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Mechanische RGB beleuchtete Tastatur mit QWERTZ Layout für unter 60€!? Die aLLreLi K643 im Test!

Mechanische Tastaturen sind die Krönung der Eingabegeräte. Vor mittlerweile einigen Jahren hat Corsair diesen Trend losgetreten und mittlerweile sind mechanische Tastaturen kaum noch aus dem Gaming oder auch Arbeitsbereich wegzudenken.

Der neuste Trend sind RGB beleuchtete mechanische Tastaturen. Das mehr oder weniger beste Modell aktuell auf dem Markt stammt hier erneut von Corsair und hört auf den Namen K95 RGB Platinum.

Leider kostet dieses Modell rund 199€! Ja so viel Geld für eine Tastatur!

Nun hat sich aLLreLi bei mir gemeldet und mir die K643 vorgestellt, eine 60€ RGB beleuchtete mechanische Tastatur mit deutschem QWERTZ Layout.

Klingt zu gut um wahr zu sein? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die aLLreLi K643 RGB-Beleuchtete Mechanische Gamer Tastatur

Auf den ersten Blick wirkt die aLLreLi K643 sehr ordentlich. Die Tastatur ist nicht übertrieben auffällig gestaltet, wirkt aber auch nicht billig.

Ganz im Gegenteil die aLLreLi K643 besitzt eine Metallplatte auf welcher die einzelnen Tasten eingelassen sind. Dies verleiht der Tastatur zum einen eine gewisse Massivität, zum anderen sieht es cool aus wenn die Tasten regelrecht über der Metall Platte „schweben“.

Die Tasten selbst bestehen aus einfachem Plastik und wirken nicht übermäßig edel. Allerdings fühlen Sie sich auch nicht schlecht an.

Sollte man wollen wäre es auch möglich die Tasten auszutauschen, denn man nutzt den normalen Cherry MX „Stecker“.

Eine gesonderte Handballenauflage hat die Tastatur leider nicht. Es gibt lediglich eine „halbe“ Handballenauflage, also eine abgeflachte Kannte an der Front der Tastatur, die ein wenig die Aufgabe der Handballenauflage übernimmt.

Über kleine Füße auf der Rückseite lässt sich die Tastatur auch auf Wunsch aufstellen.

Über Sondertasten für beispielsweise Multimedia oder Makros verfügt die aLLreLi leider keine.

Dafür gibt es jedoch am oberen Rand der K643 eine Schiene, die das Aufstellen eines Smartphones erlaubt. Je nachdem kann dies sicherlich ein sehr praktisches Feature sein.

Angeschlossen wird die Tastatur über ein Nylon ummanteltest USB Kabel in üblicher Länge.

 

Layout und Tippen

Die aLLreLi K643 ist eine normale QWERTZ Tastatur was Ihr Layout angeht. Es gibt keinerlei Auffälligkeiten in diesem Punkt, alle Tasten sind dort wo man diese auch erwartet.

Lediglich die F Tasten sind mit Multimedia Tasten doppelt belegt. Auch einige andere Tasten besitzen beispielsweise für die Steuerung der Beleuchtung eine „Fn“ Doppelbelegung.

Wesentlich interessanter sind die Tasten selbst. aLLreLi selbst spricht von „Blau-Switches“, was natürlich erst einmal keine sonderlich genaue Angabe ist.

Mit „Blau-Switches“ sind natürlich die bekannten Cherry MX Blue gemeint. Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um die Originalen sondern um Nachbauten welche aber die gleichen Charakteristiken aufweisen sollen.

Interessanterweise konnte ich nicht so recht herausfinden um was für Switche es sich handelt. Der Hersteller gibt dahingehend nichts an. Die Switche sind allerdings mit Outemu beschriftet (sofern ich dies richtig lesen konnte).

Allerdings sehen diese auf Bildern, die ich im Internet finden konnte, etwas anders aus.

Wie auch immer kommen wir zur Charakteristik. Die „Blau-Switches“ sind taktile „Klickie“ Switche.

Heißt beim Drücken spürt man den Auslösepunkt und man hört ein leichtes „Klick“. Hierbei ist mir allerdings aufgefallen, dass die Kraft welche zum Drücken benötigt wird sehr gering ist.

Meine MX-Browns aus meiner Haupttastatur sind einen ticken schwerer zu drücken, was interessant ist da diese über 45g „Aktivierungs force“ verfügen. Die hier verwendeten Switche müssten also über 40g oder 35g verfügen?!

Wie auch immer, qualitativ bin ich sehr positiv überrascht. Die Switche fühlen sich gut und konstant an. Keine Taste sprang hier aus der Reihe und besaß einen anderen Druckpunkt als die anderen.

So traurig wie es ist, der Unterschied zu den Made in Germany Cherry MX Switche ist ausgesprochen gering.

Dementsprechend kann ich auch auf der aLLreLi K643 sehr gut und schnell tippen. Ich hätte keinerlei Probleme alle meine Tests auf dieser Tastatur zu schreiben.

Daumen hoch dafür!

Kleine Anmerkung es ist relativ laut auf dieser Tastatur zu tippen. Dies liegt natürlichen zum einen an den „Blau-Switches“ welche bei jedem Drücken ein „klick“ erzeugen, zum anderen auch an der Metallplatte den Schall beim Hämmern der Tasten noch etwas verstärkt.

 

Beleuchtung

Die aLLreLi K643 Verfügt grundsätzlich über eine RGB LED pro Taste welche auch theoretisch frei angesteuert werden kann.

Warum theoretisch?

Die aLLreLi K643 verfügt nicht über eine Steuerungssoftware! In der Tastatur sind Beleuchtungsprofiele einprogrammiert zwischen welchen man sich entscheiden muss. Das ist leider die Schwäche denn so etwas wie einen Regenbogen oder ähnliches steht nicht zu Auswahl.

Die Beleuchtung ist dadurch recht statisch. Es gibt zwar Beleuchtungsprofil,  wie eine Lichtwelle welche von einer Taste ausgeht oder ein unterschiedliches buntes Funkeln jeder Taste aber es wirkt so als hätte man nicht das volle Potenzial der RGB Beleuchtung ausgenutzt.

In der Praxis wird man vermutlich eine Farbe fest einstellen, hierbei kann man natürlich die Farbe aus den üblichen Farbspektrum auswählen.

Wer die Beleuchtung seiner Tastatur im Detail anpassen will, muss allerdings zu Corsair und co. greifen.

 

Die Beleuchtung selbst würde ich als Okay einstufen. Durch die schwarze Platte auf welcher die Schalter montiert sind frisst zwar etwas Helligkeit aber trotzdem, gerade für das Geld sieht die Tastatur sehr gut aus.

 

Fazit

Volle Empfehlung meinerseits für die aLLreLi K643 RGB-Beleuchtete Mechanische Gamer Tastatur! Klar man kann hier nicht mit einer Corsair K95 RGB mithalten, aber für 60€ darf man das auch nicht ganz erwarten.

Die Tastatur ist gut verarbeitet und das Tippgefühl kann durchaus mit den großen Modellen mithalten. Die verwendeten Switche sind gut, man steht hier Cherry kaum nach, sofern man mit einem recht lauten Tippen klar kommt.

Ich kann mit der aLLreLi genauso gut und schnell schreiben wie mit meiner teuren Markentastatur, welche über das Doppelte gekostet hat.

Wo es Unterschiede gibt, ist bei der Beleuchtung. Ihr müsst Euch bei der aLLreLi K643 zwischen vordefinierten Beleuchtungsprofile entscheiden. Diese sind etwas weniger aufwendig/bunt wie es bei Corsair, Razer, Logitech usw. der Fall wäre. Auch sind die LEDs nicht ganz so hell wie bei den „großen“.

Dies wäre der praktisch einzige wirkliche Unterschied zu 120€+ Modellen, was schon sehr Beeindruckend ist.

Wenn Ihr also auf sehr aufwendige Beleuchtungsprofiele verzichten könnt, dann ist die aLLreLi K643 eine richtig gute Tastatur!

Kompakte USB 3.1 SSD von ADATA im Test, die ADATA SE730

Auch in Zeiten der Cloud sind externe Speichermedien weiterhin ein wichtiger Bestandteil darin Daten zu übertragen.

In der Regel sind hier USB Sticks die verbreitete Wahl, wenn es um das Übertragen von größeren Datenmengen geht.

Jedoch aufgrund von fallenden Preisen werden externe SSDs auch eine immer interessantere Option.

ADATA bietet mit der SE730 eine USB 3.1 externe SSD an welche preislich sich durchaus in einem fairen Rahmen bewegt aber dennoch eine vorzügliche Leistung liefern sollte.

Dank USB 3.1 Gen 2 sollte die SSD sogar genug Leistung liefern Spiele oder Programme auf dieser zu installieren.

Aber „sollte“ ist natürlich eine sehr vage Aussage. Wie sieht es in der Praxis aus? Wird die ADATA SE730 externe SSD im Test überzeugen können? Finden wir es heraus!

 

Die ADATA SE730 im Test

Die SE730 ist eine sehr kompakte externe SSD. Diese ist deutlich kleiner als beispielsweise ein normales 2,5“ Laufwerk oder die Sandisk Extreme 900.

Hierbei setzt ADATA auf ein Aluminiumgehäuse, welches der SSD eine gewisse Robustheit verleiht.

Aber nicht nur die Robustheit ist durchaus hochwertig, selbiges gilt auch für die Haptik. ADATA stellt Euch zwei Farboptionen zur Auswahl, gold oder rot.

Für diesen Test habe ich freundlicherweise die goldene Version ausgeliehen bekommen, privat würde ich vermutlich aber eher die Rote kaufen.

Angeschlossen wird die SSD über einen modernen USB C Port welcher unter einer Klappe versteckt ist. Ebenfalls dort ist eine kleine Status LED welche bei Aktivität blinkt.

Diese Klappe dient dem IP68 Wasserschutz! IP68 = Staubdicht und Schutz gegen dauerndes Untertauchen.

Zusätzlich ist die SSD auch nach MIL-STD-810G 516.6 Stoß geschützt, ADATA wirbt hier mit „Stoßfestigkeit nach militärischen Vorgaben“.

Diese Kombination aus Kompaktheit und Wasserschutz machen die SE730 zu einem idealen Reisebegleiter.

Etwas schade ist das ADATA nur ein USB C auf normal USB 3.0 Kabel beilegt hat und nicht noch ein zusätzliches USB C auf USB C Kabel.

 

Performance

Kommen wir zum Wichtigsten, der Leistung. Die externe SSD benötigt für die volle Leistung einen USB 3.1 Gen2 Anschluss an Eurem Computer.

Für diesen Test verwende ich einen Thunderbolt 3 Port an einem Razer Blade.

Es ist immer wieder interessant wie unterschiedlich alle Speicher Benchmarks sind. CrystalDiskmark erreicht lesend 472MB/s und schreibend 443MB/s, ATTO lesend 535MB/s und schreibend 454MB/s und AS SSD 477MB/s lesend und 365MB/s schreibend.

Praktisch könnt Ihr unter Windows mit knapp über 440MB/s lesend und rund 400MB/s schreibend rechnen.

Dies sind gute Werte! Vermutlich wird ADATA im Inneren der ADATA SE730 auf eine MSATA SSD setzen. Dies würde das Limit bei rund 500MB/s erklären.

Beim Nutzen von USB 3.0 werden im Übrigen immer noch rund 350MB/s bis 400MB/s erreicht.

Die Schreibgeschwindigkeit der SSD ist konstant, heißt auch bei dauerhaften Schreibzugriffen bricht diese nicht ein wie es oftmals bei günstigen Modellen der Fall ist.

Es ist im Übrigen normal, dass die externe SSD beim dauerhaften Schreibbetrieb angenehm warm wird.

 

Fazit

Die ADATA SE730 ist eine hervorragende externe SSD in allen Belangen!

Die Lese- und Schreibrate von rund 472MB/s bzw. 443MB/s ist mehr als gut, Ähnliches gilt auch für die „Verpackung“.

Die SSD besitzt ein sehr hochwertiges Aluminium Gehäuse welches sogar wasserdicht ist. Auch die Größe der ADATA SE730 ist als kompakt zu bezeichnen. Diese besitzt ungefähr die Halbe Größe einer normalen 2,5“ SSD, sollte also problemlos in jede Tasche passen.

Das Beste ist allerdings der Preis. Aktuell zahlt man für USB 3.1 SSDs immer noch einen saftigen Aufpreis, da ist die ADATA SE730 mit rund 125€ für 250GB eine der günstigsten Optionen.

Etwas schade ist, dass diese nur in der 250GB Größe verfügbar ist und nicht auch in 500GB oder noch mehr.

Dennoch wer eine schnelle, kompakte und robuste SSD sucht ohne dabei zu tief in die Tasche greifen zu müssen ist hier richtig!

Die schnellste externe SSD auf dem Markt, die Sandisk Extreme 900 im Test

Interne SSDs werden dank PCIe Anbindung immer schneller, dies hat sich aber leider noch nicht auf die externen SSDs groß positiv ausgewirkt.

Vermutlich weil die meisten auf dem Markt erhältlichen externen SSDs zum einen auf USB 3.0 setzen und zum anderen intern den SATA Bus nutzen. Daher ist meist bei 400MB/s oder 550MB/s Schluss.

Nicht so bei der Sandisk Extreme 900, welche laut Hersteller bis zu 850MB/s beim Verwenden von USB 3.1 Gen2 erreichen soll.

Klingt erst einmal nicht so schlecht, aber werden diese Geschwindigkeiten auch wirklich in der Praxis erreicht? Finden wir es im Test Heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Die Extreme 900 wird in einer für Sandisk typischen schwarz/roten Box geliefert.

Neben der SSD legt der Hersteller gleich zwei Kabel bei. Ein USB C auf USB C 3.1 Kabel und ein USB C auf USB A Kabel.

Abgesehen davon und den üblichen Flyern liegt nichts weiter in der Box.

 

Die Sandisk Extreme 900

Rein von Ihrer Größe entspricht die Extreme 900 einer normalen 2,5“ externen HDD. Damit ist diese für eine externe SSD recht groß, vermutlich benötigt die hohe Performance einfach etwas mehr Platz.

Immerhin das Gehäuse der SSD fühlt sich sehr hochwertig an!

Sandisk setzt hier auf eine „Sandwich“ Konstruktion. Die Oberseite wie auch die Unterseite bestehen aus einem matten Aluminium während der Zwischenteil aus einem gummierten Kunststoff gefertigt ist.

Das Ganze fühlt sich sehr robust und hochwertig an und sieht auch wie ich finde schick aus.

Auf der externen SSD ist eine kleine weiße LED eingelassen. Abgesehen von dieser und dem USB C 3.1 Gen2 Port, welcher wirklich eine Besonderheit ist, gibt es nichts weiter groß zu entdecken.

 

Leistung

Die Extreme 900 ist in drei Kapazitäten verfügbar, 480GB, 960GB und 1,92TB.

Ich habe die 480GB Version, es kann also sein, dass die Geschwindigkeit der anderen Versionen abweicht.

Als Testgeräte verwende ich zum einen meinen Desktop PC mit einem ASM1142 USB 3.1 Gen 2 Controller und zum anderen ein Razer Blade mit Thunderbolt 3 Controller.

Wichtig USB 3.1 ist nicht gleich USB 3.1, es gibt diesen Standard in zwei Versionen „Gen.1 und Gen.2“. Generation 1 ist im Grunde USB 3.0 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 Gbit/s, Generation 2 ist das eigentliche USB 3.1 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s.

Ihr könnt diese SSD natürlich auch an einem normalen USB 2.0 oder 3.0 Port verwenden, aber dann ist die Geschwindigkeit niedriger.

Starten wir mit CrystalDiskmark und ASSSD.

Interessant, beide Benchmarks bescheinigen der externen SSD recht unterschiedliche Werte. CrystalDiskmark kommt auf 689MB/s lesend und 580MB/s schreiben (Sequenziell) bzw. 590MB/s lesend und 748MB/s mit Seq Q32T1.

AS SSD schafft lesend 745MB/s und schreibend 707MB/s.

Allerdings sind die Werte beider Benchmarks ein Stück weit von den 850MB/s entfernt die Sandisk angibt. Überraschend? Um ehrlich zu sein nicht, in der Regel testen hier die Hersteller die größte Version einer SSD welche meist ein Stück schneller ist als die kleinen Versionen.

Im Übrigen machte es vom Tempo keinen relevanten Unterschied ob ich meinen Desktop oder das Razer Blade Notebook verwendet habe.

Hier nochmal die Benchmarks bei der Nutzung von USB 3.0.

Sandisk Extreme 900 USB 3.0

Hier liegen wir lesend bei 408MB/s und schreibend bei 376MB/s. Beides für USB 3.0 sehr solide Werte!

 

Praxis

Theorie und Praxis sind aber oftmals sehr unterschiedlich und Werte aus Benchmarks müssen sich nicht mit dem Alltag decken.

Beginnen wir einmal mit dem H2Testw Test. Dieser schreibt die SSD im Grunde einmal voll und liest dann alle Daten wieder.

Erst einmal das Positive, die Extreme 900 hält Ihre Schreibgeschwindigkeit über die komplette Kapazität!

Sehr schön, dass Sandisk hier nicht den beliebten Weg geht und ein zwei Klassen Speicher- System nutzt, bei dem ein paar GB schnell sind und der Rest langsam.

Die selbst sind nicht so imposant. Dies ist aber auch normal. H2Testw ist immer sehr pessimistisch und zeigt eher den unteren Bereich der zu erwartenden Werte.

Was erreicht man für eine Leistung, wenn man einfach Daten per Explorer auf die SSD kopiert?

Schreibend erreichte ich so 436MB/s und lesend 664MB/s. Dies sollte im Alltag viele SATA SSDs ohne Probleme überbieten.

 

Sonstiges

Ansonsten hatte ich keine Probleme mit der Sandisk Extreme 900. Diese wurde im Betrieb weder übermäßig warm, noch zeigte diese sich zickig was die Kompatibilität angeht.

Lediglich beim Thunderbolt 3 Port meines Razer Blades war die Nutzung etwas eigenartig. Nach dem anschließen wird die SSD für eine Sekunde erkannt, fliegt dann wieder raus, wird erkannt, fliegt wieder raus usw.

Jedoch nach drei dieser „Durchläufe“ bleibt die SSD festeingebunden. Danach konnte ich auch keine Probleme mehr feststellen, fand nur die Beobachtung ganz interessant.

Ebenfalls interessant ist Crystaldiskinfo welches die SSD als SanDisk Ultra II mit 240GB erkennt, was natürlich völlig falsch ist.

Allerdings wird die Temperatur anscheinend richtig ausgelesen, wie auch SMART Werte und wie viele GB bereits auf die SSD geschrieben, wie auch gelesen wurden.

 

Fazit

Zwar ist die Sandisk Extreme 900 nicht so schnell wie vom Hersteller angegeben, zu mindestens nicht die 480GB Version, aber dennoch ist die externe SSD in der Praxis mit rund 440MB/s schreibend und 665MB/lesend immer noch ziemlich flott.

Dazu kommt das sehr gute, wenn auch etwas große, Gehäuse und der zukunftssichere USB C Port.

Abgerundet wird das Ganze mit einem recht fairen Preis. 279€ für 480GB ist sicherlich kein Schnäppchen, allerdings dafür das man hier die vermutlich schnellste externe SSD auf dem Markt erhält auch nicht zu viel!

Link zum Hersteller /// bei Amazon /// bei Geizhals

Die EasyAcc Monster 13000mAh Powerbank im Test, der günstiger Allrounder!

Smartphones werden immer schneller, immer kompakter, immer teurer nur eins bleibt leider gleich, die oftmals zu kurze Akku Laufzeit.

Hier können Powerbanks einem aushelfen über den Tag zu kommen oder das Smartphone komfortabel dort aufzuladen wo man will.

Einer der größten Powerbank Hersteller, EasyAcc, hat nun mit der Monster 13000mAh seine neuste günstige und kompakte Allround Powerbank vorgestellt.

Kann diese für rund 22€ im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EasyAcc für das zur Verfügung stellen der Powerbank!

 

Die EasyAcc Monster 13000mAh Powerbank im Test

EasyAcc hält auch die kleine Monster Powerbank in den üblichen Firmenfarben. Heißt die Powerbank ist recht auffällig in Schwarz/Orange gestaltet.

Die Haptik entspricht dem üblichen Standard. Heiß EasyAcc setzt auf ein einfaches mattes Plastik Gehäuse, welches nicht super Hochwertig wirkt aber auch nicht billig.

Die EasyAcc Monster entspricht von ihrer Breite ungefähr der eines iPhone 7 Plus, jedoch ist die Powerbank etwas kürzer, dafür aber natürlich deutlich dicker.

Das Gewicht liegt bei rund 300g was ungefähr das doppelte eines aktuellen Smartphones ist.

Die Powerbank besitzt auf der Front zwei USB Ausgänge, welche natürlich mit EasyAccs Smart Technologie ausgestattet sind. Hierbei schafft die Powerbank bis zu 4,8A Ausgangsleistung über beide Ports verteilt.

Das heißt natürlich das jeder der beiden Ports volle 2,4A schafft, beeindruckend!

Eine weitere Besonderheit sind die beiden microUSB Eingänge der Powerbank. Ja zwei microUSB Eingänge!

So könnt Ihr in der Theorie die Powerbank mit bis zu 4A Laden. Natürlich könnt Ihr auch ganz klassisch nur ein Kabel verwenden. Sollte es aber mal schnell gehen müssen habt Ihr die Option das Ganze zu beschleunigen.

Was mich auch immer freut bei einer Powerbank zu sehen ist eine Taschenlampe. Diese ist sogar bei der EasyAcc Monster recht gut.

Klar diese leuchtet keine hunderte Meter weit, aber wenn man mal was in einer dunklen Ecke sucht wird man dennoch über diese dankbar sein.

Aktiviert wird die LED über den Einschalter an der Seite der Powerbank. Einmaliges Drücken schaltet die Powerbank und die Status LEDs auf der Oberseite ein.

Diese Status LEDs informieren Euch darüber wie viel Ladung noch in der EasyAcc steckt.

Ein zweimaliges drücken hingegen schaltet die LED Taschenlampe ein bzw. aus.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der EasyAcc Monster 13000mAh Powerbank

Beginnen wir ganz klassisch mit der Kapazität. EasyAcc gibt diese mit 13000mAh an, messen konnte ich 11748mAh bzw. 43,469Wh.

Dies entspricht sehr guten 90% Kapazität! Aber warum sind 90% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im inneren Verbauten Akku Zellen und nicht auf die effektiv nutzbare Kapazität.

Klingt erst einmal Blöd für den Nutzer, aber leider machen dies alle Hersteller so. Von rund 60+ getesteten Powerbanks erfüllten lediglich 4 Stück die angegebene Kapazität zu 100%, die meisten erreichen zwischen 80-89%.

Selten wird auch mal 90%+, wie hier, erreicht, daher kann man dies als guten Wert einstufen.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Wenig überraschend gut! Sowohl mein iPhone 7+ erreichte rund 1,7A Ladegeschwindigkeit (70% mehr als mit dem Original beigelegten Apple Ladegrät) aber auch meine Android Smartphones erreichten hervoragende Ladegeschwindigkeiten.

Die meisten Android Smartphones (wie das S7 Edge oder Alcatel Idol 4S) erreichten die jeweils maximal mögliche Ladegeschwindigkeit.

Klar wenn Ihr über ein Quick Charge fähiges Smartphone verfügt wäre eine Quick Charge fähige Powerbank nochmals etwas schneller.

Solltet Ihr kein Quick Charge haben oder sowas nicht nutzen wollen, dann wird es auch mit Konkurrenz Produkten kaum schneller gehen als mit der EasyAcc Monster!

Kommen wir zum Aufladen. Die EasyAcc Monster verfügt über zwei microUSB Ports welche gleichzeitig zum Aufladen verwendet werden können.

Natürlich kann auch nur ein Port genutzt werden, sollte man nur ein Netzteil oder einen USB Anschluss zur Verfügung haben.

Mit einem USB Port erreicht die Powerbank maximal 1,98A Ladestrom, was schon ziemlich ordentlich ist!

Damit wäre die Powerbank in ca. 7 Stunden voll. Beim Verwenden eines zweiten microUSB Kabels steigt die Geschwindigkeit auf 3,55A an. Dies würde die Powerbank in rund 4 Stunden füllen.

Selbstverständlich gelten diese Werte nur beim Verwenden eines guten Ladegerätes. Die Ladegeschwindigkeit beispielsweise an einem PC kann massiv abweichen. 

 

Fazit

Die EasyAcc Monster 13000mAh Powerbank ist ein sehr guter Allrounder ohne nennenswerte schwächen.

Die Ladegeschwindigkeit ist sehr gut wie aber auch die wieder-auflade-Geschwindigkeit dank der beiden microUSB Ports. In rund 4 Stunde kann man die Powerbank von 0 auf 100 bringen, was ein sehr guter Wert ist!

Dazu kommt hier der günstige Preis mit 22€! Für das Geld bekommt man bei der Konkurrenz kein vergleichbares Modell.

Daher volle Empfehlung, wenn es um eine günstige und gut allround Powerbank geht!

 

7x USB C auf USB C Kabel im Vergleich, welches ist das beste für Datenübertragung oder zum Laden?

USB C ist auf dem Vormarsch, egal ob im Smartphone, Notebook oder in Zubehör zu diesem.

Daher steigt so langsam der Bedarf an USB C auf USB C Kabel. Aber Kabel ist nicht gleich Kabel. Dies gilt im Falle von USB C noch mehr als bei anderen Kabeln.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einen kleinen Vergleich von sieben handelsüblichen USB C auf USB C Kabel anzufertigen.

Welches Kabel ist empfehlenswert für welchen Einsatzzweck?

 

Die Testkandidaten

Alle Kabel kosten zwischen 6,99€ und 11,99€, lediglich das Kabel von Belkin ist hier eine Ausnahme und schlägt mit 29,99€ zu Buche, warum dazu später mehr.

 

Haptik und Verarbeitung

Beginnen mit dem ersten subjektiven Eindruck der Kabel. Hierbei werde ich in Haptik, Passform und Flexibilität unterteilen.

 

Haptik

Die Kabel von Anker, CHOETECH und Data Peak fallen in die Kategorie „unauffällig“. Dies sind einfache schwarze Gummi/Plastikkabel.

Data Peak

Hierbei fällt lediglich auf, dass das Anker Kabel deutlich dünner ist alles die beiden anderen und allgemein allen anderen Kabeln im Testfeld.

CHOETECH

Das Kabel von Ugreen kann immerhin durch Steckergehäusen aus Aluminium punkten, dafür gefällt mir bei diesem die Ummantelung des Kabels nicht so gut. AUKEY und Tenswall gehen noch einen Schritt weiter und haben die Kabel mit Nylon ummantelt. Grundsätzlich gefällt mir die Ummantelung der AUKEY Kabel noch etwas besser, jedoch weiß ich aus Erfahrung, dass diese sich mit der Zeit etwas aufraut.

Belkin nimmt mit seinem Thunderbolt 3 Kabel eine Sonderstellung ein. Dieses besitzt zwar auch nur Plastikstecker und eine normale Gummiummantellung, jedoch fühlt sich das Kabel anders an.

Anker

Während die anderen Kabel auf eine glattere Ummantelung setzen, fühlt sich das Belkin Kabel wirklich wie Gummi an.

Ich vermute das hier Belkin einfach ein teureres Material nutzt als die anderen Hersteller.

 

Flexibilität

Aufgrund dieser hochwertigen Gummiummantelung ist das Belkin USB-C auf USB-C Thunderbolt 3 Kabel das Flexibelste im Vergleich, obwohl es sogar zu den dickeren Kabeln gehört.

Das Kabel scheint einfach keine „angeborene“ Form zu haben in welches es zurückspringt. Das USB C auf USB C Kabel von CHOETECH ist in diesem Belang wesentlich störriger.

AUKEY

Ähnliches gilt auch für das Kabel von AUKEY und Tenswall.

Data Peak, Anker und Ugreen liegen hier recht unauffällig in der Mitte was die Flexibilität angeht.

Ugreen

 

Passform

Die Passform ist immer sehr schwer zu beurteilen. Zum einen verändert sich diese im Laufe der Zeit immer etwas, zum anderen hängt diese auch vom Port des angeschlossenen Gerätes ab.

Belkin

Beginnen wir mit den „lockeren“ Kabeln. Zu diesen gehört das Belkin USB-C auf USB-C Thunderbolt 3 Kabel und das CHOETECH 3.3ft(1M) USB C auf USB C Kabel.

Ich würde nicht sagen, dass die beiden Kabel schlecht sitzen, jedoch benötigt man merklich weniger Kraft die Stecker aus den von mir getesteten Geräten zu ziehen.

Tenswall

Zu den „mittelfesten“ Kabeln zählen die Modelle von AUKEY, Data Peak und Tenswall.

Am festesten sitzen die Kabel von Anker und Ugreen, zumindest im Neuzustand.

 

USB 2.0 oder USB 3.0/3.1

WICHTIG! Die allermeisten USB C auf USB C Kabel auf dem Markt sind USB 2.0 Kabel!

Man findet aktuell kaum bis keine USB C auf USB C Kabel welche USB 3.1 unterstützen. Interessanterweise gibt es bergeweise USB C auf USB A (also normal USB) welche 3.0 bzw. 3.1 unterstützen.

Aber warum ist dies der Fall? Hier rätsel ich um ehrlich zu sein auch etwas. Meine Vermutung ist, dass der USB 3.0 bzw. 3.1 Standard den „gechipten“ Kabeln vorenthalten ist.

Was sind nun gechipte Kabel? Wie der Name schon sagt, befinden sich in diesen Kabeln Identifikationschips welche sicherstellen sollen, dass es sich um ein gutes Kabel handelt.

Solche Kabel hören meist auf den Namen „Thunderbolt 3 Kabel“ oder „USB C Gen 2 Kabel“. Ein wichtiges Erkennungszeichen ist hier auch der Preis. Bei unter 15€ ist eigentlich nicht mit einem USB 3.0 oder 3.1 Kabel zu rechnen.

Das Belkin Kabel unterstütz als einzigstes im Test auch den Thunderbolt 3 Standard mit bis zu 40GBit/s. Diese Kabel werden gesondert geprüft und zertifiziert, weshalb dieses auch so teuer ist.

 

Datenübertragung

Die meisten der hier getesteten Kabel sind als „USB 2.0“ meist irgendwo versteckt in der Beschreibung klassifiziert.

Beim Kabel von Data Peak wird gar keine Angabe gemacht und bei Tenswall wird von „Durch die erweiterte Synchronisationstechnologie, Datenübertragungsraten´hronisationstechnologie, dist O von bis zu 10Gbps.“ gesprochen.

Ähnliches steht auch in der Beschreibung des Kabels von UGreen.

Wie sieht es in der Praxis aus? Welche Kabel schaffen USB 3.1 Gen 1 oder Gen 2 Geschwindigkeiten?

USB 2.0 USB 3.0 USB 3.1 Thunderbolt 3
AUKEY USB C Kabel auf USB C 1M Aluminum Gehäuse Nylon +
Anker PowerLine USB-C auf USB-C 2.0 Kabel +
Belkin USB-C auf USB-C Thunderbolt 3 Kabel + + + +
CHOETECH 3.3ft(1M) USB C auf USB C Kabel +
Data Peak DP-CC-100/B USB-Kabel, 1.0m USB-C to USB-C +
Tenswall PowerLine USB-C auf USB-C 3.1 Kabel +
Ugreen 1m USB C typ 3.1 auf USB C typ 3.1 Kabel + + +

Beim Belkin USB-C auf USB-C Thunderbolt 3 Kabel ist es keine Überraschung dass USB 3.1 Gen 2 unterstützt wird, beim Kabel von Ugreen dafür umso mehr.

Erstaunlicherweise sind dies die beiden einzigen Kabel im Testfeld, welche die volle USB 3.1 Gen 2 Geschwindigkeit erreichen, der Rest schafft nur USB 2.0.

Sollte es Euch also um eine schnelle Datenübertragung gehen, müsst Ihr Euch zwischen Belkin und Ugreen entscheiden.

Getestet wurde das Ganze an einer Sandisk Extreme 900 SSD und einem Razer Blade. Das Belkin und Ugreen Kabel waren hier als einzigste zu 500MB/s+, was nur mit einer 10GBit/s Verbindung erreichbar wäre, in der Lage

 

Ladegeschwindigkeit

WICHTIG: Verwendet das Thunderbolt 3 von Belkin nicht mit Quick Charge!!!! Dies würde das Kabel zerstören! USB Powerdelivery wie im Google Pixel oder Apple MacBook verwendet wird, ist hingegen okay. Genauso wie „normales“ Laden ohne Schnellladetechnologien.

Bei der Ladegeschwindigkeit unterscheiden wir in zwei Kategorien, der Theorie und der Praxis.

In der Theorie werden die Kabel einfach an einen verstellbaren Widerstand angeschlossen und die Spannung am Ende des Kabels gemessen.

Umso höher die Spannung, umso niedriger der Widerstand des Kabels, umso besser. Das Ganze habe ich mit 0A, 1A, 2A und 3A Last gemessen.

(Spannung in Volt, höher = besser)

Bei keiner Last erreichten alle Kabel die gleiche Spannung, jedoch schon bei 1A zeigen sich die ersten Unterschiede.

Diese verdeutlichen sich nochmal bei 2A und 3A.

Beginnen wir mit den „Gewinnern“. Das Kabel welches anscheinen über den niedrigsten Eigenwiderstand verfügt, ist das von CHOETECH. Man kann durchaus sagen, dass mich dies sehr überrascht hat.

Auf Platz zwei folgt das Kabel von AUKEY, was mich wiederum weniger überrascht hat da auch schon hier die USB A auf USB C Kabel recht gut abgeschnitten haben. Platz drei teilen sich mehr oder weniger die Kabel von Belkin und Ugreen.

Mit Abstand die beiden schlechtesten Kabel sind die von Tenswall und Data Peak. Diese sind bei 3A praktisch nicht mehr nutzbar, enttäuschend.

Jedoch lassen sich solch theoretische Werte nicht immer in die Praxis übernehmen. Daher schauen wir einmal was die Kabel an einem Xiaomi MI MIX und UMI Super für Ladegeschwindigkeit erreichen.

Wichtig, damit ich hier mein Messgerät Zwischenschalten konnte, musste ich einen Adapter verwenden, der die Messwerte eventuell etwas negativ beeinflusst hat. Jedoch wenn dies der Fall war, wurden alle Kabel gleichmäßig beeinträchtigt, was die Ergebnisse nicht verfälscht.

(Angabe in Ampere, höher = besser)

Die Ergebnisse aus der Theorie bestätigen sich größtenteils. Jedoch in der Praxis ist die Streuung nicht so groß.

Das Xiaomi MI MIX lud mit fünf der sieben Kabel mit 1,76A, lediglich das Kabel von Tenswall und Data Peak erreichten nur 1,43A.

Das UMI Super hat hier etwas feiner abgestuft. Die Kabel von CHOETECH und Ugreen erreichten 1,51A, die Kabel von Belkin, AUKEY, Anker erreichten 1,41A und die Kabel von Tenswall und Data Peak etwas abgeschlagen 1,22A.

Damit bestätigen sich die Ergebnisse aus der theoretischen Messung soweit.

Aber warum gibt es solche Abstufungen und nicht viel feinere Unterschiede in der Praxis?

Der Grund wird hierfür vermutlich in der Ladeelektronik liegen.  Letztendlich entscheidet das Kabel nicht wie viel Strom ein Smartphone aufnimmt, sondern dies regelt das Smartphone komplett eigenständig.

Jedoch die Ladeelektronik bekommt „Probleme“ wenn die Spannung unter ein gewisses Limit fällt. Die meisten Smartphones werden vermutlich nicht mehr laden können, wenn der Strom auf 4,4V fällt.

Wie Ihr ja in der theoretischen Messung gesehen habt, fällt die Spannung am Ende des Kabels immer weiter ab um so höher der Ladestrom (A) ist. Daher werden die meisten Smartphones sich hier justieren. Wenn die Spannung zu niedrig wird, reduzieren diese die Ladegeschwindigkeit um die Spannung wieder etwas ansteigen zu lassen.

Je nach Smartphone und Ladegerät kann das unterschiedlich stark ausfallen. Ein Ladegerät welches von Haus aus eine niedrige Spannung abgibt wird zum Beispiel mehr Probleme mit einem schlechten Kabel haben.

Andere Smartphones sind hingegen nicht so sensibel was das Ganze angeht.

 

Fazit

Welches ist das beste USB C auf USB C Kabel?

Das hängt primär von einer Frage ab, wollt Ihr auch Daten übertragen?  Wenn ja gibt es nur zwei Kabel welche zur Auswahl stehen, das von Ugreen und das von Belkin.

Beide Kabel erreichten auch sehr gute Ladeergebnisse weshalb diese auch zu empfehlen sind.

Das Ugreen ist mit 11,99€ deutlich günstiger als das Belkin Kabel, dafür gefiel mit beim diesem allerdings die Verarbeitung nicht so gut. Die langfristige Haltbarkeit ist also etwas fragwürdig.

Das mit rund 30€ sehr teure Belkin Kabel hingegen ist gut verarbeitet, liefert eine gute Ladeleistung und ist Thunderbolt 3 zertifiziert! Dieses wird selbst von Apple empfohlen, das heißt hier kann man sehr sicher sein ein gutes Kabel gekauft zu haben.

Wichtig das Belkin Kabel NICHT in Kombination mit Quick Charge einsetzen!!! USB C Powerdelivery wie es beim Google Pixel genutzt wird ist okay.

Kurzum wenn Ihr Daten schnell übertragen wollt und bereit seid für ein Kabel 30€ auszugeben, ist das Belkin Eure erste Wahl, wenn Ihr das nicht bereit seid dann ist das Ugreen eine günstige Alternative.

Sollte es Euch nur ums Laden von Smartphone und co. gehen dann wäre das CHOETECH das schnellste Kabel, welches jedoch von der Haptik mäßig ist.

Eine gute Alternative wäre hier das Kabel von AUKEY, welches allgemein etwas hochwertiger anmutet. Ebenfalls könnte man das Kabel von Ugreen einsetzen, was aber auch etwas teurer ist.

 

Daten + Laden

 

Nur Laden

9x Bluetooth Ohrhörer im Vergleich von Beats, Beyerdynamic, Bose, Teufel und co. Welcher ist der beste Premium Bluetooth Ohrhörer?

Apple und Motorola haben das Ende vom Kopfhöreranschluss am Smartphone eingeleitet, mittlerweile scheint auch HTC diesen Trend mitzumachen.

Selbst wenn das Samsung Galaxy S8 noch mit Kopfhöreranschluss daher kommt, ist trotzdem die Zukunft kabellos und es wird höchstens 1-2 Jahre dauern bis die allermeisten Hersteller auf diesen Zug aufgesprungen sind.

Aber warum klammern sich so viele Nutzer noch an den 3,5mm Port, kabellos kann doch so viel praktischer sein? Mittlerweile gibt es auch jede Menge guter Bluetooth Ohrhörer, aber welcher ist der beste und wie viel muss man für diesen ausgeben?

Dies wollen wir versuchen in einem Vergleich zu klären. Welcher ist der beste Bluetooth Ohrhörer in der 50-200€ Preisklasse? Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Für diesen Vergleich wurden insgesamt 9 Modelle ausgewählt welche in der 50-200€ Preisklasse zu finden sind. Hierbei handelt es sich um Folgende Modelle:

 

In der Einzelvorstellung

Beginnen wir den Test mit ein paar Worten zu jedem der Ohrhörer. Wie diese optisch gefallen, wie die Haptik ist usw.

Zu jedem der Ohrhörer hier gibt es auch noch einen ausführlichen Einzeltest, woher auch die Bilder stammen, daher nicht wundern, wenn diese stilistisch etwas unterschiedlich ausfallen.

 

Beats by Dr. Dre Powerbeats 3

Bei Beats by Dr. Dre scheiden sich ja die Geister. Die einen lieben die Marke, die anderen finden Sie furchtbar.

Wofür man aber Beats aber definitiv loben muss, ist die Präsentation seiner Produkte. Dies beginnt bei der Werbung und endet bei der Verpackung.

Das Enden bei der Verpackung trifft leider gut zu, denn die Powerbeats 3 sind selbst qualitativ wirklich nichts Besonderes.

Beats setzt hier auf Plastik gemischt mit ein wenig Gummi. Im Großen und Ganzen habe ich schon Ohrhörer in der 30€ Preisklasse gesehen welche sich hochwertiger anfühlten.

Zwar kann man auch über die Optik streiten, jedoch wird vermutlich kaum eine andere Marke in diesem Vergleich einen höheren Wiedererkennungswert besitzen.

 

Beyerdynamic Byron BT und BTA

Mit den Byron BT und BTA hat Beyerdynamic 2016 seine ersten Bluetooth Produkte auf den Markt gebracht.

Diese sollen weniger durch eine besonders auffällige Optik als durch einen wirklich guten Klang.

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BT
Und ja die Optik ist durchaus unauffällig, aber dafür sind die Ohrhörer qualitativ 1a.

Beyerdynamic setzt bei beiden Modellen auf ein recht kleines Aluminiumgehäuse, welches sich von der Größe kaum von normalen Bluetooth Ohrhörern unterscheidet.

Dafür verfügen beide Ohrhörer über eine etwas größere Kabelfernbedienung in welcher anscheinend viel der Bluetooth Elektronik untergebracht ist.

Bei den BTA gibt es zudem eine kleine Besonderheit, als einzige Ohrhörer in diesem Vergleich setzen diese nicht auf einen microUSB Port zum Aufladen, sondern auf eine spezielle Ladeschale.

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BTA
Hierdurch soll ein besserer Wasserschutz gewährleistet werden.

Ebenfalls eine positive Kleinigkeit sind Magneten welche in der Rückseite der Ohrstöpsel integriert sind und das Zusammenheften der Ohrhörer erlaubt.

Hierdurch kann man diese bei der nicht Nutzung wie eine Kette um den Hals tragen, ohne dass es die Gefahr des Verlierens gibt.

 

Bose SoundSport

Nach Beats ist Bose bei den SoundSport sicherlich die zweit beste Präsentation Ihres Produktes gelungen. Man hat hier bereits beim Auspacken das Gefühl etwas Teureres und hoffentlich gutes gekauft zu haben.

Die SoundSport sind dabei etwas größere Bluetooth Ohrhörer. Hierbei setzt Bose auf eine Mischung aus Hochglanz und matten Kunststoff.

Die Ohrhörer wirken dabei vernünftig, ich würde diese zwar qualitativ nicht ganz an die Spitze setzen aber Sie spielen was die Haptik angeht sicherlich etwas weiter oben mit.

Neben den Jabra Bluetooth Ohrhörern sind die Bose die einzigen im Vergleich welche auch eine App Unterstützung mitbringen.

Diese erlaubt beispielsweise das Deaktivieren der Sprachbenachrichtigungen.

 

Jabra Halo Smart

Die Jabra Halo Smart sind sicherlich die ungewöhnlichsten Bluetooth Ohrhörer in diesem Vergleich.

Im Gegensatz zu allen anderen Modellen besitzen die Jabra Halo Smart kein Kabel welches im Nacken verläuft, sondern man legt sich eine Art Bogen um.

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Am Ende dieses Bogens (oder wie auch immer man es nennen möchte) kommen die Kabel mit den angeschlossenen Ohrstöpseln heraus.

Dies wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas abschreckend und ungewohnt, ist jedoch in der Praxis weniger schlimm.

Im Gegensatz zu den anderen Modellen ist der Akku und die Bluetooth Elektronik nicht in den Ohrstöpseln verbaut, sondern in diesem Plastikbogen.

Dieser Plastikbogen hängt aber nicht an Euren Ohren, sondern liegt auf Euren Schultern auf. Daher spürt man praktisch das Gewicht überhaupt nicht.

Die Ohrstöpsel selbst entsprechen von Ihrer Größe dem üblichen Standard für kabelgebundene Ohrhörer.

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Eine große Besonderheit bei den Jabra Halo Smart ist die Smartphone App. Diese erlaubt es unter anderem eingehende Nachrichten vorgelesen zu bekommen.

Wenn Ihr mehr darüber wissen wollt, schaut Euch meinen vollständigen Test zu den Jabra Halo Smart an.

Aber kurz gesagt die App kann definitiv ein großer Mehrwert sein!

 

Onkyo E700BT

Onkyo wählt mit den E700BT eine etwas andere Zielgruppe als die meisten anderen Modelle in diesem Vergleich.

Onkyo richtet die E700BT nicht an Sportler, sondern an den Normalnutzer, für zu Hause oder Bus und Bahn.

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Die Ohrhörer selbst gefallen mir optisch mit am besten. Der Hersteller setzt hier auf ein recht kompaktes gefrästes Aluminium Gehäuse in Kombination mit einem verdrillten Kabel.

Dies verleiht den E700BT eine klassische „High End“ Audio Optik. Auch die Haptik ist ausgesprochen hochwertig.

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Minuspunkte gibt es für den fehlenden Wasserschutz und den offenen microUSB Port, hier muss man also etwas vorsichtig sein was Feuchtigkeit angeht.

 

Sony MDR-XB50BS

Die Sony MDR-XB50BS sind wieder etwas größere Bluetooth Ohrhörer welche von Marketing primär an Sportler gerichtet sind.

Besonders interessant mach die MDR-XB50BS der Preis von gerade mal 70€ womit diese zu den günstigeren Modellen im Vergleich zählen.

Aber auch optisch sind die Ohrhörer recht auffällig zumal Sony viele bunte Farben anbietet.

Qualitativ habe ich nicht viel an den Ohrhörern zu bemängeln. Zwar sind die verwendeten Materialien nicht übermäßig hochwertig, Sony setzt primär auf Plastik, jedoch wirken die MDR-XB50BS mehr als solide für Ihren Einsatzzweck.

 

Sudio Vasa Blå

Die Sudio Vasa Blå versuchen mehr aufgrund Ihres Designs zu Punkten als durch Features. Hierbei richten sich die Sudio Vasa Blå vermutlich etwas mehr an Damen aufgrund von goldenen bzw. rose- goldenen Akzenten.

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Positiv ist ganz klar die Haptik und Verarbeitung. Das Kabel der Vasa Blå ist hochwertig und solide.

Ähnliches gilt auch für die Ohrhörer selbst welche mit Aluminium veredelt sind.

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Ein kleiner Kritikpunkt sind die beiden „Boxen“. Am Kabel, welches wie üblich im Nacken verläuft, hängen zwei kleine Plastikkästen. Beim einen handelt es sich um eine Kabelfernbedienung und beim anderen vermutlich um eine Box in welcher der Akku untergebracht ist.

Diese können etwas Zug auf die Ohren ausüben, dazu aber später mehr.

 

Teufel MOVE BT

Die Teufel MOVE BT versprechen einer der besten Allrounder in diesem Vergleich zu sein. Die Ohrhörer sind recht kompakt, optisch nicht allzu auffällig aber dennoch hochwertig verarbeitet.

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Die Ohrstöpsel bestehen größten Teils aus Aluminium und fühlen sich sehr solide an.

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Ansonsten gibt es keine größeren Auffälligkeiten. Vielleicht ist mir das Kabel etwas dünn, dafür ist dieses auch sehr leicht und angenehm im Nacken.

 

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit von Bluetooth Ohrhörern ist recht schwer zu messen. Wer will schon bis zu 20 Stunden neben diesen sitzen und warten wann sie ausgehen.

Daher hier einmal eine Auflistung der Herstellerangaben + eine Einschätzung was grob in der Praxis zu erwarten ist.

  • Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 12h/ca. 10h
  • Beyerdynamic Byron BT 7,5h/6-7h
  • Beyerdynamic Byron BTA 7,5h/6-7h
  • Bose SoundSport 6h/ 4,5h
  • Jabra Halo Smart 17h/ 15-17h
  • Onkyo E700BT 10h/8h
  • Sony MDR-XB50BS 8,5h/7,5h
  • Sudio Vasa Blå 8h/8h
  • Teufel MOVE BT 20h/18h

Kurzum der Akkukönig ist ganz klar der Teufel MOVE BT, dies kann ich auch so unterschreiben.

Die leider schlechteste Akkulaufzeit bieten die Bose SoundSport.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort muss unterschieden werden, geht es Euch um die Nutzung beim Sport oder Zuhause/in Bus und Bahn?

Ebenfalls wie bequem sitzen die Ohrhörer?

Wichtig das ganze spiegelt meine Meinung wieder. Ich habe normalgroße Ohren und mir passen in der Regel die M Aufsätze sehr gut. Solltet Ihr größere oder kleinere Ohren haben, kann natürlich das Trageerlebnis für Euch völlig anders ausfallen.

Beats by Dr. Dre Powerbeats 3

Die Powerbeats 3 sitzen dank des Ohrbügels sehr feste in den Ohren. Das Herausfallen ist nahezu unmöglich. Jedoch drückten die Ohrhörer nach einer gewissen Zeit etwas in meinen Ohren.

Daher für den Sport sehr gut, für den entspannten Alltag eher mittelmäßig.

Die Powerbeats 3 sind angeblich Wasser geschützt, jedoch der microUSB Port ist nicht verdeckt!

Beyerdynamic Byron BT und BTA

Die Beyerdynamic BT und BTA sind sich sehr Ähnliches was den Tragekomfort angeht. Beides sind recht kompakte Ohrhörer welche im Grunde den üblichen Tragekomfort von in-Ear Ohrhörern bieten. Zwar liefert Beyerdynamic noch „Ohrhacken“ mit, welche für einen verbesserten Halt sorgen sollen, jedoch in der Praxis zeichnen sich die BT und BTA eher durch einen mittelmäßig festen Halt aus.

Dafür finde ich beide Ohrhörer recht bequem. Daher für Sport eher mittelmäßig, für den Alltag gut.

Die Beyerdynamic Byron BT sind nicht wassergeschützt, werden zu mindestens nicht damit beworben. Die BTA hingegen besitzen einen Wasserschutz, welcher auch sehr vertrauenswürdig wirkt.

Bose SoundSport

Die Bose SoundSport sind sehr große Bluetooth Ohrhörer. Daher fand ich diese auch etwas unbequem. Man spürt schon dauerhaft, dass etwas in den Ohren steckt.

Der Halt war allerdings tadellos dank der Ohrhaken.

Daher für den Alltag mittelmäßige und für den Sport Okay, aber auch nicht überragend.

Die SoundSport sollen im Übrigen auch einen Wasserschutz mitbringen. Allerdings wirkte die Abdeckung auf dem microUSB Port weniger vertrauenswürdig.

Jabra Halo Smart

Die Jabra Halo Smart besitzt natürlich aufgrund Ihres Plastikbogens einen etwas ungewohnten Tragekomfort.

Jedoch die Ohrstöpsel selbst sitzen sehr angenehm in den Ohren und aufgrund des Bogens, welcher auf der Schulter aufliegt, gibt es auch keinen Zug am Kabel.

Allerdings sind die Ohrstöpsel recht klein. Jemand mit sehr großen Ohren bzw. einem sehr breiten Ohrkanal wird Probleme mit dem Herausrutschen haben.

Für Nutzer mit kleineren Ohren werden die Halo Smart allerdings ziemlich perfekt sein, sowohl was Sport aber auch den Alltag angeht.

Ein Wasser- bzw. Schweißschutz ist gegeben.

Onkyo E700BT

Die E700BT fallen wieder unter die Kategorie „wie normale in-Ears“. Die Ohrstöpsel selbst sind recht kompakt und sitzen aufgrund der leicht angewinkelten Bauform sehr sicher und bequem in den Ohren.

Daher für den Alltag top, für den Sport aber alleine aufgrund des fehlenden Wasserschutzes und des offenen microUSB Ports eher nicht.

Sony MDR-XB50BS

Die Sony MDR-XB50BS fallen erneut in die Kategorie sehr groß. Allerdings wen die Größe nicht stört, wird vermutlich sehr zufrieden mit dem Tragekomfort sein.

Die Ohrhörer sitzen fest und recht bequem in meinen Ohren.

Daher für Sport und Alltag gut geeignet. Ein Wasserschutz ist natürlich gegeben.

Sudio Vasa Blå              

Die Sudio Vasa Blå sind sehr kleine Ohrstöpsel, welche an sich recht gut in den Ohren sitzen.

Jedoch hängt am Kabel eine recht große Kabelfernbedienung und eine Akkubox.

Beim Joggen kann dies etwas ungewollten Zug auf die Ohrhörer ausüben. Daher für den normalen Alltag gut, für Sport eher mittelmäßig.

Teufel MOVE BT

Die Teufel MOVE BT sind zwar relativ kompakt, dafür aber etwas massiver/schwerer. Jedoch in meine Ohren passen die MOVE BT sehr gut!

Im normalen Alltag halte ich diese sogar für mit die bequemsten Ohrhörer, für Sport sind Sie zwar durchaus geeignet, jedoch ist der Sitz auch nicht der aller festeste.

Ein Wasserschutz ist gegeben.

 

Klang

Kommen wir zu dem Punkt auf den die Meisten sicherlich am meisten gespannt sind, den Klang.

Als Quelle kommt für diesen Teil des Vergleiches ein iPhone 7 Plus und/oder ein Google Pixel zum Einsatz und ja ich weiß ein iPhone unterstützt kein APTX, dies ist aber in der Praxis kein Weltuntergang. Alle Ohrhörer klingen am iPhone wie auch am Google Pixel jeweils sehr ähnlich, ich würde hier also nicht groß unterscheiden. Grundsätzlich haben aber aptX unterstützende Modelle unter Android einen kleinen Vorteil.

Hingegen Ohrhörer wie die Powerbeats 3 sind primär für IOS Geräte zu empfehlen. Die Beyerdynamic BTA unterstützen im Übrigen sowohl aptX wie auch den Apple optimierten AAC Codec.

Vergesst bitte auch nicht, dass es sich hierbei um meine Meinung handelt und diese natürlich auch etwas von Eurem Geschmack abweichen kann.

Solltet Ihr nun erwarten, dass ich Euch sage Model XYZ ist das beste von allen, dann muss ich Euch enttäuschen. So einfach ist das Ganze nicht.

Hier treffen viele verschiedene Klangsignaturen aufeinander.

Fast sämtliche Ohrhörer sind etwas spaßiger ausgerichtet, manche aber etwas extremer als andere.

Die größten „Bass Monster“ im Vergleich sind ganz klar die Sony MDR-XB50BS. Diese können durch einen wirklich sehr mächtigen und voluminösen Bass punkten.

Ebenfalls recht bassstark sind die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3, Bose SoundSport, Teufel MOVE BT, Jabra Halo Smart und die Onkyo E700BT.

Die Beyerdynamic BTA, BT und Sudio Vasa Blå würde ich hingegen schon als etwas ausbalancierter einstufen.

Auf den ersten „Blick“ heben sich die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3, Teufel MOVE BT, Onkyo E700BT und Beyerdynamic BTA etwas vom Rest des Felds ab.

Dies gilt natürlich auch für die Sony MDR-XB50BS, welche ich jedoch als Sonderfall behandeln würde. Der extreme Bass ist Geschmacksache. Mögt Ihr wirklich mächtig viel Bass und es ist Euch egal wenn dieser die Musik absolut dominiert? Dann sind die Sony MDR-XB50BS vielleicht etwas für Euch und ja dies machen die MDR-XB50BS wirklich gut.

Der Bass ist qualitativ wirklich okay und auch die Höhen sind qualitativ in Ordnung nur die Mischung Tiefen, Mitten und Höhen ist hier halt wirklich sehr stark Richtung Bass verschoben.

Die Jabra Halo Smart, Sudio Vasa Blå, Bose SoundSport und Beyerdynamic BT konnten mich verglichen mit dem restlichen Testfeld nicht umhauen.

Alle vier klingen nicht schlecht, gerade die Beyerdynamic BT klingen sehr gut. Jedoch fehlt mir bei diesen so ein wenig der ahh Effekt.

Die Beyerdynamic BT sind beispielsweise absolut okay, jedoch im direkten Vergleich gefallen mir die sehr ähnlich klingenden Teufel MOVE BT besser. Die Beyerdynamic BT sind relativ ausgewogen abgestimmt mit vielleicht ein wenig mehr Bass, aber das Ganze sehr dezent. Dabei sind die Höhen etwas weicherer Natur als es beispielsweise bei den BTA der Fall ist.

Ähnliches gilt auch für die Sudio Vasa Blå, welche absolut in Ordnung klingen aber auch wiederum nichts haben was mich, beispielsweise verglichen mit den Teufel MOVE BT, sagen lässt „greift zu diesen“.

Die Jabra Halo Smart sind sehr dynamische und lebendig klingende Ohrhörer, jedoch im Detail merkt man das es sich hier um 50€ Bluetooth Ohrhörer handelt. Ich habe etwas das Gefühl, dass die Übertragung verlustbehaftet ist. Etwas übertrieben könnte man es mit einem 480p Youtube Video vergleichen welches man sich mit sehr guten Kopfhörern anhört.

Die sehr guten Kopfhörer werden weiterhin gut klingen, jedoch merkt man, dass diese nicht ganz sauber klingen. Ähnliches haben auch die Jabra Halo Smart. Die Ohrhörer sind sehr fähig aber ich habe das Gefühl, dass etwas Klang beim Transport des Signals verloren geht.

Jedoch für unter 50€ sind die Jabra Halo Smart sicherlich eine sehr gute Option und vermutlich auch die preis/leistungsstärksten Ohrhörer im Vergleich.

Die Bose SoundSport, ja eine schwierige Sache. An sich klingen diese sehr gut. Wie auch der größte Teil desTestfeldes sind diese spaßig abgestimmt, tendenziell gehören diese sogar zu den Bass stärkeren Modellen. Auch die Höhen sind okay, die Mitten vielleicht ein wenig schwach aber im Großen und Ganzen sind die Bose SoundSport vollkommen empfehlenswerte Ohrhörer.

Wir haben hier allerdings einen Vergleich und ich kann nicht so recht hören was die Bose SoundSport besser macht als die Teufel MOVE BT oder Onkyo E700BT, zumal die Bose sogar noch teurer sind.

 

Kommen wir zu denen aus meiner Sicht interessanten Modellen.

Beginnen wir bei den Beats by Dr. Dre Powerbeats 3. Dass ich jemals Beats Kopf/Ohrhörer wegen ihrer hohen Klangqualität loben würde und diese sogar das Testfeld anführen, hätte ich auch nie gedacht.

Aber Ehre wem Ehre gebührt, erstaunlicherweise klingen die Powerbeats 3 hervorragend! Gerade in Kombination mit dem iPhone liefern diese einen unheimlich detaillierten Klang mit einer fantastischen Räumlichkeit.

Dabei ist der Bass zwar durchaus etwas mächtiger, aber weiterhin wohl kontrolliert und mit einem tollen Tiefgang. Die Zeiten in welchen Beats einfach nur dumpf klingen sind aber anscheinend vorbei. Die Höhen können durch einen starken Detailgrad und einer hohen Brillanz punkten.

Die Mitten sind vielleicht einen Tick schwächer zugunsten des Basses, jedoch werden Stimmen weiterhin toll dargestellt.

Meine Vermutung ist, dass in den PowerBeats 3 aufgrund von Apples know how einfach ein absolut überragender Bluetooth Chip verbaut ist, der  einfach um Längen besser ist als was in den Konkurrenzmodellen steckt.  Dies inklusive einer perfekten Software Anpassung würde den grandiosen Klang zu mindestens erklären und auch warum die PowerBeats 3 in Kombination mit Android Smartphones deutlich matter klingen.

Sofern man mit etwas mehr Bass, aber auch nicht zu viel, gut leben kann und ein aktuelles iPhone besitzt dem würde ich zu den Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 raten. Diese Kombination kann kein anderes Modell schlagen.

Die Beyerdynamic BTA sind etwas das Kontrastprogramm. Diese Ohrhörer sind sehr ausgewogen mit guten Bässen, Mitten und Höhen.

Hier gewinnt keine der drei Parteien die „Oberhand“, alles ist wirklich schön ausbalanciert. Jedoch im direkten Vergleich mit den PowerBeats 3 merkt man schon, dass die Beats ein Stück klarer sind.

Womit die Beyerdynamic BTA grundsätzlich punkten können ist einer sehr guten Räumlichkeit und einem hohen Detailgrad.

Je nachdem was man allerdings zuvor gewohnt ist, könnten die BTA aber auch etwas „langweilig“ sein. Die BTA sind eher die Genießer Bluetooth- Ohrhörer.

Aber letztendlich ist das Geschmacksache, „Bass Heads“ sollten allerdings Abstand von diesen Bluetooth Ohrhörern machen.

Die Teufel MOVE BT bieten den üblichen „Teufel“ Klang. Also bassstark und generell etwas wärmer abgestimmt.

Der Bass der MOVE BT ist ordentlich, sowohl was die Masse angeht aber auch die Klasse. Der Tiefgang ist sehr gut und auch Volumen Klasse.

Die Mitten würde ich als solide einstufen, Stimmen und Gesang kommt mit den MOBE BT gut rüber. Die Höhen sind relativ weich, unangenehme Zischlaute werdet Ihr hier nicht zu hören bekommen.

Im Gegenzug wirken die Teufel allerdings was Ihrem Detailgrad angeht eher mittelmäßig gut.

Das passt auch ganz gut zum Fazit zu den MOVE BT. Diese sind die idealen Allrounder, der Bass ist nicht zu schwach aber auch nicht zu stark, die Höhen sind nicht zu spitz aber auch nicht zu matt.

Kurzum es wird kaum jemanden geben dem die MOVE BT klanglich nicht gefallen.

Zu guter Letzt die Onkyo E700BT. Die Onkyo E700BT sind so ein Mittelding aus Teufel MOVE BT und den Powerbeats 3.

Heißt diese besitzen durchaus einen recht ausgeprägten Tiefgang sind jedoch in den Höhen etwas klarer und brillanter als die Teufel MOVE BT.

Wenn man so will sind die Onkyo E700BT die Teufel MOVE BT mit etwas weniger Bass und etwas mehr Höhen.

Dadurch entsteht bei diesen auch ein etwas dynamischerer Klang welcher durch die erhöhte Klarheit auch durchaus sehr detailliert wirkt.

Allgemein wären die Onkyo mein Favorit wenn es um den Klang im Zusammenspiel mit Android geht.

 

Versuchen wir es einmal zusammenzufassen:

Ihr habt ein Apple Smartphone und mögt etwas mehr Bass dann sind die Powerbeats 3 klanglich ganz klar die erste Wahl.

Ihr wünscht einen dynamischen Klang mit einem hohen Detail grad, guten Höhen und einem satten Bass? Dann sind die Onkyo E700BT die erste Wahl.

Ihr wollt einen gut ausbalancierten Klang mit einer hohen räumlichen Darstellung, dann sind die Beyerdynmaic BTA sowohl für IOS wie auch Android Eure erste Wahl.

Ihr wollt einen bassstarken Klang mit guten Höhen und brauchbaren Mitten aber einer generell etwas wärmeren Klangsignatur? Dann sind die Teufel MOVE BT eure erste Wahl.

Wenn Ihr noch mehr Infos zu den Einzelnen Ohrhörern wollt schaut am besten in die Einzel Tests.

 

Fazit Welcher ist der Beste Bluetooth Ohrhörer?

So eindeutig lässt sich dies nicht sagen, es kommt auf Eure Anforderungen an.

Beispielsweise die Beats by Dr. Dre Powerbeats 3 haben mich in Kombination mit dem iPhone Klanglich regelrecht umgehauen, dafür fand ich die Haptik der Ohrhörer mäßig gut und auch der Tragekomfort war eher mittelmäßig.

Wenn Ihr damit leben könnt bekommt Ihr mit den PowerBeats 3 den so ziemlich besten Klang für IOS Geräte, sofern man auf einen Ordentlichen Bass steht.

Als besten Allrounder würde ich die Teufel MOVE BT nominieren. Diese können zum einen durch einen sehr guten Klang Punkten, besitzen aber auch eine gute Verarbeitung, eine hervorragende Akkulaufzeit und sind Wasser geschützt. Dazu passten mir die Ohrhörer mit am besten im Testfeld.

Vielleicht sogar mit noch einem etwas besseren Klang konnten die Onkyo E700BT überzeugen. Diese bieten mit 10 Stunden immer noch eine gute Akkulaufzeit, einen guten Tragekomfort, sind aber nicht Wasser geschützt.

Daher würde ich die Onkyo E700BT nicht für den Sport empfehlen. Wer aber in Bus, Bahn oder Zuhause mit diesen Musik hört, wird hier sehr gute Begleiter finden!

Die Beyerdynamic Byron BTA sind am besten für Nutzer mit gehobenen Ansprüchen geeignet. Diese repräsentieren den natürlichsten und ausbalanciertesten Klang im Testfeld. Wem das zusagt sollte zu den Byron BTA greifen, zumal diese dank integrierter Magneten und dem vertrauenswürdigsten Wasserschutz punkten konnten. Leider finde ich hier den Preis von 199€ etwas hoch, für 150€ würde es mir nochmals deutlich leichter fallen diese zu empfehlen.

Aber auch die anderen Ohrhörer im Vergleich waren alle samt gut. Es gab hier kein Modell wo ich sagen würde, dass Ihr beim Kauf etwas falsch gemacht habt. Die Sony MDR-XB50BS sind beispielsweise aufgrund Ihres Preises sehr interessant, aber nur für Nutzer welche viel, sehr viel, Bass mögen.

Ebenfalls preislich sehr attraktiv sind die Jabra Halo Smart. Ihr wollt keine 100€+ für Bluetooth Ohrhörer ausgeben? Dann sind die Jabra Halo Smart ganz klar zu empfehlen, auch wenn diese nicht mit den 200€ Bluetooth Ohrhörern mithalten können.

Am Ende wären allerdings diese Modelle meine Empfehlung

 

Welchen Bluetooth Ohrhörer nutzt du?

Vom gesamten Testfeld nutze ich primär die Teufel MOVE BT, allerdings kommen auch die Beyerdynamic BTA(Outdoor) und die Onkyo E700BT(zu Hause) oft zum Einsatz.

Die Bose SoundSport Bluetooth Ohrhörer im Test

Bluetooth Ohrhörer haben immer noch einen eher mäßig guten Ruf. Dies aber oftmals zu Unrecht! Es gibt sehr viele sehr gute Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt. Mitte 2016 hat Bose seine neusten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht, die SoundSport.

Zwar haben wir mittlerweile 2017, jedoch wollte ich mir dennoch einmal die SoundSport anhören, schließlich sind diese immer noch Boses „High End“ Bluetooth Ohrhörer und der Bedarf an kabellosen Bluetooth Ohrhörern steigt immer weiter aufgrund von Smartphones mit fehlendem 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Können die Bose SoundSport im Test überzeugen?

 

Die Bose SoundSport

Die Bose SoundSport sind aktuell in drei verschiedenen Farben verfügbar. Zum einen ganz Klassisch in Schwarz aber auch in Blau/Schwarz und Grün/Grau, wenn man etwas mehr Farbe mag.

Die Bluetooth Ohrhörer sind größtenteils aus Hochglanz Kunststoff gefertigt, besitzen jedoch auch ein paar matte Elemente, welche die Optik etwas auflockern.

Die beiden Ohrstöpsel sind wie bei Bluetooth Ohrhörern meist üblich etwas größer als bei klassischen in-Ears. Dies liegt daran, dass Bose den Akku und die für die kabellose Verbindung nötige Elektronik in den beiden Ohrstöpseln verbauen musste.

Der linke und rechte Ohrstöpsel werden bei den SoundSport mit einem qualitativ vernünftig anmutenden Kabel verbunden. Dieses Kabel verläuft bei der Nutzung in Eurem Nacken, wo dieses praktisch nicht stört.

Unterhalb des rechten Orhstöpsels ist zudem eine Kabelfernbedienung eingelassen. In dieser befindet sich ein Mikrofon wie auch drei Tasten. Hierbei handelt es sich um eine Lautstärkewippe wie auch eine Multifunktionstaste welche zum Annehmen von Anrufen, pausieren und fortsetzen von Musik und dem vor- und zurückspulen dient.

Der Einschalter ist hingegen am rechten Ohrstöpsel verbaut. Die Tasten haben allerdings eins gemeinsam, der Druckpunkt ist grausam!

Ich habe selten solch schlecht zu drückende Tasten erlebt. Ich hoffe mal das dies an einem extra guten Wasserschutz liegt, denn Bose verspricht auch das die SoundSport gegen Wasser und Schweiß geschützt sind.

Hierfür befindet sich oberhalb des microUSB Ports zusätzlich eine kleine Abdeckung, welche auch dort das Eindringen von Wasser vermeiden soll.

Bose verspricht eine Akkulaufzeit von rund 6 Stunden, was wirklich eher mittelmäßig ist. Diese Angabe kann ich auch grob in der Praxis bestätigen.

Die Bose SoundSport lassen sich auch mit der Bose Connect App verwenden. Diese erlaubt das Umstellen der Sprachansagen bzw. ihr Abschalten. Abgesehen davon bringt die App nicht viele Features. Man keine seine Bluetooth Ohrhörer umbenennen und das automatische Timeout, also nach welchem Zeitraum der nicht Nutzung sich die Ohrhörer abschalten sollen umstellen.

 

Tragekomfort

Die SoundSport werden von Bose, wie man es sich ja beim Namen denken kann, als Sport Bluetooth Ohrhörer vermarktet.

Daher ist ein fester Halt sehr wichtig.

Diesen bieten die Bose SoundSport auch durchaus. Hier helfen primär die Ohrhaken die Ohrhörer auch wirklich im Ohr zu halten. Ohne diese würden die SoundSport nicht gut sitzen.

Aber ein guter Halt ist das eine, ein bequemer Sitz das andere. Leider sehe ich hier Defizite.

Die Bose SoundSport sind eher unterdurchschnittlich was die Bequemlichkeit angeht. Nach einer Weile beginnen diese in meinen Ohren etwas zu drücken. Dies liegt unter anderem an der großen Größe der Ohrhörer.

Zurückgelehnt entspannt Musik hören über Stunden hinweg ist leider, zu mindestens für mich, nicht möglich.

Für eine halbe Stunde oder vielleicht auch Stunde Joggen, Weg zur Arbeit usw. sollten diese jedoch taugen.

 

Klang

Klanglich hat Bose bei den SoundSport sehr viel richtiggemacht.

In Kurzform die Ohrhörer besitzen einen guten und spaßigen Klang welcher ohne Probleme mit der Konkurrenz in der 100-200€ Preisklasse mithalten kann.

In Langform:

Die Bose SoundSport folgen dem Trend des angehobenen Basses.

Auch hier liegt eine leichte Fokussierung auf diesem. Jedoch ist das Ganze in einem sehr angenehmen Rahmen. Die Qualität des Basses ist gut, allerdings auch nicht überragend. Unter anderem der Tiefgang könnte vielleicht noch etwas besser sein. Auch das Volumen könnte noch etwas höher sein.

Dies ist allerdings auch schon Kritik auf einem sehr hohen Level. Unterm Strich geht der Bass qualitativ und auch quantitativ vollkommen in Ordnung.

Bose hat hier den sicheren Mittelweg gewählt. Der Bass wird niemanden zu viel oder zu aufdringlich sein, im Gegenzug wird auch vermutlich niemand die SoundSport angehören und sagen „oh die klingen aber langweilig“.

Sicherlich „Bass Heads“ werden bessere Bluetooth Ohrhörer finden. Jedoch für den normalen Hörer bieten die Bose eine sehr passende Klangsignatur.

Stimmen und Gesang kommen mit den SoundSport gut zur Geltung. Die mitten würde ich als recht Neutral und sauber einstufen.

Die Höhen sind ebenfalls ausreichend klar, aber vielleicht auch nicht die brillantesten die ich bisher gehört habe.

Die Bose SoundSport sind hier eher etwas wärmer/weicher. Daher sind diese gefühlt auch nicht die aller detailliertesten Bluetooth Ohrhörer.

Kommen wir zu den üblichen Punkten am Ende. Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte ich keine. Die maximale Lautstärke ist relativ hoch für Bluetooth Ohrhörer und ja die Bose SoundSport besitzen Sprachansagen.

Diese stammen von einer „Roboter“ Stimme und sind akzeptabel, ich könnte aber auch drauf verzichten.

 

Fazit

Die Bose SoundSport sind sehr gute Bluetooth Ohrhörer welche klanglich durchaus empfehlenswert sind.

Diese können durch einen guten und lebendigen Klang punkten, ohne dabei zu viel oder zu wenig Bass zu liefern. Im Großen und Ganzen haben die Ohrhörer eine sehr angenehme Klangsignatur.

Kurzum akustisch bin ich mit diesen zufrieden. Jedoch der Tragekomfort ist eher mittelmäßig und die Ohrhörer sind recht groß, was immer suboptimal ist. Dafür ist die Akkulaufzeit mit rund 6 Stunden überraschenderweise etwas gering.

Bei der Verarbeitung, Steuerung und dem Lieferumfang können die Bose SoundSport wiederum punkten.

Unterm Strich sollten Euch die SoundSport gut gefallen, also optisch, von der oben beschriebenen Klangsignatur oder Ihr habt einfach gute Erfahrungen mit Bose als Hersteller gemacht, dann kann ich Euch diese Bluetooth Ohrhörer empfehlen.

Allerdings ist mir der Preis vielleicht etwas zu hoch angesetzt. Rund 180€ ist, obwohl die SoundSport durchaus gut sind, vielleicht etwas viel.

Beispielsweise die Teufel MOVE BT sind den Bose SoundSport in den allermeisten Punkten überlegen und kosten nur 119€.

Daher würde ich Euch zu mindestens empfehlen die MOVE BT einmal anzuschauen, vielleicht stellen diese ja für Euch eine gute Alternative da.

Das InLine 00031A im Test, das beste USB 3.1 externe Gehäuse!

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USB 3.1 „Gen2“ erhält so langsam etwas Verbreitung dank diverser Rechner und Notebooks welche mit Thunderbolt und USB C ausgestattet sind.

Der größte Vorzug von USB 3.1 Gen2 ist natürlich die erhöhte Bandbreite auf theoretisch 10GBit. Klingt gut, aber was für Geräte schaffen überhaupt solche Geschwindigkeiten?

SSDs ist hier natürlich die Antwort. Es gibt auch mittlerweile einige USB 3.1 externe SSDs von den großen Herstellern. Jedoch zahlt man hier einen teilweise dicken Aufpreis auf die sowieso teuren SSDs.

Günstiger ist selber bauen. Einfach eine 08/15 SSD welche wenn möglich 500MB/s+ schafft und ein USB 3.1 Gehäuse kaufen, beides kombinieren und Geld sparen.

Aber was für ein Externes USB 3.1 Gehäuse sollte man verwenden? In diesem kleinen Test geht es um das InLine 00031A 2,5“ USB 3.1 Gehäuse.

Kann dieses im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse

Das InLine USB 3.1 Gehäuse ist relativ kompakt gehalten. Es ist also kaum größer als das eigentliche 2,5Zoll Laufwerk welches in dieses passt.

Das Gehäuse besteht zum größten Teil aus solidem Aluminium, das diesem ein recht hochwertiges Finish verleiht.  Lediglich das Front- und Endstück bestehen aus Plastik.

Im Endstück ist der USB C 3.1 „Gen2“ Port eingelassen, welcher die Besonderheit dieses Gehäuses ist, und eine kleine Status LED.

Letztere ist leider nicht gut zu erkennen, da diese recht tief im Gehäuse sitzt und auch nicht übermäßig hell ist.

Die Montage des Laufwerks ist interessant gelöst. Zur linken und rechten Seite des Gehäuses befindet sich ein „Knopf“ aus Plastik, der sich eindrücken lässt.

Wenn beide eingedrückt sind, lässt sich der Festplattenschlitten herausziehen.  Eine sehr schöne Lösung! Werkzeuglos aber dennoch sicher und stabil, besser geht’s kaum.

Im Festplattenschlitten lassen diese sich nochmals verschrauben, wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen möchte.

Bei SSDs ist dies aber auch nicht zwingend nötig.

 

Leistung

Neben dem Gehäuse ist natürlich auch die Leistung sehr wichtig. Wie schnell ist das Gehäuse?

Für diesen Test habe ich eine Crucial MX300 SSD verwendet und das Gehäuse an einen Thunderbolt 3 Port eines Razer Blades angeschlossen.

Je nach Benchmark erreicht man lesend um die 550MB/s und schreibend um die 500MB/s.

Ordentliche Werte! Ich nehme an, dass hier die von mir verbaute SSD im Inneren eher limitiert als das Gehäuse selbst.

Viel schneller geht es aktuell mit SATA Laufwerken einfach nicht.

Auch via USB 3.0 werden immer noch gute Geschwindigkeiten erreicht.

Genau genommen sinkt nur die Lesegeschwindigkeit um ca. 150MB/s und die Schreibgeschwindigkeit um 100MB/s. Das Maximum beim Verwenden von USB 3.0 scheint also lesend wie auch schreibend bei rund 400MB/s zu liegen.

Dies ist ein sehr guter Wert!

Probleme mit der Erkennung des Laufwerks hatte ich keine. Auch lassen sich bei der Nutzung weiterhin die SMART Daten der verbauten Laufwerke mit beispielsweise CrystalDiskInfo auslesen.

 

Fazit zum InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse sieht gut aus, ist sehr hochwertig verarbeitet und dabei relativ kompakt.

Auch die Leistung ist via USB 3.1 ist hervorragend! Lesend erreichte ich rund 550MB/s und schreibend immer noch 500MB/s, was vermutlich eher an der von mir verwendeten SSD lag als an dem Gehäuse.

Damit liefert dieses perfekte Ergebnis, mehr ist mit einem SATA Laufwerk nicht möglich. Selbst USB 3.0 schafft rund 400MB/s lesend wie auch schreibend.

Kommen wir zum Preis. Aktuell muss man für das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse rund 38€ auf den Tisch legen, würde ich es für dieses Geld empfehlen?

Wenn Ihr es mit einer HDD nutzen wollt, nein. Für eine SSD hingegen ja! Das Gehäuse ist wirklich schön und schnell, allerdings wäre die Geschwindigkeit bei einer HDD verschenkt.

Hier gibt es auch günstigere Gehäuse die dafür taugen.

Das InLine 00031A USB 3.1 Gehäuse muss einfach mit einer SSD genutzt werden. Wie auch immer, es handelt sich hierbei um vermutlich eins, wenn nicht sogar das beste 2,5“ Festplattengehäuse auf dem Markt.

Daher Daumen hoch!

Vier Smart Home Systeme für Amazon Echo/Alexa in der Kurzvorstellung

Mit dem Echo System und seinem Sprachassistenten „Alexa“ hat Amazon einen riesen Trend losgetreten.

Jedoch werden viele das System vor sich haben und sich Fragen „mh was mache ich nun damit?“.

Ein großer Bestandteil von Alexa ist die Smart Home Steuerung.

Jedoch was für Geräte lassen sich aktuell mit Alexa steuern und wie gut funktioniert das?

Hier vier Tipps für Smart Home Geräte welche sich via Alexa steuern lassen.

 

Philips HUE, der Klassiker

Was Philips HUE kann, macht und tut muss ich vermutlich niemanden mehr erzählen. Philips HUE zeichnet sich aber auch durch eine sehr breite Kompatibilität mit 3. Anbieter Systemen wie Amazons Echo aus.

Die Funktion ist wie man Sie erwartet. Nach der Einrichtung könnt Ihr das Licht mit „Alexa schalte das Licht in (Name der Gruppe in der HUE App) ein/aus“ ein oder ausschalten.

Auch das Wechseln der Lichtfarbe ist möglich. Hierzu sagt „Alexa schalte die Szene (Name der Szene) in (Name der Gruppe in der HUE App) ein“.

Der Licht an/aus Befehl funktioniert im Alltag auch tadellos. Das Umschalten der Szene hingegen wurde leider nur sehr schwergänig erkannt. Oftmals steht man da und muss seinen Satz 2-3 mal wiederholen ehe gemacht wird was man will.

Daher Funktionen gut, Umsetzung abseits von Licht an/aus eher mäßig gut.

Solltet Ihr Probleme mit dem Ein/Ausschalten vom Licht haben, versucht den Räumen andere Namen zu geben. Beispielsweise verwechselt Alexa bei mir „Esszimmer“ und „Gästezimmer“ ganz gerne.

 

Alexa mach wärmer, tado° Heizkörper-Thermostate

Es gibt diverse Thermostate welche versuchen mit Alexa Support zu punkten. Die besten hiervon stammen aus meiner Sicht von tado°.

tado° bietet sowohl Thermostate für Heizkörper an wie auch für Fußbodenheizungen. Auch ohne die Nutzung von Alexa können diese durch eine hohe Funktionalität wie auch ein tolles Designe überzeugen.

Die tado° Thermostate haben mich im Test sehr positiv überzeugt. Hätte nicht gedacht, dass solch ein gutes Produkt, welches auch neben Alexa beispielsweise IFTTT oder Apples Homekit unterstützt, aus Deutschland kommt.

Etwas gegen tado° spricht allerdings der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis.

Die Funktion ist allerdings in Kombination mit Alexa tadellos! „Alexa stelle die Temperatur in (Raum Name in der App) auf xx Grad“.

Daher Funktion und auch im Praxiseinsatz top!

 

Strom an, Strom aus, die TP-Link HS110 WLAN Steckdose

Das günstigste Smart Home Produkt welches mit Alexa kompatibel ist stammt von TP-Link. Bei der HS110 handelt es sich um eine WLAN Steckdose.

Diese kann, wie man es sich vielleicht auch schon denken kann, den Strom ein/ausschalten wie auch den Verbrauch messen und besitzt eine Timer- Funktion.

Eine dieser Steckdosen, welche im Übrigen auch abseits von der Amazon Alexa Unterstützung sehr gut ist, kostet um die 40€ im Einzelhandel.

tp-link-hs110-test-4

Ich selbst nutze aktuell zwei Stück und bin außerordentlich zufrieden.

„Alexa schalte (Name in der TP-Link App) ein/aus“.

Das Ganze funktioniert im Alltag sehr zuverlässig selbst beim Verwenden von eigenen Namen wie „Aquarium“.

 

Homematic IP, der Newcomer

Ganz frisch ist die Unterstützung von Homematic IP und Amazon Echo. Homematic IP ist ein sehr mächtiges System welches angefangen bei einer Alarmanlage über Heizkörpersteuerung bis hin zu smarten Steckdosen alles Mögliche an Optionen mitbringt.

Einige von diesen wurden auch schon auf Techtest getestet. Um diese Module zu nutzen ist die Homematic IP Basis Station (ca. 50€) und selbstverständlich eins der unzähligen Module nötig (ab 30€).

Die Steuerung ist wie man es erwartet, beispielsweise für die Heizkörperthermostate „Alexa stelle die Temperatur im Badezimmer auf xx Grad“ oder „Alexa schalte den Schutz ein“.

Funktionieren tut das Ganze sehr gut!

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Bericht konnte vielleicht ein paar Anregungen liefern, was man alles so mit Amazons Echo Systemen was Smart Home angeht machen kann.

Auch wenn der Hype groß ist, gibt es leider noch nicht so viele unterstütze Geräte. Aber die vier oben genannten sind schon ein guter Einstieg.

Gerade mit Homematic IP wird nun ein sehr mächtiges System unterstützt, welches schon sehr viele Punkte abdeckt.

Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker im Test, ein weiteres Erfolgsprodukt auf dem Hause Xiaomi?

Das Xiaomi sehr gut darin ist alle möglichen Produkte von Smartphones über Smarte Reiskocher bis hin zu Ohrhörern zu produzieren und das auch in guter Qualität, ist ja nichts mehr Neues.

Daher sollte doch so ein einfaches Produkt wie ein Bluetooth Lautsprecher von Xiaomi auch ohne Probleme im Test überzeugen können, oder?

Für diesen Zweck habe ich mir einen Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker gekauf, ist dieser eine Empfehlung wert oder sollte man lieber einen 08/15 Bluetooth Lautsprecher auf Amazon kaufen? Finden wir es heraus!

 

Der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker

Optisch hat hier Xiaomi einen ausgesprochen hübschen Bluetooth Lautsprecher gebaut. Dieser ist relativ dünn und kompakt gebaut.

Beim Material hat allerdings Xiaomi nicht gespart. Die Front und Rückseite werden durch hochwertig anmutende Plastik Platten im Waben Muster verdeckt während der Rahmen aus robustem Aluminium besteht.

Das Wabenmuster auf der Front ist präferiert, was bei einem Lautsprecher auch durchaus Sinn macht.

Unter dieser Front verstecken sich die beiden 2,5W Treiber. Die Rückseite hingen ist geschlossen, heiß der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker wird eher direktional Klang von sich geben.

Geladen wird der Lautsprecher klassisch via microUSB. Der verbaute Akku soll laut Xiaomi 10 Stunden halten, dem kann ich auch so zustimmen.

Oberhalb des microUSB Ports befindet sich zudem noch der Einschalter welcher ebenfalls aus Metall besteht was die hochwertige Optik des Lautsprechers noch etwas unterstützt.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten dem Klang. Tja eigentlich sollte es wirklich kaum überraschen, dass der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker sehr ordentlich klingt!

Zwar hat dieser aufgrund seiner sehr flachen und kompakten Bauform erschwerte Bedingungen, macht dafür aber einen umso bessern Job.

Der Lautsprecher hat ordentlich Dampf für seine Größe. Auf hoher Lautstärke wandert dieser sogar fröhlich auf dem Tisch umher aufgrund der Starken Vibrationen.

Natürlich erwartet jetzt bitte keinen Bass welchen man in seinem Bauch noch spürt, denn das liefert der Xiaomi Bluetooth Lautsprecher nicht.

Dennoch für seine Größe klingt dieser erstaunlich voll. Die höhen sind recht klar und auch auf hoher Lautstärke noch voll.

Allerdings werden die Höhen etwas vom Bass und den Mitten in den Hintergrund geschoben.

Dies ist allerdings nicht stark der Fall. Der Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker klingt also nicht Dumpf, jedoch hört man, dass die Höhen sich etwas schwer tun sich vom restlichen Klang „abzusondern“.

Die maximale Lautstärke ist vernünftig, zudem ist der Klang selbst auf dieser immer noch gut brauchbar, aber es gibt auch ohne Frage lautere Bluetooth Lautsprecher.

Trotzdem um in einer Küche oder einem kleinen Wohnzimmer für eine gewisse Grundbeschallung zu sorgen, reicht das gute Stück vollkommen aus.

 

Fazit

Den Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker bekommt man aktuell für rund 20-22€ aus Asien.

Für dieses Geld kann ich ohne Probleme eine Kaufempfehlung aussprechen! Zwar darf man natürlich auch von Xiaomi keine Wunder erwarten aber für die kompakte Größe klingt der Wireless Bluetooth 4.0 Speaker einfach hervorragend!

Dazu kommt noch die Klasse Verarbeitung und Optik. Kurzum es gibt sehr viele Dinge die für den Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker sprechen und nur sehr wenige die gegen Ihn sprechen.

Letzteres wäre die etwas langwierigere Lieferung aus Asien. Sollte diese Euch nicht stören greift zu!