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Der Riversong Fitness Tracker mit OLED Display im Test (Schrittzähler, Pulsmesser und Blutdruckmessgerät)

Fitnessarmbänder liegen voll im Trend. Dies hat mehrere Gründe, angefangen beim Trend zu mehr Bewegung, der günstige Preis, die lange Akkulaufzeit und die meist problemlose Nutzung.

Daher haben sich „Fitness Tracker“ gefühlt gegen Smart Watches durchgesetzt.

Jedoch die Modelle der „großen“ Hersteller sind zwar meist immer noch recht bezahlbar, aber Preislich durchaus als stolz einzustufen.

Hier gibt es auf Amazon, eBay usw. duzende Hersteller und Händler welche Fitnessarmbänder meist deutlich günstiger anbieten als die „großen“.

Einer dieser Anbieter ist Riversong welche für rund 45€ einen  Fitness Tracker mit OLED Display anbieten.

Dieses besitzt ein „Killer Feature“ welches ich zuvor noch bei keinem Fitness Tracker gesehen habe. Dieses kann nicht nur Schritte oder Puls messen sondern auch Euren Blutdruck!

Freundlicherweise hat man mir diesen für einen kleinen Test angeboten, wollen wir doch mal schauen ob dieser im Test überzeugen kann!

 

Der Riversong Fitness Tracker mit OLED Display im Test

Optisch würde ich das Fitnessarmband als recht klassisch einstufen. Der eigentliche „Tracker“ ist wie üblich eine kleine schwarze Plastik Einheit in der Mitte des Bands.

Links und rechts davon sind zwei Armbänder aus Silikon angebracht welche mit einem einfachen Verschluss versehen sind.

Diese Armbänder lassen sich zwar austauschen, allerdings sind dies spezielle Armbändern welche man nur vom Hersteller nach bekommt.

Der Fitness Tracker besitzt eine Hochglanz schwarze Oberseite unter welcher das Display versteckt ist. Hierbei handelt es sich um ein 0,87 Zoll OLED Display, welches allerdings auch nur zweifarbig ist.

Die Auflösung des Displays ist okay aber auch sicherlich nicht HD. Die Ablesbarkeit ist im normalen Licht gut bis sehr gut. In praller Sonne ist das Ganze allerdings etwas schwerer.

Gesteuert wird der Riversong Fitness Tracker mithilfe einer kapazitiven Taste unterhalb des Displays, welche dieses einschaltet und das durch das Menü blättern, durch antippen erlaubt.

Auch kann man ein paar Einstellungen direkt auf dem Band vornehmen wofür diese Taste gedrückt gehalten werden muss.

Auf der Rückseite des Trackers befinden sich diverse Sensoren welche für das Messen des Herzschlags nötig sind.

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass ich noch nichts zu einer Möglichkeit gesagt habe das Band aufzuladen.

Dies ist hier sehr interessant gelöst. Wenn man das eine Armband abzieht, kommt ein kleiner USB Stecker zum Vorschein welchen man direkt in ein Ladegerät oder seinen PC Stecken kann.

So braucht man nicht auf irgendeine merkwürdige Ladeschale zu setzten , die man nach einer Zeit verliert (ich spreche aus Erfahrung).

Leider hat das Ganze auch einen Nachteil, der Riversong Fitness Tracker ist nicht zum Schwimmen oder Duschen geeignet sondern nur Spritzwasser geschützt.

Für den normalen Workout ist das okay, aber zum Abspülen muss man es ausziehen.

 

Die App

Als Software für den Fitness Tracker kommt die H Band 2.0 App zum Einsatz. Diese ist im Google Play Store oder im Apple App Store zu finden.

Die App ist hierbei sogar vollständig auf Deutsch übersetzt. Wobei dies etwas „relativ“ ist denn die Übersetzung ist eher mittelmäßig gut. Trotzdem man kommt mit der App klar.

Beim ersten Start werdet Ihr aufgefordert das Fitness Band mit der App zu verbinden, ebenfalls wird Euch das Anlegen eines Cloud Kontos ans Herz gelegt. Hier ist die App etwas nervig und solltet Ihr dies nicht wollen, werdet Ihr sehr oft wiederholt aufgefordert doch das Cloud Konto zu nutzen.

Das Verbinden des Bands funktioniert bei mir mit einem Tipp. Wichtig achtet auch darauf, dass das Band eingeschaltet ist, verbindet hierfür dieses mit dem Strom.

Die App selbst ist recht schlicht aber übersichtlich aufgebaut. Es gibt sicherlich hübschere Apps aber an sich fehlt mir auf den ersten Blick nichts.

Für sämtliche Aufzeichnungen werden Statistiken aufgezeichnet,,  die Ihr Euch im Nachhinein stundengenau ansehen könnt.

Für folgende Aktivitäten gibt es Aufzeichnungen: Schritte, Schlaf, Puls und Blutdruck.

Schritte sollte soweit klar sein. Das Armband zählt über den Tagesverlauf wie viele Schritte Ihr gegangen seid.

Wenn Ihr das Band sogar über Nacht tragt, kann dieses auch „mitzählen“ wie viele Stunden Ihr geschlafen habt.

Der Puls wird entweder manuell oder automatisch in gewissen Intervallen gemessen. Ähnliches gilt auch für den Blutdruck. Hierbei kann man einstellen ob Blutdruck und Puls automatisch oder nur per Hand gemessen werden sollen.

Abseits dieser vier Basis Funktionen gibt es noch einen Laufmodus, welchen Ihr per Hand starten müsst und dann das Band gezielt für diesen Zeitraum eine Statistik erstellet, eine Aufstehwarnung, und die Möglichkeit Benachrichtigungen auf der Uhr zu erhalten.

Leider werden nicht alle Benachrichtigungen auf dem Fitness Tracker angezeigt sondern lediglich von ausgewählten Apps. Hierzu gehört Facebook, Twitter, SMS, Anruf und WhatsApp.

Die Aufstehwarnung kann Euch alle xy Minuten eine Nachricht senden sofern Ihr in diesem Zeitraum nur gesessen habt.

Die Messergebnisse

Erst einmal möchte ich klarstellen, wenn Ihr Euch einen Fitness Tracker für um die 50€ kauft, erwartet auf keinen Fall, dass dieser Euch medizinisch genaue Werte liefert!

Alle hier erhaltenen Werte sind eher als Tendenz zu sehen, im Falle des Schrittzählers beispielsweise habe ich mich heute viel oder noch zu wenig bewegt.

Gehen wir trotzdem einmal durch ob denn die Werte grob stimmen.

Beginnen wir beim Schrittzähler. Wie testet man sowas? Das ist gar nicht so leicht aber ich habe einfach mal ein iPhone 7, Huawei Mate 9, ein ZBand und eine Fossil Q zusätzlich zu dem Riversong Fitness Tracker mit mir herumgeschleppt.

Folgende Werte haben mir alle Schrittzähler nach einem kleinen Spaziergang ausgespuckt.

  • Fossil Q 1960
  • ZBand Fitness Armband 1746
  • iPhone 7 Plus 1628
  • Huawei Mate 9 1902
  • Riversong Fitness Armband 1468

Welcher Wert ist nun richtig? Gute Frage! Entscheidet selbst welchem Gerät Ihr am meisten vertraut.

Was man jedoch daraus ablesen kann, ist, dass der Riversong Fitness Tracker etwas niedrigere Werte misst als die anderen. Dafür werden aber auch hier keine Handbewegungen, wie beispielsweise beim Schreiben usw. mitgezählt.

Beim Pulsmessgerät ist es noch schwerer. Aber hier scheinen die Werte durchaus zu stimmen.

Verglichen mit dem klassischen selbst zählen, dem ZBand und dem Samsung Galaxy S7 lagen alle Werte im -+ 5-10% Bereich.

Das Interessanteste ist aber ganz klar die Blutdruckmessung. Ich kenne Blutdruckmessgeräte nur als große Armmanschetten welche sich noch aufpumpen.

Ich habe zum Vergleich ein Medisana BU 510 Blutdruckmessgerät verwendet. Hierbei habe ich bei 4 Personen jeweils 5 mal mit beiden Messgeräten hintereinander gemessen.

In Folgendem einmal die Durschnittswerte:

  • Person 1 Medisana 134/95 Riversong 132/86
  • Person 2 Medisana 127/84 Riversong 117/74
  • Person 3 Medisana 121/93 Riversong 129/84
  • Person 4 Medisana 140/75 Riversong 115/75

Dieser Test hat mir vor allem eins gezeigt Blutdruckmessgeräte scheinen allgemein mehr zu raten als alles andere. Selbst beim Medisana waren meine Blutdruckmessergebnisse in den 5 Werten sehr verstreut, von halb tot bis gesund war hier alles dabei.

Ähnliches gilt auch für das Riversong Band. Wer gerne einen guten Blutdruck hat,, sollte mit diesem Messen, denn die Messwerte waren konstant ein Stück niedriger als beim richtigen Messgerät.

Hier muss ich natürlich fair sein und dazu sagen, dass ich keine Ahnung habe wie genau das Medisana BU 510 misst, ich muss hier einfach mal vertrauen, dass dieses halbwegs richtige Werte anzeigt.

Ich würde was den Blutdruck angeht dem Riversong nur sehr bedingt trauen. Zwar scheint die grundsätzliche Tendenz der Messwerte zu stimmen, Personen mit höherem Blutdruck bekommen diesen auch vom Riversong angezeigt, jedoch weichen die Werte schon recht stark ab.

Das interessante ist hier vermutlich eher die Beobachtung des Blutdrucks über einen längeren Zeitraum.

Selbst wenn die Werte abweichen kann man durchaus positive oder negative Veränderungen erkennen.

 

Fazit

Der Riversong Fitness Tracker mit OLED Display ist an sich sehr gut für sein Geld und bietet alle Features welche man sich in einem Fitness Tracker wünscht.

Schlaftracking, Schrittzähler, Pulsmesser, Workouts, eine lange Akkulaufzeit, Benachrichtigungen, wenn auch nur für WhatsApp, Facebook, Twitter und einige andere vordefinierten Apps.

Hierbei sind die Zahlen nicht super akkurat, aber ganz ehrlich, die wenigsten Zahlen von solchen „Fitness Trackern“ sind medizinisch akkurat.

Jedoch scheinen die Zahlen nah genug an der Realität zu sein, dass diese zum einen gut vergleichbar sind und zum anderen einem einen guten Eindruck vermitteln „habe ich mich heute schon genug bewegt“.

Die Haptik und Optik des Bands ist unauffällig, also weder besonders gut noch besonders schlecht.

Die Besonderheit welche auch den etwas höheren Preis rechtfertigt ist natürlich der Blutdruckmesser. Die hier erhaltenen Werte sind leider nicht sonderlich akkurat reichen aber um eine gewisse Tendenz zu erhalten. Man kann hier durchaus positive oder negative Veränderungen über Wochen im Hintergrund überwachen.

Dies ist auch die entscheidende Frage, ist dieses Feature Euch wichtig? Falls ja kann ich den Riversong Fitness Tracker mit OLED Display empfehlen! Falls nein, dann bekommt man für das Geld bessere Modelle.

Philips Hue LED Lampe E27, 3. Generation im Vergleich mit der 2. Generation

Ich habe vor kurzem einen Vergleich veröffentlicht in welchem ich die original Philips HUE gegen zwei alternative Lampen, welche auch mit dem HUE System kompatibel sind, verglichen habe.

Diesen Vergleich findet Ihr hier HIER. Das Interessante dabei war, dass die halb so teure Innr E27 Lampe besser abgeschnitten hat als die originale Philips Hue LED Lampe.

Diese hatte unter anderem Probleme mit der Farbdarstellung. Na ja Philips ist irgendwie über diesen Test gestolpert und hat sich gleich bei mir gemeldet und mir mitgeteilt das ich noch die alte Version im Test hatte.

Mittlerweile (seit November/Dezember) gibt es eine neue Version welche angeblich eine bessere Farbdarstellung besitzen sollen.

Auf die Bitte ob es möglich wäre mir eine Lampe der neuen Version zur Verfügung zu stellen für einen Vergleich hatte Philips nicht mehr drauf geantwortet.

Ich selbst war aber neugierig und habe mir eine Philips Hue LED Lampe E27 3. Generation gekauft, lohnt das Upgrade von der 2. Generation? Finden wir es im Test heraus!

 

Philips Hue LED Lampe E27 der 3. Generation

Auf den ersten Blick gibt es bei der HUE White an Color verglichen mit dem alten Modell kaum einen Unterschied.

Woran erkennt man dann, dass man über eine Lampe der 3. Generation verfügt?

Der Aufdruck „ White and Color“ auf der Unterseite der Lampe ist beim Modell der 2. Generation schwarz und bei der 3. Generation golden.

Auch das Gehäuse ist nicht mehr silbern sondern weißes Plastik.

Das war es auch schon mit den Unterschieden. Die Form ist bei beiden Modellen gleich, wie auch der hohe Preis von rund 50-60€.

 

Das Licht

Die alten Philips Hue White and Color waren sehr gute Glühlampen. Kaum Flackern, hell und gerade was Weißtöne angeht sehr angenehm.

Jedoch hatten diese eine Schwäche, die Farbdarstellung. Hier einmal ein Bild aus meinem Vergleich:

Grün (Links 3. Gen, Rechts 2. Gen)
Türkis (Links 3. Gen, Rechts 2. Gen)
Blau (Links 3. Gen, Rechts 2. Gen)
Rot (Links 3. Gen, Rechts 2. Gen)

Auf diesem sieht man sehr gut, dass die Lampe Probleme mit einigen Farben hat. Dazu gehören primär Grüntöne wie grün oder türkis. Aber auch Blau war eher Kaltweiß als ein wirklich sattes Meeresblau.

Wie sieht es nun mit der neuen Version aus? Ist die Farbdarstellung wirklich besser?

Ja ist sie! Bei Rot oder Orange sehe ich keinen Unterschied. Auch die diversen Weißtöne wirken sehr ähnlich. Eventuell ist die neue Version etwas heller aber dieser Eindruck kann auch täuschen.

Deutlich wird es bei Farben wie Grün. Während die alte Lampe ein verwaschenes Weiß/ Grün lieferte ist dieses bei der HUE der 3. Gen deutlich satter.

Ähnliches gilt auch für Blau- oder Türkistöne. Allerdings sieht man auch, dass die alten Lampen ein Stück weit heller waren was Farben angeht.

Hier wurde anscheinend noch mehr „Weiß“ eingemischt um mehr Helligkeit zu erreichen.

 

Fazit

Jemand der es bunt mag, sollte darauf achten bei seinen Sets die 3. Generation der HUE White and Color mit im Set zu haben.

Auch Nutzer welche noch die 2. Generation haben könnten über ein Upgrade nachdenken.

Allerdings bleibt auch meine Empfehlung bestehen, schaut Euch einmal die Innr E27 „Smart“ an. Diese funktioniert mit dem HUE System, liefert eine vergleichbar gutes Licht, kostet aber gerade mal 35€.

Keine Produkte gefunden.

Günstige Outdoor Überwachungskamera aus Asien, die Sricam SP013 im Test, auch für die Synology Surveillance Station geeignet

Überwachungskameras liegen wenn man es so sagen darf im Trend. Selbst Aldi und co. bieten immer öfter Überwachungskameras im Angebot an.

Aber was wenn man nicht wieder auf so ein Angebot warten möchte?

Die großen und auch guten Marken wie INSATR können die Discounter Preise hier meist nicht mitgehen.

Wohin wenden wir uns aber wenn es um günstige Preise geht? Richtig nach Asien!

Dort bietet der Hersteller Sricam mit beispielsweise der SP013 eine Outdoor 720p WLAN Überwachungskamera für gerade mal 31€ an.

Hier kann selbst Aldi und Co. nicht mithalten was den Preis angeht. Aber wie sieht es qualitativ aus? Taugt die Sricam SP013? Finden wir dies im Test heraus!

 

Bestellung und Lieferumfang

Ich habe die Sricam SP013 für rund 37€ beim asiatischen Händler Gearbest bestellt. Dieser bietet mit dem Germany Express eine Versandmethode an bei der Ihr keine Probleme mit dem Zoll bekommt, daher würde ich bei einer Bestellung dort auch zum Germany express raten.

Alternativ gibt es die Sricam SP013 auch hin und wieder für knapp unter 50€ bei Amazon.

Der Lieferumfang fällt ziemlich komplett aus. Angefangen bei der Kamera über einen Standfuß, einem kurzen LAN Kabel, einem Netzteil bis hin zu Schrauben ist alles mit dabei.

Beim Netzteil handelt es sich in meinem Fall um ein europäisches 12V 1A Netzteil, allerdings gibt es die Sricam SP013 auch in anderen Versionen mit anderen Netzteilen.

 

Die Sricam SP013

Die Sricam SP013 entspricht dem was man von einer Outdoor Überwachungskamera erwartet.

Ein relativ kompaktes Gehäuse aus Aluminium mit einer Kameralinse auf der Front. Um diese Kamera Linse sind zudem einige IR LEDs angebracht welche laut Hersteller für eine Sicht von bis zu 15 Metern im Dunkeln sorgen sollen.

Die Kamera wird über einen flexiblen Standfuß an der Wand angebracht.

Der Anschluss erfolgt über ein Kabel, das auf der Rückseite aus der Kamera kommt.

An diesem fest angebrachten Kabel wird das Netzteil wie auch das LAN Kabel angeschlossen. Ebenfalls dort ist die Reset Taste.

Sricam selbst spricht von einem IP66 Rating, was ziemlich gut wäre. IP66 = Staubdicht und Schutz gegen starkes Strahlwasser.

 

Einrichtung und Installation

Ich habe die Ersteinrichtung über die Sricam Smartphone App durchgeführt.

Ladet Euch diese aus dem App Store oder Play Store herunter.

Verbindet nun die Kamera mit dem Strom und einem lokalen Netzwerk.

Selbst wenn Ihr die Kamera später via WLAN Nutzen wollt, ist zunächst eine LAN Verbindung notwendig.

Startet nun die App loggt Euch in Euren Sricam Account ein bzw. erstellt einen für den Fall, dass Ihr noch keinen habt.

In diesem legt eine neue Kamera an, hierfür müsst Ihr den QR Code auf der Unterseite der Kamera einscannen und das Passwort (888888) eingeben.

Die Kamera sollte nun als online erkannt werden. Ich rate ganz dringend zum Ändern des Passwortes!!

Nun fragt Euch die App ob Ihr die Sricam SP013 mit dem WLAN verbinden wollt oder die Nutzung via LAN bevorzugt.

Wenn Ihr hier alle Eure Daten eingetragen habt, sollte die Installation abgeschlossen sein.

 

Funktionen und Features

Zwar gibt Sricam an, dass man auf die Kamera auch über den Webbrowser zugreifen kann, dies ist mir allerdings nicht gelungen.

Daher werde ich mich in Folgendem auf die Nutzung der Smartphone App konzentrieren.

Die Sricam App ist vorsichtig ausgedrückt „akzeptabel“, schön ist allerdings etwas anderes.

Gerade auf dem iPhone 7 Plus ist die App wirklich nicht schön. Die Skalierung der App ist an vielen Stellen fehlerhaft und die deutsche Übersetzung regelmäßig abgeschnitten da die Wörter zu lang sind.

Es wirkt so als wäre die Sricam App noch fürs iPhone 3G programmiert worden und dann nur notdürftig an neuere Versionen angepasst.

Unter Android sieht es etwas besser aus, aber auch nicht viel.

Funktional gesehen gibt es jedoch wenig zu kritisieren.

Die Live Ansicht sowohl im lokalen Netzwerk wie auch übers Internet funktionierte tadellos auch ohne irgendwelche Port- Freigaben oder sonstigen Problemen.

Kommen wir aber zu einem sehr wichtigen Punkt, Aufnahmen.

Vielleicht ist Euch aufgefallen, dass ich nichts über einen Speicherkarten Slot bei der SP013 sagte, das liegt daran, dass es keinen gibt.

Die Kamera kann keine Videos oder Bilder aufzeichnen!

Ihr habt nur die Live Ansicht und die Möglichkeit in dieser Bilder und Videos auf Euer Smartphone aufzuzeichnen, was unter IOS aufgrund der mäßig guten App kaum brauchbar ist.

Dies ist sicherlich für viele Nutzer ein großer Nachteil welchen man bedenken muss. Solltet Ihr allerdings über ein Synology NAS verfügen, lassen sich Aufnahmen dennoch speichern, dazu später mehr.

Aber wie sieht es mit der Bildqualität aus? Eine wirkliche Augenweide sind die 720P Aufnahmen der Sricam nicht, aber ich würde diese durchaus als funktional einstufen.

Man erkennt sowohl am Tag wie auch in der Nacht die allermeisten wichtigen Details.

Wer jedoch plant auf 20 Meter ein Nummernschild eines Autos zu lesen wird vermutlich weniger glücklich.

Ich denke jedoch, dass die Bildqualität für den Preis angemessen ist und die Kamera ihren Job machen wird.

Noch ein paar Worte zum Stromverbrauch. Dieser liegt im Normalbetrieb bei 2,2W bei Tag und bei 4,6W bei Nacht.

 

Synology Surveillance Station

Was wenn man doch Aufnahmen machen möchte? Wenn Ihr ein Synology NAS System habt, könntet Ihr Glück haben.

Dank des ONVIF Protokolls ist es möglich die Sricam SP013 auch in der Synology Surveillance Station einzubinden.

Das Ganze funktioniert Problemlos wenn man einmal die Settings kennt.

Schaut Euch für diese am besten den Screenshot an:

Funktionsseitig gibt es hier nichts zu bemängeln, lediglich muss die Synology Surveillance Station die Bewegungserkennung selbst durchführen und berechnen, das war es aber auch schon an Einschränkungen.

Ich gehe im Übrigen auch davon aus, dass die Kamera mit beispielsweise der QNAP Surveillance Station funktionieren sollte. Hier müsst Ihr aber gegebenenfalls selbst etwas mit den Einstellungen herumexperimentieren.

 

Fazit

Für die meisten „Normalnutzer“ kann ich die Sricam SP013 nur bedingt empfehlen.

Die mangelnde interne Aufzeichnungsmöglichkeit ist hier sicherlich für viele Nutzer ein KO Kriterium, auch wenn die Kamera Hardware an sich sehr solide für das Geld ist.

So richtig interessant wird die Kamera erst bei der Nutzung mit der Synology Surveillance Station.

Hier bekommt Ihr eine kompatible Outdoor Kamera für gerade mal 37€!

Wer die Surveillance Station bereits kennt, wird wissen wie verlockend dieses Angebot ist.

Die Cougar Vantar Tastatur im Test, die RGB LED Show auf dem Schreibtisch für 35€!

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Zwar sind mechanische Tastaturen außerordentlich beliebt und auch zugegeben sehr gut, aber leider sind solche Modelle vergleichsweise teuer. Zudem will sich auch nicht jeder so einen Klotz an Tastatur auf den Tisch stellen.

Hier kommt die Cougar Vantar ins Spiel. Hierbei handelt es sich um eine mit 40€ vergleichsweise günstige Tastatur welche aber dennoch mit einer schicken RGB Beleuchtung punkten soll.

Kann die Cougar Vantar im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Cougar Vantar im Test

Die Vantar ist eine vergleichsweise kompakte Tastatur, welche aber dennoch das volle Standard Tastatur Layout inklusive Nummern Pad bietet.

Auf gesonderte Media Tasten und eine große Handballenauflage muss allerdings verzichtet werden.

Auch ist die Vantar optisch sehr ungewöhnlich. Zum einen setzt diese auf sehr flache Tasten, ähnlich einer Notebook Tastatur, zum anderen nutzt Cougar eine gebürstete „Aluminium“ Rückenplatte und einen auffälligen Rahmen um die Tastatur.

In diesem Rahmen sind einige RGB LEDs versteckt, welche im Betrieb zum einen die Tastatur selbst beleuchten und zum anderen auch den Schreibtisch.

Hierdurch ist die Cougar Vantar eine sehr bunte und auffällige Tastatur welche aber dennoch einen gewissen minimalistischen Touch hat.

Die Tastatur wirkt qualitativ sehr ordentlich. Auf den ersten Blick hätte ich sicherlich nicht darauf getippt, dass diese für unter 40€ zu bekommen ist.

Trotz des recht robusten Aufbaus sieht man aber auch durchaus ein paar Kostensparmaßnahmen. Die „Aluminium“ Rückenplatte, welche durchaus schick aussieht, ist nicht aus Aluminium sondern aus Plastik, welches nur auf Aluminium Optik getrimmt ist.

Auch eine gesonderte Handballenauflage wird nicht mitgeliefert, die üblichen Füße welche zum Aufstellen der Tastatur dienen, sind jedoch an der Vantar vorhanden.

 

Layout und Tippgefühl

Beginnen wir beim Layout. Dieses ist weitestgehend Standard konform. Es gibt lediglich zwei „Änderungen“ , zum einen befindet sich neben der Windows Taste eine FN Taste, zum anderen sind die einzelnen Tasten teilweise etwas unterschiedlich groß.

Die unterste Reihe, mit Leertaste usw., ist etwas höher gestaltet als die anderen Tasten. Dafür sind die F Tasten deutlich kleiner und mit Sonderfunktionen doppelt belegt.

Macht dies in der Praxis beim Schreiben einen großen Unterschied? Nein nicht wirklich, das Layout der Vantar hat mir keinerlei Probleme bereitet und ich war schnell mit dieser vertraut.

Was mich allerdings etwas gestört hat ist die Beschriftung. Diese ist an sich nicht schlecht, jedoch bei Tageslicht ist die Lesbarkeit etwas suboptimal. Hier ist der Unterschied zwischen den schwarzen Tasten und den semi-durchsichtigen Buchstaben etwas zu gering. Im Dunkeln ist hingegen die Lesbarkeit aufgrund des Backlights 1a.

Cougar setzt bei der Vantar auf die so genannten Scissor Switches. Scissor Switches kommen in vielen aktuellen Notebooks, wie dem MacBook oder dem Razer blade, zum Einsatz und zeichnen sich durch ihren geringen Platzbedarf aus.

Im Gegensatz zu normalen Membranen oder mechanischen Tastaturen ist die Drucktiefe der einzelnen Tasten deutlich flacher.

So ist es auch bei der Cougar Vantar. Diese fühlt sich vom Tippgefühl eher wie ein Notebook an.

Jedoch ist die Travel Distance der Tasten für eine Desktop Tastaur zwar recht niedrig, für ein Notebook jedoch wäre diese ganz ordentlich.

Mich erinnert die Vantar recht stark an die Tastatur meines Razer Blade Notebooks, was auch erklärt warum ich so gut mit der Tastatur klar komme. Die Travel Distance der Cougar Vantar ist allerdings etwas höher.

Grundsätzlich ist der Druckpunkt der Tasten sehr schön knackig, wenn auch der Anschlag etwas sanfter ist als ich es in einer perfekten Tastatur gerne hätte.

Dies hat aber auch einen Vorteil, die Cougar Vantar ist ziemlich leise was das Tippen angeht. Lediglich die Leertaste  macht ein recht lautes „Klack“ wenn man diese etwas mehr hämmert.

Die Qualität der einzelnen Tasten bzw. deren Druckpunktes war recht konstant, lediglich die Leertaste fühlt sich etwas anders an, was bei dieser aber eigentlich nicht stört.

Ich selbst komme mit der Cougar Vantar  sehr gut klar, dies liegt aber auch daran, dass ich an das Schreiben auf Notebook Tastaturen gewöhnt bin.

Sollte dies bei Euch auch der Fall sein oder mögt einfach das Notebook –Tippgefühl, habe ich keine Zweifel, dass Ihr mit der Vantar eine gute Tippgeschwindigkeit erreichen werdet.

 

Beleuchtung

Die Cougar Vantar verfügt über RGB LEDs, jedoch im Gegensatz zu teureren Tastaturen nicht pro Taste eine, sondern eine LED deckt hier einen etwas größeren Bereich ab.

Das fällt in der Praxis aber kaum auf. Allgemein betrachtet ist die Beleuchtung der Vantar sehr hell und kräftig, unter anderem dank des LED Rands um der Tastatur welcher den halben Schreibtisch zum Leuchten bringt.

Leider lässt sich die Beleuchtung nicht via Software steuern, sondern man muss sich für eine von acht Beleuchtungsmodi entscheiden.

Diese lassen sich durchaus als recht bunt bezeichnen. Angefangen von Wellen über Regenbögen sind alle „Klassiker“ vorhanden.

Wem das alles zu auffällig ist, kann auch das Tempo des Farbwechsel langsamer stellen. So ist das Ganze im Alltag weiterhin schön bunt aber etwas weniger ablenkend.

Trotzdem, abgesehen vom einfarbigen Modus, hätte ich mir noch ein etwas dezenteres buntes Leuchten gewünscht.

 

Fazit

Für unter 40€ ist die Vantar eine ausgesprochen interessante Tastatur welche gerade Nutzer anspricht, die nach einem recht kompakten und minimalistischen Exemplar suchen ohne dabei auf Luxus Features wie einem RGB Backlight zu verzichten.

Das Tippgefühl entspricht dabei ungefähr dem eines Notebooks der oberen Mittelklasse bis unteren Oberklasse, also recht ordentlich.

Hierbei eignet sich diese Tastatur nicht nur für Normalnutzer sondern durchaus auch für Gamer.

Lediglich das Backlight hat mich nicht zu 100% überzeugt. Warum? Dieses ist zwar wirklich schön und hell, jedoch sehr bunt. Dies kann im Alltag doch etwas ablenken, hier wäre noch ein Modus schön gewesen welcher etwas ruhiger und entspannter ist, abgesehen von einfarbig rot.

Wer allerdings bunt mag oder mit einem einfachen roten Backlight leben kann, wird sicherlich für unter 40€ kaum eine interessantere Tastatur finden!

Das Sades SA-810 Headset im Test, erstaunlich viel Leistung für 25€!

Gaming Headsets sind immer so eine Sache. Diese haben unter „Experten“ teilweise zu Recht einen eher schlechten Ruf.

Klar Gamer lassen sich oft durch eine tolle Optik und 7.1 Marketingkram mehr beeinflussen als durch einen guten Klang.

Hier sind natürlich billige Gaming Headsets welche man auf Amazon oder eBay zu Hauf findet besonders kritisch.

Jedoch wollte ich mir nochmals solch ein Modell ansehen bzw. anhören. Kann das Sades SA-810 für 25€ im Test irgendwie überzeugen? Finden wir es Heraus!

 

Das Sades SA-810 

Womit das Sades SA-810 nicht überzeugen kann, ist zumindest mal die Optik und die Haptik.

Ja sowas ist immer Geschmackssache, jedoch finde ich das übermäßige Verwenden von Hochglanz einfach hässlich und Sades hat viel Hochglanz verwendet!

Das komplette Gehäuse ist von vorne bis hinten schwarzes Hochglanz, welches spätestens nach ein paar Tagen komplett beschmiert ist.

Abgesehen davon ist die Haptik eigentlich okay. Das ganze Headset wirkt sehr plastikhaft, was es ja auch ist, aber dafür halbwegs robust.

Das gute Stück wird sicherlich keine 10 Jahre im täglichen Einsatz überleben, aber vermutlich auch nicht sofort kaputt gehen.

Wie es für ein Headset normal ist, besitzt auch das Sades einen Mikrofonarm, welcher sich hoch und runter klappen lässt. Abgesehen davon ist dieser nicht flexibel, da auch dieser aus einem „Klotz“ Plastik gefertigt ist.

Das Headset wird über ein ca. 2m langes Nylon ummanteltes Kabel angeschlossen. Dieses endet auf einem 3,5mm Stecker. Mit in der Box liegt allerdings auch ein Splitter auf zwei 3,5mm Stecker.

Auch verfügt das Sades AS-810 über eine etwas groß geratene Kabelfernbedienung, welche das Verstellen der Lautstärke ermöglicht und das Ein/Ausschalten des Mikrofons.

 

Tragekomfort  

Das Sades SA-810 verfügt über recht große Ohrmuscheln welche mit dicken Ohrpolstern versehen sind.

Diese machen auch einen guten Job! Das Headset fühlt sich nicht unangenehm auf dem Kopf an und drückt auch nach einiger Zeit nicht. Hier hilft auch sicherlich das niedrige Gewicht.

Kurzum beim Tragekomfort habe ich nichts zu bemängeln.

 

Klang  

Kommen wir zum Wichtigsten, dem Klang.

Das ich vom Klang des Sades SA-810 überrascht war, ist vermutlich noch eine Untertreibung. Das Headset klingt gut!

Ich würde zwar nicht sagen, dass dieses mit Headsets der 60€+ Preisklasse mithalten kann, jedoch klingt es mehr als brauchbar.

Der Bass ist relativ präsent, ich würde zwar nicht sagen, dass dieser übertrieben ist jedoch wurde das Sades SA-810 anscheinend soweit Richtung Bass getunt wie es die Treiber schaffen, jedoch nicht darüber hinaus.

Das SA-810 liefert einen spaßigen Bass, welcher allerdings nicht derartig übertrieben ist, dass alle anderen Frequenzbereiche von diesem überschattet werden. Das Ganze klingt kraftvoll aber immer noch recht natürlich.

Verglichen mit teuren Headsets fehlt es etwas an Tiefgang, der Bass ist etwas flach. Das klingt nun wesentlich tragischer als es ist in Wirklichkeit ist. Wir reden hier über ein 25€ Headset bei welchem ich überhaupt keinen Bass erwartet habe oder nur einen dumpfen Brei an Klang.

Aber das ist nicht der Fall. Gerade die Höhen sind vollkommen okay.

Sie sind ausreichend klar und recht sauber. Selbst die „Brillanz“ ist passend. Hier habe ich nichts zu bemängeln! Selbst die Mitten sind in ausreichendem Maße vorhanden.

Musik klingt erstaunlicherweise gut, besser als bei vielen Headsets der großen Herstellern.

Das gesamte Klangbild ist spaßig, aber in keiner Weise übertrieben. Es gibt auch keine nervigen Verschiebungen im Frequenzspektrum wodurch einzelne Frequenzen unnatürlich wirken.

Die Räumlichkeit ist für ein Gaming Headset vielleicht etwas klein aber auch das ist sehr relativ beim Blick auf den Preis.

Das Mikrofon ist im Übrigen gut. Es ist relativ laut, klar und meine Stimme klingt sogar recht voll. Vermutlich würde ich das Headset nicht für Twitch Streams verwenden aber hier habe ich schon bei 100€ Headsets schlimmeres gehört.

 

Fazit  

Ich habe nicht mit einem derartigen Resultat gerechnet aber ich muss eine Empfehlung für das Sades SA-810 aussprechen.

Klar wenn Ihr das Geld habt und auch ausgeben wollt, erhaltet Ihr beispielsweise mit dem Lioncast LX50 ein nochmals deutlich besseres Headset, allerdings für 60€.

Aber das ist hier der Punkt, für die verlangten 25€ ist das Sades SA-810 gut wenn nicht sogar sehr gut.

Negativ ist die Haptik und wie ich finde die Optik. Das Headset sieht billig aus und fasst sich auch ein wenig so an.

Jedoch abseits davon ist das Headset gut. Der Tragekomfort ist zufriedenstellend, selbst über Stunden hinweg und der Klang ist hervorragend.

Natürlich „hervorragend“ ist sehr subjektiv, vergleichen mit einem 60€ Headset ist der Klang natürlich deutlich schwächer aber für 25€ habe ich noch keine Kopfhörer oder ein Headset gehabt welches besser klingt.

Selbst für Musik taugt das Sades SA-810 mindestens genauso gut wie für Spiele. Ich selbst habe das Sades einige Stunden genutzt und teilweise vergessen, dass ich nicht mein 200€ Headset auf habe sondern das 25€ Ding. Zum einen im Eifer des Gefechts habe ich nicht so genau auf den Klang geachtet, zum anderen klingt es nicht auffällig schlecht aufgrund irgendeiner merkwürdigen Klangabstimmung.

Also ja, wenn Ihr nicht mehr Geld ausgeben wollt, bekommt man hier für 25€ ein erstaunlich brauchbares Headset.

Razer Blade SSD Upgrade

Wenn Ihr dies lest habt Ihr vermutlich ein Razer Blade gekauft oder plant dies noch. Hier ist eine sehr wichtige Frage wie viel Speicher man will.

Leider geht hier das Upgrade auf eine größere SSD sehr ins Geld. Weshalb auch ich mich für die „günstigste“ Version mit 256GB entschieden habe, mit dem Plan die SSD im Nachhinein upzugraden.

Dies habe ich auch nun gemacht, hier dazu ein kleiner Erfahrungsbericht.

 

Die Vorbereitung 

Für das Upgrade benötigt Ihr zunächst eine passende M.2 SSD, vorzugsweise mit PCIe Interface. Original verbaut Razer aktuell die Samsung PM961. Solltet Ihr also auf Nummer sicher gehen wollen, greift einfach zu einer größeren Version der PM961.

Ich habe mich jedoch für die Toshiba OCZ RD400 mit 512GB entschieden, welche auch problemlos funktioniert.

Ebenfalls benötigt Ihr zwei Schraubendreher, einmal einen kleinen Torx für das Öffnen des Gehäuses und einen kleinen Kreutz für das Montieren der SSD.

Zu guter Letzt solltet Ihr noch Euer altes System klonen oder einen USB Stick mit einer frischen Windows Version bereitlegen.

 

Die Montage

Auch wenn das Razer Blade nicht über Wartungsklappen verfügt ist das Öffnen des Notebooks sehr einfach.

Bevor Ihr loslegt achtet darauf, dass das Notebook auch wirklich aus ist und vom Strom getrennt!

Auf der Unterseite befinden sich 12 Torx Schrauben, welche praktischerweise alle die gleiche Länge haben.

Sind diese entfernt lässt sich einfach der Deckel abnehmen.

Im Normalfall ist es für solche Operationen immer sinnvoll den Akku zu entnehmen oder vom Gerät zu trennen.

Dies habe ich allerdings nicht gemacht, achtet einfach darauf, dass Ihr keine Kontakte auf dem Mainboard berührt.

Neben dem Akku befindet sich die alte SSD, welche sich durch entfernen der Schraube entnehmen lässt.

Hierbei klappt diese ein Stück weit hoch und muss auch in einem schrägen Winkel entnommen werden.

Selbiges gilt auch für das Einsetzen der neuen SSD. Schräg einsetzen und dann runterdrücken und verschrauben ist hier angesagt.

Bei der Toshiba OCZ RD400 liegt ein kleines Wärmepad bei, das ich allerdings nicht verwendet habe!

Nachdem die SSD verbaut ist, schließt das Gehäuse und überprüft ob das Notebook sich einschalten lässt und die SSD erkennt.

 

Neu Installation von Windows  

Ich habe die Gelegenheit für eine frische Installation von Windows genutzt. Ihr könnt Euch einfach einen Windows 10 Installations- USB- Stick erstellen.

Hierfür bietet Microsoft auf seiner Homepage sogar ein einfaches Tool an, das den Stick erstellt und auch das passende Windows 10 herunterlädt.

https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10

Steckt den Stick ins Notebook, startet es und drückt beim Hochfahren f12 um ins Boot Menü zu kommen.

Wählt dort den Stick aus und die Windows Installation sollte starten.

Wichtig! Ihr benötigt KEINEN Windows 10 Key! Dieser ist im Notebook fest hinterlegt und wird von Windows automatisch erkannt.

Auch Treiber werden von Haus aus fast alle bereits mitgebracht. Alle Basisfunktionen wie die Grafikkarte, WLAN usw. funktionieren also von Anfang an.

Jedoch empfiehlt es sich die richtigen Treiber wie auch Razer Synapse nach zu installieren.

 

Probleme und Temperaturen  

Das Razer Blade ist bekanntlich ein „heißes“ Notebook. Dementsprechend wird auch die SSD flauschig warm da diese nicht aktiv gekühlt wird.

Leider werden NVME PCIe SSDs sehr heiß, gerade die „High Performance“ Modelle.

Die Toshiba OCZ RD400 ist im Leerlauf um die 58Grad heiß und unter Vollast steigen die Temperaturen auf über 70Grad.

Das sind schon Temperaturen welche man als kritisch einstufen kann, jedoch in der Praxis bei mir keine Probleme machten.

Alt – Leerlauf
Neu -Leerlauf

Bei einer normalen Gaming -Last erreichte die SSD meist um die 64Grad, was noch unproblematisch ist. Auch selbst die 73Grad Maximaltemperatur führten noch nicht zum Throttling, viel wird aber nicht fehlen und an einem heißen Sommertag könnte es kritisch werden.

Vollast

Das Ganze ist natürlich kein Weltuntergang, es kommt in der Regel sehr selten vor, dass man 100GB am Stück auf seine SSD schreibt und nur dann werden solche Temperaturen erreicht.

Daher würde ich die Toshiba OCZ RD400 als Okay für das Razer Blade einstufen. Jedoch bei SSDs die noch heißer laufen wie der Samsung 960 Pro wäre ich vorsichtig.

 

Fazit  

Erfreulicherweise ist das SSD Upgrade bei einem Razer Blade als sehr unkompliziert und schnell zu bezeichnen.

Natürlich etwas Erfahrung mit solchen Prozessen hilft, aber selbst jemand der sowas noch nie gemacht hat, wird das Ganze schaffen, wenn man vorsichtig an die Sache heran geht.

Das einzige was man wirklich bedenken muss ist die Temperaturentwicklung der SSD. Die Toshiba OCZ RD400 ist hier schon hart an der Grenze zum Throttling, eine noch heißere SSD könnte Probleme machen.

Nun fragt Ihr Euch sicherlich was für eine SSD ich empfehlen würde? Leider kann ich Euch auch keine nennen, die schnell und recht kühl läuft. Vielleicht eine Samsung 960Evo ?! Aber ich selbst besitze diese SSD nicht und kann daher auf keine Angabe machen in wie weit sich dort die Temperaturen verhalten.

Sagen wir es so die Toshiba OCZ RD400 funktioniert bei mir aktuell problemlos und verdammt schnell, auch wenn die Temperaturen an der Grenze sind. Überlegt Euch aber dennoch ob es die schnellste und heißeste SSD für Euer Notebook sein muss.

Das Ubiquiti UniFi Security Gateway im Test, die volle Kontrolle übers Netzwerk und ein Spaß für Statistik Freunde!

Ich liebe es die „Kontrolle“ über mein Heimnetzwerk zu haben und zu beobachten was einzelne Geräte so im Hintergrund schönes machen oder wie mein Trafik für den aktuellen Monat so aussieht.

Umso mehr Statistiken und Daten umso besser ist mein Motto.

Jedoch die meisten Heimrouter bieten nur wenig Statistik Möglichkeiten. Diese sind für Normalnutzer konzipiert und diese wollen alles so einfach wie möglich, verständlich.

Aber was wenn man mehr möchte? Hier können „Business Grade“ Router eine interessante Option sein.

Leider sind viele Modelle zu kompliziert oder einfach zu teuer. An welche Marke wendet man sich wenn es um „Business Grade“ Netzwerktechnik zum fairen Preis geht? Richtig an Ubiquiti, welche mit dem Security Gateway einen Router + Firewall anbieten, der für ein solch professionelles Gerät mit rund 120€ geradezu günstig ist.

Aber kann das Ubiquiti UniFi Security Gateway im Test überzeugen und bietet es genug Mehrwert, dass es sich auch für eine Privatperson lohnt? Finden wir es im Test heraus!

 

Das Ubiquiti UniFi Security Gateway im Test

Das Ubiquiti UniFi Security Gateway ist eine viereckige Box, etwa so groß wie eine Untertassen. Dabei besteht diese aus einer Mischung aus Aluminium und weißem Kunststoff.

Das Ganze wirkt erfreulich schick und hochwertig.

Auf der Oberseite ist groß das Ubiquiti Logo eingearbeitet inklusive der typischen blauen „Status“ LED, die leuchtet wenn alles in Ordnung ist.

Auf der Front des Security Gateways sind sämtliche Ports und Anschlüsse des Systems zu finden, mit Ausnahme des Anschlusses fürs Netzteil welches natürlich auf der Rückseite ist.

Bei den Anschlüssen handelt es sich um vier LAN Ports mit unterschiedlichen Aufgaben. Der erste ist ein Konsolen (Diagonse) Anschluss und der letzte für VoIP Telefone/Anlagen.

Diese beiden Anschlüsse werden vermutlich die meisten Nutzer nicht verwenden. Der VoIP Port funktioniert NICHT mit normalen DSL Anschlüssen, ehe diese Frage aufkommt.

Die beiden wichtigen Anschlüsse sind der WAN Port und der LAN Port. Über diese beiden Anschlüsse wird das Gateway ins Netzwerk eingebunden.

 

Einrichtung und Installation

Wichtig ich würde die Installation in einem bestehenden Netzwerk, also, wenn Ihr über z.B. über eine Fritzbox verfügt, nicht als „idiotensicher“ einstufen.

Ich habe hier eine ganze Weile gebraucht das Ganze passend einzurichten, deutlich länger als erwartet.

In meinem Fall nutze ich das Ubiquiti UniFi Security Gateway und eine AVM Fritzbox welche ich für VoIP und als DSL Modem benötige.

Die Fritzbox hört bei mir auf die IP Adresse 192.168.178.1, dementsprechend sind auch Geräte mit Fester IP Adresse eingestellt.

Die Verbindung ist an sich einfach, man verbindet die Fritzbox und das Gateway über den LAN Port (Fritzbox ) und den WAN Port( Gateway) und dann einen Switch an welchem die ganzen Netzwerk- Geräte hängen über den LAN Ausgang des Gateways.

Problem das Security Gateway weißt Euch von Haus aus eine IP Adresse nach dem Muster 192.168.1.1 zu.

Über die WEB UI des Security Gateway könnt Ihr die WAN IP Adresse ändern, aber nicht die LAN IP Adresse.

Diese lässt sich über die UniFi Controller Software einstellen.

Die UniFi Controller muss zu mindestens für die Einrichtung auf einem PC oder Server laufen. Bei der Controller Software handelt es sich um ein Programm welches zur Steuerung und Überwachung sämtlicher UniFi Produkte dient.

Also nicht nur für das Gateway sondern auch für WLAN AccessPoints, Switche usw.

Diese Software sollte im Optimalfall IMMER laufen da ansonsten keine Statistiken und Informationen aufgezeichnet werden.

Solltet Ihr keinen Computer besitzen, welcher 24/7 läuft könnt Ihr auch auf einen Raspberry PI oder noch eleganter den Cloud Key von Ubiquiti zurückgreifen.

In der UniFi Controller Software gilt es zuerst unter den Einstellungen und Netzwerk die von Euch gewünschten Einstellungen zu konfigurieren, denn diese werden später automatisch übernommen, was zu großen Problemen führt, wenn diese nicht korrekt sind.

Hierbei scheint es nicht möglich zu sein denselben WAN IP Adressen Bereich zu wählen wie den internen Bereich.

Dies sagt einem die Software leider nicht jedoch hatte das bei mir nicht funktioniert.

Kleiner Tipp solltet Ihr das Gateway auch in Kombination mit einer Fritzbox oder einem anderen Router/Modem Kombi Gerät dann schaltet „Exposed host“ ein, so vermeidet Ihr das doppelte NAT.

 

Software, Funktionen und Features

Das Ubiquiti UniFi Security Gateway übernimmt weitestgehend die Aufgaben eines Routers. Heißt hier ist ein DHCP Server integriert, eine Firewall usw.

Das Besondere ist aber die Steuerung und die Verknüpfung mit weiteren Ubiquiti Produkten.

Die UniFi Controller Software ist visuell wie üblich hervorragend aufbereitet und bietet gerade Statistik Fans jede Menge Optionen.

Zum einen wird Natürlich die gesamte Internet Aktivität Stundengenau aufgezeichnet. Hierzu gehört der Upload, Download wie aber auch der Ping welcher gemessen wird.

Wenn Ihr wollt kann auch in gewissen Intervallen (z.B. alle 30 Minuten) die Internetgeschwindigkeit gemessen werden.

Zudem wird die aktuelle Internetauslastung auch auf die einzelnen Netzwerkgeräte „aufgeschlüsselt“ und aufgezeichnet, welches Gerät wie viel Traffic genau verbraucht hat.

Das ganze lässt sich noch weiter auf die Spitze rtreiben wenn man DPI aktiviert. DPI steht für Deep Packet Inspection und bedeutet so viel, dass das Gateway Eure Verbindungen analysiert und aufschlüsselt wohin wie viele Daten geflossen sind.

Ihr könntet also beispielsweise sehen wie viel GB Trafik auf Youtube entfallen ist oder auf andere Webseiten.

Hier unterteilt das System den Trafik auf diverse Kategorien wie Web, File Transfer, Games, Streaming Media, TopSites(Business, Games, Adult usw.).

Neben der gesamten Ansicht  gibt es auch die Möglichkeit zu sehen welche Geräte im Netzwerk diesen Trafik Verursacht haben.

Sollte das UniFi Security Gateway in einem Büro installiert sein, könnte man herausfinden wer also seinen ganzen Tag auf Youtube verschwendet hat.

Genaue Details kann man allerdings nicht sehen. Es wird also nicht im Detail aufgezeichnet zu welchen IP Adressen Verbindungen aufgebaut werden oder was Nutzer auf den Webseiten machen.

Auch unbekannte Dienste, weil diese zu klein sind, werden auch nur als unbekannte Dienste bezeichnet.

Wenn Ihr also den ganzen Tag auf Techtest.org verbringt, wird nicht in der Statistik Techtest.org auftauchen, sondern entweder nur als Webdienst oder als Unbekannt.

Natürlich besitzt das Security Gateway auch eine Firewall, welche ich vorsichtig einmal als „erweitert“ einstufen würde.

Portfreigaben oder Ähnliches sind allerdings weiterhin recht einfach einzurichten. Auch DyDNS Dienste lassen sich konfigurieren, leider muss man hier aus einer Liste von hinterlegten Diensten eine auswählen und diese Liste ist nicht so lang wie ich es gerne hätte.

Auf Seiten der Performance ist nichts groß zu erwähnen. Natürlich jede „Station“ welche man zwischen sich und das Internet bringt, sorgt für eine leichte Verschlechterung der Geschwindigkeit.

Jedoch ist das Ubiquiti UniFi Security Gateway ausreichend mächtig selbst bei aktiver Deep Packet Inspektion keine merkenswerte Verschlechterung der Internet Verbindung herbeizuführen.

Genau genommen konnte ich nichts messen was nicht auch auf die normalen 1-2% Spiel bei meiner Internetverbindung zurückzuführen wären. Auch die Stabilität ist tadellos, in meinen nun rund 4 Wochen Nutzung musste ich das Gateway kein einziges mal Neustarten. Genau genommen hat das Gateway sogar zu einer gesteigerten Stabilität in meinem Netzwerk geführt.

 

Fazit

Das Ubiquiti UniFi Security Gateway ist etwas Tolles für Nerds und Hobby Netzwerkadministratoren welche gerne ein Auge auf allen Dingen haben, die im Netzwerk passieren.

Das Ganze ist natürlich vor allem für Unternehmen interessant, welche vielleicht Ihre öffentlichen WLAN Netze und die Nutzung davon etwas kontrollieren wollen.

Allerdings muss man auch ehrlich sein, für völlige Anfänger ist das Ganze nur sehr bedingt geeignet. Auch ist sicherlich der Gewinn an Funktionalität gegenüber einem normalen Router nicht als essenziell zu bezeichnen, zu mindestens für die allermeisten Nutzer.

Im SOHO Bereich würde ich das Ganze eher als optionales Upgrade fürs Netzwerk bezeichnen.

Jedoch muss man Ubiquiti mal wieder eins lassen, sie wissen wie sie ihre Produkte präsentieren. Das UniFi Security Gateway ist was die Hardware und was die Software angeht einfach nur als hervorragend zu bezeichnen!

Es ist schnell bietet alle Funktionen die man sich wünscht, gerade was Statistiken und Netzwerk- Informationen angeht, und ist auch optisch ansprechend.

Razer Leviathan Mini im Test

Gefühlt hat jeder Hersteller aktuell einen Bluetooth Lautsprecher im Sortiment. So auch der eigentlich eher für PC Peripherie Geräte bekannte Hersteller Razer.

Der Leviathan Mini ist ein kompakter Bluetooth Lautsprecher für welchen der Hersteller aktuell rund 130€ haben möchte.

Optisch sieht das Gerät wie bei Razer typisch durchaus schick aus, aber wie steht es um den Klang?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Verpackung und Lieferumfang

Die Verpackung des Razer Leviathan Mini verdient durchaus besondere Beachtung. Dies ist eine große grün/schwarz bedruckte Box.

Werden die Siegel auf der Unterseite durchtrennt, kann man die äußere Hülle der Verpackung nach oben wegziehen und der Lautsprecher wird präsentiert.

Man kann sagen was man will aber Razer weiß wie man Produkte präsentiert.

Neben dem Lautsprecher findet man ein USB Ladegerät, ein microUSB Kabel, ein AUX Kabel und eine kleine Tasche in der Box.

 

Der Razer Leviathan Mini im Test

Der Razer Leviathan Mini ist komplett in Schwarz gehalten, lediglich das Razer Logo auf der Front ist silbern.

Das verleiht dem Lautsprecher einen sehr schlichten aber edlen Look. Man sieht diesem also durchaus seinen Preis an.

Auch beim Gehäuse hat Razer einen guten Job gemacht. Zwar ist der größte Teil aus Kunststoff gefertigt, dieses fühlt sich allerdings sehr hochwertig an.

Das große Lautsprechergitter auf der Front und der Rückseite, unter welchem sich die beiden 12W Treiber verbergen, ist jedoch aus Aluminium gefertigt, was den hochwertigen und robusten Eindruck des Lautsprechers unterstreicht.

Bei den Tasten setzt Razer auf Minimalismus. Auf der Oberseite sind lediglich drei Tasten angebracht. Die Mittlere dient dem Starten/Pausieren der Musik und kann durch doppeltes Antippen auch einen Titel vorspulen.

Die Plus und Minus Tasten dienen dem Lauter und Leiser stellen.

Um den Lautsprecher einzuschalten und zu koppeln gibt es zwei weitere Tasten am rechten Rand des Leviathan Mini. Dort ist auch der microUSB Eingang zum Laden und der AUX Eingang für Geräte welche kein Bluetooth unterstützen.

Razer gibt die Akkulaufzeit mit 10 Stunden an, was ich auch so bestätigen kann. Natürlich bei sehr hoher Lautstärke kann diese auch durchaus auf 8 Stunden sinken.

 

Klang

Aber worum geht es bei einem Bluetooth Lautsprecher letztendlich am meisten? Richtig dem Klang.

Hier hat es mich etwas überrascht, dass Razer es angeblich geschafft hat zwei 12W Treibereinheiten im Leviathan Mini unterzubringen, dies wäre sehr viel Power für solch einen kleinen Lautsprecher.

Wem das nicht genug ist, kann auch zwei der Lautsprecher miteinander koppeln und so zu einem Stereo Paar  machen.

Kommen wir aber zur Praxis, in welcher ich leider nur einen Leviathan Mini habe.

Ja man hört dem Leviathan Mini definitiv eine gewisse Kraft an. Für die kompakte Größe hat das gute Stück ein ordentliches Level an Bass.

Zwar kann dieser kein Wohnzimmer zum vibrieren bringen, aber Musik klingt angenehm voll und satt.

Die Höhen sind etwas schwächer und klingen leicht nach hinten versetzt. In „No Lie“ von Sean Paul ist beispielsweise ist die Stimme dem Beat unterlegen, welcher im klanglichen Fokus steht.

Grundsätzlich bin ich jedoch mit dem Klang und auch der maximalen Lautstärke recht zufrieden.

Womit ich nicht zufrieden bin, ist das Rauschen! Der Leviathan Mini besitzt ein sehr deutliches Grundrauschen was gerade bei Hörbüchern und Ähnlichem doch stört.

Allerdings bei Musik in einer normalen Lautstärke fällt dies meist nicht mehr auf.

 

Fazit zum Razer Leviathan Mini

Der Leviathan Mini ist ein wirklich hübscher kleiner Bluetooth Lautsprecher mit ordentlich Power.

Jedoch würde ich mich schwer tun für diesen 130€+ auszugeben. Zum einen ist das Grundrauschen recht stark, zum anderen klingt dieser auch nicht viel besser als Beispielsweise der TaoTronics TT-SK06/ Anker A3143, welche in der 60€ Preisklasse liegen.

Hier ist es Euch überlassen ob das Grundrauschen stört oder nicht und ob Ihr bereit seid für das zugegeben klasse Design einen gewissen Aufpreis zu zahlen.

Ubiquiti UniFi Cloud Key im Test, das nötige Accessoire

Wenn Ihr Euch für Ubiquiti UniFi Produkte interessiert dann seid Ihr vielleicht auch schon mal über den Cloud Key gestolpert und habt Euch gefragt was dieser kann macht und tut?

Dies versuche ich einmal mit Euch in diesem kurzen Artikel zu klären.

 

Ubiquiti UniFi

Ubiquiti UniFi Netzwerk Hardware wird über eine Controller Software gesteuert und kontrolliert. Diese Controller Software ist natürlich eine große Besonderheit an diesem System.  Im Gegensatz zu Normalen Routern und Netzwerk Produkten, welche alle eine eigene Benutzeroberfläche  besitzen, gibt es bei  UniFi Geräten eine zentrale Software wo alle Einstellungen und Informationen aller Netzwerk Hardware zusammenläuft.

Leider muss dieses Software System bedingt natürlich ununterbrochen laufen damit die Statistiken und Informationen im Hintergrund aufgezeichnet werden.

Aber nicht jeder besitzt einen Windows, Linux oder Mac Rechner welcher 24/7 läuft um diese Aufgabe zu erfüllen.

Hier kommt der Ubiquiti UniFi Cloud Key zum Einsatz. Dieser macht das Installieren der Controller Software auf Eurem PC überflüssig und übernimmt alle Steuerungsoptionen.

 

Der Ubiquiti UniFi Cloud Key

Der Cloud Key ist, wie man vielleicht anhand des Namens sich schon denken kann, ein DVBT Stick großes Modul.

Dieses ist geschmackvoll in weiß gehalten und sieht angenehm modern aus.

Auf Seiten der Anschlüsse finden wir einen LAN Port, einen microSD Steckplatz und einen microUSB Port.

Zusätzlich befindet sich auf der Oberseite eine Status LED.

Die Stromversorgung wird entweder über PoE nach 802.3af geregelt oder über den microUSB Port. Für die Stromversorgung über microUSB liegt allerdings weder ein Kabel noch ein Netzteil bei!

Der Stick benötigt im Betrieb ca. 2,5-3W, also ein 1A USB Netzteil reicht völlig aus.

 

Software

Letztendlich läuft auf dem Stick die normale Ubiquiti UniFi Controller Software mit all Ihren Vorzügen, jedoch ist die Einrichtung naturgemäß etwas anders.

Ihr verbindet den Stick mit dem Strom und Netzwerk und ruft über den Google Chrome Browser https://unifi.ubnt.com auf und loggt Euch in Eurem Ubiquiti Account ein oder erstellt einen neuen.

Warum über den Google Chrome Browser? Die Webseite nutzt für die Erkennung des Sticks, ein Plugin welches nur in Google Chrome funktioniert.

Wird der Stick erkannt, lässt sich dieser über „Adopt“ verbinden. Hier müsst Ihr zwei Passwörter und einen Benutzernamen festlegen.

Nun könnt Ihr wie gewohnt Eure Geräte durch das Einloggen auf https://unifi.ubnt.com verwalten.

Wollt Ihr die ganze Cloud Nutzung nicht haben, lässt sich das Ganze natürlich auch komplett lokal Steuern.

Hierfür müsst Ihr die IP Adresse welche der Cloud Key via DHCP erhalten hat, herausfinden und in Euren Webbrowser eintragen.

Wenn dies gesehen ist, landet Ihr auf dem Einrichtungsbildschirm.

Über das Eingeben der Lokalen IP Adresse könnt Ihr zudem auch den Stick selbst managen, also Dinge wie IP Adresse usw.

Logs werde im Übrigen auf der eingelegten microSD Karte gespeichert. Mit der mitgelieferten 8GB Karte kommt man allerdings schon recht weit.

Kleiner Tipp nach dem Einrichten solltet Ihr erst einmal die Software Updaten, diese war bei mir hoffnungslos veraltet.

 

Mögliche Probleme und Lösungen

Hier ein paar Probleme denen ich begegnet bin und für die ich eine Lösung gefunden habe, welche Euch vielleicht weiterhilft.

Der Cloud Key findet meine AccessPoints nicht?!

Eventuell müssen die APs noch über den Controller Informiert werden. Ladet Euch dafür das „Ubiquiti Device Discovery Tool“ herunter.

Wenn dieses Tool Euren AP gefunden hat, wählt diesen aus und klickt auf verwalten. In dem neuen Fenster stellt bei „InformURL“ die IP Adresse des Cloud Keys ein.

Nun sollte dieser auch in der „Network Management Controller“ UI des Cloud Controllers auftauchen.

Der Cloud Key akzeptiert mein Passwort unter Configure nicht?!

Verwendet als Benutzername ubnt und als Passwort welches Ihr festgelegt habt.

Für die Einrichtung in der „Cloud“ benötigt der Key ein SSH Passwort und Benutzername. Beides kenne ich nicht?

Ruft die lokale Benutzeroberfläche auf und updatet dort die Software und Firmware.

Wenn beides geupdatet wurde, resettet den Cloud Key.

Nun sollte alles funktionieren.

Wie resette ich den Ubiquiti UniFi Cloud Key?

Es gibt drei Möglichkeiten. Zum einen über die lokale WebUI dort unter Management oder über die Reset Taste am Gerät.

Verbindet den Cloud Key mit dem Strom und drückt diese Taste, nun sollte die LED nach ein paar Sekunden auf Weiß wechseln und der Key zurückgesetzt werden.

Sollte das alles nicht helfen gibt es noch eine 3. Möglichkeit. Trennt den Cloud Key vom Strom, haltet nun die Reset Taste gedrückt und verbindet ihn gleichzeitig mit dem Strom.

Wichtig haltet die Reset Taste so lange gedrückt bis die LED auf der Oberseite weiß/ blau blinkt.

Nun könnt Ihr die WebUI durch das Eingeben der IP Adresse des Cloud Keys im Webbrowser aufrufen. Hierbei handelt es sich um eine Fallback UI welche das Resetten und das Updaten der Firmware erlaubt.

Das automatische Software Update funktioniert nicht?

Habt nur etwas Geduld. Der Stick braucht eine Weile für das Update, währenddessen lässt sich dieser nicht anmerken, dass er arbeitet.

 

Fazit

Für Nutzer mehrerer Ubiquiti UniFi Geräte ist der Ubiquiti UniFi Cloud Key eine sehr elegante Option für das Nutzen der Management Software.

Dieser funktioniert, wie zu erwarten ist, sehr gut und sehr zuverlässig. Dies ist aber auch bei einem Preis von rund 100€ zu erwarten.

Hier muss letztendlich jeder selbst entscheiden ob dies einem das Geld Wert ist.

Eine günstige, aber etwas weniger elegante Methode wäre beispielsweise das Installieren der Management Software beispielsweise auf einem Raspberry PI.

WICHTIG: Nur um das nochmals deutlich zu erwähnen, der Cloud Key ist nur ein „Zusatz“ zu anderen Ubiquiti Produkten! Sollte Ihr keine davon haben macht der Cloud Key keinen sinn!

Ubiquiti UniFiSwitch US-8-60W „Smart Switch“ im kurz Test

Das ich Netzwerk Hardware von Ubiquiti liebe ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Zusätzlich zu meinen WLAN AccessPoints habe ich mir nun auch ein Switche von Ubiquiti gegönnt.

Hier wird sich nun der ein oder andere Fragen „Warum einen 8 Port Switch für 120€ für die private Nutzung kaufen?“ und ja dies mag im ersten Moment nach viel Geld aussehen, ist es auch, aber ein UniFiSwitch hat auch seine Vorzüge.

Von welchen Vorzügen ich spreche erfahrt Ihr im Test des UniFiSwitch US-8-60W. Kann dieser Überzeugen?

 

Der Ubiquiti UniFiSwitch US-8-60W

Der UniFiSwitch ist in zwei Versionen verfügbar. Die erste Version besitzt kein Netzteil und wird über PoE mit Strom versorgt.

Die zweite Version, um welche es auch in diesem Test geht, kann andere Geräte via PoE mit Strom versorgen.

Beide Modelle sind preislich ungefähr gleich teuer. Solltet Ihr nichts mit PoE am Hut haben wählt die US-8-60W Version.

Der UniFiSwitch selbst ist für ein 8 Port Modell ausgesprochen kompakt. Die komplette Front wird fast vollständig von den 8 GBit LAN Ports eingenommen. Diese sind in zwei Gruppen eingeteilt, vier ohne PoE und vier mit PoE.

Hierbei soll der Switch über eine „Switching Capacity“ von vollen 16GBit verfügen.

Das Gehäuse ist aus einem weiß/silbernen Aluminium gefertigt, was dem Switch eine vergleichsweise hochwertige Optik verleiht.

Ich finde auf einem technikorientierten Schreibtisch sieht dieser durchaus schick aus.

Wie üblich verfügt der UniFiSwitch US-8-60W auch über LEDs und davon gleich 13 Stück. Auf der Front ist eine Status LED und auf der Oberseite nochmals für jeden Port.

Diese LEDs können grün bzw. orange leuchten oder blinken, je nachdem ob es sich um eine 100Mbit oder eine 1000Mbit Verbindung handelt.

Zusätzlich verfügen die PoE Ports über eine weitere Staus LED welche anzeigt ob PoE aktiv ist oder nicht.

Verbunden mit dem Strom wird der Switch über ein recht großes Netzteil, welches auch satte 60W schafft.

Im Leerlauf Frist der Switch selbst ca. 7W Strom, also verhältnismäßig viel.

 

Features und Software

Was macht den UniFiSwitch US-8-60W so viel besser als die anderen Modelle auf dem Markt?

Es ist die Software! Ubiquiti besitzt eine Controller Software welche auf einem Server, NAS oder CloudKey läuft und alle Aktivitäten protokolliert und steuert.

Ich denke alleine die Optik der Benutzeroberfläche zeigt das dieser Switch etwas besonderes ist. In der Regel verfügen die meisten smart managed Switche über eine so simple Benutzeroberfläche wie möglich, denn professionelle Nutzer brauchen ja nicht mehr, so ist vermutlich zu mindestens die Ausrede der Hersteller.

Die Controller Software, mit welcher man auch den Router und die WLAN APs von Ubiquiti steuern kann, ist visuell einmalig aufbereitet und bietet alles an Features die man sich wünschen kann.

Gerade Statistik Freunde werden hier voll auf Ihre Kosten kommen.

Aber beginnen wir am Anfang. Der Switch lässt sich mit einem Mausklick der Controller Software hinzufügen. Ebenfalls mit einem Klick ist ein Firmware Upgrade erledigt, welches bei meinen Geräten erst einmal nötig war.

Wer die ganze Sache nun „ordentlich“ machen möchte könnte den einzelnen Ports Namen zuweisen, so das im späteren Verlauf leichter zu erkennen ist was an diesen angeschlossen ist.

Ebenfalls in den Geräte Einstellungen lassen sich VLANs Anlegen, einzelne Ports deaktivierend oder via Link Aggregation zusammenschalten. Auch finden sich dort noch mehr erweiterte Einstellungen von welchen ich zugegeben keine Ahnung habe (ja sowas sollte ein guter Tester nicht in seinen Bericht schreiben, ich weiß).

Das für mich interessanteste sind allerdings die Statistiken. Zum einen zeichnet die  Controller Software Informationen über den kompletten Trafik, der  durch den Switch läuft auf, also in welchem Zeitraum wie viel GB/TB übertragen wurden.

Zum anderen lassen sich Graphen anzeigen für die stundengenaue Auslastung der einzelnen Ports jedes Switchs.

Für jemanden der gerne überwacht was in seinem Netzwerk vorgeht, ist das Ganze ein Traum!

Probleme mit dem Ubiquiti UniFiSwitch US-8-60W hat ich selbstverständlich nicht. Diese laufen nun seit einigen Wochen durch, hatten bisher 0 Probleme mit abstürtzen oder Ähnlichem.

 

Fazit

Natürlich ist der Ubiquiti UniFiSwitch US-8-60W recht teuer aber wenn Ihr sowieso schon im Ubiquiti Öko System hängt, spricht nichts gegen den Kauf!

Die Leistung und auch die Steuerungsoptionen lassen sich einfach nur als top bezeichnen. Aber nichts anderes ist man von Ubiquiti gewöhnt.

Statistik und Kontrollfreunde werden Ihre helle Freude am UniFiSwitch haben.

Jedoch muss man auch dazu sagen, dass jemand der noch nicht so tief im Ubiquiti Öko System steckt wird vermutlich für sein Geld bessere bzw. günstigere Geräte finden.

Die Besonderheit hier ist nicht die Hardware, welche auch sehr gut ist, sondern primär die Software und es macht keinen Sinn die Controller Software nur für einen Switch laufen zu lassen.

Wollt Ihr Ubiquiti Geräte auch einmal ausprobieren, fangt am besten mit einem WLAN AP an.

Hardwaremäßig kann man auch genauso gut zu einem TP-Link TL-SG108PE greifen mit welchem ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht habe und dieser kostet gerade mal die Hälfte des Ubiquiti, kann aber mit der Software natürlich nicht mithalten.