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Das beste Sony Akku Ladegerät für FW50, FZ100 und BX1 Akkus! Das iSDT NP2 im Test (2x Schächte und Info Display)

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Es ist kein Geheimnis, dass ich diverse Sony Kameras nutze. Eine Schwäche der Sony Kameras ist meiner Erfahrung nach die Akkulaufzeit. Um diesem Problem entgegenzuwirken, habe ich einfach X Sony Akkus.

Geladen habe ich diese bisher in einem Standard Ladegerät und einem 3. Anbieter Modell, was teils recht nervig sein kann. Die Ladegeräte funktionieren, aber nur einen Ladeschacht zu haben ist suboptimal, wenn man mit mehreren Akkus agiert.

Isdt Np2 Im Test 8

Bei meiner Suche nach einem alternativen Ladegerät bin ich über das iSDT NP2 gestolpert und war sofort neugierig.

Das iSDT NP2 bietet zwei Ladeschächte, wie auch ein LCD Display, welches über den aktuellen Ladestand, Kapazität usw. informiert. Kurzerhand habe ich mir das iSDT NP2 bestellt und ja so viel greife ich schon einmal vorweg wir haben hier das beste Ladegerät für Sony DSLR Kameras vor uns!

Mehr erfahrt Ihr im Test.

 

Das iSDT NP2 Sony Akku-Ladegerät im Test

Mit 112 x 90 x 32 mm ist das iSDT NP2 ein recht kompaktes Ladegerät, aber auch nicht winzig. Dies liegt an drei Punkten.

Zum einen besitzt das iSDT NP2 zwei Ladeschächte, welche auch parallel genutzt werden können. Diese Ladeschächte akzeptieren gleich drei verschiedene Typen Sony Akkus.

  • NP-FW50 (Sony A6000, A7 Serie, A7 II Serie usw.)
  • NP-FZ100 (Sony A7III Serie, A9 usw.)
  • NP-BX1 (Sony DSC RX100 II III IV V usw)

Klasse! Damit könnt Ihr diesem Ladegerät Akkus für fast alle aktuellen Sony Kameras laden. Ideal wenn Ihr beispielsweise eine ältere Sony A7 mit FW50 Akkus habt und vielleicht eine neue A7III, welche schon die FZ100 Akkus nutzt.

Isdt Np2 Im Test 1

Je nachdem welchen Akku Ihr einsetzt, besitzt dieser eine andere Orientierung im iSDT NP2. Pro Schacht gibt es also 3x 3 Pin Kontakte. Ja das Ladegerät besitzt die vollen 3 Kontakte pro Akku und nicht nur 2 Kontakte, wie viele der billig Ladegeräte. Dies erlaubt das Auslesen von weiteren Akkuinformationen und einem schonenderen Laden.

Diese Informationen kann Euch das iSDT NP2 auf einem kleinen farbigen LCD Display anzeigen, welches sogar recht gut aussieht. Unterhalb jedes Schachtes findet sich eine Taste, welche das Auswählen erlaubt. Mehr dazu später.

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Wichtig! Mit im Lieferumfang des iSDT NP2 ist KEIN Netzteil! Das Ladegerät nutzt aber USB C. Ihr könnt dieses an einen normalen 5V 2A oder besser Quick Charge 3.0 Ladegerät, Powerbank oder KFZ Netzteil hängen.

Also ja Ihr könnt das iSDT NP zu Hause, im Auto oder an einer Powerbank unterwegs nutzen um Eure Sony Akkus zu laden.

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Ein normales USB Ladegerät mit 2A Leistung reicht dabei für zwei FW50 Akkus aus. Für zwei der größeren FZ100 wird ein Quick Charge 3.0 Ladegerät mit 18W für das volle Ladetempo benötigt.

 

Wie gut funktioniert das iSDT NP2?

Ich habe das iSDT NP2 für diverse NP-FW50 Akkus verwendet. Hierbei handelte es sich um alte und neue original Akkus, wie auch diverse Nachbauten in schwankender Qualität (zum Test 9x NP-FW50 Akkus für Sony Kameras im Vergleich).

Alle Akkus wurden vom Ladegerät problemlos geladen! Dank des LCD Display sehen wir während des Ladens auch einige Infos. Folgende Informationen zeigt das Display:

  • Ladestand in %
  • Batterien Health Rating
  • Aktuelle Ladedauer
  • Geladene Kapazität
  • Spannung des Akku
  • Ladestrom
  • Temperatur
  • Widerstand des Akkus.

Dies ist sehr spannend! Gerade die Informationen zur geladenen Kapazität kann beispielsweise helfen schlechte Akkus auszusortieren. Passend hierzu zeigt Euch das Ladegerät auch einen „Gesundheitszustand“ auf einer Skala von 1-5 für den jeweiligen Akku an.

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Der Ladestrom des iSDT NP2 schwankt je nach Ladestand und Akkutyp. Legt Ihr einen leeren Akku (FW50) ein, dann wird dieser zunächst schonender mit +- 0,2A geladen. Hat der Akku ein paar % Kapazität wird hochgeschaltet auf das normale Ladetempo von 0,5A.

Habt Ihr es etwas eiliger gibt es auch einen „Boost-Modus“ in welchem der Ladestrom nochmals etwas angehoben wird. Im Falle des FW50 Akkus 0,8A. Damit ist ein Akku in knapp über einer Stunde voll.

Hier das Ladetempo nach Akkutyp:

  • NP-FW50 0,5A / 0,8A
  • NP-FZ100 1,0A / 1,5A
  • NP-BX1 0,6A / 1,0A

(Standard Tempo / Boost-Modus)

Das Ladegerät kann dabei zwei Akkus parallel mit vollem Tempo laden.

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Probleme hatte ich mit dem iSDT NP2 keine! Das Ladegerät arbeitet nun seit einigen Wochen absolut zuverlässig. Lediglich sind die % Angaben teils etwas „grob“, aber dies ist ja selbst innerhalb der Kameras oftmals nichts anderes.

 

Fazit, das beste Ladegerät für Sony FW50, FZ100 und BX1 Akkus!

Ja das iSDT NP2 ist das vermutlich beste Ladegerät für Sony Kamera Akkus! Warum? Das würde ich in drei Gründen zusammenfassen:

  1. Das iSDT NP2 bietet ein hohes Ladetempo, lädt dabei den Akku aber intelligent und schonend (langsamer wenn dieser voll entladen ist usw.)
  2. Ihr habt zwei Ladeschächte, welche jeweils FW50, FZ100 oder BX1 Akkus aufnehmen können!
  3. Das Display bietet wertvolle Informationen zum aktuellen Ladestand, der Gesundheit des Akkus usw.

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Damit ist das iSDT NP2 schon 99% aller anderen Sony DSLR Akku-Ladegeräten voraus. Diese sind meist sehr stumpf aufgebaut und sind auch oftmals nicht sehr schonend zum Akku.

Hinzu kommt eine gewisse Flexibilität. Damit meine ich nicht nur, dass das iSDT NP2 drei typen Akkus akzeptiert, sondern den USB C Eingang. Ihr könnt das Ladegerät damit zu Hause oder auch unterwegs/im Auto nutzen.

Ihr habt ein großes Fotoshooting im Wald? Kauft Euch eine Quick Charge Powerbank und Ihr könnt Akkus auch Mobil befüllen.

Natürlich mit 38€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist das iSDT NP2 nicht super billig, aber das ist das Ladegerät voll wert! Ja dies ist das beste Ladegerät, das Ihr für Eure Sony Akkus kaufen könnt!

ISDT NP-FZ100 NP-FW50 NP-BX1 Kamera Akku Dual Ladegerät für Sony...

  • Unterstützt fast alle aktuellen Sony Akkus (stand 2020/2021)
  • Zwei Akkus lassen sich gleichzeitig laden
  • USB C Eingang
  • Schickes und nützliches Display
  • Hohes Ladetempo

Test: Anker PowerLine III Flow, das teuerste und auch beste USB C Ladekabel? Aber wer braucht so was?

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Anker ist seit vielen Jahren eine verlässliche Quelle für gute Smartphone-Ladekabeln mit seiner PowerLine Serie. Diese konnten dabei vor allem aufgrund einer sehr guten Haptik und Haltbarkeit überzeugen, waren aber preislich eher im oberen Segment angesiedelt.

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Mit den neuen PowerLine III Flow setzt Anker nun nochmal eins drauf. So zahlst Du für das PowerLine III Flow USB C zu USB C zum Zeitpunkt des Tests rund 20€, was eine sehr stolze Summe ist!

Wollen wir uns das im Test doch einmal ansehen, ob dieses Geld für Ladekabel gerechtfertigt ist und was für Vorzüge ein teures Ladekabel mitbringt.

 

Das Anker PowerLine III Flow im Test

Direkt vorweg, es gibt das Anker PowerLine III Flow in zwei Versionen:

  • USB C auf USB C
  • USB C auf Lightning

In diesem Test soll es nur um die USB C auf USB C Version gehen.

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Was das Design angeht, hebt sich das Ladekabel ein Stück weit von vielen Konkurrenten ab. So verzichtet Anker auf eine Textil-Ummantelung und Steckergehäuse aus Metall.

Anstelle dessen sind die Kabel komplett Silikon ummantelt! Hierdurch sind diese nicht nur sehr flexibel, sondern fühlen sich auch sehr weich an. Ob ich nun eine Silikon oder gute Textilummantelung bevorzuge, kann ich aber nicht sagen.

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Das Kabel wirkt aber wirklich wertig gemacht und der kleine Metallring an den Steckern lockert das Design etwas auf.

Bei den Längen hast Du die Wahl aus 0,9m und 1,8m.

 

Super flexibel!

Die größte Stärke der Anker PowerLine III Flow Kabel ist die extrem hohe Flexibilität! Ich glaube noch kein 100W USB C Kabel gesehen zu haben welches so weich und flexibel ist.

Die von mir oft genutzten Baseus 100W Kabel sind schon relativ flexibel, aber Anker setzt hier noch eins drauf. Wirklich beeindruckend, dass es problemlos möglich ist durch diese Kabel 100W zu jagen.

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Dies liegt sicherlich an der Ummantelung aus Silikon, welche teurer, aber flexibler ist als der normalerweise verwendete Kunststoff.

 

Hohe Haltbarkeit?

Laut Anker halten die PowerLine III Flow Kabel 25000 Biegungen aus. Dies kann ich natürlich nicht nachprüfen.

Allerdings nach meiner Erfahrung sind die Anker PowerLine Kabel wirklich sehr haltbar, gerade die nicht Textil ummantelten. Meist ist die Textilummantelung der Schwachpunkt.

 

USB Power Delivery braucht (meist) keine besonderen Kabel

Beim “normalen” Laden ohne einen Schnellladestandard hat ein gutes Ladekabel durchaus einen großen Einfluss auf das effektive Ladetempo. Der interne Widerstand des Ladekabels sorgt für einen Spannungsabfall, welcher beim Laden mit 5V durchaus relevant sein kann.

Allerdings beim Schnellladen ist dies in der Regel kein Problem! Wir haben hier eine höhere Kommunikation zwischen Ladegerät und Smartphone und zudem meist eine Spannung von 9V oder mehr.

Hier gilt nach meiner Erfahrung ,funktioniert das Schnellladen, dann gibt es keine großen Unterschiede beim Ladetempo!

Teurere Ladekabel machen hier also weniger aufgrund des Ladetempos Sinn, sondern mehr aufgrund von Haptik, Optik und Haltbarkeit.

 

60W vs. 100W

Es gibt allerdings eine Ausnahme, wo das Ladekabel doch eine sehr große Rolle spielt und dies ist beim Laden mit über 60W der Fall.

Hast Du ein Notebook das mit über 60W nach dem USB Power Delivery Standard Laden kann, dann brauchst Du ein spezielles Ladekabel.

Normale USB C auf USB C Label sind eine einfache Punkt zu Punkt Verbindungen. Diese sind bis zu 3A Ladestrom zulässig (3A * 20V = 60W). Für bis zu 5A, welche für 60-100W nötig sind, braucht es Kabel mit einem speziellen Chip.

In diesem Chip ist hinterlegt, dass das Kabel auch wirklich für die höheren Strome zulässig ist. Dieser Chip wird von Ladegerät bzw. Endgerät ausgelesen. Dies macht 100W USB C Kabel deutlich teurer.

Die Anker PowerLine III Flow USB C zu USB C Kabel sind für bis zu 100W zugelassen.

 

Elektrische Qualität

Wie bereits erwähnt gibt es beim Laden über den USB Power Delivery Standard keine großen Unterscheide zwischen einzelnen Kabeln.

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Würde ich hier die PowerLine III Flow Kabel mit anderen Kabeln vergleichen, kämen alle Ergebnisse auf +-5% gleich. Die PowerLine III Flow geben sich auch sauber als 5A bzw. 100W Kabel zu erkennen, das Laden mit über 60W funktioniert also problemlos.

Kurzum, das Ladetempo mit den PowerLine III Flow ist auch bei größeren Geräten wie Notebooks top!

Schauen wir uns aber mal die “theoretische” Elektrische Qualität an. Hierfür habe ich mir ein paar USB C Kabel geschnappt und diese bei 20V mit 1A, 3A und 5A belastet und die Spannung am Eingang und am Ausgang gemessen.

Umso größer hier der Unterschied ist, umso “schlechter” ist das Kabel.

1A 3A 5A
Anker PowerLine III Flow 0,9m -0,8% -2,4% -4,0%
Anker PowerLine III Flow 1,8m -0,8% -2,4% -4,1%
Anker Powerline+  0,9m -1,2% -3,5%
Anker Powerline+  1,8m -1,5% -4,3%
Baseus 100W USB C Kabel 0,9m -0,5% -1,5% -2,5%
Baseus 60W USB C Kabel 0,9m -0,7% -1,8%
Samsung 100W USB C Kabel 1m -0,5% -1,5% -2,5%

(Spannungsabfall je nach Last)

Bei den PowerLine III Flow handelt es sich um dünne und flexible Kabel, wie diese ansonsten in 100W Klasse selten sind.

Dies spiegelt sich aber auch bei den Leistungswerten wieder. So bietet sowohl das Samsung Ep-DN975 Ladekabel wie auch das 100W Baseus Ladekabel einen deutlich niedrigeren Spannungsabfall.

Bei 5A liegen die PowerLine III Flow Ladekabel bei +- 4% Spannungsabfall, was noch gerade im Rahmen ist.

Erneut in der Praxis hat dies keine merkbaren Auswirkungen, aber solltest Du nach dem “technisch” besten Ladekabel suchen, dann bist Du mit Baseus oder Samsung besser bedient.

 

Fazit

Lohnt es sich +- 20€ (zum Zeitpunkt des Tests) für ein Ladekabel auszugeben? Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es sich durchaus lohnt für ein gutes Ladekabel etwas mehr Geld auszugeben.

Dies allerdings nicht wegen des Ladetempos, hier spielt das Ladekabel bei Quick Charge oder USB Power Delivery kaum noch ein Rolle, sondern mehr wegen Haptik und Optik. Nichts ist schlimmer als ein halb kaputtes und ranziges Ladekabel, das im besten Fall auch noch recht steif ist.

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Hier sind die Anker PowerLine III Flow eine massive Verbesserung! Dank des Äußeren aus Silikon sind die Kabel extrem flexibel und weich! Dies sind klar die flexibelsten 100W USB C Kabel die ich je erlebt habe.

Dabei bilden die Kabel auch keine Knicke oder behalten sonstig eine gebogene Form. Ja rein haptisch sind dies die besten USB C Kabel die ich bisher erlebt habe.

Was das Ladetempo angeht gibt es allerdings keine großen Unterschiede zwischen den einzelnen Kabeln. Die Anker PowerLine III Flow sind für bis zu 100W zugelassen und Du bekommst auch ein entsprechendes Tempo.

Gehen wir allerdings mit den Messwerten ans Werk dann sehen wir, dass die Adern im Inneren wohl etwas dünner sind. Bei 100W (20V/5A) lag der Spannungsabfall bei 4%, beim Samsung Ep-DN975 Ladekabel bei 2,5% und beim Baseus 100W Kabel bei 2,4%. Aber wie gesagt in der Praxis ist dies nicht groß relevant.

Willst Du aber die “technisch” besten Kabel dann greif lieber zu einem anderen Kabel.

Willst Du aber die beste Mischung aus Flexibilität, Haptik und Ladetempo, dann sind die PowerLine III Flow Kabel richtig gut, aber auch teuer.

Anker PowerLine III Flow, USB C auf USB C Kabel 100W, Typ-C Kabel...

  • Herausragende Haptik
  • Sehr flexibel und „weich“
  • Edle Optik
  • 100W USB PD
  • Elektrische Qualität mittelmäßig, hat aber in der Praxis keinen negativen Einfluss auf das Ladetempo
  • Sehr hoher Preis

Herausragend gut! LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 im Test, 4K + 144Hz

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Bis vor kurzer Zeit galt, willst Du einen schnellen Monitor, dann nimm ein Modell mit 2K Auflösung und 144Hz+. Willst Du einen besonders scharfen Monitor, dann nimm ein 4K Modell.

4K und eine hohe Bildwiederholungsrate schlossen sich weitestgehend aus. Dies hat sich aber so langsam geändert! So bietet unter anderem LC-Power mit seinem LC-M27-4K-UHD-144 einen 4K Monitor an, mit 144Hz!

WOW Damit haben wir auf dem Papier das beste aus beiden Welten, ein scharfes Bild und eine top Bildwiederholungsrate.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist dort der LC-M27-4K-UHD-144 auch so top? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an LC-Power welche mir den LC-M27-4K-UHD-144 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Der LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 im Test

Ich hatte schon einige LC-Power Monitore im Test, daher war ich etwas überrascht vom LC-M27-4K-UHD-144. Dieser Monitor unterscheidet sich im Detail doch recht deutlich von den anderen Modellen was Standfuß usw. angeht.

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Der LC-M27-4K-UHD-144 ist der bisher am besten gebaute Monitor den ich von LC-Power gesehen habe!

Sowohl das Gehäuse des Monitor selbst, wie auch der Standfuß sind super massiv und stabil.

Gerade für den Standfuß möchte ich viel Lob äußern. Dieser nimmt nicht zu viel Platz auf dem Tisch ein und bietet alle gängigen Ergonomie Optionen. So wirkt auch gerade die Höhenverstellung sehr schön “weich” und sauber.

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Wer auch immer das Gehäuse für LC-Power gebaut hat, hat einen guten Job gemacht.

Der Monitor selbst ist recht schlicht und schick gebaut. Ungewöhnlich ist die Platzierung der Ports. Diese sind nicht nach unten gerichtet, sondern nach Hinten, zur Wand hin. Hier sind diese klar besser erreichbar, aber das ist bei einer Wandmontage natürlich suboptimal.

lc power lc m27 4k uhd 144 im test 14

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir:

  • 2x DisplayPort 1.4
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x USB C
  • 1x 3,5mm Audio-Ausgang

Willst Du die volle 4K Auflösung und 144Hz, dann musst Du die DisplayPort Anschlüsse nutzen. Folgende Auflösungen konnte ich je Anschluss maximal erreichen:

  • DisplayPort 4K + 144Hz (teils auch nur 4K + 120Hz)
  • HDMI 4K + 60Hz
  • USB C 4K + 30Hz oder 1080p + 144Hz

Willst Du USB C nutzen, dann würde ich dir ein USB C auf DP Kabel empfehlen. Mit DIESEM Kabel konnte ich via USB C 4K + 119Hz erreichen.

Die Stromversorgung läuft über ein externes Netzteil.

 

Das Panel

In dem LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 steckt ein Panel mit folgenden Eckdaten:

  • 27 Zoll
  • 3840×2160 Pixel
  • IPS
  • 144Hz
  • 350cd/ m²

Die größte Besonderheit hier ist natürlich die Kombination aus 4K Auflösung und einer schnellen Bildwiederholungsrate von 144Hz. Dies ist aktuell noch sehr selten.

Für LC-Power etwas ungewöhnlich, das Panel ist kein VA Panel, sondern ein IPS Panel, welches von AU Optronics stammt

 

Messungen

Alle Messungen in diesem Test wurden mithilfe des Datacolor SpyderX Elite durchgeführt. Dieser bietet eine Monitor Analyse Funktion.

Ältere Monitor-Tests von Techtest wurden mit dem Datacolor Spyder5 Elite durchgeführt. Die Werte sind hier prinzipiell vergleichbar, lediglich die Kontrastmessungen sind beim neuen SpyderX Elite besser und fallen tendenziell etwas höher aus, bedenkt dies.

 

Farbumfang / Farbraum

LC-Power wirbt beim LC-M27-4K-UHD-144 mit recht beeindruckenden Werten was den Farbumfang/Farbraum angeht. 99% sRGB, 90% AdobeRGB und 90% DCI-P3 sind durchaus beeindruckend und auf dem Level einiger Profi Monitore.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

lc power lc m27 4k uhd 144 farbraum

In der Praxis sind die Werte des LC-M27-4K-UHD-144 sogar noch etwas besser!

  • 100% sRGB
  • 94% AdobeRGB
  • 93% DCI-P3

Dies schaffen nicht viele Monitore auf dem Markt.

sRGB AdobeRGB P3
LC-Power LC-M27-QHD-165  100% 96% 94%
LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 100% 94% 93%
LG UltraGear 34GK950F 100% 89%
Alienware AW3420DW 100% 89%
Samsung C34F791 100% 82%
Dell P3421W 100% 80% 86%
ASUS ROG Strix XG35VQ 100% 78%
BenQ EX3501R 100% 78%
BenQ MOBIUZ EX2710 98% 77%
ASUS MX38VC 99% 75%
LG 34UC99-W 98% 76%
Alienware AW2521HFL 97% 76% 73%
Dell U3419W 98% 73%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C 92% 71%
LC-Power LC-M34-UWQHD-100-C-V2 92% 71% 72%

Erfreulicherweise ist dabei der LC-M27-4K-UHD-144 sogar von Haus aus recht gut kalibriert.

lc power lc m27 4k uhd 144 kalibrierung

Damit ist der LC-M27-4K-UHD-144 absolut für einen Professionellen/Semi-Professionellen Einsatz im Bereich der Foto/Video-Bearbeitung zu gebrauchen. Sicherlich wird dieser keinen Einsatz in großen Firmen haben, aber bist Du ein Fotograf/Youtuber der gerade durchstarten will und das Budget ist knapp, dann ist der LC-M27-4K-UHD-144 vielleicht genau das Richtige.

 

Helligkeit

LC-Power wirbt beim LC-M27-4K-UHD-144 mit einer maximalen Helligkeit von 350cd/ m². Wie sieht es in der Praxis aus?

lc power lc m27 4k uhd 144 helligkeit

Die 350cd/ m² kann ich leider nicht ganz bestätigen. Im Test erreichte der Monitor maximal 323cd/ m². Dies ist allerdings alles andere als schlecht!

Mit dieser Helligkeit ist der Monitor auch durchaus in helleren Räumen gut nutzbar.

Erfreulicherweise war bei meinem Modell auch die Ausleuchtung gut, wenn nicht sogar sehr gut.

 

Kontrast

Da wir hier einen IPS Monitor vor uns haben, sind die Kontrast-Werte des LC-M27-4K-UHD-144 nicht übermäßig beeindruckend. LC-Power spricht von 1:1000, was der übliche Standard Wert für einen Monitor mit IPS Technologie ist.

lc power lc m27 4k uhd 144 kontrast

Den angegebenen Kontrast von 1:1000 kann ich mit einem Messwert von 1:970 so weit bestätigen. Für einen IPS Monitor ein guter Wert, welcher auch in der Praxis in einem subjektiv guten Kontrast resultiert.

Wir nehmen den Kontrast bei einem Monitor nicht linear wahr. Nach meiner Erfahrung ist alles über 1:500 soweit Okay. Ab 1:1000 sind die Unterschiede langsam sehr gering und der subjektive Unterschied zwischen 1:1000 und 1:1500 z.B. nur minimal.

 

4K braucht ordentlich Power!

Grundsätzlich kannst Du natürlich einen 4K Monitor an fast jedem modernen PC oder Notebook betreiben. Solltest Du aber planen auf dem Monitor zu spielen, dann solltest Du besser eine recht dicke Grafikkarte haben!

Selbst eine RTX 3090 schafft in den meisten aktuellen Titeln gerade mehr als 60 FPS bei einer 4K Auflösung (Quelle für diese Behauptung: https://www.computerbase.de/2020-09/geforce-rtx-3090-gigabyte-msi-test/2/#diagramm-borderlands-3-3840-2160 )

Die 144Hz des Monitors wirst du nur bei einer RTX 3080 (oder besser) und bei eSport Titeln ausnutzen können.

Daher würde ich in der Regel eher zu einem 2K Monitor mit hoher Bildwiederholungsrate fürs Gaming raten. 2K ist einfach deutlich leichter anzutreiben.

 

In der Praxis

Ich halte den LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 für einen der besten PC-Monitore die ich jemals gesehen habe!

Das Bild ist subjektiv einfach top. Dank der 4K Auflösung ist dieses gestochen scharf und die 144Hz sind noch das Sahnehäubchen obendrauf. Dabei sind die 144Hz nicht nur in Spielen interessant. Auch das einfache Scrollen durch Webseiten, Listen oder durch professionelle Programme wie Adobe Lightroom wirkt deutlich weicher und flüssiger.

Auch die generelle Bildqualität ist herausragend. Farben wirken super klar und sauber, ohne dabei übersättigt oder ähnlich verfälscht zu sein.

Einen ähnlichen positiven Bildeindruck kannte ich bisher nur von meinem BenQ SW271.

Das einzige was ich in der Praxis etwas zu bemängeln habe ist das OSD und dessen Steuerung, welche fast schon LC-Power typisch sehr mäßig ist.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.

lc power lc m27 4k uhd 144 stromverbrauch

Mit 22,3 bis 39,1W ist der Stromverbrauch des LC-M27-4K-UHD-144 zwar nicht niedrig, aber niedriger als ich dies erwartet hätte! Für einen Monitor dieser Klasse geht das völlig in Ordnung.

 

Fazit

Der LC-M27-4K-UHD-144 ist einer der besten Monitore die ich bisher im Test hatte! Dies nicht nur wegen der 4K Auflösung und der hohen Bildrate von 144Hz!

Sicherlich sind die 144Hz klasse, denn diese machen nicht nur das Spielen auf dem Monitor (sofern deine Grafikkarte mithalten kann) deutlich weicher, sondern auch Produktiv-Anwendungen wirken flüssiger beim Scrollen.

lc power lc m27 4k uhd 144 im test 15

Und Produktiv-Anwendungen ist ein guter Stichpunkt, denn der LC-M27-4K-UHD-144 ist nicht nur für Gamer gut geeignet.

Aufgrund der sehr guten Farbraumabdeckung, ordentlichen Kalibrierung und mehr als soliden Kontrast/Helligkeits-Werten, ist der Monitor sogar für einen semi-professionellen Einsatz gut geeignet! Mir ist aktuell kein Monitor bekannt der günstiger ist und ein besseres Bild liefert.

  • 4K
  • 100% sRGB
  • 94% AdobeRGB
  • 93% DCI-P3
  • 144Hz
  • 323cd/ m² Helligkeit
  • 1:970 Kontrast

Kurzum, der LC-Power LC-M27-4K-UHD-144 ist absolut empfehlenswert! Das hier verbaute Panel ist über jeden Zweifel erhaben und das von LC-Power genutzte Gehäuse und Standfuß sind top!

 

Positiv

  • 4K Auflösung
  • 144Hz Bildwiederholungsrate
  • Große Anschlussvielfalt
  • Hervorragende Bildqualität
  • Hohe Farbraumabdeckung (100% sRGB und 94% AdobeRGB)
  • Ausreichend hell (323cd/ m²)
  • Guter Standfuß

Neutral

  • 4K 144Hz nur via DisplayPort
  • Anschlüsse sind nach hinten gerichtet

Negativ

  • OSD und Tasten zur Steuerung mäßig

7x WLAN Steckdosen von TP-Link, Meross, myStrom und Co. im Test

WLAN Steckdosen gehören klar zu den beliebtesten und häufigsten Smart Home Geräte. Dies liegt auch am Preis. Ihr bekommt WLAN Steckdosen problemlos für 10-20€, könnt aber für einzelne Modelle auch locker 40€+ ausgeben.

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Allerdings gibt es hier hunderte Modelle, zu welchem solltet Ihr greifen? Genau diese Frage wollen wir im Test klären! Hierfür habe ich 7 WLAN Steckdosen in den Vergleich geschickt, welche hat die beste App, welche hat die meisten Funktionen und welche benötigt am wenigsten Energie? Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende WLAN Steckdosen schicke ich in den Vergleich:

Preis (zum Zeitpunkt des Tests)
Nous A1 Smart WLAN Steckdose 15 €
TP-Link Tapo P100 10 €
Meross WLAN Steckdose 19 €
TP-Link Kasa KP105 12 €
TP-Link Kasa HS110 30 €
myStrom WiFi Switch 35 €
Teckin WLAN Smart Steckdose 13 €

 

Preislich liegen die meisten Modelle zwischen 10 und 20€, mit zwei Ausnahmen. Die TP-Link HS110 kostet dich aktuell um die 30€. Es handelt sich bei dieser um ein recht altes Modell, das schon einige Jahre auf dem Markt ist. Dabei ist der Preis allerdings nie wirklich gefallen.

Der myStrom WLAN Switch ist der Exot unter den Testkandidaten. Dieser stammt von einem Schweizer Hersteller und fokussiert sich etwas auf die Leistungsmessung, welche hier sehr genau ist. Dies konnte ich auch schon in meinem Artikel 5x WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung im Vergleich Bestätigen.

 

Meross WLAN Steckdose mit Apple HomeKit

Es gibt die Meross WLAN Steckdose in diversen Versionen. Mit Verbrauchsmessung, ohne Verbrauchsmessung, mit oder ohne Apple HomeKit usw.

Hier in diesem Test geht es um die Version MIT Apple HomeKit und ohne Verbrauchsmessung.

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Diese ist mittel groß gebaut und wirkt qualitativ ordentlich. Rein aus dem Bauch heraus hätte diese als eins der besseren Modelle eingestuft. Auf Seiten der Leistung soll dieses Modell sogar 3840 W standhalten.

Erneut würde ich Euch nicht raten so weit zu gehen, aber 1000-2000W sollten hier kein Problem sein.

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Auf Seiten der App wird die Meross eigene App genutzt.

Diese ist sehr simpel aufgebaut und was den Funktionsumfang angeht eher eine der überschaubaren. Allerdings die wichtigsten Basic-Feature sind vorhanden und grundsätzlich funktioniert die App gut.

 

myStrom WLAN Switch

Der myStrom WLAN Switch wirkt überdurchschnittlich gut und wertig gebaut. Bei dem durchaus gehobenen Preis auch wünschenswert.

Die größe der WLAN Steckdose würde ich als „mittel“ einstufen. Diese ist nicht super kompakt, hat aber eine gut gewählte Form, welche benachbarte Steckdosen nicht übermäßig blockiert.

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Laut Hersteller kann die Steckdose mit bis zu 16A bzw. 3680W belastet werden. Ich würde zwar hier auch nicht ganz so weit gehen, aber prinzipiell vertraue ich myStrom was diese Angabe angeht.

Auf Seiten der App haben wir die myStrom eigene App.

Diese zeichnet sich vor allem aufgrund der sehr Detaillierten Verbrauchsmessung aus. Diese funktioniert sogar in beide Richtungen! So kannst du diese auch für eine Balkon-Solaranlage nutzen.

screenshot 20210718 082450 mystrom screenshot 20210718 082541 mystrom

Des Weiteren kannst Du Warnmeldungen einstellen, wenn der Stromverbrauch gewisse Grenzwerte Über/Unterschreitet. Ebenso kann sich die Steckdose automatisch ausschalten wenn ein gewisser Verbrauch unterschritten wird (so kann Standby Verbrauch besser minimiert werden).

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Standard-Funktionen wie Timer werden natürlich auch unterstützt, das können aber alle Modelle in diesem Vergleich.

 

Nous A1 Smart WLAN Steckdose

Es ist offensichtlich was die Nous A1 zu einer interessanten WLAN Steckdose macht. Diese ist einfach winzig! Sie ist das mit abstand kleinste und kompakteste Modell im Vergleich, was natürlich gerade in Mehrfachsteckdosen ideal ist.

Bei der Nous A1 handelt es sich aber um ein recht generisches Modell das unter diversen Namen angeboten wird. So hatte ich bereits ein vergleichbares Modell das sich Gosund nannte.

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Spannender weise wurde das Gosund Modell allerdings nur mit 2300W Leistung bzw. 10A beworben. Die Nous A1 hingegen mit satten 3450W.

Du solltest auf diese Angabe nicht zu viel geben, dies ist kein Modell das ich mit mehr als vielleicht 1000-1500W belasten würde. Für alles andere ist dieses einfach zu klein und der Hersteller zu fragwürdig.

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Als App wird die Universelle Smart Life App genutzt.

Smart Life ist eine universelle chinesische Smart Home App, die von vielen kleinen Anbietern genutzt wird, die zu klein für eigene Apps sind. An sich aber nicht schlimm, denn Smart Life ist an sich eine recht gute App!

 

Teckin WLAN Smart Steckdose

Die Teckin WLAN Smart Steckdose ist wieder ein etwas größeres Modell, womit ich mich primär auf die Abmessungen beziehe.

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Ähnlich wie auch schon die Nous A1 ist die Teckin ein „generisches“ Modell. Dieses wird unter X Namen verkauft. Dies muss aber nicht zwingend etwas schlimmes sein.

Als App wird die Universelle Smart Life App genutzt.

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Smart Life ist eine universelle chinesische Smart Home App, die von vielen kleinen Anbietern genutzt wird, die zu klein für eigene Apps sind. An sich aber nicht schlimm, denn Smart Life ist an sich eine recht gute App!

 

TP-Link KASA HS110 und KP105

TP-Link hat sein LineUp in zwei Systeme gespalten, KASA und TAPO. Warum kann ich um ehrlich zu sein nicht ganz verstehen, denn die Produkte sind so ähnlich, dass diese p      roblemlos in eine oder die andere App passen würden. KASA ist aber tendenziell die etwas „höherwertige“ Serie, während TAPO auf Preis-Leistung optimiert ist.

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Zum KASA LineUp gehört die HS110 und auch die KP105. Die HS110 ist ein sehr altes und erprobtes Modell! Ich kann für diese absolut meine Hand ins Feuer legen, diese WLAN Steckdose funktioniert auch über Jahre hinweg tadellos.

Allerdings merken wir das alter auch etwas. So ist die HS110 sehr groß und fast schon etwas klobig. Diese belegt benachbarte Steckdosen, was suboptimal ist.

Die neuere KP105 ist hier ein gutes Stück kompakter und moderner. Auch diese ist allerdings nicht winzig.

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Beide Steckdosen nutzen die TP-Link KASA App. Die TP-Link KASA App funktioniert tadellos! Diese ist vor allem was das Design angeht sehr schick und Benutzerfreundlich.

Funktional haben wir aber nur die Basics. Ein/Aus, Timer, Zeitplan und im Falle der HS110 eine Verbrauchsmessung.

 

TP-Link TAPO P100

Die P100 von TP-Link nutzt die TAPO Plattform. Grundsätzlich ähnelt die P100 der KP105 sehr stark! Beide sind ähnlich groß und auch die Verarbeitungsqualität ist auf einem ähnlichen hohen Level.

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Allerdings bietet die P100 lediglich eine Leistung von maximal 2300W, was neben der unterschiedlichen App der einzige unterschied zur KP105 ist.

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Grundsätzlich ist auch die TAPO App von TP-Link gelungen.

Diese ist funktional 1 zu 1 identisch zur KASA App, nur etwas einfacher gestaltet.

 

Konnektivität

Hier können wir es recht kurz machen. Mittlerweile ist die Anbindung an die gängigen 3. Anbieter Systeme überall recht gut. ALEXA und den Google Assistent können alle. Allerdings Apple HomeKit können nur zwei.

ALEXA Google Assistent HomeKit
Meross WLAN Steckdose Ja Ja Ja
myStrom WiFi Switch Ja Ja
Nous A1 Smart WLAN Steckdose Ja Ja Nein
Teckin WLAN Smart Steckdose Ja Ja Nein
TP-Link Kasa HS110 Ja Ja Nein
TP-Link Kasa KP105 Ja Ja Nein
TP-Link Tapo P100 Ja Ja Nein

 

Lediglich Meross und myStrom unterstützen auch Apple HomeKit. Legst du darauf wert, schränkt dies deine Auswahl etwas ein.

 

Verbrauchsmessung

Vier unserer Testkandidaten bringen eine praktische Verbrauchsmessung mit. Auf dieses Thema bin ich im Artikel 5x WLAN Steckdosen mit Verbrauchsmessung im Vergleich Etwas näher eingegangen.

Schauen wir uns aber auch hier einmal die Messgenauigkeit kurz einmal an.

Niedrige Last Hohe Last
Nous A1 Smart WLAN Steckdose -2,1% 1,1%
TP-Link Kasa HS110 -7,1% -1,0%
myStrom WiFi Switch -2,1% -0,1%
Teckin WLAN Smart Steckdose -7,1% 0,8%

(Abweichung zur Referenz)

Grundsätzlich eignen sich alle vier Modelle für eine einfache Verbrauchsmessung. Die Abweichungen halten sich in einem überschaubaren Rahmen.

Allerdings ist der myStrom WLAN Switch ganz klar der König wenn es um die Verbrauchsmessung geht! Dieser misst sehr genau und ist auf dem Level eines gesonderten Strommessgerätes.

 

Der Stromverbrauch von WLAN Steckdosen

WLAN Steckdose benötigen konstant Energie. Meist eingeschaltet sogar noch mehr als ausgeschaltet. Hast Du mehrere dieser WLAN Steckdosen im Haus, dann kann sich der Verbrauch durchaus schnell summieren.

Von daher was benötigen unsere Testkandidaten?

stromverbrauch

Die alte TP-Link Kasa HS110 benötigt mit 1,84W bzw. 0,98W klar am meisten Energie. Erstaunlicherweise benötigt auch die TAPO P100 relativ viel Energie mit 1,24W bzw. 0,54W.

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Das sparsamste Modell ist überraschenderweise auch von TP-Link und zwar die Kasa KP105 mit 0,54W bzw. 0,25W. Dies ist weniger als 1/3 des Verbrauchs der HS110!

Auf Platz 2 der sparsamsten Modelle das Modell von Meross mit 0,64W bzw. 0,34W.

 

Fazit, welche WLAN Steckdose kaufen?

Welche WLAN Steckdose würde ich dir nun empfehlen? Dies hängt etwas davon ab was Du suchst und brauchst.

7x wlan steckdosen test vergleich 15

Grundsätzlich würde ich folgende drei Modelle empfehlen:

Suchst Du eine normale WLAN Steckdose um diese via Smartphone oder Sprachassistenten zu schalten? Dann nimm die TP-Link KASA KP105!

TP-Link Kasa Smart WLAN Steckdose KP105(Kompatibel mit Amazon Alexa,...

  • Gute App mit ordentlichem Design
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
  • Gute Konektivität
  • Sehr niedriger Preis
  • keine Verbrauchsmessung

Die KP105 stammt von einem vertrauenswürdigem Hersteller, mit guter App die zudem auch von vielen 3. Anbieter Diensten unterstützt wird.

Dabei benötigt die KP105 extrem wenig Strom! Die KP105 benötigt weniger als 1/3 der Energie der alten HS110. Dabei ist die KP105 mit rund 12€ auch nicht zu teuer, ganz im Gegenteil.

Das einzige was gegen die KP105 spricht wäre die fehlende Verbrauchsmessung und das fehlende HomeKit. Sucht Ihr aber eine einfache und günstige WLAN Steckdose, greift hier zu!

Wenn Du einen besonderen Wert auf die Verbrauchsmessung legst, nimmt den myStrom WLAN Switch.

myStrom WiFi Switch, schalten, Stromverbrauch und Stromerzeugung von...

  • Gute App mit sehr großem Funktionsumfang
  • Mit sehr genauer Verbrauchsmessung
  • Gute Konektivität inklusive Apple HomeKit
  • Hoher Preis

Ist für dich die Verbrauchsmessung besonders wichtig, dann nimm den myStrom WLAN Switch. Dieser hat die Messgenauigkeit eines Strommessgerätes, kann die Leistung in beide Richtungen messen (für Balkon-Kraftwerke interessant) und hat jede Menge Bonus Funktionen die kein anderes Modell bietet.

Du kannst dich bei zu niedrigem oder zu hohem Verbrauch benachrichtigen lassen. Du kannst eine automatische Abschaltung einstellen, wenn der Verbrauch unter Wert X fällt usw.

Kurzum, der myStrom WLAN Switch kann alles! Inklusive Apple HomeKit. Dieser ist aber mit über 30€ auch sehr teuer und macht daher nicht immer Sinn.

Du willst Apple HomeKit, brauchst keine Verbrauchsmessung und willst nicht 30€+ zahlen? Dann ist die Meross WLAN Steckdose vielleicht das Objekt der Wahl.

Meross Smart Steckdose funktioniert mit HomeKit, WLAN Plug,...

  • Gute Konektivität inklusive Apple HomeKit
  • Fairer Preis
  • Solide App
  • Sehr niedriger Stromverbrauch
  • App aber nur mit überschaubarem Funktionsumfang

Die Meross WLAN Steckdose ist das Modell im Vergleich mit dem 2. Niedrigsten Verbrauch und unterstützt Apple HomeKit. Dies sind so die beiden wichtigsten Merkmale. Braucht Ihr Apple HomeKit nicht, dann ist aber offen gesagt die TP-Link KS105 das bessere Modell bzw. Abseits vom Preis kann der myStrom WLAN Switch alles genauso gut oder besser.

Kommen wir damit zum Abschluss. Ich hoffe, der Artikel konnte Euch etwas helfen!

Spiele auf einer microSD Speicherkarte installieren? Wie hoch sind die Ladezeiten von microSD Speicherkarten?

Moderne Spiele werden immer größer, da kann schnell der Speicher ausgehen, gerade bei Notebooks oder kleinen Spielekonsolen, wie dem GPD WIN oder dem neuen Steam Deck.

Aber warum es nicht einfach wie bei der Nintendo Switch machen und eine microSD Speicherkarte nutzen? MicroSD Speicherkarten sind günstig und immerhin Solid State Speicher, also doch eigentlich ausreichend flott?

spiele auf einer microsd speicherkarte 3

Aber Spiele auf der Nintendo Switch sind für Speicherkarten optimiert, wie steht es um normale Windows Spiele? Wie sind hier die Ladezeiten von einer microSD Speicherkarte? Genau diese Frage wollen wir in diesem Artikel einmal klären!

 

Was spricht gegen microSD Speicherkarten als Spiele-Speicher?

Moderne microSD Speicherkarten schaffen lesend in der Regel problemlos 90 MB/s. 90 MB/s ist zwar verglichen mit einer normalen SSD recht langsam, aber an sich sollten doch hier die Zugriffszeiten ganz passabel sein. Klar besser als bei einer HDD, die meist auch nicht mehr als um die 100MB/s schafft.

Also sollte doch eine microSD eine „Okay“ Wahl als Spiele-Laufwerk sein?

spiele auf einer microsd speicherkarte 1

Ja und nein, das Problem bei microSD Speicherkarten sind nicht die sequenziellen Datenraten, also wenn Ihr große Daten am Stück lest. Das Problem sind eher die zufälligen Zugriffe auf kleine Dateien. Hier sind microSD Speicherkarten meist sehr langsam.

Nicht besser wird es durch die oftmals mäßigen Speicherkartenleser. Diese sind oft intern via USB angebunden.

 

Das Testsystem und die Speichermedien

Als Testsystem kommt ein ASUS ROG Zephyrus G15 zum Einsatz.

  • ASUS ROG Zephyrus G15
  • AMD Ryzen 7 5800HS
  • NVIDIA GeForce RTX 3080 – 8GB GDDR6
  • 16GB DDR4-3200

Intern habe ich eine 2TB Corsair MP400 NVME SSD verbaut. Die MP400 von Corsair ist eine sehr günstige und einfache NVME SSD, welche aber dennoch über 3000MB/s lesend erreicht.

Auf Seiten der microSD Speicherkarten habe ich mich für folgende beide Modelle entschieden

  • Lexar Professional 1066x Silver Series 256GB
  • SanDisk Ultra A1 256GB

Warum für diese beiden? Ganz offen gesagt, ich hatte diese beiden microSD Karten noch „auf Lager“. Dabei stellt die Lexar Professional 1066x Silver Series ein etwas „hochwertigeres“ und auch hochpreisiges Modell dar, währen die SanDisk Ultra so das günstige Standard Modell ist.

 

Ein Benchmark zum Beginn

Schauen wir uns zunächst die Leistung der drei Speichermedien in einem kleinen Benchmark an.

lexar sandisk ssd

Das Ergebnis ist schon eindeutig, wie erwartet. Die Corsair MP400 erreicht lesend 3443 MB/s, die beiden microSD Speicherkarten hingegen rund 99 bzw. 98 MB/s.

Was die sequenziellen Datenraten angeht sind diese ziemlich identisch, lediglich bei den zufälligen Zugriffen ist die teurere Lexar Silver Series ein Stück flotter.

 

Wie schnell laden Spiele von einer microSD Speicherkarte?

Für diesen Test habe ich mir vier Spiele geschnappt und jeweils 3x die Zeit gestoppt die das Laden eines SaveGames aus dem Hauptbildschirm dauerte.

Nach jedem der drei Durchläufe wurde das Notebook neugestartet um ein Caching zu verhindern.

ladezeiten witcher 3 ladezeiten borderlands 3 ladezeiten cyberpunk ladezeiten gw2

Es war klar, dass die Spiele von der NVME SSD schneller Laden als von einer microSD Speicherkarte. Allerdings war der Unterschied in der Praxis weniger extrem als es die Benchmarks vermuten lassen würden.

Die Unterschiede bei der Ladezeit schwanken zwischen +18% und +82%, wobei Cyberpunk 2077 hier schon ein ein extrem Fall ist. Bei Borderlands 3 ist der Unterschied mit 18% deutlich weniger groß, genau wie bei The Witcher 3 mit 34%.

Erneut, dies sind natürlich schon große Unterschiede, aber weniger groß als anhand der Rohzahlen zu vermuten wäre.

Interessant finde ich zudem, dass es einen recht großen Unterschied zwischen der Lexar und der SanDisk Speicherkarte gab. Auf dem Papier sind beide Karten sehr dicht beieinander, aber in der Praxis war die Lexar Silver Series konstant ein Stück flotter als die SanDisk.

In den Spielen sind mir im Übrigen keine Anomalien aufgefallen! Es gab also keine zu spät ladende Texturen oder Ähnliches.

 

Fazit

Das Ergebnis des Tests hat auch mich zugegeben etwas überrascht. Es ist absolut klar, dass Spiele von einer microSD Speicherkarte langsamer laden als von einer NVME SSD.

Allerdings war der Unterschied im Test deutlich kleiner als ich dies erwartet hätte! So haben sich die Ladezeiten im Schnitt nur um ca. 39 % verlängert.

Klingt viel, ich hätte aber mit deutlich mehr gerechnet, vor allem wenn wir uns die Rohdaten ansehen. Eine normale microSD Speicherkarte erreicht lesend maximal 90MB/s, eine NVME SSD gut und gerne über 3000 MB/s, ist also theoretisch 33x so schnell.

spiele auf einer microsd speicherkarte 2

Also ja die Ladezeiten von einer microSD Karte sind höher als von einer NVME SSD, aber der Unterschied ist deutlich kleiner als man vermuten könnte!

Die Installation von Spielen auf microSD Speicherkarten ist also eine durchaus valide Option. Wählt aber im Optimalfall eine etwas flottere microSD Speicherkarte. In diesem Test war die Lexar Professional 1066x Silver Series 256GB ein gutes Stück flotter als die SanDisk Ultra A1 256GB, obwohl beide auf dem Papier dicht beieinander sind.

5x USB C Tester / Power Monitore im Vergleich, wie genau sind die Messwerte?

Ein Stammgast bei all meinen Powerbank/Ladegeräte Tests sind die so genannten USB Tester. Bei diesen handelt es sich um kleine USB Adapter welche man zwischen Ladegerät und Smartphone, Powerbank usw. stecken kann und einem diverse Leistungswerte offenbaren.

Diese USB Tester sind dabei nicht nur für mich und meine Tests sehr interessant, sondern auch für EUCH!

Habt Ihr manchmal das Gefühl Euer Smartphone lädt zu langsam? Oder hattet Ihr das Problem das Euer Smartphone nicht anging oder an einem Ladegerät nicht richtig laden wollte?

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 2

All diese Probleme kann man sehr gut eingrenzen wenn man solch einen USB Tester hat. Dafür braucht man auch keine Elektrotechnik Ausbildung oder Ähnliches, einfach zwischenstecken und schauen wie groß Spannung und Strom sind.

Bleibt einer der Werte bei 0 hängen habt Ihr schon das Problem gefunden. Sind die Werte bei Ladegerät A höher als bei Ladegerät B, dann wisst Ihr das Ladegerät B schneller lädt.

Solch ein kleiner Tester ist in vielen Situationen einfach sehr praktisch und meist auch nicht teuer.

Bei Amazon bekommt man USB C Tester bzw. Power Monitore für 10-20€. Aber wie genau und gut sind diese USB C Tester?

Für diesen Zweck habe ich einfach mal 5 verschiedene Modelle bestellt und verglichen. Welcher ist der beste USB C Tester?

 

5X USB C Tester im Vergleich

Folgende fünf USB C Tester habe ich für diesen Test gekauft:

Der Typ-C USB Tester ist ein super billiges Modell, welches unter diversen Namen verkauft wird. Bei Amazon findet Ihr dieses für rund 13€ bei Aliexpress direkt aus China für rund 5€.

Auch das Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät gibt es unter diversen Namen unter anderem auch von Satechi. Im Gegensatz zum Typ-C USB Tester handelt es sich hier um ein merkbar wertigeres Modell.

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 1

Wenn man bei Amazon etwas weiter blättert, wird man über die KKmoon USB Tester stolpern. Wie auch die anderen Modelle gibt es auch die KKmoon USB Tester unter diversen Namen.

Die unter dem KKmoon Namen sind einfach am weitesten vorne platziert und zum Zeitpunkt meines Tests via Amazon lieferbar.

Mit 32,99€ ist der KKmoon USB Tester HD Type-C das teuerste Modell, aber auch das einzige mit Bluetooth.

 

Was können die USB C Tester / Power Monitore?

Starten wir einfach mit der Frage was denn die Messgeräte alles können.

Spannung Strom Watt mAh Wh Trigger
Typ-C USB Tester Ja Ja Ja Ja Nein Nein
Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät Ja Ja Nein Ja Nein Nein
Digitus USB Typ-C Test-Monitor Ja Ja Nein Ja Nein Nein
KKmoon USB Tester HD Type-C Ja Ja Ja Ja Ja Nein
KKmoon USB Tester Typ-C Ja Ja Ja Ja Ja Ja

Alle USB C Tester können Euch natürlich Spannung und Strom anzeigen, welche die wichtigsten Faktoren für das Ladetempo sind.

Bedenkt Ihr müsst beide Werte ins Verhältnis setzen um das Ladetempo zu bestimmen. 5V 2A ist genauso schnell wie 10V 1A.

Spannung * Strom =  Leistung (Watt)

Watt wiederum kann nur der billigste USB C Tester und die beiden KKMoon Modelle anzeigen, bei den anderen müsst Ihr diesen Wert selbst errechnen.

Neben den aktuellen Werten ist vielleicht auch die Leistung über Zeit interessant. Also effektiv wie viel Strom über einen gewissen Zeitraum in Euer Smartphone „geflossen“ ist. Dies kann auch beim Testen von Powerbanks interessant sein.

Hier gäbe es zwei interessante Werte, mAh oder Wh. mAh misst wie viel Milliampere über einen Zeitraum „geflossen“ sind, lässt aber die Spannung außer Acht.

Wh hingegen gibt Spannung und Strom über einen Zeitraum an, ist also besser um beispielsweise die Leistung einer Powerbank zu messen, da hier alle Faktoren berücksichtigt werden.

Das Messen von Wh ist aber auch komplexer. mAh können alle USB C Tester messen, Wh nur die KKmoon Modelle.

Zum Testen von Powerbanks taugen die Modelle von Plugable oder Digitus nicht! Warum? Diese merken sich die mAh Angabe nicht. Trennt Ihr diese vom Strom, springt der Zähler auf 0. Heißt, ist die Powerbank entladen, sind auch die Messwerte weg.

Der günstige USB C Tester und beide KKmoon Modelle speichern die Werte bis Ihr diese über eine Taste am Messgerät wieder auf 0 setzt.

Das teurere Modell von KKmoon kann sogar noch viel mehr. Zum einen können die Messwerte über eine App mitgeloggt werden, zum anderen hat dieser Tester einen „Trigger“ für USB Power Delivery und Quick Charge mit an Bord.

Hierrüber könnt Ihr manuell die verschiedenen Spannungsstufen aufrufen und auslesen welche zur Verfügung stehen. Vorsicht dies ist nur zum Testen! Macht Ihr dies während ein Smartphone angeschlossen ist, kann dieses beschädigt werden (ausversehen kann dies aber nicht passieren, es gibt eine Sicherheitsabfrage).

Wichtig! Der KKmoon USB Tester Typ-C hat eine Besonderheit. Dieser funktioniert nur in eine Richtung. Der Strom muss also vom männlichen Typ C zum weiblichen Typ C Port „fließen“, ansonsten wird dieser nicht gemessen. Hierdurch ist es nicht möglich diesen Adapter an einem USB A auf C Kabel zu verwenden.

Bei allen anderen USB C Testern spielt die Anschlussrichtung keine Rolle!

 

Displays

Was die Ablesbarkeit angeht, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Testern.

Am schlechtesten ist der günstige Typ-C USB Tester. Dieser nutzt einen recht kleinen Text und ein wirklich recht billiges LC Panel. Immerhin zeigt dieses dafür recht viele Informationen an.

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 9

Das Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät und der Digitus USB Typ-C Test-Monitor sind ungefähr gleich gut ablesbar. Beide bieten aber auch nur drei Messwerte und sind nicht sonderlich Kamera freundlich. Sprich der Blickwinkel spielt bei diesen eine große Rolle!

Die beiden KKmoon USB Tester hingegen besitzen große, helle und sehr gut ablesbare Displays mit vielen Informationen!

  1. KKmoon USB Tester HD Type-C
  2. KKmoon USB Tester Typ-C
  3. Digitus USB Typ-C Test-Monitor
  4. Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät
  5. Typ-C USB Tester

 

Messgenauigkeit Spannung

Schauen wir uns zunächst an wie genau die Spannung von den USB C Testern gemessen wird.

Hierfür habe ich bei einem USB C PD Ladegerät die 5V, 9V, 12V, 15V und 20V Spannungsstufe getriggert (mit einem anderen Messgerät) und die Messwerte der Tester mit denen eines richtigen semi-professionellen Multimeter verglichen.

Spannung

Es sind eindeutige Tendenzen zu erkennen! Klar das genauste Messgeräte ist der KKmoon USB Tester HD! Dieser liegt bei allen Messungen fast genau auf den Werten des Multimeters. Hinzu kommt eine unheimlich hohe Auflösung von satten sechs Stellen! Beeindruckend!

Ähnlich gut ist auch die nicht HD Version des KKmoon Testers. Beide liegen bei allen Spannungsstufen mit dem Multimeter zu 99,X% gleich auf!

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 5

Abseits dieser Tester wird es etwas ungenauer. Der Typ-C USB Tester liegt im Schnitt 1% zu hoch und der Digitus USB Typ-C Test-Monitor 1-2% zu niedrig.

Etwas enttäuscht hat mich das Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät, welches mit 3-4% klar die größte Abweichung besitzt.

 

Messgenauigkeit Strom

Schauen wir uns das Gleiche auch einmal für den Strom an. Hier habe über eine elektronische Last versucht so genau wie möglich einen Strom von 0,2A, 0,5A, 1A, 2A und 3A zu erreichen.

Erneut dient mein Multimeter als Referenz.

Ampere

Erneut sind die beiden KKmoon USB C Tester „Spot on“. Im Schnitt liegt die HD Version zu 99,1% mit meinem Messgerät gleich auf und die normale Version zu 98,9%.

Klasse! Auch sehr beeindruckend ist erneut die Auflösung des KKmoon USB Tester HD, welche bei sechs Stellen liegt.

Hiernach streut das Feld etwas. War das Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät noch bei der Spannung sehr schwach, so passen hier die Messwerte gut! Lediglich bei einem sehr niedrigen Strom ist es recht ungenau, aber ab 1A passen hier die Werte zu 99-100%.

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 8

Interessanterweise sind die Werte des Typ-C USB Tester erneut Okay. Diese schwanken auch etwas liegen aber mit 97-100% bei den höheren Strömen auf einem brauchbaren Wert.

Der Digitus USB Typ-C Test-Monitor erlaubt sich aber einen groben Schnitzer! Bei niedrigeren Strömen könnte ich Abweichungen von 12-13% messen und bei höheren Strömen von 7-8%, womit dieses klar den letzten Platz macht.

Bonuspunkte gibt es für den KKmoon USB Tester HD Type-C, welcher seinen eigenen Stromverbrauch mit in die Messwerte einbezieht!

 

Wichtig!

Wichtig! Bei den hier vorgestellten Modellen handelt es sich um USB C Tester! Diese sind primär für das Testen von USB C auf USB C Verbindungen gedacht und gemacht.

Ihr könnt diese auch am Ende eines USB A auf USB C Kabels verwenden, aber hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass dies teils das Ladetempo reduziert, was bei USB C auf USB C Verbindungen nicht passiert.

Euer Smartphone kann also langsamer laden da das Ladegerät zwischengeschaltet ist. Warum dieser Effekt nur bei USB A auf USB C Kabeln auftritt, kann ich Euch nicht sagen.

Ladetempo

Wie stark dies auftritt hängt stark vom Messgerät und Smartphone ab. Das Samsung Galaxy S10+ reagiert hier beispielsweise recht empfindlich, dem Xiaomi Mi 9 ist es egal.

 

Fazit

Welcher ist nun der beste USB C Tester bzw. Power Monitor?

Die Antwort fällt erstaunlich leicht, es ist der KKmoon USB Tester HD Type-C bzw. baugleiche Modelle von anderen Händlern. Mit 26-32€ ist dies zwar das teuerste Modell im Vergleich, aber konnte dafür auch auf ganzer Linie überzeugen!

Innovateking-EU Typ-C USB Tester Meter Voltmeter USB Multimeter...

  • Gehäuse Gut
  • Messwerte sehr genau!
  • extrem hohe Auflösung
  • Bluetooth und Software Support
  • QC und PD Trigger
  • Gutes Display
  • Anzahl Messwerte
  • Preis

Das Display ist top, die Messwerte auf dem Level eines guten Multimeters, die Auflösung der Messwerte herausragend, alle Feature inklusive PD und QC Trigger sind mit an Bord und selbst Bluetooth ist optimal auch vorhanden. Lediglich kann die Bedienung etwas komplex sein.

Seid Ihr also bereit etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, dann kauft den KKmoon USB Tester HD Type-C!

Aber viele von Euch werden sicherlich keine ausführlichen Tests machen wollen, sondern suchen nur einen einfachen günstigen Tester. Als Preis/Leistungssieger geht klar die nicht HD Version von KKmoon aus dem Test hervor!

5x Usb C Tester Power Monitore Im Vergleich 4

Auch hier ist das Display erste Klasse, sämtliche wichtigen Messwerte sind vorhanden inklusive Wh, die Messwerte sind sehr genau und generell macht das Gerät einen guten Eindruck.

USB C Tester USB C Kabeltester Multimeter 4,5-50V 0-6A,...

  • Gehäuse gut
  • Messwerte genau
  • Gutes Display
  • Anzahl Messwerte (Wh und W)
  • funktioniert und in eine Richtung

Leider funktioniert der KKmoon USB Tester Typ-C aber nur in eine Richtung. Es ist also nicht möglich diesen an einem USB A auf USB C Kabel zu nutzen. Eine gewisse Einschränkung, aber für eine USB C auf USB C Verbindungen ist das gute Stück top!

Abseits der KKmoon Modelle müsst Ihr teils große Abstriche in Kauf nehmen. Grundsätzlich taugen auch diese Modelle, aber es gibt ein paar mehr Schwächen.

Das Plugable USB-C Volt- & Amper-Messgerät ist vom Preis okay und auch die Verarbeitung passt, aber die Messgenauigkeit bei der Spannung ist schlecht und die Kapazitätsmessung bei Powerbanks ist praktisch nicht nutzbar.

Das Digitus USB Typ-C Test-Monitor misst zwar die Spannung ausreichend genau, liegt dafür beim Strom ein gutes Stück daneben und taugt ebenfalls nicht für die Kapazitätsmessung bei Powerbanks.

Der billige Typ-C USB Tester ist zwar was die Messgenauigkeit angeht akzeptabel, aber das Display ist mäßig und auch der generelle Eindruck „billig“.

 

 

 

 

Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil im Test, das spannendste Ladegerät seit langem! (DC Ausgang, USB Power Delivery und Quick Charge!)

Mit dem 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil hat inline eins der spannendsten USB Ladegeräte im Sortiment das ich seit langem gesehen habe!

Warum? Das InLine Ladegerät verfügt über 4x QC 3.0 Ports, einen 60W USB C Port und die Möglichkeit herkömmliche Notebooks über einen DC Anschluss zu laden.

Dies ist eine Kombination die ich zuvor noch nie gesehen habe.

Wollen wir uns daher doch einmal ansehen wie sich das 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil von InLine so im Test schlägt, spannend wird es definitiv!

An dieser Stelle vielen Dank an Inline für das Zurverfügungstellen dieses Ladegerätes!

 

Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil im Test

InLine setzt bei seinem 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil auf ein sehr interessantes Design, welches sich etwas von der Masse an Multiport USB Ladegeräten abhebt.

So ist das 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil sehr flach, aber recht breit und tief gehalten, mit abgerundeten seitlichen Kanten. Dennoch würde ich die Abmessungen mit 98 x 110 x 20 mm für recht kompakt einstufen, gerade wenn man die Leistung von bis zu 80W bedenkt.

Beim Material gibt es keine Überraschungen. Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil ist aus einem einfachen Kunststoff gefertigt, wahlweise in Weiß oder Schwarz.

Die Verarbeitungsqualität und Haptik würde ich als solide einstufen. Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil ist nicht übermäßig filigran, aber auch nicht billig gearbeitet.

Bonuspunkte gibt es für den Lieferumfang. In diesem liegt neben dem üblichen Netzkabel ein USB C auf USB C Kabel und ein Notebook Ladekabel, mit diversen Aufsätzen.

 

Die technische Ausstattung

Wie der Name möglicherweise schon andeutet verfügt das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil über vier + einen Anschluss.

Hierbei handelt es sich um vier normale USB Ports und einen USB C Port. Wobei man sollte nicht normale USB Ports sagen, denn alle vier „normalen“ USB Ports unterstützten den Quick Charge 3.0 Standard.

Hier wird es allerdings interessant, denn InLine gibt die Spannung der USB A Ports mit 5-20V und die Leistung mit 3,5A an. Normalerweise haben Quick Charge Ladegeräte „nur“ 5-12V und maximal 18W Leistung. Es gibt durchaus noch einen größeren Quick Charge Ausbau welcher über bis zu 20V und 2,6A (52W) verfügt, aber diese Quick Charge 3.0 Version (welche eigentlich für Notebooks und Tablets gedacht war) habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen.

InLine scheint hier viel mehr die USB Ports „modifiziert“ zu haben, damit es möglich ist über diese auch normale Notebooks zu laden. Hierfür legt InLine ja auch bereits ein passendes „USB A auf proprietäre Notebook Anschlüsse“ Adapter bei.

Je nachdem welchen Adapter Ihr nutzt wird eine andere Spannung getriggert. Dies ist sehr interessant! Solch ein Feature habe ich zuvor noch nie gesehen. Die maximale Leistung der USB Ports liegt bei 18W, falls Ihr ein reguläres USB Gerät anschließt, bzw. 70W über die Notebook Adapter.

Im Vergleich dazu ist der USB C Port glatt etwas gewöhnlicher. Wobei auch hier gewöhnlich nicht ganz zutrifft. Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard, welcher unter anderem von Apple, Google, Dell, Nintendo und noch diversen anderen Notebook/Smartphone Herstellern genutzt wird.

Hier kann das 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil bis zu 60W liefern (5-20V/3A). Damit lassen sich sogar große Notebooks problemlos versorgen!

Zusammengefasst

  • 4x Quick Charge 3.0 mit 18W bzw. 1x Notebook DC Ausgang mit maximal 70W
  • 1x USB C Power Delivery mit 60W

Aber natürlich könnt Ihr nicht alle Ports gleichzeitig voll nutzen. Insgesamt liegt das Maximum bei 80W. Beim überschreiten schaltet sich das Ladegerät temporär ab.

 

Der Test

Starten wir wie üblich mit einem Belastungstest. Hierbei habe ich den USB C Port des Ladegerätes mit 20V 3A belastet und zusätzlich zwei USB A Ports mit 5V 2A, um die auf die 80W maximale Leistung zu kommen.

Diese last habe ich hier 8 Stunden aufrecht erhalten. Diese Zeit hat das Ladegerät auch problemlos durchgehalten! Es gab kein Absinken der Spannung oder anderes merkwürdiges Verhalten.

Lediglich die Hitzeentwicklung auf der Unterseite kann man durchaus als hoch bezeichnen. Das Ladegerät wird hier so heiß das man nicht dauerhaft seinen Finger auf diesem Punkt halten kann.

Allerdings ist dies nicht zwingend problematisch! Netzteile werden oft sehr heiß und das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil ist hier noch knapp unter der Grenze die ich als gefährlich einstufen würde.

Wie steht es um die Spannungsstabilität auf dem USB C Port?

Geht so trifft es wohl ganz gut. Gerade auf der 5V Spannungsstufe ist das InLine Ladegerät ab 1,5A Last recht hoch dabei. Die USB Spezifikation erlaubt 4,45–5,25 V, hier wäre das InLine 4+1 Ladegerät sogar drüber.

Allerdings in der Praxis wird es keine Probleme geben. Warum? Etwas der Spannung geht aufgrund des Ladekabels „verloren“. Es werden also nie die 5,309V bei 3A am Ende des Ladekabels ankommen.

Dennoch hätte InLine sein Ladegerät etwas reduzieren können was die Spannung angeht. Erneut sind wir am oberen Limit was okay ist.

 

Ladetests

Folgende Geräte habe ich am InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Google Pixel 3 XL
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Dell XPS 13 9380

Hier könnten wir es kurz machen, denn es gab keinerlei Auffälligkeiten oder Probleme. ALLE getesteten Geräte ließen sich problemlos und vor allem schnell aufladen.

Sogar das Apple MacBook Pro ließ sich dazu hinreißen die vollen möglichen 53W aufzunehmen. Das Note 9 erreichte am USB C Port 5V 2,88A und an den QC 3.0 Ports 9V 1,32A, was absolut top ist!

Das Ladetempo des InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil passt in der Praxis also völlig.

 

Notebooks laden?

Habt Ihr ein Notebook welches via USB C geladen wird, dann könnt Ihr folgenden Teil einfach überspringen. Dies ist nur für die Nutzer die ein reguläres Notebook haben mit dem typischen proprietären Notebook DC Stecker.

Hier erst einmal eine Liste mit Modellen die laut InLine unterstützt werden.

Es wird auch weitere Modelle geben die am 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil laden werden. Wichtig ist hier zunächst, dass Euer Notebook weniger als 70W aufnimmt. Schaut dafür auf das original Netzteil, hat dieses mehr als 70W ist es wahrscheinlich dass das Aufladen nicht funktioniert!

Dies ist hier nicht wie bei USB C, wo ein Notebook erkennt wie viel Leistung das Netzteil hat und sich dem entsprechend anpasst. Bei den klassischen Notebooks wird das Notebook immer versuchen die maximale Leistung für welche das Notebook designt ist aus dem Netzteil zu quetschen. Geht dies nicht, stürzt der Ladevorgang komplett ab.

Auf den Adaptern steht jeweils immer die Spannung welche über diese ausgegeben wird, gleicht diese zur Sicherheit mit Eurem Notebook ab.

Die Umsetzung des Adapters ist aber weiterhin einmalig, so etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. Es scheint sich im Ladegerät ein Controller zu befinden, welcher entweder auf ein Quick Charge Signal oder auf die Adapter wartet um dementsprechend die Spannung anzupassen.

In den einzelnen Adaptern befindet sich je nach Spannung ein anderer Wiederstand, welcher dem Ladegerät vermittelt welcher Adapter gerade angeschlossen ist.

Das Ganze funktioniert auch praktisch soweit. Mein „altes“ Dell XPS 13 9360 lässt sich über den DC Port „laden“. Wobei dies nicht ganz richtig ist, denn das Notebook füttert nur zu (der integrierte Akku wird nicht entladen) und der eigentliche Akku wird nicht geladen.

Aber dies wird vermutlich kein generelles Problem sein, sondern eine Eigenheit beim XPS 13.

Ich würde die Notebook Ladefunktion also als funktionierend einstufen!

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen. Diese hängt neben der Elektronik des Ladegerätes auch stark von der Auslastung und der gewählten Spannung ab.

In der Regel kann man immer sagen, dass USB Power Delivery Ladegeräte bei einer höheren Spannung effizienter arbeiten und Ladegeräte generell bei einer Auslastung von über 50% aufweisen.

Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil passt genau in dieses Muster. Belastet Ihr den USB C Port nur mit 5V 1A erreicht das Ladegerät eine Effizienz von 77%, belastet Ihr den USB C Port mit 20V 3A steigt die Effizienz auf 87% an.

Im Schnitt würde ich die Effizienz des InLine 4+1 als durchschnittlich, bis in der Spitze leicht überdurchschnittlich einstufen. Die 5V Spannungsstufe der normalen USB Ports ist mit 76-77% etwas schwach, die höheren Spannungsstufen (15-20V) mit 84-87% gut und der Rest fällt mit 8x% solide aus.

 

Fazit

Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil ist ein super spannendes USB Ladegerät! Gerade die Möglichkeit normale Notebooks über die „normalen“ USB Ports zu laden ist einmalig.

So spannend wie dieses Feature hier umgesetzt ist, muss man aber auch die Limitierungen beachten. So könnt Ihr klassische Notebooks mit maximal 70W betanken, benötigt das Notebook mehr wird es gar nicht laden! Hierdurch eignet sich das InLine Ladegerät für ältere Ultrabooks, welche noch kein USB C Charging haben.

Allerdings dank des 60W USB C Ports ist das Ladegerät nicht nur für die älteren Modelle. Auch neuere UltraBooks wie die neuen Apple MacBook Pros, das LG Gram, die Dell XPS lassen sich problemlos am InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil aufladen!

Super! Damit deckt dieses Multiport Ladegerät so viele Notebooks ab wie kein anderes Modell auf dem Markt.

Hinzu kommen natürlich noch die normalen USB Ports, welche allesamt mit Quick Charge 3.0 ausgestattet sind und somit viele auf dem Markt verfügbare Smartphones schnell laden können. Die Smartphones die nicht via Quick Charge schnell geladen werden können, von Apple oder Google, lassen sich via USB C schnell laden.

Erneut klasse!

Ihr merkt das Fazit fällt positiv aus! Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte. Das Ladegerät erwärmt sich unter Voll-Last stark (noch als unkritisch einzustufen), die Effizienz ist durchschnittlich und das Wichtigste von allem, es gibt bessere „normale“ Notebook Ladegeräte.

Sucht Ihr wirklich nur ein Ladegerät für ein klassisches Notebook gibt es günstigere Alternativen mit mehr als 70W Leistung, sogar von InLine selbst.

Das InLine 4+1 QuickCharge USB Notebooknetzteil kann primär aufgrund der Flexibilität punkten. Ihr könnt hier so gut wie alle „Ultrabooks“ , alle Smartphones und alle Tablets laden oder sogar zumeist schnellladen. Dies ist eine klasse Leistung, was mir auch klar eine Empfehlung wert ist!

Das beste kabellose Gaming Headset, mit brauchbarem Mikrofon! Das Corsair HS80 im Test

Mit dem HS80 bringt Corsair sein neustes Wireless Gaming Headset auf den Markt. Dieses soll vor allem dank neuer 50-mm-Neodym-Audiotreibern überzeugen und einen “unerreicht detailliertes Klangerlebnis” bieten. So zumindest Corsairs Marketing Material.

Die Praxis kann bei kabellosen Headsets immer schnell etwas anders aussehen. Vor allem die Qualität der kabellosen Mikrofone ist immer so eine Sache.
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Allerdings sind meine Erwartungen an das HS80 durchaus groß! Schließlich ist Corsair einer der größten und auch erfahrensten Hersteller was kabellose Gaming Headsets angeht. Auch der Preis ist mit rund 150€ zum Zeitpunkt des Tests durchaus gehoben.

Schauen wir uns also einmal Corsairs neues Flaggschiff Gaming Headset im Test an. Kann das HS80 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des HS80 für diesen Test.

 

Das CORSAIR HS80 RGB WIRELESS im Test

Das HS80 orientiert sich beim Design stark an Corsairs VOID Gaming-Headsets. Wir haben hier eine sehr ähnliche Ohrmuschelform.

Allerdings sind die HS80 relativ schlicht und “einfach” designt. So ist die Rückseite der Ohrmuscheln mit einem glatten Kunststoff bedeckt. Hierdurch wirken die Kopfhörer relativ unaufdringlich.

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Was die Verarbeitungsqualität angeht, sind die HS80 mit das Beste was ich bisher von Corsair gesehen habe! So wirken die Kopfhörer nicht nur massiv gebaut, sondern Corsair setzt bei der Aufhängung der Ohrmuscheln auch auf massives Metall. Dies sollte den HS80 eine gewisse Stabilität geben.

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Wie üblich besitzen die HS80 ein herunterklappbares Mikrofon mit Status LED. Etwas ungewohnt ist das abgehängte Kopfband, welches unter dem eigentlichen Bügel hängt. Dieses soll für mehr Komfort sorgen.

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An der linken Ohrmuschel findet sich der USB C Ladeport, der Einschalter und ein Drehrad für die Lautstärke. Die Akkulaufzeit wird von Corsair mit 20 Stunden angegeben. Dies aber nur mit ausgeschalten RGB LEDs. In der Praxis rechne mal mit 12+ Stunden.

Bonuspunkte gibt es für den “verstärkten” USB C Ladeport. Das Originalkabel sitzt sehr stabil in diesem.

 

Tragekomfort

Das Tragen des HS80 ist dank des etwas außergewöhnlichen Kopfband Designs als ungewöhnlich zu bezeichnen. So verfügt das Headset über keine Höheneinstellung, sondern passt sich “on the fly” an deinen Kopf.

Dies funktioniert auch sehr gut! Allerdings hat das HS80 einen vergleichsweise hohen Anpressdruck! Gerade anfangs war mir dieser als Brillenträger etwas unangenehm.

Allerdings bereits nach ca. 2-3 Stunden konnte ich merken wie das Headset sich etwas auf meine Kopfform anpasste und signifikant angenehmer wurde.

Allgemein ist das HS80 nicht unangenehm! Das Headset sitzt sehr bequem, die Polster sind angenehm dick und weich und das Kopfband sitzt schön locker. Das Headset ist nur neu etwas straff.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier müssen wir ein wenig zwischen dem “Standard” Klang und den diversen EQ Einstellungen unterscheiden.

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Ich finde der Standard Klang “Pure Direct” schmeichelt dem HS80 nicht! Im Standardmodus klingt das Headset etwas flach und langweilig. Sowohl der Bass ist etwas flach, wie aber auch die Höhen. Die Mitten sind hingegen gut. Dies erlaubt es Schritte und Ähnliches in Spielen gut zu hören, aber bei Musik klingt das Headset unspektakulär.

Corsair setzt hier im Standard Modus wirklich auf ein sehr “flaches” und neutrales EQ Profil. Die meisten modernen Kopfhörer neigen allerdings immer zu einem leichten Bass und Höhen-Boost. Hierdurch klingen Musik und Filme einfach lebendiger und dynamischer, was von 90%+ aller Nutzer bevorzugt wird. Rein theoretisch ist in Spielen ein neutralerer Klang oder sogar ein Mitten-Boost von Vorteil, da dies Schritte usw. Besser hörbar macht.

Allerdings glaube ich, dass dies etwas an der Realität der meisten Nutzer vorbei geht. Ich behaupte jetzt einfach mal DU, ja Du, bist kein bezahlter CS Go Profi, sondern ein klassischer Allround-Gamer.

Falls Du doch ein CS Go Profi bist, dann kannst Du den FPS Competition Modus einschalten. Dieser boostet die Mitten extrem. Sowas kann wirklich in Spielen helfen, klingt aber subjektiv furchtbar.

Ich kann Dir nur empfehlen direkt iCUE zu installieren und in die EQ Einstellungen zu gehen. Wähle dort den Bass-Boost oder noch besser erstelle einen eigenen EQ und hebe den Bass und die Höhen etwas an.

So ein leichter Bass und Höhen-Boost tut dem HS80 extrem gut! Zumal die Audio-Treiber die Corsair nutzt gar nicht mal schlecht sind. So führt bereits ein kleiner Bass Boost zu signifikant mehr Tiefgang und Kraft. Das Headset klingt deutlich lebendiger und spielfreudiger.

Allgemein sind die HS80 zu einem unfassbar guten und kräftigen Bass in der Lage! Das Headset kann regelrecht auf dem Kopf beben, wenn Du dies über die Software einstellst. Dabei wirkt der Bass aber recht natürlich und nicht erzwungen. Mich wundert es extrem, dass Corsiar das Headset nicht mit solch einem EQ Profil ausliefert.

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Von daher bin ich etwas hin und her gerissen. Im “Pure Direct” Modus hätte ich den Klang als mittelmäßig eingestuft. An sich ist dieser hier recht neutral, aber halt langweilig.

Mit leichtem EQ Tuning klingt das HS80 hingegen herausragend! Geschmäcker sind aber natürlich unterschiedlich, rechne aber eventuell damit den Klang etwas manuell anpassen zu müssen damit dieser auch für dich optimal ist.

Hier einfach mal ein paar Messwerte.

klang
Erklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Das Mikrofon

Das Mikrofon bei komplett kabellosen Headsets ist immer so eine Sache. Meist klingen diese einfach furchtbar! So ehrlich müssen wir sein. Die kabellose Verbindung hat einfach eine begrenzte Bandbreite und meist wird hier einfach 95% der Bandbreite dem Kopfhörer Teil zugeordnet, was auch Sinn macht.

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Daher war ich hier beim HS80 absolut überrascht! Das Mikrofon klingt richtig gut!

Sicherlich sind wir hier nicht auf dem Level eines gesonderten Tischmikrofons oder der “S” Klasse der kabelgebundenen Gaming Headsets, aber mir ist kein kabelloses Gaming Headset bekannt das besser klingt als das HS80.

Leider ist das Mikrofon nur etwas leise, qualitativ kann ich aber wirklich nicht meckern.

 

Fazit

Das HS80 RGB WIRELESS ist für mich klar das beste kabellose Headset aus dem Hause Corsair bis jetzt! Das Headset hat einfach unheimlich viel richtig gemacht.

  • Das Design ist schick und schlicht
  • Die Akkulaufzeit ordentlich
  • Der Sitz zwar anfangs etwas straff, aber generell angenehm dank guter Polsterung
  • Der Klang ist mit Anpassungen hervorragend!

Das schwierigste ist der Klang. Von Haus aus hat das HS80 einen sehr neutralen und leider etwas langweiligen Klang. Dieser ist technisch betrachtet nicht schlecht, aber löst auch keinen WOW Effekt aus. Allerdings mit leichten EQ Anpassungen (etwas mehr Bass und Höhen), die problemlos via ICUE möglich sind, klingt das HS80 hervorragend! Die verbauten Treiber sind zu einem wunderbar kräftigen und tiefen Bass in der Lage, wenn eingestellt.

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Mich verwundert es etwas, dass Corsair das etwas langweilige Klangprofil als Standard nutzt, wenn das Headset zu mehr in der Lage ist.

Dicke Pluspunkte gibt es für das Mikrofon. Dieses ist vielleicht etwas leise, aber qualitativ das beste das ich bisher an einem kabellosen Headset gehört habe!

Auch der Tragekomfort ist dank sehr dicker und angenehmer Polsterung klasse. Das Headset sitzt allerdings relativ straff, was ich aber nach kurzer Zeit etwas legt. Dennoch solltest Du keine straff sitzenden Headsets mögen, dann ist dies vielleicht nicht ganz das richtige.

Dennoch gebe ich ein Daumen hoch auch für den Tragekomfort!

Unterm Strich zeige ich mich also sehr zufrieden mit dem Corsair HS80. Dies wäre aktuell meine erste Wahl wenn es um ein kabelloses Gaming Headset geht. 150€ (UVP) sind zwar auch nicht wenig, wirken aber auf mich angemessen.

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Realme GT 5G im Test, „Never Settle“ richtig gemacht?

Mit dem „GT“ bietet Realme ein neues Smartphone an, dass etwas in die Fußstapfen von OnePlus tritt. Das Realme GT ist mit rund 500€ sehr fair eingepreist, vor allem wenn wir uns die Hardware ansehen!

  • Snapdragon 888 SoC
  • 120HZ OLED Display
  • 12GB RAM
  • 256GB Speicher

Gerade wenn dir Performance wichtig ist, ist das Realme GT ein echt attraktives Smartphone! Aber wo ist der Haken? Warum kostet das Realme GT so viel weniger als viele Konkurrenten mit vergleichbarer Hardware?

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Finden wir genau dies im Test heraus! Kann hier das Realme GT überzeugen und wo liegen die Schwächen? Finden wir es heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen des GT für diesen Test.

 

Das Realme GT 5G im Test

Es gibt das Realme GT in verschiedenen Farben. Willst du es auffällig nimm die Version in „Racing Yellow“, welche wirklich sehr knallig ist.

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Wählst du eine etwas normalere Farbe wie Blue, dann ist das Realme GT ein vergleichsweise dezentes Smartphone. Dies gilt gerade für den Kamera-Buckel, welcher hier fast schon minimalistisch wirkt, verglichen mit den Flaggschiff Smartphones.

Ansonsten haben wir aber das übliche High End Design. Auf der Front findet sich Glas, auf der Rückseite findet sich „Glas“ und eingefasst wird das Ganze von einem “poliertem Aluminium-Rahmen“. Warum „Glas“ und “Aluminium” in Anführungszeichen? Realme setzt hier auf Plexiglas bzw. Kunststoff. Dieses fühlt sich durchaus gut an, ist aber nicht ganz so hart und massiv wie echtes Glas. Ich denke dies ist ein Kompromiss der zu verkraften ist, in Anbetracht des Preises.

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Erwartest Du aber eine High End Haptik, dann könntest du böse überrascht werden.

Grundsätzlich fühlt sich das Realme GT aber sehr gut und ausreichend wertig an. Es ist allerdings auch sehr rutschig! Ich würde dieses nur mit Hülle nutzen.

Wie bei modernen Smartphones haben wir auch beim Realme GT ein frontfüllendes Display. Dieses verfügt lediglich im oberen linken Bereich über eine kleine Aussparung für die Kamera.

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Der Einschalter des Smartphones ist auf der rechten Seite angebracht, während die Lautstärkewippe links ist. Diese Aufteilung war für mich im ersten Moment etwas ungewohnt.

Auf der Unterseite finden wir wie üblich den USB C Ladeport und den primären Lautsprecher. Das GT verfügt zudem über einen 3,5mm Kopfhöreranschluss!

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Die Rückseite wird lediglich von einem kleinen Kamera-Buckel und drei Modulen bewohnt. Der Fingerabdruckscanner sitzt beim Realme GT unterm Display.

 

Display

Im Realme GT ist ein 6,43 Zoll AMOLED Display verbaut, mit einer Auflösung von 2400×1080 Pixeln. Klar gesagt, Realme hat hier beim GT nicht gespart!

Das Display des Realme GT sieht klasse aus. Ja wir haben nur eine “Full HD” Auflösung, aber das stört in der Praxis 0. Full HD auf 6,x Zoll ist absolut okay und vernünftig.

Dabei sind aber Farben top, die Kontraste OLED typisch perfekt und selbst die maximale Helligkeit ist klasse. Die Blickwinkel passen und auch die Farbabstimmung des Displays ist gut getroffen.

Dieses kommt qualitativ zwar nicht ganz an ein S21 Ultra ran, aber wir bewegen uns hier auf einem derartig hohen Level, das dies kaum auffällt ohne einen direkten Vergleich.

Zudem verfügt das Display auch über 120Hz, wodurch Bewegungen und Animationen super weich wirken. Und ja dies macht wirklich einen Unterschied was die subjektive “Flüssigkeit” des Displays und die wahrgenommene Systemleistung angeht.

 

Lautsprecher

Das Realme GT setzt erfreulicherweise auf einen Stereo-Lautsprecher Aufbau. Hierbei wird neben dem primären Lautsprecher auch die Ohrmuschel für die Medien Wiedergabe genutzt.

Hierdurch wirkt der Klang des Smartphones deutlich breiter und voller. Die Lautsprecher sind dabei nicht ganz so gut wie beim S21 Ultra oder iPhone 12 Pro, klingen aber ordentlich.

Kurzum, Daumen hoch für den Stereo-Aufbau und die Lautsprecher an sich! Wir sind hier nicht ganz auf dem Level der 1000€ Flaggschiffe, aber nur knapp darunter.

 

Die Kamera

Die Kamera war der spannendste Punkt am Realme GT. Bei den meisten High End Smartphones zahlst du im Grunde nur für die Kamera, welche den großen Unterschied ausmacht.

realme gt test 6

So verfügt auch das Realme GT über drei Kamera-Module.

  • Hauptkamera 64 MP F1.8
  • Weitwinkelkamera 8 Megapixel F2.3
  • Makrokamera 2 Megapixel

Hier ist auch klar ersichtlich, dass Realme etwas gespart hat. Bei dem primären Sensor handelt es sich zwar um den vernünftigen Sony IMX682, dieser ist aber auch kein High End Sensor.

Die Weitwinkelkamera ist auch klar technisch nicht auf dem Level der High End Flaggschiffe und von der Makrokamera brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Sind hier die Unterscheide wirklich so groß? Schauen wir uns gleich Vergleichsbilder zwischen dem Realme GT, iPhone 12 Pro und dem Samsung Galaxy S21 Ultra an.

6 iphone 12 pro
Apple iPhone 12 Pro
6 realme gt
Realme GT
6 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
10 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
10 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
10 realme gt
Realme GT
13 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
13 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
13 realme gt
Realme GT
20 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
20 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
20 realme gt
Realme GT

Nach dem Betrachten der Testbilder war ich positiv überrascht! Was die Schärfe, Dynamik und auch die Farbwiedergabe angeht, stehen diese den großen Flaggschiffen nichts nach, zumindest bei Tag.

Das Realme GT neigt allerdings zu einem deutlich bunteren Bildstyle. Dies ist natürlich Geschmacksache. Hier und da sind Bilder schon arg bunt und knallig, allerdings mag ich es tendenziell etwas bunter.

In der Erinnerung sind die Himmel eh immer blauer und das Gras grüner. Sucht Ihr aber möglichst neutrale Aufnahmen, dann ist das Realme GT eher weniger etwas für Euch.

Wo das Realme GT etwas schwächelt ist bei den sekundären Kameras. Wir haben keine gesonderte Zoom-Kamera. Daher sind Aufnahmen ab einem 2x Zoom gerade dem S21 Ultra signifikant unterlegen.

15 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
15 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
15 realme gt
Realme GT

Auch die Weitwinkelkamera ist sicherlich nicht die beste.

11 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
11 realme gt
Realme GT
11 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
17 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra
17 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
17 realme gt
Realme GT
14 iphone 12 pro
iPhone 12 Pro
14 realme gt
Realme GT
14 samsung galaxy s21 ultra
Samsung Galaxy S21 Ultra

Die Aufnahmen dieser passen. Diese sind den normalen Bildern ähnlich genug und auch die Dynamik und die Farben sind okay. Allerdings solltest du nicht groß zoomen. Gerade an den Bildrändern werden die Aufnahmen recht weich.

 

Performance

Was den SoC angeht setzt Realme nur auf das Feinste vom Feinen, also den Snapdragon 888. Bei diesem handelt es sich um den High End SoC aus dem Hause Qualcomm für das Jahr 2021.

Und so viel ist direkt klar, Du wirst selbst für deutlich mehr Geld auf der Android Seite kaum ein Smartphone finden mit mehr Power! Der Snapdragon 888 ist aktuell der schnellste SoC den Du in einem Android Smartphone finden kannst.

Schauen wir uns aber dennoch ein paar Benchmarks an.

screenshot 2021 07 24 15 50 08 92 screenshot 2021 07 24 15 51 55 10 screenshot 2021 07 23 18 10 05 29 screenshot 2021 07 23 18 12 07 74 screenshot 2021 07 24 13 43 46 61 screenshot 2021 07 24 13 44 51 53 screenshot 2021 07 24 13 51 07 54 screenshot 2021 07 24 13 52 33 46

 

 

In der Praxis

In der Praxis läuft das Realme GT hervorragend! Die Benutzeroberfläche läuft super weich und flüssig. Dies natürlich aufgrund des Snapdragon 888, aber auch das 120Hz Display trägt hier seinen Teil bei.

Dies gilt auch für Spiele und andere Anwendungen. Ich konnte hier nichts finden was auf dem Realme GT nicht lief oder schlecht lief.

realme gt test 5

In diesem Punkt ist das Realme GT ein wahres Flaggschiff Smartphone, anders kann ich dies nicht sagen. Ähnliches gilt auch für den 4G Empfang und das WLAN.

Selbst der Fingerabdruckscanner funktioniert super!

 

Fazit

Kompromisse müssen eigegangen werden, wenn Du ein High End Smartphone für 500€ kaufen möchtest! Auch beim Realme GT gibt es solche Kompromisse.

  • Der Rahmen und auch die Rückseite sind aus Kunststoff
  • Die Weitwinkel-Kamera kann nicht mit S21, iPhone 12 usw. mithalten
  • Keine Zoom-Kamera
  • Kein Wasserschutz
  • Kein kabelloses Laden

Ich denke den offensichtlichsten Kompromiss müssen wir bei der bzw. den Kameras eingehen. Die Hauptkamera des Realme GT ist völlig Okay! Diese produziert sehr bunte Bilder, welche aber bei Tag generell nicht schlechter sind als von den “Großen”. Hier wirst du kaum einen  Unterschied zu einem 1000€ Gerät bemerken. Die Weitwinkelkamera ist da eine etwas andere Sache. Diese produziert durchaus ansehnliche Bilder, aber hier ist ein klarer Unterschied zu sehen. Noch deutlicher ist dies beim Zoom.

realme gt test 8

Auch haben wir nur ein Kunststoffgehäuse. Ich nutze meine Smartphones eh mit Hülle, daher würde ich da keinen Unterschied bemerken, machst du dies aber nicht, könnte es bei dir anders aussehen.

Der fehlende Wasserschutz und kabellose Laden sind die klassischen Eckpunkte an denen zuerst gespart wird.

Wo sind die Stärken des Realme GT?

  • Die Performance des Smartphones ist dank Snapdragon 888 herausragend! (schneller als das S21 Ultra)
  • Die Hauptkamera ist mehr als ordentlich
  • Das Display sieht top aus
  • 120Hz Display und daher super weiche Animationen
  • Gute Akkulaufzeit
  • Stereolautsprecher

Die größte Stärke des Realme GT ist klar die Performance. Der verbaute Snapdragon 888 ist der High End SoC für das Jahr 2021 und entsprechend läuft auch das Smartphone. Hinzu kommt das 120Hz Display, wodurch Animationen, Übergänge oder generell Bewegungen super weich und flüssig wirken.

Die Hauptkamera ist wie erwähnt völlig brauchbar und das Display generell bietet eine sehr gute Qualität. Hinzu kommen zwei solide Lautsprecher und eine gute Akkulaufzeit.

Kurzum, Du suchst ein Smartphone mit möglichst viel Leistung (viel mehr als beim GT geht aktuell nicht), einem sehr guten Display und dir sind Luxus-Feature wie kabelloses Laden oder duzende Kameras nicht so wichtig, dann ist das Realme GT genau das Smartphone für dich!

 

Das Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil im Test, erfreulich ordentlich!

Immer mehr Notebooks nutzen den USB Power Delivery Standard in Kombination mit USB C zum Laden. Hierzu gehören prominent die Apple MacBooks oder auch die Dell XPS Notebooks.

Das ist auch etwas extrem Praktisches, vor allem da dies die Nutzung von alternativen Ladegeräten oder externen Akkus sehr einfach macht!

Hama bietet mit seinem Universal-USB-C-Notebook-Netzteil ein spezielles USB C Ladegerät für Notebooks an, falls Du ein 2. Ladegerät suchst oder das original Ladegerät den Geist aufgegeben hat.

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Dabei ist das Universal-USB-C-Notebook-Netzteil von Hama weiterhin ein normales USB C Ladegerät, welches aber über satte 92W verfügt.

Dabei ist es mit +- 40€ relativ günstig, für ein USB PD Ladegerät mit 92W.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Taugt das Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil und mit welchen Geräten ist dieses kompatibel? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Hama für das Zurverfügungstellen des Ladegerätes für diesen Test.

 

Das Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil im Test

Hama setzt bei seinem Universal-USB-C-Notebook-Netzteil auf einen recht klassischen Notebook Netzteil-Formfaktor.

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Wir haben eine 118 x 55 x 35 mm große „Box“ die 287g auf die Waage bringt. An dieser angeschlossen ist ein ca. 1 Meter langes USB C Kabel, das zu deinem Notebook geht.

Angeschlossen selbst wird das Netzteil über einen normalen Euro-Stecker.

Damit hat das Netzteil eine mittlere Größe für ein 92W Netzteil. Die Verarbeitung würde ich als Okay einstufen. Nein wir haben hier kein „Apple Ladegerät“ vor uns, aber der Kunststoff wirkt ausreichend wertig. Das Netzteil ist nur etwas sehr anfällig für Fingerabdrücke.

 

Eigentlich ein normales USB C Netzteil, nur in anderem Formfaktor

Auch wenn Hama das Universal-USB-C-Notebook-Netzteil, wie der Name schon sagt, als Notebook Netzteil bewirbt, handelt es sich hier an sich um ein normales USB C Ladegerät!

Dieses „normale“ USB C Ladegerät verfügt lediglich über ein fest integriertes Kabel und einen etwas anderen Formfaktor. Rein technisch betrachtet gibt es hier aber keine Unterschiede.

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Das Netzteil verfügt über einen USB C Port, welcher folgende Leistungen liefern kann:

  • 5V/3A -15W
  • 9V/3A – 27W
  • 12V/3A – 36W
  • 15V/3A – 45W
  • 20V/4,6A – 92W

Im Gegensatz zu früheren Universalnetzteilen für Notebooks musst du hier KEINE manuelle Einstellung der Spannung vornehmen. Dies geschieht automatisch über den USB Power Delivery Standard. Dein Notebook redet also mit dem Netzteil und sagt diesem was es braucht.

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Ebenso musst du nicht so genau auf die Leistung achten. Hatte dein Notebook ein 45W USB C Ladegerät, dann wird dieses 92W Ladegerät in der Regel genauso passen.

Ebenso kannst du auch Kleingeräte wie Smartphones, Powerbanks oder die Nintendo Switch einfach am Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil laden.

 

Belastungstest und Temperatur

Wie bei meinen Ladegerät Tests üblich, habe ich das Hama Ladegerät für 6 Stunden lang mit 20V/4,4A belastet. Dies hat das Ladegerät auch problemlos standgehalten!

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Die Hitzeentwicklung dabei war mit knapp unter 70 Grad durchaus hoch, aber auch nicht extrem. Das sind normale Temperaturen für ein Ladegerät dieser Klasse und auch nicht besorgniserregend.

 

Mit PPS

Wie von Hama versprochen kann das Universal-USB-C-Notebook-Netzteil folgende Leistungen bieten:

  • 5V/3A
  • 9V/3A
  • 12V/3A
  • 15V/3A
  • 20V/4,4A

Etwas überraschend kommt aber noch eine Unterstützung für den PPS Standard hinzu! PPS ist eine Erweiterung des Power Delivery Standards und ermöglicht es in einem gewissen Rahmen beliebige Spannungen von einem Netzteil zu erhalten.

So könnte ein Gerät 16V vom Netzteil anfragen und erhalten. Der PPS Bereich beim Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil liegt bei 3,3-21V bei 3,2A.

 

Spannungsstabilität

Schauen wir uns einmal an wie sich die Spannung des Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil unter Last verhält. Wichtig, ich messe hier am Ende des Kabels! Dieses hat natürlich einen negativen Einfluss auf die Spannung unter Last. Bei meinen anderen Ladegerät Tests messe ich in der Regel direkt am Port, weshalb sich diese möglicherweise etwas besser darstellen.

spannung 9v spannung 20v spannung 5v

Die Spannungsstabilität sieht soweit Okay aus! Wir haben unter Last einen leichten Abfall und tendenziell ist die Spannung etwas auf der niedrigen Seite. Dies ist aber alles halb so wild, vor allem müssen wir das fest verbundene Kabel bedenken.

Dennoch würde ich die Spannungsstabilität nur als „gut-„ bezeichnen, ich habe hier auch schon Besseres gesehen.

 

Die Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an. Hier hat das Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil einen kleinen Nachteil, denn ich muss die Effizienz inklusive Kabel messen. Im Kabel gibt es einen kleinen Spannungsabfall, welcher für einen leicht reduzierte Effizienz sorgt.

effizienz

Dennoch schwankt die Effizienz zwischen 83% und 90,7%, was sehr gut ist! Auch der Leerlauf Stromverbrauch liegt nur bei 0,13W, was ebenfalls top ist!

Also was die Effizienz betrifft ist das Hama Ladegerät 1A.

 

Fazit

Passt! So in der Art lautet mein Fazit zum Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil. Es ist nicht „spektakulär“, macht aber seinen Job und dies auch gut.

Das Netzteil zeigte im Test eine tadellose Kompatibilität, sowohl zu Notebooks wie auch zu Smartphones und Tablets. Dank der Unterstützung des PPS Ladestandards ist dieses sogar besonders gut für Samsung Smartphones der S20 und S21 Serie geeignet.

Die Leistung von 92W reicht dabei selbst für größere Notebooks!

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Die Effizienz des Ladegerätes schwankt je nach Last zwischen 83% und 90,7%, was absolut in Ordnung ist! Entsprechend passt auch die Hitzeentwicklung. Ja das Ladegerät wird bei konstanter Last gut heiß, aber dies ist nicht unnormal.

Die Spannungsstabilität war ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht ganz so sauber wie ich es schon bei anderen High End Geräten gesehen habe. Wird dies Probleme machen? Nein!

Gerade wenn wir den Preis von rund 40€ für ein 92W USB Power Delivery Ladegerät betrachten, dann gibt es keinerlei Grund zu meckern. Ganz im Gegenteil, das Hama Universal-USB-C-Notebook-Netzteil ist ein klasse 2. Oder Ersatzladegerät für dein USB C Notebook. Wobei es sich grundsätzlich auch für alle anderen USB C Geräte eignet, nicht nur Notebooks.