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Test: Roccat Kone Aimo Remastered, die beste Gaming-Maus für 50€ (vor allem für große Hände)

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Mit der Kone Aimo Remastered bietet Roccat eine neue Version seiner legendären Gaming Maus an. Diese soll neben der bekannten Kone Form auch durch einen aggressiven Preispunkt überzeugen können.

So bekommst du die Kone Aimo Remastered für derzeit um die 60€, was für eine Gaming Maus ein sehr fairer Preis ist!

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Dabei verfügt diese über einen 16.000 DPI Sensor und Omron Taster. Es handelt sich hier also auf keinen Fall um eine Billig-Maus!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Roccat Kone Aimo Remastered noch mit modernen Modellen mithalten? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Roccat für das Zurverfügungstellen der Kone Aimo Remastered für diesen Test.

 

Test: Roccat Kone Aimo Remastered

Die Kone Aimo Remastered zeichnet sich durch die fast schon ikonische “Kone” Form aus, auf welche Roccat nun schon viele Jahre setzt.

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So ist auch die Kone Aimo Remastered eine sehr große Maus, mit einer sehr markanten und auch ergonomischen Form. Hierdurch eignet sich diese natürlich nicht für Linkshänder. Die Maus ist auf die Nutzung mit der rechten Hand zugeschnitten.

So verfügt diese über eine sehr große Daumenablage und eine leicht gekippte Basis. Aufgrund der Größe eignet sich die Kone Aimo Remastered auch für Nutzer mit sehr großen Händen.

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Dies kommt aber mit einem höheren Gewicht einher. So wiegt die Maus satte 132,6g, was für eine aktuelle Maus sehr schwer ist!

Mountain Makalu 67  67g
Glorious PC Gaming Race Model D Gaming-Maus 68g
Xtrfy M4 RGB 69g
Endgame Gear XM1 70g
CORSAIR SABRE (RGB) PRO 73g
Corsair KATAR PRO XT 75g
CORSAIR SABRE RGB PRO WIRELESS 79g
SteelSeries Sensei Ten 92g
CORSAIR KATAR PRO WIRELESS  97g
XPG PRIMER 102g
Alienware AW610M 117g
Corsair NIGHTSWORD RGB 119g
Alienware AW558 120g
Speedlink Imperior 120g
Roccat Kone Aimo Remastered  133g

 

Die Kone Aimo Remastered ist klar die schwerste Maus, die ich bisher im Test hatte. Im Gegenzug wirkt diese aber auch sehr schön und stabil gebaut.

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Das obere Teil und die beiden Seitenteile bestehen aus einer Art matten Kunststoff. Früher hatten die Mäuse hier gerne eine Art Gummierung, welche sich aber mit der Zeit auflöste. Das von Roccat verwendete Material ist etwas anders und wirkt auf mich robuster.

Wo wir bei robust sind, die Kone besitzt ein sehr schönes Kabel! Dieses ist angenehm leicht und flexibel, aber textil-ummantelt.

 

Tasten und Mausrad

Die Roccat Kone Aimo Remastered verfügt über 8 Tasten.

  • Primäre und sekundäre Maustaste
  • Drückbares Mausrad
  • Zwei Tasten hinter dem Mausrad
  • Drei Daumentasten

Außergewöhnlich sind hier vor allem die drei Daumentasten. Neben den zwei üblichen Tasten am oberen Mausrand haben wir eine Taste in der Ablage etwas versteckt. Drei Tasten halte ich hier für durchaus sinnvoll und auch gut zu nutzen.

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Roccat wirbt grundsätzlich mit “Omron” Tastern. Omron ist der größte Hersteller von Tastern, die im Allgemeinen auch als sehr gut gelten. Daher setzen praktisch alle High End Mäuse auf diese Taster.

Ob nun nur bei den primären Maustasten auf Omron Taster gesetzt wird oder auf alle kann ich nicht sagen. Allerdings haben alle Tasten an der Maus einen sehr schönen Klick!  Auch die “sekundären” Tasten setzen definitiv auf hochwertigere Taster.

Ein großer Marketing-Punkt ist auch das 4D Titan Wheel Mausrad. 4D bedeutet hier, dass du das Mausrad auch seitlich drücken “neigen” kannst. Dies haben nicht viele Mäuse!

Und ganz ehrlich ich mag das Mausrad! Dieses ist relativ leichtgängig, hat aber gut spürbare Abstufungen. Hierdurch eignet sich dieses nicht nur fürs Gaming, sondern auch fürs Scrollen von längeren Webseiten, Tabellen usw. Mausräder die sehr straff sind, können hier nervig sein.

Während meiner rund 3 Wochen Nutzung der Kone Aimo Remastered konnte ich bisher noch keine Probleme mit dem Mausrad entdecken.

 

Der Sensor

Beim Sensor wirbt Roccat mit einem “ROCCAT® Owl-Eye Optiksensor mit 16.000 dpi”. Viel mehr Informationen gibt es nicht.

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Es ist nicht unüblich das Maus-Hersteller ihre Sensoren mit einem eigenen Branding versehen. Ich denke es ist sehr wahrscheinlich das wir hier irgendeinen PixArt Sensor im Hintergrund haben, den Roccat sich angepasst hat.

ROCCAT Owl-Eye Optiksensor PixArt PMW 3360 Logitech Hero 16K
Auflösung 100-16000 dpi 200-12000 dpi 100-16000 dpi
Tracking Geschwindigkeit 6,35 m/s 6,35 m/s 10,16 m/s
Beschleunigung 50 g 50 g 40 g

 

Bem ROCCAT Owl-Eye scheint es sich um eine At Mittelding aus PixArt PMW 3360 und PixArt PMW 3389 zu handeln.

Damit ist der Sensor in der oberen Unterklasse oder oberen Mittelklasse einzuordnen. Auf dem Papier kann damit zwar die Kone nicht mit Mäusen wie der CORSAIR SABRE RGB PRO mithalten, in der Praxis ist aber meist der Unterschied gegen 0.

 

Maustasten sehr gut, aber etwas straff

Grundsätzlich mag ich die Tasten der Kone Aimo Remastered sehr! So klingen die Maustasten sehr schön knackig, sind aber nicht übermäßig laut.

Auch die sekundären Tasten haben einen guten Druckpunkt und bieten ein befriedigendes Klicken.

Allerdings sind die beiden Maustasten vergleichsweise straff. Diese haben auch einen relativ hohen Widerstand, was anfangs für mich klar etwas gewöhnungsbedürftig war!

Die sekundären Tasten hingegen sind ziemlich perfekt was Druckpunkt, Klang und Druckgefühl angeht.

 

Das Gewicht fällt kaum auf

Mit 133g ist die Kone Aimo Remastered ohne Frage eine sehr schwere Maus. Dies wird aber etwas vom sehr flexiblen Kabel und vor allem den hervorragenden Gleitfüßen kompensiert!

Ich weiß nicht was für ein Material hier Roccat nutzt, aber dies ist eine der am besten gleitenden Mäuse die ich seit langem vor mir hatte!

Dies schafft es auch das Gewicht etwas auszugleichen. Klar wirst du mit der Maus nicht die Beschleunigung einer 70g Maus erreichen, aber die Kone fühlt sich beim besten Willen auch nicht schwer oder träge an.

 

Gutes Tracking

Ich bin kein CS Go Profi, entsprechend tute ich mich sehr schwer große Unterschiede beim Tracking und generellem Verhalten von Maus-Sensoren festzustellen.

Die modernen “Gaming” Sensoren sind alle extrem gut und dies gilt auch für den ROCCAT Owl-Eye.

Das Tracking der Maus ist tadellos und diese wirkt sehr reaktionsfreudig. Hier und da meine ich einen kleinen Unterschied zu den “8000Hz” Mäusen die in letzter Zeit auftauchen zu merken. Dieser Unterschied ist aber höchstens minimal und kann auch eingebildet sein.

Zu Mäusen wie der MX Master oder “billig” Gaming Mäusen ist natürlich ein Unterschied zu merken. Hier wirkt die Kone Aimo Remastered doch um einiges reaktionsfreudiger.

 

Sehr schöne Form, gerade für größere Hände

Der größte Pluspunkt der Kone Aimo Remastered ist aber die Form, zumindest, wenn du größere Hände hast und auch größere Mäuse magst.

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Ich finde die Maus hat eine sehr komfortable Form für den Palm-Gripp und auch den Fingertip-Gripp. Auch nach X Stunden zeige ich keine Ermüdungserscheinungen mit der Maus zu spielen, was bei komplett symmetrischen Mäusen schon einmal vorkommen kann.

Hast du super kleine Hände, dann ist die Kone allerdings vielleicht nicht die beste Wahl.

 

Die Beleuchtung

Wie es sich für eine Gaming-Maus gehört bietet die Kone Aimo Remastered auch einige RGB LEDs. So findet sich jeweils in den Seiten ein Steifen mit RGB LEDs, wie auch im Mausrad.

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Von Haus aus wechseln diese LEDs einfach die Farbe. Allerdings kannst du diese natürlich über die Roccat Software steuern.

 

Fazit

Du magst größere Mäuse und musst nicht unbedingt den Trend zu immer leichteren Mäusen folgen? Dann ist die Kone Aimo Remastered von Roccat eine spitzen Wahl!

Wir haben hier eine super komfortable und technisch starke Maus vor uns. Diese kann vor allem aufgrund der “Kone” Form überzeugen, welche etwas ergonomischer ist als viele Konkurrenten.

Dabei ist diese zwar recht schwer, aufgrund der sehr schön gleitfähigen Füße wirkt sie aber nicht Träge oder zu schwer, auch wenn dies die 133g sicherlich nicht komplett nichtig macht.

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Der von Roccat genutzte Owl-Eye Sensor ist in der Praxis sehr gut und sehr Reaktionsfreudig. Es gibt zwar auf dem Papier noch bessere Sensoren, in der Praxis ist die Maus allerdings mehr als “gut genug”, selbst für ein High End Modell.

Weitere Pluspunkte gibt es für die Tasten! Die Omron Taster fühlen sich super an und gerade die extra Tasten und das 4D Mausrad sind ein netter Bonus. Die Maustasten sind zumindest im Neuzustand zwar etwas straff, aber hieran kann man sich gewöhnen.

Der dickste Pluspunkt ist aber der Preis! Du bekommst die Kone Aimo Remastered für rund 60€, was für das gebotene ein toller Preis ist.

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Test: EcoFlow RIVER Pro Powerstation, 720Wh Kapazität und in 1er Stunde voll geladen!

Powerstations liegen im Trend! Diese lassen sich auch oft sehr vielseitig einsetzen, ob nun für Notstrom, als UPS oder für die eigene kleine Off-Grid Solaranlage.

Einer der spannendsten Hersteller in diesem Bereich ist EcoFlow. Diese bieten beispielsweise mit der RIVER Pro eine sehr vielseitige Powerstation an!

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So bietet die RIVER Pro mit 720Wh eine ordentliche Kapazität an. Allerdings ist dies nicht das Spannendste an der Powerstation. Dies wären die Anschlüsse! So verfügt die Powerstation über einen 100W USB C Ausgang, zwei 600W Steckdosen und die RIVER Pro soll in einer Stunde vollständig geladen sein

Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EcoFlow für das Zurverfügunstellen der RIVER Pro für diesen Test.

 

Test: EcoFlow RIVER Pro Powerstation

Zwar hat die EcoFlow RIVER Pro mit 720Wh eine vergleichsweise hohe Kapazität, die Powerstation ist allerdings noch sehr portabel!

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Diese misst 289 mm x 180 mm x 235 mm und bringt “nur” 7,6KG auf die Waage. Damit ist diese deutlich kompakter als viele Konkurrenten mit ähnlichen Leistungswerten.

Für einen besseren Transport besitzt die Powerstation auch einen sehr großen Handgriff auf der Oberseite, welcher sehr schön ins Design eingearbeitet ist.

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Hier allerdings auch eine kleine Enttäuschung, auf den Bildern wirkte der Handgriff wie aus Aluminium gefertigt. Allerdings besteht die komplette Powerstation aus Kunststoff. Allerdings wirkt diese gut gemacht!

Die Anschlüsse der Powerstation sind über das komplette Gehäuse verteilt. So finden wir die meisten Anschlüsse auf der Front, aber einige sind auch auf der linken/rechten Seite angebracht.

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Auf der Front finden wir neben dem Display vor allem die DC und USB Ausgänge. Die Steckdosen sind auf der rechten Seite angebracht und die Eingänge auf der linken Seite.

 

Reichlich Anschlüsse!

Sicherlich ist die Portausstattung eine der großen Stärken der EcoFlow RIVER Pro. Auf Seiten der Ausgänge haben wir:

  • 2x USB A 5V/2,4A
  • 1x USB A Quick Charge
  • 1x USB C 100W Power Delivery
  • 2x DC 13,6V/3A
  • 1x KFZ Ausgang 8A
  • 2x 230V Steckdose 600W max (1200W) Peek

Damit bietet die RIVER Pro alles an Anschlüssen die du dir nur wünschen kannst! Zwei Steckdosen mit bis zu 1200W bzw. 600W Dauerlast ist bereits sehr nett. Der 100W USB C Ausgang ist für mich so das Sahnehäubchen oben drauf.

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Immer mehr Notebooks nutzen USB C zum Laden und die Powerstation kann so die Akkulaufzeit deines Notebooks um Tage verlängern, wenn du wolltest.

Auf Seiten der Eingänge haben wir:

  • 1x AC in
  • 1x DC 12V in
  • 1x Solareingang

Spannenderweise besitzt die RIVER Pro kein externes Netzteil. Das eigentliche Netzteil ist fest im Inneren verbaut. Wir haben hier lediglich einen Kaltgerätestecker, ähnlich wie bei einem PC.

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Ansonsten haben wir natürlich einen Eingang, um die Powerstation via Solar oder im Auto zu laden.

 

Nützliches Display

Auf der Front der Powerbank findet sich ein kleines LC Display.

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Dieses zeigt dir folgende Informationen an:

  • Ladestand
  • Verbleibende Laufzeit beim aktuellen Verbrauch
  • Eingangsleistung
  • Ausgangsleistung

Das Display ist nicht super detailliert, aber durchaus sehr nützlich!

 

Die Kapazität

Das wichtigste an jeder Powerstation ist natürlich die Kapazität. EcoFlow wirbt bei der RIVER Pro mit 720Wh. Folgendes konnte ich messen.

Wh
DC 12V/3A 650.5
DC 12V/8A 634.1
USB C 20V/5A 683.9
AC 230V 50W 525.0
AC 230V 100W 523.0

Im Test schwankte die Kapazität der Powerstation zwischen 634Wh und 684Wh, bei DC Lasten und um die 525Wh bei einer AC Last.

Dass beim Nutzen der Steckdose die Kapazität ein gutes Stück niedriger ausfällt ist nicht überraschend, sondern normal. Das Wandeln der Spannung von DC zu AC frisst nun mal ein gutes Stück Effizienz.

Wenn möglich nutze also nicht die Steckdosen. Hast du ein Notebook das via USB C Laden kann, lade direkt am USB C Port und nutze nicht das AC Netzteil.

 

Stabile DC Ausgänge

Bei vielen günstigeren Powerstations sind die DC Ausgänge einfach intern mit den Akkuzellen gekoppelt. Hierdurch wird Elektronik eingespart und die Effizienz steigt. Allerdings sind die DC Ports hierdurch nicht geregelt, die Spannung schwankt also entsprechend des Ladestands der Internen Akkuzellen, was suboptimal ist.

Dies ist bei der EcoFlow RIVER Pro nicht der Fall! Die DC Ausgänge (auch die beiden Rundstecker) verfügen konstant über die gleiche Spannung. Diese schwankt je nach Last nur zwischen 13,6V und 13,4V, was einer vollen Autobatterie entspricht.

spannung kfz

13,x V ist allerdings schon etwas hoch, falls du klassische 12V Geräte an den Rundsteckern betreiben willst. Dies müsste aber noch gehen, selbst wenn Geräte für glatt 12V designt sind, haben diese immer noch etwas Spiel. Garantieren kann ich dies nicht.

Die DC Ausgänge sind klar für KFZ Geräte wie Kühlboxen usw.gemacht.

 

600W Steckdosen

Beginnen wir mit einem wichtigen Punkt, überschätze nicht 600W und auch nicht die Kapazität der Powerstation! Die 720Wh Kapazität und 600W Leistung klingen auf dem Papier viel, in der Praxis kann dies aber auch eine Ernüchterung bereithalten.

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So kannst du an der EcoFlow RIVER Pro ein 500W Gerät ca. 1 Stunde betreiben, danach ist der Akku leer.

Ich denke die Steckdose an einer Powerstation ist eher als Backup oder z.B. zum Laden von Werkzeugakkus geeignet. Bist du z.B. unterwegs und willst deinen Akkuschrauber laden, dann geht dies problemlos. Hier sind 600W Dauerleistung auch mehr als genug.

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Erfreulicherweise nutzt EcoFlow eine reine Sinuswelle. Daher kannst du die Steckdose auch in Kombination mit allen Geräten verwenden, egal ob Motor, Schaltnetzteil usw.

 

Lädt verdammt schnell!

In der EcoFlow RIVER Pro ist das AC Netzteil fest verbaut. Wenn du nun aber glaubst das dieses deshalb langsam ist täuschst du dich!

EcoFlow wirbt damit, dass die Powerstation in 1 Stunde von 0% auf 80% geladen wird. Dies kann ich auch besttätigen! In ca. 1,5 Stunden ist die Powerstation von 0% auf 100% gebracht.

ladedauer

Diese lädt dabei mit 600-700W, was für ein integriertes Netzteil beachtlich ist! Du benötigst ca. 800Wh um die Powerstation so zu laden.

Dies ist jetzt ein komischer Kritikpunkt, aber ich hätte mir glatt einen “Langsam”- Modus gewünscht. Die Akku-Zellen immer so schnell zu laden ist für diese durchaus etwas Stress und auch nicht immer nötig.

Dennoch ist das flotte Aufladen einer der großen Pluspunkte der EcoFlow RIVER Pro!

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Alternativ kannst du natürlich auch Solar zum Aufladen der Powerstation nutzen. Hier akzeptiert die Powerstation maximal 25V und bis zu 12A. Die typischen 0815 12V/18V Solarpanels, die du bei eBay und Co. findest passen also.

Wichtig solche Powerstations sind als permanenter “Puffer-Speicher” nur bedingt geeignet. Gerade an super schlechten Tagen, wo tagsüber wenige Watt reinkommen kann es passieren, dass diese sich von alleine mehr entladen als laden.

Im Optimalfall möchtest du das Solarpanel auch wirklich nur bei vernünftigen Licht anschließen, dann können hier bis zu 200W reinkommen.

 

Fazit, eine tolle Powerstation!

Die EcoFlow RIVER Pro ist eine tolle Powerstation! So ist diese sehr kompakt und handlich für die Kapazität 720Wh und hat eine beeindruckende Portausstattung.

100W USB C, diverse DC Ausgänge, Quick Charge und zwei 600W Steckdosen ist alles was du dir wünschen kannst. Ich wüsste ganz ehrlich nicht was hier fehlt!

Fast noch beeindruckender ist das integrierte Netzteil. Normalerweise haben Powerstations immer ein großes externes Netzteil. Dieses ist bei der EcoFlow RIVER Pro integriert. Zum Laden an der Steckdose benötigst du nur ein normales Stromkabel.

Dabei ist die Powerstation wie beworben in ca. 1 Stunde von 0% auf 80% geladen. In ca. 1,5 Stunden ist diese 100% voll. Schneller habe ich noch keinen so großen Akku laden gesehen.

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EcoFlow gibt die Kapazität mit 720Wh an. Messen konnte ich je nach Ausgang um die 650Wh, was völlig in Ordnung ist!

Gerade dann, wenn wir die sehr kompakte und portable Natur der Powerstation bedenken. Etwas schade ist die Nutzung klassischer Lithium Zelle. Ich bevorzuge eigentlich LiFePO4, welche sich aber mit der super kompakten Natur der Powerstation beißen würden. Sofern du aber nicht eine super hohe Zyklen Festigkeit brauchst, ist dies auch kein Weltuntergang.

Unterm Strich kann ich die EcoFlow RIVER Pro besonders empfehlen wenn du regelmäßige Ausflüge oder Trips machst, wo du zwar viel Leistung benötigst, aber auch nicht eine riesige Powerstation mit dir herumschleppen willst. Die kompakten Abmessungen bei hoher Kapazität und superschnellem Ladetempo sind die wichtigsten Merkmale dieser Powerstation!

Keine Produkte gefunden.

ecoflow river pro

Test: Key Light Mini von Elgato, ein Foto/Video-Licht mit WLAN!

Licht ist das A und O bei Foto und Video. Ein gutes Licht unterscheidet professionelle und Hobby Produktionen wie nichts anderes. Dies gilt auch bzw. vor allem für Webcams, welche oftmals weniger gut mit schlechtem Licht klarkommen.

Für solche Nutzer bietet Elgato schon länger das Key Light an, ein spezielles Foto-Licht für Webcams.

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Nun hat Elgato mit dem Key Light Mini eine kleinere und portable Version herausgebracht. Diese zeichnet sich neben einem integrierten Akku auch mit einer Steuerung via WLAN und einem guten Licht aus. Letzteres zumindest laut Hersteller.

Allerdings kostet dieses kleine Video-Licht auch satte 99€! Lohnt dieses Geld oder ist das Elgato Key Light Mini überteuerter Luxus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des Key Light Mini für diesen Test.

 

Das Key Light Mini von Elgato im Test

Mit 14,7x10x1,7 cm wird das Key Light Mini seinem Namen durchaus gerecht. Dieses ist lediglich etwas größer als ein modernes High End Smartphone.

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Wo wir aber den höheren Preis erkennen können ist bei der Verarbeitungsqualität und bei der Haptik. So haben wir zwar ein recht klassisches Design eines Studio-Lichts, dieses ist aber sehr wertig gemacht.

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Auf der Front haben wie eine halbdurchsichtige Kunststoffschicht, hinter welcher die LEDs angebracht sind. Der äußere Rahmen des Video-Lichts besteht aus Aluminium! Dieses wertet die Haptik massiv auf und verleiht dem Key Light Mini auch eine gewisse Robustheit.

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Die Rückseite besteht wiederum aus Kunststoff, welcher aber ein schickes Elgato Desgin hat.

An der Seite des Key Light Mini finden wir den Einschalter und eine Art Drehrad. Das Drehrad dient dem manuellen Einstellen der Helligkeit und der Lichtfarbe.

Ebenfalls an der Seite ist der USB C Port, welcher zum Laden des Akkus dient.

 

Zubehör eher schwach

Was mich ein wenig enttäuscht hat, war das Zubehör. Neben dem Lichtpanel und einem gewinkelten USB C Kabel findet sich nichts mit im Lieferumfang.

Entsprechend ist auch keine Halterung mit dabei! Wir haben zwar einen klassisches Stativgewinde, aber eine Halterung oder ein Stativ musst du selbst kaufen.

 

App und Feature

Das Elgato Key Light Mini ist nicht einfach nur ein LED Scheinwerfer. Sondern dieser ist vernetzt! Über die Smartphone App oder auch einen PC (falls dieser WLAN hat) kannst du das Key Light Mini in dein WLAN einbinden und darüber steuern.

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Die Steuerung erfolgt über die Elgato Software an deinem PC oder die Elgato App.

Hier kannst du unter anderem die Helligkeit Steuern, die Farbtemperatur einstellen und einige andere Energie-Optionen anpassen.

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Dabei ist das Key Light Mini erfreulich reaktionsfreudig auf Einstellungen. Hast du mehrere Elgato Produkte, dann kannst du diese natürlich alle über die Software steuern, schalten usw.

 

Das Licht

Kommen wir zum spannendsten Punkt, wie gut ist das Licht des Elgato Key Light Mini?

Beginnen wir mit der Farbtemperatur. Elgato wirbt hier mit 2900 – 7000K. Diese Werte kann ich mit meinem Messgerät nicht ganz bestätigen. Laut meinem Messgerät schwankt die Lichtfarbe zwischen 5700K und 2800K. Dies ist schon eine Spanne von sehr warm bis ziemlich kalt.

Der CRI Wert wird mit 94%+ angegeben. Dies kann ich voll bestätigen!

CRI Wert
3900K – Neutral Weiß 96.4
5700K – Kalt Weiß 99.2
2800K 95.2

Je nach Lichtfarbe haben wir einen CRI Wert zwischen 96,4 und 99,2. Der CRI Wert ist sehr wichtig für die Farbwiedergabe. Hast du einen schlechten CRI Wert, wird auch oft RA oder Farbwiedergabeindex genannt, dann wirken Farben sehr blass und unnatürlich. Dieses Problem wurde gerne den ersten Energiespar-Lampen und LED Lampen nachgesagt.

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Generell ist hier alles über 80 gut und über 94 auf “Studio-Level”. Das Key Light Mini liefert also ohne Frage ein sehr gutes Licht!

Auf Seiten der Helligkeit spricht Elgato von 800 Lumen. Leider kann ich diesen Wert nicht überprüfen. 800 Lumen entspricht einer klassischen 40-60W Glühbirne. Dies ist durchaus ordentlich, aber damit kannst du kein Fotoset beleuchten! Das Key Light Mini ist hier eher ein Akzent-Licht.

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Auf ca. 0,5 – 1 Meter ist das Licht allerdings durchaus ausrechend um eine Person oder eine Szene gut auszuleuchten. Beispielsweise für eine Webcam wird das Licht völlig reichen.

  • 0,5 Meter ca. 1182 Lux
  • 1 Meter ca. 370 Lux

Sicherlich ist das Key Light Mini damit nicht gleißend hell, aber bei einer Webcam kann dies schon den Unterschied zwischen unbrauchbar und gutem Bild machen.

 

Leistungsaufnahme und Akku

Das Key Light Mini mini hat bei maximaler Helligkeit eine Leistungsaufnahme von ca. 9,3W. Ist der integrierte Akku zudem nicht ganz voll, dann kann die Leistungsaufnahme auf bis zu 13W ansteigen.

Du musst das Key Light Mini also an einem USB Port mit ordentlich Leistung laden. So viel Leistung kann nicht jeder USB Port liefern.

Bei voller Helligkeit und mittlerer Lichttemperatur hält der integrierte Akku ziemlich genau 90 Minuten.

 

Fazit

Das Elgato Key Light Mini ist ohne jede Frage ein außergewöhnliches Produkt, das sicherlich nicht jeder braucht.

Wir haben hier ein recht kleines, aber gutes Fotolicht, das via WLAN steuerbar ist. Letzteres ist natürlich sehr außergewöhnlich und erklärt auch den gehobenen Preis.

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Hast du mehrere Elgato “Licht” Produkte, dann kannst du diese alle einfach über eine Software steuern, was durchaus komfortabel ist. Gerade am PC einfach nur eine Taste klicken zu müssen und das Licht ist an, ist super!

Das Key Light Mini besitzt dabei mit einem CRI Wert von 96+ ein sehr wertiges Licht! Wie versprochen nutzt Elgato durchaus hochwertigere LEDs.

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Bei der Helligkeit wird es dann schwer. Wir haben hier 800 Lumen und ca. 9W. An sich nicht wenig, mit solchen Glühbirnen hat man ganze Wohnzimmer beleuchtet. Aber bei Fotos und Videos kann man nie genug Licht haben! Hier ist das Key Light Mini entweder nur auf kurze Distanzen +- 1 Meter als primäres Licht zu gebrauchen oder allgemein nur als zusätzliches Akzentlicht.

Als Webcam Licht ist das Key Light Mini entsprechend gut geeignet.

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Test: MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V, günstiger LiFePO4 Akku mit Heizung und Bluetooth BMS

Offgrid Solaranlagen werden ein immer größeres Thema, ob nun fürs Wohnmobil, das Gartenhaus oder einfach als Bastelprojekt.

Die größte Herausforderung hier ist das Speichern der erzeugten Energie. Hier hat sich aber eine Akku-Technologie klar herauskristallisiert, LiFePO4.LiFePO4 Akkus sind zwar weiterhin nicht gerade günstig, werden aber zunehmend besser verfügbar.

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Neben den diversen asiatischen Anbietern gibt es auch einige deutsche Anbieter, welche vor allem mit einer höheren Qualität werben. Hierzu zählt auch MOBILEKTRO, welche nicht viel teurer sind als die günstigen Asiaten, aber mit geprüfter Qualität und einem Bluetooth BMS bei seinen LiFePO4 Akkus wirbt.

Schauen wir uns doch einmal den MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V im Test an! Kann dieser überzeugen?

 

Test: MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V

Der MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V Akku setzt auf das typische “Autobatterien” Design. Wir haben ein komplett schwarzes Kunststoff Gehäuse und die typischen runden Batterie-Verbinder auf der Oberseite.

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Diese Kontakte sind zwar bei Autobatterien gängig, aber an sich etwas “unpraktisch”, denn ohne Batterieverbinder kommst du hier in einer DIY-Solaranlage nicht weiter.

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Die Batterie misst 278 x 175 x 190 mm. Das Gewicht liegt bei 9,32Kg, was relativ leicht für einen Akku dieser Kapazität ist. Zumindest verglichen mit klassischen Blei Gel Akkus.

 

LiFePO4 ist haltbar und sicher!

Die meisten Akkus, denen du im Alltag begegnest, verfügen über Lithium Ionen Zellen. Der MOBILEKTRO Akku setzt hingegen auf die LiFePO4 Technik.

LiFePO4? LiFePO4 steht für Lithium-Eisenphosphat, was eine alternative Technik zu Lithium Ionen Akkus ist. Gerade bei Solarspeichern halte ich LiFePO4 für die klar überlegende Technik!

Welche Vorteile haben LiFePO4 Akkus?

  • Sehr hohe Zyklen Festigkeit (2000+ Zyklen sind üblich)
  • Können thermisch nicht durchgehen
  • Sind weniger empfindlich beim Laden

LiFePO4 ist eine recht stabile Chemie. Hierdurch können diese Akkus deutlich mehr Zyklen standhalten. Normale LiFePO4 Akkus schaffen 2000 tiefe Zyklen (80% oder 100%), High End Modelle werben aber teils mit bis zu 4500. Verglichen mit den 500-1000 von Lithium Ionen ist das also mindestens eine 2x Haltbarkeit.

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Zudem können LiFePO4 Akkus nicht thermisch durchgehen. Heißt selbst im Falle eines Kurzschlusses entsteht kein Flammenmeer wie bei Lithium Ionen Akkus. Die Akkus würden sich blähen und dampfen, aber nicht brennen.

Selbst bei massiver physischer Misshandlung, würde ein LiFePO4 Akku maximal schmoren bis leicht brennen (vergleichbar mit einer Kerze). Ein Lithium Akku würde in gleicher Situation deine komplette Wohnung in Brand setzen.

LiFePO4 ist also sicher, weniger empfindlich und deutlich haltbarer!

Allerdings hat LiFePO4 auch Nachteile.

  • LiFePO4 Akkus sind teurer auf die Kapazität gerechnet
  • LiFePO4 Akkus sind größer und schwerer bei gleicher Kapazität (verglichen mit Lithium Ionen)

Geht es dir um möglichst viel Kapazität zum günstigen Preis oder Gewicht/Größe spielt eine übergeordnete Rolle, dann ist Lithium Ionen die bessere Technologie. Daher finden wir LiFePO4 auch nicht in Smartphones oder normalen Powerbanks.

Aber gerade in Solaranlagen, Wohnmobil usw. macht LiFePO4 absolut Sinn!

 

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit ist ein großer Pluspunkt der LiFePO4 Akkus. MOBILEKTRO wirbt hier mit:

  • 2000 Zyklen bei 100% Entladetiefe
  • 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe

Damit scheinen wir hier recht hochwertige Zellen verbaut zu haben. Gerade die 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe ist stark. Die meisten Hersteller werben mit 2500 Zyklen bei LiFePO4, dies ist aber oft schon bei 80% Entladetiefe.

Selbstverständlich kann ich diesen Wert nicht nachprüfen oder dieser Test würde erst in Jahren online gehen.

Allerdings kann ich von Erfahrungswerten von meinen älteren LiFePO4 Akkus berichten. So hat mein alter Exmate Akku nach gut über 300 Zyklen noch 97%+ der originalen Kapazität. Ob dies auch für den MOBILEKTRO Akku gilt kann ich nicht sagen, aber es liegt die Annahme nah, dass wir hier erste Wahl Zellen haben. Diese sollten problemlos X tausend Zyklen schaffen, vor allem wenn du diese nicht ans Limit treibst.

 

Mit Bluetooth BMS

Der MOBILEKTRO LiFePO4 Akku verfügt natürlich über ein BMS Modul. BMS steht für Batterie Management System. Im Inneren des Gehäuses finden sich mehrere Zellen, welche in Reihe geschaltet sind. Entsprechend müssen bzw. sollen die Zellen balanciert werden.

Das BMS bringt zudem einen Schutz gegen das Überladen, Tiefenentladen, Kurzschlüsse usw. mit.

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Allerdings handelt es sich hier nicht um ein komplett passives BMS, wie es eigentlich üblich ist. Das BMS in vielen der MOBILEKTRO Akkus bringt Bluetooth mit.

In Kombination mit der MOBILEKTRO App kannst du Daten wie die Spannung, Temperatur, aktuelle Last (in Ampere) und den generellen Zustand des Akkus auslesen.

Sicherlich kein essenzielles Feature, aber gerade, wenn du einen “dummen” Ladecontroller hast, ist dies doch praktisch.

 

Mit Heizfunktion! (auch bei –30 Grad Ladbar)

LiFePO4 Akkus haben in der Regel eine wichtige Einschränkung. Diese dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden, ansonsten gehen die Akkus kaputt!

Leider ist eine Unter-Temperatur-Abschaltung nicht immer bei allen Modellen gegeben, was gerade ungünstig ist, wenn die Akkus irgendwo unbeobachtet via Solar laden.

Der MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V bringt solch eine Ladeabschaltung bei unter 0 Grad mit! Dieser bietet aber noch viel mehr als das.

Im Akku ist eine Heizung integriert! Versuchst du deinen Akku bei unter 0 Grad zu laden, dann springt zunächst die Heizung an und versucht den Akku auf ca. 11 Grad zu erwärmen, erst dann wird dieser freigegeben.

MOBILEKTRO wirbt damit, dass der Akku so auch bei –30 Grad noch ladbar ist. Allerdings wäre hier eine Eingangsleistung von 5A nötig.

Nachprüfen kann ich dieses Versprechen nicht, aktuell gibt es keine entsprechenden Temperaturen. Allerdings die grundsätzliche Temperatur-Abschaltung kann ich bestätigen.

Sogar in der App findest du die Temperatur-Angabe.

 

Die Kapazität

Das wichtigste an jedem Akku ist natürlich die Kapazität, mit dieser steht und fällt der Akku. Ich habe die Kapazität des MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V bei mehreren Laststufen gemessen.

  • 5A
  • 10A
  • 15A

Der Akku wurde zuvor an einem 14,6V Ladegerät vollständig aufgeladen. Der Entladevorgang läuft bis der Akku 11V unterschreitet.

Wh mAh
5A 1054.4 80929
10A 1044.1 81071
15A 1043.1 81076

 

Erfreulicherweise kann ich die Kapazitätsangabe des MOBILEKTRO LiFePO4 80Ah 12V voll bestätigen! Dieser kann sogar die 80Ah bzw. 1024Wh leicht überschreiten. Super!

Wenig überraschend kommt der Akku auch mit den höheren Lasten problemlos klar. 15A sind hier an sich nicht so viel. MOBILEKTRO wirbt mit einer maximalen Last von 80A.

 

Die Spannung

Schauen wir uns einmal den Spannungsverlauf des Akkus an. In diesem Fall bei 10A Last.

spannung

Die Spannung schwankt bei LiFePO4 vergleichsweise wenig. Diese verweilt die meiste Zeit bei 13-12,5V. Wird 12,5V unterschritten, dann fällt die Spannung rapide ab, bis wahlweise der Test endet oder das BMS einschreitet ehe es zu permanenten Schäden durch Tiefenentladung kommt.

 

In der Praxis

Eine hohe Kapazität ist schon mal gut, aber das würde auch nicht helfen, wenn das BMS in der Praxis zickig ist.

Ich habe den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah 12V an einer kleinen Off-Grid Solaranlage getestet. Hier habe ich den Victron Energy Blue Solar MPPT 75/15 Ladecontroller genutzt.

test mobilektro mlb12100 lifepo4 80ah 12v 9

Erfreulicherweise zeigte sich der Akku sich hier absolut unproblematisch, auch nach einigen Zyklen. Ich habe den Victron wie üblich auf dem LiFePO4 Profil gestellt und laden/entladen klappte tadellos. Der Solarcontroller stoppte das Entladen auch vor dem BMS. Letzteres sollte bei unter 10V greifen. Dies ist bereits recht spät, du solltest den Akku nicht unter 11V laden, gerade wenn du eine lange Lebensdauer möchtest.

Dies ist aber auch nicht die Aufgabe des BMS. Dieses soll auch erst im Notfall greifen. Spannend wäre es wenn sich diese Parameter im BMS einstellen lassen würden (dank Bluetooth und App wäre dies theoretisch umsetzbar), aber ich will hier auch nicht zu laut meckern.

Damit bin ich in der Praxis mit dem Akku sehr zufrieden. Dieser funktioniert genau wie von einem LiFePO4 Akku zu erwarten wäre. Allerdings müssen wir hier auch ehrlich sein, der hier genutzte Ladecontroller treibt das BMS im Akku auch nicht ans Limit.

 

Fazit

Ein klares Daumen hoch für den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah Akku! Dieser ist zwar nicht ganz so günstig wie einige der besonders billigen asiatischen Modelle, bietet aber eine gute bis sehr gute Preis/Leistung im Anbetracht der Zusatz-Funktionen.

Starten wir aber mit dem Wichtigsten, der Kapazität. Hier konnte ich im Schnitt 1047 Wh bzw. 81,025 Ah Kapazität messen. Der Akku überschreitet also die Herstellerangabe leicht!

test mobilektro mlb12100 lifepo4 80ah 12v 8

Hinzu kommt ein sehr gutes BMS! Dieses verfügt nicht nur über die sehr wichtige Temperatur-Abschaltung, sondern auch über Bluetooth. Hierdurch kannst du den Akku auch auf einer direkten Ebene überwachen und nicht nur über den Ladecontroller.

Die entsprechende App ist zwar sehr einfach, aber reicht gerade für Diagnose-Zwecke.

In meinem Test funktionierte der Akku tadellos mit einem Victron Energy Solar-Ladecontroller! Es gab keine Abbrüche oder andere BMS Probleme.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Heizung. Ja im Akku ist eine Heizung integriert. LiFePO4 Akkus dürfen nicht bei unter 0 Grad geladen werden. Das BMS von MOBILEKTRO verhindert dies auch bzw. Versucht den Akku zunächst zu wärmen! Es ist eine Heizmatte integriert und sofern genug Energie reinkommt (es wird dafür keine Energie aus dem Akku entnommen) wird der Akku geheizt und dann geladen.

Dieses Feature in Kombination mit dem Bluetooth BMS verbessert die Preis/Leistung doch massiv!

Aktuell bekommst du den MOBILEKTRO MLB-1280D-NT LiFePO4 80Ah für rund 500€. Es gibt sicherlich noch günstigere Modelle, dies ist aber einer der günstigsten LiFePO4 Akkus mit Heizfunktion und Bluetooth BMS! Dieser wirkt auf mich auch noch etwas wertiger als das Modell von ECO-Worthy.

MOBILEKTRO® LiFePO4 80Ah 12V 1024Wh Lithium Versorgungsbatterie mit...

  • 1047 Wh bzw. 81,025 Ah echte Kapazität
  • Sichere LiFePO4 Zellen
  • Bluetooth BMS mit App Support
  • Bis zu 6000 Zyklen bei 80% Entladetiefe
  • Integrierte Batterieheizung

 

mobilektro mlb12100 lifepo4 80ah

Test: Samsung Galaxy S22 Ultra, sehr groß und mächtig!

Die wichtigsten Android Smartphones des Jahres sind klar die Modelle von Samsung. Egal was du von Samsung hältst, diese sind klar die Modelle mit der meisten “Masse” auf dem Markt. Das spannendste Modell dieses Jahr ist hier natürlich das große S22 Ultra.

samsung galaxy s22 ultra test review 11

Beim Galaxy S22 Ultra handelt es sich um eine Art Hybrid aus dem namensgebenden Flaggschiff der S Serie und einem Smartphone aus der Note Serie. So verfügt das S22 Ultra neben dem High End Kamera Aufbau auch einen integrierten Stylus!

Aber wie sieht es abseits von Kamera und Stift aus? Kann die Haptik überzeugen? Ist der Prozessor schnell genug? Finden wir es im Test heraus!

 

Test: Samsung Galaxy S22 Ultra, sehr groß und mächtig!

Das S22 Ultra ist ohne Frage ein absolutes premium Smartphone. Entsprechend setzt Samsung auf das typische High End Design. Wir haben also auf der Front und Rückseite Glas. Eingefasst wird das Ganze von einem Metallrahmen.

samsung galaxy s22 ultra test review 1

Dabei ist sowohl die Front wie auch die Rückseite stark gebogen, was dem Smartphone eine sehr handschmeichelnde Form gibt. Das S22 Ultra liegt wirklich gut in der Hand, wäre da das Gewicht nicht!

gewicht

Mit 228g ist das S22 Ultra nach dem iPhone 13 Pro Max das schwerste aktuelle High End Smartphone. Und ja diese paar Gramm mehr kannst du durchaus spüren!

Dies in Kombination mit dem 6,8 Zoll Display macht das S22 Ultra zu einem sehr mächtigen Smartphone. Dieses ist allerdings etwas weniger breit als das iPhone 13 Pro Max, was es etwas rettet.

samsung galaxy s22 ultra test review 5

Für mich ist das S22 Ultra hart an der Grenze, dass mich die Größe und das Gewicht stören! Gerade mit einer Hülle wäre mir das Smartphone glatt etwas zu groß. Ohne Hülle wäre es allerdings sehr mutig dieses empfindliche Stück Technik zu nutzen.

Gerade das gebogene Glas auf der Front kann sehr leicht brechen (ich spreche hier aus Erfahrung). Daher freut es mich, dass Samsung die Edge immer weiter verkleinert. Mittlerweile haben einige Chinesen bei ihren Smartphones eine stärkere “Edge”.  In der Praxis ist dieses gebogene Display lediglich ein optischer Effekt, hat aber in der Praxis meist mehr Nachteile.

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Samsung bietet das S22 Ultra in diversen Farben an. Einige davon sind exklusiv im Samsung Online Shop. Ich habe mich für das weiße S22 Ultra entschieden. Die Rückseite setzt dabei auf eine leicht seiden-matte Textur, welche mir gut gefällt und glatt noch etwas ausgeprägter sein könnte.

Was beim S22 Ultra weniger ausgeprägt ist als bei seinen Vorgängern ist der Kamera-Buckel. Dieser ist dieses Jahr fast schon minimalistisch, was auf das gesamte Design der Rückseite zutrifft.

 

Das Display

Im Galaxy S22 Ultra steckt ein 6,8 Zoll AMOLED Display mit einer Auflösung von 3080×1440 Pixeln und einer Wiederholungsrate von 120Hz.

Hier können wir es an sich recht kurz machen, denn dies ist das mit Abstand schönste und beste Smartphone Display derzeit auf dem Markt! Samsung stellt auch die Displays für Apple und Co. her. Allerdings das beste Panel reservieren diese sich anscheinend immer selbst.

Dabei sind Farben, Kontraste usw. absolute Weltklasse! Allerdings das besondere ist die maximale Helligkeit. So soll das S22 Ultra auf satte 1750 Nits kommen. Ich kann auch bestätigen das die Ablesbarkeit des S22 Ultras auch in Sonnenschein hervorragend ist.

Subjektiv ist das reine Bild allerdings abseits der Helligkeit nicht viel besser als beim S21 Ultra oder iPhone 13 Pro.

Dennoch ist das Display des S22 Ultra klar eins der Highlights!

 

Lautsprecher

Das Samsung Galaxy S22 Ultra setzt wie die meisten High End Smartphones auf einen Hybrid Dual-lautsprecher Aufbau.

Dabei wird neben dem primären Lautsprecher auf die Ohrmuschel für die Medien-Wiedergabe genutzt. Dies verbessert die Klangbreite und Fülle massiv!

Dabei ist das S22 Ultra sehr schön klar und laut. Allerdings die Klangfülle ist unterdurchschnittlich!

So klingt sowohl das Pixel 6 Pro wie auch das iPhone 13 Pro Max merklich voller und satter, sofern wir bei einem Smartphone von so etwas sprechen können.

 

S Pen

Eine große Besonderheit bzw. Sogar ein Alleinstellungsmerkmal des S22 Ultra ist der S Pen, welcher früher dem Note vorbehalten war.

samsung galaxy s22 ultra test review 9

Und ja der S Pen ist super! Er ist was klein, kann aber einen echten Mehrwert darstellen, wenn du viele Notizen schreibst oder einfach PDFs unterschreiben willst.

Ich nutze den S Pen durchaus des Öfteren um Notizen bei Tests usw. zu machen.

 

Die Kameras

Sagen wir es direkt, die Kameras sind wieder das Highlight des S22 Ultra. An sich hat sich hier auf dem Papier aber wenig zum S21 Ultra getan. Wir haben weiterhin 4 Kameras, wovon die Hauptkamera theoretisch den gleichen Sensor nutzt, nur mit anderen Linsen.

S22 Ultra S21 Ultra S20 Ultra
Hauptkamera 108 MP, F1.8,
Samsung S5KHM3
108 MP, F1.8,
Samsung S5KHM3
108 MP, F1.8,
Samsung Bright S5KHM1
Weitwinkelkamera 12,2 MP, F2.2,
Sony IMX563
12,2 MP, F2.2,
Sony IMX563
12 MP, F2.2,
Samsung S5K2LA
Zoom 1 10 MP, F2.4,
Sony IMX754 (3x)
10 MP, F2.4,
Samsung S5K3J1 (3x)
Zoom 2 10 MP, F4.9,
Sony IMX754 (10x)
10 MP, F4.9,
Samsung S5K3J1 (10x)
48 MP, F3.5,
Sony IMX586

Dies ist natürlich etwas “langweilig”, allerdings haben wir natürlich die üblichen Software Verbesserungen, welche nicht an das alte S21 Ultra weitergereicht wurden.

Die Hauptkamera setzt weiterhin auf den Samsung S5KHM3 Sensor, welcher aber auch im Jahr 2022 spitze ist! So ist der Sensor vor allem recht groß.

sensor

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Kamera gegen das iPhone 13 Pro Max und Pixel 6 Pro überzeugen?

20220305 090913 20220305 090915 20220305 091519 20220305 091849 20220305 091853 20220305 092453 20220305 093001 20220305 093821 20220305 094154 20220305 095552 20220305 095854 20220305 134301 20220305 134425 20220305 134609 20220305 143137 20220305 191229 20220305 191536 20220305 191701 20220305 191930 20220306 092754 20220306 092925 20220306 093609 20220306 093948 20220306 142854(0) 20220306 142942 20220306 142959 20220306 143025 20220306 143047 20220306 143123 20220306 143133 20220306 143200(0) 20220306 143213 20220306 143224 20220306 143237

Dass das S22 Ultra sehr gute Bilder macht ist keine Überraschung. Spannend wird es erst im Vergleich zu anderen High End Smartphones. Schauen wir uns also direkt den Vergleich an.

21 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
21 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
21 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
1 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
1 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
1 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
4 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
4 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
4 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Puh! Selbst mir fällt es hier sehr schwer ein Fazit zu ziehen! Grundsätzlich ähnelt sich das S22 Ultra und das Pixel 6 Pro vom Bildstyle etwas.

Beide Smartphones produzieren recht gut ausgeleuchtete Bilder, welche Schatten und andere dunkle Stellen versuchen auszubelichten. Hierdurch wirken auch Objekte in den Schatten sehr detailliert, auch wenn die Bilder so etwas flacher erscheinen.

Sowohl das Pixel 6 Pro wie auch das S22 Ultra zeigen eine sehr starke Dynamik.

Leichte Unterschiede lassen sich aber in der Detaildarstellung wahrnehmen. Diese werden weniger am Sensor liegen und mehr an der Software.

stromleitungen

Achte hier auf die Stromleitungen im Hintergrund. Diese sind beim iPhone 13 Pro Max und Pixel 6 Pro deutlich mehr sichtbar als beim S22 Ultra.

Die Stromleitungen sind auch im Bild des S22 Ultras zu erkennen, dieses schärft aber deutlich weniger nach und hat eine schwächere Kantenhervorhebung.

Hierdurch wirken Bilder vor allem verglichen mit dem Pixel 6 Pro oftmals weniger detailliert, auch wenn ich finde, dass dieser Eindruck etwas täuscht.

22 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
22 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
22 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
23 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
23 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
23 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Überrascht haben mich die Farben. Samsung Smartphones produzieren traditionell sehr bunte Bilder. Dies ist auch beim S22 Ultra der Fall, dieses ist aber weniger extrem als ich es erwartet hätte.

Gerade verglichen mit dem Pixel 6 Pro tut sich die Sättigung nicht viel. Das iPhone 13 Pro Max ist hingegen deutlich konservativer.

Ich mag allerdings bunte Farben, so lange diese nicht zu extrem sind. Daher gefällt mir der Farbstyle des S22 Ultra sehr gut.

Allgemein mag ich den Bildstyle sehr! Das Samsung Galaxy S22 Ultra produziert helle und freundliche Bilder mit schönen Farben. Halte ich die Aufnahmen des S22 Ultra für besser als die des Pixel 6 Pro oder iPhone 13 Pro Max?

Ich würde das S22 Ultra dem iPhone 13 Pro Max vorziehen! Beim Pixel 6 Pro bin ich mir nicht sicher. Tendenziell hat hier das Pixel leicht die Nase vorne, zumindest bei Tag und bei der Hauptkamera!

 

Kamera, Zoom ist die Stärke des S22 Ultra!

Das S22 Ultra verfügt über vier Kameras, neben der Haupt und Weitwinkelkamera haben wir zwei Zoom Module. Hierbei handelt es sich um 3x und 10x Zoom Kameras. Entsprechend hat das S22 Ultra mit bis zu 100x nicht nur einen sehr weiten Zoom, sondern dieser ist auch qualitativ sehr stark!

19 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
19 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
19 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
8 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
8 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
8 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Ohne Frage sind die Zoom-Fähigkeiten des S22 Ultra gerade dem iPhone 13 Pro Max bei weitem überlegen! Beim Pixel 6 Pro wird es etwas schwerer. So hat das Pixel auch eine fähige 4x Zoom Kamera und sehr gute Software-Algorithmen.

Das Pixel 6 Pro ist nicht viel schlechter als das S22 Ultra, selbst bei höheren Zoom Stufen. Allerdings hat das S22 Ultra beim Zoom dennoch klar die Nase vorne!

Bei der Weitwinkelkamera bin ich etwas unentschlossen.

12 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
12 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
12 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
2 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
2 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
2 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Hier wirkt das Pixel 6 Pro gerade am Rand etwas schärfer. Allerdings hat das Pixel auch nur eine 0,7x Weitwinkel-Kamera. Das S22 Ultra 0,6x und das iPhone 0,5x. Diese beiden Smartphones haben also noch ein weitwinkligeres Bild.

Ich würde sagen das Pixel 6 Pro und S22 Ultra tun sich bei der Weitwinkelkamera nicht viel. Das iPhone unterscheidet sich aufgrund des komplett anderen Bildstyles doch deutlich.

Kein anderes Smartphone schafft es im Übrigen so sauber und flüssig zwischen den Kameramodulen umzuschalten wie das S22 Ultra! Gerade im Video-Modus ist dies beeindruckend.

 

Kamera, die Nacht ist schwierig

Das S20 Ultra und S21 Ultra hatten zwar sehr gute Kameras, aber die Nacht war nicht deren Stärke. Wie sieht es hier beim S22 Ultra aus?

30 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
30 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
30 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
27 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
27 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
27 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro
29 galaxy s22 ultra
Galaxy S22 Ultra
29 iphone 13 pro max
iPhone 13 Pro Max
29 pixel 6 pro
Pixel 6 Pro

Schwankend trifft es sehr gut! Samsung hat hier klar einen Schritt nach vorne gemacht und das S22 Ultra kann bei Nacht sehr gute Bilder machen.

Meist gefallen mir die Aufnahmen des Pixel 6 Pro aber besser. Allerdings gibt es hier einen wichtigen Punkt, die Belichtungszeit!

Die meisten Smartphones verlassen sich bei der Nacht auf Software Tricks um ein gutes Bild zu erhalten. So ist es hier üblich, dass du dein Smartphone 3 Sekunden oder länger ruhig halten musst. Bei Stillleben ist dies auch kein Problem, aber bei bewegten Objekten führt dies zu verwaschenen Aufnahmen.

Das S22 Ultra neigt zu etwas dunkleren Nacht-Aufnahmen, hat aber auch eindeutig die kürzeste Belichtungszeit bzw. “Ruhighalte-Zeit” von den drei. Das Pixel 6 Pro wiederum muss am längsten ruhig gehalten werden.

Zwar ist der Kamera-Algorithmus von Google sehr gut sogar Bewegungen in einem gewissen Rahmen zu kompensieren, aber das S22 Ultra wirkt im Dunkeln einfach flotter.

 

Performance und Benchmarks

Samsung setzt bei unserem S22 Ultra auf den eigenen Samsung Exynos 2200 SoC. Damit haben wir mal wieder eine andere Version als die USA, wo ein Qualcomm SoC zum Einsatz kommt.

Leider sind sich alle Benchmarks einig, dass die amerikanische Version mit dem Snapdragon 8 Gen 1 die schnellere Version ist. Aus erster Hand kann ich hier natürlich nichts sagen, da ich nur die europäische Version mit Exynos 2200 SoC besitze.

Der Exynos 2200 SoC verfügt über 8 Kerne, 1x 2,80GHz Cortex-X2 + 3x 2,52GHz Cortex-A710 + 4x 1,82GHz Cortex-A510. Hinzu kommt die Xclipse 920 GPU, welche in Zusammenarbeit mit AMD entstanden ist. Der SoC setzt auf den 4nm Prozess!

Schauen wir uns doch einmal ein paar Benchmarks an.

samsung galaxy s22 ultra 3d mark samsung galaxy s22 ultra pc mark samsung galaxy s22 ultra antutu samsung galaxy s22 ultra geekbench samsung galaxy s22 ultra geekbench ml

antutu benchmark geekbench

Die Benchmarks sehen an sich gar nicht übel aus! Gerade im Antutu Benchmark kann das S22 Ultra durchaus überzeugen und sogar das iPhone 13 Pro Max schlagen. Bei Geekbench schneidet das S22 Ultra mit Exynos SoC traditionell etwas schlechter ab.

Unterm Strich ist das S22 Ultra ohne Frage ein sehr leistungsfähiges Smartphone! Hätte ich die Wahl würde ich zwar die amerikanische Version mit Qualcomm SoC bevorzugen, aber zu laut kann ich auch nicht klagen.

 

In der Praxis

Das S22 Ultra hatte im Auslieferungszustand einige Probleme und lief laut den ersten Testern wirklich nicht rund. Mit der aktuellen Software (Stand 05.03.2022) läuft das S22 Ultra so wie wir es von einem 1350€ Smartphone erwarten können.

Die Samsung Benutzeroberfläche läuft butter-weich! Dies liegt natürlich an der puren Hardware-Leistung, wie auch am 120Hz Display, welches sämtliche Animationen sehr weich wiedergibt, sofern die restliche Hardware mithalten kann.

Aktuell nutze ich ein Google Pixel 6 Pro, hier ist das S22 Ultra natürlich ein wenig ein “Kultur-Schock”. Samsungs Software ist extrem umfangreich, um dies positiv auszudrücken.

Wir haben tonnenweise Feature, ein Game Center, Schrittzähler usw. einerseits nett, aber andererseits wirkt Samsungs Software oftmals auch überladen. Mittlerweile bin ich ein Verfechter der “weniger ist mehr” Mentalität.

samsung galaxy s22 ultra test review 7

So läuft das S22 Ultra im neu Zustand sehr gut! Nach meiner Erfahrung neigen allerdings Samsung Smartphones dazu mit der Zeit schneller langsamer zu werden als viele Konkurrenten. Auch neigen Samsung Smartphones zu aggressiveren Energie-Sparmaßnahmen.

Lob möchte ich und muss ich für den Fingerabdruckscanner aussprechen! Dieser war beim alten S20 und S21 Ultra eher mäßig gut. Auch beim S22 Ultra ist der Fingerabdruckscanner nicht absolute Spitzenklasse, aber klar besser als z.B. beim Pixel 6 Pro.

Ebenfalls stark ist das verbaute WLAN und LTE. 5G kann ich mangels Netzabdeckung nicht testen.

 

Akkulaufzeit

Im S22 Ultra steckt ein 5000mAh großer Akku! Dies in Kombination mit Samsungs diversen Energiespar Funktionen helfen dem S22 Ultra durchaus eine sehr beachtliche Laufzeit zu erreichen.

So hält das S22 Ultra fast doppelt so lange im Alltag wie das Pixel 6 Pro! Ich schaffe es mit dem Ultra problemlos durch den Tag und habe am Abend noch gerne +- 50%-55% Akku. Eventuell wären also sogar glatt 2 Tage möglich.

Zum Vergleich das Pixel 6 Pro kommt bei gleicher Nutzung auf +- 20% am Abend, obwohl dieses ebenfalls 5000mAh besitzt.

Die Akkulaufzeit des S22 Ultra ist also klar ein Pluspunkt.

 

Ladegerät nicht mit im Lieferumfang

Samsung hat beim SS2 Ultra nicht nur die Displayschutzfolie eingespart, sondern auch das Ladegerät. Du kannst das S22 Ultra natürlich an jedem USB Ladegerät laden. Willst du aber das volle Ladetempo, dann benötigst du ein spezielles USB-Ladegerät.

Das S22 Ultra kann mit bis zu 40W laden und ist in rund einer Stunde von 5% auf 100% gebracht. Hierfür benötigst du aber ein USB PD Ladegerät das PPS unterstützt und dort bei 8,8-9,2V/4,3A liefern kann.

Mehr zu dem Thema hier: Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S22 (Ultra) und welches ist das richtige Ladegerät?

 

Zum Start sehr teuer!

Für das S22 Ultra zahlst du derzeit mindestens 1250€, was ein stolzer Preis ist. Ich würde sogar sagen dies ist zu viel!

samsung galaxy s22 ultra preisprognose

Quelle: idealo

Allerdings werden Samsung Smartphones schnell günstiger. An dieser Stelle vielen Dank an Idealo die mir dieses Diagramm zur Verfügung gestellt haben.

Du kannst damit rechnen, dass das S22 Ultra ca. 4-5 Monate nach Marktstart für unter 1000€ zu bekommen ist. Dies ist ein großer Unterschied zu Apple Smartphones, welche deutlich “preisstabiler” sind und selten deutlich günstiger werden.

 

Fazit

Das S22 Ultra ist ein top Smartphone, das steht außer Frage. Allerdings tue ich mich mit diesem etwas schwerer. Der Sprung vom S21 Ultra zum S22 Ultra ist eher ein Hüpfer als ein Sprung.

Bisher konnte die Ultra Serie ihren Preis primär aufgrund der Kamera rechtfertigen. Diese ist auch beim S22 Ultra wieder spitze, aber nur minimal verbessert. Wir haben weiterhin eine top Bildqualität bei allen Zoom Stufen mit einem sehr gefälligen und schönen Bildstyle. Das S22 Ultra produziert helle und leuchtende Aufnahmen, mit kräftigen, aber nicht extremen Farben.

samsung galaxy s22 ultra test review 12

Hinzu kommt der hervorragende Zoom, welcher klar das Highlight des S22 Ultras ist. Hier kann weder ein Pixel 6 Pro noch das iPhone 13 Pro mithalten.

Allerdings würde ich unterm Strich doch das Pixel 6 Pro, welches für 820€ zu bekommen ist, leicht bevorzugen! Ich halte die Hauptkamera hier für minimal besser.

Die generelle Performance des S22 Ultra ist nach den Updates gut, aber auch nichts “besonders”. Das Smartphone läuft so wie wir es von einem High End Gerät erwarten können. Ein Xiaomi oder OnePlus Flaggschiff wird aber subjektiv flotter sein.

Das Display ist Spitzenklasse, aber auch hier werden die Sprünge subjektiv von Jahr zu Jahr kleiner, auch wenn die Helligkeit vom S22 Ultra klar als überragend einzustufen ist. Stark ist auch die Akkulaufzeit und der S Pen ist ein großes Alleinstellungsmerkmal.

samsung galaxy s22 ultra test review 13

Unterm Strich, ja das S22 Ultra ist ein tolles Smartphone! Wir haben hier ein sehr rundes Paket aus spitzen Kamera, guter Leistung, starkem Akku usw. Abseits vom S Pen ist allerdings das S22 Ultra nur ein sehr kleiner Sprung, verglichen mit dem S21 Ultra.

Spielt Geld keine Rolle und dir gefällt das S22 Ultra, dann greife zu! Willst du aber High End Hardware zu einem faireren Preis, dann greif lieber zum Pixel 6 Pro.

Vergleich, Displayschutz fürs Samsung Galaxy S22 Ultra, welcher ist empfehlenswert?

Displayschutzfolien sind teuer, zumindest scheint Samsung dies zu denken denn beim S22 Ultra haben diese eine vor aufgetragene Folie weggespart.

Ein Display, gerade bei solch einem teuren Smartphone, gehört aber geschützt! Also auf zu Amazon und einen Displayschutz kaufen.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 1

Hier gibt es natürlich hunderte Modelle, aber welchen Displayschutz solltest du wählen? Um diese Frage zu klären habe ich mir ein paar Displayschützer für mein S22 Ultra bestellt.

Welchen kann ich hier empfehlen?

 

Kauft eine Folie, kein Glas!

Normalerweise lautet das Motto kaufe einen Displayschutz aus Glas! Diese sind normalerweise den Kunststoff Folien 1000x überlegen.

Dies gilt aber nur für Smartphones mit einem glatten Display, wie dem iPhone. Bei Modellen mit einem gebogenen Display, wie dem S22 Ultra, sind echt Glas Displayschützer “problematisch”.

Sagen wir es anders, alle Glas Displayschützer für Smartphones mit gebogenem Display die ich bisher in den Fingern hatte waren FURCHTBAR!

Kaufe also eine Folie für das S22 Ultra, damit wirst du glücklicher als mit den schlecht klebenden Glas Modellen, die dir den Fingerabdruckscanner kaputt machen.

 

Die Testkandidaten

Ich habe mir für mein S22 Ultra drei Displayschutzfolien bestellt.

Hierbei handelt es sich um recht typische Modelle von der Amazon Plattform, welche mit 8-16€ nicht zu teuer sind.

 

Spigens Wasser-Installation

Um eine Folie vernünftig auf eine gebogene Fläche zu bekommen, gibt es mehrere Wege. Spigen setzt auf die so genannte Wasserinstallation.

Dabei sprühst du dein Smartphone mit Wasser ein, legst die Folie auf und kannst diese so zurechtrücken, da diese auf einem Wasser-Film schwimmt. Dieses Wasser drückst du dann heraus bzw. dieses trocknet und die Folie haftet.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 5

Diese Art der Folie funktioniert und die Installation klappt auch, aber ist vergleichsweise umständlich, weshalb ich diese nicht mag!

Daher würde ich die Spigen NeoFlex Schutzfolie nicht empfehlen!

 

IMBZBK und LK

IMBZBK und LK setzen auf eine klassischere Folie, mit einer optimierten Auftragungs-Methode. So gibt es hier eine Halterung für den USB C Port des Smartphones. An dieser Halterung kannst du die Folie auflegen und in drei Schritten anbringen.

Zunächst trägst du die obere Hälfte auf, dann die untere. Das Ausrichten ist hier kein Problem, dank der Halterung.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 7

Du musst lediglich sehr gut darauf achten, dass kein Schmutz auf dem Display ist, denn dieser wird eingeschlossen und hinterlässt Blasen.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 8

Die Modelle von IMBZBK und LK sind so ähnlich, dass ich vermute, dass beide aus der gleichen Fabrik kommen! Beide verfügen auch über den gleichen sehr guten Lieferumfang.

 

IMBZBK und LK passen auch zur Hülle

Ich nutze aktuell die Folie von LK auf meinem S22 Ultra. Zudem nutze ich eine Spigen Hülle und habe keine Probleme! Du musst nur darauf achten, dass die Folie wirklich perfekt mittig sitzt!

 

Ich halte nichts von Flüssigglas!

Zwischenzeitlich wurde Flüssigglas stark als Alternative zu Displayschützern beworben. Ich halte nichts von Flüssigglas!

Ich kann aus eigener Erfahrung nicht sagen, dass es hier irgendeine Schutzwirkung gibt. Selbstverständlich habe ich nicht alle Flüssigglasprodukte ausprobiert, aber das schöne an einer Folie ist, dass du diese einfach entfernen kannst, wenn sie zerkratzt ist. Das geht bei Flüssigglas nicht. Du musst dich hier darauf verlassen, dass diese dein Display härter machen.

Ist einmal ein Kratzer drin, dann hast du Pech gehabt. Daher würde ich klar immer zu einer Displayschutzfolie raten!

 

Fazit

Lass die Finger von “Echt Glas” Displayschützern und Luxus-Displayschutzfolien. Eine gute Displayschutzfolie für dein S22 Ultra sollte:

  • Aus Kunststoff sein, damit diese sich besser den Rändern anpasst
  • Eine Montagehilfe im Lieferumfang haben
  • Nicht mehr als 10-20€ kosten

Ich würde an sich zwar einen Glas-Displayschutz bevorzugen, diese funktionieren aber einfach nicht gut bei Smartphones mit gebogenem Display. Bei einem iPhone mit seinem glatten Display ja, beim S22 Ultra nein.

vergleich, displayschutz fürs samsung galaxy s22 ultra, welcher ist empfehlenswert 12

Wenn du eine Folie wählst achte darauf, dass diese eine Montage-Hilfe mit im Lieferumfang hat. Diese kleine Halterung für den USB C Port macht dir das Leben um einiges einfacher und nimmt doch viel der Schwierigkeiten beim Auftragen.

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Ich kann dir hier vor allem die “LK Schutzfolie für Samsung Galaxy S22 Ultra 5G” empfehlen! Diese lässt sich super einfach auftragen, ist Hüllen-Kompatibel und auch super günstig.

LK 2+2 Stück Schutzfolie für Samsung Galaxy S22 Ultra

  • Sehr einfach aufzutragen!
  • Ausrichtungshilfe mit im Lieferumfang
  • Fingerabdruckscanner funktioniert weiterhin
  • Sehr fairer Preis!

Auch die IMBZBK [3+3 Stück] für Samsung Galaxy S22 Ultra 5G Schutzfolie ist sehr gut und voll empfehlenswert, aber zum Zeitpunkt des Tests etwas teurer als das LK Modell, weshalb ich dieses vorziehen würde.

Test: Zendure SuperTank Pro, eine viel bessere Powerbank ist 2021 nicht zu bekommen! Update, wieder verfügbar!

Die Zendure SuperTank gehört zu den besten High End Powerbanks aktuell auf dem Markt. Diese ist mit Ihrem 100W USB C Port super Leistungsstark und bietet mit 27000mAh eine top Kapazität.

Allerdings hat Zendure mit dem SuperTank Pro nun eine nochmals bessere Version auf den Markt gebracht. Der neue SuperTank Pro bietet gleich vier USB C Ports mit bis zu 100W, 26800mAh Kapazität und ein cooles OLED Display das Euch die Leistungswerte anzeigt.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der SuperTank Pro die 100W dauerhaft liefern, ohne Temperatur Probleme? Wie steht es um die Echte Kapazität und wie lange braucht diese zum Laden?

Finden wir all dies im Test des Zendure SuperTank Pro heraus!

 

Der Zendure SuperTank Pro im Test

Mit 124 x 75 x 46 mm ist der SuperTank Pro für die Beworbene Kapazität von 26800mAh gar nicht mal zu groß. Ganz im Gegenteil, die Powerbank wirkt recht kompakt!

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Dies liegt sicherlich an dem etwas “blockigerem” Formfaktor, bei welchem die Akkuzellen gestapelt werden und nicht einfach nur nebeneinander liegen.

Das Gewicht wiederum passt mit 588g zu der beworbenen Leistung.

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Beim Gehäuse setzt Zendure auf einen silbernen Kunststoff, welcher ein wenig wie Aluminium anmuten soll. Grundsätzlich ist die Powerbank massiv und stabil gebaut. Das Gehäuse gefällt mir also gut!

 

Die Technik

Das spannendste ist aber die Technik. Auf der Front finden wir zunächst vier USB C Ports. Ja der SuperTank Pro besitzt vier USB C Ports, aber keinen USB A Port.

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Hier bin ich mir etwas unsicher wie ich dies finden soll. Grundsätzlich sind mehrere USB C Ports super, aber ein “Fallback” USB A Port wäre sicherlich auch praktisch gewesen.

  • USB C Port 1 und 2 können laut Zendure jeweils 100W Leistung nach dem Power Delivery Standard liefern.
  • USB C Port 3 und 4 sind hingegen “nur” 18W Ports.

Plant Ihr jetzt aber alle USB C Ports voll auszulasten, dann muss ich Euch enttäuschen! Zendure gibt die maximale Leistung der Powerbank mit 138W an.

Ihr könnt also einen der primären USB C Ports voll belasten und zusätzlich beide 18W Ports. Dies erlaubt es Euch ein dickes Notebook und Euer Smartphone gleichzeitig zu laden.

Ist die Powerbank leer, dann könnt Ihr diese ebenfalls mit bis zu 100W aufladen, ein passendes Ladegerät vorrausgesetzt.

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Eine weitere dicke Besonderheit des SuperTank Pro ist natürlich das Display. Oberhalb der vier USB C Ports ist ein recht großes OLED Display angebracht.

Dieses zeigt Euch den aktuellen Ladestand an, wie auch die Leistung der einzelnen USB C Ports. Ihr könnt in Watt sehen wie viel Leistung in Euer Notebook, Smartphone, Tablet usw. Geht.

 

Die Kapazität

Zendure wirbt beim SuperTank Pro mit einer Kapazität von 26800mAh bzw. 99Wh. Wie steht es um die Kapazität in der Praxis?

Wh mAh % der Ha
5V/1A 72.382 19563 73.0%
9V/1A 77.647 20986 78.3%
9V/3A 75.722 20465 76.4%
20V/1A 81.483 22022 82.2%
20V/3A 80.403 21731 81.1%
20V/5A 74.408 20110 75.0%

 

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die Nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

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Mit 19563 mAh bis zu 22022 mAh fällt die echte Kapazität leider eher schwächer aus. Dies hatte mich etwas überrascht, denn die normale Zendure SuperTank bot eine recht starke echte Kapazität. Leider ist es aber kein ganz unnormales Phänomen das „high end“ Powerbanks eine schlechtere echte Kapazität haben.

 

Drosselung und Temperatur?

Viele 100W USB C Powerbanks drosseln sich bei konstanter 100W Last. Dies teils aus Temperaturgründen oder aufgrund des niedrigeren Ladestands. Dies gilt auch für die “alte” Zendure SuperTank.

Der neue SuperTank Pro verfügt nicht über solch eine Drosselung! Bei einer Raumtemperatur von 25 Grad kann diese konstant 100W liefern.

temperatur temperatur 2

Allerdings wird die Powerbank dabei schon grenzwertig heiß! Das Gehäuse erwärmt sich auf 45 Grad oder mehr und in den Anschlüssen kann ich Temperaturen von 90 Grad+ messen.

Dies ist noch im Rahmen des Möglichen, aber mich würde es nicht wundern, wenn wir bei 30 Grad Umgebungstemperatur doch eine Abschaltung wegen Überhitzung haben.

 

PPS

Der SuperTank Pro unterstützt auch die USB Power Delivery Erweiterung PPS. PPS wird aber nur von USB C Port Nummer 2 unterstützt und wäre fast sogar durchgegangen.

PPS erlaubt es angeschlossenen Geräten Spannungen abseits der fixen Stufen, 5V, 9V, 12V usw., abzurufen. Dies benötigen einige Smartphones um Ihr volles Schnellladetempo zu erreichen, wie die Modelle der Samsung Galaxy S20/21 Serie.

So besitzt der SuperTank Pro einen PPS Bereich von 5-20V bei 5A.

 

Kompatibilität und Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Zendure SuperTank Pro getestet:

Apple iPhone 12 Pro 18.2W
Apple iPad Pro 11 M1 27.1W
Apple MacBook Pro 13 M1 57.8W
Dell XPS 13 9380 44.1W
Samsung Galaxy S21 Ultra 24.5W

Hier können wir es an sich kurz machen, denn es gibt keine Auffälligkeiten. Die von mir getesteten Notebooks wurden dank des 100W USB C Ausgangs mit dem vollen Tempo geladen bzw. Mit dem maximalen unterstützen Tempo.

So erreichte das Dell XPS 13 seine üblichen 44W, das MacBook Pro 13 M1 rund 53W und das ASUS ROG Zephyrus G15 mit 96W.

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Etwas unspektakulär sind die Ladewerte der Smartphones. So lädt das Apple iPhone (und iPad) mit dem vollen Tempo. Das Samsung Galaxy S21 Ultra und auch das Xiaomi Mi 10 Pro hingegen laden nur mit dem „einfachen Schnellladetempo“, außer an USB C Port Nummer 2. Dort ist das Volle Tempo möglich.

 

Ladedauer

Zendure wirbt beim SuperTank Pro mit einem Ladetempo von bis zu 100W, ein 100W USB C Ladegerät vorausgesetzt.

Schauen wir uns einmal das Ladetempo in der Praxis an.

ladedauer

Ihr könnt den SuperTank Pro in ca. 1:30h von 0% auf 100% bringen. Dies ist sehr schön flott.

 

Fazit

An dem Zendure SuperTank Pro gibt es viel zu mögen! Dies wäre das schicke und recht kompakte Design, das coole Display und natürlich die hohe Leistung!

Der SuperTank Pro ist eine der wenigen 100W Powerbanks welche die 100W auch von Anfang bis Ende liefern können. Dabei zeigte diese im Test auch keine Kompatibilitätsprobleme oder ähnliche Auffälligkeiten.

Sofern Du ein 100W USB C Ladegerät hast, geht das Aufladen auch super flott! In 1:30h ist die Powerbank von 0% auf 100% geladen.

zendure supertank pro test review 5

Allerdings ist auch nicht alles perfekt. So ist die echte Kapazität eher am unteren Ende was ich von einer 26800mAh Powerbank erwarte. Auch ist das „nur“ USB C Design ist zwar modern, aber in der Praxis auch nicht immer hilfreich.

Am Ende kommt es etwas auf den Preis an. Ich habe die Powerbank für rund 140€ bekommen, was ein klasse Preis für die gebotene Leistung ist! In der 150€ Preisklasse kann ich die Zendure SuperTank Pro mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr mit dem nur USB C Design klar kommt.

Update die Powerbank ist derzeit bei Amazon verfügbar!

Keine Produkte gefunden.

Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S22 (Ultra) und welches ist das richtige Ladegerät?

Die neue Generation Samsung Smartphones ist da und zu mindestens das S22 Ultra soll nun auch besonders schnell laden können.

Samsung hat das Ladetempo des S22 Ultra nach eigenen Angaben von 25W wie es noch beim S21 Ultra der Fall war auf 45W erhöht! 45W wäre zwar nicht rekordverdächtig, aber dennoch sehr flott!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 5

Hier stellt sich aber mal wieder die Frage stimmt dies? Kann das S22 Ultra wirklich so flott laden und was für ein Ladegerät ist für das S22 Ultra nötig um dieses Tempo zu erreichen? Nutzt dieses den normalen Power Delivery Ladestandard, oder ist “Besonderes” nötig um ein hohes Ladetempo zu erreichen?

Diese ganzen Fragen stellen sich besonders, da Samsung auch dieses Jahr mal wieder kein Ladegerät beilegt.

Versuchen wir also die Fragen zu klären! Was ist das optimale Ladegerät für das S22 Ultra?

 

PPS muss es sein! Welchen Ladestandard nutzt das S22 Ultra?

Grundsätzlich nutzt das Samsung Galaxy S22 Ultra wie auch schon das S20 und das S21 den USB Power Delivery Ladestandard.

USB Power Delivery ist der am weitesten verbreitete Ladestandard aktuell und wird auch von Google und Apple genutzt. Theoretisch kannst du also ein S22 Ultra und ein iPhone 13 Pro Max am gleichen Ladegerät schnellladen!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 6

Allerdings gibt es in der Praxis einen wichtigen Unterschied. Das S22 Ultra benötigt für das volle Ladetempo ein USB Power Delivery Ladegerät das auch PPS unterstützt!

PPS ist eine Erweiterung des Power Delivery Ladestandards, welche aber nicht von jedem Ladegerät unterstützt wird! Leider ist es oftmals gar nicht so leicht zu erkennen welche Ladegeräte PPS unterstützten und welche nicht.

 

Was macht PPS?

Das klassische Laden via USB funktionierte bei einer Spannung von 5V. Via USB Power Delivery stehen deinem Smartphone, Tablet und Notebook neben 5V auch 9V, 12V, 15V oder 20V zur Verfügung. Dies macht gerade das Laden von größeren Geräten deutlich einfacher.

PPS steht für Programmable Power Supply und erlaubt es beliebige Spannungen innerhalb eines gewissen Rahmens abzurufen. Dein Smartphone muss also nicht mit 5V oder 9V laden, sondern könnte von deinem Ladegerät auch 8V bekommen oder 7,42V usw.

Dies soll die Effizienz von Smartphones beim Laden steigern. Leider ist es oftmals Ladegeräten nicht anzusehen ob diese nur USB PD oder USB PD und PPS unterstützten.

 

Wie schnell lädt das S22 Ultra maximal?

Ich habe das S22 Ultra an diversen Ladegeräten und Powerbanks ausprobiert. Kann dieses wirklich mit bis zu 45W laden?

Info: folgende Tests wurden bei einem Ladestand von +- 20% und einem 100W USB C Kabel durchgeführt.

ladetempo s22 ultra in watt

An einem normalen USB Ladegerät mit 5V/2,4A und einem USB A auf USB C Ladekabel kann das S22 Ultra mit maximal +- 9W laden.

Hast du noch ein Quick Charge Ladegerät (oder die alten Samsung eigenen), dann sind immerhin 14,xW möglich.

Und hier kommt die erste große Enttäuschung. An einem normalen USB Power Delivery Ladegerät sind ebenfalls maximal 14,xW möglich! Selbst wenn dein USB Power Delivery Ladegerät 100W schaffen würde, mehr als 14W sind im Zusammenspiel mit dem S22 Ultra nicht möglich.

Mehr als 14W erreichen wir nur mit einem Ladegerät das den PPS Standard unterstützt. Aber auch mit PPS, selbst am Samsung eigenen 45W Ladegerät sind in meinem Text maximal +- 39-40W möglich.

 

Große PPS Range nötig!

Erschwerend kommt beim S22 Ultra noch dazu, dass dieses eine sehr große PPS Range benötigt!

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 3

Bei vollem Tempo lädt das S22 Ultra bei rund 9,2V und 4,3A! Du brauchst also ein PPS Ladegerät mit mindestens 9,2V und 4,3A (besser mehr) um das S22 Ultra mit dem vollen Tempo zu laden!

Leider sind solche Ladegeräte sehr selten!

 

Nur sehr kurz 40W!

Auffällig, das Samsung Galaxy S22 Ultra kann die bis zu 40W nur sehr kurz erreichen.

ladeleistung über zeit

Nur von ca. 5-20% lädt das S22 Ultra überhaupt mit 40W! Oder anders gesagt die 40W werden keine 3 Minuten gehalten!

Der größte Teil des Ladevorgangs verläuft mit ca. 30W.

 

Spezielles Kabel nötig!

USB C zu USB C Kabel lassen sich in zwei Gruppen unterteilen. Die Modelle bis 3A und die Modelle bis 5A. Die Modelle mit bis zu 5A haben einen speziellen Chip im Inneren und sind entsprechend teurer.

Funk Fakt, das beiliegende Kabel vom S22 Ultra unterstützt keine 5A! Entsprechend kann hier das S22 Ultra auch nur mit bis zu ca. 25W laden.

Du brauchst neben einem passenden Ladegerät auch ein passendes Kabel für die vollen 40W.

 

Welches Ladegerät ist ideal für das Samsung S22 Ultra?

Kommen wir zu der Frage welches Ladegerät denn nun für das S22 Ultra ideal ist. Ideal müssen wir hier aber in Anführungszeichen setzen. Ist dir das Ladetempo egal, dann ist jedes Ladegerät prinzipiell “ideal”, sofern dieses kein absoluter noname Schrott ist.

In Folgendem möchte ich aber die Ladegeräte hervorheben die das S22 Ultra schnellladen können. Starten wir einfach mal mit einer Liste von Ladegeräten die PPS unterstützen.

PPS Range Ladetempo*
Baseus CCGAN100UE 3,3-21V bei 5A 40W
HUWDER A2002 3,3-21V bei 5A 40W
UGREEN 100W USB C Ladegerät 3,3-21V bei 5A 40W
Chargeasap Omega 200W 3,3-21V bei 5A 40W
Satechi 108W Pro USB-C PD  3,3-11V bei 4A 40W
Samsung EP-TA845 3,3-11V bei 4,05A 36W
Anker Nano II 65W 5-21V bei 3,2A 28W
Anker PowerPort Atom III Slim 63W 3,3-16V bei 3A 25W
Syncwire SW-AC678 3,3-11V bei 3A 25W
Google 30W GLE6S 3,3-11V bei 3A 25W
UGREEN 65W USB C Ladegerät 3,3-21V bei 3A 25W
Anker Nano II 30W 3,3-11V bei 3A 25W
Anker Nano II 45W 3,3-16V bei 3A 25W
Anker PowerPort III 65W Pod 3,3-21V bei 3A 25W
UGREEN CD226 3,3-21V bei 3A 25W
Razer USB-C 130W GaN Charger 3,3-11V bei 3A 25W
Samsung EP-TA 220 3,3-11V bei 3A 25W
Syncwire SW-AC651 4,5-11V bei 1,8A 16W
UGREEN CD241 3,3-11V bei 1,8A 16W

*Zu erwartendes Ladetempo

Hier würde ich folgende vier Ladegeräte besonders empfehlen:

Keine Produkte gefunden.

Das Samsung EP-TA845 ist das aktuelle Standard Ladegerät für das S22 Ultra, welches halt nur nicht beiliegt. Reicht dir ein USB C Port, dann nimm dieses Ladegerät.

Dieses ist sehr günstig zu bekommen, ist technisch mehr als solide und einfach ideal fürs S22 Ultra.

SATECHI 108W USB C PD Tischladegerät – 2 USB-C PD & 2 USB-A...

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Stark schwankende Effizienz zwischen 50,1% und 91,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo
  • Unproblematische Hitzeentwicklung

Du willst das volle Ladetempo, aber mehr USB Ports? Dann ist vielleicht das Satechi 108W Pro USB-C PD vielleicht genau das richtige für dich! Dieses ist ein sehr gutes Universalladegerät, welches sich sogar für Notebooks eignet.

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 3x USB C und 1x USB A
  • Effizienz zwischen 84,3% und 90,5%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Erreicht das volle Ladetempo

Das UGREEN 100W USB C Ladegerät ist ein wenig die Alternative zum Satechi. Das Satechi gefällt mir zwar noch etwas besser, willst du aber einen 100W USB C Port für beispielsweise dein Notebook, dann greife hier zu.

UGREEN USB-A+3xUSB-C 100W Desktop Charger EU Black

  • USB Power Delivery und PPS Ladestandard
  • 2x USB C und 2x USB A
  • Effizienz zwischen 83,9% und 90,4%
  • Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra!
  • Sehr hochwertiges und gutes Ladegerät
  • Maximal 25W im Zusammenspiel mit dem S22 Ultra!

Das Anker PowerPort Atom III Slim 63W kann zwar das S22 Ultra “nur” mit 25W Laden, aber ich mag dieses Ladegerät sehr, daher empfehle ich es auch hier wieder.

Ich selbst nutze das PowerPort Atom III Slim 63W privat zum Laden meiner Smartphones und kann dieses daher mit gutem Gewissen empfehlen! Wichtig, nur diese Version des Atom III Slim unterstützt PPS!

 

Die ideale Powerbank fürs S22 Ultra?

Bei Powerbanks wird es etwas dünn, vor allem wenn du das maximale Ladetempo suchst. Schauen wir uns hier erst einmal eine Liste mit Powerbanks an die PPS unterstützen.

PPS Range Ladetempo*
ELECJET PowerPie 4,4V-11V bei 5A 40W
STORM 2 3-21V bei 5A 40W
Zendure SuperTank Pro 3-20V bei 5A 40W
Flash Pro 3-21V bei 5A 40W
4smarts Enterprise 2 20000mAh 3,0-11V bei 3A 25W
EINOVA Laptop-Powerbank 3,5-12V bei 3A 25W
Helpers Lab H01113Z 3-11V bei 3A 25W
Amazon Basics – Powerbank mit 26800mAh 3,3-20V bei 2,2A 20W
Nitecore NB20000 3,3-20V bei 2,2A 20W

*Zu erwartendes Ladetempo

Wir haben hier natürlich wieder unsere drei üblichen Verdächtigen.

Wenn du bereit bist etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und vor allem es schaffst diese Powerbanks irgendwo im Handel zu finden, greife zu! Diese Powerbanks bekommst du nur aus Asien, was meist etwas komplizierter ist und länger dauert.

Wie steht es um Modelle mit Versand aus Deutschland?

ELECJET PowerPie | Powerbank USB C 45W PD PPS | 20000mAh | QC...

  • 22 Wh bzw. 17627mAh echte Kapazität
  • 45W USB C Schnelllade-Ausgang
  • PPS 3,3-11V bei 4A, daher ideal fürs S22 Ultra!
  • 18W Quick Charge USB A Port
  • In ca. 3 Stunden von 0% auf 100% geladen
  • Kompaktes Design

Hier würde ich aktuell nur die ELECJET PowerPie empfehlen. Diese ist mit ca. 60€ nicht zu teuer und generell eine super Powerbank, nicht nur fürs S22 Ultra. Das S22 Ultra würde hier mit guten 36W geladen, was dicht am Maximum ist.

 

Fazit, was für ein Ladegerät braucht das S22 Ultra?

Bis zu 45W? Pff das S22 Ultra kann gerade mal 3 Minuten mit bis zu 40W laden. Ja das ist leider das Ergebnis meines Tests. Lediglich im Bereich von ca. 5-20% lädt das S22 Ultra mit bis zu 40W, danach sinkt das Ladetempo auf 30W.

Ich vermute Samsung meint, dass das S22 Ultra ein Ladegerät der 45W klasse benötigt, um auf das volle Ladetempo zu kommen, was stimmt. Aber ganz so einfach ist es auch nicht!

Das Samsung Galaxy S22 Ultra benötigt für das volle Ladetempo ein Ladegerät das den PPS Standard mit mindestens 9V/4,3A oder mehr unterstützt!

  • Bis zu 9W an einem USB A Ladegerät
  • Bis zu 14W an einem Quick Charge Ladegerät
  • Bis zu 14W an einem USB PD Ladegerät (selbst wenn dieses 100W hätte)
  • Bis zu 40W an einem USB PD Ladegerät das PPS mit einer Range von mindestens 9V/3,3A unterstützt!
  • Für 40W wird ein spezielles 5A USB C Kabel benötigt!
  • Es können nur für 3 Minuten mit 40W geladen werden, dann sinkt das Ladetempo auf +- 30W.

Leider ist es absolut nicht offensichtlich welche USB PD Ladegeräte PPS unterstützten, geschweige denn welche diese außergewöhnliche Range bieten. Die meisten USB PPS Ladegeräte schaffen nicht mehr als 9V/3A, womit das S22 Ultra immerhin mit +- 25W lädt.

wie schnell lädt das samsung galaxy s22 1

Nochmals komplizierter wird das Ganze durch das Kabel! Du brauchst ein spezielles USB C zu USB C Kabel das 5A schaffen kann. Das beiliegende Kabel kann dies nicht! Mit diesem bist du auf 25W limitiert.

Diese Ladegeräte würde ich aktuell für das S22 Ultra empfehlen. Leider gibt es gar nicht so viele gute Ladegeräte die das maximale Ladetempo im Zusammenspiel mit dem Smartphone erreichen können.

Auf Seiten der Powerbank kann ich aktuell nur zur ELECJET PowerPie raten, wenn du das maximale Ladetempo suchst!

So das war ein langer Artikel, aber ich hoffe dieser konnte dir rund um das Thema des Ladens des S22 Ultra etwas helfen! Zusammengefast:

  • Maximal rund 40W Leistungsaufnahme beim S22 Ultra
  • Ein USB PD Ladegerät mit PPS Support und mindestens 9V/4,3A wird für das maximale Ladetempo benötigt
  • Ein 5A USB C Kabel wird benötig

Update! ELECJET PowerPie Powerbank mit PPS im Test! Ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra

Die ELECJET PowerPie Powerbank ist zurzeit ein einmaliges Modell auf dem Markt. Warum? Die PowerPie ist aktuell die einzige mir bekannte Powerbank welche USB PD PPS unterstützt!

PPS ist eine Art Erweiterung des USB Power Delivery Standards, welcher es erlaubt beliebige Spannungen innerhalb eines gewissen Bereiches abzurufen, auch abseits der üblichen Spannungsstufen. Dies erlaubt das Schnellladen diverser Smartphones, wie des Samsung Galaxy S20.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 6Aber auch abseits des PPS Standards klingt die ELECJET PowerPie sehr attraktiv! So besitzt diese einen 45W USB C und Quick Charge Port, wie auch 20000mAh Kapazität.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen wie gut die ELECJET PowerPie wirklich ist!

 

Die ELECJET PowerPie Powerbank mit PPS im Test

Mit 20000mAh hat die ELECJET PowerPie eine durchaus ordentliche Kapazität. Allerdings ist diese vermutlich aufgrund der hohen Leistung auch nicht übermäßig kompakt für die gebotene Kapazität.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 1Die ELECJET PowerPie misst 155 x 70 x 25mm und bringt satte 388g auf die Waage. Gerade das Gewicht wirkt subjektiv unheimlich hoch für die Abmessungen, als wäre Blei in der Powerbank. Dies ist besonders erstaunlich da das Gehäuse aus an sich recht leichtem Kunststoff gefertigt ist.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 3ELECJET setzt hier leider auf eine Softtouch Oberfläche, welche recht anfällig für Kratzer und Fingerabdrücke ist. Generell wirkt die Powerbank aber gut gemacht! Unter anderem aufgrund des hohen Gewichts wirkt diese sehr massiv und stabil! Das Design ist wiederum als unspektakulär zu bezeichnen. Wir haben hier eine einfache schwarze Powerbank vor uns. Lediglich das silberne Hersteller Logo lockert die Optik etwas auf.

 

Die Technik, eine Powerbank mit PPS?

Auf der Front besitzt die ELECJET PowerPie zwei USB Ports, einer ein USB A Port und einer ein USB C Port. Bei dem USB A Port handelt es sich um einen Quick Charge 3.0 Port, mit den üblichen 18W bzw. 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 2Wirklich spannend ist aber der USB C Port. Dieser unterstützt das USB Power Delivery Protokoll und kann somit diverse Smartphones, aber auch Notebooks schnellladen! Der USB PD Port hat zunächst bis zu 45W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A.

Hinzu kommt die USB PD PPS Erweiterung. PPS steht für „Programmable Power Supply“ und erlaubt es einem verbundenen Gerät auch Spannungen abseits der fixen Stufen abzurufen. Meint also Euer Smartphone „hey 7,5V ist gerade die optimale Ladespannung“, dann kann dieses diese auch von der Powerbank bekommen. Die USB PPS Spanne bei der ELECJET PowerPie ist 4,4V-11V bei bis zu 5A.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 4Über den USB C Port wird die Powerbank auch geladen. Hier soll diese ebenso bis zu 45W akzeptieren können.

 

Die Kapazität

ELECJET verspricht uns bei der PowerPie 20000mAh Kapazität bzw. 74Wh. Wie hoch jedoch die effektiv nutzbare Kapazität ist hängt massiv von der Art des Entladens ab.

Wh mAh
USB C 20V/2,25A 50.49 13645.41
USB C 20V/1A 64.85 17527.3
USB C 5V/1A 49.38 13346.76
USB A 5V/1A 65.22 17627.84
USB A 5V/3A 58.18 15725.14

 

Interessant! Am wenigsten nutzbare Kapazität erhaltet Ihr wahlweise beim sehr schnellen Entladen der Powerbank mit den vollen 45W oder beim sehr langsamen Entladen via USB C. Die meiste nutzbare Kapazität erhaltet Ihr wahlweise beim langsamen Entladen über den USB A Port, oder beim mittel schnellem entladen via USB C. Nicht überraschend, so geht es den meisten „High Power“ USB C Powerbanks.

Positiv beim Entladen mit den vollen 45W hat sich die Powerbank nicht groß erwärmt.

TemperaturDas äußere Gehäuse hat sich auf knapp über 40 Grad erwärmt, was okay ist. An den Ports konnte ich zwar bis zu 55 Grad messen, dies ist aber für die Elektronik kein Problem. Irgendwelche Temperatur-Probleme sind bei der ELECJET PowerPie nicht zu erwarten.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der ELECJET PowerPie getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 17 9700
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

LadetempoStarten wir beim spannendsten Gerät, dem Samsung Galaxy S20 (Ultra). Das Samsung Galaxy S20 Ultra und die anderen S20 Modelle benötigen zum Schnellladen ein Ladegerät das USB Power Delivery und PPS unterstützt. Ohne PPS lädt das S20 (Ultra) mit maximal rund 14W, mehr geht nur mit PPS. An der ELECJET PowerPie erreicht das S20 Ultra gute 27W, was dem Ladetempo des beiliegenden Ladegerätes entspricht. Auch viele Motorola Smartphones brauchen ein PPS fähiges Ladegerät um ihr volles Ladetempo zu erreichen.

Auch viele andere Smartphones lassen sich sehr schnell an der ELECJET PowerPie laden, aufgrund der Kombination aus USB Power Delivery und Quick Charge 3.0. Zum Beispiel die aktuellen iPhones können mit dem vollen Tempo an der ELECJET PowerPie laden.

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 8Selbst einige Notebooks können dank des 45W USB PD Ports an der Powerbank laden! Im Falle von 13 Zoll Notebooks kann die ELECJET PowerPie sogar oftmals das originale Ladegerät ersetzen. Dies gilt beispielswiese für das Dell XPS 13 oder auch das Apple MacBook Pro 13. Aber selbst größere Notebooks wie das MacBook Pro 16 können an der Powerbank laden, wenn auch langsamer.

Lediglich zwischen der ELECJET PowerPie und dem Dell XPS 17 9700 gab es eine merkwürdige Inkompatibilität.

 

Update! Ideal auch für das S22 Ultra 

Das Samsung Galaxy S22 Ultra benötigt für das volle Schnellladetempo von rund 40W ein Ladegerät bzw. Powerbank mit PPS und einer 8,8-9,2V bei 4A Stufe (innerhalb der PPS Range).  

Die ELECJET PowerPie ist eine der wenigen “günstigen” Powerbanks die diese Stufe bietet und somit ideal fürs S22 Ultra ist! 

 

Wiederaufladen

WiederaufladetempoIm Optimalfall solltet Ihr die ELECJET PowerPie an einem USB Power Delivery Ladegerät laden. Zwar erreichte die Powerbank hier nicht ganz die beworbenen 45W, lud aber mit rund 38W an einem passenden USB PD Ladegerät weiterhin sehr flott!

Spannenderweise unterstützt die Powerbank auch Quick Charge 3.0 über den USB C Eingang. Hier kann die Powerbank immerhin mit rund 16W laden. An einem normalen USB A Ladegerät kommen maximal rund 9W zustande.

 

Fazit

Die ELECJET PowerPie ist die erste Powerbank mit der Unterstützung des PPS Standards, die ich bisher im Test hatte. Erfreulicherweise funktioniert der 45W USB C „PPS“ Port auch genau wie beworben.

Das Wichtigste ist hier die Kompatibilität mit den Smartphones der Galaxy S20 Serie, welche PPS für das volle Ladetempo benötigen. Dies funktioniert auch in der Praxis problemlos! Aber natürlich gibt es auch eine universelle Kompatibilität für alle USB C und USB A Geräte. So kann die ELECJET PowerPie dank USB C Power Delivery (PPS) und Quick Charge 3.0 95% aller Smartphones auf dem Markt schnellladen!

Elecjet Powerpie Powerbank Mit Pps Im Test 10Hinzu kommt eine vernünftige Kapazität mit 50-65Wh, je nach Art und Tempo des Entladens, und ein generell wertiger Eindruck. Lediglich das vergleichsweise hohe Gewicht ist eine Schwäche.

Dennoch kann ich die ELECJET PowerPie mit gutem Gewissen empfehlen, gerade wenn Ihr ein Smartphone besitzt das PPS zum Schnellladen benötigt! Ist dies allerdings nicht der Fall gibt es etwas kompaktere und leichtere Powerbanks für ähnliches Geld.

Kleines Update an dieser Stelle. Die ELECJET PowerPie Powerbank ist eine der wenigen Powerbanks die ich als ideal für das Samsung Galaxy S22 Ultra einstufen würde. Dies natürlich aufgrund des USB C PPS Ausgangs mit 4,4-11V bei 5A.

Hast du ein S22 Ultra, dann ist die ELECJET PowerPie Powerbank die günstigste mir bekannte Powerbank die hier das Volle Ladetempo erreichen kann. 

ELECJET PowerPie | Powerbank USB C 45W PD PPS | 20000mAh | QC...

  • 65.22 Wh bzw. 17627mAh echte Kapazität
  • 45W USB C Schnelllade-Ausgang
  • PPS
  • 18W Quick Charge USB A Port
  • In ca. 3 Stunden von 0% auf 100% geladen
  • Kompaktes Design

Die 1MORE ComfoBuds 2 im Test

1MORE gehört zu den spannendsten Herstellern von true Wireless Ohrhörern. So ist das Design dieser oftmals sehr schick und außergewöhnlich und auch die Ohrhörer selbst nutzen sehr oft eine “besondere” Technik.

1MORE labelt nicht einfach die Modelle eines anderen Herstellers um, sondern entwickelt und designt eigene Ohrhörer.

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Das neue Vorzeigemodell sind die 1MORE ComfoBuds 2. Wie der Name schon sagt soll diese durch einen besonders komfortablen Sitz und natürlich auch hervorragendem Klang punkten. Aber gelingt dies auch in der Praxis? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der Ohrhörer für diesen Test.

 

Die 1MORE ComfoBuds 2 im Test

1MORE setzt bei seinen Produkten gerne auf ein besonders edles und schickes Design. So besitzen auch die ComfoBuds 2 ein Gehäuse aus schwarzem Hochglanz Kunststoff.

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Schick ja, aber auch sehr anfällig für Fingerabdrücke und Kratzer! Das Gehäuse wird definitiv nicht lange so hübsch bleiben. Mit 68,8 x 29,8 x 26,2 mm ist die Ladebox sehr schön kompakt. Auch das Gewicht ist mit 35g inklusive der Ohrhörer angenehm leicht! Die Ohrhörer selbst bringen 3,9g pro Stück auf die Waage.

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In der Ladebox ist ein 410 mAh Akku integriert. Dieser kann die Ohrhörer ca. 4x laden. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 5-6 Stunden durch.

Die Ohrhörer selbst setzen ebenfalls auf den schwarzen Hochglanz Kunststoff. Diese nutzen dabei aber ein “Apple Airpod ähnliches” Design. Heißt an den eigentlichen Ohrhörern befindet sich eine Art Steg der an deinen Ohren herunter ragt.

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Im Gegensatz zu den Apple AirPods nutzt 1MORE aber Silikon Ohraufsätze. Diese sind hier aber sehr flach gehalten und dringen weniger tief in deine Ohren ein.

 

Der Tragekomfort

Die ComfoBuds 2 besitzen eine art Hybrid-Aufbau. Diese setzen zwar auf einen Silikon-Aufsatz, aber verzichten auf den tiefen Ohrkanal.

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Die Ohrhörer sitzen also sehr flach in deinen Ohren. Gerade für Nutzer die normale In-Ears nicht mögen ist dies sehr angenehm und interessant. Denn dank der Silikon-Aufsätze haben wir durchaus eine gewisse Versiegelung der Ohren, was ideal für den Tragekomfort ist.

Allerdings sitzen die Ohrhörer natürlich nicht so feste und stabil in den Ohren wie normale In-Ears. Daher würde ich diese auch nicht oder nur bedingt für den Sport empfehlen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der 1MORE ComfoBuds 2.

Starten wir hier bei den Höhen. Die Höhen sind die große Schwäche der ComfoBuds 2. Die Ohrhörer klingen sehr warm und in den Höhen teils ein wenig dumpf und matt. In Gegenzug haben wir natürlich auch keine scharfen “s” Laute und der Klang ist sehr entspannt. Für meinen Geschmack könnten die Höhen ein Stück kräftiger sein.

Die Mitten wiederum sind soweit Okay. Die oberen Mitten sind ähnlich wie die Höhen etwas schwach. Die mittleren Mitten und unteren Mitten machen aber einen guten Eindruck. Diese klingen recht natürlich und sauber, könnten aber hier und da etwas hervorstechen.

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Wie stehts um den Bass? Der Bass ist sicherlich die Stärke der ComfoBuds 2. Der Bass ist ausreichend kräftig, sehr schön rund und satt. Auch der Tiefgang stimmt! Die Bass-Menge ist leicht angehoben, aber auch nicht extrem.

Unterm Strich werden die 1MORE ComfoBuds 2 klar durch einen extrem warmen Klang geprägt. Mir persönlich sind die Höhen etwas zu matt. Allerdings bevorzuge ich auch eher besonders brillante Höhen, was nun mal nicht jeder macht.

Solltest du einen sehr warmen und anstrengenden Klang bevorzugen, dann treffen die 1MORE ComfoBuds 2 vielleicht genau deinen Geschmack.

 

Fazit

Die 1MORE ComfoBuds 2 sind außergewöhnliche Ohrhörer. Dies gilt sowohl für den Tragekomfort wie auch für den Klang.

1MORE setzt beim Tragekomfort auf eine Art Hybrid-Ansatz aus klassischen In-Ears mit Silikon Aufsatz und Modellen wie den Apple Airpods. Die ComfoBuds 2 sitzen deutlich weniger tief in deinen Ohren, versiegeln diese aber dennoch.

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Dies ist natürlich etwas Geschmacksache. Gerade wenn du nicht das Gefühl von normalen In-Ears magst, sind die ComfoBuds 2 natürlich super.

Klanglich sind die Ohrhörer vorsichtig gesagt “außergewöhnlich”. Diese haben einen sehr sehr warmen Klang mit schwachen Höhen und einem kräftigen Bass. Daher würde ich unterm Strich die Ohrhörer auch nur empfehlen, wenn du einen sehr warmen und eher weichen Klang bevorzugst.