Start Blog Seite 291

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im kurz-Test

Backups sind unheimlich wichtig, selbst wenn man über ein NAS oder Ähnliches verfügt. Für meine neue Backup Strategie benötigte ich nun eine externe HDD.

Eine passende HDD hatte ich sogar noch rumfliegen, daher war der Kauf einer kompletten externen Festplatte nicht nötig, lediglich ein Gehäuse musste her.

Es hatte mich bei der Recherche selbst etwas überrascht wie viele Festplattengehäuse es auf dem Markt gibt.

Da ich an sich nichts Großartiges an Performance oder Features benötigen werde, habe ich mir einfach mal das erste Gehäuse bestellt, welches halbwegs vernünftig aussah.

Dieses stammt von Inateck und hört auf den Namen „Inateck Gehäuse externe Festplatte 3,5 Zoll USB 3.0 externe Festplatte/SSD Gehäuse aus Aluminium für Festplatte 3,5/2,5 SATA“.

Ja, Inateck hat hier mal wieder versucht so viele Keywords in den Artikelnamen zu bekommen wie möglich. Letztendlich habe ich mich für dieses Modell entschieden, da es zum einen mit HDDs bis zu 8TB kompatibel sein soll und zum anderen mit 25,99€ preislich sehr attraktiv ist für ein 3,5 Zoll Modell.

Kann das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse

Beginnen wir mit dem Lieferumfang. Neben dem Festplattengehäuse legt Inateck ein 12V 2A Netzteil, ein 1 Meter USB 3.0 Kabel, ein paar Schrauben, aufklebbare „Füße“ und einen Schraubenzieher bei.

Unter dem Gehäuse sind bereits von Haus aus vier Gummifüße angebracht. Die zusätzlichen sind hier vermutlich als Ersatz gedacht, falls einer abgeht oder falls man das Gehäuse hochkant nutzen möchte.

Das Festplattengehäuse besitzt die übliche Form und Größe, welche man von einem 3,5 Zoll Gehäuse erwartet.

Dieses ist minimal breiter und höher als die nackte Festplatte, leidlich die Tiefe ist aufgrund der zusätzlichen Elektronik etwas größer.

Das Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuse sollte in der Regel liegend betrieben werden, auch wenn das hinstellen theoretisch möglich wäre. Jedoch ist mir dies etwas zu wacklig, weshalb ich davon abrate.

Beim Material setzt Inateck auf eine Mischung aus Aluminium und Plastik. Das eigentliche Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt, welches eine gebürstete Haptik besitzt, lediglich das Endstück, in welchem die Anschlüsse eingelassen sind, ist aus Plastik.

Das Ganze macht unterm Strich einen brauchbaren Eindruck.

Auf der Rückseite ist der Einschalter wie auch ein USB B 3.0 Port und der Anschluss für das Netzteil zu finden.

Auch an Status LEDs hat Inateck gedacht, jedoch sind diese etwas ungewohnt auf der hinteren rechten Seite angebracht, wodurch man diese im Alltag in der Regel nicht sieht.

Auf einen Lüfter oder Ähnliches hat Inateck verzichtet.

 

Leistung

Für meinen Leistungstest verwende ich eine Crucial MX300 SSD. Diese dient nur um herauszufinden wo die maximale Leistung des verbauten Controllers liegt.

Erstaunlicherweise ist die Leistung des Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuses richtig gut! Lesend erreicht dieses um die 400MB/s, je nach Benchmark, und schreibend um die 300MB/s!

Das ist schneller als jede im Handel verfügbare HDD, beeindruckend!

Ebenfalls sehr positiv ist die Zuverlässigkeit. Ich hatte keinerlei Probleme mit der Erkennung des Gehäuses/der verbauten SSD. Auch gab es keine Verbindungsabbrüche oder Ähnliches.

Erfreulich ist es auch, dass SMART Werte sich durch das Gehäuse hindurch auslesen lassen.

Weniger erfreulich ist die Hitzeentwicklung. Diese ist natürlich mit einer SSD kein Problem, jedoch eine HDD kann durchaus etwas wärmer im Gehäuse werden.

Wie warm und wie kritisch das Ganze wird, hängt von der jeweiligen HDD ab. Bei einer 7200rpm HDD welche über Stunden hinweg beansprucht wird, können hier durchaus 45 Grad+ entstehen.

Die klassischen „Green“ HDDs mit 5400rpm erreichen unter last um die 40 Grad, was okay ist.

Da das Gehäuse einen „physischen“ Ein/Ausschalter besitzt, arbeitet diese auch gut mit Master/Slave Steckdosen zusammen, nur so am Rande.

 

Fazit

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 HDD Gehäuse ist vollkommen zu empfehlen!

Es ist sehr schnell mit 400MB/s bzw. 300MB/s maximaler Lese/Schreibrate und dazu auch preislich wie auch qualitativ sehr gut.

Kurzum Ihr werdet keine Festplatte finden, die durch dieses USB Gehäuse ausgebremst wird, weshalb ich es auch ohne Sorgen empfehlen kann!

Inateck Festplattengehäuse für 3.5/2.5 Zoll HDD/SSD, SATA III...
  • USB 3.0 Festplattengehäuse: Standard-Superspeed-Anschlüsse (USB...
  • Hohe Kompatibilität, mit Windows XP/Vista/7/8/8.1/10, Linux,...
  • Plug & Play, Hot Swap, kein Neustart oder gesonderte Treiber...
  • Stabile und robuste Aluminium-Legierung, besonders leichte und...
  • Lieferumfang: Aluminium-Gehäuse, Netzteil, USB 3.0 Kabel,...

5x 256GB microSD Speicherkarten im Vergleich (Samsung, Kingston, Patriot, SanDisk, Integral)

Speicherkarten, gerade im microSD Formfaktor, werden in diversen Geräten benötigt. Hierbei ist die aktuell größte verfügbare Kapazität 256GB.

Es ist schon faszinieren wie viel Speicher man in solch einen kleinen Formfaktor bekommen kann. Sollte man nun mit dem Gedanken spielen sein Smartphone oder ein anderes Gerät mit solch einer Speicherkarte auszurüsten, welche wählt man dann?

Zwar gibt es noch nicht so viele 256GB microSD Speicherkarten auf dem Markt aber dennoch genug, dass die Wahl schwer fällt.

Daher hier ein kleiner Vergleich von 5x 256GB microSD Speicherkarten von SanDisk, Samsung, Kingston, ……

Welche ist die beste 256GB microSD Speicherkarte? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende Speicherkarten habe ich für den Test ausgewählt:

Preislich schwanken die Speicherkarten zwischen 130€ (für die Kingston) und rund 200€(für die SanDisk Ultra Premium Edition).

 

Machen 256GB Sinn?

Wenn man sich diese Speicherkarten ansieht, muss man sich die Frage stellen ob diese Kapazität überhaupt Sinn macht.

Und um ehrlich zu sein, nein, 256GB microSD Speicherkarten machen zu mindestens aktuell (Stand Anfang 2017) keinen oder nur wenig Sinn.

128GB oder auch 64GB Speicherkarten sind im Verhältnis deutlich günstiger und daher für 90% aller Nutzer sinnvoller.

Aber die Investition in eine 256GB Karte kann in einigen Situationen durchaus vernünftig sein. Beispielsweise für die Nintendo Switch, wo ein Speicherkartentausch mit zuvor installierten Spielen gar nicht so leicht ist oder für Nutzer die viel 4K Videos mit Ihren High End Smartphones machen.

Auch für professionelle Nutzer wo einfach die Arbeitsersparnis mehr Wert ist als der Aufpreis für die 256GB Karte.

Für die meisten anderen Nutzer ist aus reiner Preis/Leistungssicht eine oder zwei 128GB microSD Karten günstiger.

 

Wie schnell muss meine Speicherkarte sein?

Beginnen wir mit der Frage wie schnell denn eine Speicherkarte sein muss. Dies hängt sehr stark von dem ab was Ihr mit dieser macht.

Grundsätzlich gilt natürlich umso schneller umso besser. Jedoch ist nicht immer 90MB/s lesend und schreibend nötig.

Ich kann mir vier Einsatzzwecke für solch eine große Speicherkarte vorstellen, Nintendo Switch, Smartphone, Action Kamera und DSLR Kamera/Systemkamera.

Für die Nintendo Switch benötigt Ihr im Optimalfall eine Speicherkarte, die so schnell wie möglich lesen kann. Die Spiele werden einmal auf der Speicherkarte abgelegt und dann nur geladen. Daher ist die Schreibgeschwindigkeit fast zu 100% egal, nur für schnelle Ladezeiten sollte die Speicherkarte schnell lesen können.

Bei Smartphones sieht es etwas anders aus. Hier gilt auch grundsätzlich umso schneller die Speicherkarte lesen kann, umso besser. Wenn Ihr Videos und Fotos oder sogar gegebenenfalls Apps auf der Karte speichert ist es wichtig, dass diese schnell laden.

Schreiben spielt hier meist eher eine untergeordnete Rolle, sofern Ihr nicht andauernd die Karte aus dem Smartphone holt und mit einem PC bespielt. Sollte dies der Fall sein, reduziert eine hohe Schreibgeschwindigkeit die Wartezeit.

Das Smartphone selbst benötigt eher weniger eine hohe Schreibgeschwindigkeit. Hier sollten 15-20MB/s für das Aufzeichnen von 4K Videos vollkommen ausreichen.

Auch wenn Hersteller gerne Ihre schnelleren Speicherkarten als „4K“ tauglich bezeichnen, benötigt 4K Video gar keine so gute Speicherkarte. Die meisten Action Cams schreiben während einer 4K Aufnahme mit maximal 10MB/s auf die Speicherkarte. Um sicherzugehen würde ich für Action Cams eine Speicherkarte mit um die 20MB/s schreibend wählen. Die Lesegeschwindigkeit hängt davon ab wie lange Ihr bereit seid zu warten.

Für Spiegelreflex oder Systemkameras würde ich hingegen eine Speicherkarte mit guten Schreibwerten empfehlen. Warum? Serienbilder! Selbst wenn Eure Kamera nur 3 Bilder die Sekunde schafft, sind dies je nach Kamera im RAW Format gerne 20MB+ pro Bild. Heißt bei 3 Bildern die Sekunde und 20MB Pro Bild 60MB/s Schreibrate.

Viele Kameras schaffen es zwar garnicht eine Speicherkarte so schnell zu füttern wie diese Fotos machen oder es sogar die Speicherkarte schaffen würde ,aber dennoch würde ich hier nicht sparen gerade dann, wenn Euch eine gute Serienbild Leistung wichtig ist.

Lesen kommt erneut darauf an wie lange Ihr bereit seid zu warten.

Daher meine Empfehlung:

  • Nintendo Switch lesen-> so schnell wie möglich, schreiben -> egal
  • Smartphone lesen -> so schnell wie möglich, schreiben -> 15MB/s oder mehr
  • Action Kamera lesen -> schneller ist besser, schreiben -> 15MB/s – 25MB/s oder mehr
  • Digital/DSLR Kamera lesen -> schneller ist besser, schreiben -> abhängig von der Kamera 60MB/s+

 

Die Kapazität

Alle Speicherkarten im Test haben 256GB Speicher, falsch! Sicherlich ist Euch bewusst, wenn man beispielsweise eine 1TB HDD kauft, werden nicht die vollen 1TB zur Verfügung stehen, sondern durch Umrechnungen meist 933GB.

Ähliches gilt auch bei den Speicherkarten, allerdings gibt es über diese „normale“ Verschiebung hinaus noch Unterschiede.

Hier eine Auflistung mit welcher Kapazität die Speicherkarten von Windows erkannt werden:

  • Kingston 234GB
  • Sandisk 238GB
  • Integral 233GB
  • Samsung 238GB
  • Patriot 237GB

Interessant die Integral Speicherkarte bietet mit 233GB glatte 5GB weniger Speicher als die Sandisk oder die Samsung Speicherkarte.

Dies würde ich nicht als „no go“ einstufen aber man sollte dies bei der Betrachtung der Preis/Leistung beachten.

 

Die Leistung im Test

Kommen wir zu dem was die meisten Nutzer interessieren wird, die Leistung. Als Speicherkartenleser kommt für alle Tests ein Kingston FCR-HS4 zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um durchaus einen brauchbaren Speicherkartenleser welcher zu den schnelleren Modellen gehört.

Für den Test verwende ich drei unterschiedliche Tests, CrystalDiskmark, H2Testw und AS SSD.

Beginnen wir mit den Benchmarks:

[table id=343 /]

Da die Ergebnisse der Benchmarks ein wenig von einander abweichen, hier eine Tabelle mit den Durchschnittswerten aus allen drei Benchmarks für die jeweilige Speicherkarte.

[table id=344 /]

Beginnen wir mit dem Positiven, alle Speicherkarten bieten +-2MB/s die gleiche Leserate von rund 90MB/s.

Schreibend gibt es allerdings massive Unterschiede zwischen den Speicherkarten. Hier kann man das Feld in zwei Gruppen einteilen, Samsung + Patriot und den Rest.

Die Speicherkarten von Kingston, Integral und Sandisk liefern Schreibraten im Bereich 22-35MB/s. Die schwächsten Werte liefert hier die Kingston Karte.

Die Speicherkarten von Samsung und Patriot bieten hingegen deutlich stärkere Werte im Bereich 78-86MB/s. Interessant ist hier allerdings zu beobachten wie die Werte je nach Test variieren.

Die Patriot LX Series microSDXC Speicherkarte schaffte im AS SSD Test „gerade mal“ 68MB/s, die Samsung hingegen 81MB/s.

[spoiler title=’AS SSD‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Integral
Kingston
Patriot
Samsung
SanDisk

[/spoiler]

Im H2testw Benchmark hingegen bietet die Patriot mit 78,6MB/s eine minimal höhere Geschwindigkeit als die Samsung (78,3MB/s).

CrystalDiskmark sieht allerdings erneut die Samsung vorne, große Unterschiede vom Tempo gibt es allerdings nicht

Kleinere Unterschiede gibt es auch beim Lesen von kleinen Dateien. Die hohen Übertragungswerte kommen nur beim Übertragen großer zusammenhängender Dateien zustande.

Beim Laden von Apps usw. kann es passieren, dass viele kleine Dateien geladen werden müssen.

Hier verschiebt sich etwas die Leistung. Beispielweise das Lesen von 4K Dateien scheint der Samsung Speicherkarte weniger gut zu liegen als der SanDisk, welche hier plötzlich das Feld anführt, zumindest im CrystalDisk Benchmark.

[spoiler title=’CrystalDiskMark‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Patriot
Kingston
Integral
Sandisk
Samsung

[/spoiler]

Ich würde unterm Stich die Speicherkarten so sortieren was die Leistung angeht.

  1. Samsung microSDXC EVO+ 256GB Kit, UHS-I U3/Class 10 (MB-MC256DA/EU)
  2. Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB, UHS-I U3/Class 10 (PSF256GMCSDXC10)
  3. SanDisk Ultra Premium Edition microSDXC 256GB, 95MB/s, UHS-I A1/Class 10 (SDSQUAM-256G-GN6MA)
  4. Integral microSDXC Kit 256GB, UHS-I/Class 10 (INMSDX256G10-90SPTAB)
  5. Kingston microSDXC 256GB Kit, UHS-I/Class 10 (SDC10G2/256GB)

Kleine Anmerkung am Ende, meine SanDisk Speicherkarte hat sich während meiner Tests teilweise etwas „merkwürdig“ verhalten. Ich vermute, dass die Speicherkarte vielleicht nicht ganz in Ordnung ist, allerdings scheint die Leistung im Rahmen des Normalen bei Sandisk zu sein, weshalb ein Umtausch trotz meiner Bedenken nicht ganz so leicht möglich ist.

Daher betrachtet die Werte SanDisk Ultra Premium etwas mit Vorsicht.

 

Preis/Leistung

Wenn es Euch auf eine gute Preis/Leistung ankommt kauft eine 128GB Speicherkarte. Solltet Ihr dies nicht wollen, hier eine nach Preis/Leistung orientierte Leiste.

In den Klammern ist jeweils der von mir angenommene Preis und der „MB/s pro €“ Wert. Umso mehr Übertragungsrate (MB/s) man pro € bekommt umso besser.

Wichtig diese Liste ist nicht in Stein gemeißelt! In ein paar Monaten werden die Preise sicherlich fallen und dann kann sich dieses Ranking noch etwas verschieben.

  1. Samsung microSDXC EVO+ 256GB Kit (155€ – 1,12MB/s pro €)
  2. Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB (189€ – 0,88MB/s pro €)
  3. Kingston microSDXC 256GB Kit (133€ – 0,82MB/s pro €)
  4. Integral microSDXC Kit 256GB (156€ – 0,72MB/s pro €)
  5. SanDisk Ultra Premium Edition microSDXC 256GB (199€ – 0,64MB/s pro €)

Welche ist die beste 256GB microSD Speicherkarte?

Am Ende kommt es etwas auf Eure Bedürfnisse an. Beim Lesetempo der Speicherkarten gibt es kaum einen Unterschied, lediglich beim Schreiben.

Heißt für viele Anwender, welche die Speicherkarte nicht zum hin und her kopieren von Filmen/Videos verwenden, wird auch die günstige Kingston microSDXC 256GB Speicherkarte vollkommen ausreichen.

Beispielsweise in der Nintendo Switch wird keine hohe Schreibgeschwindigkeit benötigt, ähnliches gilt auch an sich für Smartphones. 4K Video vom Samsung Galaxy S7 benötigt konstant 6MB/s Schreibrate und diese schafft die Kingston locker.

 

Daher für solche Anwendungen greift zur Kingston microSDXC 256GB.

Solltet Ihr mehr Schreibgeschwindigkeit benötigen oder Ihr wollt einfach eine High End Speicherkarte für Euer High End Smartphone, dann solltet Ihr entweder zur Samsung microSDXC EVO+ 256GB oder zur Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB greifen.

Da aktuell die Samsung günstiger ist und etwas schneller als die Patriot, würde ich zu dieser raten.

 

Die Xiaomi Mijia XiaoFang 1080p im Test, Full HD Überwachungskamera für 25€?!

Dass Xiaomi sehr gut darin ist gleichwertige Produkte zu einem günstigeren Preis zu liefern, ist nichts Neues. Was etwas Neues ist, dass Xiaomi ein gleiches Produkt zu 1/3 des Preises verkauft.

Ich spreche hierbei von der Xiaomi „Mijia XiaoFang“ 1080p Überwachungskamera. Diese sieht absolut baugleich zur iSmartAlarm Spot aus, nur das die Spot von iSmartAlarm rund 80€ kostet und die Xiaomi 25€.

Handelt es sich hier wirklich um das „gleiche“ Produkt und kann die Überwachungskamera im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

Die Xiaomi Mijia XiaoFang 1080p Überwachungskamera im Test

Wenn man die iSmartAlarm Spot neben die Xiaomi Mijia XiaoFang stellt, sieht man sofort, dass beide Kameras vermutlich aus der selben Fertigung kommen. Sogar das iSmartAlarm Logo auf der Rückseite der Xiaomi Mijia XiaoFang ist vorhanden nur ohne Text.

Dies ist erst einmal nichts Negatives für den Kunden. Die iSmartAlarm Spot ist eine gut designte Kamera, so auch die Xiaomi.

Der Hersteller setzt bei dieser auf ein Würfel Design mit einem ausziehbaren Standfuß. Dieser Standfuß erinnert mich immer etwas an die Lampe aus Pixar Animationsfilmen.

Hierdurch lässt sie die Kamera in eine beliebige Richtung drehen oder winkeln. Die Positionierung der Kamera ist also wirklich sehr flexibel!

Im Standfuß ist zudem ein Magnet integriert welcher ein Anhaften an metallischen Oberfläche erlaubt.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, ist die Kamera ziemlich klein und kompakt. Die Überwachungskamera passt ohne Probleme in die Handfläche und ist auch aufgrund des weißen Gehäuses recht unauffällig.

Auf der Front befindet sich die Linse und einige IR LEDs welche für die Nachtsicht sorgen. Auf der Rückseite findet sich lediglich ein microUSB Port und ein regulärer USB Port dessen Funktion ungewiss ist.

Über den microUSB Port wird die Kamera mit Energie versorgt. Xiaomi legt selbstverständlich ein Netzteil bei, welches allerdings den US Stecker besitzt. Verwendet einfach ein eigenes USB Ladegerät mit 1A oder mehr, ansonsten bekommt man etwas passendes für 8€+ bei Amazon.

Verbunden mit Eurem Netzwerk wird die Kamera per WLAN, ausschließlich per WLAN! Aufnahmen können allerdings auf einer microSD Karte gespeichert werden, welche auf der Unterseite der Kamera eingesetzt wird.

 

Software/App

Erst einmal vorweg dies ist KEINE Überwachungskamera für Nutzer die erwarten, dass alles sofort ohne groß nachzudenken funktioniert!

Die App von Xiaomi bietet einen bunten mix aus Englisch und Chinesisch, daher erfordert die Nutzung etwas mitdenken, ausprobieren und experimentieren.

Wenn Ihr das nicht wollt lasst die Finger von der Xiaomi Mijia XiaoFang und kauft lieber für etwas mehr Geld die iSmartAlarm Spot.

Die Einrichtung der Xiaomi Überwachungskamera beginnt wie bei Xiaomi meist mit der MI Home App. Diese findet man im Apple App Store und im Google Play Store wie auch auf der Webseite von Xiaomi.

Wie bereits erwähnt ist die App teils englisch, teils chinesisch. Wichtig! Wählt beim ersten Start „China Mainland“ als Eure Position aus, denn nur dort wird die Kamera offiziell verkauft.

Solltet Ihr noch kein Xiaomi Smart Home Produkt besitzen ist es zuerst nötig ein Konto bei Xiaomi anzulegen, was soweit kein Problem ist.

Dort müsst Ihr nun die Kamera dem Konto hinzufügen. Dies geht recht einfach und Problemlos, die Kamera scannt einen QR Code welchen Ihr vor die Kamera halten müsst und verbindet sich so mit dem WLAN.

In der App könnt Ihr Euch nun die Live Ansicht ansehen.

Aufnahme und Features

Erst einmal ich habe versucht einige Menü Elemente welche auf Chinesisch sind für Euch (und auch für mich) zu Übersetzen. Also nicht wundern der Text wurde auf einigen Screenshots von mir eingefügt.

Beginnen wir mit den Basis Feature, der Funktion als Überwachungskamera. Sehr interessant die Xiaomi Mijia XiaoFang nimmt anscheinend ausschließlich Lokal auf. Ihr müsst also eine microSD Speicherkarte einsetzen.

In den erweiterten Einstellungen findet sich nun die „intelligente“ Bewegungserkennung. Wird diese aktiviert nimmt die Kamera bei Bewegungserkennung einen kurzen Clip auf und sendet Euch eine Nachricht aufs Handy. Bei letzterem habe ich leider keine Möglichkeit gefunden dies abzuschalten außer der MI Home App Global Benachrichtigungen zu verbieten.

Die Bewegungserkennung lässt sich in drei Stufen einstellen, hier muss man etwas herumprobieren welche Stufe für die Situation am besten geeignet ist.

Das war es auch schon mit den „Überwachungskamera“ Features. Video aufzeichnen bei Bewegungserkennung und auf microSD Karte ablegen. Diese Videos lassen sich selbstverständlich auch via Smartphone ansehen.

Solltet Ihr mehrere Xiaomi Smart Home Geräte besitzen wie z.B. die Yeelight Glühbirnen ist es auch möglich zwischen diesen Geräten eine Verknüpfung herzustellen.

Beispielsweise die Kamera erkennt eine Bewegung und schaltet das Licht ein oder Ähnliches.

Neben der Überwachungskamera Features besitzt die Xiaomi Mijia XiaoFang allerdings auch noch ein paar „Spielereien“.

Hierzu gehören Zeitrafferaufnahmen. Ihr könnt eine Start und Endzeit eintragen, den Intervall der Bilder und die Kamera macht Euch aus diesen Informationen einen Zeitraffer.

Auch gibt es einen Modus mit welchem man den Sonnenaufgang und Untergang ebenfalls im Zeitraffer Style aufnehmen kann.

Hierbei ist auch die Möglichkeit sehr interessant die Kamera an eine Powerbank anzuschließen um diese temporär irgendwo für solche Aufnahmen zu platzieren.

 

Bildqualität

Die Xiaomi Mijia XiaoFang besitzt einen 1080p Sensor. Dementsprechend sehen die Bilder der Kamera auch wirklich verdammt gut und scharf aus.

Klar dies ist keine Videokamera aber für die eine Überwachungskamera sind die Aufnahmen schon am oberen Qualitätsrand angesiedelt und können ohne Probleme mit x mal teureren Modellen mithalten.

Auch bei Dunkelheit machen die IR LEDs um die Linse einen guten Job. Hierbei sind allerdings die LEDs auch nicht „super stark“.

Ein 50m² Wohnzimmer damit perfekt ausleuchten wird nur schwer möglich sein.

 

Die Xiaomi Mijia XiaoFang und iSmartAlarm Cube One

Wenn die Spot und die Mijia XiaoFang doch weitestgehend Baugleich sind ist es dann nicht möglich die günstigere Xiaomi als Ersatz für die iSmartAlarm Spot zu nutzen?

Bei der iSmartAlarm Spot geht es ja primär um die Nutzung in Kombination mit der restlichen Alarmanlage.

Kann man die Xiaomi Kamera auch mit der iSmartAlarm App/Alarmanlage koppeln?

Diese Frage kann ich mit einem klaren jein beantworten. Die iSmartAlarm App scheint die Xiaomi Kamera zu erkennen und versucht sich auch mit dieser zu verbinden, dies gelingt aber nicht, zu mindestens bei mir.

Ich will nicht ausschließen, dass es mit irgendwelchen Tricks möglich ist die Xiaomi Kamera in das iSmartAlarm System einzubinden, aber ohne weiteres ist dies nicht möglich.

Umgekehrt hingegen scheint das Ganze durchaus möglich zu sein. In der MI Home App findet sich die Möglichkeit eine iSmartAlarm Spot einzubinden. Nicht, dass ich dahinter einen Sinn sehe, aber dennoch interessant wie diese beiden Produkte miteinander verknüpft sind.

 

Fazit

Für rund 25-30€ ist die Xiaomi Mijia XiaoFang absolut zu empfehlen! Die Hardware ist für das Geld der Hammer! Die Full HD Aufnahmen sind für eine Überwachungskamera qualitativ top!

Auch die Funktionen sind soweit tadellos inklusive der lustigen Möglichkeit Zeitrafferaufnahmen zu erstellen. Was mich besonders erfreut, ist der Verzicht auf das Speichern der Aufnahmen in der Cloud, diese werden einfach auf einer microSD Speicherkarte abgelegt. Klasse, nicht alle Videos werden nach China gesendet.

Jedoch kann ich nicht jedem diese Überwachungskamera empfehlen. Das Problem ist hier die App, welche ein bunter Mix aus englisch und viel chinesisch ist.

Man muss also bereit sein hier herumzuprobieren, irgendwas einschalten, schauen was es macht, gegebenenfalls wieder ausschalten usw.

Vielleicht helfen hier meine Übersetzungsversuche weiter oben im Text auch etwas.

Hier habt Ihr nun die Wahl, wollt Ihr das alles einfach, schnell und problemlos funktioniert? Dann zahlt rund 75€ für die iSmartAlarm Spot „Version“.

Seid Ihr experimentierfreudig und benötigt nicht die iSmartAlarm Einbindung, dann versucht die Xiaomi „Version“ für rund 30€.

Die QCY50 Bluetooth Kopfhörer für unter 20€ aus Asien im Test

Bluetooth Kopfhörer für unter 20€ welche auch noch brauchbar sind? Die QCY QCY50 im Test

Wenn Ihr schon einmal nach günstigen Bluetooth Ohrhörer oder Kopfhörern gesucht habt, seid Ihr vielleicht schon über die Marke QCY gestolpert oder habt den Aufdruck irgendwo gesehen.

QCY ist ein asiatischer Hersteller, der seine Produkte primär als ODM (Original Design Manufacturer) vertreibt.

Diese ganzen 20-40€ Bluetooth Ohrhörer, welche man zu massen auf Amazon findet, stammen mehrheitlich von QCY, die diese an andere Firmen weiter verkaufen und dann Ihren Namen auf die Produkte schreiben.

Daher sehen sich viele Bluetooth Ohrhörer und Kopfhörer von den „Billigmarken“ immer sehr ähnlich.

Aber warum über solche Untermarken kaufen und nicht direkt vom Hersteller? Die QCY50 sind Bluetooth Kopfhörer, welche man aus Asien für rund 18€ bekommt oder bei Amazon für 21€.

Klingt ja erst einmal gut, Bluetooth Kopfhörer für unter 20€. Aber können die QCY QCY50 auch wirklich überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die QCY QCY50

Wie man gleich auf den ersten Blick sieht, sind die QCY50 sehr kompakte On-Ear Kopfhörer. Damit eigenen sich diese primär für Unterwegs, auch wenn sie sich leider nicht zusammenklappen lassen.

Die Haptik ist, wie bei diesem Preis zu erwarten ist, nicht übermäßig hochwertig, allerdings auch deutlich weniger schlecht als man es erwarten könnte.

Das Gehäuse besteht aus einem glatten Plastik, welches sich eigentlich sogar recht hochwertig anfühlt und recht resistent gegenüber Fingerabdrücken ist.

Solch ein Plastik würde ich mir öfters anstelle von Hochglanz oder gummierten Kunststoff bei Produkten wünschen.

Die Innenseite der Kopfhörer ist entweder mit Kunstleder an den Ohrpolstern ausgekleidet oder mit Gummi am Kopfband.

Auch generell wirken die Kopfhörer recht stabil. Dass diese im normalen Betrieb auseinander brechen könnten, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Die Höhenverstellung besteht sogar aus Metall, was die ganze Sache nochmal stabiler macht.

Die QCY besitzen lediglich einen Anschluss und das ist der microUSB Port auf der rechten Seite, welcher zum Aufladen des Akkus dient.

Der Akku verfügt über 200mAh und soll laut Hersteller rund 12 Stunden halten. Das Ganze kommt auch ungefähr hin, 10+ Stunden lassen sich praktisch durchaus erreichen.

Der QCY50 verfügt auch über drei Tasten. Die erste ist der Einschalter/Play/Pause, das zweite ist eine Lautstärkewippe, die auch Musik vor und zurück spulen kann.

 

Tragekomfort

Ich bin nicht der größte Fan von On-Ear Kopfhörern und das gilt auch für die QCY QCY50.

Im Gegensatz zu Over-Ear Kopfhörern liegen On-Ear Kopfhörer auf dem Ohr auf. Dadurch sind diese deutlich kompakter, aber erzeugen auch einen Druck auf den Ohren.

Dies gilt auch für die QCY, welche ebenfalls über einen sehr hohen Anpressdruck verfügen.

Zwar macht das Polster einen bruchbaren Job aber wirklich über Stunden kann ich die QCY50 nicht komfortabel tragen. Hierfür ist die Polsterung doch zu dünn.

Für den morgendlichen Weg zur Schule/Arbeit sollte das Ganze passen, aber entspannt auf der Couch liegen, würde ich mit ihnen nicht.

 

Klang

Wenn man die QCY QCY50 das erste Mal sieht, wird man vermutlich an viel denken aber nicht an einen satten Sound.

Erstaunlicherweise klingen allerdings die QCY50 wesentlich besser, als ich es erwartet habe.

Die Kopfhörer besitzen einen recht vollen Klang, der dem von normalen Over-Ear Kopfhörer nicht groß nachsteht.

Gerade bei den Bässen habe ich große Defizite erwartet, mangels einer richtigen Versieglung der Ohren, jedoch wurde ich gerade hier überrascht.

Der Bass der QCY50 ist recht voll und satt. Zwar werden diese Bluetooth Kopfhörer nichts für „Bass Heads“ sein, jedoch verglichen mit vielen anderen Kopfhörern dieser Preisklasse, welche meist gar keinen Bass haben, machen die QCY einen sehr guten Job.

Es ist zwar nicht so als würde mein Kopf vor lauter Bass vibrieren aber ich habe auch nicht das Gefühl als würde etwas fehlen.

Ähnliches gilt auch für die Mitten, welche durchaus solide sind.

Die Höhen hingegen sind etwas weicher als ich es eigentlich bevorzugen würde. Dumpf ist hier nicht der richtige Ausdruck, aber glasklar sind diese auch nicht. Diese liegen also irgendwo in der Mitte von dumpf und brillant.

Das Entscheidende ist aber das Gesamtbild, welches wirklich okay ist. Musik klingt recht natürlich und sauber ohne, dass irgendetwas überbetont wird oder fehlt.

Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis für unter 20€ Bluetooth Kopfhörer!

Fazit zu den QCY50 Bluetooth Kopfhörern

Für um die 20€ ist es echt nicht schwer den QCY QCY50 Bluetooth Kopfhörern ein gutes Fazit auszustellen.

Diese sind vernünftig verarbeitet und klingen mehr als brauchbar. Klar, es gibt bessere Bluetooth Kopfhörer, jedoch das was man andererseits für unter 30€ bekommt, ist meist nur als Müll zu bezeichnen.

Jedoch das sind die QCY50 nicht! Die QCY50 mögen zwar nicht besonders aufregend klingen, verglichen mit teureren Modellen, aber sie klingen gut genug, dass ich sie unterwegs Nutzen würde.

Wer nicht viel Geld hat oder ausgeben will, findet mit den QCY50 also brauchbare Begleiter, sofern man mit On-Ear Kopfhörern klarkommt.

Die Superlux HD-681 Evo im Test

Superlux ist sicherlich nicht der erste Hersteller an den man denkt, wenn es um Kopfhörer geht. Allerdings werden Produkte dieses Herstellers in diversen Foren immer gerne empfohlen, wenn es um gute und günstige Kopfhörer geht.

Daher dachte ich mir, schauen wir uns die guten doch einmal an. Von den unzähligen Modellen welche Superlux anbietet, habe ich mich für die rund 40€ teuren HD-681 Evo entschieden.

Können die Superlux HD-681 Evo im Test überzeugen und ihrem guten Ruf wirklich gerecht werden? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang

Bei preis/leistungsorientierten Produkten wie diesen Kopfhörern darf man eigentlich nicht mit einem besonders großem Lieferumfang rechnen, jedoch sind dies oftmals die Modelle welche genau dies bieten.

So auch hier. Neben den Kopfhörern legt Superlux eine Tasche, ein 3 Meter Kabel, zwei zusätzliche Ohrpolster und ein weiteres 1 Meter Kabel für die Nutzung am Smartphone bei.

Auch ein 6,3 mm Adapter liegt mit in der Box.

 

Die Superlux HD-681 Evo im Test

Die HD-681 Evo sind große Over the Ear Kopfhörer. Heißt, das Ohrpolster ist groß genug Eure Ohren komplett zu umschließen.

Daher sind die Superlux eher für die Heimnutzung geeignet. Dies spiegelt sich auch in der vergleichsweise „schlichten“ Optik wieder.

Der Hersteller setzt bei diesen auf eine Mischung aus mattem und hochglänzendem Plastik. Wahnsinnig hochwertig wirken die HD-681 Evo leider nicht.

Die Kopfhörer fühlen sich, wie man bei der Materialwahl auch vermuten kann, sehr plastikhaft an.

Superlux nutzt bei den HD-681 Evo ein sich automatisch an Euren Kopf anpassendes Kopfband, welches diese sich sicherlich etwas bei AKG abgeguckt haben.

Das Ganze wurde aber auch recht gut umgesetzt. Leider raubt diese Konstruktion etwas die Stabilität der Kopfhörer.

Erfreulich ist das austauschbare Kabel. Hierfür besitzen die HD-681 Evo allerdings keinen Port auf der Unterseite, an der das Kabel eingesteckt wird, sondern die Kopfhörer haben ein „mini“ Kabel, welches ca. 5cm lang ist und an welchem die Verlängerungen angesteckt werden.

Ich habe hier schon einige interessante Mods gesehen mit kleinen Bluetooth Empfängern usw. jedoch grundsätzlich bin ich weniger begeistert von diesem Design.

Ein austauschbares Kabel ist aus meiner Sicht primär ein Schutz vor Kabelbruch und diesen gibt es hier leider nicht.

 

Klang

Klingen die Superlux Kopfhörer wirklich so gut wie es gerne in diversen Foren behauptet wird?

Ja die Superlux HD-681 Evo klingen wirklich klasse!

Die Kopfhörer besitzen einen für diese Preisklasse ausgesprochen satten und qualitativ hochwertigen Bass, welcher auch durchaus über einen ordentlichen Tiefgang verfügt.

Aber auch die Höhen sind klar und sauber ohne dabei anstrengend zu sein. Die Mitten scheinen allerdings etwas abgesenkt zu sein. Stimmen wirken, verglichen mit dem Beat, teilweise etwas in den Hintergrund gerückt.

Dies würde ich allerdings nicht als übermäßig tragisch einstufen.

Sehr überrascht hat mich die dargestellte Bühne. Diese ist zwar nicht übermäßig tief, dafür aber recht breit.

Viele Songs erhalten dadurch die Illusion, dass einzelne Instrumente etwas mehr von vorne oder hinten kommen. Hier hilft sicherlich auch die Auflösung der HD-681 Evo, welche mehr als solide ist.

Musiktechnisch liegt den Kopfhörern alles was sich mit etwas mehr Bass gut anhört. Beispielsweise Songs wie „Shed A Light“ von Robin Schulz oder „Chained tot he Rhythem“ von Katy Perry passt ganz gut zu den Kopfhörern.

Der Bass in diesen Titeln macht ausgesprochen viel Spaß und die große Dynamic der Superlux gibt der Musik eine gute Lebendigkeit.

Es macht also Spaß solche Musik mit den Kopfhörern zu hören. Etwas schwerer tun sich die Kopfhörern bei sehr „stimmgewaltigen“ Titeln wie „Taking Over Me“ von Evanescence, wo der Gesang etwas zu sehr in den Hintergrund rutscht.

Dennoch in 90% aller aktuellen Pop Musik machen die Superlux HD-681 Evo eine sehr gute Figur!

 

Tragekomfort

Ja in der Regel schreibe ich über den Tragekomfort vor der akustischen Einschätzung, nicht so hier.

Leider ist nämlich der Tragekomfort die Achillesferse der Superlux HD-681 Evo. Wie man vielleicht auf den Bildern erkennen kann, sind die Ohrmuscheln zwar schön groß, aber leider ist die Polsterung sehr flach.

Hinzu kommt, dass diese auch sehr hart ist. Dies ist leider eine sehr ungünstige Kombination.

Auf meinen Ohren begannen die HD-681 Evo leider schon nach 10-15 Minuten zu drücken. Ich kann diese zwar durchaus auch 30-60 Minuten tragen, aber wirklich entspannt ist das Ganze auch nicht, schade.

Leider helfen die zusätzlichen Velours Ohrpolster auch nicht, ähnliches Bild wie auch bei den Kunstledernen.

Das Kopfband hingegen macht einen guten Job und drückt oder stört nicht.

Hilft leider unterm Strich auch nicht.

 

Fazit

Die Superlux HD-681 Evo kämpfen durchaus ein gutes Stück oberhalb ihrer Preisklasse was den Klang angeht.

Dieser ist spaßig mit einem satten Bass und guter Dynamic. Klar, man kann hier nicht mit 100€+ Modellen mithalten aber in der unter 50€ Preisklasse habe ich bisher sehr wenig besseres gehört, wenn überhaupt.

Leider bin ich abseits des wirklich guten Klangs den HD-681 Evo weniger positiv gesinnt. Der Tragekomfort ist mäßig gut, vorsichtig ausgedrückt.

Ich könnte mich nicht länger als 15-30 Minuten irgendwo entspannt mit den Kopfhörern hinsetzen und Musik genießen.

Leider ist dies auch der Punkt, welcher mich etwas von einer Empfehlung abhält.

Was bringen einem Kopfhörer, die gut klingen man diese aber nicht lange tragen kann?

Diese Frage müsst Ihr für Euch beantworten, könnt Ihr mit einem mäßigen Tragekomfort leben oder vielleicht übertreibe ich ja auch, dann bieten die HD-681 Evo viel für verhältnismäßig wenig Geld.

Ich würde mir allerdings die HD-681 Evo nicht kaufen. Sollte es eine Version mit dickeren Ohrpolstern geben dann ja, aber so leider nein.

Trotzdem beeindruckend was Superlux hier auf die Beine gestellt hat.

Das Alcatel One Touch Pop 4S 5095K im Test

Das One Touch Pop 4S von Alcatel ist in der Einsteiger/Mittelklasse ein sehr interessantes Smartphone. Dieses ist teilweise für gut unter 200€ zu bekommen und bietet für diesen Preis eine hervorragende Leistung.

Auf dem Papier ist das One Touch Pop 4S sogar eins der interessantesten Smartphones dieser Preisklasse.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob das Smartphone auch im Test überzeugen kann. Finden wir dies heraus!

 

Technische Daten

  • Alcatel One Touch Pop 4S 5095K
  • 5,5 Zoll Display Full HD
  • Mediatek MT6755 Helio P10
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher
  • Dual SIM, LTE, microSD Karten Slot
  • 2960mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  • Bei Geizhals

An dieser Stelle vielen Dank an Alcatel für das Ausleihen des Smartphones.

 

Das Alcatel One Touch Pop 4S 5095K im Test

Alcatel setzt beim 4S auf ein Plastikgehäuse. Hierbei besitzt allerdings die Rückseite ein „Fake“ Aluminium -Finish welches das Smartphone durchaus haptisch aufwertet.

Das Alcatel fühlt sich zwar nicht super hochwertig an, macht aber auch keinen schlechten Eindruck. Zwar knarzt die Rückseite ein wenig, dafür ist diese aber auch abnehmbar. Was ich nicht verstehe, der Akku ist nicht vom Nutzer austauschbar (er ist mit Schrauben befestigt).

Wenn man die Rückseite abnehmbar macht, dann bitte auch einen austauschbaren Akku. Unter der Rückseite finden sich auch die beiden SIM Karten Slots und der microSD Karten Steckplatz.

Durch das Plastikgehäuse ist/wirkt das Smartphone relativ leicht. 150g ist auch für ein 5,5 Zoll Smartphone vergleichsweise handlich. Zu diesem Gefühl tragen auch die leicht nach hinten abgerundeten Kanten bei, wodurch das Alcatel überdurchschnittlich schlank wirkt.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, das Alcatel One Touch Pop 4S 5095K ist kein kompaktes Smartphone! Durch das 5,5 Zoll Display und den normal großen Display Rahmen ist das Gerät schon ein recht großer Brocken.

Nutzer mit kleinen Händen werden hier bei der Einhand Bedienung sicherlich Probleme haben.

Ich bin allerdings an ein noch größeres Smartphone gewöhnt, daher komme ich problemlos mit dem Alcatel One Touch Pop 4S klar.

Gehen wir einmal um das Pop 4S herum. Auf der Front findet sich das 5,5 Zoll große Full HD Display, ein Fingerabdruckscanner welcher gleichzeitig die Home Taste ist und von zwei kapazitiven Tasten flankiert wird und eine 5MP Frontkamera.

Auf der Oberseite ist der 3,5mm Kopfhörer Anschluss und auf der Unterseite der microUSB Anschluss zum Aufladen des Smartphones. Die drei üblichen physischen Tasten befinden sich auf der rechten Seite des Smartphones. Hierbei ist allerdings die Position der Lautstärkewippe und des Einschalters getauscht. Der Einschalter ist also oben und die Lautstärkewippe unten. Ich finde diese Positionierung suboptimal, da so der Einschalter schwerer zu erreichen ist.

Immerhin der Druckpunkt der Tasten ist okay. Auf der Rückseite findet sich noch die 13 Megapixel Hauptkamera inklusive LED Blitz und der Lautsprecher.

 

Software

Das Alcatel One Touch Pop 4S setzt noch auf Android 6.0, ob es ein Update auf 7.0 geben wird, ist hierbei unklar.

Auf den ersten Blick hat Alcatel die Benutzeroberfläche des Pop 4S nur minimal verändert. Der Einrichtungsprozess ist wie bei jedem anderen Android Smartphone und wurde seitens des Herstellers nicht groß verändert.

Ähnliches gilt auch für die Benachrichtigungszentrale und das Menü. Beides entspricht dem Standard Android. Allerdings beim Launcher hat sich Alcatel ausgetobt.

Zum einen scheint Alcatel beim One Touch Pop 4S 5095K einen etwas Farbenfroheren Style zu forcieren und zum anderen wurde das Smartphone mit Software Features vollgestopft.

Grundsätzlich mag ich den Launcher (also den Home Bildschirm) des One Touch Pop 4S recht gerne. Auf den ersten Blick ist dieser vergleichbar mit dem üblichen Android Launchern und besitzt sogar einen App Drawer.

Erst auf dem zweiten Blick sieht man die zusätzliche Funktionalität. Hierzu gehört beispielsweise eine „Übersicht“ auf dem ganz linken Homescreen welche etwas an HTC Sense, Google Now oder auch Apples IOS erinnern soll.

In dieser Übersicht seht Ihr die Wettervorschau, Kalendereinträge, News usw. Nützlichkeit? Na ja das Ganze ist nicht so groß und nützlich wie es bei Google Now oder HTC Sense ist.

Hier muss jeder selbst entscheiden ob diese Schnellübersicht für einen selbst einen Mehrwert mitbringt.

Was sicherlich einen kleinen Mehrwert mitbringt sind Features, wie „Bildschirm zweimal antippen zum Einschalten“ oder die Möglichkeit Themes selbst zu erstellen.

Ich bin es von Alcatel Smartphones gewöhnt, dass diese viele „Bonus Apps“ mitbringen. So auch hier der Fall.

Neben den Standard Apps wie Facebook, Twitter, Instagram, Messanger oder WhatsApp sind auch diverse Spiele vorinstalliert. Zu diesen gehört Spider-Man, Cars Racing, Puzzle Pets, Real Football und Kindoms & Lords.

Um den vorinstallierten Apps noch die Krone aufzusetzen, bietet Alcatel noch einen kompletten eigenen App Store. Natürlich ist auch der Google Play Store vorhanden und man muss dem Apps Store von Alcatel zugutehalten, dass das App Angebot gut ist, definitiv besser als bei Windows Phone.

Die Frage ist halt nur warum sollte man den Alcatel App Store und nicht den Google Play Store verwenden?

Diese ganze zusätzlichen Apps wirken sich natürlich auf den freien Speicher des Smartphones aus. Von den ursprünglichen 16GB stehen noch 9,15GB zur freien Verfügung.

Allerdings lassen sich die Spiele durchaus deinstallieren was für etwas mehr freien Speicher sorgt.

 

Display

Das One Touch Pop 4S setzt auf ein 5,5 Zoll Full HD Display. Dementsprechend ist das Display natürlich recht scharf und detailliert.

Leider scheint Alcatel vergessen haben einige Icons seiner Apps auf diese hohe Auflösung anzupassen. Aber Text und die meisten anderen Apps und Icons sind wirklich schön scharf.

Abgesehen von der hohen Schärfe ist das Display solide. Farben sind ausreichend kräftig und Kontraste okay.

Auch die Helligkeit ist nicht überragend aber für den Alltag ausreichend. Zwar fällt das Ablesen des Displays bei direkter Sonneneinstrahlung recht schwer, aber das ist nichts Unnormales für ein „Einsteiger“ Smartphone.

Es ist nicht das beste Full HD IPS Display, das ich gesehen habe aber es ist auch nicht das schlechteste. Für die unter 200€ Preisklasse ist das Gebotene mehr als in Ordnung.

 

Sound

Erst einmal die „Basics“. Die Teflon Qualität des One Touch Pop 4S ist unauffällig. Die Ohrmuschel ist ausreichend laut, dass man seinen Gesprächspartner gut versteht. Hierbei könnte diese zwar ein Stück weit klarer sein, aber das ist im Alltag kein nennenswerter Nachteil.

Auch der Kopfhörerausgang bietet die übliche Standard Qualität. Ja es gibt Smartphones mit besseren Kopfhörerausgängen (gerade bei Kopfhörern mit höherem Widerstand) aber diese wird man nicht für unter 200€ finden.  Sofern man also nicht versucht am 4S Studio- Kopfhörer zu verwenden, wird das vermutlich nicht auffallen.

Kommen wir zum Lautsprecher. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Smartphones, was an sich schon suboptimal ist.

Klanglich, naja mir ist schon besseres begegnet. Der Lautsprecher ist nicht übermäßig laut oder besonders voll, klingt aber auch nicht schrecklich.

Also eine durchschnittliche bis leicht unterdurchschnittliche Performance.

 

Kamera

Das Alcatel One Touch Pop 4S 5095K verfügt über eine 13 Megapixel Hauptkamera. Dies sagt wie üblich nichts über die Qualität aus. Es gibt 13 Megapixel Kameras welche „Hammer“ Bilder liefern und welche die grausame Bilder machen.

Hier stellt sich nun die Frage was für ein Kamera Modul hat Alcatel beim One Touch Pop 4S 5095K verbaut? Ein gutes oder ein schlechtes?

Schaut Euch wie üblich selbst die Testbilder an. Diese sind auf der maximalen Auflösung entstanden und 1 zu 1 hier hochgeladen(die volle Auflösung wird beim antippen/anklicken geladen).

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht ACHTUNG GROßE BILDER oder HIER klicken für ein ZIP Archiv) 

Die Kamera im Alcatel One Touch Pop 4S 5095K gehört leider tendenziell eher zu den mittelmäßigen Megapixel Modulen.

Wenn genug Licht vorhanden ist, sind an sich die Fotos in Ordnung. Die Schärfe ist gut, wenn nicht sogar sehr gut. Auch Kontraste und die Belichtung sind gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Farben neigen teilweise etwas zu einem Braunstich aber damit muss man in der Preisklasse leben.

Warum dann so pessimistisch wenn doch die Aufnahmen soweit in Ordnung sind? Der Auto Fokus ist nicht gut! Ich hatte schon lange kein Smartphone mehr mit einem derart schlechten Autofokus.

Ich hatte bestimmt 50% Ausschuss weil der Autofokus irgendwas gemacht hat. Erst beim Verwenden von Touch to Fokus konnte ich recht zuverlässig brauchbare Aufnahmen erzielen.

Was ebenfalls nicht die Stärke des Alcatels ist, sind Low Light Aufnahmen. Im „Nacht Modus“ kann man sehr gute Low Light Bilder machen, jedoch werden hier mehrere Aufnahmen zusammengerechnet, dafür darf keine Bewegung im Bild sein.

Ist eine Bewegung vorhanden, ist der Low Light Modus nicht brauchbar und die Aufnahmen werden sehr weich und verwaschen.

Wenn man am Ende über den mäßigen Autofokus hinweg sieht, ist die Kamera des One Touch Pop 4S 5095K okay, für die 200€ Preisklasse, aber auch sicherlich nicht überragend.

 

Leistung/Benchmarks

Alcatel setzt beim One Touch Pop 4S auf den beliebten und recht weit verbreiteten Mediatek MT6755 Helio P10. Dieser Achtkerner wird mit 2GB RAM und 16GB Speicher kombiniert.

Der Helio P10 wird von vielen Smartphones des 200€ Preisklasse verwendet, was durchaus auch für diesen spricht.

Andere Smartphones welche ebenfalls auf diesen SoC setzen und daher eine vergleichbare Leistung bieten, wären z.B. das TP-Link Neffos X1, UMI Super, Ulefone Future, Sony Xperia XA, HTC One A9s usw.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an und wie sich das One Touch Pop 4S in diesen schlägt.

Der Helio P10 liefert eine vergleichbare Leistung mit dem Qualcomm Snapdragon 617(Huawei 5X, Moto G4) oder dem Snapdragon 430 (Moto G5).

Von daher gibt es an sich an der Leistung in der 200€ Preisklasse kaum etwas zu bemängeln. Hier liegt das One Touch Pop 4S mit den üblichen Konkurrenten gleichauf.

Allerdings schneidet das Alcatel One Touch Pop 4S vergleichsweise „schlecht“ für ein Smartphone mit dem Helio P10 ab. Ich vermute dies liegt an den vergleichsweise kleinen 2GB RAM.

 

Leistung im Alltag

Der Helio P10 ist ein Ordentlicher SoC daher ist es kaum verwunderlich, dass das Alcatel One Touch Pop 4S gut, bis sehr gut im Alltag läuft.

Die Benutzeroberfläche läuft soweit weitestgehend flüssig und ohne größere Stotterer oder Ruckler. Auch die Standard Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp machen keine Probleme.

Hier hilft auch das schnelle, verbaute WLAN(5GHz AC) welches das Nachladen von Bildern, sofern Eure Internet Leitung schnell genug ist, in Apps wie Twitter deutlich beschleunigt.

Allerdings ist nicht alles perfekt. Hin und wieder kann es aber auch mal zu kleineren Hängern kommen, wenn viele Apps parallel laufen und man beispielsweise auf den Home Bildschirm zurückkehren möchte. Vermutlich ist dies den eher konservativen 2GB RAM zu schulden.

Auch ist das Einschalten des Bildschirms ist teilweise etwas träge. Beim Betätigen des Einschalters oder der Home Taste kann es durchaus mal 0,5 Sekunden dauern bis das Smartphone reagiert. Kein Weltuntergang aber gerade anfangs etwas nervig.

Der Fingerabdruckscanner hingegen ist wieder vollkommen positiv. Er ist ausreichend schnell und absolut zuverlässig. Mehr kann man in dieser Preisklasse nicht erwarten!

Ich habe noch gar nichts zur Spiele -Performance gesagt. Diese ist soweit in Ordnung. Sofern man mit etwas reduzierten Details leben kann, werden sogar die aufwendigsten 3D Spiele problemlos auf dem Alcatel laufen.

Die 08/15 Spiele, wie Pokemon Go sind natürlich auch auf voller Qualität kein Problem.

 

Akkulaufzeit

Im Alcatel One Touch Pop 4S 5095K ist ein 2960mAh Akku verbaut. Die Akkulaufzeit ist soweit solide. Bei meinem üblichen Akkutest mit einer gemixten Nutzung aus Webbrowsen, Social Media und ein wenig spielen erreichte ich rund 5-6 Stunden aktive Nutzung.

Die meisten Nutzer sollten also gut durch den Tag kommen, bei extremen Nutzern könnte es aber etwas eng werden. Zwei Tage sind nur bei Wenignutzern vorstellbar.

Kleine Anmerkung der microUSB Lade Port bei meinem Testgerät des Alcatel One Touch Pop 4S 5095K war grausam.  Es gab kein Einrasten von microUSB Kabeln und alles wirkte irgendwie etwas lose. Ich kann jetzt nicht zu 100% sagen, dass dies ein generelles Problem beim Pop 4S ist oder nur beim meinem Testgerät, welches von einem Vortester schlecht behandelt wurde.

 

Fazit

Das Alcatel One Touch Pop 4S 5095K verkauft sich etwas über seinen Preis. Für teilweise schon unter 180€ ist ein Smartphone mit der Leistung und einem Full HD Display recht selten.

Daher wem es auf eine gute Leistung und das hochauflösende Display ankommt, wird vielleicht mit dem One Touch Pop 4S einen brauchbaren Begleiter finden.

Allerdings ist das Smartphone nicht perfekt. Die Kamera hat mich eher weniger überzeugt und die Software könnte etwas besser optimiert sein. Hinzu kommen Kleinigkeiten wie das mittelmäßige Full HD Panel und der mäßige Lautsprecher.

Je nachdem wie eng Euer Budget ist, würde ich mir auch mal das Alcatel Idol 4 ansehen. Dieses ist für knapp über 200€ erhältlich und wäre doch nochmal ein gutes Upgrade gegenüber dem Alcatel One Touch Pop 4S 5095K.

Die JBL E25BT im Test, gute Bluetooth Ohrhörer für rund 69€!

Bluetooth Ohrhörer sind absolut der Trend. Mittlerweile fangen auch die große Hersteller an immer mehr kabellose Modelle auch zu fairen Preisen auf den Markt zu bringen. So auch JBL mit den E25BT.

Diese sind im Einzelhandel für oftmals schon unter 69€ erhältlich, was ein recht erschwinglicher Preis ist.

Aber können die E25BT für dieses Geld auch überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die JBL E25BT im Test

JBL setzt bei den E25BT auf das übliche Bluetooth Ohrhörer Design. Das heißt im Gegensatz zu beispielsweise Apple AirPods sind die Ohrhörer nicht vollständig kabellos.

Der linke und der rechte Ohrhörer ist also bei den JBL weiterhin mit einem Kabel verbunden.

Dieses Kabel verläuft während der Nutzung im Nacken des Nutzers, stört also weniger.

Hierbei sind allerdings in diesem Kabel zwei „Kästen“ integriert.

Der eine „Kasten“ ist eine Kabelfernbedienung in welchem auch der microUSB Ladeport integriert ist. Der zweite Kasten wird vermutlich den Akku oder andere Bluetooth Elektronik beherbergen. Im Gegensatz zu vielen anderen Bluetooth Ohrhörern sind hier die eigentlichen Ohrstöpsel vergleichsweise klein. Dies liegt daran, dass hier halt nicht der Akku, noch in die Ohrstöpsel gequetscht wurde.

Der Akku der E25BT soll laut Hersteller rund 8 Stunden halten. Ich kann diesen Wert bestätigen, jedoch variiert dieser je nach Musik und Lautstärke um ca. 1-2 Stunden.

8 Stunden sind aber erreichbar!

Haptisch und optisch sind die E25BT durchaus ansehnlich. JBL bietet die Bluetooth Ohrhörer aktuell in vier Farben an. Neben der weißen Version, welche ich freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen habe, gibt es die E25BT auch noch in Schwarz, Rot und Blau.

Hierbei sind die Ohrhörer natürlich aus Plastik gefertigt. Das Kabel allerdings ist mit Nylon ummantelt was man nicht so oft bei Bluetooth Ohrhörern sieht. Dies verleiht den JBL E25BT eine etwas hochwertigere Haptik.

Leider gibt JBL nicht an in wie weit die Ohrhörer wassergeschützt sind. Dies bedeutet in der Regel, dass diese es nicht sind. Immerhin der microUSB Port ist mit einer kleinen Klappe geschützt, die E25BT sollten also nicht beim ersten Schweißtropfen sterben.

 

Tragekomfort

Die JBL E25BT sind normale in-Ears und genauso tragen sich diese auch. JBL nutzt hier keine Ohrbügel, Klammern oder sonstige Tricks um die Ohrstöpsel besser zum Halten zu bekommen.

Aufgrund des niedrigen Gewichts und der kompakten Abmessungen sitzen die Ohrstöpsel auch gut bis sehr gut.

JBL hat den Ohrkanal der Stöpsel auch ergonomisch etwas angewinkelt, was nochmals für einen bessere Tragekomfort sorgt.

Stören die beiden „Kästen“ welche am Kabel hängen? Erfreulicherweise nein! Der „Akku Kasten“ hängt genau mittig im Nacken und liegt dort so ein wenig auf bzw. in der Kleidung, was hier das Gewicht auffängt.

Die Kabelfernbedienung ist nicht störender als bei anderen Modellen auch, von daher habe ich am Tragekomfort nichts zu bemängeln. Die Ohrhörer könnten schon noch etwas fester in meinen Ohren sitzen aber das gilt für die meisten Modelle.

Sollte Euch der „Kasten“ im Nacken stören, legt JBL für diesen auch einen Clip bei, mit welchem sich dieser an der Kleidung befestigen lässt.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber doch, auch wenn dieser nicht direkt etwas mit dem Tragekomfort zu tun hat.

Die E25BT besitzen leider etwas Kabelgeräusche wenn das Kabel an der Kleidung reibt. Vermutlich liegt dies auch an der Nylonummantelung.

Aus meiner Sicht nichts übermäßig Tragisches, aber kann je nachdem wie empfindlich Ihr in diesem Punkt seid doch etwas nerven.

 

Klang

Kommen wir zum Interessantesten und auch wichtigsten Punkt, klingen die E25BT auch gut?

Um ehrlich zu sein, ja und das sogar deutlich besser als erwartet.

Für rund 69€ darf man durchaus einen ordentlichen Klang erwarten und den liefern die E25BT.

JBL geht mit den E25BT den spaßigeren und dynamischeren Weg. Die Ohrhörer besitzen also einen ordentlichen und satten Bass.

Dieser ist vielleicht einen Tick mehr in den Mittelpunkt gerückt aber in keiner Weise als extrem oder übertrieben zu bezeichnen.

Die Höhne sind klar und ausreichend brillant. Es sind nicht die aller Detailliertesten oder aller Brillantesten die ich bisher gehört habe, aber im Großen und Ganzen sind die Höhen als gut zu bezeichnen.

Die Mitten der E25BT sind unauffällig. Hier liegt weder der akustische Fokus noch sind diese ausgedünnt. Stimmen und Gesang kommt natürlich rüber.

Grundsätzlich bieten die E25BT durch den qualitativ hochwertigen und tiefen Bass wie auch die klaren Höhen eine schöne Dynamic uns Spielfreude.

Musikalisch fühlen sind die Ohrhörer in so ziemlich jeder Musik wohl. Vermutlich aber am besten in normaler Pop Musik. Something Just Like This von The Chainsmokers/Coldplay wäre zum Beispiel ein Song der den Ohrhörern gut liegt.

Ein schöner tiefer Bassschlag im Kontrast mit recht klaren Höhen ohne, dass dabei der Song zu komplex wird. Bei sehr sehr komplexer Musik könnten die E25BT etwas schlechter klar kommen aber gut dann sind wir beim Preis von 69€ und die wenigsten Ohrhörer in dieser Preisklasse besitzen eine High End Auflösung.

Die maximale Lautstärke der E25BT ist ziemlich hoch für Bluetooth Ohrhörer und die Verbindungsqualität ist tadellos mit meinem Google Pixel gewesen.

Die Ohrhörer besitzen im Leerlauf ein ganz leichtes Rauschen, dieses ist aber in einem vollkommen vertretbaren Rahmen. Sprachansagen beim Einschalten besitzen die JBL glücklicherweise nicht, jedoch gibt es Signaltöne, welche mir aber nicht störend aufgefallen sind.

 

Fazit

Die JBL E25BT haben im Test eine gute Figur gemacht. Haptik und Optik ist als gut zu bezeichnen, der Tragekomfort ist solide und der Klang für den Preis sogar gut bis sehr gut!

Die E25BT sind natürlich nicht perfekt. Gerade für Sportler gibt es bessere Bluetooth Ohrhörer.

Zum einen bieten die E25BT nicht den aller festesten Halt, zum anderen sind diese offiziell nicht wassergeschützt.

Die E25BT sind die klassischen Alltagsohrhörer für Bus, Bahn und zu Hause. Hier können diese gerade durch den spaßigen und dynamischen Klang punkten.

Von daher für rund 70€ verdienen die JBL E25BT absolut eine Empfehlung! Erst für rund 120€ oder mehr bekommt man Bluetooth Ohrhörer, die nochmals einen Sprung besser sind als die E25BT (Teufel Move BT).

Die X21V1 – 1 Action Camera, 4K Action Cam mit WLAN für 32€!

Ich denke man kann durchaus sagen, dass die Zeiten vorbei sind in welchen man x hunderte Euros für eine Action Camera auf den Tisch legen musste.

Klar eine GoPro ist immer noch teuer aber die kleinen asiatischen Hersteller drängen mit immer mehr immer günstigeren und oftmals guten Modellen auf den Markt.

Vermutlich wäre es gar nicht übertrieben zu sagen, dass ich regelrecht schockiert war als ich bei Gearbest über die X21V1 Action Camera gestolpert bin.

Warum? Diese bietet 4K Video mit 30FPS und Wifi für gerade mal 32€. Ich würde sagen dies ist ein Rekord verdächtiger Preis.

Hier musste ich einfach zuschlagen, kann so eine günstige 4K Action Cam wirklich gut sein? Finden wir es im Test heraus!

 

Die X21V1 – 1 4K WiFi Action Camera

Ehe wir zur Kamera selbst kommen ein paar Worte zum Zubehör. Erstaunlicherweise liegt bei der X21V1 alles an Zubehör bei was man sich so wünschen kann, damit meine ich Halterungen, Klebestreifen, Hüllen und sogar ein paar Kabelbinder sind mit in der Box.

Selbstverständlich liegt auch ein microUSB Ladekabel und sogar ein USB Ladegerät mit bei, letzteres würde ich aber aus Sicherheitsgründen allerdings nicht nutzen.

Für Zubehörpaket alleine würde man vermutlich bei Amazon vermutlich 10-20€ zahlen.

Die X21V1 ist ein GoPro Klon, dementsprechend besitzt diese die übliche Form für eine Action Camera. Auch das normale GoPro Zubehör passt auf diese.

Das Gehäuse ist ein kleiner Plastikwürfel mit einer Linse auf der Front und einem großen Display auf der Rückseite.

Das Display ist 2 Zoll groß und löst mit 320×240 Pixeln auf. Ja das Display ist sicherlich keine Pracht, reicht aber um grob zu erkennen was man filmt.

Die Kamera verfügt über vier Tasten. Auf der Front ist der Ein/Ausschalter welcher einen beim kurzen Drücken ins Menü bringt, auf der Oberseite ist die „Bestätigungstaste“ welche auch Aufnahmen straten kann und auf der rechten Seite ist zusätzliche eine hoch/ runter Taste.

Dementsprechend nein, die Camera verfügt über keinen Touchscreen.

Gespeichert werden die Videos auf einer microSD Speicherkarte welche sich in der linken Seite einsetzen lässt. Leider ist diese ohne längere Fingernägel oder einem Hilfsmittel etwas schwer wieder aus der Kamera zu entnehmen.

Ebenfalls beim microSD Steckplatz ist der microUSB Port zum Aufladen der Kamera und ein mini HDMI Ausgang.

Auf der Unterseite ist das Fach für den 900mAh Akku. Bei diesem scheint es sich um einen Standard Akku zu handeln. Gebt bei Amazon einfach mal „900mAh Akku“ ein und man bekommt augenscheinlich gleiche Austauschakkus angeboten.

Die Action Camera selbst ist leider nicht wasserdicht. Hierfür benötigt die X21V1 zwingend die mitgelieferte Hülle.

Diese ist sicherlich kein „Premium“ Produkt genau wie die anderen beigelegten Halterungen, jedoch macht das gesamte Zubehör einen funktionalen Eindruck.

Im Waschbecken war die Hülle auch soweit wasserdicht, die Gummidichtung wirkt auch vertrauenerweckend.

Leider sind die Tasten durch diese hindurch etwas zäh zu drücken, aber das ist ein Preis den ich bereit bin zu zahlen für einen funktionierenden Wasserschutz.

 

Software

Die Action Camera besitzt ein recht einfaches Menü welches sich recht gut navigieren lässt. Dies ist anfangs aufgrund der lediglich vier vorhandenen Tasten vielleicht etwas umständlich aber man gewöhnt sich schnell daran.

Im Menü habt Ihr die üblichen Einstellungsmöglichkeiten, dieses lässt sich sogar auf Deutsch umstellen. Hier könnt Ihr beispielsweise Zeitrafferaufnahmen starten, eine Time Code auswählen oder das WLAN aktiviren.

Mithilfe der XDV App aus dem Play/App Store lässt sich auch direkt auf die Kamera zugreifen. Über die App könnt Ihr die Live -Ansicht sehen, Fotos und Videos aufnehmen.

Auch die Einstellungen lassen sich über die App anpassen. Ich war hier etwas beeindruckt wie gut das Ganze funktioniert. Zwar ist die Reichweite nicht riesig aber auf ein paar Meter gibt es gerade mal eine Verzögerung von unter einer Sekunde.

 

Bildqualität

Kommen wir zum wichtigsten der Bildqualität. Wie versprochen nimmt die Action Camera 4K 30FPS Videos auf. Alternativ lässt sich die Auflösung runter schrauben, wofür dann die Bildrate Steigt. Bei 720p sind beispielsweise 90FPS möglich.

Als Kamerasensor kommt ein IMX 179s von Sony zum Einsatz welcher mit einem Allwinner V3 Chipsatz gekoppelt wird.

Klingt ja erst einmal recht gut, Sony Sensor sind im allgemeinen die „Oberklasse“ wenn es um Kameras geht.

Wie sieht die Bildqualität in der Praxis aus?

Natürlich darf man von der X21V1 keine „GoPro“ Qualität erwarten und die bekommt man auch nicht jedoch im allgemeinen ist die Video Qualität echt in Ordnung.

Die Schärfe ist zwar nicht ganz auf dem Level einer „echten“ 4K Camera, ist dennoch aber ein Stück schärfer als eine normale Full HD Aufnahme eines vergleichbaren Modells.

Farben sind recht klar und ausreichend satt. Der automatische Weißabgleich scheint ebenfalls einen guten Job zu machen.

Wie es sich für eine Action Camera gehört besitzt auch die X21V1 einen vergleichsweise großen Blickwinkel. Hier war ich von der Linse in den meisten Situationen positiv überrascht. Lediglich bei Gegenlicht gibt es ein leichtes „Ausfransen“ der Bildränder.

Ebenso kann es zu einer leichten Artefakt Bildung kommen. Dies könnte an der vergleichsweise niedrigen Bitrate von 38Mbit/s liegen.

Überraschend brauchbar war auch die Low Light Performance. Selbstverständlich gibt es ein starkes Bildrauschen dieses ist aber recht gleichmäßig, zudem wirken Farben durch das Bildrauschen hindurch noch recht klar.

Was der X21V1 natürlich fehlt ist eine Bildstabilisation, die Action Camera besitzt weder eine Software noch eine Hardware Stabilisation.

Aber dennoch an der Bildqualität habe ich für das Geld eigentlich nichts zu bemängeln.

[KGVID width=“800″ height=“450″]https://techtest.org/wp-content/uploads/2017/04/X21V1-1-Action-Camera-720.mp4[/KGVID]

Hier zum Download des Videos in 4K und voller Qualität

Woran ich was zu bemängeln habe ist die Tonqualität. Die Action Camera nimmt einen Mono Ton mit 8KHz und einer Datenrate von 15Kbit/s auf, autsch.

Es klingt auch wirklich so wie sich die Daten auf dem Papier lesen. Das Mikrofon ist sehr dumpf, selbst ohne Gehäuse. Für Sprachaufnahmen, einen VLOG, oder Ähnliches ist die X21V1 leider nicht zu gebrauchen.

Wer die Kamera allerdings an seinem Motorrad oder seinem Auto befestigen möchte dem wird das herzlich egal sein, hier hört man eh nur Windgeräusche.

Unterm Strich belegt eine Minute Video rund 280MB, heißt die verwende SD Karte sollte um die 10MB/s schaffen und Ihr seid auf der sicheren Seite.

 

Fazit

Ja ich kann die X21V1 Acton Camera für rund 32€ ohne Probleme empfehlen. Die Kamera selbst ist im GoPro Style und macht einen vernünftigen Eindruck. Auch das beigelegte Zubehör ist reichlich und qualitativ in Ordnung.

Das Wichtigste ist aber sicherlich die Bildqualität und diese ist absolut in Ordnung. Klar geht nicht mit der Erwartungshaltung an die Sache, dass diese 32€ Kamera eine GoPro oder ein High End Smartphone schlägt, das ist nicht der Fall.

Jedoch gerade als 2. Kamera für einen anderen Blickwinkel oder für Situationen wo eine teure Action Camera zu riskant wäre, macht die X21V1 einen sehr guten Job!

Mit der Bildqualität kann man arbeiten! Leider ist das Mikrofon weniger gut. Sprache wollt Ihr mit diesem nicht aufnehmen.

Dennoch unter Strich als zweit Action Camera ja ist die X21V1 problemlos zu empfehlen!

Die Foscam FI9928P im Test, Full HD PTZ Dome Überwachungskamera mit hervorragender Bildqualität!

Überwachungskameras erfreuen sich großer Beliebtheit, so sehr, dass selbst die großen Lebensmittel Märkte immer mal wieder Überwachungskameras im Sortiment haben.

Die Foscam FI9928P ist allerdings ein etwas größeres Kaliber an Überwachungskamera und schickt sich an das Größte und Beste an Überwachungskamera zu sein, was ich bisher im Test hatte.

Hierfür sorgen Features wie ein Sony Kamera Sensor, ein Motor, Full HD und nicht zu Letzt ein vierfacher optischer Zoom.

Aber ist die Foscam FI9928P ihre satten 299€ Wert? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle auch einen Dank an den Hersteller, welcher mir das gute Stück für einen Test zur Verfügung gestellt hat.

 

Die Foscam FI9928P im Test

Um dies gleich klarzustellen wenn Ihr eine kompakte und unauffällige Überwachungskamera sucht, seid Ihr bei der Foscam FI9928P falsch!

Die FI9928P ist ein Kolos welcher so an Hochsicherheitsgebäuden oder Banken hängen könnte. Je nachdem was Ihr sucht muss dies aber auch kein Nachteil sein.

Bei der Foscam FI9928P handelt es sich um eine so genannte „Dome“ Kamera. Dome Kameras haben den Vorteil, dass die Kamera/die Linse sich mithilfe eines Motors drehen lässt.

Bei Indoor Kameras ist dies ja nichts ungewöhnliches, bei Outdoor Kameras, wie die Foscam FI9928P eine ist, lässt sich das Ganze nur etwas schwerer umsetzen.

Die FI9928P ist für die Wandmontage konzipiert. Hierbei hängt die eigentliche Kamera an einer Art „Arm“ welcher in einem Bogen verläuft.

Dieser Arm und auch die Kamera generell bestehen aus massivem Metall. Das Ganze wirkt ausgesprochen hochwertig und solide. Achtet bei der Montage darauf die Kamera so hoch wie möglich zu hängen.

Zwar lässt sich die Kamera drehen jedoch naturgemäß eher nach unten als nach oben. Angeschlossen wird die Kamera über ein Anschlusskabel an welchem der Netzteilanschluss, ein LAN Port(WLAN ist an Board) und noch AV Anschlüsse vorhanden sind. Dies ist leider nicht wasserdicht aber erfahrungsgemäß braucht man nicht zwingend eine Dose für diese Anschlüsse, es reicht wenn diese trocken unter einem Vordach hängen.

PoE wird von der Foscam FI9928P leider nicht unterstützt.

Ein wichtiges Feature ist der Zoom. Hierbei setzt Foscam nicht auf einen Digital Zoom sondern auf einen echten optischen Zoom. Hierdurch wird auch bei der Verwendung die Full HD Aufnahmequalität bewahrt! Das macht die ganze Geschichte optimal für das Überwachen eines etwas entfernten Eingangs oder Durchganges.

Gespeichert werden die Videos und Bilder auf einer microSD Speicherkarte. Diese wird unter einer verschrauben Klappe an der Kamera eingesetzt.

 

Einrichtung und Installation

Der genaue Einrichtungsprozess hängt davon ab wie Ihr später plant die Kamera zu nutzen. Ich würde empfehlen die Kamera zuerst via LAN anzuschließen und dann gegebenenfalls erst auf WLAN umzustellen.

Wie auch immer die Einrichtung beginnt mit dem Herunterladen der Foscam App und dem Verbinden der Kamera mit dem Strom und gegebenenfalls LAN.

In der App werdet Ihr leider gezwungen ein Konto beim Hersteller anzulegen. Ist dies geschafft, wählt das Plus Icon aus um eine Neue Kamera hinzuzufügen. Wenn die Kamera per LAN angeschlossen ist lässt diese sich einfach so hinzufügen und die WLAN Daten später eintragen.

Wenn Ihr eine Einrichtung direkt via WLAN vornehmen wollt, müsst Ihr den QR Code auf der Kamera scannen und diese dann später einen QR Code, welcher auf Eurem Smartphone angezeigt wird, scannen lassen.

Kurzum die Einrichtung ist recht problemlos!

 

Die App und Features

Die App ist grundsätzlich gut und übersichtlich aufgebaut. Das Design ist gut und zeitgemäß aber auch nicht übermäßig futuristisch.

Die Foscam App ist grundsätzlich auf Deutsch übersetzt hat aber hier und da englische oder sogar spanische?! Elemente.

Der Featureumfang hängt etwas davon ab wie viel Ihr bereit seid zu zahlen. Wie mittlerweile die meisten Anbieter versucht Euch auch Foscam ein Cloud Abo zu verkaufen. Dieses bietet je nach Plan 7 bis 30 Tage Aufnahmezeit bei Kosten ab 60€ im Jahr.

Jedoch ist so ein Cloud Abo keine Pflicht. In die Kamera lässt sich ja eine microSD Karte Einsetzen auf welcher sich Aufzeichnungen Speichern lassen.

Hierbei ist es aber nicht möglich die Kamera konstant aufzeichnen zu lassen. Aufzeichnungen werden nur angefertigt wenn eine Bewegung oder ein Geräusch erkannt wurden. Hierbei sendet Euch die Foscam App auch eine Benachrichtigung, dass eine Bewegung erkannt wurde.

Die Bewegungserkennung lässt sich in einem gewissen Maße auch konfigurieren, was Stärke und Intervall angeht. Ebenfalls lässt sich hier ein Zeitplan hinterlegen nach dem das Ganze gesteuert wird.

Alternativ ist natürlich auch eine manuelle Aufzeichnung möglich.

Leider habe ich aktuell keine Möglichkeit gefunden die Foscam FI9928P mit der Synology Surveillance Station zu nutzen. Aber dies ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, die FI9928P ist sehr neu und ältere Foscam Modelle werden durch die Bank weg unterstützt.

Kleine Anmerkung zum Thema Sicherheit. Foscam ist als seriöser Anbieter einzustufen, der auch seine Produkte unterstützt. Es handelt sich bei der FI9928P nicht um irgend eine NoName Kamera aus dem Aldi sondern um ein wirkliches Markenprodukt!

 

Bildqualität

Dass ich von der Bildqualität der Foscam FI9928P beeindruckt bin, wäre vermutlich noch maßlos untertrieben! Die FI9928P kann Bilder und Videos in Full HD aufnehmen. Hierfür setzt Foscam auf einen Sony Bildsensor. Wer sich etwas mit Kameras auskennt wird wissen Sony Bildsensoren sind sowohl bei DSLRs wie auch bei Smartphones absolute Oberklasse.

Dies sieht man auch bei der Foscam FI9928P! Während ich bei anderen Überwachungskameras immer schreibe „die Bildqualität ist nicht mit der eines Smartphones oder einer Video Kamera vergleichbar“ ist diese das bei der Foscam FI9928P durchaus!

1x

Dies liegt auch am Vorhandensein eines Fokus Systems. Solltet Ihr die Überwachungskamera in Betrieb nehmen und die Bild Qualität mies sein, nicht verzagen in der App erst den Fokus richtig einstellen. Wenn dies gemacht ist bietet die Foscam FI9928P ein knack scharfes Bild.

Dies gilt nicht nur für die Nutzung bei Tag, auch bei Nacht ist das Bild hervorragend!

4x

Hinzu kommt der 4- fache optische Zoom, der einen sehr großen Bereich abdeckt. Natürlich muss bei einem Zoom und dementsprechend einer variablen Brennweite die IR LEDs angepasst werden.

1x

Dies hat Foscam auch gemacht! Die Kamera besitzt IR LEDs für verschiedene Zoomstufen, die stärksten hierbei können bis zu 60 Meter weit leuchten, wow!

Auch in der Praxis ist das Bild in der Nacht auch auf einer hohen bis sehr hohen Distanz gut ausgeleuchtet.

 

Fazit

Ihr wollt die Überwachungskamera mit der so ziemlich besten Bildqualität aktuell auf dem Markt inklusive optischem Zoom? Denn sucht nicht weiter denn dies bietet die Foscam FI9928P!

Neben der hervorragenden Bildqualität bietet die Kamera auch eine hervoragende Verarbeitung und eine Leichte Bedienung und Einrichtung.

Schwächen sehe ich vielleicht etwas bei den Features. Beispielsweise das dauerhafte Aufnehmen von Video oder das Speichern von Aufnahmen auf einem FTP Server wäre sicherlich willkommen.

Abseits davon ist die Foscam FI9928P eine Hervorragende Überwachungskamera! Bedenkt aber, dass die FI9928P ein Monster an Kamera ist! Diese macht primär Sinn, wenn Ihr es entweder sehr ernst meint was Überwachung des eigenen Grundstücks angeht oder Ihr ein Firmengelände sichern wollt.

Der 4x Zoom kann auch helfen etwas entfernte Durchgänge zu sichern welche bei normalen Überwachungskameras zu weit entfernt liegen.

Die JBL E45BT im Test, Bluetooth on-Ear Kopfhörer für 80€

Auch wenn der Kopfhöreranschluss an Smartphones abseits des iPhones noch nicht tot ist, macht es durchaus Sinn für Smartphone Zubehör in Zukunft wenn möglich auf Bluetooth zu setzen.

So langsam kommen auch die großen Audio Hersteller mit passendem Zubehör in Fahrt. Hierbei hat Bluetooth bei vielen Nutzern immer noch einen eher mäßig guten Ruf, zu Unrecht.

Bluetooth Kopf und auch Ohrhörer klingen mittlerweile sehr gut!

Jedoch rufen die meisten großen Hersteller für Ihre Bluetooth Produkte eher Premium Preise auf, nicht so JBL.

Beispielsweise die JBL E45BT Bluetooth Kopfhörer kosten erschwingliche 80€. Die Frage ist aber wie üblich taugen die Kopfhörer für dieses Geld auch etwas?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die JBL E45BT im Test

Die JBL E45BT sind relativ kompakte Kopfhörer. Dies kommt auch daher, dass JBL bei diesen auf ein On-Ear Design setzt. Die Kopfhörer sind aktuell in vier Farben erhältlich, Schwarz, Weiß, Rot und Blau.

Optisch sehen diese durchaus schick aus, sind aber sofern Ihr schwarz oder weiß wählt vergleichsweise unauffällig. Die Rückseite der Ohrmuscheln besitzt zwar ein großes JBL Logo aber beispielsweise verglichen mit Beats ist das Ganze doch recht zurückhalten.

Jedoch ist das Design auch nicht komplett unauffällig. Man wird von weitem durchaus die Kopfhörer als JBL Modelle erkennen können.

Beim Material setzt JBL auf Stoff, mit welchen der komplette Kopfbügel bespannt ist, Kunstleder für die Polsterung und Plastik für den generellen Aufbau.

Hierbei ist allerdings die Höhenverstellung und auch der Klappmechanismus Metall verstärkt. Ja es ist möglich die JBL E45BT platzsparend zusammenzuklappen.

Im Großen und Ganzen wirken die E45BT mehr als vernünftig.  Klar JBL versucht die Kopfhörer so leicht wie möglich zu bauen, dafür wirken diese aber recht stabil.

Die Anschlüsse und Tasten des Bluetooth Kopfhörers sind über die beiden Ohrmuscheln verteilt. Auf der linken Seite findet sich lediglich der microUSB Ladeport. Der Akku der E45BT hält rund 15 Stunden +-2 je nach Lautstärke und Musik.

An der rechten Ohrmuschel findet sich ein AUX Eingang mit welchem sich die Kopfhörer auch kabelgebunden betreiben lassen. Ebenfalls an dieser Ohrmuschel sind insgesamt fünf Tasten.

Ein/Aus, Lauter, Leiser, Play/Pause und eine gesonderte Bluetooth Taste. Lauter und Leiser sind selbstverständlich auch mit Vor und Zurück doppelt belegt.

 

Tragekomfort

Die JBL E45BT sind so genannte on-Ear Kopfhörer. Das heißt, im Gegensatz zu Over Ear Kopfhörer liegen hier die Ohrpolster auf den Ohren auf.

Hat den Vorteil, dass die Kopfhörer etwas lockerer sitzen, man mehr von seiner Umgebung mitbekommt und, dass die Kopfhörer kleiner sind.

Hat aber auch Nachteile. Die Last der Kopfhörer drückt so direkt auf Eure Ohren und nicht auf Eurem Kopf.

Ich bin nicht der größte Fan allgemein von On Ear Kopfhörern, daher haben es die E45BT eh nicht ganz leicht mich zu überzeugen.

Leider ist die Polsterung der Kopfhörer nicht übermäßig dick auch wenn ich das verwendete Material an sich gerne mag. Der Tragekomfort ist also okay aber nach einer Weile spürt man die JBL doch recht deutlich.

Für die Nutzung zuhause auf dem Bett, am Schreibtisch, auf der Couch usw. sind die JBL E45BT eher weniger geeignet.

Die Kopfhörer sind wirklich für die Outdoor Nutzung in Bus und Bahn. Hier geht der Tragekomfort auch in Ordnung, ist aber auch nicht Spitzenklasse.

 

Klang

Wie steh es um den Klang der JBL E45BT? Wie zu erwarten ganz gut! Allerdings ist dieser auch nicht „überragend“.

JBL setzt bei den E45BT auf den üblichen etwas spaßigeren Klang. Hierbei ist natürlich der Bass etwas angehoben und im Großen und Ganzen gefällt mir dies auch sehr gut.

Die Kopfhörer bringen eine gute Spielfreude und Dynamic. Gerade die Höhen und Mitten gefallen mir hierbei sehr gut.

Die Höhen sind zwar nicht super brillant aber mehr als ausreichend klar und sauber. Hierbei sind diese auch nicht zu anstrengend.

Die Mitten der E45BT sind absolut sauber und natürlich. Dies führt zu einer hervorragenden Darstellung von Stimmen und Gesang.

Aber wie sieht es mit dem Bass aus? Hier wird es nun schwierig. Grundsätzlich besitzen die E45BT einen recht reichen Bass, welcher sowohl qualitativ wie auch quantitativ gut ist, jedoch ist der Tiefgang nicht ganz perfekt.

Ich vermute dies liegt unter anderem am On-Ear Prinzip aber die JBL E45BT haben etwas Probleme im Tiefbassbereich Druck aufzubauen.

Teilweise fehlt so der letzte Kick. Was schade ist, denn abgesehen vom Tiefbass, klingen die restlichen Bass Bereiche sehr gut!

Nicht falsch verstehen die JBL E45BT sind nicht bassarm oder dünn, beim besten Willen nicht. Aber die Kopfhörer bekommen auch nicht Eure Ohren zum Vibrieren. Ein leichtes Andrücken der Kopfhörer verbessert im Übrigen merkbar die Qualität des Tiefbass. Nach dem Anziehen also vielleicht einmal gegendrücken, dass die Kopfhörer sich etwas „festsaugen“, hilft doch ein gutes Stück.

In welcher Musik fühlen sich die  JBL E45BT besonders wohl? Die JBL E45BT sind weitestgehend Allrounder. Drum and Bass oder ähnliche Musikrichtungen liegen hierbei den E45BT vielleicht etwas weniger als beispielsweise Rock.

Sehr Positiv haben mich die JBL E45BT bei beispielsweise Bryan Adams Summer Of 69 überrascht. Aufgrund der guten Mittendarstellung klingt dieser Song ziemlich gut mit den Kopfhörern. Ähnliches gilt auch für beispielsweise Heathens von Twenty One Pilots oder Something Just Like This von The Chainsmokers. Beide Titel bieten auch die Art Bass welche die JBL gut darstellen können.

Noch etwas Generelles. Die Bluetooth Verbindung war während meines Test tadellos. Ich hatte weder Verbindungsausfälle, außer bei einer zu hohen Distanz jenseits von 5 Meter, noch konnte ich Kompressionsartefakte oder ähnliches heraushören.

Rauschen oder ähnliches besitzen die E45BT nicht und auch die maximale Lautstärke ist sehr hoch! Also wirklich sehr hoch, jedoch ab 80-90% geht die Basswiedergabe merklich zurück.

 

Fazit

Kann ich die JBL E45BT empfehlen? Das hängt grundsätzlich von einer sehr wichtigen Frage ab, mögt Ihr on-Ear Kopfhörer?

Falls eher nein, dann kann ich keine Empfehlung aussprechen.

Falls ja, dann wird es interessanter. Die JBL E45BT machen viel richtig dies beginnt bei Haptik, Optik und „Kompaktheit“, gerade letztere ist sehr wichtig da die E45BT für die Outdoor Nutzung gemacht sind.

Auch der Klang ist mehr als ordentlich auch wenn baubedingt der Tiefbass etwas schwächer ist als bei einigen in-Ears oder Over Ear Kopfhörern.

Beim Tragekomfort sehe ich etwas Luft nach oben, selbst für on-Ear Kopfhörer.

Die JBL E45BT sind gute Kopfhörer aber auch nicht überragend. Mir fällt es dennoch schwer kabellose Kopfhörer in dieser Preisklasse zu benennen welche mir deutlich besser gefielen, daher ja, wenn Ihr on-Ear Kopfhörer wollt in der 50-100€ Preisklasse sind die JBL keine schlechte Wahl.