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Praxis-Test: Welche ist die optimale Speicherkarte für die Sony ZV-E10?

Die Sony ZV-E10 ist eine der besten Kameras in Sonys Lineup, zumindest aus Sicht der Preis/Leistung.

Diese nutzt wie die meisten Einsteigerkameras genau einen SD Karten Slot. Aber was für eine SD Karte ist für die ZV-E10 optimal?

Immerhin kann die Kamera 4K 30 FPS filmen und bis zu 11 Bilder die Sekunde machen. In diesem Artikel schauen wir mal welche SD Karten für die ZV-E10 Sinn machen bzw. welche Speicherkarte hier optimal ist.

 

13x SD Karten für die ZV-E10 im Vergleich

Folgende SD Karten sehen wir uns im Zusammenspiel mit der Sony ZV-E10 an.

  • ADATA Premier Extreme R800/W700 512GB
  • Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB
  • Kingston Canvas React Plus 256GB
  • Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
  • ProGrade SD UHS-II 128 GB Karte V60
  • SABRENT SD Karte 256GB V60
  • Samsung EVO Plus for Creators R100
  • Samsung Pro Plus 512GB MicroSD
  • SanDisk Extreme microSD A2 128GB
  • SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB
  • SanDisk Extreme SDXC UHS-I 180MB/s 128GB
  • Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB
  • Transcend Highspeed 512GB SDXC Speicherkarte

Wir haben hier eine bunte Mischung aus extrem schnellen und teureren Speicherkarten und günstigeren Modellen. Zudem haben wir auch zwei microSD Speicherkarten (Samsung Pro Plus und SanDisk Extreme microSD A2) im Vergleich dabei, welche ich mit Adapter in der Kamera nutze.

 

V30, V60, V90

Moderne SD Karten werden in drei Klassen unterteilt:

  • V30
  • V60
  • V90

Jede Speicherkarte innerhalb einer Klasse muss ein gewisses Mindesttempo erreichen. V30 Speicherkarten setzten meist auf den UHS-I Standard, V60 und V90 Karten setzen auf UHS-II.

UHS-II Speicherkarten sind voll zu UHS-I Geräten kompatibel und umgekehrt. Allerdings besitzen UHS-II Speicherkarten zusätzliche Kontakte.

Du brauchst hier entsprechend spezielle Kartenleser usw. um das volle Tempo zu nutzen.

 

Ein erster Benchmark

Schauen wir uns zunächst einmal die Werte der Speicherkarten in einem Kartenleser im PC an.

Wenig überraschend landen hier die High End Modelle von Kingston, Lexar und SanDisk auf den ersten Plätzen.

Spannend sind für uns aber auch die Karten von  Sony, ProGrade und SABRENT, welche zwar schreibend nicht ganz mit den großen Flaggschiff-Modellen mithalten können, aber lesend gut mit dabei sind. Entsprechend erlauben diese Karten das schnelle Herunterkopieren von Aufnahmen, sofern dein Kartenleser UHS-II unterstützt.

 

Testaufbau, ZV-E10

Wie habe ich diesen Test durchgeführt? Ich habe ganz stumpf jede der hier getesteten Speicherkarten in der ZV-E10 ausprobiert.

Ich habe die ZV-E10 auf

  • Manuellen Fokus
  • Hi+ Serienbildmodus (11 FPS)
  • Komprimiertes RAW
  • 1/2000

eingestellt und den Auslöser gedrückt gehalten und die Zeit gestoppt, bis die Kamera anfing, das Tempo aufgrund des vollen Buffers zu drosseln.

Dann habe ich die Zeit gestoppt, bis die Kamera die zwischengespeicherten Bilder auf die Speicherkarten schreiben konnte.

Die Speicherkarten wurden zuvor in der Kamera formatiert.

 

Testergebnisse in der ZV-E10

Kommen wir zu meinen Messergebnissen in der Kamera.

Hier wird es nun etwas langweilig, denn praktisch sind alle Speicherkarten gleich. Der Unterschied zwischen einer teuren und auf dem Papier extrem schnellen V90 Speicherkarte und der so ziemlich günstigsten brauchbaren SD Karte die du bekommen kannst, liegt bei unter einer Sekunde!

Effektiv kann die ZV-E10 SD Karten nicht mit mehr als ca. 40 MB/s beschreiben. Schafft deine SD Karte mehr als 40 MB/s schreibend, bist du an sich für die ZV-E10 “perfekt” ausgestattet.

 

SD Karte für Videos?

Die ZV-E10 kann 4K/30Hz Videos produzieren. Diese sind an sich nicht so fordernd.

1 Minute Video erzeugte bei mir ca. 770 MB Daten. 770 MB / 60 Sekunden = 12,83 MB/s.

Heißt rechnerisch reicht eine SD Karte die rund 13 MB/s schreibend kann um 4K Videos mit der ZV-E10 aufzunehmen.

Allerdings solltest du hier immer einen Puffer einrechnen. Ich würde hier also auch eine SD Karte mit 40MB/s wählen und ich denke du bist gut ausgestattet.

 

Fazit

Der Sony ZV-E10 ist nicht besonders kritisch was die Speicherkarten angeht. Nach meinen Tests kann die Kamera Speicherkarten mit maximal +- 40-50 MB/s beschreiben.

Hast du also eine Speicherkarte mit mehr als ca. 50 MB/s Schreibrate, dann bist du für die ZV-E10 erst einmal perfekt ausgestattet.

Dabei schaffen praktisch alle modernen Speicherkarten mit 128GB+ diese 50MB/s Schreibrate ohne größere Probleme.

Sofern dir also später die Auslesegeschwindigkeit am PC/Notebook egal ist, nimm einfach die günstigste Speicherkarte welche die 50MB/s+ erreichen kann.

In meinem Test wäre dies beispielsweise die Transcend Highspeed SDXC Speicherkarte, welche für die ZV-E10 völlig ausreichen würde.

(Affilliate Links)

Diese Speicherkarten würden völlig für die ZV-E10 taugen! Schnellere Speicherkarten schaden nicht, bringen dir aber auch nicht mehr im Zusammenspiel mit dieser Kamera. Du könntest hier lediglich Aufnahmen schneller auf deinen PC kopieren.

Hier musst du wissen ob dir das wichtig ist und ob du überhaupt einen passenden UHS-II Kartenleser hast. Falls ja würde ich mir folgende Modelle ansehen:

Große V90 Speicherkarten machen hingegen im Zusammenspiel mit der ZV-10 überhaupt keinen Sinn, da diese meist die gleiche Leserate haben wie die V60 Modelle und nur bessere Schreibraten besitzen, welche die ZV-E10 nicht nutzen kann.

Wie effizient sind Powerbanks? Mit Messwerten!

So gut wie kein elektrisches Gerät arbeitet zu 100% effizient. Dies gilt ganz besonders im Falle von Akkus, wo eigentlich eine hohe Effizienz besonders wünschenswert wäre.

Aber wie hoch ist die Effizienz von Powerbanks? Also wie hoch ist hier das Verhältnis zwischen Energie welche wir in die Powerbank laden müssen, verglichen mit der Energie die wir am Ende nutzen können?

Hier gibt es natürlich keine pauschale Antwort, dies schwankt abhängig von diversen Faktoren, unter anderem vom Powerbank Modell.

Seit einer Weile findet sich in meinen Powerbank Tests auch die Angabe zur Ladeeffizienz. In diesem Artikel wollen wir uns einmal ansehen, wie hoch diese im Schnitt ausfällt.

 

Von welchen Faktoren hängt die Effizienz ab?

Die Effizienz von Powerbanks hängt im Kern von 3 Faktoren ab.

  • Dem jeweiligen Modell
  • Dem Tempo beim Laden
  • Dem Tempo beim Entladen

Je nach Powerbank und der Qualität der Elektronik gibt es natürlich deutliche Schwankungen der Effizienz.

Aber auch je nach Ladetempo / Entladetempo kann die Effizienz schwanken. Hier gilt im Kern das Motto “extreme” zu vermeiden. Hast du eine 100W Powerbank und entlädst du diese mit 100W wird die Effizienz schlechter ausfallen als beim Entladen mit 60W.

Umgekehrt entlädst du die Powerbank bei 5W wird die Effizienz auch schlechter ausfallen.

 

Wie hoch ist die Effizienz von Powerbanks?

Derzeit habe ich die Effizienz von 16 Powerbanks gemessen. Hierbei gebe ich zwei Werte an, den besten Fall und den Worst Case.

Die best mögliche Effizienz schwankt zwischen 86% und 74% bei den getesteten Modellen. Die schlechteste Effizienz zwischen 74% und 62%.

Im Schnitt lag die Effizienz, also das Verhältnis aus benötigter Energie um eine Powerbank zu laden gegen die nutzbare Energie, bei 80% im optimalen Fall und 71% im Worst Case.

 

Lieber schnell oder langsam laden?

Was ist effizienter, seine Powerbank schnell oder langsam zu laden? Hier gibt es leider keine pauschale Antwort. In meinen Tests messe ich die Effizienz immer beim vollen Ladetempo und ohne das Nutzen eines Schnelllade Standards.

4smarts Lucid Ultra Schnell
Anker 335 Powerbank (PowerCore 20K) Langsam
Anker 347 PowerCore 40K 40000mAh Schnell
ANKER 537 Powerbank PowerCore 24K Schnell
AYCLIF 10000 mAh Schnell
Baseus PPAP20K 20000mAh 20W USB-C Schnell
Baseus PPCXW10-C Langsam
EnergyQC Pilot X7 Langsam
imuto SCP-100 Container-X Schnell
INIU BI-B63 Schnell
Lachy LY043 Schnell
LYNXER 22,5W Power Bank 20000mAh Langsam
SAMUEL SA-111 Langsam
UGREEN 145W Powerbank Schnell
Vancaly DBS-P8-PW Schnell
VEGER Powerbank 10000mAh Schnell

 

Du kannst sehen, es ist etwas verstreut, ob eine Powerbank schnell oder langsam effizienter lädt. Tendenziell scheint aber schnelleres Laden öfter effizienter zu sein.

 

Warum ist die Effizienz von Powerbanks so mittelmäßig?

Warum fällt die Ladeeffizienz von Powerbanks so mäßig gut aus? Selbst 80% sind ja eigentlich nicht überragend.

Wir laden unsere Smartphones, Tablets oder Notebooks mit 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V, je nach Ladestandard und Modell. Auch Powerbanks werden mit diesen Spannungen geladen.

Die Lithium Akkuzellen im Inneren haben aber 3,6V oder 3,7V (3-4,2V je nach Ladestand, 3,7/3,6V im Mittel). Je nachdem wie diese geschaltet sind, kann die Spannung auch ein vielfaches davon sein, 7,2V, 10,8V usw.

Entsprechend muss die Spannung gewandelt werden. Sowohl beim Aufladen, wie auch beim Entladen. Beides wird vermutlich mit einer Effizienz im Bereich von 90% geschehen, aber effektiv verlierst du jedesmal ca. 10%.

Zu den Effizientesten Powerbanks:

  1. Vancaly DBS-P8-PW
  2. UGREEN 145W Powerbank
  3. INIU BI-B63
  4. LYNXER 22,5W Power Bank 20000mAh
  5. imuto SCP-100 Container-X

Test: Crucial T700 PCIe 5.0 SSD (im Vergleich zur Samsung 990 Pro)

Die T700 ist die erste verfügbare PCIe 5.0 SSD! Und auf dem Papier ist diese beeindruckend, mit Datenraten von bis zu 12400 MB/s.

Allerdings kommen wir bei SSDs so langsam an den Punkt wo uns praktisch mehr Geschwindigkeit kaum noch etwas bringt. Macht da eine SSD wie die T700 überhaupt Sinn?

Um dies zu testen habe ich die T700 und die Samsung 990 Pro, welche eine der schnellsten PCIe 4.0 SSDs ist, in den Vergleich geschickt.

Kann die T700 die Samsung 990 Pro schlagen? Falls ja wie deutlich? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an die Hersteller der SSDs welche mir diese für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die Crucial T700 im Test

Crucial bietet die T700 derzeit in drei Kapazitäten an: 1TB, 2TB, 4TB, wie auch in einer Version mit und ohne Kühler.

Ich habe in diesem Test die 2TB Version mit Kühler. Der Kühler der T700 ist durchaus recht mächtig, aber auch nicht übertrieben verglichen mit einigen PCIe 5.0 Modellen.

So misst der Kühler 20 mm in der Höhe und die SSD bringt 49g auf die Waage.

Die Version mit Kühler ist natürlich für PCs und die PS5 gedacht. Für Notebook, wäre die Version ohne Kühler angebracht.

Sowohl der Kühler wie auch das PCB sind in Schwarz gehalten.

 

Die Technik der T700

Die T700 ist eine PCIe 5.0 SSD NVME SSD. Diese gibt es in 1TB, 2TB und 4TB.

1TB 2TB 4TB
Lesend 11700 MB/s 12400 MB/s 12400 MB/s
Schreibend 9500 MB/s 11800 MB/s 11800 MB/s

Die 2TB und 4TB Versionen sind auf dem Papier mit 12400 MB/s lesend und 11800 MB/s schreibend gleich schnell. Die 1TB Version hingegen ist etwas langsamer.

Auf Seiten des NANDs setzt die T700 auf Micron TLC NAND mit 232 Layern RG NAND Generation 3. Dies ist eine der modernsten NAND Technologien derzeit auf dem Markt.

Auf Seiten des Controllers nutzt die SSD den Phison PS5026-E26. Dieser ist derzeit der einzige PCIe 5.0 Controller und wird entsprechend von allen PCIe 5.0 SSDs der “ersten” Generation genutzt.

Der Phison PS5026-E26 ist dabei auf dem Papier sehr mächtig! Dieser unterstützt den NVME 2.0 Standard und könnte bis zu 14000 MB/s erreichen.

 

TBW, Haltbarkeit und Garantie

Die T700 ist mit einer 5 Jahre Garantie ausgestattet, welche aber vorzeitig enden kann, falls du die TBW Angabe überschreitest.

Die 1TB Version besitzt einen TBW Wert von 600 TB und die 2TB Version von 1200 TB. Dies ist ein absolut typischer Wert, den mittlerweile die meisten Hersteller nutzen. So auch Samsung bei der 990 Pro.

Bei der TBW Angabe handelt es sich um eine Art Mindesthaltbarkeitsdatum. Du kannst damit rechnen das die Crucial T700 locker das doppelte in der Praxis erreichen wird.

Der meiste moderne NAND schafft gut 2000+ Zyklen.

Tendenziell gilt Samsungs V-NAND v7 aus der 990 Pro als der technisch haltbarste NAND derzeit auf dem Markt. Allerdings wird der neue Micron TLC NAND mit 232 Layern hier vermutlich nicht weit entfernt sein. Dieser wird beispielsweise haltbarer sein als BiCS5.

Ich denke rein was den NAND betrifft wird die T700 zu den besten SSDs derzeit auf dem Markt zählen, sehe aber die 990 Pro vielleicht minimal vorne.

 

Volle Leistung nur via PCIe 5.0

Die Crucial T700 ist eine der ersten PCIe 5.0 SSDs. Mittlerweile sind wir schon an dem Punkt angekommen, wo PCIe 4.0 klar ein limitierender Faktor bei den Datenraten von SSDs war.

So schafft eine PCIe 4.0 x4 Schnittstelle in der Theorie eine maximale Datenrate von 7877 MB/s.

PCIe 5.0 x4 hingegen kann theoretisch bis zu 15754 MB/s erreichen.

Entsprechend bleibt selbst die T700 sogar noch etwas unter dem PCIe 5.0 x4 Limit mit ihren maximalen 12400 MB/s.

Natürlich kannst du die T700 auch in einem PCIe 4.0 System nutzen, dann ist das Tempo aber auch knapp über 7000 MB/s limitiert.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

Wichtig! Anfangs wollte die T700 auf dem ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI nur mit PCIe 4.0 funktionieren. Hier war bei mir ein BIOS Update erforderlich, wonach die SSD auch sauber mit PCIe 5.0 lief.

 

Theoretische Tests, T700 gegen 990 Pro

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Zunächst erreicht die T700 lesend die Herstellerangabe fast perfekt, mit 12399 MB/s. Schreibend kann diese sogar mit 11848 MB/s leicht übertroffen werden.

Damit spielt die T700 natürlich in einer Liga für sich, auch verglichen mit der sehr guten 990 Pro von Samsung. Dabei fallen allerdings die Werte bei kleineren Dateigrößen deutlich knapper aus. Beispielsweise bei zufälligen Lesezugriffen mit einer Tiefe von 32 erreicht die T700 834 MB/s, die Samsung 990 Pro 821 MB/s.

Hier erreichen wir einfach das Limit von Windows bzw. rennen in andere Flaschenhälser abseits der reinen maximalen Datenraten.

Dennoch bleibt die T700 in allen Bereichen schneller als die 990 Pro, wenn auch manchmal mehr manchmal weniger.

CrystalDiskMark kann auch IOPS und die Zugriffszeiten messen. Allerdings sind diese Werte gerne mal etwas “abenteuerlicher”. So scheint hier CrystalDiskMark hier mit einzelnen Controllern und NAND Speichern (vor allem KIOXIA) besser klar zu kommen als beispielsweise mit Samsung, Crucial oder SK Hynix.

Dennoch möchte ich dir diese Werte nicht vorenthalten.

Ähnliches gilt für die Werte von AS SSD. AS SSD ist mittlerweile nicht mehr wirklich für das Testen von NVME SSDs geeignet/optimiert.

Anvil’s Storage Utilities hingegen liefert wieder die zu erwartenden Werte, Crucial T700 vor Solidigm P44 Pro, vor Samsung 990 Pro.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

Auch in diesem Benchmark zeigt die T700 ihre Stärken. So kann diese sich ganz klar auf Platz 1 setzen, vor der Solidigm P44 Pro und vor der Samsung 990 Pro, welche auf Platz 3 landet.

Die Crucial T700 schneidet hier also ebenfalls sehr gut ab, aber wir sehen auch, dass die Unterschiede zwischen den Top 3 SSDs eher gering ist. Zwar kann sich die T700 etwas von der 2. platzierten Solidigm P44 Pro absetzen, aber nur um ca. 10%.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den neuen 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Hier fällt die Samsung 990 Pro interessanterweise ein gutes Stück ab! So kann die Crucial T700 die Samsung 990 Pro in diesem Gaming Benchmark um satte 24% schlagen.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies sogar recht gut reproduzierbar! Hierdurch ist dieser auch für SSD Benchmarks durchaus interessant.

Dies ist einer der ersten “richtigen” Benchmarks in welchem die Crucial T700 spannenderweise nicht auf Platz 1 landet. So kann die Solidigm P44 Pro die T700 schlagen! Spannend!

Allerdings die Samsung 990 Pro landet erneut klar hinter der Crucial T700, welche auf Platz 2 landet.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Hier haben wir wieder das Flaschenhalsprinzip. So limitiert hier ganz klar der Windows Explorer die Crucial T700. Diese kann zwar weiterhin die Konkurrenten schlagen, aber die Unterschiede sind geringer als sie eigentlich sein sollten.

 

SLC Cache

TLC NAND kann in der Regel nur mit 1000-2000 MB/s beschrieben werden. Wie können wir dann aber Datenraten von bis zu 11848 MB/s erreichen?

SLC Cache ist hier das Zauberwort. So werden Teile der SSD nicht mit 3 Bits pro Zelle beschrieben, wie bei TLC üblich, sondern mit nur einem Bit pro Zelle. Dies beschleunigt das Schreiben massiv, da so die Komplexität des Schreibvorgangs abnimmt.

Allerdings ist entsprechend der Cache in seiner Größe limitiert. Starten wir mit einem H2TestW Test. H2TestW schreibt einfach die SSD voll, ganz einfach.

H2TestW nutzt hierbei nicht das volle Tempo der SSD, skaliert aber schon mit dem maximalen Tempo der SSD.

H2TestW konnte die T700 rund 4 Minuten schneller vollschreiben als die Samsung 990 Pro. Dies ist ein größerer Unterschied als ich es erwartet hätte!

Spannenderweise ist die Crucial T700 aber nach dem Cache recht langsam! Hier erreichte diese nur +- 1200 MB/s, zum Vergleich die 990 Pro schafft 1780 MB/s.

Allerdings ist der Cache der T700 extrem groß! Erst nach ca. 1400 GB brach hier das Tempo ein. Wobei das stimmt nicht ganz, es gab einen kleinen Leistungseinbruch nach ca. 215GB.

Dennoch hält die T700 ein hohes Schreibtempo extrem lange!

Im Vergleich dazu hat die 990 Pro einen viel kleineren Cache, aber ein höheres Tempo nach dem Cache. Dennoch bleibt die T700 unterm Strich schneller.

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Dies ist keine Notebook SSD! So benötigt die Crucial T700, selbst bei der Limitierung der Datenraten auf 1000 MB/s, recht viel Energie! Genau genommen ist dies die leistungshungrigste SSD, die ich bisher unter Last gesehen habe.

Im Leerlauf geht der Verbrauch Ok, dennoch solltest Du die SSD nicht in Notebooks benutzen. Es hat schon einen Grund, dass die PCIe 5.0 SSDs alle so aufwendige Kühler haben.

 

Fazit

Die Crucial T700 ist ohne Frage die schnellste SSD die ich bisher in den Fingern hatte, entsprechend ist diese auch klar schneller als die Samsung 990 Pro.

So kann die T700 die 990 Pro in Benchmarks deutlich schlagen und in der Praxis auch leicht überbieten. Bis zu 12399 MB/s lesend ist schon beeindruckend!

Natürlich fallen aber die Unterschiede in der Praxis kleiner aus. Dies ist allgemein bei NVME SSDs der Fall. Schnellere SSDs bringen in der Praxis nur wenige Sekunden bessere Ladezeiten usw. Windows ist hier einfach oft der limitierende Faktor.

Beispielsweise dauerte das Entpacken eines Spiels mit der Crucial T700 31 Sekunden, was Bestzeit ist, mit der 990 Pro 33 Sekunden.

Kurzum, die Crucial T700 hält was sie verspricht! In einem PCIe 5.0 System kann diese selbst die schnellste PCIe 4.0 SSDs konstant schlagen! Allerdings sind die Unterschiede in der Praxis oftmals nicht gigiantisch.

Du solltest die T700 wählen, wenn du das Beste vom Besten suchst, egal was es kostet. Willst Du wirklich die absolut besten Ladezeiten, beispielsweise in Spielen? Dann bist Du bei der T700 richtig.

Crucial T700
POSITIV
Herausragende Datenraten mit bis zu 12399 MB/s
Zum Zeitpunkt des Test die beste SSD
Großer SLC Cache
Moderner NAND
Schickes Design
NEGATIV
Hoher Energiebedarf
Hohe Hitzeentwicklung
96

Die NVME SSD mit dem niedrigsten Stromverbrauch, die SK hynix Gold P31 im Test

Die SSD kann einen großen Einfluss auf die Akkulaufzeit eines Notebooks haben! 1W mehr oder weniger kann teils über Stunden Laufzeit entscheiden.

Aber welche ist die NVME SSD mit der niedrigsten Leistungsaufnahme, aber dennoch guter Leistung? Lange Zeit galt hier die SK hynix Gold P31 als absoluter Geheimtipp, wenn es um eine gute Energieeffizienz geht.

Es gab nur ein Problem, die SK hynix Gold P31 war in Europa nicht zu bekommen. Allerdings seit kurzem ist die P31 ganz regulär bei Amazon zu bestellen und dies auch zu einem halbwegs fairen Preis.

Machen wir es kurz, ja die SK hynix Gold P31 ist wirklich so gut und sparsam wie alle sagen! Mehr dazu im Test.

 

Die SK hynix Gold P31 im Test

Die SK hynix Gold P31 ist eine ganz klassische M.2 NVME SSD im 2280 Format. Allerdings macht SK hynix bei der Präsentation der SSD sehr viel richtig!

Zunächst wirkt die Verpackung sehr wertig gemacht und fast vollständig recycelbar. Es gibt lediglich um die SSD eine Kunststofftüte, welche aber auch angeblich komplett bio-zersetzbar ist. Für mich ist das kein absolutes Verkaufsargument, aber besser so als mit zu viel Kunststoff.

Aber auch die SSD selbst wirkt wertig. Wir haben bei dieser ein schwarzes PCB, mit einem schicken und aufwendigen Aufkleber.

 

Die Technik

Die SK hynix Gold P31 ist derzeit in drei Versionen verfügbar, 500GB, 1TB und 2TB.

500GB 1TB 2TB
Schreibend 3500 MB/s 3500 MB/s 3500 MB/s
Lesend 3100 MB/s 3200 MB/s 3200 MB/s

Dabei sollen wie üblich die beiden großen Versionen etwas flotter sein als die kleine 500GB Version. Große Unterschiede gibt es hier aber auf dem Papier nicht, lediglich 100MB/s mehr schreibend.

Dabei setzen alle Versionen auf TLC NAND, von SK Hynix. Dies ist schon eine erste Besonderheit. Die meisten SSDs setzen auf NAND von Kioxia oder Micron, welche ihren Speicher allen kleineren Herstellern anbieten. Samsung und SK Hynix fertigen auch ihren eigenen NAND, dieser ist aber nur bei den jeweils eigenen SSDs zu finden.

Dabei gilt der NAND von SK Hynix im allgemeinen als sehr gut! Wir haben hier zwar nur den 128 Layer NAND und nicht den ganz neuen 176 Layer NAND, wie du ihn bei der Solidigm P44 Pro findest, aber dennoch ist dieser als gut zu bezeichnen.

Info Solidigm = SK Hynix

Auf Seiten des Controller kommt ebenfalls etwas “Einzigartiges” zum Einsatz, der Hynix ACNT038. Dieser soll unter anderem für die hohe Energieeffizienz verantwortlich sein.

 

Nur PCIe 3.0

Die SK hynix Gold P31 ist eine PCIe 3.0 SSD. An sich ist dies im Jahr 2023 eher etwas traurig. PCIe 4.0 SSDs und so langsam sogar schon 5.0 SSDs sind hier eigentlich Standard.

Allerdings ist die P31 halt nicht auf Performance getrimmt. Diese SSD versucht nicht die schnellste zu sein, sondern eine gute Leistung bei niedrigerer Leistungsaufnahme zu liefern.

Erwarte also hier keine absolute High End Performance.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für folgende Benchmarks zum Einsatz

  • AMD Ryzen 5 7600X
  • ASUS ROG Strix X670E-E Gaming WIFI
  • 16GB RAM
  • Windows 11 Pro 22H2

 

Theoretische Tests

Wir starten den Test mit einem absoluten Klassiker unter den Speicherbenchmarks, CrystalDiskMark 8. Schauen wir uns zunächst hier einmal die Datenraten an, beginnend mit den lesenden Werten.

Lesend erreichte die SK hynix Gold P31 3601 MB/s und schreibend 3479 MB/s. Damit übertrifft diese die Herstellerangabe merklich und ist hart am PCIe 3.0 Limit.

Natürlich sind 3600 MB/s im Jahr 2023 weniger beeindruckend, die SSD fällt hier selbst hinter die günstigen PCI 4.0 Modelle zurück.

Was mir allerdings etwas mehr Sorgen macht, sind die Werte für die Zugriffszeiten und IOPS, welche hier recht schlecht ausfallen!

Allerdings ist hier CrystalDiskMark auch gerne etwas „wählerisch“ je nach Controller, was wir hier auch am sehr schlechten Abschneiden der Samsung SSDs sehen.

Neben CrystalDiskMark gibt es aber weitere Benchmark-Tools. Beginnen wir mit AS SSD, welches uns neben den Datenraten auch einen Score präsentiert.

Hier sehen wir auch eher ein überschaubar gutes Abschneiden der SSD. Diese platziert sich am unteren Ende des Testfelds, sogar hinter der Crucial P3.

Allerdings ist AS SSD für die modernen SSDs eher mäßig gut optimiert.

In Anvil’s Storage Utilities zählt die P31 wieder zu einer der besseren PCIe 3.0 SSDs.

 

PC Mark

PC-Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

Im PC Mark Test schneidet die P31 im Mittelfeld der PCIe 3.0 SSDs ab. Diese setzt sich zwischen die FireCuda 520 und der Kioxia EXCERIA Plus. Spannend, die Crucial P3 schlägt hier die P31.

 

3D Mark SSD Test

Schauen wir uns auch einmal den 3D Mark SSD Test an. Im Gegensatz zu anderen Tests misst dieser nicht nur einfach die Datenraten usw., sondern dieser simuliert das Laden echter Spiele (mit deren Spiele-Daten usw).

Folgendes testet der 3D Mark SSD Test:

  • Loading Battlefield™ V from launch to the main menu.
  • Loading Call of Duty®: Black Ops 4 from launch to the main menu.
  • Loading Overwatch® from launch to the main menu.
  • Recording a 1080p gameplay video at 60 FPS with OBS (Open Broadcaster Software) while playing Overwatch®.
  • Installing The Outer Worlds® from the Epic Games Launcher.
  • Saving game progress in The Outer Worlds®.
  • Copying the Steam folder for Counter-Strike®: Global Offensive from an external SSD to the system drive.

Damit ist der 3D Mark SSD damit sogar praxisnäher als viele andere Tests.

Erfreuliches Abschneiden für die SK hynix Gold P31. So ist diese hier klar die beste PCIe 3.0 SSD. Wir können hier natürlich darüber streiten wie viel dies aussagt, aber gerade wenn dein PC/Notebook noch kein PCIe 4.0 unterstützt wird es nicht viel schneller gehen als mit der SK hynix Gold P31.

 

Final Fantasy Endwalker

Der Final Fantasy Endwalker Benchmark soll zwar eigentlich die Grafikleistung eines Systems messen, zeigt aber auch die Ladezeiten an. Dies ist sogar recht gut reproduzierbar!

Damit ist dies auch ein toller Benchmark für SSDs, solange CPU und GPU bei allen Tests gleich sind (was hier der Fall ist).

Hier plaziert sich die P31 im Mittelfeld der PCIe 3.0 SSDs, zwischen der Samsung 970 EVO und der KIOXIA EXCERIA Plus.

 

WinRAR Test

Kopieren wir zum Schluss noch zwei große Archive auf die SSD, welche wir anschließend von dieser entpacken.

  • Datei-Paket A – Installation von Tiny Tinas Wonderland ca. 52GB
  • Datei-Paket B – Installation von Tiny Tinas Wonderland, Total War Warhammer 3 und GW2 ca. 231 GB

Keine Überraschungen bei diesem Test. Bei Dateipaket B war ich vielleicht etwas positiv überrascht, denn hier schneidet die SSD recht gut ab. So scheint die SSD keinen extrem aggressiven Schreibcache zu besitzen.

 

Schreibcache?

Auch die SK hynix Gold P31 besitzt einen SLC Schreibcache. Selbst moderner TLC kann selten mit mehr als vielleicht 2000 MB/s beschreiben werden, selbst bei den besten SSDs. Um also diese super hohen Schreibraten zu erreichen, nutzen die Hersteller einen so genannten SLC Cache.

Das heißt die TLC Zellen werden für einen gewissen Bereich nicht mit 3 Bits pro Zelle beschreiben sondern nur mit einem. Dies reduziert die Komplexität des Schreibvorgangs und beschleunigt diesen.

Allerdings ist dieser Cache limitiert. Manche SSDs haben einen großen SLC Cache, mache einen kleinen und auch die Geschwindigkeit, wie schnell die Zellen nach dem Cach beschrieben werden können, schwankt extrem. QLC SSDs wie die Crucial P3 schaffen teils keine 100 MB/s nach dem Cache.

Prinzipiell hat die SK hynix Gold P31 einen relativ kleinen Cache mit +- 180 GB bei der 2TB Version.

Allerdings ist die Leistung nach dem Cache mit +- 1400 MB/s völlig ok! Zum Vergleich die Crucial P3 kommt nur auf 70 MB/s.

 

Stromverbrauch, die sparsamste NVME SSD

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD, die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen, um einzuschätzen, ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

Mit diesem Test steht und fällt die SK hynix Gold P31. Und sie steht! Die Leistungsaufnahme der SSD ist wirklich sehr niedrig! Im Leerlauf bietet diesen den 2. niedrigsten Wert den ich bisher testen konnte und unter Last den 3. niedrigsten.

Dabei gibt es aber keine SSD welche die P31 in beiden Punkten schlagen kann.

Auch abseits der “Spitzen”- Leistungsaufnahmen sieht das Ergebnis der P31 gut aus!

Während eines Durchgangs des CrystalDiskMark Benchmarks benötigte die SSD gerade einmal 166 mWh. Die bisher leistungshungrige SSD (OCZ RD400) benötigte mit 292 mWh im Vergleich fast das Doppelte.

Selbst eine effiziente SSD wie die Samsung 990 Pro benötigt weiterhin ca. 21% mehr Energie für den gleichen Test.

Lediglich die Crucial P3 ist ähnlich bis teils noch etwas sparsamer.

 

Fazit zur SK hynix Gold P31

Die SK hynix Gold P31 ist nicht die schnellste SSD, genau genommen wird diese für den Preis eher zu den langsameren Modellen zählen.

Allerdings in der Praxis ist dies oft egal! Es ist weiterhin eine NVME SSD und spielt es wirklich eine Rolle ob nun Final Fantasy in 8,552 Sekunden (Solidigm P44 Pro) oder 9,956 Sekunden wie hier lädt?

Meist nicht! Baust du dir ein High End Gaming System, greife zur Solidigm P44 Pro oder WD Black SN850X. Vielleicht unterstützt dein PC/Notebook auch gar kein PCIe 4.0, entsprechend würde eine schnellere SSD eh nicht viel bringen.

Das spannende SK hynix Gold P31 ist die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung. Dies ist die so ziemlich sparsamste SSD die ich bisher in den Fingern hatte, sowohl im Leerlauf wie auch unter Last.

Die SK hynix Gold P31 ist also eine tolle SSD für Notebooks, gerade wenn es dir auf die Akkulaufzeit und Haltbarkeit ankommt. Und ja, eine sparsame SSD kann hier einen deutlichen Unterschied machen!

Geht es dir um eine möglichst sparsame NVME SSD, dann wäre die SK hynix Gold P31 meine erste Wahl! Ich habe mir die SSD auch für mein Notebook gekauft und nutze diese entsprechend auch.

Was ist aber die Alternative zur P31? Vermutlich die beste Alternative wäre die Crucial P3. Bei dieser haben wir einen ähnlich niedrigen Verbrauch und auch eine +- ähnliche Leistung, aber halt QLC NAND.

Tipp: SABRENT SD Karte V60 – BiCS5 NAND, 300 MB/s um die 50€

Normalerweise mache ich keine Artikel, in welchen ich Euch direkt zum Kauf von etwas auffordere oder rate. In diesem Fall ist es aber anders.

Wie du vermutlich mitbekommen hast, sind die Preise für SSDs in den Keller gefallen. Dies wirkt sich natürlich auch auf andere Speicherprodukte aus, wie SD Karten.

Allerdings waren gerade High End “V60” oder “V90” SD Karten bisher sehr preisstabil, heißt sie waren konstant recht teuer!

Derzeit gibt es aber eine etwas exotischere Speicherkarte bei Amazon zu einem Hammer Preis. Ich halte diese für derzeit eine der besten SD Karten auf dem Markt, wenn du Fotograf bist.

Ich rede hier von der SABRENT SD Karte 256GB V60, welche derzeit für +- 50€ zu bekommen ist.

Warum ist die SABRENT SD Karte 256GB V60 so gut?

 

V60 Speicherkarte mit bis zu 299 MB/s lesend!

Die SABRENT SD Karte ist eine so genannte “V60” Speicherkarte, was derzeit die 2. höchste Klasse für SD Karten ist.

So setzt diese auf das UHS-II interface, über welches bis zu +- 300 MB/s möglich sind. In einem entsprechenden Kartenleser kann die Speicherkarte auch fast diese 300 MB/s erreichen.

Bei mir erreichte diese lesend bis zu 299,75 MB/s! Schreibend kommen wir aber auch auf sehr beachtliche 207,88 MB/s.

Damit ist diese lesend eine der schnellsten Speicherkarten die ich bisher in den Fingern hatte.

Allerdings auch schreibend ist sie die schnellste V60 Speicherkarte die ich bisher gesehen habe! Diese kann die Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC und die Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 schlagen!

Hier einfach mal die Preise als kontext (stand 21.06.2023 / 256GB / günstigster Preis im Preisvergleich)

  • Sony SF-M Tough Series – 129€
  • Angelbird AV PRO SD MK2 – 111€
  • SABRENT SD Karte 256GB V60 – 45,04€

Vielleicht verstehst du jetzt warum ich diesen Artikel schreibe.

 

Hochwertiger NAND! KIOXIA BiCS5

Die meisten Hersteller von SD Karten schreiben zur eigentlichen Technik und den Speicherchips nichts dabei. Alle schreiben aber wie toll und haltbar ihre SD Karten sind usw. Nicht so SABRENT!

SABRENT benennt den verwendeten Speicher. So soll in der SD Karte KIOXIA BiCS5 zum Einsatz kommen!

BiCS5 gehört zu den besten NAND Modulen derzeit auf dem Markt. Es gibt zwar aus Sicht der Haltbarkeit in SSDs noch bessere NAND Chips, aber KIOXIA BiCS5 spielt oben mit! Vor allem es handelt sich hier um “SSD Klasse NAND”.

In vielen günstigen SD Karten wird teils sehr minderwertiger NAND verbaut, welche sicherlich auch ein paar Hundert Zyklen schafft, aber bei KIOXIA BiCS5 kannst Du mit tausenden Zyklen rechnen! Sofern natürlich der Controller taugt. Aber auch hier gibt es positive Informationen.

So besitzt die Speicherkarte dynamisches und statisches Wear Leveling wie auch ECC Algorithmen und eine Erkennung für schlechte Speicherblöcke.

Ich gehe zwar auch davon aus, dass die meisten anderen High End Speicherkarten über ähnliche Feature verfügen, aber ich weiß es nicht mit Sicherheit. Selbst wenn du bei den Herstellern anfragst, wirst Du keine Infos bekommen, was für Flash Speicher genutzt wird.

 

Problemlos mit Sony und Fujifilm

Fotografie ist mein Hobby, enstprechend habe ich die ein oder andere Kamera und derzeit ist die SABRENT V60 SD Karte die Speicherkarte meiner Wahl!

Diese funktioniert wunderbar mit der Sony A7R V und auch der FujiFilm H2S! Ich hatte keine Probleme oder Speicherfehler oder Ähnliches.

Ich habe mittlerweile drei dieser Speicherkarten “auf Vorrat”.

 

Fazit, greif zu!

Dieser Artikel sollte nur ein kleiner Hinweis zu der Speicherkarte sein, welche aus meiner sicht ein Hammer Deal ist, wenn du eine große Kamera nutzt, welche auch von UHS-II Speicherkarten profitieren kann.

Die SABRENT SD Karte ist die schnellste mir bekannte V60 Speicherkarte, welche dabei derzeit weniger als die Hälfte der Konkurrenz kostet.

(Preise Stand 21.06.2023 – Preise können und werden sich ändern)

Dabei schafft die Speicherkarte rund 300 MB/s lesend und 200 MB/s schreibend, super für Serienbildaufnahmen.

SABRENT SD Karte 256GB V60 UHS-II SDXC, Class 10, U3, 270MB/s Lesen,...

  • 299,75 MB/s lesend
  • 207,88 MB/s schreibend
  • V60 UHS-II Speicherkarte
  • BiCS5 NAND
  • Wear Leveling

Auch ist die SABRENT Speicherkarte kein “billiger Schrott”, das ist eine richtig gute SD Karte mit hochwertigen KIOXIA NAND und allen wichtigen FW Featuren wie Wear Leveling.

Die ersten Lautsprecher von NZXT, die NZXT Relay SPEAKERS im Test

NZXT steigt mit seiner Relay Serie in den Markt für Audio-Equipment ein. Dabei setzt NZXT auf sein bekanntes schlichtes und schickes Design, gepaart mit hoher Leistung.

Eins der ersten Modelle in dieser Serie sind die NZXT Relay SPEAKERS. Bei diesen handelt es sich um ein Stereo / 2.1 Lautsprecher System für den Schreibtisch. Dieses sieht auf den ersten Blick auch sehr spannend aus.

Im Gegensatz zu den Modellen anderer “Gaming” Hersteller setzt NZXT auf ein deutlich schlechteres und “edleres” Design. Dieses gefällt mir ausgesprochen gut!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sehen die Lautsprecher nicht nur gut aus, sondern klingen auch gut? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an NZXT für das Zurverfügungstellen der Relay SPEAKERS.

 

Die NZXT Relay SPEAKERS im Test

Eins der wichtigsten Elemente bei den NZXT Relay SPEAKERS ist das Design. NZXT ist für sein super schlichtes und cleanes Design bekannt, welches diese auch bei den Relay SPEAKER umsetzen.

So gibt es die Lautsprecher in einem matten Weiß und Schwarz. Dabei sind diese super einfach, aber schick gebaut. Wir haben ein Gehäuse aus MDF Holz welches in der typischen rechteckigen Form gehalten ist.

Auf der Front finden wir zwei Treiber, einen Hochtöner und einen Tief/Mitteltöner.

Was mich aber etwas überrascht hatte waren die Abmessungen. So sind die Relay SPEAKERS mit 115 x 186 x 160 mm vergleichsweise klein und schmal.

Beispielsweise die Wavemaster TWO NEO, welche derzeit auf meinem Schreibtisch stehen und ein ähnliches Design besitzen sind mit 185 x 260 x 205 mm ein gutes Stück größer.

Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Größere Lautsprecher haben es einfacher gut zu klingen, nehmen aber natürlich kostbaren Schreibtischplatz weg.

Kommen wir hier aber zu einem großen Kritikpunkt, die Anschlüsse und Steuerung.

Zunächst sind sämtliche Anschlüsse, aber auch die Steuerungstasten auf der Rückseite angebracht! Dies ist mehr als nervig, denn es gibt keine Fernbedienung. Willst du die Lautsprecher einschalten oder die Lautstärke verstellen, dann musst du jedesmal hinter den Lautsprecher greifen.

Auch auf Seiten der Anschlüsse haben wir genau ein paar analoger Cinch Anschlüsse und eine 3,5mm Buchse. Das war es!

Die NZXT Relay SPEAKERS besitzen keine digitalen Audio-Eingänge.

Immerhin die Verbindung zwischen dem rechten und linken Lautsprecher findet über normales Lautsprecherkabel statt, du brauchst also nicht wie bei den Edifier Studio R1700BT ein Spezialkabel.

 

Optional mit Subwoofer

NZXT bietet für die Relay SPEAKERS auch einen Subwoofer an, den Relay Subwoofer. Hierbei handelt es sich einen 211 x 254 x 312,5 mm großen “Klotz”.

Dies ist aber gerade bei einem Subwoofer nichts Schlechtes, denn viel Volumen wirkt sich immer positiv auf den Bass aus.

Wir haben hier einen 140W Verstärker und einen 6,5 Zoll Treiber. Dies ist bereits sehr ordentlich!

 

Klang der NZXT Relay SPEAKERS

Kommen wir zum spannendsten Teil, wie die NZXT Relay SPEAKERS so klingen. Zunächst sind die Lautsprecher sehr minimalistisch gestaltet, wir haben keine Höhen oder Tiefenverstellung.

Willst du den Klang der Lautsprecher anpassen, dann musst du dies über die Software deiner Soundkarte machen.

Von Haus aus klingen die NZXT Relay SPEAKERS ziemlich neutral, was mich fast etwas überrascht hat.

So sind die Höhen der Relay SPEAKERS gut, aber auch nicht übermäßig scharf oder hart. Diese schlagen an sich eine gute Balance aus Brillanz und Weichheit. Für meinen Geschmack könnten die Höhen einen Hauch schärfer sein, aber das ist meine persönliche Präferenz und lässt sich gut über einen EQ anpassen.

Die Mitten wiederum sind tadellos. Stimmen und Gesang werden sehr gut wiedergegeben und klingen natürlich und verständlich.

Etwas schwerer ist der Bass. Der Bass der Lautsprecher ist Ok, aber nicht viel mehr. So sind die Lautsprecher klar besser als Notebook Lautsprecher und einfache Bluetooth Lautsprecher, aber dies sind keine Bass-Bomber! Gerade im Tiefbass sind die Relay SPEAKERS weniger stark.

Diesen Lautsprechern fehlt aus meiner Sicht ein Bass / Höhenregler. Passe ich die Höhen und den Bass über einen EQ (über die Software meiner Soundkarte) an, klingen diese doch ein gutes Stück kräftiger und lebendiger.

Generell würde ich aber sagen das sie für die sehr kompakten Abmessungen gut Klingen, aber es sind halt kompakte Lautsprecher, die nicht viel Platz auf dem Schreibtisch einnehmen.

 

Der Subwoofer macht die Lautsprecher viel besser!

Optional bietet NZXT für die Relay SPEAKERS einen Subwoofer an. Dieser Subwoofer tut den Lautsprechern sehr gut!

So behebt der Subwoofer die Schwäche im Tiefgang der Relay SPEAKERS völlig. Spannenderweise ist der Subwoofer auch eher auf “Qualität” über Quantität getrimmt.

Es gibt “Gaming” Lautsprecher mit Subwoofern die beim kleinsten Bass schon anfangen bis zum Anschlag zu wummern, dies ist hier weniger der Fall.

Der Subwoofer arbeitet wunderbar in der Unterstützer Rolle und bietet ein 1A Klangbild mit tollem Tiefgang und Volumen.

Du kannst den Subwoofer durchaus etwas hochdrehen und gerade bei höheren Lautstärken kann dieser auch richtig rocken, aber dieser ist generell sehr gut auf die Lautsprecher abgestimmt und drängt sich nicht zu sehr in den Vordergrund.

 

Fazit

Das Fazit zu den Relay SPEAKERS ist etwas schwerer. Wir haben hier wunderschöne und sehr kompakte Computer Lautsprecher.

Allerdings ist die Kompaktheit Fluch und Segen zugleich. Gerade wenn du nicht viel Platz auf deinem Schreibtisch hast, sind kompakte Lautsprecher super! Allerdings führt dies klanglich natürlich zu Einschränkungen.

Gerade im Tiefbass Bereich sind die Relay SPEAKERS schon etwas schwächer. Nicht ganz unerwartet bei den kompakten Abmessungen.

Dies sind einfach kleine und schicke Lautsprecher, welche nicht viel Platz einnehmen und ein elegantes Upgrade für im Monitor integrierte Lautsprecher oder ähnliches sind.

Aus diesem Grund würde ich die Relay SPEAKERS primär im Set mit dem Subwoofer von NZXT empfehlen. Dieser ist qualitativ top und wunderbar auf die Lautsprecher abgestimmt! Dieser hat einen tollen Tiefgang und gliedert sich hervorragend in das Klangbild der Lautsprecher ein.

Ohne den Subwoofer taugen die Lautsprecher auch gut für einfache Anwendungen, aber für wirklichen “Musik/Film” Genuss halte ich den Subwoofer für essenziell. Willst Du Lautsprecher ohne Subwoofer für richtigen Musikgenuss, dann musst du zu Modellen wie dem Wavemaster TWO NEO greifen, welche aufgrund des höheren Volumens sehr gut ohne Subwoofer klar kommen.

Wirklich kritisieren muss ich aber das Fehlen von digitalen Eingängen und dass das Lautstärke-Drehrad auf der Rückseite angebracht ist. Letzteres ist kein Drama, dieses drehst du einfach recht weit hoch und steuerst dann unter Windows die Lautstärke, aber wirkt dennoch etwas unpraktisch.

Dennoch unterm Strich sind die NZXT Relay SPEAKERS schöne Lautsprecher, wenn du etwas Kompaktes und Stylisches suchst, auch wenn ich für richtigen Musikgenuss ganz klar zum Subwoofer raten würde.

Praxis-Test: Welche ist die beste Speicherkarte für die Sony A7R V?

Die Sony A7R V ist zwar keine Sport Kamera, schafft aber mit 10 Bildern die Sekunde durchaus eine ordentliche Serienbildgeschwindigkeit. Hier können durchaus ordentliche Datenmengen anfallen, bei einem 61 Megapixel Sensor.

Hier muss entsprechend die Speicherkarte mithalten können, ansonsten kann es beim Fotografieren zu einigen Verzögerungen können, bis der Buffer geleert ist.

Aber was ist die Ideale Speicherkarte für die Sony A7R V? Muss es eine CFexpress Typ A Speicherkarte sein? Wie viel langsamer ist eine normale Speicherkarte? Kann die A7R V V90 Speicherkarten nutzen?

Finden wir es im Praxis-Test heraus!

 

Welche Speicherkarten akzeptiert die Sony A7R V?

Die Sony A7R V besitzt zwei Speicherkarten Slots welche jeweils entweder eine SD Karte oder CFexpress Typ A Speicherkarte akzeptieren können.

Dabei bringt die A7R V natürlich eine Unterstützung von UHS-II Speicherkarten mit.

Bei SD Karten müssen wir in die diversen Klassen unterscheiden. Wir haben vor allem eine Unterteilung in UHS-I und UHS-II Speicherkarten.

UHS-II Speicherkarten besitzen zusätzliche Kontakte auf der Rückseite, welche eine höhere Datenrate erlauben. UHS-I Speicherkarten sind auf +- 95MB/s limitiert. Es gibt zwar Speicherkarten welche schneller sind, diese nutzen dafür aber Tricks abseits des offiziellen Standards, welche nicht zwingend von allen Kartenlesern und Kameras unterstützt werden.

Via UHS-II sind theoretisch bis zu +- 300 MB/s möglich. Ob allerdings eine Kamera auch wirklich so schnell auf die Speicherkarte schreiben kann, steht oftmals auf einem anderen Blatt. Gerade bei älteren Kameras hat hier einfach die Kamera-Elektronik das Schreiben auf die Speicherkarte gedrosselt.

UHS-II Speicherkarten lassen sich ohne Probleme auch in UHS-I Geräten und Kartenlesern nutzen, nur halt mit dem UHS-I Tempo.

Moderne Speicherkarten sind in diverse Klassen unterteilt.

  • V30
  • V60
  • V90

V90 sind die aktuell schnellsten Speicherkarten.

 

Die Speicherkarten im Vergleich

Folgende Speicherkarten habe ich in der A7R V getestet:

ADATA Premier Extreme R800/W700 512GB
Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB
Kingston Canvas React Plus 256GB V90
Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
ProGrade SD UHS-II 128 GB Karte V60
SABRENT SD Karte 256GB V60
Samsung EVO Plus for Creators R100
Samsung Pro Plus 512GB MicroSD
SanDisk Extreme microSD A2 128GB
SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB
SanDisk Extreme SDXC UHS-I 180MB/s 128GB
Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB
Transcend Highspeed 512GB SDXC Speicherkarte

UHS-I Speicherkarten mit mehr als 95 MB/s

UHS-I Speicherkarten sind eigentlich auf +- 95 MB/s limitiert. Allerdings gibt es einige UHS-I Speicherkarten wie von SanDisk und Samsung, die über 95 MB/s schaffen, teils bis zu 180 MB/s.

Dies erfordert allerdings spezielle Kartenleser! In “normalen” SD Kartenlesern würden diese Speicherkarten nur +- 95MB/s erreichen. Selbiges gilt auch sehr oft für die Nutzung in Kameras, welche UHS-I meist nur bis 95MB/s unterstützen.

 

Erster Test

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Datenraten der Speicherkarten in einem Kartenleser. Als Kartenleser kommt der

“ProGrade CFexpress Type A and SDXC/SDHC UHS-II Dual-Slot Card Reader | USB 3.2 Gen 2 (PG09)” (bei Amazon)

zum Einsatz.

Lesend Schreibend
Kingston Canvas React Plus 256GB 304 285
SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB 299 278
Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB 303 270
SABRENT SD Karte 256GB V60 300 208
Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB 291 194
Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB 285 184
ProGrade SD UHS-II 128 GB Karte V60 279 154
ADATA Premier Extreme R800/W700 512GB 161 162
SanDisk Extreme SDXC UHS-I 180MB/s 128GB 184 103
SanDisk Extreme microSD A2 128GB 184 100
Samsung Pro Plus 512GB MicroSD 159 124
Transcend Highspeed 512GB SDXC Speicherkarte 154 129
Samsung EVO Plus for Creators R100 99 66

(MB/s)

Erst einmal interessiert uns hier primär die lesend Datenrate, denn diese sagt uns wie schnell wir Bilder und Videos von den Speicherkarten auslesen können.

Davon ausgehend, dass dein Kartenleser UHS-II unterstützt wären dies die 5 schnellsten Speicherkarten:

Kingston Canvas React Plus 256GB
SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB
Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
SABRENT SD Karte 256GB V60
Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB

Schreibend ist immer etwas schwerer, denn in der Praxis kommt es immer darauf an wie schnell deine Kamera, hier die A7R V, auch wirklich auf die Karte schreiben kann. Dies schauen wir uns im folgenden Teil an.

 

Das Test Setup an der A7R V

Um die Speicherkarten in der Praxis zu testen, habe ich die A7R V etwas schwitzen lassen.

Folgende Einstellungen habe ich genutzt:

  • Komprimiertes RAW
  • Hi+ Serienbildgeschwindigkeit (10 Bilder)
  • Manueller Fokus
  • 1/2500 Belichtung

Hierbei habe ich drei Werte aufgezeichnet.

  1. Wie lange kann die A7R V die volle Serienbildgeschwindigkeit halten, ehe sie sich aufgrund eines vollen Buffers drosselt.
  2. Wie lange dauert es bis die Bilder aus dem Buffer auf die Speicherkarte geschrieben wurden.
  3. Wie viele Bilder wurden gemacht, bis der Buffer voll war.

 

Wie schnell kann die A7R V Speicherkarten beschreiben?

Kommen wir zu den Messwerten.

Sony A7R V Bilder bis der Buffer gefüllt ist je nach Speicherkarte Sony A7R V zeit bis der Buffer gefüllt ist, je nach Speicherkarte Sony A7R V zeit bis der Buffer geleert ist

Die Sony A7R V profitiert leicht von V90 Speicherkarten wie der Kingston Canvas React Plus, Lexar Professional 2000x Gold Series oder SanDisk Extreme PRO R300/W260.

Allerdings ist der Unterschied zu einer guten V60 Speicherkarte wie der SABRENT SD Karte V60 oder Sony SF-M Tough Series gering!

  1. Kingston Canvas React Plus 256GB V90
  2. Lexar Professional 2000x Gold Series 128GB
  3. SanDisk Extreme PRO R300/W260 128GB
  4. SABRENT SD Karte 256GB V60
  5. Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 256GB
  6. Sony SF-M Tough Series R277/W150 SDXC 256GB

Verglichen mit einer V30 Speicherkarte kannst du aber davon ausgehen, dass eine V90 den Buffer in 1 / 3 der Zeit leert, was schon beachtlich ist.

 

Lexar und Sony

Gerade die Lexar Professional 2000x Gold Series ist eine herausragende Speicherkarte! Allerdings bin ich hier mit einer Empfehlung etwas vorsichtig.

In meiner alten Sony A7R IV und auch der A7R II konnte ich leider problematisches Verhalten in Kombination mit den Lexar UHS-II Speicherkarten beobachten.

Heißt, die Kamera hing sich beim Schreiben auf die Speicherkarte auf oder produzierte einen Speicherfehler. Mir sind dadurch keine Bilder verloren gegangen und vielleicht sind dies blöde Einzelfälle, aber dennoch bin ich bei der Kombination Sony + Lexar etwas vorsichtiger.

 

Unbegrenzte Serienbilder mit CFExpress Typ A Speicherkarte

Mit einer CFExpress Typ A Speicherkarte erreicht die Sony A7R V (Komprimiertes RAW) eine “unbegrenzte” Serienbildrate.

Hier werden die Bilder schneller aus dem Buffer auf die Speicherkarte geschrieben als neue Bilder gemacht werden können.

Willst Du also wirklich “Sport” mit der A7R V fotografieren, solltest du zu einer CFExpress Speicherkarte greifen.

 

Wie steht es um 8K Video?

Sony empfiehlt für 8K Video in der höchsten Qualität (400 Mbit) mindestens eine V60 SD Karte.

1 Minute 8K Video mit der A7R V erzeugt ca. 3GB Daten. Dies sind ca. 50 MB/s. 8K Video ist also an sich gar nicht so extrem fordernd, dennoch würde ich wie auch Sony zu einer V60 Speicherkarte raten.

 

Welche Speicherkarten sind qualitativ am besten?

Leider ist es nicht ganz einfach zu sagen welche Speicherkarten aus Sicht der Qualität/Haltbarkeit am besten sind. Jede Speicherkarte kann unerwartet kaputt gehen und jeder Hersteller behauptet, dass seine Speicherkarten qualitativ die besten sind.

Praktisch kann es hier massive Schwankungen geben, denn günstige Speicherkarten können sehr billigen NAND nutzen, welcher gerade mal wenige Hunderte Zyklen schafft, während gute Speicherkarten hochwertigen NAND und Controller nutzen können, die tausende Zyklen schaffen.

Was aber genutzt wird und ob die Speicherkarten wichtige Feature wie Wear Leveling nutzen wird aber zu 99% nicht angegeben.

Es ist davon auszugehen, dass fast alle der teureren Speicherkarten (V60 und größer) beispielsweise Wear Leveling unterstützen.

Spannend ist hier SABRENT, welche bei ihrer V60 Speicherkarte sogar angeben, dass sie BiCS5 NAND von KIOXIA nutzen. Dies wäre sehr hochwertiger NAND für eine Speicherkarte!

Ich vermute zwar auch, dass SanDisk, Kingston, ProGrade bei ihren großen Modellen ebenfalls wertigen NAND (vermutlich sogar auch BiCS5) verwenden, aber diese schreiben es nicht dabei.

Von den auffindbaren Daten wäre die SABRENT SD Karte V60 vermutlich die „haltbarste“ SD Karte.

 

Was ist die optimale Speicherkarte für die A7R V?

Willst du wirklich das Maximum aus der Serienbildfunktion deiner Sony A7R V herausholen, solltest du zu einer CFexpress Typ A Speicherkarte greifen.

Die A7R V kann Bilder schneller auf eine CFexpress Typ A Speicherkarte schreiben als diese anfallen. Du hast hier also einen “unbegrenzten Buffer”. Getestet habe ich dies mit der Sony TOUGH CEA-G Series R800/W700.

Du willst lieber eine SD Karte nutzen? Prinzipiell kann die A7R V von V90 SD Karten wie der Kingston Canvas React Plus oder der SanDisk Extreme PRO R300/W260 profitieren.

Allerdings sind diese Speicherkarten auch wieder sehr teuer!

Ich würde dir hier zu einer guten V60 SD Karte raten. Die V60 Modelle, wie die SABRENT SD Karte 256GB V60, Angelbird AV PRO SD MK2  oder die Angelbird AV PRO SD MK2 V60 R280/W160 sind hier aus Preis/Leistungssicht die beste Wahl!

In der Praxis sind die V60 Karten in der A7R V gerade mal +- 10% langsamer als die deutlich teureren V90 Karten.

Ich selbst nutze die SABRENT VSD Karte 256GB V60 in meiner Sony A7R V und hatte bisher mit dieser noch keine Probleme!

Zusammengefasst:

Wie gut ist Secretlab? Besser als Noblechairs? Der TITAN Evo im Test!

Ein guter Schreibtischstuhl oder “gaming Stuhl” kann im Alltag einen extrem großen Einfluss auf den Lebenskomfort haben. Das Leben ist einfach zu kurz für einen unbequemen Stuhl.

Entsprechend sind hier in den letzten Jahren dutzende Modelle von X Herstellern auf den Markt gekommen. Einige Gaming Chairs haben wir uns bereits im Test angesehen.

Ein spannender Hersteller war hier aber bisher noch nicht vertreten, Secretlab. Secretlab wirbt mit einer besonders hohen Qualität und Ergonomie.

Zudem sind die diversen Modelle alle sehr schick designt, mit vielen unterschiedlichen verfügbaren Styles.

Wollen wir uns anhand des TITAN Evo einmal im Test ansehen wie gut Secretlab wirklich ist!

An dieser Stelle vielen Dank an Secretlab für das Zurverfügungstellen des TITAN Evo für diesen Test.

 

Der TITAN Evo von Secretlab im Test

Der TITAN Evo ist derzeit Secretlabs “Flaggschiff” Gaming-Stuhl. Diesen gibt es in vielen verschiedenen Designs! Du hast zunächst die Wahl zwischen vier verschiedenen Materialien für die Oberfläche:

  • Hybrid Kunstleder
  • SoftWeave Plus Gewebe
  • NAPA Leder
  • Exotic

In der Regel wirst du dich hier zwischen dem Hybrid Kunstleder und dem SoftWeave Plus Gewebe entscheiden. In jeder dieser Kategorien gibt es unzählige Designs. Beispielsweise für die Kunstleder Version gibt es 5 “Standard” Designs und 12 ESport Designs und 35 “Sondermodelle” beispielsweise mit Diablo 4 Design, The Witcher Design usw. Sehr cool!

Die Standard Versionen sind allgemein recht schlicht und edel gehalten. So wirkt das grundsätzliche Design und auch die Form des TITAN Evo nicht übermäßig “extrem”. Wir haben zwar das “Racing” Gaming Chair Design mit den seitlichen Flügeln usw. aber dieses ist schon etwas heruntergeregelt. Es gibt klar aggressiver gebaute und geformte Modelle.

So haben wir auch beispielsweise keine auffälligen Aussparungen in der Rückenlehne oder Ähnliches.

Allgemein gefällt mir das etwas “erwachsenere” Design von Secretlab sehr gut.

 

In drei größen und bis zu 180 Kg

Spannenderweise bietet Secretlab den TITAN Evo in drei größen an.

S Regular XL
Empfohlenes maximal Gewicht 90 Kg 100 Kg 180 Kg
Empfohlene maximale Größe 169 cm 189 cm 205 cm
Tiefe Sitzfläche 48 cm 49 cm 50 cm
Breite Sitzfläche 45 cm 47 cm 49 cm
Breite Schulterbereich 51 cm 53 cm 56 cm
Höhe Rückenlehne 82 cm 85 cm 89 cm
Maximale Sitzhöhe 52 cm 52 cm 55,5 cm
Minimale Sitzhöhe 45 cm 45 cm 46 cm

Die Größe entscheidet dabei nicht nur über die Sitzhöhe wie bei vielen anderen Herstellern, sondern auch über die Breite der Lehnen usw.

Ebenso bestimmt die Auswahl das maximale empfohlene Gewicht des Nutzers. Die große XL Version soll dabei satte 180 Kg tragen können! 180 Kg ist sehr viel für einen Gaming Chair, was uns schon sagt, dass dieser etwas massiver gebaut ist.

 

Der stabilste Gaming Chair bisher im Test

Was mich beim TITAN Evo zunächst besonders beeindruckt hat, war die Massivität und Stabilität der Konstruktion.

Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass viele Gaming Chairs, selbst von den großen Marken, vom gleichen Fertiger kommen. Es mag hier sicherlich auch qualitative Unterschiede geben, aber im Kern ist der Aufbau bei sehr vielen Modellen sehr ähnlich.

Der Secretlab TITAN Evo hingegen hebt sich von der Konstruktion anderer mir bekannten Gaming Chairs doch ein gutes Stück ab. Dies aber auf eine gute Weise!

So ist zunächst der Zusammenbau hier wirklich gut gemacht und dokumentiert. Alles wirkt noch mal etwas edler, selbst verglichen mit Herstellern wie Noblechairs.

Die Metallkonstruktion im Inneren des TITAN Evo wirkt ebenfalls sehr sauber und massiv gebaut. Alle “Träger” wirken überdurchschnittlich dick und die Schweißnähte sind kräftiger. Letzteres ist gerade für die Armlehnen wichtig!  Erneut würde ich sagen, dass wir nochmals eine Klasse über Noblechairs spielen!

Aber auch die Nähte und Ähnliches sind auf einem sehr hohen Niveau.

Die XL Version soll bis zu 180 kg tragen, was sehr viel ist! Aber auch die Konstruktion der regulären Version scheint auf einen ähnlichen Standard. Mich würde es nicht wundern, wenn auch die reguläre Version für bis zu 180 Kg ausgelegt wäre und nur aufgrund der Abmessungen nicht für Nutzer dieser Gewichtsklasse empfohlen wird.

Alles wirkt hier massiver und dicker als ich es von anderen Modellen, die “bis 100/120 kg” ausgelegt sind, kenne.

 

Polster der Armlehnen tauschbar

Hinzu kommen Dinge wie die austauschbaren Polster der Armlehnen. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob dies zugunsten der Haltbarkeit gemacht wurde oder nur um das Verkaufen alternativer Designs zu erleichtern. Allerdings lassen sich die oberen Schalen der Armlehnen einfach abnehmen und austauschen!

Klasse, denn nach meiner Erfahrung ist dies bei sehr vielen Gaming Chairs eine der ersten Stellen wo Risse und Abnutzung sichtbar ist.

 

Flache Rückenlehne und Sitzpolster

Die meisten Gaming Chairs besitzen recht aufwändig gestickte Sitz/Rückenpolster, mit diversen Musterungen oder Unterteilungen.

Die Polster des TITAN Evo sind hingegen komplett flach und glatt! Dies ist nicht nur ein optischer Aspekt, auch das Sitzgefühl wird hiervon beeinflusst.

Ich will hier nicht beurteilen, ob es sich auf einem flachen Polster besser oder schlechter sitzt, das ist persönliche Geschmackssache. Es könnte sein, dass die flache Polsterung etwas “klebriger” im Sommer ist, im Gegenzug gibt es hier keine Abdrücke oder Ähnliches und vielleicht ist das Sitzgefühl etwas “edler”.

 

Wie sitzt es sich auf dem TITAN Evo?

Der Sitzkomfort ist sehr stark vom persönlichen Geschmack abhängig. Daher versuche in folgendem das Sitzgefühl auf dem TITAN Evo möglichst neutral zu beschreiben.

Suchst du einen möglichst weichen Gaming-Chair mit dem Sitzkomfort eines “Sessels”, dann bist du zunächst beim TITAN Evo falsch!

Der TITAN Evo ist tendenziell ein eher härter gepolsterter Gaming Chair.

Gleichzeitig ist dieser aber relativ “locker” geschnitten. Die meisten Gaming Chairs zwingen und halten dich in einer recht zentrierten Position. Dies ist hier nicht der Fall! Du sitzt hier recht locker und frei auf der Sitzfläche.

Wir haben zwar die typischen seitlichen Flügel von Gaming Chairs, aber diese sind recht weit auseinander. Sofern du also nicht super breit gebaut bist, wirst du mit diesen kaum in Kontakt kommen.

Allerdings hängt dies natürlich davon ab, ob du S, M oder L gewählt hast und wie groß oder klein du bist. Tendenziell würde ich den TITAN Evo aber schon als etwas “größer gebaut” bezeichnen.

Im ersten Moment fand ich den TITAN Evo etwas hart und flach, allerdings hat sich die Polsterung nach sehr kurzer Zeit doch an mich angepasst! So hat sich das Sitzpolster doch ein Stück passend zu meinem Gesäß geformt, ohne dabei aber durchzusitzen.

Die Rückenlehne ist für meinen Geschmack weiterhin etwas flach. Wir haben leider im unteren Rückenbereich recht wenig Support. Nichts, über das ich zu laut meckern möchte, denn dies ist ein Problem praktisch aller Gaming Chairs.

 

Wipp-Funktion

Der Secretlab TITAN Evo bringt eine “Wipp-Funktion” mit. Auf Wunsch kannst du den Stuhl durch das Verlagern deines Gewichts nach hinten kippen.

Die Wipp-Funktion ist hier gut gelungen und wirkt sehr stabil und vertrauenserweckend. Diese ist hier +- auf dem Level von Noblechairs, vielleicht aber noch etwas “weicher”. Dies kann aber auch einfach daran liegen, dass der TITAN Evo noch neuer ist.

Für jemanden der gerade etwas mit seinem Stuhl wippt, so als Stressbewältigung, ist diese Wippfunktion klasse. Ein Hinten-Überkippen ist im Normalfall übrigens nicht möglich.

Solltest du das Wippen nicht wollen, du kannst den Stuhl in jeder beliebigen Position feststellen.

 

Fazit, wie gut ist der Secretlab TITAN Evo?

Ein Schreibtischstuhl ist etwas sehr Individuelles! Nur weil mir ein Modell gefällt, heißt dies noch lange nicht, dass dies bei dir auch der Fall ist und umgekehrt.

Gehen wir aber geordnet vor. Sicherlich der für mich größte Pluspunkt beim Secretlab TITAN Evo ist der Qualitätseindruck. Hier gibt es keinen Zweifel, der TITAN Evo ist der massivste Gaming Chair auf dem ich bisher saß! Er fühlt sich nicht nur unheimlich stabil und massiv an, auch ein Blick unter die Polster zeigt, dass die Metallkonstruktion und die Schweißnähte noch besser gearbeitet sind als es selbst bei Noblechairs der Fall ist. Beeindruckend! Die XL Version des TITAN Evo ist dabei sogar für beachtliche 180 kg zugelassen. Selbst wenn du nicht so viel wiegst, zeigt dies aber schon den etwas höherwertigen Standard, nach dem die Stühle gebaut sind, was nie schlecht ist.

Auch das Design des TITAN Evo ist wunderbar elegant und wertig. Natürlich gibt es auch etwas verspielte Designs, aber generell sind Secretlab Modelle eher edel gestaltet.

Beim Sitzkomfort kommt es auf deinen persönlichen Geschmack an. Die Polsterung des TITAN Evo ist eher etwas fester und dichter. Zudem ist dieser etwas flacher und “offener” geformt. Gerade wenn du nicht konstant von deinen Gaming Chairs “umarmt” werden willst, ist die Form des TITAN Evo sehr gefällig. Im Gegenzug, suchst Du einen Gaming Chair, auf dem Du eher wie auf einem Sessel sitzt, dann bist du hier falsch.

Probleme mit dem “Durchsitzen” hatte ich beim TITAN Evo keine, ganz im Gegenteil! Ich habe teils 6-8 Stunden mehr oder weniger dauerhaft auf diesem gesessen und keinen müden Hintern oder Ähnliches, ganz im Gegenteil.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann vielleicht, dass der Stuhl etwas flach ist. Ein wenig diese Kuhlenform bevorzuge ich, aber das ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level!

Unterm Strich ist der Secretlab TITAN Evo ein toller Schreibtischstuhl, welcher seinen hohen Preis vor allem aufgrund der überdurchschnittlich hochwertigen Verarbeitung rechtfertigen kann. Suchst du einen extra stabil und massiv gebauten Gaming Chair, dann bist du hier richtig.

Camping Ventilator mit 40.000 mAh, 18W USB C und LED Scheinwerfer?

Ein tragbarer Ventilator mit einem großen 20cm Rotor, LED Scheinwerfer und 40.000mAh integrierter Powerbank?

Das ist doch mal eine super exotische Kombination! Gerade der mit 40.000 mAh angeblich extrem große Akku hat mein interesse geweckt. Zumal dieser via USB Power Delivery (18W) geladen/entladen werden kann.

Damit ist die “Powerbank” Funktion des Ventilators plötzlich kein Gimmick mehr, sondern diese ist wirklich gut nutzbar!

Schauen wir uns dieses durchaus interessante Gerät einmal im Test an.

 

Der KITWLEMEN 40000mAh tragbarer Ventilator im Test

Der KITWLEMEN Ventilator ist schon ein ziemlich großer Brocken. Dieser besteht im Kern aus zwei Teilen. Wir haben zum einen den „Kopf“, in welchem der ca. 20 cm Ventilator steckt, wie auch vier LED Scheinwerfer.

Dieser Kopf ist beweglich auf einer großen Basis angebracht. In der Basis ist der 40.000 mAh Akku untergebracht, wie auch fünf Tasten zur Steuerung und diverse Status LEDs. Im Lieferumfang liegt auch eine Fernbedienung.

Der generelle Qualitätseindruck ist dabei gemixt. Der verwendete Kunststoff wirkt soweit stabil und ausreichend dick. Allerdings gerade bei der Basis nutzt KITWLEMEN eher einen einfacheren Kunststoff.

Für einen leichteren Transport besitzt der Ventilator einen Handgriff auf der Oberseite. Dieser macht auch Sinn, denn so hast du einen Punkt bei welchem du den Ventilator, welcher immerhin 3,18 Kg auf die Waage bringt, gut anpacken kannst.

 

Anschlüsse

Zum Aufladen des Ventilators und für die Powerbank Funktion besitzt dieser einen USB A und einen USB C Port.

  • USB C – Power Delivery 18W – 5V/3A, 9V/2,22A /12V/1,67A
  • USB A – Quick Charge 3.0 – 5V/3A, 9V/2A, 12V/1,5A

Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 20W. Dies sollte die Ladezeiten in beide Richtungen etwas reduzieren, denn der USB C Port wird sowohl als Eingang wie auch Ausgang genutzt.

Zusätzlich haben wir einen USB A Port mit Quick Charge. Für ein Gerät bei welchem die Powerbankfunktion eher zweitrangig ist, ist dies soweit brauchbar.

Der USB C Port unterstützt sogar PPS mit 3,3-11V/2A.

 

Oszillierend

Im Fuß des Ventilators ist ein Motor verbaut. Dieser kann den Kopf des Ventilators auf Wunsch 45 oder 90 Grad hin und her schwenken.

Zudem kannst du den Ventilator auch vertikal verstellen, das aber nur manuell.

 

Mit LED Scheinwerfer

Rund um den Rotor sind vier LED Spots im Rahmen eingelassen. Diese haben 5 Modi zwischen welchen du wechseln kannst.

  1. Warmweiße LEDs schwach
  2. Warmweiße LEDs stark
  3. Kaltweiße LEDs schwach
  4. Kaltweiße LEDs stark
  5. Beide Lichtfarben gleichzeitig gemischt

Ich finde es hier interessant, dass wir zwei LED Lichtfarben integriert haben. Die Helligkeit der LEDs ist dabei zwar nicht gigantisch, allerdings hell genug, dass dieses ganze Feature nicht nur ein “Gimmick” ist, sondern beim Camping wirklich nützlich sein kann.

 

Starker Ventilator!

Mit einem Durchmesser von ca. 20 cm ist der KITWLEMEN schon etwas größer! Entsprechend kann dieser auch ordentlich Wind produzieren!

Du kannst die Leistung in vier Stufen steuern. Allerdings bereits auf Stufe 1 produziert dieser eine ordentliche Brise, die für den Schreibtisch mehr als ausreicht.

Auf Stufe 3 oder 4 produziert dieser einen Luftstrom, der auch noch auf einige Meter entfernt spürbar ist.

Die Ventilator Funktion wird also sehr zufriedenstellend erfüllt!

 

Dabei recht leise

Überrascht hat mich dabei auch die Lautstärke. Klar der Ventilator ist nicht lautlos, aber auf den beiden niedrigsten Stufen ist er fast schon als “flüsterleise” zu bezeichnen und selbst auf den höheren Stufen bleibt er sehr erträglich.

Genau genommen ist dieser sogar leiser als viele 08/15 USB Schreibtisch-Ventilatoren.

 

Wirklich 40.000 mAh?

Sicherlich das mit spannendste am KITWLEMEN 40000mAh tragbaren Ventilator ist der Akku. Haben wir wirklich 40000 mAh?

mAh Wh % der HA
5V/2A 35081 129.8 88%
9V/2A 32357 119.72 81%

Ja die Kapazitätsangabe passt! Im besten Fall kam ich auf 35081 mAh, was beeindruckend ist!

 

Ladedauer

An einem entsprechenden Ladegerät (USB PD) kann der Ventilator spannenderweise mit bis zu 22-23W geladen werden.

Hier dauert eine Ladung ca. 8:40h, was in Anbetracht des großen Akkus soweit ok ist.

 

Fazit

Der KITWLEMEN 40000mAh tragbare Ventilator ist aus meiner Sicht super spannend! Die Kombination aus einem großen und starken Ventilator, welcher nicht mal zu laut ist, mit einem LED Scheinwerfer und einer riesigen Powerbank kann gerade beim Camping durchaus Sinn machen.

Gerade die 40000 mAh Kapazität (ca. 35000 mAh in der Praxis) sind absolut beeindruckend! Hierdurch kannst du dein Smartphone an dem Ventilator laden und diesen weiterhin viele Stunden, wenn nicht sogar Tage lang nutzen. Dabei ist sogar das Laden von Smartphones usw. dank des 20W USB C Ports recht flott!

Damit ist der KITWLEMEN super universell! Lediglich der Preis ist mir etwas hoch! Zum Zeitpunkt des Tests möchte der Hersteller über 170€ für den Ventilator haben, was ich für etwas hoch halte.

Ja der KITWLEMEN 40000mAh tragbare Ventilator ist super universell und qualitativ top, bei unter 100€ würde ich diesen auch absolut empfehlen, aber 170€+ ist schon saftig!

KITWLEMEN 40000mAh tragbarer Ventilator, 13 Zoll Wiederaufladbarer...
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Test: ALLPOWERS S2000, große, gute und günstige Powerstation

Die ALLPOWERS S2000 gehört zu den interessantesten Powerstations die ich bisher in den Fingern hatte! Warum?

Wir haben hier eine 1500Wh Powerstation, mit 4x Steckdosen mit bis zu 2000W, 2x 100W USB C Ports, einem leistungsstarken integrierten Netzteil und einem MPPT Solar Ladeeingang, dies für 1200€ bzw. mit den oft verfügbaren Gutscheinen für rund 1000€.

Nicht wenig Geld, ganz im Gegenteil! Aber für diese Leistungsdaten ist der Preis durchaus attraktiv!

Schauen wir uns daher die ALLPOWERS S2000 einmal im Test an. Kann die Powerstation überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ALLPOWERS für das Zurverfügungstellen der S2000 für diesen Test!

 

Die ALLPOWERS S2000 im Test

Mit 1500 Wh Kapazität ist die ALLPOWERS S2000 eine durchaus große Powerstation. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Abmessungen und das Gewicht aus.

So misst diese 375 x 245 x 250 mm und bringt 14,5 Kg auf die Waage.

Kapazität Wh Gewicht
ALLPOWERS S2000 1500 14,5 Kg
VOLTERO PS24 2200 20,4 Kg
VOLTERO PS18 1488 15 Kg
ECOFLOW Delta 2 1024 12 Kg
Jackery Explorer 2000 Pro 2160 19,5 Kg

 

Damit ist sie aber für die gebotene Leistung “überdurchschnittlich” leicht. Dies liegt sicherlich auch etwas an den verwendeten Lithium Ionen Akkuzellen, welche verglichen mit LiFePO4 etwas leichter sind.

Erfreulicherweise ist dabei aber das Gehäuse der Powerstation recht gut! Dieses wirkt massiv gebaut und ich mag die etwas “blockigere” Form lieber, als die eher rundliche Form von Jackery oder Voltero.

Für einen besseren Transport besitzt die Powerstation zwei stabile Griffe auf der Oberseite.

 

Anschlüsse der S2000

Die Anschlüsse der ALLPOWERS S2000 sind gut gewählt. So besitzt diese:

  • 4x 230V Steckdosen mit bis zu 2000W (4000W Peek)
  • 1x Zigarettenanzünder 13V / 10A
  • 2x USB C 100W
  • 4x USB A 5A / 9V2.5A /1 2V2A (Quick Charge)

Vier Steckdosen, der übliche Zigarettenanzünder Port, 2x USB C mit bis zu 100W und 4x USB A klingt sehr gut! Ich vermisse hier an sich nichts.

Allerdings fehlen verglichen mit vielen anderen Powerstations reguläre 12V DC Ausgänge. Ich denke diese werden eher selten genutzt, weshalb ALLPOWERS auf diese vermutlich verzichtet hat.

  • Rückseite AC Eingang 230V bis zu 400W
  • Front DC Eingang XT60 18-70V bis zu 500W

Die Eingänge sind auf Front und Rückseite verteilt. Auf der Rückseite finden wir den AC Eingang. Also ja bei der ALLPOWERS S2000 ist das Netzteil integriert!

Auf der Front haben wir wiederum einen XT60 Eingang, für beispielsweise ein Solarpanel. Ein passendes Adapterkabel auf die normalen Solar MC4 Stecker befindet sich mit im Lieferumfang.

 

Display

Natürlich besitzt die ALLPOWERS S2000 ein Display, welches dir einige Informationen anzeigt.

ALLPOWERS S2000 Display

  • Akkustand in %
  • Wie lange der Akku noch hält bei der aktuellen Last
  • Welche Anschlüsse aktiv sind
  • Wie viel Leistung geht in die Powerstation in Watt
  • Wie viel Leistung geht aus der Powerstation in Watt
  • Lüfter aktiv ja/nein
  • Fehler Informationen

Das Display ist dabei recht groß und “schön”. Etwas schade finde ich nur das die Leistungswerte beim gleichzeitigen Laden/Entladen nicht beide angezeigt werden. Es wird lediglich die Ausgangsleistung angezeigt, aber nicht wie viel Energie rein kommt.

 

App

Die S2000 besitzt ein integriertes Bluetooth Modul, welches eine App Steuerung erlaubt. Allerdings ist die ALLPOWERS App eher einfach.

Du kannst in dieser den Akkustand, Eingangs- und Ausgangsleistung sehen und die diversen Ports ein-/ausschalten. Das wars! Damit ist die App ein netter Bonus, aber auch kein gigantischer Mehrwert.

 

Die Kapazität der ALLPOWERS S2000

ALLPOWERS wirbt bei der S2000 mit einer Kapazität von 1500Wh. Folgendes konnte ich messen:

Wh % der HA
DC 12V/5A 1395.4 93%
USB C 20V/5A 1345.8 90%
AC 200W 1123 75%
AC 1200W 1133 76%

 

Die DC Ausgänge, also die USB C Ports und die 12V Ausgänge der Powerstation scheinen sehr schön Effizient zu sein, denn wir kommen hier auf 1345 bis 1395 Wh echte nutzbare Kapazität, was sehr guten 90% bis 93% der Herstellerangabe entspricht.

Die Herstellerangabe zur Kapazität bei Powerstations und Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akkuzellen im Inneren. Hier werden wir 1500 Wh haben.

Allerdings muss die Spannung dieser Akkuzellen gewandelt werden. Teils schwächer, beispielsweise im Falle der DC Ausgänge, teils stärker, im Falle der Steckdosen.

So kommen wir bei den Steckdosen lediglich auf eine nutzbare Kapazität von 1123-1133 Wh, was 75-76% der Herstellerangabe entspricht. Dies ist ein leicht unterdurchschnittlicher Wert, während aber die DC Ausgänge auf ein überdurchschnittliches Ergebnis kommen.

 

USB C Ports, 2x 100W

Die ALLPOWERS S2000 besitzt zwei 100W USB C Ports und wie du bei der Kapazitätsmessung gesehen hast, sind diese sehr effizient.

Hast du also beispielsweise ein Notebook, das via USB-C geladen werden kann, benutzte den USB C Port, dies ist effizienter als wenn du das normale Steckdosen Ladegerät verwendest.

Die beiden USB C Ports können folgende Leistungsstufen nach dem USB Power Delivery Standard liefern.

  • 5V/5A
  • 9V/5A
  • 12V/5A
  • 15V/5A
  • 20V/5A

Spannend! Die USB C Ports können bei allen Spannungsstufen bis zu 5A liefern, was ungewöhnlich ist.

Ebenso bieten die USB C Ports PPS! 5-20V bei 5A, wir haben also die so ziemlich volle PPS Range.

Hierdurch kann die ALLPOWERS S2000 beispielsweise das S23 Ultra mit dem vollen Tempo laden. Im Test funktionierten die USB C Ports absolut tadellos in Kombination mit beispielsweise dem MacBook Pro 13 M1 oder Dell XPS 13.

Beide Ports können 100W übrigens gleichzeitig liefern!

 

Steckdose und gleichzeitiges Laden/Entladen

Die Steckdosen der ALLPOWERS S2000 sind mit einer Leistung von dauerhaft bis zu 2000W recht mächtig. Diese können sogar kurzzeitig bis zu 4000W liefern.

In meinem Test haben die Steckdosen wunderbar funktioniert! Sämtliche Geräte haben ohne Probleme oder “Spulenfiepen” an den Steckdosen funktioniert.

Natürlich kannst du die Powerstation gleichzeitig laden und nutzen! Das Display ist zwar hier nicht ganz so hilfreich, aber prinzipiell kannst du die Powerstation als “Puffer” nutzen.

Dies macht natürlich besonders Sinn, wenn du die Powerstation via Solar lädst. Allerdings kannst du die S2000 prinzipiell auch als USV nutzen. Die Umschaltzeiten scheinen gut zu sein, zumindest keins meiner Geräte zeigte Auffälligkeiten, und auch die Effizienz ist mit 82-88% gut.

Bedenke lediglich, dass wir hier “nur” Lithium Ionen Akkuzellen haben, die weniger gut (haltbar) im Pufferbetrieb sind als Powerstations mit LiFePO4 Akkus.

 

Laden der S2000

Die S2000 besitzt zwei Eingänge. Zunächst haben wir einen AC Eingang. In der Powerstation ist bereits ein Netzteil integriert, du musst diese einfach nur über ein Netzkabel mit der Steckdose verbinden.

Laut Hersteller kann diese hier mit bis zu 400W laden. In meinem Test schwankte die Leistungsaufnahme zwischen 300W und 400W.

Eine 0% auf 100% Ladung an der Steckdose dauert ca. 6 Stunden.

Neben dem AC Eingang besitzt die Powerstation auch einen DC Eingang, in Form einer XT60 Buchse.

XT60 ist ein “Standard” Anschluss. Auf Wunsch kannst du diesen auf sehr viele Dinge adaptieren, wie beispielsweise MC4 Stecker für Solarpanels.

Auch kannst du die Powerstation so beispielsweise an einem KFZ 12V Port laden.

So lädt diese sogar recht flott an einer 12V Quelle. So kann die Powerstation hier über 11A aufnehmen! Eine 0% auf 100% Ladung dauert an einer 12V entsprechend ca. 10 Stunden.

Über diesen Anschluss kannst du auch Solarpanels mit 18-70V und maximal 18A verbinden! Damit ist der DC Eingang ALLPOWERS S2000 extrem mächtig!

Die meisten Power Stations akzeptieren hier maximal 8-10A, 18A ist stark, aber auch sehr gut gerade für das Laden an Solarpanels.

Zusammengefasst:

  • Laden an der Steckdose, 300-400W, Ladedauer ca. 6 Stunden
  • Laden an einem KFZ 12V Port, maximal 140W, Ladedauer ca. 10,5 Stunden
  • Laden an Standard Solarpanels mit 18-70V und maximal 500W

 

Ladeeffizienz

In meinem Test benötigte die Powerstation beim AC Laden ca. 1760 Wh um diese voll zu laden und 1460 Wh beim DC Laden.

Im besten Fall Im schlechtesten Fall
DC 96% 77%
AC 79% 64%

Hieraus ergibt sich eine Ladeeffizienz von unfassbaren 96% in der Spitze beim DC Laden und DC Entladen. Im “Worst” Case kommen wir allerdings nur auf 64%, beim AC Laden und AC Entladen.

96% Ladeeffizienz ist mit Abstand der beste Wert, den ich bisher im Test gesehen habe. 64% hingegen ist leicht unterdurchschnittlich. Die DC Seite der ALLPOWERS S2000 ist also unheimlich effizient.

 

Der Lüfter

In der S2000 steckt auch ein Lüfter. Dieser springt ab ca. 100W Leistung an. Leider ist der Lüfter schon etwas lauter. Dieser ungefähr so laut wie bei den früheren EcoFlow Modellen.

 

Fazit

Spannend! Die ALLPOWERS S2000 ist eine spannende Powerstation, vor allem aufgrund der hohen Kapazität und hohen Eingangs und Ausgangsleistung.

Praktisch kommen wir hier auf rund 1350 Wh Kapazität beim Nutzen der DC Ausgänge und 1133 Wh beim Nutzen der Steckdosen. Damit gehört die S2000 schon zu den mächtigeren Modellen.

Dabei gefällt mir das sehr schön robust gebaute Gehäuse ausgesprochen gut! Die Powerstation wirkt deutlich massiver und wertiger als beispielsweise die Jackery Modelle. Zwar ist die Powerstation mit ihrer hohen Kapazität und dem Gewicht 14,5 Kg nicht als super portabel zu bezeichnen, aber diese lässt sich dank der Handgriffe schon gut von A nach B transportieren.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir neben 4x Steckdosen die bis zu 2000W liefern können wie auch zwei 100W USB C Ports. Alle Anschlüsse der Powerstation haben in meinem Test problemlos funktioniert!

Dicke Pluspunkte bekommt die ALLPOWERS S2000 auch für die Eingänge. So haben wir ein 300-400W Netzteil integriert, welches die Powerstation in ca. 6 Stunden füllen kann.

Fast spannender ist aber der sehr mächtige DC Eingang, gerade in Kombination mit Solarpanels, denn dieser erlaubt bis zu 500W Leistung! (18-70 V/18A).

ALLPOWERS Tragbarer Powerstation 2400W (4000W Surge)...

  • Tolle Anschlussauswahl
  • 4x Leistungsfähige Steckdosen
  • 2x 100W USB C Ports mit voller PPS Range
  • Gutes integriertes Netzteil (0% auf 100% in 6h)
  • Sehr leistungsfähiger DC Eingang
  • Sehr massives und stabiles Gehäuse
  • Hohe Kapazität
  • Sehr effizient beim DC Laden
  • Mit App Support…..
  • …. App aber eher ein Gimmick
  • Lüfter kann etwas lauter sein

Was spricht aber gegen die ALLPOWERS S2000? Wenig, der Lüfter ist etwas lauter und wir haben nur normale Lithium-Ionen Akku Zellen.

Ansonsten passt alles bei der Powerstation! Suchst Du also ein Modell der 1KWh+ Klasse mit einer sehr großen Anschlussvielfallt, hoher Leistung und welches gut via Solar zu laden ist, dann könnte die ALLPOWERS S2000 das Richtige für dich sein.

ALLPOWERS S2000
POSITIV
Tolle Anschlussauswahl
4x Leistungsfähige Steckdosen
2x 100W USB C Ports mit voller PPS Range
Gutes integriertes Netzteil (0% auf 100% in 6h)
Sehr leistungsfähiger DC Eingang
Sehr massives und stabiles Gehäuse
Hohe Kapazität
Sehr effizient beim DC Laden
Mit App Support…..
NEGATIV
…. App aber eher ein Gimmick
Lüfter kann etwas lauter sein
90