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Der iHealth Wave Fitness Tracker im Test

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Smartwatches sind aktuell weitestgehend als tot zu bezeichnen. Pebble verkauft, die Moto 360 wird nicht mehr fortgesetzt und auch Apple hat seine iWatch nur noch sehr halbherzig geupdatet.

Der größte Profiteur aus dieser Geschichte scheinen Fitnesstracker zu sein. Diese verkaufen sich aktuell laut diversen Marktforschungsinstituten prächtig.

Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, in der Regel sind diese deutlich günstiger als eine Smartwatch, bieten mehrere Tage Akkulaufzeit und alle Basisfunktionen wie Benachrichtigungen usw. sind meist auch mit an Board.

Lediglich die Optik ist meist deutlich anders als bei einer normalen Uhr.

Daher war ich auch sehr neugierig auf den iHealth Wave Fitnesstracker, der sich auf den ersten Blick vor allem durch seine sehr „runde“ Optik von anderen Fitnesstrackern abhebt.

Kann der iHealth Wave im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der iHealth Wave im Test

Wie bereits erwähnt, besitzt der iHealth Wave Fitnesstracker auf den ersten Blick ein rundes Display, was eher an eine normale Uhr erinnert.

Beim Material setzt iHealth auf Plastik und eine große Glas Abdeckung auf der Front unter welcher das Display angebracht ist.

Optisch finde ich den Wave Fitnesstracker recht schick, gerade wenn man etwas kleinere Handgelenke hat.

Geladen wird der Fitnesstracker mithilfe einer kleinen „Platte“ welche in einen freien USB Port gesteckt wird und per Magneten an dem Wave Fitnesstracker hält.

Natürlich ist der iHealth Wave auch wasserdicht, allerdings gibt der Hersteller hier kein IP Rating an, Schwimmen soll aber problemlos funktionieren.

Als Armband kommt ein normales Silikon Band zum Einsatz. Hier legt iHealth auch ein alternatives in Blau bereits mit in die Box.

Das Armband besitzt einen normalen Uhrenverschluss, welcher das Risiko minimiert den Wave Fitnesstracker ausversehen zu verlieren.

Leider ein wenig enttäuscht war ich beim ersten Einschalten. Wobei enttäuscht ist natürlich nicht ganz richtig, bei einem Preis von um die 50€ darf man kein großes Farbdisplay erwarten.

Dies bekommt man auch nicht. Im Wave steckt ein normales LCD Display, welches auch nicht rund ist, was aber erstaunlich wenig stört.

Allgemein im Indoor- Einsatz sieht das Display des Wave AM4 sehr gut aus. Im Outdoor- Einsatz spiegelt dieses allerdings recht stark.

Auf Tasten verzichtet iHealth vollständig. Das Display wird durch eine „Arm- Hebe- Bewegung“ eingeschalten.  Daraufhin lässt sich beim Antippen des Displays durch das Menü schalten.

Hier trickst iHealth bei der Wave allerdings etwas. Anscheinend nutzt man keinen Touchscreen, sondern den eingebauten Bewegungssensor für diese Steuerung, welcher die Erschütterung durch das Antippen des Fitnesstrackers erkennt.

Klingt im ersten Moment sicherlich etwas merkwürdig funktioniert aber in der Praxis erstaunlich gut. Vor allem verwirrt Wasser, das auf das Display kommt, den Fitnesstracker nicht (Touchscreens funktionieren auch wenn sie nass sind).

 

Die App

Um den Wave AM4 zu nutzen ist die IOS oder Andoid App von iHealth notwendig.

Die Installation und Einrichtung dieser geht problemlos. Ihr müsst ein Konto beim Hersteller anlegen und ein paar Daten über Euch eintragen (Größe und Gewicht).

Anschließend wird der Fitnesstracker durch die App mit dem Smartphone verbunden.

Wichtig die iHealth App ist eine „Universal“ App welche auch für andere iHealth Produkte wie eine Smarte Wage usw. dient.

Daher ist diese etwas breiter aufgebaut und fokussiert sich etwas weniger um den Wave AM4 Fitnesstracker.

Heißt, es sind einige Optionen vorhanden, die sich auf andere Produkte als den Fitnesstracker beziehen.

Grundsätzlich ist die App allerdings sehr klar und verständlich aufgebaut mit schönen Graphen usw.

Auch ist die App auf Deutsch!

Daten, welche aufgezeichnet werden, lassen sich auch in Apples Health App oder Googles Fit App exportieren.

 

Funktionen und Features

Ich glaube eine der unterschätztesten Features eines Fitnesstracker im Alltag ist die Uhr.

Der iHealth Wave besitzt kein Allways On Display, sondern dieses wird durch die Bewegung beim Heben des Arms aktiviert.

Wenn diese Bewegung erkannt wird zeigt das Display das Datum, die Uhrzeit und den verbliebenen Akku.

Durch Antippen des Displays kommt man zu den anderen Features wie dem Schrittzähler, einer Distanz -Einschätzung und der Kalorien- Verbrauches- Angabe.

Diese Informationen finden sich auch noch einmal in schönen Diagrammen in der iHealth App.

Der Schrittzähler ist natürlich der Klassiker. Dieser läuft den ganzen Tag im Hintergrund und zählt wie viel Ihr Euch bewegt habt.

Hierbei lässt sich auch ein „Aktivitätsalarm“ Einstellen welcher Euch alle xx Minuten/Stunden Informiert, dass Ihr mal wieder aufzustehen habt und Euch etwas bewegen sollt.

Sehr interessant ist der Wave Fitnesstracker für Schwimmer. Ehe Ihr los legt, müsst Ihr in der Smartphone App den Schwimmmodus einschalten.

Nun zählt der Fitnesstracker nicht nur Eure Schritte sondern auch Eure Schwimmzüge. Hierbei wird auch zwischen drei unterschiedlichen Schwimmarten unterschieden und später in der App aufgeschlüsselt(Freistilschwimmen, Rückenschwimmen, Brustschwimmen).

Auch ein Schlaftracker ist mit an Board. Solltet Ihr die Uhr permanent tragen, auch über Nacht, erkennt diese wenn Ihr einschlaft und aufwacht.

Auch in der Nacht kann die Uhr zwischen leichten und tiefen Schlafphasen unterscheiden und wertet Euren Schlaf in einem Diagramm aus.

So könnt Ihr über mehrere Wochen hinweg überwachen wie gut und effizient Ihr geschlafen habt.

Zu guter Letzt könnt Ihr den Fitnesstracker auch als Wecker verwenden. In diesem Fall beginnt die Uhr zum Weckzeitpunkt an Eurer Hand zu vibrieren.

Was dem Wave Fitnesstracker völlig fehlt, sind leider Benachrichtigungen. Es ist nicht möglich diese auf der Uhr anzuzeigen.

Wie genau sind die Werte der Wave?

Beginnen wir mit dem Schlaftracker. Ich würde die Werte hier als ziemlich genau einstufen! Lediglich wenn ich kurz nach dem Aufstehen den Fitnesstracker abgelegt hatte um beispielsweise zu Duschen, ja man kann Ihn dafür anbehalten, wurde dies dann noch als Schlafen in der App erkannt.

Dies würde ich allerdings dem Wave nicht negativ anrechnen.

Beim Schrittzähler wird es etwas schwieriger. Ich habe hier leider keine professionellen Geräte aber ich habe eine Fossil Q Smart Watch und ein Xiaomi MI Band 2 mit Schrittzähler.

Ich habe einen normalen Vormittag alle drei Geräte getragen mit folgenden Ergebnissen: Die Fossil Q zählte 3513 Schritte, das MI Band 2485 Schritte und das iHealth Wave 2876 Schritte.

Welches Ergebnis ist nun richtig? Gute Frage!

Zwar sind hier die Werte recht dicht beieinander allerdings habe ich teilweise das Gefühl, dass der Wave zu wenig zählt (was in diesem Beispiel nicht ganz deutlich ist). Morgens nach dem Aufstehen ins Bad und in die Küche und es stehen 8 Schritte auf der Uhr obwohl es eindeutig mehr sind.

Das Problem bei Schrittzählern ist die Vergleichbarkeit der Werte. Sollte Euer Ziel sein mit Euren Freunden zu vergleich wer wie viele Schritte macht, solltet Ihr den selben Fitnesstracker kaufen.

Alle Geräte zählen leider etwas unterschiedlich.

 

Fazit zum iHealth Wave

Der iHealth Wave ist mit 50€ durchaus als günstiger Fitnesstracker zu bezeichnen.

Für dieses Geld macht dieser auch einen guten Job! Allerdings würde ich die Optik als das wichtigste Alleinstellungsmerkmal werten.

Die aller meisten Fitness Armbänder sind wirklich Armbänder während sich der Wave eher als Uhr tarnt mit einem augenscheinlich runden Display.

Gefällt Euch diese Optik? Falls nein oder diese ist Euch einfach egal, dann muss ich ehrlich sein, gibt es genauso gute oder bessere Fitnesstracker für ähnliches Geld.

Solltet Ihr jedoch die runde Optik bevorzugen sieht dies anders aus. Der Schrittzähler, der Schlaftracker und auch die App ist als gut zu bezeichnen genau wie die speziellen Features für Schwimmer.

Was mir persönlich etwas fehlt, sind Benachrichtigungen auf dem Fitnesstracker. Solltet Ihr darüber hinwegsehen können, könnte der iHealth Wave etwas für Euch sein.

iHealth WAVE AM4 Vernetzter Aktivitäts-, Schwimm- und Schlaftracker
  • Verfolgen Sie Ihre Schwimmaktivitäten: Schwimmstil-Erkennung...
  • Laufend aktiv werden: Schritte, zurückgelegte Distanz,...
  • Schlafen Sie gut?: Analyse von Schlafzyklus und Schlafqualität....
  • Kostenlose iHealth MyVitals App zur Echtzeit-Verfolgung und...
  • Auch als elegante Armbanduhr (Zeit- und Datumsangabe) tragbar:...

SteelSeries Rival 500 & Rival 700 – Revolution im Doppeltest

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Nachdem wir uns eine lange Zeit mit mechanischen Tastaturen beschäftig haben, werfen wir nun einen Blick auf eine andere Art von Eingabegeräten. Unserer Testkandidaten sind die neuen Computer Mäuse SteelSeries Rival 500 sowie SteelSeries Rival 700. Die für unterschiedliche Einsatzgebieten konzipierten Nager sind vollgepackt mit neuster Technologie und wollen mit taktilem Feedback den Markt revolutionieren. Ob der Plan aufgeht, klärt der Test.

SteelSeries Rival 500 & 700 Überblick:

SteelSeries hat ihrer Rival Reihe zwei neue Ableger spendiert. Während die Rival 700 sich an die Spitze der Serie setzt, haben die Dänen mit der Rival 500 nach längerer Auszeit wieder eine MOBA/MMO Maus im ihrem Portfolio aufgenommen.
So unterschiedlich die Mäuse auf dem ersten Blick aussehen, so haben sie doch vieles Gemein. Herzstück der beiden Eingabegeräte ist der optische Sensor PixArt PMW3360, der als einer der fortschrittlichsten seiner Art gilt und ebenso in vielen Konkurrenzprodukten vorzufinden ist. Für die Tasten kommen die bewährten und eigenentwickelten SteelSeries Schalter zum Einsatz, die nach Angaben des Herstellers für 30 Millionen Betätigungen ausgelegt sind. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, haben die Dänen einen Vibrationsmonitor in den Mäusen verbaut, um dem Spieler ein taktiles Feedback zu dem aktuellen Spielgeschehen zu übermitteln. Mit einem Gewicht von 129 Gramm (Rival 500) respektive 135 Gramm (Rival 700) gehören die Mäuse ganz klar zu den Schwergewichten. SteelSeries hat auf die Anbringung von Zusatzgewichten verzichtet. Zur Verwaltung der Mäuse wird die alt bekannte SteelSeries Engine 3 Software angeboten.

Die Unterschiede ergeben sich primär durch den gedachten Einsatzzweck. So ist die Rival 500 als MOBA/MMO Maus mit deutlich mehr Tasten und einem kürzeren, dafür bereiterem Gehäuse ausgestattet. Die Rival 700 besitzt hingegen ein konventionelles, länglicheres Design und ist mit einem in dem Bereich einzigartigen OLED Display und austauschbaren Komponenten zurecht an der Spitze der Rival Series angesiedelt.Bei dem Preis sprechen die Geschwister wieder dieselbe Sprache. Nach Angaben der Preissuchmaschine Geizhals.at sind die Mäuse zu je einem Preis von knapp 90€ erwerbbar.

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Rival 500 im Detail:

Die SteelSeries Rival 500 folgt nicht dem klassischen MMO Maus Design, wo der Daumen stets auf den Tasten aufliegt, sondern hat die meisten Zusatztasten rund um die Daumenablage verteilt.
Der größte Vorteil darin ist die deutlich verbesserte Ergonomie. Die Rival 500 macht das Umsteigen von regulären Mäusen zudem deutlich angenehmer. Man wird nicht in das kalte Wasser geworfen, sondern hat – wie gewohnt – seine Vor- und Zurücktaste. Aufgrund der markanten Größe und Platzierungen der einzelnen Tasten ist ein versehentliches Danebenklicken nahezu ausgeschlossen. Besonderes Merkmal der beiden unteren Tasten ist, dass man diese mit der Daumenbewegung nach unten auslöst anstelle einer Bewegung in das Geräteinnere. Es besteht zudem die Möglichkeit, die beiden Tasten mechanisch zu sperren. Mithilfe des kleinen Schalters auf der Unterseite, bleiben sie fest an ihrer Position und können als erweiterte Daumenablage verwendet werden. Die Produktentwickler haben viel Liebe zum Detail in das Produkt einfließen lassen.
Um das Defizit der fehlenden Tasten nach klassischem MMO Maus Aufbau auszugleichen, sind auf der Oberseite weitere Zusatztasten angebracht worden. Eine liegt vor dem Vier-Wege Mausrad, zwei teilen sich den Platz neben der Linken Maustaste und die Letzte ist vorne rechts verbaut.Das Design hat aber ein eine kleine Schwäche. Die vorderste Taste im Daumenbereich ist mit meiner mittelgroßen Hand bei Verwendung des Palm Griff kaum noch zu erreichen. Nimmt man die Rival 500 hingegen per Claw-Grif oder Fingertipp-Griff, der durch die vergleichsweise kurze Bauform begünstigt wird, in die Hand, wird die ruhende Position des Daumens weiter nach vorne gesetzt, weswegen die vordere Taste besser zu betätigen ist. Davon abgesehen ist die Position der anderen Tasten nahezu ideal verteilt worden. Gleichzeitig bietet das bullige Gehäuse selbst für Leute mit großen Händen genug Freiraum für jeden Finger.SteelSeries setzt bei der Materialwahl für das Gehäuse der Rival 500 primär auf mattschwarzen Kunststoff, während an den Seiten großzügig eine schwarze, mit Noppen überzogene Gummierung zum Einsatz kommt. In Kombination mit der durchdachten Ergonomie ergibt sich daraus ein sehr gut Gripp bei gleichzeitig hohem Komfort. Selbst nach mehrstündigem Einsatz sind kaum Ermüdungserscheinungen festzustellen. Überraschend weist das zwei Meter lange und nicht wechselbare Kabel eine nackte Kunststoff Ummantelung auf und nicht, wie in der Preisklasse gewohnte, Textilummantelung. Wirft man einen Blick auf die Unterseite, ist neben dem mechanischen Sperrschalter drei großflächig Teflonfüße, die ein sauberes Gleitverhalten garantieren, angebracht.Abgesehen von dem leicht schief eingebauten Vier-Wege Mausrad – eine Krankheit, die ich bei jeder Maus mit ähnlicher Konstruktion feststellen durfte – gibt es an der Verbreitung der Rival 500 wenig zu kritisieren. Selbst bei stärkerem Druck gibt der Kunststoff an keiner Stelle nach, die Spaltmaße fallen regelmäßig aus und die Tasten liegen ohne Spiel auf den Schaltern auf. Das Klickverhalten ist auf hohem Niveau. Der Betätungsweg ist kurz und präzise. Auch bei der anfänglichen Befürchtung, dass sich die Tasten rund um den Daumenbereich unregelmäßig drücken würden, kann Entwarnung gegeben werden. Einzig der Druckpunkt der drei Tasten neben der Linken- bzw. Rechtenmaustaste fällt negativ (zu) stramm aus.

SteelSeries Rival 700 im Detail:

Wie bereits vorweggenommen, fällt die Rival 700 deutlich schlanker und länglicher aus. Hierbei sind deutliche Ähnlichkeiten zu dem bisherigen Flaggschiff, der SteelSeries Rival 300, festzustellen. Die Form ist ideal für den Palm-Griff. Die Handfläche schmiegt sich grundsätzlich angenehm an den Kunststoff an, einzig der Übergang zu den Seiten an der hinteren Abdeckung fällt unangenehm kantig aus. Dank der voluminösen Form findet jeder der fünf Finger ausreichend Platz an der Maus. Die Daumenablage ist im Vergleich zu der MOBO/MMO Maus weniger stark ausgeprägt, was beim Anheben der Maus für etwas weniger Griffigkeit sorgt. Wer über eine kleine Hand verfügt, wird Probleme haben die vorderste der drei Zusatztasten mit dem Daumen zu erreichen. Erneut kann mit einer anderen Griff Art entgegengewirkt werden, wobei der Claw-Grip bei der Maus aufgrund der länglichen Form nicht zu empfehlen ist. Highlight der SteelSeries Rival 700 ist das 128 x 36 Pixeln auflösende OLED Display an der linken, äußeren Gehäuse Seite, worauf ich später näher eingehen werde.Neben den drei Daumentasten, ist eine vierte Zusatztaste auf der Oberseite vor dem Zwei-Wege Mausrad platziert worden. Über die Gründe, weswegen man auf ein Vier-Wege Mausrad verzichtet hat, lässt sich nur spekulieren. Erfahrungsgemäß sind jene für ein Defekt anfälliger als konventionelle Zwei-Wege Mausräder.Die SteelSeries Rival 700 punktet aber nicht nur mit moderner Technik, sondern überzeugt auch mit der Austauschbarkeit vieler Komponenten. Neben dem Kabel ist auch der hintere Teil der Abdeckung als auch das eigentliche Herzstück, der Sensor, wechselbar. Das für 29,99€ optionale erhältliche Laser-Sensor Modul spielt mit dem Pixart 9800 (ADNS-9800) ebenso in der Highend Klasse wie der standardmäßig verbaute Pixart PWM3360. Somit kann man nicht nur die Teile ersetzten, die den meisten Verschleiß unterliegen, sondern auch den direkten Vergleich eines anderen Sensortypen am gleichen Mausgehäuse erfahren.Die verbauten Materialen unterscheiden sich kaum von der Rival 500. Erneut ist die Hauptkomponente mattschwarzer Kunststoff sowie eine noppenbezogene Gummierung an den Seitenflächen. Differenzen ergeben sich bei der Textierung der hinteren Abdeckung. Standardmäßig ist bei der Rival 700 eine glatte mit Dreiecken verzierte Oberfläche verbaut, während jene der Rival 500 ein mattes Softtouch Finish verwendet. Dank der Modularität kann man bei Bedarf eine Abdeckung mit anderer Oberflächenstruktur und Farbe an der Maus anbringen. Mit gut 20€ für zwei respektive drei Cover handelt sich hierbei aber um einen teuren Spaß.Die zwei mitgelieferten USB Kabel unterscheiden sich nicht nur in der Länge, sondern auch bei der Ummantelung. Das zwei Meter lange Kabel hat einen dicken Pelz aus Textil spendiert bekommen, während das kürzere Kabel – wie bei der Rival 500 – eine glatte und nackte Kunststoff Ummantelung verwendet. Die drei Teflonfüße wirken im Vergleich zu dem Grundkörper leicht unterdimensioniert – zumindest im Neuzustand gibt es aber keine Beanstandungen an der Gleitfähigkeit der Maus.

Die Verarbeitung der Rival 700 ist tadellos. Während es an der Rival 500 kleinere Beanstandungen gab, ist selbst im Bereich des austauschbaren Covers, das die vermeintlichste Schwachstelle darstellt, nichts auszusetzten. Die Haupttasten lassen sich ungewohnt weich drücken. Der Auslösepunkt mitsamt dem akustischen Feedback fällt aber präzise und deutlich wahrnehmbar aus. Dies dürfte vor allem der unterschiedlichen Form der eigentlichen Maustaste und Positionierung des Mikroschalters geschuldet sein. Die Zusatztasten können durch einen sehr kurzen und knackigen Druckpunkt gefallen.

SteelSeries Engine 3:

Die für die Verwaltung essentiell benötigte SteelSeries Engine 3 ist sowohl für Mac OSX als auch für Windows erhältlich. Auf der Hauptseite wird man mit einer Übersicht seiner unterstützten SteelSeries Produkten begrüßt. Mit einem Klick auf das Produkt, wird das Konfigurationsmenü geöffnet, in dem man allerlei Einstellungen treffen kann. Dies umfasst bei den Mäusen freie Belegung aller Tasten, das Abspielen von Makros, (OS spezifische) Aktionen wie Kopieren ausführen, Programme starten und Profile durchschalten. Es kann sogar unterschieden werden, ob die Aktion einmalig oder N-malig durchgeführt wird, solange die Taste gedrückt wird oder solange bis die Taste erneut gedrückt wird. Des Weiteren lassen sich pro Profil zwei CPI Geschwindigkeiten einstellen und Mausbeschleunigung, Angle Snapping sowie Pulling Rate regulieren. Obwohl der Hersteller des Sensors mit einer anpassbare Lift Off Distance wirbt, gibt es aktuelle keine Möglichkeit, diese bei den SteelSeries Mäusen zu verändern.

Die Software erlaubt es, beliebig viele Profile zu erstellen, die auf Wunsch beim Programmstart automatisch geladen werden können. Der Rival 700 exklusiv vorbehalten, ist das Speichern von fünf Profilen auf den internen Speicher. Per Drag’n’Drop aktualisiert man die Einstellungen, die anschließend komplett autark und ohne im Hintergrund laufender Software funktionieren.

Wie bereits von dem SteelSeries Artic 5 Headset bekannt, kommen Freunde der Farbenspielerei voll auf ihre Kosten. So lassen sich die beiden LED Zonen, die sich am Mausrad und in dem Herstellerlogo an der hinteren Abdeckung befinden, nach Herzenslaune einstellen. Die Farbpalette ist frei wählbar; genauso wie die Art und Dauer der einzelnen Farbübergänge. Das monochrome OLED der Rival 700 kann zudem ein eigenes Bild oder gar eine Animation, die als .gif vorliegen muss, anzeigen lassen. Damit das OLED nicht unnötig altert, schaltet sich das Display nach 30 sekündiger Inaktivität der Maus automatisch aus. Wer das nahezu prüde Design mit Beleuchtung nicht zerstören möchte, kann diese mitsamt des OLED Displays in der Software deaktivieren. Das nachfolgende Video zeigt die beiden Rival Modelle in ihrer leuchtenden Pracht:

Der letzte große Reiter der SteelSeries Engine 3 ist das sogenannte GameSense. Die RGB Beleuchtung und das OLED können für unterstützte Spiele, namentlich CSGO, Dota 2 und Minecraft , als Status Anzeige verwendet werden. Hierbei kann der aktuelle Stand von Leben, Munition oder besondere Events visuell auf den Mäusen dargestellt werden. Einen spielerischen Vorteil wird man aber kaum erzielen können, da man dafür den Blick von Monitor auf die Maus richten muss. Ein nettes Gimmick. Anders sieht es mit dem taktilen Feedback aus:

Anpassbare Taktilmeldungen:

Wie bereits der Name „taktiles Feedback“ verrät, vibrieren die Mäuse zu bestimmten Ereignissen. Analog zu der RGB Beleuchtung und dem OLED Display und muss man erneut unterscheiden, ob das Spiel SteelSeries GameSense unterstützten oder nicht. Trifft dies zu, kann man zu fast jedem erdenklichen Fall die Maus zum Schwingen bringen. Beispielsweise meldet sich, der in der Maus verbaute Motor, mit einem dezentem Summen, wenn man geblendet wird, einen Kill erzielt oder die Munition respektive die Gesundheit unterhalb eines bestimmten prozentualem Wert fällt. Damit es zu keinem Rätselraten kommt, was nun geschehen ist, kann man den einzelnen Events eine Auswahl aus 13 Vibrationsmustern zuweisen.

Aber selbst wenn man kein Fan von Dota 2, CS GO oder Minecraft ist, kann man von dem Feature profitieren. Es ist möglich, selber Events zu definieren. Die Spielelogik hinter den meisten Spielen ist recht simpel. Entweder muss ein entsprechender Checkpoint erreicht werden, eine gewisse Menge an Gegnern erledigt werden oder gewartet werden, bis ein bestimmter Timer abgelaufen ist. Bestes Beispiel für letzteres ist der sogenannte Cool Down einer Fähigkeit (=Zeit bis eine Fähigkeit wieder einsetzbar ist). In unserem Beispiel nehmen wir als Auslöser für den Timer die Taste „4“ auf der Tastatur, womit man auch den Zauber wirkt. Als Dauer geben wir den Cool Down von 3500ms an und damit wir wissen, welcher Zauber wieder einsatzbar ist, nehmen wir als Vibration „Langes Summen“. Man kann zudem festlegen, ob bereits mit dem Drücken der Taste der Timer gestartet wird oder erst beim Loslassen. Zugleich ist einstellbar, ob beim erneuten Betätigen der Timer zurückgesetzt wird oder nicht.

Was auf den ersten Blick mehr wie eine Spielerei aussieht, zeigt sich im Praxis Einsatz als durchaus nützlich. Denn die Taktilmeldungen ist nicht nur für MOBA/MMO Spieler interessant, sondern auch in vielen anderen Genre hilfreich. Als Hobby Pilot in Battlefield 4 weiß ich ganz genau, wann die „natürlichen Feinde“ wieder gespawt sind und ich wieder defensiver fliegen muss.
Das manuelle Erstellen der Timer ist zwar gut gelöst, deckt aber nur einen Bruchteil das, durch die GameSense Spiele gezeigten Möglichen, ab.

Auf der technischen Ebene gibt es nichts auszusetzen. Der Motor arbeitet recht zurückhaltend, aber für das Feedback ausreichend stark. Gleichzeitig konnte in keinem Fall eine Beeinträchtigung der Präzession oder gar ein Zittern der Maus festgestellt werden.

PixArt PMW3360:

Nachdem ausführlich genug über die Ergonomie, Material, Schalter sowie einzigartiger Software und Hardware Features geschrieben wurde, möchte ich nun auf den gemeinsamen Sensor „PixArt PMW3360“ eingehen. Eines gleich vorweggenommen: Der Sensor leistet auf jeder getesteten Oberfläche einen hervorragenden Dienst. Selbst bei einem weiß glänzenden Untergrund wurde jede Bewegung akkurat umgesetzt.Wie bei Vielem im Leben bemerkt die Vorteile nicht zwangsläufig sofort beim Umstieg, sondern erst, wenn man wieder mit der „alten“ Hardware, in meinem Fall die SteelSeries Rival 100 (SDNS-3059-SS), arbeitet. Der Sensor der kleine Maus kann im niedrigen CPI Bereich noch gut mithalten. Spätestens ab 2000 CPI bemerkt man bei der Erfassung und Genauigkeit einen wahrnehmbaren Unterschied. Selbst bei schwindelerregenden 12000 CPI erfolgt das Tracking 1:1 mit der Handbewegung.

Fazit:

Bevor ich zu dem eigentlichen Fazit der Mäuse komme, möchte ich einen Punkt explizit ansprechen. Ähnlich wie Kleidung muss die Maus zu einem passen. Jeder Mensch hat die unterschiedlichsten Anforderungen und Präferenzen an die Form, der Größe und das Gewicht einer Maus. So ist es unmöglich zu sagen, dass Produkt XY das perfekte Eingabegerät darstellt. Das kann zwar in meinem Fall zutreffen, ist aber nicht allgemein gültig. Hier hilft es nur, selber ausprobieren und erfühlen(!), was für einen das Richtige ist.

SteelSeries hat unter Beweis gestellt, dass es doch noch kleine Revolutionen in dem sonst eher stagnierenden Markt geben kann. Die anpassbare Taktilmeldungen gib Feedback zum aktuellen Spielgeschehen, ohne davon abzulenken und verschafft dadurch den einen oder anderen Vorteil. Leider geht die Anzahl an Spiele, die das Feature von Haus aus unterstützen, gegen Null, sodass man von Hand die zeitlichen Events definieren und auslösen muss.

Die Dänen können aber auch den Bedarf nach moderner Technik und Features stillen. Der bei beiden Mäusen verbaute Sensor PixArt PMW3360 hat nicht ohne Grund seinen guten Ruf. Er arbeitet überaus präzise, funktioniert selbst auf schwierigen Oberflächen und löst bis zu 12000 CPI nativ respektive 16000 CPI interpoliert auf. Aber auch die Freunde des Individualismus werden aufgrund der zwei Zonen RGB Beleuchtung, die in allen erdenklichen Farben und Lichtmodi scheinen können, voll auf ihre Kosten kommen. Abgerundet wird das Angebot mit der umfangreichen, aber dennoch leicht zu bedienenden Software SteelSeries Engine 3.

Die Rival 500 kann sich aufgrund des innovativen Bedienkonzeptes klar von der Masse abheben. Jede der 15 Tasten hat ganz bewusst ihre eigene Größe und Platz bekommen. Auch die Idee, dass die unteren Daumentasten zu einer weiteren Ablagefläche verwendet werden können, wurde hervorragend umgesetzt und steigert den Komfort ungemein. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, auch wenn hier der große Bruder noch einen ticken besser abschneiden kann. Leider muss man gegenüber der gleichteuren SteelSeries Rival 700 einige Kompromisse eingehen. So fällt nicht nur das OLED Display weg, sondern es muss auch auf den internen Profilspeicher, das textilummantelte Kabel sowie die Austauschbarkeit von Komponenten verzichtet werden.

Die Rival 700 folgt eher der traditionellen Linie an Spielemäusen. Das schlanke und schlichte Design liegt nicht nur gut in der Hand, sondern kann sich auf jedem Schreibtisch sehen lassen. Als erste Maus überhaupt verfügt das aktuelle Flaggschiff über ein OLED Display. Zwar erfüllt es, wie auch die RGB Beleuchtung, keinen praktikablen Zweck, ein Hingucker bleibt es trotzdem. Punkten kann die Maus mit einer sauberen Verarbeitung, internen Speicherplatz für 5 Profile und der umfangreichen Modularität von Kabel, Sensor und Cover. An der Rival 700 gibt es nur wenig zu kritisieren. Einzig die Abstinenz von optional anbringbaren Zusatzgewichten und eines Vier-Wege Mausrades könnte man dem ansonsten überaus gelungene Nager vorwerfen.

Die Teufel MUTE BT im Test, die besten Bluetooth Kopfhörer unter 200€!

Ich glaube man kann durchaus sagen Teufel hat mit dem MOVE BT einen Überraschungshit gelandet. Zum einen sind die MOVE BT ein paar der besten Bluetooth Ohrhörer aktuell auf dem Markt, zum anderen scheinen diese auch sehr gut bei der Kundschaft anzukommen.

Nun hat Teufel auf der kabellosen Front mit den neuen MUTE BT nachgelegt.

Die Teufel MUTE sind nun keine „neuen“ Kopfhörer lediglich die kabellose Verbindung ist augenscheinlich neu hinzu gekommen. Aber gibt es unter der Haube noch Verbesserungen und wie schlagen sich die MUTE BT auch verglichen mit anderen High End Bluetooth Kopfhörern wie den Bose QC35?

Finden wir es im Test heraus!

 

Die Teufel MUTE BT

Teufel setzt bei den MUTE BT auf eine recht dezente Optik, die lediglich von einem großen „t“ auf beiden Ohrmuscheln etwas unterbrochen wird.

Die verwendeten Materialien bei den MUTE BT lassen sich vermutlich am besten mit „unauffällig“ beschreiben.

Es kommt hier viel einfacher Kunststoff zum Einsatz. Die MUTE BT fühlen sich nicht billig an, aber man hat auch nicht zwingend das Gefühl ein Premium-Produkt in den Händen zu halten.

Immerhin das Kopfband und die Höhenverstellung wurden von Teufel mit Metall verstärkt.

Dies mag jetzt etwas negativ klingen, aber so ist es nicht gemeint. Die MUTE BT sind keine „Fashion Kopfhörer“ auf die man wie ein rohes Ei aufpassen muss.

Ich bin mir sicher, dass die MUTE BT auch einen etwas härteren Umgang gut abkönnen ohne kaputt zu gehen oder verschlissen auszusehen.

Dazu passt auch sehr gut die Möglichkeit den Akku einfach austauschen zu können. So lassen sich die MUTE BT im Gegensatz zu den allermeisten Bluetooth Kopfhörern auch noch nach 3-5 Jahren problemlos weiter einsetzen. Auf Nachfrage hat mir Teufel mitgeteilt, dass die Akkus auch separat angeboten werden.

Optional lassen sich die Kopfhörer auch ohne Akku und dafür mit Kabel betreiben. Hierfür ist am linken Ohrhörer ein 3,5mm Port angebracht. Ebenfalls dort befindet sich der microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer.

Dies ist allerdings nicht oft nötig.

Mit einer Ladung kann man bis zu 60 Stunden Musik hören, bei eingeschaltem Noise Cancelling und einer kabelgebunden Verbindung.

Alternativ sind 50 Stunden via Bluetooth und ohne Noise Cancelling möglich oder 28 Stunden mit Bluetooth und Noise Cancelling.

Oder bis zu 50 Stunden beim Hören über Bluetooth, aber mit abgeschaltetem ANC oder zu guter Letzt bis zu 28 Stunden wenn Noise Cancelling an ist und Bluetooth.

Dies sind hervorragende Werte! Selbst wenn diese in der Praxis je nach Lautstärke etwas niedriger ausfallen, ich höre z.B. Musik gerne sehr laut, daher schaffe ich keine 28 Stunden sondern eher 22-24 Stunden. Dies ist aber schwer zu schätzen, wer hört schon über 24 Stunden Musik.

An der linken Ohrmuschel befinden sich zudem einige Tasten. Zum einen der Einschalter, dieser besitzt drei Stellungen, Aus, Bluetooth und ANC.

Heißt, Ihr müsst nicht zwingend ANC(Noise Cancelling) nutzen könnt es aber auf Wunsch zuschalten. Ebenfalls befinden sich drei Tasten für Play/Pause, Vor/Lauter und Zurück/Leiser an den Kopfhörern.

Die Play/Pausetaste ist wie üblich eine Multifunktionstaste welche auch Anrufe annehmen kann, wie auch Siri/Google Now starten kann.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort findet man den größten Unterschied zwischen den MUTE und den MUTE BT. Die MUTE BT sind in allen Belangen stärker gepolstert als die MUTE.

Das Kopfband ist hier etwas breiter und dicker gepolstert und auch die Ohrmuscheln haben geschätzt das Doppelte an Polsterung.

Führt mehr Polsterung automatisch zu einem besseren Tragekomfort? Dies kann man ganz klar mit jein beantworten.

Ich würde die MUTE BT was den Tragekomfort angeht als Solide einstufen. Allerdings muss man hier ganz klar sagen, dass beispielsweise die Bose QC35 oder auch die Sony MDR-100ABN nochmals ein Stück bequemer sind.

Die MUTE BT besitzen, zumindest neu, einen recht hohen Anpressdruck, auch werden meine Ohren nach einer Weile recht warm unter den Ohrmuscheln.

Was die MUTE BT sehr gut machen, ist die passive Abschirmung von Außengeräuschen, die hier wirklich auf einem erstklassigen Level ist.

 

ANC

ANC steht für aktives Noise Cancelling. Dies ist eine Technik welche mithilfe von Mikrofonen die Umgebungsgeräusche „aufzeichnet“ und ausgleicht.

Wenn Ihr wissen wollt wie genau das ganze funktioniert schaut Euch z.B. dieses Video an https://www.youtube.com/watch?v=KHsXA_LE3e4

Die Teufel MUTE BT haben ein gutes aber relativ entspanntes Noise Cancelling. Heißt Umgebungsgeräusche wie Motoren, Lüfter oder Turbinen werden sehr gut reduziert oder sogar komplett entfernt.

Allerdings Stimmen und Gespräche kommen immer noch recht klar durch die MUTE BT. Hier gibt es Modelle, welche etwas Aggressiver sind und sogar versuchen solche Geräusche zu blocken.

Im Übrigen auch ohne ANC blocken die MUTE BT sehr stark Außengeräusche. Falls Ihr noch nie Kopfhörer mit Noise Cancelling gehabt habt wird das ganze sicherlich im ersten Moment sehr faszinierend sein, dass dies wirklich funktioniert.

Kleiner Tipp an einer Dunstabzugshaube lässt sich das ganze gut testen.

Wer viel auf reisen mit der Bahn oder im Flugzeug ist wird Noise Canceling nicht mehr missen wollen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Dieser ist Teufel typisch, solltet Ihr schonmal ein Produkt dieser Marke besessen haben, wird Euch sicherlich die Klangsignatur bekannt vorkommen.

Aber erst einmal etwas Generelles, ich habe die MUTE BT primär an meinem iPhone aber auch an meinem Google Pixel verwendet und ja, ich weiß iPhones unterstützen kein apt-X, spielt das groß eine Rolle? Nein der SBC Codec bietet meiner Erfahrung nach mehr als genug Qualität für die allermeisten Anwender!

Meine „getestete Musik“ stammt primär von Spotify und CD Rips (FLAC/ALAC). Sollte ich einen Song in meinem Test erwähnen, werde ich versuchen diesen bei Youtube zu verlinken, dies soll nur der Verdeutlichung dienen über was für eine Art Song ich gerade spreche!

Kommen wir aber zu den Kopfhörern, diese sind generell etwas wärmer und spaßiger ausgelegt.

Dementsprechend ist der Bass ein Stück weit angehoben. Zwar sind die MUTE BT keine „Bass Bomber“ aber sie können durchaus gut loslegen.

Hierbei ist der Bass relativ kompakt mit einem knackigen Punch. Allerdings bringen die MUTE BT keine Köpfe zum vibrieren. Der Tiefgang ist ordentlich aber auch nicht überragend, Teufel scheint hier den Bass etwas mehr auf Präzision getrimmt zu haben.

Die Höhen sind klar und sauber dabei aber recht unanstrengend und entspannt. Teufel hat hier eine sehr gute Balance zwischen klar und zu weich gefunden.

Aber die MUTE BT sind keine „Badewanne“ (Badewanne = Höhen und Bass angehoben, Mitten abgesenkt), ganz im Gegenteil. Stimmen und Sprache werden hervorragend von den MUTE BT dargestellt. Gerade akustische Versionen von Songs wie z.B. Shake It Out von Florence + The Machine klingen auf den MUTE BT fantastisch.

Auch allgemein Songs mit starken Stimmen liegen den Kopfhören, ob nun „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel oder „I Want it All“ von Queen.

Dies wird auch Hörbuch Fans freuen, welche ebenfalls mit den MUTE BT sehr gut klingen.

Die Maximale Lautstärke der MUTE BT ist gut aber auch nicht brüllend laut.

Die Kopfhörer lassen sich im Übrigen auch via Kabel betreiben. Hier werden die Mitten etwas heller und vielleicht auch einen Tick detaillierter. Der Kabelgebundene Modus funktioniert auch wenn der Akku leer ist.

 

MUTE vs. MUTE BT

In wie weit unterscheiden sich die MUTE BT von den normalen kabelgebunden MUTE Kopfhörern? Abgesehen vom leicht unterschiedlichen Design und den oben bereits angesprochenen Unterschieden im Tragekomfort kaum.

Klanglich sind beide Kopfhörer aus meiner Sicht gleich, sofern via Kabel betrieben. Via Bluetooth werden die MUTE BT etwas wärmer und haben einen Hauch mehr Bass.

Beim Noise Cancelling meine ich einen leichten Unterschied zu hören. Die MUTE BT sind hier etwas stärker was das Abschirmen von Umgebungsgeräuschen angeht, was aber vermutlich auf die andere Polsterung der Ohrhörer zurückzuführen ist.

 

Fazit zu den Teufel MUTE BT

Die Teufel MUTE BT sind hervorragende Kopfhörer für alle die auf Kabel verzichten wollen oder müssen.

Bluetooth ist aus meiner Sicht soweit kabelgebundene Kopfhörer aus dem Alltag zu verdängen und diesen Eindruck bestätigen auch die MUTE BT.

Diese können durch einen warmen und spaßigen Klang überzeugen, welcher gerade Stimmen und Gesang hervorragend darstellt. Aber auch die „Standard“ Features wie ein guter Tragekomfort, eine solide Verarbeitung und eine einfache Bedienung, also im Grunde alles was man auch bei einem Preis von 200€ erwarten darf, wird geboten.

Dazu kommt eine hervorragende Akkulaufzeit und die Möglichkeit den Akku zu tauschen wodurch die MUTE BT nach 3-5 Jahren nicht automatisch zu Elektro Schrott werden.

Dies alles lässt mich ohne Probleme eine Empfehlung aussprechen! Für rund 200€ wird man aktuell kaum bessere Bluetooth Kopfhörer finden!

Alternativen

Die MUTE BT haben es nicht ganz so einfach wie noch die MOVE BT. Bei Bluetooth Ohrhörern in der 100€ Preisklasse hatte die Konkurrenz geschlafen, weshalb die MOVE BT es auch nicht so schwer hatten zum „König“ Ihrer Preisklasse zu werden.

Wie schlagen sich die MUTE BT verglichen mit der Konkurrenz? Die Bose QC35 würde ich als leicht besser einstufen, kosten aber auch das Doppelte. Die JBL Everest 700 sind klanglich den MUTE BT unterlegen, dafür mit App Support, ähnliches gilt auch für die Parrot ZIK 3.

Der einzige wirkliche Konkurrent für die MUTE BT wären die Sony MDR-100ABN. Die Sony sind aber mit 299€ auch nochmal ein gutes Stück teurer, etwas bequemer und klanglich das Kontrastprogramm zu den MUTE BT.

Die Teufel MUTE BT sind relativ warm klingende Kopfhörer, die Sony hingegen klingen eher kühl.

Am Ende sind die MUTE BT die vermutlich besten Bluetooth Kopfhörer in der 200€ Preisklasse. Um etwas Vergleichbares oder Besseres zu bekommen, muss man aktuell rund 100-200€ nochmals drauflegen.

Abschließend vielen Dank an Teufel für das zur Verfügung stellen der MUTE BT.

Die Sengled Snap im Test, Überwachungskamera und E27 „Glühbirne“ in einem?!

Sengled hat mit der Snap etwas sehr interessantes auf den Markt gebracht. Die Kombination einer „normalen“ E27 LED Glühbirne und einer Full HD Überwachungskamera ist zugegeben ungewöhnlich.

Ich war mir im ersten Moment zugegeben auch nicht sicher in wie weit dies überhaupt eine nützliche Kombination ist und auch weiterhin denke ich das die Snap ein sehr spezielles Produkt ist, welches aber durchaus Sinn machen kann!

Gerade im geschäftlichen Umfeld in welchem man möglichst unauffällig Räumlichkeiten überwachen möchte, sehe ich durchaus Potenzial für ein Produkt wie die Snap, sofern dieses auch gut umgesetzt ist.

Aber ist dies auch der Fall bei der Sengled Snap? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Sengled Snap im Test

Die Snap lässt sich grundsätzlich in jede normale E27 Fassung schrauben. Allerdings wie man vielleicht auf den Bildern erkennen kann ist die Leuchte „etwas“ größer als eine 08/15 LED Glühbirne.

Etwas größer ist hier vielleicht etwas untertrieben. Die Sengled Snap ist ein ziemlicher Brocken und relativ schwer mit knapp über 600g.

Dafür ist in dieser Lampe, auch neben diversen LEDs, welche eine Leistung von 850 Lumen haben,  eine Full HD Video Kamera integriert.

Ebenfalls integriert sind IR LEDs für die Nachtsicht, ein Mikrofon und ein Lautsprecher.

Aufgrund der verbauten Kamera ist natürlich der Aufbau der Sengled etwas anders als bei einer normalen LED Glühbirne.

Sowohl die Kamera wie auch die LEDs zur Beleuchtung sind nach vorne heraus gerichtet. Das heißt, die Snap ist eher ein Strahler als eine Glühbirne da das Licht nur in eine Richtung fokussiert ist.

Dementsprechend macht diese Kamera/LED Glühbirne auch nur in einer Fassung Sinn, die entweder von oben herab hängt oder in einem Strahler, der sich ausrichten lässt.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung und Installation ist im Grunde sehr einfach. Ladet zuerst die Sengled Snap App auf Euer Smartphone, die App ist für IOS und Android verfügbar.

Startet die App und verbindet die Snap mit dem Strom.

In der App werdet Ihr aufgefordert ein Konto beim Hersteller anzulegen, welches auch zwingend nötig ist.

Das Hinzufügen der Kamera ist recht einfach. Ihr müsst Euch während des Einrichtungsprozess mit dem von der Lampe erstellten WLAN verbinden.

Dies ist nötig um die Konfiguration zu schreiben in welches WLAN Netz sich die Sengled Snap einklinken soll.

Wählt Euer WLAN Netz und gebt das passende Kennwort ein, fertig.

Erstaunlich ist hierbei, dass die Snap sogar 5GHz WLAN Netze unterstützt.

 

Die App und Funktionen

Die Sengled Snap App ist erstaunlich hochwertig und modern aufgebaut. Hierbei erinnert mich diese etwas an Netgears Arlo System.

Auf der Startseite findet Ihr eine Übersicht mit einer kleinen Vorschau all Eurer Kameras. Tippt Ihr diese an, landet Ihr in der richten Live Ansicht.

Von dort aus gelangt Ihr auch in die Einstellungen wo Ihr unter anderem die Auflösung der Kamera einstellen könnt. Ebenfalls ist es möglich die Ansicht der Kamera Live für die Welt freizugeben, passt hier auf ob Ihr diese Option wirklich wollt.

Die Snap App liefert hier auch gleich einen ganzen „Discover“ Unterpunkt in welchem Ihr Euch öffentliche Snap Kameras ansehen könnt.

Der dritte Menü Punk ist Security beschriftet, was vielleicht etwas irreführend ist, denn hier werden einfach nur Eure Aufnahmen gesichert.

Dies ist ein guter Punkt Aufnahmen, wie und wo kann die Sengled Snap Video aufnehmen?

Um Aufnahmen, abseits von manuellen Bildschirmfotos, mit der Snap zu tätigen ist ein Cloud Abo zwingend nötig! Dies hört auf den Namen Basic Plus und erlaubt es Euch 24 Stunden für 3,50€ im Monat zu sichern oder 7 Tage für 6,5€ im Monat oder 30 Tage für 18,50€.

Dies muss ich zugeben ist etwas schade. Klar viele Überwachungskamera -Hersteller wollen mit einem Cloud Abo Geld verdienen aber im Gratis- Basis- Paket keine Aufnahmen zu ermöglichen, ist doch etwas suboptimal.

Auch wenn Ihr eine Bewegungserkennung + Push Benachrichtigung wünscht, werden mindestens die 3,50€ im Monat fällig.

Zusammengefasst ohne Monatliche Gebühr ist folgendes mit der Sengled Snap möglich: Live Video Ansicht, Licht an/aus, eine Zeitschaltuhr wann das Licht eingeschaltet werden soll.

 

Bildqualität und Licht

Hier hat mich die Snap sehr Überrascht. Die Bildqualität der Kamera ist unter anderem dank Full HD erstaunlich gut.

Ich würde sogar fast sagen, es ist stärkste Bildqualität einer Überwachungskamera, die mir bisher untergekommen ist! Hut ab Sengled!

Neben der hohen Bildqualität besitzt die Kamera auch einen sehr großen Blickwinkel.

Von den Qualitäten als „Glühbirne“ bin ich allerdings nicht so sehr überzeugt. Das Licht ist sehr warm und wirkt auf mich recht dunkel für die angeblichen 850 Lumen.

Recht dunkel ist natürlich hier sehr relativ, zum Beleuchten eines Durchgangs oder gewissen Bereichen ist die Snap vollkommen ausreichend.

 

Fazit zur Sengled Snap

Die Snap ist ein sehr spezielles Produkt, welches aber gerade im geschäftlichen Umfeld gar nicht so schlecht wäre.

Ich kann mir die Snap sehr gut in einem Ladengeschäft vorstellen, wo diese oberhalb der Regale in der Decke angebracht ist.

Dank der hohen Bildqualität und des großen Blickwinkels eignet sich diese auch problemlos dafür.

Auch die App ist gut und modern aufgebaut und bietet alle Funktionen die man benötigt.

Am Ende bleibt nur ein Kritikpunkt, das zwingend nötige Cloud Abo um Aufnahmen mit der Snap zu tätigen. Dies hat aus meiner Sicht beispielsweise Netgear mit der Alro etwas besser gelöst, wo man auch bereits gratis einige Aufnahmen anfertigen konnte. Ohne dieses Abo ist die Snap leider recht „nutzlos“.

Sollte Euch das Abo allerdings das Geld wert sein ist die Snap eine sehr gute Kamera! Hardware und Software sind hier ohne Frage 1a, nur der Preis ist recht hoch.

Die TIGER travelPOWER L 8.000 mAh Outdoor Powerbank im Test

Powerbanks sind für viele Nutzer kaum noch aus dem Alltag wegzudenken. Kein Wunder es ist sehr praktisch sein Smartphone unterwegs mal kurz wieder aufzuladen.

Oftmals kommen Powerbanks aber auch beim Campen oder allgemein bei sportlichen Outdoor Aktivitäten zum Einsatz.

Hier besteht immer ein gewisses Risiko, dass diese mit Wasser oder Schmutz in Berührung kommt. Einmal die Powerbank unachtsam auf eine nasse Wiese geworfen und ein kleiner Tropfen Wasser bahnt sich seinen Weg in einen der Ports der Powerbank, nun sind Probleme vorprogrammiert, vor allem dann, wenn man sich darauf verlässt, dass man sein Smartphone noch x mal aufladen kann.

Für diesen Zweck gibt es Outdoor Powerbanks wie die TIGER travelPOWER L um welche es in diesem Test geht.

Die TIGER travelPOWER L soll unter anderem durch eine IP57-Zertifizierung überzeugen.

Aber ist die travelPOWER L auch abgesehen davon eine gute Powerbank? Finden wir es im Test heraus!

 

Die TIGER travelPOWER L 8.000 mAh im Test

Natürlich sieht man der travelPOWER L bereits auf den ersten Blick an, dass diese für den Outdoor Einsatz gedacht ist.

TIGER setzt bei dieser auf eine Mischung aus Gummi und Hartplastik. Hierbei schützt das Gummi primär die Kanten der Powerbank, was bei einem Sturz durchaus einiges an Sicherheit mitbringen sollte.

Selbstverständlich sind hier auch die beiden USB Ausgänge wie auch der microUSB Eingang mithilfe von Gummiklappen versiegelt.

Diese Gummiklappen sorgen unter anderem auch für die IP57-Zertifizierung. IP57 = Geschützt gegen Staub in schädigender Menge und Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Zwar sehen die Klappen über den USB Ports vernünftig aus, aber dennoch würde ich ihnen nicht genug vertrauen um die Powerbank absichtlich in Wasser zu versenken.

Auch sind diese Abdeckungen teilweise etwas schwierig zu 100% wieder auf die Ports zu bekommen, hier muss man also wirklich etwas darauf achten, dass diese korrekt sitzen.

Was für Ports sind an der travelPOWER L zu finden? Bei den Ausgängen handelt es sich um einen langsameren 1A 5V USB Port wie auch um einen etwas schnelleren 2,1A Port.

Um die Powerbank wiederaufzuladen ist ein microUSB Port vorhanden. Verwendet hier einfach das Ladegerät, welches bei Eurem Smartphone dabei lag, sofern dieses mindestens 1A besitzt.

Ansonsten kann ich Euch DIESES empfehlen.

Abgesehen von den diversen Ports verfügt die Powerbank auch über eine kleine LED Taschenlampe. Diese ist wie üblich nicht sonderlich hell aber reicht um beispielsweise etwas zu suchen was zwischen die Sitze gefallen ist.

Im Gegensatz zu vielen „normalen“ Powerbanks schaltet sich die TIGER travelPOWER L nicht von alleine ein.

Dies mag im ersten Moment sicherlich ungewohnt sein da das mittlerweile eigentlich Industrie Standard ist. Jedoch ist dies bei der travelPOWER nicht auf schlechte oder veraltete Elektronik zurückzuführen sondern Absicht.

Sollte doch mal Wasser es schaffen unter die Abdeckungen der USB Ports zu kommen, ist noch nicht alles verloren. Eine normale Powerbank mit Einschaltautomatik hat immer eine geringe Spannung auf den Ports um zu erkennen, wenn der Stromkreislauf geschlossen wird.

Hier wäre das Eindringen von Wasser fatal und würde sofort einen Kurzschluss auslösen. Bei der TIGER travelPOWER wäre dies nicht der Fall.

Diese Powerbank setzt die Ports erst unter Strom wenn Ihr auch den Einschalter betätigt.

Eine Abschaltautomatik bringt die TIGER travelPOWER im Übrigen weiterhin mit.

Um den Ladestand der Powerbank zu überprüfen, sind vier Status LEDs auf der Oberseite integriert. Eine leuchtende LED steht hierbei für 0-25% Ladung.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der TIGER travelPOWER L

Starten wir mit der Kapazität. Diese gibt TIGER mit 8000mAh an, ich konnte 7182mAh (@3,7V) messen. Dies entspricht guten 89% der Herstellerangabe.

Warum sind 89% gut, wenn doch mit mehr geworben wird?

In der Regel bezieht sich bei allen Powerbanks die Herstellerangabe auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Jedoch durch diverse innere Umwandlungsprozesse einer Powerbank, ist das Entladen dieser nicht zu 100% effizient.

Die meisten guten Powerbanks erreichen zwischen 80% und 89% der Herstellerangabe, nur sehr selten wird die 90% Marke überschritten.

Von daher kann man das Ergebnis der TIGER travelPOWER L als gut einstufen.

Aber wie sieht es abseits der reinen Kapazität aus? Lädt die Powerbank angeschlossene Smartphones und Tablets auch schnell?

Dies kommt darauf an an welchen Port man sie anschließt. Wie der Hersteller auch schreibt, ist der eine USB Port auf 1A Leistung limitiert.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis. Ein iPhone 7 Plus lädt an diesem Port mit 0,98A, ein S7 Edge mit 0,99A usw.

Im Falle des iPhones entspricht diese Ladegeschwindigkeit der des von Apple beigelegten Ladegerätes.

Am zweiten USB Port erreichen angeschlossene Smartphones/Tablets eine etwas höhere Ladegeschwindigkeit. Beispielsweise erreicht das iPhone 7 Plus an diesem Port 1,44A, das S7 Edge 1,58A, das Xiaomi MI5S Plus 1,55A, lediglich das Google Pixel XL scheint die Powerbank nicht so sehr zu mögen und erreicht an beiden Ports eher mäßig gute 0,98A.

Generell, abgesehen vom Google Pixel, lässt sich die  Ladegeschwindigkeit als brauchbar einstufen. Zwar gibt es schnellere Powerbanks auf dem Markt aber in der Praxis wird den wenigsten ein Unterschied von ca. 20% auffallen.

Die Wiederaufladegeschwindigkeit der Powerbank liegt bei 1,47A. Ihr könnt also damit rechnen, dass einmal vollständig Aufladen ca. 5,5 -6 Stunden dauert.

 

Fazit zur TIGER travelPOWER L

Die TIGER travelPOWER L ist eine solide Outdoor Powerbank, die Ihren Job das Aufladen von Smartphone und co. auch gut macht.

Das Gehäuse macht dabei ein zuverlässigen Eindruck. Ähnliches gilt auch für die Klappen oberhalb der USB Ports. Sollte die Powerbank wirklich mal in Kontakt mit Wasser kommen, stehen die Chancen gut, dass sie dies auch übersteht.

Es gibt zwar auf dem Markt durchaus noch schnellere Powerbanks mit noch größerer Kapazität usw. allerdings sind diese in der Regel auch nicht Outdoor geeignet.

Dies passt auch gut zu meinem Fazit, solltet Ihr eine Outdoor Powerbank suchen ist die TIGER travelPOWER L ein preislich faires Modell. Solltet Ihr allerdings auf den gesonderten Schutz verzichten können, dann gibt es durchaus nochmals Powerbanks, die Euer Smartphone 25% (oder mehr sollte Euer Smartphone Quick Charge können) schneller laden können.

Was ist Euch wichtiger?

EasyAcc 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 Ausgang und Eingang im Test

EasyAccs aktuelles Sortiment ist etwas lückenhaft was Quick Charge kompatibles Zubehör, gerade Powerbanks, angeht.

Nun hat EasyAcc seine neuste Quick Charge 3.0 Kompatible Powerbank auf den Markt gebracht. Wobei „neueste“ ist hier sehr relativ, denn bei der PB15000QC4 handelt es sich nur um die modifizierte Version eines älteren Modells.

Dies muss nichts Schlechtes sein, ganz im Gegenteil. Von daher kann die EasyAcc 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

EasyAcc setzt bei dieser Powerbank auf einen Lithium-Polymer-Akku, was tendenziell eher ungewöhnlich ist. Meist findet man in Powerbanks ganz klassisch 18650 Litihium-Ionen Zellen.

Das Verwenden eines Lithium-Polymer-Akku wirkt sich stark auf die Bauform der Powerbank aus. Diese ist relativ kompakt und flach.

Dabei setzt EasyAcc auf ein mattes Plastikgehäuse in seiner typischen orange/schwarz Farbkombination.

Dieses Gehäuse macht einen ordentlichen Eindruck, auch wenn bereits von Haus aus ein paar Streifen auf diesem zu sehen waren. Dies ist nicht schlimm, aber eine kleine Unperfektheit.

Die EasyAcc PB15000QC4 verfügt über zwei USB Ausgänge. Einer davon ist ein „normaler“ 2,4A „Smart“ Port, der andere ein Quick Charge 3.0 Anschluss.

Dieser unterstützt wie üblich 5-6V/3A, 6-9V/2A und 9-12V 1,5A. Wichtig natürlich ist ein Quick Charge 3.0 Port auch abwärtskompatibel! Heißt, Ihr könnt hier sowohl Quick Charge 2.0 Geräte anschließen wie aber auch Geräte, die überhaupt kein Quick Charge unterstützen.

Dementsprechend liefert dieser Port dann natürlich eine reduzierte Geschwindigkeit, passend zum angeschlossenen Smartphone/Tablet.

Eine kleine Besonderheit ist bei dieser EasyAcc Powerbank der Quick Charge Eingang. Dieser soll die Powerbank mit bis zu 18W „betanken“, was eine sehr hohe Ladegeschwindigkeit ist.

Wie üblich verfügt die Powerbank auch über einen Einschalter und vier weiße Status LEDs. Der Einschalter wird in der Praxis nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt, sondern nur um den Ladestand der Powerbank herauszufinden.

Beim Anschließen eines Smartphones oder Tablets sollte die Powerbanks sich selbstständig einschalten bzw. nach dem Abschluss des Ladevorgangs auch wieder von alleine abschalten.

Eine kleine Besonderheit ist die kleine LED Taschenlampe, die man mittlerweile nur noch selten an Powerbanks findet.

Diese wird durch zweimaliges Drücken des Einschalters aktiviert. Die Helligkeit ist zwar alles andere als toll, aber reicht aus um mal etwas hinterm Schreibtisch zu suchen.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messerwerte der EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese soll laut Hersteller bei 15000mAh liegen, messen konnte ich 14414mAh (3,7V) bzw. 53,3Wh.

Dies ist ein hervorragendes Ergebnis von rund 96% der Herstellerangabe! So viel echte nutzbare Kapazität sieht man selten bei einer Powerbank. In der Regel gibt es immer eine Verlustleistung von 10-20% aufgrund von der internen Umwandlung der Spannung von 3,7V auf 5V.

4% Verlustleistung ist zu wenig, daher nehme ich an, dass EasyAcc in dieser Powerbank einen etwas größeren Akku verbaut hat als womit er beworben wird. Ich tippe mal darauf, dass die verbauten Zellen zusammen eher 16000mAh haben werden, ansonsten wäre die sehr hohe Effizienz nicht zu erklären.

Aber wie sieht es abseits der Kapazität aus? Wie schnell lädt die Powerbank Eure Geräte?

Hier müssen wir zwischen dem „normalen“ 5V 2,4A USB Port und dem Quick Charge 3.0 Port unterscheiden.

Der normale USB Port liefert an allen von mir getesteten Smartphones eine gute oder sehr gute Ladegeschwindigkeit.

Das iPhone 7 Plus erreicht an diesem beispielsweise 1,48A, das S7 Edge 1,77A und das Google Pixel XL 1,5A.

Wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus?

Hier funktionierte das Alcatel Idol 4S, Xiaomi MI5S Plus, Xiaomi MI Max und das Samsung Galaxy S7 Edge (mit QC2.0) absolut problemlos.

Diese Geräte erreichten Ihre jeweilige maximale Ladegeschwindigkeit.

Lediglich das LG G5 zeigte sich, wie so oft, etwas zickig und verweigerte das Laden mit Quick Charge 3.0 und nutzte anstelle dessen Quick Charge 2.0.

Wie oftmals üblich lädt das iPhone 7 Plus am Quick Charge 3.0 Port etwas langsamer als am normalen Anschluss, Ähnliches gilt auch für das Google Pixel XL.

Solltet Ihr also über ein nicht Quick Charge fähiges Gerät verfügen, verwendet wenn möglich den normalen USB Port.

Eine Besonderheit dieser EasyAcc Powerbank ist sicherlich das Aufladen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Quick Charge fähigen Powerbanks kann dieses Modell auch über Quick Charge 3.0 selbst wieder aufgeladen werden.

Aber wie schnell geht dies wirklich? Beim Wiederaufladen über QC3.0 erreicht die Powerbank 1,71A bei 7,24V.

Dies würde 2,47A bei 5V entsprechen bzw. 12,3W. Dies ist schnell aber auch nicht überragend flott. In der Praxis ist die Powerbank so in ca. 5,5 -6 Stunden einmal komplett aufgeladen.

 

Fazit zur EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Die EasyAcc 150000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 ist ein absolut solides und empfehlenswertes Modell!

Die Ladegeschwindigkeit ist sowohl mit Quick Charge wie auch ohne gut bis sehr gut, die Kapazität wird fast zu 100% eingehalten und auch das Gehäuse macht einen vernünftigen Eindruck.

Gibt es etwas was gegen die EasyAcc Powerbank spricht? Aus meiner Sicht nicht wirklich. Klar, es gibt noch mehr hochgezüchtete Powerbanks wie z.B. die RAVPower 20100mAh Turbo aber diese kostet auch nochmal gute 10-15€ Aufpreis.

Kurzum für rund 37€ ist die 15000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 von EasyAcc ein gelungener Allrounder!

Link zum Hersteller /// bei Amazon 

 

Zubehör für die Smarte Alarmanlage von Egardia, Rauchmelder, Kohlenmonoxidmelder und der Pfiffige Stecker

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Die Alarmanlage von Egardia habe ich bereits in einem früheren Test ausführlich behandelt. Jedoch gibt es für dieses Basis System noch diverse Erweiterungsmöglichkeiten über welche ich kurz noch etwas schreiben möchte.

Bei diesen Erweiterungsmöglichkeiten handelt es sich um einen Smarten Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder wie auch um den Pfiffigen Stecker.

Neugierig? Dann lest weiter!

 

Das System

Wichtig, diese hier vorgestellten Module funktionieren NUR wenn Ihr bereits über die Egardia Alarmanlage verfügt, zudem sind einige Features nur vorhanden wenn Ihr zusätzlich den Sicherheitsdienst gebucht habt.

 

Der Rauchmelder und Kohlenmonoxidmelder

Ich brauche Euch vermutlich nicht erklären wie ein Rauchmelder oder Kohlenmonoxidmelder aussieht. Egardia setzt bei beiden Modellen auf ein klassisches weißes Gehäuse. Hierbei wirkt aber sowohl der Rauchmelder wie auch der Kohlenmonoxidmelder etwas mächtiger und professioneller als die „billigen“ 08/15 Modelle, die man für ein paar Euro im Baumarkt bekommt.

Wichtig ist vor allem, dass der Rauchmelder nach DIN EN 14604 geprüft ist und der Kohlenmonoxidmelder nach DIN EN 50291. Daher sind beide Modelle auch in Deutschland zugelassen.

Der Rauchmelder wird über eine kleine Halterung an der Decke montiert, aus welcher dieser sich auch durch eine Halbdrehung herausnehmen lässt um beispielsweise die Batterien zu wechseln. Der Rauchmelder benötigt vier AAA Batterien.

Der Kohlenmonoxidmelder wird hingegen an einer Wand mithilfe von zwei Ösen befestigt.

 

Einrichtung und Installation

In der Theorie geht die Einrichtung beider Module recht einfach, ist jedoch in der Praxis eine recht zeitaufwendige Geschichte.

Ihr legt die Batterien in das jeweilige Modul ein und müsst erst einmal bis zu 20 Minuten warten bis es sich kalibriert hat. Wenn dies geschehen ist, sind zwei Pieptöne zu hören. Wichtig ZWEI Pieptöne, ein Piepton bedeutet nur. dass der Rauchmelder mit der Kalibrierung überhaupt startet.

Wenn dies geschehen ist, müsst Ihr die Reset Taste auf der Basis Station so lange gedrückt halten bis die obere Lampe anfängt zu blinken.

Nun drückt auf dem Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder die Bestätigungstaste für ca. eine Sekunde.

Wenn sich beide Geräte gefunden haben wir dies euch akustisch signalisiert.

 

Warum ein Smarter Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder ?

Warum sollte man so viel Geld für solch einen Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder ausgeben? Wenn beispielsweise ein Alarm aufgrund eines Feuers ausgelöst wird, erhaltet Ihr wie bei einem Einbruchsalarm eine SMS, eMail oder einen Anruf.

Stellt Euch vor Ihr seid nicht zuhause oder nicht im Büro und niemand hört den Feuermelder was dann?

Erst wenn das Gebäude so stark in Flammen steht, dass Nachbarn oder Passanten auf den Qualm aufmerksam werden, wird überhaupt die Feuerwehr gerufen.

Dies kann dann aber auch schon reichlich spät sein.

Erhaltet Ihr aber direkt eine Nachricht auf Euer Handy könnt Ihr auch von unterwegs mögliche Schritte einleiten, die vielleicht dabei helfen noch etwas von Eurer Wohnung/Büro zu retten.

 

Der Pfiffige Stecker

Erst einmal ich finde den Namen des Pfiffige Steckers toll, der Stecker selbst ist hingegen etwas unspektakulär.

Es handelt sich hierbei um einen Steckdosen Adapter, welchen Ihr entweder über die WebUI oder die Smartphone App von Egardia steuern könnt.

Hierbei ist es auch möglich den Adapter per Hand zu schalten über einen kleinen Knopf am Gerät selbst, falls man mal sein Smartphone nicht griffbereit hat. Zum anderen ist es möglich einen Zeitplan einzuprogrammieren. Den Pfiffigen Stecker kann man also auch als Zeitschaltuhr nutzen.

Alternativ lässt sich das gute Stück auch gemeinsam mit der Alarmanlage schalten. Also wenn die Alarmanlage scharf gestellt wird weil Ihr das Haus verlasst, wird gleichzeitig auch die Steckdose abgeschaltet oder eingeschaltet.

Hierüber lässt sich also entweder Energie sparen oder für zusätzliche Sicherheit sorgen indem beim Verlassen des Hauses automatisch eine Lampe angeht, die dem Einbrecher signalisiert, da ist jemand zuhause.

Kleiner Kritikpunkt das schalten über die Smartphone App ist ein wenig träge.

 

Fazit

Auch wenn ich den Namen toll finde, hat mich leider der Pfiffige Stecker nur bedingt überzeugt. Er macht zwar das was er soll, ist aber für meinen Geschmack zu teuer. Für 50€ gibt es hier günstigere Lösungen wie den TP-LINK HS110.

Dem Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder bin ich hingegen viel positiver gegenüber gestellt!

Zwar sind beide Modelle auch nicht gerade günstig mit 70€ bzw. 90€ aber hier ist der Mehrwert, was die Sicherheit angeht, definitiv gegeben!

Stellt euch vor es bricht in Euer Wohnung ein Brand aus und der 08/15 Feuermelder löst aus, aber Ihr seid nicht zu Hause und Eure Nachbarn bekommen nichts mit.

Was dann? Richtig irgendwann wird das Feuer so groß das es jemanden auffällt aber dann ist es auch schon meist etwas zu spät um noch groß etwas retten zu können.

Hier kann ein Smarter Rauchmelder wie das Modell von Egardia Euch helfen hoffentlich rechtzeitig die Feuerwehr zu rufen.

Hier ist deshalb aus meiner Sicht ein großer Mehrwert gegeben. Ähnliches gilt natürlich auch für den Kohlenmonoxidmelder.

Daher meine Empfehlung solltet Ihr eine Egardia Alarmanlage haben, vielleicht zumindest 1-2 Rauchmelder/Kohlenmonoxidmelder für gefährdete Räume zuzulegen.

Damit meine ich nicht zwingend das Schlafzimmer (hier reicht auch ein 10€ Modell aus um Euch zu wecken) sondern Räume mit viel Elektronik usw. Wo halt das Risiko am größten ist, dass etwas passiert, wenn Ihr nicht zuhause seid.

Die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer im Test

Als es nach langen Gerüchten sicher war, dass das iPhone 7 und 7 Plus ohne Kopfhörer Anschluss auf den Markt kommt, gab es ein riesiges Medien Theater.

Ich denke mittlerweile kann man sagen, dass dies viel Aufregung um nichts war, zumal mittlerweile Gerüchte auftauchen, dass Samsung auch beim S8 auf den Kopfhörer Anschluss verzichten wird.

Bluetooth Ohrhörer sind mittlerweile so gut, dass man ohne Bedenken vollständig auf diese setzen kann, alternativ hat man natürlich noch den Lightning auf 3,5mm Adapter.

Jedoch habe ich mich bei der ganzen iPhone ohne Kopfhöreranschlussgeschichte auch etwas verschätzt. Ich habe damit gerechnet, dass die Zubehör Branche und Audio Hersteller nun bergeweise Kopfhörer und Ohrhörer mit Lightning Port auf den Markt bringen.

Jedoch sind hier die Hersteller weiterhin sehr zurückhaltend. Wer nach kabelgebundenen Lightning Ohrhörern sucht, wird aktuell wenig finden.

Bei meiner Suche bin ich über die Dodocool DA55 Lightning in-Ears gestolpert.

Dodocool ist nun nicht unbedingt bekannt für Ohrhörer, sondern eher für allgemeines Smartphone Zubehör.

Um so interessanter, dass diese eine der ersten mit Lightning Ohrhörern sind, aber sind diese auch gut?

Finden wir es im Test heraus!

 

Lightning vs. 3,5mm

Beginnen wir mit etwas Generellem zum Thema Lightning vs. 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Oftmals wird damit geworben, dass Lightning ein digitaler Anschluss ist, während der klassische Kopfhöreranschluss ja noch analog ist.

Bekanntlich ist ja digital besser als analog nicht wahr?

In diesem Fall nicht zwingend! Kopfhörer und Ohrhörer sind immer analog! Das heißt, das digitale Signal aus Eurem Smartphone muss immer in ein analoges Signal umgewandelt werden.

Wenn Euer Smartphone einen normalen 3,5mm Anschluss hat, findet diese Umwandlung inklusive Verstärkung des Signals in Eurem Smartphone statt.

Bei Lightning Kopf/Ohrhörern geschieht diese Umwandlung des Signals in den Ohrhörern und nicht in Eurem Smartphone.

Letztendlich macht dies erst einmal keinen qualitativen Unterschied ob das Signal nun von Digital in Analog in Eurem Smartphone umgewandelt wird oder etwas später in den Ohrhörern.

Praktisch kann dies jedoch ein großer Unterschied sein. Die Hardware welche zum Umwandeln und zum Verstärken des Signals verwendet wird, hängt nun von den Ohrhörern ab.

Heißt teurere Ohrhörer bringen eventuell bessere Elektronik mit als ansonsten in Eurem Smartphone verbaut wäre = bessere Qualität.

Im Gegenzug sprechen wir hier von einem 600€+ Smartphone das heißt es ist auch möglich, dass die Elektronik in günstigen Lightning Ohrhörer schlechter ist als welche die ansonsten direkt im Smartphone verbaut wäre.

Kurzum die Qualität der Ohrhörer/Kopfhörer hängt noch mehr von diesen ab als schon zuvor. Verbaut ein Hersteller hier einen besseren DAC und Verstärker als sonst im Smartphone steckte, bekommt man über Lightning wirklich auch einen besseren Klang, aber es kann auch umgekehrt sein.

Wie sieht es bei den Dodocool DA55 Lightning Ohrhörern aus?

 

Die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer

Das erste was sicherlich abseits des Lightning Anschlusses an den Dodocool Ohrhörern auffällt, ist die große Kabelfernbedienung.

Diese ist auch recht ungewohnt positioniert, nämlich gerade mal ca. 20cm hinter dem Lightning Anschluss.

Diese Kabelfernbedienung besteht nicht, wie es vielleicht den Anschein macht aus Aluminium, sondern aus Plastik. Hierbei besitzt diese vier Taste. Eine „BAS“ Taste, Lauter und Leiser wie auch Play und Pause.

Aber warum ist diese Kabelfernbedienung so groß? Wie bereits oben erwähnt müssen Lightning Ohrhörer gesonderte Elektronik besitzen zum Umwandeln des digitalen Signals in ein analoges.

Auch muss ein Verstärker verbaut werden und das ganze nimmt nun mal etwas Platz ein, gerade wenn man ordentliche Komponenten verwendet.

Im Falle der Dodocool soll es sich hierbei um einen 24 Bit 48kHz Wandler handeln, was erst einmal vernünftig klingt.

„Stört die Positionierung nicht?“ Genau genommen hat hier Dodocool einen sehr guten Job gemacht. Die Kabelfernbedienung bleibt immer mit Eurem Smartphone in der Tasche, ist aber dennoch gut erreichbar.

Für das Mikrofon hat Dodocool eine zweite deutlich kleinere Kabelfernbedienung mit einer Universal Taste an der üblichen Position integriert.

Das Kabel der Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer wirkt nicht übermäßig dick aber auch nicht zu dünn.

Dies beschreibt die restlichen Ohrhörer eigentlich ganz gut. Die Dodocool wirken vernünftig was die Qualität angeht, aber man merkt auch, dass man hier keine teuren Bang and Olufsen Ohrhörer vor sich hat.

 

Tragekomfort

Die Dodocool DA55 sind in-Ear Ohrhörer, welche im Gegensatz zu Apples Original Ohrhörern Euren Ohr Kanal verschließen um so einen besseren Klang zu erzeugen.

Der Ohr Kanal der Dodocool ist dabei leicht angewinkelt um sich besser der natürlichen Ohrform anzupassen.

Neben den Ohrhörern selbst liegen auch einige Silikon Aufsätze in unterschiedlichen Größen mit im Lieferumfang, so dass Ihr Euch die passende Größe raussuchen könnt.

Ich finde die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer eigentlich recht angehen. Die Ohrhörer störten mich nicht im Alltag und hielten recht gut in meinen Ohren.

Natürlich merkt man schon, dass etwas in den Ohren steckt aber dies ist ja nichts Ungewöhnliches für in-Ears.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort als gut einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Hier bin ich zugegeben etwas hin und her gerissen.

Starten wir mit dem Positiven. Dies wäre zum einen der Bass welcher wirklich ziemlich kräftig ist mit einem ordentlichen Punch.

Wer auf viel Bass steht, wird diesen auch bei den Dodocool finden. Ebenfalls sehr positiv ist die generelle Auflösung des Klangs.

Kleine Details und Instrumente, welche sonst etwas im Hintergrund verschwinden, werden wirklich schön hervorgeholt.

Etwas weniger positiv sind die Höhen. Ich würde diese nicht mal als schlecht einstufen aber sie wirken doch arg in den Hintergrund versetzt. Als hätte man einen Subwoofer für den Hochtöner gestellt.

Der klangliche Fokus liegt sehr auf dem Bass, der dem Gesang doch sehr oft etwas die Show stiehlt.

Wie tragisch dies ist, hängt von Eurem Geschmack ab und der Musik die Ihr hört.

Die Dodocool bringen noch einen „Bass Boost“ Knopf mit. Allerdings halte ich von diesem nicht viel. Zum einen haben die Ohrhörer von Natur aus mehr als genug Bass, zum anderen boostet dieser weniger den Bass sondern eher den unteren mittleren Bereich, was Musik etwas dumpf erscheinen lässt.

Was zum Abschluss noch zu erwähnen wäre ist die maximale Lautstärke. Diese ist extrem hoch! Die Dodocool sind die so ziemlich lautesten Ohrhörer die mir bisher untergekommen sind.

 

Fazit zu den Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörern

Ich habe die Dodocool noch aus Asien bestellt, mittlerweile sind diese aber auch regulär bei Amazon erhältlich.

Dort kosten die Lightning Ohrhörer 69€, was ein fairer Preis ist für das gebotene, sofern man auf die akustische Ausrichtung der Ohrhörer steht!

Wer gerne basslastige Musik hört in einer ordentlichen Lautstärke, wird seine helle Freude an den Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörern haben. Hier machen diese Beats Kopf/Ohrhörern durchaus Konkurrenz.

Sofern dies klanglich in die Richtung geht, welche Ihr bevorzugt und Ihr über ein iPhone 7/7 Plus verfügt, sind die Dodocool DA55 HiRes Lightning Ohrhörer eine interessante Wahl, sofern man nicht gleich auf Bluetooth setzen möchte.

Die eheste Alternative wären die Teufel MOVE BT, welche eine Klasse über den Dodocool spielen aber auch 120€ kosten.

Das Anker PowerPort 10 Ladegerät im Test

Ein 10 Port USB Ladegerät ist sicherlich nichts für jeden, jedoch für Nutzer wie mich , die mittlerweile bergeweise Geräte angehäuft haben welche USB als Energie Quelle nutzen, kann sogar ein 6 Port USB Ladegerät schon eng werden.

Mit dem PowerPort 10 hat Anker ein mächtig großes USB Ladegerät im Sortiment welches für genau solche Nutzer gedacht ist.

Hierbei bietet das PowerPort 10 für rund 33€ 60W Leistung, ganze 10 USB Ports und hoffentlich die typische Anker Qualität.

Aber kann das PowerPort 10 im Test überzeugen und ist es wirklich vertrauenswürdig genug, dass man 10 Smartphones an dieses gleichzeitig anschließen sollte?

Finden wir es im Test heraus!

 

Das Anker PowerPort 10

Anker setzt beim PowerPort 10 auf eine typische längliche und flache Form. Hierbei besteht der größte Teil des Gehäuses aus einem leicht gummierten „Soft Touch“ Kunststoff.

Lediglich die Front, in welcher auch die 10 USB Ports eingelassen sind, hat eine Hochglanz Abdeckung.

Ebenfalls auf der Font ist eine kleine blau leuchtende Status LED. Diese ist jedoch so stark gedimmt, dass diese selbst auch einem Nachttisch nicht stören sollte.

Kleiner Tipp, sollte das Ladegerät bei Euch eine feste Position haben, befestigt dieses mit ein wenig doppelseitigem Klebeband am Tisch, so verschiebt Ihr dieses beim Einstecken der USB Ports nicht.

Auf der Rückseite des Ladegeräts ist der übliche Port für das beigelegte C7 „Kleingeräte“ Kabel, welches sich bei Bedarf also ohne Probleme gegen ein längeres Austauschen lassen könnte.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein Netzschalter. So etwas sieht man nicht oft bei USB Ladegeräten aber vermutlich wollte Anker einfach irgendwas mit dem vorhandenen Platz machen.

Kurzum der erste Eindruck ist durchaus positiv und man merkt, dass es sich hierbei im Grunde nur um ein „längeres“ PowerPort 6 handelt.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte

Beginnen wir mit dem Belastungstest, hat diesen das PowerPort 10 überstanden? Ja, alles andere wäre auch bei einem Hersteller wie Anker eine große Enttäuschung.

Hier kommt es dem Ladegerät auch etwas zu Gute, dass dieses verhältnismäßig groß ist, dies hilft bei der Abfuhr der Wärme, welche sich auch hier entwickelt.

Anker gibt zwar die maximale Leistung der einzelnen USB Ports mit 2,4A an, jedoch in der Praxis schafft jeder Port bis zu ca. 2,8A.

Der Energieverbrauch im Leerlauf liegt bei rund 0,2W, was ein guter Wert ist. Ebenfalls ein guter Wert ist die Effizienz von rund 87% (gemessen bei 15W Last). Das ist für ein USB Ladegerät wirklich sehr ordentlich!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Erneut nichts zu bemängeln. Anker ist ein Meister darin die maximale Ladegeschwindigkeit aus Smartphones heraus zu kitzeln.

Angefangen bei meinem iPhone 7 Plus(1,92A) über mein Samsung Galaxy S7 Edge (1,77A) bis zum Google Pixel XL (1,98A) erreichten alle von mir getesteten Smartphones die jeweils mögliche maximale Ladegeschwindigkeit.

Lediglich beim Verwenden eines Quick Charge Ladegerätes wäre es also möglich das PowerPort 10 zu übertreffen wenn es um das Ladetempo geht.

Aber reichen 60W wirklich um 10 USB Ports zu befeuern oder wird das Ladegerät dabei nicht völlig überlastet?

Klar in der Theorie kann das PowerPort 10 nur fünf seiner 10 Ports mit den vollen 2,4A versorgen aber wie oft hat man Geräte welche die vollen 2,4A aufnehmen können?

Die allermeisten Smartphones schaffen nur 1-2A Ladestrom. Um dies selbst ein wenig praxisnah zu testen habe ich 10 Smartphones gleichzeitig an das PowerPort 10 angeschlossen. Angefangen bei einem iPhone 7 Plus über ein Google Pixel, Samsung Galaxy S7 Edge, Xiaomi MI MAX, MI5S, MI5 Plus bis hin zu einem älteren Nokia Lumia 920 habe ich alles was ich in meiner Smartphone -Schublade finden konnte an das PowerPort 10 angeschlossen und siehe da kein Problem.

Selbst diese 10, größten Teils High End Smartphones, haben das Ladegerät nicht überlastet.

Klar hätte ich 6 iPads an das Ladegerät angeschlossen wäre schon Schluss gewesen, allerdings hat man selten so viele iPads herumliegen welche gleichzeitig geladen werden wollen.

In der Praxis wird man das PowerPort 10 vermutlich für eine Handvoll Smartphones, 1-2 Tablets und für Bluetooth Lautsprecher, Bluetooth Ohrhörer und andere Dinge nutzen.

Hier reichen die 60W Leistung problemlos aus.

Das ganze klingt ja sehr gut aber gibt es nicht irgend einen Pferdefuß oder ist das PowerPort 10 wirklich „perfekt“?

Ich konnte nichts, um ehrlich zu sein, finden. Die Einzelnen USB Ports sind alle jeweils gleich schnell und auch die Spannung ist weitestgehend gleich (+- 0,02V).

Lediglich der Netzschalter ist etwas merkwürdig. Dieser schaltet zwar die USB Ports ab, allerdings zeigt mein Strommessgerät weiterhin 0,2W Energieaufnahme an das heißt der Netzschalter ist irgendwie merkwürdig im Stromkreislauf integriert.

 

Fazit zum Anker PowerPort 10 Ladegerät

Das PowerPort 10 ist ein hervorragendes USB Ladegerät bei welchem man einfach sagen muss, viel besser geht es nicht mehr!

Angefangen bei der Haptik über die Ladegeschwindigkeit bis hin zur Effizienz spielt das PowerPort 10 in der absoluten Oberklasse. Auch der Preis von 33€ ist fair angesetzt.

Lediglich wäre in der Zukunft eine Version mit vielleicht ein oder zwei Quick Charge USB Ports wünschenswert.

Aber bis dahin ist das Anker PowerPort 10 auch in der aktuellen Version eine absolute Empfehlung!

 

EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank mit intigriertem Apple Lightning Kabel im Test

Ist es Euch schonmal passiert Ihr habt Euer Smartphone und vielleicht sogar eine passende Powerbank eingepackt um dann zu merken das Ihr Euer Ladekabel vergessen habt?

Dieses Problem werden gerade Apple Nutzer sicherlich einige Male erlebt haben.

Hier gibt es etwas sehr praktisches, Powerbanks mit eingebautem Ladekabel. Eben so eine ist die EasyAcc PB6000CBL.

Im Gegensatz zur beispielsweise equinux tizi Flachmann Ultra ist hierbei die EasyAcc Powerbank allerdings auch noch recht günstig mit gerade mal 23€.

Aber kann die Powerbank im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank mit integriertem Lightning Kabel

Die EasyAcc PB6000CBL ist auf dem ersten Blick eine recht unscheinbare Powerbank in einem einfachen matten Plastikgehäuse.

Dieses Gehäuse macht allerdings einen guten ersten Eindruck. Dabei ist dieses recht flach und kompakt gehalten und sollte ohne Probleme hinter ein Smartphone geklemmt in die Tasche passen.

Die Besonderheit ist hier natürlich das integrierte ca. 15cm lange Lightning Kabel. Bei nicht Benutzung ist dieses seitlich in die Powerbank „geklemmt“. Das Kabel ist im Übrigen auch MFI zertifiziert!

Damit eignet sich die PB6000CBL natürlich primär für Apple Nutzer. Aber EasyAcc hat auf der Front der Powerbank zusätzlich noch einen normalen USB Ausgang integriert.

Dieser verfügt wie der Lightning Port über eine Leistung von 1A.

Zum Aufladen der Powerbank setzt EasyAcc ganz klassisch auf einen microUSB Port. Dieser soll bis zu 2A aufnehmen können.

Das verwenden eines guten USB Ladegerätes kann sich hier also lohnen.

Ebenfalls auf der Front ist eine kleine LED Taschenlampe, die sich mithilfe des seitlich angebrachten Schalters einschalten lässt.

Dieser Schalter lässt sich auch zum Überprüfen des aktuellen Ladestands verwenden. Bei Betätigung leuchten 1-5 weiße LEDs auf der Oberseite der Powerbank auf.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte der EasyAcc PB6000CBL 6000mAh Powerbank

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von EasyAcc mit 6000mAh angegeben, messen konnte ich 19,982Wh bzw. 5400mAh. Dies ergibt gute 90% der Herstellerangabe!

Warum sind 90% gut? Beim Laden und auch beim Entladen einer Powerbank gibt es eine Verlustleistung, diese entsteht durch das Umwandeln der Spannung von 3,7V auf 5V.

Nun geben die Hersteller natürlich nicht die nutzbare Kapazität sondern die Kapazität der Akkuzellen im Inneren an.

Gute Powerbanks erreichen in der Regel 80-89% der angegeben Kapazität, selten übertrifft auch mal eine Powerbank die 90% Marke.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit. Diese ist sowohl über den Lightning Port wie auch über den normalen USB Ausgang recht unspektakulär.

Beide Ports leisten jeweils 1A. Daher entspricht beispielsweise die Ladegeschwindigkeit Eures iPhones der des standardmäßig mitgelieferten Ladegerätes.

Nicht langsam aber auch nicht spektakulär schnell.

Recht flott ist das Aufladen mit einem Ladestrom von 1,7A. Ihr könnt den Akku also in rund 4 Stunden wieder auf 100% bringen.

 

Fazit

Die EasyAcc PB6000CBL ist eine im Alltag unheimlich praktische Powerbank, dank der kompakten Abmessungen und dem integrierten Lightning Kabel.

Ja es gibt Powerbanks mit welchen Ihr Euer iPhone schneller laden könnt und ja es gibt für 23€ auch Powerbanks mit einer größeren Kapazität aber am Ende kommt es auf Eure Prioritäten an.

Wollt Ihr eine kompakte Alltags Powerbank bei der man nicht immer noch ein Kabel für sein iPhone mitschleppen muss?

Dann seid Ihr mit der EasyAcc sehr gut bedient!