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Test: CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W, mit LiFePo4 Zellen!

Powerstations liegen voll im Trend. Klar diese sind auch sehr praktisch und können viele verschiedene Funktionen erfüllen.

Leider sind allerdings gerade große Powerstations recht teuer! Du kannst hier meist mit mindestens 1€ pro Wh Kapazität rechnen. Dies macht die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W spannend! So kostet diese Powerstation unter 500€ trotz der Kapazität von 518Wh, zudem nutzt CTECHi LiFePo4 Akkus.

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LiFePo4 sind haltbarer und sicherer als normale Lithium Ionen Zellen, aber normalerweise auch teurer.

Hinzu kommt ein 60W USB C Ausgang, eine 500W Steckdose und kabelloses Laden. Klingt doch super interessant oder?

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Test: CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W

Die CTECHi Powerstation besitzt einen sehr ungewöhnlichen Formfaktor und auch ein auffälliges Design. Und hier lasst uns ehrlich sein, das Gehäuse ist klar einer der größten Negativ-Punkte!

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So ist das Gehäuse alles andere als ein “Premium” Design. Auch der verwendete Kunststoff ist eher mäßig gut. Hebst du die Powerbank über den Griff auf der Oberseite an, knarzt diese doch etwas.

Du musst hier keine Sorgen haben, dass etwas abbricht, es ist aber klar, dass der Hersteller nicht übermäßig viel Geld in das Gehäuse gesteckt hat.

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Auch ist die Powerstation nicht übermäßig kompakt für die Kapazität von 518Wh. Gerade der obere Teil der Powerstation scheint weitestgehend “leer” zu sein.

Was mich aber wieder etwas versöhnt ist die Portausstattung.

  • 3x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB C 60W Power Delivery
  • 1x DC KFZ Ausgang 12V/8A
  • 1x 230V AC Steckdose 500W
  • 2x Kabelloses Laden 10W

Vielleicht hätte ich mir hier noch einen klassischen DC Ausgang gewünscht, aber abseits davon hat die Powerstation eine sehr gute und flexible Portausstattung.

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Zudem gibt es eine Art LED-Scheinwerfer im oberen Teil des Gehäuses.

 

Display auf der Front

Auf der Front der CTECHi Powerstation findet sich ein recht einfaches, aber nützliches Display. Dort findest du folgende Informationen:

  • Ladestand in %
  • Eingangsleistung
  • Ausgangsleitung
  • Aktive Anschlüsse

Sicherlich keine super detaillierten Informationen, aber an sich alles was wir in der Praxis brauchen.

 

LiFePo4 Akku

Einer der größten Pluspunkte der CTECHi Powerstation ist der LiFePo4 Akku. LiFePo4? LiFePo4 steht für Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator.

LiFePo4 haben einige Vorteile gegenüber Lithium Ionen Akkus

  • LiFePo4 ist deutlich sicherer als Lithium Ionen, können thermisch nicht durchgehen
  • LiFePo4 halten deutlich mehr Zyklen
  • LiFePo4 ist unkomplizierter beim Laden und Entladen

LiFePo4 Akkus können grundsätzlich thermisch nicht durchgehen. Selbst im Falle eines Kurzschlusses würde der Akku lediglich dampfen, aber nicht in Flammen aufgehen wie Lithium-Ionen-Akkus.

Selbst bei massiven physischen Belastungen brennen diese Akkus höchstens wie eine Kerze und explodieren nicht wie Lithium-Ionen-Akkus.

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Aufgrund dieser stabileren Chemie halten die Akkus auch mehr Lade/Entladezyklen. Bei Lithium Ionen kannst du mit 500-1000 Zyklen rechnen, bei LiFePo4 mit 2000+. Hierdurch eignen sich diese Akkus gerade als Puffer-Speicher sehr.

Allerdings gibt es natürlich auch Nachteile. LiFePo4 sind größer und schwerer als Lithium Ionen Akkus. Auch sind diese teurer als Lithium Akkus.

Daher wirst du diese nicht in Smartphones, Tablets usw. finden.

In Powerstations bin ich aber ein großer Fan von ihnen! Von daher Daumen hoch an CTECHi für das Nutzen von LiFePo4 Zellen!

 

Die Kapazität

CTECHi wirbt mit einer Kapazität von ordentlichen 518Wh. In der Praxis fällt die Kapazität natürlich etwas niedriger aus. Die Kapazitätsangabe bezieht sich auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen. Allerdings wird hier die Effizienz nicht mit einberechnet. So muss die Spannung der Akkuzellen gewandelt werden, was vor allem bei der Steckdose nicht zu 100% effizient ist!

Folgendes konnte ich messen:

Wh
DC 12V/3A 451.32
DC 12V/8A 435.33
USB C 60W 463.04
AC 230V 50W 416

 

Die Kapazität der CTECHi Powerstation schwankte in meinem Test zwischen 416Wh und 463Wh. Dies ist für eine Powerstation die mit 518Wh wirbt “Okay”. Die Kapazität ist etwas auf der niedrigen Seite, aber 416Wh+ ist auch nicht wenig!

Dass die Kapazität über die 230V Steckdose so viel niedriger ausfällt, ist dabei allerdings klar und bei allen Powerstations so.  Die Wandlung der Spannung der internen Akkuzellen auf 230V und die Wandlung von DC zu AC ist einfach nicht so Effizient wie das direkte Entladen via 12V oder USB.

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Hast du also ein Notebook oder Smartphone, nutze wenn möglich lieber den USB C Port zum Laden als ein 230V Netzteil.

 

Die Steckdose

In der CTECHi Powerstation steckt eine 230V Steckdose mit bis zu 500W Leistung. Ich kann auch bestätigen, dass die Steckdose diese Leistung liefern kann und auch nicht all zu problematisch auf einen höheren Anlaufstrom reagiert.

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Natürlich haben wir hier eine reine Sinuswelle!

Diese sieht auch soweit sauber aus, genau wie die Spannung.

 

Stabilisierter DC Ausgang

Be vielen Powerstations ist der DC Ausgang mehr oder weniger bis auf die internen Akkuzellen durchgeschliffen. Hierdurch ist der DC Ausgang leider nicht “stabilisiert”. Die Spannung des Ausgangs kann teils massiv je nach Ladestand schwanken.

Dies ist bei der CTECHi nicht der Fall! Hier scheint intern ein Spannungswandler verbaut zu sein, welcher die Spannung des KFZ DC Ausgangs immer auf ca. 13,4-13,6V hält, egal wie voll oder leer die Powerstation selbst ist.

 

Lüfter

In der Powerstation ist ein Lüfter verbaut. Dieser ist anscheinend an die Last der Powerbank gekoppelt und schaltet sich bei ca. 100W ein. Dies gilt auch fürs Laden! Lädst du die Powerstation an ihrem originalen Ladegerät, dann springt der Lüfter konstant an.

Diesen würde ich als mittel laut einstufen. Man hält es neben der Powerbank aus, aber ich würde das Surren auch nicht den ganzen Tag neben mir haben wollen.

 

Wiederaufladen

Du hast vier Möglichkeiten die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh wieder aufzuladen.

  1. Über das beiliegende AC zu DC Ladegerät
  2. Via Solarpanels
  3. Via KFZ Ladegerät
  4. Via USB C

Über das beiliegende Ladegerät kannst du die Powerstation mit ca. 120W laden (das Ladegerät hat 27V/4,5A). Eine vollständige Ladung dauert hier ca. 4,5 Stunden. Nicht übermäßig flott, aber schonend für die Akkus.

Zusätzlich kann die Powerstation via Solar oder KFZ Ladegerät laden. Hier akzeptiert diese 12-24V bei maximal 4,5A. Passende Adapterkabel, auch für Standard Solarpanels liegen bei.

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Ein einfaches 100W Panel von eBay wird hier den Job machen.

Außergewöhnlich ist die Möglichkeit die Powerstation via USB C zu laden! An einem USB C PD Ladegerät kann die Powerstation mit bis zu 60W laden. Nicht übermäßig flott, aber es ist schön nicht immer auf das proprietäre Ladegerät angewiesen zu sein.

 

Fazit

Zwar ist die Optik und auch die Verarbeitungsqualität der CTECHi Tragbaren Powerstation etwas “gewöhnungsbedürftig”, aber technisch habe ich an dieser wenig zu bemängeln.

So ist die Kapazität mit 450Wh+ in der Praxis auf einem guten Level, wenn auch etwas unter der Herstellerangabe. Allerdings haben wir hier LiFePo4 Zellen!

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Die LiFePo4 Zellen sind auch das was die Powerstation interessant macht und sie von anderen Modellen abhebt!

LiFePo4 ist deutlich haltbarer und sicherer als Lithium Zellen. Daher bevorzuge ich sie in Powerstations, auch wenn diese etwas exotischer sind.

Aber auch abseits der Akku-Technologe weiß die CTECHi Powerstation zu überzeugen! Neben der gut funktionierenden Steckdose inklusive reiner Sinuswelle und bis zu 500W haben wir vor allem auch einen USB C PD Port!

Dieser erlaubt es dir nicht nur Geräte wie Notebooks mit bis zu 60W zu laden, sondern du kannst auch die Powerstation über diesen Port laden! Hast du mal das proprietäre Ladegerät verlegt, kannst du die Powerstation auch über dein Smartphone Ladegerät laden. Dauert länger, aber mehr Optionen haben ist immer gut. Alternativ kannst du die Powerstation auch via Solar laden.

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Weitere Pluspunkte gibt es für den LED Scheinwerfer, die kabellosen Ladepads und den KFZ DC Ausgang.

Wirklich zu kritisieren habe ich neben dem etwas billig anmutenden Gehäuse lediglich den Lüfter, der beim Laden gerne anspringt.

Dennoch, gerade wenn wir den vergleichsweise fairen Preis und die haltbaren LiFePo4 Akkuzellen betrachten kann ich die CTECHi Tragbare Powerstation 518Wh/500W mit gutem Gewissen empfehlen, wenn dir 450-500Wh Kapazität reichen.

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Test: Creative Stage 360, super Soundbar zum fairen Preis!

Mit der Stage 360 bietet Creative eine neue günstige Soundbar an. Leider haben gerade viele günstige Fernseher auch weiterhin recht mäßige Lautsprecher. An diesen wird gerne etwas gespart, zugunsten des Preises und des schmalen Formfaktors.

Eine Soundbar ist hier meist die unkomplizierteste Lösung.  Allerdings kosten die meisten Soundbars eine Stange Geld und es macht hier meist auch keinen Sinn so viel Geld für eine Soundbar auszugeben wie für den Fernseher.

Hier kommt Creative mit seinen Modellen zur Rettung! So konnte bereits die Creative Stage im Test durchaus überzeugen! So sehr, dass ich diese an meinem Schreibtisch sogar als Lautsprecher nutze.

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Mit der Stage 360 bietet Creative nun eine größere Version der Stage an, welche vor allem durch einen raumfüllenden Klang überzeugen soll. Aber gelingt dies in der Praxis? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank Creative für das Zurverfügungstellen der Stage 360 für diesen Test!

 

Test: Creative Stage 360

Die Creative Stage 360 ist eine vergleichsweise kleine Soundbar. So misst diese lediglich 565 x 75 x 88 mm und ist somit sogar etwas kompakter als die Creative Stage V2, welche eigentlich das kleinere Modell ist.

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Im Gegenzug ist die Stage 360 allerdings etwas vollgepackter und wird von Creative auch mit einer höheren Leistung beworben.

So verfügt die Soundbar über zwei “Racetrack-Treiber” mit 60W Leistung, was für so eine kompakte Soundbar mehr als ordentlich ist. Leider haben wir aber weiterhin nur zwei Treiber. Creative verbaut also keine Treiber auf der Oberseite oder ähnliches um für einen besseren Raumklang zu sogar. Tendenziell sind mir aber zwei gute Treiber lieber als viele schlechte.
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Was wir auf der Oberseite der Stage 360 haben, sind die Steuerungstasten. Zusätzlich liegt aber auch selbstverständlich eine Fernbedienung bei. Diese ist auch etwas hochwertiger gebaut als die der Stage.

Die Anschlüsse der Soundbar sind auf der Rückseite zu finden. Hier finden wir:

  • 3x HDMI
  • 1x Toslink (Optischer Eingang)
  • 1x USB A (für FW Updates)
  • 1x Subwoofer Ausgang
  • 1x AC Eingang

Erfreulicherweise ist das Netzteil auch hier wieder in der Soundbar verbaut. Ebenfalls intern ist ein Bluetooth Modul verbaut, welches du für eine Verbindung zu deinem Smartphone oder PC nutzen kannst.

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Einer der HDMI Anschlüsse ist ein so genannter HDMI ARC Port. Viele Fernseher haben einen gesonderten HDMI ARC Port, welcher als eine Art digitale Verbindung zu einem Soundsystem gedacht ist.

Du kannst deinen Fernseher ganz normal nutzen, aber alle Tonsignale gehen an die Soundbar. Diese wird sogar mit dem Fernseher gemeinsam geschaltet und gegebenenfalls wird auch die Laustärke mit der Fernbedienung deines TVs gesteuert.

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Die Soundbar wäre allerdings nichts ohne den Subwoofer. Hierbei handelt es sich um den gleichen Subwoofer wie schon bei der Creative Stage V2. Es handelt sich bei diesem um einen “einfachen” passiven Subwoofer.

Dieser ist wie üblich aus Holz “Pressspan” gefertigt und besitzt an der Seite einen ca. 12cm Treiber.

 

Raumklang und Klanganpassung

Ein großer Teil der “Stage 360” ist natürlich der Dolby Atmos 5.1.2 Klang. Wir haben also eine Art virtuellen Raumklang, den du ein oder ausschalten kannst.

Mal wieder darfst du hier keine Wunder erwarten, selbst High End Soundbars schaffen hier selten einen überzeugenden Raumklang.

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Was die Creative Stage 360 durchaus schafft, ist einen breiteren und tieferen Klang zu erzeugen, als es eigentlich von solch einer kompakten Soundbar möglich wäre. Dabei verzerrt der Raumklang-Modus den Klang aber auch nicht zu sehr.

Von daher würde ich diesen als dezent, aber gelungen bezeichnen!

Neben dem Raumklang bietet die Creative Stage 360 auch diverse Klangprofile:

  • Musik
  • Night
  • Wide
  • Movie

Unabhängig davon kannst du auch noch den Bass “feinjustieren”. Diesen kannst du in 10 Stufen steuern.

Für folgenden Test hatte ich die Soundbar meist im Musik Modus und den Bass auf der neutralen Stufe.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Hier müssen wir direkt deine Erwartungshaltung abklären. Die Creative Stage 360 kann nicht mit high end Nubert oder Teufel Soundbars mithalten. Du kannst hier keinen Klang erwarten der ein 100m² Wohnzimmer füllt usw.

Dennoch würde ich den Klang der Creative Stage 360 als gut, wenn nicht sogar sehr gut bezeichnen, vor allem wenn wir den Preis von +- 230€ betrachten.

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Starten wir bei den Höhen. An diesen gibt es wenig auszusetzen! Die Höhen sind sauber und schön klar. Diese sind auch ein Stück brillanter als noch bei der Stage V2. Dennoch würde ich die Höhen auch nicht als super brillant und “luftig” einstufen. Diese sind auf einem sehr guten Level, aber auch nicht perfekt!

Positiv überrascht haben mich die Mitten. Diese werden oftmals von Soundbars sehr vernachlässigt, aber hier waren diese Okay. So klingen Stimmen und Gesang sehr gut! Diese haben einen schönen natürlichen Unterton und klingen auch ausreichend voll! Viel bessere Mitten kannst du nicht von einer günstigen Soundbar mit Subwoofer erwarten.

Wie steht es aber um den Bass? Beim Bass ist die Soundbar zu 99% auf den Subwoofer angewiesen. Die Soundbar selbst hat kaum Bass, braucht sie aufgrund des Subwoofers aber auch nicht. Der Subwoofer macht hier einen sehr ordentlichen Job. Wir haben einen durchaus kräftigen und knackigen Bass. Je nach Einstellung kann dieser auch durchaus den Tisch zum Wackeln bringen. Wo wir ein wenig einen Unterschied zu “High End” Soundbars hören ist beim Tiefgang. Es ist klar zu merken, dass der Subwoofer nicht ganz so tief runter kommt wie beispielsweise eine Sony HT-ZF9.

Dennoch klingt die Creative Stage 360 sehr gut! Ich besitze einen vergleichsweise einfachen Xiaomi Mi Smart TV 4S. Dieser hat ein brauchbares Bild, aber furchtbaren Ton. Hier klingt die Soundbar Welten besser! So schafft es die Stage 360 problemlos einen kleinen bis mittelgroßen Raum zu füllen. Auch spielt es keine große Rolle, ob diese Musik oder Filme wiedergibt. Wir haben einen guten Allround Klang!

Auch würde ich die Pegelfestigkeit als gut einstufen! Du kannst die Soundbar durchaus auf eine “brüllende” Lautstärke einstellen und noch eine gute Qualität erhalten. Dennoch halte ich das Marketing mit dem 240W für etwas übertrieben. Hierbei handelt es ich im besten Fall um die absolute Peak Leistung, für Bruchteile von Sekunden. Auf diesen Wert solltest du also nicht zu viel geben.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch von technischen Geräten wird immer wichtiger. Wie steht es hier um die Creative Stage 360?

Im Standby verbraucht die Soundbar 0,6W, was okay ist. Im Betrieb schwankt der Verbrauch natürlich massiv je nach Lautstärke usw.

Bei normaler Zimmerlautstärke kannst du aber mit +- 6W rechnen. Selbst auf sehr hoher Lautstärke schwanken wir zwischen 12-15W. Und ja hier kannst du gut sehen wie übertrieben die 240W Herstellerangabe sind und auch ja dies ist normal! Lautsprecher brauchen praktisch erstaunlich wenig Energie. Du brauchst nur viel “Peak” Leistung.

 

Fazit

Du suchst eine günstige aber gute Soundbar? Dann sind die Modelle von Creative fast schon sowas wie ein Geheimtipp!

Auch die Creative Stage 360 ist eine super Soundbar! Diese bietet einen Klang, welcher problemlos selbst ordentliche Mittelklasse Fernseher deutlich übertrifft und entsprechend ein Upgrade wert ist!

Wir haben gute Höhen und einen klaren Klang mit starkem Bass! Auch der Raumklang verleiht der Soundbar einen deutlich größeres Klangbild und diese kommt gut sowohl mit Musik wie auch Filmen klar. Der beiliegende Subwoofer ist ordentlich und ist schön pegelfest.

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Erst im Detail merken wir, dass dies keine 500€ Soundbar ist. So kann der Subwoofer nicht mit dem Tiefgang von High End Modellen mithalten und die Höhen sind vielleicht auch nicht ganz so brillant wie bei High End Modellen.

Dennoch halte ich die Stage 360 für absolut empfehlenswert, gerade wenn du nicht unendlich viel Geld ausgeben möchtest und vielleicht auch einen etwas kleineren Raum hast, wo sich eine große Soundbar gar nicht lohnt.

Prinzipiell ist die Soundbar auch für den PC empfehlenswert, auch wenn diese keinen USB Eingang hat. Dafür ist Bluetooth, ein optischer Eingang und HDMI ARC mit an Board.

Hier muss ich aber auch einmal die Stage V2 in den Raum werfen. Zwar ist die Stage 360 etwas Klangstärker als die Stage V2, letztere kostet aber nur die Hälfte und ist somit in der Preis/Leistung überlegen (Die Creative Stage V2, eine gute Soundbar für 100€? ist ein Preis/Leistungs-Hammer).

Suchst du aber etwas mehr, dann ist die Creative Stage 360 für kleine Wohnzimmer und Geldbeutel eine super Wahl!

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Test: Baseus Power Bank 20000mAh mit 65W Power Delivery mit PPS!

Baseus wird dem ein oder anderem von Euch sicherlich bekannt sein. Diese vertreiben immer mehr Produkte auch bei Amazon.de, was diese deutlich einfacher zu beschaffen macht als via Aliexpress.

Zu diesen Produkten zählt auch die Baseus Power Bank 20000mAh mit 65W Power Delivery. 65W Leistung auf dem USB C Port klingt im ersten Moment sehr gut!

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So kannst du mit dieser Powerbank sogar Notebooks problemlos laden. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Powerbank zu empfehlen? Können die 65W wirklich geliefert werden und besitzt die Powerbank vielleicht PPS? Finden wir dies im Test heraus!

 

Test: Baseus Power Bank 20000mAh mit 65W Power Delivery

Ich war im ersten Moment von der Baseus PPADM65UL Power Bank 20000mAh etwas überrascht! Die Powerbank setzt nicht auf ein Kunststoff Gehäuse, wie ich es erwartet hätte, sondern auf Aluminium.

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Dies macht die Powerbank zwar etwas schwerer, lässt sie aber auch massiver und stabiler erscheinen. Die Powerbank bringt 453 g auf die Waage und misst 152 x 65 x 26,5 mm.

Damit gewinnt diese keine Rekorde für die kompakteste Powerbank, dieser Punkt geht immer noch an die Nitecore NB20000, aber mit einer Ausgangsleistung von 65W muss diese auch nicht superkompakt sein.

Die Verarbeitung passt und das kleine Display auf der Front sieht durchaus schick aus!

 

Die Anschlüsse

Die Baseus PPADM65UL Powerbank verfügt auf der Front über zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Der USB C Port ist natürlich der Star der Show! Dieser bietet bis zu 65W nach dem Power Delivery Standard. Es können also 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A ausgegeben werden.

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Bei den USB A Ports müssen wir etwas unterscheiden.

USB A Port 1 bietet bis zu 22,5W. Erfahrene Leser wissen schon was dies bedeutet. Der Port unterstützt SCP bzw. Huawei Super Charge mit 4,5V/5A oder 5V/4,5A. Des Weiteren wird auch Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W unterstützt.

USB A Port 2 unterstützt nur Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W.

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Laden kannst du die Powerbank wahlweise via USB C oder microUSB. USB C ist hier klar die flottere Option mit bis zu 60W, sofern dein Ladegerät dies unterstützt. Der microUSB Port bietet maximal Quick Charge Support und entsprechend 18W.

Zusammengefasst

  • USB C 65W nach USB Power Delivery
  • USB A 1 22,5W SCP (Huawei Super Charge) und Quick Charge 3.0
  • USB A 2 18W Quick Charge

 

PPS wird unterstützt!

Erfreulicherweise unterstützt die Baseus PPADM65UL den PPS Stadnard auf dem USB C Port.

Die PPS Range liegt bei 3,3-20V bei 3A.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

% Anzeige nicht trauen

An dieser Stelle nur eine kleine Info, traue der % Anzeige nicht. Diese neigt bei der Powerbank etwas zu springen.

 

Die Kapazität

Baseus wirbt bei der PPADM65UL Power Bank 20000mAh mit einer Kapazität von 20000mAh. In der Praxis kann die Kapazität einer Powerbank aber immer etwas von der Herstellerangabe abweichen.

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Wie steht es hier um die Powerbank? Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 60.662 16395.14 82.0%
9V/1A 63.487 17158.65 85.8%
9V/3A 64.125 17331.08 86.7%
20V/1A 65.173 17614.32 88.1%
20V/3A 61.78 16697.3 83.5%

Die Kapazität der Powerbank schwankte bei mir effektiv zwischen 16395 mAh im schlechtesten Fall und 17614 mAh im besten Fall.

Dies entspricht 82% bis 88,1% der Herstellerangabe, was absolut okay ist!

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch das Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Ich habe die Basues PPADM65UL Power Bank an folgenden Geräten getestet:

Ladetempo in Watt
Apple iPhone 13 Pro Max 23.8
Samsung Galaxy S21 Ultra 25.4
Apple MacBook Pro 13 M1 54.2
Google Pixel 6 Pro 22.1
Realme GT Master Edition 17.14
Apple iPad Pro 11 28.88

(maximales Ladetempo in Watt, am jeweils schnellsten Port)

Die Baseus PPADM65UL Power Bank verhält sich in der Praxis absolut tadellos! Gerade für die Apple iPhones, Samsung Galaxys und Google Pixels ist die Baseus Powerbank sehr gut geeignet! Für letztere beiden besonders gut, dank der Unterstützung von PPS.

Oppo, Realme und OnePlus Smartphones werden leider nur mit einem reduzierten Tempo geladen. Im Falle des Realme GT Master Edition mit 17W, was aber noch okay ist.

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Dank des 60W USB C Ausgangs eignet sich die Powerbank auch für Notebooks wie das MacBook Pro 13 M1 oder das Dell XPS 13. Größere Notebooks wie die 16 Zoll MacBooks werden auch geladen, dies aber nicht zwingend mit dem vollen Tempo.

 

Wiederauflade Tempo

Du kannst die Baseus 65W Powerbank via USB C oder microUSB Laden.

USB C microUSB
USB PD 100W 57.2
USB PD 18W 17.9
USB A 5V/2,4A 12.5 9.6
USB A QC 3.0 17.6 17.7

 

Via USB C kannst du mit einem maximalen Tempo von +- 60W rechnen. Dies natürlich nur wenn dein USB C Ladegerät dies liefern kann. Ansonsten nutzt die Powerbank die maximal verfügbare Leistung deines Power Delivery Ladegerätes.

Du kannst die Powerbank aber auch via Quick Charge laden, mit bis zu 18W. Dies funktioniert sowohl via microUSB wie auch USB C.

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Hast du ein 60W USB C Ladegerät, dann kannst du die Powerbank in ca. 1:40h vollständig laden!

 

Fazit

Kann ich empfehlen! So lautet das Fazit zur Baseus Power Bank 20000mAh mit 65W.

Die Powerbank ist technisch sehr schön modern und gut ausgestattet. Wir haben einen 65W USB C Port, welcher damit genug Leistung für Smartphones und Notebooks hat! Zudem unterstützt der USB C Port PPS, ideal für die Samsung Galaxy Modelle.

Auf Seiten der Kapazität kommen wir auf ca. 17000mAh, was ordentlich ist!

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Beeindruckend ist das Ladetempo. In 1:40h kannst du die Powerbank von 0% auf 100% an einem passenden 60W USB PD Ladegerät bringen.

Kurzum, suchst du eine gute Powerbank zum Laden von Smartphones und Notebooks, dann ist die Baseus Power Bank 20000mAh eine gute Wahl!

Baseus Power Bank, 65W 20000mAh Powerbank schnelles Aufladen USB C...

  • 17158mAh echte Kapazität (maximal)
  • 65W USB C Ausgang (auch für Notebooks geeignet)
  • PPS Support
  • Huawei Super Charge Support 22,5W
  • In 1:40 von 0 auf 100% geladen

Der Musegear Finder 2 im Test, die Alternative zu Tile?

Wir haben uns bereits vor einer Weile die Schlüsselfinder von Tile angesehen. Diese sind auch nicht schlecht, aber dennoch gibt es ein paar Punkte die Verbesserungswürdig sind.

Kurz nach dem Test hat mich Musegear angeschrieben und mich um einen Test ihres Schlüsselfinders geben. Dieser würde einige Kritikpunkte, wie das Abo und die teilweise nicht austauschbaren Batterien, besser machen.

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Und ja auf den ersten Blick sieht der Musegear Finder 2 durchaus interessant aus! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Finder wirklich besser als Tile und können wir mit dem AirTag mithalten?

Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle auch vielen Dank an Musegear für das Zurverfügungstellen des Finders für diesen Test.

 

Der Musegear Finder 2 im Test, die Alternative zu Tile?

Musegear hat mit dem Finder das Rad nicht neuerfunden. Zumindest was die Optik angeht! So setzt der Finder auf das typische Vierecke flache Design das auch Tile bei seinen Trackern nutzt.

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Mit 36 x 36 x 5,6 mm ist dieser aber sogar noch etwas kleiner und kompakter als der klassische Tile Tracker. Auch das Gewicht ist mit 7,6g absolut minimal!

Dabei kannst du aber die Batterie im Musegear Finder auch tauschen! Klasse, denn damit hat der Tracker im Gegensatz zu anderen Modellen kein fixes Ablaufdatum. Die hier verbaute Knopfzelle soll laut Hersteller ca. 1 Jahr halten.

musegear finder 2 im test 2

Allerdings im Gegenzug konnte ich keine Informationen zur Wasserdichtigkeit finden. Entsprechend ist davon auszugehen, dass dieser nicht oder nicht gut wasserdicht ist.

Am Tracker selbst findest du neben der Öse für einen Schlüsselring auch einen Lautsprecher und eine Taste.

 

Einfach gute App?

Um den Bluetooth Schlüsselfinder zu nutzen, benötigst du natürlich die Musegear App. Diese ist recht schnell beschrieben, denn die App ist sehr einfach!

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Zunächst gibt es keinen Account-Zwang! Du musst dich nicht beim Hersteller registrieren, es reicht einfach den Bluetooth Schlüsselfinder mit deinem Smartphone zu verbinden. Die App erklärt dir auch in klarem Deutsch wie dies geht.

Im Grunde musst du nur die Taste auf der Oberseite drücken, den Rest macht die App. Anschließend vergibst du nur noch einen Namen und ein ICON und du bist fertig.

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Die Musegear App ist unfassbar einfach aufgebaut. Hast du deinen Tracker ausgewählt wird dir angezeigt, ob du dich in Reichweite befindest und falls ja, wie stark das Signal ist.

Es gibt hier natürlich KEINE Richtungsanzeige! Es wird dir nur angezeigt, wie stark das Signal ist. Zudem kannst du den Bluetooth Tracker piepen lassen, sofern du dich in Reichweite befindest.

Du kannst auch eine Warnung einschalten, falls der Tracker die Verbindung zu deinem Smartphone verliert.

Fällt dir dein Schlüssel herunter und du gehst weiter, dann solltest du nach einigen Metern eine Meldung erhalten.

 

Verbindet sich erfreulich schnell

Ich war positiv überrascht, wie schnell und zuverlässig sich der Musegear Finder mit meinem Smartphone verbindet, selbst wenn ich an der Grenze der Reichweite war.

Hier reagiert der Musegear Finder deutlich flotter als z.B. Tile!

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Verliert der Musegear Finder die Verbindung, dann wird auch in der App die Information angezeigt wo der Schlüsselfinder das letzte Mal verbunden war. Dies sollte dir bei der Suche helfen.

Im Gegenzug gibt es allerdings auch keine “Crowd Suche”, wie beim Apple AirTag oder Tile. Inwieweit dies für deine Anwendung schlimm ist, lasse ich mal dahingestellt.

Positiv, der kleine Lautsprecher im Finder ist mehr als ausreichend laut!

 

Kann auch dein Smartphone finden

Hast du dich vielleicht gefragt was der kleine Knopf am Finder so macht? Hältst du diesen gedrückt, dann beginnt dein Smartphone zu klingeln.

Sollte diese Funktion dich stören, dann kannst du sie in der App abschalten.

 

Fazit

Der Musegear Finder 2 ist ein gutes Stück einfacher gestaltet als z.B. Tile. Hier liegt aber auch die Schönheit dieses Bluetooth Schlüsselfinders.

Nein dieser kann weiterhin nicht mit dem Apple Airtag mithalten, dass kann aber kein Modell auf der Android Seite.

musegear finder 2 im test 4

Allerdings ist der Finder 2 super, vor allem wenn du ein einfaches und gutes Modell suchst, ohne Account-Zwang, Abo Modell oder Ähnlichem.

Der Musegear Finder funktioniert genau wie du es erwarten kannst. Innerhalb von ca. 50-90 Metern (im Freien) kannst du dich mit diesem verbinden, die Signalstärke sehen und einen Signalton abspielen.

Hast du die Verbindung verloren wird der letzte bekannte Standort angezeigt. Was willst du mehr von einem Schlüsselfinder?

Die ADATA XPG Gammix S70 (Blade) 1TB im Test, eine HAMMER SSD!

PCIe 4.0 SSDs rücken immer mehr in den Mainstream Markt, dies auch dank der PS5, welche Speicherplatzerweiterungen mit solchen SSDs erlaubt.

Passend hierzu hat ADATA die XPG Gammix S70 Blade auf den Markt gebracht. So verfügt die Blade Version über einen PS5 kompatiblen Kühlkörper.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 5

Aber auch abseits davon sieht de SSD beeindruckend aus! 7400 MB/s lesend und 5500 MB/s schreibend sind absolute Spitzenwerte, selbst für eine PCIe 4.0 SSD!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der S70 Blade für diesen Test!

 

Die ADATA XPG Gammix S70 (Blade) 1TB im Test

Bei der S70 Blade handelt es sich im ersten Moment um eine ganz klassische M.2 NVME SSD.

Diese besitzt keinen Kühler und nicht mal einen Aufkleber auf der Oberseite. Der XPG Aufkleber findet sich bei der S70 auf der Rückseite.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 1

Dies liegt an ADATAs Entscheidung einen optionalen Kühler beizulegen. Solltest du diesen benötigen, kannst du ihn einfach auf die Oberseite kleben. Daher hat ADATA für eine optimale Wärmeübertragung den Aufkleber auf die Rückseite geklebt.

Der beiliegende Kühler ist sehr einfach! Es handelt sich bei diesem im Grunde nur um eine Aluminiumplatte. Nicht optimal, aber bei der PS5 haben wir doch eine deutliche Höhenbeschränkung, daher sind viel größere Kühler problematisch. Etwas aufwendiger und größer wäre aber durchaus möglich gewesen.

Hier gilt aber allgemein das Motto “besser als nichts”. Gerade beim Gaming hast du in der Regel nur recht leichte Lesezugriffe, von daher gehe ich davon aus, dass der Kühler reichen wird.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 2

Hast du aber ein Mainboard mit integriertem SSD Kühler, dann würde ich diesen nutzen.

Wie üblich bietet die S70 eine Garantie von bis zu 5 Jahren oder dem Zeitpunkt an welchem du mehr als 740 TB auf die 1 TB Version geschrieben hast.

tbw

Mit 740 TB hat die S70 theoretisch eine gute Haltbarkeit, auch wenn diese in der Praxis nicht zwingend zu 100% Ernst genommen werden sollte. Die meisten SSDs übertreffen die TBW Angabe bei weitem.

 

Die Technik

ADATA wirbt bei der Gammix S70 Blade mit folgenden technischen Daten:

512 GB 1 TB 2 TB
Lesen 7400 MB/s 7400 MB/s 7400 MB/s
Schreiben 2600 MB/s 5500 MB/s 6400 MB/s
IOPS 4K lesen/schreiben 350K / 720K 350K / 720K 650K / 740K

 

Lesend bieten alle Versionen der S70 Blade satte 7400 MB/s. Schreibend sind allerdings die großen Versionen ein gutes Stück schneller. So erreicht die kleine 512GB Version lediglich 2600 MB/s, während die große 2TB Version auf satte 6400 MB/s kommen soll. In diesem Test kümmern wir uns aber um die 1TB Version.

Primär verantwortlich für diese Datenraten ist der Controller. Hier haben wir den recht exotischen InnoGrit Rainier IG5236. Der InnoGrit Rainier IG5236 ist ein neuer 8-Kanal Controller, der für den High End Bereich oder für Datencenter vorgesehen ist.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 3

Kombiniert wird der InnoGrit Rainier IG5236 mit Micron 176 Layer TLC NAND. Der NAND ist allerdings mit ADATA beschriftet.

Genau genommen verfügt meine S70 Blade über die 60079043 370460861A NAND Bausteine.

ADATA nutzt hier bereits bei der 1 TB Version eine doppelseitige Bestückung mit Speicherchips!

Zudem haben wir einen DRM-Cache, wie es sich für ein High End Modell gehört!

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 11

Wichtig, bei Windows 11 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 1TB Version der Gammix S70 Blade.

 

Datenschutz

Alle Daten die du auf die SSD schreibst werden bei der S70 Blade immer mit 256 Bit verschlüsselt. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Dies kannst du z.B. über die ADATA SSD Toolbox machen, welche damit ein sicheres Löschen der SSD erlaubt.

 

Theoretische Tests

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark.

crystaldiskmark 8 lesend crystaldiskmark 8 schreibend

Interessant! Lesend kann sich die S70 Blade auf Platz 1 des Testsfelds setzen, noch vor die Corsair MP600 Pro XT, was eine beeindruckende Leistung ist. Zwar kommen wir mit rund 6576 MB/s nicht ganz an die Herstellerangabe, dies kann aber auch an der Ryzen 3000 Plattform liegen und geht den meisten Konkurrenten nicht anders.

Etwas negativ überrascht war ich allerdings von der Schreibleistung. Diese kann CrystalDiskMarkt „nur“ mit 3200 MB/s messen.

as ssd

Hierdurch schneidet die S70 Blade im AS SSD Score auch etwas schlechter ab als andere High End Modelle.

Ähnlich sieht es schreibend bei ATTO aus.

atto lesend

Lesend liefert sich die S70 Blade ein hartes Duell mit der Corsair MP600 Pro XT, kann sich aber knapp an die Spitze setzen.

Schreibend hingegen ist die Sache eindeutig.

 

PC Mark

PC Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

pc mark

Fast etwas überraschend landet die ADATA S70 Blade sowohl im Quick wie auch dem vollen Benchmark auf Platz 1 und dies sogar recht deutlich vor der Corsair MP600 Pro XT und der Crucial P5 Plus.

 

H2TestW

Viele moderne SSDs nutzen einen extrem aggressiven Schreibcache. Willst du größere Dateien auf die SSD kopieren, dann kann dies sehr lange dauern.

Ich nutze hier H2TestW um die SSD einmal vollzuschreiben. H2TestW ist zwar sicherlich nicht das schnellste Tool, aber wir erhalten hier durchaus gut vergleichbare Werte.

Eine SSD die hier schlechter abschneidet hat eine niedrigere durchschnittlichere Schreibgeschwindigkeit.

h2testw

Hier muss sich die S70 Blade der Corsair MP600 Pro XT geschlagen geben. Diese bietet doch eine deutlich höhere durchschnittlichere Geschwindigkeit.

Allerdings die WD WD_BLACK SN850, wie auch die Crucial P5 Plus kann die ADATA SSD hinter sich lassen.

 

Gaming (FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark)

Moderne NVME SSDs spielen beim Gaming gar nicht so eine große Rolle. Hier ein kleiner Vergleich diverser SSDs in Spielen. Die Unterschiede selbst zwischen teuren und günstigen High End SSDs sind so gering, dass diese kaum mit einer Stoppuhr messbar sind.

Erfreulicherweise bringt der FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark auch ein Messen der Ladezeiten mit. Schauen wir uns hier die Ergebnisse an.

ff

Hier bestätigt sich die sehr gute Leseleistung der ADATA XPG Gammix S70. Diese bot hier die schnellste bisher von mir gemessene Ladegeschwindigkeit.

 

Winrar

Entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR.

  • Paket 1 – Adobe Lightroom Bibliothek 38,6 GB – 47.000 Dateien (teils sehr kleine Dateien)
  • Paket 2 – BioShock Infinite – 24,6 GB – 6685 Dateien

winrar

Beim größeren Dateipaket kann die Crucial P5 Plus die ADATA XPG Gammix S70 Blade knapp schlagen. Die S70 Blade landet auf Platz 2, punktgleich mit der Corsair MP600 Pro XT.

Beim kleineren Dateipakt wird die Crucial P5 spannenderweise wieder geschlagen, die S70 Blade bleibt aber mit der MP600 Pro XT gleichauf.

 

PS5

Die ADATA XPG Gammix S70 Blade 1TB wird stark für die PS5 beworben. Wie schlägt sich die SSD in der PS5?

Die PS5 vermeldet nach dem Einbau eine Datenrate von 6424 MB/s, was schon einmal vielversprechend ist.

Kopieren wir ein Spiel auf die SSD und von der SSD. Hier habe ich Demon Souls gewählt.

ps5 schreiben

Leider ist meine “Datenbank” noch relativ klein, aber ist schon klar ersichtlich, dass die ADATA SSD flotter ist als die Curcual P5 Plus!

Wie steht es um die Ladezeiten von Demon Souls?

ps5 ladezeiten

Hier ist die S70 Blade sogar etwas schneller als die interne SSD, was schon beeindruckend ist!

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch der XPG Gammix S70 relativ hoch. Dies ist bei der Leistung nicht überraschend. Allerdings spielt das in einer PS5 oder einem Gaming PC keine große Rolle.

Hast du aber ein Notebook aus dem du die maximale Laufzeit herausholen willst, dann solltest du eine andere SSD wählen.

 

Fazit

Ich bin beeindruckt! Nach meinem Test der Corsair MP600 Pro XT bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es nun nicht mehr viel besser wird.

Hier habe ich mich aber geirrt! Zumindest lesend ist die ADATA XPG Gammix S70 Blade die schnellste SSD die mir bisher begegnet ist.

Dies auch nicht nur in Benchmarks, sondern auch in praxisnahen Tests und Spielen! Die S70 Blade kann sogar die interne SSD der PS5 schlagen.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 6

Dieses sehr gute Abschneiden ist zumindest in großen Teilen dem doch recht exotischen InnoGrit Rainier IG5236 Controller geschuldet. Aktuell halte ich den InnoGrit Controller für besser als den Phison E18, im Wesentlichen was das Lesen von Daten angeht.

Suchst du also eine “Gaming” SSD, die dir die besten möglichen Ladezeiten bietet, auch in einer PS5, dann greif bei der ADATA XPG Gammix S70 Blade zu!

adata xpg gammix s70 (blade)

Der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher im Test

Home Office ist gekommen, um zu bleiben! So viel steht schon einmal fest. Entsprechend benötigst du aber auch diverse Hardware, gerade für Video-Konferenzen usw.

Gerade das Headset ist hier absolut essenziell! Aber was wenn du nicht den ganzen Tag ein Headset tragen möchtest? Oder wenn vielleicht doch einmal mehrere Personen in einem Raum sind? Hier macht ein Konferenz-System Sinn!

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 2

Allerdings für solche “Business Class” Hardware greifen dir die Hersteller sehr tief in die Tasche. Eine spannende und vor allem gut bezahlbare Lösung für Konferenzen ist der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher.

Dieser ist mit rund 100€ vergleichsweise günstig, soll aber eine hervorragende Qualität bieten. Hierfür hat Anker in diesem satte 6 Mikrofone integriert! Hierdurch soll der Lautsprecher nicht nur Hintergrund-Geräusche herausfiltern können, sondern auch deine Stimme auf X Metern noch perfekt aufzeichnen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Anker PowerConf überzeugen?

 

Der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher im Test

Der Anker PowerConf setzt auf ein etwas ungewöhnliches Design für einen Bluetooth Lautsprecher, was allerdings auch nicht überrascht. So ist der Lautsprecher sehr flach und rund gebaut.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 7

Dieses Design macht natürlich Sinn für einen 360 Grad Konferenz Bluetooth Lautsprecher. Es geht hier nicht um den besten Klag für Musik, sondern um eine gute Stimm-Wiedergabe und auch Aufzeichnung.

Auf der Oberseite findest du das Lautsprechergitter, unter welchem sich aber nicht nur der Lautsprecher versteckt, sondern auch die 6 Mikrofone. Diese sind ähnlich wie bei den Amazon Echo Lautsprechern rund am Rand verteilt.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 9

Des weiteren haben wir auf der Oberseite die Tasten zur Steuerung. Neben Lauter, Leiser und einer Taste zum Annehmen der Gespräche, haben wir auch eine große Taste zum Muten der Mikrofone.

Der Einschalter ist gemeinsam mit einer Akku-Stands Anzeige auf der Front. Der hier verbaute Akku soll laut Anker bis zu 24 Stunden halten!

Eine durchaus realistische Angabe bei einer mittleren Lautstärke und nur Gesprächen. Bei hoher Lautstärke und Musik reduziert sich die Laufzeit deutlich.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 1x USB C, 1x USB A und 3,5mm Ausgang!

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 8

Der USB C Port dient dem Laden des Lautsprechers, wie auch einer kabelgebundenen Verbindung zum PC. Willst oder kannst du dich nicht auf Bluetooth verlassen, kannst du hierüber den PowerConf auch kabelgebunden nutzen!

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Der PowerConf wird einfach als USB “Soundkarte” von Windows erkannt und benötigt keine weiteren Treiber oder Einstellungen.

Der USB A Ausgang dient dem Aufladen von Smartphones. Wir haben hier also eine Art Powerbank Funktion.

 

Die Klangqualität

Der Anker PowerConf kann beim Klang natürlich nicht mit normalen Bluetooth Lautsprechern mithalten.

Dennoch würde ich den Klang nicht als schlecht bezeichnen! Gerade die Höhen sind sehr ordentlich. Der Lautsprecher klingt sehr sauber und mehr als ausreichend klar. Die Verständlichkeit von Stimmen ist sehr gut, auch wenn der Lautsprecher nicht super brillant ist. Hier und da hat dieser schon einen leicht blechernen Unterton. Dies fällt aber primär in Musik auf und ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 3

Die Bässe sind natürlich etwas dünn. Diese sind auf dem Level eines besseren Notebooks. Ein wenig Bass ist also da, aber der Lautsprecher wird nicht dein Büro rocken.

Im allgemeinen ist die Tonqualität für die gedachte Anwendung in Ordnung! Allerdings ein modernes Apple MacBook Pro oder Dell XPS wird besser klingen! Der Anker PowerConf hat hier lediglich den Lautstärkenvorteil.

 

Mikrofonqualität tolle Rauschunterdrückung, mäßiger Klang?!

Das wichtigste sind natürlich die 6 verbauten Mikrofone. Hier bin ich etwas hin und her gerissen. Starten wir mit den Punkten die der Anker PowerConf richtig gut macht:

  • Rauschunterdrückung
  • Echounterdrückung
  • Lautstärke

Die Rauschunterdrückung des Anker PowerConf ist Weltklasse! Du hast einen lauten Ventilator? Kein Problem, dein “Gegenüber” wird davon nichts merken.

Der PowerConf super sauber! Auch die Echounterdrückung, wenn es gleichzeitig eine Wiedergabe auf dem Lautsprecher gibt, ist tadellos.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 6

Ursprünglich hätte ich die Lautstärke des Anker PowerConf bemängelt, allerdings nach einem Softwareupdate via Anker App ist die Aufnahme des Lautsprechers auch sehr schön laut. Dies auch auf diversen Distanzen.

Du musst nicht direkt auf den Lautsprecher reden, sondern kannst dich ganz normal unterhalten.

Allerdings qualitativ bin ich vorsichtig gesagt etwas hin und her gerissen. Gerade am PC (sowohl via USB C wie auch via Bluetooth) ist die Qualität etwas “kratzig”.

Hört dir am besten diese kleine Testaufnahme an. Diese war am PC, via Audacity aufgenommen.

Die Lautstärke passt und die Tonqualität ist nicht furchtbar, aber “glasklar” ist etwas anderes.

 

Fazit

Das Fazit zum Anker PowerConf fällt mir etwas schwer. Ich sehe ganz klar die Vorteile des Lautsprechers und das Konzept ist top!

Im Home Office einfach einen Lautsprecher irgendwo auf dem Tisch liegen haben und sich dank der 6 Mikrofone keine Sorgen machen müssen ob du gerade gut verstanden wirst ist super!

Auch ist die Klangqualität verglichen mit einem Notebook klar eine Stufe besser, zumindest verglichen mit den meisten Notebooks.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 1

Das Problem des Anker PowerConf ist lediglich die Mikrofonqualität! Diese ist höchstens mittelmäßig, was etwas enttäuschend ist. Dies ist so der wichtigste Punkt eines Lautsprechers dieser Art.

Dabei hat Anker so einen super Job bei der Rauschunterdrückung und Echounterdrückung gemacht.

Hast du ein High End Notebook, so aus der Klasse eines Apple MacBooks oder Dell XPS, dann ist der Anker PowerConf für dich vermutlich überflüssig. Diese Notebooks haben bessere Lautsprecher und Mikrofone.

Allerdings hast du ein älteres oder schlechteres Modell, dann könnte der Anker PowerConf doch etwas für dich sein.

Hör dir am besten meine Testaufnahme an und entscheide dann selbst!

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Test: HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh, leider nein!

Ich habe auf Techtest schon das ein oder andere mal vor Fake Powerbanks gewarnt. Als Fake Powerbank bezeichne ich alle Modelle die mit einer massiv überzogenen Kapazität werben.

Gerade wenn du nach 26800mAh Powerbanks suchst, tauchen viele “verdächtige” Modelle auf.

hrtoj power bank test 6

An genau solch ein Modell habe ich nun meine Finger bekommen. Die HRTOJ Power Bank wirbt mit einem 18W USB PD Ausgang, Quick Charge 3.0, einem kabellosen Ladepad und satten 26800mAh Kapazität.

Allerdings wirkt das Gehäuse verdächtig kompakt und generisch. Auch der Preis wirkt mit 30€ sehr gering.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die “HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh” eine wirklich gute Powerbank zum fairen Preis oder ein Fake Modell?

 

Test: HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh

Mit 156 x 77 x 22,7 mm ist die HRTOJ Powerbank verdächtig kompakt für ein Modell das mit 26800mAh wirbt. Zudem trägt das kabellose Ladepad auf der Oberseite normalerweise etwas auf.

hrtoj power bank test 1

Auch beim Gewicht sind wir mit 335g etwas auf der leichten Seite. Dies ist eher ein Gewicht das von einer 15000-20000mAh Powerbank zu erwarten wäre. Etwas helfen tut hier das Kunststoffgehäuse.

Dieses ist “akzeptabel”. Wir haben hier aber definitiv keine Premium Powerbank vor uns. So kannst du die Oberseite und Unterseite etwas eindrücken und es wirkt so als hätten wir Hohlräume in der Powerbank.

hrtoj power bank test 2

Beeindruckend ist die Anschlussvielfallt! Wir haben auf der Front folgende Ports:

  • 2x USB A mit Quick Charge 3.0
  • 1x USB C mit Power Delivery 18W
  • 1x microUSB

Zudem findet sich auf der Oberseite ein 10W kabelloses Ladepad.

Damit ist die Portausstattung tadellos! Die Mischung aus Quick Charge USB A Ports und USB Power Delivery USB C Port ist perfekt.

 

Die Kapazität

Kommen wir zum spannendsten Punkt. Hat die HRTOJ Power Bank wirklich wie beworben 26800mAh?

Wh mAh % der Herstellerangabe
5V/1A 53.585 14482.43 54%
5V/3A 48.272 13046.49 48,6%

Die Antwort ist natürlich nein. Alleine die Abmessungen der Powerbank waren zu gut für die beworbene Kapazität. Praktisch kommen wir 14.000-15.000 mAh, was grob der Hälfte der Herstellerangabe entspricht.

Es ist zwar normal für Powerbanks nie ganz die Herstellerangabe zu erreichen, aber 80% dieser sollte schon erreicht werden.

Bei +- 50% echte Kapazität muss man davon ausgehen, dass der Hersteller hier etwas bei der Kapazität übertrieben hat. Dies ist mit schlechter Effizienz nicht mehr zu erklären.

 

Aufladen

Schauen wir uns einmal das Ladetempo der HRTOJ Power Bank an. Diese kann sogar mit bis zu 18W laden.

bild1

An einem 18W USB PD Ladegerät ist die Powerbank in ca. 4:30h komplett geladen. Fun Fakt, die Powerbank benötigt rund 69Wh um komplett geladen zu werden. Dies ist ein weiterer Beweis, dass wir hier keine 26800mAh echte Kapazität haben.

 

Fazit

Wie du vielleicht merkst, versuche ich den Test der HRTOJ Power Bank kurz zu halten, dies auch aus einem guten Grund.

Ich denke nicht dass du diese Powerbank kaufen solltest! Allgemein wenn du eine Powerbank mit einem ähnlichen Design siehst, lass die Finger von dieser.

Warum? Dies liegt primär an der Kapazität. Es wird mit 26800mAh geworben, diese werden aber nicht ansatzweise erreicht. In der Praxis kommen wir auf +- 150000mAh.

hrtoj power bank test 5

Wir haben zwar eine schöne Portausstattung, dennoch will ich keinen Hersteller unterstützen der mit aus meiner Sicht falschen Kapazitätsversprechungen wirbt. Hier ist die Powerbank mit +- 30€ auch nicht mehr günstig!

Also lass die Finger von der HRTOJ Power Bank! Schau dir lieber mal die Amazon Powerbank mit 26800 mAh, diese bietet eine viel bessere Preis/Leistung.

Die Kuulaa KL-YD18AM 26800mAh im Test, etwas schwache Kapazität!

Die Kuulaa KL-YD18AM ist eine extrem interessante Powerbank! Diese bekommt Ihr bei Amazon für rund 30€. Für 30€ soll sie eine Kapazität von 26800mAh bieten, wie auch einen 18W Power Delivery Port.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 5

Klingt doch gut! Vielleicht etwas zu gut? Genau diese Frage wollen wir im Test klären!

 

Die Kuulaa KL-YD18AM 26800mAh im Test

Die Kuulaa KL-YD18AM ist keine kleine Powerbank, aber mit 140 x 72 x 28 mm und einem Gewicht von 418,5g für eine 26800mAh Powerbank auch nicht zu groß. Ganz im Gegenteil! Für 26800mAh ist die KL-YD18AM relativ kompakt.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 1

Kuulaa hat sich zwar Mühe gegeben das Gehäuse der Powerbank wertig und interessant zu gestallten, aber in der Praxis ist klar zu sehen, dass wir hier eine „Budget“ Powerbank vor uns haben.

Der verwendete Kunststoff für das Gehäuse ist klar eher von der „einfachen“ Sorte. Das Gehäuse wird die Powerbank zusammen halten, kann aber nicht mit Anker und Co mithalten.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 2

Auf der Front der Kuulaa Powerbank finden wir die Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Die USB A Ports können 5V/2,4A und Quick Charge 3.0 bereitstellen. Ja die Kuulaa Powerbank hat einen Quick Charge Port, welcher mit „A2“ beschriftet ist.

Bei dem USB C Port handelt es sich um einen 18W Power Delivery Port. Dieser kann 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A bereitstellen.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 4

Die Powerbank kann auch über den USB C Port mit bis zu 18W geladen werden. Alternativ steht Euch der microUSB Port zur Verfügung, welcher ebenfalls 18W, aber nach dem Quick Charge Standard aufnahmen kann.

 

Kapazität

Kuulaa wirbt bei der KL-YD18AM mit einer Kapazität von 26800mAh. Kann dieses versprechen gehalten werden?

Wh mAh % der HA
USB A 5V/1A 70.224 18979 71%
UBS C 5V/1A 68.806 18596 69%
USB C 9V/2A 62.34 16849 63%

 

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Wert für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt das auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

Puh mit maximal 18979mAh ist die Kapazität der Kuulaa KL-YD18AM „verdächtig“ niedrig für eine Powerbank welche angeblich 26800mAh besitzen soll. Ich vermute Kuulaa hat hier die Kapazität etwas zu hoch angegeben.

 

Ladetempo

An dieser Stelle möchte ich zunächst über eine kleine Auffälligkeit sprechen. Auf Seiten der USB A Ports spricht Kuulaa von einem 5V/2,4A Port und einem Quick Charge Port. Dies stimmt aber nicht, wir haben zwei Quick Charge Ports!

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 9

Verbindet Ihr allerdings zwei Geräte mit diesen wird ein Quick Charge Port deaktiviert und auf 2,4A gedrosselt. Interessant, dies habe ich so bisher noch nie zuvor gesehen.

USB C QC 3.0
Apple iPhone 12 Pro 12.63 8.2
Samsung Galaxy S21 Ultra 14.86 14.72
Xiaomi Mi 10 Pro 10.88 15.51

 

Was das Ladetempo angeht gibt es eine Überraschung. So weigerte sich das iPhone 12 Pro auf die 9V Spannungsstufe hoch zu schalten. Hierdurch überschritt das Ladetempo nicht die Marke von +- 12W.

Auch das Mi 10 Pro lud am USB C Port nicht so schnell wie es könnte. Kurzum das Ladetempo ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie es sein könnte!

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die Kuulaa KL-YD18AM mit maximal 18W via USB C laden.

ladestrom

So dauert eine vollständige Ladung rund 4 Stunden, was soweit okay ist.

 

Fazit

Grundsätzlich ist die Kuulaa KL-YD18AM für rund 30€ kein ganz schlechter Deal! Wir haben hier eine ordentliche Powerbank mit Quick Charge und USB PD.

Hierdurch kann diese ca. 95% aller aktuellen Smartphones schnellladen! Klasse! Auch die Optik und Haptik ist okay.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 7

Das Einzige was gegen die Kuulaa KL-YD18AM spricht ist die Kapazität! Die Powerbank hat keine 26800mAh! Ich gehe fest davon aus, dass Kuulaa bei der Kapazität lügt. Allerdings im Gegensatz zu vielen anderen Fake 26800mAh Powerbanks ist die Kapazität der Kuulaa KL-YD18AM mit rund 19000mAh nicht ganz schlecht! Wir haben hier vermutlich eine 22000mAh Powerbank vor uns.

Hier müsst Ihr entscheiden. Die Kuulaa KL-YD18AM ist sicherlich nicht die beste Powerbank auf dem Markt, aber 30€ für eine +- 20000mAh Powerbank, USB PD und Quick Charge ist an sich Okay.

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Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

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Gerade in der aktuellen Zeit ist die digitale Kommunikation wichtiger denn je. Entsprechend ist der Bedarf an Headsets auch größer denn je. Passend dazu hat Speedlink ein neues kabelloses Gaming Headset auf den Markt gebracht.

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset soll erstklassigen Sound dank 50mm Treibern bieten und aufgrund des kabellosen Designs sehr vielseitig sein.

speedlink mandas test review 11

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Klang wirklich so gut? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Speedlink für das Zurverfügungstellen des MANDAS LED Gaming Headsets für diesen Test.

 

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

Speedlink setzt beim MANDAS auf ein recht klassisches Design für ein Gaming Headset.

speedlink mandas test review 1

Grundsätzlich ist das Headset okay gearbeitet, aber dieses ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich zwar akzeptabel an und auch die Stabilität scheint zu stimmen, aber es ist dennoch zu merken das wir hier kein High End Headset vor uns haben.

Dieses wirkt auch recht steif, dazu aber später mehr. Im Gegenzug klappert und wackelt auch nichts, wenn du das Headset schüttelst.

speedlink mandas test review 2

Auf der Rückseite beider Ohrmuscheln findest du ein Metall-Gitter. Hierdurch sieht es so aus als hätte das MANDAS ein offenes Design. Dieser Eindruck täuscht! Es handelt sich hierbei lediglich um ein Design-Element. Unter diesem Gitter sind Rote LEDs angebracht, die im Betrieb leuchten.

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Die Steuerung des Headset befindet sich an der linken Ohrmuschel. Hier finden wir neben dem microUSB Ladeport auch einen AUX Eingang, eine Steuerung für die Lautstärke und das Mikrofon.

Kleiner Kritikpunkt, der microUSB Ladeport scheint nicht zugentlastet zu sein.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort war ich etwas hin und her gerissen. Ich habe das Headset einige Stunden getragen und dieses war Okay! Allerdings haben wir hier auch definitiv nicht das bequemste Headset aller Zeiten vor uns.

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Hierfür ist die Polsterung leider nicht dick genug. Diese ist vergleichsweise flach, was schade ist, denn die Polsterung ist angenehm weich.

Unterm Strich würde ich dem Tragekomfort eine 3+ bis 2- geben.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

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Starten wir hier ausnahmsweise beim Bass. Denn dieser ist bei dem Speedlink MANDAS besonders ausgeprägt. Der Bass ist durchaus als schön zu bezeichnen. Dieser ist schön rund und hat einen guten Tiefgang und “Punch”. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben oder übersteuert. Im Allgemeinen würde ich sogar sagen, dass der Bass eine recht gute Auflösung hat!

Bei den Höhen und den Mitten wird es etwas schwieriger. Die Speedlink MANDAS haben generell einen sehr warmen Klang. Die Höhen sind also nicht als besonders brillant oder leicht zu bezeichnen.

Allerdings vermeidet das Headset auch in die Falle vieler super günstiger Headsets zu treten. So klingen die MANDAS nicht blechern! Wir haben hier einfach einen recht warmen und weicheren Klang. Ich hätte mir hier etwas mehr Brillanz gewünscht, aber im Großen und Ganzen geht dies in Ordnung, gerade wenn du einen etwas wärmeren und Bass betonten Klang magst.

Überrascht hat mich die recht gute Detail-Darstellung. Gerade in den Mitten lösen die Kopfhörer ganz gut auf. Dies ist natürlich in Spielen extrem wichtig und gut! Hierdurch kannst du Schritte usw. sehr gut hören.

Grundsätzlich machen die MANDAS Kopfhörer auch in Musik eine ordentliche Figur. Allerdings scheint das Headset einen leichten virtuellen Raumklang hinzuzufügen. Bei Musik und Spielen stört dies nicht, ganz im Gegenteil. Allerdings bei Dialogen ist dies leicht hörbar.

Der Effekt hat mich aber weniger gestört als bei vielen anderen Modellen, was sicherlich auch daran liegt, dass der virtuelle Raumklang hier recht leicht ist.

Probleme mit der kabellosen Verbindung hatte ich im Übrigen nicht! Die Verbindung war sehr stabil, auch wenn ich hier und da mal kleinere Kompressionsartefakte wahrnehmen konnte. Dies vor allem wenn ich das Headset an einem USB HUB nutzte. Hast du also deutliche Kompressionsartefakte, dann versuch mal einen anderen USB Port an deinem PC.

 

Mikrofon

Kabellose Headsets haben meist eher mäßige bis schlechte Mikrofone. Für mich stellt sich hier eher die Frage wie furchtbar das Mikrofon ist.

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Allerdings ist das Mikrofon des Speedlink MANDAS weniger furchtbar als erwartet. An sich würde ich die Klangqualität als gut einstufen!

Allerdings ist das Mikrofon nicht übermäßig laut und vor allem ist die Übertragungskompression deutlich zu hören.

Dennoch, das Mikrofon ist in Ordnung!

 

Fazit

Das Speedlink MANDAS ist ohne Frage ein preis/leistungsorientiertes Gaming-Headset. 80€ sind zwar nicht wenig, aber auch nicht zu viel für ein kabelloses Modell! Vor allem da das MANDAS gar nicht schlecht ist!

Ich würde den Klang des Speedlink MANDAS Headsets als okay bis gut einstufen! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört. Gerade der Bass und die Auflösung in den Mitten und Tiefen ist gut! Magst du also etwas mehr Bass, dann wirst du mit dem MANDAS zufrieden sein!

speedlink mandas test review 7

Auch die Akkulaufzeit und das Mikrofon sind völlig in Ordnung!

Unterm Strich hätte ich mir lediglich etwas dickere Polster für die Ohren gewünscht. Der Tragekomfort ist aber ausreichend, wenn auch nicht perfekt.

Dennoch Daumen hoch für das Speedlink MANDAS! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört und gerade kabellos ist mir kein Modell bekannt das günstiger und merkbar besser ist.

Test: Chargeasap Flash Pro, besser gehts kaum! (vor allem für Realme, Oppo und OnePlus Smartphones)

Die Flash 2.0 gehört zu den besten Powerbanks derzeit auf dem Markt, auch wenn diese leider eine etwas niedrige Kapazität hatte und schwer zu bekommen ist.

Chargeasap, die Macher der Flash 2.0 haben aber nun ein neues Modell auf den Markt gebracht, die Falsh Pro.

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Die Flash Pro bzw. Flash Pro Plus bietet mehr Leistung, mehr Kapazität und ein spannendes Display, welches auch Leistungswerte anzeigt.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns daher einmal die Chargeasap Flash Pro im Test ansehen!

 

Pro vs. Pro Plus

Es gibt die Chargeasap Flash als Pro und Pro Plus Version. Es gibt zwischen diesen beiden nur einen Unterschied.

Die Pro Plus Version verfügt über ein zusätzliches Ladepad für die Apple Watch, die normale Pro nicht. Hast du also keine Apple Watch, dann kannst du auch mit gutem Gewissen zur normalen Pro Version greifen.

 

Die Chargeasap Flash Pro im Test

Ähnlich wie auch schon die Flash 2.0 setzt die Flash Pro auf ein sehr blockiges und kantiges Design. Diesmal ist das Gehäuse aber etwas wertiger erscheinend und komplett aus Aluminium.

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Wir haben hier eine Kapazität von 25000mAh (laut Hersteller) und eine Ausgangsleistung von satten 190W. Entsprechend kannst du dir natürlich schon vorstellen, dass die Flash Pro nicht die kompakteste Powerbank ist.

Die Chargeasap Flash Pro misst 87 x 28,6 x 157 mm und bringt 575 g auf die Waage. Suchst du also ein möglichst leichtes und kompaktes Modell, dann ist dieses nichts für dich!

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Immerhin die Haptik entsprecht dem hohen Gewicht. Die Powerbank fühlt sich wunderbar massiv und stabil an.

 

Die Anschlüsse

Die Flash Pro verfügt über 3x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 100W USB PD 5-20V/3A oder 20V/5A
  • USB C 2 20W USB PD 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,67A
  • USB C 3 60W USB PD 5-20V/3A
  • USB A 50W 4,5-10V/5A, 11V/4,5A, 12V/4,16A

Starten wir mit dem USB A Port, denn dieser hat mit 50W eine ungewöhnliche Leistung. Dies liegt daran, dass die Chargeasap Flash Pro laut Hersteller den proprietären Ladestandard von Oppo und Huawei unterstützt! Gerade das Oppos schnelllade Technologie unterstützt wird, ist spannend, denn diese wird auch von OnePlus und Realme genutzt.

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Die USB C Ports unterstützten alle Power Delivery, also den üblichen Standard den mittlerweile die meisten Hersteller wie Apple, Samsung, Google usw. nutzen.

Hierbei haben wir einen 100W, einen 60W und einen 20W Port.

Der 100W USB C Port wird dabei auch als Eingang genutzt um die Powerbank entsprechend mit bis zu 100W zu laden.

Zusätzlich zu all dem haben wir ein 15W kabelloses Ladepad auf der Oberseite.

 

Auch PPS wird unterstützt!

Die Chargeasap Flash Pro unterstützt auf allen drei USB C Ports PPS!

  • USB C 1 – 3,3V – 11V/5A
  • USB C 2 – 3,3V – 5,9V/3A oder 3,3V – 11V/2,2A
  • USB C 3 – 3,3V – 6V/5A oder 3,3V – 11V/5A

Wir haben zwar anscheinend eine maximale Spannung von 11V, aber ansonsten ist die PPS Range sehr schön groß!

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ein schickes und nützliches Display!

Die Chargeasap Flash Pro verfügt über ein kleines OLED Display. Dieses zeigt die folgenden Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Interne Temperatur
  • Ausgangsleistung
  • Leistung, Spannung und Strom für jeden der vier Ports

Dies sind durchaus spannende Informationen! Es kann durchaus nützlich sein zu wissen ob ein Angeschlossenes Gerät lädt und vor allem wie schnell.

test chargeasap flash pro 8

Die Genauigkeit der Anzeige ist fast 100%ig! Es gibt lediglich minimale Abweichungen zu meinen Messgeräten.

 

Die Kapazität

Die Kapazität ist sicherlich einer der spannendsten Punkte der Flash Pro. Die Flash 2.0 war eine super Powerbank, hatte aber eine etwas schwache Kapazität.

Wie steht es um die Flash Pro?

Wh mAh % der HA
5V/2A 63.0 17024.86 68.1%
9V/1A 70.9 19165.95 76.7%
9V/3A 70.3 18995.41 76.0%
20V/1A 72.0 19459.46 77.8%
20V/3A 66.5 17979.54 71.9%
20V/5A 73.0 19718.92 78.9%

Wie auch schon bei der Flash 2.0 fällt auch die Kapazität der Flash Pro vergleichsweise gering aus! Ich konnte lediglich 17024 mAh bis 19459 mAh messen.

Für eine Powerbank die mit 25000mAh wirbt ist dies schwach! High End Powerbanks neigen zu einer etwas niedrigeren “echten” Kapazität. Allerdings scheint Chargeasap hier besonders optimistisch zu rechnen.

 

Nur 60W bei unter 10%

Sinkt der Akkustand der Powerbank laut eigener Anzeige unter 10%, dann werden die USB C Ports und allgemein die Ausgangsleistung der Powerbank auf 60W gedrosselt.

Für die restlichen 90% ist aber die volle Leistung möglich.

 

Die Flash Pro und Realme und OnePlus

Realme und auch OnePlus nutzen einen proprietären Schnellladestandard. Dieser wird von praktisch keinem Hersteller unterstützt.

Die Flash Pro ist eine der wenigen Powerbanks die diesen Standard unterstützt! Ich habe leider kein OnePlus Smartphone hier, aber ein Realme!

realme

Und hier sehen wir deutlich, dass der USB A Port der Flash Pro wirklich den proprietären Schnellladestandard von Realme unterstützt!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Flash Pro ausprobiert.

ladetempo

Hier gab es keine bösen Überraschungen! Die beiden Notebooks, das MacBook Pro 13 M1 und das Dell XPS 13 9380, konnten mit dem vollen Tempo laden. Bei einem 100W USB C Ausgang auch nicht unerwartet.

Dank der Unterstützung von PPS erreichte auch das S21 Ultra und das Pixel 6 Pro das volle Ladetempo. Voraussichtlich wird die Flash Pro auch das kommende S22 von Samsung mit dem vollen Tempo laden können.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Du kannst die Chargeasap Flash Pro mit bis zu 100W via USB C laden. Hierfür benötigst du ein 100W USB C PD Ladegerät. Hast du nur ein 60W Ladegerät, dann wird die PB mit 60W geladen, hast du nur 18W, dann mit 18W usw.

Du verstehst sicherlich das Prinzip, die Flash Pro schafft in der Praxis wirklich bis zu 94W und “gönnt” sich ansonsten das Maximum was dein Ladegerät schafft.

Wie lange dauert aber das Laden an einem 100W Ladegerät?

ladedauer

Erfreulicherweise sehe ich keine Temperaturdrosslung oder Ähnliches. Daher lädt die Powerbank recht lange mit dem vollen Tempo von rund 94W, ehe dieses dann gegen Ende stark abfällt.

Letzteres ist aber völlig normal!

An einem 100W Ladegerät ist die Flash Pro in 1:24h von 0% auf 100% gefüllt, was ein starker Wert ist!

 

Fazit

Die Flash Pro gehört zu den Top 3 “High End” Powerbanks!

Dies sind die drei “besten” Powerbanks, wenn du die maximale Leistung und Features suchst und zudem Geld keine Rolle spielt.

Zunächst verfügt die Flash Pro über drei USB C Ports mit 100W, 60W und 20W. Alle drei Ports verfügen zudem über den PPS Standard. Ideal für das Samsung Galaxy S20, S21 und vermutlich auch das noch erscheinende S22.

Dank der maximalen Leistung von 100W eignet sich die Flash Pro auch wunderbar für High Power Geräte wie Notebooks.

test chargeasap flash pro 10

Hinzu kommt der USB A Port, welcher sich mit 50W auch für Geräte von Huawei, Realme und Co wunderbar eignet und das kabellose Ladepad, das ein schöner Bonus ist.

Mehr als nur ein schöner Bonus ist das Display. Das Anzeigen von Leistungswerten mag zwar für den ein oder anderen überflüssig sein, aber gerade in Situationen wo du nicht genau weißt ob das Angeschlossene Gerät gerade lädt oder nicht ist dieses Gold wert.

Ist die Powerbank einmal leer, ist diese an einem 100W Ladegerät in 1:24h wieder auf 100% gebracht. Temperatur-Probleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten. Lediglich bei den letzten 10% Kapazität wird die Leistung auf 60W gedrosselt.

Die praktisch nutzbare Kapazität ist so der einzige Punkt der die Powerbank etwas hinter die Storm 2 und den SuperTank Pro zurückwirft. Ich kam im Test auf im besten Fall 73W bzw. 19718 mAh, was Okay ist, aber die Konkurrenten schaffen schon 10Wh mehr.

Dennoch ist die Chargeasap Flash Pro eine spitzen High End Powerbank, wenn du diese irgendwo bekommst. Dies ist auch hier leider wieder ein Problem….