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Test: Manhattan Power Delivery Charging Station 65W, klasse Ladestation!

Manhattan ist mit seinen Produkten ein Neuling auf Techtest.org. Manhattan bietet einige sehr interessante und exotische Zubehör/Ladeprodukte an, wie Ladeschränke für bis zu 20 Geräte und 360W.

In diesem Test soll es aber um ein etwas klassischeres Produkt gehen und zwar um die Power Delivery Charging Station 65W.

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Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei dieser um eine Ladestation, welche aber neben zwei USB Power Delivery Ports auch Quick Charge bietet. Dies ist aus meiner Sicht das Optimum, um möglichst viele Geräte optimal abzudecken.

Wollen wir uns einmal die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W näher im Test ansehen. Kann das erste Produkt von Manhattan bei Techtest.org im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Manhattan für das Zurverfügungstellen der Ladestation für diesen Test.

 

Die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W im Test

Manhattan setzt bei seiner 65W Ladestation auf ein sehr interessantes und ungewöhnliches Design. Auf den ersten Blick hätte ich die Ladestation glatt für eine Powerbank gehalten.

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Diese misst 72 x 19,6 x 118 mm und ist somit superflach gebaut. Generell gesprochen ist aber das Ladegerät nicht übermäßig kompakt für die beworbene Leistung von 65W. Das Gewicht liegt bei guten 192g.

Beim Gehäuse nutzt Manhattan einen interessanten polierten Kunststoff, welcher auf der Front nochmals mit Hochglanz Kunststoff verfeinert ist.

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Sieht schick aus, aber die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W ist superempfindlich! Das Gehäuse wird extrem schnell zerkratzen, gewöhn dich also nicht zu sehr an die schicke Optik.

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Wie steht es aber um die Anschlüsse? Auf der Front finden wir zwei USB C Ports und einen USB A Port.

  • USB C 1 – USB Power Delivery 60W
  • USB C 2 – USB Power Delivery 18W
  • USB A – Quick Charge 18W

Beide USB C Ports unterstützen den Power Delivery Standard. Port 1 kann dabei bis zu 60W liefern (5,9,12,15,20V/3A). Port 2 ist auf 18W limitiert, ist also primär für Smartphones gedacht.

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Der USB A Port ist wie üblich universell kompatibel, unterstütz aber auch den Quick Charge Standard. Entsprechend kann auch dieser Port bis zu 18W liefern.

Insgesamt ist allerdings die Leistung des Ladegerätes auf 65W limitiert. Nutzt Du mehrere Ports gleichzeitig, dann werden diese entsprechend gedrosselt.

 

Erster Test und Temperatur

Beginnen wir mit dem wichtigsten, die Manhattan Power Delivery Charging Station kann die beworbene Leistung liefern! Also USB C Port 1 bietet bis zu 60W und USB C Port 2 bis zu 18W.

Interessanterweise verfügt das Ladegerät neben den für USB PD gängigen Spannungsstufen von 5V, 9V, 12V, 15V und 20V auch über eine 18,9V Stufe. Diese habe ich zuvor noch nie bei einem USB PD Ladegerät gesehen. Ich weiß nicht, wofür sie gut ist, aber sie schadet auch nicht.

Wie üblich habe ich das Ladegerät auch mehrere Stunden zu 100% belastet.

temperatur

Dieses erwärmte sich hier auf unkritische 57 Grad und zeigte keine Probleme oder andere Auffälligkeiten.

 

Keine Drosselung?

Laut Manhattan kann die Power Delivery Charging Station bis zu 65W liefern. Wir haben aber einen 60W Port und zwei 18W Ports.

Normalerweise ist es hier üblich, dass der leistungsstärkste Power Delivery Port softwareseitig gedrosselt wird sobald ein zusätzlicher Port genutzt wird. Also hier beispielsweise sollte sich der 60W Port nur noch als 45W Port zu erkennen geben, wenn Du etwas in den 18W Port einsteckst.

Dies ist aber nicht der Fall! Es war mir problemlos möglich das Ladegerät mit 60W + 18W, also 78W, zu belasten. Erst wenn ich versuchte auch noch den 3. Port zu verwenden, schaltete das Ladegerät ab.

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Einerseits ist es natürlich super, etwas Luft nach oben zu haben und effektiv zwei Ports gleichzeitig voll nutzen zu können. Aber andererseits gilt etwas Vorsicht ein Netzteil oberhalb der Spezifikationen zu betreiben. Eigentlich hätte der Hersteller hier eine Drossel verbauen müssen, um so etwas zu verhindern.

Erstaunlicherweise hält das Ladegerät diese hohe Last aber auch problemlos durch! Selbst nach 3 Stunden gab es bei 78W keine Abschaltung und auch die Erwärmung geht noch.

Anscheinend ist das Ladegerät also mit recht viel Luft nach oben designt.

 

Spannungsstabilität

Die Spannungsstabilität und das Einhalten der Grenzwerte ist bei den wenigsten modernen Ladegeräten ein Problem, schauen wir uns das Ganze dennoch einmal an.

spannung 5v spannung 9v spannung 20v

  • 5V Stufe 5,118V bis 5,294V
  • 9V Stufe 9,143V bis 9,332V
  • 20V Stufe 20,12V bis 20,31V

Damit ist das Ladegerät ausreichend Spannungsstabil und verletzt auch keine Grenzwerte!

 

Ladetest

Folgende Geräte habe ich an der Manhattan Power Delivery Charging Station 65W getestet:

USB C1 USB C2 USB A
Apple MacBook Pro M1 54,3W 17,9W 4,9W
Apple iPad Pro 11 M1 26,5W 12,5W 4,7W
Apple iPhone 12 Pro 17,8W 17,7W 9,8W
Samsung S21 Ultra 13,8W 13,9W 5,8W

Hier gibt es keine Überraschungen, das Ladegerät verhält sich genau so wie es für ein USB PD Ladegerät mit 60W zu erwarten wäre.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

effizienz

Die Effizienz schwankt zwischen 80% und 89,1%. Für ein Multiport USB Ladegerät ist dies absolut Okay.

effizienz unter last

Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen Ladegeräten. Hier kann sich die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W im oberen Mittelfeld platzieren.

 

Fazit

Die Manhattan Power Delivery Charging Station 65W ist empfehlenswert! Wir haben hier ein schönes Multiport USB Ladegerät, das vor allem dank der Mischung aus zwei USB C Power Delivery Ports und einem Quick Charge Port überzeugen kann.

Dabei bot das Ladegerät eine überzeugende Effizienz und Spannungsstabilität. Die Effizienz lag im Test bei 80% bis 89,1%, je nach Auslastung. Dies können lediglich Ladegeräte mit der GaN Technologie überbieten.

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Auch das gebotene Ladetempo war tadellos und entsprach dem was von einem Ladegerät mit USB PD und 60W zu erwarten ist.

Lediglich das Verhalten bei “Überlast” ist etwas merkwürdig. Offiziell ist dies ein 65W Netzteil, praktisch kannst du aber beide USB C Ports gleichzeitig voll nutzen und so das Ladegerät mit bis zu 78W belasten. Erstaunlicherweise hielt dass das Ladegerät auch problemlos durch.

Der Preis von rund 50€ zum Zeitpunkt des Tests ist fair! Gerade dann wenn Du diesen Desktop-Ladegerät Formfaktor bevorzugst.

Der JIMMY PowerWash HW8 Pro im Test, die günstigere Alternative zum Tineco Floor One S3?

Als Besitzer eines Hundes war die Anschaffung eines Waschsaugers eine der besten Entscheidungen die ich seit langem getroffen hatte.

Was ist aber ein Waschsauger? Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen Staubsauger, der aber gleichzeitig saugt und feucht wischt. Hierdurch eignet sich dieser nicht nur für die Entfernung von Haaren und Staub, sondern auch von diversen Flecken und anderen Verschmutzungen.

Solche Waschsauger sind aktuell noch recht exotisch, steigen aber massiv in der Beliebtheit.

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Ein ebenfalls noch etwas exotischeres Modell ist der JIMMY PowerWash HW8 Pro. Für rund 300€ bietet dieser ebenfalls ein gleichzeitiges Saugen und Wischen, mit einem 300W Motor, einer 35 Minuten Akkulaufzeit und einer Selbstreinigungsfunktion.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der JIMMY PowerWash HW8 Pro überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der JIMMY PowerWash HW8 Pro im Test

JIMMY setzt beim PowerWash HW8 Pro auf einen “Stick Style” Formfaktor. Die komplette Technik ist also im Stiel des Waschsaugers integriert.

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Auffällig, trotz an sich gleicher Leistung ist der HW8 Pro deutlich kompakter als der Tineco Floor One S3, welcher der größte Konkurrent ist.

Grundsätzlich ist eine kompakte Bauweise immer etwas angenehmer. Hier allerdings nicht ganz so wichtig, da der Waschsauger konstant auf dem Boden steht und daher das Gewicht nicht ganz so relevant ist. Aufgrund der großen rotierenden Walze hat der PowerWash HW8 Pro sogar permanent einen leichten Vortrieb, welcher das Arbeiten nochmals erleichtert.

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Auf der unteren Front des PowerWash HW8 Pro findest du den Schmutzwassertank. Auf der Rückseite ist der Frischwassertank. Letzter ist auf Seiten des Materials allerdings recht mäßig und fühlt sich erstaunlich billig an. Er funktioniert, aber ich habe schon Einweg Plastikflaschen mit dickerem Material gesehen.

Auf der oberen Front des Saugers ist das Display angebracht. Display? Ja der PowerWash HW8 Pro verfügt über eine Art Status-Display, welche unter anderem den aktuellen Akkustand anzeigt. Leider ist es bei der Nutzung kaum sichtbar….. Allerdings beim Laden leuchtet dieses permanent.

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Am Griff des PowerWash HW8 Pro finden sich drei Tasten.

  • Ein/Ausschalter
  • Leistungswahl (2 Stufen)
  • Wasser An/Aus

Spannenderweise setzt der PowerWash HW8 Pro auf einen austauschbaren Akku. Dieser wird unter einer Klappe auf der Rückseite angebracht.

Geladen wird der Waschsauger indem Du diesen auf sein Ladepad stellst.

 

Wie funktioniert der PowerWash HW8 Pro?

Wie genau funktioniert der PowerWash HW8 Pro? Der PowerWash HW8 Pro verfügt über zwei Wasser-Tanks, einen Frischwasser-Tank und einen Brauchwasser-Tank.

  • Betätigst Du die Taste am Handgriff, wird Frischwasser aus der vorderen Düse auf den Boden gesprüht.
  • Auf der Unterseite des Putzers ist eine flauschige rotierende Walze. Diese “poliert” den Boden und nimmt dabei das Wasser auf.
  • Dieses “Schmutzwasser” wird dann, gemeinsam mit anderem Schmutz, abgesaugt und landet im Brauchwassertank.

An sich ein sehr einfaches, aber erstaunlich gut funktionierendes Prinzip.

Verglichen mit dem Tineco Floor One S3 haben wir aber einen kleinen aber wichtigen Unterschied. Der Tineco Floor One S3 sprüht das Wasser von oben auf die Walze, der PowerWash HW8 Pro sprüht es von vorne auf den Boden.

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Beim PowerWash HW8 Pro hast Du daher eine deutlich bessere Kontrolle über die Wassermenge. Allerdings musst du aufpassen nicht deine Möbel oder Wände anzusprühen! Du musst natürlich nicht konstant sprühen, ist die Walze einmal nass, dann reinigt diese auch weiter.

Dennoch musst du beim PowerWash HW8 Pro mehr aufpassen als beim Tineco Floor One S3, was mir weniger gefiel.

 

Wie gut putzt und saugt der PowerWash HW8 Pro?

Die größte Herausforderung beim PowerWash HW8 Pro ist das Wasser-Managment. Da du die Wassermenge manuell steuern musst, kannst du mit sehr wenig oder sehr viel Wasser arbeiten.

Tendenziell wirst du vermutlich eher mit weniger Wasser arbeiten als z.B. beim Tineco Floor One S3.

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Gerade auf Stufe 1 kommt der PowerWash HW8 Pro mit sehr wenig Wasser aus, da dieses nicht so stark abgesaugt wird. Dies ist auch bei einfachen Verschmutzungen kein Problem! Bei stärkeren Verschmutzungen musst du etwas darauf achten mehr Wasser zu versprühen, damit die Walze “durchgespült” wird.

Was für Verschmutzungen kannst du mit dem Waschsauger reinigen?

  • Fuß- oder Pfotenabdrücke
  • Wasserflecken
  • Einfacher Staub
  • Leichte Verschmutzungen mit Tierhaaren
  • Ausgelaufene Flüssigkeiten

Grundsätzlich kann der PowerWash HW8 Pro alle nicht stark angetrockneten Flecken gut entfernen.

Dieser putzt aber nicht nur, sondern saugt auch. Sollte deine Wohnung aber stark mit Staub oder Tierhaaren verschmutzt sein, dann würde ich doch die Nutzung eines regulären Staubsaugers empfehlen.

Mit ein paar Haaren oder Staub kommt der PowerWash HW8 Pro gut klar, aber zu viele Haare oder Staub können die Schmutzkanäle doch etwas verkleben.

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Ein paar Haare oder etwas Staub ist kein Problem! Hier kannst du in einem Arbeitsgang saugen und putzen.

Das Besondere bei einem Putzsauger ist einerseits der Glanz, den deine Wohnung erhält. Böden wirken einfach etwas frischer, wenn diese mit dem PowerWash HW8 Pro gereinigt wurden, als nur mit einem Staubsauger. Das zweite ist die Einfachheit. Es wurde etwas verschüttet? Einfach mit dem PowerWash HW8 Pro drüber und fertig. Die Kinder oder Haustiere sind mit schmutzigen Füßen über den Boden gelaufen? Kein Problem mal eben mit dem PowerWash HW8 Pro drüber und gut ist allerdings bleibt immer eine kleine Distanz zur Fußleiste oder Möbelkante.

Dieses mal eben schnell putzen können ist etwas was ich an solchen Putzsaugern sehr schätze!

 

Kann der PowerWash HW8 Pro einen normalen Staubsauger ersetzen?

Tendenziell nein! Der PowerWash HW8 Pro kommt zwar mit leichtem Staub klar, aber große Mengen Staub oder Sand usw. können “zu viel” sein. Hier muss ein regulärer Staubsauger her und vorarbeiten.

Hast du nur sehr wenig regulären Staub, dann vielleicht.

 

Kann der PowerWash HW8 Pro Teppiche reinigen?

Auch eher ein nein. Du kannst Teppiche abfahren, diese werden auch etwas aufgefrischt (sofern diese nicht zu tief sind), aber wirklich intensiv reinigen kannst du diese mit dem PowerWash HW8 Pro nicht. Ähnliches gilt auch für andere Waschsauger. Für die Teppichreinigung brauchst du einen richtigen Teppischwaschsauger, der speziell hierfür gemacht ist.

 

Kann ich Putzmittel mit dem PowerWash HW8 Pro verwenden?

Ja! Ich würde empfehlen relativ wenig zu nutzen, aber du kannst diese einfach mit in den Frischwassertank geben. Diese werden aber weniger für die Reinigung und mehr für den Duft gebraucht.

 

Fazit

Ein Wasch-Sauger ist etwas tolles! Normalerweise ist Putzen immer ein recht großer Aufwand und einfach nervig! Mit einem Waschsauger wie dem PowerWash HW8 Pro wird dies ein Kinderspiel! Putzen macht sogar richtig Spaß und das meine ich ernst.

Der PowerWash HW8 Pro funktioniert tadellos und bietet eine gute Reinigungsleistung! Fußabdrücke, Schlamm, ausgelaufene Flüssigkeiten usw. Lassen sich problemlos entfernen. Lediglich bei stark angetrockneten Flecken musst du noch manuell schrubben, alles andere macht der PowerWash HW8 Pro.

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Die Saugleistung ist dabei auch völlig Okay! Der Motor ist ausreichend kräftig und die Akkulaufzeit soweit Okay.

Lediglich das der PowerWash HW8 Pro Wasser nicht automatisch auf die Bürste gibt, sondern auf Wunsch aus der Front sprüht ist etwas ungewohnt. Du musst hier die Wassermenge etwas mit bedacht wählen und steuern, je nach Verschmutzung. Hier gefällt mir der automatische Ansatz des Tineco Floor One S3 besser. Allgemein halte ich den Tineco Floor One S3 für das etwas bessere Gerät.

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Allerdings ist der JIMMY PowerWash HW8 Pro auch ein gutes Stück günstiger und bietet nur eine minimal schlechtere Reinigungsleistung. Der JIMMY PowerWash HW8 Pro ist auf jeden Fall eine große Haushaltshilfe, die du nicht mehr missen willst. Ein Waschsauger ist etwas tolles!

Test: MOUNTAIN Everest Max, die teuerste und beste Gaming Tastatur aktuell auf dem Markt

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Mit der Everest Max bietet der noch recht junge Hersteller MOUNTAIN eine absolute High End Tastatur, die Corsair, Logitech und Co das Fürchten leeren soll.

Die Everest Max setzt auf eine Mischung aus einer sehr hohen Anpassungsfähigkeit, vielen Zusatzfunktionen und wertige Taster aus dem Hause Cherry.

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Für den Spaß möchte MOUNTAIN aber auch satte 250€ haben, womit die Everest Max eine der teuersten Tastaturen aktuell auf dem Markt ist! Wollen wir uns im Test einmal anschauen ob dieser Preis wirklich gerechtfertigt ist und ob die Everest Max die beste aktuelle Gaming-Tastatur ist.

An dieser Stelle vielen Dank an MOUNTAIN für das zur Verfügung stellen der Everest Max für diesen Test.

 

Nach deinen Wünschen anpassbar

Neben diversen Software Funktionen lässt sich die Everest Max auch auf Seite der Hardware an deine Wünsche anpassen.

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So ist das Nummern-Pad nicht fest mit der Tastatur verbunden. Du könnt auf dieses komplett verzichten, die Seite wechseln oder dieses sogar gesondert von der Tastatur mithilfe eines „Verlängerungskabels“ betreiben.

Ähnliches gilt auch für die Multimedia Einheit, auf welche du ebenfalls verzichten könntest oder von zwei Positionen wählen kanst.

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Ihr könnt bei der Everest Max sogar die Tasten austauschen! Diese sind einfach nur gesteckt und können gegen diverse andere Cherry MX Taster getauscht werden, solltet Ihr dies wünschen. Die Anpassbarkeit ist also ein sehr wichtiger Punkt bei der Everest Max!

 

Die Everest Max im Test

Bei der Everest Max handelt es sich um eine High End Gaming Tastatur. Entsprechend ist auch die Verarbeitung und die Materialwahl.

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Die Tastatur wirkt sehr gut verarbeitet und besitzt eine hohe Massivität. So ist zwar die Basis der Tastatur aus Kunststoff gefertigt, aber dieser Kunststoff ist zum einen recht dick und zum anderen besitzt die Tastatur eine Grundplatte aus Aluminium.

Diese Aluminium-Platte gewährt der Tastatur eine sehr hohe Verwindungssteifigkeit und definiert auch etwas das Tippgefühl. Die Taster der Everest Max sind dabei “schwebend” auf der Aluminiumplatte angebracht, ähnlich wie es Corsair macht.

Dies sieht nicht nur schick aus, sondern macht auch das Reinigen der Tastatur deutlich einfacher.

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Die Everest Max ist dabei wie üblich komplett in Schwarz gehalten. Es gibt allerdings eine alternative Version in einem “Gunmetal Gray”, welche auch durchaus spannend aussieht.

Die optisch größte Besonderheit sind aber natürlich die beiden Zusatzmodule. Vor allem das “Media-Modul” am oberen Rand hebt die Everest Max etwas von der Masse ab. Zum einen finden wir hier diverse Zusatztasten, Play, Pause, Vor, Zurück usw. Aber hier ist auch ein Drehrad mit Display in der Mitte angebracht. Dazu später mehr.

Dieses Zusatzmodul ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Das optionale Nummern-Pad hingegen setzt auf die gleiche Aluminium-Basis-Platte wie die Tastatur und passt sich hierdurch perfekt ins Design ein.

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Hier könntet Ihr Euch nun vielleicht Fragen “wie Stabil ist die physische Verbindung zwischen Tastatur und den zusätzlichen Modulen?”. Das obere Media-Modul hängt bombenfest an der Tastatur. Auch das Nummernpad sitzt recht sicher an der Tastatur, hat aber etwas horizontales Spiel, was primär beim Aufheben der Tastatur auffällt.

Angeschlossen wird die MOUNTAIN Everest Max via USB C. Zusätzlich zu den USB C Ausgängen, welche für die Zusatzmodule sind, verfügt die Tastatur auch über einen USB A Ausgang.

 

Layout und Sondertasten

Grundsätzlich nutzt die MOUNTAIN Everest Max ein absolut klassisches QWERTZ Layout. Wir haben eine große Enter-Taste, eine lange Feststelltaste usw.

Da wir gesonderte Media Tasten haben, sind die F-Tasten auch nicht doppelt belegt, wie es ansonsten oft üblich ist.

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Wo wir bei den Sondertasten sind, was kann das kleine Display der MOUNTAIN Everest Max? Grundsätzlich navigiert sich das Display ähnlich wie eine Smart Watch. Durch drehen des Rahmens wechselst Du durch die diversen Optionen der Tastatur. Hierzu zählen folgende Optionen und Einstellungsmöglichkeiten:

  • Uhrzeit
  • Profile
  • Beleuchtungseinstellungen
  • Lautstärkeeinstellungen
  • Helligkeit
  • PC-Info wie CPU/GPU Auslastung, Netzwerkdatenraten usw.
  • Deine APM

Das kleine Display wirkt gut gemacht und ist auch in steilen Blickwinkeln noch gut ablesbar.

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Hinzu kommen die vier kleinen Tasten-Anzeigen oberhalb des Nummernpads. Diesen könnt Ihr in der Software frei eine Funktion und ein Bild zuordnen. Dies funktioniert in der Praxis problemlos und kann einen großen Mehrwert darstellen!

 

Taster

Die MOUNTAIN Everest Max ist aktuell mit folgenden Tastern verfügbar:

  • Cherry MX Red
  • Cherry MX Brown
  • Cherry MX Blue
  • Cherry MX Silent
  • Cherry MX Speed

Damit sind bietet dir MOUNTAIN die so ziemlich komplette Palette an Cherry Tastern an. Solltest Du hier keine Präferenz haben, dann würde ich Dir zu den Cherry MX Speed raten, welche ich im “Allround” Einsatz für den besten Taster halte.

Die MX Speed sind etwas “kürzer” als die normalen Cherry Taster. Dieser verbessert nicht nur die Reaktionszeit etwas, sondern sorgt auch beim Tippen für etwas weniger Ermüdung. Daher bevorzuge ich diese Taster, wenn ich die Möglichkeit habe.

Alle Taster sind natürlich mit einer RGB LED ausgestattet, wie sich dies für eine Gaming Tastatur gehört.

 

In der Praxis

Ich würde das Tippgefühl der Everest Max als sehr sauber bezeichnen. Wir haben hier Cherry Taster die auf einer Aluminium Platte befestigt sind. Hierdurch ist das Tippgefühl angenehm fest und stabil. Die Cherry Taster (in meinem Fall die MX Speed) bieten dabei die übliche hohe Qualität. Hier gibt es keinen massiven Unterschied zwischen der Everest Max und anderen guten Tastaturen mit den gleichen Cherry Tastern.

Bonuspunkte bekommt die Everest Max für die saubere Stabilisierung der großen Tasten, wie der Leer-Taste. Diese lässt sich selbst am äußeren Rand ohne groß gesteigerten Kraftaufwand drücken.

Kurzum, beim Tippgefühl gibt es nichts Negatives zu berichten. Wir haben hier eine recht klassische und gut gebaute mechanische Tastatur vor uns, mit einem normalen QWERTZ Layout.

Das außergewöhnliche sind die Zusatzfeature. Vor allem das Display und die erweiterten Media-Optionen sind klasse! Allerdings bei allen Möglichkeiten habe ich das Display meist einfach in der “Lautstärke” Option gehalten, welche in der Praxis einfach die nützlichste ist.

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Leider dauert das hin und her schalten zwischen den diversen Anzeigen immer etwas. So ist es nicht “eben mal schnell” möglich die Lautstärke zu ändern, wenn Du auf der Systeminfo-Anzeige bist. Letztere ist auch sehr cool und funktioniert gut, ist aber letztendlich ein “Gimmick”.

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Da sind die frei-programmierbaren Display-Tasten des Nummern Pads schon praktischer. Da denke ich nicht nur an die Streamer unter Euch. Ich habe mir später auf die Tasten den Taskmanager, Discord, Steam und Spotify gelegt.

 

Fazit

Ich halte die MOUNTAIN Everest Max aktuell für die beste Gaming Tastatur. Dies natürlich primär aufgrund des hohen Funktionsumfang und der Zusatzdisplays.

Rein was das Tipp-Gefühl angeht tut sich die MOUNTAIN Everest Max und High End Tastaturen von Corsair und Co. nicht viel. Die meisten nutzen eh die Cherry Taster und sofern diese kompetent verbaut sind, ist das Tippgefühl +- identisch.

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Auch in der Everest Max sind die Cherry MX Taster gut und stabil verbaut. Dies auch dank einer massiven Basisplatte aus Aluminium. Was das Layout und die Stabilisierung der großen Tasten angeht, hat sich MOUNTAIN auch keine Fehler erlaubt.

Kurzum, das Tipp und Gaming-Gefühl auf der Everest Max ist Spitzenklasse!

Das besondere an dieser Tastatur ist aber das Nummernpad und das zusätzliche Multimedia Modul. Du kannst zum einen deren Position an der Everest Max verändern. Willst Du das Nummernpad lieber auf der linken Seite, kein Problem! Willst Du gar kein Nummernpad? Auch kein Problem.

Zum anderen verfügt das Multimedia Modul über ein kleines Display, das nützliche Zusatzinformationen anzeigen kann. Auch das Nummernpad verfügt über vier frei belegbare Tasten mit Display, ähnlich wie bei einem Streamdeck.

Dies hebt die Everest Max klar von der Konkurrenz ab und rechtfertigt zu teilen auch den sehr hohen Preis.

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Am Ende kommt es etwas auf dich an. Die MOUNTAIN Everest Max ist eine sehr teure Tastatur, welche allerdings auch extrem gut ist! Brauchst Du solche “Gimmicks” aber nicht, dann kannst Du auch zu einem günstigeren Modell greifen mit Cherry MX Tastern. Diese werden nicht viel schlechter sein wenn es ums Tippgefühl geht.

Suchst Du aber etwas Außergewöhnliches, eine Tastatur die sich von der Masse abhebt, dann ist die MOUNTAIN Everest Max genau das Richtige! Erfreulicherweise ist die MOUNTAIN Everest Max eine absolut runde Tastatur ohne große Schwächen oder Probleme, was bei einem “Newcommer” Hersteller nicht selbstverständlich ist!

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Der Anker PowerCore III Elite 25600 mit 87W im Test, Ankers Notebook Powerbank

Anker bringt mit dem PowerCore III Elite 25600 87W im April 2021 eine geupdatete Version des aktuell bereits verfügbaren PowerCore III Elite 25600.

Die neue Version des PowerCore III Elite 25600 bietet vor allem eine gesteigerte Eingangs und Ausgangsleistung. So soll die Powerbank bis zu 87W via USB PD liefern können und bis zu 100W aufnehmen.

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Klingt doch interessant! Wollen wir uns einmal den PowerCore III Elite 25600 näher im Test ansehen.

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des neuen PowerCore III Elite 25600.

 

Der Anker PowerCore III Elite 25600 im Test

Bei dem PowerCore III Elite 25600 handelt es sich um eine Hoch-Leistungspowerbank mit großer Kapazität. Dementsprechend ist auch die Powerbank selbst nicht die kleinste.

Die Powerbank misst 182 x 82 x 24 mm und bringt eine Gewicht von 562g auf die Waage. Damit ist diese durchaus ein „Brocken“, aber auch nicht übermäßig groß und schwer im Anbetracht der stattlichen Kapazität.

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Was das Design angeht setzt Anker auf eine schlichte Eleganz. Wir haben eine Basis aus Kunststoff, welche aber auf der Oberseite mit gebürstetem Aluminium verkleidet wurde. Die Powerbank wirkt dabei extrem massiv und wertig. Wir sind hier qualitativ ganz klar in der Spitzenklasse!

Spannend ist der Einschalter, in welchem eine 8 Stufige Akkuanzeige integriert ist, welche Euch recht detailliert Aufschluss über die verbliebene Restkapazität bietet.

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Auf der Front der Powerbank sind die vier Anschlüsse angebracht. Hier haben wir zwei USB A Ports und zwei USB C Ports.

Bei den beiden USB A Ports handelt es sich um Quick Charge Ports, mit jeweils 18W maximaler Leistung.

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Die USB C Ports hingegen unterstützen den USB Power Delivery Standard, mit bis zu 87W Leistung. Dabei sind beide USB C Ports grundsätzlich als gleichwertig zu betrachten. Beide können bis zu 87W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/4,35A liefern.

Ganz spannend, Anker verspricht sogar, dass die Powerbank an einem passenden Ladegerät sogar bis zu 100W aufnehmen kann, also in der Spitze 20V/5A. Dies ist ungewöhnlich, normalerweise können die meisten Powerbanks weniger Leistung aufnehmen als ausgeben.

 

Die Kapazität

Anker verspricht bei der PowerCore III Elite 25600 eine Kapazität von 25600mAh. Folgendes konnte ich unter verschiedenen Last Situationen messen:

Wh mAh % der Ha
20V/4A 78,465 21207 83%
20V/3A 80,904 21866 85%
20V/1A 82,772 22371 87%
15V/3A 81,815 22112 86%
5V/1A 62,876 16994 66%

 

Die best mögliche Kapazität die ich bei der PowerCore III Elite 25600 messen konnte war 82,772Wh bzw. 22371 mAh. Dies entspricht soliden 87% der Herstellerangabe. Bei sehr niedriger Last arbeitet die Powerbank aber merklich ineffizienter.

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gänige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Komptabilität

Folgende Geräte habe ich am PowerCore III Elite 25600 getestet:

USB C USB A
Apple MacBook Pro 13 M1 48,2W 4,9W
Dell XPS 13 9380 43,2W
Dell XPS 17 9700 62,1W
Apple iPhone 12 Pro 18,05W 12,07W
Samsung Galaxy S21 Ultra 14,2W 14,82W

 

Hier können wir es an sich kurz machen, denn das Ergebnis war ziemlich optimal. Der PowerCore III Elite 25600 zeigte keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches, ganz im Gegenteil. Vor allem die USB A Ports sind super optimiert, auch auf nicht Quick Charge kompatible Geräte.

Problemlos und mit dem vollen Tempo funktionierte auch das Laden des Apple MacBook Pro 13 M1. Allgemein sollte der PowerCore III Elite 25600 in der Lage sein 90% aller Notebooks mit dem vollen Tempo zu laden.

Die 87W maximale Leistung werden im Übrigen konstant geliefert!

 

Wiederaufladen mit bis zu 100W

Anker wirbt beim PowerCore III Elite 25600 mit einem Wiederaufladetempo von bis zu 100W. Hier war ich zunächst etwas überrascht, denn ich konnte nur ein maximales Ladetempo von 60W messen.

ladestrom

Merkwürdigerweise verlaufen die ersten 20-30% des Ladevorgangs mit 60W, ehe die Powerbank für eine Weile auf 100W hochschaltet. Ich habe es bisher noch nie gesehen, dass eine Powerbank solch ein Verhalten zeigt.

Dennoch geht das Laden mit rund 1:23 Stunden im besten Fall sehr flott!

 

Fazit

Die PowerCore III Elite 25600 ist eine klasse Powerbank, wenn Ihr diese nutzen wollt primär Notebooks zu laden.

So eignet sich der PowerCore III Elite 25600 perfekt für z.B. das Apple MacBook Pro 13 M1 oder die Dell XPS Serie. Hier kann diese aufgrund der großen echten Kapazität, wie auch dem leistungsstarken 87W USB C Port überzeugen.

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Im Gegensatz zu vielen anderen High End Powerbanks mit USB C Ports in der 100W klasse, gibt es beim PowerCore III Elite 25600 keine Drosslung aufgrund von zu hohen Temperaturen. Perfekt!

Natürlich eignet sich die Powerbank auch fürs Laden von kleineren Geräten wie Smartphones, allerdings nur fürs Laden von Smartphones ist der PowerCore III Elite 25600 etwas „Overkill“.

Habt Ihr also ein Notebooks das via USB C ladebar ist, dann kann ich die Powerbank mit gutem Gewissen empfehlen! Ihr erhaltet hier die typische Anker Qualität zu einem fairen Preis.

Anker PowerCore III Elite 25600 87W Powerbank, Power Delivery Akku...

  • 22371 mAh Kapazität (20V/1A)
  • 1:23 h Wideraufladedauer (an einem 100W Ladegerät)
  • 87W maximale Leistung via USB C
  • USB Power Delivery + Quick Charge
  • Wertung Sehr gut 94%

Das ISDT C4 im Test, ein Akku-Ladegerät für alles!

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ISDT ist sicherlich ein recht unbekannter Ladegerätehersteller, bietet aber einige sehr spannende Modelle! So halte ich das ISDT N8 für das beste Ladegerät von AA und AAA Akkus und das ISDT NP2 für das beste Ladegerät von Sony Kamera Akkus.

Allerdings hat das ISDT N8 leider eine Schwäche. Es kann zwar in der Theorie auch Lithium Akkus laden, die typischen 18650 Akkus passen aber einfach nicht in das Ladegerät. Hier kommt nun das ISDT C4 8A ins Spiel.

isdt c4 im test 5

Bei dem ISDT C4 handelt es sich um ein universelles Akku-Ladegerät das wahlweise vier AA/AAA Akkus oder zwei 18650 Akkus laden kann. Letzteres mit bis zu 6A! WOW

Wollen wir uns da das ISDT C4 einmal näher im Test ansehen.

 

Das ISDT C4 im Test

Bei dem ISDT C4 handelt es sich auf den ersten Blick um ein 4-Bay AA Akku-Ladegerät. Auffällig ist hier zunächst nur das sehr große Display auf der Front.

isdt c4 im test 1

ISDT hat hier aber ein sehr „interessantes“ Schacht-Design gewählt. Es gibt drei Slot-Typen. Ihr könnt wahlweise 4x AA Akkus, 2x AAA Akkus oder 2x 18650 Akkus laden. Die 18650 Akkus werden dabei quer in das Ladegerät gelegt.

isdt c4 im test 2

Zwar ist der Ansatz an sich cool, aber die typischen ausziehbaren Kontakte wären schon praktischer. Ihr könnt beim ISDT C4 nur einen Typ Akku gleichzeitig laden und Sondergrößen wie geschützte 18650 Akkus passen nicht in das C4.

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Mit im Lieferumfang des Ladegerätes liegt ein 12V 2,5A Netzteil.

 

Technische Daten und Infos

Folgende Akkutypen bzw. Größen kann das ISDT C4 laut Hersteller laden:

  • AAA
  • AA
  • 10440
  • 10500
  • 12500
  • 12650
  • 13500
  • 13650
  • 14500
  • 14650
  • 16650
  • 17650
  • 18650
  • 20650
  • 22650
  • 26650

Damit deckt dieses folgende Batterie-typen ab:

  • NiMH
  • NiCd
  • NiZn
  • Eneloop
  • Li-Ion
  • LiHv
  • LiFePO4

Jeder Schacht kann dabei bis zu 3A liefern bzw. 25W im gesamten Maximum. Hier gilt aber etwas Vorsicht, Ihr wollt keinen AAA Akku mit 3A laden, auch wenn dies das ISDT C4 theoretisch könnte.

 

Display und Laden

Das ISDT C4 bietet Euch bei jedem Akku-Typ 6 Funktionen an:

  • Charge
  • Discharge
  • Storage
  • Cycle
  • Analyse
  • Activation

Was Ihr davon haben wollt könnt Ihr einfach über das Display und drei Touch-Tasten einstellen. Auf dem Display werden Euch dann Informationen wie die aktuelle Spannung des Akkus, Ladestrom, Temperatur, Ladedauer usw. angezeigt.

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Wie bereits angesprochen kann das C4 jeden Akku-Typ mit bis zu 3A laden und mit bis zu 1,5A entladen. Den genauen Ladestrom, bzw. Entladestrom bei Funktionen wie Discharge, Cycle und Analyse, könnt Ihr von 0-X in 0,1A Schritten einstellen.

Das Laden der diversen Akkus ist natürlich das Basis-Feature. Hier könnt Ihr Spannung, interner Widerstand des Akkus, Zeit, Ladestrom und die bisher geladene Kapazität auf dem Display sehen.

Für mich aber glatt das interessanteste Feature ist die Analysefunktion. Bei dieser wird der Akku zunächst vollgeladen, dann entladen und wieder geladen. Am Ende könnt Ihr dann die genaue Kapazität des Akkus sehen. Ideal um entweder neue Akkus zu testen oder um zu überprüfen ob alte Akkus noch taugen.

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Das Discharge Feature sollte klar sein. Cycle ist im Grunde das Analyse Feature, nur X mal wiederholt. Allerdings wird das Cycle und das Activation Feature bei Lithium Zellen nicht angeboten. Storage wiederum lädt die Akkus nicht ganz voll, wodurch diese besser lagerbar sind.

 

Lüfter

Das ISDT C4 verfügt über einen kleinen Lüfter. Durchaus sinnvoll bei so viel Leistung auf kleinem Raum.

Anscheinend nutzt das C4 eine Temperatursteuerung. Wird Temperatur X überschritten dann geht der Lüfter an. Geht der Lüfter an, dann ist das Ladegerät aber durchaus gut hörbar! Dieses ist nicht brüllend laut, aber beispielsweise in einem Büroraum gut zu orten. Bedenkt dies beim Kauf!

 

Fazit

Das ISDT C4 ist ein schwieriger Fall! Prinzipiell haben wir hier ein Weltklasse Ladegerät vor uns mit einer tollen und nützlichen Analysefunktion.

Gerade das große und durchaus „schöne“ LCD Display, welches viele nützliche Informationen anzeigt, gepaart mit den vielen Funktionen und dem hohen möglichen Ladetempo macht Freude. Auch wirkt das ISDT C4 einfach vernünftig und vertrauenswürdig.

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Allerdings gibt es auch diverse Schwächen. So erlaubt die Anordnung der Akku-Slots immer nur das Laden eines Akku-Typens gleichzeitig. Sondergrößen wie 18650 Akkus mit Schutzelektronik passen gar nicht in das C4. Hier wären die ausziehbaren Kontakte, wie sie die meisten Ladegeräte nutzen, praktischer gewesen.

Auch der Lüfter ist so ein kleiner Kritikpunkt. Ja dieser ist vermutlich erforderlich und ja er ist temperaturgesteuert, aber bedenkt, dass das Ladegerät bei höheren Leistungen nicht komplett leise ist.

Unterm Strich kommt es auf Eure Anforderungen an! Ich denke geht es Euch nur um ein Ladegerät gibt es vergleichbar gute Optionen günstiger im Handel. Sucht Ihr aber ein Ladegerät mit einer einfachen und ordentlichen Analysefunktion, dann ist das ISDT C4 eine gute Wahl!

ISDT C4 EVO 18650 Akku Li-Ion Ladegerät mit 4+2...

  • Vier Ladeports
  • Tolles Display und viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Viele Betriebsmodi (Laden, Testen usw.)
  • Viele unterstützte Akkutypen
  • Integrierter Lüfter
  • Vier AA/AAA Lademöglichkeiten aber nur zwei Ladeslots für 18650 Akkus
  • Geschützte 18650 Akkus passen NICHT ohne Modifikationen

Das Hama GaN 210592 65W USB-Ladegerät im Test, gelungene Alternative zu Anker und Co.

Wenn wir an High End Multiport USB Ladegeräte denken, dann fallen zumindest mir primär Hersteller wie Anker, RAVPower oder AUKEY ein.

Allerdings hat auch der deutsche Anbieter Hama ein durchaus interessantes Line-Up! Vor allem das etwas unspektakulär genannte GaN 210592 USB-Ladegerät ist durchaus spannend!

hama gan 210592 65w usb ladegerät im test 5

Wir haben hier ein sehr kompaktes GaN Ladegerät mit bis zu 65W, Quick Charge und USB PD vor uns. Dies für 40€ klingt nach einem sehr fairen Deal!

Wollen wir uns da doch einmal das Hama GaN 210592 USB-Ladegerät näher im Test ansehen!

 

Das Hama GaN 210592 USB-Ladegerät im Test

Mit 63,5 x 33,8 x 28,8 mm und einem Gewicht von 108g ist das Hama GaN 210592 USB-Ladegerät angenehm kompakt und leicht, in Anbetracht der Leistung von satten 65W.

hama gan 210592 65w usb ladegerät im test 1

Dies liegt sicherlich zu Teilen auch an der GaN Technologie.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Direkt gesagt, GaN ist sicherlich kein „Wundermittel“, allerdings sind mir bisher auch noch keine wirklich schlechten GaN Netzteile untergekommen. GaN ist hier für mich primär ein „Prädikat“, dass wir hier moderne Technik vor uns haben.

hama gan 210592 65w usb ladegerät im test 2

Was das grundsätzliche Design angeht, erinnert mich das Hama GaN 210592 USB-Ladegerät so ein wenig an AUKEY, vor allem aufgrund der grün/orange markierten Ports.

Dabei ist auch die Verarbeitung auf oder sogar über dem Level von AUKEY. Das Ladegerät ist absolut sauber gearbeitet und fühlt sich sehr wertig an!

Hama bzw. Dessen Zulieferer haben hier einen herausragenden Job gemacht! Ich würde das Ladegerät sogar fast als „premium“ Gerät einstufen, auch was das schicke aber schlichte Design angeht.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir zwei Ports.

  • USB C – mit Power Delivery bis zu 65W Leistung
  • USB A – mit Quick Charge bis zu 18W Leistung

Der USB C Port unterstützt den universellen Power Delivery Standard, welcher sowohl in Smartphones wie aber auch in größeren Geräten aller Tablets und sogar Notebooks zum Einsatz kommt.
Dank der satten Leistung von 65W (5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A, 20V/3,25A) ist das Hama Ladegerät nicht nur für Smartphones, sondern auch für viele Notebooks wie die MacBooks oder die Dell XPS Geräte geeignet. Man braucht im Übrigen keine Sorgen vorm Überladen oder Ähnlichem zu haben, das Smartphone usw. wird bei USB PD immer nur mit der maximal vom Hersteller spezifizierten Leistung geladen. Dies wird automatisch erkannt und eingestellt.

hama gan 210592 65w usb ladegerät im test 3

Der USB A Port wiederum unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W. Natürlich können hier auch Geräte geladen werden die kein Quick Charge unterstützen.

Nutzt Du beide USB Ports, dann wird der USB C Port allerdings auf 45W gedrosselt. Wir haben dann also weiterhin eine ordentliche Leistung von 45W + 18W. Das Laden eines Notebooks und Smartphones gleichzeitig wäre also möglich.

 

Erster Leistungstest und Temperatur

Das Hama GaN 210592 liefert genau die vom Hersteller angegebene Leistung. Es gibt keine bösen oder positiven Überraschungen.

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Dabei zeigte sich das Ladegerät auch überraschend souverän beim Volllast Test. Bei diesem habe ich das Ladegerät ca. 6 Stunden mit 65W belastet und anschließend die Temperaturen gemessen.

Hier war ich wirklich etwas überrascht, denn die maximale Hitzeentwicklung lag äußerlich bei maximal 6x Grad, was relativ wenig ist. Hier wird natürlich die Wärmebildkamera etwas „ausgetrickst“ (weißer Kunststoff wirkt auf dieser immer kühler), aber dennoch ist die Hitzeentwicklung als unkritisch zu bezeichnen, auch bei konstanter Last.

 

Spannungsstabilität

Wie steht es um die Spannungsstabilität unter Last aus?

spannung 5v spannung 9v spannung 20v

Dies sieht doch sehr gut aus! Wir haben einen leichten Spannungsabfall unter Last, dieser ist aber minimal. Der Sprung von 5,028V im Leerlauf zu 4,955V bei 3A ist absolut Okay. Ähnliches gilt auch für die anderen Spannungsstufen.

 

Etwas enger USB C Port

An dieser Stelle mal ein ungewöhnlicher Kritikpunkt. Leider musste mir bei meinem Test auffallen, dass der USB C Port des Hama GaN 210592 sehr eng ist! Gerade die ersten paar Mal einstecken waren problematisch, zumal der innere „Pin“ nicht ganz gerade saß.

Hier sollte Hama in Zukunft etwas größere Ports nutzen. Allerdings ist dies auch kein NoGo, ich habe alle meine Kabel in den USB C Port bekommen.

 

Effizienz

Kommen wir zum Abschluss noch auf die Effizienz zu sprechen.

effizienz

Die Effizienz des Hama GaN 210592 schwankt zwischen 77,9% bei niedriger Last und 91,4% bei hoher Last.

Gerade die maximale Effizienz ist durchaus beeindruckend hoch! Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen USB Ladegeräten.

effizienz vergleich

Hier gehört das Hama GaN 210592 zu den effizientesten USB Ladegeräten! Gerade was die Effizienz unter höherer Last angeht.

Die minimale Effizienz ist mit 77,9% zwar nicht absolut top, aber noch Okay.

 

Fazit

Absolut empfehlenswert! Das Hama GaN 210592 ist ein klasse modernes USB C Ladegerät. Dank der Unterstützung von USB Power Delivery und Quick Charge kann das Ladegerät die meisten modernen Smartphones schnellladen, egal ob diese von Apple, Samsung, Xiaomi und Co stammen.

Dank der Leistung von 65W auf dem USB C Port ist sogar das Laden von Notebooks wie dem Dell XPS 13 oder dem Apple MacBook Pro mit vollem Tempo möglich. Sogar das Laden eines Smartphones + Notebooks ist gleichzeitig möglich.

hama gan 210592 65w usb ladegerät im test 4

Dabei war die Effizienz im Test mit bis zu 91,4% top und die Spannungsstabilität ordentlich. Probleme, auch bei konstanter Last, konnte ich keine beobachten.

Kurzum, das Hama GaN 210592 ist absolut empfehlenswert, wenn Du ein besonders kompaktes und leistungsstarkes USB Ladegerät suchst! Lediglich die Unterstützung für den PPS Standard fehlt leider, aber dies ist nicht zwingend ein Beinbruch.

Hama GaN 210592 USB-Ladegerät Steckdose Ausgangsstrom (max.) 3000mA...

  • 65W USB C Ausgang
  • USB PD und QC 3.0 Support!
  • Effizienz zwischen 77,9% und 91,4%
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Kein PPS

Reduziert das Silikon Case mit MagSafe das kabellose Ladetempo des iPhone 12 Pro?

Kabelloses Laden ist beim iPhone 12 Pro mittlerweile glatt die primäre Art das Smartphone zu laden. Allerdings hat kabelloses Laden einen großen Nachteil, die Hitzeentwicklung. Eine hohe Hitzeentwicklung schadet dem Akku und sorgt für eine Drosselung des Ladetempos. Daher wollt Ihr an sich Euer Smartphone beim kabellosen Laden so kühl wie möglich halten.

Reduziert Das Silikon Case Mit Magsafe Das Kabellose Ladetempo Des Iphone 12 Pro 3

Aber was wenn Ihr eine Hülle nutzt? In diesem Fall soll es um das Apple Silikon Case mit MagSafe gehen. Die Hülle besteht nicht nur aus einem recht dicken Silikon, sondern ist innen auch noch stoff-verkleidet.

Eigentlich absolut suboptimal fürs kabellose Laden, aber manchmal gibt es einen gewissen Unterschied zwischen der Theorie und der Praxis. Also hat das Apple Silikon Case mit MagSafe einen Einfluss auf das kabellose Ladetempo des iPhone 12 Pro?

 

Kabelloses Laden des iPhone 12 Pro

Das Apple iPhone 12 Pro kann mit bis zu 15W kabellos laden. Bis zu ist hier aber der wichtige Punkt, denn in der Praxis lädt das iPhone nur einen sehr kurzen Teil seiner Ladezeit wirklich mit 15W, denn dieses schaltet ab Temperatur X zunächst auf 10W herunter und dann auf 7,5W.

Ladetempo

Hier könnt Ihr mein Mess-Programm sehen und wie kurz das iPhone 12 Pro nur mit 15W lädt. Die Temperatur hat also einen ganz massiven Einfluss auf das Ladetempo! Niedrigere Temperatur = kann länger schneller Laden = niedrigere Ladezeit.

 

Hat das Silikon Case mit MagSafe einen Einfluss auf das Ladetempo?

Um herauszufinden ob das Silikon Case einen Einfluss auf das Ladetempo hat, habe ich mein iPhone 12 Pro zunächst auf ca. 6% entladen und in den Flugmodus geschaltet (um zu verhindern, dass Hintergrund-Aktivitäten das Ladetempo beeinflussen). Anschließend habe ich dieses mit dem 15W MagSafe Ladegerät (am 20W Apple Ladegerät) geladen und ein Messgerät zwischengeschaltet.

Ladetempo über Zeit

Das durchschnittliche Ladetempo des iPhone 12 Pro lag ohne eine Hülle bei 7,8424W. Mit Hülle reduzierte dieses sich auf 7,7609W.

Also ja es gab eine extrem minimale Reduktion des Ladetempos, welche aber in der Praxis nicht auffallen wird! Dabei ist es zugegeben nicht mal zu 100% sicher das die Unterschiede durch die Hülle kommen oder ob die Umgebungstemperatur vielleicht zwischen den beiden Tests etwas geschwankt hat. Die Unterschiede sind so minimal, dass solche Veränderungen nicht ausgeschlossen werden können.

Reduziert Das Silikon Case Mit Magsafe Das Kabellose Ladetempo Des Iphone 12 Pro 2

Was vielleicht etwas auffällt ist die Zeit die das iPhone mit 15W lädt. Diese scheint ohne Hülle etwas länger zu sein. So schaltete das iPhone ohne Hülle noch zweimal kurz auf 15W hoch, vermutlich da die Temperatur wieder unter Wert X gefallen war. Dies fand mit Hülle so nicht statt.

Dennoch bleibt dieser Unterschied am Ende nicht groß relevant wie wir am durchschnittlichen Ladetempo gesehen haben.

 

Fazit

Ich konnte im Test keinen relevanten Unterschied beim kabellosen Ladetempo feststellen, egal ob mit oder ohne Hülle. Im Test konnte ich eine durchschnittliche Reduktion des Ladetempos um 1,05% feststellen, was praktisch nichts ist.

Reduziert Das Silikon Case Mit Magsafe Das Kabellose Ladetempo Des Iphone 12 Pro 4

Ihr könnt also unbesorgt Euer Apple Silikon Case beim kabellosen Laden aufgesetzt halten, es gibt keine relevanten Veränderung bei Temperatur und Ladetempo.

Die EarFun Free 2 im Test, gut, günstig und mit viel Bass?!

Mit den Free 2 bietet EarFun ein paar günstige true Wirless Ohrhörer an, welche dank eines besonders guten Tief-Basses, einer niedrigen Latenz und einer langen Akkulaufzeit punkten sollen.

Dies soll unter anderem durch die Qualcomm QCC3040 Bluetooth 5.2 Chips der Fall sein.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? EarFun gehört zu den asiatischen Anbietern denen ich mittlerweile ein wenig vertraue, da diese einige durchaus gute Produkte hatten, wie die Free Pro oder Air Pro.

Aber wie steht es um die Free 2? Können diese wirklich überzeugen und wie steht es um die Klangsignatur? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EarFun für das zur Verfügung stellen der Free 2 für diesen Test!

 

Die EarFun Free 2 im Test

EarFun setzt bei den Free 2 auf ein vertrautes Design. So haben wir eine recht einfache Ladebox aus mattem Kunststoff vor uns.

earfun free 2 test 1

Einfach ist hier das wichtigste Stichwort, denn auch das Design ist sehr schlicht und unauffällig. Dies meine ich aber nicht zwingend negativ! Wir haben hier durchaus eine gewisse schlichte Eleganz, auch wenn ich die Ohrhörer nicht als Premium Modell bezeichnen würde.

Die Ladebox ist so weit ordentlich gebaut. Dabei kann die Ladebox die Ohrhörer ca. 3x unterwegs wiederaufladen. EarFun wirbt mit einer Akkulaufzeit von bis zu 7 Stunden pro Ladung. Der Wert ist wie üblich etwas hoch angesetzt, aber die Dimensionen stimmen schon. Ich würde die Laufzeit auf 5+ Stunden bei lauterer Musik schätzen.

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Die Ladebox selbst kann via USB C oder kabellos geladen werden! Gerade letzteres überrascht mich extrem in “unter 40€” Ohrhörer.

Die EarFun Free 2 selbst setzen ebenfalls auf ein recht klassisches Ohrstöpsel-Design, mit Silikon Aufsatz. Ich würde sagen die Ohrhörer sind etwas überdurchschnittlich groß. Gerade das hintere Ende ist doch recht breit gebaut.

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Auf der Rückseite der Free 2 ist wie üblich eine Touch-Sensitive Oberfläche angebracht, welche zum Steuern der Ohrhörer dient.

Zusätzlich schalten sich die Ohrhörer natürlich automatisch Ein/Aus wenn Du diese in die Ladebox legst bzw. herausnimmst.

 

Tragekomfort

Die Free 2 sind zwar recht große Ohrhörer, aber diese saßen in meinen Ohren erfreulich gut. Ich habe sie nicht groß negativ oder überhaupt wahrgenommen.

Allerdings würde ich die Free 2 auch nur bedingt für den Sport empfehlen. Diese sitzen ausreichend gut, aber der Halt ist auch nicht extrem fest.

 

Klang

Das wichtigste ist aber natürlich der Klang der Ohrhörer. Wie schlagen sich hier die EarFun Free 2?

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die EarFun Free 2 haben sehr klare und brillante Höhen! Teilweise neigen diese aber zu einem gewissen Überschärfen. Es ist klar zu höheren das EarFun hier etwas via EQ/DSP “nacharbeitet” und die Höhen etwas puscht. Je nach Song kann dies zu ein wenig “gefissele” in den Höhen führen. Dies ist sicherlich nicht übermäßig tragisch und aus meiner Sicht klar matten Höhen vorzuziehen. Allerdings diese leichten Artefakte vom DSP sind so bei etwas teureren Modellen in der Regel nicht zu hören.

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Die Mitten der Free 2 würde ich als unspektakulär bezeichnen. Der Fokus der Ohrhörer liegt klar auf den Höhen und Tiefen. Die Mitten werden nicht übermäßig fokussiert. Stimmen und auch Gesang klar aber ausreichend klar und sauber, wirkt aber tendenziell etwas heller bei den Free 2. Dies hilft allerdings auch der Sprachverständlichkeit. Ich würde die Mitten also als Okay einstufen.

Der Bass ist für viele von Euch sicherlich das Spannendste. Hier kann ich auch ein klares Daumen nach oben geben. Der Bass der Free 2 ist tadellos. Dieser wirkt sehr schön aggressiv, dynamisch und besitzt einen soliden Tiefgang. Die Masse des Basses würde ich als angehoben, aber nicht extrem bezeichnen.

Unterm Strich haben die EarFun Free 2 einen sehr lebendigen und dynamischen Klang mit einem starken hoch/tief Kontrast. Hierdurch können die Ohrhörer einem hohe Spielfreude vermitteln.

Allgemein halte ich die gewählte Klangsignatur für sehr gelungen und auch Massenkompatibel. Schwächen gibt es lediglich im Detail. So ist zum Beispiel die Darstellung feiner Details eher so mäßig gut. Aber dies ist bei Ohrhörern dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten.

earfun free 2

 

Fazit

Wenn Du möglichst gute und günstige Ohrhörer suchst, dann sind die EarFun Free 2 eine klasse Wahl!

Diese bieten einen sehr schön lebendigen und dynamischen Klang, mit starken Höhen und einem kräftigen Bass. Im Detail ist zwar schon zu hören, dass wir uns in der unter 40€ Preisklasse bewegen, aber so blöd es klingt die EarFun Free 2 sind “gut genug”.

earfun free 2 test 7

Gut genug für einfache Anwendungen wie den Heimweg, im Garten oder bei der Arbeit. Bist Du natürlich ein absoluter HiFi-Fan und suchst einen möglichst guten Klang, dann würde ich empfehlen nochmal 20-30€ für z.B. die Air Pro oder Free Pro draufzulegen. Diese “beheben” die kleineren klanglichen Schwächen der Free 2, kosten aber entsprechend mehr.

Dennoch ist mein Fazit zum Klang sehr positiv! Die Ohrhörer passen einfach und bieten fürs Geld einen klasse Klang.

Auch der Tragekomfort und die Akkulaufzeit sind tadellos. Ja die Free 2 sind etwas größer, sitzen aber ganz gut in den Ohren.

Unterm Strich kann ich die Ohrhörer für knapp über 40€ (zum Zeitpunkt des Tests) mit gutem Gewissen empfehlen!

EarFun Free 2 Kabellose Bluetooth-Kopfhörer mit Qualcomm® CVC™...
  • 👍Getestet und empfohlen von viele bekannte Medien👍 Der...
  • 🎵Unschlagbare Sound🎵 Mit der Qualcomm aptX Technologie...
  • 🎵Bluetooth 5.2 One-Step Pairing🎵 Hochmoderne Qualcomm...
  • 🎵Fantastische Anrufqualität & Low Latency🎵 4 Mikrofone mit...
  • 🎵30 Std Akku & IPX7🎵 Genieße 2 Stunden kabellose...

Der HyperJuice 100W GaN Charger im Test, 100W USB C Power!

Immer mehr aktuelle Notebooks setzen auf den USB C Port zum Laden. Ebenso gibt es auch immer mehr High Power Notebooks die USB C Charging einsetzen, wie zum Beispiel das Apple MacBook Pro 16.

Allerdings USB C Ladegeräte mit über 60W Leistung sind recht selten zu bekommen. Eins dieser besonders seltenen Modelle ist der HyperJuice 100W GaN Charger.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 10Dieser wurde von HyperJuice erfolgreich über Kickstarter finanziert und auf den Markt gebracht. Die Besonderheit ist die Mischung aus einem besonders kompakten Design, zweier 100W USB C Ports und zweier Quick Charge 3.0 Ports. Das besonders kompakte Design wird dabei von der GaN Technologie ermöglicht.

Klingt doch spannend, oder? Aber ist der HyperJuice 100W GaN Charger auch so gut das Ihr für diesen 100€+ zahlen solltet? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle einen großen Dank an den Leser Christoph aka Bifi der mir dieses Ladegerät freundlicherweise ausgeliehen hat!

 

Der HyperJuice 100W GaN Charger im Test

Auf den ersten Blick setzt HyperJuice bei seinem „HJ-GAN100“ auf das übliche Multiport USB Ladegeräte Design.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 1Das Ladegerät ist mit 85,4 x 60,9 x 28,9 mm relativ kompakt für die Leistung von 100W und in der Größe mit einer Zigarettenschachtel vergleichbar. Allerdings handelt es sich beim HyperJuice nicht um ein Tischladegerät!

Stattdessen wird dieses direkt in die Steckdose gesteckt. Ideal für Reisen und Urlaube, aber für Zuhause eher suboptimal. Für einen Steckdosenadapter ist der HyperJuice 100W GaN Charger einfach recht groß und besitzt einen suboptimalen Schwerpunkt.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 3Was die Verarbeitung angeht kann ich aber nicht klagen! Das Ladegerät wirkt wertig gearbeitet und der matte Kunststoff ist resistent gegenüber Fingerabdrücken. Auch das Gewicht „passt“ im Anbetracht der Leistung und Klasse in der wir uns hier befinden.

Das Spannendste sind aber die Anschlüsse. Auf der Front haben wir zwei USB C Ports und zwei USB A Ports. Die beiden USB C Ports können nach dem Power Delivery Standard jeweils 100W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/5A liefern.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 2Bei den beiden „normalen“ USB A Ports handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports mit jeweils 18W.

Leider können wir trotz GaN nicht alle Ports gleichzeitig belasten. Das Maximum liegt bei 100W. Versucht Ihr mehr Energie zu entnehmen drosseln sich die Ports.

 

Was ist GaN?

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

 

Erster Test und Temperatur

Wie beworben können beide USB C Ports 100W liefern. Versucht Ihr beide Ports gleichzeitig zu nutzen, drosseln diese sich auf 65W und 30W herunter. Interessanterweise für die Nutzung der USB A Ports zu keiner Drosslung. Belastet Ihr allerdings einen der USB C Ports mit 100W und die USB A Ports gleichzeitig, dann greift nach ein paar Sekunden ein Überlastungsschutz und das Netzteil „resettet“ sich.

Hyperjuice 100w Gan Charger Temperatur 1Hyperjuice 100w Gan Charger Temperatur 2Aufseiten der Temperatur konnte ich nach 6 Stunden Volllast (100W) maximal 74,5 Grad messen. Nicht kühl, aber auch nicht als zu heiß zu bezeichnen.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am HyperJuice 100W GaN Charger getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Huawei P40 Pro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro
USB C USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 22.3 W 12.08 W
Apple MacBook Pro 13 51.4 W
Apple MacBook Pro 16 82.3 W
Dell XPS 13 9380 44.3 W
Dell XPS 15 7590 65.3 W
Huawei P40 Pro 12.11 W 12.2 W
Samsung Galaxy S20 Ultra 14.53 W 14.74 W
Xiaomi Mi 10 Pro  13.35 W 15.01 W

Dank der 100W USB C Ports kann der HyperJuice 100W GaN Charger bei fast allen Notebooks das originale Ladegerät ersetzen. Die einzigen mir bekannte Ausnahme wäre das Dell XPS 15 und XPS 17.  Diese kann das HyperJuice auch laden, aber für das volle Ladetempo ist bei diesen Modellen ein spezielles Dell Ladegerät nötig. Daher lädt das XPS 15 hier auch „nur“ mit rund 60W.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 8Eins der wichtigsten Geräte ist aber das Apple MacBook Pro 16, welches auch fast die volle Leistung der USB C Ports nutzen kann und +- so schnell lädt wie am originalen Apple Ladegerät. Damit kann der HyperJuice 100W GaN Charger das Apple Ladegerät voll ersetzen. Daher sollte es auch nicht überraschen das selbiges auch für kleinere Notebooks wie das XPS 13 und MacBook Pro 13 gilt.

Probleme mit der Kompatibilität hatte ich KEINE. Alle Geräte, auch die Smartphones, erreichten das maximal mögliche Ladetempo, an einem Quick Charge bzw. USB PD Ladegerät. Also ja z.B. das Huawei P40 Pro, Mi 10 Pro usw. kann an seinem originalen Ladegerät noch schneller laden, aber es gibt kein schnelleres universelleres USB Power Delivery oder Quick Charge Ladegerät als das HyperJuice.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 9Gerade die Apple iPhones erreichen Ihr absolut maximal mögliches Ladetempo, da Apple sich voll an den USB PD Standard hält. Leider wird aber kein PPS vom HyperJuice 100W GaN Charger unterstützt, was das Ladetempo in Kombination mit den Smartphones der S20 Serie etwas reduziert.

 

Die Effizienz

Folgende Effizienz konnte ich messen:

EffizienzDie Effizienz des HyperJuice 100W GaN Charger schwankt zwischen 68% im schlechtesten Fall und 90% im besten Fall.

90% ist ein sehr gutes Ergebnis, 68% eher schlecht. Unterm Strich würde ich das Ladegerät als leicht überdurchschnittlich einstufen, für die Leistungsklasse in der wir uns hier bewegen. Leider ist es hier nicht unnormal das die Effizienz gerade bei einer sehr geringen Belastung mäßig gut ist.

 

Fazit

Ich würde den HyperJuice 100W GaN Charger als eins der überzeugendsten 100W USB C Ladegeräte bezeichnen. Lediglich Ankers PowerPort Atom PD 4 kann hier noch mithalten, ist aber auch deutlich größer und verzichtet auf die Quick Charge Ports.

Hyperjuice 100w Gan Charger Test Review 11Das wichtigste am HyperJuice 100W GaN Charger sind die beiden USB C Ports, welche auch wirklich konstant 100W liefern können. Die Hitzeentwicklung ist dabei zwar auch nicht gering, sieht aber deutlich besser aus als bei vielen Konkurrenten. Selbiges gilt auch für Effizienz des Ladegerätes. Hinzu kommen noch die beiden praktischen Quick Charge Ports und das ich keinerlei Kompatibilitätsprobleme entdeckenden konnte.

Damit kann ich den HyperJuice 100W GaN Charger gerade für die Nutzung in Kombination mit Notebooks empfehlen, wo dieser fast immer das originale Ladegerät zu 100% ersetzen kann. Das Ladegerät wirkt auf mich vertrauenswürdig, auch in Kombination mit teureren Notebooks. Zugegeben dies hat es auch zu sein bei einem Preis von rund 100€ (zum Zeitpunkt des Tests), welcher aber im Anbetracht der Leistung okay ist.

Sanho Hyper Juice 100 W GaN USB-C Ladegerät Dual USB-C/USB-A Ports,...

  • 2x USB C und 2x USB A
  • 100W Leistung via USB C
  • Power Delivery und Quick Charge Support
  • Effizienz zwischen 68% und 90%
  • Hitzeentwicklung Okay
  • Leistung über alle Ports hinweg „nur“ 100W

Test: D-Link DIR-X5460, schnell und sparsam!

Mit dem DIR-X5460 bietet D-Link einen High End WLAN 6 Router an, welcher allerdings durch eine gute Preis/Leistung überzeugen soll.

Dies gelingt auch auf den ersten Blick, 6 Antennen, bis zu 4804 Mbit auf dem 5GHz Band und diverse Gaming Feature für rund 160€ (zum Zeitpunkt des Tests) gehen erst einmal absolut in Ordnung.

d link dir x5460 test 6

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der D-Link DIR-X5460 überzeugen und taugt die Software? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an D-Link für das zur Verfügung Stellen des DIR-X5460 für diesen Test.

 

Der D-Link DIR-X5460 im Test

D-Link richtet den DIR-X5460 ganz klar an High End Nutzer bzw. Gamer. Entsprechend ist der Router auch etwas auffälliger designt.

d link dir x5460 test 1

Das Auffälligste sind hier klar die Antennen, welche extern angebracht sind. So verfügt der DIR-X5460 über satte 6 Antennen, welche auch noch sehr groß ausfallen. Sofern ich allerdings nichts übersehe, bräuchte der DIR-X5460 gar keine 6 Antennen, 4 hätten an sich auch gereicht.

Abseits der großen Antennen ist der D-Link DIR-X5460 aber nicht übermäßig groß gebaut. Der Router selbst ist angenehm kompakt und flach.

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Was die sonstige Ausstattung angeht, ist der Router relativ konservativ. So haben wir auf der Rückseite:

  • 1x Gbit WAN
  • 4x Gbit LAN
  • 1x USB 3.0
  • 1x USB 2.0
  • 1x DC Eingang

Es ist etwas schade, dass D-Link auf 2,5Gbit LAN oder ähnliches verzichtet hat. Einem High End Router wie dem DIR-X5460 hätte dies durchaus gutgetan.

 

Was für einen “Router” brauche ich?

Netzwerk Hardware kann etwas Trickhaftes sein. So wird im Volksmund sämtliche Netzwerk-Geräte als “Router” bezeichnet. Oftmals braucht Ihr aber gar keinen Router.

Ihr benötigt für die Einwahl ins Internet auch im Jahr 2021 ein Modem. Dieses Modem ist beispielsweise in Eurer Fritzbox, Speedport oder welche Box auch immer Ihr von Eurem Internetanbieter bekommen habt integriert. Tauscht Ihr diese Box nun gegen einen reinen WLAN-Router aus, dann habt Ihr kein Internet mehr.

Ihr könnt also eine Fritzbox, Speedport usw. nur gegen ein Gerät tauschen, das auch über ein passendes Modem verfügen. Solche Geräte bekommt Ihr aber meist nicht von ASUS, Netgear usw. In der Regel benötigt Ihr also immer eine Fritz!Box, Speedport usw. um Euch ins Internet einzuwählen.

Allerdings ist es meist möglich einen WLAN-Router hinter Eurer bestehenden “Internetbox” zu betreiben, um beispielsweise von besserem WLAN zu profitieren. Ein normaler WLAN-Router kann nur keine Fritz!Box oder Speedport (also ein Router/Modem Kombi-Gerät) komplett ersetzen.

In der Regel lassen sich reine WLAN-Router auch nur als Access Point nutzen. Hierbei werden alle routerspezifischen Feature abgeschaltet, da diese eventuell gar nicht bei Euch benötigt werden, und der WLAN-Router kümmert sich nur ums WLAN.

Ein Access Point ist also so etwas wie ein Adapter von kabelgebundenem Internet auf WLAN. Dies ist ähnlich wie bei einem Repeater, nur dass ein Access Point nicht auf ein bereits vorhandenes WLAN angewiesen ist.

Ein Repeater schnappt sich Euer bestehendes WLAN und sendet dieses erneut aus, wodurch sich die Reichweite erhöht. Ist allerdings Euer bestehendes WLAN grundsätzlich nicht gut, dann kann ein Repeater dieses auch nicht direkt verbessern.

Bei dem DIR-X5460 handelt es sich um einen reinen WLAN Router, ohne Modem!

 

Software

Die Einrichtung des DIR-X5460 funktioniert super einfach und problemlos! Die Benutzeroberfläche von D-Link ist klar auf Minimalismus und eine möglichst einfache Nutzung getrimmt.

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Grundsätzlich halte ich das Design dieser sogar für weitestgehend gelungen. Ich bin zwar kein Fan der Verschachtelung der einzelnen Einstellungen in “Einstellungen”, “Merkmale” und “Verwaltung”, aber abseits davon passt erst einmal alles.

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Dies ist aber klar kein Router für Nutzer die groß mit Einstellungen und Optionen rumspielen wollen.

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So besitzt der DIR-X5460 auch nicht allzu viele Bonusfunktionen. Wir haben ein QoS Feature und z.B. die Möglichkeit für USB-Freigaben und das Sperren von Webseiten.

Technik des DIR-X5460

Bei dem D-Link DIR-X5460 handelt es sich um einen modernen WLAN 6 Router. Dieser soll zu folgenden Datenraten in der Lage sein:

  • 2,4GHz 600 Mbps
  • 5GHz 4800 Mbps

Dabei setzt der DIR-X5460 auf ein 4×4 Design. Dieser kann also vier parallele Datenströme erzeugen.

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Um auf die 4800 Mbit zu kommen, nutzt der DIR-X5460 zudem die 160MHz Kanalbreite. Wichtig! Von Haus aus ist diese abgeschaltet! Um die 160MHz nutzen zu können musst Du die DFS Kanäle aktivieren.

DFS Funkkanäle sind immer so eine Sache. Hier gilt das Motto probieren geht über studieren, da manche Endgeräte bei den DFS Kanälen gerne mal was zickiger sind.

Wie alle WLAN 6 Router unterstützt auch der DIR-X5460 MU-MIMO und OFDMA, was zwei sehr wichtige Technologien sind, wenn es um die Leistung mit vielen parallelen Geräten geht.

 

WLAN Performance

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier ein paar „Benchmarks“ des DIR-X5460 auf kurzer Distanz mit der TP-Link T9E und der Intel AX200 WLAN Karte.

Bei der TP-Link T9E handelt es sich um eine High End interne WLAN 5 Karte mit bis zu 1300 Mbit. Bei der Intel AX200 handelt es sich um eine gerade in Notebooks sehr beliebte WLAN Karte, welche bis zu 2402 Mbit erreichen kann, nach dem WLAN 6 Standard.

Getestet wird die WLAN Performance zu einem lokalen NAS, welches hier via Gbit LAN angebunden ist.

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Die WLAN Performance entspricht den Erwartungen. Ich konnte hier bis zu 117 MB/s auf kurzer Distanz erreichen.

Dabei war natürlich der Gbit LAN Port der Limitierende Faktor. Lediglich Modelle mit 2,5Gbit oder 10Gbit Ports können also effektiv schneller sein.

Ja wir sind an dem Punkt angekommen wo WLAN auf kurze Distanzen LAN beim Tempo überholt hat.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an, schließlich läuft der WLAN Router 24/7 und da ist die Leistungsaufnahme nicht unwichtig.

stromverbrauch

Ich muss gestehen etwas überrascht gewesen zu sein, denn die Leistungsaufnahme des DIR-X5460 ist mit 5,1W im Normalbetrieb sehr niedrig! Selbst unter hoher Last übersteigt die Leistungsaufnahme selten 7W.

Dies sind wirklich sehr gute Werte!

 

Fazit

Wenig überraschend ist der D-Link EXO AX AX5400 DIR-X5460 ein guter WLAN Router! Zugegeben mittlerweile sind die meisten WLAN Router sehr ordentlich. Die Frage ist hier meist eher womit sticht der DIR-X5460 aus der Masse hervor?

  • Gute WLAN 6 Performance und Reichweite
  • 160Mhz Kanalbreite Unterstützung
  • Sehr einfache und übersichtliche WebUI
  • Sehr niedrige Leistungsaufnahme

Starten wir mit dem wichtigsten, die WLAN Leistung des DIR-X5460 ist tadellos. In Kombination mit WLAN 6 Geräten sind die Gbit LAN Ports glatt der Flaschenhals des Routers. Dabei ist sogar die Reichweite von diesem leicht überdurchschnittlich!

Dank der optionalen Kanalbreite von 160MHz kann dieser auch in Zusammenspiel mit vielen Geräten das volle Tempo entfalten.

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Die Benutzeroberfläche ist etwas Fluch und Segen zugleich. So ist diese ordentlich gestalltet und auch angenehm übersichtlich und einfach, allerdings suchst Du viele Einstellungsmöglichkeiten und Optionen, dann gibt es klar bessere Router für dich. Zum Beispiel die ASUS Modelle haben deutlich mehr Bonus Funktionen, könnten aber für einen “Einsteiger” auch etwas überwältigend sein. D-Link geht hier eher in die Richtung von Netgear.

Ein weiterer dicker Pluspunkt ist die sehr niedrige Leistungsaufnahme für einen Router dieser Klasse! Der DIR-X5460 könnte einer der besten Router sein was das Verhältnis aus Leistungsaufnahme und Leistung betrifft.

Kurzum, suchst Du ein einfach zu bedienenden, leistungsstarken aber stromsparsamen WLAN Router, dann ist der D-Link EXO AX AX5400 DIR-X5460 vielleicht genau der richtige für dich!

Positiv

  • WLAN 6
  • 160Mhz Kanalbreite
  • Gute WLAN Performance
  • Sehr niedrige Leistungsaufnahme
  • Einfache Benutzeroberfläche

Negativ

  • Nur Gbit LAN Ports
  • Funktionsumfang Okay, aber auch nicht gigantisch