Start Blog Seite 160

Die PNY XLR8 im Test, gute SSD mit hohem TBW Rating!

Mit der XLR8 bietet PNY eine günstige, aber besonders haltbare NVME SSD an. Ideal für Fotografen und Content Creator!

In diesen Bereichen ist eine hohe „TBW“ Leistung besonders wichtig. TBW Leistung? TBW steht für Terra Byte Written. Umso höher dieser Wert, umso öfter könnt Ihr eine SSD beschreiben.

pny xlr8 test 5

In normalen Office Systemen ist dies nicht so wichtig, aber gerade beim Fotografieren und Filmen können sehr schnell sehr viele Daten zusammen kommen. Hier macht die PNY XLR8 auf dem Papier eine deutlich bessere Figur als die meisten Modelle von Samsung und Co.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die PNY XLR8 auch überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die PNY XLR8 im Test

Die XLR8 ist auf den ersten Blick eine recht klassische NVME SSD. PNY setzt bei dieser auf ein dunkel blaues PCB und einen einfachen schwarzen Aufkleber.

pny xlr8 test 1

Ich finde das Design nicht schlecht, aber diese ist optisch auch nicht die schickste SSD.

Auf einen Kühlkörper hat PNY dementsprechend (leider) verzichtet. Ob dieser nötig wäre schauen wir später.

pny xlr8 test 2

Auf Seiten des Controllers setzt PNY auf den Phison E12. Der Phison E12 ist ein absolut solider PCIe 3.0 Controller, welcher aber auch nicht mehr als „Flaggschiff“ Controller gilt. Bei den Speichermodulen handelt es sich um Toshiba/​WD BiCS3 TLC NAND. Erstaunlicherweise verfügt die 1TB Version bereits über eine beidseitige Bestückung mit Speicher Chips.

Kapazität Lesend Schreibend Preis
250GB 3500 MB/s 1050 MB/s 40 €
500GB 3500 MB/s 2000 MB/s 65 €
1TB 3500 MB/s 3000 MB/s 115 €
2TB 3500 MB/s 3000 MB/s 275 €

 

PNY bietet die XLR8 mit 250GB bis 2TB an. Preislich ist dabei wie üblich die 1TB Version die attraktivste. Lesend sollen alle Versionen 3500MB/s erreichen, was am PCIe 3.0 Limit hängt. Schreibend schwankt die Leistung zwischen 1050MB/s und 3000MB/s. Die 1TB und 2TB Versionen sind hier signifikant schneller als die kleineren Versionen.

Das sicherlich spannendste an der XLR8 ist die TBW Angabe.

twb

Die PNY XLR8 besitzt die 2. höchste TBW Angabe, die ich bisher bei einer SSD gesehen habe. Natürlich ist die TBW Angabe immer mit etwas Vorsicht zu betrachten. Gerade die großen Hersteller sind hier meist etwas „pessimistischer“. Die kleineren Hersteller neigen da eher dazu die TBW Angabe auszureizen.

pny xlr8 test 3

Dennoch ist davon auszugehen, dass die XLR8 eine etwas haltbarere SSD ist.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 10

Wichtig, bei Windows 10 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 1TB Version der PNY XLR8!

 

Theoretische Tests

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark, hier zunächst noch in Version 6, da ich in dieser Version viele Vergleichswerte habe.

crystaldiskmark lesen crystaldiskmark schreiben

Lesend erreicht die XLR8 laut CrystalDiskMark rund 3127MB/s. Ein solider „mittlerer“ Wert für eine aktuelle PCIe 3.0 SSD.

Schreibend kommen wir hingegen auf 2878MB/s, was im Verhältnis sogar glatt noch ein etwas besseres Ergebnis ist. Beides liegt allerdings noch ein gutes Stück unter der Herstellerangabe von 3500/3000MB/s, was aber auch nur bedingt überrascht.

Die Performance wird etwas je nach CPU, Mainboard und Betriebssystem Version schwanken und die Hersteller testen hier in der Regel bei absolut optimalen Bedingungen.

zugriffszeiten

Was die Zugriffszeit betrifft hängt die XLR8 im Mittelfeld. Tendenziell ist dabei die Zugriffszeit beim Schreiben besser als beim Lesen.

as ssd kopier

Etwas schlechter sieht es beim AS SSD Kopier-Benchmark aus. Hier landet die SSD im unteren Teil des Felds.

as ssd score

Doppelt erstaunlich, denn beim regulären AS SSD Benchmark erreicht die XLR8 einen sehr guten Score.

 

Praktische Tests

Genug der theoretischen Benchmarks, schauen wir uns die Leistung in der Praxis an. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

windows installation

Hier erreicht die XLR8 ein gutes Ergebnis in der oberen Hälfte des Testfelds. Die SSD kann sich zwar nicht ganz an die Spitze setzen, platziert sich aber zwischen der WD Blue SN550 und der Crucial P5, was kein schlechtes Ergebnis ist.

In Windows angekommen entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.

entpacken

Erneut ein ähnliches Bild. Die XLR8 kann sich ziemlich genau in die Mitte des Testfelds setzen.

Kopieren wir nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.

daten intern kopieren

Wer hätte es gedacht, die PNY XLR8 setzt sich erneut in die Mitte des Testfelds.

 

Temperatur

NVME SSDs laufen sehr gerne sehr heiß. Es ist hier nicht ungewöhnlich, dass eine NVME SSD die heißeste Komponente in einem System ist. Wie steht es hier um die PNY XLR8?

temperatur

Die PNY XLR8 übermittelte via Software bei konstanter Volllast eine maximale Temperatur von 72 Grad, was recht kühl wäre.

Allerdings weiß ich nicht wo diese Temperatur bei der SSD gemessen wird, denn wir haben ein Thermal Throttling. Schauen wir uns ein Wärmebild der SSD an wird auch schnell klar warum.

wärmebild

Der Controller der SSD wird genau 100 Grad heiß! Die 72 Grad scheinen in den Speicher Chips gemessen zu werden.

Ein SSD Kühler ist bei der XLR8 ratsam!

 

Leistungsaufnahme

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz Triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme der PNY XLR8 im Leerlauf und Standby ist gering, wenn nicht sogar sehr gering! Die Leistungsaufnahme unter Last allerdings ist recht hoch.

In der Praxis ist eine SSD meist aber primär im Leerlauf, von daher ist dies nicht ganz so schlimm. Ich sehe lieber einen niedrigen Leerlauf-Verbrauch, als Last-Verbrauch.

 

Fazit

Lasst uns ganz ehrlich sein, 95% aller aktuellen NVME SSDs sind empfehlenswert! Wir sind hier bei einem Punkt angekommen wo SSDs gut genug sind, dass die Unterschiede in der Praxis kaum noch eine Rolle spielen.

Es gibt lediglich spezielle Anwendungen, wo sich eine SSD mehr empfiehlt als eine andere.

pny xlr8 test 4

Die PNY XLR8 ist eine gute Allround SSD, mit einer mehr als soliden Performance in allen Bereichen. Allerdings hat diese ein besonders interessantes Merkmal, die hohe TBW!

Aufgrund der hohen TBW bietet sich die XLR8 besonders für Schreibintensive Anwendungen, wie im Bereich der Foto und Video-Bearbeitung an.

Daher würde ich die PNY XLR8 ganz klar an „Content Creators“ empfehlen, welche nun mal oft größere Datenmengen hin und her kopieren.

Punktabzug gibt es für die recht hohe Hitzeentwicklung, ich würde Euch bei der XLR8 ganz klar zu einem Kühlkörper raten!

Super kompakt, super leistungsstark! Das ASUS ROG Zephyrus G15 im Test (Ryzen 7 und RTX 3080)

Mit dem Zephyrus G15 bietet ASUS eins der spannendsten Gaming Notebooks des Jahres 2021 an! Dies liegt zunächst an der Kombination aus starker AMD Ryzen 5000 CPU und GPU der Nvidia RTX 30X0 Serie. Dabei ist das Zephyrus G15 aber vergleichsweise schlank und kompakt! Selbst die Akkulaufzeit soll dank 90Wh Akku ordentlich sein.

Dies macht das Zephyrus G15 in der Theorie zum Traum jeden Gamers der einen gewissen Wert auf Portabilität legt, zumal das Notebook nicht einmal zu teuer ist.

asus rog zephyrus g15 im test 7

Klar knapp über 2000€ ist nicht günstig, aber im meinem Fall 2200€ für eine Version mit 8-Kern AMD Ryzen 7 5800HS und Nvidia RTX 3080 ist auch nicht zu teuer.

Stellt sich nur die Frage welche Kompromisse musste ASUS für das schlanke Design eingehen? Gibt es Probleme oder ist das Zephyrus G15 wirklich das Weltklasse Notebook was es sein möchte? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das ASUS ROG Zephyrus G15 im Test

Das ASUS ROG Zephyrus G15 ist ein erfreulich kleines und „kompaktes“ Notebook, im Anbetracht der Leistung.

asus rog zephyrus g15 im test 2

Dieses ist gerade einmal 19,9mm dick und bringt 1,9KG auf die Waage! Damit ist das Zephyrus G15 kleiner als ein Razer Blade 15. Beeindruckend!

Erfreulicherweise ist dabei die Verarbeitung des Notebooks gut! Nein wir sind hier noch nicht auf dem Level eines Alienware Notebooks, welche nochmals deutlich massiver wirkt, aber das G15 ist auch kein billiger Plastikbomber. Ganz im Gegenteil! Die Basis des Notebooks besteht aus Aluminium, welche dem Notebook eine gewisse Stabilität und Wertigkeit verleiht.

asus rog zephyrus g15 im test 3

Auf Seiten des Designs ist das G15 relativ schlicht. Lediglich der Deckel des Notebooks hat eine interessante Lochstruktur, welche Licht in Regenbogenfarben reflektiert.

asus rog zephyrus g15 im test 6

Dies klingt erst einmal „interessant“, sieht in der Praxis aber schick aus.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir:

  • 2x USB A 3.1
  • 2x USB C 3.1
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x Gbit LAN
  • 1x 3,5mm Headset-Stecker
  • 1x microSD Kartenleser

Die Portausstattung des Zephyrus G15 sieht doch ganz ordentlich aus. Leider haben wir kein Thunderbolt (bei einem AMD Rechner auch nicht zu erwarten) und keinen großen Kartenleser. Abseits davon habe ich nichts zu beklagen.

asus rog zephyrus g15 im test 5

Wobei das stimmt nicht ganz, denn die Ports sind beim G15 sehr weit vorne am Notebook, damit die Luftauslässe weiter hinten sein können. Dies stört mich etwas, da so Kabel etwas in die Quere der Maus kommen können.

 

Display

In meinem Zephyrus G15 steckt ein 15,6 Zoll Display mit einer 2K Auflösung! Dies ist schon eine Besonderheit, aber das 2K Display hat zudem noch 165Hz!

Damit schlägt das G15 einen gelungen Spagat zwischen einem schnellen, aber weniger scharfen Full HD Panel und einem scharfen, aber leistungshungrigen 4K Panel.

Selbst wenn es 4K Panels in Notebooks mit mehr als 60Hz gäbe, dann wäre selbst eine RTX 3080 kaum in der Lage mehr als 60 FPS in modernen Spielen bereitzustellen. Von daher ist das 165Hz 2K Display in der Theorie eine tolle Wahl!

farben

Auch in der Praxis kann das Display mit einer tollen Schärfe punkten. Die Farben wirken subjektiv nicht ganz so satt wie beispielsweise bei meinem Dell XPS 17, aber dies liegt auch zu großen Teilen an der matten Beschichtung.

Was die Messwerte angeht ist das Display top!

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100% 88%
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100% 82%
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100% 99%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100% 87%
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100% 96%
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100% 100%
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98% 72%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99% 75%
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92% 71%
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98% 73%
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99% 75%
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100% 75%

 

Nein das Zephyrus G15 hat sicherlich nicht das beste Display aller Zeiten, aber von den High Refresh Rate Panels die ich bisher gesehen habe, ist dies klar eins der besten.

 

Lautsprecher

Lautsprecher sind nach meiner Erfahrung nur bedingt die Stärke von ASUS. Die Lautsprecher im Zephyrus G15 sind die besten die ich bisher in einem ASUS Notebook gehört habe!

Diese sind erfreulich voll und wertig. Die maximale Lautstärke ist zwar nicht gigantisch, aber Okay. Allerdings sind wir hier noch nicht auf dem Level der Dell XPS oder Apple MacBook Pros! Dafür fehlt es etwas an Klarheit und Brillanz.

Kurzum gute Lautsprecher, aber auch nicht die „allerbesten“.

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur im G15 ist soweit in Ordnung. Beim Tastenmechanismus ist ASUS keine Experimente eingegangen, was ich begrüße! Wir haben eine ganz klassische „chiclet“ Tastatur vor uns. Diese ist auch so weit gut umgesetzt. So fühlen sich die Tasten stabil und wertig an. Auch gibt das Tastatur-Deck nicht beim Tippen nach.

asus rog zephyrus g15 im test 10

Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, dann das Layout und die Tastengröße. Diese sind einen Hauch schmäler als bei meinem Dell XPS, was etwas gewöhnungsbedürftig ist.

Auch das Layout ist nicht ganz perfekt. So ist die Enter-Taste nur halb hoch und die F Tasten etwas verschoben, was etwas Gewöhnung erfordert.

Das Trackpad ist gut, viel mehr gibt es da nicht zu sagen. Dieses entspricht den Erwartungen die ich im Jahr 2021 an ein Notebook habe.

 

TDP ist der Flaschenhals

Die TDP ist das Problem des Zephyrus G15! TDP steht für Thermal Design Power, also blöd übersetzt für die Menge an Energie die Eure CPU/GPU aufnehmen darf.

Mehr Leistungsaufnahme = mehr Takt = mehr Leistung = mehr Belastung für die Spannungswandler und die Kühlkonstruktion

ASUS hat beim Zephyrus G15 die TDP sowohl für die CPU wie auch für die GPU reduziert und somit effektiv die verbauten Komponenten gedrosselt!

  • CPU – AMD Ryzen 7 5800HS (auch beim Ryzen 9) TDP = 35W, normal wären 45W
  • GPU – Nvidia RTX 3080 (auch bei den kleineren Versionen) TDP = 80W

Ihr könnt die RTX 3080 mit einem TDP Bereich von 80W bis 150W bekommen. Dabei wird die RTX 3080 mit 150W gute 50% Mehrleistung haben, verglichen mit der 80W Version. Genau kann ich Euch dies aktuell mangels Notebook mit der „vollen“ RTX 3080 nicht sagen.

Eine RTX 3080 kann also je nach Notebook massive Performance Unterschiede aufweisen! Im Zephyrus G15 ist die kleinste Version der RTX 3080 verbaut.

 

Leistung und Benchmarks

Folgende Konfiguration des Zephyrus G15 habe ich im Test:

  • Zephyrus G15 GA503QS-HQ020T
  • 2560×1440 165Hz Display
  • AMD Ryzen 7 5800HS, 8C/16T, 2.80-4.80GHz
  • NVIDIA GeForce RTX 3080 – 8GB GDDR6
  • 16GB DDR4-3200
  • 1TB M.2

Das Herz des Zephyrus G15 stellt ein AMD Prozessor der 5000er Generation. Ich würde Euch hier zum Ryzen 7 raten, der Ryzen 9 wird in der Regel nicht den Aufpreis wert sein (600€ mehr für 0,2GHz Basis-Takt).

Sowohl der Ryzen 7 wie auch der Ryzen 9 haben 8 Kerne bzw. 16 Threads. Auf Seite der GPU gibt es das G16 mit RTX 3060, 3070 und 3080.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

3d mark fire strike ultra 3d mark fire strike 3d mark time spy cb 15 cb 20 35w

Die Benchmarks sprechen für sich! Der AMD Ryzen ist ein Monster was die CPU Leistung betrifft, was sich gerade in CineBench zeigt. Hier können nur andere Notebooks mit AMD Ryzen CPU aktuell mithalten.

Allerdings gab es eine Auffälligkeit und zwar der Handbrake Video-Encoding-Test.

handbrake

Hier platziert sich das Zephyrus G15 hinter dem XMG CORE 15 mit Ryzen 7 4800. Dies ist vermutlich etwas auf die TDP zurückzuführen (35W zu 45W).

Wie sieht es aber in Spielen aus? Schauen wir uns hier ein paar Beispiele an. Diese habe ich einmal bei Full HD und einmal bei 2K Auflösung durchgeführt. Es wurde jeweils die maximale Detailstufe (Sehr hoch, Extrem oder Ultra, je nach Spiel) getestet.

fps 2k fps full hd

Bei Full HD Auflösung (abseits Cyberpunk mit Raytracing) kann das Zephyrus G15 in jedem getesteten Spiel die 60 FPS Grenze überschreiten. Dies gilt sogar für sehr leistungshungrige Titel wie Assassins Creed Valhalla oder Cyberpunk 2077.

Bei 2K Auflösung erreichen wir problemlos 40 FPS+ und in den meisten Titeln weiterhin 60+. ESport Titel wie Overwatch oder CS GO habe ich nicht getestet, aber hier sind klar 100+ FPS zu erwarten.

Damit ist die Gaming Leistung des G15 natürlich als sehr gut einzustufen, erwartet Ihr aber einen gewaltigen Sprung von der RTX 20X0 Generation, dann könntet Ihr etwas enttäuscht sein. Die Bildraten sind gut, aber auch nicht absolut überragend, auch verglichen mit der Desktop RTX 3080.

Auf Seiten der SSD hat ASUS eine SK Hynix BC711 „HFM001TD3JX013N“ verbaut. Dies ist eine aktuelle PCIe SSD, welche interessanterweise nur aus einem Speicherchip mit integriertem Controller besteht.

ssd

Mit rund 3600 MB/s lesend und 3000 MB/s schreibend ist die SSD aber angenehm flott!

winrar

Ebenfalls extrem exotisch ist die WLAN Karte. Im ASUS ROG Zephyrus G15 ist die MediaTek MT7921 WLAN Karte verbaut. Ich habe vor diesem Test noch nie etwas von der Existenz der MediaTek MT7921 gehört, da 99,9% aller aktuellen Notebooks auf die Intel AX200 (201) setzen.

Bei der MediaTek MT7921 handelt es sich auch um eine WLAN 6 Karte ,mit einem 2×2 Design und anscheinend bis zu 1204 Mbit. Die 160Hz Kanalbreite wird anscheinend nicht unterstützt, oder sie funktionierte in Kombination mit meinem WLAN 6 Router nicht.

Damit ist die MediaTek MT7921 in der Theorie langsamer als die Intel AX200. In der Praxis funktionierte die Karte unter Windows aber gut. Es gab keine Aussetzer oder ähnliche Probleme.

 

Aufrüsten

Das ASUS ROG Zephyrus G15 ist in einem gewissen Rahmen gut aufrüstbar! Die Unterseite des Notebooks lässt sich leicht öffnen.

Im Inneren habt Ihr Zugriff auf einen RAM Slot, zwei NVME Slots und einen Slot für die WLAN Karte.

asus rog zephyrus g15 im test 16

Das G15 hat immer 8GB RAM verbaut! Ihr könnt lediglich ein zusätzliches RAM Modul „dazu stecken“. Nicht ideal, aber besser als gar keine Möglichkeit den RAM aufzurüsten.

Einer der M.2 Slots ist von Haus aus belegt. Den zweiten Slot könnt Ihr völlig frei nutzen.

 

Temperatur und Lautstärke

Schauen wir uns zunächst die Temperatur des Zephyrus G15 bei einer Gaming Last an.

temperaturen

In Cyberpunk 2077 erreichte die CPU eine maximale Temperatur von knapp über 80 Grad. Die GPU pendelte sich bei rund 76 Grad ein.

Dies sind sicherlich keine niedrigen Temperaturen, aber das Ganze geht in Anbetracht der Abmessungen noch gut in Ordnung.

Interessanterweise steigen die CPU Temperaturen auch bei konstanter 100% CPU Last nicht viel weiter über 84-85 Grad hinaus!

Die Lüfter im Zephyrus G15 sind grundsätzlich gut geregelt und drehen in einigen leichteren Spielen nicht mal voll hoch. Auch im Leerlauf ist das Notebook an der Grenze zum Unhörbar sein.

lautstärke

Habt Ihr aber ein intensiveres Spiel, dann werden die Lüfter im G15 durchaus recht laut! Diese sind nicht ganz so aufdringlich schrill wie bei den älteren Razer Blades, aber leise ist das G15 unter längerer Volllast nicht.

 

Akkulaufzeit

Im Zephyrus G15 steckt ein 90Wh Akku, was an sich schön groß ist. Allerdings wie gut die Laufzeit ist hängt mehr von der Hardware-Optimierung ab. Hier waren die ersten AMD Ryzen Notebooks weniger gut, dies hat sich aber anscheinend geändert!

Die Akkulaufzeit des Zephyrus G15 ist stark! Beim normalen Websurfen konnte ich eine Laufzeit von 6,5-8 Stunden erreichen! Beim Schauen von Videos kratzen wir an der 10 Stundengrenze.

Natürlich setzt Ihr das Notebook unter Last, dann schmilzt der Akku regelrecht. Hier reden wir von Laufzeiten im Bereich 1-1,5 Stunden.

Interessanterweise kann das Zephyrus G15 via USB C geladen werden. Ihr könnt dieses also unterwegs auch an einer geeigneten Powerbank mit bis zu 100W Laden. Beim Gaming müsst Ihr aber das originale Ladegerät nutzen, das mit 200W etwas kräftiger ist.

 

Fazit

Das ASUS ROG Zephyrus G15 ist ein Weltklasse Notebook! Wir müssen hier aber ein ganz klein wenig differenzieren.

Sucht Ihr nach der maximal möglichen Gaming-Power, dann gibt es bessere Notebooks für Euch! So haben wir hier zwar eine „dicke“ AMD Ryzen CPU und mit der RTX 3080 die beste Notebook Grafikkarte, aber aufgrund des super schlanken Designs musste ASUS die TDP deutlich limitieren.

asus rog zephyrus g15 im test 13

Hierdurch ist das Zephyrus G15 einfach etwas langsamer als andere, meist dickere, Notebooks mit gleicher CPU und GPU. Daher sollten wir das G15 nicht als „Desktop-Ersatz“ betrachten.

Das Zephyrus G15 ist auf maximale Leistung bei möglichst hoher Portabilität ausgelegt.

Der Ryzen 7 5800HS in Kombination mit der RTX 3080 bietet selbst mit etwas reduzierter TDP eine hervorragende Gaming-Leistung! 45-60 FPS sind selbst bei der 2K Auflösung mit maximalen Details in so gut wie allen AAA Spielen problemlos möglich. In älteren oder „leichteren“ Titeln sind 100+ FPS gut möglich.

Dabei ist das Notebook mit 19,9mm und 1,9KG sehr schlank und kompakt. Die Akkulaufzeit ist zudem mit 7-8+ Stunden beachtlich. Das Display ist qualitativ 1a, selbst für Foto und Video-Bearbeitung und Tastatur und Trackpad können überzeugen.

Über das Fehlen einer Webcam können wir in den aktuellen Zeiten etwas diskutieren, dies macht das G15 als „Office/Gaming“ Notebook etwas weniger flexibel, aber eine externe Webcam ist natürlich immer möglich.

asus rog zephyrus g15 im test 9

Dies war auch schon mein größter Kritikpunkt am Notebook. Das Zephyrus G15 liefert ein hervorragendes „Allroundpaket“. Display, Tastatur, Trackpad, Lautsprecher, Akku und auch die Leistung passt. Die etwas limitierte TDP ist unschön, aber bei dem schicken und schlanken Gehäuse absolut verständlich!

Kurzum für 2200€ für die Version mit Ryzen 7 5800HS und RTX 3080 ist das ASUS ROG Zephyrus G15 ein hervorragendes Angebot!

 

Verarbeitung und Haptik
85
Display
92
Eingabegeräte
82
Lautsprecher
80
Leistung (Produktivität)
96
Leistung (Gaming)
94
Akku
88
Sonstiges
90
Gute Verarbeitung
Schickes Design
Ordentliche Lautsprecher
Hervoragende Akkulaufzeit
Via USB C an Powerbanks usw. aufladbar (bis zu 100W)
Sehr gutes Display (100% sRGB, 88%, AdobeRGB)
165Hz Bildwiederholungsrate und 2K Auflösung
Lüftersteuerung gut
Sehr gute Leistung (CPU und GPU)
Keine Webcam
Nur ein RAM Modul aufrüstbar
Lautstärke unter Volllast recht hoch
91

Tipp, DataColor SpyderX Elite

Wenn Ihr Fotos und Videos bearbeitet, egal ob hobbymäßig oder vielleicht auch professionell, ist ein guter Monitor essenziell. Richtig gute Monitore kosten aber auch sehr viel Geld, gerade wenn wir in den professionellen Bereich eintauchen.

Es ist aber auch mit einfachen Monitoren schon problemlos möglich Fotos und Videos gut und genau zu bearbeiten, sofern die Kalibrierung stimmt! Ist Euer Monitor aber zu kühl oder zu warm eingestellt, hat zu bunte Farben usw. ist es sehr schwer Bilder „on Point“ zu bearbeiten, so dass diese auch gedruckt oder auch auf anderen Monitoren richtig aussehen.

Für eine gute Monitor Kalibrierung ist ein Hardware Kalibrierungs-Tool, ein „Kolorimeter“, nötig. Es gibt zwar auch reine Software Lösungen, diese helfen aber nur bei ganz extremen Abweichungen oder wenn Ihr einen Referenzmonitor habt.

datacolor spyderx elite 3

Die beliebtesten Kolorimeter stammen von DataColor. So habe ich den DataColor Spyder 5 Elite fast seit bestehen dieser Webseite genutzt um meine Monitore zu kalibrieren und auch um Monitore zu testen!

Ja die Kolorimeter von DataColor können auch den Farbraum Eures Monitors, Kontrast usw. messen und nicht nur perfekt kalibrieren.

In diesem Artikel möchte ich Euch einmal kurz den SpyderX Elite vorstellen, den neusten und besten Kolorimeter von DataColor.

 

Das wichtige Basis-Feature, Monitor Kalibrierung

Das wichtigste Feature ist natürlich die Möglichkeit Euren Monitor zu kalibrieren. Dies geht mit dem DataColor SpyderX deutlich schneller als mit dem alten Spyder 5, allgemein arbeitet der SpyderX um einiges schneller.

2

Um Euren Monitor zu kalibrieren müsst Ihr zunächst die Software von DataColor installieren und starten. Dort könnt Ihr Euch auch als Leihe recht problemlos durchklicken. Die Software von DataColor ist vergleichsweise einfach gehalten und verfügt über viele Assistenten, die Euch Schritt für Schritt durch die Kalibrierung führen.

5

Wählt zunächst aus was Ihr kalibrieren wollt. Der SpyderX unterstützt normale Monitore, Notebooks und auch Beamer. Für einige Monitore und Notebooks sind auch Bereits Presets vorhanden, für die optimalen Test-Einstellungen. Das einzige was Ihr über Euren Monitor wissen müsst, ist was für ein Backlight vorhanden ist und hier hilft Euch gegebenenfalls eins der Presets.

Anschließend wählt den gewünschten Gamma Wert, Weißpunkt und Helligkeit aus.

8

Die Kalibrierung dauert 1-2 Minuten und das erstellte Profil wird direkt angewendet. Ihr könnt aber auch noch einmal Umschalten um einen Vergleich zu haben.

Tendenziell sind die meisten Monitore etwas zu kühl eingestellt. Wundert Euch also nicht wenn die kalibrierte Version des Monitors etwas wärmer ist, dies ist richtig.

 

Mehrere Monitore aufeinander anpassen

Habt Ihr zwei unterschiedliche Monitore werdet Ihr immer mit dem Problem kämpfen, dass beide Monitore etwas unterschiedlich aussehen.

Ich arbeite beispielsweise an einem Dell XPS 17 und einem BenQ SW271. Selbst kalibriert ist der BenQ immer etwas kühler als der Dell. Für dieses Problem bietet der SpyderX auch eine Lösung. Diese Lösung nennt sich „StudioMatch“.

abstimmung

Studio Match erlaubt es zwei oder mehrere Monitore so gut wie möglich aufeinander abzustimmen. Dies funktioniert auch über mehrere Monitore hinweg, selbst wenn diese nicht am gleichen PC angeschlossen sind. Ideal falls Ihr mehrere Mitarbeiter habt oder einen Desktop und ein Notebook.

Dieses Feature ist aber nur bei der Elite Version vorhanden.

 

Testet Euren Monitor!

Der DataColor SpyderX besitzt ein sehr gutes Testprogramm für Monitore, welches einen detaillierten Bericht erstellt welchen Farbumfang Euer Monitor hat, wie gut Kontrast und Helligkeit sind usw.

1

So nutze ich den DataColor SpyderX Elite für sämtliche Monitor Tests auf Techtest.org.

anzeige analyse 2

Achtet hier aber auf die Version! Die „Pro“ Version ist beim Monitor Test etwas eingeschränkter als die „Elite“ Version. Dennoch bieten beide Versionen spannende Informationen zu Eurem Monitor.

Hier eins dieser Testdokumente als Beispiel: Monitor Test

Verglichen mit früheren Spyder Modellen fällt bei der X Version eine deutlich bessere Kontrast-Messung und erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit auf.

 

Fazit

Einem Profi muss ich sicherlich keinen Kolorimeter mehr anpreisen. Hier ist ein sauber kalibrierter Monitor etwas Essenzielles und sollte bei jedem Profifotografen vorhanden sein.

Allerdings kann die Anschaffung eines Kolorimeters auch bei Enthusiasten und Hobbyfotografen sicherlich Sinn machen. Gerade dann wenn Ihr Euch nicht sicher seid ob Euer Monitor gut von Haus aus kalibriert ist oder nicht.

datacolor spyderx elite 1

Eine gute Kalibrierung verbessert allerdings nicht direkt die Bildqualität, diese kann nur Farbstiche usw. etwas reduzieren bis entfernen. Dies ist besonders interessant wenn Ihr mehrere Monitore nutzt, die eventuell auch etwas unterschiedlich aussehen.

Hierfür bietet der SpyderX Elite auch gezielt das StudioMatch Feature, welches mehrere Monitore aufeinander abstimmen kann.

Grundsätzlich kann ich den DataColor SpyderX auch nur empfehlen! Gerade die sehr einfache Nutzung und gute Software heben diesen etwas von der Masse ab.

Test: Xtorm XB304, 100W USB C Powerbank mit 27200mAh Kapazität!

Xtorm gehört zu meinen Lieblings- Powerbank- Herstellern. Diese bieten mit der XB303 und der XB302 bereits zwei sehr gute und auch leistungsstarke Powerbanks an, welche abseits der Kompatibilitätsprobleme mit dem MacBook Pro 16 wirklich hervorragend sind.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 10

Allerdings legt Xtorm mit der neuen XB304 nun nach! Bei der Xtorm XB304 handelt es sich um eine 100W USB C Powerbank mit 27200mAh Kapazität. Damit haben wir ein absolutes High End Modell vor uns, welches die maximale Kapazität bietet die Ihr mit an Board eines Flugzeugs nehmen dürft.

Wollen wir uns da doch einmal im Test anschauen wie gut, schnell und groß die Xtorm XB304 wirklich ist!

 

Die Xtorm 100W Powerbank im Test

Die Xtorm XB304 setzt auf das +- identische Design der kleineren XB303 und der XB302. Xtorm nutzt auf der Ober- und Unterseite einen grauen stark gummierten Kunststoff, welcher von einem weißen Hochglanz Kunststoff eingerahmt wird. Ja wir haben hier eine Premium Powerbank vor uns, welche schon etwas aufwendiger designt ist.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 1

Dabei ist das Xtorm Design auch als „einmalig“ zu bezeichnen. Wir haben hier keine umgelabelte 08/15 Powerbank vor uns. Hierzu passt auch die sehr gute Haptik und generelle Verarbeitungsqualität.

Mit rund 178 x 92 x 23 mm und einem Gewicht von 573g ist die Xtorm XB304 keine kleine Powerbank, was wir allerdings bei einer Kapazität von 27200mAh und einer Leistung nicht erwarten dürfen. Für diese Leistungswerte ist die Powerbank auch nicht übermäßig groß.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 3

Ungewöhnlich, Xtorm hat am Rand der Powerbank zwei kurze USB C auf USB C Ladekabel integriert.

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt, den Anschlüssen. Auf der Front finden wir zwei USB A und zwei USB C Ports.

Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports, mit bis zu 18W Leistung.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 4

Bei den USB C Ports handelt es sich um USB Power Delivery Ports. Der obere USB C Port kann dabei bis zu 100W liefern bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A.

Der untere USB C Port bietet bis zu 60W Leistung, bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A.

Allerdings könnt Ihr nicht alle Ports gleichzeig voll nutzen. Im gesamten hat die Powerbank eine maximale Leistung von 130W.

Beide USB C Ports können bzw. müssen auch zum wiederaufladen der Powerbank genutzt werden. Hier akzeptiert diese auch bis zu 100W bzw. 60W.

 

Erster Test und Leistung

Wie von Xtorm versprochen kann die XB304 bis zu 100W liefern. Folgende Leistungswerte bietet der USB C Port:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/5A
  • 3,3V-11V/5A

Ja die Xtorm XB304 unterstützt etwas überraschend den PPS Ladestandard! Das heißt die Powerbank kann auf Wunsch neben den fixen Spannungen von 5V/9V/12V usw. auch eine beliebige Spannung im Bereich 3,3V-11V ausgeben und dies bei bis zu 5A. Dies ist ideal für beispielsweise die Samsung Smartphones der S20 Serie, welche PPS benötigen um das volle Ladetempo zu erreichen.

 

Drosselung

Leider haben alle mir bekannten 100W USB C Powerbanks ein Problem, sie können die 100W nur temporär liefern. Dies gilt auch für die Xtorm XB304!

Einige Powerbanks drosseln je nach Kapazität, andere je nach Temperatur. Die Xtorm XB304 drosselt abhängig von der Temperatur von 100W auf 60W. Bei mir trat die Drosselung bei ca. 52% Entladetiefe das erste Mal auf. 

Gebt Ihr der Powerbank dann ein paar Minuten, dann steigt die Leistung wieder auf 100W an.

Hier einfach mal verglichen mit anderen 100W Powerbanks:

drosselung

Die Xtorm XB304 drosselt vergleichsweise spät, allerdings wird dies auch stark von der Umgebungstemperatur abhängen. Bei 40 Grad im Sommer werdet Ihr die Drosselung viel früher erleben.

 

Die Kapazität

Schauen wir uns die Kapazität der Xtorm XB304 an. Xtorm wirbt hier mit 27200mAh, aber in der Praxis liegt die Kapazität meist deutlich unter der Herstellerangabe. Folgende Kapazitätswerte konnte ich ermitteln:

Wh mAh (@3,7V)
5V/2A 77.65 20986.49
9V/1A 84.482 22832.97
20V/1A 85.674 23155.14
20V/3A 85.097 22999.19
20V/5A 78.82 21302.7

 

Im besten Fall erreicht die Xtorm XB304 85,674Wh bzw. 23155mAh. Dies ist ein sehr guter Wert, gerade für eine Hochleistungspowerbank.

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt, dass auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 11

Hier einfach mal die Xtorm XB304 im Vergleich zu anderen 100W USB C Powerbanks bei 20V/3A, also 60W Last. Dies ist die typische „Notebook“ Last.

kapazität vergleich

Die Xtorm XB304 ist damit die bisher so ziemlich kapazitätsstärkste Powerbank mit 100W USB C Ausgang die mir bisher begegnet ist.

 

Das Ladetempo

Folgende Ladegeschwindigkeiten konnte ich an der Xtorm XB304 messen:

Ladestrom in Watt
Apple iPhone 12 Pro 17,8
Apple MacBook Pro 16 93,2
Apple MacBook Pro M1 55,2
Dell XPS 13 9380 44,1
Dell XPS 17 9700 62,2
Samsung Galaxy Note 20 Ultra 23,8
Xiaomi Mi 10 18,6

Starten mit dem größten Pluspunkt, im Gegensatz zu den kleineren Brüdern hat die neue Xtorm XB304 keine Probleme mit den aktuellen Apple MacBooks. Allgemein konnte ich keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches feststellen.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 9

Die Powerbank verhielt sich genau wie zu erwarten war. Etwas überraschend war lediglich das vorhanden sein von PPS, welches bei einigen Smartphones zu einer höheren Ladegeschwindigkeit als normal führt (wie beim Samsung Galaxy Note 20 Ultra).

 

Wiederaufladen

Ist die Powerbank nun leer, wie lange Dauert das Wiederaufladen? Dies hängt von der Ladequelle ab.

wiederaufladetempo je nach quelle

An einem 100W USB C Ladegerät kann die Xtorm XB304 wie beworben auch mit 100W laden. An einem 60W USB C Ladegerät mit 60W usw.

Allerdings kann die Xtorm XB304 auch an einem Quick Charge Ladegerät mit den vollen 18W Laden! An einem normalen USB Ladegerät kommen rund 14W zu Stande, sofern das Ladegerät diese bereitstellen kann. Kurzum die Xtorm XB304 lädt an so ziemlich allen Quellen mit dem maximal möglichem Tempo, klasse!

Aber wie lange dauert das Laden an einem 100W Ladegerät?

wiederaufladetempo

Eine vollständige Ladung dauert ca. 1:37 Stunden. Dabei lädt die Powerbank zu weiten Teilen mit 100W, drosselt aber teils das Ladetempo etwas, vermutlich aufgrund eines Temperatur Limits.

 

Fazit

Die Xtorm XB304 ist ohne Frage eine der besten 100W Powerbanks aktuell auf dem Markt! Diese kann vor allem durch eine Mischung aus hoher Kapazität und Leistung auf dem USB C Port punkten.

Mit rund 85Wh hat die Xtorm XB304 eine sehr hohe Kapazität für eine High Power Powerbank, welche ansonsten meist immer eine etwas schlechtere Effizienz und somit auch echte Kapazität mitbringen.

test xtorm xb304, 100w usb c powerbank mit 27200mah kapazität! 10

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 2x USB A Ports mit Quick Charge und 2x USB C Ports mit USB Power Delivery und PPS. Dabei kann der primäre USB C Port sogar bis zu 100W liefern. Dies allerdings nicht konstant! Basierend auf der Temperatur der Powerbank kann es passieren, dass der Port auf 60W gedrosselt wird, nicht ungewöhnlich für eine 100W Powerbank.

Auch das Laden der Powerbank geht an einem 100W Ladegerät mit ca. 1:37 Stunden sehr flott.

Hinzu kommt abschließend ein sehr schickes und wertiges Design und wir haben klar eine der besten Powerbanks aktuell auf dem Markt vor uns!

High End Gaming-Headset von JBL, das JBL Quantum 800 im Test

JBL ist im Bereich der Kopfhörer und Ohrhörer schon seit Ewigkeiten eine feste Größe. Seit neustem versucht JBL aber auch im Bereich der Gaming-Headsets Fuß zu fassen. Mittlerweile haben diese hier auch ein ganz beachtliches LineUp auf die Beine gestellt.

Das kabellose „Flaggschiff-Headset“ ist der JBL Quantum 800. Ein Imposanter Name für ein durchaus auffälliges Headset. Mit rund 180€ ist dieses durchaus in der gehoben Preisklasse angesiedelt, aber es ist auch nicht exorbitant teuer.

jbl quantum 800 im test 12

Wollen wir uns doch einmal das Quantum 800 im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen an JBL die mir das Quantum 800 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die JBL Quantum 800 im Test

Bei den JBL Quantum 800 handelt es sich grundsätzlich um ein recht klassisches Over-Ear Gaming Headset. Dieses ist also recht groß gebaut und verfügt über den typischen Mikrofon-Arm, der sich herunter klappen lässt.

jbl quantum 800 im test 1

Schauen wir uns die Quantum 800 etwas näher an, dann ist aber auch schnell ersichtlich, dass wir hier ein premium Modell vor uns haben. So setzt JBL zwar auf viel Kunststoff, aber beispielsweise um die Ohrmuscheln ist eine Art Chrome Ring angebracht.

Innerhalb dieses Chrome Rings sitzt ein RGB LED Ring, dessen Licht hierdurch etwas verstärkt wird.

jbl quantum 800 im test 5

So schick das Ganze ist, so empfindlich ist dieses aber auch was Fingerabdrücke angeht. Die Aufhängung der Ohrmuscheln besteht aus einem ausreichend robusten Kunststoff. Für die recht großflächige Nutzung von Kunststoff wirkt das Quantum 800 aber erstaunlich schwer. Das Headset bringt 408g auf die Waage.

Gesteuert wird das Headset über insgesamt 6 Tasten bzw. Schalter die über beide Ohrmuscheln verteilt sind. Zudem besitzt das Headset sowohl einen AUX Eingang, wie auch einen USB C Ladeport.

jbl quantum 800 im test 3

JBL spezifiziert die Akkulaufzeit mit 14 Stunden, was soweit Okay ist. Mit aktiver RGB LED Beleuchtung liegt diese aber bei +- 6-8 Stunden, was deutlich weniger ist. Überlegt Euch also ob die Beleuchtung zwingend nötig ist.

jbl quantum 800 im test 4

Verbunden wird das Headset wahlweise einfach via Bluetooth, oder über den beiliegenden USB Adapter. Wenn Ihr an einem PC seid, dann ist letzter aus Sicht der Verbindungsstabilität und Qualität zu bevorzugen.

 

Tragekomfort

Die Quantum 800 sind ein recht großes und schweres Headset. Dabei ist allerdings die Polsterung der Ohrmuscheln sehr großzügig, was dies wieder etwas kompensiert. Auch sind die Ohrmuscheln allgemein recht groß und umfassen meine Ohren problemlos.

An das Gewicht des Headsets hatte ich mich recht schnell gewöhnt. Lediglich gab es einen leichten Wärmestau unter den recht dicken Kunstleder-Ohrpolstern.

Die Kühlung Eurer Ohren ist also eher so semi-gut, der generelle Tragekomfort ist aber ordentlich.

 

ANC

Direkt gesagt, schaltet das ANC nicht aus! Das ANC der Quantum 800 ist ganz blöd gesagt völlig Okay, aber auch nichts Besonderes.

Lüfter-Geräusche werden von den Kopfhörern gut ausgeblendet, was gerade beim „Notebook“ Gaming nicht das Schlechteste ist.

Das viel auffälligere ist allerdings ein massiver Einbruch der Klangqualität wenn Ihr ANC ausschaltet. Anscheinend hängt am ANC auch alle interne EQ Effekte usw. Daher kann ich nur dazu raten ANC eingeschaltet zu lassen!

 

Klang

Wie steht es um den Klang der JBL Quantum 800? Grundsätzlich haben die Quantum 800 einen sehr kräftigen und tendenziell etwas wärmeren Klang, mit einer sehr guten Auflösung und Räumlichkeit.

jbl quantum 800 im test 9

Beginnen wir aber am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen sind grundsätzlich ausreichend klar und angenehm sauber. Dabei sind die Höhen aber auch nicht übermäßig brillant oder hervorstechend. Die Quantum 800 legen den Fokus eher auf die Mitten und Tiefen. Die Kopfhörer vermeiden dabei aber zu warm zu klingen. Ich würde die Höhen also als gut und anstrengend bezeichnen. Solltet Ihr aber auf der Suche nach einem besonders leichten und luftigen Klang sein, dann gibt es bessere Kopfhörer/Headsets für Euch.

Die Mitten sind tendenziell recht neutral, bis vielleicht etwas angehoben im unteren Bereich. Hierdurch klingen Stimmen sehr natürlich und neutral. Auch die Detaildarstellung in den Mitten ist sehr gut, was optimal für das Heraushören von Schritten und ähnlichen Geräuschen in Spielen ist.

Kommen wir damit zum Bass. Der Bass hat einen schönen Punch und wirkt auch recht „aggressiv“. JBL hat zudem die Masse an Bass etwas angehoben, wodurch die Quantum 800 etwas lebendiger klingen. Der Bass hat ein schönes Volumen, ist aber beim Tiefgang eher im Mittelfeld angesiedelt.

jbl quantum 800 im test 7

Letzteres schiebe ich etwas auf den Raumklang Fokus. Die Quantum 800 verfügen über einen sehr räumlichen Klang und das bereits in der Standard Einstellung. Dieser räumliche Effekt ist dabei sehr gelungen und wirkt erstaunlich natürlich. Das Orten von Geräuschen in Spielen funktioniert wirklich 1a, ohne, dass dabei der Klang zu verfälscht klingt. Allerdings führt solch ein Raumklang oftmals zu einem etwas flacheren Bass, so auch hier.

 

Mikrofon

Kommen wir zum Abschluss noch auf das Mikrofon zu sprechen.

Mikrofone bei kabellosen Gaming Headsets sind immer recht mäßig. Hier gibt es nur sehr wenige Ausnahmen. Auch das Mikrofon der JBL Quantum 800 ist nichts „Besonderes“, aber es liefert einen klaren und deutlichen Klang, ohne Rauschen.

jbl quantum 800 im test 8

Auch die Lautstärke ist beachtlich hoch. Ihr werdet also in Spielen sehr gut verstanden, Youtube Videos würde ich mit dem Headset aber auch nicht aufnehmen wollen.

 

Fazit

Ich würde das JBL Quantum 800 als ein sehr gutes Gaming-Headset bezeichnen, sofern Ihr mit der Größe und dem Gewicht klarkommt.

Die größte Stärke des Quantum 800 ist klar der Klang. Das Headset hat einen kräftigen, aber detaillierten und sehr schön räumlichen Klang. Dabei macht das Headset sowohl in Musik wie auch in Spielen Spaß!

Tendenziell hat das Quantum 800 einen etwas wärmeren Klang, mit Fokus auf dem Bass und den Mitten. Dieses ist nicht dumpf oder matt, aber weniger etwas für Euch wenn Ihr einen besonders leichten und luftigen Klang bevorzugt.

jbl quantum 800 im test 11

Das Mikrofon bietet eine solide Qualität, für ein kabelloses Headset. Dieses ist recht laut und klar, die Verständlichkeit ist also gut, aber es ist weniger für Aufzeichnungen geeignet.

Bonuspunkte gibt es für das gute ANC Feature, welches hilft Außengeräusche wie Lüfter zu unterdrücken.

Das Einzige was vielleicht etwas gegen das Quantum 800 von JBL spricht ist die Größe und das Gewicht. Ich würde dieses nicht als extrem groß und schwer bezeichnen, aber es ist klar zu merken, dass Ihr einen größeren Brocken auf dem Kopf habt. Auch die Belüftung der Ohren ist eher mittelmäßig. Hier gibt es Modelle die luftiger und leichter wirken, auch wenn das Quantum 800 dank der dicken Polsterung nicht unbequem ist.

Abseits davon ist das JBL Quantum 800 aber eins der besten kabellosen Headsets das mir bisher über den Weg gelaufen ist! Selbst der gehobene Preis von rund 180€ (zum Zeitpunkt des Tests) wirkt im Anbetracht des Klangs und des ANC angemessen.

CHAMPIONS SERIES mit 8000Hz, die Corsair K70 RGB TKL im Test

0

Corsair hat mit seiner CHAMPIONS SERIES eine neue Serie an Gaming Zubehör vorgestellt, welches sich speziell an „E-Sport“ Profis und werdende Profis richtet.

Dabei sollen die Produkte der CHAMPIONS SERIES auf maximale Leistung und Performance getrimmt sein. Die beiden ersten Produkte der CHAMPIONS SERIES ist die Corsair SABRE (RGB) PRO und die K70 RGB TKL.

corsair k70 rgb tkl test 11

In diesem Artikel soll es um die neue K70 RGB TKL gehen. Bei dieser handelt es um eine kompaktere und überarbeitete Version der regulären K70 RGB, welche unter anderem mit einer 8000Hz Pollingrate aufwarten soll.

Wollen wir uns die Corsair K70 RGB TKL einmal kurz im Test ansehen. An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das zur Verfügung stellen der K70 RGB TKL.

 

Die Corsair K70 RGB TKL im Test

Corsair hat bei der K70 RGB TKL nicht das Rad neu erfunden, so ehrlich müssen wir sein. Es handelt sich bei dieser um eine recht klassische Corsair mechanische Gaming-Tastatur, zumindest auf den ersten Blick.

corsair k70 rgb tkl test 1

Wir haben die Corsair typische Metall-Rückenplatte auf welcher die einzelnen Tasten „schwebend“ angebracht sind. Durch diese Metall-Platte ist die K70 RGB TKL angenehm massiv und stabil. Die Verarbeitung ist Corsair typisch ebenfalls hervorragend.

Das Auffälligste was das Design angeht ist sicherlich das Fehlen des Nummernpads. Warum solltet Ihr auf ein Nummernpad verzichten? Dies erlaubt es Euch eine nähere Armstellung, welche entspannter und angenehmer über längeren Zeitraum ist. Daher sind diese „TKL“ Tastaturen gerade im eSport sehr beliebt.

corsair k70 rgb tkl test 3

Angeschlossen wird die K70 RGB TKL über ein USB C Kabel, welches Ihr auch austauschen könnt. Das USB C Kabel muss allerdings über einen recht schlanken Stecker verfügen, ein passendes Kabel liegt natürlich bei.

Auf Seiten der Ergonomie verfügt die K70 über angenehm stabile Füße zum leichten Anwinkeln der Tastatur. Eine Handballenauflage oder Ähnliches gibt es nicht.

corsair k70 rgb tkl test 4

Die kleine Taste auf der Rückseite der Tastatur ist im Übrigen für den Turniermodus, in welchem Makros usw. deaktiviert werden, um Cheaten zu verhindern.

 

Layout und Sondertasten

Corsair hat der K70 RGB TKL einige Zusatztasten verpasst, welche sich oberhalb des regulären Tastenfelds befinden.

Im oberen linken Bereich finden wir Media-Tasten, Play, Pause usw. Im rechten oberen Bereich finden wir ein schickes Drehrad, welches ein komfortables Verstellen der Lautstärke erlaubt. Des weiteren ist hier „Mute“ Taste angebracht.

corsair k70 rgb tkl test 7

Ansonsten haben wir noch drei Tasten für Profile, den Gaming-Modus und die Steuerung der LEDs in der Tastatur.

Abseits davon verfügt die K70 RGB TKL über das klassische QWERTZ Layout. Corsair hat sich hier zu 100% an den gängigen Standard gehalten, mit langer Feststelltaste, hoher Enter Taste usw.

Auch gibt es keine exotischen doppelt Belegungen der F Tasten oder Ähnliches. Lediglich über die von Corsair verwendete Font können wir uns streiten. Diese ist schon recht „verspielt“ und „Gamer-Like“.

Corsair hat auf Seiten der Tasten lediglich auf das Nummern-Pad verzichtet. Die Pfeiltasten, Entfernen, Drucken usw. sind aber noch vorhanden.

 

Taster

Corsair ist in der K70 weiterhin Cherry und seinen MX Tastern treu. Ihr könnt die K70 RGB TKL mit CHERRY MX SPEED Silver, MX SILENT oder MX RED bekommen.

CHERRY MX SPEED Silver CHERRY MX RED
Auslösepunkt 1.2 mm 2.0 mm
Gesamtweg 3.4 mm 4.0 mm
Betätigungskraft 45 cN 45 cN
Charakteristik Linear Linear

 

Im normalen Umfeld würde ich Euch ganz klar zu den CHERRY MX SPEED Silver raten. Diese sind etwas „gekürzte“ MX RED, lösen also schneller aus und besitzen nicht ganz so viel Key-Travel.

corsair k70 rgb tkl test 8

Dies verbessert einerseits Eure Reaktionszeit in Spielen, andererseits verhindert dies ein gewisses Ermüden beim Tippen, also eine Win Win Situation.

Lange oder große Tasten wie die Enter-Taste oder Leer-Taste sind sauber stabilisiert. Dies hat Corsair mittlerweile sehr gut drauf und diese Taste lassen sich selbst am äußersten Rand gut drücken.

 

8000Hz Polling Rate

Die Corsair K70 RGB TKL verfügt über eine 8000Hz Polling Rate. Die Polling Rate gibt an wie oft pro Sekunde Eure Tastatur oder Maus Eurem PC neue Daten übermittelt.

Normale Gaming Mäuse oder Tastaturen haben eine Polling Rate von 1000Hz, was das Limit von USB 2.0 war. Es wurde also jede Millisekunde überprüft ob Ihr eine Taste an Eurer Tastatur gedrückt habt.

Bei der K70 RGB TKL wurde diese Zeit von 1ms auf 0,125ms reduziert, dank der Nutzung von USB 3.0 und einem neuen Chip.

corsair k70 rgb tkl test 16

Der Vorteil ist offensichtlich, Euer Tastendruck wird bei der Corsair K70 RGB TKL 0,875ms früher übermittelt als bei fast allen anderen Gaming Tastaturen.

Wird dieser Unterschied in der Praxis eine große Rolle spielen? Nein! 0,875ms „schneller“ mag zwar schön klingen aber wir reden hier von Reaktionszeiten von unter 1ms. Im großen und ganzen spielt dies kaum eine Rolle.

Allerdings wollt Ihr die Reaktionszeiten Eures Setups auf ein absolutes Minimum bringen, dann sind die 8000Hz Eurer Tastatur natürlich „nice to have“.

 

In der Praxis

Hattet Ihr schon einmal eine Mechanische Gaming Tastatur, vielleicht sogar von Corsair? Dann wird Euch die K70 RGB TKL sehr vertraut vorkommen.

Mechanische Gaming-Tastaturen haben sich in den letzten Jahren kaum bis gar nicht verändert, was das Grundprinzip angeht. Ja aufgrund der CHERRY MX SPEED Silver ist der Hub der Tasten etwas niedriger als bei der „ersten Generation“ Mechanischer Gaming Tastaturen, hierdurch wirkt die K70 RGB TKL aber subjektiv auch etwas flotter und ich bevorzuge den etwas niedrigeren Hub.

Von den 8000Hz habe ich in der Praxis um ehrlich zu sein nichts gemerkt. Vielleicht war mein Gameplay etwas besser und toller und ich habe es nur nicht gemerkt oder vielleicht bin ich auch nicht „Pro“ genug, dass dies bei mir einen Unterschied gemacht hätte. Ich bleibe aber vorerst dabei, 8000Hz sind sicherlich nett, spielen aber in der Praxis keine große Rolle. Bei einer Maus merkt Ihr diese tendenziell etwas mehr.

corsair k70 rgb tkl test 12

Was Ihr deutlich mehr merkt ist die sehr gute und massive Verarbeitung der Tastatur, welche auch bei anstrengenderen Gefechten nicht nachgibt oder durchbiegt. Dabei hat auch der „TKL“ Style durchaus seinen Charm!

Die Armposition vor dem Monitor ist hierdurch etwas natürlicher, da Eure Arme ziemlich genau in der 90 Grad Position verweilen. Hierdurch kann die Schulter auch nach längeren Gaming-Sessions weniger steif sein.

An dieser Stelle möchte ich nochmals besonders das Drehrad für die Lautstärken-Verstellung loben, welches einfach „cool“ ist.

 

RGB Beleuchtung

Die Corsair K70 RGB TKL verfügt natürlich über eine RGB Beleuchtung. Jede Taste verfügt über eine RGB LED, welche sich auch jeweils einzeln ansteuern und programmieren lässt.

corsair k70 rgb tkl test 13

In Corsairs iCUE finden sich dabei gefühlt hunderte verschiedene Möglichkeiten für Beleuchtungsmuster, Effekte usw. Es ist sogar möglich die Farbe passend zum Inhalt Eures Monitors zu steuern.

corsair k70 rgb tkl test 18

Was die Farbqualität angeht ist die K70 stark, wie wir es von Corsair gewöhnt sind. Die Helligkeit ist gut, aber auch nicht absolut überragend.

 

Fazit

Die Corsair K70 RGB TKL ist eine spitzen Tastatur! Anders lässt sich dies nicht sagen. Allerdings ist dies auch keine Überraschung, denn Corsair hat mittlerweile das Tastatur-Bauen sehr gut drauf und setzt bei der K70 RGB TKL auf die bekannte Rezeptur.

Wir haben eine massive Aluminium-Basisplatte, ein robustes Gehäuse und wertige Taster aus dem Hause Cherry.

corsair k70 rgb tkl test 10

Das einzige wirklich neue ist die verbesserte 8000Hz Polling Rate. Diese hilft bei der Minimierung von Reaktionszeiten, macht aber in der Praxis auch keinen Gigantischen unterschied. 8000Hz Polling Rate ist nice to have, aber auch kein Gamechanger.

Dennoch kann ich die Corsair K70 RGB TKL natürlich mit gutem Gewissen empfehlen! Dies ist eine spitzen Tastatur für alle die kein Nummernfeld brauchen.

 

Der JIMMY H8 Pro im Test, ein weiter hervorragender Staubsauger!

JIMMY gehört zu den absoluten Geheimtipps unter den Akku-Staubsaugern! Ich hatte bereits zwei Modelle auf Techtest.org vorgestellt und beide boten eine signifikant bessere Leistung als der Preis vermuten lassen würde.

jimmy h8 pro test 7

JIMMY hat mit dem H8 Pro nun aber ein neues Modell auf den Markt gebracht. Dieser soll erneut mit einer top Preis/Leistung, 500W Motor und starker Saugleistung punkten.

Aber gelingt dies? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JIMMY, welche mir den H8 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der JIMMY H8 Pro im Test

JIMMY setzt auch beim H8 Pro auf sein vertrautes Design, welches sich ein gutes Stück von der Masse abhebt.

jimmy h8 pro test 2

So ist das auffälligste Merkmal, neben der Silber/Grauen Färbung, sicherlich der Schmutzauffangbehälter. Dieser ist beim H8 Pro „gedreht“. Dieser ist liegend unter dem Handgriff angebracht und wird zur Seite hin entleert.

jimmy h8 pro test 3

Der Schmutzauffangbehälter ist leider wie bei den meisten Akku-Saugern recht klein. Bei einer größeren Wohnung werdet Ihr diesen mehrfach zu entleeren haben. Das Entleeren geht allerdings reicht einfach. Ihr könnt einfach die seitliche Klappe öffnen. Sollte sich was Schmutz neben dem Filter verklemmen, dann könnt Ihr den kompletten Innenteil des Filters herausnehmen.

Ich würde sagen der JIMMY H8 Pro ist leicht bis sehr leicht zu entleeren!

jimmy h8 pro test 4

Der generelle Qualitätseindruck des Gehäuses ist befriedigend bis gut. Wir sind hier eine Stufe unter dem Dyson V11, aber eine halbe Stufe über dem Bosch Unlimited Serie 8.

Grundsätzlich wirkt das Gehäuse gut gearbeitet und auch die Spaltmaße und die „Verbinder“ bei den Aufsätzen passen gut. Allerdings bin ich keine großer Fan dieses Hochglanz Kunststoffes.

Bei dem JIMMY H8 Pro handelt es sich zunächst um einen „Handstaubsauger“. Dieser wird erst mit seinen diversen Aufsätzen zu einem klassischen Bodensauger. Was die Aufsätze und das Zubehör angeht ist JIMMY auch sehr großzügig!

jimmy h8 pro test 1

Im Lieferumfang des H8 Pro ist alles erdenkliche, inklusive einer Stehenden Ladestation.

In dieser stehenden Ladestation wird der Akku automatisch geladen. Grundsätzlich ist der Akku des H8 Pro abnehmbar! Eine kleine Ladestation liegt alternativ mit im Lieferumfang.

Ich kann hier JIMMY loben, dass die Akkus seiner Sauger so problemlos austauschbar sind! Ihr könnt auch zusätzliche Akkus einfach nachkaufen, allerdings dies nur aus Asien. Es ist hier auch schade, dass die Akkus aus dem JV85 und JV85 Pro NICHT auf den H8 Pro passen.

jimmy h8 pro test 5

Die Feinstaubfilter aus dem JV85/ JV85 Pro passen allerdings in den H8 Pro.

 

Handhabung und Steuerung

Der H8 Pro liegt ganz gut in der Hand, ist aber wie die meisten Modelle etwas kopflastig und auch nicht ganz leicht. Ich würde aber dennoch sagen der Sauger ist überdurchschnittlich gut ausbalanciert, aufgrund des recht weit hinten sitzenden Akkus.

Gesteuert wird der Akku-Sauger über zwei Tasten. Bei diesen handelt es sich um einen Ein/Ausschalter und eine Taste zum Steuern der Saugleistung. Der Ein/Ausschalter ist „feststehend“ Ihr müsst diesen also nicht konstant gedrückt halten wie bei Dyson.

Den aktuellen Akkustand und die Saugleistung könnt Ihr auf einem kleinen LC Display ablesen. Der Akkustand wird in % angezeigt und die Saugleistung lässt sich in drei Stufen regeln bzw. es gibt auch einen (sehr einfachen) automatischen Modus.

 

Filtersystem

Grundsätzlich setzt der H8 Pro zunächst auf ein sehr einfaches Zentrifugal System um den groben Schmutz von feinerem zu trennen.

jimmy h8 pro test 11

Im inneren Teil des Schmutzauffangbehälters gibt es allerdings noch ein zweites Zentrifugal System, welches den feinen vom sehr feinen Schmutz trennt.

Zu guter letzt wird die Luft nochmals durch einen HEPA Filter gezogen, welcher diese zu 99,X% filtert.

 

Saugleistung Theorie

JIMMY gibt uns beim H8 Pro drei Werte die einen Rückschluss auf die Saugleistung geben.

  • 25000Pa Saugdruck
  • 160W Saugleistung
  • 500W Motorleistung

Ich vermute die 160W Saugleistung soll eine „AW“ Angabe sein, also 160AW (Air Watt), was eine Maßeinheit für die Effektive Saugleistung ist. Damit wäre der H8 Pro ein Modell der oberen Mittelklasse bis unteren Oberklasse.

Aber stimmen die 500W Motorleistung z.B.? Rechnen wir kurz nach, die Akkulaufzeit soll bei voller Leistung soll der Akku 15 Minuten halten. Der Akku hat 25,2V und 3000mAh also 75,6Wh. Rechnerisch kommen wir hier nur 302,4W Motorleistung.

Schauen wir uns aber einmal den Luftstrom an.

saugleistung

Hier schneidet der JIMMY H8 Pro erfreulich gut ab! Dieser kann zwar nicht ganz an die Werte der Flaggschiffe herankommen, platziert sich aber im unteren Oberfeld.

 

In der Praxis, hervorragend auf glatten Böden

Ein auffälliges Merkmal beim JIMMY H8 Pro ist die Bodenbürste, welche lediglich über eine „flauschige“ Walze verfügt. Viele moderne Akkusauger bieten Euch die Wahl zwischen einer Walze und einer etwas klassischeren rotierenden Bürste.

jimmy h8 pro test 15

Die Walze hat durchaus Vorteile. Haare können sich hier nicht so leicht verfangen, grober Schmutz wird leichter aufgenommen und „pulverartige“ Partikel werden leichter von glatten Böden entfernt.

Allerdings haben wir auch Nachteile, vor allem auf Teppichen, welche nicht so tief „durchgebürstet“ werden können.

Dies bestätigte sich auch in der Praxis. Auf glatten Böden ist die Saugleistung des JIMMY H8 Pro herausragend! Der Sauger saugt hier ziemlich perfekt. Selbst feine Partikel wie Mehl werden sauber aufgenommen.

Normaler Hausstaub oder Tierhaare sind hier absolut kein Problem für den JIMMY H8 Pro!

Auf Teppichen ist das Bild etwas durchwachsener. Grundsätzlich bietet der H8 Pro hier auch eine gute Saugleistung, besser als ich es erwartet hätte. So werden Haare und oberflächlicher Schmutz gut, wenn nicht sogar sehr gut, entfernt.

jimmy h8 pro test 14

Allerdings tiefer sitzender Schmutz wird schlechter als bei vielen anderen JIMMY Modellen oder auch dem Dyson V11 entfernt. Zudem hatte ich auf manchen Teppichen manchmal das Problem, dass die Bürste des Saugers stehen geblieben ist, vermutlich da der Teppich einen zu hohen Widerstand bot.

Da die Bürste eine hohe Fläche besitzt ist das Absaugen von kleineren Läufern teils etwas schwer, da diese sehr stark verschoben werden.

In meinem üblichen Vergleich bot der JIMMY H8 Pro zwar auch auf Teppichen eine vergleichbare Leistung zum Dyson V11.

In der Praxis und bei anderen Teppichen hat der V11 von Dyson aber oftmals klar die Nase vorne, da dieser tiefer sitzenden Schmutz besser herausgesaugt bekommt.

Dennoch ist die Leistung des JIMMY H8 Pro klar als Überdurchschnittlich einzustufen.

 

Fazit

Alle JIMMY Akku-Staubsauger die ich bisher in den Händen hatte waren sehr gut! Anders kann man dies nicht sagen. Dies gilt auch für den JIMMY H8 Pro!

Die größte Stärke des H8 Pro ist klar die Saugleistung, welche weit Überdurchschnittlich ist, für die Preisklasse in welcher wir uns befinden. Allerdings müssen wir hier etwas unterscheiden.

jimmy h8 pro test 9

Denn ich würde Euch den JIMMY H8 Pro primär empfehlen, wenn Ihr wenige Teppiche habt! Mal ein Läufer unterm Bett ist kein Problem, aber der H8 Pro glänzt primär auf glatten Böden wo er mit einer wirklich hervorragenden Saugleistung punkten kann. Auf Teppichen ist die Saugleistung solide, aber hierfür gibt es bessere Sauger auch von JIMMY.

jimmy h8 pro test 10

Handhabung, Akkulaufzeit usw. sind ansonsten solide bis gut. Sofern Ihr Euch also traut einen Akku-Sauger aus Asien zu bestellen und primär glatte Böden habt, dann ist der JIMMY H8 Pro eine klasse Wahl!

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test, USB PD Ladegerät mit PPS

Mit dem PowerPort III 65W Pod bietet Anker ein erstes USB C Power Delivery Ladegerät an das auch den PPS Standard unterstützt. Normale USB Power Delivery Ladegeräte bieten fixe Spannungsstufen, meist 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V. PPS erlaubt es nun auch Geräten Spannungen zwischen diesen Fixen Stufen abzurufen. Euer Smartphone benötigt gerade für das optimale Laden 7,3V, dann kann ein USB PD PPS Ladegerät diese 7,3V auch liefern.

powerport iii 65w pod von anker im test 4

Einige Smartphones wie die Samsung Galaxy S20 Serie benötigen USB PD PPS sogar für das volle Ladetempo. Wollen wir uns daher doch einmal das Anker PowerPort III 65W Pod im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das PowerPort III 65W Pod von Anker im Test

Bei dem PowerPort III 65W Pod handelt es sich um ein mittelgroßes bis kompaktes USB C Ladegerät, welches auf den typischen „Wandstecker“ Formfaktor setzt.

Dieses misst 68 x 45 x 30 mm und bringt ein Gewicht von 124g auf die Waage. Für 65W Leistung sind dies gute Werte! Dabei ist das Ladegerät aus dem Anker typischen weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt, welcher qualitativ fast schon etwas an Apple erinnert.

powerport iii 65w pod von anker im test 1

Also ja das PowerPort III 65W Pod wirkt sehr wertig und gut gebaut!

Das spannende sind aber natürlich die Anschlüsse bzw. der Anschluss. Das PowerPort III 65W Pod verfügt lediglich über einen USB C Port, welcher es aber in sich hat.

powerport iii 65w pod von anker im test 2

Der USB C Port kann 65W nach dem USB Power Delivery Standard liefern bzw. genau genommen 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A. Zusätzlich unterstützt der USB C Port auch die PPS Erweiterung. Hier kann dieses 3,3V – 21V bei maximal 3,09A bereitstellen.

Im Inneren des PowerPort III 65W Pod setzt Anker auf die GaN Technologie.

powerport iii 65w pod von anker im test 3

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

 

Erster Test und Temperatur

Zunächst kann ich Ankers Angaben bezüglich der Leistungswerte des PowerPort III 65W Pod bestätigen! Auffällig ist hier der Verzicht auf die 12V Spannungsstufe. Wir haben wie üblich 5V, 9V, 15V und 20V, aber nicht 12V. Erstaunlich da dass das PowerPort III 65W Pod durchaus 12V ausgeben kann, aber nur über das PPS Protokoll.

In der Praxis wird dies aber vermutlich keine negativen Auswirkungen haben. Mir ist kein Gerät bekannt welches zwingend 12V via USB PD benötigt und nicht mit anderen Stufen klar kommt.

Wie üblich habe ich das Ladegerät einige Stunden lang mit Volllast belastet, um zu beobachten ob dieses in eine Abschaltung läuft, überhitzt oder Ähnliches.

temperatur

Aber nein das PowerPort III 65W Pod kann prinzipiell Dauerlast aushalten! Die äußere Hitzeentwicklung war dabei mit knapp unter 60 Grad unkritisch.

 

Ladetempo und Kompatibilität

Folgende Geräte habe ich am PowerPort III 65W Pod getestet:

Apple iPad Pro 11

26.6W

Apple iPhone 12 Pro

18.9W

Apple MacBook Pro 13 M1

54.23W

Apple MacBook Pro 16

63.46W

Dell XPS 13 9380

44.8W

Dell XPS 17 9700

59.2W

Samsung Galaxy Note 20 Ultra 35.2W
Xiaomi Mi 10 Pro

13.48W

 

Hier können wir es kurz machen, denn das PowerPort III 65W Pod hat sich erwartungsgetreu verhalten. Es gab keine Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches.

Dabei eignet sich das Ladegerät gerade für 13 Zoll Notebooks, welche meist nicht mehr als 60W benötigen. Auch für die Samsung S20 Serie ist das Anker Ladegerät 1a geeignet, dank der Unterstützung von USB PD PPS.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz unter Last an.

effizienz

WOW! Das PowerPort III 65W Pod verfügt mit 87% bis 92,8% eine hervorragende Effizienz! Dies ist sogar eindeutig eins der effizientesten USB Ladegeräte das ich bisher gesehen habe.

effizienz vergleich

Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen Modellen.

 

Fazit

Erstaunlicherweise handelt es sich beim PowerPort III 65W Pod um Ankers bestes Ladegerät bisher! Zumindest dann wenn Euch 65W Leistung und ein USB C Port reichen.

Technisch ist das PowerPort III 65W Pod 1a! Dieses zeigt sich auch unter dauerhafter Last absolut stabil, entwickelt nicht übermäßig viel Hitze und ist wunderbar effizient! Genau genommen ist das PowerPort III 65W Pod das effizienteste Ladegerät in der 60W Klasse das mir bekannt ist.

powerport iii 65w pod von anker im test 5

Hinzu kommt die Unterstützung des PPS Ladestandards, welcher es erlaubt auch Smartphones wie die Samsung Galaxy S20 Serie schnell zu laden. Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine beobachten.

Kurzum, Euch reicht ein USB C Port und 65W Leistung? Dann ist das PowerPort III 65W Pod das beste Ladegerät das Ihr bekommen könnt.

Anker PowerPort III Pod 65W PIQ 3.0 PPS Typ-C Ladegerät, für...

  • 65W USB C Port mit Power Delivery
  • USB PD PPS Support
  • Herausragende Effizienz mit 87% bis 92,8%
  • Unproblematische Hitzeentwicklung
  • Nur ein USB C Port

Luftfilter und Wäscher Made in Switzerland, der BONECO H400 im Test

Luftreiniger haben in den letzten Jahren eine immer größere Beliebtheit erlangt und dies nicht nur aufgrund von Corona. Gerade für Allergiker kann ein Luftreiniger durchaus für etwas Erleichterung in den eigenen vier Wänden sorgen.

Aber was für ein Modell sollte man kaufen? Es gibt hier gerade seitens der asiatischen Hersteller einige günstige Modelle. Hier ist es aber auch nie ganz sicher, ob denn diese wirklich so viel nützen wie seitens der Hersteller versprochen.

boneco h400 im test 21

In diesem Test schauen wir uns den BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 an. BONECO ist eine Schweizer Firma, welche dementsprechend natürlich etwas teurer ist, aber auch für Qualität steht. Aber ist dies auch wirklich der Fall?

Schauen wir uns dies im Test des H400 einmal näher an!

An dieser Stelle vielen Dank an BONECO für das Zurverfügungstellen des Luftreinigers.

 

Der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 im Test

Bei dem BONECO H400 handelt es sich um eine ca. 46 x 28 x 38 cm große Box. Diese ist ein gutes Stück größer als der typische Luftreiniger, aufgrund des Luftbefeuchtermoduls.

boneco h400 im test 1

Grundsätzlich ist der BONECO H400 aus einem weißen Kunststoff gefertigt, welche auch soweit gut aussieht. Auffällig ist lediglich der Tank auf der Rückseite. Hier findet sich ein abnehmbarer 12L Wassertank!

Dieser ist selbstverständlich für die Luftbefeuchtung. Aufgrund der großen Größe reicht der Tank auch für eine gute Zeit, Ihr müsst also nicht ständig Wasser nachfüllen.

boneco h400 im test 2

Der Filter für die Luftreinigung ist dabei auf der Oberseite des H400 angebracht. Dort findet sich eine Abdeckung die sich zum Wechseln/Reinigen des Filters entfernen lässt. Unterhalb des Filters sitzt ein Lüfter der Luft durch den Filter saugt. Die Luft wird also von oben Angesaugt und nach unten ausgeblasen.

Auf dem Weg nach unten trifft diese dann auf eine Art Stoff Trommel die sich langsam dreht und mit Wasser getränkt ist. So findet die Luftbefeuchtung statt.

boneco h400 im test 4

Zur Reinigung könnt Ihr den kompletten oberen Teil des H400 abheben. Leider ist allerdings der untere Teil nicht fest mit dem Gehäuse über Klammern oder Ähnlichem verbunden. Dies macht den Transport des H400 von Raum zu Raum schwierig.

boneco h400 im test 7

Auf der Front des H400 finden wir die Steuereinheit. Hierbei handelt es sich zunächst nur ein drückbares Drehrad und eine kleine LED Anzeige. Einmal drücken = Ein und das Drehen des Rads stellt die Stärke des Lüfters ein. Zusätzlich lässt sich der H400 aber auch via App steuern.

 

Wie arbeitet der H400?

Im H400 steckt ein großer 25 cm Lüfter im Deckel. Oberhalb des Lüfters findet sich der Filter, durch welchen die Luft gesaugt wird.

boneco h400 im test 6

Die Luft fließt also durch den Filter, durch den Lüfter in den Korpus des H400. Im Korpus findet sich die große Stoff Trommel, welche sich langsam dreht. Am unteren Ende taucht die Trommel ins Wasser, welches aufgesaugt und dann an die Luft abgegeben wird.

Die Luft wird an beiden Seiten des Luftfilters ausgeblasen.

 

Der Filter

Wichtig es gibt für den H400 zwei Filter! Den AH300 POLLEN Filter oder den AH300 COMFORT Filter.

boneco h400 im test 9

Mit im Lieferumfang ist der AH300 POLLEN Filter, welcher wie der Name schon sagt primär für das Filtern von Pollen gedacht ist. BONECO wirbt hier mit:

  • Reduziert Feinstaub (PM2.5) zu 97%
  • Entfernt Pollen zu >99%
  • Filtert luftgetragene Stäube, Pollen, Haare und Milben
  • Entfernt Bakterien, Schimmel(-sporen) und Allergene aus der Luft

Der AH300 POLLEN Filter ist also für den normalen Hausgebrauch absolut geeignet. Wollt Ihr die Luft aber wirklich „rein“ haben, dann müsst Ihr zum AH300 COMFORT greifen.

  • 4-in-1 Filter: Partikelfiltration, Geruchsreduzierung, anti-allergene und anti-mikrobielle Imprägnierung
  • Inaktiviert freie Allergene bis zu 100%
  • Vermindert die Ausbreitung von Mikroorganismen auf dem Filter
  • Reduziert Feinstaub (PM2.5) zu 99%
  • Eliminiert Gerüche
  • Bindet schädliche Gase wie Ozon, Stickoxide oder Schwefeldioxid

Der AH300 COMFORT entspricht der Filterung einer FFP3 Maske, der AH300 POLLEN Filter sollte weitestgehend einer FFP2 Maske entsprechen, zu mindestens was die Filterung von Staub und Partikeln angeht. Beide Filter wurden nach der DIN71460 getestet. Ob es auch eine Filterung von Vieren gibt kann ich Euch nicht sagen.

 

Die App

Der BONECO H400 lässt sich einerseits rudimentär direkt am Gerät steuern, oder über die Smartphone App! Im BONECO H400 steckt ein Bluetooth Modul. So könnt Ihr den Hybrid Luftreiniger über die BONECO auch komfortable von der Couch steuern.

screenshot 20210205 081328 screenshot 20210205 081335

Die Reichweite ist dabei natürlich auf den Bluetooth übliche maximum von „Sichtweite“ beschränkt.

Grundsätzlich macht die Smartphone App einen sehr guten Eindruck! Neben der Basic Steuerung die Ihr auch am Gerät findet, gibt es auch einige erweiterte Optionen. So könnt Ihr die Stärke des Lüfters steuern, wählen ob Ihr sowohl die Luftbefeuchtung wie auch die Luftfilterung wollt, oder nur eins von beidem oder Ihr könnt auch einen Timer stellen.

screenshot 20210205 081614 screenshot 20210205 081628

Eine Option für einen echten Zeitplan konnte ich allerdings nicht finden. Dennoch stellt die App einen Mehrwert da, zumal im H400 sogar ein Temperatur und Luftfeuchte Messgerät integriert ist, das Ihr über die App auslesen könnt.

 

Wie gut funktioniert der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400?

Es ist ganz schwer einzuschätzen wie gut ein Luftreiniger funktioniert. Ich könnte jetzt sagen „meine Luft ist viel frischer und ich kann freier durchatmen“, aber solche Aussagen unterliegen gerne auch dem Placebo Effekt. Prinzipiell meine ich, dass die Luft in meinem Büro etwas freier und „klarer“ wirkt, aber das kann auch Einbildung sein.

boneco h400 im test 11

Was ich allerdings habe ist ein kleines Partikel Messgerät, welches PM2.5 Partikel messen kann, und auch den TVOC Wert bestimmen kann. TVOC = Flüchtige organische Verbindungen in der Luft, auch gerne der CO2 Wert genannt.

  • Ohne Luftfilter erreiche ich in meinem Büro einen PM2.5 Wert von ca. 1,2-2,2 und einen TVOC Wert von +- 0,779 – 0,821.
  • Mit Luftfilter liegt der PM2.5 Wert, je nachdem wie sehr ich mich im Büro bewege, bei 0,0-0,8 und der TVOC Wert bei 0,597 – 0,641.

Also ja der Luftfilter macht sich bei den Messwerten klar positiv bemerkbar! Allerdings dauert es auch etwas bis ein Effekt eintritt. Es ist nicht so, dass bereits nach einer Stunde eine Verbesserung bemerkbar ist. Erst nach ca. 8-12 Stunden auf den höheren Stufe konnte ich ein nennenswerte Verbesserung feststellen.

 

Lautstärke und Leistungsaufnahme

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Leistungsaufnahme und die Lautstärke zu sprechen. Letztere hat mich etwas überrascht, leider aber nicht positiv!

lautstärke

(Lautstärke in db auf 1 Meter Distanz)

Auf Stufe 1 ist der Luftfilter bereits leise zu hören. Hier würde ich diesen als absolut erträglich einstufen, selbst wenn Ihr direkt neben diesem sitzt.

Stufe 2 ist auch weiterhin gut erträglich, ab Stufe 3 würde ich aber sagen, dass der H400 langsam deutlich hörbar wird. Auf Stufe 5 und 6 ist der Luftfilter auf der Lautstärke eines leisen Staubsaugers.

leistungsaufnahme

Dies ist auch nicht verwunderlich wenn wir uns die Leistungsaufnahme ansehen. Auf voller Leistung benötigt der Luftfilter 15,3W, was nicht übermäßig viel ist! Gerade auf Stufe 1-2 ist der Stromverbrauch mit 2-3W sehr erträglich.

Anhängig von Eurem Geräuschempfinden würde ich Euch auch diese Stufen für einen Dauerbetrieb empfehlen.

 

Fazit

Sucht Ihr einen vertrauenswürdigen Luftfilter mit integrierter Luftbefeuchtungsfunktion (optional)? Dann ist der BONECO Hybrid Luftbefeuchter & Luftreiniger H400 sicherlich eine spannende Option!

Im Test konnte dieser mit einer guten Reinigungsleistung der Luft überzeugen! So konnte ich eine deutliche Reduktion der PM2.5 Partikel in der Luft messen. Hierfür hat der Luftreiniger allerdings auch mehr oder weniger permanent zu arbeiten. Rechnet also nicht nach einer halben Stunde schon mit einer deutlichen Luftquaitätsverbesserung.

boneco h400 im test 14

Ein großer Vorteil des H400 gegenüber den diversen China Modellen, ist die gute Verfügbarkeit von Filtern, wenn Ihr diese in 0,5-2 Jahren tauschen müsst. Ihr müsst Euch bei BONECO also keine Sorgen machen, dass das Modell schnell vom Markt wieder verschwindet und keine Filter mehr zu bekommen sind.

Ein weiterer Pluspunkt ist die durchaus gelungene Smartphone App! Leider wird der H400 zwar nur via Bluetooth angebunden, aber in der Praxis hat dies gut geklappt.

Etwas kritisch betrachte ich die Lautstärke und vielleicht auch den gehobenen Preis. Gerade auf den höheren Stufen ist der H400 mit einem leisen Staubsauger vergleichbar. Sucht Ihr ein Gerät das „unhörbar“ ist, dann muss ich Euch enttäuschen. Auf den niedrigeren Stufen ist dieses allerdings absolut erträglich, auch im Dauerbetrieb.

boneco h400 im test 16

Unterm Strich kommt es etwas auf Euch an. Braucht Ihr einen Luftfilter mit Luftbefeuchter und seid Ihr bereit etwas mehr Geld für ein europäisches Gerät und eine bessere Ersatzteile Verfügbarkeit auszugeben? Dann ist der BONECO H400 ein absolut ordentliches Gerät!

Die CORSAIR SABRE (RGB) PRO im Test, leicht, super schnell und gut!

0

Mit der SABRE Pro bringt Corsair eine neue High End Gaming-Maus. Diese soll durch einen 18.000 DPI Sensor, ein niedriges Gewicht und einer Polling Rate von 8000Hz überzeugen.

Damit ist die SABRE Pro ein Teil von Corsairs CHAMPION SERIES, welche sich an E-Sport Profis richtet.

corsair sabre test 7

Wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob die CORSAIR SABRE (RGB) PRO wirklich so gut ist wie beworben!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der Maus für diesen Test.

 

Die CORSAIR SABRE (RGB) PRO im Test

Die SABRE (RGB) PRO ist eine High End Maus, welche aber auf eine klassische kabelgebundene Verbindung setzt.

corsair sabre test 1

Dabei ist die SABRE eine Mittelgroße bis große Maus, welche aber für die Abmessungen erfreulich leicht ist. Corsair wirbt mit 74g, ich konnte 73g messen, was extrem leicht ist!

Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS 97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g

 

Hinzu kommt ein wirklich sehr schön flexibles Kabel, wodurch sich die Maus fast schon kabellos anfühlt. Das Kabel ist sauber textil ummantelt, sehr flexibel und „weich“, wirkt aber wertig.

corsair sabre test 3

Diese Kombination aus sehr niedrigem Gewicht und super flexiblem Kabel, erinnert mich etwas an die Glorious PC Gaming Race Model D, was mir dort schon extrem gut gefallen hat.

corsair sabre test 5

Die SABRE PRO ist allerdings keine minimalistische Gaming-Maus! Wir haben zwar keine exotischen Bonus-Feature, aber es wurde auch nicht offensichtlich gespart. Wir haben 6 Maustasten, ein ordentliches Mausrad und eine aufwendige RGB Beleuchtung.

 

Tasten und Mausrad

Die SABRE (RGB) PRO verfügt über die üblichen 6 Maustasten.

  • Linke und rechte-Maustasten
  • Drückbares Mausrad
  • DPI Wahltaste (hinter dem Mausrad)
  • Zwei Daumentasten

Im Gegensatz zu 99% aller Gaming-Mäuse der großen Hersteller besitzt die SABRE keine Omron-Taster bzw. Corsair wirbt nicht mit diesen. Anstelle dessen nutzt Corsair „QUICKSTRIKE Buttons“.

corsair sabre test 11

QUICKSTRIKE Buttons? Corsair wirbt damit, dass zwischen der Kunststoff-Schale und dem eigentlichen Taster kein Abstand ist und somit das Drücken der Maustaste den Taster direkt auslöst.

Ja die Maustasten wirken sehr reaktionsfreudig und es gibt nur einen sehr geringen „Hub“, was hier positiv ist. Allerdings ist der Unterschied zu den meisten guten Mäusen auch nicht gewaltig.

Obwohl Corsair mit QUICKSTRIKE Tasten wirbt, haben die Maustasten seitlich ein ganz klein wenig Spiel. Anscheinend sind diese nicht übermäßig stark im Gehäuse verankert. Dies wird in der Praxis kein Problem sein, aber ich vermute Corsair hat hier für das niedrige Gewicht etwas an Material gespart.

Grundsätzlich ist das Klickgefühl aber sehr angenehm. Die Maustasten sind aber überdurchschnittlich leichtgängig. Ob dies ein Vorteil für Euch ist oder nicht, ist Geschmackssache.

Das Mausrad ist ebenfalls vergleichsweise leichtgängig! Erneut ist dies Geschmackssache, mir gefällt es aber sehr gut, da gerade das Durchscrollen von langen Webseiten und Tabellen so deutlich angenehmer ist. Die einzelnen Abstufungen sind zwar gut spürbar, aber nicht ganz so deutlich wie bei anderen Modellen.

Dennoch würde ich das Mausrad mit einer „2+“ bewerten!

 

Der Sensor

Corsair setzt bei der SABRE PRO auf den PixArt PMW3392 Sensor. Der PixArt PMW3392 ist ein absoluter High End Sensor, welcher nach den technischen Daten aktuell kaum zu schlagen ist!

PixArt PMW3392 PixArt PMW 3399 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-18000 dpi 100-18000 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 10,2 m/s 10,2 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g

 

Der PMW3392 ist aktuell Corsair exklusiv. Auf dem Papier ist lediglich Razers PMW3399 eventuell etwas besser. Wir sind hier aber technisch bereits auf solch einem hohen Level, dass hier die Sensoren kaum noch einen Unterschied machen.

corsair sabre test 11

Corsair setzt bei der SABRE PRO zudem auf eine 8000Hz Polling Rate. Normalerweise haben Gaming Mäuse eine Polling Rate von 1000Hz. Das heißt 1000x pro Sekunden informiert die Maus Euren PC über den aktuellen Standort, ob eine Taste betätigt wurde usw.

Die SABRE PRO verfügt aber über eine 8000Hz Polling Rate, es wird also alle 0,125 ms geupdatet wo sich die Maus befindet. Bringt dies in der Praxis viel? Nein, es ist sicherlich „nice to have“, aber Ihr werdet keine subjektiven Unterschied zu einer Maus mit 1000Hz spüren.

 

Laut Nvidia Reflex die schnellste

Über Nvidia Reflex ist es möglich die Reaktionszeit der Maus zu messen. Leider habe ich hierfür nicht das passende Setup, aber es gibt eine schöne Intrnet-Datenbank.

https://github.com/NVIDIA/Reflex-Latency-Analyzer-Mouse-Database/blob/main/NVIDIA%20RLA%20Mice%20Database%20-%20Github.csv

Dort belegt die CORSAIR SABRE (RGB) PRO Platz 1!

 

In der Praxis und Form

Der von Corsair verwendete Sensor in Kombination mit der 8000Hz Polling Rate lässt die Maus extrem reaktionsfreudig wirken. Auch das niedrige Gewicht trägt hierzu bei. Das niedrige Gewicht erlaubt es Euch die Maus etwas flotter zu beschleunigen. Der Unterschied ist natürlich absolut minimal, aber kann in der Praxis durchaus helfen einen Kill mehr zu bekommen.

corsair sabre test 9

Dabei ist die SABRE PRO eine recht große Maus, welche aber sehr angenehm in der Hand liegt. Diese eignet sich nach meiner Sicht primär für den „Palm Grip“ oder den „Fingertip Grip“. Für den Claw Grip ist die Maus weniger geeignet.

Grundsätzlich würde ich die Form und das Gefühl der Maus als fast perfekt einstufen! Allerdings ist mir ein negativer Punkt aufgefallen. Die Mausfüße der SABRE PRO sind sehr dünn! Teils kann das Gehäuse der Maus etwas auf einem Stoff-Mauspad schleifen. Gerade dann wenn Ihr die Maus leicht schräg anhebt.

Abseits davon ist die SABRE PRO in der Praxis spitze!

 

Fazit

Die SABRE (RGB) PRO ist Corsairs beste Gaming Maus!

Die Kombination aus herausragendem Sensor, 8000Hz Polling Rate und extra leichtem Design weiß einfach zu gefallen. Die Maus fühlt sich sehr reaktionsfreudig an und dank dem geringen Gewicht fallen schnelle Bewegungen mit der Maus sehr leicht. Zudem hat die SABRE PRO fast ein „kabelloses“ Feeling an sich, was am niedrigen Gewicht und dem sehr schön flexiblen Kabel liegt.

corsair sabre test 6

Zwar ist das Marketing rund um die 8000Hz Polling Rate etwas übertrieben, es bringt in der Praxis kaum etwas, aber die SABRE PRO ist eine spitzen Maus, welche sogar den absoluten Pro Gamern gefallen wird.

Etwas überrascht hat mich die größere Bauform, was aber natürlich Geschmackssache ist. Auch das etwas schlichtere Design gefällt mir sehr gut. Die Oberfläche wirkt haltbar, was bei einer Maus nicht ganz unwichtig ist.

Den einzigen wirklichen Kritikpunkt den ich habe sind die zu flachen Gleitfüße! Das Mausgehäuse kann auf einem Mauspad aufsetzen, was sich etwas unangenehm anfühlt, zumal das Gehäuse an den Seiten nicht gut abgerundet ist.

Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunk! Abseits davon ist die SABRE (RGB) PRO klar die beste Maus, die Corsair bisher produziert hat.

corsair sabre (rgb) pro