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Die ADATA XPG Gammix S70 (Blade) 1TB im Test, eine HAMMER SSD!

PCIe 4.0 SSDs rücken immer mehr in den Mainstream Markt, dies auch dank der PS5, welche Speicherplatzerweiterungen mit solchen SSDs erlaubt.

Passend hierzu hat ADATA die XPG Gammix S70 Blade auf den Markt gebracht. So verfügt die Blade Version über einen PS5 kompatiblen Kühlkörper.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 5

Aber auch abseits davon sieht de SSD beeindruckend aus! 7400 MB/s lesend und 5500 MB/s schreibend sind absolute Spitzenwerte, selbst für eine PCIe 4.0 SSD!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der S70 Blade für diesen Test!

 

Die ADATA XPG Gammix S70 (Blade) 1TB im Test

Bei der S70 Blade handelt es sich im ersten Moment um eine ganz klassische M.2 NVME SSD.

Diese besitzt keinen Kühler und nicht mal einen Aufkleber auf der Oberseite. Der XPG Aufkleber findet sich bei der S70 auf der Rückseite.

adata xpg gammix s70 (blade) 1tb im test 1

Dies liegt an ADATAs Entscheidung einen optionalen Kühler beizulegen. Solltest du diesen benötigen, kannst du ihn einfach auf die Oberseite kleben. Daher hat ADATA für eine optimale Wärmeübertragung den Aufkleber auf die Rückseite geklebt.

Der beiliegende Kühler ist sehr einfach! Es handelt sich bei diesem im Grunde nur um eine Aluminiumplatte. Nicht optimal, aber bei der PS5 haben wir doch eine deutliche Höhenbeschränkung, daher sind viel größere Kühler problematisch. Etwas aufwendiger und größer wäre aber durchaus möglich gewesen.

Hier gilt aber allgemein das Motto “besser als nichts”. Gerade beim Gaming hast du in der Regel nur recht leichte Lesezugriffe, von daher gehe ich davon aus, dass der Kühler reichen wird.

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Hast du aber ein Mainboard mit integriertem SSD Kühler, dann würde ich diesen nutzen.

Wie üblich bietet die S70 eine Garantie von bis zu 5 Jahren oder dem Zeitpunkt an welchem du mehr als 740 TB auf die 1 TB Version geschrieben hast.

tbw

Mit 740 TB hat die S70 theoretisch eine gute Haltbarkeit, auch wenn diese in der Praxis nicht zwingend zu 100% Ernst genommen werden sollte. Die meisten SSDs übertreffen die TBW Angabe bei weitem.

 

Die Technik

ADATA wirbt bei der Gammix S70 Blade mit folgenden technischen Daten:

512 GB 1 TB 2 TB
Lesen 7400 MB/s 7400 MB/s 7400 MB/s
Schreiben 2600 MB/s 5500 MB/s 6400 MB/s
IOPS 4K lesen/schreiben 350K / 720K 350K / 720K 650K / 740K

 

Lesend bieten alle Versionen der S70 Blade satte 7400 MB/s. Schreibend sind allerdings die großen Versionen ein gutes Stück schneller. So erreicht die kleine 512GB Version lediglich 2600 MB/s, während die große 2TB Version auf satte 6400 MB/s kommen soll. In diesem Test kümmern wir uns aber um die 1TB Version.

Primär verantwortlich für diese Datenraten ist der Controller. Hier haben wir den recht exotischen InnoGrit Rainier IG5236. Der InnoGrit Rainier IG5236 ist ein neuer 8-Kanal Controller, der für den High End Bereich oder für Datencenter vorgesehen ist.

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Kombiniert wird der InnoGrit Rainier IG5236 mit Micron 176 Layer TLC NAND. Der NAND ist allerdings mit ADATA beschriftet.

Genau genommen verfügt meine S70 Blade über die 60079043 370460861A NAND Bausteine.

ADATA nutzt hier bereits bei der 1 TB Version eine doppelseitige Bestückung mit Speicherchips!

Zudem haben wir einen DRM-Cache, wie es sich für ein High End Modell gehört!

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 11

Wichtig, bei Windows 11 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 1TB Version der Gammix S70 Blade.

 

Datenschutz

Alle Daten die du auf die SSD schreibst werden bei der S70 Blade immer mit 256 Bit verschlüsselt. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Dies kannst du z.B. über die ADATA SSD Toolbox machen, welche damit ein sicheres Löschen der SSD erlaubt.

 

Theoretische Tests

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark.

crystaldiskmark 8 lesend crystaldiskmark 8 schreibend

Interessant! Lesend kann sich die S70 Blade auf Platz 1 des Testsfelds setzen, noch vor die Corsair MP600 Pro XT, was eine beeindruckende Leistung ist. Zwar kommen wir mit rund 6576 MB/s nicht ganz an die Herstellerangabe, dies kann aber auch an der Ryzen 3000 Plattform liegen und geht den meisten Konkurrenten nicht anders.

Etwas negativ überrascht war ich allerdings von der Schreibleistung. Diese kann CrystalDiskMarkt „nur“ mit 3200 MB/s messen.

as ssd

Hierdurch schneidet die S70 Blade im AS SSD Score auch etwas schlechter ab als andere High End Modelle.

Ähnlich sieht es schreibend bei ATTO aus.

atto lesend

Lesend liefert sich die S70 Blade ein hartes Duell mit der Corsair MP600 Pro XT, kann sich aber knapp an die Spitze setzen.

Schreibend hingegen ist die Sache eindeutig.

 

PC Mark

PC Mark versucht in seinem Speicher-Benchmark alltägliche Anwendungen, wie Office Anwendungen, Spiele usw. zu simulieren.

Hier gibt es zwei Tests, die „Quick“ und die „volle“ Version. Die „volle“ Version nutzt größere Dateigrößen, entsprechend schneiden hier SSDs mit schlechterer Schreibgeschwindigkeit oder aggressivem Scheibcache schlechter ab.

pc mark

Fast etwas überraschend landet die ADATA S70 Blade sowohl im Quick wie auch dem vollen Benchmark auf Platz 1 und dies sogar recht deutlich vor der Corsair MP600 Pro XT und der Crucial P5 Plus.

 

H2TestW

Viele moderne SSDs nutzen einen extrem aggressiven Schreibcache. Willst du größere Dateien auf die SSD kopieren, dann kann dies sehr lange dauern.

Ich nutze hier H2TestW um die SSD einmal vollzuschreiben. H2TestW ist zwar sicherlich nicht das schnellste Tool, aber wir erhalten hier durchaus gut vergleichbare Werte.

Eine SSD die hier schlechter abschneidet hat eine niedrigere durchschnittlichere Schreibgeschwindigkeit.

h2testw

Hier muss sich die S70 Blade der Corsair MP600 Pro XT geschlagen geben. Diese bietet doch eine deutlich höhere durchschnittlichere Geschwindigkeit.

Allerdings die WD WD_BLACK SN850, wie auch die Crucial P5 Plus kann die ADATA SSD hinter sich lassen.

 

Gaming (FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark)

Moderne NVME SSDs spielen beim Gaming gar nicht so eine große Rolle. Hier ein kleiner Vergleich diverser SSDs in Spielen. Die Unterschiede selbst zwischen teuren und günstigen High End SSDs sind so gering, dass diese kaum mit einer Stoppuhr messbar sind.

Erfreulicherweise bringt der FINAL FANTASY XIV: Endwalker-Benchmark auch ein Messen der Ladezeiten mit. Schauen wir uns hier die Ergebnisse an.

ff

Hier bestätigt sich die sehr gute Leseleistung der ADATA XPG Gammix S70. Diese bot hier die schnellste bisher von mir gemessene Ladegeschwindigkeit.

 

Winrar

Entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR.

  • Paket 1 – Adobe Lightroom Bibliothek 38,6 GB – 47.000 Dateien (teils sehr kleine Dateien)
  • Paket 2 – BioShock Infinite – 24,6 GB – 6685 Dateien

winrar

Beim größeren Dateipaket kann die Crucial P5 Plus die ADATA XPG Gammix S70 Blade knapp schlagen. Die S70 Blade landet auf Platz 2, punktgleich mit der Corsair MP600 Pro XT.

Beim kleineren Dateipakt wird die Crucial P5 spannenderweise wieder geschlagen, die S70 Blade bleibt aber mit der MP600 Pro XT gleichauf.

 

PS5

Die ADATA XPG Gammix S70 Blade 1TB wird stark für die PS5 beworben. Wie schlägt sich die SSD in der PS5?

Die PS5 vermeldet nach dem Einbau eine Datenrate von 6424 MB/s, was schon einmal vielversprechend ist.

Kopieren wir ein Spiel auf die SSD und von der SSD. Hier habe ich Demon Souls gewählt.

ps5 schreiben

Leider ist meine “Datenbank” noch relativ klein, aber ist schon klar ersichtlich, dass die ADATA SSD flotter ist als die Curcual P5 Plus!

Wie steht es um die Ladezeiten von Demon Souls?

ps5 ladezeiten

Hier ist die S70 Blade sogar etwas schneller als die interne SSD, was schon beeindruckend ist!

 

Stromverbrauch

Leider ist das Messen des Stromverbrauchs bei M.2 SSDs etwas nicht ganz triviales. Ich muss mich hier eines Tricks bedienen. Ich verbaue die SSDs in ein externes NVME fähiges USB C 3.1 Gehäuse (Jmicron JMS582) und messe hier den Stromverbrauch dieses Gehäuses inklusive SSD. Ich kann hier das leere Gehäuse in einem gewissen Rahmen herausrechnen, aber die so erhaltenen Werte werden nicht 100%ig genau sein! Allerdings, eine SSD die tendenziell mehr Strom benötigt, wird auch dies in der Tabelle zeigen. Achtet also weniger auf die absoluten Werte und mehr auf den Vergleich zu den anderen Modellen um einzuschätzen ob nun eine SSD eher mehr oder weniger Energie benötigt.

Für die Nutzung in einem Desktop spielt dieser Test fast keine Rolle, hier wirkt sich +- 1W so gut wie 0 auf die Stromrechnung aus. Allerdings in einem Ultrabook kann +- 1W schon fast ne Stunde Laufzeit ausmachen.

stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch der XPG Gammix S70 relativ hoch. Dies ist bei der Leistung nicht überraschend. Allerdings spielt das in einer PS5 oder einem Gaming PC keine große Rolle.

Hast du aber ein Notebook aus dem du die maximale Laufzeit herausholen willst, dann solltest du eine andere SSD wählen.

 

Fazit

Ich bin beeindruckt! Nach meinem Test der Corsair MP600 Pro XT bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass es nun nicht mehr viel besser wird.

Hier habe ich mich aber geirrt! Zumindest lesend ist die ADATA XPG Gammix S70 Blade die schnellste SSD die mir bisher begegnet ist.

Dies auch nicht nur in Benchmarks, sondern auch in praxisnahen Tests und Spielen! Die S70 Blade kann sogar die interne SSD der PS5 schlagen.

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Dieses sehr gute Abschneiden ist zumindest in großen Teilen dem doch recht exotischen InnoGrit Rainier IG5236 Controller geschuldet. Aktuell halte ich den InnoGrit Controller für besser als den Phison E18, im Wesentlichen was das Lesen von Daten angeht.

Suchst du also eine “Gaming” SSD, die dir die besten möglichen Ladezeiten bietet, auch in einer PS5, dann greif bei der ADATA XPG Gammix S70 Blade zu!

adata xpg gammix s70 (blade)

Der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher im Test

Home Office ist gekommen, um zu bleiben! So viel steht schon einmal fest. Entsprechend benötigst du aber auch diverse Hardware, gerade für Video-Konferenzen usw.

Gerade das Headset ist hier absolut essenziell! Aber was wenn du nicht den ganzen Tag ein Headset tragen möchtest? Oder wenn vielleicht doch einmal mehrere Personen in einem Raum sind? Hier macht ein Konferenz-System Sinn!

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 2

Allerdings für solche “Business Class” Hardware greifen dir die Hersteller sehr tief in die Tasche. Eine spannende und vor allem gut bezahlbare Lösung für Konferenzen ist der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher.

Dieser ist mit rund 100€ vergleichsweise günstig, soll aber eine hervorragende Qualität bieten. Hierfür hat Anker in diesem satte 6 Mikrofone integriert! Hierdurch soll der Lautsprecher nicht nur Hintergrund-Geräusche herausfiltern können, sondern auch deine Stimme auf X Metern noch perfekt aufzeichnen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Anker PowerConf überzeugen?

 

Der Anker PowerConf Bluetooth Lautsprecher im Test

Der Anker PowerConf setzt auf ein etwas ungewöhnliches Design für einen Bluetooth Lautsprecher, was allerdings auch nicht überrascht. So ist der Lautsprecher sehr flach und rund gebaut.

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Dieses Design macht natürlich Sinn für einen 360 Grad Konferenz Bluetooth Lautsprecher. Es geht hier nicht um den besten Klag für Musik, sondern um eine gute Stimm-Wiedergabe und auch Aufzeichnung.

Auf der Oberseite findest du das Lautsprechergitter, unter welchem sich aber nicht nur der Lautsprecher versteckt, sondern auch die 6 Mikrofone. Diese sind ähnlich wie bei den Amazon Echo Lautsprechern rund am Rand verteilt.

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Des weiteren haben wir auf der Oberseite die Tasten zur Steuerung. Neben Lauter, Leiser und einer Taste zum Annehmen der Gespräche, haben wir auch eine große Taste zum Muten der Mikrofone.

Der Einschalter ist gemeinsam mit einer Akku-Stands Anzeige auf der Front. Der hier verbaute Akku soll laut Anker bis zu 24 Stunden halten!

Eine durchaus realistische Angabe bei einer mittleren Lautstärke und nur Gesprächen. Bei hoher Lautstärke und Musik reduziert sich die Laufzeit deutlich.

Auf Seiten der Anschlüsse haben wir 1x USB C, 1x USB A und 3,5mm Ausgang!

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Der USB C Port dient dem Laden des Lautsprechers, wie auch einer kabelgebundenen Verbindung zum PC. Willst oder kannst du dich nicht auf Bluetooth verlassen, kannst du hierüber den PowerConf auch kabelgebunden nutzen!

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Der PowerConf wird einfach als USB “Soundkarte” von Windows erkannt und benötigt keine weiteren Treiber oder Einstellungen.

Der USB A Ausgang dient dem Aufladen von Smartphones. Wir haben hier also eine Art Powerbank Funktion.

 

Die Klangqualität

Der Anker PowerConf kann beim Klang natürlich nicht mit normalen Bluetooth Lautsprechern mithalten.

Dennoch würde ich den Klang nicht als schlecht bezeichnen! Gerade die Höhen sind sehr ordentlich. Der Lautsprecher klingt sehr sauber und mehr als ausreichend klar. Die Verständlichkeit von Stimmen ist sehr gut, auch wenn der Lautsprecher nicht super brillant ist. Hier und da hat dieser schon einen leicht blechernen Unterton. Dies fällt aber primär in Musik auf und ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level.

test anker powerconf bluetooth lautsprecher 3

Die Bässe sind natürlich etwas dünn. Diese sind auf dem Level eines besseren Notebooks. Ein wenig Bass ist also da, aber der Lautsprecher wird nicht dein Büro rocken.

Im allgemeinen ist die Tonqualität für die gedachte Anwendung in Ordnung! Allerdings ein modernes Apple MacBook Pro oder Dell XPS wird besser klingen! Der Anker PowerConf hat hier lediglich den Lautstärkenvorteil.

 

Mikrofonqualität tolle Rauschunterdrückung, mäßiger Klang?!

Das wichtigste sind natürlich die 6 verbauten Mikrofone. Hier bin ich etwas hin und her gerissen. Starten wir mit den Punkten die der Anker PowerConf richtig gut macht:

  • Rauschunterdrückung
  • Echounterdrückung
  • Lautstärke

Die Rauschunterdrückung des Anker PowerConf ist Weltklasse! Du hast einen lauten Ventilator? Kein Problem, dein “Gegenüber” wird davon nichts merken.

Der PowerConf super sauber! Auch die Echounterdrückung, wenn es gleichzeitig eine Wiedergabe auf dem Lautsprecher gibt, ist tadellos.

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Ursprünglich hätte ich die Lautstärke des Anker PowerConf bemängelt, allerdings nach einem Softwareupdate via Anker App ist die Aufnahme des Lautsprechers auch sehr schön laut. Dies auch auf diversen Distanzen.

Du musst nicht direkt auf den Lautsprecher reden, sondern kannst dich ganz normal unterhalten.

Allerdings qualitativ bin ich vorsichtig gesagt etwas hin und her gerissen. Gerade am PC (sowohl via USB C wie auch via Bluetooth) ist die Qualität etwas “kratzig”.

Hört dir am besten diese kleine Testaufnahme an. Diese war am PC, via Audacity aufgenommen.

Die Lautstärke passt und die Tonqualität ist nicht furchtbar, aber “glasklar” ist etwas anderes.

 

Fazit

Das Fazit zum Anker PowerConf fällt mir etwas schwer. Ich sehe ganz klar die Vorteile des Lautsprechers und das Konzept ist top!

Im Home Office einfach einen Lautsprecher irgendwo auf dem Tisch liegen haben und sich dank der 6 Mikrofone keine Sorgen machen müssen ob du gerade gut verstanden wirst ist super!

Auch ist die Klangqualität verglichen mit einem Notebook klar eine Stufe besser, zumindest verglichen mit den meisten Notebooks.

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Das Problem des Anker PowerConf ist lediglich die Mikrofonqualität! Diese ist höchstens mittelmäßig, was etwas enttäuschend ist. Dies ist so der wichtigste Punkt eines Lautsprechers dieser Art.

Dabei hat Anker so einen super Job bei der Rauschunterdrückung und Echounterdrückung gemacht.

Hast du ein High End Notebook, so aus der Klasse eines Apple MacBooks oder Dell XPS, dann ist der Anker PowerConf für dich vermutlich überflüssig. Diese Notebooks haben bessere Lautsprecher und Mikrofone.

Allerdings hast du ein älteres oder schlechteres Modell, dann könnte der Anker PowerConf doch etwas für dich sein.

Hör dir am besten meine Testaufnahme an und entscheide dann selbst!

Anker, PowerConf, Konferenzlautsprecher, Mikrofon (Schwarz)
  • OMNIDIREKTIONALER TON: 6 integrierte Mikrofone sind im smarten...
  • SMART VOICE ENHANCEMENT: Der individuelle DSP-Algorithmus sorgt...
  • KRISTALLKLAR: PowerConf blendet nicht nur Außengeräusche aus...
  • PERFEKT FÜR HOMEOFFICE: Einfach per Bluetooth mit deinem...
  • LAUT WELT.DE: “Anker PowerConf hat auch dann noch gut...

Test: HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh, leider nein!

Ich habe auf Techtest schon das ein oder andere mal vor Fake Powerbanks gewarnt. Als Fake Powerbank bezeichne ich alle Modelle die mit einer massiv überzogenen Kapazität werben.

Gerade wenn du nach 26800mAh Powerbanks suchst, tauchen viele “verdächtige” Modelle auf.

hrtoj power bank test 6

An genau solch ein Modell habe ich nun meine Finger bekommen. Die HRTOJ Power Bank wirbt mit einem 18W USB PD Ausgang, Quick Charge 3.0, einem kabellosen Ladepad und satten 26800mAh Kapazität.

Allerdings wirkt das Gehäuse verdächtig kompakt und generisch. Auch der Preis wirkt mit 30€ sehr gering.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die “HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh” eine wirklich gute Powerbank zum fairen Preis oder ein Fake Modell?

 

Test: HRTOJ Power Bank 18W PD QC3.0 Wireless Charger 26800mAh

Mit 156 x 77 x 22,7 mm ist die HRTOJ Powerbank verdächtig kompakt für ein Modell das mit 26800mAh wirbt. Zudem trägt das kabellose Ladepad auf der Oberseite normalerweise etwas auf.

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Auch beim Gewicht sind wir mit 335g etwas auf der leichten Seite. Dies ist eher ein Gewicht das von einer 15000-20000mAh Powerbank zu erwarten wäre. Etwas helfen tut hier das Kunststoffgehäuse.

Dieses ist “akzeptabel”. Wir haben hier aber definitiv keine Premium Powerbank vor uns. So kannst du die Oberseite und Unterseite etwas eindrücken und es wirkt so als hätten wir Hohlräume in der Powerbank.

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Beeindruckend ist die Anschlussvielfallt! Wir haben auf der Front folgende Ports:

  • 2x USB A mit Quick Charge 3.0
  • 1x USB C mit Power Delivery 18W
  • 1x microUSB

Zudem findet sich auf der Oberseite ein 10W kabelloses Ladepad.

Damit ist die Portausstattung tadellos! Die Mischung aus Quick Charge USB A Ports und USB Power Delivery USB C Port ist perfekt.

 

Die Kapazität

Kommen wir zum spannendsten Punkt. Hat die HRTOJ Power Bank wirklich wie beworben 26800mAh?

Wh mAh % der Herstellerangabe
5V/1A 53.585 14482.43 54%
5V/3A 48.272 13046.49 48,6%

Die Antwort ist natürlich nein. Alleine die Abmessungen der Powerbank waren zu gut für die beworbene Kapazität. Praktisch kommen wir 14.000-15.000 mAh, was grob der Hälfte der Herstellerangabe entspricht.

Es ist zwar normal für Powerbanks nie ganz die Herstellerangabe zu erreichen, aber 80% dieser sollte schon erreicht werden.

Bei +- 50% echte Kapazität muss man davon ausgehen, dass der Hersteller hier etwas bei der Kapazität übertrieben hat. Dies ist mit schlechter Effizienz nicht mehr zu erklären.

 

Aufladen

Schauen wir uns einmal das Ladetempo der HRTOJ Power Bank an. Diese kann sogar mit bis zu 18W laden.

bild1

An einem 18W USB PD Ladegerät ist die Powerbank in ca. 4:30h komplett geladen. Fun Fakt, die Powerbank benötigt rund 69Wh um komplett geladen zu werden. Dies ist ein weiterer Beweis, dass wir hier keine 26800mAh echte Kapazität haben.

 

Fazit

Wie du vielleicht merkst, versuche ich den Test der HRTOJ Power Bank kurz zu halten, dies auch aus einem guten Grund.

Ich denke nicht dass du diese Powerbank kaufen solltest! Allgemein wenn du eine Powerbank mit einem ähnlichen Design siehst, lass die Finger von dieser.

Warum? Dies liegt primär an der Kapazität. Es wird mit 26800mAh geworben, diese werden aber nicht ansatzweise erreicht. In der Praxis kommen wir auf +- 150000mAh.

hrtoj power bank test 5

Wir haben zwar eine schöne Portausstattung, dennoch will ich keinen Hersteller unterstützen der mit aus meiner Sicht falschen Kapazitätsversprechungen wirbt. Hier ist die Powerbank mit +- 30€ auch nicht mehr günstig!

Also lass die Finger von der HRTOJ Power Bank! Schau dir lieber mal die Amazon Powerbank mit 26800 mAh, diese bietet eine viel bessere Preis/Leistung.

Die Kuulaa KL-YD18AM 26800mAh im Test, etwas schwache Kapazität!

Die Kuulaa KL-YD18AM ist eine extrem interessante Powerbank! Diese bekommt Ihr bei Amazon für rund 30€. Für 30€ soll sie eine Kapazität von 26800mAh bieten, wie auch einen 18W Power Delivery Port.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 5

Klingt doch gut! Vielleicht etwas zu gut? Genau diese Frage wollen wir im Test klären!

 

Die Kuulaa KL-YD18AM 26800mAh im Test

Die Kuulaa KL-YD18AM ist keine kleine Powerbank, aber mit 140 x 72 x 28 mm und einem Gewicht von 418,5g für eine 26800mAh Powerbank auch nicht zu groß. Ganz im Gegenteil! Für 26800mAh ist die KL-YD18AM relativ kompakt.

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Kuulaa hat sich zwar Mühe gegeben das Gehäuse der Powerbank wertig und interessant zu gestallten, aber in der Praxis ist klar zu sehen, dass wir hier eine „Budget“ Powerbank vor uns haben.

Der verwendete Kunststoff für das Gehäuse ist klar eher von der „einfachen“ Sorte. Das Gehäuse wird die Powerbank zusammen halten, kann aber nicht mit Anker und Co mithalten.

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Auf der Front der Kuulaa Powerbank finden wir die Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei USB A Ports, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Die USB A Ports können 5V/2,4A und Quick Charge 3.0 bereitstellen. Ja die Kuulaa Powerbank hat einen Quick Charge Port, welcher mit „A2“ beschriftet ist.

Bei dem USB C Port handelt es sich um einen 18W Power Delivery Port. Dieser kann 5V/3A, 9V/2A oder 12V/1,5A bereitstellen.

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Die Powerbank kann auch über den USB C Port mit bis zu 18W geladen werden. Alternativ steht Euch der microUSB Port zur Verfügung, welcher ebenfalls 18W, aber nach dem Quick Charge Standard aufnahmen kann.

 

Kapazität

Kuulaa wirbt bei der KL-YD18AM mit einer Kapazität von 26800mAh. Kann dieses versprechen gehalten werden?

Wh mAh % der HA
USB A 5V/1A 70.224 18979 71%
UBS C 5V/1A 68.806 18596 69%
USB C 9V/2A 62.34 16849 63%

 

Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihr Entladen nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Wert für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt das auch Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

Puh mit maximal 18979mAh ist die Kapazität der Kuulaa KL-YD18AM „verdächtig“ niedrig für eine Powerbank welche angeblich 26800mAh besitzen soll. Ich vermute Kuulaa hat hier die Kapazität etwas zu hoch angegeben.

 

Ladetempo

An dieser Stelle möchte ich zunächst über eine kleine Auffälligkeit sprechen. Auf Seiten der USB A Ports spricht Kuulaa von einem 5V/2,4A Port und einem Quick Charge Port. Dies stimmt aber nicht, wir haben zwei Quick Charge Ports!

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Verbindet Ihr allerdings zwei Geräte mit diesen wird ein Quick Charge Port deaktiviert und auf 2,4A gedrosselt. Interessant, dies habe ich so bisher noch nie zuvor gesehen.

USB C QC 3.0
Apple iPhone 12 Pro 12.63 8.2
Samsung Galaxy S21 Ultra 14.86 14.72
Xiaomi Mi 10 Pro 10.88 15.51

 

Was das Ladetempo angeht gibt es eine Überraschung. So weigerte sich das iPhone 12 Pro auf die 9V Spannungsstufe hoch zu schalten. Hierdurch überschritt das Ladetempo nicht die Marke von +- 12W.

Auch das Mi 10 Pro lud am USB C Port nicht so schnell wie es könnte. Kurzum das Ladetempo ist nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie es sein könnte!

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die Kuulaa KL-YD18AM mit maximal 18W via USB C laden.

ladestrom

So dauert eine vollständige Ladung rund 4 Stunden, was soweit okay ist.

 

Fazit

Grundsätzlich ist die Kuulaa KL-YD18AM für rund 30€ kein ganz schlechter Deal! Wir haben hier eine ordentliche Powerbank mit Quick Charge und USB PD.

Hierdurch kann diese ca. 95% aller aktuellen Smartphones schnellladen! Klasse! Auch die Optik und Haptik ist okay.

die kuulaa kl yd18am 26800mah im test, etwas schwache kapazität! 7

Das Einzige was gegen die Kuulaa KL-YD18AM spricht ist die Kapazität! Die Powerbank hat keine 26800mAh! Ich gehe fest davon aus, dass Kuulaa bei der Kapazität lügt. Allerdings im Gegensatz zu vielen anderen Fake 26800mAh Powerbanks ist die Kapazität der Kuulaa KL-YD18AM mit rund 19000mAh nicht ganz schlecht! Wir haben hier vermutlich eine 22000mAh Powerbank vor uns.

Hier müsst Ihr entscheiden. Die Kuulaa KL-YD18AM ist sicherlich nicht die beste Powerbank auf dem Markt, aber 30€ für eine +- 20000mAh Powerbank, USB PD und Quick Charge ist an sich Okay.

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Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

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Gerade in der aktuellen Zeit ist die digitale Kommunikation wichtiger denn je. Entsprechend ist der Bedarf an Headsets auch größer denn je. Passend dazu hat Speedlink ein neues kabelloses Gaming Headset auf den Markt gebracht.

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset soll erstklassigen Sound dank 50mm Treibern bieten und aufgrund des kabellosen Designs sehr vielseitig sein.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier der Klang wirklich so gut? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Speedlink für das Zurverfügungstellen des MANDAS LED Gaming Headsets für diesen Test.

 

Das Speedlink MANDAS LED Gaming Headset im Test

Speedlink setzt beim MANDAS auf ein recht klassisches Design für ein Gaming Headset.

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Grundsätzlich ist das Headset okay gearbeitet, aber dieses ist komplett aus Kunststoff gefertigt. Dieser fühlt sich zwar akzeptabel an und auch die Stabilität scheint zu stimmen, aber es ist dennoch zu merken das wir hier kein High End Headset vor uns haben.

Dieses wirkt auch recht steif, dazu aber später mehr. Im Gegenzug klappert und wackelt auch nichts, wenn du das Headset schüttelst.

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Auf der Rückseite beider Ohrmuscheln findest du ein Metall-Gitter. Hierdurch sieht es so aus als hätte das MANDAS ein offenes Design. Dieser Eindruck täuscht! Es handelt sich hierbei lediglich um ein Design-Element. Unter diesem Gitter sind Rote LEDs angebracht, die im Betrieb leuchten.

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Die Steuerung des Headset befindet sich an der linken Ohrmuschel. Hier finden wir neben dem microUSB Ladeport auch einen AUX Eingang, eine Steuerung für die Lautstärke und das Mikrofon.

Kleiner Kritikpunkt, der microUSB Ladeport scheint nicht zugentlastet zu sein.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort war ich etwas hin und her gerissen. Ich habe das Headset einige Stunden getragen und dieses war Okay! Allerdings haben wir hier auch definitiv nicht das bequemste Headset aller Zeiten vor uns.

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Hierfür ist die Polsterung leider nicht dick genug. Diese ist vergleichsweise flach, was schade ist, denn die Polsterung ist angenehm weich.

Unterm Strich würde ich dem Tragekomfort eine 3+ bis 2- geben.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

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Starten wir hier ausnahmsweise beim Bass. Denn dieser ist bei dem Speedlink MANDAS besonders ausgeprägt. Der Bass ist durchaus als schön zu bezeichnen. Dieser ist schön rund und hat einen guten Tiefgang und “Punch”. Dabei ist der Bass aber auch nicht übertrieben oder übersteuert. Im Allgemeinen würde ich sogar sagen, dass der Bass eine recht gute Auflösung hat!

Bei den Höhen und den Mitten wird es etwas schwieriger. Die Speedlink MANDAS haben generell einen sehr warmen Klang. Die Höhen sind also nicht als besonders brillant oder leicht zu bezeichnen.

Allerdings vermeidet das Headset auch in die Falle vieler super günstiger Headsets zu treten. So klingen die MANDAS nicht blechern! Wir haben hier einfach einen recht warmen und weicheren Klang. Ich hätte mir hier etwas mehr Brillanz gewünscht, aber im Großen und Ganzen geht dies in Ordnung, gerade wenn du einen etwas wärmeren und Bass betonten Klang magst.

Überrascht hat mich die recht gute Detail-Darstellung. Gerade in den Mitten lösen die Kopfhörer ganz gut auf. Dies ist natürlich in Spielen extrem wichtig und gut! Hierdurch kannst du Schritte usw. sehr gut hören.

Grundsätzlich machen die MANDAS Kopfhörer auch in Musik eine ordentliche Figur. Allerdings scheint das Headset einen leichten virtuellen Raumklang hinzuzufügen. Bei Musik und Spielen stört dies nicht, ganz im Gegenteil. Allerdings bei Dialogen ist dies leicht hörbar.

Der Effekt hat mich aber weniger gestört als bei vielen anderen Modellen, was sicherlich auch daran liegt, dass der virtuelle Raumklang hier recht leicht ist.

Probleme mit der kabellosen Verbindung hatte ich im Übrigen nicht! Die Verbindung war sehr stabil, auch wenn ich hier und da mal kleinere Kompressionsartefakte wahrnehmen konnte. Dies vor allem wenn ich das Headset an einem USB HUB nutzte. Hast du also deutliche Kompressionsartefakte, dann versuch mal einen anderen USB Port an deinem PC.

 

Mikrofon

Kabellose Headsets haben meist eher mäßige bis schlechte Mikrofone. Für mich stellt sich hier eher die Frage wie furchtbar das Mikrofon ist.

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Allerdings ist das Mikrofon des Speedlink MANDAS weniger furchtbar als erwartet. An sich würde ich die Klangqualität als gut einstufen!

Allerdings ist das Mikrofon nicht übermäßig laut und vor allem ist die Übertragungskompression deutlich zu hören.

Dennoch, das Mikrofon ist in Ordnung!

 

Fazit

Das Speedlink MANDAS ist ohne Frage ein preis/leistungsorientiertes Gaming-Headset. 80€ sind zwar nicht wenig, aber auch nicht zu viel für ein kabelloses Modell! Vor allem da das MANDAS gar nicht schlecht ist!

Ich würde den Klang des Speedlink MANDAS Headsets als okay bis gut einstufen! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört. Gerade der Bass und die Auflösung in den Mitten und Tiefen ist gut! Magst du also etwas mehr Bass, dann wirst du mit dem MANDAS zufrieden sein!

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Auch die Akkulaufzeit und das Mikrofon sind völlig in Ordnung!

Unterm Strich hätte ich mir lediglich etwas dickere Polster für die Ohren gewünscht. Der Tragekomfort ist aber ausreichend, wenn auch nicht perfekt.

Dennoch Daumen hoch für das Speedlink MANDAS! Ich habe in dieser Preisklasse schon viel schlechtere Headsets gehört und gerade kabellos ist mir kein Modell bekannt das günstiger und merkbar besser ist.

Test: Chargeasap Flash Pro, besser gehts kaum! (vor allem für Realme, Oppo und OnePlus Smartphones)

Die Flash 2.0 gehört zu den besten Powerbanks derzeit auf dem Markt, auch wenn diese leider eine etwas niedrige Kapazität hatte und schwer zu bekommen ist.

Chargeasap, die Macher der Flash 2.0 haben aber nun ein neues Modell auf den Markt gebracht, die Falsh Pro.

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Die Flash Pro bzw. Flash Pro Plus bietet mehr Leistung, mehr Kapazität und ein spannendes Display, welches auch Leistungswerte anzeigt.

Klingt doch interessant! Wollen wir uns daher einmal die Chargeasap Flash Pro im Test ansehen!

 

Pro vs. Pro Plus

Es gibt die Chargeasap Flash als Pro und Pro Plus Version. Es gibt zwischen diesen beiden nur einen Unterschied.

Die Pro Plus Version verfügt über ein zusätzliches Ladepad für die Apple Watch, die normale Pro nicht. Hast du also keine Apple Watch, dann kannst du auch mit gutem Gewissen zur normalen Pro Version greifen.

 

Die Chargeasap Flash Pro im Test

Ähnlich wie auch schon die Flash 2.0 setzt die Flash Pro auf ein sehr blockiges und kantiges Design. Diesmal ist das Gehäuse aber etwas wertiger erscheinend und komplett aus Aluminium.

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Wir haben hier eine Kapazität von 25000mAh (laut Hersteller) und eine Ausgangsleistung von satten 190W. Entsprechend kannst du dir natürlich schon vorstellen, dass die Flash Pro nicht die kompakteste Powerbank ist.

Die Chargeasap Flash Pro misst 87 x 28,6 x 157 mm und bringt 575 g auf die Waage. Suchst du also ein möglichst leichtes und kompaktes Modell, dann ist dieses nichts für dich!

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Immerhin die Haptik entsprecht dem hohen Gewicht. Die Powerbank fühlt sich wunderbar massiv und stabil an.

 

Die Anschlüsse

Die Flash Pro verfügt über 3x USB C und 1x USB A.

  • USB C 1 100W USB PD 5-20V/3A oder 20V/5A
  • USB C 2 20W USB PD 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,67A
  • USB C 3 60W USB PD 5-20V/3A
  • USB A 50W 4,5-10V/5A, 11V/4,5A, 12V/4,16A

Starten wir mit dem USB A Port, denn dieser hat mit 50W eine ungewöhnliche Leistung. Dies liegt daran, dass die Chargeasap Flash Pro laut Hersteller den proprietären Ladestandard von Oppo und Huawei unterstützt! Gerade das Oppos schnelllade Technologie unterstützt wird, ist spannend, denn diese wird auch von OnePlus und Realme genutzt.

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Die USB C Ports unterstützten alle Power Delivery, also den üblichen Standard den mittlerweile die meisten Hersteller wie Apple, Samsung, Google usw. nutzen.

Hierbei haben wir einen 100W, einen 60W und einen 20W Port.

Der 100W USB C Port wird dabei auch als Eingang genutzt um die Powerbank entsprechend mit bis zu 100W zu laden.

Zusätzlich zu all dem haben wir ein 15W kabelloses Ladepad auf der Oberseite.

 

Auch PPS wird unterstützt!

Die Chargeasap Flash Pro unterstützt auf allen drei USB C Ports PPS!

  • USB C 1 – 3,3V – 11V/5A
  • USB C 2 – 3,3V – 5,9V/3A oder 3,3V – 11V/2,2A
  • USB C 3 – 3,3V – 6V/5A oder 3,3V – 11V/5A

Wir haben zwar anscheinend eine maximale Spannung von 11V, aber ansonsten ist die PPS Range sehr schön groß!

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Ein schickes und nützliches Display!

Die Chargeasap Flash Pro verfügt über ein kleines OLED Display. Dieses zeigt die folgenden Informationen an:

  • Akkustand in %
  • Interne Temperatur
  • Ausgangsleistung
  • Leistung, Spannung und Strom für jeden der vier Ports

Dies sind durchaus spannende Informationen! Es kann durchaus nützlich sein zu wissen ob ein Angeschlossenes Gerät lädt und vor allem wie schnell.

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Die Genauigkeit der Anzeige ist fast 100%ig! Es gibt lediglich minimale Abweichungen zu meinen Messgeräten.

 

Die Kapazität

Die Kapazität ist sicherlich einer der spannendsten Punkte der Flash Pro. Die Flash 2.0 war eine super Powerbank, hatte aber eine etwas schwache Kapazität.

Wie steht es um die Flash Pro?

Wh mAh % der HA
5V/2A 63.0 17024.86 68.1%
9V/1A 70.9 19165.95 76.7%
9V/3A 70.3 18995.41 76.0%
20V/1A 72.0 19459.46 77.8%
20V/3A 66.5 17979.54 71.9%
20V/5A 73.0 19718.92 78.9%

Wie auch schon bei der Flash 2.0 fällt auch die Kapazität der Flash Pro vergleichsweise gering aus! Ich konnte lediglich 17024 mAh bis 19459 mAh messen.

Für eine Powerbank die mit 25000mAh wirbt ist dies schwach! High End Powerbanks neigen zu einer etwas niedrigeren “echten” Kapazität. Allerdings scheint Chargeasap hier besonders optimistisch zu rechnen.

 

Nur 60W bei unter 10%

Sinkt der Akkustand der Powerbank laut eigener Anzeige unter 10%, dann werden die USB C Ports und allgemein die Ausgangsleistung der Powerbank auf 60W gedrosselt.

Für die restlichen 90% ist aber die volle Leistung möglich.

 

Die Flash Pro und Realme und OnePlus

Realme und auch OnePlus nutzen einen proprietären Schnellladestandard. Dieser wird von praktisch keinem Hersteller unterstützt.

Die Flash Pro ist eine der wenigen Powerbanks die diesen Standard unterstützt! Ich habe leider kein OnePlus Smartphone hier, aber ein Realme!

realme

Und hier sehen wir deutlich, dass der USB A Port der Flash Pro wirklich den proprietären Schnellladestandard von Realme unterstützt!

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der Flash Pro ausprobiert.

ladetempo

Hier gab es keine bösen Überraschungen! Die beiden Notebooks, das MacBook Pro 13 M1 und das Dell XPS 13 9380, konnten mit dem vollen Tempo laden. Bei einem 100W USB C Ausgang auch nicht unerwartet.

Dank der Unterstützung von PPS erreichte auch das S21 Ultra und das Pixel 6 Pro das volle Ladetempo. Voraussichtlich wird die Flash Pro auch das kommende S22 von Samsung mit dem vollen Tempo laden können.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Du kannst die Chargeasap Flash Pro mit bis zu 100W via USB C laden. Hierfür benötigst du ein 100W USB C PD Ladegerät. Hast du nur ein 60W Ladegerät, dann wird die PB mit 60W geladen, hast du nur 18W, dann mit 18W usw.

Du verstehst sicherlich das Prinzip, die Flash Pro schafft in der Praxis wirklich bis zu 94W und “gönnt” sich ansonsten das Maximum was dein Ladegerät schafft.

Wie lange dauert aber das Laden an einem 100W Ladegerät?

ladedauer

Erfreulicherweise sehe ich keine Temperaturdrosslung oder Ähnliches. Daher lädt die Powerbank recht lange mit dem vollen Tempo von rund 94W, ehe dieses dann gegen Ende stark abfällt.

Letzteres ist aber völlig normal!

An einem 100W Ladegerät ist die Flash Pro in 1:24h von 0% auf 100% gefüllt, was ein starker Wert ist!

 

Fazit

Die Flash Pro gehört zu den Top 3 “High End” Powerbanks!

Dies sind die drei “besten” Powerbanks, wenn du die maximale Leistung und Features suchst und zudem Geld keine Rolle spielt.

Zunächst verfügt die Flash Pro über drei USB C Ports mit 100W, 60W und 20W. Alle drei Ports verfügen zudem über den PPS Standard. Ideal für das Samsung Galaxy S20, S21 und vermutlich auch das noch erscheinende S22.

Dank der maximalen Leistung von 100W eignet sich die Flash Pro auch wunderbar für High Power Geräte wie Notebooks.

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Hinzu kommt der USB A Port, welcher sich mit 50W auch für Geräte von Huawei, Realme und Co wunderbar eignet und das kabellose Ladepad, das ein schöner Bonus ist.

Mehr als nur ein schöner Bonus ist das Display. Das Anzeigen von Leistungswerten mag zwar für den ein oder anderen überflüssig sein, aber gerade in Situationen wo du nicht genau weißt ob das Angeschlossene Gerät gerade lädt oder nicht ist dieses Gold wert.

Ist die Powerbank einmal leer, ist diese an einem 100W Ladegerät in 1:24h wieder auf 100% gebracht. Temperatur-Probleme oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten. Lediglich bei den letzten 10% Kapazität wird die Leistung auf 60W gedrosselt.

Die praktisch nutzbare Kapazität ist so der einzige Punkt der die Powerbank etwas hinter die Storm 2 und den SuperTank Pro zurückwirft. Ich kam im Test auf im besten Fall 73W bzw. 19718 mAh, was Okay ist, aber die Konkurrenten schaffen schon 10Wh mehr.

Dennoch ist die Chargeasap Flash Pro eine spitzen High End Powerbank, wenn du diese irgendwo bekommst. Dies ist auch hier leider wieder ein Problem….

Test: ADATA Premier Extreme R800/W700, SD Karte mit über 800MB/s!

Die meisten modernen SD Karten erreichen Datenraten um die 100 MB/s. Hier und da gibt es mal Luxus-Modelle die nach dem UHS-II Standard bis zu 280 MB/s schaffen.

Allerdings gibt es nun einen neuen Standard für SD Karten, den SD7.0 Express Card Standard. Dieser setzt im Hintergrund auf eine PCIe Verbindung und erlaubt somit Datenraten die eher auf dem Level einer SSD sind.

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Eins der ersten Modelle ist hier die ADATA Premier Extreme R800/W700. Wie der Name schon sagt soll diese SD Karte 800 MB/s lesend und 700 MB/s schreibend erreichen!

Aber wie sieht es in der Praxis aus? In welchen Geräten lassen sich solche Datenraten erreichen? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ADATA für das Zurverfügungstellen der Premier Extreme R800/W700.

 

SD7.0 Express Card

SD7.0 Express Card ist ein neuer Standard im SD-Karten Ökosystem. Dieser setzt auf eine PCIe NVME Verbindung. Es wird also nicht mehr der klassische SD Bus genutzt, sondern dieselbe Verbindung wie deine NVME SSD nutzt.

Theoretisch erlaubt der SD7.0 Express Card Standard Datenraten von bis zu 3940 MB/s. Dies ist nach aktuellem Stand aber nur Zukunftsmusik.

Im ersten Schritt wird aber “nur” eine PCIe 3.0 x1 Verbindung genutzt, welche bis zu 985 MB/s ermöglicht. Die ADATA Premier Extreme R800/W700 ist mit maximal 800 MB/s (laut Hersteller) also schon sehr dicht an der maximalen Leistung.

 

Abwärtskompatibel zu allen UHS-I Geräten

SD7.0 Express Cards nutzen den normalen SD-Karten Formfaktor und sind voll abwärtskompatibel!

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Du kannst die ADATA Premier Extreme R800/W700 also problemlos in deiner bestehenden Kamera nutzen, sofern diese UHS-I oder neuer unterstützt (was praktisch alle Kameras der letzten 10 Jahre sind).

 

Bis zu 512 GB!

ADATA bietet die Premier Extreme R800/W700 aktuell mit 256GB oder 512GB Kapazität an. Dabei sind die Preise erstaunlich “okay” für eine Speicherkarte mit diesen technischen Daten.

Zum Zeitpunkt des Tests zahlst du für die 256GB Karte 100€ und für die 512GB Karte 200€. Sicherlich kein Schnäppchen, vergleichen wir dies aber mit anderen High End Speicherkarten gehen die Preise in Ordnung.

Gerade dann, wenn wir bedenken, dass die Premier Extreme R800/W700 die erste ihrer Art ist.

 

Auf dem ersten Blick eine normale SD Karte

Die Premier Extreme R800/W700 ist auf den ersten Blick eine völlig normale SD Karte! Wir haben die bekannte und vertraute SD-Karten Form, und ein typisches schwarzes Kunststoff Gehäuse.

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ADATA setzt auf ein sehr “cleanes” Label. Dieses sieht ordentlich aus, war allerdings bei meiner Karte nicht perfekt zentriert.

Erst auf der Rückseite sehen wir, dass dies keine 08/15 SD Karte ist. Für die höhere Datenrate besitzen SD7.0 Karten zusätzliche PINs.

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Wer aufgepasst hat wird aber auch bemerkt haben, dass dies die gleichen Zusatzkontakte sind, die auch UHS-II SD Karten besitzen.

 

Die Premier Extreme R800/W700 unterstützt NICHT UHS-II!

Die ADATA SD Karte ist zwar abwärtskompatibel, aber nicht zu UHS-II! Bzw. In einem UHS-II Kartenleser erhältst du lediglich UHS-I Geschwindigkeiten.

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Ähnliches gilt auch für aktuelle Kameras. Hier wirst du lediglich Geschwindigkeiten von maximal 90MB/s erreichen. Schade, denn an sich müsste die Speicherkarte zu mehr in der Lage sein.

 

Bis zu 800 MB/s!

ADATA wirbt bei der Premier Extreme R800/W700 mit 800MB/s lesend und 700MB/s schreibend. Hier hatte ich zunächst ein Problem! Das ASUS ProArt StudioBook 16 OLED wollte mit der Speicherkarte nicht funktionieren, obwohl ein entsprechender Kartenleser verbaut ist. Die Speicherkarte war nur lesend zugreifbar und nur mit UHS-I Tempo.

Mit einem Acer ConceptD hingegen funktionierte die Speicherkarte tadellos! Von daher gehe ich davon aus, dass die Schuld beim ASUS Notebook liegt.

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Hier muss ich mich beeindruckt zeigen! ADATA erreicht bei der Premier Extreme R800/W700 nicht nur die Herstellerangabe, sondern übertrifft diese!

Lesend konnte ich bis zu 873 MB/s erreichen und schreibend 741 MB/s! Dies sind durchaus beeindruckende Werte.

 

Fazit

Die ADATA Premier Extreme R800/W700* ist ohne Frage die mit Abstand schnellste SD Speicherkarte aktuell auf dem Markt! Allerdings sind hier ein paar Punkte zu beachten!

Die Speicherkarte erreichte bis zu 873 MB/s lesend und 741 MB/s schreibend. Dieses Tempo wird aber nur mit SD Express fähigen Geräten erreicht!

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Die meisten aktuellen Kartenleser werden maximal +- 90MB/s mit der Speicherkarte erreichen. Leider unterstützt die ADATA Premier Extreme kein UHS-II, sondern nur UHS-I. Dies ist sehr schade, denn die ADATA Premier Extreme ist an sich erstaunlich günstig! Diese ist günstiger als die meisten High End UHS-II Speicherkarten.

Dennoch ist das Fazit natürlich positiv! Wenn mehr Geräte und Kameras auf den Markt kommen die SD Express unterstützen, dann ist die ADATA Premier Extreme R800/W700* ein absoluter Game-Changer, zumal die Preise mehr als fair erscheinen.

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Test: INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W, PPS und 20000mAh

INIU ist noch ein recht neuer Powerbank Hersteller auf der Amazon Plattform. Dieser zeichnete sich hier vor allem mit modernen, aber nicht übertriebenen Powerbanks aus.

So bietet die INIU ‎BI-B5 einen 20W USB C Ausgang und zwei 22,5W USB A Ausgänge. Völlig ausreichend um moderne Smartphones flott zu laden! Hinzu kommt eine mehr als solide Kapazität von 20000mAh und ein fairer Preis mit unter 40€.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die INIU Powerbank wirklich überzeugen oder handelt es sich um einen Schrott Hersteller? Finden wir es heraus!

 

Die INIU BI-B5 Powerbank mit 22.5W und 20000mAh im Test

Die INIU BI-B5 Powerbank ist mit 134 x 70 x 26 mm „normal“ groß für eine 20000mAh Powerbank. Das Gewicht hingegen ist mit rund 350g „überdurchschnittlich“ leicht für solch ein Modell.

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INIU setzt hierfür auf ein Gehäuse komplett aus Kunststoff. Dabei ist der größte Teil aus einem leicht gummierten Kunststoff gefertigt, lediglich auf der Oberseite findet sich eine Art Display. Dieses Display zeigt dir aber nur den aktuellen Ladestand in %. Nett, aber auch nicht weltbewegend.

Ähnliches gilt auch für das Gehäuse selbst! Die Verarbeitung und Haptik ist okay, aber wir merken schon das die INIU Powerbank kein „Premium“ Modell ist.

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Spannend sind hier aber vor allem die inneren Werte. Auf der Front der Powerbank haben wir zwei USB A Ports und einen USB C Port.

Die beiden USB A Ports können 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A oder 12V/1,5A liefern. Damit unterstützten die USB A Ports sowohl Quick Charge, wie auch Huawei Super Charge mit bis zu 22,5W!

Ungewöhnlich bei einer aktuellen Powerbank, aber erfreulich! Mehr unterstützte Standards sind immer gut.

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Der USB C Port unterstützt den Power Delivery Standard mit bis zu 20W bzw. 5V/3A, 9V/2,22A oder 12V/1,5A. Damit wird der wichtigste aktuelle Ladestandard unterstützt, welcher von Apple, Google Samsung usw. genutzt wird. Mit 20W haben wir auch ausreichend viel Leistung für die meisten Modelle.

Die Powerbank wird auch über den USB C Port geladen mit ebenfalls bis zu 20W.

 

PPS wird unterstützt!

Die INIU Powerbank unterstützt auch den neuen und mittlerweile sehr wichtigen PPS Standard. Hierbei bietet die INIU BI-B5 folgende Range:

  • 5-5,9V/3A
  • 5-11V/2A

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Kapazität

INIU verspricht eine Kapazität von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der HA
5V/1A 67.519 18248.38 91%
9V/1A 65.547 17715.41 89%
9V/2A 60.211 16273.24 81%

Im besten Fall konnte ich eine Kapazität von 18248 mAh messen. Dies entsprecht 91% der Herstellerangabe, was ein top Wert ist!

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Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw.  Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.

 

Ladetest

Schauen wir uns das Zusammenspiel der INIU BI-B5 Powerbank in Kombination mit ein paar Smartphones an.

Ladegeschwindigkeit in Watt, USB C
Apple iPhone 13 Pro Max 19.6
Samsung Galaxy S21 Ultra 18.7
Apple iPad Pro 11 18.3
Google Pixel 6 Pro 19.1

Hier schlägt sich die INIU Powerbank sehr gut! Dank PPS und dem 20W USB C Ausgang kann die Powerbank alle aktuellen Smartphones schnell/flott laden. Klar ein iPad könnte noch schneller laden, genau wie das iPhone 13 Pro Max, aber generell erhältst du ein gutes Ladetempo!

Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine beobachten. Lediglich für Notebooks ist die Powerbank nicht oder nur sehr bedingt geeignet.

 

Das Aufladen

Wie schnell lädt die INIU BI-B5 Powerbank wieder auf, wenn sie leer ist?

aufladetempo

Die Powerbank schafft ca. 18,X W maximale Ladeleistung. Hierfür musst du ein USB Power Delivery oder Quick Charge Ladegerät nutzen.

An einem normalen USB A Ladegerät schaffte die Powerbank bis zu 14,x W! Damit übertrifft die Powerbank die eigentlich üblichen 5V/2,4A (12W) ein gutes Stück.

leistungsaufnahme in watt

Hier könnte es bei etwas schwächeren Ladegeräten Probleme geben! Daher würde ich dir für die INIU BI-B5 Powerbank klar ein Quick Charge oder noch besser ein USB Power Delivery (18W+) Ladegerät empfehlen.

 

Fazit

Jupp die INIU BI-B5 Powerbank ist voll empfehlenswert! Die Powerbank bringt eine große Kapazität mit und bietet alle wichtigen Schnellladestandards.

Hierzu zählt natürlich USB Power Delivery, welches hier mit bis zu 20W vorliegt, PPS, Quick Charge und Huawei Super Charge. Gerade das diese günstige Powerbank PPS mitbringt ist für Smartphones wie das S20 und S21 super!

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Hinzu kommt die Kapazität. Diese lag im Test im besten Fall bei satten 18248 mAh, was für eine 20000mAh Powerbank ordentlich ist! Das Aufladen der Powerbank geht ausreichend flott und die Haptik/Verarbeitung ist okay.

Daher kann ich nur eine Empfehlung für die INIU Powerbank mit 22,5W aussprechen! FÜr unter 40€ ist diese eine top “alltags” Powerbank. Es gibt sicherlich noch “krassere” Modelle, aber in 99% aller Fälle, sofern du nicht ein Notebook laden möchtest, funktioniert diese super!

INIU Power Bank, 20000mAh 22.5W Schnellladefunktion Power Bank iPhone...

  • 18248 mAh maximale echte Kapazität
  • USB PD mit 20W
  • USB PD PPS!
  • Quick Charge support
  • Fairer Preis

Test: Tesvor R5, ein günstiger (aber guter) Waschsauger!

Ich nutze nun schon seit längerem einen Waschsauger in meinem Haushalt. Ein Waschsauger ist eine Mischung aus einem regulären Staubsauger und einem Bodenwaschsystem.

Diese Mischung in einem akkubetriebenen Gerät macht das Bodenwischen von einer der nervigsten Aufgaben im Haushalt zu einer der angenehmsten!

Die populärsten Modelle stammen hier ohne Frage aus dem Hause Tineco. Diese sind aber leider alles andere als günstig! Hier kommt nun der Tesvor R5 ins Spiel.

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Der Tesvor R5 soll ebenfalls eine tolle Saug- und Putzleistung bieten, hat große Tanks kostet aber weniger als die Tineco Modelle!

Wollen wir uns einmal im Test ansehen ob der Tesvor R5 auch überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank Tesvor für das Zurverfügungstellen des R5 für diesen Test.

 

Test: Tesvor R5

Der Tesvor R5 setzt auf das recht klassische Design der meisten Waschsauger. So nutzt auch dieser das “Upright Vacuum” Design. Hierbei ist die komplette Elektronik und Tanks im Stiel des Waschsaugers untergebracht.

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Da der Waschsauger allerdings einen recht großen Fuß hat, auf welchem das komplette Gewicht liegt, stören auch die großen Wassertanks nicht. Dabei ist vor allem der Frischwasser-Tank auffällig, welcher am oberen Rand des R5 sitzt.

Auf der Front des Waschsaugers ist ein kleines Display angebracht. Dieses ist allerdings sehr rudimentär. Wir haben hier vor allem die Anzeige für die Saugleistung, welche der R5 auch automatisch steuern kann.

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An diesem Display und auch dem etwas günstigeren Kunststoff sehen wir schon, dass der Tesvor R5 ein etwas günstigeres Modell ist.

 

Sehr große Tanks!

Der Tesvor R5 setzt auf zwei Wassertanks, einen Frisch- und einen Schmutzwassertank. Diese Tanks sind beim R5 erfreulich groß!

Mit 0,7L und 0,9L sind die Tanks sogar größer als beim Tineco S5! Und ja in der Praxis macht dies auch einen gewissen Unterschied.

So muss ich beim Tineco S3 (dem kleinen) mehrfach die Tanks füllen bzw. entleeren, wenn ich meine komplette Wohnung reinigen möchte. Dies ist natürlich kein großer Akt, stört aber etwas den “Flow”.

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Hier ist der R5 mit seinen sehr großen Tanks ein gutes Stück angenehmer. Tesvor wirbt mit bis zu 200m2 in einem Durchgang, das halte ich zwar für etwas übertrieben, aber die Reichweite des R5 ist schon sehr groß!

 

Wie funktioniert der Tesvor R5?

Der Tesvor R5 besitzt eine große runde Rolle mit Mikrofaser in der Front. Diese wird vom Sauger “konstant” mit Wasser besprüht. Dieses Wasser kommt aus einem gesonderten Frischwassertank.

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Die Walze saugt sich voll und poliert durch die Rotation deinen Boden und nimmt Schmutz mit. Durch die Rotation und den Saugmotor wird das schmutzige Wasser und anderer Schmutz in den Sauger gesaugt und landet dort in einem gesonderten Tank.

Da hier konstant frisches Wasser nachgegeben wird, kann sich in der Walze auch kein Schmutz sammeln, denn dieser wird immer wieder ausgespült.

Dieses Prinzip funktioniert in der Praxis erstaunlich gut!

 

Tesvor R5 und Tineco

Der Marktführer im Bereich der Waschsauger ist ohne Frage Tineco. Allerdings gibt es zwischen dem Tesvor R5 und den Tineo Modellen gewisse Ähnlichkeiten.

Diese sind vor allem die Walze und allgemein der Fuß des Saugers. Ich denke hier ist stark anzunehmen, dass die Tineco Modelle und der Tesvor R5 aus der gleichen Fabrik kommen.

Die Sauger sind nicht identisch, aber ähnlich genug, dass dies kein Zufall ist! Auch die Reinigungsleistung zwischen dem Tesvor R5 und dem Tineco Floor One S3 und S5 sind ähnlich.

 

Wie gut saugt und Putzt der Tesvor R5?

Jedem dem ich schon einmal einen Waschsauger vorgeführt habe ist von den Geräten fasziniert! Und dies wirst auch du beim Tesvor R5 sein, denn der Waschsauger putzt und saugt deutlich besser als du dies vielleicht vermutetest!

Grundsätzlich kommt der R5 mit folgenden Schmutz klar:

  • Hausstaub
  • Haare (in kleinen bis mittleren Mengen)
  • Fußabdrücken
  • Lehmigen-Fußabdrücken
  • Ausgelaufenen Flüssigkeiten wie Cola, Wasser, Bier usw.
  • Festeren Flüssigkeiten wie Marmelade

Grundsätzlich kommt der Tesvor R5 mit 99% aller Flüssigkeiten und Schmutz klar den du im Alltag haben kannst.

Grundsätzlich schafft der “Staubsauger” im R5 den üblichen Hausstaub, Flusen und auch Haare. Letztere können sich allerdings in Kombination mit Wasser etwas im Sauger verkleben. Kein Drama, aber erfordert etwas manuelles Reinigen.

Womit die Saugfunktion etwas Probleme hat, sind größere Partikel, wie kleine Papiere, Blätter usw. Hierfür ist der R5 nicht geeignet.

Du wirst erstaunt sein wie gut der R5 putzen kann! Fußabdrücke, auch wenn diese etwas schlammig sind, werden problemlos entfernt.

Ebenso wenig Probleme hat der Waschsauger mit Flüssigkeit wie Cola oder auch Flecken wie von Marmelade usw. Diese werden oft beim ersten Mal Überfahren aufgenommen, vor allem wenn der Sauger im max Modus ist.

Bei besonders klebrigen Flüssigkeiten musst du allerdings die Stelle mehrfach überfahren, damit auch sämtliche Zucker-Reste entfernt werden.

Hier kommen wir auch zu dem so ziemlich einzigen Punkt den der Tesvor R5 nicht aufnehmen kann und das wäre extrem fettige Flüssigkeiten.

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Mal ein paar Tropfen Bratensoße sind kein Problem. Allerdings Öle, Mayonnaise usw. verkleben und verfetten einfach die Walze, was eine aufwendige und gründliche manuelle Reinigung nach sich zieht.

Abseits davon ist aber die Putzleistung des Tesvor R5 tadellos! Gerade Fliesen bekommen einfach einen anderen Glanz durch dieses Putzen, als es nur beim Absaugen der Fall wäre. Zudem ist der R5 auch super schnell einsatzbereit!

Es gibt mal einen kleinen Unfall und zack ist der Waschsauger im Einsatz. Eine umgekippte Flasche ist so kein Drama mehr! Einfach ein paar Mal drübergefahren und alles ist restlos weg.

Eine kleine Anmerkung habe ich aber noch. Im “Standard” Modus ist der Tesvor R5 zwar sehr schön leise und hat eine super lange Laufzeit, die Saug und Putzleistung liegt aber merkbar unter den Konkurrenzmodellen. So putzt der Tineco S3 im Standard Modus etwas besser.

Fährt der Sauger allerdings hoch oder du schickst diesen manuell in den “Max” Modus putzt dieser auch extremere Verschmutzungen super weg und die Saugleistung ist +- auf dem Level des Tineco S3 (wenn auch dieser sich im Max Modus befindet).

 

Auf Wunsch auch nur saugen

Mithilfe der Taste am Handgriff kannst du den Tesvor R5 in einen nur saugenden Modus befördern. Hierbei wird kein Wasser auf die Walze nachgegeben, entsprechend kann der R5 auch “nur trocken” saugen.

Nett, aber ich wüsste nicht warum du das wolltest?! Suchst du einen Trockensauger gibt es klar bessere Modelle. Die Reinigung mit Wasser ist klar das Spannende.

 

Auch für Teppiche?

Grundsätzlich ist der Tesvor R5 für glatte Böden gemacht und gedacht. Du kannst diesen aber auch zum “Ablöschen” von Flecken oder dem Auffrischen von Teppichen nutzen, sofern diese nicht zu lange Fasern haben.

Dabei wird zwar kein Schmutz tief aus dem Inneren des Teppichs entfernt, aber beispielsweise ausgelaufene Flüssigkeiten werden aufgesaugt. Ich würde die Reinigungsleistung mit einem feuchten Tuch vergleichen mit welchem du einen Teppich abrubbelst.

Gerade wenn du einen Welpen im Haus hast, kann dies nützlich sein!

 

Selbstreinigung!

Der Tesvor R5 wird auf einer Ladestation geladen. Auf dieser kann der Waschsauger auch eine Selbstreinigung durchführen.

Hierbei wird die Walze mit viel Wasser “geflutet” und entsprechend durchgespült. Dies ersetzt zwar keine gelegentliche manuelle Reinigung, dank der Selbstreinigung musst du dies aber nicht all zu oft machen. Neben dem Entleeren reinige ich den Waschsauger vielleicht alle 14 Tage einmal gründlich per Hand. Den Rest macht die Selbstreinigung.

 

Fazit

Ein Waschsauger ist etwas Tolles, vor allem wenn du Kinder oder Haustiere hast! So ist auch die Putzleistung des Tesvor R5 über jeden Zweifel erhaben.

Gerade im Max-Modus putzt dieser problemlos normale Küchenflecken, Fußabdrücke oder auch ausgelaufene Flüssigkeiten (auch zuckerhaltig) weg. Hier ist dieser nicht schlechter als die teureren Modelle von Tineco! Der Tesvor R5 bietet +- die gleiche Putzleistung wie der Tineo Floor One S3, nur mit deutlich größeren Tanks und besserem Akku.

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Gerade wenn du einen jungen Hund im Haus hast, ist dies ein Segen! Passiert mal ein Unfall oder es kippt eine Flasche um müssen nicht alte Tücher gesucht werden, sondern du kannst dir einfach den Tesvor R5 von seiner Ladestation schnappen, 2x drüber putzen und weg ist alles.

Keine alten Lappen und Eimer werden mehr benötigt!

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Den etwas günstigeren Preis des Tesvor R5 merken wir nur beim verwendeten Kunststoff und dem einfacheren Display. Abseits davon ist dieser gerade zum Preis von 299€ ein guter Deal! Du wist nie wieder einen Waschsauger in deinem Haushalt missen wollen, wenn du einmal einen hattest, gerade wenn dieser akku-betrieben ist (was hier der Fall ist).

Test: Dell C1422H, Dells portabler USB C Monitor

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Notebooks haben im Home Office einen großen Boom erfahren. Allerdings einer der großen Nachteile von Notebooks bei der Arbeit ist der Monitor. Jeder weiß, dass zwei Monitore eine deutlich höhere Produktivität ermöglichen.

Monitore gibt es an sich mehr als genug, aber was wenn du etwas Portabilität erhalten möchtest? Dell bietet hierfür den C1422H an.

dell c1422h, dells portabler usb c monitor 12

Der C1422H ist ein portabler USB C Monitor für dein Notebook. Dieser setzt dabei auch auf ein kompaktes 14 Zoll Format und benötigt keinen Netzstecker, sondern wird via USB C versorgt.

Klingt doch spannend, aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Dell überzeugen oder ist dies einfach ein billiger Versuch vom Home Office Boom zu profitieren?

An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des C1422H für diesen Test.

 

Test: Dell C1422H

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte Dell beim C1422H einfach das Display eines XPS 13 abgehackt und einen Standfuß angeklebt.

dell c1422h, dells portabler usb c monitor 1

Ich glaube diese Vermutung ist auch gar nicht so falsch, denn der Rahmen und das Design ist ganz klar an die XPS Serie angelehnt. So könnte ich abseits der fehlenden Tastatur von der Front nicht zwischen einem XPS 13 und dem Dell C1422H unterscheiden, außer das wir hier natürlich ein 14 Zoll Panel haben und das es kein 14 Zoll XPS gibt.

Der Standfuß des Monitors ist eine Art Aluminium Board, das über Scharniere auf der Rückseite angebracht ist. Willst du den Monitor transportieren, dann kannst du diesen einfach einklappen.

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So hat der C1422H gerade mal eine Dicke von 12,8mm, an der dicksten Stelle. Der obere Bereich bzw. Das Panel hingegen hat gerade mal eine Dicke von 5,3mm.

Beim Gewicht kommen wir auf 608g. Relativ leicht, aber auch nicht super leicht. Dies liegt natürlich etwas am Standfuß, welcher schon etwas Gewicht auf die Waage bringen muss, damit der Monitor auch sicher steht.

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So ist der Standfuß hier aus Aluminium gefertigt. Dieser bietet neben vier Tasten auch zwei USB C Ports. Du kannst den Monitor einfach über dein Notebook mit Strom versorgen, oder “durch diesen hindurch” laden, falls du nicht genug USB C Ports hast.

 

Steht recht sicher, aber eingeschränkte Winkel

Der Dell C1422H setzt auf einen sehr kompakten Standfuß, was natürlich beim portablen Design auch Sinn macht.

Allerdings sind wir hierdurch auch etwas eingeschränkt. So kannst du den Monitor nur nach hinten gekippt nutzen. Du kannst den Monitor nicht nach vorne kippen oder in einem 90 Grad Winkel nutzen.

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Etwas nervig, aber der Grund ist dafür klar. Der Standfuß ist zu klein und leicht um den Monitor zu halten, falls dieser vorne überkippt. Daher erlaubt dir Dell einfach keine Winkel in denen dies passieren könnte.

 

Das Panel

Schauen wir uns erst einmal die technischen Daten des Monitors an.

  • Dell C1422H
  • 14 Zoll
  • 1920×1080 Pixel
  • 300cd/m²
  • 700:1 Kontrast
  • IPS Panel
  • 8 Bit Farbtiefe
  • 60Hz

Bei den technischen Daten gibt es keine Überraschungen. Der Monitor fällt in die Kategorie “vernünftig aber unspektakulär”.

 

Wir haben ein 14 Zoll IPS Panel mit Full HD und 60Hz. Aber wie sieht der Dell C1422H in der Praxis aus?

 

Helligkeit

Dell wirbt beim C1422H mit einer maximalen Helligkeit von 300cd/m². 300cd/m² ist nicht unbedingt beeindruckend oder “Outdoor” tauglich, aber für eine normale Innen-Nutzung theoretisch mehr als ausreichend.

helligkeit

Mit 322cd/m² ist die maximale Helligkeit des C1422H sogar noch etwas höher als von Dell angegeben. Damit ist dieser angenehm hell. Aufgrund der matten Displayoberfläche spiegelt dieser von Haus aus nicht so stark, was die Helligkeit nochmals etwas besser macht.

Im Außenbereich ist der C1422H durchaus nutzbar, aber bei praller Sonne sind dann 322 cd/m² doch etwas zu wenig.

 

Kontrast

Dell gibt den Kontrast des C1422H etwas pessimistisch mit 700:1 an. Klar wir haben hier ein IPS Panel und diese sind meist keine “Kontrast-Wunder”.

kontrast

Laut meinen Messungen kommt der C1422H bei voller Helligkeit auf einen Kontrast von 1170:1, was deutlich über der Angabe von Dell liegt, aber auch deutlich zu den typischen 1000:1 eines IPS Panels passt.

 

Farbraum

Was die Farbraumabdeckung angeht macht Dell überhaupt keine Versprechungen. Dies ist oftmals kein gutes Zeichen.

farbraum

Im Falle des C1422H kommen wir auf:

  • 99% sRGB
  • 74% Adobe RGB
  • 74% P3

Nicht spektakulär, aber vernünftig. Im normalen Alltag haben wir primär mit dem sRGB Farbraum zu tun. 99% sind hier völlig okay.

Lediglich die Kalibrierung von Haus aus ist etwas “wild”, wodurch der Monitor sich nur bedingt für höhere Foto und Video-Bearbeitung eignet. Im normalen Hobby Bereich geht dies dennoch gut.

 

In der Praxis

Der Dell C1422H sieht aus wie das Display eines der älteren XPS 13 Modelle. Dies meine ich nicht negativ! Die Dell XPS Notebooks hatten immer sehr gute Displays.

Der C1422H hat mich zwar nicht um, sieht aber ordentlich aus. Die Bildschärfe ist völlig in Ordnung. Full HD auf 14 Zoll passt auch im Jahr 2022 noch. Die Farben sind ausreichend kräftig und satt. Allerdings wirkt das Display auch nicht super brillant, was vermutlich an der matten Oberfläche liegt.

An sich mag ich matte Displays, allerdings bin ich mir hier nicht ganz sicher. Der C1422H besitzt keinen Schutz vor dem Panel. Kratzer usw. Können auf der Kunststoff-Oberfläche leicht entstehen und wären dann direkt im Displaypanel. Eine zusätzliche Glasscheibe hätte hier einen erhöhten Kratzschutz geboten, hätte aber auch Gewicht hinzugefügt.

Helligkeit und Kontrast sind mir zu keinem Zeitpunkt negativ aufgefallen. Bei einer Innennutzung passt dies völlig. Die Blickwinkel sind gut, aber auch nicht fantastisch. Dennoch halte ich die Nutzung des C1422H bei z.B. Kundenvorführungen oder Ähnlichem für absolut möglich!

Erneut, der C1422H entspricht einem guten Notebook-Display.

 

Nicht nur für Dell Notebooks

An dieser Stelle möchte ich einmal kurz klarstellen, dass der Dell C1422H nicht nur in Kombination mit Dell Notebooks funktioniert!

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Ich habe diesen auch an einem Apple MacBook Pro M1 und sogar iPad Pro 11 ausprobiert und dieser funktionierte an beiden Geräten ohne Probleme!

 

Leistungsaufnahme

Der Dell C1422H wird via USB C von deinem PC “mitversorgt”. Gegebenenfalls sogar im Akku-Betrieb.

Daher ist hier die Leistungsaufnahme nicht ganz unwichtig.

leistungsaufnahme

Der Monitor braucht aber etwas weniger Energie als ich erwartet hätte. Bei voller Helligkeit benötigt dieser ca. 5W. An einem kleinen Ultrabook ist dies zwar nicht nichts, aber ich hätte mit mehr gerechnet.

 

Fazit

Suchst du einen unkomplizierten und portablen Monitor für dein Notebook, dann ist der Dell C1422Hz ziemlich ideal!

Ich sehe diesen primär in Händen von Reisenden. Klappst du diesen zusammen ist der Monitor so groß wie ein Block Papier und er lässt sich einfach via USB C mit Strom und Displaysignal versorgen. Viel unkomplizierter geht’s nicht mehr!

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Dabei bietet dieser ein gutes Bild, wir sind hier auf dem Level eines soliden Notebooks der gehobenen Mittelklasse.

  • 99% sRGB
  • 322cd/m² Helligkeit
  • 1170:1 Kontrast
  • Maximal 4,9W Stromverbrauch

Lediglich, dass wir beim Winkel des Monitors aufgrund des Standfußes sehr eingeschränkt sind störte mich etwas.

Abseits davon ist dies ein super Monitor falls du auch auf Reisen nicht auf ein Dual-Monitor-Setup verzichten möchtest!

 

dell c1422h