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Der TaoTronics TT-SK12 ROCK 2x8W Bluetooth Lautsprecher im Test, tolle Optik gepaart mit tollem Klang?

TaoTronics gehört zu den größeren Anbietern für günstige Audio Produkte auf Amazon. Gerade die Bluetooth Lautsprecher und Ohrhörer sind meist bestens bewertet. Im Großen und Ganzen war ich auch immer sehr zufrieden mit den Produkten von TaoTronics.

Daher wurde es auch langsam mal Zeit, dass ich mir die neuen TaoTronics Bluetooth Lautsprecher ansehe. Den Anfang macht der TaoTronics TT-SK12 ROCK.

Kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der TaoTronics TT-SK12 ROCK 2x8W Bluetooth Lautsprecher im Test

Der TaoTronics TT-SK12 ist optisch ein etwas anderer Bluetooth Lautsprecher. TaoTronics setzt bei diesem auf sehr weiche Materialien, im wahrsten Sinne.

Der Lautsprecher besitzt ein Stoffgehäuse. Natürlich besteht dieses nur außen aus Stoff und setzt im Inneren auf einen Plastikkäfig, dennoch kommt Ihr nicht mit Plastik in Berührung. Die seitlichen Teile sind sogar aus Kunstleder gefertigt.

Der Stoff geht hierbei in die Woll/ Jeansstoff- Richtung, es handelt sich also um einen recht grob gewebten Stoff, welcher allerdings einen leichten „Flaum“ hat. Das Material fühlt sich recht gut an und ist natürlich 100% resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Der TaoTronics TT-SK12 besitzt eine längliche Form, wie es für Stereo Bluetooth Lautsprecher üblich ist. Unter der Front sind zwei 8W Treiber, wie auch eine Passivmembran eingelassen. Der Lautsprecher sollte also durchaus ordentlich Power haben.

Auf der Oberseite sind die Tasten des Lautsprechers angebracht. Diese besitzen einen guten Druckpunkt und lassen sich auch leicht erfühlen.

Es handelt sich bei diesen um satte sechs Tasten, ein/aus, Play/Pause, lauter, leiser, vor und zurück. Ihr müsst Euch also beim TT-SK12 recht wenig mit doppelbelegten Tasten herumschlagen.

Vielleicht stellt Ihr Euch nun die Frage, wie der Lautsprecher wiederaufgeladen wird? TaoTronics hat die Anschlüsse des Lautsprechers unter einer kleinen Klappe an der Seite versteckt.

Diese Klappe ist mit Magneten ausgestattet, was diese im Normalbetrieb geschlossen hält, ich mag solche Details!

Unter der Klappe befindet sich ein AUX Eingang für die kabelbetriebene Nutzung wie auch ein microUSB Eingang.

Letzterer ist natürlich für das Laden des Lautsprechers verantwortlich. TaoTronics legt wie bei Bluetooth Lautsprecher meist üblich kein USB Ladegerät bei, verwendet einfach das Eures Smartphones.

Der Lautsprecher im Inneren des TaoTronics TT-SK12 ROCK soll 24 Stunden halten, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber praktisch sind problemlos 16+ Stunden möglich.

 

Klang

Wie klingt nun der TaoTronics TT-SK12 ROCK ? Wie auch zu erwarten war ganz ordentlich.

Der Lautsprecher klingt recht voll und satt. Der Bass ist hierbei gut und besitzt einen ordentlichen Punch, ist aber auch nicht „super stark“. Der Bass passt also, bringt aber Euren Tisch auch nicht zum Wackeln.

Die Mitten sind stark! Diese verleihen dem Lautsprecher eine gewisse Klangfülle, welche man bei vielen anderen Modellen so nicht hat. Hierzu trägt sicherlich auch der Stereo Klang bei, welcher den Lautsprecher etwas größer und breiter erscheinen lässt.

Die Höhen sind soweit Okay. Diese sind ausreichend sauber, könnten aber etwas klarer sein. Der Lautsprecher neigt zu einem leicht verschnupften Klang.

Das klingt natürlich in Textform schlimmer, als es praktisch ist. In der Praxis klingt der TaoTronics ROCK für seine Preisklasse sehr gut!

Musik macht Spaß mit dem TaoTronics TT-SK12 zu hören! Klar man kann keinen echten HiFi Klang erwarten, aber für den Hobbykeller, die Küche oder auch den Schreibtisch für ein wenig Hintergrunduntermalung ist der TT-SK12 vollkommen ausreichend! Hier hilft auch sicherlich das Fehlen eines Grundrauschens oder einer merkbaren Bluetooth Kompression.

Die maximale Lautstärke des TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ausreichend hoch einen kleineren Raum wie eine Küche, Kinderzimmer usw. laut zu beschallen.

Natürlich kann man mit diesem kein Wohnzimmer zum Wackeln bringen aber für eine kleine Party oder Grillfeier reicht das durchaus.

 

Fazit

Der TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ein sehr ordentlicher Bluetooth Lautsprecher für rund 40€! Bei diesem gefiel mir um ehrlich zu sein, gerade die Haptik und Optik besonders.

Dieses „Stoffgehäuse“ ist einmal etwas völlig Außergewöhnliches, was mir sehr gut gefällt! Auch der Klang ist mehr als solide, wenn auch für die Preisklasse nicht unbedingt „außergewöhnlich“.

Der Bass ist ordentlich und auch die Klangfülle ist gut. Die Höhen könnten etwas brillanter und klarer sein, aber im Großen und Ganzen keine Klagen hier.

Hinzu kommt die klasse Akkulaufzeit mit bis zu 24 Stunden (praktisch eher 16+). Kurzum ja der TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ein guter Bluetooth Lautsprecher für 39€!

Die Gogyre G2 Plus 21200mAh Powerbank im Test

Ich habe für Techtest bereits duzende Powerbanks getestet, daher kommt es nur noch sehr selten vor, dass ich mir mal wieder eine Powerbank für einen Test kaufe.

Wenn ich dies mache, muss eine Powerbank mein Interesse erwecken. Dies kann eine Powerbank durch eine besonders tolle Ausstattung, ein einmaliges Feature usw.

Nun bin ich über die Gogyre G2 Plus Powerbank gestolpert. Eine 21200mAH Powerbank für rund 30€, welche auf den ersten Blick in keiner Weise besonders wirkt, warum habe ich sie dann gekauft?

Finden wir im Test heraus warum die Gogyre G2 Plus mein Interesse erweckt hat und was diese besonders macht!

Die Gogyre G2 Plus 21200mAh Powerbank im Test

Auf den ersten Blick kann die Goqyre G2 Plus Powerbank nur sehr bedingt überzeugen. Gogyre setzt hier auf ein recht „billig“ anmutendes Plastikgehäuse. Hierbei ist die Oberfläche ein recht glattes und dünnes Plastik, welches sich wirklich nicht hochwertig anfühlt und auch schnell zerkratzt und Fingerabdrücke zeigt.

Kurzum wegen des Gehäuses wird man diese Powerbank mit Sicherheit nicht kaufen. Auch wirkt die Gogyre G2 Plus verdammt schwer für Ihre 21200mAh Kapazität, die Größe hingegen ist zwar nicht super kompakt aber durchaus als „normal“ einzustufen.

Wie sieht es bei den Anschlüssen aus? Ist hier etwas Besonderes zu entdecken? Ebenfalls nein, die Powerbank verfügt über zwei USB Ausgänge, einer mit 2A und einer mit 1A. Dies ist eine Ausstattung, welche man heutzutage fast als unterdurchschnittlich einstufen kann. Zum Wiederaufladen verfügt die Powerbank ganz klassisch über einen microUSB Port, welcher bis zu 2A aufnehmen können soll.

Immerhin auf der Oberseite der Powerbank ist ein praktisches Display eingelassen, welches über den aktuellen Ladestand in Prozent Informiert!

Aber das ist natürlich nicht das interessante Feature dieser Powerbank, welche dieses Modell etwas von den x Tausenden auf dem Markt abhebt. Dieses finden wir im Inneren der Powerbank.

90% aller Powerbanks auf dem Markt nutzen im Inneren 1-8 sogenannter „18650“ lithium ionen Zellen. 18650 beschreibt hierbei die Größe der Akkus, die Akkus selbst können hierbei von diversen Herstellern stammen, meist von LG, Samsung oder Panasonic. Dies ist eine recht bekannte und weit erprobte Größe, die auch in Tesla Autos zum Einsatz kommt.

In den restlichen 9,99% kommen Lithium Polymer Akkus zum Einsatz, die, etwas empfindlicher sind aber eine höhere Energiedichte besitzen.

Die Gogyre G2 Plus nutzt nun aber weder einen Lithium Polymer Akkus noch 18650 Lithium Ionen Zellen sondern „Boston Swing 5300“ Zellen.

Hierbei handelt es sich weiterhin um Lithium Ionen Akkus, welche allerdings einen anderen Formfaktor und eine etwas andere Technologie mitbringen.

Aber nur weil die verbauten Akkuzellen anders sind, heißt dies doch noch lange nicht, dass diese auch besser sind?!

Die Boston Swing 5300 Li-Ion Zellen besitzen ein sehr interessantes Feature, ihre Lebensdauer! Damit meine ich nicht die Kapazität sondern die Zyklen Festigkeit. Normale Akkus in Powerbanks, egal ob 18650 Lithium Ionen Zellen oder Lithium Polymer Akkus, werden meist mit 500 oder maximal 1000 Zyklen spezifiziert.

Heißt nach diesen 500-1000 mal laden/entladen muss noch rund 80% der originalen Kapazität vorhanden sein, meist sinkt nach diesen Zyklen die Kapazität ziemlich schnell.

Die Boston Swing 5300 Li-Ion Zellen sollen hingegen bis zu 3000 Zyklen schaffen und dabei 80% Ihrer Kapazität behalten! Hierdurch hat die Gogyre G2 Plus eine theoretisch 3-6 mal höhere Lebenserwartung, verglichen mit einer normalen Powerbank!

Ich wurde sagen das klingt doch ganz gut!

 

Messergebnisse

Kommen wir zu den Messergebnissen. Beginnen wir mit der Kapazität, Gogyre gibt diese mit 21200mAh an, messen konnte ich 18882mAh bzw. 69,867Wh.

Dies entspricht guten 89% der Herstellerangabe! Aber warum sind 89% gut? Die Kapazitätsangabe des Herstellers bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Jedoch können diese nicht 100% effizient entladen werden, etwas Energie geht beispielsweise in Form von Wärme verloren.

In der Regel erreichen die meisten Powerbanks zwischen 80% und 89% der beworbenen Kapazität, die Gogyre G2 Plus ist also gut mit dabei!

Wie schaut es bei der Ladegeschwindigkeit aus?

Um ehrlich zu sein wenig spektakulär. Ich will nicht sagen, dass die Gogyre G2 Plus hier schlecht performt aber es gibt durchaus einen Unterschied zu Anker oder RAVPower Powerbanks. Wir reden hier über einen 10-20% Unterschied, gerade bei IOS Geräten.

Zudem fehlt natürlich die Unterstützung für diverse Schnellladestandards. Kurzum die Gogyre G2 Plus ist nicht die schnellste Powerbank auf dem Markt, lädt aber Eure Geräte genauso gut wie andere Powerbanks, nur etwas langsamer.

Was wenn nun die Powerbank leer ist? Diese lässt sich mit bis zu 2A wiederaufladen, genau genommen 2,08A . Dies ist ein akzeptables Tempo, so ist die Powerbank in rund 11 Stunden wieder voll einsatzfähig.

Fazit

Die Gogyre G2 Plus* ist eine solide Powerbank welche ihren Job zuverlässig verrichtet. Leider ist diese doch in der Praxis recht mittelmäßig.

Die Powerbank ist nicht übermäßig schnell, ist dafür aber recht schwer und groß und bietet keinerlei Zusatzfeatures wie Quick Charge oder USB C. Hier kommt doch der Preis von rund 30€ recht hoch vor.

Was die Gogyre G2 Plus* bietet ist natürlich die hohe Lebenserwartung. 3000+ Akkuzyklen ist gut 6 mal höher als bei fast allen Konkurrenzprodukten. Bei einmal Laden/Entladen pro Tag wären dies über 8 Jahre und selbst danach hätte die Powerbank theoretisch immer noch 80% ihrer ursprünglichen Kapazität.

Daher ist natürlich auch die Gogyre aus Umweltsicht hervorragend, längere Nutzungsdauer = weniger Müll und Belastung für die Umwelt. Dies relativiert natürlich auch etwas den Preis.

Solltet für Euch eine lange Lebensdauer, davon ausgehend, dass nicht die Elektronik der Powerbank vorher schlapp macht, sehr wichtig sein, kann ich die Gogyre G2 Plus ohne größere Probleme empfehlen.

Allen anderen Nutzern würde ich eher zum Anker PowerCore 20100 raten, welcher eine ähnliche Kapazität bietet, ein gutes Stück kleiner ist und auch schneller lädt.

 

Die Anker Astro E1 5200mAh Powerbank im Test

Ankers Astro Powerbank Serie ist mittlerweile schon ein paar Tage länger auf dem Markt. Während die meisten Astro Powerbanks einen „PowerCore“ Nachfolger bekommen haben, ist die Astro E1 immer noch Ankers kompakteste Powerbank.

So wie es aussieht scheint Anker auch nicht so schnell einen Nachfolger für die E1 2Gen zu planen.

Dies werte ich mal als Grund genug die Powerbank durch einen vollständigen Test zu jagen.

Kann die Anker Astro E1 5200mAh auch im Jahr 2017 immer noch überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Anker Astro E1

Die Anker Astro E1 ist eine sehr schön kompakte Powerbank. Im Gegensatz zu Ankers PowerCore 5000 passt diese ohne Probleme in eine Hosentasche.

Beim Gehäuse nutzt Anker Schwarzes Hochglanzplastik. Dies sieht auch wirklich sehr schick aus, bis man die Powerbank das erste Mal in die Hand nimmt.

Schwarzes Hochglanzplastik neigt extrem dazu Fingerabdrücke abzubilden. Ich würde Euch hier ganz klar zur weißen Version raten! Diese ist erfahrungsgemäß deutlich resistenter gegenüber Fingerabdrücken und auch Kratzern.

Vom Aufbau gibt es beim der Astro E1 keine Überraschungen. Die Powerbank ist klein genug in eine Handfläche zu passen und bietet einen USB Ausgang wie auch einen microUSB Eingang.

Bei dem Ausgang handelt es sich um einen 2A „PowerIQ“ Port. PowerIQ ist Ankers eigene Smart Technologie, welche das angeschlossene Gerät erkennen soll und dementsprechend den Ladevorgang optimiert.

In der Praxis ist eine Smart Theologie wie PowerIQ durchaus hilfreich, wenn auch meist nicht so essenziell wie es die Hersteller gerne einem verkaufen.

Neben dem 2A Ausgang verfügt die Powerbank über einen 1A microUSB Eingang um die Powerbank wiederaufzuladen.

Damit Ihr auch problemlos erkennt wie voll bzw. Leer die Powerbank ist, besitzt diese vier blaue LEDs auf der Oberseite, welche beim Betätigen des Einschalters aufleuchten.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIER. Hier geht es zur aktuellen Powerbank Bestenliste von Techtest.org. 

 

Messwerte Anker Astro E1

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 5200mAh an, messen konnte ich 4721mAh bzw. 17,471Wh.

Dies entspricht rund 91% der Herstellerangabe! Ein sehr guter Wert für solch eine kleine Powerbank!

Warum sind 91% so gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen, und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Dies gilt nicht nur für Anker Powerbanks, sondern allgemein. Jedoch beim Entladen von Akkuzellen und der Umwandelung der Spannung auf 5V, entsteht immer eine gewisse Verlustleistung.

In der Regel kann man sagen, dass eine Powerbank ca. 10-20% weniger echte Leistung hat als angegeben, daher sind die hier erreichten 91% sehr gut!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Gut! Natürlich unterstützt die Powerbank keinerlei Schnellladestandards wie Quick Charge oder USB Power Delivery, daher ist die Ladegeschwindigkeit der meisten Smartphones eher „unspektakulär“.

Jedoch für eine „normale“ Powerbank lieferte die Astro E1 eine Leistung wie die großen. Ein iPhone 7 Plus wird mit rund 1,6-1,8A geladen oder ein Samsung Galaxy S7 Edge mit 1,77A.

Das ist ein ordentliches Tempo! Viel mehr geht hier nicht ohne Schnellladetechnologien.

Wie siehts mit dem Wiederaufladen aus? In meinem Test nahm die Powerbank rund 0,9-1,0xA auf.

Daher dauert eine vollständige Ladung rund 5 Stunden, eher mittelmäßig schnell.

 

Fazit

Der Anker Astro E1* ist eine nette kleine Powerbank, die ideal für den Alltag ist! Die meisten Smartphones werden von dieser mindestens einmal vollständig geladen.

Hierbei ist der Ladevorgang auch angenehm flott, lediglich das Wiederaufladen ist mir rund 5 Stunden vielleicht etwas langsam. Aber ich denke dies ist zu verkraften.

Kurzum eine empfehlenswerte Alltags Powerbank! Solltet Ihr Euch für diese entscheiden, wählt aber wenn möglich die weiße Version, auf dieser sind weniger Fingerabdrücke zu sehen.

 

Die neue tado° Bridge ist da, mit HomeKit support! (Kostenfrei für Bestandskunden!)

Die Heizkörper Thermostate von tado° sind die bisher besten Smart Home Thermostate, die  mir begegnet sind.

Allgemein ist das tado° System einfach hervorragend, was an auch an dem sehr guten Support für 3. Anbieter wie Amazon Echo, IFTTT usw. liegt.

Nun hat tado° seine neue Bridge vorgestellt, mit Apple HomeKit support! Das Beste, diese ist für Bestandskunden gratis!

Grund genug einen kleinen Artikel zu der neuen Bridge zu schreiben.

 

Die neue tado° Bridge

Die neue tado° Bridge wird in einem kleinen grauen Karton geliefert. In diesem befindet sich die Bridge und das komplette Zubehör, welches man erwartet.

Also Anleitungen, Kabel und ein passendes USB Netzteil. tado° ist also nicht einfach den billigen Weg gegangen und hat sich das Zubehör gespart (das der alten Bridge ist weiterhin kompatibel).

Sagen wir es so, es ist recht schnell zu erkennen welche die alte Bridge ist und welche die neue.

tado° hat es geschafft die neue Bridge um einiges kleiner zu gestallten. Praktisch ist diese nur noch halb so groß wie die alte Bridge.

Allerdings muss man ehrlich sein, auch die alte Bridge war auch nicht riesig, von daher in der Praxis vermutlich kein großer Vorteil, auch wenn es immer wieder interessant ist solche Entwicklungen zu beobachten.

Rein von den Funktionen ist alles gleich geblieben, ein LAN Port auf der Unterseite genau wie ein microUSB Port für die Stromversorgung.

Auch die Anzahl an LEDs ist unverändert.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung bzw. der Austausch der Bridge war erfreulich einfach und problemlos.

In der Smartphone App oder der Web UI wählt „Gerät hinzufügen“. In dem erscheinenden Menü könnt Ihr den Bridge Austausch auswählen.

In Folgendem müsst Ihr den QR Code an der Bridge scannen und diese mit Strom und Internet verbinden.

Hat dies alles geklappt muss die alte Bridge abgeklemmt werden woraufhin sich die Thermostate nach kurzer Zeit automatisch mit der neuen Bridge verbinden.

Diese müssen also nicht neu eingerichtet werden. Auch die alten Einstellungen bleiben erhalten, super!

 

Was ist neu?

Natürlich neben der kompakteren Bridge erhaltet Ihr den Apple HomeKit Support (der Amazon Echo, IFTTT usw. Support bleibt natürlich zusätzlich erhalten).

Geht einfach auf Euerm iPhone oder iPad in die Home App und wählt dort hinzufügen aus. Die Bridge sollte automatisch im Netzwerk erkannt werden.

Mit Apple HomeKit lässt sich das tado° System dann gemeinsam mit anderen Smart Home Produkten steuern. Beispielsweise wenn Ihr Abends das Licht ausschaltet (mit Philips HUE) gehen auch die Heizkörper automatisch in den Nacht Modus, das ist nur ein Beispiel was man mit HomeKit machen kann.

Neben dem HomeKit Support gibt es lediglich eine kleinere Neuerung. Die Heizkörper Thermostate können nun automatisch erkennen wenn Ihr ein Fenster geöffnet habt und hören dann das Heizen temporär auf.

Wie machen das die Heizkörper? Es wird auf eine plötzliche Veränderung in Temperatur und Luftfeuchtigkeit geachtet, welche mit dem Lüften einhergeht.

Es ist noch etwas zu früh, und auch die falsche Jahreszeit, um genau zu bestimmen wie gut dies funktioniert. Aber ich gehe einmal davon aus, dass dies funktioniert, ansonsten kann man es abschalten.

 

Fazit

Ihr sucht Smarte Heizkörper Thermostate mit Apple HomeKit Support? Oder Ihr besitzt vielleicht schon das tado° System (v3) dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen auf die neue Bridge upzugraden.

Diese ist wohlgemerkt für Bestandskunden mit einem tado° System der 3. Generation GRATIS!

Natürlich könnt Ihr auch die alte Bridge weiter verwenden, sofern Ihr keine Apple Geräte besitzt, dennoch ein toller Support von tado° diese wirklich gratis nachzuliefern.

Der EasyAcc SoundCup im Test, der beste 50€ Outdoor Bluetooth Lautsprecher

Bluetooth Lautsprecher gibt es in diversen Formen und Farben. Hierbei nutzt EasyAcc bei seinem SoundCup eine etwas besondere Form. Wie der Name schon vielleicht vermuten lässt, ist der SoundCup ein runder Bluetooth Lautsprecher, welcher von seiner Größe perfekt in „Cup Halter“ im Auto oder am Fahrrad passen soll.

Nichts desto trotz hat EasyAcc diesem kraftvolle 20W Leistung verpasst.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob der EasyAcc SoundCup auch in der Praxis etwas taugt!

 

Der EasyAcc SoundCup im Test

Wie bereits erwähnt ist der SoundCup ein rundlicher Bluetooth Lautsprecher. Hierbei besitzt dieser ungefähr die Größe einer 0,5L Trinkflasche.

Beim Material setzt EasyAcc auf eine Mischung aus Plastik, mit oder ohne Softtouch Oberfläche, und Stoff, welcher die Seiten des Lautsprechers umspannt.

Bei diesem handelt es sich natürlich um einen klangdurchlässigen Stoff, der auch gleichzeitig als Lautsprechergitter dient.

Der SoundCup fasst sich erfreulich gut an. Der Lautsprecher wirkt also nicht billig oder klapprig. Die gesamte Verarbeitung fühlt sich sehr robust und massiv an.

Der EasyAcc SoundCup lässt sich in zwei Orientierungen nutzen, hochkant und liegend. Da dieser einen 360 Grad Sound besitzt, spielt die letztendliche Orientierung aber keine große Rolle.

Gehen wir aber mal von einer hochkant Nutzung aus.

Auf der Front besitzt der SoundCup zwei Tasten, den Einschalter/Ausschalter wie auch eine Modus Taste. Der Lautsprecher hat einen indoor und einen Outdoor Modus, später dazu mehr.

Auf der Oberseite befindet sich eine Art „Anzeige“ welche Euch über den aktiven Modus informiert und das Vor/Zurückspulen erlaubt. Hierfür müsst Ihr über die Oberseite wischen, es ist dort also ein Touch Pad verbaut.

Das Ganze funktioniert deutlich besser, als ich es erwartet hätte. Ebenfalls auf der Oberseite ist ein drehbarer Ring. Dieser ermöglicht es Euch die Lautstärke zu regeln. Hierbei besitzt dieser Ring ein sehr angenehmes „Klicken“ beim Drehen.

Die Anschlüsse des SoundCups sind auf der Rückseite unter einer kleinen Klappe versteckt. Hier finden wir einen 3,5mm AUX Eingang wie auch den microUSB Ladeport.

Letzter dient dem Aufladen des 5200mAh starken Akkus, welcher rund 10 Stunden halten soll. Dieser Wert kommt auch in der Praxis hin. Etwas nervig ist lediglich der Akku Warnton welche bei den letzten 10% auftritt und recht nervig ist.

Klang des EasyAcc SoundCup

Ehe wir zum Klang kommen ein paar Worte zum Aufbau des Lautsprechers. Dieser verfügt laut EasyAcc über zwei 10W Treiber.

Leider wird die Anordnung anhand der Bilder nicht ganz klar. Auch wenn man den Lautsprecher das erste Mal vor sich hat, ist es nicht sofort ersichtlich wie die Treiber angeordnet sind.

EasyAcc nutzt einen interessanten Aufbau. Der SoundCup ist ein echter „360Grad“ Lautsprecher.

Wenn Ihr diesen hochkant mit dem EasyAcc Logo zu Euch stehen habt, befindet sich ein Treiber links oben und der andere rechts unten.

Hinzu kommt natürlich der passive Treiber auf der Unterseite.

Durch diesen Aufbau ist der SoundCup ideal, wenn Ihr eine größere Fläche beschallen wollt, wo der Zuhörer nicht immer perfekt vor dem Lautsprecher steht.

Egal in welcher Richtung Ihr zum SoundCup steht, Ihr bekommt immer einen gleichbleibenden Klang.

Aber ist dieser Klang auch gut?

Es kommt zuerst einmal drauf an, in welchem Modus Ihr seid. Im indoor Modus bietet der SoundCup einen recht Bass starken Klang mit viel Volumen und Klangfülle.

Die Höhen sind hier allerdings etwas zurückgenommen. Damit meine ich nicht, dass diese dumpf oder matt sind, das ist nicht der Fall, aber diese sind einfach von der Lautstärke dem Bass etwas unterlegen.  An sich sind diese jedoch sehr schön klar und fast schon brillant.

Auch die Mitten des SoundCup sind klar und deutlich. Der EasyAcc gehört also nicht zu den Bluetooth Lautsprechern welche die Mitten zugunsten der Höhen und Bässe komplett ausblenden.

Falls Ihr Euch nun nach einem Vergleich mit dem Anker SoundCore 2 sehnt, hier eine Kurzfassung. Der Anker SoundCore 2 besitzt einen Hauch mehr Bass und einen hauch mehr Höhen, im Gegenzug besitzt der SoundCup mehr Mitten. In den mitten klingt der SoundCore 2 im direkten Vergleich deutlich „leerer“. Was aber nun besser ist, liegt an Eurem Geschmack. Vielleicht wer nur für sich Musik möchte, fährt mit dem Anker etwas besser, wer aber eine größere Fläche Beschallen will (beim Grillen zum Beispiel, oder in der Küche wo man sich viel bewegt) ist vielleicht mit dem EasyAcc besser bedient.

Zurück zum SoundCup. Wie bereits erwähnt klingt der Bluetooth Lautsprecher im Outdoor Modus völlig anders. Aber wie klingt er?

Im Outdoor Modus nimmt der Lautsprecher die Bässe sehr stark heraus. Im ersten Moment fragt man sich vielleicht warum, aber eigentlich ist das Recht clever!

Auf freier Fläche fällt es eh schwerer viel Bass zu Produzieren, da dieser einfach sehr stark verpufft. Aber Bass ist das Erste was bei einer hohen Lautstärke übersteuert. Durch das herausnehmen des Bass klingt der Lautsprecher im Outdoor Einsatz wirklich nur kaum schlechter, bietet aber mehr Lautstärke.

Solltet Ihr aber natürlich mehr Bass bevorzugen hindert Euch nichts daran den Lautsprecher einfach im indoor Modus zu lassen. Auch hier ist die maximale Lautstärke schon ordentlich.

Solltet Ihr Stimmen, wie zum Beispiel Hörbücher, hören würde ich den EasyAcc SoundCup vielleicht sogar in den Outdoor Modus schalten, da dieser so noch etwas klarer klingt.

Wobei der EasyAcc SoundCup nicht meine aller erste Wahl für Hörbücher wäre. Klanglich ist der natürlich dafür geeignet, besitzt jedoch auf sehr niedrigen Lautstärken ein ganz leichtes Surren. Dies stört im Alltag 0! Aber wenn man abends im Bett liegt und auf minimaler Lautstärke ein Hörbuch hört, könnte es Auffallen. Bei Musik hingegen ist das nicht/kaum der Fall.

 

Fazit

Ist der EasyAcc SoundCup zu empfehlen? Ja! Dieser bietet einen überdurchschnittlich guten Klang mit einem satten Bass und klaren Höhen, ohne dabei die Mitten zu vernachlässigen.

Jedoch würde ich diesen primär empfehlen aufgrund seines 360Grad Klangs. Wenn Ihr immer nur gerade vor diesem Sitzt,sitzt gibt es bessere Modelle welche einfach den Klang etwas mehr Fokussieren.

So richtig stark wird der SoundCup wenn Ihr Euch um den Lautsprecher bewegt, wie in der Küche beim Kochen oder wenn es mehrere Zuhörer gibt.

Der SoundCup taugt hier durchaus um eine kleine Grillparty im Garten etwas mit Musik zu untermalen. Rechnet natürlich nicht mit Bässen welche den Garten/das Haus zum beben Bringen, dies ist natürlich für einen Lautsprecher dieser Größe nicht möglich!

Aber für seine Möglichkeiten fühlt sich der SoudCup gerade bei kleineren Partys recht wohl!

Daher wenn Ihr einen Lautsprecher für die Küche oder für kleinere Partys sucht dann seid Ihr mit dem EasyAcc SoundCup richtig!

Der Gamebreaker VR 12 Gaming Schreibtischstuhl im Test, günstig und gut?

Ein guter Schreibtischstuhl wird leider von vielen Nutzern immer noch unterschätzt. Jedoch wenn man einmal einen guten Schreibtischstuhl genutzt hat, will man meist nichts mehr anderes.

Gaming Schreibtischstühle sind hier der neuste Trend. Wobei natürlich ein Gaming Schreibtischstuhl auch für die normale Arbeit am Schreibtisch taugt.

Der Gamebreaker VR 12 ist hierbei ein recht neues Modell auf dem Markt. Wollen wir uns doch einmal anschauen wie dieser sich im Test, auch verglichen mit der großen Konkurrenz von DXRacer und Co., so schlägt!

Kann der Gamebraker VR 12 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Gamebreaker VR12 wird wie üblich in einer recht großen und schweren Box geliefert. Nach dem Auspacken müsst Ihr Euch erst einmal ans Zusammenbauen setzen.

Hier gibt es positive und negative Punkte. Positiv, an sich ist der Zusammenbau recht einfach und problemlos und das passende Werkzeug wird auch schon mitgeliefert.

Leider nutzt der Stuhl drei unterschiedliche Schraubentypen, es ist hier oftmals nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob man nun die 30mm oder 35mm Schraube vor sich hat.

Das bremst den Aufbau etwas. Ansonsten hatte ich keinerlei Probleme. Wie üblich müssen die Armlehnen, die Rückenlehne und die Halterung für die Gasdruckfeder an das Sitzpolster geschraubt werden. Dann wird der Rest einfach zusammengesteckt.

Klingt einfach, ist es auch! Ich bin zwar schon etwas geübt durch meine diversen Gaming Schreibtischstuhl Tests, aber jedes Ikea Regal ist schwerer zusammenzubauen.

Kleine Anmerkung, schaut Euch den Stuhl vor dem Zusammenbau gut an. Meiner hatte leider einen kleinen Transportschaden, es ist nicht davon auszugehen, dass dies bei Euch auch der Fall sein wird, aber besser gut anschauen.

 

Der Gamebreaker VR 12 im Test, günstig und gut?

Wie man schon beim Namen „Gamebreaker“ erwarten kann, ist der VR 12 kein allzu dezenter Schreibtischstuhl. Zwar ist die weiß/schwarze Version farblich nicht übermäßig auffällig, aber vermutlich auch nichts für ein professionelles Büro.

Generell besitzt der Gamebreaker ein schickes und recht „elegantes“ weiß/schwarz Muster, das  nicht direkt ins Auge springt, aber auch nicht langweilig ist.

Etwas ungewöhnlich ist die Rückseite des VR 12, welche eine Plastikabdeckung besitzt. Diese Abdeckung wirkt ein wenig wie eine „Panzerung“ und soll sicherlich die „Gamer“ Optik unterstreichen.

Ich war mir zwar im ersten Moment nicht ganz sicher, wie gut mir dies gefällt aber praktisch hebt diese Abdeckung den Gamebreaker VR 12 sicherlich etwas von der Konkurrenz ab. Auch optisch wirkt diese nicht deplatziert oder übertrieben.

Allgemein wirkt der Gamebreaker VR 12 recht entspannt. Zwar besitzt dieser auch seitliche „Flügel“ welche im Auto einem eigentlich Stabilität geben sollen, aber diese Flügel sind nicht übermäßig aggressiv geformt und praktisch vermutlich eher ein Deko Element. Nach meiner Erfahrung mit dem Corsair T1 Race sehe ich das aber tendenziell eher positiv, am Schreibtisch braucht man keinen Stuhl, welcher einen seitlich festhält.

Wie üblich lässt sich die Höhe des Stuhls verstellen wie auch die Rückenlehne und die Armlehnen. Bei der Höhe des Stuhls habt Ihr die Möglichkeit diesen zwischen 48 und 58cm zu verstellen. Damit gehört dieser zu den etwas höheren Modellen, jedoch passt die minimal Höhe ganz gut für meinen 08/15 Ikea Schreibtisch.

Die Rückenlehne lässt sich über einen Hebel an der Seite in diversen Stufen verstellen bis hin zu ganz flach. Die Armlehnen lassen sich leider nur in zwei Positionen verstellen, hoch/runter und im Winkel.

 

Qualitätseindruck

Macht der Gamebreaker VR 12 auch aus Sicht der Qualität und verwendeten Materialien einen guten Eindruck? Ja, das macht dieser durchaus!

Allerdings ist der Gamebreaker VR 12 auch nicht perfekt. Der Hersteller setzt bei diesem auf einen Mix aus Holzgrundplatte und Metallrahmen für die Rückenlehne.

Wie Ihr Euch vielleicht denken könnt, ist Holz natürlich die „günstige“ Ausführung. Die richtig teuren Gaming Schreibtischstühle ab ca. 300€ besitzen in der Regel eine 100% Stahlkonstruktion.

Auch bei einer Handvoll günstigeren Modellen ist diese zu finden. Aber in der 200€ Preisklasse ist Holz meist der Standard, daher ist es erfreulich, dass der Gamebreaker VR 12 immerhin eine mit Stahl verstärke Rückenlehne besitzt.

Der Hersteller gibt die maximale Belastbarkeit mit 120KG an, welche ich auch ohne Probleme glauben würde.

Ich wäre lediglich bei den Armlehnen etwas vorsichtig. Ich kann mich mit meinen 90KG zwar problemlos auf diese stützen, aber letztendlich sind diese auch nur in einer Holzplatte verschraubt. Ich vermute also diese würde eventuell als erstes nachgeben, auch wenn die Armlehnen selbst aus Metall sind.

In den Armlehnen ist eine Federkonstruktion, welche für die Verstellbarkeit notwendig ist. Diese Fendern schwingen allerdings für meinen Geschmack etwas stark. Kein großer Kritikpunkt aber der Stuhl klickt beim Verstellen der Armlehnen recht laut.

Auch etwas schade ist die Qualität des Gamebreaker Logos, das in die Kopfstütze gestickt ist. Dies wirkt ein paar Fäden, nichts großes aber sicherlich auch nicht optimal.

Im Großen und Ganzen ist der Gamebreaker VR 12 aber gut gearbeitet und macht einen vernünftigen Eindruck. Die generelle Robustheit entspricht dem, was man auch von einem 230€ Stuhl erwarten kann.

 

Wie sitzt es sich auf dem Gamebreaker VR 12?

Das Wichtigste ist natürlich, wie es sich auf dem Gamebreaker VR 12 sitzt. Hier fällt es mir recht leicht ein sehr positives Fazit zu ziehen.

Der Gamebreaker VR 12 ist ausgesprochen bequem und gut geformt. Aufgrund seiner Breite und Form bietet sich der Gaming Schreibtischstuhl für leicht überdurchschnittlich breite bis schmale Nutzer an.

Für mich mit meinen 1,80m und 90KG -+10KG ist der Stuhl ideal von seiner Größe. Die Polsterung des Gamebreaker VR 12 fällt mittel bis weich aus.

Man sitzt also nicht wie „auf Wolken“ aber auch nicht wie auf einem Brett. Ich finde den Gamebraker ausgesprochen angenehm. Sehr weich gepolsterte Stühle neigen zum Durchsitzen, festere Stühle sind da meist etwas besser, aber halt etwas unbequemer.

Wer 8 Stunden oder länger am Stück auf diesem sitzt, wird vermutlich mit einem härteren Bürostuhl besser fahren. Jedoch 4-6 Stunden am Stück auf dem Gamebreaker VR 12 sind kein Problem.

Die grundsätzliche Form des Stuhls, gerade der Rückenlehne, gefällt mir ausgesprochen gut! Es gibt hier keine Anomalien oder Nähte an ungünstigen Positionen. Die gesamte Rückenlehne fühlt sich ausgesprochen weich und geschmeidig an.

Der Support des unteren Rücken Bereiches ist zwar nicht perfekt, dies ist bei allen Gaming Schreibtischstühlen so der Fall, aber überdurchschnittlich gut, selbst ohne zusätzlichem Kissen.

Gerade wenn man etwas zurückgelehnt auf diesem sitzt, ist der Stuhl extrem bequem. Etwas fragwürdig ist allerdings das Kopfkissen. Dieses ist beim Gamebreaker VR 12 nicht optional, sondern direkt in der Kopfstütze integriert.

Die Kopfstütze steht also ein Stück vor, stört dies? Das kommt für mich etwas auf die Position der Rückenlehne an. Steht diese sehr steil finde ich das integrierte Kissen eher störend, ist diese leicht angewinkelt finde ich das Kissen tendenziell angenehm. Aber ich vermute, dass dies wirklich auf die persönliche Präferenz ankommt.

Das Sitzpolster ist ausreichend groß gestaltet. Zwar besitzt das Sitzpolster seitlich zwei „Flügel“ aber ähnlich wie der Rückenlehne sind diese nicht sonderlich „agressiv“ gestaltet und schränken den Nutzer nicht ein.

Es war mir problemlos möglich, im Schneidersitz auf dem Gamebreaker VR 12 zu sitzen, was für mich immer ein gutes Zeichen ist.

Die Armlehnen sind von ihrer Form und auch von der Höhe sehr angenehm. Es ist lediglich etwas schade das diese sich nicht vor/zurück verstellen lassen.

Wie ich finde, sind die Armlehnen recht weit vorne. Bei der normalen Computerarbeit kein Problem, hier sind diese perfekt, wer sich auf dem Stuhl aber zurücklehnen möchte, wird diese allerdings etwas kurz finden.

Wie die meisten Gaming Schreibtischstühle besitzt auch der Gamebreaker VR 12 eine Wippfunktion. Diese erlaubt es den Stuhl um ein paar Grad schräg zu stellen. Dies kann durch abstoßen oder zurücklehnen gestehen. Hierdurch hat man ein wenig ein Schaukelstuhl -Feeling.

Ich finde dies ausgesprochen angenehm nicht in solch einer fixierten Position sitzen zu müssen, sondern etwas kippeln zu können.

Hierbei wird allerdings beim Gamebreaker VR 12 die etwas einfachere Wippfunktion genutzt. Dennoch schön, dass die Funktion vorhanden ist!

Unterm Strich ist der Gamebreaker VR 12 einer der bequemsten Gaming Schreibtischstühle die ich bisher getestet habe, vor allem dann, wenn man recht entspannt sitzen möchte. Für reine „Büroarbeit“ mag es bessere Modelle geben, aber für jemanden der abends von der Arbeit/Schule nach Hause kommt und noch ne entspannte Runde spielen möchte, ist der VR12 ideal!

 

Fazit

Der Gamebreaker VR12* ist der bequemste Gaming Schreibtischstuhl unter 300€ den ich bisher getestet habe!

Hierbei eignet sich dieser für vermutlich 95% aller Nutzer. Dieser ist also nicht übermäßig schmal oder einschränkend. Ihr sitzt relativ weich und gemütlich, auch über einen längeren Zeitraum.

Gerade die Form der Rückenlehne gefällt mir ausgesprochen gut.

Qualitativ ist zudem der Gamebreaker VR 12 Ordentlich, auch wenn hier dieser natürlich noch nicht ganz mit den ganz großen mithalten kann, ist dennoch die Preisleistung top!

Kurzum für rund 230€ bekommt Ihr aktuell keinen besseren Schreibtischstuhl, gerade wenn Ihr gerne etwas weicher und entspannter sitzten wollt. Zwar ist auch der DXRacer Formula in dieser Preisklasse ein sehr attraktives Modell, aber hier kommt es etwas darauf an, auf was man lieber sitzt, Kunstleder oder Stoff und wie groß man ist.

Der Gamebreaker VR 12 eignet sich auch problemlos für etwas breitere Nutzer! Daher Daumen hoch für den Gamebreaker VR 12, Preis-Leistung sehr gut!

Die JBL E55BT Bluetooth Kopfhörer im Test

Bluetooth Kopfhörer werden in näherer Zukunft noch beliebter sein als jetzt schon. Daher rüsten sich die großen Hersteller auf den kabellosen Umstieg. Gerade JBL ist hier Vorreiter, welche ein großes Sortiment an Bluetooth Kopfhörern besitzen.

Die E55BT sind hierbei JBLs Mittelklasse Bluetooth Kopfhörer, die für faire 120€ über den Ladentisch gehen.

Aber taugen die E55BT auch etwas? Oder sollte man lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen für ein paar richtige Bluetooth Kopfhörer? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die JBL E55BT im Test

Ich denke Euch wird natürlich zuerst die etwas ungewöhnliche Farbe meiner E55BT aufgefallen sein. JBL bietet die E55BT in insgesamt vier Farben an, Schwarz, Rot, Weiß und Blau.

Hierbei wählt Ihr nicht nur die Akzentfarbe sondern wirklich die Farbe der kompletten Kopfhörer. Als hätte JBL die Kopfhörer einmal komplett in einen Farbtopf getunkt. Zwar sind dadurch die Farben sehr knallig aber das hat ohne Frage auch etwas, auch wenn ich privat eher zur weißen oder schwarzen Version greifen würde.

Beim Material gibt es bei den E55BT keine Überraschungen. JBL setzt bei diesen auf einfaches Plastik, welches sich aber recht resistent gegenüber Fingerabdrücken und Ähnlichem zeigt.

Die Verarbeitung der Kopfhörer würde ich als angemessen bezeichnen. Diese machen keinen „Premium“ Eindruck wirken aber auch nicht billig. Auf Wunsch lassen sich die Kopfhörer auch komplett zusammenklappen für einen platzsparenden Transport.

Wie sieht es mit Anschlüssen und Tasten aus? Auf der rechten Ohrmuschel befinden sich fünf Tasten. Hierbei handelt es sich um den Einschalter, Lauter, Leiser, welche mit vor und zurück doppelt belegt sind, eine Universaltaste und eine Bluetooth- Taste.

Ebenfalls auf der rechten Ohrmuschel ist ein AUX Eingang zu finden, um die Kopfhörer Kabelgebunden nutzen zu können.

Der microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer befindet sich an der linken Ohrmuschel. JBL gibt die Akkulaufzeit der Kopfhörer mit 20 Stunden an, dieser Wert kommt auch grob hin.

Rechnet aber bei einer normalen Lautstärke eher mit 16-18 Stunden.

 

Tragekomfort

Die JBL E55BT sind over Ear Kopfhörer, diese sollen also die Ohren vollständig umschließen. Da hier natürlich ein gewisser Wert auf eine Portabilität gelegt wurde, sind die Kopfhörer nicht riesig. Das heißt zwar umschließen diese Eure Ohren zu einem großen Teil, aber auch nicht komplett.

Dafür hat allerdings JBL den E55BT recht dicke und gemütliche Ohrpolster verpasst. Unterm Strich würde ich daher den Tragekomfort als gut einstufen. Auch wenn gerade bei sonnigem Wetter die Kunstleder Ohrpolster etwas schwitzig sind.

 

Klang

Kommen wir zum entschiedenem Punkt, dem Klang.

Hier habe ich nichts an den JBL E55BT zu bemängeln. Die Kopfhörer liefern einen recht dynamischen und lebendigen Klang.

Hierbei sind die Höhen klar und sauber, runden aber ein Stück weit ab. Daher sind diese nicht übermäßig scharf oder „super brillant“. Trotzdem für Kopfhörer der 120€ ist das eine tadellose Leistung.

Beim Bass werden sich die Geister etwas scheiden. Die JBL E55BT sind hier etwas zurückhaltender. Der Bass ist selbstverständlich vorhanden, aber recht neutral und könnte vielleicht etwas voluminöser sein.

Dies ist wie gesagt Geschmacksache aber auch für mich konnten die E55BT noch etwas „Kick“ haben.

Die klangliche Fokussierung liegt bei den E55BT auch ganz klar eher auf dem oberen Mitten- Bereich. Dies hebt stimmen und den Gesang vergleichsweise stark hervor.

Die Räumliche Darstellung ist bei den E55BT vollkommen in Ordnung! Ja, es ist hier sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber man darf die JBL auch nicht mit 300€ Kopfhörern vergleichen.

Selbiges gilt auch für die Auflösung, die überdurchschnittlich gut ist. Gerade die Mitten werden hervorragend aufgelöst, sicherlich ein Nebeneffekt der weniger starken Bass Fokussierung.

 

Fazit

Die JBL E55BT* sind keine „Wunder -Bluetooth- Kopfhörer“ sondern bieten für faire 120€ auch eine solide Leistung!

Wenn man so will sind die E55BT preis-leistungsorientierte Bluetooth Kopfhörer.

Der Klang der Kopfhörer ist solide mit einer guten Auflösung, gerade was Stimmen und Gesang angeht. Auch die Dynamik und die räumliche Darstellung passt.

Was vielleicht einige Nutzer stören könnte, ist der Bass. Dieser ist eher von der neutralen Sorte, also nicht zu stark aber auch nicht zu schwach. Im direkten Vergleich gibt es allerdings ganz eindeutig Kopfhörer, welche etwas mehr zur Sache gehen, dies ist aber natürlich Geschmacksache.

Am Tragekomfort und der Optik habe ich nichts zu bemängeln.

Kurzum für rund 100-120€ bieten die JBL E55BT eine starke Leistung und sind durchaus eine Empfehlung Wert, gerade dann wenn das Budget nicht mehr erlaubt.

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer im Test, hervorragend klingende Noise Cancelling Bluetooth Kopfhörer aus Asien!

FIIL ist ein recht vielversprechender asiatischer Kopfhörerhersteller. Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Herstellern entwickelt und designt FIIL seine Produkte völlig selbst, weshalb diese durchaus als einzigartig zu bezeichnen sind.

Der FIIL Wireless hier hierbei das Erstlingswerk, welchem mittlerweile auch einige Modelle gefolgt sind, was für die FIIL Wireless spricht.

Hierbei sollen natürlich die Kopfhörer durch einen tollen Klang, Noise Cancelling und einer vollen App Unterstützung punkten.

Aber sind die FIIL Bluetooth Kopfhörer auch wirklich so gut, dass es sich lohnt diese für rund 140€ aus Asien zu bestellen?

Ich bin einmal das Risiko eingegangen, können die FIIL Wireless Bluetooth Kopfhörer im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer im Test

Bei den FIIL handelt es sich um große Bluetooth Kopfhörer, welche in einem schicken Schwarz/Rot gehalten sind. Hierbei erinnert mich das Design etwas an die Sony MDR-XB950BT.

Wie auch die Sony besitzen die FIIL ein recht rundliches Design, welches zudem sehr sauber gehalten wurde.

Es gibt zwar ein großes FIIL Logo auf beiden Ohrmuscheln, dieses ist aber auch ein recht „Cleanes“ brandig.

Beim Material setzt der Hersteller auf ein einfaches Mattplastik. Dieses ist nichts Besonderes, wirkt aber vernünftig. Hierbei ist allerdings der Klappmechanismus aus Aluminium gefertigt.

Also ja, es ist möglich die FIIL für einen platzsparenden Transport zusammenzuklappen, ebenso ist es, möglich die „Höhe“ der Kopfhörer zu verstellen.

Abgesehen vom Einschalter finden sich auf den ersten Blick an den FIIL Bluetooth Kopfhörern keine weiteren Tasten. Dieser Eindruck täuscht allerdings! Auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Touchpad mit dessen Hilfe sich Lautstärke, Titelwahl usw. steuern lässt.

Kleiner Tipp, welche Geste was macht, findet sich in der FIIL+ App, auf welche wir auch noch zu sprechen kommen.

Auf Seite der Anschlüsse finden wir einen microUSB Port wie auch einen AUX Eingang. Der Hersteller spricht von 33 Stunden Akkulaufzeit.

Dieser Wert ist etwas optimistisch und vermutlich auch ohne Noise Cancelling usw. Praktisch rechnet mit 20-25 Stunden.

 

Die FIIL+ App

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer lassen sich recht ausgiebig via Smartphone App steuern. Mit steuern meine ich Zusatzfunktionen wie Touch Töne, ob das FIIL Logo auf der Rückseite beleuchtet sein soll usw.

Auch erweiterte Dinge lassen sich über die App steuern wie Noise Cancelling, ein EQ, 3D Sound usw.

Hierbei ist die App hervorragend aufgebaut und für Android wie auch IOS verfügbar.

Die FIIL+ App ist definitiv ein Pluspunkt der Kopfhörer!

 

Aktives Nosise Cancelling

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer verfügen über aktives Noise Cancelling, was beachtlich ist für Kopfhörer dieser Preisklasse.

Aber natürlich ist aktives Noise Cancelling nicht gleich aktives Noise Cancelling, wie gut ist das der FIIL?

Es ist ordentlich! Es gibt eine deutlich merkbare Dämpfung von tieferen Brummgeräuschen wie Motoren oder Lüftern.

Hierbei erzeugen die Kopfhörer auch kein nerviges Surren oder Ähnliches, es werden einfach tiefere Frequenzen herausgefiltert.

FILL spricht vom Filtern von bis zu 85% aller Geräusche, das ist allerdings etwas übertrieben.

In der Praxis ist das Noise Cancelling gut, wenn nicht sogar sehr gut für Kopfhörer unter 200€, jedoch auch noch nicht auf dem Level von Bose QC35 oder ähnlichen Kopfhörer Kalibern.

 

Tragekomfort

Die FIIL sind „over Ear“ Kopfhörer. Das heißt, diese sollen mit den Ohrmuscheln Eure Ohren komplett umschließen.

Funktioniert auch größtenteils. Meine Ohren werden komplett von den Kopfhörern umschlungen, lediglich die Ohrläppchen werden nicht komplett verdeckt.

Das ist aber nicht schlimm, die FIIL Bluetooth Kopfhörer sind recht dick und weich gepolstert.

Auch nach längerer Nutzung hatte ich keinerlei Druckgefühl. Daher machen die FIIL einen guten Job! Lediglich die Belüftung ist suboptimal, gerade bei warmen Wetter werden die Ohren doch recht schnell schwitzig.

 

Klang

Kommen wir zum interessanten Teil, dem Klang. Für 140€ klingen die Kopfhörer hervorragend anders kann man es nicht sagen!

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer bieten jedoch eine unerwartete Klangsignatur.

Die FIIL neigen zu einer leichten Mitten/Höhen- Betonung. Hierbei wirkt der Bass leicht reduziert.

Gerade der MidBass wirkt etwas „künstlich“ eingeschränkt. Wieso künstlich? Tiefere Bassbereiche werden von den FIIL 1a dargestellt, jedoch geht man vom Tiefbass in den „mittleren“ Bass merkt man, dass hier eine Art Lücke ist.

Als wäre dieser Frequenzbereich von den Kopfhörern bzw. vom DSP reduziert worden. Merkwürdig aber sicherlich kein Weltuntergang. Warum?

Solltet Ihr Bass lieben, könnt Ihr Euch einfach die FIIL+ App herunterladen und von dort aus den Kopfhörer in den „Bassmodus“ bringen. Hierbei handelt es sich um einen globalen EQ, welcher auf sämtliche Musik und Klänge angewendet wird welche über die Kopfhörer wiedergegeben werden, sogar dann, wenn die App deinstalliert wurde.

Im Bassmodus sind die Bässe, wie man es erwarten kann, voll da. Hier zeigen die FIIL auch sehr schön, dass diese zu einem ordentlichen Bass in der Lage sind. Der Bass wirkt im Bassmodus auch nicht über mächtig oder künstlich, sondern die FIIL liefern eine top Bassqualität mit einem guten Tiefgang.

In Bassmodus werden die Mitten allerdings etwas reduziert verglichen mit dem Standard Modus. Das ist allerdings etwas Geschmacksache, im normalen Modus sind die Mitten etwas angehoben, im Bassmodus wiederum auf einem normalen Level.

In beiden Modi werden Stimmen und Gesang allerdings gut dargestellt, im normalen Modus allerdings einen Tick besser.

Höhen sind in beiden Modi absolut klar, sauber und brillant! Keinerlei Beschwerden hier!

Das Ganze klingt jetzt etwas kompliziert aber grundsätzlich klingen die FIIL Bluetooth Kopfhörer super! Auch super ist es, dass Ihr diese ein wenig an Eure klanglichen Vorstellungen anpassen könnt. Ich wäre beispielsweise nur mit dem Standardmodus eher mäßig zufrieden gewesen, der Bassmodus hingegen macht ordentlich Spaß.

Gerade die Dynamik der FIIL ist regelrecht überragend!

Auch abseits vom reinen Klang machen die FIIL einen super Job! Die Kopfhörer bieten eine gute Räumlichkeit und recht großes Klangvolumen.

Der Räumlichkeit lässt sich via FIIL+ App auch noch etwas unter die Arme greifen. Hier gibt es diverse, recht gute, 3D Sound Modi. Jedoch auch ohne Software 3D Sound passt die Räumlichkeit aus meiner Sicht vollkommen!

Grundsätzlich kann ich die FIIL Bluetooth Kopfhörer für sämtliche Musikrichtungen empfehlen. Diese scheinen weder Probleme mit komplexen Titeln zu haben noch mit feiner aufgelösten, der restliche Klang lässt sich dann aber an den Nutzer anpassen.

Gerade Liebhabern von einem etwas lebendigeren, dynamischeren Klang würde ich die FIIL ans Herz legen. Liebhabern von einem neutralen Klang würde ich eher von den FIIL abraten.

 

Fazit

Die FIIL Wireless gehören zu den „Perlen“, wie ich solche Produkte gerne nenne. „Perlen“ sind Produkte, welche von einem hierzulande fast völlig unbekannten Hersteller stammen, aber einfach gut sind!

Und dies gilt ohne Frage für die FIIL Wireless Bluetooth Kopfhörer! Diese bieten einen hervorragenden Klang mit einer tollen Dynamik und einer starken Anpassbarkeit.

Klanglich alleine wären diese problemlos die 140€ Wert! Hinzu kommt aber der gute Tragekomfort, das absolut brauchbare Nosie Cancelling und die starke Akkulaufzeit.

Mir sind keine anderen Kopfhörer bekannt, welche all diese Punkte genauso gut machen wie die FIIL, aber nicht mindestens 200€ kosten.

Klanglich liegen die Sennheiser HD 4.40 BT auf einem ähnlichen Level, bieten aber kein Noise Cancelling und auch keine App Unterstützung.

Von daher ja, es lohnt definitiv die FIIL Wireless für rund 140€ aus Asien zu bestellen!

Artwizz Hüllen für das Samsung Galaxy S8+ im Vergleich

Es gibt zwei Typen von Smartphone Nutzern, die einen, die gerne gefährlich leben und die anderen, die Ihre 700€+Investition versuchen so gut wie möglich zu schützen.

Gerade das neue Samsung Galaxy S8 und S8+ ist besonders schutzbedürftig, denn es besitzt viel Glas, welches schnell kaputt gehen kann oder zerkratzt. Ein Display Tausch beim S8+ kostet im Übrigen rund 300€!

Da macht eine Schutzhülle und eine Displayschutzfolie für das S8+ durchaus Sinn. Solltet Ihr Euch für erstere interessieren, seid Ihr vielleicht auch einmal über den Namen Artwizz gestolpert.

Artwizz ist ein deutscher Zubehörhersteller, der diverse Produkte, unter anderem für das Samsung Galaxy S8 und S8+, im Sortiment hat.

Wollen wir uns in diesem kleinen Vergleich einmal drei Hüllen von Artwizz für das Samsung Galaxy S8+ ansehen. Welche ist empfehlenswert?

An dieser Stelle vielen Dank an Artwizz, welche mit die Hüllen für den Vergleich zur Verfügung gestellt haben!

 

Die Testkandidaten

Folgende Hüllen befinden sich im diesem kleinen Vergleich:

Aktuell schlägt das TPU Case mit rund 15€ zu buche, das NoCase mit 17€ und die SmartJacket mit 27€. Damit ist gerade das TPU Case und das NoCase preislich recht attraktiv, gerade wenn man bedenkt, dass Artwizz keine 08//15 China- Firma ist.

Das Artwizz TPU Case

Das Artwizz TPU Case geht sehr in die „dezente“ Richtung. Es handelt sich um ein einfache Hülle aus „thermoplastischem Polyurethan“ also einem etwas hochwertigeren Kunststoff.

Hierbei besitzt die Rückseite eine matte Textur, welche sich sehr gut in der Hand anfühlt und auch für einen besseren Gripp sorgt. Irgendwie hat es auch Artwizz geschafft diese Rückseite sehr resistent gegen Fingerabdrücke zu gestallten. Erfreulicherweise sind Fingerabdrücke auf dem TPU Case fast überhaupt nicht zu sehen!

Um die Optik des TPU Case noch etwas schicker und unauffälliger zu gestallten hat Artwizz aber nicht die komplette Hülle aus matten TPU gefertigt. Ein ca. 0,5cm Streifen an der Front ist in einem schwarzen Hochglanz gehalten.

Dies führt dazu, dass die Hülle noch weniger auf dem S8+ auffällt. Wenn Ihr von der Front auf das Smartphone schaut, besitzt die Hülle eine ähnlich spiegelnde Textur wie auch der Rahmen/die Front des Smartphones.

Ein sehr nettes Detail, das ich bei noch keiner Hülle gesehen habe! Hierdurch wirkt das TPU Case wirklich wie ein Teil des S8+!

Hinzu kommt die perfekte Passform. Das TPU Case schmiegt sich an das Samsung Galaxy S8+ wie eine zweite Haut. Auch die Ausschnitte für die Ports sind perfekt!

 

Artwizz NoCase

Das Artwizz NoCase ist die klassische durchsichtige Hülle. Erneut ist diese aus Thermoplastischem Polyurethan also TPU gefertigt, aber durchsichtig. Wobei durchsichtig nicht ganz richtig ist. Im Inneren der Hülle befinden sich feine Punkte, welche beim genauen Hinsehen erkennbar sind.

Die Hülle ist also nicht komplett klar. Schlimm? Eher weniger, zumal diese Punkte einen Zweck erfüllen. Diese sollen verhindern, dass die Hülle sich an die Rückseite des S8+ saugt was hässliche Flecken erzeugt. Dies würde wie bei einer nicht perfekt aufgetragenen Displayschutzfolie aussehen.

Das NoCase steht damit auch nicht alleine da, auch die meisten anderen durchsichtigen Hüllen für das S8+ haben ähnliche Punkte.

Die Oberfläche des Gehäuses ist wie zu erwarten recht glatt.

Die Passform der Hülle ist wie auch schon beim TPU Case absolut perfekt. Die Hülle sitzt ziemlich straff auf dem S8+ und ist dadurch wie eine zweite Haut!

 

Artwizz SmartJacket

Die SmartJacket ist sicherlich eine etwas besondere Hülle. Bei dieser handelt es sich um eine Klapphülle, diese besteht aus einer Rückenschale und einer Abdeckung für das Display.

Die Rückseite besteht aus einem etwas härteren Plastik mit einer leicht seidigen Textur, welche sich ganz gut in der Hand anfühlt. Die Klappe hingegen besitzt auf der Außenseite eine leicht gebürstete Textur und auf der Innenseite eine eher etwas „ledrige“ Textur, die natürlich besonders sanft zum Display ist um hier Kratzer zu vermeiden.

Die SmartJacket ist zwar gut gemacht, aber hier muss ich zugeben nicht so begeistert zu sein. Warum? Zum einen finde ich, dass die Frontklappe ein Stück zu weit vor steht, zum anderen fehlt ein Ausschnitt auf der Front damit man das Always on Display sehen kann und damit seine Benachrichtigungen.

Sicherlich ist dies nicht für alle Nutzer essenziell, aber gerade das Always on Display fand ich immer sehr praktisch am S8+/S8.

Die restliche Passform ist, wie auch bei den beiden anderen Hüllen, perfekt! Alle Ports und Öffnungen sitzen jeweils zentriert über den Gegenstücken am Smartphone.

 

Schutz

Natürlich geht es bei einer Hülle auch um den Schutzfaktor. Hier muss man ganz klar sagen, dass die Hüllen von Artwizz eher etwas schwächer sind. Warum? Wenn es zu einem Sturz kommt, geht es letztendlich darum wie gut eine Hülle diesen abfedern kann, also wie viel Material zwischen Smartphone und Boden ist.

Die Artwizz Hüllen sind alle relativ dezent und schlank = diese bieten weniger Schutz bei einem fatalen Sturz als eine dicke und schwere Hülle.

Jedoch muss man hier auch etwas abwägen, ob man lieber das schicke Design des S8 bewahren möchte oder den maximalen Schutz, bei letzterem schaut mal bei Spigen vorbei.

Natürlich bieten die Artwizz Hüllen einen besseren Schutz als keine Hülle. Hierbei handelt es sich in erster Linie um einen Schutz vor Kratzern und Katschen.

Den besten Schutz bietet natürlich die Artwizz SmartJacket. Hier ist nicht nur die Rückseite geschützt sondern auch die Front. Sollte es also zu einem Sturz kommen, aus einer noch recht unkritischen Höhe (also nicht hoch genug, dass das Display bricht), wird es vermutlich auch zu keinen Kratzern oder Katschen im Rahmen kommen.

Ähnliches gilt natürlich auch fürs NoCase und TPU Case. Hier wäre allerdings ein Sturz mit dem Display voran auf den Asphalt vermutlich etwas kritischer.

Bei einem kleineren Sturz aus Hüfthöhe oder von einem Tisch werden aber auch diese beiden Hüllen Kratzer oder Katschen im Rahmen des S8+ recht effektiv verhindern.

Natürlich ist allgemein die Rückseite bei allen Hüllen vor den normalen Alltagskratzern geschützt. Auch stehen alle Hüllen leicht über dem Smartphone hervor. Das Display berührt also einen flachen Tisch nicht, auch wenn hier der Abstand sehr gering ist.

 

Fazit

Ich habe mich etwas in das Artwizz TPU Case verliebt! Ich halte dieses für das aktuell beste Samsung Galaxy S8/S8+ Case, wenn es Euch um einen dezenten Schutz geht!

Zwar ist auch das NoCase nicht schlecht, ganz im Gegenteil, und auch die SmartJacket ist ordentlich aber beiden fehlt so ein wenig das gewisse Extra, dass ich sage „ja diese sind besonders“.

Durchsichtige TPU Hüllen gibt es einige auf dem Markt, sicherlich gehört das NoCase zu den besseren, aber die Unterschiede sind eher dezent.

Das TPU Case hingegen passt perfekt, fühlt sich hervorragend in der Hand an, mit einem guten Gripp und besitzt die Hochglanzfront. Gerade letztere ist ein Detail, welches ich so bisher noch bei keiner Hülle gesehen habe.

Durch diesen kleinen Hochglanzrahmen ist die Hülle von vorne gesehen fast auf dem Samsung Galaxy S8/S8+ unsichtbar bzw. wirkt wie ein Teil des Smartphones.

Die Rückseite hingegen ist erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken, was diese immer sehr schön sauber erscheinen lässt.

Ich suche für mein S8+ keine dicke Hülle, welche vielleicht einen besseren Schutz vor Stürzen bietet, aber mir das Design des Smartphones zerstört.

Ich möchte eine kleine unauffällige Hülle, die das Smartphone vor Kratzern schützt, diesem etwas mehr Gripp verleiht und vielleicht das Fingerabdruckproblem auf der Rückseite behebt.

Solltet Ihr dies auch suchen, schaut Euch vielleicht einmal das Artwizz TPU Case an!

Die AUKEY PB-N37 5000mAh Powerbank im Test

Powerbanks sind dafür gemacht sie mitzunehmen. Allerdings geht der Trend zu immer größeren und damit auch schweren Powerbanks.

Größere Powerbanks besitzen in der Regel auch mehr und interessantere Features als Ihre kleinen Brüder, was noch mehr die Aufmerksamkeit auf diese lenkt.

Aber was für eine Powerbank sollte man kaufen, wenn man einfach ein kleines und kompaktes Modell für die Handtasche oder den Rucksack sucht, welche ein Smartphone nicht 10x wiederaufladen muss?

Hier bietet sich eine kleine Powerbank wie die AUKEY PB-N37 an. Mit 5000mAh bietet diese genug Kapazität jedes aktuell verfügbare Smartphone ein bis zweimal wiederaufzuladen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die AUKEY PB-N37 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY welche mir die Powerbank für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die AUKEY PB-N37 5000mAh Powerbank im Test

AUKEY setzt bei der PB-N37 auf ein rundes Gehäuse. Dieses ist einen Hauch größer als ein normaler Lippenstift. Dies macht zwar die Powerbank etwas unhandlich, wenn es um den Transport in der Hosentasche geht, aber in einer Handtasche oder einem Rucksack wird diese immer Platz finden.

Das Gehäuse der Powerbank ist hierbei aus Aluminium gefertigt, was der Powerbank eine recht hochwertige Haptik verleiht.

So hochwertig wie sich die Powerbank anfühlt so massiv ist diese auch. Man braucht bei dieser Powerbank keine Angst haben, dass diese zerdrückt wird in einem vollen Rucksack.

Wie üblich besitzt diese Powerbank einen USB Port auf der flachen Seite. Dieser ist mit 2A ausreichend stark die meisten Smartphones problemlos und recht schnell aufladen zu können.

Zusätzlich zu dem USB Ausgang ist selbstverständlich auch ein microUSB Eingang vorhanden. Über diesen soll sich die Powerbank mit bis zu 2A aufladen lassen, ein gutes USB Ladegerät vorausgesetzt.

Über den aktuellen Ladestatus informiert eine mehrfarbige LED, welche im Gehäuse eingelassen ist.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIER.

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. AUKEY gibt diese mit 5000mAh an, messen konnte ich 4288mAh bzw. 15,864Wh.

Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe. Warum sind 86% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzelle/Zellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität.

Aufgrund von internen Umwandlungsprozessen geht jedoch beim Entladen der Zellen etwas Energie verloren. Daher liegt die effektiv nutzbare Kapazität ca. 10-20% unter der angegeben Kapazität.

Genau in diesem Rahmen liegt auch die AUKEY PB-N37. Bedenkt bitte aber, dass das Aufladen eines Smartphones nochmals nicht 100% effizient ist!

Heißt, wenn Euer Smartphone einen 3000mAh Akku besitzt und Ihr 3000mAh in dieses hineinpumpt, wird der Akku nicht zu 100% voll sein!

Praktisch wird die AUKEY PB-N37 Powerbank also vermutlich ein 3000-3500mAh Smartphone, wie das Samsung Galaxy S8, einmal komplett laden können.

Wo wir beim Laden sind, wie gut und schnell lädt denn die Powerbank Eure Geräte?

Um ehrlich zu sein bin ich hier mäßig begeistert. Sagen wir es so die Ladegeschwindigkeit ist okay, am iPhone (7 Plus) sogar recht gut mit rund 1,4x-1,8xA.

Bei Android Smartphones war diese jedoch etwas inkonstant. Das Google Pixel XL erreichte beispielsweise manchmal 0,98A und manchmal 1,48A. Wieso manche Ladevorgänge hier schneller waren, als andere konnte ich nicht so recht erklären.

Auch das Samsung Galaxy S8 Plus erreichte eher mittlere 1,28A und das LG G6 ebenfalls mittelmäßige 1,06A,.

Nicht falsch verstehen die Powerbank lädt Eure Smartphones problemlos auf, nur halt nicht super schnell.

Was wiederum recht schnell geht, ist das Wiederaufladen der Powerbank selbst. Hier konnte ich einen Ladestrom von bis zu 1,8A messen, ordentlich! So ist die Powerbank in gut 3 Stunden wieder komplett gefüllt. Was allerdings auffällig war, war eine recht große Erwärmung der Powerbank.

Dies sollte aber an sich kein Problem sein.

 

Fazit

Die AUKEY PB-N37 5000mAh ist eine solide Powerbank zu einem günstigen Preis. Hierbei wäre es zwar gelogen zu behaupten, dass diese „spektakulär“ wäre, aber sie macht Ihren Job.

Die echte Kapazität ist mit 4288mAh solide und die Ladegeschwindigkeit ausreichend.

Kurzum für 9,99€ ist die AUKEY PB-N37 ein fairer Deal!