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Das Archos 50b Cobalt Lite im Test

Die Zeiten in welchen man 500€+ ausgeben musste um ein brauchbares Smartphone zu bekommen, sind vorbei.

Smartphones der Einsteigerklasse werden immer günstiger und immer besser. Aber wie günstig kann man wirklich ein Smartphone kaufen und immer noch ein gutes Produkt erhalten?

Archos bietet mit dem 50b Cobalt Lite ein 129€ Smartphone an, welches gut und günstig sein soll.

Aber kann ein Smartphone für 129€ wirklich etwas taugen? Versuchen wir dies doch einmal im Test herauszufinden!

 

Technische Daten 

  • Archos 50b Cobalt Lite
  • Qualcomm MSM8909 Snapdragon 210
  • 5 Zoll 720p Display
  • 1GB RAM
  • 16GB Speicher
  • Dual SIM, LTE, speicher erweiterbar
  • Android 6.0
  • Link zum Hersteller
  • Bei Geizhals

An dieser stelle vielen Dank an Archos für das ausleihen des 50b Cobalt Lite.

 

Das Archos 50b Cobalt Lite

Der erste Eindruck vom Archos 50b Cobalt Lite ist gemixt, hier gibt es viel Licht aber auch Schatten. Beginnen wir mit dem Licht. Das Archos 50b Cobalt Lite besitzt einen Metallrahmen. Dieser verleiht dem Smartphone deutlich an Massivität und Robustheit.

Gerade in der Hand fühlt sich hierdurch das Smartphone deutlich hochwertiger an. Dies gilt auch bzw. gerade verglichen mit anderen Smartphones der 129€ Preisklasse.

 

Allerdings ist die Rückseite des Smartphones abnehmbar, was an sich nichts schlechtes ist, jedoch wirkt die Rückseite etwas billig umgesetzt.

Aus unerklärlichen Gründen befindet sich um den Rückseiten Fingerabdruckscanner eine große Lücke. Die Rückseite steht hier ein Stück zu weit vor, wodurch sich diese auch etwas eindrücken lässt. Schade, denn ansonsten ist die Haptik eigentlich ganz gut.

Optisch würde ich die Front des Smartphones als klassisch einstufen. Das silberne Aluminium, welches das Display umrahmt, scheint hierbei etwas zur Front durch, was die Optik etwas auflockert und hochwertiger gestaltet.

Die Rückseite hingegen ist wie ich finde hässlich. Das Ganze wirkt etwas klobig und unförmig aber dies ist meine Meinung.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5 Zoll 720p Display wie auch eine 2MP Front Kamera und drei kapazitive Tasten.

Die drei üblichen physischen Tasten befinden sich klassisch auf der rechten Seite. Der Druckpunkt dieser ist für ein solch günstiges Smartphone erstaunlich gut.

Der Kopfhöreranschluss und auch der Ladeport befinden sich auf der Oberseite des Gerätes. Anscheinend ist es billiger den microUSB Port auf der Oberseite anzubringen, daher ist dies bei vielen günstigen Smartphones so.

Auf der Rückseite findet sich die 8 Megapixel Kamera, ein LED Blitz, ein Fingerabdruckscanner und ein Lautsprecher.

Das war es im Großen und Ganzen, unter der Haube(Rückseite) findet sich noch der austauschbare Akku, ein microSD Karten Steckplatz und zwei SIM Karten Slots im MicroSIM Format.

 

Software

Grundsätzlich macht Archos bei der Software des 50b Cobalt Lite viel richtig. Zwar setzt man noch auf Android 6.0.1 aber dieses ist dafür sehr sauber.

Archos ist auch der einzige Hersteller, der einem die Wahl lässt ob man 3. Anbieter Apps auf seinem Smartphone vorinstalliert haben möchte oder nicht.

Währen des Einrichtungsvorgangs, welcher wie üblich bei Android Smartphones verläuft, wird Euch angeboten 3. Anbieter Apps (Spiele von Gamesload) zu installieren. Dies könnt Ihr aber auch überspringen solltet Ihr diese Spiele nicht haben wollt.

Bei den Spielen handelt es sich um Gratis Apps welche auch nachträglich aus dem Google Play Store zu laden wären.

Solltet Ihr keine 3. Anbieter Apps wünschen, landet Ihr auf einem absolut sauberen Android Home Bildschirm.

Hierbei setzt Archos auf den Standard Android Launcher, welcher lediglich mit einem Archos Wallpaper ausgestattet ist.

Alle Einstellungen, der App Drawer alles Standard Android. Hier gibt es nichts weiter zu berichten.

Dafür fällt der freie Speicher mit 10,8GB recht groß aus.

 

Display

Das Archos 50b Cobalt Lite verfügt über ein 5 Zoll 720p Display. Dies ist grundsätzlich erst einmal als recht gut für diese Preisklasse einzustufen.

Aber sieht das Display auch gut aus? Es geht in Ordnung.

Ohne Frage, es gibt bessere Smartphone Displays aber für die Preisklasse ist das des Archos ordentlich. Es neigt zu einem leichten Grünstich, aber abseits davon sind Farben in Ordnung, wenn nicht sogar gut.

Blickwinkel sind überdurchschnittlich stabil und auch Kontraste sind in Ordnung.

Sound

Beginnen wir mit dem Lautsprecher des 50b Cobalt Lite. Dieser befindet sich auf der Rückseite des Smartphones und bieten einen akzeptablen Klang.

Er ist recht laut, klar aber natürlich ziemlich dünn und neigt dazu schrill zu sein. Dennoch das geht in Ordnung für mal ein Youtube Video zu schauen oder Ähnliches.

Auch der Kopfhörerausgang ist in Ordnung sofern man keine 60€+ Kopfhörer an diesem verwendet, wovon ich mal nicht ausgehe bei einem 129€ Smartphone.

Die Telefonqualität ist nichts Besonders aber auch nicht schlecht. Die Ohrmuschel ist ausreichend laut und klar, aber etwas dünn. Das verbaute Mikrofon ist in Ordnung.

 

Kamera

Kommen wir zur Kamera. Diese besitzt 8 Megapixel, was jedoch wenig über die Qualität aussagt. Beispielsweise ein iPhone 6 besitzt eine 8 Megapixel Kamera, die besser ist als die der meisten aktuellen Mittelklasse Smartphones.

Daher wie sieht es mit der Kamera des Archos 50b Cobalt Lite aus?

Schauen wir uns ein paar Testbilder an, diese wurden 1 zu 1 von mir hochgeladen und sind nicht nachbearbeitet oder Ähnliches.

Lasst uns ehrlich sein, dies ist ein 129€ Smartphone was für eine Kameraqualität kann man da erwarten?

Wie bei den allermeisten Smartphones dieser Preisklasse kämpft auch das Archos 50b Cobalt Lite mit der Dynamic. Helle Stellen, selbst wenn diese nur etwas heller sind als der Rest, bekommen einen „Leucht“ Effekt und überstrahlen.

Um einen Autounfall zu dokumentieren oder dem besten Freund/Freundin mal ein Bild zu senden, was z.B. die Tiere gerade Lustiges gemacht haben, reicht es, aber wirklich eine Pracht sind die Bilder nicht.

Hierbei sind Bilder welche wirklich mit genug Licht gemacht werden sogar ganz Okay, bei schlechten Lichtverhältnissen brechen die Aufnahmen aber sehr stark ein.

 

Benchmarks

Archos setzt beim 50b Cobalt Lite auf den Qualcomm MSM8909 Snapdragon 210 in Kombination mit 1GB RAM.

Hierbei wird der Hersteller in seinem Marketing Material auch nicht müde zu erwähnen, wie toll doch Qualcomm Chips sind und wie besonders es ist, solche in so einem günstigen Smartphone zu haben.

Aber wie gut ist der Snapdragon 210? Um dies besser einschätzen zu können, schauen wir uns ein paar Benchmarks an.

Puh, die Benchmark Ergebnisse sind nicht gut, ganz im Gegenteil. Zumindest in theoretischen Tests ist der Qualcomm Snapdragon 210 der aktuell langsamste Chip den man 2016/2017 in Smartphones finden kann.

Hier sind sogar die langsamen Mediatek SoCs, welche man im Lenny 3 und co. findet schneller.

Aber wie sieht es in der Praxis aus?

 

Das Archos 50b Cobalt Lite im Alltag

Eine Rennmaschine ist das Archos 50b Cobalt Lite nicht, das glaube ich sollte auch nicht groß überraschen.

Die Leistung des Smartphones ist in der Praxis schwierig einzustufen.  Zu sagen es ruckelt wäre vermutlich nicht richtig, denn das tut es an sich nicht.

Jedoch es reagiert träge! Dinge, wie auf den Home Bildschirm zurückzuspringen, können durchaus mal eine Sekunde oder mehr dauern.

Auch innerhalb von Apps oder dem Betriebsystem braucht das Smartphone teilweise eine Sekunde bis es auf eine Eingabe reagiert. Dies ist meist gar nicht so schlimm, die etwas eingeschränkte Leistung spürt man meist erst dann, wenn man zwischen zwei Apps hin und her wechselt oder wenn beispielsweise App Updates im Hintergrund laufen.

Gerade Letzteres zieht die Leistung des Smartphones deutlich herunter.  Jedoch gilt allgemein, wenn man innerhalb einer App ist, läuft diese meist okay. Dies gilt auch für Video Wiedergaben usw.

Erst wenn man aus dieser App heraus springt und in eine andere, merkt man die Einschränkungen des Smartphones doch deutlicher.

Hier kommt es etwas auf die Ansprüche an und was Ihr gewohnt seid. Habt Ihr Geduld und Ruhe ist das Archos 50b Cobalt Lite nutzbar für die einfachen Anwendungen wie SMS, Telefonieren, Facebook, Whatsapp usw.

Seid Ihr allerdings vielleicht von einem älteren Mittel/Oberklasse Gerät „Besseres“ gewohnt, werdet Ihr vermutlich weniger Freude an der Leistung des Archos haben.

Der Fingerabdruckscanner ist ansonsten soweit brauchbar, Ähnliches gilt auch fürs GPS.

Spiele sind auf dem Archos 50b Cobalt Lite in einem gewissen Maße durchaus möglich. Hierbei spreche ich natürlich von den einfachen Spielen wie Angry Birds usw.

 

Akkulaufzeit

Das Archos 50b Cobalt Lite verfügt über einen 2100mAh Akku. Dies klingt im ersten Moment nicht viel, aber in der Praxis ist die Akkulaufzeit besser als erwartet!

Vermutlich ist der Snapdragon 210 einfach so stromsparend, dass der kleine Akku mehr als ausgeglichen wird.

In meiner normalen Nutzung erreichte ich rund 6-7 Stunden aktive „Display on Time“ bei einer niedrigen bis mittleren Displayhelligkeit.

Dieser Wert wird auch vom PCMark Work Test bestätigt.

 

Fazit

Kann man das Archos 50b Cobalt Lite empfehlen? Schwierige Frage! Zwar ist das 50b Cobalt Lite nutzbar sofern man mit den passenden Ansprüchen an das Smartphone herantritt, jedoch Spaß macht das ganze nur bedingt. Wir sind hier genau auf der grenze zwischen Nutzbar, und zu langsam.

Das Smartphone reagiert teilweise recht träge und langsam, gerade wenn es um das Appwechseln geht. Auch die Kamera ist mäßig gut und reicht lediglich um QR Codes einzuscannen oder mal ein Bild via WhatsApp zu versenden (sofern genug Licht vorhanden ist).

Zum klassischen Telefonieren und mal eine SMS/WhatsApp zu schreiben taugt das Archos 50b Cobalt Lite durchaus, aber für viel mehr wird es dann schon eng. Gut was darf man für 129€ erwarten? Vermutlich nicht viel mehr als das, gerade die die Haptik und die Akku Laufzeit des Smartphones durchaus ordentlich ist.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen für rund 150€ bekommt man beispielsweise in Form des Bq Aquaris U Lite doch nochmal ein deutlich besseres Smartphone, welches ein gutes Stück mehr Spaß macht.

Wer nicht mehr als diese 129€ ausgeben möchte, kein Problem das Archos 55 Helium ist zwar nicht so hochwertig verarbeitet, bietet aber sogar nochmals eine leicht bessere Leistung für 105€. Daher überlegt Euch gerade in der Preisklasse sehr sehr gut was Ihr wollt und was Ihr braucht! Das Archos 50b Cobalt Lite bietet wenn man so will das „Existenz Minimum“ für ein Smartphone, klingt nicht Romantisch aber wer 120€ für ein Smartphone auszugeben plant erwartet dies vermutlich auch nicht, falls doch müsst Ihr nochmal 50€ drauf legen.

Das LG G6 unterstützt USB Power Delivery und Quick Charge!

Dieser Artikel ist etwas spezieller, aber könnte vielleicht den ein oder anderen interessieren.

Wie Ihr vielleicht wisst, beschäftige ich mich viel mit Powerbanks und Ladegeräten. Daher ist das Wissen wie das Ganze funktioniert und welche Eigenheiten diverse Geräte mitbringen durchaus interessant.

Beim Testen des LG G6 ist mir etwas Interessantes aufgefallen, was durchaus die „Art“ wie wir unsere Smartphones aufladen deutlich beeinflussen könnte.

 

Wie lädt das LG G6?

Wie üblich gibt es verschiedene „Lademodi“. Wird das LG G6 an einen PC angeschlossen lädt es mit 0,5A.

Wird es an einem 2,4A Ladegerät/Powerbank angeschlossen lädt es mit 1,76A (8,88W).

Nun unterstützt das LG G6 Qualcomms Quick Charge, wie die meisten High End Smartphones mit Qualcomm SoC. Nichts Besonderes an sich. Mit Quick Charge 3.0 konnte ich 9V und 1,3A (12W) messen.

Beim Herumexperimentieren ist mir nun aber aufgefallen, dass das LG G6 mit Ladegeräten, die den USB Power Delivery Standard unterstützen, ebenfalls eine erstaunlich hohe Menge Energie aufnimmt.

Kann es sein, dass das LG G6 neben Quick Charge noch einen weiteren Schnelladestandard unterstützt?

Grundsätzlich ja! Quick Charge ist ein Standard des Herstellers Qualcomm und an sich nicht mit dem offiziellen USB C Standard „kompatibel“.

Dies ist unter anderem Google schon länger ein Dorn im Auge und forderte vor einer Weile schon, dass Smartphone Hersteller bitte kein Quick Charge nutzen sollen und doch lieber den Offiziellen „USB PD“ Standard.

Das Ganze ist hier noch einmal nachzulesen https://arstechnica.com/gadgets/2016/11/google-threatens-qualcomm-quick-charge-with-android-incompatibility/

https://www.hardwareluxx.de/index.php/news/consumer-electronics/handys/40905-google-will-techniken-wie-qualcomm-quick-charge-eindaemmen.html

Daher wäre ein USB Power Delivery Support des LG G6 eine direkte Reaktion darauf.

 

Display aus!

Eine weitere Besonderheit des LG G6 ist das Display. Es ist groß und wunderschön und lässt es langsamer laden.

Dies habe ich so extrem noch bei keinem anderen Smartphone beobachtet aber das LG G6 lädt extrem viel langsamer, wenn das Display eingeschaltet ist.

Wir sprechen hier von weniger als 50% der normalen Ladegeschwindigkeit. Mit eingeschaltetem Display scheint der Ladestrom auf 0,7-0,5A limitiert zu sein, was sehr wenig ist.

Merkwürdig aber vermutlich ein Schutz gegen das Überhitzen.

 

Der Test und das Fazit

Schauen wir uns das Ganze einmal in der Praxis an.

  • An einem normalen USB Ladegerät erreicht das LG G6 1,76A bei 5V also rund 8,8W.
  • Am beiliegenden Ladegerät erreichte das G6 9V und 1,3A, also rund 12W Ladestrom.
  • Am Apple MacBook Pro Ladegerät erreichte das G6 9V 1,8A, also rund 16,2W Ladestrom.

Skurril, dass hier das MacBook Ladegerät schneller lädt als das LG eigene. Dies könnte aber auch eine Anomalie in meinem Test sein, denn ich habe von anderen Testern gehört, dass dieses auch zu rund 16-18W in der Lage sein soll.

Ehe Ihr nun alle losrennt und das extrem teure Apple MacBook Ladegerät kauft, ruhig denn ähnliche Ergebnisse lassen sich auch mit anderen „günstigeren“ USB Power Delivery fähigen Ladegeräten erzielen.

Ich habe hier nur das Apple Ladegerät über andere Modelle von Anker, RAVPower usw. gewählt, da dieses am deutlichsten symbolisiert was der USB Power Delivery Standard dem Nutzer bringt. Ein Android Smartphone, welches von einem Apple Ladegerät schnellgeladen wird. Noch besser habt Ihr ein Dell XPS Notebook, Apple MacBook usw. diese Geräte lassen sich ebenfalls über ein und das selbe Ladegerät wie Euer Smartphone aufladen.

 

Ein Ladegerät für alles!

Das LG G6 folgt diesem Trend zu einem offenen Standard für alle Geräte, welcher USB Power Delivery im Gegensatz zu Quick Charge ist.

Das Beste Ihr habt beim G6 die Wahl, Ihr habt bereits USB PD fähige Geräte wie ein Notebook (Dell XPS z.B.), super verwendet das Zubehör für dieses zum Schnelladen des Smartphones.

Ihr habt noch Quick Charge fähiges Zubehör wie Powerbanks usw.? Könnt Ihr auch nutzen!

Interessant ist aber vor allem, dass LG still und heimlich diesem Aufruf von Google gefolgt ist und USB PD Support integriert hat.

PS. USB Power Delivery Ladegeräte sind für das G6 nicht besser oder schlechter als Quick Charge 3.0 Ladegeräte. Hier wäre also das Austauschen von Ladegeräten nicht nötig oder vorteilhaft.

Das Dual DAB 4.1 im Test, ein Digital Radio für 60€

Auch wenn das klassische Radio gefühlt immer weiter von Bluetooth Lautsprechern, Streaming Diensten oder einfach dem Internet Radio verdrängt wird,, gibt es hier dennoch jede Menge Bedarf.

Gerade in Küche, Bad oder auch dem Garten bevorzuge ich das klassische Radio über Streaming Diensten. Ich bin mir sicher so wird es auch vielen anderen Nutzern gehen. Vor einigen Jahren ist nun DAB+ gestartet als „Nachfolger“ zum Analogen Radio.

Klingt auch im ersten Moment super „Digital Radio so Modern und Cool weil Digital“. In der Praxis hatten allerdings Digital Radios einen sehr schweren Start. Ob dies nun an der Hardware oder Empfang liegt, ist schwer zu beurteilen.

Ich vermute es lag an den „Features“, denn die meisten Digital Radios versuchten mit Farbdisplays und Album Cover Anzeige zu Punkten, also mit Dingen welche vermutlich 90% der Nutzer egal sind.

Was ist bei einem Radio Wichtig? Kompakte Abmessungen, brauchbarer Klang, einfache Bedienung und im Optimalfall ein günstiger Preis.

Das Dual DAB 4.1 Radio schickt sich an diese Punkte zu erfüllen. Es ist Kompakt, kann via Batterien oder Netzteil betrieben werden, bietet hoffentlich einen guten Klang und hat keine „Luxus Features“ welche den Preis hochtreiben.

Das Dual DAB 4.1 kostet je nach Händler um die 50€, nicht günstig aber für ein DAB „Digital Radio“ doch sehr fair. Aber kann das Radio im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Dual DAB 4.1 Digital Radio im Test

Dual setzt beim DAB 4.1 auf eine wirklich sehr klassische Optik. Früher wurde dieser Formfaktor gerne als „Weltempfänger“ bezeichnet.

Das Gerät ist vom Design in zwei Bereiche unterteilt, links der eigentliche Lautsprecher welcher unter einem schwarzen Lautsprechergitter sitzt und rechts die Bedienungseinheit inklusive einem einfachen einfarbigen Display.

Das Radio ist hierbei ein Stück größer als eine Hand und ist komplett aus Plastik gefertigt. Auf der Oberseite ist eine ausziehbare Stabantenne angebracht und auf der rechten Seite die Lautstärkenregelung, der Kopfhörerausgang und ein Netzteilanschluss.

Ihr könnt Euch beim Dual DAB 4.1 Digital Radio entscheiden, wollt Ihr dieses mit dem mitgelieferten Netzteil betreiben oder klassisch mit vier AA Batterien.

Alternativ scheint das Radio auch mit AA Akkus keine Probleme zu haben.

Die Bedienung ist, trotz der auf den ersten Blick vielen Tasten, auf der Front recht einfach. Oben befindet sich ein Einschalter, wird dieser das erste Mal gedrückt, beginnt der DAB Sendersuchlauf. Ist dieser durch, lässt sich mit den beiden „Tuning“ Tasten durch die Sender schalten.

Alternativ lässt sich auch normales UKW Radio empfangen, zum Umschalten gibt es hier unten rechts eine Taste.

Die fünf Tasten in der Mitte lassen sich mit bis zu 10 Station belegen als Schnellwahl. Wichtig ist auch noch die Menü Taste über welcher sich im Digital Radio betrieb der Sender Suchlauf neu starten lässt. Das ist im Grunde auch schon das was man wissen muss.

Selbst ältere Nutzer sollten mit dem Dual DAB 4.1 Digital Radio klar kommen.

 

Empfang

Erst einmal meine Situation, ich wohne ländlich (20.000 Einwohner Dorf) und DAB ist hier ein Problem. Die meisten Digital Radios bekommen in der Wohnung keinen Sender rein. Das empfangstärkste Modell das ich bisher hatte, war das auna Akkord Digitalradio Kofferradio und das empfangschwächste das Philips AE5250/12.

Wie sieht es mit der Empfangsstärke des Dual DAB 4.1 aus? Ehrlich gesagt mittelmäßig, vor Fenstern bekomme ich meist Empfang rein, vor Wänden nicht.

Ganz klar dies liegt an meiner Position! Wer in größeren Städten oder zentraler lebt, wird deutlich weniger Probleme mit dem Empfang haben. Hierfür kann das Dual DAB 4.1 weniger als einfach die DAB Technik.

Dennoch wer weiß, dass er in einer „Grenzsituation“ lebt, wird vermutlich eher mittelmäßig gut mit dem Dual DAB 4.1 Empfang rein bekommen, zumindest was Digital Radio angeht.

Wie sieht es denn mit dem Analogen Radio aus? Überraschung hier liefert das Dual DAB 4.1 einen perfekten Empfang! Lokalradios werden auch analog mit einer hervorragenden Klarheit empfangen, welche dem Digital Radio nichts nachsteht.

Kurzum wenn DAB keine oder nicht die passenden Sender empfängt das analoge Radio macht es.

 

Klang

Wie sieht es mit dem Klang aus? Gehen wir erst einmal davon aus, dass wir einen Sender gut rein bekommen und das kein limitierender Faktor ist.

Das Radio klingt okay ist aber auch kein „HiFi“. Der Lautsprecher neigt zu einem leicht matten „nasalen“ Klang, der Tiefgang ist allerdings für ein Radio in Ordnung. Das Ganze klingt wie man es von einem klassischen Küchenradio erwartet. Allerdings ist es auch keine super Billigqualität, falls Ihr Euch dies unter einem „Küchenradio“ vorstellt.

Für ein kompaktes analoges Radio bietet das Dual DAB 4.1 durchaus eine überdurchschnittliche Qualität.

Es ist aber auch kein Radio zum „Musikgenießen“ in seinem Luxus Sessel aber um nebenbei zu Kochen oder im Hobbykeller zu arbeiten reicht der Klang mehr als aus.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend, aber auch nicht brüllend laut. Ein Grundrauschen besitzt das Radio an sich nicht (außer der Empfang bei analogen Radios ist nicht gut, selbstverständlich).

 

Fazit

Es kommt beim Dual DAB 4.1 etwas darauf an was Ihr sucht, ob ich Euch dieses Radio empfehlen kann. Das Dual DAB 4.1 bietet einen soliden Klang bei kompakten Abmessungen und einem optionalen Batteriebetrieb.

Hierbei ist dieses einfach zu bedienen und bieten einen guten Empfang. Also das klassische „Küchenradio“, welches sich allerdings auch für das Gartenhaus, den Hobby Raum usw. anbietet.

Solltet Ihr nach einem Radio für diesen Einsatzzweck suchen, kann ich Euch das Dual DAB 4.1 ohne Probleme empfehlen!

Ich bin zwar nicht der größte DAB+ Fan, allerdings selbst wenn man das Dual DAB 4.1 noch Analog nutzt, ist man für die Zukunft gerüstet. Der Preis von rund 50€ ist soweit okay aufgrund der Digitalradio- Funktionalität.

Der Superlux HD681 im Test, wie gut klingen Kopfhörer für 20€?

Die Superlux HD681 gelten als der Geheimtipp für günstige Kopfhörer. Jedoch kam ich bisher noch nicht dazu mir die Kopfhörer auch einmal selbst anzuhören. Jedoch dies möchte ich nun nachholen.

Sind die Superlux HD681 wirklich so gut wie es behauptet wird? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Superlux HD681

Superlux gehört so ein wenig in die „Copycat“ Richtung, also ein Hersteller welcher andere nachahmt. Einige Kopfhörer dieses Herstellers erinnern stark an AudioTechnica Kopfhörer, andere an Beyerdynamic, die HD681 hingegen sind ein wenig an diverse AKG Modelle angelehnt.

Dies erkennt man an dem generellen Aufbau und dem frei schwebenden Kopfband. Die Kopfhörer werden im Grunde durch zwei Plastikstangen zusammengehalten. Unterhalb dieser ist ein Lederband mit einer Gummihalterung angebracht, welches sich je nach Kopfgröße ausdehnt.

Daher ist keine manuelle Anpassung der Größe notwendig. Qualitativ sind die HD681 besser als man es bei einem Preis von 20€ erwarten könnte. Zwar sind diese komplett aus Plastik gefertigt, lediglich die Plastikstangen scheinen im Inneren mit Metall verstärkt zu sein, jedoch strahlen die Kopfhörer eine gewisse professionelle Hochwertigkeit aus.

Optisch würde ich die HD681 allerdings fast schon ein wenig als „Retro“ bezeichnen, mit ihrer schwarz /dunkelrot Färbung. Allerdings handelt es sich hierbei eh um Kopfhörer mit welchen man vermutlich nicht das Haus verlässt, daher ist die Optik eher Nebensache.

Das ca. 2 Meter lange Kabel der Kopfhörer ist fest mit diesen verbunden. Hierbei scheint die Qualität des Kabels in Ordnung zu sein. Vielleicht könnte es ein wenig flexibler sein, aber das ist kein Weltuntergang.

Das Kabel endet auf einem normalen 3,5mm Kopfhöreranschluss, ein Adapter auf 6,3mm liegt allerdings bei.

 

Tragekomfort

Die Superlux HD681 besitzen ein Kopfband im AKG Style. Heißt, Ihr habt ein Kopfband welches sich automatisch an Euren Kopf und dessen Größe anpasst, sofern dies korrekt umgesetzt wurde.

Und ja es funktioniert! Einfach die Superlux HD681 aufsetzen und keine Sorgen machen ob das Kopfband passt oder nicht, es passt.

Die Ohrmuscheln sind tendenziell weniger gepolstert aber dies gleicht der geringe Anpressdruck und das gute Kopfband problemlos aus.

Von daher sind die die HD681 vergleichsweise bequeme Kopfhörer.

 

Klang

Kommen wir zur Einstiegsfrage, wie gut können Kopfhörer klingen die 20€ kosten?

Erfreulicherweise und erstaunlicherweise sehr gut!

Die Superlux HD681 besitzen ein unheimlich klaren und brillanten Klang. Dieser besitzt ausgezeichnet detaillierte Höhen, die wirklich eine wundervolle Klarheit besitzen. Hier können viele doppelt oder noch teurere Kopfhörer nicht mithalten!

Jedoch nicht nur die Höhen sind top, auch der Bass ist hervorragend. Wichtig, dies sind keine „warmen Bass Head“ Kopfhörer! Die HD681 neigen zu einem tendenziell eher leichten und hellen Klang. Allerdings besitzt der Bass der Superlux einen unheimlich guten Punch und Tiefgang, wenn dies seitens der Musik erforderlich wird.

Dieser starke Kontrast zwischen sehr klaren Höhen und sattem Bass mit gutem Tiefgang verleiht den HD681 eine grandiose Dynamic und Spielfreude.

Die Mitten der HD681 würde ich als unauffällig bezeichnen. Hier liegt weder der Fokus noch sind die Mitten zu schwach.

Im Großen und Ganzen würde ich die Abstimmung der Superlux HD681 für mich als nahezu perfekt einstufen!

Ich habe bisher bei noch keinen Kopfhörer, in der unter 50-100€ Preisklasse, mit einem vergleichbar leichten und luftigen Klang gehört, welcher gleichzeitig eine ähnlich gute Dynamic zustande brachte.

Von daher ganz klar Daumen hoch für die HD681! Kleiner Hinweis, die HD681 besitzen kaum eine Dämpfung von Außengeräuschen! Ihr bekommt fast 100% Euerer Umgebung weiterhin mit. Ich persönlich bevorzuge dies allerdings sogar.

 

Fazit zu den Superlux HD681

Ich kann eine 100%ige Empfehlung für die HD681 aussprechen! Etwas Besseres werdet Ihr für 20€ niemals bekommen!

Die Superlux HD681 können im Grunde in allen Kategorien punkten. Die Haptik und Verarbeitung ist zwar nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Ähnliches gilt auch für den Tragekomfort.

Dieser ist solide, mir war es problemlos möglich die Kopfhörer über Stunden zu tragen.

Das Glanzstück der HD681 ist aber sicherlich der Klang. Dieser ist sehr dynamisch mit einer hohen Brillanz und Leichtigkeit.

In dieser Preisklasse habe ich bisher noch nichts mit einer vergleichbaren Lebendigkeit gehört!

WOW Superlux!

Lediglich wer einen wärmeren Klang bevorzugt, könnte von den HD681 etwas enttäuscht sein. Allen anderen kann ich die Kopfhörer ohne Problem ans Herz legen.

10x Displayschutz Folien und Gläser für das Samsung Galaxy S8 (Plus) im Vergleich

Wer ein neues Smartphone hat, will dieses auch in der Regel gut schützen. Eine Displayschutzfolie ist hier meist die Basis, denn was gibt es ärgerlicheres als wenn das neue Smartphone einen Kratzer im Display hat?

Aufgrund der Edge ist es allerdings beim neuen Samsung Galaxy S8 und S8 Plus gar nicht so leicht eine gute Displayschutzfolie zu finden.

Daher habe ich versucht genau dies für Euch zu machen und habe mir insgesamt 10 Displayschutzfolien von Amazon bestellt.

Welche ist die beste Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus?

 

Kandidaten

Alle Folien wurden von mir auf Amazon gekauft. Da ich das Samsung Galaxy S8 Plus besitze, habe ich auch nur für dieses Folien gekauft. Allerdings gibt es von den meisten Modellen auch eine „S8“ Version, welche vermutlich einfach nur kleiner ist.

Hier eine Liste der getesteten Displayschutzfolien und Gläser:

 

Aufbringen und Passform

Legen wir mit dem eigentlichen Test los. Ich habe jede einzelne Folie auf ein Samsung Galaxy S8 Plus aufgetragen um zu sehen ob die Folien passen und wie einfach das Auftragen funktioniert.

Ganz wichtig es ist nicht leicht eine Displayschutzfolie auf das S8 Plus aufzutragen! Hierfür können nichtmal zwingend die Hersteller der Folien etwas, dies liegt einfach an der Form des Smartphones.

Acelive Gehärtetem Glas Panzerfolie Panzerglas Displayschutzfolie Folie für Samsung Galaxy S8 +

Beginnen wir mit einer Glas Displayschutzfolie. Das Auftragen der Acelive Displayschutzfolie ist wirklich kinderleicht!

Einfach die Rückseite abziehen und auflegen, Fertig!

Das Ergebnis ist allerdings etwas anders als wie man es von einer Displayschutzfolie erwartet. Aufgrund der Edge des Samsung Galaxy S8 Plus liegt das Glas nicht vollständig auf, sondern nur auf einem Kleberand außen um die Panzer Folie.

Daher gibt es Luft zwischen den Gläsern, dies sieht man etwas und merkt man auch. Allerdings in der Praxis kein Weltuntergang, zu mindestens für mich.

Was mich allerdings mehr störte, das Glas steht über dem Smartphone etwas hervor und diese Kante merkt man.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 3/5

Dalinch [Einfache Installation Blasenfreie ] [Mit Hülle] Vollständige Abdeckung nicht Panzerglas Folie Schutzfolie für Samsung Galaxy S8+/S8 Plus (3 Stück)

Das Auftragen der Dalinch ist grausam. Dies liegt vor allem an diesen Schutzschichten an der Folie Welche sich nicht vernünftig lösen lassen.

Und selbst wenn man diese los hat viel Spaß die Folie Blasenfrei auf das Smartphone zu bekommen. Dies ist kaum möglich und benötigt viel Nacharbeit.

Aber selbst wenn man die Folie aufgetragen bekommt, ist die Passform nicht korrekt. Die Ecken der Dalinch Displayschutzfolie sind in einer anderen Form geschnitten als die des Samsung Galaxy S8 Plus.

Daher kann die Folie nicht zu 100% passen.

  • Auftragen 1/5
  • Passform 2/5

 

BestTrendy Samsung S8 Plus Schutzfolie 3D Touch Displayschutzfolie displayschutz

Ähnliches wie bei der Dalinch ist auch hier das Auftragen sehr knifflig. Das Hauptproblem ist das zusammenkleben der diversen Schichten der Folie und der Schutzfolien der Schutzfolie.

Mit etwas Geduld ist es allerdings möglich die BestTrendy ordentlich aufzutragen. Wenn man dies schafft, ist auch die Passform soweit in Ordnung.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

SAMAR – Samsung Galaxy S8 Plus Schutzfolie {VOLLE GRÖßE} Kristallklare Displayschutzfolien

Bei der Samar handelt es sich um eine normale Folie. Diese ist allerdings an den Rändern bereits vorgebogen. Das Aufbringen dieser erfolgt wie üblich.

Leider ist die Geschichte wie bei allen „Folien“ nicht ganz einfach. Selbst beim zweiten Versuch war mir das Auftragen nur bedingt gut gelungen.

Heißt, einfach ist das Auftragen der SAMAR nicht, aber es ist grundsätzlich „perfekt“ möglich! Die Passform ist passend! Auch ist die Folie angenehm dünn, dass diese an den Rändern nicht stört.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

Sumsung Galaxy S8 plus Panzerglas Schutzfolie, PULEN Panzerglasfolie folie Displayschutzfolie Hartglas

Die „Sumsung“ Display Schutzfolie ist keine Folie sondern ein „Glas“. Diese besitzt gebogene Kanten und passt so sehr gut auf das Samsung Galaxy S8 Plus.

Das Auftragen ist hier ein Kinderspiel, einfach auflegen und fertig!

Hier die Passform beurteilen ist allerdings etwas schwierig. Es handelt sich nicht um ein Display Glas wie man es bei Smartphones mit glattem Display findet. Das Displayschutzglas liegt hier nicht auf in dem Sinne, sondern besitzt nur am äußeren Rahmen einen „Klebestreifen“.

Das Glas der Schutzfolie und des Smartphones berühren sich also nicht dauerhaft. Beim Antippen merkt man dies auch ein wenig. Das kann die Reaktionsfreudigkeit des Touchscreens etwas reduzieren.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 3,5/5

 

Spigen® [Kein Glas] Samsung Galaxy S8 Plus Schutzfolie [Nicht kompatibel mit Hüllen, Komplett Gedeckt]

Die Spigen Displayschutzfolie besitzt sicherlich die interessanteste Auftragemethode. Im Set liegt eine kleine Sprühflasche mit Wasser. Mit diesem müsst Ihr Eure Hände und die Folie einsprühen.

Da das S8 Plus wasserdicht ist, ist dies auch kein Problem fürs Smartphone. Auf dieser Schicht Wasser wird dann die Folie aufgesetzt. Hierdurch habt Ihr wesentlich mehr Möglichkeiten die Folie zurecht zu rücken, vor allem da Ihr diese aufgrund Euer nassen Händen von unten anfassen dürft ohne das diese ruiniert wird.

Hierdurch ist das Auftragen vergleichsweise einfach!

Die Passform ist auch soweit okay, nichts zu beklagen, außer dem fehlenden Ausschnitt für den Iris Scanner(scheint diesen aber nicht zu stören). Jedoch habe ich bei dieser Folie etwas die Befürchtung, dass sich im Laufe der Zeit die Kanten um die Edge „anheben“ könnten. Hier muss man einige Male mit einem Tuch drüber wischen, damit diese gut halten, aber wie es nach x Wochen aussieht, steht auf einem anderen Blatt.

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

ROOROO[Anti-Lifting] Wet Applied [Vollständige Abdeckung] [Fall freundlich] Displayschutzfolie Displayschutz Screen Protector Für Samsung Galaxy S8 Plus/S8+

Auch die ROOROO Displayschutzfolie nutzt das „feuchte“ Auftragen. Der Prozess ist genau wie bei der Spigen.

Sogar so genau, dass ich vermute beide Folien sind in der selben Fabrik hergestellt worden. Daher gilt für die ROOROO das selbe was auch für die Spigen gilt.

Allerdings besitzt die ROOROO sogar einen Ausschnitt für den Iris Scanner! Dafür ist die Folie etwas klein geraten, nicht zu klein, aber etwas größer hätte nicht geschadet.

Wobei aufgrund der Größe die Folie besser mit Hüllen funktioniert!

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

G-Color [Fehler vermeiden Blasenfreie] [Mit Hülle] Vollständige Abdeckung nicht Panzerglas Folie Schutzfolie für Samsung Galaxy S8+/S8 Plus

Wo wir gerade bei der feuchten Auftragemethode sind, auch die G-Color nutzt diese Methode.

Auch hier wirkt es so als käme die Folie aus der selben Fabrik wie die ROOROO und die Spiegen.

Hierbei nutzt aber G-Color 1 zu 1 die selbe Form wie ROOROO.

  • Auftragen 4/5
  • Passform 4/5

 

Taken Galaxy S8 Plus Schutzfolie, Taken Full Coverage HD Klare TPU Displayschutzfolie Schutzfolien für Samsung Galaxy S8 Plus

Wie auch bei den anderen Folien im Test ist das Auftragen der Taken nicht einfach. Wer die ganze Sache wirklich perfekt haben will, darf ne gute halbe Stunde einplanen irgendwie die Blasen aus der Folie zu bekommen. Auch das Abziehen der Schutzabdeckungen der eigentlichen Folie, ist gar nicht leicht.

Immerhin die Passform ist gut und bedeckt das komplette Display. Auch die Ausschnitte für Kamera usw. passen.

  • Auftragen 2/5
  • Passform 4/5

 

kalibri Echtglas Displayschutz für Samsung Galaxy S8 Plus 3D Schutzglas Full Cover

So langsam komme ich mir wie eine kaputte Schallplatte vor. Auch der Glas Displayschutz von kalibri nutzt das selbe Prinzip wie die anderen Glasdisplay Schutzfolien im Vergleich.

Der kalibri Echtglas Displayschutz lässt sich problemlos auftragen. Hierbei nutzt man auch hier einen kleinen Kleberahmen um das Glas. Das Glas des Displayschutzes selbst berührt also auch hier nicht das Glas des Smartphones.

Ansonsten gibt es aber an der Passform nichts zu beklagen.

  • Auftragen 5/5
  • Passform 4/5

Widerstandsfähigkeit

Nicht ganz unwichtig ist wie widerstandsfähig die Folien sind. Hierbei habe ich alle Folien mit meinen Fingern, einem Messer und einem Stein bearbeitet.

[table id=345 /]

Bei den Ergebnissen gab es wenig Überraschungen. Lediglich die drei Glas Displayschutzfolien ließen sich mit dem Messer nicht beschädigen (außer bei roher Gewalt).

Allerdings spätestens der Stein hinterließ auch in diesen einen bleibenden Schaden.

Die Plastik Folien ließen sich alle recht „gleichmäßig“ mit dem Messer Zerkratzen. Allerdings setzt beispielsweise Taken auf ein etwas anderes „Plastik“ welches sich deutlich gummihafter anfühlt.

In diesem hinterlässt das Messer beispielsweise weniger tiefe Kratzer.

 

Glas gegen Folie

An sich würde ich immer zum Kauf eines Displayschutzglases raten, jedoch beim S8 Plus ist dies etwas anders.

Aufgrund der Edge scheint es nicht möglich zu sein ein Displayschutzglas zu bauen, was an dem Display des Smartphones vollständig anliegt.

Daher nutzen die Hersteller einen Trick und befestigen das Glas lediglich am Rand, oberhalb des Displays „schwebt“ dieses also über dem eigentlichen Display.

Dies ist schon für den Touchscreen suboptimal! Aber auch die Displayqualität wirkt schlechter.

Hier gibt es zwar Unterschiede von Hersteller zu Hersteller aber überlegt Euch ob Ihr ein Displayschutz- Glas beim S8/S8 Plus wollt!

 

Welche ist die beste Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus?

Ich wünschte ich könnte Euch nun sagen welche die „Beste“ Displayschutzfolie für das Samsung Galaxy S8 Plus ist, jedoch ist dies nicht so leicht.

Nach 10 getesteten Displayschutzlösungen komme ich zum Schluss „die Beste“ gibt es nicht, sondern nur die wenigst schlechteste. Die „Edge“ sorgt dafür, dass Displayschutzfolien für das Smartphone leider recht schwierig sind.

Grundsätzlich muss man in drei Gruppen unterteilen, Echtglas Displayschutz, „Feucht Auftragen“ und Folie.

Die Echtglas Displayschutzlösungen für das Samsung Galaxy S8 Plus sind sehr einfach anzubringen und sehen auch weitestgehend brauchbar aus. Jedoch besitzen diese einen Nachteil, aufgrund der Edge liegen diese Glasscheiben nicht direkt auf dem Display auf sondern besitzen nur am Rand einen „Klebestreifen“ welcher diese am Smartphone hält.

Die Nachteile was den Touchscreen und dessen Empfindlichkeit wie auch die Bildqualität angeht, könnt Ihr Euch vielleicht denken.

Solltet Ihr einen Echtglas Displayschutz haben wollen, würde ich den „kalibri Echtglas Displayschutz für Samsung Galaxy S8 Plus 3D Schutzglas Full Cover“ am ehesten empfehlen.

Wie sieht es bei den Folien aus? Hier ist oftmals weniger die Folie das Problem, sondern das Auftragen welches dank der Edge extrem schwer ist.

Hier machen es die meisten Folien einem auch nicht leichter. Die meisten scheinen hier von demselben Fertiger zu stammen und teilen daher weitestgehend das schwierige Auftragen.

Wenn Ihr eine reguläre Displayschutzfolie sucht und Ihr Euch das nicht ganz einfache Auftragen zutraut, greift zur Taken Galaxy S8 Plus Schutzfolie oder zur BestTrendy Samsung S8 Plus Schutzfolie.

Etwas einfacher aufzutragen ist die Spigen, welche ich auch empfehlen würde! Die Folie lässt sich ohne größere Probleme blasenfrei auftragen, besitzt eine gute Passform und nach einiger Zeit auch eine hohe Klarheit (es dauert ein paar Tage ehe das Wasser unter der Folie komplett weggetrocknet ist).

Leider teilen alle Folien aber eins, die schlechte Kompatibilität zu Hüllen, bedenkt dies bitte!

ROOROO Folie + Spigen Neo Hybrid passt

Lediglich die ROOROO Displayschutzfolie passt besser zu vielen Hüllen aufgrund ihrer etwas kleineren Größe. Daher solltet Ihr Hülle + Displayschutz versuchen wollen, schaut Euch mal die ROOROO an.

PS. Kleine Anmerkung, solltet Ihr nicht wollen das sich bei der Spigen oder ROOROO die  Kannten lösen, wie sich einige Nutzer bei Amazon beschweren, schnappt euch ein Mikrofaser Tuch(das was beiliegt) und reibt schnell  über die Kannten. Macht dies ca. 2-5 Minuten ununterbrochen , durch die Reibung  bzw. die Wärme „verschmilzt“ die Folie deutlich besser mit dem Kannten. Ähnliches muss auch beispielsweise bei DBrand Skins gemacht werden.

PS2.  Artwizz hat mit dem CurvedDisplay die „2. Generation“ Glas Displayschutz für das Samsung Galaxy S8/S8+ vorgestellt., welche so ein paar Probleme der hier genannten Modelle behebt.

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im kurz-Test

Backups sind unheimlich wichtig, selbst wenn man über ein NAS oder Ähnliches verfügt. Für meine neue Backup Strategie benötigte ich nun eine externe HDD.

Eine passende HDD hatte ich sogar noch rumfliegen, daher war der Kauf einer kompletten externen Festplatte nicht nötig, lediglich ein Gehäuse musste her.

Es hatte mich bei der Recherche selbst etwas überrascht wie viele Festplattengehäuse es auf dem Markt gibt.

Da ich an sich nichts Großartiges an Performance oder Features benötigen werde, habe ich mir einfach mal das erste Gehäuse bestellt, welches halbwegs vernünftig aussah.

Dieses stammt von Inateck und hört auf den Namen „Inateck Gehäuse externe Festplatte 3,5 Zoll USB 3.0 externe Festplatte/SSD Gehäuse aus Aluminium für Festplatte 3,5/2,5 SATA“.

Ja, Inateck hat hier mal wieder versucht so viele Keywords in den Artikelnamen zu bekommen wie möglich. Letztendlich habe ich mich für dieses Modell entschieden, da es zum einen mit HDDs bis zu 8TB kompatibel sein soll und zum anderen mit 25,99€ preislich sehr attraktiv ist für ein 3,5 Zoll Modell.

Kann das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 Festplattengehäuse

Beginnen wir mit dem Lieferumfang. Neben dem Festplattengehäuse legt Inateck ein 12V 2A Netzteil, ein 1 Meter USB 3.0 Kabel, ein paar Schrauben, aufklebbare „Füße“ und einen Schraubenzieher bei.

Unter dem Gehäuse sind bereits von Haus aus vier Gummifüße angebracht. Die zusätzlichen sind hier vermutlich als Ersatz gedacht, falls einer abgeht oder falls man das Gehäuse hochkant nutzen möchte.

Das Festplattengehäuse besitzt die übliche Form und Größe, welche man von einem 3,5 Zoll Gehäuse erwartet.

Dieses ist minimal breiter und höher als die nackte Festplatte, leidlich die Tiefe ist aufgrund der zusätzlichen Elektronik etwas größer.

Das Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuse sollte in der Regel liegend betrieben werden, auch wenn das hinstellen theoretisch möglich wäre. Jedoch ist mir dies etwas zu wacklig, weshalb ich davon abrate.

Beim Material setzt Inateck auf eine Mischung aus Aluminium und Plastik. Das eigentliche Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt, welches eine gebürstete Haptik besitzt, lediglich das Endstück, in welchem die Anschlüsse eingelassen sind, ist aus Plastik.

Das Ganze macht unterm Strich einen brauchbaren Eindruck.

Auf der Rückseite ist der Einschalter wie auch ein USB B 3.0 Port und der Anschluss für das Netzteil zu finden.

Auch an Status LEDs hat Inateck gedacht, jedoch sind diese etwas ungewohnt auf der hinteren rechten Seite angebracht, wodurch man diese im Alltag in der Regel nicht sieht.

Auf einen Lüfter oder Ähnliches hat Inateck verzichtet.

 

Leistung

Für meinen Leistungstest verwende ich eine Crucial MX300 SSD. Diese dient nur um herauszufinden wo die maximale Leistung des verbauten Controllers liegt.

Erstaunlicherweise ist die Leistung des Inateck 3,5 Zoll Festplattengehäuses richtig gut! Lesend erreicht dieses um die 400MB/s, je nach Benchmark, und schreibend um die 300MB/s!

Das ist schneller als jede im Handel verfügbare HDD, beeindruckend!

Ebenfalls sehr positiv ist die Zuverlässigkeit. Ich hatte keinerlei Probleme mit der Erkennung des Gehäuses/der verbauten SSD. Auch gab es keine Verbindungsabbrüche oder Ähnliches.

Erfreulich ist es auch, dass SMART Werte sich durch das Gehäuse hindurch auslesen lassen.

Weniger erfreulich ist die Hitzeentwicklung. Diese ist natürlich mit einer SSD kein Problem, jedoch eine HDD kann durchaus etwas wärmer im Gehäuse werden.

Wie warm und wie kritisch das Ganze wird, hängt von der jeweiligen HDD ab. Bei einer 7200rpm HDD welche über Stunden hinweg beansprucht wird, können hier durchaus 45 Grad+ entstehen.

Die klassischen „Green“ HDDs mit 5400rpm erreichen unter last um die 40 Grad, was okay ist.

Da das Gehäuse einen „physischen“ Ein/Ausschalter besitzt, arbeitet diese auch gut mit Master/Slave Steckdosen zusammen, nur so am Rande.

 

Fazit

Das Inateck 3,5 Zoll USB 3.0 HDD Gehäuse ist vollkommen zu empfehlen!

Es ist sehr schnell mit 400MB/s bzw. 300MB/s maximaler Lese/Schreibrate und dazu auch preislich wie auch qualitativ sehr gut.

Kurzum Ihr werdet keine Festplatte finden, die durch dieses USB Gehäuse ausgebremst wird, weshalb ich es auch ohne Sorgen empfehlen kann!

Angebot
Inateck Festplattengehäuse für 3.5/2.5 Zoll HDD/SSD, SATA III...
  • USB 3.0 Festplattengehäuse: Standard-Superspeed-Anschlüsse (USB...
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5x 256GB microSD Speicherkarten im Vergleich (Samsung, Kingston, Patriot, SanDisk, Integral)

Speicherkarten, gerade im microSD Formfaktor, werden in diversen Geräten benötigt. Hierbei ist die aktuell größte verfügbare Kapazität 256GB.

Es ist schon faszinieren wie viel Speicher man in solch einen kleinen Formfaktor bekommen kann. Sollte man nun mit dem Gedanken spielen sein Smartphone oder ein anderes Gerät mit solch einer Speicherkarte auszurüsten, welche wählt man dann?

Zwar gibt es noch nicht so viele 256GB microSD Speicherkarten auf dem Markt aber dennoch genug, dass die Wahl schwer fällt.

Daher hier ein kleiner Vergleich von 5x 256GB microSD Speicherkarten von SanDisk, Samsung, Kingston, ……

Welche ist die beste 256GB microSD Speicherkarte? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Testkandidaten

Folgende Speicherkarten habe ich für den Test ausgewählt:

Preislich schwanken die Speicherkarten zwischen 130€ (für die Kingston) und rund 200€(für die SanDisk Ultra Premium Edition).

 

Machen 256GB Sinn?

Wenn man sich diese Speicherkarten ansieht, muss man sich die Frage stellen ob diese Kapazität überhaupt Sinn macht.

Und um ehrlich zu sein, nein, 256GB microSD Speicherkarten machen zu mindestens aktuell (Stand Anfang 2017) keinen oder nur wenig Sinn.

128GB oder auch 64GB Speicherkarten sind im Verhältnis deutlich günstiger und daher für 90% aller Nutzer sinnvoller.

Aber die Investition in eine 256GB Karte kann in einigen Situationen durchaus vernünftig sein. Beispielsweise für die Nintendo Switch, wo ein Speicherkartentausch mit zuvor installierten Spielen gar nicht so leicht ist oder für Nutzer die viel 4K Videos mit Ihren High End Smartphones machen.

Auch für professionelle Nutzer wo einfach die Arbeitsersparnis mehr Wert ist als der Aufpreis für die 256GB Karte.

Für die meisten anderen Nutzer ist aus reiner Preis/Leistungssicht eine oder zwei 128GB microSD Karten günstiger.

 

Wie schnell muss meine Speicherkarte sein?

Beginnen wir mit der Frage wie schnell denn eine Speicherkarte sein muss. Dies hängt sehr stark von dem ab was Ihr mit dieser macht.

Grundsätzlich gilt natürlich umso schneller umso besser. Jedoch ist nicht immer 90MB/s lesend und schreibend nötig.

Ich kann mir vier Einsatzzwecke für solch eine große Speicherkarte vorstellen, Nintendo Switch, Smartphone, Action Kamera und DSLR Kamera/Systemkamera.

Für die Nintendo Switch benötigt Ihr im Optimalfall eine Speicherkarte, die so schnell wie möglich lesen kann. Die Spiele werden einmal auf der Speicherkarte abgelegt und dann nur geladen. Daher ist die Schreibgeschwindigkeit fast zu 100% egal, nur für schnelle Ladezeiten sollte die Speicherkarte schnell lesen können.

Bei Smartphones sieht es etwas anders aus. Hier gilt auch grundsätzlich umso schneller die Speicherkarte lesen kann, umso besser. Wenn Ihr Videos und Fotos oder sogar gegebenenfalls Apps auf der Karte speichert ist es wichtig, dass diese schnell laden.

Schreiben spielt hier meist eher eine untergeordnete Rolle, sofern Ihr nicht andauernd die Karte aus dem Smartphone holt und mit einem PC bespielt. Sollte dies der Fall sein, reduziert eine hohe Schreibgeschwindigkeit die Wartezeit.

Das Smartphone selbst benötigt eher weniger eine hohe Schreibgeschwindigkeit. Hier sollten 15-20MB/s für das Aufzeichnen von 4K Videos vollkommen ausreichen.

Auch wenn Hersteller gerne Ihre schnelleren Speicherkarten als „4K“ tauglich bezeichnen, benötigt 4K Video gar keine so gute Speicherkarte. Die meisten Action Cams schreiben während einer 4K Aufnahme mit maximal 10MB/s auf die Speicherkarte. Um sicherzugehen würde ich für Action Cams eine Speicherkarte mit um die 20MB/s schreibend wählen. Die Lesegeschwindigkeit hängt davon ab wie lange Ihr bereit seid zu warten.

Für Spiegelreflex oder Systemkameras würde ich hingegen eine Speicherkarte mit guten Schreibwerten empfehlen. Warum? Serienbilder! Selbst wenn Eure Kamera nur 3 Bilder die Sekunde schafft, sind dies je nach Kamera im RAW Format gerne 20MB+ pro Bild. Heißt bei 3 Bildern die Sekunde und 20MB Pro Bild 60MB/s Schreibrate.

Viele Kameras schaffen es zwar garnicht eine Speicherkarte so schnell zu füttern wie diese Fotos machen oder es sogar die Speicherkarte schaffen würde ,aber dennoch würde ich hier nicht sparen gerade dann, wenn Euch eine gute Serienbild Leistung wichtig ist.

Lesen kommt erneut darauf an wie lange Ihr bereit seid zu warten.

Daher meine Empfehlung:

  • Nintendo Switch lesen-> so schnell wie möglich, schreiben -> egal
  • Smartphone lesen -> so schnell wie möglich, schreiben -> 15MB/s oder mehr
  • Action Kamera lesen -> schneller ist besser, schreiben -> 15MB/s – 25MB/s oder mehr
  • Digital/DSLR Kamera lesen -> schneller ist besser, schreiben -> abhängig von der Kamera 60MB/s+

 

Die Kapazität

Alle Speicherkarten im Test haben 256GB Speicher, falsch! Sicherlich ist Euch bewusst, wenn man beispielsweise eine 1TB HDD kauft, werden nicht die vollen 1TB zur Verfügung stehen, sondern durch Umrechnungen meist 933GB.

Ähliches gilt auch bei den Speicherkarten, allerdings gibt es über diese „normale“ Verschiebung hinaus noch Unterschiede.

Hier eine Auflistung mit welcher Kapazität die Speicherkarten von Windows erkannt werden:

  • Kingston 234GB
  • Sandisk 238GB
  • Integral 233GB
  • Samsung 238GB
  • Patriot 237GB

Interessant die Integral Speicherkarte bietet mit 233GB glatte 5GB weniger Speicher als die Sandisk oder die Samsung Speicherkarte.

Dies würde ich nicht als „no go“ einstufen aber man sollte dies bei der Betrachtung der Preis/Leistung beachten.

 

Die Leistung im Test

Kommen wir zu dem was die meisten Nutzer interessieren wird, die Leistung. Als Speicherkartenleser kommt für alle Tests ein Kingston FCR-HS4 zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um durchaus einen brauchbaren Speicherkartenleser welcher zu den schnelleren Modellen gehört.

Für den Test verwende ich drei unterschiedliche Tests, CrystalDiskmark, H2Testw und AS SSD.

Beginnen wir mit den Benchmarks:

[table id=343 /]

Da die Ergebnisse der Benchmarks ein wenig von einander abweichen, hier eine Tabelle mit den Durchschnittswerten aus allen drei Benchmarks für die jeweilige Speicherkarte.

[table id=344 /]

Beginnen wir mit dem Positiven, alle Speicherkarten bieten +-2MB/s die gleiche Leserate von rund 90MB/s.

Schreibend gibt es allerdings massive Unterschiede zwischen den Speicherkarten. Hier kann man das Feld in zwei Gruppen einteilen, Samsung + Patriot und den Rest.

Die Speicherkarten von Kingston, Integral und Sandisk liefern Schreibraten im Bereich 22-35MB/s. Die schwächsten Werte liefert hier die Kingston Karte.

Die Speicherkarten von Samsung und Patriot bieten hingegen deutlich stärkere Werte im Bereich 78-86MB/s. Interessant ist hier allerdings zu beobachten wie die Werte je nach Test variieren.

Die Patriot LX Series microSDXC Speicherkarte schaffte im AS SSD Test „gerade mal“ 68MB/s, die Samsung hingegen 81MB/s.

[spoiler title=’AS SSD‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Integral
Kingston
Patriot
Samsung
SanDisk

[/spoiler]

Im H2testw Benchmark hingegen bietet die Patriot mit 78,6MB/s eine minimal höhere Geschwindigkeit als die Samsung (78,3MB/s).

CrystalDiskmark sieht allerdings erneut die Samsung vorne, große Unterschiede vom Tempo gibt es allerdings nicht

Kleinere Unterschiede gibt es auch beim Lesen von kleinen Dateien. Die hohen Übertragungswerte kommen nur beim Übertragen großer zusammenhängender Dateien zustande.

Beim Laden von Apps usw. kann es passieren, dass viele kleine Dateien geladen werden müssen.

Hier verschiebt sich etwas die Leistung. Beispielweise das Lesen von 4K Dateien scheint der Samsung Speicherkarte weniger gut zu liegen als der SanDisk, welche hier plötzlich das Feld anführt, zumindest im CrystalDisk Benchmark.

[spoiler title=’CrystalDiskMark‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

Patriot
Kingston
Integral
Sandisk
Samsung

[/spoiler]

Ich würde unterm Stich die Speicherkarten so sortieren was die Leistung angeht.

  1. Samsung microSDXC EVO+ 256GB Kit, UHS-I U3/Class 10 (MB-MC256DA/EU)
  2. Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB, UHS-I U3/Class 10 (PSF256GMCSDXC10)
  3. SanDisk Ultra Premium Edition microSDXC 256GB, 95MB/s, UHS-I A1/Class 10 (SDSQUAM-256G-GN6MA)
  4. Integral microSDXC Kit 256GB, UHS-I/Class 10 (INMSDX256G10-90SPTAB)
  5. Kingston microSDXC 256GB Kit, UHS-I/Class 10 (SDC10G2/256GB)

Kleine Anmerkung am Ende, meine SanDisk Speicherkarte hat sich während meiner Tests teilweise etwas „merkwürdig“ verhalten. Ich vermute, dass die Speicherkarte vielleicht nicht ganz in Ordnung ist, allerdings scheint die Leistung im Rahmen des Normalen bei Sandisk zu sein, weshalb ein Umtausch trotz meiner Bedenken nicht ganz so leicht möglich ist.

Daher betrachtet die Werte SanDisk Ultra Premium etwas mit Vorsicht.

 

Preis/Leistung

Wenn es Euch auf eine gute Preis/Leistung ankommt kauft eine 128GB Speicherkarte. Solltet Ihr dies nicht wollen, hier eine nach Preis/Leistung orientierte Leiste.

In den Klammern ist jeweils der von mir angenommene Preis und der „MB/s pro €“ Wert. Umso mehr Übertragungsrate (MB/s) man pro € bekommt umso besser.

Wichtig diese Liste ist nicht in Stein gemeißelt! In ein paar Monaten werden die Preise sicherlich fallen und dann kann sich dieses Ranking noch etwas verschieben.

  1. Samsung microSDXC EVO+ 256GB Kit (155€ – 1,12MB/s pro €)
  2. Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB (189€ – 0,88MB/s pro €)
  3. Kingston microSDXC 256GB Kit (133€ – 0,82MB/s pro €)
  4. Integral microSDXC Kit 256GB (156€ – 0,72MB/s pro €)
  5. SanDisk Ultra Premium Edition microSDXC 256GB (199€ – 0,64MB/s pro €)

Welche ist die beste 256GB microSD Speicherkarte?

Am Ende kommt es etwas auf Eure Bedürfnisse an. Beim Lesetempo der Speicherkarten gibt es kaum einen Unterschied, lediglich beim Schreiben.

Heißt für viele Anwender, welche die Speicherkarte nicht zum hin und her kopieren von Filmen/Videos verwenden, wird auch die günstige Kingston microSDXC 256GB Speicherkarte vollkommen ausreichen.

Beispielsweise in der Nintendo Switch wird keine hohe Schreibgeschwindigkeit benötigt, ähnliches gilt auch an sich für Smartphones. 4K Video vom Samsung Galaxy S7 benötigt konstant 6MB/s Schreibrate und diese schafft die Kingston locker.

 

Daher für solche Anwendungen greift zur Kingston microSDXC 256GB.

Solltet Ihr mehr Schreibgeschwindigkeit benötigen oder Ihr wollt einfach eine High End Speicherkarte für Euer High End Smartphone, dann solltet Ihr entweder zur Samsung microSDXC EVO+ 256GB oder zur Patriot LX Series microSDXC Kit 256GB greifen.

Da aktuell die Samsung günstiger ist und etwas schneller als die Patriot, würde ich zu dieser raten.

 

Die Xiaomi Mijia XiaoFang 1080p im Test, Full HD Überwachungskamera für 25€?!

Dass Xiaomi sehr gut darin ist gleichwertige Produkte zu einem günstigeren Preis zu liefern, ist nichts Neues. Was etwas Neues ist, dass Xiaomi ein gleiches Produkt zu 1/3 des Preises verkauft.

Ich spreche hierbei von der Xiaomi „Mijia XiaoFang“ 1080p Überwachungskamera. Diese sieht absolut baugleich zur iSmartAlarm Spot aus, nur das die Spot von iSmartAlarm rund 80€ kostet und die Xiaomi 25€.

Handelt es sich hier wirklich um das „gleiche“ Produkt und kann die Überwachungskamera im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

Die Xiaomi Mijia XiaoFang 1080p Überwachungskamera im Test

Wenn man die iSmartAlarm Spot neben die Xiaomi Mijia XiaoFang stellt, sieht man sofort, dass beide Kameras vermutlich aus der selben Fertigung kommen. Sogar das iSmartAlarm Logo auf der Rückseite der Xiaomi Mijia XiaoFang ist vorhanden nur ohne Text.

Dies ist erst einmal nichts Negatives für den Kunden. Die iSmartAlarm Spot ist eine gut designte Kamera, so auch die Xiaomi.

Der Hersteller setzt bei dieser auf ein Würfel Design mit einem ausziehbaren Standfuß. Dieser Standfuß erinnert mich immer etwas an die Lampe aus Pixar Animationsfilmen.

Hierdurch lässt sie die Kamera in eine beliebige Richtung drehen oder winkeln. Die Positionierung der Kamera ist also wirklich sehr flexibel!

Im Standfuß ist zudem ein Magnet integriert welcher ein Anhaften an metallischen Oberfläche erlaubt.

Wie man auf den Bildern erkennen kann, ist die Kamera ziemlich klein und kompakt. Die Überwachungskamera passt ohne Probleme in die Handfläche und ist auch aufgrund des weißen Gehäuses recht unauffällig.

Auf der Front befindet sich die Linse und einige IR LEDs welche für die Nachtsicht sorgen. Auf der Rückseite findet sich lediglich ein microUSB Port und ein regulärer USB Port dessen Funktion ungewiss ist.

Über den microUSB Port wird die Kamera mit Energie versorgt. Xiaomi legt selbstverständlich ein Netzteil bei, welches allerdings den US Stecker besitzt. Verwendet einfach ein eigenes USB Ladegerät mit 1A oder mehr, ansonsten bekommt man etwas passendes für 8€+ bei Amazon.

Verbunden mit Eurem Netzwerk wird die Kamera per WLAN, ausschließlich per WLAN! Aufnahmen können allerdings auf einer microSD Karte gespeichert werden, welche auf der Unterseite der Kamera eingesetzt wird.

 

Software/App

Erst einmal vorweg dies ist KEINE Überwachungskamera für Nutzer die erwarten, dass alles sofort ohne groß nachzudenken funktioniert!

Die App von Xiaomi bietet einen bunten mix aus Englisch und Chinesisch, daher erfordert die Nutzung etwas mitdenken, ausprobieren und experimentieren.

Wenn Ihr das nicht wollt lasst die Finger von der Xiaomi Mijia XiaoFang und kauft lieber für etwas mehr Geld die iSmartAlarm Spot.

Die Einrichtung der Xiaomi Überwachungskamera beginnt wie bei Xiaomi meist mit der MI Home App. Diese findet man im Apple App Store und im Google Play Store wie auch auf der Webseite von Xiaomi.

Wie bereits erwähnt ist die App teils englisch, teils chinesisch. Wichtig! Wählt beim ersten Start „China Mainland“ als Eure Position aus, denn nur dort wird die Kamera offiziell verkauft.

Solltet Ihr noch kein Xiaomi Smart Home Produkt besitzen ist es zuerst nötig ein Konto bei Xiaomi anzulegen, was soweit kein Problem ist.

Dort müsst Ihr nun die Kamera dem Konto hinzufügen. Dies geht recht einfach und Problemlos, die Kamera scannt einen QR Code welchen Ihr vor die Kamera halten müsst und verbindet sich so mit dem WLAN.

In der App könnt Ihr Euch nun die Live Ansicht ansehen.

Aufnahme und Features

Erst einmal ich habe versucht einige Menü Elemente welche auf Chinesisch sind für Euch (und auch für mich) zu Übersetzen. Also nicht wundern der Text wurde auf einigen Screenshots von mir eingefügt.

Beginnen wir mit den Basis Feature, der Funktion als Überwachungskamera. Sehr interessant die Xiaomi Mijia XiaoFang nimmt anscheinend ausschließlich Lokal auf. Ihr müsst also eine microSD Speicherkarte einsetzen.

In den erweiterten Einstellungen findet sich nun die „intelligente“ Bewegungserkennung. Wird diese aktiviert nimmt die Kamera bei Bewegungserkennung einen kurzen Clip auf und sendet Euch eine Nachricht aufs Handy. Bei letzterem habe ich leider keine Möglichkeit gefunden dies abzuschalten außer der MI Home App Global Benachrichtigungen zu verbieten.

Die Bewegungserkennung lässt sich in drei Stufen einstellen, hier muss man etwas herumprobieren welche Stufe für die Situation am besten geeignet ist.

Das war es auch schon mit den „Überwachungskamera“ Features. Video aufzeichnen bei Bewegungserkennung und auf microSD Karte ablegen. Diese Videos lassen sich selbstverständlich auch via Smartphone ansehen.

Solltet Ihr mehrere Xiaomi Smart Home Geräte besitzen wie z.B. die Yeelight Glühbirnen ist es auch möglich zwischen diesen Geräten eine Verknüpfung herzustellen.

Beispielsweise die Kamera erkennt eine Bewegung und schaltet das Licht ein oder Ähnliches.

Neben der Überwachungskamera Features besitzt die Xiaomi Mijia XiaoFang allerdings auch noch ein paar „Spielereien“.

Hierzu gehören Zeitrafferaufnahmen. Ihr könnt eine Start und Endzeit eintragen, den Intervall der Bilder und die Kamera macht Euch aus diesen Informationen einen Zeitraffer.

Auch gibt es einen Modus mit welchem man den Sonnenaufgang und Untergang ebenfalls im Zeitraffer Style aufnehmen kann.

Hierbei ist auch die Möglichkeit sehr interessant die Kamera an eine Powerbank anzuschließen um diese temporär irgendwo für solche Aufnahmen zu platzieren.

 

Bildqualität

Die Xiaomi Mijia XiaoFang besitzt einen 1080p Sensor. Dementsprechend sehen die Bilder der Kamera auch wirklich verdammt gut und scharf aus.

Klar dies ist keine Videokamera aber für die eine Überwachungskamera sind die Aufnahmen schon am oberen Qualitätsrand angesiedelt und können ohne Probleme mit x mal teureren Modellen mithalten.

Auch bei Dunkelheit machen die IR LEDs um die Linse einen guten Job. Hierbei sind allerdings die LEDs auch nicht „super stark“.

Ein 50m² Wohnzimmer damit perfekt ausleuchten wird nur schwer möglich sein.

 

Die Xiaomi Mijia XiaoFang und iSmartAlarm Cube One

Wenn die Spot und die Mijia XiaoFang doch weitestgehend Baugleich sind ist es dann nicht möglich die günstigere Xiaomi als Ersatz für die iSmartAlarm Spot zu nutzen?

Bei der iSmartAlarm Spot geht es ja primär um die Nutzung in Kombination mit der restlichen Alarmanlage.

Kann man die Xiaomi Kamera auch mit der iSmartAlarm App/Alarmanlage koppeln?

Diese Frage kann ich mit einem klaren jein beantworten. Die iSmartAlarm App scheint die Xiaomi Kamera zu erkennen und versucht sich auch mit dieser zu verbinden, dies gelingt aber nicht, zu mindestens bei mir.

Ich will nicht ausschließen, dass es mit irgendwelchen Tricks möglich ist die Xiaomi Kamera in das iSmartAlarm System einzubinden, aber ohne weiteres ist dies nicht möglich.

Umgekehrt hingegen scheint das Ganze durchaus möglich zu sein. In der MI Home App findet sich die Möglichkeit eine iSmartAlarm Spot einzubinden. Nicht, dass ich dahinter einen Sinn sehe, aber dennoch interessant wie diese beiden Produkte miteinander verknüpft sind.

 

Fazit

Für rund 25-30€ ist die Xiaomi Mijia XiaoFang absolut zu empfehlen! Die Hardware ist für das Geld der Hammer! Die Full HD Aufnahmen sind für eine Überwachungskamera qualitativ top!

Auch die Funktionen sind soweit tadellos inklusive der lustigen Möglichkeit Zeitrafferaufnahmen zu erstellen. Was mich besonders erfreut, ist der Verzicht auf das Speichern der Aufnahmen in der Cloud, diese werden einfach auf einer microSD Speicherkarte abgelegt. Klasse, nicht alle Videos werden nach China gesendet.

Jedoch kann ich nicht jedem diese Überwachungskamera empfehlen. Das Problem ist hier die App, welche ein bunter Mix aus englisch und viel chinesisch ist.

Man muss also bereit sein hier herumzuprobieren, irgendwas einschalten, schauen was es macht, gegebenenfalls wieder ausschalten usw.

Vielleicht helfen hier meine Übersetzungsversuche weiter oben im Text auch etwas.

Hier habt Ihr nun die Wahl, wollt Ihr das alles einfach, schnell und problemlos funktioniert? Dann zahlt rund 75€ für die iSmartAlarm Spot „Version“.

Seid Ihr experimentierfreudig und benötigt nicht die iSmartAlarm Einbindung, dann versucht die Xiaomi „Version“ für rund 30€.

Die QCY50 Bluetooth Kopfhörer für unter 20€ aus Asien im Test

Bluetooth Kopfhörer für unter 20€ welche auch noch brauchbar sind? Die QCY QCY50 im Test

Wenn Ihr schon einmal nach günstigen Bluetooth Ohrhörer oder Kopfhörern gesucht habt, seid Ihr vielleicht schon über die Marke QCY gestolpert oder habt den Aufdruck irgendwo gesehen.

QCY ist ein asiatischer Hersteller, der seine Produkte primär als ODM (Original Design Manufacturer) vertreibt.

Diese ganzen 20-40€ Bluetooth Ohrhörer, welche man zu massen auf Amazon findet, stammen mehrheitlich von QCY, die diese an andere Firmen weiter verkaufen und dann Ihren Namen auf die Produkte schreiben.

Daher sehen sich viele Bluetooth Ohrhörer und Kopfhörer von den „Billigmarken“ immer sehr ähnlich.

Aber warum über solche Untermarken kaufen und nicht direkt vom Hersteller? Die QCY50 sind Bluetooth Kopfhörer, welche man aus Asien für rund 18€ bekommt oder bei Amazon für 21€.

Klingt ja erst einmal gut, Bluetooth Kopfhörer für unter 20€. Aber können die QCY QCY50 auch wirklich überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Die QCY QCY50

Wie man gleich auf den ersten Blick sieht, sind die QCY50 sehr kompakte On-Ear Kopfhörer. Damit eigenen sich diese primär für Unterwegs, auch wenn sie sich leider nicht zusammenklappen lassen.

Die Haptik ist, wie bei diesem Preis zu erwarten ist, nicht übermäßig hochwertig, allerdings auch deutlich weniger schlecht als man es erwarten könnte.

Das Gehäuse besteht aus einem glatten Plastik, welches sich eigentlich sogar recht hochwertig anfühlt und recht resistent gegenüber Fingerabdrücken ist.

Solch ein Plastik würde ich mir öfters anstelle von Hochglanz oder gummierten Kunststoff bei Produkten wünschen.

Die Innenseite der Kopfhörer ist entweder mit Kunstleder an den Ohrpolstern ausgekleidet oder mit Gummi am Kopfband.

Auch generell wirken die Kopfhörer recht stabil. Dass diese im normalen Betrieb auseinander brechen könnten, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Die Höhenverstellung besteht sogar aus Metall, was die ganze Sache nochmal stabiler macht.

Die QCY besitzen lediglich einen Anschluss und das ist der microUSB Port auf der rechten Seite, welcher zum Aufladen des Akkus dient.

Der Akku verfügt über 200mAh und soll laut Hersteller rund 12 Stunden halten. Das Ganze kommt auch ungefähr hin, 10+ Stunden lassen sich praktisch durchaus erreichen.

Der QCY50 verfügt auch über drei Tasten. Die erste ist der Einschalter/Play/Pause, das zweite ist eine Lautstärkewippe, die auch Musik vor und zurück spulen kann.

 

Tragekomfort

Ich bin nicht der größte Fan von On-Ear Kopfhörern und das gilt auch für die QCY QCY50.

Im Gegensatz zu Over-Ear Kopfhörern liegen On-Ear Kopfhörer auf dem Ohr auf. Dadurch sind diese deutlich kompakter, aber erzeugen auch einen Druck auf den Ohren.

Dies gilt auch für die QCY, welche ebenfalls über einen sehr hohen Anpressdruck verfügen.

Zwar macht das Polster einen bruchbaren Job aber wirklich über Stunden kann ich die QCY50 nicht komfortabel tragen. Hierfür ist die Polsterung doch zu dünn.

Für den morgendlichen Weg zur Schule/Arbeit sollte das Ganze passen, aber entspannt auf der Couch liegen, würde ich mit ihnen nicht.

 

Klang

Wenn man die QCY QCY50 das erste Mal sieht, wird man vermutlich an viel denken aber nicht an einen satten Sound.

Erstaunlicherweise klingen allerdings die QCY50 wesentlich besser, als ich es erwartet habe.

Die Kopfhörer besitzen einen recht vollen Klang, der dem von normalen Over-Ear Kopfhörer nicht groß nachsteht.

Gerade bei den Bässen habe ich große Defizite erwartet, mangels einer richtigen Versieglung der Ohren, jedoch wurde ich gerade hier überrascht.

Der Bass der QCY50 ist recht voll und satt. Zwar werden diese Bluetooth Kopfhörer nichts für „Bass Heads“ sein, jedoch verglichen mit vielen anderen Kopfhörern dieser Preisklasse, welche meist gar keinen Bass haben, machen die QCY einen sehr guten Job.

Es ist zwar nicht so als würde mein Kopf vor lauter Bass vibrieren aber ich habe auch nicht das Gefühl als würde etwas fehlen.

Ähnliches gilt auch für die Mitten, welche durchaus solide sind.

Die Höhen hingegen sind etwas weicher als ich es eigentlich bevorzugen würde. Dumpf ist hier nicht der richtige Ausdruck, aber glasklar sind diese auch nicht. Diese liegen also irgendwo in der Mitte von dumpf und brillant.

Das Entscheidende ist aber das Gesamtbild, welches wirklich okay ist. Musik klingt recht natürlich und sauber ohne, dass irgendetwas überbetont wird oder fehlt.

Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis für unter 20€ Bluetooth Kopfhörer!

Fazit zu den QCY50 Bluetooth Kopfhörern

Für um die 20€ ist es echt nicht schwer den QCY QCY50 Bluetooth Kopfhörern ein gutes Fazit auszustellen.

Diese sind vernünftig verarbeitet und klingen mehr als brauchbar. Klar, es gibt bessere Bluetooth Kopfhörer, jedoch das was man andererseits für unter 30€ bekommt, ist meist nur als Müll zu bezeichnen.

Jedoch das sind die QCY50 nicht! Die QCY50 mögen zwar nicht besonders aufregend klingen, verglichen mit teureren Modellen, aber sie klingen gut genug, dass ich sie unterwegs Nutzen würde.

Wer nicht viel Geld hat oder ausgeben will, findet mit den QCY50 also brauchbare Begleiter, sofern man mit On-Ear Kopfhörern klarkommt.

Die Superlux HD-681 Evo im Test

Superlux ist sicherlich nicht der erste Hersteller an den man denkt, wenn es um Kopfhörer geht. Allerdings werden Produkte dieses Herstellers in diversen Foren immer gerne empfohlen, wenn es um gute und günstige Kopfhörer geht.

Daher dachte ich mir, schauen wir uns die guten doch einmal an. Von den unzähligen Modellen welche Superlux anbietet, habe ich mich für die rund 40€ teuren HD-681 Evo entschieden.

Können die Superlux HD-681 Evo im Test überzeugen und ihrem guten Ruf wirklich gerecht werden? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang

Bei preis/leistungsorientierten Produkten wie diesen Kopfhörern darf man eigentlich nicht mit einem besonders großem Lieferumfang rechnen, jedoch sind dies oftmals die Modelle welche genau dies bieten.

So auch hier. Neben den Kopfhörern legt Superlux eine Tasche, ein 3 Meter Kabel, zwei zusätzliche Ohrpolster und ein weiteres 1 Meter Kabel für die Nutzung am Smartphone bei.

Auch ein 6,3 mm Adapter liegt mit in der Box.

 

Die Superlux HD-681 Evo im Test

Die HD-681 Evo sind große Over the Ear Kopfhörer. Heißt, das Ohrpolster ist groß genug Eure Ohren komplett zu umschließen.

Daher sind die Superlux eher für die Heimnutzung geeignet. Dies spiegelt sich auch in der vergleichsweise „schlichten“ Optik wieder.

Der Hersteller setzt bei diesen auf eine Mischung aus mattem und hochglänzendem Plastik. Wahnsinnig hochwertig wirken die HD-681 Evo leider nicht.

Die Kopfhörer fühlen sich, wie man bei der Materialwahl auch vermuten kann, sehr plastikhaft an.

Superlux nutzt bei den HD-681 Evo ein sich automatisch an Euren Kopf anpassendes Kopfband, welches diese sich sicherlich etwas bei AKG abgeguckt haben.

Das Ganze wurde aber auch recht gut umgesetzt. Leider raubt diese Konstruktion etwas die Stabilität der Kopfhörer.

Erfreulich ist das austauschbare Kabel. Hierfür besitzen die HD-681 Evo allerdings keinen Port auf der Unterseite, an der das Kabel eingesteckt wird, sondern die Kopfhörer haben ein „mini“ Kabel, welches ca. 5cm lang ist und an welchem die Verlängerungen angesteckt werden.

Ich habe hier schon einige interessante Mods gesehen mit kleinen Bluetooth Empfängern usw. jedoch grundsätzlich bin ich weniger begeistert von diesem Design.

Ein austauschbares Kabel ist aus meiner Sicht primär ein Schutz vor Kabelbruch und diesen gibt es hier leider nicht.

 

Klang

Klingen die Superlux Kopfhörer wirklich so gut wie es gerne in diversen Foren behauptet wird?

Ja die Superlux HD-681 Evo klingen wirklich klasse!

Die Kopfhörer besitzen einen für diese Preisklasse ausgesprochen satten und qualitativ hochwertigen Bass, welcher auch durchaus über einen ordentlichen Tiefgang verfügt.

Aber auch die Höhen sind klar und sauber ohne dabei anstrengend zu sein. Die Mitten scheinen allerdings etwas abgesenkt zu sein. Stimmen wirken, verglichen mit dem Beat, teilweise etwas in den Hintergrund gerückt.

Dies würde ich allerdings nicht als übermäßig tragisch einstufen.

Sehr überrascht hat mich die dargestellte Bühne. Diese ist zwar nicht übermäßig tief, dafür aber recht breit.

Viele Songs erhalten dadurch die Illusion, dass einzelne Instrumente etwas mehr von vorne oder hinten kommen. Hier hilft sicherlich auch die Auflösung der HD-681 Evo, welche mehr als solide ist.

Musiktechnisch liegt den Kopfhörern alles was sich mit etwas mehr Bass gut anhört. Beispielsweise Songs wie „Shed A Light“ von Robin Schulz oder „Chained tot he Rhythem“ von Katy Perry passt ganz gut zu den Kopfhörern.

Der Bass in diesen Titeln macht ausgesprochen viel Spaß und die große Dynamic der Superlux gibt der Musik eine gute Lebendigkeit.

Es macht also Spaß solche Musik mit den Kopfhörern zu hören. Etwas schwerer tun sich die Kopfhörern bei sehr „stimmgewaltigen“ Titeln wie „Taking Over Me“ von Evanescence, wo der Gesang etwas zu sehr in den Hintergrund rutscht.

Dennoch in 90% aller aktuellen Pop Musik machen die Superlux HD-681 Evo eine sehr gute Figur!

 

Tragekomfort

Ja in der Regel schreibe ich über den Tragekomfort vor der akustischen Einschätzung, nicht so hier.

Leider ist nämlich der Tragekomfort die Achillesferse der Superlux HD-681 Evo. Wie man vielleicht auf den Bildern erkennen kann, sind die Ohrmuscheln zwar schön groß, aber leider ist die Polsterung sehr flach.

Hinzu kommt, dass diese auch sehr hart ist. Dies ist leider eine sehr ungünstige Kombination.

Auf meinen Ohren begannen die HD-681 Evo leider schon nach 10-15 Minuten zu drücken. Ich kann diese zwar durchaus auch 30-60 Minuten tragen, aber wirklich entspannt ist das Ganze auch nicht, schade.

Leider helfen die zusätzlichen Velours Ohrpolster auch nicht, ähnliches Bild wie auch bei den Kunstledernen.

Das Kopfband hingegen macht einen guten Job und drückt oder stört nicht.

Hilft leider unterm Strich auch nicht.

 

Fazit

Die Superlux HD-681 Evo kämpfen durchaus ein gutes Stück oberhalb ihrer Preisklasse was den Klang angeht.

Dieser ist spaßig mit einem satten Bass und guter Dynamic. Klar, man kann hier nicht mit 100€+ Modellen mithalten aber in der unter 50€ Preisklasse habe ich bisher sehr wenig besseres gehört, wenn überhaupt.

Leider bin ich abseits des wirklich guten Klangs den HD-681 Evo weniger positiv gesinnt. Der Tragekomfort ist mäßig gut, vorsichtig ausgedrückt.

Ich könnte mich nicht länger als 15-30 Minuten irgendwo entspannt mit den Kopfhörern hinsetzen und Musik genießen.

Leider ist dies auch der Punkt, welcher mich etwas von einer Empfehlung abhält.

Was bringen einem Kopfhörer, die gut klingen man diese aber nicht lange tragen kann?

Diese Frage müsst Ihr für Euch beantworten, könnt Ihr mit einem mäßigen Tragekomfort leben oder vielleicht übertreibe ich ja auch, dann bieten die HD-681 Evo viel für verhältnismäßig wenig Geld.

Ich würde mir allerdings die HD-681 Evo nicht kaufen. Sollte es eine Version mit dickeren Ohrpolstern geben dann ja, aber so leider nein.

Trotzdem beeindruckend was Superlux hier auf die Beine gestellt hat.