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Das ASUS ROG Strix GL503VD im Test, kompakt, portable und gut!

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ASUS ist ohne Frage einer der Vorzeigehersteller, wenn es um Gaming Notebooks geht. Hier ist gerade die ROG Strix GL503VD Serie ausgesprochen interessant und beliebt. Die Gründe dafür sind offensichtlich. Die Notebooks sind für um die 1000€ mit unterschiedlicher, aber immer Gaming tauglichen Ausstattung zu bekommen.

Damit bieten die Notebooks der GL503VD Serie eine hohe Preis/Leistung. Aber wie sieht es abseits der reinen technischen Daten aus? Stimmt die Verarbeitung, das Display, die Kühlung usw.

Dies wollen wir uns doch einmal im Test des ASUS ROG Strix GL503VD-FY126T ansehen! Kann dieses überzeugen? An dieser Stelle vielen Dank an ASUS, welche mir das GL503VD für diesen Test ausgeliehen haben!

 

Das ASUS ROG Strix GL503VD im Test

Beim Auspacken des GL503VD war ich zugegeben etwas überrascht. Das Notebook ist ein gutes Stück dünner und kompakter, als ich dieses eigentlich erwartet habe.

Nein dieses ist nicht so dünn wie ein Razer Blade, aber das ASUS ROG Strix GL503VD fühlt sich auch nicht klobig oder dick an. Hierzu passt auch gut das mittelgroße 15,6 Zoll Full HD Display.

ASUS hat hier einen sehr schönen Mittelweg gefunden, zwischen super kompakten Abmessungen und einer dennoch guten Ausstattung.

Ähnliches gilt auch für die Optik. Man sieht dem ROG Strix GL503VD zwar durchaus an, dass dies ein Gaming Notebook ist, aber es ist optisch auch nicht „Over the Top“. Der Deckel des Notebooks ist mit einem gebürsteten Aluminium bedeckt und besitzt ein rot beleuchtetes ROG Logo, welches aber auch nicht übermäßig auffällig ist.

Abseits des Deckels ist das restliche Gerät aus Kunststoff gefertigt. Die Haptik würde ich als okay einstufen. Das ROG Strix GL503VD fühlt sich nicht wie ein premium Notebook an, ist aber auch weit von einer billigen Haptik entfernt.

Die Handballenauflagen sind von ASUS mit einer Art glatten Lack überzogen. Dies ist eine sehr alltagsfreundliche Entscheidung, da so Schweiß und Fingerabdrücke kaum sichtbar bzw. gut zu entfernen sind.

Auch ist natürlich die Wärmeübertragung schlechter als bei Aluminium, was in diesem Fall positiv ist! Die Handballenauflage heizt sich so weniger schnell beim Spielen auf, verglichen mit Aluminium Notebooks.

Wie sieht es auf Seiten der Anschlüsse aus? Auf der linken Seite finden wir den Netzteilanschluss, einen LAN Port, mini DisplayPort 1.2, HDMI 1.4, zwei mal USB 3.0 und einen Kopfhörer/Headset Anschluss.

Auf der rechten Seite sind zwei weitere USB 3.0 Ports, ein USB C Port und ein Speicherkartenleser. Damit ist die Anschlussausstattung gut und schlecht zugleich. Warum? Einerseits haben wir eine sehr schöne große Portausstattung, welche absolut alltagstauglich ist.

Leider fehlt mit aber etwas Thunderbolt 3, welches allerdings in dieser Preisklasse auch noch keine Pflicht ist und HDMI 2.0 oder Display Port 1.4. Es ist nicht möglich einen externen 4K Monitor vernünftig am ASUS ROG Strix GL503VD zu betreiben. Natürlich wäre Gaming in 4K mit einer Nvidia GTX 1050 eh nur sehr eingeschränkt möglich.

Im Inneren des Notebooks finden wir die übliche Tastatur/Trackpad Anordnung. ASUS hat das ROG Strix GL503VD lediglich mit ein paar zusätzlichen Tasten ausgestattet zur Steuerung von Lautstärke usw.

Wie es sich für ein Strix Produkt gehört ist natürlich die Tastatur mit einer RGB Beleuchtung ausgestattet. Allerdings sind nicht alle Tasten individuell beleuchtet, sondern es gibt „nur“ fünf Zonen für welche die Farben gesondert eingestellt werden können. Schlimm? Nein ich würde vermutlich eh das komplette Tastenfeld in einer gemeinsamen Farbe erstrahlen lassen.

Die Kühlung wird von zwei Lüftern geregelt welche links und recht die Luft von unten einsaugen und nach hinten ausstoßen. Die Kühllösung wirkt auf den ersten Blick durchaus fähig.

Bonuspunkte gibt es für die kleine Wartungsklappe des GL503VD. So ist es schnell und problemlos möglich die 2,5 Zoll HDD, die m.2 SSD und den Arbeitsspeicher auszutauschen, ohne das Notebook komplett zu zerlegen.

 

Software

ASUS setzt beim Strix GL503VD ganz klassisch auf Windows 10 Home, natürlich in der 64 Bit Version.

Hierbei hält sich ASUS bei der vorinstallierten Software sehr zurück. Abseits der üblichen Windows 10 Programme ist lediglich McAfee und das ASUS eigene Tool zur Steuerung des Notebooks vorinstalliert.

Das ROG Kontrollzentrum lässt sich über die eigens dafür integrierte Taste auf der Tastatur aufrufen. Im Kontrollzentrum könnt Ihr den Takt und die Temperatur von CPU und GPU sehen. Ebenfalls lässt sich das Notebook hier ein Stück weit übertakten und die Lüfter in den Performance Modus versetzen.

Optisch ist das Tool zwar etwas sehr „G4m3r“ like, aber funktional ist dieses top.

 

Display

Das ASUS ROG Strix GL503VD verfügt über ein 15,6 Zoll Display mit einer Full HD Auflösung. ASUS setzt hier auf ein IPS Panel mit 60Hz, also kein G-Sync oder Ähnliches.

Dafür ist das Display allerdings recht ansehnlich! Blickwinkel sind gut, Farben kräftig und Kontraste stark! Der sRGB Farbraum wird mit guten 91% abgedeckt und der AdobeRGB Farbraum mit ebenfalls ordentlichen 70%.

Zwar ist die Farbtreue „out of the Box“ nicht ganz perfekt, die Farben sind etwas kräftiger eingestellt. Aber nach einer Hardware Kalibrierung wäre das ASUS ROG Strix GL503VD durchaus auf für mobile Video und Foto Bearbeitung zu gebrauchen.

Die maximale Helligkeit fällt mit 282cd/m² ausreichend hoch für den Indoor Einsatz aus. In der prallen Sonne wollt ihr das GL503VD allerdings nicht nutzen.

Die Schärfe des Full HD Panels ist okay. Teilweise hatte ich allerdings fast eher den Eindruck, dass das Display etwas zu scharf ist. Mich würde es nicht wundern, wenn ASUS hier per Software etwas nachschärft.

Dennoch unterm Strich ein sehr ordentliches Display welches da im ASUS ROG Strix GL503VD steckt.

 

Tastatur und Trackpad

Das ROG Strix GL503VD verfügt über eine normale deutsche Tastatur mit einem normalen deutschen Layout. Hierbei besitzt die Tastatur sogar ein NummernPad, welches zwar etwas gequetscht wirkt, aber dennoch Daumen hoch dafür!

Die Tasten besitzen einen guten Druckpunkt, welcher weder zu feste noch zu locker ist. Auch der Anschlag ist angenehm fest und satt. Hierdurch macht sowohl das Schreiben auf dem Notebook spaß, wie auch das Spielen.

Ich hätte absolut kein Problem damit das ASUS ROG Strix GL503VD für das Schreiben meiner Tests zu verwenden.

Ebenfalls positiv ist die Beleuchtung. Die Tastatur ist in fünf Beleuchtungszonen unterteilt, für die sich jeweils frei eine Farbe einstellen lässt.

Alternativ könnt Ihr natürlich auch die gesamte Tastatur in einer Farbe erstrahlen lassen bzw. einen Farbwechsel einstellen.

Das Trackpad des ROG Strix GL503VD befindet sich wie üblichen zentriert unterhalb der Tastatur und besitzt eine normale Große. Die Oberfläche ist relativ glatt gehalten, wodurch die Nutzung recht weich und flüssig ist. Allerdings sieht man dafür im Gegenzug auch Fingerabdrücke recht stark.

Qualitativ kann ich mich nicht über das Trackpad beschweren. Das Tracking ist vernünftig und recht präzise. Es ist nicht das aller beste Trackpad, das ich in einem Windows Notebook gesehen habe, aber es ist mehr als gut nutzbar!

Auch die beiden Maustasten, die jeweils in den unteren Ecken der Tastatur integriert sind, besitzen einen sehr schönen und satten Klick.

 

Sound

Im GL503VD sind zwei Lautsprecher verbaut, jeweils einer an der linken und einer an der rechten Seite.

Wie klingen diese?

Ganz ordentlich! Die Lautsprecher sind absolut klar und sauber. Dabei vermeiden diese aber das übersteuern oder „kratzig“ werden auf hohen Lautstärken.

Allerdings sind die Lautsprecher auch nicht, die aller bassstärksten die ich in einem Notebook dieser Klasse gehört habe. Beispielsweise ein Alienware 13 oder Apple MacBook pro schafft nochmal ein gutes Stück mehr Tiefgang.

Dennoch sind die Lautsprecher absolut passabel! Ich habe hier schon deutlich schlechteres von Gaming Notebooks gehört (ich schaue dich an MSI).

Bonuspunkte gibt es für den sehr ordentlichen Kopfhörerausgang und die gute Steuerungssoftware! Ich glaube noch nie ein Notebook gesehen zu haben, das derart viele Sound Optionen bietet.

Habt Ihr schon einmal eine Soundkarte gesehen bei der es möglich ist seine Stimme mit einem EQ zu versehen? Ja man kann einen gesonderten EQ für das Mikrofon und auch den Kopfhörerausgang anwenden!

Sehr cool! So ist es in einem gewissen Rahmen möglich qualitativ schlechte Mikrofone etwas auszugleichen.

 

Leistung und Performance

Die Leistung des ASUS ROG Strix GL503VD hängt natürlich etwas davon ab welche Version Ihr gekauft habt.

Die Grafikkarte ist bei allen die GTX 1050 von Nvidia, aber Arbeitsspeicher, CPU und Festplatte/SSD unterscheiden sich teilweise recht deutlich.

Wie üblich bei solchen Tests hat mir ASUS natürlich das große Modell geschickt, welches mit dem Intel Core i7-7700HQ, 8GB RAM, der GTX1050 (4GB), 256GB SSD und 1TB HDD ausgestattet ist.

Beginnen wir hier einmal mit dem Speicher. Bei der SSD handelt es sich um eine Samsung NVME OEM SSD, welche lesend satte 2896MB/s schaffte und schreibend 1194MB/s.

Es kann passieren, dass wenn ihr das GL503VD kauft, darin eine andere SSD verbaut habt! Oftmals werden selbst in einer Modellserie unterschiedliche SSD Typen verbaut. Allerdings könnt Ihr davon ausgehen, dass immer eine gute NVME SSD in Eurem Notebook steckt, was in dieser Preisklasse schon sehr gut ist!

Die HDD stammt in meinem GL503VD von HGST (Hitachi bzw. Western digital) und erreicht die üblichen 130MB/s lesen/schreiben.  Kurzum eine gute Standard HDD.

Beim Prozessor setzt ASUS auf den altbekannten Intel Core i7-7700HQ. Hierbei handelt es sich weiterhin um den so ziemlich schnellsten Prozessor, welchen man in einem Notebook Ende 2017/ Anfang 2018 finden kann. Dies wird auch noch eine Weile so bleiben, da sich der Intel Core i7-8700HQ anscheinend noch etwas verzögert.

Schauen wir uns zuerst ein paar Benchmarks an:

Das ASUS ROG Strix GL503VD liefert genau die Leistung welche man 7700HQ erwarten kann. Wie bereits gesagt viel schneller geht es aktuell nicht!

Aber wie steht es um die Grafikkarte? Die Nvidia GTX 1050 ist durchaus als interessant zu bezeichnen.

Die 1050 ist Nvidias aktuelle mittlere Mittelklasse GPU. Ich hätte mir hier vielleicht eher eine 1050TI gewünscht. Aber wer mehr Grafikpower wünscht muss zum ROG Strix GL502VS greifen.

Aber wie performt die 1050 in der Praxis?

Die GTX 1050 ist eine absolut solide Grafikkarte, welche in allen aktuellen Spielen eine sehr ordentliche Leistung liefert. Full HD Auflösung auf hohen Details ist in so ziemlich allen Titel mit konstant 30FPS+ problemlos möglich. In Battlefield One (Kampagne) konnte ich bei der Ultra Detail Einstellung gute 47 FPS im Schnitt erreichen. Bei Mass Effekt Andromeda erreichte das Notebook bei Ultra Grafikqualität 28 FPS im Schnitt und bei The Witcher 3 27 FPS. Bei letzteren beiden Spielen müsste man die Grafik vermutlich von Ultra auf hoch reduzieren um die Spiele wirklich flüssig genießen zu können.

Beispielsweise in The Witcher 3 stieg die Bildrate von 27 FPS (Ultra) auf rund 37 FPS (Hoch) an.

In den meisten E-Sport Titeln sind hingegen 60FPS+ bei maximaler Grafikpracht möglich.

Wer allerdings in allen Spielen wirklich konstant die maximale Grafikpracht bei 60FPS+ wünscht, solltet sich eher auf ein Notebook mit GTX 1060 konzentrieren.

Dennoch ist das ASUS ROG Strix GL503VD für um die 1000€ als absolut Gaming tauglich einzustufen!

 

Temperatur und Lüfter

Aber wie sieht es bei den Temperaturen aus? Gut! Man merkt dem ASUS ROG Strix GL503VD an, dass das Gehäuse und auch die Kühllösung durchaus noch für größere GPUs Luft bietet.

Unter „Gaming Last“ erreicht die GTX 1050 gerade einmal 63-65 Grad und die CPU 60-70 Grad. Selbst in Benchmarks pendelt sich der I7-7700HQ bei 70-80 Grad ein, natürlich ohne zu throttlen.

Daumen hoch dafür! Bei der Lautstärke des Notebooks bin ich etwas hin und her gerissen. Wirklich leise ist das GL503VD nicht, aber auch nicht übermäßig laut. Es gibt definitiv ein gut hörbares Surren, welches unter 100% Auslastung auch zu einem deutlichen Lüftergeräusch anwachsen kann.

Ich habe hier das Gefühl ASUS wäre es möglich gewesen die Lüfter bei solch zahmen Temperaturen auch noch etwas mehr zu drosseln oder zu mindestens via Software ein Silent Profil anzubieten.

Von daher eine sehr gute Leistung was Temperaturen angeht und eine mittelmäßige was die Lautstärke betrifft.

 

Akkulaufzeit

Wie steht es um die Akkulaufzeit? Das ASUS ROG Strix GL503VD verfügt über einen 64Wh starken Akku, das ist eine vernünftige Kapazität.

Zudem nutzt das Notebook auch die Nvidia Optimus Technologie. Das bedeutet im Normalbetrieb ist die Nvidia GTX 1050 abgeschaltet und die Intel GPU wird genutzt. Dies hilft dem GL503VD eine vergleichsweise gute Akkulaufzeit im Normalbetrieb zu erreichen. In meinem Test hielt das Notebook im Office Betrieb knappe 6 Stunden durch, ein top Wert!

Bei einer reinen Videowiedergabe sind sogar knappe 8 Stunden möglich.

Plant ihr allerdings unterwegs eine Runde zu spielen, dann fällt die Akkulaufzeit ein gutes Stück geringer aus. Genau genommen war das Notebook in rund einer Stunde komplett leer gesaugt.

Dennoch ist die Akkulaufzeit des ASUS ROG Strix GL503VD als sehr gut für ein Gaming Notebook zu bezeichnen.

 

Sonstiges

Kommen wir noch zu ein paar „sonstigen“ Punkten. ASUS setzt beim GL503VD auf die Intel AC 8265 WLAN Karte. Es handelt sich hierbei um eine 2×2 WLAN AC Karte, welche bis zu 867Mbit unterstützt.

Es handelt sich um eine gute WLAN Karte, die in meinem Test zuverlässig und schnell funktionierte.

Ebenfalls schnell ist der Speicherkartenleser, welcher in meinem Test lesend rund 80MB/s und schreibend 75MB/s schaffte.

 

Fazit

Das ASUS ROG Strix GL503VD ist ein super „Semi-kompaktes“ Gaming Notebook. Ihr sucht ein Mittelding aus viel Leistung, kompakten Abmessungen und einem fairen Preis? Dann seid ihr hier an der richtigen Adresse!

Das ASUS ROG Strix GL503VD ist zwar verglichen mit einem Dell XPS 15 oder Razer Blade etwas größer, ist dafür aber auch ein Stück günstiger und bietet eine bessere Kühlleistung.

Optisch geht das Notebook zwar schon etwas mehr in die Gaming Richtung, allerdings finde ich das ASUS hier dennoch eine geschmackvolle Optik hinbekommen hat, welche nicht over the top ist.

Die Gaming Performance ist dank des I7-7700HQ und der Nvidia GTX 1050 nur als gut zu bezeichnen. Ihr werdet auf dem GL503VD so ziemlich alle aktuellen Spiele auf einer hohen Einstellungen mit 30 FPS+ spielen können. Wollt ihr allerdings „mehr“ als nur hohe Einstellungen und 30FPS müsst ihr zu einem Notebook mit GTX 1060 oder größer greifen.Trotzdem für um die 1000€ ist die GTX 1050 eine gute Wahl in einem Full HD Notebook!

Auch Display, Tastatur und Trackpad können überzeugen. Kurzum Daumen hoch für das ASUS ROG Strix GL503VD! Ein klasse Notebook für Schüler und Studenten, welche ein halbwegs portables Gerät suchten, ohne dabei völlig auf Gaming Power verzichten zu wollen.

Positiv

  • Gute Haptik und Optik
  • Angenehme Tastatur mit guter Beleuchtung
  • Gute Lautsprecher/Headset Ausgang mit vielen Software Optionen
  • Gute Kühlung
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Hohe Leistung
  • NVME SSD

 

Neutral

  • Kein Thunderbolt 3

 

Negativ

Der QacQoc GN30H USB C HUB im Test

Moderne UltraBook Notebooks sind ein Fluch und ein Segen zugleich. Einerseits sind die Notebooks hübsch, dünn und portabel, andererseits werden die Anschlüsse immer weiter abgespeckt.

In diesem Zusammenhang wird natürlich immer zuerst auf Apple gezeigt, aber auch HP, ASUS und bald auch Dell mit Ihrem neuen XPS, specken Ihre Notebooks anschlusstechnisch immer weiter ab.

Wenn man Glück hat, findet man noch einen oder zwei USB C Ports. Ich denke zwar, dass die Zeiten vorbei sind, in denen man diverse Drucker, Mäuse, externe Laufwerke usw. an seinem Notebook hängen musste, aber ab und zu wäre doch mal ein normaler USB Anschluss, ein Kartenleser oder einfach ein HDMI Port sicherlich praktisch.

Hier verweisen uns die Hersteller meist auf irgendwelche teuren Adapter. Es gibt mehr oder weniger für alles einen passenden Adapter. Aber diese einzelnen Adapter sind meist recht unpraktisch, ein Adapter für alles hingegen ist im Alltag meist deutlich praktischer.

Auf der Amazon und Ebay Plattform gibt es auch einige USB C Hubs, die neben normalen USB Ports auch Speicherkartenleser usw. bieten.

Solch ein allround Modell hat auch QacQoc im Angebot. Der USB C HUB von QacQoc bietet so ziemlich alles an Anschlüssen, die Ihr Euch wünschen könnt, angefangen bei USB 3.0 über HDMI bis hin zu einem SD Karten Leser ist alles vertreten.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wir gut dieser USB C HUB funktioniert! An dieser Stelle auch vielen Dank an QacQoc welche den HUB für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der QacQoc GN30H USB C HUB im Test

Das sich der QacQoc USB C HUB primär an Apple Nutzer richtet, dürfte nicht überraschen, schließlich sind die neuen MacBooks und MacBook Pros sicherlich die populärsten Notebooks mit USB C.

Dementsprechend ist auch die Optik des HUBs gehalten. QacQoc setzt auf ein Aluminium Gehäuse, in dessen Mitte sich allerdings ein Plastikkern befindet, in welchem die Ports eingelassen sind.

Was die Verarbeitung angeht, fallen auf den ersten Blick keine Fehler auf, auch die Haptik wirkt vernünftig.  Allerdings ist der QacQoc USB C HUB auch nicht der aller Massivste. Man merkt, dass dieser im Inneren vermutlich primär hohl ist. Schlimm? Nein! Zudem ist so der HUB recht leicht und portabel.

Angeschlossen wird der USB C Hub, wer kann es erraten, richtig über ein fest integriertes ca. 15cm langes USB C Kabel. Dies wirkt qualitativ angenehm hochwertig, auch wenn es etwas steif ist.

Wie steht es um die Anschlüsse? Davon besitzt der QacQoc USB C HUB einige! Auf der Front befindet sich ein SD und microSD Kartenleser, auf der linken Seite ein USB C Eingang und ein LAN Port.

Auf der Rückseite sind drei USB 3.0 Ports wie auch ein HDMI Ausgang. Zusätzlich besitzt der HUB eine kleine blaue Status LED.

Zusammengefasst folgende Anschlüsse besitzt der HUB:

  • 3x USB 3.0
  • 1x USB C 2.0
  • 1x SD Kartenleser
  • 2x microSD Kartenleser
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Gbit LAN

 

Funktion und Feature

Beginnen wir mit den Basisinformationen. Der LAN Port nutzt einen Realtek Chipsatz, welcher intern via USB 3.0 angebunden ist. Daher sind über den LAN Port praktisch rund 114MB/s übertragbar.

Ähnliches gilt auch für den Speicherkartenleser, welcher ebenfalls via USB 3.0 angebunden ist und in meinem Test rund 90MB/s schafft.

Wie sieht es aber mit der Kompatibilität aus? Ich habe den QacQoc an einem Apple MacBook Pro, Dell XPS 13 und einem Samsung Galaxy S8 getestet.

Hiermit habe ich einen Mac, einen Windows und einen Android „Computer“ abgedeckt. Wichtig natürlich sind meine Erkenntnisse nicht für alle Geräte verbindlich. Nur weil beispielsweise eine Funktion beim Samsung Galaxy S8 funktioniert, bedeutet dies noch lange nicht, dass dies für alle Android Smartphones gilt.

USB 3.0 LAN Speicherkarten HDMI Laden
Dell XPS 13 Ja Ja Ja Ja Nein
Apple MacBook Pro Ja Ja Ja Ja Ja
Samsung Galaxy S8+ Ja Nein Ja Ja Ja

Wenn ich mir die Kompatibilität so ansehe, würde ich diese spontan als gut einstufen. Wenig überraschend funktionieren alle Komponenten unter Mac OSX problemlos.

Auch an meinem Dell XPS 13 funktionierte alles soweit problemlos, mit Ausnahme des Ladens über den HUB. Ich kann hier natürlich nicht sagen, ob alle Windows Notebooks mit dem Laden durch den HUB Probleme haben, aber im Falle des XPS 13 ist dies kein Weltuntergang da das Notebook eh noch einen zusätzlichen Ladeport hat.

Das Laden des Apple MacBook Pros geht im Übrigen mit normalem Tempo durch den HUB hinweg.

Etwas überrascht hat mich das Samsung Galaxy S8! Hier haben alle Komponenten mit Ausnahme des LAN Ports funktioniert. Gerade das Funktionieren des HDMI Ports hat mich überrascht. Hierbei wird allerdings nur das Bild auf den TV gespiegelt.

Auch das Laden des S8 geht über den Hub, lediglich Quick Charge geht nicht! Ein Schnellladen über den USB Power Delivery Standard hingegen schon.

Kleine Anmerkung, ich fand es zunächst etwas merkwürdig, dass sich der USB HUB unter Windows auch als Tastatur meldet. Jedoch konnte ich ansonsten keine Anzeichen für BadUSB oder Ähnliches finden.

Es ist im Übrigen völlig normal, dass der HUB recht warm wird, wenn Ihr Euer Notebook durch diesen hinweg ladet!

 

Fazit

Der QacQoc GN30H USB C HUB macht an MacBooks genau das, was vom Hersteller beworben wird. Positiv ist hier ganz klar anzumerken das sowohl der Gbit LAN Port wie auch der SD Kartenleser intern via USB 3.0 angebunden sind und daher ein top Tempo liefern.

Auch was Windows Notebooks angeht, ist die Kompatibilität gut. Lediglich das Laden durch den USB c HUB konnte ich mit meinem Dell XPS 13 nicht zum Funktionieren bringen.

Erstaunlicherweise funktionierte der HUB sogar an meinem Samsung Galaxy S8, abseits des LAN Ports, vollständig.

Von daher Daumen hoch für den QacQoc GN30H USB C HUB!

  • Link zum Hersteller /// [amazon_link asins=’B01MRY5CDO‘ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’43324d85-f6d0-11e7-be98-3daed61206df‘]

Das MSI GE73VR 7RF-039 Raider im Test

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Das GE73VR 7RF-039 Raider ist aktuell eins der Leistungsstärksten und damit hoffentlich besten Gaming Notebooks die MSI im Sortiment hat.

Auf dem Papier ist das GE73VR 7RF-039 Raider auch ohne Frage sehr attraktiv, Intel i7-7700HQ, Nvidia GTX1070, 120Hz Display, RGB Beleuchtung usw.

Für dieses Paket will MSI allerdings auch rund 1900€, was gar nicht mal zu viel ist, sofern das Notebook auch in der Praxis mit seiner Leistung überzeugen kann.

Genau dies wollen wir in diesem Test herausfinden! Kann das MSI GE73VR 7RF-039 Raider für rund 1900€ überzeugen? An dieser Stelle vielen Dank an MSI, welche mir das GE73VR 7RF-039 Raider für einen Test ausgeliehen haben.

 

Das MSI GE73VR 7RF-039 Raider im Test

Die Zeit in der High End Gaming Notebooks zwingend dicke Plastikklötze waren, ist so langsam vorbei. Zwar ist das GE73VR natürlich weiterhin ein gutes Stück dicker als ein MacBook oder auch ein Razer Blade, aber die Dicke wirkt mit rund 29mm vernünftig.

Zwar ist ein 17,3 Zoll Notebook nicht unbedingt die erste Wahl für einen wirklich portablen Einsatz, aber sollte es mal hart auf hart kommen, ist es kein Problem das GE73VR auch mal mitzunehmen. Zumal auch das Gewicht mit 2,8KG im Rahmen ist.

Optisch gefällt mir das MSI ganz gut, gerade da dies kein all zu dicker Koloss ist. Allerdings geht MSI beim Design den üblichen Weg. Ihr bekommt ein Notebook, welches größtenteils aus Kunststoff gefertigt ist. Lediglich die Oberseite des Deckels und die Innenseite ist mit einem gebürsteten Aluminium bedeckt.

Farblich gibt es ebenfalls keine Überraschungen, das übliche Gamer Schwarz/Rot ist hier vertreten.

Zwar sieht man dem GE73VR auf den ersten Blick an, dass es sich hier um ein Gaming Notebook handelt, aber dieses ist auch „Over the Top“ was das Design angeht.

Haptisch ist das MSI GE73VR in Ordnung. Dieses besitzt zwar nicht unbedingt eine Premium Gefühl, aber hier muss man realistisch sein, wollt Ihr dieses müsst Ihr entweder Abstriche bei der Gaming Performance machen oder deutlich mehr Geld auf den Tisch legen! Die Haptik und auch Verarbeitung des GE73VR ist auf dem Level vergleichbarer Gaming Notebooks von ASUS oder Acer. Hier gibt es keinen Grund zu klagen.

Gehen wir einmal um das Notebook herum.

Auf der linken Seite finden wir einen Gbit LAN Port, einen HDMI Ausgang, einen mini Display Port Ausgang, einmal USB 3.0, einmal USB C (3.1 Gen2) und einen Kopfhörer/Mikrofon Anschluss.

Auf der Front und Rückseite gibt es keine Anschlüsse. Die Rückseite beheimatet lediglich die Lüftungsauslässe.

Weitere Anschlüsse finden wir wieder auf der rechten Seite. Hier befindet sich der Anschluss für das Netzteil, zwei USB 3.0 Ports und ein SD Kartenleser.

Zusammengefasst:

  • 3x USB 3.0
  • 1x USB C 3.1 Gen 2
  • 1x HDMI
  • 1x mini Displayport mit 4K 60Hz Unterstützung
  • 1x Gbit LAN
  • 1x Kopfhörer und Mikrofon Anschluss
  • 1x SD Kartenleser

Die Portausstattung ist recht vollständig. Lediglich Thunderbolt 3 wäre noch wünschenswert gewesen, abseits davon ist alles vorhanden was man im Alltag benötigt.

 

Software

Bei der Software setzt MSI ganz klassisch auf Windows 10 in der Home Version. Hier gibt es nicht viel Außergewöhnliches zu berichten.

MSI hat einige Tool vorinstalliert und den Bildschirm zu konfigurieren, die Lautsprecher usw.

Positiv muss man aber ganz klar das „Dragon Center“ erwähnen! Dieses bietet einige echt nützliche Features. Neben einer Systemübersicht, Auslastungsanzeige und Temperaturanzeige bietet das Dragon Center auch die Möglichkeit das Notebook zu „übertakten“ (es gibt hier einige Presets) und eine recht erweiterte Lüftersteuerung.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming Notebooks gibt es hier nicht nur zwei Modi „Silent“ und „Performance“ sondern auch einen benutzerdefinierten Modus, welcher es Euch erlaubt eine recht einfache Lüfterkurve anzulegen nach dem Motto „Wenn XY Grad dann Lüfter XY Prozent Leistung“.

 

Display

Das GE73VR setzt auf ein 17,3 Zoll Full HD Display mit 120Hz. Leider konnte ich keine Informationen zum Panel Typ finden. Ich würde aber aufgrund der guten Blickwinkel und Farbdarstellung auf ein IPS Panel tippen.

Für ein Gaming Notebook sieht das Display sehr gut aus! Sowohl subjektiv als auch objektiv. Ich konnte einen sehr guten Kontrast von 960:1 messen. Auch die SRGB Farbraum Abdeckung und AdobeRGB Farbraumabdeckung ist mit 100% bzw. 87% beachtlich!

Selbst die Farbtreue ist mit einem Delta E von ≤ 2 hervorragend. Damit ist das Notebook nicht nur für Gamer geeignet, sondern auch für eine leichte Foto/Video Bearbeitung!

Dies ist eins der qualitativ besten Full HD Panels, die ich in einem Gaming Notebook bisher gesehen habe. Lediglich die maximale Helligkeit ist mit 275cd/m² eher mittelmäßig, aber für eine indoor Nutzung mehr als ausreichend, zumal das Display matt ist.

Kurzum das Display ist großer Pluspunkt des MSI GE73VR!

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur ist bei MSI Notebooks leider immer so eine Sache. Qualitativ ist diese vollkommen in Ordnung. Der Druckpunkt der Tasten ist angenehm knackig und die Tasten fühlen sich generell hochwertig an.

Das Tippen und auch Gaming macht auf dem GE73VR grundsätzlich viel Freude. Allerdings war MSI etwas faul, was das Layout angeht.

MSI nutzt für die deutsche Tastatur das englische Layout. Zwar finden sich natürlich alle Buchstaben auf der Tastatur (inklusive üäöß), allerdings ist die Anordnung bzw. Form der Tasten ungewohnt.

Das GE73VR besitzt eine kurze Enter Taste und eine lange Shift Taste, um nur zwei Unterschiede aufzuzeigen. Für einen Gamer ist dies sicherlich kein Problem, allerdings für jemanden der viel auf seinem Notebook schreibt und oft zwischen Computern hin und her springt, kann dieses leicht andere Layout etwas stören. Gewöhnung ist hier vermutlich das Motto.

MSI setzt bei der Tastatur wieder auf eine Zusammenarbeit mit Steelseries, letztere haben hierbei anscheinend primär auf der Software Seite mitgeholfen.

Neu beim GE73VR ist die vollständige RGB Beleuchtung. Im Gegensatz zu vielen anderen MSI Gaming Notebooks ist beim GE73VR jede Taste einzelnen von einer RGB LED beleuchtet.

Ihr könnt in der Software die Beleuchtung mehr oder weniger frei konfigurieren. Ob Ihr nun Farbwellen, Blinken oder eine einfache einfarbige Beleuchtung wollt, ist euch überlassen.

Rein vom Licht macht die Beleuchtung einen guten Eindruck. Die Tasten sind relativ hell beleuchtet, gerade wenn man diese mit einem Razer Blade vergleicht, aber vielleicht einen Tick dunkler als bei Notebooks, die auf ein Zonen- System setzen, wie das MSI GE72 7RE-046 Apache Pro.

Wie steht es um das Trackpad? MSI nutzt beim GE73VR ein recht gutes Standard Trackpad, mit gesonderten Maustasten, die einen schönen Druckpunkt besitzen. Sowohl was das Nutzungsgefühl angeht, wie aber auch das Tracking habe ich hier keinen Grund mich zu beschweren.

Das Trackpad des GE73VR ist gut nutzbar, auch wenn man natürlich für Gaming auf eine Maus setzen sollte.

 

Lautsprecher und Sound

Ein großes Notebook wie das GE73VR müsste doch genug Platz für gute Lautsprecher haben, oder? Erfahrungsgemäß sagt die Größe nichts über den Klang der verbauten Lautsprecher aus, siehe Dell XPS oder Apple MacBook Pros, welche vielen großen Gaming Notebooks klanglich überlegen sind.

Aber wie steht es um das GE73VR? MSI hat hier einen guten Job gemacht. Zwar verfügt das Notebook nur über zwei Lautsprecher auf der vorderen unteren Seite, diese sind aber klar und erstaunlich laut.

Zudem ist die Klangabstrahlung auf einem flachen Untergrund recht gleichmäßig. Man hört nicht direkt woher der Klang eigentlich kommt, dabei wirkt dieser aber recht direktional.

Kurzum ich bin sehr zufrieden mit den Lautsprechern. Allerdings wer nun einen großen und tollen Bass, welcher mit gesonderten Lautsprechern konkurieren kann, erwartet aufgrund des 17″ Gehäuses, könnte etwas enttäuscht werden.

Dicke Bonuspunkte gibt es aber für den Kopfhörerausgang und die Software.

Der hier verwendete Nahimic 2+ Audio Driver bietet eine hervorragende Kontrolle über den Klang. Angefangen bei den typischen Einstellungsmöglichkeiten wie mehr oder weniger Bass, bis hin zu diversen Surround Sound Featuren ist so ziemlich alles an Software Funktionen vertreten, welche man sich wünschen kann.

Der Kopfhörerausgang ist qualitativ gut. Zwar scheint MSI hier nicht auf einen besonderen Verstärker zu setzen, hochohmige Kopfhörer laufen eher mittelmäßig am MSI GE73VR 7RF-039 Raider, aber normale Gaming Headsets, selbst die höherer Qualität klingen gut!

 

Leistung und Benchmarks

In meinem MSI GE73VR 7RF-039 Raider ist ein Intel Core i7-7700HQ, eine Nvidia GTX1070, 16GB RAM und eine 256GB SSD + eine 1TB HDD verbaut.

Auf dem Papier sind dies richtig gute technische Daten! Die GTX1070 ist die zweit größte GPU welche aktuell für Notebooks verfügbar ist und der 7700HQ aktuell die so ziemlich schnellste Notebook CPU.

Von daher sollte doch die Performance des GE73VR 7RF-039 Raider sehr gut sein? Schauen wir uns zunächst ein paar Benchmarks an:

Allerdings sind Benchmarks natürlich nur das eine, die Praxis das andere. Hier ist beim GE73VR 7RF-039 Raider natürlich gerade die Gaming Performance wichtig.

Wie schlägt sich das Notebook in den üblichen Spielen?

Wie man sieht, hat die GTX 1070 von Nvidia mit aktuellen Spielen in Full HD Auflösung keine großen Probleme. 60FPS oder mehr sind in so gut wie allen Spielen bei maximaler Qualität mit dem MSI GE73VR problemlos zu erreichen.

In Battlefield 1 auf Ultra Qualität (im Sigleplayer) erreicht das GE73VR im Schnitt satte 104 FPS. In Mass Effekt Andromeda, ebenfalls maximale Qualität, sind im Schnitt 75FPS möglich, in The Witcher 3 87FPS und Overwatch 79 FPS (in einem Multiplaymatch).

Kurzum die Gaming Performance ist erstklassig!

Wie steht es um den Speicher? Hier gibt es leider eine kleine Enttäuschung. MSI nutzt beim GE73VR eine m.2 SATA SSD. Diese erreicht zwar für eine SATA SSD die nahezu perfekten 550MB/s lesend wie auch schreibend, aber natürlich wäre eine NVME SSD beeindruckender.

Praktisch ist allerdings der Unterschied zwischen einer SATA und NVME SSD meist sehr gering bis nicht spürbar. Von daher ist dies kein NoGo, nur bei einem Preis von 1900€ etwa schade. Wenn Ihr wollt wäre aber natürlich ein nachrüsten einer NVME SSD natürlich kein Problem.

Die 1TB HDD ist ein Standard Modell und stammt von HGST. Diese schafft rund 130MB/s und reicht daher für single Player Spiele und Media Daten mehr als aus. Ich würde vermutlich mittelfristig die HDD allerdings gegen eine günstige SATA SSD tauschen.

 

 

Temperatur und Lüfter

Bei der Kühllösung des MSI GE73VR 7RF-039 Raider bin ich etwas hin und her gerissen. Beginnen wir beim Positiven, der Lautstärke.

Die Lüfter sind im Standard Modus sehr angenehm geregelt. Das GE73VR verfügt über eine sehr weiche Lüftersteuerung. Tritt also plötzlich und temporär eine hohe Last auf, springen die Lüfter nicht von einer auf die andere Sekunde voll hoch um dann wieder abzusacken.

Hierdurch bleibt das Notebook gerade im normalen Desktopbetrieb sehr angenehm. Im Normalfall sind hier die Lüfter nicht zu hören, selbst wenn es kurz eine höhere Last gibt, bleiben die Lüfter ruhig.

Wie sieht es unter Last aus? Gibt es eine konstante 100%iege Last auf CPU und/oder GPU, wird auch das MSI GE73VR 7RF-039 Raider recht laut.

Wobei verglichen mit einigen Ultra Kompakten Notebooks, Razer Blade und Co., der Lüfter immer noch recht erträglich ist. Es ist ein relativ angenehmes, nicht all zu Hochfrequentes, surren.

Von daher Daumen hoch für die Lautstärke und die Lüftersteuerung des MSI GE73VR!

Allerdings die Temperaturen sind etwas weniger angenehm. Das GE73VR läuft sehr am Limit! Gerade die CPU neigt unter Volllast etwas zum Throtteln, also dem Reduzieren der Leistung zum Schutz vorm Überhitzen.

Dies ist auch nötig, denn die CPU kann Temperaturen jenseits von 95 Grad erreichen. Hier kommt etwas die von mir eigentlich gelobte Lüftersteuerung zum Tragen. Dennoch nach diesem Anfänglichen Hochschnellen der Temperatur beginnen die Lüfter langsam der Hitzeentwicklung entgegenzuwirken.

In der Regel pendelt sich der I7-7700HQ bei 88-91 Grad ein. Tipp legt etwas hinten unter das Notebook. Die Lüfter saugen Luft sowohl von der Seite wie aber auch von unten ein. Hier hilft es etwas, wenn man der unteren Öffnung etwas mehr Spiel gibt.

Die Grafikkarte hingegen schwankt in Spielen zwischen 72 und 80 Grad, was okay ist.

Wichtig! Volllast bedeutet nicht das Ihr diese Temperaturen im normalen Alltag oft erreichen werdet. Selbst anspruchsvolle Spiele lasten einen Computer nie zu 100% voll aus. Erst mit anspruchsvollen 3D Rendering oder Videoschnitt Programmen kann dies passieren.

 

Akkulaufzeit

Im MSI GE73VR 7RF-039 Raider steckt ein 51Wh starker Akku. Dies ist nicht überragend viel, was aber auch keine Überraschung ist.

Man wird das GE73VR vermutlich nicht aufgrund seiner hohen Portabilität kaufen. Aber was wenn man doch mal was im Bett oder Garten im Internet Surfen möchte?

In meinem Standardtest erreichte das Notebook rund 3,5 Stunden beim normalen Websurfen auf einer mittleren Displayhelligkeit.

Ein brauchbarer Wert, welcher sichtlich auch der automatischen Grafikumschaltung geschuldet ist. Im normalen Windows Betrieb ist nur die integrierte Intel Grafikkarte aktiv, erst wenn Ihr eine 3D Anwendung startet, wird auch die GTX1070 gestartet.

Auf einer sehr niedrige Displayhelligkeit und wenn Ihr die Tastaturbeleuchtung usw. abschaltet sind sicherlich auch knapp über 4 Stunden erreichbar.

Spielen wollt Ihr allerdings im Akkubetrieb nicht! Zum einen drosselt das Notebook seine Leistung teils signifikant, zum anderen ist so der Akku und gut einer halben Stunde leer.

 

Fazit

Das MSI GE73VR Raider ist ein Vollblut Gaming Notebook! Dies liegt natürlich primär an der hervorragenden Leistung. Ein Intel Core i7-7700HQ gepaart mit einer Nvidia GTX 1070 ist schon eine sehr starke Kombination, welche bei einer Full HD Auflösung selbst in modernen AAA Titeln problemlos die 60FPS Marke knackt.

In ESport Titeln aller Overwatch oder CS GO sind sogar dreistellige FPS Raten möglich, ohne Einschnitte bei der Bildqualität. Diese hohen Bildraten lohnen sich allerdings auch beim GE73VR, aufgrund des sehr guten 120Hz Displays.

Die hohe Wiederholungsrate des Displays, wie auch die hohe Leistung der Grafikkarte sorgt gerade in Multiplayer Spielen für einen klasse Spielfluss.

Auch allgemein ist das Display von tadelloser Qualität. Ob nun Blickwinkel, Farbraum oder subjektiver Bildeindruck.

Wo liegen aber die Kritikpunkte, oder gibt es etwa keine? Ich hätte zwei kleinere Kritikpunkte. Das eine wäre das etwas ungewohnte Tastatur Layout, das andere die verbaute SSD. Diese ist zwar schnell, aber halt nur eine SATA SSD. In dieser Preisklasse wäre sicherlich auch eine NVME SSD möglich, auch wenn diese praktisch zugegeben nicht den großen Unterschied macht.

Der Akku des MSI GE73VR 7RF-039 Raider bekleckert sich mit rund 3-4 Stunden Laufzeit zwar auch nicht mit Ruhm, aber das GE73VR ist mit 17,3 Zoll von Natur aus nicht unbedingt das probabelste Notebook. Von daher würde ich 3-4 Stunden für ausreichend halten um mal im Bett oder auf der Couch was im Internet zu surfen.

Bonuspunkte gibt es abschließend für die gute und schön beleuchtete Tastatur, die guten Lautsprecher und die gute Software.

Kurzum Daumen hoch für das GE73VR von MSI! Ist eine hohe Gaming Performance für Euch von hoher Priorität ist dies definitiv ein sehr interessantes Notebook!

Positiv

  • Hervoragende Gaming Performance
  • Sehr gutes Display
  • Gute Tastatur….
  • Gute Lautsprecher und Kopfhörerausgang
  • Angenehme Lüftersteuerung
  • Vernünftige Verarbeitung und Optik
  • Gute Anschlussauswahl

 

Neutral

  • Leichtes CPU Throttling

 

Negativ

  • …..mit einem mäßigen Layout
  • „nur“ eine SATA SSD

Die besten Apple Lightning Ladekabel 2018 im Test, 15x Ladekabel im Vergleich für das iPad und iPhone

Ein gutes Ladekabel kann einen sehr großen Einfluss zum einen auf die Ladedauer haben und zum anderen auch auf den Alltag.

Es gibt aus meiner Sicht nicht viel schlimmeres als ein halb kaputtes Ladekabel zu verwenden. Welcher Hersteller ist berühmt und berüchtigt für qualitativ mäßig gute Ladekabel? Leider fällt diese Ehre aus meiner Sicht Apple zu. Früher oder später wird die Isolierung des Apple Lightning Kabels kaputt gehen.

Dann muss Ersatz her, aber wieder ein teures original Apple Kabel? Gibt es nicht vielleicht bessere Alternativen? Ja die gibt es! Bereits im Jahr 2016 habe ich einen kleinen Vergleich diverser Apple Lighning Kabel angefertigt, welcher deutlich zeigte, dass schlechteste Kabel stammt von Apple selbst.

Diesen Vergleich möchte ich nun in einer 2018er Version wiederbeleben. Welches ist das beste Apple Lightning Ladekabel? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Sämtliche Testkandidaten sind von mir im Handel (primär Amazon) gekauft worden. Eine Ausnahme stellt lediglich das originale Apple Lightning Kabel dar. Hier verwende ich das welches im Lieferumfang meines iPhone X lag.

Länge Preis
Anker PowerLine II Lightning Kabel 0,9m 10 €
Anker PowerLine II Lightning Kabel 1,8m 13 €
Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m 14 €
Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 1,8m 16 €
Apple Lightning Kabel 0,9m
AUKEY Lightning Kabel 2m 2m 10 €
Belkin Duratek Premium Lightning-/USB-Sync-/Ladekabel 1,2m 28 €
BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m 11 €
Rampow iPhone Ladekabel 2m 8.50 €
RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m 14 €
RAVPower Apple Lightning Kabel 1,8m 14 €
StilGut Premium Lightning Kabel 2m 17 €
Syncwire 2M iPhone Ladekabel 2m 9 €

Preislich sind in dieser kleinen Auswahl von günstig bis teuer alle Kabel vertreten. Hierbei habe ich meine Auswahl allerdings auf Lightning Kabel mit MFI Zertifizierung beschränkt und auf Modelle mit 0,9m(1m) bzw. 1,8m(2m) Länge.

 

Was ist MFI?

Einige Kabel werben mit einer Apple MFI Zertifizierung, was ist das?

Grob zusammengefasst, Apple will Lizenzgebühren von Herstellern die Zubehör mit Lightning Anschluss herstellen, so auch für Ladekabel.

Um nun unterscheiden zu können was ein zertifiziertes bzw. nicht zertifiziertes Kabel ist, ist in jedem Kabel ein Chip integriert, der beim Anschluss dem iPhone eine ID usw. mitteilt, welche dieses gegenprüft. Steht die ID auf der „Okay“ Liste wird das Smartphone geladen, falls nicht erhaltet ihr eine „nicht unterstütztes Zubehör“ Meldung.

Diese Zertifizierung kostet aber Geld und nicht gerade wenig. Daher gibt es auch einige Hersteller, die diese sich sparen und günstige nicht zertifizierte Kabel auf den Markt bringen. Diese Kabel funktionieren in der Regel, aber es kann passieren, dass Apple diese mit einem Software Update blockiert.

Daher empfiehlt es sich MFI zertifizierte Kabel zu kaufen, wenn man langfristig etwas von ihnen haben will.

 

Die besten Lightning Kabel 2018

Alle Kabel in diesem Vergleich lassen sich erst einmal in grob zwei Kategorien unterteilen, die mit Gummi/Kunststoff ummantelten und die mit Stoff/Textil ummantelten.

Zur erster Gruppe gehören folgende Kabel:

  • Amazon Basics Lightning Kabel 0,9m
  • Amazon Basics Lightning Kabel 1,8m
  • Anker PowerLine II Lightning Kabel 0,9m
  • Anker PowerLine II Lightning Kabel 1,8m
  • Apple Lightning Kabel
  • Rampow iPhone Ladekabel 2m
  • RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m
  • RAVPower Apple Lightning Kabel 1,8m
  • Syncwire 2M iPhone Ladekabel

Zur zweiten Gruppe (Textil ummantelt) gehören folgende Kabel:

  • Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m
  • Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 1,8m
  • AUKEY Lightning Kabel 2m
  • Belkin Duratek premium Lightning-/USB-Sync-/Ladekabel 1,2m
  • BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m
  • StilGut premium Lightning Kabel 2m

 

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Die textilummantelten Kabel fühlen sich deutlich angenehmer an und wirken generell hochwertiger. Die gummiummantelten Kabel hingegen sind in der Regel etwas günstiger und auch oftmals etwas flexibler, da es eine Schicht um das Kabel weniger gibt.

Gehen wir einmal die Kabel durch und betrachten Haptik, Optik und Flexibilität.

 

Amazon Basics Lightning Kabel

0,9m und 1,8m / [amazon_link asins=’B017YEAR0C‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’a38c0e71-f211-11e7-9f06-eb84335bd074′]

  • Haptik –
  • Optik 0
  • Flexibilität 0

Der Name ist Programm, die Amazon Basics Lightning Kabel sind wirklich sehr „Basic“. Ihr bekommt ein einfaches weißes oder schwarzes Ladekabel ohne irgendwelchen Schnickschnack.

Das Kabel fühlt sich relativ dünn und um ehrlich zu sein eher minderwertig an. Dafür, dass das Kabel recht dünn ist, fühlt dieses sich aber recht drahtig an. Dies kann natürlich auf recht viel Kupfer in den Adern hindeuten, ist aber haptisch suboptimal.

 

Anker PowerLine II Lightning Kabel

0,9m und 1,8m / [amazon_link asins=’B06XFK2H8Z‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’93983167-f211-11e7-a6cf-418444e76a84′]

  • Haptik +
  • Optik +
  • Flexibilität + bzw. 0

Die PowerLine II Kabel sind Ankers „Standard“ Ladekabel. Standard ist aber in diesem Fall nichts Schlechtes.

Die Kabel sind zwar nicht textilummantelt, aber die gummiummantelung wirkt ausreichend dick und wertig. Auch die Stecker sind sehr gut am Kabel angebracht. Im Gegensatz zu vielen anderen Kabeln wirken die Stecker hier mehr wie aus einem Guss.

Bei der Dicke und Flexibilität gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen dem 0,9m und 1,8m Kabel. Das 0,9 Meter Kabel ist deutlich dünner und daher auf flexibler, während das 1,8 Meter Kabel ein gutes Stück dicker ist. Ich würde sogar fast sagen dies ist eines der dicksten Kabel im Vergleich ist.

Aber selbst beim 1,8 Meter PowerLine II Kabel ist die Flexibilität immer noch ausreichend gut.

Anker wirbt im Übrigen damit das jedes Kabel 12000 Biegungen und bis zu 80KG aushält. Damit ist dies eins der robustesten Kabel auf dem Markt!

 

Anker PowerLine+ II Lightning Kabel

0,9m und 1,8m / [amazon_link asins=’B071JR45HW‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’84e5ae3d-f211-11e7-9ad5-ade54e437141′]

  • Haptik ++
  • Optik ++
  • Flexibilität +

Die Anker PowerLine+ II Lightning Kabel  geben sich sehr hochwertig. Damit meine ich nicht mal nur das Kabel. Anker legt sogar eine kleine „Transportbox“ mit in den Lieferumfang. Ein nettes Gimmick, aber ich werde meine Kabel nicht in einer Transportbox aufbewahren. Diese haben normalen Alltagseinsatz zu bestehen und hieran habe ich keine Zweifel!

Die Anker PowerLine+ II Lightning Kabel wirken unheimlich hochwertig und gut gearbeitet. Anker setzt hier auf eine Textilummantelung, welche hochwertig und gut gemacht wirkt, wie auch auf Aluminiumgehäuse um die Stecker.

Hierdurch sind die PowerLine+ II Kabel ohne Frage die so ziemlich hochwertigsten Kabel in diesem Vergleich. Auch die Flexibilität ist soweit in Ordnung. Zwar sind die Kabel recht dick, aber diese sind nicht „störrisch“.

Lediglich die Stecker sind für meinen Geschmack etwas groß ausgefallen.

 

AUKEY Lightning Kabel

2m / [amazon_link asins=’B01JA4GF5A‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’746b8abd-f211-11e7-8d4d-f92338f82170′]

  • Haptik +
  • Optik +
  • Flexibilität +

Auch das AUKEY Lightning Kabel ist textilummantelt und mit Aluminiumsteckern ausgestattet. Hierdurch hinterlässt auch dieses Kabel einen sehr guten ersten Eindruck!

Auch auf den zweiten Blick wirkt das AUKEY mehr als vernünftig. Zwar wirkt dieses auf mich etwas dünn, aber abseits davon habe ich keine Beschwerden. Auch die Flexibilität ist absolut okay.

 

Belkin Duratek premium Lightning-/USB-Sync-/Ladekabel 1,2m

1,2m / [amazon_link asins=’B01M3N0YDM‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’6537efe1-f211-11e7-b9cc-4bfa9a11afb5′]

  • Haptik ++
  • Optik ++
  • Flexibilität + +

Das Belkin Duratek Kabel ist das mit Abstand teuerste Kabel im Vergleich. Dies sieht man diesem aber auch an!

Auf den ersten Blick ähnelt das Duratek sehr stark den Anker PowerLine+ II Kabeln. Auch das Belkin Duratek ist textilummantelt mit einem Aluminiumgehäuse um die Stecker. Auch die Art in welcher die Stecker gearbeitet sind, ist sehr ähnlich zu den Anker Kabeln.

Wo es einen Unterschied gibt, ist bei der dicke des Kabels und der Flexibilität. Das Kabel ist beim Belkin Duratek etwas dünner und nochmals ein Stück flexibler.

Rein haptisch und optisch ist das Belkin Duratek das beste Kabel im Vergleich!

 

BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m

1m / [amazon_link asins=’B06XTDJVR8′ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’47acc40a-f211-11e7-84fe-b9f93d719a2b‘]

  • Haptik +
  • Optik +
  • Flexibilität 0

Rein optisch und haptisch wirft das BlizWolf Ladekabel sehr große Ähnlichkeiten zum Ladekabel von AUKEY auf. Beide besitzen fast die gleiche Haptik und Optik. Beide setzten auf eine einfache Textilummantelung und recht kleine Aluminium Gehäuse um die Stecker.

Das BlitzWolf Kabel ist allerdings ein Stück dicker. Daher aber auch nicht ganz so flexibel wie das AUKEY Kabel.

 

Rampow iPhone Ladekabel

2m / [amazon_link asins=’B014H2N7DI‘ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’2e4f3c63-f211-11e7-bc55-97add1993699′]

  • Haptik 0
  • Optik –
  • Flexibilität 0

Das Rampow iPhone Ladekabel fällt wieder unter die Kategorie „gewöhnlich“. Dieses besitzt keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten. Es ist ein einfaches weißes Gummikabel mit Plastikgehäusen um die Stecker.

Das Kabel fühlt sich allerdings recht stark gummiert an, ob dies nun positiv oder negativ ist, überlasse ich euch. Die Dicke des Kabels ist augenscheinlich okay, keine Klagen hier.

Klagen gibt es lediglich aufgrund des recht dicken Lightning Steckers. Habt ihr eine Hülle um euer iPhone mit einem recht kleinen Ausschnitt für den Ladeport könnte es zu Problemen kommen.

 

RAVPower Apple Lightning Kabel

0,9m und 1,8m / [amazon_link asins=’B01G3LYZL4′ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’166baad4-f211-11e7-b080-670319006ed8′]

  • Haptik +
  • Optik 0
  • Flexibilität 0

RAVPower bietet zum Zeitpunkt dieses Tests seine Lightning Kabel nur um Doppelpack an. Was aber nicht schlimm ist denn der Preis für zwei Kabel ist mit rund 14€ immer noch sehr fair.

In meinen späteren Messungen werde ich die Kabel aber getrennt behandeln, da es sich um zwei unterschiedliche Längen handelt.

Die RAVPower Apple Lightning Kabel sind auf den ersten Blick recht unspektakulär. Es handelt sich um einfache schwarze Ladekabel ohne irgendwelche Ummantelungen oder Ähnliches.

Das Kabel ist bei beiden Ladekabeln ausreichend dick und recht stark gummiert. Die Stecker sind sauber mit dem restlichen Kabel verbunden. Die Flexibilität würde ich als okay einstufen. An sich lässt sich das Kabel gut biegen, aber vermutlich aufgrund des recht dicken Gummis schwingt dieses aber auch immer wieder etwas in seine Ursprungsposition.

 

StilGut premium Lightning Kabel

2m / [amazon_link asins=’B01E7BU5F2′ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’0a9df7c1-f211-11e7-8ce3-cf4c57effd3c‘]

  • Haptik ++
  • Optik +
  • Flexibilität –

Das StilGut premium Lightning Kabel versucht, wie der Name schon vermuten lässt, durch eine premium Haptik und Optik zu überzeugen. Dies gelingt auch auf dem ersten Blick. Das Kabel besitzt eine Textilummantelung und Steckergehäuse aus Aluminium.

Auch die Dicke des Kabels passt augenscheinlich. Allerdings hat das StilGut premium Lightning Kabel auch eine Schwäche, das Kabel ist sehr steif! Es ist mit Abstand das wenigst flexible Kabel im Vergleich.

 

Syncwire 2M iPhone Ladekabel

2m / [amazon_link asins=’B00U10GB20′ template=’AmazonPreisLinkStandardNichtDick‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’f46556de-f210-11e7-ace9-23ef7c774592′]

  • Haptik 0
  • Optik 0
  • Flexibilität 0

Das Syncwire iPhone Ladekabel fällt wieder in die Kategorie unauffällig. Es handelt es sich um ein einfaches iPhone Ladekabel in dem üblichen Weiß/Grau.

Eine aufwendige Ummantelung oder Ähnliches gibt es nicht. Die Dicke des Kabels würde ich als okay einstufen, genau wie die Flexibilität.

 

Übersicht

Hier eine kleine Übersicht meiner Einschätzungen bezüglich Haptik, Optik und Flexibilität:

Haptik Optik Flexibilität
Amazon Basics Lightning Kabel 0,9m 0 0
Amazon Basics Lightning Kabel 1,8m 0 0
Anker PowerLine II Lightning Kabel 0,9m + + +
Anker PowerLine II Lightning Kabel 1,8m + + 0
Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m ++ ++ +
Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 1,8m ++ ++ +
AUKEY Lightning Kabel 2m + + +
Belkin Duratek Premium Lightning-/USB-Sync-/Ladekabel 1,2m ++ ++ ++
BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m + + 0
Rampow iPhone Ladekabel 2m 0 0
RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m + 0 0
RAVPower Apple Lightning Kabel 1,8m + 0 0
StilGut Premium Lightning Kabel 2m ++ +
Syncwire 2M iPhone Ladekabel 0 0 0

 

 

Theoretische Test

Beginnen wir die Tests mit einem ersten theoretischen Aufbau. In diesem wird an jedes Kabel ein Widerstand angeschlossen, so dass 1A, 2A oder 3A übertragen werden. Dabei beträgt die Eingangsspannung immer 5V. Über das Kabel hinweg fällt diese Spannung etwas ab, umso besser das Kabel ist, umso geringer ist der Spannungsabfall. Bei einem dünnen oder schlechten Kabel hingegen wäre der Spannungsabfall größer.

[table id=384 /]

(höher = besser, Angabe in Volt)

Wie wir sehen, schlagen sich hier die meisten Kabel recht gut. Es gibt allerdings zwei offensichtliche Ausreißer, das StilGut premium Lightning Kabel 2m und das AUKEY Lightning Kabel 2m.

Beide liefern signifikant schlechtere Werte als die restlichen Lightning Kabel. Es ist bei diesen beiden definitiv anzunehmen, dass die Leiter im Inneren recht dünn sind, oder irgendwo kein guter Kontakt hergestellt wird. Auch das Rampow iPhone Ladekabel 2m bekleckert sich nicht mit Ruhm was den Spannungsabfall über den Leiter angeht.

Den besten Wert liefert etwas überraschend das RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m, gefolgt vom BlitzWolf Lightning Kabel und dem RAVPower Apple Lightning Kabel 1,8m.

Beeindruckend RAVPower! Ich bin hier über das sehr gute Abschneiden sehr überrascht. Die Kabel sind zwar nicht dünn, wirken aber auch nicht außergewöhnlich dick.

Fast etwas enttäuscht bin ich vom Abschneiden der Anker Kabel. Diese schneiden zwar auch nicht schlecht ab, ganz im Gegenteil, allerdings hätte ich die PowerLine+ Kabel auf den ersten Plätzen erwartet.

Aber das ist natürlich erst einmal nur die Theorie, die Praxis kann völlig anders aussehen!

 

Der Praxis Test

Kommen wir damit auch zum Praxistest. In diesem messe ich die Ladegeschwindigkeit eines Apple iPad Pros und eines Apple iPhone X in Kombination mit sämtlichen Kabeln.

Als Ladegerät kommt ein RAVPower RP-PC029 zum Einsatz, welches über normale 5V 2,4A USB Ports verfügt.

Wie man sieht kann man die Ergebnisse aus dem theoretischen Teil sehr gut in den praktischen Teil übernehmen.

Wie auch schon zuvor ist das StilGut premium Lightning Kabel 2m und das AUKEY Lightning Kabel 2m die beiden mit Abstand schlechtesten Kabel!

Gerade beim iPad Pro sinkt die Ladegeschwindigkeit beim Verwenden eins dieser Kabel signifikant! Ansonsten ist das iPad Pro aber wenig wählerisch. Bei fast allen anderen Kabeln erreicht das iPad Pro 2,32A Ladegeschwindigkeit, was das Maximum ist was dieses an einem 2,4A USB Port erreichen kann.

Das iPhone X hingegen besitzt mehr Abstufungen. Erneut sind die Kabel von StilGut und AUKEY deutlich schlechter als der Rest des Feldes. Auch das Rampow Lightningkabel erreicht eher mäßig gute Werte, sowohl mit iPhone X wie auch mit dem iPad Pro.

Das Kabel mit der unterm Strich besten Ladegeschwindigkeit ist das RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m, gefolgt vom Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m und dem BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m.

Interessant, dass 1,8 Meter Anker PowerLine II Kabel erreicht leicht bessere Werte als die 0,9m Version.

Unterm Strich muss man aber ganz klar sagen, dass die Unterschiede, was die Ladegeschwindigkeit angeht, im einstelligen % Bereich liegen, abgesehen vom AUKEY und StilGut Kabel, welche signifikant langsamer laden.

 

Warum gibt es Unterschiede bei der Ladegeschwindigkeit?

Warum gibt es eigentlich Unterschiede bei der Ladegeschwindigkeit? Das hat zwei Gründe. Beides hängt mit dem Spannungsabfall zusammen, welchen wir im theoretischen Teil gemessen haben.

In Smartphones und Tablets sind Lithium Ionen Akkus verbaut. Diese besitzen in der Regel eine „Norm-Spannung“ von 3,7V pro Zelle. Wenn diese aber voll sind, kann diese Spannung auf bis 4,2V ansteigen.

Damit nun das Smartphone/Tablet seinen Akku voll laden kann, braucht dieses eine Spannung von über 4,2V! (Lithium Ionen Akkus werden im Grunde einfach dadurch geladen, dass eine konstante Spannung von 4,2V auf den Akku gelegt wird, dieser „saugt“ sich dann so lange voll bis dieser ebenfalls 4,2V hat).

Sinkt nun die Spannung unter diese Marke von 4,2-4,4V, kann das Smartphone/Tablet gar nicht mehr laden. Da aber die Ladeelektronik clever ist, senkt diese dann den Ladestrom, in der Hoffnung, dass die Spannung dann wieder ansteigt.

Nehmen wir das StilGut premium Lightning Kabel 2m als Beispiel. Bei meinem Test sank die 5V Eingangsspannung bereits auf 4,2V ab, wenn eine Last von 2A auf dem Kabel lag. Bei 1A wurden noch 4,61V erreicht.

Das iPad Pro erreichte mit diesem Kabel 1,72A (maximal möglich wären 2,31A). Das bedeutet das iPad hat bei ca. 4,3-4,4V die Reißleine gezogen und die Ladegeschwindigkeit gedrosselt.

Ähnliches gilt auch für das AUKEY Ladekabel. Dieses erreichte bei 2A last noch 4,31V, das iPad Pro lud mit 1,93A. Das bedeutet dieses hat auch hier ca. 4,3-4,4V als unterste Spannung gewählt, ehe der Strom gedrosselt wird.

Ich hoffe diese Erklärung ist einigermaßen klar.

Der zweite Punkt ist Sicherheit. Oftmals wird ein plötzliches und starkes Absinken der Spannung von der Smartphone Ladeelektronik als „Problem“ erkannt. Wenn Ihr ein Ladegerät zu hoch belastet ist das plötzliche Absinken der Spannung ein Anzeichen dafür das Ihr dieses überbelastet habt.

Teilweise reagiert auch die Ladeelektronik einiger Smartphones auf solche Anzeichen und versucht das potenzielle Überbelasten des Ladegeräts durch absenken des Ladestroms zu verhindern, obwohl hier das Problem nicht das Ladegerät sondern das Ladekabel war.

 

Fazit

Welches ist nun das beste Lightning Ladekabel Anfang 2018? Das hängt ein wenig von Euren Prioritäten ab.

Wenn es Euch um die best mögliche Ladegeschwindigkeit geht, wäre dies die Top 3:

  1. RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m
  2. Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m
  3. BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m

Alle drei Kabel stellen eine gute zuverlässige Wahl dar! Aus Preis/Leistungssicht ist natürlich das RAVPower Kabel hier die beste Wahl, welches dafür aber haptisch recht „gewöhnlich“ ist.

Hier ist das BlitzWolf und ganz besonders das Anker PowerLine+ II Lightning Kabel deutlich besser.

Unterm Strich würde ich folgende Kabel empfehlen, wenn man Ladegeschwindigkeit und Haptik/Wertigkeit zusammenrechnet:

  1. Anker PowerLine+ II Lightning Kabel 0,9m bzw. 1,8m <- Top Ladegeschwindigkeit, Top Haptik, etwas teurer
  2. RAVPower Apple Lightning Kabel 0,9m bzw. 1,8m <- Top Ladegeschwindigkeit, sehr gute Preis/Leistung, Haptik und Optik etwas gewöhnlich
  3. BlitzWolf Lightning Kabel mit Magic Tape Strap 1m <- sehr gute Ladegeschwindigkeit, gute Haptik und Optik
  4. Anker PowerLine II iPhone Kabel 0,9m bzw. 1,8m <- Gutes allrounder Kabel, langlebig, sehr guter Preis!

Das Anker PowerLine+ II ist unterm Strich das vermutlich beste Lightning Kabel Anfang 2018! Dieses bietet eine top Ladegeschwindigkeit und eine hervorragende Haptik. Ähnliches gilt auch für das BlitzWolf Lightning Kabel, welches ebenfalls eine Top Ladegeschwindigkeit und sehr gute Haptik bietet. Die Haptik ist allerdings eine Stufe unter der des PowerLine+ II.

Braucht oder wollt Ihr keine Textilummantelung wäre meine Empfehlung das RAVPower Apple Lightning Kabel mit 0,9m bzw. 1,8m länge. Dieses ist optisch und Haptik recht unauffällig, aber was die Ladegeschwindigkeit angeht, sehr gut! Leider sind diese Kabel nur in einem Zweier Paket erhältlich für 14€, was an sich ein guter Preis ist!

Wollt Ihr nur ein günstiges und gutes Ladekabel sind die normalen Anker PowerLine II Kabel eine gute Wahl! Diese sind in vielen Längen und Farben erhältlich und sind vergleichsweise günstig. Zwar ist die Ladegeschwindigkeit etwas niedriger in meinem Test als bei den anderen Kabeln, aber in der Praxis wird das nicht auffallen.

Der BenQ SW271 im Test, der beste bisher getestete Monitor!

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Der SW271 von BenQ ist mit einem Preis von rund 1200€ ein absoluter High End Monitor, welcher sich primär an professionelle Nutzer richtet.

Für diese hat der SW271 auf dem Papier auch einiges zu bietet! Neben einer 4K Auflösung soll gerade die 99%ige AdobeRGB Farbraum Abdeckung, gemeinsam mit einer hohen Farbgenauigkeit die Profis glücklich machen.

Ich weiß zwar nicht ob ich mich selbst als „Profi“ bezeichnen würde, aber für Techtest.org mache ich schon einiges an Fotos, wie ich denke auch größtenteils recht gute.

Daher hat natürlich der SW271 auch mein Interesse geweckt. Bisher hatte ich immer nur das Vergnügen mit guten Mittelklasse Monitoren zu arbeiten, von daher ist der SW271 mein erster Schritt in die Profi Klasse. Vielen Dank an dieser Stelle an BenQ, welche mir dem SW271 zur Verfügung gestellt haben!

Aber ist der SW271 wirklich ein richtiger Profi Monitor, der auch in der Praxis mit einer hervorragenden Bildqualität punkten kann, oder sehen nur die technischen Daten gut aus?

Wollen wir uns doch einmal den SW271 im Test ansehen! Kann dieser für einen Preis von 1200€ wirklich überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der BenQ SW271 im Test

Der BenQ SW271 ist, wie ich finde für einen professionellen Monitor durchaus recht schick designt. Natürlich Schlichtheit ist hier absolut das Motto, aber im Gegensatz zu anderen professionellen Geräten besitzt beispielsweise der SW271 sehr kleine Displayrahmen und ist auch generell nicht übermäßig dick oder klobig.

Die Displayrahmen sehen im ausgeschalteten Zustand aufgrund es unsichtbaren Rahmens besonders schlank aus, aber selbst eingeschaltet sind die Rahmen nur wenige Millimeter dick, weshalb diese bei einem Multi Monitor Set-up auch kaum bis gar nicht stören.

Wie es sich für einen guten Monitor auch gehört, besitzt auch der BenQ SW271 einen hervorragenden Standfuß, der auch nicht aufgrund des besonders schlanken Designs funktional abgespeckt wurde. Dieser ist komplett aus Aluminium gefertigt und deshalb sehr massiv und robust. Zudem besitzt der Standfuß einen Tragegriff, welcher sich während des Fotografierens und Tragens des Monitors als erstaunlich nützlich erwiesen hat.  Solltet Ihr Euren Monitor zu Shootings mitnehmen ist das mit dem SW271 absolut problemlos machbar!

Neben dem Griff besitzt der Monitor die üblichen Ergonomie Optionen, wie eine Höhenverstellung, die Möglichkeit den Monitor zu neigen, vertikal zu stellen oder zu drehen. Dabei macht der Standfuß bzw. die verwendete Mechanik ebenfalls einen sehr guten und hochwertigen Eindruck.

Mit im Lieferumfang des BenQ SW271 befindet sich auch ein optionaler Blick -bzw. Störlichtschutz. Hier ein kleiner Kritikpunkt, ein Seitenteil hatte eine leicht verbogene Kante, die man allerdings problemlos wieder geradebiegen konnte.

Dicke Pluspunkte gibt es wieder für Tasten und Anschlüsse. Zum BenQ SW271 gibt es einen „Puck“, hierbei handelt es sich um eine kleine Kabelfernbedienung, welche eine komfortablere Steuerung des On-Screen Menüs ermöglicht.

Jeder Monitor sollte so einen Puck haben! Gerade beim SW271 macht dieser viel Sinn, da es so möglich ist schnell zwischen sRGB, AdobeRGB usw. Profilen hin und her zu springen.

Der Puck lässt sich im Standfuß ablegen bzw. sogar ganz abnehmen. BenQ hätte vielleicht hier eine etwas elegantere Kabelführung schaffen können, aber abseits davon ist diese Kabelfernbedienung eine klasse Sache!

Zumal der SW271 auch über Tasten direkt am Display verfügt. Ihr habt also die Wahl, wie Ihr den Monitor bedienen wollt. Sofern Ihr keine Wandhalterung nutzt, ja der Monitor hat einen VESA Mount, sehe ich aber keinen Grund nicht den Puck zu nutzen.

Wie sieht es bei den Anschlüssen aus? Sehr gut! Der BenQ SW271 besitzt zwei HDMI 2.0 Eingänge, einen Display Port Eingang und einen USB C Eingang!

Über Letzteren könnt Ihr beispielsweise ein Apple MacBook Pro direkt mit dem Monitor verbinden, ohne einen Dongle nutzen zu müssen. Allerdings überstützt der USB C Port keine Stromversorgung! Diese muss gesondert geregelt werden.

Zusätzlich verfügt der SW271 auch noch über zwei USB 3.0 Ports und einen SD Kartenleser. Diese Ports können entweder über den USB C Anschluss gespeist werden oder über einen normales USB 3.0 Kabel.

Nutzt Ihr allerdings USB C sowohl für die Bildübertragung wie auch für die Datenübertragung, müsst ihr Euch zwischen 4K 60Hz + USB 2.0 und 4K 30Hz + USB 3.0 entscheiden.

Zwar finde ich es grundsätzlich sehr gut, dass BenQ einen USB Hub und Speicherkartenleser verbaut hat, aber die Positionierung finde ich etwas suboptimal. Die USB Ports und auch der Speicherkartenleser sind an der linken Rückseite angebracht. Steht der Monitor frei auf einem kleinem Tisch in einem Foto Studio ist das Okay, aber auf einem Schreibtisch der gegen eine Wand steht, ist die Positionierung nicht gut.

Ich hätte die Ports vielleicht auf die Unterseite des Monitors verlegt, so dass diese auch von der Front gut erreichbar sind.

Dennoch Daumen hoch für die Anschlussvielfalt!

Bonuspunkte bekommt BenQ für das Beilegen sämtlicher Kabel, die man benötigt. Damit meine ich das Stromkabel, USB 3.0 Kabel aber auch DisplayPort Kabel und HDMI Kabel zum Verbinden des Monitors.

BenQ legt ebenfalls eine Blendschutzhaube bei. Diese „Flügel“ verhindern, wie der Name schon vermuten lässt, dass schräg einfallendes Licht zu Reflexionen auf dem Monitor führt. Für jemanden der direkt im Studio oder sogar im Freien mit dem Monitor arbeitet sicherlich eine sehr Praktische Sache!

Die Blendschutzhaube befindet sich in einer separaten Box, in welcher diese sich bei nicht Nutzung auch gut aufbewahren lässt. Diese muss allerdings bei Nutzung selbst vom Nutzer zusammengesteckt werden, was aber kein großes Problem ist.

 

Die Bildqualität

Der wichtigste Punkt ist natürlich die Bildqualität. BenQ setzt beim SW271 ganz klassisch auf ein IPS Panel, welches mit einer 10Bit Farbtiefe ausgestattet ist.

Die Auflösung liegt bei 3840×2160 Pixeln, also 4K in einem 16:9 Bildformat. Die Bildwiederholfrequenz liegt bei normalen 60Hz, sofern Ihr den Monitor via USB C, HDMI 2.0 oder DisplayPort 1.4 ansteuert!

Wichtig! Habt Ihr noch ein älteres Laptop, das nicht über DisplayPort oder HDMI 2.0 verfügt, kann es sein, dass Ihr nur 4K 30Hz erreicht, was nicht schön ist. Habt Ihr also ein älteres Laptop oder PC, schaut besser einmal nach, was Ihr genau für Anschlüsse habt.

Die Reaktionszeit wird von BenQ mit 5ms angegeben, was okay ist. Der SW271 ist natürlich kein Gaming Monitor aber eine Reaktionszeit von 5ms ist selbst für die meisten Gamer mehr als ausreichend.

Soweit erst einmal die Basis technischen Daten, kommen wir zum eigentlichen Test. Beginnen wir hier mit Messwerten, welche vom Datacolor Spyder 5 ELITE stammen.

 

Farbraum

BenQ spricht beim SW271 von einer 100%igen Abdeckung des sRGB Farbraum und einer 99%igen Abdeckung des AdobeRGB Farbraums.

100% sRGB ist mittlerweile nicht mehr so eindrucksvoll wie dies noch vor ein paar Jahren war, aber 99% AdobeRGB Abdeckung hingegen ist auch 2018 noch etwas sehr Besonderes!

Mit seinen rund 1200€ ist der SW271 der zweit günstigste 4K Monitor aktuell auf dem Markt welcher laut seines Herstellers 99%+ schafft.

Aber schafft der SW271 wirklich diese vom Hersteller versprochenen Werte? Messen wir einmal nach bzw. wir müssen zweimal messen. Einmal im SRGB Modus in einmal im AdobeRGB Modus.

Adobe RGB Modus
sRGB Modus

Im sRGB Modus schafft der SW271 98% des sRGB Farbraums und 76% des AdobeRGB Farbraums. Dies ist nur bedingt beeindruckend, die wirklich beeindruckenden Werte sehen wir erst im AdobeRGB Modus.

Hier schafft der SW271 99% des sRGB Farbraums und 95% des AdobeRGB Farbraums. Dies sind zwar etwas schlechtere Werte als von BenQ angegeben, aber ganz ehrlich ich würde bei solch kleinen Unterschieden eher auf eine Messungenauigkeit meines Messgerätes tippen.

Von daher halte ich die 100% und 99% welche von BenQ angegeben wurden für gegeben! Was natürlich beides klasse Werte sind! Auch die 93% Abdeckung des DCI-P3 Farbraums sind super! Viel besser geht es hier aktuell kaum für einen Monitor.

Der SW271 ist also aus Sicht der Farbdarstellung/Farbraumabdeckung ohne Probleme für professionelle Content Creator zu empfehlen.

 

Farbtreue

Bei professionellen Geräten ist neben einer hohen Farbraumabdeckung und damit einer guten Farbdarstellung auch eine hohe Farbgenauigkeit sehr wichtig.

Man will ja das seine Aufnahmen auch das Wiederspiegeln was man bei einem professionellen Druck oder Publikation erhalten würde.

Wie steht es hier um den SW271?

„Out of the Box“
Nachkalibriert

(Kleinerer Wert = kleinere Abweichung)

Out of the Box bereits sehr gut! Der BenQ SW271 besitzt von Haus aus einen Delta E von ≦ 1 im Schnitt.  Wobei es hier etwas auf die jeweilige Farbe ankommt. Interessanterweise ist Türkis ein kleiner Ausreißer mit einem Delta E von 4. Alle anderen Farben liegen bei 0 oder 1.

Nach einer kurzen Kalibrierung mit einem Spyder 5, erreicht der SW271 fast perfekte Werte! Die meisten Farben lassen sich auf den Punkt kalibrieren und selbst Türkis lässt sich auf einen Delta E von 2 drücken.

Damit eignet sich der BenQ SW271 auch problemlos für Nutzer, welche viele Drucke anfertigen! Es ist im Übrigen auch möglich den SW271 „Hardware“ zu kalibrieren. Dabei wird das Kalibrierungsprofil direkt im Monitor gespeichert.

 

Helligkeit und Kontrast

Zwar ist eine super hohe Helligkeit bei einem Monitor der in einem Studio verwendet wird sicherlich nicht ganz so essenziell, aber dennoch gibt BenQ die maximale Helligkeit mit guten 350cd/​m² an.

Werden diese erreicht?

Auf 100% erreicht der SW271 331cd/m² Helligkeit. Knapp unter der Herstellerangabe, aber dennoch ein guter Wert.

331cd/m² ist auch hell genug, selbst wenn Ihr eine Lichtquelle im Rücken habt. Hier hilft natürlich auch die matte Displaybeschichtung, welche kaum Reflexionen verursacht.

Im normalen Alltag wird man den Monitor vermutlich auf 50-80% seiner maximalen Helligkeit nutzen, man hat also noch einen kleinen Puffer falls man doch einmal eine Lichtquelle im Nacken hat.

Wie steht es um den Kontrast? Hier gibt BenQ die üblichen 1:1000 an, was so der Standard Wert für IPS Panels zu sein scheint.

Hier muss ich gestehen anfangs etwas Probleme gehabt zu haben. Mein Messgerät spuckte viel zu niedrige Werte aus, von 1:180 usw. Da davon auszugehen war das diese Werte falsch sind habe ich etwas herum probiert und wirklich die Lösung für das Problem gefunden, der HDMI Port.

Erst nachdem ich anstelle von HDMI 2.0 DisplayPort 1.4 nutzte, erreichte ich plausible Werte, was den Kontrast angeht. Via DisplayPort angeschlossen erreichte ich einen Wert von 1:900, was ein realistischer und brauchbarer Wert ist für einen Monitor dieser Klasse.

Woran das Problem nun genau lag, kann ich Euch um ehrlich zu sein nicht sagen. Es wurden ansonsten keine Einstellungen verändert und beide Messungen waren im sRGB Modus. Ob es nun der Port, das Kabel oder mein PC Schuld ist, kann ich nicht genau definieren.

Solltet Ihr mit dem SW271 Probleme mit einem zu schlechten Kontrast haben, versucht einmal einen anderen Anschluss!

Im schwarz/weiß Modus des Monitors ist der Kontrast mit 1:940 in der Spitze noch mal einen Hauch besser als im sRGB oder AdobeRGB Modus.

Ein Kontrast von 1:900 ist im Übrigen für ein IPS Panel ein sehr guter Wert. Mehr wird in der Regel nur VA oder OLED Panels erreicht.

 

Ausleuchtung und Bild Homogenität

Kommen wir zum einzigen wirklichen Schwachpunkt des BenQ SW271, die Ausleuchtung. Hiermit haben viele Monitore Probleme, aber diese sind beim SW271 vergleichsweise stark ausgeprägt.

Als erstes mal ein paar Messwerte:

Wie man sieht, spricht das Messgerät von bis zu 16% Helligkeitsunterschiede in einzelnen Segmenten des Monitors. 16% ist nicht katastrophal schlecht, aber auch beim besten Willen kein Top Wert. Dies schaffen durchaus einige günstigere Monitore besser.

Aber wie sieht es subjektiv aus?

Beim normalen Betrachten von Bildern ist die mäßig gute Ausleuchtung eigentlich nicht direkt präsent. Erst wenn mithilfe von Testbildern bzw. einem schwarzen Bild die Ausleuchtung kontrolliert, wird man schwächen erkennen.

Am ehesten fallen die Schwächen im unteren linken Bereich auf, ganz am Rand, wo es bei meinem SW271 einen Lightspot gibt.

Sicherlich nicht optimal, aber etwas womit ich leben kann. Es macht im Übrigen keinen großen Unterschied, ob Ihr den Monitor bei 100% Helligkeit oder 50% Helligkeit nutzt, die suboptimale Ausleuchtung bleibt bestehen.

 

Schärfe und Blickwinkel

Eine 4K Auflösung auf 27 Zoll ist natürlich ein Garant für ein scharfes Bild. Dieses wird auch vom BenQ SW271 geboten! Dies fällt primär bei Texten und Buchstaben auf, wo das Bild des SW271 verglichen mit einem normalen Full HD Monitor ein gutes Stück schärfer und glatter ist.

Gerade Buchstaben und Zeichen mit Rundungen werden vom SW271 deutlich besser dargestellt.

Bei Fotos und Videos finde ich den Unterschied zwischen einem 4K und Full HD Monitor um ehrlich zu sein weniger groß. Natürlich ist ein Unterschied vorhanden, welcher primär an der Darstellung von feinen Details liegt, aber das wird sicherlich nicht jedem sofort auffallen. Hier sind die Unterschiede bei Text doch ein Stück offensichtlicher.

Oftmals sehen Fotos sogar erfahrungsgemäß auf einem 4K Monitor schlechter aus, als auf einem Full HD Monitor. Gerade bei Smartphone Testbildern fällt mir dies oft auf. Ohne hinein zu zoomen sieht man auf einem 4K Monitor Unperfektheiten was Schärfe und Detail Darstellung angeht viel schneller und deutlicher als auf einem normalen Full HD Monitor.

Aber bei einem Monitor wie dem SW271 geht es ja an sich genau um solche Dinge, schnell gute Aufnahmen erkennen zu können, um diese dann weiter zu verarbeiten. Hier liegt auch die große Stärke der 4K Auflösung für Profis.

Die Blickwinkel des IPS Panels sind unauffällig gut. Man muss sich schon in einem sehr spitzen Winkel zum SW271 befinden damit das Bild kippt und selbst dann reduziert sich nur die Helligkeit und der Kontrast.

Es gibt also keine Farbverschiebung oder Ähnliches.

 

Subjektiver Eindruck

Genug der Messwerte, wie sieht das Bild subjektiv aus? Wenig überraschend sehr gut! Ich war bisher primär Monitore der guten Mittelklasse gewohnt und hier ist der SW271 durchaus ein gutes Stück besser.

Gerade Farben wirken sehr kräftig und tief, obwohl der Monitor natürlich kein übersättigtes Bild liefert. Hier muss man allerdings etwas aufpassen, in welchem Modus man sich befindet. Ist man auf dem normalen Windows Desktop und ist der Adobe RGB Modus aktiv, wirken alle Farben übersättigt, als hätte man gerade ein Foto mit einem Samsung Smartphone gemacht.

Das kann natürlich bei einer Multimedia Anwendung, wie dem Schauen eines Films, durchaus ganz nett sein, aber in der Regel solltet Ihr doch den korrekten sRGB Modus aktiv haben. Außer natürlich Ihr bearbeitet gerade ein Bild mit AdobeRGB Farbraum.

Dank des Pucks ist das Wechseln zwischen sRGB und AdobeRGB ein Tastendruck. Ihr müsst Euch also nicht durch unzählige Menüs quälen, um den Farbraum zu ändern.

Verglichen mit meinem alten ASUS Monitor, welcher an sich auch ein ganz gutes Bild liefert, sieht man doch gerade beim Betrachten von Aufnahmen im Adobe RGB Farbraum einen teils deutlichen Unterschied.

Gerade wenn bei Fotos der Himmel zu sehen ist, fällt der Unterschied deutlich auf. Hier sind beim SW271 feinere Nuancen was die Abstufung angeht zu erkennen.

Auch ist es in Anwendungen, wie Lightroom, weniger oft nötig in Bilder hineinzuzoomen, um die Qualität korrekt zu beurteilen.  Dies ist natürlich ein Vorteil der hohen 4K Auflösung. Bei Full HD Monitoren war immer mein erster Schritt einmal in die 1zu1 Ansicht zu gehen, um zu schauen, ob das Bild wirklich scharf ist.

Beim BenQ SW271 kann man hingegen auch bei einer vollen Ansicht schon sehr gut die Detailschärfe erahnen. Dies hat meinen Workflow ein gutes Stück beschleunigt.

Auch wenn der SW271 natürlich ein Profi Gerät ist, zeigt dieser sich auch in den klassischen Multimedia Anwendungen recht sicher. Natürlich ist auch in Filmen oder sogar Spielen die Farbwiedergabe absolut hervorragend!

Auch einen wirklich signifikanten Imputlag oder Ähnliches konnte ich nicht bemerken. Ja es gibt für reine Gamer doch bessere Monitore, aber für mal ne Runde Overwatch oder Ähnliches zwischendurch ist der BenQ SW271 vollkommen geeignet!

Dieser unterstütz im Übrigen auch HDR! Sicherlich interessant für Video Produzenten, aber auch für Multimedia Fans. Da der HDR10 Standard verwendet wird, kann beispielsweise die Playstation 4 Pro auch 4K HDR Inhalt auf dem SW271 wiedergeben.

 

Fazit

Der BenQ SW271 ist ein hervorragender Monitor für semi Professionelle, wie auch professionelle Fotografen und Video Produzenten.

Das größte Highlight des SW271 ist hierbei natürlich die nahezu perfekte Abdeckung des sRGB und auch des AdobeRGB Farbraums. Dies ist selbst bei Monitoren der 1000€+ Preisklasse nicht selbstverständlich!

Auch Kontrast, Helligkeit und Schärfe können voll überzeugen, sowohl was die Messwerte angeht, wie aber auch beim subjektiven Eindruck. Der SW271 ist Bildqualitativ der beste Monitor, den ich bisher nutzen durfte.

Selbst verglichen mit meinem „alten“ 4K Asus Monitor, welcher gutes Mittelklasse Modell ist, gibt es gerade bei der Farbdarstellung noch große Unterschiede zugunsten des SW271.

Der BenQ SW271 bietet unheimlich gute Farben, die eine gewisse Tiefe ausstrahlen, welche ich zuvor selten bei einem Monitor gesehen habe. Bilder, gerade wenn diese im AdobeRGB Farbraum aufgenommen sind, bietet eine tolle Detaildarstellung und wunderbar nuancierte Farben.

Auch abseits der Bildqualität ist der SW271 top! Das Gehäuse, der Standfuß und gerade der „Puck“(Kabelfernbedienung) machen einen qualitativ hochwertigen und professionellen Eindruck.

Selbst die Anschluss Ausstattung ist mit zwei HDMI 2.0 Ports, einem DisplayPort 1.4, einem USB C Eingang(für Daten und Bild), zwei USB 3.0 Ausgängen und einem Speicherkartenleser vortrefflich.

Die Unterstützung für HDR rundet den sehr guten Eindruck letztendlich ab!

Okay ich glaube ich haben den SW271 genug über den Klee gelobt. Ist der Monitor also wirklich perfekt?! Nein, BenQ hat sich beim SW271 eine Schwäche erlaubt, die Ausleuchtung. Diese ist wirklich eher mittelmäßig. Hier habe ich schon deutlich günstigere Monitore gesehen, welche gleichmäßiger ausgeleuchtet waren.

Hier kommt es etwas darauf an, wie kritisch Ihr seid. Im normalen Alltag, auch wenn es um die Fotobearbeitung ging, ist mir die Ausleuchtung an sich nicht negativ aufgefallen. Es gab also keine Momente wo mich diese wirklich gestört hat. Erst wenn man wirklich ein Bild hat, das zum größten Teil schwarz ist, kann dies etwas auffallen.

Abseits davon gibt es aber am SW271 nicht viel zu bemängeln! Von daher würde ich sagen, dass die positiven Punkte ganz klar überwiegen.

Unterm Strich ist der SW271 von BenQ ein absoluter Spitzenmonitor, welcher auch professionellen Ansprüchen genügen wird!

Dabei ist der SW271 durchaus auch noch für den semi-professionellen Nutzer in einem erschwinglichen Bereich. Wollt Ihr Euch einen richtig guten Monitor für die nächsten X Jahre, welcher sowohl bei Foto/Video Bearbeitung glänzt, wie auch in Multimedia Anwendungen? Dann seid Ihr beim SW271 ebenfalls an der richtigen Adresse!

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Positiv

  • Hochwertiges und robustes Gehäuse/Standfuß
  • Hohe Farbraumabdeckung (100% sRGB und 99% AdobeRGB)
  • Gute Farbtreue
  • Guter Kontrast und maximale Helligkeit
  • Subjektiv hervorragendes Bild!
  • Gute Anschluss Auswahl
  • Hervorragende Schärfe (4K)

 

Negativ

  • Ausleuchtung mittelmäßig

Der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger im Test

Dank iPhone 8 und iPhone X hat die Verbreitung des kabellosen Ladens gerade einen großen Sprung gemacht. Bisher unterstützten fast ausschließlich Samsung Smartphones das kabellose Laden.

Sollte Euer Smartphone auch kabelloses Laden unterstützen, steht Ihr natürlich vor der Herausforderung das passende Ladegerät zu finden.

Kabellose „Qi“ Ladegeräte gibt es einige im Handel, die einfacheren Geräte sind auch nicht sonderlich schwer zu bauen.

Eins der interessanteren kabellosen Ladegeräte ist sicherlich der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger. Dieser kostet gerade einmal 15€ und soll sogar das kabellose Schnellladen unterstützen.

Wollen wir uns doch das gute Stück einmal im Test ansehen. Kann der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger überzeugen?

 

Der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger im Test

RAVPower setzt bei seinem kabellosen Ladegerät auf ein sehr einfaches Design. Das kabellose Ladegerät ist eine kleine Runde Plastik-Scheibe, welche auf den ersten Moment nicht besonders auffällt.

RAVPower nutzt hier auf ein „Einspulen“ Design. Ihr müsst gegebenenfalls etwas bei der Positionierung Eures Smartphones aufpassen, dass die Spule in Eurem Smartphone mittig auf dem Ladepad liegt.

Um ein Abrutschen des Smartphones zu verhindern ist die Oberseite mit Gummipads ausgestattet, welche auch einen guten Job machen das Smartphone zu halten.

Wie üblich besitzt auch der RAVPower RP-PC014 Fast Qi Wireless Charger eine kleine LED auf seiner Front, welche über den Ladestand informiert bzw. Euch Informiert, ob das Smartphone korrekt erkannt wurde.

Die Energieversorgung des QI Ladegeräts wird über einen microUSB Port auf der Rückseite geregelt. Ihr benötigt hier entweder ein 5V 2A Ladegerät oder ein Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegerät, wenn Ihr kabelloses Schnellladen nutzen wollt.

Ein passendes Ladegerät liegt NICHT mit im Lieferumfang!

Der eigentliche Test

Kommen wir zum eigentlichen Test. Für diesen nutze ich ein Samsung Galaxy S8+ und ein Apple iPhone X, die aktuell wohl populärsten Smartphones welche kabelloses Laden unterstützen.

Beginnen wir mit Testdurchlauf 1 von 2. Bei diesem Testdurchlauf ist das RAVPower RP-PC014 QI Ladegerät mit einem normalen 5V 2A Netzteil verbunden.

Hier erreicht das iPhone X (IOS 11.1) 1,15A und das Samsung Galaxy S8+ 1,3A. Wenn man die schlechte Effizienz vom kabellosen Laden herausrechnet kommt man beim iPhone auf ca. 1A bzw. 5W und beim S8+ auf knapp 1,1-1,2A bzw 5,5W.

Bei Testdurchlauf 2 nutze ich das RAVPower RP-PC014 in Kombination mit einem Quick Charge 3.0 Netzteil.

Das Samsung Galaxy S8+ nutzt auch das höhere Tempo. Hier zieht das Ladegerät 9V und 0,92A, was 8,28W ergibt. Grob ist dies das doppelte Tempo verglichen mit dem normalen kabellosen Laden.

Was passiert aber, wenn man nun das iPhone X auf das Ladepad legt? Dieses unterstützt ja eigentlich kabelloses Schnellladen. Interessanterweise zieht das Ladepad weiterhin 9V auf dem Netzteil, hier aber 9V 0,58A. Dies ergibt 5,22W, also ungefähr das gleiche Tempo wie beim normalen kabellosen Laden.

Es lohnt also nicht für das iPhone X das RAVPower RP-PC014 Ladepad an einem Quick Charge Netzteil zu betreiben.

 

Fazit

Gute QI Ladegeräte müssen nicht teuer sein, dies zeigt auch das RAVPower RP-PC014 Ladepad. Für rund 15€ erhaltet Ihr hier ein grundsolides kabellose Ladegerät, welches sogar in Kombination mit dem Samsung Galaxy S8 sogar das kabellose Schnellladen unterstützt.

Sofern Ihr also nicht irgendwelche speziellen Feature sucht oder einen speziellen Formfaktor ist der RAVPower Fast Qi Wireless Charger RP-PC014 absolut zu empfehlen, sowohl für iPhone wie auch ganz besonders fürs Samsung Galaxy S7/S8.

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Die Teufel Cinebar One im Test, kompakt und gut!

Soundbars sind beliebter denn je, sie nehmen weniger Platz weg als ein großes 5.1 System und verursachen weniger Kabelchaos. Ein Experte was Soundbars angeht, ist sicherlich Teufel, welche nun aber mit der Cinebar One einen etwas anderen Weg einschlagen.

Normalerweise sind Soundbars entweder eine große „Leiste“, die vor den Fernseher gelegt wird + Subwoofer, siehe Cinebar 11, oder ein großer Lautsprecher auf welchen der Fernseher gestellt wird, siehe Cinebase.

Die Cinebar One hingegen ist ein recht kleiner und kompakter Lautsprecher, welcher auf den ersten Blick eher an einen Bluetooth Lautsprecher erinnert als wirklich an eine Soundbar.

Die Vorteile für dieses Design liegen auf der Hand, zum einen ein noch geringerer Platzbedarf, zum anderen ein günstigerer Preis. Die neue Teufel Cinebar One kostet zum Zeitpunkt dieses Tests 250€, was für eine Soundbar recht günstig ist.

Sofern diese auch gut klingt! Dies ist auch die eine Millionen Euro Frage, klingt die Teufel Cinebar One gut? Diese und noch weitere Fragen gilt es im Test zu klären! An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen der Cinebar One.

Kann die Teufel Cinebar One im Test überzeugen?

 

Die Teufel Cinebar One im Test

Ehe Ihr die Teufel Cinebar One kauft, solltet Ihr überprüfen ob diese mit Eurem Fernseher „kompatibel“ ist. Damit meine ich erst einmal weniger die Anschlüsse, sondern viel mehr den Formfaktor.

Für einen optimalen Klang muss die Cinebar One vor dem Fernseher stehen. Die Soundbar ist zu klein dafür,  dass der Fernseher auf ihr tehen kann. Mein Sony TV besitzt beispielsweise einen sehr niedrigen Standfuß, weshalb hier die Cinebar One einen Teil des Bildes blockieren würde.

Bei einem Philips Fernseher hingegen den ich habe, wäre dies aufgrund eines höheren Standfußes kein Problem.

Die Cinebar One besitzt eine Höhe von rund 7cm, die auch bei eurem Fernseher an Platz zwischen Tisch und Anfang des Bilds vorhanden sein sollte. Ist dies nicht der Fall müsstet Ihr den Lautsprecher entweder über dem Fernseher „aufhängen“ oder im Schrank unter diesem unterbringen.

Kommen wir aber zum eigentlichen Lautsprecher.

Wie bereits erwähnt ist die Teufel Cinebar One mit gerade einmal 35 x 11,3 x 6,8 cm als Winzling zu bezeichnen, zu mindestens für eine Soundbar. Von der Größe könnte man die Soundbar eher für einen normalen Bluetooth Lautsprecher halten.

Zwar verfügt die Cinebar One auch über Bluetooth, dazu später mehr, aber diese besitzt keinen eingebauten Akku und ist auch ansonsten nicht für einen portablen Einsatz gedacht. Dennoch wäre es aufgrund der kompakten Größe kein Problem die Soundbar auch mal für ne Party oder Ähnliches in einen anderen Raum zu stellen.

Optisch ist die Cinebar One recht schlicht gehalten. Auf der Front finden wir ein schwarzes metallenes Lautsprechergitter, welches sich auch um die Seiten der Soundbar zieht. Das restliche Gehäuse besteht aus Kunststoff, welcher aber auf Schleiflack Optik getrimmt wurde. Ihr habt beim Gehäuse die Wahl zwischen Weiß und Schwarz.

Zwar ist sicherlich die Haptik bei einer Soundbar nicht ganz so wichtig, aber die Cinebar One wirkt durchaus recht wertig und schwer, was immer ein gutes Zeichen ist.

Wie sieht es bei den Tasten und Anschlüssen aus? An der Soundbar selbst finden sich leider erst einmal keine Tasten. Um die Cinebar One zu steuern, müsst Ihr auf die beiliegende Fernbedienung zurückgreifen. Diese ist qualitativ okay, aber auch nichts Besonderes um ehrlich zu sein.

Ich hätte mir hier vielleicht ein paar Tasten auch als „Back-up“ am Gerät selbst gewünscht. Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich verlege meine Fernbedienungen sehr gerade, daher dieser Wunsch.

Alternativ kann man aber die Cinebar One auch über die Fernseher Fernbedienung steuern. Wobei man hierfür den Fernseher via HDMI verbinden muss. Dies funktioniert aber nur wenn Euer Fernseher einen gesonderten HDMI Ausgang für Sound Systeme besitzt, was nicht jeder Fernseher tut.

Damit kommen wir auch zu den Anschlüssen. Wie bereits angesprochen verfügt die Soundbar über einen HDMI Eingang, einen optischen Audio Eingang, einen 3,5mm AUX Eingang und USB!

Ja Ihr könnt die Soundbar auch direkt an einen PC anschließen. Der PC erkennt die Soundbar als Soundkarte und kann ohne Treiberinstallation direkt Ton wiedergeben. Damit bietet sich die Cinebar One auch durchaus als PC Lautsprecher an.

Sollte Euer Fernseher keinen HDMI Audio Ausgang haben könnt Ihr den optischen Ausgang verwenden. Sollte Euer Fernseher auch keinen optisch Audio Ausgang haben könnt Ihr den AUX Eingang der Cinebar One nutzen, einen Kopfhöreranschluss hat eigentlich jeder Fernseher.

Neben diesen Anschlüssen verfügt die Cinebar One auch über eingebautes Bluetooth, welches in meinem Test tadellos funktionierte. Das Verbinden war problemlos und die Tonqualität in Ordnung. Auch eine Verzögerung konnte ich nicht feststellen, was für eine Filmwiedergabe wichtig ist.

Die Stromversorgung wird bei der Teufel Cinebar One über ein kleines externes Netzteil geregelt.

Kleine Anmerkung, abseits vom Netzteil hat Teufel an den Kabeln gespart! Es liegen nämlich keine bei!

 

Klang der Teufel Cinebar One

Kommen wir zum eigentlich interessanten Teil, dem Klang. Betrachten wir hier erst einmal den Aufbau des Lautsprechers. Dieser besitzt vier 50mm Treiber, anscheinend des gleichen Typs. Zwei dieser Treiber sind auf der Front des Lautsprechers zu finden, zwei seitlich schräg. Auf der Rückseite gibt es zudem eine Bassreflex Öffnung. Die maximale Leistung der Cinebar One wird von Teufel mit 80W angegeben.

Wie steht es nun praktisch um den Klang? Dies ist nicht ganz einfach zu beurteilen, denn es hängt etwas davon ab ob man die Größe in die „Berechnung“ mit einbezieht, oder ob man die „mini Soundbar“ mit voll ausgewachsenen Soundbars vergleicht.

Wenn man die kompakte Größe und damit auch den eingeschränkten Resonanzkörper mit einbezieht, klingt die Cinebar One wirklich hervorragend!  Mir ist beispielsweise kein Bluetooth Lautsprecher bekannt, der bei einer ähnlichen Größe einen ähnlich guten Klang liefert.  Damit beziehe ich mich vor allem auf die erstaunlich gute Bassleistung.

Die Cinebar One verfügt über einen sehr aggressiven und kompakten Bass. Dieser kann auch durchaus mit einem guten Tiefgang punkten. Allerdings ist der Lautsprecher aufgrund seiner Größe natürlich etwas eingeschränkt. Eure Wände bekommt die Cinebar One nicht zum Wackeln, das muss einem klar sein.

Die effektive Bassleistung hängt aber natürlich etwas von der Raumgröße ab. Teufel empfiehlt die Cinebar One für Räume bis 15m², da nach soll man lieber zur Plus Version greifen, welche einen zusätzlichen kabellosen Subwoofer mit im Paket hat.

Dies würde ich auch so unterschreiben. In kleineren Räumen wirkt die Bass Darstellung, was die Masse angeht, noch mal ein gutes Stück besser.  Hier schafft es die Soundbar durchaus sehr gut die Luft zum Schwingen zu bekommen. In einem kleinen Raum steht die Cinebar One also einer voll ausgewachsenen Soundbar wirklich nicht viel nach.

Dies liegt auch an den erfreulich guten Höhen. Obwohl die Cinebar One nicht über gesonderte Hochtöner verfügt, sind die Höhen angenehm klar und sauber. Auch Stimmen werden gut und sauber dargestellt.

Über die Fernbedienung könnt Ihr zudem einen von drei EQ Einstellungen aktivieren, Musik, Filme oder Sprache.

Grundsätzlich bietet die Musik- Einstellung den vollsten Klang, welcher allerdings auf sehr hohen Lautstärken beim Bass teilweise etwas verzerren kann.

In der Film- Einstellung versucht die Soundbar hingegen den Klang etwas mehr in die Breite zu ziehen. Hierfür wird mehr Leistung auf die seitlichen Treiber gelegt, verglichen mit der Musik- Einstellung.

Dieses in die Breite ziehen, funktioniert durchaus auch ganz gut. Nein, man hat kein echtes Raumklang Feeling, dieses zu erzeugen schaffen selbst die meisten normalen Soundbars kaum, aber die Teufel Cinebar One klingt ein gutes Stück breiter als diese mit ihren 35cm eigentlich ist.

Ihr habt also beim Filmeschauen nicht das Gefühl der der Klang nur aus einem kleinen Lautsprecher kommt.

Wie steht es aber nun im Vergleich mit „richtigen“ Soundbars? Eigentlich besser als man im ersten Moment denken könnte. Die Cinebar One ist ein wirklich gut designter und entwickelter Lautsprecher. Viele der günstigen bis 250€ Soundbars sind hier anders. Oftmals handelt es sich hier um eine 08/15 Soundbar, mit meist recht schlechten Treibern und einen großen Subwoofer um durch viel Bass die akustischen Schwächen der eigentlichen Soundbar auszugleichen.

Für jemanden der so viel Bass wie möglich will, ist dies vermutlich auch die bessere Lösung. Beispielsweise hohe Pegel sind nicht unbedingt die Stärke der Cinebar One. Auch kann die Cinebar One keinen Bass erzeugen, der durch Mark und Bein geht.

Nicht falsch verstehen, sofern der Raum, in welchem die Cinebar One zum Einsatz kommt, nicht zu groß ist, kann diese einen richtig guten Bass liefern! Aber in einem großen Wohnzimmer kann die kleine Soundbar doch etwas verloren wirken. Hier würde ich entweder zu was Größerem aller Teufel Cinebar 11 raten oder zur Cinebar One+.

Letztere ist die Cinebar One mit dem kabellosen Subwoofer der Cinebar 11! Ich habe bisher leider diese Kombo noch nicht gehört, aber der Subwoofer der Cinebar 11 war richtig gut und sofern ich mit der Vermutung richtig liege das es sich hier um den gleichen Subwoofer, bei der Cinebar One+, handelt kann ich mir vorstellen das dieses Set auch in einem größeren Wohnzimmer gut abgeht!

Die Cinebar One wird sich vermutlich entweder in einem recht kleinen Wohnzimmer, einer Studenten Bude, einem Schlafzimmer, usw. akustisch am wohlsten fühlen. Hier kann die Cinebar One durchaus einer großen Soundbar gute Konkurrenz machen.

 

Fazit

Die Cinebar One ist klasse, aber auch recht speziell. Dies ist keine Soundbar für Nutzer die im großen Wohnzimmer das absolute Kino Feeling wollen, mit donnernden Bässen und einer Lautstärke, dass die Nachbarn sich beschweren.

Die Cinebar One ist eher die Soundbar für den Studenten, den Jugendlichen, für das Schlafzimmer usw. Also eher für kleine Räumlichkeiten, wo man dennoch Wert auf einen guten Klang legt. Am besten mit einem satten Bass und gute Höhen und ja das liefert die Cinebar One. Für solch einen kompakten Lautsprecher ist gerade der Bass erfreulich gut! Auch die Klangbreite ist klasse, man vergisst schnell, dass der Sound aus einem 35cm Lautsprecher kommt.

Auch dank der vielfältigen Anschlussmöglichkeiten lässt sich die Cinebar One gut abseits der klassischen Nutzung als Soundbar einsetzen. Hier spreche ich natürlich von Bluetooth und USB. Sucht Ihr eine Soundbar für Euren PC und die üblichen Modelle auf dem Markt sind zu groß? Dann könnte die Cinebar One ebenfalls genau das richtige sein.

Das integrierte Bluetooth bietet auch einen hohen Mehrwert, hierdurch ist die Cinebar One mehr als nur eine Soundbar, diese ist der Multimedia Hub, in welchem Raum auch immer Ihr diese einsetzt.

Habt Ihr aber ein großes Wohnzimmer mit 15-30m²+ ist die Cinebar One vermutlich nicht das Richtige für Euch. Gerade wenn man einen großen Raum beschallen will, braucht man auch einen großen Lautsprecher oder zu mindestens einen Subwoofer, siehe Cinebar One+. Hier fehlt der normalen Cinebar One einfach das Volumen und auch etwas die Pegelfestigkeit, um wirklich Kino Feeling aufzubauen.

Für kleinere Räume und den passenden Anspruch ist die Teufel Cinebar One aber absolut klasse! Viel mehr Klang kann man nicht auf solch einen engen Raum quetschen, wie es Teufel hier geschafft hat. Dementsprechend ist auch der Preis von rund 250€ absolut fair!

Positiv

  • Schicke Optik
  • Viele Anschlussmöglichkeiten (HDMI, optisch, AUX, USB)
  • Bluetooth
  • Sehr kompakt
  • Angenehm breiter Klang, trotz der kompakten Abmessungen
  • Klasse Klang mit einem satten Bass….

 

Neutral

  • …. Welcher sich aber in größeren Räumen auch schnell etwas verlieren kann
  • Neigt auf sehr hohen Lautstärken zum leichten Übersteuern.

 

Negativ

  • Steuerung nur über die beigelegte Fernbedienung möglich (keine Tasten am Gerät)

Das NZXT HUE+ System im Test

RGB LEDs sind der Trend des Jahres, ob nun in Lampenform, Tastaturen, Notebooks oder auch Desktop PCs. Gerade bei letzteren gibt es einige Lösungen wie Ihr Euren PC erstrahlen lassen könnt. Eine Lösung stammt hier vom Hersteller NZXT.

Diese bietet mit ihrem HUE+ ein auf den ersten Blick durchaus interessantes System an. Das HUE+ System kann entweder aus RGB LED Lüftern und/oder RGB LED Streifen bestehen.

Da ich ein NZXT Gehäuse und AIO Wasserkühlung besitze war natürlich das HUE+ System für mich ein logischer Schritt um meinen PC etwas mehr zum Leuchten zu bringen.

Ich habe mich hier entgegen der eher mittelmäßigen Bewertungen bei Amazon für das Startersetz bestehend aus dem HUE+ Controller und zweier RGB LED Lüftern entschieden.

War dies eine gute Entscheidung? Kann das HUE+ System im Praxiseinsatz und auch im Test überzeugen? Finden wir dies in diesem Erfahrungsbericht heraus!

 

Das NZXT HUE+ System im Test

Wie im Intro bereits angedeutet besteht das HUE+ System aus einem Controller und RGB LED Lüftern oder LED Streifen. Ihr könnt hier natürlich auch Lüfter und Streifen mixen, dies ist kein Problem.

Starten wir aber erst einmal beim Controller. Bei diesem handelt es sich um eine kleine schwarze Plastikbox, mit bereits einer LED auf der Oberseite.

Diese Plastikbox besitzt das 2,5 Zoll Format, ist leider aber ein gutes Stück dicker als eine normale SSD. Ursprünglich hatte ich den Plan den Controller hinter meinem Mainboard-Schlitten mit etwas doppelseitigem Klebeband zu befestigen. Leider ist dafür der Controller bei meinem NZXT S340 Elite etwas zu dick, sodass sich die Seitenwand nicht schließen ließ. Letztendlich ist der Controller in einem freien 3,5 Zoll Festplatten Platz gelandet.

Der HUE+ Controller besitzt vier Anschlüsse, einmal Strom, einmal Daten und zwei Ports für die Lüfter bzw. die LED Streifen.

Die Stromversorgung wird über einen klassischen Molex Stecker geregelt und die Datenversorgung über einen microUSB Port. Für Letzteren legt NZXT ein microUSB auf USB 2.0 Header Adapter bei, dementsprechend solltet Ihr auch einen USB 2.0 Header auf Eurem Mainboard frei haben.

Man könnte nun denken „nur zwei Anschlüsse für Lüfter und LED Streifen, ist dies nicht etwas wenig?“, eine berechtigte Frage!

Der LED Controller stellt zwei Kanäle zur Verfügung, an jedem dieser Kanäle lassen sich aber mehrere Lüfter oder LED Streifen betreiben.

Damit kommen wir auch zu den Lüftern. Ihr habt hier die Wahl zwischen 120mm Lüftern und 140mm Lüftern. Jeder Lüfter besitzt auf der „Einsaugseite“ einen Ring unter welchem mehrere LEDs angebracht sind.

Die Lüfter selbst werden einfach über einen 4 Pin Stecker mit dem Mainboard oder der Lüftersteuerung verbunden. Zusätzlich besitzt aber jeder Lüfter zwei weitere Anschlüsse, einen Eingang und einen Ausgang.

Ihr verbindet den Eingang des ersten Lüfters mit dem HUE+ Controller und den Ausgang mit dem Eingang des nächsten Lüfter usw.

So könnt Ihr pro Kanal bis zu vier Lüfter in Reihe schalten. Die Beleuchtungsfunktionen sind also völlig unabhängig von der eigentlichen Lüfterfunktion.

Ähnliches gilt auch für die NZXT HUE+ LED Streifen. Ihr könnt also auf einen Kanal beispielsweise die Lüfter legen und auf den zweiten die LED Streifen.

 

Feature, Funktionen und die NZXT CAM Anwendungen.

Zur Steuerung des HUE+ Systems müsst Ihr die NZXT CAM Anwendung installieren. NZXT CAM ist eine der umfangreichsten Steuerungssoftwaren die ich jemals gesehen habe.

CAM bietet Euch Informationen zu Eurem System, wie Temperaturen, Taktraten, Auslastung usw. Ihr könntet sogar in der CAM Software Eure Grafikkarte übertakten, wenn Ihr dies wollt. Es gibt auch ein Overlay welches Euch in Spielen über FPS, Temperaturen usw. Informiert.

Natürlich sind auch neben diesen ganzen Bonus Funktionen auch diverse Steuerungsmöglichkeiten für die Beleuchtung vorhanden.

Neben den üblichen Modi, wie statische Farben, Blinken, Welle, Farbwechsel usw. gibt es auch jede Menge ungewöhnlicher Modi.

Die Farbe Eurer Beleuchtung kann beispielsweise die CPU Temperatur wiederspiegeln oder Eure FPS. Auch ein Modus bei welchem die Beleuchtung auf den Sound Wiedergabe Eures PCs reagiert ist mit an Bord.

Jeder dieser Beleuchtungsmodi lässt sich nochmals Individualisieren, je nachdem welche Farben Ihr wollt oder welches Tempo.

In der aktuellen Version (November 2017) funktioniert die CAM Anwendung auch recht gut und zuverlässig. Zwar bei dem FPS Overlay ist CAM bei mir zwar immer etwas zickig, aber ansonsten habe ich mit der Anwendung keine Probleme.

 

Aer RGB Lüfter

Ich habe das Set mit zwei 120mm Lüftern gekauft + einen 140mm Lüfter. Hier ist es natürlich nicht ganz unwichtig wie gut denn diese Lüfter sind, sowohl was die Funktion als Lüfter angeht, aber auch die Beleuchtung.

Beginnen wir mit der Beleuchtung. Die LEDs der Aer RGB Lüfter sind um die Lüfterblätter auf der „Einlass“ Seite angebracht. Die LEDs können sogar von CAM Software einzeln angesteuert werden, falls Ihr den totalen Regenbogen wollt. Die Farben sind hierbei kräftig und lebendig. Zwar passt die Helligkeit absolut, aber die Lüfter können das Gehäuse nicht beleuchten. Im komplett dunklen wird man also nur die leuchtenden Ringe sehen. Wollt Ihr wirklich das Innere Eures Gehäuse ausleuchten müsst Ihr einen LED Streifen kaufen!

Dennoch würde ich natürlich die Beleuchtung als gut bis sehr gut einstufen!

Wie steht es um die Fähigkeiten als Lüfter?

Der 120mm Lüfter schafft zwischen 500 und 1500 Umdrehungen und bewegt dabei bis zu 89.1m³/​h Luft.

Der 140mm Lüfter schafft zwischen 500 und 1800 Umdrehungen und bewegt dabei bis zu 154.9m³/​h Luft.

Beide Lüfter sind also durchaus auf dem Papier recht leistungsstark, sofern man diese auf einer hohen Drehzahl laufen lässt.

Wie sieht es bei der Lautstärke aus? Gut, auf einer niedrigen Drehzahl, 500-1000 Umdrehungen, sind diese nur sehr minimal zu hören. Auch auf 100% Leistung, sind diese zwar schon deutlich ortbar, aber immer noch um einiges leiser als beispielsweise ein Gaming Notebook.

Schleifgeräusche konnte ich weder bei niedrigeren Drehzahlen, noch bei sehr hohen Drehzahlen ausmachen. Die Lüfter produzieren zudem ein recht warmes Surren, dieses ist also nur wenig störend. Rein subjektiv ist die Luftbewegung, gerade beim 140mm Modell, hoch bis sehr hoch! Selbst auf einem Radiator machen diese immer noch eine gute Figur und bieten eine bessere Performance als die Standard Lüfter des NZXT Kraken X62, gerade was die Lautstärke angeht.

Sind dies die besten Lüfter die man für 30€ bekommen kann? Nein, natürlich nicht. Es gibt ohne Frage für 30€ noch bessere Lüfter, aber dann ohne Beleuchtung. Allerdings sind die Lüfter gut genug, dass man diese ohne schlechtem Gewissen kaufen kann. Diese gehören schon zum oberen Drittel der im Handel erhältlichen Lüfter.

 

Probleme

Wenn man sich die Amazon Bewertungen ansieht, wird man viel von Problemen lesen wie „Hilfe der NZXT HUE + wird plötzlich nicht mehr erkannt“ und ähnlichen Dingen.

Ist das wirklich ein Problem? Oder reagieren die Nutzer bei Amazon einfach nur über oder sind zu „blöd“?

Nein der HUE+ ist wirklich ein etwas zickigeres Produkt und viele der Beschwerden sind absolut zu Recht! Auch ich hatte das Problem, dass plötzlich der HUE Controller nicht mehr erkannt wurde. Anscheinend liegt das Problem am Kabel! Der HUE+ Controller besitzt einen microUSB Port und nutzt ein kurzes microUSB auf USB 2.0 Header Kabel. Nach dem Austausch dieses Kabels funktioniert der HUE+ Controller bei mir bis heute absolut tadellos und fehlerfrei!

Also plant gegebenenfalls ein neues Kabel mit ein. An sich könnt Ihr ein Standard microUSB Kabel verwenden, wenn Ihr dieses hinten aus dem Gehäuse führt und an einen USB Port.

Ich nutze solch einen HUB von NZXT, was gut funktioniert.

 

Fazit

Einerseits würde ich dem NZXT HUE+ System absolute Bestnoten geben. Dies macht sowohl was die Software und deren Funktionsumfang angeht wie aber auch, was die Hardware betriff, einen sehr guten Eindruck.

Die Aer RGB Lüfter wirken qualitativ hochwertig, genau wie der HUE+ Controller. Letzterer könnte zwar etwas kleiner sein, aber abseits davon macht dieser einen guten Job.

Auch die diversen Beleuchtungsoptionen in der NZXT CAM Software sind vielfältig und den meisten Konkurrenten überlegen. Sogar erweiterte Einstellungen, wie das Ändern der Lichtfarbe nach FPS und Temperatur sind möglich, was ich so bei noch keinem anderen System gesehen habe.

Aber das HUE+ System ist leider nicht ganz unproblematisch. Man muss sich nur die Amazon Bewertungen ansehen, dann weiß man, dass hier nicht alles so gut läuft wie dieses soll. Ich kann sogar einige dieser Probleme nachvollziehen! Bei mir lagen diese Probleme mit der Erkennung des Controllers anscheinend an einem defekten/problematischen Kabel, nach dessen Austausch alles reibungslos verläuft.

Solche Probleme sind natürlich unschön. Wenn Ihr das HUE+ System kauft, plant gegebenenfalls ein Austauschkabel mit ein.

Dennoch wenn Ihr Euch für das HUE+ System entscheidet, erhaltet Ihr ein klasse Beleuchtungssystem mit der fortschrittlichsten Steuerungssoftware, die mir zuvor bei so etwas noch nicht begegnet ist.

Unterm Strich würde ich trotz der kleineren Probleme aufgrund der eigentlich super Hardware und Software eine Empfehlung aussprechen! Ich würde das HUE+ System wieder kaufen.

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Der Ubiquiti UniFi AC Mesh im Test, günstiger und guter Outdoor WLAN Router

Kennt Ihr das Problem, man will sich entspannt in den Garten setzen und mit seinem Notebook, Smartphone oder Tablet etwas im Internet surfen, aber die WLAN Signalstärke ist absoluter Murks?

Vielleicht habt Ihr in solchen Momenten auch schon einmal über einen Outdoor WLAN Access Point nachgedacht. Ich weiß dies wird vermutlich nur eine sehr kleine Gruppe an Personen sein, die wirklich schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat einen WLAN Access Point im Garten oder außen am Haus zu montieren.

Dennoch wird es sicherlich die ein oder andere Person geben, die privat oder vielleicht sogar geschäftlich genauso einen Outdoor WLAN Access Point gesucht hat.

Outdoor, also Wasser und Wetter geschützte WLAN Access Points gibt es aber gar nicht so viele auf dem Markt. Klar dies ist ein sehr spezielles Produktfeld welches von den klassischen Marken wie Netgear, ASUS, Linksys, AVM usw. nicht oder nur bedingt bedient wird.

Wer einen Outdoor WLAN Access Point sucht, muss zu einem „Business Grade“ Modell greifen. Wenn es um Business Grade Netzwerk Ausrüstung geht, gibt es eine Marke welche ich ganz besonders schätze, Ubiquiti.

Ubiquiti bietet mit seinen UniFi Produkten wirklich hervorragende professionelle Geräte zu einem fantastischen Preis an. So auch der Ubiquiti UniFi AC Mesh, einem kleinen WLAN AC Outdoor WLAN Access Point.

Dieses Wasser und wettergeschützte Gerät kostet gerade mal knapp über 80€! Habt Ihr also vielleicht ein kleines Cafe mit Terrasse auf welcher Ihr für Eure Kunden WLAN anbieten wollt oder Ihr wollt wirklich nur Euren Garten mit Netzwerk versorgen, sind 80€ sicherlich eine Investition welche im Rahmen des Erträglichen liegt.

Aber was kann der Ubiquiti UniFi AC Mesh und vor allem wie gut kann dieser es? Dies gilt es in einem Test herauszufinden!

 

Der Ubiquiti UniFi AC Mesh im Test

Bereits bei seiner Form unterscheidet sich der Ubiquiti UniFi AC Mesh sehr deutlich von normalen WLAN Routern / Access Points.

Der UniFi AC Mesh besitzt eine sehr schmale aber längliche Form, welche natürlich für den Outdoor Einsatz optimiert ist. Optisch ist der UniFi AC Mesh recht dezent, auch wenn natürlich die beiden großen Antennen, welche auf der Oberseite angebracht sind, natürlich schon recht deutlich signalisieren, dass es sich hier um einen WLAN Access Point handelt.

Dennoch, auch aufgrund der schlichten weißen Färbung denke ich, dass dieser optisch vollkommen in Ordnung geht, wenn dieser an einer Hauswand angebracht wird.

Was das Anbringen angeht, habt Ihr beim UniFi AC Mesh im Grunde zwei Optionen. Der Access Point kann nicht regulär „aufgestellt“ werden, sondern muss an einer Wand oder Ähnlichem montiert werden.

Ubiquiti legt hier auch diverse Halterungen bei. Der Access Point kann aber auch einfach mithilfe von Kabelbindern an eine Regenrinne, Zaun oder Ähnliches geschnallt werden. Die passenden Kabelbinder liegen ebenfalls mit im Lieferumfang.

Was die Anschlüsse und sonstige Ausstattung angeht, ist der UniFi AC Mesh sehr einfach gehalten. Dieser besitzt unter einer Klappe auf der Unterseite lediglich einen Gbit LAN Port und eine Resettaste.

Der LAN Port ist mithilfe einer kleinen Gummiabdeckung vor Wasser geschützt, durch welche das LAN Kabel geführt werden kann. WICHTIG! Dies funktioniert leider nur mit LAN Kabeln welche noch keinen Stecker haben. Hat Euer LAN Kabel bereits einen Stecker könnt Ihr diese Gummi Abdichtung leider nicht nutzen, was aber auch kein Weltuntergang sein sollte.

Grundsätzlich ist der Access Point gegen Regenwasser geschützt, auch wenn ich eine Montage unter einem Vordach empfehlen würde. Bei den Betriebstemperaturen müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Laut Hersteller könnt Ihr den UniFi AC Mesh bei Temperaturen zwischen -30 und +70 Grad nutzen.

Woher kommt eigentlich der Strom für den Access Point? Der UniFi AC Mesh nutzt PoE! Das bedeutet der Access Point wird über das LAN Kabel mit Daten und Strom versorgt.

Ihr benötigt dafür entweder einen PoE fähigen Switch, welcher Daten und Strom via LAN übertragen kann, oder Ihr müsst zwischen Euren bestehenden Swich/Router und den AccessPoint den beiliegenden Adapter schalten.

Ihr braucht hierfür im Übrigen keine speziellen LAN Kabel oder Ähnliches. Ich habe ein 08/15 Flachband LAN Kabel einfach aus dem Fenster zum Access Point geführt, was problemlos funktioniert.

 

Einrichtung, Installation und Software

Die Software ist einer der größten Pluspunkte bei Ubiquiti UniFi Produkten, aber auch sicherlich das größte Hindernis.

Warum? Ubiquiti UniFi Produkte sind für den Business Einsatz gedacht, wo nicht nur ein oder zwei Access Points zum Einsatz kommen, sondern gegebenenfalls gleich duzende.

Beispielsweise sind Ubiquiti UniFi Produkte in Flughäfen, Hotels, Unis usw. anzutreffen. In solchen Bereichen gibt es was die Software angeht einige „andere“ Ansprüche als bei dem klassischen Heim WLAN Router.

Solche WLAN Systeme setzen auf einen sogenannten Controller. Es gibt also ein Programm welches im Optimalfall permanent läuft und alle WLAN Access Points gemeinsam verwaltet. Dies hat den Vorteil das ein Klick reicht um Einstellungen auf allen Access Points zu ändern, egal ob Ihr 2 oder 200 habt. Ebenfalls gibt es eine gemeinsame Übersicht über verbundene Clients usw.

Das Problem, hierdurch besitzen Ubiquiti UniFi Produkte keine WebUI!

Um ein Ubiquiti UniFi Produkt nutzt müsst Ihr zuerst die UniFi Controller Software installieren. Wenn Ihr einen Computer oder Server habt der 24/7 läuft wäre es optimal, wenn Ihr diesen dafür nutzt (die Software ist für Windows, Linux und Mac verfügbar). Zwar kann die UniFi Controller Software auch einfach auf einem Desktop PC installiert werden, aber die Aufzeichnung von Statistiken usw. funktioniert auch wirklich nur wenn die Software läuft. Ansonsten könnt Ihr Euch auch den Cloud Key zulegen. Bei diesem handelt es sich um einen mini Computer auf welchem nur die Controller Software läuft und Statistiken über verbundene Benutzer usw. aufzeichnet.

Gehen wir die Installation an einem PC einmal im Schnelldurchlauf durch. Ladet Euch zuerst die Controller Software von der Ubiquiti Webseite herunter und installiert diese.

Die Controller Software lässt sich nun durch das Eingeben von 127.0.0.1 im Webbrowser öffnen. Dort müsst Ihr zuerst Benutzername, Passwort usw. anlegen.

Ist dies geschafft verbindet den Ubiquiti UniFi AC Mesh unter „Geräte“, der Ubiquiti UniFi AC Mesh muss natürlich zuerst mit dem Strom/Netzwerk verbunden worden sein.

Unter Geräte sollte ein einfacher Klick auf „Adopt“ reichen. Nach einigen Sekunden ist der Access Point erfolgreich verbunden.

Jedoch müsst Ihr unter Settings, sofern noch nicht geschehen, ein WLAN Netz erstellen. Hier könnt Ihr die üblichen Daten wie Name, Passwort usw. eintragen und das WLAN Netz wird anschließend automatisch von allen verbundenen Access Points ausgestrahlt. Es ist auch möglich mehrere WLAN netzte zu erstellen, welche intern voneinander getrennt sind.

Beispielsweise Ihr habt wirklich ein Caffè oder Ähnliches könntet Ihr ein offenes WLAN Netz für Eure Gäste anlegen und privates geschlossenes und abgetrenntes WLAN Netz für Euch.

Abseits von der gemeinsamen Steuerung, was bietet die Controller Software noch? Viele Statistiken und Informationen ist die Antwort!

Das Wichtigste sind natürlich detaillierte Informationen zu den verbunden Geräten. Ihr habt eine große und übersichtliche Listenansicht mit allen Geräten, welche mit Eurem WLAN Netz verbunden sind. Habt Ihr mehrere Ubiquiti Access Points werden Euch natürlich auch die Geräte angezeigt welche mit diesen Verbunden sind.

 

Ihr könnt sehen wie aktiv jedes Gerät ist, wie viele Daten hoch/runtergeladen wurden, wie lange das Gerät verbunden ist, die Signalstärke usw. Ihr könnt hier auch einzelne Geräte aus dem WLAN blocken, wenn Ihr beispielsweise nicht wisst was das für ein Gerät ist.

Die meisten weiteren Verwaltungsfunktionen werden erst interessant wenn Ihr mehrere Ubiquiti Produkte habt.

Es ist beispielweise möglich einen Grundriss Eures Hauses/Grundstücks zu hinterlegen und dort die einzelnen Access Points zu platzieren für eine visuelle Repräsentation. Oder auf einen Blick zu sehen, welche Geräte online/offline sind, wie viele Daten jeder Access Point übertragen hat usw.

 

Performance und Leistung

Kommen wir zur Leistung des UniFi AC Mesh. Der UniFi AC Mesh setzt auf ein 2×2 Design und den aktuellen AC Standard.

Ubiquiti gibt die maximale Leistung auf dem 2,4GHz Band mit 300Mbit/s an und die maximale Leistung auf dem 5Ghz Band mit 866Mbit/s.

Damit ist der UniFi AC Mesh ein solider Standard WLAN Access Point. Es gibt natürlich Modelle mit deutlich höherer Leistung auf dem Papier, diese bringt aber oftmals im Alltag nichts, da Clients in der Regel eh nur maximal 866Mbit zu leisten vermögen.

Kommen wir aber zu den Messwerten. Ich verwende für den RT-AC86U den üblichen Router Testaufbau. Ich teste zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server.

Als Client verwende ich den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell ist.

Wie schlägt sich der Ubiquiti UniFi AC Mesh Access Point im Test?

Wie zu erwarten, der Ubiquiti UniFi AC Mesh liefert eine solide „Standard“ Performance. Performance Rekorde werdet Ihr mit diesem nicht knacken, aber für normales im Internet Surfen, Video Streamen (selbst in 4K Qualität), usw. reicht der AC Mesh mehr als aus.

Die Leistung des UniFi AC Mesh liegt ungefähr auf dem Level des Ubiquiti UniFi AP AC Lite, was keine Überraschung ist.

Auf dem Papier bieten beide Geräte die gleiche Leistung. Ich nehme an das im inneren vermutlich auch der gleiche Chip verbaut ist.

Wie üblich bringt der UniFi AC Mesh auch Dinge wie AirTime Fairness und Band Steering mit. Gerade Ersteres kann für eine signifikant höhere Performance bei vielen Clients sorgen. Mehr Infos zu AirTime Fairness findet Ihr HIER.

 

Reichweite

Wie steht es um die Reichweite des UniFi AC Mesh? Dies ist bei diesem WLAN Access Point natürlich besonders wichtig.

Erst einmal ganz wichtig, es gibt was die Reichweite angeht bei aktuellen WLAN AC Routern/Access Points nur sehr geringe Unterschiede. Wir in Deutschland haben eine recht strickt geregelte Sendeleistung von maximal 100mw.

Das heißt die WLAN Geräte können sich nicht einfach mit Sendeleistung gegenseitig überbieten. Die Unterschiede bei der Reichweite kommen also primär von den Antennen und der „Rohleistung“.

Wie steht es hier um den UniFi AC Mesh? Erfreulich gut! Der AC Mesh bietet eine deutlich überdurchschnittliche Reichweite, welche beispielsweise ein gutes Stück über der des Ubiquiti UniFi AP AC Lite liegt.

Hier noch eine kleine Distanzmessung + ein paar Vergleichswerte (zwei Wände und ca. 5-6 Meter Luftlinie zwischen AccessPoint und Client).

Wie man sieht, gibt es auf diese Distanz durchaus leistungsstärkere Router/Access Points, aber diese kosten auch deutlich mehr. Für seine Preisklasse bietet der AC Mesh eine sehr gute Reichweite/Leistung!

Wie bei vielen Ubiquiti Geräten ist auch beim AC Mesh das 2,4GHz Band tendenziell etwas stärker als das 5GHz Band! Dies ist hier mir aber sogar lieber, da das 2,4GHz Band das Reichweiten stärkere Band ist.

 

Stromverbrauch

Was verbraucht der Ubiquiti UniFi AC Mesh an Strom? Im normalen Leerlauf verbraucht der Access Point 4,4W Strom, was absolut in Ordnung ist! In Ordnung ist genau genommen etwas untertrieben, 4,4W Stromverbrauch ist ein Top Wert!

Der AC Mesh ist einer der sparsamsten WLAN Access Points bzw. Router auf dem Markt.

Auch unter Last bleibt der Stromverbrauch mit knapp über 5W sehr gering.

 

Fazit

Ihr sucht einen guten und preislich fairen Outdoor WLAN Access Point für den privaten oder geschäftlichen Einsatz? Dann ist der Ubiquiti UniFi AC Mesh eine super Wahl!

Dieser bietet eine gute Leistung und hohe Reichweite. Hinzu kommt natürlich die hervorragende Software von Ubiquiti, welche eine sehr hohe Kontrolle über das eigene WLAN Netzwerk und die verbundenen Clients bietet. Auch dann wenn Ihr mehrere Ubiquiti UniFi Produkte Euer eigenen nennt, können diese alle gemeinsam gesteuert werden, was ein großer Vorteil sein kann.

Natürlich, ist die Software auch ein Nachteil, in dem Sinne das die Software und die Einrichtung etwas „komplexer“ ist. Der Ubiquiti UniFi AC Mesh ist also nicht für absolute Einsteiger in diesem Bereich zu empfehlen.

Habt Ihr allerdings jemanden der Euch bei der Einrichtung hilft oder Ihr seid ein wenig IT erfahren, wird es schwer sein einen besseren Outdoor Access Point zu bekommen als den Ubiquiti UniFi AC Mesh.

Die Alienware AW568 Gaming-Tastatur im Test

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Alienware Tastaturen kann man durchaus als recht exotisch bezeichnen und sind auf den ersten Blick nur etwas für Fans der Marke, oder?

Mit der AW568 bietet Alienware allerdings eine durchaus interessante mechanische Tastatur an, welche auch preislich mit knapp unter 80€ durchaus vernünftig aussieht. Aber ist die AW568 auch gut, oder sollte man lieber zu den klassischen Modellen von Herstellern wie Corsair, Tesoro, Razer und Co. greifen?

Dies gilt es im Test der Alienware AW568 herauszufinden! An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen der Tastatur.

Wollen wir uns doch einmal ansehen, ob die AW568 überzeugen kann!

 

Die Alienware AW568 Gaming-Tastatur im Test

Die Alienware AW568 ist eine optisch erfreulich schlichte Tastatur. Zwar setzt Alienware auf sein typisches etwas kantigeres Design, aber abseits davon und dem kleinen Alienware logo ist die Tastatur erst einmal recht unauffällig.

Beim Material setzt Alienware auf einen matten Kunststoff, welcher die komplette Oberseite bedeckt. Zwar wäre Metall sicherlich die hochwertigere Wahl, aber im Alltag ist dieser matte Kunststoff sehr unproblematisch.

Auch die kleine Handballenauflage ist aus diesem Material gefertigt. Erfreulicherweise fühlt sich der Kunststoff sehr angenehm an den Händen an und lässt sich gut reinigen.

Auf Wunsch könnt Ihr die Alienware AW568 mithilfe ausklappbarer Füße schrägstellen. Die Füße sind recht groß und gummiert, ich habe hier keine Sorgen das diese abbrechen könnten.

Die Tasten sind klassisch ein Stück weit in der Tastatur eingelassen. Alienware setzt bei der AW568 auf ein mechanisches Design und „Kailh Brown switches“, auf welche wir später zu sprechen kommen.

Das Layout ist soweit Standard getreu. Dell bzw. Alienware hat hier keine Modifikationen vorgenommen, welche im Alltag meist eh nur nervig sind.

Es gibt lediglich eine Reihe Makro Tasten am linken Rand der Tastatur und drei Tasten zum Steuern der Systemlautstärke oberhalb des Nummernpads. Letztere Lautstärketasten finde ich ausgesprochen nützlich!

Angeschlossen wird die AW568 über ein normales USB Kabel, welches fest mit der Tastatur verbunden ist. Einen zusätzlichen USB Hub oder Ähnliches gibt es leider nicht.

 

Tasten, Layout und Tippgefühl

Mein Testmodell der Alienware AW568 verfügt über das QWERTY Layout, ist also eine englische Tastatur. Wenn Ihr die Alienware AW568 kauft, verfügt diese natürlich über das deutsche QWERTZ Layout.

Hierbei setzt Dell/Alienware wirklich auf das absolute Standard Layout, große Enter Taste, kurze Shift Taste usw. Es wird also sehr schnell gehen sich auf die Tastatur einzustellen.

Auch die Beschriftung der Tasten ist in einem normalen Schrifttype gehalten, abgesehen von den Makro Tasten.

Bei den zugrundeliegenden Schaltern setzt Dell auf Kailh Brown switches. Das bedeutet jede einzelne Taste besitzt einen „physischen“ Schalter, mit Federn usw., welcher beim Betätigen heruntergedrückt wird.

Bei normalen sogenannten Rubberdome Tastaturen gibt es zwei Folien mit Kontakten, welche wenn Ihr auf eine Taste drückt aufeinandergepresst werden und somit einen Kontakt herstellen.

Im Vergleich dazu sind sogenannte mechanische Tastaturen, wie die Alienware AW568, deutlich aufwendiger und teurer konzipiert.

Dies spiegelt sich auch beim Schreiben oder Spielen wieder. Alienware setzt hier auf sogenannte „braune“ Schalter. Warum braune Schalter? Der Hersteller Cherry hat den Typ der hier verwendeten mechanischen Schaltern entwickelt und je nach Typ und Charakteristik Farbnahmen gegeben.

Aktuell sind braune und rote Schalter am meisten verbreitet. Rote Schalter besitzen einen linearen Durchpunkt, von dem Moment an ab welchem sich der Schalter bewegt, bis zum Anschlag benötigt Ihr die exakt gleiche Kraft.

Bei braunen Schaltern, wie sie hier verbaut sind, gibt es beim Auslösepunkt einen kleinen Widerstand, welcher Euch beim Drücken signalisiert „jetzt wurde deine Eingabe registriert“.

Im Gegensatz zu klassischen Tastaturen müsst Ihr bei mechanischen Tastaturen die Tasten nicht voll durchdrücken damit die Eingaben erkannt werden. Daher sind mechanische Tastaturen auch bei Gamern so beliebt. Ihr könnt einfach schneller reagieren als mit einer normalen Tastatur.

Genug der Theorie, wie ist das Schreiben und Spielen auf der Alienware AW568?

Die Tasten der Alienware AW568 wirken sehr massiv und hochwertig, besitzen aber einen vergleichsweise hohen Widerstand beim Drücken. Dies ist kein Problem und soweit „normal“, aber wenn man keine mechanischen Tastaturen gewöhnt ist, kann dies anfangs sicherlich etwas ungewohnt sein.

Hieran werdet Ihr Euch schnell gewöhnen, genau wie an das satte Druckgefühl. Zwar besitzt die AW568 keine sichtbare Rückenplatte aus Metall, auf welche die Tasten aufsetzen, aber dennoch wirkt der Anschlag erfreulich fest und stabil.

Die AW568 fühlt sich nicht billig an! Ganz im Gegenteil das Tippgefühl ist extrem hochwertig, auch wenn „nur“ die etwas günstigeren Kailh Schalter verbaut sind.

Akustisch erzeugt die AW568 ein relativ „dumpfes“ Klack wenn Ihr die Tasten voll durchdrückt.

 

Beleuchtung und Software

Also Software für die AW568 kommt das Alienware Command Center zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine gut designte Software mit einem recht einfachen aber funktionalen Aufbau.

Ihr könnt im Alienware Command Center jeder Taste der Tastatur eine neue Funktion oder auch ein Makro zuweisen. Makros können wie üblich einzelne Tastenanschläge sein oder auch eine Folge von Tastenanschlägen.

Wie steht es um die Beleuchtung? Hier gibt es eine positive und eine negative Nachricht. Positiv Ihr habt viele Beleuchtungsoptionen. Angefangen von einer festen Farbe, Ihr habt hier die Wahl aus dem vollen RGB Spektrum, über Farbwechsel, eine Welle bis hin zum Blinken sind alle der üblichen Optionen vorhanden.

Auch die Beleuchtung sieht wirklich gut aus! Hier kommen wir aber zum wichtigen Punkt, die Tastatur besitzt KEINE Hintergrund Beleuchtung! Es leuchtet nur eine Leiste unten an der Tastatur (oberhalb der Handballenauflage).

Zwar wird von dieser Leiste Euer Schreibtisch wirklich cool beleuchtet, aber ich hätte ganz klar eine klassische Hintergrundbeleuchtung bevorzugt.

 

Fazit

Die Alienware AW568 ist eine wirklich sehr gute und hochwertige Gaming-Tastatur. Wobei diese sich nicht nur für Gaming eignet, sondern auch fürs normale Schreiben und Arbeiten.

Falls Ihr bisher nur die klassischen Rubberdome Tastaturen gewöhnt seid, ist eine mechanische Tastatur ein völlig anderes Schreibgefühl. Ich will hier nicht zwingend urteilen, was besser oder schlechter ist, aber der Tastenanschlag bei einer mechanischen Tastatur und ganz besonders bei der AW568, fühlt sich viel „massiver“ und „fester“ an.

Auch beim Gaming macht die Alienware AW568 aufgrund ihrer schnellen Reaktionszeit einen wirklich guten Eindruck!

Soweit so gut, kommen wir aber zu dem aus meiner Sicht kritischen Punkt, der AlienFX Beleuchtung. Grundsätzlich ist diese sehr ordentlich, aber leider ist nur die Leiste unterhalb der Handballenauflage beleuchtet und nicht das Tastenfeld.

Ich muss zugeben, dass ich auf eine richtige Hintergrundbeleuchtung, egal ob einfarbig oder RGB, nicht verzichten wollen würde.

Davon hängt nun auch die Frage ab ob ich Euch die Alienware AW568 Gaming Tastatur empfehlen würde oder nicht. Könnt Ihr auf eine Hintergrund Beleuchtung verzichten? Falls ja, spricht nichts gegen die Alienware AW568, falls nein, gibt es viele gute Alternativen auf dem Markt wie die Tesoro gram Spectrum oder Cougar Attack X3 RGB.