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Der Xiaomi Mi R1D WLAN Router mit eingebauter Festplatte im Test

Xiaomi ist ein Phänomen, angefangen bei Smartphones über Audioprodukte bis hin zu Haushaltshelfern wie Staubsaugroboter baut Xiaomi gefühlt so ziemlich alles an Elektronikprodukten, welche man sich nur vorstellen kann.

Das erstaunliche die meisten Produkte von Xiaomi sind gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Wenig überraschend hat Xiaomi auch WLAN Router im Sortiment. Das interessanteste Modell stellt hier sicherlich der Xiaomi Mi R1D da.

Aber lohnt es sich wirklich einen WLAN Router aus Asien zu bestellen? Finden wir es im Test des Xiaomi Mi R1D heraus.

 

Bestellung

Natürlich ist der Xiaomi Mi R1D wie üblich nur in Asien erhältlich. Ich habe diesen ebenfalls wie üblich bei Gearbest bestellt, welche einen Zollfrei- Versand anbieten mit dem die Bestellung recht problemlos funktioniert (nennt sich Germany Express oder Germany Priority Line, muss an der Kasse ausgewählt werden).

Solltet Ihr wo anders bestellen rechnet bitte damit, dass nochmal ca. 19% oben drauf kommen.

 

Der Xiaomi Mi R1D

Der Xiaomi Mi R1D ist ein recht dezenter „wohnzimmerfreundlicher“ WLAN Router. Das bedeutet das dieser weder über übermäßig viele blinkende LEDs verfügt noch über große und auffällige Antennen.

Das Gehäuse ist sehr schlicht gehalten, die untere Hälfte besteht aus einem matten Kunststoff während die obere Hälfte eine geriffelte Optik besitzt welche eine gewisse Luftzufuhr erlaubt.

Diese ist auch nötig denn im Mi R1D ist eine 1TB 2,5“ Festplatte verbaut. Diese ist recht tief im Gehäuse verbaut und lässt sich nicht so einfach entnehmen wie es einige Produktbilder andeuten.

Hierfür muss man den kompletten Router auseinandernehmen.

Auf der Rückseite des Xiaomi Mi R1D sind die Anschlüsse des Gerätes angebracht. Hierbei handelt es sich um zwei GBit/s Lan Ports, einen WAN Port und einen USB 2.0 Port.

 

Software

Ich glaube die Benutzeroberfläche war die größte Überraschung am Mi R1D.

Diese lässt sich über die Eingabe der IP Adresse 192.168.33.1 im Webbrowser erreichen.

Die komplette Benutzeroberfläche ist auf Englisch gehalten, Ihr müsst Euch also nicht mit Chinesisch herumschlagen. Dabei ist die UI wirklich hervorragend!

Ich glaube, dass man hier ohne Probleme von der modernsten und schönsten Benutzeroberfläche sprechen kann, welche ich zu mindestens bisher gesehen habe.

Die Benutzeroberfläche ist freundlich gestaltet mit großen und bunten Icons und diversen Graphen.

Gerade Statistikfreunde werden voll auf Ihre Kosten kommen. Es gibt schöne Graphen und Diagramme über so ziemlich alles. Angefangen bei der Internet Nutzung über die WLAN Nutzung der einzelnen Geräten bis hin zur CPU Auslastung, RAM Auslastung usw..

Auch für die Belegung der Festplatte gibt es ein Diagramm, welches auch genau über die Belegung und einzelne Datei Typen informiert.

Kurzum ich finde die Benutzeroberfläche klasse, wie man vielleicht gemerkt hat.

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router lässt sich im Übrigen sowohl als Router wie aber auch als AccessPoint nutzen. Im AccessPoint Modus fallen aber Features wie der Zugriff auf die interne Festplatte weg, schade.

Dies kann man aber etwas umgehen indem man den DHCP Server abschaltet und dem Router eine Feste IP zuweist welche zu Eurem restlichen Netzwerk passt und einfach via LAN anschließt.

Dann arbeitet der R1D auch als „AccessPoint“ ohne, dass Zusatz Features abgeschaltet werden.

Aber kann man einem chinesischen WLAN Router vertrauen was die Sicherheit angeht?

Das ist eine gute Frage, welche ich Euch auch nicht abschließend beantworten kann. Jedoch sieht das was Xiaomi hier gemacht hat durchaus vertrauenswürdig aus. DNS Einstellungen werden beispielsweise nicht verändert, der Mi R1D nutzt hier brav den vom Internet Provider vorgegeben DNS und setzt diesen nicht eigenmächtig auf irgendeinen chinesischen wie es schon bei asiatischen Routern gesehen habe,

Wer der Software des Xiaomi Mi R1D komplett misstraut kann auch auf DD-WRT wechseln, das für den MiWiFi Router verfügbar ist.

http://www.dd-wrt.com/phpBB2/viewtopic.php?p=935849

 

Leistung

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router verfügt über ein 2×2 Antennendesign, das zu 300Mbit/s auf dem 2,4GHz Band in der Lage ist und zu 866Mbit/s auf dem 5GHz Band.

Dies ist auf dem Papier erst einmal eine „vernünftige“ Leistung. Jedoch gibt es ohne Frage auch deutlich schnellere WLAN Router auf dem Markt, welche aber auch meist deutlich teurer sind.

Allerdings bringen diese in der Praxis meist selten einen Vorteil. Es gibt aktuell auf dem Markt kein Smartphone oder Tablet welches mehr als 866Mbit/s schafft.

Lediglich High End Gaming PCs können etwas vom WLAN des MiWiFi ausgebremst werden.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), die gerade in Notebooks das aktuell verbreitete Modell sein sollte.

Mit diesen übertrage ich eine Datei auf einen lokalen Server und wieder auf den Rechner und messe die erreichte Geschwindigkeit.

Der Router befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients.

Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

Die Werte des Xiaomi MiWiFi R1D Router fallen wie erwartet aus. Der Router liefert eine ordentliche Geschwindigkeit mit 40MB/s+ auf dem 5GHz Band und um die 13MB/s auf dem 2,4GHz Band.

Dies reicht für eine Smartphone/Tablet Nutzung vollkommen aus. Selbst auf hohe bis mittlere Distanz sollte so das Internet Browsen und Video Streamen problemlos möglich sein.

Eure Internet -Leitung wird vermutlich eher der limitierende Faktor sein.

Allerdings mit einem doppelt so teuren WLAN Router (ohne Festplatte) kann man auch mit nochmals einer deutlich gesteigerten WLAN Leistung rechnen. Dies wird aber vermutlich nur etwas bringen, wenn Ihr über ein High End Gaming Laptop oder Desktop PC verfügt.

Smartphones und Tablets werden nicht von einem größeren WLAN Router als dem Xiaomi profitieren.

 

WLAN Reichweite

Der Xaiomi WLAN Router verfügt über keine externen Antennen, ist dies ein Nachteil für die WLAN Reichweite?

Nein meiner Erfahrung nach nicht wirklich und auch der MiWiFi R1D liefert eine ordentliche WLAN Reichweite.

Dies ist natürlich eine sehr subjektive Einschätzung ich besitze leider keine Messgeräte, die genaue Informationen liefern.

Daher nutze ich die „Vergleichstaktik“. Verglichen mit einem Ubiquiti UniFi AP AC Pro und Netgear X4S besitzt der R1D eine leicht schlechtere Reichweite.

Hingegen ein TP-LINK VR2600v oder AVM FritzBox 7580 wird leicht überboten.

Der Xiaomi MiWiFi R1D Router ordnet sich also in der oberen Mittelklasse ein, was die Reichweite angeht.

 

NAS

Eins der wichtigsten Features des Xiaomi MiWiFi R1D Router ist sicherlich die integrierte 1TB HDD.

Auf diese lässt sich entweder über die Smartphone App von Xiaomi zugreifen oder ganz klassisch via SMB.

Leider hat Xiaomi auf ein großartiges Account System verzichtet. Heißt, es gibt nur einen Nutzer, der sich über das Router Passwort einloggen kann.

Die Festplatte ist von Haus aus in sechs Freigaben unterteilt, Dokumente, Fotos, Musik, Video, Share und Downloads.

Wie sieht es mit der Performance aus?

Gut! Lesend erreichte ich rund 61MB/s unter Windows und schreibend um die 40MB/s. Dies sind ordentliche Werte welche die verbaute HDD durchaus brauchbar machen.

 

Leistungsaufnahme

Der Xiaomi R1D Router benötigt im Normalbetrieb ca. 10,6W Leistung. Dies ist etwas höher als gewöhnlich was aber vermutlich an der verbauten HDD liegt, welche auch im Standby ein paar W frisst.

Unter Last steigt der Stromverbrauch auf 12,5W bzw. 14,3W an je nachdem ob neben dem WLAN Modul auch die Festplatte unter Last ist.

 

Fazit

Xiaomi ist schon ein erstaunlicher Hersteller. Es werden bergeweise Produkte wie Ohrhörer oder Smarte Staubsauger regelrecht aus dem Boden gestampft, welche aber meist hervorragende Leistung liefern zu einem sehr guten Preis.

Gilt dies auch für den MiWiFi R1D Router?

Ja, der Xiaomi  Mi WiFi  R1D Router ist hierfür auch ein gutes Beispiel. Gerade die Benutzeroberfläche ist so ziemlich die modernste und schickste welche ich jemals bei einem WLAN Router gesehen habe. TP-Link, Netgear oder auch Linksys könnten sich hier durchaus eine Scheibe von Xiaomi abschneiden.

Auch die WLAN Leistung ist ordentlich, wenn auch nicht völlig überragend. Ähnliches gilt auch für die verbaute Festplatte, die sich mit 61MB/s / 40MB/s ansprechen lässt, was in der Praxis durchaus ausreicht für einfache File Server Anwendungen.

Kommen wir zum Preis. Dieser liegt bei rund 90-120€ Man muss bedenken für dieses Geld bekommt man auch eine 1TB 2,5“ HDD welche im Deutschen Handel alleine auch rund 50€ kosten würde.

Daher würde ich den Preis als gut bis sehr gut einstufen!

Am Ende kann ich eine Kaufempfehlung für den Xiaomi  MiWiFi R1D Router aussprechen, allerdings nur an fortgeschrittene Nutzer bzw. an welche die bereit sind auch etwas zu basteln.

 

Xiaomis erste Bluetooth Ohrhörer im Test, die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds

Xiaomi ist bekannt für seine sehr guten und sehr günstigen Ohrhörer. Jedoch in einer Zeit in welcher immer weniger Smartphones 3,5mm Anschlüsse haben, verlieren natürlich kabelgebundene Ohrhörer immer mehr Ihren Stellenwert.

Dies hat nun anscheinend auch Xiaomi eingesehen und hat seine ersten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Sind diese genauso empfehlenswert wie die kabelgebundenen Exemplare aus dem Haus Xiaomi? Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung und Lieferumfang

Ich habe die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds mal wieder bei Gearbest bestellt. Dort kosten die Ohrhörer zum Zeitpunkt des Tests ca. 29€, also etwas über der Zollfreigrenze.

Gearbest bietet allerdings den Germany Express Versand an, welcher immer zollfrei ist. Daher empfehle ich diesen Händler und auch diese Versandmethode immer wieder gerne.

Nach rund 16 Tagen hatten mich die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds ohne Probleme erreicht.

Diese werden in einer recht hübschen und großen weißen Box geliefert.

In dieser finden wir natürlich die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer, wie auch ein Ladekabel und insgesamt fünf verschieden große Ohrstöpsel.

Auf eine Tasche oder Ähnliches hat Xiaomi leider verzichtet.

 

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds

Die Bluetooth Ohrhörer von Xiaomi verfolgen das klassische Konzept in welchem die linke und rechte Seite weiterhin mit einem Kabel verbunden ist.

Dieses verläuft entweder im Nacken oder unterm Hals.

Auf den ersten Blick wird man von den Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sicherlich etwas an die 1gen des MI Fit Bands erinnert.

Warum? Die die beiden Ohrstöpsel verfügen über ähnliche Abdeckungen aus Aluminium wie das MI Fit Band. Sogar die Größe ist ähnlich.

Daraus kann man entnehmen, dass die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer etwas größer sind als normale Ohrhörer und ja das ist der Fall.

Xiaomi setzt auf eine leicht längliche Form, welche für einen besseren Halt mit steifen Ohrbügeln ausgestattet ist.

Während die Rückseite aus Aluminium besteht, sind die restlichen Ohrhörer aus einem stark gummierten Plastik gefertigt.

Hierbei ist im rechten Ohrhörer zum einen der microUSB Ladeport wie auch zwei Tasten eingelassen.

Bei den Tasten handelt es sich um lauter und leiser, welche auch bei dauerhaftem Gedrückthalten als Vor -und Zurücktasten dienen können.

Der Einschalter befindet sich hingegen an einer sehr kleinen Kabelfernbedienung welche knapp unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist.

In dieser Kabelfernbedienung befindet sich ebenfalls das Mikrofon mit dessen Hilfe Ihr telefonieren könnt.

Die Qualität ist okay sofern man das Kabel unter dem Kinn verlaufen lässt. Solltet Ihr das Kabel im Nacken tragen, was ich eigentlich bevorzuge, ist das Mikrofon nach hinten gerichtet, was suboptimal ist.

Der Akku der Xiaomi Bluetooth Ohrhörer verfügt über 110mAh und soll laut Hersteller 7 Stunden halten. In der Praxis, ich höre Musik recht laut, komme ich auf ca. 5-6 Stunden.

Dies ist in Ordnung aber wirkliche Dauerläufer sind die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds nicht.

Wo wir gerade bei Läufern sind, die Xiaomi Earbuds sind IPx4 Wasser und Schweiß geschützt, eignen sich also auch für den Sport.

 

Tragekomfort

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind relativ große Ohrhörer. Dies störte mich in der Praxis allerdings kaum bis gar nicht.

Dank des Ohrbügels saßen diese sehr fest in meinen Ohren, angst das man die Xiaomi verliert muss man nicht haben.

Auch die Bequemlichkeit war okay nach einer gewissen Eingewöhnung.

Kurzum die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind nicht die aller bequemsten Bluetooth Ohrhörer aber auch nicht unbequem.

Für Sport halte ich diese geeignet.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang. Kann hier Xiaomi in die Fußstapfen seiner eigenen kabelgebundenen Ohrhörer treten und einen hervorragenden Klang zum kleinen Preis liefern?

Das ist bei den Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds etwas Geschmacksache.

Die kabellosen Bluetooth Ohrhörer besitzen einen sehr klaren und brillanten Klang. Gerade die Höhen stehen hierbei natürlich etwas im Mittelpunkt.

Xiaomi geht also einen ähnlichen Weg wie Sony mit Ihren „High Res“ Kopfhörern und hebt die Höhen etwas an um dem Höher den Eindruck einer hohen Brillanz zu vermitteln.

Dies funktioniert auch sehr gut! Die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer sind die so ziemlich klarsten Ohrhörer die ich bisher in dieser Preisklasse gehört habe.

Der Bass der Bluetooth Ohrhörer ist angenehm ohne dabei aus meiner Sicht zu stark oder zu schwach zu sein.

Wenn die Musik es verlangt, können die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer einen schönen Punch liefern. Hierbei ist der Bass allerdings relativ kompakt und präzise. Wer wabernde Bässe sucht, ist hier nicht richtig.

Etwas schwach sind die Mitten. Stimmen werden gefühlt etwas höher und schärfer dargestellt als ich es von neutralen Kopfhörern gewöhnt wäre.

An der Bluetooth Verbindung habe ich nichts zu bemängeln. Ich konnte weder auffällige Kompressionsartefakte noch Rauschen feststellen.

Zudem ist die maximale Lautstärke recht hoch für Bluetooth Ohrhörer.

Kleine Anmerkung zum Schluss. Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds besitzen Sprachansagen auf Chinesisch!

Was fast etwas traurig ist, dass diese mich weniger gestört haben als bei vielen anderen Bluetooth Ohrhörern. Die Stimme der Dame ist sehr klar und wie ich finde angenehm, auch wenn ich nicht verstehe was diese sagt (ich vermute beim Einschalten „ein“, beim Verbinden „wird verbunden“ usw.).

Auch die Lautstärke dieser Ansage ist in Ordnung.

 

Fazit

Die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sind ein guter Start von Xiaomi in die Welt der kabellosen Ohrhörern.

Diese liefern eine solide Haptik und Verarbeitung, zudem ist der Klang für die Preisklasse gut. Gut, allerdings auch nicht überragend!

Die Xiaomi Bluetooth Ohrhörer bieten einen sehr klaren und brillanten Klang mit einem netten Bass. Jedoch ist diese sehr brillante Klangsignatur sicherlich nicht für jeden etwas. Auch für mich war das gegenüber meinen sonst verwendeten Teufel MOVE BTs eine ziemliche Umgewöhnung, welche eher warm und bassmächtig daherkommen.

Es ist hier sicherlich etwas Geschmacksache ob einem die starken Höhen, etwas dünneren Mitten und solider Bass (nicht zu schwach aber die Xiaomi sind auch kein Dampfhammer) gefallen.

Jedoch für den Preis von knapp unter 30€ kann man nicht über das Gebotene meckern, auch wenn die Xiaomi Wireless Bluetooth Earbuds sicherlich nicht mit 80€+ Bluetooth Ohrhörern mithalten können.

Eventuell eine interessante Alternative wären auch die KZ HDSE (zum Test). Diese sind etwas klassischer Abgestimmt, wenn auch vielleicht nicht ganz so Hochwertig, dafür aber mit rund 12€ deutlich billiger.

Das Elephone S7 im Test, das günstige Galaxy S7 Edge aus Asien?

Chinesische Smartphone Bauer schaffen es immer wieder mich zu faszinieren. Ob nun Xiaomi durch die unglaubliche Hardware, welche man hier zum günstigen Preis bekommt, Ulefone welche mit dem Future eins der ersten Smartphones mit einem randlosen Display abseits Samsung auf den Markt gebracht haben oder nun Elephone, welche mit dem S7 fast einen kleinen Samsung Galaxy S7 Edge Klon gebaut haben, nur halt für 250€.

Um das Elephone S7 geht auch in diesem Test. Das S7 stellt dabei Elephones aktuelles Flaggschiff Smartphone dar und dies sieht man auch dem Gerät an.

Für 250€ erhaltet Ihr ein wirklich schickes Glas- Aluminium Smartphone mit aktuellem SoC und technischen Daten. Aber klingt das Ganze nicht vielleicht etwas zu schön um wahr zu sein? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

WICHTIG: Das Elephone S7 gibt es in drei Versionen! Einmal mit dem Helio X20 (mit 3GB und 32GB Speicher oder mit 4GB und 64GB Speicher) und einmal mit dem Helio X25.

Ich habe für diesen Test die Helio X25 Version!

 

Lieferumfang

Während die meisten „großen“ Hersteller den Lieferumfang Ihrer Smartphones von Jahr zu Jahr reduzieren, schnüren die kleineren Hersteller weiterhin ein nettes Paket.

So auch Elephone, welche dem S7 unter anderem direkt eine brauchbare Silikonhülle beilegen. Ebenfalls mit im Lieferumfang liegt ein microUSB Kabel und ein 2A 5V USB Ladegerät.

Das Ladegerät hat auch passend einen europäischen Stecker.

 

Das Elephone S7

Nicht nur namentlich weist das S7 eine Ähnlichkeit mit dem Samsung Galaxy S7 auf. Auch optisch sind gewisse Ähnlichkeiten zu erkennen.

Das Elephone S7 besteht, wie auch das Samsung Galaxy S7, aus Glas und Aluminium. Hierbei wird sowohl die Front von Glas bedeckt wie aber auch die Rückseite. Der Rahmen hingegen ist aus Aluminium gefertigt.

Ebenfalls sehr auffällig ist der Fingerabdrucks Scanner, der auch als Home Taste dient und 1 zu 1 der des Samsung Galaxy S7 gleicht.

Hier könnte man nun denken, dass Elephone mit dem S7 einfach versucht hat einen Samsung Klon zu bauen, jedoch ganz so einfach hat es Elephone sich nicht gemacht.

Auf der Rückseite gibt es durchaus optisch große Unterschiede. Die Kamera ist hier nicht zentriert wie es beim Samsung der Fall ist, sondern in der linken oberen Ecke angebracht.

Zudem ist diese flach im Gehäuse integriert.

Genau genommen ist das Elephone S7 eher eine Mischung aus Samsung Galaxy S7, S7 Edge und vielleicht ein wenig dem Xiaomi MI5.

Das Displayglas ist an den Rändern stark gebogen wodurch ein Edge Display vorgetäuscht wird. Warum vorgetäuscht? Das eigentliche Display scheint nicht mitgebogen zu sein wie es ja beim S7 Edge von Samsung der Fall ist.

Trotzdem sind die Ränder des Display verhältnismäßig klein. Dies fällt gerade im Vergleich zum Apple iPhone 7 Plus auf.

Beide Smartphones besitzen ein 5,5 Zoll Display jedoch ist das Elephone ein Stück schmäler und nochmals ein gutes Stück kürzer.

Lassen wir einmal diesen Vergleich mit dem Samsung Galaxy S7 bleiben. Das Elephone S7 ist ein wirklich wunderschönes Smartphone bei welchem sich gerade die Rückseite toll im Licht spiegelt und ein absoluter Hingucker ist.

Zudem fühlt sich das S7 auch in der Hand sehr hochwertig an. Selbst die Tasten besitzen einen vorzüglichen Druckpunkt.

Hätte man mir das Smartphone gegeben, Samsung, HTC, Google oder irgendeinen anderen Premium Hersteller auf die Rückseite geschrieben, hätte ich dies sofort geglaubt.

Kurzum Daumen hoch was die Haptik des Elephone S7 angeht, egal ob diese etwas beim Samsung Galaxy S7 abgekupfert ist, besser gut kopiert als schlecht selbst gemacht.

 

Software

Elephone setzt beim S7 auf Android 6.0, welches seitens des Herstellers nicht stark modifiziert wurde. Die Benutzeroberfläche, der Launcher, Menüs usw. sind Stock Android.

Lediglich wurden einige Features im Menü hinzugefügt und ein alternativer Einrichtungsprozess verwendet.

Dieser Einrichtungsprozess hat nichts mit dem normalen, welchen man von Android kennt, zu tun! Ihr werdet lediglich nach der bevorzugten Sprache gefragt, Eurem WLAN und welches Hintergrundbild Ihr wünscht.

Euer Google Konto muss später separat eingerichtet werden.

Nach dieser ersten etwas ungewohnten Einrichtung landet man allerdings auf einer sehr aufgeräumten Benutzeroberfläche.

Außer einer Elephone Service App wurde nichts an „Bonus“ Software vorinstalliert. Dementsprechend fällt auch der freie Speicher mit 53GB recht groß aus.

Kommen wir noch ein wenig auf die Bonus Features zu sprechen. Elephone bietet beim S7 eine recht ausführliche Gesten -Steuerung an. Beispielsweise lässt sich durch das Wischen mit drei Fingern von oben nach unten ein Screenshot machen.

Wenn man mit zwei Fingern nach oben oder unten wischt, wird die Lautstärke geregelt usw.

Ebenfalls sehr Interessant und nützlich ist der Shortcut button. Wobei Shortcut button nicht ganz richtig ist, es handelt sich hierbei um die Home Taste welche beim zweimaligen schnellen Drücken eine von Euch frei ausgewählte Funktion startet.

Dies kann die Kamera sein oder auch die Taschenlampe. Im Alltag ist dies unheimlich praktisch!

 

Display

Das Elephone S7 verfügt über ein 5,5 Zoll Full HD Display. Das Glas über diesem Display ist leicht an den Kanten gebogen.

Dies soll den Anschein machen als hätte man hier ein Smartphone mit Edge Display.  Dies funktioniert auch in einem gewissen Rahmen. Das Display des S7 wirkt imposant, hat aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie das echte S7 Edge, Lichtspiegelungen.

Je nach Blickwinkel sieht man wie sich an der Kante etwas das Licht spiegelt bzw. wie das Licht des Displays eine andere Helligkeit hat als das des geraden Bildschirms.

Beim frontalen Draufschauen sieht man dies allerdings nicht, lediglich bei einer seitlichen Betrachtung.

Ansonsten macht das Panel einen guten Eindruck! Farben wirken kräftig und leuchtend und Kontraste sind solide. Schwarzwerte sind ebenfalls gut, aber auch nicht überragend.

Ähnliches gilt auch für die maximale Helligkeit welche solide ist aber auch nicht mit Flaggschiff Smartphones mithalten kann.

Dies erwartet man eigentlich aber auch nicht von 250€ Smartphones. Für die Preisklasse des S7 ist das Display durchaus überdurchschnittlich, auch was die Qualität angeht.

 

Sound und Akustik

Das Elephone S7 besitzt einen Lautsprecher auf der unteren rechten Seite.

Lautsprecher scheinen nicht die allergrößte Stärke von Elephone zu sein. Schon beim P9000 und P8000 war dieser furchtbar.

Hier ist dieser durchaus etwas besser. Für die üblichen Systemtöne oder mal nen Youtube Video reicht der verbaute Lautsprecher problemlos aus, jedoch viel Musik oder Radio will man mit diesem nicht hören. Er ist leicht überdurchschnittlich laut aber sehr dünn und neigt zum Kratzen.

Kurzum der Lautsprecher ist sicherlich nicht das stärkste Asset des Smartphones.

Der Kopfhörerausgang hingegen liefert wieder eine solide Standard Qualität.

 

Kamera

Im Elephone steckt eine 13 Megapixel Kamera mit einer Blende von f2.2. Klingt erst einmal nicht sonderlich spektakulär aber schauen wir uns einmal die Praxis an.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht)

Sagen wir es mal so, die Kamera des Elephone S7 ist wenig spektakulär. Die produzierten Bilder sind Okay aber auch nicht mehr.

Die Schärfe ist in Ordnung jedoch sind Details eher mittelmäßig. Schwächen sehe ich primär etwas bei der generellen Bildstimmung.

Teilweise neigt das S7 zu einem leichten Braunstich. Auch ist die Dynamic wirklich nichts Besonderes.

Die Low Light Performance ist hingegen akzeptabel, jedoch muss man für brauchbare Aufnahmen das Smartphone relativ lange ruhig halten.

Über einen Bildstabilisator verfügt das Elephone ja leider nicht.

Kurzum die Kamera Qualität ist grob gesagt nicht ganz miserabel aber in der 200€+ Preisklasse bekommt man auch ohne Frage Besseres.

Die Kamera Performance ist ebenfalls nichts besonderes. Zwischen zwei Bildern müsst Ihr durchaus ne Sekunde warten. Die Kamera App ist auch nur die Standard Mediatek Kamera App wie man sie in diversen günstigen Smartphones findet.

 

Benchmarks

Es gibt das Elephone S7 mit zwei SoCs. Einmal mit dem größeren Mediatek Helio X25 und einmal mit dem Helio X20.

Der Helio X20/25 ist ein Deca-Core SoC. Dieser verfügt also über satte zehn Kerne! Jedoch arbeiten diese Zehn Kerne in der Regel nicht gleichzeitig. Diese sind in drei Gruppen unterteilt welche je nachdem ob Ihr eine schwache, mittlere, oder starke Auslastung auf Eurem Smartphone habt, aktiv werden.

Dies soll in der Theorie beim Energiesparen helfen.

Der Helio X20 und X25 unterscheiden sich nur im Takt! Der X20 erreicht zwischen 2,1GHz und 2,3GHz in der Spitze während der X25 bis zu 2,5GHz schafft. Kurzum selbst auf dem Papier ist dieser unterschied sehr gering! In der Praxis wird er also nicht spürbar sein.

Wie man sieht, hat der Helio X25 durchaus ordentlich Power! Dieser liegt von seiner Leistung zwischen dem Qualcomm Snapdragon 810 (Sony Xperia Z5, HTC M9) und dem HiSilicon Kirin 955 (Huawei P9 Plus).

Dies ist eine sehr ordentliche Leistung für ein Smartphone dieser Preisklasse! Was man aber auch gut sieht ist der Unterschied zwischen dem Helio X25 und X20.

Zwar kommt das Benchmark Resultat des X20 vom Xiaomi Mi Note 4 und kann daher etwas vom kleineren S7 abweichen aber dennoch kann man gut sehen, dass beide SoCs sich nur durch wenige % trennen.

 

Performance im Alltag

Kommen wir zur Leistung im Alltag des S7. Android 6.0 läuft wie zu erwarten war perfekt, kein Ruckeln kein Stottern.

Auch die üblichen Apps wie Facebook, WhatsApp, Twitter usw. bereiten dem S7 keinerlei Probleme.

Natürlich laufen auch Spiele weitestgehend problemlos. Hierbei spreche ich sowohl von aufwändigeren 3D Spielen wie auch von den üblichen 08/15 Games wie Pokemon Go oder Angry Birds.

Zwar kann es hier in sehr aufwendigen Games wie Marvel Future Fight zu kleineren Rucklern kommen aber dennoch würde ich das Elephone S7 für „Spieler“ durchaus empfehlen. Viel mehr Leistung für weniger Geld wird man nur schwer bekommen.

Auch der Fingerabdrucksensor macht einen guten wenn nicht sogar sehr guten Job. Er reagiert schnell und ausgesprochen zuverlässig. Der Fingerabdruckscanner ist zudem dauerhaft aktiv. Ihr müsst also nicht die Taste drücken um Euer Smartphone zu entsperren, was die ganze Sache etwas beschleunigt.

Auch im Android OS ist der Fingerabdruckscanner weiterhin aktiv und dient beim Antippen als Zurücktaste. Beim festen Drücken der Taste wird die übliche Hometasten Funktionalität ausgelöst.

Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln oder zu bemerken. Die Software lief bei mir Fehlerfrei (seid dem Letzen Update) und gerade die Zusatzfeatures und Funktionen wie die Schnellzugriffsfunktion usw. waren im Alltag sehr Praktisch und funktionierten erstaunlich zuverlässig.

Das verbaute WLAN Modul unterstützt WLAN ac und das 5GHz Band. Das klingt ja erstmal gut ist jedoch in der Praxis eher mittelmäßig. Ich konnte mit dem S7 maximal rund 50Mbit/s erreichen, das sollte in der Praxis allerdings ausreichen.

 

Akku

Der Akku des Elephone S7 ist mit 3000mAh eher mittelmäßig groß dimensioniert. In der Praxis erreichte ich ca. 5 Stunden aktive Nutzung.

Hierbei habe ich bei einer mittleren Display Helligkeit eine gemischte Nutzung aus Webbrowsen, Social Media und ein wenig spielen betrieben.

Das heißt die meisten Normalnutzer werden vermutlich gerade so durch den Tag kommen. Intensivnutzer hingegen sollten sich gleich eine Powerbank mitbestellen.

 

Fazit zum Elephone S7

Das Elephone S7 ist ein klasse Smartphone, welches gerade durch seine Optik und Performance punkten kann.

Die Kamera ist eher mittelmäßig und der Akku leicht unterunterdurchschnittliches ist auch ein wenig das Problem des Elephone S7, es sieht toll aus, hat die Haptik eines High End Smartphones und die Performance eines oberen Mittelklassegerätes und das zu einem Preis von 220-250€ jedoch gibt es bessere Allrounder.

Für 250€ bekommt man ein Huawei P9 Lite oder für ein wenig mehr das in fast allen Belangen überlegene BQ Aquaris X5 Plus.

Auch aus Asien gibt es mit dem MI5S für knapp unter 300€ nochmals ein deutlich besseres Gerät.

Damit meine ich nicht, dass das Elephone S7 ein schlechtes Gerät ist, ganz im Gegenteil. Jedoch lohnt es sich primär für Nutzer welchen eine hohe Leistung und eine gute Optik wichtig ist.

EasyAccs beste Powerbank, die EasyAcc Monster 20000mAh mit Quick Charge im Test

EasyAcc hat seine Monster Powerbank neu aufgelegt und einen der normalen USB Ports mit einem Quick Charge 3.0 Anschluss ersetzt.

Bereits vor dieser Veränderung war die EasyAcc Monster eine sehr gute Powerbank, wie sieht es mit der neuen Version aus?

Ist die neue EasyAcc Monster mit Quick Charge nochmals besser und lohnt sich der Kauf? Finden wir es im Test heraus!

 

Die EasyAcc Monster 20000mAh mit Quick Charge

Gleich vor weg die EasyAcc Monster ist nicht die aller kompakteste Powerbank in der 20000mAh Klasse. Dafür ist diese jedoch vollgestopft mit Anschlüssen.

Wie üblich setzt EasyAcc auf ein mattes Plastikgehäuse in Schwarz/Orange. Optisch ist das Gehäuse Geschmacksache, jedoch funktionell ist es tadellos.

Die größte Besonderheit der EasyAcc Monster sind die vier USB Ports auf der Front. Ja satte vier Ports!

Drei dieser Ports sind „normale“ 5V USB Anschlüsse mit einer Leistung von jeweils 2,4A. Gemeinsam leisten diese aber nur 3,1A. Dies reicht für drei Einsteiger- Smartphones oder ein High End + ein Einsteiger -Gerät.

Solltet Ihr die Powerbank überlasten, ist das auch kein Weltuntergang, sie wird sich einfach abschalten.

Der vierte USB Port ist der besagte Quick Charge 3.0 Anschluss. Dieser verfügt nochmals über 5-6V 3A, 6-9V 2A bzw. 9-12V 1,5A.

Beim Aufladen der Powerbank wird es nochmals interessant. Die EasyAcc Monster verfügt über zwei microUSB Eingänge. Dies war auch schon beim Vorgänger so wie auch beim Anker PowerCore II.

So wird versucht die Einschränkungen des einzelnen microUSB Ports in Punkto Stromübertragung zu umgehen.

Jedoch ist das ist nicht der einzige Trick den die EasyAcc draufhat. Einer der USB Ports verfügt über Quick Charge Support! Ihr habt also drei Möglichkeiten die Powerbank wiederaufzuladen. Über einen microUSB Port, über zwei microUSB Ports gleichzeitig oder über Quick Charge.

Was wie schnell ist dazu später mehr.

Natürlich verfügt die EasyAcc Monster über die üblichen vier Status LEDs. Beim Betätigen des Einschalters leuchten je nach Ladestand diese LEDs auf.

Der Einschalter wird auch im Grunde nur dafür benötigt, denn die Powerbank schaltet sich beim Anschließen eines Gerätes von alleine ein und auch wieder aus.

LED Taschenlampen bei Powerbanks scheinen ja mittlerweile out zu sein, nicht so bei EasyAcc. In dieser Powerbank ist eine recht große und auch relativ starke LED Taschenlampe verbaut.

Diese kann natürlich nicht mit einer richtigen Taschenlampe konkurrieren, kann aber im Dunkeln durchaus den Weg erhellen oder helfen wenn etwas unter den Sitz gefallen ist.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird vom Hersteller mit 20000mAh beworben, messen konnte ich 17150mAh bzw. 63,458Wh.

Dies entspricht rund 86% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist. Bedenkt, dass die Kapazitätsangabe des Herstellers sich immer auf die Kapazität der intern verbauten Akkuzellen bezieht und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Beim Entladen der Zellen entsteht eine gewisse Verlustleistung, also Energie die nicht in Eurem Smartphone landet sondern als Wärme verpufft.

Daher sind bei dieser Powerbank auch nur 17150mAh effektiv nutzbar, was an sich ein guter Wert ist. Die meisten guten Powerbanks auf dem Markt schaffen ca. 80-90% der vom Hersteller angegebenen Kapazität.

Wie sieht es abseits der Kapazität mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Die EasyAcc Monster QC3.0 Powerbank ist ein 2017er Modell einer kompetenten Marke. Dementsprechend kann man auch mit einer guten Ladegeschwindigkeit rechnen.

Beginnen wir bei den normalen USB Ports. Diese sind leider wirklich auf eine maximale Leistung von rund 3,5A limitiert. Gut wenn man dies mit der Leistung des Quick Charge 3.0 Ports zusammenrechnet ergeben sich eine Gesamtleistung von über 6A, was ziemlich stark ist.

Die drei normalen USB Ports sind erfreulicherweise ziemlich schnell. Mein iPhone 7 Plus erreichte 1,75A, das Samsung Galaxy S7 Edge 1,77A, das Alcatel Idol 4S 1,99A.

Sollten Euch diese Zahlen nichts sagen, ja das ist ziemlich gut!

Wie sieht es mit dem Quick Charge 3.0 Port aus? Ebenfalls wie üblich ziemlich gut. Mit meinem Alcatel Idol 4S, Xiaomi MI MIX/MI5S Plus und dem Samsung Galaxy S7 Edge konnte ich keine Probleme feststellen was die Kompatibilität angeht.

Auch nicht Quick Charge 3.0 fähige Geräte laden an diesem Port halbwegs schnell. Jedoch solltet Ihr ein Google Pixel oder Apple iPhone besitzen, würde ich raten dieses an die normalen Smart Ports anzuschließen.

Das iPhone 7 Plus erreichte an den normalen USB Ports 1,62A und am Quick Charge 3.0 Port 1,36A. Dies ist aber nichts Unnormales. Die meisten nicht Quick Charge fähigen Geräte laden an einem Quick Charge Port langsamer.

 

Kommen wir zum Wiederaufladen der Powerbank selbst. Hier habt Ihr drei Möglichkeiten.

Zum einen über ein microUSB Kabel und einem normalen Ladegerät. Hier konnte ich die Powerbank mit rund 1,8A laden.

Beim Verwenden von zwei microUSB Kabeln steigt die Ladegeschwindigkeit auf kombiniert ca. 3,52A.

Wie sieht es mit Quick Charge 3.0 aus? Jetzt wird es interessant, denn über Quick Charge erreicht die Powerbank 7,1V und 1,8A. Dies würde auf 5V gerechnet 2,556A entsprechend.

Heißt die Powerbank lädt beim Verwenden von zwei microUSB Kabel schneller als bei Quick Charge.

  • Ein Kabel 1,8A ca. 12 Stunden
  • Zwei Kabel 3,52A ca. 6,5 Stunden
  • Quick Charge 3.0 7,1V 1,8A ca. 9 Stunden
  • Quick Charge 3.0 + ein zweites Kabel 4,1A ca. 5 Stunden

 

Fazit zur EasyAcc Monster 20000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0

Dies ist ohne Frage die beste Powerbank, die  EasyAcc aktuell im Sortiment hat!

Die EasyAcc PB20000QC4, wie die offizielle Bezeichnung lautet, kann durch eine hervorragende Ladegeschwindigkeit punkten, sowohl was die drei normalen USB Ports angeht, wie aber auch den Quick Charge 3.0 Port.

Dazu kommt das schnelle und flexible Aufladen der Powerbank selbst über die bis zu zwei microUSB Ports oder Quick Charge.

Aber ich denke die größte Stärke ist der Preis. Rund 36€ sind sehr fair für eine 20000mAh Powerbank mit vier USB Ports und Quick Charge 3.0.

Daher kann ich hier eine Kaufempfehlung aussprechen für alle die eine etwas größere Powerbank suchen!

 

Das Lioncast LX50 Headset im Test, das Preis/Leistungs Wunder aus Berlin

Lioncast ist ein Berliner Hersteller, der sich auf PC und Konsolenzubehör spezialisiert hat. Diese haben nun mit dem LX50 ein neues Headset auf den Markt gebracht, welches aufgrund guter Leistung und einem sehr interessanten Preis punkten soll.

60€ für ein Headset wird für viele sicherlich so der Sweet Spot sein wo man gute Leistung erwarten kann, sofern man bereit ist auf Luxus Features wie RGB Beleuchtung usw. zu verzichten.

Aber welcher G4ming Zubehörhersteller verspricht einem nicht das Blaue vom Himmel wenn es um das Verkaufen der eigenen Produkte geht.

Daher wie schlagen sich die Lioncast LX50 im Test? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Lioncast hat dem LX50 einen sehr interessanten Lieferumfang spendiert. Dieser beinhaltet neben den Kopfhörern zwei Kabel, zwei Sets Ohrpolster und das Mikrofon.

Warum zwei Kabel? Das erste Kabel ist ein relativ kurzes Kabel, welches auf einem 3,5mm Port endet. Dieses ist für die Nutzung an das PS4, der XBOX One oder einem Notebook gedacht.

Für die Nutzung am PC liegt ein zweites „Verlängerungskabel“ bei, das auf die üblichen separaten 3,5mm Anschlüsse endet.

Bei den Ohrpolstern habt Ihr ebenfalls die Wahl. Von Haus aus sind auf dem Headset normale Kunstleder Ohrpolster. Alternativ lassen sich aber auch Stoff Ohrpolster aufziehen.

Vielen Dank an Lioncast, welche mir das LX50 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Lioncast LX50

Die Lioncast LX50 sind optisch recht unspektakulär für ein Gaming Headset gestaltet. Der Hersteller setzt auf ein normales mattes Plastikgehäuse in Kombination mit einer Aluminiumabdeckung.

Auf der Rückseite ist lediglich einmal das Logo von Lioncast in roter Farbe. Ansonsten ist das Headset komplett in Schwarz gehalten.

Qualitativ ist das LX50 solide gebaut. Es klappert oder klackert nichts und auch das Kopfband wirkt robust dank der aus Metall gefertigten Aufhängung.

Sowohl das Kabel wie auch das Mikrofon sind abnehmbar. Beides wird an der linken Ohrmuschel angesteckt. Lioncast setzt hier auf normale 3,5mm Stecker.

Abnehmbare Kabel sind immer etwas sehr Gutes, auch wenn ich mir beim Anschlusskabel vielleicht eine Zugentlastung gewünscht hätte, so dass Druck und Zug nicht direkt am Port hängt.

Wo wir beim Kabel sind, dieses ist ausreichend dick und zudem textilummantelt, was diesem auch eine hochwertiges Gefühl verleiht.

Zudem ist am Kabel eine Kabelfernbedienung integriert, welche das Ein/Ausschalten des Mikrofons erlaubt und das Regulieren der Lautstärke.

Dieses ca. 1m lange Kabel endet auf einem 3,5mm Anschluss. Sollte Euch das Kabel zu kurz sein oder Ihr benötigt getrennte 3,5mm Anschlüsse, liegt eine Verlängerung bei. Diese Verlängerung passt qualitativ auch zum Basiskabel.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich sind die Lioncast LX50 große Over Ear Kopfhörer. Die Ohrmuscheln sind auch wirklich groß genug meine Ohren vollständig zu umschließen.

Den Anpressdruck würde ich von Haus aus als ziemlich perfekt einstufen. Die Kopfhörer sitzen weder zu locker noch zu stramm.

Auch berühren meine Ohren nicht das Innere der Ohrmuscheln, was mir das langfristige Tragen ermöglicht.

Im Detail kommt es aber etwas darauf an welche Ohrpolster Ihr verwendet. Die Kunstleder Ohrpolster sind im ersten Moment etwas kühler, erwärmen sich aber etwas schneller.

Zudem schirmen Euch diese etwas mehr von der Umgebung ab.

Die Stoffohrpolster sind etwas „leichter“ und offener. Zudem belüften diese Eure Ohren etwas besser.

Auch bekommt Ihr mit diesen mehr von Eurer Umgebung mit.

Welche Ohrpolster besser sind liegt am persönlichen Geschmack, ich würde aber die Stoffohrpolster wählen.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt, dem Klang. Hier sind Gaming Headset oftmals so eine Sache. Zwar hat sich die Klangqualität in den Letzten Jahren gesteigert aber eine wirkliche „HiFi“ Qualität liefern die aller wenigsten Modelle.

Aber genau mit solch einem „HiFi-Sound“ wird bei Amazon geworben und auch auf der Lioncast Webseite wird von einem „Gaming-Headset mit High-Performance Treiber für kristallklare Kommunikation und ausgewogenem Klang“ gesprochen.

Auf dem Papier liest sich das Ganze auch durchaus interessant, gerade die 53mm Treiber sind ungewöhnlich.

Aber wie Klingen die Lioncast LX50?

Erstaunlicherweise gut! Der Hersteller hat mit einem ausgewogenem Klang gar nicht so unrecht. Die LX50 liefern einen schönen knackigen Punch und allgemein einen weiten und voluminösen Klang.

Hierbei ist der Bass aber weder überdominant noch zu schwach. Allerdings würde ich die Lioncast auch nicht als neutral bezeichnen.

Es gibt durchaus eine Anhebung des Tieftonbereiches aber halt nicht derartig übertrieben, dass es unsauber anmutet.

Aber nicht nur der Bass ist stark, sondern auch die Höhen sind sauber und klar ohne dabei zu spitz zu werden.

Wie oft üblich sind die Mitten ein wenig abgesenkt, aber nicht zu sehr, dass Stimmen oder Schritte unnatürlich werden.

Grundsätzlich würde ich Lioncast als Allrounder einstufen welche für Gaming, Musik und Filme gut zu gebrauchen sind.

Bei Musik sind vielleicht Vocals nicht die allergrößte Stärke der Lioncast dafür aber reguläre Pop Musik, Elektro, Drum an Bass usw.

Also im Grunde alles wo ein wenig mehr Bass auch Spaß macht.

Kommen wir zum Thema Gaming. Die LX50 sind normale 3,5mm Kopfhörer/Headset, die also an sich stark von Eurer Soundkarte und deren Qualität abhängig sind.

Jedoch besitzen die Lioncast LX50 von Natur aus einen recht weiten und offenen Klang, welcher die Ortung von Geräuschen begünstigt, selbst ohne Software 3D Sound Modi.

Um ehrlich zu sein für „Professionelles Gaming“ oder ESport würde ich vielleicht andere Kopfhörer bevorzugen wie die Sennheiser GSP300, die Mitten nicht absenken, sondern boosten damit man Schritte noch besser hören kann.

Damit meine ich allerdings nicht, dass die LX50 schlecht für Gaming sind, ganz im Gegenteil. Spiele mit einem tollen Soundtrack oder Effekten wie The Witcher 3 oder Battlefield One machen wirklich Spaß mit diesen Kopfhörern.

Auch andere Multiplayer Spiele wie Overwatch, League of Legend usw. sind in einem normalen Semi-Kompetitivrahmen ohne Probleme mit den LX50 zu empfehlen.

Noch ein paar Worte zum Mikrofon. Dieses hat mich sehr positiv überrascht! Zum einen ist dieses extrem laut, es kommt nicht oft vor, dass ich die Lautstärke eines Mikrofons runterschrauben muss damit ich anderen nicht zu laut bin, zum anderen ist dieses qualitativ sehr hochwertig.

Meine Stimme wird sehr voll und detailliert aufgezeichnet, was mir auch von diversen Gesprächspartnern bestätigt wird.

Jedoch hatte ich im Hintergrund leichte Störgeräusche, welche ich aber auch nicht zu 100% dem Mikrofon zuordnen konnte, da diese selbst dann auftraten, wenn ich das Mikrofon mithilfe des Schalters aus hatte.

 

Fazit

Die Lioncast LX50 sind ein Überraschungshit!

Das Headset kann ohne Probleme mit Konkurrenten wie dem Logitech G430 oder auch dem Sennheiser GSP300 mithalten, wenn diese nicht sogar überbieten.

Dies beginnt bei der soliden Qualität mit welcher das Headset gebaut ist und endet auch bei Kleinigkeiten wie den austauschbaren Kabeln und den optionalen Ohrpolstern.

Aber auch der Tragekomfort und Klang sind hervorragend, ich kann die Lioncast LX problemlos über Stunden tragen, viel besser geht es kaum in diesem Punkt.

Der Klang ist spaßig, weit und offen(sofern die Stoffohrpolster verwendet werden) ohne dabei zu übertreiben oder unsauber zu werden.

Die Lioncast LX50 sind sehr gute Allrounder, die sich auch für Musik eignen.

Gibt es aber denn auch Kritikpunkte? Um ehrlich zu sein nein. Für 60€ kann man nicht mehr erwarten als die LX50 liefern.

Klar diese können nicht mit Beyerdynamic MMX300 oder richtigen HiFi Kopfhörern der 100€ Preisklasse mithalten.

Dies darf man aber auch nicht erwarten und in der 60€ Preisklasse ist das LX50 aktuell das beste allround Gaming Headset!

tapHome Alarm GSM Rauchmelder im Test

Feuermelder sollten bzw. sind in jedem Haus/Wohnung Pflicht. Jedoch gibt es hier auch noch Unterschiede.

Die normalen Feuermelder aus dem Baumarkt werden sicherlich problemlos funktionieren, jedoch bringen diese nur etwas wenn man auch Zuhause ist.

Wenn niemand den Alarm hört weil man auf der Arbeit ist und keine nahen Nachbarn hat, kann es passieren, dass die Wohnung vor sich hin brennt bis irgendwann der Rauch so stark wird, dass es jemanden auffällt.

Doch dann ist es für die Haustieren und auch das Hab und Gut vermutlich schon zu spät.

Hiergegen sollen vernetzte Rauchmelder helfen. Sie können gleichzeitig einen Alarm abgeben und senden  noch eine Nachricht auf Euer Smartphone, so dass Ihr gegebenenfalls Schritte einleiten könnt um noch zu retten was zu retten ist.

Jedoch neigen vernetzte Rauchmelder dazu sehr teuer zu sein und haben meist eine Schwäche. Wenn das Internet ausfällt durch einen Stromausfall, was durchaus bei einem Brand passieren kann, können diese Systeme Euch keine Nachricht mehr senden.

Hier bieten die tapHome Alarm GSM Rauchmelder eine bessere Alternative, denn diese sind nicht auf das Internet oder Strom angewiesen.

 

tapHome Alarm GSM Rauchmelder

Wichtig damit die tapHome Alarm GSM Rauchmelder auch vernetzt funktionieren, benötigt Ihr die tapHome Basisstation!

Die tapHome Rauchmelder sehen im ersten Moment genauso aus wie man sich Rauchmelder vorstellt. Ein mittelgroßes rundes Plastikgehäuse in weiß mit einer abnehmbaren Bodenplatte. Auch werden diese mit einer 9V Batterie betrieben.

Das Interessante ist hier die Technik unter der Haube. Diese Rauchmelder lassen sich mit der tapHome Basisstation koppeln.

Diese Basisstation verfügt zum einen über einen Akku, funktioniert also auch nach einem Stromausfall weiter, und wird mit einer SIM Karte ausgestattet.

Nach der Koppelung, Einrichtung und Montage hofft man natürlich erst einmal, dass nichts passiert.

Sollte jedoch ein Brand ausbrechen, ertönt natürlich zuerst die Sirene der tapHome Alarm GSM Rauchmelder. Diese ist mit 85db ausreichend laut, jedoch wird von der Basisstation auch eine SMS an Euer Smartphone oder Handy gesendet. Auf Wunsch lassen sich auch mehrere Nummern einrichten.

Dies ist wie ich finde hier das Essenzielle!

Selbst wenn niemand im Haus ist, wird man auf den Brand aufmerksam gemacht und muss sich nicht darauf verlassen, dass irgendjemand die Sirene hört.

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt sind natürlich die Kosten. Bei vielen anderen Systemen kostet solch ein vernetzter Rauchmelder gerne mal 50€+.

Der tapHome Alarm GSM Rauchmelder kostet lediglich 29€! Klar man benötigt noch die Basis Station aber sollte man eh gerade nach einer Alarmanlage suchen, ist dies vielleicht ein interessantes Set!

Selbst sollte dieses Set nicht Eure Bedürfnisse treffen, denkt vielleicht wirklich doch einmal über das Thema vernetzte Rauchmelder nach!

KZ HDSE im Test, der Bluetooth Ohrhörer Geheimtipp aus Asien

KZ Ohrhörer sind schon seit langem ein kleiner Insider Tipp für jemanden der hervorragenden Klang zum kleinen Preis sucht.

Die KZ ATE sind bis zum heutigen Tag ein paar meiner Lieblingsohrhörer.

Aber nun da sich die Gerüchte immer weiter verdichten, dass nun auch Samsung bei seinem S8 auf den Kopfhöreranschluss verzichten will, ist dies natürlich ein schwarzer Tag für alle Ohrhörer/Kopfhörerhersteller, welche ausschließlich kabelgebundene Produkte anbieten.

KZ hat vermutlich deshalb nun seinen ersten Bluetooth Ohrhörer auf den Markt gebracht. Dieser punktet schon auf den ersten Blick durch altbekannte Stärken, nämlich dem Preis.

Je nach Händler bekommt man die HDSE für gerade mal rund 10€. Aber können die KZ HDSE auch wirklich gut sein für dieses Geld? Finden wir es im Test heraus!

 

Die KZ HDSE Bluetooth Ohrhörer

Auf den ersten Blick sind die HDSE recht „gewöhnliche“ günstige Bluetooth Ohrhörer. Hierbei scheinen diese allerdings einzigartig zu sein.

Was meine ich damit? Vielleicht ist Euch schon aufgefallen, dass es auf Amazon bergeweise Bluetooth Ohrhörer von irgendwelchen Marken gibt, die sich sehr ähnlich sehen.

Dies liegt teilweise daran, dass diese gleich sind. Hier steht ein großer Zulieferer im Hintergrund, der  die Ohrhörer für alle Marken produziert.

KZ scheint aber seine Ohrhörer selbst zu produzieren?! Dies macht die HDSE noch interessanter.

Der Aufbau ist erst einmal sehr klassisch. Der linke und rechte Ohrstöpsel ist mit einem kurzen Kabel verbunden, die Kommunikation mit Eurem Smartphone hingegen läuft kabellos via Bluetooth 4.1 ab.

Die Ohrstöpsel sind etwas größer als bei normalen Ohrhörern da in diesen noch jeweils ein 55mAh starker Akku verbaut ist.

Beim Material setzt KZ auf Softtouch Plastik, welches sich zwar gut anfühlt aber doch recht schnell beschmiert wirkt.

Unterhalb des rechten Ohrhörers ist eine Kabelfernbedienung mit insgesamt drei Tasten und einem microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer angebracht.

Der verbaute Akku hält in der Praxis ca. 6-8 Stunden je nach Lautstärke.

 

Tragekomfort

Den Tragekomfort der HDSE kann man als durchschnittlich bezeichnen.

Die Ohrhörer sind relativ groß und sind jederzeit spürbar, allerdings ist dies auch nicht übermäßig unangenehm.

Der Sitz und dessen Festigkeit ist ebenfalls mittelmäßig. Man kann die KZ HDSE sicherlich für den Sport nutzen aber es gibt auch noch fester sitzende Modelle auf dem Markt.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Ich glaube es ist keine so große Überraschung, aber die KZ HDSE klingen sehr gut!

Ich würde zwar nicht sagen, dass diese die bestklingendsten Bluetooth Ohrhörer aller Zeiten sind aber für einen Preis von 10€ ist der Klang durchaus fantastisch!

Der Bass ist präzise und wohl ausgeprägt ohne zu übertrieben. Zwar könnte der Punch noch etwas kräftiger sein für meinen Geschmack aber an sich ist der Bass gut. Die meisten Nutzer sollten diesen als passend empfinden, auch wenn die HDSE nichts für Bass Heads sind.

Die Höhen sind klar und brillant ohne zu anstrengend oder scharf zu sein. Dies in Kombination mit den guten Mitten lässt Stimmen und Gesang natürlich rüberkommen.

Allgemein ist „natürlich“ der beste Weg den Klang der HDSE zu beschreiben.

Das Verhältnis Höhen zu Mitten zum Bass ist so wie er sein soll. Die KZ HDSE färben also den Klang recht wenig.

Der Detailreichtum der HDSE ist soweit in Ordnung. Lediglich die maximale Lautstärke ist recht gering.

 

Fazit zu den KZ HDSE

Wie man es von KZ Ohrhörer gewöhnt ist, bieten auch die HDSE einen sehr guten Klang zu kleinem Preis.

In diesem Fall ist der Preis mit 10€ für Bluetooth Ohrhörer allerdings gleich noch etwas beeindruckender.

Klanglich können diese ohne Probleme in der 30-40€ Preisklasse mitspielen. Hierbei punkten diese durch einen recht natürlichen und sauberen Klang. Dies ist in der 30-40€ Preisklasse etwas sehr Seltenes.

Kurzum ich kann eine Kaufempfehlung für die KZ HDSE aussprechen!

Allgemein betrachtet was hat man schon bei einem Preis von 10€ zu verlieren. Es ist erstaunlich genug, dass man überhaupt funktionierende Bluetooth Ohrhörer für diesen Preis bekommt, welche in diesem Fall aber sogar noch recht gut klingen

USB C USB Sticks von SanDisk, Lexar, PATRIOT und Kingston im Vergleich

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USB C gewinnt eine immer höhere Verbreitung, gerade in Notebooks.

Jedoch Geräte, die man überhaupt an USB C Ports nutzen kann, sind immer noch sehr rar gesät. Dies ist gerade dann wenn das Laptop oder das Tablet nur USB C Ports besitzt sehr ungünstig.

Jedoch so langsam kommt die USB C Zubehörwelle ins rollen. Etwas was man auch im Zeitalter von Dropbox, OneDrive usw. immer noch benötigt sind USB Sticks.

Da ich selbst versuche so langsam immer mehr auf USB C zu setzen, habe ich mir einmal fünf 64GB USB Sticks mit USB C Port für einen Vergleich bestellt.

Welcher ist der aktuell beste USB C Stick auf dem Markt? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Für diesen Vergleich habe ich fünf USB C USB Sticks gekauft. Diese sind keine High End USB Sticks sondern nNormale preis/leistungsorientierte Modelle.

Ich habe hier jeweils die 64GB Version, welche zwischen 22€ und 30€ kostet. Bei den meisten Sticks sind auch 32GB und 128GB Versionen verfügbar.

 

Das Äußere

Mit Ausnahme des „SanDisk Ultra USB Type-C“ USB Sticks besitzen alle Modelle im Vergleich zwei Anschlüsse.

Zum einen den USB C Port, um welchen es uns ja primär geht und um einen regulären USB 3.0 Port.

Daher sind diese Sticks sehr universell einsetzbar, selbst wenn nicht alle verwendeten Computer schon über USB C verfügen.

Im Falle des „SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Flash-Laufwerk“ und des „Lexar JumpDrive M20c“ ist dies über einen Schiebemechanismus gelöst.

Die beiden anderen USB Sticks besitzen einfach ein kleines Metallgehäuse auf dessen einer Seite der USB C Port ist und auf der anderen der normale USB Anschluss.

Die Modelle von Lexar, SanDisk, Kingston und PATRIOT sind relativ kompakt gehalten, das Lexar Modell hingegen ist ein gutes Stück größer.

Rein vom Gehäuse sind alle USB C USB Sticks vernünftig. Beim Kingston stört mich allerdings die Klappe etwas, welche im USB C Betrieb nach oben oder unten steht und die beiden SanDisk Modelle wirken vielleicht etwas „plastikhafter“ als der Rest.

 

Performance

Für den Performance- Test nutze ich die USB Sticks am Thunderbolt 3 USB C Port eines Dell XPS 2017. Damit faire Verhältnisse herrschen, werden alle USB Sticks vor dem Test mit CrystalDiskmark NTFS formatiert.

Wie man sieht sind lesend alle USB Sticks sehr dicht beieinander. Den Bestwert liefert hier Sandisks „Ultra USB Type-C“ USB Stick mit 139MB/s. Den schlechtesten Wert liefert der Kingston DTDUO3C/64GB DataTraveler mit 122MB/s.

In der Praxis sollte dies kaum einen Unterschied machen. Was eher einen Unterschied macht wäre die Schreibgeschwindigkeit, denn diese ist etwas breiter gestreut.

Erneut liefert der Kingston DTDUO3C den schlechtesten Wert mit etwas traurigen 17MB/s, knapp gefolgt vom PATRIOT USB-Flash-Laufwerk mit 18MB/s.

Die Modelle von SanDisk liefern hier deutlich brauchbarere Werte mit 50MB/s bzw. 55MB/s. Allgemein habe ich das Gefühl, dass in beiden SanDisk USB Sticks vermutlich der gleiche Controller und NAND zum Einsatz kommt und die kleinen Unterschiede nur durch Messabweichung oder leichten Qualitätsunterschieden in der Fertigung zustande kommen.

Den besten Schreibwert lieferte der Lexar JumpDrive M20c mit rund 80MB/s im CrystalDiskmark Test.

CrystalDiskmark liefert zwar sehr schöne und reproduzierbare Werte, diese lassen sich allerdings so oftmals nicht 1 zu 1 in die Praxis übernehmen. Daher gibt es nochmal einen zweiten Testdurchlauf mit H2testw.

(Kingston,Lexar,PATRIOT,Sandisk Dual, Sandisk)

Hier wird es nun interessant denn die beiden SanDisk USB Sticks brechen bei einer dauerhaften Schreiblast ebenfalls auf 17-18MB/s ein und liegen damit auf dem Level von Kingston oder PATRIOT.

Wie kann das sein? Ein gewisser Teil der 64GB lassen sich im Falle der SanDisk USB C USB Sticks schneller beschreiben als der Rest. Daher sehen die Werte in einem Test wie CrystalDiskmark deutlich besser aus da dieser nur 1GB pro Durchlauf an Daten schreibt.

Wenn man nun konstant Daten auf die Sticks schreibt und der schnelle Bereich voll ist, bricht die Leistung ein.

Heißt, wenn Ihr größere Dateien wie Filme usw. auf die beiden Sandisk Sticks schreibt, sind diese nicht schneller als Kingston oder PATRIOT. Lediglich solltet Ihr nur 1-4GB auf einmal kopieren erreicht Ihr eine höhere Geschwindigkeit.

Lexar hingegen scheint durchgehend schnellen Speicher verbaut zu haben, Daumen hoch dafür!

 

Sonstiges

Macht es bei den USB Sticks mit zwei Anschlüssen aus Sicht der Leistung einen Unterschied welchen Port man verwendet?

Nein, sowohl der USB C Port wie auch der normale USB Port sind grundsätzlich erst einmal gleich schnell. In der Praxis kann es zu leichten Unterschieden kommen da meist der USB C Port einen anderen Controller verwendet als der normale USB Port.

Ist es normal, dass die Sticks sehr heiß werden?

Ja, auch bei mir im Test wurden alle USB Sticks bei konstanter Last sehr heiß. Dies scheint also normal zu sein.

Fazit welcher ist der beste USB C USB Stick?

Es kommt hier auf die Frage der Größe an. Damit meine ich nicht die Kapazität, sondern die wirkliche Größe des USB Sticks.

Wenn es für Euch Okay ist, wenn dieser etwas größer ist, greift ganz klar zum Lexar JumpDrive M20c!

Dieser USB C USB Stick ist mit Abstand das schnellste Modell im Vergleich, gerade wenn es um die Schreibgeschwindigkeit geht.

Dazu kommt der Preis welcher mit rund 28€ nicht höher liegt als bei den anderen Modellen im Vergleich.

Kurzum der Testsieger ist der Lexar JumpDrive M20c!

Sollten Euch jedoch die Abmessungen wichtig sein, habt Ihr mehr oder weniger die freie Auswahl aus den restlichen Modellen im Vergleich. Ich würde hier vermutlich den SanDisk Ultra USB Type-C USB C Stick wählen bzw. den SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Stick je nachdem ob Euch der zusätzliche reguläre USB Stick wichtig ist.

Zwar bricht bei den SanDisk Modellen die Schreibgeschwindigkeit bei konstanten Schreibzugriffen ein, jedoch sind immerhin die ersten paar GB schneller als bei Kingston oder PATRIOT und danach sind alle auf dem gleichen Level.

  1. Lexar JumpDrive M20c 64GB USB Type-C /USB 3.0 Flash Drive – LJDM20C-64GBBEU
  2. SanDisk Ultra 64 GB Dual USB Flash-Laufwerk USB 3.1 Type-C
  3. PATRIOT USB-Flash-Laufwerk – 64 GB – USB 3.1 / USB Type-C, PIF64GSTRCOTG
  4. SanDisk Ultra USB Type-C 64 GB USB Flash-Laufwerk USB 3.1 bis zu 150 MB/Sek
  5. Kingston DTDUO3C/64GB DataTraveler microDuo 3C USB 3.0/3.1 Type-A und Type-C Anschlüsse
SanDisk Ultra Dual Drive USB Type-C Laufwerk Smartphone Speicher 64 GB...
  • Das USB Laufwerk ermöglicht Ihnen, den Smartphone Speicher auch...
  • Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und machen Sie so viele...
  • Ein mobiler Speicher ist die ideale Ergänzung, um noch mehr...
  • Sichern Sie Ihre Inhalte einfach über die SanDisk Memory Zone...
  • Lieferumfang: SanDisk Ultra Dual USB Type-C Laufwerk mobiler...

Die kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion im Test

Eine gute Schreibtisch/Nachttischlampe ist etwas woran man meist im ersten Moment nicht denkt aber wenn man erst einmal eine hat, will man diese meist nicht mehr missen.

Auf Techtest habe ich mich ja bereits des Öfteren dem Thema Licht gewidmet. Nun ist eine weitere Schreibtischlampe dran zu zeigen was diese kann.

Es geht um die kwmobile LED Tischlampe. Eine normale Schreibtischlampe zu testen wäre ja etwas langweilig jedoch hat die kwmobile ein paar Zusatzfeatures, welche diese durchaus besonders macht.

Bei diesen Zusatzfeatures handelt es sich unter anderem um ein LCD Display welches Euch Uhrzeit, Temperatur usw. anzeigt.

Neugierig?

An dieser Stelle auch vielen Dank an kwmobile, welche mir die Lampe zur Verfügung gestellt haben.

 

Die kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion

Wie die meisten „normalen“ Schreibtischlampen besteht auch die kwmobile aus drei Teilen, dem Standfuß, dem Hals und dem Lampenkopf.

Hierbei bestehen alle Teile aus schwarzem Hochglanz Kunststoff. Dieser sieht ohne Frage schick aus, neigt aber wie üblich auch hier dazu schnell schmutzig zu werden.

Die Besonderheit bei der kwmobile LED Tischlampe ist sicherlich das LCD Display. Dieses ist im Lampenhals verbaut und zeigt Temperatur, Uhrzeit und Datum an.

In meinem Test lag allerdings die Temperatur ca. 1 Grad niedriger als sie von meiner Netatmo Wetterstation angezeigt wird.

Ebenfalls lässt sich in der Lampe auch ein Wecker hinterlegen. Jedoch ist dieser relativ leise, solltet Ihr nur schwer aufwachen, würde ich mich nicht auf diesen verlassen.

 

Interessant ist wie das Ganze umgesetzt wurde. Das LCD Display ist wirklich ein „zweites Element“ in der Lampe und wird über eine Knopfzelle auf der Rückseite betrieben. Selbst wenn der Strom ausfällt wird also die Uhrzeit nicht zurückgesetzt.

Das LCD Display ist schön groß und recht gut ablesbar. Wenn die Lampe mit dem Strom verbunden ist, wird dieses zudem beleuchtet. Leider ist diese Beleuchtung nicht optional, heißt sobald die Lampe mit dem Strom verbunden ist, leuchtet auch das Display.

Stört das Ganze? Es ist keine „strahlende Beleuchtung“ sondern das Display glüht vor sich hin. Hier kommt es etwas darauf an wie empfindlich Ihr für so etwas seid.

Mich würde es beim Schlafen nicht stören, im Gegenteil wenn man aufwacht, kann man so schnell sehen wie viel Uhr es ist.

Eine weitere Besonderheit ist der USB Port auf der Rückseite der Lampe, der es erlaubt Euer Smartphone zu laden.

Hierbei ist die Leistung des Ports allerdings auf 0,9A beschränkt. Wenn ich ehrlich bin, würde ich diesen Port nicht verwenden.

Zum einen ist er wirklich langsam, was nicht mal schlimm ist gerade wenn man sein Smartphone über Nacht auflädt.

Jedoch besitzt das mitgelieferte Netzteil nur eine Leistung von 10W(5V 2A) und wenn die Lampe eingeschaltet ist, zieht diese bereits ca. 7W Strom.

Wenn ich nun den Port mit 0,9A belaste, lade ich bei einer Leistungsaufnahme von 12,5W, was je nach Effizienz des Netzteils oberhalb der maximalen Leistung liegt. Dies sieht man auch bei der Spannung des USB Ports.

Wenn die Lampe zusätzlich zum Laden eingeschaltet wird, reduziert sich die Spannung sofort um 0,2V.

Wie sieht es mit der Wichtigsten Funktion aus, dem Licht?

Hier hat die kwmobile Lampe 14 LEDs verbaut. Von diesen 14 LEDs sind 10 „kaltweiß“ und 4 „warmweiß“.

Über die „M“ Taste könnt Ihr auswählen ob Ihr nur die kaltweißen LEDs , die warmweißen LEDs oder alle gleichzeitig wünscht.

Die Helligkeit lässt sich zusätzlich in fünf Stufen wählen. Diese ist auf der maximalen Stufe überdurchschnittlich hell, gerade dann wenn alle LEDs aktiv sind.

Lesen oder am PC arbeiten wäre bei dieser Helligkeit keinerlei Problem.

Das warmweiße Licht ist ein Stück dunkler und eignet sich primär für ein entspanntes Lesen im Bett.

 

Fazit zur kwmobile LED Tischlampe mit LCD Display und USB-Ladefunktion

Ich kann die kwmobile LED Tischlampe empfehlen? Sofern Ihr nicht von dem dauerhaft leuchtenden LCD Display gestört werdet und nicht plant den USB Port auf der Rückseite exzessiv zu nutzen, ja.

Das LCD Display ist extrem praktisch, sehr gut ablesbar und bietet im Alltag wirklich einen Mehrwert. Dazu kommt die recht hohe Lichtstärke und gute Optik der Lampe.

Letztendlich fand ich lediglich den USB Port auf der Rückseite nicht überzeugend. Allerdings muss man dazu sagen, dass ich noch keine Schreibtischlampe in den Händen hatte welche über einen USB Port verfügte, der gut war, was die Sache wieder etwas relativiert.

Für einen einen Preis von rund 40€ (zum Zeitpunkt des Tests) kann ich letztendlich nicht klagen!

Link zum Hersteller /// bei Amazon

Der Jayfi Touch H1 im Test, die besten Bluetooth Kopfhörer unter 50€ wenn Ihr Bass mögt!

Günstige Bluetooth Ohrhörer gibt es jede Menge im Handel von diversen chinesischen Anbietern. Jedoch wer keine Bluetooth Ohrhörer sondern Kopfhörer sucht, wird ein deutlich kleineres Angebot vorfinden.

Bei den großen Herstellern gehen Bluetooth Kopfhörer meist erst ab 100€ los. Heißt wer nicht so viel Geld in die Hand nehmen will oder kann, muss mal wieder zu einem kleineren Anbieter greifen.

Einer dieser Hersteller ist Jayfi, welche mit dem Touch H1 einen auf den ersten Blick interessanten Bluetooth Kopfhörer im Sortiment haben.

Aber kann der Jayfi Touch H1 im Test überzeugen? Finden wir es heraus.

 

Der Jayfi Touch H1 im Test

Bei den Jayfi handelt es sich um sogenannte On-Ear Kopfhörer. Heißt diese besitzen keine großen Ohrmuscheln, die Eure Ohren umschließen sondern die Kopfhörer liegen direkt auf den Ohren.

Dies hat natürlich Vor- und Nachteile. Der größte Vorteil ist natürlich die Größe der Kopfhörer.

Auch die Jayfi Touch H1 sind ziemlich kompakt. Wer also Kopfhörer für unterwegs sucht, ist hier durchaus richtig.

Jayfi setzt bei diesen, wie man auch schon bei einem Preis von 50€ vermuten kann, komplett auf Plastik und Kunstleder.

Die Touch H1 wirken aber nicht übermäßig „billig“ ganz im Gegenteil diese wirken durchaus vernünftig.

Wie der Name „Touch“ H1 möglicherweise schon impliziert, haben diese Kopfhörer noch einen Trick in petto.

Auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Touchpad. Nach dem Einschalten könnt Ihr über dieses Eure Musik steuern.

Rauf/runter wischen verstellt die Lautstärke und vor/zurück spult einen Titel vor oder zurück.

Das Ganze funktioniert nach einer kleinen Eingewöhnungszeit auch recht gut.

Geladen wird der Kopfhörer ganz klassisch via microUSB. Der Hersteller spricht hier von 18 Stunden Akkulaufzeit. Ich würde diese eher auf 12-14 Stunden schätzen, was aber dennoch ordentlich ist.

 

Tragekomfort

Die Jayfi Touch H1 sind on-Ear Kopfhörer. Das heißt diese besitzen ein großes Ohrpolster, das auf Euren Ohren aufliegt und diese nicht umschließt.

Ich bin zugegeben kein Fan von dieser Art Kopfhörer, jedoch waren die Touch H1 ausreichend bequem.

Ich könnte die Kopfhörer sicherlich nicht über Stunden tragen aber für den morgendlichen Weg zur Arbeit/Schule sollte es passen.

Etwas erstaunlich ist die verhältnismäßig gute Abschirmung von Außengeräuschen durch die Jayfi Touch H1.

 

Klang

Was für Klang kann man von 50€ Bluetooth Kopfhörern erwarten? Dies ist eine gute Frage, hier sind wir schon in einem Preisbereich wo man durchaus etwas Qualität erwarten kann, jedoch gerade die „großen“ Hersteller bieten in dieser Preisklasse zumeist nicht mal Produkte an.

Ich bin bekanntlich kein Fan von on-Ear Kopfhörern, um so schwerer hatten es die Jayfi Touch H1 mich zu überzeugen. Jedoch ist dies diesen durchaus gelungen.

Der Klang der Jayfi Touch H1 fällt ganz klar in die Kategorie Geschmackssache. Die Kopfhörer sind sehr basslastig!

Wenn Euch dies nicht gefällt oder Ihr einen ausgeglichen Klang sucht, schließt diesen Test denn die Touch H1 werden Euch nicht gefallen!

Ich bin eigentlich bei sehr bassintensiven Audio Produkten auch etwas zurückhaltend, jedoch machen die Jayfi einen erstaunlich guten Job.

Selbst auf hoher Lautstärke ist der Bass weiterhin sauber und übersteuert nicht. Auch ist der Tiefgang und die Qualität des Basses ist gut, wenn nicht sogar sehr gut für die 50€ Preisklasse.

Die Höhen und auch die Mitten sind durchaus vorhanden und auch weitestgehend klar, die Jayfi Touch H1 produzieren kein dumpfes Gerumpel, jedoch liegt der klangliche Fokus ganz klar in den Tiefen.

Stimmen und Gesang verziehen sich je nach Song sofort etwas in den Hintergrund sobald der Beat beginnt.

Jedoch je nach Geschmack muss das kein Weltuntergang sein. Die Jayfi Touch H1 machen Spaß!

Gerade Songs wie „The Mack“ von Nevada oder „Just Hold On“ von Steve Aoki klingen hervorragend!

Die Touch H1 schaffen es bei solchen Songs nicht nur einen Bass zu produzieren, den man hört sondern regelrecht auf den Ohren spürt.

Wer das mag wird die Jayfi Touch H1 lieben, wer einen audiophilen Klang bevorzugt, wird die Jayfi Touch H1 hassen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu bemängeln oder zu kritisieren. Die maximale Lautstärke ist hoch, sehr hoch und die Verbindungsqualität sauber.

Rauschen oder knistern konnte ich nicht wahrnehmen.

 

Fazit

Kann man die Jayfi Touch H1 empfehlen? Das kommt bei diesen sehr stark auf Euren Geschmack an. Mögt Ihr viel Bass mit einer durchaus hohen Qualität und Intensivität auch dann, wenn dieser sich etwas klanglich in den Mittelpunkt drängt? Dann sind die Jayfi Touch H1 durchaus etwas für Euch!

Solltet Ihr allerdings auf einen neutralen/ausgeglichen Klang Wert legen, dann sind die Jayfi Touch H1 definitiv nichts für Euch.

Bei diesem Fazit werde ich etwas an die Sony MDR-XB950BT zurückerinnert. Dort war es ähnlich, wenn man die Klangsignatur mag, wird man die Kopfhörer lieben.

Was man den Jayfi Touch H1 durchaus positiv anrechnen muss ist, dass diese auch wirklich einen guten Job machen was den Bass angeht. Die Kopfhörer haben keinen holen oder leeren Bass, sondern es ist durchaus ein ordentlicher Tiefgang vorhanden mit einem satten Punch.

Kurzum Ihr sucht Bluetooth On-Ear Kopfhörer für rund 50€ mit einem ordentlichen Bass, dann habt Ihr mit den Jayfi Touch H1 die aktuell beste Option auf dem Markt gefunden. Solltet Ihr einen etwas ausgeglichenen Klang suchen, dann müsst Ihr weitersuchen.