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Fossil Hybrid Q Crewmaster im Test, die perfekte Hybrid Smartwatch?

Als ich das erste Mal eine Hybrid Smartwatch gesehen habe, war ich mehr als neugierig. Die Verbindung aus analoger und digitaler Technik war irgendwie interessant.

Was noch viel interessanter war, waren die dadurch möglichen Akkulaufzeiten. Eine Smartwatch mit mehreren Monaten Akku klingt zu gut um wahr zu sein.

Leider boten viele dieser Hybrid Modelle zu wenige Features. Ein gutes Beispiel wäre die What!Watch, Cool aber vom funktionsumfang recht eingeschränkt. Auch die beliebten Modelle von Withings sind zwar schon vom Funktionsumfang besser, aber auch noch lange nicht perfekt.

Was kann die für mich perfekte Smartwatch? Mir Uhrzeit, Datum Anzeigen, Schritte zählen, mich bei Benachrichtigungen Informieren und am besten nicht jeden Abend ans Netz müssen. Spiele auf meiner Uhr Spielen zu können oder sowas ist zwar cool, benötige ich aber nicht und macht man in der Praxis meist eh nicht.

Nun bin ich über eine Smartwatch gestolpert welche alle von mir gewünschten Basis Funktionen kann und nicht mal zu teuer ist.

Kann die Fossil Hybrid Q Crewmaster im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Fossil Hybrid Q Crewmaster im Test, der perfekte Hybride?

Die Fossil Q Hybrid Uhren gibt es in vielen Farben und Formen, teilweise mit etwas unterschiedlichen Namen. Schaut Euch diese am besten beim Hersteller an (zu Fossil).

Ich habe mich für die „Crewmaster“ entschieden, ein eher bunteres Modell mit Silikon Armband für 179€. Dies ist wie ich finde ein fairer Preis, zu mindestens auf den ersten Blick.

Wie man es auch von Fossil erwarten kann ist die Q Hybrid eine wirklich schöne und hochwertige Uhr. Das Gehäuse besteht aus robustem Edelstahl und das „Display“ ist wie üblich durch eine dicke Glasscheibe bedeckt.

Auf der rechten Seite sind zudem drei Tasten angebracht.

Die ganze Uhr ist relativ mächtig und wird sich vermutlich primär an die Herren richten. Jedoch ist die Hybrid Q zwar mächtig aber nicht übermäßig groß oder dick.

Sie wirkt wie eine normale große 46mm Herrenuhr, die zusätzliche Technik fällt in kleiner Weise auf, zumindest was die Größe angeht.

Jedoch ist die Uhr mit 96g vergleichsweise schwer, gerade wenn man bedenkt, dass hier ein Silikonarmband genutzt wird.

Das Armband selbst ist okay wenn man Silikonarmbänder mag. Das Band ist allerdings auch nichts Besonderes, weder besonders gut noch besonders schlecht.

Auf Wunsch ist das Band allerdings auch problemlos gegen ein anderes 22mm Band auszutauschen.

Kommen wir auf die Anzeige zu sprechen. Die Fossil Hybrid Q Crewmaster besitzt zwei Anzeigen. Einmal die normale Uhrzeitsanzeige und einmal eine „Sonderanzeige“. Diese Sonderanzeige informiert über Benachrichtigungen und wie viel % Eurer täglichen Schritte Ihr absolviert habt.

Zusätzlich gibt es eine drehbare Lünette um die Anzeige.

Die Uhr wird als 3ATM wasserdicht beworben. 3 ATM ist allerdings nicht viel und man spricht hier in der Regel von „wasserabweisend“.

Tauchen oder Schwimmen ist also nicht empfohlen! Ein Regenschauer oder gegebenenfalls duschen sollte aber kein Problem sein.

Grundsätzlich ist die Fossil Q eine recht bequeme Uhr sofern man sich etwas an das Gewicht gewöhnt hat. Ich würde vielleicht aber das Silikon Armband gegen eins aus Leder austauschen da man doch etwas unter diesem schwitzt.

 

Was kann die Fossil Q Hybrid?

Aber was kann die Uhr nun alles? Natürlich kann diese Euch die Uhrzeit anzeigen, aber auch beim Betätigen der oberen Taste das Datum.

Wenn diese gedrückt wird, drehen sich alle Anzeiger auf das aktuelle Datum welche klein im äußeren Bereich geschrieben steht.

Für die weiteren Features müsst Ihr die Uhr mit einem Smartphone verbinden. Hierbei werden Android Smartphones und IOS Smartphones unterstützt.

Jedoch ist wie üblich die Unterstützung für Android Geräte deutlich besser!

Um die Uhr zu verbinden, müsst Ihr die Fossil Q App herunterladen. Folgt einfach den Anweisungen auf Eurem Smartphone.

Während der Installation müsst Ihr ein Schrittziel angeben, welche Ihr pro Tag versuchen wollt zu erreichen.

Ist die Einrichtung abgeschlossen landet Ihr auf dem Startbildschirm der App. Ich würde Euch von hier aus raten erst einmal in die Einstellungen zu gehen und dort die Benachrichtigungen zu konfigurieren.

Hier könnt Ihr mehrere Apps festlegen von welchen Ihr benachrichtigt werden wollt. Wenn nun eine Benachrichtigung eintrifft, beginnt die Uhr zu vibrieren.

Zusätzlich drehen sich die Zeiger für wenige Sekunden auf eine von Euch festgelegte Zeit. Beispielsweise beim Erhalt einer WhatsApp Nachricht drehen sich alle Zeiger auf 3 Uhr. Die Stärke der Vibration lässt sich im übrigen in drei Stufen festlegen. Von sehr leicht bis mittelstark ist alles dabei, aber selbst auf der stärksten Stufe ist die Vibration noch relativ leicht und dezent.

Die zweite wichtige Funktion ist die so genannte „Q Link“ Taste. Hierbei handelt es sich um die untere Taste an der Uhr. Dieser lassen sich eine von vier Funktionen zuweisen.

Zum einen kann diese Euch beim Suchen Eures Smartphones helfen, wenn die Taste gedrückt wird spielt die Uhr einen zuvor festgelegten Klingelton ab. Zum anderen könnt Ihr über die Taste Multimedia Funktionen zu steuern.

Einmal drücken Play/Pause, zweimal drücken „weiter“ und gedrückt halten „zurück“.

Funktion drei wäre der Kameraauslöser, ganz einfach beim Betätigen wird die Kamera ausgelöst.

Funktion vier zeigt Euch ein zuvor festgelegtes Fitness Ziel an und wie weit Ihr beim Erreichen von diesem seid.

Natürlich sagt Euch das: In der Fossil Q ist auch ein Schrittzähler verbaut. Neben diesem besitzt die Uhr auch einen Schlafmonitor welcher Euren Schlaf automatisch überwacht.

Hierfür ist es natürlich nötig, dass die Uhr 24/7 getragen wird. Was natürlich anfangs etwas ungewohnt ist so eine große Uhr über Nacht zu tragen.

Die hier erreichten Daten lassen sich unter anderem auch zu Google Fit exportieren oder in der App ansehen.

Hier einmal eine kleine Übersicht der Funktionen:

  • Uhr und Datumsanzeige
  • Schrittzähler
  • Schlafmonitor
  • Musik/Kamera Steuerung
  • App Benachrichtigungen auch von WhatsApp und co. (Android)
  • Wecker

Die Uhr verfügt über keinen Akku sondern über eine Knopfzelle. Diese lässt sich allerdings besonders einfach austauschen und soll bis zu 6 Monate halten. In der App lässt sich jederzeit der Batteriestand anzeigen.

 

Hilfe die Uhr meldet keine Benachrichtigungen mehr!

Ich bin im Internet immer wieder auf Bewertungen zur Fossil Q Hybrid gestoßen bei welchen sich beschwert wurde, dass nach einer Zeit Benachrichtigungen nicht mehr funktionieren.

Solltet Ihr dieses Problem auch haben, geht mal in die Akku Optionen Eures Android Smartphones und schaltet die Akku Optimierungen für die Fossil Q App ab.

Ich habe die Vermutung das diese Akku Optimierungen dieses Problem auslösen. Ich hatte dieses Problem nämlich nicht!

 

Fazit

Die Fossil Q Hybrid in der „Crewmaster“ Version ist eine absolut gelungene Hybrid Smartwatch! Fossil hat hier ein sehr rundes Feature Paket gezaubert welches mit rund 179€ auch preislich sehr Fair gestaltet ist.

Gerade die unter Android gut Funktionierenden Benachrichtigungen und der Schrittzähler konnten mich überzeugen die Q Hybrid auch nach dem Test als meine Primäre Smartwatch zu nutzen. Hierzu hat auch sicherlich die hervorragende Batterielaufzeit von bis zu 6 Monaten gesorgt.

Aber auch abseits der „Smarten“ Features macht die Fossil Q Hybrid sehr sehr hochwertigen und guten Eindruck!

Kurzum wenn Euch eine Normale Smartwatch zu viele Einschränkungen mitbringt aber Ihr dennoch einige der Features gerne nutzen wollt, dann könnte die  Fossil Q Hybrid eine gute Zwischenlösung sein.

Terra Master D5-300, 5 Bay externe RAID 5 Box mit USB C im Test

Wer viele Fotos und Videos macht, wird irgendwann Speicherplatzprobleme bekommen, so auch ich. Leider zeigt sich Lightroom bei mir etwas zickig was Netzwerkfreigaben angeht weshalb der Speicher direkt am PC angeschlossen sein soll.

Aufgrund von Datensicherheit möchte ich jedoch nicht einfach nur eine externe HDD nutzen, sondern im besten Fall ein RAID 5. Daher habe ich mich etwas umgesehen nach einem Festplattengehäuse, das mehrere HDDs aufnehmen kann und RAID 5 unterstützt.

Hier gibt es durchaus einige, jedoch wenn man sich diese genauer ansieht, wird man merken, dass Gelbe vom Ei scheinen die meisten nicht zu sein. Entweder zu laut, zu unzuverlässig oder zu langsam, darüber beschweren sich zumindest viele Nutzer.

Lediglich beim Terra Master D5-300 scheinen die Nutzer im Großen und Ganzen sehr zufrieden zu sein. Daher habe ich mir dieses bestellt, kann es im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Terra Master D5-300

Auf den ersten Blick könnte man das D5-300 für ein NAS halten. Dies meine ich durchaus positiv den das Terra Master wirkt mit seinem Silber/Aluminium Gehäuse durchaus hochwertig und professionell.

Die insgesamt fünf Festplattenschächte sind vertikal nebeneinander auf der Front angeordnet und besitzen jeweils einen eigenen kleinen Schlitten.

In diesen Schlitten müssen die HDDs/SSDs verschraubt werden für einen sicheren Halt. Erfreulicherweise legt der Hersteller genug Schrauben und sogar einen Schraubenzieher für die Montage bei.

Qualitativ wirkt das Ganze ausreichend, allerdings merkt man schon einen deutlichen Unterschied zu einem hochwertigen Synology NAS was die Montage der Festplatten angeht und wie die Schächte verriegelt werden.

Auf der linken vorderen Seite befinden sich insgesamt 6 Status LEDs welche über den Festplattenstatus wie auch über den kompletten Systemstatus Informieren. Die LEDs sind nicht übermäßig hell aber gut zu erkennen.

Ebenfalls auf der Front ist der Einschalter.

Auf der Rückseite ist lediglich der Anschluss für das Netzteil, die beiden 80mm Lüfter und der USB C Port.

Ja! Das Terra Master D5-300 verfügt über einen USB C Port. Dieser bringt an sich keine Vorteile gegenüber einem USB B oder microUSB 3.0 Port da das Terra Master D5-300 nur via USB 3.0 angebunden wird, dennoch schön, dass man auf einen aktuellen Anschluss setzt.

Das Netzteil verfügt über 84W, was für fünf Festplatten gerade so ausreichen sollte (Festplatten benötigen sehr viel Energie beim Start). In meinem Test haben fünf Festplatten auch problemlos funktioniert.

 

Leistung und Funktionen

Um ein RAID einzurichten ist die Software von Terra Master notwendig. Diese ist funktional okay aber optisch grausam.

Als wäre diese für Windows XP programmiert, aber beurteilt selbst ob diese zum D5-300 passt. Die Software ist im Übrigen für Mac und Windows verfügbar.

Linux User müssten das RAID einmal unter Windows einrichten und dann sollte es auch unter Linux problemlos funktionieren.

Euch stehen folgende Modi zur Auswahl: alle Platten einzeln, RAID 0, RAID 1, RAID 3, RAID 5 und RAID 10.

Wichtig wenn ein RAID erstellt wird, beispielsweise mit drei Platten, lassen sich die beiden übrig geblieben Slots nicht nutzen!

Für mich war das RAID 5 am Wichtigsten, daher habe ich dieses auch am Ausführlichsten getestet.

Dieses macht das Terra Master D5-300 erstaunlich gut. Wenn im Betrieb eine Festplatte ausfällt/entfernt wird, gibt es keine Einschränkungen in der Nutzung. Das Laufwerk wird dauerhaft in Windows erkannt und lässt sich permanent ansprechen.

Erst wenn eine Festplatte wieder in den Slot eingesetzt wird, fliegt das Laufwerk für 2 Sekunden aus Windows heraus.

Der Rebuild Prozess wird automatisch gestartet und währenddessen blinkt die LED für das jeweilige Laufwerk orange.

Leider lassen sich SMART Werte für verbaute Laufwerke nicht auslesen!

 

Soweit so gut, aber wie sieht es mit der Performance aus?

Vorsichtig gesagt so mittelmäßig. Das Maximum des Terra Master D5-300 scheint bei rund 200-240MB/s zu liegen.

 

Hierbei spielt es auch keine Rolle ob Ihr eine SSD, HDD oder ein RAID verwendet. Mehr als diese 200-240MB/s lassen sich nicht übertragen.

Im Alltag reicht dies durchaus problemlos aus, jedoch hinterlässt es einen gewissen Nachgeschmack. Selbst moderne HDDs schaffen schon die 200MB/s in der Spitze, geschweige denn lesend in einem RAID 5, 10 oder 0.

Das ist leider etwas schade, denn ich habe so ein wenig das Gefühl Leistung, die meine Laufwerke hergeben, „verschenkt“ zu haben, was natürlich immer unschön ist. Von einem Produkt welches 2016/2017 auf den Markt gekommen ist, würde ich mir hier mehr wünschen.

Immerhin scheint ein RAID 5 selbst schreibend keine negativen Auswirkungen auf die Leistung zu haben. Bei einem SSD RAID 5 erreicht das Terra Master D5-300 weiterhin seine 200MB/s.

 

Stromverbrauch

Das Terra Master D5-300 verbraucht selbst kaum Strom. Hier komme ich lediglich auf eine Energieaufnahme von rund 3,5W, was praktisch nichts ist.

Das war aber auch schon das Positivste. Leider merkt sich das D5-300 nicht den letzen Power Status, heißt Nutzer einer Master/Slave Steckdose schauen etwas in die Röhre und müssen das Gehäuse jedes Mal per Hand einschalten.

Hinzu kommt, dass das Terra Master D5-300 keinen Auto-off oder ähnliches besitzt. Solltet ihr das Gehäuse nicht per Hand abschalten, laufen die Festplatten ewig weiter. Dies ist oftmals für die Festplatten suboptimal, aber auch für Eure Stromrechnung.

 

Fazit

Beim Terra MasterD5-300 sehe ich sehr viel Licht aber auch etwas Schatten.

Beginnen wir einfach mal beim Positiven.

Das Gehäuse sieht professionell und hochwertig aus, auch wenn das Plastik beispielsweise der Festplattenschlitten etwas billig ist, gerade verglichen mit einem Synology NAS.

Die Installation und Funktionen waren wie versprochen gegeben und Probleme hatte ich keine mit dem Terra Master D5-300 in dieser Hinsicht.

Auch etwas sehr Positives ist der USB C Port auf der Rückseite, wenn auch dieser nicht viel bringt ist es schön zu sehen, dass Terra Master bei der Verbreitung dieses Standards hilft.

Etwas was das Terra Master D5-300 vielen anderen Herstellern voraus hat, ist die Kühlung. Die beiden 80mm Lüfter arbeiten ausreichend schnell um die Festplatten kühl zu halten und sind dabei angenehm leise.

Klingt alles sehr positiv und ja das Terra Master D5-300 ist soweit auch wirklich gut.

Jedoch gibt es zwei Kritikpunkte. Der erste wäre das Energie Management. Nicht merken des Power Status wäre ja Okay wenn es dafür eine Abschaltautomatik geben würde, welche das Gehäuse mit dem PC ein- und ausschaltet. Jedoch gibt es diese nicht, das heißt man muss das D5-300 per Hand ein- oder ausschalten oder die Festplatten laufen dauerhaft, blöd.

Das zweite Problem wäre die Performance. Zwar geht der Hersteller mit dem 210MB/s Limit sehr offen um, allerdings hat mich dies im Nachhinein etwas gestört.

Gerade in einem RAID 5 aktueller HDDs sollte lesend gut das Doppelte möglich sein und das Gefühl hier Leistung zu verschenken, mag ich einfach nicht.

Gerade wenn man bedenkt, dass das Terra Master D5-300 mit 250€ alles andere als billig ist.

Kann ich es am Ende doch noch empfehlen? Ja und nein. Abgesehen von der etwas schwachen Performance von maximal 210MB/s und dem Energiemanagement ist das Terra Master D5-300 Gehäuse fehlerfrei.

Leider ist der Preis mit 250€ schon auf einem gehobenen Level. Konkurrenzprodukte bekommt man schon für rund 100€ weniger, wenn man bereit ist auf einen Slot zu verzichten, bekommt man sogar schon externe Gehäuse für 140€. Leider sind diese Konkurrenzmodelle oftmals auch nicht perfekt, ganz im Gegenteil die meisten dieser Modelle scheinen Probleme mit RAID 5 zu haben.

Daher würde ich das Terra Master D5-300 durchaus als zuverlässiges „Datengrab“ empfehlen auch  wenn das D5-300 nicht Perfekt ist!

TERRAMASTER D5-300 USB3.0(Gen1) Typ-C 5 Bay Externe Festplatten RAID...
  • D5-300 mit brandneuen USB 3.0(Gen1)-High-Speed-Interface-Typ-C...
  • Bis zu 90TB Speicher Kapazität. D5-300 kann fünf (5)...
  • Basierend auf dem USB 3.0 Gen 1 Super Speed-Protokoll können die...
  • RAID 5 wird als beste Option für D5-300 empfohlen, bei der...
  • Wissenschaftliches Design und zuverlässige Zertifizierung:...

Maxnomic vs. DXRacer vs. noblechairs, wer baut den besten Gaming Schreibtischstuhl?

Die beiden bekanntesten Marken, wenn es um Gaming Schreibtischstühle geht, sind sicherlich Maxnomic aka NeedforSeat oder DXRacer.

Aber auch abseits dieser beiden Hersteller gibt es immer mehr kleinere Hersteller, welche sich versuchen auf dem Markt zu behaupten.

Einer dieser kleinen Hersteller ist noblechairs aus Berlin.

Dies habe ich zum Anlass genommen mir doch mal in einem Dreiervergleich einen Stuhl von jedem der drei Hersteller anzusehen.

Welcher ist der beste Gaming Chair? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Modelle

Folgende Modelle befinden sich im Vergleich:

Erst einmal muss ich DXRacer kritisieren. Ich habe noch nie bei einem Hersteller ein derart unübersichtliches Namensschema gesehen.

Es ist hier alles andere als leicht bei DXRacer durchzublicken was für ein Modell man gerade vor sich hat.

Für diesen Test habe ich mir den DX Racer1 zugelegt, welcher immerhin der meistverkaufte Schreibtischstuhl auf Amazon ist. Wenn Ihr nun eine Challenge sucht, geht doch mal auf die DXRacer Webseite und findet dort den DX Racer1.

Das was Amazon als DX Racer1 verkauft ist anscheinend der OH/FD01/NR, was vermutlich kein sonderlich einprägsamer Name ist.

Bei Maxnomic ist alles etwas einfacher. Hier tritt der Office-Comfort an.

Noch einfacher ist das Ganze bei noblechairs. Hier gibt es aktuell nur die EPIC SERIES, diese allerdings in zwei Versionen, einmal Kunstleder und einmal mit Echtleder.

Alle Stühle sind natürlich auch in unterschiedlichen Farben verfügbar!

 

Aufbau

Bei allen Modellen ist der Aufbau weitestgehend gleich. Man montiert die Halterung für die Gasdruckfeder auf der Unterseite, dann die Rückenlehne und packt das Ganze auf das Fußkreuz.

Fertig

Auch in der Praxis braucht man keine Abgeschlossene Ingenieurs Ausbildung. Beim DXRacer und Maxnomic würde ich den Zusammenbau als sehr einfach bezeichnen und auch beim noblechairs als einfach.

Beim noblechairs passte die Rückenlehne nicht so recht zwischen die beiden Flügel an welchen diese verschraubt wird. Hier brauchte ich etwas Hilfe von einer zweiten Person welche das ganze etwas zusammen gedrückt hatte so das die Schrauben richtig eingeschraubt werden konnten.

Alles kein Weltuntergang, Maxnomic und DXRacer sind alleine gut aufzubauen, für noblechairs würde ich zwei weitere helfende Hände empfehlen.

 

Massivität und Haptik

Grundsätzlich gibt es große Ähnlichkeit beim Aufbau der drei Modelle. Gerade der noblechairs und der Maxnomic ähneln sich sehr stark.

Mich würde nicht wundern, wenn beide Modelle vom selben Asiatischen Auftragsfertiger kommen.

Maxnomic
Gerade die „Mechanik“ auf der Unterseite beider Modelle ist Optisch identisch. Man könnte auch sagen Identisch gut, denn bei beiden ist die Mechanik sehr Massiv aus dickem Metall gearbeitet.

Allerdings ist dies beim DXRacer nicht viel schlechter. Auch hier wirkt sowohl die Sitzkonstruktion wie auch die Mechanik robust.

noblechairs
Bei allen drei Modellen besitzt die Sitzfläche auch einen Metall Rahmen. Der Maxnomic Office-Comfort und der DXRacer „OH/FD01/NR“ besitzen zudem einen Metall Rahmen in der Rückenlehne.

Bei noblechairs EPIC SERIES bin ich mir hier nicht ganz sicher. Es könnte auch ein Metallrahmen vorhanden sein, könnte aber auch ein Holzgerüst sein.

Dies ist schwer zu sagen da die Rückenlehne sehr gleichmäßig gepolstert ist. Beim DXRacer hingegen ist die Polsterung etwas Sparsamer. Dort wo der Rücken nicht den Stuhl berührt gibt es keine Polsterung und der Metallrahmen ist einfach nur mit Stoff umspannt.

DXRacer
Das klingt jetzt schlimmer als es wirklich ist. Der DXRacer ist nun mal der günstigste Stuhl im Vergleich. Dies sieht man auch etwas an dem Fußkreuz welches hier anscheinend aus Plastik ist, beim noblechair und Maxnomic hingegen wird auf Metall gesetzt.

Allerdings muss man dem DXRacer auch lassen das es sich nicht um billiges 0815 Plastik handelt. Dieses wirkt durchaus sehr Robust, ist also vermutlich das hochwertigste Plastik was man bekommen kann.

Die Seitliche Halterung für die Rückenlehnen ist Qualitativ bei allen drei ungefähr gleich Hochwertig einzustufen. Die Verstellung für die Rückenlehne hingegen ist beim Maxnomic Office-Comfort und noblechairs EPIC SERIES etwas hochwertiger und sanfter.

Kleine Unterschiede gibt es auch bei den Rollen. Die vom noblechairs EPIC SERIES kommen mir etwas ruhiger laufend vor.

Unterm Strich würde ich hier keinen Stuhl als schlecht oder minderwertig einstufen. Jedoch ist der Maxnomic Need for Seat Office-Comfort gefühlt am Massivsten Gearbeitet. Auf Platz zwei folgt der noblechairs EPIC SERIES und auf Platz drei der DXRacer „OH/FD01/NR“.

  1. Maxnomic Need for Seat Office-Comfort
  2. noblechairs EPIC SERIES
  3. DXRacer1 „OH/FD01/NR“

 

Wie sitzt es sich so?

Alle drei Stühle sind sehr unterschiedlich was das Sitzen angeht. Der wichtigste Unterschied welcher sofort auffällt, ist die Härte.

Der DXRacer ist der mit Abstand weichste Stuhl der drei während der noblechairs der härteste ist. Maxnomic liegt mit seinem Office-Comfort hier etwas in der Mitte.

Auf dem DXRacer1 „OH/FD01/NR“ sitzt man wirklich weich, was unter anderem auch am Stoff liegt. Leider wird hier aber der Rücken nicht so gut unterstützt wie ich das gerne hätte. Der untere Rückenbereich lässt sich sehr weit eindrücken und etwas weiter oben ist eine leicht spürbare Querstange.

Das war vermutlich auch DXRacer bewusst, denn man legt ein Rückenkissen bei was dies etwas ausgleicht.

noblechairs

Allerdings sind die Modelle von Maxnomic und noblechairs auch nicht viel besser in diesem Punkt.

Der untere Rückenbereich könnte mir bei beiden auch etwas besser unterstützt werden. Allerdings würde ich dies bei beiden als akzeptabel einstufen. Auch noblechairs legt im Übrigen ein Rückenkissen bei.

Wo wir beim noblechairs EPIC sind, dieser ist ein recht harter Stuhl. Eigentlich sitze ich gerne weich, jedoch mag ich den Sitzkomfort der EPIC SERIES. Man sitzt zwar hart hat aber keine Druckstellen, es ist also nicht so als hätte der Hersteller an der Polsterung gespart.

Man spürt die zugrunde liegende Konstruktion nicht!  Gerade über einen längeren Sitzzeitraum war der noblechairs EPIC SERIES im Vergleich mit den anderen Modellen doch deutlich bequemer. Den DXRacer1 sitzt man nach einer Weile etwas durch. Eine Weile bedeutet aber auch gute 3+ Stunden am Stück.

Maxnomic

Der Office-Comfort liegt hier in der Mitte. Man hat hier ein wenig das „Cheff Sessel Feeling“. Man sitzt also nicht zu weich aber auch nicht zu hart.

Im Sommer könnte allerdings der Maxnomic Office-Comfort etwas warm werden. Sowohl die Polsterung des DXRacer wie aber auch des noblechairs ist etwas besser belüftet.

Der nächste Unterschied ist die Größe. Ich mit meinen ca. 1,84 und 90KG passe ich in alle Stühle gut, jedoch ist der DXRacer merklich enger.

DXRacer

Wer etwas breiter gebaut ist, wird hier vielleicht Probleme bekommen. Dies liegt an den „Flügeln“ der Rückenlehne welche bei diesem Stuhl deutlich steiler angebracht sind.

Man wird hier also mehr in Position gehalten. Wer sich gerne viel auf seinem Stuhl bewegt wird sich hier vielleicht etwas eingeengter vorkommen.

Der Office-Comfort gibt hier einem am meisten Raum, ist allerdings mit dem noblechairs ungefähr gleich auf.

Der nächste deutliche Unterschied ist die „Kippfunktion“. Bei allen drei Stühlen ist es durch Zurücklehnen möglich sich in eine leicht schräge Position zu bringen.

Ich nennen dies liebevoll die Kippelfunktion. Für mich ist diese mittlerweile ein Musthave. Es gibt nichts schöneres wenn man sich mal etwas zurückkippen kann und sich in eine etwas entspanntere Position zu bringen.

links Maxnomic, rechts noblechairs

Ich sitze sehr gerne beim Arbeiten im Schneidersitz auf meinem Stuhl und lehne mich dabei in diese schräge Position zurück.

Bei allen Stühlen ist diese Funktion abschaltbar oder die Intensität einstellbar, also wie viel Kraft man braucht ehe diese nach hinten kippen.

Leider versagt hier der DXRacer völlig. Ich hoffe, dass ich passende Bilder eingefügt habe damit man auch erkennt warum.

links noblechairs, rechts DXRacer

Die Konstruktion ist anders als bei Maxnomic oder noblechairs. Bei den beiden letzteren wurde eine Art Scharnier genutzt welches durch eine Feder in der normalen Position gespreitzt wird.  Lehnt man sich nun zurück kippt der Stuhl wirklich nach hinten runter, bis dieser auf der tiefsten Stelle aufsetzt.

Dies ist bei DXRacer nicht so! Hier ist der Stuhl einfach auf einem beweglichen Gelenk gelagert. Heißt, der Stuhl kippt zwar hinten runter, geht dafür aber vorne ein Stück hoch.

In der Praxis muss man sich regelrecht abstoßen um in die Schräge zu kommen, während dies bei Maxnomic oder noblechairs wesentlich natürlicher ist.

Gerade beim noblechairs EPIC SERIES reicht fast schon das einfache Verlagern des Gewichts nach hinten aus.

Wenn Ihr viel Wert auf die Kippelfunktion legt, greift zum noblechairs!

Bonus Punkte bekommt der DXRacer aber für die leicht gebogenen Armlehnen, welche doch deutlich bequemer sind.

 

Wo sitzt man nun am besten?

Nachdem ich versucht habe zu erklären wie man auf den einzelnen Gaming Schreibtischstühlen sitzt, wollen wir doch mal zur Frage kommen in welchen ich am liebsten Sitze.

Mein Lieblings Stuhle ist der noblechairs EPIC SERIES. Dieser ist auch über längere Zeit bequem und die mir wichtige Kippfunktion ist sehr angenehm und natürlich. Auch finde ich, dass dieser die für mich bequemste Form hat.

Der DXRacer ist an sich auch sehr bequem, aber über längere Zeit ist doch der EPIC vorzuziehen. Zumal hier mir etwas die Kippfunktion mir nicht gefällt. Allerdings ist die Polsterung angenehm und weich. Zum Entspannen vor dem Fernseher ist der DXRacer klasse!

Aber warum nicht der Maxnomic Need for Seat Office-Comfort?

Der Office-Comfort ist nicht unbequem, ganz im Gegenteil jedoch gibt es hier etwas was mich stört.

Dies wird auch von einer kleinen „nicht repräsentativen Umfrage“ bestätigt welche ich in der Familie und im Freundeskreis gemacht habe. Hier haben sich drei Personen für den noblechairs EPIC SERIES, zwei Personen für den DXRacer und nur eine Person für den Maxnomic Need for Seat Office-Comfort entschieden.

Gut das Ganze ist etwas „relativ“ da die meisten sich nur einmal kurz auf alle Stühle nacheinander gesetzt haben. Aber warum haben sich viele gegen den Maxnomic entschieden?

Ich habe lange gebraucht herauszufinden warum, es ist die Sitzfläche. Diese ist beim Maxnomic fast komplett flach, vielleicht sogar ein wenig nach vorne abfallend.

Maxnomic

Beim noblechairs und DXRacer hingegen fällt die Sitzfläche leicht nach hinten ab, was als komfortabler angesehen wird da man so etwas mehr in den Stuhl hinein sinkt.

Vermutlich ist der Office-Comfort aus ergonomischer Sicht besser aber es ist ganz klar gewöhnungsbedürftig.

noblechairs

Wenn man den Office-Comfort etwas eingesessen hat und sich auch an diese Form gewöhnt hat, dann geht das vollkommen in Ordnung.

Dennoch wenn es nach mir geht, wäre der noblechairs EPIC SERIES meine erste Wahl!

  1. noblechairs EPIC SERIES
  2. DXRacer1 „OH/FD01/NR“
  3. Maxnomic Need for Seat Office-Comfort

 

Fazit

Letztendlich haben alle drei Modelle etwas für sich. Der Maxnomic Need for Seat Office-Comfort ist gebaut wie ein Panzer, der DXRacer „OH/FD01/NR“ besitzt eine sehr gute Preis Leistung und der noblechairs EPIC SERIES ist gerade beim längeren Nutzen der Komfortabelste.

Hier kommt es etwas auf Eure Prioritäten an. Ist euch der Maxnomic Need for Seat Office-Comfort mit 350€ – 400€ oder der noblechairs EPIC SERIES mit 340€ zu teuer dann ist der DXRacer1 „OH/FD01/NR“ eine gute Alternative welche nicht viel schlechter ist als die beiden anderen Modelle, sofern Ihr nicht zu groß und schwer seid.

 

Auch wenn Ihr gerne etwas weicher sitzt dann ist der DXRacer vielleicht sogar Eure erste Wahl.

Wollt Ihr hingegen einen Stuhl mit dem Maximum an Massivität welcher alles an Belastung mitmacht? Dann ist der Office-Comfort Eure erste Wahl. Ich finde zwar das man sich an diesen etwas gewöhnen muss aufgrund der sehr flachen Sitzfläche aber, wenn das geschehen ist fühlt man sich auf diesem wirklich wie ein „Cheff“.

Jedoch der Testsieger ist für mich der noblechairs EPIC SERIES. Er ist der Bequemste Schreibtischstuhl im Vergleich, gerade wenn man mehr als 2-3 Stunden am Stück darauf Sitzt zudem hat er die beste Passform.

Dazu gibt es bei diesem auch kein NoGo. Die Wipp Funktion ist die angenehmste im Vergleich, die Polsterung ist gerade für den Sommer gut belüftet ohne zu Kalt zu sein und auch die Massivität ist gut.

Aus diesen gründen ist der noblechairs EPIC SERIES auch als „Primärer“ Stuhl an meinem Schreibtisch gelandet. Ich würde mich also wieder für diesen entscheiden, wobei auch die beiden anderen überzeugen konnten und deshalb im Haus an anderen Schreibtischen Verteilt werden.

Unterm Strich bietet der noblechairs EPIC SERIES dennoch des beste gesamt Paket.

Der DXRacer Formula Gaming Stuhl im Test

Gamingstühle sind ein neuer Trend vor dem Schreibtisch. Wobei diese natürlich nicht nur fürs Gaming geeignet sind, sondern universell für die Büro Arbeit.

Einer der beliebtesten ist hier der DXRacer Formula „OH/FD01/NR“. Dieser ist zum einen recht günstig mit rund 250€ und zum anderen regulär bei Amazon erhältlich, was durchaus ein Pluspunkt sein kann.

Aber kann der DXRacer Formula im Test überzeugen? Finden wir es Heraus!

 

Zusammenbau

Der DXRacer Formula wird in einer riesigen und schweren Pappbox geliefert. Nach dem öffnen findet sich alles was für den Zusammenbau benötigt wird inklusive Werkzeug.

Beim Werkzeug handelt es sich allerdings auch nur um einen Sechskantschlüssel.

Dies sollte schon der Vorbote für den einfachen Zusammenbau sein.

Schritt eins ist das Montieren der Rückenlehne am Sitzpolster. Dies wird über zwei seitliche Metallflügel gemacht, welche mit großen Schrauben an der Rückenlehne befestigt werden.

Schritt zwei ist das Montieren der Halterung für die Gasdruckfeder. Diese wird einfach mit vier Schrauben am Rahmen des Sitzes befestigt.

Nun seid Ihr im Grunde schon fertig. Es müssen noch Kleinigkeiten gemacht werden wie das Einstecken der Rollen in das Fußkreuz oder das Montieren der Abdeckungen, aber das ist auch schnell gemacht.

Kurzum der Aufbau ist wirklich leicht und lässt sich auch ohne Hilfe problemlos machen!

 

Der DXRacer Formula im Test

Der DXRacer Formula ist in diversen Farben verfügbar. Für diesen Test habe ich mir die rote Version gekauft.

Wenn Ihr Euch für die genauen Maße des Stuhls interessiert dann schaut einmal Hier -> http://www.dxracer-germany.de/images/product_images/info_images/f_series.jpg

Leider gibt es etwas unterschiedliche Angaben über die maximale Belastung. Amazon spricht beispielsweise von 100KG maximal. Auf der Herstellerwebseite steht aber 90KG.

Aber allgemein betrachtet ist der DXRacer Formula eher ein kompakterer Schreibtischstuhl.

Dies liegt nicht nur an der maximalen Belastbarkeit sondern auch am Aufbau.

Die seitlichen Flügel der „Racing“ Rückenlehne sind relativ steil. Das heißt, der Stuhl hält seinen Nutzer in einer geraden Position. Dies ist aber für breitere Menschen suboptimal, dazu aber später im Test mehr.

Der DXRacer Formula unterstützt die üblichen Ergonomie Features wie eine verstellbare Rückenlehne welche sich fast komplett flach legen lässt, Höhenverstellung und verstellbare Armlehnen.

Letztere sind allerdings nur in der Höhe verstellbar und nicht noch vor und zurück wie es oftmals bei teureren Modellen der Fall ist.

Beim Material setzt DXRacer bei seiner Formula Series nicht auf Kunstleder sondern auf Stoff.

Das hat Vor- und Nachteile. Ein großer Vorteil ist sicherlich die Atmungsaktivität welche hier deutlich höher ist. Dafür wirkt das ganze natürlich etwas weniger hochwertiger und weniger edel.

Das spiegelt sich dafür allerdings auch im Preis wieder.

Der DXRacer Formula verfügt auch über eine „Kippelautomatik“welche es erlaubt durch zurücklehnen den Stuhl leicht schräg zu stellen. Diese lässt sich auch abschalten bzw. die Intensität verstellen.

 

Haptik und Wertigkeit

Der erste Eindruck des DXRacer Formula ist gut. Der Stuhl besitzt einen soliden Metallrahmen sowohl in Rückenteil wie aber auch im Sitzpolster.

Auch die Schrauben sind ausreichend dick und massiv.

Allerdings gibt es im Detail doch ein paar Dinge an welchen man den etwas günstigeren Preis sieht.

Dies wäre beispielsweise die Polsterung der Rückenlehne. Dort wo der Rücken dieses berührt ist es durchaus ausreichend gepolstert, allerdings spürt man beispielsweise an den „Flügeln“ den Metallrahmen recht deutlich.

Dieser Metallrahmen ist mit Stoff umspannt, lässt sich aber deutlich fühlen und greifen.

Klingt tragischer als es wirklich ist aber dennoch. Auch ist das Fußkreuz nicht aus Aluminium sondern aus einem zugegeben sehr massiven Plastik.

Erneut nicht tragisch aber vergleichen mit einem Stuhl der 300€+ Preisklasse sind dies die kleinen Unterschiede die man in der Wertigkeit sieht.

Ein weiteres Beispiel wäre die Verstellung der Rückenlehne welche hier etwas weniger sanft ist.

Positiv wiederum ist das nichts knarzt oder quietscht, zumindest im Neuzustand. Ebenfalls ist die Verarbeitung tadellos gewesen. Alles war soweit genauso verarbeitet wie man es erwartet. Schäden oder Ähnliches gab es nicht.

Kurzum ich bin mit der Hapik und Verarbeitung recht zufrieden, auch wenn man bei Modellen der 300€+ Preisklasse durchaus noch einen gewissen Sprung bei der Massivität erhält, verglichen mit dem DXRacer Formula.

 

Wie sitzt es sich?

Der DXRacer Formula ist primär für kleinere bis mittelgroße Nutzer gedacht. Ich mit meinen 1,85m und rund 90KG bin hier merklich hart an der Grenze.

Viel größer oder schwerer dürfte man nicht mehr werden.

Warum? Der DXRacer Formula besitzt zwei große „Flügel“ auf Hüfthöhe, welche einen in Position halten. Diese sind allerdings vergleichsweise eng.

Breitere Personen werden hier vielleicht etwas eingeschränkt. Ich komme ganz gut damit klar, allerdings spüre ich die seitlichen Flügel etwas. Es ist fast so als würde jemand einen hier etwas festhalten.

Grundsätzlich finde ich den DXRacer Formula allerdings sehr bequem. Der Stuhl ist relativ weich. Man sitzt also angenehm luftig und „fluffig“. Dies liegt auch am verwendeten Material welches sehr  Atmungsaktivität ist.

Gemütlich ist der Formula definitiv!

Allerdings kann man diesen durchaus nach 3+ Stunden etwas durchsitzen. Wer diesen also für seinen 8 Stunden Arbeitstag nutzen möchte, könnte langfristig den DXRacer eher suboptimal finden.

Ebenfalls etwas suboptimal finde ich die „Kippelfunktion“ diese ist hier nicht so gut gelöst wie ich es von Maxnomic oder Noblechairs kenne.

Man braucht deutlich mehr Kraft um sich in die schräge Position zu begeben als ich es eigentlich gewohnt bin.

Man muss sich regelrecht abstoßen um in die Schräge zu kommen.

Wie sehr oft bei diesen Gaming Schreibtischstühlen wird auch leider beim DXRacer der untere Rückenbereich nicht gut unterstützt. Ganz im Gegenteil, aufgrund der weichen Polsterung lässt sich dieser Bereich eindrücken, was zu einem recht runden Rücken führt gerade wenn man sich etwas vorbeugt. Auch ist die Querverstrebung auf Schulterblatthöhe ist spürbar.

Etwas Abhilfe schafft hier das mitgelieferte Rückenkissen, was einen guten Job macht dieses Problem etwas auszugleichen.

Dennoch, sofern man bis ca. 90KG wiegt und 1,6-1,8m groß ist, wird man mit dem DXRacer Formula ohne Probleme klarkommen.

Es handelt sich hierbei um einen Stuhl welcher ab dem ersten Moment bequem ist!

 

Fazit

Kann ich den DXRacer Formula empfehlen? Grundsätzlich ja! Die Preisleistung stimmt für ein Markenprodukt. Für rund 240€ bekommt man einen wirklich soliden und bequemen Schreibtischstuhl, welcher sich allerdings primär für normalgebaute Personen eignet. Ich bin mit 1,85m und rund 90KG schon an der oberen Grenze was sich für diesen Stuhl empfiehlt.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass man bereits für 300€+ Stühle bekommt welche gerade beim langer Nutzung am Stück nochmals ein Stück besser sind und auch noch hochwertiger verarbeitet sind.

Ein gutes Beispiel wäre hier der Noblechairs EPIC SERIES.

Wenn Ihr aber nicht mehr als 240€ für einen Schreibtischstuhl ausgeben wollt, taugt der DXRacer Formula durchaus, gerade dann wenn man gerne etwas weicher sitzt.

Der The Friendly Swede Multi-Tool-Stylus im Test

Ich nutze schon des längeren Touchscreen Stifte von The Friendly Swede, gerade dann wenn ich Smartphones für Fotos präpariere und diese nicht mit meinen Fingern beschmieren möchte.

Mein all Time Favorit ist hier der 3-in-1 Hybrid Multifunktions-Eingabestift. Nun hat allerdings The Friendly Swede ein neues Modell auf den Markt gebracht und mich gefragt ob ich nicht mal ein Auge auf dieses werfen möchte.

Hier habe ich natürlich nicht nein gesagt. Daher hier der Test zum The Friendly Swede Multi-Tool-Stylus, kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der The Friendly Swede Multi-Tool-Stylus

Was ein Touchscreen Stift ist, wird vermutlich den meisten klar sein. Dieses Grundprinzip einer kleinen Gumminase welche es erlaubt den normalen Handy Touchscreen zu nutzen wurde hier auch nicht verändert und findet sich am Multi-Tool-Stylus.

Jedoch ist dies sicherlich nicht die Besonderheit an diesem Touchscreen Stift.

Neben dieser Basis Funktionalität bringt das gute Stück einen Feuerstarter, einen Glasbrecher, einen Flaschenöffner, ein Mini-Sägeblatt, ein Mini-Messerblatt, einen Schraubendreher, einen Schraubenschlüssel (6 mm) und eine Pfeife mit.

Puh das ist ja erst einmal eine ganze Menge in solch einem unscheinbaren Produkt.

Der Multi-Tool-Stylus von The Friendly Swede besteht vollständig aus Metall. Dieses ist in einem Neon Grün gefärbt und wirkt ausgesprochen massiv.

Auf der Oberseite ist der klassische Touchscreen Eingabestift angebracht und auf der Unterseite die Pfeife.

Aber wie sieht es mit den restlichen Features aus? Der Stift lässt sich an drei Stellen auseinander schrauben.

Hierdurch kommen die anderen „Features“ zum Vorschein. Dies wäre zuerst der Feuerstarter Stahl bzw. der Glasbrecher aus Wolfram.

In der Mitte sitzt ein Multifunktionstool mit Schlitzschraubenzieher, einem Mini-Sägeblatt, einem Mini-Messerblatt und einem Schraubenschlüssel.

Sehr wichtig ist hier die Betonung auf „Mini“. Ihr werdet mit dem Multi-Tool-Stylus keinen Baum fällen.

Vermutlich ist die „Säge“ eher zum Durchtrennen von Seilen oder Schnüren geeignet. Ähnliches gilt auch fürs Messer. Dieses eignet sich ebenfalls primär eher nur zum Anspitzen eines Stocks oder ähnliches.

Sehr positiv ist die generell Verarbeitung! Diese ist sehr hoch! Alle Tools wirken sehr hochwertig und massiv. Auch der Stift selbst ist ausgesprochen massiv, selbst wenn ich wollte wäre es mir nicht möglich diesen durchzubrechen!

 

Fazit

Wem es nur um einen Touchscreenstift geht, wird man entweder mit günstigeren Modellen sehr gut bedient sein oder mit dem sehr guten 3-in-1 Hybrid Multifunktions-Eingabestift.

Beim Multi-Tool-Stylus geht es primär um die Bonus Funktionen, welche sich an Camper oder Survival Fans richtet.

Klar ein gut ausgerüsteter Camper wird eine bessere Säge usw. mit dabei haben, jedoch als Notfall „Backup“ Tool kann sich der Multi-Tool-Stylus durchaus anbieten.

Qualitativ gibt es an diesem nichts zu bemängeln! Auch Preislich geht dieser mit 14€ durchaus in Ordnung, würde sich sogar als kleines Geschenk für Outdoor Fans anbieten.

Gearbests 3. Geburtstag mit einem kleinen Gewinnspiel (Xiaomi Redmi Note 4).

Gearbest feiert aktuell seinen 3. Geburtstag mit wie üblich vielen Angeboten und  Aktionen. Ich selbst halte sehr viel von Gearbest weshalb es mir auch leicht fällt diesen kleinen Artikel zu schreiben.

Zusätzlich hat mir Gearbest angeboten im Gegenzug  ein nagelneues Xiaomi Redmi Note 4 unter meinen Lesern zu verlosen.

Klingt doch gut!

Gewinnspiel BEENDET!

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Gearbest

Wer oder was ist Gearbest? Gearbest ist ein chinesischer Online Händler, welcher es in kurzer Zeit schon sehr weit nach oben gebracht hat.

Dies liegt unter anderem an der großen Auswahl und die zumeist top Preisen. Jedoch dies ist nicht mal das was ich so sehr an Gearbest schätze.

Wenn an aus Asien bestellt muss man sich leider sehr oft mit dem Zoll rumschlagen, was Zeit und Nerven kostet.

Gearbest bietet aber mit dem Germany Express eine Versandmethode an, die es erlaubt beliebig viele und teure Produkte aus Asien zu bestellen und das ohne Ärger mit dem Zoll oder sonstige Gebühren!

Die Artikel landen erst einmal bei einem europäischem Logistik Unternehmen, das sich um die Zollabwicklungen kümmert und dann die Produkte an Euch weiterschickt.

Dies habe ich dutzende Male in Anspruch genommen und es hat jedes Mal gut funktioniert.

Die Lieferdauer liegt so auch bei verhältnismäßig geringen 12-18 Tagen (aus meiner Erfahrung).

Daher wenn Ihr dort kauft nicht vergessen den Germany Express an der Kasse auszuwählen!

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Mehr Informationen

Zwar war dieses Video zu einem anderen „Event“ von Gearbest aber hier kann man mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen werfen.

Vielleicht erkennt man in diesem Video auch, dass Gearbest kein kleiner düsterer Schuppen ist, der  nur auf billig und unseriös getrimmt ist.

Von daher ich kann meine Hand für diesen Händler ins Feuer legen. Schaut also mal rein ob vielleicht bei den aktuellen Angeboten auch etwas Interessantes für Euch dabei ist.

 

 

Tipps

Hier noch ein paar interessante Asiatischen Produkte welche man sich vielleicht mal ansehen könnte:

Die günstige Alternative zu Philips HUE, die Xiaomi Yeelight RGB Glühbirne mit WLAN für 15€

Der Xiaomi Mi Robot Vacuum im Test, der beste Staubsaugroboter 2016!

Ein 3D Drucker für 180€ kann das wirklich funktionieren? Der A8 3D Drucker aus China im Test

Xiaomi Hybrid Dual Driver In-Ears im Test „Piston 4“

Xiaomi Wireless Bluetooth 4.0 Speaker im Test, ein weiteres Erfolgsprodukt auf dem Hause Xiaomi?

Das Zeblaze ZeBand Fitnessarmband für 20€ im Test (Schrittzähler, Benachrichtigungen, Display, Pulsmesser)

 

Das Gewinnspiel BEENDET

Kommen wir zum Gewinnspiel. Gearbest bzw. ich verlose ein Xiaomi Redmi Note 4. Hierbei handelt es sich um ein hervorragendes asiatisches Mittelklasse Smartphone!

Dieses habe ich auch bereits HIER getestet.

Wie teilnehmen?

Liked diesen Beitrag und die Techtest.org Seite auf Facebook. Ein Kommentar wäre ebenfalls klasse und würde es leichter machen Euch zu kontaktieren (ja ist bei Facebook wirklich so).

Facebook-2

Wenn dies gesehen ist seid Ihr im Lostopf!

 

Dauer und Ablauf

Das Gewinnspiel startet am 09.03 und endet am 24.03.

Der Gewinner wird dann von mir ausgelost und erhält entweder von meinem privaten Account (Michael Barton) oder vom Techtest Account (ich kann Euch über diesen nur anschreiben wenn Ihr einen Kommentar hinterlassen habt) eine Nachricht auf welche Ihr mir bitte innerhalb von 3 Tagen Eure Adresse zusendet.

An diese Adresse wird dann Gearbest das Smartphone senden.

 

Der Gewinn

Der Gewinn ist ein Xiaomi Redmi Note 4 in der internationalen Version, welches natürlich sämtliche deutsche Netze unterstützt.

Auch abgesehen davon ist das Note 4 ein klasse Smartphone! Dieses besitzt ein 5,5 Zoll Full HD Display, einen Helio X20 Deca Core, 3GB RAM und 32GB Speicher.

 

Datenweitergabe

Ich speichere Eure Daten nicht, auch werden diese nicht für irgendwelche anderen Aktionen weitergehend genutzt.

Lediglich werden diese an Gearbest bzw. das Logistik Unternehmen, welche für die Zustellung des Gewinns zuständig sind, weitergegeben.

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspiel Beitrages

Gewinn

Xiaomi Redmi Note 4

Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 09.03.17 bis zum Abend des 24.03.17

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Das neue Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation Headset im Test

Beyerdynamics MMX 300 sind eine Legende unter den Gaming Headsets. Ihr wollt das beste Headset egal wie teuer es ist? Dann kauft das MMX 300, so galt es zumindest die letzten Jahre.

Aber das MMX 300 ist nun nicht gerade neu auf dem Markt, genau genommen sollte es schon ca. 9 Jahre erhältlich sein.

Es wurde also höchste Zeit für einen Nachfolger. Aber anstelle einen richtigen Nachfolger für das MMX 300 auf den Markt zu bringen, hat sich Beyerdynamic für eine 2.0 Version entschieden, mit durchaus einigen Verbesserungen.

Ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation das aktuell beste Gaming Headset auf dem Markt? Finden wir es im Test heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Beyerdynamic hat sich beim MMX 300 2nd Generation echt Mühe gegeben eine interessante und schön bedruckte Verpackung zu liefern, welche den „High Class“ Gamer und Musikliebhaber anspricht.

Im Inneren finden wir eine sehr hochwertige Hartschalen Transportbox, die zudem interessant geformt ist. Ebenfalls mit in der Box, abgesehen von den Kopfhörern selbst, liegt ein Verlängerungskabel für die Nutzung an einem Desktop PC.

 

Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation

Beyerdynamic setzt beim MMX 300 der 2nd Generation auf eine sehr schlichte Optik. Das komplette Headset ist in Schwarz/Grau gehalten, man sieht also gleich, dass es sich hierbei nicht um das typische „Gamer“ Headset handelt.

Beim Material setzt Beyerdynamic auf eine Mischung aus mattem Plastik und Metall. Vom Aufbau und der generellen Optik ist dies ein typischer Beyerdynamic Kopfhörer/Headset. Die Ohrmuscheln sind recht groß und komplett rund. Auch die Ohrpolster lassen sich wie üblich austauschen, hierbei könnte man auch auf Ohrpolster anderer Beyerdynamic Kopfhörer setzen, denn diese passen auch auf die MMX 300.

Was dieses Jahr neu ist, ist das austauschbare Kabel. In der linken Ohrmuschel ist  ein normaler 3,5mm Port in welchen sich das beigelegte Kabel stecken lässt. Hierbei hat Beyerdynamic auch an eine Zugentlastung gedacht, welche die Beschädigung des Ports verhindern soll.

Sollte nun das Kabel nach x Jahren brechen, kein Problem einfach ein neues bei Beyerdynamic kaufen und man kann weitermachen. Allgemein lassen sich sehr viele Teile bei Kopfhörern von Beyerdynamic austauschen und die Zubehörpreise sind sehr fair!

Dies in Kombination mit der wirklich massiven und robusten Verarbeitung machen Produkte dieses Herstellers unheimlich langlebig! Hier spreche ich aus Erfahrung. Als kleiner Bonus sind die MMX 300 2nd Gen Made in Germany!

Im Gegensatz zum Vorgänger verfügt das Kabel des MMX 300 2 nun auch über eine Kabelfernbedienung mit Mute Funktion für das Mikrofon und Lautstärke Steuerung für das Headset.

Das Kabel ist mit rund einem Meter recht kurz und endet auf einem 4 Pin 3,5mm Stecker, also ideal für Notebooks oder die Playstation 4.

Solltet Ihr einen Desktop haben, kein Problem in der Box liegt eine Verlängerung welche das Kabel dann auch auf separate Kopfhörer und Mikrofon Stecker splittet.

 

Tragekomfort

Das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation setzt auf sehr große Ohrpolster aus einem recht dichten und stark schallisolierenden Stoff.

Das Headset passt vollständig über meine Ohren und sitzt auf diesen trotz des vergleichsweise hohen Anpressdruckes sehr bequem.

Meine Ohren berührten weder das Innere der Ohrmuscheln noch gab es ein Druckgefühl. Auch das Kopfband macht einen guten Job und ist stark gepolstert.

Das Erwärmen meiner Ohren hielt sich in einem normalen Rahmen, auch wenn die MMX 300 sicherlich nicht das best belüftete Headset ist.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort des Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation als gut wenn nicht sogar sehr gut einstufen, sofern man mit einem größeren Headset klar kommt, auch wenn es nicht übermäßig schwer ist.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Die Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation

Klingen so wie man es von Beyerdynamic erwarten kann, also sehr gut!

Das Headset kann durch einen sehr voluminösen und kräftigen Bass überzeugen, welcher aber verglichen mit vielen anderen Gaming Headsets sowohl eine gute Masse wie aber auch eine hohe Qualität bietet.

Es gibt zwar sicherlich Headsets, beispielsweise von Razer, welche noch mehr Bass bieten jedoch ist das MMX 300 in diesem Punkt durchaus gut ausgestattet. Der Bass besitzt zwar ein gutes Tempo, neigt aber unteranderem aufgrund des geschlossenen Aufbaus zu einer gewissen Dicke und Schwere.

Hier spürt man den Hang des MMX 300 2. Gen zur „Badewannen“ Klangsignatur, also angehobene Bässe und Höhen. Wer Kopfhörer mag welche auch mal etwas auf den Putz hauen können wird Freude an den MMX 300 2. Gen finden, hierbei schaffen diese aber auch Ihrem Premium Charakter beizubehalten und eine gewisse Präzision im Bass zu liefern.

Stimmen und Gesang klingt trotz des starken Bass weiterhin sehr gut und Natürlich, auch wenn kein Fokus auf dem Mittenbereich liegt wie bei vielen anderen Gaming Headsets.

Dies in Kombination mit den sehr klaren und brillanten Höhen sorgt dafür das gerade Musik mit dem MMX 300 2nd Generation hervorragend klingt.

Ein Headset welches in Musik gut klingt macht in der Regel auch einen sehr guten Job wenn es um Spiele geht. Dies ist natürlich beim MMX 300 auch der Fall.

Hier kommt auch die starke räumliche Darstellung des MMX zum Tragen. Welche zum einen das Orten von Geräuschen doch deutlich vereinfacht, sogar ohne „Virtual 3D Sound“, und zum anderen Musik oder auch Filme klanglich etwas besser auflöst.

Ein wichtiger Punkt bei den Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation ist die starke Abschirmung.  Beyerdynamic hat für dieses Headset sehr dichte Ohrpolster gewählt welche Außengeräusche sehr stark dämpfen.

Man ist mit den MMX 300 also wirklich in seiner eigenen kleinen Klangwelt. Ich würde sogar sagen das die Dämpfung von Außengeräuschen die beste ist welche ich bisher außerhalb von Noisecanceling Kopfhörern erlebt habe.

Kleiner Tipp für alle Nutzer, welche dies nicht so sehr mögen, kauft Euch Ohrpolster von den Beyerdynamic DT880. Diese sorgen für einen deutlich offeneren Klang und kosten im Nachkauf bei Beyerdynamic gerade mal 23€ und ja diese passen selbstverständlich auf die MMX 300 2nd Generation.

Sicherlich werden sich nun einige Nutzer fragen „Klingt das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation denn besser als die erste Generation“?

Ich besitze das MMX 300 der ersten Generation, kann aber dennoch diese Frage nicht eindeutig beantworten.

Mein MMX 300 ist die 600 Ohm Version und zudem rund 6+ Jahre alt. Aber ja beide Kopfhörer klingen unterschiedlich, jedoch habe ich die Vermutung, dass dies einfach an den oben genannten Gründen liegt.

Das MMX 300 2. klingt etwas voluminöser und mächtiger als mein altes MMX 300. Jedoch laut Beyerdynamic soll es keine großen klanglichen unterscheide geben.

 

Wie steht es um das Mikrofon? Hierbei scheint es sich um das gleiche Mikrofon wie beim alten MMX 300 zu handeln. Keine Überraschung, denn das Mikrofon des ersten MMX 300 war schon hervorragend und ist auch weiterhin das so ziemlich beste in einem Headset.

Für Youtube Videos oder Twitch Streaming wird dieses vollkommen ausreichen! Lediglich das Mikrofon des Audio-Technica ATH-PDG1 klingt vergleichbar gut, vielleicht sogar einen Hauch besser, dafür aber leiser.

 

Fazit

Ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation das aktuell beste Headset auf dem Markt? Ich denke ja!

Die neue Version des Klassikers bringt viele sinnvolle Verbesserungen mit sich wie beispielsweise das austauschbare Kabel.

Hinzu kommt der hervorragende Klang, Tragekomfort und das klasse Mikrofon. Kurzum ein wahres High End Produkt welches in allen Punkten jeweils das beste auf dem Markt repräsentiert.

Aber lohnt es sich dafür satte 299€ auszugeben? Das ist eine sehr schwere Frage! Das Audio-Technica ATH-PDG1 oder das ATH-PG1 liefern ebenfalls eine hervorragende Leistung auf einem sehr ähnlichen Level zum MMX 300, kosten aber unter 200€.

Selbst Headsets von kleineren Hersteller wie das Lioncast LX50 liefern mittlerweile schon für rund 60€ eine gute Leistung, wenn natürlich ein gutes Stück schlechter als die des Beyerdynamic.

Wenn es Euch um die reine Preisleistung geht sind die oben angesprochenen Modelle um ehrlich zu sein dem MMX 300 2nd Generation vorzuziehen.

Jedoch hat das MMX 300 eine große Stärke, Haltbarkeit! Dies ist kein Headset was nach 2-3 Jahren oder noch früher kaputt geht wie viele Modelle der „Lifestyle Marken“. Ihr bekommt fast alle Komponenten als günstige Ersatzteile nach, das Kabel lässt sich sowieso problemlos austauschen und selbst Bügel oder Ohrpolster bekommt man und lassen sich selbst austauschen, ohne nerviges einschicken. Hier ist nichts verklebt oder ähnliches und generell ist das Headset unheimlich massiv und robust gebaut. Dazu kommt Made in Germany, was vielleicht auch ein kleiner Bonus ist.

Wollt Ihr das beste Headset, das bei Euch viele Jahre seinen Dienst verrichtet und seid bereit dafür eher mehr Geld auszugeben? Wenn ja, ist das Beyerdynamic MMX 300 2nd Generation etwas für Euch!

Falls Euch 299€ doch etwas viel ist, schaut Euch einmal das Audio-Technica ATH-PDG1 oder das ATH-PG1 an, beides sind ebenfalls klasse Headsets der Premium Klasse!

9 günstige und hoffentlich gute USB Ladegeräte im Vergleich von Anker, AmazonBasics, EasyAcc, Equinux,…….

Gefühlt werden mittlerweile 90% aller elektronischen Produkte über USB geladen oder mit Strom versorgt.

Dies ist an sich ein sehr positiver Trend, jedoch sorgt dies auch für einen erhöhten Bedarf an USB Ladegeräten, zumal bei inzwischen immer weniger Produkten welche beiliegen.

Aber hier beginnt auch schon das Problem, was für ein USB Ladegerät kaufen?

Um genau diese Frage soll es in diesem Vergleich gehen. Welches ist das beste Allround USB Ladegerät aktuell auf dem Markt?

Diese Frage versuchen wir doch einmal in folgendem Vergleich 9 aktueller USB Ladegeräte zu klären!

Welches ist das Beste?

 

Worum geht es in diesem Vergleich?

In diesem Vergleich geht es nicht zwingend darum das schnellste USB Ladegerät zu finden sondern den besten Allrounder den man blind jedem Nutzer empfehlen kann.

Aus diesem Grund lasse ich auch einmal große Multiport USB Ladegeräte oder Modelle mit speziellen Schnellladetechniken wie Quick Charge außen vor.

Das Ladegerät soll im besten Fall mit allen möglichen Geräten gut und schnell funktionieren zudem relativ kompakt und günstig sein.

 

Die Testkandidaten

Folgende Ladegeräte befinden sich im Vergleich:

Die Testkandidaten wurden recht einfach ausgewählt, ich habe bei Amazon in die Suche „USB Ladegerät“ eingegeben und mir interessante Modelle herausgepickt.

Hierbei sollten die Ladegeräte mindestens 2A Leistung besitzen und den Formfaktor „Stecknetzteil“.

Einige Modelle im Vergleich verfügen auch über zwei oder sogar drei USB Ports, was sicherlich ein kleiner Bonus sein kann.

Preislich bewegen wir uns zwischen 8,94€ und 19,99€, also eine recht bezahlbare Preisklasse.

Optischer erst Eindruck

Alle Ladegeräte im Vergleich besitzen eine recht ähnliche Größe und Formfaktor. Es handelt sich bei allen Modellen um Ladegeräte welche ohne Kabel direkt in die Steckdose kommen.

Das größte Modell ist hierbei das RAVPower RP-UC12 USB Ladegerät, welches dafür aber auch über ganze drei USB Ports verfügt. Das kleinste Modell ist das von AmazonBasics.

Zwar ist das AmazonBasics Ladegerät schön kompakt, aber das Gehäuse wirkt einfach billig zusammengesteckt.

Die Gehäusekanten sitzen nicht flach aufeinander, sondern alles wirkt ein wenig lieblos. Ähnliches gilt auch für das mumbi Ladegerät, welches ebenfalls doch sehr „einfach“ wirkt.

Der erste Eindruck ist leider bei diesen beiden Modellen nicht sonderlich gut.

Die restlichen Netzteile können hingegen auf dem ersten Blick durchaus überzeugen. Die Verarbeitungsqualität ist hier gut, bei einigen Modellen wie dem Equinux tizi, RAVPower 2-Port USB Ladegerät oder auch den beiden Anker Modellen sogar sehr gut.

Was aber auffällt ist, dass die Ladegeräte mit nur einem USB Port nicht merklich kleiner sind als die mit zwei Ports.

Gerade das Anker 2-Port Ladegerät und das EasyAcc Modell sind wirklich sehr schön kompakt! Das Anker PowerPort 1 und das CSL – USB Quick Charge Netzteil sind fast genauso groß, obwohl sie nur die Hälfte an Leistung besitzen.

 

Leerlaufenergieverbrauch, Effizienz und Spulenfiepen

Kommen wir zum interessanten Teil, den ersten Messwerten. Beginnen wir einfach mal mit den Basiswerten.

Dies wäre der Leerlaufstromverbrauch, die Effizienz und ob die Netzteile „leise“ sind.

Beim Leerlaufstromverbrauch geht es darum zu ermitteln wie viel Energie die Netzteile aufnehmen, während diese einfach nur in der Steckdose hängen. Hierbei nutze ich einen Voltcraft Energy Logger 4000, wichtig nur weil ich bei einigen Modellen 0,0W angebe, heißt dies noch lange nicht, dass diese keine Energie fressen.

Diese ist einfach nur so gering, dass diese unterhalb der Messgrenze liegt.

Bei der Effizienz -Messung wurden alle Ladegeräte mit 0,1A, 1A und 2A belastet und die Differenz zwischen aufgenommener und abgegebener Energie gemessen. Die Messungen wurden im Übrigen in Wh durchgeführt um Spannungsabweichungen von den klassischen 5V miteinzukalkulieren.

Zu guter Letzt gibt es Spulenfiepen? Leider kann es hier innerhalb der einzelnen Netzteil Serienschwankungen geben. Vor rund einem Jahr hatte ich ein Anker 24W 2-Port USB Ladegerät getestet welches Spulenfiepen hatte, das neue Modell für diesen Test hingegen nicht.

Ich kann also nicht garantieren das Modell XYZ welches Ihr erhaltet auch kein Spuelenfiepen hat.

Erst einmal ein großes Lob an alle Hersteller für den Leerlaufstromverbrauch welcher bei den meisten Modellen unterhalb der Messgrenze lag und selbst bei den „stromhungrigeren“ Modellen nur bei 0,2W.

Bei der Effizienz hingegen gibt es eine etwas größere Streuung.

Interessant ist hier auch zu beobachten, dass die „günstiger“ anmutenden Modelle wie das AmazonBasics, mumbi oder CSL deutlich schlechter abschneiden was die Effizienz angeht.

Das CSL Modell erreichte bei 1A und 2A Last gerade mal 74% Effizienz!

Aber auch das AmazonBasics Modell erreicht gerade mal 73-74% und das mumbi 77%.

Bei den anderen Herstellern sieht es mit 80%+ doch deutlich besser aus.

Die Krone holt sich das RAVPower 2-Port USB Ladegerät 24W mit 85% bzw. 84%, gefolgt von beiden Anker Modellen und dem 3-Port RAVPower Modell. 

Aber auch das EasyAcc Modell wie auch die Equinux tizi Tankstelle sind immer noch gut mit dabei.

Nochmals sehr interessant sind die Werte bei 0,1A. Diese werden für die meisten Nutzer keine Rolle spielen, da kein Smartphone, Bluetooth Lautsprecher oder Powerbank mit einer solch niedrigen Geschwindigkeit laden.

Sowas spielt eher eine Rolle wenn man eine elektrische Schaltung, einen Bluetooth Empfänger an einem der Ladegeräte betreiben will.

Wie üblich sinkt hier bei allen Ladegeräten im Vergleich die Effizienz deutlich, ja es ist normal, dass bei einer sehr geringen Auslastung die Effizienz in den Keller geht.

Lediglich ein Ladegerät sticht aus der Reihe und zwar das Anker PowerPort 1. Dieses erreicht 88%, was mehr wäre als unter höherer Last.

Ich nehme an hier liegt irgendein Fehler vor, ich habe auch die Messung mehrfach wiederholt, jedes Mal mit einem ähnlichen Ergebnis.

Ich vermute die Effizienz von diesem ist so gut, dass bei solch einer geringen Last mein Strommessgerät nicht mehr genau ist!

Den negativ Preis holt bei 0,1A Last leider erneut das CSL Ladegerät mit gerade mal 57% Effizienz….

Aber allgemein tun sich hier alle Ladegerät etwas schwer, abgesehen von den Anker Modellen.

Schauen wir uns einmal kurz die Spannungen der einzelnen Ladegeräte an.

Ganz interessant, anscheinend ist das Amazon und das Equinux tizi am besten geregelt. Das Anker 2 Port Ladegeräte scheint seine Spannung wie es gerade lustig ist zu steuern, vielleicht steckt hier auch diese beworbene Voltage Boost Technik dahinter und das RAVPower 2 Port Ladegerät hat die mit Abstand höchste Spannung im Vergleich.

Jedoch bewegen alle Ladegeräte sich Problemlos innerhalb der USB Spezifikation.

Kleiner Hinweis am Rande, erfahrungsgemäß kommen Ladegeräte mit höherer Spannung besser mit schlechten Ladekabeln oder einfach langen Ladekabeln klar.

 

Ladegeschwindigkeit

Ich greife es schon mal voraus, hier war ich sehr überrascht von den Ergebnissen. Ich glaube es muss aber erst einmal eine kleine Erklärung her zum Thema Smartphone laden.

Letztendlich bestimmt nicht das Ladegerät die Ladegeschwindigkeit Eures Smartphones, zu mindestens nicht direkt.

Jedes Smartphone besitzt eine maximale Menge an Energie welches dieses aufnehmen kann. Wenn also Euer Smartphone nur 1,5A aufnehmen kann, bringt es auch nichts dieses an ein Ladegerät anzuschließen welches 2A schafft. Und nein es ist auch nicht schädlich wenn das Ladegerät mehr „A“ besitzt als Euer Smartphone aufnehmen kann.

Warum gibt es dann unterschiede bei der Ladegeschwindigkeit? Dies kann zwei gründe haben, erstens eine fehlende Optimierung auf das Smartphone, zweitens eine Schutz Funktion durch das Smartphone.

Smartphones wissen in der Regel nicht ob sie gerade an ein Ladegerät angeschlossen welches 2A, 1,5A usw. schafft. Daher gibt es Hinweise welche dem Smartphone signalisieren sollen wie viel Energie diese gerade aufnehmen können ohne dass das Ladegerät überfordert wird.

Diese Hinweise können kurzgeschlossene Datenadern oder ein Spezieller Widerstand zwischen diesen sein. Auch die Spannung kann ein Hinweis sein, ist diese zu niedrig schalten Smartphones einen Gang zurück.

 

Messergebnisse

Kommen wir aber zum eigentlich interessanten Teil, den Messergebnissen.

Hier sieht man sehr schön das es Problematischere Smartphones und weniger problematische Smartphones gibt.

Dem Xiaomi MI MIX und Alcatel Idol 4S war es völlig egal an welches Ladegerät diese Angeschlossen wurden. Auch das Samsung Galaxy S7 Edge und LG G5 zeigten sich recht unproblematisch, mit einer Ausnahme, dem mumbi Ladegerät. An diesem war die Ladegeschwindigkeit eher mäßig.

Etwas wählerischer scheint das Google Pixel XL zu sein, welches mit dem EasyAcc und mumbi Ladegerät nur 1,45A schaffte im Gegensatz zu den 1,98A des restlichen Testfelds.

Richtig wählerisch ist aber nur das iPhone. Hier fällt, wie so oft, auf das die Anker Ladegeräte deutlich besser mit Apple Produkten zusammenarbeiten. Ebenfalls fällt auf, dass es dem CSL – USB Quick Charge Netzteil offensichtlich an einer Apple Optimierung völlig mangelt.

Auch bei den Powerbanks zeigt sich ein ähnliches Ergebnis.

Unterm Strich belegt das mumbi USB Ladegerät 2100mAh den Letzten Platz was die Ladegeschwindigkeit angeht.

Die restlichen Ladegeräte liegen ungefähr gleich auf, lediglich die beiden Anker Modelle schaffen es sich etwas vom restlichen Feld abzusetzen.

 

Fazit

Erstaunliches Ergebnis, die meisten Ladegeräte machen einen sehr guten Job wenn es um die Ladegeschwindigkeit geht.

Selbst die ganz billigen Ladegeräte von CSL oder mumbi machen einen halbwegs brauchbaren Job, was das Ladetempo mit vielen Smartphones angeht.

Dennoch würde ich von diesem beiden abraten. Zum einen wurden nicht alle getesteten Smartphones schnell geladen, zum anderen scheint es Schwächen unter der Haube zu geben, ähnliches gilt auch für das AmazonBasics Ladegerät.

Ladegeräte welche unter 80% Effizienz bei mittler/hoher Last liefern sind einfach nicht zeitgemäß, weniger aufgrund des erhöhten Stromverbrauchs, sondern dies zeigt einfach viel mehr das hier billige oder veraltete Elektronik zum Einsatz kommt und von sowas würde ich Abstand nehmen wenn man dort ein hunderte Euro Teures Smartphone anschließt.

Welche Ladegeräte würde ich denn empfehlen?

Grundsätzlich würde ich alle Ladegeräte außer den drei oben genannten durchaus für gutheißen. Jedoch gibt es drei die sich etwas hervorheben.

Das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät oder das Anker PowerPort 1 sind die Testsieger!

Beide bieten eine hervorragende Effizienz und Ladeleistung! Dazu kommt ein ausgesprochen fairer Preis. Gerade das Anker 24W 2-Port USB Ladegerät ist ein von mir sehr viel verwendetes Ladegerät, welches mich auch schon in diverse Urlaube begleitet hat. Auch bietet das 2Port Modell eine etwas bessere Preis/Leistung als das PowerPort 1.

Alternativ würde ich die Equinux tizi Tankstelle vorschlagen. Warum? Die Equinux tizi Tankstelle scheint ein sehr solides Ladegerät zu sein welches gut reguliert ist und zudem keine Schwächen zeigte.

Zudem ist hier die Spannung etwas näher an dem eigentlich 5V Optimum als beim Anker 24W 2-Port USB Ladegerät (welches aber immer noch problemlos innerhalb der USB Spezifikation liegt).

Daher:

Teufel Ultima 40 MK2 im Test, das Lautsprecher Monster aus dem Hause Teufel

Auch wenn der Trend zu immer kleineren und kompakteren Sound Systemen geht, ist doch unterm Strich nichts schöner als ein richtiges Stereo Sound System zum Musikhören.

Auch ich bevorzuge solch ein „richtiges“ Sound System über Soundbars oder Ähnliches. Es wurde aber nun mal wieder Zeit für frischen Wind.

Diesen sollen die Teufel Ultima 40 MK2 liefern.

Mit rund 450€ Paar- Preis gehören diese fast noch in die Einsteigerklasse, verglichen mit den großen Lautsprechern von Nubert und Co. Aber auf den ersten Blick, da werdet Ihr mir sicherlich zustimmen, sehen die Ultima 40 MK2 echt vielversprechend aus.

Aber in wie weit können die Ultima 40 MK2 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Teufel Ultima 40 MK2

Mit einer Breite von 22cm, einer Höhe von 106cm und einer Tiefe von 33cm sind die Teufel Ultima 40 MK2 schon ein ordentlicher Brocken an Lautsprecher.

Aber das scheint hier auch ein wenig das Konzept zu sein, keinen Ultra kompakten Standlautsprecher zu bauen und dafür wichtiges Klang Volumen zu verlieren.

Der Ultima 40 MK2 besteht optisch aus zwei Komponenten. Zum einen der schwarzen Hochglanz Front und dem eigentlichen Holzgehäuse.

Das Gehäuse ist in zwei Farben verfügbar, schwarz und weiß. Allerdings ist auch bei der weißen Version die Hochglanz Front weiterhin schwarz.

Das Gehäuse der Ultima 40 MK2 wirkt ausgesprochen robust und hochwertig. Dies spürt man spätestens, wenn man die Lautsprecher tragen muss. Mit rund 20KG das Stück sind diese alles andere als leicht.

Positiv überrascht haben mich hierbei Kleinigkeiten wie die abgerundeten Kanten des Gehäuses, welche sicherlich die Produktion deutlich teurer gemacht haben, oder die doch sehr edel anmutende Hochglanz Front.

Natürlich verfügen die Ultima 40 MK2 auch über ein optionales Lautsprechergitter. Dieses ist recht klassisch gestaltet, also eine Plastikkonstruktion welche mit schwarzem Stoff bezogen ist.

Ich fand es optisch nicht sonderlich schön, im Gegensatz zu den Teufel Lautsprechern selbst welche mir sehr gut gefallen.

Diese besitzen auf der Front insgesamt vier Treiber. Der Auffälligste hiervon ist sicherlich der oben verbaute Mitteltöner. Dieser ist Kupferfarben und besitzt eine auffällige Mittelkonstruktion aus Metall.

Unterhalb der Mitteltöners ist der 25mm Hochtöner angebracht, unter diesem sind wiederum gleich zwei 165mm Tieftöner.

Die Schraubklemmen zum Anschluss des Verstärkers(Bi-Amping wird unterstützt) befinden sich auf der Rückseite, gemeinsam mit zwei Bassreflexrohren.

Die Teufel Ultima 40 MK2 gibt es optional auch als aktive Lautsprecher! Ich habe jedoch die normale Version.

 

Klang

Der Klang hängt natürlich auch etwas vom verwendeten Verstärker ab. Hier sind die Ultima 40 MK2 recht problemlos. Die Lautsprecher besitzen 4-8 Ohm und Teufel gibt eine Mindestverstärkerleistung von 20W an und eine maximale Leistung von 200W bzw. 120W (Dauerbelastung).

Damit sollten die Ultima 40 MK2 von so ziemlich jedem AV-Reciver befeuert werden können.

Ich habe für diesen Test auf einen Denon X4000 zurückgegriffen und eine bunte Mischung aus Spotify, CD und Blu-ray.

Die Teufel Ultima 40 MK2 klingen weitestgehend so wie ich es erwartet habe. Dank der beiden großen Tieftöner besitzen die Lautsprecher ordentlich Power.

In einem normalgroßen Wohnzimmer wird kein zusätzlicher Subwoofer zwingend benötigt. Die Ultima 40 MK2 schaffen auf dem Papier einen Tiefgang von bis zu 45hz.  Auch in der Praxis erreichen die Lautsprecher einen beeindruckenden Tiefgang.

Auf hoher Lautstärke, und die Ultima 40 MK2 sind recht pegelfest, schaffen diese es auch den Raum ordentlich zum Vibrieren zu bringen. Sie können also durchaus auch einen spürbaren Bass erzeugen.

Zwar würde ich den Bass als etwas dominanter einstufen, aber auch die Mitten gehen nicht völlig unter.

Die Mitten sind solide, auch wenn verglichen mit dem Bass hier offensichtlich etwas weniger der Fokus auf diesen lag.

Die Höhen sind ausreichend klar und sauber, auch wenn die Ultima 40 MK2 eher etwas wärmer abgestimmt sind.

Wie es sich für große Standlautsprecher gehört, schaffen es auch die Teufel Ultima 40 MK2 problemlos einen Raum gut mit Klang zu füllen. Man hört das hohe Volumen doch recht deutlich.

Die größte Stärke der Teufel Ultima 40 MK2 ist ganz klar Musik. Gerade wenn die Ultima 40 MK2 Ihre Bass Power und das hohe Volumen etwas ausspielen können, fühlen sich diese sehr wohl.

Heißt Rock, Pop, Elektro, Metal liegt den Lautsprechern. Vielleicht etwas schwerer tun sich die Teufel bei hohen dünneren Frauenstimmen. Ein gutes Beispiel wäre hier My Immortal von Evanescence. Der Song klingt natürlich auch gut über die Lautsprecher, aber man merkt, dass die Höhen nicht so stark sind wie die Tiefen.

Das Ganze muss man natürlich im Verhältnis zum Preis sehen. Das zum Beispiel die Nubert nuLine 264, welche rund 800€ pro Stück kosten, hier ein Stück weit brillanter und sauberer noch sind als die Teufel, sollte kaum überraschen.

Wenn man aber nun einen etwas basslastigeren Song anwirft wie beispielsweise My Way von Calvin Harris oder Never Give Up von Sia und die Ultima 40 MK2 durch ihr höheres Volumen punkten, schmilzt doch der Unterschied zwischen den 800€ Nubert und den 200€ Teufel deutlich zusammen.

Ich will damit nicht sagen, dass die Teufel Ultima 40 MK2 besser sind als die Nubert nuLine 264, das ist nicht der Fall, aber dank des größeren Gehäuses können sich die Teufel doch gut behaupten und bei einem vierfachen Preisunterschied wüsste ich nicht ob ich mich für die Nubert entscheiden würde.

Dies passt auch sehr gut ins Bild. Die Teufel Ultima 40 MK2 sind hervorragende Allrounder welche klanglich im „Sweetspot“ sind. Selbst wenn Ihr das Doppelte pro Lautsprecher ausgebt, werdet Ihr nicht das Doppelte an „Klang“ bekommen.

Für Filme ist natürlich meist ein Raumklang Setup zu bevorzugen. Allerdings machen auch hier die Ultima 40 MK2 eine sehr gute Figur dank Ihres vollen Klangspektrums. Gerade in Szenen wie im Iron Man 2 Intro https://www.youtube.com/watch?v=qTchfvLfX0o ist es unheimlich wie sehr die Lautsprecher die Szene zum Leben erwecken.

Für das Geld klingen die Teufel Ultima 40 MK2 hervorragend!

Solltet Ihr Euch später doch für ein 5.1 System entscheiden wollen, gibt es auch ein Upgrade Kit auf 5.1 mit einem Center Lautsprecher, zwei Rücklautsprecher und einem Subwoofer.

 

Fazit

Ich bin echt beeindruckt von den Ultima 40 MK2. Zwar habe ich im Vorhinein schon damit gerechnet, dass diese ordentlich sind, aber letztendlich haben mich die Teufel echt umgehauen.

Das Entscheidende ist hier, dass die Ultima 40 MK2 nicht nur sehr gut klingen, sondern auch gut verarbeitet sind und wie ich finde hochwertig aussehen.

Dies ist eine Kombination welche für 450€ bzw. 225€ pro Stück selten zu finden ist!

Die Teufel Ultima 40 MK2 rocken!

Hierbei können diese primär durch ihren satten und bassstarken Klang überzeugen. Für ein kleines bis mittel großes Wohnzimmer, ist hier ein Subwoofer eigentlich überflüssig.

Wer die Bude zum Beben bringen möchte, ist bei den Ultima 40 MK2 an der richtigen Adresse.

Aber wieso kann Teufel solch einen guten Klang zu einem vergleichsweise kleinen Preis liefern? Verglichen mit vielen aktuellen HiFi Lautsprechern sind die Teufel Ultima 40 MK2 relativ groß und voluminös.

Wie jeder weiß ist es deutlich einfacherer einen sehr guten Klang und vor allem Bass zu liefern wenn man mit viel Volumen arbeitet.

Anstelle nun zu versuchen so viel Klang wie möglich in ein Mini Gehäuse zu quetschen, ist Teufel den „einfacheren“ Weg gegangen und hat den Ultima 40 ein vernünftig großes Gehäuse verpasst.

Daher können diese klanglich problemlos auch mit deutlich teueren, dafür aber meist kompakteren, Lautsprechern der großen Lifestyle Marken mithalten.

Allerdings überzeugt nicht nur der Klang, auch die Optik ist modern und schick. Wie ich finde sehen die Teufel Ultima 40 MK2 teurer aus als sie es sind. Aber das ist letztendlich natürlich Geschmacksache.

Daher kann ich die Teufel Ultima 40 MK2 unterm Strich zu 100% empfehlen, für alle die tollen Sound wünschen ohne gleich 500€+ pro Lautsprecher auszugeben.

Auch die gebotene Preis/Leistung kann ich nur als sehr gut einstufen!

Das einfachste Video Schnitt Programm der Welt, Magix FastCut

Leider hat Microsoft mittlerweile seinen Movie Maker eingestellt. Profis werden nun sicherlich lachen, wer hat schon den Movie Maker genutzt.

Allerdings für den normalen Nutzer reichte der Movie Maker vollkommen aus um mal ein paar Urlaubsvideos „Idiotensicher“ aneinander zu schneiden.

Selbst ich habe den Movie Maker ab und zu genutzt wenn es um sehr einfache und schnell gemachte Videos gehen sollte.

Leider sind die meisten Open Source Gratis Video Schnittprogramme nicht für den Einsteiger geeignet, die Bedienung ist hier einfach auf den etwas erweiterten Nutzer ausgelegt.

Was aber wenn man ein wirklich einfaches und schnell zu erlernendes Videoschnittprogramm sucht?

Magix verspricht genau so ein Programm mit seinem FastCut. Dieses kostet leider rund 50€, aber wenn es seinen Job gut macht?!

Genau dies gilt herauszufinden, macht Magix FastCut auch einen guten Job? Finden wir es im Test heraus!

 

Systemanforderungen

Beginnen wir bei den Systemanforderungen. Magix gibt diese wie folgt an:

  • Prozessor minimal Multikernprozessor mit 2 GHz empfohlen Vierkernprozessor mit 2,8 GHz und besser
  • Arbeitsspeicher minimal 4 GB empfohlen 8 GB
  • Grafikkarte minimal Onboard, Auflösung mind. 1024×768 empfohlen Dediziert, mind. 512 MB VRAM
  • Festplattenspeicher minimal 2 GB für Programminstallation

Das Ganze ist natürlich wie immer sehr schwammig formuliert. Letztendlich hängen die genauen Anforderungen von den zu schneidenden Videos ab.

Ihr wollt keine 4K Videos mit dem kleinsten 2GHz DualCore schneiden. Selbst auf meinem I5 DualCore war das Schneiden von 4K Material nicht ganz 100%ig flüssig.

Im Gegenzug finde ich die Arbeitsspeicheranforderungen vielleicht etwas hoch. Klar wenn man x Stunden an Stück schneidet, kann es sein das FastCut wirklich 4 oder 8GB benötigt, jedoch für kleinere Clips werden vermutlich auch 2GB reichen. Zumindest in meiner 8GB Maschine hat FastCut sich sehr genügsam gezeigt.

 

Benutzeroberfläche

So einfach wie möglich war hier wohl wirklich der Grundsatz bei der Entwicklung. Alle Menüelemente sind schön groß geworden und allgemein ist FastCut sehr übersichtlich.

Diese Übersichtlichkeit kommt natürlich auch etwas von der Einfachheit.  Ihr habt beispielsweise nur eine Timeline in welcher Ihr Eure Clips schneidet und anordnet.

Das klingt natürlich im ersten Moment recht wenig, aber es ist doch oftmals erstaunlich wie oft doch eine Timeline vollkommen ausreicht.

Auch die Optionen für die Bearbeitung sind übersichtlich gehalten.

Angefangen natürlich beim Schneiden der Videos über eine einfache Belichtungskorrektur, welche auch über einen Automatik Modus verfügt , einer einfachen Farbkorrektur bis hin zum Erhöhen oder Absenken der Geschwindigkeit der Videos sind alle Basis Funktionen vorhanden.

Auch lassen sich Übergänge zwischen den Videos einfügen oder Texteinblendungen einfügen.

Es gibt noch eine einfache Anpassungsmöglichkeit für den Ton, um die Lautstärke zu verändern oder Stimmen besser hervorzuheben. Das war es dann aber auch schon.

Das klingt natürlich in der Feature Liste nun etwas „übersichtlich“ in der Praxis ist es aber meist ausreichend sofern man keine aufwendigen Youtube Videos schneiden möchte.

 

Formate

Bei den unterstützen Formaten zeigte sich Magixs FastCut als recht unproblematisch. Offiziell unterstützt werden:

  • AVI
  • MPEG-1
  • AVCHD
  • MXV
  • MOV
  • WMV
  • H.264
  • MPEG-4

Abgesehen von H.265 sind alle wichtigen Codecs auf dieser Liste zu finden. Auch werden von FastCut Auflösungen bis 4K unterstützt.

 

Export und Performance

Etwas enttäuscht haben mich die Video Export Optionen. Videos lassen sich direkt zu Youtube oder Facebook hochladen oder auf die Festplatte exportieren.

Hier gibt es aber nur vier Optionen aus welchen Ihr auswählen könnt, 4K, Full HD, HD und SD.

Klar man will es Einsteigern so einfach wie möglich machen aber vielleicht etwas mehr als vier Presets wären doch schön gewesen.

Positiv ist jedoch die Exportgeschwindigkeit. Auch wenn FastCut ein recht einfaches Videoschnittprogramm ist, bietet dieses unter anderem eine Hardware Beschleunigung für den Export.

Diese setzt allerdings anscheinend auf eine Intelgrafikkarte, welche für das Nutzen vorhanden sein muss (die allermeisten aktuellen Rechner verfügen über eine Intel Grafikkarte, diese wird halt nur nicht zwingend aktiv genutzt).

Selbst 4K Videos werden so recht flott exportiert.

Die grundsätzliche Arbeitsgeschwindigkeit des Programms würde ich als gut einstufen. Auch Abstürzte oder ähnliche Probleme hatte ich keine.

 

Fazit zu Magix FastCut

Magix FastCut macht genau das was der Hersteller verspricht und auch der Name bereits vermuten lässt.

Es handelt sich um ein sehr einfaches Videoschnittprogramm, einfach im Sinne einfach zu nutzen wie aber auch im Sinne einfach in der Ausstattung.

FastCut eignet sich primär für ein einfaches aneinander schneiden von ein paar Urlaubsvideos oder Ähnlichem.

Zwar kann man auch durchaus etwas größere Projekte mit FastCut machen aber hierfür ist dieses vermutlich nicht gedacht.

FastCut ist nicht für den technikaffinen Nutzer gedacht, sondern wirklich für den Einsteiger welcher nicht erst groß sein Programm lernen möchte. Hier macht FastCut auch einen wirklich guten Job.

Für den Nutzer welcher sich etwas mehr zutraut ist aber Magix VIDEO DELUXE eher zu empfehlen. Dieses ist nur etwas teurer und bietet doch einiges an Funktionen mehr, ist dafür aber auch in der Bedienung etwas komplexer.