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dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät im Test

Quick Charge hat in High End und mittlerweile auch Mittelklasse Smartphones eine große Verbreitung gefunden.

Oftmals wird aber mit dem Smartphone kein passendes Quick Charge Ladegerät mitgeliefert oder man benötigt einfach ein zweites.

Für diesen Fall empfehle ich den Kauf eines Multi Port Ladegerätes. Es ist im Alltag oder auf Reisen immer sehr praktisch mehrere USB Ports an einem Ladegerät zu haben.

Ein solches kompaktes und damit auch für Reisen geeignetes, Multi Port Ladegerät ist auch das dodocool, um welches es in diesem Test gehen soll.

Die Besonderheit an diesem Modell ist, dass beide USB Ports zu Quick Charge 3.0 fähig sind.

Daher ergibt sich eine recht hohe Leistung von 36W für so ein kompaktes Modell. Aber taugt das dodocool auch in der Praxis? Finden wir es im Test heraus!

 

Das dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät im Test

Bei dem dodocool DA87WEU handelt es sich wie bereits erwähnt um ein Dual Port USB Ladegerät.

Dieses besitzt ein weißes Gehäuse aus mattem Plastik. Das Gehäuse macht einen soliden und brauchbaren Eindruck.

Wie bei Dual Port Ladegeräten üblich, handelt es sich auch bei diesem um einen Steckdosen Adapter. Dieser ist relativ kompakt gehalten, wenn auch etwas größer als die meisten 08/15 Ladegeräte.

Die beiden USB Ports sind sauber auf der Front eingelassen.

Beide USB Ports unterstützen hierbei Quick Charge 3.0 mit einer Leistung von jeweils 3,6V-6,5V 3A, 6,5V-9V 2A und 9V-12V 1,5A.

Dies ergibt eine maximale Gesamtleistung von 36W.

Ansonsten gibt es äußerlich nicht viel über das Ladegerät zu sagen, auf LEDs oder ähnliche Spielereien verzichtet dodocool.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Testergebnisse

Kommen wir zu den eigentlichen Testergebnissen. Starten wir mit dem Belastungstest. Diesen hat das dodocool problemlos überstanden. Etwas erstaunlich war aber die Hitzeentwicklung.

In der Regel werden Multi Port USB Ladegeräte bei 100% Last sehr sehr heiß, oftmals so heiß, dass man diese nicht mehr anfassen kann.

Jedoch bliebt das dodocool hier in einem erstaunlich akzeptablen Rahmen. Ja es wurde unter Vollast auch warm, allerdings hielt sich dies in einem sehr akzeptablen Rahmen.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Starten wir mit Geräten die Quick Charge unterstützen. Meine Quick Charge 3.0 fähigen Smartphones funktionierten alle problemlos mit dem Ladegerät und erreichten auch ihre normale „Quick Charge“ Geschwindigkeit.

Es gibt hier bei Ladegeräten keine relevanten Unterschiede. Wenn ein Smartphone mit dem Quick Charge 2.0 oder 3.0 Standard lädt wird immer die selbe Geschwindigkeit erreicht, unabhängig vom letztendlich verwendeten Ladegerät.

Jedoch gibt es gerade bei Quick Charge 3.0 einzelne Kombinationen zwischen Ladegeräten und Smartphones, die nicht zu 100% kompatibel sind.

Gerade das LG G5 zeigt sich hier teilweise etwas zickig und nutzt an einigen QC3.0 fähigen Geräten nur den 2.0 Standard.

In meinem Test mit dem dodocool Ladegerät funktionierte aber das LG G5, Xiaomi MI 5S Plus, Xiaomi MI Max und das Alcatel Idol 4S absolut problemlos mit Quick Charge 3.0.

Auch das Samsung Galaxy S7 Edge lud problemlos, allerdings halt nur mit Quick Charge 2.0.

Aber was ist mit Geräten die kein Quick Charge unterstützen wie das iPhone oder die Google Pixel Geräte?

Das iPhone 7 Plus wie auch das Google Pixel XL erreichten auch eine vernünftige Ladegeschwindigkeit mit 1,55A bzw. 1,49A.

Daher kann man das dodocool DA87WEU auch ohne Probleme für nicht Quick Charge fähige Geräte nutzen und eine gute Ladegeschwindigkeit erreichen.

Zum Abschluss noch ein paar allgemeine Dinge. Im Leerlauf benötigt das Ladegerät 0,3W Strom, was okay ist, und die Effizienz liegt bei ca. 84% was ebenfalls für ein Quick Charge fähiges Ladegerät ordentlich ist.

 

Fazit zum dodocool Dual Port Quick Charge 3.0 Ladegerät

Ihr sucht ein kompaktes Dual Port USB Ladegerät mit Quick Charge? Dann ist das Modell von dodocool ohne Probleme zu empfehlen.

Die Leistung sowohl an Quick Charge fähigen Smartphones wie auch an Geräten, die diesen Standard nicht unterstützen, war überzeugen. Zudem ist der Preis mit 16,99€ sehr fair gewählt.

Da ich unterm Strich nichts finden konnte was gegen das Ladegerät spricht, gibt es eine Empfehlung meinerseits für das dodocool DA87WEU.

 

Der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem Radio und Wecker im Test

Jeder verwendet irgend eine Form von Wecker, ob nun eingebaut im Smartphone,in einer Uhr oder vielleicht in einem kleinen Radio.

RaidSonic hat nun mit der ICY BOX IB-SP101-BT das auf den ersten Blick perfekte Produkt für den Nachtisch auf den Markt gebracht.

In der ICY BOX IB-SP101-BT sind ein Bluetooth Lautsprecher, ein Radio, eine Uhr, ein Wecker, ein SD Kartenleser und ein Thermometer verbaut.

Das klingt im ersten Moment sehr vielversprechend gerade für jemanden wie mich, der morgens nach dem Aufstehen gerne etwas Radio hört. Aber funktioniert das Ganze im Alltag auch wirklich oder ist die ICY BOX IB-SP101-BT zu viel des Guten?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem Radio und Wecker

Das Erste was bei der ICY BOX IB-SP101-BT auffällt, ist sicherlich die große verspiegelte Front. Hinter dieser Front versteckt sich allerdings das LED Display, welches Euch im eingeschalteten Zustand über Uhrzeit usw. informiert.

Die beiden Lautsprecher Treiber sind auf der Rückseite der ICY BOX angebracht unter einem großen Lautsprechergitter.

Dies klingt sicherlich im ersten Moment etwas suboptimal die Lautsprecher auf der Rückseite anzubringen, viel anders was dies aber vermutlich einfach nicht möglich ohne das Display zu schrumpfen oder den Lautsprecher größer zu machen.

Ich weiß nicht wie es Euch da geht aber auf meinem Nachttisch ist niemals genug Platz, daher ist es erfreulich, dass der Lautsprecher relativ kompakt ist trotz diverser Features.

Was kann der IB-SP101-BT denn nun alles?

Nach dem Einschalten beginnt das Display zu leuchten. Hier wird erst einmal die Uhrzeit, die Raumtemperatur und der Akkustand angezeigt.

Nun könnt Ihr zum einen den Wecker programmieren, zum anderen die Bluetooth Funktionalität oder das Radio starten.

Alternativ dazu lässt sich Musik auch von einer microSD Speicherkarte oder über den AUX Eingang wiedergeben.

Zur Steuerung dieser ganzen Funktionen sind auf der Oberseite insgesamt acht Tasten angebracht. Sagen wir es so, dank des Displays ist die Steuerung der ICY BOX IB-SP101-BT okay.

Es gibt auch andere Bluetooth Lautsprecher, welche beispielsweise über ein FM Radio verfügen, jedoch ist bei diesen sehr oft die Steuerung eine Katastrophe. Bei der ICY BOX wird immerhin angezeigt welchen Sender man gerade hört.

Allerdings musste selbst ich einen Blick ins Handbuch werfen um herauszufinden wie man das Radio einschaltet, also ganz intuitiv ist die Steuerung auch nicht.

Die Radio Qualität würde ich als brauchbar einstufen. Zwar hat der Lautsprecher angeblich eine Antenne intern verbaut, allerdings mit dieser habe ich keinen einzigen Sender sauber rein bekommen.

Wenn man allerdings ein microUSB Kabel einsteckt wird dieses als Antenne genutzt was den Empfang je nach Positionierung deutlich verbessert. Zwar bleibt die RaidSonic ICY BOX nicht das  empfangsstärkste Gerät aber sofern Ihr nicht in einer problematischen Region wohnt oder weit entfernte Sender hört, sollte das Ganze kein größeres Problem sein.

Der Bluetooth Empfang, der Wecker und auch der microSD Karten Slot funktioniert hingegen absolut tadellos.

Sehr erfreulich ist, dass RaidSonic daran gedacht hat eine Option zu integrieren, welche es ermöglicht das Display zu dimmen.

Die Akku Laufzeit im Leerlauf (mit Funktion als Wecker) beträgt ca. 3-5 Tage.

 

Klang

Wie klingt der ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher?

Eigentlich ziemlich ordentlich! Man darf hier natürlich keine Wunder erwarten, es handelt sich hierbei um einen recht kompakten Bluetooth Lautsprecher.

Auch sind die beiden Treibereinheiten auf der Rückseite angebracht, da die Front vollständig vom Display belegt ist.

Beim normalen morgendlichen Radiohören im Halbschlaf stört dies allerdings nicht und sollte man den Lautsprecher exzessiv nutzen kann man Ihn auch umdrehen.

Grundsätzlich besitzt die ICY BOX einen sehr klaren Klang mit sauberen Höhen und ein wenig Bass. Nein der Lautsprecher bringt keinen Tisch zum Wackeln oder vibriert Euch aus dem Schlaf.

Allerdings klingt Musik auch nicht zu flach oder dünn. Ich würde den klang als solide Mittelklasse einstufen.

Kleiner Kritikpunkt am Ende, die Sprachansagen sind mit einem interessanten Dialekt gesprochen. Für mich kein absolutes Nogo, habe schon Schlimmeres gehört, aber man hätte dank des Display auch auf diese ganz verzichten können.

 

Fazit zum ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher mit eingebauten Radio und Wecker

Der ICY BOX IB-SP101-BT ist ein außerordentlich interessanter kleiner Bluetooth Lautsprecher, welcher natürlich primär aufgrund seiner Zusatzfeatures punkten soll und kann.

Dies ist auch ein gutes Konzept, Bluetooth Lautsprecher gibt es unzählige auf dem Markt, welche sich meist nur in Nuancen überhaupt in der 30€ Preisklasse unterscheiden.

Jedoch ein Bluetooth Lautsprecher mit eingebautem microSD Karten Leser, FM Radio und Display, der  auch als Wecker verwendbar ist, ist durchaus etwas Besonderes.

Zwar könnte der IB-SP101-BT ein etwas empfangstärkeres Radio Modul besitzen aber abgesehen davon macht dieser einen sehr guten Job!

Der Klang ist solide und das Display ausgesprochen schön und nützlich.

Wer also ein neues Radio/Wecker/Lautsprecher für seinen Nachtisch sucht, sollte sich den ICY BOX IB-SP101-BT Bluetooth Lautsprecher einmal sehr gut ansehen.

Hervorragender Klang toll verpackt, das Plantronics RIG 600 Headset im Test

Mit den neuen RIG 600 hat Plantronics einen Hybrid aus normalen Kopfhörern und einem Gaming Headset auf den Markt gebracht, welchen Ihr je nach Einsatzzweck umrüsten könnt.

Gaming Headsets genießen immer noch einen etwas zwiegespaltenen Ruf. Es war eine lange Zeit gang und gäbe auf schlechte Kopfhörer „G4ming Headset“ drauf zu schreiben, den Bass aufs Maximum aufzudrehen und zu hoffen, dass die Dinger sich verkaufen.

Jedoch hat sich der Markt die letzen Jahre deutlich zum Besseren gewandelt. Immer mehr Hersteller setzen auf durchaus qualitativ hochwertige Kopfhörer und Mikrofone auch wenn es um Mittelklasse Gaming Headsets geht.

In diese Kerbe versucht nun auch Plantronics mit den RIG 600 zu schlagen.

Können dieses Headset/Kopfhörer im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Technische Daten

An dieser Stelle vielen Dank an Plantronics für das Zurverfügungstellen der RIG 600.

 

Die Plantronics RIG 600 im Test

Ich habe bereits in der Einleitung angedeutet, dass die RIG 600 ein „Hybrid“ wären, was meine ich damit?

Die Plantronics RIG 600 besitzen ein austauschbares Kabel. Hier legt Plantronics gleich zwei Stück mit in den Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um ein normales 3,5mm auf 3,5mm Kabel ohne irgendwelchen Schnick Schnack und um ein Kabel mit Mikrofonarm.

Wenn Ihr ersteres Kabel verwendet sind die RIG 600 normale Kopfhörer, die auch auf den ersten Blick nicht als Gaming Kopfhörer zu identifizieren sind.

Erst mit dem zweiten beigelegten Kabel erhalten die RIG 600 den Gaming Headset typischen Mikrofonarm.

Zum einen ist natürlich ein austauschbares Kabel immer ein dickes Plus, zum anderen finde ich diesen Ansatz und die Möglichkeit auf den Mikrofon Arm verzichten zu können auch sehr interessant, sollte man gerade nur normale Kopfhörer benötigen.

Optisch setzt Plantronics größtenteils auf eine einfache schwarze Färbung mit ein paar geschmackvollen goldenen Akzenten.

Grundsätzlich würde ich das Headset als geschmackvoll gestaltet einstufen, sofern man nicht auf den „G4m3r“ look macher Headset steht.

Ich würde mich sogar trauen die RIG 600 (ohne den Mikrofon Arm) auch außerhalb der eigenen vier Wände zu tragen.

Beim Material setzt Plantronics größten Teils auf normales Plastik, das aber einen brauchbaren Eindruck macht.

Das Kopfband ist genau wie die Ohrmuscheln mit einem stark luftdurchlässigen Kunstleder gepolstert. Für eine bessere Anpassung an Euren Kopf lassen sich die RIG 600 natürlich in der Höhe verstellen.

Wie werden die Plantronics RIG 600 angeschlossen?

Die RIG 600 setzen auf einen 3,5mm Anschluss bei beiden Kabeln. Hierbei legt allerdings der Hersteller einen Splitter auf separate Kopfhörer und Mikrofon Stecker bei.

Beide Kabel besitzen im Übrigen auch eine Kabelfernbedienung. Im Falle des „Headset Kabels“ verfügt diese über einen Schieber zum Verstellen der Lautstärke und einen Mute Schalter für das Mikrofon.

Das normale Kabel, welches beispielsweise für die Nutzung am Smartphone gedacht ist, verfügt ebenfalls über ein Mikrofon. Dieses ist allerdings in der Kabelfernbedienung verbaut, genau wie ein Taste und ein Mute Schalter.

 

Tragekomfort

Plantronics hat dem RIG 600 eine recht dicke Polsterung an den Ohrmuscheln verpasst. Das Kopfband hingegen ist etwas dünner gepolstert.

Stört dies? Eigentlich nein, die RIG 600 sind ziemlich bequem und ich konnte diese ohne Probleme zwei Stunden am Stück tragen.

Vielleicht hätte ich mir gewünscht, dass die Ohrmuscheln etwas größer sind aber das ist auch schon das Einzige was ich groß kritisieren kann.

Meine Ohren wurden weder übermäßig warm noch haben die RIG 600 gedrückt oder Ähnliches.

Kurzum der Tragekomfort ist gut.

 

Klang

Das Wichtigste ist sicherlich der Klang des RIG 600.

Dieser gefällt mir ausgesprochen gut! Die RIG 600 würden auch ohne Probleme als „normale“ Kopfhörer durchgehen.

Oftmals sind Gaming Headsets etwas eingeschränkt was den Klang außerhalb von Spielen angeht. Ein gutes Beispiel wären die Sennheiser GSP 300, die in Spielen eine hervorragende Ortung bieten, aber in Musik höchstens Mittelmaß sind.

Dies ist bei den RIG 600 anders. Diese bieten sehr klare und fast schon ein wenig brillante Höhen.

Hierbei sind die RIG 600 aber auch nicht übermäßig anstrengend.

Der Bass ist ein Stück weit angehoben und besitzt einen sehr schönen kräftigen Punch ohne dabei zu übersteuern oder unsauber zu wirken.

Der Tiefgang könnte vielleicht ein Tick besser sein, aber für 80€ Kopfhörer geht die Bass Qualität vollkommen in Ordnung.

Vielleicht ist Euch schon aufgefallen in welche Richtung der Klang der Plantronics RIG 600 geht. Ja, in einem gewissen Rahmen sind diese das klassische Gaming Headset mit angehobenen Höhen und Bässen.

Allerdings machen die RIG 600 hier einen sehr guten Job. Der Klang ist lebendig und spaßig mit guter Dynamic. Im Gegensatz zu vielen sehr günstigen Gaming Headsets hat man hier anscheinend keine „minderwertigen“ Treiber verbaut, die  man auf das Maximum an Bass getunt hat um die Schwächen zu überdecken.

Ob nun Musik oder auch Filme haben mir sehr viel Spaß mit den Kopfhörern bereitet.

Aber wie sieht es mit Spielen aus? Die RIG 600 habe von Natur aus einen recht offenen und weiten Klang was natürlich der Ortung in Spielen sehr hilft.

Ich habe mit den Plantronics RIG 600 einige Runden Overwatch gespielt und dort haben mich die Kopfhörer nicht in Stich gelassen. Ähnliches gilt auch für Single Player Titel wie The Witcher 3.

Allerdings weiß ich nicht ob ich die RIG 600 für professionelle Spieler empfehlen würde. Klanglich ist das Headset eher spaßig getrimmt als wirklich darauf optimiert die kleinsten Schritte in der Distanz hörbar zu machen. Dies machte beispielsweise das Sennheiser GSP 300 besser als das RIG 600. Im Gegenzug sind die RIG 600 was Musik oder Sound Effekte wie Explosionen angeht, einfach aufgrund der spaßigeren Ausrichtung, aus meiner Sicht zu bevorzugen.

 

Mikrofon

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Mikrofon. Dieses liefert eine gute aber auch nicht überragende Qualität.

Via TeamSpeak und Skype wurde ich sehr gut verstanden. Hierbei neigt das Headset zu einem leicht höheren Klang als meine Stimme natürlich hätte.

Dies verbessert allerdings auch die Verständlichkeit gerade über Voice Chat Programme.

Ob ich nun ein Lets Play mit dem RIG 600 aufnehmen würde, vermutlich eher weniger. Für sowas wäre z.B. das Sennheiser GSP 300 besser geeignet.

 

Fazit zum Plantronics RIG 600

Das Plantronics RIG 600 hat einen sehr guten Eindruck im Test hinterlassen, primär dies sogar durch die hohe Klangqualität.

Die RIG 600 können hier mit einem sehr lebendigen und spaßigen Klang überzeugen, der aber dennoch nicht übertrieben oder unsauber ist.

Auch abgesehen davon ist die Qualität und der Tragekomfort gut, hier gibt es nichts zu bemängeln.

Ebenfalls gut ist das System mit den austauschbaren Kabeln. Braucht Ihr gerade den Mikrofonarm nicht und wollt das RIG 600 als „normale“ Kopfhörer an Eurem Smartphone nutzen? Kein Problem tauscht einfach das Kabel kurz aus und die Wenigsten würden überhaupt erkennen, dass Ihr gerade eigentlich ein Gaming Headset nutzt.

Klasse!

Kurzum für rund 80€ ist das Plantronics RIG 600 das beste „universelle“ Headset für Spiele, Musik und Filme das mir bisher begegnet ist.

Lediglich solltet Ihr ein Headset speziell für Tonaufnahmen suchen,, dann gibt es etwas bessere Optionen wie z.B. das GSP 300.

Das neue Gigaset GS160 Smartphone im Test, wie schlägt es sich gegen Lenny 3, Samsung J3 und co ?

Leider war Gigasets erster Versuch im Smartphone Geschäft Fuß zu fassen eher mäßig erfolgreich. Eigentlich etwas schade, denn die ME Geräte Reihe von Gigaset war ziemlich gut aber etwas spät dran.

Das ME Pro war eins der besten 2015er Generation Smartphones, leider ist es Anfang 2016 auf den Markt gekommen kurz vorm deutlich überlegenen Samsung Galaxy S7.

Abgesehen von diesem Timing gab es auch einige andere unglückliche Umstände, welche nicht zum Erfolg beigetragen haben.

Aber genug der Vergangenheit, wie sieht es aktuell bei Gigaset aus?

Diese haben Ihre Smartphone Strategie etwas geändert. Anstelle den High End Markt anzugreifen, versucht man in der Einsteigerklasse Fuß zu fassen mit dem neuen GS160. Man wandelt also etwas auf den Wegen von Wiko und co.

Ist der Neustart im Smartphone Geschäft von Gigaset mit dem GS160 gelungen? Finden wir es im Test heraus!

 

Technische Daten

Vielen Dank an Gigaset für das Zurverfügungstellen des GS160.

 

Lieferumfang und Verpackung

Das GS160 wird in einer „klassischen“ Box geliefert welche groß den Gigaset Schriftzug trägt.

Im Inneren finden wir den klassischen Lieferumfang mit einem 1A 5V USB Ladegerät, dem microUSB Kabel, einem SIM Karten Adapter und dem Akku.

Auch das Smartphone selbst, wie eine Anleitung sollte in der Box liegen.

 

Das Gigaset GS160 im Test

Im Gegensatz zum Gigaset ME spielt das GS160 in einer deutlich günstigeren Preisklasse. Daher setzt Gigaset hier auch auf weniger hochwertige Materialien.

Kurzum das komplette Smartphone besteht aus einfachem Kunststoff. Dies muss aber nicht zwingend etwas Negatives sein.

Das Smartphone liegt gut in der Hand und auch die Verarbeitung ist soweit tadellos. Zwar könnte der Druckpunkt der seitlichen Tasten etwas knackiger sein, aber das ist auch schon das Einzige was mir negativ aufgefallen ist.

Gigaset setzt beim GS160 auf eine recht klassische und unauffällige Optik. Die Rückseite ist in Schwarz gehalten, besitzt jedoch integrierte „Glitzer Partikel“ welche diese etwas im Licht schimmern lassen.

Der Rahmen des Smartphones ist in Silber lackiert, was die Illusion eines Aluminium Rahmens erweckt.

Die Front ist weitestgehend komplett schwarz und beheimatet nur das Display und die Frontkamera da Gigaset auf On Screen Tasten setzt.

Etwas ungewöhnlich in dieser Preisklasse ist der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite. Dieser ist mittig unterhalb der 13MP Kamera angebracht.

Allgemein wird die Rückseite viele Nutzer freuen, denn diese abnehmbar und der Akku austauschbar.

Ich weiß hierauf legen viele Nutzer wert, auch wenn ich dies nicht als ganz so wichtig erachte. Ein 150€ Smartphone ist in 3-4 Jahren wenn der Akku langsam den Geist aufgibt eh gnadenlos veraltet und vermutlich das Smartphone selbst auf eBay weniger Wert als alleine ein neuer Akku.

Trotzdem schön das Gigaset diesen tauschbar gemacht hat. Ebenfalls unter der Rückseite lassen sich die beiden MicroSIM Karten einsetzen wie auch eine Speicherkarte.

Der 3,5mm Kopfhöreranschluss befindet sich wie üblich auf der Oberseite und der microUSB Ladeport auf der Unterseite.

 

Software

Gigaset setzt beim GS160 auf weitestgehend Stock Android 6.0. Stock Android bedeutet, dass der Hersteller keine größeren Veränderungen an der Android Basis Version vorgenommen hat.

Gigaset hat hier lediglich eigene Klingeltöne und Bildschirmhintergründe eingefügt wie auch zwei zusätzliche Menüpunkte.

Diese Menüpunkte widmen sich der Gestensteuerung und dem Fingerabdrucksensor.  Die Gestensteuerung ermöglicht Euch unter anderem schnell Apps zu Starten in dem Ihr einen Buchstaben auf das abgeschaltete Display zeichnet.

Also Beispielsweise ein „V“ malen und der Taschenrechner startet. Auch Double Tap to Wake lässt sich hier einstellen.

Der Fingerabdrucksensor dient bei diesem Smartphone nicht nur zur Sicherheit, sondern es kann Ihm auch Zusatzfeatures zugewiesen werden. Beispielsweise das Gedrückthalten um schnell die Kamera zu starten.

Auf Seiten der Apps hat sich zwar Gigaset beim GS160 zurückgehalten aber dennoch T-Online, wetter.info und die TankenAPP vorinstalliert.

Alle drei Apps lassen sich aber problemlos deinstallieren.

Der freie Speicher fällt mit 10,5GB ausreichend groß aus. Zudem kann dieser via microSD Karte auch erweitert werden. Hierbei lässt sich diese Speicherkarte auch als interner Speicher einbinden.

 

Display

Das GS160 verfügt über ein 5 Zoll HD Display. Also auf dem Papier ein Standard Display und wie sieht es in der Praxis aus?

Auch hier haut mich das GS160 mit seinem Display  nicht um. Aber dies meine ich auch nicht negativ.

Blickwinkel, Farben und Kontraste sind Okay, der Schwarzwert könnte etwas besser sein aber das gilt im Grunde für fast alle Smartphones mit IPS Display in dieser Preisklasse.

 

Positiv überrascht hat mich die Helligkeit, die  für ein Smartphone dieser Preisklasse sehr ordentlich ist.

Daher ist die Lesbarkeit auch im Außeneinsatz weiterhin recht gut.

Leider setzt Gigaset nicht auf Gorilla Glas, aber angeblich soll das verwendete Glas laut internen Tests genauso gut sein.

 

Sound

Beginnen wir mit der Telefonqualität. Diese ist durchaus als gut zu bezeichnen. Die Hörmuschel ist laut und recht klar. In diesem Punkt ist das GS160 eins der besseren Smartphones dieser Preisklasse.

Das Mikrofon hingegen ist eher Mittelmaß.

Wie sieht es mit dem verbauten Lautsprecher aus?

Dafür, dass dieser auf der Rückseite angebracht ist, klingt er gut. Ich habe hier erstaunlicherweise ebenfalls nichts zu bemängeln.

Der Lautsprecher ist ähnlich wie die Hörmuschel laut und klar, selbst auf hoher Lautstärke.

Aber natürlich an Bass oder Ähnliches ist bei diesem Lautsprecher auch nicht zu denken. Dennoch für Systemtöne oder mal nen Youtube Video recht dieser aus.

 

Kamera

Kommen wir zu einem der kritischen Punkte bei jedem günstigen Smartphone, der Kamera.

Hier habe ich im letzten Jahr in der 100-150€ Preisklasse alles gesehen, von gut bis furchtbar.

Wo landet das GS160 in dieser Skala? In der Theorie sieht das Kamera Modul erst einmal brauchbar aus.  Gigaset setzt auf eine 13MP Kamera mit F2.2, nichts besonders aber auch nicht schlecht für die Preisklasse.

Schauen wir uns die Testbilder an! Diese sind wie üblich in der höchst möglichen Qualität gemacht und von mir nicht nachbearbeitet.

Kleine Anmerkung das GS160 hat das Pech im Winter auf den Markt gekommen zu sein wo alles natürlich etwas brauner oder grauer ist. Bitte berücksichtigt diesen Umstand etwas.

 

Ich bin überrascht die Fotos sehen ordentlich aus! Selbst bei etwas schlechteren Wetterverhältnissen schafft es das GS160 weit überdurchschnittlich scharfe Fotos mit einem guten Kontrast und Weißabgleich zu zaubern.

Zwar finde ich, dass die Bilder vielleicht einen Tick zu dunkel sind aber abgesehen davon sieht das hier Gebotene sehr ordentlich aus!

Selbst bei mäßigen Lichtverhältnissen, also abends oder in Gebäuden, hält das Smartphone eine recht gute Bildqualität.

Zwar taucht natürlich ein recht starkes Bildrauschen ab einem gewissen Punkt auf und man muss sehr darauf achten das Gerät ruhig zu halten, da ansonsten die Aufnahmen verwackeln, allerdings verglichen mit einem Wiko Lenny 3 oder ähnlichen Smartphones der 100-150€ Preisklasse ist dies immer noch erstaunlich gut.

Das Aufnehmen von Fotos geht im übrigen recht flott. Zwar gibt es eine kleine Verzögerung zwischen den Aufnahmen, jedoch ist diese nicht nennenswert. HDR Bilder sind allerdings deutlich träger. Hier braucht das Smartphone sicherlich 3-4 Sekunden.

HDR Bilder sind qualitativ okay wenn auch vom Style etwas sehr auffällig. Heißt man sieht eindeutig, dass es sich um HDR Bilder handelt.

Videos nimmt das GS160 in 720p auf. Allerdings handelt es sich hierbei um recht hochwertiges 720p mit einer hohen Schärfe und einer verhältnismäßig hohen Bitrate(eine Minute ca. 100MB).

Kurzum die 720p Videos sehen besser aus als viele Full HD Clips anderer günstiger Smartphones.

Allerdings auf einen optischen Video Stabilisator müsst Ihr natürlich verzichten. Das Gigaset bringt zwar eine Software Stabilisierung mit, welche auch einen akzepakzeptablenmacht aber natürlich nicht mit einem guten optischen Bildstabilisator zu vergleichen ist.

Zudem werden Low Light Aufnahmen deutlich dunkler mit EIS als ohne. Anscheinend geht hier das Smartphone mit dem ISO Wert nicht mehr so weit hoch.

Dennoch Videos und Fotos mit dem GS160 sind gut für ein unter 150€ Smartphone!

Wichtig! Gigaset spricht auf seiner Webseite von Full HD Video. Dies kann ich nicht bestätigen! Auf der Höhsten Qualitätsstufe „Fein“ werden nur 720p Clips gespeichert. Vielleicht ein Bug welcher noch gefixt wird.

 

Benchmarks

Im Gigaset GS160 steckt ein Mediatek MT6737 in Kombination mit 1GB RAM. Erst einmal das Gigabyte RAM ist natürlich sehr knapp dimensioniert, aber sollte im Alltag ausreichen.

Der Mediatek MT6737 hingegen ist ein sehr neuer SoC, welcher mir zuvor noch in keinem Smartphone begegnet ist.

Daher zum besseren Einschätzen ein paar Benchamrks:

 

Hier sieht man sehr gut, dass ein neuer SoC nicht auch automatisch bedeutet, dass dieser schnell sein muss. Zwar ist der MT6737 keine Krücke aber man sieht keinen größeren Leistungssprung verglichen mit dem MT6580.

Der Mediatek MT6737 spielt ungefähr in derselben Liga des Mediatek MTK6735P oder des Mediatek MT6580(Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby).

Das würde ich für einen Preis von 150€ als gerade so Okay einstufen. Allerdings ist das Gigaset keine Rennmaschine!

 

Das Gigaset GS160 im Alltag

Aber wie sieht die Leistung im Alltag aus? Brauchbar trifft es sehr gut. Animationen wirken teilweise etwas träge.

Ich würde nicht mal sagen, dass das GS160 ruckelt sondern Animationen laufen teilweise einfach gefühlt etwas langsamer als sie es auf „Großen“ Smartphones machen.

Ist das GS160 damit unnutzbar und furchtbar? Nein, letztendlich kommt es etwas auf den Nutzer an. Ein Einsteiger oder einfach jemand der nicht darauf Wert legt, dass alles super schnell laufen muss wird sicherlich mit dem Gigaset GS160 klar kommen.

Zumal die Leistung auch für Apps wie WhatsApp, Facebook, Twitter usw. ausreicht. Spielen ist natürlich auch in einem gewissen Rahmen möglich sofern man sich auf 2D Games oder einfache 3D Spiele wie Angry Birds beschränkt.

Die 1GB RAM schränken im Alltag weniger ein als ich zuerst dachte. Ja wenn man viel Multitasking betreibt und viele Apps im Hintergrund hat, wird das Smartphone langsamer aber sollte man nur ein „leichter“ Smartphone Nutzer sein, sollte dies keine Einschränkung sein.

Positiv ist auch die „Touch responsiveness“, also wie schnell und zuverlässig das Smartphone auf Berührungen regiert.

Diese ist hier beispielsweise noch etwas besser als beim Wiko Lenny 3.

Ein großes und wichtiges Feature ist sicherlich der Fingerabdruckscanner, aber wie zuverlässig arbeitet dieser im Smartphone?

Er ist Okay aber auch nicht perfekt. In der Regel benötige ich zwei Versuche das Smartphone mit meinem Finger zu entsperren.

Dies ist allerdings meist weniger tragisch da der Fingerabdruckscanner permanent aktiv ist. Heißt selbst mit abgeschaltetem Display reicht es Euren Finger auf den Scanner zu legen und das Smartphone geht an.

Kleinigkeit zum Abschluss was mich noch sehr gestört hat ist das Fehlen einer Benachrichtigungs LED.

 

Akkulaufzeit

Der 2500mAh Akku des Gigaset GS160 verhilft diesem zu einer soliden Akkulaufzeit. Solide bedeutet in diesem Fall rund 6-7 Stunden aktive Nutzung mit einer gemischten Last aus Internet surfen, ein wenig spielen, Sozial Media usw.

Bei einer sehr hohen Display Helligkeit kann die Akkulaufzeit nochmal um eine Stunde sinken, ähnliches gilt natürlich für den Fall, dass Ihr ununterbrochen auf dem Gerät am spielen seid.

In der Praxis sollte das GS160, je nach Nutzer, 1-2 Tage mit regelmäßiger Nutzung durchhalten.

Sehr erfreulich ist, dass der Akku vom Nutzer austauschbar ist.

 

Sonstiges

  • LTE
  • Kein 5GHz WLAN
  • Keine Benachrichtigungs LED

 

Fazit zum Gigaset GS160

Das Gigaset GS160 ist ein sehr solides Smartphone, das eigentlich keine größeren Schwächen besitzt,.

Lediglich der Mediatek MT6737 ist beim besten Willen nicht der flotteste Chip auf dem Markt und das spürt man auch etwas.

Das Smartphone ruckelt zwar nicht, fühlt sich aber teilweise etwas träge an. Ist dies das Ende der Welt? Nein, gerade verglichen mit einem Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby bietet das Gigaset GS160 eine sehr ähnliche Nutzungserfahrung, dennoch hätten diesem 2GB RAM sicherlich gut getan.

Wenn Euch das Maximum an Leistung wichtig ist, ist das Gigaset GS160 nichts für Euch!

Was hat Gigaset mit dem Geld gemacht das beim Prozessor gespart wurde? Sie haben es offensichtlich in die Kamera gesteckt. Denn diese ist erstaunlich gut! In der 150€ Preisklasse aktuell eine der besten, gerade wenn um Fotos geht.

Aber auch die Haptik, Akkulaufzeit und das Display sind ordentlich.

Kommen wir zum Abschluss ist das GS160 zu empfehlen? Ja und Nein.

Für 150€ ist das Gigaset ein ordentliches Smartphone, welches durchaus mit einem Wiko Lenny 3, Wiko Robby oder auch einem Samsung J3 mithalten bzw. diese sogar übertreffen kann.

Ich würde das GS160 beispielsweise den oben genannten Geräten vorziehen, auch aufgrund von LTE,  welches das Gigaset unterstützt.

Jedoch die 100-200€ Preisklasse ist nicht ganz leicht. Hier erhält man für wenig Geld mehr oftmals deutlich „mehr“ Smartphone. Für 30-50€ mehr bekommt man zum Beispiel in Form des Moto G4 oder Huawei 5C schon noch ein gutes Upgrade gegenüber dem Gigaset.

Jedoch kommt es auch auf Eure Anforderungen an. Sucht Ihr ein Smartphone für SMS, Telefon, WhatsApp und gelegentlich mal ein Foto, dann ist das Gigaset GS160 durchaus ausreichend und auch bei der Konkurrenz bekommt man unter 150€ nicht mehr.

UMI Bluetooth Tastatur mit Touchpad im Test, perfekt für Android TV Boxen!

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Vielleicht habt Ihr ja schon gesehen, dass ich auf meinem Blog die ein oder andere Android TV Box getestet habe.

In der Regel schreibe ich bei jedem dieser Tests dabei „legt Euch eine Tastatur in die Nähe“. Gerade während der Einrichtung benötigt man dabei des Öfteren eine richtige Tastatur abseits der Fernbedienung.

Was für eine Tastatur eignet sich aber für solch einen Einsatz an einer Media Box oder HTPC?

Vielleicht die UMI Bluetooth Tastatur mit Touchpad um welche es in diesem Test geht?

Genau dies gilt herauszufinden!

 

Die UMI Bluetooth Tastatur mit Touchpad

Es gibt jede Menge Tastaturen mit Trackpad auf dem Markt in einer ähnlichen Form zu dieser UMI Tastatur, was macht diese so besonders und interessant?

Bluetooth! Viele dieser anderen Tastaturen wie z.B. das sehr populäre Modell von Logitech nutzen einen USB Adapter, welcher aber gerade bei Tablets sehr unpraktisch ist.

UMI setzt hier auf den regulären Bluetooth Standard, daher ist diese Tastatur ohne Adapter auch mit Windows, Mac, Linux und Android kompatibel.

Grundsätzlich sollte die Tastatur auch ohne Trackpad auch unter IOS funktionieren.

Der Aufbau der Bluetooth Tastatur ist recht klassisch. Ihr habt eine schmale und flache „Platte“ in welcher die Tastatur eingelassen ist. Dort wo normalerweise das Nummernpad wäre, ist hier allerdings das Touchpad.

Das Gehäuse besteht auf der Oberseite aus Plastik, die Unterseite ist hingegen aus Aluminium gefertigt.

Die UMI Tastatur ist dabei recht flach gehalten mit Ausnahme eines Streifens am hinteren Teil. Dieser dient zum einen dem Anwinkeln der Tastatur, zum anderen werden hier zwei AAA Batterien oder Akkus eingelegt, welche die Tastatur mit Energie versorgen.

 

Das Layout und Tipp -Gefühl

Die UMI Bluetooth Tastatur setzt erfreulicherweise auf das deutsche QWERTZ Layout, allerdings mit einer „Amerikanischen Form“.

Heißt, die Enter Taste ist kleiner und Shift dafür größer. Abgesehen davon ist das Layout okay gerade wenn man diese Tastatur nur an einem Media Center PC oder Ähnlichem einsetzt wo man eh keinen Roman schreibt.

Das Druckgefühl der einzelnen Tasten ist sogar recht knackig und gut. Wenn man so will eine gute Notebook Tastatur, lediglich „klappern“ die Tasten bei Druck und dem Darüberfahren etwas.

Dies klingt negativer als ich es meine, die UMI ist nur halt nicht die leiseste Tastatur.

Positiv ist das Trackpad, das sogar Multitouch Gesten unterstützt. Diese sind zwar teilweise etwas „sensibel“ beim Auslösen aber in Notebooks der unter 500€ Klasse sind mir bisher wenige Touchpads untergekommen, welche besser sind als das der UMI Tastatur.

 

Fazit zur UMI Bluetooth Tastatur mit Touchpad

Ihr sucht eine gute Bluetooth Tastatur mit Touchpad für Euren SmartTV, Media Center PC oder vielleicht auch Android TV Box? Dann ist die UMI Bluetooth für rund 29€ eine gute wenn nicht sogar sehr gute Wahl!

Der Druckpunkt der Tasten ist gut und auch das Touchpad hat im Test überzeugt.

Kurzum Daumen hoch für die UMI Bluetooth Tastatur mit Touchpad, sie macht genau das was man von Ihr erwartet.

Die Mpow Enchanter im Test, Bluetooth Ohrhörer für 18€?!

Bluetooth Ohrhörer gibt es einige auf dem Markt und diese Entwicklung zum kabellosen wird sich auch fortsetzen in 2017.

Immer mehr Gerüchte ziehen auf, dass auch Samsung in Zukunft auf den Kopfhöreranschluss verzichten möchte.

Dies freut natürlich Hersteller wie MPOW, welche bergeweise Bluetooth Ohrhörer im Sortiment haben.

Die Mpow Enchanter sind hierbei die Neusten im Sortiment und auch die so ziemlich günstigsten. Aber können Bluetooth Ohrhörer für 18€ etwas taugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Mpow Enchanter im Test

Auf den ersten Blick sieht man den Enchanter ihren günstigen Preis nicht an. Die Ohrstöpsel bestehen aus einer Mischung von Hochglanz und normalem Kunststoff.

Hierbei machen diese einen erstaunlich robusten und hochwertigen Eindruck. Auch sind die Ohrstöpsel nicht übermäßig groß oder schwer.

Wie üblich ist natürlich die linke und rechte Seite mit einem Kabel verbunden, also genau genommen sind die Enchanter nicht komplett kabellos.

Ein Stück weit unterhalb des rechten Ohrhörers hat Mpow eine kleine Kabelfernbedienung mit insgesamt drei Tasten und dem microUSB Ladeport angebracht. Ebenfalls in dieser Kabelfernbedienung ist natürlich auch ein mittelmäßiges Mikrofon angebracht.

Der Akku der Mpow Enchanter hält ungefähr 5 Stunden und ist in 2 Stunden wieder vollständig aufgeladen. Dies sind brauchbare aber auch nicht überragende Werte.

 

Tragekomfort

Die Mpow Enchanter sind recht bequeme Bluetooth Ohrhörer was unter anderem am angewinkelten Ohrkanal und der kompakten Größe liegt.

Zusätzlich legt Mpow einiges an verschieden großer Ohrstöpsel mit in den Lieferumfang. Insgesamt sechs Sets Ohrstöpsel befinden sich in der Box.

Hiervon besitzen vier Sets sogenannte Ohrhaken, welche den Sitz nochmal optimieren und fester gestallten sollen.

Unterm Strich würde ich die Enchanter auch als sporttauglich einstufen. Mpow spricht zudem von einer „Nano Beschichtung“ welche die Ohrhörer wasserdicht machen soll.

Hier ist es allerdings schwer einzuschätzen ob dies nur Marketing BlaBla ist oder wirklich ein funktionierender Schutz.

 

Klang

Kommen wir zum interessantesten Punkt dem Klang.

Wie gut können schon 18€ Bluetooth Ohrhörer klingen? Erstaunlicherweise sogar recht gut. Klar die Mpow Enchanter können keine Teufel MOVE BT schlagen aber dennoch ist das Gebotene echt okay.

Der Bass hat einen netten Punch und erstaunlich viel Kraft. Auch die Höhen sind klar und sauber.

Allgemein bieten die Enchanter einen recht lebendigen und dynamischen Klang. Jedoch ist dieser auch nicht perfekt.

Die Mitten sind ziemlich dünn was etwas Klangfülle kostet und Stimmen gegenüber dem Beat in den Hintergrund verdammt.

Abgesehen davon habe ich nichts groß zu bemängeln. Zwar unterstützt der Enchanter kein APTX aber dies wirkt sich im ersten Moment nicht groß negativ auf die Klangqualität aus.

Ich konnte auch keine Kompressionsartefakte oder ähnliches feststellen. Grundrauschen ist ebenfalls merklich nicht vorhanden.

 

Fazit zu den Mopw Enchanter

Für 18€ machen die Enchanter einen recht guten Eindruck. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, die Mpow Enchanter können nicht mit 100€ Bluetooth Ohrhörern mithalten. Auch in der 30€ Preisklasse bekommt man Bluetooth Ohrhörer welche besser klingen.

Dennoch ist der Klang gerade wenn man auf eine Mischung aus viel Bass und starken Höhen steht als gut zu bezeichnen.

Auch der Tragekomfort und die Haptik ist sehr ordentlich.

Also wer vielleicht ein paar zweit Bluetooth Ohrhörer für Sport oder den Weg zur Arbeit sucht, wird vielleicht mit den Enchanter glücklich!

Der DOCKIN D Fine im Test, der beste Bluetooth Lautsprecher unter 150€!

Mit dem D Fine hat DOCKIN vor kurzem seinen neusten Oberklasse Bluetooth Lautsprecher vorgestellt.

Hierbei wirbt DOCKIN damit, dass der D Fine eine „Echte Hifi-Anlage“ wäre mit „Knackigen Bässe, sauberen Mitten und detailreichen Höhen“.

Aus meiner Sicht eine sehr mutige Aussage einen Bluetooth Lautsprecher mit einer HiFi-Anlage zu vergleichen.

Klingt der D Fine wirklich gut genug um diese Aussage zu untermauern? Finden wir es im Test heraus!

 

Der DOCKIN D Fine im Test

Bereits auf den ersten Blick sieht der D Fine vielversprechend aus, was die mögliche Klangqualität angeht.

Es handelt sich bei diesem nicht um ein „ultra“ kompaktes Modell, sondern schon um einen etwas mächtigeren Bluetooth Lautsprecher.

Dieser ist ungefähr so lang und dick wie mein Oberarm (vielleicht sogar noch etwas dicker). DOCKIN setzt beim D Fine auf eine an sich viereckige Form, allerdings sind die Kanten ein Stück weit abgerundet.

Als Material wird eine bunte Mischung aus Metall, Plastik und Gummi verwendet. Allerdings wirkt der Lautsprecher unheimlich robust und massiv.

Dies kommt nicht zuletzt von den satten 2,6KG Gewicht. Ja man kann den D Fine herum schleppen aber praktisch ist dieser eher dazu gedacht stationär genutzt zu werden und vielleicht mal zum Grillen mit in den Garten genommen zu werden.

Hierzu passt auch der IP55 Schutz welcher für die Nutzung im Garten sinnvoll ist. IP55 = Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel und geschützt gegen Staub in schädigender Menge.

Auf Seiten der Tasten verfügt der D Fine insgesamt vier Stück auf der Oberseite. Hier findet sich der Ein/Ausschalter, Play/Pause/Bluetooth, Lauter/Vor und Leiser/Zurück.

Ebenfalls auf der Oberseite ist ein NFC kontaktpunkt für ein schnelleres Koppeln.

Die Anschlüsse des Bluetooth Lautsprechers sind auf der rechten Seite unter einer dicken Gummikappe versteckt.

Hier findet sich ein USB Ausgang, ein microUSB Port, ein AUX Eingang und ein Netzteil Anschluss.

Leider lässt sich der D Fine NICHT via microUSB laden, dieser Port ist nur für Software Updates und Ähnliches.

Aufgeladen wird der Lautsprecher ausschließlich über das mitgelieferte 15V Netzteil. Ich verstehe natürlich warum D Fine dies macht. Der Hersteller gibt die Leistung des Lautsprechers mit 50W an, dementsprechend hat dieser einen ordentlichen Energie Hunger welcher nur schwierig via microUSB zu decken wäre.

Allerdings ist es für mich im Alltag immer ein Nachteil ein weiteres gesondertes Netzteil herumfliegen zu haben.

 

Klang

Wie sieht es aus ist der DOCKIN D Fine wirklich eine „Echte Hifi-Anlage“?

Sagen wir es so der D Fine spielt ganz klar ein bis zwei Klassen über Bluetooth Lautsprechern wie dem Anker SoundCore oder vergleichbaren Modellen der 50€ Preisklasse.

Der D Fine liefert einen kräftigen und recht voluminösen Bass welcher durchaus auf eine kleine bis mittlere Distanz spürbar ist.

Das klingt jetzt im ersten Moment sicherlich nicht spektakulär, ist es aber.  Die wenigsten Bluetooth Lautsprecher schaffen es wirklich eine Tischplatte zum Vibrieren zu bringen oder für eine gewisse Spannung in der Luft zu sorgen.

Dies schafft der D Fine durchaus in einem gewissen Rahmen. Hierbei wirkt der Bass allerdings nicht übertrieben oder übersteuert.

Dazu kommen überraschend klare und saubere Höhen. Wenn man sich den Aufbau abschaut ist dies jedoch vielleicht gar nicht so überraschend.

Zwar findet man außer den „50W Leistung“ auf der Herstellerwebseite keine Informationen, jedoch scheint der D Fine über insgesamt vier aktive Treibereinheiten zu verfügen.

Davon sind zwei für den Bass zuständig und zwei für die Höhen. Daher schafft es der D Fine trotz ordentlichen Basses auch in den Höhen gut abzuliefern.

Unterm Strich ist der DOCKIN D Fine einer der best klingenden Bluetooth Lautsprecher den ich bisher gehört habe.

Der Klang ist Qualitativ Hochwertig und Spaßig, hier gibt es selbst bei einem Preis von 140€ nichts zu bemängeln.

Auch ein Grundrauschen oder Ähnliches konnte ich nicht wahrnehmen.

 

Fazit zum DOCKIN D Fine

Ich bin echt überrascht was DOCKIN hier mit dem D Fine auf die Beine gestellt hat.

Gerade klanglich ist dieser Bluetooth Lautsprecher erstaunlich stark. Ich würde sogar sagen er schlägt den Teufel Bamster Pro welcher eigentlich nochmals eine Preisklasse über dem D Fine liegt.

Dies liegt vermutlich unter anderem auch an der Größe des Lautsprechers. Der D Fine ist kein Ultra Portabler Bluetooth Lautsprecher und hier gilt um so mehr Volumen um so leichter ist es guten Klang zu erzeugen.

Ich würde zwar nicht sagen, dass dieser eine echte HiFi Anlage ersetzt, aber so einer kleinen 2.0 Stereo Anlage macht der Lautsprecher durchaus Konkurrenz.

Von daher Daumen hoch für den DOCKIN D Fine! Zum Zeitpunkt des Test der beste Bluetooth Lautsprecher in der 80-160€ Preisklasse den ich bisher hören durfte.

DOCKIN® D FINE EVO Bluetooth Lautsprecher Outdoor/Indoor 50W...
  • 𝗧𝗘𝗦𝗧𝗦?𝗘𝗚𝗘𝗥: „Da ist Wumms drin“...
  • 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡...
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Der Garmin vivosmart HR+ Fitnesstracker im Test

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Garmin wird den Meisten immer noch primär durch Navigations Systeme bekannt sein. Aber Garmin hat noch andere Geschäftsfelder abseits von Navigations Systemen zum Beispiel Fitness Tracker.

Um den neuen vivosmart HR+ geht es auch in diesem Test. Der vivosmart HR+ bringt auf den ersten Blick so ziemlich alles mit was man sich in einem Fitness Tracker vorstellen kann, inklusive GPS.

Aber lohnt es sich für solch ein Gerät satte 180€ auszugeben? Finden wir es im Test heraus!

 

Der Garmin vivosmart HR+ im Test

Wie die meisten Fitness Tracker ist auch der vivosmart HR+ in der Form eines Armbands gehalten. Hierbei setzt Garmin wie auch üblich auf ein Silikon Armband mit einem „Uhren- Verschluss“. Dieses Armband ist grundsätzlich austauschbar jedoch erkenne ich hier keinen „Standard“.

Heißt, man wird vermutlich nur seitens Garmin passende Ersatzarmbänder bekommen.

Der Fitness Tracker selbst ist verhältnismäßig groß und relativ dick. Dies ist aber vermutlich auf das verbaute GPS Modul zurückzuführen, welches einfach etwas mehr Platz benötigt.

Beim Material setzt Garmin komplett auf Plastik bzw. Silikon. Daher ist das Fitness Armband mit 32g relativ leicht trotz seiner Größe bzw. Dicke.

Das verbaute 25,3 x 10,7 mm Display löst mit 160 x 68 Pixeln auf. Hierbei handelt es sich nicht um ein Farbdisplay, auch hat das Display keine Hintergrundbeleuchtung!

Wie funktioniert das Ganze? Bei der hier verwendeten Display Technologie wird das Umgebungslicht genutzt um das Display zu beleuchten (hinter dem Display Panel ist eine reflektierende Folie angebracht).

Nachteil im Dunkeln ist das Display nicht abzulesen. Vorteil im Hellen oder der prallen Sonne ist das Display deutlich besser abzulesen als bei vergleichbaren Modelle mit Hintergrundbeleuchtung.

Auch benötigt so das Display weniger Energie, was der Akkulaufzeit zu Gute kommt.

Im Übrigen handelt es sich hier um ein Allways on Display, es wird also permanent die Uhrzeit angezeigt.

Unterhalb des Displays, welches auch einen Touchscreen besitzt, befindet sich zusätzlich noch eine kleine physische Taste.

Geladen wir das vivosmart HR+ über einen kleinen Ladeadapter welcher auf die Unterseite des Bands geheftet wird.

Das andere Ende des Ladeadpaters wird in ein normales USB Ladegerät gesteckt(welches sich nicht mit im Lieferumfang befindet).

 

Einrichtung und Installation

Zur Einrichtung benötigt Ihr zuerst die Garmin Connect Mobile App welche für IOS und Android verfügbar ist.

Nach dem Starten der App werdet Ihr aufgefordert ein Garmin Konto anzulegen. Hierbei müsst Ihr Euren Namen, eMail Adresse und ein Passwort angeben.

Zusätzlich fragt die App Euch auch noch nach persönlichen Daten wie Größe, Gewicht usw.

Etwas merkwürdig ist, dass trotz der Deutschen Sprache die App Eure Daten in Fuß und Pfund haben will, was mich, wie vermutlich die meisten Nutzer, erst einmal etwas vor ein Problem gestellt hat.

Bin ich halt nun 170cm groß und 68KG schwer 😉

In den späteren Einstellungen lässt sich die App auf das metrische Maßsystem umstellen und auch die Daten noch verändern, falls Ihr im ersten Moment auch nur weiter geklickt habt.

Nachdem Ihr all Eure Daten hinterlegt habt, müsst Ihr das vivosmart HR+ mit der App verbinden.

Schaltet hierfür das Armband über den Knopf ein und „wischt“ Euch durch den Einrichtungsprozess auf dem Fitness Tracker.

Am Ende angekommen, müsst Ihr lediglich den Bestätigungscode in der App eingeben und fertig.

 

Die App

Ich bin primär günstige Fitness Tracker gewöhnt daher wurde ich regelrecht vom Funktionsumfang und der schieren Dimension der Garmin Connect Mobile App etwas erschlagen.

Dabei ist die App aber durchaus gut und modern aufgebaut.

 

Ich rate aber erst einmal diese App ein wenig aufzuräumen. Was meine ich mit aufräumen? In der Schnellansicht wird erst einmal alles an Daten angezeigt was möglich ist.

Dabei sind auch die Sportarten unterteilt in Laufen, Schwimmen, Radfahren usw. Solltet ihr beispielsweise kein Rad Training machen, könnt Ihr diese Seite entfernen.

Auch solltet Ihr die Community Features nicht nutzen wollen, kann man diese auch aus der Schnellansicht verbannen.

Was sind die Community Features? Solltet Ihr Freunde haben, die  ebenfalls über einen Garmin Fitness Tracker verfügen, könnt Ihr diese hier hinzufügen um die Daten miteinander zu vergleichen.

Dies kann durchaus ein Ansporn sein mehr zu machen als man eigentlich wollte.

 

Kurzum die App ist extrem umfangreich und komplex. Hier muss man sich erst etwas durchwühlen. Wenn man dies aber gemacht hat, wird man den Funktionsumfang sehr zu schätzen wissen.

Kleiner Kritikpunkt die App ist teilweise etwas träge was das Synchronisieren der Daten angeht.

 

Die Nutzung

Beginnen wir mit den Basisfunktionen. Das von mir meist genutzte Feature ist sicherlich das Ablesen der Uhrzeit. Klingt blöd aber für jemanden der ansonsten keine Uhr trägt kann es extrem praktisch sein auf die Schnelle die Uhrzeit sehen zu können.

Hier hilft auch das Always on Display wodurch Ihr Euch nicht auf irgendwelche „Armhebe- Bewegungen“ verlassen müsst, die das Display einschalten.

Ebenfalls sehr praktisch sind Benachrichtigungen. Diese laden sowohl unter IOS wie auch Android zu 100% auf dem Fitness Armband.

Ihr seid hier also nicht nur auf eine Handvoll Unterstützer- Apps angewiesen.  Erhaltet Ihr eine Benachrichtigung vibriert das Armband kurz und auf dem Display wird der Anfang des Textes und von welcher App dieser stammt angezeigt.

Kommen wir aber zu dem eigentlichen Grund warum vermutlich die meisten einen Fitness Tracker kaufen, die Fitness Features.

Grundsätzlich zählt der Garmin vivosmart HR+ Fitness Tracker erst einmal permanent Eure zurückgelegten Schritte und in regelmäßigen Abständen auch Euren Puls.

Diese Daten könnt Ihr der App entnehmen. Aber wie genau sind die gezählten Schritte? Hierfür habe ich mir einfach mal alles an Schrittzählern an den Arm gehängt, was ich finden konnte. Dazu gehörte ein Xiaomi MI Band 2, ein Zeblaze ZeBand BLE und eine Fossil Q Unisex-Armbanduhr.

Mit diesen insgesamt vier Schrittzählern habe ich die selbe Strecke zurückgelegt, mit folgendem Ergebnis:

  • Fossil Q Unisex-Armbanduhr 1450
  • Zeblaze ZeBand 1264
  • MI Band 2 1211
  • Garmin vivosmart HR+ 1396

Wie man sieht sind die Werte alle ziemlich ähnlich aber der Garmin vivosmart HR+ liegt in der Mitte, weshalb ich davon ausgehe, dass dieser am genausten gezählt hat.

Allerdings muss man auch fair sein, ein MI Band 2 kostet gerade mal 20-30€ und liefert +- 8% ähnliche Werte was auch verdammt stark ist.

Allerdings hat der Garmin vivosmart HR+ einen großen Vorteil zumindest gegenüber den beiden günstigen Fitness Trackern, er zählt nicht jede Handbewegung als Schritt.

Beispielsweise das Zeblaze ZeBand zählt während ich am PC Sitze Schritte da Handbewegungen als solche erkannt werden.

Hier macht das vivosmart HR+ einen deutlich besseren Job darin echte Schritte zu erkennen.

Was das Puls Messgerät angeht würde ich das vivosmart als ziemlich akkurat einstufen. Vielleicht hat man zwar auch hier noch keine „medizinische“ Genauigkeit für den Hobby-,semi professionellen Sportler sollten die Werte ausreichen.

Neben dem normalen Mitzählen ist es aber auch möglich gezielt Trainingsprogramme zu starten, wie Laufen, Cardio oder sonstiges.

In diesem Fall habt Ihr auch die Möglichkeit das eingebaute GPS Modul zu aktivieren wodurch Ihr im Nachhinein die zurückgelegte Strecke am PC Analysieren könnt. Hierbei bedenkt, dass der Fitness Tracker seine 10-20 Sekunden braucht ehe das GPS Signal gefunden ist.

Andere Aktivitäten wie schwimmen, radfahren, joggen usw. kann das Garmin vivosmart HR+  dank Move IQ von alleine erkennen und das dementsprechende Programm starten.

Zu guter Letzt verfügt das vivosmart HR+ auch über eine Schlafanalyse. Hierbei kann das Fitness Armband zwischen wachen, leichten und tiefen Schlafphasen unterscheiden und ja das ganze funktioniert in der Praxis recht gut.

 

Fazit zum vivosmart HR+ Fitness Tracker

Der Garmin vivosmart HR+ Fitness Tracker ist ziemlich perfekt. Ja das Gerät könnte kleiner sein, ein größeres Display und Akku besitzen aber das ist Gejammer auf einem sehr hohen Level.

Zwar verlangt Garmin auch einen sehr hohen Preis für den vivosmart HR+ Fitness Tracker, dafür bekommt Ihr aber auch einen Berg an Funktionen und Statistiken.

Auch Komfort Features wie Move IQ oder GPS sind mit an Board. Dazu sind die Werte die Ihr erhaltet sehr akkurat.

Am Ende bleibt nur die Frage ist der vivosmart HR+ Fitness Tracker seine 180€ Wert? Das kommt auf Euch an, wollt Ihr nur Eure Schritte im Alltag zählen oder Benachrichtigungen auf Euer Armband bekommen, dann nein. Hier gibt es Geräte welche günstiger und auch eine bessere Akkulaufzeit mitbringen.

Der vivosmart HR+ richtet sich ganz klar an die Sport Enthusiasten, die vielleicht sogar auf einem semi professionellen Level agieren.

Hier lohnt es sich dann auch so viel Geld für einen Fitness Tracker in die Hand zu nehmen.

Das Dell XPS 13 via USB C laden, Infos und Details

Vielleicht habt Ihr auch schon davon gelesen das man das Dell XPS 13 via USB C laden kann. Jedoch ist die ganze Geschichte eher mäßig dokumentiert wie das Laden via USB C an diesem Notebook funktioniert und vor allem an welchen Quellen.

Ein Apple Macbook kann man ja einfach an eine Powerbank anschließen und es lädt, ist dies auch beim XPS 13 so?

Hier meine Erkenntnisse zu diesem Thema.

Infos

Alles was ich hier schreibe habe ich an einem XPS 13 2017 getestet. Das Ganze sollte aber auch an einem älteren XPS 13 oder sogar XPS 15 ähnlich funktionieren.

 

Das Dell XPS 13 via USB C laden

Beginnen wir mit der wichtigsten Info, es ist NICHT einfach möglich das XPS 13 an eine Powerbank anzuschließen und zu laden!

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob die Powerbank einen 3A USB C Ausgang hat usw.

Aber wie kann man das XPS 13 dann via USB C laden? Es gibt den USB C Power Delivery Standard, welcher ähnlich wie Quick Charge von Qualcomm funktioniert.

Hierbei wird die Spannung von den USB typischen 5V in verschiedenen Stufen auf bis zu 20V angehoben und genau diese 20V braucht das XPS 13.

 

Was muss also die Powerbank oder das Netzteil unterstützen um das XPS 13 zu laden?

Die Powerbank oder das Netzteil muss den USB C Power Delivery Standard unterstützen und zur 20V Spannungsstufe in der Lage sein!

Zusätzlich sollte die Leistung (Ampere) so hoch wie möglich sein.

Das normale Ladegerät hat 45W, also müsste das USB C Ladegerät rund 2,25A bei 20V schaffen.

Wenn es das nicht schafft, ist das noch kein Weltuntergang. Rechnet nur damit, dass das Aufladen je nachdem deutlich langsamer ist oder sich Euer Laptop während der Nutzung vielleicht sogar noch weiter entlädt.

Mein XPS 13 2017 mit i5 und Full HD Display braucht unter Volllast ca. 40w sollte also das USB C PD Ladegerät unter 2A bei 20V liefern, würde sich das Notebook weiter entladen bei der Nutzung(unter hoher Last).

 

Funktionierende USB C Ladegeräte/Powerbanks für das XPS 13

Hier noch ein paar von mir getestete Ladegeräte und Powerbanks welche mit dem XPS 13 2017 funktionieren.

Leider gibt es aktuell noch recht wenig USB C Zubehör mit Power Delivery.

Auf Seiten der Powerbanks wird es etwas dünner. Hier gibt es nur ein Modell.

Als Kabel kam jedes Mal DIESES von Anker zum Einsatz.

 

Ich hoffe ich konnte Euch mit diesem kleinen Bericht etwas weiterhelfen!

Nachtrag vom 04.10 mittlerweile, gibt es eine Powerbank welche das Dell XPS laden kann. Dies wäre die Xlayer Powerbank Plus MacBook, welche über 45W auf dem USB C Port verfügt. Mehr Infos dazu hier

4K Android TV Box mit brauchbarer Leistung im Test, die Sunvell T95Z Plus

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Günstige Android TV Boxen hatte ich mittlerweile schon ein paar im Test. Zwei dieser unterstützten auch 4K, allerdings eher so mittelmäßig Performant.

Dies ist bei der Sunvell T95Z Plus TV Box hoffentlich etwas anders. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen um ein deutlich hochwertigeres und auch etwas teureres Modell.

Teuer ist aber hier sicherlich in Anführungszeichen zu setzen. Die Sunvell T95Z Plus TV Box ist aktuell in Asien für unter 50€ zu bekommen.

Kann mich diese 4K Android TV Box mehr überzeugen als Ihre günstigen Brüder? Finden wir es im Test heraus!

 

Bestellung und Lieferumfang

Ich habe die Sunvell T95Z Plus TV Box auf meine eigenen Kosten bei Gearbest bestellt. Warum Gearbest? 1. Der Preis war gut 2. Germany Express.

Der Germany Express ist eine spezielle Versand Methode, die aktuell nur(?!) Gearbest besitzt und es ermöglicht Ware aus China ohne zusätzliche Zollkosten oder 19% MWST zu bestellen, egal wie hoch der Warenwert ist.

Das ganze funktioniert auch problemlos. Ich habe die Sunvell T95Z Plus TV Box und noch ein wenig mehr am 11.11 bestellt und das Ganze ist am 25.11 bei mir eingetroffen.

Neben der TV Box selbst befindet sich im Lieferumfang  eine Fernbedienung, ein europäisches 5V 2A Netzteil und ein 1 Meter HDMI Kabel.

 

Die Sunvell T95Z Plus TV Box im Test

Im ersten Moment war ich etwas von der Sunvell TV-Box überrascht. Diese ist deutlich kleiner und kompakter als ich es erwartet hätte.

Dabei wirkt das Gehäuse aber durchaus vernünftig. Zwar setzt der Hersteller hier auch nur auf Plastik, allerdings die sechseckige Form ist durchaus etwas besonderes.

Dazu kommt der LED Rand und das Display.

Display? Ja, die Sunvell T95Z TV-Box verfügt über ein kleines LCD Display auf der Front welches permanent die Uhrzeit anzeigt, wie bei einem alten Video Recorder.

Dazu kommt ein bunter LED Ring, welcher sich einmal um das Gehäuse zieht und im Betrieb bunt leuchtet.

Das ganze lässt diese TV-Box etwas außergewöhnlich erscheinen.

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt die Sunvell TV-Box über einen HDMI Port, einen GBit LAN Anschluss, zweimal USB 2.0, einem Optischen Ton Ausgang und einem microSD Speicherkarten Slot.

Diese Ausstattung kann man durchaus als vernünftig bezeichnen. Intern ist natürlich noch Bluetooth und WLAN zu finden.

Das WLAN unterstützt hierbei sogar 5GHz und den ac Standard.

Die mitgelieferte Fernbedienung ist sicherlich keine „Pracht“ und man sollte sich immer eine kleine Tastatur mit Trackpad beiseitelegen denn ab und zu wird diese in Android nun mal notwendig.

Allerdings ist die Fernbedienung auch nicht die ganz unterste Preisklasse! Ich würde sie für den normalen Einsatz als brauchbar einstufen.

 

Software

Die Sunvell T95Z Plus TV Box setzt auf Android 6.0.1 mit einer speziellen TV freundlichen Benutzeroberfläche.

Diese setzt dabei auf eine Kacheloberfläche und großen Text. Das Ganze ist mit der Fernbedienung gut navigierbar.

Es gibt zwar hin und wieder Stellen in Android wo eine Tastatur und Maus hilfreich sind, aber für die normale Media Center Anwendung recht das Ganze vollkommen aus.

Vorinstalliert ist eine 3. Anbieter Youtube App, KODI, Netflix und der Google Play Store um nur das Wichtigste zu nennen.

Zudem sind einige Media Player vorhanden. Von den 16GB internen Speicher stehen noch gut 11GB zur freien Verfügung.

Positiv ist anzumerken das sich so ziemlich ALLE Apps aus dem Google Play Store auf der Sunvell T95Z Plus TV Box installieren lassen!

Das ist schon mal ein großer Fortschritt zu den ganz günstigen TV Boxen.

 

Leistung

In der Sunvell T95Z Plus TV Box ist ein Amlogic S912 Octa Core mit 2GB RAM verbaut. Aber was kann dieser leisten?

Schauen wir uns erst einmal ein paar Benchmarks an.

Die Sunvell TV Box erreicht rund 40.000 Punkte im Antutu Benchmark was eine ordentliche Leistung ist.

Dies spiegelt auch ganz gut die alltags Performance wieder. Die Box läuft ordentlich, zwar wirken manchmal Eingaben etwas träge aber das liegt vermutlich an der IR Fernbedienung.

Full HD Videos egal in welcher App laufen absolut problemlos. Auch Netflix, KODI oder Beispielsweise die South Park App arbeiten auf dieser TV Box problemlos.

Aber wie sieht es mit 4K aus? Grundsätzlich lassen sich H264 und H265 4K Videos beispielsweise in KODI Problemlos wiedergeben. Hierbei habe ich von Youtube heruntergeladenes Material wie auch selbst aufgenommenes getestet.

Allerdings sind viele Apps wie beispielsweise Youtube nicht in der Lage 4K wiederzugeben, was vermutlich nicht an der Hardware liegt, sondern an der App.

Die meisten Anwendungen denken sie würden auf einem Smartphone laufen, weshalb 4K für diese nicht zur Debatte steht.

Solltet Ihr allerdings die Box mit 4K Material versorgt bekommen, dann stehen die Chancen sehr gut, dass diese die Videos auch wiedergeben kann.

 

Fazit zur Sunvell T95Z Plus TV Box

Zwar ist die Sunvell T95Z Plus TV Box auch nicht perfekt aber diese TV Box ist schon verdammt ordentlich!

Angefangen bei einer soliden Leistung des verbauten Amlogic S912 Octa Core, über die interessante Optik der TV Box selbst, hinterlässt dieses Modell einen ausgesprochen positiven Eindruck. Dazu gehört auch die hohe Kompatibilität zu Android Apps aus dem Google Play Store, was ich bei anderen, meist noch günstigeren Modellen teilweise vermisst habe.

Ich selbst werde die Sunvell T95Z Plus TV Box an meinem Full HD Fernseher (ja ich weiß altmodisch nicht wahr) verwenden.

Für rund 50€ bekommt man hier also eine TV Box, welche in der Nutzung auch wirklich Spaß macht!