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Gearbests 3. Geburtstag mit einem kleinen Gewinnspiel (Xiaomi Redmi Note 4).

Gearbest feiert aktuell seinen 3. Geburtstag mit wie üblich vielen Angeboten und  Aktionen. Ich selbst halte sehr viel von Gearbest weshalb es mir auch leicht fällt diesen kleinen Artikel zu schreiben.

Zusätzlich hat mir Gearbest angeboten im Gegenzug  ein nagelneues Xiaomi Redmi Note 4 unter meinen Lesern zu verlosen.

Klingt doch gut!

Gewinnspiel BEENDET!

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Gearbest

Wer oder was ist Gearbest? Gearbest ist ein chinesischer Online Händler, welcher es in kurzer Zeit schon sehr weit nach oben gebracht hat.

Dies liegt unter anderem an der großen Auswahl und die zumeist top Preisen. Jedoch dies ist nicht mal das was ich so sehr an Gearbest schätze.

Wenn an aus Asien bestellt muss man sich leider sehr oft mit dem Zoll rumschlagen, was Zeit und Nerven kostet.

Gearbest bietet aber mit dem Germany Express eine Versandmethode an, die es erlaubt beliebig viele und teure Produkte aus Asien zu bestellen und das ohne Ärger mit dem Zoll oder sonstige Gebühren!

Die Artikel landen erst einmal bei einem europäischem Logistik Unternehmen, das sich um die Zollabwicklungen kümmert und dann die Produkte an Euch weiterschickt.

Dies habe ich dutzende Male in Anspruch genommen und es hat jedes Mal gut funktioniert.

Die Lieferdauer liegt so auch bei verhältnismäßig geringen 12-18 Tagen (aus meiner Erfahrung).

Daher wenn Ihr dort kauft nicht vergessen den Germany Express an der Kasse auszuwählen!

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Zwar war dieses Video zu einem anderen „Event“ von Gearbest aber hier kann man mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen.

Vielleicht erkennt man in diesem Video auch, dass Gearbest kein kleiner düsterer Schuppen ist, der  nur auf billig und unseriös getrimmt ist.

Von daher ich kann meine Hand für diesen Händler ins Feuer legen. Schaut also mal rein ob vielleicht bei den aktuellen Angeboten auch etwas Interessantes für Euch dabei ist.

 

 

Tipps

Hier noch ein paar interessante Asiatischen Produkte welche man sich vielleicht mal ansehen könnte:

Die günstige Alternative zu Philips HUE, die Xiaomi Yeelight RGB Glühbirne mit WLAN für 15€

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum im Test, der beste Staubsaugroboter 2016!

Ein 3D Drucker für 180€ kann das wirklich funktionieren? Der A8 3D Drucker aus China im Test

Xiaomi Hybrid Dual Driver In-Ears im Test „Piston 4“

Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker im Test, ein weiteres Erfolgsprodukt auf dem Hause Xiaomi?

Das Zeblaze ZeBand Fitnessarmband für 20€ im Test (Schrittzähler, Benachrichtigungen, Display, Pulsmesser)

 

Das Gewinnspiel BEENDET

Kommen wir zum Gewinnspiel. Gearbest bzw. ich verlose ein Xiaomi Redmi Note 4. Hierbei handelt es sich um ein hervorragendes asiatisches Mittelklasse Smartphone!

Dieses habe ich auch bereits HIER getestet.

Wie teilnehmen?

Liked diesen Beitrag und die Techtest.org Seite auf Facebook. Ein Kommentar wäre ebenfalls klasse und würde es leichter machen Euch zu kontaktieren (ja ist bei Facebook wirklich so).

Facebook-2

Wenn dies gesehen ist seid Ihr im Lostopf!

 

Dauer und Ablauf

Das Gewinnspiel startet am 09.03 und endet am 24.03.

Der Gewinner wird dann von mir ausgelost und erhält entweder von meinem privaten Account (Michael Barton) oder vom Techtest Account (ich kann Euch über diesen nur anschreiben wenn Ihr einen Kommentar hinterlassen habt) eine Nachricht auf welche Ihr mir bitte innerhalb von 3 Tagen Eure Adresse zusendet.

An diese Adresse wird dann Gearbest das Smartphone senden.

 

Der Gewinn

Der Gewinn ist ein Xiaomi Redmi Note 4 in der internationalen Version, welches natürlich sämtliche deutsche Netze unterstützt.

Auch abgesehen davon ist das Note 4 ein klasse Smartphone! Dieses besitzt ein 5,5 Zoll Full HD Display, einen Helio X20 Deca Core, 3GB RAM und 32GB Speicher.

 

Datenweitergabe

Ich speichere Eure Daten nicht, auch werden diese nicht für irgendwelche anderen Aktionen weitergehend genutzt.

Lediglich werden diese an Gearbest bzw. das Logistik Unternehmen, welche für die Zustellung des Gewinns zuständig sind, weitergegeben.

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspiel Beitrages

Gewinn

Xiaomi Redmi Note 4

Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 09.03.17 bis zum Abend des 24.03.17

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Das neue Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation Headset im Test

Beyerdynamics MMX 300 sind eine Legende unter den Gaming Headsets. Ihr wollt das beste Headset egal wie teuer es ist? Dann kauft das MMX 300, so galt es zumindest die letzten Jahre.

Aber das MMX 300 ist nun nicht gerade neu auf dem Markt, genau genommen sollte es schon ca. 9 Jahre erhältlich sein.

Es wurde also höchste Zeit für einen Nachfolger. Aber anstelle einen richtigen Nachfolger für das MMX 300 auf den Markt zu bringen, hat sich Beyerdynamic für eine 2.0 Version entschieden, mit durchaus einigen Verbesserungen.

Ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation das aktuell beste Gaming Headset auf dem Markt? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Beyerdynamic hat sich beim MMX 300 2nd Generation echt Mühe gegeben eine interessante und schön bedruckte Verpackung zu liefern, welche den „High Class“ Gamer und Musikliebhaber anspricht.

Im Inneren finden wir eine sehr hochwertige Hartschalen Transportbox, die zudem interessant geformt ist. Ebenfalls mit in der Box, abgesehen von den Kopfhörern selbst, liegt ein Verlängerungskabel für die Nutzung an einem Desktop PC.

 

Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation

Beyerdynamic setzt beim MMX 300 der 2nd Generation auf eine sehr schlichte Optik. Das komplette Headset ist in Schwarz/Grau gehalten, man sieht also gleich, dass es sich hierbei nicht um das typische „Gamer“ Headset handelt.

Beim Material setzt Beyerdynamic auf eine Mischung aus mattem Plastik und Metall. Vom Aufbau und der generellen Optik ist dies ein typischer Beyerdynamic Kopfhörer/Headset. Die Ohrmuscheln sind recht groß und komplett rund. Auch die Ohrpolster lassen sich wie üblich austauschen, hierbei könnte man auch auf Ohrpolster anderer Beyerdynamic Kopfhörer setzen, denn diese passen auch auf die MMX 300.

Was dieses Jahr neu ist, ist das austauschbare Kabel. In der linken Ohrmuschel ist  ein normaler 3,5mm Port in welchen sich das beigelegte Kabel stecken lässt. Hierbei hat Beyerdynamic auch an eine Zugentlastung gedacht, welche die Beschädigung des Ports verhindern soll.

Sollte nun das Kabel nach x Jahren brechen, kein Problem einfach ein neues bei Beyerdynamic kaufen und man kann weitermachen. Allgemein lassen sich sehr viele Teile bei Kopfhörern von Beyerdynamic austauschen und die Zubehörpreise sind sehr fair!

Dies in Kombination mit der wirklich massiven und robusten Verarbeitung machen Produkte dieses Herstellers unheimlich langlebig! Hier spreche ich aus Erfahrung. Als kleiner Bonus sind die MMX 300 2nd Gen Made in Germany!

Im Gegensatz zum Vorgänger verfügt das Kabel des MMX 300 2 nun auch über eine Kabelfernbedienung mit Mute Funktion für das Mikrofon und Lautstärke Steuerung für das Headset.

Das Kabel ist mit rund einem Meter recht kurz und endet auf einem 4 Pin 3,5mm Stecker, also ideal für Notebooks oder die Playstation 4.

Solltet Ihr einen Desktop haben, kein Problem in der Box liegt eine Verlängerung welche das Kabel dann auch auf separate Kopfhörer und Mikrofon Stecker splittet.

 

Tragekomfort

Das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation setzt auf sehr große Ohrpolster aus einem recht dichten und stark schallisolierenden Stoff.

Das Headset passt vollständig über meine Ohren und sitzt auf diesen trotz des vergleichsweise hohen Anpressdruckes sehr bequem.

Meine Ohren berührten weder das Innere der Ohrmuscheln noch gab es ein Druckgefühl. Auch das Kopfband macht einen guten Job und ist stark gepolstert.

Das Erwärmen meiner Ohren hielt sich in einem normalen Rahmen, auch wenn die MMX 300 sicherlich nicht das best belüftete Headset ist.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort des Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation als gut wenn nicht sogar sehr gut einstufen, sofern man mit einem größeren Headset klar kommt, auch wenn es nicht übermäßig schwer ist.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Die Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation

Klingen so wie man es von Beyerdynamic erwarten kann, also sehr gut!

Das Headset kann durch einen sehr voluminösen und kräftigen Bass überzeugen, welcher aber verglichen mit vielen anderen Gaming Headsets sowohl eine gute Masse wie aber auch eine hohe Qualität bietet.

Es gibt zwar sicherlich Headsets, beispielsweise von Razer, welche noch mehr Bass bieten jedoch ist das MMX 300 in diesem Punkt durchaus gut ausgestattet. Der Bass besitzt zwar ein gutes Tempo, neigt aber unteranderem aufgrund des geschlossenen Aufbaus zu einer gewissen Dicke und Schwere.

Hier spürt man den Hang des MMX 300 2. Gen zur „Badewannen“ Klangsignatur, also angehobene Bässe und Höhen. Wer Kopfhörer mag welche auch mal etwas auf den Putz hauen können wird Freude an den MMX 300 2. Gen finden, hierbei schaffen diese aber auch Ihrem Premium Charakter beizubehalten und eine gewisse Präzision im Bass zu liefern.

Stimmen und Gesang klingt trotz des starken Bass weiterhin sehr gut und Natürlich, auch wenn kein Fokus auf dem Mittenbereich liegt wie bei vielen anderen Gaming Headsets.

Dies in Kombination mit den sehr klaren und brillanten Höhen sorgt dafür das gerade Musik mit dem MMX 300 2nd Generation hervorragend klingt.

Ein Headset welches in Musik gut klingt macht in der Regel auch einen sehr guten Job wenn es um Spiele geht. Dies ist natürlich beim MMX 300 auch der Fall.

Hier kommt auch die starke räumliche Darstellung des MMX zum Tragen. Welche zum einen das Orten von Geräuschen doch deutlich vereinfacht, sogar ohne „Virtual 3D Sound“, und zum anderen Musik oder auch Filme klanglich etwas besser auflöst.

Ein wichtiger Punkt bei den Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation ist die starke Abschirmung.  Beyerdynamic hat für dieses Headset sehr dichte Ohrpolster gewählt welche Außengeräusche sehr stark dämpfen.

Man ist mit den MMX 300 also wirklich in seiner eigenen kleinen Klangwelt. Ich würde sogar sagen das die Dämpfung von Außengeräuschen die beste ist welche ich bisher außerhalb von Noisecanceling Kopfhörern erlebt habe.

Kleiner Tipp für alle Nutzer, welche dies nicht so sehr mögen, kauft Euch Ohrpolster von den Beyerdynamic DT880. Diese sorgen für einen deutlich offeneren Klang und kosten im Nachkauf bei Beyerdynamic gerade mal 23€ und ja diese passen selbstverständlich auf die MMX 300 2nd Generation.

Sicherlich werden sich nun einige Nutzer fragen „Klingt das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation denn besser als die erste Generation“?

Ich besitze das MMX 300 der ersten Generation, kann aber dennoch diese Frage nicht eindeutig beantworten.

Mein MMX 300 ist die 600 Ohm Version und zudem rund 6+ Jahre alt. Aber ja beide Kopfhörer klingen unterschiedlich, jedoch habe ich die Vermutung, dass dies einfach an den oben genannten Gründen liegt.

Das MMX 300 2. klingt etwas voluminöser und mächtiger als mein altes MMX 300. Jedoch laut Beyerdynamic soll es keine großen klanglichen unterscheide geben.

 

Wie steht es um das Mikrofon? Hierbei scheint es sich um das gleiche Mikrofon wie beim alten MMX 300 zu handeln. Keine Überraschung, denn das Mikrofon des ersten MMX 300 war schon hervorragend und ist auch weiterhin das so ziemlich beste in einem Headset.

Für Youtube Videos oder Twitch Streaming wird dieses vollkommen ausreichen! Lediglich das Mikrofon des Audio-Technica ATH-PDG1 klingt vergleichbar gut, vielleicht sogar einen Hauch besser, dafür aber leiser.

 

Fazit

Ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation das aktuell beste Headset auf dem Markt? Ich denke ja!

Die neue Version des Klassikers bringt viele sinnvolle Verbesserungen mit sich wie beispielsweise das austauschbare Kabel.

Hinzu kommt der hervorragende Klang, Tragekomfort und das klasse Mikrofon. Kurzum ein wahres High End Produkt welches in allen Punkten jeweils das beste auf dem Markt repräsentiert.

Aber lohnt es sich dafür satte 299€ auszugeben? Das ist eine sehr schwere Frage! Das Audio-Technica ATH-PDG1 oder das ATH-PG1 liefern ebenfalls eine hervorragende Leistung auf einem sehr ähnlichen Level zum MMX 300, kosten aber unter 200€.

Selbst Headsets von kleineren Hersteller wie das Lioncast LX50 liefern mittlerweile schon für rund 60€ eine gute Leistung, wenn natürlich ein gutes Stück schlechter als die des Beyerdynamic.

Wenn es Euch um die reine Preisleistung geht sind die oben angesprochenen Modelle um ehrlich zu sein dem MMX 300 2nd Generation vorzuziehen.

Jedoch hat das MMX 300 eine große Stärke, Haltbarkeit! Dies ist kein Headset was nach 2-3 Jahren oder noch früher kaputt geht wie viele Modelle der „Lifestyle Marken“. Ihr bekommt fast alle Komponenten als günstige Ersatzteile nach, das Kabel lässt sich sowieso problemlos austauschen und selbst Bügel oder Ohrpolster bekommt man und lassen sich selbst austauschen, ohne nerviges einschicken. Hier ist nichts verklebt oder ähnliches und generell ist das Headset unheimlich massiv und robust gebaut. Dazu kommt Made in Germany, was vielleicht auch ein kleiner Bonus ist.

Wollt Ihr das beste Headset, das bei Euch viele Jahre seinen Dienst verrichtet und seid bereit dafür eher mehr Geld auszugeben? Wenn ja, ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation etwas für Euch!

Falls Euch 299€ doch etwas viel ist, schaut Euch einmal das Audio-Technica ATH-PDG1 oder das ATH-PG1 an, beides sind ebenfalls klasse Headsets der Premium Klasse!

9 günstige und hoffentlich gute USB Ladegeräte im Vergleich von Anker, AmazonBasics, EasyAcc, Equinux,…….

Gefühlt werden mittlerweile 90% aller elektronischen Produkte über USB geladen oder mit Strom versorgt.

Dies ist an sich ein sehr positiver Trend, jedoch sorgt dies auch für einen erhöhten Bedarf an USB Ladegeräten, zumal bei inzwischen immer weniger Produkten welche beiliegen.

Aber hier beginnt auch schon das Problem, was für ein USB Ladegerät kaufen?

Um genau diese Frage soll es in diesem Vergleich gehen. Welches ist das beste Allround USB Ladegerät aktuell auf dem Markt?

Diese Frage versuchen wir doch einmal in folgendem Vergleich 9 aktueller USB Ladegeräte zu klären!

Welches ist das Beste?

 

Worum geht es in diesem Vergleich?

In diesem Vergleich geht es nicht zwingend darum das schnellste USB Ladegerät zu finden sondern den besten Allrounder den man blind jedem Nutzer empfehlen kann.

Aus diesem Grund lasse ich auch einmal große Multiport USB Ladegeräte oder Modelle mit speziellen Schnellladetechniken wie Quick Charge außen vor.

Das Ladegerät soll im besten Fall mit allen möglichen Geräten gut und schnell funktionieren zudem relativ kompakt und günstig sein.

 

Die Testkandidaten

Folgende Ladegeräte befinden sich im Vergleich:

Die Testkandidaten wurden recht einfach ausgewählt, ich habe bei Amazon in die Suche „USB Ladegerät“ eingegeben und mir interessante Modelle herausgepickt.

Hierbei sollten die Ladegeräte mindestens 2A Leistung besitzen und den Formfaktor „Stecknetzteil“.

Einige Modelle im Vergleich verfügen auch über zwei oder sogar drei USB Ports, was sicherlich ein kleiner Bonus sein kann.

Preislich bewegen wir uns zwischen 8,94€ und 19,99€, also eine recht bezahlbare Preisklasse.

Optischer erst Eindruck

Alle Ladegeräte im Vergleich besitzen eine recht ähnliche Größe und Formfaktor. Es handelt sich bei allen Modellen um Ladegeräte welche ohne Kabel direkt in die Steckdose kommen.

Das größte Modell ist hierbei das RAVPower RP-UC12 USB Ladegerät, welches dafür aber auch über ganze drei USB Ports verfügt. Das kleinste Modell ist das von AmazonBasics.

Zwar ist das AmazonBasics Ladegerät schön kompakt, aber das Gehäuse wirkt einfach billig zusammengesteckt.

Die Gehäusekanten sitzen nicht flach aufeinander, sondern alles wirkt ein wenig lieblos. Ähnliches gilt auch für das mumbi Ladegerät, welches ebenfalls doch sehr „einfach“ wirkt.

Der erste Eindruck ist leider bei diesen beiden Modellen nicht sonderlich gut.

Die restlichen Netzteile können hingegen auf dem ersten Blick durchaus überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist hier gut, bei einigen Modellen wie dem Equinux tizi, RAVPower 2-Port USB Ladegerät oder auch den beiden Anker Modellen sogar sehr gut.

Was aber auffällt ist, dass die Ladegeräte mit nur einem USB Port nicht merklich kleiner sind als die mit zwei Ports.

Gerade das Anker 2-Port Ladegerät und das EasyAcc Modell sind wirklich sehr schön kompakt! Das Anker PowerPort 1 und das CSL – USB Quick Charge Netzteil sind fast genauso groß, obwohl sie nur die Hälfte an Leistung besitzen.

 

Leerlaufenergieverbrauch, Effizienz und Spulenfiepen

Kommen wir zum interessanten Teil, den ersten Messwerten. Beginnen wir einfach mal mit den Basiswerten.

Dies wäre der Leerlaufstromverbrauch, die Effizienz und ob die Netzteile „leise“ sind.

Beim Leerlaufstromverbrauch geht es darum zu ermitteln wie viel Energie die Netzteile aufnehmen, während diese einfach nur in der Steckdose hängen. Hierbei nutze ich einen Voltcraft Energy Logger 4000, wichtig nur weil ich bei einigen Modellen 0,0W angebe, heißt dies noch lange nicht, dass diese keine Energie fressen.

Diese ist einfach nur so gering, dass diese unterhalb der Messgrenze liegt.

Bei der Effizienz -Messung wurden alle Ladegeräte mit 0,1A, 1A und 2A belastet und die Differenz zwischen aufgenommener und abgegebener Energie gemessen. Die Messungen wurden im Übrigen in Wh durchgeführt um Spannungsabweichungen von den klassischen 5V miteinzukalkulieren.

Zu guter Letzt gibt es Spulenfiepen? Leider kann es hier innerhalb der einzelnen Netzteil Serienschwankungen geben. Vor rund einem Jahr hatte ich ein Anker 24W 2-Port USB Ladegerät getestet welches Spulenfiepen hatte, das neue Modell für diesen Test hingegen nicht.

Ich kann also nicht garantieren das Modell XYZ welches Ihr erhaltet auch kein Spuelenfiepen hat.

Erst einmal ein großes Lob an alle Hersteller für den Leerlaufstromverbrauch welcher bei den meisten Modellen unterhalb der Messgrenze lag und selbst bei den „stromhungrigeren“ Modellen nur bei 0,2W.

Bei der Effizienz hingegen gibt es eine etwas größere Streuung.

Interessant ist hier auch zu beobachten, dass die „günstiger“ anmutenden Modelle wie das AmazonBasics, mumbi oder CSL deutlich schlechter abschneiden was die Effizienz angeht.

Das CSL Modell erreichte bei 1A und 2A Last gerade mal 74% Effizienz!

Aber auch das AmazonBasics Modell erreicht gerade mal 73-74% und das mumbi 77%.

Bei den anderen Herstellern sieht es mit 80%+ doch deutlich besser aus.

Die Krone holt sich das RAVPower 2-Port USB Ladegerät 24W mit 85% bzw. 84%, gefolgt von beiden Anker Modellen und dem 3-Port RAVPower Modell. 

Aber auch das EasyAcc Modell wie auch die Equinux tizi Tankstelle sind immer noch gut mit dabei.

Nochmals sehr interessant sind die Werte bei 0,1A. Diese werden für die meisten Nutzer keine Rolle spielen, da kein Smartphone, Bluetooth Lautsprecher oder Powerbank mit einer solch niedrigen Geschwindigkeit laden.

Sowas spielt eher eine Rolle wenn man eine elektrische Schaltung, einen Bluetooth Empfänger an einem der Ladegeräte betreiben will.

Wie üblich sinkt hier bei allen Ladegeräten im Vergleich die Effizienz deutlich, ja es ist normal, dass bei einer sehr geringen Auslastung die Effizienz in den Keller geht.

Lediglich ein Ladegerät sticht aus der Reihe und zwar das Anker PowerPort 1. Dieses erreicht 88%, was mehr wäre als unter höherer Last.

Ich nehme an hier liegt irgendein Fehler vor, ich habe auch die Messung mehrfach wiederholt, jedes Mal mit einem ähnlichen Ergebnis.

Ich vermute die Effizienz von diesem ist so gut, dass bei solch einer geringen Last mein Strommessgerät nicht mehr genau ist!

Den negativ Preis holt bei 0,1A Last leider erneut das CSL Ladegerät mit gerade mal 57% Effizienz….

Aber allgemein tun sich hier alle Ladegerät etwas schwer, abgesehen von den Anker Modellen.

Schauen wir uns einmal kurz die Spannungen der einzelnen Ladegeräte an.

Ganz interessant, anscheinend ist das Amazon und das Equinux tizi am besten geregelt. Das Anker 2 Port Ladegeräte scheint seine Spannung wie es gerade lustig ist zu steuern, vielleicht steckt hier auch diese beworbene Voltage Boost Technik dahinter und das RAVPower 2 Port Ladegerät hat die mit Abstand höchste Spannung im Vergleich.

Jedoch bewegen alle Ladegeräte sich Problemlos innerhalb der USB Spezifikation.

Kleiner Hinweis am Rande, erfahrungsgemäß kommen Ladegeräte mit höherer Spannung besser mit schlechten Ladekabeln oder einfach langen Ladekabeln klar.

 

Ladegeschwindigkeit

Ich greife es schon mal voraus, hier war ich sehr überrascht von den Ergebnissen. Ich glaube es muss aber erst einmal eine kleine Erklärung her zum Thema Smartphone laden.

Letztendlich bestimmt nicht das Ladegerät die Ladegeschwindigkeit Eures Smartphones, zu mindestens nicht direkt.

Jedes Smartphone besitzt eine maximale Menge an Energie welches dieses aufnehmen kann. Wenn also Euer Smartphone nur 1,5A aufnehmen kann, bringt es auch nichts dieses an ein Ladegerät anzuschließen welches 2A schafft. Und nein es ist auch nicht schädlich wenn das Ladegerät mehr „A“ besitzt als Euer Smartphone aufnehmen kann.

Warum gibt es dann unterschiede bei der Ladegeschwindigkeit? Dies kann zwei gründe haben, erstens eine fehlende Optimierung auf das Smartphone, zweitens eine Schutz Funktion durch das Smartphone.

Smartphones wissen in der Regel nicht ob sie gerade an ein Ladegerät angeschlossen welches 2A, 1,5A usw. schafft. Daher gibt es Hinweise welche dem Smartphone signalisieren sollen wie viel Energie diese gerade aufnehmen können ohne dass das Ladegerät überfordert wird.

Diese Hinweise können kurzgeschlossene Datenadern oder ein Spezieller Widerstand zwischen diesen sein. Auch die Spannung kann ein Hinweis sein, ist diese zu niedrig schalten Smartphones einen Gang zurück.

 

Messergebnisse

Kommen wir aber zum eigentlich interessanten Teil, den Messergebnissen.

Hier sieht man sehr schön das es Problematischere Smartphones und weniger problematische Smartphones gibt.

Dem Xiaomi MI MIX und Alcatel Idol 4S war es völlig egal an welches Ladegerät diese Angeschlossen wurden. Auch das Samsung Galaxy S7 Edge und LG G5 zeigten sich recht unproblematisch, mit einer Ausnahme, dem mumbi Ladegerät. An diesem war die Ladegeschwindigkeit eher mäßig.

Etwas wählerischer scheint das Google Pixel XL zu sein, welches mit dem EasyAcc und mumbi Ladegerät nur 1,45A schaffte im Gegensatz zu den 1,98A des restlichen Testfelds.

Richtig wählerisch ist aber nur das iPhone. Hier fällt, wie so oft, auf das die Anker Ladegeräte deutlich besser mit Apple Produkten zusammenarbeiten. Ebenfalls fällt auf, dass es dem CSL – USB Quick Charge Netzteil offensichtlich an einer Apple Optimierung völlig mangelt.

Auch bei den Powerbanks zeigt sich ein ähnliches Ergebnis.

Unterm Strich belegt das mumbi USB Ladegerät 2100mAh den Letzten Platz was die Ladegeschwindigkeit angeht.

Die restlichen Ladegeräte liegen ungefähr gleich auf, lediglich die beiden Anker Modelle schaffen es sich etwas vom restlichen Feld abzusetzen.

 

Fazit

Erstaunliches Ergebnis, die meisten Ladegeräte machen einen sehr guten Job wenn es um die Ladegeschwindigkeit geht.

Selbst die ganz billigen Ladegeräte von CSL oder mumbi machen einen halbwegs brauchbaren Job, was das Ladetempo mit vielen Smartphones angeht.

Dennoch würde ich von diesem beiden abraten. Zum einen wurden nicht alle getesteten Smartphones schnell geladen, zum anderen scheint es Schwächen unter der Haube zu geben, ähnliches gilt auch für das AmazonBasics Ladegerät.

Ladegeräte welche unter 80% Effizienz bei mittler/hoher Last liefern sind einfach nicht zeitgemäß, weniger aufgrund des erhöhten Stromverbrauchs, sondern dies zeigt einfach viel mehr das hier billige oder veraltete Elektronik zum Einsatz kommt und von sowas würde ich Abstand nehmen wenn man dort ein hunderte Euro Teures Smartphone anschließt.

Welche Ladegeräte würde ich denn empfehlen?

Grundsätzlich würde ich alle Ladegeräte außer den drei oben genannten durchaus für gutheißen. Jedoch gibt es drei die sich etwas hervorheben.

Das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät oder das Anker PowerPort 1 sind die Testsieger!

Beide bieten eine hervorragende Effizienz und Ladeleistung! Dazu kommt ein ausgesprochen fairer Preis. Gerade das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät ist ein von mir sehr viel verwendetes Ladegerät, welches mich auch schon in diverse Urlaube begleitet hat. Auch bietet das 2Port Modell eine etwas bessere Preis/Leistung als das PowerPort 1.

Alternativ würde ich die Equinux tizi Tankstelle vorschlagen. Warum? Die Equinux tizi Tankstelle scheint ein sehr solides Ladegerät zu sein welches gut reguliert ist und zudem keine Schwächen zeigte.

Zudem ist hier die Spannung etwas näher an dem eigentlich 5V Optimum als beim Anker 24W 2-Port USB Ladegerät (welches aber immer noch problemlos innerhalb der USB Spezifikation liegt).

Daher:

Teufel Ultima 40 MK2 im Test, das Lautsprecher Monster aus dem Hause Teufel

Auch wenn der Trend zu immer kleineren und kompakteren Sound Systemen geht, ist doch unterm Strich nichts schöner als ein richtiges Stereo Sound System zum Musikhören.

Auch ich bevorzuge solch ein „richtiges“ Sound System über Soundbars oder Ähnliches. Es wurde aber nun mal wieder Zeit für frischen Wind.

Diesen sollen die Teufel Ultima 40 MK2 liefern.

Mit rund 450€ Paar- Preis gehören diese fast noch in die Einsteigerklasse, verglichen mit den großen Lautsprechern von Nubert und Co. Aber auf den ersten Blick, da werdet Ihr mir sicherlich zustimmen, sehen die Ultima 40 MK2 echt vielversprechend aus.

Aber in wie weit können die Ultima 40 MK2 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Teufel Ultima 40 MK2

Mit einer Breite von 22cm, einer Höhe von 106cm und einer Tiefe von 33cm sind die Teufel Ultima 40 MK2 schon ein ordentlicher Brocken an Lautsprecher.

Aber das scheint hier auch ein wenig das Konzept zu sein, keinen Ultra kompakten Standlautsprecher zu bauen und dafür wichtiges Klang Volumen zu verlieren.

Der Ultima 40 MK2 besteht optisch aus zwei Komponenten. Zum einen der schwarzen Hochglanz Front und dem eigentlichen Holzgehäuse.

Das Gehäuse ist in zwei Farben verfügbar, schwarz und weiß. Allerdings ist auch bei der weißen Version die Hochglanz Front weiterhin schwarz.

Das Gehäuse der Ultima 40 MK2 wirkt ausgesprochen robust und hochwertig. Dies spürt man spätestens, wenn man die Lautsprecher tragen muss. Mit rund 20KG das Stück sind diese alles andere als leicht.

Positiv überrascht haben mich hierbei Kleinigkeiten wie die abgerundeten Kanten des Gehäuses, welche sicherlich die Produktion deutlich teurer gemacht haben, oder die doch sehr edel anmutende Hochglanz Front.

Natürlich verfügen die Ultima 40 MK2 auch über ein optionales Lautsprechergitter. Dieses ist recht klassisch gestaltet, also eine Plastikkonstruktion welche mit schwarzem Stoff bezogen ist.

Ich fand es optisch nicht sonderlich schön, im Gegensatz zu den Teufel Lautsprechern selbst welche mir sehr gut gefallen.

Diese besitzen auf der Front insgesamt vier Treiber. Der Auffälligste hiervon ist sicherlich der oben verbaute Mitteltöner. Dieser ist Kupferfarben und besitzt eine auffällige Mittelkonstruktion aus Metall.

Unterhalb der Mitteltöners ist der 25mm Hochtöner angebracht, unter diesem sind wiederum gleich zwei 165mm Tieftöner.

Die Schraubklemmen zum Anschluss des Verstärkers(Bi-Amping wird unterstützt) befinden sich auf der Rückseite, gemeinsam mit zwei Bassreflexrohren.

Die Teufel Ultima 40 MK2 gibt es optional auch als aktive Lautsprecher! Ich habe jedoch die normale Version.

 

Klang

Der Klang hängt natürlich auch etwas vom verwendeten Verstärker ab. Hier sind die Ultima 40 MK2 recht problemlos. Die Lautsprecher besitzen 4-8 Ohm und Teufel gibt eine Mindestverstärkerleistung von 20W an und eine maximale Leistung von 200W bzw. 120W (Dauerbelastung).

Damit sollten die Ultima 40 MK2 von so ziemlich jedem AV-Reciver befeuert werden können.

Ich habe für diesen Test auf einen Denon X4000 zurückgegriffen und eine bunte Mischung aus Spotify, CD und Blu-ray.

Die Teufel Ultima 40 MK2 klingen weitestgehend so wie ich es erwartet habe. Dank der beiden großen Tieftöner besitzen die Lautsprecher ordentlich Power.

In einem normalgroßen Wohnzimmer wird kein zusätzlicher Subwoofer zwingend benötigt. Die Ultima 40 MK2 schaffen auf dem Papier einen Tiefgang von bis zu 45hz.  Auch in der Praxis erreichen die Lautsprecher einen beeindruckenden Tiefgang.

Auf hoher Lautstärke, und die Ultima 40 MK2 sind recht pegelfest, schaffen diese es auch den Raum ordentlich zum Vibrieren zu bringen. Sie können also durchaus auch einen spürbaren Bass erzeugen.

Zwar würde ich den Bass als etwas dominanter einstufen, aber auch die Mitten gehen nicht völlig unter.

Die Mitten sind solide, auch wenn verglichen mit dem Bass hier offensichtlich etwas weniger der Fokus auf diesen lag.

Die Höhen sind ausreichend klar und sauber, auch wenn die Ultima 40 MK2 eher etwas wärmer abgestimmt sind.

Wie es sich für große Standlautsprecher gehört, schaffen es auch die Teufel Ultima 40 MK2 problemlos einen Raum gut mit Klang zu füllen. Man hört das hohe Volumen doch recht deutlich.

Die größte Stärke der Teufel Ultima 40 MK2 ist ganz klar Musik. Gerade wenn die Ultima 40 MK2 Ihre Bass Power und das hohe Volumen etwas ausspielen können, fühlen sich diese sehr wohl.

Heißt Rock, Pop, Elektro, Metal liegt den Lautsprechern. Vielleicht etwas schwerer tun sich die Teufel bei hohen dünneren Frauenstimmen. Ein gutes Beispiel wäre hier My Immortal von Evanescence. Der Song klingt natürlich auch gut über die Lautsprecher, aber man merkt, dass die Höhen nicht so stark sind wie die Tiefen.

Das Ganze muss man natürlich im Verhältnis zum Preis sehen. Das zum Beispiel die Nubert nuLine 264, welche rund 800€ pro Stück kosten, hier ein Stück weit brillanter und sauberer noch sind als die Teufel, sollte kaum überraschen.

Wenn man aber nun einen etwas basslastigeren Song anwirft wie beispielsweise My Way von Calvin Harris oder Never Give Up von Sia und die Ultima 40 MK2 durch ihr höheres Volumen punkten, schmilzt doch der Unterschied zwischen den 800€ Nubert und den 200€ Teufel deutlich zusammen.

Ich will damit nicht sagen, dass die Teufel Ultima 40 MK2 besser sind als die Nubert nuLine 264, das ist nicht der Fall, aber dank des größeren Gehäuses können sich die Teufel doch gut behaupten und bei einem vierfachen Preisunterschied wüsste ich nicht ob ich mich für die Nubert entscheiden würde.

Dies passt auch sehr gut ins Bild. Die Teufel Ultima 40 MK2 sind hervorragende Allrounder welche klanglich im „Sweetspot“ sind. Selbst wenn Ihr das Doppelte pro Lautsprecher ausgebt, werdet Ihr nicht das Doppelte an „Klang“ bekommen.

Für Filme ist natürlich meist ein Raumklang Setup zu bevorzugen. Allerdings machen auch hier die Ultima 40 MK2 eine sehr gute Figur dank Ihres vollen Klangspektrums. Gerade in Szenen wie im Iron Man 2 Intro https://www.youtube.com/watch?v=qTchfvLfX0o ist es unheimlich wie sehr die Lautsprecher die Szene zum Leben erwecken.

Für das Geld klingen die Teufel Ultima 40 MK2 hervorragend!

Solltet Ihr Euch später doch für ein 5.1 System entscheiden wollen, gibt es auch ein Upgrade Kit auf 5.1 mit einem Center Lautsprecher, zwei Rücklautsprecher und einem Subwoofer.

 

Fazit

Ich bin echt beeindruckt von den Ultima 40 MK2. Zwar habe ich im Vorhinein schon damit gerechnet, dass diese ordentlich sind, aber letztendlich haben mich die Teufel echt umgehauen.

Das Entscheidende ist hier, dass die Ultima 40 MK2 nicht nur sehr gut klingen, sondern auch gut verarbeitet sind und wie ich finde hochwertig aussehen.

Dies ist eine Kombination welche für 450€ bzw. 225€ pro Stück selten zu finden ist!

Die Teufel Ultima 40 MK2 rocken!

Hierbei können diese primär durch ihren satten und bassstarken Klang überzeugen. Für ein kleines bis mittel großes Wohnzimmer, ist hier ein Subwoofer eigentlich überflüssig.

Wer die Bude zum Beben bringen möchte, ist bei den Ultima 40 MK2 an der richtigen Adresse.

Aber wieso kann Teufel solch einen guten Klang zu einem vergleichsweise kleinen Preis liefern? Verglichen mit vielen aktuellen HiFi Lautsprechern sind die Teufel Ultima 40 MK2 relativ groß und voluminös.

Wie jeder weiß ist es deutlich einfacherer einen sehr guten Klang und vor allem Bass zu liefern wenn man mit viel Volumen arbeitet.

Anstelle nun zu versuchen so viel Klang wie möglich in ein Mini Gehäuse zu quetschen, ist Teufel den „einfacheren“ Weg gegangen und hat den Ultima 40 ein vernünftig großes Gehäuse verpasst.

Daher können diese klanglich problemlos auch mit deutlich teueren, dafür aber meist kompakteren, Lautsprechern der großen Lifestyle Marken mithalten.

Allerdings überzeugt nicht nur der Klang, auch die Optik ist modern und schick. Wie ich finde sehen die Teufel Ultima 40 MK2 teurer aus als sie es sind. Aber das ist letztendlich natürlich Geschmacksache.

Daher kann ich die Teufel Ultima 40 MK2 unterm Strich zu 100% empfehlen, für alle die tollen Sound wünschen ohne gleich 500€+ pro Lautsprecher auszugeben.

Auch die gebotene Preis/Leistung kann ich nur als sehr gut einstufen!

Das einfachste Video Schnitt Programm der Welt, Magix FastCut

Leider hat Microsoft mittlerweile seinen Movie Maker eingestellt. Profis werden nun sicherlich lachen, wer hat schon den Movie Maker genutzt.

Allerdings für den normalen Nutzer reichte der Movie Maker vollkommen aus um mal ein paar Urlaubsvideos „Idiotensicher“ aneinander zu schneiden.

Selbst ich habe den Movie Maker ab und zu genutzt wenn es um sehr einfache und schnell gemachte Videos gehen sollte.

Leider sind die meisten Open Source Gratis Video Schnittprogramme nicht für den Einsteiger geeignet, die Bedienung ist hier einfach auf den etwas erweiterten Nutzer ausgelegt.

Was aber wenn man ein wirklich einfaches und schnell zu erlernendes Videoschnittprogramm sucht?

Magix verspricht genau so ein Programm mit seinem FastCut. Dieses kostet leider rund 50€, aber wenn es seinen Job gut macht?!

Genau dies gilt herauszufinden, macht Magix FastCut auch einen guten Job? Finden wir es im Test heraus!

 

Systemanforderungen

Beginnen wir bei den Systemanforderungen. Magix gibt diese wie folgt an:

  • Prozessor minimal Multikernprozessor mit 2 GHz empfohlen Vierkernprozessor mit 2,8 GHz und besser
  • Arbeitsspeicher minimal 4 GB empfohlen 8 GB
  • Grafikkarte minimal Onboard, Auflösung mind. 1024×768 empfohlen Dediziert, mind. 512 MB VRAM
  • Festplattenspeicher minimal 2 GB für Programminstallation

Das Ganze ist natürlich wie immer sehr schwammig formuliert. Letztendlich hängen die genauen Anforderungen von den zu schneidenden Videos ab.

Ihr wollt keine 4K Videos mit dem kleinsten 2GHz DualCore schneiden. Selbst auf meinem I5 DualCore war das Schneiden von 4K Material nicht ganz 100%ig flüssig.

Im Gegenzug finde ich die Arbeitsspeicheranforderungen vielleicht etwas hoch. Klar wenn man x Stunden an Stück schneidet, kann es sein das FastCut wirklich 4 oder 8GB benötigt, jedoch für kleinere Clips werden vermutlich auch 2GB reichen. Zumindest in meiner 8GB Maschine hat FastCut sich sehr genügsam gezeigt.

 

Benutzeroberfläche

So einfach wie möglich war hier wohl wirklich der Grundsatz bei der Entwicklung. Alle Menüelemente sind schön groß geworden und allgemein ist FastCut sehr übersichtlich.

Diese Übersichtlichkeit kommt natürlich auch etwas von der Einfachheit.  Ihr habt beispielsweise nur eine Timeline in welcher Ihr Eure Clips schneidet und anordnet.

Das klingt natürlich im ersten Moment recht wenig, aber es ist doch oftmals erstaunlich wie oft doch eine Timeline vollkommen ausreicht.

Auch die Optionen für die Bearbeitung sind übersichtlich gehalten.

Angefangen natürlich beim Schneiden der Videos über eine einfache Belichtungskorrektur, welche auch über einen Automatik Modus verfügt , einer einfachen Farbkorrektur bis hin zum Erhöhen oder Absenken der Geschwindigkeit der Videos sind alle Basis Funktionen vorhanden.

Auch lassen sich Übergänge zwischen den Videos einfügen oder Texteinblendungen einfügen.

Es gibt noch eine einfache Anpassungsmöglichkeit für den Ton, um die Lautstärke zu verändern oder Stimmen besser hervorzuheben. Das war es dann aber auch schon.

Das klingt natürlich in der Feature Liste nun etwas „übersichtlich“ in der Praxis ist es aber meist ausreichend sofern man keine aufwendigen Youtube Videos schneiden möchte.

 

Formate

Bei den unterstützen Formaten zeigte sich Magixs FastCut als recht unproblematisch. Offiziell unterstützt werden:

  • AVI
  • MPEG-1
  • AVCHD
  • MXV
  • MOV
  • WMV
  • H.264
  • MPEG-4

Abgesehen von H.265 sind alle wichtigen Codecs auf dieser Liste zu finden. Auch werden von FastCut Auflösungen bis 4K unterstützt.

 

Export und Performance

Etwas enttäuscht haben mich die Video Export Optionen. Videos lassen sich direkt zu Youtube oder Facebook hochladen oder auf die Festplatte exportieren.

Hier gibt es aber nur vier Optionen aus welchen Ihr auswählen könnt, 4K, Full HD, HD und SD.

Klar man will es Einsteigern so einfach wie möglich machen aber vielleicht etwas mehr als vier Presets wären doch schön gewesen.

Positiv ist jedoch die Exportgeschwindigkeit. Auch wenn FastCut ein recht einfaches Videoschnittprogramm ist, bietet dieses unter anderem eine Hardware Beschleunigung für den Export.

Diese setzt allerdings anscheinend auf eine Intelgrafikkarte, welche für das Nutzen vorhanden sein muss (die allermeisten aktuellen Rechner verfügen über eine Intel Grafikkarte, diese wird halt nur nicht zwingend aktiv genutzt).

Selbst 4K Videos werden so recht flott exportiert.

Die grundsätzliche Arbeitsgeschwindigkeit des Programms würde ich als gut einstufen. Auch Abstürzte oder ähnliche Probleme hatte ich keine.

 

Fazit zu Magix FastCut

Magix FastCut macht genau das was der Hersteller verspricht und auch der Name bereits vermuten lässt.

Es handelt sich um ein sehr einfaches Videoschnittprogramm, einfach im Sinne einfach zu nutzen wie aber auch im Sinne einfach in der Ausstattung.

FastCut eignet sich primär für ein einfaches aneinander schneiden von ein paar Urlaubsvideos oder Ähnlichem.

Zwar kann man auch durchaus etwas größere Projekte mit FastCut machen aber hierfür ist dieses vermutlich nicht gedacht.

FastCut ist nicht für den technikaffinen Nutzer gedacht, sondern wirklich für den Einsteiger welcher nicht erst groß sein Programm lernen möchte. Hier macht FastCut auch einen wirklich guten Job.

Für den Nutzer welcher sich etwas mehr zutraut ist aber Magix VIDEO DELUXE eher zu empfehlen. Dieses ist nur etwas teurer und bietet doch einiges an Funktionen mehr, ist dafür aber auch in der Bedienung etwas komplexer.

Das TP-Link Neffos X1 im Test, ein weiteres gelungenes Smartphone von TP-Link?

TP-Link meint es mit seinen Bemühungen im Smartphone Markt anscheinend ernst. Nachdem sie im letzten Jahr mit ihrer C Serie drei durchaus ordentliche Smartphones vorgelegt haben, legt man nun mit der X Serie Anfang 2017 nach.

Hierzu gehört erst einmal das Neffos X1 und das Neffos X1 Max.

In diesem Test wollen wir uns einmal ansehen ob das neue TP-Link Neffos X1 etwas taugt und damit in die Fußstapfen des C5 erfolgreich treten kann.

Neugierig?

 

Technische Daten

  • TP-Link Neffos X1
  • 5.0 Zoll, 1280×720 Pixel
  • Mediatek MT6755 Helio P10
  • 13 MP Kamera, 5 MP Frontkamera
  • 2GB oder 3GB RAM
  • 16GB oder 32GB Speicher
  • 2250mAh Akku
  • Quick Charge
  • Link zum Hersteller
  • bei Amazon /// bei Geizhals

An dieser Stelle vielen Dank an TP-Link/Neffos für das Ausleihen des X1!

Lieferumfang und Verpackung

Ich glaube man kann durchaus zurecht sagen, dass die Verpackung des TP-Link Neffos X1 mich etwas beeindruckt hat.

Diese ist für ein Einsteiger/Mittelklasse Smartphone erstaunlich hochwertig gemacht.

Auch der Lieferumfang welcher neben dem Smartphone, einem Ladegerät, einem Ladekabel auch ein ordentliches Headset mitliefert, fällt erstaunlich groß aus.

 

Das TP-Link Neffos X1 im Test

Im Gegensatz zum Neffos C5 setzt TP-Link beim Nachfolger nicht mehr auf ein Plastikgehäuse sondern auf Aluminium.

Schon wenn man es zum ersten Mal in die Hand nimmt, merkt man, dass das X1 in einer deutlich höheren Klasse spielt als sein Vorgänger.

Das Aluminium fasst sich ausgesprochen angenehm an, dies liegt auch an den stark abgerundeten Kanten und an der erstaunlicherweise niedrigen Dicke.

Zwar fallen die Rahmen des X1 nicht übermäßig dünn aus, jedoch wirkt das ganze Smartphone für seine 5 Zoll erfreulich klein und kompakt.

Jedoch wirkt das X1 auch nicht übermäßig massiv, trotz seines Aluminiumgehäuses. Dies liegt vermutlich ebenfalls an der niedrigen Dicke und dem geringen Gewicht.

Damit will ich nicht sagen, dass sich das Neffos X1 „billig“ anfühlt, ganz im Gegenteil, jedoch viele Aluminium Smartphones dieser Preisklasse sind groß und schwer. Dies verleiht ihnen dann natürlich eine gewisse Massivität. Im Vergleich dazu ist das X1 eher das kleine leichte Smartphone welches dennoch ein edles Aluminiumgehäuse besitzt.

Gehen wir einmal um das Gerät herum.

Auf der Front finden wir das 5 Zoll 720p Display wie auch drei kapazitive Tasten unterhalb. Leider sind die drei Tasten nicht beleuchtet.

Auf der Unterseite ist ein microUSB Port zum Aufladen zu finden wie auch zwei Lautsprecheröffnungen. Der Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite.

Auf der rechten Seite sind die drei üblichen physischen Tasten angebracht. Alle drei besitzen einen guten Druckpunkt. Als kleine Besonderheit hat TP-Link zusätzlich auf der linken Seite noch einen Mute Schieber integriert.

Auf der Rückseite ist die 13 Megatpixel Kamera inklusive LED Blitz zu finden wie auch ein Fingerabdruckscanner.

 

Software

TP-Link setzt beim Neffos X1 auf Android 6.0. Laut meinen Informationen soll ein Update auf Android 7.0 allerdings noch folgen!

Der „Habenstand“ ist beim X1 aber auch schon sehr ordentlich. TP-Link hält das X1 weitestgehend sauber. Keine nervigen 3. Anbieter Apps oder sonstige unnötigen Bonusfunktionen.

Allerdings nutzt das X1 auch nicht Stock Android, TP-Link hat die Benutzeroberfläche ein Stück weit verändert, jedoch auch nicht so sehr wie es viele andere asiatische Smartphone Hersteller machen.

Das Ganze ist hier kosmetischer Natur. TP-Link setzt auf eine recht flache Optik mit sehr kantigen Icons und Symbolen.

Schaut Euch die Screenshots an, mir gefällt das Ganze eigentlich recht gut. Die Benutzeroberfläche ist auch sehr aufgeräumt, lediglich der App Drawer fehlt mir.

Aber gut im Notfall sollte einen dies wirklich stören einfach den Nova Launcher Installieren.

Das TP-Link Neffos X1 verfügt über 16GB Speicher, hiervon sind von Haus aus noch rund 9,9GB frei. Dieser lässt sich allerdings per microSD Karte noch erweitern.

Display

Das Display des TP-Link Neffos X1 besitzt eine Diagonale von 5 Zoll und eine Auflösung von 720p.

Um ehrlich zu sein finde ich dies etwas schade. Zwar gehöre ich zu den Nutzern welche sagen das 720p auf 5 Zoll immer noch vollkommen ausreichen, aber dennoch.

Wie bewegen uns in der 200€ Preisklasse und wäre ein Full HD Panel möglich gewesen, zumal der verbaute SoC auch Full HD Displays unterstützt.

Aber ist das Display denn ansonsten gut?

Es ist Okay, allerdings habe ich in dieser Preisklasse auch schon besseres gesehen. Farben und Blickwinkel sind soweit gut. Auch die Helligkeit ist solide. Man kommt Indoor und im Schatten problemlos klar, im Hochsommer in praller Sonne wird es jedoch eng.

Was etwas besser sein könnte wäre das Schwarz, dieses ist relativ hell, was aber auch nicht unüblich für LCD Displays dieser Preisklasse ist.

Kurzum das Display des TP-Link Neffos X1 ist weit weg von furchtbar, jedoch ist auch noch gut Luft nach oben.

 

Sound

Beginnen wir beim Lautsprecher, dieser steck hinter dem unteren rechten Gitter. Erstaunlicherweise lässt dieser sich nicht so leicht zuhalten.

Wird er komplett verdeckt, schafft es der Klang immer noch irgendwie aus der Rückseite zu kommen. Anscheinend wird hier das komplette Gehäuse als Resonanzkörper genutzt, dementsprechend vibriert es auch bei lauter Musik ein Stück weit.

Aber wie klingt denn nun der Lautsprecher? Um ehrlich zu sein ganz gut, klar er ist nicht High End klasse aber für ein 200€ Smartphone mehr als ordentlich.

Er ist angenehm klar und laut. Auch klingt dieser nicht zu „dünn“. Kurz um für ein wenig Youtube oder Radio in der Küche reicht er vollkommen aus.

Der Kopfhörerausgang ist kompletter Standard. Ähnliches gilt auch für die Telefonqualität, die Ohrmuschel könnte etwas lauter sein aber unterm Strich passt das.

 

Kamera

Kommen wir zur Kamera, dies ist bei günstigen Smartphones immer ein Glücksspiel. Jedoch auf dem Papier klingt das Neffos X1 erst einmal sehr interessant.

Dieses verfügt über eine 13 Megapixel Kamera aus dem Hause Sony. Genau genommen handelt es sich um den IMX 258 Sensor. Dieser Kamera Sensor wurde beispielsweise auch im One Plus X, Wiko U Feel oder Sony Xperia XA verbaut.

Ehen wir zu den Bildern kommen ein paar generelle Worte zur Kamera und dessen App. Diese ist „Basic“ Ihr habt im Grund nur einen Automatik Modus und diverse Filter wie auch einen Panorama Modus.

Was mir aber sehr positiv aufgefallen ist, war allerdings die generelle Arbeitsgeschwindigkeit der Kamera. Im normalen Modus kann man so schnell Bilder machen wie es einem Möglich ist den Auslöser anzutippen.

HDR Bilder benötigen 1-2 Sekunden, aber im Generellen lässt sich die Kamera als recht flott einstufen. Dies gilt auch für den Autofokus welcher lediglich bei Makroaufnahmen etwas unzuverlässig ist.

Kommen wir aber zu den Bildern. Diese sind wie üblich nicht nachbearbeitet und in maximal möglicher Qualität.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht ACHTUNG GROßE BILDER oder HIER klicken für ein ZIP Archiv)

Sagen wir es so, es gibt bei den Bildern des TP-Link Neffos X1 Licht und Schatten. Grundsätzlich sind die Aufnahmen sowohl bei Tageslicht wie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gut bis sehr gut.

Die Schärfe und auch der Detailgrad sind ordentlich und Farben wirken klar und nicht verwaschen. Hier merkt man den sehr fähigen Sony Sensor.

Auch gerade die Dynamic ist für ein Smartphone der 200€ Preisklasse gut,  es ist Problemlos möglich mit dem X1 richtig ansehnliche Bilder zu machen!

Leider gibt es auch eine kleine Schwäche, viele Bilder des X1 wirkten auf mich etwas zu dunkel. Es neigt also zu einer tendenziell kürzeren Belichtungszeit. Per Tap to Fokus lässt sich allerdings die Bild Helligkeit manuell passender einstellen.

Jedoch unterm Strich eine gute Kamera für ein 200€ Smartphone.  Für Aufnahmen welche via WhatsApp oder Facebook versendet werden, ist das Ganze vollkommen ausreichend!

Auch die Frontkamera und die Video Funktion, welche sowohl auf der rückseitigen Kamera wie auch auf der Frontkamera Full HD unterstützt, ist in Ordnung für ein Gerät dieser Preisklasse.

Videos neigen wie so oft bei günstigen Smartphones etwas zum Wackeln aufgrund einer Fehlenden optischen Bildstabilisierung, aber eine optische Bildstabilisierung ist in dieser Preisklasse auch kaum bis gar nicht zu finden.

Die Bildqualität ist hingegen solide! Schärfe könnte etwas höher sein, aber Farben, Kontraste und der automatische Weißabgleich passen.

 

Benchmarks

TP-Link setzt im Neffos X1 auf den Mediatek Helio P10 in Kombination mit 2GB RAM.  Der P10 ist ein „Mainsteam“ SoC welcher im 28nm Verfahren gefertigt wird und über acht echte Kerne verfügt.

Auch wenn viele Nutzer sicherlich ein paar Vorbehalte gegenüber Mediatek Chips haben, war der P10 in der Vergangenheit ein recht solider SoC welcher primär in asiatischen Smartphones verbaut war.

Aber wie sieht es im Neffos X1 aus? Schauen wir uns einmal ein paar Benchmarks an für eine erste Leistungseinschätzung.

Wie auch ein wenig zu erwarten war, liefert der Helio P10 eine solide Leistung. Diese liegt je nach Benchmark irgendwo zwischen einem Qualcomm Snapdragon 430 und einem Qualcomm Snapdragon 617.

Hierbei fällt aber auf das das Neffos X1 eins der langsameren Smartphones mit P10 Chipsatz zu sein scheint. Das Ulefone Future schaffte mit demselben SoC rund 51000 Punkte im Antutu Benchmark, das Neffos X1 „lediglich“ rund 45000 Punkte.

Vermutlich liegt dies an den recht konservativen 2GB RAM.

Allerdings grundsätzlich passen die Benchmarks gut zu einem Smartphone der Mittelklasse. Hier gehört das Neffos X1 auch durchaus zu den schnelleren Modellen.

 

Das Neffos X1 in der Praxis

Aber wie verhält sich das X1 in der Praxis? Ganz ordentlich! Die Benutzeroberfläche zeigt sich reaktionsfreudig und flott.

Auch die allermeisten 08/15 Apps wie Facebook, Twitter, WhatsApp usw. laufen absolut problemlos. Dies ist gerade bei Twitter nicht selbstverständlich da hier oft viele Bilder in der Timeline nachgeladen werden müssen.

Hier hilft, wie auch bei großen App Downloads, sicherlich das flotte OnBoard WLAN. Dieses unterstützt auch das 5GHz Band wie auch den AC Standard. Das Neffos X1 schafft in der Praxis rund 60MBit/s+.

Aber nicht nur die Standard Apps laufen problemlos, auch Spiele sind mit dem TP-Link gut spielbar. Hierbei muss man aber auch dazu sagen, dass gerade die sehr aufwendigen 3D Spiele meist doch mit reduzierter Grafik laufen. Jedoch laufen diese in der Regel flüssig und gut spielbar.

Klingt ja alles soweit sehr gut, aber hat das Neffos X1 auch Schwächen was die Performance angeht?

Ja! App Installationszeiten oder die Startzeiten von großen Anwendungen wirkten doch etwas länger als ich es gewohnt bin. Wenn ich eine 20MB App installiere dauert das Herunterladen dieser halb so lange wie die letztendliche Installation.

Speicher Benchmarks zweigen allerdings keine Auffälligkeiten, also möglicherweise ein Software „Problem“? Falls ja, besteht die Chance das diese beim Android 7.0 Updatet behoben werden.

Ansonsten habe ich nichts weiter zu kritisieren. Das GPS zeigte sich vielleicht etwas träge, aber im Alltag dennoch gut nutzbar.

Der Fingerabdruckscanner ist vielleicht nicht der aller schnellste, war aber dafür sehr akkurat! Ich habe in einem günstigen Smartphone selten so einen zuverlässigen Fingerabdruckscanner erlebt.

An dieser Stelle wird sich sicherlich der ein oder andere Nutzer Fragen ob denn 2GB RAM des 16GB Modells 2017 immer noch genug sind. Diese Frage lässt sich mit ja beantworten.

99% aller Android Apps werden vielleicht 300-500MB RAM benötigen, hierbei habe ich schon große Spiele berücksichtigt, Facebook und co. werden vermutlich sogar unter 100MB benötigen. Das Android OS wird nochmals rund 500-1000MB fressen. Kurzum mit 2GB RAM ist man schon gut ausgestattet.

Warum haben dann so viele große Smartphones bis zu 6GB? Multitasking ist das Zauberwort. Wenn Ihr eine App verlasst ist diese noch nicht geschlossen sondern läuft im Hintergrund komplett weiter bzw. wartet darauf das Ihr in diese wieder zurückkehrt.

Heißt sämtliche Apps die Ihr verwendet bleiben im Hintergrund erhalten, sofern genug RAM vorhanden ist. Wenn Ihr viel zwischen Apps hin und her springt, müssen diese nicht erst neu laden sondern sind so wie Ihr diese verlassen habt.

Wenn nun ein Smartphone nicht genug RAM hat bleiben nur weniger Apps im Hintergrund erhalten und müssen beim erneuten Aufruf neugestartet werden. Dies ist auch beim Neffos X1 der Fall.

Ich denke so etwas wird vermutlich nur die wenigsten Nutzer überhaupt stören.

 

Akkulaufzeit

Der Akku ist ein Punkt um welchen ich mir etwas Sorgen gemacht habe, zurecht? Das Neffos X1 besitzt mit 2250mAh einen vergleichsweise kleinen Akku. In der 200€ Preisklasse sind meist Akkus um die 3000mAh normal. Auch Smartphones mit Helio P10 besitzen meist recht große Akkus, siehe UMI Super.

Wie sieht die Akkulaufzeit des TP-Link Neffos X1 aus?

Beginnen wir mit dem Positiven, die Standby Zeit des Smartphones ist top! Wenn das Gerät nicht genutzt wird, benötigt es auch kaum Energie.

Ich schätze, dass man es gut ne Woche oder mehr in der Ecke liegen haben könnte und der Akku immer noch Saft hätte, keine Selbstverständlichkeit.

Im Betrieb ist die Akkulaufzeit leider eher mittelprächtig. In meinem üblichen Akkutest, also eine bunte Mischung aus Websurfen, Social Media, ein wenig spielen usw. erreichte ich rund 4-5 Stunden Nutzungszeit.

Auf maximaler Display Helligkeit wird die Laufzeit nochmals gut eine Stunde sinken, das ist leider ein eher leicht unterdurchschnittlicher Wert.

Fazit

Das Neffos X1 ist ein würdiger Nachfolger für das C5! Das X1 ist ein solider Allrounder, mit guter Haptik, Optik, Performance und Kamera.

Also im Grunde genau das was man in der 200€ Preisklasse erwartet. Daher Daumen hoch für Neffos X1, ein weiteres gutes Smartphone aus dem Hause TP-Link welches mit dem Android 7.0 Update sicherlich nochmals besser wird.

Viel mehr werden die wenigsten Nutzer im Alltag benötigen.

Leider hat das X1 aber auch Schwächen. Diese betreffen vor allem das Display. Zwar bin ich grundsätzlich der Meinung, dass 720p für 5 Zoll ausreichen, jedoch für 199€ bekommt man von Motorola das G4, von Huawei das 6X oder von BQ das M5 mit Full HD Panel und einer ähnlichen Ausstattung.Selbst das TP-Link eigene C5 Max verfügt für 160€ über ein Full HD Panel.

Wie gesagt dies ist weniger tragisch aber durchaus ein etwas fader Beigeschmack, wenn man ein neues Smartphone kauft.

Meine Vermutung das Neffos X1 wird vermutlich recht zügig auf 179€ fallen was den Preis angeht.

Für jemanden der auf der Suche nach einer etwas exotischeren Alternative zu den Klassikern wie dem Moto G4 ist und bereit ist auf das Full HD Display zu verzichten und dafür eine etwas hochwertigere Haptik zu erhalten wird sicherlich Freude am X1 finden! Gerade die Performance, Kamera und Verarbeitung  konnten durchaus überzeugen und spielen für diese Preisklasse auf einem sehr hohem Level.

Unterm Strich bin ich sehr positiv vom X1 überrascht und freue mich auf das  Android 7.0 Update. So ein Update  ist bei einem Einsteiger/Mittelklasse Smartphones eines kleinen Herstellers in keiner Weise normal.

Spiele auf einem USB Stick, externer HDD oder SSD installieren? Der Vergleich

Vielleicht kennt Ihr das Problem, man will sich ein neues Notebook kaufen und hat die Modellauswahl vor sich und das Upgraden der internen SSD ist unheimlich teuer, weshalb man mit der günstigsten Version vorliebnimmt?

Ja das Problem hatte ich auch bei meinem Razer Blade. Der Aufpreis von 256GB auf 512GB hätte gute 200€ gekostet, weshalb ich erst einmal mit dem kleineren Speicher vorliebgenommen habe.

Leider sind Spiele heutzutage auch nicht mehr klein, Battlefield 1 hat gut über 50GB.

Aber warum nicht einfach die Spiele auf ein externes Laufwerk packen? Gute Frage!

Was für ein externes Laufwerk sollte man dann verwenden? Reicht ein USB Stick, eine externe HDD oder sollte man schon auf eine externe SSD setzen?

Oder ist das alles aufgrund des USB Protokolls Murks? Finden wir es heraus!

 

Vorwort

Grundsätzlich gibt es hier zwei Fragen die wichtig sind.

Ich habe mir für diesen Vergleich gleich vier externe Laufwerke gekauft.

Zwei USB Sticks, eine externe SSD und eine externe HDD.

Bei den USB Sticks handelt es sich um zwei sehr unterschiedliche Modelle. Beim einen handelt es sich um den Lexar S35, einen 128GB USB Stick für gerade mal 25€, der aber auch bis zu 150MB/s schaffen soll.

Beim anderen um den SanDisk Extreme PRO 128GB. Hier kosten 128GB gleich mal 90€, dafür soll der Stick aber auch gut um die 400MB/s schaffen.

Dies ist mehr als jede klassische HDD zu leisten vermag, müsste also ausreichen oder?

Wo wir bei HDD sind, hier nutze ich eine 4TB 2,5“ Western Digital My Passport. Also ein handelsübliches Modell. 4TB kosten hier gerade mal 150€

Zu guter Letzt kommt noch eine SanDisk Extreme 900 in den Vergleich. Diese externe SSD schafft an einem USB 3.1 Gen 2 Port bis zu 850MB/s.

Das ist mehr als viele interne Laufwerke schaffen und stellt aktuell das so ziemlich schnellste dar was man extern an sein Notebook/PC anschließen kann.

Aber spielt das überhaupt eine Rolle in der Praxis? Es könnte sein, dass gerade, wenn man bereit ist ein wenig länger zu warten hier alle Laufwerke gut abliefern oder vielleicht aufgrund des größeren Overheads des USB Protokolls alle gleichmäßig ungeeignet sind?!

Dies gilt es herauszufinden!

 

Der Testaufbau

Für diesen Test verwende ich ein Razer Blade Notebook mit Intel I7-6700HQ und einer GTX 1060.

Bei der internen SSD handelt es sich um eine Samsung PM961 256GB. Als Spiele verwende ich Battlefield 1, Guild Wars 2 und The Witcher 3.

Gemessen wird jeweils die Zeit vom Hauptmenü ins jeweilige Spiel. Das ganze wird drei mal wiederholt, zwischen jedem Durchgang gibt es einen Neustart des kompletten-Systems.

 

Der Vergleich

Ehe wir zum eigentlichen Thema kommen, schauen wir uns einen kleinen Benchmark an zu was die jeweiligen Speichermedien in der Lage sind.

Die Festplatte ist am langsamsten gefolgt vom „billigen“ USB Stick und dem SanDisk Extreme PRO 128GB. Die externe SSD ist dicht auf den Fersen der Internen SDD.

Spiegelt sich dieses Bild auch in der Praxis wieder?

Ich muss zugeben überrascht zu sein. Besonders von den USB Sticks, welche bei der Ladezeit kaum hinter den SSDs liegen.

Die externe SSD ist hierbei, USB 3.1 sei dank, mehr oder weniger genauso schnell wie die interne SSD. In einem Fall ist die Sandisk Extreme 900 sogar schneller als die Samsung PM961.

Beeindruckend das es wirklich möglich ist mit einer externen SSD an die werte einer NVME SSD zu kommen!

Eigentlich sollte es ja nicht mehr überraschen, dass eine HDD deutlich langsamer ist als eine SSD aber das Ausmaß ist immer wieder beeindruckend.

Die Western Digital My Passport war in Guild Wars 2 gute 3x langsamer als die USB Sticks. Dies hat mich massiv überrascht.

Auch in BF1 und The Witcher 3 lagen die Ladezeiten bei knapp dem Doppeltem.

Kommen wir zu „Besonderheiten“.

Auch Battlefield 1 machte Probleme. Origin verweigert das installieren auf externen Datenträgern. Hier muss das Spiel erst intern installiert werden und dann mithilfe einer symbolischen Verknüpfung auf den externen Datenträger verlegt werden. Danach gabt es allerdings keinerlei Probleme was das Gameplay angeht.

Auch die Bildrate hatte sich bei allen Spielen nicht merklich verändert.

Allgemein zeigten die von mir getesteten Spiele wie Battlefield 1, Guild Wars 2, The Witcher 3 und Overwatch keine Einschränkungen was die Performance oder das gameplay anging, mit Ausnahme bei der Installation auf der HDD.

Hier zeigte sich Gulid Wars 2 sehr „zickig“ bei welchem erst ca. 10 Sekunden nachdem man auf der Map war alle Texturen und die Musik geladen wurden.

Allerdings habe ich auch schon von Spielen gehört bei welchen es zu Rucklern kommen soll, wenn diese von einem externen Speichermedium gestartet werden, CS GO wäre so ein Fall.

Hier muss man also etwas herumprobieren, jedoch scheint es kein generelles Problem mit dem Laden von Spielen von externen Laufwerken zu geben.

 

Fazit, ist das Installieren von Spielen auf externen Laufwerken zu empfehlen?

Grundsätzlich gilt hier das Motto Hauptsache Flash Speicher. Selbst ein „billiger“ USB Stick wie der Lexar S35, welcher gerade mal 29€ für 128GB kostet, ist eine Steigerung gegenüber einer HDD, ein teurerer USB Stick wie der SanDisk Extreme PRO 128GB bringt nochmals ein stück mehr.

Von der Nutzung einer externen HDD für Spiele oder Programme würde ich abraten. Erstaunlicherweise erhöhte diese die Ladezeiten um ca. das drei Fache, was deutlich mehr ist als ich erwartet hätte, gerade im Vergleich zu den USB Sticks von Sandisk und Lexar.

Auch in den Spielen konnte ich keine Einschränkungen bei den Flash Bassierten Laufwerken feststellen wie im Nachhinein aufploppende Texturen oder Modelle.

Unterm Strich würde ich für solch einen Anwendungsbereich zu einer einfachen, oder sollte das Budget vorhanden sein, einer guten externen SSD raten. Die SanDisk Extreme 900 hatte hier beispielsweise einen Hervorragenden Job gemacht! Diese war sogar teilweise schneller als die interne Samsung NVME SSD.

Man spürt hier und da doch schon noch kleine Vorzüge gegenüber den USB Sticks, welche allerdings übergangsweise auch ausreichen.

Womit Ihr leider rechnen müsst sind mit Eigenheiten einiger Spiele, wie das Verweigern überhaupt auf externen Laufwerken installiert zu werden. Hier muss man zu Mitteln wie symbolischen Verknüpfungen greifen.

Ein externes Laufwerk ist also kein Allheilmittel, aber für mich eine ausreichende Alternative zu den saftigen Aufpreisen, welche die Notebook Hersteller für SSDs verlangen.

4x Displayschutzfolien für die Nintendo Switch im Vergleich

Gerade bei einer Konsole wie der Nintendo Switch ist ein makelloses Display besonders wichtig. Nun ist Nintendos Ruf was besonders kratzfeste Displays angeht eher mäßig gut, daher sollte man auch bei der Switch wenn möglich auf irgendeine Art von Displayschutz setzen.

Aber auf welchen? Um diese Frage zu beantworten habe ich vier Modelle bei Amazon bestellt und mir angesehen was diese Displayschutzfolien so taugen.

Welche ist die beste Displayschutzfolie für die Nintendo Switch? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Tastkandidaten

Folgende Folien habe ich bei Amazon bestellt:

Bei der atFoliX und der AVIDET handelt es sich jeweils um ein dreier Set, weshalb diese beiden Sets auf dem ersten Blick auch die beste Preisleistung bieten, wie sieht es aber in der Praxis aus?

 

Passform und das Auftragen

Beginnen wir bei der AVIDET Display Schutzfolie. Leider ist diese suboptimal was die Passform angeht. Es handelt sich hierbei offensichtlich um ein Produkt welches einfach anhand der technischen Daten der Switch erstellt wurde und nicht weiter „praktisch“ geprüft wurde.

Zwar ist die Folie nutzbar, aber diese ist zu groß und steht auf einer Seite immer ein Stück über. Auch sind die Aussparungen für die Lautsprecher nicht richtig. Wenn man den einen mittig hat sitzt der andere ein stückweit zu rechts.

Hierbei wird zwar nicht der Lautsprecher verdeckt, aber gut ist das Ganze auch nicht. Das Problem bei der AVIDET ist aber das Überstehen der Folie, dies ist zwar nur sehr minimal aber praktisch wird diese sich hier früher oder später hochschieben und lösen.

Dies macht natürlich das Auftragen nicht einfacher da es deutlich schwerer ist einen „Anker-Punkt“ zu finden. Wie richtet man die Folie aus? Nach dem einen Lautsprecher, nach dem anderen? Versucht man nur den einen Rand überstehen zu haben oder beide nur etwas usw.

Daher ist sowohl das Auftragen wie auch die Passform der AVIDET 3 Stück Clear Schutzfolie für Nintendo Switch, High Definition Kristallklar Displayschutzfolie Premium nicht völlig unmachbar/unnutzbar aber auch weit weg von gut. 

 

Deutlich besser ist das Ganze bei der Speedlink Glance Screen Protection Kit Bildschirm-Schutzfolie.

Diese besitzt zwar keine Aussparung für den Sensor im unteren Bereich der Switch, was in der Praxis kein Problem war, abgesehen davon ist diese aber ziemlich passgenau.

Da die Folie sehr dünn ist, ist aber das Auftragen auch nicht gerade einfach. Ich habe dies zwar recht gut hinbekommen, jedoch hatten sich einige Blasen gebildet, welche zu entfernen waren.

Trotzdem, Daumen hoch Speedlink, die Folie passt!

 

Ähnliches Fazit kann man auch zur CAPCY Bildschirm Schutzfolie für Nintendo Switch (Premium Qualität) sagen. Diese passt ebenfalls sehr gut und sämtliche Ausschnitte für Lautsprecher und Sensoren sind passend, wenn auch etwas größer als die eigentlichen Sensoren, dies hilft aber beim Auftragen.

Schön wäre es aber gewesen, wenn man ein paar Klebestreifen beigelegt hätte, die man zum vorherigen befestigen nutzen könnte.

 

Aller guten Dinge sind drei, denn auch die atFoliX Nintendo Switch Schutzfolie – FX-Clear passt, vermutlich sogar am genausten von den Drei. Die Ausschnitte für Lautsprecher und den Front Sensor sind wirklich genau, was das Auftragen etwas schwerer macht, jedoch im Endresultat am saubersten aussieht.

Erstaunlicherweise ist mir hier allerdings das Auftragen dennoch am schnellsten und saubersten gelungen. Blasen oder Ähnliches gab es fast überhaupt keine, und die die da waren, ließen sich problemlos entfernen.

 

Kratzfestigkeit und Schutz

Natürlich handelt es sich bei allen Modellen um „Plastik“ Folien welche deshalb deutlich leichter zerkratzen als es Glas würde, aber dennoch gibt es Unterschiede. Rechnet aber bitte nicht damit, dass diese Folien Eure Switch bei Stürzen schützen, dies ist nicht der Fall! Die Folien helfen praktisch nur bei Kratzer oder anderen spitzen Gegenständen.

Die AVIDET Display Schutzfolie ist Beispielsweise ziemlich dick! Dies hat durchaus auch seine Vorzüge, sollte es zu einem „Stoß“ mit einem spitzen Gegenstand kommen, ist es hier weniger wahrscheinlich, dass dieser durch die Folie ins Display kommt.

Die Kratzsicherheit hier ist allerdings eher mäßig. Es war mir sehr problemlos möglich mit einem Messer Kratzer in die Folie zu machen.

Hier schlägt sich die Speedlink Glance Screen Protection deutlich besser. Zwar ist es auch hier möglich mit einem Messer Kratzer in die Folie zu bekommen, dies ist aber schon etwas schwerer. Man muss schon mit Kraft an die Sache gehen.

Im Gegenzug ist der Speedlink Glance allerdings sehr dünn. Hätte ich mit dem Messer etwas mehr „eingestochen“ wäre ich vermutlich recht schnell durch die Folie im Display gelandet.

Auch die CAPCY Bildschirm Schutzfolie für Nintendo Switch (Premium Qualität) ist eine recht dünne Folie, wenn auch etwas dicker als die Speedlink.

Wo wiederum beide vergleichbar sind ist bei der Kratzsicherheit. Auch die CAPCY zeigte sich recht resistent.

Am resistentesten zeigte sich aber die FX-Clear von atFoliX. Diese bietet die beste Kratzsicherheit und liegt von der Dicke irgendwo zwischen der Speedlink und der AVIDET.

Daher würde ich dieser auch die höchste Schutzwirkung zusprechen.

 

Fazit, welche ist die beste Displayschutzfolie für die Nintendo Switch?

Von der „AVIDET 3 Stück Clear Schutzfolie für Nintendo Switch, High Definition Kristallklar Displayschutzfolie Premium Screen Protector (HD Clear)“ würde ich als einzige abraten. Die Passform ist einfach nicht gut genug.

 

Die drei anderen Modelle schlagen sich hingegen ganz ordentlich. Sehr gut gefallen hat mir die Speedlink Glance Screen Protection Kit, auch aufgrund des Preises und der etwas leichteren Anbringung verglichen mit der CAPCY.

Jedoch ist das Speedlink Glance Screen Protection Kit nur meine zweite Wahl.  Meine erste Wahl wäre nach dem aktuellen Stand die atFoliX Nintendo Switch Schutzfolie – FX-Clear.

Warum? Diese ist zum einen sehr passgenau, recht kratzsicher und zum anderen fiel mir das Auftragen überdurchschnittlich leicht und war auch deutlich blasenfreier als bei den anderen Modellen.

 

Das „Killer“ Augment ist vermutlich aber Preis und Anzahl. Für unter 10€ bekommt Ihr drei Stück! Sollte beim Auftragen etwas schiefgehen, habt Ihr noch zwei Versuche und müsst nicht sofort erneut 10€ ausgeben.

Daher meine Empfehlung wäre die atFoliX Nintendo Switch Schutzfolie – FX-Clear oder als Alternative das Speedlink Glance Screen Protection Kit.

  1. atFoliX Nintendo Switch Schutzfolie – FX-Clear
  2. Speedlink Glance Screen Protection Kit Bildschirm-Schutzfolie (geeignet für Nintendo Switch)

3 Meter Ladekabel für die Nintendo Switch von Speedlink im kurz Test, Das Speedlink Stream Play & Charge USB Ladekabel für die Switch im Test

Die Nintendo Switch ist und hat den erwarteten Hype ausgelöst. Wie die allermeisten Nutzer verwende ich die Switch auch weniger im TV Modus, sondern viel mehr als Handheld.

Wenn man aber gerade im neuen Zelda versunken ist, schmitzt doch der Akku schneller dahin als man es bei den eigentlich 2,5 Stunden denken würde.

Aber erfreulicherweise lässt die Switch sich ja problemlos über Ihren USB C Port laden. Heißt mit einer Powerbank oder einen USB Ladegerät vom Smartphone kann man seine Spielzeit bis ins unendliche verlängern, sofern man das passende Kabel hat.

Dieses sollte für die Heimnutzung im Optimalfall recht lang sein. Leider sind die meisten guten USB C Kabel, wie das Anker PowerLine+ nur in 1 bzw. 2 Metern verfügbar.

Was wenn man mehr Reichweite wünscht? Speedlink bietet mit seinem Stream Play & Charge USB Ladekabel für die Switch ein 3 Meter USB C Ladekabel an.

Taugt dieses etwas? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Speedlink Stream Play & Charge USB Ladekabel für die Switch im Test

Das Speedlink Stream Play & Charge USB Ladekabel wird in einer vergleichsweise großen Box geliefert welche auch so im Einzelhandel stehen könnte, vermutlich ist diese auch dafür vorgesehen.

Im Inneren finden wie abseits vom Kabel nicht viel mehr, was auch so zu erwarten war.

Das Kabel wirkt auf den ersten Blick recht gewöhnlich. Es ist ein normales schwarzes Kabel mit gummiummantelten Steckern.

Hierbei ist das Kabel aber vielversprechend dick, was sich hoffentlich positiv auf die Ladeleistung auswirkt. Die Länge entspricht den beworbenen 3 Metern.

Am einen Ende befindet sich der USB C Anschluss welcher in die Switch gehört und am anderen Ende ist der normale USB Stecker.

Das Stream Play & Charge USB Ladekabel wirkt hierbei mittelmäßig flexibel. Man merkt also durchaus, dass im Inneren etwas mehr Kupfer ist als bei kürzeren Kabeln.

Allerdings hatte mich das Kabel beim Spielen nicht übermäßig oder mehr als andere Kabel gestört.

Auch die Stecker saßen sowohl in der Switch wie auch in der von mir genutzten Powerbank gut.  Man muss sich also keine Sorgen machen, dass das Kabel von alleine herausfällt.

 

Das Laden

Wie zu erwarten ist, funktioniert das Laden der Nintendo Switch über das Stream Play & Charge USB Ladekabel problemlos.

Während des Spielens erreichte ich rund 1,88A Ladestrom in Kombination mit einer Anker PowerCore II Powerbank.

Dies reicht aus die Konsole auch unter Volllast ganz langsam zu laden. Besser bekommen dies auch keine anderen Kabel hin.

Natürlich kann man mit dem Speedlink nicht nur die Switch laden, sondern auch generell Smartphones und Tablets. Die hier erreichte Ladegeschwindigkeit ist gut, vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich um ein 3 Meter Kabel handelt.

 

Fazit

Das Speedlink Stream Play & Charge USB Ladekabel für die Switch taugt. Es liefert eine gute Ladegeschwindigkeit, wirkt ausreichend dick und robust aber auch nicht übermäßig hochwertig oder in irgendeiner Weise „besonders“.

Dies ist auch ein sehr wichtiger Punkt man benötigt an sich für die Switch kein besonderes Kabel. Solltet Ihr ein gutes anderes USB A auf USB C Kabel mit 3 Metern finden welches günstiger ist, wird dieses auch taugen.

Ansonsten das Speedlink Stream Play & Charge USB Ladekabel für die Switch ist eine sichere Wahl für alle die ein 3 Meter Kabel suchen.

Alternativ, solltet Ihr keine 3 Meter Benötigen kann ich die Anker PowerLine+ Kabel, welche als 0,9 Meter oder 1,8 Meter verfügbar sind, empfehlen.

Speedlink STREAM Play & Charge USB Cable - USB-Ladekabel für Nintendo...
  • Das USB-Ladekabel für die Nintendo-Switch-Konsole ermöglicht...
  • Du kannst deine Konsole gleichzeitig Aufladen und Spielen
  • Mit einer Kabellänge von 3 Metern hast du genug Freiraum, dich...

Die passende Powerbank für die Nintendo Switch! Wie wird diese aufgeladen und was gibt es zu beachten? UPDATE

Die Nintendo Switch ist endlich auf dem Markt und hat einen generell sehr guten Eindruck gemacht. Zwar sind die Akkulaufzeiten ordentlichen, jedoch wer den ganzen Tag unterwegs spielen möchte, wird dies mit der Switch leider nicht schaffen, nach rund 3 Stunden bei sehr intensiven Spielen ist die Puste aus.

Glücklicherweise hat jedoch Nintendo einen USB C Port an der Switch verbaut über den diese geladen wird.

Also die Switch unterwegs einfach an eine Powerbank anschließen und man kann stundenlang ohne Pause spielen?

Aber funktioniert die Switch wirklich so gut und problemlos an Powerbanks oder gibt es etwas zu beachten?

 

In folgendem Artikel schauen wir uns einmal an ob die Switch Eigenheiten beim Aufladen besitzt und dementsprechend welche die ideale Powerbank für die Nintendo Switch ist.

Interessiert?

 

Wie wird die Nintentdo Switch aufgeladen?

Von Haus aus liefert Nintendo ein Ladegerät mit USB C Port bei der Konsole mit. Leider ist das Aufladen via USB C nicht ganz so einfach wie es im ersten Moment klingt.

Viele Notebooks welche via USB C geladen werden, benötigen zwingend das Hersteller eigene Ladegerät und funktionieren nicht mit irgendeinem Ladegerät oder einer Powerbank.

Wenn man sich nun das Ladegerät der Switch ansieht, merkt man, dass auch hier die Geschichte vielleicht nicht ganz so einfach ist.

Das Nintendo Ladegerät besitzt zwei Ladestufen, einmal 5V 1,5A und einmal 15V 2,6A.

Nintendo scheint also den USB C Power Delivery Standard zu nutzen, ähnlich wie das Google Pixel.

 

Das Problem, EDIT

Anscheinend wurde die Probleme welche ich beim Laden hatte seitens Nintendo mit einem Software Update Behoben. Zu mindestens sehen die werte seid dem Day 1 Patch völlig anders aus und da zuvor Golem über ähnliche Probleme berichtet hat nehme ich an das diese von dem Update behoben wurden. Wer mehr über die ursprünglichen Probleme wissen will schaut im Spoiler nach.

[spoiler title=’Der alte Beitrag‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Die Nintendo Switch ist beim Aufladen eine recht zickige Konsole! 95% aller Powerbanks auf dem Markt taugen dafür nicht!

Warum?

Die Nintendo Swich wird nicht gerne über USB A aufgeladen. Solltet Ihr diese also an eine Powerbank anschließen mithilfe eines „Normal USB auf USB C Kabels“ liegt der Ladestrom gerade mal bei 0,5A!

Anker PowerCore II

Die Switch besitzt einen 4310mAh Akku, also würde das Laden über 8 Stunden dauern! Während des Spielens würde sich die Konsole also sogar noch recht schnell entladen.

EasyAcc 2.Gen Powerbank

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob die Powerbank einen 2A, 2,4A oder 3A Ausgang hat.

Ehe die Frage kommt, ich habe insgesamt 6 normal USB auf USB C Kabel getestet, bei allen das gleiche Ergebnis. Ich habe sogar das Kabel des Google Pixels versucht welches sich zu 100% an den Standard hält. Jedoch habe ich ein „Random“ USB Kabel, vermutlich von einer externen SSD, gefunden mit welchem das Aufladen der Switch schneller funktioniert, warum auch immer?!

Sämtliche nachkaufbaren „Normal USB auf USB C Kabel“ die ich habe, und das sind einige, funktionieren nicht.

Folgende Kabel habe ich getestet:

  • Anker Powerline +
  • AUKEY USB A auf USB C Kabel Nylon
  • Google Pixel XL Ladekabel
  • Huawei Mate 9 Ladekabel
  • UpLink USB A auf USB C Kabel
  • SanDisk USB A auf USB C Kabel (bei einer Extreme 900 beiliegend)

Alle diese Kabel funktionieren nicht bzw. nur mit 0,5A!

Wie aber dann die Switch laden? Die Switch verlangt nach einer Powerbank mit USB C Ausgang.

Wird diese in Kombination mit einem USB C auf USB C Kabel verwendet, liegt ein Ladestrom von rund 1,8A an.

Dies ergäbe eine Ladezeit von rund 2,5 Stunden, wodurch die Konsole währen des Spielens aufgeladen würde oder zumindest Ihre Ladung hält.

 

Welche Powerbank kaufen?

Also die üblichen Verdächtigen funktionieren nicht. Also Anker PowerCore 20100mAh, EasyAcc Monster usw. sind nicht oder nur sehr bedingt für die Nintendo Switch geeignet.

Als getestet und für gut befunden kann ich aktuell nur die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank und die Xtorm XB202 Powerbank Discover 17000mAh vermelden. 

Allerdings sollte auch beispielsweise der Anker PowerCore+ 20100mAh USB C oder die AUKEY PB-Y3 30000mAh sollte gut funktionieren.

Als Kabel habe ich DIESES von Anker verwendet, jedoch sollte hier jedes gute USB C auf USB C Kabel funktionieren. 

Ich vermute es wird früher oder Später spezielle Ladekabel für die Switch geben womit dann alle Powerbanks funktionieren, aber aktuell ist das nicht der Fall.

 

Fazit

Leider ist es nicht so leicht eine passende Powerbank oder Netzteil für die Nintendo Switch zu finden wie es möglicherweise auf dem ersten Blick aussieht.

Zwar funktionieren alle Powerbanks mit der Switch, jedoch nur mit einem sehr, sehr langsamen Tempo (0,5A). Dies liegt nicht an der Powerbank sondern an der Verbindung bzw. den Kabel. Lediglich ein NoName Kabel erreichte eine gute Ladegeschwindigkeit. Sämtliche gute Ladekabel funktionierten hingegen nicht.

Wer die Switch während des Spielens Aufladen möchte muss anscheinend auf eine Powerbank oder Ladegerät setzen, welches direkt über einen USB C Ausgang verfügt, so das man eine direkte USB C auf USB C Verbindung nutzen kann.

Welche Powerbanks würde ich für die Nintendo Switch empfehlen? Beispielsweise die RAVPower 20100mAh iSmart Powerbank funktioniert gut mit der Switch und kann diese auch gute 4-5 mal vollständig aufladen. Auch die Xtorm XB202 Powerbank Discover 17000mAh funktioniert gut und schnell in Kombination mit der Switch. Daher wären diese beiden Powerbanks aktuell meine Empfehlung für die Switch. Aber auch die Anker PowerCore+ 20100mAh USB C oder die AUKEY PB-Y3 30000mAh sollte funktionieren, das kann ich aber nicht garantieren.

Als Kabel habe ich das Anker PowerLine USB-C auf USB-C 2.0 Kabel als funktionierend getestet.

Dies sind erstmal meine Erkenntnisse zum Aufladen der Nintendo Switch. Sollte ich noch weitere Enddeckungen machen werde ich diesen Beitrag Updaten.

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Wie lädt die Nintendo Switch

Nach dem Patch ist die Switch deutlich kompatibler.

Im normalen  Betrieb nimmt die Switch rund 1,5A @5V auf, diese Leistungsaufnahme kann in extrem Situationen, Akku stand sehr niedrig + intensives Game, aber auch auf rund 1,9A ansteigen.

Daher würde ich eine Powerbank mit einem 2A Ausgang oder mehr empfehlen! Es ist nicht schlimm, wenn die Powerbank einen 3A Ausgang hat, mehr schadet der Switch nicht, sie lädt aber auch halt nicht schneller als mit einem 2A Ausgang.

Die Nintendo Switch unterstützt neben dem „Normalen“ Laden auch den USB Power Delivery Standard. Ähnlich wie bei Quick Charge  wird hierbei die Spannung von den USB Typischen 5V auf  in diesem Fall 14,5V angehoben.

(bei keiner gleichzeitigen Nutzung)

Maximal kann die Switch beim Nutzen eines USB Power Delivery  Ladegeräts/Powerbank 14,5V und 1,3xA aufnehmen, dies sind rund 20W.

Daher erreicht man beim Nutzen eines USB Power Delivery Ladegeräts rund das doppelte an Ladegeschwindigkeit verglichen mit einer Normalen Powerbank!

 

Welche Powerbank eignet sich für das Laden der Nintendo Switch? 

Ein wichtiger   Faktor neben der Ladegeschwindigkeit  ist wie oft Ihr die Switch mit einer Powerbank Ladung aufladen wollt. Der Akku der Nintendo Switch fasst 4310mAh bzw. 16Wh. Wenn man hier nun eine gewisse Verlustleistung hinzurechnet wird man mit einer 5500mAh Powerbank die Switch einmal vollständig laden können, sofern sie nicht parallel genutzt wird, bedenkt dies bitte!

Leider gibt es aktuell noch nicht so viele Powerbanks welche den USB Power Delivery Standard, also das Schnellladen der Nintendo Switch unterstützen.

Folgende Powerbanks können die Nintendo Switch Schnellladen:

Alternativ gibt es auch jede Menge guter anderer Powerbanks welche die Switch „Normal“ Aufladen können. Folgende habe ich hier mit erfolg getestet:

Natürlich sind Powerbanks welche mehr Ladungen schaffen auch in der Regel größer und teurer als Ihre kleineren Brüder. Hier gibt es aber auch Ausnahmen, beispielsweise der Anker PowerCore 20100 ist recht kompakt für seine Kapazität.

Achtet auch auf andere Features, wollt Ihr mehrere USB Ports zum gleichzeitigen Laden eines Smartphones? Wollt Ihr vielleicht direkt einen USB C Ausgang welcher sich oftmals etwas unproblematischer was die Kompatibilität angeht gezeigt hat.

Von den hier aufgeführten Powerbanks kann ich an sich alle empfehlen, jedoch solltet Ihr Euch nicht entscheiden können, ist die Anker PowerCore 20100 immer eine sehr gute Wahl!

 

Was für ein Kabel verwenden?

Es kommt hier etwas auf die Powerbank an. Habt Ihr in dieser einer einen USB C Ausgang wie beispielsweise bei der RAVPower Turbo 20100mAh empfiehlt sich ein USB C auf USB C Kabel. Hier hat das Anker PowerLine USB-C auf USB-C 2.0 Kabel einen guten Job gemacht!

Bei Powerbanks welche über einen normalen USB Ausgang verfügen würde ich Ankers Powerline+ Kabel empfehlen. Diese sehr hochwertig, laden die Switch und auch Smartphones schnell und zuverlässig, sind dafür aber auch etwas teurer.

Alternativ hat AUKEY einige sehr gute USB C Kabel im Angebot welche ebenfalls sehr hochwertig sind jedoch auch recht steif, dafür aber ein Stück weit günstiger.

 

Nintendo Switch Dock und Powerbanks? 

Kleine Info am Rande man kann das Nintendo Switch Dock nicht  mit Powerbanks betreiben!

 

Empfehlungen

Solltet Ihr nun noch nicht wissen was für eine Powerbank und Kabel Ihr kaufen sollt hier ein paar „Set“ Empfehlungen welche ich auch so getestet habe.

RAVPower RP-PB058 26800mAh Powerbank  + Anker PowerLine USB-C auf USB-C 2.0 Kabel

Kosten  ca. 60€ Vorteile sehr gute Powerbank, kann Nintendo Switch Schnellladen,  lädt die Switch ca. 4,5 mal vollständig auf

Nintendo Switch wird mit 14,5V geladen

 

 

RAVPower Turbo 20100mAh + Anker PowerLine USB-C auf USB-C 2.0 Kabel

Kosten ca. 51€, Vorteile: sehr gut ausgestattete Powerbank mit Quick Charge 3.0 Ein- und Ausgang, zum schnellen wiederaufladen, optimaler USB C Ausgang zum Aufladen der Switch, von mir sehr erprobte Powerbank, bis zu 3 Geräte gleichzeitig laden, lädt die Switch ca. 3 mal

Nachteile: recht groß für die Kapazität

 

 

Fazit 

Euch steht im Grunde genommen die komplette Welt der Powerbanks zur Auswahl wenn es um das Laden der Switch geht.

Achtet allerdings mindestens auf einen USB Ausgang welcher 2A+ schafft für eine optimale Ladeleistung (die Switch nimmt zwischen 1,5A und 1,8A bei 5V auf). Zwar wird die Switch selbst damit während des Spielens nur sehr langsam laden oder eventuell  nur ihre Ladung halten, viel schneller gehts aber nicht.

Ich würde aber grundsätzlich zu einer Powerbank mit einem 3A USB C Ausgang raten! Teilweise ist die Switch etwas zickig was USB C auf Normal USB Kabel angeht. Mit einer USB C Powerbank könnt Ihr eine direkte USB C auf USB C Verbindung nutzen welche unproblematischer ist.

Schneller geht es mit einer Powerbank welche den USB Power Delivery Standard unterstützt. Hiervon gibt es leider nur recht wenige aktuell auf dem Markt und diese sind recht teuer. Dafür lädt die Switch an solch einer Powerbank auch rund doppelt so schnell (14,5V und 1,0-1,5A) !