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Test: Acer ConceptD 5 Pro, Acers Antwort auf das Dell XPS

Immer mehr Notebook Hersteller bringen Notebooks auf den Markt welche sich speziell an “Content Creator” richten. Hierzu gehört z.B. die ASUS StudioBook Serie, die MSI Creator Serie und bei Acer die ConceptD Serie.

Eins von Acers ConceptD Notebooks schauen wir uns auch in diesem Test an, nämlich das Acer ConceptD 5 Pro CN516-72P-7477.

Ähnlich wie die anderen Modelle legt auch das ConceptD 5 Pro sehr viel Wert auf ein gutes Display und hohe CPU-Leistung. Ebenfalls ähnlich wie die anderen “Content Creator” Notebooks ist das ConceptD 5 Pro mit 2000€+ kein Schnäppchen!

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Acer ConceptD 5 Pro CN516-72P-7477 überzeugen? Bietet dieses vielleicht doch eine gute Preis/Leistung?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Acer für das Ausleihen des ConceptD 5 Pro für diesen Test!

 

Test: Acer ConceptD 5 Pro CN516-72P-7477

Wie zu erwarten war setzt das ConceptD 5 Pro durchaus auf eine etwas hochwertigere und edlere Haptik und Materialwahl. So ist das komplette Notebook aus Aluminium gefertigt.

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Nein das ConceptD 5 Pro wirkt nicht so massiv wie ein Apple MacBook Pro, aber es ist auf dem Level des ASUS StudioBooks. Wo ich allerdings etwas hin und her gerissen bin, ist beim Design. Das ConceptD 5 Pro ist super schlicht gestaltet. Es gibt fast nichts “Außergewöhnliches” am Notebook. Dies muss natürlich nichts Schlechtes sein, aber wenn ich so viel Geld für ein Notebook ausgebe, hätte ich schon gerne so einen kleinen Eye Catcher, irgendwas Optisches das mir sagt “hey das Notebook ist etwas besonders”. Dies vermisse ich etwas am Acer.

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Ansonsten habe ich erst einmal nichts zu bemängeln! Die Displayrahmen sind angenehm kompakt und die Dicke des Notebooks ist mit 19,9 mm angenehm. Nein dieses ist nicht super schlank, aber wird haben eine komplette IO mit LAN Port und da ist es kaum möglich ein Notebook viel dünner zu bauen.

Wo wir bei den Anschlüssen sind:

  • 1x DC Eingang
  • 1x Gbit LAN
  • 2x USB 3.1 Gen 1
  • 2x Thunderbolt 4
  • 1x 3,5mm Audio Ausgang
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x SD Kartenleser

Seien wir ehrlich, dies ist eine ziemlich perfekt Portausstattung für ein Notebook im Jahr 2022! Ich wüsste nicht was ich mir hier mehr wüschen sollte. Dabei sind die Anschlüsse sinnvoll auf beide Seiten des Notebooks verteilt.

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Leider sind die Ports etwas weit vorne am Gerät, dies ist aber der Kühlung des Notebooks geschuldet.

Das beiliegende Netzteil ist vielleicht etwas groß geraten, bietet aber auch gute 230W.

 

Tastatur und Trackpad

Acer hat beim Layout der Tastatur einen guten Job gemacht! Wir haben ein klassisches QWERTZ Layout ohne irgendwelche Besonderheiten. Ich glaube die größte Besonderheit der Tastatur ist die Orange Beleuchtung.

Das Tippgefühl würde ich als gut, aber auch nicht als absolut überragend einstufen. So fühlen sich die Tasten an sich gut an und ich konnte schnell ein hohes Schreibtempo erreichen, allerdings ist der Anschlag etwas weicher als ich es von Dell oder den neueren ASUS Modellen kenne.

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Dennoch ist die Tastatur kein Schwachpunkt, diese ist mehr als ausreichend, selbst für einen viel-Tipper.

Am Trackpad gibt es nichts auszusetzen. Dieses ist ausreichend groß und ansonsten “unspektakulär”. Es ist ein gutes Windows Trackpad.

 

SD Express Kartenleser!

Das ConceptD 5 Pro bringt einen SD Express Kartenleser mit. Dies ist ein Kartenleser der neusten Generation.

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Test: ADATA Premier Extreme R800/W700

Mit einer entsprechenden SD Express Speicherkarte kann der Kartenleser locker 800MB/s und mehr erreichen!

 

Das beste matte Display!

Das Display ist ohne Frage einer der wichtigsten Punkte bei einem “Pro” Notebook. Auf dem Papier liest sich das Display auch sehr gut!

  • 16 Zoll
  • 3072×1920 Pixel
  • IPS
  • Pantone Validated

Wir haben zwar keine echte 4K Auflösung, mit 3072×1920 ist das Display aber ausreichend hoch aufgelöst.

Und ja in der Praxis sieht das Display wirklich gut aus! Die Bildschärfe ist subjektiv perfekt, das Display ist hell genug du auch Farben wirken passend.

Hier gibt es aber eine ungewöhnliche Entscheidung von Acer, das ConceptD 5 Pro hat ein mattes Display! Hierdurch wirken Farben natürlich nicht ganz so strahlend und kräftig, die Ablesbarkeit ist aber gerade in hellen Räumen oder im Freien stark!

acer monitor

Mit 100% sRGB, 89% AdobeRGB und 99% DCI-P3 ist das Display auch recht Farbenstark und durchaus für Profis geeignet. Ich habe zwar schon Notebooks mit noch besseren Messwerten gesehen, aber dies ist das beste matte Display, das ich vor mir hatte!

Helligkeit  Kontrast sRGB AdobeRGB
Acer ConceptD 5 Pro  392 cd/m² 1590:1 100% 89%
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m² 1080:1 99% 76%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² OLED 100 % 96 %
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m² OLED 100% 97%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m² 1350:1 99% 79%
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %

Auch die Helligkeit ist mit 392 cd/m² auf einem guten Level und der Kontrast ist mit 1590:1 stark!

Wie von Acer beworben ist das Display auch von Haus aus sehr gut kalibriert mit einem durchschnittlichen Delta E von 0,78.

Kurzum, gerade wenn du auf ein mattes Display wert legst, ist das Display hier absolut gelungen!

 

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern muss ich mich etwas enttäuscht zeigen! Die Lautsprecher des Acer ConceptD 5 Pro sind akzeptabel. Diese klar und ausreichend laut, aber sehr dünn! Ein Dell XPS 15 klingt Welten besser, von einem MacBook ganz zu schweigen.

Hier hat Acer eindeutig noch etwas Nachholbedarf.

 

Performance

Acer setzt beim ConceptD 5 Pro auf eine Mischung aus Intel CPUs der 11 Generation und Nvidia “A” Grafikkarten.

So verfügt das ConceptD 5 Pro CN516-72P-7477 hier im Test über folgende Hardware:

  • Intel Core i7-11800H
  • 16GB RAM
  • 512 GB SSD
  • NVIDIA RTX A3000

Die Nvidia RTX A3000 ist hier natürlich die große Unbekannte. Bei dieser handelt es sich um eine spezielle Grafikkarte für Workstations, welche hier über diverse Treiber Optimierungen für CAD usw. verfügen und zudem auf Stabilität optimiert sind.

Die RTX A3000 setzt auf den GA104 Chip, welcher auch bei der RTX 3070 zum Einsatz kommt. Allerdings ist die RTX A3000 verglichen mit der RTX 3070 etwas beschnitten.

Unterm Strich ist die RTX A3000 irgendwo zwischen einer RTX 3060 und einer RTX 3070 einzuordnen.

Schauen wir uns aber generell ein paar Benchmarks des ConceptD 5 Pro an.

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Die Werte sehen wir zu erwarten war sehr gut aus! Der i7-11800H ist eine sehr flotte CPU und die Nvidia RTX A3000 liefert etwas mehr Leistung als ich erwartet hätte.

Allerdings bei aller Liebe fällt auch auf, dass der i7-11800H hier minimal schlechter performt als in anderen Notebooks mit gleicher CPU. Der Unterschied fällt allerdings in die Kategorie “minimal”.

handbrake

Das ConceptD 5 Pro ist zwar kein Gaming Notebook, schauen wir uns dennoch ein paar Spiele auf diesem an.

Full HD AVG Min
Assassin’s Creed Odyssey 50 33
Far Cry 6 75 67
Far Cry New Dawn 83 62
Assassins Creed Valhalla 62 11
Total War Warhammer 2 73 28
Total War Warhammer 3 52 39
3072×1920 AVG Min
Assassin’s Creed Odyssey 34 22
Far Cry 6 42 32
Far Cry New Dawn 50 41
Assassins Creed Valhalla 44 18
Total War Warhammer 2 38 27
Total War Warhammer 3 24 17

 

Das sieht doch ganz gut aus! Bei Full HD Auflösung und maximalen Details schafft das Notebook sämtliche AAA Titel, die ich diesem vorgesetzt habe, recht entspannt mit 60 FPS+.

Selbst bei nativer Auflösung, welche mit 3072×1920 schon recht hoch ist, sind 30 FPS+ auch in anspruchsvolleren Titeln noch gut möglich. Dies ist mehr als ich erwartet hätte!

 

SSD

Wir haben zwar in der Basis-Version des ConceptD 5 Pro “nur” 512GB Speicher, aber immerhin bei der verbauten SSD hat Acer nicht gespart.

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Wir haben eine Samsung MZVL2512HCJQ oder anders gesagt eine OEM Samsung 980 Pro. Diese bietet mit 6730 MB/s lesend und 5079 MB/s schreibend eine top Leistung!

 

Lüfter etwas aggressiv

Suchst du ein besonders leises und ruhiges Notebook dann ist das Acer ConceptD 5 Pro vielleicht nicht zwingend das Richtige für dich.

An sich ist das ConceptD 5 Pro im Normalbetrieb, Office, websurfen usw., komplett unhörbar. Allerdings neigen die Lüfter einfach so mal kurz anzuspringen. Du installierst ein Programm, öffnest eine große Datei usw. Und schon springen die Lüfter kurz an.

Die Lüftersteuerung könnte etwas “entspannter” sein.

 

Akkulaufzeit

Im ConceptD 5 Pro steckt ein 99,89Wh großer Akku, mehr geht nicht! Allerdings haben wir hier auch recht Strom hungrige Hardware.

In der Praxis hängt es natürlich etwas davon ab wie du dein Notebook nutzt, welche Prozesse im Hintergrund laufen usw.

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Bei einer normalen Office/Web Nutzung schwankte die Laufzeit bei mir zwischen 6:30 und 8:15h, bei einer mittleren Displayhelligkeit. Dies ist ein mehr als passabler Wert!

 

Fazit

Das Acer ConceptD 5 Pro ist ein top Notebook, dies steht völlig außer Frage! Gerade wenn du nach einem leistungsstarken Notebook mit gutem, mattem Display suchst, ist dieses eine klasse Option.

Reden wir auch zuerst über das Display, denn dies ist mit das Wichtigste bei einem Content-Creator Notebook. 16 Zoll, 3072×1920, 100% sRGB, 89% AdobeRGB und 99% DCI-P3, 392cd/m² Helligkeit liest sich sehr gut und sieht auch sehr gut aus!

Verglichen mit anderen High End Notebooks dieser Art setzt Acer allerdings auf ein mattes Display. Farben leuchten hierdurch subjektiv nicht ganz so stark, aber im Gegenzug hast du deutlich weniger Spieglungen.

Ich denke das Display ist gut genug, selbst für einen Profifotografen! Vor allem da es auch von Haus aus gut kalibriert ist.

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Auch die Leistung des Notebooks ist tadellos! Ich habe zwar schon schnellere Notebooks mit dem Intel Core i7-11800H gesehen, aber grundsätzlich ist hier nichts zu bemängeln. Auch die Nvidia RTX A3000 macht einen guten Job, selbst in Spielen!

Tastatur und Trackpad sind so weit in Ordnung und die Anschlussvielfallt ist super!

Das Problem am Acer ConceptD 5 Pro ist das “unauffällige”. Das ConceptD 5 Pro ist ohne Frage ein premium Notebook, denn 2200€ für die reine Hardware ist recht viel. Du bekommst ein Notebook mit I7, RTX 3070, 16GB RAM du 512GB Speicher schon deutlich günstiger. Meist nicht mit so guten Anschlüssen oder Display, aber du verstehst den Punkt.

Das Display, der SD Express Kartenleser und die gute Anschlussvielfallt müssen hier den Aufpreis rechtfertigen, genau wie die Nvidia Workstation Grafikkarte. Ist dir das den Aufpreis wert? Dass kannst nur du entscheiden! Es gibt klar spektakulärere Notebooks, aber ebenso klar ist das Acer ConceptD 5 Pro ein gutes Gerät.

Das Redmi Note 11 von XIAOMI im Test, ein fast perfekter Allrounder für unter 200€!

Wenn du ein gutes und günstiges Smartphone suchst, ist neben Realme sicherlich Xiaomi dein Ansprechpartner Nummer 1. Gerade die Redmi Serie kann auch in Zeiten wo alles immer teurer wird mit attraktiven Preisen punkten.

Dies gilt auch für das noch recht neue XIAOMI Redmi Note 11. Das Note 11 ist aktuell für rund 180€ erhältlich und bietet hier eine sehr spannende Ausstattung. Wir haben ein großes 6,43 Zoll AMOLED Display mit Full HD-Auflösung, einen Snapdragon 680 SoC und eine 50 Megapixel Hauptkamera.

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Dies liest sich bei solch einem günstigen Preis doch absolut fantastisch! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier das Redmi Note 11 so gut wie es sich liest? Kann die Kamera überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an XIAOMI für das Zurverfügungstellen des Redmi Note 11 für diesen Test!

 

Das Redmi Note 11 von XIAOMI im Test

Das wir hier kein absolutes Flaggschiff Smartphone vor uns haben ist sowohl optisch wie auch haptisch durchaus zu erkennen. Das Redmi Note 11 ist zwar sehr gut gebaut, gerade der Rahmen wirkt extrem stabil, allerdings besteht beispielsweise die Rückseite aus einem seiden matten Kunststoff.

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Diese fühlt sich gut an, aber wir haben natürlich nicht ganz das massive Gefühl eines Glas/Edelstahl Smartphones. Dennoch bin ich unterm Strich von der Haptik durchaus positiv angetan.

Das Design würde ich als klassisch bezeichnen. Die Front wird komplett vom Display eingenommen und wir haben lediglich eine kleine Aussparung für die Frontkamera.

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Die Rückseite besitzt einen leichten “Schimmer” und ein großes Kamera-Modul. Hier finden sich gleich vier Kameras und ein LED-Blitz.

Im Gegensatz zu High End Smartphones verfügt das Note 11 sogar noch über einen Kopfhörer-Anschluss auf der Oberseite. Auf der Unterseite haben wir den üblichen USB C Port.

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Xiaomi setzt beim Note 11 auf einen Dual-Lautsprecher Aufbau. Hierfür findet sich ein Lautsprecher-Gitter sowohl auf der Oberseite des Smartphones wie auch auf der Unterseite.

Der Einschalter und die Lautstärke-Tasten finden sich an der üblichen Position auf der rechten Seite. Im Einschalter ist auch der Fingerabdruckscanner integriert.

 

Das Display

Im Redmi Note 11 steckt ein 6,43 Zoll AMOLED Display mit einer 2400×1080 Pixel Auflösung und einer 90Hz Bildwiederholungsrate. Dies kann man nur als beeindruckend bezeichnen!

Auch in der Praxis sieht das Display sehr gut aus! Früher war das Display immer einer der Schwachpunkte von günstigen Smartphones, diese Zeit ist aber vorbei.

Das Display des Note 11 ist sehr schön scharf, klar und hat eine gute Leuchtkraft. Gut ja, aber auch nicht extrem. Dies ist einer der Punkte, wo sich Highend Modelle doch noch etwas abheben. Die Ablesbarkeit im Freien ist okay, aber ein S22 Ultra hat doch deutlich mehr Strahlkraft.

Dennoch ist das Display spitze! Dies ist klar eine Stärke des Note 11.

 

Lautsprecher

Das Note 11 Pro hat etwas überraschend zwei große Lautsprecher für die Medien-Wiedergabe. Diese Lautsprecher sind jeweils an den Kanten des Smartphones angebracht.

Beeindruckend ist vor allem die maximale Lautstärke! Das Note 11 Pro kann sehr laut werden! Die Lautsprecherqualität ist dabei Okay, aber nicht überragend. So haben wir selbst für ein Smartphone relativ wenig Bass.

Dennoch für YouTube Videos usw. sind die Lautsprecher mehr als ausreichend! Gerade dank der Stereoabbildung klingt das Smartphone auch wunderbar breit, was besonders bei Videos und Spielen viel Freude macht.

 

Kamera(s)

Das XIAOMI Redmi Note 11 verfügt über vier Kamera-Module, wovon zugegeben aber nur zwei wirklich nützlich sind.

  • Hauptkamera 50 Megapixel F1.8 Samsung S5KJN1
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel F2.2 GalaxyCore GC08A3
  • Makrokamera 2 Megapixel GalaxyCore GC02M1
  • Tiefenschärfekamera 2 Megapixel Omnivision OV02B1B

Sagen wir es direkt, die Makrokamera und Tiefenschärfekamera sind nur Deko und das meine ich genauso. Diese Module sind nur hier damit die Rückseite des Smartphones cooler aussieht. Zwar kannst du beide Kameras nutzen, aber die Qualität ist unterirdisch.

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Schauen wir uns lieber die beiden primären Kameras an. Als Hauptkamera haben wir ein 50 Megapixel Modul von Samsung. Nein hierbei handelt es sich nicht um das Modul aus dem Pixel 6, der Samsung S5KJN1 ist ein gutes Stück kleiner und bietet “nur” 0.64μm Pixel. Dennoch erwarte ich eine ordentliche Qualität.

Der GalaxyCore GC08A3 Sensor aus der Weitwinkelkamera hingegen ist für mich eine große Unbekannte.

Schauen wir uns gleich einmal ein paar Testbilder an.

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Das wir hier kein Flaggschiff Smartphone haben muss ich Euch wohl nicht nochmal sagen. Und ja zu einem High End Smartphone wie dem Google Pixel 6 Pro ist schon ein merkbarer Unterschied zu sehen.

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Note 11
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Google Pixel 6 Pro
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Note 11
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Google Pixel 6 Pro

Dies allerdings zugegeben primär an einem großen Monitor. Schaust du dir die Bilder nur auf einem Smartphone an oder versendest diese via WhatsApp, dann wird der Unterschied sehr schrumpfen.

So produziert das Note 11 bei ausreichend Licht sehr ansehnliche Aufnahmen! Vor allem die Farben passen! Es gibt keinen Farbstich, ganz im Gegenteil, die Farben wirken kräftig und klar. Dies ist sehr wichtig und war oftmals der Schwachpunkt von Einsteiger Smartphones. Selbst bei schwierigem Licht saufen die Farben nicht einfach ab.

Die Dynamik der Bilder ist so weit Okay. Wir haben einen automatisches HDR, was viel rettet. Allerdings ist die Dynamik auch nicht perfekt.

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So ist hier das Gesicht von meinem Hund etwas dunkel geraten.

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Hier ist dies noch deutlicher zu sehen. So ist der Baum eindeutig “unterbelichtet”. Aber das ist schon Kritik auf einem hohen Level. Viele andere Low End Smartphones würden dies nicht ansatzweise so gut hinbekommen.

Lediglich die Bildschärfe bzw. die Detaildarstellung hat mich etwas enttäuscht. Dies ist auch der größte Unterschied zu teureren Smartphones. Gerade auf größeren Bildschirmen kannst du erkennen, dass den Bildern des Note 11 doch Details fehlen.

Würde ich das Note 11 als “Urlaubskamera” nutzen? Vermutlich weniger, aus dem eben genannten Grund. Allerdings auf dem Smartphone selbst oder nach dem Versenden via WhatsApp fällt dies kaum oder gar nicht auf.

Alles was ich hier geschrieben habe trifft auf die Weitwinkelkamera noch deutlicher zu. Auf einem kleinen Smartphone Display betrachtet sind die Aufnahmen völlig okay. Allerdings auf einem großen Monitor angesehen fällt schon auf, dass die Bilder recht matschig sind.

Aber erneut, dies ist Meckern auf einem hohen Level! Auch die Weitwinkelkamera bietet brauchbare Farben und einen guten Weißabgleich.

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Zum Abschluss möchte ich die Performance der Kamera App etwas kritisieren. Gerade wenn du mehrere Aufnahmen hintereinander machst, wirkt die App etwas träge oder kann sogar gefühlt kurz hängen. Es ist davon auszugehen, dass die Bilder noch im Hintergrund verarbeitet werden, gerade wenn Auto HDR aktiv ist. Stauen sich hier zu viele Bilder an, dann kommt es zu diesen kurzen Hängern. Dies ist aber erneut nichts Unerwartetes in dieser Preisklasse.

Kurzum, ja wenn du mehr Geld für ein Smartphone ausgibst, bekommst du noch bessere Kameras. Allerdings liefert das Note 11 hier eine Leistung deutlich über seiner eigentlichen Preisklasse ab, sowohl was die Hauptkamera betrifft wie auch das Weitwinkel Modul!

 

Performance

Im Note 11 steckt der Qualcomm SM6225 Snapdragon 680, welcher mit 4GB RAM kombiniert ist. Der Snapdragon 680 ist ein Mittelklasse SoC der Anfang 2021 vorgestellt wurde. Dieser verfügt über 8 Kerne im 4+4 System und ist im 6nm Format gefertigt. Dies liest sich ganz gut, die 4GB RAM sind etwas überschaubar, sollten aber reichen.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

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Wie zu erwarten war ist das Note 11 kein Leistungswunder, aber der Snapdragon 680 liefert durchaus eine ordentliche Leistung!

 

In der Praxis

In der Praxis läuft das Redmi Note 11 gut, wenn nicht sogar sehr gut für die Preisklasse, in der wir uns bewegen. Ich habe während der Nutzung sehr oft vergessen, dass es sich beim Note 11 um ein Smartphone für unter 200€ handelt. Es ist beeindruckend, wie gut dieses läuft.

So läuft die Benutzeroberfläche weitestgehend perfekt. Weitestgehend? In der Regel laufen alle Bewegungen und Animationen super weich, auch dank der 90Hz (auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, ob das Smartphone wirklich immer 90Hz hält, 60Hz werden aber gut erreicht). Allerdings gerade, wenn Bilder nachgeladen werden müssen, werden die 90 Hz nicht konstant gehalten und du kannst minimale Ruckler spüren.

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Das darfst du nicht überbewerten! Wir haben hier ein unter 200€ Smartphone, das eine Benutzeroberfläche hat, die meist mit flüssigen 90Hz läuft. Klar mein Pixel 6 Pro läuft noch weicher, aber selbst im Jahr 2021/2022 ist es weiterhin nicht selbstverständlich, dass die Benutzeroberfläche bei einem unter 200€ Smartphone überhaupt immer sauber läuft.

Von daher Daumen hoch fürs Note 11!

Auch Apps wie Facebook, Instagram usw. laufen extrem gut und flüssig auf dem Smartphone. Lediglich die 4GB RAM sind ab und an zu spüren. Wenn du viel zwischen Apps hin und her springst kann es passieren, dass länger genutzte Apps neu laden müssen usw. Ich denke dies sollte den “Flow” in der Praxis nicht zu sehr stören, bist du aber jemand der laufend zwischen 4 oder mehr Apps hin und her springt ist dies natürlich suboptimal.

WLAN läuft soweit sauber, auch wenn “nur” WLAN 5 unterstützt wird. 5Ghz support mit bis zu 433 Mbit bringt das Redmi Note 11 aber mit. Was es nicht mitbringt ist 5G.

Loben muss ich wiederum den Fingerabdruckscanner an der Seite des Smartphones. Dieser arbeitete erfreulich zuverlässig und flott!

 

Fazit

Das XIAOMI Redmi Note 11 ist ein beeindruckendes Smartphone! Es ist beeindruckend wie viel Leistung für wie wenig Geld du bekommst. Klar High End Smartphones können sich immer noch lohnen und bieten schon spürbar mehr Leistung und bessere Kameras.

Traditionell war aber immer die unter 200€ Preisklasse sehr problematisch. Du hattest hier meist die Wahl aus akzeptabler Kamera und furchtbarer Leistung/Display oder aus grässlicher Kamera und brauchbarer Leistung/Display. Smartphones die rundum gutes Paket lieferten waren meist erst ab 350€ zu bekommen.

Das XIAOMI Redmi Note 11 bietet aber das runde Paket!

  • Ordentliche Leistung dank Snapdragon 680
  • Sehr gutes Display (Full HD + AMOLED + 90Hz)
  • Gute Dual-Lautsprecher
  • Mehr als brauchbare Kamera mit guten Farben
  • Nutzbare Weitwinkel Kamera
  • Guter Fingerabdruckscanner

Der Snapdragon 680 ist sicherlich kein Leistungs-Monster und 4GB RAM sind im Jahr 2022 weniger beeindruckend. Allerdings reicht beides aus, um für eine flüssige Nutzungserfahrung zu sorgen! Das Note 11 fühlt sich nicht langsam an, ganz im Gegenteil!

Unter anderem auch durch das 90Hz Display spielt das Smartphone ein gutes Stück über seiner Preisklasse. Das Display bietet dabei nicht nur 90Hz, sondern sieht dank AMOLED Technologie und guter Auflösung auch stark aus.

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Erfreulich stark ist auch die Hauptkamera! Diese macht gute Bilder. Vor allem die Farben und der Weißabgleich weiß zu überzeugen. Viele Einsteiger Smartphones besitzen Kameras mit einem sehr starken Farbstich, nicht so das Note 11. Selbst bei mäßigem Licht bleiben die Farben und die Bilder ansehnlich.

Wir haben ein wenig Probleme mit der Dynamik bei sehr starkem Gegenlicht und auch die Detaildarstellung ist eher mäßig. Aber dennoch für ein Smartphone das weniger Kostet als 200€ sind dies sehr ansehnliche Aufnahmen.

Selbst die zusätzliche Weitwinkelkamera ist brauchbar, wenn du dir Bilder eh nur auf Smartphones ansiehst oder via WhatsApp versendest.

Weitere Pluspunkte gibt es für den Fingerabdruckscanner und die guten Lautsprecher.

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Habe ich was am Note 11 zu bemängeln? Eigentlich nicht! Klar das Smartphone könnte mehr RAM haben, die Kameras könnten noch besser sein oder das Design außergewöhnlicher. Aber für weniger als 200€ macht dies kein Konkurrent besser!

  • Link zum Hersteller /// ab 182€ bei Idealo
XIAOMI Redmi Note 11
POSITIV
Ordentliche Leistung dank Snapdragon 680
Sehr gutes Display (Full HD + AMOLED + 90Hz)
Gute Dual-Lautsprecher
Mehr als brauchbare Kamera mit guten Farben
Nutzbare Weitwinkel Kamera
Guter Fingerabdruckscanner
NEGATIV
Kein 5G
Kein WLAN 6
4GB RAM ausreichend, aber nicht großzügig
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Test: ASUS ProArt B550-Creator, AM4 Mainboard mit Thunderbolt 4! UPDATE!

In meinem Büro-PC steckte bisher das ASUS ROG Strix B550-I Gaming Mainboard. Leider hatte ich aber mit diesen massiven Problemen. Der LAN Port war praktisch unnutzbar und die Stabilität des Systems ließ zu wünschen übrig.

Zwar mag ich den ITX Formfaktor, dennoch habe ich mich nun für ein ASUS ProArt B550-Creator entschieden. Das ASUS ProArt B550-Creator ist für ein B550 Mainboard in der gehobenen Klasse angesiedelt.

Dies natürlich da dieses “Getestet für einen 24/7-Betrieb” und diverse ProArt Feature mitbringt. Na ja das ist nur die halbe Wahrheit, der Grund warum du das ProArt B550-Creator überhaupt in Betracht ziehen solltest, ist Thunderbolt!

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Das ASUS ProArt B550-Creator ist eins der wenigen AMD Mainboards das über Thunderbolt 4 verfügt.

In diesem kleinen Artikel schauen wir uns einmal das ASUS ProArt B550-Creator in der Praxis an.

Wichtig, dies ist kein “ausführlicher” Test, sondern eher ein kleiner Erfahrungsbericht.

 

Das ASUS ProArt B550-Creator im Test

Das ASUS ProArt B550-Creator ist zunächst ein klassisches AM4 Mainboard im ATX Formfaktor das sämtliche Ryzen 3000/4000/5000 CPUs unterstützt.

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Was das Design angeht versucht sich ASUS ein wenig mehr an die “Profis” zu richten. Wir haben also ein weitestgehend schwarzes Mainboard, das lediglich einige goldene Akzente hat. Damit nutzt ASUS hier die gleiche oder zumindest ähnliche Design-Sprache wie bei anderen “ASUS Creator” Produkten.

Allerdings gefällt mir das schwarz/weiß Design von GIGABYTEs Vision D Modellen noch etwas besser.

Auf eine RGB Beleuchtung verzichtet ASUS hier komplett. Es gibt zwar einen RGB Header, aber keine integrierte LEDs.

Ebenso besitzt das Mainboard keinen Lüfter! Dies ist allerdings für B550 Mainboards nicht unnormal.

Sehr erfreulich ist die bereits fest integrierte Mainboardblende. Dies lässt ein Mainboard deutlich wertiger erscheinen und erleichtert das Einbauen.

 

Sehr gute IO!

Das ASUS ProArt B550-Creator verfügt über eine sehr spannende IO.

  • 1x PS2
  • 2x USB 2.0
  • 4x USB 3.1 Gen 2 (10 Gbit)
  • 2x USB C Thunderbolt 4 (40 Gbit)
  • 1x HDMI 2.1 Ausgang (iGPU falls vorhanden)
  • 1x DisplayPort Eingang (für Thunderbolt)
  • 5x 3,5mm Audio-Anschlüsse
  • 1x Optischer Audio-Ausgang
  • 2x 2,5 GBit LAN

6x USB A ist bereits sehr nett! Die Besonderheit sind aber natürlich die beiden USB C Thunderbolt 4 Ports. Aktuell bietet nur ASUS drei Boards mit Thunderbolt 4 an, dies ist also eine absolute Besonderheit und auch sicherlich der Grund für den leicht gehobenen Preis.

Ebenfalls klasse sind die zwei 2,5 Gbit LAN Ports.

asus proart b550 creator test 5

Der DisplayPort Eingang ist für Thunderbolt 4, falls du eine gesonderte GPU nutzt. So wird das Signal von der Grafikkarte zu Thunderbolt 4 durchgeschliffen.

Willst du nur die iGPU nutzen brauchst du dies aber nicht, diese ist intern mit den Thunderbolt Ports verbunden.

Intern haben wir nochmals:

  • 2x USB 2.0 Header
  • 1x USB 3.0 Header
  • 1x USB C 3.0 Header (5Gbit)

Du könntest also bis zu 12x USB A Ports beim ASUS ProArt B550-Creator bekommen und 3x USB C Ports, super!

Allerdings sind die beiden internen USB 2.0 Header natürlich primär für die Steuerung von Geräten wie dem CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT oder einer AIO.

 

Lieferumfang ist eher schwach

Leider ist der Lieferumfang des ProArt B550-Creator eher schwach. Wir haben neben der Anleitung einer Treiber CD (ich musste da etwas lachen) nur ein kurzes DipslayPort Brücken-Kabel und zwei SATA Kabel mit im Lieferumfang.

 

HDDs und SSDs

Was Datenspeicher betrifft ist das ProArt B550-Creator etwas dünn ausgestattet.

  • 4x SATA
  • 2x M.2

Wir haben lediglich 4x SATA Anschlüsse und 2x NVME M.2 Steckplätze. Theoretisch kannst du also maximal 6 Datenträger verbauen. Ich denke in der Praxis reicht dies mittlerweile aus, aber an einem “Creator” Mainboard hätte es schon etwas mehr sein dürfen.

asus proart b550 creator test 2

Wenn nicht hier wo dann brauchen wir viele Speichermedien?

 

MOSFETs und Power Delivery

Das ASUS ProArt B550-Creator ist kein Gamer oder Übertakter-Board! Du kannst natürlich deine CPU usw. Übertakten, wenn du dies möchtest, aber du wirst hier keine Rekorde brechen.

Grundsätzlich haben wir hier ein 14 Phasen Design, wovon 12 auf die eigentliche CPU entfallen und 2 auf den SoC. Die Phasen sind natürlich wie üblich intern gedoppelt.

asus proart b550 creator test 3

Bei den MOSFETs handelt es sich um die SIC639, welche bis zu 50A schaffen sollen. Die SIC639 findest du ausschließlich in Boards der gehobenen Mittelklasse von ASUS. Mit Theoretisch 12x 50A haben wir eine mehr als ausreichende Kapazität für sämtliche AMD CPUs. In der Praxis willst du die MOSFETs nicht über 50% belasten, ansonsten sind diese nur sehr schwer zu kühlen, aber selbst dann haben wir theoretische 300A Kapazität, was bei 1V 300W wären.

Da müsstest du schon einen AMD Ryzen 9 5950X sehr stark übertakten damit wir auch nur ansatzweise an dieses Limit kommen.

 

M.2 Kühler und ein Schnellverschluss!

Beide M.2 SSD Steckplätze werden von einem dicken Aluminium Kühlkörper verdeckt. Diese haben zwar eine eher einfache Oberfläche und vergleichsweise wenig “Rillen” oder ähnliches (es gibt hier noch klar Luft nach oben!), reichen aber in der Praxis gut aus um eine NVME SSD kühl zu halten.

Loben möchte ich die “Schnellverschlüsse”. Du musst bei M.2 Laufwerken keine Schrauben mehr eindrehen, sondern es gibt einen einfachen Kunststoffverschluss, der die SSDs hält.

Dies macht die SSD Montage deutlich schneller und einfacher! Ich habe mich schon ewig gefragt warum nicht mehr Mainboards so etwas haben. Bei meinem ROG Crosshair VIII Hero ist es unfassbar nervig SSDs unter dem Kühler anzubringen, ohne so einen Schnellverschluss.

 

Kein Diagnose Display aber BIOS Flashback

Leider verfügt das ASUS ProArt B550-Creator nicht über ein praktisches Diagnose Display, das dir bei Fehlern diverse Codes anzeigt.

Immerhin hat es aber einige Diagnose LEDs, welche in unterschiedlichen Farben bei Problemen leuchten. Diese sind im Falle eines Fehlers nicht ganz so genau wie ein Display mit Fehlercodes, können einen aber schon in die richtige Richtung lenken.

asus proart b550 creator test 4

Erfreulicherweise haben wir aber ein BIOS Flashback Feature. Du kannst eine BIOS Datei auf einen USB Stick kopieren und an einem speziellen USB Port anschließen. Anschließend wird diese Datei automatisch ausgelesen und aufgespielt, selbst wenn keine oder eine noch nicht unterstützte CPU installiert ist.

Dies kann ein Lebensretter sein!

 

AMD Mainboard mit Thunderbolt 4!

Das ProArt B550-Creator besitzt zwei Thunderbolt 4 Ports. Diese werden vom Intel JHL8540 Chipsatz bereitgestellt. Hierbei handelt es sich um den neusten und besten Thunderbolt Chip.

asus proart b550 creator test 10

Und ja ich kann bestätigen Thunderbolt 4 funktioniert absolut problemlos beim ProArt B550-Creator!

Du musst lediglich die Thunderbolt Treiber installieren. Hier gab es bei mir zwar zunächst eine Fehlermeldung, aber nach einem Neustart funktionierte Thunderbolt absolut problemlos und stabil.

 

Thunderbolt und Monitore

Ein wichtiges Feature von Thunderbolt ist, dass du über dieses auch Monitore anschließen kannst. Hier gibt es ein paar Punkte zu beachten.

  1. Hast du eine CPU mit integrierter Grafikkarte, dann brauchst du nichts weiter machen. Beide Thunderbolt 4 Ports haben ein Displaysignal. Nutzt du allerdings beide Ports, dann bist du auf DisplayPort 1.2 limitiert (4K 60Hz). Nutzt du nur einen Thunderbolt 4 Port hast du das volle Displayport 1.4 Signal (8K oder 4K 144Hz).
  2. Hast du eine externe GPU, dann musst du einen deiner Display Ports mit dem DisplayPort Eingang am Mainboard verbinden.

Ich nutze einen AMD Ryzen 7 5700G, entsprechend nutz ich auch die Integrierte Grafikkarte. Ich habe hier einfach ein Thunderbolt 3 Dock am ProArt B550-Creator und hole mir darüber den Displayausgang, zusätzlich zum HDMI Ausgang.

 

Wofür überhaupt Thunderbolt 4 an einem Desktop?

Wofür aber überhaupt Thunderbolt 4 an einem Desktop-PC? Thunderbolt ist Luxus, gerade da du deinen Desktop-PC darüber nicht mit Strom versorgen kannst.

Allerdings gibt es sehr viele sehr gute Thunderbolt Docks! Du kannst deinen PC in die letzte Ecke stellen und einfach ein gutes Dock an deinem Schreibtisch haben und darüber alle Geräte verbinden.

Da Thunderbolt im Grunde eine PCIe Verbindung ist hast du hier auch keine Nachteile, sondern USB Ports usw. Im Dock hängen in der Regel direkt am PCIe Bus.

Hast du vielleicht auch zusätzlich ein Notebook kannst du hier durch das Umstecken von einem Kabel alle deine Geräte, Maus, Tastatur, Netzwerk, Monitore usw. An das jeweils benötigte Gerät wechseln.

Ich habe oft irgendwelche externen Laufwerke, Speicherkarten oder Allgemein USB Geräte und ich finde es sehr angenehm nicht jedes Mal hinter meinen PC klettern zu müssen, um diese einzustecken.

Zudem gibt es auch diverse NVME SSD Gehäuse die Thunderbolt nutzen, um höhere Geschwindigkeiten zu erzielen.

 

2,5Gbit LAN, Probleme mit dem Intel I225-V Chipsatz

Erfreulicherweise hat das ProArt B550-Creator gleich zwei schnelle 2,5Gbit LAN Ports. Diese setzen auf den Intel I225-V Chipsatz.

Beim ASUS ROG Strix B550-I Gaming hatte ich große Probleme mit diesem Chipsatz und dessen Stabilität. Leider gilt auch selbiges für das ProArt B550-Creator…..

Die LAN Ports funktionieren zunächst tadellos und es sind gut 250 MB/s möglich, passt. Allerdings nach X Stunden „sterben“ die LAN Ports.

Laut Windows gibt es keine Internetverbindung mehr, obwohl ein LAN Kabel eingesteckt ist und auch IP Adressen richtig bezogen wurden.

Dieses Problem lässt sich auch meist nicht mit einem Neustart beheben! Nach einem Neustart gehen die LAN Ports für 1-2 Minuten ehe sie wieder ausfallen. Lediglich eine Treiber Neuinstallation kann für einige Stunden bis mehrere Tage für Ruhe sorgen.

Ich habe hier auch schon die Treiber von der ASUS Webseite, von der Intel Webseite und die die Windows mitinstalliert probiert. Keine Besserung.

Probleme mit dem Intel I225-V Chipsatz sind anscheinend auch nicht so selten „Intel I225-V Probleme“. Es ist also nicht nur ein Problem das ich habe.

Die Probleme sind leider so massiv, dass ich die LAN Ports nicht nutzen kann und zu einer PCIe LAN Karte gegriffen habe…..

 

Update, Probleme mit dem LAN Chip und PCIe 4.0

Mein größter Kritikpunkt am ASUS ProArt B550-Creator war die Intel I225-V LAN Karte, welche extrem unzuverlässig war. Nach X Stunden der Nutzung stellte diese den Betrieb ein. Angeblich war der LAN Port weiterhin verbunden, es konnten aber keine Daten mehr Übertragen werden.

Dies sah für mich ganz klar nach einer Mischung aus Software und Hardware Problem aus.

Allerdings habe ich das Problem nun behoben bekommen. Wie genau weiß ich allerdings nicht.

  • Option 1. Es gab im Hintergrund ein Update über Windows Update dass das Problem behoben hat.
  • Option 2. Ich habe meine CPU vom Ryzen 5700G auf den Ryzen 5950X gewechselt.

Ziemlich zeitgleich mit dem CPU Wechsel vom Ryzen 5700G auf den Ryzen 5950X habe ich nochmal die integrierten LAN Ports ausprobiert und diese funktionieren nun tadellos.

Ich weiß nicht warum die CPU hierauf einen Einfluss haben sollte, aber dies ist meine Beobachtung. Es ist natürlich möglich das es insgeheim im Hintergrund ein Softwareupdate gab das dieses Problem gefixt hat.

Allerdings hat sich auch ein weiteres Problem mit dem CPU Wechsel behoben. Mit dem Ryzen 5700G wurde meine NVME SSD nur als PCIe 3.0 SSD erkannt und angebunden. Mit dem Ryzen 5950X läuft die CPU plötzlich mit PCIe 4.0.

Spannend! Möglicherweise liegen die Probleme des Board an einer merkwürdigen Inkompatibilität mit dem Ryzen 7 5700G.

 

Realtek ALC1220, besserer Onboard Klang geht kaum!

Auf Seiten des Klangs haben wir den Realtek ALC1220 Chip. Der ALC1220 ist eine sehr ordentliche Onboard Sounkarte, welche viele einfachere Soundkarten überflüssig macht und selbst mit größeren Kopfhörern gut klarkommt.

Aktuell ist der ALC1220 die größte Onboard-Soundkarte die du auf der AMD Plattform bekommen kannst. Es gibt von Realtek noch den ALC4080, aber dieser ist Baugleich zum ALC1220 und nur für die Intel Plattform gemacht und angepasst.

asus proart b550 creator test 6

Ich habe die Beyerdynamic T70 am ASUS ProArt B550-Creator genutzt und bin sehr zufrieden. Die großen Kopfhörer werden super angetrieben und klingen schön dynamisch.

Die generelle Klangsignatur weicht zwar etwas von anderen Soundkarten die ich habe ab, wie z.B. der Creative Sound Blaster X4. Aber ich vermute hier eher, dass dies an der Software liegt und weniger an der Hardware.

 

Kei WLAN!

Eine große Schwäche des ASUS ProArt B550-Creator ist das Fehlen von WLAN. Selbst wenn du kein WLAN nutzten möchtest, ist dieses praktisch, zumal eine Integration von WLAN meist auch Bluetooth bedeutet.

Schade, dass ASUS hier auf dieses verzichtet hat.

 

Probleme mit PCIe 4.0 SSDs (gelöst)

Offiziell wirbt das ProArt B550-Creator mit einem PCIe 4.0 fähigem NVME SSD Slot. Slot 2 ist ein klassischer PCIe 3.0 Slot.

Allerdings wollte der PCIe 4.0 Slot bei mir nicht so recht funktionieren. Meine Crucial P5 Plus wird nur mit PCIe 3.0 angebunden. An sich kein Drama, aber dennoch merkwürdig. Das Handbuch konnte mir auch nicht so recht weiterhelfen.

Ich kann nicht ausschließen, dass im BIOS irgendwo eine Einstellung falsch gesetzt ist, ich konnte diese aber nicht finden.

Solltest du also ein ähnliches Problem haben, du bist nicht alleine!

Update: Wie bereits oben geschildert hat sich das Problem mit den PCIe 4.0 SSDs mit dem Wechsel vom Ryzen 7 5700G auf den Ryzen 9 5950X behoben. Die SSD läuft nun brav mit PCIe 4.0 und dem vollen Tempo.

 

Spezielle ProArt Feature? Eher dünn

Das ASUS ProArt B550-Creator stammt, wie der Name schon sagt, aus ASUS Serie für professionelle Grafiker, Photographen, Youtubern usw.

So wirbt ASUS hier mit “ProArt bietet mehr: Zwei-Wege AI-Geräuschunterdrückung für eine klare Online-Kommunikation und ProArt Creator Hub mit CreationFirst als zentrale Systemsteuerung”

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In der Praxis sind die ProArt Feature wirklich dünn. Ja wir haben den ProArt Creator Hub, welcher aber im Gegensatz zum ASUS ProArt StudioBook 16 OLED nur eine glorifizierte Lüftersteuerung ist.

Auch CreationFirst ist nur ein Tool das Netzwerkanwendungen proratisieren kann. Ähnliches bietet ASUS auch für Gamer bei seinen Gaming Boards an.

Erwarte in der Praxis nicht viel von den ProArt Features.

 

Fazit

Ich bin mit dem ASUS ProArt B550-Creator sehr zufrieden! Dieses läuft bei mir deutlich stabiler und runder als es noch das ASUS ROG Strix B550-I Gaming machte.

Ich habe bis zu heutigem Tag noch keinen Absturz, hängenbleiben oder ähnliche Probleme, die auf das Mainboard zu schieben wären zu berichten (nutze es nun gut drei Monate).

Problemlos war auch die Hardware Kompatibilität. Das ProArt B550-Creator ist bei mir ohne Probleme beim ersten Versuch gestartet und hat auch meine RAM Einstellungen, ohne zu meckern gefressen.

Es war lediglich ein BIOS Update nötig, um für eine Windows 11 Kompatibilität zu sorgen.

asus proart b550 creator test 9

Besonders positiv überrascht hat mich Thunderbolt 4 und wie sauber dies läuft. “AMD und Intel Thunderbolt ob dies so zu 100% funktioniert”, ja tut es! Einmal Treiber installiert und bis heute hat mein Thunderbolt Dock keinen einzigen Aussetzer gehabt.

Thunderbolt 4 ist auch der Grund dieses Mainboard zu kaufen. Die diversen “ProArt” Feature sind um ehrlich zu sein nicht der Rede wert. Dies ist pures Marketing und wenn du Profi bist kannst du auch ein Gaming Mainboard nehmen, diese arbeiten in der Regel ebenfalls absolut stabil und gut.

Allerdings Thunderbolt 4 ist schon etwas Besonderes. Zudem funktioniert das Mainboard bei mir tadellos.

Lediglich bei der Nutzung in Kombination mit dem Ryzen 7 5700G hatte ich ein paar merkwürdige Kompatibilitätsprobleme (mit PCIe 4.0 und den LAN Ports). Mit dem Ryzen 9 5950X hingegen läuft das Board wie gewollt!

Daher würde ich dieses aktuell nicht für die APUs von AMD empfehlen, für alle anderen Ryzens wird dieses aber vorraussichtlich einen top Job machen! Lediglich das fehlende WLAN ist etwas schade.

Positiv

  • Sehr große Anschlussvielfalt
  • 2x Thunderbolt 4, welche auch tadellos funktionieren
  • 2x 2,5 GBit LAN
  • Schickes Design und wertiger Eindruck
  • Gutes Layout
  • Passive Kühlung
  • Arbeitet bei mir sehr zuverlässig und stabil, keine Abstürze

Negativ

  • Kein WLAN
  • ProArt Feature sind mehr Marketing als praktischer Nutzen

Test: TOPVORK 60W 6-Port Desktop USB-Ladestation, 1x USB C + 1x QC 3.0 + 3x USB A

Ein Multi-Port USB-Ladegerät ist etwas unfassbar Praktisches! Wenn dieses dann noch mehrere Ladestandards und USB C besitzt, ist dies Weltklasse.

Erstaunlicherweise sind solche Ladegeräte, gerade im Desktop Formfaktor gar nicht so weit verbreitet wie man meinen könnte. Gerade wenn du USB Power Delivery und Quick Charge in einem Gerät möchtest gibt es nur eine Handvoll Modelle.

Ein sehr spannendes Modell ist das TOPVORK 60W 6-Port Desktop Ladegerät. Dieses erinnert mich vom Design etwas an die ehemaligen RAVPower Modelle.

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 5

So verfügt das TOPVORK Desktop Ladegerät über satte 6 USB-Ports, davon ist jeweils einer ein Quick Charge und einer ein USB C Power Delivery Port.

Klingt doch super! Auch super ist der Preis von rund 40€. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das TOPVORK 60W 6-Port Desktop Ladegerät überzeugen?

Finden wir es heraus!

 

Test: TOPVORK 60W 6-Port Desktop USB-Ladestation

Die TOPVORK 60W 6-Port Desktop USB-Ladestation setzt auf den “Desktop” Formfaktor. Dabei wird das Ladegerät nicht direkt in die Steckdose gesteckt, sondern über ein Kabel mit dieser verbunden.

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 1

Dies ist ideal für eine Nutzung am Schreibtisch oder falls du im Flur eine Art kleine Ladeecke hast.

Dabei ist das TOPVORK Ladegerät/Ladestation ungefähr so groß wie eine Zigarettenschachtel.

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 4

Der generelle Qualitätseindruck ist aber gut! Der verwendete matte Kunststoff wirkt wertig und auch die Verarbeitung ist auf einem gehobenen Level.

 

Die Anschlüsse

Die 6 USB-Ports des Ladegerätes sind alle auf der Front angebracht.

  • 4x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A – Quick Charge 18W
  • 1x USB C – Power Delivery 30W

Damit hat das Ladegerät eine top Portausstattung! Gerade der 30W USB C Port ist super! Dieser erlaubt auch das Laden von mittelgroßen Geräten wie dem iPad und der Nintendo Switch, neben den üblichen Smartphones

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 2

Zusätzlich für ältere Smartphones, oder falls der USB C Port belegt ist, haben wir einen 18W Quick Charge Port.

Für alle anderen Geräte stehen nochmal 4 normale USB A Ports bereit. Super!

Dank der maximalen Leistung von 60W kannst du auch mehrere Ports gleichzeitig nutzen! Allerdings kann es dennoch zu einer Drosselung kommen, falls du mehrere Ports voll nutzt. In diesem Fall wird der USB C und Quick Charge Port herunter gedrosselt, um eine Überlastung zu verhindern.

 

Merkwürdige Drosselung

TOPVORK wirbt mit einer Leistung von 60W. Dies kann ich so nur bedingt bestätigen. Der USB C Port kann wie beworben 30W liefern.

Belastest du den Quick Charge und USB C Port, dann wird der USB C PD Port auf 5V/3A, 9V/2,7A, 12V/2,1A gedrosselt also rund 25W.

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 9

Allerdings wenn du die USB A Ports belastet wird auch der USB C Port “zurückgesetzt” und eventuell gedrosselt. “Eventuell Gedrosselt”? Laut USB-PD Protokoll bietet das Ladegerät weiterhin die maximale Stufe von 20V/1,5A an. Allerdings bei mehr als 1A Last (bei 20V), resetet der USB C Port. Dies ist etwas “suboptimal”.

 

Spannungsstabilität

Schauen wir uns die Spannungsstabilität des Ladegerätes an. Hier erwarte ich keine Überraschungen, aber schauen wir dennoch zur Sicherheit nach.

5v spannung 9v spannung 20v spannung

Hier gibt es auch keine bösen Überraschungen. Die Spannung auf der 5V Stufe ist mit 5,35V etwas hoch, aber auch noch nicht kritisch hoch, vor allem wenn wir den Spannungsabfall durch die USB-Kabel mit einbeziehen.

Die 9V und 20V Stufe hingegen sieht völlig sauber aus.

 

Effizienz

Um die vollen 60W aus dem TOPVORK Ladegerät zu ziehen, müssen wir mehre Ports gleichzeitig belasten, was diesen Test etwas schwieriger macht.

Last Effizienz
10% 87.9%
25% 87.7%
50% 90.8%
75% 90.2%
100% 90.7%

Dabei liegt die Effizienz zwischen 87,9% und 90,7%, was sehr gut ist! Gerade die minimale Effizienz von 87,9% ist erfreulich gut.

 

Fazit

An sich ist die TOPVORK 60W 6-Port Desktop USB-Ladestation absolut empfehlenswert! Wir haben hier wirklich ein sehr sinnvolles MultiPort Ladegerät.

1x USB C 30W PD + 1x Quick Charge 3.0 + 4x USB A, ist einfach sehr alltagstauglich. Viele USB C Ports sind schön und gut, aber wie oft hat man irgendwelche Kleingeräte wie Kopfhörer usw. Zu laden die noch microUSB brauchen? Ich zumindest sehr oft.

Auch die Effizienz des Ladegerätes ist mit 87,9% bis 90,7% super! Gerade die minimale Effizienz von 87,9% ist erfreulich, gerade wenn du die angesprochenen Kleingeräte lädst.

test topvork 60w 6 port desktop usb ladestation 11

Lediglich die Drosselung des USB C und Quick Charge Ports bei gleichzeitiger Nutzung ist nervig! Schließt du an beiden Ports ein Gerät an, dann wird der USB C Port gedrosselt, was in einem Reset des USB C Ports resultiert, welcher auch auftritt, wenn du ein Gerät vom Quick Charge Port trennst usw. suboptimal!

Hierdurch würde ich auch das Ladegerät nicht für Notebooks empfehlen, wo 30W eh was knapp sind.

Dennoch kannst du damit leben, ist das TOPVORK eine super Smartphone Ladestation für die ganze Familie.

Empfehlung! Shellbot SL60 AI im Test, top Saugroboter mit AI zum fairen Preis!

Es ist mittlerweile kein Problem einen halbwegs brauchbaren Saugroboter für +- 300€ zu bekommen. Diese saugen auch meist nicht schlechter als die großen Modelle. Allerdings gibt es ein paar Features, welche sich die meisten Hersteller für ihre teuren Premium Modelle aufsparen. Hierzu zählt auch eine Objekterkennung/AI. Solch eine findest du nur in teuren Modellen, wie dem Roborock S7 MaxV.

Allerdings gibt es immer wieder kleine Hersteller, die uns solche High End Funktionen auch in eine günstigere Preisklasse bringen. Hierzu zählt auch Shellbot mit seinem SL60 AI.

shellbot sl60 ai test 9

Wie der Name dir vielleicht schon verrät, bietet der SL60 AI eine Kamera auf der Front, welche von einer AI/KI genutzt wird, um Hindernisse zu erkennen und entsprechend zuverlässiger zu umfahren.

Hinzu kommt eine starke Saugleistung von 4000Pa und eine erweiterte App Steuerung.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Gerade bei künstlicher Intelligenz gibt es sehr große qualitative Unterschiede. Bringt diese beim Shellbot SL60 AI wirklich etwas oder ist das nur Marketing? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Shellbot für das Zurverfügungstellen des SL60 AI für diesen Test.

 

Der Shellbot SL60 AI im Test

Der Shellbot SL60 AI setzt auf den ersten Blick auf ein sehr vertrautes und klassisches Design. Wir haben einen typischen runden Saugroboter, mit dem auffälligen Laser-Sensor auf der Oberseite.

shellbot sl60 ai test 1

Das Design des Roboters gefällt mir dabei sehr gut! Dieser wirkt modern und wertig. Allerdings hatte der Kunststoff bei meinem SL60 AI einige Schönheitsfehler! Bei einem Neugerät ist sowas natürlich unschön und klar ein Grund für Kritik. Ich hoffe einfach mal dies war eine Ausnahme bei meinem Modell.

Auf der Oberseite des SL60 AI finden wir zwei Steuerungstasten. Spannenderweise legt der Hersteller auch eine kleine Fernbedienung bei, welche du alternativ zu der Steuerung direkt am Sauger oder über die App nutzen kannst.

shellbot sl60 ai test 4

Der Schmutzauffangbehälter ist im Heck des Saugers verbaut und muss auch über dieses entnommen werden. Interessanterweise hast du gleich zwei Schmutzauffangbehälter zur Auswahl. Willst du gleichzeitig putzen und saugen, dann gibt es einen mit zusätzlichem Wasser-Tank. Willst du nur saugen, dann gibt es einen größeren Schmutzauffangbehälter.

Dies finde ich klasse! Sehr viele Saugroboter haben viel zu kleine Schmutzauffangbehälter. Dass Shellbot hier einen größeren beilegt, falls du gerade nicht putzen willst, ist optimal.

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Willst du mit dem SL60 Ai putzen, dann musst du neben dem passenden Behälter mit Wassertank auch den Putztuch-Aufsatz aufsetzen. Dieser liegt natürlich mit im Lieferumfang.

 

Die App

Neben der Fernbedienung verfügt der SL60 AI natürlich auch über eine App. Die Shellbot App ist recht einfach aufgebaut, funktionierte aber in meinem Test zuverlässig und gut.

  • Auf Seiten des Funktionsumfangs haben wie die Basics.
  • Einstellung der Saugleistung
  • Unterteilung deiner Wohnung in Zimmer
  • Zimmer und Bereichsreinigung
  • Automatische Erhöhung der Saugleistung auf Teppichen
  • AI Feature
  • Virtuelle Wände

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Die AI Feature sind in der App recht einfach. Wenn der Roboter ein Hindernis erkennt, wird dieses natürlich zunächst umfahren. Dir wird dann aber auf der Live-Karte auch ein ICON angezeigt, wo der SL60 AI was erkannt hat.

 

Die Navigation

Der Shellbot SL60 AI setzt auf die mittlerweile weit verbreitete Laser/LIDAR Navigation. Startest du den SL60 AI sucht dieser sich zunächst eine Wand und folgt dieser ein Stück, dreht dann nach links ab, folgt der Wand wieder ein Stück, dreht nach links ab usw.

Ist dieser an einem Ausgangspunkt angekommen reinigt der SL60 AI den inneren Bereich in geraden Bahnen, ehe er dann weiterzieht und den nächsten Bereich zunächst absteckt und dann innerhalb reinigt.

Dank des LIDAR Sensors erstellt der SL60 AI parallel eine Karte und kann sehen wo noch Durchgänge, Räume usw. sind. Selbst wenn du den Saugroboter mittig in einem Flur startest und dieser erst nach links abdreht, dieser wird auch zur anderen Seite zurückkommen.

Der Saugroboter weiß also immer, wo er gerade ist, wo er gereinigt hat und wo er noch hinmuss. Dies wird dir auch in der App angezeigt.

shellbot app (7) shellbot app (2)

Erfreulicherweise wirkt der SL60 AI aber recht souverän! Viele günstigere Modelle mit dieser Art der Navigation wirken gerne mal etwas unsicher, meist kein Drama, kann aber etwas Zeit kosten.

Der Shellbot SL60 AI hingegen wirkte immer recht sicher, wo er noch hinmuss, wo er schon war usw.

Kurzum die Navigation des Shellbot SL60 AI ist gelungen!

 

Vorsichtige Fahrt dank AI

Hast du eine etwas komplexere und vielleicht auch weniger aufgeräumte Wohnung, dann ist der Shellbot SL60 AI ideal für dich!

Dank der diversen Front-Sensoren fährt der SL60 AI sehr vorsichtig durch deine Wohnung! Die meisten Saugroboter verlassen sich bei der Hinderniserkennung auf den Stoßsensor. Dies funktioniert auch bei Möbeln oder Stuhlbeinen gut, aber bei leichteren Hindernissen wie Spielzeug, Socken, Schuhen usw. In der Regel weniger. Diese werden im besten Fall nur verschoben und im schlechtesten Fall angesaugt.

Der SL60 AI kann solche Hindernisse erkennen und umfährt diese sehr vorsichtig. Dies ist dabei nicht nur die Ai, sondern der SL60 besitzt anscheinend auf der Front auch allgemein einen Sensor der Objekte erkennt, auch wenn die AI damit nichts anfangen kann.

shellbot sl60 ai test 6

So kannst du in der App sehen, wo die AI was erkennt. Die AI funktioniert dabei sogar besser als erwartet. Diese ist nicht schlechter als vom Roborock S7 MaxV, ganz im Gegenteil. Der SL60 AI umfährt Objekte deutlich vorsichtiger als der Roborock S7 MaxV, was daran liegt, dass der SL60 AI sich nicht nur auf eine Kamera verlässt, sondern anscheinend auch auf diverse andere Front-Sensoren.

Ich habe durch meine Hunde immer Hundespielzeug in der Wohnung verteilt und damit kommt der Shellbot SL60 AI wunderbar klar!

 

Saugleistung

Der Shellbot SL60 AI setzt nach Angaben des Herstellers auf einen recht starken 4000pa Saugmotor. Von diesem wirst du aber in der Praxis selten was merken, denn in der Regel wirst du den Saugroboter nicht bei voller Motorleistung nutzen.

Die maximale Motorleistung ist nur in Kombination mit Teppichen interessant, denn der Shellbot SL60 AI verfügt über einen Teppich-Modus. Erkennt der Saugroboter solch einen wird die Saugleistung hochgedreht.

Dies ist auch wichtig! Denn der SL60 AI verfügt über eine sehr weiche rotierende Bürste. Diese ist sehr sanft zum Boden aber gerade auf Teppichen ist eine härtere Bürste meist besser, gerade wenn es um Tierhaare geht.

shellbot sl60 ai test 8

Allerdings die Kombination aus weicher Bürste und der Saugkraftanhebung auf Teppichen sorgt doch für sehr zufrieden stellende Ergebnisse. Ich würde die Entfernung von Tierhaaren nicht als perfekt bezeichnen, dies schafft kaum ein Saugroboter, aber diese werden zu 99% abgesammelt.

Auf glatten Böden ist die Saugleistung hingegen weitestgehend perfekt! Staub, Haare werden zu 100% aufgenommen.

Allerdings da der Shellbot SL60 AI sehr vorsichtig fährt, zwängt dieser sich weniger in Ecken oder schiebt Dinge aus dem Weg. Liegt beispielsweise ein Ball im Weg, dann wird der SL60 AI diesen Ball in einem passenden viereckigen Kasten aussparen, Schmutz der entsprechend um diesen Ball liegt wird ausgelassen.

Andere Saugroboter würden den Ball einfach wegschieben. Was hier besser ist lasse ich mal dahingestellt. Der Shellbot SL60 AI lässt zwar aufgrund des sehr vorsichtigen Fahrens etwas mehr Fläche aus, ist dafür aber sehr unproblematisch was das Festfahren oder Verheddern angeht.

 

Fazit

Hervorragend! Der Shellbot SL60 AI ist mit Abstand der beste Saugroboter den ich seit langem von einem kleinen Hersteller gesehen habe. Gerade zum Preis von +- 400€ ist dieser ein super faires Angebot, wenn nicht sogar ein Schnäppchen.

Warum kann ich den SL60 AI so empfehlen? Der Saugroboter fährt sehr zuverlässig und vor allem vorsichtig! Dank diverser Front-Sensoren, welche auch eine AI Objekterkennung ausführen, vermeidet der Shellbot SL60 AI sogar kleine Hindernisse wie Spielzeug oder Kabel sehr zuverlässig.

Dieser verhedderte oder verfing sich in meinem Test kein einziges Mal und obwohl ich einen etwas chaotischeren Haushalt habe, in welchem auch viel Hundespielzeug usw. herumliegt. Dies macht der Shellbot SL60 AI sogar besser als der Roborock S7 MaxV.

shellbot sl60 ai test 14

Hinzu kommt die Laser-Navigation, welche hier auch tadellos umgesetzt ist! Der Sauger navigiert sehr gut und sicher. Er weiß immer, wo er gerade ist und wo er hinmuss.

Dies alles in Kombination macht den Shellbot SL60 AI ideal für Wohnungen mit einem komplexen Grundriss und vielleicht etwas mehr Unordnung.

Damit ist der Shellbot SL60 AI für das geeignet, was andere günstige Saugroboter überhaupt nicht mögen.

Hinzu kommt eine kompetente App und eine gute Saugleistung. Erwarte auf Teppichen kein perfektes Entfernen von Tierhaaren, aber 99% nimmt der SL60 AI durchaus mit. Auf glatten Böden ist das Ergebnis tendenziell sogar nochmal besser.

Was gibt es aber zu kritisieren? Ich finde der Schmutzauffangbehälter ist etwas blöd zu entleeren. Auch ist die feucht Putzfunktion hier eher “rudimentär”. Legst du auf letztere viel Wert, dann gibt es bessere Modelle für dich. Diese sind allerdings mit vergleichbaren AI Fähigkeiten leider aber signifikant teurer.

shellbot sl60 ai test 13

Dennoch unterm Strich ist der SL60 AI von Shellbot richtig empfehlenswert! Vor allem zu einem Preis von +- 400€ und wenn du eine etwas komplexere Wohnung hast!

Shellbot AI Saugroboter, Staubsauger Roboter mit Wischfunktion, 4000Pa...

  • Hervoragende Hinderniserkennung und Vermeidung
  • Kommt auch in chaotischen Wohnungen gut klar
  • Zuverlässige Laser-Navigation
  • Gute App
  • Gute Saugleistung
  • Sehr fairer Preis
  • Putzfunktion recht rudimentär
  • Schmutzauffangbehälter blöd zu entleeren

shellbot sl60 ai test 9
Shellbot SL60 AI
POSITIV
Hervoragende Hinderniserkennung und Vermeidung
Kommt auch in chaotischen Wohnungen gut klar
Zuverlässige Laser-Navigation
Gute App
Gute Saugleistung
Sehr fairer Preis
NEGATIV
Putzfunktion recht rudimentär
Schmutzauffangbehälter blöd zu entleeren    
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Der Anker PowerCore Solar 10000 im Test, eine Solar-Powerbank von Anker?!

Ich bin ein großer Fan von Anker Produkten. Nicht zwingend, weil diese immer die technisch modernsten oder besten sind, aber du kannst dich auf Anker verlassen. In der Regel kannst du jedes beliebige Anker Produkt kaufen und diese sind alle gut bis sehr gut.

Es gibt aber auch Ausnahmen in Ankers Lineup. Hierzu zählt auch unser heutiger Testkandidat, der PowerCore Solar 10000.

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Wie der Name schon vermuten lässt, ist der PowerCore Solar 10000 eine Solar-Powerbank. Wenn du öfter auf Techtest unterwegs bist, wirst du vielleicht wissen was ich über Solar-Powerbanks denke.

Leider ist da das Modell von Anker auch keine Ausnahme…. Mehr erfährst du im Test.

 

Der Anker PowerCore Solar 10000 im Test

Auf den ersten Blick würde ich das Design des Anker PowerCore Solar 10000 als sehr schick einstufen! Wir haben ein recht stabiles Gehäuse, welches an den Rändern sogar mit dickem Gummi verstärkt ist.

anker powercore solar 10000 test 1

Hierdurch hat die Powerbank ein wenig ein “Outdoor” Feeling, welches auch durch eine Gummi-Klappe über den Ports unterstützt wird.

Auf der Oberseite der Powerbank finden wir natürlich das Solarpanel. Dieses misst 61,7 x 143,3 mm. Die Powerbank selbst bringt ein Gewicht von 272g auf die Waage.

anker powercore solar 10000 test 2

Die Anschlüsse des PowerCore Solar sind leider sehr unspektakulär!

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x microUSB 5V/2,1A

Uff! Für das Jahr 2022 eine überschaubare Ausstattung. Zwei USB A Ports ohne Quick Charge und ein microUSB Port ist leider nicht mehr als gut einzustufen.

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Aber hey wir haben eine recht ordentliche LED-Taschenlampe auf der Front.

 

Die Kapazität

Wie steht um die Kapazität der Powerbank? Anker verspricht hier 10000mAh. Messen konnte ich 8761 mAh @3,7V bzw. 32,416Wh.

8761 mAh echte Kapazität sind völlig okay für eine Powerbank dieser Klasse!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB-PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Wie viel Solarenergie kannst du erwarten?

Kommen wir zum spannenden Punkt, wie viel Solarenergie kann der PowerCore Solar 10000 erzeugen?

Der Testaufbau war wie folgt: 19.03.2022, pralle März Sonne, keine Wolken. Ich habe die Powerbank auf 0% entladen und 6 Stunden in die Sonne gelegt und danach gemessen wie viel Energie erzeugt wurde.

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Das Ergebnis macht etwas traurig, denn in diesen 6 Stunden wurden satte 1,383Wh erzeugt oder 373 mAh. Rechnen wir dies hoch, um ein 5000mAh Smartphone zu laden müsste die Powerbank ca. 80 Stunden in der Sonne liegen.

Im Hochsommer sind es vielleicht nur 60 Stunden, aber dennoch. Mehr als 10 Sonnenstunden haben wir selten pro Tag. Die Powerbank müsste also 6 Tage pralle Sonne abbekommen, um dein Smartphone zu laden.

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Ich denke dies sagt schon genug aus.

 

Laden via microUSB

Wollen wir nicht auf die Sonne warten, wie lange dauert das Laden via microUSB? Via microUSB können wir maximal ca. 9,8W in die Powerbank pumpen.

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 5 Stunden.

 

Fazit

Solar Powerbanks lesen sich in der Theorie sehr gut. Ein Akku der sich von selbst füllt, klasse! Leider haben allerdings die meisten Powerbanks winzige Solarpanels. Auch der PowerCore Solar 10000 hat nur ein sehr kleines Solarpanel.

Bei praller Sonne kannst du mit vielleicht 60-80 mAh pro Stunde rechnen! Hiermit kannst du ja ausrechnen, wie lange es dauert, bis du eine vollständige Ladung oder nur die Ladung eines Smartphones zusammenkommt.

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Abseits davon passt die Kapazität und auch der Qualitätseindruckt stimmt. Allerdings haben wir weder USB C noch irgendwelche Schnellladestandards.

Daher kann ich den PowerCore Solar 10000 leider nicht empfehlen! Suchst du unbedingt eine Solar-Powerbank, dann nimm ein ausklappbares Modell. Diese sind die einzigen die irgendwie brauchbar sind.

Test: Revolt ZX-3048-675, leistungsstark und günstig!

Powerbanks mit hoher Leistung auf dem USB C Port erwecken immer mein Interesse. Schließlich können wir immer mehr Geräte via USB C laden, viele davon sind auch High Power Geräte.

Daher war ich auch gleich an der Revolt ZX-3048-675 20000mAh Powerbank mit 65W Power Delivery interessiert.

Diese bietet 20000mAh Kapazität und einen 65W USB C Power Delivery Ausgang, für rund 50€. Dies klingt im ersten Moment nach einem sehr fairen Angebot.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Revolt ZX-3048-675 überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Pearl für das Zurverfügungstellen der Revolt ZX-3048-675 für diesen Test.

 

Test: Revolt ZX-3048-675

Mit 156 x 72 x 25 mm hat die Revolt ZX-3048-675 eine recht klassische Größe für eine 20000mAh Powerbank. Auch das Gewicht ist mit 359g weder auffällig groß nicht klein.

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Beim Gehäuse bin ich Grundsätzlich etwas hin und her gerissen. Dieses wirkt in der Hand schön stabil und massiv gemacht. Es lässt sich nichts eindrücken und dieses wirkt auch gut “gefüllt”.

Lediglich ist der hier verwendete Kunststoff sehr anfällig gegenüber Fingerabdrücken, Flecken und Kratzern! So wurde meine Revolt ZX-3048-675 bereits mit ein paar Flecken/Fingerabdrücken geliefert.

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Für mich keine große Sache, aber legst du auf ein perfektes Äußere wert, dann ist dies vielleicht nicht die ideale Powerbank für dich. Nennen wir das Gehäuse einfach mal funktional.

 

Die Anschlüsse und Technik

Technisch gibt es aber nichts an der Revolt ZX-3048-675 auszusetzen! Wir haben auf der Front 2x USB A und 1x USB C.

  • USB C – Power Delivery mit bis zu 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A
  • USB – Quick Charge mit bis zu 18W – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Die Kombination aus einem USB C PD Port und einem oder mehreren klassischen USB A Ports halte ich für die aktuell optimale Kombination.

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Gerade dann, wenn der USB C Port mit 65W eine ordentliche Leistung bietet. Dieser erlaubt es damit sogar Notebooks wie das MacBook Pro 13 M1 mit dem vollen Tempo zu laden! Und nein keine Sorge dein Smartphone kann nicht “überladen” werden, wenn du dieses an solch einen Leistungsstarken Port hängst.

Der USB C Port wird auch zum Aufladen der Powerbank genutzt. Diese kann hier allerdings “nur” maximal 45W akzeptieren. Das Laden an Ladegeräten mit mehr als 45W geht natürlich auch, bringt aber nicht mehr.

 

Die Kapazität

Revolt verspricht bei seiner Powerbank eine Kapazität von 20000mAh. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 51.891 14025 70.1%
9V/1A 56.195 15188 75.9%
20V/1A 56.463 15260 76.3%
20V/3A 55.121 14898 74.5%

Mit maximal ca. 15260 mAh ist die Kapazität der Revolt ZX-3048-675 etwas am unteren Ende von dem was ich als Okay einstufen würde.

Es ist normal, dass Powerbanks nie 100% der Herstellerangabe erreichen. Die Hersteller werben immer mit der Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen. Auch hier werden 20000mAh Akkuzellen verbaut sein. Diese haben aber meist eine Spannung von 3,7V, welche entsprechend angehoben werden muss, auf 5V, 9V usw.

Diese Wandlung kostet etwas Energie. Es ist hier normal, dass Powerbanks in der Regel nur 80-90% der Herstellerangabe erreichen. Leider ist es auch normal das “high Power” Powerbanks teils noch etwas unter diesen 80% liegen, wie es hier der Fall ist.

 

Ladetempo

In folgendem schauen wir uns das Ladetempo der Revolt ZX-3048-675 in Kombination mit diversen Geräten an und versuchen diese einzuschätzen.

Ladetempo in Watt
Apple MacBook Pro M1 53.2W
Apple iPad Pro 11 28.3W
Apple iPhone 13 Pro Max 25.4W
Dell XPS 13 9380 44.5W
Google Pixel 6 Pro  14.5W
Samsung Galaxy S22 Ultra 14.3W
Realme GT Neo 2 17.6W

Hier gibt es keine Überraschungen. Die Revolt ZX-3048-675 konnte alle getesteten Smartphones und Notebooks problemlos laden. Dank der Ausgangsleistung von 65W eignet sich die Powerbank problemlos für Notebooks, wie der Dell XPS Serie, den MacBooks usw.

Aber auch Smartphones können über den USB C Port geladen werden. Du brauchst dir hier aber keine Sorgen machen, das etwas “Überladen” wird.

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So ist die Powerbank gerade in Kombination mit den Apple Smartphones ideal. Natürlich können auch Samsung, Google, Huawei usw. Smartphones flott geladen werden. Leider unterstützt die Powerbank aber kein PPS, was für die aktuellen Samsung Smartphones “ideal” wäre.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Oppo Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +
Windows Notebooks ++

 

Hier einfach eine grobe Einschätzung für welche Geräte sich die Powerbank wie gut eignet, als kleine Orientierung.

 

Wiederaufladen

Ist nun die Revolt Powerbank leer, wie schnell lässt diese sich laden?

Dies hängt natürlich etwas von der Quelle ab. Via USB C Power Delivery können wir maximal 45W erreichen, sofern dein USB C Ladegerät diese Leistung bereitstellen kann. Alternativ unterstützt die Powerbank auch Quick Charge. Hierüber können wir ca. 18W in die Powerbank “pumpen”.

An einem normalen 5V Ladegerät kommen wir auf maximal +-12W.

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An einem 45W oder größerem USB PD Ladegerät kannst du die Revolt ZX-3048-675 in unter 2 Stunden vollständig laden.

 

Fazit

Reichen dir die praktisch erreichbaren +- 15000mAh Kapazität, dann ist die Revolt ZX-3048-675 20000mAh Powerbank eine superspannende Powerbank!

Dies liegt natürlich am 65W USB C Port. Dieser hat nicht nur genug Power für Smartphones, sondern kann auch Notebooks wie die Apple MacBook Pros oder Dell XPS Modelle laden.

revolt zx 3048 675 test 9

Dabei kann die Powerbank auch selbst mit immerhin bis zu 45W geladen werden. Dies resultiert in einer Ladedauer von gerade einmal 2 Stunden, was für eine Powerbank dieser Klasse wunderbar flott ist!

Hinzu kommt ein ordentliches Gehäuse und für die Leistung auch nicht zu große Abmessungen. Die Kapazität ist in der Praxis mit rund 15.000 mAh Okay, wenn auch nicht gigantisch.

Dennoch bleibt mein Fazit sehr positiv, zumal die Revolt ZX-3048-675 20000mAh Powerbank für unter 50€ zu bekommen ist, was für eine 65W Powerbank sehr fair ist!

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Steam Deck und USB C Docks, gibt es hier etwas zu beachten?

Das offizielle Steam Deck Dock lässt sich noch auf sich warten. Aber kann man nicht einfach ein normales USB C Dock in der zwischen Zeit nutzen?

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Gibt es hier etwas zu beachten? Schauen wir uns dies einmal in einem kleinen Praxis-Versuch an!

 

Folgende Docks habe ich getestet

Hier erst einmal die drei USB C Docks die ich getestet habe:

 

Funktionieren USB C Docks am Steam Deck?

Grundsätzlich funktionieren universelle USB C Docks am Steam Deck. Alle drei von mir getesteten Docks/Hubs funktionierten tadellos am Steam Deck.

steam deck und usb c docks 2

Wichtig, du solltest einen USB Hub nutzen der auch einen USB C “Eingang” hat, da du ansonsten das Steam Deck nicht gleichzeitig laden kannst.

 

Wie funktioniert ein zweiter Monitor am Steam Deck?

Hier müssen wir zwischen dem Big Picture Mode und dem Linux Desktop unterscheiden.

Verbindest du im “Gaming-Modus” einen externen Monitor über ein USB C Dock, dann schaltet sich der interne Monitor ab und du hast das Bild exklusiv auf dem großen Monitor. Einen Dual-Screen Modus konnte ich hier nicht finden.

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Im Linux-Desktop Modus hingegen funktioniert ein zusätzlich angeschlossener Monitor wie du dies von normalen Computern kennst. Im Standard Modus wird dein Desktop erweitert. Du kannst aber auch den externen Monitor zu deinem primären Monitor machen usw.

 

4K ist möglich

Das Steam Deck unterstützt prinzipiell 4K 60Hz über ein entsprechendes Dock.

 

Funktionieren LAN Ports?

An dem “Green Cell Adapter Dockstation GC” USB C Dock funktionierte der LAN Port auf Anhieb problemlos. Es dauerte zwar sicherlich eine Minute ehe es im Steam Big Picture Mode angezeigt wurde, aber das Steam Deck hat sich brav via LAN mit dem Internet verbunden.

steam deck und usb c docks 3

Ob dies mit allen LAN Chips so problemlos klappt kann ich nicht sagen, aber im Falle des Green Cell Modells gab es keine Probleme.

 

Funktionieren auch Thunderbolt Docks?

Leider funktionieren Thunderbolt Docks nicht am Steam Deck. Klar wir haben einen AMD Prozessor und die Mischung aus AMD CPU und Thunderbolt ist eher exotisch und selten.

Dennoch habe ich mein Glück versucht. Aber an allen getesteten Docks wurde das Steam Deck lediglich geladen, aber es gab kein Bild oder USB Signal.

 

Weitere Fragen?

Hast du weitere Fragen? Dann stelle sie in den Kommentaren und ich versuche diese zu beantworten.

Der Intel NUC 11 Atlas Canyon im Test, für unter 200€ ein kompletter PC ?!

Intel bietet mit seinem NUC 11 Atlas Canyon einen super günstigen mini PC an! Du bekommst diesen als Barebone für ca. 140€ bis 190€, je nach CPU. Selbst mit Arbeitsspeicher und SSD kannst du hier einen neuen mini PC für +- 200€ zusammenbauen.

intel nuc 11 atlas canyon test 6

Dies klingt absolut beeindruckend! Allerdings ist in Atlas Canyon natürlich keine High End CPU verbaut, ganz im Gegenteil. In dieser Preisklasse müssen wir Abstriche hinnehmen. Aber wie groß sind diese? Wie viel Leistung hat z.B. der Intel Pentium Silver N6005?

Reicht der Intel NUC 11 Atlas Canyon für ein flüssiges Arbeiten? Finden wir es im Test heraus!

 

3 Versionen des Intel NUC 11 Atlas Canyon

Intel bietet den NUC 11 Atlas Canyon aktuell in drei Versionen an, welche sich bei ihrer CPU unterscheiden.

NUC11ATKC2 NUC11ATKC4 NUC11ATKPE 
Preis ca.  140 € 160 € 200 €
CPU Intel Celeron N4505 Intel Celeron N5105 Intel Pentium Silver N6005
Kerne  2 4 4
Maximal Takt 2.9 GHz  2.9 GHz  3.3 Ghz

 

Die aktuell günstigste Version scheint allerdings momentan auszulaufen, diese wird nur bei wenigen Händlern gelistet. Diese verfügt über einen Intel Celeron N4505, bei welchem es sich um einen Dual Core Prozessor handelt.

Die beiden größeren Versionen hingegen verfügen über Quad Cores, was ich für deutlich sinnvoller im Jahr 2022 halten. So besitzt die mittlere Version den Intel Celeron N5105 und die große Version den Intel Pentium Silver N6005.

Der Pentium Silver N6005 ist eine höher getaktete Version des Celeron N5105, mit einer etwas stärkeren Grafikkarte.

 

Der Intel NUC 11 Atlas Canyon im Test

Intel setzt bei seinem Atlas Canyon NUC auf ein super kompaktes Gehäuse. Dieses misst 125x36x115 mm und hat gerade mal ein Volumen von 0,5L. Einen viel kleineren PC kannst du kaum bekommen.

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Dabei ist aber die Portausstattung beachtlich!

  • 2x USB A 3.0 5Gbit (Front)
  • 1x 3,5mm Kopfhörerausgang (Front)
  • 1x 3,5mm Mikrofoneingang (Front)
  • 2x USB A 3.1 10Gbit
  • 2x USB A 2.0
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x DisplayPort 1.4
  • 1x Gbit LAN

Diese Portausstattung ist für einen Büro fast perfekt! Es fehlt lediglich ein USB C Port und vielleicht ein Kartenleser wäre noch nett gewesen.

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Abseits davon sind gerade 6x USB wirklich beachtlich! WLAN und Bluetooth sind natürlich integriert.

Intel legt dem Atlas Canyon ein 65W Netzteil bei.

 

Was ist ein Barebone?

Alle drei Intel NUCs werden als so genannte Barebones verkauft. Das bedeutet du erhältst das Gehäuse, das Mainboard, die CPU, Netzteil usw., du musst aber selbst RAM und SSD kaufen und einbauen. Ebenso musst du dich selbst um ein Betriebssystem kümmern.

Dies ist kein Hexenwerk! Ich habe in den NUC11ATKC4 ein 8GB RAM Modul, das ich noch auf Lager hatte, verbaut, genau wie eine 1TB Crucial P5. Letztere ist zwar etwas “overkill”, aber ich hatte die SSD noch da.

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Hast du keinen Arbeitsspeicher wäre dies z.B. eine Sinnvolle Konfiguration für einen möglichst günstigen Office PC

 

Die Performance von Atlas Canyon (Benchmark)

Wie steht es um die Performance des Intel NUC 11 Essential Kit NUC11ATKC4 Atlas Canyon?

Folgende Version habe ich:

  • Intel Pentium Silver N6005
  • 4 Kerne, 2.00-3.30GHz, 10W TDP
  • 8GB RAM
  • 1TB NVME SSD

Der Intel Pentium Silver N6005 ist bereits die größte CPU, die du im Atlas Canyon NUC bekommen kannst. Der Prentium Silver ist nicht einfach eine abgespeckte Intel Core “I”, sondern setzt auf die alternative Jasper Lake Architektur, welche im Jahr 2021 veröffentlicht wurde.

Aber wie gut ist die CPU? Starten wir hier mit ein paar Benchmark.

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Ich glaube zu den Benchmarks muss ich nichts mehr groß sagen spätestens, wenn ich dir ein paar Vergleichswerte zeige.

cb15 vergleich cb20 vergleich

Dies ist klar die langsamste CPU, die ich die letzten Jahre gesehen habe. Wir sind hier auf dem Level von Intel i5 Notebook CPUs der 6er Generation. Wohlgemerkt wir sind in der 12. Generation angekommen.

Du hast hier also die CPU-Leistung eines +- 5 Jahre alten Mittelklasse bis obere Mittelklasse Notebook.

 

Die Performance in der Praxis

Die Benchmarks des NUCs sind ja eher bescheiden. Allerdings Benchmarks und Praxis unterscheiden sich oft, ist dies auch hier der Fall?

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Ja in einem gewissen Rahmen schon! Selbst der doch zugegeben recht langsame Pentium Silver N6005 reicht fürs normale Webbrowsen völlig aus. Ähnliches gilt auch für Office und Ähnliches. So ist es natürlich Problem X Tabs + Word geöffnet zu haben. Hier wirst du auch dank SSD keine Verlangsamung bemerken.

Willst du allerdings Dinge darüber hinaus machen, vor allem Foto und Video-Bearbeitung, vergiss es! Natürlich starten die Programme und natürlich kannst du Foto und Videos auf dem Atlas Canyon bearbeiten, allerdings ist dies zu großen Teilen einfach sehr langsam!

handbrake

Dies sehen wir im Handbrake Test auch sehr gut. Das Abschneiden ist hier nicht einmal absolut furchtbar, aber du kannst schon sehen wie viel schneller die meisten modernen Notebooks sind.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Intel NUC 11 Atlas Canyon schwankt natürlich stark je nachdem was dieser macht.

Im absoluten Leerlauf benötigt der NUC ca. 8-9W. Im “Normalbetrieb”, Webbrowsen, Office usw. rechne eher mit 10-16W.

Unter Volllast kommen wir auf +- 30W. Damit ist der NUC sehr sparsam!

 

Lautstärke, fasst unhörbar!

Sehr positiv überrascht hat mich die Lautstärke. Der Intel NUC 11 Atlas Canyon ist im Leerlauf unhörbar und selbst unter Volllast ist der Lüfter höchstens minimal hörbar! Das System ist also extrem leise.

 

Fazit

Es kommt beim Intel NUC 11 Atlas Canyon NUC11ATKC4 sehr auf deine Ansprüche an! Suchst du einfach eine Office Maschine oder nur zum Webbrowsen, dann ja!

Mit RAM und SSD bekommst du einen Atlas Canyon NUC locker für unter 250€, eventuell sogar unter 200€. Dies ist für einen neuen PC natürlich ein herausragender Preis, vor allem für solch einen coolen Mini-PC.

Die Anschlussvielfallt und die Lautstärke sind ebenfalls dicke Pluspunkte. Auch in unserer heutigen Zeit nicht zu vergessen, die Leistungsaufnahme! 8-9W im Leerlauf und 10-16W im Normalbetrieb, so viel benötigt in einigen großen PCs die Beleuchtung.

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Allerdings bei aller Liebe, der Intel NUC 11 Atlas Canyon NUC11ATKC4 ist auch stark limitiert! Selbst der große Pentium Silver N6005 ist langsam! Langsam bei einer modernen CPU bedeutet das Office und Webbrowsen weiterhin “perfekt” laufen. Auch wenn du mehrere Fenster auf hast, wirst du keine Leistungseinbußen bemerken.

Willst du allerdings Dinge über Office, Videowiedergabe und Webbrowsen hinaus machen wie Foto/Videobearbeitung oder geschweige denn Gaming, dann holt dich die Realität schnell wieder ein!

Der Pentium Silver N6005 ist vergleichbar mit einem Notebook Intel Core i5 der 6-7 Generation (15-20W TDP). Ausreichend aber für Leistungshungrige Anwendungen nicht geeignet.

Dennoch rein fürs Home-Office oder als “mini” Server ist der Intel NUC 11 Atlas Canyon NUC11ATKC4 durchaus empfehlenswert!

 

Intel NUC 11 Atlas Canyon
POSITIV
Super kompakt
Gute Anschluss Ausstattung
Sehr niedrige Leistungsaufnahme
Sehr leise auch unter Last
Sehr günstiger Preis
NEGATIV
CPU Performance für alles außer Office/Web zu schwach
Kein USB C
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Test: Elecjet Apollo Ultra A10X, in 27 Minuten von 0% auf 100%?

Elecjet hat mit der Apollo Ultra A10X eine sehr außergewöhnliche Powerbank im Sortiment. Das Besondere ist der 100W USB C Port. An sich wäre es jetzt nichts absolut Ungewöhnliches, aber in einer 10000mAh Powerbank habe ich dies noch nie gesehen.

Aber warum solltest du überhaupt eine 10000mAh Powerbank mit 100W USB C Port haben wollen? Es geht hier ums Aufladen! Die Elecjet Apollo Ultra kann in 30 Minuten (laut Hersteller) von 0% auf 100% geladen werden. Dies in Kombination mit dem kompakten Design macht die Powerbank gerade für Reisen spannend.

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Ist die Powerbank leer, gehst du in ein Caffè, trinkst etwas und nach 30 Minuten geht’s mit einer vollen Powerbank weiter.

Aber wie gut funktioniert dies in der Praxis wirklich? Wie hoch ist die Kapazität der Powerbank und überhitzt diese nicht?

Finden wir es im Test der Elecjet Apollo Ultra heraus!

 

Test: Elecjet Apollo Ultra A10X

Mit 10000mAh gehört die Elecjet Apollo Ultra A10X klar zu den etwas “kleineren” Powerbanks. Dies spiegelt sich auch in den Abmessungen wider. So misst die Powerbank 129,9 x 70 x 18mm und bringt ein Gewicht von 259,7g auf die Waage.

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Damit ist die Apollo Ultra sicherlich nicht die kompakteste oder leichteste 10000mAh Powerbank, dies überrascht bei 100W Leistung auch nicht.

Auf Seiten des Gehäuses setzt Elecjet auf einen glatten weißen Kunststoff, welcher sich sehr wertig anfühlt! Allgemein wirkt die Powerbank sehr gut und hochwertig gebaut.

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Etwas versteckt neben dem USB C Port ist eine % Anzeige für den Ladestand. Diese zeigt sogar den Ladestand mit einer Nachkomma-Stelle an.

 

100W Eingang, 65W Ausgang

Die Apollo Ultra A10X besitzt einen USB C und einen USB A Port.

Der USB C Port setzt auf den Power Delivery Standard und kann über diesen bis zu 100W aufnehmen! Ja aufnehmen und nicht ausgeben.

  • USB C Eingang 100W – 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB C Ausgang 65W – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A

Du kannst die Powerbank mit bis zu 100W laden, aber nur mit bis zu 65W entladen. Grundsätzlich ist natürlich 100W für solch eine kleine Powerbank sehr viel! Mit ist keine Powerbank in dieser Klasse bekannt die auch nur über 30W schafft.

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Allerdings ist es ungewöhnlich das eine Powerbank mehr Leistung aufnehmen kann als ausgeben. Lithium Zellen können normalerweise schneller entladen als geladen werden. Dennoch sind 65W Ausgangsleistung beeindruckend!

Neben dem USB C Port haben wir auch einen USB A Ausgang, welcher 18W Quick Charge unterstützt.

 

PPS mit vollen 5A

Erfreulicherweise unterstützt die Apollo Ultra den PPS Standard. Hier kann diese 3,3 bis 11V bei 5A liefern. Dies ist ideal für Smartphones wie dem Samsung Galaxy S22 Ultra.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB-PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB-PD Ladegerät.

 

Ladetempo

Werfen wir noch einen Blick auf das Ladetempo, das du mit diversen Smartphones erwarten kannst.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks ++
Google Pixel +
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Oppo Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) ++

 

Die Elecjet Apollo Ultra kann in diesem Punkt ganz klar glänzen! Die Kombination aus 65W USB-PD Port und PPS erlaubt es Smartphones wie Das S22 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden, genau wie das Pixel 6 Pro und das iPhone 13 Pro Max.

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Selbst Notebooks lassen sich mit einem hohen Tempo an der Powerbank laden. Ob du dies wegen der geringen Kapazität der Powerbank machen möchtest, lasse ich mal dahingestellt.

 

Die Kapazität

10000mAh sind nicht übermäßig viel Kapazität. Daher ist zu hoffen, dass wir in der Praxis wenigsten recht viel “echte” Kapazität haben.

Wh mAh % der HA
5V/1A 31.674 8561 86%
9V/1A 34.203 9244 92%
20V/1A 33.268 8991 90%
20V/3A 27.728 7494 75%

Die Kapazität der Apollo Ultra passt! Im besten Fall konnte ich bis zu 9244 mAh messen, was 92% der Herstellerangabe entspricht.

Entlädst du die Powerbank allerdings superschnell kann die echte Kapazität etwas niedriger ausfallen. Bei 60W konnte ich noch 7494 mAh messen.

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB-PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

In 27 Minuten von 0% auf 100%? Traue nicht der Anzeige!

Das dicke Ding der Apollo Ultra A10X ist das Ladetempo. So soll die Powerbank dank 100W USB C Port in nur 27 Minuten von 0% auf 100% gebracht werden können. Schauen wir uns zunächst einmal die “Peak” Leistung an.

maximale Leistungsaufnahme in Watt
100W USB PD 95.1
Quick Charg 3.0  16.4
USB A 5V/2,4A 9.1

Und ja an einem 100W USB C Ladegerät lädt die Powerbank mit bis zu 95W, was extrem viel ist! Alternativ nimmt die Powerbank die maximale Leistung deines Ladegerätes. Hast du ein 60W Ladegerät, dann nimmt die Powerbank maximal 60W auf usw.

Die Apollo Ultra A10X akzeptiert auch Quick Charge 3.0 zum Aufladen.

Wie lange dauert jetzt aber das Laden wirklich? Sind wir wirklich in 27 Minuten fertig? Hierfür habe ich die Powerbank an einem 100W, 60W und 20W USB C Ladegerät geladen und die Leistungsaufnahme mitgeschrieben.

leistungsaufnahme über zeit

Oh! Anstelle von 27 Minuten brauchen wir 1:30h für eine vollständige Ladung, was ist denn hier los? Die Apollo Ultra A10X trickst. Die Powerbank zeigt nach 27 Minuten einfach an sie wäre zu 100% voll, lädt dann aber noch fast eine Stunde mit 10W weiter.

Nach rund 27-28 Minuten zeigt die Powerbank wirklich an sie wäre zu 100% voll, hat hier aber “nur” rund 35,5Wh geladen. An dem Punkt wo die Powerbank keine Energie mehr aufnimmt, nach rund 1,5 Stunden, hat die Powerbank 43,6Wh getankt.

Die Powerbank springt also auf 100% voll (laut Anzeige), wenn diese ca. 81% Kapazität erreicht. Die letzten 19%, die bei allen Akkus immer sehr lange dauern, werden so einfach versteckt.

Die Wahrheit ist also von 0% auf 80% in 27 Minuten und von 0% auf 100% in 1:30h.

Immer noch sehr flott, aber natürlich etwas unschön. Spannenderweise dauert das Laden an einem 60W Ladegerät kaum länger. Genau genommen war die Powerbank sogar etwas schneller zu 100% voll.

Ich vermute mal das Laden mit 100W ist sehr ineffizient, daher geht hier das Laden nicht viel schneller. An einem 60W Netzteil nimmt die Powerbank auch nur rund 36,4Wh auf und nicht 43,6Wh.

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Auf dem Wärmebild können wir auch erkennen, dass die Powerbank beim Laden mit 100W gut warm wird. Allerdings ist die Wärmeentwicklung nach meiner Meinung nach noch “unproblematisch”. Das was so heiß wird sind nicht die Akkuzellen, sondern die Elektronik.

 

Fazit

Die Elecjet Apollo Ultra ist eine einzigartige Powerbank! Die Kombination aus einer vergleichsweise kleinen Powerbank mit einer sehr hohen Eingangs- und Ausgangsleistung ist “exotisch”.

Mir ist keine andere 10000mAh Powerbank bekannt die mit 100W geladen und mit 65W entladen werden kann.

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Hierdurch kann die Powerbank nicht nur Smartphones und Notebooks super schnell laden, sondern die Powerbank ist auch sehr schnell einsatzbereit. Die 27 Minuten von 0% auf 100% kann ich allerdings nicht bestätigen. Es sind 0% auf 80% in 27 Minuten und die letzten 20% dauern rund eine Stunde. Elecjet hat nur die % Anzeige der Powerbank so eingestellt das diese 80% Kapazität als 100% anzeigt. Unschön!

Dennoch 27 Minuten von 0% auf 80% ist schon stark. Dabei macht es auch keinen großen Unterschied, ob du ein 60W oder 100W Ladegerät benutzt.

Weitere Pluspunkte gibt es für die sehr wertige Haptik und Optik, wie auch für den PPS Support. Dabei ist die PPS Range mit 3,3-11V bei 5A auch sehr groß, was z.B. fürs S22 Ultra ideal ist.

Unterm Strich ist die Elecjet Apollo Ultra dir zu empfehlen, wenn du eine Reisepowerbank suchst, mit der du mal kurz in ein Caffè gehst, 30 Minuten Pause machst und dann wieder für den Tag versorgt bist. Suchst du solch eine Powerbank, dann greif zu!