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Die Netatmo Wetterstation im Test 2018

Sucht Ihr nach einer „smarten“ Wetterstation ist das erste Modell auf das Ihr stoßt ohne Frage die Netatmo Wetterstation.

Diese ist schon seit einer Ewigkeit auf dem Markt und war ganz blöd gesagt damals ihrer Zeit voraus. Diese kann durch eine gute App Unterstützung, einer tollen Optik und hochwertigen Funktion punkten.

Ja dies kann ich jetzt schon so sagen, da ich meine Netatmo Wetterstation bereits länger als diesen Blog habe.

Mittlerweile habe ich allerdings alle optionalen Sensoren, daher habe ich mich entschieden doch einmal über die Wetterstation im Jahr 2018 zu schreiben.

Wie gut ist die Netatmo Wetterstation wirklich? Finden wir es im Test heraus!

Die Netatmo Wetterstation im Test

Wie so oft besteht die Netatmo Wetterstation aus mehrere Komponenten, je nachdem was Ihr messen möchtet und wie viel Geld Ihr ausgeben wollt.

Es gibt allerdings einen „Basis“ Sensor, welcher zum einen selbst Temperatur, CO2, Luftfeuchtigkeit und Lautstärke messen kann, aber auch als „Bridge“ dient.

Das bedeutet alle Sensoren werden mit dieser Basis verbunden. Die Basis wiederum wird mit dem WLAN verbunden und leitet ihre Daten an die Netatmo Server weiter, wo Ihr diese via App abrufen könnt.

Bei der Basis Station handelt es sich um einen relativ hohen, aber schmalen Sensor. Dieser ist wie die gesamte Netatmo Wetterstation wirklich hervorragend designt. Netatmo setz auf ein Aluminium Gehäuse in Kombination mit etwas weißem Kunststoff.

Ja die Basis sieht in der Praxis glatt noch edler aus als auf Bildern. Im Gegensatz zu den Funkmodulen muss die Basis Station allerdings mit dem Strom verbunden werden.

Hierfür setzt Netatmo einfach auf einen microUSB Port auf der Rückseite und ein 0815 USB Netzteil. Ihr könnt die Wetterstation also auch an einem anderen Smartphone Ladegerät oder mit einem längeren Kabel betreiben, klasse!

Auch benötigt die Basis-Station nur sehr wenig Strom. Wir sprechen hier von deutlich unter 1W Leistungsaufnahme. Interessant ist hier auch das Netzwerk-Verhalten. Die Wetterstation verbindet sich nur alle ca. 5 Minuten kurz mit Eurem WLAN um ihre Daten zu übertragen, was sicherlich auch etwas Strom spart.

Ebenfalls eine Besonderheit der Basis-Station ist die kapazitive Taste auf der Oberseite. Bei Betätigung leuchtet eine LED in der Front auf, welche Euch mitteilt wie die Luftqualität im Raum ist.

Ebenso wird diese Taste für die Einrichtung benötigt.

Aber dies ist natürlich nur die Basis Station, es gibt insgesamt vier Sensortypen welche Ihr mit dieser verbinden könnt:

  • Innen-Sensoren
  • Außen-Sensoren
  • Regen-Sensor
  • Wind-Sensor

Leider kann man jeweils nur einen Sensor von jedem Typ mit der Wetterstation verbinden, mit Ausnahme der Innen-Sensoren, wovon man bis zu 3 Stück koppeln kann.

Innen- und Außensensoren sehen auf den ersten Blick fast identisch aus. Beide sind eine Miniatur Version der Basis-Station, verfügen also auch über ein hochwertiges Aluminiumgehäuse.

Die Sensoren sehen blöd gesagt nicht technisch aus. Hier muss man sich nicht schämen diese offen irgendwo in der Wohnung stehen zu haben. Nicht technikaffine Menschen würden von der Optik vermutlich niemals darauf kommen, dass es sich hier um Temperatur-Sensoren handelt.

Beide Sensor-Typen werden über zwei AAA Batterien mit Storm versorgt, welche je nach Qualität der Batterien 0,5-1 Jahr halten. Der Außen-Sensor ist allerdings intern wassergeschützt und verfügt dafür nicht über einen CO2 Sensor.

Der Regen und Wind-Sensor unterscheiden sich optisch ein gutes Stück von den anderen Modulen, sind aber auch komplett durchdesignt.

Beide Module sind aus einem Hochglanz Kunststoff gefertigt. Verglichen mit normalen Wind/Regensensoren von normalen Wetterstationen, sieht man doch, dass hier sehr viel Wert auf das Design gelegt wurde.

Der Regensensor ist eine Art Schale in welche der Regen fällt und die einzelnen Tropfen auf der Unterseite gezählt werden. Hierfür befindet sich im Inneren eine kleine Kunststoff-Wippe welche aufgrund des Wassers hin und her wippt und somit der Elektronik mitteilt wie viel Wasser durchgeflossen ist.

Mit dem gleichen Prinzip arbeiten alle elektronischen Regenzähler.

Der Windsensor ist hier deutlich exotischer. Anstelle eines rotierenden Propellers setzt Netatmo auf Mikrofone. Ja im Windsensor befinden sich vier Mikrofone, welche die Lautstärke des Windes messen und somit die Richtung und die Geschwindigkeit bestimmen können.

Sehr exotisch, aber auch cool! Wie gut das Ganze funktioniert schauen wir uns später an.

 

Die Funktionen

Was kann nun alles die Netatmo Wetterstation messen?

Die Basis

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • Lautstärke
  • Luftdruck
  • CO2

Die Innen-Sensoren

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit
  • CO2

Die Außen-Sensoren

  • Temperatur
  • Luftfeuchtigkeit

Der Regen-Sensor

  • Regenmenge

Der Windsensor

  • Windgeschwindigkeit
  • Windrichtung

Den größten Funktionsumfang bietet die Basisstation, welche neben der Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch die Lautstärke messen kann, wie auch den CO2 Wert. Wobei CO2 hier vermutlich nicht ganz richtig ist. Vermutlich werden flüchtige organische Verbindungen in der Luft gemessen, also letztendlich wie viele Verunreinigungen sich in der Luft befinden.

Diese können auch durch „natürliche“ Gründe entstehen. Beispielsweise wenn die Luft im Raum verbraucht ist. Die App zeigt Euch hier einen Wert von 0-5000 an, 0 wäre perfekt, bis 1000 sehr gut, bis 2000 Okay, ab 2000 schlecht.

Wollt Ihr nicht immer auf die App schauen, könnt Ihr auch einfach die Taste auf der Oberseite der Basis-Station antippen, woraufhin die LED in einer zum CO2 Wert passenden Farbe leuchtet.

Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2 können auch die bis zu 3 Innen-Sensoren messen.

Der Außen-Sensor hingegen kann nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen und kein CO2. Warum? Vielleicht da der CO2 Sensor recht groß ist und somit schwerer vor Wasser zu schützen ist, oder weil dieser keinen Frost verträgt.

Die Innen-Sensoren sind alle nur bis 0 Grad zugelassen, der Außen-Sensor bis -40 Grad.

Der Regen-Sensor kann, wie zu erwarten ist, nur die Regenmenge messen. In der App wird hier in Regen in der letzten Stunde und am gesamten Tag unterteilt.

Der Wind-Sensor kann die Windgeschwindigkeit, Windböen und auch die Windrichtung messen.

 

Die App

Neben dem Design der Wetterstation und deren Module ist ganz klar die App der größte Pluspunkt des Netatmo Systems. Die Netatmo App ist für IOS und Android verfügbar und bietet auf beiden Plattformen den gleichen Funktionsumfang.

Die Netatmo App ist sehr schön und modern designt! Man hat hier eine sehr gute Mischung aus Übersichtlichkeit und Informationsmenge erreicht. Die App ist grundsätzlich in zwei Bereiche unterteilt, oben sind die Außen-Sensoren (inklusive Wind/Regen-Sensor) unten die Innen-Sensoren.

Jeder Sensor hat hier eine „Kachel“ zwischen welchen sich per Wisch durchschalten lässt. In jeder Kachel sind alle Informationen des Sensors zu sehen, wie beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2 usw.

In der Mitte der App ist eine kleine Wetter-Prognose zu sehen, welche allerdings von Netatmo erstellt wird und nichts mit Euren Werten zu tun hat.

Dreht Ihr Euer Smartphone in das quer Format kommt Ihr zu den historischen Daten. Hier gibt es sehr schöne Graphen über alle gemessenen Werte! Ihr könnt Ihr tagesgenau in die Vergangenheit blicken und auch den Graphen beliebig zoomen.

Die Netatmo Wetterstation zeichnet hier Daten anscheinend unendlich auf! Ihr könntet also vergleichen wie viel Regen es letztes Jahr gab und wie viel dieses Jahr. Das Ganze ist dabei erneut visuell herausragend präsentiert.

Viel schöner und besser kann man dies nicht machen. Hier können sich fast alle Konkurrenten eine Scheibe abschneiden. Auch was die Flüssigkeit und das Nachladen der Daten angeht, ist die App 1a gemacht.

Die Aktualisierungsrate liegt bei ca. 5 Minuten, Ihr könnt aber auch ein Update erzwingen indem Ihr die Taste auf der Oberseite der Wetterstation drückt.

Die App sendet Euch auch Benachrichtigungen wenn etwas Außergewöhnliches passiert. Steigt beispielsweise der CO2 Wert stark in einem Raum an informiert Euch die App darüber.

Leider ist es nicht möglich benutzerdefinierte Benachrichtigungen anzulegen, beispielsweise wenn Temperatur unter Wert X fällt.

Eine weitere Besonderheit ist die Wetter Map. Per Standard-Einstellung stellt Ihr die Werte Euerer Wetterstation frei für alle Nutzer ins Internet.

Diese Wetterkarte findet Ihr hier https://weathermap.netatmo.com/

Hier könnt Ihr die Live Temperatur-Daten der halben Welt sehen! Sehr cool! Wollt Ihr dies nicht könnt Ihr dies auch abschalten.

Neben den Apps gibt es im Übrigen auch eine Web-UI welche Ihr hier findet https://my.netatmo.com/app/station hier sind alle Daten der App ebenfalls visuell schön präsentiert auch auf dem PC sichtbar.

 

Wie genau sind die Daten?

Eine sehr wichtige Frage ist immer wie genau eigentlich die Daten sind?! Für die Temperatur gibt Netatmo hier +-0,3 Grad als maximale Abweichung an, was ich so mehr oder weniger bestätigen kann.

Verglichen mit meinen Temperatur-Messgerät könnte ich eine maximale Abweichung von -1 Grad feststellen, meist weniger. Hier will ich allerdings auch nicht ausschließen, dass die Netatmo Module genauer sind als mein Messgerät!

Was die Luftfeuchtigkeit angeht gibt Netatmo +-3% an, was ich erneut bestätigen kann. Verglichen mit meinen anderen Wetterstationen liegen diese mit der Netatmo meist genau gleichauf.

Beim CO2 Wert fällt mir eine genaue Einstufung leider sehr schwer. Netatmo gibt deren Genauigkeit mit +-5% an. Und ja es ist eindeutig, dass wenn sich mehrere Personen in einem Raum mit geschlossenem Fenster befinden sofort die CO2 Werte ansteigen.

Auch wenn länger nicht gelüftet wurde, beginnen die CO2 Werte langsam anzusteigen und fallen fast sofort ab wenn ein Fenster weit geöffnet wird.

Die hier angegeben Werte sind also keine Fantasiewerte, aber ob diese wirklich +-5% genau sind, kann ich nicht bestätigen. Diese liegen mit dem Eve Room +-10% gleichauf, welcher auch CO2 messen kann.

Wie steht es um den Regen-Sensor? Die Genauigkeit wird hier von Netatmo mit „+-1 mm/h“ angegeben, was schon ein große Abweichung ist! Dies kann ich leider auch in der Praxis bestätigen!

Verglichen mit meinen Regenmessern von Homematic und BRESSER liefert der von Netatmo tendenziell recht niedrige Werte. Ich konnte hier im Schnitt Abweichungen von ca. 10-25% beobachten. Tendenziell sind diese bei mehr Regen kleiner.

Dies ist kein „Top Wert“ aber ausreichend genau. Merkt Euch, dass die Werte tendenziell etwas kleiner sind als es praktisch vermutlich der Fall ist.

Noch schwieriger ist die Bewertung der Windgeschwindigkeit. Die Genauigkeit wird hier von Netatmo mit +- 1,8km/h angegeben, was hinkommen kann!

Die Durchschnittswerte des Netatmo Windmessers stimmen mit denen von Homematic und BRESSER überein. Was allerdings nicht passt, sind die Windböen. Diese werden deutlich niedriger angegeben als bei meinen anderen Stationen. Meine Vermutung hier ist, dass Netatmo nicht ununterbrochen misst, sondern, dass beispielsweise der Sensor nur einmal pro Minute oder alle 30 Sekunden misst.

Dies würde zumindest erklären warum die Durchschnittswerte grob passen, aber die maximal Geschwindigkeit meist deutlich niedriger ist.

Kurzum, den Innen- und Außensensoren würde ich was die Werte angeht voll vertrauen. Beim Regensensor und vor allem beim Windsensor wäre ich etwas vorsichtiger.

Aber oftmals reicht hier ja eine gewisse Tendenz, heute hat es 2mm geregnet, gestern 3mm. Ob es jetzt wirklich genau 3mm waren, ist meist gar nicht so wichtig, eher, dass es gestern mehr war als heute.

 

Haltbarkeit

An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Worte zur Haltbarkeit verlieren. Das Basis System habe ich nun gut seit 4 Jahren inklusive Außenmodul. Den Regenmesser habe ich seid 1,5 Jahren und den Windmesser seid ca. 0,5 Jahren.

Bisher funktionieren alle Module noch! Gerade beim Außen-Temperatur-Sensor ist dies ein sehr positives Zeichen. Normalerweise haben diese bei meinen alten normalen Wetterstationen kaum über ein Jahr gehalten, ehe diese nicht mehr funktionierten oder es andere Probleme gab.

Das Außenmodul halte ich also für sehr robust! Seliges will ich allerdings nur bedingt über den Regenmesser sagen. Hier hatte ich durchaus Probleme, dass neue Batterien innerhalb von 3 Wochen nach dem Einsetzen leer waren, andere hielten Monate.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier möglicherweise Wasser in das System eingedrungen ist?! Nach dem Einsetzten von neuen Batterien hat alles immer wieder funktioniert. Mittlerweile habe ich allerdings die Dichtungen mit Silikonfett bearbeitet, um auf Nummer sicher zu gehen.

Worüber man auch des Öfteren ließt, ist, dass der Windsensor Probleme mit der Dichtigkeit hat. Dies kann ich aber bisher nicht bestätigen. Noch funktioniert er bei mir problemlos!

 

Fazit

Ihr sucht die beste vernetzte Wetterstation? Dann ist das Modell von Netatmo die richtige Wahl!

Netatmo hat hier einfach so gut wie alles richtig gemacht, angefangen bei dem schicken und edlen Design, über die hohe Messgenauigkeit bis hin zur herausragenden App.

Gerade letztere, welche neben einem modernen Design und einer hohen Übersichtlichkeit auch tolle Graphen und Verlaufsdaten bietet, ist die größte Stärke des Netatmo Systems.

Damit gehört die Netatmo Wetterstation neben Philips Hue zu den „Basic“ Smart Home Systemen, an denen niemand vorbeikommt.

Allerdings ist natürlich auch nicht das Netatmo System perfekt. Während die Innensensoren sehr zuverlässig und genau arbeiten, selbst die Messung der Luftverschmutzung, sind der Regen- und Windmesser nicht die genausten.

Ganz klar, wollt Ihr hier die akkuratesten Daten gibt es durchaus bessere Systeme, allerdings sind die vom Netatmo gelieferten Daten gut genug für eine normale Heimnutzung. Interessiert Ihr Euch eh nur für Temperatur, Luftverschmutzung und Luftfeuchtigkeit, wird kaum ein anderes System bessere Daten liefern, geschweige denn mit solch einer guten App.

Der Preis von rund 150€ für das Basis Set ist zwar nicht wenig, aber aus meiner Sicht fair! Vor allem da das Außenmodul recht langlebig zu sein scheint, was nicht bei allen Wetterstationen der Fall ist.

Die besten Kerzen mit beweglicher Flamme? Die Air Zuker LED Kerzen im Test! (Frohe Weihnachten)

Es geht mit großen Schritten auf Weihnachten und die Feiertage zu. Daher wird es Zeit für meinen traditionellen Weihnachts-Test.

Dieses Jahr habe ich mich für die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme entschieden, um für die Weihnachtsstimmung auf Techtest zu sorgen.

Kerzen gehören einfach zu Weihnachten und dem Winter dazu, bürgen aber auch diverse Risiken und Gefahren, gerade für ältere Menschen und Menschen mit Kindern und Haustieren.

Daher sind sogenannte „Flammenlose“ Kerzen in den letzten Jahren sehr populär geworden. Wie die meisten Artikel gibt es die elektronischen Kerzen auch in diversen Qualitätsstufen.

Die höchste Qualitätsstufe stellen dabei die Modelle mit einer beweglichen Flamme dar, welche im Dunkeln wirklich Kerzen zum Verwechseln ähnlich sehen.

Solch ein Modell sind auch die Kerzen von Air Zuker!

Wollen wir uns diese aber mal genau im Test ansehen. Sind die Air Zuker die besten LED Kerzen auf dem Markt?

 

Die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme im Test

In einem Set der Air Zuker LED Kerzen sind drei Kerzen, in unterschiedlichen Größen. Die kleinste Kerze ist ca. 10cm hoch, die mittlere 12,5cm und die größte 15cm.

Es gibt auch andere Sets, aber das 3er Set ist das Standard Modell von Air Zuker.

Diese Abstufung begrüße ich grundsätzlich! Zwar sind die Kerzen hierdurch weniger für einen Adventkranz geeignet, aber das Dekorieren fällt aufgrund der Abstufung etwas leichter und wirkt lebendiger.

Der erste Eindruck der Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme ist ganz klar vom Material geprägt! Air Zucker setzt auf echtes Wachs! Die Kerzen sind also nicht einfach nur billiger Plastik.

Im neu Zustand verströmen die Kerzen sogar einen recht starken Wachsgeruch, welcher erstaunlicherweise nicht chemisch ist. Dies werte ich daher positiv!

Keine Sorge die Kerzen sind nicht parfümiert und der Geruch verfliegt auch recht schnell.

Was die Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen. Es gab einen leichten Wachs abrieb, vermutlich aufgrund des Transportes/der Verpackung, welcher aber nicht schlimm ist. Einmal die Kerze abputzen und fertig.

Die Form der Kerzen ist schlicht aber schick. Im Gegensatz zu einigen anderen Modellen verzichtet Air Zuker auf Wachsnasen, wodurch die Kerzen etwas schlichter aussehen. Der obere Rand ist allerdings zu einer Seite gebogen und wirkt daher „echt“, gerade im Dunkeln.

Bei der Flamme handelt es sich um ein kleines Kunststoff Stück, das auf einem Metallsteg aufgesetzt ist, der sich in der Mitte der Kerze befindet. Hierdurch ist die Flamme beweglich, mehr dazu später.

Angetrieben werden alle drei Kerzen über drei AAA Batterien, welche auf der Unterseite eingelegt werden. Alternativ könnt Ihr auch Akkus nutzen.

Air Zuker gibt eine Laufzeit von bis zu 100 Stunden pro Batterieladung an. Dies halte ich für etwas hoch gegriffen, vielleicht mit exotischen Lithium AAA Batterien, aber ich würde vielleicht mit 40-60 Stunden rechnen.

Dies ist aber völlig ausreichend!  Bei 4 Stunden pro Tag sind dies 1,5-2 Wochen Laufzeit.

Auf der Unterseite der Kerzen ist auch ein Ein/Ausschalter. Natürlich legt der Hersteller auch eine Fernbedienung bei.

 

Timmer?

Über die Fernbedienung der LED Kerzen lassen sich einige Funktionen steuern.

Ihr könnt beispielsweise die Helligkeit der LED Kerzen regeln, das Flackern der Kerze ein/ausschalten, das bewegen der Flamme ein/ausschalten und auch einen Timmer stellen.

Hier bieten Euch die Air Zuker LED Kerzen die Auswahl zwischen einem 2, 4, 6 oder 8 stündigen Timer.

Nach Betätigung der Taste auf der Fernbedienung läuft die Brenndauer entsprechend der Einstellung 2,4,6 oder Stunden und geht dann aus und auch am nächsten Tag zur gleichen Zeit wieder an.

Super! So leuchten die Kerzen immer „vollautomatisch“ und es ist nicht nötig diese jeden Tag von Hand einzuschalten.

Habt Ihr mehrere Air Zuker LED Kerzen, auch aus unterschiedlichen Sets, dann ist es möglich diese alle über eine Fernbedienung zu steuern.

 

Wie eine echte Kerze?

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Licht. Sehen die Air Zuker LED Kerzen wirklich aus wie eine echte Kerze?

Ja! Bei Dunkelheit und ein paar Metern Abstand ist es wirklich schwer den Unterschied zwischen den Air Zuker und echten Kerzen zu erkennen.

Dies fällt auch gerade im Vergleich mit normalen LED Kerzen, ohne beweglicher Flamme auf. Diese wirken deutlich statischer und lebloser, selbst wenn diese über einen Flackereffekt verfügen.

Die Kombination aus der beweglichen Flamme und der leicht flackernden LED wirkt erstaunlich realistisch.

Dabei schafft es die Air Zucker LED Kerze sogar ein wenig Licht in die Umgebung zu reflektieren, welches dann entsprechend der Flamme flackert.

Der Effekt ist sehr gut gelungen.

Auch die Lichtfarbe ist stark. Air Zucker setzt hier auf eine sehr warme LED, welche aber nicht „billig“ wirkt. Die Farbe einer Kerze wurde gut getroffen.

Auch hilft der echte Wachs das Licht im Körper der Kerze schön natürlich zu verteilen. Wobei dies nicht ganz richtig ist. Der Körper der Air Zuker LED Kerzen leuchtet schon ein gutes Stück mehr als bei einer echten Kerze. Allerdings will ich dies den Air Zuker LED Kerzen nicht negativ ankreiden.

Die Flamme der Kerze bewegt sind schon vergleichsweise schnell, aber auch nicht zu hektisch. Dies habe ich schon bei anderen Modellen deutlich schlechter gesehen.

 

Wie funktionieren die Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme?

Im Grunde ist der Aufbau der LED Kerzen sehr einfach. Die Kunststoffflamme der LED Kerze ist beweglich gelagert und besitzt auf der Unterseite, die in der Kerze versteckt ist, ein kleines metallenes Gewicht.

Unterhalb dieses Gewichts ist ein kleiner Elektromagnet, der pulsierend ein/ausgeschaltet wird. Dies sorgt dafür das die Flamme sich bewegt, diese Bewegung scheint dabei recht zufällig, was für das Echtheitsgefühl hilfreich ist.

Für das Licht sorgt eine vergleichsweise helle LED, deren Licht größtenteils mithilfe einer Linse auf die Flamme fokussiert ist. Streulicht verteilt sich aber natürlich in der Kerze. Gesteuert wird das Ganze von einem kleinen Microcontroller im Inneren.

Im Betrieb benötigt die Kerze ca. 0,122 – 0,158W. Eine Elektronik, welche die Spannung reguliert, gibt es nicht!

Dies sorgt dafür, dass zum Ende der Lebensdauer der Batterien zum einen das Licht sichtbar dunkler wird und zum anderen die Timmer sich verlängern.

Dies ist aber kein Weltuntergang, wenn die Helligkeit merkbar leidet sind die Batterien auch schon ziemlich platt.

 

Fazit, die besten LED Kerzen?

Seid Ihr auf der Suche nach LED Kerzen mit einer beweglichen Flamme? Dann kann ich nur eine volle Kaufempfehlung für die Air Zuker LED Kerzen aussprechen!

Die Kerzen sind qualitativ 1a!

Gerade der Flackereffekt der beweglichen Flamme wirkt absolut überzeugend in Kombination mit der hochwertigen und vergleichsweise hellen LED.

Verglichen mit einer normalen LED Kerze, mit statischer Flamme, sind die Air Zuker Kerzen Welten besser. Diese wirken einfach deutlich lebendiger und dynamischer.

Hinzu kommt die praktische Timmer Funktion, wie auch die Möglichkeit das Flackern auf Wunsch zu deaktivieren.

Gibt es aber auch negativ Punkte an den Air Zuker LED Kerzen? Tut mir leid, ich weiß nicht was man noch besser machen könnte. Air Zuker hat hier ein ziemlich perfektes Produkt auf den Markt gebracht.

Auch der Preis von 20€ für drei Kerzen wirkt auf mich fair.

Kurzum, sucht Ihr für Euch oder die Familie noch ein schönes Weihnachtsgeschenk, dann wären die Kerzen von Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme ein ganz heißer Tipp von mir!

Gerade Omas freuen sich erfahrungsgemäß sehr über diese Kerzen.

  • Frohe Weihnachten!
Air Zuker LED Kerzen mit beweglicher Flamme - Echt Flammen Effekt LED...
  • Realistischem LED Echtwachskerze mit beweglicher Flamme. Schöne,...
  • Im Gegensatz zu den traditionellen Kerzen, ist bei elektrischen...
  • Es sind nur 3 Batterien der Größe AAA(nicht im Lieferumfang...
  • Verpackungsinhalt: 3 x Air Zuker Led Kerzen(Abmessungen: Ø8cm x...

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds im Test

TaoTronics ist bei günstigen Bluetooth Ohrhörern eine feste Größe und hat einige der besten Modelle im Sortiment. Daher sind die neuen TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds natürlich ausgesprochen spannend.

Echte kabellose Ohrhörer haben gerade in den letzten Monaten einige Popularität erreicht, was auch sicherlich an den zahlreichen günstigen Modellen auf dem Markt liegt.

Können sich hier die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds von der Masse absetzen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der TT-BH052 für diesen Test.

 

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds im Test

Rein äußerlich und auch funktional sind bei True Wireless Earbuds oder auch „TWS“ genannten Ohrhörer oftmals die Transportboxen wichtiger als die Ohrhörer selbst.

Eine gute und zuverlässige Transportbox ist im Alltag Gold wert!

TaoTronics hat sich hier für eine besonders funktionale Transportbox entschieden, dazu aber später mehr.

Mit rund 82 x 55 x 27,5mm und einem Gewicht 97g inklusive Ohrhörer ist die Transportbox der TT-BH052 relativ kompakt und handlich. TaoTronics setz bei dieser auf einen einfachen Kunststoff, wobei der Deckel aus einem Plexiglas besteht. Hierdurch ist es möglich die Status und Ladestands-LEDs im Inneren der Box zu sehen, auch wenn der Deckel geschlossen ist.

Allerdings fühlt sich hierdurch die Transportbox auch nicht ganz so wertig und robust an wie bei einigen Konkurrenten, welche teils auf Aluminium setzten.

Die wichtigste Funktion neben dem Aufbewahren Euer Ohrhörer ist natürlich das Aufladen dieser. RAVPower hat hierfür im Inneren der Box einen 3500mAh starken Akku verbaut, welcher laut Hersteller die Ohrhörer bis zu 40x wiederaufladen kann.

Diese Angabe kann ich leider nicht genau bestätigen, aber nach nun rund 3 Wochen mit den Ohrhörern scheint die Größenordnung zu stimmen. 40x wieder aufladen „on the go“ ist sehr beeindruckend!

Zumal die Ohrhörer mit 2-3 Stunden, je nach Lautstärke auch recht lange halten. Effektiv kommt Ihr so auf ca. 80-120 Stunden Nutzungszeit, ohne, dass Ihr ans Netz müsst.

Wiederaufgeladen wird die Box ganz klassisch via microUSB.

Clevererweise hat TaoTronics der Ladebox auch einen normalen USB Ausgang verpasst. Somit könnt Ihr Euer Smartphone auch an der Ladebox aufladen. Dies ist natürlich eher als Notfallfunktion gedacht, da die Box Euer Smartphone maximal 1x aufladen kann (eher 0,5-1x).

Aber besser ein volles Smartphone und leere Ohrhörer, also volle Ohrhörer und leeres Smartphone.

Die Ohrhörer selbst sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt. Die Oberseite besitzt hierbei eine Hochglanzlackierung, während die Unterseite aus einem matten Kunststoff gefertigt ist.

Rein Qualitativ sind die TaoTronics TT-BH052 nicht außergewöhnlich, aber auch nicht billig gemacht.

Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich ein kleines Touchpad. Je nachdem ob ihr dieses einmal, zweimal oder angetippt haltet, werden unterschiedliche Funktionen abgerufen. Dies wäre Lauter/Leiser, Vor/Zurück, Anruf annehmen und Siri (unter iOS).

Ein/Aus schalten sich die Ohrhörer automatisch wenn Ihr diese aus der Transportbox nehmt bzw. diese wieder einsetzt.

 

Tragekomfort

Die TaoTronics TT-BH052 sind wie alle komplett kabellosen Ohrhörer ein Stück weit größer als normale Bluetooth Ohrhörer.

Wirkt sich dies negativ auf den Tragekomfort aus? Nein oder nur sehr bedingt.

Die Form der TaoTronics TT-BH052 passt wunderbar in meine Ohren und diese sitzen auch ohne irgendwelche Silikon Bügel oder Ähnliches sehr gut und fest.

So fest, dass ich diese durchaus auch bei leichtem Sport einsetzen würde. TaoTronics wirbt hier passend auch mit einem IPx7 Wasserschutz!

Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten!

 

Wie klingen die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds?

Kommen wir zu dem wichtigsten Punkt, dem Klang! Starten wir hier wie üblich bei den Höhen, diese sind sehr klar und sauber.

Die TT-BH052 schaffen es gut eine gewisse Luftigkeit und Leichtigkeit im Klang darzustellen. Allerdings neigen die Ohrhörer bei sehr hoher Lautstärke etwas zu einer gewissen Spitze, was mich allerdings weniger gestört hat.

Leider schwächeln die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds bei den Mitten etwas. Hier klingen die Ohrhörer recht dünn und schwach, was sich auch in Stimmen und Gesang etwas niederschlägt.

Es fehlt hier einfach etwas an Fülle im Klang. Allerdings wird auch recht schnell klar warum TaoTronics dies gemacht hat. Der Bass der TT-BH052 ist unheimlich in die Tiefe gezogen, was gerade aufgrund der etwas dünneren Mitten stark auffällt.

Drums und auch der Beat bei elektrischen Titeln haben einen sehr starken Tiefgang. Ich will nicht mal sagen, dass der Bass von der Masse übermäßig stark ist, hier ist dieser auf einem guten Level, aber der Tiefbass ist gut angehoben.

Dies macht die TT-BH052 klanglich ausgesprochen interessant. Sucht Ihr nach einem echten HiFi Klang sind dies nicht die Ohrhörer für Euch, aber der starke Hoch/Tief Kontrast verleiht den Ohrhörern eine schöne Dynamik und auch gewisse Spielfreude.

Hier gefielen mir gerade elektrische Titel ausgesprochen gut! So etwas in Richtung Ashes von Hellberg oder In My Mind von Dynoro & Gigi D’Agostino liegen den TaoTronics TT-BH052 ausgesprochen gut!

Erstaunlicherweise bieten die Ohrhörer auch eine recht hohe maximale Lautstärke, was bei TWS „vollständig kabellosen“ Ohrhörern sehr selten ist.

 

Signalstärke

Bei komplett kabellosen TWS Ohrhörern ist die Bluetooth Verbindung immer ein sehr wichtiger Punkt. Gerade bei günstigen und recht frühen Modellen waren Verbindungsabbrüche alle paar Minuten völlig normal.

Selbst 2018er Modelle sind davon nicht völlig verschont. Daher war ich sehr positiv überrascht, dass die TaoTronics TT-BH052 die mit signalstärksten TWS Ohrhörer sind, die ich bisher genutzt habe.

Selbst ein Abdecken des Ohres mit der flachen Hand führt nicht zu einem Signalverlust, was bei fast allen Modellen auf dem Markt der Fall ist.

Daumen hoch für die TT-BH052 und deren Signalstärke.

 

Fazit

Die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds sind technisch und auch funktional die so ziemlich besten echt kabellosen Ohrhörer, die mir in dieser Preisklasse bisher beengt sind.

Dies liegt vor allem an der sehr guten Akkulaufzeit und der starken Ladebox. Letztere kann die Ohrhörer bis zu 40x wieder aufladen, ehe diese selbst ans Netz muss. Alternativ könnt Ihr die Ladebox auch als Powerbank für Euer Smartphone nutzen, praktisch!

Hinzu kommt die sehr gute Funkverbindung und Tragekomfort!

Aber wie steht es um den Klang? Hier sind die TaoTronics TT-BH052 Geschmackssache! Sucht Ihr besonders ausbalancierte oder neutrale Ohrhörer sind die TT-BH052 nicht das Richtige für Euch. Gerade die Mitten der Ohrhörer sind sehr dünn. Dafür ist allerdings der Bass und vor allem der Tiefbass sehr gut, wie auch die Höhen.

Hierdurch gefielen mir die TT-BH052 besonders bei elektronischen Titeln, Drum and Bass usw. und auch in Pop Musik.

Ist gerade elektronische Musik Euere Musikrichtung und Ihr sucht einen besonders bassstarken und dynamischen Klang, dann sind die TaoTronics TT-BH052 True Wireless Earbuds vielleicht die genau richtigen Ohrhörer für Euch!

Welcher Amazon Echo/Show Lautsprecher hat den besten Klang? 8 Modelle im Vergleich!

Die meisten Nutzer werden sicherlich einen Smarten Lautsprecher wie die von Amazon primär für die Wiedergabe von Musik oder Webradio nutzen.

Hier ist der Klang dementsprechend sehr wichtig! Amazon hat mittlerweile ein sehr großes Sortiment an eigenen Echo Lautsprechern, wo die klanglichen Unterscheide auf den ersten Blick gar nicht so leicht erkennbar sind.

Klingt ein Amazon Echo Show besser als ein Echo? Klingt der Echo Plus besser als der normale Echo? Wie steht es um den neuen Echo Dot?

In diesem kleinen Bericht möchte ich die acht aktuell verfügbaren Amazon Echo und Show Lautsprecher nach ihrem Klang „ranken“ und eine kurze Beschreibung des Klangs abgeben.

Welcher Amazon Lautsprecher klingt am besten?

Der Aufbau

Schauen wir uns zunächst kurz einmal den generellen klanglichen Aufbau an.

Hier können wir in zwei grundsätzliche Designs unterscheiden, einmal die 360 Grad Lautsprecher welche in alle Richtungen einen identischen Klang ausstrahlen, und die direktionalen Modelle, welche ihren Klang meist nach vorne ausrichten.

Die meisten Amazon Echo Lautsprecher besitzen ein „echtes“ 360 Grad Design. Im Gegensatz zu einigen Bluetooth Lautsprechern, wie die UE Boom, welche nur so aussehen sollen als gäbe es eine Klangabstrahlung in alle Richtungen ist diese hier wirklich gegeben.

Bei den Echo Lautsprechern sind die Treiber entweder nach unten und/oder nach oben ausgerichtet. Die großen Modelle verfügen hier meist über zwei Treiber, einen Hochtöner und einen Tief/Mitteltöner.

360 Grad Klang? Treiber 1 Treiber 2
Amazon Echo Dot 2.Gen Ja ?
Amazon Echo Spot Ja 36mm
Amazon Echo Show 2.Gen Nein 50mm 50mm
Amazon Echo Dot 3.Gen Ja 41mm
Amazon Echo 2.Gen Ja 16mm 63mm
Amazon Echo 1.Gen Ja 20mm 63mm
Amazon Echo Plus 2.Gen Ja 20mm 76mm
Amazon Echo Show 1.Gen Nein 55mm 55mm

 

Welcher Amazon Echo klingt am besten?

Kommen wir zu der Frage warum Ihr diesen Artikel angeklickt habt, welcher Amazon Echo Lautsprecher klingt am besten?

Ich habe mir hier alle Echo Lautsprecher in einem direkten Vergleich angehört und auch andere Testhörer abstimmen lassen welcher am besten klingt.

Hier also eine kleine „Bestenliste“. Wichtig Musik ist Geschmackssache! Es kann also durchaus sein, dass ein Lautsprecher der mir besser gefällt Euch schlechter gefällt. Seht meine Reihenfolge also nicht als in Stein gemeißelt an!

Amazon Echo Dot 2. Gen

Der ganz klar klanglich schlechteste Amazon Echo Lautsprecher ist der alte Echo Dot der 2. Gen. Dieser ist und war immer sehr günstig erhältlich und bietet die Möglichkeit externe Lautsprecher via 3,5mm Anschluss oder Bluetooth zu verbinden.

Dies solltet Ihr auch machen wenn Ihr auf einen guten Klang wert legt. Was die Klarheit angeht, ist der Alte Echo Dot durchaus akzeptabel. Alexa und auch generell Stimmen sind gut verständlich.

Allerdings die Mitten sind sehr blechern und Bass ist fast keiner vorhanden. Letzter Platz also für den alten Echo Dot.

Amazon Echo Spot

Der vorletzte Platz geht an den aktuell noch verfügbaren Amazon Echo Spot. Dieser ist klanglich schon ein gewisses Upgrade verglichen mit dem alten Echo Dot.

Allerdings vermutlich aufgrund der sehr kompakten Abmessungen ist auch hier kein allzu großer Klang möglich. Die Höhen ausreichend klar, Alexa gut verständlich und die Mitten solide.

Bass ist aber leider nur minimal vorhanden, wenn überhaupt. Für Sprachbefehle oder Ähnliches reicht der Echo Spot, ein Klangwunder ist er aber nicht.

Amazon Echo Dot 3. Gen

Der neue Amazon Echo Dot klingt erfreulich gut! Ich würde glatt sagen dieser klingt so wie es der 2. Gen Dot hätte schon tun sollen.

Viel Bass produziert der neue Echo Dot zwar auch nicht, aber das leicht Blecherne was der alte Echo Dot im Klang hatte, ist nun verschwunden.

Die Höhen sind sauber und die Mitten/Bässe klingen „wertig“. Für das Schlafzimmer, das Bad, Gästezimmer usw. ist der Echo Dot 3. Gen schon absolut okay.

Ich müsst diesen klanglich also nicht zwingend mit einem externen Lautsprecher verbinden.

Amazon Echo Show 1. Gen

Ab hier wird es sehr schwer! Der Echo Show der 1. Generation produziert einen sehr sauberen und klaren Klang mit soliden Mitten.

Allerdings fehlt es hier etwas an Volumen und „Druck“ was den Klang angeht. Der Bass ist nicht schlecht, aber auch nicht für eine Party tauglich.

Damit bietet der Echo Show einen guten Klang für beispielsweise die Küche. Ein Wohnzimmer würde ich mit diesem aber nicht beschallen wollen.

Amazon Echo 2. Gen

Der Amazon Echo der 2. Generation hatte anfangs viel Aufsehen erregt aufgrund eines eher mäßigen Klangs. Allerdings hat Amazon hier via Updates doch ein gutes Stück nachgeholfen.

Zwar kann man die Hardware nicht via Software ändern, aber den EQ etwas. Der Echo 2. Gen bietet einen recht dynamischen und lebendigen Klang.

Die Höhen sind sehr hell, auf hohen Lautstärken schon fast etwas schrill, und der Bass solide. Gerade letzterer ist durchaus ein großer Pluspunkt am 2. Gen Echo.

Wo dieser etwas schwächelt ist bei den Mitten. Hier klingt dieser merklich dünner und „leerer“ als der Echo der 1. Gen oder auch der Echo Show.

Hier kommt es auf Euren Geschmack an. Lieber ein dynamischer Klang mit einem guten Bass, oder ausbalanciert. Ersteres kann der Echo 2. Gen bieten!

Amazon Echo 1. Gen

Der Amazon Echo der ersten Generation bzw. der Echo Plus der ersten Generation passt zwar optisch nicht mehr ganz so gut in das aktuelle LineUp, klingt aber immer noch sehr vernünftig!

Gerade die hohe Klarheit und der sehr saubere Klang können bei diesem überzeugen. Auch die Mitten welche sich recht neutral verhalten und dem Echo somit eine gute „Fülle“ verleihen sind ein Pluspunkt.

Geht es Euch um eine hohe Stimmenverständlichkeit und Gesang bietet der Echo der 1. Gen immer noch einen besseren Klang als die 2. Gen.

Allerdings schwächelt der alte Echo beim Bass. Dieser ist beim neuen Echo doch ein gutes Stück satter und kräftiger.

Ob nun der Echo der ersten oder zweiten Generation besser klingt ist also Geschmackssache. Ich bevorzuge fast den 2. Gen Echo, aber meine Testhörer haben sich im direkten Vergleich immer für den 1. Echo entschieden.

Amazon Echo Plus 2. Gen

Der neue Amazon Echo Plus 2. Gen schlägt den alten Echo Plus bzw. Echo 1. Gen mit purer Kraft! Für die sehr kompakten Abmessungen werdet Ihr überrascht sein wie viel Druck und Kraft es der neue Echo Plus schafft aufzubauen.

Der Bass ist hier ganz klar das Verkaufsargument. Und ja Musik klingt sehr spaßig und lebendig. Dies liegt auch an den guten Höhen. Zwar ist die Klarheit und die Mitten nicht ganz so gut wie beim 1. Gen Echo, aber unterm Strich klingt der Echo Plus dank des hohen Klangvolumens einfach eine Stufe wertiger.

Man meint hier einen größeren Lautsprecher vor sich zu haben als es wirklich der Fall ist.

Den Echo Plus der zweiten Generation kann ich mir auch schon in einem Wohnzimmer gut vorstellen! Ich würde ihn sogar in gewissen Rahmen als partytauglich einstufen.

Amazon Echo Show 2. Gen

Der neue Amazon Show ist der klanglich stärkste Lautsprecher den Amazon aktuell zu bieten hat!

Besonders hervor sticht der Bass. WOW ich weiß nicht was Amazon hier gemacht hat, aber der Echo Show der 2. Gen hat ein Volumen und einen Druck der einfach nur als fantastisch zu bezeichnen ist. Der Show überbietet den Echo Plus hier nochmals ein gutes Stück.

Auch die Höhen sind gut und selbst die Mitten schlagen sich ordentlich. Über die komplette Bandbreite macht der Show der zweiten Generation eine großartige Vorstellung.

Der Bass neigt zwar etwas zu „overpowern“ und ich könnte mir vorstellen, dass in sehr kleinen Räumen der Show vielleicht etwas zum Dröhnen neigen könnte, aufgrund des sehr starken Bass. Aber in einem großen Raum mit einer Wand im Rücken klingt der Show einfach nur beeindruckend.

Warum eine Wand im Rücken? Der Echo Show hat seine Lautsprecher auf der Rückseite und nutzt eine Wand hinter sich um den Klang zu Euch zu reflektieren.

Gerade für die Höhen ist dies recht wichtig!

Also in einem großen Raum oder offenen Küche liefert der neue Echo Show der 2. Gen einen hochwertigen und Party tauglichen Klang. Dabei bietet dieser klare und saubere Höhen und einen satten und tiefen Bass.

 

Alexa lauter!

Schauen wir uns zum Abschluss noch die maximale Lautstärke der einzelnen Lautsprecher an. Diese wurde während dem Song „Never Give up“ von Sia auf eine Distanz von 30cm gemessen.

Der lauteste Amazon Lautsprecher ist der Echo Show 2. Gen bzw. der Echo Show 1. Gen. Während der Echo Show der 1. Gen seinen Klang über seine Lautsprecher nach vorne fokussiert und daher eine sehr hohe Lautstärke erreicht, ist dies beim neuen Echo Show genau umgekehrt.

Dieser ist wenn man die Lautstärke auf der Rückseite misst ganz klar der Lauteste, steht man aber vor diesem landet er nur im Mittelfeld.

Der lauteste 360 Grad Echo ist wenig überraschend der Echo Plus der zweiten Generation.

 

Welcher?

Zusammengefasst, folgende Rangliste der Amazon Echo Lautsprecher würde ich unterschreiben:

  1. Amazon Echo Show 2.Gen
  2. Amazon Echo Plus 2.Gen
  3. Amazon Echo 1.Gen
  4. Amazon Echo 2.Gen
  5. Amazon Echo Show 1.Gen
  6. Amazon Echo Dot 3.Gen
  7. Amazon Echo Spot
  8. Amazon Echo Dot 2.Gen

Diese Rangliste verschiebt sich natürlich je nach Nutzer und Vorlieben etwas. Mögt Ihr viel Bass und einen dynamischen Klang? Dann ist der neue Echo Show, der neue Echo Plus und der Echo der 2. Gen das Richtige für Euch.

Sucht Ihr einen ausbalancierten Klang ist der alte Amazon Echo bzw. Echo Plus eher nach Eurem Geschmack.

Generell klingen aber alle neueren Amazon Lautsprecher gut, wenn nicht sogar sehr gut. Diese können natürlich nicht mit den teureren Sonos oder Teufel Modellen mithalten, taugen aber völlig für den Normalnutzer, der diese für etwas Hintergrundmusik oder Webradio nutzt.

Ich selbst habe in fast allen Räumen einen Amazon Echo, einfach als Radio.

Sucht Ihr wirklich einen Lautsprecher fürs Wohnzimmer oder die gehobenen Ansprüche, greift zum Amazon Echo Plus oder dem neuen Echo Show.

Gerade der Echo Plus kann mit dem neuen Amazon Subwoofer durchaus auch eine Hifi Anlage ersetzten! Auf sich alleine gestellt klingt der neue Echo Show aber ganz klar am kräftigsten, voluminösesten und einfach am hochwertigsten.

Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät im Test

Helperinc ist ein noch vergleichsweise neuer Hersteller/Händler, der bei Amazon aufgetaucht ist. Helperinc scheint sich hierbei etwas auf Ladegeräte/Powerbanks zu spezialisieren welche den USB Power Delivery Standard unterstützen.

Hier hat Helperinc auch einige sehr interessante Modelle im Sortiment! Eins davon ist das „DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät“ welches aktuell um die 40€ kostet und dafür zumindest laut Hersteller eine sehr ordentliche Leistung bietet!

Neben einem 45W USB C Port ist auch Quick Charge 3.0 mit an Bord, wie auch ein weiterer normaler USB Port.

Aber ist Helperinc ein seriöser Hersteller und das DAT-DQC90P auch ein gutes und vertrauenswürdiges Ladegerät? Dies gilt es im Test herauszufinden! Neugierig?

 

Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät im Test

Wer schon einmal Produkte von Anker, RAVPower, AUKEY und Co. gekauft hat, wird wissen, dass diese Hersteller viel wert auf eine einfach, aber vernünftige Verpackung legen.

Eine gute Verpackung ist sehr wichtig für einen guten ersten Eindruck. Hier hat Helperinc ganz klar noch etwas nachzubessern!

Das Ladegerät kam mit diversen Kabel und Anleitungen einfach in eine Box „geschmissen“. Dies ist kein Weltuntergang, aber liebevoll verpackt ist auch etwas anderes.

Immerhin der erste Eindruck des Ladegerätes fällt positiv aus! Das Überraschendste ist sicherlich die Größe des Ladegerätes. Helperinc setzt beim DAT-DQC90P auf das übliche Mulitport USB Ladegeräte Design. Das bedeutet dieses ist wie eine Zigarettenschachtel geformt, aber überdurchschnittlich kompakt.

Das Ladegerät misst gerade einmal 97,5mm x 58,7mm x 26mm. Für eine Leistung von beworbenen 75W ist dies wirklich recht kompakt.

Das Gehäuse des DAT-DQC90P besteht hierbei aus einem matten Kunststoff. Lediglich die Front in welcher die Anschlüsse eingelassen sind, besitzt eine kleine gebürstete Aluminiumabdeckung.

Die Verarbeitung und Haptik des Ladegeräts ist solider Standard. Dieses ist nicht übermäßig filigran gearbeitet, wirkt aber massiv und ausreichend wertig.

Bei den Anschlüssen finden wir zwei normale USB Ports und einen USB C Port. Der weiße USB Port ist ein normaler 5V 2,4A Anschluss, welcher allerdings mit einer smart Technologie ausgestattet sein soll.

Der USB Port darunter soll hingegen Quick Charge 2.0/3.0 wie auch AFC und FCP unterstützen. Dieser bietet 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, laut Aufdruck.

Der USB C Port hingegen nutzt den USB Power Delivery Standard, wie auch Quick Charge 4.0. Wobei ich glaube Letzteres ist etwas Marketing. Quick Charge 4.0 ist kompatibel mit USB Power Delivery. Jedes Ladegerät, welches den aktuellen Power Delivery Standard unterstützt, sollte somit auch Quick Charge 4.0 indirekt mitbieten.

Der USB C Port soll laut Hersteller 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A liefern können. Das Maximum liegt also bei guten 45W.

Etwas sehr Interessantes am Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät ist, dass alle Ports anscheinend gleichzeitig voll belastbar sind, ohne Einschränkungen!

45W + 12W + 18W = die beworbenen 75W Leistung. Sollten diese sich in der Praxis bewahrhalten wäre dies ein klasse Ergebnis!

 

Messwerte

Beginnen wir mit den Basics. Das Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät konnte einen 12 Stündigen Volllast Test ohne größere Auffälligkeiten, einem Spannungs/Leistungsabfall oder Ähnlichem bestehen.

Dabei erzeugte dieses wie zu erwarten aber eine recht hohe Abwärme. Ich konnte bis zu 64,5 Grad am Gehäuse messen. Dies ist gut warm, aber nicht zwingend problematisch. Ohne das Ladegerät zu zerstören ist es schwer zu sagen wie es im Inneren aussieht.

Wenn Ihr das Helperinc Ladegerät unter dauerhafte Volllast setzt, versucht diesem etwas Luft zum Atmen zu geben.

Wie steht es um das Ladetempo? Folgende Geräte habe ich am Helperinc DAT-DQC90P getestet:

  • Apple MacBook Pro 13 Zoll
  • Apple iPad Pro
  • Apple iPhone X
  • Dell XPS 13 9370
  • Samsung Galaxy S9+
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Google Pixel 2 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro

Kümmern wir uns zunächst um den USB C Port. Dieser funktionierte mit allen getesteten Geräten problemlos!

Sowohl das Dell XPS wie auch das Apple MacBook erreichten ziemlich genau die maximal lieferbaren 45W. Im Falle des Dell XPS 13 ist dies das gleiche Ladetempo wie am originalen Ladegerät, welches sicht somit vollständig mit dem Helperinc ersetzten lässt.

Ähnliches gilt auch für das Apple MacBook Pro 13, welches allerdings bis zu 53W aufnehmen kann. 45W sind aber mehr als genug um das Notebook in allen Situationen mit Energie zu versorgen.

Ähnliches wird für fast alle 13 Zoll Ultrabooks gelten. Größere Notebooks werden zwar auch an diesem Ladegerät laden, aber gerade wenn diese über eine gesonderte Grafikkarte verfügen könnte es sein das 45W unter Volllast nicht reichen um „gegenzuladen“.

Auch Apples IOS Geräte können via USB Power Delivery schnellgeladen werden, was hier auch problemlos klappte. Das iPhone X erreichte knapp das dreifache Tempo wie mit seinem beiliegenden Ladegerät (16,xW) und das iPad Pro rund das doppelte Tempo (26,xW).

Das Google Pixel 2 XL wie auch das BQ Aquaris X2 Pro unterstützen USB Power Delivery als ihren nativen Ladestandard. Daher sollte es keine große Überraschung sein, dass diese beiden Geräte auch problemlos ihr volles Schnellladetempo erreichen.

Beim Aquaris X2 Pro sind dies 9V 1,32A also rund 12W und beim Google Pixel 2 XL 9V 1,68A also rund 15W.

Die Samsung Geräte nutzen primär Quick Charge, aber haben auch einen etwas zickigeren USB Power Delivery support, als sekundären Schnellladestandard.

Dennoch funktionierte bei beiden Smartphones das Schnellladen am Helperinc weitestgehend problemlos. Das S9+ erreichte 5V 2,4A also 12W und das Note 9 5V 2,7A also 13,5W.

Am Quick Charge Port erreicht das Note 9 zum Vergleich 9,2V 1,540A also 14,168W. Kommen wir damit auch zu dem Quick Charge und dem normalen USB Port.

Diese zeichnen sich grundsätzlich durch ein sehr hohes Spannungslevel aus. Gerade der Quick Charge 3.0 Port liefert wenn 5V 3A angefragt werden 5,4042V! Der normale USB Port liefert wenn 2,4A angefragt werden 5,1915V.

Grundsätzlich ist eine leicht höhere Spannung als 5,000V ein Vorteil wenn es um eine hohe Ladegeschwindigkeit geht. Aufgrund der Steckverbindungen und der Ladekabel fällt die Spannung immer etwas ab.

Eine höhere Basis Spannung kompensiert dies etwas. Dies bestätigt sich auch in der Praxis, in welcher das Helperinc DAT-DQC90P gerade an seinem normalen USB Port hervorragende Ladegeschwindigkeiten erreicht! Gerade die Samsung Smartphones mögen eine etwas höhere Spannung, weshalb das S9+ beispielsweise satte 1,76A am normalen USB Port erreicht, was ein top Wert ist.

Ähnliches gilt auch für den Quick Charge Port, aber rein theoretisch kann dieser Euer Smartphone beschädigen! Die USB Spezifikation erlaubt bis 5,25V, alles darüber hinaus ist unsicher.

Schließt Ihr am QC3.0 Port ein QC3.0 fähiges Smartphone an ist dies natürlich kein Problem. Dieses ruft eh eine höhere Spannung ab. Aber bei nicht QC fähigen Geräten könnte es bei sehr kurzen und guten Kabeln (welche die Spannung voll weitergeben) unter Umständen zu Problemen kommen.

Ich glaube dies allerdings praktisch weniger. Die meisten modernen Smartphones sind hier sehr robust. Nur ältere Geräte wie iPhone 3GS, iPhone 4 usw. waren da noch etwas empfindlicher.

Kommen wir zum Abschluss noch auf Effizienz und Leerlauf Energieverbrauch zu sprechen. Im Leerlauf benötigt das Helperinc DAT-DQC90P 0,6W Strom, was eher mittelmäßig ist. Allerdings benötigen Mulitport USB Ladegeräte in der Regel immer etwas mehr Energie im Leerlauf.

Die Effizienz des Ladegerätes schwankt wie üblich je nach genutztem Port und gewählter Spannung. Hier meine gemessenen Werte bei einer mittleren Auslastung:

Wie auch schon das letzte Helperinc Ladegerät das ich in den Fingern hatte kann auch das DAT-DQC90P auch nicht mit einer besonders hohen Effizienz punkten.

Diese liegt je nach Port und Spannung bei 72%-86%. Wie üblich sind die höheren Spannung ein Stück Effizienter. Grundsätzlich gilt das alles unter 80% eher mäßig ist.

Unterm Strich würde ich allerdings die Effizienz hier als akzeptabel einstufen.

 

Fazit

Das Fazit zum Helperinc DAT-DQC90P QC4+ QC 3.0 PD3.0 USB C Ladegerät fällt mir sehr schwer! An sich hat dieses meinen Test gut bestanden.

Das Ladetempo ist auf allen Ports gut bis herausragend. Die Effizienz ist solide und auch das Gehäuse macht einen guten Job und ist sogar recht kompakt für die hohe Leistung.

Zwar ist die Spannung auf dem QC3.0 Port etwas hoch, was aber praktisch vermutlich keine Probleme machen wird. Ähnliches gilt auch für die recht hohe Temperatur.

Dennoch so bescheuert wie es klingt, mein Bauchgefühl lässt mich dem Helperinc DAT-DQC90P nicht so recht zu 100% vertrauen. Ob dies nun an der recht hohen Spannung liegt oder der hohen Hitzeentwicklung kann ich nicht so recht sagen, vermutlich ist es eine Mischung aus all diesem.

Sagen wir es so, ich würde dem Helperinc DAT-DQC90P nicht mein 1000€+ Notebook dauerhaft anvertrauen. Smartphone, Tablet, Nintendo Switch usw. kein Problem, diese Geräte lasten auch das Ladegerät nicht völlig aus.

Aber bei großen Notebooks die eine sehr hohe Last bedeuten, bin ich etwas vorsichtig. Allerdings gibt es auch keine „Beweise“, dass das Ladegerät Probleme machen wird.

Wie gesagt meinen Test hat das Ladegerät gut bestanden, aber ich halte mich dennoch mit einer Empfehlung zurück. Ich würde tendenziell eher zum Helperinc 4 Port 75W USB Ladegerät raten.

Die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank mit USB PD und QC3.0 im Test !Unter 20€!

Quick Charge und USB Power Delivery sind die Schnellladestandards die man aktuell benötigt. Habt Ihr eine Powerbank oder ein Ladegerät das beides unterstützt, könnt Ihr recht sicher sein jedes aktuelle Smartphone mit vollem Tempo laden zu können.

Allerdings sind gerade Powerbanks die beide Schnellladestandards unterstützen recht exotisch und teuer. Allerdings muss dies nicht der Fall sein. Bei meinen üblichen Amazon Streifzügen bin ich über die Omars OMPPB10K gestolpert, eine 10000mAh Powerbank, mit USB PD und QC3.0 für unter 20€!

Klingt doch sehr interessant, oder? Schauen wir uns daher im Test einmal an was die Omars OMPPB10K wirklich zu leisten vermag!

Die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank mit USB PD und QC3.0 im Test

Mit 140 x 72 x 15mm ist die Omars OMPPB10K eine recht breite und lange Powerbank für ihre Kapazität von 10000mAh, aber mit 15mm auch ziemlich dünn. Unterm Strich ergibt dies ein sehr durchschnittliches Kapazität zu Größen-Verhältnis.

Dies ist allerdings auch das einzige Durchschnittliche an dieser Powerbank! Starten wir mit der Optik. Omars setzt hier auf ein „zweigeteiltes“ Design. Auf der Front der Powerbank gibt es einen schmalen Streifen Hochglanz Kunststoff, welcher auch die Anschlüsse umfasst.

Das restliche Gehäuse ist aus einem sehr interessanten Kunststoff gefertigt, welchen ich gar nicht näher spezifizieren kann. Einerseits besitzt die blaue Version einen leichten metallischen Schimmer, auf der anderen Seite fühlt sich die Oberfläche leicht weich an, fast wie eine Softtouch Oberfläche.

Für eine Softouch Oberfläche ist diese jedoch recht resistent gegenüber Fingerabdrücken. Die Omars OMPPB10K schafft es also durchaus sich von der Masse abzuheben, beeindruckend!

Auch was die Haptik angeht, kann ich nicht klagen. Die Oberseite der Powerbank lässt sich nicht eindrücken und generell wirkt das Gehäuse solide gebaut.

Hier können sich glatt einige große Hersteller eine Scheibe abschneiden.

Aber letztendlich kommt es auf die inneren Werte an. Neben einem, laut Hersteller, 10000mAh großen Akku, verfügt die Omars OMPPB10K auch über gleich drei Anschlüsse.

Beim ersten Anschluss handelt es sich um einen „normalen“ USB Ausgang, welcher allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt und somit viele Smartphones schnellladen kann.

Wie es sich für einen Quick Charge 3.0 Port gehört bietet dieser eine Leistung von 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A, je nachdem was Euer Smartphone davon verarbeiten kann.

Ihr könnt an diesem Quick Charge Port natürlich auch nicht Quick Charge fähige Smartphones laden, dann aber mit einem „normalen“ Tempo.

Neben dem normalen USB Ausgang verfügt die Powerbank auch über einen USB C Ausgang, welcher den USB Power Delivery Standard unterstützt. Dieser erlaubt es beispielsweise Apple oder Google Smartphones schnell zu laden, welche kein Quick Charge unterstützen.

Wie auch der Quick Charge Ausgang bietet der USB Power Delivery Port 18W maximale Leistung, aufgeteilt auf 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Damit ist diese Powerbank für das Aufladen von Notebooks weniger geeignet! USB Power Delivery ist zwar der Ladestandard der von vielen Notebooks genutzt wird, aber 18W sind etwas zu wenig Power.

Lediglich die Apple MacBooks werden langsam an der Powerbank laden.

Bei dem dritten Eingang handelt es sich um einen klassischen microUSB Port. Dieser unterstützt leider kein Quick Charge! Soll aber dennoch ein vernünftiges Aufladetempo von 5V/2A bieten.

Alternativ könnt Ihr auch den USB C Port als Eingang nutzen. Hier könnt Ihr die Powerbank, laut Hersteller mit 5V/2A oder an einem passenden USB PD Ladegerät mit 9V/2A laden.

Die Omars OMPPB10K verfügt natürlich auch über einen Einschalter, welcher aber gar nicht zum Einschalten benötigt wird, dies macht die Powerbank beim Anschluss eines Smartphones automatisch.

Mithilfe des Einschalters könnt Ihr das Display der Powerbank aufleuchten lassen, welches Euch dann von 0-100% den genauen Ladestand anzeigt.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie bei jedem Powerbank Test zunächst mit der Kapazität. Diese wird von Omars mit 10000mAh angegeben, messen konnte ich 33,708Wh bzw. 9110mAh @ 3,7V.

Dies entspricht hervorragenden 91% der Herstellerangabe! Warum sind 91% ein sehr guter Wert? Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Letztere ist aber immer ein Stück niedriger, gerade wenn Ihr Schnelllade Standards nutzt. 91% echte Kapazität bei 5V1A Ladestrom ist sehr ordentlich und wird nur selten erreicht.

Kommen wir zu den Ladetests. Folgende Geräte habe ich an der OMPPB10K getestet:

  • Apple iPhone XS Max
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Google Pixel 2 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy Note 9

Starten wir einfach mal mit einer kleinen Anomalie die ich bei meinem Tests beobachten konnte. Diese bezieht sich auf das Note 9. Das Note 9 unterstützt eigentlich Quick Charge 2.0, verweigerte aber dessen Nutzung an der Powerbank.

Warum? Keine Ahnung! Sowohl das BQ Aquaris X2 Pro wie auch das ältere Samsung Galaxy S7 Edge funktionierten problemlos am Quick Charge Port und erreichten dort auch ihr volles Schnellladetempo. Das Note 9 ließ sich natürlich auch am Quick Charge Port laden, aber nur mit 5V 1,59A, also einem Standard Tempo.

Es scheint sich hier also um eine merkwürdige Inkompatibilität zu handeln. Am USB Power Delivery erreicht das Note 9 dafür satte 9V 1,48A, was ein Schnelllade- Tempo ist!

Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 2 XL mit 9V 1,9A und das iPhone Xs Max. Letzteres benötigt das Lightning auf USB C Adapterkabel von Apple, mit welchem ein Tempo 9V 2A erreicht wird. Im Übrigen ist auch der Quick Charge Port für Apple Geräte optimiert.

Die Apple Geräte erreichen an diesem zwar kein Schnellladetempo, aber laden flott! Selbiges gilt auch für andere Android Smartphones ohne Quick Charge.

Zusammengefasst, abseits des Note 9 wo Quick Charge nicht funktionierte, bietet die Omars OMPPB10K eine gute bis sehr gute Ladegeschwindigkeit!

Der Quick Charge Port kann viele Android Smartphones von Nokia, Samsung, HTC und Co. schnellladen. Die restlichen Smartphones wie von Apple oder Google erreichen ein solides Standard Ladetempo.

Der USB C Power Delivery Port kann ebenfalls die meisten aktuellen Flaggschiff Smartphones schnellladen, wie auch die die neueren Apple Modelle.

Beim Wiederaufladen der Omars OMPPB10K stehen Euch drei Optionen zur Verfügung.

  1. MicroUSB = 9,96W Ladestrom
  2. USB A auf USB C Kabel = 9,89W Ladestrom
  3. USB C Power Delivery Ladegerät = 16,8W Ladestrom

Habt Ihr also nur ein normales Ladegerät spielt es keine Rolle ob Ihr den USB C oder microUSB Port nutzt. Lediglich mit einem USB Power Delivery Ladegerät bekommt Ihr die Powerbank ein gutes Stück Schneller voll. Hier reden wir von einer Ladedauer von ca. 3 Stunden und beim normalen Laden von 5 Stunden.

 

Fazit

Für unter 20€ ist die Omars OMPPB10K eine absolute Kaufempfehlung! Mehr gibt es eigentlich nicht groß zu sagen

Was die Ausstattung angeht, ist die OMPPB10K in dieser Preis und Größenklasse nicht zu überbieten. Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery in einer Powerbank ist zum einen sehr selten und erlaubt es zum anderen fast alle aktuellen Smartphones in irgendeiner Weise schnell zu laden.

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Ihr ein iPhone, Samsung Galaxy, Huawei oder sonstiges Smartphone habt. Kann dieses schnellgeladen werden, stehen die Chancen sehr gut, dass dies die OMPPB10K dies auch hinbekommt.

Selbst wenn nicht erreicht die Powerbank ein gutes normales Ladetempo. Hinzu kommt die schnelle Wiederaufladegeschwindigkeit und das sehr gute Gehäuse.

Kurzum für unter 20€ ist die Omars OMPPB10K 10000mAh Powerbank* ein top Allrounder! Zwar wäre beispielsweise ein Anker PowerCore II beispielsweise noch etwas hochwertiger und vermutlich etwas langlebiger, aber dieser kostet auch mehr und besitzt kein USB PD.

Eine bessere Powerbank die Quick Charge und USB Power Delivery besitzt, ist mir in dieser Größenklasse nicht bekannt.

Omars OMPPB10K
Angegebene Kapazität 10000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 33,708Wh bzw. 9110mAh
Erreichte Kapazität in % 91%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 16,8W Ladestrom
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Samsung Galaxy Note 9 ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Apple iPad Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Google Pixel 2 XL ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Nintendo Switch ++
Apple MacBook Pro late 2016 +
Kapazität 91%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 98%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 80%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★

Wie viel ineffizienter ist kabelloses Laden in der Praxis?

Ich glaube man kann durchaus sagen, es ist allgemein bekannt, dass kabelloses Laden weniger effizient ist als kabelgebundenes Laden.

Aber wirkliche Tests zu dem Thema habe ich bisher nirgends gesehen, vor allem nicht mit „echten“ Smartphones.

Wollen wir dies doch einmal ändern! Wie viel ineffizienter ist kabelloses Laden wirklich? Finden wir es in einem Test heraus!

Warum ist kabelloses Laden ineffizienter?

Wie funktioniert überhaupt kabelloses Aufladen? In Eurem Smartphone und dem Ladegerät befindet sich eine Spule, welche ein Magnetfeld erzeugt.

Dieses Magnetfeld wird einfach dadurch erzeugt, dass Strom durch ein gewickeltes Kupferkabel gejagt wird. Vielleicht kennt Ihr das übliche „Kinder Experiment“ in welchem ein Kupferkabel um einen Nagel gewickelt und dann mit Strom versorgt wird und daraufhin magnetisch wird?

Genauso funktioniert kabelloses Laden! Dieses Magnetfeld wird nur im Kilohertz Bereich ein/ausgeschaltet. Im Smartphone befindet sich ebenfalls eine Spule welche aufgrund dieses pulsierenden Magnetfelds eine Spannung entwickelt, welche dann passend zum Laden des Smartphones umgewandelt wird.

Dass dieser Prozess natürlich nicht 100% effizient ist Energie von Punkt a zu b zu übertragen, ist eigentlich klar.

Man bemerkt dies auch aufgrund der recht hohen Hitzeentwicklung beim kabellosen Laden. Die Wärme ist alles Energie die „verschwendet“ wurde.

 

Der Versuch

Für den Versuch habe ich mir ein Samsung Galaxy Note 9 wie auch das Xtorm XW204 QI Ladepad geschnappt.

Das Xtorm XW204 QI Ladepad kann Smartphones mit bis zu 10W mit Energie versorgen. Dafür muss das Ladepad an einem QC 3.0 Ladegerät angeschlossen werden, wo dieses eine 9V Spannung anfordert und nutzt.

Das eigentliche Ladegerät lassen wir einmal komplett aus dieser Rechnung heraus, es geht ja nur ums kabellose Laden.

Dafür messe ich wie viel Energie das Ladepad aufnimmt ehe das Note 9 vollständig geladen ist und vergleiche dies mit der Menge Energie, die das Smartphone beim normalen Laden für eine vollständige Ladung aufnimmt. Mehr zum Thema Smartphone Ladeeffizienz findet Ihr hier.

Kabelloses Schnellladen ist beim Samsung Galaxy Note 9 gute 38% weniger effizient als normales Laden! Dies ist auf den ersten Blick nicht übermäßig viel, aber natürlich auch nicht wenig.

Beim normalen Laden benötigt das Note 9 rund 4607mAh (@3,7V) bzw. 17.0465Wh für eine vollständige Ladung. Dies sind absolut plausible Werte für ein Smartphone mit 4000mAh Akku.

Beim kabellosen Laden steigt dieser Energiebedarf auf 7455mAh (@3,7V) bzw. 27.587Wh.

 

Es gibt hier aber noch eine interessante Frage. Senkt eine Hülle beim kabellosen Laden die Effizienz nochmals?

Selber Testaufbau nur diesmal befindet sich zwischen Smartphone und Ladepad rund 1,3mm Kunststoff, verringert dieser Abstand die Effizienz?

Laut meinem Test sinkt die Effizienz etwas. Es benötigt mit Hülle 7828mAh um das Note 9 einmal vollständig zu laden. Keine massive Steigerung welche einen dazu zwingen sollte die Hülle vor dem Laden abzunehmen.

Lediglich wenn Ihr eine super dicke Hülle nutzt, dann wäre dies auch aufgrund der Ladedauer natürlich einer Überlegung wert.

 

Standby Verbraucher QI Ladepad

Etwas was mich an kabellosen Ladepads sehr stört, ist die schlechte Standby Energieeffizienz. An sich brauchen die meisten QI Ladepads im Leerlauf gerade einmal 0,2-0,5W, was nicht übermäßig viel ist.

Allerdings die USB Ladegerät an welchen die QI Ladepads angeschlossen werden sind bei solch niedrigen Strömen extrem ineffizient!

Beispielsweise das RAVPower RP-PC069 HyperAir benötigt im Leerlauf ca. 0,5W, allerdings das Ladegerät zieht 1,4W aus der Steckdose!

„Was ein scheiss Ladegerät!“ Eigentlich ist das beiliegende USB Ladegerät sogar sehr gut und effizient! Aber es ist normal, dass die Effizienz bei einer Auslastung von gerade einmal 3% sehr schlecht ist. Die optimale Effizienz erreichen Ladegeräte zwischen 40% und 80%.

Selbst bei der 5V Spannungsstufe liegt die Effizienz bei einer Auslastung von 3% (0,1A) bei gerade einmal 56%. Bei 0,9A ist diese schon bei 90% angekommen.

Besonders schlimm sind hier meist kabellose Schnellladegeräte. Diese fordern im Leerlauf meist ebenso eine höhere Spannungsstufe von 9V oder 12V an, was noch ineffizienter ist als nur eine 5V Spannung.

1,4W Standby Strom würde im Jahr bei 0,25€ pro KWh rund 3€ Stromkosten ergeben, also auch nicht die Welt, dennoch „unschön“.

 

Fazit

Ja kabelloses Laden ist ein gutes Stück ineffizienter als normales kabelgebundenes Laden. In meinem Test lag der Unterschied bei rund 40%.

Ist dies ein Grund auf kabelloses Laden zu verzichten? Machen wir eine grobe Rechnung auf, Ihr habt ein Note 9 von Samsung, welches einmal pro Tag geladen wird und Ihr zahlt 0,25€ pro KWh dann würde Euch das normale Laden ca. 1,55€ pro Jahr kosten, das kabellose Laden 2,51€.

Selbst wenn man sehr ökologisch veranlagt ist, ist dies kein relevanter Unterschied. Dieser fällt bei Smartphones mit kleineren Akkus, bzw. wenn Ihr Euer Smartphone nicht täglich ladet, noch kleiner aus.

Relevant ist das Ganze nur unterwegs. Habt Ihr beispielsweise eine QI Powerbank oder plant Euer Smartphone sonst wie unterwegs kabellos zu laden, dann bedenkt, dass dies mindestens 40% mehr Leistung frisst als kabelgebunden!

Der neue Teufel Rockster Go im Test, der beste seiner Klasse!

Der Rockster Go ist der neuste Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Teufel. Dieser soll mit einem besonders kraftvollen Klang, dank zweier Vollbereichs-Treiber und Dynamore-Technologie punkten, wie auch mit besonders kompakten Abmessungen.

Aber dies ist natürlich ein Versprechen, welches jeder Hersteller macht. Wie sieht es in der Praxis aus? Wird der Rockster Go dem guten Hersteller Teufel und seinem Kaufpreis von 160€ gerecht?

Finden wir dies im Test des neuen Rockster Go von Teufel heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Zurverfügungstellen des Rockster Go für diesen Bericht.

 

Der Teufel Rockster Go im Test

Mit einer Breite von 21cm einer Höhe von 11cm und einer Tiefe von gerade mal 6cm ist der Teufel Rockster Go ein recht kompakter Bluetooth Lautsprecher. Dieser ist allerdings mit über 700g vergleichsweise schwer, was aber bei Lautsprecher meist ein gutes Zeichen ist.

Volumen und Masse helfen bei einem guten Klang immer etwas.

Beim Design bleibt sich Teufel treu. Der Rockster Go ist wie die meisten Teufel Produkte primär schwarz gefärbt, besitzt aber ein paar rote Akzente.

Dies in Kombination mit der etwas härteren Linienführung, verleiht dem Lautsprecher eine recht jugendliche und aggressive Optik. Diese ist natürlich etwas Geschmackssache, aber der Teufel Rockster Go ist ganz klar einzigartig.

Es handelt sich hier nicht um einen 0815 China Bluetooth Lautsprecher.

Dies merkt man auch bei der Haptik. Teufel setzt beim Rockster Go primär auf ein Gehäuse aus Hartgummi, welches in Kombination mit dem höheren Gewicht für gewisse Massivität und Robustheit sorgt.

Ich würde den Rockster Go jetzt nicht durch die Gegend werfen, aber bei einer Outdoor Nutzung muss man sich aber auch keine Gedanken wegen Kratzern oder sonstigen Beschädigungen machen.

Der Rockster Go ist sogar nach IPx7 Wasser geschützt. Dieser kann rein theoretisch sogar kurzzeitig untertauchen ohne Schaden zu nehmen, was ich aber nicht empfehlen würde.

Das was beim Teufel Rockster Go sicherlich als erstes ins Auge springt, ist die 25mm große Membrane in der Mitte des Lautsprechers. Bei dieser handelt es sich aber nur um eine Passivmembran!

Diese wird also von den beiden eigentlichen Treibern, welche links und rechts unter dem Lautsprechergitter aus Leinen versteckt sind, angetrieben.

Allerdings ist dies nicht nur Show. Eine Passivmembran kann wirklich den Klang ein gutes Stück verbessern, gerade im Bassbereich.

Die Tasten des Lautsprechers sind primär auf der Oberseite zu finden. Hier gibt es eine Play/Pause Taste, eine Mikrofon Taste (für Sprachassistenten) und lauter/leiser welche mit vor und zurück doppelt belegt sind.

Der Einschalter und eine gesonderte Taste um den Lautsprecher via Bluetooth zu koppeln, sind auf der Rückseite angebracht, wo sich auch die Status LEDs befinden.

Wie es sich für einen wassergeschützten Lautsprecher auch gehört, sind seine Anschlüsse unter einer dicken Gummiklappe auf der rechten Seite angebracht. Hier findet sich ein microUSB Port zum Aufladen des Lautsprechers und ein 3,5mm AUX Eingang.

Der microUSB Port hat allerdings noch ein Ass im Ärmel. Verbindet Ihr Euren PC über diesen Port, wird der Lautsprecher als USB Soundkarte erkannt. Dieses Feature funktioniert an sich auch ganz gut, allerdings könnte es bei älteren PCs ein paar Probleme geben, da der Lautsprecher recht viel Energie über die USB Ports zieht.

Wo wir bei Energie sind. Teufel gibt die Akkulaufzeit des Rockster Go mit 12 Stunden an, was ich auch bestätigen kann. 12 Stunden lassen sich gut erreichen.

 

Klang des Teufel Rockster Go

Das Wichtigste bei jedem Bluetooth Lautsprecher ist natürlich der Klang. Kann dieser nicht überzeugen, hilft auch nicht die beste Verarbeitung oder die schickste Optik.

Wie steht es hier um den Teufel Rockster Go? Erfreulicherweise sehr gut! Für seine doch sehr kompakten Abmessungen bringt dieser einen ordentlichen Klang auf die Reihe.

Starten wir am Anfang. Die Höhen des Lautsprechers sind grundsätzlich angenehm klar mit einer guten Brillanz. Allerdings sind die Höhen nicht übermäßig dominant.

Diese werden teils etwas vom wirklich starken Bass und den soliden Mitten überschattet. Hier kommt es etwas auf Eure Position an. Die Höhen sind recht direktional. Seid Ihr mittig vor dem Lautsprecher sind die Höhen angenehm, seitlich hingegen wird der Lautsprecher etwas „warm“.

Der Bass ist ganz klar das Highlight des Teufel Rockster Go! Für seine kompakten Abmessungen ist dieser aktuell der „Bass-König“. Mehr Druck und Tiefgang bekommt kein anderer Lautsprecher mit einer vergleichbaren Größe aufgebaut, zumindest keinen den ich kenne.

Einen großen Teil scheint hier die Passivmembran zu leisten. Diese bringt eine vergleichbar große Schwungmasse mit, welche zum einen den Lautsprecher teils wirklich extrem vibrieren lässt und zum anderen fast schon für einen fühlbaren Bass sorgt.

Die Bass Qualität würde ich grundsätzlich als gut einstufen, aber auch nicht überragend. Ich glaube Teufel hat hier zugunsten des fühlbaren Basses etwas Präzision aufgegeben.

Ich denke dies wird aber 90% aller Nutzer nicht stören. Der Rockster Go klingt für seine Abmessungen einfach nur unheimlich voll und satt. Dies liegt dabei nicht nur am Bass, sondern auch an den guten Mitten!

Stimmen und Gesang, gerade in den unteren Mitten, werden hervorragend und klar wiedergegeben.

An dieser Stelle muss man auch die gute Klangbreite und Stereo -Abbildung des Teufel Rockster Go loben! Zwar ist dieser recht direktional was den Klang angeht, sitzt Ihr aber gerade vor diesem, hat der Lautsprecher einen herausragenden Klang!

 

Fazit

Wenn Ihr einen satten und kräftigen Klang mögt, dann werdet Ihr den Rockster Go* lieben! Dieser ist aus meiner Sicht der beste Bluetooth Lautsprecher seiner Klasse!

Er kann mit einem unheimlich druckvollen Bass, wie auch einer hervorragenden Klangbreite und Dynamik punkten. Der Rockster Go klingt einfach sehr groß für seine doch sehr kompakten Abmessungen. Dieser kann in diesem Punkt sogar den Anker SoundCore Pro von seinem Trohn stoßen, welcher bisher meine Empfehlung in dieser Klasse wäre.

Lediglich wenn Ihr einen besonders neutralen oder ausbalancierten HiFi Klang sucht, dann gibt es bessere Modelle für Euch.

Was die Haptik und Optik angeht, ist der Rockster Go* absolut herausragend! Das Teufel Design ist natürlich etwas Geschmackssache, aber dieses hebt sich deutlich von der Masse ab, was nicht jedem Lautsprecher gelingt.

Kurzum, sucht Ihr einen kräftig klingenden aber kompakten Lautsprecher in der +-150€ Preisklasse? Dann ist der Teufel Rockster Go die aktuell best mögliche Wahl!

Positiv

  • Herausragender Klang mit sehr druckvollem Bass
  • Gute Akkulaufzeit
  • Schickes und auffälliges Design
  • USB Soundkarte
  • Hochwertige und Massive Verarbeitung

Neutral

  • Klang recht direktional

Der Tile Pro im Test, der beste Schlüsselfinder!

Den neuen Tile Mate haben wir uns ja bereits vor einigen Tagen im Test angesehen. Tile hat allerdings nicht nur den Mate neuaufgelegt, sondern auch den großen Tile Pro „geupdatet“.

Ähnlich wie der neue Tile Mate soll der Tile Pro nun mit einer Austauschbaren Batterie punkten können, wie auch mit einem lauteren Lautsprecher und einer noch höheren Reichweite.

Dafür kostet der Tile Pro aber auch 35€, was sicherlich ein stolzer Preis für einen Schlüsselfinder ist.

Ist dieser Preis aber gerechtfertigt? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Tile Pro im Test

Tile setzt bei seinem „Pro“ auf ein etwas massiveres und hochwertigeres Gehäuse als beim Tile Mate. Das Gehäuse des Tile Pro besteht wenn man so will aus zwei Komponenten, einem Aluminiummittelteil und zwei Kunststoffhälften, welche von beiden Seiten aufgesetzt wurden.

Das Aluminiummittelteil gibt dabei dem Pro seine höhere Stabilität. Dieser wirkt ganz klar ein gutes Stück robuster als der Mate, obwohl der verwendete Kunststoff abseits der etwas anderen Textur anscheinend identisch ist.

Mit 41,5 x 41,5 x 6,5mm ist der Tile Pro weiterhin ein sehr kompakter Schlüsselfinder. Auch das Gewicht von 13,2g ist angenehm niedrig, niedrig genug um problemlos an einem Schlüsselbund befestigt zu werden ohne zu stören.

Für diese Befestigung besitzt der Tile Pro auch ein Loch, durch welches Ihr einen Schlüsselring oder kleines Band führen könnt.

Optisch ist der Pro sehr schick, aber schlicht gestaltet. Im Gegensatz zu anderen Modellen auf dem Markt merkt man aber, dass es sich hier nicht um ein 0815 Produkt handelt, sondern, dass Tile wirklich einen Designer besitzt.

Die Front wird von einem schwarz/grauen Kunststoff mit einer Art Diamanten Struktur bedeckt. In der Mitte befindet sich das große Tile Logo, welches nicht nur der Optik dient, sondern auch eine versteckte Taste ist.

Auf der Rückseite finden wir einen kleinen Lautsprecher, welcher aber 3x lauter sein soll als der des alten Tile Pros, wie auch ein Batteriefach!

Beim alten Tile Pro hielt die Batterie, welche fest verbaut war, 1 Jahr ehe Ihr den gesamten Schlüsselfinder austauschen musstet. Nun könnt Ihr einfach eine neue CR2032 Knopfzelle einlegen und habt ein weiteres Jahr Laufzeit!

So könnt Ihr den Tile Pro theoretisch ein Leben lang nutzen. Zwar wirbt Tile nicht mit einem Wasserschutz, aber beispielsweise die Klappe auf der Rückseite weißt durchaus ein wasserabweisendes Dichtungsmaterial auf.

Regen oder Ähnliches sollte dem Tile Pro also nichts ausmachen.

 

Die Tile App

Ein großer und wichtiger Teil an den Schlüsselfindern von Tile ist die App, welche Ihr im Google Play Store und Apple App Store findet.

Nach dem ersten Start müsst Ihr Euch einmal beim Hersteller mit Eurer Mail Adresse registrieren. Diese Registrierung wird für die Community Suche benötigt, über welche wir später sprechen.

Habt Ihr Euch registriert, geht es daran den Tile Pro mit Eurem Smartphone zu verbinden. Wählt hierfür einfach das Plus in der App aus und drückt die Taste auf dem Tile Pro.

Die App sucht den Schlüsselfinder nun automatisch und verbindet sich mit diesem. Anschließend müsst Ihr dem Tile Pro noch einen Namen und Icon zuweisen, was für die spätere Erkennung wichtig ist.

Über die Tile App lassen sich natürlich mehrere Schlüsselfinder verbinden und verwalten. Diese werden alle auf der Startseite mit ihrem Icon und Namen aufgelistet.

Dort könnt Ihr auf einem Blick auch bereits sehen ob sich diese innerhalb der Reichweite befinden und eine Suche starten.

Das Einzige was mir in der Tile App fehlt, wäre eine Batterie-Statusanzeige. Es wird Euch dort lediglich das Datum der Inbetriebnahme angezeigt, woran man natürlich grob ableiten kann wann die 1 Jahres Batterie leer sein wird.

 

Die Suche

Das wichtigste bei einem Schlüsselfinder ist natürlich die Suche. Hier können zwei Situationen auftreten, erstens der Tile Pro befindet sich innerhalb der Reichweite, zweitens der Tile Pro befindet sich außerhalb der Reichweite.

Befindet sich der Tile Pro innerhalb der Bluetooth Reichweite wird Euch zum einen ein Indikator für die Signalstärke angezeigt, woran Ihr die Position ableiten könnt wenn Ihr Euch bewegt, zum anderen könnt Ihr einen Signalton wiedergeben.

Tile wirbt damit, dass dieser 3x lauter ist als der originale Tile. Dem kann ich weitestgehend zustimmen. Der Tile Pro ist durchaus ausreichend laut, dass man diesen auch unter Jacken, Kissen usw. gut finden kann. Ob er nun wirklich 3x lauter ist kann ich allerdings nicht sagen.

Innerhalb Eurer Wohnung lässt sich der Tile Pro so sehr gut und zuverlässig aufspüren, zumal die Bluetooth Reichweite mit bis zu 90 Metern sehr hoch ist. Diese 90 Meter kann ich sogar bestätigen, allerdings nur auf freiem Feld. In der Wohnung sind es je nach Anzahl der Mauern und ihrer Dicke natürlich etwas weniger.

Aber das Bluetooth Signal geht dennoch durch mehrere Wände, was beeindruckend ist!

Was aber wenn Ihr den Tile Pro draußen verloren habt und die 90 Meter nicht genug Reichweite sind? In der App könnt Ihr den letzten bekannten Standort aufrufen um dort Eure Suche durchzuführen.

Hilft auch dies nicht könnt Ihr als letzte Möglichkeit die Community Suche einleiten. Hierbei wird Eurer Tile Pro für andere Nutzer „freigegeben“.

Nähert sich ein anderer Nutzer per Zufall Eurem Tile Pro erhaltet Ihr eine Nachricht auf Euer Smartphone mit dem Standort wo dies der Fall war.

Dies passiert natürlich im Hintergrund, der andere Nutzer hat also keine Ahnung, dass dieser gerade Euch aushilft. Ich finde diesen Ansatz brillant! Leider hängt die Effektivität stark von der Nutzerbasis ab, mehr Tile Nutzer in Eurer Umgebung = größere Chance, dass die Community Suche funktioniert.

Wenn Ihr Euch also einen Tile Mate kauft, helft Ihr also auch passiv dabei die Community Suche zu verbessern!

Was aber wenn Ihr Euer Smartphone verlegt habt? Dann könnt Ihr einfach die Taste zweimal auf der Oberseite Eures Tile Pros drücken und Euer Smartphone klingelt, sofern es sich innerhalb der Reichweite befindet. Super!

Das einzige was mir vielleicht etwas fehlt wäre ein optionaler Alarm wenn die Verbindung von Smartphone zu Schlüsselfinder verloren wird, vielleicht kommt das aber noch mal mit einem Update.

 

Fazit

Der Tile Pro ist ein hervorragender Schlüsselfinder. Abseits vielleicht einer 100%igen Wasserdichtigkeit wüsste ich nicht was ich am Tile Pro verbessern oder verändern würde!

Dieser ist sehr nah der Perfektion, besser kann ein Schlüsselfinder einfach nicht mehr werden.

Der Pro ist qualitativ gut gebaut, besitzt eine sehr hohe Reichweite und sieht auch noch schick aus. Die Tile App ist weiterhin der Goldstandard, wenn es um Schlüsselfinder geht, gerade aufgrund der Community Suche.

Auch die normale Suche funktioniert dank sehr hoher Bluetooth Reichweite und lautem Lautsprecher schnell, zügig und problemlos.

Dank der austauschbaren Batterie ist der Tile Pro zudem eine langfristige und wie ich finde sinnvolle Investition, wenn auch mit rund 35€ nicht ganz billig.

Der LG WK7 ThinQ Speaker im Test

Smart Home Lautsprecher mit Amazon Alexa oder dem Google Home Assistent erfreuen sich großer Beliebtheit.

Was leider viele Nutzer oft vergessen ist, dass es auch abseits von Amazon oder Google eigenen Produkten sehr gute Lautsprecher mit den beliebten Sprachassistenten gibt.

Vor einiger Zeit haben wir uns hier schon den Onkyo G3 angesehen. In diesem Test muss sich hingegen der LG WK7 ThinQ Speaker beweisen.

LG bewirbt diesen als besonders klangstark, was unter anderem an der Zusammenarbeit mit MERIDIAN liegen soll.

Aber stimmt dies? Kann der LG WK7 ThinQ Speaker mit dem Google Assistent im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LG für das Zurverfügungstellen des Lautsprechers!

 

Der LG WK7 ThinQ Speaker im Test

Das erste was mich beim LG WK7 ThinQ Speaker sehr überrascht hat, ist die Größe. Mit einer Höhe von rund 21,4mm und einem Durchmesser von rund 13,5mm ist der LG WK7 schon ein größerer Brocken.

Dieser ist ein gutes Stück größer als ein Amazon Echo oder Google Home! Selbst der Onkyo G3 wirkt im direkten Vergleich ein gutes Stück kleiner.

Bei Lautsprecher ist aber Größe im Allgemeinen etwas Gutes, wenn es um den potenziellen Klang geht. Ein großer Lautsprecher hat es immer leichter gut zu klingen als ein kompakter.

Beim Design geht LG einen recht klassischen Weg. Beim WK7 ThinQ Speaker handelt es sich um einen runden Lautsprecher, welcher komplett in Schwarz gehalten ist.

Dabei bestehen die Seitenwände komplett aus einem metallenen Lautsprechergitter. Lediglich die Ober- und Unterseite sind aus Kunststoff gefertigt.

Dies verleiht dem WK7 ThinQ Speaker das aktuell so moderne 360 Grad Design. Zudem ist der Lautsprecher auch angenehm wohnlich. Dieser wird in einem halbwegs modern eingerichteten Wohnzimmer kaum unangenehm hervorstechen.

Allerdings ist dieses 360 Grad Design ein wenig „Fake“, denn der Lautsprecher verfügt nur auf der Front über zwei Lautsprecher Treiber. Steht Ihr also hinter dem WK7 wird der Klang schlechter sein als direkt davor. In der Regel wird dies aber nicht stören.

Die Tasten zur Steuerung, falls Ihr nicht Spracheingaben nutzen wollt, befinden sich mittig auf der Oberseite. Hier finden sich fünf Touch Tasten, dabei handelt es sich um Lauter, Leiser, Play/Pause, und eine Taste zum manuellen Starten des Google Assistenten.

Auf der Oberseite befinden sich zudem noch zwei Öffnungen für Mikrofone.

Natürlich verfügt der WK7 ThinQ Speaker auch über eine Taste zum Abschalten der Mikrofone. Diese ist auf der oberen Rückseite angebracht und an sich gut erreichbar.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind wie üblich auf der Unterseite zu finden. Viel Spannendes gibt es hier aber nicht zu sehen. Es gibt den Anschluss für das Netzteil und das war es. Über einen AUX Ausgang verfügt der LG WK7 ThinQ Speaker nicht.

Der Stromverbrauch des WK7 liegt bei einer einfachen Musikwiedergabe auf Zimmerlautstärke bei 4,1-4,6W und steigt bei voller Lautstärke auf rund 9-10W.

Erstaunlicherweise liegt der Stromverbrauch im Leerlauf auch bei rund 3,9W, was relativ viel ist!

 

Der Google Assistent

Der LG WK7 ThinQ Speaker setzt auf Googles Sprachassistenten, welcher permanent auf dem Lautsprecher läuft und auf das „Okay Google“ HotWord wartet.

Zunächst müsst Ihr aber den Lautsprecher einrichten. Dies geschieht wie bei allen Google Home Geräten über die Google Home App. Unter Android macht diese die komplette Arbeit für Euch.

Die App verbindet sich also automatisch mit dem Lautsprecher, lädt Updates herunter, bindet diesen in Euer WLAN ein usw.

Ist dies geschafft, könnt Ihr die üblichen „Okay Google“ Befehle nutzen. Es ist möglich beispielsweise nach dem Wetter zu fragen, Smart Home Geräte zu steuern, Musik wiederzugeben usw.

Wenn es um Musik geht, hat der LG WK7 bereits Webradio eingebaut. Ihr könnt also sagen „Okay Google spiele Radio XYZ“ und der Lautsprecher wird so ziemlich jeden Radio Sender wiedergeben.

Ich selbst nutze meine Smart Home Lautsprecher meist als moderne Radios. Alternativ könnt Ihr auch Musik von Google Musik, Spotify und Co. abrufen.

Sollte ein Dienst nicht unterstützt werden, wie Amazon Music, könnt Ihr Smartphones auch via Bluetooth mit dem Lautsprecher koppeln und somit alle Medien wiedergeben.

 

Klang und Mikrofone

Der Klang ist sicherlich der spannendste Punkt am WK7. Erfreulicherweise hat LG hier einen herausragenden Job gemacht! Dafür, dass der Lautsprecher für unter 150€ zu bekommen ist, klingt dieser wirklich stark.

LG wirbt mit einem HiFi Klang, was ich auch so unterschreiben würde. Im Gegensatz zu anderen smarten Lautsprechern klingt der WK7 ThinQ Speaker relativ ausbalanciert.

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen des WK7 sind sehr angenehm klar und sauber. Auch die Brillanz passt völlig. Dabei vermeidet der LG aber einen übermäßig schrillen oder anstrengenden Klang. Ich bin mit den Höhen sehr zufrieden!

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Die Mitten sind hier relativ neutral. Stimmen klingen schön natürlich und auch generell fühlt sich der Lautsprecher recht „voll“ an.

Damit ist der WK7 ThinQ Speaker beispielsweise den neueren Amazon Echos einiges voraus.

Wie steht es aber um den Bass? Auch sehr gut! Der WK7 klingt wirklich angenehm voll und satt. Der Bass ist zwar nicht dröhnend stark, klingt aber unheimlich rund.

Allgemein passt dies sehr gut zum gesamten LG WK7 ThinQ Speaker! Der Lautsprecher klingt sehr hochwertig, satt und einfach rund, ohne dabei in Extreme zu verfallen.

Ich kann mir den LG WK7 ThinQ Speaker sowohl im Wohnzimmer wie auch in der Küche oder Schlafzimmer sehr gut vorstellen! Der Lautsprecher kommt auch mit größeren Räumen gut klar.

Lediglich die maximale Lautstärke ist mittelmäßig. Der WK7 wird mehr als ausreichend laut, aber auch nicht brüllend laut. Dafür ist der Lautsprecher aber selbst auf der maximalen Stufe noch 100% sauber. Man merkt, dass die Treiber hier noch etwas mehr schaffen könnten.

Kommen wir zu den Mikrofonen. Es ist ja auch nicht ganz unwichtig wie gut einen der WK7 ThinQ Speaker versteht. Die Antwort ist hier sehr gut! Selbst auf voller Lautstärke und einer Distanz von 5 Metern reicht ein normales „Okay Google“ und der Lautsprecher verstehet einen. Klasse!

 

Fazit

Ich kann den LG WK7 ThinQ Speaker* nur loben! LG hat hier alles richtig gemacht. Starten wir beim wichtigsten Punkt, was sicherlich der Klang ist.

Der WK7 kann mit einem unheimlich runden und wertigen Klang punkten. Dabei driftet der Lautsprecher nicht in Extreme ab, das komplette Klangspektrum wird sauber dargestellt. Keine Sorge der Bass hat dennoch ordentlich Power und das ohne die Mitten komplett zu vernachlässigen.

Selbst im Wohnzimmer kann ich mir den LG WK7 ThinQ Speaker* als kleine „HiFi“ Anlage sehr gut vorstellen.

Ein verbreitetes Problem bei 3. Anbieter „Smart“ Lautsprecher sind oft die Mikrofone. Aber auch diese sind hier top. Selbst bei voller Lautstärke versteht Euch der Google Assistent auf x Meter ohne, dass Ihr brüllen müsst.

Hinzu kommt zu guter Letzt noch das hochwertige und schicke Design. Der LG WK7 wird sich sicherlich gut in den meisten Wohnzimmern einfügen.

Wenn ich vielleicht etwas bemängeln müsste dann der vergleichsweise hohe Standby Stromverbrauch (ca. 8-9€ Stromkosten pro Jahr).

Abseits davon kann ich den LG WK7 ThinQ Speaker gerade zum Preis von rund 150€ nur empfehlen (zum Zeitpunkt des Tests).