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Ecovacs DEEBOT X2 OMNI im Test, eine deutliche Steigerung zum Vorgänger

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Mit dem DEEBOT X2 OMNI hat Ecovacs seinen neuen Flaggschiff Saugroboter auf den Markt gebracht.

Dieser unterscheidet sich dabei stark von seinem Vorgänger und vielen anderen Modellen auf dem Markt. So hat Ecovacs zunächst die Form des Saugroboters geändert. Dieser ist nun nicht mehr rund, sondern eckig, was ihm erlauben soll, noch besser in Ecken und Kanten vorzudringen.

Zudem verzichtet Ecovacs auf den üblichen rotierenden LIDAR Sensor. Anstelle dessen nutzt der X2 die AIVI 3D 2.0- und TrueMapping 3.0-Technologie, welche sogar noch eine bessere Navigation und Reinigung erlauben soll.

Klingt doch spannend! Aber auch nach etwas, was schief gehen kann. Sind die Änderungen des X2 OMNI wirklich so gut und gelungen?

Wie steht es um die Lade/Waschstation? Versuchen wir diese Fragen doch einmal im Test zu klären!

 

Der Ecovacs DEEBOT X2 OMNI im Test

Der sicherlich das Auffälligste am DEEBOT X2 ist die Form. Die meisten Saugroboter setzen auf eine runde Form, mit Ausnahme von ein paar iRobot und Neato Modellen. Allerdings ist der neue X2 quadratisch geformt.

Laut Ecovacs soll dies bei der Ecken / Kantenreinigung helfen. Dabei ist die vordere Kante des Roboters mit einer kleinen rotierenden Bürste ausgestattet, die nochmals helfen soll, Schmutz von Fußleisten und aus Ecken zu kehren.

Der Schmutzauffangbehälter ist beim X2 etwas versteckt unter der oberen Abdeckung angebracht. Dieser ist vergleichsweise klein, gerade bei dem großen Sauger, aber das ist Absicht, denn der DEEBOT X2 OMNI besitzt ja die Absaugstation. Entsprechend muss der Behälter auch nicht übermäßig groß sein, da der Roboter diesen automatisch leert.

Ebenfalls auf der Oberseite sind einige Tasten zur Steuerung. Was aber auf der Oberseite fehlt ist der ansonsten übliche Laser-Sensor.

Der DEEBOT X2 OMNI hat diesen an der Seite angebracht bzw. nutzt eine Kamera auf der Front, auch für die diversen KI/AI Feature.

Aufgrund des Verzichts auf den Sensor auf der Oberseite ist der Saugroboter mit 95 mm ein Stück flacher als die meisten Konkurrenten und auch die Vorgänger.

Auf der Unterseite haben wir eine Gummiwalze für die Bodenreinigung, wie auch die beiden rotierenden Wischpads.

 

Die Absaug/Waschstation

Ein großer Teil, wortwörtlich, des DEEBOT X2 OMNI ist die Absaug/Waschstation. Bei dieser handelt es sich um eine große Box, welche automatisiert Schmutz aus deinem Roboter absaugen kann, wie auch die Putzpads waschen und den Sauger “tanken” kann.

Theoretisch brauchst du dich also so gut wie gar nicht um einen Saugroboter kümmern. Ab und an musst du lediglich den Staubsaugerbeutel in der Station austauschen, wie auch die Wassertanks entleeren/befüllen.

Unter dem Deckel der Station befinden sich zwei Wassertanks. Ein Wassertank für frisches Wasser und ein Tank für schmutziges Wasser. Schmutziges Wasser, da die Station die Putzpads automatisch wäscht.

Das Wachen der Putzpads geschieht in vorgegebenen Intervallen, alle 10, 15 oder 20 Minuten.

Dies sogar hier mit warmen Wasser! Ja der DEEBOT X2 OMNI wärmt das Wasser für die Reinigung vor auf ca. 55 Grad vor, um das Reinigungsergebnis zu optimieren.

Schmutz wird zudem abgesaugt. Leider nutzt der X2 OMNI wie fast alle Saugroboter mit Absaugstation Beutel! An sich mag dies hygienischer sein, aber für 3x Beutel musst du ca. 20€ Ausgeben. https://www.ecovacs.com/de/deebot-winbot-accessories/antibacterial-dust-bag-x2-omni

Leider ein normaler Preis für einen Saugroboter mit Absaugstation.

Im Test funktioniert die Station sowohl was das Absaugen wie auch das Waschen der Pads angeht sehr gut!

 

App und Feature

Der DEEBOT X2 OMNI lässt sich natürlich über die Ecovacs App steuern. Dieser wird hier zunächst via Bluetooth mit deinem Smartphone verbunden und dann ins WLAN eingebunden, was bei mir problemlos funktionierte.

Die Ecovacs App ist an sich Ok und aufgebaut wie die Apps von Roborock und Dreame. Allerdings finde ich letztere etwas übersichtlicher.

Nach einer ersten Kartierung findest du auf der Startseite zunächst eine Karte deiner Wohnung. Diese wird automatisch in Räume unterteilt. Diese Unterteilung kannst du anpassen.

Dies erlaubt dir, gezielt einzelne Räume zu reinigen. Allerdings ist es, sofern ich es richtig sehe, bei der kompletten Wohnungsreinigung nicht möglich, eine Reihenfolge festzulegen, in welcher Räume abgearbeitet werden, was ich etwas schade finde.

Ebenso kannst du die Saug- und Wischleistung nicht auf einer Pro Raum Basis anpassen. Du kannst lediglich generell die Saugleistung in 4 Stufen und die Wassermenge in 3 Stufen anpassen. Zudem lässt sich noch ein “Intensives Schrubben” aktivieren, für eine noch bessere Reinigung.

Die automatisch erstellte Karte lässt sich wie üblich auch noch mit NoGo Zonen und Bereichen anpassen.

Eine Besonderheit der Ecovacs Roboter ist ein integrierter Sprachassistent. Du kannst deinem Roboter also sagen, dass er losfahren soll.

 

Fahrbare Überwachungskamera

Du kannst den DEEBOT X2 OMNI auch als fahrbare Überwachungskamera nutzen. Du kannst in diesem Modus den Sauger manuell über die App fahren und halt die Kamera Live sehen.

Dies funktioniert auch erstaunlich gut!

 

Erfreulich gute Navigation, sogar mit guter KI (Objekterkennung)

Bei der Navigation des DEEBOT X2 OMNI war ich mir im Vorhinein nicht ganz sicher. Der rotierende Laser Sensor auf der Oberseite, welchen die meisten Saugroboter haben, ist normalerweise ein Garant für eine gute Navigation.

Modelle ohne solch einen Sensor navigieren teils auch gut, aber teils auch eher schwach.

Erfreulicherweise navigiert der DEEBOT X2 OMNI gut! Er wirkt sehr sicher wenn er durch die Wohnung fährt, weiß immer wo noch Räume oder Orte zu finden sind wo er noch nicht gesaugt hat und wirkt generell einfach souverän.

Auch Hindernisse wie Tierspielzeug und Kabel werden sehr gut umfahren. Dank der Kamera auf der Front vermeidet der Roboter meist sogar Berührungen komplett.

Probleme mit dem Festfahren oder „Fehlnavigation“ hatte ich erfreulicherweise keine!

Allerdings sind mir durchaus zwei Dinge aufgefallen.

  1. Der DEEBOT X2 OMNI vermeidet Berührungen an Möbeln nicht immer komplett, sondern tastet sich oft vorsichtig an diese heran.
  2. Der DEEBOT X2 OMNI ist vergleichsweise “langsam” unterwegs und wählt nicht immer die effizienteste Route.

Es gibt Saugroboter, die Kontakt zu Möbeln komplett vermeiden, wie z.B. die Modelle von Dreame welche extrem vorsichtig fahren. Diese neigen dann aber an den Rändern kleine Bereich auszulassen. Meist kein Drama.

Es gibt aber auch Modelle die etwas mehr Kontakt zu Möbeln suchen, wie beispielsweise der DEEBOT X2 OMNI hier, wie auch z.B. die Roborock Modelle. Diese haben dann eine etwas lückenlosere Reinigung, berühren dafür aber Möbel leicht.

Ist das schlimm? Bei meinen Ikea Möbeln auf keinen Fall, hier konnte ich auch nie Kratzer oder Beschädigungen feststellen.

Ebenfalls war mir aufgefallen, dass der DEEBOT X2 OMNI relativ langsam unterwegs ist. Andere Saugroboter, wie z.B. der DreameBot L10 Ultra, schaffen meine Wohnung etwas schneller abzufahren.

Dies liegt hier weniger an der Fahrgeschwindigkeit, sondern mehr an der Navigation bzw. der Gründlichkeit des Roboter. Allerdings fährt er Räume teils in einer etwas ineffizienten Art an, überspringt zunächst einen Raum, um dann wieder dahin zu fahren usw.

Allerdings ist all dies Meckern auf einem extrem hohen Level! Die Navigation des Ecovacs DEEBOT X2 OMNI ist auf bzw. sogar über dem Niveau der gängigen High End Konkurrenten und gerade die KI bzw. Objekterkennung funktioniert überdurchschnittlich gut.

 

Herausragende Putzfunktion

Der DEEBOT X2 OMNI besitzt zwei rotierende Putzpads auf seiner Unterseite. Diese werden über einen Tank im Sauger (welcher automatisch von der Station gefüllt wird) konstant mit Wasser befeuchtet.

Die Putzleistung ist aufgrund der Rotation der Pads sehr gut! So schafft es der X2 problemlos frischen Schmutz, Fußabdrücke, kleine Kleckse usw. zu entfernen.

Dabei fährt der Roboter in gewissen Intervallen (10, 15 oder 20 Minuten) zurück zu seiner Station, wo die Putzpads ausgewaschen werden. Dann setzt dieser seine Fahrt wieder genau an der Stelle fort wo er aufgehört hat.

Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut! So ist die Putzleistung durchaus beachtlich und Böden wirken feucht abgewischt einfach “frischer” als nur gesaugt.

Allerdings hat dieses Feature auch Limitierungen. Du willst den Roboter nicht durch große Mengen Schmutz, beispielsweise eine ausgelaufene Flasche oder große Mengen Soßen, schicken. Kleinere Spritzer oder Fußabdrücke sind völlig Ok, aber größere Mengen nicht.

Ebenso ist eingetrockneter Schmutz meist auch etwas zu hartnäckig. Dieser wird oftmals etwas abgelöst, aber meist nicht vollständig entfernt.

Hierbei muss ich auch klar sagen, das machen andere Modelle nicht besser! Der DEEBOT X2 OMNI bietet die beste Putzleistung die ich bisher in einem Roboter gesehen habe, aber diese ist praktisch identisch zu anderen Modellen mit einem ähnlichen Mop System, wie dem DreameBot L10 Ultra oder DEEBOT X1 Turbo. Die Modelle mit rotierenden Pads sind alle +- gleichauf. Wobei der X2 auch hier zu den leicht besseren zählt, beispielsweise hatte ich hier keine Probleme mit Streifen, welche z.B. bei der Yeedi Mop Station auftreten konnten.

 

Putzpads lassen sich anheben!

Eine wichtige Neuerung beim DEEBOT X2 OMNI verglichen mit seinem Vorgänger ist die Möglichkeit die Putzpads anzuheben bzw. der Roboter macht dies automatisch.

Dies ist wichtig, wenn du Teppiche hast. Modelle, die Ihre Pads nicht anheben können, können nicht über Teppiche fahren. Der DEEBOT X2 OMNI hingegen hebt beim Erkennen eines Teppiches seine Pads automatisch, magnetisch, an und kann entsprechend auch Teppiche reinigen, trotz installierter Pads.

Ideal falls du eine Wohnung mit glatten Böden und Teppichen hast.

 

Saugleistung gut, aber unspektakulär

Der DEEBOT X2 OMNI besitzt eine normale rotierende Gummi-Walze, welche allerdings prinzipiell mit einem sehr mächtigen Saugmotor kombiniert ist.

Dieser soll laut Ecovacs bis zu 8000 pa schaffen, beeindruckend!

Allerdings spielt dies in der Praxis kaum eine Rolle. Die meisten Saugroboter der Oberklasse sind ziemlich ähnlich, sofern sie nicht ein völlig anderes Bürstenprimizip nutzen.

Dies gilt auch für den DEEBOT X2 OMNI, welcher hier recht klassisch unterwegs ist. Dieser nutzt lediglich eine reine Gummi-Walze. Diese bieten in der Regel eine etwas mehr gleichbleibende Leistung als Bürsten, aber tun sich teils auf gewissen Teppichen und mit Tierhaaren etwas schwerer.

Allerdings kann ich mich nicht beschweren, ganz im Gegenteil. Ich habe zwei Hunde und auch viele flache Teppiche/Teppichboden und dieser wurde gut, wenn nicht sogar sehr gut gereinigt. Gerade die automatische Erhöhung der Saugleistung auf Teppichen macht hier einen großen Unterschied, denn so kann der X2 seine hohe Motorleistung etwas ausspielen.

Allerdings bekommen auch viele gute und günstigere Modelle eine +- ähnliche Saugleistung in der Praxis hin. Dies gilt auch für viele günstigere Ecovacs Modelle. Hier liegen die Unterschiede meist eher im Bereich, ob der Roboter 96% aller Haare auf einem Teppich entfernt oder 99%.

 

Lautstärke

Im Standard Modus mit Putzpads ist der DEEBOT X2 OMNI durchschnittlich laut. Er ist nicht absolut “Silent” und könnte im gleichen Raum beim Fernsehen schauen vielleicht etwas stören, aber der Roboter ist auch nicht penetrant laut.

Ist der Roboter ein oder zwei Räume weiter am Arbeiten, bekommst du diesen nicht mehr groß mit. Ohne Putzpads ist dieser sogar leicht überdurchschnittlich leise.

 

Fazit

Der Ecovacs DEEBOT X2 OMNI gehört ohne Einschränkungen zu den absoluten High End Saugrobotern!

So kann der X2 im Test auf voller Linie überzeugen. So bietet dieser eine hervorragende Navigation, sehr gute Saugleistung und eine spitzen Putzleistung. Auch die Wasch/Reinigungsstation ist hervorragend.

Besser geht es zur Zeit einfach nicht!

Bei der Navigation war ich mir zunächst etwas unsicher, da Ecovacs auf den ansonsten üblichen Laser-Sensor auf der Oberseite verzichtet. Allerdings war diese Sorge unbegründet, denn der X2 OMNI navigiert sicher und zuverlässig. Wie es sich für einen High End Saugroboter gehört weiß der Sauger genau wo er ist, wo er schon war und wo er noch hin muss.

Dies wird alles auch auf einer Live-Karte angezeigt.

Dabei fährt der X2 OMNI etwas näher an Möbel und Ecken heran als beispielsweise die Dreame Modelle. Hierdurch kann es zu einem Kontakt mit den Möbeln kommen, dieser ist aber sehr vorsichtig und entsprechend saugt der X2 etwas besser Kanten und Ecken.

Allerdings ist dennoch die Hinderniserkennung hervorragend! Kleinere Objekte die herumliegen werden sehr zuverlässig umfahren und allgemein hat der X2 OMNI wenig Probleme mit dem Festfahren. Dies auch dank der AI Objekterkennung, welche aber auf Seiten der App gefühlt etwas mehr in den Hintergrund gerückt ist als bei den ersten Modellen mit AI Erkennung. In der Praxis funktioniert diese aber besser denn je, springt dir in der App nur nicht mehr so sehr ins Gesicht.

Dank der rotierenden Pads auf der Unterseite ist die Putzleistung klassen-beste. Diese übertrifft andere Roboter mit dem gleichen Prinzip zwar nicht signifikant, aber die Waschstation, welche sogar warmes Wasser nutzt, funktioniert hervorragend und praktisch kann sich der X2 OMNI leicht vor den DreameBot L10s Ultra setzen.

Verglichen mit dem X1 ist die größte und wichtigste Neuerung die Möglichkeit die Putzpads automatisch anzuheben, wenn ein Teppich erkannt wird. Entsprechend eignet sich der DEEBOT X2 OMNI auch für Wohnungen mit glatten Böden und Teppichen. Der Roboter kann beides in einem Durchgang reinigen.

Die generelle Reinigungsleistung ist “unauffällig gut”. Wir haben auf dem Papier eine sehr hohe Saugleistung, praktisch tun sich die meisten High End Modelle nicht viel. Die meisten 2022/2023 Modelle der gehobenen Klasse sind sehr dicht beieinander. Du zahlst hier nicht 1000€+ weil der X2 so viel besser saugt als ein 500 oder 600€ Modell, sondern die Bonus-Feature machen den Unterschied. Allerdings war bei mir die Saugleistung in Kombination mit Tierhaaren mehr als zufriedenstellend!

Gibt es etwas was gegen den Ecovacs DEEBOT X2 OMNI?

Abseits vom mächtigen Preis, nein. Der Ecovacs DEEBOT X2 OMNI macht alles richtig und wird sich auch in allen Umgebungen gut zurechtfinden. Dieser ist minimal besser als der Dreame L10s Ultra und klar eine Steigerung verglichen mit dem Vorgänger.

Ecovacs DEEBOT X2 OMNI
POSITIV
Sehr gute Navigation
Herausragende Putzleistung ….
…. Putzpads werden auf Teppichen angehoben
Sehr gute Saugleistung
Relativ leise
Sehr gut funktionierende All in One Reinigungs-Station
Pads werden mit warmen Wasser gereinigt
Solide App
Großer Funktionsumfang
Sehr gute Hindernisvermeidung
NEGATIV
Sehr hoher Preis
Spezielle Staubsaugerbeutel werden benötigt (teuer)
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Crucial X9, nur 60 MB/s Schreibrate nach dem Cache? (vs. X9 Pro)

Mit der X9 Pro bietet Crucial eine sehr spannende externe SSD an, welche zu den schnellsten und besten Modellen auf dem Markt gehört.

Neben der X9 Pro gibt es aber auch die normale X9, die etwas günstiger ist.

Aber wo liegen die Unterschiede? In welchen Situationen macht die X9 Pro Sinn und wo reicht die normale X9? Finden wir dies im Test heraus!

 

Crucial X9 im Test

Auf den ersten Blick ist die Crucial X9 und X9 Pro “identisch”. Beides sind sehr kleine SSDs mit 65 x 50 x 9,5 mm. Damit sind diese deutlich kompakter als beispielsweise die Samsung T7 Shield.

Im Gegensatz zur Pro Version ist aber die reguläre X9 aus Kunststoff gefertigt, mit Hochglanzkanten.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir genau einen USB C Port. Mit im Lieferumfang liegt auch lediglich ein kurzes USB C auf USB C Kabel.

 

Technische Daten

Crucial hält sich bei der X9 sehr bedeckt, was die technischen Daten betrifft. So werben diese mit einem USB 3.2 Gen 2 USB C Port wie auch maximal 1050 MB/s lesend.

Daten zur weiteren Technologie der SSD wie der verwendete Controller usw. konnte ich nicht finden. Es gibt nicht mal eine Angabe zur Schreibleistung.

 

Der große Unterschied, TCL vs. QLC

Der wichtigste Unterschied zwischen der Crucial X9 Pro und der normalen X9 ist die Speichertechnologie.

Die Pro Version nutzt TLC NAND, die normale X9 QLC NAND. Was bedeutet dies?

Technisch speichert die X9 Pro drei Bits pro Zelle und die X9 vier Bits pro Zelle. Da bei der X9 mehr Bits pro Zelle gespeichert werden, ist diese Art von Speicher günstiger in der Produktion.

Allerdings ist das Beschreiben von QLC NAND komplexer. Dies senkt die Schreibgeschwindigkeit von QLC NAND massiv, verglichen mit TLC!

QLC NAND kann in der Regel lediglich mit +- 100 MB/s beschrieben werden!

Wie kommt die X9 dennoch auf so hohe Schreibraten? SLC Cache! Ein Teil der X9 wird einfach mit 1 Bit pro Zelle beschrieben, was deutlich schneller geht als bei 4 Bits pro Zelle. Allerdings können wir so natürlich nicht die komplette SSD beschreiben, sonst hätten wir nur ¼ der Kapazität.

Daher haben SSDs mit QLC NAND sehr hohe Spitzengeschwindigkeiten, beim Übertragen von kleineren Datenmengen, aber die Schreibrate bricht extrem zusammen, wenn du größere Mengen an Daten überträgst.

Dies werden wir auch später in den Tests sehen. Die X9 Pro bietet eine konstant hohe Leistung, die X9 nicht.

Zudem ist QLC Speicher auch weniger haltbar! So kannst du davon ausgehen, dass du die X9 Pro ca. 3x öfter beschreiben kannst, ehe hier die Speicherzellen kaputt gehen, als die normale X9.

In der Praxis mach dir hier aber keine Sorgen, sofern du die SSD nicht als “Video-Schnitt” SSD oder wirklich diese täglich mit hunderten GB beschreibst. Falls doch, nimm die X9 Pro.

 

Erster Benchmark, CrystalDiskMark

Starten wir mit dem klassischen SSD Benchmark, CrystalDiskMark. Dieser ist der beste Test um die absoluten maximalen Datenraten zu ermitteln.

Crucial X9 CrystalDiskMark

Die Datenraten sehen auf den ersten Blick sehr gut aus! Wir haben 1049 MB/s lesend und 1053 MB/s schreibend.

Dies sind absolute Topwerte!

 

PC-Mark

PC Mark ist zwar ein synthetischer Benchmark, jedoch wurde er entwickelt, um reale Anwendungsszenarien zu simulieren.

Wir führen hierbei zwei Tests durch: den „Data Drive“ Test, der sich hauptsächlich auf Datenlaufwerke konzentriert und hauptsächlich Kopier-Tests beinhaltet, und den „Full“ Test.

Der „Full“ Test ist eigentlich für interne Laufwerke vorgesehen, erweist sich jedoch dennoch als interessant.

Hier sehen wir, dass die Werte der X9 etwas hinter die X9 Pro zurückfallen. Allerdings schneidet die SSD weiterhin sehr gut ab!

So ist die X9 weiterhin besser als die Samsung T7 Shield.

 

3D Mark

Lasst uns auch einen Blick auf den neuen 3D Mark SSD Test werfen. Obwohl dieser ursprünglich für interne SSDs entwickelt wurde, liefert er dennoch interessante Vergleichswerte über Reaktionszeiten und Ladeleistung externer SSDs.

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier sehen wir ein ähnliches Ergebnis wie schon beim PC Mark Test. Die X9 schneidet gut ab, liegt aber ein Stück hinter der X9 Pro und platziert sich +- auf dem gleichen Level wie die Samsung T7 Shield.

 

Praktische Tests

Natürlich müssen wir auch ein paar praktische Tests durchführen. Hierbei kopiere ich 3 Datenpakete auf und von der SSD.

  • Test 1 – 1x Datei mit 49 GB
  • Test 2 – 1x Datei mit 215 GB
  • Test 3 – 378x Dateien mit einer Gesamtgröße von 49 GB (Spiele Installation)

Hier wird es nun spannend, denn die X9 schneidet überraschenderweise sehr gut ab! Warum überraschend? Normalerweise neigen QLC SSDs hier zu einem etwas schlechteren Abschneiden, aufgrund der niedrigeren konstanten Datenrate.

Allerdings ist der SLC Cache der X9 2TB so groß, das der Schreibvorgang selbst der großen 215 GB Datei sehr schnell geht!

 

Das große ABER, der SLC Cache

Wo ist jetzt aber der große Haken der X9? Bisher sehen alle Tests der SSD fantastisch aus?

Das Problem ist die konstante Schreibrate! Die 2TB Version hat einen ca. 500 GB SLC Cache. Die 1TB Version wird 250 GB haben, 1 / 4 der Kapazität.

Innerhalb dieses Caches bzw. “Zwischenspeichers” haben wir die volle Datenrate. Heißt, deine X9 ist leer und du kopierst Daten mit unter 500 GB auf die SSD, dann hast du das volle Tempo.

Was passiert aber, nachdem der Cache voll ist bzw. Du schon einige Daten auf der SSD hast?

Nach dem Cache schreibt die X9 nur noch mit 50-60 MB/s! Schreibst du mehr als 1 / 4 der verbliebenen freien Kapazität auf einmal auf die SSD, dann sinkt die Schreibrate auf ein Bruchteil ein! Selbst eine HDD ist an diesem Punkt schneller.

Wichtig, der SLC Cache wird von der SSD im Hintergrund wieder freigegeben, wenn diese etwas Zeit im Leerlauf verbringt. Aber gerade wenn die SSD langsam immer voller wird, wird dieser Cache immer kleiner. Auch wird die Geschwindigkeit lesend nicht vom Cache beeinflusst. Da hast du immer das volle Tempo.

Ein vollschreiben der Crucial X9 dauert über 7 Stunden!

Dennoch eignet sich solch eine SSD nicht, wenn du viele Daten regelmäßig auf die SSD schreiben möchtest! Nutzt du diese primär lesend, OK, aber ansonsten nimm die X9 Pro, welche konstant mit +- 1000 MB/s schreiben kann!

 

Stabil und zuverlässig

Die X9 arbeitete bei mir sehr zuverlässig und stabil. Es gab kein “unerwartetes Trennen” von meinem System oder ähnliches Verhalten.

 

Fazit

Ich würde die Crucial X9 nicht kaufen oder empfehlen, zumindest nicht nach dem aktuellen Stand!

Auf den ersten Blick sehen die Leistungsdaten sehr gut aus! Über 1000 MB/s lesend wie auch schreibend und in den meisten Benchmarks sehen wir gute bis sehr gute Werte.

Allerdings nutzt die X9 schlechtere QLC Speicherzellen! So lässt sich nur ca. 1 / 4 der SSD mit dem vollen Tempo beschreiben. Ist dieser Cache / Zwischenspeicher voll, sinkt die Datenrate auf 50-60 MB/s!

Ein Vollschreiben der SSD dauert über 7 Stunden bei der 2TB Version!

Daher eignet sich diese SSD primär für Aufgaben, wo du diese immer nur mit kleinen Häppchen Daten füllst und diese Daten dann primär lesend nutzt, denn lesend haben wir immer das volle Tempo.

Dies ist aber ein Problem vieler externer SSDs!

Das große Problem ist der Preis bzw. der Preisunterschied zur Crucial X9 Pro. Zum Zeitpunkt dieses Tests kostet die X9 mit 2TB gerade einmal 10€ weniger als die X9 Pro, welche konstant schnell ist!

Die Crucial X9 Pro ist hervorragend und ich kann diese uneingeschränkt empfehlen. Bei einem geringen Preisunterschied macht die normale X9 daher aus meiner Sicht für niemanden Sinn! Sollte der Preisunterschied mal wachsen, kann dies anders sein. Hier musst du dann entscheiden ob du eine konstant hohe Schreibrate benötigst bzw. ob du regelmäßig große Datenmengen auf die SSD schreiben möchtest. Fall nein, könnte die X9 für Dich geeignet sein.

Satte 30000mAh! Die VEGER 30000mAh Powerbank mit 20W USB-PD im Test !UPDATE!

Bereits vor einer Weile haben wir uns die VEGER 20000mAh Powerbank angesehen und ich war von dieser echt überrascht! Gerade die Abmessungen waren für 20000mAh sehr kompakt!

VEGER bietet allerdings noch ein dickeres Ding an und dies meine ich wörtlich. Mit der VEGER 30000mAh bieten sie eine riesige Powerbank an! Mit dieser kannst du selbst High End Smartphones in der Theorie bis zu 6x laden oder ein MacBook Pro 13 2x.

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Beeindruckend! Noch beeindruckender ist der Preis. Mit unter 40€ ist die Powerbank für die Kapazität super günstig.

Allerdings wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Kapazitätsversprechen richtig? Wie lange braucht die Powerbank zum Laden? Finden wir es im Test heraus!

 

Die VEGER 30000mAh Powerbank mit 20W USB-PD im Test

Bei der VEGER 20000mAh hatte mich damals das herausragende Verhältnis von Größe/Gewicht zu Kapazität sehr positiv überrascht.

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Bei der VEGER 30000mAh gibt es diese Überraschung leider nicht. Die Powerbank ist ein ziemlich großer Brocken, wie von einem 30000mAh Modell auch zu erwarten ist. Die Powerbank misst 16,9 x 7,9 x 3,1 cm und bringt 617g auf die Waage.

Ohne Frage alles andere als leicht, aber wir haben hier satte 30000mAh vor uns und diese Powerbanks sind alle nicht kompakt.

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Das Gehäuse der VEGER Powerbank wirkt so weit gut gemacht. Wir haben auf der Ober- und Unterseite einen leicht textureierten Kunststoff und einen Rahmen aus Hochglanz Kunststoff. Zudem finden wir auf der Front eine Art kleines Display, welches den Akkustand anzeigt.

Die generelle Qualität der Powerbank würde ich als gut einstufen. Allerdings haben wir hier auch keine Premium Powerbank vor uns.

 

Anschlüsse der VEGER 30000mAh Powerbank

Die VEGER 30000mAh Powerbank verfügt über folgende Ports:

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A – Quick Charge 18W
  • 1x USB C – USB Power Delivery 20W
  • 1x microUSB – Quick Charge bis zu 18W

Wir haben eine recht schöne Portausstattung. Zunächst haben wir drei USB A Ports auf der Front. Davon sind zwei normale 5V/2,4A Ports und einer ein Quick Charge Port.

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An der Seite haben wir nochmals zwei Anschlüsse. Der wichtigste hier ist der USB C Port, welcher bis zu 20W liefern bzw. aufnehmen soll.

Alternativ steht dir auch noch ein klassischer microUSB Port zur Verfügung, welcher immerhin Quick Charge unterstützt.

 

Mit PPS!

Erfreulicherweise unterstützt die VEGER 30000mAh Powerbank PPS!

Wir haben folgende PPS Ranges:

  • 5-5,9V bei 3A
  • 5-11V bei 2A

Damit ist die PPS Range nicht gigantisch groß, aber besser als kein PPS.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

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Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21/SS Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen, siehe hier Laden des SS2 Ultra. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB-PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB-PD Ladegerät.

 

Die Kapazität / Update!

Das dicke Ding an der VEGER 30000mAh Powerbank ist natürlich die Kapazität. Die Powerbank soll über 30000mAh verfügen, was satten 111Wh entspricht. Wichtig! Du darfst diese Powerbank nicht einfach mit in ein Flugzeug nehmen! Hier gibt es ein 100Wh Limit.

Update! Mittlerweile hat VEGER die Kapazitätsangabe bei seiner 30.000 mAh Powerbank geändert! Die alte Version warb mit 30.000 mAh / 111 Wh, die neue Version wirbt mit 30.000 mAh / 96 Wh. 

Ich hatte die alte Version ursprünglich im Test, habe mir aber auch die neue Version gekauft mit 96 Wh und der „hell blauen“ Farbe.

Die neue Version ist auch ein Stück leichter, was natürlich verdächtig ist.

Aber wie hoch ist die Kapazität in der Praxis? Haben wir wirklich 30000mAh?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oh! Die alte Version der Powerbank kam auf sehr beachtliche 29178 mAh bzw. 107,96 Wh im Maximum. Die neue Version hingegen nur auf 27249 mAh bzw. 100,82 Wh. 

Entsprechend ist die Kapazität der VEGER 30.000 mAh Powerbank trotz des gleichen Namens ein Stück weit gesunken. Unschön!

Allerdings bei aller Kritik ist die Kapazität auch der neuen Version immer noch ziemlich Ok.

Info: Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB-PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Kommen wir zu einer Einschätzung des Ladetempos, basierend auf meinen Messwerten und praktischen Tests.

Zu erwartendes Ladetempo
Apple iPads ++
Apple iPhones ++
Apple MacBooks 0
Google Pixel  +
Huawei Smartphones  +
OnePlus Smartphones  +
Oppo Smartphones  +
Samsung Galaxy Smartphones („S“ Serie) ++
Windows Notebooks (Dell XPS, ASUS usw.)
+++ = „perfekt“ maximal mögliches Ladetempo zu erwarten
++ = sehr hohes Ladetempo zu erwarten
+ = flottes Ladetempo zu erwarten
0 = „Standard“ Ladetempo zu erwarten
– = Langsames Ladetempo zu erwarten
— = nicht kompatibel oder nur sehr eingeschränkt geeignet

Wiederaufladen

Grundsätzlich kannst du die VEGER 30000mAh Powerbank via USB C oder microUSB laden.

USB C microUSB
USB C Power Delivery 65W 17.5W
Quick Charge 3.0 17.9W 9.9W
USB A 5V/2,4A 8.7W 8.3W

Dabei akzeptiert der USB C Port sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery mit rund 18W. Dies ist grundsätzlich Okay, aber aufgrund der sehr hohen Kapazität dauert eine vollständige Ladung weiterhin um die 7 Stunden.

Nutzt du den microUSB Port, dann kannst du nochmals mit der doppelten Ladezeit rechnen.

 

Fazit

Das Fazit zur VEGER 30.000 mAh Powerbank ist nicht ganz einfach. Grundsätzlich mag ich die Powerbank! 

In der ursprünglichen Version war diese voll empfehlenswert. Die Kapazität war super, genau wie der Preis! Bis zu 29178 mAh bzw. 107,96 Wh für +- 30€ zum Zeitpunkt des Test, super!

Klar das Laden dauert mit 7-8 Stunden relativ lange und wir haben “nur” einen 20W USB C Port. Aber ich denke in der Praxis ist das in der Regel ok. 

Dein Smartphone wird an der Veger 30.000 mAh Powerbank ausreichend flott laden. 

Allerdings mit der neueren Version, welche bei mir mit einer reduzierten Kapazität daher kam, wird es natürlich etwas schwieriger. 

Diese kommt weiterhin auf sehr ordentliche 27249 mAh bzw. 100,82 Wh. Etwas weniger als das “ursprüngliche” Modell, aber für die Preisklasse immer noch eine Top-Kapazität! 

Daher, sei dir im klaren das es bei der VEGER 30.000 mAh anscheinend zu leichten Kapazitätsschwankungen kommen kann, je nach Version

Dennoch denke ich das die Preis/Leistung gut ist!

Ultenic AC1 Elite im Test, ein guter und günstiger Waschsauger

Ich bin ein großer Fan von Waschsaugern! Ich habe zwei Hunde, entsprechend sind meine Böden praktisch immer schmutzig und putzen ist eine der nervigsten Tätigkeiten im Alltag.

Hier sind Waschsauger, also Staubsauger die gleichzeitig saugen und feucht putzen, ein absoluter Segen! Die bekanntesten Modelle stammen von Tineco, aber es gibt auch einige spannende alternative Modelle, vor allem wenn du an einer besonders guten Preis/Leistung interessiert bist.

Solch ein spannendes Modell ist der Ultenic AC1 Elite.

So verfügt dieser über eine sehr hohe Reinigungsleistung, große Wassertanks und auch Feature wie ein Display auf der Rückseite. Dieses zeigt dir Live Informationen zum Reinigungsvorgang an.

Solche Funktionen sind normalerweise mit einem sehr hohen Preis verbunden. Nicht so hier! Denn du kannst den Ultenic AC1 Elite für unter 300€ bekommen. Spannend!

Wollen wir uns im Test einmal ansehen, wie gut der Ultenic AC1 Elite ist.

An dieser Stelle vielen Dank an Ultenic für das Zurverfügungstellen des AC1 Elite für diesen Test.

 

Ultenic AC1 Elite Test

Vom Aufbau ist der Ultenic AC1 Elite ein recht klassischer Waschsauger. So setzt dieser auf das Stieldesign.

Dabei sind alle Komponenten, inklusive Wassertanks im Stiel des Saugers untergebracht. Dieser steht dabei auf einer recht großen Bodenbürste. Hierdurch bekommst du auch vom Gewicht des Saugers nicht viel mit, denn dieses lastet primär auf der Bodenbürste.

Auf Seiten der Tanks haben wir einen separaten Frischwasser- und Schmutzwasser-Tank. Der Frischwassertank ist auf der Rückseite des AC1 Elite angebracht und fasst 650 ml.

Der Schmutzwassertank ist auf der Front und besitzt einen Filter für groben Schmutz, Haare usw. Dieser Tank umfasst 500 ml. Damit hat der AC1 Elite im Allgemeinen recht große Tanks.

Gesteuert wird dieser über drei Tasten am Handgriff. Hier haben wir eine Taste zum Einschalten, eine Taste für die Modi-Wahl und eine Taste für die Selbstreinigung.

Der aktuelle Modus wird dir über ein großes LCD Display auf der Oberseite angezeigt.

 

Wie funktioniert der Ultenic AC1 Elite?

Wie genau funktioniert aber nun ein Waschsauger wie der AC1 Elite? Der Waschsauger besitzt eine große Walze aus Mikrofaser Material. Diese rotiert konstant und wird mit Wasser aus dem gesonderten Frischwasser-Tank besprüht. Dies geschieht völlig automatisch.

Überschüssiges Wasser wird, genau wie aufgenommener Schmutz, durch die Rotation und den Saugmotor abtransportiert. Beides landet dann im Schmutzwasser-Tank.

Auf den Böden bleibt dabei lediglich ein leichter Feuchtigkeitsfilm, welcher aber nach wenigen Sekunden oder Minuten komplett ausgetrocknet ist.

 

Putz und Saugleistung

Wie gut putzt und saugt nun der Ultenic AC1 Elite? Die Antwort ist sehr gut! Grundsätzlich wurde der Waschsauger mit allem fertig, was ich ihm vorgesetzt habe.

Egal ob nun Haare, Staub oder Flüssigkeiten wie Cola oder sogar „semi-flüssige“ Objekte wie Marmelade, Frischkäse usw., alles verschwindet problemlos im Ultenic AC1 Elite.

Grundsätzlich ist der Ultenic AC1 Elite für folgende Dinge geeignet:

  • Hausstaub
  • Kleinere Krümel
  • Haare
  • Ausgelaufene Flüssigkeiten (auch zuckerhaltig)
  • Gelee (Marmelade)
  • Brotaufstriche
  • Schlammige Fußabdrücke
  • usw.

Wie die meisten Waschsauger ist auch der Ultenic AC1 Elite natürlich primär aufs feuchte Wischen optimiert. Dieser kommt aber auch mit normalen Staub und Haaren klar.

Diese werden einfach von der großen Walze mit aufgenommen, im Wasser gebunden und eingesaugt.

Gerade durch dieses “im Wasser gebunden” ist ein Waschsauger wie der AC1 Elite auch für Pollen Allergiker interessant.

Solltest du nicht mit Wasser Saugen/Putzen wollen, dann bietet der AC1 Elite auch einen reinen Saugmodus. Dieser ist aber nur selten nützlich, zum einen da dies doch die Putzleistung etwas reduziert, zum anderen wird in der Regel die Walze nach dem letzten feuchten Putzen immer noch etwas feucht sein. Ganz trocken ist diese erst einige Stunden nach dem letzten Putzvorgang.

Allerdings, bei allem Lob, kann der Ultenic AC1 Elite auch nicht immer einen normalen Staubsauger voll ersetzen.

Mit ein paar Haaren kommt er gut klar, aber hast du wirklich Unmengen an Haaren aufgrund mehrerer Hunde, Katzen usw. dann kann der AC1 Elite und auch fast alle anderen Waschsauger auf dem Markt davon etwas “überfordert” sein. Zu viele Haare können diese einfach verkleben, woraufhin du diesen manuell reinigen musst.

Ein paar Haare wiederum sind überhaupt kein Problem, im Notfall gehen auch ein paar mehr, aber fürs dauerhafte Saugen von tonnenweise Haaren würde ich einen normalen Staubsauger vorziehen.

Im Gegenzug kann der Ultenic AC1 Elite dafür aber feucht putzen und auch Flüssigkeiten aufsaugen! Dir kippt eine Flasche um? Kein Problem, selbst wenn es sich um kleinere Substanzen wie Cola oder Bier handelt, ein oder 2x drüber gefahren und der Boden ist sauber.

Selbiges gilt für Flecken wie von Marmelade, Nutella oder Ähnlichem. Es ist hier wirklich beeindruckend was moderne Waschsauger wie der AC1 Elite leisten können.

Was besonders beeindruckend ist, wie streifenfrei dies gelingt. So bleibt auch kein klebriger Film auf dem Boden zurück.

Aber es gibt natürlich Dinge für welche der Ultenic AC1 Elite nicht geeignet ist:

  • Sehr große Partikel wie Blätter
  • Sehr große Mengen an Haaren
  • Sehr große Mengen an Fett

Größere Objekte wie Blätter oder Kassenzettel können den AC 1 Elite schnell verstopfen oder verkleben sich im Inneren. Dies ist also kein “alles Sauger”.

Auch sehr große Mengen Fett, Mayonnaise, oder Ähnliches sind ein Problem für alle Waschsauger. So verklebt zu viel Fett einfach die Mikrofaserwalze, welche dann nicht richtig gespült werden kann. Diese muss dann manuell gereinigt oder getauscht werden.

Kippt dir also die Frittöse um, nicht das Fett mit dem Ultenic AC1 Elite versuchen aufzusaugen.

Kleinere Soßenspritzer oder Tropfen Mayonnaise sind wiederum OK.

Auch etwas problematisch können eingetrocknete Flecken von beispielsweise Soßen oder anderen dickflüssigeren Substanzen sein.

Abschließend würde ich die Reinigungsleistung als gut bis sehr gut bezeichnen. Die Putzleistung ist top, hier gibt es nicht mehr viel Luft nach oben. Lediglich bei sehr vielen Haaren habe ich schon eine leicht bessere Leistung bei einem Waschsauger gesehen.

 

Reinigung bis an die Kante

Die Bürste des AC1 Elite ist leicht “versetzt” angebracht. Hierdurch kann dieser an einer Seite sehr viel dichter an der Wand oder an den Möbeln reinigen, als es bei einer normal zentrierten Bürste der Fall wäre.

 

Video

Machmal sagt ein Video mehr als 1000. Worte:

 

Mit Selbstreinigung

Der Ultenic AC1 Elite besitzt eine Selbstreinigungs-Funktion. Hierfür musst du den Waschsauger auf seine Ladestation stellen (im besten Fall mit leerem Schmutzwasser Tank und vollem Frischwasser-Tank) und die Taste am Handgriff drücken.

Anschließend spült der AC1 Elite seine Walze für ein paar Minuten automatisch mit voller Leistung durch, um Schmutzreste usw. zu entfernen.

Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut und minimiert den Aufwand der Reinigung massiv.

Ab und an musst du auch manuell reinigen, aber dies muss in der Regel nur alle X Wochen geschehen.

 

Auch für Teppiche?

Willst du Teppiche intensiv reinigen/waschen, dann musst du dir hierfür einen gesonderten Waschsauger kaufen. Selbiges gilt, wenn du tiefsitzenden Schmutz und Haare entfernen willst, hierfür brauchst du in der Regel einen normalen Staubsauger.

Allerdings hast du beispielsweise eine Flüssigkeit auf einem flachen Teppich verschüttet oder willst diesen einmal feucht „abwischen“, dann kannst du den AC1 Elite hierfür durchaus nutzen!

Er schafft es durchaus, Teppiche aufzufrischen.

 

Fazit

Am Ultenic AC1 Elite ist nichts auszusetzen! Der Waschsauger macht einen sehr guten Job! Gerade wenn du kleinere Kinder und/oder Haustiere hast, ist ein Waschsauger einfach ein kleiner Traum.

Nie mehr mit einem Lappen und einem Eimer durch die Wohnung laufen ist einfach schön! Dabei funktioniert der AC1 Elite beeindruckend gut. Normaler Staub, geringe bis mittlere Mengen Haare, wie aber auch Flüssigkeiten, Marmelade usw. kannst du in einem Arbeitsgang ohne Probleme aufsaugen.

Dabei erhalten Böden feucht geputzt einfach einen anderen Glanz als nur abgesaugt.

Kann der Ultenic AC1 Elite komplett einen Staubsauger ersetzen? Vermutlich nicht komplett, gerade wenn du sehr viel Schmutz und Staub hast, aber dieser wird deutlich weniger zum Einsatz kommen müssen.

Selbiges gilt für den Putzlappen. Du bekommst fast sämtlichen Schmutz mit dem Ultenic AC1 Elite weg. Lediglich sehr Fettiges und Eingetrocknetes ist problematisch. Ansonsten ist der Ultenic AC1 Elite universell einsetzbar.

Dir ist eine Flasche umgefallen? Kein Drama! Einfach den Ultenic AC1 Elite von seiner Station holen, aufsaugen, danach den Waschsauger wieder auf seine Station stellen, Fertig.

Dabei kämpft der AC1 Elite durchaus ein Stück weit über seiner Preisklasse! Vor allem dank des guten Akkus, der großen Tanks und des coolen Displays auf der Oberseite.

Dies für rund 250-300€, ist beachtlich! Das Einzige was vielleicht etwas gegen den Ultenic AC1 Elite spricht, verglichen mit den Tineco und Dreame Modellen, ist vielleicht die langfristige Verfügbarkeit von Zubehör-Teilen wie der Walze usw.

Ist das für dich Ok und du suchst einen Waschsauger mit einer best möglichen Preis/Leistung? Dann ist der Ultenic AC1 Elite eine top Wahl!

AMEGAT Omnia II PAQ3010 im Test, ein gutes 30W Ladegerät!

Ein 30W Ladegerät ist derzeit für die meisten Smartphones eine “ideale” Größe. Beispielsweise das Apple iPhone 15 Pro Max kann mit bis zu 27W laden, entsprechend wäre ein 30W Ladegerät optimal. Ähnliches gilt für viele Android Smartphones.

Es gibt mittlerweile auch einige gute und günstige 30W Ladegeräte im Handel. Genau solch ein gutes und günstiges will auch das AMEGAT PAQ3010 Omnia II sein.

Mit knapp unter 20€ passt schon mal der Preis. Aber wie steht es um die Leistung? Wollen wir dies einmal im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an AMEGAT für das Zurverfügungstellen des PAQ3010 für diesen Test.

 

Das AMEGAT Omnia II PAQ3010 im Test

Das AMEGAT Omnia II ist mit 31 x 32 x 34,5 mm und einem Gewicht von nur 42,6g sehr schön kompakt und leicht für ein Ladegerät mit 30W Leistung.

Dabei wirkt die Verarbeitung und Haptik gelungen! Gelungen ist vielleicht sogar etwas untertrieben, denn das Ladegerät wirkt sehr schön wertig, vergleichbar mit den Ugreen Nexode Modellen.

So besteht das Gehäuse aus einem dunkel silbernen Kunststoff, während die Abdeckung auf der Front aus schwarzem Kunststoff besteht.

 

Anschlüsse des AMEGAT Omnia II

Das AMEGAT Omnia II besitzt genau einen USB C Port auf der Front.

  • USB C – 30W Power Delivery – 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A, 20V/1,5A

Wir haben hier einen “normalen” USB Power Delivery Port mit 30W Leistung.

Entsprechend ist das Ladegerät aber auch universell zu Smartphones und generell Geräten vieler Hersteller kompatibel, wie z.B. Apple, Samsung, Google, Nintendo usw.

 

Mit PPS

Erfreulicherweise unterstützt der USB-C Port auch die PPS-Erweiterung von USB Power Delivery.

3,3-11V bei bis zu 3A

Entsprechend kann dieses Ladegerät auch Samsung Smartphones mit bis zu 25W laden, was ohne PPS nicht möglich wäre.

 

Belastungstest

Wie bei allen meinen Ladegeräte Tests habe ich auch hier das Netzteil für rund 6 Stunden unter 100% Last gesetzt um zu überprüfen ob dieses Dauerlast aushält.

Erfreulicherweise hat das Ladegerät dies auch ohne Probleme überstanden!

Dabei lag die Hitzeentwicklung unter 70 Grad, was angenehm wenig ist!

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität ist bei USB-PD Ladegeräten nicht ganz so wichtig wie es früher bei normalen USB-A Ladegeräten der Fall war.

Allerdings ist es wichtig das die Spannung innerhalb der Grenzwerte bleibt.

Die Spannungsstabilität des AMEGAT Omnia II ist soweit in Ordnung! Diese ist nicht perfekt und die 5V Stufe ist etwas hoch, aber alles bleibt innerhalb der Grenzwerte und sieht auch nicht absolut verdächtig aus.

 

Effizienz

Werfen wir zum Abschluss einen Blick auf die Effizienz des AMEGAT Omnia II.

Laut meinen Messungen schwankt die Effizienz des AMEGAT Omnia II zwischen 83,4% und 89,1%, was gute Werte sind! Gerade die minimale Effizienz ist sehr vielversprechend.

 

Fazit

Das AMEGAT Omnia II ist ein gutes 30W USB C Ladegerät! Wenn du dieses zu einem guten Preis bekommst, spricht im Kern nichts gegen den Kauf.

Allerdings ist dieses auch nicht “außergewöhnlich”. Beispielsweise das Ugreen 30W USB C Ladegerät oder das Anker Nano 3 ist genauso gut und kompakt und kosten sogar noch weniger.

Ich würde mir daher diese drei Modelle bei Amazon ansehen und im Zweifel das günstigste der drei kaufen. Falsch machst du mit keinem der drei etwas.

AMEGAT USB C Ladegerät 30W Omnia II USB C Netzteil GaN III Tech PPS...
  • 30W Ladegerät: Dieses schnellladegerät kann bis zu 30W liefern...
  • Klein, aber oho: Verwendet GaN und die 3D-Stapeltechnologie...
  • Starke Kompatibilität: Dieses schnelle USB-C ladegerät...
  • Sicheres Laden: Intelligente Temperaturüberwachung in Echtzeit...
  • Im Paket enthalten: Ein GaN charger und eine Bedienungsanleitung...

1MORE Fit SE Open Earbuds S30, Ohrhörer für spezielle Ohren!

Mit den S30 bietet 1MORE ein paar außergewöhnliche “offene” Sport Ohrhörer an. So verzichten diese auf Silikon Aufsätze und werden anstelle dessen einfach auf dein Ohr aufgesetzt.

Wichtig, aufgesetzt, denn diese dringen nicht in dein Ohr ein!

Hierdurch sitzen die Ohrhörer unheimlich leicht und luftig. Auch wenn du vielleicht einen etwas ungewöhnlichen Ohrkanal hast, wodurch in-Ears normalerweise nichts für dich sind, könnten die 1MORE S30 interessant sein.

Aber wie steht es um den Klang? Es hat ja normalerweise einen Grund, dass wir die Silikon-Aufsätze nutzen.

Versuchen wir dies im Test herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der Fit SE Open Earbuds S30 für diesen Test.

 

Die 1MORE Fit SE Open Earbuds S30 im Test

Die S30 sind Sport Ohrhörer, laut Marketing. Prinzipiell lassen sich diese aber in allen Situationen einsetzen.

Das Prädikat “Sport-Ohrhörer” wird hier vermutlich primär vom Ohrbügel kommen. Wie bereits erwähnt, verzichten die S30 auf Silikon-Aufsätze und sogar generell auf das Eindringen in dein Ohr.

Damit diese aber halten, wird ein kleiner Silikon-Bügel genutzt, der sich um deine Ohrmuschel legt und den eigentlichen Ohrhörer auf Höhe deines Ohrkanals hält.

Die Ohrhörer setzen dabei auf ein sehr schlichtes Design mit einem leicht glänzenden 1MORE Logo auf der Rückseite.

Aufgrund des Ohrbügels muss die Lade/Transport-Box der Ohrhörer natürlich etwas größer ausfallen. So misst diese 104,5 x 54,5 x 29,5 mm und bringt 81g auf die Waage. 81g mit Ohrhörern und 61g ohne Ohrhörer. Entsprechend wiegt jeder Ohrhörer rund 10g.

Die Ladebox besteht aus einem einfachen, aber ordentlichen matten Kunststoff.

Geladen wird die Ladebox via USB C. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer dabei rund 10 Stunden durch und diese lassen sich zwei mal über die Ladebox laden.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der 1MORE Fit SE Open Earbuds S30 ist außergewöhnlich! Die Ohrhörer werden mithilfe des Ohrbügels einfach über deine Ohren gelegt.

Du spürst entsprechend nichts in deinen Ohren, was komplett ungewohnt ist. Dabei haben mich die Ohrbügel 0 gestört.

Von daher würde ich den Tragekomfort zwar als ungewohnt bezeichnen, aber als wunderbar luftig und leicht.

 

Klang, besser als erwartet!

Um ehrlich zu sein habe ich beim Klang nichts erwartet. Es hat einen Grund warum die meisten true Wireless Ohrhörer auf Silikon-Aufsätze setzen. Diese lenken den Klang einfach viel besser und direkter ins Ohr und durch die Versiegelung werden gerade Bässe deutlich verbessert.

Selbst die normalen Apple AirPods, welche schon im Ohr stecken, aber weiterhin auf den Silikon Aufsatz verzichten haben dieses Problem. Wie soll es dann mit den 1MORE S30 werden?

Suchst du den best möglichen Klang, dann sind die 1MORE S30 nicht die richtigen Ohrhörer für dich.

Allerdings ist der Klang dieser um einiges besser als ich befürchtet hatte!

So ist die generelle Klang-Charakteristik angenehm. Die Höhen haben schon einen etwas wärmeren Touch und sind nicht super brilliant, allerdings sind diese auch nicht zu dumpf oder matt, dass es mich stören würde.

Die Mitten sind sogar sehr gut, Stimmen werden angenehm und natürlich wiedergeben. Gerade aufgrund der luftigen Trageart wirken Stimmen natürlicher und “echter”.

Bei den Bässen wird es etwas schwerer. Die oberen Bässe haben meine Erwartungen deutlich übertroffen. Diese sind völlig OK und geben Musik eine gute Fülle. Die Tiefbässe sind allerdings erwartungsgemäß eher schwach. Nicht ganz so schwach wie befürchtet, aber suchst du Ohrhörer die wirklich donnernde Bässe produzieren bist du hier falsch.

Die Bässe gehen in Ordnung und der generelle Klang ist durchaus zufriedenstellend, aber Formfaktor gibt den 1MORE S30 schon einen besonderen Klang. Dieser ist sehr luftig und halt weniger direkt.

Die 1MORE S30 klingen wie kleine Lautsprecher die du auf deiner Schulter mit dir herumträgst, mit allen Vor- und Nachteilen.

 

Fazit

Die 1MORE Fit SE Open Earbuds S30 sind ganz außergewöhnliche Ohrhörer! Dies liegt an der Trageart. Du hast bei den S30 nichts in den Ohren.

Dies ist Vorteil und Fluch zugleich. Suchst du die beste Klangqualität und vor allem den tiefsten Bass, dann sind dies nicht die richtigen Ohrhörer für dich. Die Klangqualität der S30 ist ordentlich, besser als ich befürchtet hatte, aber neutral betrachtet kann diese nicht mit normalen In-Ears der gleichen Preisklasse mithalten.

Wir haben solide Höhen, gute Mitten und brauchbare Bässe. Bei den Bässen sind die oberen Bass-Bereiche sogar gut, der Tiefbass ist etwas dünn, aber das überrascht nicht.

Die Ohrhörer wirken auf mich so, als hättest du zwei kleine Lautsprecher auf der Schulter.

Gerade wenn du keine Ohrhörer magst, aber auch nicht mit Kopfhörern herumrennen möchtest, sind die 1MORE Fit SE Open Earbuds S30 vielleicht eine wirklich spannende Option.

Oscal PowerMax 300, eine ordentliche Powerstation für unter 200€? Ja! (derzeit für 129,99€!)

Du suchst eine kleine und günstige Powerstation? Dann ist die Oscal PowerMax 300 vielleicht eine interessante Option!

So bringt diese Powerstation eine Kapazität von 266Wh mit sich, wie auch eine großzügige Anschlussvielfalt. Dabei ist die Oscal PowerMax 300 für teils schon unter 200€ zu bekommen, was für eine Powerstation ein sehr guter Preis ist.

Oscal PowerMax 300

Allerdings wie sieht es in der Praxis aus? Was kann die Oscal PowerMax 300? Wird die Kapazitätsangabe von 266Wh wirklich eingehalten?

Versuchen wir diese Fragen einmal im Test zu klären!

An dieser Stelle vielen dank an Oscal für das Zurverfügungstellen der Oscal PowerMax 300 für diesen Test.

 

Test: Oscal PowerMax 300

Auf dem ersten Blick ist die Oscal PowerMax 300 eine recht klassische kompakte Powerstation. Diese besteht weitestgehend aus einem schwarzen Kunststoff, mit ein paar orangen Farbakzenten.

Oscal PowerMax 300 Lieferumfang

Dabei setzt Oscal auf einen „Rugged“-Look mit vielen harten Kanten usw.. Ebenso besitzt die Powerstation auf der Oberseite einen ausklappbaren Griff, welcher schön robust wirkt. Abseits davon ist die Oberseite der Powerstation flach.

Oscal PowerMax 300

Die Verarbeitungsqualität und Haptik ist grundsätzlich ok, aber auch nichts Besonderes wenn wir ehrlich sind.

Das Gewicht ist mit 3,7 KG soweit passend.

 

Anschlüsse der Oscal PowerMax 300

Die Oscal PowerMax 300 ist zwar eine kleine Einsteiger-Powerstation, aber was die Anschlüsse angeht, ist diese durchaus beachtlich!

  • 1x 300W AC Steckdose
  • 1x KFZ 12V/10A Ausgang
  • 2x DC 12V/5A Ausgänge
  • 3x USB A Ports mit 18W Quick Charge
  • 1x USB C 60W

Für eine Powerstation dieser Klasse ist das eine absolut zufriedenstellende Auswahl an Anschlüssen. Gerade der 60W USB C Port freut mich sehr, denn dieser erlaubt beispielsweise das Laden von Notebooks direkt an der Powerstation ohne den Umweg über ein Netzteil.

Auf Seiten der Eingänge haben wir einen DC Eingang, wie auch einen “Anderson” Stecker.

Beide akzeptieren 12-26V und bis zu 55W. Letzteres ist für meinen Geschmack etwas wenig. Auf der Herstellerwebseite wird allerdings mit bis zu 155W Aufladegeschwindigkeit geworben.

Bonuspunkte gibt es für einen LED Scheinwerfer auf der Rückseite.

 

Mit Display

Auf der Front der PowerMax 300 finden wir ein kleines LC Display, das dir einige Informationen anzeigt.

  • Ladestand in %
  • Eingangsleistung in Watt
  • DC Ausgangsleistung in Watt
  • AC Ausgangsleistung in Watt

An sich ist damit das Display schon nützlich. Allerdings liegt die Abweichung der Werte (bei der Leistung) bei +- 10%, super genau sind die Werte also nicht.

 

Die Kapazität

Laut Oscal soll die PowerMax 300 eine Kapazität von 266 Wh besitzen. Dabei setzt die Powerstation auf klassische Lithium-Ionen Akkuzellen. Laut Hersteller sollen diese mindestens 5 Jahre halten.

Schauen wir uns im Test zunächst einmal die Kapazität an.

Wh % der HA
DC 12V/2A 243.64 92%
DC12V/8A 230.88 87%
USB C 60W 244.29 92%
AC 200W 220 83%

 

In meinem Test schwankte die Kapazität der Oscal PowerMax 300 zwischen 220 Wh und 244 Wh, was 83% bis 92% der Herstellerangabe entspricht.

Dies ist ein sehr guter Wert! Alles um die 90% gilt im Allgemeinen als hervorragend. An der praktischen Kapazität der Oscal PowerMax 300 ist also nichts auszusetzen.

 

Nur teilweise gleichzeitig laden/entladen

Du kannst die Oscal PowerMax 300 gleichzeitig laden, beispielsweise via Solar und via DC Ausgänge entladen.

Wird allerdings die Oscal PowerMax 300 geladen, lässt sich die Steckdose nicht gleichzeitig nutzen! Entsprechend gibt es auch keine USV Funktionalität.

 

Guter USB C Port

Der USB C Ausgang der PowerMax 300 kann bis zu 60W nach dem USB Power Delivery Standard liefern.

Hierdurch kannst du viele Notebooks wie die MacBooks, Dell XPS usw. direkt an der Powerstation laden, ohne über die Steckdose gehen zu müssen, was die Effizienz verbessert.

Natürlich kannst du auch dein Smartphone ohne Sorgen an dem Port laden, ich habe es mit dem iPhone 15 Pro Max und Pixel 8 Pro ausprobiert und es hat mit beiden problemlos geklappt.

Zumal der USB C Port auch die PPS Erweiterung unterstützt.

3,3 – 21V bei bis zu 3A, also eine ziemlich gute PPS Range für einen 60W Port.

 

Steckdose

Die Steckdose PowerMax 300 kann laut Hersteller bis zu 300W liefern. Diese setzt dabei auf eine reine Sinuswelle.

Entsprechend funktioniert diese theoretisch problemlos mit allen Arten von Geräten. Bei mir im Test funktionierte die Steckdose auch mit diversen Ladegeräten und PCs problemlos.

 

Laden der Oscal PowerMax 300

Du kannst die PowerMax 300 über verschiedene Quellen laden. So besitzt die Powerstation neben einem Rundstecker-Eingang auch einen sogenannten Anderson Eingang. Letzterer ist primär für das Laden an Solarpanels gedacht.

Mit im Lieferumfang ist allerdings ein Steckdosen Ladegerät wie auch ein KFZ Zigarettenanzünder Adapter.

Prinzipiell akzeptiert die Powerstation 12-26V und bis zu 55W.

Das beiliegende Netzteil bietet 15V/4A, also 60W Leistung.

Eine vollständige Ladung dauert rund 6 Stunden.

Ich habe die Powerstation auch an einer DC Quelle (13-14V) geladen und kam hier praktisch auf das gleiche Ergebnis.

6 Stunden Ladedauer ist “OK”, aber natürlich auch nicht fantastisch.

 

Fazit

Es ist alles eine Frage des Geldes, wie es immer so schön heißt. Ist die Oscal PowerMax 300 die beste Powerstation auf dem Markt? Nein, aber sie ist auch nicht schlecht, gerade wenn du im Kern nur eine “etwas größere Powerbank” suchst.

Powerstations können sehr schnell sehr teuer sein. Die Oscal PowerMax 300 bekommst du für unter 200€! Zum Zeitpunkt dieses Artikels sogar für rund 150€!

Und dies stellt einiges auf den Kopf. Zwar ist die Kapazität der Powerstation mit 220 Wh bis 244 Wh nicht gigantisch, aber diese ist mehr als doppelt so groß wie eine High End Powerbank.

Fürs gleiche Geld könntest du auch eine Anker 548 PowerCore Reserve 192Wh kaufen. Diese ist zwar kompakter, hat aber weniger Kapazität und keine Steckdose.

Dabei besitzt auch die Oscal PowerMax 300 einen 60W USB-C Ausgang. Willst du diese einfach als große Powerbank für dein Notebook nutzen, dann steht dem nichts im Wege.

OSCAL 𝐁𝐥𝐚𝐜𝐤𝐯𝐢𝐞𝐰 Tragbares Powerstation...
  • Oscal Powerstation 300W(600W Spitze)/266WH, Tragbare Powerstation...

Auch allgemein scheint die Powerbank qualitativ mehr als ordentlich zu sein! Ja die Ladedauer ist mit 6 Stunden nicht übermäßig flott, aber der sehr, sehr attraktive Preis entschuldigt vieles!

Reicht dir also die Kapazität von praktisch 220 Wh bis 244 Wh und du suchst eine “größere” Powerbank, dann ist die Oscal PowerMax 300 sehr attraktiv aufgrund des Preises!

Test: Geekom Mini IT11, hervorragende Alltagsleistung und niedriger Stromverbrauch! (Update)

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Mit dem Mini IT11 hat Geekom einen neuen Mini-PC auf den Markt gebracht. Dieser setzt auf eine Intel 11. Gen CPU, welche für einen Mini-PC eine sehr ordentliche Leistung liefern sollte.

Das spannendste für mich ist aber wie üblich das Verhältnis aus Leistung und Leistungsaufnahme. Gerade der Stromverbrauch ist der heutigen Zeit extrem wichtig und dies ist ein Punkt in welchem die Mini-PCs absolut punkten können.

Leider sind aber viele Mini PCs von der Leistung doch etwas limitiert. Wie steht es hier um den Geekom Mini IT11? Kann dieser überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Geekom für das Zurverfügungstellen des Mini IT11 für diesen Test!

 

Update 1: Linux Teil

Update 2: Derzeit im Angebot für 499€ mit dem Gutscheincode it11gk50 bei Geekom im Shop

 

Der Geekom Mini IT11 im Test

Der Geekom Mini IT11 setzt auf das typische Mini-PC Design im “Intel NUC Style”. Wir haben also eine 117 x 112 x 46 mm große Box aus Kunststoff.

Dabei wirkt der Mini IT11 erfreulich gut verarbeitet, Der PC sieht durchaus wertig und schick aus. Zudem ist dieser auch relativ schwer für einen Mini-PC.

Auf Seiten des Netzteils nutzt dieser ein externes 90W Netzteil (19V/4,74A).

 

Anschlüsse des Geekom Mini IT11

Ein Highlight des Geekom Mini IT11 sind ohne Frage die Anschlüsse.

  • 2x USB C 20 Gbit mit DisplayPort
  • 3x USB A 3.2 Gen 2 10 Gbtit
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Mini DisplayPort
  • 1x 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • 1x SD Kartenleser

Abseits von vielleicht einem Thunderbolt/USB 4 Port den ich mir gewünscht hatte, ist die Portausstattung stark! Gerade die beiden USB C 20 Gbit Ports sind außergewöhnlich und sehr willkommen.

Auch der SD Kartenleser an der Seite des PCs ist super!

 

Im Inneren

Du kannst den Boden des Geekom Mini IT11 öffnen. Dort findest du:

  • 2x DDR4 (Notebook) RAM Steckplätze
  • 1x M.2 2280 NVME Slot
  • 1x 2,5 Zoll SATA SSD/HDD Steckplatz

Du könntest also den Arbeitsspeicher erweitern, wie auch zwei Speichermedien verbauen. Die WLAN Karte ist allerdings fest verbaut.

 

Mit Windows 11 Pro

Auf dem Geekom Mini IT11 ist Windows 11 Pro installiert. Wir haben hier eine weitestgehend cleane Installation ohne Zusatzprogramme oder ähnliche Spielchen. Allerdings finden sich in einem Recovery Ordner einige Programme, die mir unbekannt sind. Allerdings laufen keine verdächtigen oder außergewöhnlichen Prozesse auf dem PC (mit ProcessExplorer und VirusTotal überprüft).

Bei sowas bin ich immer vorsichtig, nicht, dass ich Geekom misstraue, aber sicher ist sicher.

Du kannst Windows 11 bei Microsoft herunterladen und einfach eine 100% frische Installation mithilfe eines USB Sticks auf den PC packen. https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows11

Die Lizenz ist an den PC gekoppelt und bleibt auch nach einer erneuten Installation bestehen!

 

Performance

Das Herzstück des Geekom Mini IT11 ist der Intel Core i7-1195G7. Bei diesem handelt es sich um einen der größeren Prozessoren aus Intels 11. Generation der “I” CPUs, welche primär in “Ultrabooks”, wie z.B. dem Dell XPS 13 zum Einsatz kamen bzw. kommen.

Die CPU ist dabei aber nicht veraltet, wir sind bei Notebooks aktuell in Intels 12. Generation, dies ist die 11. Generation. Wir haben hier also einen recht aktuellen Prozessor.

Dieser verfügt zwar nur über 4 Kerne (8 Threads), welche aber mit bis zu 5 GHz takten (2,9Ghz Basis-Takt)! Dies bei einer aktuellen Architektur ist schon ein Garant für eine ordentliche Leistung.

Kombiniert werden diese mit 16 GB RAM und einer 512GB NVME SSD.

Schauen wir uns direkt doch ein paar Benchmarks an.

Schauen wir uns direkt die Werte verglichen mit anderen Mini-PCs an.

Hier können wir sehen, dass der Geekom Mini IT11 im oberen Mittelfeld liegt. Dieser ist +- vergleichbar mit dem Intel NUC 11 Pro. Kann allerdings in Benchmarks nicht mit den AMD Ryzen 5000er Mini-PCs mithalten, da sie in der Regel über 6 oder 8 Kerne verfügen.

Wobei dies nicht ganz stimmt. Die Single Core Leistung des Geekom Mini IT11 ist die beste die ich bisher bei einem Mini-PC gesehen habe!

Dies wirkt sich auch durchaus auf die Praxis aus. Der Mini IT11 fühlt sich sehr reaktionsfreudig an und flott an. Dies gilt sowohl für einfache Alltagsanwendungen, wie aber auch für intensivere Tätigkeiten wie Fotobearbeitung.

Ja, der Mini IT11 ist für Fotobearbeitung voll geeignet! Lightroom und Photoshop, wie auch Luminar und Co. profitieren sehr stark von einer hohen Single Core Leistung.

 

SSD, Lexar

Geekom setzt beim Mini IT11 auf eine Lexar NM620 SSD mit 512 GB. Dies ist eine absolut akzeptable NVME SSD!

Sie erreichte im Test 3448 MB/s lesend und 2664 MB/s schreibend. Wir haben hier also eine ordentliche PCIe 3.0 SSD, welche sicherlich kein Flaschenhals ist und eine vernünftige Zuverlässigkeit bieten sollte.

 

Lautstärke

Der Geekom Mini IT11 ist ein leiser PC, aber auch nicht der leiseste Mini-PC den ich bisher in den Fingern hatte.

Im Leerlauf bzw. bei Office Anwendungen ist dies in der Regel unhörbar. Es kann vorkommen, dass die Lüfter mal anspringen, aber dies ist eher die Ausnahme.

Unter Last wird der Mini-PC aber durchaus hörbar. Hier ist dieser vergleichbar mit einem Mittelklasse Notebook. Nicht super leise, aber auch nicht “gaming-Notebook” brüllend laut.

 

Update, IT11 mit Linux

Ich nutze den IT11 mittlerweile in meinem Büro als gesonderten Linux-Rechner. Ich habe Manjaro und Kubuntu ausprobiert bzw. genutzt.

Bei Distributionen liefen ohne Probleme auf dem PC! Ich hatte keinerlei Treiberprobleme oder andere „Modifikationen“, die ich vornehmen musste.


Zwar lief Manjaro soweit problemlos, aber ich bin zu Kubuntu gewechselt, welches mir einfach etwas mehr zusagt, auch wenn ich prinzipiell Manjaro spannender finde.
Von daher ist der IT11 aus meiner sicht voll für Linux-Nutzer.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch ist einer der größten Pluspunkte eines Mini-PC. Im Leerlauf, auf dem Desktop, benötigt der Geekom Mini IT11 unter 10W! Meist braucht er nur 8,x-9,xW. So viel Strom benötigen in meinem großen Desktop-PC vermutlich allein die Lüfter.

Nutzt du den PC, Webbrowsen, Office usw. springt der Verbrauch recht hektisch hin und her. Aber hier kannst du mit 14-25W im Schnitt rechnen. Unter Volllast landen wir im Bereich 48W.

Dies ist weiterhin extrem wenig! Geht es dir um einen möglichst sparsamen PC, dann ist der Geekom Mini IT11 eine gute Wahl!

 

Fazit

Der Geekom Mini IT11 ist der beste Intel-basierte Mini-PC, den ich bisher in den Fingern hatte. Diesen kann ich an sich auch (außer fürs Gaming) uneingeschränkt empfehlen!

Der hier verbaute Intel Prozessor der 11. Generation (i7-1195G7) hat ordentlich Power. Wir haben zwar “nur” 4 Kerne, aber diese sind extrem flott unterwegs. Dies ist der Mini-PC mit der höchsten Single Core Leistung, den ich bisher in den Fingern hatte.

Hierdurch läuft dieser in der Praxis unheimlich gut und flott, selbst bei etwas fordernden Aktivitäten wie Foto oder Video-Bearbeitung. Klar dies ist kein absolutes High End System, aber du kannst eine Leistung wie bei einem “Luxus” Notebook alla Dell XPS 13 erwarten.

Dabei ist die Leistungsaufnahme mit unter 10W im Leerlauf einfach toll. Gerade in der aktuellen Zeit, wo Strom ein halbes Vermögen kostet. Allerdings unter Volllast kann der Mini IT11 etwas mehr hörbar sein als andere (AMD basierte) Mini-PCs.

Ein Vorteil des Mini IT11 vor allem gegenüber der Beelink Modelle ist die Portausstattung. So kannst du hier vor allem 3 Monitore verbinden und hast zwei sehr schnelle 20 Gbit USB C Ports, zusätzlich zu 4x USB A 3.0.

Zum Zeitpunkt des Tests zahlst du für den Mini IT11 je nach Version 599€ oder 699€. Nicht wenig! Aber der Preis geht in Ordnung! Dieser liegt knapp über den Intel Barebone NUCs, aber du bekommst hier 16GB RAM, eine 512GB NVME SSD und nicht zuletzt eine Windows 11 Pro Lizenz, welche recht teuer sein kann.

Willst du also kein Notebook, suchst einen möglichst sparsamen PC, für vielleicht ein Büro, dann ist der Geekom Mini IT11 eine super Wahl.

 

Geekom Mini IT11
POSITIV
Sehr gute System Performance
Sehr hohe Single Core Leistung
Sehr niedriger Stromverbrauch (unter 10 W im Leerlauf)
Sehr gute Anschluss-Ausstattung mit 2x 20 Gbit USB C Ports
Viele Monitoranschlüsse
Ordentliche NVME SSD
Inklusive Windows 11 Pro Lizenz
SSD und RAM aufrüstbar
NEGATIV
Empfehle eine frische Windows 11 Installation
Unter Last leicht hörbar
86

APNX C1, schickes Design trifft auf hervorragenden Airflow!

Mit dem C1 bietet APNX sein erstes Gehäuse an und dieses hebt sich durchaus von der Masse ab. So haben wir zwar einen vertrauten Aufbau, aber das Design, gerade der Front und hinteren Seite ist fast schon als einmalig zu bezeichnen.

So haben wir ein recht offenes Mesh Design, mit einem geschwungenen Seiten-Panel, welches durchaus interessant aussieht und auch für einen guten AirFlow sorgen sollte. Dabei ist die Gestaltung generell recht schlicht und ansprechend gehalten.

Zudem verspricht APNX, dass sich mit im Lieferumfang des Gehäuses besonders hochwertige Lüfter befinden. Interessant!

Wollen wir uns das APNX C1 einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an APNX für das Zurverfügungstellen des C1 für diesen Test.

 

Das APNX C1 im Test

Das APNX C1 ist ein “großes” PC Gehäuse für ATX Mainboard. Entsprechend misst dieses 230 x 502 x 464 mm.

Wir haben hier also kein Gehäuse vor uns, das versucht, besonders kompakt zu sein.

Dabei ist aber die Verarbeitung und generelle Haptik sehr hochwertig! Das Gehäuse wirkt gut gemacht und auch die weiße Lackierung macht einen guten Eindruck. Neben der weißen Version gibt es das C1 auch in Schwarz und “Chroma”.

Der Innenraum des Gehäuses ist “klassisch” aufgebaut. So haben wir lediglich im Boden einen abgetrennten Netzteil-Bereich, ansonsten ist der innere Bereich komplett offen.

Seitenpaneele, genau wie der Deckel und die Front lassen sich ohne Werkzeug entfernen! Dabei wirken diese aber ausreichend straff sitzend, dass ein ungewolltes Abfallen kaum möglich ist.

 

Innenraum und Platzangebot

Prinzipiell ist das C1 ein sehr offenes und großes Gehäuse. Entsprechend hast du hier ein reichhaltiges Platzangebot. Hier ein paar grobe Richtwerte:

  • CPU Kühler maximale Höhe: 166 mm
  • GPU maximale Länge: 395 mm
  • Netzteil maximale Länge: 270 mm

Praktisch wirst du sämtliche CPU Kühler und Grafikkarten in dem Gehäuse problemlos unterbringen können.

Als Referenz, eine ASUS ROG Strix GeForce RTX 4090 hat eine Länge von 357 mm das Gehäuse bietet maximal 395 mm.

 

Mit GPU Halter

Einige moderne GPUs sind so lang und schwer, dass sie durchhängen und brechen können! Als Schutz bietet das APNX C1 eine kleine “Stütze”, welche besonders lange Grafikkarten am Ende unterstützen kann.

Bei meiner hier verbauten RTX 3070 ist dies aber nicht nötig.

 

Front IO

Auf der Oberseite des Gehäuses findest du neben dem Einschalter und einer Reset Taste, 2x USB 3.0 bzw. 3.2, ein USB C Port und ein 3,5 mm Audio-Ausgang.

 

Bis zu 11 Lüfter!

Theoretisch kannst du in dem APNX C1 bis zu 11 Lüfter verbauen.

  • Front: 3x 120 mm / 140 mm
  • Deckel: 3x 120 mm oder 2x 140 mm
  • IO Seite: 1x 120 mm
  • Rückseite: 3x 120 mm
  • Hinter dem Mainboard: 1x 120 mm

Auf der Front des C1 findest du deine primäre Radiator/Lüfter Position. Hier kannst du bis zu 3x 120 oder 140 mm Lüfter bzw. Theoretisch eine 280 mm bzw. 360 mm AIO.

Alternativ oder zusätzlich könntest du 3x 120 mm oder 2x 140 mm Lüfter im Deckel verbauen. Hier wäre auch Platz für eine entsprechende 360/280 mm AIO. Diese würde sich aber nur einseitig bestücken lassen.

Sollten dir dies noch nicht genug Lüfter sein, kannst du auch die seitliche Kabelabdeckung entfernen und dahinter 3x weitere 120 mm Lüfter verbauen.

Auch lässt sich ein Lüfter hinter dem Mainboard (auf Höhe des CPU Sockels) verbauen.

Alle Lüfter im APNX C1 haben eine “direkte” Luftzufuhr, hinter einem Mesh Gitter! Es sitzen hier keine Lüfter hinter Glasscheiben oder müssen Luft durch schmale Schlitze ansaugen. Selbst die optionalen Lüfter hinter dem Mainboard bekommen eine direkte Luftzufuhr.

 

Inklusive 4 (guter) Lüfter!

Trotz des vergleichsweise fairen Preises hat APNX beim C1 gleich vier Lüfter installiert. In der Front finden wir 3x 140 mm Lüfter und auf der Rückseite einen 120 mm Lüfter.

Hierbei handelt es sich aber um die APNX FP1 Lüfter. 30mm Dicke, ARGB Lüfter in er farblich passenden Farbe zum Gehäuse.

Die Beleuchtung der Lüfter lässt sich über einen normalen RGB Header über dein Mainboard steuern. Dabei verbaut APNX auch einen kleinen Lüfter/RGB Hub. Du musst also nicht alle Lüfter einzeln mit deinem Mainboard verbinden, sondern kannst diese gemeinsam steuern.

Die Beleuchtung ist dabei sehr schön schlicht und gelungen! Zudem scheinen die Lüfter sehr wertig zu sein.

Diese bewegen vergleichsweise viel Luft bei einem recht geringen Geräuschpegel. Ich will nicht sagen, dass dies die besten Lüfter auf dem Markt sind, hier hat Corsair, Noctua und Co. schon nochmal etwas besseres zu bieten, aber die Lüfter des C1 sind Qualitativ klar eine Stufe über dem was du in normalen PC Gehäusen vorinstalliert findest.

Dies merkst du auch am Gehäuse der Lüfter. So sind die APNX FP1 recht dick und kräftig gebaut. Der Rahmen der Lüfter ist mit 30 mm sogar ein Stück weit dicker als bei normalen Lüftern (25mm), was für mehr statischen Druck und eine niedrigere Lautstärke sorgen soll.

 

3x HDD oder SSDs

Wie bei vielen modernen Gehäusen bietet auch das C1 eher überschaubar viel Platz für 2,5 Zoll SSDs und HDDs.

Es lassen allerdings bis zu 3 Laufwerke hinter dem Mainboardschlitten verschrauben.

 

Bauen im APNX C1

Ich habe für diesen Test meinen Test-PC in das APNX C1 verbaut.

  • AMD Ryzen 5 7600X mit Noctua NH-D15S chromax.black
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Nvidia RTX 3070

Beim Bauen im Gehäuse gab es praktisch 0 Auffälligkeiten. Es ist super einfach in dem C1 einen PC zu bauen, aufgrund des großen Platzangebotes und des recht klassischen Aufbaus.

Dennoch ein paar Punkte:

  • Mainboard Abstandhalter waren vorinstalliert
  • Die Schrauben waren beschriftet (Netzteil Schrauben, Mainboard Schrauben usw.)
  • Der Kabelmanagement-Platz hinter dem Mainboard ist ausreichend, aber auch nicht besonders großzügig.
  • Es liegen Kabelbinder mit im Lieferumfang, sowohl aus Kunststoff wie auch aus Klett

An sich haben wir hinter dem Mainboardschlitten genug Platz fürs Kabelmanagement, aber dieser Bereich ist etwas verschachtelt.

Allerdings, selbst wenn hier etwas Chaos herrscht, siehst du dies dank diverser Abdeckungen von vorne nicht.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann dass der Kabelstrang vom Front Panel etwas besser hätte versteckt werden können. Dieser läuft mehr oder weniger offen.

 

Wie gut ist die Kühlung?

Schauen wir uns einmal an wie gut die Kühlung im APNX C1 ist bzw. wie stark das Front Panel die Kühlung negativ beeinflusst.

Hier gibt es zwei Testdurchläufe, einmal Cinebench 2024 für die CPU und 3D Mark Fire Strike Extreme für die GPU. Diese Tests habe ich mehrfach mit verschiedenen Lüftereinstellungen, ohne Seiten-Panel, ohne Front-Panel usw. wiederholt.

Starten wir bei der CPU Temperatur und die Werte hier sehen richtig gut aus! Wir sehen zwar, dass die Temperaturen ohne Front und Seite etwas niedriger ausfallen, aber die Unterschiede sind absolut minimal!

Entsprechend reduziert das Front Panel und der Staubfilter den Luftstrom nur wenig.

Wie steht es um die Grafikkarte?

Die Grafikkarte profitiert sehr stark von den Frontlüftern. Es spielt hier auch keine große Rolle ob das Frontpanel aufgesetzt ist oder nicht, aber die Lüfterstärke hat einen großen Einfluss!

Selbst eine Reduktion der Lüfter von 100% Leistung auf 50% sorgt für eine sichtbare Steigerung der GPU Temperatur.

Du solltest also definitiv die Lüfter in der Front verwenden und vielleicht auch etwas höher drehen, sollte dich die Lautstärke nicht stören.

Wir können aber zusammenfassen, dass das Frontpanel den Luftstrom nicht nennenswert beeinflusst und wir generell einen sehr großen AirFlow haben.

 

Fazit zum APNX C1

Bei einem PC Gehäuse kommt es aus meiner Sicht zunächst auf die Optik an. Gefällt dir das APNX C1? Falls ja, spricht hier aus meiner Sicht nichts gegen den Kauf!

Das APNX C1 macht in allen Bereichen einen sehr guten Job. So ist vor allem die Kühlung stark! Wir haben ein vergleichsweise offenes Gehäuse mit vielen Lüfter Positionen und einem direkten Air Flow, welcher nur minimal durch Luftfilter und das Mesh beeinflusst wird.

Hinzu kommen wirklich gute ARGB Lüfter und eine starke Hardwarekompatibilität. Du wirst so ziemlich alle CPU Kühler und Grafikkarten in das C1 bekommen. Auch haben wir jede Menge Platz für AIOs, ob nun in der Front oder im Deckel.

Dabei ist die generelle Qualität und Verarbeitung des Gehäuses tadellos und die geschwungene Front gefällt mir gut!

Sollte dir auch das Design gut gefallen und du suchst ein Gehäuse mit besonders gutem Airflow, dann ist das APNX C1 eine tolle Wahl!

Der Preis von 140-160€, je nach Version, geht in Ordnung, gerade aufgrund der vergleichsweise hochwertigen ARGB Lüftern, welche verbaut sind.

  • Link zum Hersteller 
APNX C1
POSITIV
Sehr guter AirFlow
Gute ARGB Lüfter mit im Lieferumfang
Sehr gute Verarbeitung
Schlichtes und schickes Design
Großer Innenraum
Sehr gute Hardware-Kompatibilität
NEGATIV
90

Die PowerQueen P300 Powerstation im Test, günstige Powerstation mit LiFePO4 Zellen!

PowerQueen bietet mit der P300 seine erste Powerstation auch auf dem deutschen Markt an. PowerQueen kennt vielleicht der ein oder andere Leser von ihren guten und preislich fairen LiFePO4 Akkus.

Mit der P300 bieten sie nun aber auch eine kleine Powerstation an. Und in diesem Fall meine ich mit klein auch klein, denn die P300 bietet lediglich eine Kapazität von 300Wh und 300W Ausgangsleistung. Allerdings hat die Powerstation auch einen entsprechenden Preis.

Teils braucht man auch einfach nicht mehr, nur eine kleine Powerstation für den Garten, Gartenlaube usw.

Wollen wir uns im Test einmal die PowerQueen P300 Powerstation ansehen. Kann die Powerstation überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an PowerQueen für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Test.

 

Die PowerQueen P300 Powerstation im Test

Die P300 ist mit einer Kapazität von 300Wh ganz klar eine Einsteiger- Powerstation, welche auch nicht übermäßig groß ist.

So misst diese 23 x 16,1 x 19,5 cm und bringt rund 3,6 Kg auf die Waage. Sicherlich nichts für den Rucksack oder die Hosentasche, aber gerade aufgrund des praktischen Tragegriffs durchaus gut portable!

Gerade wenn du diese nur mit in den Garten nehmen möchtest oder vom Auto zum Campingplatz.

Das Gehäuse besteht aus einem recht normalen, aber brauchbaren Kunststoff. Allgemein ist die Verarbeitung und Haptik sicherlich nicht außergewöhnlich, aber soweit Ok.

Die Anschlüsse der Powerstation sind alle auf der Front angebracht. Auf der Rückseite haben wir einen kleinen Scheinwerfer integriert.

 

Anschlüsse der PowerQueen P300

Die Anschlüsse der P300 sind alle auf der Front angebracht. Hier finden wir folgendes:

  • 1x AC Steckdose mit 300W
  • 2x DC Ausgänge 12V/10A (Rundstecker)
  • 1x KFZ Zigarettenanzünder 12V/10A
  • 2x USB A mit Quick Charge 3.0
  • 1x USB C mit 30W Power Delivery
  • 1x USB C mit 60W Power Delivery

Für eine Powerstation dieser Klasse ist das eine sehr gute Anschlussausstattung! Wir haben eine Steckdose, einige DC Ausgänge, wie auch diverse USB Ports inklusive eines 60W Power Delivery Ports.

Auf Seiten der Eingänge haben wir lediglich einen Rundstecker, welcher 10,8-25V bei bis zu 60W akzeptiert. Ein entsprechendes Netzteil liegt bei.

 

Mit ​​LiFePO4 Akku

Die PowerQueen P300 setzt auf ​​LiFePO4 Akkuzellen. ​​LiFePO4 ist eine alternative Akku-Technologie, welche zunehmend an Verbreitung findet.

Verglichen mit Lithium Ionen Akkuzellen bieten ​​LiFePO4 Zellen eine höhere Haltbarkeit und Sicherheit.

So halten normale Lithium Ionen Zellen um die 500 Zyklen. ​​LiFePO4 Zellen wie hier 2000 Zyklen. Damit halt die Powerstation potenziell 4x so lange!

Zudem können sich ​​LiFePO4 Zellen nicht selbst entzünden. Selbst wenn das BMS System in der Powerstation komplett versagt, sollten sich die Akkus nicht entzünden, wie es bei Lithium Akkus theoretisch passieren kann.

Dabei sind ​​LiFePO4 Akkus auch allgemein weniger empfindlich beim Laden oder bei physischen Auswirkungen.

Allerdings sind im Gegenzug ​​LiFePO4 Akkuzellen bei gleicher Kapazität etwas größer als Lithium Ionen Akkus. Daher siehst du diese beispielsweise nicht in Smartphones, wo die Größe eine sehr wichtige Rolle spielt.

Allerdings bei einer Powerstation bevorzuge ich klar die höhere Haltbarkeit als vielleicht 20% weniger Gewicht.

 

Die Kapazität der P300

Ich habe die Kapazität der P300 an verschiedenen Anschlüssen und bei verschiedenen Leistungsstufen gemessen.

Folgendes sind meine Messwerte:

Wh % der HA
USB C 60W 295.57 99%
DC 12V/1A 288.5 96%
DC 12V/5A 275.4 92%
AC 25W 218 73%
AC 100W 259 86%

 

Die Kapazitätswerte sehen gut aus! Über die DC Ausgänge konnte ich zwischen 275,4 Wh und 295,57 Wh messen, was top Werte sind!

Über die Steckdose konnte ich 259 Wh bei mittlerer Last und 218 Wh bei sehr niedriger Last erreichen. Auch dies sind gute Werte, wenn wir bedenken, dass die Spannung von DC zu AC gewandelt werden muss, was gerade bei sehr langsamen entladen recht ineffizient ist. Dafür sind die Werte der Powerstation gut!

 

Unproblematische Steckdose

Die Steckdose der P300 kann bis zu 300W liefern, was ich auch so bestätigen kann. Dabei funktionierte die Steckdose bei mir im Test mit einer Vielzahl an Geräten unproblematisch. Egal ob nun in Kombination mit Akku-Ladegeräten (Werkzeug-Akkus), PCs und anderer Elektronik.

 

USB C Ports

Die Powerstation verfügt über zwei USB C Ports. Einen 60W und einen 30W Port. Beide Ports können gleichzeitig die volle Leistung liefern, sehr schön!

In der Praxis funktionierten die Ports auch problemlos, etwas schade ist lediglich die fehlende Unterstützung für PPS.

 

Gleichzeitiges Laden und Entladen?

Es ist möglich, die PowerQueen P300 gleichzeitig zu laden und zu entladen. Dies macht auch Sinn, gerade wenn du die Powerstation via Solar lädst.

 

Nutzung als USV möglich?

Es ist prinzipiell möglich die P300 gleichzeitig zu laden und zu entladen, daher ist eine USV Nutzung, also als “Batterie-Backup” für PCs usw. durchaus denkbar.

Allerdings hat das beiliegende Netzteil lediglich 48W.

Entsprechend ist die Nutzung als USV auf eine Leistung von +- maximal 30W limitiert.

Hier kommen wir auch eher auf eine überschaubare Effizienz. Kurzum ich würde die P300 also weniger als USV empfehlen, auch wenn sie theoretisch für kleine Geräte so nutzbar ist.

 

Mit Lüfter

Wie die meisten Power Stations besitzt auch die P300 einen Lüfter zur Kühlung. Dieser Lüfter scheint Temperatur gesteuert zu sein.

So ist dieser im Normalfall aus, kann aber ab einer Last von 10-20W ab und an mal anspringen. Bei höheren Lasten ist dieser dann aber konstant an.

Dabei ist der Lüfter aber nicht übermäßig laut oder aufdringlich.

 

Wie lange dauert das Aufladen der PowerQueen P300?

Du kannst die PowerQueen P300 über vier Wege aufladen:

  1. Über das beiliegende 48W Netzteil
  2. In einem Auto über den KFZ Stecker
  3. Via Solar (10,8-25V)
  4. Via USB C

PowerQueen bietet für die P300 ein passendes Solarpanel an. Dieses funktionierte im Test auch wunderbar und konnte die Powerbank bei ausreichender Lichteinstrahlung auch mit rund 50-60W laden.

60W ist dabei auch laut Hersteller die maximale Leistungsaufnahme.

Am beiliegenden Ladegerät dauert so eine vollständige Ladung ca. 8 Stunden. Dies ist, um ehrlich zu sein, nicht übermäßig flott, aber in der Regel ausreichend.

 

Auch via USB C ladbar?

Spannenderweise kannst du die PowerQueen P300 auch über den 60W USB-C aufladen. Dies mit bis zu 60W.

Interessanterweise ist das Laden via USB-C an einem entsprechenden 60W+ Ladegerät sogar mit 6:30h etwas schneller als mit dem beiliegenden Ladegerät.

 

Ladeeffizienz

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die Ladeeffizienz, also das Verhältnis aus Energie das die Powerstation zum Laden benötigt verglichen mit der Energie die später entnommen werden kann.

Beim Laden an der Steckdose benötigt die Powerstation 405 Wh für eine vollständige Ladung, wo natürlich das Netzteil für einen gewissen Teil des Verlustes verantwortlich ist.

Beim Laden via USB-C (ohne das USB-C Netzteil einzurechnen) benötigte die Powerstation 361 Wh, also ein Stück weniger. Wir können hier davon ausgehen das die Differenz vom Netzteil verbraucht wurde.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
AC Laden 73% 64%
DC (USB C )Laden 82% 72%

Beim AC Laden kommen wir auf eine Effizienz von ca. 73-64% und beim DC Laden von 82-72%, was soweit passende Werte für eine Powerstation sind.

 

Fazit

Suchst du eine kleine und günstige Powerstation, dann ist die PowerQueen P300 eine gute aber unspektakuläre Wahl.

Bei der PowerQueen P300 hängt es letztendlich etwas vom Preis ab, wie sehr ich diese empfehlen würde, welcher etwas schwankt.

Grundsätzlich macht die PowerQueen P300 für eine Powerstation der Einsteigerklasse alles richtig! Die Anschlüsse sind ordentlich, es kann die beworbene Leistung und Kapazität geliefert werden und generell macht die Powerstation qualitativ einen guten Eindruck!

Kapazität ist hier aber ein guter Stichpunkt. So konnte ich im besten Fall eine Kapazität von 295,6 Wh messen, was fast perfekt zur Herstellerangabe passt, sehr gut! Allerdings darfst du rund 300 Wh auch nicht überschätzen. Das ist OK, um ein Smartphone oder Notebook mehrfach zu laden oder eine Kühlbox einige Stunden (vielleicht sogar Tage) zu betreiben.

Aber dies ist keine ausreichende Kapazität um im Falle eines Stromausfalls für längere Zeit versorgt zu sein. 300 Wh = ein Gerät mit 300W Verbrauch kann eine Stunde betrieben werden, ein Gerät mit 150W zwei Stunden usw. 300 Wh sind im Zweifelsfall schnell verbraucht, nur so als Hinweis.

Die PowerQueen P300 ist halt eher so eine Powerstation für den Garten, um sein Notebook zu Laden oder Kühlbox zu betreiben usw.

Hierzu passen auch die sonstigen Leistungswerte gut. So haben wir einen gut funktionierenden 60W USB C Ausgang (und Eingang), wie auch eine Steckdose die im Test problemlos war und natürlich die besonders haltbaren ​​LiFePO4 Akkuzellen.

Die Ladezeit der Powerstation selbst ist mit 6:30h bis 8h akzeptabel, könnte aber auch schneller sein. Allerdings in dieser Preisklasse sind dies stimmige Werte!

Kurzum, reicht dir die Kapazität der PowerQueen P300 und bekommst du diese zu einem guten Preis (unter 200€, wie es derzeit der Fall ist), dann ist diese eine absolut brauchbare und gut umgesetzte Powerstation.

PowerQueen P300
POSITIV
Kapazitätsangabe wird erfüllt
Sichere und haltbare LiFePO4 Zellen
300W Steckdose mit reiner Sinuswelle
60W + 30W USB C Ein/Ausgang
Display mit Leistungswerte
NEGATIV
Ladedauer mäßig
89