Moderne Notebooks laufen vorsichtig ausgedrückt meist recht „warm“. Gerade Gaming Notebooks oder Ultrabooks arbeiten in der Regel am absoluten Limit, von dem was die CPU verträgt.
Dies liegt daran wie moderne CPUs arbeiten. Es gibt in diesem Sinne keinen festen Takt mehr, sondern CPUs takten hoch bzw. runter wie dies die Temperaturen bzw. die Energieversorgung erlaubt.
Beispielsweise der Intel Core i7-8550U läuft mit 1,8GHz bis 4GHz. Dies ist eine große Spanne! Auch was die Leistung betrifft.
Mit 1,8GHz habt Ihr effektiv die Hälfte der Leistung als wenn die CPU mit 4GHz läuft. Welchen Takt nun Euer Notebook nutzt, hängt primär von der Kühlung ab.
Kaum ein Ultrabook könnte den Intel Core i7-8550U bei 4GHz stabil halten. Daher wird dieser Takt meist gar nicht oder nur sehr kurz auf einzelnen Kernen erreicht.
Ähnliches gilt auch für Gaming Notebooks, wo meist auch die CPU die heißeste Komponente ist.
Würde man es nun schaffen die Temperatur zu reduzieren, ist dies nicht nur gut für den Prozessor, sondern auch für die Leistung, da der Prozessor potenziell höher takten kann.
Allerdings wenn dies so einfach wäre, würde es jeder machen und vor allem die Hersteller. Es gibt aber einen sehr einfachen Weg die Temperaturen zu verbessern, welcher weniger bekannt ist als man denken könnte.
Diesen Weg möchte ich Euch einmal kurz vorstellen.
Vorweg, ich übernehme natürlich keine Garantie für mögliche Probleme und Ihr macht folgendes, wenn auf Euer eigenes Risiko! Dieses Risiko ist allerdings bei dieser Methode sehr gering.
Wir versuchen die Temperaturen per Software zu reduzieren. Wie das?
Intel bietet dafür ein sehr interessantes Tool an, die Intel extreme Tuning Utility. Es handelt sich hierbei um eine Art Übertaktungstool von Intel, welches auch bei Notebooks funktioniert.
Wir wollen allerdings unser Notebook nicht übertakten, sondern wir wollen Temperaturen reduzieren. Die Intel extreme Tuning Utility erlaubt es auch die Spannung des Prozessors zu verändern bzw. zu reduzieren.
Es gibt keine zwei gleichen Prozessoren. Auch innerhalb einer Serie, beispielsweise beim i7-8550U, gibt es Schwankungen welche aufgrund der Produktion bzw. des Materials entstehen. Wenn man so will sind manche Prozessoren besser und manche schlechter. Dies wirkt sich beispielsweise beim Takt aus, manche Chips können höher getaktet werden als andere.
Auch die Spannung, welche benötigtet wird um einen gewissen Takt zu erreichen, kann je nach Chip etwas schwanken.
Intel kann nun nicht jeden Prozessor exakt individuell überprüfen. Es kann sein das ein i7-8550U vom Band läuft welcher deutlich weniger Spannung benötigt um die Beworbenen 4GHz zu erreichen als ein anderer i7-8550U. In den Chip bzw. in das Mainboard wird allerdings immer eine Spannung einprogrammiert, bei welcher Intel sich sicher ist, dass auch die schlechteren Chips laufen werden.
Haben wir nun Glück und erhalten einen guten Chip, welcher gar nicht so viel Spannung benötigt, können wir versuchen die Spannung zu reduzieren.
Eine niedrigere Spannung = weniger Hitze = ein höherer Takt = mehr Leistung
Wir können also in der Intel extreme Tuning Utility ein Offset einstellen, von beispielsweise -0,02V. Euer Prozessor wird also mit etwas weniger Spannung versorgt.
Wenn alles gut läuft, nimmt Euer Notebook diese Spannung an und der Prozessor läuft kühler oder schneller.
Wie funktioniert es?
Soweit zumindest die Theorie. Wie funktioniert das Ganze in der Praxis?
Dort findet Ihr die Einstellung Core Voltage Offset. Diesen wollt Ihr in kleinen Schritten reduzieren! Beginnt mit – 0,02V. Nutzt nun den integrierten Stress Test, Prime 95, CineBench usw. um zu testen ob Euer System stabil ist. Läuft der Stress Test problemlos könnt Ihr die Spannung noch ein Stück reduzieren.
Irgendwann werdet Ihr an einem Punkt angekommen sein wo Euer Windows abstürzt oder der Stress Test einen Fehler ausgibt. Dann habt Ihr das Limit Eueres Prozessors erreicht.
Können Schäden durch diese Prozedur entstehen? Ich kann hier natürlich nicht meine Hand ins Feuer legen, aber Ihr reduziert die Spannung und erhöht diese nicht. Letzteres könnte zu Schäden führen. Eine reduzierte Spannung bringt nur Euer System temporär zum Absturz, sofern Ihr zu weit geht.
Was bringt es?
Natürlich sind die Unterschiede bei allen Notebooks etwas anders und davon abhängig wie weit Ihr gehen könnt und wie hart das Kühlsystem am Limit ist.
Für ein paar Beispielszahlen habe ich ein Dell XPS 13 9370 mit Intel Core i7-8550U verwendet. Das Kühlsystem des XPS ist in Ordnung, beim Einsetzen einer Last taktet der Prozessor kurz auf bis zu 3,9 Ghz hoch, erreicht dabei aber Temperaturen von 99 Grad, weshalb dieser sich wieder heruntertaktet. Bei einer konstanten Last pendelt sich der i7-8550U bei 2,8GHz und rund 84 Grad ein.
Ich konnte ein Spannungs Offset von -0,05V erreichen, etwas mehr wäre auch noch gegangen aber ich wollte ein stabiles System. Diese -0,05V reichen aber schon, dass beispielsweise im CineBench der Prozessor bei 3,1GHz anstelle von 2,8GHz taktet.
Im Normalzustand erreicht hier das XPS 13 9370 rund 681 Punkte, mit der reduzierten Spannung 704 Punkte.
Sicherlich kein gigantischer Unterschied, aber ausreichend, dass das Dell XPS 13 9370 das Alienware 13 mit I7-7700HQ überbietet!
Fazit
Mit diesem kleinen Artikel wollte ich Euch primär auf das Intel XTU Tool hinweisen, welches weniger bekannt ist als man denken könnte.
Intel XTU erlaubt es Euch an Eurem Notebook etwas Feintuning vorzunehmen, dabei Temperaturen zu senken oder Leistung zu steigern.
Dies mit keinem bzw. einem extrem geringen Risiko, wir übertakteten ja nicht. Warum nicht etwas mehr Leistung zum 0 Tarif?
Sicherheit ist ein Bedürfnis von immer mehr Menschen, daher wird der Markt gefühlt immer mehr mit Heim Überwachungskameras regelrecht geflutet.
Der Trend geht dabei Richtung Cloud Überwachungskameras, welche alle Ihre Daten auf meist einen amerikanischen Server senden. Nicht falsch verstehen, Cloud Überwachungskameras haben durchaus Vorzüge, allerdings auch einige Nachteile.
Was mich hier sehr stört ist die meist fehlende Wahl die der Nutzer hat, nimm die Cloud Aufzeichnung oder unsere Kamera ist nutzlos. Noch nerviger, wenn die Cloud Aufzeichnung auch noch dicke Geld kostet.
Dies ist ein Grund warum mir Überwachungskameras von INSTAR sehr sympathisch sind. INSTAR lässt Euch die Wahl wo Ihr die Daten speichern wollt. Lokal auf der Kamera, auf einem lokalen FTP Server, auf einem NAS (Synology Surveillance Station) oder doch in der INSTAR Cloud.
INSTARs neuste Überwachungskamera ist die IN-8015, welche neben den üblichen Stärken auch bzw. besonders durch einen neuen Full HD Sensor überzeugen soll.
Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen wie sich das neuste Modell in INSTAR auch gegen die „Smarte“ Konkurrenz aus der USA und Asien schlägt, neugierig?
An dieser Stelle vielen Dank an INSTAR für das Zurverfügungstellen der IN-8015.
INSTAR setzt bei der IN-8015 auf das klassische Design für dreh- und schwenkbare Innen-Überwachungskameras.
Die IN-8015 verfügt also über eine Basis an welcher sich alle Anschlüsse usw. befinden. Auf dieser Basis ist ein dreh- und schwenkbarer Kopf angebracht. In diesem Kopf ist der Kamera Sensor wie auch die Infrarot LEDs untergebracht.
Zwar ist das grundsätzliche Basis Design recht klassisch, aber was die Haptik und der generelle Qualitätseindruck des Gehäuses angeht ist die IN-8015 ganz klar als überdurchschnittlich einzustufen. Die Überwachungskamera wirkt hochwertig und gut gemacht.
Allerdings ist die IN-8015 auch ganz klar als Überwachungskamera zu erkennen, dieser Fakt wird nicht versucht zu verstecken.
Sucht Ihr eine Kamera welche im Wohnzimmer überhaupt nicht auffällt seid Ihr hier vermutlich falsch!
Dafür ist der Aufbau der Kamera sehr schön funktional. Beispielsweise befindet sich auf der Unterseite die Möglichkeit die Kamera an einer Wand oder Decke zu verschrauben oder diese auf ein klassisches Stativ anzubringen.
Eine passende Halterung, welche auch das Verstellen des Winkels der Kamera erlaubt, liegt gemeinsam mit Schrauben erfreulicherweise bereits mit im Lieferumfang.
Allgemein fällt der Lieferumfang großzügig aus! INSTAR legt sogar bereits eine 16GB microSD Speicherkarte bei, welche seitlich in die Kamera eingesetzt wird. Ihr könnt hier auf Wunsch natürlich noch größere Speicherkarten nutzen, falls Ihr längere Aufnahmezeiten wünscht, allerdings sind 16Gb für den Anfang schon ausreichend.
Auf der Rückseite der INSTAR IN-8015 finden wir die Anschlüsse. Die IN-8015 ist in zwei Versionen verfügbar, mit WLAN oder mit PoE.
PoE steht für Power over Ethernet, mit einem passenden Adapter könnt Ihr so die Kamera mit nur einem Kabel mit dem Netzwerk verbinden und dem Strom. Dies macht für die meisten Privatpersonen keinen Sinn und wird meist eher bei vorinstallierten Systemen oder im geschäftlichen Umfeld genutzt.
Wählt also besser die WLAN Version. Diese verfügt neben WLAN auch über die Option via LAN angeschlossen zu werden, was, sofern die Möglichkeit besteht, ich auch empfehlen würde. LAN ist immer zuverlässiger als WLAN.
Neben dem Anschluss für die Antenne und dem LAN Port befindet sich an der INSTAR IN-8015 natürlich auch ein Anschluss für das Netzteil (5V), wie auch ein Alarm I/O Panel und ein Kopfhöreranschluss.
Letzterer ist vermutlich weniger für Kopfhörer, sondern für die Integration in ältere Alarmsysteme.
Installation und Einrichtung
INSTAR ist ein deutsches Unternehmen und das merkt man dem System auch an. Dieses ist extrem gut dokumentiert!
Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Überwachungskameras ist die IN-8015 nicht nur für die Nutzung mit Smartphone und Tablet konzipiert. Ganz im Gegenteil, ich würde eine Ersteinrichtung via Notebook oder Desktop PC empfehlen.
Grob zusammengefasst Ihr verbindet die Kamera mit Strom und Netzwerk. Hierbei spielt es keine große Rolle ob Ihr die Kamera später kabelgebunden oder via WLAN nutzen wollt. Die Ersteinrichtung ist bei der Nutzung von LAN einfacherer und schneller.
Findet nun die IP Adresse der Kamera heraus. Wenn Ihr wisst wie dies geht fragt diese über Euren Router ab, ansonsten nutzt das Tool von INSTAR welches für Windows/Mac/Linux zur Verfügung steht.
Gebt anschließend die IP Adresse in Euren Webbrowser ein und Ihr landet auf der Installationsseite der Kamera.
Hier legt Ihr ein Passwort fest, verbindet die Kamera gegebenenfalls mit dem WLAN und tätigt auch weitere essenzielle Einstellungen. Das Ganze ist aber sehr simpel und verständlich beschrieben.
Wollt Ihr auf die Kamera via Smartphone zugreifen ist dies auch kein Problem. INSTAR bietet für so ziemlich alle Plattformen eine App an, IOS, Android, Windows, Windows Phone, Blackberry usw.
Im Gegensatz zu den meisten Überwachungskameras benötigt Ihr auch keinen Account beim Hersteller. Ihr müsst einfach nur einen generierten QR Code Scannen und fertig!
Aus Sicht des Datenschutzes ist dies natürlich perfekt!
Benutzeroberfläche und Feature
Die IN-8015 besitzt grundsätzlich zwei Benutzeroberflächen, die für die App und das Web Interface. INSTAR geht davon aus das Ihr die meisten erweiterten Funktionen und Einstellungen via Web-Interface ansteuert und die App primär für die live Ansicht usw. genutzt wird.
Daher starten wir auch mit dem wichtigen Webinterface. Dieses wird erneut durch das Aufrufen der IP Adresse im Webbrowser aufgerufen.
Nach Eingabe des Passwortes landet Ihr auf der Startseite. Dort seht Ihr die Live- Ansicht bzw. seht diese nicht. INSTAR nutzt primär den Flash Player für die Live- Ansicht, allerdings solltet Ihr diesen nicht installiert haben könnt Ihr auch einfaches Webstreaming nutzen.
Die INSTAR Benutzeroberfläche hat sich die letzten Jahre stark gewandelt. Diese ist mittlerweile angenehm modern designt und relativ umfangreich was Funktionen und Einstellungen angeht. Ich will nicht sagen, dass die Nutzung der IN-8015 kompliziert ist, aber es gibt sicherlich „idiotensichere“ Modelle auf dem Markt.
Seid Ihr ein etwas Technik begeisterte Nutzer, werdet Ihr aber an den Optionen Freude haben die INSTAR Euch bietet.
Auf der Startseite könnt Ihr die Live- Ansicht sehen wie auch den Motor der Kamera steuern. Auch ist es von hier aus möglich manuell eine Aufnahme oder Fotos zu machen.
In den Einstellungen könnt Ihr und solltet Ihr die automatische Aufnahme konfigurieren. Im Gegensatz zu vielen „Smarten“ Überwachungskameras kann die INSTAR IN-8015 dauerhaft aufnehmen!
Allerdings würde ich dies nur bedingt empfehlen, da dies später die Übersicht über die Aufnahmen doch etwas schwieriger macht.
Sinnvoller ist es meist einen „Alarm“ einzurichten. Hier achtet die Kamera auf Bewegungen. Ihr könnt dafür bis zu vier Bereiche im Bild festlegen (ein Bereich kann dabei auch das komplette Bild umfassen) wo die Kamera auf eine Bewegung wartet, für jeden dieser Bereiche kann auch eine unterschiedliche Empfindlichkeit festgelegt werden.
Habt Ihr also eine Blume, die im Wind wackelt oder einen Katzenkratzbaum im Bild könnt Ihr diese für die Bewegungserkennung ausklammern oder die Empfindlichkeit stark absenken.
Wurde nun eine Bewegung erkannt, was kann die Kamera machen?
Zunächst kann die Kamera Bilderserien anfertigen, welche auch via Mail an Euch versendet werden können, auch ist die Aufnahme von einem Video Clip möglich.
Die INSTAR IN-8015 kann auch einen Alarm über ihren Lautsprecher oder den Kopfhörerausgang ausgeben. Hier würde ich mir allerdings überlegen ob das Ganze wirklich Sinn macht. Der integrierte Lautsprecher ist zwar nervig, aber auch nicht übermäßig laut. So wird der Fokus von potenziellen Einbrechern nur auf die Kamera gelegt, was man ja nicht zwingend will.
Habt Ihr die Smartphone App verbunden erhaltet Ihr hier auch eine PUSH Benachrichtigung.
Wo können aber nun Aufnahmen und Fotos gespeichert werden?
Der offensichtlichste Speicherort ist natürlich die integrierte microSD Speicherkarte. Auf dieser lassen sich sowohl Videos wie auch Fotos speichern. Auch die kontinuierliche Videoaufnahme ist nur auf die Speicherkarte möglich. Fotos lassen sich aber auch per Mail an eine eingestellte Adresse versenden.
Ein weiterer wichtiger Speicherort ist ein FTP Server. Dieser kann lokal oder auch im Internet sein. Viele WLAN Router wie FritzBoxen haben beispielsweise einen FTP Server integriert. Es wäre also hier möglich beispielsweise eine externe HDD an seinen Router anzuschließen und darauf die Fotos und Videos zu speichern.
Sollte der Einbrecher also die Kamera klauen, wären so Aufnahmen eventuell noch auf der HDD vorhanden.
Auch unterstützen INSTAR Kameras 3. Anbieter Video Recorder (Onvif wird unterstützt) wie beispielsweise die Synology Surveillance Station. Solltet Ihr ein Synology oder QNAP NAS haben, ist dies ein extrem spannendes Thema, welches deutlich mehr intelligente Optionen erlaubt.
Ein noch recht neues Feature bei INSTAR ist die INSTAR Cloud. Wie der Name schon sagt, werden hier Aufnahmen in die Cloud hochgeladen und sind somit bei Beschädigung der Kamera oder anderen Katastrophen noch in Sicherheit.
Ganz blöd gesagt gäbe es eine Brandstiftung und Euer Haus brennt ab, wären so die Aufnahmen noch in Sicherheit. Lokale Aufnahmen wären möglicherweise vernichtet.
Von daher ist die INSTAR Cloud durchaus eine interessante Option. INSTAR verkauft Euch hier eine Art prepaid Abo. Ihr Kauf 10GB für ein Jahr für rund 30€. Dabei erhaltet Ihr auch wirklich eine Art Gutschein Karte welche Ihr auf der Webseite eingebt. Das Abo verlängert sich somit auch nicht automatisch.
10GB sind in der Regel im Übrigen völlig ausreichend, wird mehr Platz beansprucht werden einfach die ältesten Aufnahmen gelöscht.
Was etwas verbesserungswürdig bei der IN-8015 wäre, wäre das Management der Aufnahmen. Im Webinterface werden diese einfach nur als Liste präsentiert und müssen für die Ansicht (ohne Vorschau!) Heruntergeladen werden. Etwas besser ist dies bei der Nutzung der INSTAR Cloud.
Aber hier würde ich mir eventuell ein paar Verbesserungen wünschen.
Bildqualität
INSTAR setzt bei der IN-8015 auf einen Panasonic WDR 1080p Kamerasensor. Dieser ist mit einer Linse mit 90 Grad Blickwinkel versehen.
Damit besitzt die IN-8015 einen durchaus breiteren Blickwinkel, allerdings ist dieser auch nicht super weit. Damit ist die Kamera Ideal wenn Sie etwas weiter vom Geschehen entfernt positioniert wird, beispielsweise in der Ecke eines Raums oder an der Decke.
Was die Bildqualität angeht bin ich sehr zufrieden mit der IN-8015! Aufnahmen sind scharf mit einer guten Dynamik und ausreichend Details. Es lassen sich in den Einstellungen auch noch erweiterte Optionen anpassen, wie Kontrast, Kompression usw.
Ich denke es gibt keinen Grund sich über die Bildqualität zu beschwerern! Auch bei Nacht sehen die Aufnahmen recht gut aus.
Die INSTAR IN-8015 verfügt über vergleichsweise starke IR LEDs. Die Ausleuchtung von größeren Räumen ist also kein Problem.
Fazit
Die INSTAR IN-8015 ist eine extrem interessante Überwachungskamera, für alle die keine Hersteller Cloud, Registrierungszwänge oder eine Bedienung ausschließlich via Smartphone wünschen.
INSTAR liefert mit der IN-8015 eine hervorragende „klassische“ IP Überwachungskamera, welche nicht vom Hersteller künstlich beschnitten wurde um eigene Cloud Dienste an den Mann zu bringen.
Ihr habt hier die Wahl wo Ihr Eure Aufnahmen speichern wollt, microSD, FTP Server, Mail oder doch Cloud. Solch eine Freiheit was die Speicherung der Aufnahmen angeht findet man ansonsten selten.
Zumal die Umsetzung bei INSTAR auch sehr gut ist! Die Benutzeroberfläche wurde ein gutes Stück modernisiert und dank der Full HD Sensoren ist die Bildqualität top!
Auch die Smartphone App macht einen guten Job, ist jedoch nicht so sehr ausgeprägt wie bei vielen anderen Modelle, welche mittlerweile oft gemacht sind ausschließlich via Smartphone bedient zu werden.
Solltet Ihr solch eine Kamera suchen die wirklich ausschließlich via Smartphone bedient wird seid Ihr allerdings bei der INSTAR IN-8015 falsch. Die IN-8015 ist ein Modell welches sich für erweiterte Nutzer und Nutzer die einen hohen Wert auf den Datenschutz legen eignet.
INSTAR ist eine deutsche Firma und allgemein telefoniert die IN-8015 recht wenig nach Hause. Es werden nicht sämtliche Daten erst einmal über den Hersteller Server geleitet (selbst der Fernzugriff kann über einen eigenen dyDNS Anbieter erfolgen).
Allerdings ist dafür der Preis der INSTAR IN-8015 mit knapp über 200€ (zum Zeitpunkt des Tests) auch sicherlich etwas gehoben.
Dieser Test ist sicherlich etwas spezieller als meine normalen Berichte. Vielleicht hattet Ihr schon einmal Bedarf an einem Modul welches eine 12V Spannung so aufbereitet dass diese zum Laden von Smartphones/Tablets genutzt werden kann.
Beispielsweise wenn Ihr eine Autobatterie oder ein Solarpanel habt, wie lädt man an diesen am besten sein Smartphone?
Es gibt hier diverse Module und Geräte, ein Modul das ich allerdings sehr zu schätzen gelernt habe möchte ich in diesem Bericht etwas genauer vorstellen.
Es handelt sich hier um ein Step down Modul, das eine Spannung von 9-20V auf 5V absenkt und gleich vier USB Ports mitbringt.
Wie so oft bei solchen China Modulen ist auch das hier vorgestellte stepdown Modul von diversen Händlern und auch über diverse Plattformen verfügbar.
Dabei kann es leichte Unterschiede bei den gewählten Komponenten geben. Dies scheint von Charge zu Charge etwas zu schwanken. Im Generellen scheinen aber alle dieser Module einen ähnlichen Qualitätsstandard zu besitzen.
Wundert Euch also nicht wenn Euer Modul etwas anders aussieht.
Das „DC 9V 12V 18V 20V auf 5V 30W 6A Step down 4-Port-USB-Step-down Power Module“ im Test
Bei dem 4 Port USB Step down Modul handelt es sich um eine kleine Platine, welche Euch die Möglichkeit bietet eine DC Spannungsquelle mit einer Spannung von 9-20V anzuschließen, welche dann auf 5V reduziert wird und über die vier integrierten USB Ports ausgegeben wird.
Kurzum Ihr könnt mithilfe dieses Moduls Euer Smartphone und Tablet an einer Autobatterie oder einem Standard Solarpanel laden.
Hier ist aber natürlich etwas Eure Kreativität gefragt wo und in welchen Situationen solch ein Modul praktisch wäre.
Das Besondere an diesem Modul sind die gleich vier integrierten USB Ports, welche die Nutzung deutlich vereinfachen gegenüber einem normalen Step down Modul. Auch ist die vergleichsweise hohe Leistung von 30W bzw. 6A nicht zu verachten. Ich beispielsweise nutze diese Module an einer kleinen Solaranlage und habe diese dort sehr zu schätzen gelernt.
Beginnen wie am Anfang. Das PCB des 4 Port USB Step down Moduls misst 35,9mm x 47,98mm. Die vier USB Ports stehen dabei allerdings auf der Front etwas hervor, was beispielsweise das Einpassen in einem Gehäuse deutlich vereinfachen sollte.
Zur Befestigung sind vier Löcher an den Ecken des PCBs angebracht. Die maximale Höhe liegt bei 22,28mm. Gebt dem Modul allerdings etwas Luft zum Atmen. Zwar verfügt dieses über einen integrierten Kühlkörper, aber bei 6A last wird es sehr heiß!
Das gesamte Modul basiert auf dem KIM 055L Spannungswandler. Hier wird es nun etwas undurchsichtig. Der Händler des Moduls gibt die Leistung mit 9-20V und 6A an. Ähnliches machen auch die meisten anderen Händler, allerdings scheint dies nur halb richtig zu sein.
Der KIM 055L IGBT Wandler unterstützt 9-35V und 5A! Die 6A sollen laut nachfrage auch nur ein Peek Wert sein, 5A ist die maximale konstante Leistung.
Als Controller kommt der TPS40057 von Texas Instruments zum Einsatz, welcher eine Spannung von 8 -40V unterstützt.
Neben den USB Ports ist zudem eine kleine LED angebracht, welche via 2,7K Widerstand an der 5V Spannung hängt.
Je nach Fertiger scheint die Qualität der Lötstellen etwas zu schwanken (dies habe ich zumindest einigen Amazon Kommentaren entnommen). Bei meinem Modul gibt es hier aber nichts zu beklagen! Die Lötstellen sind absolut perfekt!
Messwerte
Kommen wir nun endlich zu Praxis. Wie gut funktioniert das Modul? Schauen wir uns zunächst einmal die Spannungsstabilität an.
Das sieht doch schon einmal sehr gut aus! Im Leerlauf liegt die Spannung bei 5,0077V und sinkt unter last auf knapp unter 5V.
Bei 2A liegen aber immer noch starke 4,9590V an. Selbst bei 3A kann das Modul noch 4,9334V liefern. Jeder USB Port kann im Übrigen anscheinend die volle Leistung abrufen. 3A+ sind zumindest kein Problem.
Die Leistung von 6A wird im Übrigen erreicht! Allerdings wird dabei das Modul so heiß, dass es ohne aktive Kühlung vermutlich durchbrennen wird. 5A ist hier anscheinend das sichere Maximum. Einen Überlastungsschutz scheint es nicht zu geben.
Was ein mögliches Problem bei diesem Modul sein könnte, ist das Fehlen einer „Smart-Elektronik“. Diese wird von den Herstellern von USB Ladegeräten und Powerbanks immer sehr propagiert, ist in der Praxis allerdings nicht immer ganz so wichtig.
Allerdings muss Eurem Smartphone mitgeteilt werden an was für einem Ladegerät dieses angeschlossen ist. Diese Kommunikation erfolgt über das Kurzschließen der Datenadern, zwischengeschalteten Widerständen usw.
Schauen wir uns daher einmal das Zusammenspiel mit diversen Smartphones an. Folgende Modelle habe ich getestet:
Samsung Galaxy S9+
Samsung Galaxy S7 Edge
Google Pixel 2 XL
BQ Aquaris X2 Pro
Huawei Mate 10 pro
Machen wir es kurz, alle Smartphones erreichten an allen Ports ihre normale Ladegeschwindigkeit, je nach Modell zwischen 1,42A und 1,8A.
Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches konnte ich nicht feststellen. Ich will allerdings auch nicht ausschließen, dass es hier möglicherweise Smartphones gibt, welche nicht mit vollem Tempo an diesem Modul laden.
Fazit
Sucht Ihr ein Step down Modul mit USB Ports, beispielsweise für die Nutzung an einer Autobatterie, dann kann ich dieses Modul bzw. diesen Modul Typ nur empfehlen!
Die Spannung ist absolut stabil und sauber. Auch das Aufladen von Smartphone und Co. funktionierte im meinem Test angenehm flott.
Für unter 10€ kann man sich hier echt nicht über die Qualität beschweren.
Lediglich müsst Ihr etwas aufpassen das Modul nicht aus Versehen zu überlasten. Es gibt keine Abschaltung bei zu hoher Temperatur oder Last.
Eine 4,3 Sterne Durchschnitts-Bewertung von über 1200 Personen bei Amazon kann doch nicht lügen, oder? So viele Bewertungen haben sich mittlerweile bei der DOSS Soundbox angesammelt.
Bei der DOSS Soundbox handelt es sich um einen 38€ Bluetooth Lautsprecher, welcher seit gut 2 Jahren bei Amazon verfügbar ist und hier eine große Beliebtheit erreicht hat.
Aber wie sieht es im Jahr 2018 aus? Gerade bei Bluetooth Lautsprechern und ähnlichem Zubehör gibt es noch eine recht schnelle Entwicklung.
Gibt es mittlerweile bessere Modelle und generell wie gut ist die DOSS Soundbox? Finden wir dies im Test heraus!
Die DOSS Soundbox ist ein mittelgroßer Bluetooth Lautsprecher. Mit rund 16 x 4 x 6 cm ist dieser nicht übermäßig kompakt, aber durchaus noch als sehr portabel zu bezeichnen.
Das Design ist recht einfach gehalten. Ihr erhaltet einen rechteckigen Bluetooth Lautsprecher, dessen Front und Rückseite mit einem Aluminiumgitter bedeckt ist. Unter diesem Aluminiumgitter sind zwei 6W Treiber verbaut.
Der generelle Korpus ist allerdings aus Kunststoff gefertigt, welches auf der Ober- und Unterseite durchklingt.
Die Haptik würde ich als okay bezeichnen. Der Lautsprecher ist ausreichend schwer, dass dieser nicht billig wirkt, aber die Massivität ist auch nicht ganz Spitzenklasse.
Hier merkt man schon ein wenig den niedrigeren Preis.
Das alter des Lautsprechers hingegen merkt man am fehlendem Wasserschutz, welcher bei 2018er Modellen fast Standard ist. Die Anschlüsse der DOSS Soundbox sind ungeschützt auf der unteren Rückseite angebracht. Nutzt Ihr den Lautsprecher draußen passt bei nassem Gras etwas auf.
Bei den Anschlüssen handelt es sich um den typischen microUSB Port zum Aufladen des Lautsprechers, einen AUX Eingang für Geräte, die kein Bluetooth besitzen und um einen TF Kartenslot.
TF Karten = microSD. Ihr könnt also eine microSD Speicherkarte mit Musik bestücken und direkt in den Lautsprecher stecken. Die Speicherkarte muss dafür allerdings Fat32 formatiert sein und die Musik muss im MP3 Format vorliegen.
Der 2200mAh Akku in der DOSS Soundbox reicht für solide 10-12 Stunden bei einer normalen Zimmerlautstärke. Auf voller Lautstärke sinkt die Laufzeit auf rund 6 Stunden.
Gesteuert wird die Soundbox über ein Touchpanel auf der Oberseite, welches recht gut auf Eingaben reagiert.
Klang
Kommen wir zum alles entscheidendem Punkt, dem Klang der DOSS Soundbox.
Beginnen wir hier bei den Höhen. Die DOSS Soundbox hat recht klare und überdurchschnittlich detaillierte Höhen. Was die Klarheit angeht, gibt es noch bessere Bluetooth Lautsprecher, allerdings klingen die Höhen weniger „klargewaschen“ als bei vielen anderen Modellen.
DOSS hat bei der SoundBox also keine Details weggelassen um die Höhen sauberer erscheinen zu lassen. Feinere Unsauberkeiten in der Aufnahme lassen sich beispielsweise recht gut für einen Bluetooth Lautsprecher dieser Klasse wahrnehmen.
Auch die Mitten sind solide. Stimmen sind sehr schön verständlich und angenehm voll.
Für viele Nutzer ist aber natürlich der Bass das Wichtigste. Generell würde ich den Bass als leicht überdurchschnittlich einstufen. Viele 0815 Bluetooth Lautsprecher für um die 30€ klingen sehr dünn. Dies ist bei der Soundbox nicht der Fall. Diese klingt angenehm voll und besitzt einen leicht warmen Unterton.
Allerdings muss man hier etwas differenzierter an die Sache gehen. Der obere Bass Bereich bei der DOSS Soundbox ist für meinen Geschmack etwas flach. Der Tiefbass hingegen ist recht gut und auch angenehm tief.
Es kommt hier also auf den jeweiligen Song an wie gut effektiv der Bass ist.
Bonuspunkte gibt es für die Pegelfestigkeit. Selbst auf hoher Lautstärke ist das Bass Level recht konstant. Die DOSS Soundbox ist durchaus in der Lage eine kleine Grill Party zu befeuern.
Ich würde sogar sagen, dass dies einer der besseren Bluetooth Lautsprecher für höhere Pegel ist. Viele kleinere Modelle schwächeln hier ganz gerne.
Fazit
Für rund 38€ ist die DOSS Soundbox ein super Bluetooth Lautsprecher! Dieser ist zu Recht bei Amazon so beliebt und hoch bewertet.
Der Lautsprecher kann dabei mit einem sehr schönen und kräftigen Bass punkten, wie auch mit guten und klaren Höhen. Auch die Haptik und Verarbeitung passt.
Allerdings merkt man, dass dieser Bluetooth Lautsprecher schon eine Weile auf dem Markt ist. Im Jahr 2016 als dieser auf den Markt kam, war die DOSS Soundbox sicherlich überragend, mittlerweile gibt es aber durchaus noch bessere Bluetooth Lautsprecher.
Beispielsweise der Tribit XSound Go macht alles was die DOSS Soundbox auch kann, nur besser. Der XSound Go ist 1/3 kleiner, bietet noch etwas mehr Bass und klingt noch etwas klarer.
Sucht Ihr also aktuell einen Bluetooth Lautsprecher für rund 38€ ist die DOSS Soundbox sicherlich eine gute Wahl, aber ich würde den Tribit XSound Go vorziehen.
Allerdings ist die DOSS Soundbox des Öfteren in den Amazon Blitzangeboten für 27-29€, für diesen Preis würde ich eine 100%iege Empfehlung aussprechen.
Der niederländische Hersteller Xtorm hat auf der IFA dieses Jahr seine neuste „Design“ Serie vorgestellt. Diese soll dabei nicht nur mit einem tollen Design, sondern auch mit neuster Technik punkten.
Eins der neu vorgestellten Produkte ist die Xtorm XW300 2 in 1 Powerbank. Hierbei handelt es sich um eine Powerbank mit integriertem QI Ladepad auf der Oberseite.
Auf dem Papier sieht die XW300 sehr interessant aus, allerdings will Xtorm für diese auch gute 70€ haben. Wollen wir uns doch einmal im Test die neue Xtorm XW300 ansehen. Kann diese 2 in 1 Powerbank überzeugen? Finden wir es heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Xtorm für das Zurverfügungstellen der XW 300 für diesen Test.
Die Xtorm XW300 Wireless Powerbank 8000 WAVE im Test
Xtorm hat sich bei der XW300 sichtlich Mühe gegeben eine der hochwertigsten und edelsten Powerbanks aller Zeiten zu produzieren.
Dies ist auch voll gelungen! Was Haptik und Verarbeitung angeht, gibt es kaum bis keine Luft mehr nach oben! Die XW300 ist aufgrund ihres doppelnutzen als Powerbank und als QI Ladepad eine recht flache aber breite und lange Powerbank.
Diese ist zwar für die Kapazität von 8000mAh nicht übermäßig kompakt, aber auch nicht all zu groß. Diese ist immer noch eine gut portable Powerbank.
Der äußere Rahmen der Xtorm XW300 ist aus einem silbernen Aluminium gefertigt, welches an den Kanten sauber abgeflacht wurde, wodurch die Powerbank im Licht ein gewisses Schimmern erhält. Auch verleiht der Aluminiumrahmen, welcher aus einem Guss gefertigt ist, der Powerbank eine gewisse Massivität und Stabilität.
Allerdings bin ich in der Regel gar kein Fan von Aluminium Powerbanks. Sie können, wenn in der gleichen Tasche wie Euer Smartphone, dieses zerkratzen oder eventuell beschädigen. Dies ist allerdings bei der XW300 kein Problem!
Die Unterseite der Xtorm XW300 ist aus einem Gummi gefertigt, die Oberseite hingegen ist mit einem Stoff bespannt. Beide Materialien sind so weich, dass diese Euer Smartphone nicht zerkratzen oder Beschädigen können, sollten sie aneinander reiben.
Gerade den Stoff auf der Oberseite schätze ich sehr! Es handelt sich hierbei um einen etwas gröberen Stoff welcher ein wenig in Richtung von Leinen geht. Hierdurch fühlt sich die Powerbank nicht nur gut an, sondern ist auch perfekt gegen Kratzer und Fingerabdrücke geschützt.
Auf dem Stoff der Oberseite ist zusätzlich ein kleines Gummi Plus angebracht. Dieses markiert das QI Ladepad und sorgt zusätzlich für einen etwas besseren Halt Eures Smartphone auf der Oberseite.
Bei dem verwendeten QI Pad handelt es sich im Übrigen um ein 10W Ladepad! Viel schneller geht’s also kaum.
Aber natürlich kann die Xtorm XW300 nicht nur Eure Smartphones kabellos aufladen. Auf der Front der Powerbank sind gleich drei alternative Anschlüsse angebracht. Hier finden sich zwei normale USB Ports wie auch ein USB C Port.
Alle drei Anschlüsse sollen laut Xtorm 2A bei 5V liefern können. Für den USB C Port ist dies ungewohnt wenig. In der Regel verfügen diese über 3A, allerdings nutzen die wenigsten Smartphones dies praktisch überhaupt aus.
Der USB C Port kann dabei nicht nur als Ausgang genutzt werden, sondern auch als Eingang. Ihr könnt über diesen auch die Powerbank wiederaufladen. Alternativ ist auch noch ein microUSB Port an der Seite vorhanden. Ihr habt also die Wahl welcher Anschluss Euch besser passt.
Was das Tempo angeht sollen beide Ports jeweils bis zu 2A aufnehmen können.
Wie jede Powerbank besitzt auch die Xtorm XW300 über einen Einschalter und vier kleine Status LEDs. Diese informieren Euch über die verbliebende Restladung. Passend zum Design der Powerbank handelt es sich auch um weiße LEDs.
Wie testet techtest.org?
Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.
Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.
Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.
Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.
Starten wir wie üblich mit der Kapazität der Powerbank. Laut Hersteller liegt diese bei 8000mAh, messen konnte ich 6208mAh bzw. 22,973Wh.
Dies entspricht 78% der Herstellerangabe, ein etwas niedriger Wert. Es ist durchaus normal, dass eine Powerbank nicht ganz die Herstellerangabe erreicht. Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität. Beim Entladen gibt es allerdings immer einen gewissen Verlust, weshalb nicht 100% der Kapazität nutzbar ist.
78% ist hier aber etwas wenig, 90-80% sind normal. Ich habe auch den Test mehrfach wiederholt und kam jedes Mal auf ein ähnliches Ergebnis. Wie kommts? Ich nehme mal nicht an, dass Xtorm bei der Kapazität der XW300 geflunkert hat, anscheinend ist allerdings wenn ein Verbraucher an die USB Ports angeschlossen ist das QI Ladepad aktiv.
Qi Ladepads benötigen auch im Standby etwas Energie, was hier unterm Strich möglicherweise die fehlenden 2-8% ausmacht.
Wie steht es um das Ladetempo? Hier wird es nun etwas komplizierter, denn Xtorms Angaben bezüglich der Leistung der USB Ports ist nicht ganz richtig.
Xtorm gibt an, dass alle Ports 2A schaffen, inklusive des USB C Ports. Das ist aber nicht richtig. Die normalen USB Ports schaffen jeweils problemlos 3A. Problemlos muss man hier sogar deutlich unterstreichen, denn die XW300 liefert die mit stabilste Spannung die ich jemals bei einer Powerbank gesehen habe.
Bei 0A Last liegen 5,1405V an und bei 3A 5,1215V, dies ist ziemlich perfekt!
Auch, dass die Spannung leicht über 5V liegt, ist ideal für ein schnelles Aufladen! Dies zeigt sich auch in den Ladetests. Das Samsung Galaxy S9+ erreicht 1,767A, das iPhone X 1,6A und das BQ Aquairs X2 Pro 1,46A.
Alle drei Werte sind herausragend! Eine leicht höhere Spannung kompensiert beispielsweise den Spannungsabfall durch das verwendete Ladekabel (gerade wenn dies eher mäßig gut ist) und signalisiert dem angeschlossenen Smartphone, dass hier ein starkes Ladegerät vorhanden ist, dessen Spannung nicht wegbricht.
Wie steht es um den USB C Port? Dieser ist interessant, denn 2A ist erst einmal gar nicht so recht mit dem USB C Standard verträglich. Ich dachte zunächst es handelt sich hier einfach um einen normalen USB Port der einfach intern mit einem USB C Adapter „umgewandelt“ wurde. Dies haben die ersten auf dem Markt erhältlichen und günstigen Powerbanks gemacht.
Allerdings ist dies nicht der Fall! Man scheint hier schon einen „echten“ USB C Port zu nutzen. Zum einen ist dieser „kalt“ = es wird keine Spannung ausgegeben wenn kein Verbraucher angeschlossen ist, zum anderen lädt beispielsweise ein Apple MacBook Pro sogar mit 3A an diesem Port.
Es ist mir hier unbegreiflich, dass Xtorm beide Ports mit 2A labelt, 2,4A für die normalen USB Ports und 3A für den USB C Port wären korrekt.
Kleine Info am Rande, der linke USB Port ist nicht Apple optimiert (Apple Geräte laden an diesem Port nur mit 1A), der rechte hingegen liefert das volle Ladetempo.
Wie steht es um das kabellose Laden? Hier unterstützt die Xtorm XW300 Wireless Powerbank 8000 WAVE 5W, 7,5W und 10W Leistung, ist also ein kabelloses Schnellladegerät.
Wobei dies natürlich immer etwas relativ ist. Kabelloses Laden ist nicht schnell! Beispielsweise das Samsung Galaxy S9+ erreichte in einer halben Stunde rund 12% mehr Akku, klingt nicht viel ist aber ein gutes Ergebnis!
Das kabellose Laden funktionierte im Übrigen auch in Kombination mit dem Apple iPhone X problemlos.
Ist die Powerbank nun leer, wie geht das Aufladen und wie lange dauert dieses? Zum Aufladen habt Ihr den microUSB und USB C Port zur Verfügung.
Beim microUSB Port konnte ich 2,04A maximalen Ladestrom messen und beim USB C Port 2,17A. Dieser ist also minimal schneller, was aber in der Praxis keine Rolle spielen wird. Die Powerbank benötigt beim Laden über beide Ports rund 4-4,5 Stunden.
Aber kann man die Powerbank denn nicht über beide Ports gleichzeitig laden, für ein höheres Ladetempo? Es gibt ja schließlich einige Modelle auf dem Markt die dies können?
Die Antwort ist jein, ich konnte zwar tatsächlich eine leicht höhere Ladegeschwindigkeit von 2,77A beim Anschließen beider Ports messen (2,067A + 0,71A), allerdings scheint die XW300 nicht darauf ausgelegt zu sein.
Teils funktionierte das Laden über beide Ports gar nicht, teils gab es andere Merkwürdigkeiten (auf dem microUSB Port wurde plötzlich Spannung ausgegeben) usw.
Nutzt also lieber nur einen Port.
Wenn Ihr ein etwas höheres Ladetempo wollt, könnt Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät mit 5V/3A nutzen. An solch einem erreicht die Powerbank bis zu 2,48A via USB C.
Im Gegensatz zu meinem ersten Eindruck kann die XW300 nicht nur durch die schicke Aluminium/Leinen Optik punkten.
Zwar ist diese sicherlich ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, aber auch die technische Seite hat mich sehr positiv überrascht!
Die XW300 hat die leistungsstärksten und am besten geregelten normalen USB Ports die ich bisher bei einer Powerbank gesehen habe! Schneller kann man Smartphones nicht ohne ein Nutzen von Quick Charge und Co. laden. Auch der USB C Port liefert eine sehr ordentliche Geschwindigkeit und kann entgegen der Herstellerangabe bis zu 3A liefern, Xtorm selbst wirbt mit nur 2A.
Ebenfalls sehr positiv zu bewerten ist das kabellose Ladepad auf der Oberseite. Dieses liefert auch ein gutes Tempo und kann stationär genutzt werden. Zu Hause könnt Ihr einfach die Powerbank dauerhaft an einem Ladegerät belassen und als QI Ladepad nutzen.
Um ehrlich zu sein ist dies auch die einzige Nutzung die wirklich Sinn macht. Unterwegs ist vom QI Ladeplatz eher abzuraten, das normale Aufladen ist deutlich schneller und effizienter.
Schnell ist auch das Wiederaufladen der Powerbank. An einem guten Ladegerät erreicht diese bis zu 2,48A, was ein Wiederaufladen in rund 4 Stunden ermöglicht.
Kurzum gefällt Euch das Design der Xtorm XW300 Wireless Powerbank 8000*? Falls ja könnt Ihr absolut sorgenlos zugreifen, denn nicht nur das Design stimmt, auch die technische Seite wurde von Xtorm hervorragend gelöst!
Pünktlich wie der Herbst hat auch Apple dieses Jahr wieder seine neusten Smartphones vorgestellt. Wie zu erwarten gab es den Nachfolger des iPhone X zu bestaunen, das iPhone Xs. Auch neu ist ein großes iPhone Xs Max.
Wie leider auch bei Apple üblich, handelt es sich dieses Jahr nur eine „s“ Generation. Alles wurde also etwas verbessert, aber wirklich neu ist nichts. Dies ist zwar immer etwas weniger spannend, aber auch nichts Schlimmes. Samsung hat es beim S9 und Note 9 auch nicht anders gemacht.
Die Frage ist aber natürlich wie viel wurde das iPhone Xs wirklich verbessert?! Kleine Verbesserungen können im Alltag viel ausmachen! Um diese Frage zu klären habe ich in den sauren Apfel gebissen und mir das schweineteure iPhone Xs Max für einen Test bestellt.
Wollen wir doch einmal herausfinden wie gut die neue Generation des iPhone X wirklich ist!
Auf den ersten Blick hat sich beim iPhone Xs Max nicht viel verändert, verglichen mit dem iPhone X. Dies natürlich nur wenn man das auf 6,5 Zoll angewachsene Display außen vor lässt.
Zwar ist Apples Namensgebung ziemlich murksig (XS Max…), aber sie haben recht, „Max“ trifft es ganz gut. Vor ein paar Jahren wäre das Display des iPhone Xs Max noch glatt als Tablet durchgegangen.
Das Xs Max ist ein ziemlicher Brocken an Smartphone, selbst wenn man an größere Geräte gewöhnt ist. Gerade für Umsteiger von einem iPhone 7 oder 6 wird dies schon ein ziemlicher Schock sein und auch etwas Eingewöhnung erfordern.
Wirklich einhändig ist das Apple iPhone Xs Max nur sehr bedingt zu bedienen. Wobei man hier ganz klar sagen muss, dass ein iPhone 7 Plus beispielsweise nochmals 0,5mm Breiter und 0,7mm höher ist.
In der Hand geht die Größe also völlig in Ordnung, lediglich das wirklich massive Display mit den gewohnt kleinen Rahmen lässt das Xs Max einfach imposanter erscheinen als ein 7 Plus.
Die Displayrahmen des Xs Max sind gewohnt recht klein und „konstant“. Apple ist einer der wenigen Hersteller welcher auch am unteren Rahmen auf ein „Kinn“ verzichtet bzw. verzichten kann.
Auch wieder mit an Bord ist natürlich die Notch, welche ja durchaus so etwas wie eine „Signatur“ des iPhone X war.
Was die Verarbeitungsqualität angeht gibt es keine großen Überraschungen. Apple typisch ist diese perfekt! Das iPhone Xs Max fühlt sich so teuer an wie dies überhaupt ein Smartphone kann.
Der polierte Edelstahlrahmen, welcher das Smartphone umgibt, strahlt eine herausragende Wertigkeit und auch Massivität aus. Wobei die Massivität so eine Sache ist. Das iPhone Xs Max fühlt sich unter anderem aufgrund seines recht hohen Gewichts von 208g und dem Stahlrahmen unheimlich „dicht“ an.
Gleichzeitig fühlt es sich aber auch irgendwie empfindlich und diffizil an. Dies liegt natürlich am Display welches so groß ist und auch an der Rückseite aus Glas.
Apple wirbt damit, dass das Glas beim iPhone Xs das widerstandsfähigste Glas in einem Smartphone aller Zeiten ist. Ich habe auch keine Zweifel, dass das Xs Max zäher ist als es aussieht, aber dennoch neigte ich dazu dieses intuitiv wie ein rohes Ei zu behandeln, wie es sonst mit Smartphones nicht mache, selbst mit teuren Geräten. Wenn Ihr ein wirkliches „Rugged“ Smartphone sucht, ist das Xs Max natürlich nicht das richtige für Euch.
Dennoch kann man Apple zu seiner Verarbeitungsqualität und Haptik mal wieder nur beglückwünschen.
Gehen wir um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 6,5 Zoll große Display, wie auch eine 7 Megapixel Frontkamera, die Sensoren für FaceID und die Ohrmuschel.
Der Einschalter/Ausschalter ist wie üblich auf der linken Seite angebracht und die Lautstärke Wippe gemeinsam mit dem Mute Schalter rechts.
Der Apple Lightning Port zum Aufladen des Smartphones ist gemeinsam mit dem Hauptlautsprecher auf der Unterseite angebracht. Einen Kopfhöreranschluss sucht Ihr hier mal wieder vergebens.
Interessanterweise hat Apple etwas an den Löschern für den Lautsprecher und die Mikrofone verändert. Es gibt nun auf der Unterseite einen zusätzlichen Antennenstreifen, weshalb die Unterseite etwas asynchron wirkt. Natürlich ist dies nicht weiter tragisch, aber etwas merkwürdig.
Auf der Rückseite findet sich die bekannte vertikale Dual Kamera Anordnung und das Apple Logo.
Software
Das Apple iPhone Xs Max setzt natürlich auf IOS 12. IOS 12 bringt verglichen mit IOS 11 keine großen Änderungen mit, sondern ist eher einen Feinschliff.
Gerade was FaceID angeht, ist IOS 12 nun etwas mehr optimiert. Auch werden beispielsweise mehrere Benachrichtigungen im Benachrichtigungscenter „gestapelt“.
Was die vorinstallierten Apps angeht, finden wir das übliche + iMovie, Pages usw.. Diese optionalen Apps lassen sich aber auf Wunsch einfach deinstallieren.
Die einzige wirklich neue App ist die Maßband App. Diese erlaubt Euch das Vermessen von Objekten mithilfe der Kamera des iPhones. Das Ganze funktioniert erstaunlich gut!
Teils sind allerdings Apps nicht gut auf die neue Displayauflösung des Xs Max angepasst. Dies gilt natürlich nicht für die Apple eigenen Apps, aber für einige Apps aus dem App Store.
Erfahrungsgemäß wird es aber nicht lange dauern bis alle Apps auch auf dem Xs Max sauber skalieren.
Display
Apple setzt auch beim iPhone Xs Max wieder auf ein OLED Display. Dieses ist beim Xs 5,8 Zoll groß und löst mit 2436 x 1125 Pixeln auf.
Beim Xs Max sind es hingegen 6,5 Zoll und 2688 x 1242 Pixel. Damit ist dieses mit Abstand das größte Apple Smartphone aller Zeiten und auch verglichen mit den Android Konkurrenten ein ziemlicher Brocken.
Aber sieht das Display, welches mal wieder von Samsung gefertigt wird, auch gut aus?
Ja! Das Display des Apple iPhone Xs Max ist fantastisch! Kontraste sind OLED typisch extrem stark, Farben sind klar und kräftig und auch die maximale Helligkeit ist top.
Selbst verglichen mit guten OLED Displays wie im Huawei Mate 10 Pro oder Google Pixel 2 wirkt das Display des iPhone Xs Max ein Stück klarer und lebendiger, ohne dabei zu übersättigen. Der Unterschied ist nicht gigantisch aber vorahnden.
Hat damit das iPhone Xs Max das beste Display aller Zeiten? Jein, das Samsung Galaxy Note 9 spielt auf einem ähnlich hohen Level und liegt vielleicht sogar noch einen Hauch über dem iPhone Xs Max.
Sofern wir also das Note 9 und S9+ mal außen vor lassen, kann hier aktuell niemand mit Apple mithalten! Huawei, Google, LG und Co. werden überboten.
Lautsprecher
Wie auch schon das iPhone 7, 8 und X nutzt das Xs Max seine Ohrmuschel zusätzlich zum Hauptlautsprecher um für einen volleren Stereo Klang zu sorgen.
Apple wirbt beim Xs und Xs Max nun mit verbesserten Lautsprechern, stimmt dies?
Ja! Die Lautsprecher des Xs Max sind unheimlich gut. Bis ca. 80% Lautstärke hat das Max für ein Smartphone einen sehr vollen und satten Klang. Über 80% neigen die Höhen etwas schrill zu werden.
Allerdings ist das nicht schlimm. Die Lautsprecher sind extrem laut, wenn Ihr diese aufdreht. 80% Lautstärke beim iPhone Xs Max entspricht mehr als 100% bei den meisten Konkurrenten.
Nutzt Ihr also die Lautsprecher Eures Smartphones für Videos, Webradio usw. werdet Ihr sehr viel Freude am Xs Max haben!
Kleine Anmerkung, beim Xs und Xs Max hat sich Apple nun auch den 3,5mm Adapter gespart. „Ironie ein“ klar bei solch einem Budget Smartphone muss man schon an Zubehör sparen „Ironie aus“.
Wollt Ihr einen 3,5mm Adapter dann ist dieser für sehr faire 10€ erhältlich, womit dieser vermutlich der günstigste iPhone Zubehör Artikel von Apple aller Zeiten ist.
Kamera
Bei den Kameras hat sich auf dem Papier nichts getan verglichen mit dem iPhone 8 und X. Das iPhone Xs verfügt weiterhin über einen großen 1,4 μm 12 Megapixel Sensor mit f1.8 Blende.
Gerade die f1.8 Blende ist zwar okay, aber verglichen mit Samsungs f1.5 ist hier schon noch etwas Luft nach oben.
Die sekundäre Kamera verfügt über einen kleineren Sensor und eine f2.4 Blende, ist also deutlich weniger Lichtstark. Die sekundäre Kamera wird hier wie bei Apple üblich sowohl für einen 2x Zoom genutzt, wie auch für den Porträt Modus.
Apple hat auf seiner Pressekonferenz angegeben, dass zum einen beim Xs Max ein neuer Sensor zum Einsatz kommt, wie auch ein deutlich verbessertes Post Processing. Der Sensor im Xs Max wird wie üblich von Sony stammen, wie die Kamera Sensoren in den meisten guten Smartphones. Um welchen Sensor es sich handelt oder ob es sogar eine spezielle Entwicklung für Apple ist, ist nicht bekannt.
Ich nehme aber an, dass der neue Sensor nicht signifikant besser ist, ansonsten wäre Apple mehr auf diesen eigegangen.
Apple hat sich hier deutlich mehr der Software zugewandt. Aufgrund des neuen A12 SoCs soll es zu einem deutlich besseren Post Processing kommen.
Leeres Marketing? Ich denke nein! Tatsächlich ist die Software Seite extrem wichtig bei der Smartphone Fotografie. Vielen kleineren Herstellern mangelt es beispielsweise an einem guten Post Processing und generell Bildverarbeitung. Daher bieten diese oft trotz sehr fähiger Hardware nur mittelmäßige Aufnahmen.
Ein gutes Beispiel ist hier das Google Pixel 2. Dieses verfügt über sehr mäßige Hardware, kann aber aufgrund der besten Software mehr aus vielen Aufnahmen holen als neuere Smartphones. Umgekehrt bei Huawei, die beste Kamera Hardware, aber mittelmäßiges Post Processing.
Aber zurück zum iPhone Xs Max. Hier ein paar Testaufnahmen. Achtung! Diese sind nicht nachbearbeitet oder komprimiert. Beim Anklicken wird die volle Ansicht und Dateigröße geladen.
Mit „rechter Maustaste in neuem Tab öffnen“ könnt Ihr auch die 100% Ansicht betrachten.
Wenig überraschend sehen die Fotos des iPhone Xs Max sehr gut aus! Diese sind sehr schön scharf mit einer guten Detail Darstellung.
Dabei neigt das iPhone Xs Max zu recht hellen aber farblich natürlichen Aufnahmen. Verglichen mit früheren iPhones sind zwar Farben schon seit dem iPhone X etwas kräftiger geworden, aber alles in einem „normalen“ Rahmen.
Stark ist beim Xs Max die Dynamik der Aufnahmen. Man sieht, dass Apple sich beim HDR Modus viel Mühe gegeben hat.
Auch im Low Light macht das iPhone Xs Max einen sehr guten Job. Rauschen wird bis zu einem gewissen Punkt sehr gut unterdrückt.
Wie steht es um den Unterschied zwischen dem IPhone X und XS Max? Man sieht, dass es hier keinen massiven Sprung gegeben hat. Wobei dies fast etwas untertrieben ist. Ich hätte Euch hier auch nur Bilder des iPhone X zeigen können und vermutlich wäre es niemanden aufgefallen, dass diese nicht vom neuen Xs stammen.
Viele Aufnahmen sind ganz klar gesagt identisch! Viele aber auch nicht alle. Teils neigt das iPhone Xs beispielsweise zu einem etwas anderen Weißabgleich. Das iPhone X tendierte immer zu etwas wärmeren Aufnahmen, das Xs ist hier teils etwas akkurater.
Auch ist das HDR oft etwas „stärker“. Gerade bei der Kombination heller Himmel und dunkler Boden schafft es das iPhone Xs Max beides besser auszuleuchten.
Allgemein sind die Aufnahmen des iPhones sehr gleichmäßig belichtet, auch bei schwierigen Lichtbedingungen.
Dies bestätigt sich auch im Vergleich mit dem Google Pixel 2 und Samsung Galaxy Note 9. Das Note 9 produziert ähnliche Aufnahmen, zumindest was Belichtung angeht.
Das Google Pixel 2 geht hingegen auf etwas kontrastreichere Aufnahmen, welche noch etwas natürlicher wirken. Im direkten Vergleich gefällt mir das Pixel 2 XL etwas besser, auch wenn das iPhone was Schärfe und Details angeht nicht schlechter dasteht.
Das Duell Note 9 und iPhone Xs Max ist hingegen sehr ausgeglichen. Mal gefällt mir das eine besser, dann das andere. Im Low Light kann sich das Note 9 tendenziell eher durchsetzen, bei perfektem Wetter das iPhone.
Low Light ist allgemein weniger die Stärke des iPhone Xs Max. Wobei diese Aussage einen falschen Eindruck erweckt. Bei Tageslicht oder Sonnenschein ist das iPhone Xs Max tendenziell stärker als die Samsung Smartphones oder auch die Huaweis, bei extremer Dunkelheit hingegen kippt dies etwas.
Hier können Samsung und Huawei (S9/Note 9 und P20 Pro) am iPhone XS Max vorbeiziehen. Das Google Pixel 2 XL mag auch nur bedingt Dunkelheit und fällt hier hinter das iPhone.
Wo das iPhone ganz klar König ist, ist beim Porträt Modus! Kein anderes Smartphone schafft derartig gute Porträts wie das iPhone XS Max. hier ist das Xs Max dem Note 9 und Co. gefühlt zwei Generationen voraus. Dabei funktioniert der Porträt Modus auch bei anderen Objekten als nur Gesichtern.
Ähnliches gilt auch für den Panorama Modus, welcher extrem gut beim iPhone Xs ist.
Positiv zu erwähnen ist auch der Video Modus, welcher fast noch stärker ist als der Foto Modus des iPhone Xs Max! Videos lassen sich wie üblich in 4K und bis zu 60FPS aufnehmen. Letzteres aber nur in Apples speziellem Format, welches noch für viele Systeme abseits des Apple Ökosystems zu neu ist.
Neu ist auch ein Stereo Ton, welcher bei den meisten Android Geräten seit Jahren Standard ist.
Videos sind sehr schön scharf mit hervorragenden Details und einer starken Stabilisierung. Bei Video Aufnahmen, auch im Dunkeln ist das iPhone Xs Max ganz weit vorne!
Leistung und Benchmarks
Das Apple iPhone Xs Max verfügt über den Apple eigenen „A12 Bionic Chip“ mit „Neural Engine der nächsten Generation“.
Hierbei handelt es sich um einen 6 Kern SoC welcher bereits im neuen 7nm Format gefertigt wird. Der A12 soll vor allem mit einer reduzierten Leistungsaufnahme und bis zu 50% gesteigerten Leistung der Grafikeinheit punkten.
Gepaart wird der A12 im iPhone Xs Max mit 4GB RAM. Klingt im ersten Augenblick nicht besonders, allerdings sind 4GB für ein iPhone verdammt viel Arbeitsspeicher. IOS geht mit dem Arbeitsspeicher deutlich effizienter und allgemein anders um als Android.
Schauen wir uns ein paar Benchmarks an um eine erste Einschätzung der Leistung zu erhalten.
Natürlich ist es immer etwas schwierig Android und IOS Smartphones zu vergleichen, aufgrund der unterschiedlichen Software Basis. Allerdings wenn wir dies machen, rammt das iPhone Xs Max die Android Konkurrenz in Grund und Boden!
Im Geekbench Benchmark schlägt der Apple A12 den Qualcomm Snapdragon 845 um gute 30%. Imposanter ist allerdings der GPU Benchmark von Geekbench, wo das iPhone Xs Max Smartphones mit dem Snapdragon 845 regelrecht deklassiert.
Hier ist der A12 einfach mal 58% schneller als der Snapdragon 845. Dies sind schon extrem beeindruckende Zahlen!
Im Alltag
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Es ist ein iPhone und wenn man sich bei Apple eins gewiss sein kann, dann ist es, dass die neuste IOS Version auf dem neusten iPhone auch perfekt läuft!
Dies ist auch beim iPhone Xs Max und IOS 12 der Fall! Ob es nun um die Benutzeroberfläche oder auch das Starten von Apps geht, alles läuft perfekt!
Dabei fühlt sich das iPhone auch unheimlich reaktionsfreudig an, was möglicherweise unter anderem an dem 120Hz Touchscreen liegt. Dabei ist der Bildschirm selbst leider keine 120Hz, aber die Touchscreen Abfrage ist es.
Was Apps angeht, kann ich erneut nur Positives vermelden. Erneut keine Überraschung, denn Apple akzeptiert nur Apps in seinem App Store die auf dem jeweiligen Flaggschiff Smartphone perfekt laufen.
Aber es ist gerade bei Spielen nicht nur die Software Seite. Wir haben ja in Benchmarks gesehen, dass das iPhone ordentlich Power in seiner GPU hat. Leider machen fast noch zu wenige Spiele nutzen davon, aber die die es machen, sehen beeindruckend aus und laufen auch gut!
Läuft das iPhone Xs Max besser als das X? Vielleicht starten sehr große Apps etwas schneller, aber im Großen und Ganzen ist auch das iPhone X immer noch sehr schnell unterwegs. Auch zu den großen Android „Bolieden“ gibt es keinen signifikanten Unterschied, ganz im Gegenteil.
Ich würde dem iPhone Xs Max den Titel für das schnellste Smartphone 2018 verleihen. Viel besser geht es einfach nicht.
Auch das verbaute WLAN Modul und LTE Modul arbeiten sehr flott. Das iPhone unterstützt natürlich WLAN nach dem AC Standard mit bis zu 866Mbit.
Kommen wir noch zu FaceID. Im Gegensatz zu den meisten Android Smartphones nutzt das iPhone Xs nicht einfach nur seine Kamera für die Gesichtserkennung, sondern spezielle Sensoren.
Das iPhone Xs Max lässt sich hierdurch nicht einfach mit einem ausgedruckten Bild oder ähnlichem austricksen, wie es bei OnePlus und Co. der Fall ist. Um die Gesichtserkennung auszutricksen, braucht es schon ein 3D Modell Eures Gesichts.
Diese höhere Sicherheit kommt aber auch zu einem Preis. Die Gesichtserkennung ist langsamer als die beispielsweise von OnePlus. Allerdings im iPhone Xs ist sie schon ein Stück schneller als beim X.
Wir reden hier aber von einem Zeitraum von vielleicht 0,5 Sekunden. Meist dauert das Suchen des Fingerabdruckscanner schon länger als FaceID, von daher kann ich hier nicht all zu laut klagen.
Habt Ihr noch nie die iPhone Gesichtserkennung genutzt, werdet Ihr über die Zuverlässigkeit überrascht sein. Ich trage eine Brille und selbst aus dämlichen Winkeln erkennt mich das iPhone sehr zuverlässig!
Akkulaufzeit
Das iPhone Xs Max verfügt über einen 3174mAh starken Akku. Ähnlich wie beim Arbeitsspeicher wären 3174mAh für ein Android Smartphone dieser Klasse ziemlich mittelmäßig, für ein IOS Smartphone hingegen ist die Kapazität gerade zu gigantisch.
Zwar ist eine große Kapazität toll, aber letztendlich brächten auch 4000mAh nichts, wenn dafür der Energiehunger des Smartphones ebenfalls hoch ist.
Von daher wie hoch ist der Energiehunger des iPhone Xs Max? Grundsätzlich angenehm gering = dieses hat eine sehr vernünftige Akkulaufzeit!
Im Normalbetrieb, Facebook, Twitter, Webbrowser usw. hielt das iPhone in meinem Test satte 8,5 Stunden durch!
Bei einer reinen Video-Wiedergabe kam ich auch gute 11 Stunden! Bei einer etwas höheren Last auf rund 4,5-5 Stunden.
Top Werte!
Loben muss man beim Xs Max auch die Standby Zeit. Ich glaube kein anderes Smartphone benötigt im Leerlauf so wenig Energie wie das Xs Max.
Beim Aufladen unterstützt das iPhone Xs Max neben dem kabellosen Aufladen auch das Schnellladen via USB Power Delivery!
Für Letzteres müsst Ihr allerdings das Zubehör selbst erwerben. Apple legt nur ein sehr langsames 5V 1A Ladegerät bei.
Das Fazit zum Apple iPhone Xs Max* ist ein sehr hartes und dies auch noch aus mehreren Gründen. Beginnen wir aber mit dem Basic, das iPhone Xs Max ist genau das was man erwartet, ein größeres und etwas besseres iPhone X.
Hier kann Apple viele tolle Gründe aufzählen was nun neuer und toller ist, aber in der Praxis macht das größere Display gefühlt 95% dieser Neuerungen aus. Das meiste Andere sind Verbesserungen im Detail.
Dies klingt nun recht negativ, aber das meine ich nicht mal so. Das iPhone Xs und auch Xs Max sind nicht übermäßig spannend, aber dennoch herausragende Smartphones!
Zwar läuft unter IOS 12 auch das iPhone X noch ein Stück runder, aber man merkt hier und da doch, dass das Xs Max ein paar Pferdestärken mehr hat. Ich würde glatt sagen, dass das iPhone Xs Max in der Praxis das aktuell schnellste Smartphone auf dem Markt ist.
Beim Display streitet sich das iPhone und das Galaxy Note 9 darum wer nun das beste Smartphone Display auf dem Markt hat, was aber auch schon einiges aussagt. Bei den Lautsprechern bin ich sogar geneigt diesen Titel dem iPhone Xs Max zu geben. Die Lautsprecher sind unheimlich laut und auch recht satt.
Traditionell stark ist auch die Kamera des iPhones. Diese hat zwar keinen riesigen Sprung gemacht, liefert aber ein Stück weit bessere Aufnahmen als sein Vorgänger.
Hier denke ich zwar, dass Apple noch am ehesten etwas verbessern kann, aber in die Top 5 Smartphones schafft es das Xs Max ganz klar! Wenn es um den Porträt Modus und die „Point and Shoot“ Qualitäten geht, würde ich es sogar glatt noch etwas höher einstufen.
Im Ultra Low Light kann dieses allerdings kein Samsung Galaxy S9+, Note 9 oder Huawei P20 Pro schlagen. Bei Tag muss dieses sich lediglich dem Pixel 2 eindeutig geschlagen geben. Der Video Modus hingegen gefällt mir glatt beim iPhone Xs Max am besten.
Die Akkulaufzeit des iPhone Xs Max schwankt zwischen gut und herausragend. Hinzu kommen Feature wie das kabellose Aufladen, der IP68 Wasserschutz und Apples herausragende Update Politik.
Kurzum das Apple iPhone Xs Max ist ohne Frage eins der besten, wenn nicht sogar das beste Smartphone aktuell auf dem Markt!
Dafür zahlt Ihr aber auch einen hohen Preis, 1259€ bis 1659€*. Ist dieser Preis gerechtfertigt? Schwer zu sagen, hier kann man aus zweierlei Richtungen kommen. Zum einen kann man sagen, dass dies ein Stück Technik ist das man 3+ Jahre täglich mit sich herum schleppt und daher sich auch einen sehr hohen Preis rechtfertigt. Auf der anderen Seite kann man auch sagen das ein 500-600€ Smartphone 80-90% so gut ist wie das Xs Max zum halben Preis.
Hier überlasse ich Euch die Entscheidung! Ich denke, dass Apple hier vielleicht etwas zu viel verlangt, gerade bei den Speicher Upgrade Preisen und dem murksigen Zubehör (ein 1A Ladegerät im Jahr 2018/19….).
Dennoch ein besseres Smartphone werdet Ihr dieses Jahr nicht mehr bekommen als das iPhone Xs Max!
Etwas was Apple erstaunlicherweise nicht an die große Glocke hängt ist die Schnellladefähigkeit seiner aktuellen Smartphones.
Bereits ab dem iPhone 8 konnten Apples Smartphones schnell geladen werden. Dies gilt damit natürlich auch für das neue iPhone Xs und Xs Max! Allerdings ist dieses Thema hier etwas komplexer, da Apple im Gegensatz zu den meisten Android Herstellern kein schnellladefähiges Ladegerät mit in den Lieferumfang legt.
Ganz im Gegenteil, auch bei seinen 1000€+ Smartphones beschränkt sich Apple auf ein „Standard“ 5V 1A Ladegerät.
Schauen wir uns in diesem Bericht einmal das Ladeverhalten des iPhone Xs und Xs Max an. Wie schnell laden diese Smartphones und wie lassen diese sich schnellladen?
Wie kann das Apple iPhone Xs und Xs Max schnellladen?
Beginnen wir bei den Basics. Beim iPhone Xs und Xs Max liegt nur ein 5V 1A Ladegerät bei, welches offensichtlich kein Schnellladegerät ist.
5V 1A entsprechen 5W, was im Allgemeinen als sehr langsam betrachtet wird. Alleine durch das Upgrade auf ein 5V 2,4A Ladegerät werden die neuen iPhones schon ein ordentliche Plus an Ladegeschwindigkeit erhalten. Allerdings selbst bei einem 5V 2,4A Ladegerät spricht man im Allgemeinen nicht vom Schnellladen.
Um das iPhone Xs und Xs Max schnell laden zu können, benötigt Ihr ein Ladegerät mit dem so genannten USB Power Delivery Standard.
USB Power Delivery (auch USB PD genannt) ist ein Konkurrenz Standard zum bekannten Quick Charge. Im Gegensatz zu Quick Charge ist USB Power Delivery ein offener Standard, welcher von jedem Hersteller genutzt werden kann.
Ja Apple nutzt einen offenen Standard für das Schnellladen seiner Smartphones! Der selbige Standard wird auch von beispielsweise Google bei seinen Pixel Smartphones oder der Nintendo Switch genutzt. Ihr könnt also eine Nintendo Switch am gleichen Ladegerät schnellladen wie ein iPhone Xs.
Wobei es natürlich hier ein paar Apple typische Besonderheiten gibt. USB Power Delivery funktioniert nur via USB C!
Das heißt Ihr benötigt neben dem passenden Ladegerät auch ein Adapter-Kabel von Lightning auf USB C. Solch ein Kabel verkauft Euch Apple für 25€ bzw. 35€.
Wichtig! Aktuell funktioniert nur das originale Apple Lightning auf USB C Kabel zum Schnellladen! Es gibt auch Nachbauten, aber diese funktionieren teilweise gar nicht oder wenn, sind diese nicht zertifiziert und können irgendwann die Funktion einstellen.
Auch sind einige Fälschungen des originalen Kabels im Umlauf, Vorsicht hier. Apple hat mittlerweile angekündigt auch 3. Anbieter Kabel zu zertifizieren, aber hier sind aktuell (Ende September) noch keine im Handel angekommen.
Wie steht es um das Ladegerät? Grundsätzlich könnt Ihr hier jedes USB Power Delivery Ladegerät nutzen, das Ihr im Handel findet. Apple verkauft Euch auch eins, dieses ist aber mit 59€ unheimlich teuer.
Das iPhone Xs und Xs Max benötigen keine übermäßig hohe Leistung. Bereits ein 18W USB Power Delivery Ladegerät bekommt das volle Ladetempo hin. Ein 30W, 45W usw. Ladegerät wäre natürlich auch völlig okay, mehr Leistung ist immer in Ordnung, bringt dann aber kein höheres Ladetempo.
Wie hoch ist der Ladestrom des iPhone Xs Max?
Kommen wir zum eigentlichen Test, wie schnell lädt das iPhone Xs und Xs Max an diversen Ladequellen? Leider habe ich natürlich nicht beide neuen iPhones, nur das größere Xs Max. Allerdings sollte es hier keinen deutlichen Unterschied geben.
Tendenziell könnte das Xs Max aufgrund des größeren Akku etwas schneller laden, zumindest was die Spitzenladegeschwindigkeit angeht. Aber grundsätzlich bleiben die Verhältnisse gleich, lädt das Xs Max an einer Ladequelle schneller als an der anderen, gilt dies auch für das kleine Xs.
Starten wir hier mit dem Aufladen an einem normalen PC, was das so ziemlich Langsamste ist was Ihr machen könnt. Hier ist der Ladestrom auf 5V 0,49A limitiert, also rund 2,5W.
Schneller geht’s wenn Euer PC bereits einen USB C Port hat. Über den USB C Port (und dem passenden Adapter Kabel) erreicht Ihr 5V 1,5A also 7,5W. Hat Euer PC bzw. Notebook einen Thunderbolt 3 Port steigt das Tempo sogar auf 5V 2,4A an, also 12W.
4,83V und 2,35A an einem Thunderbolt 3 Port eines Dell XPS
Ein sehr ähnliches Tempo wird auch an den aktuellen MacBook Pros erreicht, tendenziell sogar noch ein leicht höheres.
Was aber wenn Ihr keine USB C Ports habt, dafür aber ein gutes 5V 2,4A Ladegerät?! Dann kann das iPhone Xs Max auch an diesem Ladegerät die vollen 2,4A, also 12W erreichen!
Dies ist das erste mir bekannte Smartphones welches ohne Quick Charge, USB Power Delivery oder einem anderen Schnelllade Standard auf solch ein hohes Ladetempo kommt.
An einem Quick Charge Port werden tendenziell auch 2A+ erreicht, aber das iPhone Xs Max bevorzugt hier eher einen guten normalen USB Port.
5,094V und 2,339A an einem „normalen“ USB Port
Hat Eure Powerbank oder Ladegerät nur einen 2,1A oder 2A Ausgang wird jeweils auch dieses Tempo als Maximum erreicht. Hier zeigte sich das iPhone Xs Max recht unproblematisch, auch was „schlechtere“ Ladegeräte betrifft.
Was ist aber das absolute maximal Tempo, dass das iPhone Xs Max erreichen kann? 9V und 2A ist hier die Antwort an einem passenden USB Power Delivery Ladegerät.
8,68V und 2,03A an einem USB PD Ladegerät
18W ist also das absolute Maximum, ich konnte allerdings kurze Peaks auf 20W messen, was das iPhone Xs Max aufnehmen kann. Hier spielt es auch keine weitere Rolle mehr ob Ihr ein 30W USB PD Ladegerät oder ein Modell mit 60W nehmt.
Wie lange dauert das Laden des iPhone Xs Max?
Schauen wir uns noch den Ladestrom im Verlauf der Zeit an. Bekanntlich laden Smartphones schneller wenn diese noch relativ leer sind. Dies gilt auch für das iPhone Xs Max.
Das iPhone Xs Max schafft den Sprung von 0% auf 50% innerhalb von rund 30 Minuten an einem USB PD Ladegerät, was extrem schnell ist!
Ab dann beginnt allerdings die Ladegeschwindigkeit massiv einzubrechen. Spätestens ab rund 70% geht das Laden in ein Schneckentempo über. Hier nimmt das iPhone nur noch 7-5W Leistung auf, ehe der Ladestrom ganz zuletzt auf 0 absinkt.
Dies ist allerdings ein völlig normales Verhalten! Verglichen mit einem Note 9 merkt man, dass das iPhone Xs Max eher ein Sprinter ist. Das heißt die anfängliche Ladung geht sehr schnell, dafür bricht das Tempo aber hart ein. Die aktuellen Samsung Smartphones sind hier etwas „ausgeglichener“, besitzen also anfangs ein etwas niedrigeres Tempo, welches aber länger gehalten wird.
Allerdings gefällt mir der Ansatz des iPhones glatt besser. Wann braucht man das schnelle Laden? Richtig wenn man 10 Minuten vorm Verlassen des Hauses merkt „oh der Akku hat nur noch 10%“.
Eine 0 auf 100% Ladung des Apple iPhone Xs Max dauert im Übrigen knapp über zwei Stunden, was ein guter Wert ist.
Beim „normalen“ Laden dauert 0% auf 100% rund 160 Minuten, gar nicht so viel länger als beim schnellladen. Allerdings schafft das normale Laden in 30 Minuten nur rund 30%, schnellladen hingegen knapp über 50%.
Ist schnellladen schlecht für den Akku des iPhone Xs?
Leider ist dies eine Frage auf welche ich Euch keine genaue Antwort geben kann. Grundsätzlich gilt natürlich langsames aufladen, am besten bei 20 Grad Raumtemperatur, ist am besten für Euer Smartphone.
Ob nun schnelles aufladen einen negativen Effekt hat, ist „ungeklärt“. Die Smartphone Hersteller drücken sich hier meist um eine Aussage bzw. verneinen dies.
Ich selbst gehe davon aus, dass ein Schnellladen dem Akku langfristig schadet! Aber ich nehme an, dass dies in einem sehr geringen Ausmaß der Fall sein wird. Vielleicht 10% weniger Kapazität in 2 Jahren oder Ähnliches.
Aber wie gesagt das ist nur meine Einschätzung.
Die beste Powerbank für das Apple iPhone Xs Max
Grundsätzlich zeigt sich das Xs Max als recht unproblematisch was das Ladegerät und auch das Ladetempo angeht.
Wollt Ihr das maximale Ladetempo müsst Ihr aber eine Powerbank mit einem USB Power Delivery Ausgang wählen. 18W Leistung reichen hier fürs iPhone, mehr ist aber nicht schlecht.
Allerdings sind USB Power Delivery Powerbanks recht teuer und noch Exoten. Daher könnte eine gute normale Powerbank auch eine sehr gute Alternative sein, welche im Falle des iPhone Xs Max rund 40-50% langsamer ist.
Solltet Ihr eine Powerbank mit USB PD suchen, würde ich folgende Modelle empfehlen:
Es gibt natürlich viele weitere gute 5V 2,4A USB Ladegeräte, welche das iPhone Xs Max in einem hohen normalen Tempo laden können, welche ich hier jetzt mal nicht aufliste.
Fazit
Dafür, dass Apple lange auf das Schnellladen komplett verzichtet hat und dieses auch jetzt etwas stiefmütterlich behandelt, lädt gerade das neue iPhone Xs Max verdammt schnell!
Hier eine kleine Übersicht mit dem zu erwartenden maximalen Ladetempo
PC 2,5W
Beiliegendes Ladegerät 5W
PC mit USB C Port 7,5W
MacBook Pro 12W
USB Ladegerät mit 2,4A 12W
USB PD Ladegerät 18W
Ohne das Nutzen eines Schnellladestandards ist das iPhone Xs Max sogar das schnellst ladende Smartphone welches mir aktuell bekannt ist. An einem 5V 2,4A Port kann das iPhone Xs Max auch mit den vollen 2,4A laden!
Zwar ist das Schnellladen über den USB Power Delivery Standard nochmals etwas schneller, aber der Unterschied zwischen normalem Laden und Schnellladen ist hier weniger groß als bei vielen Androiden.
Um aber das maximale Ladetempo abzurufen, müsst Ihr den USB Power Delivery Standard nutzen. Hier kann das iPhone Xs Max in Kombination mit dem USB C auf Lightning Kabel ziemlich genau 18W aufnehmen, was flott ist! Flotter als ein Note 9 von Samsung.
Lediglich das mitgelieferte Ladegerät ist wirklich traurig. Bei keinem anderen Smartphone lohnt sich ein Ladegerät upgrade so sehr wie beim iPhone Xs und Xs Max!
Selbst ein einfaches 2,4A Ladegerät bietet schon eine deutliche Steigerung des Ladetempos. Meine Empfehlung wäre hier das Anker PowerPort II PD als einfache Alternative zum Standard Ladegerät. Apples eigenes Schnellladegerät ist aus meiner Sicht einfach zu teuer.
Wer ein neues Smartphone kauft, überlegt meist wie man dieses effektiv schützen kann. Dies gilt gerade bei einem Smartphone welches 1000€+ kostet, wie das iPhone Xs oder Xs Max.
Das Display schützen ist hier meist die oberste Priorität. Nichts ist schlimmer als direkt ein Kratzer im neuen Smartphone.
Aber welchen Displayschutz sollte man für das iPhone Xs bzw. für das iPhone Xs Max aktuell kaufen?
Um dies herauszufinden habe ich mir insgesamt 8 gängige Modelle bestellt. Schauen wir uns in einem Test an welches hier am empfehlenswertesten ist!
Wenn es um Displayschützer geht hat man in der Regel zwei Optionen, Glas oder Folie. Hier gilt aus meiner Sicht ganz klar das Glas das überlegene Material ist!
Glas zerkratzt weniger schnell, fühlt sich hochwertiger an, ist klarer und generell einfacher aufzutragen.
Allerdings gilt es mittlerweile einige Smartphones wo Glas Displayschützer nichts taugen, wie beispielsweise bei vielen Samsung Galaxy Geräten. Diese haben ein extrem abgerundetes Displayglas, womit die Glas Displayschützer nicht klar kommen.
Bei einem Note 9 oder S9 würde ich daher zu einer Folie raten, welche sich besser an die Rundungen des Displays anpasst.
Allerdings hat das iPhone Xs und Xs Max ein glattes Display = Glas Displayschützer sind überlegen!
Die Testkandidaten
Für diesen Test habe ich nur Displayschützer für das Xs Max bestellt, allerdings bieten alle Hersteller auch Modelle für das Xs an. Es ist davon auszugehen, dass ein Displayschutz der gut auf das Xs Max passt auch gut für das Xs gut ist (in der entsprechenden Variante).
Folgende Displayschützer habe ich mir für diesen kleinen Vergleich bestellt:
Einige der Displayschutz Gläser für das iPhone Xs Max werben mit „Full Cover“, was heißt dies?
Grundsätzlich, sofern die Passform stimmt, sollten alle Displayschützer das Display Eures iPhone Xs vollständig bedecken. Allerdings die Full Cover Modelle gehen auch darüber hinaus und besitzen sogar teils einen Rahmen, welcher die Kante des Glases verdeckt.
Dieser Rahmen ist meist schwarz lackiert, wodurch diese Displayschützer oftmals fast unsichtbar sind.
Wo liegt der Nachteil? Hier ist natürlich eine perfekte Passform noch wichtiger und oftmals sind Hüllen etwas „problematisch“. Einige Hüllen klemmen sich um Euer iPhone, wodurch diese mit dem Displayschutz kollidieren. Die normalen Displayschutz Gläser hingegen bieten hier genug spiel das es nicht zu Problemen kommt.
Die normalen Displayschützer für das iPhone Xs Max im Vergleich
Starten wir mit den „normalen“ Displayschützern. Dies wären folgende Modelle:
Beginnen wir damit das alle Displayschützer sehr ähnlich sind! Teils sind sogar Passform und Lieferumfang identisch, wie beispielsweise beim OMOTON und Sparin Displayschutz.
SparinOMOTON
Aber dies ist aber hier nichts Schlechtes! Denn alle Displayschützer haben eine ziemlich perfekte Passform.
Es gibt hier lediglich unterschiede im mm Bereich. Etwas positiver ist hier der GlassGuard von Anker und die OMOTON/Sparin Modelle herausgestochen. Aber auch die anderen passen wirklich sehr perfekt.
Ein weiterer Unterschied ist das letztendliche Anbringen. Das Modell von LK ist hier leider der Verlierer. Aus unerklärlichen Gründen bildeten sich duzende mikro Blasen unter der Glasscheibe, welche zwar mit viel mühe zu entfernen waren, aber dennoch auch nicht optimal sind.
LK
Zudem fehlt dem LK Panzerglas wie auch dem AVIDET Panzerglas leider eine Ausrichthilfe.
Mit im Lieferumfang. Hierbei handelt es sich um einen Rahmen welcher um das iPhone Xs gelegt wird. Dieser Rahmen besitzt einen perfekt zentrierten Ausschnitt auf der Oberseite in welchen die Glasscheibe gelegt wird.
Anker
Hierdurch ist das Aufbringen des Panzerglases ein Kinderspiel!
Sparin
Hierdurch würde ich auch die Modelle von Anker, OMOTON, Sparin und Vau auch voll empfehlen!
Full Cover Displayschützer für das iPhone Xs Max
Neben den klassischen Displayschutzgläsern gibt es auch so genannte Full Cover Displayschützer. Hierbei handelt es sich um Glasscheiben welche wirklich 100% der Front bedecken.
Diese besitzen auch zumeist einen schwarz gefärbten Rahmen, wodurch sie in der Theorie komplett unsichtbar sind.
Hier kann man es sehr kurz machen, denn beide Modelle sind mehr oder weniger identisch. EasyAcc liefert etwas besseres Reinigungsmaterial mit, KuGi ist etwas günstiger.
Beide Displayschützer sitzen wirklich perfekt und passen zu 100%. Dabei wird auch wie beworben 100% der Front bedeckt.
Sofern Ihr also die Ausrichtung gut hinbekommt und auch keinen Schutz oder Staub unter Display habt sind diese beiden Modelle komplett unsichtbar. Ich bin hier fast sicher das niemand auf dem ersten Blick erkennen würde das eine Displayschutzfolie auf dem iPhone Xs Max ist.
Auch FaceID usw. wird nicht negativ beeinflusst, zu mindestens nicht bei einer indoor Nutzung.
Der aufgetragene Displayschutz ist fast unsichtbar
Lediglich die Hüllenkompatibilität ist so eine Sache. Die original Apple Hülle passt beispielsweise auch mit aufgetragenen Full Cover Displayschutz, dieser scheint aber etwas unter Spannung zu stehen.
In meinem Fall gab es eine leichte Blasenbildung am Rand. Daher wäre ich beim EasyAcc oder KuGi Dsipalyschutz + Hülle vorsichtig.
Kleien Anmerkung, der ganz äußere Rahmen bei Full Cover Displayschützern hat keinen Kleber! Hier neigt sich etwas Schmutz zu sammeln. Nicht tragisch, da man ihn meist nicht sieht, seid Euch dies aber bewusst.
Braucht das iPhone Xs und Xs Max überhaupt einen Displayschutz?
Apple wirbt damit dass das Glas des iPhone Xs/Xs Max das härteste auf einem Smartphone aller Zeiten ist. Braucht man da überhaupt noch einen Displayschutz?
Eine sehr gute Frage! Zunächst müssen wir zwischen Bruchsicherheit und Kratzsicherheit unterscheiden. Härteres Glas ist resistenter gegenüber Kratzern, bricht aber leichter. Weicheres Glas ist anfälliger gegenüber Kratzern, bricht aber nicht so leicht.
Beides in einem Glas zu verbinden ist sehr schwer. Beispielsweise gilt Gorilla Glas 3 als Kratzfester als Gorilla Glas 4/5. Es ist hier also nicht sicher wie genau Apple Härte definiert.
Zudem egal wie fortschrittlich, Glas bleibt Glas. Glas ist härter als Aluminium, Eisen oder sogar Stahl!
Daher ist es nicht möglich mit einem normalen Küchenmesser oder Haustürschlüssel Euer Display zu zerkratzen. Glas ist einfach härter, siehe Mohssche Härteskala.
Vor solchen Alltagsbedrohungen ist Euer iPhone also geschützt. Allerdings Sand, Glas und Stein sind die Gefahr! Diese können Euer Smartphone Display problemlos beschädigen.
„Aber ich habe doch gar keinen Sand Zuhause?!“ Doch! Wenn Ihr an einer Straße wohnt, befindet sich Sand und kleine Quarze in Eurem Staub. Legt Ihr nun Euer Smartphone mit dem Display nach unten auf einen Tisch könnte es zu Kratzern kommen.
Ähnliches gilt auch falls Ihr zwei Smartphones in der Tasche habt, bei denen die Displays aneinander reiben, oder Ihr legt Euer Smartphone zu Eurem Aluminium Notebook und zwischen Aluminium und Display befinden sich solche Staubpartikel.
Also man kommt auch ohne Displayschutz klar, aber „Unfälle“ können passieren und wenn Sie passieren ist dies mega ärgerlich. Daher nutze ich auch einen Displayschutz, die 10€ ist es mir wert.
Loht sich ein flüssiger Displayschützer?
In letzter Zeit haben flüssige Displayschützer an Beliebtheit gewonnen, vor allem aufgrund des Marketings.
Ich halte von diesen nichts und würde sie auch nicht empfehlen! Im Grunde handelt es sich bei diesen nur um eine Versiegelung. Diese „Versiegelung“ aus meist einem Aluminium Oxid soll sich in die Poren Eures Smartphone Displays setzen und dieses „härter“ machen.
Zwar ist Aluminium Oxid sehr hart, aber es ist höchst zweifelhaft das eine mikroskopisch dünne Schicht in den Poren des Glases wirklich eine schützende Wirkung hat.
Zumal ein Smartphone Display allgemein härter ist als die meisten denken. Normale Messer oder Schlüssel sind nicht hart genug um Glas zu beschädigen. Die Kratzer auf Eurem Display entstehen meist eher durch Minerale, wie Sand oder Stein, welche härter sind als Glas.
Vor allem stellt Euch die Frage was ist wenn der flüssige Displayschutz nicht das hält was er verspricht? Ihr könnt diesen dann nicht einfach abziehen und der Kratzer ist weg.
Wollt Ihr also auf Nummer sicher gehen nutzt einen klassischen Displayschutz aus Glas oder Kunststoff.
Fazit, welcher ist der beste Displayschutz für das Apple iPhone Xs/Xs Max?
Kommen wir damit zum Abschluss, welcher ist der beste Displayschutz für das neue iPhone? Hierauf gibt es keine eindeutige Antwort, was aber ausnahmsweise etwas Positives ist.
Alle Displayschutz Hersteller scheinen die Passform für die neuen iPhones gut im Griff zu haben. Ihr könnt hier also mehr oder weniger unbesorgt einen Schutz kaufen.
Allerdings gibt es dennoch drei große Unterscheidungsmerkmale.
Glas oder Kunststoff?
Full Cover oder klassisch?
Zentrierungshilfe?
Grundsätzlich würde ich immer zu einem Glas Displayschutz raten falls möglich. Ob nun Full Cover oder klassisch müsst ihr Euch beantworten.
Full Cover Displayschützer für das iPhone Xs Max sehen besser aus! Aber es kann sich etwas Schmutz unter den Rahmen schieben und die Hüllen Kompatibilität ist nicht ganz unproblematisch.
Dennoch würde ich Euch raten einen Full Cover Displayschutz zu wählen, falls Ihr keine Hülle nutzt!
Nutzt Ihr eine Hülle oder seid Euch nicht sicher greift zu einem klassischen Displayschutz. Hier würde ich Euch Modelle mit Zentrierungshilfe empfehlen. Hierbei handelt es sich um einen Rahmen, welcher das Auftragen des Panzerglases kinderleicht macht.
Kurzum ich würde ich folgende Modelle für das Apple iPhone Xs / Xs Max empfehlen.
Dell hat im Frühjahr 2018 sein XPS Lineup um ein weiteres Modell vergrößert, das XPS 15 2-in-1. Dieses besitzt neben dem 2-in-1 Formfaktor eine weitere Besonderheit, welche dem Notebook viel Aufsehen bereitet hat.
Es war eins der ersten Notebooks mit dem i7-8705G Prozessor von Intel, welcher mit einer integrierten AMD Vega Grafikkarte daherkommt. Ja Intel und AMD in einem Chip vereint.
Das Dell XPS 15 2-in-1 verfügt trotz seiner extrem kompakten Abmessungen also über eine sehr ansehnliche Leistung, sowohl was CPU aber auch GPU angeht!
Soweit zumindest die Theorie, aber wie schaut es in der Praxis aus? Dies gilt es in einem Test herauszufinden! Neugierig?
An dieser Stelle vielen Dank an Dell für das Ausleihen des XPS 15 2-in-1 für diesen Test.
Dell setzt beim XPS 15 2-in-1 auf das vertraute XPS Design, frei nach dem Motto if it ain´t broke Don´t fix it.
Ihr erhaltet also eine Art Sandwich aus Aluminium und Kunststoff. Die Rückseite des Deckels und die Unterseite sind aus silbernem Aluminium gefertigt, das Innere des Notebooks besteht allerdings aus Kunststoff.
Dies ist sicherlich etwas kontrovers bei solch einem teuren Premium Notebook, allerdings rein aus Sicht der Produktivität und der Alltagstauglichkeit begrüße ich Dells Entscheidung.
Warum? Der Kunststoff besitzt eine etwas weichere und mattere Textur, welche sich an den Handballen sehr angenehm anfühlt. Auch ist diese Oberfläche was Temperaturen angeht recht neutral. Im Gegensatz zu Aluminium fühlt sich der Kunststoff unter Last weder extrem warm noch im frisch eingeschalteten Zustand kalt an.
Der äußere Aluminiumrahmen verleiht dem Notebook zudem eine Premium- Haptik und auch eine gewisse Grund Stabilität. Das XPS 15 2-in-1 fühlt sich sehr massiv an und wertig an.
Auch die Verarbeitungsqualität ist herausragend! Hier wird das Notebook seinem Premium Preispunkt zu 100% gerecht.
Dell nutzt beim XPS 15 2-in-1 die mittlerweile oft gesehene Keilform. Am vorderen Rand ist das XPS 15 2-in-1 gerade einmal 9mm dick, wächst aber am hinteren Rand auf 16mm an. Beides ist natürlich für ein 15 Zoll Notebook stark! Auch was die Ergonomie angeht ist die Keilform optimal, da so die vordere Kante, welche dank des Kunststoffs eh schon recht weich ist, nochmals etwas angenehmer wird.
Das Gewicht ist mit 2KG ebenfalls okay, aber im Tablet Modus natürlich recht schwer. Wo wir beim Tablet Modus sind, das XPS 15 2-in-1 heißt natürlich 2-in-1 da sich das Display komplett um 356Grad nach hinten klappen lässt. Dies erlaubt es das Notebook wie ein zugegeben recht schweres und großes Tablet zu nutzen. Natürlich lässt sich das Display auch in alle anderen Positionen frei nutzen. Hier ist Eure Kreativität gefragt wie und was Ihr genau mit dem Notebook machen wollt.
Wirklich als Tablet Ersatz kann ich es allerdings aufgrund des Gewichts nur bedingt empfehlen. Es geht durchaus, wird aber recht schnell ermüdend wenn Ihr es in der Hand halten müsst.
Ein sehr wichtiges Merkmal der XPS Serie ist natürlich das Display. Auch das XPS 15 2-in-1 verfügt über einen „InfinityEdge-Monitor“. Das ist Dells schöne Bezeigung für einen Monitor mit besonders kleinen Rahmen.
Und ja die Rahmen des XPS 15 2-in-1 sind in der Tat sehr klein, wodurch das Notebook auch für ein 15 Zöller vergleichsweise kompakt ist. Zudem darf man auch nicht unterschätzen wie modern sich das XPS anfühlt, ähnlich wie ein modernes Smartphone.
Allerdings hat der schmale Rahmen auch einen Nachteil, die Webcam sitzt unterhalb des Displays, was eher suboptimal ist.
Bei den Anschlüssen müsst Ihr beim XPS 15 2-in-1 aufgrund der sehr flachen Bauform ein paar Abstriche hinnehmen. Ähnlich wie Apples MacBook Pros und das aktuelle XPS 13 verfügt das XPS 15 2-in-1 nur noch über USB C Ports!
Davon finden sich aber auch gleich vier Stück am Notebook, zwei davon mit Thunderbolt 3. Auch findet sich am XPS 15 ein microSD Kartenleser und ein Kopfhöreranschluss.
Display
Das XPS 15 2-in-1 ist mit zwei verschiedenen Displays verfügbar. Einmal mit einem Full HD Panel und einmal mit einem UHD Panel. Beide Display-Optionen sind Touchscreens!
Ich verfüge über die Version mit UHD Panel, daher kann ich nichts genaues zu den Full HD Modell sagen. Dell bewirbt natürlich primär das größere und auch teure UHD Modell, ich kann Euch allerdings sagen, dass auch das Full HD Panel sehr gut sein wird! Ich kenne dies bereits von XPS 13 und 15, auch hier sind die Full HD Panels die Dell nutzt sehr stark.
Allerdings ist das UHD InfinityEdge Panel nochmals eine Stufe besser!
Das Display des XPS 15 2-in-1 sieht fantastisch aus! Dieses ist knackescharf, Farben unheimlich satt und kräftig und Kontraste hervorragend.
Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass dies das beste Display ist das ich jemals in einem Notebook gesehen habe! Dies wird auch von den Messwerten bestätigt.
Eine 100% Abdeckung des sRGB Farbraums und 94% Abdeckung des AdobeRGB Farbraums ist sehr stark und kann mit Profi Monitoren mithalten.
Auch der maximale Kontrast von 1:1370 ist für ein IPS Panel geradezu überragend! Sogar die guten 400 cd/m² Helligkeit welche von Dell beworben werden, werden praktisch knapp erreicht.
Damit eigentlich sich das XPS 15 2-in-1 nicht nur perfekt für den typischen Multimedia Konsum, sondern auch für Foto/Video-Bearbeitung.
Selbst für ein professionelles Umfeld würde ich das XPS 15 2-in-1 mit gutem Gewissen empfehlen, zumindest was das Display angeht.
Lautsprecher
Das Dell XPS 15 2-in-1 ist als Multimedia Notebook positioniert, daher sind die Lautsprecher recht wichtig.
Hiervon besitzt das XPS 15 zwei Stück auf der seitlichen Unterseite. Steht das Notebook auf einem glatten Untergrund, einem Tisch, stört diese Positionierung 0. Der Klang wird sauber zum Nutzer gelenkt.
Auf einer Bettdecke könnt Ihr die Lautsprecher allerdings völlig vergessen. Wollt Ihr im Bett einen Film schauen, müsst Ihr von dem 2 in 1 Formfaktor Gebrauch machen und die Tastatur wie bei einem „Z“ nach hinten wegklappen, dann sind die Lautsprecher nach vorne bzw. oben gerichtet, was den optimalen Klang bietet.
Die Lautsprecher selbst klingen vernünftig. Es gibt Notebooks mit einem besseren und vor allem volleren Klang, beispielsweise die Apple MacBook Pros, aber das XPS 15 2-in-1 macht einen soliden Eindruck.
Dieses klingt sehr klar und sauber. Das XPS klingt in keiner Weise blechern oder „plastikhaft“. Auch sind die Lautsprecher ausreichend laut! Allerdings ist der Tiefgang mäßig, hier gibt es Luft nach oben.
Kurzum es ist noch etwas Luft nach oben, aber es gibt auch deutlich schlechtere Notebook Lautsprecher.
Eingabegeräte
Aufgrund des recht dünnen Formfaktors nutzt Dell beim XPS 15 2-in-1 eine sogenannte MagLev Tastatur. Die einzelnen Tasten besitzen nur eine sehr geringe Drucktiefe von 0,7mm.
Ähnlich wie bei Apples aktuellen MacBooks ist auch beim XPS 15 das Tippen daher etwas ungewohnt, gerade weil das XPS 13 / 15 die bisher aus meiner Sicht beste Notebook Tastaturen auf dem Markt besaßen.
Aufgrund des recht niedrigen Hubs gibt das Drücken der Tasten ein etwas geringeres Feedback an den Nutzer. Das Schreiben wirkt recht flach und man braucht gegebenenfalls etwas Zeit in den Takt zu kommen. Allerdings nach einer kurzen Eingewöhnung fühlt sich die Tastatur doch recht normal an.
Ich hätte jetzt keine großen Bedenken das XPS 15 2-in-1 an einen Vielschreiber zu empfehlen. Ich würde zwar die normale Tastatur des XPS 13 oder 15 bevorzugen, aber beispielsweise verglichen mit Apples MacBooks ist die Tastatur des XPS 15 2-in-1 weiterhin Welten besser!
Gerade der nicht ganze harte Anschlag wie beim MacBook sorgt auch für ein deutlich ermüdungsfreieres Schreiben. Mich würde es auch nicht wundern, wenn man aufgrund des niedrigeren Hubs mit etwas Gewöhnung sehr schnell auf dem Dell schreiben könnte, schneller als auf einem normalen Notebook.
Dell nutzt was das Laylout angeht den üblichen deutschen Standard ohne größere Auffälligkeiten. Auch die Abstände und Größe der einzelnen Tasten ist ideal gewählt.
Die F Tasten sind wie üblich mit Multimedia Funktionen doppelt belegt, bzw. die Multimedia Funktionen sind die Standard Funktion und die F Tasten werden über das gleichzeitige Betätigen der FN Taste aufgerufen. Solltet Ihr das wünschen, kann man aber auch die primäre und sekundäre Funktion tauschen.
Beim Trackpad gibt es keine Überraschungen. Hier finden wir das gute Dell XPS Standard Trackpad. Das Tracking ist gut und präzise, die Textur angehen und der Klick satt.
Viel besser geht’s bei einem aktuellen Windows Notebook nicht.
Leistung
Dell setzt beim XPS 2-in-1 entweder auf den Intel i5-8305G oder i7-8705G. Beide Prozessoren sind 4 Kerner mit 8 Threads, auch der i5!
Allerdings ist der i7 mit 3,1Ghz Basetakt und 4,1GHz Boosttakt ein Stück höher getaktet als der i5 mit seinen 2,8GHz bzw. 3,8Ghz und zudem besitzt der i7 einen größeren Cache.
Das Besondere an beiden Prozessoren ist allerdings die Grafikeinheit, dann davon besitzen beide Prozessoren zwei. Zum einen ist die energieeffiziente Intel HD Graphics 630 verbaut.
Diese ist zwar energieeffizient, aber auch recht langsam. Neben der Intel Grafik ist aber auch eine Radeon RX Vega M von AMD verbaut. Zwar handelt es sich hier natürlich um eine recht stark beschnittene AMD Vega Grafikeinheit, nichts desto trotz ist diese aber signifikant schneller als die Standard Intel GPU.
Beide Prozessoren sind mit 8GB oder 16GB RAM gepaart. Ich würde hier immer zur 16GB Version raten!
Starten wir mit ein paar ersten Benchmarks um die Leistung grob einschätzen zu können.
Ich habe von Dell die große Version mit Intel i7-8705G, 16GB RAM, 500GB SSD und 4K Display zur Verfügung gestellt bekommen, bedenkt dies bei den Benchmarks.
Die Benchmarks sehen doch schon mal sehr vielversprechend aus! Gerade die CPU Benchmarks machen einen sehr guten Eindruck!
Die 8. Generation Intel CPUs kann hier mal wieder Zeigen was sie kann. Der i7-8705G schafft es problemlos den i7-7700HQ und auch den großen i7-7820HK zu schlagen.
Etwas überraschend kann sich das XPS 15 2-in-1 auch vor das XPS 13 9370 mit i7-8550U setzen und das auch recht deutlich.
Notebooks mit dem i7-8750H schlagen den i7-8705G natürlich nochmals, aber das nur aufgrund der zwei zusätzlichen Kerne.
Der i7-8705G im XPS ist aktuell der schnellste Vier- Kerner, der mir in einem Notebook begegnet ist.
Dies spiegelt sich auch in der Praxis wieder, das XPS 15 2-in-1 ist ein sehr flottes und reaktionsfreudiges Notebook. Gerade bei Dingen wie Webbrowsen oder Bildbearbeitung kann das Notebook voll überzeugen!
Aber wie sieht es in Spielen aus? Schließlich ist die AMD Vega Grafikeinheit eins der wichtigsten Verkaufsargumente.
Starten wir hier zunächst mit einem kleinen Vergleich.
Dass die Radeon RX Vega M keine absolute High End GPU ist, war von Anfang an klar, hier handelt es sich weiterhin um ein 2-in-1 Notebook.
Dafür macht diese aber einen soliden Job! Was die Leistung angeht setzt diese sich zwischen die Nvidia GTX 1050 und GTX 1050Ti.
In Spielen kann man grob sagen, dass Ihr bei Full HD Auflösung knapp 30 FPS in den meisten aktuellen Titeln bei maximalen Details, Kantenglättung usw. erreichen könnt.
Selbstverständlich in älteren Titeln oder eSport Spielen sind nochmals deutlich mehr FPS möglich, aber Full HD 30FPS maximale Qualität ist so das was „minimal“ in der Regel erreicht wird.
Allerdings gibt es auch durchaus ein paar Spiele wo Ihr die Grafik eine Stufe reduzieren müsst um dieses wirklich ausreichend flüssig spielen zu können.
Bei 4K Auflösung müsstet Ihr die Details ein gutes Stück mehr herunterschrauben.
Auf maximalen Details ist das XPS 15 2-in-1 bei 4K Auflösung weit von spielbaren Bildraten entfernt. Hier wird bei den meisten neueren Titeln eine Absenkung der Details auf niedrig bis mittel notwendig sein.
Hier würde ich allerdings in der Regel eher die Auflösung reduzieren.
Wie steht es um die SSD? Wie bei Dell typisch kommt auch beim XPS 15 2-in-1 eine Toshiba SSD zum Einsatz, welche natürlich via PCIe angebunden ist.
In meinem 500GB XPS 15 ist es die Toshiba „XG5“ KXG50ZNV512G. Dell hätte hier durchaus eine schlechtere Wahl treffen können, denn die XG5 ist eine sehr schnelle SSD.
Lesend schafft diese knappe 3000MB/s und schreibend vernünftige 1100MB/s. Damit ist diese eine der schnellsten SSDs die ich bisher in einem Windows Notebook gesehen habe.
Was WLAN angeht setzt Dell mal wieder auf eine Lösung von Killer, nämlich die Killer 1435. Eine gute 2×2 WLAN ac Karte mit maximal 867Mbit/s. Praktisch konnte ich mit dieser ca. 35-42MB/s erreichen, was okay ist.
2-in-1
Ein wichtiger Faktor beim XPS 15 2-in-1 ist natürlich das umklappbare Display. Ihr könnt das Notebook also auch als Tablet nutzen oder wie ein Zelt aufstellen usw.
Hierfür befindet sich im XPS auch ein Lagesensor welcher automatisch erkennt wie das Notebook gerade positioniert ist, um beispielsweise das Bild zu drehen oder die Tastatur zu deaktivieren.
Das Ganze funktioniert grundsätzlich auch problemlos. Allerdings wenn Ihr plant „oh ich kaufe das XPS 15 2-in-1 und dann brauche ich kein Tablet mehr“ dann muss ich Euch etwas enttäuschen.
Das Notebook ist mit 2KG einfach zu schwer um es wie ein Tablet zu nutzen. Der 2-in-1 Formfaktor ist super um beispielsweise im Bett mal nen Film zu schauen, es flach auf dem Tisch liegend zu nutzen usw. aber als echten Tablet Ersatz würde ich das XPS 15 2-in-1 nicht zählen.
Dell bietet für das XPS 15 2-in-1 auch einen Stylus an, welchen ich allerdings leider nicht testen konnte.
Lautstärke und Temperatur
Bei solch einem dünnen und kompakten Notebook mit einer recht hohen Leistung ist natürlich die Temperatur so eine Sache.
In der Regel handhabt dies das XPS 15 2-in-1 Chassi die Temperatur aber recht gut! Throtteling gibt es je nach Definition nur bedingt oder gar nicht.
Der i7-8705G hat einen Basis Takt von 3,1GHz und Boost Takt von 4,1GHz. Der Basis Takt von 3,1GHz wird in der Regel nicht vom Notebook unterschritten!
Unter einer synthetischen Last konnte ich unregelmäßige Drops unter 3,1GHz beobachten, welche allerdings etwas mysteriös sind. Das Notebook droppt auf 2,xGhz und beginnt dann langsam seinen Takt wieder anzuheben bis ca. 3,5Ghz, hält diesen eine Weile, droppt auf 2,xGHz, hebt den Takt wieder an usw.
Unterm Stich käme man eventuell auf einen durchschnittlichen Takt von 3,1Ghz. Dies passiert so in der Praxis, selbst unter Volllast in der Regel nicht. Hier pendelt sich das Notebook in der Regel bei 3,3-3,8Ghz ein.
Temperaturen werden dabei durchaus von bis zu 100 Grad erreicht, gerade wenn das Notebook auf 4,1GHz boostet, aber meist liegen diese im Bereich der hohen 80iger oder niedrigen 90iger.
Sicherlich nicht ganz optimal, aber das XPS 15 2-in-1 hält die Temperaturen und Takt in einem akzeptablen Bereich.
Wie steht es um die Lautstärke?
Hier bietet Dell Euch ein Tool an, welches erlaubt Lüfter und Lautstärke anzupassen. Ihr könnt also das Notebook zugunsten der Lautstärke etwas drosseln, beispielsweise wenn Ihr in der Uni oder Schule seid und ein Aufheulen der Lüfter verhindern wollt.
Allerdings selbst bei maximaler Leistung ist der Lüfter gut aushaltbar. Im normalen Office/Web Betrieb ist das XPS 15 2-in-1 lautlos.
Unter Last kommt es ein wenig darauf an. Das Notebook dreht die Lüfter recht langsam hoch, kurze Lasten verändern in der Regel nichts am Geräuschpegel.
Erst eine wirklich lange konstante Last sogar dafür, dass das Notebook etwas lauter wird. Hierbei ist die Geräuschkulisse gut ertragbar.
Das Notebook ist in einem Raum ortbar, aber die Lüfter haben eine recht angenehme Schallfrequenz. Teils braucht der Lüfter nach einer Hohen last aber auch recht lange bis dieser wieder herunterdreht.
Dennoch was die Lautstärke/Lüfter angeht gibt es keinen Grund sich über das XPS 15 2-in-1 zu beschweren.
Akku
Das Dell XPS 15 2-in-1 verfügt über einen 75Wh Akku. Grundsätzlich eine solide Kapazität für solch ein recht kompaktes Notebook.
Wie steht es also um die Laufzeit in der Praxis?
Bei einer normalen Office / Webnutzung konnte ich eine Laufzeit von knappen 6 Stunden erreichen, bei einer mittleren Displayhelligkeit. Bei einer einfachen Video Wiedergabe konnte ich hingegen gute 7,5 Stunden erreichen.
Ihr könnt mit ein paar Optimierungen, Displayhelligkeit reduzieren, Energiespar- Modi einschalten usw. die Laufzeit auch im Office Betrieb an die 8 Stunden erreichen. Ebenso wird die Full HD Version sicherlich noch eine Stunde mehr schaffen.
Kurzum eine solide Akkulaufzeit.
Das Dell XPS 15 2-in-1 lädt via USB C, ist es also möglich das Notebook einfach an einer Powerbank oder einem beliebigen USB C Ladegerät zu laden?
Jein.
Es ist möglich das XPS 15 2-in-1 an einer Powerbank oder einem alternativen Ladegerät zu laden, dieses muss allerdings den USB Power Delivery Standard erfüllen und im Optimalfall 30W liefern.
Hier reizt das XPS 15 2-in-1 alle Ladegeräte voll aus. Das mitgelieferte Ladegerät hat auch 130W.
Bedenkt aber, nutzt Ihr ein schwaches Ladegerät, kann es sein, dass das Notebook während der Nutzung sich weiterhin entlädt!
Unter Volllast werdet Ihr mindestens ein 60W USB Power Delivery Ladegerät benötigen um gegenzuhalten.
Dennoch Daumenhoch für die Flexibilität. Nutzt Ihr nur Office Anwendungen oder schaut Videos könnt Ihr das Dell XPS 15 2-in-1 problemlos an einem kleinen Multiport USB Power Delivery (1, 2, 3) Ladegerät laden.
Bei einer intensiven Nutzung würde ich aber wenn möglich zum originalen Ladegerät raten.
Fazit
Das XPS 15 2-in-1 ist ein herausragendes Notebook, wo aber eine Empfehlung etwas schwieriger ist.
Erst einmal hat Dell alles richtig gemacht. Das Gehäuse fühlt sich wertig an und ist gut alltagstauglich. Das Vorhandensein von nur USB C Ports kann zwar ein Nachteil sein, aber gerade mobil benötigt man in der Regel nicht so viele USB Geräte.
Auch Tastatur und Trackpad gehören durchaus zu den besseren die man in Notebooks finden kann. Die etwas flachen Tasten erfordern zwar anfangs etwas Gewöhnung, aber eigenen sich auch für Vieltipper.
Das absolute High Light am XPS 15 2-in-1 ist aber ohne Frage das Display (die UHD Version). Das XPS 15 2-in-1 hat das beste Display, welches ich bisher in einem Notebook gesehen habe! Farben, Kontraste, Schärfe und selbst Farbumfang sind herausragend! Die Ausleuchtung ist zwar nicht ganz perfekt, aber vollkommen ausreichend.
Damit würde sich das XPS 15 2-in-1 auch problemlos für einen Fotografen oder Grafiker eigenen!
Hierzu passt auch die sehr hohe Leistung des Intel i7-8705G, welche sowohl aufseiten der CPU aber auch der GPU überzeugen kann! Der Intel i7-8705G kann jede Intel Notebook CPU der 7. Generation problemlos hinter sich lassen und ist der schnellste Quad Core der mir bisher in einem Notebook beengt ist.
Zwar ist das XPS 15 2-in-1 kein Gaming Notebook, aber die AMD Vega GPU macht einen vernünftigen Job. Bei Full HD Auflösung könnt Ihr fast alle Spiele bei maximaler Qualität und 30+FPS problemlos spielen. eSport Titel wie CS Go und Co. erreichen natürlich nochmals deutlich höhere Bildraten.
Ebenfalls stark ist die verbaute SSD, die Lautsprecher und auch die Akkulaufzeit.
Das Problem ist die „für wen“ Frage. Das XPS 15 2-in-1 hat einen harten Konkurrenten, das neue XPS 15 ohne 2-in-1. Dieses bietet nochmals eine leicht höhere Leistung, das gleiche Display, ähnliches Gehäuse (etwas dicker) und eine größere Anschlussvielfalt.
Damit das XPS 15 2-in-1 das richtige Notebook für Euch ist muss die Portabilität und dabei eine hohe Leistungsfähigkeit das absolut Wichtigste sein. Auch wenn ihr einen Nutzen aus dem 2-in-1 Formfaktor ziehen könnt, ist das XPS natürlich absolut zu empfehlen.
Ich denke hier beispielsweise an Fotografen die das XPS 15 2-in-1 mit zu Fotoshootings nehmen, Kunst oder Grafikstudenten, welche eventuell auch auf dem Notebook zeichnen und schreiben wollen (ein Stylus ist optional erhältlich) oder einfach den Normalnutzer, der ein stylisches und portables Gerät sucht.
Wirklichen Powernutzern, welche mit einem etwas dickeren Notebook leben können, würde ich aber vermutlich das normale XPS 15 ans Herz legen.
Einbruchszahlen sind leider auch im Jahr 2018 weiterhin recht hoch. Daher überrascht es kaum, dass sich immer mehr Menschen und Unternehmen eine Überwachungskamera zulegen.
Hier gibt es viele Modelle zur Auswahl, komplett kabellos, Cloud Kameras, smart Home Überwachungskameras usw. Aber was wenn man diesen ganzen Kram nicht braucht und einfach eine solide und zuverlässige Überwachungskamera ohne Folgekosten oder Datenschutzbedenken sucht?
Dann ist INSTAR vielleicht der richtige Hersteller für Euch.
Diese bieten mit der IN-9008 eine klassische, aber dennoch state of the Art Überwachungskamera an, welche eine Mischung aus einem professionellen und Heimgerät ist.
Neugierig? Dann wollen wir uns doch einmal im Test ansehen was die neue INSTAR IN-9008 kann und vor allem wie gut diese ist!
An dieser Stelle vielen Dank an INSTAR für das Zurverfügungstellen der IN-9008 für diesen Test!
Im Gegensatz zu vielen aktuellen Heim- Überwachungskameras setzt die INSTAR IN-9008 auf ein recht klassisches und professionelles Design.
Die Kamera besitzt ein großes und längliches Aluminiumgehäuse, welches auf der Front über die Linse verfügt und auf der Rückseite über die Wandhalterung.
Die INSTAR IN-9008 könnte so auch problemlos an einer Bank oder einem anderen „wichtigen“ Gebäude hängen. Diese strahlt durchaus eine professionelle Aura aus. Dies liegt sicherlich auch an dem extrem massiven Gehäuse.
Steinwürfe, sofern die Linse auf der Front nicht getroffen würde, würde die Kamera problemlos aushalten. Ich habe bisher noch keine andere so massive und stabile Überwachungskamera gesehen wie diese!
Auf der Front verfügt die IN-9008 über einen Full HD Sensor, wie auch fünf sehr große Infrarot LEDs, welche laut INSTAR bis zu 20 Meter Reichweite haben sollen. Auch befindet sich auf der Front ein gesonderter Bewegungsmelder.
Dieser Bewegungsmelder ist interessanterweise bei der IN-9008 unterhalb der eigentlichen Kamera angebracht. Das Ganze wirkt etwas wie ein nachträglich integriertes Feature.
Sehr interessant ist das Kabelproblem bei der IN-9008 gelöst. Viele dieser großen Außenkameras besitzen einen dicken Kabelbaum am Ende. Dies gilt auch für ältere INSATR Kameras.
Dieser Kabelbaum ist bei der IN-9008 gar nicht zu finden. Genau genommen besitzt diese erst einmal gar keine Kabel. Um die Kabel (Strom und Netzwerk) anzuschließen müsst Ihr die Kamera öffnen und die Kabel auf der Rückseite durch die Wandhalterung führen und im Inneren anschließen.
Um die Kamera zu öffnen müsst ihr einfach die Schrauben auf der Rückseite lösen, ein passender Schraubendreher liegt sogar bei. Im Inneren findet Ihr dann das PCB der Kamera mit den Anschlüssen für das Netzteil und ein LAN Kabel. Dort ist auch die integrierte 16GB Speicherkarte zu finden, welche sich auf bis zu 128GB upgraden lässt.
Durch diese Art der Montage/Kabelführung ist es möglich die INSTAR IN-9008 sehr „sauber“ zu montieren. Habt Ihr ein Loch in der Wand könnt Ihr die Kabel einfach von der anderen Seite durch schieben, durch die Wandhalterung in die Kamera.
Bonuspunkte gibt es für das Netzteil, welches einen sehr schmalen Stecker hat und ein langes Kabel. Dieses wäre problemlos durch ein vergleichsweise kleines Loch in der Wand zu bekommen.
Achtet bei der INSTAR IN-9008 im Übrigen auf die Version. Diese gibt es einmal mit WLAN und einmal mit POE. Die WLAN Version verfügt zusätzlich über einen Standard WLAN Antennen Anschluss auf der Rückseite.
Die POE Version hingegen lässt sich dafür über ein Kabel (LAN Kabel) mit Strom und Daten versorgen.
Installation und Einrichtung
Bei der Einrichtung und Installation fällt recht schnell auf, dass INSTAR ein deutsches Unternehmen ist. Alle Funktionen und Einstellungen sind sehr gut dokumentiert.
Im Gegensatz zu sehr vielen anderen aktuellen Überwachungskameras ist die INSTAR IN-9008 nicht primär für die Nutzung mit dem Smartphone ausgelegt. Ganz im Gegenteil, INSTAR möchte, dass Ihr wenn möglich die Einrichtung via Notebook oder PC vollzieht.
Grob zusammengefasst Ihr verbindet die Kamera mit Strom und Netzwerk. Hierbei spielt es keine große Rolle ob Ihr die Kamera später kabelgebunden oder via WLAN nutzen wollt. Die Ersteinrichtung ist bei der Nutzung von LAN allerdings einfacherer und schneller. Ich würde dazu raten die Einrichtung vor der Montage durchzuführen und gegebenenfalls zu Überprüfen ob auch das WLAN Signal an der gewünschten Stelle stark genug ist.
Findet nach dem Verbinden mit Strom und Netzwerk die IP Adresse der Kamera heraus. Wenn Ihr wisst wie dies geht, fragt die IP Adresse über Euren Router ab, ansonsten nutzt das Tool von INSTAR welches für Windows/Mac/Linux zur Verfügung steht.
Gebt anschließend die IP Adresse in Euren Webbrowser ein und Ihr landet auf der Installationsseite der Kamera.
Hier legt Ihr ein Passwort fest, verbindet die Kamera gegebenenfalls mit dem WLAN und tätigt auch weitere essenzielle Einstellungen. Das Ganze ist aber sehr simpel und verständlich beschrieben.
Wollt Ihr auf die Kamera via Smartphone zugreifen ist dies auch kein Problem. INSTAR bietet für so ziemlich alle Plattformen eine App an, IOS, Android, Windows, Windows Phone, Blackberry usw.
Im Gegensatz zu den meisten Überwachungskameras benötigt Ihr auch keinen Account beim Hersteller. Es muss mit der Smartphone App lediglich ein Code eingescannt werden, welcher von der Kamera generiert wird und fertig!
Manuelle Portfreigaben oder Ähnliches sind im Übrigen nicht nötig.
Benutzeroberfläche und Feature
Die INSTAR IN-9008 ist eine recht klassische Überwachungskamera. Viele aktuelle Heim- Überwachungskameras sind komplett für die Steuerung via Smartphone ausgelegt und verfügen oftmals nicht mal über die Möglichkeit auf diese via PC oder Notebook zuzugreifen.
Die IN-9008 ist hingegen primär für die Nutzung via Desktop/Notebook ausgelegt. Nur über den normalen Webbrowser erhaltet Ihr den vollen Funktionsumfang.
Allerdings verfügt INSTAR natürlich auch über eine Smartphone App. Diese ist allerdings recht „Basic“ gehalten.
Ihr könnt über diese in die live Ansicht schalten, Benachrichtigungen erhalten und Aufnahmen betrachten. Im Grunde alles was man auch braucht.
Das Webinterface ist allerdings etwas ausgeprägter. Auf der Startseite finden wir zunächst die Live Ansicht, welche entweder via Flash oder via Webbrowser integrierten Tools (qualitativ etwas schlechter) sichtbar ist.
Daneben könnt Ihr manuell Schnappschüsse oder Videoaufnahmen anstoßen.
Im oberen Bereich könnt Ihr dann Zugriff auf die auf der microSD Speicherkarte gespeicherten Aufnahmen nehmen. Dies ist leider etwas unübersichtlich gelöst.
Aufnahmen werden hier einfach in einer Listenansicht chronologisch aufgelistet. Eine Vorschau oder Ähnliches gibt es leider nicht! Dies einer der größten Kritikpunkte die ich an der Benutzeroberfläche der IN-9008 habe.
Abgesehen davon ist diese ziemlich gut und übersichtlich! Auch visuell ist die Benutzeroberfläche mehr als solide!
Allerdings sieht man spätestens, wenn es in die Einstellungen geht, dass INSTAR im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern die Benutzeroberfläche nicht künstlich verschlankt hat. Es gibt tonnenweise teils erweiterte oder spezielle Feature, wie ONVIF, Zeitpläne für die Nachtsicht, AlarmServer, unter Accounts anzulegen usw.
Ich sehe dies aber eher als Vorteil, besser mehr Optionen als zu wenig.
Dies gilt auch beispielsweise bei der Speicherung der Aufnahmen. Hier bietet die INSTAR IN-9008 Euch einige Optionen!
Das wichtigste Speicherziel ist sicherlich die microSD Speicherkarte im Inneren der Kamera. Alternativ bzw. zusätzlich lassen sich auch Bilder via eMail versenden, Videos und Fotos auf dem FTP Server speichern oder Ihr könnt die INSTAR Cloud nutzen.
Der FTP Server ist hier sehr interessante Option, welche viel mehr Überwachungskameras haben sollten! Viele WLAN Router haben einen USB Port und einen integrierten FTP Server, Ihr könntet hier einfach einen USB Stick oder eine externe HDD an Euren Router anschließen und auf diesem die Aufnahmen sichern.
Sollte doch ein Einbrecher die Kamera samt integrierter Speicherkarte klauen, wären die Aufnahmen so noch in Sicherheit.
Ähnliches gilt natürlich auch für den Fall, dass Ihr die INSTAR Cloud nutzt. Diese bietet natürlich noch mehr Sicherheit für die Aufnahmen, selbst im Falle einer absoluten Katastrophe. INSTAR verkauft Euch auf Wunsch eine Art prepaid Abo. Ihr Kauf 10GB für ein Jahr für rund 30€. Dabei erhaltet Ihr auch wirklich eine Art Gutschein Karte, welche Ihr auf der Webseite eingebt. Das Abo verlängert sich somit auch nicht automatisch.
10GB sind in der Regel im Übrigen völlig ausreichend, wird mehr Platz beansprucht werden einfach die ältesten Aufnahmen gelöscht.
Wann und wie kann die INSTAR IN-9008 aufnehmen?
Grundsätzlich kann die IN-9008 konstant Videos aufnehmen, dies aber nur auf die microSD Speicherkarte.
Mehr Sinn wird es in der Regel machen einen Alarm einzurichten. Ihr könnt hier bis zu vier unterschiedliche Bereiche auf dem Bild festlegen welche mit einer unterschiedlichen Sensitivität überwacht werden sollen. Dabei ist es natürlich auch möglich das komplette Bild auszuwählen. Im Optimalfall wollt Ihr aber versuchen Dinge wie Bäume und Büsche auszuklammern.
Wird nun eine Bewegung erkannt, was in meinem Test sehr zuverlässig funktionierte, kann die Kamera Bilderserien, Aufnahmen usw. anlegen und versenden.
Sofern Ihr auch die Smartphone App nutzt sind auch Push Benachrichtigungen möglich.
Kleine Anmerkung an dieser Stelle. Habt Ihr ein Synology oder auch QNAP NAS System könnt Ihr die Surveillance Station nutzen, was ein extrem spannendes Thema ist!
Die INSTAR IN-9008 setzt auf einen Full HD WDR Sensor von Panasonic welcher mit 1/3 Zoll vergleichsweise groß ausfällt.
Dabei ist dieser Full HD Sensor mit einer 90 Grad Linse gepaart. 90 Grad ist nicht super weitwinklig, aber ideal um einen Hof oder Einfahrt zu überwachen.
Bildqualität bei Nacht
Was die Bildqualität angeht kann ich mich nicht beschweren. Bei Tag sind Aufnahmen detailliert und scharf.
Sehr Ähnliches gilt auch bei Nacht, wo die IN-9008 dank der sehr starken IR LEDs wirklich eine gute Ausleuchtung selbst bei hoher Distanz hinbekommt.
Die angegeben 14-20 Meter kann ich bestätigen.
Fazit
Ihr seid auf der Suche nach einer guten professionellen/semi-professionellen Überwachungskamera für den Außenbereich, welche nicht vom Hersteller künstlich eingeschränkt wurde um ein Cloud Abo zu verkaufen?
Dann ist die IN-9008 von INSTAR vermutlich die richtige Kamera für Euch!
Diese bietet eine gute Bildqualität bei Tag wie auch bei Nacht und viele Nutzungsoptionen. Ob nun Speicherung in der Cloud, auf einer Speicherkarte oder auch auf einem eigenen FTP Server.
Auch abseits davon bietet Euch die IN-9008 viele Einstellungsmöglichkeiten und Optionen, welche andere Überwachungskameras so oftmals nicht bieten.
Hierdurch ist die IN-9008 zwar nicht ganz so „einfach“ wie beispielsweise Modelle von Nest und Co. aber immer noch gut zu bedienen. Dies auch aufgrund der hervorragenden Dokumentation des Herstellers.
Die INSTAR ist eher eine Überwachungskamera für den etwas erweiterten Nutzer, welcher diese nicht nur über seine Smartphone App steuern möchte und besonders viel Wert auf einen guten Datenschutz legt.
Kurzum, falls Ihr eine Überwachungskamera für den Hof oder die Einfahrt sucht, kann ich die INSTAR IN-9008 nur voll empfehlen!