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Test der Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte, vorsicht bei Speicherkarten mit mehr als 100 MB/s!

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Auf den ersten Blick ist die Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte wirklich attraktiv und interessant. So haben wir hier eine microSD Speicherkarte mit satten 200 MB/s lesend und 130 MB/s schreibend.

Fantastische Werte! Dabei ist der Preis der Speicherkarte an sich überschaubar.

Allerdings gilt hier etwas Vorsicht! Warum, erfährst du in diesem Artikel!

 

Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte

Auf den ersten Blick ist die Samsung PRO Ultimate microSD Speicherkarte nichts Außergewöhnliches.

Die Speicherkarte ist hochwertig von Samsung bedruckt und hat generell ein ansprechendes Design, wie ich finde. Mit im Lieferumfang der Speicherkarte ist lediglich ein microSD auf SD Adapter, in weißer Farbe.

Hierbei handelt es sich um den Standard Adapter, welcher fast immer bei Samsung microSD Speicherkarten beiliegt.

 

Nur UHS-I !

Die Samsung PRO Ultimate ist eine so genannte UHS-I Speicherkarte. Der UHS-I Standard erlaubt maximale Datenraten von +- 104 MB/s.

Erst mit mit UHS-II lässt sich die Datenrate von SD Karten auf rund 300 MB/s erhöhen.

Quelle: Wikipedia

Aber warte, wenn die Samsung PRO Ultimate nur UHS-I unterstützt, wie kann diese dann laut Hersteller bis zu 200 MB/s lesend erreichen?

 

Nur in machen Geräten über 100 MB/s

UHS-II ist ein etwas komplizierterer Standard, gerade bei microSD Speicherkarten. Einige Hersteller schafften es aber auch im UHS-I Standard, die Datenraten über die offiziell möglichen 104 MB/s hinaus zu erweitern.

So bieten vor allem viele SanDisk Speicherkarten Datenraten über 100 MB/s, obwohl es sich nur um UHS-I Speicherkarten handelt.

Das Problem, hierfür sind spezielle Kartenleser nötig! Nicht alle Kartenleser oder Endgeräte können die erhöhten Datenraten nutzen!

Genau genommen können die wenigsten Endgeräte UHS-I Speicherkarten mit über 100 MB/s lesen/beschreiben.

Daher bringen die super hohen Datenraten in Kameras, Spielekonsolen oftmals nichts.

 

UHS-II hat mehr Pins

Das Geheimnis der höheren Datenrate von UHS-II sind mehr Kontakte.

UHS-II Speicherkarten haben einfach eine zusätzliche Reihe Kontakte, wodurch du auf einen Blick direkt auch erkennen kannst ob du eine UHS-I oder UHS-II Speicherkarte vor dir hast.

 

Die Samsung PRO Ultimate ist schnell (im richtigen Kartenleser)

Schauen wir uns aber einmal die Datenraten der Samsung PRO Ultimate an. Kommt diese wirklich auf 200 MB/s lesend und 130 MB/s schreibend, davon ausgehend, dass du einen guten Kartenleser hast, der solche Datenraten unterstützt?

Hier mit dem ProGrade PG09 Kartenleser:

Lesend kommen wir hier auf satte 187,84 MB/s und schreibend auf 138,57 MB/s. Lesend nicht ganz die 200 MB/s, welche Samsung angibt, dafür überschreiten wir schreibend die Herstellerangabe.

Wie sieht es aber bei einem Kartenleser aus der sich strickt an den UHS-I Standard hält?

Hier kommen wir auf die zu erwartenden 94,90 MB/s lesend und 87,55 MB/s schreibend.

Schauen wir uns die Werte der Speicherkarte in einer großen Kamera (Fujifilm X-H2s) an.

Und hier können wir sehen das beispielsweise die Fuji Kamera nichts mit der “höheren” Datenrate einer UHS-I Speicherkarte anfangen kann.

Allerdings, in Spielekonsolen wie dem Steam Deck oder der Nintendo Switch, würde die Speicherkarte sehr gut abschneiden, dank des “A2” Ratings. So bietet die Speicherkarte nicht nur hohe Datenraten, sondern auch gute IOPS und Zugriffszeiten.

 

Fazit

Augen auf beim Kauf von Speicherkarten, selbst wenn diese von großen Herstellern stammen.

UHS-I Speicherkarten können nur in “ausgewählten” Kartenlesern mehr als praktisch 90-100 MB/s erreichen. Steckst Du die Samsung PRO Ultimate beispielsweise mit Adapter in eine große Sony Kamera (A7R V z.B.) und Fiji Kameras, dann wird diese lediglich mit maximal +- 90MB/s beschrieben.

Die mir bekannten Sony Kameras, wie aber auch die meisten Spielekonsolen usw. schaffen einfach nicht mehr und halten sich an den normalen UHS-I Standard.

Allerdings ist die Samsung PRO Ultimate dennoch schnell! In einem passenden Kartenleser erreicht diese die beworbenen Werte knapp und dank A2 Klassifizierung ist diese dennoch ideal für Geräte wie das Steam Deck!

Von daher, ich will nicht von der Samsung PRO Ultimate abraten, diese wird eine der besten microSD Speicherkarten für die Nintendo Switch, das Steam Deck usw. sein, wunder dich nur nicht wenn du vielleicht nicht ganz so hohe Spitzenwerte siehst.

In Spielekonsolen kommt es darauf oftmals gar nicht an, sondern eher auf die Zugriffszeiten, IOPS usw., wo die Samsung PRO Ultimate sehr gut ist.

Anker 334 Magnetic Powerbank 10K im Test, eine ordentliche MagSafe Powerbank!

Apples kabelloses und magnetisches Laden ist praktisch und macht kabellose Powerbanks durchaus alltagstauglich.

Du brauchst neben Smartphone und Powerbank nicht noch ein Kabel mit dir herumschleppen, sondern kannst die Powerbank einfach an die Rückseite deines iPhones “heften”.

Passend zu diesem Konzept bieten einige Hersteller passende magnetische Powerbanks an. So auch Anker 334 Magnetic Powerbank 10K.

Diese bietet wie der Name schon sagt 10.000 mAh Kapazität, kabelloses Laden und einen 20W USB C Port.

Klingt doch interessant! Aber wie gut ist die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K in der Praxis wirklich? Finden wir es im Test heraus!

 

Anker 334 Magnetic Powerbank 10K im Test

Wie die meisten kabellosen Powerbanks ist auch die Anker 334 nicht super kompakt für die Kapazität von 10.000 mAh.

So misst die Powerbank 107 x 69 x 18 mm und bringt ein Gewicht von 204 g auf die Waage.

Dies ist allerdings für eine Powerbank dieser Klasse auch alles andere als zu groß. Ich würde sagen die Abmessungen passen.

Dabei setzt Anker auf ein angenehm flaches Design. Die Rückseite ist weitestgehend aus einem matten Kunststoff gefertigt, mit einem großen Hochglanz Anker Logo. Die Ränder der Powerbank sind ebenfalls in Hochglanz Kunststoff gehalten.

Die Rückseite der Powerbank, welche dein Smartphone berührt, ist wiederum komplett aus mattem Kunststoff. Anker nutzt hier kein Gummi oder Ähnliches! Du musst also etwas aufpassen das zwischen Powerbank und Smartphone kein Sand ist.

 

Anschlüsse der Powerbank

Neben dem 7,5W kabellosen Ladepad auf der Oberseite besitzt die Powerbank folgende Anschlüsse:

  • USB C 20W – 5V/3A, 9V/2,22A
  • USB A 18W Quick Charge – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Du musst also nicht zwingend das kabellose Laden bei der Powerbank nutzen! Alternativ hast du einen 20W USB C Power Delivery Port, wie auch einen 18W Quick Charge Port.

Der USB C Port dient dabei auch dem Aufladen der Powerbank. Dies geht aber mit maximal 15W (5V/3A).

 

Die Kapazität

Die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K soll eine Kapazität von 10.000 mAh bieten. In diesem Test habe ich die Kapazität der Powerbank über den USB C Port gemessen, bei zwei Laststufen.

Wh mAh % der HA
5V/1A 35.526 9601.622 96%
9V/2A 33.432 9035.676 90%

 

Oh! Die Kapazitätswerte der Powerbank sehen sehr gut aus! Ich kam im besten Fall auf 9601 mAh bzw. 35,526 Wh, was 96% der Herstellerangabe entspricht, spitze!

Und selbst bei höherer Last erreichte die Powerbank immer noch fantastische 9035 mAh bzw. 33,43 Wh.

Dies sind absolute Spitzenwerte!

Im Allgemeinen bezieht sich die Kapazitätsangabe von Powerbanks stets auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient aufgrund von Verlusten, die in Form von Wärme durch interne Prozesse und Spannungswandlungen auftreten. Dieser Effizienzverlust tritt besonders deutlich bei der Verwendung von Schnelllade-Technologien wie Quick Charge, USB PD und anderen Standards auf, wobei besonders langsames Entladen auch die Effizienz senken kann.Gewöhnlicherweise liegt die tatsächlich nutzbare Kapazität zwischen 80 und 90%. Kapazitäten über 90% sind sehr selten, während Werte unter 80% unüblich sind. Es ist außerdem zu bedenken, dass Smartphones nicht mit 100% Effizienz geladen werden. Wenn ein Smartphone beispielsweise einen 2000mAh-Akku hat, werden ungefähr 2600mAh für eine vollständige Aufladung benötigt. Allerdings kann dieser Wert je nach Modell und Ladeart variieren.

 

Kapazität in der Praxis / beim kabellosen Laden

Ein großer Nachteil beim kabellosen ist die schlechtere Effizienz. Schlecht bei etwas wie einer Powerbank.

Ich habe das kabellose Funktion in Kombination mit dem iPhone 15 Pro Max getestet. Hier schaffte die Powerbank das Smartphone ca. 133% zu laden.

Also einmal von 0% auf 100% und einmal von 0% auf 33%.

 

Aufladen der Powerbank

Die Anker 334 wird via USB C geladen. Dies laut Aufdruck aber mit maximal 5V/3A. Dies kann ich in der Praxis auch +- bestätigen!

So erreichte die Powerbank hier maximal 13-14W, an einem USB PD Ladegerät.

So dauerte eine vollständige Ladung rund 4 Stunden.

 

Gleichzeitig Laden und Nutzen?

Ja, du kannst die Powerbank gleichzeitig laden und dein Smartphone kabellos laden. Allerdings nimmt die Powerbank dann nur +- 5W auf, also effektiv wird die Powerbank nicht geladen, sondern nur die Leistung zum kabellosen Ladepad durchgeschliffen.

 

Fazit

Kabellose Powerbanks sind immer so eine Sache. Kabelloses Laden ist etwas ineffizienter als kabelgebundenes Laden, was gerade bei Powerbanks natürlich doppelt ungünstig ist.

Allerdings mit MagSafe sind kabellose Powerbanks durchaus hoffähig geworden. Und die Anker 334 Magnetic Powerbank 10K ist eine gute kabellose Powerbank!

Diese funktioniert genau wie gewünscht und lädt dein iPhone auf Wunsch ohne Kabel sicher und relativ flott auf.

Alternativ steht ein USB A und USB C Port mit 20W zur Verfügung, letzterer kann auch zum Laden der Powerbank (wenn auch nur mit +- 14W) genutzt werden.

Dabei ist die Kapazität der Powerbank auch in der Praxis ordentlich. So konnte ich bis zu 9601 mAh bzw. 35,526 Wh messen, was beachtlich ist.

Kabellos war es möglich ein iPhone 15 Pro Max ca. 133% zu laden. Das passt soweit, für eine kabellose Powerbank.

Suchst du eine kabelloses magnetische “Magsafe” Powerbank, dann ist die Anker 334 eine wie ich finde, eine sehr gute Wahl!

Baseus CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger im Test, 140W USB C Ladegerät

Mit dem CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger bietet Baseus ein ausgesprochen spannendes USB Ladegerät an.

Es handelt sich bei diesem um ein 3 Port Ladegerät mit 140W Leistung! Dabei können die vollen 140W auch über den primären USB C Port komplett abgerufen werden.

Wir haben also ein echtes 140W USB C Ladegerät vor uns. Dies alleine macht das Ladegerät schon spannend. Hinzu kommt ein sehr fairer Preis.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der Baseus GaN5 Pro Fast Charger mit 140W Leistung überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an Baseus für das Zurverfügungstellen des CCGAN140CE für diesen Test.

 

Der Baseus CCGAN140CE GaN5 Pro Fast Charger im Test

Bei dem CCGAN140CE handelt es sich um ein Multi-Port USB Ladegerät welches auf den Steckernetzteil Formfaktor setzt. Entsprechend wird das Ladegerät direkt in die Steckdose eingesteckt ohne zusätzliches Kabel.

Das Ladegerät ist mit 30 x 94 x 59 mm und einem Gewicht von 289g sicherlich nicht winzig, aber in Anbetracht der Leistung passend groß.

Passend ist auch die Verarbeitung und Haptik. Baseus setzt hier auf ein vertrautes Design und Gehäuse, welches sie bei vielen ihrer Ladegeräte nutzen.

So ist das Gehäuse auch hier qualitativ gut.

 

Anschlüsse des CCGAN140CE

Das Baseus CCGAN140CE besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – 140W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB C 2 – 100W USB Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A
  • USB A – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3A

Zunächst haben wir einen leistungsstarken 140W USB C Ausgang! Ideal für große Geräte wie Notebooks usw., aber natürlich kannst du auch an diesem Port Smartphones usw. laden.

Zudem haben wir einen 2. USB C Port welcher bis zu 100W liefern kann, wie auch ein 60W USB A Port. Der 60W USB A Port ist allerdings etwas mysteriös. So unterstützt dieser Quick Charge in der erweiterten Stufe mit bis zu 20V, wie auch SCP mit 3,4-5,5V bei 5A (was nicht aufgedruckt ist) und einige weitere kleine Schnelllade-Standards.

 

Drosselung der Ports

Das Baseus CCGAN140CE kann bis zu 140W liefern, hat aber 140W + 100W + 60W Ports. Nutzt du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese entsprechend gedrosselt.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
100W 30W
100W 30W 18W

 

USB C 1 hat immer mindestens 100W. Port 2 hat bei gleichzeitiger Nutzung von Port 1 bzw. dem USB A Port 30W oder 20W.

An sich eine sinnvolle Drosselung, denn so steht immer genug Leistung für ein Notebook + ein Smartphone bereit.

 

Mit PPS

Der Baseus GaN5 Pro Fast Charger unterstützt auch PPS!

  • USB C 1 – 3,3 – 11V bei bis zu 5A
  • USB C 2 – 3,3 – 11V bei bis zu 5A

Zwar geht die PPS Range nur bis 11V, aber diese ist mit 5A recht mächtig. Ideal für Smartphones wie dem Samsung Galaxy S23 Ultra, welche hier ihr volles Ladetempo erreichen können.

Wenn du mehr über PPS wissen willst, dann schau hier: https://techtest.org/usb-power-delivery-ladegeraete-mit-pps-uebersicht-und-info/

 

Auffälligkeiten beim Belastungstest?

Ich habe den Baseus GaN5 Pro Fast Charger CCGAN140CE für rund 3 Stunden mit den vollen 140W belastet. Diese hat das Ladegerät auch ohne Probleme durchgehalten!

Auch war die Temperatur des Ladegerätes mit 7X Grad nicht kritisch.

 

Für welche Geräte geeignet?

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones +
OnePlus Smartphones +
Realme Smartphones +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Mischung aus 140W USB C Port und PPS ist das Baseus CCGAN140CE für praktisch alle USB C Geräte sehr gut geeignet!

Egal ob nun Notebook, Smartphone, Powerbank usw.

Leider habe ich derzeit noch kein Notebook das mit 140W laden kann, aber diverse Powerbanks (Anker 737, Anker Prime usw.), wo dies auch tadellos klappte.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB Power Delivery Ladegeräten nicht ganz so wichtig, solange alle Werte innerhalb der Grenzwerte bleiben.

Allerdings ist ebenso eine stabile Spannung ein Zeichen von Qualität.

Die Spannungsstabilität sieht beim Baseus CCGAN140CE soweit solide bis gut aus. Diese steigt bei allen Spannungsstufen mit zunehmender Last leicht an, aber das in einem völlig akzeptablen Rahmen.

Eventuell ist dies sogar als gewünschtes Verhalten zu interpretieren um einen Spannungsabfall durch das Kabel auszugleichen.

 

Effizienz

Wie hoch ist die Effizienz des Baseus GaN5 Pro Fast Charger, also das Verhältnis aus Leistung welche das Ladegerät aufnimmt verglichen mit der Leistung welche das Ladegerät ausgibt.

Die Effizienz des Ladegerätes schwankt zwischen 65,2% und 91,3%. Über 91% ist eine tolle Effizienz, welche nur von wenigen High End Ladegeräten erreicht wird.

Hier gibt es also nichts zu meckern. Allerdings die Effizienz bei sehr niedriger Last ist mit 65,2% eher schwach. Nicht ganz außergewöhnlich, viele “große” USB Ladegeräte haben Probleme mit der Effizienz bei sehr niedriger Auslastung, aber dennoch natürlich nicht optimal.

 

Fazit

Wenn du auf der Suche nach einem Multiport USB-C Ladegerät mit 140W Leistung, dann spricht im Kern nichts gegen den Baseus GaN5 Pro Fast Charger.

Dieser funktioniert in der Praxis wunderbar und ohne Auffälligkeiten. Auch die Lasttemperaturen sahen soweit gut aus, zumindest äußerlich. Dieses erwärmte sich äußerlich auf +- 70 Grad, was nicht zu viel für ein Ladegerät ist.

Auch bietet das Ladegerät auf beiden USB-C Ports eine große PPS Stufe mit 3,3 – 11V bei bis zu 5A. Damit ist das Ladegerät auch für Smartphones wie das S23 Ultra von Samsung gut gerüstet.

Aufgrund des 140W USB-C Ports bietet dieses sich aber vor allem für große Geräte wie Notebooks oder 140W Powerbanks an.

Die Effizienz schwankte bei mir zwischen 65,2% und 91,3%. Gerade bei hoher Last sind die Effizienzwerte sehr gut! Auch die Spannungsstabilität war soweit tadellos.

Kurzum, wenn du dieses zu einem fairen Preis bekommst, ist dies ein mehr als solides Ladegerät. Achte bei Amazon auf diverse Coupons, 89€ halte ich für etwas hoch angesetzt, gerade im Vergleich zum Ugreen 140W Ladegerät. Allerdings mit entsprechen Coupons ist der Preis zum Zeitpunkt des Tests um einiges niedriger.

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Google Pixel Buds Pro, viel besser als erwartet! (aber nicht so gut wie die AirPods Pro 2)

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Jeder Hersteller muss Ohrhörer auf den Markt bringen. Normalerweise bin ich hier etwas skeptisch, weshalb ich die Google Pixel Buds Pro auch nicht direkt zum Start gekauft habe.

Allerdings hat Google diese als Beilage zum Pixel 8 Pro dazugegeben. Anstelle diese direkt zu verkaufen habe ich mich entschieden, den Ohrhörern eine Chance zu geben.

Gut das ich dies gemacht habe, denn die Google Pixel Buds Pro haben mich positiv überrascht! Mehr dazu in diesem Test.

 

Die Google Pixel Buds Pro im Test

Die obligatorische Lade/Transportbox der Pixel Buds Pro hat eine interessante “Ei” Form und ist wie ein Ei auch in einem matten Weiß gehalten.

An sich mag ich die Form, welche gut in der Hand und der Tasche liegt. Dabei ist die Ladebox mit 63 x 50 x 25 mm angenehm kompakt, wenn sicherlich auch nicht winzig.

Das Gehäuse ist zwar weitestgehend weiß, hat aber im Inneren eine Akzentfarbe, welche auch die Farbe der Ohrhörer selbst ist.

Hier bietet Google in seinem Store einige Optionen an, von schwarz bis zu diversen Pastelltönen.

Die hier gewählte Farbe wirkt sich auch auf die Rückseite der Ohrhörer aus, welche auf ein recht typisches in-Ear Design setzen. Dabei sind die Ohrhörer mittel groß bis relativ kompakt.

Die Akkulaufzeit liegt bei satten 11 Stunden ohne ANC und 7 Stunden mit ANC, pro Ladung. Die Ladebox kann die Ohrhörer knapp 2x laden, ehe diese dann selbst kabellos oder via USB C gelade werden muss.

 

Tragekomfort (sehr gut!)

Die Google Pixel Buds Pro sind relativ kleine und angenehm geformte Ohrhörer. Diese sind sehr bequem!

In meinen Ohren sitzen sie hervorragend. Für mich ist sogar der Tragekomfort einer der größten Pluspunkte der Google Pixel Buds Pro.

Dieser ist nicht ganz perfekt, aber für eine “1-” reicht es aus meiner Sicht.

 

ANC und Transparenz Modus

Natürlich bringen die Pixel Buds Pro ANC, also aktives Noise Cancelling, mit. Das ANC der Pixel Buds Pro ist gelungen. Für Ohrhörer ist dieses relativ kräftig und hat keine Nebenwirkungen wie Rauschen usw.

Ich würde sagen hier gehören die Pixel Buds Pro schon zu den Top 10%.

Auch der Transparenz Modus ist ordentlich. Für normale Ohrhörer ist dieser sogar gut, aber ich kenne die Apple AirPods 2 Pro, welche nochmal 3 Stufen besser sind, was den Transparenz-Modus angeht.

Die Pixel Buds Pro sind hier auf dem Level von JBL und Anker SoundCore.

Spannend, es gibt ein Feature das automatisch in den Transparenz-Modus schaltet, wenn du/mit dir geredet wird.

Dies funktioniert auch durchaus! Kann sich aber auch mal unerwünscht aktivieren.

 

Klang der Pixel Buds Pro

Vom Klang der Pixel Buds Pro war ich positiv überrascht! Diese sind sicherlich nicht die absolut klangstärksten Ohrhörer, die ich jemals in den Fingern hatte, aber diese sind schon auf einem sehr hohen Level!

Müsste ich die Klangsignatur kurz zusammenfassen, würde ich sagen, relativ neutral mit etwas mehr Bass.

Starten wir aber bei den Höhen. Die Höhen sind gelungen. Diese sind klar, sauber und ausreichend brillant. Allerdings auch nicht überschärft oder überspritzt. Die Höhen sind einfach sauber, ohne dass diese stechend wirken. Dabei kommen die Pixel Buds Pro auch sehr gut mit “S” Lauten klar, welche ziemlich perfekt abgebildet werden.

Die Mitten sind recht neutral. Stimmen werden sehr gut wiedergegeben und klingen natürlich/lebendig. Wir haben allerdings auch keinen Mitten-Fokus.

Beim Bass haben wir einen leichten Boost, aber ansonsten verhält sich der Bass schon relativ neutral. Ohrhörer von JBL und Co. werden in der Regel etwas mehr Bass liefern, allerdings ist qualitativ am Bass der Pixel Buds Pro nichts auszusetzen. Dieser ist schön satt mit einem starken Tiefgang. Musik klingt durchaus kräftig und gut.

Es ist ganz offensichtlich, dass Google versucht hat bei den Pixel Buds Pro eine Klangsignatur zu treffen, die zur großen Mehrheit gut passt. Ich denke dies ist auch sehr gut gelungen!

Wir haben dank des leichten Bass-Boost etwas mehr Kraft im Klang, aber auch nicht aufdringlich viel. Selbiges gilt für die Höhen, welche schön klar sind, aber eine übermäßige Schärfe vermeiden. Ähnliches macht auch Apple bei den AirPods 2 Pro, welche eine ähnliche Klangsignatur verfolgen.

Allerdings sind die AirPods Pro 2 aus meiner Sicht noch einen Hauch vor den Pixel Buds Pro. So haben die AirPods Pro 2 klar ein Stück weit mehr Auflösung und eine feinere Detail-Darstellung.

Hier sind die Pixel Buds Pro auf einem guten Level, aber auch nicht außergewöhnlich.

Dies ist vielleicht auch ein sehr passendes Fazit zum Klang, dieser ist gut, wenn nicht sogar sehr gut, aber auch nicht “außergewöhnlich” oder “spektakulär”.

Für mich ist er gut genug, dass ich die Pixel Buds Pro als Ohrhörer im Alltag nutze.

 

Klang anpassbar!

Erfreulicherweise bietet die Google dir die Möglichkeit den Klang der Pixel Buds Pro auch noch “frei” anzupassen.

Dies auch auf Wunsch durchaus deutlich. Aber im Kern bleiben meinen Aussagen von oben bestehen, allerdings kannst du den Pixel Buds Pro schon ein gutes Stück z.B. mehr Bass geben.

Die Pixel Buds Pro sind erfreulich anpassungsfähig.

 

Maximale Lautstärke relativ gering

Kleiner Hinweis, die Pixel Buds Pro sind vergleichsweise leise. Auf voller Lautstärke sind diese natürlich schon laut, aber auch nicht “extrem”. Selbst die Apple AirPods 2 Pro werden etwas lauter und Apple ist hier auch schon vorsichtig.

Sicherlich aus Sicht des Gehörschutzes sinnvoll.

 

Fazit zu den Google Pixel Buds Pro

Tatsächlich mag ich die Google Pixel Buds Pro! Diese sind gute true Wireless Ohrhörer, wenn nicht sogar sehr gute.

Zusammengefasst, klanglich sind diese gut, das ANC ist stark und der Tragekomfort ist hervorragend!

Klanglich sind die Pixel Buds Pro gut. Ich würde sie hier nicht als “herausragend” bezeichnen, aber sie sind auf einem Level, wo ich absolut zufrieden bin. Du bekommst aber von JBL, 1MORE usw. durchaus Ohrhörer mit einem etwas besseren Klang für etwas weniger Geld.

Für mich einer der wichtigsten Punkte ist der Tragekomfort! Die Pixel Buds Pro sind relativ klein und bequem! Viele High-End Ohrhörer klingen fantastisch, sind aber riesig und oftmals nicht so bequem. Nicht so die Pixel Buds Pro, diese sitzen hervorragend in meinen Ohren.

Auch das ANC ist gut und der Transparenzmodus ist ordentlich. Hier hat Google mit Updates auch nochmal gut nachgebessert und vor allem auch die Ohrhörer auch mit einigen neuen Funktionen ausgestattet (automatischer Erkennung wenn jemand mit dir redet usw.).

Unterm Strich halte ich die Pixel Buds Pro für empfehlenswert, wenn du „alltags Ohrhörer“ mit einem guten Klang, sehr guten Tragekomfort und starkem ANC suchst.

Lediglich der Listenpreis von 229€ ist mir zu hoch! Apple AirPods Pro 2 beispielsweise spielen in allen Belangen nochmal eine Klasse über den Pixel Buds Pro.

Wenn du bei eBay und im Preisvergleich schaust, bekommst du die Pixel Buds Pro für 130-180€, was ein fairer Preis für diese ist! Klanglich magst du noch etwas besseres für das Geld bekommen, aber das Gesamt Paket, gerade mit dem Tragekomfort und den Funktionen ist kaum von anderen Modellen in dieser Preisklasse zu überbieten.

Persönliche Anmerkung

Es gibt klanglich fantastische Ohrhörer, die ein gutes Stück besser klingen als die Google Pixel Buds Pro. Wenn du Ohrhörer für zu Hause auf der Couch suchst, würde ich vermutlich andere wählen, JBL Tour PRO 2 oder sowas.

Ich trage aber Ohrhörer viel unterwegs, wenn ich z.B. mit meinen Hunden unterwegs bin. Hier brauche ich nicht den maximalen Klang, sondern einen guten und bequemen Tragekomfort mit ordentlichem Klang und brauchbaren ANC bzw. einem guten Transparenzmodus.

Hier sind die Apple AirPods 2 Pro PERFEKT! Bei aller Kritik an Apple, die AirPods 2 Pro haben den besten Tragekomfort (du merkst die Ohrhörer einfach nicht), den mit Abstand besten Transparenzmodus und einen guten bis sehr guten Klang.

Die Google Pixel Buds Pro gehen hier in eine sehr ähnliche Richtung! Nicht ganz so gut, aber schon sehr angenehm im Alltag. Für meine Spaziergänge sind diese derzeit meine 2. / 3. Wahl (und ich habe einige Ohrhörer) gemeinsam mit den 1More EVO, welche ich auch für eine gute Alternative zu den Pixel Buds Pro halte. Ähnlich guter Tragekomfort, etwas schlechteres ANC, etwas besserer Klang, ähnlicher Preis.

Geekom IT13 im Test, Intel Core i9-13900H im super kompakten Gehäuse, kann das gut gehen?

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Mit dem IT13 bietet Geekom einen mächtigen Mini-PC an. So verfügt dieser in der Top-Version über den Intel Core i9-13900H!

Der Intel Core i9-13900H ist derzeit der leistungsfähigste Prozessor den Intel für Notebooks anbietet. Für diesen mit 32GB RAM, 512GB SSD und Windows 11 Pro möchte Geekom knapp unter 800€ haben. Dies klingt wie ein sehr fairer Deal.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie gut ist der Geekom IT13? Gibt es Schwächen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Geekom für das Zurverfügungstellen des IT13 für diesen Test.

 

Der Geekom IT13 im Test

Der IT13 setzt auf das vertraute Design von Geekom Mini-PCs. So ist auch der IT13 sehr kompakt gehalten. Der PC misst gerade einmal 117 x 112 x 46 mm und besteht aus einem wertig anmutenden Kunststoff.

Wie bei vielen Mini-PCs ist auch beim IT13 die Auswahl an Anschlüssen beachtlich!

  • 3x USB A 3.2 Gen 2 10 Gbit
  • 1x USB A 2.0
  • 2x USB C 4.0 (mit DisplayPort)
  • 1x 2,5 GBit LAN
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x 3,5mm Kopfhörer Anschluss
  • 1x SD Kartenleser

Sehr schön! Zwar wären sicherlich HDMI 2.1 Ports nett gewesen, dafür haben wir aber gleich zwei USB 4 Ports, welche hier halt effektiv Thunderbolt 4 Ports sind (nur ohne Intel Zertifizierung). Diese können entsprechend auch ein DisplayPort Signal führen.

Zudem haben wir 3x USB A mit 10 GBit wie auch 2,5Gbit LAN, falls du das verbaute WLAN 6E Modul nicht nutzen möchtest.

Weitere Bonuspunkte gibt es für den SD Kartenleser, welcher mich als Fotograf sehr freut.

 

Mit Windows 11 Pro

Auf dem Geekom IT13 ist Windows 11 Pro vorinstalliert und auch aktiviert. Hierbei handelt es sich augenscheinlich um eine saubere Installation ohne unerwünschte Software.

 

DDR4

Prinzipiell unterstützt der Intel Core i9-13900H sowohl DDR4- als auch DDR5 RAM, je nachdem was der Mainboard Hersteller auswählt.

Geekom hat sich beim IT13 für die Nutzung von DDR4 RAM entschieden und nein, du kannst nicht einfach DDR5 RAM einbauen.

Wie viel Leistung kostet das in der Praxis? Schwer zu sagen, aber vermutlich im einstelligen % Bereich. Also nicht übermäßig tragisch und DDR4 Notebook RAM wie hier nutzbar, ist auch um einiges günstiger als DDR5 RAM.

 

Im inneren

Im inneren des IT13 findest Du folgende Erweiterungsslots:

  • 2x SO-DIMM DDR4
  • 1x M.2 2280 NVME Slot
  • 1x M.2 2242 NBME Slot
  • 1x WLAN Karten Slot
  • 1x 2,5 Zoll SSD Slot

Dies ist eine beachtliche Ausstattung! So könntest du theoretisch bis zu 3x SSDs in dem Mini-PC verbauen.

 

Netzwerkkarten

Im IT13 steckt eine Intel AX211 WLAN Karte. Die AX211 ist eine sehr gute WLAN Karte mit bis zu 2402 Mbit und einem 2×2 Design. Hervorragend, eine bessere WLAN Karte kannst du in solch einem Mini-PC kaum finden.

Zudem haben wir eine 2,5 Gbit LAN Karte, Intel I225-V. Also auch hier ein Intel Chipsatz, was an sich gut ist. Allerdings bin ich kein großer Fan der Intel I225-V, hatte allerdings im IT13 bisher keine Probleme mit dieser.

 

2x USB 4 oder Thunderbolt?

Der IT13 besitzt zwei USB 4 Ports. Sehr schön! Intern werden diese vom Intel Raptor Lake Chipsatz angesteuert. Es handelt sich bei diesen also mehr oder weniger um Thunderbolt 4 Ports, welche nur nicht offiziell zertifiziert sind und entsprechend sich wie USB 4 verhalten.

Dies ist kein Nachteil, sondern eher ein Pluspunkt.

 

Kartenleser

An der Seite des IT13 finden wir einen SD Kartenleser.

Dieser unterstützt UHS-II Geschwindigkeiten mit bis zu 200 MB/s, sofern deine Speicherkarte dies schafft.

 

Die SSD

Im Geekom IT13 war bei mir eine großzügige 2TB NVME SSD verbaut. Hierbei handelt es sich um die Lexar NM7A1, welche eine vernünftige SSD ist.

So erreichte die SSD 4826 MB/s lesend und 4480 MB/s schreibend. Auch in der Praxis ist die SSD völlig ok.

 

TDP und Temperatur

Die Leistungsaufnahme / TDP hat einen sehr großen Einfluss auf die Leistung eines Computer/Notebooks. So müssen zwei Systeme mit an sich gleicher CPU nicht zwingend auch gleich schnell sein.

So werden moderne Prozessoren meist in der Leistungsaufnahme limitiert, um beispielsweise den Akku und das Kühlsystem zu schonen. Kaufst ein super flaches Notebook mit der gleichen CPU wie ein dickes Gaming Notebook, dann ist es aufgrund Limitierungen bei der Leistungsaufnahme möglich, dass das große Notebook dennoch um einiges schneller ist.

Geekom setzt auf den Intel Core i9-13900H und wirbt auf seiner Webseite mit einer 45W TDP beim IT13, was ich allerdings derzeit nicht bestätigen kann. So läuft der IT13 bei mir mit einer 35W TDP, ist also etwas “gedrosselt”. Möglicherweise handelt es sich hier um einen Fehler, aber ich habe bei Geekom nachgefragt und sie wussten auch nicht so recht, ob dies falsch ist oder nicht (und ja das System war im Performance Modus im BIOS).

Daher werden wir in späteren Benchmarks auch sehen, dass die Single Core Leistung absolut fantastisch ist, aber die Multi Core Leistung etwas zurückliegt, aufgrund der TDP.

Hier der TDP Verlauf während CineBench R23 (10 Minuten Durchlauf).

Nach einem kurzen Boost auf über 60W sinkt die TDP auf konstant 35W. Spannenderweise sind dabei die Temperaturen “OK”.

Klar am Anfang schießen die Temperaturen direkt auf 100 Grad hoch, was soweit normal und zu erwarten wäre. Aber danach pendeln diese sich unter 80 Grad ein, was recht niedrig ist.

Mit Intel XTU ist es möglich die TDP auf 45W anzuheben. Dies kann natürlich als “Übertakten” gelten und entsprechend eure Garantie kaputt machen, allerdings wirkt es auf mich so als wäre IT13 wirklich für 45W ausgelegt, denn auch hier bleiben die Temperaturen völlig im Rahmen!

Unter Last bei 45W TDP um die 84 Grad, ist absolut in Ordnung für einen Intel Core i9-13900H, welcher gemacht ist 100 Grad zu schaffen.

Solltest du also mit etwas „Risiko“ mehr Leistung aus dem Geekom IT13 herauskitzeln wollen, dann wäre das durchaus eine Option.

 

Leistung des Geekom IT13

Schauen wir uns einmal die Leistung des IT13 in diversen Benchmarks an. Ich führe alle Benchmarks in zwei einstellungen durch, der Standard Version mit 35W TDP und einmal mit 45W TDP mithilfe von Intel XTU.

Letzteres einfach als kleine Referenz was mit dem IT13 möglich ist und für den Fall, dass die TDP vielleicht auch noch via BIOS Update angehoben wird.

Ich bin bei den Benchmarks, um ehrlich zu sein, etwas hin und her gerissen. So sehen wir hier die besten Single Core Leistungswerte die ich jemals bei einem “Notebook-Prozessor” gesehen habe!

In sämtlichen Single Core Benchmarks rockt der IT13! Hier kann dieser sogar den Ryzen 9 7940HS schlagen.

Entsprechend ist die generelle System Performance sehr stark. Windows fühlt sich reaktionsfreudig an und Dinge wie Webbrowsen usw. sind wunderbar flüssig, wie es sich bei solch einem System auch gehört.

Allerdings bei allen Multi-Core Benchmarks fällt das System für mich fast schon unerklärlich stark zurück. Selbst bei 45W TDP bleibt der IT13 etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Dies sehen wir auch im Handbrake Test, wo mit Standard Einstellungen selbst der an sich schwächere Geekom A5 +- gleichauf ist.

Wie steht es aber um die Grafikkarte? Der Geekom IT13 ist kein Gaming PC. Allerdings ist die Intel GPU in dem System durchaus in der Lage Spiele wiederzugeben.

CS GO 2 Dust 2 AVG MIN
1920 x 1080 niedrig „FSR ein“ 90 38
1920 x 1080 niedrig „FSR aus“ 71 38
1920 x 1080 mittel „FSR ein“ 40 25
1920 x 1080 mittel „FSR aus“ 37 22

 

Baldurs Gate 3 „Die Senke“ AVG MIN
1920 x 1080 niedrig 26 20
1920 x 1080 mittel 22 3

 

Ich habe mir mal CS GO 2 und Baldurs Garte 3 angesehen. CS Go 2 wäre auf “niedrig” mit FSR spielbar, ähnliches gilt auch für Baldurs Gate 3.

1080p ist also gerade so in den meisten Spielen möglich.

 

Lüfter und Lautstärke

Der Lüfter ist bei Geekom PCs leider oft so eine Sache. Auch der IT13 nicht der aller leiseste PC, was aber auch bei einer “High Power” Intel CPU nicht überraschend ist (auch Intel NUCs sind recht laut).

Allerdings war der Lüfter im Allgemeinen weniger aufdringlich als ich erwartet hätte. Prinzipiell ist der Lüfter mehr oder weniger konstant aktiv, meist aber sehr dezent. Der IT13 surrt leise vor sich hin und wenn dieser etwas weiter entfernt steht wirst du nichts von diesem im Leerlauf mitbekommen.

Unter Last, spannenderweise vor allem Single Core Last, dreht der Lüfter natürlich ein gutes Stück hoch, allerdings hätte ich glatt mit einer höheren Lautstärke gerechnet.

Gerade bei konstanter Last pendelt sich der Lüfter auf einem sehr akzeptablen Level ein.

 

Leistungsaufnahme

Der Stromverbrauch ist ein wichtiger Punkt bei Mini-PCs, welcher eine Anschaffung verglichen mit einem normalen Desktop PC durchaus rechtfertigen kann.

Der Stromverbrauch schwankt dabei extrem je nachdem was Du machst. Hier ein paar grobe Richtwerte beim Geekom IT13:

  • Leerlauf 7W
  • Webbrowsen 14-28W
  • Spitzen-Volllast bis zu 105W
  • Konstante Vollast 50W

Gerade im Leerlauf benötigt der IT13 erfreulich wenig Energie! Unter Last haben wir eine etwas höhere Leistungsaufnahme, aber der wichtigste Wert ist sicherlich der Verbrauch im Leerlauf.

 

Fazit

Das Fazit zum Geekom IT13 ist nicht ganz einfach. In der Theorie ist dies einer der besten Mini-PCs auf dem Markt, wenn nicht sogar der beste Intel Mini-PC.

Und auch in der Praxis spricht viel für den IT13! So ist das Gehäuse wunderbar klein, besitzt aber dennoch eine fantastische Auswahl an Anschlüssen! Neben 2x USB 4 haben wir auch 3x USB A Ports mit 10Gbit, einen 2,5Gbit LAN Port und sogar einen Kartenleser.

Auch der Stromverbrauch des PCs ist hervorragend! Im Leerlauf schwankt der Verbrauch bei +- 7W! Dies ist allgemein einer der größten Pluspunkte eines Mini-PCs.

Klar unter Last steigt der Verbrauch dann auch auf bis zu 105W (kurzzeitig) bzw. 50W (dauerhaft), aber zu dieser Zeit bietet der PC eine starke Leistung.

Kommen wir damit auch zur Leistung. Hier bin ich hin und her gerissen. Der Intel Core i9-13900H ist eine mächtige CPU, gerade in Kombination mit 32GB RAM und einer 2TB SSD.

Im Geekom IT13 haben wir entsprechend auch eine Single Core Leistung, welche überragend ist! Die Leistung eines CPU-Kerns ist hier die höchste, die ich bisher in einem Mini-PC oder Notebook gesehen habe.

Allerdings im Multi-Core Bereich bleibt der IT13 etwas hinter seinen Möglichkeiten zurück, aufgrund der Power-Limits. Auch hier ist der IT13 stark, aber nicht so stark wie einige der AMD Modelle. Bei konstanter geforderter Leistung ist beispielsweise der kleinere und günstigere Geekom A5 +- gleich schnell.

In der Praxis ist das Bild etwas schwieriger. Gerade in Programmen wie Adobe Lightroom und Photoshop ist der IT13 gefühlt schneller als die meisten, wenn nicht sogar alle AMD Maschinen. Hier gibt es immer mal wieder kurze Leistungsspritzen und die Single Core Leistung ist wichtig, was dem IT13 sehr liegt.

Entsprechend ist der kleine PC für Fotobearbeitung sehr stark. Dieser ist auch für Video-Bearbeitung mehr als brauchbar, aber gerade bei Export-Zeiten könnte dieser von größeren AMD Mini-PCs übertroffen werden.

Auch bei der Lautstärke und Lüfter ist der IT13 sicherlich nicht ganz perfekt. Die ganzen Intel basierten NUCs/Mini-PCs sind eher etwas lauter, Intel Prozessoren laufen derzeit nunmal sehr heiß. Die Lautstärke des Geekom IT13 ist besser bzw. niedriger als von mir zunächst befürchtet, aber dies ist auch kein komplett leiser PC.

Unterm Strich gibt es viel am Geekom IT13 zu mögen! Vor allem die Ausstattung, Anschlüsse und Single Core /Peak Leistung sind fantastisch. Allerdings ist er auch nicht perfekt, was teils sicherlich der schnellen, aber heißen und an sich leistungshungrigen Intel CPU geschuldet ist.

140W USB C + 27600mAh = AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Test

Powerbanks mit 140W USB-C Port sind noch extrem selten! Im Kern gibt es hier zwei Modelle von Anker und das wars.

Allerdings ist mir eine spannende neue Powerbank über den Weg gelaufen, die AMEGAT PBQ2610 Powerbank 140W 27600mAh.

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh Bild

Wie der Name schon sagt haben wir hier eine 27600 mAh Powerbank, mit 140W USB C Port und einem Leistungsdisplay für unter 100€.

Dies wäre fantastisch, wenn in der Praxis die Kapazitätsangabe wirklich hinkommt und die Powerbank auch wirklich 140W liefern kann. Finden wir dies im Test der AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh heraus!

 

Die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Test

Sicherlich das erste, was an der AMEGAT Powerbank auffällt, ist das außergewöhnliche Design. So setzt diese wie auch schon die Anker 737 oder Anker Prime auf ein “hochkant” Design.

Dabei sind die Anschlüsse der Powerbank auf der Oberseite und das Display auf der Front ist korrekt ausgerichtet. Erfreulicherweise besitzt die Powerbank sowohl für die stehende Position wie auch liegend passende Gummifüße, damit diese nicht rutscht oder zerkratzt.

Dies ist auch wichtig, denn das Gehäuse der Powerbank besteht aus Metall! Hierdurch ist die Powerbank unheimlich massiv und stabil!

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh Anschlüsse

Die AMEGAT Powerbank wirkt durchaus hochwertig gebaut. Auch würde ich das Design der Powerbank durchaus als wertig bezeichnen.

Allerdings kommt dies zu einem Preis. So ist die Powerbank mit 654g durchaus ein ziemlicher Brocken! Die Abmessungen wiederum sind mit 154 x 53 x 49 mm für die hohe Kapazität und Leistung nicht zu viel.

AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh im Vergleich zur Anker Prime

So ist die Powerbank kleiner als beispielsweise die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W, bei vergleichbarer Leistung.

 

Anschlüsse der AMEGAT Powerbank mit 140W

Die AMEGAT PBQ2610 Powerbank besitzt zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 und 2 – 140W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/5A, 28V/5A
  • USB A – Quick Charge und 22,5W laden – 5V/3A, 9V2A, 12V/1,5A, 10V/2,25A

Beide USB C Ports können bis zu 100W bzw. 140W nach dem USB PD 3.1 Standard liefern und auch aufnehmen! Ja, die Powerbank kann deine Geräte mit bis zu 140W versorgen, wie auch selbst mit bis zu 140W geladen werden.

Hierdurch eignet sich die Powerbank nicht nur für Smartphones, und nein es schadet Smartphones nicht an einem 140W Port geladen zu werden, diese nutzen dann einfach nicht die vollen 140W, sondern auch bzw. vor allem für große Geräte wie Notebooks.

Zudem haben wir noch einen Quick Charge bzw. 22,5W USB-A Ausgang.

 

Maximal 140 W über alle Ports

Zwar können beide USB-C Ports bis zu 140W liefern, dies aber nicht gleichzeitig. Schließt du mehr als ein Gerät an der Powerbank an, werden die Ports nach einem festen Schema gedrosselt.

USB C 1 USB C 2 USB A
140W
140W
65W 65W
100W 22,5W
60W 60W 18W

 

Nutzt du beispielsweise beide USB C Ports werden diese auf jeweils 65W gedrosselt. Vermutlich hätte ich es lieber gehabt wenn einer der Ports etwas mehr Leistung behalten hätte, beispielsweise 100 + 40W, aber hier ist es schwer eine Verteilung zu finden, die für alle Anwendungen optimal ist.

 

Das Display

In der AMEGAT Powerbank steckt ein aufwendiges LCD Farbdisplay. Dieses kann dir folgende Informationen anzeigen:

  • Ladestand in %
  • Verbliebene Lade/Entladedauer
  • Leistung pro Port in Watt
  • Aktuelle Laufzeit
  • Maximale Batteriekapazität (Batteriezustand)
  • Zyklen Zahl
  • Insgesamt ausgegebene Leistung in Wh
  • Temperatur

Damit ist das Display sehr umfangreich und auch hilfreich!

 

PPS und AVS

Erfreulicherweise unterstützt die AMEGAT PBQ2610 die PPS Erweiterung des USB Power Delivery Standards. Wenn von einem angeschlossenen Gerät unterstützt, dann kann die Powerbank innerhalb eines gewissen Bereiches eine freie Spannung liefern, welche gerade optimal für das angeschlossene Gerät ist. Dies benötigen einige Smartphones für das volle Ladetempo. Mehr Infos zu PPS findest du hier.

  • 3,3-21V bei bis zu 5A

Dies ist die volle PPS Range. Entsprechend kann diese Powerbank beispielsweise die Google Pixel Modelle wie aber auch Samsung Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden.

Neben PPS unterstützt die Powerbank auch den AVS Standard. Was ist AVS? Der PPS Standard geht nur bis zu einer Spannung von maximal 20/21V. Allerdings wurde mit USB PD 3.1 die maximale Spannung von USB Power Delivery erhöht.

Beispielsweise diese Powerbank kann bis zu 28V liefern. AVS ist also einfach “PPS 2.0” welches auch für die höheren Spannungen des USB PD 3.1 Standards geeignet ist.

  • AVS: 15-28V und maximal 140W

Dies ist die volle AVS Range, für eine 140W Powerbank. Derzeit ist mir noch kein Gerät bekannt, das AVS nutzt, aber dennoch ist es schön, dass dies von der Powerbank unterstützt wird.

 

Nicht konstant 140W (aber 100W)

An einer elektronischen Last, wo ich konstant eine von mir gewünschte Leistung aus der Powerbank abrufen kann, konnte ich leider beobachten, dass die Powerbank nicht konstant 140W liefern kann.

Bei ca. 40% Restkapazität schaltet sich die Powerbank, vermutlich aus Temperatur-Gründen.

100W hingegen kann konstant geliefert werden.

Dies ist nicht ganz überraschend, viele High End Powerbanks kämpfen mit ähnlichen Problemen. Ich denke auch, dass dies in der Praxis kein großes Problem sein wird, optimal ist es allerdings natürlich nicht.

In der Regel wirst du selbst mit großen Notebooks hier nicht in Probleme laufen.

 

Die Kapazität der AMEGAT PBQ2610 Powerbank 140W 27600mAh

Laut AMEGAT soll die Powerbank 27600 mAh bzw. 99,36 Wh bieten. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh @3,7V % der HA
5V/2A 76.613 20706 77%
9V/1A 84.022 22709 85%
9V/2A 87.297 23594 88%
20V/1A 89.391 24160 90%
20V/5A 85.148 23013 86%

Im Test schwankte die Kapazität der Powerbank zwischen 76,6 Wh bzw. 20706 mAh und 89,391 Wh bzw. 24159 mAh.

Dies ist eine recht große Spanne, je nachdem wie du die Powerbank auslastest. Bei sehr niedriger Last scheint die Effizienz etwas niedriger auszufallen, was vermutlich an Dingen wie dem aufwändigen Display liegt.

Im allgemeinen bin ich aber mit der Kapazität der Powerbank recht zufrieden!

Generell: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku, werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber vom Modell und der Art des Ladens ab.

 

Für welche Geräte geeignet

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads +++
Apple iPhones +++
Apple MacBooks +++
Google Pixel +++
Huawei Smartphones ++
OnePlus Smartphones ++
Realme Smartphones ++
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) +++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.) +++

 

+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten

++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten

+ = flottes Ladetempo zu erwarten

0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten

– = langsames Ladetempo zu erwarten

— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Dank der Kombination aus 140W maximaler Leistung und der unterstützung von PPS ist die AMEGAT Powerbank prinzipiell für so ziemlich alle Geräte von Apple, Samsung und Google perfekt geeignet!

Egal ob wir nun von einem Smartphone sprechen oder von einem großen MacBook. Allgemein eignet sich die Powerbank dank hoher Leistung und guter Kapazität für eine Vielzahl an Notebooks, welche sich via USB C laden lassen.

Ich habe die Powerbank speziell an den Dell XPS und Apple MacBooks getestet und hier funktionierte diese wunderbar. Allerdings sollte die Powerbank universell zu allen USB C Ladbaren Notebooks kompatibel sein.

Smartphones von Realme, Oppo, Xiaomi, Huawei usw. sollten auch von der Powerbank schnell geladen werden. Dies aber nicht zwingend mit dem vollen Tempo.

 

Ladedauer

Prinzipiell kann die AMEGAT PBQ2610 Powerbank mit bis zu 140W laden.

Ladedauer AMEGAT PBQ2610 Powerbank

Allerdings kann die Powerbank mit bis zu 140W nur sehr kurz laden! Danach sinkt der Ladestrom auf knapp über 90W ab, ehe dann der Ladestrom nochmals etwas sinkt, ansteigt usw.

Dieses Absinken und wieder Ansteigen des Ladestroms tritt auch beim Laden mit 100W auf.

Lediglich beim Laden mit 60W haben wir ein konstantes Laden. Dies sagt mir das die Powerbank sich vermutlich aufgrund von Übertemperatur beim Laden drosselt.

Effektiv macht es daher keinen Unterschied, ob Du die Powerbank an einem 60W, 100W oder 140W Ladegerät lädst. Das Laden dauert immer ca. 2:10-2:20h.

Bei Ladegeräten unter 60W dann natürlich wieder etwas länger.

 

Laden und gleichzeitiges Entladen ist möglich!

Du kannst die AMEGAT PBQ2610 Powerbank gleichzeitig laden und entladen. Allerdings kann dies zu einer Temperatur-Drosselung führen.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Ladeeffizienz der Powerbank. Hierbei vergleiche ich die Menge an Energie welche die Powerbank zum vollständigen Laden benötigt, mit der Energie, die am Ende abgegeben werden kann.

Folgende Leistung benötigte die Powerbank bei mir zum vollständigen Laden:

  • 140W Laden – 110,158 Wh
  • 100W Laden – 110,366 Wh
  • 60W Laden – 104,219 Wh

Daraus ergeben sich folgende Werte:

Im besten Fall Im schelchtesten Fall
140W 81% 70%
100W 81% 69%
60W 86% 74%

Im Maximum lag die Ladeeffizienz bei sehr guten 86%. Im Minium kamen wir auf 69%, was im Rahmen ist. Tendenziell würde ich die Ladeeffizienz der Powerbank als gut bezeichnen.

 

Video

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Mehr Informationen

 

Fazit

Die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh ist derzeit eine der besten Powerbanks auf dem Markt!

140W + PPS mit voller Range + hohe Kapazität (bis zu 24159 mAh) + praktisches Display ist kaum zu überbieten!

Das alles vor allem zu einem Preis von unter 100€, zum Zeitpunkt dieses Artikels!

Dabei hält die Powerbank auch weitestgehend was sie verspricht! So konnte ich im besten Fall eine Kapazität von 89,391 Wh bzw. 24159 mAh erreichen.

Die Powerbank kann auch wie beworben 140W liefern und unterstützt auch PPS und AVS mit der vollen Range. Durch PPS ist die Powerbank auch in der Lage Smartphones wie das S23 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden und die 140W sind selbst für große Notebooks perfekt!

Dicke Pluspunkte gibt es auch für die Haptik der Powerbank und das super detaillierte und hilfreiche Display.

Das einzige Problem der Powerbank ist etwas die Temperatur. So kann die Powerbank nicht ganz konstant 140 W liefern (100 W sind aber konstant möglich). Ist dies in der Praxis ein Problem? Vermutlich wirst du es kaum merken, da erstens kaum Geräte mit 140W laden und noch weniger Geräte konstant mit 140W.

Lediglich verzögern die Temperatur-Probleme etwas das Laden der Powerbank, welche sich hierdurch etwas drosselt.

Keine Produkte gefunden.

So braucht die Powerbank für eine 0% auf 100% Ladung rund 2:10-2:20h, was aber alles andere als langsam ist!

Kurzum, unter 100€ ist die AMEGAT Powerbank 140W 27600mAh aus meiner Sicht die derzeit beste Powerbank! Erst ab 130€ kommt dann die Anker 737 ins Spiel. Diese hat etwas weniger Kapazität, dafür keine Temperatur-Probleme. Was hier für dich besser ist kann ich nicht entscheiden.

Aber die Anker 737 (ca. 130€) und die Anker A1340 Prime 27.650mAh 250W sind im Kern derzeit die einzigen Alternativen.

 

 

Das beste externe SSD Gehäuse! Mit guten Temperaturen! UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse im Test

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Vor einer Weile haben wir uns schon das Lexar E6 SSD Gehäuse im Test angesehen, welches mir vor allem qualitativ sehr gut gefiel.

Allerdings ist das Lexar E6 auf dem deutschen Markt nicht ganz einfach zu bekommen und es nutzt den JMS583 Chipsatz, welche in Kombination mit einigen Controllern etwas “zickig” sein kann.

Eine mögliche und spannende Alternative ist das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse.

Dieses SSD Gehäuse nutzt den neueren RTL9210B Chipsatz und ebenfalls ein massives Metallgehäuse, welches robust und schick aussieht!

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut das UGREEN CM559 wirklich ist!

 

Das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse im Test

Der erste Eindruck vom UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse ist richtig positiv! Dies ist eins der am hochwertigsten gebauten SSD Gehäuse die ich jemals in den Fingern hatte!

So besteht es mit Ausnahme der Endstücke komplett aus einem recht dicken und massiven Metall, welches wunderbar an den Rändern abgerundet ist.

Die SSD wird dabei über einen Deckel eingesetzt, der auf der Oberseite hochwertig eingelassen wurde. Dieser “Deckel” besitzt dabei eine etwas aufwendigere Struktur, denn dieser ist intern über einen Wärmeleitpad mit der SSD verbunden.

Der Deckel ist also für die Wärmeabfuhr zuständig.

Im Gegensatz zu vielen anderen SSD Gehäusen ist dieses Modell nicht schraubenlos, sondern der Deckel wird mit einer Schraube gesichert.

Mit im Lieferumfang sind neben einem Wärmeleitpad und dem Gehäuse selbst zwei USB Kabel und ein Gummi-Überzug.

Der Gummiüberzug soll einerseits das Gehäuse bei Stürzen schützen, wie aber auch den Untergrund, auf dem dieses liegt. Ich begrüße diesen optionalen Überzug!

Ebenfalls begrüße ich das Beilegen eines USB A auf USB C Kabels und eines USB C auf USB C Kabels.

 

RTL9210B Chipsatz, läuft bei mir stabil!

Die meisten externen SSD Gehäuse nutzen den JMS583 Chipsatz. An sich ist dieser auch OK, aber nach meiner Erfahrung kann er an gewissen Geräten zickig sein.

Heißt, die externe SSD trennt sich plötzlich vom System und ist eine Sekunde später wieder da. Dies muss nicht bei allen Systemen auftreten, aber es gibt diverse USB Controller wo der JMS583 Chipsatz problematisch ist.

Nach meiner Erfahrung ist hier der RTL9210B Chipsatz etwas stabiler. Was die reinen Leistungswerte angeht, ist dieser +- Identisch bis minimal schneller verglichen mit dem JMS583.

Und ja, ich kann bestätigen, dass das Gehäuse an all meinen PCs stabil läuft! An meinen AMD basierten Rechnern sind in der Regel auch die Gehäuse mit JMS583 problemlos.

Allerdings sind alle USB Ports meines ASUS ProArt StudioBook 16 OLED mit dem JMS583 etwas zickig. Das UGREEN CM559 hingegen läuft ohne Probleme!

 

NVME und SATA

Ein Vorteil des RTL9210B Chipsatzes ist die Unterstützung von SATA und NVME SSDs.

 

Kühlkonzept ist gut

Bei externen SSD Gehäuse und der Kühlung gibt es sehr abenteuerliche Konzepte. Von Lüfter über Kühlkörper im Inneren, die aber keinen Kontakt zur Außenwand haben, habe ich schon alles gesehen.

Auf den ersten Blick wirkt hier das UGREEN CM559 sehr positiv! Hier wird die SSD über ein recht dickes Wärmeleitpad mit dem Deckel verbunden, welcher dann als Kühlkörper dient.

Und das Kühlkonzept wirkt nicht nur gut, es ist gut! Selbst verglichen mit einem Gehäuse mit Lüfter hält dieses Stand! Du kannst zwar sehen, dass die Temperatur langsam ansteigt, aber die SSD ist vorgeschrieben, bevor wir in den Bereich einer temperatur-bedingten Drosselung kommen!

Allerdings sei auch dazu gesagt, dass das Gehäuse natürlich äußerlich extrem heiß wird. Bei konstanter Volllast durchaus 60-70 Grad, je nach SSD.

Ich würde hier den Gummiüberzug empfehlen.

 

Hohe Leistung!

Natürlich wird die Leistung des UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse durch den USB C 3.2 Gen 2 10 Gbit Anschluss limitiert.

Bei einem USB-C Port mit 10 Gbit haben wir maximal +- 1000 MB/s, sofern natürlich deine SSD auch so viel schafft! Dies werden die meisten NVME SSDs tun, allerdings aufgrund eines eventuellen SLC Caches kann die Leistung bei konstanter Last absinken, dies liegt dann aber an deiner SSD.

In diesem Test habe ich eine WD SN850 verbaut. Getestet wurde das Gehäuse an einem AM5 PC mit ASUS ROG Strix X670E-E Mainboard.

Diese erreichte hier mit 1076 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend das maximale Tempo was über eine USB 3.2 Gen 2 Verbindung möglich ist!

Dabei war auch die Leistung der SSD dank guter Kühlung konstant hoch!

Auch im PC Mark Benchmark konnte diese ein starkes Ergebnis erreichen. Kurzum das Gehäuse macht einen top Job!

 

Fazit

Wenn ich derzeit ein externes M.2 SSD Gehäuse suchen würde, würde ich das UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse wählen!

Das Gehäuse macht alles richtig! Der RTL9210B Chipsatz funktionierte bei mir stabiler als der ansonsten oft verwendete JMS583 und lieferte zudem eine herausragende Leistung!

1076 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend ist an einem 10 Gbit USB C Port nicht zu übertreffen!

Das wichtigste aber, die Kühlung stimmt! Dies ist etwas, was viele Gehäuse nicht sauber hinbekommen. Aber das UGREEN CM559 macht hier aber alles richtig.

So ist das Gehäuse zum einen aus massivem Metall gearbeitet, zum anderen “verbindet” sich die SSD direkt über ein Wärmeleitpad mit diesem. Entsprechend ist das ganze Gehäuse der Kühlkörper.

Es kann hierdurch zwar subjektiv sehr heiß werden, aber die SSD im Inneren bleibt recht kühl. Kühler als bei 90% aller anderen Gehäuse auf dem Markt.

Selbst die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist herausragend!

Angebot
UGREEN M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse USB 3.2 Gen 2 10 Gbps Aluminium M...

  • Herausragende Qualität des Gehäuses
  • Gute bis sehr gute Datenraten (für ein Gehäuse mit 10Gbit)
  • Sehr gute Temperaturen

Kurzum ich bin richtig zufrieden mit dem UGREEN CM559 M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse, gerade zum Preis von +- 30€.

Bringt ein NVME SSD Gehäuse mit Lüfter etwas? Selore&S-Global M.2 NVME SSD Enclosure with Cooling Fan

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Moderne NVME SSDs können extrem heiß werden, dies ist kein Geheimnis! Selbst wenn du diese in einem externen Gehäuse nutzt, kann das ein Problem sein, wenn die SSD nicht ausreichend vom Gehäuse gekühlt wird.

Einige Hersteller sind nun auf die Idee gekommen “hey bringen wir doch ein externes Gehäuse mit Lüfter auf den Markt”. Zu diesen Herstellern gehört auch Selore&S-Global mit ihrem M.2 NVME SSD Enclosure with Cooling Fan.

Natürlich kostet das einen guten Aufpreis. Aber bringt der Lüfter etwas? Schauen wir uns dies im Test auch im Vergleich zu einem Gehäuse mit guter passiver Kühlung an.

 

Das Selore&S-Global M.2 NVME SSD Enclosure with Cooling Fan im Test

Mit 99 x 41 x 16,5 mm ist das M.2 NVME SSD Gehäuse von Selore&S-Global schon etwas größer. Allerdings ist dies auch keine Überraschung, denn der Lüfter, welcher in dem Gehäuse integriert ist, benötigt nunmal etwas Platz.

Dabei ist das Gehäuse aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff gefertigt. Qualitativ ist dieses “OK” aber auch nichts Besonderes. So bietet UGREEN und LEXAR beispielsweise Gehäuse an welche Qualitativ weit über diesem liegen.

Im Gegenzug ist das Gehäuse aber auch komplett Werkzeuglos zu verwenden. Es gibt keine Schrauben und das Gehäuse wird einfach über einen Clip auf der Unterseite geöffnet.

Mit im Lieferumfang sind neben dem Gehäuse zwei USB Kabel, ein USB C auf USB C Kabel und ein USB C auf USB A Kabel. Beide Kabel sind recht kurz, aber qualitativ ausreichend.

 

Das Kühlprinzip ist fragwürdig

Auf den ersten Blick war ich von dem Kühlprinzip eher negativ überrascht. So haben wir einen winzigen Lüfter, auf der Rückseite des PCB und der SSD.

Ja zwischen SSD und Lüfter ist das PCB (Mainboard) des Gehäuses. Der Hersteller hat hier zwar ein paar Löcher gebohrt, aber es ist für mich höchst fragwürdig, wie viel Luft durch diese wirklich kommt.

Mit im Lieferumfang befindet sich ein Wärmeleitpad. Dieses ist aber sehr dünn und macht nur “überschaubar” Kontakt mit dem Gehäuse.

Problem, das Gehäuse wird über die SSD geschoben. Anfangs ist das kein Problem. Aber nachdem das Wärmeleitpad warm und klebrig wird, ist es extrem schwer das Gehäuse zu öffnen!

 

Lüfter temperaturgesteuert und leise

Spannenderweise scheint der Lüfter temperaturgesteuert zu sein. Im Leerlauf ist dieser nicht aktiv.

Selbst wenn er aktiv ist, ist der Lüfter ausreichend leise, aber schon leicht zu hören.

 

Die Temperaturen

Schauen wir uns einmal die Temperaturen des Gehäuses an. Hierfür nutze ich eine Western Digital SN850 SSD wie auch H2testw 1.4.

Mit H2testw schreibe ich die SSD einmal komplett voll und logge die Temperatur dabei mit.

Ich führe den Test 3x durch. 1x mit aktiven Lüfter ohne Wärmeleitpad, 1x mit aktiven Lüfter und Wärmeleitpad und 1x mit dem Lüfter abgeklemmt und ohne Wärmeleitpad. So können wir sehen ob der Lüfter einen Effekt hat.

Zum Vergleich mache ich den gleichen Test auch mit dem UGREEN M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse, welches komplett passiv ist, wo aber die SSD mit dem Metall-Körper verbunden ist.

Oh! Die Temperaturen sehen alles andere gut aus! So muss sich die SN850 drosseln um nicht zu überhitzen.

Der Lüfter scheint dabei nicht sonderlich viel zu tun, aber er hat durchaus einen leichten positiven Einfluss. So hat sich die SSD ohne Lüfter auf 200 MB/s herunter gedrosselt.

Allerdings verglichen mit dem passiven UGREEN Gehäuse sieht es sehr traurig aus! Dieses hält die Temperaturen der SSD unter Kontrolle! So gab es bei den UGREEN Gehäuse keine Temperatur-Drosselung, weshalb hier der Schreibvorgang auch viel schneller fertig war.

Kurzum, leider hat das Selore&S-Global M.2 NVME SSD Enclosure trotz Lüfter keine gute Kühlung!

 

Guter RTL9210B Chipsatz

Erfreulicherweise nutzt das Gehäuse den RTL9210B Chipsatz. Bei solchen SSD Gehäusen gibt es in der Regel zwei mögliche Chipsätze, den JMS583 und den RTL9210B.

Der JMS583 ist etwas weiter verbreitet, nach meiner Erfahrung kann dieser aber etwas “zickiger” sein, je nachdem was für einen Controller dein PC/Notebook hat. Zickig = unerwartet trennt sich das Gehäuse für eine Sekunde von deinem PC ehe es sich wieder verbindet.

Hier ist der RTL9210B nach meiner Erfahrung und auch hier deutlich stabiler und zuverlässiger.

Ich hatte mit dem Selore&S-Global M.2 NVME SSD Enclosure keine Probleme.

 

NVME und SATA

Ein weiterer Vorteil des RTL9210B Chipsatzes ist die Unterstützung von SATA und NVME SSDs.

 

Leistung

Wie steht es aber um die Leistung des Gehäuses? Dieses setzt auf eine USB C 3.2 Gen 2 Verbindung mit maximal 10 Gbit. Entsprechend ist die maximale Datenrate auf knapp über 1000 MB/s limitiert.

Hier sieht erst einmal alles gut aus! Wir kommen auf 1075 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend. Besser geht es bei einer externen SSD mit USB C 3.2 Gen 2 Verbindung nicht!

 

Fazit

Leider kann ich das “Selore&S-Global M.2 NVME SSD Enclosure with Cooling Fan” nicht oder nur bedingt empfehlen.

Rein technisch ist das Gehäuse völlig OK. Die Datenraten sind auf einem hohen Level (1075 MB/s lesend und 1079 MB/s schreibend) und generell funktionierte das Gehäuse bei mir zuverlässig.

Dies auch aufgrund des RTL9210B Chipsatzes.

Allerdings die Kühlung ist nicht gut! Wir haben zwar den Mini-Lüfter, aber dieser ist blöd auf der Rückseite der SSD und des PCB angeordnet. Es liegt ein Wärmeleitpad bei, aber dieses macht kaum Kontakt mit dem Gehäuse. Kann es auch nicht ansonsten könntest du das Gehäuse nicht abziehen.

Kurzum ich würde dieses Gehäuse nicht kaufen. Ich halte einfach das UGREEN M.2 NVMe SATA SSD Gehäuse für die bessere Wahl.

Mini-NVME SSD Gehäuse, für 2230 SSDs für 15€

Du hast noch eine kleine 2230 SSD von beispielsweise einem Steam Deck Upgrade herumfliegen und fragst dich, was du mit der SSD machen sollst?

Dann habe ich vielleicht etwas Spannendes für dich! So bin ich über das iRhasta Mini-NVME SSD Gehäuse gestolpert.

Bei diesem handelt es sich um ein externes SSD Gehäuse speziell für die kleinen 2230 NVME SSDs. Daher entspricht dieses fast eher einem USB Stick als einer klassischen externen SSD.

Spannend! Dabei bekommst du das Gehäuse für rund 15€ bei Aliexpress. Wollen wir uns dieses einmal im Test ansehen.

 

Das iRhasta Mini-NVME SSD Gehäuse im Test

Das Mini 2230 SSD Gehäuse besteht aus zwei Teilen, dem eigentlichen Gehäuse und einem kleinen Deckel.

Sowohl der Deckel wie auch das Gehäuse bestehen aus Metall! Der Deckel dient dabei dem Schutz des USB-C Steckers und wird magnetisch auf dem Gehäuse gehalten.

Eine große Besonderheit ist hier der fest integrierte USB-C Stecker. Das Gehäuse wird also direkt in deinen PC/Notebook/Smartphone gesteckt, ohne Kabel.

Mit Deckel misst das Gehäuse 40 x 40 x 7,8 mm bzw. das Gehäuse ohne Deckel und USB C Stecker misst 40 x 29 x 7,8 mm. Damit ist dieses schon sehr kompakt

Allerdings wird das Gehäuse bei Notebooks aufgrund der hohen Breite benachbarte Ports blockieren!

Qualitativ macht das iRhasta Mini-NVME SSD Gehäuse einen herausragenden Eindruck.

 

SSD wird Verschraubt

Um die SSD einzusetzen, musst du eine kleine Klappe an der Seite der SSD aufschrauben. Ein passender Schraubendreher liegt bei.

Unter der Abdeckung findest du den entsprechenden M.2 Port und eine weitere Schraube, um die SSD zu fixieren.

 

Mit Wärmeleitpad?

Bei mir lag mit im Lieferumfang ein Wärmeleitpad, damit die SSD Kontakt zum seitlichen Gehäuse hat.

Dieses Wärmeleitpad lag allerdings lose mit im Lieferumfang, daher bin ich mir nicht sicher ob dieses nicht möglicherweise vom Händler beigelegt wurde.

 

Status LED

Auf der Oberseite des Gehäuses findet sich eine kleine Status LED. Diese leuchtet im Betrieb grün und blinkt bei Aktivität.

 

RTL9210

Als Controller kommt der RTL9210 von Realtek zum Einsatz. Bei dem RTL9210 handelt es sich um einem USB 3.2 Gen 2 10Gbit zu PCIe NVME oder SATA SSD Controller.

Der RTL9210 ist ein guter Controller für solche externe SSDs, der bei mir sogar generell etwas zuverlässiger funktionierte als die ASMedia Controller, welche an sich populärer sind.

 

SMART Werte lassen sich auslesen

Mit Programmen wie CrystalDiskMark kannst du die Smart Werte, wie auch die Temperatur der SSD im Inneren auslesen.

Dies geht auch durch das Gehäuse hindurch.

 

Ein kurzer Performance Check

Die Leistung des Gehäuses hängt natürlich von der verbauten SSD ab. Gerade dann, wenn du z.B. eine QLC SSD verbaust, kann die konstante Leistung etwas schlechter ausfallen.

Ich habe für diesen kleinen Test eine KIOXIA BG4 verbaut, welche ohne jede Probleme in dem Gehäuse funktionierte.

Dabei konnte ich folgende Werte ermitteln:

Lesend schaffte die SSD/das Gehäuse satte 1064 MB/s, was das Limit der USB 3.2 Gen 2 Verbindung ist.

Schreibend erreichten wir auch gute 928 MB/s.

 

Temperatur unproblematisch

Dank des Wärmeleitpads blieb bei mir die KIOXIA BG4 relativ kühl in dem Gehäuse. Im Leerlauf schwankte die Temperatur zwischen 35 und 40 Grad, unter konstanter Volllast erreichte die SSD maximal 65 Grad, was absolut OK ist.

Allerdings sei natürlich dazu gesagt, dass das Gehäuse entsprechend äußerlich sehr heiß wird.

 

Fazit

Dieser Artikel soll für dich primär ein kleiner Hinweis sein, dass es solche praktischen Mini-SSD Gehäuse gibt.

Gerade wenn du vielleicht in deinem Steam Deck eine neue SSD verbaut hast und nicht weißt was du mit der alten SSD machen sollst, ist diese Gehäuse eine nette Sache!

Dabei funktionierte dieses bei mir sehr gut! Auch der Preis ist mit +-15€ (aus China) mehr als fair.

NZXT H6, die bessere alternative zum Lian Li O11 Dynamic Mini

Mit dem H6 hat NZXT ein Gehäuse auf den Markt gebracht, welches ich außerordentlich spannend finde. So könnten wir das NZXT H6 als besseres Lian Li O11 Dynamic Mini bezeichnen.

So hat es NZXT trotz der kompakten Abmessungen geschafft, Platz für ein reguläres ATX Netzteil (und Mainboard) zu finden, wie auch das Kühlkonzept etwas überarbeitet.

Wir haben hier weiterhin die Lüfter etwas zur Seite gedreht. Allerdings anstelle, dass der Luftstrom eine harte 90 Grad Drehung im Gehäuse machen muss, sind es hier 45 Grad. Klingt nicht spektakulär, kann aber durchaus einen Unterschied machen.

Zudem ist das Mesh von NZXT etwas durchlässiger als bei Lian Li und wir haben weitere kleine Verbesserungen und Optimierungen.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen wie gut das NZXT H6 wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen des H6 für diesen Test.

 

Das NZXT H6 im Test

Das besondere am NZXT H6 Flow ist das “Terrarium” bzw. “Showcase” Design. So haben wir ein Seitenpaneel aus Glas wie auch eine Glasfront. Dabei haben wir aber in der Front keine Lüfter!

Hierdurch hast du einen fast komplett freien Blick auf die Hardware im Inneren.

Damit aber die Kühlung nicht zu kurz kommt, hat NZXT 3x 120mm Lüfter in einem 45 Grad Winkel in die Rückwand des Gehäuses eingelassen. Diese saugen Luft von außen, über eine abgeflachte Kante an. Hierdurch sollte im Gehäuse ein guter Luftstrom sichergestellt sein.

Derzeit bietet NZXT das H6 Flow in weiß oder schwarz an, wie auch mit oder ohne RGB Lüfter.

Ich habe hier im Test die weiße Version. Wichtig, NZXT setzt nicht auf ein “Schneeweiß” sondern auf ein etwas matteres Weiß. Ohne direkten Vergleich fällt dies aber nicht auf.

Das Netzteil ist dabei hinter dem Mainboardschlitten verstaut. Entsprechend haben wir ein 2-Kammer-Design, das ich liebe! Dieser Aufbau sieht super clean aus und bietet tonnenweise Platz fürs Kabelmanagement.

 

Innenraum und Platzangebot

Im NZXT H6 Flow finden normale ATX Mainboards und Netzteile Platz. Entsprechend ist auch der Innenraum recht groß und offen.

NZXT spricht von folgenden Werten:

  • Mini-ITX, M-ATX, ATX Mainboard
  • ATX Netzteil
  • 365 mm maximale GPU Länge
  • 200 mm maximale Netzteil Länge

Eine Angabe zur maximalen CPU Kühler Höhe konnte ich nicht finden, aber bei mir im Test passte ein Noctua NH-D15S chromax.black ohne Probleme. Entsprechend ist hier auch recht viel Platz vorhanden.

365 mm maximale GPU Länge ist ausreichend. Eine ASUS ROG Strix GeForce RTX 4090 hat eine Länge von 357 mm, passt also knapp.

 

Front IO

Die Front IO ist beim NZXT H6 unten angebracht. Damit ist dieses Gehäuse gemacht auf deinem Schreibtisch zu stehen!

Für diesen Fall ist die IO auf der unteren Front natürlich perfekt positioniert.

Wir haben hier neben einem Einschalter, 2x USB A 3.0, 1x USB C 3.2 Gen 2 und 1x 3,5mm Kopfhörer/Headset Anschluss.

 

Bis zu 9 Lüfter!

Im NZXT H6 Flow lassen sich bis zu 9 Lüfter verbauen.

  • Front (schräge Seite): 3x 120 mm
  • Deckel: 3x 120 mm oder 2x 140 mm
  • Rückseite: 1x 120 mm
  • Boden: 2x 140 mm

Sämtliche Lüfter erhalten dabei durch ein Mesh Gitter direkten Zugriff auf frische Luft. Es gibt keine Glasabdeckungen oder kleine Kanäle, durch welche Luft angesaugt werden muss usw.

Das Mesh könnte für meinen Geschmack etwas “offener” sein, ähnlich wie beim Luftauslass auf der Rückseite, aber prinzipiell sollte die Kühlung des H6 Flow absolut in Ordnung gehen!

Besonders spannend finde ich die beiden 140 mm Lüfteroptionen im Boden. Hast du eine sehr heiße GPU, können hier die beiden Lüfter durchaus Sinn machen.

 

AIOs nur im Deckel

Du kannst beim H6 keine AIOs in der Front verbauen. Wir haben hier zwar 3x 120 mm Lüfter, aber der Platz ist zu gering für einen Radiator. Für einen 360 mm Radiator ist die Höhe zu niedrig und für eine 240 mm vermutlich die Breite zu gering.

Etwas schade, dass hier NZXT nicht mehr Platz geschaffen hat.

Allerdings lassen sich AIOs im Deckel unterbringen, mit bis zu 280 /360 mm, laut NZXT. Bei mir passte eine 360 mm AIO von Deepcool knapp. Allerdings wirst du vermutlich nur einseitig Lüfter anbringen können, gerade bei einer 280 mm AIO. Bei 240/360 mm könnte es knapp gehen.

Eventuell wäre es auch möglich im Boden eine 280 mm AIO bzw. Radiator zu verbauen, auch wenn dies vermutlich von NZXT nicht vorgesehen ist.

 

Mit oder ohne RGB

NZXT bietet das H6 in zwei Versionen an, mit RGB Lüftern und ohne. Bei den RGB Lüftern handelt es sich aber untypisch für NZXT um „Standard“ RGB Lüfter mit dem normalen ARGB Header.

Sofern dein Mainboard über einen entsprechenden RGB Header verfügt, kannst du diese ohne zusätzliche Hardware und Software steuern.

 

HDDs und SSDs

Festplatten und SSDs werden beim H6 in einem kleinen Halter unterhalb des Netzteils angebracht. In dieser Halterung findet aber nur 1x 3,5 Zoll HDD oder bis zu 2x 2,5 Zoll SSDs Platz.

Entsprechend eignet sich das NZXT H6 primär für SSD Nutzer, am besten von reinen NVME SSDs.

Solltest du diese Halterung nicht brauchen, dann kannst du sie auch für mehr Kabel-Platz entfernen, was ich z.B. gemacht habe.

 

Keine Luftfilter

Das NZXT H6 besitzt keine Luftfilter bzw. es nutzt lediglich das recht feine Mesh der Gehäusewand als Luftfilter.

 

Bauen im NZXT H6

Ich habe gleich zwei PCs gebaut. Zunächst meinen üblichen Test-PC, dann ist mein Büro-PC in das Gehäuse umgezogen.

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • Noctua NH-D15S chromax.black
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Nvidia RTX 3070
  • NZXT C1000 Netzteil

Das bauen im H6 war soweit unproblematisch, aber mit sind ein paar Dinge aufgefallen.

  • Mainboard Abstandhalter waren vorinstalliert
  • Haltepin fürs Mainboard war vorhanden (dicker Pluspunkt)
  • Die beiliegenden Schrauben waren nicht mit dem Einsatzzweck beschriftet
  • Kabelmanagement dank extrem viel Platz hinter dem Mainboard sehr einfach
  • Die untere Kabeldurchführung für die GPU wird blockiert, wenn du 2x 140mm Lüfter im Boden installierst.
  • Frontpanel Header ist in einem Block (praktisch)

Prinzipiell hat mir das Bauen im NZXT H6 Flow sehr viel Spaß gemacht! Ich finde dieses zwei Kammern Design mit dem Netzteil hinter dem Mainboard einfach toll.

Die einzige Design Entscheidung, die ich nicht ganz verstehe, ist die Führung des Grafikkarten-Stromanschlusses. Normalerweise wird dieser gerade nach unten, unterhalb des Mainboards durchgeführt.

Dies geht auch hier, aber nur wenn keine 140 mm Lüfter im Boden verbaut sind. Solltest du Lüfter hier verbauen, blockieren diese die Kabeldurchführung. Es gibt weiterhin eine sehr schmale Durchführung, für USB Header, Front-Panel Header usw. aber diese ist zu schmal für das GPU Kabel.

Eventuell musst du hier also das Kabel etwas seitlich führen, wenn du Lüfter im Boden nutzt.

Ansonsten war der Bau im NZXT H6 kinderleicht ohne Anomalien oder Auffälligkeiten.

 

Temperaturen im H6

Gehäuse im “Terrarium” Style haben in der Regel gar nicht so üble Temperaturen. Oftmals sogar bessere als Modelle, wo Lüfter in der Front unter Glas sitzen.

Ich habe meinen PC mit folgenden Komponenten in das Gehäuse gebaut und die Temperaturen unter Last gemessen:

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • Noctua NH-D15S chromax.black
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Nvidia RTX 3070

Zum Vergleich habe ich dies auch mit dem APNX C1, wie auch dem Lian Li O11 MINI und einer Open Air Testbench durchgeführt.

Um es etwas fairer zu gestalten habe ich hier (abseits von der Open Air Testbench) immer nur einen Lüfter im Heck verbaut, einen Noctua NF-F12, wie auch den CPU Kühler auf voller Leistung belassen.

Und wir können sehen, die Temperaturen im H6 sind hervorragend! Diese liegen bei der CPU sogar etwas unter dem APNX C1 und klar unter dem Lian Li O11 MINI und der Open Air Testbench.

Allerdings würde ich praktisch sagen, dass das APNX C1 und das NZXT H6 etwa gleichauf sind.

Auch die GPU Temperaturen sehen gut aus! Spannenderweise ist hier aber das Lian Li O11 MINI zumindest mit standard Lüfter erfreulich gut.

Aber alles ist besser als die Open Air Testbench.

 

Fazit

Das NZXT H6 ist ein fantastisches PC-Gehäuse. Ich liebe den hier von NZXT genutzten “Terrarium” Style, der einen freien Blick auf die Hardware im Inneren erlaubt.

Das viele Glas und der luftige Innenraum sind einfach toll. Dabei ist es dank des 2 Kammer-Systems auch sehr einfach in diesen zu bauen!

Das spannendste sind aber fast die Temperaturen. Viele PC Gehäuse mit viel Glas kämpfen mit schlechten Temperaturen.

Dies ist hier aber nicht der Fall. Vor allem die 3x 120 mm gewinkelten Lüfter in der Seite des Gehäuses machen einen hervorragenden Job, die Hardware im Inneren mit frischer Luft zu versorgen.

Daher sind die Temperaturen im NZXT H6 gut! In meinem Test lagen diese zu teilen, sogar unter Gehäusen mit einer Mesh-Front.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend und das Bauen in dem Gehäuse macht viel Spaß!

Das Einzige, was ich vielleicht zu kritisieren hätte, wäre der etwas überschaubare Platz für AIOs. Für diese ist lediglich auf der Oberseite Platz. Auch ist die Kabeldurchführung für die Grafikkarten Stromanschlüsse etwas merkwürdig.

Aber ansonsten habe ich nichts groß zu bemängeln. NZXT hat mit dem H6 einen top Job gemacht!

NZXT H6
POSITIV
Tolles Design
Sehr gute Verarbeitung
Viel Platz im Innenraum
Sehr gute Lüfter mit im Lieferumfang
Sehr gute Temperaturen
NEGATIV
Knapper HDD/SSD Platz
AIOs nur im Deckel
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