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Das Teufel 3Sixty Radio im Test, das Moderne Radio! (empfangsstarkes DAB Radio, Webradio, Bluetooth usw.)

Klassische Radios sieht man heutzutage immer seltener. Kein Wunder, es stehen immer wieder Drohungen im Raum, dass das klassische analoge Radio abgeschaltet wird. Hinzu kommen diverse Sprachassistenten und Netzwerk Lautsprecher, welche das qualitativ bessere Webradio unterstützen.

Umso überraschter war ich vom Teufel 3Sixty. Das 3Sixty ist Teufels Ansatz für ein klassisches Radio im Jahr 2018. Wobei natürlich klassisch ein recht dehnbarer Begriff ist. Das 3Sixty ist neben dem klassischen analogen FM Radio auch mit digitalem DAB+ Radio, WebRadio (WLAN), Bluetooth und Spotify Connect ausgestattet.

Klingt doch sehr interessant! Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wie sich das neue Teufel 3Sixty schlägt!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des 3Sixty.

 

Das Teufel 3Sixty Radio im Test

Teufel setzt beim 3Sixty auf ein recht modernes und schickes Design, aber mit einer an sich recht untypischen Form für ein Radio. Das 3Sixty ist einer Quader Form gehalten.

Die Breite beträgt 28cm, die Höhe 17,50cm und die Tiefe 16cm. Damit ist das Radio nicht übermäßig kompakt, aber kompakt genug, dass dieses problemlos auf einem Nachttisch oder in der Küche Platz findet.

Beim Gehäuse setzt Teufel auf eine Mischung aus Kunststoff und Stoff. Der größte Teil des Gehäuses ist aus Kunststoff gefertigt, die Oberseite hingegen ist mit Stoff bespannt. Unter dieser befinden sich auch die beiden primären Treiber des Radios.

Diese beiden Treiber sind nach oben ausgerichtet, daher auch der Name 3Sixty. Das Radio liefert also in alle Richtungen den gleichen Klang.

Zusätzlich befindet sich auf der Unterseite noch ein kleiner Subwoofer, welcher ebenfalls in alle Richtungen abstrahlt.

Gesteuert wird das 3Sixty über ein Display auf der Front und jede Menge Tasten. Mit jede Menge meine ich satte 15 Stück! Zusätzlich befinden sich auch zwei große Drehräder für die Navigation und Lautstärke auf der Front.

Qualitativ machen sowohl die Tasten wie auch die Drehräder einen sehr guten Eindruck. Das Display ist allerdings nur ein einfaches schwarz/weiß Panel, allerdings mit einer guten Ablesbarkeit.

Auf der Rückseite des Radios befindet sich der Anschluss für das beiliegende Netzteil, wie auch ein USB Ausgang zum Aufladen von Smartphone und Co und ein AUX Eingang. Ebenfalls auf der Rückseite ist eine ausziehbare Stabantenne angebracht. Über einen Akku verfügt das 3Sixty leider nicht.

Im Normalbetrieb benötigt das Radio ca. 4,6W Strom, im Standby sind es 1,9W, was etwas hoch ist für meinen Geschmack.

 

Installation und Feature

Das Teufel 3Sixty verfügt über integriertes WLAN für das Web Radio und Spotify Connect. Daher erfordert das „Radio“ auch eine kleine Einrichtung. Schaltet Ihr dies das erste Mal ein, versucht sich das 3Sixty mit einem WLAN Netz zu verbinden.

Dies funktionierte in meinem Test auch sehr problemlos, auch wenn es etwas dauert bis man über das Display sein Passwort eingetragen hat. Eine App oder Ähnliches gibt es nicht.

Habt Ihr die Ersteinrichtung durch, könnt Ihr mit der Musikwiedergabe starten. Das Teufel 3Sixty bietet hier diverse Optionen.

  • FM Radio
  • DAB Digital Radio
  • Web Radio
  • Spotify Connect
  • Bluetooth
  • Oder über den 3,5mm Eingang

Wollt Ihr das 3Sixty nicht mit dem WLAN verbinden ist dies natürlich auch kein Problem.

Grundsätzlich ist die Steuerung des Radios gut gelöst. Lediglich beim Webradio oder generell wenn viele Sender/Optionen zur Auswahl stehen, kann dies doch mit einigem Scrollen verbunden sein.

Auf eine Displayseite passen lediglich fünf Einträge. Allerdings ist dies nicht schlimm. Teufel kompensiert dieses Problem durch insgesamt fünf Schnellwahltasten unterhalb des Displays. Diese könnt Ihr mit Euren Lieblingssendern belegen, welche dann mit einem Tastendruck aufrufbar sind.

Auch das belegen der Schnellwahltasten ist extrem unproblematisch, einfach den gewünschten Sender wiedergeben und die Schnellwahltaste gedrückt halten, fertig.

Zusätzlich zu den diversen Wiedergabequellen könnt Ihr auch das Teufel 3Sixty als Wecker und Uhr verwenden. Ist das Radio im Standby wird auf dem Display, stark gedimmt, die Uhrzeit angezeigt.

Wie steht es um die Signalstärke des Analogen und Digitalen Radios? Hier erst einmal vorweggesagt, ich lebe in Eitorf. Nie von Eitorf gehört? Keine Sorge so geht es auch den verantwortlichen für den Ausbau des digitalen Radios. Digitales Radio ist hier im Haus kaum zu empfangen, einige der älteren Digital-Radios finden selbst draußen kaum einen Sender.

Das Teufel 3Sixty macht allerdings einen sehr guten Job! Anscheinend ist hier ein recht empfangsstarker Digitaltuner verbaut bzw. die große Antenne funktioniert sehr gut. Selbst im Haus, woran bei mir die meisten Digital-Radios scheitern, werden einige Sender gefunden, mit welchen auch schnell eine Verbindung hergestellt. Abbrüche der Verbindung gab es keine!

Kurzum das beste Digital Radio, das ich bisher in den Fingern hatte.

Vom analogen Radio war ich allerdings eher mittelmäßig begeistert. Die Signalstärke und auch die Qualität passen, aber ich habe hier gerade was das Rauschen angeht schon noch bessere Radios gehört.

Das generelle Arbeitstempo des 3Sixty kann man nur als hervorragend einstufen! Vom Betätigen des Einschalters zur Wiedergabe eines Digital-Senders vergehen vielleicht 2 Sekunden.

 

Klang

Wie steht es um den Klang des 3Sixty? Wenn man sich ein Radio vorstellt, hat man meist eher einen blechernen Klang vor Augen.

Einen blechernen Klang bekommt Ihr beim 3Sixty nicht! Das 3Sixty ist eher auf dem Level eines guten kleinen Stereo Systems.

Beginnen wir am Anfang, also den Höhen. Die Höhen sind ausreichend klar und sauber. Allerdings hat das 3Sixty eher einen wärmeren Grundton.

Der Bass und auch die unteren Mitten sind ganz klar etwas dominant gegenüber den Höhen, welche hierdurch teilweise etwas Probleme haben sich akustisch zu lösen. Die oberen Höhen schaffen dies noch besser als die mittleren bis unteren Höhen.

Im Gegenzug sind die Mitten und auch die Tiefen unheimlich voll und voluminös. Das 3Sixty kann eine sehr angenehme und entspannte Stimmung ausstrahlen, aber im nächsten Moment auch wirklich ordentlich Stimmung machen.

Der Bass ist also sehr gelungen! Der Tiefgang ist gut und das Volumen des Basses wirklich herausragend, gerade für ein Gerät dieser Größe.

Auch einen wirklich sehr guten Eindruck hat der 360 Grad Klang gemacht. Wie beworben gibt es klanglich keine signifikanten Unterschiede, egal wo Ihr Euch vom Lautsprecher aus befindet.

Die maximale Lautstärke des 3Sixty ist beeindruckend hoch. Eine Küche bekommt das Radio problemlos zum Beben. Selbst in einem größeren Wohnzimmer wird sich das 3Sixty nicht völlig verloren vorkommen.

Ja, das Teufel 3Sixty kann eine Stereoanlage ersetzen!

Wie sieht es im Vergleich zu anderen Teufel Lautsprechern aus? Der 3Sixty klingt besser als ein Teufel One S, aber etwas schlechter als ein One M bzw. Boomster. Die Amazon Echo Lautsprecher sind natürlich kein Vergleich zum 3Sixty, dieser klingt deutlich besser, was aber auch keine Überraschung sein sollte.

 

Fazit

Das Teufel 3Sixty ist ein „Radio“ wie dies im Jahr 2018 aussehen sollte. Gerade die vielen Verbindungsmöglichkeiten und Quellen für Musik konnten überzeugen, angefangen beim klassischen FM Radio, über Digitalradio bis hin zu Webradio, Spotify Connect, DLNA und Bluetooth ist alles Vertreten was man sich wünschen kann.

Hinzu kommt die schicke und moderne Optik, die einfache Bedienung und natürlich der gute Klang! Gerade wenn Ihr einen etwas im Bass stärkeren und wärmeren Klang mögt, werdet Ihr das 3Sixty lieben!

Etwas schade ist es lediglich, dass das Teufel 3Sixty keinen Akku besitzt, welcher eine semi-portable Nutzung ermöglichen würde. Abseits davon habe ich keine großen Klagen! Sogar die Empfangsstärke des Digital-Radios konnte überzeugen, was bei mir in der Region nicht einfach ist.

Das 3Sixty könnte sogar eine kleine Stereo Anlage problemlos ersetzen, auch wenn natürlich der Haupt-Einsatzort sicherlich die Küche, Schlafzimmer usw. ist.

Am Ende eine klare Empfehlung für das Teufel 3Sixty, sofern Ihr ein aktuelles Radio mit FM/Digital Tuner wie auch WLAN und Bluetooth sucht.

PS. Teufel hat ein Update angekündigt welches eine Steuerung der Höhen/Tiefen wie auch eine USB Wiedergabe Funktionalität bieten soll.

Positiv

  • Guter und Bass starker Klang
  • Empfangsstarkes DAB Modul
  • Vielfältige Verbindungsmöglichkeiten (Web-Radio, FM, DAB)
  • Gute Bedienbarkeit
  • Spotify Connect 

Neutral

  • Funktionales Display aber wenig schönes Display

 

Negativ

  • Kein Akku

Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test

Für viele Menschen ist das Auto wie ein zweites Zuhause. Dementsprechend ist es hier auch sehr wichtig sein Smartphone, Tablet oder sogar Notebook aufladen zu können.

Ein gutes KFZ Ladegerät ist hier ohne Frage das A und O. Aber was für ein KFZ Ladegerät ist gut? Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät ist hier fast schon ein etwas exotischeres Modell, in einem positiven Sinne.

Dieses besitzt einen recht leistungsstarken USB C Port mit Power Delivery, wie auch einen Quick Charge 3.0 Ausgang.

Damit sollte dieses KFZ Ladegerät in der Lage sein so ziemlich jedes aktuelle Smartphone schnellzuladen. Dies bei einem Preis von 16€, ist durchaus einen Blick wert.

Kann das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät im Test

Das Inateck CCC2001 KFZ Ladegerät ist für seine beworbenen 45W Leistung unheimlich klein und kompakt. Das Ladegerät ist sehr dünn gehalten, dafür aber relativ lang.

Dies sollte allerdings kein Problem sein, ganz im Gegenteil. Erfahrungsgemäß sind breitere Auto-Ladegeräte oftmals etwas problematischer, da diese eher mit dem Interieur kollidieren können.

Inateck setzt beim CCC2001 auf ein schwarzes Hochglanzgehäuse, welches zwar im ersten Moment durchaus schick aussieht, aber natürlich Fingerabdrücke und Kratzer magisch anzieht. Leider wird das Ladegerät vermutlich nicht lange so schick bleiben.

Wie üblich sind die Anschlüsse auf der Oberseite angebracht. Hier befindet sich ein USB C Ausgang, wie auch ein „normaler“ USB Ausgang.

Der „normale“ USB Ausgang ist allerdings gar nicht so normal, denn dieser unterstützt Quick Charge 3.0. Kann also Smartphones wie das LG G6, Samsung Galaxy S8, S7 usw. schnellladen.

Der USB C Port hingegen unterstützt den USB Power Delivery Standard, der in der Theorie ein iPhone X, iPad Pro, MacBook Pro, Nintendo Switch, Google Pixel usw. schnellladen kann.

Insgesamt kann das Ladegerät 45W Leistung liefern. 18W entfällt dabei auf dem Quick Charge 3.0 Port, 27W auf den USB C Port.

Kann es aber überhaupt sein, dass solch ein winziges Ladegerät für 16€ 45W Leistung liefern kann? Ja! Ein KFZ Ladegerät wird mit 12V bzw. 24V Bordspannung versorgt und muss nicht die Umwandlung von 230V AC auf 5V DC vornehmen, wie es normale Ladegeräte müssen. Die Umwandlung von 12V auf 5V ist deutlich leichter als von 230V auf 5V.

 

Messwerte

Kommen wir zum eigentlichen Test. Für diesen habe ich das Inateck CCC2001 45W USB-C Auto Ladegerät mit folgenden Geräten getestet:

  • Samsung Galaxy S8+
  • Apple iPhone X
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Nintendo Switch
  • Google Pixel 2 XL
  • Apple MacBook Pro 13“ Late 2016
  • Dell XPS 13 9370

Beginnen wir mit einer Schwäche des Inateck CCC2001. USB Power Delivery Ladegeräte können in der Regel 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V ausgeben.

Gerade die höheren Spannungen werden beispielsweise für Windows Notebooks benötigt. Das Inateck CCC2001 kann allerdings nur 5V, 9V oder 12V Spannung liefern.

Die wichtige 15V Stufe wie auch 20V Stufe fehlt, was für einige Notebooks, wie auch die Nintendo Switch ein Problem ist.

Zudem hat hier Inateck anscheinend etwas gespart. Die 12 V Spannungsstufe, welche beispielsweise vom Apple iPad Pro, iPhone X, MacBook Pro usw. genutzt wird, scheint nicht stabilisiert zu sein.

Was meine ich damit? Aus Eurem Zigarettenanzünder kommt, je nachdem wie voll die Batterie ist und was für ein Auto Ihr habt, zwischen 13,xV und 10,xV, im schnitt kann man sagen also 12V.

Das Inateck CCC2001 scheint nun einfach diese Boardspannung, wenn vom angeschlossenen Gerät eine 12V Spannung angefragt wird, durchzuleiten.

Das hat den Nachteil das die 12V Spannungsstufe beim Inateck CCC2001 extrem schlecht geregelt ist! Beispielsweise das Apple MacBook Pro lud in meinem Test mit 2,01A und 10,8V!

Das Dell XPS 13 9370, hier hat es mich extrem positiv überrascht, dass dieses überhaupt lädt, hat 2,34A und 10,7V erreicht.

Im Idealfall sollte die Spannung bei ziemlich genau 12V liegen. In der Praxis ist dies allerdings kein großes Problem. 10,7V anstelle von 12V sind nicht „schlimm“, zeigen aber, dass Inateck anscheinend ein Step-Up/Step-Down Modul gespart hat.

Wie bereits erwähnt funktioniert das Laden des Apple MacBook Pros problemlos, erstaunlicherweise lädt auch das Dell XPS 13. Allerdings würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass alle Windows Notebooks am Inateck CCC2001 laden.

Auch das Apple iPad Pro 10.5 und Apple iPhone X erreichten eine Schnellladegeschwindigkeit, beim Verwenden des originalen Apple Lightning auf USB C Kabels.

Ähnliches gilt auch für das Google Pixel 2 XL, welches wie üblich mit 9V 2A lädt.

Wie steht es um den Quick Charge Port? Bei diesem gibt es keine Auffälligkeiten. Ihr schließt ein Quick Charge fähiges Gerät an und es lädt schnell. Quick Charge 2.0 und 3.0 ist in diesem Punkt recht simpel. Funktioniert die Kommunikation zwischen Quick Charge fähigem Smartphone und Ladegerät wird immer das maximale Tempo erreicht.

Es gibt also zwischen Quick Charge 3.0 Ladegeräten keinen Unterschied, wenn sie funktionieren, was hier der Fall ist.

Wo es einen Unterschied gibt, ist beim Aufladen von nicht Quick Charge fähigen Geräten! Diese laden an Quick Charge Ports teilweise deutlich langsamer. Zwar ist der Quick Charge 3.0 Port Apple optimiert, das iPhone X erreicht gute 1,37A, allerdings erreichte das iPad Pro nur 1,47A bei 5V. Wenn möglich nutzt also den USB C Port für nicht Quick Charge fähige Geräte. Dennoch als „Fallback“ ist der normale USB Port voll zu gebrauchen.

 

Fazit

Das Inateck CCC2001 ist ein ordentliches KFZ Ladegerät, welches natürlich mit seiner Ausstattung und vor allem dem Preis punkten kann.

Ein Quick Charge 3.0 Port und ein USB Power Delivery Port an einem KFZ Ladegerät ist schon beeindruckend! Zwar ist der USB Power Delivery Port etwas limitiert dadurch, dass hier die 15V und 20V Spannungsstufe fehlt, aber beispielsweise für das Laden eines Smartphones, wie dem iPhone X, dem Google Pixel 2, Huawei Mate 10 Pro usw. ist dies natürlich kein Hindernis.

Auch das Aufladen von Notebooks, wie dem Apple MacBook Pros, funktioniert. Allerdings gibt es hierfür bessere Ladegeräte. Gerade Windows Notebooks könnten am Inateck etwas problematisch sein.

Das Inateck CCC2001 ist primär für Smartphones und Tablets gedacht, wo dieses auch glänzen kann. Auch der Quick Charge 3.0 Port macht einen guten Job.

Kurzum für 16€ kann man sich bei dieser gebotenen Leistung nicht beklagen!

Die HiKam A7 (2. Generation) im Test, gute und solide außen Überwachungskamera!

Überwachungskameras liegen auch bei Privat-Personen voll im Trend. Nicht verwunderlich in einer Zeit mit extrem hohen Wohnungseinbruchszahlen.

Aber was für eine Überwachungskamera ist die Richtige? Es gibt unzählige Modelle auf dem Markt, sowohl für den Innen- wie auch Außeneinsatz.

Ein interessanter kleinerer Hersteller ist hier HiKam. Bereits in einem früheren Test habe ich mir die HiKam S6 angesehen, eine gute Überwachungskamera für die indoor Nutzung.

In diesem Test ist nun die größere HiKam A7 (2. Generation) an der Reihe zu zeigen, was diese kann. Die A7 ist eine Überwachungskamera welche für den Außeneinsatz gedacht ist und dort mit einer Personenerkennung wie auch dem HiKam typisch hohen Datenschutz punkten soll.

Dafür ist die HiKam A7 mit rund 140€ allerdings auch ein durchaus schon etwas teures Modell. Wollen wir doch einmal im Test schauen, ob die A7 ihr Geld wert ist!

An dieser Stelle vielen Dank an HiKam, welche mir die A7 für einen Test zur Verfügung gestellt haben!

 

Die HiKam A7 (2. Generation) im Test

Die HiKam A7 ist für den Außeneinsatz gedacht und dies sieht man der Überwachungskamera auch auf den ersten Blick an.

HiKam setzt hier auf die recht typische Form für eine Außenüberwachungskamera. Die Kamera selbst besitzt ein komplett rundes Aluminiumgehäuse, an dessen Ende eine Montageplatte mit diversen Gelenken befestigt ist.

Hierdurch ist es möglich die Kamera auch nach einer Wandmontage noch etwas zu verstellen.

Das Aluminiumgehäuse wirkt qualitativ gut und solide gemacht, keine Klagen hier.

Auf der Front der Kamera findet sich natürlich der 1,3 Megapixel Sensor, wie auch 24 IR LEDs. Auf der Unterseite ist eine kleine Klappe angebracht, unter welcher sich der Slot für eine microSD Speicherkarte verbirgt.

Was mich bei der HiKam A7 etwas stört, sind die Kabel bzw. das Kabel. Die Kamera besitzt auf der Rückseite ein recht dickes Kabel, welches auf einem LAN Port, Strom Anschluss und Reset Taste endet. Das Kabel ist leider nicht abnehmbar, Ihr müsstet also schon ein recht dickes Loch in der Wand haben um das Kabel durch diese hindurch zu bekommen.

Sinnvoller wäre vermutlich das Anbringen einer Dose neben der Kamera, wo die Anschlüsse zusammenlaufen. In diesem Zusammenhang wäre es schön gewesen, wenn das Netzteil ein etwas längeres Kabel gehabt hätte. Leider ist dies ein Problem welches viele Außenüberwachungskameras haben.

Sehr auffällig bei der HiKam A7 sind auch die zwei Antennen auf der Rückseite. Davon ist allerdings nur eine für WLAN, die andere Antenne ist für zusätzliche Module.

Es ist möglich einen zusätzlichen Bewegungsmelder mit der A7 zu koppeln, der allerdings nicht mit im Lieferumfang liegt.

 

Einrichtung und Installation

Ich würde Euch empfehlen die Kamera einzurichten, bevor Ihr diese außen montiert. Ladet Euch dafür die HiKam App für IOS oder Android herunter und verbindet die Kamera mit dem Strom und LAN.

Die Einrichtung via LAN ist deutlich einfacher als via WLAN und Ihr könnt später immer noch die WLAN Daten eingeben.

Beim ersten Start der HiKam App müsst Ihr ein Konto beim Hersteller anlegen. Ist dies geschafft wählt das Plus zum Hinzufügen einer neuen Kamera.

Hier habt Ihr nun mehrere Optionen. Habt Ihr die Kamera zunächst per LAN verbunden wählt das Hinzufügen einer bereits eingerichteten Kamera.

Hier müsst Ihr nun die ID der Kamera eintragen (diese steht auf der Kamera) und das Standard Passwort 123.

Das war es schon, die Kamera sollte nun korrekt eingerichtet sind. Wollt Ihr diese dauerhaft via LAN betreiben, seid Ihr fertig.

Wollt Ihr die Kamera via WLAN nutzen, geht in die Einstellung und wählt dort Netzwerk. Hier könnt Ihr Euch einfach mit einem WLAN Netz verbinden.

Die Kamera startet einmal neu und ist ab dann mit Eurem WLAN Netz verbunden und Ihr könnt diese dort anbringen wo Ihr dies wollt.

Kurzum die Einrichtung der HiKam A7 verlief problemlos und schnell.

 

Die App

Die HiKam App ist, um ehrlich zu sein, keine Schönheit. Allerdings funktional, kann man nichts Negatives sagen.

Die App ist klar und verständlich aufgebaut. Selbst technisch weniger erfahrende Nutzer sollten mit der HiKam App gut klarkommen.

Auf der Startseite erwartet uns eine Übersicht mit allen verbundenen Überwachungskameras, in meinem Fall die S6 und A7. Diese sind hier mit einer kleinen Vorschau, wie auch Schnellzugriffs Möglichkeiten für die Alarmhistorie, dem Alarm und den Einstellungen aufgelistet.

Gerade die Möglichkeit den Alarm von der Übersicht aus schnell ein/auszuschalten gefällt mir sehr gut! Bei vielen anderen Herstellern muss man sich dafür erst durch X Untermenüs quälen.

Verlasst Ihr also das Haus könntet Ihr schnell den Alarm einschalten.

In den Einstellungen könnt Ihr WLAN Daten, Passwörter, Aufnahmeeinstellungen usw. verändern.

Tippt Ihr auf das Vorschaubild der Kamera, landet Ihr in der Live Ansicht. Diese ist selbst über das Internet recht schnell geladen, je nach Verbindung reden wir hier über wenige Sekunden, ehe Ihr ein flüssiges live Bild erhaltet, welches auch keine allzu große Verzögerung besitzt.

 

Dies passt auch ganz gut zur Angabe von HiKam, dass die verwendeten Server in Deutschland bzw. Irland stehen. Hierauf legt HiKam auch nach eigenen Angaben sehr viel Wert. Eure Daten verlassen Europa nie! Es werden keine asiatischen oder amerikanische Server genutzt.

Aufnahmen verlassen die Kamera generell nicht, sondern laden immer auf der microSD Speicherkarte.

 

Aufnahme und Alarm

In der Regel möchte man sich ja nicht nur den ganzen Tag die live Ansicht ansehen. Was für Optionen hat man bei der HiKam A7 bezüglich des Aufnehmen von Videos und Benachrichtigungen?

Grundsätzlich lassen sich Videos dauerhaft, nach Zeitplan oder bei einer Bewegung im Bild aufnehmen.

Bei der Bewegungserkennung habt Ihr auch zwei „Unter-Optionen“. Zum einen verfügt die HiKam A7 über eine klassische Bewegungserkennung, welche sich in mehreren Stufen regeln lässt.

 

Zudem verfügt die HiKam A7 auch über eine Personenerkennung. Wo liegt der Unterschied? Bei der Personenerkennung, löst die Kamera nur dann aus, wenn ein Mensch im Bild erkannt, wird.

Bei der normalen Bewegungserkennung hingegen löst die Kamera auch beim Erkennen eines Autos, eines Tiers aber auch beim stärkeren Bewegen von Bäumen aus.

Die Personenerkennung funktioniert ordentlich! Gerade dann, wenn die Kamera leicht schräg einen Hof entlang ausgerichtet ist.

Am zuverlässigsten ist aber die normale Bewegungserkennung, welche eher einmal zu oft als zu wenig auslöst, gerade auf den höheren Stufen.

Hier gilt es für Euch auszuprobieren, was die bessere Option ist.

Wurde nun eine Bewegung erkannt, was dann? Wie bereits erwähnt, kann die Kamera ein Video aufzeichnen, Euch eine Pusch Benachrichtigung schicken und/oder eine eMail.

Videos werden ausschließlich lokal aufgenommen! Es gibt keinen Cloud Speicher. Es ist allerdings möglich, die HiKam A7 in die Synology Surveillance Station zu integrieren, falls Ihr ein Synology NAS habt.

 

Bildqualität

Die HiKam A7 2. Gen verfügt über einen 1,3 Megapixel Kamerasensor, welcher Videos bei 1280×960 Pixeln aufnimmt. Eine interessante Auflösung.

Praktisch ist die Bildqualität ordentlich. Ich will nicht sagen, dass dies die beste Bildqualität ist die ich jemals von einer Überwachungskamera gesehen habe, aber ich sehe hier keinen Grund zu klagen.

Auf kürzere Distanz (2-5 Meter) lassen sich Details und Gesichter gut ausmachen, darüber hinaus wird dann die Auflösung etwas zu klein.

Positiv, die IR LEDs sind recht stark. Dies müssen diese auch sein. Die HiKam A7 verfügt über einen 80 Grad Blickwinkel. Das bedeutet die Kamera ist weniger geeignet eine besonders breite Fläche oder Innenräume zu überwachen, dafür wäre eine Kamera mit großem Blickwinkel besser.

Die HiKam A7 ist eher für Höfe, Einfahrten oder Durchgänge geeignet, wo ein etwas „hereingezoomtes“ Bild besser geeignet ist.

 

Fazit

Das Fazit zur HiKam A7 fällt positiv aus! Entscheidet Ihr Euch für diese, erhaltet Ihr eine solide „Standard“ Außenüberwachungskamera.

Der Funktionsumfang entspricht dem was man von einer klassischen Überwachungskamera erwartet. Zusätzlich bietet die HiKam A7 allerdings auch eine recht gute Personenerkennung, welche man nicht bei allen Überwachungskameras findet.

Aufnahmen werden ausschließlich lokal auf eine microSD Karte gemacht und die Abwicklung der Live Ansicht findet ausschließlich über europäische Server statt. Daher ist bei der A7 auch der Datenschutz gewährleistet.

Die HiKam App könnte zwar einen Facelift vertragen, aber abseits davon habe ich keine nennenswerte Kritikpunkte. Die Bedienbarkeit und auch der Funktionsumfang stimmt.

Vielleicht ist der Preis mit 140€ zum Zeitpunkt des Tests etwas mutig. Ich will nicht sagen, dass 140€ zu viel sind, aber 140€ sind sicherlich schon am oberen Ende dessen angesetzt, was ich als gut ansehen würde.

Dennoch unterm Stich überragt ganz klar der positive Eindruck der HiKam A7!

HiKam A7 Überwachungskamera für außen mit Support in Deutschland...
  • 【Hochwertige WLAN OUTDOOR ÜBERWACHUNGSKAMERA...
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Die KZ ZS6 im Test, günstig und gut!

KZ Ohrhörer, ja nicht der beste Name für den deutschen Markt, sind Stammlesern meines Blogs schon seit längerem bekannt.

Ihr sucht sehr günstige Ohrhörer, welche aber dennoch extrem gut klingen und seid bereit diese aus Asien zu bestellen? Dann ist KZ der richtige Ansprechpartner.

Die Ohrhörer dieses Herstellers schwanken qualitativ zwischen gut und herausragend, bei Preisen zwischen 8 und 30€.

Auch die neuen KZ ZS6 sind mit knapp unter 30€ für unsere Verhältnisse noch als sehr günstig einzustufen. Allerdings bei KZ sind damit die ZS6 schon das absolute top Modell.

Hierfür bekommt ihr ein Aluminium Gehäuse und satte vier Treiber pro Ohrhörer! Auch ein modulares Kabel ist natürlich vorhanden.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen bzw. anhören wie die ZS6 so klingen. Sind diese eine weitere Ohrhörer Perle aus Asien?

 

Die KZ ZS6 im Test

Die ZS6 werden wie üblich in einer kleinen Pappschachtel geliefert. In dieser befinden sich die Ohrhörer, drei zusätzliche Aufsätze in unterschiedlichen Größen und das Kabel.

Die Ohrhörer selbst sind komplett aus Aluminium gefertigt. Hierdurch machen diese einen sehr hochwertigen und teuren Eindruck. Hierzu trägt auch die etwas ungewöhnlichere Form bei.

Die KZ ZS6 sind vergleichsweise groß und recht kantig. Dies liegt natürlich an den vier verbauten Treibern pro Ohrhörer, auf welche wir später zu sprechen kommen.

Ich habe mich für die ZS6 in einem mattschwarz entschieden, welches wie ich finde sehr schick aussieht.

Eine Besonderheit bei den ZS6 ist das Kabel, das austauschbar ist. Zum einen bietet KZ ein hochwertigeres „Silber“ Kabel an, welches angeblich den Klang verbessern soll, zum anderen gibt es auch ein Bluetooth Upgrade Kit.

Zwar handelt es sich beim Kabel um eine einfache Steckverbindung, diese hat bei mir allerdings gut gehalten.

 

Tragekomfort

Die KZ ZS6 sind etwas größere Ohrhörer, daher ist der Halt bei diesen etwas problematischer. Um dies ein wenig zu kompensieren hat KZ das Kabel der Ohrhörer ein Stück weit mit Draht verstärkt.

Die ZS6 werden mit dem Kabel hinter dem Ohr getragen, wo das Kabel den Ohrhörern aufgrund dieser Drahtverstärkung etwas mehr Halt geben soll.

In der Praxis ist dies etwas gewöhnungsbedürftig, sich das Kabel zurechtzubiegen ehe man die Kopfhörer nutzt.

Hat man sich daran gewöhnt ist der Halt und auch der Sitz der ZS6 gut. Diese wären zwar für intensiven Sport nicht meine erste Wahl, aber ansonsten bin ich mit dem Tragekomfort zufrieden.

 

Klang

Ehe wir zum Klang der KZ ZS6 kommen, reden wir einmal über den inneren Aufbau, denn dieser ist bei den ZS6 etwas ungewöhnlich.

KZ setzt bei diesen auf vier Treiber pro Seite. Das bedeutet in jedem Ohrhörer stecken vier separate klangerzeugende Elemente. Zwei Treiber sind klassische dynamische Treiber und zwei sind „armature“ Treiber.

Armature Treiber sind etwas ganz Besonderes. Vor wenigen Jahren war diese Art von Treiber noch 200€+ High End Ohrhörer vorbehalten, da diese in der Fertigung recht teuer und aufwendig sind. Im Gegensatz zu dynamischen Treibern gibt es hier keine Membrane welche schwingt, sondern einen kleinen Metallenen „Anker“. Dieser Anker wird zum Vibrieren gebracht, was den Klang erzeugt. Hier mal ein Bild davon.

Armature Treiber haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Armature Treiber sehr klar und präzise spielen. Der Nachteil ist, dass Armature Treiber Probleme mit Bass haben, so kann man es pauschal zusammenfassen.

Daher werden Armature Treiber oftmals mit dynamischen Treibern kombiniert, die Armature kümmern sich um die Höhen und die dynamischen Treiber um die Bässe. Ein ähnliches Prinzip nutzt auch KZ bei den ZS6.

Dies erklärt auch etwas den recht ungewöhnlichen Klang der Ohrhörer. Man hört eine gewisse Separierung zwischen den einzelnen Treibern, also zwischen Höhen und Tiefen.

Es ist fast so als würde man einem 2.1 Sound System zuhören. Der komplette Frequenzbereich ist da, aber die Bässe kommen aus einer etwas anderen Richtung als die Höhen. Dieses Phänomen ist bei den ZS6 auch nochmal deutlich stärker ausgeprägt als bei den ZS5.

Hierdurch klingen die Ohrhörer anders, als hätte man einen Subwoofer im Rücken. Ich will hier um ehrlich zu sein nicht beurteilen ob dieser Effekt gut oder schlecht ist, er ist anders. Die ZS6 klingen weniger harmonisch als normale Ohrhörer, dafür aber interessanter. Hier gilt leider etwas das Motto ausprobieren, ob dies etwas für Euch ist.

Aber wie klingen die KZ ZS6 im Generellen? Wie zu vermuten sind die Höhen sehr klar und sauber. Auch die Detailwiedergabe ist sehr gut, ohne, dass dabei die Ohrhörer ins übermäßig scharfe abdriften. Hier machen also die Armature einen hervorragenden Job!

Allerdings neigen die Höhen vielleicht teilweise etwas zum„Dünnen“. Der untere höhen Bereich genau wie die Mitten der ZS6 sind eher etwas schwächer. Es gibt akustisch einen recht harten Bruch zwischen Höhen und Tiefen.

Dafür können dann natürlich die Bässe wieder voll überzeugen. Der von mir zuvor gewählte Vergleich mit einem Subwoofer, der hinter einem steht, kommt nicht von ganz ungefähr. Die ZS6 besitzen einen sehr kräftigen Bass. Dieser kann aber nicht nur mit seiner Masse überzeugen, sondern auch mit seiner Klasse. Zwar ist der Tiefgang nicht überragend, aber dafür können die ZS6 mit einer hohen Aggressivität und Dynamik im Bass überzeugen.

Grundsätzlich sind damit die ZS6 besonders für Nutzer interessant, welche viel elektronische Musik oder Pop Musik hören.

Wie bei den meisten Ohrhörern mit mehreren Treibern ist auch bei den KZ ZS6 die Auflösung und die Separierung von Instrumenten sehr gut. Auch die räumliche Darstellung ist überdurchschnittlich.

 

Fazit

Die KZ ZS6 sind sehr interessante und besondere Ohrhörer. Dies liegt natürlich primär an den vier Treibern pro Seite.

Hierdurch besitzen die ZS6 einen sehr besonderen, außergewöhnlichen Klang. Man hört sehr deutlich eine gewisse Separierung zwischen den einzelnen Treibern. Gut ist dies mit einem 2.1 System, wo der Bass auch aus einer etwas anderen Richtung kommt als die Höhen.

Ob dies nun gut oder schlecht ist, hängt von Eurem Geschmack ab! Die ZS6 sind hierdurch definitiv etwas Besonderes.  Generell würde ich den Klang aber als sehr gut bezeichnen, mit einer klasse Dynamik und Lebendigkeit und einen Hammer Bass.

Hinzu kommt das sehr gute Gehäuse und die Möglichkeit die Ohrhörer mithilfe des Bluetooth Upgrade Kit kabellos zu betreiben.

Wenn Ihr also etwas experimentierfreudiger seid und mal ein paar ungewöhnlich klingende Ohrhörer ausprobieren wollt, dann greift hier zu! Mit rund 25€ sind die ZS6 preislich sehr zahm und erschwinglich. Schaut Euch alternativ aber auch einmal die KZ ZS5 an.

Das Anker PowerPort Wireless 5 Pad im Test

Dank iPhone X und iPhone 8 hat das kabellose Laden einen gewaltigen Schub bekommen. Nun unterstützen die beiden populärsten Smartphones auf dem Markt das kabellose Aufladen (iPhone X und Samsung Galaxy S8).

Dementsprechend ist natürlich der Bedarf an kabellosen Ladegeräten momentan recht hoch. Auswahl gibt es definitiv genug. Neben Modellen von den großen Herstellern wie Samsung oder Belkin gibt es auch diverse kleinere Hersteller oder sogar Kleinsthersteller, welche versuchen mit ihren Modellen zu überzeugen.

Anker kann man hingegen fast schon zu den großen Herstellern zählen. Diese haben mit dem PowerPort Wireless 5 Pad ihr neustes „günstige“ kabellose Ladepad auf den Markt gebracht.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob das PowerPort Wireless 5 Pad überzeugen kann und ob dieses besonders ist.

 

Das Anker PowerPort Wireless 5 Pad im Test

Anker setzt beim PowerPort Wireless 5 Pad auf das klassische Runde Pad Design. Dieses Design ist für den Hersteller sehr effizient, da im inneren auch die Ladespule Rund ist.

Beim Gehäuse setzt Anker natürlich auf Kunststoff, welcher aber auf der Oberseite mit einer leichten Softtouch Gummierung versehen wurde.

Der praktische Vorteil davon ist, dass Smartphones mit glatter Glasrückseite nicht so leicht verrutschen. Praktisch hatte ich auch wenig bis keine Probleme mit dem Herunterrutschen des iPhone X oder S8, sofern das Pad auf einer geraden Oberfläche liegt.

Als kleinen optischen Akzent setzt Anker beim PowerPort Wireless 5 Pad auf einen Hochglanz Plastikrahmen. Grundsätzlich ist das Ladegerät allerdings sehr schlicht gehalten.

Wie üblich besitzt auch dieses kabellose Ladegerät eine kleine Status LED. diese ist allerdings extrem dezent gehalten! Diese wird Euch selbst nachts nicht stören, zumal diese auf der Oberseite angebracht ist. Es wäre also auch möglich, die LED mit dem Smartphone zu verdecken.

Die Energieversorgung geschieht auch hier wie üblich über einen microUSB Port auf der Rückseite. Ihr solltet hierfür ein 2A 5V USB Ladegerät verwenden, welches wie üblich aber nicht mit im Lieferumfang liegt. Solltet Ihr keins haben wäre eine passende Empfehlung das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät.

 

Messwerte

Kommen wir zu den Messwerten. Ganz wichtig, ich kann leider nicht genau messen wie viel Energie das Ladepad abgibt, sondern nur wie viel Energie dieses aufnimmt!

Kabelloses Laden hat eine Effizienz von ca. 60-80%, von daher kann man aber grob einschätzen, wie viel dieser aufgenommenen Energie auch im Smartphone landet.

Ich habe zwei Smartphones mit dem Anker PowerPort 5 Pad getestet, das Apple iPhone X und das Samsung Galaxy S8 Plus.

Bei der Nutzung des Samsung Galaxy S8 Plus konnte ich eine Leistungsaufnahme von 1,22A messen. Effektiv werden also ziemlich genau 1A im S8 Plus landen.

Dies ist die „Standard“ Ladegeschwindigkeit für ein kabelloses Ladegerät. Das Samsung Galaxy S8 kann allerdings auch schneller kabellos laden! Hierfür gibt es diverse kabellose Schnellladegeräte.

Wie steht es um das Apple iPhone X? Bei diesem konnte ich eine Leistungsaufnahme von 1,09A messen. Dieses wird also mit ca. 0,9A laden. Dies ist ebenfalls das Standard kabellose Ladetempo.

Achtet allerdings beim Auflegen des Smartphones auf die korrekte Positionierung (was nicht ganz leicht ist). Ist das Smartphone etwas verschoben, sinkt die Ladegeschwindigkeit sehr schnell recht stark. Leider ist es nicht ganz leicht zu erkennen ob nun das Smartphone korrekt aufliegt außer, dass das Laden langsamer geht. Im Leerlauf benötigt das Ladepad rund 0,150mW.

 

Fazit

Das PowerPort Wireless 5 Pad ist ein absolut solides und gutes kabellose Ladepad, welches ich für Nutzer des iPhone X oder iPhone 8 problemlos empfehlen kann!

Allerdings sind die Unterschiede bei kabellosen Ladepads, gerade bei denen mit „Standard“ Geschwindigkeit, sehr klein.

Hier kommt es primär auf den Formfaktor und die Optik an. Gefällt Euch das PowerPort Wireless 5 Pad? Dann spricht nichts gegen einen Kauf! In meinem Test erlaubte sich dieses keine größeren oder nennenswerte Schwäche.

Kleiner Hinweis schaut Euch auch einmal den Anker 10W Fast Wireless Charger an, gerade wenn Ihr ein Samsung Galaxy S8/S7 habt, kann sich der Aufpreis für die höhere Ladegeschwindigkeit lohnen.

Nvidia MX150 vs. Intel 620, was kann die Nvidia Geforce MX150 leisten und welche Spiele kann man auf dieser spielen?

In der Regel sind super kompakte Notebooks oder auch UltraBooks genannt mit keiner gesonderten Grafikkarte ausgestattet.

Allerdings gibt es mittlerweile einige kompakte Notebooks, welche anstelle der „Intel UHD Graphics 620“ auf eine Nvidia MX150 Grafikkarte setzen.

Aber was ist diese Nvidia MX150? Wie groß ist wirklich der Sprung von einer Intel UHD Graphics 620 auf eine Nvidia Geforce MX150? Ein lohnendes Upgrade?

Finden wir dies in diesem Bericht heraus!

 

Was ist die Nvidia Geforce MX150?

Die Nvidia Geforce MX150 ist eine auf den ersten Blick recht ungewöhnliche Grafikkarte. Diese passt vor allem vom Namensschema nicht zu den anderen Nvidia Chips.

Ist die MX150 also eine alte Grafikkarte, welche man nur für günstige und kompakte Notebooks neu aufgegossen hat?

Nein! Die MX150 ist ein 14nm Chip, welcher auf der aktuellen „Pascal“ Architektur basiert. Es handelt sich bei dieser im Grunde um eine Geforce GT 1030, nur unter anderem Namen.

Nvidia richtet die MX150 nicht an Gamer, sondern eher an den Allround-Nutzer. Daher eventuell die namentliche Trennung zum restlichen Lineup.

Die MX150 ist der Nachfolger der 940MX, welche auch in vielen 2 in 1 Geräten und Ultrabooks zum Einsatz kam.

Die Stärke der MX150 ist der Energieverbrauch und somit auch die Hitzeentwicklung. Nvidia gibt die Leistungsaufnahme mit 25W an, was ein Gutes unter einer GTX 1050 liegt, welche mit 40W spezifiziert ist.

Hierdurch ist es möglich diese GPU auch in Notebooks einzusetzen wo ansonsten die Kühlkonstruktion etwas anderes unmöglich gemacht hätte.

Aber ist die GT1030 bzw. MX150 so viel schneller als die Intel UHD Graphics 620, welche in allen aktuellen Intel i5 und i7 Chips steckt?

 

Das Testsystem

Für diesen Test verwende ich zwei Notebooks, auf der einen Seite das Dell XPS 13 9370, auf der anderen Seite das Xiaomi Mi Notebook Pro.

Beide Maschinen verfügen über 16GB RAM und den aktuellen Intel Core i7-8550U. Das Xiaomi Mi Notebook Pro besitzt allerdings zudem die MX150, während das Dell auf die Standard Intel 620 GPU setzt.

Für diesen kleinen Vergleich habe ich folgende Spiele gewählt:

  • Battlefield One
  • Crysis 1
  • Crysis 3
  • CS GO
  • Diablo III
  • GTA 5
  • Hlaf Life 2
  • Left 4 Dead 2
  • Overwatch
  • Skyrim
  • Starcraft 2

Wie ich denke eine recht bunte Mischung aus aktuellen und älteren Titeln.

 

Die älteren Spiele

Starten wir mit den etwas älteren Spielen, also Crysis 1, Diablo III, Half Life 2, Starcraft 2, Left 4 Dead und Skyrim.

Wie wir sehen, ist die Nvidia MX150 um einiges leistungsstärker als die Intel 620! Zwar schafft die Intel Grafikkarte alle älteren Spiele flüssig wiederzugeben, aber dies meist nur bei einer mittleren Detailstufe oder Auflösung.

Left 4 Dead 2 läuft beispielsweise auf einer mittleren Detailstufe und Full HD Auflösung mit 44 FPS im Schnitt gut spielbar, aber die MX150 schafft bei der gleichen Qualität satte 149 FPS.

Dies ist ein Leistungssprung von 338%! Dies ist zwar schon ein Extremfall, aber auch andere Spiele laufen auf der Nvidia Geforce MX150 signifikant besser als auf der Intel.

Bei Crysis 1 erreicht die MX150 auf einer hohen Detailstufe eine ähnliche Leistung wie die Intel auf niedrig. Dies spiegelt sich auch in Skyrim wieder, wo Full HD Auflösung und niedrige Detailstufe bei der Intel 620 eine vergleichbare Leistung zur sehr hohen Detailstufe bei der MX150 entspricht.

Zusammengefasst: Ja ältere Spiele laufen auf einer Full HD Auflösung und niedriger bis mittlerer Detailstufe recht problemlos auf der Intel UHD Graphics 620.

Aber die Nvidia Geforce MX150 schafft immer 2-3 Qualitätsstufen mehr bzw. 200-300% mehr FPS bei der gleichen Qualität.

 

Neure Spiele

Wie steht es aber bei etwas neueren Spielen wie CS GO und Overwatch aus?

Beide Spiele sind nicht übermäßig leistungshungrig. Overwatch läuft selbst auf der Intel 620 gut spielbar auf einer niedrigen bis mittleren Qualität. Auf der MX150 wäre allerdings problemlos eine hohe bis „Ultra“ Qualitätseinstellung möglich.

In CS Go schafft die Intel GPU die mittlere Detailstufe mit guten 57 FPS im Schnitt, die MX150 schafft allerdings auf hoch 76 FPS im Schnitt.

Bei gleicher Qualität erreicht die Nvidia GPU rund 245% der Leistung der Intel GPU.

 

Die Leistungshungrigen

Wie sieht es bei leistungshungrigeren Titeln aus, wie GTA 5, Battlefield One oder Crysis 3?

In diesen Spielen kommt die Nvidia Geforce MX150 so langsam auch an ihre Grenzen. Erstaunlicherweise schafft die Intel UHD 620 auch diese Spiele spielbar wiederzugeben, aber nur auf einer 720p Auflösung und der niedrigsten Detailstufe.

So sind die Spiele natürlich deutlich weniger beeindruckend. Etwas besser sieht es bei der MX150 aus, bei welcher Ihr die Auflösung bei FullHD halten könnt.

Battlefield One (Singleplayer) erreicht auf einer mittleren Detailstufe gerade so 33FPS. Wer ein dauerhaft flüssiges Bild wünscht, müsste vermutlich eher auf die niedrige Detailstufe wechseln.

GTA 5 hingegen erreicht sogar auf einer sehr hohen Detailstufe noch über 30 FPS, auf der MX150. Bei Crysis 3 geht es jedoch nicht über die mittlere Qualität hinaus.

Dennoch verglichen mit der Intel UHD Graphics 620 ein gutes Ergebnis!

 

Intel UHD Graphics 620 vs. Nvidia Geforce MX150

Es ist schon beeindruckend wie viel leistungsstärker selbst die kleinste aktuelle Grafikkarte von Nvidia ist, verglichen mit der größten Intel Notebook Grafikkarte (abseits der Iris Pro).

Die Intel UHD Graphics 620 wird in sämtlichen Spieletests von der Nvidia MX150 regelrecht zerstört, gerade in der Kombination mit dem sehr leistungsstarken i7-8550U.

Je nach Spiel könnt Ihr mit 200-300% der Leistung der Intel UHD Graphics 620 rechnen. Dies erlaubt es selbst aktuelle Spiele in vernünftiger Qualität auf einem Notebook mit einer MX150 zu spielen.

Hier muss ich auch etwas meine Überraschung ausdrücken, dass selbst solch eine „kleine“ Grafikkarte Spiele wie Battlefield One oder GTA 5 auf einer mittleren Detailstufe und Full HD Auflösung schafft flüssig wiederzugeben.

eSport Titel wie Overwatch oder CS GO sind selbst auf hohen Details keinerlei Problem für die Nvidia Geforce MX150!

Sollte Gaming bei Eurer Kaufentscheidung eine gewisse Rolle spielen, solltet Ihr doch ein Notebook mit MX150 GPU den Modellen mit Intel integrierter Grafik vorziehen.

Allerdings ist die Intel UHD Graphics 620 auch nicht völlig miserabel. Neuere Spiele sind meist auf 720p Auflösung und niedrigsten Details spielbar, eSport Titel auf Full HD Auflösung und niedrigen bis mittleren Details, ähnlich wie auch ältere AAA Titel.

Reicht Euch dies für mal eine Runde unterwegs, spricht auch nichts gegen ein Notebook mit Intel 620 Grafikkarte.

Die Corsair K68 RGB im Test, gut, besser, Corsair?

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Corsair ist ohne Frage der Marktführer, wenn es um Mechanische Gaming Tastaturen geht. Zum einen war Corsair einer der ersten Hersteller die solche Tastaturen im Angebot hatte, zum anderen waren Corsairs Tastaturen bisher immer sehr überzeugend.

So würde ich beispielsweise die Corsair K95 RGB Platinum als die beste mechanische Tastatur auf dem Markt bezeichnen.

Allerdings ist die K95 mit rund 200€ alles andere als günstig. Deutlich erschwinglicher ist hier die neue K68 RGB für rund 140€.

Allerdings gibt es mittlerweile so viele gute mechanische Tastaturen zu teilweise sehr guten Preisen, dass auch 140€ schon ein gehobener Preis sind.

Damit sich dieser Preis rechtfertigt, muss die K68 RGB mit mehr als nur einem guten Tippgefühl und bunten LEDs punkten.

Kann dies die Corsair K68 RGB? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der K68.

 

Die Corsair K68 RGB im Test

Corsair setzt bei der K68 RGB auf ein vertrautes Design, welches mit allen aktuellen Corsair Tastaturen auf einer Linie ist.

Die K68 ist weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt, besitz also keine Aluminium Rückenplatte wie die K95. Dafür befindet sich unterhalb der Tasten eine weiß lackierte Fläche.

Diese soll den RGB LEDs helfen, welche aufgrund des weißen Untergrunds heller wirken.

Zwar ist die K68 äußerlich aus Kunststoff gefertigt, aber ich nehme an, dass im inneren ein Aluminium Rahmen oder Ähnliches existiert. Zum einen ist die K68 sehr schwer, zum anderen ist die Tastatur viel zu verwindungssteif für eine reine Kunststoff Konstruktion.

Die K68 wirkt sehr gut und hochwertig gemacht!

Wie üblich setzt Corsair auch bei der K68 auf ein Schwebedesign. Die Tasten „schweben“ optisch über die Grundplatte der Tastatur hinaus und sind nicht eingelassen. Allerdings ist dieser Effekt hier nicht ganz so sehr ausgeprägt wie bei der K95.

Bonus Punkte bekommt die K68 RGB für die gesonderten Multimedia-Tasten! Ich verstehe nicht warum dies nicht viel mehr Hersteller machen.

Oberhalb des Nummernpads befinden sich sieben Tasten zur Steuerung von Musik und Lautstärke. Diese Tasten benötigen auch keine speziellen Treiber oder Ähnliches.

Leider besitzt die K68 dafür keinen USB Ausgang, beispielsweise für eine Maus oder Funkempfänger. Dafür wird die Tastatur auch nur über einen USB Stecker angeschlossen. Das Kabel besitzt eine solide Standard Qualität und ist ausreichend flexibel.

Ein fast einmaliges Feature der K68 ist der Wasser und Staubschutz! Ja man kann Wasser über die Tastatur kippen, ohne dass diese sofort kaputt geht. Corsair hat um die Taster eine Art Gummimantel befestigt, welcher allerdings nach oben offen ist.

Hierdurch wird das Druckgefühl der Tasten nicht negativ beeinflusst und die Oberseite wird eh von der Tastenkappe vor dem Eindringen von Wasser geschützt.

Allerdings kann kein Wasser seitlich in oder unter die Taster laufen und somit die Elektronik beschädigen. Zudem gibt es auch einen Ablaufkanal für Wasser.

Wichtig, ich würde diesen Wasserschutz nicht fahrlässig auf die Prüfung stellen. Ihr solltet also nicht einfach Wasser über die Tastatur kippen, sollte diese mal schmutzig sein.

Corsair legt zur K68 auch eine kleine und angenehme Handballenauflage bei, welche sich über Kunststoff Pins mit der Tastatur verbinden lässt.

Zudem sind an der Rückseite auch Gummifüße angebracht, die das Anwinkeln der Tastatur erlauben. Diese Füße sind recht robust und gut gemacht. Zum einen klappen diese sich nicht sofort ein, wenn man die Tastatur nach hinten schiebt, zum anderen mache ich mir keine Sorgen, dass sie abbrechen könnten.

 

Layout und Tippgefühl

Die Corsair K68 RGB setzt auf originale Cherry MX-Red Taster. Die MX-Red sind die absoluten Klassiker, wenn es um mechanische Tastaturen geht und sind auch im Jahr 2018 das so ziemlich hochwertigste, was man in einer Tastatur finden kann.

Die Cherry MX-Red sind lineare Taster. Das bedeutet diese benötigen von Anfang bis Ende des Drückens den gleichen Druck und es gibt keinen fühlbaren Auslösepunkt.

Ist dies Eure erste mechanische Tastatur wird dies etwas Eingewöhnung erfordern. Bei normalen Membranen-Tastaturen war ich es immer gewohnt die Tasten beim Spielen etwas anzudrücken und dann im richtigen Moment durchzudrücken.

Dies darf man bei Cherry MX-Red nicht machen. Im Gegensatz zu klassischen Tastaturen müssen Tasten bei mechanischen Tastaturen nicht voll durchgedrückt werden, ehe dieses Auslösen. Dies ist auch der Grund warum mechanische Tastaturen bei Gamern so beliebt sind. Dies reduziert etwas die Reaktionszeit.

Kennt oder besitzt Ihr bereits eine mechanische Tastatur ist dies natürlich nichts Neues für Euch.

Die K68 RGB ist vom Tippgefühl, wie man dies bei original Cherry MX-Red Schaltern erwarten darf, nahezu perfekt! Sämtliche Tasten fühlen sich absolut identisch an und besitzen ein hochwertiges Druckgefühl.

Nachbauten der Cherry MX-Red neigen teilweise etwas dazu schwammig zu sein, dies ist hier aber nicht der Fall. Allerdings fühlt sich die K68 RGB auch nicht super fest an.

Vermutlich aufgrund der Kunststoff-Rückenpatte ist das Aufsetzen der Tasten recht sanft, aber präzise. Hierdurch ist die K68 RGB allerdings auch relativ leise für eine mechanische Tastatur.

Dies ist etwas Geschmackssache, ob man eher eine laute massive Tastatur wünscht, welche klingt wie eine Schreibmaschine, oder lieber ein etwas sanfteres Modell.

Wie auch immer das Tippgefühl ist genau wie das Gefühl beim Spielen ziemlich perfekt!

PS. Cherry MX-Red Taster sind Made in Germany! Juhu dafür!

Ebenfalls ziemlich perfekt ist das Layout. Corsair ist hier keine Experimente eingegangen. Ihr erhaltet eine Standard QWERTZ Tastatur!

Auf Makro-Tasten hat Corsair allerdings verzichtet. Dafür sind Multimedia-Tasten vorhanden, welche keine zusätzliche FN Taste benötigen.

Die Multimedia-Tasten besitzen allerdings keine mechanischen Schalter, was aber nicht schlimm ist.

Etwas ungewöhnlicher ist die Beschriftung der Tasten. Corsair nutzt einen fetten Schrifttyp mit stark abgerundeten Kanten. Optisch finde ich diesen eher mittelmäßig, allerdings aufgrund der dicken Buchstaben kann recht viel Licht durch die Tasten scheinen, was vermutlich der Hintergedanke war.

 

Software

Corsair bietet für die K68 RGB die CUE Software an, welche eine recht detaillierte Steuerung dieser erlaubt.

In der CUE Software könnt Ihr beispielsweise jeder Taste der Tastatur eine neue Funktion oder ein Makro zuzuweisen. Der Makro Editor ist dabei einer der besseren die mir bisher begegnet sind.

Auch sehr gut ist die LED Steuerung. Es gibt einige vor definierte Profile, aber Ihr könnt auch in den Pro Modus wechseln und wirklich jede einzelne LED programmieren wie Ihr dies wollt.

Die Corsair CUE Software ist nicht nur für die K68 RGB, sondern wird für alle Corsair Peripheriegeräte genutzt.

 

Beleuchtung

Bei einer Gaming Tastatur ist natürlich die Beleuchtung auch ein wichtiger Punkt. Wie steht es hier um die Corsair K68 RGB?

Wie der Name schon sagt, besitzt jede Taste eine RGB LED, welche sich über die Corsair CUE Software sehr detailliert steuern lässt.

Neben diversen sehr bunten Modi wie Farbwechseln, Wellen usw. lässt sich natürlich auch eine feste Farbe einstellen, sollte Euch das Bunte etwas zu viel sein.

Allerdings solltet Ihr es etwas bunter mögen, gibt es viele Einstellungsmöglichkeiten in der CUE Software. Jeder Modus lässt sich auch vom Tempo, dem Winkel (bei den Farbwellen), den Farben usw. auf Eure Wünsche anpassen.

Viel besser geht es softwareseitig kaum!

Wie steht es aber um die RGB LEDs? Die LEDs selbst sind qualitativ sehr hochwertig! Farben sind angenehm satt und werden durchgehend gut dargestellt. Auch ist kein Flimmern oder Ähnliches zu beobachten, zudem ist der Farbwechsel sehr schön sanft.

Allerdings ist die Corsair K68 RGB eher mittelmäßig hell. Eine K95 oder auch Tesoro GRAM SE Spectrum sind doch noch ein gutes Stück leuchtstärker.

Etwas dämpft hier auch sicherlich die Gummiummantelung der Taster das Licht. Dennoch ist die RGB LED Beleuchtung ganz klar als positiv zu bezeichnen!

 

Fazit

Corsairs guter Ruf bezüglich Gaming Tastaturen ist berechtigt, dies zeigt auch die K68 RGB! Die K68 RGB ist eine hervorragende und vermutlich die beste Tastatur in der 100-150€ Preisklasse.

Warum? Natürlich tippt und spielt es sich gut auf der K68, original Cherry Tasten sind nun mal die qualitativ besten Taster, die man bekommen kann. Aber man bekommt auch für deutlich weniger Geld mechanische Tastaturen, auf denen es sich gut tippt.

Das Entscheidende sind die Zusatzfunktionen, welche den hohen Preis rechtfertigen und die K68 von den 08/15 mechanischen Tastaturen abhebt.

Teilweise sind dies Kleinigkeiten, wie die optionale Handballenauflage, die gesonderten Multimedia Tasten oder auch die gute Corsair CUE Software.

Das dicke „Bonus-Feature“ ist aber natürlich der Wasserschutz, welcher durchaus Gold Wert sein kann. Unterm Strich sorgen diese vielen Kleinigkeiten dafür, dass sich die K68 „besonders“ anfühlt.

Natürlich wollt Ihr die maximale Preis/Leistung, dann gibt es andere mechanische Tastaturen für Euch.

Legt Ihr aber auf solche Bonus Funktionen Wert, welche im Alltag durchaus angenehm sein können und seid auch bereit dafür einen kleinen Aufpreis zu zahlen um etwas „besonderes“ zu haben, dann ist die Corsair K68 RGB das Richtige!

Positiv

  • Hervorragende Taster
  • Gute Stabilität
  • Wasserschutz
  • Multimedia-Tasten
  • Corsair CUE Software
  • Gute RGB LEDs…..

 

Neutral

  • …… welche aber eher mittelmäßig hell sind.

Das Samsung Galaxy S9+ im Test, gut aber dennoch enttäuschend schwach

Das vermutlich wichtigste Android Smartphone des Jahres ist da, welches uns den Weg weisen wird wie ein Flaggschiff Smartphone 2018 auszusehen hat.

Dieser Weg scheint allerdings mehr oder weniger identisch zu letztem Jahr zu sein, wenn man Samsung Glauben schenken darf.

Samsung scheint dieses Jahr mit dem S9 und S9+ auf Nummer sicher gehen zu wollen und verwendet eine sehr ähnliche Ausstattung zum Vorgänger.

Mit einem Preis von 950€ für das Galaxy S9+ hebt Samsung allerdings die Messlatte noch ein gutes Stück an. Man ist hier fast auf iPhone X Preis-Level.

Aber ist das Samsung Galaxy S9+ wirklich so gut diesen hohen Preis rechtfertigen zu können? Finden wir dies im einem Test heraus.

 

Das Samsung Galaxy S9+ im Test

Man kann sagen, was man will, aber schick sieht das Samsung Galaxy S9+ definitiv aus. Samsung setzt auch dieses Jahr wieder auf ein Glas Design mit einem Aluminiumrahmen. Auch das große Display mit minimalen Rändern ist wieder mit an Bord.

Zwar sieht das S9+ immer noch recht futuristisch aus, aber man hat sich aufgrund des iPhone X und der anderen Smartphones mit vollflächigem Display doch etwas an dieses Design gewöhnt. Beim S8+ wirkte dies noch etwas frischer und neuer.

Ich muss zugeben etwas überrascht gewesen zu sein. Im Vorhinein hieß es, dass das Gehäuse des S8+ und S9+ identisch wären und es lediglich Änderungen unter der Haube gäbe.

Die Optik ist in der Tat sehr ähnlich, wenn man nicht auf den Fingerabdruckscanner auf der Rückseite und die Kamera achtet, ist es, schwer einen Unterschied auszumachen.

In der Hand fühlt sich das S8+ und das S9+ aber durchaus unterschiedlich an. Warum? Abmessungen und Material ist doch identisch?

Nein! Samsung hat den metallenen Rahmen verändert. Beim S8+ war dieser glatt poliert, beim S9+ ist dieser eher matt.

Zudem ging das Displayglas beim S8+ flüssig in den Rahmen über ohne, dass man eine große Kante spüren konnte. Dies ist beim S9+ anders. Der Rahmen steht etwas über das Display hinaus und ist weniger stark abgerundet.

Das S9+ fühlt sich hierdurch etwas kantiger an, als das S8+. Ganz ehrlich mir gefiel das Samsung Galaxy S8+ vom Handgefühl besser!

Damit will ich nicht sagen, dass sich das S9+ schlecht anfühlt, aber es fühlt sich anders an.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das große 6,2 Zoll Display, wie auch die 8 Megapixel Front Kamera, diverse Sensoren und die Ohrmuschel, welche beim S9+ auch ein Lautsprecher ist.

Auf der Oberseite ist abseits des SIM Karten/microSD Kartenslots nichts Spannendes. Auf der Unterseite ist der 3,5mm Kopfhöreranschluss, der USB C Port und der zweite Lautsprecher.

Die physischen Tasten des S9+ sind wie bei Samsung üblich auf die rechte und linke Seite aufgeteilt. Rechts findet sich der Einschalter, links die Lautstärken Wippe und die „Bixby“ Taste.

Der Fingerabdruckscanner ist beim S9+ endlich an einer gut erreichbaren Position unter der Dual Kamera auf der Rückseite angebracht. Dort ist auch der LED Blitz und ein Pulsmesser.

Rein von der Verarbeitung ist das Galaxy S9+ absolut perfekt! Spaltmaße sind durchgehend gut und das Smartphone macht hervorragenden Eindruck.

 

Display

Das Samsung Galaxy S9+ verfügt über ein 6,2 Zoll Display mit einer Auflösung von 2960×1440 Pixeln. Damit nutzt Samsung wieder seinen speziellen 18,5:9 Formfaktor.

Auch wieder mit an Bord ist die „Edge“. Die Edge ist etwas, was in der Praxis kaum eine Rolle spielt. Diese ist eher ein optisches Element, als wirklich nützlich. Auch wirkt das Display in der Praxis etwas kleiner als man aufgrund der 6,2 Zoll denken könnte, da die Ecken umgebogen sind.

Dies ist aber kein Weltuntergang, denn das Display des Samsung Galaxy S9+ ist hervorragend! Farben kräftig und satt, aber auch nicht übersättigt. Kontraste wie für ein OLED Panel typisch perfekt und auch der Blickwinkel ist 1a.

Hinzu kommt die hervorragende Helligkeit des Displays, welche auch eine Ablesbarkeit im Freien problemlos möglich macht.

Ja das Samsung Galaxy S9+ hat das beste Display, das ich jemals bei einem Smartphone gesehen habe! Auch wenn der Unterschied zum S8+ und iPhone X nicht gigantisch ist, ein wenig besser sieht das Display des S9+ dennoch aus.

Passt aber gut auf das Display auf! Auch wenn Samsung natürlich gutes Gorilla Glas nutzt, ist das Display extrem empfindlich, aufgrund des stark gebogenen Glases. Einmal auf Stein fallen lassen und das wars vermutlich.

Zudem ist ein Austausch des Displays alles andere als günstig. Aktuell liegen dafür die Kosten bei ca. 350€.

 

Lautsprecher und Sound

Sehr positiv überrascht hat mich das „Sound-Setup“ des Samsung Galaxy S9+. Zum einen hat Samsung ein weiteres Jahr den Kopfhöreranschluss behalten, welcher weiterhin gut klingt, zum anderen klingen nun auch die Lautsprecher gut!

Dies war vermutlich eine der größten Schwäche des S8+. Der einzelne Lautsprecher klang verglichen mit dem Google Pixel 2, iPhone X, Huawei Mate 10 Pro usw. einfach sehr schwach.

Das Samsung Galaxy S9+ nutzt nun sowohl den unteren Lautsprecher wie auch die Ohrmuschel für die Wiedergabe von Media Dateien.

Zudem scheinen beide Lautsprecher ein Upgrade bekommen zu haben. Das S9+ klingt recht voll und satt, für ein Smartphone. Es ist zwar immer noch etwas unter dem iPhone X und Google Pixel 2 XL einzuordnen, aber der Unterschied ist klein und die Huawei Smartphones wurden akustisch abgehängt.

Qualitativ hervorragend ist auch die Telefonqualität, welche sowohl von der Mikrofon wie auch von der Ohrmuschelqualität ganz weit oben mitspielt.

 

Kamera

Die Kamera des Samsung Galaxy S9+ ist etwas sehr Spannendes! Das S9+ besitzt wie üblich eine Hauptkamera und eine „Zoom“ Kamera. Die Zoom Kamera ist aber nicht das Spannende, sondern die Hauptkamera.

Denn das S9+ ist das erste Smartphone mit einer verstellbaren Blende. Was bringt dies? Um so kleiner die Blendenzahl ist, umso mehr Licht kann in die Kamera fallen.

Allerdings bedeutet eine größere Blende auch mehr Hintergrundunschärfe und oftmals auch generell etwas weniger Bildschärfe. Bei Porträts, Makros usw.  ist dies durchaus erwünscht, bei normalen Fotos eher weniger.

Daher wechselt das S9+ auf eine f2.4 Blende, wenn genug Licht vorhanden ist. Wird mehr Lichtstärke benötigt, öffnet sich die Blende auf f1.5. Cool!

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Kann hier das Samsung S9+ die hohen Erwartungen an die Kamera erfüllen?

(Laden der Bilder kann etwas dauern! Rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit noch mehr Bildern)

Das Samsung Galaxy S9+ macht gute Aufnahmen! Das sollte aber keine Überraschung darstellen. Farben sind kräftig und angenehm satt. Die Schärfe in der 100% Ansicht gut, aber nicht überragend! 1a ist wiederum die Belichtung, welche nahezu perfekt vom S9+ gehandhabt wird.

Der Weißabgleich ist in allen Situationen ebenfalls als gut einzustufen, auch wenn das S9+ lieber Bilder etwas wärmer macht.

Etwas was aber nicht stört, ganz im Gegenteil. Bilder des Samsung Galaxy S9+ sind sehr angenehm anzusehen.

Bei allem Lob muss ich aber auch zugeben etwas enttäuscht gewesen zu sein. Im direkten Vergleich, S9+, S8+, Google Pixel 2, Huawei Mate 10 Pro und iPhone X waren die Aufnahmen des S9+ fast am schwächsten!

Zumindest bei Tageslicht. Fotos des S9+ sind deutlich weicher als die des S8+ und der anderen Smartphones! Dies könnte eine Software Angelegenheit sein.

100% Ansicht

Das Galaxy S9+ schärft Fotos sehr wenig nach. Konturen und Kontraste werden bei diesem nur wenig hervorgehoben. Erstaunlich denn das S8+ und auch das S7 waren Smartphones, die dies mit am meisten gemacht haben.

Auch Freunde und Familie welche ich die Vergleichsaufnahmen gezeigt habe, hätten fast immer das Samsung Galaxy S8+ dem S9+ vorgezogen.

Alternativ könnte dies am Kamerasensor liegen. Bisher haben die S Smartphones von Samsung immer auf Sony Sensoren gesetzt, wie auch Google, Apple, Huawei usw.

Beim S9+ kommt aber der Samsung eigene S5K2L3 Sensor zum Einsatz.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass hier Samsung noch etwas per Software nacharbeitet. Die Hardware ist durchaus fähig.

Dies sieht man gerade im Dunkeln, wo das S9+ wirklich glänzen kann. Kein anderes Smartphone kommt mit so wenig Licht klar und kann dennoch brauchbare Aufnahmen liefern. Gerade verglichen mit dem iPhone X ist doch der Unterschied recht groß!

100% Ansicht ultra Low Light

Der Unterschied zum S8+ ist allerdings recht gering.

100% Ansicht ultra Low Light

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Huawei Mate 10 Pro
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S8+
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Huawei Mate 10 Pro
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S8+
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Apple iPhone X
Huawei Mate 10 Pro
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S8+
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Huawei Mate 10 Pro
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S8+
Samsung Galaxy S9+
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X
Google Pixel 2 XL
Samsung Galaxy S9+
Apple iPhone X

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Wie steht es um die Zoom Kamera? Die Zoomkamera ist deutlich weniger lichtstark als die Hauptkamera, daher wird diese nur genutzt, wenn ausreichend Licht vorhanden ist. Denkt das Smartphone es ist nicht genug Licht vorhanden, wird einfach ein 2x digital Zoom genutzt.

Das Problem, es wird nicht gesagt ob nun optischer Zoom oder digitaler Zoom zum Einsatz kommt und es kann schon bei Bewölkung vorkommen, dass nur der digitale Zoom genutzt wird. Erwartet also von der 2. Kamera nicht zu viel.

Im Spanien Urlaub mag diese sinnvoll sein, aber gerade bei indoor Aufnahmen wird der zweite Sensor so gut wie nie genutzt.

Wie steht es um die Video Funktion? Hier gibt es gleich zwei große neue Feature, Super Slow Motion und 4K 60FPS.

Super Slow Motion ist cool! Allerdings benötigt dies sehr viel Licht damit die Qualität stimmt und selbst dann sind „nur“ 720p 960FPS möglich.  Dennoch kann dieser Modus sehr viel Spaß machen!

Ebenfalls sehr cool sind 4K und 60FPS, womit das S9+ das erste Android Smartphone auf dem Markt ist. Videos wirken hierdurch noch ein Stück weicher und flüssiger.

Auch die Qualität ist herausragend! Wenn es um Videos geht, ist das S9+ absolute Spitzenklasse.

 

Benchmarks

In unserem europäischen Samsung Galaxy S9+ ist der Samsung Exynos 9 Octa 9810 SoC verbaut. Im amerikanischen S9+ hingegen der Snapdragon 845. Beide Chips tun sich von der Leistung nicht viel, der Samsung Exynos 9 soll sogar ein Tick schneller sein. Bluetooth 5.0 und LTE Geschwindigkeiten von bis zu 1200Mbit/s werden beispielsweise von beiden Chips unterstützt.

Zusätzlich zu diesem Octa Core verfügt das S9+ über satte 6GB RAM und 64GB Speicher.

Wollen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks ansehen und wie das S9+ in diesen theoretischen Tests abscheidet.

 

Ja das Samsung Galaxy S9+ schneidet in theoretischen Test genauso gut ab, wie man dies erwarten darf!

Je nach Benchmark wird der Vorgänger um gute 30% – 40% geschlagen. Hierbei schein gerade die Single Core Performance des Exynos 9 Octa 9810 deutlich gestiegen zu sein.

 

Das Samsung Galaxy S9+ in der Praxis

Aber natürlich sind Benchmarks und die Realität oftmals etwas sehr Unterschiedliches. Wie sieht es beim S9+ aus?

Im Alltag spielt sich die hervorragende Leistung es Exynos 9 Octa 9810 nur bedingt wieder. Natürlich ist das S9+ ein super flottes Smartphones, welches weder mit den üblichen Anwendungen aller Facebook, Twitter usw. Probleme hat, noch mit Spielen.

Selbst die aufwendigsten 3D Spiele laufen absolut flüssig. Allerdings gibt es auch hin und wieder Momente im Alltag, wo das S9+ Schluckauf hat. Gerade bei Dingen wie Sperrcode Abfrage und browsen durch die Einstellungen kann es durchaus zu kleineren Lags kommen.

Hier fühlt sich ein Google Pixel 2 XL oder auch OnePlus 5T teilweise noch etwas flüssiger an.

Dies ist aber typisch für Samsung Smartphones. Der große Funktionsumfang der Software kann hier durchaus auch ein Nachteil sein, wenn es um das reine Tempo geht.

Allerdings sind wir mittlerweile an einem Punkt angekommen an welchem Smartphones einfach so schnell sind, dass sich die Mehrleistung im Alltag kaum bemerkbar macht. Das S9+ läuft nahezu perfekt, genau wie es das S8 und die meisten anderen Flaggschiff Smartphones machen.

Selbst Spiele machen kaum Nutzen von dieser extrem hohen Leistung. Diese extrem hohe Leistung aktueller Smartphones ist im Alltag kaum bemerkbar!

Die Unterschiede zwischen einem Smartphone mit Snapdragon 820 und 845 bzw. Exynos 9 Octa 9810 sind extrem gering gerade, wenn es um normale Apps wie FaceBook, Instagram usw. geht.

Am ehesten sind die Unterschiede beim Starten von Anwendungen und Luxus Featuren zu spüren. Allerdings starten die meisten Anwendungen eh innerhalb von 1-2 Sekunden, wo es dann keine große Rolle spielt ob diese auf einem Smartphone 20% schneller starten. Erst die Ladezeiten bei großen Anwendungen und Spielen können auf einem High End Smartphone wie dem S9+ wirklich signifikant kürzer sein.

Auch Dinge wie Bluetooth 5.0 sind sicherlich ein großer Vorzug moderner Flaggschiffe. Nein noch machen nicht viele Geräte davon Nutzen, aber hier kann es in 1-2 Jahren anders aussehen.

Ebenfalls eine große Stärke des Samsung Galaxy S9+ ist die Vielzahl an Entsperroptionen. Ihr könnt das Smartphone über die Gesichtserkennung, den Iris Scanner und auch den Fingerabdruckscanner freischalten.

Es ist auch möglich, alle drei Optionen gleichzeitig aktiv zu haben! Ich musst bei einem Smartphone noch nie so wenig meinen PIN Code eingeben wie beim S9+!

Im Gegenzug hat mich die Bixby Taste unheimlich Nerven gekostet, da ich diese sehr oft ausversehen gedrückt habe (die Taste lässt sich recht leicht betätigen). Der Mehrwert von Bixby hält sich weiterhin stark in Grenzen. Das Problem ist nicht, dass Bixby wirklich schlecht ist, aber der Nutzen im Alltag ist gering und alles, was Bixby kann, könnte Google Now/Google Assistent besser.

Bonus Punkte gibt es wieder für das extrem schnelle WLAN Modul und das sehr genaue GPS Modul.

 

Akku

Das Samsung Galaxy S9+ setzt auf einen 3500mAh starken Akku. Eine ausreichende Kapazität für ein Smartphone dieser Klasse, aber auch nicht überragend groß.

Und ja der Akku ist nicht die größte Stärke des S9+. Ist dieser Euch besonders wichtig gibt es bessere Smartphones. Aber wie gut oder schlecht ist der Akku in der Praxis?

In meinem üblichen Praxis-Test, Webbrowsen, Social Media, ein wenig Gaming usw. erreichte das S9+ eine aktive Nutzungszeit von rund 6,5 Stunden.

Bei einer höheren Displayhelligkeit und hoher Last ist das S9+ aber auch in 4-5 Stunden leer zu bekommen.

Dies ist eine solide, aber auch nicht überragende Akkulaufzeit. Das S9+ ist eher eins der Akku schwächere High End Smartphones aktuell auf dem Markt. Selbst das S8+ hatte ein deutlich bessere Akkulaufzeit. Normal bis intensiv Nutzer sollten mit dem S9+ durch den Tag kommen. Ein zweiter vollständiger Tag wird vermutlich nichts, gerade wenn man das Always on Display aktiv ist.

Mit Always on Display frisst das Smartphone gut 1% Akku pro Stunde im Standby.

Das Aufladen mit dem beiliegenden Ladegerät dauert ca. 2 Stunden. Auch ein kabelloses Aufladen ist wieder möglich.

 

Fazit

Das Samsung Galaxy S9+ ist ein hervorragendes Smartphone, welches aber nicht der große Wurf ist, den man von Samsung erwarten könnte.

Warum? So gut wie das S9+ ist, es ähnelt dem S8+ extrem und abseits der Zoom Kamera, den Dual Lautsprechern und dem Slow Motion Video sind beide Smartphones fast identisch.

Gerade die Hauptkamera macht mit ihrer variablen Blende große Versprechungen. In der Praxis fand ich die Qualität gut, aber sogar teilweise schlechter als beim S8+. Auch ein Google Pixel 2 liefert immer noch eine bessere Fotoqualität. Lediglich im Dunklen und was die Video Funktion angeht, merkt man eine Steigerung. Hier ist das S9+ absolute spitzenklasse, aber das war auch schon das S8+.

Das Ganze mit der verstellbaren Blende wirkt aber auf mich wie ein Gimmick. Beim Akku hat das S9+ sogar einen Rückschritt gemacht. Ich hoffe hier kann Samsung noch etwas per Software nachhelfen. Von allen aktuellen High End Geräten hat das S9+ die mit schlechteste Akkulaufzeit.

Das soll aber nicht davon ablenken, dass das Galaxy S9+ ein hervorragendes Smartphone ist! Das Display sucht seinesgleichen, die Haptik und Verarbeitung top, die Lautsprecher stark und die Performance tadellos!

Kurzum ja das Samsung Galaxy S9+ ist nah an der Perfektion! Aber auch kein großer Sprung vom S8+ und es ist fragwürdig, ob der aktuell verlangte Preis von 950€ wirklich ein guter Deal ist. Das S8+ war im Jahr 2017 einfach etwas tolles und neues, wo ein hoher Preis auch gerechtfertigt wirkte. Ähnlich wie beim iPhone X, wo der Sprung vom iPhone 7 Plus die Preissteigerung etwas rechtfertigte.

Das S9+ ist im Vergleich dazu einfach etwas langweiliger, langweiliger aber natürlich dennoch ein absolut empfehlenswertes Smartphone. Samsung hat 2018 vorgelegt und es wird spannend zu sehen, ob andere Hersteller nachziehen oder sogar vorbeiziehen können. Zum Preis von 950€ würde ich allerdings erst einmal abraten. Der Preis des S9 Plus wird schnell fallen und für 700-800€ sieht die Welt anders aus. Wollt Ihr jetzt ein Smartphone haben und seid bereit 950€ auf den Tisch zu legen spricht wenig gegen das S9+, außer Ihr legt besonders viel wert auf den Akku.

Link zum Hersteller ///  bei Geizhals

Positiv 

  • Hervorragende Haptik
  • Herausragendes Display
  • Starke Performance
  • Sehr gute Stereo Lautsprecher
  • Gute Kamera…..

Neutral 

  • Streitbare Software (recht überladen, träge Updates)

Negativ

  • …. die verstellbare Blende wirkt wie ein Gimmick
  • Schwacher Akku

Die RAVPower RP-PB005 10000mAh Powerbank mit iSmart 2.0 im Test, günstige und gute Powerbank

In der letzten Zeit habe ich mich bei Techtest.org primär auf die außergewöhnlichen und Powerbanks der oberen Preisklasse konzentriert.

Diese sind zwar schön und gut, aber den meisten Nutzern wird vermutlich doch eine einfachere Powerbank reichen, welche Smartphone und Co. auflädt, nicht zu viel kostet und problemlos funktioniert.

Genau dies verspricht die RAVPower RP-PB005 10000mAh Powerbank mit iSmart 2.0. Für rund 17€ erhaltet Ihr eine 10000mAh Powerbank, welche mit einer guten Standardausstattung punkten kann. Quick Charge oder ähnlichen Luxus sucht Ihr hier allerdings vergebens.

Wollen wir doch einmal im Test schauen, ob die RAVPower RP-PB005 wirklich der günstige Allrounder ist! Neugierig?

 

Die RAVPower RP-PB005 10000mAh Powerbank mit iSmart 2.0 im Test

Die RAVPower RP-PB005 ist für eine 10000mAh Powerbank als durchschnittlich groß zu beurteilen. Ja es gibt kompaktere 10000mAh Powerbanks, aber klobig ist die RP-PB005 auch nicht.

Ich nehme an das im Inneren vier 18650 Zellen verbaut sind, welche die Größe definieren.

Beim Gehäuse setzt RAVPower auf ein einfachen, aber funktionalen Kunststoff. Die Powerbank ist in Schwarz wie auch in Weiß erhältlich. Bei beiden Versionen handelt es sich um einen matten Kunststoff, welcher eine gewisse Resistenz gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern zeigt.

Ich würde das Gehäuse der RAVPower RP-PB005 als gut alltagstauglich einstufen.

Wie steht es um die Ausstattung?

Auf der Front der Powerbank finden wir zwei normale USB Ausgänge, wie auch einen microUSB Eingang.

Die beiden USB Ausgänge können jeweils die maximal üblichen 2,4A liefern. Im gemeinsamen Einsatz allerdings maximal 3,4A. 3,4A ist in der Praxis meist ausreichend, sofern Ihr nicht versucht zwei iPads gleichzeitig zu laden.

Zwei iPhones gleichzeitig wären beispielsweise kein Problem. Zusätzlich sind die beiden Ports auch mit RAVPowers iSmart 2.0 Technologie ausgestattet, welche für sämtliche Smartphone Typen die optimale Ladeleistung ermitteln und einstellen soll.

Wie es sich für eine gute Powerbank auch gehört, sind Schutzmechanismen gegen Überladung, Überentladung, Überhitzung, Überspannung, Überstrom und Kurzschluss integriert.

Der microUSB Port, welcher dem Aufladen der Powerbank dient, kann maximal 2A bei 5V aufnehmen, laut Hersteller.

Als Ladegerät könnt Ihr grundsätzlich jedes USB Ladegerät mit mindestens 1A nutzen. Vom Aufladen am PC würde ich abraten! Dies dauert bei Powerbanks ewig (hier ca. 20 Stunden). Solltet Ihr kein passendes USB Ladegerät haben schaut hier.

Auf der Oberseite der RAVPower RP-PB005 findet sich noch ein Einschalter, wie auch ein LED Streifen. Letzterer zeigt Euch den aktuellen Ladestand an.

Einschalten und ausschalten tut die Powerbank sich von alleine, wenn ein Smartphone verbunden bzw. getrennt wird.

 

Messwerte

Beginnen wir bei der Kapazität. RAVPower verspricht 10000mAh, messen konnte ich 10213mAh bzw. 37,079Wh.

Ja ich konnte eine leicht höhere Kapazität Messen als beworben wird! Dies ist bei über 60 Powerbank Tests nur 3-4 mal vorgekommen.

Messfehler? Nein ich nehme an RAVPower hat die Kapazität abgerundet und eigentlich sind vier 2800mAh Zellen verbaut. Dennoch Daumen hoch für 100% Kapazität!

Wie steht es um das Aufladen von Smartphones?

Folgende Modelle habe ich an der Powerbank getestet:

  • Apple iPhone X
  • Apple iPad Pro
  • Samsung Galaxy S8+
  • Google Pixel 2 XL
  • Huawei Mate 10 Pro

Hierbei handelt es sich natürlich nur um eine kleine Stichprobe, allerdings hat diese die RAVPower RP-PB005 gut gemeistert!

Alle Smartphones wurden mit ihrem „normalen“ Ladetempo geladen. Inkompatibilitäten oder Auffälligkeiten gab es keine.

Das iPhone X erreichte 1,42A, das iPad Pro 10.5 2,01A, das Samsung Galaxy S8+ 1,47A (hier wäre noch etwas mehr möglich gewesen), das Google Pixel 2 XL 1,48A und das Huawei Mate 10 Pro 1,89A.

Viel schneller geht das Aufladen dieser Smartphones, ohne die Nutzung von Quick Charge oder ähnlicher Technologie, nicht.

RAVPower bewirbt die Powerbank mit 2,4A pro Port und beide Ports gemeinsam mit maximal 3,4A, stimmt dies?

Ja! Beide USB Ports der RP-PB005 sind technisch absolut identisch. Jeder der Ports lässt sich problemlos mit 2,4A belasten und hält dabei auch eine gute Stabile Spannung von knapp über 5V (ca. 5,09V).

Die beiden Ports schaffen auch problemlos sogar 3A! Erst wenn Ihr beide Ports (zusammen) mit rund 3,8A belastet, greift die Abschaltung. Allerdings selbst bis zum absoluten Maximum bleibt die Powerbank gut geregelt und die Spannung stabil bei knapp über 5V.

Das Aufladen geht mit 1,8A ausreichend schnell. Allerdings müsst Ihr dennoch für eine vollständige Ladung gut 6 Stunden einplanen.

 

Fazit

Ihr sucht eine einfache, günstige und gute Powerbank und könnt auf Schnelllade-Technologien wie Quick Charge verzichten?

Dann ist die RAVPower RP-PB005 eine hervorragende Wahl! Die Kapazitätsangabe wird voll erfüllt, die Ladegeschwindigkeit der von mir getesteten Smartphones tadellos und auch die Elektronik/Spannungsstabilität macht einen sehr guten Eindruck.

Kurzum, für um die 17€ macht Ihr bei der RAVPower RP-PB005 nichts falsch! Preis/Leistung herausragend!

RAVPower RP-PB005
Angegebene Kapazität 10000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 10213mAh bzw. 37,079Wh
Erreichte Kapazität in % 100%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 1,8A
Geteste Geräte
Apple iPhone X +
Samsung Galaxy S8+ +
Apple iPad Pro 0
Google Pixel 2 XL 0
Huawei Mate 10 Pro 0
Nintendo Switch 0
Kapazität 100%
Verarbeitung 75%
Ladegeschwindigkeit 75%
Anschlüsse und Sonstige Features 70%
Lieferumfang und Verpackung 70%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★

EU DSGVO und e-Privacy und wie es mich als Blog betrifft, was ein Informationschaos

Vielleicht habt Ihr schon von der neuen EU DSGVO Datenschutzverordnung gehört. Falls ja werdet Ihr als Nutzer sicherlich die neuen Änderungen super finden.

Die EU holt was den Datenschutz angeht die dicke Keule heraus. Auf den ersten Blick sind viele Änderungen sicherlich sinnvoll, es dürfen nur noch notwendige Daten gesammelt werden, Tracking Skripte werden verboten usw.

Allerdings möchte ich in diesem kleinen Artikel einmal kurz beleuchten was dies für mich als Webseitenbetreiber bedeutet und warum für mich die EU DSGVO und noch schlimmer die am Horizont aufblitzende e-Privacy Richtlinie einfach nur scheiße ist.

 

DSGVO und e-Privacy

Die neue DSGVO tritt am 25. Mai in kraft und bringt viele Veränderungen mit. Hier habe ich zugegeben etwas den Überblick verloren, was ich in Zukunft alles nicht mehr darf.

Von daher nehmt meine Aussagen auch nicht ganz für bare Münze! Es gibt hier extrem viele, sehr widersprüchliche Angaben.

Beginnen wir beim Tracking. Ich nutze hier wie fast jeder Google Analytics, an welche ich die Daten anonymisiert weitergebe. Heißt, ich sehe welche Seiten Ihr wie lange besucht habt, allerdings sehe weder ich noch Google Eure IP Adresse oder ähnliches (die Daten werden halt anonymisiert).

Hier habe zwei widersprüchliche Angaben gehört, Option a:

Bisher galt hier der Opt-Out Grundsatz. Ihr kennt sicherlich die „Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.“ Einblendung, welcher du zustimmen musst, ansonsten fliegt man von der Seite.

So wie es aussieht muss ich in der Zukunft ein Opt-in verfahren anbieten. Heißt es gibt kein Tracking, ehe Ihr nicht zustimmt.

Für den Nutzer sicherlich klasse, für mich furchtbar! Praktisch werden hier vielleicht ein paar Prozent zustimmen, der Rest fliegt unter dem Radar.

Für mich als Webseitenbetreiber ist es allerdings essenziell zu wissen wie viele Besucher meine Webseite hat und welche Artikel diese lesen.

Kurzum wenn ich mich hier an die DSGVO halte, habe ich ein Problem, ich habe keine Ahnung ob jemand meine Artikel liest.

Option b: Ich kann so weitermachen wie bisher da die Daten anonymisiert werden.

Ebenfalls problematisch sind die üblichen Facebook, Twitter usw. Button, welche so nichtmehr zulässig sind. Diese sind für mich aber weniger tragisch. Mittlerweile setzte ich hier auch auf „sichere Buttons“, danke Heise!

Problematischer ist beispielsweise das Einbinden von Youtube Videos, was ich in Zukunft nicht mehr darf! Wenn ich ein Youtube Video in meine Webseite einbinde und Ihr die Seite aufruft, erhält Youtube Daten = ist verboten.

Ähnliches gilt auch für sich automatisch aktualisierende Preisinformationen, ebenfalls so wie es aussieht verboten.

 

Gut also wir haben Google Analytics, Social Media Buttons, Youtube Videos und sich automatisch aktualisierende Preisinformationen.

Weiter geht es mit den Kommentaren. Die Kommentarfunktion wird über WordPress.com geregelt, einem US Unternehmen. Kommentare werden zwar auf meinem Server gespeichert, aber die Benachrichtigung über eine Antwort usw. läuft über WordPress.com.

Dreimal dürft Ihr raten, richtig, die Kommentarfunktion geht so in Zukunft auch nicht mehr. 

 

Auch an meiner Sicherheitsinfrastruktur muss ich Veränderungen vornehmen bzw. schwächen. Kommentare automatisch über Akismet auf Spam überprüfen? Nope dafür werden die IP Adressen der Kommentarschreiber mit einer Spam Datenbank abgeglichen.

Ach ja, in den letzten 6 Monaten hatte ich über 10.000 versuchte Spam Kommentare, welche dieses System abgefangen hat!

Meinen Schutz vor brute Force Angriffen darf ich auch aufgeben. Erneut werden hier IP Adressen, welche versuchen sich einzuloggen, mit einer Datenbank abgeglichen.

Ja es ist sicherlich suboptimal, dass hier IP Adressen weitergegeben werden, aber was soll ich machen? Im Monat 1600 Spam Kommentare per Hand durchsuchen?! Ich spiele mit dem Gedanken die Kommentarfunktion komplett abzuschalten. Leider gibt es auch keine gute Europäische alternative zu Akismet.

 

Viele dieser Dinge scheinen aber arg in der Grauzone zu sein und es wird darauf hinauslaufen, dass man so weiter macht wie bisher. Ich zweifele beispielsweise sehr daran, dass es in Zukunft nirgends mehr eingebundene Youtube Videos in Webseiten gibt.

Für mich als Webseitenbetreiber ist die DSGVO dennoch suboptimal. Ich denke nicht, dass ich meine Nutzer zu sehr „überwache“ oder ausspioniere. Auch halte ich mich sehr mit Werbung zurück, schalte keine gesponserten Artikel (an Angeboten mangelt es nicht) usw.

Noch schlimmer wird es, wenn die e-Privacy Richtlinie durchkommt. Dann kann ich im schlimmsten Fall Techtest.org dichtmachen. Die e-Privacy Richtlinie verbietet personalisierte Werbung und Affiliate Links, womit jegliche Finanzierungsmöglichkeit zerstört wird.

Dieser kleine Artikel sollte nur einmal grob die andere Seite der Medaille zeigen. Die generelle Auffassung von Nutzern zur DSGVO und der noch in der Planungsphase befindlichen e-Privacy Richtlinie ist ja positiv. Für mich als kleinen Webseitenbetreiber, welcher nicht einfach eine Paywall einführen kann, ist das Ganze allerdings vorsichtig ausgedrückt nicht gut.

Sollte ich hier irgendwas falsch aufgefasst haben bitte nicht schlagen. Die meisten Informationen zur DSGVO sind sehr wage oder betreffen mich nicht. Verbindliche Informationen bekommt man aktuell nur so wirklich über Seminare oder kostenpflichtige Beratung, welche sich aber auch nicht an Blogger richtet, sondern primär an Unternehmen.