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5x Displayschutzfolien/Gläser für das LG G6 im Test

Wer ein neues Smartphone kauft, wird in der Regel sofort nach Zubehör suchen. Neben einer Hülle steht in der Regel auch eine Displayschutzfolie auf der Liste.

Diese ist gerade bei einem Smartphone außerordentlich wichtig. In diesem Vergleich geht es um Displayschutzfolien für das LG G6, einem Smartphone bei dem man ganz besonders wenig ein zerkratztes Display möchte.

Welche ist die empfehlenswerteste Displayschutzfolie für das LG G6? Finden wir es im Vergleich heraus!

 

Die Testkandidaten

Ich habe auf Amazon fünf Displayschutzfolien gekauft. Wobei „Folien“ gar nicht der richtige Ausdruck ist. Bei allen Testkandidaten handelt es sich nicht um Folien sondern um „Glas“.

Glasfolien haben verglichen mit Plastikfolien aus meiner Sicht nur Vorteile. Diese sind robuster gegenüber Kratzern, leichter aufzutragen und fühlen sich hochwertiger an.

Folgende „Folien“ habe ich bestellt:

Preislich liegen alle Panzerglas Folien bei ca. 8€ +-1€, hierbei sind allerdings bei der kwmobile, iVoler und Yootech jeweils zwei Stück im Set.

 

Auftragen und Passform

Beginnen wir mit dem Wichtigsten dem Auftragen und der Passform der einzelnen Displayschützer. Vorweg gesagt, alle Modelle sind hier sehr ähnlich. Das LG G6 besitzt ein flaches Display, weshalb es keine allzu große Kunst ist, einen guten Displayschutz zu produzieren, im Gegensatz zum Edge Display des Samsung Galaxy S8.

Die Reihenfolge der folgenden Auflistung ist weitestgehend zufällig und war davon abhängig, welchen Displayschutz ich mir zuerst gegriffen habe.

 

Spigen LG G6  Displayschutz

Beginnen wir mit dem Spigen Displayschutz für das LG G6. Der erste Eindruck fällt positiv aus, gerade das Auftragen des Displayschutzes ist erfreulich einfach.

Spigen nutzt bei seinem Displayschutz ein paar „Ohren“ an welchen man die Scheibe mit abgezogener Rückseite halten kann während man diese ausrichtet.

Ist diese ausgerichtet, einfach auf dem Display ablegen, Oberseite abziehen, fertig! Wie bei den meisten Display Glasschützern saugt sich auch der von Spigen mehr oder weniger von alleine fest und das ohne Blasen oder Ähnliches.

Der Displayschutz ist minimal kleiner als das Glas Panel des LG G6, bedeckt aber natürlich das komplette Display Panel.

Die Ränder der Spigen Folie sind leicht abgerundet aber dennoch etwas spürbar. Nicht schlimm oder tragisch!

  • Auftragen 5/5
  • Haptik 4/5
  • Passform 4/5

 

iVoler Panzerglasfolie

Bonus Punkte bekommt die iVoler Panzerglasfolie dafür, dass sich gleich zwei komplette Folien + Putztücher usw. mit im Paket befinden.

Im Gegensatz zur Spigen besitzt die iVoler allerdings keine „Ohren“ an welchen man die „Panzerglasfolie“ gut halten kann. Daher ist hier etwas Vorsicht geboten, packt man mit den Fingern auf die Unterseite der Panzerglasfolie, ist diese vermutlich versaut.

Jedoch geht an sich das Auftragen ebenfalls problemlos. Blasenbildung usw. gab etwas, hier muss man etwas nachdrücken damit diese verschwinden. Leider bin ich mit der Passform etwas weniger zufrieden. Diese ist okay jedoch ist die Folie etwas „kurz“, wie man auf meinen Bildern vielleicht erkennen kann.

Daher versucht die iVoler Panzerglasfolie etwas mehr in der Mitte anzusetzen und nicht bündig mit der Ober-oder Unterseite, dann sollte es ausreichend passen.

Positiv die Ränder sind recht gut abgerundet und fühlen sich gut an.

  • Auftragen 4/5
  • Haptik 5/5
  • Passform 3/5

 

kwmobile Panzerglas Displayschutzfolie für LG G6

Etwas ungewöhnlich, kwmobile legt seiner Panzerglas Displayschutzfolie kaum „Reinigungsmaterial“ bei. Neben den beiden Folien liegt lediglich ein kleines Mikrofaser Tuch im Set.

Hier muss man eventuell mit seinen eigenen Reinigungsmaterialien etwas vorarbeiten.  Das Auftragen erfolgt wie auch bei der iVoler. Folie von der Rückseite abziehen, aufpassen die Rückseite nicht zu berühren, ausrichten, auflegen, fertig.

Blasenbildung oder Ähnliches gab es keine! Auch die Passform ist soweit tadellos und ähnelt der der Spigen Folie.

  • Auftragen 4/5
  • Haptik 4/5
  • Passform 4/5

 

Terapin LG G6 Tempered Glas

Das Terapin LG G6 Tempered Glas kommt wieder mit einem vollständigen Lieferumfang. Der Auftrageprozess ist wie bei den restlichen Folien, abgesehen von der Spigen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl also Problemlos zu machen.

Blasenbildung oder ähnliches konnte ich erneut nicht feststellen. Auch die Passform ist soweit tadellos, wenn auch ähnlich wie bei der Spigen die Kanten vielleicht einen Tick härter sind.

  • Auftragen 4/5
  • Haptik 4/5
  • Passform 4,5/5

 

Yootech [2 Stück] LG G6 Panzerglas

Kommen wir zu guter Letzt zum Yootech LG G6 Panzerglas. Hier sind erneut gleich zwei „Folien“ mit im Lieferumfang und auch zwei Sets Reinigungsmaterial.

Anbringen des Glases erfolgt wie auch bei den anderen Modellen. Rückseite abziehen, versuchen diese nicht zu berühren, auflegen und fertig.

Erneut konnte ich keine ungewöhnliche Blasenbildung erkennen. Auch die Passform ist soweit korrekt. Die Kannten sind zwar etwas hart, stört aber an sich nicht groß.

  • Auftragen 4/5
  • Haptik 4/5
  • Passform 4/5

 

Härte und Widerstandsfähigkeit

Es ist immer wieder interessant wie die meisten Hersteller mit einer „Härte von 9H“ werben. Ich weiß leider nicht so recht was für eine Skala das sein soll, Mohs Härte Skala wird es kaum sein. Hier entspräche Saphirglas einer Härte von 9 und ich gehe nicht davon aus, dass auch nur ein Hersteller Saphirglas nutzt.

Aber Probieren wir doch einmal aus wie Widerstandsfähig die einzelnen Panzerglas Folien sind. Hierfür nutze ich drei Utensilien, meine Finger, ein Messer und einen Stein.

Mit den Fingern versuche ich natürlich nicht die Folie zu beschädigen, sondern Teste wie hoch die Resistenz gegenüber Fingerabdrücken ist. Dies ist ein sehr subjektiver Teil! Daher seht die Fingerabdrucks Resistenz eher als Einschätzung ein.

Beim Messer und Stein ist es einfacher. Hinterlässt das Messer oder der Stein keinen Schaden gibt es die volle Punktzahl.

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Beginnen wir mit dem offensichtlichen, das Messer konnte keinen der Displayschützer beschädigen. Keine Überraschung da ein Normales Messer nicht Hart genug ist Glas zu beschädigen, bei Plastik Schutzfolien hätte dies anders ausgesehen.

Der Stein hingegen hinterlässt auf allen Scheiben einen Kratzer, hierbei scheint die Spigen, Terapin und iVoler am widerstandsfähigsten zu sein. Die Kwmobile ließ sich etwas leichter mit dem Stein beschädigen.

Auch bei den Fingerabdrücken war die Kwmobile etwas anfälliger. Ich vermute dieser Displayschutz besitzt eine etwas andere Beschichtung. Auch der Displayschutz von Spigen

Scheint eine etwas andere aber resistentere Beschichtung zu besitzen.

Dieser kommt auch am besten weg, was den Schutz angeht.

 

Fazit

Welchen Displayschutz kann ich für das LG G6 empfehlen? Eigentlich alle getesteten Modelle abgesehen vom iVoler, bei diesem gefiel mir die Passform nicht.

Jedoch generell ist es anscheinend kein Problem mehr einen einfachen Glas Displayschutz für ein Smartphone mit einem flachen Display zu produzieren.

Wenn es Euch um die beste Preis/Leistung geht, greift zum Yootech LG G6 Panzerglas. Wenn es Euch um das Maximum an Widerstandsfähigkeit und eine einfache Auftragung geht, greift zum Spigen® LG G6 Panzerglas.

Unterm Strich würde ich diese beiden auch am ehesten empfehlen.

Das Apple MacBook Pro via Powerbank laden, welche Powerbank eignet sich und wie funktioniert das Ganze?

Ich glaube eins der unterschätztesten Features der „neuen“ 2016 Macbook Pros ist die Möglichkeit diese via Powerbank zu laden.

Ja, es gibt für viele Notebooks „Powerbanks“ aber das Besondere ist hier, dass das MacBook Pro keine besondere Powerbank benötigt!

Man kann jede USB Powerbank an ein MacBook hängen und dieses damit laden! Ganz ehrlich ist das nicht ein klasse Feature?! In der Theorie reicht sogar eine 15000mAh Powerbank aus um das 13 Zoll MacBook Pro vollständig zu laden.

Aber natürlich gibt es auch hier Dinge zu beachten, daher diese kleine Anleitung was bei der Auswahl einer passenden Powerbank/Netzteil für das MacBook Pro zu beachten gilt.

 

Welche MacBooks lassen sich via Powerbank laden?

Aktuell lassen sich nur MacBooks via Powerbank oder allgemein via USB laden, welche über USB C Ports verfügen.

Also das „normale“ MacBook wie auch die 2016 MacBook Pros.

Ich verwende für alle folgenden Tests ein MacBook Pro 13 Zoll mit Touch Bar. Solltet Ihr beispielsweise ein 15 Zoll pro besitzen, sollte das Ganze im Grunde genauso funktionieren, nur der Ladevorgang dauert aufgrund des höheren Energieverbrauches und der Länge der Akkukapazität usw.

 

Die Basis

Grundsätzlich ist es in der Theorie möglich diverse Notebooks mit USB C Port auch über diesen zu laden.

Unter anderem Dell und auch Lenovo setzten hier, wie auch Apple, auf den USB „PD“ Power Delivery Standard.

Jedoch ist es bei den aller meisten anderen Notebooks nicht möglich, diese einfach an eine Powerbank zu hängen und sie laden.

Der USB Power Delivery Standard besitzt mehrere Stufen. Je nach Stufe ist die Leistungsabgabe und auch die Spannung unterschiedlich.

Die meisten Notebooks welche via USB C laden, benötigen eine 19V Spannungsstufe, das heißt auch die Powerbank muss auf 19V „hochschalten“ können.

Dies können 99,9% aller Powerbanks NICHT!

RAVPower hat hier ein Modell auf den Markt gebracht und auch Anker zieht bald nach, ansonsten gibt es keine passenden 19V USB PD Powerbanks.

Das Besondere beim Macbook und Macbook Pro ist, dass diese nicht zwingend diese 19V benötigen.

Die Apple Notebooks können also bereits mit der 5V Spannung, welche normal über einen USB Port geliefert wird, arbeiten und diese vermutlich intern einfach auf 19V(oder welche Spannung benötigt wird) anheben.

Dies ist an sich kein Problem, allerdings ist Apple der einzige mir bekannte Notebook Hersteller welcher die zusätzliche Hardware für diesen Vorgang verbaut.

Zusammengefasst, es gibt mehrere „Stufen“ an Spannung und Leistung. Eine normale Powerbank schafft in der Regel 5V und 2A, gute USB C Powerbank 5V 3A. Hierbei ist allerdings die Spannung für die aller meisten Notebooks zu wenig.

Die meisten „Notebook“ tauglichen USB C Ladegeräte schaffen 12-20V und 1,5A oder sogar noch mehr.

Lediglich Apple Notebooks (und kleinere Tablets) kommen auch mit den 5V klar.

Natürlich hat die ganze Geschichte auch Nachteile. Bei der 5V Spannung liegt das Maximum an übertragbarem Strom bei rund 3A, also 15W.

Dies ist sogar optimistisch, denn die meisten Powerbanks schaffen nur 5V 2A, also 10W.

15W bzw. 10W sind allerdings recht wenig für ein vollwertiges Notebook. Daher verzichten vermutlich die aller meisten Hersteller auf die Unterstützung der niedrigen Spannungsstufe, zumal diese auch noch zusätzliche Kosten bei der Produktion verursacht.

Die meisten Notebooks verbrauchen schon im Leerlauf mehr Strom als diese 15W. Auch bei einem Macbook Pro (abhängig ob 13Zoll oder 15Zoll) kann man damit rechnen, dass dieses im Leerlauf rund 10W verbrauchen.

Wird dies nun an eine 15W Powerbank angeschlossen ist der Ladevorgang sehr sehr langsam. Wenn überhaupt vorhanden, denn unter Volllast kann ein Macbook auch gerne seine 60-80W fressen, in diesem Fall ist es nicht möglich mit einer einfachen Powerbank „gegen zu laden“.

Hier wird dann auch eine stärkere Powerbank mit einer höheren Spannungsstufe benötigt.

 

Die Praxis

Schauen wir uns erst einmal das original Ladegerät eines Apple MacBook Pros an. Dieses besitzt drei Leistungsstufen, 20V 3A, 9V, 3A oder 5,2V 2,4A. Im Normalbetrieb pumpt dieses auch die vollen 20V 3A in mein MacBook Pro 13 Zoll.

Aber wie sieht es mit anderen Ladegeräten aus?

  • Original Apple Ladegerät 20V 2,93A (rund 60W)
  • Powerbank mit 2,4A USB Ausgang 5V 2,3A (11,4W)
  • Powerbank mit Quick Charge 3.0 Ausgang 5V 2,3A (11,4W)
  • Powerbank mit 1A USB Ausgang 5V 0,95A (4,79W)
  • Powerbank mit 3A USB Ausgang 5V 2,3A (11,4A)
  • Powerbank mit 3A USB C Ausgang 5V 2,96A (14,8A)
  • RAVPower RP-PB058 Powerbank 15V 2A (30W)
  • An einem anderen PC 5V 0A (0W)

Anhand der Watt- Zahlen könnt Ihr Euch nun ungefähr ausrechnen wie lange das Laden an den jeweiligen Quellen dauert.

Ein 13 Zoll MacBook Pro mit Touchbar besitzt einen 49Wh Akku, ein 15 Zoll Macbook Pro mit Touchbar einen 76Wh Akku.

Teilt diesen Wert durch die Watt- Angabe oben aus der Tabelle und Ihr kommt auf eine ungefähre Ladedauer, rechnet darauf zur Sicherheit nochmal 10-20% oben drauf(um die Ladeeffizienz einzuberechnen).

Daher an einer normalen Powerbank mit 2,4A Ausgang(49Wh/11W = 4,45h) würde ein 13“ MacBook Pro rund 4,5-5 Stunden laden um von 0 auf 100% zu kommen. Wichtig dies natürlich nur dann, wenn Ihr dieses parallel nicht nutzt!

Wenn Ihr es nutzt, steigt die Ladedauer gegebenenfalls bis ins unendliche. Ein MacBook Pro braucht im Leerlauf 6-10W Leistung, daher wenn Ihr ein Video schaut + hohe Display Helligkeit wird Euer Notebook sich an einer normalen Powerbank entweder langsam entladen oder die Ladung halten.

 

Mehrere Ports und mehrere Ladegeräte?

Die MacBook Pros haben ja 2-4 USB C Ports. Ist es dann einfach möglich mehre Kabel anzuschließen für ein schnelleres Aufladen?

Ich würde von solchen Experimenten grundsätzlich die Finger lassen, allerdings ja, es ist in einem gewissen Rahmen möglich

Es ist möglich das MacBook mit mehreren Ladegeräten gleichzeitig zu laden, allerdings beschleunigt dies das Aufladen unbedingt.

Werden beispielsweise zwei Powerbanks mit 2,4A Ports gleichzeitig angeschlossen, teilt das Macbook die Leistungsaufnahme auf. Aus einer Powerbank wird 1A aufgenommen, aus der anderen 1,3A, man kommt also letztendlich wieder auf die 2,3A max.

 

Welche Powerbank für das Apple MacBook Pro kaufen?

Wie bereits ausführlich erklärt, ist die Ladegeschwindigkeit an den meisten Powerbanks recht niedrig, kann aber reichen Eure Akkulaufzeit bei einem Office Betrieb massiv zu verlängern oder im Standby Betrieb langsam aufzuladen.

Ich würde hier in drei Stufen unterscheiden in welche ich die Powerbanks einteile was die Ladegeschwindigkeit angeht:

„Stufe 1“ langsames laden, hier taugt an sich jede Powerbank mit einem USB Ausgang welcher 2,4A oder mehr schafft!

„Stufe 2“ etwas schnelleres Laden, dies schaffen die meisten Powerbanks, welche über einen USB C Ausgang verfügen, der 3A schafft.

„Stufe 3“ Powerbanks, die USB Power Delivery unterstützen mit variabler Spannung.

Anker PowerCore II 20000 5V 2,3A
Xtorm XB202 Powerbank Discover 5V 2,91A
RAVPower RP-PB058 15V, 1,93A

Neben der Ladegeschwindigkeit ist natürlich auch die Kapazität wichtig. Einmal ein Apple MacBook Pro 13“ zu laden, wird grob überschlagen, eine Powerbank mit 16000mAh oder mehr benötigen.

Um ein 15“ Macbook Pro vollständig zu laden wird rund 22000mAh benötigt.

Ihr müsst selbstverständlich keine 16000mAh+ Powerbank kaufen, wenn Euch auch eine beispielsweise halbe Ladung reichen würde.

Zusammengefasst, eine Powerbank für ein Apple Macbook Pro sollte mindestens einen 2,4A Ausgang oder besser einen USB C Ausgang mit 3A besitzen.

Zudem sollte die Kapazität bei 16000mAh/22000mAh oder mehr liegen für eine vollständige Ladung.

 

Powerbank Vorschläge

Hier ein paar Powerbank Vorschläge, es gibt auch jede Menge andere Powerbanks welche taugen, die Kriterien auf die Ihr achten solltet, habe ich ja schon aufgeführt.

Dennoch ein paar empfehlenswerte Modelle:

Anker PowerCore 20100

  • Echte Kapazität: 16973mAh
  • Ladegeschwindigkeit: langsam
  • Günstig, sehr zuverlässig und ausgesprochen kompakt für die Kapazität

Anker PowerCore II 20000

  • Echte Kapazität: 19531mAh
  • Ladegeschwindigkeit: langsam
  • Hohe echte Kapazität (etwas höher als beim PowerCore 20100, obwohl die Kapazität gleich beworben wird), sehr zuverlässig

Anker PowerCore+ 26800mAh

  • Echte Kapazität: 23800mAh
  • Ladegeschwindigkeit: langsam
  • Massives Aluminium Gehäuse, hohe Kapazität, schnelles Wiederaufladen, recht schwer und groß

AUKEY PB-Y3 30000mAh

  • Echte Kapazität: 27108mAh
  • Ladegeschwindigkeit: mittel
  • Sehr hohe Kapazität, viele Anschlüsse, vergleichsweise günstig für die große Kapazität, sehr groß

RAVPower TURBO 20100mAh

  • Echte Kapazität: 16879mAh
  • Ladegeschwindigkeit: mittel
  • Viele Anschlüsse, schnelles Wiederaufladen

Lumsing 15000mAh Glory P2 Plus Powerbank

  • Echte Kapazität: 13925mAh
  • Ladegeschwindigkeit: mittel
  • Viele Anschlüsse, vergleichsweise kompakt, schnelles Wiederaufladen

Xtorm XB202 Powerbank Discover

  • Echte Kapazität: 14064mAh
  • Ladegeschwindigkeit: mittel
  • Flexible Anschlüsse, sehr hochwertig, Premium Marke, tolle Haptik und Verarbeitung

RAVPower RP-PB058

  • Echte Kapazität: 23264mAh
  • Ladegeschwindigkeit: hoch
  • Hohe Ladegeschwindigkeit (für eine Powerbank), erste Powerbank mit USB PD, hohe Kapazität, schnelles Wiederaufladen

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch helfen die passende Powerbank für Euer MacBook zu wählen oder Euch etwas zu Informieren über dieses unterschätze Feature der MacBooks.

Im Grunde gilt jede Powerbank mit mindestens einem 2,4A geht, wenn auch langsam.

Wollt Ihr mehr Geschwindigkeit beim Wiederaufladen, müsst Ihr auf eine Powerbank mit 3A USB C Ausgang setzen oder sogar noch besser auf eine Powerbank mit USB PD.

Von letzterer Sorte gibt es aktuell aber leider nur ein Modell.

Die aktuell beste Powerbank für das Apple MacBook Pro ist die RAVPower RP-PB058, mit Abstand!

Andere empfehlenswerte Modelle:

Der Xtorm Vigor Power HUB im Test, 4x USB, 1x QC3.0, 1x USB C, Kabelloses Laden, die Perfekte Ladestation?

Aktuell gibt es viele verschiedene Standards um ein Smartphone möglichst effektiv und komfortabel zu laden.

Ob nun kabellos, via Quick Charge, via USB C usw. In der Regel muss man sich beim Kauf eines neuen Ladegerätes nun entscheiden was man davon will. Aber warum entscheiden und nicht alles an einem Gerät laden?

Mulitport USB Ladegeräte sind ja nichts mehr Neues, mehrere Geräte an einem Ladegerät zu laden ist sowie so schon unheimlich praktisch. Xtorm treibt nun dieses Konzept auf die Spitze mit seinem Vigor Power Hub.

Der Vigor Power Hub verfügt über vier normale USB Ports, einen Quick Charge 3.0 Port, einen USB C Port (3A) und eine kabellose Ladefunktion auf der Oberseite.

Damit gehört der Vigor Power Hub zu den best ausgestatteten Ladegeräten auf dem Markt. Aber kann das Ladegerät auch im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der Xtorm Vigor Power Hub im Test

Das erste was beim Vigor Power Hub auffällt, ist sicherlich die Größe.  Wahnsinnig kompakt ist der Power Hub nicht, ganz im Gegenteil. Ein Anker PowerPort 10, ein 10 Port USB Ladegerät, ist nochmals deutlich kleiner.

Aber ist dies schlimm? Eigentlich nicht, denn der Vigor Power Hub ist recht gut designt und sieht deutlich weniger „technisch“ aus als so viele der andere Mulitport Ladegeräte.

Hierzu trägt das vergleichsweise moderne und schicke Design genauso bei, wie die Xtrom typische weiß/ graue Farbkombination.

Beim Material setzt Xtrom auf weißes Hochglanz Plastik und beim Deckel auf ein stark gummiertes graues Plastik.

Letzteres ist zwar etwas anfällig für Fingerabdrücke, aber durchaus sinnvoll. Auf der Oberseite des Ladegerätes ist nämlich das kabellose Ladepad integriert. Aufgrund der gummierten Oberfläche haften Smartphones und Smartwatches besser und können so nicht so leicht herunterfallen.

Rein qualitativ ist das Ladegerät als hervorragend einzustufen. Vermutlich ist dies sogar das massivste und hochwertigste Ladegerät welches ich bisher im Test hatte, zumindest was das Gehäuse angeht.

Kommen wir zu den Anschlüssen. Auf der Front befinden sich gleich sechs davon. Hiervon sind vier „normale“ USB Ports mit jeweils 2,4A maximaler Leistung.

Ebenfalls auf der Front befindet sich ein Quick Charge 3.0 Port und ein USB C Port. Warum ein separater USB C Ausgang? Man kann doch mit normal USB auf USB C Kabeln arbeiten?

Es gibt diverse Geräte welche besser und schneller mit einer direkten USB C Verbindung arbeiten, da diese 3A Leistung garantiert. Zu diesen Geräten gehört beispielsweise die Nintendo Switch, das Apple MacBook oder auch das Google Pixel.

Daher solltet Ihr eins dieser Geräte haben, lohnt es sich diesen Port zu verwenden.

Wie bereits angesprochen gibt es zusätzlich zu diesen Verbindungen noch ein QI Ladepad auf der Oberseite des Ladegerätes, welches 1A leistet.

Natürlich können nicht alle dieser Ports gleichzeitig mit voller Power genutzt werden. Xtorm gibt eine maximale Leistung von 55W an bzw. 11A bei 5V.

Sind 55W denn bei so vielen Ports genug? Das kommt darauf an was Ihr an das Ladegerät anschließt, aber grundsätzlich ja. Es wäre Euch möglich ein MacBook, ein iPad, ein iPhone 7+, ein Samsung Galaxy S7 Edge, eine Smartwatch und eine Powerbank gleichzeitig zu laden, nur als kleines Beispiel.

Habt Ihr noch mehr Geräte welche gleichzeitig geladen werden sollen, könnte es eng werden. Aber ich denke in der Praxis muss man sich darum keine Sorgen machen.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte

Beginnen wir mit der Ladegeschwindigkeit des Ladegeräts. Hier gibt es sehr viel Licht aber auch ein wenig Schatten.

Beginnen wir mit dem „Licht“.  Aufgrund der Quick Charge 3.0 Unterstützung ist es sowieso möglich viele Smartphones und Tablets mit maximaler Geschwindigkeit zu laden. Beim Verwenden von Quick Charge und auch den meisten anderen Schnellladetechnologien gilt der Grundsatz es funktioniert oder es funktioniert nicht.

Wenn also ein Quick Charge 3.0 oder 2.0 fähiges Smartphone am Vigor Power Hub angeschlossen wird und es diesen korrekt als Quick Charge Fähig erkennt, wird die maximale Ladegeschwindigkeit erreicht! Dies gilt auch für andere Ladegeräte, es funktioniert oder es funktioniert nicht, Zwischenstufen gibt es keine.

Erfreulicherweise haben alle von mir getesteten Quick Charge Fähigen Smartphones problemlos am Xtorm Vigor funktioniert! Dazu zählt das Alcatel Idol 4S, Xiaomi MI Mix, Samsung Galaxy S7 und das LG G5.

Auch war es möglich das Google Pixel, die Nintendo Switch und ein Apple MacBook am USB C Port „schnell zu laden“. Beim MacBook ist dies natürlich relativ, da hier die maximale Leistungsaufnahme auf 15W limitiert ist, was aber mehr ist als an einem normalen Port.

Wo wir bei normalen USB Ports sind, wie sind diese? Gut, aber nicht überragend. Unter Vollast bricht hier die Spannung für meinen Geschmack etwas stark ein (von 5,22V auf 4,9V) aber die Ladegeschwindigkeit ist vollkommen in Ordnung!

Was ebenfalls vollkommen in Ordnung war, ist die Effizienz und der Leerlauf Stromverbrauch. Im Leerlauf braucht der Hub lediglich 0,3W, was soweit normal für solch ein großes Modell ist.

Die mittlere Effizienz lag bei rund 85%, ebenfalls ein guter Wert.

Kurzum ich bin technisch sehr zufrieden! Zwar wäre ein Schnelllade QI Pad anstelle des Standard 1A Modells sichtlich praktisch aber auch kein „Must Have“.

Leider gibt es aber auch einen Kritikpunkt. Der Xtorm Vigor Power Hub besitzt ein recht starkes Spulenfiepen im Leerlauf. Dieses verschwindet erstaunlicherweise ab einer Last von rund 1A bzw. 10W.

Bei Spulenfiepen ist es natürlich immer so eine Sache. Auf Nachfrage beim Hersteller wurde mir mitgeteilt, dass dies ein Einzelfall wäre und nicht ein Problem mit der gesamten Serie.

 

Fazit

Der Xtorm Vigor ist das universellste Ladegerät, welches mit jemals begegnet ist und auch sicherlich eins der besten!

Vier 2,4A USB Ports, einmal ein Quick Charge 3.0 Port, ein USB C Port mit 3A und kabelloses Laden in einem hervorragenden Gehäuse mit solider Elektronik verbunden, sieht man sehr selten.

Daher eine Kaufempfehlung für alle Nutzer welche die vollkommene Flexibilität wollen! Dafür hat man dann auch leider einen vergleichsweise hohen Preis mit 69€ zu zahlen. Man bekommt aber ein einzigartiges Ladegerät und kein 08/15 China Modell!

 

Linksys Velop Set, Mesh-WLAN-System im Test

WLAN ist eigentlich in jedem modernen Haushalt essenziell. Ob nun für Notebooks, Smartphones, Tablets oder diverse Smart Home Systeme wie „Smarten WLAN Glühbirnen“.

Hier ist das WLAN Tempo ohne Frage deutlich im Laufe der Zeit gestiegen, soweit, dass wir bei kurzen Distanzen schon das Tempo von kabelgebundenen Verbindungen erreichen.

Die Betonung liegt hierbei auf „kurzen Distanzen“, denn was im Laufe der Zeit kaum besser geworden ist, die Reichweite.

Wer eine größere Wohnung oder Haus besitzt wird in der Regel kaum um Repeater herumkommen. Ich glaube aber schon jeder hat seine Erfahrungen mit Repeatern gemacht und wie „nervig“ diese sein können.

Nun haben sich die großen Netzwerkzubehör -Produzenten etwas neues ausgedacht „Wi‑Fi mesh“ Systeme.

Hierbei handelt es sich um mehrere Basisstationen, welche untereinander kommunizieren und so immer den schnellsten Weg für Eure Daten zu suchen ohne, dass Ihr dabei Euch mit unterschiedlichen SSIDs usw. herumschlagen müsst. Wie das Ganze funktioniert variiert von Hersteller zu Hersteller etwas.

Eins der neusten System stammt hierbei von Linksys und hört auf dem Namen Velop. Wollen wir doch einmal im Test schauen ob das Ganze funktioniert und vor allem wie gut!

 

Was für ein WLAN Gerät wird benötigt?

Klären wir erst einmal was für ein WLAN Gerät Ihr benötigt und welche Rollen das Velop System erfüllt.

  1. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt nur die Reichweite vergrößern, in diesem Fall wird vermutlich ein Repeater das Richtige für Euch sein.
  2. Ihr habt eine FritzBox, Speedport oder einen anderen WLan Router und wollt einen weiteren WLAN „Sender“ per Kabel anschließen (dies kann auch in einem anderen Raum sein) oder die schlechte W-Lan Funktion in Eurem Router ersetzen (ohne den Router komplett auszutauschen), dann benötigt Ihr einen Access Point.
  3. Ihr habt von Eurem Internet Anbieter nur ein Modem und wollt dieses mit WLAN „ausstatten“ dann benötigt Ihr einen Router.
  4. Ihr wollt Eure alte Fritzbox, Speedport oder anderes Modem welches Ihr von Eurem Internet Anbieter bekommen habt komplett gegen etwas Besseres ersetzten, dann benötigt Ihr im Normalfall einenRouter mit Modem, achtet gegebenenfalls auch auf die Unterstützung von VoIP!
  5. Und zu guter Letzt Ihr habt einen Smart TV, Spielekonsole oder etwas Derartiges was kein eingebautes WLAN Modul besitzt, sondern lediglich einen LAN Port und wollt diese mit Eurem bereits bestehendem WLAN Netzwerk verbinden. In diesem Fall benötigt Ihr eine WLAN Bridge.

Das Linksys Velop Set ist im Grunde eine Mischung aus Repeater und Router. Ihr benötigt also weiterhin ein Modem.

Solltet Ihr also eine Fritzbox oder einen Speedport von Eurem internet Anbieter bekommen haben, wird das Velop System an diesem angeschlossen als „Zusatz“. Es empfiehlt sich natürlich hier das WLAN im Router abzuschalten, sofern vorhanden.

 

Linksys Velop Set

Die erste wichtige Frage welche Ihr Euch beim Velop Set stellen müsst, ist wie viele „Stationen“ Ihr benötigt.

Umso mehr Stationen umso mehr Reichweite aber auch umso teurer. Ihr müsst mit rund 150-200€ pro Station rechnen, hierbei lassen sich diese natürlich auch nachkaufen.

Bei den „Stationen“ handelt es sich um weiße säulenartige Stationen, die relativ Schmal und hoch sind. Hierbei besitzen diese Stationen keine externen Antennen oder sonstige Auffällige Elemente außer einer kleinen LED auf der Oberseite.

Die Anschlüsse befinden sich auf der Unterseite. Hier gibt es zwei LAN Ports und den Anschluss für das Netzteil, das war es auch schon.

Dies gilt natürlich für alle Stationen, USB Ports oder Ähnliches werdet Ihr vergeben suchen.

Kurzum Linksys setzt hier auf Minimalismus und ein recht „wohnzimmerfreundliches“ Design was auch durchaus bei einem Produkt wie dem Velop Sinn macht, welches ja im Haus verteilt werden soll.

 

Software und Einrichtung

Linksys möchte das man sein Velop System über die Linksys Smartphone App einrichtet. Anscheinend gibt es hierzu auf keine Alternative, das System scheint über keine Web UI zu verfügen.

Die Linksys App ist wie üblich für IOS und Android verfügbar. Der Einrichtungsprozess ist erfreulich einfach, eine gesonderte Anleitung wird nicht benötigt. Auf dem Bildschirm wird in kurzen klar verständlichen Sätzen angezeigt was zu machen ist bzw. was gerade gemacht wird.

Anscheinend nutzt das Velop System Bluetooth für die Kommunikation und die Ersteinrichtung, was die ganze Sache noch etwas schneller und einfacher macht. Genau genommen habt ihr mit dem Ganzen nichts zu tun außer weiter zu tippen und den WLAN Namen/das Passwort einzugeben.

Wie man schon an der Einrichtung über eine Smartphone App erkennen kann, richtet sich das Linksys Velop System an Nutzer, die wollen, dass ihr Netzwerk funktioniert und nicht erst x Stunden in den Einstellungen verbringen wollen.

Positiv die Linksys App ist in Ordnung und optisch wie auch funktional sehr ordentlich aufgebaut.

Leider sind doch die Funktionen recht stark eingeschränkt. Ihr könnt sehen wer mit Eurem Netzwerk verbunden ist, ein Gastnetzwerk einrichten, Passwort ändern usw.

Aber feinere Einstellungen sind kaum bis gar nicht möglich. Beispielsweise ist es nicht möglich eine separate 5GHz und 2,4GHz SSIDs zu erstellen. Auch die gesonderten Basisstationen haben zwingend immer die selbe SSID wie die Basisstation.

Das Ganze kann man sowohl als Nachteil wie aber auch als Vorteil sehen. Linksys Velop richtet sich weniger an den „Hobby Heim Administrator“ sondern viel mehr an den normalen Technikenthusiasten, welcher ein einfaches und funktionierendes System sucht.

Nach diesem Motto ist auch die App aufgebaut.

Kleine Info am Rande, man kann das Velop System sogar mit Amazon Echo steuern, also beispielsweise Gastnetzwerke ein/ausschalten.

 

Leistung

Kommen wir zur WLAN Leistung. Hier bietet das Velop System natürlich Unterstützung für den aktuellen AC Standard wie auch b,g,n und h.

Die Leistung gibt Linksys mit „AC2200“ an, was etwas schön gerechnet ist. In der Praxis bietet eine Station 400Mbit/s auf dem 2,4GHz Band wie auch 867Mbit/s auf dem 5GHz Band. Hinzu kommt ein weiteres 5GHz Band mit 867Mbit/s welches für die Kommunikation der einzelnen Stationen untereinander reserviert ist.

Kurzum das Beste was dem Nutzer zur Verfügung steht, sind 867Mbit/s, klingt ja verglichen mit vielen anderen High End- Routern erst einmal eher mäßig gut. Praktisch sind aber 867Mbit/s in der Regel ausreichend.

Smartphones, Tablets und auch Notebooks haben in der Regel keine schnelleren WLAN Karten verbaut, können also von noch schnelleren Routern nur sehr bedingt Gebrauch machen.

Leider gab es beim Testen ein kleines Problem was meinen Testablauf etwas beeinflusst. Ich konnte das 2,4GHz Band nicht testen da es nicht möglich ist 5GHz abzuschalten oder beiden Frequenzen unterschiedliche SSIDs zuzuweisen. Mein Testcomputer wurde also immer wieder auf das 5GHz Band geschoben, was ja an sich ein gutes Verhalten ist.

Daher nur ein Test des 5GHz Bands. Dieser Test läuft wie bei mir üblich ab unter halbwegs optimalen Bedienungen. Router und Test-PC sind auf ca. 2 Meter Distanz und eine Datei wird auf einen lokalen Server kopiert/heruntergeladen.

In Folgendem wird der Mittelwert der erreichten Übertragungsrate angegeben.

Für den Test verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell welches zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), die gerade in Notebooks recht verbreitet sein sollte.

Wie zu erwarten bietet das Velop System kein rasantes Tempo verglichen mit normalen High End Routern.

Lasst Euch davon nicht zu sehr abschrecken. Die Hier erreichten 50MB/s bzw. 60MB/s sind mehr als genug! Wir reden von MB nicht Mbit, 4K Streaming benötigt via Netflix beispielsweise rund 4MB/s, daher ist mit den 50-60MB/s, welches das Velop System liefert, genug Luft nach oben auch auf größere Distanz genug Leistung zu bekommen.

Der interessante Punkt ist aber natürlich das Zusammenspiel mehrerer Stationen. Warum ist das Velop System besser also einfach ein paar Repeater?

Das Entscheidende hier ist das Linksys ein Tri Band System nutzt. Sagen wir mal Ihr habt einen WLAN Repeater, welcher 1000Mbit/s schafft, soweit so gut, das Problem ist aber zum einen werden diese 1000Mbit/s halbiert, da ja zum einen eine Verbindung zwischen Basis Station und Repeater und zum anderen eine Verbindung zwischen Repeater und Client aufgebaut werden muss.

Das zweite Problem ist der „Stress“, welchen der Repeater auf die Basisstation ausübt. Letztendlich wird die Basisstation immer mitbelastet, ein zweiter Nutzer, der sich mit der Basisstation direkt verbindet, wird also durch den ersten Nutzer, welcher über dem Repeater verbunden ist ausgebremst.

Beide Probleme habt Ihr beim Velop System nicht. Die Stationen nutzen ein separates 5GHz Netz für die Kommunikation untereinander. Daher steht Euch immer die volle Leistung zur Verfügung, da diese nicht für die Verbindung untereinander benötigt wird.

Praktisch fallen die Vorteile ähnlich wie Netgears Orbi System aus. Auf eine mittlere Distanz erhaltet Ihr, selbst verglichen mit einem Linksys RE7000 „high end Repeater“, eine nahezu doppelte Bandbreite.

Je nach Positionierung konnte ich zwischen 25%- 60% mehr Leistung messen. Hierbei scheint aber wirklich die mittlere Distanz zwischen den einzelnen Stationen besonders gut zu funktionieren, verglichen mit einem normalen Repeater.

Auf hohe bis sehr hohe Distanz (zwischen Basis Station und Node) sinkt die Leistung wieder ein Stück. Vermutlich da die Verbindung über das 5GHz Band geschieht und nicht wie bei einem normalen Repeater flexibel ist.

Linksys wirbt zudem mit einem „nahtlosen WLAN“.

Das System wählt immer den passenden und optimalen Verbindungspunkt für Euch aus. Heißt, Ihr müsst Euch keine Gedanken machen mit welchem WLAN Netz man sich gerade verbindet, dem Repeater, der Basis Station usw.

In meinem Test funktionierte dies sehr gut, beim Bewegen durchs Haus gab es keinen Verlust der Verbindung, obwohl man zwischen verschiedenen Stationen hin und her sprang.

Allerdings scheint das Velop System keine „Zero-time hand-off time“ zu unterstützen. Bei VoIP Anwendungen könnte es also zu kurzen Verbindungsabbrüchen kommen, wenn Ihr Euch durchs Haus bewegt.

 

Reichweite

Die Reichweite des Velop Systems zu beurteilen ist nicht ganz so leicht. Natürlich ist das gesamte System darauf ausgelegt mit mehreren Stationen verwendet zu werden.

Habt Ihr beispielsweise ein 3er Set ist die effektive Reichweite, verglichen mit einem normalen „WLAN Router“ selbst einem absoluten High End Gerät, natürlich gigantisch.

Aber selbst die Reichweite einer einzelnen Station ist erstaunlich hoch. Ich würde sogar sagen, dass diese zu den Routern mit der stärksten Reichweite, aktuell auf dem Markt, gehören.

Bei mir konnte ich aus der ersten Etage durch 4 Wände bis in den Garten problemlos Empfang bekommen. Das wird Euch sicherlich nicht viel sagen aber die meisten WLAN Router schaffen dies nicht! Mit einer AVM FritzBox 7490 beispielsweise wäre so etwas undenkbar.

Daher scheint sich Linksys beim Velop System nicht nur auf die Anzahl der Basisstationen zu verlassen, was den Empfang angeht, sondern auch auf die Signalstärke der einzelnen Stationen.

Mit einem 3er Set wäre problemlos ein Einfamilien Haus abgedeckt auch über 1-2 Etagen hinweg.

 

Stromverbrauch

Eine Station des Linksys Velop Systems benötigt im Leerlauf rund 5,7 W Strom und unter Last rund 7W.

Das Ganze ist recht wenig, selbst wenn man mehrere Stationen nutzt.

Fazit

Kann man Linksys Velop System empfehlen? Ja kann man ohne Frage! Gerade für Eigenheimbesitzer ist ein Mesh WLAN System das Optimum.

Hohe Reichweite, kein Repeater „Generve“ welche nicht so funktionieren wie man will, gute Leistung auch für 4K Streaming oder sogar Datentransfers und eine einfache Einrichtung.

Klingt wie das perfekte WLAN System und dies ist Linksys Velop auch für sehr viele Nutzer!

Ähnlich wie bei Netgears Orbi System sehe ich aber Probleme bei der Zielgruppe. An sich richtet sich das Linksys Velop System an den Normalnutzer, welcher schnelles unkompliziertes WLAN für Smartphone, Tablet und Notebook möchte, ohne sich mit der Materie groß beschäftigen zu müssen. Das Problem ist, dieser Nutzer gibt keine 500€ für ein WLAN System aus. Dieser „08715“ Nutzer rennt in den Saturn/Mediamarkt usw. und kauft den billigsten WLAN Router und wenn von dem die Reichweite nicht passt nen 30€ Repeater, fertig. Performance ist schlecht und hat gegebenenfalls bei der Einrichtung viele Nerven gekostet, egal.

Wer ist aber bereit 500€ für so ein System auszugeben? Richtig, Technikenthusiasten welche ein WLAN Mesh System cool finden. Viele von diesen wollen aber nun mal mit den Einstellungen herumspielen, getrennte 2,4GHz und 5GHz Netze, eine Web UI usw. Warum bietet das Velop System sowas nicht?! Warum versucht Linksys, und auch Netgear bei seinem ähnlich teuren Orbi System, den ganzen Spaß teilweise so unnötig zu vereinfachen und einem nicht mal gute erweiterte Optionen zu bieten.

Schade, aber dennoch schmälert dies nur ein wenig die ansonsten hervorragende Leistung des Linksys Velop Systems. Seid Ihr Enthusiasten und wollt ein schnelles und gut funktionierendes WLAN System mit hoher Reichweite und könnt mit den „Basic“ Einstellungsmöglichkeiten leben? Dann kann ich das Velop problemlos empfehlen.

Die Sennheiser HD 4.40 BT im Test, hervorragende Bluetooth Kopfhörer für 150€!

Bluetooth ist die Zukunft der portablen Kopfhörer, dies haben auch so ziemlich alle Hersteller erkannt. Die meisten großen Audio Hersteller haben auch schon einige Bluetooth Kopfhörer im Sortiment, meist sind diese allerdings recht teuer.

Wer ein paar gute Bluetooth Kopfhörer möchte, muss 200€-300€ anlegen. Daher war es fast schon eine Überraschung als ich über die Sennheiser HD 4.40 BT gestolpert bin. Diese bekommt man aktuell für rund 150€. Dies ist für vollwertige Bluetooth Kopfhörer eines großen Premium Herstellers wie Sennheiser vergleichsweise günstig.

Hier stellst sich selbstverständlich die Frage ob die HD 4.40 BT auch etwas taugen. Wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Verpackung der HD 4.40 BT ist recht unspektakulär. Außen eine einfache aber geschmackvolle Sennheiser Box.

Im Inneren befindet sich ein Plastikeinschieber in welchem die Kopfhörer und das Zubehör arretiert sind.

Bei dem Zubehör handelt es sich um ein AUX Kabel, ein microUSB Kabel und eine kleine Stofftasche.

 

Die Sennheiser HD 4.40 BT im Test

Der erste Eindruck der HD 4.40 BT ist solide aber auch nicht überragend. Sennheiser setzt bei diesen auf ein recht einfaches mattes Plastik. Das Ganze fühlt sich eher praktisch an als wirklich hochwertig.

Damit will ich nicht sagen, dass die Sennheiser HD 4.40 BT billig sind aber spürt, dass dies auch keine 300€ Premium Kopfhörer sind. Auch die Höhenverstellung oder der Klappmechanismus ist nicht mit Metall verstärkt.

Allerdings sind dafür die HD 4.40 BT recht unanfällig gegenüber Fingerabdrücken und relativ leicht.

Optisch sind die Bluetooth Kopfhörer Geschmacksache. Sennheiser setzt bei diesen auf eine sehr dezente und unauffällige Optik. Die Kopfhörer sind größten Teils matt schwarz mit lediglich ein paar grauen Akzenten.

Hierbei sind die Rückseiten der Ohrmuscheln abgesehen von einem Mikrofon komplett „Clean“.

Ich würde fast sagen die Sennheiser HD 4.40 BT sind auffällig unauffällig. Diese haben etwas businessartig Professionelles an sich, was mir recht gut gefällt.

Selbst auf auffällige Sennheiser Logos wird verzichtet.

Bei den Anschlüssen finden wir das Übliche. Ein 3,5mm Anschluss für den kabelbetriebenen Betrieb und ein microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer. Letzteres werdet Ihr aber nicht all zu oft machen müssen, denn die Akkulaufzeit der HD 4.40 BT liegt bei rund einem Tag (24-25 Stunden). Ein Ladegerät liegt nicht bei, verwendet einfach das Eures Smartphones oder einen Computer.

Zusätzlich befinden sich an den Kopfhörern sechs Tasten. Hierbei handelt es sich um den Ein/Ausschalter, Play/Pause, Vor, Zurück, Lauter und Leiser.

Als kleinen Bonus bietet Sennheiser für die HD 4.40 BT auch eine Smartphone App an. Diese bietet aber kaum bis keinen Mehrwert und ist im Grunde nur ein Musik Play mit EQ. Dieser EQ ist aber nicht global bzw. wird nicht direkt auf den Kopfhörern gespeichert.

 

Tragekomfort

Sennheiser nutzt bei den HD 4.40 BT sehr dicke Ohrpolster, welche zudem mit einem sehr weichen Memory Ohrschaum ausgestattet sind.

Zwar sind die Ohrmuscheln nicht ganz groß genug um meine Ohren komplett zu umschließen aber dennoch ist der Tragekomfort sehr hoch!

Man kann die HD 4.40 BT sehr entspannt auch über längere Zeit tragen. Hierbei ist allerdings die Belüftung eher suboptimal, heißt, nach rund 30 Minuten oder mehr werden die Ohren doch merkbar wärmer.

Das würde ich aber als nur kleines Problem einstufen, einmal kurz die Kopfhörer lüften und es kann weitergehen.

Auch wenn die HD 4.40 BT über kein aktives Noise Cancelling verfügen, dämmt das recht dichte Material der Ohrpolster doch einiges an Außengeräuschen.

Wer noch mehr Außengeräusche gedämmt haben will, muss zu den HD 4.50 für rund 199€ greifen. Diese sind zu den HD 4.40 BT baugleich verfügen aber über aktives Noise Cancelling.

 

Klang

Wie gut die Sennheiser HD 4.40 BT klingen, ist sicherlich der alles entscheidende Punkt. Ich war hier im Vorhinein sehr skeptisch, Sennheiser ist ein Premium Hersteller und hier sind 150€ Bluetooth Kopfhörer vergleichsweise günstig und von den günstigeren Sennheiser Kopfhörern bin ich nicht so der Fan.

Jedoch hat Sennheiser bei den HD 4.40 BT klanglich alles richtig gemacht! Diese bieten die übliche recht warme und „spaßige“ Klangsignatur.

Die Höhen sind soweit klar und gut detailliert jedoch nicht übermäßig brillant oder „spitz“. Die mitten sind als neutral zu bezeichnen. Stimmen und Gesang wird absolut natürlich dargestellt, keine Beschwerden hier.

Der Bass ist einen Hauch angehoben, primär im Kickbass Bereich. Allerdings ist auch der Tiefbass der HD 4.40 BT gut. Gut aber auch nicht überragend, hier bieten beispielsweise die Plantronics Backbeat Pro 2 noch etwas mehr „Power“.

Dennoch unterm Strich ist der Bass der Sennheiser HD 4.40 BT vorantreibend und spaßig, also so wie er sein sollte.

Die generelle Auflösung des Klangs ist gut, wie auch die Details, jedoch müssen sich in diesem Punkt die HD 4.40 BT beispielsweise den Sony MDR-100ABN geschlagen geben.

Es gibt also hier und da durchaus Punkte an welchen man merkt, dass die HD 4.40 BT keine 300€ kosten. Jedoch im Alltag beim normalen Musikhören ohne einen direkten Vergleich zu teureren Kopfhörern merkt man diese kleineren Punkte nicht! Spätestens beim Blick auf den Preis wird man diese -+ 10% zu anderen „High End“ Bluetooth Kopfhörern schnell verzeihen können.

Es macht einfach Spaß mit den HD 4.40 BT Musik zu hören, hier fehlt nichts. Hierbei fühlen sich die Kopfhörer grundsätzlich in allen Musikrichtungen wohl, wo ein etwas wärmerer und bassbetonter Klang zutreffend ist.

Auch in Titeln mit starken Stimmen fühlen sich die Sennheiser HD 4.40 BT wohl. Ein sehr gutes Beispiel wär hier „Send My Love“ von Adele, dieser Song bietet alles was die Sennheiser lieben. Eine starke Stimme, ein warmer Grundton und einen kräftigen, vielleicht etwas langsameren Bass.

Ähnliches gilt auch beispielsweise für I Want To Break Free von Queen oder etwas neuer Believer von Imagine Dragons.

Große qualitative Einbußen durch die Bluetooth Verbindung konnte ich nicht bemerken. Kompressionsartefakte oder Ähnliches sind nicht zu hören. Es mag sein, dass man bei „FLAC“ Dateien vielleicht nicht alle Details hört aber bei der normalen Smartphonenutzung mit Streaming Diensten ist mir die Bluetooth Verbindung in keiner Weise negativ aufgefallen. Hierbei spielt es auch keine große Rolle ob APTX genutzt wird (die meisten Android Smartphones unterstützen dies) oder nicht (iPhone, Huawei Smartphones usw.).

Auch besitzen die Sennheiser HD 4.40 BT kein signifikantes oder störendes Grundrauschen.

 

Fazit

Sennheiser hat mit den  HD 4.40 BT ALLES Richtig gemacht! Dies beginnt bei den „Kleinigkeiten“ wie der hervorragenden Akkulaufzeit oder der einfachen und unkomplizierten Bedienung.

Auch der Tragekomfort ist hervorragend! Es ist genauso gut möglich mit den HD 4.40 BT auf seinem Lieblingssessel entspannt Musik zu hören wie diese in Bus und Bahn zu nutzen. Zwar besitzen die HD 4.40 kein aktives Nosie Cancelling (wer dies will muss zu den HD 4.50 greifen) jedoch blocken die Ohrpolster bereits passiv sehr stark Geräusche.

Zu guter Letzt der Klang. Auch in diesem Punkt enttäuschen die HD 4.40 BT nicht! Die Sennheiser bieten einen kräftigen Klang mit einem satten Bass und guter Auflösung. Zwar kann man hier nicht ganz mit beispielsweise den Bose QC35 mithalten, aber gefühlt würde ich sagen man kommt schon zu 80-90% dran. Ein Unterschied welcher also ohne direkten Vergleich kaum auffällt.

Das entscheidende ist aber der Preis! 150€ ist sehr günstig für das Gebotene anders kann man es nicht sagen.

Zwar gibt es Punkte an welchen man durchaus merkt, dass Sennheiser etwas gespart hat, dies wäre Beispielsweise die Verpackung, Lieferumfang und Haptik. Die HD 4.40 BT bieten kein „Auspackerlebnis“ wie man es ansonsten bei teuren Kopfhörern hat aber das stellt man dem Nutzer auch nicht in Rechnung.

Ähnliches gilt auch für die Haptik, die HD 4.40 BT bestehen aus einfachem Plastik also nix Besonderes. Sennheiser hat sich hier offensichtlich auf das Wesentliche konzentriert super bequeme, gut klingende Bluetooth Kopfhörer mit einer starken Akkulaufzeit zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Wer also gute Premium Bluetooth Kopfhörer einer vertrauenswürdigen Marke sucht, ohne dafür gleich 200-400€ auf den Tisch legen zu wollen, ist hier richtig, Preis/Leistung sehr gut!

Das Archos 50b Cobalt Lite im Test

Die Zeiten in welchen man 500€+ ausgeben musste um ein brauchbares Smartphone zu bekommen, sind vorbei.

Smartphones der Einsteigerklasse werden immer günstiger und immer besser. Aber wie günstig kann man wirklich ein Smartphone kaufen und immer noch ein gutes Produkt erhalten?

Archos bietet mit dem 50b Cobalt Lite ein 129€ Smartphone an, welches gut und günstig sein soll.

Aber kann ein Smartphone für 129€ wirklich etwas taugen? Versuchen wir dies doch einmal im Test herauszufinden!

 

Technische Daten 

  • Archos 50b Cobalt Lite
  • Qualcomm MSM8909 Snapdragon 210
  • 5 Zoll 720p Display
  • 1GB RAM
  • 16GB Speicher
  • Dual SIM, LTE, speicher erweiterbar
  • Android 6.0
  • Link zum Hersteller
  • Bei Geizhals

An dieser stelle vielen Dank an Archos für das ausleihen des 50b Cobalt Lite.

 

Das Archos 50b Cobalt Lite

Der erste Eindruck vom Archos 50b Cobalt Lite ist gemixt, hier gibt es viel Licht aber auch Schatten. Beginnen wir mit dem Licht. Das Archos 50b Cobalt Lite besitzt einen Metallrahmen. Dieser verleiht dem Smartphone deutlich an Massivität und Robustheit.

Gerade in der Hand fühlt sich hierdurch das Smartphone deutlich hochwertiger an. Dies gilt auch bzw. gerade verglichen mit anderen Smartphones der 129€ Preisklasse.

 

Allerdings ist die Rückseite des Smartphones abnehmbar, was an sich nichts schlechtes ist, jedoch wirkt die Rückseite etwas billig umgesetzt.

Aus unerklärlichen Gründen befindet sich um den Rückseiten Fingerabdruckscanner eine große Lücke. Die Rückseite steht hier ein Stück zu weit vor, wodurch sich diese auch etwas eindrücken lässt. Schade, denn ansonsten ist die Haptik eigentlich ganz gut.

Optisch würde ich die Front des Smartphones als klassisch einstufen. Das silberne Aluminium, welches das Display umrahmt, scheint hierbei etwas zur Front durch, was die Optik etwas auflockert und hochwertiger gestaltet.

Die Rückseite hingegen ist wie ich finde hässlich. Das Ganze wirkt etwas klobig und unförmig aber dies ist meine Meinung.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5 Zoll 720p Display wie auch eine 2MP Front Kamera und drei kapazitive Tasten.

Die drei üblichen physischen Tasten befinden sich klassisch auf der rechten Seite. Der Druckpunkt dieser ist für ein solch günstiges Smartphone erstaunlich gut.

Der Kopfhöreranschluss und auch der Ladeport befinden sich auf der Oberseite des Gerätes. Anscheinend ist es billiger den microUSB Port auf der Oberseite anzubringen, daher ist dies bei vielen günstigen Smartphones so.

Auf der Rückseite findet sich die 8 Megapixel Kamera, ein LED Blitz, ein Fingerabdruckscanner und ein Lautsprecher.

Das war es im Großen und Ganzen, unter der Haube(Rückseite) findet sich noch der austauschbare Akku, ein microSD Karten Steckplatz und zwei SIM Karten Slots im MicroSIM Format.

 

Software

Grundsätzlich macht Archos bei der Software des 50b Cobalt Lite viel richtig. Zwar setzt man noch auf Android 6.0.1 aber dieses ist dafür sehr sauber.

Archos ist auch der einzige Hersteller, der einem die Wahl lässt ob man 3. Anbieter Apps auf seinem Smartphone vorinstalliert haben möchte oder nicht.

Währen des Einrichtungsvorgangs, welcher wie üblich bei Android Smartphones verläuft, wird Euch angeboten 3. Anbieter Apps (Spiele von Gamesload) zu installieren. Dies könnt Ihr aber auch überspringen solltet Ihr diese Spiele nicht haben wollt.

Bei den Spielen handelt es sich um Gratis Apps welche auch nachträglich aus dem Google Play Store zu laden wären.

Solltet Ihr keine 3. Anbieter Apps wünschen, landet Ihr auf einem absolut sauberen Android Home Bildschirm.

Hierbei setzt Archos auf den Standard Android Launcher, welcher lediglich mit einem Archos Wallpaper ausgestattet ist.

Alle Einstellungen, der App Drawer alles Standard Android. Hier gibt es nichts weiter zu berichten.

Dafür fällt der freie Speicher mit 10,8GB recht groß aus.

 

Display

Das Archos 50b Cobalt Lite verfügt über ein 5 Zoll 720p Display. Dies ist grundsätzlich erst einmal als recht gut für diese Preisklasse einzustufen.

Aber sieht das Display auch gut aus? Es geht in Ordnung.

Ohne Frage, es gibt bessere Smartphone Displays aber für die Preisklasse ist das des Archos ordentlich. Es neigt zu einem leichten Grünstich, aber abseits davon sind Farben in Ordnung, wenn nicht sogar gut.

Blickwinkel sind überdurchschnittlich stabil und auch Kontraste sind in Ordnung.

Sound

Beginnen wir mit dem Lautsprecher des 50b Cobalt Lite. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Smartphones und bieten einen akzeptablen Klang.

Er ist recht laut, klar aber natürlich ziemlich dünn und neigt dazu schrill zu sein. Dennoch das geht in Ordnung für mal ein Youtube Video zu schauen oder Ähnliches.

Auch der Kopfhörerausgang ist in Ordnung sofern man keine 60€+ Kopfhörer an diesem verwendet, wovon ich mal nicht ausgehe bei einem 129€ Smartphone.

Die Telefonqualität ist nichts Besonders aber auch nicht schlecht. Die Ohrmuschel ist ausreichend laut und klar, aber etwas dünn. Das verbaute Mikrofon ist in Ordnung.

 

Kamera

Kommen wir zur Kamera. Diese besitzt 8 Megapixel, was jedoch wenig über die Qualität aussagt. Beispielsweise ein iPhone 6 besitzt eine 8 Megapixel Kamera, die besser ist als die der meisten aktuellen Mittelklasse Smartphones.

Daher wie sieht es mit der Kamera des Archos 50b Cobalt Lite aus?

Schauen wir uns ein paar Testbilder an, diese wurden 1 zu 1 von mir hochgeladen und sind nicht nachbearbeitet oder Ähnliches.

Lasst uns ehrlich sein, dies ist ein 129€ Smartphone was für eine Kameraqualität kann man da erwarten?

Wie bei den allermeisten Smartphones dieser Preisklasse kämpft auch das Archos 50b Cobalt Lite mit der Dynamic. Helle Stellen, selbst wenn diese nur etwas heller sind als der Rest, bekommen einen „Leucht“ Effekt und überstrahlen.

Um einen Autounfall zu dokumentieren oder dem besten Freund/Freundin mal ein Bild zu senden, was z.B. die Tiere gerade Lustiges gemacht haben, reicht es, aber wirklich eine Pracht sind die Bilder nicht.

Hierbei sind Bilder welche wirklich mit genug Licht gemacht werden sogar ganz Okay, bei schlechten Lichtverhältnissen brechen die Aufnahmen aber sehr stark ein.

 

Benchmarks

Archos setzt beim 50b Cobalt Lite auf den Qualcomm MSM8909 Snapdragon 210 in Kombination mit 1GB RAM.

Hierbei wird der Hersteller in seinem Marketing Material auch nicht müde zu erwähnen, wie toll doch Qualcomm Chips sind und wie besonders es ist, solche in so einem günstigen Smartphone zu haben.

Aber wie gut ist der Snapdragon 210? Um dies besser einschätzen zu können, schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Puh, die Benchmark Ergebnisse sind nicht gut, ganz im Gegenteil. Zumindest in theoretischen Tests ist der Qualcomm Snapdragon 210 der aktuell langsamste Chip den man 2016/2017 in Smartphones finden kann.

Hier sind sogar die langsamen Mediatek SoCs, welche man im Lenny 3 und co. findet schneller.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

 

Das Archos 50b Cobalt Lite im Alltag

Eine Rennmaschine ist das Archos 50b Cobalt Lite nicht, das glaube ich sollte auch nicht groß überraschen.

Die Leistung des Smartphones ist in der Praxis schwierig einzustufen.  Zu sagen es ruckelt wäre vermutlich nicht richtig, denn das tut es an sich nicht.

Jedoch es reagiert träge! Dinge, wie auf den Home Bildschirm zurückzuspringen, können durchaus mal eine Sekunde oder mehr dauern.

Auch innerhalb von Apps oder dem Betriebsystem braucht das Smartphone teilweise eine Sekunde bis es auf eine Eingabe reagiert. Dies ist meist gar nicht so schlimm, die etwas eingeschränkte Leistung spürt man meist erst dann, wenn man zwischen zwei Apps hin und her wechselt oder wenn beispielsweise App Updates im Hintergrund laufen.

Gerade Letzteres zieht die Leistung des Smartphones deutlich herunter.  Jedoch gilt allgemein, wenn man innerhalb einer App ist, läuft diese meist okay. Dies gilt auch für Video Wiedergaben usw.

Erst wenn man aus dieser App heraus springt und in eine andere, merkt man die Einschränkungen des Smartphones doch deutlicher.

Hier kommt es etwas auf die Ansprüche an und was Ihr gewohnt seid. Habt Ihr Geduld und Ruhe ist das Archos 50b Cobalt Lite nutzbar für die einfachen Anwendungen wie SMS, Telefonieren, Facebook, Whatsapp usw.

Seid Ihr allerdings vielleicht von einem älteren Mittel/Oberklasse Gerät „Besseres“ gewohnt, werdet Ihr vermutlich weniger Freude an der Leistung des Archos haben.

Der Fingerabdruckscanner ist ansonsten soweit brauchbar, Ähnliches gilt auch fürs GPS.

Spiele sind auf dem Archos 50b Cobalt Lite in einem gewissen Maße durchaus möglich. Hierbei spreche ich natürlich von den einfachen Spielen wie Angry Birds usw.

 

Akkulaufzeit

Das Archos 50b Cobalt Lite verfügt über einen 2100mAh Akku. Dies klingt im ersten Moment nicht viel, aber in der Praxis ist die Akkulaufzeit besser als erwartet!

Vermutlich ist der Snapdragon 210 einfach so stromsparend, dass der kleine Akku mehr als ausgeglichen wird.

In meiner normalen Nutzung erreichte ich rund 6-7 Stunden aktive „Display on Time“ bei einer niedrigen bis mittleren Displayhelligkeit.

Dieser Wert wird auch vom PCMark Work Test bestätigt.

 

Fazit

Kann man das Archos 50b Cobalt Lite empfehlen? Schwierige Frage! Zwar ist das 50b Cobalt Lite nutzbar sofern man mit den passenden Ansprüchen an das Smartphone herantritt, jedoch Spaß macht das ganze nur bedingt. Wir sind hier genau auf der grenze zwischen Nutzbar, und zu langsam.

Das Smartphone reagiert teilweise recht träge und langsam, gerade wenn es um das Appwechseln geht. Auch die Kamera ist mäßig gut und reicht lediglich um QR Codes einzuscannen oder mal ein Bild via WhatsApp zu versenden (sofern genug Licht vorhanden ist).

Zum klassischen Telefonieren und mal eine SMS/WhatsApp zu schreiben taugt das Archos 50b Cobalt Lite durchaus, aber für viel mehr wird es dann schon eng. Gut was darf man für 129€ erwarten? Vermutlich nicht viel mehr als das, gerade die die Haptik und die Akku Laufzeit des Smartphones durchaus ordentlich ist.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen für rund 150€ bekommt man beispielsweise in Form des Bq Aquaris U Lite doch nochmal ein deutlich besseres Smartphone, welches ein gutes Stück mehr Spaß macht.

Wer nicht mehr als diese 129€ ausgeben möchte, kein Problem das Archos 55 Helium ist zwar nicht so hochwertig verarbeitet, bietet aber sogar nochmals eine leicht bessere Leistung für 105€. Daher überlegt Euch gerade in der Preisklasse sehr sehr gut was Ihr wollt und was Ihr braucht! Das Archos 50b Cobalt Lite bietet wenn man so will das „Existenz Minimum“ für ein Smartphone, klingt nicht Romantisch aber wer 120€ für ein Smartphone auszugeben plant erwartet dies vermutlich auch nicht, falls doch müsst Ihr nochmal 50€ drauf legen.

Das LG G6 unterstützt USB Power Delivery und Quick Charge!

Dieser Artikel ist etwas spezieller, aber könnte vielleicht den ein oder anderen interessieren.

Wie Ihr vielleicht wisst, beschäftige ich mich viel mit Powerbanks und Ladegeräten. Daher ist das Wissen wie das Ganze funktioniert und welche Eigenheiten diverse Geräte mitbringen durchaus interessant.

Beim Testen des LG G6 ist mir etwas Interessantes aufgefallen, was durchaus die „Art“ wie wir unsere Smartphones aufladen deutlich beeinflussen könnte.

 

Wie lädt das LG G6?

Wie üblich gibt es verschiedene „Lademodi“. Wird das LG G6 an einen PC angeschlossen lädt es mit 0,5A.

Wird es an einem 2,4A Ladegerät/Powerbank angeschlossen lädt es mit 1,76A (8,88W).

Nun unterstützt das LG G6 Qualcomms Quick Charge, wie die meisten High End Smartphones mit Qualcomm SoC. Nichts Besonderes an sich. Mit Quick Charge 3.0 konnte ich 9V und 1,3A (12W) messen.

Beim Herumexperimentieren ist mir nun aber aufgefallen, dass das LG G6 mit Ladegeräten, die den USB Power Delivery Standard unterstützen, ebenfalls eine erstaunlich hohe Menge Energie aufnimmt.

Kann es sein, dass das LG G6 neben Quick Charge noch einen weiteren Schnelladestandard unterstützt?

Grundsätzlich ja! Quick Charge ist ein Standard des Herstellers Qualcomm und an sich nicht mit dem offiziellen USB C Standard „kompatibel“.

Dies ist unter anderem Google schon länger ein Dorn im Auge und forderte vor einer Weile schon, dass Smartphone Hersteller bitte kein Quick Charge nutzen sollen und doch lieber den Offiziellen „USB PD“ Standard.

Das Ganze ist hier noch einmal nachzulesen https://arstechnica.com/gadgets/2016/11/google-threatens-qualcomm-quick-charge-with-android-incompatibility/

https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/consumer-electronics/handys/40905-google-will-techniken-wie-qualcomm-quick-charge-eindaemmen.html

Daher wäre ein USB Power Delivery Support des LG G6 eine direkte Reaktion darauf.

 

Display aus!

Eine weitere Besonderheit des LG G6 ist das Display. Es ist groß und wunderschön und lässt es langsamer laden.

Dies habe ich so extrem noch bei keinem anderen Smartphone beobachtet aber das LG G6 lädt extrem viel langsamer, wenn das Display eingeschaltet ist.

Wir sprechen hier von weniger als 50% der normalen Ladegeschwindigkeit. Mit eingeschaltetem Display scheint der Ladestrom auf 0,7-0,5A limitiert zu sein, was sehr wenig ist.

Merkwürdig aber vermutlich ein Schutz gegen das Überhitzen.

 

Der Test und das Fazit

Schauen wir uns das Ganze einmal in der Praxis an.

  • An einem normalen USB Ladegerät erreicht das LG G6 1,76A bei 5V also rund 8,8W.
  • Am beiliegenden Ladegerät erreichte das G6 9V und 1,3A, also rund 12W Ladestrom.
  • Am Apple MacBook Pro Ladegerät erreichte das G6 9V 1,8A, also rund 16,2W Ladestrom.

Skurril, dass hier das MacBook Ladegerät schneller lädt als das LG eigene. Dies könnte aber auch eine Anomalie in meinem Test sein, denn ich habe von anderen Testern gehört, dass dieses auch zu rund 16-18W in der Lage sein soll.

Ehe Ihr nun alle losrennt und das extrem teure Apple MacBook Ladegerät kauft, ruhig denn ähnliche Ergebnisse lassen sich auch mit anderen „günstigeren“ USB Power Delivery fähigen Ladegeräten erzielen.

Ich habe hier nur das Apple Ladegerät über andere Modelle von Anker, RAVPower usw. gewählt, da dieses am deutlichsten symbolisiert was der USB Power Delivery Standard dem Nutzer bringt. Ein Android Smartphone, welches von einem Apple Ladegerät schnellgeladen wird. Noch besser habt Ihr ein Dell XPS Notebook, Apple MacBook usw. diese Geräte lassen sich ebenfalls über ein und das selbe Ladegerät wie Euer Smartphone aufladen.

 

Ein Ladegerät für alles!

Das LG G6 folgt diesem Trend zu einem offenen Standard für alle Geräte, welcher USB Power Delivery im Gegensatz zu Quick Charge ist.

Das Beste Ihr habt beim G6 die Wahl, Ihr habt bereits USB PD fähige Geräte wie ein Notebook (Dell XPS z.B.), super verwendet das Zubehör für dieses zum Schnelladen des Smartphones.

Ihr habt noch Quick Charge fähiges Zubehör wie Powerbanks usw.? Könnt Ihr auch nutzen!

Interessant ist aber vor allem, dass LG still und heimlich diesem Aufruf von Google gefolgt ist und USB PD Support integriert hat.

PS. USB Power Delivery Ladegeräte sind für das G6 nicht besser oder schlechter als Quick Charge 3.0 Ladegeräte. Hier wäre also das Austauschen von Ladegeräten nicht nötig oder vorteilhaft.

Das Dual DAB 4.1 im Test, ein Digital Radio für 60€

Auch wenn das klassische Radio gefühlt immer weiter von Bluetooth Lautsprechern, Streaming Diensten oder einfach dem Internet Radio verdrängt wird,, gibt es hier dennoch jede Menge Bedarf.

Gerade in Küche, Bad oder auch dem Garten bevorzuge ich das klassische Radio über Streaming Diensten. Ich bin mir sicher so wird es auch vielen anderen Nutzern gehen. Vor einigen Jahren ist nun DAB+ gestartet als „Nachfolger“ zum Analogen Radio.

Klingt auch im ersten Moment super „Digital Radio so Modern und Cool weil Digital“. In der Praxis hatten allerdings Digital Radios einen sehr schweren Start. Ob dies nun an der Hardware oder Empfang liegt, ist schwer zu beurteilen.

Ich vermute es lag an den „Features“, denn die meisten Digital Radios versuchten mit Farbdisplays und Album Cover Anzeige zu Punkten, also mit Dingen welche vermutlich 90% der Nutzer egal sind.

Was ist bei einem Radio Wichtig? Kompakte Abmessungen, brauchbarer Klang, einfache Bedienung und im Optimalfall ein günstiger Preis.

Das Dual DAB 4.1 Radio schickt sich an diese Punkte zu erfüllen. Es ist Kompakt, kann via Batterien oder Netzteil betrieben werden, bietet hoffentlich einen guten Klang und hat keine „Luxus Features“ welche den Preis hochtreiben.

Das Dual DAB 4.1 kostet je nach Händler um die 50€, nicht günstig aber für ein DAB „Digital Radio“ doch sehr fair. Aber kann das Radio im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Dual DAB 4.1 Digital Radio im Test

Dual setzt beim DAB 4.1 auf eine wirklich sehr klassische Optik. Früher wurde dieser Formfaktor gerne als „Weltempfänger“ bezeichnet.

Das Gerät ist vom Design in zwei Bereiche unterteilt, links der eigentliche Lautsprecher welcher unter einem schwarzen Lautsprechergitter sitzt und rechts die Bedienungseinheit inklusive einem einfachen einfarbigen Display.

Das Radio ist hierbei ein Stück größer als eine Hand und ist komplett aus Plastik gefertigt. Auf der Oberseite ist eine ausziehbare Stabantenne angebracht und auf der rechten Seite die Lautstärkenregelung, der Kopfhörerausgang und ein Netzteilanschluss.

Ihr könnt Euch beim Dual DAB 4.1 Digital Radio entscheiden, wollt Ihr dieses mit dem mitgelieferten Netzteil betreiben oder klassisch mit vier AA Batterien.

Alternativ scheint das Radio auch mit AA Akkus keine Probleme zu haben.

Die Bedienung ist, trotz der auf den ersten Blick vielen Tasten, auf der Front recht einfach. Oben befindet sich ein Einschalter, wird dieser das erste Mal gedrückt, beginnt der DAB Sendersuchlauf. Ist dieser durch, lässt sich mit den beiden „Tuning“ Tasten durch die Sender schalten.

Alternativ lässt sich auch normales UKW Radio empfangen, zum Umschalten gibt es hier unten rechts eine Taste.

Die fünf Tasten in der Mitte lassen sich mit bis zu 10 Station belegen als Schnellwahl. Wichtig ist auch noch die Menü Taste über welcher sich im Digital Radio betrieb der Sender Suchlauf neu starten lässt. Das ist im Grunde auch schon das was man wissen muss.

Selbst ältere Nutzer sollten mit dem Dual DAB 4.1 Digital Radio klar kommen.

 

Empfang

Erst einmal meine Situation, ich wohne ländlich (20.000 Einwohner Dorf) und DAB ist hier ein Problem. Die meisten Digital Radios bekommen in der Wohnung keinen Sender rein. Das empfangstärkste Modell das ich bisher hatte, war das auna Akkord Digitalradio Kofferradio und das empfangschwächste das Philips AE5250/12.

Wie sieht es mit der Empfangsstärke des Dual DAB 4.1 aus? Ehrlich gesagt mittelmäßig, vor Fenstern bekomme ich meist Empfang rein, vor Wänden nicht.

Ganz klar dies liegt an meiner Position! Wer in größeren Städten oder zentraler lebt, wird deutlich weniger Probleme mit dem Empfang haben. Hierfür kann das Dual DAB 4.1 weniger als einfach die DAB Technik.

Dennoch wer weiß, dass er in einer „Grenzsituation“ lebt, wird vermutlich eher mittelmäßig gut mit dem Dual DAB 4.1 Empfang rein bekommen, zumindest was Digital Radio angeht.

Wie sieht es denn mit dem Analogen Radio aus? Überraschung hier liefert das Dual DAB 4.1 einen perfekten Empfang! Lokalradios werden auch analog mit einer hervorragenden Klarheit empfangen, welche dem Digital Radio nichts nachsteht.

Kurzum wenn DAB keine oder nicht die passenden Sender empfängt das analoge Radio macht es.

 

Klang

Wie sieht es mit dem Klang aus? Gehen wir erst einmal davon aus, dass wir einen Sender gut rein bekommen und das kein limitierender Faktor ist.

Das Radio klingt okay ist aber auch kein „HiFi“. Der Lautsprecher neigt zu einem leicht matten „nasalen“ Klang, der Tiefgang ist allerdings für ein Radio in Ordnung. Das Ganze klingt wie man es von einem klassischen Küchenradio erwartet. Allerdings ist es auch keine super Billigqualität, falls Ihr Euch dies unter einem „Küchenradio“ vorstellt.

Für ein kompaktes analoges Radio bietet das Dual DAB 4.1 durchaus eine überdurchschnittliche Qualität.

Es ist aber auch kein Radio zum „Musikgenießen“ in seinem Luxus Sessel aber um nebenbei zu Kochen oder im Hobbykeller zu arbeiten reicht der Klang mehr als aus.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend, aber auch nicht brüllend laut. Ein Grundrauschen besitzt das Radio an sich nicht (außer der Empfang bei analogen Radios ist nicht gut, selbstverständlich).

 

Fazit

Es kommt beim Dual DAB 4.1 etwas darauf an was Ihr sucht, ob ich Euch dieses Radio empfehlen kann. Das Dual DAB 4.1 bietet einen soliden Klang bei kompakten Abmessungen und einem optionalen Batteriebetrieb.

Hierbei ist dieses einfach zu bedienen und bieten einen guten Empfang. Also das klassische „Küchenradio“, welches sich allerdings auch für das Gartenhaus, den Hobby Raum usw. anbietet.

Solltet Ihr nach einem Radio für diesen Einsatzzweck suchen, kann ich Euch das Dual DAB 4.1 ohne Probleme empfehlen!

Ich bin zwar nicht der größte DAB+ Fan, allerdings selbst wenn man das Dual DAB 4.1 noch Analog nutzt, ist man für die Zukunft gerüstet. Der Preis von rund 50€ ist soweit okay aufgrund der Digitalradio- Funktionalität.

Der Superlux HD681 im Test, wie gut klingen Kopfhörer für 20€?

Die Superlux HD681 gelten als der Geheimtipp für günstige Kopfhörer. Jedoch kam ich bisher noch nicht dazu mir die Kopfhörer auch einmal selbst anzuhören. Jedoch dies möchte ich nun nachholen.

Sind die Superlux HD681 wirklich so gut wie es behauptet wird? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Superlux HD681

Superlux gehört so ein wenig in die „Copycat“ Richtung, also ein Hersteller welcher andere nachahmt. Einige Kopfhörer dieses Herstellers erinnern stark an AudioTechnica Kopfhörer, andere an Beyerdynamic, die HD681 hingegen sind ein wenig an diverse AKG Modelle angelehnt.

Dies erkennt man an dem generellen Aufbau und dem frei schwebenden Kopfband. Die Kopfhörer werden im Grunde durch zwei Plastikstangen zusammengehalten. Unterhalb dieser ist ein Lederband mit einer Gummihalterung angebracht, welches sich je nach Kopfgröße ausdehnt.

Daher ist keine manuelle Anpassung der Größe notwendig. Qualitativ sind die HD681 besser als man es bei einem Preis von 20€ erwarten könnte. Zwar sind diese komplett aus Plastik gefertigt, lediglich die Plastikstangen scheinen im Inneren mit Metall verstärkt zu sein, jedoch strahlen die Kopfhörer eine gewisse professionelle Hochwertigkeit aus.

Optisch würde ich die HD681 allerdings fast schon ein wenig als „Retro“ bezeichnen, mit ihrer schwarz /dunkelrot Färbung. Allerdings handelt es sich hierbei eh um Kopfhörer mit welchen man vermutlich nicht das Haus verlässt, daher ist die Optik eher Nebensache.

Das ca. 2 Meter lange Kabel der Kopfhörer ist fest mit diesen verbunden. Hierbei scheint die Qualität des Kabels in Ordnung zu sein. Vielleicht könnte es ein wenig flexibler sein, aber das ist kein Weltuntergang.

Das Kabel endet auf einem normalen 3,5mm Kopfhöreranschluss, ein Adapter auf 6,3mm liegt allerdings bei.

 

Tragekomfort

Die Superlux HD681 besitzen ein Kopfband im AKG Style. Heißt, Ihr habt ein Kopfband welches sich automatisch an Euren Kopf und dessen Größe anpasst, sofern dies korrekt umgesetzt wurde.

Und ja es funktioniert! Einfach die Superlux HD681 aufsetzen und keine Sorgen machen ob das Kopfband passt oder nicht, es passt.

Die Ohrmuscheln sind tendenziell weniger gepolstert aber dies gleicht der geringe Anpressdruck und das gute Kopfband problemlos aus.

Von daher sind die die HD681 vergleichsweise bequeme Kopfhörer.

 

Klang

Kommen wir zur Einstiegsfrage, wie gut können Kopfhörer klingen die 20€ kosten?

Erfreulicherweise und erstaunlicherweise sehr gut!

Die Superlux HD681 besitzen ein unheimlich klaren und brillanten Klang. Dieser besitzt ausgezeichnet detaillierte Höhen, die wirklich eine wundervolle Klarheit besitzen. Hier können viele doppelt oder noch teurere Kopfhörer nicht mithalten!

Jedoch nicht nur die Höhen sind top, auch der Bass ist hervorragend. Wichtig, dies sind keine „warmen Bass Head“ Kopfhörer! Die HD681 neigen zu einem tendenziell eher leichten und hellen Klang. Allerdings besitzt der Bass der Superlux einen unheimlich guten Punch und Tiefgang, wenn dies seitens der Musik erforderlich wird.

Dieser starke Kontrast zwischen sehr klaren Höhen und sattem Bass mit gutem Tiefgang verleiht den HD681 eine grandiose Dynamic und Spielfreude.

Die Mitten der HD681 würde ich als unauffällig bezeichnen. Hier liegt weder der Fokus noch sind die Mitten zu schwach.

Im Großen und Ganzen würde ich die Abstimmung der Superlux HD681 für mich als nahezu perfekt einstufen!

Ich habe bisher bei noch keinen Kopfhörer, in der unter 50-100€ Preisklasse, mit einem vergleichbar leichten und luftigen Klang gehört, welcher gleichzeitig eine ähnlich gute Dynamic zustande brachte.

Von daher ganz klar Daumen hoch für die HD681! Kleiner Hinweis, die HD681 besitzen kaum eine Dämpfung von Außengeräuschen! Ihr bekommt fast 100% Euerer Umgebung weiterhin mit. Ich persönlich bevorzuge dies allerdings sogar.

 

Fazit zu den Superlux HD681

Ich kann eine 100%ige Empfehlung für die HD681 aussprechen! Etwas Besseres werdet Ihr für 20€ niemals bekommen!

Die Superlux HD681 können im Grunde in allen Kategorien punkten. Die Haptik und Verarbeitung ist zwar nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Ähnliches gilt auch für den Tragekomfort.

Dieser ist solide, mir war es problemlos möglich die Kopfhörer über Stunden zu tragen.

Das Glanzstück der HD681 ist aber sicherlich der Klang. Dieser ist sehr dynamisch mit einer hohen Brillanz und Leichtigkeit.

In dieser Preisklasse habe ich bisher noch nichts mit einer vergleichbaren Lebendigkeit gehört!

WOW Superlux!

Lediglich wer einen wärmeren Klang bevorzugt, könnte von den HD681 etwas enttäuscht sein. Allen anderen kann ich die Kopfhörer ohne Problem ans Herz legen.

10x Displayschutz Folien und Gläser für das Samsung Galaxy S8 (Plus) im Vergleich

Wer ein neues Smartphone hat, will dieses auch in der Regel gut schützen. Eine Displayschutzfolie ist hier meist die Basis, denn was gibt es ärgerlicheres als wenn das neue Smartphone einen Kratzer im Display hat?

Aufgrund der Edge ist es allerdings beim neuen Samsung Galaxy S8 und S8 Plus gar nicht so leicht eine gute Displayschutzfolie zu finden.

Daher habe ich versucht genau dies für Euch zu machen und habe mir insgesamt 10 Displayschutzfolien von Amazon bestellt.

Welche ist die beste Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus?

 

Kandidaten

Alle Folien wurden von mir auf Amazon gekauft. Da ich das Samsung Galaxy S8 Plus besitze, habe ich auch nur für dieses Folien gekauft. Allerdings gibt es von den meisten Modellen auch eine „S8“ Version, welche vermutlich einfach nur kleiner ist.

Hier eine Liste der getesteten Displayschutzfolien und Gläser:

 

Aufbringen und Passform

Legen wir mit dem eigentlichen Test los. Ich habe jede einzelne Folie auf ein Samsung Galaxy S8 Plus aufgetragen um zu sehen ob die Folien passen und wie einfach das Auftragen funktioniert.

Ganz wichtig es ist nicht leicht eine Displayschutzfolie auf das S8 Plus aufzutragen! Hierfür können nichtmal zwingend die Hersteller der Folien etwas, dies liegt einfach an der Form des Smartphones.

Acelive Gehärtetem Glas Panzerfolie Panzerglas Displayschutzfolie Folie für Samsung Galaxy S8 +

Beginnen wir mit einer Glas Displayschutzfolie. Das Auftragen der Acelive Displayschutzfolie ist wirklich kinderleicht!

Einfach die Rückseite abziehen und auflegen, Fertig!

Das Ergebnis ist allerdings etwas anders als wie man es von einer Displayschutzfolie erwartet. Aufgrund der Edge des Samsung Galaxy S8 Plus liegt das Glas nicht vollständig auf, sondern nur auf einem Kleberand außen um die Panzer Folie.

Daher gibt es Luft zwischen den Gläsern, dies sieht man etwas und merkt man auch. Allerdings in der Praxis kein Weltuntergang, zu mindestens für mich.

Was mich allerdings mehr störte, das Glas steht über dem Smartphone etwas hervor und diese Kante merkt man.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 3/5

Dalinch [Einfache Installation Blasenfreie ] [Mit Hülle] Vollständige Abdeckung nicht Panzerglas Folie Schutzfolie für Samsung Galaxy S8+/S8 Plus (3 Stück)

Das Auftragen der Dalinch ist grausam. Dies liegt vor allem an diesen Schutzschichten an der Folie Welche sich nicht vernünftig lösen lassen.

Und selbst wenn man diese los hat viel Spaß die Folie Blasenfrei auf das Smartphone zu bekommen. Dies ist kaum möglich und benötigt viel Nacharbeit.

Aber selbst wenn man die Folie aufgetragen bekommt, ist die Passform nicht korrekt. Die Ecken der Dalinch Displayschutzfolie sind in einer anderen Form geschnitten als die des Samsung Galaxy S8 Plus.

Daher kann die Folie nicht zu 100% passen.

  • Auftragen 1/5
  • Passform 2/5

 

BestTrendy Samsung S8 Plus Schutzfolie 3D Touch Displayschutzfolie displayschutz

Ähnliches wie bei der Dalinch ist auch hier das Auftragen sehr knifflig. Das Hauptproblem ist das zusammenkleben der diversen Schichten der Folie und der Schutzfolien der Schutzfolie.

Mit etwas Geduld ist es allerdings möglich die BestTrendy ordentlich aufzutragen. Wenn man dies schafft, ist auch die Passform soweit in Ordnung.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

SAMAR – Samsung Galaxy S8 Plus Schutzfolie {VOLLE GRÖßE} Kristallklare Displayschutzfolien

Bei der Samar handelt es sich um eine normale Folie. Diese ist allerdings an den Rändern bereits vorgebogen. Das Aufbringen dieser erfolgt wie üblich.

Leider ist die Geschichte wie bei allen „Folien“ nicht ganz einfach. Selbst beim zweiten Versuch war mir das Auftragen nur bedingt gut gelungen.

Heißt, einfach ist das Auftragen der SAMAR nicht, aber es ist grundsätzlich „perfekt“ möglich! Die Passform ist passend! Auch ist die Folie angenehm dünn, dass diese an den Rändern nicht stört.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

Sumsung Galaxy S8 plus Panzerglas Schutzfolie, PULEN Panzerglasfolie folie Displayschutzfolie Hartglas

Die „Sumsung“ Display Schutzfolie ist keine Folie sondern ein „Glas“. Diese besitzt gebogene Kanten und passt so sehr gut auf das Samsung Galaxy S8 Plus.

Das Auftragen ist hier ein Kinderspiel, einfach auflegen und fertig!

Hier die Passform beurteilen ist allerdings etwas schwierig. Es handelt sich nicht um ein Display Glas wie man es bei Smartphones mit glattem Display findet. Das Displayschutzglas liegt hier nicht auf in dem Sinne, sondern besitzt nur am äußeren Rahmen einen „Klebestreifen“.

Das Glas der Schutzfolie und des Smartphones berühren sich also nicht dauerhaft. Beim Antippen merkt man dies auch ein wenig. Das kann die Reaktionsfreudigkeit des Touchscreens etwas reduzieren.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 3,5/5

 

Spigen® [Kein Glas] Samsung Galaxy S8 Plus Schutzfolie [Nicht kompatibel mit Hüllen, Komplett Gedeckt]

Die Spigen Displayschutzfolie besitzt sicherlich die interessanteste Auftragemethode. Im Set liegt eine kleine Sprühflasche mit Wasser. Mit diesem müsst Ihr Eure Hände und die Folie einsprühen.

Da das S8 Plus wasserdicht ist, ist dies auch kein Problem fürs Smartphone. Auf dieser Schicht Wasser wird dann die Folie aufgesetzt. Hierdurch habt Ihr wesentlich mehr Möglichkeiten die Folie zurecht zu rücken, vor allem da Ihr diese aufgrund Euer nassen Händen von unten anfassen dürft ohne das diese ruiniert wird.

Hierdurch ist das Auftragen vergleichsweise einfach!

Die Passform ist auch soweit okay, nichts zu beklagen, außer dem fehlenden Ausschnitt für den Iris Scanner(scheint diesen aber nicht zu stören). Jedoch habe ich bei dieser Folie etwas die Befürchtung, dass sich im Laufe der Zeit die Kanten um die Edge „anheben“ könnten. Hier muss man einige Male mit einem Tuch drüber wischen, damit diese gut halten, aber wie es nach x Wochen aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

ROOROO[Anti-Lifting] Wet Applied [Vollständige Abdeckung] [Fall freundlich] Displayschutzfolie Displayschutz Screen Protector Für Samsung Galaxy S8 Plus/S8+

Auch die ROOROO Displayschutzfolie nutzt das „feuchte“ Auftragen. Der Prozess ist genau wie bei der Spigen.

Sogar so genau, dass ich vermute beide Folien sind in der selben Fabrik hergestellt worden. Daher gilt für die ROOROO das selbe was auch für die Spigen gilt.

Allerdings besitzt die ROOROO sogar einen Ausschnitt für den Iris Scanner! Dafür ist die Folie etwas klein geraten, nicht zu klein, aber etwas größer hätte nicht geschadet.

Wobei aufgrund der Größe die Folie besser mit Hüllen funktioniert!

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

G-Color [Fehler vermeiden Blasenfreie] [Mit Hülle] Vollständige Abdeckung nicht Panzerglas Folie Schutzfolie für Samsung Galaxy S8+/S8 Plus

Wo wir gerade bei der feuchten Auftragemethode sind, auch die G-Color nutzt diese Methode.

Auch hier wirkt es so als käme die Folie aus der selben Fabrik wie die ROOROO und die Spiegen.

Hierbei nutzt aber G-Color 1 zu 1 die selbe Form wie ROOROO.

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

Taken Galaxy S8 Plus Schutzfolie, Taken Full Coverage HD Klare TPU Displayschutzfolie Schutzfolien für Samsung Galaxy S8 Plus

Wie auch bei den anderen Folien im Test ist das Auftragen der Taken nicht einfach. Wer die ganze Sache wirklich perfekt haben will, darf ne gute halbe Stunde einplanen irgendwie die Blasen aus der Folie zu bekommen. Auch das Abziehen der Schutzabdeckungen der eigentlichen Folie, ist gar nicht leicht.

Immerhin die Passform ist gut und bedeckt das komplette Display. Auch die Ausschnitte für Kamera usw. passen.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

kalibri Echtglas Displayschutz für Samsung Galaxy S8 Plus 3D Schutzglas Full Cover

So langsam komme ich mir wie eine kaputte Schallplatte vor. Auch der Glas Displayschutz von kalibri nutzt das selbe Prinzip wie die anderen Glasdisplay Schutzfolien im Vergleich.

Der kalibri Echtglas Displayschutz lässt sich problemlos auftragen. Hierbei nutzt man auch hier einen kleinen Kleberahmen um das Glas. Das Glas des Displayschutzes selbst berührt also auch hier nicht das Glas des Smartphones.

Ansonsten gibt es aber an der Passform nichts zu beklagen.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 4/5

Widerstandsfähigkeit

Nicht ganz unwichtig ist wie widerstandsfähig die Folien sind. Hierbei habe ich alle Folien mit meinen Fingern, einem Messer und einem Stein bearbeitet.

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Bei den Ergebnissen gab es wenig Überraschungen. Lediglich die drei Glas Displayschutzfolien ließen sich mit dem Messer nicht beschädigen (außer bei roher Gewalt).

Allerdings spätestens der Stein hinterließ auch in diesen einen bleibenden Schaden.

Die Plastik Folien ließen sich alle recht „gleichmäßig“ mit dem Messer Zerkratzen. Allerdings setzt beispielsweise Taken auf ein etwas anderes „Plastik“ welches sich deutlich gummihafter anfühlt.

In diesem hinterlässt das Messer beispielsweise weniger tiefe Kratzer.

 

Glas gegen Folie

An sich würde ich immer zum Kauf eines Displayschutzglases raten, jedoch beim S8 Plus ist dies etwas anders.

Aufgrund der Edge scheint es nicht möglich zu sein ein Displayschutzglas zu bauen, was an dem Display des Smartphones vollständig anliegt.

Daher nutzen die Hersteller einen Trick und befestigen das Glas lediglich am Rand, oberhalb des Displays „schwebt“ dieses also über dem eigentlichen Display.

Dies ist schon für den Touchscreen suboptimal! Aber auch die Displayqualität wirkt schlechter.

Hier gibt es zwar Unterschiede von Hersteller zu Hersteller aber überlegt Euch ob Ihr ein Displayschutz- Glas beim S8/S8 Plus wollt!

 

Welche ist die beste Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus?

Ich wünschte ich könnte Euch nun sagen welche die „Beste“ Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus ist, jedoch ist dies nicht so leicht.

Nach 10 getesteten Displayschutzlösungen komme ich zum Schluss „die Beste“ gibt es nicht, sondern nur die wenigst schlechteste. Die „Edge“ sorgt dafür, dass Displayschutzfolien für das Smartphone leider recht schwierig sind.

Grundsätzlich muss man in drei Gruppen unterteilen, Echtglas Displayschutz, „Feucht Auftragen“ und Folie.

Die Echtglas Displayschutzlösungen für das Samsung Galaxy S8 Plus sind sehr einfach anzubringen und sehen auch weitestgehend brauchbar aus. Jedoch besitzen diese einen Nachteil, aufgrund der Edge liegen diese Glasscheiben nicht direkt auf dem Display auf sondern besitzen nur am Rand einen „Klebestreifen“ welcher diese am Smartphone hält.

Die Nachteile was den Touchscreen und dessen Empfindlichkeit wie auch die Bildqualität angeht, könnt Ihr Euch vielleicht denken.

Solltet Ihr einen Echtglas Displayschutz haben wollen, würde ich den „kalibri Echtglas Displayschutz für Samsung Galaxy S8 Plus 3D Schutzglas Full Cover“ am ehesten empfehlen.

Wie sieht es bei den Folien aus? Hier ist oftmals weniger die Folie das Problem, sondern das Auftragen welches dank der Edge extrem schwer ist.

Hier machen es die meisten Folien einem auch nicht leichter. Die meisten scheinen hier von demselben Fertiger zu stammen und teilen daher weitestgehend das schwierige Auftragen.

Wenn Ihr eine reguläre Displayschutzfolie sucht und Ihr Euch das nicht ganz einfache Auftragen zutraut, greift zur Taken Galaxy S8 Plus Schutzfolie oder zur BestTrendy Samsung S8 Plus Schutzfolie.

Etwas einfacher aufzutragen ist die Spigen, welche ich auch empfehlen würde! Die Folie lässt sich ohne größere Probleme blasenfrei auftragen, besitzt eine gute Passform und nach einiger Zeit auch eine hohe Klarheit (es dauert ein paar Tage ehe das Wasser unter der Folie komplett weggetrocknet ist).

Leider teilen alle Folien aber eins, die schlechte Kompatibilität zu Hüllen, bedenkt dies bitte!

ROOROO Folie + Spigen Neo Hybrid passt

Lediglich die ROOROO Displayschutzfolie passt besser zu vielen Hüllen aufgrund ihrer etwas kleineren Größe. Daher solltet Ihr Hülle + Displayschutz versuchen wollen, schaut Euch mal die ROOROO an.

PS. Kleine Anmerkung, solltet Ihr nicht wollen das sich bei der Spigen oder ROOROO die  Kannten lösen, wie sich einige Nutzer bei Amazon beschweren, schnappt euch ein Mikrofaser Tuch(das was beiliegt) und reibt schnell  über die Kannten. Macht dies ca. 2-5 Minuten ununterbrochen , durch die Reibung  bzw. die Wärme „verschmilzt“ die Folie deutlich besser mit dem Kannten. Ähnliches muss auch beispielsweise bei DBrand Skins gemacht werden.

PS2.  Artwizz hat mit dem CurvedDisplay die „2. Generation“ Glas Displayschutz für das Samsung Galaxy S8/S8+ vorgestellt., welche so ein paar Probleme der hier genannten Modelle behebt.