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Das Ulefone Power 3 im Test, 6080mAh Akku aber mäßige Kamera!

Das Ulefone Power 3 ist ohne Frage ein herausstechendes Smartphone. Primär aufgrund seines Akkus. Ulefone wirbt mit einem 6080mAh starken Akku, was gigantisch groß ist.

Hinzu kommen 6GB RAM, ein Helio P23, 64GB Speicher und eine 21 Megapixel Dual-Kamera für unter 200€.

Klingt doch gut? Und es wird sogar noch besser! Das Ulefone Power 3 verfügt auch über ein 18:9 Full HD Display, mit kleinen Rändern.

Aber oftmals sind Dinge die auf dem Papier so unheimlich gut klingen, in der Praxis dann doch nicht so gut. Wie steht es um das Ulefone Power 3?

Kann dieses im Test überzeugen? Oder bietet das Ulefone Power 3 nur viele leere Versprechungen? Finden wir es heraus!

 

Das Ulefone Power 3 im Test

Das Ulefone Power 3 ist schon ein ziemlicher Brocken an Smartphone, wobei dies auch relativ ist. Mit einer dicke von 10mm und einem Gewicht von 207g wirkt das Power 3 auf dem ersten Blick recht groß und schwer, allerdings gewöhnt man sich an diese Größe auch sehr schnell.

Vor wenigen Jahren waren solche Daten noch absolut üblich. Allerdings verglichen mit einem Samsung Galaxy S8 oder Ähnlichem wirkt das Ulefone Power 3 schon deutlich weniger filigran.

Wobei das Gefühl in der Hand eigentlich ganz ordentlich ist. Ulefone setzt beim Power 3 auf ein Kunststoffgehäuse, ungewöhnlich für einen China Hersteller, aber vermutlich eine Maßnahme das Gewicht etwas zu reduzieren. Hierdurch fühlt sich das Power 3 allerdings auch deutlich weicher und geschmeidiger in der Hand an.

Von daher kann ich mich nicht über diese Entscheidung beschweren. Die Haptik und auch die Optik der Rückseite passt. Diese sieht nicht nach Kunststoff aus! Auf dem ersten Blick würde hier vermutlich jeder auf Aluminium tippen.

Auf der Front finden wir ein großes 6 Zoll Display im 18:9 Format. Das Ulefone Power 3 als „Randlos“ zu bezeichnen wäre sicherlich etwas übertrieben, aber die Ränder des Smartphones sind angenehm klein. Ich würde sagen hier ist man auf Google Pixel 2 XL Level.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Beginnen wir bei der Rückseite. Hier finden wir einen Fingerabdruckscanner, eine Dual Kamera und einen LED Blitz.

Die drei typischen physischen Smartphone Tasten befinden sich auf der üblichen Position am rechten Rand des Smartphones. Die Tasten sind qualitativ okay, allerdings ist der Druckpunkt nicht übermäßig knackig.

Ulefone setzt beim Power 3 auf einen USB C Ladeport, welcher gemeinsam mit dem Lautsprecher auf der Unterseite angebracht ist.  Leider verzichtet Ulefone allerdings auf einen Kopfhörerausgang.

Etwas was ich leider nicht verstehen kann?! Plätz wäre mit Sicherheit genug da, zumal das Power 3 nicht mal wasserdicht ist.

Auf der Front finden wir das bereits angesprochene 6 Zoll Full HD Display, wie auch eine Dual Frontkamera und die Ohrmuschel.

 

Software

Ulefone setzt beim Power 3 noch auf Android 7.1.1. Ein Android 8.1 Update ist allerdings für den März angekündigt.

Ulefone nutzt erfreulicherweise ein „Stock“ Android. Nach dem ersten Start erwartet Euch der übliche Android Einrichtungsassistent, welcher auch in keinster weise vom Hersteller verändert wurde.

Ähnliches gilt auch für das Android Betriebssystem selbst. Ihr erhaltet den Standard Android Launcher und auch nur die Standard Android Apps.

Ulefone hat auf 3. Anbieter Apps komplett verzichtet. Das Einzige was Ulefone gemacht hat ist den Screenshot Prozess etwas verändert und zusätzliche Optionen bezüglich der Gestensteuerung in die Einstellungen integriert.

Dementsprechend fällt auch der freie Speicherplatz auf dem Power 3 mit über 52GB auch sehr groß aus.

 

Display

Das Power 3 besitzt ein 6 Zoll 18:9 Display, welches mit einer FullHD bzw. 2160 x 1080 Auflösung punkten kann.

Es handelt sich hier selbstverständlich um ein IPS Display. Wie steht es aber um die Qualität?

Qualitativ ist das Display absolut tadellos! Farben sind klar und kräftig, die Kontraste stark und auch der Schwarzpunkt sehr gut für diese Preisklasse.

Selbst die Helligkeit ist mehr als ausreichend. Selbst in der Sonne ist die Ablesbarkeit noch recht gut.

Kurzum, das Display des Ulefone Power 3 ist ganz klar ein Highlight!

Auch dass das Ulefone auf Gorilla Glas 4 setzt ist ein dicker Pluspunkt, welcher bei einem China Smartphone nicht selbstverständlich ist.

 

Lautsprecher und Vibrationsmotor

Das Ulefone Power 3 verfügt über einen Lautsprecher auf der unteren rechten Seite. Lautsprecher sind bei China Smartphones oftmals ein punkt,Punkt an welchem gespart wird.

Allerdings Ulefone wirbt beim Power 3 sogar mit einem „Advanced HiFi Chipset“, interessant für ein Smartphone, welches nicht mal einen Kopfhöreranschluss hat.

Allerdings der Lautsprecher des Power 3 ist okay. Dieser ist ausreichend laut und klar. Für mal ein Video nebenbei oder abends im Bett ist dieser ausreichend.

Eine solide durchschnittliche Leistung für ein 200€ Smartphone.

Der Vibrationsmotor des Power 3 ist nichts besonders. Dieser ist weder besonders schlecht noch besonders gut. Ihr erhaltet ein einfaches Vibrationsfeedback, welches durchschnittlich von seiner Sattheit ist.

 

Kamera

Das Kamera System des Ulefone Power 3 ist etwas „komplexer“.

Ulefone wirbt auf der Rückseite mit einer Dual-Kamera. Der erste Sensor soll 21 Megapixel besitzen, der sekundäre Sensor 5 Megapixel.

Das bedeutet der zweite Sensor ist nur für das Sammeln von Tiefeninformationen gedacht, um bessere Porträtfotos zu machen.

Wie bei fast allen China Smartphones ist dies allerdings Schwachsinn.  So viel möchte ich schon einmal an dieser Stelle sagen, der Porträt Modus ist schlecht! Die zweite Kamera ist nur Marketing, um sagen zu können „Ja auch wir haben ein Dual Kamera System“.

Es wird einfach mittig um das fokussierte Objekt etwas Unschärfe gelegt und fertig. Ich konnte hier zu keinem Zeitpunkt erkennen, dass das Power 3 wirklich irgendwelche Tiefeninformationen nutzt um bessere Porträt Bilder zu machen.  Wenn Ihr einen guten Porträtmodus sucht, legt 800€ für ein iPhone auf den Tisch. Hier ist noch ein gigantischer Unterschied zwischen den High End und günstigen Smartphones.

Aber wie sieht es bei normalen Fotos aus?

Die 21 Megapixel Hauptkamera soll angeblich von Samsung stammen. Allerdings hat Samsung keinen 21 Megapixel Kamerasensor im Sortiment, irgendwas stimmt hier also nicht.

Ja Ulefone nutzt einen Samsung Sensor, den S5K3P3, dieser hat allerdings nur 16 Megapixel und nicht 21. Das Ulefone Power 3 skaliert die Bilder nur auf 21 Megapixel hoch. An sich nicht schlimm, aber etwas unnötig. Ähnlich wie bei der Dual Kamera wird dies vermutlich nur gemacht um auf dem Papier besser dazustehen.

Der S5K3P3 ist ein 1/3.06″ Sensor, also eher ein kleinerer Kamerasensor. Dieser ist beim Power 3 mit einer f2.0 Blende kombiniert.

Damit ist die Kamera auf dem Papier nichts Besonderes, sticht aber auch nicht als schlecht hervor. Wie sieht es in der Praxis aus?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

(Laden der Bilder kann etwas dauern! Rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit noch mehr Bildern)

So gut China-Smartphones eigentlich sind, so viele Probleme haben die Hersteller mit den Kameras. Egal ob nun Elephone, Ulefone, UMI usw., selbst Xiaomi Smartphones sind nicht für ihre gigantische Kamera bekannt.

Dem Ulefone Power 3 geht es hier nicht besser. Die Fotos schwanken zwischen Okay und schlecht.

Selbst bei praller Sonne und idealem Wetter sind die Aufnahmen relativ unscharf und verwaschen. Zudem neigen die Fotos zu einem Rot/Braun stich.

Interessanterweise Makro Aufnahmen sind okay bis gut. Aber umso weiter das Objekt von der Kamera ist umso mehr bricht die Schärfe weg.

Nein hier liegt kein Fehler vor, ein ähnliches Verhalten habe ich schon öfters beobachtet.

Das die Bildqualität bei Dunkelheit nicht besser wird sollte hier auch nur bedingt überraschen.

Nein die Kamera ist wahrlich nicht die Stärke des Ulefone Power 3!

 

Leistung und Benchmarks

Das Ulefone Power 3 ist eins der ersten Smartphones mit dem MTK6763 Octa Core SoC, auch bekannt als Helio P23.

Der Helio P23 ist ein brandneuer 16nm SoC welcher für die Mittelklasse gedacht ist. Im Power 3 werden dem P23 satte 6GB RAM zur Seite gestellt.

Aber wie leistungsfähig ist der MTK6763 „Helio P23“ wirklich? Schauen wir uns dafür ein paar Benchmarks an.

Wenig überraschend sieht die Leistung des Ulefone Power 3 sehr ordentlich aus. Der Helio P23 liegt von seiner Leistung ungefähr auf dem Level des Qualcomm Snapdragon 626, welcher beispielsweise im BQ Aquaris X, Wiko WIM, Moto Z2 Play usw. verbaut ist.

Damit passt das Power 3 in die 200€ – 300€ Preisklasse, was die Rechenleistung angeht.

 

In der Praxis

Allerdings sind Benchmarks und die Realität oftmals recht unterschiedlich. Wie schlägt sich das Ulefone Power 3 in richtigen Apps?

Gut! Sowohl die Benutzeroberfläche, wie aber auch die Standard Apps wie Facebook, Twitter, Whatsapp und Co. laufen absolut problemlos.

Auch das wechseln zwischen den Apps geht angenehm flüssig und schnell. Dank der 6GB RAM müssen Anwendungen auch weniger schnell neu laden, wenn Ihr nach einer Zeit in diese zurück wechselt.

Einen großen Unterschied zwischen dem Ulefone Power 3 und Smartphones mit 4GB RAM habe ich allerdings nicht bemerkt.

Anwendungen werden durchaus nach einer gewissen Zeit geschlossen, auch vermutlich aufgrund von Energie Einsparungen. Zu viele Anwendungen im Arbeitsspeicher halten frisst auch zusätzlichen Strom und Rechenleistung.

Wie steht es um Spiele? Hier kommt es wie üblich etwas auf das Spiel an. Die meisten populären Spiele welche man im Play Store findet sind darauf optimiert auf so vielen Smartphones wie möglich zu laufen. Klar, größere Zielgruppe = mehr Geld.

Daher laufen Spiele aller Super Mario Run, Need for Speed No Limits, Angry Birds, Pokemon Go usw. auch problemlos auf dem Power 3.

Hierfür besitzt dieses mehr als genug Leistung, vor 3-4 Jahren wäre das Ulefone Power 3 als Flaggschiff durchgegangen.

Allerdings wirklich etwas aufwendigere Spiele reduzieren teilweise etwas ihre Grafikeinstellungen. Auch Emulatoren laufen eher mäßig auf dem Power 3. Kurzum die Gaming Performance ist das was man von einem aktuellen 200-300€ Smartphone erwartet.

Die meisten Spiele laufen problemlos, High End Titel können aber unter Umständen nicht auf vollen Einstellungen flüssig wiedergegeben werden.

Bonuspunkte gibt es für das gute 5GHz WLAN Modul und den recht flotten Fingerabdruckscanner.

Das Power 3 verfügt auch über eine Gesichtserkennung, welche aber eher mäßig funktioniert und eher ein Gimmick ist.

 

Der Akku

Das Ulefone Power 3 verfügt über 6080mAh starken Akku. 6080mAh ist extrem viel! Zum Vergleich ein Samsung Galaxy S8 verfügt über 3000mAh, ein iPhone 8 Plus über 2675mAh, ein iPhone X über 2716mAh usw.

6080mAh ist einfach jenseits von Gut und Böse. Aber ist die Akkulaufzeit in der Praxis auch wirklich gut? Oder frisst das Smartphone einfach so viel Energie das der Akku genauso schnell leer ist wie bei einem normalen Smartphone?

Nein die Akkulaufzeit des Power 3 ist so gut, wie man sich dies vorstellt. In meinem Standard Test, Websurfen, Social Media, leichtes Gaming usw. erreichte das Smartphone satte 16,5 Stunden, was ein absoluter Rekord ist!

Die Größenordnung wird auch vom PCMark Akku Test bestätigt, welcher 15 Stunden ergabt.

Ich schätze, dass bei einer konstanten Videowiedergabe sogar jenseits von 20 Stunden möglich wären. Beeindruckend!

 

Fazit

Das Ulefone Power 3 ist ein gutes Smartphone. Wäre die Kamera nicht sogar ein sehr gutes Smartphone.

Auf der „haben“ Seite steht das gute Display, die hohe Leistung und natürlich der gigantische Akku mit 6080mAh.

Auch 64GB Speicher und 6GB RAM sind sicherlich in einem unter 200€ Smartphone sehr positiv zu Bewerten. 6GB RAM bringt zwar in der Praxis nicht viel mehr als 4GB, aber lieber zu viel als zu wenig.

Die Haptik ist angenehm, auch wenn nicht besonders edel. Die Kunststoffrückseite tut ihren Job und generell liegt das Ulefone Power 3 gut in der Hand, sofern man größere Smartphones mag.

Mit 6 Zoll ist das Display schon relativ groß und somit auch das Smartphone, auch wenn die Displayrahmen angenehm dimensioniert sind. Hinzu kommt eine relativ hohe, aber wie ich finde, nicht zu große Dicke mit rund 10mm, welche natürlich dem Akku geschuldet ist.

Der einzige wirklich negative Punkt ist die Kamera. Zum einen ist der Dual Sensor völlig nutzlos, zum anderen ist die Kameraqualität unterdurchschnittlich. Wollt Ihr in dieser Preisklasse eine gute Kamera schaut Euch das BQ Aquaris X an.

Abschließend kommt es darauf an, könnt Ihr mit einer mäßigen Kamera leben? Hat der riesige Akku für Euch einen großen Wert? Falls ja sind 200€ für das Ulefone Power 3 gut angelegt!

Die Tesoro GRAM SE Spectrum im Test, die hellste und schönste RGB Tastatur!

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Die Tesoro GRAM Spectrum ist eine meiner Lieblingstastaturen aktuell auf dem Markt. Diese hat nun mit der GRAM SE Spectrum ein kleines „upgrade“ bekommen.

In dieser kommen erstmals optische Taster zum Einsatz. Optische Taster? Im Gegensatz zu normalen mechanischen Tastaturen wird der Tastendruck nicht über Kontakte registriert, sondern über einen Lichtstrahl, welcher unterbrochen wird.

Dies soll die Reaktionsfähigkeit der Tastatur erhöhen. Aber ist dieser Unterschied wirklich vorhanden? Falls ja, merkt man diesen und ist die Tesoro GRAM SE Spectrum generell eine empfehlenswerte Tastatur?

Dies gilt es in einem Test herauszufinden! An dieser Stelle vielen dankt an Tesoro für das Zurverfügungstellen der GRAM SE Spectrum für diesen Test.

 

Die Tesoro GRAM SE Spectrum im Test

Das erste was bei der GRAM SE Spectrum auffällt ist sicherlich die Farbe. Komplett weiße Tastaturen sieht man nicht oft, was die GRAM SE Spectrum noch ein gutes Stück interessanter macht. Ein Vorteil der weißen Farbe ist das bessere Hervorheben der RGB LEDs, verglichen mit einer schwarzen Tastatur.

Solltet Ihr das Weiß nicht mögen, kein Problem, die GRAM SE Spectrum ist auch klassisch in schwarz verfügbar.

Abseits der Farbe ist die Tastatur allerdings relativ unspektakulär. Tesoro ist hier keine Experimente eingegangen. Ihr erhaltet eine Standard Tastatur mit Nummernpad. Zusätzliche Media Tasten oder andere Feature wie ein USB Port für die Maus sucht Ihr vergebens.

Lediglich das Kabel ist abnehmbar und könnte gegen ein anderes mini USB Kabel getauscht werden, solltet dieses Mal kaputt gehen oder Ihr eine andere Länge benötigen.

Auch eine Handballenauflage liegt nicht mit im Lieferumfang. Dies störte mich allerdings nicht weniger.

Die Tesoro GRAM SE Spectrum ist keine übermäßig hohe Tastatur und die vordere kannte ist sauber abgeflacht.

Auch was die generelle Haptik angeht kann man sich nicht beschweren. Tesoro setzt auf eine Aluminium Basisplatte, was der Tastatur eine gewisse Massivität und Steifheit verleiht.

Sehr gefällt mir auch das „schwebende“ Tasten Design. Die Taster der Tastatur sind mehr oder weniger bündig mit der Oberfläche, hierdurch „schweben“ die Tastaturkappen über der Basisplatte. Zum einen sieht dies cool aus, zum anderen ist die Tastatur so deutlich besser zu reinigen, als wenn die Tasten in der Basis eingelassen wären.

Ein Ass hat die GRAM SE Spectrum allerdings noch in der Hinterhand. Die Tastatur besitzt eine IP56 Zertifizierung. Solltet Ihr also etwas Wasser über diese vergießen, wäre noch nicht aller Tage Abend.

 

Tippgefühl und Layout

Beginnen wir beim Layout, denn hier gibt es nicht viel zu berichten. Tesoro nutzt das ganz klassische deutsche QWERTZ Layout. Also mit langer Feststelltaste, hoher Enter Taste, üöä usw.

Multimedia Tasten oder ähnliches sind nicht bzw. nur „halb“ vorhanden. Wie bei den meisten Tastaturen sind auch bei der GRAM SE Spectrum die F Tasten mit zusätzlichen Funktionen belegt.

Hierbei handelt es sich um Makro Tasten, Lauter, Leiser, vor, zurück, usw.

Wenn Ihr solche Multimedia-Tasten mehr nutzt als die F Tasten, könnt Ihr auch die Zweitbelegung zur Erstbelegung machen. Zusätzlich ist auch das Steuern der LED Beleuchtung direkt über die Tastatur möglich, wenn Ihr nicht die Software nutzen wollt.

Kommen wir zum interessanten Teil, den Tesoro Optical Red Tastern.

Wie bereits im Intro erwähnt setzt Tesoro bei der GRAM SE Spectrum nicht auf normale mechanische Taster, sondern auf optische Taster.

Wo ist der Unterschied? Bei normalen Tastern wird beim Betätigen ein Stromkreislauf geschlossen, was den Tastenanschlag auslöst. Bei den Tesoro Optical Red wird hingegen ein Lichtstrahl unterbrochen, was dann den Tastenanschlag auslöst.

Das von Tesoro genutzte Design ist extrem interessant! Denn die dafür nötige Elektronik sitzt gar nicht im Taster selbst, sondern unter diesem auf dem Mainboard. Betätigt Ihr den Schalter, schiebt sich ein kleiner Plastikpinn unterhalb des Tasters zwischen den Lichtstrahl und löst die Taste aus.

Tesoro wirbt damit, dass das optische Design für eine noch schnellere Reaktionszeit sorgt. Dies mag sein, der Unterschied wird aber in der Praxis vermutlich nicht mal Pro Gamern auffallen.

Wie fühlt sich aber die GRAM SE Spectrum in der Praxis an? Habt Ihr schon einmal eine Tastatur mit Cherry MX Red Schaltern genutzt? Falls ja wird Euch die Tesoro sehr bekannt vorkommen.

Jede Taste besitzt 4mm „Travel Distance“ und benötigt 45g Kraft für die Betätigung. Während des Drückens spürt ihr keinen erhöhten Widerstand, sondern die Tasten lassen sich gleichmäßig bis ans Ende durchdrücken.

Allerdings bereits nach 2mm wird die Taste ausgelöst, ein vollständiges Durchdrücken ist also wie bei den meisten mechanischen Tastaturen nicht nötig. Dies macht mechanische Tastaturen gerade bei Gamern sehr beliebt.

Auch im Praxis Einsatz kann ich mich nicht über die GRAM SE Spectrum beschweren. Das Tippgefühl ist angenehm, wenn auch nicht groß anders als bei anderen mechanischen Tastaturen. Wenn man von einer normalen Tastatur umsteigt, mag dies anfangs etwas Eingewöhnung benötigen. Dies ist aber normal und bei allen mechanischen Tastaturen der Fall.

Kommt Ihr von einer anderen mechanischen Tastatur, werdet Ihr Euch bei der GRAM SE Spectrum direkt Zuhause fühlen.

Können die Tesoro Optical Red qualitativ mit den Cherry MX Red mithalten? Ja. Wie gesagt ist das Tippgefühl fast identisch, allerdings könnte der Anschlag vielleicht einen Ticken satter sein.

Dies ist aber schon Kritik auf einem sehr hohen Level! Die Tesoro Optical Red sind schon mit das beste, was mir bisher begegnet ist.

Interessant, Tesoro liefert auch vier blaue Taster mit. Diese besitzen etwas mehr Widerstand und „klicken“ beim Auslösen. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr vier beliebige Taster auf der Tastatur gegen diese austauschen, beispielsweise WASD.

Ich hatte bei meiner ersten „Red“ mechanischen Tastatur etwas das Problem, dass ich Tasten ausverstehen gedrückt habe, wenn ich nur meine Finger auf diesen abgelegt habe (Red Taster haben einen niedrigeren Start Wiederstand als die meisten Rubberdome Tastaturen). Dieses „Problem“ könntet Ihr mit diesen vier Bonus Tastern etwas beheben.

Kommen wir noch auf die Lautstärke der Tesoro GRAM SE Spectrum zu sprechen. Ja die Tastatur ist recht laut, wenn man schnell eine Taste drückt.

In einem Großraum Büro mag dies stören, aber an sich mag ich das recht satte „klack“ beim Betätigen einer Taste. Dies entsteht aufgrund der Aluminium Rückenplatte, in welcher die Schalter eingesetzt sind, welche als eine Art Resonanzverstärker fungiert.

Mögt Ihr keine lauten Tastaturen mag dies ein NoGo sein, aber ich finde das Geräusch nicht unangenehm. Die GRAM SE Spectrum klingt laut, aber hochwertig.

 

Beleuchtung

Wie es sich für jede High End Gaming Tastatur gehört, besitzt auch die GRAM SE Spectrum eine RGB Hintergrundbeleuchtung.

Jede Taste ist hier separat mit einer RGB LED beleuchtet. Allerdings gibt es einen kleinen Unterschied aufgrund des Aufbaus. Bei den meisten beleuchteten mechanischen Tastaturen sitzt die LED entweder auf der Grundplatte oder im Schalter selbst.

Bei der GRAM SE Spectrum hingegen sitzt die LED auf dem Mainboard und scheint durch eine Öffnung im Schalter hindurch. Dies kostet natürlich etwas Helligkeit und Gleichmäßigkeit. Es wird primär die obere Hälfte der Tastenkappe beleuchtet.

Allerdings stimmt die Helligkeit bei der weißen Version der GRAM SE Spectrum unterm Strich! Diese hat eine recht starke „Unterboden“ Beleuchtung. Das Licht wird also von den Tastenkappen auf die weiße Grundplatte reflektiert, welche hierdurch sehr stark leuchtet.

Dies sorgt dafür, dass die Tesoro GRAM SE Spectrum eine der buntesten und stark leuchtendsten Tastaturen auf dem Markt ist! Effektiv ist die GRAM SE Spectrum sogar heller als eine Corsair K95 RGB Platinum.

Auch die Lichtqualität ist gut. Farben sind kräftig und satt. Auch Farbwechsel sind schön flüssig und sanft. Ein großartiges Flackern oder Flimmern der RGB LEDs konnte ich nicht bemerken.

Was die Beleuchtungsoptionen angeht, ist die Tesoro allerdings eher mittelmäßig. Ihr könnt direkt an der Tastatur diverse der Standard Leuchtmodi wählen, oder dies über die Software machen.

 

Software

Natürlich besitzt auch die Tesoro GRAM SE Spectrum eine PC Software, welche Ihr auf der Herstellerwebseite herunterladen könnt.

Die Software ist allerdings nur bedingt nötig. Warum? Über diverse Tastenkombinationen lassen sich auch fast alle Funktionen direkt über die Tastatur abrufen, was aber natürlich etwas umständlicher ist.

Die PC Software von Tesoro ist eher mäßig überzeugend. Zum einen ist die Software visuell eher einfach gestaltet, zum anderen ist der Funktionsumfang überschaubar.

Ihr könnt einfache Makros anlegen, Tasten umprogrammieren und natürlich die Beleuchtung steuern. Allerdings ist auch hier der Beleuchtungseditor eher einfacher gestaltet.

 

Fazit

Für ziemlich genau 100€ ist die Tesoro GRAM SE Spectrum eine der besten mechanischen Tastatur auf dem Markt!

Die Verarbeitung und generelle Qualität ist absolut tadellos! Gerade die metallene Grundplatte sorgt für eine hohe Stabilität. Auch die Tesoro Optical Red Taster konnten im Test voll überzeugen. Praktisch ist zwar der Unterschied zu klassischen mechanischen Tastern (Cherry MX Red) relativ gering, aber dies ist ja grundsätzlich nichts Negatives.

Sehr positiv überrascht hat mich auch die RGB Beleuchtung. Wählt Ihr die weiße Version der GRAM SE Spectrum bekommt Ihr eine, wenn nicht sogar die hellste RGB Tastatur auf dem Markt.

Allerdings ist natürlich die GRAM SE Spectrum nicht perfekt. Separate Multimedia Tasten wären schön gewesen, genau wie ein Facelift der Tesoro Software.

Wenn Ihr über diese beiden Punkte hinwegblicken könnt, erhaltet Ihr allerdings mit der GRAM SE Spectrum eine hervorragende Tastatur, welche in der 100€ Preisklasse die beste Option darstellt!

Positiv

  • Gute Verarbeitung
  • Sehr gute Tesoro Optical Red Taster
  • Hervoragende RGB Beleuchtung (weiße Version)
  • IP56 Zertifizierung
  • Standard QWERTZ Layout

 

Neutral

  • Recht laut

 

Negativ

  • Keine gesonderten Multimedia-Tasten
  • Software sehr „Basic“

Der Tile Sport im Test, der beste Schlüsselfinder

Es gibt kein schlimmeres Gefühl, als wenn man seinen Schlüssel, Portemonnaie oder auch Smartphone plötzlich nicht mehr findet. „Habe ich dieses Zuhause vergessen, oder ist es mir unterwegs aus der Tasche gefallen. Wann habe ich es das letzte Mal gesehen?!“

In solchen Situationen sollen sogenannte Schlüsselfinder helfen. Hierbei handelt es sich um kleine Bluetooth Module, welche sich an den Wertsachen anbringen und dann später via Smartphone suchen lassen.

Der beste Bluetooth Tracker bzw. Schlüsselfinder den ich bisher gesehen war der Tile Mate. Der Tile Mate ist allerdings der „kleinste“ Bluetooth Tracker aus dem Tile Lineup.

Der neue Tile Sport gehört hingegen zur Pro Serie und soll mit einer verbesserten Haptik und Bluetooth Einheit punkten. Wie aber meist im Leben ist das verbesserte Produkt auch ein gutes Stück teurer.

Der Tile Sport kostet Euch rund 38€, gut das doppelte des normalen Tile Mate. Lohnt es sich diesen Aufpreis zu zahlen? Wie gut macht der Tile Sport seinen Job als Bluetooth Schlüsselfinder? Gibt es Bonus Funktionen?

Diese Fragen versuchen wir im Test des Tile Sport zu klären! An dieser stelle vielen Dank an Tile für das zur Verfügung stellen des Sport für diesen Test.

 

Der Tile Sport im Test

Bereits der erste Eindruck des Tile Sport fällt sehr positiv aus! Man sieht, dass es sich hier um ein Produkt eines Startup Herstellers handelt. Diese legen in der Regel sehr viel Wert auf eine gute Verpackung und Präsentation, so auch hier.

Der Tile Sport wirkt vom ersten Moment an recht hochwertig gemacht. Dieser Eindruck wird auch vom Sport selbst bestätigt.

War der Tile Mate noch komplett aus Kunststoff gefertigt, ist der Tile Sport nun ein Hybrid. Der äußere Rahmen ist aus Aluminium gefertigt, während der Kern weiterhin aus Kunststoff besteht.

Der Aluminium Rahmen verleiht dem Tile Sport allerdings durchaus eine gehobene Haptik. Um eine Beschädigung bei einem Sturz würde ich mir keine großen Sorgen machen.

Der Tile Sport ist mit 4 x 4 x 0,6cm ein kleines Stück größer als ein 2€ Stück. Das Gewicht liegt bei sehr akzeptablen 15g. Damit ist der Tile Sport etwas schwerer als sein kleinerer Bruder der Mate.

Befestigt wird der Tile Sport über ein kleines Loch am oberen Rand, durch welches sich ein Schlüsselring oder auch eine Schnur ziehen lässt.

Farblich setzt Tile auf ein Grau/Grau Braun, welches recht schick und edel aussieht. Die Kunststoff Oberfläche besitzt zudem eine kleine Kachelstruktur und das Tile Logo in der Mitte.

Letzteres lässt sich Drücken, was allerdings recht schwer geht. Dies macht aber Sinn, so kann die Taste nicht ausversehen in der Tasche gedrückt werden. Auf der Rückseite finden wir zudem einen kleinen Lautsprecherauslass.

Positiv, der Tile Sport ist IP68 zertifiziert. Das bedeutet dieser ist bis auf 1,5 Meter wasserfest! Solltet Ihr Euren Schlüssel im Regen verlieren ist also noch nicht alles verloren.

 

Die Tile App und Funktionen

Die Tile App ist für Android und IOS verfügbar und wirkt qualitativ, wie auch der Tile Sport, gut gemacht. Man merkt, dass hier kein 0815 China Hersteller hinter dem Produkt steht.

Nach dem ersten Start der App müsst Ihr Euch beim Hersteller registrieren. Dies geht schnell und problemlos, wahlweise via Facebook oder via eMail. Ist die Registrierung geschafft gilt es den Bluetooth Tracker mit der App zu koppeln.

Auch dies ist sehr schön einfach gemacht. Dem Tile Sport neben das Smartphone legen und die Taste auf der Oberseite drücken. Nun spielt der Tile Sport eine kurze Melodie und die App sollte diesen erkennen.

Ihr könnt nun dem Tile Sport nun noch ein Objekt zuweisen, Schlüsselbund, Spielzeug usw., und Ihr seid komplett fertig.

Für den Einrichtungsprozess würde ich die volle Punktzahl geben. Auch die App macht generell einen hochwertigen und funktionalen Eindruck. Auch ist die Nutzung sehr problemlos.

Zum einen wirkt die App nicht überladen, zum anderen lief diese auf meinem Google Pixel 2 sehr stabil ohne Bugs oder abstürzte.

Neben dem Suchen Eures Tile Mates könnt Ihr auch Euer Smartphone suchen lassen. Es ist hierfür möglich, die App auch auf einem zweiten Gerät zu installieren, welches Ersteres Lokalisieren/Klingeln lassen kann.

 

Suchen und Finden

Kommen wir zur eigentlichen Funktion des Tile Sport, des Suchen und finden. Der Tile Sport besitzt laut Hersteller eine Reichweite von 60 Metern.

Innerhalb dieser 60 Metern, welche nur auf freier Fläche zu erreichen sind, könnt Ihr Euch direkt mit dem Bluetooth Tracker verbinden.

Hat dies geklappt könnt Ihr diesen eine Melodie spielen lassen und in der App die Signalstärke sehen. Es gibt hier natürlich keine Richtungsangabe, aber Ihr könnt testen, in welcher Richtung das Signal stärker wird.

Wobei dies in den eigenen vier Wänden nur selten notwendig ist. Der Lautsprecher im Tile Sport ist ausreichend laut, dass man diesen eigentlich schnell finden kann.

Das Ganze funktioniert auch umgekehrt. Drückt Ihr zweimal schnell die Taste auf dem Tile Sport beginnt Euer Smartphone zu klingeln, falls Ihr dieses verlegt habt.

Was aber wenn der Tile Sport zu weit entfernt ist?

In der Tile App bekommt Ihr den letzten bekannten Standort des Bluetooth Trackers auf einer Karte angezeigt. Dieser Standort ist erfahrungsgemäß nicht ganz 100%ieg genau, kann aber als Anhaltspunkt dienen, wo Ihr suchen müsst.

Kehrt also an diesen Ort zurück und hofft, dass Ihr innerhalb der 60 Meter Reichweite seid. Was aber wenn der Schlüssel immer noch verschollen ist?

Dann gibt es eine letzte Option, die Community Suche.

In der Tile App könnt Ihr Euren Tile Sport zur Suche freigeben. Nähert sich nun per Zufall ein anderer Nutzer mit der Tile App auf seinem Smartphone sich Eurem Tile Sport, erhaltet Ihr eine Nachricht!

In dieser Nachricht wird Euch auf einer Karte angezeigt, wo das fremde Smartphone Euren Tile gesehen hat. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob dieser andere Nutzer Euren Tile aktiv wahrgenommen hat oder nicht.

An sich ist dies ein Hammer Feature! Welches aber natürlich etwas von der Nutzerbasis lebt. Wohnt Ihr ländlich, stehen vermutlich die Chancen eher schlecht das per Zufall ein anderer Tile über Euren verlorenen Gegenstand stolpert. Da werdet Ihr in Großstädten vermutlich mehr glück haben.

 

Batterielaufzeit

Kommen wir leider zu einem kleinen Kritikpunkt, der Batterie. Die Batterie im Tile Sport ist nicht austauschbar! Der Hersteller gibt die Laufzeit mit einem Jahr an. Nach diesem Jahr wird der Tile Sport aufhören zu funktionieren. Es gibt hier also eine Begrenzung der Lebenszeit.

Bedenkt dies beim Kauf. Wenn Ihr den Tile Sport nach diesem Jahr an den Hersteller zurücksendet, erhaltet Ihr einen 40% Rabatt auf einen neuen Tile Sport.

Ja ich finde dies auch etwas unschön, gerade dieses Fixe 1 Jahr Limit, welches anscheinend unabhängig vom letztendlichen Batteriestand ist. Andererseits kann ich die festverbaute Batterie auch versehen. Dies erlaubt es natürlich den Bluetooth Tracker etwas kompakter zu bauen, mit einer besseren Wasserdichtigkeit. Wobei der Hersteller sicherlich auch einen kontinuierlichen Geldstrom im Hinterkopf hatte.

Bedenkt also bitte dieses 1 Jahr Nutzungsfenster.

 

Fazit

Wie auch schon beim Tile Mate fällt das Fazit beim Tile Sport sehr positiv aus! Besser kann man einen Bluetooth Tracker nicht machen.

Dies gilt sowohl für die Hardware wie auch für die Software. Der Tile Sport ist ein gutes Stück robuster und auch etwas wertiger, als der günstigere Tile Mate. Auch der Wasserschutz wurde auf IP68 verbessert.

Der Funktionsumfang ist allerdings recht ähnlich. Die Reichweite des Tile Sport beträgt in einer perfekten Welt 60 Meter (praktisch 30-60 Meter). Innerhalb dieser Reichweite könnt Ihr den Bluetooth Schlüsselfinder dank Signalstärke Anzeige, wie auch Signalton schnell finden.

Umgekehrt könnt Ihr auch mithilfe des Tile Sport Euer Smartphone zum Klingeln bringen.

Ist die Reichweite überschritten, wird Euch der grobe Letzte bekannte Standort in der App angezeigt. Zudem könnt Ihr die Community Suche nutzen.

Nähert sich per Zufall ein anderer Nutzer mit Tile App auf seinem Smartphone Eurem Tracker, welcher als verloren gekennzeichnet ist, erhaltet Ihr eine Nachricht wo dies der Fall war und könnt dort suchen gehen.

Klasse! Lediglich die Lebensdauer ist ein großer Minuspunkt. Der Tile Sport funktioniert nur 1 Jahr lang. Danach steht ein Neukauf (-40% Rabatt beim Hersteller) an.

Könnt Ihr mit dieser Einschränkung leben, ist der Tile Sport eine perfekte Umsetzung eines Bluetooth Schlüsselfinders. Funktional wüsste ich nicht, wie man das Produkt verbessern könnt.

Von daher Daumen hoch für den Tile Sport! Schaut Euch aber auch einmal den Tile Mate an. Dieser ist ein Stück günstiger und praktisch nicht viel schlechter.

Das Inateck UCC1003 60W USB C PD-Ladegerät im Test

Immer mehr Geräte werden via USB C geladen. Ob nun Smartphones, Tablets oder sogar Notebooks. Viele dieser Geräte nutzen den USB Power Delivery Standard.

Hierzu gehört beispielsweise das Apple MacBook Pro, die Nintendo Switch, das Huawei Mate 10 Pro, das iPhone X usw.

USB C zeigt also so langsam, wofür dieses gut ist. Ein Ladegerät für alle Geräte und Hersteller. Dementsprechend ist natürlich ein gutes USB C Ladegerät sehr wichtig.

Erstaunlicherweise gibt es allerdings noch gar nicht so viele USB C Ladegeräte, gerade wenn man ein Ladegerät mit etwas mehr Leistung sucht.

Inateck bietet hier mit seinem UCC1003 sicherlich eins der interessanteren Modelle an. Warum? Dies liegt an der recht hohen Leistung mit satten 60W, wie aber auch am sehr fairen Preis.

Inateck will für sein 60W USB C PD-Ladegerät gerade einmal 36€. Aber kann man dafür wirklich ein gutes Ladegerät erwarten, welches sogar in der Lage ist Notebooks zu laden? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Das Inateck UCC1003 60W USB C PD-Ladegerät im Test

Das Inateck UCC1003 ist auf den ersten Blick ein sehr schickes und edles USB C Ladegerät. Der Hersteller setzt bei diesem auf ein schwarzes Hochglanzgehäuse. Gewöhnt Euch allerdings nicht zu sehr an diesen Anblick. So schön schwarzer Hochglanzkunststoff ist, so empfindlich ist dieser auch. Das Ladegerät wird nie wieder so gut aussehen wie im ersten Moment.

Mein Tipp kauft die weiße Version, welche weniger stark Kratzer und Fingerabdrücke zeigt.

Inateck bewirbt das UCC1003 auch als Reiseladegerät. Hierfür legt der Hersteller auch unterschiedliche Steckdosenaufsätze bei. Ihr könnt das UCC1003 also auch in England, der USA und natürlich Europa betreiben.

Passend hierzu ist das Ladegerät auch ziemlich kompakt für ein 60W Modell. Es ist ein gutes Stück kleiner als ein originales Apple USB C Ladegerät einer vergleichbaren Stärke.

Ähnlich wie auch Apples USB C Ladegeräte ist das Inateck UCC1003 was die Anschlüsse angeht recht überschaubar ausgestattet. Das Ladegerät besitzt genau einen USB C Port.

Dieser USB C Port hat es dafür allerdings in sich. Inateck gibt die Leistung mit 3A bei 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V an, was im Maximum den beworbenen 60W entspricht.

Eine Status LED oder Ähnliches besitzt das Ladegerät nicht.

 

USB Power Delivery

Ich glaube es ist sinnvoll einmal kurz zu erklären was überhaupt USB Power Delivery ist. Quick Charge, Super Charge usw. wird sicherlich den meisten etwas sagen.

Es handelt sich hierbei um Schnellladetechnologien für Smartphones und Tablets, welche bereits vor einigen Jahren auf den Markt gekommen sind. Ebenfalls haben alle gemeinsam, dass es sich hier um proprietäre Technologien handelt.

Das heißt, jedes Schnellladeverfahren ist entweder mit Lizenzgebühren oder einen Hersteller verknüpft. Quick Charge gehört Qualcomm, Super Charge Huawei usw.

USB Power Delivery hingegen ist ein freier Standard. Jeder Hersteller kann diese Technik nutzen, wenn er dies möchte.

Hierdurch hat USB Power Delivery auch in der letzten Zeit deutlich an Verbreitung zugelegt. Gerade Apple verbaut USB Power Delivery aktuell in allen seinen Geräten.

Hier eine kleine nicht vollständige Liste mit mir bekannten Geräten welche USB Power Delivery zum Laden/Schnellladen unterstützen:

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel C
  • Google Pixel 2 (XL)
  • LG G6 (9V)
  • Samsung Galaxy S8 (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S8 Plus (5V 3A oder 9V)
  • Dell XPS 13 (20V)
  • Dell XPS 15 (20V)
  • Apple MacBook
  • Apple MacBook Pro (14,5V oder 20V)
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPad Pro 12.2
  • Apple iPhone 8 (Plus)
  • Apple iPhone X
  • LG Gram 2017
  • Razer blade Stealth
  • Nintendo Switch (14,5V)
  • Huawei Mate 9 (9V)
  • Huawei P10 (9V)
  • Huawei P10 Plus (9V)
  • Huawei Mate 10 Pro

Wie man sieht, gibt es mittlerweile doch schon eine recht große Verbreitung dieses Standards.

Wie funktioniert USB Power Delivery? Der normale USB Port arbeitet mit einer festen Spannung von 5V und aktuell mit einem maximalem Strom von 2,4A (ursprünglich ist USB nur mit einer Leistung von 0,5A geplant).

Um nun höhere Ladegeschwindigkeiten zu erreichen, wird bei USB Power Delivery die Spannung von 5V auf 9V, 12V, 15V oder 20V angehoben. Dies geschieht nur in Rücksprache mit dem angeschlossenen Gerät! Ihr müsst also nichts auswählen oder Sorgen haben, dass etwas kaputt geht.

Schließt Ihr ein nicht USB Power Delivery fähiges Smartphone an einen USB Power Delivery Ladegerät an, wird dieses Gerät ganz klassisch mit 5V versorgt. Daher könnt ihr auch am USB C Port des Anker Ladegerätes jedes Gerät mit USB C laden.

Erst nach einer Absprache zwischen Ladegerät und Smartphone/Tablet/Notebook wird die Spannung hochgeschaltet. Warum wird die Spannung erhöht und nicht einfach der Strom? Es ist leichter, eine hohe Spannung zu übertragen, als einen hohen Strom. Daher gibt es auch Hochspannungsleitungen und keine Hochstromleitungen. Ein hoher Strom von 3A+ würde deutlich dickere Kabel und nicht zuletzt Ports voraussetzen.

Leider ist aber USB Power Delivery nicht ganz so einfach. Es gibt beispielsweise einige Notebooks, welche eine Mindestleistung voraussetzen. Man kann also nicht jedes USB Power Delivery fähige Notebook an jedem USB Power Delivery Ladegerät laden.

Beispielsweise das Dell XPS 13/15 benötigt in der Regel mindestens 45W. Hat das Ladegerät diese nicht, wird das Laden verweigert.

Das Inateck UCC1003 60W USB C PD-Ladegerät sollte aufgrund seiner hohen Leistung in der Lage sein die meisten, wenn nicht sogar alle USB C Geräte zu laden, inklusive Notebooks.

 

Messwerte des Inateck UCC1003

Kommen wir zum eigentlich interessanten Punkt, den Messwerten. Folgende Geräte habe ich am UCC1003 getestet:

  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Dell XPS 13 9370
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPhone X
  • Google Pixel 2 XL
  • Samsung Galaxy S8+
  • Nintendo Switch

Beginnen wir bei den Smartphones. Das Samsung Galaxy S8 und S8+ bringt nur so einen halben Support für den USB Power Delivery Standard mit.

Das bedeutet dieses lädt an einem Ladegerät wie dem Inateck UCC1003 schneller, schaltet aber nicht die Spannung hoch, wie dies eigentlich fürs Schnellladen üblich ist.

Das S8+ erreichte 5V 2,43A, was 12,15W entspricht. An einem normalen USB Ladegerät würde das S8+ 5V 1,77A im Maximum erreichen.

Das iPhone X hingegen bringt einen sauberen USB Power Delivery Support mit und kann somit auch am UCC1003 schnellladen. Ihr benötigt lediglich das originale Apple USB C auf Lightning Kabel.

Welches auch mit den neueren iPad Pros funktioniert. Das iPad Pro 10.5 erreicht 15V und 1,47A, was gut dem doppelten Ladetempo des beiliegenden Ladegeräts entspricht.

Selbst die Nintendo Switch lässt sich mit dem Inateck UCC1003 schnellladen! Spielen + laden ist wie beim originalen Ladegerät möglich.

Kommen wir zu Notebooks. Diese können oftmals etwas zickiger sein. Ich kann Euch also nicht garantieren, dass alle Windows Notebooks am Inateck UCC1003 laden werden, selbst wenn diese USB C für die Energieaufnahme nutzen. Allerdings sollten die meisten Windows Ultrabooks, welche USB C nutzen und auch darüber laden können, funktionieren.

Bei Macs ist dies etwas einfacher. Es ist recht sicher zu sagen, dass alle MacBooks und MacBooks Pros welche USB C Ports nutzen am Inateck laden werden! Dies auch vermutlich mit einem hohen/vollem Tempo.

So auch mein 13“ MacBook Pro, welches 20V und 2,01A erreichte.

Auch das Dell XPS 13 9370 machte in Kombination mit dem Inateck UCC1003 keine Probleme und erreichte 20V 1,8A, schwankend je nach Belastung.

Bonus Punkte bekommt das Inateck UCC1003 für eine sehr gute Spannungsstabilität! Ein wenig Sorgen macht mir zwar die primär/sekundär Seiten Separierung, welche man nur beim Öffnen und somit Zerstören des Netzteils beurteilen kann, aber ich hoffe mal, dass Inateck hier weiß was sie tun.

Kommen wir noch zu ein paar generellen Daten. Im Leerlauf benötigt das Inateck UCC1003 so wenig Energie, dass dies von meinem Messgerät nicht messbar war, also 0-0,2W.

Unter einer mittel bis hohen Last liegt die Effizienz bei guten 87%. Die Hitzeentwicklung war wie zu erwarten. Unter konstanter 100% Last wird das Inateck UCC1003 durchaus ordentlich heiß! Allerdings ist dies für Ladegeräte dieser Leistungsklasse nichts Ungewöhnliches. Intern halten solche Komponenten durchaus 100 Grad + aus, was natürlich nicht bedeutet, dass das Inateck auch so heiß wird. Die Power Factor Correction lag bei mittelmäßigen 0,64.

 

Fazit

Ihr sucht ein günstiges und gutes Reisenetzteil für Euer MacBook, Dell XPS 13 oder generell Notebook, welches via USB C laden kann?

Dann ist das Inateck 60W USB C PD-Ladegerät eine sehe interessante Option! In meinem Test zeigte dieses keine Schwächen, ganz im Gegenteil.

Das Ladegerät konnte mit einer hohen Leistung und tadellosen Kompatibilität punkten.

Auch der Preis ist mit 35€ für ein 60W Netzteil sehr fair.

Lediglich wenn Ihr nur Euer Smartphone oder Ähnliches an diesem Ladegerät laden wollt, würde ich Euch vielleicht eher abraten. Für Smartphones und sogar die meisten Tablets ist solch ein hochleistungs-Ladegerät nicht nötig.

Für Notebooks hingegen ist das Inateck UCC1003 ideal!

Gaming auf einem Ultrabook 2018? Wie leistungsstark ist der Intel Core i7-8550U + Intel 620 in Spielen?

Gaming auf einem Ultra kompakten Notebook ist meist so eine Sache. Es gibt zwar mittlerweile einige recht kompakte Notebooks mit „großer“ Grafikkarte. Allerdings die richtigen Ultra kompakten Notebooks verfügen in der Regel nur über die Intel On-Board Grafikkarte.

Bekanntlich sind Intel Grafikkarten allerdings nicht das Optimum für Spiele und intensive 3D Anwendungen. Allerdings haben die Intel Prozessoren der 8. Generation für Ultrabooks verglichen mit der 7. Generation doch einen großen Sprung gemacht.

Wie sieht es hier mit der Gaming Power aus? Kann man auf einem Notebook mit Intel Core i7-8550U und Intel 620 Grafik spielen? Falls ja was für Spiele?

 

Der Intel Core i7-8550U

Der Intel Core I7-8550U wird die Standard CPU in allen Ultra kompakten High End Notebooks 2018 sein. Bei dem i7-8550U handelt es sich um den Nachfolger des i7-7500U, welcher nun aber mit vier Kernen und einem Takt von bis zu 4GHz punkten kann.

 

Bei der Grafikkarte gab es auf dem Papier zwischen dem älteren i7-7500U und dem neuen Intel Core i7-8550U keine Veränderung. Beide besitzen die Intel HD Graphics 620.

Dies soll kein Vergleich werden, sondern eher ein Info Artikel was für Spiele auf einem Notebook mit Intel Core i7-8550U und integrierter Grafikeinheit laufen und vor allem wie gut diese laufen.

 

Der Testaufbau

Für diesen Test nutze ich ein Dell XPS 13 9370, welches mit dem Intel Core i7-8550U, Intel HD Graphics 620 und 16GB RAM ausgestattet ist.

Die Performance Werte aus diesem Artikel können allerdings auf alle Notebooks mit Intel Core i7-8550U übernommen werden, zumindest weitestgehend.

Das XPS 13 9370 ist ein sehr gut gekühltes Notebook, welches nicht unter thermal throttling leidet. Solltet Ihr ein Ultrabook mit Core i7-8550U haben welches nicht so gut gekühlt ist, können die Leistungswerte natürlich schlechter ausfallen.

Bei den Spielen wähle ich einen guten Mix aus beliebten, meist etwas älteren AAA Titeln. Neue Spiele wie PUBG usw. kann man leider auf einem solch kompakten Notebook vergessen.

Folgende Spiele wurden getestet:

  • Left4Dead 2
  • CS GO
  • Overwatch
  • Starcraft 2
  • Diablo 3
  • Half Life 2
  • Crysis
  • Battlefield One

 

Benchmarks

Kommen wir zu den Spiele Benchmarks, wofür Ihr schließlich hier seid.

Battlefield One ist für ein Laptop mit Intel GPU natürlich etwas viel, aber ich wollte sehen wie sich das Notebook bei einem aktuellen grafisch intensiven Spiel schlägt.

Bei einer Full HD Auflösung und niedrigen Details schafft der Intel Core i7-8550U und Intel 620 gerade mal 20 FPS im Schnitt, also eher nicht spielbar.

Setzen wir die Auflösung auf 1366×768 und weiterhin niedrigen Details, ist allerdings Battlefield One auf einer Intel 620 GPU spielbar.

Es gibt gelegentlich kleine FPS Einbrüche und natürlich sieht das Spiel so auch nicht überragend aus, aber um den single Player durchzuspielen, würde es reichen.

„But can it run Crysis?“ Eine uralte Frage und die Antwort ist ja! Im Jahr 2018 ist selbst eine Intel OnBoard GPU in der Lage Crysis flüssig wiederzugeben. Zumindest auf einer mittleren Detailstufe wenden 40 FPS im Schnitt geschafft.

Auf der Ultra Detail Stufe sinken die FPS allerdings auf 8. Dennoch Crysis wäre auf einem aktuellen Ultrabook spielbar.

Schlechter sieht es hier bei Crysis 3 aus. Erst bei einer Auflösung von 1366×768 und niedrigen Details wäre dieses mit über 30FPS halbwegs spielbar.

CS Go sieht vielleicht auf den ersten Blick nicht übermäßig anspruchsvoll aus, schaffte es aber dem i7-7500U mächtig Probleme zu machen.

Auf dem neuen i7-8550U und Intel 620 ist allerdings CS Go gut spielbar! Bei einer Full HD Auflösung und einer mittleren Detailstufe sind gute 52 FPS möglich.

Auf einer niedrigen Detailstufe sogar 83FPS. Kurzum einer kleinen Runde CS Go steht nichts im Wege!

Diablo III ist auch schon ein etwas älterer Titel, welcher auf den ersten Blick nicht sonderlich leistungshungrig aussieht, es aber ist.

Bei einer Full HD Auflösung läuft das Spiel generell eher schlecht als recht. Full HD und eine niedrige Detailstufe ergeben gerade mal 38FPS im Schnitt.

Half Life 2 ist gefühlt schon seit Ewigkeiten auf dem Markt und dementsprechend läuft das Spiel auch. Maximale Details, 8x Kantenglättung usw. ergeben eine Bildrate von 47 FPS im Schnitt.

Auf niedrigen Details kann sogar die Framerate dreistellige Werte ergeben.

Left 4 Dead 2 ist mittlerweile ein Klassiker, welcher aber auch weiterhin viel Spaß macht! Auch auf dem Dell XPS 13 welches ich für diesen Test nutze, macht das Spiel Spaß. Es läuft auf einer mittleren Detailstufe mit guten 44 FPS.

Auf der höchst möglichen Qualität sind allerdings nur 24FPS möglich.

Mass Effect 3 war ein herausragendes AAA Spiel, welches aber mittlerweile auch schon etwas in die Tage gekommen ist.

Mass Effect 3 besitzt keine Grafikoptionen! Ihr könnt nur die Auflösung und Kantenglättung Ja/Nein auswählen. Was aber nicht schlimm ist, selbst auf Full HD Auflösung und „maximalen“ Details sind gut über 30FPS mit der Intel GPU zu erzielen.

Overwatch hat mich bereits mehrfach positiv überrascht! Das Spiel läuft für seine gute Optik erstaunlich flüssig, selbst auf älterer Hardware.

Selbst bei einer Full HD Auflösung und mittleren/niedrigen Details ist Overwatch auf einem Notebook mit Core i7-8550U und integrierter Grafik gut spielbar!

Theoretisch wären sogar fast hohe Details noch möglich, aber dann fallen die FPS beim Zusammentreffen mehrer Spieler zu stark ab.

Die Starcraft 2 Benchmarks sind bei einer mittelgroßen Basis entstanden. Wollt Ihr also im Multiplayer bei größeren Schlachten bestehen, solltet Ihr irgendwas zwischen niedrigen und mittleren Grafikeinstellungen wählen.

Grundsätzlich ist allerdings Starcraft 2 gut spielbar auf einem Ultrabook.

Skyrim läuft sogar auf der Nintendo Switch, wie leistungshungrig kann dieses da sein? Auf höheren Detailstufen sogar recht leistungshungrig. Wollt Ihr Full HD Auflösung müsst Ihr eine Detailstufe irgendwo zwischen niedrig und mittel wählen.

Könnt Ihr mit 1366×768 Pixeln leben, läuft das Spiel auf einer mittleren Detailstufe. Fun Fakt, dies ist mehr oder weniger die gleiche Qualität, in welcher das Spiel auf der Switch läuft (720p und niedrige/mittlere Details im gedockten Modus).

 

Fazit

Ein Ultrabook ohne separate Grafikkarte ist natürlich kein Gaming Monster. Allerdings die Kombination aus i7-8550U + Intel 620 bzw. dem i5-8250U durchaus in der Lage weniger leistungshungrige Titel, wie Overwatch oder CS Go, flüssig bei mittleren bis niedrigen Details wiederzugeben.

Ähnliches gilt auch für etwas ältere AAA Titel wie Skyrim, Crysis, Mass Effekt 3 usw. Klassiker wie Left4Dead 2, Portal 2 usw. sind selbstverständlich kein Problem!

Aktuelle „High End“ Spiele aller Battlefield One, Witcher 3 usw. sind allerdings auf einem Ultrabook nicht flüssig spielbar bzw. nur bei niedrigsten Details und einer 720p Auflösung.

Trotzdem war ich positiv über die Leistungsfähigkeit des Dell XPS 13 9370 überrascht! Ähnliches gilt natürlich für alle Ultrabooks, welche mit dem i7-8550U + Intel 620 ausgestattet sind.

Die DCS-8000LH von D-Link im Test, eine gut gemachte Überwachungskamera!

D-Link wird den meisten sicherlich primär aufgrund von WLAN Routern und Netzwerkprodukten etwas sagen.

Allerdings hat D-Link auch ein sehr großes Sortiment Smart Home Artikel und Netzwerkkameras. Um letztere soll es auch in diesem Test gehen, genau genommen um die DCS-8000LH.

Die D-Link DCS-8000LH ist eine „Mini“ indoor Überwachungskamera, welche vor allem durch ihre sehr kleine und kompakte Bauform punkten soll.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob die DCS-8000LH überzeugen kann und ob diese noch mehr Pluspunkte besitzt als nur ihre kompakten Abmessungen.

An dieser Stelle vielen Dank an D-Link für das Zurverfügungstellen der Kamera!

 

Die DCS-8000LH von D-Link im Test

Die DCS-8000LH ist eine sehr kompakte und auch gut designte indoor Überwachungskamera. Ihr Gehäuse ist in einer Zylinder-Form gehalten. Dabei besitzt die Kamera gerade einmal einen Durchmesser von knapp über 3cm und eine Höhen von rund 9cm.

Damit ist diese winzig! Ideal für eine unauffällige Positionierung in einem Wohnzimmerschrank oder Ähnlichem.

Farblich ist die DCS-8000LH recht neutral in Weiß gehalten. Auf der Front gibt es lediglich die übliche runde Kameralinse, wie auch eine kleine LED und diverse Sensoren. Das Ganze ist aber nicht allzu auffällig.

Zwar bin ich grundsätzlich sehr mit der Form und Optik der Überwachungskamera zufrieden, jedoch hat diese auch einen Nachteil. Es ist nicht möglich die Kamera anzuwinkeln oder schräg zu stellen.

Dies kann die Positionierung etwas schwieriger machen, allerdings aufgrund der recht weitwinkligen Linse ist dies nicht übermäßig problematisch, sofern Ihr nicht plant die Kamera auf einen Schrank zu stellen.

Die Energieversorgung der DCS-8000LH wird über einen microUSB Port auf der Rückseite geregelt. D-Link legt natürlich ein Netzteil mit einem ausreichend langen Kabel bei.

Es wäre aber möglich, dieses Netzteil gegen ein normales USB Ladegerät auszutauschen, was eine gewisse Flexibilität bedeutet.

 

Einrichtung und Installation

Um die Überwachungskamera zu nutzen, benötigt Ihr die mydlink App. Diese App ist nicht nur für die DCS-8000LH bzw. Überwachungskameras, sondern auch für diverse andere Smart Home Produkte von D-Link.

Die mydlink App ist wie üblich für Android und IOS verfügbar. Nach dem ersten Start müsst Ihr Euch ein Konto beim Hersteller anlegen, was schnell und problemlos geht.

Schnell und problemlos geht auch die Einrichtung der Kamera. Wählt das „+“ zum Hinzufügen eines neuen Geräts aus. Im nächsten Schritt müsst Ihr den QR Code auf der Unterseite der DCS-8000LH scannen und die Kamera mit dem Strom verbinden.

Euer Smartphone (Android) stellt nun automatisch eine Verbindung mit der Überwachungskamera her und benötigt von Euch lediglich das WLAN Passwort, für das Netz, mit welchem sich die Kamera verbinden soll.

Das wars! Ich habe selten solch einen guten Einrichtungsvorgang bei einer Überwachungskamera gesehen.

 

Die mydlink App

Wie bereits erwähnt ist die mydlink App nicht nur für die Überwachungskameras zuständig, sondern auch für diverse andere Smart Home Produkte.

Daher ist die App etwas breiter ausgelegt als bei vielen Überwachungskameras. Es ist beispielsweise möglich diverse Synergien zwischen unterschiedlichen Produkten zu erstellen.

Schaltet Ihr beispielsweise die D-Link Smart Home Alarmanlage ein wird auch die Kamera mit eingeschaltet und umgekehrt.

Rein optisch ist die mydlink App gut gemacht. Dies ist keine 08/15 Smart Home App, sondern man merkt, dass sich D-Link Mühe gegeben hat.

In manchen Punkten ist die App vielleicht etwas zu verspielt aufgebaut, aber das ist schon Kritik auf hohem Level.

 

Funktionen D-Link DCS-8000LH

Was kann denn die D-Link DCS-8000LH alles so? Das was man von einer Netzwerk Kamera erwartet.

Ihr könnt Euch die live Ansicht ansehen und den Alarm einrichten. Ein Alarm kann durch eine Bewegung oder auch durch Lärm ausgelöst werden.

Es ist auch möglich unterschiedliche Zonen anzulegen, wo der Bewegungsmelder reagieren soll und wo nicht. Habt Ihr Hund, Katze, Maus könntet Ihr die unteren Bereiche des Bilds beispielsweise für den Bewegungsmelder deaktivieren um Fehlalarmen vorzubeugen.

Benachrichtigungen gehen dabei als Push Mitteilung auf alle verbundenen Smartphones, was auch in meinem Test zügig und zuverlässig funktionierte.

In Kombination mit anderen D-Link Smart Home Produkten könnt auch beispielsweise ein Alarm ausgelöst werden.

Aber was, wenn man Video aufzeichnen möchte?

Hier wird es nun etwas verwirrend. Die D-Link DCS-8000LH kann nur Videos in der Cloud speichern/aufzeichnen! Was kostet das Ganze? Erst einmal nichts?!

Allerdings beinhaltet das kostenfreie Abo auch nur maximal einen Tag Aufzeichnungsdauer und soll am 31.12.18 ablaufen. Was wenn man mehr als einen Tag Aufnahmedauer möchte oder nach dem 31.12.18?

Ich habe keine Ahnung. Ja das ist eine sehr unprofessionelle Aussage, aber ich habe keine Möglichkeit gefunden einen größeren Speicherplan auszuwählen, es scheint solch einen auch nicht zu geben. Möglicherweise baut D-Link hier gerade sein Angebot aus?! Möglicherweise bin ich auch nur blind, aber der aktuelle Stand ist, dass es nur einen Tag Aufzeichnungsdauer gibt, welcher gratis ist.

Reicht ein Tag Aufzeichnungsdauer? An sich ja, wenn ein Einbruch passiert merkt man dies ja meist sofort, zumal die Kamera eh nur aufzeichnet, wenn diese eine Bewegung feststellt.

Diese Aufzeichnung lässt sich dann natürlich auf dem Smartphone speichern.

Wie steht es um die Bildqualität? Die DCS-8000LH verfügt über einen 720P Sensor, welcher eine gute Qualität liefert. Bei Tageslicht sind die Aufnahmen ausreichend klar und detailliert. Bei Nacht kommt es etwas darauf an wie groß Euer Raum ist. D-Link gibt die Nachtsicht mit 5 Metern an.

Und ja übermäßig stark ist die IR LED nicht. Viel länger als 5 Meter sollte der Raum auch nicht sein, ansonsten erkennt man nicht mehr viel.

Positiv ist der Blickwinkel, welcher mit 120 Grad recht weitwinklig ist. Stellt Ihr die Kamera in eine Ecke ist der komplette Raum „ausgeleuchtet“.

 

Fazit

Für Rund 60€ ist die D-Link DCS-8000LH eine überzeugende kleine Überwachungskamera, sofern Ihr mit der Cloud Aufzeichnung leben könnt.

Die Einrichtung ist kinderleicht, hier sollten sich andere Hersteller eine Scheibe abschneiden, und auch die Qualität der App ist tadellos.

Gerade wenn Ihr andere D-Link Smart Home Produkte habt, bieten sich viele Synergien an. Was die Bildqualität angeht, bietet die DCS-8000LH einen soliden Standard.

Lediglich die Cloud Aufzeichnung hinterlässt bei mir ein paar Fragezeichen, da es anscheinend nicht möglich ist über das gratis Angebot (1 Tag Aufzeichnung) hinweg upzugraden.

Dennoch unterm Strich aufgrund der guten Hardware und der überzeugenden App ein Daumen hoch für die D-Link DCS-8000LH!

Die Nubert nuPro A-200 im Test

Kaum eine andere Marke steht derartig für Qualität, wenn es um Lautsprecher geht, wie Nubert. Nubert Lautsprecher spielen gerade was die Verarbeitung und handwerkliche Qualität angeht ganz oben mit.

Man liegt irgendwo zwischen Massenfertigung und Manufaktur. Dementsprechend sind Nubert Lautsprecher auch etwas teurere Modelle, gerade verglichen mit den 08/15 China Herstellern.

Die nuPro Serie ist zwar schon ein paar Tage auf dem Markt, aber immer noch der Neuling unter den Nubert Lautsprechern.

Das Besondere bei den nuPro ist der integrierte Verstärker und DAC, was diese Lautsprecher sehr universell einsetzbar macht, ob nun am PC, im Wohnzimmer oder im Studio.

Freundlicherweise hat mir Nubert angeboten einen Blick auf die nuPro A-200 werfen zu dürfen, was ich natürlich nicht ablehnen konnte.

Wollen wir uns doch einmal ansehen, ob die Nubert nuPro A-200 ihren Stückpreis von rund 350€ rechtfertigen können!

 

Die Nubert nuPro A-200 im Test

Die nuPro A-200 sind zwar das zweit kleinste Modell der nuPro Serie, allerdings so klein sind die A-200 nicht. Ein A-200 ist 33cm hoch, 19,5cm breit und ebenfalls 19,5cm tief.

Dies ist schon an der oberen Grenze, die man sich noch gut auf den Schreibtisch stellen kann.

Die Verarbeitung und Haptik der nuPro A-200 ist Nubert typisch hervorragend! Die Lautsprecher besitzen selbstverständlich ein Holzgehäuse, welches mit Schleiflack behandelt wurde.

Schleiflack ist etwas sehr Edles und auch Teures! Dementsprechend hat das Gehäuse der nuPro A-200 auch fast etwas von einem teuren Möbelstück.

Gerade die weiße Version ist, wie ich finde, ausgesprochen schick. Solltet Ihr Euch nicht entscheiden können, würde ich Euch auch zur weißen Version raten. Schwarzer Schleiflack ist sehr anfällig gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken, wo die weiße Version sich etwas resistenter zeigt.

Verarbeitungsfehler oder Unsauberkeiten konnte ich bei meinen A-200 nicht entdecken. Selbst die abgerundeten Kanten der Lautsprecher sind 1A gemacht.

Handwerklich gibt es hier nichts zu beklagen. Auch optisch gefallen mir die Lautsprecher sehr gut. Die schwarzen Treiber im weißen Gehäuse sind ein sehr schöner Kontrast. Hierdurch sind die A-200 trotz ihres sehr schlichten Designs ein Blickfang.

Wie auch schon bei den Nubert nuBox 313 Lautsprechern, gefällt mir auch der „glatte“ Tieftöner sehr gut, welcher die Lautsprecher nochmals ein Stück hochwertiger erscheinen lässt.

Gehen wir einmal um die Lautsprecher herum. Auf der Front finden wir zwei Treiber, einen Hochtöner mit 25 mm Seidengewebekalotte und einen 150 mm Tieftöner mit Polypropylenmembran. Ebenfalls auf der Front ist ein kleines Display mit Steuereinheit eingelassen, welches das verändern diverser Einstellungen direkt am Lautsprecher erlaubt.

Zusätzlich legt Nuber aber auch eine brauchbare Fernbedienung mit in den Lieferumfang, in dem auch sämtliche Anschlusskabel vorhanden sind. Vorbildlich Nubert!

Auf der Rückseite finden wir noch das Bassreflexrohr, wie auch natürlich einige Anschlüsse. Neben dem üblichen Chinch Eingang bieten die nuPro A-200 auch einen USB Eingang, einen toslink Eingang und einen S/PDIF Eingang.

Hinzu kommt ein Ausgang für einen aktiven Subwoofer, einen zweiten nuPro A-200 und ein USB Port. Letzterer verwundert mich etwas, da dieser anscheinend nur als Stromquelle gedacht ist. Vermutlich damit Ihr einen Bluetooth Empfänger über den Lautsprecher mit Energie versorgen könnt, ohne ein gesondertes Netzteil?! Aber dies ist nur meine Vermutung. Eventuell ist der USB Port auch nur für Firmware Updates.

Die Stromversorgung der Lautsprecher wird über ein normales Stromkabel geregelt. Das Netzteil ist also intern.

 

Ein Paar?!

Wie Ihr vielleicht gesehen habt, sind die beiden NuPro Lautsprecher identisch. Beide besitzen 1 zu 1 die gleichen Anschlüsse und Bedienelemente.

Nubert verkauft die Lautsprecher auch einzeln. Kann man diese dann überhaupt vernünftig als Paar nutzen?

Ja.

Einer der Lautsprecher (der Linke) ist immer der Master. An diesen werden alle Quellen anschlossen. Der rechte Lautsprecher wird digital via S/PDIF mit dem linken Lautsprecher verbunden und erhält so das Signal.

Der rechte Lautsprecher muss aber natürlich auch noch separat mit dem Strom verbunden werden, dieser wird nicht über das S/PDIF Kabel mitgeliefert.Verändert Ihr etwas über das Bedienelement des linken Lautsprechers, wird dies auch für den rechten Lautsprecher übernommen, sollte es zu mindestens.

 

Dies hatte aus mir nicht bekannten gründen zunächst nicht funktioniert, erst beim erneuten überprüfen konnte ich dies bestätigen. Die Fernbedienung die beiliegt kann im übrigen auch beide Lautsprecher steuern, selbst wenn diese nicht miteinander verbunden sind.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

Nubert gibt die Gangfrequenz der nuPro A-200 mit 39-22.000Hz an, was doch recht ordentlich ist. Gerade die 39Hz untere Gangfrequenz ist erstaunlich gut, für doch halbwegs kompakte Lautsprecher.

Es gibt günstige Subwoofer, die dies nicht schaffen. Aber wie schaut es in der Praxis aus?

Starten wir hier auch gleich mit dem Bass. Selbst auf der Standard Einstellung produzieren die Lautsprechen einen ordentlichen Tiefgang. Der Bass ist dabei erfreulich rund und satt, besitzt aber dennoch eine sehr gute Präzision.

Musik hat zudem eine hervorragende Dynamik und Kraft, welche ich aus 150mm Treibern nicht erwartet hätte. Auch das Bass Volumen übertraf doch deutlich meine Vorstellungen.

Ich besitze Nubert nuBoxen 313, mit vergleichbaren Treibern, welche aber ein gutes Stück weniger Bass und Volumen besitzen als die nuPro A-200.

Dreht man den Bass noch etwas hoch, haben die nuPro kein Problem den Schreibtisch zum Wackeln zu bekommen. Lediglich ab einer gehobenen Lautstärke können die Treiber dann recht schnell übersteuern.

Die A-200 können zwar gut laut werden, sind aber keine Wohnzimmer- Party- Lautsprecher, zu mindestens wenn Ihr ein großes Wohnzimmer habt.

Ein Subwoofer ist im Übrigen bei den nuPro nicht nötig, sofern man sich in einem 0-5 Meter Radius um die Lautsprecher aufhält.

Wie steht es um die Höhen und Mitten? Die Höhen der nuPro A-200 sind klar und sauber. Die Brillanz ist gut, aber die Lautsprecher vermeiden es dennoch gut ins Schrille abzudriften.

Stimmen werden stark und kräftig wiedergegeben. Auch gelingt es den nuPro A-200 eine gewisse Plastizität im Klang zu erzeugen. Dies gelingt auch aufgrund der sehr guten Stereo Darstellung.

Natürlich machen gerade die Nubert nuPro A-200 einen vortrefflichen Job als Studio Monitore, aber auch als normale Schreibtisch- oder Regallautsprecher könnte ich die A-200 guten Gewissens empfehlen.

Lediglich wenn es um die Beschallung eines großen Wohnzimmers oder Ähnlichem geht, dann würde ich doch zu größeren Lautsprechern raten.

Die Verstärkereinheit macht aber grundsätzlich einen vorzüglichen Eindruck, genau wie der DAC für die digital Eingänge. Die nuPro A-200 besitzen gerade über die digitalen Eingänge eine klasse Detailwiedergabe, welche dem hohen Preis definitiv gerecht wird. Feinheiten im Klang lassen sich gerade bei etwas hochwertigeren Aufnahmen sehr gut wahrnehmen.

 

Fazit

Das Fazit zu den Nubert nuPro A-200 fällt sehr positiv aus! Nubert wird bei diesen definitiv seinem guten Ruf gerecht.

Die Lautsprecher können dabei nicht nur durch ihren sehr dynamischen und detailverliebten Klang punkten, sondern auch durch die tolle Optik und die vielfältigen Anschlussmöglichkeiten.

Lautsprecher mit Schleiflack haben immer eine besonders hochwertige Ausstrahlung, so auch die nuPro A-200. Die Verarbeitungsqualität ist nahezu perfekt, Lob hier an Nubert. Man merkt, dass dies keine 08/15 Wegwerf- Lautsprecher sind, sondern etwas was für eine lange Lebensdauer gebaut ist.

Auch die Ausstattung der Anschlüsse kann sich mit diversen digitalen und analogen Anschlüssen sehen lassen. Der verbaute DAC und die Verstärkereinheit konnten im Test überzeugen und sind sicherlich auch maßgeblich am hervorragenden Klang der Lautsprecher beteiligt.

Obwohl die nuPro A-200 nicht übermäßig groß sind, schaffen es diese eine hervorragende Spielfreude und Dynamik auszustrahlen, welche ihres Gleichen sucht. Gerade der Tiefgang, der von Nubert mit 39Hz angegeben wird, ist durchaus beeindruckend.

Aber auch die Höhen und Mitten, wie auch die Detaildarstellung ist ganz klar als positiv einzustufen.

Dies sollte aber auch nicht groß überraschen. Die nuPro A-200 sind natürlich auch keine ganz günstigen Lautsprecher mit rund 690€ für zwei Stück.

Dennoch würde ich sagen, dass die Leistung diesem Preis absolut angemessen ist! Wenn Ihr also auf der Suche nach ein paar erstklassigen und langlebigen Monitor Lautsprechern seid, schaut Euch die Nubert nuPro A-200 an.

Das equinux tizi Schlitzohr im Test, ein Kabel für USB C, Lightning und microUSB

Einen einzelnen Test für ein Kabel habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Allerdings ist das „Schlitzohr“ von equinux ein besonderes und durchaus auch interessantes Ladekabel, welches mir zudem auch vom Hersteller zugesendet wurde.

Was macht das Schlitzohr so besonders? Aktuell sind wir in einer Übergangsphase von microUSB auf USB C. Moderne Smartphones benötigen USB C, die meisten Zubehör Artikel microUSB und wenn man ein Apple Produkt hat, darf man auch noch ein Lightning Kabel mit sich herumschleppen.

Das Schlitzohr ist ein 3 in 1 Kabel, welches alle drei Stecker in sich vereint. Es bedarf also nicht drei separater Kabel, sondern nur dieses eine.

Klingt praktisch! Aber taugt das Kabel auch in der Praxis? Finden wir dies heraus!

 

Das equinux tizi Schlitzohr im Test

Das tizi Schlitzohr ist erst einmal ein „normales“ 1 Meter microUSB auf USB A Kabel. Dieses besitzt eine einfache schwarze Gummiummantelung, welche allerdings qualitativ gut gemacht wirkt.

Die Stecker sind sauber umspritzt und wirken hochwertig. Das Besondere sind aber natürlich die Aufsätze.

Wie bereits erwähnt handelt es sich um ein microUSB Kabel, welches allerdings an seinem Ende zwei zusätzliche Aufsätze besitzt, einen für Apple Lightning und einen für USB C.

Diese Aufsätze lassen sich auf das microUSB Kabel stecken, um dann die jeweils passenden Geräte zu laden. Ja solche Adapter gibt es auch einzeln, aber hier sind diese fest mit dem Kabel verbunden, sodass es nicht zu einem Verlust der Adapter kommen kann.

Ich beispielsweise neige dazu diese kleinen Adapter ansonsten in den Untiefen meiner Taschen und Rucksäcke zu verlieren, von daher finde ich dieses fest Verbundene extrem praktisch!

Ähnlich wie auch die Qualität des Kabels sind auch die Adapter recht gut gemacht. Wichtig der  Lightning Adapter/das Kabel ist MFI zertifiziert! Ihr müsst Euch also keine Sorgen machen, dass das Kabel irgendwann nicht mehr mit dem iPhone funktioniert.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es vermutlich die Flexibilität des Kabels. Das Schlitzohr ist etwas drahtig, was weniger schön ist, aber auf viel Kupfer im Inneren hindeuten könnte.

 

Messwerte

Ehe wir zu den Messwerten kommen etwas wichtiges voraus. Es gibt auch diverse 3 in 1 Kabel welches nicht auf dieses Adapter Prinzip setzten wie das equinux tizi Schlitzohr, sondern auf ein Kabel, welches sich in drei Adern aufteilt. Siehe dieses Kabel.

Von dieser Sorte Kabel kann ich nur abraten! Nach meiner Erfahrung ist bei diesen Kabeln die Ladegeschwindigkeit auf 0,5A pro Anschluss limitiert, was extrem wenig ist.

Dies ist beim equinux tizi Schlitzohr nicht der Fall!

Beginnen wir mit einem kleinen theoretischen Test. Für diesen jage ich 3A bei 5V durch das Kabel und messe den Spannungsabfall durch das Kabel hindurch.

Damit Euch die Werte etwas sagen, wiederhole ich diese mit meinen Test/Referenz Kabeln.

Bei microUSB handelt es sich um das „Anker 0.9m mit Nylon umflochtenes verwicklungssicheres Micro USB Kabel“, bei USB C nutze ich das „AUKEY USB C Kabel auf USB 3.0“ und für Lightning nutze ich das normale Apple USB Lightning Kabel.

Die Kabel sind nicht zwingend die „besten“ Ladekabel, aber im Falle des microUSB und USB C Kabels sind diese schon bessere Kabel und das Apple USB Lightning Kabel ist nun mal das Standard Kabel.

Das equinux tizi Schlitzohr schneidet erstaunlich positiv ab! Gerade wenn man bedenkt, dass ein Adapter den Widerstand des Kabels eigentlich um ein gutes Stück erhöht, da eine Steckerverbindung niemals so gut ist wie ein durchgehendes Kabel.

Der anfängliche Anschein schien allerdings nicht zu trügen, bezüglich des hohen Kupferanteils im Kabel. Das reine microUSB Kabel, ohne Adapter, liefert sehr gute Werte, selbst verglichen mit dem ebenfalls sehr guten Anker Kabel.

Zwar ist der Widerstand des tizi Schlitzohr bei der Nutzung des USB C Adapters etwas höher als beim Referenzkabel, aber das Aukey USB C Kabel ist auch das dickste USB C Kabel, das mir bekannt ist. Von daher würde ich hier auch den Unterschied als vollkommen Okay einstufen.

Lightning Kabel haben immer einen etwas höheren Widerstand als reine microUSB oder USB C Kabel, dies ist mir in allen meinen Tests aufgefallen. Dies bestätigt sich auch hier, allerdings verglichen mit dem originalen Apple Lightning Kabel schneidet das tizi Schlitzohr doch ein gutes Stück besser ab!

Aber in wie weit lassen sich diese Ergebnisse in die Praxis übertragen? Für den Praxis Test habe ich mir ein iPhone X, Google Pixel 2 XL und Samsung Galaxy S7 Edge geschnappt und mit den Referenz/ tizi Schlitzohr geladen.

Wichtig! Manche Smartphones sind wählerischer als andere, was das Ladekabel und dessen Qualität angeht. Dies ist hier nur eine kleine Stichprobe. Wenn Ihr wissen wollt warum das Kabel solch einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit hat, schaut am besten in meine Kabel Vergleichs Tests, dort erkläre ich dies ausführlicher.

Wie wir sehen schneidet das tizi Schlitzohr erfreulich gut ab! Beim Google Pixel 2 XL erreicht das Schlitzohr und das Referenz Kabel das gleiche Tempo, ähnliches beim Samsung Galaxy S7 Edge.

Das iPhone X hingegen erreichte am tizi Schlitzohr eine deutlich höhere Ladegeschwindigkeit als am original Apple Ladekabel (welches auch zugegeben recht schlecht ist). Euer iPhone würde mit dem tizi Schlitzohr rund 20% schneller in der Spitze laden als mit dem originalen Kabel, ein sehr gutes Ergebnis!

 

Fazit

Ihr seid ein Multi Device Nutzer und seid es leid x Ladekabel für Eure verschiedenen Geräte herumzuschleppen? Dann ist das equinux tizi Schlitzohr eine gute Lösung für dieses Problem. Zwar ist das equinux tizi Schlitzohr mit rund 25€ recht teuer, dafür bietet dieses aber auch eine wirklich tadellose Ladegeschwindigkeit, welche auf oder über dem Level von guten normalen Ladekabeln liegt.

Dies gilt gerade für den microUSB Port, aber auch für den USB C und Lightning Anschluss. Zwar könnte das tizi Schlitzohr etwas flexibler sein, dafür scheint aber der Kupferanteil bzw. die Adern im Inneren recht dick zu sein.

Kurzum eine Kaufempfehlung von mir für das equinux tizi Schlitzohr Ladekabel!

Das Lupusec XT1 Plus Starter Pack im Test, Professionell und Gut!

Sicherheit ist ein großes Bedürfnis, gerade in den eigenen vier Wänden. Allerdings in Zeiten von hohen Wohnungseinbruchszahlen ist diese Sicherheit oftmals gar nicht so garantiert.

Daher werden sicherlich die meisten schon einmal über eine Alarmanlage oder Überwachungskamera nachgedacht haben. Hier habe ich auch bereits diverse Optionen auf Techtest.org vorgestellt.

Heute kommt eine weitere sehr vielversprechende Sicherheitssystem von LUPUS-Electronics hinzu. Die Lupusec XT1 Plus smarte Alarmanlage verspricht eine besonders hohe Sicherheit, auf einem professionellen Level, wie auch diverse Smart Home Feature.

Mit 399€ ist die Lupusec XT1 Plus aber auch eins der etwas höherpreisigen Sicherheitssysteme die ich bisher getestet habe.

Stellt sich die Frage, kann die Lupusec XT1 Plus Smart Home Alarmanlage im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Das Lupusec XT1 Plus Starter Pack im Test

Wie die meisten Smart Home Systeme besteht auch das Lupusec XT1 Plus System aus „zwei“ Komponenten. Es gibt die Basisstation und diverse Funkmodule.

Die Basisstation dient hierbei als eine Art Bridge und „Gehirn“ des Systems. Die einzelnen Funkmodule, zwei davon liegen im Starter Set bei, werden über die Basisstation mit dem Netzwerk verbunden.

Die Basisstation hingegen wird direkt ins Netzwerk eingebunden und hat Eure Konfiguration und Einstellungen gespeichert.

Die Lupusec XT1 Plus Basisstation ist also immer zwingend nötig. Die einzelnen Module, Bewegungsmelder, Fenster/Tür Sensoren usw., können nach Bedarf zugekauft werden.

Die Basisstation ist eine relativ große, aber flache Einheit, welche in komplett in Weiß gehalten ist. Auf der Front ist lediglich die Öffnung für einen Lautsprecher zu erkennen, abseits davon ist die Basis komplett „Clean“.

Auf der Rückseite finden sich die Anschlüsse für das Netzteil und ein LAN Kabel, wie auch ein USB Port, welcher aktuell nicht genutzt wird.

Die Basiseinheit solltet Ihr recht zentral in Eurer Wohnung anbringen, für eine bestmögliche Verbindung zu den Modulen.

Von diesen Modulen liegen bereits zwei mit im Lieferumfang, ein Bewegungssensor und ein Tür/Fensterkontakt.

Der Tür/Fensterkontakt besteht aus zwei Komponenten, der Elektronik und einem Magneten. Der Magnet wird an der Tür befestigt, die Elektronik am Rahmen. Öffnet sich nun die Tür wird der Magnet von der Elektronik getrennt und diese weiß das sich die Tür geöffnet hat.

Der Bewegungsmelder ist ganz klassisch in Weiß gehalten, wie auch der Tür/Fenstersensor der beiliegt. Interessanterweise sind allerdings die Tür/Fenstersensoren bei LUPUS-Electronics auch in Braun zu bekommen.

Neben diesen beiden Sensoren sind folgende weitere Module erhältlich:

  • Rauchmelder
  • Keypad
  • Außensirene
  • Erschütterungsmelder
  • Fernbedienung
  • LED Statusanzeige
  • Panic Button
  • Innensirene
  • Rollladenrelais
  • Funksteckdose mit Stromzähler und ZigBee Repeater
  • Wassermelder
  • Glasbruchmelder
  • 360° Bewegungsmelder
  • Tag Reader V2
  • Medizinischer Alarmmelder
  • Outdoor Keypad
  • Hitzemelder
  • Heizkörperthermostat

Puh das sind ziemlich viele Sicherheitsmodule, mit welchen sich die Lupusec XT1 Plus Basisstation erweitern lässt.

Hierbei sind auch einige Module wie der Erschütterungssensor, Hitzemelder, Glasbruchsensor usw. welche man bei den meisten „Standard“ Smart Home Sicherheitssystemen nicht findet. Dies zeigt aber auch dass das Lupusec XT1 Plus sich durchaus auch an professionelle Nutzer richtet.

 

Einrichtung und App

Die Einrichtung der Lupusec XT1 Plus ist kompliziert und einfach zugleich. Ladet Euch zunächst die LUPUSEC App auf Euer Smartphone, verbindet danach die Basis Station mit dem Strom und Internet.

Diese wird dann während der Einrichtung problemlos von der App gefunden. Auch besteht die Einrichtung grundsätzlich primär aus „auf weiter tippen“.

Allerdings gibt es ein paar Punkte, welche nicht so einfach sind. Wollt Ihr über das Internet auf Eure Alarmanlage zugreifen müsst Ihr einen DynDNS Dienst nutzen, wie auch Port-Weiterleitungen in Eurem Router anlegen.

Dies ist gerade für einen Laien nicht trivial! Dies ist das erste Smart Home System das ich gesehen habe, dass solch eine aufwendigere Einrichtung für den Zugriff aus dem Internet benötigt.

Aber warum? Wenn Ihr auf Eurem Smartphone die App eines Smart Home Systems oder Smarten Überwachungskamera aufruft, verbindet sich diese App nicht direkt mit dem System, sondern über den Server des Anbieters.

Der Server des Anbieters verwaltet sozusagen die Verbindung. Dies hat Vorteile, wie das keine aufwendige Installation benötigt wird oder ein Dynamisches DNS. Allerdings steht der Anbieter immer als Mittelmann in der Mitte der Verbindung.

Aus Sicherheit oder Datenschutz Perspektive sicherlich suboptimal und natürlich, wenn der Server des Anbieters abschmiert, fällt das System aus.

Dies ist bei der Lupusec XT1 Plus anders! Die App baut eine direkte Verbindung zur Alarmanlage auf, ohne dass der Anbieter im Hintergrund als Vermittler dient.

Dafür ist die Einrichtung deutlich aufwendiger, oder sogar problematisch sofern Euer Router kein dynamische DNS Dienste unterstützt.

Dieser Style zieht sich auch etwas durch das gesamte Lupusec XT1 Plus System. Es ist durchdacht und vermutlich aus Datenschutz und Sicherheitsperspektive ideal, aber dafür leidet doch der Komfort etwas.

Beispielsweise wollt Ihr eMail Benachrichtigungen müsst Ihr einen eigenen SMTP Server einrichten, über welchen die Mails versendet werden. Erneut für den Laien sicherlich mit etwas Googlen verbunden. Andere Systeme gehen hin und geben Eure Mail Adresse einfach an den Hersteller weiter, welcher Euch dann eMail Benachrichtigungen sendet.

Bei LUPUS-Electronics gibt es keine solche Datenweitergabe, dafür eine etwas aufwendigere Einrichtung.

Die App und auch das Webinterface, ja man kann die Lupusec XT1 Plus auch via PC/Web Browser steuern, ist gut gemacht, erschlägt einen allerdings mit Funktionen, Optionen und Einstellungsmöglichkeiten.

Hier merkt man die professionelle DNA, welche in diesem smarten Sicherheitssystem steckt. Dies hat Vor- und Nachteile. Die meisten Smart Home Sicherheitssysteme welche sich ausschließlich an Privatpersonen richten, arbeiten eher nach dem Motto weniger ist mehr.

Beim Lupusec XT1 Plus System gilt eher das Motto mehr ist mehr. Hier benötigt es etwas Zeit bis man durch die ganzen Optionen durchgestiegen ist. Gerade was die Zonen und Gruppen Verwaltung angeht.

Auch lassen sich in der App Automatisierungen anlegen. Erneut ist das Ganze etwas komplexer gestaltet, aber nicht schlecht! Habt Ihr ein Philips HUE System? Dann könnt Ihr die Anlage so Konfigurieren das automatisch das Licht angeht, wenn Ihr nach Hause kommt und die Alarmanlage abschaltet.

 

Sicherheit und Alarm

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, wie steht es um die Sicherheit? Diese hängt natürlich stark von den Sensoren ab die Ihr gekauft habt. In meinem Fall habe ich den klassischen Tür/Fenster Sensor und einen Bewegungsmelder.

Der Tür/Fenster Sensor besteht aus zwei Teilen, der Elektronik und einem Magneten. Wird der Magnet von der Elektronik getrennt wird der Alarm ausgelöst.

Ihr habt bei diesem Sensor auch ein wenig Spiel, sollte beispielsweise der Rahmen nicht ganz flach mit der Tür sein.

Der Tür/Fenster Sensor von LUPUS besitzt zudem einen Sabotage Sensor. Dieser erkennt, wenn beispielsweise der Sensor von der Tür/Fenster entfernt wird (dies ist ein kleiner Gummi Pin auf der Rückseite).

Wie üblich funktioniert dieser Magnet Sensor sehr zuverlässig und problemlos. Dies ist keine Überraschung, selbst bei den „billigen“ Smarten Alarmanlagen ist dies in der Regel kein Problem.

Auch der Bewegungsmelder arbeitete in meinem Test zuverlässig. Bei diesem würde ich sogar sagen, dass dieser überdurchschnittlich zuverlässig arbeitet. LUPUS-Electronics verspricht sogar das dieser auf 12 Meter Distanz noch zuverlässig arbeitet.

Kleine Anmerkung, ich glaube, dass der Bewegungssensor auch bei Hunden auslösen würde! Es gibt Modelle welche nicht bei Haustieren auslösen, dieser gehört aber anscheinend nicht dazu. Bedenkt dies bitte.

Hat nun einer der Sensoren einen Alarm erkannt, was nun?

Dies hängt natürlich etwas davon ab, wie Ihr das System eingestellt habt. Grundsätzlich ertönt erst einmal die Sirene, welche in der Basis Station integriert ist. Diese ist durchaus ordentlich laut, lauter als ein normaler Feuermelder.

Zusätzlich kann Euch das System ein eMail und eine Push Benachrichtigung senden. Push Benachrichtigungen können sowohl an ein Smartphone erfolgen, wie aber auch an einen Webbrowser.

Habt Ihr eine Außensirene oder Status Leuchte usw. dann würde diese ebenfalls den Einbruch anzeigen.

Zusätzlich bietet LUPUS-Electronics auch „LUPUSEC 24“ an. Hierbei handelt es sich um einen kostenpflichtigen Zusatzservice! Dieser ist nicht verpflichtend und wird auch nicht übermäßig aggressiv beworben, wie so etwas bei anderen System oftmals üblich ist.

LUPUSEC 24 gibt es in zwei Stufen, für 19€ monatlich und 39€ monatlich. Der LUPUSEC 24 Service wird anscheinend über die StadtRitter GmbH abgewickelt. Hierbei handelt es sich um einen Sicherheitsservice, welcher konstant Eure Alarmanlage überwacht und je nach Service Euch SMS sendet, anruft oder sogar auf Wunsch einen Mitarbeiter zu Eurem Haus sendet, falls es dort Anzeichen für einen Einbruch gibt.

Wie gesagt die 19€ bzw. 39€ monatlich sind keine Pflicht, aber je nachdem wie gefährdet Euer Haus ist bzw. ob Ihr Wertgegenstände Zuhause habt vielleicht doch ein interessantes Extra.

 

Fazit

Ihr sucht das absolute Maximum an Sicherheit und Datenschutz? Und Ihr seid auch bereit dafür etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, wie auch eine etwas aufwendigere Einrichtung in Kauf zu nehmen?

Dann seid Ihr bei der Lupusec XT1 Plus an der richtigen Adresse! LUPUS-Electronics geht mit der XT1 Plus einen etwas anderen Weg als viele andere smarte Sicherheitssysteme.

Das Lupusec XT1 Plus System gibt Euch duzende Optionen und Einstellungsmöglichkeiten, mit dem Risiko, dass es teilweise schon fast etwas zu viele Optionen sind. Auch scheint das System völlig unabhängig von irgendwelchen Hersteller-Servern zu arbeiten. Dementsprechend gibt es auch keine  Weitergabe der Daten, wann Ihr Eure Alarmanlage an/aus macht usw., welche bei den meisten Smart Home Systeme normal ist.

Im Gegenzug ist allerdings das Einrichten eines Fernzugriffs beispielsweise deutlich komplizierter als bei Homematic IP, iSmartAlarm, Bosch Smart Home usw. Erneut seid Ihr dafür aber nicht auf die Hersteller Server angewiesen. Homematic IP hatte beispielsweise mit einigen Server-Ausfällen zu kämpfen, bei welchen das System nicht nutzbar war. So etwas kann Euch beim Lupusec System nicht passieren.

Auch gibt es viele Sensoren und Module, mit welchen Ihr das Sicherheitssystem erweitern könnt. Viele dieser Sensoren richten sich dabei weniger an Privatpersonen, sondern an Geschäftskunden, wie beispielsweise der Glasbruch Sensor.

Die Qualität der Sensoren scheint im Generellen gut bis hervorragend zu sein, besser als bei den meisten 08/15 Smart Home Alarmanlagen.

Allgemein strahlt das Lupusec System eine unheimlich hohe Professionalität und ein starkes Sicherheitsgefühl aus. Dies liegt auch an Dingen wie Sabotage Sensoren, welche erkennen, wenn beispielsweise ein Bewegungsmelder abgenommen wurde.

Kurzum, gerade was den Einrichtungskomfort (DyDNS, Mail Servern) angeht, wie auch den Kosten, das Lupusec System und auch die Module sind nicht günstig, ist das Lupusec XT1 Plus System anderen Smart Home Systemen sicherlich etwas unterlegen. Dafür spielt dieses allerdings bei der Professionalität, Sicherheit und auch Datenschutz in einer ganz anderen Liga.

Ist Euch dies besonders wichtig, könnt Ihr hier unbesorgt zugreifen!

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Die Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000 im Test, 45W USB Power Delivery!

Mit der XB203 „Infinity“ hat der niederländische Hersteller Xtorm seine erste Powerbank auf den Markt gebracht, welche den noch recht neuen Power Delivery Standard unterstützt. Die Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000 ist also in der Theorie in der Lage das Apple MacBook Pro, das iPhone X, das Google Pixel usw. schnell aufzuladen.

Hinzu kommt die gehobene Qualität und etwas außergewöhnlichere Optik, welche man von Xtorm Powerbanks gewohnt ist.

Damit hebt sich die XB203 Power Bank Infinity doch recht stark von ihren asiatischen Konkurrenten ab, welche meist auf ein einfaches schwarzes Kunststoff Gehäuse setzen.

Ebenfalls von der Konkurrenz setzt sich die XB203 Power Bank Infinity mit ihrem Preis ab. Um die 100€ müsst Ihr für die Powerbank auf den Tisch legen.

Lohnt sich dies für die Xtorm XB203 Power Bank Infinity? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000 im Test

Powerbanks mit einer super hohen Kapazität von 25000mAh oder mehr sind nie besonders kompakt. Dies gilt auch für die Xtorm XB203, welche gute 630g auf die Wage bekommt.

Auch abseits des Gewichts ist die Powerbank durchaus ein recht großer Brocken, mit ihren 26800mAh Kapazität. Warum haben so viele High End Powerbanks 26800mAh Kapazität? 26800mAh entspricht bei 3,7V 99Wh, was das Maximum ist, welches man an Bord eines Flugzeugs nehmen darf.

Sehr loben muss ich Xtorm für das Design der XB203 Power Bank Infinity. Es gibt viele 08/15 Powerbanks im Handel, welche von irgendwelchen großen Produzenten gefertigt werden. Hier hebt sich die XB203 und generell alle Xtorm Powerbanks etwas aus der Masse hervor.

Xtorm setzt auf ein zweiteiliges Design, die Ober- und Unterseite besteht aus einem grauen, sehr stark gummierten Kunststoff, der Kern ist hingegen aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt.

Die Verarbeitungsqualität und auch die Haptik kann man ganz klar als hervorragend bezeichnen. Die Powerbank fühlt sich hochwertiger und edler an, als sehr viele Konkurrenten.

Eine weitere Besonderheit der Xtorm, sind die beiden integrierten Kabel. Zur linken und rechten Seite der Powerbank ist jeweils ein ca. 10cm Kabel „eingelassen“, welches via Magneten in der Powerbank gehalten wird.

Hierbei handelt es sich um ein „normales“ USB auf microUSB und USB auf USB C Kabel, von gehobener Qualität. Das Ganze macht die Powerbank natürlich etwas größer, ist aber im Alltag durchaus praktisch. Zudem sorgen die orangenen Kabel auch für eine etwas interessantere Optik.

Wie steht es um die technische Ausstattung? Die Xtorm XB203 Power Bank Infinity verfügt über vier USB Anschlüsse. Drei davon sind normale USB Ausgänge, einer ein USB C Port.

Die drei normalen USB Ausgänge sollen maximal 3A liefern können. Hier kommt nun aber eine kleine Enttäuschung, 3A bei einer gemeinsamen Nutzung! Ihr könnt also einen Port mit 3A belasten oder alle drei mit jeweils 1A. Praktisch wird es also schwer sein mehr als zwei Geräte über diese USB Ports gleichzeitig zu laden.

Im Gegenzug strotzt der USB C Port nur vor Leistung. Der USB Port unterstützt den Power Delivery Standard, kann also auch Notebooks und diverse andere Geräte Aufladen bzw. Schnellladen.

Über dem USB C Port können maximal 45W übertragen werden, genau genommen 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Damit gehört die Xtorm XB203 Infinity zu den wenigen Powerbanks, welche in der Theorie ein Apple MacBook Pro 13 mit vollem Tempo laden können.

Der USB C Port dient hierbei nicht nur als Ausgang, sondern kann bzw. muss auch als Eingang genutzt werden. Verbindet Ihr also die Powerbank via USB C mit einem Netzteil, wird die Powerbank geladen.

Der Einschalter ist gut erreichbar auf der Oberseite angebracht und besitzt einen kleinen LED Ring. Dieser LED Ring besteht aus vier Segmenten, je nachdem wie viele Segmente leuchten ist Eure verbliebene Restladung.

 

USB Power Delivery

Ich weiß für viele Normalnutzer ist der ganze Schnellladestandard Kram zu unnötig kompliziert. Daher versuche ich das Ganze einmal zu erklären.

Das Aufladen über einen normalen USB Port unterstützen alle Smartphones. Leider hat dieses normale Aufladen via USB einen Nachteil. USB war ursprünglich nicht für das Aufladen von Geräten konzipiert, sondern lediglich für eine Stromversorgung von Mäusen, Tastaturen usw.

Daher sieht der eigentliche USB Standard nur eine Leistung von 0,5A bzw. 0,9A pro Port vor. Alles darüber hinaus ist entweder eine Erweiterung des eigentlichen Standards und eher aus der Not entstanden.

Bei 2,4A bei 5V war aber dann letztendlich Schluss. Der Hersteller Qualcomm hat als erster eine Lösung für dieses Problem gefunden und Quick Charge entwickelt. Quick Charge 2.0 und 3.0 heben die Spannung von den typischen 5V auf bis zu 12(20)V an um so mehr Energie in kürzerer Zeit übertragen zu können.

Allerdings ist Quick Charge eine Technologie von Qualcomm, welche nur genutzt werden darf, wenn Lizenzgebühren bezahlt werden bzw. wenn im Smartphone ein Prozessor von Qualcomm steckt. Dies schreckte einige Hersteller wie beispielsweise Huawei ab, die daraufhin eigene Schnellladestandards entwickelten.

Allerdings haben die Köpfe hinter dem USB Standard nicht tatenlos zugesehen und ebenfalls einen eigenen, offenen Schnellladestandard entwickelt.  Hierbei handelt es sich um USB Power Delivery. Im Gegensatz zu Quick Charge steht USB Power Delivery allen Herstellern offen!

Was nun so langsam zu einer größeren Verbreitung führt. Von folgenden Geräten weiß ich, dass diese USB Power Delivery als Schnellladestandard unterstützen:

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel C
  • Google Pixel 2 (XL)
  • LG G6 (9V)
  • Samsung Galaxy S8 (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S8 Plus (5V 3A oder 9V)
  • Dell XPS 13 (20V)
  • Dell XPS 15 (20V)
  • Apple MacBook
  • Apple MacBook Pro (14,5V oder 20V)
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPad Pro 12.2
  • Apple iPhone 8 (Plus)
  • Apple iPhone X
  • LG Gram 2017
  • Razer blade Stealth
  • Nintendo Switch (14,5V)
  • Huawei Mate 9 (9V)
  • Huawei P10 (9V)
  • Huawei P10 Plus (9V)
  • Huawei Mate 10 Pro

Wie man sieht, ist das schon eine recht lange Liste. Wichtig! Nicht alle dieser Geräte können auch von allen Ladegeräten geladen werden! Bei den Smartphones müsst Ihr Euch hier keine großen Gedanken machen. Aber beispielsweise das Dell XPS 13/15 benötigt eine USB Power Delivery Powerbank mit mindestens 45W, was hier allerdings kein Problem wäre.

 

Messwerte der Xtorm XB203 Power Bank Infinity

Kommen wir zum eigentlichen Test der Powerbank. Starten wir hier mit dem üblichen Kapazitätstest. Xtorm verspricht 26800mAh, messen konnte ich 24399mAh bzw. 90,278Wh.

Dies entspricht guten 91% der Herstellerangabe! Ein sehr guter Wert! Die Herstellerangabe bezieht sich nie auf die nutzbare Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Aufgrund einer nicht ganz perfekten Effizienz fällt allerdings die nutzbare Kapazität immer etwas geringer aus. Hier ist 91% ein sehr guter Wert.

Wie sieht das Zusammenspiel der Xtorm XB203 Power Bank Infinity mit diversen Endgeräten aus? Ich habe folgende Geräte an der Xtorm XB203 getestet:

  • Apple iPhone X
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Samsung Galaxy S8 Plus
  • Google Pixel 2 XL
  • Nintendo Switch
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Dell XPS 13 9370

Beginnen wir mit den Apple Geräten. Verwendet Ihr das Apple USB C auf Lightning Kabel ist es möglich das iPhone X wie auch das iPad Pro 10.5 an der Xtorm XB203 schnellzuladen.

Das iPhone X erreicht beispielsweise 1,57A bei 9V an der Powerbank. Das entspricht 14,13W! Zum Vergleich, am beiliegenden Ladegerät würde das iPhone X gerade einmal 5W erreichen. An den normalen USB Ports der Powerbank wäre auch „nur“ 7,35W möglich.

Das liegt nicht daran, dass die normalen USB Ports der Powerbank schlecht sind, diese sind recht gut, aber das iPhone X und iPad X erreichen ihre maximale Ladegeschwindigkeit nun mal nur an USB Power Delivery Ports.

Wie steht es um das Samsung Galaxy S8 Plus? Wird das Samsung Galaxy S8 Plus an einem normalen USB Port angeschlossen, kann dieses maximal 1,77A bei 5V aufnehmen. An einem USB Power Delivery Port hingegen, steigt die Leistungsaufnahme des S8 Plus auf 2,48A bei 5A! Dies kann man durchaus als Schnellladetempo bezeichnen.

Auch das Huawei Mate 10 Pro und auch das P10/P10 Plus kann an der Xtorm XB203 schnellgeladen werden. Das Mate 10 Pro erreicht 1,8A bei 9,13V, was etwas langsamer ist als am originalen Super Charge Ladegerät, aber immer noch deutlich schneller ist, als an einem normalen USB Port. Hier würde dieses gerade mal mit 5V und 1,8A laden, also grob das halbe Ladetempo.

Das Google Pixel und Pixel 2 sind eigentlich vorzeige Smartphones, was der USB Power Delivery Support angeht. Allerdings hatte ich ein paar Probleme in der Kombination Xtorm XB203 und Pixel 2 XL.

Der Ladestrom schwankte recht stark, mal erreichte dieses 9V 2,02A, was das normale Schnellladetempo wäre, und mal nur 0,64A. Nein der Akku war bei der zweiten Messung gleich leer wie bei der ersten. Hier könnte es vielleicht ein Kompatibilitätsproblem geben?!

Ansonsten konnte ich allerdings keine Auffälligkeiten beobachten. Das Apple MacBook Pro 13“ lud mit 19,8V und 2,19A, was 43,4W entspricht und das Dell XPS 13 9370 erreichte 19,8V und 1,8A, also 35,6W. Damit kann die Xtorm XB203 Power Bank Infinity die beiden Notebooks schnell genug laden, dass diese sich selbst bei einer Lastsituation nicht entladen, wie es bei kleineren Powerbanks der Fall wäre.

Auch das Schnellladen der Nintendo Switch war kein Problem.

An der Xtorm XB203 Power Bank Infinity sollten sich im Übrigen die meisten Windows Notebooks laden lassen, sofern diese via USB C laden können.

Bonus Punkte gibt es für den recht gut geregelten USB C Port. Die Spannung auf diesem war unter allen Last-Situationen sehr konstant und nah am Optimum. Dies ist nicht selbstverständlich für eine Powerbank! Ich würde sogar fast sagen in diesem Bezug war die Xtorm XB203 Power Bank Infinity die beste Powerbank, die ich bisher getestet habe.

Ein paar Worte noch zu den drei normalen USB Ports, diese sind vielleicht etwas kurz gekommen. Hier gibt es allerdings nicht viel zu sagen, die Ports können wie beworben 2,4A liefern und bieten praktisch eine gute Ladegeschwindigkeit.

Eure Powerbank ist leer, wie lange dauert nun das Aufladen? Das hängt von dem Ladegerät ab, an welchem Ihr die Powerbank ladet.

Habt Ihr ein normales 5V 2A bzw. 2,4A USB Ladegerät, dann verläuft der Ladevorgang mit 5V 2,09A. Eine vollständige Ladung würde also rund 13 Stunden dauern. Ein „normales“ Tempo.

Habt Ihr allerdings ein USB Power Delivery Ladegerät, beispielsweise das von Eurem MacBook Pro, dann geht das Aufladen deutlich schneller.

In Kombination mit einem 45W USB Power Delivery Ladegerät konnte ich satte 2,09A bei 20V messen! Eine vollständige Ladung würde so rund 4 Stunden dauern, was bei solch einer großen Powerbank ein sehr gutes Ergebnis ist!

 

Fazit

Die Xtorm XB203 Infinity 27000 ist ohne Frage eine der besten Powerbanks aktuell auf dem Markt, sofern Ihr ein Apple MacBook Pro, iPad Pro oder Windows Notebook habt, welches via USB C laden kann.

Gerade wenn Ihr auf eine sehr hohe elektrische Qualität und besondere Optik Wert legt, kann man die Infinity voll empfehlen.

Zwar ist die Powerbank relativ groß, dafür ist aber die Gesamtleistung mit 60W und die Kapazität mit 26800mAh auch sehr gut. Hinzu kommen die beiden integrierten Kabel, welche im Alltag sehr praktisch sein können.

Allerdings ist die Powerbank natürlich auch nicht perfekt. Die drei normalen USB Ports sind nett und bieten auch eine hohe Ladegeschwindigkeit, allerdings ist die maximale Leistung dieser mit 3A (3x 1A oder 1x 3A) nicht sonderlich hoch. In der Praxis wird es kaum möglich sein drei Geräte gleichzeitig an diesen drei Ports zu laden, von daher hätten es auch zwei USB Ausgänge getan.

Der USB C Port hingegen hat mit 45W mehr als genug Leistung sogar Notebooks zu laden. Dies ist auch etwas, was sich aufgrund der hohen Kapazität mit der Xtorm durchaus lohnt. Ich würde die XB203 Infinity 27000 ganz klar primär als Notebook Powerbank empfehlen. Wenn Ihr nur Smartphones an der Powerbank laden wollt, würde ich die Xtorm nur bedingt empfehlen, zwar taugt diese dafür auch, aber hier gibt es günstigere Optionen.

Mit rund 100€ ist die Xtorm XB203 Powerbank natürlich nicht „günstig“ aber aufgrund der hohen Leistung und wirklich hervorragenden Qualität, würde ich diesen Preis als gerechtfertigt ansehen.

Von daher eine volle Empfehlung für die Xtorm XB203 Infinity 27000 als Notebook Powerbank!

Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000
Angegebene Kapazität 27000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 24399mAh bzw. 90,278Wh
Erreichte Kapazität in % 91%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 41,8W via USB PD
Geteste Geräte
Apple iPhone X ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Samsung Galaxy S8+ +
Apple iPad Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Google Pixel 2 XL ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro ++ (Schnellladen wird unterstützt)
Nintendo Switch ++
Apple MacBook Pro late 2016 ++
Dell XPS 13 9370 ++
Kapazität 91%
Verarbeitung 95%
Ladegeschwindigkeit 95%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 95%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★★