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Was habe ich am Prime Day gekauft? (und was nicht)

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Mehr Artikel zum Prime Day ???? Ich habe dieses Jahr einige Käufe am Prime Day gemacht, allerdings dies primär geplante Käufe.

amazon prime day

Ich hatte einige Produkte, gerade aus dem Speicher-Bereich, im Hinterkopf von denen ich weiß das diese oft im Prime Day im Angebot sind. Vielleicht interessiert ja den ein oder anderen von Euch was ich wirklich gekauft habe.

 

Für das Steam Deck, Samsung EVO Select 512GB microSDXC

Leider ist meine “alte” Speicherkarte die ich im Steam Deck hatte vor ein paar Wochen kaputt gegangen. Diese geht zwar noch, aber wird sporadisch vom Steam Deck nicht mehr erkannt usw.

Kurzum, es musste eine neue her. Speicherkarten gibt es im Prime Day immer einige!

Ursprünglich wollte ich eine 512GB microSD SanDisk Extreme kaufen, diese war aber dann schon am frühen Mittag ausverkauft……

Daher habe ich mich für die Samsung EVO Select 512GB entschieden, auch wenn ich ganz klar mit SanDisk im Bereich der Speicherkarten bessere Erfahrungen gemacht habe als mit Samsung.

Dennoch sollte die Samsung EVO Select alles machen was ich von dieser möchte, also gute lese-Datenraten im Steam Deck bringen. Zudem war diese sehr günstig für 512GB.

Samsung EVO Select (2021) microSD-Karte + SD-Adapter, 512 GB,...
  • Auf Geschwindigkeit optimierte microSD Speicherkarte perfekt für...
  • Kompatibel mit Nintendo Switch zur einfachen Verwaltung des...
  • Hohe Geschwindigkeit: geeignet für 4K UHD- und Super Slow Motion...
  • Viel Platz: 256 GB Speicherkapazität für bis zu 12 Stunden...
  • Hohe Sicherheit für Ihre Daten dank 6-fach Schutz: Wasserfest,...

 

Ein (hoffentlich) gutes DisplayPort Kabel

Ich benutze im Büro neben dem LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 den BenQ SW271. Letzteren habe ich derzeit via HDMI angebunden, da mir ein langes DisplayPort Kabel fehlt.

Spannenderweise bietet der BenQ SW271 via HDMI oder USB C aber ein schlechteres Bild als via DisplayPort!

Per Zufall bin ich am Prime Day über das KabelDirekt – 8K DisplayPort-Kabel gestolpert, für knapp über 10€ für 2 Meter. Hier kann ich nicht meckern und habe das Kabel “mitgenommen”.

KabelDirekt – 8K DisplayPort Kabel & DP Kabel, offizielle VESA...
  • Das offiziell von der VESA zertifizierte, in Deutschland...
  • Dank einer Bandbreite von 32,4 Gbit/s (HBR3) sind mit diesem...
  • Als offizielles VESA-Mitglied haben wir das Kabel nach...
  • 36 Monate KabelDirekt-Garantie: Zuverlässig vom deutschen...
  • Das DisplayPort-Monitorkabel (Stecker auf Stecker) arbeitet...

 

Einhell Akku PXC-Twinpack 5,2 Ah Power X-Change

Ich habe einige Einhell Akku-Geräte, unter anderem einen Einhell Akkurasenmäher. Dieser ist im Übrigen erstaunlich gut (Einhell Akku-Rasenmäher GE-CM 36).

Und das wird ja jeder von Euch kennen, man kann für solche Geräte nie genug Akkus haben.

Dies war eher ein spontan-Kauf, aber sagen wir es so der Preis war wirklich gut für 2x 5,2Ah Akkus.

Original Einhell Akku PXC-Twinpack 5,2 Ah Power X-Change (Li-Ion, 18...
  • Twinpack – Das Einhell 5,2 Ah PXC Twinpack ist ein praktisches...
  • 36-V-Geräte – Dank Twin-Pack Technologie eignen sich die...
  • Sicherheit – Das Batteriemanagementsystem ABS überwacht die...
  • LED-Anzeige – Die 3-stufige LED-Anzeige gibt auf Knopfdruck...
  • Keine Selbstentladung – Die Akkus widerstehen dem Memory-Effekt...

 

Für einen externen SSD Vergleich, SanDisk PROFESSIONAL 2TB, G-DRIVE SSD

Es wird auf Techtest demnächst einen Vergleich externer SSDs geben. In diesem wollte ich auch die SanDisk G-DRIVE SSD aufnehmen und leider komme ich auch nicht immer an alles als Testgerät.

Der Test ist schon etwas länger geplant und tatsächlich gab es die SSD im Prime Day Angebot. Ob die G-DRIVE allgemein so ein guter Deal ist lasse ich mal dahin gestellt.

Ich vermute eine Samsung T7 oder sowas ist an sich die bessere Wahl, zumal diese fast 100€ günstiger zu bekommen ist.

SanDisk PROFESSIONAL G-DRIVE SSD 2 TB externe SSD (1.050 MB/s Lesen,...
  • Die externe Festplatte speichert und bearbeitet mit...
  • Die robuste und mobile SSD Festplatte ist mit einem...
  • Die externe SSD ist zus盲tzlich mit einer...
  • 脺ber den flexiblen USB-C-Anschluss mit SuperSpeed USB 10 Gbit/s...
  • International products have separate terms, are sold from abroad...

 

Auch für einen Test, WD Blue SN570

Ähnlich wie bei der SanDisk externen SSD hatte ich auch die WD Blue SN570 schon etwas länger im Auge.

  1. Große SSDs kann man nie genug haben
  2. Ich plane einen Test/Vergleich mit der SN570

Hier war ich zwar etwas mit mir am Kämpfen, aber knappe 30€ unter dem normalen bestpreis…. Damit kann ich leben.

WD Blue SN570 NVMe SSD intern 2 TB (für Kreativpro, fis, 1-monatige...
  • Lassen Sie mit der WD Blue SN570 NVMe SSD Festplatte Ihrer...
  • Die interne Festplatte bietet für noch mehr Sicherheit das...
  • Nutzen Sie die interne SSD Festplatte mit schlankem M.2...
  • Die SSD Festplatte 2 TB überzeugt mit bis zu 3.500 MB/s...
  • Lieferumfang: WD Blue SN570 NVMe SSD Festplatte 2 TB (für...

 

Teures Heizen, tado° smartes Heizkörperthermostat

Heizen ist schon **** Teuer geworden. Ich habe zwar schon einige Smart Home Heizkörper-Thermostate, aber diese über X Systeme verteilt.

Abseits von dem *** Abo System das Tado mittlerweile hat halte ich das Tado System für das aktuell beste. Daher plane ich in meiner Wohnung wenn möglich alle Heizkörper auf Tado umzustellen.

Hier kam mir das 3x Set sehr gelegen. 25€ in Jahr für das Abo ärgern mich zwar, aber ich vermute ich kann diese dank GeoFencing doch ganz gut wieder einsparen, X tausend € pro Jahr Heizkosten bieten da schon spar potenzial.

tado° smartes Heizkörperthermostat 3er-Pack – Wifi Zusatzprodukt...
  • SPART ZEIT UND ENERGIE: Je mehr Heizkörper und Räume Sie mit...
  • INTELLIGENTES ADD-ON: Durch separat erhältliche, smarte...
  • UNIVERSELL KOMPATIBEL: Dank verschiedener Adapter passt das...
  • VORAUSSETZUNGEN: Funktioniert nur mit einem zusätzlich...
  • SCHNELL & EINFACH: In nur wenigen Minuten lässt sich das Homekit...

 

Für meine Mutter, Acer Chromebook 14 Zoll

Dies ist ein wenig ein spontan Kauf gewesen. Allerdings wollte ich schon länger ein Chromebook für meine Mutter und der Preis vom Acer Chromebook 14 Zoll ist einfach der Wahnsinn!

Die Technischen Daten sind zwar puhh, aber für deutlich unter 200€ ein neues Notebook?! Das spannende wird etwas das Display, was möglichweise der Punkt ist mit dem das Notebook steht oder fällt.

Ihr könnt einen Test demnächst erwarten.

Acer Chromebook 14 (CB314-1H-C2KX) 14 Zoll (35,56 cm)(Intel®...
  • Schnell. Einfach. Sicher: Mit Chromebooks werden Laptops dank...
  • Zugriff auf Millionen von Apps im Google Play Store und 12 Monate...
  • ANSCHLÜSSE: 2xUSB 3.1 Type-C Gen. 1, 2xUSB 3.0, Kartenleser,...
  • AKKU: Bis zu 12,5 Stunden (basierend auf MobileMark 2014 Test) |...
  • TASTATUR: Google Tastatur Layout mit QWERTZ Anordnungen |...

Was gab es leider nicht?

Was hätte ich mir noch an Angeboten gewünscht, die es aber nicht gab? Ich bin derzeit auf der Suche nach schnellen SD Speicherkarten für meine Kamera.

256GB oder mehr und im besten Fall um die 200MB/s schreiben, nach UHS-II.

Es gab zwar ein paar Lexar Speicherkarten die diese Kriterien erfüllten, aber leider habe ich die Erfahrung gemacht das Sony Kameras teils etwas zickig im Umgang mit Lexar Speicherkarten sind (Speicherfehler usw.), entsprechend habe ich hier nicht zugegriffen.

 


Was hätte ich gerne gekauft, aber das Geld hat nicht gereicht

Ich habe diesen Prime Day schon viel zu viel Geld ausgegeben, einige Käufe waren aber schon länger geplant und aufgeschoben.

Aber was für Produkte hätte ich gerne gekauft, aber das Konto hat “nein” gesagt?

 

Bosch Professional 12V System Akku Kantenfräse GKF 12V-8

Eine Kantenfräse? Ja! Ich bin zwar nicht der größte Handwerker, aber hin und wieder arbeite ich mal ganz gerne mit Holz. Hier spiele ich schon länger mit dem Gedanken mit eine kleine Akku Kantenfräse zu kaufen.

Dies ist aber eher eine “Nice to have” Anschaffung, als das ich sie wirklich bräuchte. Daher habe ich auch wieder verzichtet.

Bosch Professional 12V System Akku Kantenfräse GKF 12V-8...
  • Innovative Form, geringes Gewicht und ein idealer Schwerpunkt...
  • Kompakter Aufbau dank bürstenlosem Motor und 12-Volt-System
  • Lieferumfang: GKF 12V-8

 

Sony LinkBuds S

Die Sony LinkBuds S lächeln mich etwas an. Das Konzept von besonders leichten und luftigen Ohrhörern spricht mich sehr an. Ich trage Ohrhörer primär wenn ich mit meinen Hunden unterwegs bin. Da brauche ich nicht den besten Klang, sondern eher einen guten Tragekomfort und einen guten Transperenz Modus.

An sich versprechen die Sony LinkBuds S dies auch, aber man kann ja nicht alles haben….. Zumal ich die normalen Sony LinkBuds habe.

Sony LinkBuds S Truly Wireless Noise Cancelling Headphones -...
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Bosch Professional 18V System Akku LED-Baustellenlampe

Mehr “Werkzeug”! Ich habe eine kleine 12V Bosch Baustellenlampe und es ist erstaunlich wie oft ich diese Nutze. Ich muss irgendwas im Keller sortieren, unter meinem Schreibtisch verkabeln usw. Hier setze ich super oft auf solch eine Baustellenlampe, diese sind sehr praktisch für so etwas.

Eine 18V Baustellenlampe von Bosch oder vielleicht Einhell steht ganz klar auf meiner Kauf-Liste. Wer weiß wann mal der Blackout kommt, da wäre so etwas auch sicherlich sehr praktisch.

Bosch Professional 18V System Akku LED-Baustellenlampe GLI 18V-1900...
  • Die leistungsstarke LED sorgt mit bis zu 1.900 Lumen für...
  • Sie verfügt über 2 Helligkeitsstufen und 5 flexible...
  • Lieferumfang: GLI 18V-1900 Akku Baustellenlampe

 

Anker 521 Powerhouse Ladestation

Ich würde gerne die Powerstations von Anker auf techtest testen. Allerdings möchte mir Anker keine für einen Test senden.

Irgendwann werde ich mal in den sauren Apfel beißen müssen und diese aus eigener Tasche bezahlen. Dieser Tag ist aber nicht heute.

Anker 521 Tragbare Powerstation mit LiFePO4 Akku, 256Wh, 5...
  • EXTREM STRAPAZIERFÄHIG: Der tragbare Powerklotz ist mit...
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  • MÄCHTIGE 256Wh KAPAZITÄT: Die mobile Powerstation mit hoher...
  • WAS DU BEKOMMST: Eine Anker 521 Ladestation (PowerHouse 256Wh),...

 

Kein Knabberkram dieses Jahr

Normalerweise bestelle ich mir bei solchen Amazon Aktionen immer irgendwelchen Knabberkram oder Energy Drinks usw. mit.

Allerdings habe ich dieses Jahr eh etwas Diät gehalten und ein gutes Stück abgenommen und so kann ich etwas sparen. Von daher habe ich auf solche Dinge dieses Jahr verzichtet.

Test: Sony LinkBuds, die außergewöhnlichsten Ohrhörer aller Zeiten, spezieller Klang!

Sony hat mit den LinkBuds etwas gemacht mit dem ich kaum noch gerechnet habe. Sony hat das eigentlich bekannte und klassische Design von ture Wireless Ohrhörern extrem verändert!

So haben die LinkBuds ein Loch! Dies meine ich auch durchaus wörtlich, in der Mitte der Ohrhörer ist ein Loch. Hierdurch erhältst du einen extrem luftigen Klang und bekommst deine Umgebung weiter zu 100% mit.

sony linkbuds test techtest 8

Dieses Konzept fand ich sehr spannend! So spannend, dass ich mir die Sony LinkBuds gekauft habe!

Wie gut sind diese? Taugt der Klang? Finden wir es im Test heraus!

 

Test: Sony LinkBuds

Ich war im ersten Moment von der Größe der LinkBuds überrascht! So sind die Ohrhörer selbst, wie auch die Ladebox deutlich kleiner als erwartet.

sony linkbuds test techtest 1

Die einfache graue Ladebox der Ohrhörer misst gerade einmal 48 x 41 x 31 mm und bringt gerade einmal 33g auf die Waage (41g mit den Ohrhörern).

An der Ladebox gibt es wenig Auffälliges. Auffällig ist hier viel mehr was fehlt. So besitzt die Ladebox keine Magneten! Sowohl der Deckel wie auch die Ohrhörer werden über “Clips” gehalten.

sony linkbuds test techtest 2

In der Ladebox findet sich ein Akku, der die Ohrhörer ca. 2x vollständig laden kann. Die Ladebox muss anschließend via USB C geladen werden.

Die Ohrhörer schaffen mit einer Ladung laut Sony 5,5 Stunden. Ich würde in der Praxis eher von 4 Stunden sprechend.

sony linkbuds test techtest 3

Die LinkBuds selbst sind extrem ungewöhnlich gestaltet! So handelt es sich hier um zwei “Ringe” die an den Rändern überlappen. Der untere Ring beinhaltet den Treiber, welcher das Loch in der Mitte besitzt. Der obere Treiber hingegen beinhaltet die Elektronik.

Bonuspunkte bekommt Sony für die Verpackung, welche vollständig auf Kunststoff verzichtet.

 

Steuerung und App

Die Sony LinkBuds setzten auf eine Art Gestensteuerung. Dabei tippst du aber nicht die Ohrhörer an, sondern deinen Kopf. Die Ohrhörer bekommen mit, wenn du den Bereich vor deinen Ohren antippst und reagieren entsprechend.

Zusätzlich kannst du die Ohrhörer über die Sony Kopfhörer App steuern. Neben diversen Anpassungen kannst du hier auch einen EQ einstellen.

 

Ein unvergleichliches Tragegefühl!

Kommen wir zu dem Punkt mit dem die LinkBuds stehen und fallen, dem Tragekomfort und dem Tragegefühl.

Dieses kann ich mit sehr gutem Gewissen als einzigartig bezeichnen! Trägst du die Ohrhörer hast du kaum Höreinschränkungen. Ich kann mit den Ohrhörern im Ohr völlig normal eine Konversation führen. Selbst wenn ich leise Musik höre, ist es immer noch möglich sich mit jemand anderem zu unterhalten.

sony linkbuds test techtest 10

Von den Vorteilen in der Öffentlichkeit und Straßenverkehr ganz zu schweigen! Ich kann mit den Ohrhörern sogar noch Vogelzwitschern hören, trotz einer leisen Musikwiedergabe. Dies ist einfach toll und fast schon ein beschreibbares Gefühl!

Auch der generelle Tragekomfort ist gut. Gut, aber auch nicht überragend. Beispielsweise Apple AirPods Pro sind beispielsweise bequemer.

Die LinkBuds sind recht groß! Ich habe zwar große Ohren, aber ich muss auf die XS Aufsätze setzen, da ansonsten die Ohrhörer drücken. Mit den XS Aufsätzen würde ich den Tragekomfort als gut einstufen.

 

Klang, hier wird es richtig interessant!

Was für einen Klang können wir von offenen Ohrhörern mit einem Loch in der Mitte erwarten? Hier kann ich direkt sagen, suchst du den besten Klang, dann sind die Sony LinkBuds nichts für dich!

Die Ohrhörer klingen wirklich nicht wie 170€ Modelle, gerade der Bass! Gehen wir aber geordnet vor.

sony linkbuds test techtest 9

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen der LinkBuds sind wenig überraschend gut. Die Höhen brauchen keine Versieglung der Ohren, entsprechend werden diese vom Design der Ohrhörer nicht groß negativ beeinflusst. Wir haben sehr klare und saubere Höhen, die aber auch nicht zu scharf oder extrem sind. Ich würde die Höhen als sehr schön natürlich und luftig bezeichnen!

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Auch diese sind recht luftig, leicht und natürlich. Stimmen klingen absolut sauber und, ich wiederhole mich, natürlich.

So weit ist also absolut nichts am Klang der Sony LinkBuds auszusetzen. Kommen wir aber nun zum Bass. Bei allen normalen Ohrhörern hätte ich jetzt sehr laut gejammert. So ist der Bass der LinkBuds schwach. Hier gibt es nichts schön zu reden. Den LinkBuds fehlt einfach der Druck und der Tiefgang. Allerdings klingen die Ohrhörer auch nicht absolut furchtbar! Ich würde sagen wir sind hier so auf dem Bass-Level von Apple AirPods. Diese versiegeln deine Ohren auch nicht und haben entsprechend ähnlich Probleme.

Allgemein würde ich sagen, dass der Klang vielleicht minimal unter den Apple AirPods angesiedelt ist. Klar die Apple AirPods sind jetzt nicht die High End Ohrhörer und sollten nicht die Referenz für guten Klang sein. Allerdings will ich damit sagen, dass der Klang der Sony LinkBuds ausreichend ist!

Musik, gerade wenn du diese nebenbei hörst, klingt mehr als ausreichend klar und voll. Gerade bei einer niedrigen bis mittleren Lautstärke fällt auch die schwache Bass-Leistung kaum auf. Erst wenn du die Musik etwas lauter drehst, merkst du, dass unten herum etwas fehlt. So laut drehst du dabei aber eh nicht auf, denn die maximale Lautstärke der LinkBuds ist überschaubar.

 

Fazit

Die Sony LinkBuds sind einzigartige Ohrhörer! Suchst du Ohrhörer für den Musik-Genuss, dann bist du hier falsch!

Es gibt ohne jede Frage Ohrhörer, die viel besser klingen als die Sony LinkBuds, gerade was den Bass angeht. Das Verkaufsargument ist das Loch in der Mitte.

Du kannst dich mit anderen Menschen völlig normal unterhalten, wenn du die Ohrhörer trägst. Auch in der Stadt oder im Verkehr bekommst du bei einer leisen bist mittleren Lautstärke noch alles um dich drum herum mit.

sony linkbuds test techtest 6

Es gibt zwar Ohrhörer mit einer sehr guten Transparenz Funktion, welche Ähnliches erreichen kann, aber hier gibt es immer eine leichte Verzögerung oder Verzerrung. Bei den LinkBuds ist dies 100% natürlich.

Dabei ist der Tragekomfort gut, aber auch nicht ganz perfekt. So sind die LinkBuds recht groß. Ich würde sagen, dass z.B. Apple AirPods Pro noch etwas bequemer sind.

Klanglich sind die LinkBuds schwer zu beurteilen. Wir haben an sich einen ganz ordentlichen Klang, du darfst aber echt nicht mit viel Bass rechnen! Du bekommst für 60€ locker Ohrhörer die besser klingen.

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Ich würde den Klang der Sony LinkBuds mit sehr guten Notebook Lautsprechern vergleichen, die du an deinem Kopf mit dir herumträgst und nur du hören kannst. Wir haben hier durchaus einen vergleichbaren Klang und “Offenheit”.

Erwartest du mehr, dann sind die Sony LinkBuds nicht das Richtige für dich! Dies sind sehr spezielle Ohrhörer!

sony linkbuds test techtest 8
Sony LinkBuds
POSITIV
Außergewöhnliches Design
Einmaliger offener Klang
Ideal für die Öffentlichkeit
App-Support
NEGATIV
Fast kein Bass
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Welcher Tineco ist der richtige für dich? Übersicht!

Die Waschsauger von Tineco sind ohne jede Frage eine der größten Errungenschaften in meinem Haushalt! Ich habe zwei Hunde, entsprechend ist immer Schmutz, Fußabdrücke usw. Irgendwo zu finden die nicht einfach mit einem Staubsauger zu entfernen wären.

Die Waschsauger von Tineco sind hier ein Segen!

welcher tineco ist der richtige für dich 6

Aber mittlerweile hat Tineco eine große Serie an Waschsaugern die sich nur minimal unterscheiden. Welcher ist hier der richtige Tineco für dich? Versuchen wir dies einmal zu klären, ich hatte schließlich die meisten Modelle schon in den FIngern.

 

Welche Tineco Modelle gibt es?

Starten wir einfach mit einer kleinen Übersicht welche Tineco Modelle es derzeit im Handel gibt. Hierbei konzentrieren wir uns auf die Tineco Waschsauger und nicht die Akku-Staubsauger oder den Teppichwäscher.

Dies ist schon eine etwas unübersichtliche Menge an Tineco Modellen. Was kann aber wer?

 

Tineco “3” Serie

Suchst du einen günstigen Tineco Waschsauger sollte der IFLOOR 3 und der FLOOR ONE S3 deine erste Anlaufstelle sein.

FLOOR ONE S3  IFLOOR 3
Frischwassertank 0.6L 0.6L
Schmutzwassertank 0.5L 0.5L
Batteriekapazität 4000mAh 3000mAh
Sonstige Feature iLoopTM Smart-Sensor
Preis (ca.) 399 € 299 €
Batteriekapazität 4000mAh 3000mAh
Wasserdurchflussrate 50-200ml/min 50-200ml/min

Der IFLOOR 3 ist so etwas wie ein FLOOR ONE S3 “lite”. Prinzipiell gibt es hier bei der Putzleistung keine nennenswerten Unterschiede!

Allerdings hat der IFLOOR 3 einen etwas schlechteren Akku (was durchaus merkbar ist) und es fehlt der iLoopTM Smart-Sensor. Letzterer erlaubt einen automatischen Modus mit vielen Leistungsabstufungen usw.

welcher tineco ist der richtige für dich 7

Gerade wenn du eine etwas größere Wohnung hast, ist der FLOOR ONE S3 zu bevorzugen, aufgrund des besseren Akkus. Bei kleineren Wohnungen ist aber auch der IFLOOR 3 ausreichend.

 

Tineco “5” Serie

Die neueren Modelle von Tineco gehören zur “5er” Serie. Grundsätzlich hat sich die Putzleistung von der 3er auf die 5er Serie lediglich leicht bis minimal verbessert. Die 5er Serie besitzt primär mehr Feature, eine bessere Kantenreinigung usw.

S5 S5 COMBO S5 Extreme S5 STEAM S5 PRO S5 PRO 2
Frisch-
wassertank
0.8L 0.5L 0.8L 0.75L 0.8L 0.8L
Schmutz
wassertank
0.72L 0.45L 0.72L 0.75L 0.72L 0.72L
Batterie 4000mAh 2500mAh 4000mAh X 4000mAh 4000mAh
Leistung 220W 190W 220W 1500W 220W 220W
Sonstiges iLoop Sensor iLoop Sensor
Als Bodensauger Nutzbar
iLoop Sensor

Saugmodus

iLoop Sensor

Dampf-Funktion

iLoop Sensor
LCD Anzeige
iLoop Sensor
Elektrolyseur
LCD Anzeige
Preis (ca.) 519 € 449 € 529 € 449 € 599 € 629 €

Grundsätzlich sind die S5 Modelle alle recht ähnlich. Allerdings sticht hier zunächst der S5 Steam und S5 Combo hervor.

Der S5 Steam ist der einzige aktuelle Tineco Waschsauger mit Kabel! Im Gegenzug bringt dieser aber auch eine Dampf Funktion mit. Zusätzlich zu Wasser wird hier auch mit Dampf gereinigt.

Der S5 Combo ist etwas kleiner als die anderen Modelle und hat eine etwas niedrigere Leistung. Im Gegenzug kannst du den S5 Combo aber zu einem regulären Bodensauger “umbauen”. Normalerweise ersetzen Tineco Waschsauger nicht reguläre Staubsasuger. Der S5 Combo mit dem Bodenkit wäre hier am ehesten in der Lage.

welcher tineco ist der richtige für dich 4

Allerdings würde ich den S5 Combo primär für sehr kleine Wohnungen empfehlen und wenn du keinen Platz für einen Staubsauger und Waschsauger hast.

S5 Extreme, S5, S5 Pro und S5 Pro 2 sind weitestgehend das gleiche Modell nur mit einer leicht anderen Ausstattung. Der S5 Pro 2 ist eine neuere Version des S5 Pro und bringt im direkten Vergleich nur eine Elektrolyseur Funktion mit. Elektrolyseur erlaubt es normales Leistungswasser zu desinfizieren. Effektiv putzt der S5 Pro 2 hierdurch immer mit desinfiziertem Wasser.

welcher tineco ist der richtige für dich 1

Der S5 Extreme ist eigentlich eine Lite Version des S5, ohne den iLoop Sensor und mit einfacherer Anzeige. Allerdings besitzt der S5 Extreme einen nur Saugmodus. Hierbei wird kein Wasser genutzt.

Aus Sicht der Preis/Leistung macht hier der normale S5 in der Regel den meisten Sinn.

 

Tineco “7” Serie

Mit dem FLOOR ONE S7 PRO hat Tineco 2023 sein neues “Flaggschiff” auf den Markt gebracht. 

So bietet der S7 Pro eine gesteigerte Reinigungsleistung, einen Antrieb bei seinen Rädern, eine neue Steuerung und eine verbesserte Selbstreinigung. 

Damit stellt dieser verglichen mit dem S5 Pro durchaus eine Steigerung dar! Allerdings muss ich hier auch gestehen, dass ich von dem “Selbstantrieb” kein Fan bin! Gerade auf glatten, nassen Fliesen Böden arbeitet dieser des Öfteren auch gegen einen. 

Waschsauger sind ein must Have! Tineco FLOOR ONE S7 PRO im Test

Daher würde ich vermutlich weiterhin eher den One S5 (Pro) wählen, was schade ist, denn ansonsten ist der FLOOR ONE S7 PRO wirklich fantastisch!

 

Für Studenten und kleine Wohnungen

Der Tineco FLOOR ONE S5 COMBO soll die Funktion eines normalen Staubsaugers mit der eines Waschsaugers kombinieren. Allerdings hat dieser so ein wenig das “weder Fisch noch Fleisch” Problem.

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Der ONE S5 COMBO hat etwas weniger Leistung als der reguläre S5, hat kleinere Tanks und einen schlechteren Akku. Warum solltest du den ONE S5 COMBO dann kaufen?

  • Du hast eine sehr kleine Wohnung
  • Du hast keine Teppiche
  • Du hast keinen Platz für einen Waschsauger und Staubsauger

Treffen diese Punkte auf dich zu, dann wäre der ONE S5 COMBO vielleicht doch besser als die anderen Modelle. Gerade mit dem Bodendüsen-Kit kann der ONE S5 COMBO einen normalen Akkusauger ersetzen. Dieser ist hier zwar auch nicht Menga leistungsstark, aber Haare normaler Staub von glatten Böden bekommt dieser schon gut entfernt.

 

Was ist der iLoop Sensor?

Einer der am meisten beworbenen Unterschiede zwischen den günstigeren und teureren Tineco Modellen ist der iLoop Sensor. Was ist der iLoop Sensor?

Der iLoop Sensor ermöglicht eine Art Automodus. Modelle ohne iLoop Sensor besitzen zwei Leistungsstufen, schwach und stark. Die Modelle mit iLoop Sensor besitzen auch diese beiden Stufen + alles dazwischen.

Der iLoop Sensor erkennt automatisch wie viel Schutz du gerade saugst und passt entsprechend die Leistung an. Saugst du viel Schmutz, dann wird die Leistung und Wassermenge hochgefahren.

 

 

Hierfür nutzt der Sensor eine Art Lichtschranke. Je mehr diese unterbrochen wird umso mehr Schmutz wird gerade gesaugt umso höher wird die Saugleistung gedreht.

An sich hast du natürlich immer die beste Saug/Putzleistung da du immer im Max-Modus bist. Allerdings frisst dies sehr viel Akku! Der iLoop Sensor ist also primär da, um das Verhältnis aus Akkulaufzeit und Putzleistung zu verbessern.

Zudem bringen die Modelle mit iLoop Sensor meist ein etwas aufwendigeres Display/Anzeige mit.

 

Saugmodus

Folgende Tineco Modelle bringen auch einen “Saugmodus” mit:

  • S5 Extrem
  • S7 Pro

Alle Tineco Modelle saugen natürlich immer, aber bei diesen drei kannst du die Wasserzufuhr abschalten. Diese legen dann kein Wasser mehr nach und saugen nur.

Sinnvoll? Naja, du kaufst einen Tineco Waschsauger für das Saugen mit Wasser. Als reiner Staubsauger sind diese eher überschaubar gut. Der nur Saugmodus macht also nur Sinn, wenn du einen Untergrund hast auf welchen wirklich kein Wasser kommen soll.

 

Kann ein Tineco Waschsauger einen Staubsauger ersetzen?

Ich würde sagen nein! Ein Tineco Waschsauger kann zwar deinen normalen Staubsauger zu 90% ersetzen, wenn du keine oder nur wenige Teppiche hast, aber bei extremen Verschmutzungen ist doch ein normaler Staubsauger gefragt.

Ein wenig Hausstaub, ein paar Haare oder Ähnliches nimmt jeder Tineco Waschsauger gut und problemlos auf. Aber wird es zu extrem, du hast dir die Haare geschnitten oder dir ist ein Paket Mehl heruntergefallen, dann bringst du selbst einen S5 Pro an seine Grenzen.

 

Auch für Teppiche?

Prinzipiell kannst du Tineco Waschsauger auch auf Teppichen nutzen. Allerdings sind dies keine Teppichsauger.

 

Diese können Teppiche auffrischen und ein wenig “abwischen”, aber eine Tiefenreinigung gibt es hier natürlich nicht.

 

Akkulaufzeit und Wassertanks nicht überschätzen!

Neben dem iLoop Sensor unterscheiden sich die Tineco Modelle auch stark beim Akku und den Wassertanks.

So haben die beiden kleineren Modelle eine Akkulaufzeit “von bis zu 25 Minuten”, währen die größeren auf “bis zu 35 Minuten” kommen. Dies liest sich wie kein großer Unterschied, ist es aber in der Praxis!

Diese Laufzeitangaben gelten bei minimaler Leistung. Meist reicht diese sogar zum Durchputzen. Brauchst du aber die volle Power, dann sinkt die Akkulaufzeit auf teils unter 10 Minuten! Hier ist dann doch der Unterschied zwischen dem Tineco FLOOR ONE S3 und dem Tineco IFLOOR 3 subjektiv mehr spürbar.

Ähnliches gilt auch für die Wasser-Tanks. Während eines 35 Minuten Putzvorgangs wirst du bei einem FLOOR One S3 beistimmt 2- oder 3-mal die Tanks leeren bzw. füllen müssen. Dies kann etwas den Arbeitsfluss stören und verlangsamen.

Die größeren Tanks der S5 Serie helfen durchaus diesen Arbeitsfluss beizubehalten. Daher würde ich auch den Floor One S5 dem S3 vorziehen, auch wenn diese von der Putzleistung an sich kaum Unterschiede haben.

 

Was macht die Konkurrenz?

Ich habe mir natürlich auch schon Waschsauger der Konkurrenz angesehen. Folgende Modelle waren dies bisher:

  • Tesvor R5
  • Eureka FC9
  • Dreame H11 Max
  • Roborock Dyad

Diese Modelle ähneln Tinecos Modellen sehr! Ich gehe hier fest davon aus, dass diese alle vom gleichen Fertiger kommen. Dies gilt gerade für den Dreame H11 Max.

Entsprechend ist die Putzleistung auch durchaus vergleichbar. Vor allem der Dreame H11 Max ist vergleichbar mit einem Tineco S3 “+”, wenn es diesen gäbe. Prinzipiell ist hier aber keiner besser als ein Tienco S5!

Willst du also etwas Geld sparen sind diese Modelle durchaus einen Blick wert! Allerdings haben gerade die kleineren Hersteller einen Nachteil, Zubehör. Du bekommst für die Tineco Modelle problemlos neue Bürsten, Filter usw. Dies ist bei einem Eureka FC9 jetzt schon deutlich schwerer, geschweige denn in 2-3 Jahren.

Die Zubehör- und Support- Verfügbarkeit ist hier der Größe Pluspunkt von Tineco.

Lediglich der Roborock Dyad hebt sich doch deutlich von den Tinecos ab. Ist der Roborock Dyad besser als ein One S5? Nein! Der Roborock Dyad funktioniert etwas besser auf Teppichen, aber ansonsten sehe ich die Nase für die Tineco Modelle doch vorne.

 

Fazit, welchen Tineco Waschsauger kaufen?

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte dir etwas helfen die Unterschiede zwischen den diversen Tineco Waschsaugern zu erkennen. Tinecos Modelle sind mittlerweile etwas unübersichtlich geworden.

Hier meine Standardempfehlungen:

  • Tineco FLOOR ONE S5 <- Du willst einen sehr guten Waschsauger, mit hoher Leistung und allen Featuren? Dann nimm den S5 bzw. S5 Pro. Diesen verwende auch ich!
  • Tineco FLOOR ONE S3 <- Der S3 ist das “vernünftige” Modell. Nicht zu teuer, aber kann im Grunde alles.

Derzeit würde ich primär den Tineco FLOOR One S5 empfehlen. Dieser ist in der Regel das sinnvollste Modell. Die Pro Version kann ein nettes Upgrade sein, aber ich denke die meisten werden mit der normalen Version gut fahren. 

Alternativ haben wir den One S3, welcher sicherlich aus Sicht der Preis/Leistung das beste Modell ist. Allerdings sind die größeren Tanks und Akku beim S5 gerade bei größeren Wohnungen ein Vorteil.

welcher tineco ist der richtige für dich 9

Aber was ist mit dem großen One S7 Pro? An sich ein tolles Gerät mit der besten Saugleistung! Allerdings wurde ich mit dem Selbstantrieb nicht so recht warm. Hinzu kommt einfach der Preis. Der One S7 Pro kostet rund das Doppelte vom S5! Persönlich würde ich hier zum S5 greifen, aber hast Du eine sehr große Wohnung und gerade die verbesserte Selbstreinigung des S7 Pro ist schon toll.

Die Entscheidung Tineco IFLOOR 3 oder Tineco FLOOR ONE S3 ist extrem schwer! 100€ Unterschied ist nicht wenig und an sich putzt der IFLOOR 3 genauso gut wie der FLOOR ONE S3. Der FLOOR ONE S3 wirkt aber moderner und hat vor allem einen merkbar besseren Akku.

Die beiden Sondermodelle FLOOR ONE S5 COMBO und FLOOR ONE S5 STEAM sind etwas situations-bedingt.

Der FLOOR ONE S5 COMBO kann am ehesten einen normalen Staubsauger ersetzen, gerade in der “Kit” Version mit Bodenstiel. Allerdings würde ich diesen primär Studenten oder Nutzern mit sehr kleinen Wohnungen empfehlen, wo auch aus Platzgründen ein zusätzlicher Staubsauger unpraktisch ist.

Beim FLOOR ONE S5 STEAM gibst du den Komfort des Akkus zugunsten von Dampf auf. Hier musst du wissen, ob dieser Tausch für dich okay ist. An sich reinigt der FLOOR ONE S5 STEAM am besten, aber müsste ich mich entscheiden würde ich doch eins der Akkumodelle wählen.

Samsung T7 und T7 Shield im Vergleich, wie groß sind die Unterschiede?

Samsung ist der ohne Frage der größte Anbieter für SSDs und auch sicherlich einer der besten. Allerdings eine sehr wichtige Rolle in Samsungs LineUp spielen auch die externen SSDs. So ist hier die Samsung T7 eins, wenn nicht sogar das beliebteste Modell derzeit auf dem Markt.

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Samsung hat mit der T7 Shield nun eine neue Version der T7 auf den Markt gebracht. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden nur optisch. So besitzt die T7 Shield einen Wasserschutz und einen Gummiüberzug.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Gibt es hier vielleicht auch technisch Unterschiede?

 

Samsung T7 vs. Samsung T7 Shield

Samsung setzt bei beider seiner externen SSDs auf ein recht kompaktes Design. Gerade die T7 ist mit 85 x 57 x 7,8 mm und einem Gewicht von 62g sehr schön portable.

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Allerdings auch die T7 Shield ist mit 88 x 58 x 13 mm und einem Gewicht von 94g weiterhin relativ kompakt und hosentaschenfreundlich.

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Die zusätzliche Größe und Gewicht bei der T7 Shield kommt von einem recht großzügigen Gummi-bezug. Dank des Gummiüberzugs soll die T7 Shield Stürze von bis zu 3 Metern unbeschadet überstehen. Zudem soll die SSD IP65 wassergeschützt sein.

Nutzt du die T7 Shield beispielsweise als Backup SSD bei einem Outdoor-Fotoshooting, dann musst du keine Angst vor Regen haben.

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Die normale T7 hingegen setzt auf ein schönes Aluminiumgehäuse, welches zugegeben etwas edler wirkt.

Ansonsten sind beide SSDs identisch. Wir haben einen USB C Port und eine Status-LED, welche beim Betrieb konstant leuchten.

 

V-NAND v5 und V-NAND v6

Auf dem Papier wirbt Samsung bei beiden SSDs mit Datenraten von bis zu 1050MB/s. Hierbei ist allerdings die USB C 10Gbit Verbindung der limitierende Faktor.

Dies lässt die Vermutung aufkommen, dass wir hier technisch zwei identische SSDs haben. Dies ist allerdings nicht der Fall!

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Denn wie es sich herausgestellt hat, setzt Samsung bei der T7 Shield auf andere NAND Module. Die normale T7 nutzt Samsungs V-NAND v5, die T7 Shield den V-NAND v6.

Damit ist die T7 auf der technischen Basis von Samsungs 970 SSDs und die T7 Shield auf der Basis der 980 Serie.

Was bedeutet dies? In der Theorie ist Samsungs V-NAND v6 etwas schneller (+10%) und ca. 15% sparsamer was den Stromverbrauch angeht. Zudem ist davon auszugehen, dass es Verbesserungen bei Haltbarkeit und Zuverlässigkeit gab.

 

CrystalDiskMark

Der beste Benchmark für SSDs ist ohne Frage CrystalDiskMark. Daher schauen wir uns auch zunächst die T7 und T7 Shield in CrystalDiskMark an.

t7 crystal t7 shield crystal

Hier gibt es wie auch zu erwarten war wenige Unterschiede. Gerade lesend erreichen beide SSDs 1000MB/s+, entsprechend sind diese am Limit der USB 3.1 10Gbit Verbindung.

Wo wir kleinere Unterschiede sehen, ist beim Schreiben. Die T7 kommt hier auf 895MB/s und die T7 Shield auf 967MB/s. Ob dies in der Praxis einen großen Unterschied macht, werden wir sehen.

 

3DMark und PCMark

Sowohl 3DMark wie auch PCMark bieten einen durchaus interessanten SSD Test an. So versuchen beide Programme einen praxisnahen Test zu simulieren, in dem diese im Hintergrund wirklich Programme, Spieledaten usw. laden.

pcmark und 3dmark

Hier gibt es erneut eine gewisse Tendenz. So erreicht die T7 Shield ca. 10-12% höhere Werte als die reguläre T7, was sich mit den Ergebnissen aus CrystalDiskark deckt.

 

Große Unterschiede beim Schreibcache!

Wie alle aktuellen SSDs besitzen auch die Samsung T7 Modelle einen SLC Schreibcache. Die SSD kann also nicht konstant die volle Schreibleistung bieten, sondern kann nur einen gewissen Bereich so schnell beschreiben. Ist dieser voll sinkt das Schreibtempo massiv!

Dieser Bereich wird im Hintergrund immer wieder frei geschaufelt, daher ist dies in der Praxis nur ein Problem, wenn du sehr große Datenmengen am Stück auf die SSD kopierst. Dies kann aber bei einer SSD die für “Creative” geeignet ist natürlich passieren.

Gibt es hier Unterschiede zwischen der T7 und T7 Shield? Hierfür habe ich die SSDs einfach mit H2TestW vollgeschrieben.

h2testw

Oh! Hier gibt es eine große Überraschung, denn die T7 ist um den Faktor 3 langsamer wenn du diese vollschreiben willst.

So erreichte die T7 Shield nach dem Cache noch eine Datenrate von ca. 465 MB/s, die normale T7 von 165MB/s.

Dies kann einen extremen Unterschied machen, wenn du die SSDs für große Datenmengen nutzt!

 

Praxis-Test

Schauen wir uns noch einen kleinen Praxis-Test an. Hierfür kopiere ich drei Dateipakete auf und von den SSDs.

  • Fotos = 3500 RAW Fotos mit 138GB
  • Video = 1x Video mit 25GB
  • Lightroom Library = 90.000 recht kleine Dateien mit 70GB

praxis lesend praxis schreibend

Hier sehen wir viel Spannendes! Zunächst gibt es beim Kopieren der Lightroom Library in beide Richtungen kaum einen Unterschied. Der Windows Dateitransfer ist hier einfach der limitierende Faktor.

Allerdings beim Übertragen der Fotos und Videos gab es durchaus spanende Unterschiede!

Schreibend war hier die T7 Shield ein Stück schneller! Lesend hingegen war beim Video sogar die T7 schneller und bei den Fotos waren beide +- gleichauf.

 

Stromverbrauch

Gerade an einem Notebook im Akkubetrieb ist der Stromverbrauch eines externen Laufwerks nicht ganz unwichtig.

stromverbrauch

Im Leerlauf ist die T7 Shield dank des neueren V-NAND v6 wie von Samsung beworben ca. 9% sparsamer.

Übertragen wir jetzt die Videodatei auf die SSD und kopieren wir diese wieder herunter. Dabei messe ich die Leistungsaufnahme während dieses Prozesses. Heißt eine SSD die mehr Strom benötigt, aber schneller fertig ist kann hier dennoch gut abschneiden.

stromverbrauch über zeit

Auch hier ist die T7 Shield mit 71,87 mWh zu 77,36 mWh etwas sparsamer.

 

Fazit

Die Samsung T7 und T7 Shield sind zwei sehr unterschiedliche SSDs! Auf dem Papier scheinen zwar beide Modelle +- Identisch zu sein, die Shield hat nur das robustere Gehäuse, aber in der Praxis gibt es auch bei der Leistung Unterschiede.

Lesend sind beide SSDs +- gleich schnell, aber schreibend kann es massive Unterschiede zwischen der T7 und T7 Shield geben.

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So verfügt die reguläre T7 über eine eher schwache Schreibrate, nachdem der SLC Cache voll ist. Die T7 Shield hingegen hat eine viel bessere konstante Leistung.

Effektiv kannst du die T7 Shield 3x so schnell vollschreiben wie die normale T7! Kopierst du also viel große Dateien ist die T7 Shield um einiges schneller. Bei kleineren Dateipaketen, bis +- 200GB, sehe ich bei den 2TB Versionen kaum Unterschiede, aber auch hier ist die T7 Shield etwas flotter.

Kurzum, kopierst du viel große Dateien, dann greife auf jeden Fall zur T7 Shield! Diese ist nicht viel teurer, aber deutlich flotter. Arbeitest du weniger mit großen Datenmengen am Stück (100GB+), dann ist der Unterschied geringer und ich würde zum günstigeren Modell greifen, mit leichter Tendenz zur Shield.

8x 20W USB C Ladegeräte im Vergleich, welches ist das beste Basic Ladegerät?

USB C ist mittlerweile der klar dominierende Ladeport für eine Vielzahl von Geräten. Die kleinste Ladegerät Größe für USB C sind die 18W bzw. 20W Modelle.

Aber welches 20W Ladegerät ist das beste? Welches bietet die beste Preis/Leistung und gibt es hier überhaupt große Unterschiede?

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Um diese Frage zu klären, schicke ich 8x 20W USB C Ladegeräte in den Vergleich, von Anker, AUKEY, Apple, UGREEN und Co.

Welches ist das beste 20W USB C Ladegerät? Finden wir es heraus!

 

Unsere Testkandidaten

Werfen wir zunächst einen kleinen Blick auf unser Testfeld.

Anker 511 Nano Pro 22 €
Anker PowerPort III 20W Cube 28€*
Anker PowerPort III Nano 20 €
Apple A2347 25 €
Aukey PA-B1 15 €
Powerlot PL0050-EU 15 €
UGREEN CD137 14 €
UGREEN CD241 17 €

 

Starten wir mit dem teuersten Ladegerät, welches wenig überraschend das Modell von Apple ist. Das Apple A2347 kostet ca. 25€. Zwar ist das Anker PowerPort III 20W Cube noch etwas teurer, dieses hat allerdings ein USB C auf Lightning Kabel mit im Lieferumfang, welches doch den Preis ein gutes Stück nach oben schraubt.

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Allgemein sind aber die drei Anker Modelle mit +- 20€ durchaus schon in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Günstiger sind die Modelle von UGREEN, Powerlot und Aukey, welche für 14-17€ zu bekommen sind.

 

Abmessungen und Gewicht

Gerade wenn du ein 20W Ladegerät kaufst, ist vielleicht auch eine gewisse Portabilität für dich wichtig. Tendenziell ist zwar ein zu leichtes Ladegerät auch nicht gut bzw. kein Qualitätsmerkmal, aber dennoch ist ein leichtes und kompaktes Ladegerät im Alltag nett.

20w ladegeräte gewicht

Die 20W Ladegeräte im Vergleich schwanken zwischen 55g und 38g. Das Apple A2347 ist dabei das schwerste Ladegerät mit 55g und das Anker PowerPort III Nano mit 38g das leichteste.

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Wie steht es aber um die Abmessungen? Schauen wir uns hier das Volumen an. Wichtig ich messe hier nur das Volumen ohne den Stecker (nur was aus der Steckdose herausschaut) und dies auch in Würfelform gerechnet.

20w ladegeräte volumen

Hier gibt es keine Überraschungen. Das PowerPort III Nano ist das leichteste und kleinste Ladegerät, gefolgt vom AUKEY PA-B1.

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Allerdings ist das Apple Ladegerät nur das zweit größte, das UGREEN CD137 ist mit 42,3cm³ etwas größer.

 

USB Power Delivery und PPS

Alle Ladegeräte in diesem Vergleich unterstützten den USB Power Delivery Standard. USB Power Delivery ist der Schnellladestandard, welcher von Apple, Samsung, Google, ASUS, Dell, Nintendo usw. unterstützt wird.

Entsprechend eignen sich diese Ladegeräte für beispielsweise die aktuellen Apple iPhones (ab dem iPhone X), Google Pixel, Samsung Galaxy usw.

Allerdings gibt es eine Erweiterung des USB Power Delivery Standards, mit dem Namen PPS. USB Power Delivery erlaubt es deinen Geräten unter anderem mit einer höheren Spannung zu laden.

Bei 20W Ladegeräten meist mit 5V oder 9V, teils auch 12V. PPS erlaubt es nun auch Spannungen abseits dieser fixen Stufe zu nutzen. So könnte dein Smartphone mit 6V oder 6,7V usw. Laden. Diese Absprache der Spannung geschieht automatisch.

Nicht alle Smartphones unterstützen PPS, beispielsweise Apple Geräte ignorieren PPS, falls es vorhanden ist. Ebenso unterstützen auch nicht alle Ladegeräte PPS, genau genommen ist dieses recht selten.

Von den hier getesteten 20W Ladegeräte unterstützen nur zwei die PPS Erweiterung:

  • UGREEN CD137 – 3,3-5,9V/3A oder 3,3-11V/2,2A
  • UGREEN CD241 – 3,3-5,9V/3A oder 3,3-11V/1,8A

 

Weitestgehend gleich schnell

Erwartest du große Unterschiede was das Ladetempo in der Praxis angeht, dann wirst du enttäuscht. Alle Ladegeräte bieten wirklich die beworbenen 20W und den USB Power Delivery Ladestandard.

Entsprechend laden Smartphones (sofern diese nicht PPS nutzen) alle +- gleich schnell an allen Ladegeräten!

Du wirst beispielsweise bei einem iPhone 13 Pro Max an allen Ladegeräten +- das gleiche Tempo erreichen! Unterschiede liegen hier im Bereich “unter 5%”.

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Unterschiede siehst du nur bei Smartphones die z.B. PPS für das volle Ladetempo benötigen. Ein Samsung Galaxy S22 UItra beispielsweise lädt am Anker PowerPort III 20W Cube beispielsweise mit 14, xW, am UGREEN CD137 mit 18, xW, da letzteres PPS unterstützt.

Bei Apple Geräten macht es also keine Unterschiede. Alle Ladegeräte haben 20W und Power Delivery, diese laden also alle gleich schnell.

Bei Samsung Smartphones der S20, S21 und S22 Serie bist du allerdings auf 14, xW limitiert, mit Ausnahme der beiden UGREEN Ladegeräte, die 18-19W in der Praxis erreichen können, da diese als einzige PPS unterstützen.

Und ja du kannst grundsätzlich das Apple Ladegerät auch für Android Smartphones nutzen! Dieses setzt ebenfalls auf USB Power Delivery, was ein offener Standard ist. Entsprechend sind die Ladegeräte untereinander alle austauschbar, sofern die gleiche Leistung vorliegt, was hier der Fall ist.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist in der Praxis weniger wichtig als man vielleicht denken könnte. Solange die Spannungen innerhalb der Grenzwerte bleiben. Allerdings ist eine saubere und stabile Spannung unter allen Lastsituationen ein Zeichen von Qualität.

spannungsstabilität 5v spannungsstabilität 9v

Hier gab es leider zwei negative Überraschungen, das Anker PowerPort III Nano und Nano Pro. Beide Ladegeräte bleiben innerhalb der Grenzwerte, es ist aber ein klarer Einbruch der Spannung bei Last zu erkennen. Gerade in der 5V Stufe brechen beide Ladegeräte bei 3A recht deutlich weg.

Hier liegt die Vermutung nahe, dass Anker die Elektronik beider Ladegeräte recht gepuscht hat, was bei den super kompakten Abmessungen auch nicht völlig unwahrscheinlich wirkt.

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Positiv sticht das UGREEN CD137, Powerlot, Anker PowerPort III Cube und Apple A2347 hervor. Aber auch das UGREEN CD241 und das AUKEY PA-B1 wirken solide.

 

Belastungstest

Ich habe alle Ladegeräte mithilfe einer künstlichen Last 6 Stunden zu 100% belastet. Alle 8 Ladegeräte in diesem Vergleich haben den Belastungstest überstanden.

 

Effizienz

Die Effizienz von Ladegeräten wird immer wichtiger. Zwar müssen wir hier realistisch sein, bei einem 20W Ladegerät macht es kaum einen Unterschied auf der Stromrechnung, ob dieses nun eine gute Effizienz von 90% oder eine schlechte von 75% hätte. Dennoch ist natürlich eine höhere Effizienz besser. Es spart etwas Strom, sorgt für weniger Abwärme und spricht nicht zuletzt für eine bessere Elektronik.

Wie steht es hier um unsere 20W Ladegeräte im Vergleich?

effizienz unter last 20w ladegeräte

Grundsätzlich liegen all unsere Ladegeräte hier erfreulich dicht beieinander. Selbst das schwächste Ladegerät bei minimaler Effizienz kommt auf 82%+, was absolut okay ist!

Etwas überraschend bot das Aukey PA-B1 konstant die schlechteste Effizienz. Diese schwankte zwischen 82,3% und 86,3%. Dies ist nicht schlecht, kaum ein Standard 5V/2,4A USB A Ladegerät würde dies erreichen, aber da geht mehr!

effizienz im schnitt

Die beste durchschnittliche Effizienz bot etwas überraschend das Anker PowerPort III 20W Cube mit 86,6% im Schnitt, gefolgt vom Apple A2347 mit 86,5%.

Etwas enttäuscht hat mich das Anker Nano Pro, welches mit 85,5% auf dem vorletzten Platz landete.

Allerdings sind alle Ergebnisse so dicht beieinander, dass die Unterschiede hier wirklich minimal sind.

 

Hitzeentwicklung

Netzteile können im Inneren problemlos über 100 Grad heiß werden. Dies ist zwar nicht zwingend “optimal” aber auch nicht zwingend kritisch. Gerade wenn du ein Notebook hast, wirst du wissen, wie heiß so ein Netzteil auch äußerlich werden kann.

Dennoch ist es natürlich immer etwas bedenklich, wenn dein Netzteil äußerlich 70 Grad heiß wird, auch wenn dies für das Netzteil nicht zwingen fatal ist.

Für diesen Test habe ich die Temperatur der Ladegeräte nach genau einer Stunde Volllast mithilfe einer Wärmebildkamera gemessen. In der folgenden Tabelle findest du die Temperatur des wärmsten Punktes am Ladegerät.

20w ladegeräte temperatur

Hier sehen wir das zu erwartende Bild. Größere Ladegeräte mit besserer Effizienz, wie das Apple A2347 oder das Anker PowerPort III 20W Cube, entwickeln äußerlich weniger Hitze.

Interessanterweise wird aber das an sich recht große UGREEN CD137 mit fast 70 Grad klar am wärmsten. Die Wärmeabfuhr hier ist sehr punktuell. Große Teile des Gehäuses sind kalt, aber einige Stellen sind sehr heiß. Dies ist absolut nicht optimal.

 

Fazit

Direkt gesagt keins der Ladegeräte hier im Vergleich ist schlecht! Allerdings gibt es durchaus Unterschiede. Machen wir es kurz, welches 20W Ladegerät würde ich empfehlen?

Suchst du einfach ein möglichst kompaktes und leichtes USB C Power Delivery Ladegerät für Reisen? Dann nimm das Anker PowerPort III Nano. Dieses ist mit 38g das leichteste und mit einem Volumen von 22cm³ das kompakteste 20W USB C Ladegerät. Technisch ist dieses “okay”, wir haben einen leichten Spannungseinbruch unter Volllast und Anker pusht das Ladegerät recht hart, aber die Effizienz ist in Ordnung und dieses hat auch den Belastungstest bestanden.

Ist also Kompaktheit für dich das Wichtigste, dann nimm das Anker PowerPort III Nano.

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Hast du ein Samsung Galaxy S20, S21 oder S22 bzw. Suchst nach einem günstigen USB C Ladegerät mit PPS? Dann greif zum UGREEN CD241! Das besondere beim UGREEN CD241 ist sicherlich die Unterstützung von PPS. Aber auch abseits davon ist das Ladegerät technisch völlig in Ordnung Hinzu kommt ein sehr fairer Preis.

Suchst du ein Ladegerät, das auch den PPS Standard unterstützt, dann ist das UGREEN CD241 die beste Option.

Zwar ist das Anker PowerPort III 20W Cube weniger schick und kompakt, aber technisch ist dieses neben dem Apple Ladegerät klar das beste im Vergleich. So haben wir hier die höchste Effizienz und eine sehr gute Spannungsstabilität. Leider verkauft Anker das Anker PowerPort III 20W Cube nur in Kombination mit einem Lightning auf USB C Kabel, was den Preis hochtreibt.

Zum Abschluss muss ich natürlich auch das Apple A2347 empfehlen. Dieses ist zwar recht groß, aber technisch einfach solide! Gute Effizienz, niedrige Hitzeentwicklung und technisch über jeden Zweifel erhaben, allerdings original auch etwas teurer.

Test: Poly Voyager Focus 2, ein starkes und gutes Konferenz-Headset

Online-Konferenzen sind gekommen, um zu bleiben, so viel können wir festhalten. Prinzipiell kannst du an Online-Konferenzen mit so ziemlich jedem Headset teilnehmen.  Machst du dies aber jeden Tag für X Stunden, dann macht es natürlich Sinn sich ein spezielles Headset für diesen Einsatzzwecke zuzulegen.

Headsets für Online-Konferenzen gibt es hunderte! Ein Hersteller, der sehr viel Erfahrung in diesem Bereich hat, ist Poly oder auch bekannt als Plantronics.

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Das Poly Voyager Focus 2 ist hier aktuell so etwas wie das Flaggschiff Modell. Dieses soll durch einen besonders hohen Tragekomfort, der besten Geräuschreduzierung und einer Akkulaufzeit von bis zu 19 Stunden punkten.

Hierfür möchte Poly aber je nach Version um die 200€ haben! Ist dieser Preis gerechtfertigt? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Poly für das Zurverfügungstellen des Voyager Focus 2 für diesen Test.

 

Test: Poly Voyager Focus 2

Das Poly Voyager Focus 2 ist wie die meisten Headsets dieser Art sehr klein und kompakt gebaut. Dieses wiegt auch gerade einmal 173g, was ideal ist fürs längere tägliche Tragen.

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Poly setzt dabei auf ein On-Ear Design. Die Ohrmuscheln umschließen also nicht deine Ohren, sondern liegen auf diesen auf. An sich mag ich dieses Design eher weniger, aber bei einem “Büro” Headset macht dies Sinn. Das Headset sitzt deutlich luftiger auf deinen Ohren und auf Wunsch bekommst du auch noch mehr von der Umgebung mit.

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Da es sich um ein Headset handelt haben wir natürlich einen Mikrofon-Arm, den du Hoch bzw. Herunterklappen kannst. Hier ist auch ein Mute Schalter integriert, klappst du das Mikrofon hoch wird das Mikrofon auch automatisch deaktiviert.

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Abseits davon finden sich noch drei Tasten und zwei “Schieber” am Headset. Bei dem einen Schieber handelt es sich um den Einschalter und bei dem anderen um einen gesonderten Schalter für das ANC.

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Im Poly Voyager Focus 2 steckt ein Akku der satte 19 Stunden halten soll. Und ja ich kann 10+ Stunden bestätigen. Geladen wird der Akku via microUSB oder über eine optionale Ladestation.

 

Bluetooth oder USB Empfänger

Das Voyager Focus 2 verfügt wahlweise über Bluetooth oder einen USB Funk Empfänger. Hier kannst du wählen was dir besser passt.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist ein sehr wichtiger Punkt. Hier macht das Headset an sich alles richtig. Dieses ist sehr schön leicht, die Polsterung ist ausreichend dick und der Kopfbügel schön luftig.

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Allerdings bin ich nicht der größte Fan des On-Ear Designs. Klar dieses ist bei Headsets dieser Art gängig, aber ich kann nie ganz ausblenden eins auf den Ohren zu haben.

Für ein On-Ear Headset ist es aber sehr bequem!

 

ANC

Die Poly Voyager Focus 2 bringen ANC mit. Poly wirbt hier mit ihrer “besten und neuesten Geräuschreduzierung”.

Hier muss ich aber etwas auf die Bremse treten. Die Focus 2 sind ein On-Ear Headset, entsprechend recht luftig, was das ANC schwierig macht.

Entsprechend ist das ANC hier auch nicht so gut wie bei einigen High End Over-Ear Kopfhörern. Dieses kann Hintergrundgeräusche durchaus ein Stück reduzieren, allerdings erzeugt das ANC ein Grundrauschen.

Ich bin hier also nicht ganz überzeugt.

 

Klang, überraschend gut

Ich habe beim Klang keine großen Erwartungen an die Focus 2 gehabt. Dies ist ein Headset das klar für die Sprachwiedergabe gemacht ist und zudem über das Offene On-Ear Design verfügt.

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Allerdings klingt das Headset überraschend gut, selbst bei der Wiedergabe von Musik!

Starten wir hier beim Bass, denn dieser hat mich am meisten überrascht. Klar die Focus 2 sind keine Bass-Bomber, aber bei Musik liefern diese einen erstaunlich guten Bass! Gerade der Tiefgang ist fast schon beeindruckend. Musik klingt hierdurch sehr schön knackig und lebendig.

Auch die Mitten sind so weit Okay. Tendenziell neigt das Headset etwas zu einem Badewannen-Klang, aber Stimmen klingen schön voll und natürlich.

Absolut nichts auszusetzen habe ich auch an den Höhen. Die Höhen sind sehr schön sauber und klar, mit einer guten Brillanz.

Unterm Strich würde ich den Klang als top einstufen! Sogar für Musik ist das Poly Voyager Focus 2 absolut zu gebrauchen. Ich würde es zwar nicht nur für die Musikwiedergabe kaufen, aber willst du was Musik in deiner Pause hören, dann ist dies deutlich besser möglich als es die Optik des Headsets vermuten lassen würde.

 

Mikrofon

Das Mikrofon bei einem Konferenz Headset ist sehr wichtig! Hier gibt es aber keine bösen Überraschungen.

Das Mikrofon ist klar, sauber, laut und gut verständlich. Ich würde dieses Mikrofon zwar nicht für “high quality” Aufnahmen für beispielsweise Youtube Videos empfehlen, aber für Konferenzen, Telefonate und Präsentationen ist dieses absolut in Ordnung!

 

Fazit

Poly hat mit dem Voyager Focus 2 ein wirklich gutes Headset im Sortiment, fall du es mit Onlinekonferenz usw. ernst meinst. Ich würde sogar fast sagen dieses ist überraschend gut!

Gerade bei Klang habe ich nicht viel vom Voyager Focus 2 erwartet. Allerdings selbst Musik klingt mit dem Headset sehr schön kräftig und lebendig. Dabei bietet es sogar einen erstaunlich vernünftigen Bass!

Ebenfalls sehr vernünftig ist das Mikrofon. Dieses klingt wunderbar klar und sauber. Dabei bist du super verständlich.

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Der Tragekomfort ist sicherlich etwas Geschmackssache, ob du on-Ear Kopfhörer magst oder nicht. Allerdings ist das Focus 2 für ein on-Ear Headset schön leicht und bequem.

Lediglich das ANC durchwachsen. Es reduziert zwar Hintergrund-Geräusche etwas, aber aufgrund des offenen Designs des Headsets ist dieser Effekt auch nicht gigantisch. Zudem führt das ANC zu etwas Grundrauschen. Hier musst du abwägen, ob dies in deiner Situation sinnvoll ist.

Dennoch suchst du ein professionelles Headset, in kabelloser Ausführung für die Arbeit oder das Home Office, dann könntest du es viel schlechter treffen als mit dem Poly Voyager Focus 2! Gerade die Klangqualität, sowohl der Ohrmuscheln als auch des Mikrofons, wissen zu überzeugen.

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Poly Voyager Focus 2
POSITIV
Kräftiger und guter Klang, selbst bei Musik
Gutes Mikrofon
Guter Trafekomfort
Lange Akkulaufzeit
Bluetooth oder USB Empfänger
Mit ANC....
NEGATIV
.... ANC überschaubar
Gehobener Preis
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Test: das EcoFlow 160W Solarpanel, faltbar aber mit Standard Anschlüssen!

Solarenergie ist etwas tolles und dies nicht nur im großen Style, sondern auch daheim oder unterwegs. Wir haben uns auf Techtest schon einige Powerstations angesehen. Die meisten von diesen lassen sich auch via Solar laden.

Aber was für ein Solarpanel eignet sich für Powerstations? Je nach Hersteller sind hier normale “universelle” Solarpanels völlig geeignet. Diese sind allerdings bei einem portablen Einsatz oftmals weniger praktisch.

ecoflow 160w solarpanel test 6

Für genau diesen Einsatzzweck bietet beispielsweise EcoFlow einige eigene Solarpanels an. Die Besonderheit, diese Solarpanels sind klappbar! Brauchst du diese nicht, kannst du die Panels einfach einklappen und wegpacken.

Allerdings kostet das 160W Panel auch über 300€, was ein stolzer Preis ist! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie viel Energie kann das EcoFlow 160W Solarpanel liefern? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EcoFlow für das Zurverfügungstellen des Solarpanels für diesen Test.

 

Leistungswerte

Starten wir mit den Leistungswerten des EcoFlow 160W Solarpanel

  • 160W
  • Monokristallin
  • Leerlaufspannung 21,4 V
  • Kurzschlussstrom 9,6 A
  • MC4 Stecker
  • Effizienz 21–22 %
  • Abmessungen (ausgeklappt) 157 x 68 x 2,4 cm

 

Test: das EcoFlow 160W Solarpanel

Das EcoFlow 160W Solarpanel misst 157 x 68 x 2,4 cm, ist also schon ein ziemlicher Brocken! Allerdings für einen besseren Transport ist dieses klappbar! Das Solarpanel besteht aus vier Segmenten, welche in einer Art flexiblen Stoff eingelassen sind.

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Hierdurch kannst du die Lange des Solarpanels auf ¼ der aufgeklappten Größe reduzieren.

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Mit im Lieferumfang ist auch eine Schutz- und Transport-Tasche. Diese dient auch als eine Art Standfuß zum Aufrichten des Panels. Du kannst dieses natürlich auch flach auf dem Boden liegend nutzen, aber dann ist die Energieausbeute ca. 20% schlechter.

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Angeschlossen wird das EcoFlow 160W Solarpanel spannenderweise über zwei MC4 Stecker. MC4 ist der “Standard” Solarpanel Anschluss. Hierdurch ist das Solarpanel universell einsetzbar, nur nicht für EcoFlow Powerstations!

 

Tasche dient als Standfuß

Im EcoFlow 160W Solarpanel ist kein Standfuß oder eine andere Aufstellhilfe integriert. Du kannst aber die beiliegende Taste als eine Art Standfuß nutzen. Dies ist von EcoFlow auch so vorgesehen.

In der Praxis funktioniert dies auch ausreichend gut, auch wenn die Seiten des Panels nicht unterstützt werden, wodurch diese dazu neigen nach hinten zuklappen. Nicht schlimm, aber auch nicht optimal.

 

Wie viel Leistung bringt das EcoFlow 160W Solarpanel in der Praxis?

Kommen wir zum Praxis-Test. Diesen habe ich etwas anders ausgeführt als vermutlich von EcoFlow gedacht. Ich habe das 160W Solarpanel an meine DIY Solaranlage bzw. den Victron Energy SmartSolar 75/15 MPPT Solarladeregler angeschlossen.

Über diesen kann ich genau auslesen wie viel Energie produziert wurde, was die maximale Leistung und Spannung waren.

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Ich habe diesen Test an mehreren Tagen durchgeführt. Der Aufbau war immer identisch. Das Solarpanel wurde aufgebaut am Morgen (ca. 7 Uhr) und am Abend (ca. 19 Uhr) abgebaut. Dabei war dieses konstant Richtung Süden ausgerichtet.

  • Tag 1: vorbeiziehende Wolken, 9,5 Sonnenstunden
  • Tag 2: stärkere vorbeiziehende Wolken, 5 Sonnenstunden
  • Tag 3: vormittags Regen, nachmittags pralle Sonne, 7,5 Sonnenstunden
  • Tag 4: leichte vorbeiziehende Wolke, 10 Sonnenstunden
Sonnenstunden (laut Wetterbericht) Spitzenleistung in Watt Ertrag
Tag 1 9.5h Vorbeiziehende Wolken 130W 740Wh
Tag 2 5h Vorbeiziehende Wolken 144W 560Wh
Tag 3 7.5h Vormittags Regen 149W 330Wh
Tag 4 10h leichte Bewölkung 143W 720Wh

 

Leider hatte ich während meines Tests keinen Tag mit “perfektem” blauen Himmel. Dennoch haben wir einige interessante Werte.

So lag die maximale Leistung des Solarpanels bei 149W. Dies ist sehr gut für ein 160W Panel in Deutschland! Genau genommen habe ich noch kein faltbares Solarpanel gesehen das dichter an die Werksangabe gekommen ist.

Ich halte es also für absolut möglich, dass an einem perfekten Tag 160W praktisch erreicht werden können.

Die Energieausbeute lag zwischen 330Wh an einem eher mäßigen Tag und 740Wh an einem schönen Tag. Dies sind natürlich Frühlings/Sommer Werte. Im Winter wirst du diese nicht ansatzweise erreichen.

Allerdings wirst du ein Solarpanel wie dieses auch primär im Sommer/Frühling/früh Herbst nutzen. Hier kannst du an einem halbwegs schönen Tag mit 330Wh+ rechnen können.

740Wh waren im Test das Maximum, allerdings sind an einem Tag ohne auch nur eine einzige Wolke und 14 Sonnenstunden sicherlich +- 850Wh möglich, vielleicht sogar noch etwas mehr, wenn du das Solarpanel mit der Sonne drehst.

 

Fazit

Wenn du viel unterwegs bist und nach einer Möglichkeit suchst deine Powerstation zu laden, dann ist das EcoFlow 160W Solarpanel durchaus ein interessantes Angebot!

Die faltbare Natur des Solarpanels macht dieses sehr portabel und die Leistung von bis zu 160W sorgt für eine durchaus ordentliche Energieausbeute.

Im Test konnte ich eine maximale Leistung von 149W messen und eine Energieausbeute an einem schönen (aber auch nicht perfekten) Tag von 740Wh. Dies halte ich für starke Werte, die meine Erwartungen übertroffen haben!

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An einem absolut perfekten Sommertag kannst du sicherlich mit 850Wh, vielleicht sogar 900Wh rechnen.

Dabei nutzt EcoFlow die normalen MC4 Anschlüsse! Hierdurch kannst du das Solarpanel universell einsetzen und nicht nur für EcoFlow Powerstations. Super!

Etwas durchwachsen sehe ich lediglich EcoFlows Nutzung der Tasche als Standfuß. Dies funktioniert, ist aber schon etwas umständlicher.

Auch der Preis ist mit 399€ etwas saftig für 160W! “generische” Solarpanels mit dieser Leistung wirst du problemlos für die Hälfte dieses Preises bekommen, welche dann aber natürlich nicht klappbar sind.

Dennoch technisch gibt es am EcoFlow 160W Solarpanel absolut nichts auszusetzen! Das Solarpanel liefert eine tadellose Leistung und kann auch in Punkto Portabilität punkten!

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EcoFlow 160W Solarpanel
POSITIV
149W maximal in Deutschland problemlos erreichbar
Ca. 740Wh Energieausbeute pro Tag erreichbar
Wertiges Design
Recht kompakt
Standard MC4 Anschlüsse!
NEGATIV
"Standfuß" etwas umständlich
Hoher Preis für 160W
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Huawei MateBook 16 via USB C Laden, Info und Analyse

Wie viele moderne Notebooks lässt sich auch das sehr gute Huawei MateBook 16 via USB C laden. Hierfür legt Huawei ein 130W Netzteil bei.

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Aber lässt sich das MateBook 16 auch mit regulären USB C Ladegeräten laden, welche meist keine 130W schaffen? Genau diese Fragen klären wir einmal in dieser kleinen “Lade-Analyse”!

 

130W via Originalladegerät

Mit im Lieferumfang des MateBook 16 liegt ein 135W USB C Ladegerät. Dieses Ladegerät nutzt eine abgewandelte Form des USB Power Delivery Standards. Einige Hersteller haben diesen etwas “abgewandelt”, um das gängige Limit von 100W zu überschreiten.

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So kann das Huawei Ladegerät 20V/6,75A liefern. Offiziell sind via USB C maximal 20V/5A erlaubt (ja mit dem neuen USB-PD Standard wird dieses Limit angehoben, aber das ist hier noch nicht der Fall).

Huawei ist hier nicht der einzige Hersteller, der dies macht. Auch Dell nutzt bei einigen seiner Notebooks ein 130W USB C Ladegerät.

 

Auch via Power Delivery ladbar!

Grundsätzlich ist das Huawei MateBook 16 auch an klassischen USB Power Delivery Ladegeräten ladbar.

Allerdings müssen hier ein paar Voraussetzungen erfüllt werden.

  1. Das MateBook 16 benötigt ein USB-PD Ladegerät das über eine 20V Stufe verfügt
  2. Das Ladegerät/die Powerbank sollten mindestens 60W haben

Verbindest du ein Ladegerät mit dem MateBook 16 das keine 20V Spannungsstufe besitzt, dann erhältst du direkt die Meldung das Ladegerät wäre inkompatibel.

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Allerdings sind auch nicht alle USB-PD Ladegeräte mit 20V Stufe passend. In meinem Test verweigerte das Notebook das Laden an einem 30W USB C Port und zeigte sich an einem 45W Ladegerät “zickig”.

Das Laden klappte, aber teils sank der Ladestrom plötzlich auf 0 usw. Daher würde ich aktuell 60W+ Ladegeräte und Powerbanks primär empfehlen.

 

Wie schnell lädt das Huawei MateBook 16?

Schauen wir uns einmal das Ladetempo des Huawei MateBook 16 an. Hier unterscheiden wir zwischen “Leerlauf”, in welchem nur der Akku geladen wird und Last.

Leerlauf Last
Original Ladegerät 52.2 113.3
100W USB PD 50.1 89.1
60W USB PD 49.2 59.6
45W USB PD 25.1 13.2
30W USB PD 0 0
18W USB PD 0 0

Der Akku des Huawei MateBook 16 wird anscheinend mit maximal +- 50W geladen. Dies ist zumindest die maximale Leistungsaufnahme sowohl am Originalladegerät wie auch an großen USB-PD Ladegeräten.

Unter Last kann die Leistungsaufnahme auf bis zu 114W ansteigen. Ich vermute dabei wird der Akku parallel mit dem vollen Tempo weiter geladen.

Zumindest steigt die Leistungsaufnahme am Originalladegerät so weit an. An einem USB-PD Ladegerät mit 100W kamen wir auf 90W+.

Dies ist an sich auch ausreichend, das Notebook selbst sollte nicht mehr als rund 50-60W benötigen. Der Überschuss landet entsprechend im Akku.

Passend dazu war ein 60W USB C Ladegerät das “kleinste Modell” mit dem ich konstante Ergebnisse erreichen könnte.

Das Laden mit dem 45W Ladegerät hat zwar geklappt, aber es gab hier ein merkwürdiges Verhalten. Unter Last sank die Leistungsaufnahme. Bei einem 30W Ladegerät wurde zwar sauber 20V via USB-PD getriggert, es gab auch keine inkompatible Meldung, der Ladestrom hing aber bei 0A.

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An einer 45W Powerbank

Daher würde ich hier nur Ladegeräte bzw. Powerbank mit mehr als 60W empfehlen.

 

Welche Ladegeräte würde ich fürs Huawei MateBook 16 empfehlen?

Ich würde es nicht empfehlen das Huawei MateBook 16 dauerhaft mit einem anderen Ladegerät zu laden als es bei lag.

Die meisten USB C Ladegeräte sind einfach nicht ausgelegt, um konstant viel Leistung zu liefern und das MateBook 16 benötigt viel Power! Im Notfall kannst du das Notebook natürlich an jedem 60W USB Power Delivery “Smart Phone” Ladegerät laden.

Dennoch hier ein paar Universelle Empfehlungen, falls du dennoch ein alternatives Ladegerät suchst.

Welches Ladegerät hier das richtige für dich ist hängt etwas von deinen Ansprüchen und Budget ab. Grundsätzlich ist das Razer Ladegerät mit 100W USB C Ausgang und einer sehr hohen Bauqualität super für Notebooks geeignet. Dies lässt sich Razer aber auch gut bezahlen!

Das Baseus CCGAN100CE GaN 100W USB-Typ C ist hier so ein wenig die günstige Alternative. Wir haben hier ein einfaches “1Port” USB C Ladegerät, dieses macht aber generell einen guten Eindruck.

Zu guter Letzt das Anker Nano II 65W. Ein super Ladegerät, sehr schön kompakt und qualitativ hochwertig. Zwar nur 65W, bist du aber nur mal einen Tag unterwegs wird dieses seinen Job machen.

 

Welche Powerbanks für das Huawei MateBook 16?

Ich denke gerade Powerbanks machen bei Notebooks sehr viel Sinn! Was sind hier unsere Optionen?

Ich halte die STORM 2 für die aktuell beste und coolste Powerbank! Allerdings ist diese etwas schwer zu bekommen. Diese ist nur über den Hersteller zu bestellen und dieser versendet sie aus China. Der Versand dauert also eine Weile.

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An einer 100W Powerbank

Mit über 200€ ist der Zendure Super Tank zwar sehr teuer, aber dieser ist eine super High-End -Powerbank. Zwei 100W USB C Ausgänge, ein nützliches Display und um die 22000mAh echte Kapazität ist schon super.

Zendure Power Bank, 100W PD 26800mAh Powerbank für Laptop, iPhone,...

  • 100W USB C Ausgang
  • PPS Support mit 5-20V/5A
  • 22022 mAh maximale echte Kapazität
  • Super praktisches Display
  • 4x USB C
  • in 1:30h von 0% auf 100% geladen
  • Kein USB A

Alternativ wäre der PowerCore 26K eine gut erhältliche Alternative. Dieser hat zwar nur einen 60W USB C Port bietet aber auch mit echten 22000mAh eine super Kapazität und ist generell eine hochwertige Powerbank.

Anker 737 Powerbank(PowerCore 26K für Laptop) mit PD Netzteil, Power...

  • 21918mAh bzw. 81,1 Wh Kapazität
  • 60W USB C Ausgang
  • Inklusive sehr gutem Ladegerät!
  • Schickes Design

Zu guter Letzt als “günstigste” Lösung hätte ich die Trust Laro 65W. Diese hat einen 65W USB C Ausgang, ist ein wenig günstiger und bietet eine Kapazität von guten 18000mAh Kapazität.

Trust Laro Powerbank 65W 20000mAh, Power Bank mit Schnellladefunktion,...

  • 60W USB C PD Ausgang, auch für Notebooks geeignet
  • 18185 mAh echte Kapazität
  • an einem 60W Ladegerät in 1:45h von 0% auf 100% geladen

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte dir etwas beim Laden des Huawei MateBook 16 helfen. Hier noch einmal alles Zusammengefasst:

  • Das MateBook 16 lässt sich via USB Power Delivery laden
  • Das USB-PD Ladegerät/Powerbank sollte 60W oder mehr haben
  • Das Notebook kann mit bis zu 113W laden, 100W Powerbanks machen also sinn

Das Huawei MateBook 16 akzeptiert grundsätzlich normale USB Power Delivery Ladegeräte und Powerbanks. Diese müssen aber eine 20V Stufe bieten und im besten Fall 3A oder mehr haben (also 60W).

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Im absoluten Ideal-Fall willst du sogar eine 100W Powerbank oder Ladegerät nutzen. Die 100W kann das MateBook 16 unter Last auch vollständig nutzen!

Hier noch die abschließenden Empfehlungen für passende Powerbanks:

Auf Seiten des Ladegeräts würde ich zum originalen Modell raten. Dieses kann durch universelle Ladegeräte nicht zu 100% ersetzt werden, aufgrund der über 100W Leistung.

Die Cherry MW 4500 Wireless im Test, ergonomisch und günstig!

Viele von uns sitzen X Stunden pro Tag am PC mit einer Maus in der Hand. Dass dies auf Dauer auch nicht gesund ist, sollte ebenfalls den meisten von uns bekannt sein.

Aber was machen? Neben besonders ergonomischen Tastaturen gibt es auch spezielle Mäuse, wie die Cherry MW 4500 Wireless. Bei der Cherry MW 4500 handelt es sich um eine kabellose Maus, welche 45 Grad gekippt ist.

Hierdurch gibt es weniger Belastung in deinen Handgelenken, was z.B. das Risiko für das Karpaltunnelsyndrom etwas senken soll.

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Im Gegensatz zu anderen ergonomischen Produkten ist die Cherry MW 4500 Wireless mit gerade einmal 22€ wirklich ein Schnäppchen, zumindest auf den ersten Blick!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Cherry MW 4500 Wireless überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Cherry für das Zurverfügungstellen der MW 4500 für diesen Test.

 

Die Cherry MW 4500 Wireless im Test

Sicherlich das Auffälligste an der MW 4500 ist das 45 Grad Design. Die Maus ist hierdurch sehr hoch gebaut und besitzt die Tasten an der Seite. Du hältst die Maus fast eher wie ein Joystick, wodurch dein Handgelenk nicht so verdreht ist.

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Diese Handposition wirkt im ersten Moment vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, fällt aber erstaunlich bzw. erfreulich leicht. Dazu aber später mehr.

Beim Material setzt Cherry auf einen recht einfachen Kunststoff. Dieser wirkt qualitativ ordentlich. Allgemein fasst sich die Maus gut an, auch wenn schon zu erkennen ist, dass diese kein Premium Modell ist. Eine Logitech MX Master spielt schon noch eine Klasse höher.

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Dennoch möchte ich nicht über die Haptik oder Optik meckern, die MW 4500 Wireless ist hier völlig in Ordnung!

Das Gewicht der Maus liegt bei 94g, was angenehm wenig ist. Allerdings wird diese über zwei AAA Batterien betrieben, welche das Gewicht auf 150g ansteigen lassen.

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Die Batterien werden auf der Unterseite unter einer Klappe eingesetzt. Dort findet sich auch der USB Funk Empfänger. Leider ist kein Bluetooth mit an Bord.

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Wie lange die Batterien halten, kann ich leider nicht sagen, auch konnte ich hier keine offiziellen Infos bei Cherry finden. Du kannst aber sicherlich mit einer Laufzeit im Bereich einiger Monate rechnen, wenn nicht sogar Jahre.

 

6 gut erreichbare Tasten

Die MW 4500 Wireless verfügt über 6 Tasten. Neben den Maustasten haben wir ein drückbares Mausrad, eine Taste hinter dem Mausrad und zwei Daumentasten.

Zwar wirbt Cherry nicht mit irgendwelchen speziellen Tastern, wie von Omron, diese haben aber dennoch einen sehr wertiges Truckgefühl! Überrascht auch nicht, denn Cherry kennt sich mit Tasten aus.

Gerade an den beiden Maustasten gibt es nichts auszusetzen. Lediglich die rechte Maustaste klingt etwas anders, was aber natürlich an der Form der Maus liegt. So ist die linke Maustaste etwas größer und schwingt daher anders. Beim Druckgefühl gibt es aber keinen Unterschied.

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Die Tasten sind angenehm straff und präzise. Selbst High End Gaming-Mäuse machen dies nicht besser.

Der Klick der Maus ist nicht übermäßig laut, aber auch nicht gesondert gedämpft.

Auch die Daumentasten verfügen über wertige Taster. Diese sind allerdings für meinen Geschmack etwas straff. Bei einer normalen Maus wäre dies kein Problem, aber dass die Tasten hier so weit oben sitzen, musst du die Maus schon etwas “gegenhalten”, um diese Tasten zu drücken.

In der Praxis ist dies aber keine große Sache!

 

Mäßiger Sensor, der aber ausreicht

Dass die Cherry MW 4500 keine Gaming Maus ist, sollte wohl niemanden schockieren. Wir haben hier einen 1200 DPI optischen Sensor. Das war es auch an näheren Informationen, aber es sagt uns schon alles was wir wissen müssen.

Es handelt sich hier ganz klar um einen Low End Sensor. Dies bestätigt sich auch in der Praxis. Die Maus fühlt sich so weit Okay an. Das Tracking ist mehr als brauchbar und das Zeigergefühl ist gut.

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Reaktionszeiten sind allerdings verglichen mit High End Mäusen merklich langsamer und die maximalen 1200DPI auf großen 4K Monitoren “grenzwertig”.

Allerdings haben hier eine Office Maus. Nutzt du diese Maus nur um Tabellen zu bearbeiten, durchs Web zu surfen, im schlimmsten Fall auf einem langsamen Office Notebook, dann ist der Sensor nicht der Limitierende Faktor.

Von daher ja ich hätte hier nichts gegen einen etwas größeren Sensor, aber für Office und Media-Anwendungen geht dieser völlig in Ordnung!

 

Liegt super in der Hand!

Kommen wir zum Knackpunkt, wie nutzt sich die MW 4500? Sind meine Hände nun wirklich deutlich entspannter?

Im ersten Moment hatte ich befürchtet, dass die Maus etwas Eingewöhnung bedarf, schließlich ist die Form der Maus sehr ungewohnt. Allerdings diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet.

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Ganz im Gegenteil, die Form der Maus wirkte von Anfang an natürlich und normal auf mich.

Kann ich von meiner Nutzung der Maus bereits bestätigen, dass sich mein Handgelenk besser anfühlt? Das eher nicht, so etwas kommt, wenn erst nach Jahren der Nutzung.

Abseits von der Form gibt es wenig Spannendes zu berichten. Die MW 4500 ist eine gute Office Maus. Das Tracking ist akzeptabel, die Funkverbindung ordentlich.

 

Fazit

Die Cherry MW 4500 Wireless ist sicherlich nicht die beste Maus aller Zeiten. Allerdings hat Cherry hier durchaus ein extrem spannendes und sinnvolles Produkt im Sortiment.

Am Ende kommt es etwas auf die Preis/Leistung an. Die Cherry MW 4500 Wireless ist für 22€ zu bekommen, was fast lächerlich wenig ist!

Normalerweise kosten außergewöhnliche Produkte immer etwas mehr und ja die MW 4500 ist aufgrund des Vertikalen Designs als außergewöhnlich zu bezeichnen. Zumal Cherry die Maus auch sehr gut umgesetzt hat!

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Die Maus liegt wunderbar in der Hand und fühlt sich sehr natürlich und angenehm an. Die Tasten sind wertig und der Sensor für Office Arbeiten ausreichend! Dies ist keine Gaming Maus und der Sensor ist sicherlich auch nicht Weltklasse, aber fürs Webbrowsen und Office reichts.

Hinzu kommt ein ordentliches Mausrad und eine lange Batterielaufzeit.

Kurzum, wenn Du oder vielleicht dein Büro eine besonders ergonomische Maus sucht, ohne gleich 70€+ ausgeben zu wollen, ist die Cherry MW 4500 Wireless eine super Wahl!

Das InLine USB3.2 Gen.2 USB-Typ C zu M.2 SSD Gehäuse im Test

NVME SSDs sind mittlerweile nicht mehr aus dem PC-Alltag wegzudenken. Gerade NVME SSDs mit großer Kapazität werden immer bezahlbarer. Aber was mit einer alten NVME SSD machen?

Richtig, in ein externes Gehäuse stecken und als externe SSD nutzen! Hierfür benötigst du nur ein NVME SSD Gehäuse.

Davon gibt es einige im Handel. Heute schauen wir uns das InLine USB3.2 Gen.2 USB-Typ C zu M.2 SSD Gehäuse an.

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Dieses ist mit +- 30€ nicht übermäßig teuer, ganz im Gegenteil! Dafür bringt dieses eine USB C “10Gbit” Verbindung mit und setzt auf den Realtek RTL9210B Chipsatz.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Welche Datenraten kann das InLine Gehäuse erreichen? Wie steht es um die Kompatibilität?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das InLine USB3.2 Gen.2 USB-Typ C zu M.2 SSD Gehäuse im Test

Das InLine SSD Gehäuse setzt auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium. Wir haben hier ein vergleichsweise günstiges Gehäuse, entsprechend würde ich dieses auch nicht in “absolute Oberklasse” einordnen, was Haptik und Optik angeht.

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Das Gehäuse besteht aus zwei Teilen. Der obere Teil, wo der Controller und der USB C Port verbaut ist und die Aluminiumabdeckung.

Du kannst den oberen Teil mithilfe eines kleinen Druckkopfes auf der Rückseite herausziehen, um die SSD einzusetzen. Der Aluminiumteil dient dem Schutz der SSD und der Kühlung.

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Grundsätzlich funktioniert das Prinzip auch ganz gut! Gerade die schraubenlose SSD Halterung gefällt mir sehr gut! Ich habe nur das Gefühl, dass die Verbindung zwischen SSD und dem Aluminiumgehäuse aufgrund des “Einschiebens” nicht optimal ist.

InLine legt zwar Wärmeleistpads bei, aber ob die Verbindung perfekt ist, lasse ich mal dahingestellt. Schauen wir uns die Temperatur aber einmal später an.

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Mit im Lieferumfang des Gehäuses findet sich neben den Wärmeleitpads ein USB C auf USB C Kabel. Ein USB A Adapter oder Kabel findet sich nicht mit im Lieferumfang!

 

Der Controller

InLine setzt bei seinem NVME SSD Gehäuse auf den Realtek RTL9210B Controller. Der Realtek RTL9210B ist einer der neueren NVME/SATA SSD zu USB-Controller auf dem Markt, welcher nach meiner Erfahrung auch sehr gut und zuverlässig funktioniert.

Der RTL9210B bietet intern einen PCIe Gen3 x2 bzw. einen SATA Gen 3 M.2 Steckplatz. Extern wird ein USB C 3.1 Gen 2 “10Gbit” Port versorgt.

 

NVME und SATA!

Das InLine SSD Gehäuse unterstützt sowohl NVME wie auch SATA SSDs im M.2 Formfaktor! Ich habe in diesem Test zwar nur NVME SSDs getestet, hier war aber die Kompatibilität 1a!

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So habe ich die Samsung 960 EVO, Cruical P5 und die Western Digital SN850 ausprobiert und alle drei SSD funktionierten tadellos.

 

Über 1000MB/s!

Kommen wir zu Performance. NVME SSD Gehäuse erreichen nach meiner Erfahrung meist Geschwindigkeiten im Bereich 800-1000MB/s, je nach Chipsatz, Computer und verbauter SSD.

Als Computer für diesen Test habe ich das ASUS ProArt StudioBook 16 genutzt, wie auch eine Western Digital SN850 SSD.

performance

1061,69 MB/s lesend und 1018,4 MB/s schreibend sind sehr beachtliche Werte! Dies sind genau genommen die besten Werte, die ich bisher von einem 10Gbit SSD Gehäuse gesehen habe. Dies ist auch absolut am Maximum, dass die USB-Verbindung bereitstellen kann.

 

Erfreulich zuverlässig!

Mit viele NVME SSD Gehäusen hatte ich leider meine Probleme was die Zuverlässigkeit angeht. So waren viele Modelle etwas zickig, hatten gelegentliche Disconnects usw.

Hier kann ich beim InLine Modell überhaupt nichts Negatives berichten! Das Gehäuse lief super zuverlässig.

 

SMART Daten lassen sich auslesen

Mit Tools wie CrystalDiskInfo kannst du die SMART Daten deiner verbauten SSD auch durch das Gehäuse hindurch auslesen.

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Dies ist sehr wertvoll, denn es hilft dir einzuschätzen wie lange deine SSD noch zu leben hat.

 

Temperatur

Ich hatte bzw. habe zwar etwas die Sorge das die Verbindung zwischen dem Aluminiumgehäuse und der SSD nicht ganz optimal ist, aber in der Praxis scheint dies keine große Rolle zu spielen.

In Kombination mit der Western Digital SN850 und selbst etwas intensiveren Benchmarks konnte ich kaum Temperaturen von über 44 Grad sehen, was absolut unkritisch ist!

 

Fazit

Zwar ist das InLine USB3.2 Gen.2 USB-Typ C zu M.2 SSD Gehäuse nicht unbedingt das aller schickste NVME SSD Gehäuse, das ich bisher gesehen habe.

Allerdings technisch ist dieses glatt das beste das ich bisher in den Fingern hatte!

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Der Realtek RTL9210B macht einen tadellosen Job. Dieser erreichte im Test Datenraten von über 1000MB/s und zeigte sich sehr unproblematisch. Es gib keine Kompatibilitätsprobleme, Disconnects oder anders auffälliges Verhalten.

Auch die Kühlung der SSD scheint ausreichend gut zu funktionieren. Daher kann ich das InLine USB3.2 Gen.2 USB-Typ C zu M.2 SSD Gehäuse mit gutem Gewissen empfehlen, gerade für +- 30€.