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Das Helperinc 4 Port 75W USB Ladegerät mit Quick Charge und USB PD im Test

Das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät ist aktuell eins der interessantesten USB C Ladegeräte auf dem Markt.

Dieses bietet für unter 50€ eine auf den ersten Blick hervorragende Ausstattung. Das Wichtigste ist natürlich der USB C Port welcher satte 60W Leistung bieten soll. Damit würde dieser genug Power besitzen um so ziemlich alle Ultrabooks auf dem Markt mit einem ordentlichen Tempo zu versorgen.

Hinzu kommt ein weiter Quick Charge Port und zwei normale USB Ports.

Klingt doch interessant! Dies dachte auch ich mir und habe mir daher dieses mit der Absicht es auch wirklich privat zu nutzen gekauft. Wollen wir uns daher einmal im Test ansehen ob das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät wirklich so gut ist wie dieses auf dem Papier aussieht! Neugierig?

Das Helperinc HR-UD75W4PH1 USB Typ-C PD 3.0 / QC 3.0 / 2.0, 4-Port 75W USB Ladegerät im Test

Ehe wir zum Test kommen eine kleine Anmerkung. Das HR-UD75W4PH1 scheint kein exklusives Helperinc Produkt zu sein. Es gibt auf Amazon ein paar andere Hersteller/Händler welche ein verdächtig ähnliches Ladegerät anbieten. Beispielsweise das Satechi Typ-C 75W Reiseladegerät oder auch das TOMMOX 75W 4 Port WandLadegerät.

Ich kann und will zwar nicht garantieren, dass dies technisch 1 zu 1 die gleichen Geräte sind, aber es ist davon auszugehen. Ich habe mich für das Helperinc Modell aufgrund des günstigsten Preises entschieden.

Helperinc setzt beim HR-UD75W4PH1 erneut auf das typische Multiport USB Ladegerät Design. Das Ladegerät ist also eine recht flache, aber längliche Kunststoffbox.

Diese besitzt mit 103mm x 72mm x 27,7mm eine angenehme Größe, welche im Betracht der beworbenen Leistung von 75W auch angemessen wirkt.

Das matte Kunststoff Gehäuse ist dabei von durchaus gehobener Qualität. Dieses wirkt hochwertig und gut gemacht. Auch die Bedruckung der Ports auf der Front strahlt eine gewisse Wertigkeit aus.

Rein vom Bauchgefühl ist das Helperinc 75W USB Ladegerät ein Ladegerät an welchem ich mit gutem Gewissen mein teures Notebook anschließen würde. Dieser positive Eindruck ist schon einmal viel wert!

Auch die Anschlussvielfalt ist positiv zu bewerten. Auf der Front finden wir drei normale USB Ports und einen USB C Port.

Zwei der USB Ports auf der Front sind „normale“ 5V 2,4A Anschlüsse. Zwar können beide Anschlüsse jeweils die 2,4A abrufen, aber bei einer gleichzeitigen Ladung liegt das Maximum auch nur bei 2,4A. Ihr könnt also nur einen Port voll belasten oder beide Ports gleichzeitig halb belasten. Die genaue Aufteilung ist dabei aber dynamisch.

Der 3. USB Port ist ein Quick Charge 3.0 Port. Dieser kann 3,6-6V/3A, 6-9V/2A oder 9-12V/1,5A liefern. Damit unterstützt dieser theoretisch die volle Quick Charge 3.0 Bandbreite! Klasse!

Der wahre Grund dieses Ladegerät zu kaufen ist aber selbstverständlich der USB C Port, welcher am Ladegerät über die anderen Anschlüsse thront.

Der USB C Port unterstützt den gängigen USB Power Delivery Standard, welcher das Aufladen der meisten aktuellen UltraBooks und auch diverser Smartphones/Tablets erlaubt. Der USB C Port soll 5-20V und maximal 3A bieten, also maximal 60W.

Hier wird es später interessant sein zu sehen wie genau das Ladegerät dies regelt, denn Helperinc gibt die Leistung mit maximal 75W, was aber bei 60W + 18W + 12W nicht hinkommt.

Es sollte also nicht möglich sein alle Ports gleichzeitig bis ans Maximum zu belasten, ohne, dass ein Überstromschutz auslöst.

Nochmals oberhalb des USB C Ports sind zwei Status LEDs angebracht. Eine für den generellen Geräte-Status und eine gesonderte LED für den USB C Port.

 

Messwerte

Starten wir mit einem kleinen Belastungstest. In diesem habe ich das Ladegerät rund 24 Stunden zu 100% ausgelastet.

Diesen Belastungstest hat das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät problemlos überstanden, was ein sehr positives Zeichen ist. Auch gab es während des Testens keine Auffälligkeiten oder Ähnliches.

Lediglich wird das Ladegerät bei Dauerlast gut warm. Gut warm = 64 Grad Oberflächentemperatur. Hier fällt mir eine Beurteilung schwer. Grundsätzlich können einige Komponenten in solchen Netzteilen durchaus bis zu 120 Grad aushalten, daher sind 64 Grad auf der Oberfläche erst einmal unproblematisch.

Allerdings ist hier natürlich die Frage wie es im Inneren aussieht. Führt das Netzteil seine Hitze einfach gut nach außen ab, das wäre positiv zu bewerten, oder wird es einfach sehr heiß. Die Wahrheit wird vermutlich in der Mitte liegen.

Soweit ich das nach meinem Dauertest beurteilen kann, kann das Ladegerät die Temperaturen standhalten, also keine Sorge.

Kommen wir damit zu den Ladetests. Folgende Geräte habe ich am Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät getestet:

  • Apple MacBook Pro 13 Zoll
  • Apple iPad Pro
  • Apple iPhone X
  • Samsung Galaxy Note 9
  • Dell XPS 13 9370
  • Google Pixel 2 XL
  • BQ Aquaris X2 Pro

 

Starten wir mit den beiden Notebooks. Das Apple MacBook Pro 13 Zoll erreicht gute 20V und 2,33A also 46,6W und das Dell XPS 13 9370 20V 2,22A also 44,4W.

Damit kann das Helperinc Ladegerät das original Ladegerät für beide Notebooks voll ersetzen und diese mit dem vollen Tempo laden. Aufgrund der 60W maximalen Leistung gibt es hier sogar noch einen kleinen Puffer.

Die 60W werden im Übrigen vollständig erreicht bzw. können sogar leicht überschritten werden.

Sofern Ihr also ein 13 Zoll Ultrabook habt, welches sich via USB C laden lässt, ist es zu 95% wahrscheinlich, dass dieses am Helperinc mit vollem Tempo laden kann.

Bei 15 Zoll Notebooks kann dies etwas anders aussehen, beispielsweise die Apple MacBooks haben 87W Ladegeräte und die großen Dells 130W Ladegeräte.

Allerdings lassen sich auch diese hier laden, nur wenn Ihr das Notebook zu 100% auslastet wird das Ladegerät vermutlich nicht gut genug gegenladen können.

Sofern Ihr also nur mit einem Notebook auf einem Business Trip unterwegs seid und nicht plant dabei Videos zu schneiden oder auf dem Notebook zu spielen, dann reichen die 60W vermutlich völlig.

Was viele sicherlich nicht wissen, ist, dass es möglich ist ein iPhone X/8 und auch ein iPad Pro mit einem USB Power Delivery Ladegerät wie auch dem originalen Apple Lightning auf USB C Kabel  schnell zu laden.

Dies funktioniert auch in Kombination mit dem Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät absolut problemlos.

Das iPhone X erreicht seine typischen 9V 1,8A (16,2W) und das iPad Pro 15V 1,68A (25,2W).

Das Google Pixel 2 XL machte natürlich keine Probleme am Schnelllade Port und erreichte hier 9V 1,92A. Ähnliches gilt auch für das BQ Aquaris X2 Pro, welches Quick Charge 4.0 unterstützt.

Alle Quick Charge 4.0 fähigen Smartphones können an USB Power Delivery Ports schnellladen.

Interessant sind immer die Samsung Smartphones, welche etwas zickig sind was USB Power Delivery angeht.

Das Samsung Galaxy S9+ erreicht 5V 2,27A(11,35W) am USB Power Delivery Port. Klingt im ersten Moment nicht nach einem Schnellladetempo. Allerdings ist es das! Am normalen USB Port erreicht das S9+ 5V 1,47A (7,35W) und am Quick Charge Port 9V 1,28A(11,52W).

Ihr könnt Euch also aussuchen ob Ihr Euer Samsung Galaxy S8/S9/Note9 am USB Power Delivery oder Quick Charge Port schnellladen wollt. Alle drei Smartphone Generationen haben die gleiche Ladeelektronik.

Wie steht es zu guter Letzt um die Nintendo Switch? Keine Überraschung diese lädt am Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät genauso schnell wie an ihrem Original Ladegerät mit 15V 0,78A bzw. 15V 1,01A.

Wie steht es aber um die anderen Anschlüsse? Sehr gut! Der Quick Charge 3.0 Port funktionierte mit allen Quick Charge fähigen Geräten, die ich zur Verfügung hatte. Auch nicht Quick Charge fähige Geräte erreichen gute bis sehr gute Ladegeschwindigkeiten.

Dabei weist der Quick Charge 3.0 Port auch eine Apple Optimierung auf. Beispielsweise das Apple iPad Pro 10.5 erreicht sehr gute 2,32A!

Ähnliches gilt auch für die beiden normalen USB Ports. Diese können bis zu 3A pro Port liefern und sind dabei hervorragend geregelt! Unter fast allen Last- Situationen liefern die beiden Ports 5,05V +- 0,02V.

Dementsprechend fällt das Ladetempo gut an diesen Ports aus! Zwar konnte ich beim Samsung Galaxy S9+ „nur“ 1,42A messen, 1,67A wäre das Maximum, aber alle meine anderen Geräte erreichten ihre jeweils volle Ladegeschwindigkeit. Klasse

Zum Abschluss kommen wir noch auf ein paar Basis Daten zu sprechen. Im Leerlauf verbraucht das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät 0,5W, was okay für ein Ladegerät dieser Klasse ist.

Bei der Effizienz gibt es deutliche Unterschiede je nach gewähltem Port und welche Spannung gerade abgerufen wird. Folgende Werte konnte ich bei einer mittleren Belastung ermitteln:

Was die Effizienz angeht ist hier noch ein gutes Stück nach oben! USB Ladegeräte sind oftmals nicht super effizient, aber Werte unter 80% sind nie gut. Lediglich bei der 20V Spannungsstufe konnten sehr ordentliche 85% erreicht werden, ansonsten sind die Werte mittelmäßig bis schlechter.

 

Fazit

Das Testfazit zum Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät fällt positiv aus! Das Gehäuse ist gut gemacht und das Ladetempo wie auch die spannungsregelnde Elektronik macht einen soliden Eindruck.

Gerade die hohe Leistung auf dem USB C macht dabei das Helperinc Ladegerät sehr attraktiv für eine große Gruppe Nutzer.

Die meisten Ultrabooks oder MacBooks lassen sich hier mit dem vollen Tempo laden, wodurch das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät ein klasse Ersatz für das originale Ladegerät ist. Dank der drei zusätzlichen USB Ports bietet dieses auch verglichen mit den meisten normalen Notebook Ladegeräten einen gewissen Mehrwert.

Die drei normalen USB Ports bieten dabei ebenfalls eine starke Leistung und hohe Ladegeschwindigkeit, sowohl im Zusammenspiel mit Android Geräten, wie aber auch mit IOS Geräten.

Kurzum ich konnte keine Schwäche finden, außer einer. Das Ladegerät erwärmt sich unter Voll-Last sehr stark, was eventuell an der mittelmäßigen Effizienz liegt. Dies scheint allerdings kein Problem für das Ladegerät zu sein, da dieses in meinem Test über 24 Stunden Voll-Last standhielt.

Kurzum für um die 50-60€ (zum Zeitpunkt des Tests) kann ich das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät problemlos empfehlen!

PS. Dies wird auch für die baugleichen Modelle von Satechi Typ-C 75W Reiseladegerät oder TOMMOX 75W 4 Port WandLadegerät gelten.

Das EBERLE Wiser Starter-Kit im Test, smartes Heizen zum fairen Preis!

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Smart Home ist ein großes Thema, gerade was das Heizen angeht. Viele Haushalte haben immer noch die alten statischen Heizkörperthermostate, welche zwar ihren Job erfüllen, aber je nach Nutzung weder besonders effizient noch besonders komfortabel sind.

Smarte Heizkörperthermostate sollen hier die Lösung bringen. Zum einen erlauben diese eine einfache Steuerung des gesamten Hauses und versprechen dabei auch noch Ersparnisse.

Eins der neueren Systeme ist das von EBERLE Wiser. Diese wollen mit einer besonders einfachen und natürlich guten Steuerung punkten.

Auch wird natürlich mit einer Ersparnis und einem Gewinn an Komfort geworben. Stimmt dies? Finden wir es im Test des EBERLE Wiser Starter-Kit heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an EBERLE für das Zurverfügungstellen des Starter-Kits!

Das EBERLE Wiser Starter-Kit im Test

Das Wiser System besteht wie üblich aus zwei Basis Komponenten. Hierbei handelt es sich zum einen um die Bridge, zum anderen um die Heizkörperthermostate. Mit einer Bridge können selbstverständlich mehrere Heizkörperthermostate verbunden werden. Informationen zu einer genauen Anzahl konnte ich nicht finden, lediglich das maximal 16 Räume/Gruppen angelegt werden können.

Die Bridge oder das Gateway wie das Ganze auch gerne genannt wird ist eine kleine 100 x 100mm Box. Diese weiße Kunststoff Box hat die Aufgabe die Kommunikation zwischen den Heizkörperthermostaten und dem Netzwerk/Internet zu verwalten.

So müssen die einzelnen Heizkörperthermostate keine direkte WLAN Verbindung mitbringen, was die Batterien schont, Euer WLAN schont (anstelle von X Verbindungen gibt es nur eine WLAN Verbindung) und natürlich die Module kompakter und günstiger macht.

Die Bridge kann nach der ersten Einrichtung entweder irgendwo an der Wand montiert werden, oder einfach hinter einem Schreibtisch oder Schrank Platz finden.

Die Wiser Bridge kommuniziert kabellos mit Eurem Netzwerk, ein LAN Port ist auch nicht vorhanden, und wird via microUSB mit Strom versorgt. Ein passendendes Netzteil mit 5V 1A liegt mit im Lieferumfang, könnte allerdings auch problemlos gegen ein eigenes Standard USB Ladegerät getauscht werden.

Die Heizkörperthermostate des Wiser Systems haben mich optisch sehr positiv überrascht! Man setzt hier auf ein rundes Gehäuse welches primär in weißer Farbe gehalten ist. Allerdings gibt es auch einen silbernen Akzent, welcher das Ganze etwas aufpeppt.

Dabei sind die Thermostate auch sehr kompakt. Der Durchmesser liegt bei gerade einmal 50mm und die Länge bei 75mm. Damit sind die Wiser die so ziemlich kompaktesten smarten Heizkörperthermostate die mir bekannt sind. Damit werden die Wiser sogar kompakter sein als die meisten Standard Thermostate, optisch schicker sind sie sowieso.

Im Gegenzug verzichtet EBERLE beim Wiser System allerdings auf ein Display. Es ist allerdings natürlich möglich die Temperatur an den Thermostaten direkt anzuheben bzw. abzusenken. Hierfür lässt sich der vordere Teil der Thermostate ein Stück weit drehen, nach links für ein Absenken der Temperatur und nach rechts für ein Anheben dieser.

Mithilfe einer kleinen LED Anzeige werdet Ihr auch über den Systemstatus und die Temperatur informiert.

Das Drehen des vorderen Teils ist allerdings etwas steif geworden. Ihr müsst das Thermostat bei der Montage gut festdrehen, ansonsten könnte es sein, dass Ihr dieses glatt ausversehen beim Verstellen der Temperatur löst (was natürlich nicht schlimm ist).

Die Energieversorgung wird über zwei AA Batterien gelöst, welche sich auf der Unterseite unter einer kleinen Klappe verstecken.

 

Einrichtung und Installation

Das ohne Frage schwierigste an der Einrichtung des EBERLE Wiser Starter-Kit ist das Entfernen der Klappe auf der Rückseite der Bridge, welche sich als sehr straff sitzend entpuppt hat.

Ab dann geht allerdings die Installation und Einrichtung angenehm einfach. Startet mit dem Verbinden der Bridge mit dem Strom. Ladet dann die Wiser Heat App herunter.

Die Wiser Heat App ist wie üblich natürlich für IOS und Android verfügbar. Zunächst muss die Bridge und Euer Smartphone verbunden werden. Hierfür betätigt die Taste auf der Oberseite der Bridge, diese beginnt dann mit dem Aussenden eines WLAN Netz mit welchem Ihr Euch verbinden müsst.

Dieser ganze Prozess wird natürlich auch von der App erklärt.

Das Aussenden des WLAN Netzes ist nur für die erste Einrichtung nötigt. Später verbindet sich die Bridge ganz regulär mit Eurem bestehendem WLAN. Sollte Euer Smartphone bzw. die Wiser App trotz hergestellter Verbindung die Bridge nicht erkennen, schaltet kurz das mobile Internet Eures Smartphones ab.

Anschließend geht es mit dem Verbinden der Thermostate weiter. Hier gilt es Batterien einlegen und in der App auf weiter tippen fertig.

Anschließen noch die Thermostate einem Raum zuweisen und die Bridge mit Eurem eigentlichen WLAN verbinden und alles ist eingerichtet.

Die App erklärt dabei den Prozess sehr gut und verständlich!

Solltet Ihr Angst vor der Installation der Heizkörperthermostate haben, dann kann ich Euch nur beruhigen. Hier kann kein Wasser auslaufen, Ihr müsst nicht mal die Heizung abstellen. Einfach das alte Thermostat abdrehen und das neue andrehen.

 

Die App und Funktionen

Starten wir mit einem kleinen Lob für die EBERLE Wiser App. Diese macht einen sehr guten Eindruck, sowohl was die Optik angeht wie auch die Funktion.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle Räume die Ihr in der App angelegt habt, gemeinsam mit der aktuell eingestellten Temperatur.

So erhaltet Ihr eine gute Übersicht über den aktuellen Status im Haus. Tippt Ihr einen Raum an, bekommt Ihr die aktuelle Raumtemperatur angezeigt und habt die Möglichkeit die gewünschte Temperatur manuell einzustellen.

Hierbei könnt Ihr auch einen Timmer stellen, beispielsweise für die nächsten 2 Stunden auf 24 Grad heizen. Allerdings ist das dauerhafte manuelle Steuern der Temperatur natürlich nicht im Sinne des Erfinders.

Um auch wirklich Heizkosten zu sparen solltet Ihr ein wenig Arbeit in den Zeitplan investieren. Hier könnt Ihr für jeden Raum, jeden Wochentag und jede Uhrzeit Zieltemperaturen einstellen.

Beispielsweise Montag von 8-10Uhr 22 Grad, von 10-18Uhr 20Grad, von 18-23Uhr 22Grad usw.

So könnt Ihr die Temperatursteuerung an Euer Leben und Euren Alltag anpassen. Alternativ könnt Ihr auch den Eco Modus einschalten. Dieser steuert Eure Heizkörper automatisch und unter anderem basierend auf der aktuellen Wettervorhersage.

Wie und was genau der Eco Modus alles in seine Entscheidung miteinbezieht, ist mir auch nicht zu 100% ersichtlich, aber dieser scheint immer eine Temperatur zwischen 18 und 21 Grad erreichen zu wollen.

Ihr könnt die Thermostate auch über Amazons Sprachassistentin ALEXA Steuern, oder direkt an den Heizkörperthermostat.

An Letzten könnt Ihr allerdings immer nur einen temporären Override vornehmen. Ihr könnt genau genommen die Temperatur durch das Drehen des Bedienelementes um 2 Grad anheben oder absenken. Diese Einstellung gilt aber nur für die nächsten 2 Stunden, danach wird zum üblichen Zeitplan zurückgekehrt.

Sinnvoll wie ich finde, da man so das Zurückstellen der Temperatur nicht so schnell vergisst.

 

Fazit

Das smarte Heizsystem von EBERLE Wiser konnte im Test überzeugen! Das System funktioniert wie man sich dies wünscht, und bringt auch eine sehr gute App mit!

Gerade dies hat mich überrascht, denn die App ist oftmals der größte Schwachpunkt gerade bei Systemen kleinerer Hersteller. Funktional kommt EBERLE Wiser hier zwar nicht ganz an Tado heran, was aber Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit angeht wird beispielsweise Netatmo oder auch Homematic IP geschlagen.

Dabei werden alle Feature und Funktionen mitgebracht, die man sich bei einem smarten Heizsystem im Jahr 2018 wünschen kann, inklusive der Unterstützung von Amazon ALEXA und IFTTT.

Auch der Preis ist fair, wenn auch nicht super günstig. 250€ für das Basis-Set und rund 50-60€ für ein zusätzliches Thermostat ist etwas günstiger als bei Tado, aber etwas teurer als beispielsweise bei Bosch oder Homematic IP.

Kurzum Daumen hoch für EBERLE Wiser Starter-Kit, ich habe kein Problem hier eine Kaufempfehlung auszusprechen.

Wiser Starter-Kit – intelligente Raumtemperaturregelung für jedes...
  • Intelligente Heizungssteuerung mit schnelle und einfache...
  • Einfache Mehrzonensteuerung mit Heizkörperthermostaten - die...
  • Prüfen Sie die Temperaturen, erstellen Sie Zeitpläne und...
  • Prüfen Sie anhand des einfachen und einfachen Wärmereports, wie...
  • Kostengünstiges und erweiterbares System

Welche Ladestandards unterstützt das OnePlus 6 und wie schnell lädt dieses?

Mit dem OnePlus 6 hat sich OnePlus zwar von seinem Dash Charge Ladeverfahren getrennt und dieses in OnePlus Fast Charge umbenannt, aber die zugrunde liegende Technik und extrem hohe Ladegeschwindigkeit bleibt bestehen.

Es ist schon sehr beeindruckend welche Ladegeschwindigkeiten das OnePlus 6 erreichen kann!

Leider hat OnePlus Fast Charge aber auch das Problem bzw. den Nachteil wie die meisten geschlossenen proprietären Ladeverfahren, es gibt kaum oder sogar kein alternatives Zubehör.

Hier stellt sich natürlich die Frage wie verhält sich das OnePlus 6 an Quick Charge oder USB Power Delivery Ladegeräten? Unterstützt das OnePlus 6 vielleicht wie das Samsung Galaxy Note 9 und S9 oder auch die aktuellen Huawei insgeheim auch noch andere Ladeverfahren?

Schauen wir uns dies doch einmal in einem kleinen Test an. Wie gut ist OnePlus Fast Charge und welche Ladestandards unterstützt das OnePlus 6?

Was ist Dash Charge und wo ist der Unterschied zu Quick Charge?

Beginnen wir mit der wichtigsten Frage, was ist Dash Charge bzw. „OnePlus Fast Charge“? Dash Charge ist ein proprietäres Ladeverfahren welches OnePlus bei seinen Smartphones verwendet.

Normale USB Ports haben eine Spannung von 5V und können im absoluten Maximum 2A bzw. 2,4A liefern. Ursprünglich waren allerdings wesentlich geringere Ströme für den USB Port vorgesehen, daher laden Smartphones auch an PCs so langsam.

Aufgrund des Bedarfs an einer höheren Leistung über den USB Port haben sich Verfahren wie Quick Charge oder später USB Power Delivery etabliert. Quick Charge und USB Power Delivery nutzen für die Übertragung einer größeren Leistung eine höhere Spannung.

Letztendlich ist es egal ob man die Spannung oder den Strom erhöht. P = U*I, Watt = Spannung mal Storm. 20V und 1A ergeben ebenso 20W wie 5V und 4A.

Es ist allerdings leichter eine höhere Spannung zu übertragen als einen höheren Strom. Letzteres bräuchte eventuell dickere Kabel, bessere Anschlüsse, größere Kontakte usw.

Daher wird bei USB Power Delivery und Quick Charge die Spannung von 5V auf 9V, 12V, 15V oder sogar 20V erhöht, während der Strom meist unter 2A bleibt (dieser kann aber bei QC auf 3A ansteigen).

Dash Charge hingegen geht einen anderen Weg, den umgekehrten. Anstelle die Spannung zu erhöhen, wird der Strom angehoben, im Falle des OnePlus 6 auf bis zu 4A.

Dies hat einen Vorteil, die Ladeelektronik im Smartphone fällt „leichter“ und effizienter aus, wodurch höhere Ladegeschwindigkeiten erreicht werden können. Bei Quick Charge und Co. muss die Spannung von 9V oder höher erst auf 4,xV abgesenkt werden, was Effizienz kostet und Wärme produziert.

Aber natürlich hat dieser Ansatz auch seine Nachteile, gerade was Kabellängen, Ladegeräte usw. angeht.

 

Welche Schnellladestandards überstützt das OnePlus 6?

Huawei Smartphones wie das Mate 10 Pro unterstützen neben dem Huawei eigenen Super Charge, was ähnlich wie Dash Charge arbeitet, auch USB Power Delivery zum Schnellladen. Ähnliches gilt auch für die aktuellen Samsung, LG und Sony Flaggschiff Smartphones, welche ebenfalls neben Quick Charge USB Power Delivery als zweiten Schnellladestandard unterstützen.

Wie siehts beim OnePlus 6 aus? Unterstützt dieses auch insgeheim weitere Standards? Leider nein!

Neben dem normalen Aufladen unterstützt das OnePlus 6 wirklich nur Dash Charge. Quick Charge oder USB Power Delivery werden NICHT unterstützt. Damit ist leider das OnePlus 6 wirklich das einzige mir aktuell bekannte High End Smartphone welches kein USB Power Delivery unterstützt.

Schade, denn es gibt für Dash Charge bzw. OnePlus Fast Charge keine alternativen Ladegeräte, geschweige den Powerbanks.

 

Dash Charge die Diva

Dash Charge bzw. OnePlus Fast Charge ist leider eine kleine Diva. Ihr MÜSST das originale Ladegerät und auch das ORIGINALE Ladekabel verwenden!

Anscheinen ist das Ladekabel gechipt oder anders markiert, denn beim Verwenden eines alternativen Ladekabels funktioniert das Fast Charge nicht.

Auch wenn man ein Messgerät zwischenschaltet verweigert das Schnellladen beim OnePlus 6 leider den Dienst, was die ganze Sache für mich etwas schwerer macht.

Wollt Ihr also ein längeres oder anderes Ladekabel nutzen, müsst Ihr dieses entweder bei OnePlus kaufen, diese bieten immerhin ein etwas längeres Kabel an, oder auf das Schnellladen verzichten!

Immerhin muss man OnePlus dafür loben, dass das Kabel wirklich eins der hochwertigsten Ladekabel ist, die ich bisher bei einem Smartphone mit im Lieferumfang gesehen habe.

Samsung könnte sich hier wirklich ne Scheibe von abschneiden.

Kleine Info zum OnePlus Fast Charge Ladegerät. Dieses ist zwar auf 5V 4A geratet, kann diese aber unter normalen Umständen nicht liefern! Schließt Ihr einfach einen normalen Verbraucher an, dann schafft das Ladegerät knapp über 2A ehe die Spannung auf unter 4V zusammenbricht.

So wie ich verstehe, nutzt OnePlus unter anderem Datenadern für die Übertragung von Strom. Es könnte also sein, dass im Inneren des OnePlus Fast Charge Ladegeräts sozusagen zwei 2A Ladegeräte arbeiten.

Ohne dem Zerlegen des Ladegerätes und Ladekabels kann ich dies aber nicht genauer analysieren. Dies würde allerdings OnePlus weniger cool finden, denn dies ist nur ein Leihgerät.

 

Wie schnell lädt das OnePlus 6?

Schauen wir uns doch einmal genau wie an wie schnell das OnePlus 6 an diversen Quellen laden kann.

Wollt Ihr das OnePlus 6 so langsam wie möglich laden, schließt dieses an einen PC an. Wie üblich werden hier nur 0,45A bei 5V erreicht, also 2,27W.

An einem normalen guten USB Ladegerät mit 2,4A bei 5V erreicht das OnePlus 6 maximal rund 1,44A bis 1,511A, also 7,555W.

Wie sieht es an einem Quick Charge Ladegerät aus? Nicht anders… Auch hier werden 7,xW erreicht, in meinem Test genau genommen 1,432A bei 4,920V. Effektiv also das gleiche Ladetempo.

Und an einem USB Power Delivery Ladegerät? Leider erneut das selbe Ergebnis, 4,98V und 1,44A also 7,17W.

Es spielt also keine Rolle ob Ihr für das OnePlus 6 ein gutes normales Ladegerät, ein Quick Charge Ladegerät oder USB Power Delivery Ladegerät nutzt. Es wird immer das gleiche Ladetempo von um die 7W in der Spitze erreicht.

Kommen wir zuletzt zum Dash Charge bzw. „OnePlus Fast Charge“ Ladegerät. Hier kann ich wie bereits erwähnt kein Messgerät zwischenschalten, ich kann aber sehen wie viel das Ladegerät aus der Steckdose aufnimmt und ich kann die Effizienz messen (über einen USB Wiederstand).

Das OnePlus 6 nimmt an seinem originalen Fast Charge Ladegerät 15,77W auf bzw. 5V und 3,154A. Ein sehr ordentliches Tempo, welches allerdings mittlerweile von einigen Huawei Modellen schon überboten wird.

 

Welche Ladegeräte und Powerbanks sind optimal für das OnePlus 6?

So blöd wie es klingt aber Ihr habt was Ladegeräte und Powerbanks angeht die freie Auswahl, denn es macht beim OnePlus 6 keinen großen Unterschied welches Modell Ihr wählt.

Das OnePlus 6 kann nur an seinem originalen Ladegerät mit seinem originalen Ladekabel schnellladen.

An allen anderen Ladegeräten, Powerbanks, KFZ Ladegeräten usw. erreicht das OnePlus 6 das gleiche Tempo.

Es sollte natürlich ein gutes Ladegerät/Powerbank sein mit mindestens 2A auf dem Ausgang. Besonders große Unterscheide beim normalen Laden scheint es beim OnePlus 6 nicht zu geben, dieses ist in diesem Punkt sehr unproblematisch.

Ladegeräte Empfehlungen:

Powerbank Empfehlungen:

Erfahrungen mit dem Dell Support

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In der Regel ließt man nur über Erfahrungen mit dem Support von Herstellern wenn dieser suboptimal verlaufen ist.

Dies ist leider meist so, eine wütende Kritik ist schneller verfasst als ein glückliches Lob. Dies ist das Schicksal in der Arbeitswelt und auch bei online Bewertungen.

Oftmals wird hier auch von Herstellern viel Raum für Kritik offengelassen. Gerade bei mittleren Herstellern ist der Support nach dem Kauf meist von geringer Priorität als vor dem Kauf.

Beispielsweise der Support von Razer soll hier viel Luft nach oben bieten

Sogar ich selbst hatte schon mäßige Erfahrungen mit dem Razer Shop.

Für viele Hersteller findet man solche Berichte. Wenn man tief genug sucht, findet man immer jemand der unzufrieden ist.

Nun hatte mein Eigenes Alienware 15 R4 einen kleinen Schaden, welcher von Dell derartig gut gelöst wurde, dass ich hier einfach mal einen lobenden Artikel schreiben möchte. Neugierig?

 

Die Ausgangssituation

Starten wir mit der Ausgangssituation. Mir ist vor kurzem ein kleiner Streifen auf dem Display meines 3000€+ Alienware 15 R4 aufgefallen.

Dieser ist zwar an einer sehr dezenten Stelle am oberen Bildrand, aber sollte dennoch nicht bei einem Notebook vorhanden sein das gerade einmal 4 Monate alt ist.

Das Display war oberflächlich nicht beschädigt, auch ist mir das Notebook nicht heruntergefallen oder Ähnliches.

Dell bietet bei allen Notebooks mehrere Service Kategorien an. Günstigere Notebooks haben meist einen Standard Service für 1 Jahr, welcher sich gegen Aufpreis auf die höheren Premium Pläne upgraden lässt.

Die größeren und teureren Maschinen wie alle Alienware und XPS Geräte hingegen kommen immer mit dem 1 Jahr Premium Support mit Onsite Service.

Zusätzlich zu diesem 1 Jahr Premium Support mit Onsite Service hatte ich noch den 1 Jahre Support bei Unfallschäden hinzugebucht, welcher nur 20€ kostet.

Ich habe weder beim Support angegeben, dass ich diesen Blog betreibe, noch eine @techtest.org Mail Adresse genutzt. Ich habe also keinen VIP Support oder so etwas erhalten.

 

Der Ablauf

  1. Samstag 19 Uhr: Der Streifen auf dem Display meines Alienware 15 R4 ist mir das erste Mal aufgefallen. Nach dem Ausschließen, dass es sich um ein Software Problem handelt herausgesucht wie man den Dell Support kontaktieren kann. Dies ist bei solchen Problemen anscheinend ausschließlich via Telefon möglich (24/7 für „Premium“ Kunden).
  2. Samstag 20 Uhr: Bei Dells premium Support angerufen. Hier gab es zwei Überraschungen, zum einen keine Warteschleife und kein „Pressen Sie Taste XYZ“ (ich wurde gleich zu einem Mitarbeiter durchgestellt), zum anderen ist der Support samstags und sonntags nur auf Englisch!
  3. Samstag 20 Uhr: Der Mitarbeiter hat zwar versucht einen deutschsprachigen Mitarbeiter im Call Center aufzutreiben, konnte aber niemanden finden. Trotz meines sicherlich nicht ganz perfekten Englisch verlief die Kommunikation aber problemlos. Ich musste zunächst meine Service ID (steht auf der Unterseite des Notebooks) durchgeben und ein kurzes Testprogramm durchlaufen lassen. Fertig! Ich wurde nicht gefragt ob ich das Notebook habe fallen lassen, ob es oberflächliche Beschädigungen gibt oder Ähnliches. Vielleicht weil ich den Unfallschutz hinzugebucht hatte und es daher keine Rolle spielte oder den Mitarbeiter hat es einfach nicht interessiert. Ich hatte wirklich das Gefühl der Mitarbeiter wollte mir helfen und mich nicht abwimmeln wie man das manchmal bei solchen Hotlines hat.
  4. Samstag 20:15 Uhr: Nach der Abklärung meiner Adresse wurde mir verkündet, dass ein Techniker gebucht wurde und ob mir der Dienstag passen würde. Tat er und das Gespräch mit dem Service Mitarbeiter wurde freundlich beendet.
  5. Montag 16 Uhr: Ich habe eine SMS erhalten, dass das Ersatzteil bestellt wurde.
  6. Dienstag 11 Uhr: Ich habe einen Anruf von einem Techniker erhalten und ob dieser zwischen 14 und 15 Uhr vorbeikommen könnte.
  7. Dienstag 14:50 Uhr: Techniker ist angekommen mit einem kompletten Displayelement und hat vor Ort! das Panel aus meinem kaputten Alienware 15 R4 ausgebaut und das neue eingebaut.
  8. Dienstag 15:09 Uhr: Der Techniker verlässt das Haus und das Problem war gelöst.

Kurzum samstags um 20 Uhr ist mir der Schaden aufgefallen, Dienstagnachmittag war das Notebook vollständig repariert!

Um ehrlich zu sein viel besser geht es nicht! Ich hatte auch schon mit dem Support von Apple und Co. zu tun. Dieser ist nicht schlecht, aber beispielsweise Apple versucht einen immer zu überreden in den nächsten Apple Store zu kommen, was bei mir schon ein gutes Stück entfernt ist. Falls dies nicht möglich ist, geht hier auch das hin und her senden los, was bei Apple aber erfahrungsgemäß noch halbwegs flott ist.

Dells Ansatz mit dem Vorort Support ist aber göttlich! Sicherlich ist das Alienware 15 R4 sehr dankbar was das Reparieren angeht und bei einem XPS 13 wo Display und Co verklebt ist, wäre ein Vor Ort Service sicherlich etwas komplexer, aber meine Erfahrung nach diesem Problem ist einfach nur positiv!

Der Techniker kam im Übrigen natürlich nicht von Dell, sondern von einem Dienstleister.

 

Fazit

Auch wenn es sicherlich Leute gibt, die schlechte Erfahrungen mit dem Dell Support gemacht haben, kann ich nach meinen Erfahrungen diesen nur loben!

Das, was ich mit meinem Alienware 15 R4 erlebt habe, war nah an der Perfektion!  Besser kann der Support in solch einer Situation nicht agieren. Vom ersten Anruf bei Dell bis zur ausgeführten Reparatur vergingen gerade einmal 2 Tage.

Dabei gab es kein nerviges Warten in der Hotline, dämliche Fragen usw. Alles wirkte sehr schön gestreamlined und auf eine positive Kundenerfahrung ausgelegt.

Hier können sich einige andere Hersteller wie Razer durchaus eine Scheibe abschneiden. Ich könnte mir hier allgemein vorstellen, dass viele der Neulinge im Notebook Bereich wie Gigabyte, Razer oder auch Huawei vermutlich noch nicht solch ein gutes Service Netzwerk aufgebaut haben wie die alten Hasen aus dem Business Sektor (Dell, Lenovo usw.).

Es ist schon etwas anderes Support für Mäuse, Tastaturen oder auch Smartphones zu bieten als für ein Notebook.

Solltet Ihr also einen großen Wert auf einen schnellen und guten Support legen, kann ich Dell nach aktuellem Stand nur empfehlen!

Die Samsung 970 EVO im Test, die beste Allround SSD

Ihr sucht eine gute SSD? Dann macht Ihr mit einem Modell von Samsung nichts falsch, so das generelle Motto. Samsungs neue allround High End SSD hört, wie zu erwarten war, auf den Namen 970 EVO, welche in die Fußstapfen der beliebten 960 EVO tritt.

Die 970 EVO soll dabei mit einem nochmals gesteigerten Tempo und Haltbarkeit punkten. Aber stimmt dies auch? Und wie schlägt sich die 970 EVO verglichen mit der Konkurrenz?

Dies wollen wir doch einmal versuchen im Test herauszufinden! Wie gut die ist die neue Samsung 970 EVO?

Die Samsung 970 EVO im Test

Es sollte natürlich selbstverständlich sein, dass die 970 EVO eine m.2 PCIe SSD ist, welche auf die NVME Schnittstelle setzt.

Optisch nutzt Samsung bei der 970 EVO sein typisches High End SSD Design, welches wir bereits von den letzten beiden Generationen kennen. Die m.2 SSD verfügt also über ein 80mm langes schwarzes PCB, mit einem durchdesignten Samsung Aufkleber.

Genau wie die Verpackung strahlt auch die SSD einen hochwertigen Flair aus. Man merkt, dass dies keine OEM oder billig SSD ist.

Der Aufkleber erfüllt neben der Typenkennzeichnung auch noch einen anderen Zweck. Der Aufkleber ist mit Kupfer verstärkt und hilft somit bei der Wärmeabfuhr. Dies ist natürlich nicht mit einem richtigen Heatspreader zu vergleichen, kann aber besser als nichts angesehen werden.

Gerade in engen Notebooks kann die Hitzeentwicklung ein großes Problem sein, wo dieser Kupferaufkleber vielleicht etwas hilft.

Die Samsung 970 EVO ist aktuell in vier Größen verfügbar, 250GB, 500GB, 1TB und 2TB. Natürlich kommen bei allen SSDs die gleichen Chips und Hardware zum Einsatz, aber dennoch sind, wie bei SSDs typisch, die größeren Modelle schneller als die kleineren.

Ich habe mir für diesen Test die 500GB Version der 970 EVO zugelegt. Diese verfügt über zwei TLC Speicherchips, welche selbstverständlich aus dem Hause Samsung stammen. Hierbei handelt es sich um 3D V-NAND der 4. Generation mit 64 Layern.

Der SSD Controller stammt ebenfalls aus dem Hause Samsung und hört auf den imposanten Namen „Phoenix“ (S4LR020). Hierbei handelt es sich im Übrigen um den gleichen 5 Kern 8 Kanal Controller wie in der großen 970 PRO.

Samsung gibt die Geschwindigkeit der 970 EVO lesend mit 3400MB/s bzw. 3500MB/s an. Schreibend schwankt diese massiv je nach Kapazität. Die kleinste 970 EVO soll 1500MB/s erreichen, während die 2TB Version 1000MB/s mehr schaffen soll, also 2500MB/s.

Samsung 970 EVO Samsung 970 EVO Samsung 970 EVO Samsung 970 EVO
Größe 250GB 500GB 1000GB 2000GB
Lesen 3400MB/s 3400MB/s 3400MB/s 3500MB/s
Schreiben 1500MB/s 2300MB/s 2500MB/s 2500MB/s
IOPS Lesen 200K 370K 500K 500K
IOPS Schreiben 350K 450K 450K 480K
TBW 150TB 300TB 600TB 1200TB

Neben den reinen Datenraten gibt es natürlich auch Unterschiede bei den IOPS und der TBW. Die Lebensdauer der 970 EVO gibt Samsung recht konservativ an.

Die 500GB Version soll 300TB aushalten. Zum Vergleich der Vorgänger, die 960 EVO, sollte nur 200TB schaffen.

Samsung 970 PRO 600
Samsung 960 PRO 400
Samsung 970 EVO 300
Samsung 960 EVO 200
Toshiba OCZ RD400 296
Western Digital WD Black 300
Corsair Force Series MP500 640
ADATA XPG Gammix S10 320
Kingston KC1000 550
Intel SSD 760p 288

Allerdings muss man diesen Wert natürlich mit Vorsicht betrachten. Es handelt sich hier eher um ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Samsung verspricht das die 970 EVO mit 500GB 300TB schreiben kann. Praktisch wird dieser Wert ziemlich sicher deutlich höher ausfallen.

Wie üblich gewährt Samsung auch eine starke 5 Jahres Garantie bzw. bis der TBW Wert erreicht wird. Vielleicht fragt Ihr Euch nun „sind 300 TBW denn ausreichend?“, ich schaffe an meinem Desktop pro Jahr ca. 10-15TB Schreibleistung, von daher sind 300 TB schon ordentlich.

 

Benchmarks

Starten wir wie üblich mit den klassischen Benchmarks. Für sämtliche Tests wurde folgendes Test-System verwendet:

  • Intel Core i7-5820K
  • Asrock X99 EXTREME6/3.1 Mainboard
  • 16GB RAM 3200mHz
  • Nvidia GT1030
  • Windows 10

Der aktuell mit Abstand wichtigste und beste Benchmark für SSDs ist ohne Frage CrystalDiskMark. Starten wir hier mit den lesend Werten:

Wie auch die große 970 PRO kann die 970 EVO lesend mit beeindruckenden Werten punkten. Gerade was die sequenzielle Performance angeht. Bei den kleineren 4KiB Q8T8 Werten muss sich allerdings die 500GB 970 EVO der 1TB 960 EVO geschlagen geben.

Dies spricht dafür, dass es lesend vermutlich keinen all zu großen Sprung von der 960 auf die 970 gab. Sowohl die 960 EVO wie auch die 970 EVO werden vermutlich mit den Limitierungen des PCIe x4 Interfaces kämpfen, wenn es um die lesende Leistung geht.

Die 960 EVO kann hier vermutlich bei kleineren Dateigrößen aufgrund der höheren Kapazität den Sieg erringen.

Aber wie sieht es schreibend aus?

Auf den ersten Blick sehr gut! Samsung verspricht 2300MB/s und liefert 2455MB/s, was aktuell Bestleistung ist!

Damit kann die 970 EVO sogar die 970 PRO schlagen, wie kann das sein? Ähnlich wie die Plextor M9Pe(G) trickst die 970 EVO etwas, denn diese verfügt über einen SLC Cache.

Das bedeutet ein Bereich der SSD ist signifikant schneller als die restliche SSD. Dieser Bereich wird immer zuerst beschrieben und dann im Hintergrund wieder freigeräumt.

Nur dieser bei der 500GB Version ca. 24GB große Bereich schafft die 2455MB/s. Danach sinkt die Schreibrate auf rund 600MB/s.

Bei den größeren Versionen verdoppelt sich jeweils die Kapazität dieses SLC Caches. In wie weit ist dies in der Praxis eine Einschränkung?

Sagen wir es so, kopiert Ihr oft 20GB+ große Dateien mit über 600MB/s auf Eure SSD? Falls ja könnte der Cache auffallen, falls nein dann nicht.

Mir fällt der SLC Cache, gerade wenn dieser wie hier ausreichend groß und auch nach dem Cache die Leistung immer noch sehr hoch ist, nicht auf.

 

Praxis Tests

Wie sieht es außerhalb der Benchmarks aus? Wie schlägt sich die 970 EVO in der Praxis?

Starten wir hier mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf die 970 EVO ein .rar Archiv kopiert, mit einmal 56GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Die Lightroom Bibliothek besteht aus ein paar großen, aber primär sehr vielen sehr kleinen Dateien. Bioshock Infinite hingegen ist wie die meisten Programme ein bunter Mix primär mittelgroßer Dateien.

Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Obwohl die 970 EVO in den Benchmarks noch etwas schneller war als die 970 PRO, was das Schreiben anging, zeigt doch die Praxis ein etwas anderes Bild. Hier kann die 970 PRO die EVO doch recht entspannt schlagen.

Allerdings soll dies nicht die hervorragende Leistung verglichen mit anderen SSDs schmälern. Die 970 EVO ist die zweit schnellste jemals getestete SSD in diesem Test, mehr oder weniger gleichauf mit seinem Vorgänger der 960 EVO und gute 20 Sekunden schneller als die Toshiba RD400, welche Platz vier belegt.

Beim Entpacken der Test-Dateien 2 ist hingegen der Unterschied zwischen der 970 PRO und EVO mit 63 zu 65 Sekunden deutlich geringer. Dies liegt vermutlich daran, dass das zweite Test Archiv kleiner ist und somit im SLC Cache der 970 EVO bleiben kann.

Das Entpacken eines Archivs ist ein recht schreibintensiver Vorgang, wie sieht es aber bei einem lese-intensiven Einsatz aus? Beispielsweise bei einem AV-Scanner? Für diesen Test habe ich mithilfe des Windows Defenders den zuvor entpackten Lightroom Ordner gescannt und die Zeit gestoppt.

Wie wir sehen gibt es bei diesem Test keine großen Unterschiede. Zwischen der besten SSD, der 970 PRO, und der schlechtesten liegen gerade einmal rund 6%.

Lesend gibt es zwischen guten aktuellen NVME SSDs kaum Unterschiede. Dies wird sich auch noch bei späteren Tests zeigen.

Dennoch interessant das die 970 EVO hier nur im Mittelfeld landet. Auch der Vorgänger die 960 EVO kann sich beim Virenscanner Test nicht mit Ruhm bekleckern.

Windows 10 neuinstallieren ist Gott sei Dank keine alltägliche Aufgabe. Aber dennoch ist dies ein interessanter Test, bei welchem es sowohl um das Lesen wie aber primär auch schreiben von Dateien geht.

Wie schlägt sich hier die 970 EVO?

Windows 10 ist grundsätzlich kein übermäßig großes Programm/System und kann somit komplett im Cache der 970 EVO landen. Dies in Kombination mit der hervorragenden Lesegeschwindigkeit sorgt dafür, dass die 970 EVO auf Platz 1 in diesem Test landet, noch vor der teureren PRO!

Ähnliches würde vermutlich auch bei anderen Programminstallationen zutreffen, sofern diese nicht über den Cache hinauswachsen und selbst dann sollte die Performance noch sehr gut bleiben.

Der klassische Windows 10 Boot-Test darf natürlich in keinem SSD Test fehlen. Hierfür habe ich die Zeit gestoppt vom Betätigen des Einschalters, bis zum Öffnen eines Editor Fensters, welches im Autostart lag. Um genauere Werte zu erhalten, wurde dies fünf mal wiederholt.

Wahnsinnig aussagekräftig ist ein Windows Boot Test nicht. Die überwältigende Mehrheit der hier benötigten 31,69 Sekunden liegen am BIOS und nicht an der SSD, welche zu lange zum Laden der Daten benötigt.

Daher fallen hier die Unterschiede zwischen den High End NVME SSDs auch extrem gering aus. Allerdings kann die 970 EVO sich an die Spitze setzen, knapp vor der 970 PRO und Corsair MP500.

Wird der Unterschied vielleicht größer, wenn wir kein „sauberes“ Windows verwenden, sondern ein paar Programme in den Autostart legen?

Für diesen Test habe ich zusätzlich Libre Office, den VLC Player, FireFox, iTunes und Avira installiert und in den Autostart gelegt. Es wurde die Zeit vom Betätigen des Einschalters bis zum vollständigen Start aller Programme gestoppt. Erneut gab es fünf Durchläufe.

Durch das Starten der Programme nach Windows verlängert sich die Testzeit natürlich etwas. Aber wirklich einen großen Unterschied macht dies letztendlich nicht. Alle High End SSDs sind sehr dicht beieinander und lediglich die 970 PRO kann sich an der EVO vorbeischieben.

Kommen wir zu den letzten beiden Tests. Bei diesen geht es um das Laden von CS Go und Civilisation 6. Im Falle von CS GO wird eine Partie mit Bots auf der „Nuke“ Map geladen, im Falle von Civilisation ein einfaches Match gegen die KI.

Diesmal gibt es drei Durchläufe, zwischen welchen ein Neustart lag.

Ähnliches Spiel wie bei dem Start von Windows. Alle SSDs sind dank ihrer guten Leseleistung sehr dicht beieinander, einen wirklichen Unterschied gibt es nicht.

Allerdings landet die 970 EVO bei CS GO auf Platz 2 was die Ladezeiten angeht und bei CIV6 auf Platz 1.

Tendenziell ist also die 970 EVO eine sehr starke SSD wenn es um Ladezeiten geht, auch wenn der Unterschied nicht weltbewegend ist.

 

Temperaturen

Bei aktuellen High End SSDs ist die Temperatur dieser ein großes Problem! Gerade wenn die SSDs in Notebooks verbaut werden, kann es schnell zu einem Überhitzen und thermal throttling kommen.

Dies ist auch der Grund warum Samsung bei der 970 PRO und EVO unter anderem auf einen Kupfer Aufkleber setzt. Dies soll helfen die Wärme etwas abzuführen bzw. auf größerer Fläche zu verteilen.

Aber funktioniert dies auch? Ich habe die Temperaturen zum einen via Software ausgelesen, zum anderen über einen Temperaturfühler, welcher oberhalb des Controllers angebracht wurde.

Starten wir mit den etwas weniger spannenden Leerlauf-Temperaturen.

Interessant ist hier zunächst, dass die Temperatur welche sich via Software auslesen lässt, etwas niedriger ist als die Temperatur die ich auf dem Controller gemessen habe.

Es ist hier natürlich möglich, dass der Temperaturfühler der SSD an einem anderen Ort ist als im Controller.

Aber dies zeigt, dass das Abführen der Wärme durchaus funktioniert!

Grundsätzlich ist die Leerlauftemperatur von 37 Grad ohne direkten Luftstrom vollkommen in Ordnung.

Interessant wird es aber erst unter Last.

Hier wurde die 970 EVO mit maximal 76 Grad durchaus recht warm. Hierbei handelt es sich aber um ein Szenario bei welchem die SSD keinen aktiven Luftstrom bekommt. Ist ein Lüfter oder eine andere Kühllösung vorhanden, wird die Temperatur deutlich niedriger ausfallen.

Ist im Gegenzug die SSD stark verbaut wie in einem Notebook, könnte es eng werden. Die 970 EVO beginnt ab ca. 84 Grad damit ihre Leistung zu reduzieren.

Damit ist die 970 EVO eine der wärmeren SSDs, aber auch nicht die aller Heißeste. Dieser Titel geht immer noch an die Corsair MP500.

 

Fazit

Samsung macht es seinen Konkurrenten sehr schwer. Es gibt wenige Gründe nicht zur 970 EVO zu greifen wenn man eine aktuelle NVME SSD sucht. Die Leistung ist absolut herausragend, die Zuverlässigkeit von Samsung SSDs legendär und auch der Preis fair.

Anstelle uns also auf die Gründe zu konzentrieren warum man die 970 EVO kaufen sollte, gehen wir lieber die Gründe durch warum nicht, bzw. den Grund, denn mehr als einer fällt mir nicht ein.

Wenn Ihr regelmäßig extrem große Dateien (40GB+) mit über 600MB/s auf die SSD schreibt, dann gibt es bessere SSDs. Die 970 EVO setzt auf einen SLC Cache. Schreibt Ihr am Stück mehr als 24GB (bei der 500GB Version) sinkt die Schreibrate auf immer noch sehr brauchbare 600MB/s.

Aber sofern Ihr in Eurem PC nicht X NVME SSDs habt zwischen welchen Ihr große Video Dateien hin und her schiebt, wird dies in der Praxis fast nie vorkommen.

In allen anderen Situationen ist die Samsung 970 EVO einfach eine gute Wahl!

Apple iPhone Xs und Xs Max, meine Meinung

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Ein etwas ungewöhnlicher Artikel für Techtest, aber hier muss ich mir einfach mal meine Meinung von der Seele schreiben.

Wenn Ihr in der Technik-Welt unterwegs seid, habt Ihr vermutlich die Vorstellung des neuen iPhone Xs und Xs Max mitbekommen. Falls nein, grob zusammengefasst, die neuen iPhones können genau das was man erwartet hat, alles ein wenig besser aber keine innovativen oder neuen Features, verglichen mit dem normalen iPhone X.

Bild Apple.com

Was neu ist, ist der Preis……. Das neue iPhone Xs kostet ab 1149€ und das iPhone Xs Max ab 1249€.

 

Was ist neu?

Starten wir bei einer etwas ausführlichen Analysierung was denn das neue iPhone Xs und Xs Max besser kann als sein Vorgänger das iPhone X.

  1. Das Display beider Größen soll nochmals besser und toller sein. Apple setzt natürlich weiterhin auf OLED, vermutlich aus dem Hause Samsung. Ähnlich wie beim S8 auf das S9 wird es hier sicher eine Steigerung geben. Einen Unterschied welchen man praktisch merkt? Vermutlich nicht! Das Display des iPhone X ist gut wenn nicht sogar sehr gut, ähnlich wie bei den Samsung Geräten ist hier eine Steigerung einfach kaum noch möglich. Lediglich eine höhere maximale Helligkeit könnte im Alltag noch etwas auffallen.
  2. Mehr Leistung! Es ist natürlich extrem schwer Android und IOS Smartphones zu vergleichen, aber das iPhone X war bereits ein wahnsinnig schnelles Smartphone, welches zum Start die Android Seite regelrecht deklassiert hat. Dies gilt selbst ein Jahr später! Wenn man Benchmarks glauben schenken darf ist das iPhone X weiterhin das leistungsstärkste Smartphone auf dem Markt. Dies kann ich subjektiv bestätigen, selbst nach einem Jahr durchgehender Nutzung läuft das iPhone X wirklich sehr gut. Selbst verglichen mit einem Google Pixel 2 XL, welches teils gefühlt etwas Leistung eingebüßt hat. Nun behauptet Apple dass das Xs nochmals 50% mehr Leistung hat. Sicherlich toll und beeindruckend, aber wofür? Nicht falsch verstehen, ich bin für eine technische Entwicklung aber im Alltag bringt die Mehrleistung nix. Selbst Apple muss sich Anwendungen wie AR (nutzt dies wirklich jemand im Alltag?) aus den Fingern saugen um die Mehrleistung zu rechtfertigen.
  3. Die Kamera ist für mich der wichtigste Punkt bei einem Smartphone. Hier gab es nur sehr wenig Neues! Zwar spricht Apple von einem „neuen“ Sensor, aber Sensor Größe, Blende usw. sind unverändert. Auch scheint es sich bei der 2x Zoom Kamera um 1 zu 1 die gleiche Kamera wie beim alten iPhone x zu handeln?! Sämtliche Änderungen beziehen sich ausschließlich auf die Software und ja die Software und das Post Processing ist bei Smartphones extrem wichtig. Das ASUS Zenfone 5z verfügt über das gleiche Kamera Modul wie das iPhone X, macht aber teils deutlich schlechtere Bilder aufgrund eines schlechteren Post Processing. Das Google Pixel 2 hat sehr mittelmäßige Kamera Hardware macht aber Top Bilder, aufgrund des besten Post Processing auf dem Markt. China Smartphones kämpfen trotz aktueller Sensoren und Linse traditionell mit der Bildqualität, aufgrund schlechterer Software und Bildverarbeitung. Software ist also wichtig, dennoch wird dies auch beim iPhone Xs vermutlich eher ein mini Upgrade sein und reine Software Upgrades wirken immer billiger als neues Feature. Lediglich der Porträt Modus des iPhone Xs wird Welten besser sein als bei der Android Konkurrenz, sofern Ihr darauf Wert legt.
  4. Die Lautsprecher sollen noch besser sein. Super! Sämtliche Apple Produkte haben schon extrem gute Lautsprecher und ein noch besserer Klang ist natürlich immer zu begrüßen.
  5. 30 Minuten mehr Akkulaufzeit für das iPhone Xs und 90 Minuten mehr für das Xs Max. Apple hat nicht genau angegeben unter welchen Umständen dies erreicht wird, aber ich nehme mal an aktive Nutzungszeit?! Dies klingt für mich ganz blöd gesagt nach einem Wert welcher sogar alleinig durch Software Optimierungen zu erreichen wäre.

 

Das wars auch schon….

Auch nicht Apple kann jedes Jahr innovativ sein und ist es auch nicht. Das iPhone X war ein großer Sprung für Apple und das iPhone Xs ist eine mini Verbesserung.

Dafür könnte man Apple nun kritisieren aber leider hat es Samsung beim Sprung vom S8 auf das S9 genauso gemacht! Auch der Sprung vom Note 8 auf das Note 9 war ähnlich klein. Selbiges gilt auch für Hersteller wie HTC oder LG.

Lediglich die Asiaten wie Huawei haben wirklich „neues“ geliefert. Aber auch bei diesen gibt es viel Marketing Bla Bla wie Huawei mit seinem AI Kram, welcher in der Praxis nix tut und auch vermutlich nicht mehr ist als diverse IF abfragen.

Es fällt mir also schwer Apple hier zu kritisieren das man beim neuen iPhone Xs und Xs Max nichts bahnbrechendes Neues gemacht hat. Es sind einfach nicht jedes Jahr bahnbrechende Sprünge in der Smartphone Technologie möglich. Zudem hat Apple halt wirklich auf Nummer sicher gespielt.

 

Kein anderer Hersteller melkt seine Kunden so sehr!

Das Apple teuer ist, ist bekannt und auch nichts Besonderes. Ja es gibt sicherlich Android Smartphones die 90% von dem Können was das iPhone X kann für 350€, wie das Xiaomi Pocophone F1, aber ich würde auch niemanden verurteilen der sich ein Auto für über 30.000€ kauft obwohl doch ein Dacia genauso fährt und weniger kostet.

Was mich stört ist Apples Philosophie so viel Geld aus jedem Kunden zu pressen wie möglich. Ich habe bei keinem anderen unternehmen derart das Gefühl, dass man nur ein laufender Geldsack für dieses ist wie bei Apple.

Dies beginnt bei Kleinigkeiten wie iCloud. Im gratis Abo bietet einem Apple satte 5GB Speicher! In einer Welt wo Apple iPhones mit 512GB Speicher anbietet ist dies einfach nur jenseits von traurig. Ihr könnt natürlich mehr Speicher haben, dann müsst Ihr dafür bezahlen, was auch okay ist. Allerdings 5GB sind halt so wenig gewählt, dass diese selbst für Normalnutzer nicht ausreichen. Apple zwingt einen hier wie kein anderer Hersteller in die kostenpflichtigen Abos.

Apple hat groß mit der Haltbarkeit von seinen Smartphones geworben. Der Hersteller der jedes Jahr eine Rückrufaktion hat wie aktuell beim iPhone 8. Der Hersteller bei welchem eine gebrochene Rückseite 591€ im Austausch kostet. Der Hersteller welcher gezielt Smartphones aufgrund „alter“ Akkus gedrosselt hat ohne dies den Nutzern zu sagen. Ja es gibt solche Dinge auch sicherlich bei Android Herstellern, wo es einfach unter den Tisch fällt oder einfach keine Rückrufaktion gibt. Dennoch das Apple sich hier als der Super zuverlässige Hersteller aufspielt ist doch hart.

Allgemein schaut Euch die Reparatur Preise bei Apple an.

https://support.apple.com/de-de/iphone/repair/service/pricing

311€ für ein kaputtes Display ist traurigerweise nicht mal zu teuer, verglichen mit Samsung Smartphones, aber alle anderen Schäden egal ob Lautsprecher, Kamera oder auch nur ein wackliger Ladeport pauschal 591€. Hier holt man das Maximum aus dem Kunden heraus! Keine Überraschung wenn man sich Apples Quartalszahlen ansieht wo Service ein immer größerer Posten ist.

Auch beim 1250€ iPhone Xs Max scheint mal wieder nur das 5V 1A USB Ladegerät beizuliegen! Zwar ist ein langsames Laden effizienter als ein schnelles Laden, aber bei einem 1250€ Smartphone ist dies einfach nur unverschämt.

Wenigstens das 2,4A Ladegerät des iPads hätte es schon sein dürfen. Aber keine Sorge Ihr könnt ein passendes Schnelladegerät bei Apple kaufen. Ihr braucht nur das USB‑C auf Lightning Kabel (1 m) und den 30W USB‑C Power Adapter (Netzteil). Das Kabel schlägt mit 25€ zu buche und das Ladegerät mit 59€. Es kostet Euch also 84€ Euer iPhone schnellzuladen. Natürlich über 3. Anbieter Modelle geht’s billiger, aber dennoch.

Der Punkt welcher mich nun getrieben hat diesen Text zu schreiben ist aber der Kopfhöreranschluss. Ihr erinnert Euch Apple hat diesen weggelassen? Dafür hat man ja einen Lightning auf 3,5mm Adapter beigelegt, eine für mich akzeptable Lösung.

Nun musste ich aber lesen, dass Apple diesen bei den neuen iPhones weglässt! https://www.computerbase.de/2018-09/apple-akkutausch-kopfhoerer-adapter/ Was zum Teufel Apple?! War dieser Adapter wirklich so teuer, dass man ihn weglassen musste? Ich nehme mal nicht an, dass dies gemacht wurde um 10€ an diesem Adapter zu verdienen, mit 10€ ist dieser auch wirklich billig (hier muss man ehrlich sein). Ich nehme an dies ist Taktik um die Nutzer mehr auf Lightning Kopfhörer/Ohrhörer zu puschen, an welchen Apple mehr verdient.

Ähnliches gilt auch für den Speicher. 64GB, also die Basis Speicherausstattung, wird für viele Nutzer schon knapp sein. 128GB, was für die meisten ausreichen wird, gibt’s nicht. Ihr müsst gleich 200€ drauf legen um die 128GB Stufe zu überspringen und auf 256GB zu kommen. Ich nehme mal an das dies kein Zufall ist.

Hier gibt es ein tolles Interview von Steve Jobs aus den 80igern oder 90igern! In welchem Steve Jobs erklärt was passiert wenn eine Firma zu erfolgreich wird und die „Verkäufer“ mehr Mitsprecherecht bekommen als die Produktentwickler, was vermutlich sehr gut auf Apples aktuelle Situation passt.

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Mehr Informationen

 

Ist der Preis zu hoch?

Sind Preise ab 1150€ für das kleine Xs und 1250€ für das Xs Max zu viel? Ja und nein. Es kommt drauf an wie man zu seinem Smartphone steht.

Es gibt viele Nutzer die alles am Smartphone machen, für welche dieses einfach der zentrale Punkt im Alltag, der Kommunikation usw. ist. Kommt hier eine Nutzungszeit von 2-3 Jahren hinzu, ist sicherlich eine einmalige Ausgabe von 1150€ in einem gewissen Rahmen zu rechtfertigen.

Ähnlich wie bei einem Auto, es gibt Leute die gerne viel für einen dicken Mercedes, BMW usw. ausgeben weil es ihnen Spaß macht und es gibt Leute die ein billiges Auto kaufen das einfach einen nur von A nach B transportiert, weil dafür ist doch ein Auto da.

Was mich Stört ist hier eher der Einfluss auf die gesamte Smartphone Welt. Es ist schon durchgesickert dass das S10 von Samsung so teuer sein wird wie noch nie ein Smartphone zuvor. Klar wenn Apple 1250€ für sein großes Smartphone verlangt können wir doch 1200€ für unseres Verlagen, so werden sich dies sicherlich viele Android Hersteller denken.

Teurer als Apple will hier niemand sein, was aber auch kein Problem ist da Apple von Jahr zu Jahr die Preise anhebt.

Allerdings kann ich auch jeder verstehen der sagt das er nicht einen großen Teil seines Monatsgehaltes für sein Smartphone ausgeben will. Irgendwie auch traurig das mittlerweile Smartphones teurer sind als Premium Notebooks……  Gute und günstige alternativen gibt es einige, welche zumeist zu 80-95% das können was das iPhone X auch kann.

 

Testurteil sehr gut!

Ich war ein Apple Fan, aber so langsam wird es mir zu viel, gerade was Preise und die Philosophie angeht so viel Geld aus dem Kunden zu pressen wie möglich. An liebsten würde ich jedem davon abraten das neue iPhone zu kaufen, damit Apple vielleicht auf den „richtigen“ Weg zurückkehrt.

Da gibt es nur ein Problem, das iPhone Xs und Xs Max wird sehr gut sein! Bei aller Kritik kann ich ohne das Smartphone in der Hand gehalten zu haben schon erahnen, dass dies eins wenn nicht sogar das beste Smartphone des Jahres sein wird.

Meine Einschätzung:

  • Display „Platz 2 oder 1“, nur die neuen Samsung Geräte werden hier eventuell besser sein, Huawei und Co. wird mit Sicherheit geschlagen (dies macht schon das iPhone X)
  • Haptik und Verarbeitung „Platz 1“, Apple typisch vermutlich ziemlich perfekt.
  • Leistung „Platz 1“ Der Apple A12 wird schneller sein als der Snapdragon 845, der A11 ist dies in einigen Benchmarks schon.
  • Lautsprecher „Top Smartphone“, das iPhone X hatte schon extrem gute Lautsprecher für ein Smartphone (besser als das Galaxy S9), sollten diese weiter verbessert sein wie behauptet, kann das nur eine Top Leistung sein.
  • Akkulaufzeit, Standby Laufzeit wie bei Apple üblich überragend, aktive Nutzungszeit voraussichtlich gut bis eventuell sehr gut beim Xs Max?!
  • Kamera „Top 5“, die Kamera ist ein schwieriger Punkt. Diese war beim iPhone X gut, aber nicht absolut überragend. Je nach Situation könnte ein Huawei P20 Pro, Google Pixel 3 oder vielleicht auch ein Note 9 besser sein. Hier ist es schwer einzuschätzen wie groß die Verbesserungen sind, Potenzial für eine Top Kamera ist da. Apple nutzt einen sehr großen und neuen Sensor mit einer soliden Blende und gutem Post Processing. Der Portrait-Modus wird allerdings überragend sein! Dies bekommt schon jetzt niemand besser hin.

Kurzum, egal wie sehr ich Apples Entscheidungen kritisiere die iPhone Xs und Xs Max werden hervorragende Smartphones sein, welche auf oder über dem Stand aktueller Konkurrenten sein werden. Ja die Preise sind jenseits von Gut und Böse und dies wird die Vorlage für viele Android Hersteller wie Samsung sein, nächstes Jahr die Preise anzuziehen, aber was soll man machen.

Das iPhone Xs und Xs Max werden gut sein, das muss man Apple eingestehen.

Der VAVA VOOM 24 VA-SK005 Bluetooth Lautsprecher im Test

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Der VAVA VOOM 24 VA-SK005 ist ein durchaus interessanter Bluetooth Lautsprecher. Dies liegt natürlich auf den ersten Blick primär an der doch sehr schicken und etwas ungewöhnlicheren Optik.

Der VAVA Bluetooth Lautsprecher wirkt recht hochwertig gemacht, obwohl der Preis mit gerade einmal 36€ sehr fair ist.

Ist der Preis aber wirklich fair? Oder blendet der VAVA VOOM 24 VA-SK005 Bluetooth Lautsprecher nur mit seiner Optik und klingt furchtbar?

Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Der VAVA VOOM 24 VA-SK005 Bluetooth Lautsprecher im Test

Die Optik ist ganz klar einer der großen Pluspunkte des VAVA VOOM 24 VA-SK005. VAVA setzt hier auf eine dreieckige „Toblerone“ Form, allerdings mit leicht abgerundeten Kanten.

Aufgrund der leicht länglichen Form nutzt VAVA hier einen Stereo Aufbau. Das bedeutet im Inneren des Lautsprechers befinden sich zwei Treibereinheiten, eine links und eine rechts.

VAVA gibt die Leistung des Lautsprechers mit 10W bzw. 2x 5W an. Zusätzlich zu den beiden aktiven Treibern besitzt der Lautsprecher auch zwei passive Treibereinheiten an seinen Seiten.

Diese „offenen“ passiven Treiber, sie sind nicht von einem Gitter bedeckt, erfüllen neben dem akustischen auch einen optischen Zweck. Zudem laden diese Treiber auch etwas zum Herumspielen ein, was man eigentlich nicht machen sollte. Passive Treiber sind eine Art Alternative zu Bassreflexrohren und sogar für einen internen Druckausgleich und eine bessere Bassleistung.

Außenrum ist der Lautsprecher allerdings komplett mit einem metallenen Lautsprechergitter bedeckt, mit Ausnahme der Tasten auf der Oberseite und den Anschlüssen auf der Rückseite.

Auf der Oberseite finden wir fünf Tasten und ein Mikrofon. Für den Wasserschutz, immerhin IPX5, sind die Tasten unter einer Gummischicht angebracht, lassen sich allerdings weiterhin gut drücken.

IPx5 ist ein recht hoher Wasserschutz für einen Bluetooth Lautsprecher. Dieser könnte sogar theoretisch unter der Dusche verwendet werden, IPX5 = Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel.

Auch die Anschlüsse auf der Rückseite sind dementsprechend unter einer dicken Gummiklappe angebracht. Hier finden wir den üblichen microUSB Anschluss wie auch einen AUX Eingang, für Geräte, welche kein Bluetooth besitzen.

Allerdings werdet Ihr diese Klappe nicht all zu oft öffnen müssen, denn die Akkulaufzeit des VAVA VOOM 24 VA-SK005 Bluetooth Lautsprecher ist hervorragend!

Der Hersteller gibt 24 Stunden an, was vielleicht etwas hochgegriffen ist, aber 16-22 Stunden sind bei einer normalen Lautstärke durchaus realistisch!

 

Klang

Der wichtigste Punkt bei einem Bluetooth Lautsprecher ist natürlich letztendlich der Klang. Wie schlägt sich hier der VAVA VOOM 24?

Ganz gut würde ich sagen.

Die Höhen sind sauber und ausreichend klar. Auch die Brillanz passt, hier kann ich mich nicht beklagen.

Wie steht es um den Bass? Hier wird es etwas schwieriger. Der Bass ist okay. Viel mehr kann man zu diesem leider nicht sagen. Für die Größe produziert der VOOM 24 einen angemessenen Bass, nicht mehr und nicht weniger.

Ich habe allerdings teilweise das Gefühl, dass es fast möglich wäre noch etwas mehr Bass aus dem Lautsprecher zu kitzeln. Qualitativ ist der Bass des VOOM 24 tadellos. Sogar der Tiefgang ist gut. Die Masse ist allerdings eher etwas geringer. Unterm Strich mittelt sich dies auf soliden aber auch nicht überragenden Bass.

Leider wirken allerdings die Mitten etwas dünn. Stimmen, gerade höhere Frauenstimmen, klingen gut über den VAVA VOOM 24, allerdings fehlt es etwas an Klangdicke. Gerade in Songs mit vielen Instrumenten und etwas tieferen Männerstimmen.

Die Bluetooth Übertragungsqualität hingegen ist wieder tadellos. Kompressionsartefakte oder Ähnliches konnte ich nicht feststellen.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend hoch, aber zum Beschallen eines Wohnzimmers ist der VAVA VOOM 24 eher weniger geeignet. Dies ist allerdings auch normal für einen Bluetooth Lautsprecher dieser Größe. Auch wenn auf 100% Lautstärke der Lautsprecher weiterhin klar und sauber spielt.

 

Fazit

Der VAVA VOOM 24 VA-SK005 ist ein ordentlicher Bluetooth Lautsprecher, welcher allerdings primär aufgrund seiner Optik und hervorragenden Akkulaufzeit punkten kann.

Der Klang des Lautsprechers ist in Anbetracht des Preises und der Größe okay, aber auch zugegeben nicht überragend oder außergewöhnlich.

Der VOOM 24 spielt sauber mit guten Höhen und einem qualitativ guten Bass, welcher allerdings von seiner Masse eher gering ist. Die maximale Lautstärke fällt gewöhnlich hoch aus.

Letztendlich spricht aus meiner Sicht wenig gegen den Kauf des VOOM 24, welcher allerdings auch keine Bombe in der 30-40€ Preisklasse ist. Alternative Empfehlungen für Bluetooth Lautsprecher findet Ihr hier.

Die Shunpad BS-28 mini Soundbar im Test

Soundbars für Fernseher oder Monitore sind beliebter denn je. Aber leider sind gute Soundbars auch sehr teuer.

Was wenn man eine günstige Soundbar sucht? Richtig man schaut bei den diversen Asia Versendern. Dort findet sich beispielsweise die Shunpad BS-28 mini Soundbar für knapp unter 40€.

Aber kann eine Soundbar für unter 40€ wirklich gut sein? Es gibt ja durchaus gerade im Audio Bereich einige Perlen aus Asien, vielleicht gehört hier ja die BS-28 dazu?

Versuchen wir doch dies einmal im diesem kleinen Test herauszufinden! Kann die Shunpad BS-28 mini Soundbar überzeugen?

 

Die Shunpad BS-28 mini Soundbar im Test

Die Shunpad BS-28 setzt auf das übliche Soundbar Design. Ihr erhaltet also einen recht langen, aber schmalen Lautsprecher, welchen Ihr vor Euren Fernseher legen könnt.

Mit 55cm ist die BS-28 nicht super groß, aber für einen 27-40 Zoll Fernseher durchaus passend.

Das Gehäuse besteht bei dieser Soundbar selbstverständlich aus Kunststoff, aber dies sollte keine große Überraschung sein, wenn man die Preisklasse bedenkt. Leider ist das Gehäuse auch nicht übermäßig hochwertig. Dabei setzt der Hersteller leider zudem auf einen extrem glänzenden und empfindlichen Hochglanz-Lack, welcher bereits vom Ansehen schmutzig wird.

Immerhin das Lautsprechergitter welches die Front bedeckt ist aus Aluminium gefertigt.

Unter dem Lautsprechergitter befinden sich insgesamt vier Lautsprechertreiber, jeweils zwei zu beiden Seiten. Shunpad gibt die Leistung dieser mit jeweils 5W an, was im Betracht der Größe vielleicht etwas optimistisch ist.

Ebenfalls auf der Front ist eine kleine farbige LED angebracht, welche je nach Betriebsmodi unterschiedlich leuchtet. Über Betriebsmodi verfügt die mini Soundbar einige.

Neben Bluetooth könnt Ihr auch USB Sticks und microSD Speicherkarten mit der Soundbar nutzen. Auch ist natürlich ein AUX Eingang vorhanden.

Gesteuert wird das Ganze über sechs Tasten auf der Oberseite. Eine Fernbedienung oder Ähnliches gibt es leider nicht.

Im Gegensatz zu den meisten normalen Soundbars verfügt die Shunpad BS-28 über einen integrierten Akku. Dieser hält zwar nicht super lange (ca. 6 Stunden), aber taugt falls Ihr mal die Soundbar als normalen Bluetooth Lautsprecher nutzen wollt.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten und das ist der Klang. Was kann man hier von einer mini Soundbar für unter 40€ erwarten? Leider nicht sonderlich viel….

Starten wir am Anfang, also bei den Höhen. Diese sind ohne Frage die größte Stärke der Soundbar. Die Höhen sind angenehm klar und sauber. Auch die Auflösung passt, keine Klagen hier.

Die Mitten sind okay. Stimmen sind ausreichend gut verständlich, aber auch nicht übermäßig voll.

Dies ist aber leider das Problem der Soundbar. Der Klang ist unheimlich dünn und es fehlt einfach Volumen. Dies spiegelt sich im Bass natürlich ganz besonders wieder.

Bass ist leider bei der Shunpad BS-28 Soundbar das Problem. Es ist einfach nicht viel vorhanden. Aufgrund der vier Treiber besitzt die Soundbar zwar einen recht breiten Klang, aber die Treiber sind recht klein, wodurch wenig Bass zustande kommt.

Die Shunpad BS-28 ist hier eher auf dem Level eines guten Notebooks, als bei einer richtigen Soundbar was die Tiefen angeht. Hier hilft auch nicht die hohe Klangbreite und die klaren Höhen.

Die Shunpad BS-28 klingt einfach zu dünn um als richtige Soundbar genutzt zu werden. Hinzu kommt als „Krönung“ die nervigste Sprachansage, die ich jemals von einem Bluetooth Lautsprecher gehört habe!

Bei jedem Einschalten werdet Ihr von einer asiatischen Dame informiert das Euer Bluetooth Device is connected successfully……

 

Fazit

Leider kann ich die Shunpad BS-28 mini Soundbar nicht empfehlen. Es gibt zwar durchaus positive Punkte, wie die Klangbreite und die recht klaren Höhen, aber die Alltagstauglichkeit ist wirklich nur stark eingeschränkt vorhanden.

Der Soundbar fehlt es einfach an Bass und Klangvolumen. Die Shunpad BS-28 ist kaum besser als die eingebauten Lautsprecher in den meisten Computer-Monitoren und erst recht nicht besser als die Lautsprecher eines Fernsehers.

Selbst ein Apple MacBook Pro hat mehr Bass im Klang als die Shunpad BS-28, hier hilft dann auch nicht die große Klangbreite.

Hinzu kommt die furchtbare Sprachansage, welche zwar auf einer Party für viel Erheiterung und Schmunzeln sorgen kann, aber im Alltag einfach nur nervig ist.

Als Bluetooth Lautsprecher in der unter 40€ Preisklasse mag der Klang Okay sein, aber auch hier gibt es bessere Modelle aller TaoTronics TT-SK10 Pulse X, Anker SoundCore 2, EasyAcc BT28S usw.

 

Das CHOETECH PD72 USB C Ladegerät 72W im Test, Certified USB Charger!

Der USB Power Delivery Ladestandard gewinnt immer mehr an Verbreitung, auch außerhalb von Smartphones und Tablets.

Immer mehr Notebooks setzen ebenfalls auf diesen Standard. Hier ist natürlich ein gutes und zuverlässiges Ladegerät noch essenzieller als bei Smartphones. Schließlich braucht auch ein Notebook deutlich mehr Power.

CHOETECH verspricht mit seinem PD72 USB C Ladegerät 72W genau dies. Das PD72 USB C Ladegerät kann insgesamt satte 72W Leistung bieten und besitzt als eins der ersten Ladegeräte überhaupt die USB IF Zertifizierung. Diese Zertifizierung soll ein Einhalten des USB Power Delivery Standards garantieren.

Erfreulicherweise ist das PD72 von CHOETECH mit unter 40€ dennoch recht erschwinglich. Ist das PD72 damit das ideale Reiseladegerät oder allgemein sekundäres Ladegerät für alle Apple MacBook oder Ultrabook Nutzer? Finden wir dies im Test heraus!

Das CHOETECH PD72 USB C Ladegerät 72W im Test

CHOETECH setzt bei seinem neusten USB C Power Delivery Ladegerät auf das klassische Mulitport Design. Das bedeutet Ihr erhaltet eine Kunststoffbox so groß wie eine Zigarettenschachtel, welche auf der Front Ihre Anschlüsse besitzt und auf der Rückseite den Anschluss für das Netzkabel.

Was die Verarbeitung und Haptik angeht, ist das CHOETECH PD72 blöd gesagt erst einmal nichts Besonderes. Man nutzt hier einen einfachen Kunststoff und eine unspektakuläre Verarbeitung. Dies meine ich weniger negativ als es vielleicht klingt, das Gehäuse wird seinen Zweck erfüllen.

Zumal das CHOETECH PD72 erfreulich massiv und schwer ist. Dies ist immer ein positives Zeichen für eine solide Elektronik, gerade bei einem Ladegerät welches mit 72W Leistung beworben wird.

Kommen wir damit auch zu den Anschlüssen. Auf der Front finden sich drei normale USB Ports und ein USB C Port.

Bei den drei USB Ports handelt es sich auch wirklich um „normale“ Anschlüsse, welche allerdings jeweils bis zu 2,4A bei 5V liefern können. Allerdings gibt es hier eine kleine Einschränkung, die maximale Leistung über alle drei Ports hinweg ist ebenfalls 2,4A.

Ihr könnt also einen Port mit 2,4A belasten, zwei mit 1,2A usw. Später mehr zu dem Thema.

Der wahre Star des CHOETECH PD72 ist natürlich der USB C Port. Dieser verfügt über satte 60W Leistung. Diese ist auf 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A und 20V/3A aufgeteilt.

Hierdurch ist das CHOETECH PD72 in der Theorie nicht nur in der Lage diverse Smartphones zu laden, sondern auch große Notebooks.

Eine große Besonderheit des CHOETECH PD72 ist die USB IF Zertifizierung. Diese Zertifizierung stammt von den Machern des USB Standards und soll sicherstellen, dass sich das Ladegerät genau an den USB C und Power Delivery Standard hält.

Dies ist das erste Ladegerät das mir bisher über den Weg gelaufen ist, das über diese Zertifizierung verfügt! Gerade in der unter 40€ Preisklasse ist dies durchaus etwas besonderes, denn eine USB IF Zertifizierung ist auch nicht ganz günstig.

Die 60W die der USB C Port maximal abgeben kann, kann gleichzeitig zu den 12W der normalen USB Ports abgerufen werden, womit wir auf die beworbenen 72W kommen.

Mit dem Strom verbunden wird das CHOETECH PD72 wie üblich mit dem klassischen Kleingeräte Stecker. Ein passendes, erfreulich langes, Kabel liegt natürlich mit im Lieferumfang.

 

Messwerte

Starten wir bei den Basics. Das CHOETECH PD72 hat problemlos meinen Belastungstest überstanden. Dabei wurde dieses zwar gut warm, aber dies ist normal und erst einmal nichts Besorgniserregendes.

Die internen Komponenten solcher Ladegeräte halten problemlos Temperaturen von 100+ Grad aus. Selbstverständlich kann ich keine Aussage bezüglich der Langzeit Zuverlässigkeit tätigen, aber über meine Tests hinweg gab es keinen Grund an der Elektronik des CHOETECH zu zweifeln.

Die Angabe, dass das Ladegerät 3A bei 5V/9V/15V und 20V liefern kann, kann ich bestätigen. Wenig überraschend bei der USB IF Zertifizierung funktionierte auch der USB Power Delivery Handshake tadellos.

Kommen wir damit auch zu den Ladetests. Folgende Geräte habe ich am Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone X
  • Apple iPad Pro
  • Apple MacBook Pro 13“ (Late 2016)
  • Dell XPS 13 9370
  • Samsung Galaxy S9+
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Nintendo Switch

Starten wir mit den Notebooks. Für 13 Zoll Notebooks hat das CHOETECH PD72 aufgrund seiner bis zu 60W Leistung mehr als genug Leistung. Dies bestätigte sich auch in meinem Test. Das Dell XPS 13 wurde mit 20V und 2,22A (44,4W) geladen und das Apple MacBook Pro 13 mit 20V 2,28A (45,6W).

Ein wenig schwanken diese Werte je nach Auslastung natürlich, aber man kann durchaus sagen, dass dieses Ladegerät beide Notebooks mit vollem Tempo laden kann.

Dabei ist natürlich das XPS und MacBook symbolisch zu betrachten. Ähnliches wird auch für andere Ultrabooks gelten. Für alle Modelle bis 14 Zoll wird das CHOETECH PD72 voll das original Ladegerät ersetzen können.

Bei größeren Notebook kann dies allerdings etwas anders aussehen. Sofern diese auch via USB C ladbar sind, ist zwar davon auszugehen, dass diese auch am CHOETECH laden, aber möglicherweise nicht mit vollem Tempo.

Auch das Apple iPad Pro und iPhone X können am CHOETECH PD72 schnellladen! Verwendet hierfür das originale Apple Lightning auf USB C Kabel und das iPad Pro erreicht 15V und 1,77A und das iPhone X 9V 1,57A.

Dies ist bei beiden Geräten 2x bzw. 3x schneller als mit dem originalen Ladegerät!

Neben den Apple Geräten lassen sich auch Huawei Smartphones am CHOETECH schnellladen, wenn auch nicht ganz so schnell wie am originalen „Super Charge“ Ladegerät. Das Mate 10 Pro erreicht beispielsweise 9V 1,8A, was auch sehr flott ist.

Auch andere Android Smartphones lassen sich am CHOETECH PD72 schnellladen. Beispielsweise alle Smartphones mit Quick Charge 4.0, wie das BQ Aquaris X2 oder ASUS Zenfone 5z.

Grundsätzlich kann auch das Samsung Galaxy S9 an USB Power Delivery Ladegeräten schnellgeladen werden. Allerdings ist bei diesem der USB PD etwas zickig, was sich auch hier zeigte. Das Samsung Galaxy S9+ erreichte 1,86A bei 5V. Dies ist zwar etwas schneller als normales Laden, aber ich würde 9,3W auch nicht als Schnellladen bezeichnen. Erstaunlich denn das S9+ erkennt das CHOETECH PD72 sogar als Schnellladegerät.

Kommen wir noch zur Nintendo Switch. Diese lässt sich selbstverständlich auch schnellladen mit 15V 0,74A. Damit ist gleichzeitiges Spielen und Laden wie am originalen Ladegerät möglich.

Wie steht es aber um die drei normalen USB Ports? Diese bieten ein gutes Ladetempo, wenn nicht sogar ein sehr gutes für „normale USB Ports“.

Allerdings kann man ganz klar sagen, dass jedes USB C Gerät am USB C Port auch etwas schneller lädt.

Was leider etwas stört ist die maximale Leistung von 2,4A über alle drei Ports. Praktisch wird man also nie alle drei Anschlüsse gleichzeitig nutzen können. Etwas mehr Leistung auf den normalen USB Ports wäre also schön gewesen.

Zu guter Letzt wie steht es um die Effizienz?

Die Effizienz schwankt recht stark je nach genutztem Port und Last. Die Effizienz der normalen USB Ports liegt bei ziemlich genau 80%, was eher mittelmäßig ist.

Die Effizienz des USB C Ports bei 5V liegt bei 77%, bei 9V bei 84,7% bei 15V bei 86,7% und bei 20V bei 86,3%.

Die Effizienz beim Laden von Notebooks und größeren Geräten ist mit 86%+ also als sehr ordentlich zu bezeichnen.

 

Fazit

Das Fazit zum CHOETECH PD72 kann man sehr kurz machen. Ihr wollt keine 50€ oder sogar 60€+ ausgeben und sucht dennoch ein gutes und kräftiges USB C Ladegerät? Dann ist das CHOETECH PD72 aktuell Eure beste Option!

Dieses bietet technisch eine tadellose Leistung, welche sich so auch in meinen Praxis Tests bestätigte. Ihr könnt mit dem PD72 sogar das originale Ladegerät von vielen Ultrabooks voll ersetzen, beispielsweise beim Apple MacBook Pro 13 oder XPS 13.

Trotz des günstigen Preises scheint CHOETECH an keinen wichtigen Punkten gespart zu haben. Lediglich die maximale Leistung der drei normalen USB Ports könnte vielleicht etwas besser sein (12W für 3 Ports ist recht knapp bemessen).

Dennoch für knapp über 30€ ist mir bisher noch kein besseres USB Power Delivery Ladegerät untergekommen! Hier ist auch die USB IF Zertifizierung nochmals ein dicker Pluspunkt, welcher auch die Qualität des Ladegerätes etwas unterstreicht. Kurzum Daumen hoch für das CHOETECH PD72!

Das RAVPower RP-PC069 HyperAir im Test, das beste kabellose Ladegerät!

Dank iPhone X und Galaxy S9+ hat das kabellose Laden von Smartphones einen großen Sprung nach vorne gemacht, zu mindestens was die Verbreitung angeht.

Natürlich gibt es auch nun diverse kabellose Ladegeräte auf dem Markt. Gerade viele der asiatischen Anbieter fluten Amazon regelrecht mit X Modellen.

Aber welches ist hier das Beste? RAVPower glaubt, dass dies das neue RP-PC069 HyperAir ist.

Das RP-PC069 HyperAir ist ein 10W kabelloses Ladegerät im Stand Design, welches mithilfe einer proprietären Technologie „HyperAir“ für einen besonders schnellen und kühlen Ladevorgang sorgen soll.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob dieses Versprechen stimmt und wie sich das RP-PC069 in Kombination mit dem iPhone X und Samsung Galaxy S9+ schlägt. Neugierig?

 

Das RAVPower RP-PC069 HyperAir im Test

RAVPower setzt beim RP-PC069 auf meinen Lieblings Formfaktor was kabellose Ladegeräte betrifft. Das RP-PC069 setzt auf ein „Stand“ Design.

Es ist also möglich sein Smartphone auf dem Ladegerät aufzustellen. Hierdurch könnt Ihr beim Laden weiterhin komfortabel Eure Benachrichtigungen usw. sehen.

Gerade am Schreibtisch ist dies wie ich finde extrem praktisch!

Was die Optik angeht nutzt RAVPower ein recht modernes, aber wenig aufdringliches Design. Das Ladegerät ist komplett in einem schwarzen Kunststoff gehalten. Zwar heißt das Ladegerät „HyperAir“ aber RAVPower hat dennoch auf Spielereien wie Lüfter usw. verzichtet, welche man durchaus bei einigen kabellosen Ladegeräten mittlerweile findet.

Die Oberfläche des recht großen Ovalen Ladepads besteht aus einem sehr leicht gummierten Kunststoff. Dieser sieht sehr gut aus und soll auch beim Wärmetransfer helfen.

Die Temperaturentwicklung ist bei kabellosen Ladegeräten durchaus ein Problem und kann das Ladetempo deutlich reduzieren, sollte es zu einer Überhitzung kommen. Um für einen kühleren Ladevorgang zu sorgen setzt RAVPower bei seinen HyperAir Ladegeräten im Inneren auf einen Kupferkern, wie auch auf diverse Öffnungen, die für einen leichten passiven Luftstrom sorgen.

Auch soll im Inneren ein spezieller Chip für ein optimiertes Temperaturmanagement sorgen. Dies halte ich jedoch für ein wenig Marketing Gerede.

Es wird sicherlich einen Temperatursensor geben, aber ich nehme an, dass dieser lediglich in Extremsituationen einschreitet.

Was in diesem Zusammenhang etwas interessanter ist, ist die Erkennung von Apple und Samsung Geräten. Erkennt das HyperAir Ladegerät ein Apple Smartphone wird die Ladefrequenz optimiert und angepasst.

Dicke Bonuspunkte gibt es für den Lieferumfang des RAVPower RP-PC069 HyperAir! RAVPower legt gleich ein passendes Schnellladegerät mit in den Lieferumfang wie auch ein sehr schönes und hochwertiges Ladekabel.

Theoretisch ist es zwar möglich das RAVPower RP-PC069 an allen Quick Charge 3.0 Ladegeräten zu verwenden, aber es ist gerade für Apple Nutzer sehr praktisch das bereits das passende Ladegerät mit im Lieferumfang liegt.

Dies ist nicht bei allen Modellen selbstverständlich! Bei dem Ladegerät handelt es sich um ein normales USB Ladegerät, welches allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt.

Habt Ihr ein Samsung Smartphone könntet Ihr dieses auch direkt an dem Ladegerät schnellladen.

 

Messwerte

Die Messwerte bei einem QI Ladegerät sind immer so eine Sache. Ich kann leider nicht direkt messen wie viel Energie effektiv im Smartphone landet, sondern nur wie viel das Ladegerät aufnimmt.

Rein theoretisch kann das RAVPower RP-PC069 HyperAir bis zu 10W liefern bzw. 7,5W. 10W ist das aktuell so ziemliche Maximum was das kabellose Laden von Smartphone und Co. angeht.

Etwas erstaunlich sind die Werte die ich allerdings praktisch messen konnte. Beim Laden des iPhone X nahm das RAVPower RP-PC069 10,5W und beim Laden des Samsung Galaxy S9+ 8,44W.

Dies ist genau umgedreht wie es eigentlich sein sollte. Das iPhone X kann nur 7,5W aufnehmen, das bedeutet die überflüssigen 3W an Energie gehen in Wärme verloren.

Wie schaut es aber in der Praxis aus? Hierfür habe ich das Samsung Galaxy S9+ wie auch das iPhone X auf rund 5% entladen und jeweils eine halbe Stunde auf das RAVPower HyperAir gelegt.

In einer halben Stunde konnte das Samsung Galaxy S9+ rund 14% Akku Laden und das iPhone X satte 20%.

Gerade der Wert des iPhones sieht sehr gut aus! 40% in einer Stunde sind für das kabellose Laden sehr ordentlich.

Die 14% bzw. 28% für das Samsung Galaxy S9+ sind hingegen eher als solide einzustufen. Hier ist noch etwas Luft nach oben.

Ein kleiner Kritikpunkt am RAVPower RP-PC069 HyperAir ist leider die Energieaufnahme im Leerlauf. Diese liegt bei effektiv 1,4W, was recht hoch ist. Von diesen 1,4W werden aber nur 0,56W vom eigentlichen Ladegerät verursacht.

Wie kann das sein? Das RP-PC069 verlangt konstant vom Ladegerät die 12V Spannungsstufe und einen extrem geringen Strom. Hierdurch kann das Ladegerät nicht in den Energiesparmodus gehen und benötigt selbst sehr viel Energie bzw. besitzt eine schlechte Effizienz.

Egal welches Ladegerät Ihr betrachtet, in der Regel erreichen diese die beste Effizienz bei einer Auslastung von 40-80%. Im Leerlauf liegt hier aber eine Auslastung von unter 4% vor. Dies ist so wenig, dass die Effizienz ins Bodenlose sinkt.

Dies ist wenn man so will kein Verschulden des Ladegerätes, hier hätten auch andere Modelle ähnliche Probleme.

PS. Das RAVPower RP-PC069 HyperAir funktioniert nur an Quick Charge 3.0 Ladegeräten. Verbindet Ihr dieses mit einem normalen 5V USB Ladegerät verweigert dies die Arbeit.

 

Fazit

Gerade für Apple Nutzer kann ich das RAVPower RP-PC069 HyperAir voll empfehlen! Im Zusammenspiel mit dem iPhone X erreichte dieses eine sehr gute Ladegeschwindigkeit, welche ich bei noch keinem anderen Modell gesehen habe.

Natürlich ist kabelloses Laden immer noch deutlich langsamer als normales Aufladen, aber aufgrund des Stand Designs ist das RAVPower RP-PC069 HyperAir dennoch im Alltag sehr praktisch.

Gerade im Büro bzw. am Schreibtisch, könnt Ihr so Euer iPhone X praktisch positionieren, sodass Ihr auf einen Blick alle eingehenden Benachrichtigungen sehen könnt und das Smartphone noch geladen wird. Ähnliches gilt selbstverständlich auch für Android Gerät.

Dabei ist neben der hohen Ladegeschwindigkeit auch die Haptik und der Lieferumfang des RAVPower RP-PC069 HyperAir sehr stark. Bonuspunkte gibt es für das sehr gute beiliegende Kabel und Ladegerät!

Kurzum gerade für Apple Nutzer ist das RAVPower RP-PC069 HyperAir für rund 30€ eine absolute Kaufempfehlung!