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Das Reolink Argus 2 Solarpanel im Test. Die Reolink Argus 2 via Sonne betreiben?!

Bereits vor einer Weile habe ich Euch den Test zur Reolink Argus 2 präsentiert. Die Reolink Argus 2 ist eine sehr interessante kleine Überwachungskamera, mit einem Kniff. Die Kamera ist komplett kabellos!

Die Argus 2 wird via WLAN ins Netzwerk eingebunden und über einen Akku mit Strom versorgt. Dieser Akku muss alle 2-4 Monate, je nachdem wie aktiv die Kamera war, geladen werden.

Das ist nicht oft, dennoch kann das Laden im Alltag etwas nervig sein. Gerade dann, wenn die Kamera im Außeneinsatz genutzt wird.

Hier hat Reolink allerdings eine sehr interessante Lösung im Ärmel. Es gibt ein kleines Solar Panel, welches die Argus 2 laden kann!

Hierdurch kann die Überwachungskamera in der Theorie ewig betrieben werden, ohne Arbeit oder Folgekosten!

Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert das Solarpanel wirklich so gut wie Reolink dies verspricht? Finden wir dies in einem kleinen Kurz-Test heraus!

 

Das Reolink Argus 2 Solarpanel

Das Solarpanel für die Argus 2 ist genau das was man sich unter einem Solarpanel vorstellt. Ihr erhaltet eine 19,5cm x 13cm große Einheit. Diese besitzt ein fast vollflächiges polykristallines Solarpanel auf der Oberseite.

Polykristalline Solarpanel sind etwas schlechter, aber günstiger als Monokristalline Panels. Qualitativ macht dieses aber einen brauchbaren Eindruck.

Das Gehäuse besteht aus einem einfach schwarzen Kunststoff. Auf der Rückseite finden ein Schraubgewinde für eine Halterung, welche auch mit im Lieferumfang liegt, wie auch ein fest verbundenes microUSB Kabel.

Dieses Kabel ist mit 3,5 Metern großzügig dimensioniert. Der microUSB Stecker ist zudem mit einer speziellen Gummi-Tülle ausgestattet.

Diese soll den microUSB Port der Argus 2 vor Wasser schützen.

 

Funktionierts?

Reolink gibt die Leistung des Solarpanels mit 2,8W an. Genau genommen soll dieses 6V und 480mAh liefern können.

WICHTIG kommt nicht in die Versuchung ein anderes Gerät als die Argus 2 an dieses Solarpanel anzuschließen!

Im Leerlauf produziert das Panel sogar noch etwas über 6V (ca. 6,48V), für ein normales Smartphone wäre dies tödlich. Die Argus 2 ist hierfür natürlich optimiert.

Das Entscheidende ist aber gar nicht das Solarpanel, sondern die Kamera. Das Solarpanel scheint wirklich ein stumpfes Solarpanel zu sein, welches man sich theoretisch selbst zusammenbauen könnte (es scheint allerdings irgendwelche Elektronik verbaut zu sein, dass die Kamera das Solarpanel erkennt).

Das Besondere liegt primär auf Seiten der Kamera, welche auch mit sehr niedrigen Ladeströmen aufladen kann.

Und ja einen hohen Ladestrom produziert das Panel wirklich nicht. Im Frühling und praller deutscher Sonne konnte ich maximal rund 0,7-1,2W messen. Erfahrungsgemäß werden wir im Hochsommer vielleicht 1,5-2W schaffen.

Allerdings ist dies schon ausreichend!

Der Akku der Reolink Argus 2 fasst 18,8Wh und reicht damit laut Hersteller 4-6 Monate. Produziert das Panel 0,7W, was bei praller Sonne ohne korrekte Ausrichtung das Minimum war, was ich messen konnte, reichen theoretisch rund 27 Sonnenstunden aus um die Kamera vollzuladen.

Wohlgemerkt 27 Sonnenstunden innerhalb von 4-6 Monaten! Dies sollte sogar im Winter erreichbar sein.

Selbst wenn man pessimistisch ist und von 40 Sonnenstunden ausgeht, sollten diese sogar im Herbst und Winter zusammenkommen.

Im Sommer oder Frühling sehe ich keinerlei Gefahr, dass die Kamera leer geht.

Wichtig! Die Positionierung des Solarpanels ist extrem wichtig. Ihr braucht pralle Sonne! Montiert Ihr das Panel im Schatten wird dieses keine Energie generieren. Es sollte mindestens einmal am Tag das potenzial da sein, dass die Sonne einmal direkt auf das Panel fällt.

Richtet dieses im Optimalfall auch korrekt im Winkel zur Sonne aus. Alleine der Winkel machte in meinem Test den Unterschied zwischen 0,7W und 1,2W aus.

 

Fazit

Ihr habt eine Reolink Argus 2 kabellose Überwachungskamera und wollt diese außen nutzen? Dann ist das Solarpanel von Reolink definitiv eine Überlegung wert.

Wenn Ihr dieses halbwegs gut positioniert, so das dieses ein wenig direkte Sonnenstrahlung abbekommt, müsst Ihr Euch keine Gedanken mehr um das Laden Euer Kamera machen.

Da Panel funktioniert dabei so wie beworben, Daumen hoch dafür! Auch der Preis von 29€ wirkt fair auf mich.

Die Pictek 20W „Bomber“ Bluetooth Musik Box im Test

Bluetooth Lautsprecher sind die Radios der aktuellen Generation. Dementsprechend gibt es auch tausende Modelle im Handel.

Viele dieser Modelle, auch viele der sehr guten Geräte, stammen dabei von kleineren asiatischen Herstellern. Das Problem ist das es leider auf dem ersten Blick nicht möglich ist zu erkennen welcher Bluetooth Lautsprecher gut und welcher schlecht ist.

Für techtest habe ich bereits einige dieser Modelle getestet und heute folgt ein weiterer. Die Pictek 20W „Bomber“ Bluetooth Musik Box wirbt mit einem besonders guten Klang und einer hohen Leistung von satten 20W.

Das Ganze zu einem Preis von rund 36€. Wollen wir doch einmal schauen ob es sich lohnt dieses Geld für den Pictek 20W Bluetooth Lautsprecher auszugeben.

 

Die Pictek 20W „Bomber“ Bluetooth Musik Box im Test

Pictek setzt bei seiner Musik Box auf ein recht kantiges und aggressives Design. Der Lautsprecher besitzt dabei die übliche längliche Form, welche allerdings mit vielen kleinen Abstufungen und Zierkanten versehen wurde.

Von seiner Größe gehört die Pictek 20W Bluetooth Musik Box allerdings noch in die „kompakt“ Klasse. Es gibt zwar jede Menge noch kleinerer Modelle, es ist allerdings absolut problemlos möglich den Lautsprecher in einem kleineren Rucksack oder Ähnlichem zu verstauen.

Beim Material setzt Pictek auf eine bunte Mischung aus Gummi, Kunststoff und Aluminium. Die großen Lautsprechergitter auf der Front und Rückseite, wie auch einige Zierelemente sind aus Aluminium gefertigt.

Der Rahmen besteht allerdings grundsätzlich aus Kunststoff, ist außerherum allerdings mit Gummi verleidet.

Dies soll der Pictek 20W „Bomber“ Bluetooth Musik Box eine etwas robustere Optik/Haptik verleihen, was auch funktioniert. Der Lautsprecher wirkt angenehm massiv gearbeitet.

Wie steht es um Anschlüsse, Tasten und Sonstiges?

Beginnen wir bei den Lautsprecher Treibern. Auf der Front finden sich zwei 10W Treiber und auf der Rückseite eine passive Treibereinheit.

Die Tasten des Pictek 20W Bluetooth Lautsprechers sind auf dessen Oberseite angebracht. Hier finden wir die üblichen Verdächtigen. Einen Ein/Ausschalter, lauter und leiser, welche mit vor und zurück doppelt belegt sind, und eine Multifunktionstaste.

Ein einfaches Mikrofon ist natürlich auch mit an Bord.

Die Anschlüsse des Pictek Bluetooth Lautsprechers sind auf der Rechten Seite unter einer kleinen Gummi Abdeckung angebracht. Hier findet sich der übliche microUSB Eingang, wie auch ein 3,5mm AUX Eingang, für Geräte die kein Bluetooth besitzen.

Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit 24 Stunden oder 7-8 Stunden bei maximaler Lautstärke angegeben. 24 Stunden sind schon recht optimistisch, 10 + X Stunden ist bei einer normalen Lautstärke eher realistisch. 7-8 Stunden bei voller Lautstärke kommen aber gut hin.

Wie man vielleicht bereits an der Gummiabdeckung über den USB Ports erkennt, besitzt der Pictek Bluetooth Lautsprecher auch einen gewissen Wasserschutz. Der Hersteller gibt diesen mit IPX4 an. Damit kann der Lautsprecher einen leichten Regen oder eine feuchte Wise ab. Mit unter die Dusche solltet Ihr den Lautsprecher aber nicht nehmen.

Immerhin die Gummiabdeckung wirkt recht vertrauenswürdig.

 

Klang

Kommen wir zum ohne Frage wichtigstem Punkt bei einem Bluetooth Lautsprecher, dem Klang. Wie schlägt sich hier die Pictek 20W „Bomber“ Bluetooth Musik Box? Gut.

Aber schlüsseln wir das Ganze mal etwas weiter auf. Beginnend bei den Höhen. Hier macht der Pictek Bluetooth Lautsprecher einen nahezu perfekten Job. Die Höhen sind klar, sauber und schön luftig. Gerade bei höheren Frauenstimmen strahlt der Lautsprecher eine schöne Luftigkeit aus. Daumen hoch dafür!

Die Mitten des Pictek sind unauffällig, bis leicht abgesenkt. Die Klangfülle ist daher eher mäßig gut. Warum senkt man bei einem Lautsprecher die mitten ab?

Aufgrund des absenken der Mitten wirkt der hell/Dunkel Kontrast stärker. Die Dynamik wirkt also besser. Dies funktioniert aber natürlich nur, wenn auch der Bass gut ist.

Wie steht es hier um den Pictek Bluetooth Lautsprecher? Hier sehe ich stärken und schwächen. An sich besitzt der Lautsprecher einen soliden und schön runden Bass. Die Masse würde ich als durchschnittlich bezeichnen.

Leider ist allerdings der Tiefgang mäßig gut. Der Lautsprecher schneidet den Klang bereits relativ Früh ab, um dann den oberen Bass etwas anzuheben.

Dennoch soll dies nicht vom generellen positiven Klangfazit ablegen. Wer aber das Maximum an Bass sucht, wird bessere Lautsprecher finden.

Bonuspunkte gibt es für die Qualitativ saubere Bluetooth Verbindung und die hohe maximale Lautstärke, wo man die höhere Leistung der Treiber etwas zu spüren bekommt.

Der Pictek Bluetooth Lautsprecher kann überdurchschnittlich laut werden, ohne dabei zu verzerren oder unsauber zu spielen.

 

Fazit

Konnte der Pictek 20W Bluetooth Lautsprecher im Test überzeugen? Größtenteils ja! Beginnen wir beim wichtigsten Punkt, dem Klang.

Der Bluetooth Lautsprecher besitzt einen sehr schönen klaren und sauberen Klang, mit einer vernünftigen Detail Darstellung und Dynamik.

Die Höhen sind ziemlich perfekt für einen Lautsprecher dieser Klasse. Der Bass hingegen ist etwas schwächer. Die Masse passt, genau wie der Punch, aber der Tiefgang ist eher schwächer.

Erstaunlich, denn an sich hat der Lautsprecher ordentlich Power, was man an der maximalen Lautstärke hört.

Die Verarbeitung und Haptik ist tadellos. Der Lautsprecher wirkt schön robust und hochwertig gearbeitet, hier ist der Pictek ganz klar eins der besseren Modelle der unter 40€ Preisklasse.

Ist der Pictek 20W Bluetooth Lautsprecher nun empfehlenswert? Ja, sofern Ihr einen Robusten und überdurchschnittlich lauten Bluetooth Lautsprecher für unter 40€ sucht. Nein, sofern Ihr viel Bass mögt/wollt (der Lautsprecher besitzt einen durchschnittlichen Bass).

Die EZVIZ Mini Pano WLAN Kamera im Test, eine 360Grad Überwachungskamera?!

Heim- Überwachungskameras sind alle recht ähnlich. Die indoor Modelle sind meist kleine weiße Plastik-Boxen oder besitzen einen motorisierten Kugelkopf.

Hier sticht die EZVIZ Mini Pano WLAN IP Kamera ohne Frage etwas aus der Masse hervor. Der primäre Grund dafür ist sicherlich die Linse.

EZVIZ setzt bei dieser Kamera auf eine Fischaugenlinse, welche Ultra Weitwinkelaufnahmen erlaubt. Hierdurch kann eine Überwachungskamera auch einen großen Raum abdecken ohne irgendeinen Motor oder Ähnlichem.

Aber geht dieses Konzept in der Praxis auch wirklich auf? Kann die EZVIZ Mini Pano WLAN Kamera im Test überzeugen?

Finden wir dies heraus!

 

Die EZVIZ Mini Pano WLAN Kamera im Test

Auch abseits der im Intro angesprochenen Fischaugenlinse ist die Mini Pano WLAN Kamera von EZVIZ ein sehr ungewöhnliches Modell.

Der Hersteller setzt hier auf ein Kugel-Design, welches auf der einen Seite die Linse integriert hat und auf der anderen Seite eine Halterung für die Wandmontage.

Es ist NICHT möglich die EZVIZ Mini Pano WLAN Kamera einfach irgendwo aufzustellen! Eine Wandmontage oder sogar Deckenmontage ist Plicht.

EZVIZ legt hierfür auch bereits den passenden Sockel mit in den Lieferumfang der Kamera. Diesen Sockel könnt Ihr einfach an die Wand schrauben und dann die Kamera mit einer Art Bajonettverschluss befestigen.

Erstaunlicherweise wirkt die EZVIZ Mini Pano extrem hochwertig für eine Überwachungskamera. Die Front ist natürlich aus Glas, der äußere Rahmen hingegen aus einem recht dicken Aluminium.

Zudem mutet die Kamera sehr schwer und massiv an. Dies ist ohne Frage die hochwertigste Überwachungskamera, die mir rein optisch und haptisch bisher begegnet ist.

Auch finde ich das Design sehr gelungen. Die Kamera wirkt edel und modern.

Wie steht es um die Anschlüsse und sonstige Ausstattung? An der Unterseite der Kamera befindet sich ein microUSB Slot, welcher für die Energieversorgung genutzt wird. Ein passendes Netzteil liegt mit im Lieferumfang.

Rein theoretisch könntet Ihr aber auch ein eigenes microUSB Kabel und Netzteil verwenden, wenn Ihr beispielsweise ein besonders langes Kabel benötigt.

Ebenfalls auf der Unterseite der Kamera ist eine Reset Taste und ein microSD Karten Slot. Es befindet sich keine microSD Karte mit im Lieferumfang! Aber microSD Speicherkarten sind ja auch nicht mehr so teuer. Ihr könnt hier ein beliebiges Modell wählen mit bis zu 128GB, was laut EZVIZ die maximal unterstützte Kapazität ist.

Zu guter Letzt besitzt die Kamera auch noch einen Lautsprechergrill, unter welchem sowohl ein Lautsprecher wie auch ein Mikrofon zu finden ist.

Sollte dies noch nicht ganz klar sein, die EZVIZ Mini Pano WLAN Kamera ist eine reine Innenüberwachungskamera und nicht für den Außenbereich gedacht.

Aus Erfahrung wäre es vermutlich möglich die Kamera unter einem Vordach (wassergeschützt) auch außen zu nutzen, aber hierfür gibt es natürlich keine Garantie.

 

Einrichtung und Installation

Die Installation der EZVIZ Mini Pano WLAN beginnt wie üblich mit dem Herunterladen der passenden App.

In dieser müsst Ihr mit eMail Adresse und Passwort einen Account beim Hersteller anlegen. Anschließend wird der QR Code auf der Kamera eingescannt.

Nun wird es interessant. Die Kamera muss mit dem WLAN verbunden werden, dafür müssen Eure WLAN Daten an die Kamera übertragen werden.

Hier haben sich die Hersteller von Überwachungskameras diverse Möglichkeiten ausgedacht. Die Kamera selbst kann ein WLAN Netz aussenden, mit welchem man sich verbindet um dann der Kamera die Daten zu übermitteln.

Es wird mit Eurem WLAN Passwort ein QR Code erstellt, welchen man vor die Kamera halten muss usw.

EZVIZ hat sich aber das Kreativste ausgedacht. Euer Smartphone erzeugt einen Ultraschall Code welcher über die Lautsprecher ausgesendet wird und vom Mikrofon der Kamera aufgezeichnet und entschlüsselt wird.

Ganz ehrlich, ich habe nicht damit gerechnet, dass dies funktioniert! Im Ernst ein hochfrequentes Geräusch in welchem das WLAN Passwort verschlüsselt versteckt wird und von der Kamera auch noch erkannt werden muss.

Umso erstaunlicher, dass dies in Kombination mit einem Google Pixel 2 XL problemlos funktioniert hat!

Ich mache mir zwar etwas Sorgen, dass dieses System mit anderen Geräten möglicherweise nicht so gut funktioniert, aber dafür habe ich keine Beweise.

Von daher Daumen hoch EZVIZ! Eine interessante Einrichtungsmethode, welche problemlos funktioniert hat.

 

App und Funktionen

Die EZVIZ App ist sehr simpel und einfach aufgebaut. Hier spürt man durchaus etwas, dass EZVIZ ein kleinerer Hersteller ist, welcher keine so durchgestylte App liefern kann wie Arlo, Nest und Co.

Dies muss aber nichts Negatives sein. Zwar besitzt die App weniger Eye Candy, funktional kann man aber nicht klagen. Auf der Startseite finden wir eine Kameraübersicht inklusive Vorschau.

Habt Ihr mehrere EZVIZ Kameras, werden diese hier alle aufgeführt. Tippt Ihr die Vorschau an, landet Ihr in der Live Ansicht.

Diese lädt erfreulich flott und bietet eine brauchbare Qualität. In der Live-Ansicht könnt Ihr manuell Fotos oder auch Videos aufzeichnen, wie auch eine 2 Wege Kommunikation eingehen.

Aber natürlich wollt Ihr nicht den ganzen Tag vor der Live-Ansicht sitzen. In den Einstellungen könnt Ihr den „Alarm“ aktivieren. Erkennt die Kamera nun eine Bewegung wird automatisch ein Video aufgezeichnet und/oder Ihr erhaltet eine Benachrichtigung auf dem Smartphone.

Videos werden ausschließlich auf der einzusetzenden microSD Speicherkarte gesichert. Einen Cloudspeicher bietet EZVIZ nicht an.

Die Intensivität der Bewegungserkennung lässt sich verstellen. In meinem Test funktionierte diese gut, aber auch nicht überragend. Es wird beispielsweise nicht zwischen Menschen und größeren Tieren unterschieden. Auch ein wehender Vorhang kann die Bewegungserkennung auslösen.

Bei einer indoor Überwachungskamera ist dies allerdings weniger schlimm, hier gibt es weniger sich plötzlich bewegende Elemente.

Die Bewegungserkennung lässt sich auch mit einem Zeitplan versehen. Seid Ihr in der Wochen von 9-16 Uhr außer Haus könnt Ihr die Kamera automatisch zu diesen Zeiten scharf stellen.

Aufnahmen lassen sich natürlich über die App abrufen. Diese werden mit kleinem Vorschaubild chronologisch sortiert.

 

Bildqualität

Wie steht es um die Bildqualität? Die EZVIZ Mini Pano besitzt einen 3 Megapixel Sensor, dies ist hier aber gar nicht so interessant. Das Wichtige ist der Blickwinkel.

Denn die EZVIZ Mini Pano besitzt einen 180Grad Blickwinkel, horizontal wie vertikal!

Das bedeutet wenn Ihr die Kamera unter einer Decke montiert, könnt Ihr den Raum gleichmäßig in alle Richtungen überwachen!

Hierfür bietet die Kamera mehrere Modi. Ihr könnt den ganzen Raum im Fischauge sehen, dann aber natürlich stark verzerrt, oder die Kamera kann das Bild für Euch entzerren.

Dann könnt Ihr in der App wie durch ein 360 Grad Panorama links und rechts scrollen. Gerade wenn Ihr ein Geschäft habt, kann dies Gold wert sein! Es gibt hier keinen surrenden Motor welcher die Kamera dreht oder Ähnliches.

Bei einer Wandmonatage entgeht der Kamera ebenfalls nichts, da die komplette Breite überwacht wird.

Das Ganze hat aber auch einen Nachteil, die Bildqualität ist eher mittelmäßig. Dies liegt nicht an einer minderwertigen Linse oder Sensor, sondern einfach an der Größe des Bildes.

Videos werden mit 1344 × 1344 aufgezeichnet, was eine gute Auflösung ist, aber zu wenig um sehr feine Details bei solch einem weiten Bild auf Distanz zu erkennen.

Personen usw. sind selbstverständlich zu erkennen inklusive wichtigen Merkmalen.

Ähnliches gilt auch fürs Dunkle. Natürlich besitzt die EZVIZ Mini Pano auch IR LEDs für die Dunkelheit, welche auch gut funktionieren, aber primär auf kurze bis mittlere Distanz.

Ein großes Ladengeschäft wird die Kamera beispielsweise nicht komplett ausgeleuchtet bekommen. Ein normales Wohnzimmer oder Büro hingegen schon.

 

Fazit

Die EZVIZ Mini Pano ist eine extrem interessante Überwachungskamera. Dies liegt natürlich primär an der Fischaugenlinse, welche bei einer Deckenmontage eine 360 Grad Überwachung erlaubt.

Dies macht die EZVIZ Mini Pano fast für Geschäftskunden noch interessanter als für privat Nutzer.

Habt Ihr ein kleines Büro oder Geschäftsräume und sucht eine einfache Kamera, welche auch datenschutztechnisch in Ordnung sein sollte (keine Cloud Aufzeichnung)? Dann ist die EZVIZ Mini Pano eine sehr interessante Option!

Natürlich gilt dies nicht nur für Geschäftskunden. Habt Ihr größere Räumlichkeiten, welche sich mit einer normalen Überwachungskamera nicht komplett abdecken lassen, ist die EZVIZ Mini Pano auch für privat Nutzer sehr empfehlenswert.

Die Software bzw. die App von EZVIZ ist recht simple aber solide. Ähnliches gilt auch für die Bildqualität. Mir sind schon Überwachungskameras über den Weg gelaufen mit einer höheren Bildqualität, dies liegt natürlich auch am großen Blickwinkel, welcher die Auflösung etwas streckt.

Dennoch fällt das Fazit unterm Strich sehr positiv aus! Die EZVIZ Mini Pano ist aufgrund der Haptik (selten so eine hochwertige Überwachungskamera gesehen) und des Blickwinkels eine Überwachungskamera, welche aus der Masse heraussticht. Dies gelingt nicht jedem Modell und ist in diesem Fall absolut positiv gemeint.

EZVIZ Mini Pano Kamera 3 Megapixel Fischaugen Panorama WiFi 2.4Ghz...
  • EINFACHE INSTALLATION –– in nur drei Schritten, 1) App...
  • 24/7-LIVE-VIDEOSTREAM – dem 360-Grad-Betrachtungswinkel und...
  • MEHRERE BETRACHTUNGSOPTIONEN – Fischaugen-Panorama, erweiterte...
  • ZWEI-WEGE-AUDIO – Sprechen und hören Sie per Lautsprecher und...
  • DUALBAND-WLAN – Die Mini Pano sendet über WLAN 2,4 oder 5 GHz...

Der GARDENA Mähroboter R40Li im Test, taugen günstige Rasenmähroboter etwas?

Rasenmähen, für wenige eine entspannende Aufgabe am Samstag, für die Meisten eher eine nervige Pflicht.

Hier wäre es doch schön, wenn man diese nervige Aufgabe an jemand anderen abgeben könnte. Dafür gibt es im Handel diverse Rasenmäher-Roboter, welche versprechen diese Aufgabe zu übernehmen.

Leider sind selbst die günstigeren Modelle noch sehr teuer. Unter 600-800€ ist hier kaum etwas zu bekommen.

Ich nutze schon seit Jahren Staubsaugroboter und bin mit diesen absolut zufrieden. Daher wollte ich unbedingt auch mal einen Mähroboter ausprobieren. Funktionieren diese wirklich so gut wie der Hersteller verspricht? Taugen die günstigeren Modelle etwas oder muss man 1500€+ ausgeben?

Um dies herauszufinden, habe ich mir den GARDENA Mähroboter R40Li gekauft. Dieser gehört mit 600-800€ schon zu den günstigeren Modellen im Handel und ist auch schon seit einer Weile in diesem erhältlich.

Wollen wir doch einmal in einem Test herausfinden, ob der GARDENA R40Li überzeugen kann!

 

Der GARDENA Mähroboter R40Li im Test

Der R40Li ist auf dem Papier eins der „kleineren“ Modelle von GARDENA. Dieser wurde für eine Fläche von maximal 400m² ausgelegt und für Steigungen von bis zu 25%.

Wobei klein sehr relativ ist. Der R40Li ist deutlich größer als beispielsweise ein Staubsaugroboter, aber deutlich kleiner als ein normaler Rasenmäher.

Wie es sich für ein Outdoor Gerät gehört, setzt GARDENA auf eine etwas robustere Bauweise. Der R40Li ist komplett aus einem recht massiv anmutenden Kunststoff gearbeitet und mit 7,4KG schwer genug, dass dieser nicht wegfliegt, wenn mal eine Windböe durch den Garten fegt.

Das Äußere des Mähroboters ist dabei eine flexible Stoßstange, welche sich eindrücken lässt. Dies schont zum einen Objekte mit welchen der Roboter in Berührung kommt, zum anderen informiert dies den Roboter die Richtung zu ändern, wenn dieser auf ein Hindernis trifft. Dies kennt man ja von Staubsaugrobotern.

Angetrieben wird der Roboter über zwei große Gummiräder seitlich an der Front. Zwar ist die Beweglichkeit und der Gripp des Roboters gut, später dazu mehr, aber ich hätte den Reifen vielleicht etwas mehr Profil gegeben.

Auf der Hinterachse befindet sich ein einfaches kleines Kunststoffrad. Am hinteren Teil des Gehäuses sind auch die Kontakte für die Ladestation angebracht.

Die Ladestation ist ein einfaches Kunststoffpad, an welches der Begrenzungsdraht und der Strom angeschlossen werden muss. Der Roboter fährt letztendlich rückwärts auf die Ladestation, wo die Kontakte mit zwei passenden Backen Kontakt herstellen.

Die Ladestation muss im Übrigen nicht direkt mit dem Strom verbunden werden. Es liegt ein Netzadapter und 10 Meter Niederspannungskabel mit im Lieferumfang.

Sowohl der Rasenmäher, wie auch die Ladestation können im Regen stehen. Ich würde allerdings eine Überdachung empfehlen, für ein wenig Schutz vor dem Wetter.

Es gibt hier im Handel diverse kleine Mähroboter Garagen, auch GARDENA hat eine passende Abdeckung im Angebot.

Wie gesagt dies ist keine Pflicht, aber schaden kann ein wenig extra Schutz bei solch einer teuren Anschaffung nicht.

Auf der Oberseite des R40Li ist eine kleine Abdeckung angebracht. Um diese zu öffnen, müsst Ihr den großen „Stopp“ Knopf drücken, welcher im Betrieb auch den Roboter anhält.

Unter der wasserdichten Klappe findet sich ein kleines Bedienfeld + Display. Über dieses könnt Ihr den Roboter entweder manuell steuern (losschicken/nach Hause schicken), oder programmieren.

Die Bedienung ist ausreichend einfach.

 

Installation

Die Installation eines Mähroboters ist etwas umfangreicher als bei einem Staubsaugroboter. Ihr müsst ein Begrenzungskabel verlegen.

Dieses wird einmal um das zu mähende Gebiet gelegt und an die Basisstation angeschlossen. Klingt etwas leichter als es praktisch ist.

GARDENA legt beim R40Li 150 Meter dieses Kabels bei, sollte dies nicht reichen, kann man das Kabel aber auch verlängern. Dieses Kabel kann entweder mithilfe von Erdspießen auf dem Boden verlegt werden, oder Ihr könnt das Kabel in einer Tiefe von bis zu 10cm mit einem Spaten eingraben.

Ich habe mich für ein Mixen dieser beiden Methoden entschieden. An Wegen oder Übergängen das Kabel sauber eingegraben und an äußeren Gebieten dieses oberflächlich verlegt.

 

Oberflächlich ist hier natürlich sehr relativ. Ich habe mit einer Schere einen kleinen „Schnitt“ in den Rasen gemacht, dass das Kabel flach auf dem Boden liegt.

Hierdurch kann das Kabel einfach zuwachsen. An Wänden oder Stufen muss ca. 30cm Platz gelassen werden und an Blumenbeeten rund 20cm. Warum? Der Roboter fährt etwas über das Kabel hinweg und wendet auf dem Kabel.

Für mehr Infos zum genauen Verlegen des Kabels würde ich Euch an ein Installationsvideo von Gardena verweisen.

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Mehr Informationen

Dieses ist sehr gut gemacht und erklärt den Prozess hervorragend.

Das Verlegen des Kabels hat zwar gefühlt ewig gedauert, hatte aber auf Anhieb geklappt.

Schaltet Ihr den Rasenmähroboter das erste Mal ein, müsst Ihr Sprache, Land, Uhrzeit, Datum und einen PIN festlegen! Dieser ist extrem wichtig.

Der Mähroboter hat einen Diebstahlschutz. Ohne den PIN kann man diesen nicht mehr nutzen.

 

Fahrverhalten und Intelligenz

Etwas was auf allen Werbebildern und Videos auffällt, ist der perfekte Rasen. Damit meine ich nicht nur, dass dieser perfekt grün ist, ohne Moos usw., sondern dieser ist auch perfekt gerade. Keine Schrägen, keine Hügel usw.

Solch einen „perfekten“ Rasen habe ich nicht. In meinem Rasen ist viel Moos, dieser wurde nur mäßig gepflegt, zudem gibt es einige Schrägen, kleine Maulwurfshügel usw.

Wie schlägt sich hier der GARDENA Mähroboter R40Li?

Deutlich besser als erwartet! Beginnen wir erst einmal mit dem Verhalten. Hier setzt der GARDENA Mähroboter R40Li auf das Zufallsverhalten.

Das bedeutet, dieser fährt nach dem Start in eine zufällige Richtung, und zwar so lange bis dieser ein Begrenzungskabel erreicht oder ein Hindernis vor sich.

Dann dreht der Mähroboter in eine zufällige Richtung ab und fährt so lange, geradeaus bis er ein Hindernis oder das Begrenzungskabel erreicht, dreht dann wieder ab usw.

In der Theorie wird so früher oder später jede Stelle im Garten einmal überfahren. Dies funktioniert mäßig bis gut. Umso weniger komplex Euer Garten ist umso besser funktioniert dies.

Der Roboter hat nur zwei Sensoren, den Sensor für die Erkennung der Begrenzungskabel und die Stoßstange, welche sich drücken lässt. Abseits davon weiß der GARDENA Mähroboter nicht, was um ihn herum vor sich geht. Eventuell besitzt der R40Li noch einen Lagesensor (ich meine ein etwas anderes Verhalten in Hanglagen/Schrägen erkannt zu haben), aber dies kann ich nicht zu 100% garantieren.

Ich habe in meinem Garten mittig eine große Insel, welche umfahren werden muss. Hier ist es schon auffällig das der R40Li primär auf der linken Seite ist und nur gelegentlich auf der rechten Seite.

Allerdings hat der Mähroboter für ca. 60 Minuten Akku. Zudem ist dieser konzipiert jeden Tag zu fahren und jeden Tag ein wenig das Grass zu kürzen.

Grass wächst meist nicht so schnell, das bedeutet, selbst wenn der GARDENA Mähroboter sich nur einmal in der Woche per Zufall an eine Stelle verirrt, reicht dies in der Regel aus damit der Rasen gleichmäßig geschnitten ist.

Kurzum ja praktisch funktioniert das Zufallsprinzip durchaus! Allerdings sollte der Roboter wirklich täglich oder alle 2-3 Tage fahren. Sollte mal eine Stelle ausgelassen werden (was durchaus passiert), wird diese am nächsten oder übernächsten Tag mitgenommen.

Der Rasen wächst dabei nicht so schnell, dass dies auffällt.

Lediglich eins mag der GARDENA Mähroboter R40Li nicht, zu enge Passagen. Bei mir führt ein ca. 1-1,5 Meter breiter Weg hinters Haus. Dies ist zu schmal für den R40Li, dass dieser zuverlässig dort entlangfährt.

1-1,5 Meter – 30cm links und rechts ist einfach zu wenig zum effektiven Manövrieren, gerade aufgrund des Zufallsprinzip. Fährt der Mähroboter schräg in diese Passage trifft dieser auf eine Begrenzung und dreht in eine zufällige Richtung ab. Hier bedarf es einfach zu vielen Zufällen das dieser wirklich dem Weg folgt.

Also ein offener Garten mit wenigen Hindernissen ist optimal, aber der R40Li kommt auch mit etwas komplexeren Gärten klar. Im Optimalfall sollte der Roboter aber etwas Platz zum Navigieren haben, zu enge Wege usw. mag dieser nicht!

Wie sieht es mit Steigungen und Hügel/Dellen im Rasen aus? Grundsätzlich kommt der Mähroboter ganz gut mit Steigungen klar. GARDENA gibt die maximale Steigungshöhe mit 25% an, was für meinen Garten weitestgehend reicht.

Ich habe zwar auch ein paar Böschungen, welche zu viel sind, aber dies wäre vermutlich auch zu viel verlangt.

Kleinere Maulwurfshügel, Erhebungen, Dellen im Rasen usw. sind kein Problem für den R40Li. Sollte dieser doch mal Probleme haben, besitzt dieser eine recht gute Fluchtlogik.

Geht es vorwärts nicht mehr weiter wird der Rückwärtsgang eingelegt, hilft dies auch nicht versucht sich der Mähroboter aus dem Hindernis „herauszudrehen“. Erst wenn dies nicht hilft, bleibt der Mäher stehen und gibt auf.

Hierfür ist aber schon wirklich ein sehr tiefes Loch nötig, damit der R40Li hängen bleibt.

Kurzum die Fluchtlogik ist erstaunlich gut! Die früheren und auch günstigeren Staubsaugroboter hatten bei dieser Kategorie meist Defizite, daher war ich überrascht, dass der GARDENA Mähroboter R40Li dies so gut hinbekommt.

Probleme damit, dass der Mähroboter flüchtet, also irgendwo ein Begrenzungskabel nicht erkennt, hatte ich bisher keine.

 

Das Mähen

Das der GARDENA Mähroboter R40Li nicht so viel Power hat, wie ein normaler Rasenmäher sollte klar sein.

Der R40Li besitzt auf seiner Unterseite eine rotierende Scheibe mit drei kleinen Messern. Mit klein meine ich auch wirklich klein. Die Klinge ist hier vielleicht 3cm.

Wie bereits erwähnt, habe ich eher einen wilden Garten und ich habe den Mähroboter nach dem Winter in diesen geschickt ohne vorher einmal per Hand gemäht zu haben.

Erstaunlicherweise wirkte der GARDENA Mähroboter recht souverän. Ich habe diesen zunächst auf einer höheren Schnitthöhe durch den Garten geschickt, um diesen nicht zu überfordern. Nach ein paar Tagen habe ich die Schnitthöhe immer weiter abgesenkt und dies hat wunderbar geklappt!

Die höchste Schnitthöhe ist 5cm, die niedrigste 2cm. Ihr könnt diese in ein Zentimeterabständen einstellen.

Grundsätzlich gilt, wenn der Rasen nicht so hoch ist, dass dieser die Stoßstange eindrückt und als Hindernis erkannt wird, bekommt der Roboter diesen auch klein.

Ist der Rasen doch mal etwas zu zäh, wird der Mähmotor abgeschaltet, der Roboter fährt an eine andere Stelle und macht dort weiter.

Allerdings da der Mähroboter dem Rasen gar keine Zeit lässt zu wachsen (dieser sollte Täglich fahren) muss dieser auch nicht viel schneiden. Es wird also auch nicht viel Leistung benötigt.

Ist der Rasen einmal kurz, bleibt er das auch. Das grundsätzliche Schnittergebnis würde ich als gut bezeichnen. Die Messer scheinen recht scharf zu sein und schneiden den Rasen sauber ab.

Erfreulicherweise sind die Messer auch wirklich billig im Nachkauf. 9 Messer von GARDENA kosten gerade mal 14€, 30 „alternative“ Messer gerade einmal 20€.

 

Lautstärke

Wie steht es um die Lautstärke des GARDENA R40Li? Diese wird vom Hersteller mit 44db angegeben und ja ich kann bestätigen der Mähroboter ist leise!

Mit leise meine ich wirklich extrem leise. Auf eine Distanz von ca. 3-5 Metern ist dieser nicht mehr hörbar.

Sowohl der Antrieb wie auch der Schneidmotor besitzt lediglich ein sehr leises und angenehmes Rauschen. Das einzige was etwas lauter ist, wenn der Mähroboter mal ein größeres Büschel Gras findet und es ein kurzes Schneidgeräusch erzeugt. Aber selbst dieses ist nicht übermäßig laut.

Es ist problemlos möglich den Roboter auch sonntags oder sogar an Feiertagen loszuschicken, ohne jemanden zu stören.

Hier würde ich die volle Punktzahl vergeben!

 

Im Alltag

Wie funktioniert der R40Li nun im Alltag? Gehen wir davon aus Ihr habt diesen korrekt in Eurem Garten installiert, dann bleibt dieser auch bei Wind und Wetter im Garten.

Lediglich im Winter solltet Ihr den Mähroboter ins Haus holen. Im R40Li könnt Ihr Arbeitszeiten einprogrammieren.

Während dieser Arbeitszeiten ist der Roboter aktiv. In meinem Fall habe ich 10-14Uhr eingestellt, an allen Tagen außer Sontag.

Der Mähroboter fährt mehr oder weniger konstant während diesen Zeiten. Konstant = er fährt eine Stunde, lädt ca. 1,5-2 Stunden, fährt wieder los usw.

Die ersten Male ist es natürlich extrem spannend dem Roboter bei seiner Arbeit zuzusehen. Hier wird einem zweifelsfrei auch diverse Optimierungsmöglichkeiten an den äußeren Abgrenzungen auffallen.

Aber spätestens nach ein paar Wochen beginnt der Roboter langsam zum Alltag zu werden.  Hier benötigt dieser keinerlei Beachtung, er macht einfach, ohne zu murren, an den eingestellten Zeiten seine Arbeit.

Wie gut der GARDENA Mähroboter seinen Job macht, sieht man an den Kanten. Hier bedarf es ganz klar etwas Eigenleistung!

Der R40Li schneidet keine Kanten. Genau genommen bleiben, abhängig wie genau Ihr das Begrenzungskabel verlegt habt, recht große Büschel an den Rändern stehen. Hier reicht es aber meist einmal alle 1-4 Wochen, je nach Wetter, mit dem Kantenschneider durch den Garten zu laufen. Diese Pflicht bleibt leider bestehen.

Sehr erfreulich ist die deutlich reduzierte Menge an Grünabfall! Der Mähroboter arbeitet den Grünschnitt unter bzw. es werden aufgrund des täglichen Fahrens nur Millimeter pro Tag entfernt, welche einfach „verschwinden“.

Ja dies funktioniert in der Praxis sehr gut!

Groß warten muss man an sich den Mähroboter nicht. Allerdings sollte man mal gelegentlich mit einer Bürste die Kontakte und Messer etwas reinigen.

Ein großer Aufwand ist hier aber nicht nötig.

 

Fazit

Das Fazit zum GARDENA Mähroboter R40Li fällt erfreulich positiv aus!

Das Gerät funktioniert wie beworben und macht zuverlässig seinen Job. Der Roboter fährt auf Wunsch täglich (dank integriertem Timer) und hält somit den Rasen sehr schön klein. Hier spielt es auch keine Rolle, ob es regnet, die Sonne scheint oder windet.

Der Rasen wird im abgesteckten Gebiet gnadenlos auf die einstellte Höhe gekürzt. Der Mähroboter hat hierfür auch problemlos genug Power, ist dabei aber extrem leise.

Es ist kein Problem diesen auch sonntags loszuschicken, ohne die Nachbarn zu stören. Dabei setzt der Rasenmähroboter allerdings auf das Zufallsprinzip für die Navigation.

Das bedeutet der Mähroboter fährt einfach irgendwo hin und erwischt dabei hoffentlich alle Stellen. Dies ist sicherlich nicht die optimale Navigation, funktioniert aber im Alltag ausreichend gut. Lediglich wenn Ihr einen zu engen Garten habt, mit vielen schmalen Passagen (1-2 Meter oder kleiner), würde ich vom R40Li abraten.

Umso offener der Garten ist umso besser. Ihr benötigt allerdings keinen Bilderbuch Garten/Rasen. Bei mir gibt es auch diverse Hindernisse und der Rasen ist alles andere als optimal. Auch habe ich viele Hubbel und Schrägen im Garten, welche vom R40Li gut gemeistert werden.

Macht Euch also nicht zu viele Sorgen um die Beschaffenheit des Gartens, sofern dieser nicht zu schmal ist, passt dies für den R40Li.

Hindernisse sind ebenfalls kein großes Problem, können nur das Verlegen des Begrenzungskabels etwas nerviger gestalten.  Hierfür solltet Ihr ein gutes Stück Zeit einplanen.

Fährt der Mähroboter aber einmal, arbeitet dieser angenehm zuverlässig. Große Probleme mit dem Festhängen des Rasenmähers hatte ich keine, die Fluchtlogik ist beim GARDENA R40Li gut!

Gut ist auch das Schnittergebnis. Die kleinen Messer halten den Rasen gut unter Kontrolle. Hierbei natürlich auch die Häufigkeit des Schnitts entscheidend. Der GARDENA Mähroboter R40Li ist gemacht täglich zu fahren, wodurch der Rasen keine Gelegenheit hat zu hoch zu wachsen.

Soweit ein extrem positives Fazit. Ja der GARDENA Mähroboter R40Li ist gut! Was mich ein wenig stört, ist der Preis, dies gilt aber fast eher generell. Mit 800€ ist der R40Li noch eins der „günstigen“ Modelle, aber 800€ ist auch schon ein sehr stolzer Preis.

Sind Euch 800€ die ideale Rasenpflege, Komfort und Coolnessfaktor einen Rasenmähroboter zu haben wert? Falls ja, ist der GARDENA R40Li ein empfehlenswertes Modell!

Der R40Li ist zwar schon ein paar Tage auf dem Markt, wirkt aber sehr ausgereift und alltagstauglich ohne größere Kinderkrankheiten oder Ähnlichem.

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  • Der Mähroboter wirkt recht ausgereift
  • Guter Schnitt und zuverlässiges Arbeiten
  • Wetterfest
  • Sehr leise
  • Günstige Preise für neue Messer
  • Großer Lieferumfang
  • Hohe Alltagstauglichkeit
  • Zufallsfahrverhalten funktioniert ausreichend gut, bei sehr komplexen Gärten aber nicht zu 100% optimal
  • Hat Probleme mit zu engen Passagen ( weniger als 2-3 Meter Spielraum)

Das Spigen F306W Essential kabelloses Schnellladegerät im Test

Kabelloses Aufladen von Smartphone und Co. hat im Jahr 2017 gewaltig an Verbreitung gewonnen. Die wichtigsten Smartphones auf dem Markt unterstützen nun das kabellose Laden, wie das iPhone X, iPhone 8, Samsung Galaxy S8 und S9 usw.

Kabellose Ladegeräte gibt es in diversen Ausführungen, von super billig bis hin zu edel und teuer.

Unser heutiger Testkandidat geht eher in die etwas luxuriöse Richtung. Das Spigen F306W Essential kabelloses Schnellladegerät ist mit 39€ nicht übermäßig teuer, aber es gibt auch durchaus günstigere Modelle.

Dafür unterstützt das Spigen F306W aber auch diverse kabellose Schnellladestandards und hat auch gleich das passende Netzteil mit im Lieferumfang.

Wollen wir uns doch einmal anschauen wie sich das Spigen F306W in Kombination mit dem iPhone X und Samsung Galaxy S9 schlägt! Neugierig?

 

Das Spigen F306W Essential kabelloses Schnellladegerät im Test

Beginnen wir mit dem Lieferumfang, denn dieser ist hier recht wichtig. Im Lieferumfang befindet sich nämlich nicht nur das Ladepad, sondern auch ein passendes Quick Charge 3.0 Ladegerät und ein ausgesprochen hochwertiges Kabel.

Bei den meisten QI Pads befindet sich das benötigte Quick Charge Ladegerät nicht mit im Lieferumfang. Hier sagen die Hersteller, dass Ihr entweder bereits ein passendes Ladegerät habt oder Euch eins für ca. 10-15€ zulegen müsst.

Dies ist beim Spigen F306W Essential nicht nötig. Das Ladegerät ist ein normales Quick Charge 3.0 Ladegerät, welches Ihr auch für Euer Smartphone nutzen könnt.

Das interessante ist aber natürlich das Ladepad. Dieses spielt ganz klar 1-2 Stufen über den 08/15 QI Ladegeräten, die man für 10€ bekommt.

Spigen setzt hier auf ein rundes Aluminiumgehäuse, welches sehr hochwertig und edel anmutet. Natürlich funktioniert kabelloses Laden nicht durch Aluminium hindurch, daher besitzt die Oberseite eine Gummiabdeckung.

Diese Gummiabdeckung wirkt ebenfalls gut gemacht. Es handelt sich hier um ein etwas festeres Gummi, welches zwar weniger Haftung bietet als eine Weichgummiabdeckung, aber dafür auch recht unproblematisch bezüglich Schmutz ist.

An vielen anderen kabellosen Ladegeräten bleiben Fussel sehr stark kleben.

Die Haftung von Smartphones ist ausreichend gut. Probleme damit, dass das Smartphone abrutscht, hatte ich keine. Allerdings wenn das Ladepad etwas schrägt, steht, kann es durchaus passieren, dass ein Smartphone abrutscht.

Ein gerader Untergrund ist beim Spigen F306W Essential Pflicht.

Die Energieversorgung des Ladepads wird wie üblich über einen microUSB Port auf der Rückseite geregelt. Verbindet Ihr ein Quick Charge Ladegerät kann das Ladepad 5W, 7,5W oder mit 9W laden.

Damit unterstützt das Spigen F306W Essential die höchst mögliche kabellose Ladegeschwindigkeit!

Auf der Front findet sich zudem noch eine kleine weiße LED, welche Euch über den aktuellen Status informiert.

 

Messwerte

Kommen wir zu den Messwerten. Hier muss ich natürlich anmerken, dass es mir nicht möglich ist genau zu messen wie viel Energie letztendlich in das Smartphone übertragen wird.

Ich kann lediglich messen wie viel Energie das Ladepad aufnimmt. Allerdings ein großer Teil dieser Energie geht natürlich in Wärme verloren, kabelloses Laden ist eher so semi effizient.

Grundsätzlich unterstützt das Spigen F306W Essential drei „Stufen“ 5W, 7,5W und 9W.

5W ist das normale kabellose Laden, was universell von allen Smartphones unterstützt wird. Die 7,5W und 9W Stufen gelten als kabelloses Schnellladen und werden nicht von allen Geräten unterstützt.

Daher war ich etwas von den Werten des iPhone X erstaunt. Während des Aufladens des iPhone X nahm das Spigen Ladepad 11,93V und 1,07A auf, also 12,7W. Dies würde nach Abzug der Effizienz auf ein 9W Ladetempo hindeuten.

Angeblich kann das iPhone X aber nur mit maximal 7,5W kabellos laden. Entweder hat Apple das maximale kabellose Ladetempo heimlich per Update nochmals etwas hochgeschraubt oder die Effizienz beim Laden des iPhone X ist wirklich sehr mäßig.

In 60 Minuten erreicht das iPhone X auf dem Ladepad rund 40% Ladung.

Beim Samsung Galaxy S9+ hingegen konnte ich einen Ladestrom 0,73A bei 11,93V messen, was 8,7W entspricht. Es ist also davon auszugehen, dass letztendlich hier 7,5W im Smartphone landen.

Im Leerlauf benötigt das Ladepad im Übrigen rund 0,254W an Energie.

 

Fazit

Das Spigen F306W Essential ist das beste kabellose Schnellladegerät, das ich bisher testen durfte! Dies liegt an drei Punkten, 1. Lieferumfang, 2. Verarbeitung/Optik und 3. am Tempo.

Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Herstellern legt Spigen beim F306W bereits ein passendes Netzteil mit in den Lieferumfang. So bleibt das von Eurem Smartphone frei bzw. Ihr müsst Euch nicht separat eins zulegen. Generell ist natürlich immer ein kompletter Lieferumfang zu begrüßen.

Auch die Haptik und Optik des Ladepads stimmt. Spigen setzt hier auf einen Aluminiumrahmen mit einer Gummiauflage, unter welcher sich die Ladespule befindet. Das Ladepad wirkt hochwertig und gut gemacht!

Kommen wir zu guter Letzt zum Tempo. Das Spigen F306W Essential unterstützt diverse Ladegeschwindigkeiten und kann sogar ein iPhone X oder Samsung Galaxy S8/S9 schnellladen! Ja es gibt im Falle des Samsung Galaxy S9 noch schnellere kabellose Ladegeräte von Samsung, diese benötigen aber eine aktive Kühlung und kosten über 60€.

Das Spigen F306W Essential ist hier mit 46€ ein Stück günstiger. Ja es gibt noch günstigere kabellose Ladegeräte. Aber wenn man den Lieferumfang, die Haptik und auch die letztendlich Ladegeschwindigkeit bedenkt, würde ich den Preis von 46€ als vollkommen gerechtfertigt einstufen!

Das Huawei P Smart im Test, gutes und günstiges Smartphone

Das Huawei P Smart ist gefühlt etwas unter dem Radar der Öffentlichkeitswahrnehmung geflogen. Auf den ersten Blick aber völlig zu Unrecht!

Beim Huawei P Smart handelt es sich um eine Art upgegradetes Huawei P10 Lite, mit neuerem SoC, einer Dual Kamera und einem größeren Display. Der Preis hingegen ist mit knapp über 200€ weiterhin sehr attraktiv!

Wollen wir uns doch einmal in einem kleinen Test ansehen ob das Huawei P Smart ein cleverer Kauf ist, wie es der Name vermuten lässt.

Neugierig?

 

Das Huawei P Smart im Test

Wie bei den meisten Smartphones von Huawei wird auch beim P Smart auf ein Aluminium Gehäuse gesetzt. In meinem Fall ist dieses blau lackiert, allerdings ist das P Smart auch in Schwarz und Gold erhältlich.

Die Optik würde ich als typisch für ein Huawei Gerät der Mittelklasse bezeichnen. Abseits der etwas auffälligeren Dual Kamera ist das P Smart ein sehr schlichtes und schnörkelloses Smartphone.

Ich schwanke hier etwas, ob ich das Design als langweilig oder klassisch elegant bezeichnen soll. Dies überlasse ich einfach mal Eurer Einschätzung.

Dicke Pluspunkte bekommt das P Smart allerdings für sein Display. Dieses ist mit 5,65 Zoll recht groß, allerdings das Smartphone selbst ist erfreulich kompakt.

Ich würde das P Smart sogar fast als handlich kompakt bezeichnen. Huawei nutzt bei diesem ein 18:9 Display, mit recht kleinen Displayrändern. Die Ränder sind zwar nicht winzig, wie bei einem iPhone X oder Samsung Galaxy S9, aber für ein Gerät der 200€ Preisklasse sehr angenehm.

Angenehm beschreibt auch gut die generelle Gehäuseform. Das P Smart ist ein Handschmeichler. Die Kanten, sowohl auf der Front wie auch auf der Rückseite, sind recht stark abgerundet. Zudem besitzt das Aluminium eine recht weiche Textur.

Kurzum das P Smart liegt gut in der Hand und ist auch für kleinere Hände gut geeignet.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das angesprochene 5,65 Zoll Full HD 18:9 Display, wie auch eine 8 Megapixel Frontkamera.

Das P Smart setzt auf On-Screen Tasten, gesonderte kapazitive oder physische Navigations-Tasten sind nicht vorhanden, nur der Huawei Schriftzug.

Die typischen physischen Smartphone Tasten (Einschalter und Lautstärkewippe) sind auf der typischen Position am rechten Rand des Smartphones angebracht.

Beide Tasten besitzen einen guten Druckpunkt und sind wie auch das gesamte Gehäuse aus Aluminium gefertigt.

Der microUSB Ladeport ist gemeinsam mit dem Lautsprecher und dem Kopfhöreranschluss auf der Unterseite angebracht.

Auf der Rückseite finden wie die Dual-Kamera, einen LED Blitz und einen zentrierten Fingerabdruckscanner.

 

Software

Huawei setzt bei der Software wie üblich auf das so genannte EMUI, welches hier in Version 8 vorliegt.

EMUI 8.0 basiert, wie der Name es schon vermuten lässt, auf Android 8.0, ist aber optisch und auch teilweise funktional sehr stark modifiziert. Fast sämtliche Menüelemente sind verändert worden oder sogar ausgetauscht.

Optisch ist dies natürlich Geschmacksfrage. An sich hat EMUI etwas, es ist mal was anderes verglichen mit dem reinen Android. Erfordert aber letztendlich etwas Gewöhnung, zumal die UI recht schwer wirkt.

Es kommen viele schwarz/weiß zu blau Kontraste zum Einsatz.

Das Standard Android wirklich hier irgendwie etwas luftiger und leichter. Was nun besser ist, hängt von Eurem Geschmack ab.

Es gibt zusätzlich auch eine Design App, in welcher es nach einer Registrierung bei Huawei möglich ist andere Designs herunterzuladen. Hierdurch kann man das P Smart gut an seine persönliche Wünsche und Vorlieben anpassen.

Grundsätzlich mag ich aber EMUI! Es gibt einige Bonus Funktionen wie das Duplizieren von Apps, was im Standard Android nicht möglich sind.

Huawei verzichtet allerdings bei EMUI auf eine App Übersicht. Alle Apps sind über die diversen Home Bildschirme verteilt, ähnlich wie bei Apples IOS.

Apps gibt es auch einige auf dem P Smart. Neben den Standard Google/Huawei Apps sind auch einige 3. Anbieter Apps zu finden, wie eBay, Instagram, Booking.com, Asphalt Nitro usw.

Der freie Speicher beim P Smart fällt mit 22,85GB allerdings ausreichend groß aus und lässt sich via Speicherkarte auch noch erweitern.

 

Display

Huawei setzt beim P Smart auf ein 5,65 Zoll Display, ein ungewöhnlicher Formfaktor. Auch die Auflösung von 2160×1080 Pixeln wirkt im ersten Moment sicherlich etwas ungewohnt, was aber an dem 18:9 Formfaktor liegt. 2160×1080 Pixel bei 18:9 entspricht Full HD bei 16:9.

Bei der Displaytechnologie setzt Huawei ganz klassisch auf IPS. Wie steht es aber um die Bildqualität?

Mittlerweile haben Smartphone Hersteller die Displayqualität Ihrer Geräte sehr gut im Griff. Wirklich schlechte Display-Panels sind nur noch sehr selten zu sehen, weshalb es auch keine Überraschung ist, dass das Display des P Smart vernünftig ist.

Farben sind klar und ausreichend kräftig, Kontraste ordentlich und auch die Helligkeit ausreichend, selbst für einen Outdoor Einsatz.

Am Schwarzpunkt merkt man zwar etwas, dass es sich hier nicht um ein absolutes High End IPS Panel handelt, aber dennoch ist die Qualität des Display mehr als Solide für die 200€+ Preisklasse.

 

Sound und Akustik

Das P Smart verfügt über einen Lautsprecher auf der unteren rechten Seite, meine bevorzugte Position.

Wie klingt der Lautsprecher? Ordentlich! Der Klang ist klar und sauber, selbst auf höheren Lautstärken.

Bass oder wirklicher Tiefgang ist zwar nicht vorhanden, aber für mal ein Youtube Video im Bett oder Ähnliches reicht das P Smart locker!

Auch der Kopfhörerausgang bietet eine solide Standardqualität. Sofern Ihr keine Kopfhörer verwendet die teurer sind als das Smartphone, gibt es hier keinen Grund zu klagen.

 

Kamera

Wie gefühlt so ziemlich jedes aktuelle Smartphone verfügt auch das Huawei P Smart über ein Dual-Kamera Setup.

Die Hauptkamera ist ein 13 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.2, das zweite Modul hat hingegen nur 2 Megapixel. Hier wird es nun kritisch, denn die Dualkamera ist damit primär Marketing.

Alle Smartphones heutzutage müssen einen Dual Kamera haben, dies haben ja die High End Modelle vorgemacht.

Das Problem ist, dass es drei Konzepte gibt. 1. Zwei Module mit unterschiedlichen Zoom Stufen, um einen Art „optischen“ Zoom zu ermöglichen 2. Zwei gleichwertige Module deren Bilder zusammengerechnet werden um ein besseres Bild zu erreichen (was Huawei bei seinen High End Geräten macht) 3. Eine Hauptkamera + eine schlechtere zweite Kamera, welche Tiefeninformationen für den Porträt Modus sammelt.

Letzterer Modus ist meist eher ein Alibi, um eine zweite Kamera zu verbauen. Der Porträt Modus bei günstigen Smartphones taugt NICHTS! Dies gilt auch für das P Smart.

Im Porträt Modus wird lediglich an die Ränder des Bildes ein Unschärfe Filter gelegt, so dass nur die Mitte scharfgestellt wird.

Dabei unterscheidet das Smartphone aber nicht zwischen verschiedenen Ebenen, wie es bei einem richtigen Porträt Modus der Fall wäre. Kurzum die zweite Kamera ist nur für die Show vorhanden.

Aber das bedeutet ja nicht, dass die Hauptkamera schlecht ist, oder?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Die Kamera des P Smart macht einen guten Eindruck! Ich will jetzt nicht sagen, dass die Aufnahmen absolut überragend sind, aber das P Smart siedelt sich sicherlich im oberen drittel der 200-250€ Smartphones an, was die Bildqualität angeht.

Fotos bei Tageslicht sind scharf und besitzen eine gute Detaildarstellung. Auch Farben sind akkurat und bilden gut die Wirklichkeit ab. Einen Farbstich oder Ähnliches gibt es keinen.

Etwas schwächeln tut das P Smart bei der Belichtung. Gerade wenn der Himmel sehr hell ist, (Sonnenschein) kann es passieren, dass andere Objekte sehr dunkel werden.

Dem muss man ab und zu mit einem manuell gesetzten Autofokuspunkt entgegenwirken. Dies hilft auch beim eher mittelmäßigen Autofokus.

Abseits davon sind Fotos sehr ansehnlich und qualitativ mehr als ausreichend für Facebook, Twitter, Whatsapp usw.

Im Dunkeln ist das P Smart natürlich etwas schwächer. Die f2.2 Blende ist sicherlich kein Garant für top Low Light Aufnahmen.

Dennoch erreicht das P Smart bei normalen indoor Lichtbedienungen immer noch eine gute Performance.

Erst im Ultra Low light bricht die Kamera völlig weg, was bei einem 200€ Smartphone keine Überraschung sein sollte.

Videos werden in Full HD Qualität aufgezeichnet und besitzen ähnliche Schwächen/Stärken wie Fotos. Aufnahmen sind farblich und von der Schärfe ordentlich, der Autofokus ist aber eher durchschnittlich, genau wie die Belichtung, welche sich schnell durch helle Flecken ablenken lässt.

 

Benchmarks und Leistung

Im Huawei P Smart kommt der HiSilicon Kirin 659 zum Einsatz. Der HiSilicon Kirin 659 entspricht weitestgehend dem HiSilicon Kirin 658 (P10 Lite), Kirin 650 und Kirin 655.

Der HiSilicon Kirin 659 ist lediglich etwas höher getaktet als die drei anderen Versionen und verfügt über ein moderneres LTE Modem.

Wie aktuell üblich ist der Kirin 659 ein Octa Core Chip, welcher über zwei Cluster mit jeweils vier Kernen verfügt.

Im P Smart ist der Kirin 659 mit 3GB RAM kombiniert, was auch im Jahr 2018 vollkommen ausreicht.

Wie steht es aber um die generelle Performance des Kirin 659? Kann dieser mit Snapdragon und Helio SoCs mithalten?

 

Die Praxis

Aber natürlich kann die Praxis ein gutes Stück von der Theorie abweichen. Wie sieht der Performance des P Smart in der Praxis aus?

Gut, aber man merkt schon noch einen kleinen Unterschied zu den absoluten High End Geräten.

Die Benutzeroberfläche läuft flüssig und konstant gut. Zwar wirkt das Scrollen etwas weniger weich als bei beispielsweise einem Mate 10 Pro, aber ohne direkten Vergleich ist dies kaum auffällig.

Auch die üblichen Standard Apps, wie Facebook, Twitter usw. laufen gut. Hänger und Ruckler sind hier nicht oder nur extrem selten vorhanden.

Dies ist auch keine Überraschung, Mittelklasse Geräte haben mittlerweile für so etwas mehr als genug Power.

Auf normales Multitasking ist kein Problem für das P Smart. Zwar gibt es in dieser Preisklasse mittlerweile diverse Smartphones mit 4GB RAM, aber praktisch geht der Unterschied zwischen einem Gerät mit 3GB und 4GB RAM gegen null.

Wie sieht es mit Spielen aus?

Hier ist es etwas schwieriger, grundsätzlich laufen alle Spiele die ich finden konnte auf dem P Smart. Die meisten Spiele auch absolut problemlos, klar ein Entwickler verdient mehr, wenn auch mehr Leute seine Spiele spielen können.

Allerdings gibt es durchaus einige High End 3D Games, welche etwas ruckeln oder die Grafik reduzieren müssen. Damit meine ich Dinge wie PUBG Mobile usw.

Der Casual Gamer sollte damit aber keine großen Probleme haben. Das P Smart performt in diesem Punkt wie man dies von einem guten 200€ Smartphone im Jahr 2018 erwarten darf.

Was mich enttäuscht hat, war das WLAN. Das Huawei P Smart unterstützt kein 5GHz WLAN?! Zuhause ist dies weniger schlimm, 2,4GHz WLAN ist ausreichend schnell 5-8MB/s gehen ohne Probleme, aber bei öffentlichen Hotspots ist oft das 2,4GHz Band deutlich voller als das 5GHz Band, und somit auch langsamer.

Kommen wir zu schnelleren Dingen, dem Fingerabdruckscanner. Wie bei Huawei üblich ist dieser flott und zuverlässig. Viel besser geht’s kaum!

 

Akku

Das Huawei P Smart verfügt über einen 3000mAh Akku. 3000mAh ist eine akzeptable Kapazität, aber auch nichts Besonderes, gerade wenn man das große Display bedenkt.

Aber Akkukapazität ist das eine, was ein Smartphone daraus macht das andere. Von daher, wie sieht die Akkulaufzeit in der Praxis aus?

In meinem üblichen Akku-Test, eine bunte Mischung aus Webbrowsen, Social Media, leichtes Gaming usw. erreichte das Smartphone eine Laufzeit von rund 5,8 Stunden.

Eine solide durchschnittliche Laufzeit, für ein Gerät dieser Klasse. Bonuspunkte gibt es aber für die sehr gute Standby Zeit. Nutzt Ihr das Smartphone nicht, frisst dies auch kaum Energie.

An dieser Stelle noch etwas zum microUSB Ladeport. Ist ein microUSB Ladeport im Jahr 2018 noch vertretbar?

Eine schwere Frage, die sich Huawei sicherlich auch gestellt hat. USB C ist der neuere und bessere Standard, welcher aber nicht viele direkte Vorteile für den normal Nutzer bringt.

Der normal Nutzer, welcher in den Media Markt geht und dieses Smartphone kauft, ist vermutlich eher genervt davon sich neue Kabel fürs Auto usw. kaufen zu müssen.

Das P Smart richtet sich nun mal eher an den Normalnutzer und weniger an die Enthusiasten, weshalb Huawei vermutlich auf USB C verzichtet hat.

 

Fazit

Das Huawei P Smart ist zwar nicht das spannendste Smartphone der 200-250€ Preisklasse, aber dennoch eins der besten.

Huawei liefert hier einfach ein Grund solides Gerät, ohne nennenswerte Schwächen. Die Haptik und das Gefühl in der Hand ist top, die Performance Solide, das Display hochwertig, die Kamera ordentlich und der Akku unauffällig.

Gerade das Display und die Haptik muss man besonders loben. Das P Smart wirkt sehr angenehm kompakt für das vergleichsweise große 5,65 Zoll Display. Dies liegt natürlich am 18:9 Formfaktor, den kleinen Displayrahmen und den sehr schön abgerundeten Kanten.

Das Display selbst ist auch sehr ansehnlich!

Auch an der Leistung im Alltag ist kaum etwas zu bemängeln. Die üblichen Apps wie WhatsApp, Twitter usw. laufen tadellos.  Der größte Kritikpunkt ist vermutlich das Fehlen von 5GHz WLAN, was aber nur eine Rolle spielt, wenn Ihr regelmäßig in öffentlichen Hotspots unterwegs seid.

Die Akkulaufzeit und die Kamera würde ich als unauffällig bezeichnen. Die Laufzeit des 3000mAh Akkus ist nicht überragend, aber auch nicht schlecht, man liegt hier im guten Mittel. Sehr ähnliches gilt für die Kamera.

Die Dualkamera ist zwar überflüssig, aber die Fotoqualität ist bei ausreichenden Lichtbedingungen gut.

Kurzum Ihr sucht ein gutes günstiges Smartphone, welches ein hervorragender Allrounder ist? Dann habt Ihr dies mit dem Huawei P Smart gefunden!

Alternativ schaut Euch vielleicht aber dennoch einmal das BQ Aquaris X an, etwas teurer aber wie auch das P Smart ein klasse Allrounder.

Die Western Digital WD Blue 3D NAND SSD im Test

Western Digital ist sicherlich primär für seine HDDs bekannt. Allerdings kann auch Western Digital nicht die Zeichen der Zeit ignorieren, SSDs gehört die Zukunft.

Um sich fit für die Zukunft zu machen, hatte WD vor einiger Zeit bereits SanDisk übernommen und ist in ein Joint Venture mit Toshiba eigetreten.

Bei seinen SSDs setzt Western Digital auf ein ähnliches Namensschema wie bei seinen Festplatten. Green für die langsamen und günstigen Modelle, Blue für die soliden Mittelklasse Modelle und Black für die high Performance SSDs.



Am interessantesten aus einer Preis/Leistungssicht ist ohne Frage hier die Blue Serie. 500GB für 135€ bzw. 1TB für 280€ ist aktuell durchaus attraktiv.

Allerdings natürlich nur dann wenn auch die Leistung stimmt! Um dies herauszufinden habe ich mir die neue Western Digital WD Blue mit 3D NAND gekauft.

Wollen wir doch einmal im Test schauen, ob die SSD überzeugen kann!

 

Die Western Digital WD Blue 3D NAND im Test

Dass die WD Blue eine SSD ist, die sich auf eine hohe Preis/Leistung konzentriert, wird schon beim ersten Blick klar. Western Digital setzt hier auf ein sehr einfaches schwarzes Plastikgehäuse, welches mit einem Blauen „WD Blue“ Sticker versehen ist.

Hierdurch wirkt die SSD um ehrlich zu sein, nicht besonders hochwertig oder edel. Dieser Eindruck wird auch nochmal durch die sehr geringe Dicke und die etwas empfindlich anmutenden Anschlüsse unterstützt.

Dies ist also keine SSD für jemanden der diese in einen „Custom PC“ mit Seitenfenster verbauen will, sondern eher für Notebooks und Ähnliches, in denen sogar das etwas geringere Gewicht des Plastik Gehäuses ein Vorteil gegenüber Aluminium SSDs sein kann.

Aber letztendlich kommt es uns natürlich primär auf die inneren Werte an.

Im Inneren setzt die WD Blue auf einen Marvell 88SS1074 Controller. Hierbei handelt es sich um einen bekannten und auch schon erprobten 4 Kanal Controller, welcher aus SSDs wie der Crucial MX300 oder Kingston SSDNow UV400 bekannt ist.

Beim Speicher nutzt Western Digital 3D-NAND TLC NAND. Nach dem Öffnen der SSD war ich allerdings etwas überrascht. Die 500GB Version besitzt ein geradezu winziges PCB im Inneren. Auf diesem finden sich gerade einmal vier Speicherbausteine, die mit „SanDisk 0513B 128GB 7353DVALX038“ beschriftet sind. Zusätzlich besitzt die SSD einen 256MB DDR3 Cache von Micron (D9SDD).

Es ist davon auszugehen, dass Western Digital bei der 1TB/2TB Version auf ein größeres PCB im Inneren setzt.

Western Digital gibt die Lebensdauer(TBW) der SSD mit 200TB bei der 500GB Version an und mit 400TB bei 1TB Version. Das ist vergleichsweise hoch! Höher als bei einer Samsung 850 EVO oder einer Crucial MX500.

Natürlich ist die „TBW“ Angabe eher wie ein Mindesthaltbarkeitsdatum zu betrachten. Western Digital verspricht Euch, dass Eure 500GB SSD 200TB Daten überlebt. Praktisch werden es aber deutlich mehr sein, wie viel mehr ist hier auch etwas abhängig vom Glück und natürlich der Qualität der Speicherbausteine. Leider ist es per Software nicht möglich auszulesen, wie viel Ihr schon auf die SSD geschrieben habt. Es wird Euch lediglich eine % Angabe geboten.

Die Garantie der WD Blue SSD ist 3 Jahre oder bis zum Zeitpunkt, wo Ihr die TBW Angabe überschritten habt.

 

Benchmarks

Beginnen wir wie üblich mit den Benchmarks. Für diesen Test habe ich die 500GB Version gekauft. Für diese gibt Western Digital eine Lesegeschwindigkeit von 560MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 530MB/s an. Wollen wir doch einmal überprüfen, ob diese Daten in der Praxis erreichbar sind.

Für die Benchmarks setze ich auf folgenden Test-PC:

  • Intel Pentium G4620
  • MSI C236M Workstation
  • 16GB RAM
  • Fractal Design Define R4 Black Pearl
  • Corsair RMx Series RM550x 550W ATX 2.4

Beginnen wir mit Crystal Diskmark, dem populärsten Speicher Benchmark.

Hier kann die WD Blue SSD die Herstellerangaben lesend wie auch schreibend einhalten! Lesen konnte Crystal Diskmark 564MB/s in der Spitze erreichen und schreibend 534MB/s.

Damit ist die SSD ziemlich am Limit des SATA 6Gbit Interfaces.

Auch bei kleineren Dateigrößen sieht die Leistung sehr gut aus! Sowohl lesend wie auch schreibend.

Schauen wir uns noch einen anderen Benchmark an, AS SSD.

Auch im AS SSD Benchmark erreicht die WD Blue eine sehr gute Leistung! Jedoch ist hier tendenziell die Leseperformance etwas schlechter als die Schreibperformance.

Dieser Eindruck bestätigt sich auch im Vergleich mit anderen SATA SSDs.

Während die WD Blue, was die Lesegeschwindigkeit angeht, eher im Mittelfeld landet, kann diese beim Schreiben glänzen und belegt Platz zwei aller getesteten SSDs.

Erstaunlicherweise scheidet die WD Blue beim Kopier Benchmark von AS SSD relativ schlecht ab.

Hier landet diese eher am unteren Ende des Testfelds. Hier wird es interessant sein wie sich die Western Digital Blue im Praxis Test schlagen wird.

 

Praxis Test

Kommen wir auch gleich zum Praxis Tests. Zum besseren Vergleich der Daten werde ich alle Tests auch mit sieben anderen SATA SSDs unterschiedlicher Preisklassen durchführen.

Beginnen wir hier mit einem Datei-Kopier-Test. Bei diesem habe ich in drei Durchläufen jeweils drei Ordner mit Dateien auf bzw. von den SSDs kopiert und dabei die Zeit gestoppt.

Dabei handelt es sich um unterschiedliche Dateizusammenstellungen. Datei Mix 1 ist 24,6GB groß und besteht aus einer bunten Mischung aus großen und ein paar kleinen Dateien (es handelt sich um den Programm Ordner von Bioshock infinite).

Datei Mix 2 ist im Grunde genommen Datei Mix 1 nur als ein ZIP Archiv gepackt, also eine große Datei. Datei Mix 3 ist 5,04GB groß, besteht aber aus 13814 einzelnen Dateien, also viele kleine Dateien.

Die Ausgangs bzw. Ziel SSD ist eine Toshiba OCZ RD400 NVME SSD, welche die Testkandidaten nicht ausbremsen sollte.

Die Western Digital Blue schneidet in diesen Tests solide bis gut ab. Praktisch konnte ich bis zu 437MB/s von der SSD lesen und diese mit bis zu 429,8MB/s beschreiben.

Ja dies ist weniger als sie in den Benchmarks erreichte, aber das ist soweit normal. Bei kleinen Dateien ist natürlich die Geschwindigkeit etwas schlechter.

Beispielsweise beim Schreiben der kleinen Dateien erreicht die WD Blue 168MB/s, eine Samsung 850 EVO 140MB/s.

Erfreulicherweise scheint Western Digital bei der WD Blue nicht auf einen kleinen SLC Schreibcache zu setzen! Auch bei anderen Tests bestätigte sich das die SSD ihre Schreibgeschwindigkeit konstant halten kann.

Es kann im Alltag durchaus vorkommen das man eine größere ZIP Datei entpackt. Wie schlägt sich hier die SSD? Für diesen Test habe ich eine 54GB Zip Datei (bunter Datei-Mix) auf die SSDs kopiert und entpackt. Diesen Test habe ich an einem anderen PC mit AMD Ryzen 1800x durchgeführt, um eine CPU Limitierung zu vermeiden.

Dies ist anscheinend ein Test, welcher der WD Blue sehr liegt, denn hier absolvierte diese am zweit schnellsten den kompletten Test.

9:50 Minuten ist ein sehr gutes Ergebnis! Womit die WB Blue sogar noch etwas schneller ist als die Samsung 850 Pro!

Was darf bei einem Praxistest nicht fehlen? Richtig der Windows Startvorgang!

Hier gibt es nun zwei Tests. Test Nummer 1, die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Sehen des Desktops.

Test Nummer 2, die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum Start von Windows 10 und 5 Programmen im Autostart (Open Office Writer und Calc, GIMP, FireFox, Edge und AVAST Anti Virus). Um Ausrutscher zu vermeiden, wurde jeder Test drei Mal durchgeführt. In der Tabelle findet Ihr die Mittelwert aus allen drei Tests.

Beginnen wir mit dem reinen Start von Windows 10.

Windows 10 startet sehr schnell, hier spielt es auch keine große Rolle was für eine SSD Ihr nutzt. Allerdings ist hier die WD Blue nicht ganz so schnell wie die meisten Vergleichs SSDs.

Dies wird auch beim Test verdeutlicht wo es um das Starten von Windows und Programmen geht.

Auch hier landet die WD Blue eher im mittleren bis unteren Teil des Felds. Schlimm? Der Unterschied zwischen der schnellsten SSD und der WD Blue ist gerade einmal 2,2 Sekunden oder rund 14%.

In der Praxis sollte dies kaum bis gar nicht auffallen. Von daher würde ich hier der Western Digital Blue einen Daumen hoch geben!

 

Fazit

Die Western Digital Blue liefert genau das was auch der Hersteller verspricht. Eine solide bis gute Leistung zu einem fairen Preis.

Ja es gibt schnellere SATA SSDs, aber praktisch liegt der Unterschied zwischen einer WD Blue und einer fast doppelt so teuren Samsung 850 Pro bei gerade einmal 5-20%, was absolut zu vernachlässigen ist, gerade wenn man nicht ein unbegrenztes Budget hat.

Von daher, wenn Ihr eine solide SSD mit einer guten Preis/Leistung sucht, dann spricht nichts gegen die WD Blue!

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Die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank im Test, das Anschlusswunder unter den Powerbanks

Endlich hat EasyAcc mal wieder eine interessante „Flaggschiff“ Powerbank auf den Markt gebracht. Diese hört auf den klangvollen Namen „MegaCharge D20“.

Die MegaCharge D20 soll vor allem durch eine sehr bunte Anschlussvielfalt und der Möglichkeit bis zu vier Geräte gleichzeitig laden zu können, punkten.

Hinzu kommt ein USB C Anschluss und die Unterstützung des Quick Charge Standards. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank auch in der Praxis überzeugen kann!

Neugierig?

 

Die EasyAcc MegaCharge D20 Powerbank im Test

Die MegaCharge D20 ist eine normal große Powerbank für ihre 20000mAh Kapazität. Ähnliches gilt auch für das Gewicht von 368g.

Ja es gibt kompaktere Powerbanks mit dieser Kapazität, diese haben dann aber deutlich weniger Anschlüsse, später dazu mehr.

EasyAcc setzt auf seine typische Haptik und Optik. Ihr bekommt eine schwarze Kunststoff Powerbank, mit einem orangen Akzentstreifen.

Die Verarbeitungsqualität ist bei meinem Exemplar tadellos. Auch die Materialqualität ist gut. Dies ist bei EasyAcc Powerbanks nicht immer selbstverständlich. Vielleicht hat man dieses Problem nun in den Griff bekommen.

Ganz grob gesagt, die Powerbank macht einen guten Eindruck!

Wie steht es um die Anschlüsse? Dies ist ein extrem wichtiger Punkt bei der MegaCharge D20. Die Powerbank verfügt über gleich 6 Anschlüsse.

Beginnen wir hier bei den Ausgängen, welche auf der Front der Powerbank angebracht sind. Hier finden sich drei „normale“ USB Ports.

Der grün markierte USB Port unterstützt dabei Quick Charge 3.0 mit maximal 18W Leistung. Die beiden schwarzen USB Ports können jeweils 3A liefern.

Allerdings nicht gleichzeitig. Entweder 3A pro Port oder gemeinsam. Ihr könnt also ein Smartphone mit 2A und eins mit 1A gleichzeitig laden, oder eins mit 3A.

Hinzu kommt noch ein USB C Ausgang. Dieser USB C Ausgang verfügt nochmals über 3A/5V und ist unabhängig von den anderen Anschlüssen.

Insgesamt besitzt die Powerbank laut EasyAcc also eine Leistung von satten 48W, über alle Ports verteilt.

Damit ist es, problemlos möglich vier Smartphones schnell zu laden!

Zwar hat die MegaCharge D20 Powerbank eine ordentliche Kapazität, aber irgendwann ist diese auch zu Ende. EasyAcc hat der Powerbank gleich zwei Eingänge verpasst.

Einen USB C Eingang und einen microUSB Eingang. Ihr habt also die Wahl was für ein Ladekabel Euch besser passt.

Der USB C Port kann laut Hersteller bis zu 3A aufnehmen und der microUSB Port bis zu 2A. Ihr könnt aber auch beide Anschlüsse gleichzeitig nutzen! Dann soll die Powerbank bis zu 5A laden können. In der Theorie senkt dies doch deutlich die Ladezeit.

Die MegaCharge D20 kann auch noch mit einer relativ großen LED Taschenlampe punkten, welche sich über den Einschalter aktivieren lässt. Diese LED Taschenlampe ist nicht super hell, aber im Notfall durchaus praktisch.

Wie üblich verfügt die Powerbank auch über vier blaue Status LEDs, welche je nach verbliebender Kapazität aufleuchten.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel (micoUSBUSB C) und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.,

 

Messwerte

Beginnen wir bei den Messwerten wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von EasyAcc mit 20000mAh angegeben, messen konnte ich 16978mAh bzw. 62,82Wh.

Dies entspricht guten 85% der Herstellerangabe. Warum sind 85% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Powerbanks auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Hier werden dies vermutlich 6x 3350mAh Zellen sein. Die 20000mAh sind also gegeben.

Allerdings kann nicht 100% der Energie beim Entladen auch genutzt werden. Es geht etwas Energie in Wärme oder blinkenden LEDs usw. verloren.

Gute Powerbanks erreichen ca. 80-90% der Herstellerangabe in der Praxis, wie es auch die EasyAcc MegaCharge schafft.

Bedenkt bitte auch, dass Euer Smartphone ebenso wenig 100% effizient lädt. Auf dieser Seite gehen in der Regel auch nochmal ca. 15-20% Energie verloren, wofür die Powerbank allerdings nichts kann.

Wie steht es um das Ladetempo?

Hier haben gleich drei unterschiedliche Porttypen die wird am MegaCharge zu betrachten haben. Starten wir mit dem Quick Charge 3.0 Port, denn hier gibt es am wenigsten zu sagen.

Quick Charge Anschlüsse sind bei allen Powerbanks und Tablets sehr ähnlich. Hier gilt der ganz oder gar nicht Grundsatz. Schließt Ihr ein Qualcomm Quick Charge (2.0 oder 3.0) fähiges Smartphone an einen Quick Charge Port an, lädt dieses entweder mit dem maximal möglichen Tempo, oder es lädt gar nicht.

Letzteres passierte aber nur in den Anfangszeiten von Quick Charge, als die Hersteller diesen Standard noch nicht so gut beherrschten und es einzelne Inkompatibilitäten gab.

So etwas war in meinem Test mit der EasyAcc MegaCharge kein Problem! Ich habe das Samsung Galaxy S9+, Alcatel Idol 4 und LG G6 an der Powerbank getestet und alle drei erreichten am Quick Charge Port ihr maximales Ladetempo.

Der Quick Charge 3.0 Port besitzt auch eine Apple Optimierung. An nicht optimierten Quick Charge Ports können Apple Geräte nur mit maximal 1A laden, diese Limitierung gibt es hier nicht.

Allerdings gilt hier der Grundsatz das nicht Quick Charge fähige Geräte, egal ob nun von Apple, Google, Huawei usw. in der Regel an Quick Charge Ports langsamer Laden als an normalen USB Ports.

Diese ist auch eine gute Überleitung zu den normalen USB Ports. Diese liefern eine Performance wie sie bei einer aktuellen high En Powerbank zu erwarten ist. Das Google Pixel lädt mit 1,41A, das iPhone X mit 1,52A, das Huawei Mate 10 Pro mit 1,8A und das Samsung Galaxy mit 1,47A.

Damit erreicht die EasyAcc MegaCharge eine solide Performance. Lediglich ist die Spannung der USB Ports relativ niedrig, 5,09V im Leerlauf, 4,96V bei 1A, 4,84V bei 2A und 4,8V bei 2,4A. Achtet also auf ein gutes Ladekabel!

Wie steht es um den USB C Port?

Der USB C Port kann 5V 3A ausgeben, ist also ein „normaler“ USB C Port ohne Power Delivery. Viele Geräte behandeln diese daher wie einen normalen USB A Port. Es gibt also beispielsweise beim Google Pixel 2 keinen großen Ladegeschwindigkeitsunterschied, zwischen dem USB C Port und dem USB A Port.

Beispielsweise das Google Pixel 2 XL erreicht am normalen USB Port 1,41A, am USB C Port 1,45A.

Lediglich große Geräte wie beispielsweise das Apple MacBook reizen die 5V 3A voll aus. Der USB C Port ist also eher ein Komfort feature. Habt Ihr bereits ein vollständigen USB C umstieg, müsst Ihr nicht noch andere Kabel verwenden, sondern das was für Euch am einfachsten ist.

Ist nun die Powerbank leer habt Ihr drei Optionen diese wieder zu füllen. Ihr könnt den microUSB Port verwenden, den USB C Port oder beide gleichzeitig.

Verwendet Ihr nur den microUSB Port lädt die Powerbank mit ca. 1,8A. Eine vollständige Ladung würde also rund 11 Stunden dauern.

Der USB C Port erreichte in meinem Test glatte 2A. Allerdings zeigte sich der USB C Eingang als etwas problematisch.

Neuere USB C Ladegeräte geben per Spezifikation keinen Strom aus, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Verbindet Ihr also nur ein Kabel mit einem modernen USB C Ladegerät, ist auf diesem Kabel kein Saft, bis Ihr etwas an dieses Kabel anschließt.

Leider funktionierte diese Erkennung beim EasyAcc MegaCharge nicht bzw. nicht immer! Nach ein wenig herumprobieren konnte ich das Problem isolieren, es ist das Kabel. Mit manchen USB C Kabel lässt sich die Powerbank nicht laden (Thunderbolt 3 Kabel funktionieren z.B. nicht), mit manchen (normale USB 2.0 USB C Kabel) funktionierte dies problemlos.

Normale USB A auf USB C Kabel funktionierten auch immer. Solltet Ihr hier Probleme haben, probiert ein anderes Kabel.

Nutzt Ihr beide Kabel gleichzeitig steigt die Ladegeschwindigkeit auf 3,5-4A.

 

Fazit

Ist die EasyAcc MegaCharge Powerbank so mega wie es EasyAcc uns sagen möchte? Durchaus ja. Gerade wenn Ihr auf eine große Anschlussvielfalt Wert legt und viele Smartphones/Tablets gleichzeitig laden wollt, ist die Powerbank top.

Ein Quick Charge 3.0 Port, zwei „normale“ 2,4A USB Ports und ein 3A USB C Port ist durchaus eine recht moderne Ausstattung.

Der USB C Port unterstützt zwar kein Power Delivery und ist in der Praxis meist nicht schneller als die normalen USB Anschlüsse, trotzt der theoretisch höheren Leistung, bietet aber dennoch ein gutes Stück mehr Flexibilität.

Nutzt einfach den Port, welcher für Euch am günstigsten ist. Dies gilt auch fürs Aufladen. Ihr könnt hierfür ebenfalls auswählen, ob Ihr microUSB oder USB C nutzen wollt.

Wollt Ihr ein schnelleres Aufladen könnt Ihr auch beide Anschlüsse parallel nutzen.

Die große Stärke der EasyAcc liegt primär in der Flexibilität. Natürlich ist auch das Ladetempo gut und die Kapazität hoch, aber das bieten auch andere Modelle. Das Besondere hier sind die vier unterschiedlichen Ausgänge und die beiden unterschiedlichen Eingänge, die Euch die Wahl lassen, welcher Anschluss optimal für Euch ist.

Spricht Euch diese Flexibilität an, kann ich die EasyAcc MegaCharge problemlos empfehlen.

EasyAcc MegaCharge
Angegebene Kapazität 20000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 16978mAh bzw. 62,82Wh
Erreichte Kapazität in % 85%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 4A
Geteste Geräte
Apple iPhone X +
Samsung Galaxy S9+ ++
Apple iPad Pro 0
Google Pixel 2 XL +
Huawei Mate 10 Pro +
Kapazität 85%
Verarbeitung 78%
Ladegeschwindigkeit 80%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 80%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★☆

Die TaoTronics TT-DL036 Tischlampe mit kabelloser Ladestation im Test

Das kabellose Aufladen von Smartphones ist ein klasse Feature, welches im Alltag sehr praktisch sein kann.

Ein neuer Trend ist es Ladepads für Smartphones in „gewöhnliche“ Geräte oder sogar Tischplatten zu integrieren. Beispielsweise Ikea bietet diverse Lampen mit QI Ladepad an.

Praktisch! Man muss auf seinem Schreibtisch nicht mal mehr ein Smartphone Ladegerät oder Ladekabel liegen haben, nur seine Schreibtischlampe.

Aber nicht nur Ikea bietet solche Lampen an. Auch TaoTronics, welche bekannt sind für ihre hervorragenden Schreibtischlampen, bieten mit der TT-DL036 ein erstes Modell an mit integriertem QI Ladepad.

Wollen wir doch einmal im Test schauen ob diese Verbindung aus Schreibtischlampe und QI Ladepad in der Praxis wirklich so gut ist, wie sie in der Theorie klingt.

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an TaoTronics für das Zurverfügungstellen der TT-DL036.

 

Die TaoTronics TT-DL036 Tischlampe mit kabelloser Ladestation im Test

TaoTronics setzt bei der TT-DL036 wie auch bei den meisten seiner anderen Schreitischlampen auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium.

Die Basis wie auch die Gelenke sind aus einem weißen Kunststoff gefertigt. Hierbei handelt es sich allerdings um einen recht hochwertigen Kunststoff, welcher einen guten bis sehr guten Eindruck hinterlässt.

Die geraden Flächen des Lampenarms sind hingegen aus silbernem Aluminium, die eine sehr schöne und pflegleichte matte Textur besitzt.

Generell zeigt die Lampe sehr wenig Schmutz und Fingerabdrücke, was im Alltag ein großes Plus ist.

Der Lampenarm der TaoTronics TT-DL036 besteht wie üblich aus zwei Komponenten, wodurch sich dieser recht frei verstellen lässt. Zudem lässt sich der Lampenarm unabhängig von der Basis drehen und das Leuchtelement schwenken.

Die LEDs der TT-DL036 sind wie bei diesem Typ Schreibtischlampe üblich fest integriert. Die LEDs sind unter einer Milchglas Abdeckung angebracht, welche das Licht etwas weicher zeichnet.

TaoTronics wirbt mit einer Lichtleistung von 410 Lumen bzw. 12W und einer Lebensdauer von 50000mAh Stunden. Erfahrungsgemäß halten diese fest integrierten LEDs wirklich „ewig“. Meist geht eher etwas anderes kaputt als die LEDs.

Die Kontrolleinheit für die Lampe wie auch das QI Pad sind im Fuß integriert. Kontrolleinheit trifft es sehr hierbei sehr gut. Neben dem ein/Ausschalter befindet sich hier auch eine Steuerung für die Helligkeit, wie auch für die Lichtfarbe. Mehr hierzu später.

Zentriert auf dem runden Standfuß befindet sich das QI Ladepad, welches mit einem grauen Gummiring versehen ist.

Zusätzlich ist noch ein weiterer USB Ausgang zum Laden eines Smartphones oder sonstigen Gerätes auf der Rückseite der Schreibtischlampe angebracht.

Dieser USB Port verfügt allerdings „nur“ über 1A bei 5V, bietet also nur eine Standard Geschwindigkeit.

 

Licht

TaoTronics gibt die Lichtleistung der TT-DL036 mit 410 Lumen bzw. 12W an. 410 Lumen entspricht ungefähr der Hälfte einer 60W Glühlampe.

Allerdings nehme ich an, dass die 12W Angabe bei Amazon ein Fehler ist. 1. 410 Lumen bei 12W wäre eine sehr schlechte Effizienz für eine LED Lampe. 2. Die TT-DL036 benötigt keine 12W sondern je mach Lichtfarbe zwischen 5,1 und 6,2W.

Sehr kalt eingestellt

Dennoch würde ich die Helligkeit als stark einstufen. Verglichen mit einer LED Glühbirne ist das Licht hier natürlich nach unten fokussiert. Daher wirkt die TaoTronics TT-DL036 heller als eine normale E27 LED Glühbirne, welche ihr Licht in alle Richtungen abstrahlt.

Von daher ja, die TaoTronics TT-DL036 ist hell, ich würde sogar sagen sehr hell für eine Schreibtischlampe. Die Helligkeit lässt sich auch in sieben Stufen steuern, über das Touchpad im Standfuß.

Sehr warm eingestellt

Hier lässt sich auch die Lichtfarbe regeln. Ihr habt die Wahl zwischen fünf Lichtfarben, von unangenehm kalt bis warm sind alle wichtigen Abstufungen vorhanden.

Tendenziell gefielen mir die wärmeren Stufen besser als die kühleren. Ich hatte bei den kühleren Farben das Gefühl das Lichtspektrum wäre suboptimal.

Auch die Farbwiedergabe war hier gefühlt eher mäßig. Bei den wärmeren Farben bzw. den mittleren Stufen wirkte die Farbwiedergabe signifikant besser.

Leider gibt TaoTronics keinen CRI Wert an (Farbwiedergabe Index), aber ich würde auf einen 80iger CRI Wert tippen.

 

Laden von Smartphones

Ein wichtiges Element der TaoTronics TT-DL036 ist ohne Frage das QI Pad. Von daher wie gut funktioniert dieses?

Sehr gut! Im meinem Test ließ sich sowohl das iPhone X wie auch Samsung Galaxy S9+ problemlos auf dem Pad laden.

TaoTronics gibt die Leistung sogar mit 10W an. Allerdings konnte ich sowohl mit dem iPhone X wie auch dem S9+ „lediglich“ 7,5W Ladeleistung messen, was aber immer noch als kabelloses Schnellladen gilt.

Wie steht es um den normalen USB Ausgang? Wie beworben besitzt dieser eine Leistung von 1A, daher ist es auch keine Überraschung das alle angeschlossenen Smartphones auch mit ziemlich genau 1A laden (das iPhone X mit 0,98A und das S9+ mit 1,01A).

Ich würde die Nutzung des normalen USB Ports nur empfehlen, wenn Ihr es nicht eilig habt oder für kleinere Geräte wie im Sommer einem USB Lüfter oder Ähnliches.

Sowohl das QI Ladepad wie auch der USB Port sind dauerhaft aktiv! Ihr könnt Eure Geräte laden egal, ob die Lampe an oder aus ist, was auch Sinn macht.

 

Fazit

Ihr habt ein Samsung Galaxy S7/S8/S9 oder ein Apple iPhone 8/X und sucht eine gute Schreibtischleuchte? Dann würde sich die TaoTronics TT-DL036 natürlich aufgrund ihres QI Ladepads anbieten.

Aber natürlich ist das kabellose Ladepad nicht das einzige positive an der TaoTronics TT-DL036. Auch die Qualität der Lampe und der LEDs konnte überzeugen.

Die maximale Helligkeit ist gut und mehr als ausreichend für einen normalen Schreibtisch, auch wenn hier die 12W Angabe von TaoTronics etwas irreführend ist (die Lampe benötigt maximal 6W). Die Lichtfarbe lässt sich zudem in 5 Stufen regeln, von sehr unangenehm kalt bis zu sehr warm ist alles dabei.

Kurzum 43€ ist zwar sicherlich kein Schnäppchen für eine Schreibtischlampe, aber gerade wenn man von der kabellosen Ladefunktion Gebrauch machen kann, dann ist der Preis für die gebotene Leistung mehr als fair. Vor allem wenn man auf einen „cleanen“ Schreibtisch ohne unnötig viele Kabel Wert legt.

Der Teufel Rockster XS im Test, der kompakte Rocker!

Den Teufel Rockster Air haben wir uns bereits vor einigen Wochen auf techtest.org angesehen. Heute soll es um den kleinen Bruder des Rockster Air an, den Rockster XS.

Kleiner Bruder ist hier sehr zutreffend! War der Rockster Air noch ein Koloss an Bluetooth Lautsprecher, welcher sogar als professionelles Beschallungssystem genutzt werden kann, ist der Rockster XS ein Bluetooth Lautsprecher, den man problemlos in den Rucksack packen kann.

Wollen wir uns doch im Test einmal ansehen, ob auch die kleinere Fassung des Rockster überzeugen kann! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des Lautsprechers!

 

Der Teufel Rockster XS im Test

Größen anhand von Bildern einzuschätzen ist nicht immer ganz einfach. Dies gilt gerade beim Teufel Rockster XS. Der Name ist hier wirklich Programm!

Mit einer Höhe von gerade einmal knapp 18cm und einer Breite von 8,6cm kann man den Lautsprecher durchaus in die kompakte Kategorie packen. Teufel hat bei diesem fast 1 zu 1 die Optik des großen Rockster kopiert.

Der Lautsprecher ist also primär für die hochkant Nutzung ausgelegt, kann aber auch quer genutzt werden, was beim Rockster XS durchaus Sinn macht. Warum?

Der Bluetooth Lautsprecher verfügt auf seiner Front zwei identische Treiber, welche im Querformat natürlich einen Stereo Klang produzieren. Dies ist ein kleiner Unterschied zum großen Rockster, welcher keine symmetrische Anordnung der Treiber besitzt.

Die beiden 46mm Treiber auf der Front werden von einem metallenen Lautsprechergitter geschützt. Aber auch die Seiten und die Rückseite des Lautsprechers sind aus Aluminium gefertigt. Hierbei handelt es sich nicht um ein dünnes „Fake“ Aluminium, welches nur einen optischen Zweck erfüllt. Sondern der Rockster XS ist wirklich unheimlich massiv und schwer gearbeitet.

Man hat durchaus das Gefühl etwas Wertiges gekauft zu haben.

Bei der Ober und Unterseite setzt Teufel allerdings Gummiabdeckungen. Diese reduzieren zum einen Vibrationen, zum anderen ist in diesen Abdeckungen die Tasten und Anschlüsse des Lautsprechers eingelassen.

Auf der Oberseite finden wir gleich sieben Tasten, darunter lauter/leiser, vor/zurück usw. Auf der Unterseite sind unter einer großen Gummi-Abdeckung die Anschlüsse versteckt. Neben dem üblichen microUSB Ladeport ist auch ein USB Ausgang und ein AUX Eingang am Rockster XS zu finden.

Dies ist eine recht vollständige Ausstattung.

Der Rockster XS wird von Teufel allerdings nicht als wasserdicht beworben, sondern nur als feuchtigkeitsabweisend. Mit unter die Dusche solltet Ihr den Bluetooth Lautsprecher nicht nehmen! Allerdings eine nasse Wiese sollte kein Problem sein.

Teufel gibt die Akkulaufzeit des Rockster XS mit satten 30 Stunden an. Ganz kann ich diesen Wert nicht bestätigen, aber 20+ Stunden sind durchaus möglich.

Hinzu kommt die Powerbank Funktionalität. Ihr könnt über den USB Port ein Smartphone aufladen, was natürlich eher als Notfall Funktion gedacht ist. Der Akku des Rockster XS ist allerdings mit 4400mAh groß genau die meisten Smartphones einmal aufzuladen.

Von daher würde ich die Powerbank Funktionalität als brauchbar einstufen.

 

Klang

Super kompakte und teure Bluetooth Lautsprecher sind oftmals so eine Sache. Mittlerweile gibt es seitens der asiatischen Hersteller, Anker, EasyAcc usw., duzende Bluetooth Lautsprecher bei Amazon und eBay für unter 50€, welche teilweise auch wirklich nicht schlecht klingen. Teilweise klingen diese auch sehr gut!

Gerade bei den super kompakten Bluetooth Lautsprechern schrumpft erfahrungsgemäß der klangliche Unterschied zwischen 50€ und 200€ Modellen sehr stark zusammen, irgendwann ist einfach die Größe ein limitierender Faktor.

Ich habe schon „Luxus“ Bluetooth Lautsprecher von Bang & Olufsen gehört, welche nicht besser klangen als 08/15 China Dinger, nur schöner designt waren.

Wie steht es um den Teufel Rockster XS und dessen Klang? Gibt es hier wirklich einen großen Unterschied zu einem beispielsweise Anker Sound Core 2 (50€ und ähnliche Größe)?

Erstaunlicherweise Ja! Beginnen wir beim Anfang, also den Höhen. Der Rockster XS besitzt sehr schöne klare und luftige Höhen. Auch Stimmen besitzen einen schönen Glanz und gute Darstellung.

Hier macht der Rockster XS einen tadellosen Job!

Die Mitten sind zwar nicht übermäßig hervorgehoben, dafür wirkt aber die Dynamik zwischen Höhen und Tiefen natürlich noch etwas besser.

Allerdings den dicken Unterschied zu günstigen Bluetooth Lautsprechern hört man primär beim Bass. Für seine Größe produziert der Teufel Rockster XS einen unheimlich kräftigen und wuchtigen Bass. Zudem stimmt hier auch der Tiefgang und das Volumen!

Ich würde sagen der Rockster XS bietet den besten Bass in dieser Größenklasse den ich bisher gehört habe.

Gerade bei Titel mit etwas mehr Punch wie Vagrant von Feint, Witchcraft von Pendulum oder generell Titeln aus dem Electro/Drum and Bass Genre macht der Rockster XS richtig Spaß!

Trotz des sehr guten Bass, würde ich eher sagen, dass der Rockster XS einen kühleren Klang hat. Damit würde ich den Lautsprecher primär für Pop/elektronische Musik empfehlen.

Beeindruckt hat mich auch die gute maximale Lautstärke und die Pegelfestigkeit. Nein ich würde nicht den Teufel Rockster XS nutzen um ein Wohnzimmer konstant zu beschallen, aber für Musik bei einer kleinen Party oder etwas Stimmung in der Küche/kleineren Räumen taugt der Rockster XS vollkommen.

 

Fazit

Der Teufel Rockster XS ist ein hervorragender kleiner Bluetooth Lautsprecher gerade dann, wenn Ihr Wert auf einen satten und kräftigen Bass legt.

Akustisch ist dies ohne Frage einer der besten, wenn nicht sogar der beste Lautsprecher seiner Größenklasse. Natürlich muss man hier ganz klar dazu sagen, dass es problemlos möglich ist einen besser klingenden Lautsprecher für 220€ zu bekommen, welcher dann aber X mal größer ist.

Beispielsweise ein Teufel Boomster klingt durchaus ein gutes Stück besser als der Rockster XS, bei einem ähnlichen Preis. Dafür ist der Boomster aber auch bestimmt 8x größer.

Die Kunst ist hier so viel Klang in solch ein kleines Gehäuse zu bekommen, was Teufel auch beim Rockster XS exzellent gelungen ist.

Ist es das was Ihr sucht, dann kann ich eine volle Empfehlung für den Rockster XS aussprechen, zumal auch die Haptik und der Akku hervorragend ist.