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Die besten günstigen Bluetooth Ohrhörer, die TaoTronics TT-BH15 im Test

Günstige Bluetooth Ohrhörer gibt es bergeweise auf Amazon. Die meisten würde ich sogar als brauchbar einstufen, für Ihren Preis.

Jedoch gibt es auch einige günstige Modelle, die besser waren als der Durschnitt. Hierzu gehörten auch die TaoTronics TT-BH07.

Nun hat TaoTronics den Nachfolger für die TT-BH07 auf den Markt gebracht, die TT-BH15.

Können die neuen Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer im Test

Die TaoTronics entsprechen dem klassischen Aufbau von Bluetooth Ohrhörern. Heißt diese sind nicht vollständig kabellos.

Der linke und rechte Ohrhörer wird weiterhin mit einem Kabel zusammen gehalten welches bei der normalen Nutzung im Nacken verläuft.

Die beiden Ohrstöpsel sind relativ groß weshalb ich vermute, dass in diesen neben dem Treiber auch der Akku für die Bluetooth Elektronik verbaut ist.

Der Ohrkanal der TaoTronics ist leicht angewinkelt und mit einem „Ohrhaken“ versehen. Dieser „Gummihaken“ soll dafür sorgen, dass die Bluetooth Ohrhörer besser in Euren Ohren halten. Ob dies funktioniert erzähle ich Euch später.

Auf der Rückseite der Ohrhörer ist ein Magnet integriert welcher die Ohrhörer auf Wunsch zusammenhalten kann. Dies klingt im ersten Moment wie nichts großes, ist aber in der Praxis sehr nützlich. Habt Ihr die Ohrhörer umhängen und benutzt diese Temporär nicht könnt Ihr diese wie eine Kette Tragen, so können diese nicht unbemerkt von Eurem Hals rutschen.

Gesteuert werden die Ohrhörer über eine Kabelfernbedienung, welche unterhalb des rechten Ohrhörers angebracht ist. Diese Kabelfernbedienung besitzt ein Mikrofon, drei Tasten und den microUSB Port zum Aufladen der Ohrhörer.

Der verbaute Akku hält ca. 5 Stunden +-1 je nach Lautstärke und der Art der Musik. Das verbaute Mikrofon ist brauchbar aber man hört durchaus, dass man gerade ein Headset nutzt. Zudem ist dieses eher mäßig laut.

 

Tragekomfort

Ich würde den Tragekomfort der TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer als mittelmäßig einstufen.

Diese sitzen zwar unter anderem dank der Ohrhaken sehr feste und sicher in meinen Ohren, jedoch spürt man sehr deutlich, dass etwas in den Ohren steckt aufgrund der Größe der Ohrhörer.

Ich würde dies Gefühl nicht als schmerzhaft oder unangenehm bezeichnen, dennoch muss man sich daran etwas gewöhnen.

Allerdings würde ich dafür die Ohrhörer auch als sporttauglich einstufen.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Hier muss ich zugeben sehr beeindruckt von den TaoTronics Bluetooth Ohrhörern zu sein! Es gab zu den Vorgängern und den meisten anderen Modellen in der 30€ Preisklasse hier einen deutlichen Sprung.

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer haben einen klaren Klang mit einem ordentlichen aber nicht übertriebenen Bass.

Die Höhen sind soweit sehr sauber und klar, allerdings nicht übermäßig anstrengend oder spitz. Der Bass ist kräftig und satt ohne dabei zu übersteuern oder völlig zu übertreiben.

Hierbei überlagert dieser auch nicht die Mitten oder die Höhen. Zwar merkt man im direkten Vergleich mit deutlich teureren Bluetooth Ohrhörern, wie den Teufel Move BT, dass diese nochmal etwas mehr Tiefgang haben aber dennoch ist auch bei den TaoTronics der Bass sehr schön satt und voluminös.

Rauschen oder deutlich hörbare Kompressions -Artefakte konnte ich bei den Bluetooth Ohrhörern nicht feststellen.

Ebenso war die Verbindungsqualität in meinem Einsatz problemlos.

Die maximale Lautstärke würde ich als gut einstufen. Wenn Ihr wollt, können die TT-BH15 ordentlich laut werden.

 

Fazit zu den TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörern

Die TaoTronics TT-BH15 Bluetooth 4.1 Ohrhörer werden sicherlich meine Standardempfehlung für gut klingende Ohrhörer in der 30€ Preisklasse.

Natürlich hört man auch weiterhin einen Unterschied zu 100€ Bluetooth Ohrhörer wie den Teufel Move BT, allerdings ist dieser nicht so groß wie man beim Preisunterschied denken würde.

Die TaoTronics TT-BH15 haben einen satten und sauberen Klang mit klaren Höhen und einem voluminösen Bass.

Dazu kommt die solide Akkulaufzeit und der brauchbare Tragekomfort welche den TT-B15 zu einem sehr runden Produkt in der 30€ Preisklasse machen.

Kurzum die TaoTronics TT-BH15 sind aktuell die empfehlenswertesten „günstigen“ Bluetooth Ohrhörer auf dem Deutschen Markt. Erst ab ca. 60€ bekommt man nennenswert bessere Bluetooth Ohrhörer.

Erfahrungen mit dem Razer Store

Solche Erfahrungsberichte mache ich nicht oft, daraus kann man entnehmen, dass ich hier auch eine „besondere“ Erfahrung gemacht habe welche ich mit Euch zu teilen habe.

Was habe ich bei der Bestellung meines Razer Blades im offiziellen Razer Store erlebt und kann ich das Kaufen dort empfehlen?

 

Was habe ich gekauft?

Ich habe natürlich ein Razer Notebook gekauft. Diese sind aktuell noch exklusiv im Razer Store verfügbar.

Bleibt einem nicht viel anderes übrig als dort zu bestellen.

Über Neujahr gab es zudem eine Aktion bei welcher man zum Notebook einen gratis Bluetooth Lautsprecher von Razer bekommt, gesamt Kaufpreis ca. 2400€.

Bezahlt habe ich via PayPal.

 

Die Bestellung

Die Bestellung verlief soweit zuerst problemfrei. Alle beiden Produkte waren als „Auf Lager“ deklariert und die Versandzeit würde 1-4 Tage betreffen.

Zwei Tage später eine eMail „Lieferrückstand für Produkt“.

In dieser wurde anscheinend versucht mir mitzuteilen, dass der Gratis Bluetooth Lautsprecher nicht lieferbar wäre und deshalb sich meine gesamte Bestellung verzögere.

Das Problem ist wie mir das Ganze erklärt wurde.

„Voraussichtliches Versanddatum

Razer Leviathan Mini: null

Der bzw. die Artikel in deiner Bestellung werden erst versandt, wenn alle Artikel versandbereit sind.“

Versanddatum null?

Okay was macht man wenn man durch Amazon Prime verwöhnt ist und es länger dauert als gewohnt? Man schreibt den Support an.

„Falls du dich für eine Zahlung per Kreditkarte entschieden hast, wurde diese für die Zahlung vorautorisiert, wird aber nicht belastet, bis deine Bestellung tatsächlich versandt wird. Wenn du mit einer alternativen Zahlungsmethode eine Vorauszahlung geleistet hast, werden wir deine Zahlung einbehalten, bis deine Bestellung versandt wird. Wenn du nicht länger warten möchtest, kannst du deine Bestellung jederzeit stornieren, indem du unseren Kunden-Support kontaktierst.“

Hier wurde folgende eMail Adresse hinterlegt cs.de@store.razerzone.com.

Gute ich habe dort eine Mail hingesendet um zu Fragen wie lange „Null“ als Lieferdatum bedeutet.

Antwort:

„wir bedanken uns für Ihren Besuch im Razer Online-Shop.

Leider können wir Ihnen bei dieser Frage im Razer Online-Shop nicht

helfen.

Für Kundendienst und Lieferdaten wenden Sie sich bitte  mit Ihrer

Anfrage direkt an Razer Europe bei Email:ordersupport@razerzone.com.“

Okay hätte man drauf kommen können, dass eine cs.de@store.razerzone.com Mail Adresse einem nicht helfen kann.

Mittlerweile ist aber eine Versand Mail eingetroffen.

„Vielen Dank für deine Bestellung im Razer Store. Die folgenden Artikel wurden versandt. Falls du mit Kreditkarte gezahlt hast, wurde deine Kreditkarte jetzt belastet.

Hier kannst du den Status deiner Bestellung überprüfen.“

Freude der Lautsprecher ist nun doch lieferbar und meine Bestellung wurde versendet.

Sagen wir es so ja der Lautsprecher war lieferbar aber das Notebook anscheinend nun nicht mehr?!

Denn NUR der Lautsprecher wurde mir zugesendet……

Okay was hat denn nun das Laptop als Liefertermin? Im Razer Store ist dieses immer noch als „Ab Lager“ gekennzeichnet.

In meiner Bestellung als „Schätzdatum des Schiffs:Lieferung nur innerhalb Deutschlands und Österreich.“

Schätzdatum des Schiffs, ernsthaft Razer? Man hat hier „Estimated shipping date“ mit Schätzdatum des Schiffs übersetzt?

Um dann nicht mal ein Datum dabei zu schreiben? Von einem kleinen Unternehmen kann man sowas erwarten aber Razer ist nicht so klein und ist auch schon eine Weile auf dem europäischen Markt.

Nach zwei weiteren Tagen ist auch eine Antwort vom Razer Europe Support eingetroffen wie es um die Bestellung steht.

Hi ,

 

Thank you for contacting RazerStore.com

 

Our system shows that your order is currently on In Process.

 

We apologize for any delays, and we hope to get your order shipped out to you as soon as possible. 

 

Please do take note that you will receive a notification via email once the order is completed and shipped. 

 

We apologize for the delay and for the inconvenience. 

 

Thank you for your patience and understanding in this matter. 

Man kann diese Mail mit „wir haben keine Ahnung wann Ihr Paket versendet wird“ grob übersetzen. Anscheinend hat der Support auch keinen Zugriff auf andere Infos als man selbst, wenn man sich im Benutzercenter einloggt.

Damit hat mich Razer erst einmal Schachmatt gesetzt. Den Lautsprecher habe ich bereits erhalten heißt, ich kann nicht einfach meine Bestellung stornieren ohne mich mit dem Support rumzuschlagen wie ich den Lautsprecher zurücksende.

Hätte ich den ganzen Spaß per Kreditkarte bestellt wäre diese nun auch vermutlich belastet worden, heißt Razer hat auch sein Geld.

Auch zu diesem Zeitpunkt wird das Laptop von Razer als „Auf Lager“ gekennzeichnet.

Nach nun 9 Tagen erhielt ich endlich die Meldung, dass das Blade endlich versendet wurde. Während der Bluetooth Lautsprecher per DHL aus den Niederlanden versendet wurde, kommt das Laptop aus Asien.

Genaugenommen kommt es aus „Yuen Long HK“ und wurde per Feedex versendet. Daher zieht sich die Lieferung nochmals drei Tage hin.

 

Fazit, kann man den Razer Store empfehlen?

Zwar hat die Lieferung meines Notebooks „nur“ 12 Tage gedauert, jedoch in Zeiten von Amazon und co. ist dies schon recht lang für ein Gerät welches als „auf Lager“ gekennzeichnet wurde.

Zumal Razer in seinem Store angibt das „auf Lager“ Geräte innerhalb von 1-4 Tagen versendet werden.

Aber das ist erst einmal kein „No Go“ Argument gegen den Razer Store. Das Problem ist viel mehr der Support welcher keinen guten Eindruck macht, selbst bei so einfachen Dingen wie Anfragen: „Wo bleibt meine Bestellung“.

In den Status eMails wird einem geraten bei Problemen sich an cs.de@store.razerzone.com zu wenden. Diese konnten mir nicht mal ein ungefähres Lieferdatum nennen, sie haben es nicht mal versucht, sondern ich wurde direkt an Razer Europe verwiesen.

Auch Razer Europe konnte mir kein Datum oder irgendetwas sagen außer einer Standard Mail mit der Bitte um Geduld.

Ich fürchte sollte es zu richtigen Problemen kommen, ein defektes Gerät, verlorene Lieferung usw., wird man „Spaß“ mit dem Razer Support haben.

Daher wenn möglich wo anders bestellen, falls man doch im Razer Store kauft, hofft das es keine Probleme gibt und rechnet nicht mit einem Amazon Support/Tempo.

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter im Test (inklusive Spotify, Deezer, Amazon Music usw. Support)

Vernetzte Lautsprecher liegen schon lange im Trend, dafür haben nicht zu letzt Unternehmen wie Sonos und Co. gesorgt.

Nun versucht auch Bose in diesem Markt mitzumischen. Dies hat mich selbstverständlich neugierig gemacht, was hat Bose hier auf die Beine gestellt?

Um dies herauszufinden schauen wir uns doch einmal Boses neunen SoundTouch Wireless Link Adapter an.

Kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter im Test

Beim SoundTouch handelt es sich um einen Adapter ca.so groß wie eine Handfläche, den Ihr an Euer bestehendes Sound System anschließt.

Mit dessen Hilfe könnt Ihr Musik entweder via Bluetooth oder WLAN an ein Sound System streamen.

Dieser Adapter besitzt einen Ring aus Hochglanz- Plastik und einer Gummioberseite. Farblich hat Bose den SoundTouch komplett in schwarz gehalten.
Auf der Front gibt es lediglich einen kleinen LED Indikator für die WLAN und Bluetooth Verbindung.

Angeschlossen wird der SoundTouch entweder über einen 3,5mm Anschluss an Eurer Anlage oder über eine digitale optische Verbindung.

Strom bekommt der SoundTouch über einen normalen Steckdosen Adapter. Wenn Ihr etwas in Bastellaune seid, wäre es auch sicherlich möglich über Adapter den Bose via USB zu versorgen, denn es handelt sich um ein 5V 1A Netzteil.

Der normale Energieverbrauch liegt im Übrigen bei 1,8W im Leerlauf. Unter Last steigt dieser um ca. 0,2W an.

 

Einrichtung und Installation

Es gibt grundsätzlich zwei Optionen den SoundTouch zu nutzen. Einmal über die Computer Anwendung und einmal über die IOS oder Android App.

Ich habe während meines Tests primär die IOS App verwendet. Die Einrichtung ging absolut problemlos. Ihr verbindet den Bose SoundTouch Wireless mit dem Strom und startet die App.

Nun erstellt der Adapter ein WLAN Netz mit welchem Ihr Euch verbinden müsst. Dies geht unter Android automatisch, bei IOS muss dies per Hand in den Einstellungen gemacht werden.

Wenn Ihr nun mit dem Adapter verbunden seid, gebt in der App die Daten für Euer WLAN Netz ein. Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter unterstützt alle 2,4GHz WLAN Netze. Nach einigen Sekunden ist der SoundTouch Wireless in das Netzwerk integriert.

 

Funktionen

Was kann der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter? Wie bereits erwähnt ermöglicht dieser das Streamen von Musik via WLAN oder Bluetooth von Eurem Smartphone und PC auf eine angeschlossene Anlage.

Hierbei unterstützt der Adapter allerdings nicht nur Lokal auf Eurem PC oder Smartphone vorhandene Dateien sondern auch Internet Dienste wie Spotify, Deezer, Amazon Music oder SiriusXM.

Da ich lediglich ein Spotify Abo besitze, habe ich nur diesen Service getestet und ja er funktioniert. Ihr habt im Falle von Spotify sogar zwei Möglichkeiten. Nach dem Login in Euer Konto könnt Ihr dieses entweder direkt über die Bose App nutzen oder alternativ lässt sich der Soudtouch einfach in der Spotify App und PC Anwendung als Ausgabegerät auswählen. Solltet Ihr die Bose Soundtouch nicht mögen wäre es in Kombination mit Spotify auch möglich diese komplett zu umgehen.

  

Solltet Ihr ein NAS besitzen, ist dies auch kein Problem, es ist ebenfalls möglich Dateien von diesem über die App zu streamen. Etwas zum Schmunzeln gebracht hat mich allerdings, dass mein Phillips HUE Controller als NAS erkannt wurde, warum auch immer.

Wenn Ihr kein NAS besitzt aber eine Fritzbox, kein Problem, auch an der Fritzbox angeschlossene Medien werden erkannt.

Internet Radio ist auch ganz klassisch über den SoundTouch wiederzugeben.

Zu guter Letzt sollte Euch das ganze immer noch nicht reichen wäre es auch möglich den SoundTouch Wireless Link Adapter als normalen Bluetooth Adapter zu verwenden. In diesem Fall würden natürlich sämtliche auf Eurem Smartphone vorhandenen Medien wiedergegeben.

 

Klang Qualität

Bei der Qualität des Klangs kommt es etwas auf den verwendeten Anschluss an. Über den 3,5mm Anschluss erhaltet Ihr natürlich in der Theorie eine schlechtere Klang Qualität als über den optischen Ausgang.

Sollte es also bei Eurer Anlage möglich sein die optische Verbindung zu nutzen, macht dies auch. Allerdings auch der 3,5mm Anschluss liefert eine gute Qualität.

Erst wenn Ihr eine wirklich große und teure HiFi Anlage nutzt wird Euch eventuell ein Unterschied auffallen. Man merkt, dass Bose hier nicht die absoluten Deluxe Wandler nutzt.

Jedoch fürs anschließen an einen sagen wir mal 300€ Bluetooth Lautsprecher reicht das vollkommen aus.

 

Fazit zum Bose SoundTouch Wireless Link Adapter

Der Bose SoundTouch Wireless Link Adapter hat einen sehr guten Eindruck im Test hinterlassen. Zum einen ist die Hardware durchaus brauchbar aber auch die Software wirkt vernünftig.

Hierbei werden auch schon eine große Anzahl an Streaming Diensten seitens Bose unterstützt, wenn hier natürlich auch noch etwas Luft nach oben ist. Allerdings handelt es sich beim SoundTouch um ein noch recht neues Produkt, daher denke ich stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch noch ein paar Dienste via Update nachgeliefert werden.

Der Preis von 169€ wirkt sicherlich im ersten Moment recht hoch für so eine kleine Box, verglichen mit der großen Konkurrenz geht das aber in Ordnung. Teufel Raumfeld verlangt für seinen Raumfeld Connector 199€ und Sonos will, dass Ihr ganz tief in die Tasche greift und verlangt 359€ für seinen „Sonos CONNECT I“.

Zwar ist das Bose das einfachste der hier aufgezählten Systeme aber ich denke man sieht gut in welcher Preislage man sich für ähnliche Produkte bei anderen Herstellern bewegt und aus dieser Sicht die 169€ in Ordnung gehen.

Alternative E27 Glühbirnen mit Philips HUE nutzen, Philips, Osram und Innr E27 Birnen im Vergleich (2017)

Philips HUE ist ohne Frage das System wenn es um vernetzte Beleuchtung geht. Aber Philips HUE hat ein Problem die Kosten.

Das Basis Set schlägt schon mit guten 160€ für drei Lampen und die Bridge zu buche. Eine weitere E27 LED „Glühbirne“ kostet nun nochmals 60€!

Wer ein Haus oder eine größere Wohnung mit vielleicht duzenden Glühbirnen hat,,kann hier ganz schnell eine größere Summe Geld los sein.

Aber was für Alternativen gibt es? Zum einen wären z.B. die Xiaomi Yeelights eine günstige Alternative mit 15€ das Stück, allerdings muss man hier auf das komplette Philips Öko System verzichten.

Was wenn man dies nicht möchte?

Muss man die 60€ pro Birne zahlen? Nein es gibt auch die Möglichkeit die LED Glühbirnen von anderen Herstellern in Kombination mit Philips HUE zu nutzen.

Wie funktioniert das Ganze und wie viel spart man?

 

Welche LED Glühbirnen sind mit dem Philips HUE System kompatibel?

Grundsätzlich nutzt Philips mit seinem HUE System den „ZigBee“ Standard. ZigBee ist die Technologie welche die Kommunikation zwischen Bridge und Birne übernimmt, also wenn man so will ist ZigBee mit Bluetooth wage vergleichbar.

Nun nutzt nicht nur Philips diesen ZigBee Standard sondern auch beispielsweise Osram oder Innr.

Dies sind zumindest die Beiden die ich finden konnte.

Schauen wir uns einmal die Preise an

 

Vielleicht seht Ihr nun warum es sich hier vielleicht lohnt einmal über den Tellerrand zu blicken. Die alternativen LED Birnen kosten rund die Hälfte der Original Philips Birne.

Aber funktioniert das Ganze auch in der Praxis?

 

Die Praxis

Ich habe mir für diesen Bericht sowohl die Innr wie auch die OSRAM LED Glühbirne bestellt. Beide lassen sich ohne Probleme mit meiner Philips HUE Bridge v2 verbinden.

Einfach die App starten nach einer neuen Lampe suchen und zeitgleich die alternativen Lampen mit dem Strom verbinden und schon tauchen diese in der App auf.

Hier lassen sich diese ganz normal Räumen zuordnen und steuern. Die App macht hier keinen Unterschied ob OSRAM, Innr oder Philips Lampe.

 

Homekit, Alexa usw.

In den meisten 3. Anbieter Apps/Systemen wie Amazons Echo, IFTTT usw. spielt es ebenfalls keine Rolle ob eine Glühbirne original von Philips ist oder von einem 3. Anbieter stammt.

Lediglich arbeiten die nicht originalen Philips Birnen NICHT mit Appels Homekit zusammen!

Ansonsten verhalten sich diese 1 zu 1 wie Originalbirnen auch in anderen Anwendungen.

 

Licht

Ein nicht ganz unwichtiger Faktor ist natürlich das Licht. Kann hier die Philips HUE Birne zeigen warum sie so teuer ist?

Jein, die Philips HUE E27 Birne hat einen Vorteil, sie flackert sehr wenig. Auch bei den anderen Birnen sieht man dies nicht mit bloßem Auge, allerdings durch eine Kamera wird dies verdeutlicht.

Ist das ganze störend? Ich würde sagen nein, bewusst nimmt man es nicht wahr und unterbewusst bin ich eh für so etwas nicht so anfällig, daher wäre mir dies weitestgehend egal.

Weiß (Philips, Innr, Osram)

Abseits davon sieht es aber für die Philips HUE Birne schlecht aus. Von der Helligkeit gibt es kaum Unterschiede zwischen den drei.

Die dicken Unterschiede beginnen bei den Farben. Schaut Euch einfach die Bilder an, ich habe jeweils drunter geschrieben welche Farbe zu sehen sein sollte.

Blau (Philips, Innr, Osram)
Grün (Philips, Innr, Osram)
Rot (Philips, Innr, Osram)

Die Philips HUE scheitert völlig darin Farben wie grün oder türkis darzustellen.  Auch der Osram geht es da nicht viel besser.

Türkis ist bei der Osram eher ein Hellgrün und bei der Philips Hue  ein Weiß.

Türkis (Philips, Innr, Osram)

Lediglich die Innr schafft es alle Farben richtig darzustellen. Wohlgemerkt ich habe die Farben über die Original Philips HUE App eingestellt!

Was alle Birnen gut können sind warme Töne wie rot oder orange, welche bei allen Birnen eindeutig am kräftigsten sind.

Kurzum wenn es Euch um Farben geht, ist die Innr E27 smart Color die mit Abstand beste Wahl.

 

Zukunft

Philips hatte vor kurzem versucht alle nicht originalen Lampen aus seinem HUE System zu verbannen. Jedoch aufgrund von Protesten wurde dieser Schritt zurückgenommen.

Der aktuelle Stand lautet, dass Philips die Unterstützung von anderen „ZigBee“ Produkten aufrecht erhalten möchte.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass dies auch so bleibt.

 

Fazit Philips gegen Osram gegen Innr

Philips HUE ist ohne Frage das beste System was smarte Beleuchtung angeht, jedoch sind die Philips HUE Leuchten teuer und auch nicht zwingend die besten.

In meinem Vergleich zeigt die Philips HUE white and color zwar Ihre Stärken, wenn es um die Helligkeit und das normale warmweiße Licht geht, jedoch Farben sind weitestgehend schlecht.

Grün und Türkis können zum Beispiel gar nicht richtig dargestellt werden. Dies macht die OSRAM LIGHTIFY auch nicht viel besser, ganz im Gegenteil. Jedoch kostet die OSRAM LIGHTIFY auch nur die hälfte der original Philips.

Deutlich besser ist hier die Innr E27 smart color, welche auch meine Empfehlung wäre. Diese stellt durchgehend alle Farben gut dar und liefert auch im weißen Bereich ein angenehmes Licht.

Dazu kommt ein sehr fairer Preis mit rund 35€.

Auch ansonsten spricht nichts gegen die Verwendung der Innr oder auch der Osram. Das HUE System macht aktuell keinen Unterschied zwischen originalen und „kompatiblen“ Lampen. Lediglich auf die HomeKit Unterstützung müsstet Ihr verzichten, Alexa und co. hingegen funktionieren mit allen getesteten Lampen.

WICHTIG: Bei der Philips HUE Lampe scheint es sich um ein veraltetes Modell zu handeln. Dieses wurde in November 2016 von mir gekauft, allerdings zeitgleich hat Philips eine neue Version auf den Markt gebracht. Dieses soll über eine verbesserte Farbdarstellung verfügen. 

Magix Video Deluxe Premium 2017 im Test

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Dank Smartphone und Youtube ist das Aufzeichnen von wichtigen oder lustigen Momenten im Leben in Form eines Videos immer beliebter.

Aber wer dies richtig macht oder sogar seine Aufnahmen der Öffentlichkeit präsentieren will, muss diese wie auch Fotos in einem gewissen Rahmen nachbearbeiten.

Aber womit am besten seine Videos nachbearbeiten? Die großen „Youtuber“ und Videomacher dieser Welt werden vermutlich entweder zu Final Cut X oder Adobe Premiere Pro CC raten. Klar wenn man einen Mac hat oder unbegrenzt Budget sind das sicherlich gute Optionen, aber was sind die Alternativen?

Eine bekannte Alternative ist sicherlich „Video Deluxe Premium“ von Magix. Kann hier die 2017er Version im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Systemvoraussetzungen

Folgende Systemvoraussetzungen gibt Magix für sein Video Deluxe Premium an:

  • Prozessor Minimal: 2,4 GHz empfohlen: Vierkernprozessor mit 2,8 GHz und besser
  • Arbeitsspeicher Minimal: 4 GB empfohlen: 8 GB
  • Grafikkarte Auflösung mind. 1280×768 empfohlen: Dediziert, mind. 512 MB VRAM
  • Festplattenspeicher minimal: 2 GB für Programminstallation Internetverbindung
  • Zusätzlich benötigt Ihr ein 64Bit Betriebssystem(Windows 7, Windows 8.1 oder Windows 10).

Natürlich handelt es sich hierbei um recht schwammige Anforderungen. Diese variieren sehr stark basierend auf dem  Video Material das Ihr schneiden wollt bzw. wie viele Effekte usw. hinzugefügt werden.

Grundsätzlich gilt hier natürlich umso mehr Leistung, gerade was den Prozessor angeht, Euer PC/Notebook liefert umso besser.

Ich nutze für den Test einen Intel I7 5820K, 32GB RAM und eine Nvidia GTX 980Ti und ein Notebook mit einem I7-6700HQ, 16GB RAM und einer GTX 1060.

An dieser Stelle auch vielen Dank an Magix für das zur Verfügungstellen von Video Deluxe Premium.

 

Versionen

Magixs Video Deluxe software gibt es in drei Versionen, der normalen Version, der Plus Version und der Premiumversion.

Aus Preis/Leistungssicht würde ich die Video Deluxe Plus Version empfehlen. Wobei für die meisten Nutzer auch die normale Version reichen wird, welcher nicht so viele Features fehlen.

360Grad Video, 5.1 Audio, Fisheye-Korrektur und die Bildschirmaufnahme wären zum Beispiel Features, welche der günstigsten Version gegenüber den größeren Versionen fehlt.

Hier findet Ihr eine Auflistung der Versionsunterschiede -> http://www.magix.com/fileadmin/user_upload/Produkte/Video/Video_deluxe_2017/Produktvergleich_Video_Deluxe_2017_de.pdf

 

Zu mir

Ich selbst bin bekanntlich kein „Youtuber“ sondern schneide privat und auch ab und zu mal ein Video für diesen Blog.

Daher würde ich mich was den Videoschnitt angeht nicht als „Profi“ einstufen sondern eher als normal bis semi-professionellen Nutzer.

Daher werde ich diesen Test auch aus dieser Perspektive verfassen. Bitte berücksichtigt auch, dass ich nicht auf alle Features ausführlich eingehen kann. Ein Video-Schnittprogramm wie Video Deluxe Premium bietet mittlerweile so viele Features, welche auch die meisten Nutzer kaum oder gar nicht nutzen werden.

 

Installation

Ich habe die digitale Version von Video Deluxe Premium 2017. Diese umfasst eine kleine .exe Datei und den Programmcode.

Nach dem Starten des Installationsprogramms lädt dieses erst einmal das eigentliche Programm aus dem Internet herunter. Dieser Download ist mit rund 450MB relativ klein, jedoch nach dem Start werden Euch noch diverse Zusatzpakete angeboten mit Vorlagen usw. kostenlos zum Download angeboten.

Nach der Installation habt Ihr die Wahl die Software zu testen, Euren Key einzugeben oder zu kaufen. Magix Video Deluxe muss Online aktiviert werden, wofür Ihr ein Konto beim Hersteller anlegen müsst!

Die Software darf im Übrigen laut Hersteller auf zwei Rechnern(des selben Nutzers) verwendet werden. Solltet Ihr also einen Desktop und ein Notebook haben ist dies kein Problem.

 

Magix Video Deluxe Premium

Der Aufbau von Magix Video Deluxe ist soweit gewohnt. Euer Benutzerinterface ist grundsätzlich in drei Bereiche aufgeteilt.

Unten ist Eure Timeline, welche bis zu 99 Spuren umfassen kann, links oben Eure Vorschau und rechts oben der Filebrowser.

Der Filebrowser besitzt jedoch mehrere Tabs. Nachdem Ihr Eure Mediendateien importiert habt, könnt Ihr hier auch Dinge wie Übergänge, Texte und auch generelle Video-Einstellungen auswählen.

Bei den Übergängen stehen Euch gefühlt unzählige Vorlagen zur Verfügung, ob nun 2D oder 3D. Diese lassen sich einfach in die Timeline ziehen oder auch nochmals individuell konfigurieren.

Ähnliches gilt auch für Texte. Diese lassen sich selbstverständlich auch frei anpassen. Hiermit meine ich natürlich nicht nur den Text selbst, sondern auch Dinge wie Art wie der Text ein/ausgeblendet wird.

Viele dieser Vorlagen sind für meinen Geschmack etwas zu kitschig, jedoch sind auch einige moderne und geschmackvolle Vorlagen zu finden.

Der Videoschnitt selbst geschieht natürlich in der Timeline. Dort lassen sich Clips, Effekte und Übergänge frei sortieren und anpassen. Das Ganze ist dabei recht selbsterklärend. Videos werden per drag an drop verschoben, um ein Video zu teilen einfach auf die kleine Schere klicken usw.

Hierbei reagiert die Software schnell und ohne Verzögerungen auf Veränderungen der Video-Anordung oder des Unterteilens der einzelnen Videos.

Sehr wichtig ist natürlich das Verändern von Kontrasten, Helligkeit und Farben der Videos. Auch dies lässt sich natürlich mit Magix Video Deluxe machen.

Diese Einstellungen findet Ihr wieder im oberen rechten Bereich der Software. Kontrast und Helligkeit kann auch auf Wunsch automatisch angepasst werden.

Im selben Menü finden sich auch Einstellungsmöglichkeiten zu Farbanpassungen, Schärfe, Geschwindigkeit usw.

Hier ist auch die Chroma Key Einstellung versteckt, Ihr könnt also auch mit Dingen wie Green Screens oder Blue Screens arbeiten.

Zu guter Letzt ein sehr wichtiges Feature ist die Software Bildstabilisierung. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten einmal die Magix eigene Stabilisierung oder das Nutzen des mitgelieferten proDAD Mercalli V2 Plugins.

Die Magix eigene Stabilisierung mich eher mittelmäßig überzeug. Diese kann helfen Schritte oder leichte Erschütterungen aus ansonsten schon recht stabilen Videos zu entfernen, jedoch bei extremeren Fällen wie eine ActionCam welche an einem Motorrad hängt, das  über eine Landstraße fährt, kann diese nicht viel machen.

Hier hat allerdings proDAD Mercalli V2 erstaunlicherweise einen guten Job gemacht das Video etwas ruhiger zu bekommen.

 

Exportieren

Das Exportieren ist leider eine kleine Schwäche des Magix Video Deluxe Premium.

Beginnen wir mir den Einstellungsmöglichkeiten. Von Adobes Premiere Elements oder auch CyberLinks PowerDirector 15 bin ich es gewohnt, dass oben rechts der „Projekt Export“ Button ist.

Dies ist auch bei Magixs Video Deluxe Premium der Fall, jedoch habe ich einen kleinen Schock bekommen.

Es wird mir hier angeboten das Video für mobile Endgeräte oder in das Internet zu exportieren. Da ich aber meine Einstellungen gerne selber wähle, habe ich die Option „Als Video-Datei ausgeben“ gewählt.

Hier werden mir vier! Presets angeboten und zwar einmal niedrige und einmal hohe Qualität 720p und 1080p.

Nach dem dieser Schock überwunden war, dass ich anscheinend kein 4K exportieren kann, habe ich mich etwas auf die Suche gemacht und siehe da unter Datei Video exportieren erhalte ich gleich eine sehr lange Liste mit möglichen Ausgabeformaten.

Ich finde es hier etwas merkwürdig, dass Magix zwei verschiedene Menüs eingebaut hat für den export. Anscheinend eins für den „08/15“ Normalnutzer und eines für den Profi.

Denn in den Profieinstellungen lässt sich mehr oder weniger alles an Exporteinstellungen festlegen welche man sich wünschen kann.

Daumen hoch dafür!

Beim eigentlichen Exportieren hatte ich leider etwas „Probleme“. Per Standard nutzt Video Deluxe keine Hardwarebeschleunigung sondern rein die CPU fürs exportieren, was sogar an einem 6 Kerner wie meine i7-5820K wirklich langsam ist. Genau genommen ca. 6x langsamer als der Export mit CyberLinks PowerDirector 15.

In den Einstellungen lässt sich allerdings die Hardware Unterstützung beim Exportieren aktivieren.

Problem, an meinem Desktop mit einer GTX 980 wollte es nicht funktionieren. An meinem Notebook hingegen schon.

Dort beschleunigte die GTX1060 das Exportieren massiv! Ohne GPU Unterstützung benötigte das Notebook (i7-6700HQ) für ein 3 minütiges 4K Video satte 18 Minuten, mit Unterstützung der GTX 1060 lediglich rund 4 Minuten.

Damit ist zwar Magix Video Deluxe Premium immer noch etwas langsamer als CyberLinks PowerDirector 15, aber etwas schneller als Adobe Premiere Elements 15.

Über die grundsätzliche Performance abseits des Exportierens kann ich mich nicht beschweren. Auch die Stabilität von Video Deluxe war soweit gut. Während meiner rund 3 Wochen Nutzungszeit bisher hatte ich einen Absturz, aber hier konnte das Projekt auch nach einem Neustart wiederhergestellt werden.

 

Fazit

Wie schlägt sich Magix Video Deluxe Premium 2017 im Test? Ziemlich gut wie ich finde!

Jedoch würde ich Magix Video Deluxe Premium 2017 primär etwas erfahreneren Nutzern empfehlen als wirklich den total Video/Fotoeinsteigern. Die Software bietet alle Features und Einstellungsmöglichkeiten welche man von einer „Semi-Professionell“ Video Schnitt Software im Jahr 2017 erwartet.

Inklusive Features wie einer brauchbaren Video-Stabilisierung (hier hat man aber Primär proDAD Mercalli zu danken), 4K Video Import und Export, 360Grad Video, H.265-Videounterstützung usw.

Kurzum ich kann eine Empfehlung für Magix Video Deluxe Premium aussprechen. Gerade die günstige normale Version wie auch die Plus Version wirken hier preislich sehr attraktiv und kann ohne Probleme bei Programmen wie Adobe Premiere Elements mithalten und in vielen Punkten auch überbieten.

Ich würde Magix Video Deluxe Premium der aktuellen Version von Adobe Premiere Elements ganz klar vorziehen.

Das CHUWI HiBook Pro Tablet im Test, Android/Windows Tablet mit 2K Display für 180€

Auf Tablets ist die Wahl ob man nun Android oder Windows bevorzug sehr schwer.

Beide Systeme haben Ihre Vor-und-Nachteile. Aber warum entscheiden? Mit dem HiBook Pro hat CHUWI ein Tablet vorgestellt, welches nicht nur durch ein Dual Boot System mit Android und Windows überzeugen soll, sondern auch durch ein 2K Display, 4GB RAM und einem guten Preis.

Für rund 180€ bekommt man dieses Tablet, das sich mit der optionalen Tastatur auch in ein „Notebook“ verwandeln lässt.

Aber kann das CHUWI HiBook Pro im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Bestellung, Lieferumfang

Das CHUWI HiBook Pro  ist nur in Asien für rund 180-200€ erhältlich.

Jedoch ist die Bestellung aus Asien nicht so kompliziert wie man gerne denkt. Gearbest mein bevorzugter „China Händler“ bietet einen speziellen Versand mit dem Namen „Germany Express“ bzw. „Germany Priority Line“ an.

Hierbei werden Pakete aus Asien zuerst an eine Zwischenstelle in England oder Tschechien geschickt, welche die Zollabwicklung usw. für Euch übernehmen. Dadurch entsteht bei der Bestellung aus China auch über dem Warenwert von 27€ keine zusätzlichen Kosten oder Arbeit.

Lediglich die Lieferzeit ist mit ca. 14 Tagen etwas höher als Bestellungen aus Deutschland. Ich bestelle regelmäßig auch privat bei Gearbest und hatte NIE Probleme, weder mit Gearbest noch mit Zoll und Co.

Alternativ bekommt man das CHUWI HiBook Pro natürlich auch bei AliExpress, eBay und co. allerdings meist (zumindest zum Zeitpunkt dieses Tests) teurer und gegebenenfalls werden auch noch Zollkosten fällig.

Der Lieferumfang des HIBook Pro fällt übersichtlich aus. In meinem Fall lag neben dem Tablet ein USB C auf USB A Kabel bei wie auch ein EU 5V 3A Netzteil, welches einen durchaus brauchbaren Eindruck macht.

Auf dem Tablet selbst ist zudem eine Displayschutzfolie vorinstalliert (unter der Bedruckten ist noch eine Folie).

 

Das CHUWI HiBook Pro

Das CHUWI HiBook Pro ist ein 10,1 Zoll 16:9 Tablet. Dementsprechend ist dieses relativ breit aber schmal, ideal zum Filme schauen.

Hierzu passt auch gut die hohe Displayauflösung des IPS Panels mit 2560 x 1600 Pixeln.

Das Gehäuse des HiBook Pros besteht vollständig aus Aluminium was dem Gerät eine hochwertige Haptik verleiht. Das Gewicht fällt mit rund 525g okay aus.

Das HiBook Pro fühlt sich nicht an wie ein Klotz aber einen ganzen Film lang würde ich dieses auch nicht in der Hand halten wollen.

Hier bietet sich vielleicht das Tastatur Cover von CHUWI an, welches optional für 36€ erhältlich ist und über Kontaktpunkte auf der Unterseite des Tablets verbunden wird.

Leider ist die Tastatur nur mit englischem Layout erhältlich weshalb ich auf dieses verzichtet habe.

Gehen wir einmal um das Tablet herum:

Auf der Front finden wir das 10,1 Zoll Display wie auch eine kapazitive Windows Taste und die 2MP Frontkamera.

Auf der Unterseite ist lediglich der Anschluss für die Tastatur.

Die meisten regulären Anschlüsse sind alle auf der linken Seite angebracht. Hier finden wir einen microSD Karten Steckplatz, einen USB Typ C Port, einen microUSB Port, das Mikrofon, einen micro HDMI Anschluss und den Kopfhörerausgang.

Kurzum was Anschlüsse angeht ist das CHUWI ganz gut ausgestattet.

Zusätzlich besitzt das Tablet auch zwei Lautsprecher, einer an der linken unteren Seite und einen auf der rechten unteren Seite.

Die drei üblichen Tasten, ein/aus wie auch eine Lautstärkewippe, sind auf der Oberseite angebracht.

Ansonsten ist nur noch auf der Rückseite lediglich eine 5MP Hauptkamera zu finden.

 

Software

Das CHUWI HiBook Pro verfügt über zwei Betriebssysteme, Windows und Android. Beim Start des Tablets habt Ihr die Wahl welches System gestartet werden soll.

Windows

Beginnen wir einmal mit Windows. Hierbei handelt es sich natürlich um eine Windows 10 Installation welche in meinem Fall auch regulär aktiviert war. Also keine Raubkopie oder ähnliches.

Etwas ungewöhnlich ist hierbei der Einrichtungsprozess, denn es gibt keinen. Auf dem Tablet war bereits ein „Admin“ Account ohne Passwort vorinstalliert.

 

Warum? Hier kann ich nur mutmaßen. Es gibt eine, meines Wissens nach, spezielle Windows 10 Version/Lizenz in China welche sehr, sehr günstig ist aber nur in China aktiviert werden kann. Nach dieser erstmaligen Aktivierung kann das Gerät aber in allen Ländern der Welt verwendet werden.

Vielleicht wurde deshalb auch hier bereits ein Benutzeraccount vorinstalliert um diese einmalige Aktivierung durchzuführen?

Abgesehen von einem Switcher Programm, das einen schnellen Reboot in Android erlaubt, war allerdings auch keine besondere Software vorinstalliert. Auch ein Vieren Scann mit Kaspersky ergab nichts. Daumen hoch dafür!

Von Haus aus ist Windows 10 auf Englisch eingestellt, jedoch lässt sich dieses in den Optionen auf Deutsch umstellen.

Das Tablet verfügt über 64GB Speicher, auf die Windows Version entfällt dabei rund 44GB von welchen noch 30GB zur freien Verfügung stehen.

Android

Kommen wir zu Android. Leider setzt CHUWI hier noch auf das mittlerweile etwas veraltete Android 5.1.

Ich nehme an dies hat irgendwelche Treibergründe denn viele Dual Boot Tablets setzen weiterhin auf Android 5.1.

Jedoch das verwendete Android 5.1 ist angenehm schlank. Abgesehen von den üblichen Android Apps und dem Google Play Store ist nichts vorinstalliert.

Der freie Speicherplatz fällt hier mit rund 11GB etwas kleiner aus.

 

Wichtig, solltet Ihr eine Speicherkarte verwenden, wird diese sowohl von Windows wie auch von Android erkannt und kann auch in beiden Betriebssystem „parallel“ verwendet werden.

 

Display

Das Display des CHUWI HiBook Pro ist sicherlich eins der größten Highlights dieses Tablets.

Das 10,1 Zoll IPS Display löst mit 2560 x 1600 Pixeln auf, was 298PPI sind. 298PPI ist ein hervorragender Wert für ein Tablet!

Daher ist es auch wenig überraschend, dass das Display des HiBook Pro unheimlich scharf und detailliert ist. Sogar so detailliert, dass viele der vorinstallierten Android App Icons unscharf wirken.

Aber auch abgesehen von seiner hohen Auflösung ist das Display gut. Die Display -Helligkeit ist solide und sollte sogar für einen leichten Outdoor Einsatz im Schatten ausreichen.

Farben und Kontraste sind gut, kurzum am Display gibt es nur wenig zu bemängeln.

Das Einzigste wäre die Resistenz gegen Fingerabdrücken und Spiegelungen. Selbst ohne der mitgelieferten Displayfolie ist das CHUWI ein riesiger Fingerabdruck Magnet.

 

Sound

Für ein Multimedia Tablet ist ein guter Klang mindestens genauso wichtig wie ein gutes Display.

Dies ist leider etwas was viele Hersteller falsch machen. Auf den ersten Blick geht das CHUWI HiBook Pro hier schon einmal den richtigen Weg mit zwei Lautsprechern welche links und rechts angebracht sind.

Auch auf dem zweiten Blick sieht bzw. klingt das CHUWI gut! Die Lautsprecher sind laut und klar. Selbst auf der höchsten Lautstärke gibt es kein Verzerren oder Kratzen.

Lediglich ist das Tablet sehr bassarm. Dies sollte aber an sich nicht weiter verwundern. Für den normalen Youtube oder Netflix Konsum reicht das was aus dem HiBook Pro kommt aus und der Mangel an Bass wird durch die gute Stereo Abbildung wieder aufgehoben.

In der 200€ Preisklasse werdet Ihr kaum etwas besseres finden.

 

Kamera

Kommen wir kurz auf die beiden Kameras zu sprechend.

Kamera + Tablet ist schonmal eine sehr ungünstige Kombination. Erfahrungsgemäß gibt es nur sehr wenige Tablets mit guten Kameras und das HiBook Pro ist keins davon.

Die rückwärtige Kamera reicht aus um QR Codes zu scannen oder für ähnliche Anwendungen. Reguläre Fotos rauschen sehr stark und bieten eine schlechte Bildschärfe.

Ein 100€ Smartphone macht hier einen besseren Job. Auch die Frontkamera bekleckert sich nicht mit Ruhm. Selfies auf Facebook Posten? Ne besser nicht.

Für ein wenig Skype mit Familie und co. reicht diese allerdings aus, sofern man hier keine allzu hohen Qualitätsansprüche stellt.

 

Leistung

Im HiBook Pro ist ein Intel Atom Cherry Trail Z8300 Quad Core verbaut mit 4GB RAM.

Intel Atom da werden sicherlich bei einigen die Alarmglocken läuten aber ist der Intel Atom Z8300 wirklich so langsam wie man dies von alten Atom CPUs im Hinterkopf hat?

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an:

Im Grunde sieht die Leistung des Intel Atom Z8300 ordentlich aus. In Benchmarks konkurriert dieser mit dem HiSilicon Kirin 650 (Huawei P9 Lite) oder einem Qualcomm Snapdragon 625. Dies sind Chips, welche ansonsten in Smartphones der 200€+ Preisklasse zu finden sind, von daher scheint das Tablet doch zu mindestens eine ordentliche Mittelklasse Performance zu liefern.

 

Leistung in der Praxis

Aber das ist die Theorie, wie sieht die Praxis aus?

Starten wir mit Android. Obwohl die Benchmarks eine solide Mittelklasse Leistung zeigen sieht dies hier in der Praxis leider etwas anders aus.

Das CHUWI HiBook Pro reagiert teilweise unheimlich träge und behäbig. Animationen laufen oftmals mit geschätzten 15FPS und auch Apps Reagieren alles andere als flott.

Ich nehme hier an,  dass CHUWI hier irgendwas falsch gemacht hat was die Software angeht. Selbst das Entsperren des Tablets geht langsam. Nach dem Drücken des Einschalters dauert es 1-2 Sekunden ehe das Display angeht.

Im Kontrast dazu stehen Spiele. Selbst etwas aufwendigere 3D Games laufen wie es sich für ein Mittelklasse Gerät gehört.

Klar unter anderem aufgrund der hohen Display Auflösung ist das CHUWI HiBook Pro keine Gaming Maschine aber dies steht schon etwas im Kontrast zur allgemeinen System Performance.

Ebenfalls erstaunlich ist Windows 10. Dieses läuft 1a.

Kein Ruckeln, Stottern oder Ähnliches. Klar Ihr werdet auf dem HiBook Pro keinen 4K Videoschnitt machen. Auch „richtige“ Spiele kann man weitestgehend vergessen (ältere Spiele oder mit niedrigeren Systemanforderungen lassen sich jedoch teilweise mit reduzierter Auflösung spielen).

Jedoch Websurfen, Office, Videos oder einfachere Bildbearbeitung sind kein Problem.

Kurzum hier kann ich nichts kritisieren.

Auch der Wechsel in Windows oder in Android geht problemlos und relativ flott (ca. 50-60 Sekunden).

Die SD Karte wird von beiden Betriebsystemen erkannt. Man kann auf diese Fotos, Musik oder Videos legen und von beiden Betriebssystemen zugreifen.

 

Akku

Das CHUWI HiBook Pro verfügt über einen 8000mAh Akku. In meinem üblichen Alltagstest erreichte ich unter Android eine Laufzeit von rund 8 Stunden bei einer gemischten Nutzung aus Social Media, Webbrowsen und auch ein wenig spielen. Dies würde ich als gut bezeichnen.

Wie üblich ist die Akkulaufzeit unter Windows etwas niedriger. Hier würde ich bei einer leichten Last wie Webbrowsen die Akkulaufzeit auf ca. 6,5 Stunden schätzen.

Jedoch wie üblich gilt, unter Volllast bekommt Ihr das gute Stück in ca. 2 Stunden leer.

Geladen wird das HiBook Pro via USB C, der microUSB Port hingegen ist nur für die Datenübertragung.

 

Fazit

Ein an sich sehr gutes Tablet welches leider etwas von seiner Software im Stich gelassen wird. Windows läuft absolute problemlos und verhältnismäßig flott.

Webbrowsen, Office usw. ist kein Problem für das CHUWI HiBook Pro.

Auch das Display, die Lautsprecher und der Akku sind als gut zu bezeichnen.

Jedoch Android ist das Problem. Ich weiß nicht was CHUWI hier gemacht hat, jedoch die Android Benutzeroberfläche läuft einfach viel zu träge für ein Tablet mit der Ausstattung.Hier liegt ganz offensichtlich ein Software Problem vor, welches das gerät unter Android ausbremst.

Jedoch für jemanden der auf Android verzichten kann oder es einfach 90% Windows nutzt ist das CHUWI HiBook Pro durchaus zu empfehlen.

Für rund 180€ bekommt man hier ein hervorragendes Hardware Paket, wenn auch die Software eher mäßig ist!

Das Xiaomi MI MIX, der Vorbote für das Smartphone Jahr 2017 im Test

Das MI MIX ist ohne Frage das außergewöhnlichste Smartphone was 2016 auf den Markt kam.

Das was hier Xiaomi gebaut hat kann man ohne Frage als futuristisch einstufen und sogar gegebenenfalls als Vorbote sehen für das was man später in 2017/2018 auch von den großen Smartphone Herstellern erwarten kann.

Aber warum so lange warten, wenn es doch jetzt schon das Xiaomi MI MIX gibt? Xiaomi hat das MI MIX selbst als „concept phone“ eingestuft, also als ein Experiment und nicht unbedingt als alltagstauglich“.

Nur im Gegensatz zu anderen Herstellern wurde dieses Konzept nicht nur auf irgendwelchen Messen gezeigt, sondern funktionsfähig in den Handel gebracht.

Macht es Sinn das MI MIX als Haupt-Smartphone Anfang 2017 zu kaufen? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten 

  • Xiaomi MI MIX
  • 6,4 Zoll Display  2040 x 1080 Auflösung
  • Qualcomm Snapdragon 821
  • 4GB RAM
  • 128GB Speicher
  • 16 Megapixel Kamera
  • 4400mAh Akku
  • Link zum Hersteller
  • 886€ bei Gearbest (Germany Experess für Zoll freien Versand)

 

Bestellung und Lieferumfang

Xiaomi Produkte sind wie üblich nur über Umwege in Deutschland zu bekommen. Ebay wäre zum Beispiel solch ein „Umweg“.

Jedoch seid vorsichtig die meisten MI MIX Smartphones werden aus Asien versendet und hier liegen wir bei einem Preis von 700€+!

Etwas ungewöhnlich aber der Preis des MI MIX wird sogar noch steigen da Xiaomi nur eine begrenzte Menge von ihnen produziert hat.

Wenn Ihr aus Asien bestellt, empfehle ich mal wieder Gearbest. Diese bieten mit dem Germany Express eine Versandmethode (bitte nicht vergessen diese auch auszuwählen) bei welcher Ihr keinen Zoll oder Einfuhrsteuer zahlen müsst!

Dies hat dann Gearbest bzw. der Logistiker bereits für Euch gemacht und das Produkt wird direkt vor Eure Türschwelle geliefert.

Geliefert wird das MI MIX in einer wirklich schönen und hochwertigen Box, welche eher an ein Designerprodukt erinnert als an ein Smartphone.

In dieser Box finden wir das Smartphone, eine Lederhülle, ein Ladegerät und das USB C Kabel.

Auch ein wenig chinesischer Papierkram und ein SIM Karten -Auswurftool liegen natürlich bei.

 

Das Xiaomi MI MIX

Es passiert nicht mehr oft, dass ich von einem Smartphone auf dem ersten Blick beeindruckt bin. Jedoch wird jedem der das MI MIX das erste mal in die Hand nimmt ein „Oh wow“ Gefühl überkommen, spätestens dann wenn das Display eingeschaltet wird.

Xiaomi trickst hier nicht, das MIX hat wirklich oben, links und rechts kaum einen Displayrand. Lediglich unten ist ein sehr schmaler Rand vorhanden welcher zum einen beim Handling hilft und zum anderen die Frontkamera beherbergt.

Aber nicht nur die Front ist etwas besonderes, auch die Rückseite ist ungewöhnlich. Diese besteht nicht wie man vielleicht auf den ersten Blick denkt aus Glas, sondern aus Keramik.

Dies ist etwas sehr Ungewöhnliches! Keramik hat Vor- und Nachteile wie jedes Material. Der Vorteil ist, dass es sehr kratzunempfindlich ist, sogar noch ein Stück mehr als gehärtetes Glas.

Der Nachteil ist, dass es dementsprechend etwas brüchiger ist. Man muss beim MI MIX keine Sorgen haben das es in der Hand oder Tasche zerbricht! Jedoch Stürze gerade auf die Kanten wären sehr fatal.

Dementsprechend behandelt man das Xiaomi MI MIX auch im ersten Moment wie ein rohes Ei. Ein recht rutschiges und glattes rohes Ei.

Aber ohne Frage das MI MIX ist ein wunderschönes Smartphone!

Gehen wir einmal um das Gerät herum.

Auf der Front finden wir das 6,4 Zoll 2040 x 1080 Pixel Display. Dank des schmalen Rahmens ist das Smartphone jedoch nicht höher als ein iPhone 7 Plus und auch nur etwas breiter.

Unterhalb des Displays ist die 5 Megapixel Front Kamera angebracht, was vielleicht etwas ungewohnt ist.

Auf der Unterseite des MI MIX ist der USB C Ladeport und der Lautsprecher, der Kopfhöreranschluss befindet sich auf der Oberseite.

Die 16 Megapixel Kamera ist Zentral oberhalb des Fingerabdruckscanners angebracht. Jedoch aufgrund der Größe des Smartphones ist der Fingerabdruckscanner schlecht zu erreichen, gerade da das MIX etwas glitschig ist.

Kleine Besonderheit, die Kamera wird von einem 18K Goldring umrandet. Dieser ist jedoch in der Praxis kaum sichtbar.

 

Software

Xiaomi setzt auch beim MI MIX auf seine Standard MIUI Benutzeroberfläche. Mein MI MIX war zudem mit einer inoffiziellen Global ROM ausgestattet welche im Gegensatz zur chinesischen Version den Google Play Store mitbringt(ich habe die xiaomi.eu ROM auf meinem MI MIX installiert).

Nach der ersten Einrichtung wird man von einer vielleicht auf den ersten Blick recht ungewohnten Benutzeroberfläche begrüßt.

Diese ähnelt beispielsweise der Benutzeroberfläche welche Huawei bei seinen Geräten verwendet.

Dem Standard Android hingegen ähnelt MIUI 8 weniger. Fast sämtliche Icons, Symbole usw. wurden von Xiaomi ausgetauscht.

Ist dies schlimm?

Schaut Euch die Screenshots an und entscheidet selbst. Ich mag MIUI, es ist mal etwas anderes als das „normale Android“.

Alles ist an seinem gewohnten Platz, ist aber optisch etwas anders. Hierbei finde ich das Xiaomi auch einen sehr guten Job gemacht hat was die Optik angeht.

Die Benutzeroberfläche ist geschmackvoll gestaltet, nicht zu bunt, nicht zu eintönig.

Xiaomi bietet auch einige interessante Zusatzfunktionen wie z.B. den „Second Space“. Hierbei erstellt das Smartphone eine zweite Benutzeroberfläche, die komplett separate Apps und Daten besitzt.

So könnten auch zwei Personen das Smartphone verwenden ohne das die andere Person die Daten der anderen sieht (das wechseln lässt sich per PW schützen).

 

Display

Das Display des MI MIX ist sicherlich die größte Besonderheit dieses Geräts. Zum einen ist dieses mit 6,4 Zoll riesig, zum anderen sind die Ränder winzig.

Aber das ist ja nichts neues für Euch wenn Ihr schon so weit im Test seid. Aber wie ist die Bildqualität des Displays?

Hervorragend!

Zwar fällt die Auflösung mit 2040 x 1080 Pixeln für ein Flaggschiff Smartphone verhältnismäßig klein aus, jedoch selbst auf 6,4 Zoll ist dies immer noch scharf genug.

Farben sind leuchtend und kräftig, Kontraste für ein LCD Panel sehr gut und auch die Blickwinkel passen.

Selbst die Helligkeit schneidet Hervorragend ab und liegt auf dem Level eines Samsung Galaxy S7 Edge!

Kurzum das Display ist dem schönen Smartphone würdig.

 

Sound

Das MI MIX verfügt über einen Lautsprecher welcher auf der unteren rechten Seite angebracht ist.

Erstaunlicherweise klingt dieser vernünftig. Klar dieser kann nicht mit den Lautsprechern in einem HTC M9, HTC 10, iPhone 7/7 Plus mithalten jedoch ist dieser nicht schlechter als das was in einem Google Pixel oder Samsung Galaxy S7 verbaut ist.

Das MI MIX ist recht laut und man hat sogar einen halbwegs vollen Klang. Mal ein Youtube Video oder etwas Internet Radio wäre mit dem MIX kein Problem.

Vielleicht ist Euch schon etwas „besonderes“ am Xiaomi MI MIX aufgefallen?

Richtig das Smartphone hat ja gar keine Ohrmuschel. Wie funktioniert dann das Telefonieren?

Die Ohrmuschel ist im Smartphone verbaut und soll durch das Display hindurch schallen. Klanglich ist das MI MIX in diesem Punkt besser als erwartet, allerdings Vieltelefonierer sollten doch die Finger von diesem Smartphone lassen.

An sich ist die „Ohrmuschel“ ausreichend, aber nicht übermäßig laut. Die Klarheit ist soweit okay aber man merkt, dass der Lautsprecher hinter irgendwas ist.

Zudem ist es merkwürdig nicht genau orten zu können wo denn der Ton gerade herkommt.

Aber wie gesagt für mich wäre dies kein NoGo.

 

Kamera

Das MI MIX verfügt über eine 16 Megapxiel Kamera mit F2.0 Blende. An diesen Daten lässt sich schon erahnen das das MI MIX keine überragende bzw. „ungewöhnliche“ Kamera besitzt.

Smartphones mit 16 Megapixeln und einer F2.0 gibt es einige, auch aus dem Hause Xiaomi selbst.

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern auf Google Drive)

Ich kann nicht über die Kamera klagen. Bilder sehen gerade bei Tageslicht gut wenn nicht sogar sehr gut aus.

Die Dynamic ist stark, genau wie Farben und Kontraste. Auch die Schärfe ist auf einem guten Level.

Wenn es nur um Bilder bei guten Lichtverhältnissen geht würde ich vermutlich die Kamera des MI MIX nicht wirklich schlechter einstufen als die des Samsung Galaxy S7.

Jedoch im „Low Light“ sieht man die Schwächen des Sensors. Das ganze ist natürlich sehr relativ, die Low Light Performance ist weiterhin okay, jedoch eher auf dem Level eines oberen Mittelklasse Gerätes wie z.B. des Alcatel Idol 4S oder Xiaomis eigenem MI5.

Hier ist ein iPhone 7 Plus, Samsung Galaxy S7 oder LG G5 ein gutes Stück stärker.

Bei dem verbauten Kamerasensor soll es sich um den OmniVision OV16880 handeln. Ob dies stimmt mag ich um ehrlich zu sein etwas bezweifeln, die Bilder sehen zu gut aus für einen OmniVision Sensor(gute Kamera Sensoren kommen in der Regel nur von Sony, zu mindestens aktuell).

Die Performance der Kamera ist ordentlich. Bei normalen Aufnahmen gibt es praktisch keine Verzögerung auch HDR Bilder benötigen lediglich eine Sekunde.

Erneut dies ist keine schlechte Leistung, kann aber auch nicht mit der absoluten Oberklasse mithalten.

Dieser Eindruck zieht sich auch durch die restlichen Felder wie Autofokus, Video, Frontkamera usw.

 

Leistung

Im MIX MIX Steckt der Snapdragon 821 entweder mit 4GB RAM oder 6GB RAM. Ich habe die 4GB Version, jedoch sollte dies im Alltag kaum einen Unterschied machen.

Im Gegensatz zu Googles Pixel Smartphones ist der Snapdragon 821 hier auch auf volle 2,34GHz getaktet.

Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Es ist keine Überraschung, dass das MI MIX eine absolute Rennmaschine ist. In sämtlichen Benchmarks liegt dieses absolut an der Spitze was Android zu bieten hat.

Selbst ein Google Pixel XL wird durchgehend geschlagen, wenn auch nur minimal.

Auch Dinge welche man nicht auf dem ersten Blick sieht wie der 128GB Speicher sind ziemlich flott im MI MIX. Über 400MB/s lesend und 160MB/s schreibend sind ordentliche Werte!

 

Das MI MIX im Alltag

Wenig überraschend läuft das MI MIX im Alltag perfekt!

Dies gilt sowohl für die Benutzeroberfläche wie aber auch für die Standard App wie Twitter, Facebook usw.

Auch Spiele laufen weitestgehend perfekt, sofern diese halbwegs gut auf den Snapdragon 821 optimiert sind.

Aber das sollte bei solch einer Hardware klar sein, viel interessanter ist es doch wie es im Alltag so ist ein Smartphone ohne Displayrahmen zu nutzen?!

Ich glaube sehr cool trifft es gut! Ich mag ungewöhnliche Smartphones und hier ist das MI MIX der König.

Es ist ein wirklich schwer zu beschreibendes Gefühl ein solches Smartphone zu nutzen, man muss es erlebt haben. Auf Bildern wirkt das MI MIX auch noch einmal völlig anders als wie wenn man es wirklich in Händen hält.

Jedoch ist auch nicht alles Gold war glänzt. Das MIX ist sehr rutschig und doch ein Stück breiter als die „üblichen Verdächtigen“.

Dies kombiniert mit dem Gedanken „wenn mir das Ding runter fällt ist es hinüber“ lässt einen durchaus etwas unsicher werden. Auch ist das MIX mit rund 210g relativ schwer gerade wenn man es längere Zeit in einer Hand hält.

Es hat mich auch anfangs viel verwirrt, dass die Kamera und die RGB Benachrichtigungs LED unterhalb des Displays ist. In den ersten Tagen habe ich aus Gewohnheit das Smartphone immer falsch herum in die Hand genommen, die Kamera muss ja oben sein.

Jedoch mit der Zeit verliert man auch langsam den Respekt vorm Xiaomi MI MIX. Diese Gewöhnung ist ein sehr wichtiger Prozess.

Zwar passe ich immer noch auf das MI MIX etwas mehr auf als auf mein iPhone, jedoch könnte ich mir mittlerweile durchaus vorstellen es als „Alltags Smartphone“ zu nutzen.

Gerade der Gedanken etwas aus der Maße der Samsung Galaxy und iPhone Nutzer herauszustechen gefällt mir.

Positiv das randlose Design hat mich weniger gestört als befürchtet. Ich kam mit dem S7 Edge nicht klar aufgrund von unabsichtlichen Berührungen des Displays beim Halten. Dieses Problem hatte ich beim MI MIX gar nicht.

Noch ein paar grundsätzliche Dinge. Das verbaute WLAN erreicht eine übliche „High End“ Geschwindigkeit und unterstützt natürlich den AC Standard. Große Leistungseinbußen gegenüber einem Glas oder Aluminium Smartphone mit Antennenstreifen konnte ich nicht feststellen.

Dies gilt auch für die Mobilfunkverbindung. Die Unterstützung für Band 20 fehlt im Übrigen auch wieder beim MIX, in ländlichen Regionen wird man also Probleme mit dem LTE empfang haben.

Der Fingerabdruckscanner ist flott und zuverlässig, allerdings habe ich im Alltag auf die Nutzung verzichtet, da wie ich finde dieser ungünstig positioniert ist.

Ich muss meine Hand zu sehr verrenken um an diesen zu kommen und das ist mir bei solch einem rutschigen Gerät zu riskant.

 

 Akku

Ein großes Smartphone benötigt auch einen großen Akku. Genauso einen hat auch das Xiaomi MI MIX mit satten 4400mAh!

Stellt sich nur die Frage wie viel Energie frisst das 6,4 Zoll Display?

Sagen wir es so der Akku des MI MIX ist nicht überdimensioniert und auch nicht zu schwach. In meinem normalen Alltag, Social Media, webbrowsen, ein wenig spielen usw. schaffe ich rund 6-8 Stunden aktive Nutzung mit eingeschaltetem Display, WLAN und 3G.

Dies ist ein guter, wenn nicht sogar sehr guter Wert!

Auch bzw. gerade die Standby Zeit ist zudem hervorragend! Wenn das Display nicht aktiv ist, kann das Smartphone einige Zeit liegen ehe der Akku leer wird.

Aufgeladen wird das Smartphone über den USB C Port auf der Unterseite. Hierbei wird auch der Quick Charge 3.0 Standard unterstützt.

Die Ladegeschwindigkeit ist aber selbst mit Quick Charge 3.0 nicht überragend. Klar der Akku des Smartphones ist sehr groß und daher sind rund 1,5-2 Stunden für eine vollständige Ladung immer noch sehr gut!

Quick Charge 3.0 erreicht bis zu 2,64A bei 6V und das normale Laden 1,75A.

 

Fazit zum MI MIX

Wie steht es am Schluss um das MI MIX? Das MI MIX ist ein hervorragendes Smartphone in allen Belangen! Hierbei ist natürlich das Display und das Design ganz klar der größte Pluspunkt.

Jedoch auch was die inneren Werte angeht, kann das Xiaomi MI MIX überzeugen. Performance ist absolute High End Klasse und auch die Kamera kann überzeugen.

Ja ein Samsung Galaxy S7, LG G5 oder Google Pixel mögen eine bessere Bildqualität bieten, jedoch ist es beim besten Willen nicht so als wären die Fotos des MI MIX unbrauchbar, ganz im Gegenteil.

Dass das MI MIX ein herausragendes Smartphone ist, war vermutlich auch schon vor diesem Test den meisten klar. Jedoch kann ich hier auch eine Kaufempfehlung aussprechen?

Und hier wird es nun schwierig. An sich spricht nichts dagegen, lediglich der Preis macht die Sache etwas schwierig.

800€ ist an sich fair und Samsung würde vermutlich für solch ein Gerät noch mehr Geld verlangen, jedoch würde ich das MI MIX lediglich denen empfehlen, welche Jetzt das Smartphone von Morgen wollen.

Wer viele Blicke auf sich lenken will, der ist mit dem MI MIX gut bedient. Ich wurde zuvor noch nie so oft auf ein Smartphone angesprochen wie auf dieses Gerät und selbst wenn es stimmen sollte, dass Samsung mit dem S8 auch den Rahmen seiner Smartphones nochmal schmälern will, wird dies mit Sicherheit nicht so kompromisslos ausfallen wie beim MIX.

Jedoch das werden wir erst Ende Februar/Ende März wissen und selbst dann wird der Snapdragon 821 und das Display noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Kurzum wer nicht warten will und ein Smartphone sucht welches man sonst nur auf geränderten Bilder sieht, wird mit dem MI MIX glücklich, solch ein Smartphone hat nicht jeder!

8x AA Akkus von AmazonBasics, ANSMANN, Eneloop, Varta, ….. im Vergleich

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AA Batterien braucht man auch 2017 weiterhin regelmäßig im Haushalt. Natürlich ist hier immer die Packung gerade dann leer wenn man welche benötigt. Hier sind AA Akkus besonders praktisch.

Zum einen schonen diese die Umwelt aber sie können auch langfristig günstiger sein und vor allem diese sind immer verfügbar.

Wenn die Akkus in einem Gerät leer sind muss man im schlimmsten Fall 3-4 Stunden warten, ehe diese wieder einsatzbereit sind.

Normale AA Akkus gibt es von vielen Herstellern in diversen Kapazitäten. Ich selbst setze wenn möglich auf eneloop Akkus, wie auch sicherlich sehr viele andere auch.

Aber was sind die besten AA Akkus welche man 2017 im Handel finden kann? Sind es wirklich die eneloop Akkus?

Um diese Frage zu beantworten, habe ich insgesamt acht Sets AA Akkus von diversen Herstellern bestellt. Welche können im Test am meisten überzeugen und welche liefern die beste P/L?

Finden wir es heraus!

 

Die Testkandidaten

Ich habe für diesen Test acht 4er Sets AA Akkus von diversen Herstellern gekauft. Dabei sollen diese eine Kapazität zwischen 2000mAh und satten 2850mAh bieten.

Hier eine kleine Übersicht:

 

Kapazität

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, der Kapazität. Hierfür wurden alle Akkus vollständig aufgeladen und jeweils mit 0,1A und 0,5A entladen.

Hierbei stoppt der Entladungsprozess, wenn der Akku 1V Rest Spannung erreicht.

(0,1A Entladestrom)
(0,1A Entladestrom)
(0,5A Entladestrom)
(0,5A Entladestrom)

Wenig überraschend erreicht der ANSMANN 2850mAh Akku die höchste Kapazität. Jedoch in meinem Test lag die Kapazität bei 2576mAh, was durchaus ein Stück unter der Herstellerangabe liegt.

Zudem scheint sich der ANSMANN Akku bei einem höheren Entladestrom wohler zu fühlen. Während alle andere Modelle im Test bei einem hohen Entladestrom eine reduzierte Kapazität aufweisen, gibt es beim ANSMANN 2850mAh Akku kaum einen Unterschied ob er mit 0,1A oder 0,5A entladen wird.

Auf Platz 2 landet etwas überraschend der Panasonic Eneloop pro obwohl dieser in der Theorie eine etwas niedrigere Kapazität hat als beispielsweise der Varta oder mumbi.

Auf dem letzten Platz landet der Kraftmax Fujitsu hybriX pro.

 

Spannung

Ein wichtiger Aspekt neben der Kapazität ist auch die Spannung.

Je nach Modell unterscheidet sich die Spannung recht deutlich. Hierbei ist grundsätzlich ein Akku mit höherer Spannung zu bevorzugen, da dieser gerade in Geräten besser funktioniert, die nicht auf den Betrieb mit Akkus ausgelegt sind.

Beispielsweise ich besitze einen Blitz, der schon bei 1,2xV anfängt die Arbeit zu verweigern, daher würde mir hier ein Akku mit hoher Kapazität und einer recht niedrigen Spannung weniger bringen als ein Akku mit niedriger Kapazität und einer recht konstant hohen Spannung, die  erst am Ende steil abfällt.

Schauen wir uns einmal die Spannung der Akkus im Vollzustand, nach 250mAh, nach 500mAh und nach 1000mAh entladen an.

(höher = besser, Spannung Voll, bei 500mAh, 1000mAh, 1500mAh und 2000mAh entladen)

Interessante Ergebnisse, beispielsweise der ANSMANN Akku hat eine sehr geringe Grundspannung, welche dieser aber recht lange hält.

Daher eignet sich dieser Akku nicht für Anwendungen, die auf eine hohe Spannung angewiesen oder nicht für Akkus optimiert sind.

Das komplette Gegenteil wäre hier der Eneloop pro. Dieser hält lange eine konstant hohe Spannung um dann am Ende seiner Kapazität recht plötzlich abzufallen.

Daher ist der Eneloop pro am besten für Anwendungen gedacht, die ansonsten nicht gut mit AA Akkus arbeiten.

Ebenfalls gut, was die Spannung angeht, ist der Panasonic BK-3HGAE/4BE Akku wie auch der mumbi AA Mignon Ni-MH 2700mAh Akku.

 

Fazit

Welcher ist nun der „beste“ AA Akku? Natürlich lässt sich diese Frage nicht so leicht beantworten da dies von vielen Faktoren abhängt.

Wollt Ihr das Maximum an Leistung oder die beste Preis/Leistung?

Beginnen wir bei der Preis/Leistung, hier hat der Panasonic BK-3HGAE/4BE wie auch die AmazonBasics Vorgeladene Ni-MH AA-Akkus den besten Eindruck hinterlassen.

Natürlich hängt die genaue Preis/Leistung von der Menge der gekauften Akkus ab wie auch von den üblichen Preisschwankungen.

Jedoch wenn es Euch um eine gute Preis/Leistung geht, würde ich mir die beiden oben genannten Akkus zuerst ansehen.

Wenn es Euch um das Maximum an Leistung geht wären die Eneloop pro meine Empfehlung. Diese bieten in meinem Testfeld die zweit größte Kapazität und die konstant höchste Spannung, was gerade bei der Kompatibilität eine große Hilfe ist.

Ebenfalls die mumbi AA Mignon Ni-MH Akkus haben einen guten Eindruck hinterlassen, wobei natürlich bei diesen die Lebensdauer fragwürdig ist.

Die Empfehlungen:

Der Teufel Boomster im Test, das MONSTER unter den Bluetooth Lautsprechern

Bluetooth Lautsprecher sind in der Regel ausgesprochen klein und kompakt. Selbst die teureren Modelle auf dem Markt versuchen immer noch ultra portabel zu sein.

Aber warum eigentlich? Die meisten meiner Freunde und ich nutzen Bluetooth Lautsprecher in der Regel nur sehr bedingt überhaupt portabel.

Meist bleiben diese an einem Ort stehen und wandern vielleicht mal von Raum zu Raum oder in den Garten. Dies scheinen die meisten Hersteller anders zu sehen und zeigen Produktfotos mit meist aufgestylten Damen, welche Ihren Bluetooth Lautsprecher mit zur Party bei Nacht nehmen (https://www.ultimateears.com/de-de/ueboom2#designed-for-you).

Aber bekanntlich ist ein kleines Gehäuse suboptimal für einen guten Klang.

Was wäre nun wenn man einen Bluetooth Lautsprecher hätte bei welchem die Größe nebensächlich ist und der Hersteller nur auf den Klang geachtet hätte?

Tja dann hätten wir so etwas wie den Teufel Boomster. Neugierig?

 

Der Teufel Boomster im Test

Ich denke wenn man sich diesen Bluetooth Lautsprecher ansieht, merkt man schnell, dass Teufel hier Prioritäten gesetzt hat als es meist bei Bluetooth Lautsprechern gemacht wird.

Der Teufel Boomster ist ein Monster an Bluetooth Lautsprecher!

Das Monster kommt auch mit einem ordentlichen Gewicht von 3,35KG daher. Also ja der Boomster ist nur bedingt portabel. Jedoch um diesen mit in den Garten zu nehmen, um der Grill Party etwas einzuheizen, ist er immer noch handlich genug.

Hier hilft auch der große Handgriff aus Aluminium auf der Oberseite des Lautsprechers wodurch man Ihn gut von Raum zu Raum transportieren kann.

Beim Material setzt Teufel auf eine Mischung aus Aluminium und Plastik.

Die Front wird von einem Aluminium Lautsprechergitter bedeckt, das restliche Gehäuse hingegen besteht aus einem recht robusten Mattplastik.

Die Ausnahme bildet hier ein Teil der Oberseite, die durch einen Streifen gebürsteten Aluminiums bedeckt ist. Dieser Streifen dient als Tragegriff.

An diesem Streifen angrenzend sind die Tasten des Boomster. Hier verfügt dieser über zehn Touch Tasten.

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind auf der Rückseite angebracht. Hier finden sich vier Gummiklappen unter denen sich die Kabelantenne für das verbaute FM Radio verbirgt, ein vollwertiger USB Ausgang, ein AUX Eingang und natürlich der Anschluss für das Ladegerät.

Der Teufel Boomster wird leider nicht über microUSB geladen, was aber auch keine große Überraschung ist da einfach über diesen Port nicht genug Strom für solch einen großen Lautsprecher übertragen werden kann.

Teufel setzt hier auf ein normales 12V Netzteil.

Jedoch wird das Aufladen nicht so oft nötig denn der verbaute Akku(48,8Wh) hält bis zu 16 Stunden. Teufel hat sich hier allerdings etwas sehr interessantes ausgedacht, denn der Lithium Ionen Akku lässt sich entnehmen und gegen acht AA Batterien austauschen.

Sollte einem mal unterwegs der Saft ausgehen, kann man also auch handelsübliche Batterien einsetzen.

Wo wir gerade bei Saft ausgehen sind, über den normalen USB Ausgang könnt Ihr den Boomster im Notfall auch als „Powerbank“ einsetzen.

Dank der recht großen Kapazität des internen Akkus (rund 13000mAH @3,7V) kann man hier auch mal sein Smartphone unterwegs aufladen ohne, dass dann gleich der Bluetooth Lautsprecher platt ist.

 

Radio

Der Teufel Boomster bringt auch ein klassisches Radio mit sich. Dieses lässt sich über die FM Taste starten.

Die Bedienung ist wie üblich bei Geräten ohne Display etwas „umständlich“ aber immerhin lassen sich bis zu drei Sender fest einprogrammieren.

Dank der Kabelantenne ist der Empfang durchaus vernünftig, wenn auch nicht überragend.

Man muss schon etwas mit der Positionierung der Antenne herumprobieren um ein gutes Signal hereinzubekommen.

Allerdings würde ich die FM Radio Funktion dennoch als brauchbar einstufen!

 

BOOM BAG

Freundlicherweise hat mir Teufel auch gleich die „BOOM BAG“ zukommen lassen. Was ist die „BOOM BAG“?

Die BOOM BAG ist eine Tragetasche für den Boomster ,welche einen leichteren Transport verspricht.

Diese ist passgenau auf den Lautsprecher zugeschnitten und besitzt Öffnungen an allen wichtigen Ports.

Ebenfalls ist die Front der Tasche „gelöchert“ so könnte der Boomster auch in der Tasche verstaut spielen ohne, dass der Klang von dieser gedämpft wird.

Allgemein lässt sich der Boomster weiterhin voll benutzen, die Tasche ist also wirklich wie eine zweite Haut.

Das Ganze ist natürlich dafür gedacht den Lautsprecher besser transportieren zu können, sollte dieser wirklich zum Grillen mitgenommen werden.

Neben einem einfacheren Transport dank der Schulterriemen bietet die Tasche natürlich auch nochmal einen leichten zusätzlichen Schutz.

 

Klang

Der Teufel Boomster ist mit nichts zu vergleichen was ich bisher an Bluetooth Lautsprechern getestet oder gehört habe. Dies meine ich natürlich positiv!

Der Boomster verfügt über insgesamt fünf Treibereinheiten. Teufel hat es hier geschafft ein Drei- Wege -System in diesen, dafür immer noch relativ kompakten, Lautsprecher zu integrieren.

Vier Treiber, davon zwei Hochtöner und zwei Mitteltöner, sind auf der Front integriert. Der Tieftöner ist hingegen auf der Unterseite verbaut.

Das Ganze führt zu einer unglaublichen Klangfülle, welche ich so zuvor noch nie bei einem Bluetooth Lautsprecher gehört habe.

Der Boomster liefert einen unheimlich kräftigen und satten Bass, der sich auch noch einmal in fünf Stufen regulieren lässt, sollte er einem zu viel sein.

Ja zu viel, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand sich sagt „oh war das schon alles“.  Der Teufel Boomster macht in diesem Belang richtig Spaß!

Aber auch die Höhen und Mitten sind absolut klar und detailliert. Diese werden auch nicht vom Bass „verwaschen“ wie es oftmals bei günstigen Bluetooth Lautsprechern der Fall ist, welche nur über ein Treiberpaar verfügen welches die komplette Klangbandbreite produzieren muss.

Gerade wenn man den Bass vielleicht eine oder zwei Stufen zurückfährt, ist der Lautsprecher auch definitiv für einen etwas hochwertigeren Musikgenuss zu gebrauchen.

Der Teufel Boomster ist also nicht nur ein Party Monster sondern kann auch ganz gediegen im Alltag vor sich hin spielen. Ich hätte hier auch keine Probleme eine kleine 2.0 Stereo Anlage mit diesem Lautsprecher zu ersetzen.

Aber natürlich ist der Boomster sowohl was die Klangfülle angeht aber auch die Lautstärke absolut partytauglich, wenn man dies möchte.

 

Fazit zum Teufel Boomster

Der Teufel Boomster ist ein Monster! Ich war selten von einem Bluetooth Lautsprecher so begeistert wie von diesem.

Zwar gibt es jenseits der 200€ Marke diverse sehr gute Bluetooth Lautsprecher, jedoch werden diese oft künstlich so kompakt gehalten was sich einfach negativ auf den Klang ausübt.

Zwar ist der Teufel Boomster mit 279€ sicherlich alles andere als billig, jedoch habe ich hier einfach das Gefühl eine gewisse Gegenleistung für mein Geld zu bekommen.

Der Boomster rockt einfach! Der Lautsprecher liefert eine unheimlich gute Dynamic kombiniert mit einem mächtigen Bass.

Klar der allerkompakteste ist er nicht und ich würde Ihn vermutlich auch nicht auf dem Fahrrad mitnehmen, jedoch ist er immer noch portabel genug um diesen in den Garten mit zum Grillen zu nehmen.

Hier kommt es etwas auf Eure Prioritäten an. Geht es Euch wirklich darum einen Bluetooth Lautsprecher den ganzen Tag mit Euch herumzuschleppen oder doch eher um einen bombastischen Klang?

Sollte es letzteres sein wäre der Teufel Boomster meine erste Wahl.

Der Hola Lichtwecker mit Bluetooth Lautsprecher im Test

Mal wieder ein etwas ungewöhnlicheres Produkt im Test. Diesmal der Hola RGB Lichtwecker mit eingebauten Bluetooth Lautsprecher und Speicherkartenleser.

Wie man schon anhand dieser Beschreibung hört, handelt es sich hierbei um ein recht universelles Produkt.

Aber kann dieses auch im Test überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Hola für das zur Verfügungstellen des Produkts.

 

Der Hola Lichtwecker mit Bluetooth Lautsprecher im Test

Das erste was mich etwas überrascht hat war die Größe des Lichtweckers. Anhand der Produktbilder wirkte dieser etwas größer als er in Wirklichkeit ist. In dieser ist der Hola mit einer halben 2L Flasche vergleichbar.

Beim Material setzt der Hersteller im oberen Bereich auf weißes mattes Plastik und im unteren Bereich auf Aluminium.

Unter dem weißen Plastik ist natürlich die RGB LED angebracht, welche für das Licht benötigt wird. Durch das matt weiße Kunststoff wird das Licht etwas weicher, dazu aber später mehr.

Im Aluminiumfuß des Lichtweckers ist ein kleines Display eingelassen, das in Betrieb die Uhrzeit anzeigt. Hierbei besitzt das Display allerdings einen „Timer“ nach einigen Minuten (ca. einer halben Stunde).

Das Licht wird über eine Touch Taste auf der Oberseite eingeschaltet. Hierbei schaltet Ihr durch die diversen Lichtmodis durch. Einmal tippen -> warm weiß (dunkel) -> warm weiß (mittel) -> warm weiß (hell) -> rotes Licht -> Farbwechsel -> warm weiß(dunkel) usw.

Wenn das Licht abgeschaltet werden soll, muss man den Finger auf dem Schalter für ein paar Sekunden belassen. Die Erkennung dafür funktioniert erstaunlicherweise recht gut.

Das Licht selbst ist qualitativ okay, wenn auch nicht übermäßig hell. Es ist wirklich eher ein Stimmungslicht als wirklich für die Beleuchtung.

Etwas fragwürdig sind die Tasten für die sonstige Steuerung angebracht. Diese befinden sich auf der Unterseite des Weckers.

Hier finden wir den Einschalter, Play/Pause, Lauter, Leiser und Tasten zur Einstellung des Weckers, Uhrzeit usw.

Der Wecker wird im Übrigen durch Betätigen der Taste auf der Oberseite gestoppt, hierfür muss man den Lautsprecher nicht umdrehen.

Das Einstellen von Uhrzeit, Weckzeit geht absolut problemlos. Einfach die Taste drücken und mit +- die gewünschte Zeit einstellen, fertig.

Auf der Rückseite des Weckers befinden sich zudem noch der microUSB Port zum Aufladen und der microSD Karten Steckplatz.

Der Akku hält je nach Nutzung bis 7+ Tagen. Natürlich solltet Ihr den Bluetooth Lautsprecher und das Licht gleichzeitig nutzen, geht dem Lichtwecker nach ca. 15 Stunden der Saft aus.

 

Wecker

Der Wecker ist sehr schön gelöst, deutlich besser als ich das von anderen Modellen kenne. Der Weckton ist eine ca. 3-4 Sekunden lange Klavier Melodie welche sich wiederholt.

Bei jedem Durchgang wird diese etwas lauter. Zusätzlich geht das Licht an, dieses wechselt dabei die Farben. Hierbei gibt es allerdings keine Helligkeitssteuerung!

Der Wecker durchläuft nur langsam alle verfügbaren Farben (Rot,Blau,Grün,Orange usw.) in maximaler Helligkeit.

Diese ist allerdings recht moderat, also man wird nicht geblendet. Was ich mir vielleicht gewünscht hätte wäre, dass die Melodie etwas länger geht und sich nicht alle 3-4 Sekunden abrupt wiederholt.

Jedoch hat der Hola Lichtwecker einen erstaunlich guten Job gemacht mich zu wach zu machen. Diese eigentlich sanfte Melodie in langsam ansteigender Lautstärke + das Licht sind eine sehr gute Mischung aus angenehm aber gleichzeitig nervig genug, dass man darauf reagieren muss.

 

Tonqualität

Der Hola Lichtwecker ist ja ein recht universelles Produkt und fokussiert sich nicht nur um den Bluetooth Lautsprecher.

Aber für rund 40€ darf man doch sicherlich eine vernünftige Sound Qualität erwarten?

Sagen wir es so für 40€ bekommt man ohne Frage besser klingende Bluetooth Lautsprecher, aber schlecht klingt der Hola auch nicht.

Qualitativ ist dieser mit reinen Bluetooth Lautsprechern der 20-25€ zu vergleichen.

Die Höhen sind ausreichend klar und auch der Bass ist soweit okay. Erwartet aber bitte keine Wunder! Ein High End Smartphone mit guten Lautsprechern wie z.B. das HTC M9 oder ZTE Axon 7 werden nicht viel schlechter klingen.

Jedoch für morgens zum Aufstehen oder abends ein Hörbuch hören reicht das Ganze vollkommen aus.

Der Lautsprecher verfügt auch über kein Grundrauschen was den Spaß an Hörbüchern verderben würde.

Kurzum der Lautsprecher erfüllt seinen Zweck, aber eine Party werdet Ihr nicht mit der Lampe beschallen können.

 

Fazit

Der Hola Lichtwecker ist in der Praxis deutlich besser als ich es erwartet habe! Gerade die Weckfunktion hat bei mir im Alltag tadellos funktioniert und mich mit einer guten Mischung aus Sanftheit und Nettigkeit wach bekommen.

Die Lichtfunktion ist zudem gerade abends sehr angenehm und lässt sich gut und intuitiv steuern. Der Bluetooth Lautsprecher konnte zwar nicht durch eine überragende Sound Qualität überzeugen, er klingt aber vernünftig.

Ich habe den Lichtwecker primär abends für Hörbücher genutzt, wo er auch einen guten Job gemacht hat.

Kommen wir letztendlich zum Preis. Leider ist dies auch so der einzige wirkliche Kritikpunkt. 44€ sind okay aber vielleicht etwas hoch. So der 35€ Bereich würde es mir deutlich leichter machen eine vollherzige Empfehlung auszusprechen.

Dennoch wer primär einen Wecker mit Bonus Funktionen sucht, ist beim Hola Lichtwecker je nach Bedürfnissen an der richtigen Adresse.