es für die erstaunlich gute Spannungsstabilität, sowohl auf dem USB C wie auch QC 3.0 Port.

 

Wie schnell lädt die Powerbank?

Das Wiederaufladetempo der iWALK Secretary Plus 20000mAh hängt stark vom gewählten Port und dem Ladestandard ab.

Hier eine kleine Übersicht:

  • MicroUSB + 2,4A Ladegerät = 1,608A bzw. 8,26W (ca. 12 Stunden)
  • MicroUSB + QC 3.0 Ladegerät = 1,61A bei 9V bzw. 14,49W (ca. 7 Stunden)
  • USB C + 2,4A Ladegerät = 1,64A bzw. 8,32W (ca. 12 Stunden)
  • USB C + USB PD Ladegerät = 1,573A bei 9,21V bzw. 14,48W (ca. 7 Stunden)

Damit kann man durchaus sagen, dass die iWALK Secretary Plus 20000mAh schnell lädt, aber es gibt auch noch ein gutes Stück Luft nach oben.

Es gibt durchaus 20000mAH Powerbank die in unter 4 Stunden geladen sind.

 

Fazit

Die iWALK Secretary Plus 20000mAh gehört zu den spannendsten und praktischsten Powerbanks die man aktuell auf dem Markt finden kann, gerade für Reisende!

Dies liegt primär an der sehr großen Flexibilität was die Anschlüsse und Protokolle angeht. USB Power Delivery und Quick Charge in einem Gerät erlauben es fast alle Smartphones auf dem Markt in irgendeiner Form schnell zu laden.

Hinzu kommen die beiden praktischen integrierten Kabel. Nein diese sind verglichen mit den normalen Ports ein gutes Stück langsamer, aber dennoch sinnvoll. Gerade wenn man kurzfristig das Haus verlässt und keine Zeit oder Nerven hat Ladekabel zu suchen oder mitzunehmen.

Dies habe ich auch bei der 10000mAh Version der iWALK Secretary Plus( zum Test ) schon sehr zu schätzen gelernt.

Aber natürlich ist die iWALK Secretary Plus 20000mAh auch nicht perfekt. Das Gehäuse ist qualitativ okay, aber auch nicht auf dem Level von Anker und Co. Und der USB C Port ist mit 18W für Smartphones ausreichend leistungsstark, aber für große Tablets und Notebooks eher mäßig.

Dennoch geht es Euch nur um das Laden von Smartphones und vielleicht mal der Nintendo Switch, dann ist die iWALK Secretary Plus 20000mAh eine hervorragende universelle Powerbank.

Alternativen

Als Alternative würde ich die Omars OMPB20KPLT benennen. Diese besitzt keine integrierten Kabel und ist etwas klobiger. Hat dafür aber ein schickeres Gehäuse und einen 45W USB C Port, zusätzlich zu Quick Charge 3.0.

Ideal falls Ihr eine flexible Powerbank für Smartphone und Notebook sucht! Zum Test der Omars OMPB20KPLT.

iWALK Secretary Plus
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 17048mAh bzw. 63,078Wh
Erreichte Kapazität in % 85%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit bis zu 14,5W
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs ++
Samsung Galaxy Note 9 ++
Apple iPad Pro +
Google Pixel 2 XL ++
Huawei Mate 10 Pro +
Nintendo Switch +
Apple MacBook Pro late 2016 0
Kapazität 85%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 94%
Anschlüsse und Sonstige Features 98%
Lieferumfang und Verpackung 85%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★

Die Nuforce BE Sport4 In-ear Kopfhörer im Test

Mit den Nuforce BE Sport4 hat Optoma im Sommer 2018 seine neusten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht. Diese richten sich primär an Sportler und sollen daher mit einem besonders guten Tragekomfort und Wasserschutz punkten.

Optoma wirbt auch mit einem starken Klang aufgrund Graphene beschichteter Treiber. Diese sollen ein besonders klar definierten Klang liefern.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Jeder Hersteller wirbt ja mit einem guten Klang und Tragekomfort?!

Finden wir dies im Test der Nuforce BE Sport4 heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Optoma für das Zurverfügungstellen der Nuforce BE Sport4 für diesen Test.

 

Die Nuforce BE Sport4 In-ear Kopfhörer im Test

Optoma setzt bei den Nuforce BE Sport4 auf ein etwas aufwendigeres und „dynamischeres“ Design, was allerdings primär an der Farbwahl liegt. In der Standard Version sind die Nuforce BE Sport4 in einem Schwarz mit grünen Akzenten gehalten.

Dies ist natürlich etwas auffälliger. Solltet Ihr etwas dezentere Farben bevorzugen, gibt es die Nuforce BE Sport4 auch in Schnee-Weiß.

Das Gehäuse der Ohrhörer ist aus einem hochwertigen Aluminium gefertigt, welches die Nuforce BE Sport4 gefühlt gleich 1000% massiver macht als die meisten Kunststoffmodelle.

Dabei handelt es sich sogar um eine Art Unibody Design, welches nochmals die Wertigkeit unterstreicht. Die Teile die mit Euren Ohren in Kontakt kommen sind allerdings aus einem glatten Kunststoff oder Silikon gefertigt. Optimal!

Die Rückseite der Gehäuse ist mit Magneten bestückt, welche die beiden Ohrhörer aneinanderheften wenn Ihr diese gerade nicht nutzt oder die Ohrhörer nur um dem Hals hängen habt. Dies ist in der Praxis deutlich praktischer als man denkt!

Auch verheddern sich die Ohrhörer so in der Tasche weniger, wozu auch das Flachbandkabel beiträgt.

Unterhalb des rechten Ohrhörers befindet sich wie üblich eine Kabelfernbedienung. Diese besitzt drei Tasten, Ein/Aus/Play/Pause, Lauter/Vor und Leiser/Zurück, je nachdem wie lange Ihr die jeweilige Taste drückt.

Ebenfalls an der Kabelfernbedienung befindet sich der microUSB Ladeport. Optoma gibt die Akkulaufzeit der Nuforce BE Sport4 mit 10 Stunden an, was auch gut hinkommt. 10 Stunden sind völlig okay, allerdings gibt es mittlerweile auch einige Modelle die mehr schaffen.

Immerhin wie es sich für Sport Ohrhörer gehört, bieten die Nuforce BE Sport4 auch einen Wasser/Schweiß Schutz nach IPx5. Dies ist ein vergleichsweise hoher Wasserschutz!

 

Tragekomfort

Bei Ohrhörern die sich an Sportler richten ist ein besonders guter Tragekomfort und Halt auch besonders wichtig.

Die Nuforce BE Sport4 enttäuschen in diesem Punkt auch glücklicherweise nicht! Grundsätzlich sind die Ohrhörer ziemlich optimal geformt. Sie sind zwar relativ lang, aber dies gilt auch für den Ohrkanal, der auch recht tief in den Ohren sitzt.

Hinzu kommen die duzenden Aufsätze, Ohrhacken usw. die Optoma mitliefert. Ihr könnt hier frei wählen ob Ihr die Ohrhaken nutzen wollt, oder doch lieber ganz klassisch nur die normalen Silikon Aufsätze.

Hier heraus resultiert ein sehr guter Tragekomfort! Bereits ohne Ohrhaken, kleine Silikon Bügel die sich in den Ohren verkeilen, sitzen die Nuforce BE Sport4 ausgesprochen gut und fest. Also ja ich kann diese voll für den Sport empfehlen!

 

Klang der Nuforce BE Sport4 In-ear Kopfhörer

Bekanntlich bin ich bei Ohrhörern, die für den Sport beworben werden, immer etwas vorsichtig. Diese bieten einfach oftmals eine unterdurchschnittliche Klangqualität und rechtfertigen den hohen Preis mit der Sporteignung.

Erfreulicherweise konnten mich die Nuforce BE Sport4 allerdings positiv überraschen!

Starten wir bei den Höhen. Diese sind schön klar und sauber. Die Nuforce BE Sport4 schaffen es durchaus eine gute Leichtigkeit zu vermitteln, auch wenn der untere Höhenbereich vielleicht etwas voller sein könnte.

Dabei sind die Mitten an sich recht ordentlich! Stimmen sind nicht übermäßig voll, aber wirken auch nicht zu dünn, wie man dies leider oft bei Bluetooth Ohrhörern sieht. Gerade der untere Mittenbereich macht einen guten Job, wodurch Instrumente angenehm natürlich klingen.

Dennoch würde ich die Mitten unterm Strich als leicht abgesenkt einstufen, was sicherlich der Dynamik zuliebe geschehen ist.

Die Dynamik und auch die Spielfreude der Nuforce BE Sport4 ist sehr gut! Dies liegt am starken Hoch- Tiefkontrast und der guten Räumlichkeit.

Kommen damit zum Bass. Die Nuforce BE Sport4 verfügen über einen sehr guten Bass! Dieser ist angenehm kräftig, aber die BE Sport4 sind auch keine Bass Bomber.

Ich würde fast sagen Nuforce bzw. Optoma schlägt eher den Qualität über Masse-Weg ein. Der Bass ist absolut präzise und sehr natürlich.

Dieser wirkt also nicht künstlich aufgedeckt, besitzt aber dennoch eine ordentliche Kraft. Im Tiefbass könnten die Nuforce BE Sport4 vielleicht noch etwas druckvoller sein, aber das ist Kritik auf einem sehr hohen Level. Ich würde den Bass als nahezu tadellos einstufen!

Allgemein ist die Detaildarstellung und Auflösung der Nuforce BE Sport4 unheimlich gut für Ohrhörer der 100€ Preisklasse! Sämtliche Musik klingt recht breit und sehr lebendig. Man merkt das Optoma einen recht guten DAC nutzt, welcher auch den AAC Codec unterstützt (ideal für IOS Geräte).

Probleme mit der Bluetooth Verbindung oder Ähnliches hatte ich im Übrigen keine! Die Ohrhörer waren sowohl mit meinem Google Pixel 3 XL wie auch iPhone Xs konstant und ohne Aussetzer verbunden.

 

Fazit

Ihr seid auf der Suche nach guten Bluetooth Ohrhörern für den Sport und unterwegs? Dann sind die Nuforce BE Sport4 eine klasse Wahl!

Sowohl der Tragekomfort wie auch der Klang konnte im Test überzeugen, in der 100€ Preisklasse.

Starten wir auch beim Tragekomfort. Dieser ist als sehr gut zu bezeichnen! Die Ohrhörer sind gut geformt und der Hersteller liegt diverse unterschiedliche Aufsätze bei.

Ihr könnt also den Halt sehr gut an Eure Ohren anpassen. Wie es sich für Sport Ohrhörer auch gehört, sind die Nuforce BE Sport4 natürlich auch Wasser/Schweiß geschützt.

Was den Klang angeht, sind die Nuforce BE Sport4 mehr als nur solide! Diese können mit einem sehr lebendigen und dynamischen Klang punkten, welche auf oder über dem Level der aller meisten „Sport Ohrhörer“ liegt, die ich kenne.

Lediglich die Akkulaufzeit von rund 10 Stunden würde ich als etwas „unspektakulär“ einstufen.

Unterm Strich sind die Nuforce BE Sport4 klasse Bluetooth Ohrhörer für die Sportler unter Euch!

Das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock im Test

Notebooks mit Thunderbolt 3 haben in den vergangenen Jahren deutlich an Verbreitung zugenommen.

Thunderbolt 3 Zubehör hingegen ist weiterhin recht exotisch, dabei ist Thunderbolt 3 ein sehr praktischer Standard. Beispielsweise erlaubt Euch Thunderbolt 3 es Euch zwei 4K Monitore gleichzeitig mit Eurem PC zu verbinden.

Hierfür benötigt es natürlich passende Adapter. Solch ein „Adapter“ ist das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock.

Im Gegensatz zu vielen anderen Thunderbolt 3 Docks ist die Version von StarTech auch auf einen portablen Einsatz ausgelegt.

Aber lohnt es sich für diesen Dock über 200€ zu zahlen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an StarTech für das Ausleihen des Docks.

 

Das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock im Test

Wie der Name schon aussagt, handelt es sich beim StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock um eine „mini“ Version.

Diese ist also nicht für X Geräte gleichzeitig gedacht, sondern soll nur eine schnelle und effiziente Möglichkeit bietet mehrere hochauflösende Monitore gleichzeitig an Eurem Notebook zu betreiben und das auch eventuell „on the Go“.

Hierzu passen auch die Abmessungen von rund 124mm x 61mm x 19mm, welche es erlauben das StarTech Mini Dock problemlos in jedem Rucksack zu verstauen.

Wie es sich aber für ein solch ein durchaus hochpreisiges Modell gehört, setzt StarTech auf ein schönes und auch solides Aluminiumgehäuse. Dieses verfügt lediglich auf der Front und der Rückseite über eine Kunststoffabdeckung, in welcher die Anschlüsse eingelassen sind.

Bei den Anschlüssen ist das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock recht spartanisch ausgestattet. Auf der Front finden wir zwei DisplayPorts, einen USB 3.0 Port und einen LAN Port.

Das wars auch schon! Hier hätte ich mir um ehrlich zu sein noch einen zweiten normalen USB Port gewünscht und vielleicht einen der Displayports durch HDMI ersetzt.

Displayport ist zwar an sich der „bessere“ Anschluss, aber gerade wenn man das Dock für Präsentationen nutzt, wäre HDMI ohne noch einen zusätzlichen Adapter klasse gewesen.

Mit Eurem PC oder Mac wird das Dock über ein fest integriertes Thunderbolt 3 USB C Kabel verbunden. Dieses Kabel ist mit rund 20cm ausreichend lang und erfreulich flexibel!

 

Warum ein Thunderbolt 3 Dock

Auf Amazon und eBay gibt es massenhaft USB C Docks für +-50€ mit einer sehr ähnlichen Portauswahl. Warum sollte ich dann 200€+ für ein Thunderbolt 3 Dock ausgeben?

Gute Frage!

Thunderbolt 3 hat ein paar Vorteile gegenüber einer reinen USB C Lösung. Das Wichtigste sind die Monitore.

  • Via USB C könnt Ihr lediglich einen 4K Monitor und das auch nur bei 30Hz anbinden.
  • Via Thunderbolt 3 sind zwei 4K Monitore bei 60Hz möglich, oder ein 5K Monitor bei 60Hz.

Wollt Ihr also einen 4K Monitor vernünftig via USB C betreiben, bleibt Euch nichts anderes übrig als Thunderbolt 3.

Auch gibt es einen großen Unterschied was den grundsätzlichen Aufbau angeht. Ein Gbit LAN Port an einem USB C Doc ist intern im Grunde ein fest verlöteter USB zu LAN Adapter.

Thunderbolt 3 basiert hingegen auf dem PCIe Interface. Ein LAN Port hier ist keine Adapter Lösung, sondern wenn man so will direkt integriert. Ähnliches gilt auch für USB Ports. Anstelle aus einem USB Port mehrere Ports zu machen, kommt hier direkt ein PCIe USB Controller zum Einsatz.

Hat dies Vorteile? Theoretisch ist die Performance ein Stück höher als bei USB C Docks, der Unterschied wird aber sehr minimal sein.

Interessanter ist es wenn Ihr Geräte habt die an einem USB Hub Probleme machen. Es gibt hier Dinge wie Funkmäuse oder Kameras, die direkt an einen „internen USB Port“ angeschlossen werden müssen da es ansonsten zu Aussetzern kommt.

Solche Geräte sollten an einem Thunderbolt 3 Dock problemlos funktionieren. Allerdings macht dieses Verfahren natürlich Thunderbolt 3 Docks deutlich teurer!

 

Die Technik

StarTech ist recht offen was die inneren Komponenten seines Thunderbolt 3 Docks angeht, was mir sein Auseinandernehmen erspart.

Starten wir mit dem Thunderbolt 3 Controller. Bei diesem handelt es sich um den typischen Intel JHL6540, den man oft in TB3 Docks antrifft.

Der Gbit LAN Port wird von einem WGI210AT von Intel versorgt. Hierbei handelt es sich um einen durchaus höherwertigen PCIe zu Gbit LAN Controller. Dieser ist nichts übermäßig Exotisches, aber fällt in die Kategorie solide Wahl. Dieser ist klar zuverlässiger als irgendwelche Realtek Chips.

Bei dem USB Port kommt ein ASM1042A zum Einsatz. Hierbei handelt es sich auch um einen PCIe zu USB 3.0 Controller von solider Qualität. Etwas schade nur, dass lediglich ein USB 3.0 Port vorhanden ist. Der ASM1042A könnte theoretisch zwei USB Ports versorgen.

Bleiben noch die beiden Displayports. Diese werden vom TPS65983 von Texas Instruments angesteuert.

 

Die Praxis

Starten wir mit einer wichtigen Frage, was passiert, wenn man das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock an einem normalen USB C Port versucht zu betreiben? Nichts, es taucht höchstens eine Fehlermeldung auf und das wars.

Ihr benötigt also einen PC/Mac mit Thunderbolt 3. PC oder Mac ist dabei wirklich völlig egal. Ihr müsst bei beiden Systemen keine Treiber oder Ähnliches installieren, alles funktioniert „out of the Box“.

Mehr gibt es auch groß nicht zu sagen. Sowohl an meinem Dell XPS 13 wie auch MacBook Pro 13 Zoll funktionierten alle von mir getesteten Monitore (von Benq, LG und ASUS) absolut problemlos, genau wie alle USB Geräte.

Der USB Port schafft ca. 380 MB/s und der LAN Port 111MB/s, was gute Werte sind!

 

Fazit

Das StarTech Mini Thunderbolt 3 Dock funktionierte in meinem Test sowohl unter Windows, wie aber auch unter MacOSX absolut tadellos!

Dieses liefert genau die beworbene Leistung. Es ist problemlos möglich zwei 4K Monitore, eine externe HDD und LAN gleichzeitig über einen TB3 Port mit Eurem Notebook zu verbinden.

Das Tempo des LAN Ports und USB Ports entspricht dabei dem Tempo von normalerweise internen Anschlüssen.

Super! Auch das Gehäuse macht einen sehr soliden Eindruck, welcher dem Preis durchaus gemessen ist.

Kommen wir damit zum Preis. 170-200€ ist sicherlich ein saftiger Preis, der allerdings leider für Thunderbolt 3 Docks nichts ungewöhnlich ist. Ganz im Gegenteil unter 200€ gilt hier glatt als günstig.

Sucht Ihr also ein Dock, welches Euch erlaubt zwei 4K Monitore mit Eurem MacBook/Windows Notebook zu verbinden, das auch noch halbwegs portabel ist, dann erfüllt das StarTech mini Thunderbolt 3 Dock gut diesen Zweck.

Der Dell U2419HC im Test, der günstigste Monitor mit USB C und Power Delivery

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Ihr habt ein UltraBook mit USB C Port und sucht für dieses einen guten und einfachen Monitor? Dann glaubt Dell mit dem U2419HC genau das richtige Modell für Euch im Sortiment zu haben!

Neben der bei Dell Monitoren bekannten hervorragenden Verarbeitung, soll der U2419HC auch mit einer guten Bildqualität, wie auch einem USB C Port punkten.

Dieser USB C Port verfolgt dabei einen „All in One“ Ansatz. Dieser erlaubt beim Dell U2419HC nicht nur das Übertragen des Bildsignals, sondern steuert auch einen integrierten USB Hub an und kann Euer Notebook laden. Das alles mit einem USB C Kabel!

Klingt doch klasse oder?

Noch besser wird es wenn man sich den Preis von fairen 280€ ansieht. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert der USB C Port so gut wie versprochen und taugt die Bildqualität?

Finden wir dies im Test des Dell U2419HC heraus!

An dieser stelle vielen Dank an Dell für das zur Verfügung stellen des U2419HC für diesen Test.

 

Der Dell U2419HC im Test

Dell setzt beim U2419HC auf ein ausgesprochen schickes und schlichtes Design! Auf der Front des 24 Zoll Monitors stechen sofort die ziemlich kleinen Rahmen ins Auge.

Im ausgeschaltetem Zustand erscheint es sogar so als hätte der Monitor überhaupt keine Rahmen. Dies liegt daran das sich die schützende Kunststoffscheibe über die Rahmen bis zu den Kanten des Monitors erstreckt.

Aber auch eingeschaltet bleiben die Rahmen angenehm kompakt, sodass der Dell U2419HC schön modern wirkt.

Ausgesprochen schick ist auch der Standfuß und die Rückseite des Monitors. Dell geht hier zwar einen sehr minimalistischen Weg, setzt aber auch auf hochwertiges Aluminium.

Dieses Aluminium bedeckt dabei den größten Teil der Rückseite des U2419HC, wie auch den kompletten Standfuß. Farblich ist das Aluminium nicht ganz Silber, sondern ein ganz klein wenig dunkler getönt. Hierdurch wirkt der Monitor etwas edler und professioneller.

Aber auch abseits der Materialwahl ist der Standfuß sehr spannend, denn dieser bietet alle Ergonomie Optionen, die man sich wünschen kann.

Ihr könnt den Dell U2419HC in der Höhe verstellen, nach links/rechts schwenken und hochkant drehen, wenn Ihr dies wollt. Dabei wirken diese ganzen Einstellungen sehr „robust“ aufgrund des hochwertigen Standfußes.

Viel besser kann man solch einen Office Monitor nicht Designen!

Auch die Anschlussauswahl kann man nur als sehr solide bezeichnen. Das größte „Highlight“ des Dell U2419HC ist natürlich der USB C Port, welcher Ideal für MacBook oder Dell XPS Besitzer ist.

Der USB C Port dient dabei nicht nur der Bild Übertragung, sondern versorgt auch die vier integrierten USB 3.0 Ports im Monitor, den 3,5mm Ausgang für Lautsprecher und kann Euer Notebook laden.

Der Dell U2419HC kann also als eine Art mini Dockingstation genutzt werden, bei welcher ein Kabel ausreicht für Bild, Ton, Daten (4xUSB) und Strom.

Super! Bedenkt dabei allerdings das der USB C Port 65W Leistung liefert. Dies ist mehr als genug für 13 Zoll Notebooks wie das Apple MacBook Pro 13 oder Dell XPS 13, kann aber für „große“ 15 Zoll Notebooks etwas wenig sein, vor allem wenn man diese unter Volllast setzt.

Neben dem USB C Port verfügt der Dell U2419HC aber auch über einen HDMI Eingang, einen DisplayPort Eingang und die angesprochenen USB Anschlüsse wie auch den Audio Ausgang.

Zwei der USB 3.0 Ports sind auf der Unterseite des Monitors angebracht, zwei am linken Rand. Einer der beiden USB 3.0 besitzt sogar eine gesonderte Power Delivery Funktion für Euer Smartphone.

Klasse!

 

Displaypanel

Dell setzt beim U2419HC auf ein recht klassisches Full HD IPS Panel. Full HD auf 23,8 Zoll ist eine vernünftige Auflösung.

Texte und auch Bilder wirken ausreichend scharf, keine Klagen hier.

Aufgrund des IPS Panels stimmen auch die Blickwinkel, welche von Dell wie üblich mit 178 Grad in alle Richtungen angegeben werden. Praktisch kann ich diesen Wert weitestgehend bestätigen. Die Bildqualität des U2419HC fällt in keine Richtung überdurchschnittlich schnell ab.

Wie bei den meisten seiner Displays nutzt Dell auch beim U2419HC eine matte Displaybeschichtung. Diese schafft es gut Reflektionen zu vermeiden und ist auf dem Qualitätslevel der teureren Modelle von Dell.

Was die Bildwiederholungsfrequenz angeht ist der U2419HC ein klassischer 60Hz Monitor.

 

Farbraum

Starten wir wie üblich mit dem Farbraum. Dell verspricht beim U2419HC eine 99%ige Abdeckung des sRGB Farbraums, 85% des DCI-P3 Farbraums und 99% von REC 709.

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Stimmen diese Angaben?

Was sRGB angeht leider nicht ganz. Laut meinen Tools kommt der U2419HC „nur“ auf 93% sRGB Abdeckung, was aber Okay ist. Vor ein paar Jahren hätte man sich danach noch die Finger geleckt.

Mittlerweile sind 93% sRGB für einen Monitor dieser Klasse guter durchschnitt. Es gibt klar Modelle die mehr schaffen, aber auch einige die das nicht tun.

U2419HC Tonwertdarstellung

Die 70%ige Abdeckung des AdobeRGB Farbraums ist sicherlich nichts womit man prahlen kann, daher hat Dell hier vermutlich auch keine Angabe gemacht, aber ebenfalls soweit Okay für einen Monitor der unter 300€ Preisklasse.

Der Dell U2419HC ist sicherlich kein Monitor der für die Foto und Videobearbeitung gemacht ist, aber in einem Hobby Rahmen ist dies problemlos auf dem Monitor möglich.

Zumal der U2419HC unheimlich gut von Haus aus kalibriert ist!

Den kleinen Ausreißer bei Türkis mal ignorieren, dieser liegt vermutlich an meinem Messgerät. Abseits davon hat der Dell U2419HC einen Delta E von unter 1, was super ist! Viele Profi Monitore sind von Haus nicht so akkurat kalibriert.

 

Helligkeit

Kommen wir leider zum größten Schwachpunkt des Dell U2419HC, der Helligkeit. Dell gibt diese mit 250 cd/​m² an, was nicht übermäßig viel ist.

Aber wie schaut es in der Praxis aus?

Leider werden diese 250 cd/​m² nicht erreicht! In meinem Test schaffte der U2419HC lediglich 229 cd/​m², was nicht viel ist!

229 cd/​m² reichen an sich, man sagt so 140-200 cd/​m² sind für den Arbeitsplatz nötig. Dennoch bietet der U2419HC einen vergleichsweise geringen Puffer nach oben, sollte mal eine Lichtquelle im Rücken sein.

Ich würde das nicht also NoGo bezeichnen, aber hier ist noch jede Menge Luft nach oben.

Ähnliches gilt auch für die Ausleuchtung. Der U2419HC ist subjektiv soweit in Ordnung, es gibt keine Lichthöfe oder Ähnliches, aber in einem komplett dunklen Raum mit einem Schwarzen Bild sieht man das der obere Bereich ein Stück dunkler ist.

Das würde ich allerdings nicht übermäßig Tragisches deklarieren.

 

Kontrast

Den Kontrast gibt Dell beim U2419HC mit den IPS üblichen 1.000:1 an. Aber stimmt dies?

Wie üblich nein. Ich habe das Gefühl die Hersteller messen hier überhaupt nicht nach…. „IPS Panel? dann ist der Kontrast 1.000:1!“.

Allerdings bietet der U2419HC 840:1 einen sogar sehr guten Kontrast für einen günstigen IPS Monitor! Damit ist der Dell U2419HC sogar besser als viele teure Modelle.

 

Subjektiver Eindruck und die Praxis

Subjektiv bietet der Dell U2419HC ein absolut vernünftiges Bild! Dieser hat mich zwar nicht umgehauen, aber ich hätte auch keine Probleme 8 Stunden im Büro vorm U2419HC zu sitzen.

Gerade der Kontrast des Monitors hat mich etwas überrascht, denn dieser wirkt noch stärker als es die Messwerte besagen. Dies könnte aber auch etwas an der niedrigeren maximalen Helligkeit liegen, wodurch schwarz noch schwärzer aussieht.

Die maximale Helligkeit war für mich in der Praxis ausreichend. In der Regel betreibe ich meine Monitore auf 70-80% Helligkeit, den U2419HC musste ich allerdings auf 100% aufdrehen. Alles darunter wirkt für mich subjektiv etwas gedimmt.

Bonuspunkte gibt es für den sehr kleinen Rahmen. Dies ist schwer zu erklären, aber es wirkt immer irgendwie anders wenn man vor einem Monitor mit super schmalen Rahmen sitzt, als vor einem Modell mit dicken Rahmen. Der U2419HC wirkt hier deutlich moderner.

Foto Bearbeitung ist wie bereits erwähnt aufgrund der guten Kalibrierung durchaus auf dem Monitor möglich. Ich würde den Dell U2419HC keinem Fotografen empfehlen, aber für die Urlaubsbilder oder mal nen Video für Youtube taugt der U2419HC völlig.

Wie steh es ums Gaming? Der U2419HC ist zwar auch kein reinblütiger Gaming-Monitor, aber taugt dennoch für normales Gaming! Ich konnte einen Input lag von 9,4ms in der Mitte des Bildes messen und 2ms am oberen Rand, was absolut top ist! Hätte der U2419HC mehr als 60Hz wäre dieser sogar wirklich gut fürs Gaming geeignet.

Erfreulich gut hat die USB C Verbindung sowohl in Kombination mit meinem Dell XPS 13 wie auch Apple MacBook Pro funktioniert. Einfach USB C Kabel einstecken und 2 Sekunden später taucht das Bild taucht auf dem Monitor auf.

Auch das Laden des Notebooks beginnt sofort und das im Falle des XPS 13 und MacBook Pro 13 auch bei vollem Tempo! Ihr braucht bei beiden das originale Ladegerät überhaupt nicht mehr.

 

Stromverbrauch

Kommen wir zum Abschluss noch zum Stromverbrauch. Dell bewirbt den U2419HC mit einem A+ Energie Rating, welches ich so bestätigen kann.

Selbst bei 100% Helligkeit benötigt der Monitor nur 15,3W Strom, was sehr wenig ist. Bei 0% Helligkeit, in einem komplett abgedunkelten Raum immer noch ablesbar,  benötigt dieser nur noch 7,9W.

Immer wieder ist es spannend anzusehen wie viel Energie das LED backlight frisst.

 

Fazit

Der Dell U2419HC ist ein absolut solider allround Monitor! Dieser kann mit einer guten, aber unspektakulären, Bildqualität punkten, wie auch mit einer sehr guten Verarbeitung und Ergonomie und natürlich dem USB C Port.

Das hier von Dell verwendete Full HD Display-Panel macht generell einen guten Eindruck. Farben sind kräftig und auch der Kontrast ist stark. Multimedia Anwendungen genau wie Office sehen gut auf dem U2419HC aus.

Lediglich die maximale Helligkeit ist schwach! Mit 228 cd/​m² wird der U2419HC ausreichend hell, sofern man kein Fenster im Rücken hat, aber ein wenig mehr Luft nach oben wäre dennoch nicht schlecht gewesen.

Abseits davon bietet der Dell U2419HC ist Bildqualität über die man bei einem Preis von unter 300€ nicht meckern kann.

Worüber man sich auch nicht beschweren kann ist das Gehäuse und der Standfuß. Beides ist qualitativ Spitzenklasse! Gerade was die Ergonomie Optionen angeht ist der U2419HC wirklich hervorragend. Selbst in den höheren Preisklassen sind mir wenige Geräte bekannt welche derartig schick und robust sind.

Ich denke aber der wichtigste Punkt beim Dell U2419HC ist der USB C Port. Dieser erlaubt es Euch ein passendes Notebook mit einem Kabel über den Monitor aufzuladen (65W), das Bildsignal zu übertragen und auch die vier USB Ports im U2419HC anzusteuern.

Habt Ihr ein Dell XPS 13 oder Apple MacBook Pro ist der U2419HC also so etwas wie eine Dockingstation! Klasse!

Kurzum, der Dell U2419HC ist grund-solider Monitor, welcher aber primär für Nutzer von USB C Notebooks interessant ist. Hier stimmt auch die Preis/Leistung völlig. Mit 260-280€ ist der Dell U2419HC eins der günstigsten Modelle auf dem Markt, welches auch Euer Notebook über das gleiche Kabel aufladen kann.

Positiv

  • Hervorragendes Gehäuse und Standfuß
  • Große Anschlussvielfalt
  • Schickes Design
  • USB C Port mit Power Delivery (65W)
  • Gute Bildqualität
  • Gute Bedienbarkeit

Negativ

  • Maximale Helligkeit
  • Ausleuchtung mittelmäßig

Das Huawei Mate 20 Lite im Test

Das Huawei Mate 20 Lite ist eins der spannendsten Mittelklasse Smartphones aktuell auf dem Markt. Mit einem großen 6,3 Zoll Display, einem starken Prozessor und einer 20 Megapixel Kamera sieht dieses ausgesprochen attraktiv aus, ganz zu schweigen von der hochwertigen Materialwahl.

Vor allem da der Preis von unter 300€ macht doch Lust auf mehr.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Huawei Mate 20 Lite so gut wie es aussieht? Finden wird dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Huawei für das Ausleihen des Mate 20 Lite für diesen Test!

 

Das Huawei Mate 20 Lite im Test

Huawei setzt beim Mate 20 Lite auf das im Jahr 2018/2019 übliche Rezept für ein premium Smartphone, viel Glas und etwas Metall.

Das Mate 20 Lite besitzt eine Glasfront und Rückseite. Diese werden von einem Aluminiumrahmen eingefasst, welcher auf Hochglanz poliert wurde. Dies verleiht dem Smartphone eine sehr hochwertige und geschmeidige Haptik.

Allerdings wirkt das Mate 20 Lite hierdurch auch etwas rutschig und empfindlich. Ich würde vermutlich irgendeine Form von Hülle nutzen.

Wie die meisten aktuellen Smartphones nutzt auch das Mate 20 Lite ein abgerundetes Displayglas. Dies trägt erneut zu einer positiveren Haptik bei, verhindert oder erschwert aber die Nutzung eines Displayschutzes.

Was die Verarbeitungsqualität angeht, merkt man dem Huawei Mate 20 Lite seinen Mittelklasse Preis nicht an. Ganz im Gegenteil! Das Mate 20 Lite ist hier durchaus auf dem Level von Flaggschiff Smartphones.

Was das Mate 20 Lite auch mit Flaggschiff Smartphones gemein hat, ist die Front. Huawei setzt auf ein recht großes 6,3 Zoll Display, welches in einem noch recht kompakten Gehäuse untergebracht ist. Um dies zu erreichen setzt Huawei auf recht kleine Displayrahmen und eine „Notch“, also eine Aussparung am oberen Display Rand.

Die Rahmen sind zwar verglichen mit normalen Smartphones recht klein, allerdings dennoch merklich größer als bei einem High End Smartphone wie dem Mate 20 Pro.

Gehen wir einmal um das Mate 20 Lite herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll große Display, wie auch zwei Front Kameras, eine mit 24 Megapixeln und eine mit 2, wie auch die Ohrmuschel.

Der USB C Ladeport ist gemeinsam mit dem Lautsprecher auf der Unterseite zu finden. Hier ist auch der 3,5mm Kopfhöreranschluss, welcher bei den größeren Modellen der Mate 20 Reihe fehlt.

Ein/Ausschalter wie auch die Lautstärkewippe ist auf der üblichen Position am rechten Rand zu finden. Beide verfügen über einen ordentlichen Druckpunkt.

Auf der Rückseite ist zu guter Letzt eine Dual Kamera mit 20/2 Megapixeln zu finden, wie auch ein LED Blitz und ein Fingerabdruckscanner.

 

Display

Huawei setzt beim Mate 20 Lite wie beim Preis von rund 300€ zu erwarten auf ein 6,3 Zoll IPS Panel. Dieses macht einen guten wenn nicht sogar sehr guten Eindruck!

Farben sind sehr schön kräftig und klar, die Kontraste für ein IPS Panel sehr gut und der generelle Bildeindruck gefällig.

Lediglich bei der maximalen Helligkeit gibt es etwas Luft nach oben, welche eher mittelmäßig ausfällt.

 

Lautsprecher des Mate 20 Lite

Das Mate 20 Lite setzt auf einen Lautsprecher, welcher sich auf der Unterseite des Smartphones befindet. Im Gegensatz zu den meisten High End Geräten wird die Ohrmuschel bei normalen Media Wiedergaben nicht zur Unterstützung genutzt.

Hierdurch klingt das Mate 20 Lite auch verglichen mit Smartphones wie dem BQ Aquaris X2 recht flach und etwas dünn. Grundsätzlich ist der Lautsprecher aber qualitativ Okay.

Dieser ist ausreichend klar, nicht übermäßig schrill und die Klangfülle ist ausreichend.

Die Lautstärke ist für mal nen Youtube Video im Bett oder am Schreibtisch ausreichend, aber auch nicht überragend.

Unterm Strich würde ich sagen Standard Lautsprecher die das Huawei Mate 20 Lite aufweisen kann.

 

Kamera

Das Huawei Mate 20 Lite setzt auf einen Dual Kamera Aufbau, mit einer 20 Megapixel Hauptkamera und einer 2 Megapixel sekundären Kamera.

Letztere ist nur für den Porträt Modus und die Tiefenunschärfe! Abseits davon bietet die sekundäre Kamera keinerlei Nutzen. Ganz ehrlich, die sekundäre Kamera ist NUR Marketing! Der Porträtmodus ist soweit akzeptabel, würde aber vermutlich mit einer Kamera und einem reinen Software Algorithmus ähnlich gut funktionieren.

Im Jahr 2018 muss jedes Smartphone einfach eine Dual Kamera haben, daher verbauen die Hersteller wie hier passiert einfach ein billiges 2 Megapixel Modul ohne größeren Nutzen.

Der Porträt Modus ist eine nette Spielerei, aber das Ausschneiden von Gesichtern funktioniert auch nur so semi-gut.

Wie steht es aber um die Hauptkamera? Diese ist mit ihren 20 Megapixel und F1.8 Blende ein gutes Stück interessanter.

Schauen wir uns gleich ein paar Testbilder an.

Wie bei den meisten aktuellen Huawei Geräten fällt auch hier eine Beurteilung nicht ganz leicht. Dies liegt an der KI, auf welche Huawei auch beim Mate 20 Lite setzt.

Diese kann je nach Szene das Bild doch deutlich verändern. Generell gefallen mir die Aufnahmen des Mate 20 Lites allerdings sehr gut!

Fotos sind knacke scharf mit einer hohen Auflösung und Dynamik. Die grundsätzliche Detaildarstellung scheint sehr gut zu sein, auch wenn Ich hier und da meine ein leichtes Verwaschen zu erkennen.

Auch neigen die Farben teils zu einer gewissen Schwere.

Im Low Light schlägt sich das Mate 20 Lite grundsätzlich recht gut. Man merkt zwar hier, dass dieses auch kein Low Light Monster ist, aber es gehört zu den besten Kamera Smartphones seiner Klasse!

Ist es das beste Kamera Smartphone der 300€ Klasse? Nein, aber es ist ganz klar ganz weit oben mit dabei!

 

Leistung

Im Huawei Mate 20 Lite arbeitet der Huawei eigene HiSilicon Kirin 710 SoC. Bei diesem handelt es sich um einen Mittelklasse Acht Kern SoC im 12nm Format.

Dieser besitzt wie üblich vier langsamere Cortex-A53 Kerne mit bis zu 1,7Ghz und vier schnellere Cortex-A73 Kerne mit bis zu 2,2Ghz.

Hinzu kommen 4GB RAM und 64GB Speicher. Klingt erst einmal ganz gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Schauen wir uns hier zunächst ein paar Benchmarks an.

Die Benchmarks sehen doch ganz gut aus! Je nach Test liegt das Mate 20 Lite mit seinem HiSilicon Kirin 710 +- auf dem Level von Smartphones mit dem Snapdragon 660.

Dabei fällt auf, dass in Tests wo es weniger auf die Software Optimierung ankommt (Geekbench) das Mate 20 Lite etwas schlechter abschneidet und in Tests wo die Software Optimierung mit ins Ergebnis einbezogen wird (Antutu, PC Mark) etwas besser.

Wie auch immer, der HiSilicon Kirin 710 liegt auf dem Level eines Snapdragon 660 bzw. Snapdragon 636, was auch zur Preisklasse passt.

 

Im Alltag

Aber wie steht es um die Leistungsfähigkeit im Alltag? Das Mate 20 Lite läuft, wie man dies erwarten darf, sehr gut! Die Benutzeroberfläche ist komplett flüssig und während meines Testzeitraums gab es hier auch keine Ruckler oder Ähnliches.

Selbiges gilt auch für die üblichen Standard Apps wie WhatsApp, Facebook, Twitter usw. Die Apps starten angenehm flott und laufen dann tadellos.

Spiele sind natürlich immer so eine Sache. Hier kann man nichts pauschalisieren. Die meisten Spiele, gerade die sehr populären, laufen natürlich absolut problemfrei.

Absolute High End Spiele neigen allerdings dazu auch mal die Auflösung oder Detailstufe zu reduzieren. Dies ist nicht dramatisch und auch nicht stärker als bei anderen Mittelklasse Geräten.

Ein Spiel das überhaupt nicht auf dem Mate 20 Lite lief oder völlig unspielbar war, ist mir während des Tests nicht begegnet.

Normales Gaming ist also absolut problemlos möglich.

Was das WLAN angeht unterstützt das Mate 20 Lite WLAN AC mit bis zu 433Mbit (5GHz), wodurch Downloads und auch das generelle Surfen im Web angenehm flott geht.

LTE ist sogar mit bis zu 600Mbit an Bord, was ich aber dank dort LTE nicht überprüfen bzw. bestätigen kann.

Bonus Punkte gibt es für den guten Fingerabdruckscanner und die optionale Gesichtserkennung. Letztere wird aber nur via Kamera gemacht, ist also leichter auszutricksen und unsicherer.

Dafür allerdings auch ein gutes Stück schneller!

 

Akkulaufzeit

Huawei Smartphones sind für recht große Akkus bekannt. So hat auch das Mate 20 Lite einen 3750mAh Akku, was ziemlich groß ist, gerade für die Mittelklasse.

Allerdings ob nun 3750mAh oder auch nur 3200mAh, was so der Standard ist, spielt in der Praxis oftmals gar nicht so eine große Rolle. Neben der Kapazität des Akkus ist auch die Effizienz von Komponenten wie dem SoC oder dem Display wichtig.

Von daher wie schlägt sich hier das Huawei Mate 20 Lite? In meinem Standard Test erreichte dieses gute 9 Stunden! Bei einer reinen Video Wiedergabe wären sogar über 10 Stunden möglich.

Dies sind hervorragende Werte!

 

Fazit

Das Huawei Mate 20 Lite* ist ein herausragendes Smartphone in der Mittelklasse! Dieses kann mit einer guten Leistung, einer herausragenden Haptik und Optik, wie aber auch nicht zuletzt mit einer überdurchschnittlichen Kamera punkten.

Gerade Letzteres ist für die meisten Nutzer etwas sehr Wichtiges. Lasst Euch hier allerdings nicht von der Dual Kamera ködern. Diese ist reines Marketing, was aber nichts an der wirklich guten Hauptkamera ändert.

Diese produziert sehr scharfe und klare Bilder bei fast allen Lichtbedingungen und ist absolut zuverlässig. Dabei produziert das Mate 20 Lite relativ realistische und natürliche Aufnahmen.

Auch die Alltagserfahrung passt, dank des großen Displays und der hohen Leistung. Standard Apps wie Facebook, Instagram und Co. laufen absolut tadellos und sehen auf dem großen und schönen 6,3 Zoll Display sehr gut aus. Positiv ist auch die Akkulaufzeit!

Wirkliche Schwächen offenbarte das Mate 20 Lite keine. Es gibt natürlich Punkte die noch besser sein könnten, Displayhelligkeit, Lautsprecher, eine „echte Dual Kamera“ usw. aber für ein 300€ Smartphone passt die Vorstellung.

So gut sogar, dass ich eine Empfehlung für das Huawei Mate 20 Lite für praktisch alle Nutzergruppen aussprechen kann!

Das Eve Degree im Test

Wenn man nach einer smarten Wetterstation sucht, wird man zunächst immer über Netatmo stolpern. Als nächste Alternative wird dann aber meist das Eve Degree bzw. allgemein das Eve Lineup genannt.

Zumindest dann wenn Ihr im Apple Ökosystem unterwegs seid.

Dies hat mich natürlich neugierig gemacht. Kurzum ich habe einen Eve Degree bestellt.

Wollen wir uns doch einmal in einem Test ansehen was dieses kann und ob sich die Investition gelohnt hat. Neugierig?

 

Der Eve Degree im Test

Man merkt dem Eve Degree an, dass dieses ein premium Produkt ist, welches sich an die Apple Zielgruppe richtet. Das komplette äußere Gehäuse ist aus einem sehr schön wertigen Aluminium gefertigt.

Dies verleiht dem Eve Degree eine gewisse Massivität und Stabilität.

Auf der Front findet sich ein recht großes Display. Hierbei handelt es sich aber um ein klassisches LC Display ohne Hintergrundbeleuchtung! Dieses Display wird im Grunde nur dafür genutzt die aktuelle Temperatur anzuzeigen.

Sofern die Lichtverhältnisse einigermaßen sind, ist auch die Ablesbarkeit gut.

Dieses Display wird von schwarzem Hochglanz Kunststoff eingefasst und von einer Plexiglas Scheibe bedeckt. Abseits des Eve Schriftzugs ist das Degree ansonsten komplett clean.

Auf der Rückseite findet sich lediglich eine Taste zum Einschalten/Resetten, wie auch die Abdeckung für eine Knopfzelle und eine Hakenöffnung.

Leider legt Elgato keinerlei Montagematerial mit in den Lieferumfang!

Mit 54 x 54 x 15,8 mm ist das Eve Degree aber so klein und leicht, dass Ihr dies einfach mit etwas doppelseitigem Klebeband oder einem kleinen Haken befestigen könnt.

Laut Elgato ist das Eve Degree auch im Außenbereich nutzbar, hier wäre ich aber etwas vorsichtig und würde einen direkten Wasserkontakt vermeiden.

 

Die Technik

Wichtig, das Eve Degree ist NUR mit Apple Geräten zu nutzen. Eve nutz Apples Homekit als Basis für seine Plattform, welche natürlich unter Android nicht nutzbar ist.

Ein weiterer großer Unterschied zu beispielsweise Netatmo ist die Technik auf welcher das Ganze basiert. Das Eve Degree nutzt Bluetooth zur Verbindung und nicht WLAN.

Der Vorteil liegt auf der Hand, Bluetooth ist günstiger und energiesparsamer. Im Gegenzug ist allerdings die Reichweite stark limitiert und eine Steuerung/Auslesen der Daten übers Internet nicht möglich.

Im Normalfall würde ich dies als eine sehr große Einschränkung deklarieren, aber das Apple HomeKit System hebt das Ganze wieder etwas auf.

Im Normalfall ist ein Bluetooth Gerät immer nur mit einem Gerät gleichzeitig verbunden, Apple HomeKit synchronisiert allerdings diese Daten. Auf einem Gerät eingerichtet, könnt ihr mit allen Euren IOS Geräten die Daten des Eve Degree Auslesen, ohne dieses manuell erneut zu verbinden.

Auch wenn Ihr einen Apple TV habt, kann dieser als eine Art Basisstation genutzt werden. Dennoch wäre für mich WLAN weiterhin eleganter.

Immerhin die Bluetooth Reichweite ist ausreichend hoch, vermutlich da nicht viele Daten übertragen werden müssen. Wir reden hier über 2-3 Wände Abstand die man haben darf.

 

Die App und Feature

Um das Eve Degree zu nutzen, müsst Ihr die Eve App auf Eurem iPhone installieren. Die Eve App ist dabei nicht nur für das Eve Degree, sondern auch für andere Eve Produkte gemacht und gedacht.

Neben dem Auslesen der Daten könnt Ihr in der Eve App Räume anlegen und auch diverse Automatismen erstellen, die natürlich nur Sinn machen wenn Ihr mehrere Eve Produkte habt.

Alternativ könnt Ihr all dies auch direkt über die Apple Home App machen. Hier lassen sich ebenfalls die Daten vom Eve Degree auslesen und Automatismen einstellen, letzteres aber nur wenn Ihr einen Apple TV /HomePod habt.

Welche App nun für Euch komfortabler ist überlasse ich Euch. Die Apple Home App bietet natürlich den Vorteil, dass auch andere HomeKit Produkte sich über diese steuern lassen.

Die Eve App hingegen ist ein gutes Stück detaillierter.

Starten wir aber bei den Basics. Was kann das Eve Degree messen? Grundsätzlich drei Dinge, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Das Eve Degree ist hier tendenziell eher für die Innenräume gedacht, allerdings gibt es auch ein Außenmodul.

Diese Daten werden alle 10 Minuten automatisch im Hintergrund aktualisiert. Hieraus konstruiert die Eve App auch schöne Verlaufsdiagramme über einen Zeitraum von einem Tag bis hin zu einem Monat. Habt ihr mehrere Eve Degrees lassen sich hier auch die Daten vergleichen.

Die Eve App ist zwar etwas komplexer als ich dies zunächst erwartet hätte, bereitet die Daten aber wirklich schön auf!

Sollte sich Euer iPhone mal nicht in der Nähe des Eve Degree befinden, gibt es auch keine Lücke in diesen Aufzeichnungen. Anscheinend speichert das Degree die Verlaufsdaten auch intern und übermittelt diese dann bei der nächsten Verbindung.

 

Fazit

Das Eve Degree* hat mich durchaus positiv überrascht! Zwar würde ich grundsätzlich eher den Kauf einer Netatmo Wetterstation oder eines Netatmo Home Coach empfehlen, diese bieten noch mehr Daten und Ihr seid nicht ganz so auf das Apple Ökosystem festgelegt.

Aber solltet Ihr eh ausschließlich im Apple Ökosystem unterwegs sein, macht auch das Eve Degree seinen Job gut! Ihr könnt Temperatur, Luftfeuchtigkeit und auch Luftdruck akkurat messen. Zudem lassen sich in der Eve App schöne Verlaufsdaten betrachten.

Dies ist gerade bei einer Außennutzung durchaus interessant! Hier ist auch das Display direkt am Degree praktisch.

Mit diesen Daten könnt Ihr automatische Aktionen wie „bei einer Temperatur unter XYZ schalte Heizlüfter ein“ erstellen, vorausgesetzt Ihr habt den Eve Zwischenstecker.

Mit rund 60€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist das Eve Degree zwar recht teuer, aber gut!

Eve Degree Smarte Wetterstation (Markenqualität aus DE) zum...
  • Die App gibt Einblicke in den Verlauf von Außentemperatur...
  • Elegantes Design mit eloxiertem Aluminium und...
  • Temperatur oder Luftfeuchtigkeit direkt vom LCD-Display ablesen...
  • HomeKit-Technologie: Ungeahnter Bedienkomfort und hohe Sicherheit
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