Start Blog Seite 244

Das Xtorm XW204 QI Ladepad im Test, edel und gut?

Kabellose Ladegeräte nach dem Qi Standard gibt es viele auf dem Markt. Kein Wunder die Verbreitung dieser Technologie hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

Hier mit seinem Produkt aus der Masse herauszustechen ist für einen Zubehörhersteller keine ganz leichte Angelegenheit.

Genau dies versucht Xtorm nun aber mit seiner neuen Design-Serie zu schaffen. Diese soll wie man sich dies vielleicht schon denken kann, mit einem etwas ungewöhnlicheren und hochwertigeren Design von der Maße abheben.

Dabei soll allerdings auch die technische Seite nicht vernachlässigt werden. So bietet das XW204 Qi Ladepad neben dem interessanten Aluminium/Leien Design auch eine 10W Ladespule! Damit bietet dieses in der Theorie das so ziemlich schnellst mögliche kabellose Laden.

Wollen wir uns das Ganze doch einmal im Test des XW204 ansehen! Neugierig?

 

Das Xtorm XW204 QI Ladepad im Test

Xtorm setzt bei seinem XW204 QI Ladepad auf das typische Puck/Pad Design. Das heißt Ihr erhaltet ein handflächen großes Modul, welches einfach an ein USB Ladegerät angeschlossen werden kann.

Das XW204 misst mit 80x80x14mm, ebenfalls eine recht typische Größe für solch ein kabelloses Ladegerät.

Was das Design und die Haptik angeht, hebt sich das XW204 allerdings durchaus etwas von den gängigen Konkurrenten ab.

Xtorm setzt bei seiner Design Serie auf Aluminium und Textil. Beim XW204 ist der äußere Rahmen des Ladepads aus einem schicken silbernen Aluminium gefertigt.

Dieses verleiht dem Ladegerät ein gewisses Premium Gefühl, hierzu trägt natürlich auf die Textil Oberseite bei. Xtorm setzt hier auf eine Art Leinen-Stoff, unter welchem sich die eigentliche Ladespule verbirgt.

Diese Mischung aus Aluminium und Leinen ist etwas sehr Einmaliges und Ungewöhnliches. Mir gefällt dies allerdings sehr gut! Hierdurch ist das XW204 auch sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken und Schmutz, was neben der tollen Optik ein klasse Nebeneffekt ist.

Natürlich würden die meisten Glas Smartphones schnell von einer glatten Leinen Oberfläche herunterrutschen, daher hat Xtorm auf der Oberseite des XW204 Qi Ladepads ein Gummi Plus angebracht, welches als ein Rutschstopp agieren soll.

Dies funktionierte in meinem Test auch tadellos.

Etwas ebenfalls sehr Interessantes am XW204 ist der Anschluss des Ladepads, denn Xtorm setzt hier bereits auf USB C. Letztendlich hat dies technisch keinen Vorteil gegenüber microUSB, ist aber einfach der modernere Standard.

Die Chancen stehen auch nicht schlecht, dass das Smartphone, das auf diesem Pad aufgeladen wird, auch über USB C verfügt und nicht mehr über microUSB.

Ein passendes Ladegerät liegt leider nicht bei! Bei einem Preis von 50€ finde ich dies etwas schade. Um das XW204 voll zu nutzen benötigt Ihr im Übrigen ein QC 3.0 Ladegerät.

Auf der Rückseite des XW204 ist neben dem USB C Port auch eine kleine Status LED angebracht.

 

Funktion und Test

Das Xtorm XW204 ist ein 10W QI Ladegerät. Wobei 10W natürlich die maximale Ladegeschwindigkeit ist, je nach genutztem Smartphone können auch 5W oder 7,5W ausgegeben werden.

Um auf die vollen 10W zu kommen, müsst Ihr das XW204 an einem Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegerät anschließen. An einem normalen 5V Ladegerät kann das XW204 auch genutzt werden, lädt daran aber einige Smartphones gegeben falls etwas langsamer.

Ein USB C Power Delivery Ladegerät, wie vom Google Pixel oder den Apple MacBook Pros hingegen funktioniert gar nicht!

Ich habe das Xtorm XW204 in Kombination mit dem Samsung Galaxy S7 Edge, Galaxy S9+ und Apple iPhone X getestet.

Alle drei Smartphones konnten auf dem Xtorm problemlos laden und auch Ihre maximale Geschwindigkeit erreichen. Leider kann ich Euch hier keine ganz genauen Zahlen liefern, da diese beim kabellosen Laden nur schwer zu erhalten sind.

So als kleine Richtungsangabe, das Samsung Galaxy S9+ erreichte in 30 Minuten 11% und das iPhone X gute 15%. Klingt sicherlich im ersten Moment nicht nach sonderlich viel, ist aber ein vernünftiger Wert!

Die Ladegeschwindigkeit sinkt gerade im Sommer nach einer Weile aufgrund der starken Hitzeentwicklung beim kabellosen Laden, so auch beim Xtorm. Es gibt hier Hersteller die sogar mit einer aktiven Kühlung versuchen dagegen zu lenken.

Das beste passive Ladegerät (RAVPower HyperAir) erreichte in den 30 Minuten 13% beim S9+. Das Ergebnis des Xtorm XW204 ist also schon als ordentlich einzustufen.

Im Leerlauf liegt die benötigte Energie des XW204 an einem QC 3.0 Ladegerät bei rund  0,182W und an einem normalen Ladegerät bei 0,144W.

 

Fazit

Das Xtorm XW204 ist ein herausragendes kabelloses Ladegerät, welches kaum von der Konkurrenz zu überbieten ist, sowohl was Technik wie auch Optik angeht.

Allerdings ist die technische Seite nicht unbedingt das am stärksten herausstechende Merkmal. Das XW204 bietet hier durchaus eine „State of the Art“ Elektronik mit maximal 10W Leistung. Es gibt aber mittlerweile durchaus einige Qi Ladepads mit 10W/7,5W Leistung.

Mit 50€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist das XW204 von Xtorm allerdings deutlich teurer als die gängigen Modelle der asiatischen Anbietern, mit einer vergleichbaren Ausstattung.

Ihr zahlt beim XW204 einen gewissen Aufpreis für das tolle Aluminium/Leinen Design.  Damit sich das Xtorm XW204 also für Euch lohnt, müsst Ihr schon einen gewissen Wert auf eine außergewöhnliche Optik und Haptik legen.

Das XW204 ist kein 0815 Kunststoff kabelloses Ladepad und dies spiegelt sich auch etwas im Preis wieder.

Xtorm XW204 Wireless Fast Charging Pad (QI) - Balance Grau
  • Kabelloses störungsfreies Laden bei Geschwindigkeiten von bis zu...
  • Hervorstechendes Design
  • Rutschfeste „Plus“-Markierung für eine perfekte...
  • Unterstützt Apple Wireless Fast Charging (7,5 W)
  • Lieferumfang: Xtorm - Wireless Fast Charging Pad (QI) - Balance...

Die RealPower PB-10000C Powerbank im Test

Für techtest.org hatte ich bereits einige Powerbanks in der Hand, allerdings der Hersteller RealPower fehlte mir noch in meiner „Sammlung“.

Hier bot sich natürlich die neue „C“ Serie von RealPower besonders für einen Test an. Die Powerbanks der „C“ Serie bieten erstmals in RealPowers Sortiment den neuen USB C Port, für eine größere Flexibilität und Tempo beim Aufladen von Smartphones.

Wollen wir uns daher im Test doch einmal ansehen was die RealPower PB-10000C so zu leisten vermag. Neugierig?

 

Die RealPower PB-10000C im Test

Die RealPower PB-10000C soll laut Hersteller eine Kapazität von 10000mAh besitzen. 10000mAh ist eine sehr vernünftige Kapazität, welche problemlos ausreicht selbst große Smartphones 2,5x-3,5x vollständig zu laden.

Es gibt ganz klar kompaktere Modelle in dieser Preisklasse, welche aber dann auch über weniger Anschlüsse verfügen als die RealPower PB-10000C.

Das Gehäuse der Powerbank besteht aus einer Kunststoff-Basis, welche teilweise mit einer dicken Schicht Softtouch Kunststoff überzogen wurde. Dies verleiht der Powerbnak eine durchaus etwas ungewöhnlichere und hochwertigere Haptik.

Auch die Verarbeitungsqualität ist grundsätzlich zufriedenstellend, allerdings lässt sich die Oberseite der Powerbank ein gutes Stück eindrücken. Sowas ist natürlich immer etwas „unelegant“ aber nicht weiter kritisch.

Was die Stabilität angeht wird das Gehäuse seinen Zweck erfüllen.

Die Anschlüsse der RealPower PB-10000C befinden sich auf der Front der Powerbank. Hier haben wir eine etwas größere Auswahl. Neben zwei normalen USB Ports ist ein USB C Port und ein microUSB Port zu finden.

Die beiden normalen USB Anschlüsse sollen jeweils eine Leistung von 2,1A bieten. Selbiges soll auch für den USB C Port gelten, was etwas ungewöhnlich ist.

Normalerweise verfügen USB C Ports immer über 1,5A oder 3A Leistung, hier haben wir im Praxisteil ein paar gesonderte Tests durchzuführen.

Der USB C Port kann aber nicht nur als Ausgang genutzt werden, sondern auch als Eingang. Hier soll dieser ebenfalls 2,1A aufnahmen können.

Alternativ könnt Ihr aber auch den microUSB Eingang nutzen, welcher auf dem Papier das gleiche Tempo bietet. Ich finde es immer klasse, wenn einem Powerbanks die Wahl lassen welchen Anschluss man nutzen möchte!

Seitlich verfügt die RealPower PB-10000C zudem über einen Einschalter. Dieser dient allerdings weniger zum Einschalten der Powerbank, sondern viel mehr zum Überprüfen der Verbliebenden Restladung. Das Ein/Ausschalten erledigt die Powerbank automatisch wenn Ihr Euer Smartphone anschließt bzw. trennt.

Für das Überprüfen der verbliebenden Restladung besitzt die RealPower PB-10000C ein kleines LCD Display, wo Euch prozentgenau die aktuelle Kapazität angezeigt wird. Dieses Display ist „unsichtbar“ im Gehäuse integriert und nur sichtbar wenn Ihr die seitliche Taste betätigt.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. RealPower gibt hier 10000mAh an, messen konnte ich sehr gute 9583mAh bzw. 35,46Wh.

Dies entspricht 96% der Herstellerangabe. Aber warum ist dieser Wert gut?

Die Herstellerangabe bezieht sich in der Regel auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen und nicht auf die letztendliche nutzbare Kapazität.

Beim Entladen der Akkuzellen entsteht aufgrund der Umwandlung der Spannung von 3,7V auf 5V immer ein gewisser Verlust. Dies ist völlig normal! 96% ist aber so ein guter Wert, dass davon auszugehen ist, dass die Akkuzellen im Inneren größer sind als die eigentlich angegeben 10000mAh.

80-90% sind in der Regel eher an echter Kapazität gängig.

Wie steht es um die Ladegeschwindigkeit bzw. die Leistung der Powerbank?

Erst einmal muss ich RealPower berichtigen, die RealPower PB-10000C hat keine zwei 2,1A Ausgänge! Port Nummer 1 schafft eher 1-1,5A. Man kann zwar theoretisch 2,1A entnehmen, aber dann sinkt die Spannung auf 3,9V, was viel zu wenig ist.

Port Nummer 2 schafft wie beworben 2,1A recht problemlos mit einer Spannung von 5,02V. Dieser Port schafft sogar genau genommen 2,4A und schaltet sich erst bei 3A komplett ab. Bei 3A ist dann aber die Spannung wieder sehr stark gesunken auf 4,3V, also praktisch eher weniger nutzbar.

Der USB C Port schafft auch wie beworben 2,1A, hat dabei aber ein recht niedriges Spannungslevel.

Kommen wir zur Ladegeschwindigkeit. Diese hat mich ganz klar gesagt überrascht! Starten wir mit dem negativen, der Port Nummer 1 ist langsam.

Smartphones laden hier nur mit 1A, was sich mit den Messergebnissen deckt. Auch der USB C Port ist vom Tempo eher mittelmäßig. Wir sehen hier meist Ladegeschwindigkeiten im Bereich 1,2-1,5A.

Beispielsweise das MacBook Pro kann am USB C Port laden, aber nur mit 1,42A.

Überrascht hat mich Port Nummer 2! Denn dieser zeigt eine gute bis sehr gute Ladegeschwindigkeit! Das Note 9 erreicht hier 1,76A, das iPhone X 1,58A und das iPad Pro 10.5 2,06A.

Hier gibt es kaum noch Luft nach oben ohne einen Schnellladestandard wie Quick Charge zu nutzen, Top!

Ist die Powerbank nun leer, wie lange dauert das Aufladen? Vorausgesetzt Ihr nutzt ein gutes USB Ladegerät erreicht die Powerbank über den microUSB Port ca. 1,5-1,8A Ladestrom, selbiges gilt auch für den USB C Port.

Eine vollständige Ladung dauert also rund 5,5-6 Stunden.

 

Fazit

Die RealPower PB-10000C ist eine grundsolide „Standard“ Powerbank, welche problemlos für den Normal-Nutzer zu empfehlen ist!

Punkten kann diese dabei vor allem durch das gute Einhalten der angegeben Kapazität, der Anschlussvielfalt und der recht hohen Ladegeschwindigkeit.

Für Letztere solltet Ihr allerdings USB Port Nummer 2 nutzen!

Natürlich mit Quick Charge oder USB Power Delivery Powerbanks würde das Aufladen noch schneller gehen, aber Schnellladen ist ineffizienter und wird natürlich auch nicht von jedem Smartphone unterstützt.

Die RealPower PB-10000C zeigte hingegen eine gute „allround“ Kompatibilität mit allen gängigen Smartphones.

Kurzum eine gute Powerbank!

Der ViewSonic PX747-4K im Test, der aktuell günstigste 4K Beamer auf dem Markt, aber ist er auch gut?

Die 4K UHD Auflösung ist mittlerweile bei Fernsehern fast schon als absoluter Standard zu bezeichnen. Bei Beamern sieht die Welt da allerdings anders aus. 4K fähige Beamer waren bis vor Kurzem unheimlich teuer und exotisch.

Erst so langsam beginnen die ersten Modelle die 1000€ Preisgrenze zu unterschreiten. Einer der günstigsten Beamer mit echtem 4K ist der ViewSonic PX747-4K. Dieser ist aktuell für knapp über 1000€ im Handel erhältlich.

Neben der 4K Auflösung soll der ViewSonic auch mit einer sehr hohen Helligkeit und HDR überzeugen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann der ViewSonic PX747-4K als günstigster 4K Beamer aktuell auf dem Markt überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an ViewSonic für das Zurverfügungstellen des PX747-4K für diesen Test!

Der ViewSonic PX747-4K im Test

ViewSonic setzt beim PX747-4K auf eine recht klassische Beamer Optik. Dieser ist wie üblich aus einem weißen Kunststoff gefertigt und besitzt mit rund 33 x 13 x 26cm eine normale Größe.

Nichts anderes ist auch bei einem „günstigen“ 4K Modell zu erwarten. Das Gewicht fällt mit 4,6KG allerdings glatt etwas geringer aus als ich es erwartet hätte. Dennoch würde ich den PX747-4K nicht groß portabel einsetzen. Hier gibt es klar bessere Geräte.

Beim Aufbau gibt es keine großen Überraschungen. Auf der Front finden wir die Linse, während alle Tasten und Drehräder auf der Oberseite angebracht sind.

Oberhalb der Linse ist das Drehrad für den Focus und den Zoom zu finden. Der PX747-4K kann ein Bild mit einer Diagonale von bis zu 7,62m erzeugen. Die kleinstmögliche Diagonale liegt hingegen bei 0,76m. Der Abstand kann hier zwischen 0,97 und 11,69m variieren. Das Projektionsverhältnis liegt bei 1,47:1-1,76:1.

Messt also am besten gut vorher ab ob der Abstand und die gewünschte Diagonale möglich ist.

Neben den Drehrädern befinden sich auch einige Tasten zur Steuerung auf der Oberseite. Über diese Tasten könnt Ihr den Beamer komplett steuern. Natürlich liegt auch eine ordentliche Fernbedienung mit im Lieferumfang, welche nochmals etwas komfortabler ist als die Steuerung direkt am Gerät.

Über beide Methoden könnt Ihr sämtliche Menüs und Einstellungen erreichen, auch wenn die Fernbedienung einige direkte Wahltasten zusätzlich besitzt.

Die Anschlüsse des ViewSonic PX747-4K sind auf der Rückseite zu finden. Hier verfügt dieser über eine recht übersichtliche Ausstattung. Das wichtigste hier sind natürlich die zwei HDMI Ports, wovon aber nur Port Nummer 1 4K 60Hz unterstützt. HDMI Port Nummer 2 ist ein 1.4 Port, also „nur“ 4K 30Hz.

Ein VGA Anschluss ist auch bei einem 4K Beamer anscheinend noch Standard, für die typischen Firmen- Präsentationen.

Zudem gibt es noch einen Audio Eingang/Ausgang (3,5mm), MiniUSB, RS232, einen USB Ausgang mit 5V/1,5A und einen 12V Trigger.

 

Bildqualität

Kommen wir ohne Frage zu dem wichtigsten Punkt am ViewSonic PX747-4K, nämlich der Bildqualität. ViewSonic wirbt hier recht aggressiv mit der 4K „UHD“ Auflösung des PX747-4K.

Hier trickst ViewSonic allerdings genau genommen etwas. 4K Beamer sind aktuell noch extrem selten, zumindest Modelle mit einer nativen 4K Auflösung. Das günstigste Modell wäre hier der Sony VPL-VW260ES für schlanke 4000€.

Heißt dies also dass der PX747-4K gar kein 4K hat?! Nein! ViewSonic nutzt eine Technologie namens XPR. Hierbei werden mehrere Pixel leicht versetzt mit einer geringeren Auflösung nacheinander projiziert, so dass ein Bild effektiv eine 4K Auflösung besitzt.

Dies geschieht so schnell, dass dies nicht für das Auge wahrnehmbar ist oder auch die übliche Bildwiederholungsrate von 60Hz negativ beeinflusst. Jedes einzelne Bild hat eine 4K bzw. 8,3 Megapixel Auflösung. Es handelt sich hier also nicht um ein einfaches Upscaling oder einen Full HD Beamer der nur ein 4K Signal akzeptieren kann. Der ViewSonic PX747-4K kann ein 4K Signal akzeptieren und auch voll darstellen.

Das Wichtigste ist aber, dass es auch wirklich funktioniert! Der ViewSonic PX747-4K ist deutlich merkbar schärfer als mein „alter“ Full HD BenQ Beamer.

Text ist beim PX747-4K signifikant knackiger und schärfer als bei jedem Full HD Beamer den ich bisher gesehen habe. Dies gilt natürlich nicht nur für Text, auch wenn es hier am meisten auffällt.

Natürlich sind auch Filme oder Spiele ein gutes Stück schärfer und detailreicher, auch wenn ich „nur“ eine 2 Meter Leinwand habe.

Auf einer größeren Leinwand würde die Auflösung vermutlich noch stärker auffallen. Eine gute Leinwand ist im Übrigen gerade bei 4K recht wichtig, hier müsste ich eventuell auch mal ein Upgrade vornehmen.

Man merkt die Pixel Shift Technologie im Alltag also überhaupt nicht!

Aber natürlich besteht ein gutes Bild aus mehr als nur einer hohen Auflösung. Erfreulicherweise gibt sich der PX747-4K aber auch beim punkto Helligkeit, Kontrast und Farben keine Blöße.

Gerade der Kontrast hat mich sehr positiv überrascht. ViewSonic gibt diesen mit 12.000 : 1 an, was vielleicht etwas hochgegriffen ist, aber praktisch ist der Kontrast subjektiv sehr gut! In einem gut abgedunkelten Raum ist schwarz wirklich ein sehr tiefes Schwarz und weiße bzw. helle Elemente besitzen eine klare Kontur.

Positiv ist auch generell die Helligkeit. Diese wird mit 3500 ANSI Lumen angegeben, was sehr hell ist! Leider besitze ich hier keine effektive Möglichkeit diese Angabe zu überprüfen, allerdings ist es beim PX747-4K nicht zwingend nötig den Raum groß abzudunkeln. Selbst wenn etwas Licht durchs Fenster scheint, wird ein deutliches Bild produziert.

Allerdings gilt es dies dennoch zu vermeiden. Die beste Bildqualität, gerade was Kontrast und Farben angeht, wird in dunklen Räumen erreicht.

Der PX747-4K produziert in abgedunkelten Räumen sehr schöne und kräftige Farben. Bilder wirken sehr lebendig und aussagekräftig, wobei dies auch etwas vom gewählten Preset abhängt.

Laut meiner Messung kann der Beamer 86% des SRGB Farbraums darstellen, was mehr also solide ist.

Das Bild lässt sich wie üblich frei nach Euren Wünschen anpassen. Zusätzlich besitzt der ViewSonic PX747-4K auch mehrere vor definierte Profile, wie Standard, Movie, Eco, Bright usw.

Ich würde hier für den Normalbetrieb glatt Eco empfehlen. Das Bild ist etwas dunkler, was aber beim Anschauen von normalen Filmen/Fernsehen kaum negativ auffällt, gerade wenn man sich in einem abgedunkeltem Raum befindet. Hier ist der Beamer selbst im Eco Modus noch hell genug. Movie hingegen dreht die Farbsättigung und den Kontrast hoch.

Ich bevorzuge allerdings den Standard Modus, sofern ich den Eco Modus aus lasse.

Der ViewSonic PX747-4K unterstützt auch HDR, welches in meinem Test gut funktionierte! Man merkte sowohl in Spielen wie auch Filmen einen deutlichen Unterschied zwischen HDR An und Aus. Hierfür muss aber der Raum gut abgedunkelt sein, damit der HDR Effekt so richtig durchkommt.

Mit HDR ist eine deutliche Steigerung der Dynamik wahrzunehmen.

Für die Gamer vielleicht ganz interessant ist der Inputlag/Reaktionszeit. Diese liegt beim PX747-4K durchgehend bei 43ms (selbst gemessen). Für einen Beamer ist dies ein Top-Wert!

Selbstverständlich bei einem guten Gaming Monitor liegt der Inputlag bei unter 10ms, aber Fernseher und gerade Beamer sind hier immer deutlich träger. Bei Beamer sind 80ms+ keine Seltenheit.

Ich würde auf dem PX747-4K kein professionelles CS Go spielen, aber für eine runde FIFA oder Ähnliches passt die Reaktionszeit völlig. Das Bild und auch die Steuerung wirkt nicht träge, was hier das Entscheidende ist.

Einen Beamer fürs Gaming empfehlen ist zwar immer so eine Sache, aber der ViewSonic taugt für diese Aufgabe.

 

Lautsprecher

Im ViewSonic PX747-4K ist ein 10W Lautsprecher integriert. Ich nehme nicht an, dass irgendjemand der sich einen 4K Heimkino Beamer kauft plant die integrierten Lautsprecher zu nutzen.

Falls doch, überdenkt diesen Plan! Der verbaute Lautsprecher ist ausreichend laut, aber recht blechern. Ich würde sagen hier liegt man knapp über Standard Notebook-Lautsprechern.

Fürs Heimkino wie zu erwarten ungenügend, aber nutzt Ihr den PX747-4K auf der Arbeit für Präsentationen, kann dieser schon ausreichen.

 

Lautstärke

Beamer haben einen Lüfter um die Wärme des Leuchtmittels abzuführen. Hier gibt es teils große Unterschiede was die Lautstärke angeht.

ViewSonic gibt die Lautstärke des PX747 mit 33dB(A) an. Subjektiv ist der ViewSonic PX747-4K leise, aber auch nicht unhörbar. Dieser erzeugt schon ein wahrnehmbares Surren, sofern man sich im Umkreis von ca. 2 Metern zum Beamer befindet.

Dieses Surren würde ich aber nicht als unangenehm bezeichnen. Fernsehen in normaler Zimmerlautstärke überdeckt den Lüfter problemlos. Allerdings ist der ViewSonic PX747-4K lauter als mein alter BenQ W1300, zumindest im Standard Modus.

Im Eco oder Silent Modus wird der ViewSonic PX747-4K noch mal deutlich dezenter. Hier ist der Beamer auf +-1,5-2 Metern so gut wie unhörbar. Ich würde sagen die Lautstärke entspricht der von einem Standard Notebook im Leerlauf.

 

Start-Zeit und Stromverbrauch

Etwas was mich leider etwas negativ überrascht hat, war die Start/Stopp Zeit. Nach Betätigung des Einschalters benötigt der Beamer rund 55 Sekunden um das Bild anzuzeigen.

55 Sekunden ist nicht tragisch langsam, aber wenn man darauf wartet wirken 55 Sekunden doch ein gutes Stück länger als sie eigentlich sind.

Beim Abschalten dauert es zunächst rund 10 Sekunden ehe das Bild verschwindet, dann dauert es weitere 50 Sekunden ehe der Lüfter ausgeht und der Beamer wirklich aus ist.

Erneut nicht wahnsinnig schnell, aber in einem akzeptablen Rahmen.

Der Stromverbrauch des PX747-4K schwankt natürlich stark je nach Einstellung und Profil. Im Normalbetrieb konnte ich knapp über 300W messen mit einem Maximum bei 313W.

Im Eco Modus lag der Stromverbrauch bei „lediglich“ 235W. Ich würde den ViewSonic PX747-4K vermutlich konstant im Eco Modus belassen, dieser ist subjektiv nicht signifikant dunkler oder schlechter, zudem soll hier die Lampe satte 15000 Stunden halten.

Im Standard Modus liegt die angegebene Lebensdauer bei 4000 Stunden. 4000 Stunden scheint so der Standard -Wert zu sein den auch andere Hersteller bei vergleichbaren Geräten angeben. 15000 Stunden im Eco Modus hingegen ist überdurchschnittlich hoch.

15000 Stunden entsprächen bei 4 Stunden pro Tag 3750 Tage oder über 10 Jahre. Eine Ersatzlampe liegt im Übrigen bei sehr fairen 180€.

 

Fazit

Ihr sucht einen guten aber günstigen 4K Beamer für das Heimkino oder das Büro? Dann ist der ViewSonic PX747-4K aktuell eine der besten Optionen auf dem Markt!

Das Wichtigste ist hier natürlich ganz klar die Auflösung, welche auch den Preis von rund 1000€ rechtfertigt. Zwar wird die 4K Auflösung nur über eine Pixel Shift Technologie erreicht, aber diese funktioniert!

Der Sprung an Bildschärfe kommend von einem Full HD Beamer auf den PX747-4K ist deutlich merkbar, gerade bei Text oder in Spielen. Natürlich sieht man auch bei Filmen, dass diese ein gutes Stück knackiger sind, sofern Ihr hier 4K Material habt.

Nachteile in Form eines flackernden Bildes oder Ähnliches durch die Pixel Shift Technologie sind mir keine aufgefallen! In allen Lebenslagen produziert der PX747-4K ein super Bild, dies auch unabhängig von der Schärfe. Kontrast und die Helligkeit sind ebenfalls sehr ordentlich.

Beides ist auch für HDR wichtig, welches auch vom PX747-4K unterstützt wird.

Kurzum was die Bildqualität angeht, habe ich keine Kritik, hier kann der ViewSonic PX747-4K voll überzeugen.

Wie sieht es aber mit den „sonstigen“ Faktoren aus? Der PX747-4K braucht für meinen Geschmack mit rund 60 Sekunden etwas lange zum Starten, dies ist aber verschmerzbar. Ähnliches gilt auch für die Abschaltzeit. Der Lüfter ist nicht super silent, außerhalb des Öko oder Silent Modus, aber auch nicht störend laut. Läuft parallel ein Film in Zimmerlautstärke ist der ViewSonic PX747-4K ziemlich unhörbar.

Der Stromverbrauch hat mich positiv überrascht. Knapp über 300W im normalen Modus und 235W im Eco Modus sind gut erträglich, selbst bei einer regelmäßigen Nutzung.

Die Anschlussauswahl ist unter anderem mit 2x HDMI nicht spektakulär, aber ausreichend, gerade wenn man den sehr fairen Preis bedenkt.

Kommen wir damit auch zum Abschluss. Der ViewSonic PX747-4K ist ein super Beamer, welchen ich voll empfehlen kann, gerade wenn Ihr ein 4K Modell sucht. Aktuell ist es nicht möglich einen günstigeren echten 4K Beamer zu bekommen als den PX747-4K. Dieser zeigte auch in meinem Test keine größeren Schwächen, von daher Daumen hoch! 1000€ ist zwar sicherlich eine größere Summe, aber die Konkurrenz kann es aktuell nicht besser!

Positiv

  • Sehr hohe Bildqualität und Bildschärfe
  • Echte 4K Auflösung
  • HDR
  • Sehr guter Kontrast und Helligkeit
  • Guter Eco Modus
  • Gute Fernbedienung
  • Solide Reaktionszeit 

Neutral

  • Portauswahl überschaubar

Negativ

  • Etwas hohe Einschaltzeit

Die iHaus Rauchmelder im Test, die umfangreichere Alternative zu Nest und Co.!

Smarte Rauchmelder sind aus meiner Sicht eine der nützlichsten und wichtigsten Smart Home Komponenten!

Rauchmelder sind natürlich generell wichtig, aber viele Brände brechen nun mal auch aus wenn niemand zuhause ist. Gerade wenn man keine direkte Nachbarn hat, hat das Feuer jede Menge Zeit sich auszubreiten. Das Feuer stört es dabei nicht ob nun der Feuermelder piept oder nicht.

Smarte Feuermelder die Euch unterwegs benachrichtigen, wenn es zu einem Feuer kommt, könnten hier helfen gegebenenfalls Wohnung/Haus und Haustier zu retten!

Dementsprechend gibt es viele Anbieter smarter Rauchmelder. Einer der sicherlich etwas exotischeren Anbieter ist iHaus.

iHaus möchte hier mit einer besonderen App-Steuerung punkten, welche neben der Steuerung der Feuermelder auch die Kontrolle anderer Smart Home erlaubt. Dies sogar herstellerübergreifend.

Wollen wir uns doch einmal die iHaus Rauchmelder im Test ansehen, können diese überzeugen?

Die iHaus Rauchmelder

Wie die meisten Smart Home Systeme besteht auch das iHaus Rauchmelder System aus zwei Komponenten. Einmal natürlich die Rauchmelder und zudem eine Bridge.

Die iHaus Rauchmelder kommunizieren nicht direkt mit Eurem WLAN, sondern über die Bridge. WLAN ist ein vergleichsweise komplexer und energiehungriger Standard, für die Kommunikation zwischen Bridge und Rauchmelder hingegen wird ein einfacherer Funk Standard genutzt, es müssen ja auch keine großen Datenmengen übertragen werden.

Die Bridge ist eine sehr kleine weiße Kunststoff Box. Diese besitzt einen USB Port, eine Reset Taste und einen microUSB Port.

Für uns ist hier erst einmal nur der microUSB Port relevant. Dieser wird nämlich für die Stromversorgung genutzt, ein passendes Netzteil liegt bei. Alternativ könnt Ihr die Bridge auch an jedem normalen USB Netzteil betreiben.

Die Kommunikation mit Eurem Netzwerk und den Feuermeldern erfolgt kabellos. Sucht daher wenn möglich eine zentrale Position für die Bridge.

Die Feuermelder von iHaus sind auf den ersten Blick normale „große“ Feuermelder. Diese besitze einen Durchmesser von 117mm und eine Höhe von 44mm.

Montiert werden diese über eine Bodenplatte auf welcher die Feuermelder einfach aufgedreht werden. Diese Bodenplatte kann mit den beiliegenden Schrauben oder Magnet-Pads an Eurer Decke befestigt werden.

Was das Design angeht sind die iHaus Rauchmelder unspektakulär. Ganz klar Rauchmelder von Nest sehen etwas „futuristischer“ aus, aber dies will man aber vielleicht auch gar nicht.

In jedem iHaus Rauchmelder ist eine nicht! Austauschbare 10 Jahres Batterie verbaut. Nach 10 Jahren müssen die Rauchmelder also ausgetauscht werden.

Die iHaus Rauchmelder haben zwei Sensoren, einen klassischen optischen Rauchsensor, wie aber auch einen Temperatur Sensor, welche gemeinsam bei der Branderkennung arbeiten. Dabei sind die Rauchmelder natürlich in Deutschland auch zu 100% zulässig und nach VdS zertifiziert und entsprechen der DIN EN 14604 und DIN 14676.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung der iHaus Rauchmelder ist „interessant“. Im Normalfall geht man bei solchen Produkten in die Hersteller App und verbindet dann zunächst die „Bridge“ und bindet dann erst die einzelnen Module in die Bridge ein.

Dies ist bei den iHaus Rauchmeldern anders!

Ihr müsst zwar zunächst die iHaus App herunterladen und einrichten (mit eMail/Passwort einloggen) aber in der iHaus App gibt es keinerlei Anleitung was Ihr machen müsst. Ich habe zunächst versucht die Bridge hinzuzufügen, was aber komplett falsch war.

Mein Tipp schaut Euch die Video-Anleitung von iHaus an. https://ihaus.com/rauchmelder/tutorials

Hier eine kleine Zusammenfassung wie die iHaus Rauchmelder eingerichtet werden.

  1. Ladet Euch die iHaus App für Android/IOS herunter und loggt Euch ein
  2. Verbindet die Bridge mit dem Strom (ein weißes Licht sollte blinken)
  3. Geht in die Einstellungen Eures Smartphones und verbindet Euch mit einem „SOLUCON“ WLAN Netz.
  4. Ähnlich wie bei einem HotSpot sollte ein Einrichtungsmenü auftauchen (nicht in der iHaus App!). Falls dies nicht der Fall ist versucht in Eurem Webbrowser eine Webseite aufzurufen. Wählt nun in dem neuen Fenster Euer WLAN Netz aus und gebt dafür das Passwort ein. Ist dies geschafft, sollte das Licht an der Bridge Blau werden.
  5. Geht in die iHaus App und fügt dort ein neues Gerät hinzu „iHaus Rauchmelder“ und scannt den Code auf der Unterseite der Rauchmelder ein!
  6. Fertig

Ja die Bridge muss überhaupt nicht in die App eingebunden werden. Anscheinend funken die Rauchmelder automatisch die Bridge an und werden dann im Netzwerk verfügbar für den Nutzer der Code hat.

Interessantes System, welches auch an sich recht einfach ist sofern man weiß wie es geht!

 

App und Feature

Die iHaus App hebt sich optisch und auch vom Funktionsumfang ein gutes Stück von anderen Smart Home Apps ab.

iHaus erlaubt Euch nicht nur die Steuerung der iHaus eigenen Produkte, sondern auch von Geräten 3. Anbieter.

Beispielsweise können Geräte folgender Hersteller in die iHaus App eigebunden werden:

  • iHaus
  • Philips Hue
  • Netatmo
  • TP-Link
  • Nuki
  • Belkin WeMo
  • Ikea TRÅDFRI
  • SONOS

Starten wir aber mit den Basics. Die iHaus App ist optisch recht einfach aufgebaut, allerdings visuell auch nicht super modern oder schick.

Ihr habt mehrere „Home Screens“ auf welchen Ihr für alle gesteuerten Geräte eine Art Widget anlegen könnt, welches eine schnelle Steuerung erlaubt. Diese Widgets lassen sich nach Euren wünschen in Größe und Form anpassen.

Ihr könntet auch mehrere Räume unterschiedliche Widget Anordnungen festlegen. Für die Rauchmelder ist das Widget allerdings recht unspektakulär. Dies ist nur ein kleines, hoffentlich, grünes Icon.

Haltet Ihr dieses gedrückt, könnt Ihr den aktuellen Status des Rauchmelders sehen, wie auch die Raumtemperatur!

Gerade letzteres finde ich sehr cool und praktisch. Hier hätte ich mir gewünscht dass die aktuelle Temperatur direkt im Widget angezeigt wird und nicht nur etwas versteckt im Untermenü.

Immerhin zeigt Euch das Widget auch den Batteriestatus an, welcher sich aber tendenziell nur langsam verändern sollte (10 Jahres Batterie).

Im Falle eines Alarms ertönt natürlich nicht nur die integrierte Sirene, sondern Ihr erhaltet auch eine Nachricht auf Euer Smartphone, sodass Ihr gegebenenfalls Feuerwehr, Nachbar usw. benachrichtigen könnt mal nach dem Rechten zu schauen.

Zusätzlich sind die Feuermelder auch untereinander vernetzbar, sodass alle gleichzeitig den Alarm auslösen.

 

  1. Anbieter Geräte

Wie steht es um die Vernetzung mit anderen Geräten? Wie bereits erwähnt, könnt Ihr einige andere Geräte einbinden, in meinem Fall Philips Hue, eine Netatmo Wetterstation und Steckdosenadapter von TP-Link.

Hier war ich positiv überrascht! Natürlich bietet die iHaus App nicht ganz den Funktionsumfang der originalen Hersteller App, aber beispielsweise Verbrauchswerte werden bei den TP-Link Steckdosen Adaptern angezeigt.

Auch wird bei der Netatmo Wetterstation werden neben der Temperatur auch die anderen Werte wie Luftverschmutzung ausgelesen.

Dies in Kombination mit den praktischen Widgets, welche beispielsweise das Steuern von Steckdosen und Lampen mit einem Tipp erlauben, macht die iHaus durchaus zu einer Erleichterung im Smart Home App Chaos.

Es gibt allerdings eine kleine Einschränkung, die App funktioniert nur wenn Ihr im heimischen Netzwerk seid. Ihr könnt ein altes Smartphone als eine Art Server nutzen, dann ist auch eine Steuerung von außerhalb möglich, was aber natürlich nicht für alle Nutzer praktisch ist.

Eine Ausnahme bilden hier die Feuermelder, die Netatmo und Home Connect Geräte, welche immer auch aus dem Internet steuerbar sind.

 

Fazit

Die iHaus Rauchmelder sind ein sehr interessantes aber auch komplexes System. Seid Ihr ein Nutzer der „einfach nur smarte Feuermelder“ sucht, dann seid Ihr vermutlich mit den Modellen von Bosch oder Nest besser bedient!

Beim iHaus System geht es nicht nur um die smarten Feuermelder, sondern um eine komplette herstellerübergreifende Vernetzung Eures Hauses. Die Feuermelder sind hier vermutlich eher als ein Teil dieses Systems zu betrachten.

Die iHaus App erlaubt es Euch auch smart Home Geräte von Philips, TP-Link, Nuki, Siemens, Sonos usw. gemeinsam in einer App zu steuern.

Gerade wenn Ihr viele Smart Home Geräte habt, kann es durchaus Sinn machen diese in einer App zu vereinen, für eine komfortablere Steuerung. Die iHaus Rauchmelder sind hier ein Teil dieses Systems. Das Ganze ist also weniger für Smart Home Einsteiger gedacht, sondern für Nutzer die schon eine gewisse Vielfalt an Geräten haben.

Mein Tipp probiert die iHaus App aus! Diese kann man auch ohne die Feuermelder gratis nutzen. Mögt Ihr die App und ist diese ein Mehrwert in Eurem Alltag kann ich Euch auch die iHaus Rauchmelder empfehlen, welche einen großen Mehrwert darstellen, gerade was die Sicherheit angeht.

Die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation im Test

Immer mehr Notebooks setzten ausschließlich auf USB C. Der Vorreiter war hier natürlich Apple mit seinen MacBooks/MacBook Pros.

Mittlerweile finden sich aber auch immer mehr Windows Notebooks welche nur noch über USB C Anschlüsse verfügen, wie beispielsweise das Dell XPS 13 9370 oder diverse Maschinen von HP.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass dies okay ist. Die Zeit ist vorbei in welcher man X externe Geräte an seinem Notebook benötigte, zumindest unterwegs.

Aber was wenn man sein Notebook auch als Desktop PC nutzt? Früher hatten hier einige Modelle gerade von Lenovo spezielle Anschlüsse für Docks, so dass man Monitor, Maus, Tastatur, Drucker usw. komfortabel mit einem Kabel mit seinem Notebook verbinden konnte.

So etwas gibt es immer noch und zwar via USB C! Neben den diversen semi-portablen USB C Docks gibt es auch einige Thunderbolt 3 Docks.

Thunderbolt 3 Docks sind deutlich teurer als ihre USB C Brüder, aber bieten auch mehr Features. Ich habe mir für meinen Schreibtisch die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation gekauft und natürlich konnte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen einen Test dazu zu machen.

Hier gibt es nun gleich drei Fragen zu klären

  1. Lohnt sich ein Thunderbolt 3 Dock oder reicht auch ein USB C Dock?
  2. Ist dies im Alltag wirklich praktikabel?
  3. Kann das i-tec Thunderbolt 3 Dock im Test überzeugen?

Legen wir los!

 

Thunderbolt 3 vs. USB C

Thunderbolt 3 nutzt den USB C Port und ist auch in einem gewissen Rahmen zu USB C kompatibel. An einem Notebook mit Thunderbolt 3 Port könnt Ihr jedes USB C Gerät und Dock anschließen, umgekehrt geht dies allerdings nicht.

Um ein Thunderbolt 3 Dock zu nutzen, braucht Ihr zwingend ein Notebook mit Thunderbolt 3 Port!

Was für Vor- und Nachteile hat aber nun Thunderbolt 3 verglichen mit USB C?

Thunderbolt 3 ist grundsätzlich ein gutes Stück schneller als normales USB C. Normales USB C kann eine maximale Geschwindigkeit von 10Gbit/s erreichen, Thunderbolt 3 20Gbit/s bzw. 40Gbit/s.

Für eine Dockingstation spielt dies aber zugegeben keine große Rolle, 10Gbit/s sind 1250MB/s, was mehr als genug für diverse USB Geräte ist.

Was aber ein großer Vorteil sein kann, sind Display Optionen. Über einen Thunderbolt 3 Port könnt Ihr bis zu zwei 4K Monitore anschließen und verwenden. Via USB C kann man zwar auch einen 4K Monitor nutzen, aber nur bei 30Hz!

Ein weiter Vorteil ist der grundsätzliche Aufbau. In einem USB C Dock steckt im Großen und Ganzen nur ein USB Hub, an welchem die einzelnen Ports angeschlossen sind, wie beispielsweise ein USB zu LAN Adapter.

Thunderbolt 3 ist hier etwas anders aufgebaut und nutzt nicht das USB Protokoll, sondern PCIe.

Dies macht Thunderbolt 3 Geräte auch deutlich teuer, aber auch oftmals hochwertiger. Oftmals wird hier kein „USB auf LAN“ Chip verwendet, sondern der LAN Port direkt an das PCIe Interface gehängt.

Ein weiterer Vorteil ist aus meiner Sicht der Formfaktor. USB C Docks sind meist Semi-Portabel, mit einem Fest immigrierten Kabel. Dies finde ich für die Schreibtischnutzung unpraktisch. Thunderbolt 3 Dockingstationen sind hingegen meist für eine stationäre Nutzung ausgelegt.

 

Die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation im Test

Die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation ist nicht für einen portablen Einsatz ausgelegt. Es handelt sich hier wirklich um eine klassische Dockingstation, welche auf Eurem Schreibtisch geparkt wird.

Dabei setzt i-tec auf ein schönes und robustes Design mit einem Aluminium -Kunststoff Mix. Optisch wirkt die i-tec Dockingstation vernünftig! Ich will nicht sagen, dass dies die hübscheste Dockingstation auf dem Markt ist, aber sie sieht auch nicht schlecht aus.

Rein von der Verarbeitung und Haptik merkt man, dass es sich hier um ein etwas hochwertigeres Produkt handelt. Dabei ist auch das Gewicht erfreulich hoch. Die Dockingstation wird nicht groß auf Eurem Schreibtisch verrutschen, auch wenn ein paar mehr Kabel an dieser hängen.

Anschlüsse bietet die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation einige! Beginnen wir mit dem wichtigstem, dem Thunderbolt 3 Eingang. Leider legt i-tec nur ein 0,5m langes Thunderbolt 3 Kabel mit in den Lieferumfang, allerdings könnt Ihr ein längeres Kabel nachkaufen, falls benötigt.

Neben dem Thunderbolt 3 Eingang gibt es auf der Rückseite auch einen Thunderbolt 3 Ausgang. Habt Ihr mehrere Thunderbolt 3 Geräte könnt Ihr diese in Reihe Schalten, ohne dabei einen weiteren Port am Notebook zu benötigen.

Die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation kann Euer Notebook auch mit bis zu 60W laden, sofern von Eurem Notebook unterstützt. Dies ist beispielsweise für ein MacBook Pro 13 oder Dell XPS 13 mehr als genug Leistung.

Im Gegensatz zu vielen USB C Docks, muss dabei allerdings nicht ein zusätzliches Netzteil verwendet werden. Bei der Dockingstation liegt ein sehr kräftiges 135W Netzteil mit im Lieferumfang.

Neben den beiden TB3 Ports besitzt die Dockingstation noch drei USB 3.0 Ports auf der Rückseite wie auch einen LAN Port und einen HDMI 2.0 Ausgang.

Ihr könnt also einen Monitor via HDMI 2.0 verbinden und gegebenenfalls noch einen zweiten über den zusätzlichen TB3 Port.

Auf der Front finden sich nochmal zwei USB 3.0 Ports, der linke kann sogar Smartphones „schnellladen“, ein SD Kartenleser wie auch ein 3,5mm Kopfhöreranschluss.

Zusammengefasst verfügt die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation über:

  • 1x Thunderbolt 3 Eingang
  • 1x Thunderbolt 3 Ausgang
  • 4x USB 3.0
  • 1x USB 3.0 + Power
  • 1x Gbit LAN
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x 3,5mm Headset Port

Zusätzlich sind auf der Front noch zwei Status LEDs zu finden.

 

Im Alltag

Kommen wir zum Praxis Teil des Tests. Für meinen Test nutze ich ein Dell XPS 13 9370 wie auch ein Apple MacBook Pro 13 late 2016, also ein Windows Notebook und einen Mac.

Beginnen wir hier gleich mit dem Aufladen, dies funktionierte mit beiden Notebooks tadellos! Sowohl das Dell wie auch Apple erhielten die vollen 45W bzw. 60W. Damit gab es selbst unter Voll-Last keine Entladung.

Habt Ihr allerdings ein größeres MacBook Pro oder Windows Notebook kann es sein, dass dennoch zusätzlich nötig ist ein Ladegerät anzuschließen, da hier die 60W gegebenenfalls nicht ausreichen.

Bei 13 Zöllern sollte dies aber kein Problem sein.

Auch der HDMI Ausgang hat sowohl unter Windows wie auch Mac tadellos funktioniert. Ich habe diesen mit einem 4K Monitor getestet und auch bei beiden Notebooks die vollen 60Hz erhalten.

So geht es im Grunde genommen weiter. Sämtliche beworbenen Funktionen funktionieren auch wie erwartet. Dabei zeigt sich das System erfreulich „robust“. Probleme mit plötzlichen Neuverbindungen oder Ähnlichem hatte ich keine!

Auch das Erwachen aus dem Standby funktionierte sowohl mit dem MacBook Pro wie auch mit dem Dell XPS 13 absolut zuverlässig.

Einfach eine Taste auf dem Notebook oder der angeschlossenen Tastatur drücken und in ca. 5-10 Sekunden ist der Monitor aktiv.

Dicke Bonuspunkte gibt es ebenso für die USB Ports.

Sämtliche von mir getestet USB Geräte, auch Funk-Empfänger, funktionierten 1a. Dies liegt auch am internen Aufbau. Die USB Ports sind kein „HUB“ sondern hängen direkt am PCIe Bus.

Daher stimmt auch das Tempo, welches sich die Ports nicht teilen! Ihr könnt also mehrere USB Ports voll belasten, ohne dass das Tempo einbricht.

Dies gilt ebenso für den SD Kartenleser, welcher sogar UHS-II unterstützen soll. Leider habe ich keine Speicherkarte um die Geschwindigkeit voll zu überprüfen. Mit einer UHS-1 Speicherkarte kam ich allerdings auf die typischen 90MB/s+.

Den Kartenleser kann man also als „High Performance“ bezeichnen.

Das was mich aber fast am meisten überrascht hat, war der Audio-Ausgang! Es ist zwar sehr mysteriös was hier für ein Chipsatz zum Einsatz kommt, aber dieser klingt erfreulich gut.

Die Ausgangsqualität kann ohne Probleme mit der des Dell XPS 13 9370 mithalten, wenn nicht sogar übertreffen! Beim Mikrofon Eingang (der 3,5mm Port kann für ein Headset genutzt werden) würde ich sogar ganz klar sagen, dass hier die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation einen besseren Job macht als das XPS!

Der Mikrofoneingang ist klar, sauber und gut detailliert. Dass es sich hier nicht um den billigsten Audio Chip handelt, sieht man auch daran das dieser 24Bit 96KHz als maximale Ausgabequalität unterstützt.

Kommen wir zu guter Letzt zum LAN Port. Hier wählt i-tec erfreulicherweise eine sehr vernünftige Lösung, welche dem Preis angemessen ist.

Anstelle eines billigen USB zu LAN Adapters zu benutzen wird ein Intel WGI210AT Netzwerkadapter genutzt. Dieser liefert die volle Gbit LAN Performance, mit einer vergleichsweise geringe CPU Last.

 

Der innere Aufbau

Ich habe mal einen Blick in die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation geworfen und ein paar interessante Dinge entdeckt.

Beginnen wir mit den USB Ports. Diese sind auf zwei Fresco Logic FL1100 Controller aufgeteilt. Der Fresco Logic FL1100 ist ein PCIe auf 4x USB 3.0 Controller. Vier USB Ports hängen an einem Controller, ein USB Port, wie auch der Audio Ausgang und der SD Kartenleser am zweiten.

Es kommt intern also kein „Hub“ in diesem Sinne zum Einsatz, sondern jeder USB Port hängt direkt an PCIe, was auch die hohe Performance und Kompatibilität erklärt.

Der SD Kartenleser nutzt einen USB 3.0 auf SD „Adapter“ von Genesys Logic, den GL3224.

Beim Audio Chipsatz wird es etwas mysteriös. Ich konnte nichts zu diesem finden, auch scheint dieser nicht von einem der üblichen Verdächtigen zu stammen. Folgende Beschriftung findet sich auf diesem „ cw6533 cfu48232 sgg1b0ez“. Dieser nutzt ebenfalls USB als internen Anschluss, wie auch Standard Windows Audio Treiber.

Der HDMI 2.0 Port ist in Wirklichkeit ein Display Port Anschluss, welcher intern aber über einen „Parade ps176hdm“ umgewandelt wird.

Bei der LAN Karte handelt es sich um die WGI210AT von Intel, welche ebenfalls direkt an PCIe hängt und somit keinen USB Overhead besitzt.

 

Fazit

Natürlich ist eine Thunderbolt 3 Dockingstation* ein gutes Stück teurer als ein normaler USB C Hub, aber in der Praxis auch nochmal ein gutes Stück praktischer und vor allem robuster.

Dies gilt gerade für die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation, welche sowohl in Kombination mit einem Dell XPS 13 wie auch Apple MacBook Pro 13 einen herausragenden Job machte!

Die vielen Anschlüsse erlauben es praktisch alle Geräte, die man so im Alltag benötigt, dauerhaft mit der Dockingstation zu verbinden. Die Fünf USB Ports sind nicht nur zahlreich, sondern auch vom Tempo 1a.

Intern nutzt die i-tec Dockingstation nicht einfach nur einen USB Portmultiplikator, welcher aus einem USB 3.0 Port fünf macht, sondern jeder der USB Ports ist voll mit dem USB 3.0 Tempo angebunden.

Ähnliches gilt auch für den SD Kartenleser, welcher zugegeben einer der Hauptgründe war warum ich mir diese Dockingstation gekauft hatte.

Der HDMI 2.0 Ausgang funktioniert in Kombination mit einem 60Hz 4K Monitor tadellos, sowohl unter Mac wie auch Windows. Ähnliches gilt ebenso für die Intel LAN Karte, welche ein tadelloses Tempo an den Tag legte.

Selbst der Audio Eingang/Ausgang zeigte sich recht klangstark.

Wenn ich eins kritisieren müsste, wäre es vermutlich die Leistung auf dem Thunderbolt 3 Port. 60W Ladeleistung sind für 13 Zöller vollkommen ausreichend, könnten aber bei 15 Zoll Notebooks schon etwas knapp werden. Hier wären 87W oder sogar 100W noch etwas besser.

Dennoch kann ich die i-tec Thunderbolt 3 Dockingstation nur empfehlen! Diese funktioniert im Alltag absolut zuverlässig und gut. Auch der Preis ist mit 240€ (zum Zeitpunkt des Tests) Okay für ein TB3 Dock, gerade wenn man die etwas hochwertigeren Controller und Chips bedenkt.

i-tec Thunderbolt™ 3 Dockingstation; 2X 4K/60Hz oder 1x 5K/60Hz; 2X...
  • 2x Thunderbolt 3 (40 Gbps), mit Hilfe von einem Port können Sie...
  • 1x HDMI 2.0 Ausgang (4K/60Hz) und gleichzeitig Thunderbolt...
  • Unterstützung der Videoauflösung von bis zu 5K (5120x2880@60Hz...
  • 4x USB 3.0 für den Anschluss der USB-Geräte und...
  • 1x Ethernet GLAN RJ-45 Port für Netzwerk und ins Internet über...

Der Wavemaster FUSION Subwoofer im Test, die perfekte Ergänzung für 2.0 Sound Systeme!

Bei Lautsprechern geht der Trend immer mehr zu guten 2.0 Sound Systemen. Die klassischen 2.1 PC Lautsprecher sterben hingegen immer weiter aus. Kein Wunder, meist bieten einfach zwei Fullrange Lautsprecher einen besseren Klang als zwei billige Hochtöner + Subwoofer.

Zwar bieten gute Regallautsprecher oftmals schon einen sehr ordentlichen Bass, aber ein guter Subwoofer hat schon noch ein Stück mehr Druck, gerade in einem großen Raum.

Daher hat nun Wavemaster den FUSION auf den Markt gebracht. Beim FUSION handelt es sich um einen großen aktiven Subwoofer, welcher mit vielen 2.0 Lautsprechern kombiniert werden kann, für einen noch größeren und volleren Klang.

Mit 250€ ist der Wavemaster FUSION allerdings auch eine recht teure Ergänzung. Hier darf man durchaus mehr erwarten als nur eine 0815 Leistung.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob sich der Wavemaster FUSION wirklich lohnt! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Wavemaster für das Zurverfügungstellen des FUSION für diesen Test.

 

Der Wavemaster FUSION im Test

Wavemaster hat das Design seines FUSION Subwoofers wirklich perfekt getroffen! Dieser wirkt sehr hochwertig und edel. Man ist hier zumindest optisch schon einmal näher an den Luxus Marken wie Nubert, Canton, Bang and Olufsen usw. als an den typischen 2.1 Systeme Herstellern wie Logitech, Razer und Co.

Der Subwoofer ist in einem quadratischen Design gehalten und verfügt über eine Art Schleiflack- Optik. Die Lackierung und generell das Gehäuse besitzt keine erkennbaren Kanten oder Übergänge, was ganz klar zur premium Optik beiträgt.

Zwar wird der FUSION von Wavemaster als besonders kompakt beworben, aber mit 26x26x26cm besitzt dieser durchaus eine ordentliche Größe.

Der FUSION ist damit größer als die meisten Subwoofer der üblichen 2.1 Sound Systeme.

Was die Verarbeitungsqualität angeht kann man nicht zu laut klagen. Diese ist nicht ganz perfekt! Schaut man sich die Übergänge des Gehäuses zu den Treibern an kann man kleinere Unsauberkeiten bzw. ausgefranste Kanten erkennen.

Aber sofern man nicht mit der Nase am Gehäuse klebt und gezielt nach solchen Punkten sucht, ist die Verarbeitung tadellos. Es sind keine größeren Unsauberkeiten oder Ähnliches zu erkennen.

Eine sehr große Besonderheit des Wavemaster FUSION sind ohne Frage die Treiber. Hiervon besitzt der FUSION auf den ersten Blick gleich drei Stück!

Es sieht schon sehr cool aus das die Front wie auch die Seiten über große, komplett glatte Treibereinheiten verfügen. Dabei ist natürlich nur der 8 Zoll bzw. 200mm Treiber in der Front „echt“.

Bei den seitlichen Treibern handelt es sich um optisch identische passive Treiber. Diese verfügen also über keine Elektronik, sondern werden vom primären Treiber mitbewegt.

Dies wird als Druckausgleichssystem genutzt und dient als eine Art alternativ Konzept zu Bassreflexröhren. Die Basswiedergabe kann sich in der Tat durch solche passiven Treiber deutlich verbessern, zudem erzeugen diese im Gegensatz zu Bassreflexröhren bei höheren Pegeln keine Nebengeräusche.

Die Anschlüsse des FUSION Subwoofers sind auf der Rückseite angebracht. Hier finden wir den Stromanschluss (ein normaler Kleingeräte-Stecker), einen Chinch Eingang wie auch drei Drehregler und ein Schalter.

Der Wavemaster FUSION ist natürlich nicht nur für Wavemaster Lautsprecher gedacht und gemacht, sondern kann theoretisch mit jedem Soundsystem mit passendem Subwoofer Anschluss genutzt werden.

Der Subwoofer wird ganz klassich via Chinch mit dem Subwoofer Ausgangs eines Verstärkers oder von Lautsprechern verbunden. Sollten Eure Lautsprecher keinen solchen Ausgang haben, könnte man eventuell mit einem Chinch Spliter arbeiten, wo ich aber zugegeben keine Ahnung habe wie gut dies funktioniert.

Die größeren Lautsprecher von Wavemaster wie die CUBE NEO oder TWO NEO verfügen beispielsweise über den passenden Anschluss.

Neben den Anschlüssen verfügt der Wavemaster FUSION auch über einen Regler für die Lautstärkenwahl, die Phase und die Frequenzweiche.

Etwas sehr Praktisches ist der automatische standby, in welchem der Subwoofer lediglich 0,5W frisst, was für solch ein Gerät sehr wenig ist. Sollte Euch der automatische Standby stören, kein Problem. Dieser lässt sich auch abschalten!

 

Der Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Ich habe den Wavemaster FUSION primär in Kombination mit den TWO NEO getestet, habe allerdings auch einige Testläufe mit den CUBE NEO gemacht, das Ergebnis war sehr ähnlich.

Man kann es hier eigentlich sehr kurz machen, der Wavemaster FUSION ist ein guter bis sehr guter Subwoofer.

Dieser bietet einen sehr schönen tiefen und satten Bass. Hierbei ist der FUSION grundsätzlich sehr kontrolliert spielend.

Es gibt also kein dumpfes Gewummere wie man dies von billigen 0815 Subwoofern kennt, sondern der FUSION schafft es sich sehr gut und vor allem unauffällig in das Klangbild einzufügen. Mit unauffällig meine ich nicht, dass man den Subwoofer nicht hört, sondern man hört nicht, dass mehr Bass aus einem Subwoofer kommt und nicht aus den eigentlichen Lautsprechern.

Störgeräusche gibt es selbst bei sehr hohen Pegeln keine! Der Fusion ist mit 125W Leistung mehr als ausreichend kräftig für selbst größere Räume. Normale, selbst größere Wohnzimmer, sind kein Problem. Aufgrund der drei Treiber, wovon natürlich nur einer aktiv ist, gibt es zudem eine recht breite Schallabstrahlung. Positioniert den FUSION wenn möglich also recht frei für den optimalen Klang.

Auch sehr positiv sind die Einstellungsmöglichkeiten. Ihr könnt sehr genau festlegen, ab welcher Frequenz der Subwoofer einsetzen soll und welchen Pegel dieser besitzt.

Lasst Ihr den Subwoofer früher einsetzen liefert dieser bis in die Mitten eine gewisse Unterstützung für Eure Lautsprecher, wird aber akustisch „auffälliger“. Heißt, man kann besser hören, dass es drei Lautsprecher gibt welche arbeiten.

Lasst Ihr den Subwoofer erst bei unter 60-80Hz einsetzen, bleibt dieser etwas unsichtbarer und ist nicht so leicht zu orten. Bei der Phase gibt es keine richtige Einstellung, hier probiert, aus was zu Eurem Soundsystem und Raum am besten passt.

 

Fazit

Ich kann den Wavemaster FUSION grundsätzlich mit gutem Gewissen selbst beim gehobenen Preis von 250€ empfehlen! Dieser bietet eine sehr gute Optik und Verarbeitungsqualität wie auch Klang.

Der Bass des FUSION ist qualitativ 1A! Dieser ist schön satt und kräftig, ohne dass der Subwoofer dabei das Wummern anfängt. Wavemaster bleibt sich hier treu und auch beim FUSION geht Qualität über reine Masse. Das Besondere sind hier natürlich die drei Treiber und die damit verbundene sehr breite Schallabstrahlung.

Ideal für das Wohnzimmer und andere größere Räume. Hier würde ich auch den Subwoofer primär empfehlen, gerade wenn dieser mit bereits zwei recht guten Lautsprechern wie den TWO NEO kombiniert wird.

Für ein normales Schreibtisch Setup würde ich den FUSION fast schon als „Overkill“ bezeichnen. Dieser macht wirklich in größeren Räumen primär Sinn, wo er für einen merklich volleren und größeren Klang sorgt. Wollt Ihr natürlich ein „Ultimatives“ 2.1 PC Setup aufbauen wäre die Kombination aus TWO NEO und FUSION schon extrem stark und kann so ziemlich alle Standard PC Soundsysteme schlagen.

Habt Ihr also vielleicht schon zwei gute Regallaufsprecher, diese müssen auch nicht zwingend von Wavemaster sein, die Ihr mit einem Subwoofer unterstützen wollt, ist der Fusion ganz klar einen Blick wert! Gerade dann wenn Ihr einen größeren Raum beschallen wollt.

Positiv

  • Tolle Optik
  • Sehr guter Klang
  • Geringer Energieverbrauch
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Hohe Kompatibilität
  • Viel Leistung auch für größere Räume

Neutral

  • Verarbeitung bei genauem Blick nicht ganz perfekt

Negativ

Die 1MORE Spearhead VRX Gaming Kopfhörer im Test mit Head Tracking und RGB!

Wenn man an Hersteller von Gaming Headsets denkt, fallen einem sicher Marken wie Logitech, Corsair, Razer usw. ein, aber vermutlich weniger 1MORE.

1MORE ist ein kleinerer Hersteller von premium Audio Produkten, welcher nun aber auch im Gaming Bereich Fuß fassen will. Hierfür haben diese ihre neuen „Spearhead VRX Gaming Kopfhörer“ vorgestellt.

1MORE ist im Gegensatz zu vielen anderen kleinen Anbietern von Gaming Headsets allerdings kein 0815 billig Hersteller aus Asien, sondern wirklich ein HiFi Hersteller, welcher mir in der Vergangenheit durchaus durch eine herausragende Audioqualität aufgefallen ist.

Dies macht das Spearhead VRX Gaming Headset/Kopfhörer nun sehr interessant! Was Klangqualität angeht, wurden zwar auch Gaming Headsets in der näheren Vergangenheit deutlich besser, aber die klanglich besten Modelle stammen in der Regel von HiFi Herstellern wie Sennheiser, Beyerdynamic oder Audio-Technica.

Von daher kann man auf die 1MORE Spearhead VRX Gaming Kopfhörer sehr gespannt sein! Können diese im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die 1MORE Spearhead VRX Gaming Kopfhörer im Test

1MORE ist ein Hersteller welcher sehr viel Wert auf eine außergewöhnliche und hochwertige Optik legt. Dies fällt auch bei den Spearhead VRX Gaming Kopfhörern auf.

Diese besitzt ein recht einzigartiges, leicht futuristisches Design mit vielen aggressiven und teils leicht verspielten Aluminium Elementen. Dabei sticht gerade die Halterung für die Ohrmuscheln stark hervor, welche über eine Art runde Querstrebe die quer über die Ohrmuscheln verläuft, gelöst ist.

Keine Sorge diese Querstrebe ist aus massivem Aluminium gefertigt, brechen kann hier nichts.

Auch die Rückseite der Ohrmuscheln und der Kopfbügel ist aus Aluminium gefertigt, was den Kopfhörern eine hohe Wertigkeit und Massivität verleiht.

Bonuspunkte muss man 1MORE auch für die Verpackung der Spearhead VRX Gaming Kopfhörer geben, welche extrem hochwertig und edel gestaltet und gemacht ist.

Man hat also von Anfang an das Gefühl ein außergewöhnliches Produkt in den Händen zu halten, was nicht jedem Headset gelingt.

Auch ist 1MORE nicht einfach nur hingegangen und hat ein paar normalen Kopfhörern ein Mikrofon angeschnallt und verkauft dies als Gaming Headset.

In den Spearhead VRX Gaming Kopfhörer ist beispielsweise bereits eine Soundkarte integriert. Das Headset lässt sich sowohl über einen normalen 3,5mm Anschluss ansteuern, aber auch über einen microUSB Port.

Letzterer ist der bevorzugte Anschluss und sollte genutzt werden, sofern möglich. Zumal die Kopfhörer auch eine LED Beleuchtung besitzen, welche nur bei der Nutzung des microUSB Ports funktioniert.

Auch viele der Steuerungstasten an den Kopfhörern funktionieren nur via microUSB. Das Headset verfügt über einen Schieber für das Abschalten des Mikrofons, welcher sowohl via 3,5mm wie auch USB funktioniert, und ein Drehrad für die Lautstärke.

Drückt Ihr auf das Drehrad könnt Ihr mit diesem auch den Bass direkt an den Kopfhörern anpassen, nett!

Sehr interessant ist das Mikrofon gelöst. Hierbei handelt es sich um eine ausziehbare „Röhre“. Das eigentliche Mikrofon scheint in der Ohrmuschel zu sitzen und bekommt über diese Röhre, welche auf der Euch zugewandten Seite offen ist, den Schall zugeführt.

Gerade qualitativ könnte es hier spannend werden wie gut diese Lösung funktioniert. Aus Sicht des  Designs ist es aber schon einmal sehr cool nicht immer einen Mikrofonarm zu haben. Eingeschoben ist das Mikrofon komplett unsichtbar.

Wenn ich das Design der Spearhead VRX Gaming Kopfhörer abschließend betrachten müsste, gäbe es vielleicht einen Punkt der mir nicht so gut gefällt. Zwar sind alle Kabel am Headset austauschbar, weshalb man sich um Kabelbruch keine großen Sorgen machen muss, aber der microUSB Port ist nur bedingt gut zugentlastet.

Hier muss man hoffen, dass 1MORE seinen Job gut gemacht hat und der Port intern gut verstärkt ist. Kleiner Kritikpunkt hier, der microUSB Port ist nur semi gut entkoppelt.

 

Software und Feature

Über die Software bietet das 1MORE Spearhead VRX Headset einige sehr interessante Feature. Die Software bekommt Ihr hier: http://global.1more.com/driver/download.htm

Die Software wirkt auf den ersten Blick mehr als gut gemacht, besitzt aber ein paar kleine Grafikfehler, welche aber die Funktion nicht beeinflussen.

Starten wir bei den Basics. Ihr könnt über die App einen vollständigen 8 Band EQ einstellen und somit den Klang an Eure Vorlieben anpassen.

Ebenso könnt Ihr über die Software Dinge wie Lautstärke des Mikrofons und Noise Cancelling einstellen.

Sehr interessant ist aber auch das Headtracking. Im 1MORE Spearhead VRX Gaming Headset ist ein Lagesensor verbaut, welcher in Kombination mit dem virtuellen Raumklang einen sehr interessanten Effekt erzeugt.

Je nachdem wie Ihr Euren Kopf neigt, ist ein Geräusche aus dieser Richtung lauter bzw. leiser. Steht Ihr in einem Spiel mit einem NPC neben Euch, könnt Ihr also den Kopf in seine Richtung neigen und man hört ihn dann auf dieser Seite lauter.

Zwar würde ich das Ganze natürlich als Gimmick deklarieren, aber es funktioniert erfreulich gut und akkurat! Wobei die Qualität dieses Effekts auch stark von der Soundquelle abhängt. Manche Spiele wirken hier lebendiger als andere.

Ausprobieren und bei Gefallen nutzen ist hier angesagt. Gut umgesetzt ist das Feature aber.

Auch gut umgesetzt sind die Beleuchtungsoptionen. Jede Ohrmuschel verfügt über mehrere LEDs + eine LED im Mikrofon-Arm.

Diese LEDs könnt Ihr völlig frei färben oder auch einen Farbwechsel einstellen.

Unterm Strich kann ich die Software von 1MORE nur loben, diese wirkt erfreulich gut und hochwertig umgesetzt und stellt definitiv einen Mehrwert dar.

 

Tragekomfort

Das 1MORE Spearhead VRX verfügt über ausreichend dicke und weiche Ohrpolster, wie auch ein schwebendes Kopfband. Das schwebende Kopfband hat den Vorteil, dass sich die Kopfhörer automatisch an Euren Kopf anpassen ohne, dass dabei das Kopfband zu viel Druck ausübt.

Dies funktioniert auch sehr gut! Das Kopfband ist ausgesprochen angenehm und auch die Anpassung an meinen Kopf funktionierte gut.

Allerdings hat das Spearhead VRX einen mittel bis hohen Anpressdruck. Auch sind die Ohrpolster nicht super dick.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 2- bis 3+ bewerten.

 

Klang

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang.

Von Haus aus ist das 1MORE Spearhead VRX Headset erstaunlich neutral ausgerichtet. Das bedeutet Höhen, Mitten und Bässe sind gut in Balance.

Die Höhen sind hierbei relativ unanstrengend, aber für meinen Geschmack etwas zu unterwürfig. Es fehlt etwas das Funkeln und die Brillanz im Klang.

Die Mitten hingegen sind etwas angehoben. Dies machen Gaming Headset Hersteller gerne, da hierdurch Geräusche wie Schritte, Nachladen usw. in Spielen besser heraushörbar sind.

Die Bässe sind angenehm satt und tief, aber auch nicht alles überschattend aufgebläht.

Dies sind allerdings nur die Standard Einstellungen! Über die Software von 1MORE könnt Ihr den Klang sehr frei nach Euren Wünschen anpassen!

Gerade wenn Ihr den Bass und die Höhen leicht anhebt, klingen die Spearhead VRX aus meiner Sicht signifikant besser und lebendiger, gerade in Musik. In Spielen, gerade wenn es Euch um eine möglichst hohe „Performance“ geht, sind die Standard Einstellungen schon eine gute Wahl. Musik und Filme machen aber mit etwas mehr Bass und Brillanz schon mehr Spaß.

Grundsätzlich ist das Headset auch zu sehr klaren Höhen und wirklich massiven Bässen in der Lage, sofern man beides etwas über die Software (oder im Falle des Bass auch direkt am Headset) hochdreht.

Das Ganze wirkt aber nicht wie so oft unnatürlich. Gerade beim Bass merkt man, dass das 1MORE Spearhead VRX Headset „will“ und selbst nach dem Anheben des Bass dieser nicht erzwungen wirkt.

Der Bass des Spearhead VRX Headset besitzt einen fantastischen Tiefgang und Punch. Auch das generelle Klangvolumen und die Breite des Klangs ist selbst ohne virtuellen Raumklang schon sehr ordentlich. Erneut gerade in den Tiefen und Mitten.

In Spielen habt Ihr einen sehr natürlichen Raumklang, ohne die Verzerrungen die ein virtueller Raumklang gerne mitbringt. Ihr könnt aber natürlich auch den virtuellen Raumklang + Headtracking einschalten, was aber ein wenig ein Gimmick ist. Es ist zwar schon cool sich in die Richtung eines Geräuschs zu lehnen und dieses wird lauter (ja dies funktioniert), aber ich habe Zweifel, dass dies in Spielen wie CS GO etwas bringt.

Interessanter stelle ich mir dies eher in Single-Player FPS oder RPGs vor.

Positiv überrascht hat mich die extreme Pegelfestigkeit des 1MORE Spearhead VRX Headset! Das Headset kann richtig laut werden ohne dabei zu verzerren.

 

Das Mikrofon

Das Mikrofon ist etwas sehr Besonderes beim 1MORE Spearhead VRX Headset, alleine aufgrund der Beleuchtung.

Die LED im Mikrofon-Arm leuchtet nicht durchgehend, sondern ist sprachaktiviert. So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen!

Wie steht es aber um die Qualität des Mikrofons? Diese ist okay. Wir müssen hier etwas unterscheiden zwischen Noise Cancelling an und aus. Mit Noise Cancelling aus klingt das Mikrofon solide!

Es ist ausreichend laut und klar. Auch die generelle Verständlichkeit ist gut bis sehr gut. Ich würde mit diesem keine Youtube Videos machen, aber für Discord oder Teaspeak ist das ganze mehr als ausreichend.

Allerdings nimmt das Headset wirklich alle Hintergrundgeräusche ungefiltert mit auf!

Schalltet Ihr das Noise Cancelling ein, werden diese Hintergrundgeräusche wirklich 1a entfernt. Allerdings müsst Ihr wirklich extrem laut reden damit Eure Stimme als Stimme und nicht als Hintergrundgeräusch erkannt wird.

Ganz ehrlich? Hierdurch halte ich das Noise Cancelling für unnutzbar. Dann lieber etwas Rauschen im Hintergrund und dafür nicht brüllen müssen.

Sofern Ihr also mit dem fehlenden Filtern der Hintergrundgeräusche leben könnt, ist das Mikrofon soweit okay.

 

Fazit

Das 1MORE Spearhead VRX Gaming Headset ist ein absoluter Exot! Mit allen Vor- und Nachteilen die so etwas mitbringt.

Starten wir bei den Vorteilen. Die Optik der Spearhead VRX hebt sich ganz klar von der Masse ab und dies nicht nur durch die RGB LED Beleuchtung, welche sehr gut umgesetzt wurde, gerade was das Mikrofon angeht. Auch die generelle Form und Haptik des Headsets ist ungewöhnlich, aber gut!

Auch sehr positiv überrascht hat mich die erstaunlich solide Software. Neben der Möglichkeit beispielsweise einen EQ einzustellen oder die RGB LEDs anzupassen, unterstützt das 1MORE Spearhead VRX auch ein Headtracking Feature. Im Headset befindet sich ein Lagesensor, welcher genutzt werden kann den Raumklang, basierend auf der Lage Eures Kopfes, anzupassen.

Gerade in einigen RPGs ist dies ein wirklich interessantes Feature, welches zudem seitens 1MORE gut umgesetzt wurde.

Ebenfalls positiv ist der Klang, welcher gerade nach ein paar EQ Anpassungen wirklich tadellos ist! Gerade wenn Ihr einen satten Bass mögt, wird das Spearhead VRX Euch sehr gut gefallen.

Lediglich „out of the Box“ ist der Klang für meinen Geschmack etwas zu langweilig, gerade in Musik. In Spielen, gerade im Kompeditiv-Bereich, ist diese Klangsignatur aber optimal. Wie gesagt Ihr könnt den Klang aber nach Euren Wünschen anpassen!

Der größte Nachteil am Spearhead VRX ist aus meiner Sicht das Mikrofon. Mit eingeschaltetem Noise Cancelling müsst ihr sehr laut reden damit das Headset überhaupt Eure Stimme aufzeichnet und ohne NC nimmt das Headset gnadenlos alle Hintergrundgeräusche auf.

Klanglich ist das Mikrofon allerdings so was okay, auch wenn man in der 200€ Preisklasse in diesem belang bessere Headsets findet.

Kommen wir damit auch zum Abschluss. Das Spearhead VRX von 1MORE ist ein sehr gutes Gaming Headset, gerade wenn Ihr etwas exotischere und besondere Produkte mögt. Auch der Preis von aktuell 210€ ist okay, allerdings nur dann wenn Ihr auch von den Bonus Featuren wie dem Headtracking, RGB LEDs, integrierten Soundkarte usw. Gebrauch macht. Klanglich ist das Headset zwar gut aber Ihr zahlt natürlich für diese Bonus Funktionen einen Aufpreis.

Der Cateck 3 Port USB 3.0 HUB mit Kartenleser im Test

USB Ports kann man bei einem Desktop PC nie genug haben. Blöd, dass diese zudem meist auf der Rückseite des PCs sind.

Bei beiden Problemen kann ein USB HUB helfen. Für diesen Zweck habe ich mir nun den Cateck 3 Port USB 3.0 HUB zugelegt, welcher zudem eine kleine, aber für mich wichtige Bonus Funktionalität bietet.

Neben drei USB Ports bietet der HUB auch einen integrierten SD Kartenleser. Praktisch!

Aber kann der Cateck 3 Port USB 3.0 HUB mit Kartenleser auch in der Praxis überzeugen? Dies gilt es in diesem kleinen Kurz-Test herauszufinden.

 

Der Cateck 3 Port USB 3.0 HUB mit Kartenleser im Test

Der Cateck 3 Port USB 3.0 HUB setzt auf ein, wie ich finde, sehr schönes Design. Der Hub ist teils aus Aluminium und teils aus Kunststoff gefertigt.

Die Oberseite ist hier Alu und die Unterseite Kunststoff. Hierdurch wirkt der Cateck HUB qualitativ sehr gut gemacht.

Sehr gut gefällt mir auch die hier gewählte Form. Der HUB besitzt eine leicht angeschrägte Oberseite, in welcher auch die USB Ports und der Kartenleser eingelassen ist.

Dies erlaubt es USB Sticks und Ähnliches mit einer Hand einzustecken ohne, dass man den HUB einmal über den Schreibtisch schiebt. Dennoch sind die USB Ports zum Nutzer gerichtet.

Neben den drei USB 3.0 Ports verfügt der Cateck, wie bereits erwähnt, über einen SD und microSD Kartenleser. Es handelt sich um einen „Kombislot“, Ihr könnt also nur eine SD Karte oder microSD Karte nutzen.

Angeschlossen wird der HUB über ein microUSB 3.0 Kabel auf der Rückseite. Ein 1 Meter Kabel liegt bereits im Lieferumfang.

Beim Cateck 3 Port USB 3.0 HUB handelt es sich um einen passiven HUB! Dieser besitzt also kein separates Netzteil. Dies hat natürlich Vor und Nachteile. Hierdurch spart Ihr ein Kabel und ein weiteres Netzteil unterm Schreibtisch ein, aber wollt Ihr beispielsweise drei 2,5 Zoll Festplatten am HUB nutzen könnte es zu Problemen kommen.

Auch wenn Ihr ein Smartphone am HUB laden wollt, dann solltet Ihr ein anderes Modell wählen.

Allerdings besitzt der Cateck HUB einen optionalen Anschluss für ein 5V Netzteil, welches allerdings nicht mit im Lieferumfang liegt. Auch habe ich kein passendes Netzteil zur Verfügung, daher kann ich dies nicht testen.

 

Funktioniert alles?

Wie steht es um die Funktion? Funktioniert der USB HUB in der Praxis? Die Antwort auf diese Frage ist ja. Der HUB funktioniert an allen meinen Computern unter Windows 10 absolut problemlos.

Treiber oder ähnliches müssen selbstverständlich nicht installiert werden. Auch die Erkennung von USB Geräten war absolut tadellos.

Ich konnte kein USB Speichermedium finden, welches die Funktion am HUB verweigerte.

Wie steht es um das Tempo? Ich konnte maximal 320MB/s über den HUB erreichen. Dies entspricht einem normalen USB 3.0 Tempo, keine negativen Überraschungen hier.

Ähnliches gilt auch für den SD Kartenleser. Das wichtigste zuerst, ja der Slot ist intern via USB 3.0 angebunden.

Auch ist das Tempo des SD Kartenlesers erstaunlich gut. Dieser erreicht ein vergleichbares Tempo zum Kingston FCR-HS4, einem 22€ „High End“ Kartenleser.

In Kombination mit einer 256GB SanDisk extreme Speicherkarte konnte ich lesend 94MB/s und 88MB/s schreibend erreichen. Dies ist dicht am absoluten Limit für eine SD Karte.

 

Fazit

Ihr sucht einen einfachen und schicken USB 3.0 HUB, welcher zusätzlich einen SD Kartenleser integriert hat?

Dann habt Ihr diesen mit dem Cateck 3 Port USB 3.0 HUB gefunden. Der Cateck HUB bietet genau das, was er verspricht, es gibt keine negativen Überraschungen.

Weder was die gute Haptik angeht, noch was das Tempo des SD Kartenlesers betrifft. Kurzum eine Empfehlung von mir!

CATECK Bus- angetrieben USB 3.0 3-Port Aluminum Hub mit...
  • Schlankes Design im Ap ple-Stil, ideal für Mac Pro, i Mac, M...
  • Fügt Ihrem Computer 3 USB 3.0-Anschlüsse und einen Kartenleser...
  • Plug-and-Play; Hot-Swapping; USB-betrieben (keine externe...
  • Eingebaute Überspannungs-/Überstrom-/Leck- und...
  • Kompatibilität: Windows 2000 / ME/ XP / Vista...

Der Onkyo G3 Smart Speaker im Test, besser als Google Home! (mit dem Google Assistent)

Smart Home Lautsprecher stammen traditionell meist von Google oder Amazon. Allerdings erlauben beide Hersteller auch 3. Anbietern ihre Plattform für eigene smarte Lautsprecher zu nutzen.

Hier gab es zwar schon das ein oder andere Modell, aber wirklich präsent waren diese gefühlt nie.

Nun hat Onkyo vor kurzem seinen neuen G3 Smart Speaker auf den Markt gebracht. Bei diesem handelt es sich um einen Lautsprecher mit dem Google Assistent, welcher eine Stufe über den Google eigenen „Home“ angesiedelt ist.

Dies spiegelt sich auch im Preis von rund 200€ wieder.

Aber wie gut ist der Onkyo Smart Speaker G3 VC-GX30? Dies gilt es in einem Test herauszufinden! Ist dieser wirklich eine gute Alternative zu den Google Lautsprechern?

An dieser Stelle vielen Dank an Onkyo für das Zurverfügungstellen des G3 für diesen Test.

Der Onkyo G3 Smart Speaker im Test

Der Onkyo G3 ist ein recht kompakter Lautsprecher im typischen Regallautsprecher Design. Mit rund 165 x 121 x 123mm ist der G3 allerdings schon ein gutes Stück größer und voluminöser als die Lautsprecher von Amazon oder Google, mit Ausnahme des Google Home Max.

Dies gilt nicht nur für die Größe, auch ist der Onkyo G3 unheimlich schwer und somit auch massiv für seine Abmessungen. 2,4KG für solch einen „kompakten“ Lautsprecher ist schon ordentlich, aber auch ein gutes Zeichen. In der Regel gilt, dass schwerere Lautsprecher besser klingen.

Das entweder weiße oder schwarze Gehäuse des Onkyo G3 ist aus einer Mischung aus matten Kunststoff und einem laminierten Holz gefertigt. Die Front und Rückseite werden hierbei von Kunststoff bedeckt, während der restliche Korpus aus Holz besteht. Das hier verwendete Holz scheint sogar recht dick zu sein, was auch das höhere Gewicht erklärt.

Rein optisch ist der Lautsprecher ausgesprochen schlicht. Der G3 verfügt über eine recht kantige Form, welche etwas klassischer wirkt als die der meisten Smart Lautsprecher von Amazon, Google oder Apple. Hierbei sind die Treiber des Lautsprechers natürlich auf der Front angebracht, welche mit einem Gitter bedeckt ist.

Der Onkyo G3 Smart Speaker setzt auf einen 2 Wege Aufbau, was bedeutet dieser besitzt zwei aktive Treibereinheiten. Eine für den Hochtonbereich und einen für die Tiefen und Mitten.

Auch die Rückseite verfügt über ein Lautsprechergitter, welches aber anscheinend nur der Wärmeabfuhr dient.

Die Steuerungstasten hat Onkyo auf der Oberseite des Lautsprechers untergebracht. Hier findet sich eine Play/Pause Taste, eine Bluetooth Taste, eine Taste zum Muten des Mikrofons und Lauter/Leiser.

Ebenfalls auf der Oberseite sind zwei Öffnungen für die Mikrofone des Lautsprechers.

Auf der Front sind zu guter Letzt noch fünf LEDs angebracht, welche als Erkennungszeichen für den Google Assistenten diesen, wie auch für eine visuelle Repräsentation der eingestellten Lautstärke.

 

Der Google Assistent

Onkyo setzt beim G3 auf den Google Assistenten und somit das Google Ökosystem als Basis für seinen smarten Lautsprecher.

Nach dem ersten Einschalten informiert Euch der Onkyo G3 das Ihr die Google Home App auf Eurem Smartphone installieren sollt. In der Google Home App könnt Ihr dann den Lautsprecher in Euer WLAN Einbinden.

Unter Android geschieht dies wirklich fast komplett automatisch, Ihr müsst nur dem Lautsprecher einen Raum zuweisen und ein paar Mal auf “ weiter“ klicken.

Was kann man nun mit dem Onkyo G3 alles machen?

Mit dem Befehl „Okay Google“ könnt Ihr zunächst den Lautsprecher alles fragen was man so von Smartphones oder auch Amazon Alexa kennt. Beispielsweise „Okay Google wie wird morgen das Wetter“ oder „Okay Google stelle einen Timmer auf 5 Minuten“. Gerade Letzteres ist in der Küche immer sehr praktisch.

Wichtiger sind aber natürlich die Multimedia Funktionen. Ich nutze smarte Lautsprecher sehr gerne auch für klassisches Radio.

Ihr könnt beispielsweise „Okay Google spiele SWR3“ sagen und der Radio Sender SWR3 wird gespielt. Hier funktionieren alle Radiostationen die in TuneIn unterstützt werden.

Auch werden natürlich einige Streaming Dienste unterstützt. Neben dem Google eigenen Play Music beispielsweise auch Spotify. Auch ein lokales Musik Streaming via Google Cast ist möglich.

Selbstverständlich könnt Ihr auch Eure Smart Home Geräte, wie Philips Hue, über den G3 steuern.

Hier eine kleine „mini“ Übersicht über interessante Befehle:

  • Okay Google Wie wird morgen das Wetter
  • Okay Google Stelle einen Timmer auf 10 Minuten
  • Okay Google Stelle einen Wecker auf 8 Uhr morgens
  • Okay Google Spiele Radio XYZ
  • Okay Google Spiele Musik von XYZ

Wie steht es aber um die Verständlichkeit? Erfreulich gut! Im gleichen Raum kann man in normaler Zimmerlautstärke mit dem Onkyo G3 reden. Dabei hatte ich keinerlei Probleme, dass mich der Lautsprecher nicht korrekt verstand.

Ganz alternativ könnt Ihr ein Smartphone auch direkt via Bluetooth mit dem G3 verbinden, was problemlos funktionierte.

 

Klang

Der Onkyo G3 basiert auf einem 2 Wege Prinzip, das heißt dieser verfügt über zwei Lautsprechertreiber. Ein 20mm Hochtöner und ein 80mm Tief/Mitteltöner.

Die Leistung des G3 wird von Onkyo offiziell nicht angegeben, aber auf der Unterseite findet sich eine 26W Angabe, welche in Anbetracht der Größe des Lautsprechers passt.

Onkyo ist kein Amateur was den Lautsprecherbau angeht, daher überrascht es auch nicht, dass der G3 gut bis sehr gut klingt, je nach Erwartungshaltung.

Starten wir aber am Anfang. Grundsätzlich versucht der G3 vor allem mit dem Klangvolumen und Bass zu punkten. Dies ist auch der größte Unterscheidungspunkt zu den Amazon und Google Lautsprechern.

Der Bass des G3 ist sehr schön voll und satt, gerade wenn man die kompakteren Abmessungen betrachtet. Dieser ist hier ganz klar das primäre Klangelement.

Die Höhen sind okay und auch ausreichend klar, aber dennoch ist der Bass ganz klar etwas dominant. Der G3 klingt dabei aber nicht dumpf! Stimmen werden gut und voll wiedergegeben, aber in Musik merkt man das der Beat teils Stimmen etwas überschattet. Dies ist bei manchen Titeln natürlich deutlicher als bei anderen.

Die Mitten würde ich als recht unauffällig bezeichnen. Der Onkyo G3 klingt sehr voll und satt, aber gerade die oberen Mitten sind nicht übermäßig dominant.

Das grundsätzliche Klangbild würde ich als kräftig, lebendig und voll einstufen. Es macht viel Spaß Musik mit dem G3 zu hören!

Dieser schafft es auch problemlos einen mittelgroßen Raum wie eine Küche oder Schlafzimmer ordentlich zu beschallen. Selbst in mittel bis großen Wohnzimmern würden sich der G3 gut machen! Dies ist zwar immer eine gefährliche Aussage, aber ich denke durchaus, dass der Lautsprecher hier eine kleinere HiFi Anlage ersetzen kann.

Was die Detaildarstellung angeht ist der Onkyo G3 okay. Teils konnte ich in den Höhen ein paar Unsauberkeiten wahrnehmen, aber diese scheinen weniger die Schuld des Lautsprechers zu sein, sondern eine Klang-Kompression beim Streaming. Gerade beim Webradio ist mir dies aufgefallen, während bei anderen Quellen der Klang sauber war.

Wie klingt der Onkyo G3 verglichen mit den typischen Amazon und Google Smarthome Lautsprechern? Doch ein gutes Stück besser ist hier die Antwort! Beispielsweise in einem ca. 30m² Raum kann ein Amazon Echo Lautsprecher schon etwas verloren klingen, gerade was den Bass angeht.

Der Onkyo schafft es hingegen diese Raumgröße problemlos mit einem guten Bass zu füllen und sogar auf Distanz noch etwas „Druck“ aufzubauen. Interessanterweise gefällt mir der G3 „im Raum“ sogar noch etwas besser als wenn man gerade vor diesem sitzt.

Das Bassvolumen hält sich erstaunlich gut, selbst auf einer höheren Sitzdistanz. Bei sehr kleinen Räumen wäre ich sogar fast vorsichtig, hier könnte ich mir vorstellen, dass der Onkyo G3 etwas zu viel Bass liefert und es zu einem Dröhnen kommt.

In normal großen Räumen ist dies kein Problem. Hier ist der Onkyo G3 einfach deutlich druckvoller und lebendiger klingend als ein Amazon Echo oder Google Home.

 

Fazit

Ihr sucht einen Smart Home Lautsprecher, oder einfach nur ein „modernes Internet Radio“, welches etwas höhere Klangansprüche erfüllen soll als es die Standard Modelle von Google oder Amazon machen?

Dann seid Ihr beim Onkyo Smart Speaker G3 VC-GX30 an der richtigen Adresse! Trotz seiner kompakten Abmessungen kann dieser vor allem mit seinem sehr voluminösen und bassstarken Klang überzeugen! Der Onkyo G3 klingt unheimlich satt und lebendig. Ich würde diesen zwar nicht für ein 60m² Wohnzimmer empfehlen, aber normal große Räume, das Schlafzimmer, Küche usw. lassen sich mit dem Onkyo kraftvoll beschallen.

Gerade in mittelgroßen bis größeren Räumlichkeiten klingt der G3 deutlich kräftiger als ein Google Home oder Amazon Echo. Erfreulich gut sind auch die verbauten Mikrofone, welche bei 3. Anbieter Amazon Alexa oder Google Assistent Lautsprechern oftmals etwas problematisch waren.

Was den Funktionsumfang angeht, bietet der G3 alles was man von einem „Google“ Lautsprecher erwarten kann. Also neben Musik Streaming auch das Steuern von Smart Home Geräten oder Stellen von Fragen.

Der Preis von rund 200€ für den Onkyo G3 Smart Speaker ist aus meiner Sicht völlig gerechtfertigt. Auch wenn man dies nicht so pauschal sagen kann, aber der G3 klingt gut 50%-80% besser als ein Google Home bzw. Amazon Echo, was dann auch zum Preis passt.

Die 9H Lüge oder wie beständig sind Displayschutzgläser wirklich?

Wenn Ihr Euch für einen Smartphone Displayschutz interessiert, werdet Ihr sicher schon einmal über diese „9H“ Härte Angabe gestolpert sein. Selbst einige Smartphone Hersteller nutzen diese Angabe um zu zeigen wie hart ihr Display ist.

Allerdings ist diese Angabe absolut schwachsinnig! 9H bedeutet praktisch überhaupt nichts. Allgemein gibt es viele Missverständnisse was das Zerkratzen von Smartphone Displays angeht, so viele das ich dem mal einen Artikel widmen möchte.

Neugierig?

Wie hart ist ein Smartphone Display?

Smartphone Displays bestehen bei aktuellen Modellen alle aus Glas. Glas ist was Kratzer angeht bereits ein recht resistentes Material.

Deutlich resistenter als die meisten vermuten! Gerade bei den aktuell so beliebten flüssigen Displayschützern wird oft demonstriert wie nach dem Auftragen ein Messer oder ein Schlüssel das Display nicht mehr beschädigen kann.

Abgesehen davon, dass ich natürlich von flüssigen Displayschutz nichts halte, ist dies Unsinn. Glas besitzt eine höhere Härte als Aluminium, Eisen oder sogar Stahl!

Daher ist es nicht möglich ein Glas Display mit einem Messer zu zerkratzen, natürlich wenn Ihr auf dieses einstecht können Beschädigungen entstehen, aber nicht bei normalen Druck.

Ganz einfach, ein weicheres Material kann ein härteres Material nicht zerkratzen. Ihr könnt mit einem Plastiklöffel so lange über einen Teller Kratzen wie Ihr wollt es wird nie was passieren. Ähnliches gilt auch für diese Cerankochfeld-„Reiniger“ die aus einem Messer bestehen. Würden diese Euer Ceranfeld zerkratzen können wären sie nutzlos.

Kurzum ein Messer, Schlüssel, Münzen usw. können Euer Smartphone Display nicht beschädigen!

Woher kommen dann aber die Kratzer? Glas, je nachdem wie gut dies gehärtet ist, erreicht auf der Mohshärteskala eine 5,5-6,5. Die Härteskala geht aber bis 10 hoch, es gibt also einige Materialien die für Glas gefährlich sein können.

Das Hauptproblem ist Stein! Steine sind härter als Glas und können dieses problemlos zerkratzen. Selbst das beste Gorilla Glas kann von Steinen zerkratzt werden. Dies gilt im Übrigen auch für die flüssigen Displayschützer aller ProtectPax. Diese haben einem Stein nichts entgegenzusetzen.

Nur der Stein kann Schäden verursachen
„Aber ich habe doch keine Steine in meiner Tasche?“ Ja aber Sand! Ihr werdet sicherlich schon mal ein Objekt über eine glatte Oberfläche geschoben haben und dieses Kratzen gehört haben. Im normalen Hausstaub befinden sich kleine Steine, Sand und Quarze.

Diese lagern sich auf Oberflächen ab und sind dort eine Gefahr. Hängt beispielsweise an Eurem Schlüsselbund Sand und Ihr fahrt ungünstig mit diesem über Euer Smartphone können Kratzer entstehen. Habt Ihr zwei Smartphones in der Tasche und die Displays reiben gegeneinander und ein Sandkorn befindet sich in der Mitte habt Ihr vermutlich Pech.

Ähnliches gilt auch für Steinarbeitsplatten in der Küche und Ähnliches.

 

9H?

Kommen wir aber nun zum Punkt dieses Artikels, der 9H Angabe. Normalerweise wenn man von einer Härteskala spricht, meint man damit Mohs Härteskala http://www.biologie-schule.de/mohshaerte.php

Diese Härteskala ist nicht die aller Detaillierteste, findet aber immer noch Gebrauch für eine grobe Bestimmung der Härte.

Diese Skala geht von 1-10, 10 ist dabei der Diamant. Es wäre also logisch zu denken „ah 9H = 9 auf der Härteskala“. Ich nehme an dies ist auch die Intention bei dieser Angabe den Nutzer denken zu lassen „oh der Displayschutz/das Displayglas ist fast so hart wie ein Diamant“.

Aber die 9H Angabe bezieht sich auf Bleistifte! Ja Bleistifte…..

9H ist ein sehr harter Bleistift, welcher das Display nicht zerkratzen kann. Bleistifte können durchaus recht hart sein und somit auch Beschädigungen verursachen, aber diese sind nicht so hart wie Stein oder Saphire.

Was mich hier stört ist, dass die Angabe versucht zu vermitteln das Glas sei so „super hart“  da es ja eine 9 erreicht.

Letztendlich sind fast alle Displaygläser ähnlich hart. Es gibt durchaus Unterschiede im Detail, aber 9H wird bei Displayschutzgläsern mittlerweile einfach von allen Herstellern benutzt, egal ob und was dahintersteht.

 

Alle Displaygläser gleich hart?

Nein nicht alle Displaygläser sind gleich hart bzw. gleich resistent gegenüber Kratzern und Brüchen. Gorilla Glas ist hier natürlich das beste Glas.

Allerdings gibt es auch hier Unterschiede, viele feine Kratzer sind teilweise gar nicht im Glas Eures Smartphones, sondern in der Beschichtung auf diesem. Smartphone Hersteller beschichten das Glas für eine bessere Beständigkeit gegenüber Fingerabdrücken.

Auch bedeutet härter nicht = besser. Härteres Glas bricht leichter als weicheres Glas. So gilt Gorilla Glas 3 auch als kratzresistenter als Gorilla Glas 5, aber auch als brüchiger.

Hier gilt es natürlich für den Glas Hersteller eine passende Mischung zu finden aus Bruchsicherheit und Kratzsicherheit.

Lediglich ein Displayschutz/Displayglas aus Saphirglas würde eine signifikante zusätzliche Kratzsicherheit bringen.

 

Ein Displayschutz ist zwar nicht zwingend nötig aber dennoch empfehlenswert!

Aktuell verwendetes Displayglas ist zwar in der Regel bereits sehr resistent, aber kann dennoch zerkratzen.

Wenn Ihr mutig seid kann man ohne Displayschutz auskommen, aber bedenkt ein blöder Kratzer kann doch sehr die Freude am Smartphone schmälern!

Daher würde ich immer zu einem Displayschutz raten! Sofern möglich einen aus Echtglas. Viele dieser Echtglas Displayschützer sind baugleich! Es gibt hier in Asien nur eine Handvoll Hersteller die für alle „Unter-Hersteller“ fertigen.

Lasst Euch auch nicht von irgendwelchen Härteangaben ködern, praktisch sind die meisten Displayschützer sehr ähnlich was Härte und Resistenz angeht. Unterschiede gibt es meist nur beim Lieferumfang und Passform.

Letztendlich ist es auch nicht ganz so wichtig wie hart Euer Displayschutz ist. Dieser soll ja in erster Linie nur den Kratzer von Eurem eigentlichen Smartphone Display abfangen.

An dieser Stelle noch einmal, Finger weg von flüssigem Displayschutz! Flüssiger Displayschutz kann Euer Display nicht nennenswert, falls überhaupt, härter machen.

Mit einem Stein könnt Ihr weiterhin jedes behandelte Display problemlos zerkratzen. Im Gegensatz zu Displayschutzfolien oder Gläsern könnt Ihr im Falle eines Kratzers aber nicht einfach den flüssigen Displayschutz abziehen, der Kratzer ist im Display!

Flüssiger Displayschutz wie ProtectPax ist vielleicht eine „besser als nichts“ Lösung, aber selbst hier kann man streiten ob Smartphone Hersteller nicht von Haus eine Flüssigkeit wie ProtectPax nutzen würden wenn es etwas bringen würde.

Fun Fakt, ProtectPax hat diverse Youtube Videos versucht löschen zu lassen (unter anderem von mir) die sich hier kritisch geäußert haben(Youtube hat die Löschung im Übrigen abgelehnt). Das Video findet Ihr hier https://techtest.org/protectpax-fluessiger-displayschutz-im-test-zu-schoen-um-wahr-zu-sein/

Sollte es wirklich einen flüssigen Displayschutz geben der was bringt, bin ich auch gerne für Vorschläge offen.

Nach meinem aktuellen Wissensstand bleibt sofern möglich bei klassischen Displayschützern egal ob aus Kunststoff oder Glas. Es geht nur darum, dass diese einen Kratzer oder Schaden abfangen.

 

Fazit

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch etwas weiterhelfen unter anderem diese oftmals verwendete 9H Angabe der Hersteller etwas zu entschlüsseln.

Falls Ihr nicht den ganzen Artikel gelesen habt, 9H bedeutet im Großen und Ganzen nichts. Glas ist Glas und lässt sich daher nicht von Messern oder Schüsseln zerkratzen, aber von Steinen und Sand sehr wohl.

Daher empfiehlt sich auch bei modernen Smartphones auch weiterhin ein Displayschutz aus Kunststoff oder Glas wenn man auf Nummer sicher gehen will.

Lasst Euch hier aber nicht zu sehr von Marketing Aussagen über die Härte oder Beständigkeit ködern. Letztendlich ist der Unterschied zwischen Glas Displayschützern was die Beständigkeit angeht doch sehr gering und selten einen Aufpreis wert.