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Test: Roborock S7 MaxV Ultra, perfekte vereinigung aus Saug- und Putz-Funktion!

Roborock hat mit dem S7 ohne Frage einen der besten Saugroboter aktuell auf dem Markt im Sortiment. Allerdings hat sich Robrock entschieden nochmals eins drauf zu legen.

Der Roborock S7 MaxV vereint die hervorragende Saugleistung und das neue Putzsystem des Roborock S7 mit der besseren Navigation und Hindernisvermeidung des Robrock S6 MaxV.

So war die Navigation des Roborock S7 sicherlich gut, aber auch nicht perfekt. Saugroboter wie der Dreame L10 Pro kamen im Chaos besser klar.

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Dank Objekterkennung soll der neue Roborock S7 MaxV auch besonders gut und vorsichtig navigieren, auch wenn es viele Hindernisse gibt.

Ebenfalls ein Upgrade hat die Absaugstation erhalten! Die neue Absaugstation des Roborock S7 MaxV “Ultra” leert nicht nur automatisch den Schmutzauffangbehälter, sondern wäscht auch das Putzpad.

Der Roborock S7 MaxV in der Ultra Version ist also wirklich komplett automatisiert!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Lohnt es sich hier so viel Geld für den Roborock S7 MaxV Ultra auf den Tisch zu legen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Roborock für das Zurverfügungstellen des S7 MaxV Ultra für diesen Test.

 

Der Roborock S7 MaxV Ultra im Test

Der S7 MaxV Ultra ist das absolute Flaggschiff Modell von Roborock. Dies ist auch beim Design erkennbar. Der Sauger ist komplett aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Allerdings setzt Roborock hier auf diverse Carbon Design Elemente. So wirkt der S7 MaxV wirklich etwas wertiger als viele andere Modelle.

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Der grundsätzliche Aufbau ist aber identisch zu den meisten Konkurrenten. Wir haben einen runden Saugroboter, mit einer kleinen Bürste auf der Front, einer großen Bürste auf der Unterseite und den typischen “Buckel” mit Laser Sensor.

Den Schmutzauffangbehälter findest du dabei unter einem Deckel auf der Oberseite. Der Schmutzauffangbehälter ist leider nicht übermäßig groß, aber auch nicht zu klein. Im Behälter ist zudem ein Feinstaubfilter verbaut. Hierbei handelt es sich um den gleichen wie beim regulären Roborock S7.

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Die “Ultra” Ladestation ist gewaltig. Damit beziehe ich mich sowohl auf die Abmessungen wie auch das sehr kantige und gewaltige Design.

Das Auffälligste hierbei sind natürlich die drei Tanks auf der Oberseite.

 

Die Reinigungsstation, einmal das Vollprogramm bitte!

Mittlerweile besitzen einige Saugroboter eine so genannte Absaugstation. Der S7 MaxV in der Ultra Version treibt dies nun noch etwas auf die Spitze.

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So kann die Reinigungsstation nicht nur den Schmutz absaugen und den Roboter laden, sondern kann auch das Putzpad reinigen und den Sauger sogar mit Wasser betanken!

  • Roboter aufladen
  • Schmutz automatisch absaugen
  • Reinigungspad mit Wasser abspülen
  • Roboter automatisch mit frischem Wasser betanken

Hierfür haben wir drei “Tanks” auf der Oberseite. Einer für den Staub, einer für frisches Wasser und einer für Schmutzwasser.

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Beim Start wird zunächst der Roboter automatisch mit frischem Wasser betankt. Zudem wird das Reinigungspad automatisch durchgespült. Hierfür wird dieses mit Wasser abgewaschen und von einer kleinen Bürste geschrubbt, welche in der Station hin und her fährt.

Das Wasser stammt dabei aus einem Frischwasser-Tank. Das schmutzige Wasser wird in einen gesonderten Tank gepumpt.

Du kannst zudem in der App einen Intervall festlegen in welchem der Roboter beim Arbeiten auf die Station zurückkehrt und das Pad reinigt.

Am Ende jedes Saugvorgangs wird zudem der Schmutz-Behälter automatisch gelehrt. Dies funktioniert auch sehr gut! Selbst wenn der Schmutzauffangbehälter sehr voll ist, wird in der Regel noch tadellos abgesaugt.

Leider ist dies nicht selbstverständlich! Viele Sauger mit Absaugstation haben Probleme wenn der Behälter komplett voll mit Haaren ist. Da ich drei Fellnasen habe, ist dies praktisch immer der Fall.

Aber bisher saugt der S7 MaxV Ultra tadellos ab.

 

Diesmal mit Beutel! (leider)

Ich hatte damals den Roborock S7 sehr gelobt da dieser als einziger eine Absaugstation ohne Beutel hatte! Alle anderen Hersteller, ECOVACS, Dreame oder auch iRobot nutzen in ihren Absaugstationen Beutel.

Der Grund ist einfach, Geld. Diese Beutel sind unsäglich teuer und du musst diese 0,5-1x pro Monat wechseln. Effektiv schließt du so ein “Abo” ab.

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Leider nutzt Roborock auch beim S7 MaxV Ultra Staubsaugerbeutel! Wie teuer diese werden kann ich dir leider noch nicht sagen. Es handelt sich im Übrigen nicht um die optional erhältlichen Beutel des normalen S7.

Es liegen aber zwei mit im Lieferumfang, immerhin.

 

Navigationsprinzip

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle.

Der Roborock S7 MaxV setzt auf das “Laser” Verfahren, welcher in Kombination mit der AI und Objekterkennung verfeinert ist.

 

Die AI oder eher die Objekterkennung

Das Feature des Roborock S7 MaxV ist die “AI” bzw. KI. Hierfür besitzt der Roboter auf der Front eine richtige Kamera. Diese filmt alles was vor dem Roboter ist und wertet dies aus. Laut Roborock werden die Aufnahmen allerdings nicht in die Cloud übertragen, sondern lokal auf dem Roboter ausgewertet.

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Ich finde den Begriff “AI” hier etwas falsch. Die AI ist viel mehr eine Objekterkennung. Ist ein Hindernis vor dem Roboter versucht er dieses zu erkennen und entsprechend zu umfahren. Dies funktioniert auch bei leichteren Hindernissen wie Socken, Kabeln, Tierspielzeug usw.

Und ja das Ganze funktioniert ordentlich! Der Robrock S7 MaxV umfährt Hindernisse merklich besser als der normale Roborock S7! Entsprechend kommt er auch mit etwas mehr Chaos in der Wohnung klar.

Haben deine Kinder oder Tiere mal wieder Spielzeug verteilt, dann stehen beim S7 MaxV die Karten gut, dass dieser sich nicht daran aufhängt!

In der Robrock App kannst du auch sehen wo der Roboter überall Hindernisse erkannt hat, auf Wunsch auch mit Bild davon. Hier und da erkennt dieser mal Unfug, aber in der Regel arbeitet die Objekterkennung gut! Allerdings möchte ich die Objekterkennung auch nicht über bewerten. Einige Modelle mit einem einfachen Sensor auf der Front schaffen ähnliches.

Ist eine Objekterkennung zwingend notwendig? Nein, aber hast du Chaos hilft diese bzw. andere ähnliche Systeme durchaus ein gutes Stück!

 

Navigation

Der Robrock S7 Max V verhält sich im ersten Moment genau wie wir dies von Robrock Saugern kennen.

Der Saugroboter umrundet zunächst den zu saugenden Bereich. Dieser wird dabei in ca. 5 x 5 Meter große Unterbereiche unterteilt. Ist der Bereich umrundet wird das Innere in geraden Bahnen abgefahren, falls möglich.

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Dank des Lasers auf der Oberseite kann der Roborock S7 MaxV eine Karte deiner Wohnung erstellen. Diese Karte ist dabei auf wenige cm genau. Hierdurch weiß der S7 MaxV immer genau wo er ist und vor allem wo er noch hin muss. Dies kannst du auch auf der Karte verfolgen.

Der S7 MaxV besitzt die genauste und beste Navigation, die ich bisher gesehen habe! Der Roboter wirkt jederzeit sehr sicher in allem was er macht.

 

Etwas langsamer, da sehr gründlich

Der Roborock S7 MaxV ist ein etwas “langsamerer” Saugroboter. Dieser wird für deine Wohnung etwas länger brauchen als die gängigen Konkurrenten.

Dies liegt an Features wie der Teppichkantenreinigung usw. Hierdurch braucht der Roborock einfach etwas länger.

 

Saugleistung des Roborock S7 MaxV

Der Roborock S7 MaxV saugt im neu Zustand extrem gut! Eine viel bessere Saugleistung wirst du in der Praxis nicht bekommen.

Normaler Staub, Tierhaare usw. auf glatten Böden sind keinerlei Problem und werden zu 100% entfernt, wenn der S7 MaxV diese erreichen kann. Allerdings müssen wir ehrlich sein, dies schaffen fast alle Saugroboter die 300€ oder mehr kosten.

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Wirklich haarig wird es erst auf Teppichen! Aber auch hier erreicht der S7 MaxV eine fast 100%ige Reinigungsquote. Selbst Tierhaare werden sehr gut entfernt! Spätestens bei einem zweiten Reinigungsvorgang ist alles weg.

Hat der S7 MaxV die höchste Saugleistung die ich jemals gesehen habe? Nicht ganz, Modelle wie der Ecovacs T9 AIVI oder auch der Eufy RoboVac X8 Hybrid haben vielleicht noch einen Hauch mehr “Rohleistung”. Ist der Unterschied gewaltig? Absolut nicht! Wir reden hier über wenige % Unterschied. Wir sind hier schon auf so einem hohen Level, dass die Unterschiede minimal werden. Erst wenn es um Dinge wie Saugleistung von Sand aus Fugen geht stellen sich die beiden oben genannten Modelle minimal besser an.

Ähnlich wie schon beim Roborock S7 nutzt der S7 MaxV eine Gummiwalze anstelle einer regulären Bürste. Allerdings habe ich hier die Erfahrung gemacht, dass die Reinigungsleistung des S7 sehr stark sinkt, mit der Abnutzung dieser Walze. Du musst also auch diese regelmäßig austauschen um die volle Saugleistung zu behalten.

Ähnliches gilt natürlich auch für den Filter! Diese setzen sich bei allen Saugrobotern sehr schnell zu und beeinflussen die Saugleistung extrem, wenn sie nicht getauscht oder gründlich gereinigt werden.

 

Teppich Kantenreinigung!

Der S7 MaxV hat noch einen Trick im petto um noch besser deine Wohnung zu reinigen. So besitzt der S7 MaxV eine Teppichkanten Erkennung!

Hierdurch kann der Roboter Teppichkanten, wo traditionell immer etwas Schmutz liegen bleibt, besonders gut und gründlich saugen.

So umfährt der Roboter deine Teppiche einmal gesondert an den Kanten. Super! Hier ist mir auch kein anderes Modell bekannt was dies kann.

 

Wie gut putzt der Roborock S7 MaxV?

Der Roborock S7 MaxV setzt wie die meisten Saugroboter auf ein einfaches Putzpad. Unter dem “Hintern” des Saugroboters klemmt also ein Mikrofasertuch, welches befeuchtet über den Boden gleitet.

Allerdings kann der S7 MaxV das Putzpad in der Mitte etwas verschieben, um so eine “Schrubb” Bewegung zu erzeugen.

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Nein extreme Verschmutzungen kann der S7 MaxV nicht beseitigen! Allerdings Fußabdrücke, Schlamm-Pfotenabdrücke und Ähnliches werden durchaus gut entfernt.

Zudem bekommen Fliesen einfach einen anderen Glanz, wenn diese feucht abgewischt werden.

 

Auch für Teppiche! (Putzpad lässt sich einfahren!)

Wir haben uns vor einer Weile bereits den Dreame W10 angesehen. Der Dreame W10 hat auch eine super Putzfunktion und sehr gute Waschstation. Vielleicht putzt der W10 sogar noch etwas besser als der MaxV Ultra bei extremen Verschmutzungen.

Allerdings ist der Dream W10 überhaupt nicht für Wohnungen geeignet die Teppiche im Flur usw. haben.

Für den Roborock S7 MaxV sind Teppiche überhaupt kein Problem! Der S7 MaxV kann sein Putzpad anheben, wenn dieser einen Teppich erkennt. Der Sauger putzt also nur glatte Böden, wird ein Teppich erkannt wird das Putzen gestoppt, das Pad angehoben und der Teppich gesaugt.

Super! Dies kann kein anderer Saugroboter (abseits vom normalen S7). Als Teppichbesitzer musst du dich ansonsten entscheiden. Nur saugen, oder saugen und putzen, dann sind aber Teppiche NoGo Zonen.

Beim Roborock S7 MaxV fällt dieses Problem komplett weg!

 

App und Software Feature

Der Roborock S7 MaxV nutzt die Roborock App. Diese ist durchaus gelungen und besitzt einen großen Funktionsumfang! Hier ein paar Funktionen der Roborock App.

  • Live 2D Karte der Wohnung
  • Unterteilung der Wohnung in Räume
  • Raum und Bereichsreinigung, mit individueller Saugleistung pro Raum
  • Fotos von erkannten Hindernissen
  • Teppicherkennung (werden auf der Karte eingezeichnet)
  • Mehrere Etagen Unterstützung
  • Funktion als fahrbare Überwachungskamera

Damit kann der S7 MaxV softwareseitig so ziemlich alles was ein Saugroboter können kann.

 

Demo-Video

 

Fazit, besser geht’s nicht mehr

Der Roborock S7 MaxV vor allem in der Ultra Version ist einfach das volle Programm! Mir fällt hier keine Funktion ein die fehlt, der Roborock S7 MaxV kann einfach alles! Dies dabei auch noch extrem gut.

  • Sehr hohe Saugleistung
  • Gute bis sehr gute Putzleistung
  • Automatisches Absaugen von Schmutz und Staub
  • Automatisches Reinigen des Putzpads
  • Automatisches Anheben des Putzpads auf Teppichen
  • Teppicherkennung mit gezielter Kantenreinigung
  • Hervorragende Navigation
  • Objekterkennung die das Festfahren verhindert und das Umfahren von leichten und kleinen Hindernissen verbessert
  • Sehr viele App Feature

Die Saugleistung des S7 MaxV ist hervorragend! Sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichen. Es gibt hier zwar noch Sauger die in extrem Situationen noch ein oder zwei Prozent mehr schaffen, aber wir sind in der “S” Klasse, wenn es um die Saugleistung geht. Ja besonders tiefe Teppiche solltest du alle X Wochen mal mit einem normalen Staubsauger nacharbeiten, um den tiefsitzenden Schmutz zu entfernen, aber oberflächliche Hundehaare usw.werden tadellos vom S7 MaxV entfernt.

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Auch die Putzleistung ist stark! Fußabdrücke, Schlammpfotenabdrücke und Ähnliches wird tadellos entfernt. Klar extreme Verschmutzungen sind zu viel für den S7 MaxV, aber der alltägliche Dreck wird super entfernt.

Zudem erhalten Böden mehr “Glanz” wenn diese einmal feucht abgewischt werden.

Dicke Bonuspunkte gibt es für die Teppicherkennung! Wird ein Teppich erkannt gibt es nicht nur eine gesonderte Teppichkanten Reinigung, sondern auch das Putzpad wird angehoben. Super!

Die Navigation ist bei Roborock Robotern immer sehr gut gewesen. Auch der S7 MaxV wird sich in deiner Wohnung sehr gut zurechtfinden und diese voll abdecken. Dank des Laser Sensors kann dieser eine Karte deiner Wohnung erstellen und weiß immer wo er sich in deiner Wohnung befindet.

Die Front-Kamera in Kombination mit der Objekterkennung sorgen auch für eine gute Hinderniserkennung, welche so ein wenig die Schwäche des normalen Roborock S7 ist. Zwar fährt der Dreame L10 Pro noch etwas vorsichtiger als der S7 MaxV, aber dennoch ist dieser top. Bewerte die KI aber auch nicht über. Diese ist durchaus eine sinvolle Erweiterung, aber auch kein absolutes Wunderwerk.

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Hierdurch eignet sich der Roborock S7 MaxV auch für große und komplexe Wohnungen, die auch nicht immer ganz perfekt aufgeräumt sind!

Wirkliche Perfektion erreicht der Roborock S7 MaxV in Kombination mit der Reinigungsstation, welche nicht nur Schmutz absaugt, sondern auch die Pads reinigt.

Sowohl das Absaugen wie auch das Reinigen der Pads funktioniert extrem gut!

An sich würde ich sagen Roborock hat mit dem S7 MaxV Ultra fast Perfektion erreicht! Ich kenne keinen Grund warum du einen anderen Saugroboter kaufen solltest, außer du suchst vielleicht ein ganz spezielles Feature das dir extrem wichtig ist. Ein Modell das den S7 MaxV in mehr als einem Punkt leicht schlägt gibt es nicht.

Ein Dreame L10 Pro fährt noch vorsichtiger, saugt aber schlechter und kann nicht ansatzweise so gut putzen. Ein Ecovacs T9 AIVI saugt vielleicht minimal besser, die Putzfunktion kommt aber mit Teppichen nicht klar und es gibt keine automatische Reinigungsstation. Der Dreame W10 putzt etwas besser, saugt aber schlechter und ist nur bedingt zu gebrauchen, wenn du Teppiche hast und kostet ähnlich viel.

Einer der alles besser kann oder überhaupt nur zwei Punkte besser kann als der Roborock S7 MaxV ist mir nicht bekannt. Und dies macht auch etwas die Schönheit dieses Modells aus, er kann einfach alles gut, ohne Schwächen!

Wobei dies stimmt nicht ganz, eine gibt es durchaus. Roborock möchte für diesen rund 1400€ haben, was natürlich ein stolzer Preis ist! Dafür bekommst du allerdings auch einen Saugroboter dicht an der Perfektion. Kein anderer Saugroboter vereint die Putz und Saugfunktion so gut!

Sollte dir dies doch zu viel Geld sein (was ich verstehen kann) schau dir den normalen Roborock S7, Dreame L10 Pro oder ECOVACS DEEBOT T9 AIVI an.

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Das ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse im Test

Externe SSDs liegen im Trend, was auch nicht überrascht, schließlich sind SSD auch bzw. gerade im mobilen Einsatz sehr robust und zuverlässig.

Entsprechend gibt es tonnenweise externe SSDs im Handel. Neutral betrachtet ist allerdings das “Selbstbauen” einer externen SSD fast schon die beste Idee. So gibt es einige NVME SSD Gehäuse bei Amazon, eBay und Co.

Einfach eine halbwegs brauchbare NVME SSD kaufen, in das Gehäuse packen und go!

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Allerdings stammen die meisten dieser Gehäuse von kleinen asiatischen Anbietern. Eine große Ausnahme ist mir hier begegnet, das ASUS ROG Strix Arion M.2.

Dies ist ohne Frage ein Luxus NVME SSD Gehäuse, mit aufwendigem Design, RGB Beleuchtung und einem saftigen Preis.

Aber lohnt es sich etwas mehr für das ASUS Gehäuse zu zahlen? Finden wir es im Kurz-Test heraus!

 

Das ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse im Test

Das erste was am ASUS ROG Strix Arion M.2 auffällt, ist die vergleichsweise große Bauform. Das Gehäuse misst 124 x 47 x 10,9 mm und bringt schlanke 105g auf die Waage.

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Damit ist dieses knapp doppelt so breit wie gewöhnliche NVME SSD Gehäuse und auch recht schwer für eins.

Letzteres liegt am vergleichsweise massiven Aluminiumgehäuse! Dieses wirkt sehr wertig und gut gebaut.

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Dies gilt auch für den Öffnungsmechanismus. Hierfür musst du mit einem Art SIM-Karten-Auswurftool in ein kleines Loch drücken woraufhin sich die Unterseite löst. Hierdurch ist zwar das Öffnen des Gehäuses nicht Werkzeuglos, aber ein versehentliches Öffnen kann so auch ausgeschlossen werden.

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Die SSD wird im Inneren einfach mit einer Schraube fixiert.

 

Funktioniert mit allen NVME SSDs

Ich habe das ASUS ROG Strix Arion M.2 mit folgenden SSD getestet:

  • Crucial P5
  • Western Digital SN750
  • Samsung 970 EVO

Alle drei SSDs haben problemlos im Gehäuse funktioniert. Ich habe für alle weiteren Tests die SN750 im Gehäuse behalten.

 

Gute Wärmeableitung

ASUS hat beim ROG Strix Arion M.2 einen großen Wert auf eine gute Wärmeableitung gelegt. So besitzt das Gehäuse sowohl Wärmeleitpads für die SSD, wie aber auch für den Controller des Gehäuses.

Letzterer wird in der Regel bei solchen Gehäusen nicht mitgekühlt. Da wird hier ein recht massereiches Gehäuse haben funktioniert die Wärmeabfuhr recht gut. Allerdings ist die Oberfläche des Gehäuses auch nicht gigantisch groß!

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Bei konstanter Last gibt es schon eine sehr deutliche Erwärmung.

Im Leerlauf hat die SN750 eine Temperatur von +- 44 Grad in meinem Test. Unter “theoretischer” Last (also Crystaldiskmark) konnte ich bis zu 52 Grad beobachten.

Dies ist absolut akzeptabel für eine externe SSD!

 

Chipsatz?

ASUS nutzt als Chipsatz den ASMEDIA ASM2362.

Ich zitiere hier einfach mal von der ASMEDIA Webseite:

“ASM2362 is an ASMedia first generation PCI Express(downstream port) to USB3.1(UFP) bridge, featuring interface of PCI Express Gen3 x2 and one USB3.1 Gen2 device port, providing high bandwidth up to 10Gbps between PCI Express Gen3 x2 bus and USB 3.1 SuperSpeedPlus bus. It can be used on external USB3.1 Gen2 NVM Express SSD application without additional driver, reaching over 1000MB/s excellent benchmark performance, integrating USB 10Gbps mux and Configuration Channel bus for type-C connector, supporting PCI Express M.2 socket, CF Express and SSD U.2 form factor, saving power consumption through USB and PCI Express Link power management and Chip power management, compliant with NVM Express revision 1.2.1, PCI Express Base Spec Revision 3.1a, USB3.1 Revision 1.0 and USB type-C Revision 1.3.”

Der ASM2362 ist auch in einigen anderen NVME Gehäusen verbaut, allerdings tendenziell eher in den etwas teureren Modellen.

 

Performance

Ich habe die Leistung des ASUS ROG Strix Arion M.2 NVME SSD Gehäuse in Kombination mit der WD SN750 an einem Intel NUC 11 getestet.

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Hier erreichte das Gehäuse 1048 MB/s lesend und 976 MB/s schreibend. Dies sind super Werte für eine externe SSD.

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Dieses gute Ergebnis wird auch vom PC Mark Data Drive Benchmark bestätigt. Hier kann sich die SSD zwar nicht auf Platz 1 setzen, kann aber mit den High End Modellen durchaus mithalten.

 

Etwas zickig?

Leider ist es ein verbreitetes Problem bei vielen NVME SSD Gehäusen, dass diese etwas “zickig” sind. Leider ist auch das ASUS ROG Strix Arion M.2 nicht ganz frei von diesem Problem.

Prinzipiell funktionierte das Gehäuse an allen von mir getesteten USB C zu USB A Verbindungen!

Lediglich bei der USB C zu USB C Verbindung zu einem Intel NUC 11 via Thunderbolt 4 wurde die SSD nicht erkannt. Thunderbolt 3 an einem Dell XPS und ein regulärer USB C Port an einem XMG CORE 15 machten hingegen keine Probleme.

 

Fazit

Was Haptik, Kühlung und auch die Leistung betrifft ist das ASUS ROG Strix Arion M.2 Gehäuse 1A!

Ich konnte im Test lesend 1048 MB/s und schreibend 976 MB/s erreichen. Dabei wurde diese mit knapp über 50 Grad auch nicht übermäßig heiß!

Dies liegt sicherlich an den guten Wärmeleitpads und dem vergleichsweisen massigen Gehäuse. Letzteres ist aus einem massivem Aluminium gefertigt, wodurch die Wärmeabfuhr gut gelingt und das NVME Gehäuse allgemein sehr wertig wirkt.

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Soweit eine volle Empfehlung meinerseits! Allerdings zeigte sich das ASUS ROG Strix Arion M.2 hier und da etwas zickig, gerade beim Anschluss über das USB C zu USB C Kabel. An den Thunderbolt 4 Ports meines Intel NUCs wurde die SSD nicht erkannt, an den Thunderbolt 3 Ports meines Dell XPS gab es hingegen keine Probleme.

Auch funktionierte das Gehäuse generell an allen USB A Ports problemlos. Leider ist dies ein oft gesehenes Problem bei externen NVME SSD Gehäusen. Nach meiner Erfahrung sind diese oftmals etwas zickiger als fertige externe SSDs.

Dennoch, möchtest du eine externe SSD selbst bauen, hast noch ein paar NVME SSDs rumfliegen und suchst ein “besonderes” und auffälliges Gehäuse? Dann ist das ASUS ROG Strix Arion M.2 vielleicht genau das richtige für dich.

Das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät im Test, 2x 20W mit PPS!

Syncwire bietet mit dem SW-AC651 ein Dual-Port USB C Ladegerät an, welches mit zwei 20W USB C Ports punkten soll.

In der Theorie ideal für aktuelle iPhones und auch für diverse Android Smartphones. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Syncwire SW-AC651 wirklich gut und empfehlenswert? Wie steht es um die Effizienz?

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Finden wir all dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Syncwire für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät im Test

Das Syncwire SW-AC651 ist mit 29,5 x 53 x 53 mm und einem Gewicht von 115g relativ kompakt, aber sicherlich auch nicht winzig.

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Dabei setzt Syncwire auf ein durchaus schickes Gehäuse aus einem weißen Kunststoff. Dieses wirkt sehr wertig und massiv gearbeitet. Im Gegensatz zu den meisten Ladegeräten ist hier der Stecker nicht direkt integriert bzw. Es ist nur der amerikanische Stecker integriert.

Für unseren europäischen Stecker liegt ein Aufsatz bei, welcher durchaus gelungen ist.

 

Die Anschlüsse des Syncwire SW-AC651

Das Syncwire SW-AC651 verfügt über zwei USB C Ports auf der Front. Die beiden USB C Ports sind absolut identisch!

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Die USB C Ports bieten 20W nach dem USB Power Delivery Standard bzw. 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,67A.

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Dabei kannst du beide Ports gleichzeitig voll nutzen! Hierdurch kommen wir auf die maximale Last von 40W.

 

Mit PPS

Das Syncwire SW-AC651 unterstützt erfreulicherweise den PPS Standard, wenn auch mit einer recht kleinen Range von 4,5-11V bei 1,8A.

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät rund 6 Stunden mit 40W belastet. Dabei nutze ich eine künstliche Last, wodurch wir auch wirklich konstant 40W über den gesamten Zeitraum haben.

Während dieser Zeit sind erfreulicherweise aber keine Probleme aufgetreten.

 

Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität des Syncwire SW-AC651? Eine gute Spannungsstabilität spricht für eine gute Elektronik.

5v stufe 9v stufe

Ich bin beeindruckt! Bei 5V haben wir einen Spannungsbereich von 5,002V bei 0A bis zu  4,999 bei 3A, was extrem gut ist!

Auch bei der 9V Stufe kommen lediglich auf eine Schwankung von 9,072V bis 9,07V was ebenfalls extrem gut ist!

Ich habe selten ein Ladegerät mit solch einer guten Spannungsstabilität gesehen.

 

Effizienz

Schauen wir uns einmal kurz die Effizienz an. Hier behandeln wir das Ladegerät allerdings nur als 20W Ladegerät, der Einfachheit halber. Tendenziell kannst du davon ausgehen das die Effizienz bei höherer Last, wenn du beide Ports gleichzeitig nutzt, höher liegt.

effizienz

Allerdings bereits von “bis zu 20W” sieht die Effizienz des Syncwire SW-AC651 sehr gut aus! Wir kommen hier auf 84,2% bis zu 88,1%, was gut ist. Bei 40W Volllast wird das Ladegerät vermutlich an der 90% Marke kratzen.

 

Fazit

Ich finde es zwar etwas schade, dass wir hier ein 2x 20W Ladegerät ohne die Option haben auch nur einen der Ports mit 40W zu belasten, aber abseits davon habe ich nichts zu bemängeln!

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Die beiden USB C Ports mit jeweils 20W funktionieren tadellos und werden dein Smartphone, sofern dieses halbwegs aktuell ist, flott laden! Dabei eignet sich das Syncwire nicht nur für iPhones sondern auch für viele Android Smartphones. Dies dank der Unterstützung des PPS Ladestandards. Die PPS Range ist zwar nicht gigantisch, aber erlaubt dennoch ein flotteres Laden der S21 Serie.

Hinzu kommt eine herausragende Spannungsstabilität und eine gute Effizienz.

Suchst du also ein Ladegerät mit zwei USB C Ports zum Laden von zwei modernen Smartphones gleichzeitig, dann ist das Syncwire SW-AC651 40W USB C Ladegerät eine top Wahl!

Syncwire 40W USB C Ladegerät - 2 Port (20W+20W) Internationale...

  • 2x 20W nach USB PD
  • PPS Support 4,5-11V bei 1,8A
  • Effizienz zwischen 84% und 88%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

Test: Nitecore NB20000 die leichteste 20000mAh Powerbank! Ideal zum Wandern (mit 45W PD)

Die Nitecore NB20000 ist eine der spannendsten Powerbanks um diese mit zum Wandern oder auf Reisen mitzunehmen!

Powerbanks mit leistungsstarken USB C Ports sind klasse, haben aber meist einen großen Nachteil. Solche Powerbanks sind oftmals deutlich größer und schwerer als “einfachere” Modelle.

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Hier soll die Nitecore NB20000 anders sein! Diese 45W USB C Powerbank setzt auf ein Gehäuse aus Carbonfaser, wodurch diese eine der leichtesten 20000mAh Powerbanks aktuell auf dem Markt sein soll, verspricht zumindest der Hersteller.

Hinzu kommt ein Spritzwasserschutz nach IPx5 und eine mehr als solide Portausstattung!

Ist die Nitecore NB20000 damit die ideale Powerbank zum Wandern und täglichen Transport? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Nitecore NB20000 im Test, die ideale Powerbank zum Wandern!

Das wichtigste Merkmal der Nitecore NB20000 sind ohne Frage die Abmessungen und das Gewicht. Die Nitecore NB20000 misst gerade einmal 136 x 59,6 x 20,8 mm, was für eine 20000mAh Powerbank wirklich sehr kompakt ist.

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Auch das Gewicht ist mit 325g unheimlich leicht für eine 20000mAh Powerbank mit 45W USB C Ausgangsleistung. Hier einfach mal ein paar Vergleichswerte:

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Die Nitecore NB20000 ist wirklich die leichteste 20000mAh Powerbank die ich aktuell finden kann!

Neben dem Nutzen von besonders leichten Akkuzellen liegt dies sicherlich auch am Gehäuse. So nutzt Nitecore nicht nur eine Carbonfaser Optik, sondern das Gehäuse ist wirklich aus Carbonfaser gefertigt!

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Entsprechend ist dies recht stabil, aber sehr leicht! Das sehr blockige Design ist zudem Ideal für die Platznutzung.

 

Anschlüsse der Nitecore NB20000

Die Nitecore NB20000 besitzt zwei USB C Ports und zwei USB A Ports.

Bei den USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports, mit den üblichen bis zu 18W Leistung.

Bei den USB C Ports wird es etwas interessanter. Spannenderweise kann die Powerbank über beide USB C Ports geladen werden, mit 30W für Port 1 und 18W für Port 2.

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Allerdings kann die Powerbank nur über USB C Port 1 entladen werden, mit bis zu 45W bzw. 5V/2,4A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Ich verstehe hier den Sinn des zweiten USB C Ports um ehrlich zu sein nicht so ganz. Warum zwei Eingänge (wovon der spezifische Eingang auch noch langsamer ist) und nur einen Ausgang?

Dennoch sind natürlich mehr Ports grundsätzlich immer besser.

 

Die Kapazität

Nitecore verspricht bei der NB2000 eine Kapazität von 20000mAh. Wie sieht es aber in der Praxis aus?

Wh mAh % der HA
5V/1A 67.691 18294.86 91%
9V/1A 69.64 18821.62 94%
9V/3A 62.559 16907.84 85%
20V/1A 63.358 17123.78 86%

Im besten Fall bot die Nitecore NB20000 18821 mAh bzw. 69,64 Wh, was 94% der Herstellerangabe entspricht. Ein top Wert!

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Die Nitecore NB20000m unterstützt PPS!

Erfreulicherweise unterstützt die Nitecore NB20000 den PPS Standard!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die PPS Range liegt bei 3,3-20V bei 2,2A.

 

45W auf Dauer vielleicht etwas viel

Grundsätzlich schafft die Nitecore NB20000 45W über ihren USB C Port. Dies scheint aber etwas viel für die Powerbank zu sein.

In meinem Test hatte diese bei konstanter 45W Last eine Abschaltung, vermutlich aufgrund von zu hoher Temperatur. In der Praxis konnte ich dieses Verhalten z.B. an einem Notebook nicht beobachten!

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Auch bereits 40W konnte die Powerbank konstant an meiner künstlichen Last liefern. Ich will aber nicht ausschließen das bei 30 oder 40 Grad im Hochsommer die Powerbank bei hoher Last (wie einem Notebook) sich abschalten könnte, aufgrund der Temperatur.

 

Wiederaufladen der Nitecore NB20000

Wir haben bei der Nitecore NB20000 zwei USB C Ports zum Laden. Welches Ladetempo ist hier erreichbar?

USB C 1 USB C 2
USB A 5V/2,4A 9.95 W 11.79 W
QC 3.0 17.25 W 17.26 W
USB PD 28.67 W 0 W

 

Ich verstehe den zweiten USB C Port nicht. Der primäre USB C Port erreicht im Zusammenspiel mit einem USB PD Ladegerät bis zu 28W Ladeleistung. Über Quick Charge sind bis zu 17W möglich und via USB A 5V/2,4A sind es 11W.

Der zweite USB C Port unterstützt überhaupt kein USB PD, lediglich Quick Charge und USB A. Dies aber +- mit dem gleichen Tempo wie Port 1.

Nutze also zum Aufladen immer USB C Port Nr. 1 (mit dem du auch die Powerbank entladen kannst). PS. Es ist nicht möglich die Powerbank gleichzeitig zu laden und zu entladen.

ladedauer

Nutzt du USB Power Delivery und mindestens ein Ladegerät mit 30W, dann ist die Powerbank in ca. 4:20h von 0% auf 100% geladen.

Nutzt du Quick Charge 3.0, dann dauert eine vollständige Ladung 6:20h.

 

Fazit, die ideale Powerbank zum Wandern!

Die Nitecore NB20000 fällt in eine interessante Nische! Die Powerbank ist superleicht, superkompakt und recht leistungsstark. Mit dieser Kombination ist die Nitecore NB20000 ideal für Anwendungen wo du möglichst leicht unterwegs sein willst, wie beim Wandern, Camping oder auf Reisen.

  • Mit 325g die leichteste mir bekannte Powerbank in der 20000mAh Klasse
  • Gehäuse aus Carbonfaser
  • 45W USB C Ausgang
  • 30W USB C Eingang (0% auf 100% Ladung in rund 4 Stunden)
  • Bis zu 18821 mAh echte nutzbare Kapazität
  • PPS Unterstützung
  • Bei 45W konstanter Last am Temperatur-Limit

Mit 325g ist die Nitecore NB20000 die leichteste mir bekannte Powerbank mit +- 20000mAh Kapazität. Dabei bietet diese mit einem 45W USB C Ausgang, welcher auch noch PPS beherrscht, und zwei Quick Charge USB A Ausgängen eine wirklich moderne Ausstattung.

Das Gehäuse aus echter Carbonfaser ist noch so das Sahnehäubchen. Dabei bietet die Powerbank mit bis zu 18821 mAh bzw. 69 Wh eine gute nutzbare Kapazität.

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Lediglich der 45W USB C Ausgang scheint etwas viel zu sein. Die Powerbank neigte hier im Test zum Abschalten aufgrund von Übertemperatur (das vermute ich zu mindestens). In der Praxis ist dies aber weniger ein Problem, gerade dann wenn du nicht ein Notebook laden willst. Bereits 40W scheint die Powerbank stabil liefern zu können und selbst die meisten Notebooks ziehen nicht konstant glatt 45W, wie meine künstliche Test-Last. Das Laden eines MacBook Pro M1 funktionierte von Anfang bis Ende ohne aussetzer.

Dennoch suchst du eine schnelle und moderne Powerbank, die möglichst leicht und kompakt ist? Dann ist die Nitecore NB20000 die richtige Wahl, auch wenn sie mit über 100€ schon recht teuer ist!

In anderen Worten, die Nitecore NB20000 ist die beste Powerbank zum Wandern aktuell auf dem Markt!

Brauchst du das super leichte Gewicht nicht, dann würde ich eher zu einem Anker PowerCore III greifen, welcher etwas günstiger ist.

Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 im Test, günstige Powerbank mit mehr als ausreichender Leistung!

Varta wird den meisten von Euch sicherlich bekannt sein. Primär aufgrund von klassischen Batterien und Akkus.

Allerdings baut Varta auch Powerbanks. Das spannendste Modell ist hier die Power Bank Fast Energy 20000. Die Fast Energy verfügt neben einer Kapazität von 20000mAh auch über einen 18W USB C Port.

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Dabei ist die Powerbank mit unter 30€ recht günstig zu erhalten. Wollen wir uns da die Varta Power Bank Fast Energy 20000 einmal im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Varta für das Zurverfügungstellen der Fast Energy 20000 für diesen Test.

 

Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 im Test

Mit 138 x 72 x 27 mm und einem Gewicht von 431 g ist die Varta Power Bank Fast Energy 20000 kein kleines Modell. Dies ist bei einer Kapazität von 20000mAh auch nicht zu erwarten.

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Allerdings gibt es durchaus Powerbanks mit 20000mAh die noch etwas kompakter sind.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht bin ich aber sehr zufrieden! Die Powerbank wirkt auch aufgrund des etwas höheren Gewichts sehr massiv und “dicht”. Dabei setzt Varta zudem auf eine Schale aus Aluminium, welche die Powerbank nochmals etwas wertiger erscheinen lässt.

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Hier hat Varta also durchaus einen guten Job gemacht!

Wie steht es um die Anschlüsse? Auf der Front finden wir vier Ports.

  • 2x USB A mit 5V/2,4A
  • 1x USB C mit 18W
  • 1x microUSB mit 5V/2A

Bei den USB A Ports handelt es sich um klassische USB Ladeports mit 5V/2,4A bzw. 12W. Spannender ist hier der USB C Port.

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Dieser verfügt über den USB Power Delivery Ladestandard mit maximal 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A. Der USB C Port kann auch als Eingang genutzt werden um die Powerbank mit maximal 18W zu laden.

Alternativ kannst du auch den microUSB Ladeport nutzen.

 

Kapazität der Varta Power Bank Fast Energy

Varta verspricht bei seiner Powerbank eine Kapazität von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
9V/2A 65.3 17648.65 88%
9V/1A 70.5 19054.05 95%
5V/3A 64.8 17513.51 88%
5V/1A 70.2 18972.97 95%

Ich konnte eine maximale Kapazität von 19054 mAh messen. Dies entspricht satten 95% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist! Selbst im worst Case (9V/2A) konnte ich noch gute 17648 mAh messen, was immer noch sehr gut ist.

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Varta Power Bank Fast Energy 20000 getestet:

Apple iPad Pro 11 17.8W
Apple iPhone 13 Pro Max 17.3W
Google Pixel 6 Pro 16.2W
Samsung Galaxy S21 Ultra 14.1W

 

Dank des 18W USB C Ports bietet die Varta Power Bank Fast Energy ein ordentliches Ladetempo! So nutzt das iPhone 13 Pro Max diese 18W auch vollständig aus.

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Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 laden auch flott an der Powerbank, aber auch nicht ganz mit dem vollen Tempo, da wir hier kein PPS haben.

Allerdings kannst du davon ausgehen, dass die meisten aktuellen USB C Smartphones gut und schnell an der Varta Powerbank laden.

 

Wiederaufladen

Du kannst die Varta Power Bank Fast Energy 20000 über diverse Methoden aufladen. So haben wir zunächst USB C und microUSB. Zudem unterstützt die Powerbank neben dem “normalen” Laden auch USB Power Delivery und überraschenderweise Quick Charge?!

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Via USB Power Delivery konnte ich 18-19,xW maximale Leistung messen. So springt die Powerbank nach dem Anschließen direkt auf 19,X W Ladeleistung hoch, fällt dann aber auch schnell wieder auf 18,X W ab. So ist die Powerbank in ca. 5:45h von 0% auf 100% geladen.

Interessanterweise scheint die Varta Powerbank auch Quick Charge via USB C und microUSB zu akzeptieren! Quick Charge ist zwar langsamer als USB PD, aber immer noch flotter als das normale Laden an einem 5V Ladegerät.

Wenn möglich solltest du die Powerbank aber klar via USB C laden! Der USB C Eingang ist an allen Quellen schneller als der microUSB Port. Letzter wirkt schon fast etwas gedrosselt.

ladedauer varta powerbank fast energy

Via USB PD ist die Powerbank in ca. 5:45h. Via Quick Charge und microUSB dauert eine vollständige Ladung 8:15h.

 

Fazit zur Power Bank Fast Energy 20000

Die Varta Power Bank Fast Energy 20000 ist eine der attraktivsten Powerbanks aktuell auf dem Markt!

Dies natürlich aufgrund des Preises! So kannst du die “Fast Energy” für knapp über 30€, was für eine Powerbank mit 20000mAh und einem 18W USB PD Ausgang kein schlechter Deal ist! Ganz im Gegenteil, hier können sogar viele Asiaten nicht mithalten.

Zumal die Varta Powerbank Ihr Kapazitätsversprechen mit “echten” 19054 mAh auch sehr gut einhält und damit praktisch zu den größeren 20000mAh Powerbanks zählt.

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Hinzu kommt der 18W USB C Port. Dieser kann Smartphones wie das iPhone 11/12/13, Samsung Galaxy S20/S21, Google Pixel 6 usw. Schnell oder schneller laden. Wir erreichen hier nicht das absolute maximal Tempo, aber 18W sind ordentlich.

Auch die beiden regulären USB A Ports sind gut! Diese bieten zwar nur ein Standard Tempo, dies reicht aber in der Praxis meist schon aus.

An einem USB-PD Ladegerät ist die Powerbank von 0% auf 100% in ca. 5:45h geladen. Erneut nicht Rekord verdächtig, aber ausreichend flott.

Dies passt auch zum Fazit. Es gibt sicherlich noch bessere und tollere Powerbanks, aber die Varta ist recht günstig und zu 100% alltagstauglich, mit guter Kapazität und flottem USB C Port. Was will man mehr?

Test: CORSAIR MP600 PRO LPX SSD, ideal für die PS5?

Moderne Spiele werden immer größer. Dies ist natürlich ein besonderes Problem wenn du an einer Konsole spielst, denn hier sind Speichererweiterungen meist besonders schwierig.

Allerdings war Sony bei der PS5 sehr gnädig! Anstelle dir irgendwelche proprietären und extrem teuren Speichermedien zu verkaufen erlaubt Sony eine Speichererweiterung mit einer Standard NVME SSD. Hier gibt es allerdings zwei Punkte zu beachten:

  1. Es muss sich um eine PCIe 4.0 SSD handeln.
  2. Die SSD muss einen Kühler haben.

Beide Punkte treffen auch auf die Corsair MP600 Pro XT zu! Allerdings gibt es bei dieser extrem guten SSD ein Problem, der Kühler.

Corsair nutzt hier einen zu großen Kühler, so dass die SSD nicht in die PS5 passt.

corsair mp600 pro lpx ssd 4

Nun bringt Corsair allerdings eine neue Version der MP600 Pro XT heraus, die MP600 PRO LPX SSD.

Die LPX ist speziell für die PS5 optimiert. Genau genommen haben wir hier vor allem einen flacheren Kühlkörper. Technisch ist die MP600 PRO LPX weitestgehend identisch zur normalen Corsair MP600 Pro XT.

Dies ist aber nichts schlechtes wie wir uns im Test ansehen können!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen der MP600 PRO LPX SSD für diesen Test!

 

Test: CORSAIR MP600 PRO LPX SSD

Die CORSAIR MP600 PRO LPX SSD ist eine High End SSD, mit einem entsprechenden Preis. Dementsprechend sieht die SSD aber auch aus!

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Wir haben hier einen normalen M.2 2280 Formfaktor. Die komplette SSD wird allerdings von einem recht massiven Kühlkörper bedeckt.

Dieser ist zwar ein gutes Stück niedriger als bei der normalen Pro XT, aber z.B. signifikant größer als bei der ADATA S70 Blade.

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Corsair nutzt trotzdem ein komplett schwarzes PCB, wie es sich für eine High End SSD auch gehört.

 

Technik

Corsair setzt bei der MP600 Pro XT und der LPX auf den Phison PS5018-E18 Controller. Der Phison PS5018-E18 hat sich ein wenig als der High End Controller für PCIe 4.0 SSDs etabliert! Dieser kommt auch bei der Seagate FireCuda 530 SSD und der Kingston FURY RENEGADE SSD zum Einsatz.

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Corsair kombiniert den Phison PS5018-E18 mit Micron 176 Layer RG Generation 2 NAND. Dies ist derzeit der so ziemlich schnellste und “modernste” NAND den du in einer SSD finden kannst.

MP600 Pro LPX Samsung 980 Pro Crucial P5 Plus
Preis ca. 180 € 170 € 150 €
Kapazität 1TB 1TB 1TB
Datenrate Lesend 7100MB/ s 7000MB/ s 6600MB/ s
Datenrate Schreibend 5800MB/s 5000MB/ s 5000MB/ s
IOPS 4K lesen/schreiben 900k/ 1200k 1000k/ 1000k 630k/ 700k
TBW 700 600 600

 

Auf Seiten der Datenrate verspricht Corsair satte 7100 MB/s lesend und 5800MB/s schreibend bzw. 6800MB/s, je nachdem ob du die 1TB, 2TB oder 4TB Version wählst. Damit ist die MP600 Pro LPX ganz klar eine der schnellsten SSDs aktuell auf dem Markt!

Mit einer TBW von 700 ist die MP600 Pro LPX auf dem Papier auch etwas überdurchschnittlich haltbar. Untermauert wird dies von der üblichen 5 Jahres Garantie.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 11

Ich teste hier die 1TB Version der MP600 Pro LPX.

 

Datenschutz

Alle Daten die Ihr auf die SSD schreibt werden immer mit 256 Bit verschlüsselt. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Dies könnt Ihr z.B. über die Corsair SSD Toolbox machen. Die Corsair SSD Toolbox erlaubt auch FW Updates usw. Allerdings ist die Software mittlerweile etwas in die Jahre gekommen und könnte ein Design Update gebrauchen.

 

CrystalDiskMark

Starten wir mit einer wichtigen Frage, ist die CORSAIR MP600 PRO LPX und die CORSAIR MP600 PRO XT wirklich identisch, abseits des Kühlers.

Hierfür bietet sich CrystalDiskMark an. Haben wir hier +- gleiche Werte, dann ist davon auszugehen, dass beide SSDs auch identisch sind.

crystal8 lesend crystal8 schreibend

Ja beide SSDs sind identisch! Lesend kam die PRO XT auf 6399 MB/s genau wie die PRO LPX.

Schreibend erreichten wir 5870 MB/s bzw. 5846 MB/s. Dies ist so ähnlich, dass wir in Benchmarks beide SSDs wie ein Modell behandeln können.

Grundsätzlich sind die Datenraten der SSD fantastisch! Lesend kann sich zwar noch die ADATA S70 Blade vor die Corsair schieben, aber abseits davon kommt kein bisher getesteter Konkurrent mit!

 

PC Mark

PC Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache hier schlechter ab.

pc mark

PC Mark mag die MP600 PRO LPX irgendwie nicht. So viel kann ich schon einmal sagen, dies ist das schlechte Abschneiden der SSD in diesem Test.

So landet die MP600 PRO LPX praktisch hinter allen anderen PCIe 4.0 SSDs zurück.

 

H2TestW

Viele moderne SSDs nutzen einen extrem aggressiven Schreibcache. Willst du größere Dateien auf die SSD kopieren, dann kann dies sehr lange dauern.

Ich nutze hier H2TestW um die SSD einmal vollzuschreiben. H2TestW ist zwar sicherlich nicht das schnellste Tool, aber wir erhalten hier durchaus gut vergleichbare Werte.

Eine SSD die hier schlechter abschneidet hat eine niedrigere durchschnittlichere Schreibgeschwindigkeit.

h2test

Dies ist eine absolute Paradedisziplin der CORSAIR MP600 PRO LPX SSD! Keine andere SSD ließ sich im Test so schnell vollschreiben wie diese. Wir haben hier also keinen extremen Schreibcache.

 

Gaming (FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark)

Moderne NVME SSDs spielen beim Gaming gar nicht so eine große Rolle. Hier ein kleiner Vergleich diverser SSDs in Spielen. Die Unterschiede selbst zwischen teuren und günstigen High End SSDs sind so gering, dass diese kaum mit einer Stoppuhr messbar sind.

Erfreulicherweise bringt der FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark auch ein Messen der Ladezeiten mit. Schauen wir uns hier die Ergebnisse an.

ff

Hier kann sich die CORSAIR MP600 PRO LPX auf Platz 2 setzen, hinter der ADATA S70 Blade.

 

Winrar

Entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR.

  • Paket 1 – Adobe Lightroom Bibliothek 38,6 GB – 47.000 Dateien (teils sehr kleine Dateien)
  • Paket 2 – BioShock Infinite – 24,6 GB – 6685 Dateien

winrar

Bereits im H2TestW Test konnten wir erahnen, dass die MP600 PRO LPX SSD eine recht gute Schreibleistung hat. Dies bestätigt sich auch im WinRAR Test, wo die SSD Platz 1 belegt.

Allerdings sind hier andere High End SSDs wie die Crucial P5 Plus oder die ADATA S70 Blade +- gleich auf.

 

In der PS5

Die CORSAIR MP600 PRO LPX wird speziell für die PS5 beworben, wie schlägt sich die SSD in der Konsole?

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Die PS5 vermeldet nach dem Einbau eine Datenrate von 5135 MB/s, was okay aber etwas niedriger als erwartet ist. Dieser Benchmark beim einbauen in die PS5 ist allerdings bekanntlich nicht sonderlich aussagekräftig.

Kopieren wir ein Spiel auf die SSD und von der SSD. Hier habe ich Demon Souls gewählt.

ps5 schreiben

Hier ist die CORSAIR MP600 PRO LPX SSD +- auf dem Level der ADATA S70 Blade. Ich vermute hier ist glatt die interne SSD der PS5 der limitierende Faktor.

Wie steht es um die Ladezeiten von Demon Souls?

ps5 ladezeiten

Hier ist die MP600 PRO LPX +- auf dem Level der ADATA S70 Blade und sogar minimal schneller als die interne SSD!

Damit ist die MP600 PRO LPX theoretisch sogar ein Performance Upgrade.

 

Hitzeentwicklung

Wie steht es um die Hitzeentwicklung? Diese wird aufgrund des Kühlkörpers nicht übermäßig groß sein, aber wie sieht es im Verglich zur normalen PRO XT aus?

rb00375x temperatur

Die MP600 PRO LPX ist dank des Kühlkörpers eine der kühlsten NVME SSDs die du bekommen kannst! Allerdings ist diese ca. 7 Grad wärmer als die PRO XT Version. Wir merken also doch den etwas kleineren Kühler.

Ist dies schlimm? Nein! 7 Grad sind hier wirklich nicht die Welt.

 

Fazit

Die Corsair MP600 PRO XT war bereits eine der besten und schnellsten SSDs die du aktuell kaufen konntest. Daher ist es natürlich nicht überraschend das die weitestgehend Baugleiche MP600 PRO LPX an diese gute Leistung anschließen kann.

Die MP600 PRO LPX bietet eine hervorragende Lese und Schreibgeschwindigkeit. Dabei ist die MP600 PRO LPX klar die schnellste SSD, wenn es dir auch um eine hohe und konstante Schreibgeschwindigkeit geht.

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So kann die MP600 PRO LPX klar die Crucial P5 Plus und auch die WD SN850 schlagen! Lediglich die ADATA S70 Blade kann lesend mithalten und die Corsair gelegentlich sogar leicht schlagen.

Wir sind hier aber im absoluten High End Segment, was wir auch an den PS5 Test sehen, wo die MP600 PRO LPX sogar die Interne SSD der PS5 schlagen kann.

Der etwas kleinere Kühlkörper passt ideal in die PS5!

Kurzum, du wirst kaum eine bessere SSD finden als die MP600 PRO LPX. Auch der kleinere Kühler stört in der Praxis nicht.

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Test: Dreame W10, saugt und putzt sehr gut! Der ideale Saugroboter für glatte Böden

Die Zeiten in den welchen Saugroboter nur gut saugen mussten sind langsam vorbei. Der Trend geht ganz klar in Richtung von “All-in-One“ Geräten, die saugen und putzen können.

Diesen Trend gibt es nun schon etwas länger, aber die Hersteller nehmen die Putzfunktion zunehmend ernster. So war der erste Schritt die Putzplatte der Sauroboter vibrieren zu lassen, um eine Art Scheuerwirkung zu erzeugen.

Nun gehen aber einige Hersteller nochmals einen anderen Weg. Dreame beispielsweise bietet mit dem W10 einen Saugroboter mit zwei rotierenden Putzmöppen an.

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Diese werden zudem automatisch in ihrer Basis-Station ausgespült! Klingt doch spannend oder?

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Funktioniert hier der Dreame W10 so gut wie der Hersteller es verspricht? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Dreame für das zur Verfügung stellen des W10 für diesen Test.

 

Der Dreame W10 im Test

Auf den ersten Blick ist der Dreame W10 ein recht klassischer Saugroboter. Dieser setzt zwar nicht ganz auf die typische runde Form, sondern nutzt eine abgerundete D Form, aber ansonsten ist alles an den bekannten Plätzen.

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Wir haben an der Front eine Art eindrückbare Stoßstange, inklusive eines Laser-Sensors, der Hindernisse auch ohne Berührung erkennen kann.

Auf der Oberseite haben wir den mittlerweile obligatorischen LIDAR Sensor, der eine 2D Karte deiner Wohnung erstellt.

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Das wir hier aber keinen ganz gewöhnlichen Saugroboter vor uns haben sehen wir sowohl beim Zubehör wie auch bei der Ladestation.

Im Zubehör des Dreame W10 finden sich zwei große runde Putzpads, die du auf die Unterseite des Saugroboters stecken kannst. Passend dazu haben wir eine große Lade und Reinigungsstation.

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In der Reinigungsstation finden sich zwei Wassertanks, mit deren Hilfe die Putzpads des W10 beim Laden durchgespült werden. Hierdurch musst du die Pads nicht per Hand reinigen, sondern der Dreame W10 macht dies automatisch.

Hierdurch fällt die Ladestation aber auch etwas größer aus.

 

Schmutzauffangbehälter nervig zu entleeren

Der Schmutzauffangbehälter beim Dreame W10 findet sich unter einer Abdeckung auf der Oberseite. Leider kann die Reinigungsstation diesen nicht automatisch entleeren.

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Du kannst auch nicht einfach diesen Behälter entnehmen, du musst jedesmal den Staubsauger aus seiner Ladestation nehmen, den Behälter entleeren und ihn dann wieder einsetzen.

Dies hätte Dreame etwas besser lösen können. Zudem ist der Schmutzauffangbehälter etwas auf der kleinen Seite.

 

Das Navigationsprinzip

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Natürlich gibt es innerhalb jeder Kategorie bessere und schlechtere Modelle.

Der Dreame W10 setzt auf Prinzip Nummer 4, welches ich für das beste halte.

 

Die Navigation und Hindernisvermeidung

Der Dreame W10 eine sehr gute Navigation! Der LIDAR Sensor macht einen sehr guten Job und erlaubt es dem W10 eine 2D Karte deiner Wohnung zu erstellen.

Hierdurch weiß der Dreame W10 aktiv, wo er gerade ist, wo er war und wo er noch hin muss. Solltest du noch nie einen Saugroboter mit dieser Navigation gehabt haben, dann wirst du überrascht sein wie genau diese ist! Der W10 kann Hindernisse Zentimeter genau umfahren.

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Zudem verfügt der W10 über einen Sensor in der Front. Dieser hilft Kollisionen zu vermeiden oder zuvor abzubremsen. Der Dream W10 donnert also nicht einfach gegen deine Möbel, wie es einige andere Modelle machen. Dieser Stoppt kurz vorher ab oder fährt nur ganz sanft gegen diese um abzudrehen.

Auch leichtere Hindernisse wie Blumentöpfe usw. werden sauber erkannt und nicht einfach durch die Wohnung geschoben.

Allerdings sehr kleine und leichte Hindernisse, wie Hausschuhe, Tierspielzeug werden nicht erkannt! Entsprechend kann sich der Dream W10 recht leicht in diesen verfangen. Du solltest vor einer Fahrt deine Wohnung also etwas aufräumen.

Aufgrund des LIDAR Sensors und der erstellten Karte kann der Dream W10 auch unterschiedliche Räume erkennen und seine Position jederzeit wiederfinden. Dies ich wichtig wenn dieser eine Reinigung fortsetzt.

 

Saugleistung

Der Dreame W10 fokussiert sich schon etwas auf die Putzleistung. Dennoch ist die Saugleistung alles andere als schlecht.

Auf glatten Böden hat der W10 keine Probleme damit Haare oder einfachen Staub aufzunehmen. Auch auf flachen Teppichen ist die Leistung des W10 nicht übel! Selbst Tierhaare werden brauchbar entfernt, gerade dann wenn du die automatische Saugkraftverstärkung aktiv hast.

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Lediglich bei sehr feinem Schmutz, wie Sand, oder sehr groben Teilen kann der W10 etwas Probleme haben.

Unterm Strich würde ich also die Saugleistung als überdurchschnittlich einstufen, aber es gibt auch noch etwas Luft nach oben.

 

Das beste Putzergebnis!

Das wahre Highlight am Dreame W10 ist aber natürlich die Putzfunktion. Unter dem Saugroboter sind zwei runde Putztücher angebracht, welche im Betrieb rotieren. Dies schrubbt natürlich den Boden deutlich mehr als ein einfaches Tuch, wie es bei Saugrobotern ansonsten üblich ist.

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Hierdurch kann der W10 Fußabdrücke, Schlamm oder andere leichte Verschmutzungen sehr gut entfernen. Zudem bekommen Fliesen einfach einen anderen Glanz wenn diese feucht abgewischt wurden.

Im Dream W10 steckt kein Wassertank. Anstelle dessen muss der Saugroboter regelmäßig auf seine Basis zurückfahren, um dort seine Pads neu zu befeuchten und zu reinigen.

Dies reduziert allerdings auch die Gefahr den Schmutz einfach nur zu verteilen.

Kurzum, eine bessere Putzleistung habe ich bisher bei keinem Saugroboter gesehen! Im Gegensatz zur Yeedi Mop Station hatte ich beim Dreame W10 auch keine Probleme mit Tierhaaren die durch die Feuchtigkeit einfach am Boden kleben bleiben.

Beim Dreame W10 ist die Saugbreite genauso groß wie die Putzbreite, was bei der Yeedi Map Station anders war.

 

Automatisches Reinigen der Putzpads beim Dreame W10 (funktioniert gut!)

Der Dreame W10 spült seine Putzpads automatisch beim Aufladen aus. Dabei wird frisches Wasser aus einem gesonderten Frischwassertank in die Pads gespült und anschließend abgesaugt.

Das abgesaugte und schmutzige Wasser landet dann in einem gesonderten Tank, welchen du gelegentlich entleeren musst.

dreame w10 test review 4

Die Pads werden auch während des Putzens gelegentlich gereinigt (alle 5 m², 10m² oder 15m²)! In einem gewissen Intervall fährt der W10 auf die Ladestation zurück, spült seine Pads aus und fährt dann dort weiter, wo er aufgehört hat.

Dies funktioniert auch in der Praxis absolut tadellos!

 

Nicht (oder nur bedingt) für Wohnungen mit Teppichen!

Grundsätzlich kann der Dreame W10 auch Teppiche saugen, es gibt sogar einen gesonderten Teppichmodus.

Allerdings geht dies nur wenn am Sauger keine Putzpads angebracht sind! Sind die Putzpads angebracht vermeidet der Dreame W10 von Haus aus Teppiche und überfährt diese nicht. Dies kannst du zwar abschalten, ist aber wirklich nicht empfohlen.

Jeder Teppich ist im Putzmodus also ein unüberwindbares Hindernis. Schlecht, wenn du einen Teppich quer im Flur liegen hast.

Von daher ist der Dreame W10 nur zu empfehlen, wenn du keine Teppiche hast!

 

Lautstärke

Wie die meisten Dreame Saugroboter die ich bisher im Test hatte, ist auch der Dreame W10 vergleichsweise leise.

Der Saugmotor ist im Normalbetrieb kaum hörbar und auch die rotierende Bürste, wie auch die Möppe sind vergleichsweise leise. Lediglich beim Reinigen in der Ladestation gibt es sehr deutliche Pumpgeräusche.

Abseits davon ist der Dreame W10 eher ein leiserer Saugroboter.

 

Fazit

Suchst du den Saugroboter mit der besten Putzfunktion, dann bist du beim Dreame W10 an der richtigen Adresse!

Die Technik mit den rotierenden Putztüchern ist aktuell allen anderen Arten einer Putzfunktion bei einem Saugroboter absolut überlegen. Wir haben ein gutes Reinigungsergebnis, ohne dass Schmutz einfach kleben bleibt, wie ich es schon bei anderen Modellen gesehen habe.

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Ein wichtiger Punkt hierbei ist auch die automatische Reinigungsstation, welche in festgelegten Intervallen die Putzpads mit frischem Wasser durchspült und das Schmutzwasser in einem gesonderten Tank sammelt.

Auch bietet der Dreame W10 eine mehr als solide Saugleistung und ein sehr schön leisen Betrieb.

Die Navigation ist wie bei Dreame üblich hervorragend! Der Sauger weiß konstant wo er ist und wo er noch hin muss. Dabei kann der W10 auch zwischen unterschiedlichen Räumen unterscheiden und du kannst diesen über die App gezielt an gewisse Orte senden.

Die Hindernisvermeidung ist hier allerdings nicht so gut wie beim Dreame L10 Pro.

Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt und das sind die guten Teppiche! Hast du Teppiche ist der Dreame W10 nichts für dich!

Hast du die Putzpads installiert, dann kann der W10 nicht zum Reinigen von Teppichen genutzt werden und diese stellen für ihn ein Hindernis dar. Hast du also einen Teppich quer im Flur liegen, dann blockiert dieser die Weiterfahrt.

Ich kann dir den Dreame W10 also nur mit gutem Gewissen empfehlen, wenn du keine Teppiche hast (oder diese nur in einem Raum). Aber dann ist der Dreame W10 ein extrem guter Saugroboter mit einer Weltklasse Putzfunktion.

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Die LUBY Portable Power Station mit 577Wh im Test

Eine Powerstation kann etwas sehr Interessantes und vor allem Praktisches sein! Egal ob nun beim Camping, im Wohnwagen oder als “Notstrom” System.

Entsprechend erreichen immer mehr Modelle den Markt. Hierzu zählt auch die LUBY Portable Power Station, welche mit einem recht kräftigen 700W/1000W AC Ausgang und einer Kapazität von 577Wh versucht zu punkten.

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Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Wie schlägt sich hier die LUBY Portable Power Station auch verglichen mit den Modellen von Jackery?

Finden wir es heraus!

 

Die LUBY Portable Power Station mit 577Wh im Test

Die LUBY Portable Power Station misst 25,4 x 17,78 x 16,51 cm und bringt ein Gewicht von 7,5 KG auf die Waage. Damit ist die Powerstation für die Kapazität von 577Wh etwas überdurchschnittlich schwer.

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Dabei besteht das Gehäuse komplett aus Kunststoff. Die Seitenteile sind zwar in Metall-Optik gebaut, bestehen aber aus Kunststoff. Die Verarbeitung würde ich als Okay einstufen. Meine Powerstation hatte einen kleinen Schrammen am Rand. Allerdings wirkt das gute Stück doch gut gebaut. Gerade der Tragegriff ist angenehm massiv und stabil. Pluspunkte gibt es dafür, dass dieser auch einklappbar ist.

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Durch den Tragegriff ist die Powerstation auch angenehm portabel. Ich finde dieses Design besser als bei Jackery, wo der Tragegriff fest angebracht ist. Hierdurch könntest du auch mehrere Powerstations stapeln.

 

Die Anschlüsse der LUBY Portable Power Station

Auf der Front der Powerstation finden wir folgende Anschlüsse:

  • 1x 230V Steckdose mit 700W Leistung
  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A QC 3.0 18W
  • 1x USB C 60W
  • 1x KFZ “Zigarettenanzünder” 12V/10A
  • 1x DC Eingang

Ich hätte mir vielleicht noch einen normalen DC Ausgang abseits von dem Zigarettenanzünder-Anschluss gewünscht. Abseits davon ist aber die Anschlussvielfalt top!

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Gerade der 60W USB C Anschluss weiß zu gefallen. Auch die Steckdose ist mit 700W konstanter Leistung und 1000W Spitzenleistung recht kräftig.

 

Ein hilfreiches Display!

Auf der Front der LUBY Portable Power Station findet sich ein kleines LCD Display. Dieses zeigt die folgende Informationen:

  • Aktuelle Leistung Ausgänge (Watt)
  • Aktuelle Leistung Eingang (Watt)
  • Ladestand (in %)
  • Aktuelle Zeit bis Powerstation entladen (bei dem aktuellen Verbrauch)

Damit ist das Display ausgesprochen interessant! Sowohl zu wissen wie viel Strom du gerade aus der Powerstation ziehst und wie lange diese noch voraussichtlich halten wird, sind interessante Informationen!

Dabei scheint die Anzeige auch halbwegs akkurat! Tendenziell werden hier leicht höhere Werte bei der Leistungsaufnahme angezeigt als echt sind, dies kann aber auch daran liegen das hier bereits Wandlungsverluste miteinbezogen werden.

 

Lithium Akku

Die LUBY Portable Power Station setzt auf Lithium Ionen Akku Zellen. Persönlich sehe ich LiFePO4 Akkuzellen in Powerstations lieber, aber immerhin wirbt LUBY mit bis zu 1000 Zyklen. Dies ist für normale Lithium Ionen Akkus recht viel! Die meisten Konkurrenz-Modelle werben lediglich mit 500 Zyklen.

 

Die Kapazität

Das Wichtigste bei einer Powerstation ist natürlich die Kapazität. Der Hersteller verspricht 577Wh. Hierbei handelt es sich aber um die Kapazität der Akku-Zellen im inneren der Powerstation. Ihre Entladung ist aber nicht zu 100% effizient.

Gerade beim Nutzen der 230V Steckdose kannst du mit doch recht deutlichen Verlusten rechnen.

kapazität in wh

Im “schlimmsten” Fall konnte ich eine Kapazität von 440Wh messen. Dies war bei einer Last von 50W an der Steckdose. Vermutlich wäre da Ergebnis bei einer noch geringeren Last noch etwas schlechter. Nutze also wenn möglich den 12V KFZ Stecker oder die USB Ports. Bei 5A bzw. 60W am KFZ Stecker konnte ich 519,99Wh messen, was auch das beste mögliche Ergebnis war.

520Wh für eine 577Wh Powerstation ist okay, allerdings tendenziell ist die LUBY Portable Power Station eher am unteren Ende angesiedelt was ich noch für okay halte.

 

Die Steckdose

In der LUBY Portable Power Station ist eine 230V AC Steckdose integriert. Diese kann bis zu 1000W in der Spitze liefern bzw. bis zu 700W bei konstanter Last.

Dies ist natürlich nicht genug um einen Tischgrill oder ähnliches zu betreiben. Allerdings tendenziell sind 700W Leistung für eine 577Wh Powerstation gar nicht mal übel! Und ja ich kann bestätigen die Steckdose kann wirklich diese Leistung liefern (bzw. Ich habe 550W maximal getestet).

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Dabei setzt die Steckdose auf eine reine Sinuswelle, was es auch erlaubt Schaltnetzteile problemlos an dieser zu betreiben.

 

Wiederaufladen

Du kannst die Powerstation wahlweise über das beiliegende Ladegerät oder via Solar laden.

Das beiliegende Ladegerät besitzt 19V/5A, also 95W. Die Powerstation nimmt laut Display bis zu 91W aus dem Ladegerät auf. Dies resultiert in einer Ladezeit von knapp über 6 Stunden.

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Via Solar kann die Powerstation bis zu 25V bei 5A akzeptieren. LUBY legt einen passenden Adapter Stecker bei um normale Solarpanels mit MC4 Stecker zu verbinden. Du brauchst also kein herstellerspezifisches Solarpanel.

Das günstigste 100W Modell mit 12V von eBay oder Amazon wird es also tun.

 

Fazit

Die LUBY Portable Power Station gefällt mir an sich ganz gut!

LUBY Portable Power Station, 700W/Peak 1000W Stromgenerator Solar...

  • USB C Ausgang mit 60W
  • 700W Steckdose mit reiner Sinuswelle
  • Sehr nützliches Display
  • Praktischer Formfaktor
  • Via Solar-Aufladbar (universelle Solarpanels funktionieren)
  • 440Wh bis 520Wh echte nutzbare Kapazität
  • Leider kein LiFePO4 
  • Keine separate DC Ausgänge
  • Unbekannter Hersteller

Zunächst kann die Anschlussvielfalt überzeugen. 3x USB A, 1x USB C mit 60W, 1x 230V Steckdose mit 700W und ein 12V/10A Zigarettenanzünder Anschluss sind top! Vielleicht wären ein paar klassische 12V DC Ausgänge noch praktisch gewesen, aber dennoch gibt es hier wenig zu bemängeln.

Auch das beiliegende Ladegerät ist mit 95W ausreichend kräftig, wenn allerdings auch nicht extrem leistungsstark. Du brauchst schon rund 6 Stunden um die Powerstation zu füllen. Alternativ kannst du auch Solar nutzen. Die Powerstation akzeptiert hier alle gängigen 12V Panels.

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Die Kapazität ist mit 440Wh im Worst Case und 520Wh im besten Fall “okay” für ein Modell, das mit 577Wh wirbt.

Weitere Pluspunkte gibt es für das wirklich sehr hilfreiche Display!

Was spielt gegen die LUBY Portable Power Station? Im Grunde nur der Hersteller. LUBY ist ein winziger asiatischer Hersteller und hier ist es nicht sicher, dass dieser in 1,5 Jahren noch auf dem Markt ist. Auch musst du bei der Haltbarkeit etwas vertrauen zeigen. Hier wärst du mit einem großen Hersteller wie Jackery vielleicht besser bedient.

Allerdings rein was das Gerät angeht, kann ich nur ein Daumen nach oben geben!

Performance Monster im Test, das XMG NEO 15 (E21)

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Mit dem NEO 15 (E21) bietet XMG ein absolutes High End Gaming Notebook an, welches einen Spagat zwischen maximaler Leistung und hoher Portabilität schlagen soll.

So ist das Neo 15 (E21) sowohl mit den aktuellen High End AMD Ryzen wie auch Intel CPUs verfügbar. Zudem kann das Notebook mit “bis zu” einer RTX 3080 ausgestattet werden. Wir haben hier also die feinste Hardware die 2021 in einem Notebook möglich ist.

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Entsprechend kostet das gute Stück aber auch knapp über 2000€. Wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das XMG NEO 15 (E21) überzeugen?

Finden wir dies im Test heraus! An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Ausleihen des NEO 15 für diesen Test.

 

Das XMG NEO 15 (E21)

Das XMG NEO 15 ist mit 359,8 x 243 x 26 mm und einem Gewicht von ca. 2,1 KG sicherlich kein besonders kleines und leichtes Notebook. Dieses ist aber im Anbetracht der verbauten Hardware aber auch nicht unnötig groß oder schwer!

xmg neo 15 (e21) test 4

So würde ich das NEO 15 (E21) weiterhin als recht portabel einstufen! Dieses wirkt auch nicht subjektiv übermäßig klobig, auch wenn dieses klar etwas mehr Masse hat als ein ASUS G15.

Beim Material setzt XMG wie üblich auf eine Mischung aus Kunststoff und einem lackierten Aluminium. Dabei besteht die Handballenauflage und auch der Deckel aus Aluminium. Dieses ist aber nur eine Aluminium Verkleidung, welche hierdurch weniger massiv wirkt als z.B. bei einem MacBook.

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Das Design des Notebooks ist ebenso vergleichsweise schlicht und einfach gehalten. Wir ein komplett schwarzes Gehäuse mit RGB Tastaturbeleuchtung und einem einfachen RGB LED Streifen auf der Front.

Wie steht es um die Anschlüsse?

  • 1x USB-C 3.2 Gen2 (DisplayPort 1.4: ja, G-SYNC-kompatibel | Power Delivery: nein)
  • 1x USB-A 3.2 Gen2
  • 2x USB-A 3.2 Gen1
  • 1x HDMI 2.1 (mit HDCP 2.3)
  • 1x Kopfhörerausgang
  • 1x Mikrofoneingang
  • 1x RJ45 Port 2,5 Gbit (LAN)
  • 1x Kartenleser (SD/SDHC/SDXC)
  • 1x Netzteilanschluss

Abseits vom fehlen von Thunderbolt (was bei AMD Notebooks leider normal ist) haben wir eine top Portausstattung!

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Gerade die drei USB A Ports und der 2,5Gbit LAN Port wissen zu gefallen.

 

Display

Das XMG NEO 15 gibt es aktuell mit zwei Displayoptionen:

  • 15″ IPS | 1920×1080 px | 240 Hz | 300 cd/m² | 90 % sRGB | non-glare
  • 15″ IPS | 2560×1440 px | 165 Hz | 350 cd/m² | 95 % sRGB | non-glare

Erstaunlicherweise ist das 2560×1440 zum Zeitpunkt des Tests das “Standard” Display, während das 240Hz Full HD Panel einen Aufpreis kostet.

Ich sehe hier um ehrlich zu sein keinen Grund nicht das 2560×1440 Display zu nehmen. 165Hz sind top und die RTX 3070 und RTX 3080 sind mehr als fähig 2K zu betreiben.

Erfreulicherweise sieht das Display des Notebooks sehr gut aus! Es ist sehr schön scharf, Farben und Kontraste sehen subjektiv tadellos aus und die 165Hz runden das Bild noch ab. Alles angefangen von Animationen bis hin zu Spielen wirkt sehr schön weich und geschmeidig.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
XMG CORE 15 AMD (E21)  333 cd/m² 1080:1 99% 76%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
XMG NEO 15 (E21) 354 cd/m² 1100:0 99 % 75 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² OLED 100 % 96 %
ASUS ProArt StudioBook 16 OLED 400 cd/m² OLED 100% 97%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
TUXEDO InfinityBook Pro 14 435 cd/m² 1350:1 99% 79%
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %

Allgemein sind die aktuellen 15 Zoll 2K 165Hz Panels in Notebooks alle recht gut! Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.Mit 99% sRGB und 75% Adobe RGB Abdeckung ist der Farbumfang okay. Dies ist kein Notebook für professionelle Fotografen, für den Heim-Bedarf ist das Display aber völlig okay.

Auch die maximale Helligkeit ist mit 354 cd/m² ausreichend.

 

Lautsprecher

Lautsprecher bei XMG Notebooks sind so eine Sache. Leider ist oft hier die Frage eher wie schlecht sind die Lautsprecher.

Auch die Lautsprecher des XMG NEO 15 sind nicht glorreich. Allerdings sind diese okay. Diese sind ausreichend laut und klar. Allerdings haben wir sehr wenig Bass und auch die generelle Klangfülle lässt zu wünschen übrig.

Dennoch unterm Strich würde ich die Lautsprecher als akzeptabel einstufen, aber jedes MacBook oder sogar iPad Pro klingt besser.

 

Die Tastatur

XMG nutzt bei seinem NEO 15 so genannte “OPTOMECHANISCHE” Taster. Es handelt sich hierbei um Miniatur mechanische Taster und ja diese unterscheiden sich massiv von normalen Notebook Tastaturen!

So fühlen sich die Tasten sehr stabil an und besitzen ein deutlich spürbaren “Klick”. Zudem ist das Tastatur-Deck sehr stabil und massiv, was auch den Tasten einen wunderbar festen Anschlag gibt.

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Klingt soweit gut, aber die Tastatur des NEO 15 erfordert gerade beim Tippen sehr viel Eingewöhnung! Die Tasten benötigen vergleichsweise viel Kraft, weshalb es mir oft passiert ist, dass einzelne Betätigungen “übersprungen” wurden, da ich zu sanft war.

Fürs Gaming ist die Tastatur wirklich super, für Vielschreiber kann ich sie aber nicht mit gutem Gewissen empfehlen! Mit Eingewöhnung wird dies auch gehen, aber dennoch glaube ich, dass es hier bessere Tastaturen gibt. Allgemein hätte ich vermutlich eine normale Notebook Tastatur bevorzugt, auch wenn es an den “OPTOMECHANISCHEN” Tastern durchaus auch viel zu mögen gibt.

Das Trackpad hat eine gute Größe und auch das Tracking ist stark! Lediglich hatte dieses bei mir etwas Spiel, was beim Drücken des Trackpads auffällt.

Dennoch kann ich hier nicht zu laut meckern, das Trackpad ist völlig okay!

 

Leistung und Benchmarks

Es gibt das XMG NEO 15 mit diversen CPUs du GPUs! Starten wir auf Seiten der CPUs:

  • AMD Ryzen 7 5800H | 3,2 – 4,4 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 16 MB Cache | 54+ W TDP
  • AMD Ryzen 9 5900HX | 3,3 – 4,6 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 16 MB Cache | 54+ W TDP
  • Intel Core i7-11800H | 2,3 – 4,6 GHz | 8 Kerne/16 Threads | 24 MB Cache | 45+ W TDP

Es gibt das Notebook als AMD und als Intel Version. Traditionell wird die Intel Versionen in Spielen minimal schneller sein, die AMD Version wird eine minimal bessere Akkulaufzeit haben und kühler laufen. So ist zumindest aktuell die Daumenregel was Intel vs. AMD CPUs angeht.

Auf Seiten der GPU hast du zwei bzw. drei Optionen:

  • NVIDIA GeForce RTX 3060 | 6 GB GDDR6 | 115 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)
  • NVIDIA GeForce RTX 3070 | 8 GB GDDR6 | 125 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)
  • NVIDIA GeForce RTX 3080 | 16 GB GDDR6 | 150 W TGP (+ 15 W Dynamic Boost)

Bei der Intel Version hast du die volle Auswahl aus allen aktuellen Nvidia GPUs. Bei der Ryzen Version kannst du dich nur zwischen der RTX 3070 und RTX 3080 entscheiden.

Schauen wir uns zunächst ein paar Benchmarks an.

cb15 cb20 vergleich cb20 cb23 vergleich cb23 pc mark 3d mark 2 3d mark

Die Benchmarks sehen soweit gut aus! Allerdings landet das XMG NEO 15 +- auf dem Level anderer Notebooks mit gleicher CPU, was mich etwas überrascht hat, da XMG hier mit einer etwas höheren TDP wirbt.

handbranke

Im Handbrake Benchmark hingegen kann das NEO 15 (E21) alle bisher getesteten AMD Ryzen Notebooks schlagen.

Wie sieht es aber in Spielen aus?

xmg neo fps 2k xmg neo fps f hd

Dank der vergleichsweise hohen TDP sowohl der CPU wie auch der GPU, ist das NEO 15 (E21) sehr stark in Spielen unterwegs!

Selbst bei der 2K Auflösung und maximalen Details werden in fast allen AAA Speilen problemlos die 60 FPS überschritten.

Bei Full HD Auflösung kratzen wir sogar eher an der 90-100 FPS Grenze, wohlgemerkt bei maximalen/Ultra Details in aktuellen Titeln. ESport Titel werden problemlos die 165 FPS Grenze die das Display darstellen kann überschreiten.

Dank der hohen TDP ist das NEO 15 (E21) auch etwas flotter unterwegs als andere Notebooks mit RTX 3080 die ich bisher getestet habe.

 

Takt und Temperatur

Schauen wir uns zunächst den CPU Takt unter Last an.

cpu takt

In einem Spiel taktet der Ryzen 9 5900HX zwischen +- 4000 Mhz und 4300 Mhz. Bei einer konstanten CPU Last kommt der Ryzen “nur” auf rund 3600 Mhz.

temperatur

Spannenderweise sind die Temperaturen genau umgekehrt. Im Spiel erreicht die CPU relativ heiße 95 Grad! Hier wird der Ryzen throttlen! In Cinebench kommen wir hingegen “nur” auf 82 Grad, was absolut okay ist.

 

Lautstärke

Schauen wir uns die noch die Lautstärke des NEO 15 (E21) an. Diese messen wir wie üblich in The Witcher 3 an.

lautstärke

Das NEO 15 (E21) ist zwar sicherlich kein super leises Notebook, aber für die Leistung ist es mehr als akzeptabel! Die Lüfter sind für ein 8 Kern, RTX 3080  Notebook sogar als überdurchschnittlich leise zu bezeichnen.

Dennoch hörst du die Lüfter unter Last weiterhin deutlich!

An dieser Stelle noch eine kleine Anmerkung. Mein NEO 15 hat leider ein merkliches Spulenfiepen, bei mittlerer CPU/GPU Last. Dies ist primär beim Einsetzen von Last oder bei Ladebildschirmen hörbar. In Spielen verschwindet das Spulenfiepen wieder.

 

Akkulaufzeit

Im NEO steckt ein 93Wh großer Akku. Dies ist eine ordentliche Kapazität, was in der Praxis auch in einer ordentlichen Laufzeit resultiert.

Bei einer normalen Nutzung komme ich auf gute 7-8 Stunden Laufzeit. Ohne WLAN, ohne Hintergrundprogramme, niedrige Displayhelligkeit usw. sind durchaus 10+ Stunden möglich

 

Fazit

Das XMG NEO 15 (E21) ist ein Performance Monster! Dies liegt sowohl an den sehr leistungsfähigen Hardware-Optionen, wie aber auch an der vergleichsweise großzügigen TDP.

Hierdurch erreicht das NEO 15 (E21) gerade in Spielen tolle Bildraten, welche aktuell in einem Notebook kaum zu überbieten sind. Auch die Kühlung und die Lautstärke sind dabei ordentlich gelöst!

Die Leistung ist also der große Pluspunkt des NEO 15 (E21).

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Aber auch das Display ist sehr gut! Wir haben ein 2K Panel mit 165Hz, welches aktuell das absolut Optimum in einem Gaming Notebook darstellt. Dieses ist flott, hat aber auch eine sehr gute Bildqualität, welche durchaus für Hobby Foto und Video-Bearbeitung taugt.

Auch die Portausstattung überzeugt und die Verarbeitung und Haptik ist völlig Okay!

Etwas hin und her gerissen bin ich bei der Tastatur. Die “mechanischen” Taster sind fürs Gaming völlig in Ordnung, ich würde aber gerade fürs Schreiben eine normale Tastatur bevorzugen. Ich bin also nicht der größte Fan der Tastatur des NEO 15 (E21).Auch die Lautsprecher des NEO 15 (E21) sind eher mäßig.

Dennoch, kommt es dir vor allem auf eine hohe Leistung an, dann ist das XMG NEO 15 (E21) ein top Notebook!

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Die realme Buds Air 2 im Test, super günstig und gut?

Realme gehört zu den absoluten Geheimtipps, wenn es um eine möglichst gute Preis/Leistung bei Smartphones geht.

Allerdings bietet Realme neben Smartphones auch diverse Audio-Produkte an. Hierzu gehören auch die realme Buds Air 2. Das besondere hier ist vor allem der Preis! Für rund 50€ erhältst du hier recht schicke ture Wireless Ohrhörer mit ANC.

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Ich muss es nochmal wiederholen, die Buds Air 2 kosten gerade einmal 50€! Ein fantastischer Preis, sofern natürlich auch die Klangqualität stimmt. Wollen wir uns dies aber einmal in einem kleinen Test ansehen bzw. anhören!

An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen der Buds Air 2 für diesen Test!

 

Die realme Buds Air 2 im Test

Obwohl die Buds Air 2 sehr günstige true Wireless Ohrhörer sind, ist das Design dieser vergleichsweise schick und außergewöhnlich!

realme buds air 2 test 1

So habe ich die Buds Air 2 in einer Sonderfarbe, die aktuell nicht mehr verfügbar ist. Aber auch abseits dieses etwas verrückten Grün-Tons habe ich bisher noch keine Ohrhörer mit dem gleichen Design gesehen.

Die Ladebox der Buds Air 2 setzt auf ein rundes Design, welches etwas plattgedrückt ist. Dabei misst die Ladebox 60 x 56 x 23,5 mm und bringt 42,6 g auf die Waage.

realme buds air 2 test 3

Allerdings ist die Ladebox natürlich aus Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich nicht schlecht an, ist aber auch kein Premium Material.

Dabei kann die Ladebox die Ohrhörer aber satte 4x unterwegs laden! Mit jeder Ladung sollen die Buds Air 2 5 Stunden durchhalten. Eine Größenordnung die nach meinen Erfahrungen knapp passt.

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Die Buds Air 2 setzen auf ein Misch-Design. So haben wir hier das “Steg-Design” der Apple AirPods gepaart mit klassischen Silikon-Aufsätzen.

Dabei besitzt der Steg eine Art Metall-Design, welches mir sehr gut gefällt!

 

Tragekomfort

Ich weiß nicht wie Realme das gemacht hat, aber der Tragekomfort der Buds Air 2 ist hervorragend! Wir haben hier zwar an sich normale in-Ear Ohrhörer mit Silikon-Aufsätzen. Allerdings treffen die Ohrhörer meine Ohren perfekt!

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Die Ohrstöpsel sind nicht zu groß, sitzen in einer guten Tiefe und stören allgemein nicht.

Daher kann ich den Tragekomfort wirklich nur mit einer 2+ bis 1- bewerten, viel besser geht’s kaum!

 

Klang der Buds Air 2

Kommen wir zum sicherlich spannendsten Punkt, dem Klang.

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Buds Air 2 besitzen einen tendenziell eher wärmeren Klang. Dies wirkt sich natürlich am deutlichsten auf die Höhen aus. Ich würde die Höhen als noch okay einstufen. Diese sind zwar etwas wärmer und weicher, klingen aber auch nicht zu matt oder dumpf. Ich bevorzuge etwas leichtere und luftigere Höhen, aber gerade wenn du Zischlaute” nicht magst, dann wirst du vermutlich mit den Buds Air 2 gut klar kommen.

Die Mitten passen. Ich würde diese als recht neutral bezeichnen. Gerade etwas tiefere Stimmen klingen angenehm voll und “rund”. Höhere Stimmen klingt aber aufgrund der etwas schwächeren Höhen natürlich nicht ganz so rund. Gerade etwas ältere Titel wie z.B. von Queen, die tendenziell etwas wärmer sind, klingen erfreulich gut. Dieses leicht Wärmere liegt den realme Buds Air 2.

Der Bass ist gut. Dieser ist leicht angehoben, aber auch nicht extrem oder übertrieben. Hier gibt es klar true Wireless Ohrhörer mit mehr Bass. Allerdings ist der vorhandene Bass qualitativ völlig in Ordnung. Dieser ist schön tief, satt und rund. Hier und da könnte er etwas besser definiert sein, aber ich würde die Bassqualität als überdurchschnittlich bezeichnen.

realme buds air 2 frequency response
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Die realme Buds Air 2 verkaufen sich natürlich schon etwas über den Preis. Für 50€ sind die realme Buds Air 2 auch wirklich ein guter Deal!

Die Ohrhörer sehen schick aus, sind sehr bequem und klingen ordentlich.

realme buds air 2 test 13

Auf Seiten des Klangs sind die Buds Air 2 relativ warm. Die Höhen sind also stark abgerundet und klar etwas weicher als bei vielen Konkurrenten. Allerdings sind die Buds Air 2 auch nicht zu dumpf und haben gute Mitten wie auch Tiefen. Zwar sind die Ohrhörer auch keine Bass-Bomber, aber der Bass klingt schön rund und sauber!

Hinzu kommt ein schickes Design und nicht zuletzt ein toller Tragekomfort!

Es gibt sicherlich bessere True Wireless Ohrhörer, aber für 50€ wird es schwer solche zu finden. Hier sind die realme Buds Air 2 ein sehr gutes Angebot, sofern du mit dem etwas wärmeren Klang leben kannst.