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Das Anker PowerPort 1 USB Ladegerät im Test

USB Ladegeräte sind mittlerweile ein sehr wichtiger Bestandteil des Alltags. Dies gilt sowohl für Zuhause wie auch für den Urlaub.

Anker hat nun mit dem PowerPort 1 ein neues USB Ladegerät auf den Markt gebracht welches sich nicht nur für Zuhause anbieten soll sondern auch als Reise Ladegerät taugen soll.

Hierbei handelt es sich allerdings nicht wie so oft bei günstigen Ladegeräten um ein billiges 1A Schrottnetzteil, sondern um ein hoffentlich sehr hochwertiges 2,4A Ladegerät.

Aber es gibt nur einen Weg dies festzustellen, kann das Anker PowerPort 1 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Anker PowerPort 1

Das Anker PowerPort 1 ist ein relativ kompaktes 12W USB Ladegerät. Relativ kompakt aber auch nicht super kompakt. Ein Anker PowerPort+ 1 wäre beispielsweise ungefähr gleich groß, ähnliches gilt auch für das große Apple iPad Ladegerät.

Beim Material setzt Anker auf eine Mischung aus Hochglanz und matten Kunststoff. Das gesamte Ladegerät wirkt ziemlich robust und hochwertig.

Der Stromanschluss ist abnehmbar und beispielsweise gegen einen englischen Steckdosen Adapter austauschbar. Wer einen England Urlaub plant ist also hier schon gut gerüstet.

Der USB Port befindet sich wie üblich auf der Rückseite und ist blau gekennzeichnet. Dies soll Euch Informieren, dass hier Ankers PowerIQ Technologie zum Einsatz kommt.

Diese soll erkennen was für ein Gerät Ihr am Ladegerät angeschlossen habt und dementsprechend den Ladevorgang anpassen.

(links Anker PowerPort+ 1)

Hierbei liefert der Port bis zu 2,4A. Eine LED oder Ähnliches gibt es nicht.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte des Anker PowerPort 1

Wie zu erwarten war, bestand das PowerPort 1 meinen Auslastungstest problemlos. Hierbei liegt die maximale Leistung auch wirklich ziemlich genau bei 2,4A.

Das Ladegerät hält dabei sehr gut seine Spannung von rund 5,2V, selbst bei Vollast. Erst wenn die Schwelle von 2,5A überschritten wird, bricht die Spannung auf 3,xxV ein, was ja soweit passt.

Wie bei Anker typisch ist die Ladegeschwindigkeit, welche in Kombination mit den üblichen Smartphones erreicht wird, hervorragend!

Das iPhone 7+ erreichte 1,84A, rund das doppelte wie mit dem Mitgelieferten Netzteil. Aber auch die von mir getesteten Android Smartphones erreichten Hervoragende Ladegeschwindigkeiten, das Google Pixel XL 1,98A und das S7 Edge 1,77A.

Beides ist jeweils das Maximum was bei diesen Geräten ohne den Einsatz von Schnelladetechnologien Möglich ist.

Der Leerlauf Stromverbrauch liegt bei guten 0,1W und die Effizienz bei rund 85%, ebenfalls ein guter Wert für ein USB Ladegerät.

 

Fazit

Das Anker PowerPort 1 ist ein sehr gutes USB Ladegerät, welches ich jedoch nur bedingt empfehlen kann.

Aber warum? Die Leistung und auch der Preis stimmt doch? Das Problem ist eher wie sich das PowerPort 1 sich in Ankers „Lineup“ einfügt.

Das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät ist gerade mal einen Euro teurer, bietet zwei USB Ports mit jeweils 2,4A und ist kaum bis gar nicht größer.

Zudem ist das 24W 2-Port USB Ladegerät von Anker eins der Zuverlässigsten und besten USB Ladegeräte welches ich jemals Besen habe, es hat mich auch bereits durch mehrere Urlaube hindurch begleitet.

Sofern Ihr keinen Urlaub in England Plant wo der Austauschbare Anschluss für Euch ein großer Vorteil ist sehe ich keinen grund nicht einfach das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät dem PowerPort 1 vorzuziehen.

Wie gesagt das soll nicht heißen das das PowerPort 1 schlecht ist, ganz im Gegenteil es ist eins der schnellsten und besten besten Ladegeräte die mir bisher beengt ist, jedoch das 24W 2-Port USB Ladegerät von Anker macht einfach mehr Sinn wie ich finde.

Selbst wenn der Preisunterschied auf 2-3€ steigen sollte, zwei USB Ports sind immer sehr Praktisch.

Kurzum das Anker PowerPort 1 ist ein schnelles und gutes USB Ladegerät aber schaut Euch vielleicht einmal das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät auch einmal an.

 

Das beste Smartphone unter 150€! Das Bq Aquaris U Lite im Test (Snapdragon 425, 2GB RAM, 16GB Speicher)

Bq mustert sich so langsam zu einem der besten Smartphone Hersteller in der Einsteiger und Mittelklasse.

Das Aquaris U Plus ist eins der besten Smartphones der Mittelklasse des Jahres 2016.

Neben den U Plus gibt es auch das U Lite, welches durch einen deutlich niedrigeren Preis von gerade mal 139€ versucht zu punkten.

Das besondere ist hierbei allerdings die Hardware. 2GB RAM, Snapdragon 425 und 16GB Speicher klingt für das Geld erst einmal hervorragend!

Aber kann das Bq Aquaris U Lite im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

  • Bq Aquaris U Lite
  • 5″ 1280x720p Display
  • Qualcomm MSM8917 Snapdragon 425
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher, erweiterbar
  • 8MP, f/​2.0 Kamera, 5MP Frontkamera
  • 3080mAh Akku
  • LTE, Dual SIM
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon /// bei Geizhals

 

 

Das Bq Aquaris U Lite

Das U Lite ist in zwei Farben verfügbar, Grau und Gold. Ich habe mir die goldene Version zugelegt.

Auf den ersten Blick wirkt das Smartphone sehr schön hochwertig. Jedoch dieser Eindruck täuscht etwas.

Während die meisten Bq Smartphones aus Aluminium bestehen, ist das U Lite komplett aus Plastik gefertigt.

Gut bei einem Preis von 139€ ist auch kaum etwas anderes zu erwarten. Die Haptik würde ich als okay einstufen.

Das Smartphone ist ausreichend robust, fühlt sich aber etwas „plastikhaft“ an.

Gehen wir einmal um das U Lite herum. Auf der Front finden wir das 5 Zoll 720p Display wie auch die Frontkamera und unterhalb des Displays drei kapazitive Tasten im üblichen Bq Style.

Der Kopfhöreranschluss wie auch der microUSB Ladeport sind auf der Oberseite des Smartphones angebracht. Eine etwas ungewöhnliche Entscheidung, scheint aber Geld bei der Fertigung zu sparen wenn der Ladeport oben ist.

Lautsprecher und Kamera sind auf der Rückseite des Smartphones zu finden.

Natürlich besitzt das U Lite auch die üblichen physischen Android Tasten auf der rechten Seite.

Diese sind von ihrem Druckpunkt nichts Besonderes, taugen aber im Alltag.

Kurzum ich würde die Haptik des U Lite als solide einstufen. Es gibt durchaus auch für 140€ noch hochwertigere Smartphones, aber auch noch deutlich billigere.

 

Software

Bq setzt beim U Lite auf Android 6.0.1. Dieses ist sehr dicht am Stock Android (Stock Android = das reine Android ohne Hersteller Modifikationen).

Die erste Änderung die auffällt wird sicherlich während der Einrichtung sein. Hier möchte Euch das Smartphone gleich einmal Bq Plus verkaufen.

Bq Plus ist sowas wie eine Garantieerweiterung, welche Euch im Falle von Diebstahl oder einem Unfall schützen soll, also ähnlich wie Apple Care+.

Das Ganze soll 20€ für ein Jahr kosten, hier muss jeder selbst entscheiden ob man diesen Service will oder nicht.

Auf dem Home Bildschirm angekommen, strahlt Euch das normale Android 6 entgegen inklusive App Drawer usw.

Es ist lediglich eine App vorhanden, die von Bq zusätzlich zu den diversen Google Diensten vorinstalliert wurde und das ist eine Bq eigene Service App.

Leider fällt der freie Interne Speicher weniger groß aus als man bei solch einer schlanken Benutzeroberfläche denken könnte. Euch stehen noch 9,5GB zur freien Verfügung.

Der Speicher lässt sich allerdings via Speicherkarte noch erweitern. Hier müsst Ihr Euch allerdings entscheiden, Dual SIM oder Speichererweiterung, beides gleichzeitig ist nicht möglich.

Abgesehen davon gibt es Software mäßig nicht mehr viel zu erwähnen. Bq hat noch ein paar Zusatzoptionen eingebaut wie der Möglichkeit sich zwischen Software Tasten und den kapazitiven Tasten entscheiden zu können, das war es aber auch schon.

 

Display

Das Display des Aquaris U Lite ist mit 5 Zoll noch relativ kompakt. Erfreulicherweise löst dieses mit guten 1280×720 Pixeln auf.

Das Display würde ich als Okay bezeichnen. Klar in einem 140€ Smartphone kann man kein High End Display erwarten, aber das Display des U Lite ist auch weit weg vom schlechtesten Display das ich jemals gesehen habe.

Farben und Kontraste sind soweit ganz ordentlich! Die Blickwinkel würde ich allerdings eher als mittelmäßig einstufen.

 

Sound

Der Lautsprecher des U Lite ist auf der unteren Rückseite angebracht. Sagen wir es so er ist akzeptabel.

Der Lautsprecher ist sehr klar und hell. Dafür neigt er auf über 80% Lautstärke doch etwas zum Kratzen und Schrill werden.

Für ein paar Youtube Videos reicht das Ganze aber aus.

Der Kopfhöreranschluss hingegen ist solider Standard. Sofern man keine Ohrhörer verwendet, die teurer sind als das Smartphone wird man hier vermutlich keine Defizite feststellen können.

Ähnliches gilt auch für die Telefonqualität welche auch solide ist.

 

Kamera

Im U Lite steckt eine 8 MP Kamera. Das klingt nicht sonderlich imposant aber Megapixel sind nicht alles.

Wie schlägt sich die Kamera des U Lite?

Beginnen wir mit der App. Hier nutzt Bq seine Standard Kamera App, welche sich durch ähnliche Stärken und Schwächen auszeichnet wie bei anderen Bq Smartphones.

Funktional und auch optisch ist die App 1a. Diese bringt sogar einen manuellen Modus mit, sollte man sich wirklich Zeit für die Aufnahme nehmen wollen.

Leider ist die App bzw. die Kamera etwas träge. Nach einer Aufnahme muss man durchaus 1-2 Sekunden warten, ehe das nächste Bild zu machen ist.

Dies ist allerdings in dieser Preisklasse nichts Unnormales.

Aber wie sieht es mit der Bild Qualität aus?

Schauen wir uns hierfür ein paar Testaufnahmen an, diese sind wie üblich im Automatik Modus gemacht und nicht nachbearbeitet.



(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht)

Hier sieht man gut das 8 MP nicht gleich 8 MP sind. Die Kamera des U Lite ist brauchbar!

Bilder sind scharf, klar und auch die Farben passen.

Selbst im Low Light sind die Bilder akzeptabel. Versteht dies nicht falsch, das U Lite macht keine Weltklasse Bilder jedoch für diese Preisklasse ist das Ganze sehr ordentlich und reicht für das Posten auf Facebook oder versenden bei Whatsapp vollkommen aus.

Gerade bei Sonnenschein oder Tageslicht würde ich mich nicht für das Posten eines Bilds bei Facebook schämen.

Ähnliches gilt auch für den Video Modus welcher unter anderem dank Full HD Auflösung für diese Preisklasse weit überdurchschnittlich ist.

Videos sind qualitativ recht klar und Farben natürlich, beeindruckend! Vielleicht ist nur die Bitrate etwas niedrig, was bei schnellen Schwenks auffällt.

Einen Video Stabilisator gibt es leider nicht, daher muss man etwas aufpassen, dass man nicht zu sehr wackelt.

Abschließend noch etwas zum Autofouks. Dieser ist okay, er ist relativ treffsicher, aber etwas langsam.

Was auch gut zur Kamera des Bq Aquaris U Lite passt. Die Qualität stimmt, aber das Ganze ist etwas langsam.

 

Benchmarks

Oftmals ist die Leistung das größte Problem von günstigen Smartphones. Hier sieht allerdings das U Lite auf den ersten Blick sehr gut aus!

Ein Snapdragon 425 und 2GB RAM versprechen eine gute Leistung. Aber schauen wir uns erst einmal ein paar Benchmarks an.

Es ist natürlich von einem 140€ Smartphone zu erwarten, dass dieses Benchmark Rekorde aufstellt, allerdings bin ich mit den Ergebnissen mehr als zufrieden.

Das Bq Aquaris U Lite müsste das schnellste Smartphone unter 150€ sein.

Beispielsweise ein Gigaset GS160 wird um gute 40% im Antutu Benchmark geschlagen, das Wiko Lenny 3 und Robby sogar um rund 43% und ein Samsung J3 2016 um 34%.

Der Snapdragon 425 erreicht im Antutu Benchmark sogar fast die Leistung eines Snapdragon 805, beeindruckend!

Das heißt natürlich noch nicht, dass das U Lite eine Rennmaschine ist, jedoch sieht die Leistung für den Alltag vielversprechend aus.

 

Leistung im Alltag

Die vielversprechende Leistung auf dem Papier kann das Bq Aquaris U Lite auch gut in den Alltag übersetzen.

Das Smartphone fühlt sich recht flott an. Klar es könnte hier und da noch etwas zügiger sein aber man hat in der Nutzung nie das Gefühl ein langsames Gerät zu haben.

Das U Lite ist vor allem sehr reaktionsfreudig was Eingaben und das Tippen angeht. Hier hatte beispielsweise das Gigaset GS160 noch etwas Probleme.

Die Benutzeroberfläche läuft fast immer flüssig. Auch die Standard Apps wie der Webbrowser, Twitter, WhatsApp usw. lassen sich problemlos bedienen.

Hierbei ist die Nutzung nicht nur problemlos sondern auch spaßig. Es macht Freude das U Lite zu nutzen, was man nicht über jedes Smartphone dieser Preisklasse sagen kann.

Selbst Spiele laufen weitestgehend problemlos. Klar bei sehr aufwendigen 3D Spielen kann es hier und da zu Rucklern kommen oder die Grafik wird runtergeschraubt, jedoch hilft hier das 720P Display dem SoC etwas.

Ein Display mit weniger Auflösung braucht auch weniger Rechenleistung.

Ansonsten habe ich nicht viel Interessantes über das U Lite zu erzählen. Es macht das was es machen soll.

Das ist jedoch beeindruckend für ein Smartphone in dieser Preisklasse. In der Regel muss man immer irgendwelche Kompromisse in der Nutzung eingehen wenn man ein günstiges Smartphone kauft.

Jedoch das U Lite verdient das Prädikat „vollkommen ausreichend für 95% aller Smartphone Nutzer“.

Selbst Dinge wie das verbaute GPS oder WLAN sind gut. Das Smartphone unterstützt leider kein 5GHz WLAN, aber das 2,4GHz Band ist dafür angenehm schnell.

Definitiv schnell genug für hier und da einen App Download.

Auch die mir so wichtige Benachrichtigungs LED ist vorhanden und schön hell, dass diese auch gut sichtbar ist.

 

Akku

Das U Lite verfügt über einen 3080mAh starken Akku. Dies ist recht viel für ein Smartphone dieser Preisklasse. Selbst High End Smartphones haben oftmals nicht mehr Akkukapazität.

Wie gut hält der Akku in der Praxis durch?

Sehr gut! Ich konnte bei meiner üblichen Nutzung, also Webbrowsen, Social Media(Twitter, Facebook usw.) und ein wenig spielen rund 9-10 Stunden Laufzeit aus dem U Lite holen bei einer mittleren Display Helligkeit.

Das ist ein hervorragender Wert! Auch der Standby Verbrauch ist sehr gering. Über Nacht hat das Bq weniger als 10% Akku verloren.

Kurzum die Mischung aus Einsteigerhardware und großem Akku zeigt Wirkung.

Das Aufladen dauert mit rund 2,5-3 Stunden recht lange. Es wird ein Ladestrom von 1,2A erreicht.

Bitte nicht vergessen Bq legt bei seinen Smartphones KEIN Ladegerät bei! Meine Empfehlung für ein gutes wäre das Anker 24W Dual Port Ladegerät.

 

Sonstiges   

  • Kein 5Ghz WLAN
  • Dual SIM oder microSD Karte
  • Benachrichtigungs LED vorhanden

 

Fazit

Das Bq Aquaris U Lite zeigt den Großen wie es geht.

Ob nun Wiko Lenny 3, Wiko Robby, Gigaset GS160, Alcatel Shine Lite oder Samsung J3 2016, keins davon kann es mit dem U Lite wirklich aufnehmen.

Das U Lite ist ein grundsolides Smartphone, welches durchaus Spaß in der Nutzung macht.

Dies liegt nicht zu Letzt am Snapdragon 425 SoC und den satten 2GB RAM. Auch Akkulaufzeit oder die Kamera sind mehr als akzeptabel.

Beim Gehäuse gibt es durchaus auch in dieser Preisklasse noch hochwertigere Smartphones, siehe das Shine Lite, jedoch wäre ich jederzeit bereit das Plastikgehäuse des U Lite zu nehmen und dafür das dicke Plus an Leistung zu bekommen.

Kurzum unter 150€ bekommt man aktuell weder ein schnelleres Smartphone noch einen besseren Allrounder! Gut gemacht Bq! Selten hat mir die Nutzung eines so günstigen Smartphones so viel Spaß gemacht!

Die Homematic IP Heizkörperthermostate im Test

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Gerade in der kalten Jahreszeit muss man sich des öfteren zwischen schön warm und niedrigen Heizkosten entscheiden.

Hier sollen Smarte Heizkörperthermostate helfen die Herzkörper dynamischer zu steuern und nur dann arbeiten zu lassen wann Ihr dies benötigt.

In diesem kleinen Test soll es im Speziellen um die Homematic IP Heizkörperthermostate gehen.

Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Homematic IP Heizkörperthermostate

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um ein Heizkörperthermostat welches Ihr auf Euren Heizkörpern installieren müsst.

Dies geht an sich relativ einfach und problemlos, dazu aber später mehr.

Das Homematic IP Heizkörperthermostat ist etwas größer als ein normales Heizkörperthermostat und besitzt eine halbrunde Form.

Auf der Oberseite ist ein großes Display zu finden auf welchem die jeweilige Zieltemperatur angezeigt wird.

Diese Zieltemperatur wird entweder über die App eingestellt, per Zeitplan oder per Hand.

Hierfür befindet sich auf der Front ein großes Drehrad mit welchem Ihr die Temperatur hoch oder runter drehen könnt.

Mit Energie versorgt wird das Homematic IP Heizkörperthermostat über zwei mitgelieferte AA Batterien, welche sich problemlos austauschen lassen.

 

Installation und Einrichtung

WICHTIG: Ihr benötigt für die Nutzung die Homematic IP Basis Station! Alternativ funktioniert dieses Heizkörperthermostat auch beispielsweise mit dem Smart Home System der Telekom!

Nachdem Ihr das Homematic IP Heizkörperthermostat aus der Box genommen habt, würde ich Euch das Heranholen einer Zange empfehlen.

Je nachdem wie alt Eure bisherigen Heizkörperthermostate sind, können diese etwas schwierig zu lösen sein.

Hierbei müsst Ihr allerdings keine Angst haben. Sofern Ihr nichts abbrecht, was sehr unwahrscheinlich ist, kann kein Wasser austreten bei der Demontage bzw. Montage. Es muss auch nicht die Heizung abgeschaltet werden.

Einfach den Metall Ring abschrauben woraufhin sich das alte Thermostat löst und das neue Thermostat anschrauben, fertig.

Der Hersteller gibt an, dass das Thermostat auf alle gängigen Heizungskörper passt und zumindest bei mir bestätigt sich dies.

Vor der Montage würde ich schon empfehlen das Heizkörperthermostat mit Eurer Basis Station zu koppeln.

Ruft hierfür die Homematic IP App auf, wählt Gerät anlernen aus und entfernt den Papierstreifen aus dem Batteriefach des Thermostat.

Anschließend könnt Ihr noch einen Raum auswählen bzw. anlegen in welchem sich das Heizkörperthermostat befindet.

Fertig!

 

Die Funktionen

Was kann das Homematic IP Heizkörperthermostat? Wichtig diese Funktionen gelten im Zusammenspiel mit der Homematic IP Basis Station! Solltet Ihr beispielsweise die Telekom Home Base nutzen, stehen Euch noch andere und auch noch vielfältigere Funktionen zur Auswahl. Solltet Ihr diese Basis Station besitzen, schaut am besten in die „Situationen“ um zu sehen was mit den Heizkörperthermostaten möglich ist.

Kommen wir aber zur Funktionalität mit der Homematic IP Basis Station.

Ihr könnt natürlich die Gewünschte Raumtemperatur manuell einstellen, dafür müsst Ihr natürlich auch nicht zuhause sein sondern dies geht von überall wo Ihr Internet habt.

Diese Raumtemperatur wird dann das Thermostat versuchen zu erreichen. Hierfür ist in diesem ein Thermometer integriert welches die Temperatur misst und die Heizung genausoweit aufdreht wie nötig.

Natürlich befindet sich dieses Thermometer innerhalb des Heizkörperthermostat, also direkt an der Heizung. An dieser ist es natürlich immer etwas wärmer als im Raum, daher kann man einen Temperatur „Offset“ Einstellen. Wenn es bei Euch auf der Couch immer zwei Grad kälter ist als am Heizkörper, könnt Ihr Einstellen, dass immer diese zwei Grad mehr geheizt werden sollen als eingestellt ist.

Manuelles Einstellen der Temperatur ist natürlich etwas nettes aber auch sehr suboptimal, wer nur das möchte, findet auch deutlich günstigere Heizkörperthermostate.

Das interessante sind die Zeitpläne. Ihr könnt diverse Zeitpläne hinterlegen wie z.B. Temperatur von 23-7 Uhr auf 17 Grad Abfallen lassen, um 7-10 Uhr auf 21 Grad heizen, dann wieder abfallen lassen bis zum Abend usw.

Solch ein detaillierter Heizplan lässt sich Individuell für jeden Wochentag einstellen.

Mit diesem lässt sich dann auch das Geld sparen. Hier muss man mal etwas Zeit Investieren und diesen einmal an Euren bzw. den Tagesablauf Euer Familie anpassen.

Es lassen sich auch mehrere solcher „Listen“ anlegen, für unterschiedliche Räume oder wenn man mal ne Woche Urlaub hat.

Eine automatische Steuerung aufgrund Eurer Position ist leider nicht möglich. Hier müsste man zur Lösung von tado° greifen, welche auch sehr gut ist, aber auch nochmals nen gutes Stück teurer.

Natürlich kann man auch am Heizkörper eingreifen und die Temperatur verändern ohne die App zu nutzen. In diesem Fall wird auch der Zeitplan überschrieben und zwar so lange bis in diesem die nächste Temperatur Änderung vorgesehen ist.

Sollte man nur mal kurz einen Temperaturschub wünschen, gibt es auch einen Boost Modus. Diesen aktiviert man entweder über die App oder durch Drücken des Dreh Rads am Heizkörper.

Im Boost Modus wird die Heizung für 300 Sekunden, also 5 Minuten, voll aufgedreht.

Dies kann in einem kleinen Badezimmer durchaus einen merkbaren Temperaturschub bringen.

Allgemein machte das Homematic IP Heizkörperthermostat einen sehr guten und zuverlässigen Job was die Temperatursteuerung während meiner nun 4 Wochen Nutzungszeit angeht.

 

Fazit

Solltet Ihr Besitzer einer Homematic IP Basis Station oder der Telekom Home Base sein, kann ich die Homematic IP Heizkörperthermostate ohne Probleme empfehlen!

Diese haben sich aufgrund Ihrer einfachen Steuerung und des detaillierten Zeitplans, welchen man für diese anlegen kann, sehr gut in meinen Alltag eingefügt.

Ich rechne zwar um ehrlich zu sein nicht mit einer großen Ersparnis am Ende des Jahres wenn es um die Heizkosten geht, jedoch gehe ich definitiv von einem positiven Einfluss aus.

Gerade wenn Ihr Euch schonmal dabei erwischt habt, die Heizkörper über Nacht auf voller Power laufengelassen zu haben.

Am Ende würde ich mir nur vielleicht eine standortbasierte Steuerung noch wünschen, wie sie tado bietet.

Dafür verlangt tado aber auch gut das Doppelte von dem was Homematic IP pro Heizkörperthermostat möchte.

Rund 50€ zum Zeitpunkt des Tests mag im ersten Moment sicherlich schon wie eine Stange Geld wirken, jedoch werden die Homematic IP Heizkörperthermostate diesem Preis durchaus gerecht, vor allem dann, wenn Ihr bereits über eine Homematic IP Basis Station verfügt.

 

Kompakte und schnelle USB 3.1 externe SSD im Test, die Freecom mSSD MAXX

Wenn mal auf die Schnelle ein paar Daten von einem Computer auf den nächsten übertragen werden müssen, greift man entweder zu einer externen HDD oder zu einem USB Stick.

Aber was ist wenn es schnell gehen soll oder man nutzt das externe Laufwerk beispielsweise für den Video Schnitt?

Hier kann eine gewöhnliche externe HDD schon an Ihre Leistungsgrenzen kommen wenn es um 4K Material geht. USB Sticks hingegen sind hierfür meist einfach nicht groß genug.

In den letzten Monaten sind mittlerweile auch externe SSDs langsam erschwinglich geworden.

Freecom bietet mit seiner mSSD MAXX sogar schon ein USB 3.1 Modell an. Kann diese externe SSD im Test überzeugen und zeigen das sie Ihr Geld wert ist? Finden wir es heraus!

 

Die Freecom mSSD MAXX 512GB SSD

Die Freecom mSSD MAXX wird in einer schönen kleinen Box geliefert, welche eine kleine magnetische Klappe besitzt. Da ich solche Details mag gibt es hierfür ein paar Pluspunkte.

Ebenfalls Pluspunkte gibt es für den Lieferumfang in welchem neben der SSD ein USB C auf USB C Kabel und ein USB C auf normal USB Kabel liegt.

Auf der SSD befinden sich zudem nochmals ein paar Programme, unter anderem beispielsweise Nero BackitUp.

Die mSSD MAXX selbst besitzt ein hochwertiges Gehäuse aus gebürstetem Aluminium. Diese sieht nicht nur schick aus sondern fühlt sich auch hochwertig an. Erstaunlicherweise ist dieses sogar relativ resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Hierbei entspricht die Größe der SSD ungefähr der Hälfte eines modernen Smartphones. Damit würde ich die Freecom mSSD MAXX als mittelmäßig kompakt einstufen.

Eine normale 2,5“ SSD wie auch externe SSDs wie der Sandisk Extreme 900 wären beispielsweise größer, allerdings gibt es auch noch kompaktere Modelle.

Zum Anschließen an Euren Computer, Laptop oder sogar Smartphone verfügt die Freecom SSD über einen USB C Port.

Hierbei unterstützt dieser dank USB 3.1 Gen 2 Standard bis zu 10GBIt Übertragungsgeschwindigkeit. In der Praxis wird diese selbstverständlich nicht ganz so hoch ausfallen.

Neben dem USB C Port befindet sich eine gut sichtbare Status LED, die  bei Aktivität blinkt.

 

Leistung

Nicht ganz unwichtig ist natürlich die Leistung der externen SSD. Die Freecom mSSD MAXX unterstützt USB 3.1 Gen 2.

Die Angabe Gen 2 ist hierbei sehr wichtig! USB 3.1 Gen 1 und USB 3.0 sind praktisch das Gleiche und unterstützen Geschwindigkeiten von bis zu 5GBit (Praktisch meist um die 400MB/s).

USB 3.1 Gen 2 hingen unterstützt bis zu 10GbBit, also das doppelte an maximaler Leistung.

Natürlich ist dies die Theorie und das Maximum was sich über den USB Port übertragen lässt und nicht die Geschwindigkeit welche die SSD letztendlich schafft.

Was die Freecom mSSD MAXX in der Praxis schafft, teste ich an einem Razer Blade Notebook. Hier schließe ich die SSD am Thunderbolt 3 Port an. Je nachdem was für einen USB 3.1 Gen 2 Controller Ihr verwendet werden die Werte natürlich etwas variieren.

Mal wieder interessant zu sehen wie stark die Benchmark Ergebnisse diverser Tools variieren.

Crystaldiskmark gibt lesend mit 586MB/s an, Atto Diskbenchmark mit rund 850MB/s und AS SSD mit 728MB/s.

Schreiben ist die spanne ähnlich groß. Crystaldiskmark gibt 631MB/s an, Atto Diskbenchmark 666MB/s und AS SSD 497MB/s.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Welche Werte sind korrekt? Schreibend erreichte ich im Windows Explorer rund 450MB/s und lesend ziemlich genau 700MB/s.

Damit sind die Werte von AS SSD am nächsten an der Realität.

Natürlich funktioniert die SSD auch an einem normalen USB 3.0 Port.

Hier erreiche ich praktisch rund 370MB/s lesend und 350MB/s schreibend, also immer noch sehr gute Werte.

Sollte Ihr Euch über die relativ hohe Hitzeentwicklung der SSD wundern, das ist völlig normal und auch bei anderen High Performance SSDs zu beobachten.

Ganz interessant ist auch zu beobachten, dass die SSD von Crystaldiskinfo als Toshiba SSD erkannt wird, kommt hier vielleicht Toshiba NAND zum Einsatz?! Auch lassen sich die Temperatur und die Lese/Schreib Zyklen auslesen.

Wie genau diese Werte sind, lasse ich aber mal dahingestellt. Zum einen wird die nur als 256GB erkannt, was falsch ist, zum anderen sind die Werte für geschriebene Daten offensichtlich nicht korrekt.

Angeblich hatte die SSD erst 30GB geschrieben, jedoch während meines Tests sind mindestens 200GB+ auf der SSD gelandet. Natürlich ist es auch möglich, dass die Daten verzögert geupdatet werden.

Die Temperatur Angabe scheint aber plausibel zu sein.

 

Fazit

Ja die Freecom mSSD MAXX ist zu empfehlen! Die externe SSD bietet eine sehr gute Mischung aus Portabilität und Performance.

Praktisch erreicht man gute 450MB/s schreibend und rund 700MB/s lesend. Damit ist die Freecom mSSD MAXX zwar nicht ganz so schnell wie beispielsweise die Sandisk Extreme 900, jedoch dafür deutlich kompakter als dieses Modell.

Für jemanden der also auf eine gute Mischung aus Performance und Kapazität Wert legt, ist die Freecom aktuell meine erste Wahl. Alternativ kann man hier auch die ADATA SE730 empfehlen, welche durch ähnliche Stärken punkten kann, aber nur in 250GB verfügbar ist.

Dies ergänzt sich ganz gut denn die Freecom mSSD MAXX ist aktuell nur in der 512GB Größe verfügbar.

Anker 543 Ladegerät (65W) USB-C Netzteil, 65W 4-Port PIQ 3.0 & GaN...

  • Schickes Gehäuse
  • Wird recht heiß
  • Bis zu 850MB/s lesend und 666MB/s schreibend

Die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 im Test, deutlich besser als erwartet!

Bei Beats by Dr. Dre scheiden sich die Geister, die einen finden die Marke und Produkte cool und für die anderen sind die Produkte ein rotes Tuch.

Jedoch neutral gesehen ist es beeindruckend was hier geschaffen wurde. Eine recht neue Marke bringt Kopfhörer auf den Markt, welche wirklich nicht gut klangen aber sich durch clevere Vermarktung und gutes Design verkaufen wie nichts Gutes.

Der schlechte Ruf von Beats basierte primär aufgrund der ersten Modelle, die klanglich eine mittelschwere Katastrophe waren, aber preislich Premium Klasse.

Klar man war ein neuer Hersteller und hatte keine Erfahrung. Mittlerweile steht hinter Beats Apple und damit auch bergeweise Geld. Beats könnte nun ohne Probleme die besten Sound Ingenieure von Senheiser, Bose, AKG, Beyerdynamic usw. abwerben oder einfach die kompletten Firmen aufkaufen.

Am Know-how bei derProduktentwicklung sollte es dann doch eigentlich nicht mehr mangeln. Das Marketing ist allerdings weiterhin Weltklasse, so gut, dass ich einfachmal einen Werbespot verlinke. Sowas habe ich zuvor noch nie gemacht, allerdings finde ich diesen sehr gut gemacht und offenbart wie schlecht doch im Vergleich das Marketing der anderen großen Audio Hersteller ist.

https://www.youtube.com/watch?v=5dDJEC_d3Uw

Wie sieht es in der Praxis aus? Sind mittlerweile die Beats Produkte vielleicht sogar wirklich gut?

Dies wollen wir einmal im Test der Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 Wireless Ohrhörer herausfinden!

Neugierig? Ich war es vor dem Test definitiv!

 

Die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 Wireless

Beats weiß ohne Frage wie man ein Produkt präsentiert. Dies sieht man bereits bei der Verpackung, die aufwendig und gut gestaltet ist.

Selbst das Zubehör liegt nicht einfach nur in der Box sondern hat eigene kleine Fächer in welchen dieses verstaut ist.

Beim Zubehör handelt es sich um ein microUSB Kabel, drei zusätzliche Paar Ohrstöpsel wie auch eine kleine Silikontasche in welcher sich die Powerbeats 3 verstauen lassen.

Die Powerbeats 3 Bluetooth Ohrhörer selbst haben mich erst einmal enttäuscht. Qualitativ sind diese wahrlich nichts Besonderes.

Die eigentlichen Ohrstöpsel bestehen völlig aus Hartplastik, lediglich der Ohrbügel, welcher für einen besseren Halt sorgen soll, ist aus Gummi gefertigt.

Auch das Kabel welches die linke und rechte Seite verbindet, wirkt wirklich nicht übermäßig hochwertig, ganz im Gegenteil das Kabel ist etwas steif und unflexibel.

Optisch ist es natürlich immer Geschmackssache wie einem Produkte gefallen. Ich habe mich im Falle der Powerbeats 3  für die klassische rot/schwarze Version entschieden und um ehrlich zu sein, so hübsch finde ich die Ohrhörer nicht.

Man sieht diesen das „günstige“ Plastik an, da kann man sagen was man will.

Apple bzw. Beats bewirbt die PowerBeats als Wasser/Schweiß geschützt. Hier habe ich etwas Zweifel denn der microUSB Port am Linken Ohrhörer ist komplett offen.

Es gibt hier keine Gummiabdeckung oder Ähnliches, allerdings kann es natürlich sein, dass der Port intern versiegelt ist. In dem Fall wäre natürlich der Wasserschutz gewährleistet.

Hier muss man vermutlich darauf vertrauen, dass der Hersteller weiß was er da tut.

Die Akkulaufzeit ist erfreulicherweise solide. Angegeben sind 12 Stunden, Praktisch komme ich auf rund 10 Stunden. Allerdings höre ich auch recht laut Musik, bei leiser Musik sind auch sicherlich die angegeben 12 Stunden möglich.

Zur Steuerung besitzen die Ohrhörer insgesamt vier Tasten. Der Ein/Ausschalter befindet sich am linken Ohrhörer, zusätzlich dazu verfügen die Powerbeats 3 über eine Kabelfernbedienung mit Lautstärken Steuerung, Play/Pause und Vor/Zurück.

Unter IOS lässt sich zudem mit der mittleren Taste auch Siri nutzen.

 

Tragekomfort

Leider war der Tragekomfort nicht so überragend. Vielleicht liegt es an meinen Ohren aber ich fand die Powerbeats 3 Wireless Ohrhörer nicht sonderlich bequem.

Dies liegt an der Verdickung unterhalb der Silikonaufsätze. Diese ist natürlich so bei den meisten Modellen zu finden, jedoch setzt hier Beats auf Hartplastik ohne Gummiüberzug oder Ähnliches.

Dies drückte leider etwas unangenehm in meinen Ohren. Es ist natürlich nicht so als wären die Powerbeats 3 unnutzbar, jedoch gibt es jede Menge bequemere Modelle.

Was man den Ohrhörern definitiv positiv anrechnen kann ist der Halt. Aufgrund der Gummi- Ohrbügel halten diese natürlich hervorragend in den Ohren.

Für Sport sind diese damit natürlich vollkommen geeignet.

 

Klang

Soweit kommen die Bluetooth Ohrhörer ja eher so mittelmäßig weg, wie sieht es beim Klang aus?  Taugen die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 in diesem Belang etwas?

Ja. Die Powerbeats 3 klingen gut, wenn nicht sogar sehr gut!

Natürlich sind die Ohrhörer etwas Bass betont, aber das weniger extrem als ich es im Vorhinein vermutet hätte. Die Powerbeats 3 dröhnen nicht einfach nur wie man es Beats Kopfhörern gerne nachsagt.

Allerdings besitzt der Bass dennoch einen sehr ordentlichen Punch wie auch einen hervorragenden Tiefgang. Für meinen Geschmack ist der Bass nahezu perfekt!

Die Höhen sind allerdings ebenfalls 1A. Diese sind klar, sauber und brillant. Die Mitten gehen soweit ebenfalls in Ordnung, allerdings hört man hier am ehesten Defizite.

Stimmen und Gesang werden gut dargestellt, wenn auch etwas vom Bass „überspielt“. Heißt wenn der Beat los geht verlagert sich der Fokus eher etwas auf diesen als auf den Gesang.

Bei vielen aktuellen Pop Songs ist das aber weniger schlimm. Beispielsweise Songs wie „Would i Lie to You“ von David Guetta oder „One Dance“ von Drake liegen den Powerbeats 3 sehr.

Allerdings sind auch Rock oder sogar Metal Songs ebenfalls problemlos mit den Powerbeats 3  hörbar, sofern man einen etwas kräftigeren Bass mag.

Allgemein liefern die Ohrhörer einen sehr dynamischen und lebendigen Klang welcher ohne Probleme mit allen Bluetooth Ohrhörern der 100-200€ Preisklasse mithalten kann.

Ebenfalls erstaunlich stark sind feine Details. Gerade der Bassbereich aber auch die Höhen sind unheimlich detailliert, für einen Bluetooth Ohrhörer.

Allerdings klingen die Powerbeats 3 in Kombination mit dem iPhone etwas stärker als mit Android Smartphones, hier klingen diese deutlich lustloser und müssen erst per EQ auf Vordermann gebracht werden.

Die maximale Lautstärke der Powerbeats 3 ist nicht übermäßig hoch, sollte allerdings im Alltag vollkommen ausreichen.

 

Fazit zu den Beats by Dr. Dre Powerbeats 3

Das Fazit zu den Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 ist für mich etwas überraschend, denn es ist genau umgekehrt wie ich es erwartet hätte.

Das stärkste Element der Powerbeats 3 ist ganz klar der Klang. Dieser ist spaßig, dynamisch und lebendig. Das klingt jetzt wie eine Marketing Aussage aber es ist wirklich so. Die Zeiten bei Beats, wo die Kopfhörer nur Dumpf gewummert haben, scheinen vorbei zu sein.

Defizite sehe ich dafür bei der Haptik und dem Tragekomfort. Ich fand die Powerbeats 3 nur mittelmäßig bequem und die Haptik ist bei einigen 40€ Bluetooth Ohrhörern besser.

Kurzum gerade für iPhone Nutzer sind die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 eine echte Empfehlung, gerade aufgrund Ihres wirklich guten Klangs, sofern man eine leichte Bass Betonung mag.

Preislich gehen die von Apple aufgerufenen 199€ in Ordnung.

Allerdings sind die Beats über alle Konkurrenten erhaben. Die Teufel MOVE BT können in allen Belangen mit den Powerbeats 3 mithalten und sogar was die Haptik, Akkulaufzeit und den Tragekomfort angeht sogar nochmals überbieten. Dabei kosten diese auch „nur“ 119€ weshalb die MOVE BT auch meine Alternativempfehlung sind (primär für Android Nutzer), wenn man vielleicht noch ein etwas besseres Gesamtpaket sucht und ein paar € sparen möchte.

Die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose im kurz Test

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Mit der Schalt-Mess-Steckdose bietet Homematic IP eine interessante Erweiterungskomponente für sein Smart Home System an.

Hierbei handelt es sich um eine Smarte Steckdose. Aber was macht eine Steckdose Smart und lohnt es sich dafür 50€ auszugeben?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose

Optisch gibt es nicht viel zur Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose zu sagen. Es handelt sich hierbei um einen Steckdosen- Adapter, der auf der Oberseite über eine Schuko Buchse verfügt. Die maximale Leistung liegt bei 3680W.

Gefertigt ist die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose aus einem sehr robust anmutendem weißen Plastik.

Die Dicke des Adapters beträgt ca. 3,5cm und die zusätzliche Breite um die normale Schuko Steckdose beträgt 1-2,5cm.

Damit ist die Schalt-Mess-Steckdose relativ kompakt verglichen mit vielen Konkurrenz Systemen.

Auf der Oberseite befindet sich zudem noch ein Schalter mit welchem sich die Steckdose ohne Smartphone per Hand ein/ausschalten lässt.

 

Einrichtung

WICHTIG: Ihr benötigt um die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose zu nutzen auch die Homematic IP Basis Station! Alternativ würde auch die Smart Home Base der Telekom Ihren Job erfüllen.

Die Einrichtung verläuft wie üblich bei neuen Modulen ab. Ihr geht in die Homematic App, wählt dort Gerät anlernen aus und wenn die Schalt-Mess-Steckdose im Strom ist, sollte diese nun auch gleich gefunden werden.

Sollte es Probleme geben, also die Schalt-Mess-Steckdose nicht gefunden wird, verbindet die Dose neu mit dem Strom und/oder startet die Basis Station einmal neu.

Nachdem die Steckdose verbunden wurde, könnt Ihr dieser einen Raum und Namen wie auch eine Verwendung zuordnen.

Hier habt Ihr drei Möglichkeiten zur Auswahl „Raumklima“, „Licht und Beschattung“ und „Sicherheit“.

Wählt Raumklima aus wenn an der Schalt-Mess-Steckdose beispielsweise eine Klima Anlage angeschlossen ist, die  Ihr automatisch einschalten wollt, wenn beispielsweise die Raumtemperatur steigt.

Wählt Sicherheit aus, wenn eine Sirene oder Alarm-Lampe angeschlossen ist, welche dann in Verbindung mit der Alarmanlage funktionieren soll (also bei Alarm ausgelöst werden soll).

Für mich ist hier die interessanteste Funktion aber natürlich Licht und Beschattung um welche es auch im weiteren Verlauf gehen soll.

 

Funktionen

Wie bereits oben angedeutet hängt die genaue Funktion der Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose vom Bereich ab welchem Ihr diese zuordnet.

Ich möchte mich hier auf die „Licht und Beschattungs“ Funktionen konzentrieren.

Die wichtigste Basis Funktion ist hier natürlich, dass Ein- bzw. Ausschalten des Stroms, was Ihr über die Homematic App machen könnt.

Das aber viel Interessantere ist sicherlich die Überwachung des Stromverbrauchs. Hier könnt Ihr „Live“ den Stromverbrauch in Watt angezeigt bekommen, wie aber auch eine Aufzeichnung wie viel Energie über die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose insgesamt verbraucht wurde.

Zudem ist es möglich auch den aktuellen Strompreis zu hinterlegen, so dass Euch auch gleich gesagt wird wie viel Geld Euch das Betreiben der Geräte gekostet hat.

Dies macht die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose auch sehr Interessant um Standby Stromverbraucher wie z.B. einen ganzen Fernsehschrank auf Wunsch vom Netz zu trennen.

Hier gab es jedoch beim Konkurrenzprodukt von TP-Link, der HS110 ein „Problem“, nämlich den Standby- Verbrauch der Steckdose selbst, welcher dort bei über 1W lag.

Wie viel Strom benötigt die Schalt-Mess-Steckdose um die Funkverbindung zur Basis Station aufrecht zu erhalten?

Deutlich weniger! Im ausgeschalteten Zustand lediglich 0,2W. Eingeschaltet erstaunlicherweise 0,8W.

Ich vermute, dass die Messelektronik für den Stromverbrauch nur Aktiv ist, wenn auch die Dose Eingeschaltet ist, was den erhöhten Stromverbrauch erklärt.

Dies ist aber unterm Strich ausreichend wenig, gerade wenn man damit mehrere Verbraucher schaltet welche in der Regel kombiniert einen deutlich höheren Standby- Verbrauch besitzen.

Zu guter Letzt wie genau sind die Strommessungen? Erfreulicherweise sehr genau! Verglichen mit meinem normalen Strommessgerät könnte ich selbst bei kleinen Verbrauchern (im 10W Bereich) lediglich eine Abweichung von rund 5% feststellen.

 

Fazit

Die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose macht das was sie soll und das auch sehr gut! Solltet Ihr über ein Homematic IP System verfügen kann die Schalt-Mess-Steckdose eine echte Erweiterung sein.

Die Verarbeitungsqualität, Stromaufnahme des Gerätes selbst, wie auch die Messgenauigkeit ist hervorragend!

Allerdings gibt es auch starke Konkurenz welche gerade interessant ist wenn man nicht schon im Homematic IP Öko System ist. Beispielsweise der TP-Link HS110 bietet für etwas weniger Geld durchaus einige Funktionen mehr wie Zeitschaltuhr oder die Steuerung über Amazon Echo.

Kann hier die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose mithalten? Leider nicht ganz, Ihr seid hier wirklich auf das Ein/Ausschalten und die Strommessung limitiert.

Ich würde mir hier Software seitig vielleicht noch das ein oder andere Update seitens Homematic wünschen, denn die Hardware ist wirklich gut!

Corsair K95 RGB Platinum – die perfekte Tastatur?

Corsair hat am Anfang des noch jungen Jahres ihr Tasturflaggschiff aktualisiert. Das auf den Namen „Corsair K95 RGB Platinum“ getaufte mechanische Keyboard unterfuhr die stärkste Veränderungen seit der Einführung der Corsair Vengeance K90 im Jahr 2011. Ob sich die gut 200€ teure Tastatur an die Speerspitze aller bisherigen getesteten Tastaturen setzten kann, wird sich in diesem Test herauszustellen.

Corsair K95 RGB Platinum Übersicht:

Der Modelllinie treugeblieben, verfügt das Keyboard nicht nur über ein 100% DE Layout, sondern auch über Makrotasten an der linken Seite. Des Weiteren gibt es eine Vielzahl an Multimediatasten sowie ein Lautstärkerad. Corsair schickt für den europäischen Markt zwei Varianten der K95 RGB Platinum ins Rennen. Diese unterscheiden sich rein von den eingesetzten Schaltern. Zum einen kommen die seit geraumer Zeit verfügbaren Cherry MX RGB Brown zum Einsatz, zum anderen hat der US Hersteller eine Version mit den exklusiven Cherry MX Speed RGB im Angebot. Wie bereits der Name verrät, ist die Tastatur mit einer RGB Beleuchtung ausgestattet, die erstmalig mit LightEdge erweitert wurde.


Gegenüber dem direkten Vorgänger, der Corsair Gaming K95 RGB, wurden einige  grundlegende Verbesserungen durchgeführt. Der interne Speicher für die Profile wurde von winzigen 36 kB auf 8.096 kB erhöht, der USB Pass-Through Port findet wieder Einzug und die Materialwahl der Frontplate ist nun vollständig aus Aluminium gefertigt. Freunde der Makronutzung werden aufgrund der Reduzierung der Anzahl der dedizierten Zusatztasten von 18 auf „nur“ sechs etwas enttäuscht sein.

Der Lieferumfang fällt umfangreich aus. Neben der Bedienungsanleitung und der Garantiekarte wird eine Handballenauflage, ein Keycap Remover Tool sowie Tastenkappen mit veränderter Farbe und Ergonomie für die Tasten „W“,“A“,“S“,“D“,“Q“,“E“,“R“ und „F“ mitgeliefert.

Corsair gewährt dem Käufer des Corsair K95 RGB Platinum einen Garantizeitraum von 2 Jahren. Nach Angaben der Preissuchmaschine Geizhals.de ist die Tastatur für ca. 190€ erhältlich.

In der folgenden Tabelle sind alle Daten zusammengefasst:
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Design und Verarbeitung:

Corsair ist bei dem Design der Spagat zwischen Schlichtheit und eigenen, hervorhebenden Elementen, die zur Wiedererkennung der Marke führen, gelungen. Das Besondere gegenüber herkömmlichen Tastaturen sind die freistehenden Schalter, die auf einer schwarz eloxierten Aluminiumplatte befestigt worden sind. Dies sorgt unter anderem dafür, dass die Zwischenräume und die Erhöhungen der Aluminiumblende von den LEDs gleichmäßig mitbeleuchtet werden. Gleichzeitig wird durch den offenen Aufbau die Reinigung deutlich erleichtert, da sich Schmutz nicht in einer Ecke festsetzten kann (Krümelmonster approves). Betrachtet man die Tastatur im Profil, kann man den „U“-förmigen Aufbau gut erkennen.

Am Rand der oberen Erhöhung befindet sich ein lichtdurchlässiger Kunststoff, in dem die LEDs für die 19-Zonen RGB Beleuchtung (LightEdge) eingearbeitet sind. Das mittig angebrachte Corsair Logo ist ebenfalls ein Teil jenes Kunststoffrings und leuchtet entsprechend mit auf. Das ist in dieser Form einzigartig und bietet eine noch nie da gewesene Umgebungsbeleuchtung.

Wirft man einen Blick auf die schwarze Unterseite der Tastatur, lassen sich sofort die Kanäle für die Kabelführung erkennen. Die in einem X geformten Vertiefungen ermöglichen, beispielsweise das Kabel eines Kopfhörers zu verlegen. Selbst das vergleichsweise dicke Audio Kabel meines Sennheiser HD598 passt noch in die Führung, ohne es dabei zu verletzen. Des Weiteren sind auch die überdurchschnittlich großen Gummifläche sowie die Aufstellfüße, die ebenfalls über eine Gummierung verfügen, sichtbar. In Kombination mit dem relativ hohen Eigengewicht von über 1,3 Kilogramm ist ein fester Stand bei jeder Position gewährleistet.

Die Corsair K95 RGB Palatinum kommt vollständig ohne Doppelbelegung der Tasten aus. Oberhalb des Bereichs der F1-F4 Tasten schaltet man die drei Profile durch, ändert die Helligkeit der LEDs und sperrt die Windows Taste. Über dem Nummernblock sind die gängigen Multimedia Tasten angebracht worden. Das Lautstärkerad lässt sich angenehm und gleichmäßig drehen, sodass eine genaue Einstellung des Pegels ermöglicht wird. Daneben versteckt sich noch ein Mute Button. Obwohl ich per se nichts gegen die Doppelbelegung habe, braucht man bei dedizierten Medientasten keine Fingerakrobatik durchzuführen. Zudem ist es Corsair gelungen, sie perfekt in das Design zu integrieren.

Beeindruckend ist der große Durchmesser (0,8 Zentimeter) und die außergewöhnliche Länge (2,2 Meter) des nicht abnehmbaren sowie textilummantelten Kabels. Selbst bei übergroßen Schreibtischen kann man das Kabel ohne USB Verlängerung verlegen. Neben der Datenleitung für die eigentliche Tastatur verfügt die Corsair K95 RGB Platinum über einen weiteren USB Port, der durchgeschleift wird. Angebunden ist jener Port aber nur mit dem seit Jahren veralteten USB 2.0 Protokoll. Warum Corsair nicht auf das deutlich schnellere USB 3.0 setzt, ist fraglich. Sowohl die offiziellen Spezifikationen als auch der Querschnitt des Kabels würden den neueren Standard theoretisch zulassen.

Corsair liefert standardmäßig zu der Tastatur eine Handballenauflage mit. Auch diese durfte sich einige Verbesserungen unterziehen. Die eigentliche Auflage verfügt nun über zwei verschiedene Seiten mit unterschiedlichen Härtegraden. Bevorzugt man eine etwas weichere Auflage nach mehrstündiger Benutzung, braucht man nur das Pad zu drehen. Dank Magneten und einer entsprechenden Vertiefung im Grundgerüst, bleibt es sicher an seiner Position.
Sicher ist auch die Verbindung zwischen der Handballenauflage und der Tastatur. Mithilfe von zwei Plastik Klipps und einer Führungsschiene wird sie an die Unterseite des Eingabegerätes befestigt. Selbst wenn man die Corsair K95 RGB Platinum vertikal anhebt, verhält sich das Gespann wie eine Einheit. Leider zeigt sich eine gewisse Schwäche. Möchte man die Handballenauflage entfernen, geben die Klipps warnende, knackende Geräusche von sich. Häufiges Demontieren sollte daher vermieden werden.


Bei dem Ausgangsmaterial der schwarzen Tastenkappen setzt Corsair auf bewährten ABS Kunststoff. Die konkav geformten Keycaps weisen die von allen bisherigen getesteten Tastaturen größte Schrift auf. Hier entscheidet – wie so oft – der eigene Geschmack darüber, ob dies einem gefällt oder nicht. Ich für meinen Teil bin ein großer Fan davon. Zweifelslos überlegen ist aber die Qualität der Laserarbeit. Jeder der über hundert Schriftzüge ist makellos.

Damit man sofort die Zusatztasten von den anderen unterscheiden kann, wurde nicht nur der Abstand zwischen den Tasten erhöht, sondern auch die Oberfläche der Keycaps angepasst. So hat Corsair neben einer grauen Lackierung und einer geriffelten Oberfläche, die konkave Form an einer Seite erhöht. Dieselbe Oberflächenstruktur weisen auch die beigelegten FPS sowie MOBA Keycaps auf, die sich mithilfe des beigelegtem Tools im Handumdrehen tauschen lassen. Wer sich sicher sein will, dass er die richtige Taste im Eifer des Gefechts unter seinen Fingern hat, wird von den beigelegten Sets profitieren.

Leider weist die unterste Tastenreihe Corsair-typisch nicht die „standard Bottom Row“ auf, das die Auswahl an Drittanbieter Keycaps einschränkt. Was Früher ein größeres Problem darstellte, wurde in den letzten Jahren deutlich entschärft. Die Hersteller der Aftermarket Tastenkappen haben sich darauf eingestellt und verkaufen die Sets entweder direkt mit passendem Layout bzw. es werden geeignete Keycaps gegen einen Aufpreis mitangeboten.

Trotz der fehlenden Oberschale mit Verstrebungen ist die Verwindungssteiffestigkeit exzellent. Selbst unter größerer Krafteinwirkung, gibt die Tastatur dem Druck nicht nach. In dem Bereich Materialwahl sowie Verarbeitung darf sich die Corsair K95 RGB Platinum die Krone mit dem Cherry MX-Board 6.0 teilen.

Cherry MX Speed im Detail und Alltag:

Bereits in der Vergangenheit hat Corsair eng mit Cherry zusammengearbeitet und waren stets die Ersten, die die neuesten Schalter aus Deutschland verbaut hatten. Dies gilt auch für die Cherry MX Speed RGB (Silver), die auch bei unser Testexemplar in Verwendung sind. Die neuen linearen Switches sind im Grund genommen Cherry MX Red mit einem kürzeren Betätigungsweg. Bereits nach 1,2 Millimetern – anstelle von 2,0mm – ist der Auslösepunkt erreicht. Zudem verkürzt sich der maximale Hubweg von 4,0mm auf 3,4mm. Das klingt natürlich erst einmal nach einer geringen Differenz, im direkten Vergleich ist aber ein nicht zu verachtender Unterschied feststellbar. Gerade wenn man über einen längeren Zeitraum Cherry MX Red in Verwendung hatte, versucht man anfangs deutlich weiter die Tasten drücken zu wollen.

Nach einer gewissen Umgewöhnungszeit stellt sich die Fingermuskulatur auf die geänderten Gegebenheiten ein und man fängt an, die Taste beim Tippen früher loszulassen.  Daraus resultiert eine leicht gesteigerte Tippgeschwindigkeit. Aktuell gleichen bei mir kleinere Fehlerchen den Vorteil wiederum aus.

Die meisten Spiele sind verhältnismäßig großzügig, was die Eingabe der Tasten angeht. Selbst bei Shootern wie Battlefield oder CS GO konnte ich keinen wirklichen Vorteil gegenüber den anderen linearen Schaltern bemerken. Anders sieht es bei dem neuen Unreal Tournament aus, wo ein präziser Bewegungsablauf deutlich spielerelevanter ist. Schnelle Aktionen wie dem sogenannten Double Dodge(zwei Mal hintereinander eine Lauftaste drücken) gehen einen Ticken schneller von der Hand. Zugegeben, es gibt andere Faktoren, die mehr Einfluss auf das eigene Können haben. Möchte man das Maximum rausholen, sind die MX Speed den MX Red in diesem Fall vorzuziehen.

Natürlich wurde auch die Angabe von „Full-N-Key-Rollover“ mithilfe von AquaKeyTest geprüft. Wenig überraschend hält Corsair sein Versprechen. Selbst wenn alle Tasten gleichzeitig gedrückt werden, erkennt der Computer jeder der einzelnen Eingabe. Daher kann man der Tastatur volle Spielefähigkeit attestieren.

Corsair Utilty Engine & RGB Beleuchtung:

Obwohl die K95 RGB Platinum autark von Software operieren kann, empfiehlt sich die Installation des Programms „Corsair Utility Engine“. Hauptmerkmal ist die schnellere und vor allem komplexere Verwaltung der Tastatur. So lassen sich nicht nur Makros und Beleuchtungseffekten erstellen und auf die Tastatur speichern, sondern auch Profile aus dem Internet runterladen und verwenden. Neben der regulären Ansicht, gibt es auch einen erweiterten Modus, der seinen Namen alle Ehre macht. Es benötigt eine gewisse Einarbeitung, um das volle Potential auszuschöpfen.

Zu guter Letzt widmen wir uns der RGB Beleuchtung der Tastatur. Dank LightEdge wird nicht nur die Tasten, sondern auch die Umgebung bei Bedarf erleuchtet. Im normalen Modus hat man die Wahl zwischen folgenden Optionen: Spiralregenbogen, Regenbogenwelle, Visier, Regen, Farbwechsel, Farbpulse, Farbwelle, Eingabebeleuchtung sowie statische Farbe. Hierbei kann man den Farbmix, die Geschwindigkeit sowie die Verlaufsrichtung bestimmen. Wechselt man auf „erweitert“, kann man unter dem Preset „Welle“ Einstellmöglichkeit über Deckkraft, Wellenlänge, Beleuchtungsdauer, Geschwindigkeit und den Winkel, wie die Welle verlaufen soll, treffen.

Das Ergebnis ist ein atemberaubendes Farbenspiel. Wie man dem Video entnehmen kann, beleuchtet LightEdge überaus gleichmäßig die Umgebung. Positiv hervorzuheben ist zudem, dass der Übergang zwischen den LEDs der Taster sowie die in dem Kunststoffring fließend und ohne Farbverzerrung geschieht.

Fazit:

Die Corsair K95 RGB Platinum verbindet im Grunde genommen (fast) alle positiven Eigenschaften der bisher getesteten Tastaturen und kann in einigen Bereichen sogar die Messlatten höher setzten. Bei der Materialwahl, Verarbeitung sowie die Steiffestigkeit kann nur das Cherry MX-Board 6.0 dem neuen Corsair Flaggschiff das Wasser reichen. Gleichzeitig kommen die neusten Cherry MX RGB Speed Schalter zum Einsatz, die zwar den Markt nicht revolutionieren werden, aber eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Portfolio darstellen. Die RGB Beleuchtung ist aufgrund der sehr gut umgesetzten LightEdge Technologie einzigartig und selbst das mitgelieferte Zubehör lässt kaum Wünsche offen. Abgerundet wird das Paket durch eine Vielzahl an Zusatztasten, einer umfangreichen Software und einem sehr stimmigen Design.

Ist die Corsair K95 RGB Platinum perfekt? Die Antwort muss verneint werden. Neben dem festinstallierten Kabel und die Verwendung von Plastik Klipps für die Befestigung der Handballenauflage, muss das der Norm abweichende Layout der untersten Tastenreihe kritisiert werden. Diese Punkte stellen für den normalen Alltag aber in keinem Fall ein No-Go dar. Wer bereit ist, für eine Tastatur 200€ zu bezahlen, wird unter dem Strich die aktuell beste Tastatur auf dem Markt erwerben.

Die Edifier Studio R2730DB im Test, was ein Sound!

Gute Lautsprecher geben einem Multimedia Setup erst die richtige Würze. Nachdem nun Jahre lang Souround Sound Systeme mit fünf oder mehr Lautsprechern in waren, scheint sich nun der Markt wieder auf seine Wurzeln zu konzentrieren.

2.1 oder 2.0 Sound Systeme sind aktuell wieder die Beliebtesten.

Gerade Edifier hat hier den Ruf einen sehr guten Klang für verhältnismäßig wenig Geld zu liefern.

Die R2730DB sind dabei aktuell Edifiers größte Stereo Lautsprecher, welche mit 250€ auch sicherlich schon in der gehobenen Preisklasse liegen, zu mindestens für viele Nutzer.

Aber können die Edifier Studio R2730DB im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Edifier Studio R2730DB

Ehe man Lautsprecher wie die Edifier Studio R2730DB kauft, sollte man einmal die Maße überprüfen“ um sich vor Augen zu halten wie groß das gewünschte Produkt ist. Dies habe ich natürlich nicht gemacht und sagen wir es so die Edifier wirken auf den Produktbildern deutlich kleiner als sie es sind.

Ein Lautsprecher ist ca. 22×27,5×39,6cm groß.

Damit sind die Edifier Studio R2730DB schon etwas mächtiger als die allermeisten Regallautsprecher.

Aber wie jeder weiß klingen auch Lautsprecher mit großem Volumen in der Regel besser als kleinere Modelle bzw. mit viel Volumen ist es leichter viel Klang zu erzeugen.

Das Gehäuse der R2730DB besteht aus schwarz lackiertem Holz und wird auf der Front von einem abnehmbaren Stoffgitter bedeckt. Qualitativ würde ich das Ganze als gut bezeichnen. Jedoch wenn man die Edifier mit den diversen Premium Marken wie Nubert vergleicht, sieht man doch, dass die R2730DB eher „praktisch“ gearbeitet sind. Eine besonders filigrane Holz Arbeitskunst findet Ihr hier also nicht.

Allerding bezahlt man dafür auch bei den R2730DB keinen Premium Aufschlag.

Edifier verbaut in den R2730DB gleich drei Treiber, wir haben hier also ein vollwertiges 3 Wege System. Der Tieftöner ist mit rund 18cm schon recht groß Dimensioniert, viele Einsteiger 2.1 Sound Systeme verbauen sowas schon als Subwoofer.

Der Mitteltöner besitzt einen Durchmesser von 11,6cm und der Hochtöner von 1,9cm.

Eine wirklich große Besonderheit bei den Edifier Studio R2730DB ist die Anschlussvielfalt. Ihr habt im Grunde drei Methoden die R2730DB zu nutzen.

Entweder ganz klassisch über einen Chinch Eingang (per Adapter Kabel auch über einen Kopfhörerausgang), hiervon sind sogar zwei vorhanden, über einen Digitalen Toslink Eingang, einem Coaxialen Eingang oder über Bluetooth.

Ja das Edifier Studio R2730DB besitzt Bluetooth! Hierbei sollte man aber bedenken, dass Bluetooth immer eine leichte Verzögerung mitbringt, dies ist beim Smartphone wenn man Musik hört in der Regel kein Problem.

Dennoch würde ich empfehlen die Verbindung zwischen PC und Lautsprecher weiterhin per Kabel zu bewerkstelligen.

Als kleinen Bonus bieten die Edifier sogar noch einen optionalen Subwoofer Ausgang.

Ein paar minus Punkte kassiert das System allerdings für das fest verbundene Kabel zum zweiten Lautsprecher, auch wenn ich verstehe warum es gemacht wurde.

Ja die R2730DB nutzen kein einfaches Lautsprecher Kabel um links und rechts miteinander zu verbinden. Es kommt hier ein anscheinend proprietäres, XLR ähnliches, Kabel zu Einsatz. Dieses ist mit ca. 2,5 Metern in der Regel ausreichend Lang, dennoch wäre ein normales Lautsprecher Kabel sicherlich flexibler.

Positiv ist die Qualität des Kabels anzumerken. Dieses wirkt wirklich hochwertig!

Aber warum macht Edifier so etwas? Das Kabel besitzt insgesamt sechs Kontakte, diese sind auch nötig um den Lautsprecher mit dem Tri AMP zu verbinden. Jeder der Treiber verfügt über einen eigenen Verstärker!

Daher wäre ein normales zweipoliges Kabel hier nicht ausreichend gewesen.

Gesteuert wird das System entweder über drei Drehregler auf der rechten Seite des aktiven Lautsprechers oder über die beigelegte Fernbedienung.

Am Lautsprecher selbst befinden sich Regler für Bass, Höhen, Lautstärke und die Input Wahl.

Die Fernbedienung bietet hier etwas mehr Features. Hier ist zum einen ein Ein/Ausschalter zu finden, Mute, Lauter/Leiser und jeweils eine Taste für die diversen Eingänge.

Die Fernbedienung ist zwar Feature mäßig okay, aber die Optik und Haptik ist nur als billig zu bezeichnen.

Es handelt sich um eine einfache kleine Plastik Fernbedienung aus Hochglanz Kunststoff.

 

Klang

Das Allerwichtigste ist selbstverständlich der Klang. Können hier die Edifier Studio R2730DB punkten?

Ich glaube das erste was die meisten Nutzer beim Betrachten eines 2.0 Sound Systems denken, ist „ob die wohl ohne Subwoofer auch genug Bass liefern?“.

Sagen wir es so die Edifier Studio R2730DB brauchen keinen Subwoofer! Oder besser gesagt in jedem der beider Lautsprecher ist ein ausrechend guter „Subwoofer“ verbaut.

Die R2730DB liefern einen sehr ordentlichen und kräftigen Bass. Spätestens wenn der Bassregler etwas aufgedreht wird, können die Lautsprecher ohne Probleme auf kurze bis mittlere Distanz einen gut hör-und spürbaren Bass liefern.

Edifier gibt einen Tiefgang von bis zu 45Hz an, was ich so auch problemlos glauben würde.

Hierbei ist der Bass vielleicht für den ein oder anderen Nutzer sogar etwas überdominant. Mir passt das vollkommen, denn ich mag eine etwas spaßigere Ausrichtung, jedoch wer völlig neutrale Studio Lautsprecher erwartet wird vielleicht etwas enttäuscht.

Aber nicht nur der Bass der R2730DB ist stark, auch die Höhen sind klar und brillant.

Selbst auf der normalen Stufe klingen diese schon glasklar, wenn die Höhen nun noch etwas weiter angehoben werden, über den Regler, neigen diese allerdings schon zu einer etwas übermäßigen Schärfe.

Die „0“ Einstellung sowohl beim Bass wie auch den Höhen ist in der Regel schon sehr passend.

Allgemein ist die Dynamic einer der größten Vorzüge der Edifier Studio R2730DB. Durch die Mischung aus Klarheit, tiefen Bässen und brillanten Höhen schaffen es die Lautsprecher sehr gut Musik zum Leben zu erwecken.

Auch die Nahfeld-Darstellung ist hervorragend. Wenn die Lautsprecher richtig neben dem Monitor positioniert sind, glaubt man, dass der Ton von vorne kommt.

Rauschen oder knacken konnte ich im Übrigen weder via Chinch noch über Bluetooth feststellen.

 

Fazit

Für rund 250€ sind die Edifier Studio R2730DB hervorragende Lautsprecher! Dies gilt sowohl für den Klang wie aber auch für die Features.

Der Klang der R2730DB ist klasse, selbst ohne Subwoofer schaffen es die Lautsprecher durch ihre schiere Größe und dem Klangvolumen zu überzeugen.

Selbst abseits des Schreibtischs, beispielsweise im Wohnzimmer liefern die Edifier eine starke Leistung.

Sollte Euch in einem großen Wohnzimmer der Bass vielleicht doch nicht ausreichen ist es kein Problem einen Subwoofer an die R2730DB anzuschließen.

Wo wir gerade bei den Anschlüssen sind, diese sind auch eine große Stärke der Lautsprecher. Zwei Mal Chinch, ein optischer Eingang, ein Coax Eingang und Bluetooth ist schon eine ordentliche Ausstattung.

Etwas Defizite sehe ich bei der Optik. Die Edifier Studio R2730DB sind aus meiner Sicht nicht hässlich, aber verglichen mit Lautsprechern der „Premium“ Marken doch sehr unspektakulär.

Aber das scheint auch ein wenig die Philosophie hinter den R2730DB zu sein. Ihr zahlt keinen dicken Aufpreis für eine besonders aufwendige Optik oder Ähnliches, Edifier hat einfach das meiste Geld nicht in das Äußere gesteckt, sondern in den Klang und in die Features.

Dadurch können die R2730DB auch ohne Probleme mit aktiven Lautsprechern deutlich oberhalb der 250€ Preisklasse mithalten!

Die WANSCAM HW0043 Outdoor Überwachungskamera im Test

Im Normalfall setze ich privat auf Überwachungskameras aus dem Hause INSTAR, welche bei mir auch einen sehr guten Job machen.

Allerdings kann ich gut verstehen warum diese Modelle dem ein oder anderem zu teuer oder zu groß sind.

Daher habe ich mich mal umgesehen, was gibt es an günstigen Alternativen im Outdoor- Überwachungskamera- Bereich.

Hierbei bin ich über die WANSCAM HW0043 gestolpert. Diese Kamera ist primär in Asien erhältlich und kostet dort gerade mal 28€!

Kann die WANSCAM HW0043 für dieses Geld im Test überzeugen?

 

Bestellung und Lieferumfang

Die WANSCAM HW0043 ist aktuell nur vernünftig in Asien erhältlich. Zwar gibt es auch bei eBay oder Amazon Händler welche diese Kamera anbieten, allerdings zu überzogenen Preisen.

Ich habe bei DIESEM Händler bestellt. Ich hatte allerdings gleich mehrere Artikel per Germany Express bestellt, daher kann ich dies nicht aus eigener Erfahrung bestätigen in wie weit die Kamera vom Zoll geprüft würde oder ob sie einfach so durch geht, Germany Express = Zoll Frei Versand.

Die Kamera wird in einer kleinen Box geliefert welche auch ausreichend gepolstert ist, dass diese den langen Weg nach Deutschland problemlos überstehen sollte.

Mit im Lieferumfang befindet sich eine kleine Anleitung, ein LAN Kabel und ein europäisches Netzteil.

 

Die WANSCAM HW0043

Mein erster Gedanke nach dem Auspacken der WANSCAM HW0043 war „Oh wie süß“ denn die Kamera ist erstaunlich klein. Verglichen mit einer INSTAR IN-5907HD ist die HW0043 wirklich winzig.

 

Dabei ist die Kamera aber solide verarbeitet. Das Gehäuse, welches nach IP66 geschützt sein soll, besteht vollständig aus Aluminium.

 

An der Wand wir die Kamera mithilfe eines Standfußes befestigt. Dieser Erlaubt auch nach der Montage noch ein Drehen und Schwenken der Kamera.

Lediglich ein horizontales Schwenken ist nur bedingt möglich ohne die Kamera dabei schief zu stellen, was aber auch kein Weltuntergang ist.

An der Kamera befestigt ist ein ca. 50 cm langes Kabel an welchem eine Reset- Taste wie auch der Anschluss für das Netzteil und ein LAN Kabel integriert ist.

Natürlich verfügt die Kamera auch über eingebautes WLAN. Kleiner Tipp falls Ihr nicht wisst wie Ihr die Kamera mit Strom versorgen sollt, dann kauft Euch einen PoE Switch und z.B. solch einen PoE Splitter.

Mehr zu diesem Thema HIER.

 

Einrichtung, Installation und die App

Ladet Euch zuerst die E-View7 App aus dem Google Play Store oder dem IOS App Store auf Euer Smartphone.

Verbindet nun die Kamera mit dem Strom und dem kabelgebundenen Netzwerk (WLAN kommt später).

Startet die App und fügt eine neue Kamera hinzu, Ihr habt nun die Wahl alle Daten per Hand einzugeben oder den QR Code auf der Unterseite der Kamera zu scannen.

Wenn dies gesehen ist sollte die Kamera auch in der App zu sehen sein. Sollte bis hier hin alles geklappt haben, könnt Ihr um das WLAN einzurichten auf das kleine „I“ neben der Kamera Tippen umEuch dort in den WLAN Einstellungen mit Eurem Netzwerk zu verbinden.

Wenn Ihr in den Einstellungen seid, solltet Ihr auch gleich das Passwort der Kamera ändern.

Die E-View7 App ist funktional zufriedenstellend wirkt aber gerade optisch eher mittelmäßig.

Allerdings habe ich auch schon viel Schlechteres gesehen. Kurzum hier habe ich nichts zu bemängeln, gerade wenn man den Preis betrachtet!

Alternativ zur Smartphone App gibt es auch eine sehr rudimentäre WebUI.

Aufnahme und Bildqualität

WICHTIG die HW0043 kann nicht intern aufzeichnen! In dieser Kamera ist kein Steckplatz für eine Speicherkarte verbaut!

Ihr müsst für Aufnahmen auf einen externen „Recorder“ zurückgreifen. Alternativ kann die Kamera auch Aufnahmen auf einen FTP Server im lokalen Netzwerk speichern.

Der FTP Server ist hierbei vermutlich die erste Wahl da so ziemlich jeder handelsübliche WLAN Router diese Funktion mitbringt und Ihr so Eure Aufnahmen einfach auf einer angeschlossenen Festplatte aufzeichnen könnt.

Hierbei kann eine Aufnahme permanent erfolgen oder bei der Erkennung einer Bewegung im Bild.

Zwar unterstützt die WANSCAM HW0043 auch ONVIF womit diese auch mit beispielsweise der Synology Surviellance Station zusammenarbeiten sollte, allerdings ist mir hier das Herstellen einer Verbindung nicht gelungen!

Die Bildqualität der Kamera ist solide. Klar dies ist keine „Video Kamera“ und sollte dementsprechend nicht mit solch einer verglichen werden, aber die Qualität der Aufnahmen ist gut sowohl bei Tag als auch bei Nacht.

Bei Nacht ist die Kamera allerdings auf ihre Infrarot LEDs angewiesen, die eine Reichweite von ca. 8 Metern haben.

 

Fazit zur WANSCAM HW0043

Viel günstiger kommt man nicht an eine Outdoor Überwachungskamera als mit der WANSCAM HW0043.

Dabei ist die Smartphone App wie auch die Kamera und deren Bildqualität durchaus zufriedenstellend.

Allerdings gibt es durchaus ein paar Einschränkungen. Die Kamera kann nicht intern aufzeichnen, sondern kann diese Aufnahmen nur per Mail versenden oder auf einem FTP Server speichern.

Auch konnte ich die WANSCAM HW0043 nicht zu einer Zusammenarbeit mit der Synology Surveillance Station überreden obwohl diese ONVIF unterstützt, was sehr schade ist. EDIT Kleine Anmerkung es sollte doch mit der Surveillance Station Funktionieren, sofern man die Kamera als „Benutzerdefiniert“ einstellt.

Trotzdem ist das gebotene für gerade mal 28€ unterm Strich als gut zu bezeichnen.

Link zum Hersteller /// 28,79€ bei Gearbest

Ankers beste Powerbank nun auch mit Quick Charge 3.0, Anker PowerCore+ 26800mAh im Test

Ankers beste Powerbank hat nun endlich das lang ersehnte Upgrade auf Quick Charge 3.0 bekommen.

Der PowerCore+ 26800mAh ist aktuell Ankers teuerste und hochwertige Powerbank. Seit neustem ist diese auch mit Quick Charge 3.0 ausgestattet, was ich zum Anlass genommen habe, diese erneut zu testen.

Die Powerbank besaß zuvor lediglich das mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Quick Charge 2.0 System, hat das Upgrade auf QC3.0 sonstige Neuerungen mitgebracht und ist der Anker PowerCore+ 26800mAh weiterhin empfehlenswert? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Anker PowerCore+ 26800mAh

Ich glaube man kann durchaus sagen, dass der Anker PowerCore+ 26800mAh mit rund 600g ein ziemlicher Brocken ist.

Allerdings bekommt man im Gegenzug zu diesem hohen Gewicht auch ein wirklich unheimlich massives Gehäuse.

Dieses besteht aus Aluminium, das anscheinend rundherum aus einem Block gefräst ist und daher eine Massivität besitzt, die ich nie zuvor bei einer Powerbank gesehen habe.

Allerdings ist hier auch etwas Vorsicht geboten, wenn man diese Powerbank gemeinsam mit einem Tablet oder Smartphone in einen Rucksack schmeißt, Euer Smartphone wird hier bei einem Zusammenstoß den Kürzeren ziehen.

Um dieses Risiko etwas zu reduzieren legt Anker zum PowerCore+ auch eine kleine Stofftasche bei.

Optisch möchte ich auch einmal ein großes Lob an Anker aussprechen. Die gesamte PowerCore+ Serie ist sehr modern und schick gestaltet wie ich finde.

Neben der großen Kapazität sind auch die Anschlüsse der Powerbank eine Besonderheit. Der PowerCore+ verfügt über drei USB Ausgänge, hiervon sind zwei Ports „normale“ 3A Ausgänge und ein Port ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Die beiden normalen Anschlüsse sich hierbei natürlich mit Ankers PowerIQ und VoltageBoost Technologie ausgestattet.

Gerade letztere ist sehr interessant da diese schlechte oder zu lange USB Kabel etwas ausgleichen kann. Hierbei wird beim Erkennen eines Kabels mit hohem Widerstand die Spannung um wenige Prozente angehoben.

Aber nicht nicht nur die USB Ausgänge sind interessant, welche im Übrigen alle gleichzeitig voll belastet werden können, sondern auch der microUSB Eingang.

Hier finde ich es zwar schade, dass Anker nicht auf USBC setzt, bei solch einer High End Powerbank sollte die Zielgruppe durchaus für einen modernen USB C Port empfänglich sein, dafür verwendet Anker aber Quick Charge als Schnellladetechnolgie.

Diese soll die Ladegeschwindigkeit verdoppeln, in wie Fern das in der Praxis stimmt, schauen wir uns später an.

Wichtig man kann den PowerCore+ auch ganz normal an einem PC aufladen, davon ist aber abzuraten. Je nach PC kann dies ewig dauern! Mit ewig meine ich 50 Stunden oder mehr!

Viel schneller geht es mit einem guten 2,4A Ladegerät oder noch besser einem Quick Charge Ladegerät.

Empfehlenswert wäre hier z.B. das Anker PowerPort+ 1.

Sehr gut hat Anker die Ladestandsanzeige beim PowerCore+ 26800mAh gelöst. Im Gegensatz zu den meisten anderen Powerbanks besitzt der PowerCore+ nicht einfach nur vier blaue LEDs sondern es sind gleich zehn Stück, die im Einschalter integriert sind.

Beim ihrer Betätigung beginnen die LEDs zu leuchten was einem aufgrund der Anzahl ein sehr genaues Bild vermittelt wie viel Kapazität noch in der Powerbank vorhanden ist.

Zum Aufladen wird der Einschalter im Übrigen nicht benötigt. Beim Anschließen eines Smartphones wird die Powerbank automatisch eingeschaltet.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messerwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 26800mAh an, messen konnte ich 23800mAh bzw. 88,06Wh.

Dies entspricht guten 88,9% der Herstellerangabe. Wie kommt es das 23800mAh gut sind obwohl der Hersteller eigentlich mit mehr wirbt?

Die Kapazitätsangabe welche von den Herstellern stammt, bezieht sich in 99,9% der Fälle auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die effektiv nutzbare Kapazität.

Durch interne Umwandlungen und andere Funktionen ist es allerdings normal, dass ca. 10-20% der eigentlichen Kapazität auf Seiten der Powerbank verloren gehen.

Hier sind 88,9% der Herstellerangabe schon ein guter Wert!

Was ebenfalls gut ist, ist die Ladegeschwindigkeit.

Eine viel schnellere Powerbank werdet Ihr auf dem Markt kaum finden.

Dies gilt sowohl für die PowerIQ Ports, also die normalen 5V 3A Ports, wie auch den Quick Charge 3.0 Anschluss.

Letzterer funktionierte problemlos in Kombination mit meinem Xiaomi MI MIX, Alcatel Idol 4S oder auch Samsung Galaxy S7 (hier natürlich nur mit QC2.0 Tempo).

Etwas langsamer ist dieser Port in Kombination mit dem iPhone 7 Plus oder Google Pixel XL. Beide Geräte laden an den „normalen“ USB Ports der PowerCore+ schneller.

Schneller bedeutet in diesem Fall ca. 25%.

Dies kann man aber vermutlich auch auf andere Geräte wie Huawei Smartphones übernehmen, welche kein Quick Charge unterstützen.

Es ist auch weitestgehend normal, dass die meisten Smartphones, die kein Quick Charge unterstützen an guten normalen USB Ports schneller laden.

Zumal die PowerIQ Ports hier die absolute Königsklasse sind. Ohne herstellerspezifische Schnellladetechnologie könnt Ihr Euer Smartphone nicht schneller aufladen als am PowerCore+ 26800!

Aber der Anker PowerCore+ unterstützt ja nicht nur das Aufladen via Quick Charge 3.0 sondern auch das Aufgeladen werden.

Wie schnell geht dies? Wenn Ihr ein Quick Charge 3.0 Ladegerät verwendet wie das PowerPort+ 1 dann erreicht die Powerbank rund 7,02V bei 1,89A (Spannung und Storm schwanken ja bei QC3.0 immer etwas), also rund 13,3W.

Damit würde eine vollständige Ladung rund 7-8 Stunden dauern, klingt lang, ist es aber für solch eine große Powerbank nicht.

An einem normalen 5V Ladegerät erreicht die Powerbank 1,98A, also wäre hier eine vollständige Ladung in ca. 10-11 Stunden geschafft.

Solltet Ihr auf die Idee kommen Eure Powerbank an einem PC oder Notebook zu laden, dürft Ihr mit einer Ladezeit von rund 40 Stunden rechnen.

 

Fazit

Um die ursprüngliche Frage zu beantworten, ja der Anker PowerCore+ 26800mAh ist weiterhin eine der besten Powerbanks auf dem Markt!

Die Stärken liegen mehr oder weniger an den gleichen Stellen wie sie auch schon beim Vorgänger. Der PowerCore+ ist sehr hochwertig gearbeitet, die Kapazität riesig und die Ladegeschwindigkeit sowohl was den Quick Charge 3.0 Port angeht wie aber auch die beiden „normalen“ USB Ports hervorragend!

Auch das Aufladen geht dank Quick Charge 3.0 Eingang vergleichsweise schnell.

Allerdings sind natürlich auch wieder die alten Schwächen vorhanden. Das unheimlich massive Aluminiumgehäuse kommt zu einem Preis, der Anker PowerCore+ ist nämlich recht groß und schwer, selbst für eine Powerbank dieser Kapazitätsklasse.

Abgesehen davon gibt es allerdings nicht viel zu bemängeln. Vielleicht würde ich so langsam gerne den microUSB Port an Powerbanks verschwinden sehen, gerade an solch High End Geräten, das war es aber auch schon.

Alles andere an dieser Powerbank ist so ziemlich perfekt! Wenn Ihr also mit einem schweren aber massiven Aluminium Gehäuse wie auch einem microUSB Eingang leben könnt, werdet Ihr aktuell kaum eine bessere Powerbank finden als den Anker PowerCore+ 26800mAh.

Auch der Preis von 59,95€ ist als fair anzusehen.