Das QNAP TS-963X-2G im Test, 10Gbit trifft auf 9 Slots und einen AMD SoC

Das TS-963X ist eins der spannendsten NAS Systeme aus dem Hause Qnap. Neben satten neun Laufwerksschächten, wovon vier speziell für SSDs gedacht sind, bietet dieses auch einen integrierten 10Gbit LAN Port.

Dies in Kombination mit dem AMD GX-420MC Prozessor, sollte das QNAP TS-963X zu einem sehr flotten System machen!

Dafür möchte allerdings QNAP auch rund 900€ haben. Ist dieser Preis aufgrund der Leistung gerechtfertigt?

Finden wir dies im Test des QNAP TS-963X heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Zurverfügungstellen des QNAP TS-963X für diesen Test.

 

Das QNAP TS-963X-2G im Test

QNAP setzt beim TS-963X-2G auf einen sehr interessanten Aufbau. Das NAS ist grundsätzlich wie die meisten seiner Artgenossen ein viereckiger schwarzer Kasten.

Auf dessen Front finden sich insgesamt neun Einschübe für Laufwerke. Diese sind allerdings in einem 5+4 Design angeordnet, fünf große 3,5 Zoll Schächte oben und vier kleinere 2,5 Zoll Schächte unten.

Damit ist fast die komplette Front mit Laufwerken bedeckt. Lediglich links findet sich ein schmaler Streifen mit LEDs und Tasten.

Hierdurch ist das TS-963X-2G auch relativ kompakt für seine bis zu 9 Laufwerken. Dieses misst lediglich 22 x 19 x 24cm.

Was die Haptik und Verarbeitung angeht, macht das Qnap TS-963X-2G einen sehr soliden Eindruck. Man merkt, dass dieses versucht einem semi-professionellen Anspruch gerecht zu werden.

Das Gehäuse ist äußerlich größtenteils aus Metall gefertigt, lediglich die Front und die Lautwerkseinschübe sind aus Kunststoff.

Die Laufwerkseinschübe machen aber einen sehr guten und auch durchaus robusten Eindruck, obwohl diese aus Kunststoff gefertigt sind.

Die 3,5 Zoll Laufwerke setzen auf eine schraubenlose Montage. Es gibt hier seitliche Streifen welche in den Rahmen eingesetzt werden und die Festplatten fixieren. Die Festplatten sind erfreulicherweise auch durch kleine Gummi-Ringe entkoppelt.

Die 2,5 Zoll Laufwerke nutzen ebenfalls eine schraubenlose Montage. Eine Entkopplung gibt es jedoch nicht, dies ist auch bei SSDs nicht nötig.

Auf der Rückseite sticht sicherlich zunächst der große Lüfter ins Auge, viel wichtiger sind aber die Anschlüsse.

Hier verfügt das QNAP TS-963X-2G über zwei LAN Ports, drei USB Ports und einen 3,5mm Ausgang.

Einer der beiden LAN Ports unterstützt bis zu 10 Gbit Geschwindigkeiten, was ein sehr wichtiger Punkt bei diesem NAS ist. 10Gbit LAN ist leider selbst Anfang 2019 keine Selbstverständlichkeit, auch wenn 10Gbit Hardware sich so langsam beginnt durchzusetzen.

Zwei der drei USB Ports auf der Rückseite sind normale USB 2.0 Ports, der dritte hingegen ein schneller USB 3.0 Port. Ein weiterer USB 3.0 Port findet sich auf der Front.

Interessanterweise setzt QNAP auch bei diesem großen NAS auf ein externes Netzteil. Dieses ist mit 12V und 10A nicht übermäßig groß dimensioniert, sollte aber völlig reichen.

 

Software des QNAP TS-963X

QNAP setzt bei seinen NAS Systemen auf das sogenannte QTS Betriebssystem. QTS ist ein auf Linux basiertes Betriebssystem, welches so zusagen in Eurem Webbrowser läuft.

Ruft Ihr die IP Adresse des NAS Systems in Eurem Webbrowser auf, landet Ihr auf dem Log-in Bildschirm. Habt Ihr Euch erfolgreich eingeloggt, erwartet Euch eine vollständige Benutzeroberfläche, inklusive „Apps“, Taskleiste, Multitasking usw.

Vom Design geht QNAP einen etwas anderen Weg als der große Konkurrent Synology. Synology arbeitet mit sehr großen Bedienflächen, Icons und einfachen Beschriftungen.

QTS scheint sich hingegen ein gutes Stück mehr an „Profis“ zu richten. QTS ist zwar immer noch 10x einfacher als beispielsweise FreeNAS, bietet aber mehr Fachwörter usw. als Synologys Betriebssystem.

Gerade im Bereich „Speicher & Snapshots“ ist QTS durchaus als recht komplex zu bezeichnen.

Ich denke, dass jeder technikbegeisterte Nutzer hier gut klarkommen wird, aber absolute Einsteiger könnten doch von den vielen Einstellungen, Fachwörter wie Speicherpools, Thick-Volumes, Thin-Volumes, Virtual JBOD usw. etwas überwältigt werden.

Auch ich musste mich teilweise etwas durchklicken, um alle Optionen zu finden. Durch diesen etwas komplexeren Aufbau gibt es allerdings auch viele feinere Einstellungen die bei Synology zum Beispiel fehlen.

Ein Beispiel ist hier die Möglichkeit das Tempo der Raid 5/6 Synchronisation zu verstellen. Schneller = die Performance des NAS ist bei paralleler Nutzung langsamer, Langsamer = es dauert länger bis das RAID 5/6 erstellt bzw. wiederhergestellt ist, aber das NAS lässt sich mit normalem Tempo nutzen.

Auch was iSCSI usw. angeht, merkt man das Qnap sich mehr Richtung der professionellen Nutzer orientiert.

Etwas sehr Praktisches sind die sogenannten Snapshots. Bei Snapshots handelt es sich um im Hintergrund erstelle Abbilder Euerer Daten.

Ihr könnt beispielsweise das NAS anweisen alle 12 Stunden einen Snapshot zu erstellen, dann wird der jeweilige Zustand von allen Dateien gesichert. Habt Ihr ein Word Dokument ausversehen überschrieben, ist es so möglich dieses von einem früheren Zeitpunkt abzurufen.

Im Gegensatz zu richtigen Backups belegen Snapshots nicht direkt Speicherplatz. Diese werden für den Nutzer unsichtbar erstellt und so lange aufbewahrt wie Ihr eingestellt habt bzw. so lange der freie Speicher auf Eurem NAS nicht anderweitig genutzt wird.

Auch werden Snapshots sofort erstellt, es müssen keine Daten hin und her kopiert werden. Neben dem versehentlichem Überschreiben von Dateien bieten Snapshots auch einen guten Schutz vor Ransomware.

Unter „Systemsteuerung“ findet Ihr die grundlegenden Einstellungen des NAS, wie IP Adressen, Benutzerkonten, freigegebene Ordner usw.

Für freigegebene Ordner lassen sich einfach und schnelle Berichtigungen vergeben. Ebenso lassen sich freigegebene Ordner auf Wunsch verschlüsseln. Ihr habt hier genau genommen die Wahl, wollt Ihr das gesamte Laufwerk verschlüsseln, nur einzelne Ordner.

In der Systemsteuerung könnt Ihr auch die Lüftersteuerung an Eure Bedürfnisse anpassen, wann und wie das NAS in den Standby geht, ob es sich nach einem Stromausfall automatisch wieder hochfahren soll, nach wie vielen gescheiterten Log-in-Versuchen Nutzer ausgesperrt werden usw.

Auch lassen sich hier die gewünschten Netzwerk Protokolle ein- bzw. Ausschalten. Hier sind natürlich die üblichen Verdächtigen mit an Bord, wie SMB, AFP, NFS, FTP, SSH, WEBDAV, UPnP, Rsync, Time Machine usw.

 

QTier

Ein sehr spannendes Thema beim QNAP TS-963X ist Qtier. Die Möglichkeit SSDs als Cache bei NAS Systemen zu nutzen ist nichts mehr Neues. Dies ist auch bei diversen anderen Herstellern möglich und so natürlich auch beim QNAP TS-963X.

Allerdings hat sich Qnap sich hier etwas sehr Spannendes ausgedacht, Qtier.

Bei einem SSD Cache werden häufig genutzte Daten, zusätzlich zur Speicherung auf den HDDs, auch auf die SSDs verschoben. Greift Ihr nun auf die Daten zu, werden diese sofern auf der SSD vorhanden auch von dieser abgerufen.

Dies hat aber einen wichtigen Nachteil, der Speicherplatz der SSDs wird „verschenkt“. Habt Ihr 8TB HDD Speicher und 2TB SSD Speicher, könnt Ihr nur die 8TB der HDD nutzen und sehen.

Bei Qtier werden langsamere HDDs und SSDs gemischt. Anstelle die SSDs als reinen Cache zu nutzen werden diese regulär in den Speicherpool eingebunden. Habt Ihr also 8TB HDDs und 2TB SSDs könnt Ihr 10TB Speicher nutzen.

Dabei werden allerdings häufig genutzte Daten auf die SSD bzw. SSDs sortiert und „kalte“ Daten auf die HDDs.

 

Virtualization Station

Ein großer Punkt bei den großen Qnap NAS Systemen ist Virtualisierung. Zum einen könnt Ihr die NAS Systeme als Speicher für VMWare (hierfür sind diese zertifiziert) nutzen, zum anderen könnt Ihr auch komplette Betriebssysteme auf dem NAS laufen lassen.

Hierfür ist die App „Virtualization Station“ zuständig. Über diese könnt Ihr in Eurem Webbrowser ein beliebiges Betriebssystem installieren.

Der AMD GX-420MC im QNAP TS-963X ist eine X86 CPU, daher könntet Ihr auch Windows virtualisieren.

Erwartet allerdings auch keine Wunder! Der AMD GX-420MC ist kein Leistungsmonster und die 2GB RAM der Basis Version sind auch alles andere als großzügig. Letztere könntet Ihr aber auch bis zu 16GB aufrüsten, was gerade bei virtuellen Maschinen sinnvoll ist.

 

Sonstige Qnap Apps

Jedes Qnap NAS System ist mit einem App Store ausgestattet, in welchem sich hunderte zusätzliche Programme finden. Beispielsweise wenn Ihr einen Plex Media Server nutzen wollt, die Owncloud Apps oder auch Docker Container werdet Ihr fündig.

Ebenfalls sind diverse Apps für die Synchronisation mit diversen Cloud Diensten wie Dropbox usw. verfügbar.

Eine vollständige Auflistung und Vorstellung würde in diesem Test doch etwas den Rahmen sprengen.

 

Interessant wären hier abschließend aber noch die Mobile Apps wie die Note Station, welche eine Art Evernote auf dem eigenen NAS ist, oder die Music Station, welche es Euch über die passende Smartphone App erlaubt Eure eigene Musik aufs Smartphone zu streamen „das persönliche Spotify“.

 

Performance

Im QNAP TS-963X arbeitet der AMD GX-420MC Prozessor. Nie von gehört? Nicht überraschend, denn der AMD GX-420MC ist als Exot zu bezeichnen. Es handelt sich bei diesem um einen AMD Embedded SoC, also ein Chip der speziell für Mediaplayer, Fernseher, Kassensysteme, Bankautomaten usw. vorgesehen ist. Alles Orte wo nicht übermäßig viel Leistung benötigt wird bzw. nur sehr spezielle Anwendungen ausgeführt werden, die speziell auf den SoC optimiert werden.

Der AMD GX-420MC ist kein ganz neuer Chip, dieser ist zwar noch lange nicht end of Life aber auch schon seit 2014/2015 im Umlauf. Es handelt sich bei diesem um einen Quad Core mit 2Ghz, welcher auf der Puma Architektur von AMD basiert. Dieser ist mit dem AMD A8-6410 in Desktop PCs vergleichbar.

Als Chipsatz für den 10Gbit LAN Port nutzt Qnap den Aquantia AQC107.

Kommen wir damit zum Test. Ich habe hier ausschließlich den 10Gbit LAN Port genutzt, wie auch einen ASUS XG-U2008 10Gbit Switch und die ASUS XG-C100C LAN Karte. Aufseiten der Einstellungen habe ich lediglich Jumbo Frames aktiviert.

Als Festplatten kamen vier 6TB Seagate Iron Wolf HDDs zu Einsatz, welche recht flotte Festplatten sind. Als SSDs habe ich Crucial MX500 genutzt.

Starten wir auch mit einem ersten „SSD Test“. Qnap selbst gibt die Leistung des NAS mit 779MB/s bzw. 569MB/s an. Kann ich diese Werte bestätigen?

Leider nicht ganz! In meinem Test erreichte das NAS maximal 584MB/s lesend bzw. 328MB/s schreibend. Dies sind natürlich keine schlechten Werte, ganz im Gegenteil!

Woher kommt der Unterschied zu den Qnap eigenen Werten? Qnap hat zum einen nicht die SMB Performance gemessen, sondern das Tool IOMeter genutzt, welches möglicherweise einen geringeren Overhead hat als SMB.

Zum anderen ist es möglich das Qnap die 8GB Version des TS-963X getestet hat. Ich habe für diesen Test nur die 2GB Version!

Mehr RAM bringt bei einem NAS erfahrungsgemäß durchaus ein Stück mehr Performance, sicherlich keine 200MB/s mehr, aber etwas.

Leider hatte ich zum Zeitpunkt dieses Tests keine 8GB SO-DIMM DDR3 Speicherriegel herumliegen, aber immerhin einen 2GB Riegel.

Daher hier einmal der gleiche Benchmark nur mit 4GB anstelle von 2GB.

Dies hat lesend die Performance schon einmal auf über 620MB/s gedrückt und auch schreibend einen positiven Effekt gehabt.

Mit 8GB RAM wären sicherlich noch mal etwas mehr möglich.

Wie steht es aber um HDDs? Diese sind ein gutes Stück langsamer, aber wie viel langsamer, vor allem in den diversen verfügbaren RAID Optionen?

(Ja mir ist es auch ein Rätzel warum beim SSD Raid 0 die Schreibperformance leicht sinkt! Möglicherweise liegt dies an den mir verfügbaren SSDs)

Leistungsaufnahme

Der wichtigste Faktor bei einem NAS was den Energieverbrauch angeht sind ganz klar die HDDs. Eine Festplatte kann gut und gerne 6-10W Strom fressen.

Aber wie steht es um das NAS selbst?

Leider ist das QNAP TS-963X mit rund 30W im Leerlauf (mit einer SSD) nicht das aller sparsamste NAS auf dem Markt.

Dieses ist kein Energieschlucker, aber man merkt auch, dass der AMD GX-420MC nicht der ganz sparsamste Chip ist.

 

Fazit

Das QNAP TS-963X* ist ein herausragendes NAS für alle Nutzer die eine große und vor allem schnelle Datenablage suchen!

Dies natürlich gerade aufgrund des 10 Gbit LAN Ports und der vier separaten SSD Schächte.

Hier unterstützen einen Technologien wie Qtier auch in der Praxis die maximale Leistung zu erhalten. Qtier erlaubt es SSDs und HDDs gemeinsam in einem Speicherpool zu nutzen und auf die jeweiligen Stärken der Technologien zurückzugreifen, ohne die Nachteile eines einfachen SSD Caches.

Natürlich verfügt das QNAP TS-963X auch über diverse Multimedia Fähigkeiten und Apps, wie den Plex Media Server, die Note Station, die Music Station usw.

Allerdings merkt man dem TS-963X und QTS klar an, dass dieses primär auf Geschäftskunden oder „semi-professionelle“ Nutzer fokussiert ist.

Es gibt gerade rund um den Speicher sehr viele Einstellungsmöglichkeiten und Optionen, welche vermutlich die wenigsten Anfänger interessieren würden.

Hier kann man das Qnap System auch durchaus als stärker einstufen als die Konkurrenz aus dem Hause Synology. Ähnliches gilt auch für Virtualisierungstechnologien, wo das TS-963X diverse Optionen mitbringt.

Kurzum, das QNAP TS-963X ist ein NAS System welches sich an professionelle oder semi-professionelle Nutzer richtet, denen es primär um die Datensicherheit, Performance und erweiterte Funktionen wie Virtualisierung, Snapshots, ISCSI usw. geht. Hier macht dieses auch einen klasse Job! Das TS-963X ist mehr als ein reiner Netzwerkspeicher.

Verglichen mit der Konkurrenz geht hier auch der Preis von unter 900€ für das QNAP TS-963X* völlig in Ordnung.

Positiv

  • 10 Gbit LAN
  • 5+4 Lautwerksschächte
  • Sehr großer Funktionsumfang, auch im Multimedia Bereich
  • Qtier, Snapshots und andere interessante Funktionen vorhanden
  • RAM vom Nutzer leicht aufrüstbar

Neutral

  • Maximale Performance liegt bei 650MB/s bzw. 400MB/s

Negativ

  • Energieverbrauch leicht überdurchschnittlich
Michael Barton

Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

Andere Interessante Beiträge auf techtest.org
2 Comments
Pit

Mal eine Frage an den Tester:
Du hast mit einer einzelnen SSD getestet und wunderst Dich über ‘nur’ 600 MB/s ? Die SSD ist an einem SATA Anschluß angebunden. Der kann per Definition nicht mehr.
Oder ist mir entgangen, daß Du zwei oder mehr SSDs im Verbund getestet hast?
Auf dem Bild ist nur eine abgebildet, daher die Frage.

Ansonsten: danke für den Test! Endlich mal einer, der auch 10 GBit testet.

Noch ein Tip / Anregung in Sachen Stromverbrauch: 10 GBit Equipment in normaler Kupferausführung ist ein rechter Stromfresser. Kannst Du bei zukünftigen Tests auch den Unterschied zwischen dem Verbrauch mit 1 GBit und 10 GBit messen?
Hier bitte auch den Verbrauch des Switches mit angeben.
Ggf. rechnet sich für den einen oder anderen Speedjunky die Anschaffung von 10 GBit SFP+ Modulen. Die passenden GBit Switche und Karten gibts mittlerweile günstig.

Viele Grüße

Pit

Reply
Michael Barton

Hi,

nein ein SSD Raid0 kam zum Einsatz, hat aber fast nichts an der Performance verändert. Und ja es ist unheimlich wie viel Energie die 10 Gbit Switche schlucken.

Reply

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.