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Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub im Test (USB 3.0, HDMI, SD Karten Leser)

USB C ist gekommen um zu bleiben und dabei alle anderen Ports und Anschlüsse zu ersetzen. Je nach Hersteller ist dies natürlich schon passiert. Apple setzt nur noch auf USB C und auch viele andere Hersteller beginnen zwar etwas vorsichtiger mit dem Umstieg, aber sie beginnen.

Leider kann man im Alltag meist doch nicht ganz auf andere Ports verzichten. Es neigen auch immer mehr Hersteller dazu auf den Speicherkartenleser zu verzichten. Dies ist etwas, was ich fast täglich benötige.

Daher wurde es Zeit für einen Adapter für mein Razer Blade und Apple MacBook Pro. Hier macht es natürlich am meisten Sinn auf einen „Multi Port“ Adapter zu setzen, welcher mehr als nur eine Handvoll USB Ports mitbringt.

Da sich bei mir alle gekauften Produkte auch immer für einen Test eigenen müssen, viel meine Wahl auf den noch etwas unbekannteren AUKEY CB-C59 Adapter. Dieser bietet drei USB Ports, einen HDMI Port, einen Speicherkartenleser und einen zusätzlichen USB C Port.

Also im Grunde alles was man im Alltag benötigt. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub für rund 50€ überzeugen kann!

 

Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub im Test

Ich glaube, es ist recht offensichtlich, dass der AUKEY CB-C59 sich natürlich primär an Apple MacBook Besitzer richtet. Das Gehäuse des Hubs besteht aus Aluminium, welches von seiner Oberfläche durchaus dem eines MacBooks ähnelt.

Der HUB besitzt hierbei ein recht flaches und kompaktes Gehäuse, das gerade so den diversen Ports Platz bietet.

Angeschlossen wird der AUKEY CB-C59 über ein kurzes fest integriertes USB C Kabel. Dieses macht einen vernünftigen Eindruck, allgemein gefällt mir der AUKEY HUB sehr gut!

Lediglich der Knickschutz des USB C Kabels könnte etwas eleganter ins Gehäuse integriert werden.

Kommen wir zu dem Wichtigen, den Ports. Auf der Front finden wir einen SD Kartenleser und einen separaten microSD Karten Leser wie auch zwei USB 3.0 Ports.

Auf der Rückseite findet sich ein HDMI Port, ein weiterer USB 3.0 Port und ein USB C Eingang.

Letzterer soll dem Durchschleifen von Power dienen, sodass Ihr Euer Laptop auch gleichzeitig laden könnt.

 

In der Praxis

Beginnen wir mit der Nutzung am MacBook Pro. Ich habe den AUKEY CB-C59 USB Type C Hub mit einem Apple MacBook Pro 13 Zoll mit Touch Bar getestet.

Laden über den USB C Eingang funktioniert mit vollem Tempo, USB Ports und Kartenleser funktionieren, HDMI Port funktioniert auch mit 4K Signal.

Soweit Funktion am Mac zu 100% gegeben.

Wie sieht es an einem Windows Notebook aus? Hierfür habe ich ein Dell XPS 13 getestet. Ähnliches Spiel wie beim Mac. Laden über den USB C Port funktioniert, HDMI Port funktioniert, USB 3.0 Ports und auch der Kartenleser funktionieren.

Damit volle Punktzahl was die Funktionen angehen!

Aber wie sieht es im Detail aus? Beginnen wir bei den USB 3.0 Ports. Über diese, in Kombination mit dem Dell XPS 13, konnte ich rund 400MB/s(schreibend) und 300MB/s(lesend) übertragen, also das so ziemlich maximale Tempo.

Der USB C Eingang (auf der Rückseite des HUBs) hingegen scheint nur mit USB 2.0 angebunden zu sein. Das macht aber auch „Sinn“ dieser USB C Port soll ja nur das gleichzeitige Nutzen und Laden ermöglichen.

Bleibt noch der SD Kartenleser. Leider gibt es hier eine Enttäuschung, dieser scheint nur mit USB 2.0 angebunden zu sein. Ich erreichte in der Spitze rund 37MB/s Übertragungsrate, schade.

 

Fazit

Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub* macht einen hervorragenden Job! Der Hub ist gut verarbeitet, sieht klasse aus und funktioniert wie beworben!

Selbst der HDMI Ausgang funktioniert, sowohl an meinem MacBook Pro wie auch an meinem Dell XPS, tadellos.

Auch die USB 3.0 Ports sind mit einem ordentlichen Tempo (300/400MB/s) angebunden und das passthrough Laden funktioniert.

Der einzige Kritikpunkt ist der Kartenleser, welcher leider nur mit USB 2.0 angebunden ist und auf rund 37MB/s limitiert ist.

Sollte Euch dies nicht allzu sehr stören, kann ich ohne Probleme eine Empfehlung für den AUKEY CB-C59 aussprechen! Gerade weil der Preis für das Gebotene mit rund 50€ nicht zu hoch ist.

Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose mit Apple Homekit Support

Smart Home ist in aller Munde, hat aber aktuell Probleme sich so recht durchzusetzen. Womit steigt man als normaler Nutzer ein, wenn man sich für Smart Home interessiert?

Ein guter Einstig sind smarte Steckdosen! Diese sind oftmals ausgesprochen funktional, nützlich und auch nicht zu teuer.

Hier gibt es diverse Modelle von AVM, TP-Link und Co. Nun bin ich aber über ein sehr interessantes Modell des Hersteller Koogeek gestolpert.

Dieses bietet neben der üblichen App Steuerung eine Strommessfunktion, einen Timer und Apple HomeKit Support an!

Gerade letzterer ist eine Seltenheit. Hinzu kommt der Preis von rund 40€ welcher auch nicht zu hoch ist, zumindestens auf den ersten Blick.

Aber kann die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose mit Apple Homekit Support im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Der Koogeek P1EU Plug im Test

Der Koogeek P1EU ist eine Art Zwischenstecker, welcher zwischen die Steckdose und den gewünschten Verbraucher gesteckt wird.

Hierbei ist diese natürlich etwas größer, aber für eine „Smarte“ Steckdose immer noch recht klein. Vergleichbare Modelle von AVM oder TP-Link sind durchaus ein Stück größer. Natürlich verfügt der Koogeek P1EU Plug über unseren normalen Schuko Stecker und Port auf der Oberseite.

Hierbei ist der Adapter auf bis zu 2500W spezifiziert, was für so ziemlich alles außer einen Grill ausreichen sollte(CE Zeichen ist vorhanden). Rein optisch ist der Koogeek P1EU Plug sehr unauffällig gestaltet.

Dieser besitzt ein einfaches weißes Hochglanzgehäuse mit lediglich einer Status LED auf der Front und einem Schalter auf der Oberseite.

Der Schalter auf der Oberseite kann die Steckdose „manuell“ einschalten/ausschalten falls mal das Smartphone nicht greifbar ist.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung und Installation der Koogeek smarten Steckdose variiert etwas je nachdem ob Ihr IOS oder Android nutzt.

Da eins der Hauptmerkmale der Koogeek P1EU der Apple HomeKit Support ist, werde ich für diesen Test auch primär IOS verwenden.

Beginnt mit dem Herunterladen der Koogeek App aus dem App Store. Nach dem Start müsst Ihr Euch in der App ein Konto anlegen.

Ist dies geschafft, beginnt die eigentliche Einrichtung. Wählt das „+“ zum Hinzufügen eines neuen Gerätes aus. Die App wird nun die Steckdose automatisch suchen, diese sollte natürlich mit dem Strom verbunden sein. Wurde diese gefunden muss der Code an der Seite eingescannt werden.

Aufgrund des HomeKit Supports wird die Koogeek P1EU sogar automatisch in die Home App eingetragen.

Leider scheint eine Mix- Nutzung aus IOS und Android nicht ohne Weiteres möglich zu sein. Ist die Koogeek Steckdose einmal mit Apple HomeKit verbunden, scheint diese sich nicht mehr unter Android ansprechen zu lassen (außer diese wird zurückgesetzt).

 

Features und Funktionen

Was kann die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose denn so alles? Beginnen wir mit dem Basic Feature, Ihr könnt diese an und ausschalten.

Dies kann über die Koogeek App, Apple HomeKit (und damit auch über Siri), an der Steckdose direkt oder über Amazon Alexa passieren. Wichtig, aktuell scheint der Amazon Echo/Alexa Support noch nicht in Deutschland zu funktionieren! Dies kann und wird sich aber hoffentlich bald ändern.

Solltet Ihr beispielsweise ein Lampe auf der anderen Seite des Raums haben, oder an einem schlecht erreichbaren Ort, könnt Ihr diese über die smarte Steckdose problemlos ein/ausschalten.

Aber natürlich nur das ein/ausschalten ist nicht alles, was die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose kann.

Kennt Ihr noch diese furchtbaren Steckdosen Timer, bei welchen es ewig gedauert hat diese zu programmieren? Der Koogeek P1EU Plug besitzt ebenfalls eine Timer Funktion, komfortabel und einfach in der App einzustellen!

Hier lassen sich bis zu Sieben Ereignisse hinterlegen. Ein Ereignis wäre beispielsweise um 9 Uhr einschalten und um 18 Uhr abschalten. Diese Einstellungen lassen sich auch mehreren Tagen zuordnen. So wäre es also möglich, samstags oder Sontags andere Zeiten zu hinterlegen.

Das dritte wichtige Feature ist der Energie Monitor. In der App könnt Ihr jederzeit auslesen, wie viel Strom über die Steckdose verbraucht wird! Hierbei erstellt diese auch Graphen über den Energieverbrauch über mehrere Tage hinweg.

Sehr nützlich wenn man einmal überprüfen möchte, was der Fernsehschrank oder der Computer an Strom frisst. Allerdings ist die Messgenauigkeit nicht perfekt. Bei einer mittleren bis großen Last konnte ich eine Messgenauigkeit von ca. -+10% feststellen. Für den Alltag ist das sicherlich ausreichend! Bei kleineren Lasten sank die Messgenauigkeit etwas, zum Standby Verbrauch messen ist der Koogeek P1EU Plug also nur bedingt geeignet.

Ein wichtiges Thema ist sicherlich auch wie viel Energie die smarte Steckdose selbst frisst. Ausgeschaltet benötigt diese ca. 1Watt, eingeschaltet ca. 1,6W. Dafür, dass diese dauerhaft mit dem WLAN verbunden ist, sind das brauchbare Werte!

 

Fazit

Daumen hoch für die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose! Primär dann wenn Ihr Apple Nutzer seid! WLAN Steckdosen mit HomeKit Support sind eh schon recht selten und da ist es doch erfreulich das die Umsetzung hier recht gut ist!

Die Steckdose bietet neben HomeKit die drei wichtigen Funktionen, ein/aus, Timer und Energie Monitor! Alle drei Funktionen sind soweit gut umgesetzt und in der Praxis problemlos nutzbar.

Zwar gibt es sicherlich bei der App noch ein wenig Luft nach oben und ganz besonders bei der Multiplattform Nutzung (Android und IOS gleichzeitig) Aber gerade für reine IOS Nutzer kann ich eine volle Empfehlung aussprechen!

Für rund 40€ ist die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose ein sehr fairer Deal!

Gewinnspiel Vernee Thor E Smartphone! (Vielen Dank an Gearbest)

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Gewinnspiel. Freundlicherweise hat Gearbest angeboten ein Vernee Thor E unter meinen Lesern zu verlosen.

Bei dem Vernee Thor E handelt es sich um ein schickes Android 7.0 Smartphone mit 3GB RAM und Octa Core SoC.

Interesse?

 

Wer ist Gearbest?

Erst einmal ein paar Worte zu Gearbest, dafür gibt es für Euch ein Smartphone zu gewinnen.

Wer oder was ist Gearbest?  Gearbest ist ein chinesischer Online Händler, welcher es in kurzer Zeit schon sehr weit nach oben gebracht hat.

Dies liegt unter anderem an der großen Auswahl und den zumeist top Preisen. Jedoch dies ist nicht mal das was ich so sehr an Gearbest schätze.

Wenn man aus Asien bestellt, muss man sich leider sehr oft mit dem Zoll rumschlagen, was Zeit und Nerven kostet.

Gearbest bietet aber mit dem Germany Express eine Versandmethode an, die es erlaubt beliebig viele und teure Produkte aus Asien zu bestellen und das ohne Ärger mit dem Zoll oder sonstige Gebühren!

Die Artikel landen erst einmal bei einem europäischem Logistik Unternehmen, das sich um die Zollabwicklungen kümmert und dann die Produkte an Euch weiterschickt.

Dies habe ich dutzende Male in Anspruch genommen und es hat jedes Mal gut funktioniert.

Die Lieferdauer liegt so auch bei verhältnismäßig geringen 12-18 Tagen (aus meiner Erfahrung).

Daher, wenn Ihr dort kauft,# nicht vergessen den Germany Express an der Kasse auszuwählen!

Von daher ich kann meine Hand für diesen Händler ins Feuer legen. Schaut also mal rein ob vielleicht bei den aktuellen Angeboten auch etwas Interessantes für Euch dabei ist.

 

Wie teilnehmen?

Liked diesen Beitrag und die Techtest.org Seite auf Facebook. Ein Kommentar wäre ebenfalls klasse und würde es leichter machen Euch zu kontaktieren (ich kann Euch nur bei einem Kommentar direkt über den Techtest Facebook Account anschreiben).

Facebook-2

Jedoch ist ein Kommentar natürlich nicht verpflichtend.

 

Dauer und Ablauf

Das Gewinnspiel startet am 01.07.17 und endet am 14.07.17

Der Gewinner wird dann von mir ausgelost und erhält entweder von meinem privaten Account (Michael Barton) oder vom Techtest Account (ich kann Euch über diesen nur anschreiben wenn Ihr einen Kommentar hinterlassen habt) eine Nachricht, auf welche Ihr mir bitte innerhalb von 3 Tagen Eure Adresse zusendet.

An diese Adresse wird dann Gearbest das Smartphone senden.

 

Der Gewinn

Der Gewinn ist ein Vernee Thor E, welches natürlich sämtliche deutsche Netze unterstützt.

Das Smartphone hat einen Wert von rund 100€, bietet dafür aber mit Android 7.0, 3GB RAM, 16GB Speicher und Octa Core SoC eine sehr ordentliche Leistung.

 

Datenweitergabe

Ich speichere Eure Daten nicht, auch werden diese nicht für irgendwelche anderen Aktionen weitergehend genutzt.

Lediglich werden diese an Gearbest bzw. das Logistik Unternehmen, welche für die Zustellung des Gewinns zuständig sind, weitergegeben.

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

Vernee Thor E

Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 01.07.17 bis zum Abend des 14.07.17

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Die TaoTronics TT-BH16 Bluetooth Ohrhörer im Test, die beste günstigen Bluetooth Ohrhörer!

Gute Bluetooth Ohrhörer von großen Herstellern kosten in der Regel zwischen 70€ und 150€. Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics sind da um einiges günstiger und sicherlich für den „normalen“ Nutzer mit Ihren 20-30€ sehr viel interessanter.

Dass asiatische Hersteller neue Bluetooth Ohrhörer auf den Markt bringen, ist ja nichts Neues, jedoch zählten TaoTronics Bluetooth Ohrhörer in der Vergangenheit definitiv zu den besten Modellen ihrer Preisklasse.

Die TT-BH16 sind hierbei das neuste und in der Theorie damit auch das beste Modell von TaoTronics.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen bzw. anhören wie sich die TaoTronics TT-BH16 im Test schlagen!

 

Die TaoTronics TT-BH16 Bluetooth Ohrhörer im Test

Die TaoTronics TT-BH16 sind auf den ersten Blick recht klassische Bluetooth Ohrhörer. Es handelt sich bei diesen um zwei in-Ear Ohrstöpsel welche über ein Kabel, das im Nacken verläuft, verbunden werden.

Die Ohrstöpsel sind hierbei nicht winzig aber auch nicht übermäßig groß. Verglichen mit normalen kabelgebundenen Ohrhörern sieht man aber, dass in den Ohrstöpsel zusätzliche Elektronik bzw. Akkus verbaut sind, welche diese größer erscheinen lassen.

Die Ohrhörer bestehen aus einfachem matten Plastik und besitzen auf der Rückseite lediglich das TaoTronics Logo, das aber kaum sichtbar ist. Im Großen und Ganzen sind die TT-BH16 sehr schlichte Ohrhörer.

Bonus Punkte bekommen diese für die Integration eines Magneten auf der Rückseite. Dieser erlaubt es einem die Ohrhörer bei Nichtbenutzung zusammenzuheften, so können diese nicht vom Hals rutschen.

Im Alltag ist dies ein sehr praktisches Feature!

Ein Stück weit unterhalb des rechten Ohrstöpsel ist im Kabel eine Kabelfernbedienung integriert. Diese besitzt ein Mikrofon, drei Tasten und den microUSB Ladeport.

Über Letzteren lässt sich der Akku der Bluetooth Ohrhörer wiederaufladen. Dieser soll laut TaoTronics rund 7 Stunden halten. Praktisch rechnet je nach Musik und Lautstärke mit 6-8 Stunden, was okay ist!

Bei den Tasten handelt es sich natürlich um eine Multifunktionstaste, welche die Ohrhörer einschaltet, ausschaltet, Musik pausiert, fortsetzt usw. wie auch zwei Tasten, die der Lautstärkeregulierung dienen.

Die beiden Lautstärketasten können auch beim Gedrückthalten Musik vor und zurück spulen.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort kommt es natürlich immer ein gutes Stück auf den persönlichen Geschmack an. TaoTronics setzt bei den TT-BH16 auf ein recht klassisches Design und Formfaktor. Die Ohrhörer sind hierbei weder übermäßig dick, noch besonders lang.

Dennoch hat TaoTronics diesen so genannte Ohrhaken verpasst. Dies sind kleine Gummibügel, die  für einen besseren halt im Ohr sorgen.

Das funktioniert auch bei den TT-BH16 sehr gut! Die Ohrhörer sitzen wirklich bombenfest in den Ohren, Sport oder Joggen gehen, wäre hier keinerlei Problem.

Mir sitzen hierbei die TT-BH16 fast schon etwas zu fest in den Ohren, sodass diese unbequem sind. Jedoch durch das Entfernen der Ohrhaken konnte ich dieses Problem lösen, die Ohrhörer sitzen für den Alltag immer noch gut und vor allem bequem in meinen Ohren.

Alternativ kann man sicherlich auch die kleineren mitgelieferten Ohrhaken nutzen. Letztendlich kommt das aber auf die Ohren an.

Ich würde den Tragekomfort der TaoTronics TT-BH16 als „Standard“ einstufen.

 

Klang

Das Wichtigste ist ohne Frage wie die TaoTronics TT-BH16 klingen. Sagen wir es so TaoTronics hat ein Händchen dafür gute Bluetooth Ohrhörer zu bauen!

Die TT-BH16 besitzen einen lebendigen und kräftigen Klang ohne dabei übertrieben oder unsauber zu klingen.

Der Bass hat also einen guten Punch und Tiefgang, ist aber auch nicht „extrem“. Ich habe also durchaus Bluetooth Ohrhörer mit noch mehr Bass gehört.

Allerdings denke ich, dass die Bassmenge hier ziemlich ideal ist. Der Bass klingt lebendig und spaßig aber überschattet die restliche Musik nicht.

Höhen sind soweit klar und sauber, aber auch nicht übermäßig brillant. Ich bin mit diesen vollkommen zufrieden, jedoch ist das der Punkt an dem ich am ehesten einen Unterschied zu 100€ Bluetooth Ohrhörern höre. Der Bass hingegen ist kaum schlechter als bei deutlich teureren Modellen.

Was die TaoTronics TT-BH16 sehr gut machen, sind die Mitten! Die TT-BH16 entzerren Klang sehr gut! Beispielsweise die TaoTronics TT-BH15 klingen wesentlich enger und „kleiner“ als die BH16.

Daher sind gerade Stimmen und Gesang bei den TT-BH16 doch ein gutes Stück voller als bei vielen Konkurrenten dieser Preisklasse.

Allgemein bieten die TaoTronics TT-BH16 eine gute Klangfülle. Ich will nicht sagen, dass man hier auf High End Level ist aber der Unterschied zu High End Bluetooth Ohrhörern ist deutlich kleiner als man anhand des Preises erwarten würde.

Auch die Detail Wiedergabe ist gut, gerade dafür das man diese nicht künstlich durch „besonders klare Höhen“ puscht( wenn die Höhen bei Kopfhörern besonders stark angehoben werden erzeugt das oftmals den Eindruck, dass diese detaillierter spielen, als es eigentlich der Fall ist).

Rauschen oder Kompressionsartefakte aufgrund der Bluetooth Verbindung konnte ich keine feststellen. Auch war die Bluetooth Verbindung mit meinem LG G6 sehr stabil und konstant.

 

Fazit

Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics sind in der Einsteigerklasse generell sehr stark. Die TaoTronics TT-BH16* führen hierbei das Lineup von TaoTronics an.

Die Ohrhörer können durch einen kräftigen Klang mit gutem Bass und einer guten Klangfülle punkten. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten sind sogar die Mitten ordentlich, was gerade bei der Darstellung von Stimmen sehr hilft.

Nein die TaoTronics TT-BH16* können nicht mit 100€+ Bluetooth Ohrhörern wie den Teufel MOVE BT mithalten, aber für gerade mal 30€ sind diese doch dichter an der High Klasse als man es denken könnte.

Von daher eine absolute Kaufempfehlung für alle Nutzer die einen guten Klang wollen, aber auch nicht bereit sind dreistellige Summen für Ohrhörer auszugeben.

Die TaoTronics TT-BH16* sind die perfekten Bluetooth Ohrhörer für den Normalnutzer! Dies liegt nicht nur am Klang, sondern auch am Tragekomfort, welcher selbst für den Sport passt, wie auch an der soliden Akkulaufzeit und der brauchbaren Haptik.

Für 30€ kann man nicht mehr erwarten und wird auch anderswo nicht mehr bekommen, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt!

Vielleicht fragt Ihr Euch nun lieber die TaoTronics TT-BH15 oder die TT-BH16? Die TT-BH15 sind etwas Bass mächtiger, für den ein oder anderen vielleicht auch etwas zu viel des Guten, die TT-BH16 sind dafür deutlich stärker was Mitten und die generelle Klangfülle angeht.

Ich würde vermutlich die TT-BH16 nehmen, solltet Ihr allerdings viel House, Electro, Drum and Bass hören, könnten vielleicht die TT-BH15 besser sein. Für Pop, Rock, Metal würde ich aber eher zu den TT-BH16 raten.

Die Anker 2nd Gen Astro 6700mAh Powerbank im Test

Die 2nd Gen Astro ist Ankers Flaggschiff Powerbank in der kompakt Klasse. Diese soll durch eine hohe Leistung in einem kompakten Gehäuse punkten können.

Natürlich dies ist etwas, was viele Hersteller versprechen, aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann die 2nd Gen Astro mit gewohnter Anker Qualität im Test überzeugen?

Dies gilt es in einem Test herauszufinden!

 

Die Anker 2nd Gen Astro 6700mAh Powerbank im Test

Die 2nd Gen Astro ist eine ziemlich kompakte Powerbank. Der Vergleich von Anker mit einem Müsliriegel ist durchaus berechtig. Genau genommen ist ein normaler Müsliriegel sogar etwas größer, dafür aber weniger dick.

In der Praxis ist hierdurch die Powerbank ideal für den Alltag, wenn man keinen großen Klotz an Batterie mit sich herumschleppen möchte.

Auch in der Hosentasche findet die 2nd Gen Astro problemlos Platz. Beim Gehäuse setzt Anker auf ein Softtouch Plastik, welches sich auch relativ resistent gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern zeigt, aber wenn einmal Fingerabdrücke drauf sind, sind diese meist nur sehr schwer wieder zu entfernen.

Auf der Front der Powerbank sind die beiden Anschlüsse zu finden. Hierbei handelt es sich um einen USB Ausgang wie auch um einen microUSB Eingang.

Der USB Ausgang verfügt über 2A Leistung und Ankers PowerIQ Technologie. Letztere soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang anpassen.

Der microUSB Eingang hingegen soll lediglich 1,2A aufnehmen können, dies ist etwas wenig für meinen Geschmack.

Die 2nd Gen Astro Powerbank verfügt noch über eine kleine Besonderheit. Die Powerbank besitzt keinen Einschalter, dafür allerdings einen Lagesensor. Wird die Powerbank also bewegt schaltet sich diese ein.

Ebenfalls werden die 10 Status LEDs auf der Oberseite aktiviert. Diese sind sehr nützlich für ein genaues Ablesen des Ladestands und sehen zudem auch cool aus.

Allerdings hat dieses Prinzip auch einen Nachteil, die Powerbank schaltet sich beim Herumtragen ununterbrochen an. Dies ist an sich nicht schlimm aber kostet jedes Mal sicherlich ein paar mAh Kapazität für das Einschalten der LEDs und der internen Elektronik.

Ich fürchte Anker wollte hier einfach ein „Cooles“ Feature integrieren, nicht weil dieses besonders nützlich ist, sondern einfach um ein weiteres Feature zu haben.

Ein normaler Einschalter hätte sicherlich den Job genauso gut wenn nicht sogar besser erfüllt. Probleme, dass die Powerbank sich nicht einschaltet, hatte ich keine. Diese reagiert eher etwas überempfindlich. Bei Inaktivität schaltet sich diese natürlich nach ein paar Sekunden wieder ab.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIERHier geht es zur aktuellen Powerbank Bestenliste von Techtest.org. 

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker verspricht hier 6700mAh, messen konnte ich 18,231Wh bzw. 4927mAh.

Dies entspricht rund 73% der Herstellerangabe. Puh dies ist etwas wenig. Es ist normal das eine Powerbank ca. 10-20% weniger Kapazität hat als angegeben.

Dies liegt einfach daran, dass die Herstellerangabe die Kapazität der Akkuzellen beschreibt und nicht die eigentliche Kapazität der Powerbank im ganzen.

Beim Entladen entsteht immer eine gewisse Verlustleistung  in beispielsweise der Form von Wärme, daher sind nicht 100% der Kapazität effektiv nutzbar.

In der Regel sage ich bis 80% ist normal, darunter wird es kritisch. Option a) die Kapazitätsangabe ist falsch, Option b) die Elektronik arbeitet recht ineffizient Option C) irgendwas verbraucht Energie.

Anker ist vertrauenswürdiger Hersteller, daher nehme ich nicht an, dass hier über die Kapazität gelogen wird.

Ich vermute dies ist eine Mischung aus Punkt b und c. Die Effizienz von Powerbanks ist in den letzen Jahren deutlich gestiegen. Vor einigen Jahren wären 70-80% noch normal gewesen.

Die Anker 2nd Gen Astro ist jetzt auch schon 4 Jahre auf dem Markt. Das klingt nun nicht wie ein hohes Alter, aber Powerbanks haben sich in dieser Zeit sehr weiter entwickelt.

Ganz blöd gesagt, die Chinesen wurden deutlich besser darin gute und effiziente Elektronik zu bauen. Auch Anker hat sich als Unternehmen in dieser Zeit sicher sehr stark weiterentwickelt.

Daher nehme ich an, dass die Grundeffizienz der Powerbank nach aktuellen Standards eher mäßig gut ist.

Aber gut ob nun 73% oder 80% ist letztendlich zu verschmerzen, wie sieht es ansonsten aus?

Ich muss zugeben positiv von der Anker 2nd Gen Astro, in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit, überrascht worden zu sein.

Beispielsweise das neue Apple iPad Pro 10.5 wird mit 2,27A geladen, maximal möglich wären 2,38A (ohne schnellladen).

2,27A sind beachtlich dafür, dass die Powerbank eigentlich nur 2A liefern soll. Auch das iPhone lädt mit guten 1,81A.

Das Google Pixel hingegen ist etwas zickiger und nimmt nur 1A auf (2A wären möglich). Das LG G6 hingegen akzeptiert 1,49A, was eine gute Geschwindigkeit ist.

Wenn man vom Google Pixel, was vom Ladetempo eh eine kleine Diva ist, ein sehr gutes Ergebnis!

Leider ein Punkt, an dem man wieder etwas das Alter der Powerbank erkennt, ist ihr Wiederaufladen. Die Anker 2nd Gen Astro nimmt wie angegeben nur 1,2A auf. Okay aber auch nicht super flott. Rund 6 Stunden müsst Ihr für eine vollständige Ladung einplanen.

 

Fazit

Puhh es ist schon lange her, das ich von einem Anker Produkt abgeraten habe, aber ich würde die 2nd Gen Astro nicht kaufen.

Warum? Die 2nd Gen Astro* macht grundsätzlich einen guten Job mit einer sehr guten Ladegeschwindigkeit und einem guten Gehäuse.

Jedoch die Wiederaufladegeschwindigkeit ist recht langsam, die Effizienz mittelmäßig, die Bewegungsaktivierung der Powerbank unnötig und der Preis hoch.

Also die 2nd Gen Astro auf den Markt kam, war diese sicherlich top, aber auch Powerbanks haben sich weiterentwickelt.

Sicherlich solltet Ihr die 2nd Gen Astro im Angebot bekommen greift zu! Auch heutzutage ist diese eine klasse Powerbank, aber nicht für 23€!

Für 29€ bekommt man sogar den deutlich besseren Anker PowerCore Speed oder für 12€ den Anker PowerCore 5000mAh. Letzter hat eine etwas „suboptimalere“ Form, ist aber für den Preis unfassbar gut.

Alternativ gäbe es auch die RAVPower RP-PB17 oder RAVPower RP-PB060, beide sind günstiger und einfach besser.

Sollte Anker den Preis der 2nd Gen Astro 6700mAh auf sagen wir mal 15€ senken, okay, aber für über 20€ würde ich entweder zu den RAVPower Alternativen greifen oder noch besser zum PowerCore Speed upgraden.

Anker 2nd Gen Astro 6700mAh
Angegebene Kapazität 6700mAh
Preis
Erreichte Kapazität 18,231Wh bzw. 4927mAh
Erreichte Kapazität in % 73%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 1,2
Geteste Smartphones
Apple (7+) ++
Samsung (S7 Edge, S8+) ++ (Normales Laden)
Alcatel(Idol 4S) ++ (Normales Laden)
Google (Pixel) +
Nintendo Switch 0
Kapazität 73%
Verarbeitung 80%
Ladegeschwindigkeit 80%
Anschlüsse und Sonstige Features 70%
Lieferumfang und Verpackung 75%
Preis / Leistung ★★★☆
Testergebnis ★★★★☆

 

Der Xiaomi Bluetooth 4.2 Speaker Square Box Generation 2 im Test

Neben Smartphones bietet Xiaomi auch jede Menge anderer toller Produkte an, wie zum Beispiel Bluetooth Lautsprecher.

Hier hat Xiaomi nun einen neuen auf den Markt gebracht, den „Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher“. Dieser ist für rund 25€ aus Asien erhältlich, wollen wir uns doch mal ansehen ob der Lautsprecher so gut klingt wie er auf den Bildern aussieht!

 

Der Xiaomi Bluetooth 4.2 Speaker Square Box Generation 2

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher gehört ganz klar zu den kompakteren Modellen auf dem Markt.

Dieser Bluetooth Lautsprecher besitzt ungefähr die Länge eines aktuellen Smartphones, ist doppelt so dick, dafür aber etwas flacher.

Optisch wirkt die „Square Box Generation 2“ recht minimalistisch und sauber. Ich finde das Design definitiv ansprechend!

Bei der Materialwahl hat sich Xiaomi nicht lumpen lassen und setzt auf einem schönen Aluminium Rahmen und recht hochwertig anmutende Kunststoffelemente auf Front und Rückseite.

Hierbei ist die Plastikabdeckung auf der Front perforiert um den Klang hindurch zu lassen. Unterhalb dieser Abdeckung sind insgesamt drei Treiberrinheiten zu finden, von welchen zwei aktiv und eine passiv sind.

Leider ist es nicht ganz klar ob es sich hierbei um ein 2x 2,5W oder 2x5W Design handelt, was aber letztendlich auch keine große Rolle spielt.

Im Gegensatz zur Front besitzt die Rückseite keine Öffnungen, Klang kann also lediglich aus der Front entweichen. Auf der Rückseite ist dafür der microUSB Ladeport und der 3,5mm AUX Eingang zu finden.

Xiaomi spricht von einem 1200mAh Akku im Inneren des Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher welcher bis zu 10 Stunden Laufzeit ermöglichen soll.

Die 10 Stunden sind praktisch vielleicht etwas optimistisch und nur bei recht leiser Lautstärke erreichbar, bei mittlerer bis hoher Lautstärke sind 7-8 Stunden eher realistisch.

Über den AUX Eingang ist es wie üblich möglich Geräte kabelgebunden mit dem Lautsprecher zu verbinden, wie Computer oder MP3 Player, die nicht zwingend über Bluetooth verfügen.

Auf der Oberseite des Lautsprechers sind drei Tasten zu finden. Der Einschalter, der auch die Funktion von Play/Pause übernimmt, wie auch zwei Lautstärketasten. Die Lautstärkentasten sind leider nicht mit vor/zurück doppelt belegt.

 

Klang

Kommen wir zum alles entscheidendem Punkt, dem Klang. Hat hier Xiaomi alles richtig gemacht?

Im ersten Moment war ich vom Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher nicht so recht überzeugt. In Kombination mit meinem LG G6, welches Bluetooth 4.2 unterstützt, klang der Lautsprecher nicht richtig.

Als hätte man sämtliche Musik massiv komprimiert! Stimme und Instrumente neigten zum Ausfransen und klangen einfach unsauber, als würde man ein 240p Youtube Video schauen.

Nachdem ich auf ein iPhone 7 Plus gewechselt bin, passte der Klang allerdings. Etwas merkwürdig das Ganze aber gut, der weitere Test bezieht sich auf den Klang in Kombination mit einem iPhone 7 Plus (Xiaomi Smartphones scheinen auch problemlos zu sein).

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher klingt für seine Größe gut bis sehr gut!

Mit viel Bass darf man natürlich nicht rechnen, aber Musik klingt ausreichend voll und satt. Man merkt aber hier durchaus in einem gewissen Rahmen, dass es sich um ein sehr kompaktes Modell handelt, welches nicht mit viel Volumen arbeitet. Allerdings für die sehr hohe Kompaktheit hat Xiaomi auch einen verdammt guten Job gemacht so viel Bass wie möglich in den Lautsprecher zu packen ohne, dass dieser übersteuert.

Die Höhen sind ausreichend klar, auch wenn die Brillanz eher mittelmäßig ist. Der Xiaomi neigt zu einer leichten mitten Betonung, welche allerdings Stimmen gut hervorhebt.

Rauschen oder Ähnliches ist nicht zu hören. Die Stereo Abbildung ist auf eine mittlere bis kurze Distanz zudem recht ordentlich.

Auch wenn die maximale Lautstärke des „Brüllwürfels“ hoch ist, sollte man mit diesem nicht versuchen ein Wohnzimmer zu beschallen, aber für die Küche und ein wenig Internet Radio reicht das Ganze genauso wie für den Schreibtisch.

 

Fazit

Ist der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher zu empfehlen? Jein um ehrlich zu sein tue ich mich mit einer Empfehlung schwer.

Warum? Der Lautsprecher sieht klasse aus und klingt für seine Größe gut, die Betonung liegt auf „für seine Größe“.

Klar der Xiaomi Bluetooth Lautsprecher bietet definitiv ein gutes Klang Upgrade gegenüber eingebauten Lautsprechern in Smartphones aber man bekommt für 20-30€ auch ganz regulär bei Amazon Bluetooth Lautsprecher welche besser klingen.

Hier wäre zum Beispiel der Aukey SK-M7, Anker SoundCore oder auch der EasyAcc 20W Bluetooth Lautsprecher zu nennen. Ja diese sind ein Stück größer klingen aber im direkten Vergleich schon ein gutes Stück besser.

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher lohnt sich also wirklich primär dann, wenn Euch eine sehr hohe Kompaktheit und tolle Optik wichtiger ist als das Maximum an Klang.

Wobei natürlich der Xiaomi für rund 25€ durchaus gut klingt.

Die Xiaomi ZSH.COM Towel Youth Series im Test (Ja Handtücher von Xiaomi)

Xiaomi wird sicherlich dem ein oder anderen von Smartphones oder smarten Helfern wie Staubsaugrobotern bekannt vorkommen.

Jedoch gewinne ich langsam den Eindruck Xiaomi stellt wirklich alles her. Ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen, als ich gesehen habe das es sogar Xiaomi Handtücher gibt!

Ihr seht vielleicht, worauf dieser Test hinausläuft, ich musste mir einfach zwei dieser Handtücher aus Asien bestellten. Nun die Frage kann Xiaomi so gut Handtücher herstellen wie Smartphones?

Finden wir dies im diesem vielleicht nicht ganz so ernst gemeinten Test heraus!

 

Die Xiaomi ZSH.COM Towel Youth Series

Die Xiaomi Handtücher sind in diversen Farben verfügbar. Bei Gearbest, wo ich diese bestellt habe, waren allerdings nur drei Farben, weiß, grün und blau verfügbar.

Ich habe mir einfach mal ein Grünes und ein Blaues gegönnt. Preislich liegen wir hier bei rund 6€ für ein 76cm x 34cm Handtuch.

Aufgrund dieser Größe eignet sich das Xiaomi Handtuch primär auch wirklich als Handtuch für Gesicht, Hände, den Sport usw. als zum Abtrocknen nach dem Duschen.

Für letzteres ist dieses vermutlich wirklich etwas klein.

Geliefert werden die Handtücher eingeschweißt in einer Tüte. Das ganze erinnert mich etwas an Luxus Hotels.

Die Handtücher machen einen guten ersten Eindruck. Xiaomi setzt bei diesen auf 100% Baumwolle. Diese Baumwolle soll nicht chemisch mit Weichmachern oder Ähnlichem bearbeitet worden sein.

So was freut von einem asiatischen Hersteller zu hören, vor allem weil ich Xiaomi sogar traue, das

s hier wirklich keine Giftstoffe oder Ähnliches zum Einsatz kommen. Auch beim Öffnen gab es keinen unangenehmen Geruch.

Die Handtücher wurden lediglich antibakteriell bearbeitet. Hier kommt eine Technologie des schwedischen Herstellers Polygiene zum Einsatz. Polygiene ist kein kleiner Hersteller, sondern diese arbeiten mit Adidas, Converse, Jack Wolfskin usw. zusammen.

Daher bin ich auch hier zuversichtlich, das keine Giftstoffe oder schädliche Stoffe in dieser  antibakteriellen Beschichtung stecken.

Wie fühlen sich nun die Handtücher an?

Die Handtücher sind relativ dick und fühlen sich recht wertig an. Es sind also keine dünnen Fetzen. Auch die Ränder sind sauber vernäht.

Die Tücher selbst fühlen sich wie eine Mischung aus Mikrofaser und Baumwollhandtuch an. Man spürt also durchaus das leicht Matte an den Tüchern, hierbei sind diese aber auch nicht ganz stumpf.

Aufgrund der Schlaufenwebung ist auch die Schmutzaufnahme gut bis sehr gut. Das Tuch fühlt sich am Gesicht wie auch an den Händen gut an.

 

Fazit

Ich würde niemanden raten „kauft Euch x Handtücher aus Asien“, so was wäre Unfug. Allerdings als Gag oder als „Nerd“ mal ein Xiaomi Handtuch zu besitzen ist doch sicherlich interessant.

Das Interessanteste ist aber sicherlich, dass die Handtücher gut, wenn nicht sogar sehr gut sind!

Von der Verarbeitung angefangen über die Haptik bis hin zur Funktion habe ich nichts zu bemängeln. Klar, man bekommt auch im normalen Handel ähnlich gute Handtücher, aber da muss man auch schon zu den etwas teureren greifen.

Kurzum für den Sport oder den normalen Alltag, Daumen hoch!

Wenn Ihr Euch nun fragt ob das Xiaomi noch irgendwelche Asse im Ärmel hat wie „Bluetooth“ oder einen „Schrittzähler“ muss ich Euch enttäuschen. Es ist wirklich nur ein Handtuch, welches aber recht gut ist!

Das RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät im Test

Multiport USB Ladegeräte sind ein Segen wenn man viele elektronische Geräte besitzt. Ich würde vermutlich ohne solch ein Ladegerät wahnsinnig werden.

Hierbei ist es natürlich besonders wichtig ein gutes Multiport Ladegerät zu verwenden gerade, wenn man teure Smartphones anschließt.

RAVPower gehört hier definitiv zu den vertrauenswürdigeren Marken. Diese haben mit dem RP-PC029 ein ausgesprochen interessantes Ladegerät im Sortiment. Neben der recht hohen Leistung von 60W bietet dieses 6 USB Ports inklusive eines Quick Charge Ports.

Klingt gut aber kann das RAVPower RP-PC029 Desktop Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät

Das RAVPower RP-PC029 Ladegerät ist grundsätzlich in zwei Farben verfügbar, weiß und schwarz. Ich habe für diesen Test die weiße Version gekauft, welche auch einen guten ersten Eindruck macht. Das Plastik fühlt sich überdurchschnittlich hochwertig an und besitzt eine leichte Softtouch Haptik. Hierbei ist allerdings die weiße Version sogar völlig resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Was ebenfalls positiv auffällt, ist das relativ hohe Gewicht. Warum ist dies positiv? Wenn man sich billige Ladegeräte und teure Ladegeräte von innen ansieht, wird man schnell merken, dass die billigeren aus deutlich weniger Komponenten bestehen als die teuren und daher leichter sind.

Der Aufbau des RAVPower RP-PC029 ist soweit klassisch. Das Ladegerät besitzt eine recht flache aber leicht längliche Form und ist hierbei etwas größer als eine Zigarettenschachtel.

Die sechs USB Ports sind sauber auf der Front eingelassen. Fünf von diesen sind „normale“ Ladeports. Wobei normal sehr relativ ist, denn jeder dieser Ports verfügt über die vollen 2,4A. Hinzu kommt ein Quick Charge 3.0 Port welcher über eine grüne Färbung gekennzeichnet ist.

Neben den USB Ports verfügt das Ladegerät auch über eine kleine Status LED. Diese ist nicht übermäßig hell oder störend, es sollte also auch kein Problem sein das Ladegerät auf seinem Nachttisch zu nutzen.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte

Wie es sich für ein RAVPower Ladegerät gehört hat dieses den Belastungstest mit 60W ohne größere Auffälligkeiten bestanden. Ja es ist normal, dass ein Ladegerät bei solch einer großen Last sich recht deutlich erwärmt.

Hierbei sei allerdings dazu gesagt, dass vermutlich die wenigsten Nutzer jemals das Ladegerät mit den vollen 60W belasten werden. Ein iPad nimmt rund 11W beim Laden auf, ein Samsung Galaxy S7 Edge rund 9W, ein Google Pixel rund 7,5W usw.

Sofern Ihr also keine 6 iPads gleichzeitig laden wollt, bietet das Ladegerät mehr als genug Power, und selbst 6 iPads sollten vermutlich noch knapp hinhauen. Kommen wir zum üblichem Thema, der Ladegeschwindigkeit.

Hier gibt es keine großen Überraschungen zu vermelden. Die meisten Android Smartphones laden an den „normalen“ 2,4A Ports mit der maximal möglichen Ladegeschwindigkeit. Lediglich Huawei Smartphones und das Google Pixel erreichen etwas weniger Ladegeschwindigkeit als was maximal möglich wäre.

Der Quick Charge 3.0 Port funktionierte in meinem Test mit dem LG G6, Samsung Galaxy S8+ und Alcatel Idol 4S problemlos.

Wie sieht es mit iPhones aus? Diese laden an den normalen USB Ports mit einem guten Tempo (1,4xA), jedoch an einem Anker Ladegerät würde man beispielsweise 1,7-1,8A erreichen können, also gute 20% schnelleres Laden. Hierbei ist der Quick Charge 3.0 Port etwas langsamer fürs iPhone als die normalen Ports.

Dies liegt vermutlich an der vergleichsweise niedrigen Spannung, die auf dem Quick Charge Port beim normalen Laden liegt. Hier konnte ich rund 4,7V messen, an den normalen Ports hingegen 5,1V.

Etwas mehr Spannung führt in der Regel zu einer höheren Ladegeschwindigkeit, gerade mit schlechteren Ladekabeln.

Kommen wir zum Schluss zu den „Basisdaten“.  Das RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät verbraucht im Leerlauf rund 0,4W-0,5W, ein normaler Wert für ein solches Ladegerät. Die Effizienz der normalen „ISmart“ Ladeports lag in meinem Test bei rund 83% (50%-Last) und die des Quick Charge Ports bei 79%.

Ja, es ist üblich, dass Quick Charge Ladeports eine etwas schlechtere Effizienz besitzen, 79% ist aber schon recht wenig. Die 83% der normalen Ports hingegen ist okay.

 

Fazit

Das RAVPower RP-PC029* ist ohne Frage eins der besten USB Ladegeräte auf dem Markt, gerade dann wenn Ihr eins mit 6 USB Ports sucht!

Das Gehäuse ist tadellos genau wie die Verarbeitung. Aber auch elektrisch macht das Ladegerät eine gute Figur und gehört zu den schnelleren Modellen auf dem Markt.

Allerdings muss es sich in diesem Punkt beispielsweise dem Anker PowerPort Speed geschlagen geben. Daher würde ich Euch raten, schaut Euch zumindest auch einmal dieses Ladegerät an.

Das PowerPort Speed ist schon noch einen Tick besser als das RAVPower RP-PC029*, dafür aber teurer und besitzt einen Port weniger.

Den Preis/Leistungssieg holt also definitiv das RAVPower Ladegerät, was auch die Stärke dieses Ladegerätes ist. Eine sehr gute Leistung zu einem fairen Preis!

RAVPower RP-PC029
Leistung 60W
Preis
Ports 6
Strom Aufnahme Leerlauf 0,5W
Last Test bestanden? Ja
Spulenfiepen Nein
Effizienz 83%
Apple iPhone 7+ +
LG G6 ++ (QC3.0)
Samsung Galaxy S8+ ++ (QC3.0)
Nintendo Switch 0
Testergebnis ★★★★★ 88%

Die QCY Q29 im Test, vollständig Kabellose Bluetooth Ohrhörer für 45€

Vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer gibt es auf dem Markt nur wenige. Die, die es gibt, sind meist schlecht oder recht teuer. Dies versucht QCY mit seinen Q29 zu ändern. Die Q29 sind vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer für rund 40€.

Aber wie gut können kabellose Bluetooth Ohrhörer für 40€ wirklich funktionieren? Und vor allem wie gut können diese klingen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die QCY Q29 im Test

Auch wenn es sicherlich bescheuert klingt von „kabellosen Bluetooth Ohrhörern“ zu reden, ist dies doch sehr wichtig. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Bluetooth Ohrhörer sind nämlich nicht vollständig kabellos. Hier gibt es weiterhin ein Kabel welches den linken und den rechten Ohrhörer miteinander verbindet. Dies ist bei den QCY Q29 anders!

Die QCY Q29 sind wirklich vollständig kabellose Ohrhörer. Es handelt es sich also einfach um zwei Stöpsel welche ohne Kabel untereinander und mit dem Smartphone kommunizieren.

Geliefert werden die Ohrhörer in einer kleinen Transportbox aus Plastik, welche sehr wichtig ist! Diese Transportbox dient nicht nur dem Transport der Ohrhörer, sondern auch dem Aufladen. In der Box ist ein Akku eingebaut, welcher die Ohrstöpsel beim Einsetzen auch unterwegs wieder etwas auftanken kann. Die Box kann die beiden Ohrstöpsel ca. 2 mal vollständig Wiederaufladen ehe diese dann auch ans Netz muss.

Das Aufladen der Transportbox geschieht wie üblich via microUSB.

Die Ohrhörer selbst machen einen guten Eindruck. Das Wichtigste, diese sind nicht riesig. Die Q29 sind beispielsweise deutlich kleiner als die Syllable D900. Beim Material setzt QCY auf den Innenseiten auf gummiertes Plastik, auf den Außenseiten auf Hochglanzplastik.

Die Ohrhörer sehen relativ unauffällig aus und fühlen sich gut an!

Auf der Rückseite beider Ohrstöpsel befindet sich jeweils eine Taste. Diese dient unter anderem dem Fortsetzen und Pausieren der Musik oder dem Annehmen von Anrufen.

Der Akku in den Ohrstöpseln hält im Übrigen rund 3 Stunden, was okay ist, wenn man bedenkt, dass die Transportbox diese zweimal wiederaufladen kann.

Wie funktioniert das Bluetooth Pairing bei den QCY 29?

Im Gegensatz zu anderen vollständig kabellosen Bluetooth Ohrhörern ist hier der Pairing Prozess sehr problemlos, Ihr müsst Euch lediglich die Reihenfolge merken.

Nehmt zuerst den rechten Ohrhörer aus der Box. Dieser geht automatisch in den Pairing Modus. Verbindet diesen mit dem Smartphone und nehmt denn den linken Ohrstöpsel aus der Box welcher sich dann automatisch mit dem rechten verbindet.

 

Tragekomfort

Die QCY Q29 sind mittelgroße Ohrstöpsel. Diese sind erfreulicherweise nicht zu groß oder zu schwer. Daher sitzen diese auch ohne irgendwelche Tricks wie Ohrhacken recht feste und gut in den Ohren. Gerade aufgrund des fehlenden Kabels wird auch kein Zug auf diese ausgeübt.

Kurzum ja die Q29 sitzen ganz gut in den Ohren und eigen sich auch fürs Joggen!

 

Klang der QCY Q29

Ein sicherlich sehr wichtiger Punkt ist auch der Klang. Wie schlagen sich hier die QCY Q29? Wesentlich besser als ich es erwartet habe!

Die Ohrhörer liefern einen grundsoliden Klang für rund 40€. Der Bass besitzt einen guten Punch und ist in ausreichender Masse vorhanden, wenn auch nicht übermäßig kräftig.

Ich würde den Bass als neutral bezeichnen. Die Höhen sind Klar und werden gut abgebildet. Ich höre hier zwar ganz leichte Kompressionsartefakte aber das ist nichts Tragisches. Ich nehme mal an die Doppelverbindung rechter Ohrhörer zu Smartphone und rechter Ohrhörer zu linken Ohrhörer) wird nicht genug Bandbreite zur Verfügung stehen für eine verlustfreie Übertragung.

Das Ganze ist allerdings nicht übermäßig stark und hat mich im Musikgenuss nicht beeinflusst.

Stimmen und auch Gesang wird von den QCY Q29 gut dargestellt. Auch Musik klingt im generellen voll und wohlklingend.

Klar, die Q29 sind nicht die bestklingendsten Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt, aber diese sind fürs Musikhören gut brauchbar!

Das klingt jetzt vielleicht weniger positiv als es gemeint ist, aber die meisten komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer haben überhaupt Probleme vernünftig zu funktionieren, geschweige denn gut zu klingen.

Dies ist ein guter Moment über die Signalstärke der Ohrhörer zu reden. Diese ist bei vollständig kabellosen Modellen meist sehr mäßig, wie sieht es hier aus?

Im Alltag sind die QCY Q29 gut brauchbar! In der Regel kommt es zu keinem Signalverlust, selbst bei der Outdoor Nutzung.

Jedoch ist die Signalstärke sehr „knapp“. Hält man sich das rechte Ohr zu, bricht das Signal zusammen. Jedoch bei der üblichen Nutzung passiert dies nicht. Sollte doch mal das Signal zusammenbrechen wird dieses nach wenigen Augenblicken wiederhergestellt.

Etwas nervig sind lediglich die Sprachansagen welche bei jedem Start abgespielt werden. Diese machen nämlich beide Ohrstöpsel unabhängig voneinander.

 

Fazit zu den QCY Q29

Für rund 40€ sind die QCY Q29 außerordentlich brauchbare Bluetooth Ohrhörer! Diese funktionieren im Alltag sehr gut was Verbindungsqualität und auch den Klang angeht. Ja, es gibt bei beiden sicherlich noch Luft nach oben, aber für 40€ ist das Gebotene schon echt stark.

Wer also wirklich auf den Luxus einer kompletten kabellosen Verbindung Wert legt kann hier sorgenlos zugreifen.

RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und Ladegerät im kurz-Test

Ich bin ein stolzer Besitzer einer Sony A7R mit welcher ich auch sehr zufrieden bin, weitestgehend. Jedoch eine große Schwäche hat die Kamera inne, die Akkus.

Ich glaube so wird es vielen Nutzern von Sony Kameras gehen, denn mit einer wahnsinnig guten Akkulaufzeit sind die ganzen Kameras nicht gesegnet.

Die meisten aktuellen Sony DSLR bzw. EVIL Kameras verwenden den NP-FW50 Akku. Nachdem nun nach guten 2-3 Jahren alle meine 3. Anbieter und auch die original Akkus so langsam „problematisch“ wurden, musste ich mich nach neuen umsehen.

Hierbei bin ich auf ein Set von RAVPower gestoßen. Für 36€ bieten diese gleich zwei Akkus und ein Dual Ladegerät an. Da ich mit RAVPower Powerbanks immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich das Set einmal ausprobieren und habe es bestellt.

Taugen die RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!

RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät

Gehen wir erst einmal durch was sich im Set befindet. Dies wäre ein Ladegerät mit zwei „Ports“ für das gleichzeitige Laden zweier Akkus wie auch zwei Akkus und ein microUSB Kabel.

Wichtig, es ist nicht möglich das Ladegerät einfach mit dem Strom zu verbinden! Ihr benötigt für das Nutzen des Ladegeräts ein separates USB Ladegerät.

Dieses muss laut RAVPower über 2,1A verfügen, was auch mit meinen Messungen ungefähr übereinstimmt (ca. 1,9xA konnte ich maximal messen). Dies sehe ich aber nicht als Nachteil, ganz im Gegenteil.

So könnt Ihr Eure Akkus auch unterwegs an beispielsweise einer Powerbank oder einem KFZ Handy Ladegerät laden.

Das Ladegerät, welches auch mit allen anderen NP-FW50 Akkus funktioniert, macht einen vernünftigen Eindruck. RAVPower setzt auf ein mattes schwarzes Plastik, auf dessen Oberseite lediglich zwei Status LEDs eingelassen sind.

Die beiden mitgelieferten Akkus sind RAVPower gebrandet und sollen über eine Kapazität von 1100mAh verfügen. Dies sind ganze 20mAh mehr als die originalen Akkus. Stellt Euch diese Aussage mit einem leicht sarkastischen Unterton vor, denn 20mAh mehr ist in der Praxis nichts.

Wie auch schon das Ladegerät wirken die Akkus Qualitativ vernünftig. Das Aufladen dauert je nachdem ob Ihr zwei gleichzeitig oder nur einen ladet ca. 2,5h bzw. 2h.

Wie sieht es in der Praxis aus? Erst einmal das Positive die Akkus funktionieren, dies sollte keine große Überraschung sein.

Auch die Kapazität scheint weitestgehend zu passen. Hierbei ist allerdings die Akkuanzeige vielleicht etwas unzuverlässig. Heißt, es gibt größere Sprünge, die ersten 20% dauern wesentlich länger als die letzen 50%.

Dies ist aber auch ein Verhalten, welches bei meiner A7R und anderen 3. Anbieter Akkus bereits aufgefallen war.

Kurzum ja die Akkus taugen, aktuell! Bei vielen 3. Anbieter Akkus die ich schon durch hatte, sank die Akkulaufzeit leider recht schnell nach einigen Ladezyklen. Auf den RAVPower FW50 Akkus ist mir nach rund 5 Zyklen noch nichts Derartiges aufgefallen, was aber auch genauso zu erwarten ist.

Sollte mir nach, sagen wir mal einem Jahr, hier etwas Negatives aufgefallen sein, dass es zu einem Starken Kapazitätsverlust kam, werde ich es hier hineinschreiben.

 

Fazit

Das RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät Set* taugen. Ich würde zwar nicht soweit gehen zu sagen, dass dies die gefühlt besten 3. Anbieter Akkus sind die ich jemals für meine Sony genutzt habe, jedoch in einem noch recht frischen Zustand liefern diese ohne Probleme eine zu original Akkus vergleichbare Leistung.

Hierbei ist lediglich die Akkustandanzeige etwas stark schwankend, wenn man dies weiß, ist das aber auch kein größeres Problem, da die letztendliche Laufzeit zu anderen FW50 Akkus passt.

Ich denke aber neben dem „Dual Port“ Ladegerät, welches im Alltag sehr praktisch ist, ist vermutlich der Preis das größte Plus- Argument.

Ein original Sony Akku kostet 50€, ein original Ladegerät + ein Akku 70€, heißt ein vergleichbares Set aus original Sony-Teilen würde 120€ kosten. Dieser Aufpreis ist zu den 36€, die RAVPower will, in keiner Weise gerechtfertigt!

Selbst gute Nachbau Akkus kosten 24€, wodurch selbst hier im Vergleich die Preis/Leistung des RAVPower Sets passt.