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Die QCY T1 Pro im Test, komplett kabellose Ohrhörer für unter 30€ (Geheimtipp)

Teils ist die technische Entwicklung einfach nur beeindruckend! Gab es vor 3 Jahren fast überhaupt keine komplett kabellosen Ohrhörer auf dem Markt, sind diese mittlerweile allgegenwärtig und auch teils zu Spott -Preisen verfügbar.

Dies gilt auch für die QCY T1 Pro, welche aus Asien für unter 30€ verfügbar sind. QCY ist dabei ein extrem interessanter Hersteller, da dieser ein Zulieferer ist. In der Vergangenheit waren meine Erfahrungen mit QCY zudem sehr positiv.

Wollen wir uns also mal im Test ansehen was die komplett kabellosen QCY T1 Pro so zu leisten vermögen!

Die QCY T1 Pro im Test

Die QCY T1 Pro bestehen wie die meisten komplett kabellosen Ohrhörer aus zwei Teilen, der Ladebox und der Ohrhörer.

Die Ohrhörer werden in der Ladebox geladen und transportiert, wenn Ihr diese nicht nutzt. Dies ist bei komplett kabellosen Ohrhörern etwas sehr Wichtiges!

Es ist nicht möglich die Ohrhörer außerhalb dieser Box zu laden. Auch ist die Transportbox der Ausschalter der QCY T1 Pro. Legt Ihr diese in die Box werden die Ohrhörer automatisch abgeschaltet.

Erfreulicherweise ist die Lade/Transport-Box der QCY T1 Pro sehr schön! Es handelt sich um eine kleine Aluminium Box in deren Inneren eine kleine Schublade ist, welche sich ausschieben lässt.

In dieser Schublade sitzen die Ohrhörer, die per Magneten gehalten werden, was auch gut funktioniert.

Die Ohrhörer selbst sind größten Teils aus Kunststoff gefertigt und in einer etwas ungewöhnlichen „rechteckigen“ Form gehalten. Die Front der Ohrhörer ist dabei natürlich mit Gummi verkleidet.

Rein vom Design sind die T1 Pro wie auch die Transportbox sehr schlicht. Es gibt kein auffälliges Branding oder Ähnliches. Dies überrascht auch nicht, denn QCY ist ein Zulieferer, dessen Produkte oft auch unter anderem Namen verkauft werden. Hier wäre ein besonders auffälliges Design natürlich hinderlich.

Interessant ist die Steuerung der Ohrhörer. Diese verfügen über eine Touch Rückseite. Langes Antippen schaltet diese ein, einfaches Antippen pausiert/setzt Musik fort usw.

Zwar passt die Touch Sensitivität, aber ich hätte mir, um ehrlich zu sein, einen gesonderten Ein/Ausschalter gewünscht.

Die Ohrhörer halten im Dauerbetrieb ca. 2 Stunden durch, können aber unterwegs mithilfe der Ladebox aufgeladen werden. Diese hält ca. 10 Ladungen, insgesamt kommt Ihr also auf rund 20 Nutzungsstunden unabhängig vom Netz.

 

Tragekomfort

Die QCY T1 Pro sind relativ große Ohrhörer, was auch klar ist da in jeder Ohrmuschel Bluetooth Elektronik und Akkus untergebracht werden müssen.

Die QCY T1 Pro sind nicht die aller größten komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer, aber die Passform ist von QCY etwas ungewöhnlich gewählt.

Grundsätzlich würde ich die QCY T1 Pro primär für mittlere bis große Ohren empfehlen. Sitzen tun die Ohrhörer bei mir ganz gut, allerdings passen die Ohrhaken nicht so recht.

Ohrhaken sind eine Art kleiner Gummibügel welcher sich in Eurem Ohr verkeilen soll, um für einen besseren Halt zu sorgen.

Diesen Ohrhaken bekomme ich nicht so recht in mein Ohr, außer ich drücke die QCY T1 Pro sehr tief hinein, was ich unangenehm finde.

Aber auch so sitzen die Ohrhörer ausreichend gut. Ich würde diese jetzt nicht zwingend fürs Joggen empfehlen, aber im normalen Alltag passt der Tragekomfort.

Unterm Strich würde ich diesen mit einer „3“ bewerten.

 

Klang

Kommen wir zu dem eindeutig wichtigsten Punkt, dem Klang. Können hier die QCY T1 Pro überzeugen? Ja!

Die QCY T1 Pro bieten die typische „dynamische“ Klangsignatur. Bässe und Höhen sind also die primären Klanggebenden Elemente.

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Diese sind angenehm sauber und schön klar, aber nicht schrill oder spitz.

Die Brillanz passt, ist aber auch nicht übermäßig stark. Hierdurch bieten die QCY T1 Pro eine solide Detailwiedergabe, klingen aber nicht überschärft.

Die Mitten sind vorsichtig gesagt „unauffällig“. Die Ohrhörer klingen ausreichend voll und auch die Wiedergabe von Stimmen/Gesang ist Okay, aber man merkt, dass die Mitten eher leicht abgesenkt wurde, aber nicht so sehr wie beispielsweise bei den Xiaomi RedMi Ohrhörern.

Dies ist sicherlich geschehen um den Bass etwas mehr zu betonen, was auch gelingt. Der Bass der QCY T1 Pro ist angenehm kräftig und satt.

Dabei schafft dieser es auch eine gewisse Dynamik und Aggressivität auszustrahlen. Wie bei einem Preis von unter 30€ auch zu erwarten, ist der Bass aber natürlich auch nicht perfekt. Der Tiefgang ist eher mittelmäßig.

Ebenfalls mittelmäßig ist die räumliche Auflösung. Musik klingt nicht flach, aber wird auch nicht übermäßig stark in die Tiefe oder Breite gezogen.

Lobenswert ist dafür die Dynamik und generelle Spielfreude. Ganz blöd gesagt es macht Spaß mit den QCY T1 Pro Musik zu hören!

Die Ohrhörer klingen in keiner Weise billig oder blechern wie man dies vielleicht bei solch einem günstigen Preis erwarten dürfte. Diese lassen 95% aller „mitgelieferten“ Kopfhörer alt aussehen und können sich auch gegen klassische Bluetooth Ohrhörer problemlos bewehren.

Die Bassmenge würde ich im Übrigen als leicht angehoben bezeichnen. Die Ohrhörer sind keine Bass Monster, besitzen aber genug Bass um Spaß zu machen. Ähnliches gilt auch für die Höhen.

Die maximale Lautstärke würde ich als gut bezeichnen, gerade für Bluetooth Modelle!

 

Verbindungsqualität

Die Verbindungsqualität ist ohne Frage das größte Problem der meisten Bluetooth Ohrhörer. Dies liegt natürlich daran, dass in den Ohrstöpseln nur sehr kleine und schwache Antennen verbaut werden können und dass die Ohrstöpsel gleichzeitig senden und empfangen müssen, zumindest einer.

Der rechte Ohrstöpsel muss nicht nur das Signal von Eurem Smartphone entgegennehmen, sondern auch an den linken Ohrstöpsel weiterleiten.

Ganz perfekt ist die Verbindungsqualität auch bei den QCY T1 Pro nicht. Verdeckt Ihr beispielsweise mit der Hand einen Ohrstöpsel bricht zu diesem kurz die Verbindung ab. Auch sollte Euer Smartphone wenn möglich nicht mehr als 1-1,5 Meter von dem rechten Ohrstöpsel entfernt sein, sonnst kommt es ebenfalls zu einer Unterbrechung.

Im Alltag ist dies allerdings weniger ein Problem. Gibt es eine Unterbrechung wird in der Regel das Signal innerhalb von weniger als einer Sekunde automatisch wiederhergestellt.

Auch wenn Ihr normal mit Eurem Smartphone in der Tasche herumlauft, gibt es keine Abbrüche der Verbindung.

Erwartet Ihr aber in allen Lebenslagen und Situationen ein perfektes Signal, dann greift lieber zu teureren Ohrhörern.

 

Fazit

Die QCY T1 ProQCY T1 Pro sind aktuell mein Geheimtipp für günstige und sehr gute vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer!

Für unter 30€ funktionieren und klingen diese einfach hervorragend. Die QCY T1 Pro bieten einen sehr schönen und dynamischen Klang mit klaren Höhen und satten Bässen.

Hier spielen diese trotz ihrer komplett kabellosen Natur auf dem Level der üblichen Bluetooth Ohrhörer dieser Preisklasse von beispielsweise Anker oder TaoTronics.

Auch die Verbindungsqualität der beiden Ohrstöpsel ist gut, wenn natürlich auch nicht perfekt. Es ist möglich das Signal für eine Sekunde zum Abreißen zu bekommen, wenn man beispielsweise einen Ohrstöpsel mit der Hand abdeckt. Ich würde aber dennoch sagen, dass die Verbindungsqualität alltagstauglich ist. Sofern nicht provoziert, werdet Ihr hier kaum Probleme bemerkten.

Auch alltagstauglich ist die Transportbox, deren Design mir ausgesprochen gut gefällt und auch hochwertig wirkt.

Kurzum für unter 30€ werdet Ihr keine besseren komplett kabellosen Ohrhörer bekommen, als bei den QCY T1 Pro!

Die RealPower PB-15000C Powerbank im Test

Die RealPower PB-15000C ist mit 15000mAh die größte Powerbank aus RealPowers C Serie. Diese soll hier besonders mit einer großen Anschlussvielfalt und natürlich der großen Kapazität punkten.

Aber gelingt dies auch?

Finden wir es in einem kleinen Test heraus! Neugierig?

 

Die RealPower PB-15000C im Test

Mit 146 x 75,5 x 22mm ist die RealPower PB-15000C eine mittel bis große Powerbank, was sich natürlich auch in der Kapazität widerspiegelt. Diese ist so am oberen Limit angesiedelt von dem was man vernünftig, in beispielsweise einer Männerhosentasche, transportieren möchte und kann.

Dabei ist 15000mAh natürlich schon eine ordentliche Kapazität, die für den normalen Alltag glatt schon fast ein Stück zu groß ist. 15000mAh ist ausreichend selbst große Smartphones wie das Samsung Galaxy S9+ gute 3-3,5 mal vollständig zu laden. Kleinere Smartphones wie ein Apple iPhone 8 werden sich ca. 6 mal an der RealPower PB-15000C vollständig laden lassen

Damit eignet sich die RealPower PB-15000C primär für Dinge wie Tagesausflüge mit mehreren Personen.

Beim Gehäuse setzt RealPower auf eine Kunststoff Basis, welche aber größtenteils mit einem gummierten Kunststoff überzogen ist. Dies soll den Anschein erwecken als wäre die Powerbank mit einer Gummi-Hülle umspannt, was diese durchaus etwas spannender gestaltet.

Was die Verarbeitungsqualität und Haptik angeht gibt es aber noch etwas Luft nach oben. Das Gehäuse der Powerbank lässt sich beispielsweise etwas eindrücken. Man merkt also es ist Luft zwischen dem äußeren Gehäuse und den eigentlichen Akku-Zellen.

Nicht schön, aber auch nicht kritisch. Das Gehäuse ist ausreichend stabil und erfüllt seinen Zweck.

Spannend sind bei der RealPower PB-15000C besonders die Anschlüsse, denn hiervon besitzt die Powerbank gleich vier. Hierbei handelt es sich um zwei normale USB Anschlüsse, einen USB C Port und einen microUSB Port.

Interessanterweise gibt RealPower die Leistung einer der normalen USB Ports mit 1A an und die des anderen mit 2,1A an. Interessant ist dies da die kleinere Version der PB-15000C zwei 2,1A Ports besitzt. In der Regel haben Powerbanks mit einer höheren Kapazität auch mehr Leistungsreserven.

Immerhin auch der USB C Port soll über 2,1A Leistung verfügen. Dabei kann der USB C Port sowohl als Eingang wie aber auch als Ausgang genutzt werden.

Solltet Ihr allerdings noch nicht voll im USB C Ökosystem sein, kein Problem! Alternativ könnt Ihr die Powerbank auch einfach über den normalen microUSB Port aufladen.

Auf dem Papier sind beide Ports mit 2,1A gleich schnell.

Seitlich verfügt die Powerbank zudem über einen Einschalter, welcher aber gar nicht zum Einschalten der Powerbank gebraucht wird. Schließt Ihr ein Smartphone an der Powerbank an, schaltet sich diese von alleine an und auch wieder aus wenn das Smartphone voll ist oder getrennt wurde.

Der Einschalter dient viel mehr zum Überprüfen der verbliebenden Restladung der Powerbank. Hierfür besitzt die RealPower PB-15000C ein kleines LCD Display welches Euch in Prozent die aktuelle Ladung in der Powerbank anzeigt, praktisch!

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von RealPower mit 15000mAh angegeben, Messen konnte ich 13727mAh bzw. 50,791Wh.

Dies entspricht sehr guten 92% der Herstellerangabe! Warum sind 92% gut? Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Dies werden auch hier genau 15000mAh wenn nicht sogar etwas mehr sein.

Allerdings haben diese Akkuzellen 3,7V, weshalb die Spannung erst auf die USB typischen 5V angehoben werden muss. Dies raubt etwas Effizienz. In der Regel kann man sagen, dass gute Powerbanks zwischen 80% und 90% echte Kapazität erreichen.

90% überschritten, wie es hier der Fall ist, ist eher selten. Dies spricht entweder für eine sehr hohe Effizienz, oder dafür das RealPower größere Zellen verbaut hat als angegeben.

Bonuspunkte gibt es für das Größe zu Kapazitäts-Verhältnis, welches sogar recht gut ist!

Wie steht es um die Anschlüsse?

Gut! Die RealPower PB-15000C hält was sie verspricht, genau genommen sogar etwas mehr. Der 1A USB Port kann wie beworben 1A bzw. genau genommen rund 1,2A liefern, ehe die Spannung zu stark unter die minimalen 4,75V sinkt.

Der 2,1A USB Port schafft rund 2,4-2,6A ehe die Spannung wegbricht. Erstaunlich, dass RealPower diesen Port nicht auch mit 2,4A bewirbt.

Leider verfügt der USB C Port über ein recht geringes Spannungslevel, was sich auch etwas auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones auswirkt.

Die meisten Smartphones laden am USB C Port mit maximal 1,2-1,5A. Auch beispielsweise das Apple MacBook pro nimmt „lediglich“ 1,42A über diesen Port auf.

Eine bessere Ladegeschwindigkeit bietet hingegen Port Nummer 2. Dieser erreicht eine sehr gute Ladegeschwindigkeit sowohl in Kombination mit IOS wie aber auch Android Geräten. Das Samsung Galaxy Note 9 erreichte beispielsweise 1,76A, was das Maximum ohne das Nutzen von Quick Charge ist, und das iPhone X 1,54A was ebenfalls ein top Ladetempo ist.

Größere Geräte wie das Apple iPad Pro erreichen sogar voll die beworbenen 2,1A.

 

Fazit

Das Fazit zur RealPower PB-15000C fällt sehr ähnlich zum kleineren Bruder, der RealPower PB-10000C, aus.

Auch die große RealPower PB-15000C ist eine sehr gute Standard Powerbank für alle Nutzer die etwas mehr Kapazität suchen und auf Quick Charge bereit sind zu verzichten oder aktiv darauf verzichten wollen.

Dabei bietet die PB-15000C dennoch eine sehr gute Ladegeschwindigkeit an Ihrem 2,1A Port, dies sowohl bei IOS wie aber auch bei Android Geräten.

Generell kann ich die Kompatibilität zu den diversen Smartphone Hersteller wie Apple, Samsung, Google, Huawei usw. nur loben. Allerdings ist dies mittlerweile deutlich unproblematischer als es noch früher bei Powerbanks war.

Ebenfalls loben möchte ich die Flexibilität die der USB C Port bietet, gerade was das Aufladen der Powerbank angeht.

Kurzum Daumen hoch für die RealPower PB-15000C!

Das XMG Neo 15 im Test, kompakt und gut!

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Mit dem Neo 15 hat XMG vor kurzem sein neustes Gaming Notebook auf den Markt gebracht. Dieses weicht aber ein Stück weit von anderen Gaming Notebooks aus dem Hause XMG ab.

XMG hat hier versucht eine hohe Leistung mit möglichst kompakten Abmessungen zu verbinden. Herausgekommen ist ein gerade mal 2KG Notebook mit ordentlich Power, zumindest auf dem Papier.

Dabei ist dieses mit einem Startpreis von 1399€ für eine bereits sehr ordentliche Konfiguration vergleichsweise günstig geworden, gerade wenn man dieses mit einem Dell XPS 15 vergleicht.

Aber ist das XMG Neo 15 auch gut? Taugt die Kühlung? Sind die Eingabegerät in Ordnung und wie steht es um den Akku?

All diese Fragen versuchen wir doch einmal in einem Test zu klären! Kann das XMG Neo 15 überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Ausleihen des Neo 15 für diesen Test.

Lieferumfang und Verpackung

XMG hat beim Neo 15 einen ausgesprochen guten Job gemacht von Anfang ein gewisses positives Gefühl zu vermitteln. Dies beginnt bereits bei der Verpackung, welche im XMG typischen Schwarz- Grün gehalten ist und von der Wertigkeit selbst Hersteller wie ASUS, Dell und Co. übertrifft!

Aber auch beim Lieferumfang gibt es ein paar positive Überraschungen. Neben dem Notebook und dem Netzteil liegt eine Treiber DVD, ein Treiber USB Stick (16GB) und ein XMG Schlüsselband mit im Lieferumfang.

Dies ist mehr als bei den meisten Herstellern! Gerade solche kleinen Merchandise Artikel wie der USB Stick und das Schlüsselband gefallen mir sehr gut.

Solche kleinen Dinge mit denen man eigentlich nicht rechnet, erfreuen mich immer sehr!

 

Das XMG Neo 15 im Test

Mit 359 x 236 x 22mm ist das XMG Neo 15 ein vergleichsweise kompaktes 15 Zoll Notebook, gerade im Gaming Sektor. Dies ist auch ohne Frage einer der größte Pluspunkte dieses Notebooks! Trotz seiner auf dem Papier hohen Leistung sind die Abmessungen und auch das Gewicht mit 2KG sehr portabel, ideal für Schüler und Studenten.

Beim Gehäuse setzt XMG auf eine Mischung aus Kunststoff und Aluminium. Der Deckel wie auch die Handballenauflage sind aus Aluminium gefertigt, der Rest aus Kunststoff. Grundsätzlich würde ich das Gehäuse als solide Einstufen. Ein Dell XPS 15 ist sicherlich noch etwas massiver gearbeitet, aber verglichen mit den meisten „Standard“ Gaming Notebooks ist das Neo 15 sogar als überdurchschnittlich einzustufen.

Lediglich die Unterseite gibt beim Anheben etwas nach, was aber an den großen Lüftungsöffnungen liegt. Abseits davon ist das Neo 15 stabil gearbeitet.

Die Verarbeitungsqualität ist dem Preis angemessen. Es gibt zwar etwas große Spaltmaße beim Übergang zwischen Aluminium Handballenauflage und Chassis, aber die Spaltmaße sind angenehm gleichmäßig und stören im Alltag nicht.

Kurzum Qualitativ passt das Notebook!

Fast noch besser gefällt mir aber die Optik. Das XMG Neo 15 setzt auf eine gewisse schlichte Eleganz. Der Deckel beispielsweise besitzt nur ein sehr dezentes XMG Logo und ist abseits davon sehr clean. Auch das restliche Notebook ist schön dezent gehalten.

Es gibt zwar hier und da ein paar Elemente welche darauf hindeuten, dass es sich hier um ein Gaming Notebook handelt, aber das Neo 15 würde in der Schule, Uni oder Arbeit nicht deplatziert wirken.

Zumindest dann, wenn man die sehr helle RGB Tastatur Hintergrundbeleuchtung deaktiviert oder dimmt. Ebenfalls etwas auffälliger kann die „Status“ LED sein, welche im Standby blink.

Diese nimmt fast die komplette Front des Notebooks ein. Grundsätzlich ein Design welches mit gut gefällt, könnte aber in einem abgedunkelten Raum Blicke auf sich lenken (lässt sich via Software abschalten).

Dicke Bonuspunkte bekommt das Neo 15 für die Displayrahmen! XMG hat hier den Trend zu immer kleineren Displayrahmen voll aufgegriffen und die Rahmen des Neo 15 sind mit 6,8mm angenehm schmal. Hierdurch wirkt das Notebook gleich ein gutes Stück moderner.

Im Gegensatz zu Dell hat XMG allerdings den oberen Rahmen etwas dicker gehalten, dieser ist aber weiterhin sehr dünn, wodurch es möglich war eine Webcam oberhalb des Displays zu positionieren. Viele aktuelle „super schlanken“ Notebooks haben die Webcam unterhalb des Display, was für Video Telefonie ein dämlicher Winkel ist. Dieses Problem gibt es hier nicht.

Ein weiteres Highlight des XMG Neo 15 ist neben den kompakten Abmessungen die Anschlüsse.

Auf der linken Seite finden wir zwei 3,5mm Anschlüsse für Kopfhörer/Headsets, einen normalen USB 3.0 Port und einen ausklappbaren Gbit LAN Port. Letzter gilt mittlerweile fast schon als exotisch.

Auf der Rückseite ist neben dem Anschluss für das Netzteil ein USB C Port (leider kein Thunderbolt), ein HDMI 2.0 und zwei Mini-DisplayPort 1.4 Anschlüsse zu finden.

Noch mehr Anschlüsse sind auf der rechten Seite zu finden. Hier gibt es eine SD Kartenleser und zwei weitere USB 3.0 Ports.

Zusammengefasst

  • 3x USB 3.0
  • 1x USB C 3.1 Gen 1
  • 1x HDMI 2.0
  • 2x Mini-Displayport 1.4
  • 1x Gbit LAN
  • 2x 3,5mm für Kopfhörer/Mikrofone

Dies ist eine sehr komplette Port Ausstattung, gerade was die Displayoptionen angeht. Das einzige was mir hier etwas fehlt, wäre ein USB 3.1 Gen 2 Port mit 10Gbit.

Abseits davon bietet das XMG Neo 15 alles was man von einem aktuellen Gaming Notebook erwarten darf!

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des XMG Neo 15 ist besonders! Sagen wir es so, ich könnte gut verstehen wenn hier die Meinungen auseinandergehen.

Starten wir aber am Anfang. Das Neo 15 setzt grundsätzlich auf einen recht klassischen Tastatur Style. Die Tasten besitzen eine angenehme Größe und Abstand. Auch das Layout passt. XMG setzt hier auf das typische deutsche qwertz Layout, ohne irgendwelche Besonderheiten wie eine kleine Enter Taste usw.

Aufgrund des 15 Zoll Faktors konnte XMG auch ein Nummern-Pad unterbringen. Hierdurch sind allerdings die Tasten mit dem Rand des Notebooks mehr oder weniger bündig. Hat mich dies beim Tippen gestört? Nö!

Das Ungewöhnliche beim XMG Neo 15 ist allerdings der Tasten Druck/Anschlag. XMG setzt hier auf mechanische Tasten! Ja eine mechanische Tastatur in einem Notebook.

Die einzelnen Tasten besitzen einen sehr deutlich „Klick“. Dieser Klick geht mit einem leicht erhöhen Widerstand einher, welche nach überwinden des Klicks wieder abfällt. Der Anschlag der Tasten ist dabei angenehm was die Tiefe angeht. Etwas tiefer als bei einem Ultrabook, aber auch nicht ermüdend tief. Auch der Anschlag ist sauber. Das Notebook gibt beim Betätigen nicht nennenswert nach.

XMG nennt das Ganze im Übrigen „optomechanisches Keyboard“.

Ganz klar gesagt, die Tastatur benötigt ein Stück weit Eingewöhnung. Hat man sich an den höheren benötigten Druck gewöhnt, kann man aber auf dem Neo 15 gut tippen. Eine kleine Kritik zum Abschluss, die Tasten fühlen sich etwas steif an wenn man diese am unteren Rand betätigt. Ein Drücken in der Mitte oder oben ist hingegen „sauber“.

Auch am Trackpad habe ich etwas Kritik. Bei meinem Neo 15 sitzt dieses etwas locker. Beim einfachen Antippen merkt man, dass dieses ein wenig Spiel hat.

Abseits davon ist das Trackpad aber gut! Das Tracking ist angenehm akkurat ohne ein Springen des Zeigers. Auch ist die Oberfläche angenehm an den Fingern! Es ist kein MacBook Trackpad, aber auch nichts wofür man sich in der 1000€+ Preisklasse schämen muss.

Bonuspunkte gibt es für die sehr schöne und auf Wunsch auch sehr helle RGB Beleuchtung!

 

Lautsprecher und Kamera

Das XMG Neo 15 verfügt über zwei Lautsprecher auf der unteren rechten und linken Seite. Diese klingen okay.

Das Notebook hat einen ausreichend klaren und vollen Klang, neigt aber im Bass zu einem leicht „Plastikhaften“ Unterton. Das Neo 15 schlägt in diesem Belang kein Dell XPS oder Apple MacBook, aber man muss beim Klang auch nicht flüchten.

Die Lautstärke ist ausreichend hoch, genau wie die Schall-Abstrahlung. Gerade auf glatten Oberflächen merkt man kaum das die Lautsprecher auf der Unterseite sind. Nutzt Ihr das Notebook allerdings auf einer Bettdecke, kann der Klang negativ beeinflusst werden.

Kurzum solide Standard Lautsprecher.

Die Webcam hingegen möchte ich etwas loben. Qualitativ ist diese guter Durchschnitt, aber die Positionierung oberhalb des Displays ist verglichen mit einem Dell XPS 15 und vielen anderen ultra schlanken Notebooks doch vorteilhaft. Nutzt Ihr Euer Notebook des Öfteren für Video-Anrufe geht das Neo 15 absolut in Ordnung.

 

Display

Beim Neo 15 gibt es aktuell zwei Display-Optionen, Full HD + 60Hz und Full HD + 144Hz. Bei beiden Displayoptionen handelt es sich um IPS Panels!

Die 144Hz Version ist aber natürlich für Gamer, gerade wenn Ihr viele Spiele aller League of Legends, Overwatch, Fortnight, CS GO usw. spielt optimal. Erfreulicherweise ist auch der Aufpreis mit 89€ fair.

Freundlicherweise hat mir XMG die große Version mit 144hz Panel für diesen Test geschickt. Bei dem verbauten Panel handelt es sich um das LGD05C0.

Aber wie sieht dieses abseits der hohen Bildwiederholungsrate aus? Erfreulich gut und dies gilt sowohl subjektiv wie auch objektiv.

Subjektiv handelt es sich um ein überdurchschnittliches Display, mit guten Farben und Kontrasten. Auch die Helligkeit passt für eine normale indoor Anwendung, zumal es sich um ein mattes Display handelt.

Sehr auffällig ist aber natürlich die hohe Bildwiederholungsrate und dies nicht nur in Spielen. Selbst einfache Anwendungen wie das Scrollen im Webbrowser ist signifikant weicher als bei einem normalen 60Hz Display. Sollte es Euer Geldbeutel erlauben würde ich ganz klar das 144hz Display empfehlen.

Die Messwerte bestätigen meinen positiven Eindruck. Das XMG Neo 15 deckt 95% des sRGB Farbraums und 70% des AdobeRGB Farbraums ab. Keine absoluten Spitzenwerte, aber besser oder vergleichbar als bei den aller meisten Gaming Notebooks.

Ähnliches gilt auch für die solide Helligkeit von maximal 307 cd/m² und den guten Kontrast von 1:740. Von Haus aus ist das Display mit einem Delta E von unter 2 auch gut kalibriert.

Damit steht auch einer leichten Nutzung zur Foto/Video Bearbeitung nicht viel im Wege. Klar es gibt Notebooks mit noch besseren Display, beispielsweise das Dell XPS 15 2-in-1 mit seinem 4K Panel, aber diese sind meist noch eine Preisklasse über dem Neo 15 und besitzen alle samt keine hohe Bildwiederholungsrate.

Von den reinen Gaming Notebooks bietet das XMG Neo 15 eins der besten Displays das mir bisher begegnet ist.

Auf Nachfrage hat mir XMG im Übrigen mitgeteilt das beide Panels qualitativ (Kontrast, Helligkeit usw.) sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch sind.

 

Leistung

Ein großer Vorteil bei XMG ist das Ihr das Notebook sehr frei konfigurieren könnt. Beim Neo 15 ist allerdings die CPU und GPU vorgeschrieben, was aber nicht schlimm ist.

Der Intel i7-8750H ist die aktuell schnellste Notebook CPU (den i9 mal außen vor gelassen), welche mit satten 6 Kernen und 12 Threads punkten kann. Verglichen mit der 7. Gen gab es hier einen deutlichen Leistungssprung, welchen wir auch später im Test sehen werden.

Die Nvidia GTX 1060 ist eine alte Bekannte, welche aber immer noch Top aktuell ist. Die nächste Generation Notebook Grafikkarten wird noch eine Weile benötigen (stand Oktober 2018) und solange ist die GTX 1060 eine super Wahl in solch einem portablen Notebook.

Beim Arbeitsspeicher habt Ihr die Wahl. Von 8GB bis 32GB ist alles verfügbar. Beim Neo 15 ist der Arbeitsspeicher nicht verlötet! Solltet Ihr also jetzt nicht genug Geld haben, ist ein späteres Upgrade problemlos möglich. Daumen hoch dafür!

Kommen wir damit auch zu ein paar ersten Benchmarks.

Aber viel interessanter als die Benchmarks sind natürlich die echten Spiele Tests. Schauen wir uns hier ein paar Tests an.

Ganz grob über den Daumen gepeilt kann man sagen dass das XMG Neo 15 alle aktuellen Spiele in maximaler Qualität und Full HD Auflösung bei rund 60FPS hinbekommt.

Es gibt natürlich in beide Richtungen „Ausreißer“. Ein paar absolute High End Spiele, bzw. schlecht optimierte Spiele, können auch mal auf knapp unter 60 FPS fallen, während e-Sport Titel aller CS GO im dreistelligen FPS Bereich unterwegs sind.

Für diese Spiele macht auch das 144Hz Display primär sinn.

Verglichen mit anderen Notebooks sehen wir das zu erwartende Bild. Das XMG Neo 15 kann sich an die Spitze der GTX 1060 Notebooks setzen, dank Intel i7-8750H und einer anscheinend guten Kühlung!

Dies ist für das Neo 15 ein top Ergebnis! Besser hätte es mit dieser Hardware nicht abschneiden können. Ich seid mit dem Notebook aktuell für jedes Spiel gerüstet.

Bei der SSD habt Ihr beim XMG Neo 15 eine ungewohnte Auswahl. Grundsätzlich lassen sich zwei m.2 SSDs verbauen, wie auch eine 2,5Zoll HDD/SSD. Dies ist in einem kompakten 15 Zöller schon sehr ordentlich!

Welche SSDs verbaut werden, könnt Ihr bei der Bestellung bei XMG auswählen. Ihr habt die Wahl zwischen allen gängigen Samsung SATA/NVME SSDs, SSDs von Crucial (MX500), SSDs von Western Digital (SATA/NVME) und Kingston.

Dementsprechend kann ich Euch hier natürlich keine absoluten Performance Daten geben. Mein Tipp wenn das Geld vorhanden ist, nehmt eine Smasung 970EVO und falls Ihr etwas sparen wollt die Crucial MX500.

Auch bei der WLAN Karte habt Ihr die Auswahl zwischen der Intel AC9560 und der Killer 1550. Die logische Wahl ist hier im Übrigen die Intel Karte. Warum? Von der Hardware sind beide identisch, die Killer 1550 basiert auf der Intel AC9560 und bringt nur eine alternative Software mit. Die Killer 1550 und die Intel AC9560 sind absolute Top WLAN Karten, welche mit dem passenden Router satte 1733Mbit schaffen!

 

Lautstärke und Temperatur

Bei der Lautstärke gibt es einiges Positives zu vermelden. Wichtig ist zunächst zu wissen, dass Ihr in der XMG Anwendung die Lüfter ein gutes Stück anpassen könnt. Seid Ihr gerade auf der Arbeit oder in der Schule und wollt vermeiden, dass die Lüfter hochdrehen, könnt Ihr dies in der App einstellen.

Daraus resultieren natürlich höhere Temperaturen und somit eine geringere Leistung. Umgekehrt könnt Ihr die Lüfter auch auf 100% stellen. Dann klingt das Notebook wie ein Jet, hat aber theoretisch das Maximum an Leistung.

Konzentrieren wir uns aber einmal auf die Standard Einstellung. In dieser sind die Lüfter im Normalbetrieb komplett leise. Selbst das kurze Hochdrehen beim Starten von Anwendungen usw. welches bei vielen Notebooks üblich ist, ist beim Neo 15 sehr selten bis gar nicht vorhanden!

Gerade im Akku-Betrieb ist das Notebook konstant leise.

Leider verfügt mein Neo 15 gelegentlich über ein leichtes Spulenfiepen/surren. Dieses tritt nicht konstant auf, ist aber auch nur hörbar weil die Lüfter ansonsten „unsichtbar“ sind.

Selbst mit dem leichten Spulenfiepen gehört das XMG Neo 15 zu den leiseren Gaming Notebooks! Deutlich leiser als ein HP Omen, zumindest im Office/Web Betrieb.

Unter Last hört man dann doch die geringen Abmessungen etwas. Ähnlich wie alle kompakten Gaming Notebooks wird das Neo 15 unter Gaming-last doch hörbar.

Zwar sind die Lüfter hörbar, aber der Grundton dieser ist angenehm „dumpf“ und somit nicht übermäßig störend und selbst verglichen mit einem Razer Blade oder XPS 15 würde ich das Neo 15 als leiser einstufen!

Interessant sind hier auch die Lüfter Presets. Im leisesten Modus ist das Notebook selbst unter Last fast still.

Aber wie viel Leistung kostet dieser super leise Modus? Schauen wir uns hierfür 3DMark an.

Lüfter volle Leistung
Lüfter im „Office“ Modus
Lüfter im Gaming Modus

Interessant, ja im leisesten Modus kostet dies zwar etwas Leistung, aber nur minimal. Der Unterschied zwischen dem normalen „Gaming“ Modus und dem Lüfter auf 100% Modus ist hingegen fast nicht vorhanden.

Wie steht es also um die Temperaturen?

Hier war ich ganz ehrlich etwas geschockt! Denn die Temperaturen des XMG Neo 15 sind sehr niedrig! Unter Gaming Last im normalen Lüftermodus überschreitet der Intel Core i7 kaum die 80 Grad Marke.

Selbst bei einem Chinebench Durchlauf erreicht die CPU maximal 84-88 Grad. CPU oder GPU Throtteling ist damit nicht vorhanden! Wirklich beeindruckend! Das XMG Neo 15 wirkt fast kompetenter gekühlt als ein Alienware 15 R4.

 

Akku Laufzeit

Dass das XMG Neo 15 kein Akku Wunder ist sollte bereits beim Blick auf den rund 47Wh starken Akku klar sein.

70-90Wh wären für ein 15 Zoll Notebook, das auf Portabilität ausgelegt ist, eigentlich normal. Allerdings muss ein kleinerer Akku nicht zwingend eine schlechte Akkulaufzeit bedeuten, sofern die verbauten Komponenten sparsam sind.

Von daher, wie lange hält das Neo 15 im normalen Web/Office Betrieb?

Das Neo 15 kommt hier auf knapp über 3,5 Stunden. Für eine Heim- und Hofnutzung vollkommen okay, aber wirklich ausführlich portabel wollt Ihr das Notebook nicht nutzen.

Mit ein paar Optimierungen, Display Helligkeit auf minimum usw. wären vielleicht auch knapp über 4 Stunden, aber dies macht den Braten auch nicht Fett. Rechnet eher mit guten 3,5 Stunden.

Für ein reinrassiges Gaming Notebook ist dies kein schlechter Wert, aber für ein „Hybrid“ aus Leistung und Portabilität geht da bei der Konkurrenz schon ein paar Stunden mehr.

 

Fazit

Das XMG Neo 15 hat mich in sehr vielen Punkten sehr positiv überrascht! Starten wir aber am Anfang.

Das wichtigste Merkmal des Neo 15 sind ohne Frage die kompakten Abmessungen und das niedrige Gewicht. Dies alleine wäre jetzt noch nichts Besonderes, aber kombiniert mit einem Intel Core i7 der 8. Gen und einer Nvidia GTX 1060 sieht das Ganze etwas anders aus.

Es gibt zwar durchaus auch andere super kompakte Notebooks mit einer ähnlichen Ausstattung, diese sind aber meist nicht für 1400€ erhältlich. Ein Razer Blade mit gleicher CPU und GPU und 144hz Display startet beispielsweise ab 2250€.

Qualitativ geht das Gehäuse völlig in Ordnung. Das Neo 15 bewegt sich hier auf einem gehobenen Level, wenn auch noch nicht ganz in der absoluten Premiumklasse.

Wo sich das Neo 15 in der premium Klasse bewegt, ist bei der Leistung und der Kühlung. Der i7 der 8.Gen in Kombination mit der GTX 1060 ist eine absolut vernünftige Kombination. Man kann hier grob über den Daumen gepeilt sagen, dass alle Spiele in Full HD Auflösung und maximaler Qualität mit 40-80FPS laufen. E-Sport Titel erreichen meist sogar dreistellige Bildraten.

Erstaunlicherweise schafft es die Kühlkonstruktion von XMG diese Leistung auch gut in Zaun zu halten. Der I7 übersteigt beispielsweise nur selten überhaupt die 80 Grad Marke. Hier kann mein Alienware 15 glatt neidisch werden.

Was die Lautstärke angeht ist das Neo 15 unter Last natürlich nicht „silent“ aber auch nicht lauter als die meisten Gaming Notebooks.

Wo leider oft bei Notebooks, gerade bei Gaming Notebooks, gespart wird, ist beim Display. Glücklicherweise ist dies hier nicht der Fall. Das Display des Neo 15 kann nicht nur mit bis zu 144hz überzeugen, sondern auch abseits davon mit einem guten Bild! Nein das Neo 15 ist nicht unbedingt das optimale Notebook für einen Profi-Fotografen, aber für die Hobby Youtuber unter Euch lässt das Neo 15 keine Wünsche offen. Hier bietet das Neo 15 ganz klar die Leistung die man bei 1000€+ auch erwarten darf.

Dies war soweit alles sehr positiv. Aber das XMG Neo 15 ist doch sicherlich nicht perfekt, oder?

Es gibt zwei Kritikpunkte die ich hätte. Punkt Nummer eins bezieht sich auf die Tastatur. Der mechanische Ansatz von XMG ist sicherlich interessant, aber die Tastatur braucht doch ein Stück weit eine Eingewöhnung. Zudem will ich hier nicht sagen, dass die optomechanische Tastatur eindeutig besser oder schlechter ist als eine normale Tastatur, sie ist einfach nur anders.

Punkt Nummer zwei wäre der Akku. Mit 3-4 Stunden ist dieser okay, aber auch alles andere als überragend.

Dennoch, könnt Ihr mit der mittelmäßigen Akkulaufzeit und der etwas ungewöhnlicheren Tastatur leben, ist das XMG Neo 15 ein hervorragendes Gaming Notebook!

Gerade was die Abmessungen, Leistung und Kühlung angeht, gibt es in dieser Preisklasse kaum Vergleichbares! Auch der sehr detaillierte Konfigurator beim XMG ist als positiv zu bewerten. Bei welchem Notebook sonnst könnt Ihr auswählen welche SSD verbaut wird?

Kurzum das XMG Neo 15 ist ein klasse kompaktes Gaming Notebook zu einem fairen Preis!

Positiv

  • Gutes Gehäuse
  • Sehr hohe Leistung
  • Sehr gute Temperaturen
  • Gutes Display
  • Solide Anschlussvielfalt
  • Schöne und helle RGB Beleuchtung
  • Sehr gute Kontroll-Software!
  • Gut Aufrüstbar 

Neutral

  • Mechanische Tastatur gewöhnungsbedürftig

Negativ

  • Akkulaufzeit mäßig 

Der Tribit XBoom Bluetooth Lautsprecher im Test, einfach Top!

Tribit gehört für mich zu den absoluten Geheimtipps unter den Amazon Händlern. Tribit verfügt zwar aktuell über eine sehr überschaubare Produktpalette, allerdings alle Tribit Produkte, die ich bisher testen konnte, konnten durchgehend überzeugen!

Daher war ich natürlich auf den neuen Tribit XBoom Bluetooth Lautsprecher sehr gespannt. Der XBoom mit einem Preis von rund 70€ eine Klasse über den typischen Amazon Bluetooth Lautsprechern angesiedelt.

Dafür soll dieser aber auch mit einem tollen 360 Grad Klang, einem besonders starken Bass und einer völligen Wasserdichtigkeit punkten.

Aber stimmt dies? Klären wir es im Test des Tribit XBoom!

Der Tribit XBoom im Test

Mit 68 x 68 x 176mm ist der XBoom zwar durchaus schon ein etwas größerer Bluetooth Lautsprecher, fällt aber weiterhin in die Kompaktklasse. Es ist problemlos möglich sich den XBoom mal unter den Arm zu klemmen oder in einer kleineren Tasche zu transportieren.

Aufgrund des etwas robusteren Gehäuses und der Trageschlaufe lädt der Lautsprecher auch regelrecht ein ihn mitzunehmen.

Beim Gehäuse setzt Tribit auf eine Mischung aus einem sehr stark gummierten Kunststoff und einer Leinenverkleidung. Letztere macht einen Hauptteil des Lautsprechers aus.

Ich mag dieses Leinenmaterial unheimlich gerne! Es sieht schick aus, fasst sich super angenehm an und ist gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern extrem resistent.

Allgemein betrachtet ist die Verarbeitung und Haptik dem Preis mehr als angemessen. Keinerlei Klagen hier.

Ihr habt beim Tribit XBoom die Wahl ob Ihr diesen quer liegend nutzen wollt oder lieber hochkant, letzteres ist die primäre Ausrichtung, welche auch für den 360 Grad Klang notwendig ist.

Tribit bewirbt beim XBoom auch sehr die Wasserfestigkeit nach IPx7. IPx7 = Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Ihr solltet den Lautsprecher natürlich nicht Unterwasser oder dauerhaft im Pool schwimmend betreiben, aber ein kurzes Untertauchen macht diesem erst einmal nichts.

Das aber natürlich auch nur dann wenn Ihr die Klappe auf den Anschlüssen gut verschlossen habt. Die Anschlüsse des Tribit XBoom befinden sich auf der Rückseite unter einer sehr dicken und auch gut sitzenden Gummi Klappe. Hier findet sich ein AUX Eingang, wie auch ein microUSB Ladeport.

Der XBoom soll laut Hersteller bis zu 20 Stunden mit einer Akkuladung durchalten. Dieser Wert kommt grob hin, allerdings nur bei einer geringen Lautstärke. Dreht Ihr den Lautsprecher auf, kommt Ihr auf ca. 12-14 Stunden, was aber natürlich weiterhin top ist.

Zur Steuerung verfügt der Tribit XBoom drei große Tasten auf der Front und drei weitere Tasten auf der Rückseite.

Die Tasten auf der Front dienen der Musik- und Lautstärkensteuerung. Die Tasten auf der Rückseite dem Ein/Ausschalten und dem Koppeln des Lautsprechers.

Dort findet sich auch eine „XBass“ Taste, die einen Bass boost aktiviert.

 

Klang

Kommen wir damit auch zum Punkt der Euch vermutlich am meisten interessiert, dem Klang. Starten wir hier aber mit den Basics.

Der Tribit XBoom verfügt über anscheinend zwei aktive Treiber, einer links und einer rechts. Hinzu kommen zwei passive Treiber, oben und unten

Passive Treiber sorgen für den Druckausgleich im Lautsprecher. Im Gegensatz zu Bassreflexrohren, welche einen sehr ähnlichen Job machen, helfen passive Treiber allerdings das Übersteuern zu verhindern und können die Basswiedergabe verstärken.

Die Basswiedergabe ist sicherlich auch der mit wichtigste Punkt am Tribit XBoom! Ja der XBoom hat einen sehr ordentlichen, wenn nicht sogar hervorragenden Bass.

Der Lautsprecher klingt ausgesprochen satt und voll. Gerade das Klangvolumen hebt diesen von vielen Konkurrenten ab. Der XBoom klingt ein gutes Stück größer als dieser eigentlich ist. Dabei klingt der Bass aber nicht falsch oder künstlich.

Der Tribit XBoom hat einen sehr frischen und natürlichen Klang. Es gibt keine merkwürdige EQ Kurve oder Ähnliches, um den Bass massiv zu boosten.

Ja Tribit nutzt ein wenig die Badewannen Klangsignatur, also viel Bass und Höhen, aber dies ist bei Bluetooth Lautsprechern gängig.

Dementsprechend sind die Mitten beim Tribit XBoom eher mäßig ausgeprägt. Diese sind nicht schlecht, aber standen eindeutig nicht im Fokus des Herstellers.

Die Höhen wiederum sind etwas angehoben um dem Lautsprecher etwas Brillanz zu verleihen, was auch funktioniert. Der Tribit XBoom klingt angenehm dynamisch und „frisch“.

Was macht aber dieser „XBoom“ Knopf auf der Rückseite? Weniger als erwartet. Der XBoom Knopf hebt den Bass ein Stück an, allerdings hat der XBoom von Natur aus schon sehr viel Bass. Zudem kämpft der Lautsprecher auf höherer Lautstärke eh damit den Bass auch zu halten.

Dreht Ihr den Lautsprecher auf 70%+ Lautstärke merkt man, dass der Bass kaum bis gar nicht mehr ansteigt um ein Übersteuern zu verhindern. Dies funktioniert auch! Der Tribit XBoom kann wirklich auf 100% Lautstärke spielen und klingt noch vernünftig.

Die maximale Lautstärke ist im Übrigen vernünftig, aber auch nicht super hoch, was vermutlich am hohen Bass Level liegt, welches schwer auf hoher Lautstärke zu halten ist.

Zum Abschluss noch der übliche Hinweis, der Tribit XBoom klingt sehr gut, ist aber natürlich nicht dafür geeignet ein großes Wohnzimmer oder Ähnliches zu beschallen. Solche Bluetooth Lautsprecher eignen sich perfekt zum Grillen, für die Küche usw. sind aber kein „HiFi-Anlagen“ Ersatz.

 

Fazit

Der XBoom ist erneut ein klasse Bluetooth Lautsprecher aus dem Hause Tribit! Gerade wenn Ihr einen guten Bass in Kombination mit einem sehr dynamischen Klang sucht, kann ich Euch den Tribit XBoom nur empfehlen!

Selbst zum leicht gehobenen Preis von 70€ macht dieser einen tollen Job. Hinzu kommt die sehr hochwertige Verarbeitung, die Wasserdichtigkeit und die solide Akkulaufzeit.

Kurzum ich kann eine volle Empfehlung für den Tribit XBoom aussprechen.

Das HP Omen 15-ce002ng im Test

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Wenn man an Gaming Notebook Hersteller denkt, werden vermutlich den meisten Modelle von ASUS, MSI, Alienware, Razer usw. einfallen. Allerdings versucht HP mit seiner Omen Serie schon länger auf dem Gaming Markt mitzumischen, was auch durchaus Fürchte trägt.

Gerade was die Preis/Leistung angeht, sind viele der HP Omen Geräte außerordentlich interessant. Dies gilt auch für das HP Omen 15, welches je nach Konfiguration für knapp über 1200€ erhältlich ist.

Hierbei soll dieses mit einer astreinen „Gaming“ Ausstattung punkten, wie beispielsweise high Refresh Rate Displays und leistungsstarken GPUs.

Ich hatte leider bisher noch keine Möglichkeit ein HP Omen Notebook länger als mal im Elektro Markt anzusehen. Freundlicherweise hat mir nun HP aber das Omen 15-ce002ng für einen kleinen Test ausgeliehen.

Kann dieses überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das HP Omen 15-ce002ng im Test

Die Laptops aus der Omen Serie von HP zeichnen sich alle durch eine sehr aggressive und sicherlich auch verspielte Optik aus. Dies gilt auch für das 15-ce002ng.

Das Notebook ist grundsätzlich in einem schwarz-rot Farbschema gehalten, welches sich durch das komplette Notebook zieht. Der Deckel besitzt ein rotes Omen Logo, wie auch ein paar Akzentstreifen, zudem sind die Tasten der Tastatur rot ummantelt. Auch sind die USB Ports rot gekennzeichnet, was ich immer für ein schönes Detail halte.

Eine RGB Beleuchtung sucht Ihr beim HP Omen 15-ce002ng vergebens. Lediglich die Tastatur besitzt überhaupt eine Beleuchtung, welche aber passend zum restlichen Notebook Rot ist.

Ähnlich wie Modelle von Alienware oder ASUS verfügt das HP Omen 15-ce002ng über zwei optisch betonte Lüfterauslässe auf der Rückseite, welche etwas über das Display Scharnier hervorstehen.

Dies in Kombination mit der Färbung zeichnet das 15-ce002ng eindeutig erkennbar als Gaming Notebook.

Erfreulicherweise ist das HP Omen 15-ce002ng was die Abmessungen angeht sehr erträglich. Ja es gibt deutlich dünnere und kleinere Gaming Notebooks, aber mit einer Dicke von 25mm ist das HP Omen alles andere als fett.

Was etwas schade ist, sind die großen Displayrahmen, welche auch beim Nachfolger bestehen bleiben. Dennoch für einen 15 Zöller passt die Größe. Auch das Gewicht von 2,6KG ist okay. Dies ist kein Notebook welches man zwingend täglich mit zur Schule/Uni schleppen möchte, aber zu meiner Schulzeit waren sämtliche Notebooks so schwer, von daher, wenn Ihr hier nicht so empfindlich seid, geht dies auch.

Bei der Materialwahl setzt HP auf eine komplett bunte Mischung. Der Deckel und die Unterseite sind aus Kunststoff gefertigt. Der Deckel besitzt hierbei teilweise eine Karbonfaser Struktur.

Die Handballenauflage ist hingegen aus einer Art gebürstetem Aluminium gefertigt. Eine sehr interessante Entscheidung! In der Regel ist dies bei Notebooks genau andersherum, Deckel Aluminium und Handballenauflage Kunststoff. Kunststoff überträgt weniger gut Wärme und fühlt sich an der Hand neutraler und weicher an.

Was die Massivität angeht ist das HP Omen 15-ce002ng sicherlich kein Razer Blade oder Alienware 15, aber man liegt hier auf einem guten Level. Das 15-ce002ng ist hier mit den typischen Modellen von ASUS, MSI und Co. zu vergleichen.

Wie steht es um die Anschlüsse?

Auf der linken Seite des Notebooks finden wir einen mini Display Port, einen HDMI Port einen LAN Port, zwei USB Anschlüsse, wovon einer ein USB C Port ist (ohne Thunderbolt) und gesonderte Anschlüsse für Kopfhörer/Mikrofone.

Front und Rückseite besitzen keine Anschlüsse, einige weitere finden wir aber auf der rechten Seite. Hier findet sich der Netzanschluss, zwei weitere USB 3.0 Ports und ein SD Kartenleser.

Hiermit besitzt das HP Omen 15-ce002ng eine solide Portauswahl, bei welcher abseits eines Thunerbolt 3 Port nichts fehlt. Thunderbolt 3 ist allerdings natürlich auch ein recht besonderer Anschluss, den nicht jeder nutzen wird.

 

Display

Wie der Name schon vermuten lässt, setzt HP beim Omen 15 auf ein 15 Zoll Display. Genau genommen ist dieses ein 15,6 Zoll Display groß.

Dieses löst klassisch mit Full HD auf, besitzt aber je nach Version sogar 120Hz! Erfreulicherweise nutzt HP dennoch ein hochwertiges IPS Panel.

Sieht aber das Display auch in der Praxis gut aus? Ja! Für ein Gaming Notebook hat das Omen 15 ein sehr ordentliches Display. Dieses ist natürlich subjektiv nicht ganz auf dem Level eines MacBook Pros oder XPS 15, aber dies sind auch keine reinblütigen Gaming Notebooks und besitzen auch keine 120Hz. Vielleicht ist das Display ein wenig kühl kalibriert, aber abseits davon habe ich keine Klagen.

Den guten Eindruck bestätigt auch mein Messgerät. Dieses bescheinigt dem HP Omen 15 eine 94%ige Abdeckung des sRGB Farbraums und eine 70%ige Abdeckung des AdobeRGB Farmraums.

94% sRGB ist sehr ordentlich!

Auch der Kontrast fällt mit 1:900 für ein IPS Panel gut aus und die Helligkeit ist mit 282 cd/​m² solide. Dies ist sicherlich kein Outdoor Gaming Notebook, aber leichte Reflektionen werden problemlos ausgeglichen. Zumal das Display des Omen 15 auch matt ist.

Für die Gamer ist aber sicher das 120Hz Panel das wahre Highlight, was ich auch so bestätigen kann! Bewegungen sehen auf dem Omen 15 einfach unheimlich flüssig und geschmeidig aus. Dies gilt dabei nicht nur für Spiele, sondern auch für den normalen Alltag.

Selbst das Bewegen von Fenstern besitzt eine wunderbare Flüssigkeit. Ist dies dann auch noch mit einem guten IPS Panel kombiniert kann man gratulieren, alles richtig gemacht!

 

Tastatur und Trackpad

Das HP Omen 15 verfügt über eine Chicklet Tastatur, welche allerdings nicht dem deutschen Standard Layout entspricht!

Ja HP war „Faul“ und nutzt ähnlich wie MSI eine amerikanische Tastatur welche zwar für den deutschen Markt angepasst wurde, aber nun mal nicht zu 100%.

Beispielsweise die Enter-Taste ist lang und schmal und im Gegenzug die Shift-Taste länger als die Feststell-Taste. Auch die „<>“ Taste ist aufgrund der langen Shift-Taste neben die Leertaste gewandert. ÄÖÜ usw. sind natürlich auf der Tastatur vorhanden.

Letztendlich erfordert es etwas Gewöhnung, gerade wenn man ein Vieltipper ist.  Aber dies geht an sich schnell, da die Änderungen recht klein, grundsätzlich nicht schlecht sind.

Auch ist die Tastatur ordentlich was das Tippgefühl angeht. Die Tasten besitzen einen üblichen Hub und fühlen sich gerade beim Start sehr angenehm knackig an, enden dann aber etwas gedämpft, was die Lautstärke der Tastatur deutlich reduziert und etwas die Ermüdung beim Tippen verringert.

Auch die rote Hintergrundbeleuchtung macht einen guten Eindruck! Kurzum abgesehen vom gewöhnungsbedürftigen Layout eine gute Tastatur. Bonus-Punkte gibt es für das Vorhandensein eines Nummern-Blocks, was bei 15 Zoll Notebooks nicht selbstverständlich ist.

Das Trackpad ist ein Standard Trackpad, mit zwei gesonderten Maustasten. Das Trackpad besitzt hierbei eine „Aluminium“ Textur, welche sich recht gut an den Fingern anfühlt.

Das Tracking ist solide und zuverlässig, auch wenn Gesten usw. eher bedingt möglich sind. Ich habe  schon schlechteres, aber auch besseres in Notebooks verbaut gesehen.

 

Sound

HP wirbt beim Omen 15 mit Lautsprechern designt von Bang and Olufsen. Allerdings muss man klar dazu sagen, dass solch ein Co-Branding in der Regel nicht viel bedeutet.

Das HP Omen 15 verfügt über zwei Lautsprecher, welche auf der Unterseite des Notebooks leicht schräg eingelassen wurden.

Das Omen 15 nutzt also seinen Untergrund um den Schall zum Nutzer zu reflektieren. Dies funktioniert auch sehr gut im Normalfall! Lediglich wenn Ihr das HP Omen 15 auf einem Bett oder einem anderen gepolsterten Untergrund nutzt, verschlechtert sich die Klangqualität ein gutes Stück.

Allerdings wie steht es um die grundsätzliche Klangqualität?

Recht gut! Die Lautsprecher des Omen 15 sind angenehm klar und sauber. Zudem bieten diese ein leicht überdurchschnittliches Volumen und Bass Wiedergabe, für ein Notebook natürlich.

 

Leistung

Das HP Omen 15-ce002ng verfügt über den Intel Core i7-7700HQ, 16GB RAM und die Nvidia GTX 1060. Eine sehr solide Kombination!

Allerdings egal wie der Test ausfällt, würde ich Euch dennoch nicht zu dieser Konfiguration raten! HP hat das Omen 15 mit den neuen 8. Gen Intel CPUs neu aufgelegt. Der Sprung von der 7. Gen auf die 8. Gen war bei Intel sehr groß!

Dennoch ist natürlich der Core i7-7700HQ mit seinen 4x 2,8GHz eine starke CPU. Bei der GTX 1060 handelt es sich im Übrigen um einen GTX 1060 Max-Q, also eine besonders optimierte und etwas Energie sparsamere und kühlere GTX 1060, welche dafür aber etwas langsamer läuft. Der Unterschied ist aber nicht sonderlich groß.

Starten wir mit den üblichen Benchmarks um einen ersten Eindruck der Leistung des HP Omen 15-ce002ng zu haben.

Die Benchmark Ergebnisse gefallen mir sehr gut! Gerade aufseiten der CPU. Der i7-7700HQ kann den neueren i7-8550U hinter sich lassen und im HP Omen 15 sogar alle anderen Notebooks mit identischer CPU schlagen, was für eine überdurchschnittlich gute Kühlung spricht.

Wobei Benchmarks natürlich letztendlich egal sind. Wie steht es um echte Spiele?

Die GTX 1060 ist auch im Jahr 2018 eine sehr gute Wahl wie die Benchmarks zeigen! Bei einer Full HD Auflösung und maximalen Details schafft diese in fast allen Spielen relativ entspannt 60FPS im Schnitt.

Battlefield One läuft im Singleplayer beispielsweise mit guten 70FPS im Schnitt, ältere Titel wie Skyrim kratzen an den dreistelligen FPS und e-Sport Titel machen selbst auf hohen Details Nutzen vom 120Hz Display.

CS Go läuft beispielsweise mit guten 190 FPS im Schnitt. Selbst wenn Ihr im eSport aktiv seid, werdet Ihr auf diesem Notebook gut abliefern können.

Auch verglichen mit anderen ähnlich ausgestatteten Notebooks ist die Performance des Omen 15 stark! Die GTX 1060 Max-Q liefert im übrigen eine nahezu identische Leistung im HP Omen 15-ce002ng wie in anderen Notebooks mit normaler GTX 1060, was für die gute Kühlung spricht.

Das HP Omen 15 verfügt über eine 256GB SSD + eine 1TB HDD. Eine sehr erfreuliche und sinnvolle Kombination!

Bei der SSD handelt es sich um die Toshiba THNSN5256GPUK. Dies ist eine MLC NVME SSD welche eigentlich nur im OEM Bereich zu finden ist. Diese SSDs sind auch in vielen anderen Notebooks unter anderem von Dell zu finden.

Beim Tempo kommen wir auf 1800MB/s lesen und 450MB/s schreiben. Letzteres ist etwas niedrig, was aber daran liegen kann, dass es sich hier um ein Testgerät handelt das schon einige Stunden auf dem Buckel hat.

Grundsätzlich ist die Toshiba THNSN5256GPUK eine solide SSD mit der ich keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Allerdings ist diese eher eine günstigere NVME SSD, es gibt also noch etwas Luft nach oben, allerdings wird dies in der Praxis kaum auffallen.

Bei der HDD handelt es sich um die HGST Travelstar 7K1000 1TB, eine vergleichsweise flotte HDD mit 7200rpm.

Praktisch schafft diese solide 140Mb/s bzw. 120MB/s.

 

Kühlung und Lautstärke

Das HP Omen 15 ist zwar kein super dünnes Notebook, ist aber dennoch recht kompakt. Die Kühlung von leistungsstarken Prozessoren und Grafikkarten ist da immer so eine Sache.

Es gibt hier kaum Notebooks auf dem Markt welche wirklich perfekte Kühlung hinbekommen.

Wie steht es aber um das HP Omen 15? Eigentlich recht gut!

Bei einer reinen CPU Volllast pendelt sich der i7-7700HQ bei 3,4GHz ein und in den oberen 80iger bis unteren 90iger Graden.

Wie bei allen modernen CPUs hat der i7-7700HQ recht viel Spiel was den Takt angeht. Der Basis Takt liegt bei 2,8GHz, welcher auch immer erreicht wird, kann aber auf bis zu 3,8GHz hochgehen.

3,8GHz werden beim Omen 15 nur bei kurzer Single Core Last erreicht. In Spielen kommt es etwas darauf an. Bei weniger CPU lastigeren Titeln sehen wir in der Regel 3,4GHz+. Meist schwankt der Takt aber stark zwischen 3,0 und 3,3GHz, was soweit normal ist.

Den Lüfter des Omen 15 kann ich auch nur loben! Selbst unter Volllast bleibt das Notebook vergleichsweise ruhig. Ja der Lüfter dreht hoch, ist aber problemlos selbst von den integrierten Lautsprechern zu überdecken.

Das Omen 15 ist ganz klar eins der ruhigeren Gaming Notebooks, das mit bisher untergekommen ist. Dies gilt auch für den Leerlauf in welchem dieses zumeist unhörbar leise ist.

 

Akkulaufzeit

Ganz klar gesagt das HP Omen 15-ce002ng kauft Ihr nicht für eine lange Akkulaufzeit! Der 70Wh große Akku hält beim normalen Webbrowsen knapp über 3 Stunden durch.

Dreht Ihr die Displayhelligkeit herunter und deaktiviert so viele Hintergrundanwendungen wie möglich kann man an der 4,5-5 Stunden Grenze kratzen, rechnet aber praktisch eher mit guten 3 Stunden.

Unter Last sinkt die Laufzeit auf knapp über eine Stunde, was aber für ein Gaming Notebook völlig normal ist.

 

Fazit

Das HP Omen 15-ce002ng ist zwar schon ein etwas „älteres“ Modell, aber man kann dennoch ein paar interessante Informationen aus diesem Test entnehmen.

Gerade was das Chassi des Omen 15 angeht! Dieses hat sich nämlich sehr gut geschlagen. Gerade was die Kühlung des i7-7700HQ und GTX 1060 angeht, ist das Omen 15 ganz klar eins der besten Notebooks das mir bisher untergekommen ist.

Hierdurch stimmt natürlich auch die Gaming Leistung. Grob gesagt Ihr könnt alle aktuellen Spiele auf Full HD Auflösung und maximalen Details mit 60FPS +-10 spielen.

Weniger anfordernde Titel wie Overwatch oder CS GO machen auch vollen Nutzen vom 120Hz Display. Dieses erlaubt wesentlich flüssigere und weichere Bewegungen und ist in Spielen wie auch dem Alltag eine völlig andere Nutzererfahrung.

Zumal das 120Hz Display im Omen 15 auch qualitativ sehr stark ist! Eine 94%ige Abdeckung des sRGB Farbraums bekommt nicht jeder Hersteller hin.

Hinzu kommen die guten Lautsprecher und die generell hohe Verarbeitungsqualität. Wenn ich was zu bemängeln hätte, wäre dies lediglich das Tastatur Layout. Dieser Deutsch/Englisch Mix ist ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Aber abseits davon ist das HP Omen 15-ce002ng ein absolut empfehlenswertes Notebook und generell stehe ich der Omen 15 Serie positiv gegenüber!

PS.Mein Tipp solltet Ihr Euch für das Omen 15 interessieren, schaut Euch das etwas neuere HP Omen 15-dc0005ng an.

Das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 im Test, die vernetzte Wetterstation für Profis!

Das Wetter ist ein sehr wichtiges Element in unserem Alltag. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen trotz der Allgegenwärtigkeit von Wetterapps auf klassische Wetterstationen setzen.

Nichts kann einem schließlich genauer das Wetter anzeigen als ein Sensor der auf der eigenen Terrasse positioniert ist. Zudem ist es immer interessant Wetterdaten ein wenig zu beobachten, gerade dann, wenn die Wetterstation mehr als nur die Temperatur anzeigen kann.

Hier kommt nun das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center ins Spiel. Hierbei handelt es sich um eine Profi Wetterstation, welche neben der Temperatur Euch auch viele andere Daten wie Windstärke, Windrichtung, Regenfall usw. messen kann.

Hinzu kommt eine Netzwerk Anbindung, die Euch einen Zugriff von unterwegs auf diese Daten erlaubt.

Eine Profi WLAN Wetterstation klingt doch interessant oder? Schauen wir uns daher im Test einmal das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 genauer an!

An dieser Stelle vielen Dank an BRESSER für das Zurverfügungstellen der Profi WLAN Wetterstation für diesen Test!

 

Das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 im Test

Das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center besteht aus drei Komponenten. Dies wäre primär natürlich das Display mit dem verbauten WLAN Modul und dem „Gehirn“ der Station, das Außenmodul und ein zusätzliches Innenmodul.

Das wichtigste Modul ist aber sicherlich das 6 in 1 Außenmodul, welches den größten Teil des Funktionsumfangs und auch sicherlich einen sehr großen Teil des Preises ausmacht.

Mit rund 35x11x33cm ist dieses Außenmodul schon ein recht großer Brocken. Dabei sind in diesem Modul aber so ziemlich alles an Sensoren untergebracht die man sich in einer Wetterstation wünschen kann, inklusive Windmesser, Regenmesser, Temperatursensor usw.

Das Gehäuse des Außensensors besteht dabei aus einem größtenteils weißen Kunststoff, welches erfreulicherweise sehr hochwertig wirkt. Dies ist kein billiger 0815 Außensensor, man merkt, dass dieser gut eine Stufe über den gängigen Wetterstationen liegt.

BRESSER gibt auch satte 5 Jahre Garantie auf die gesamte WLAN Profi Wetterstation, was schon für einiges spricht.

Das Gehirn der Wetterstation ist natürlich die Displayeinheit. Mit rund 160x120mm ist das Display des BRESSER Profi W-LAN Wetter Center erfreulich groß, es müssen auch einige Informationen angezeigt werden. Das Display ist in insgesamt 10 Bereiche unterteilt, für die einzelnen Sensordaten.

Das Display wirkt erfreulich scharf und „lebendig“ für ein einfaches LC Display. Auch eine Hintergrundbeleuchtung ist mit an Bord, welche sich in drei Stufen regeln lässt. Auf der hellsten Stufe ist das Display des BRESSER Profi WLAN Centers hervorragend ablesbar, selbst wenn die Augen nicht mehr ganz die Jüngsten sind.

Die „Basis“ wird über ein kleines Netzteil mit Strom versorgt. Der Stromverbrauch ist mit rund 1,3W im Betrieb und voller Helligkeit sehr zahm.

Interessanterweise ist in dieser Basis kein Temperatursensor verbaut. Im Set liegt allerdings ein zusätzlicher Innen-Temperatursensor mit im Lieferumfang.

Hierbei handelt es sich um einen auf den ersten Blick typischen Temperatur-Sensor den man auch bei günstigeren Systemen finden kann. Dieser Sensor ist nur für den Innen-Betrieb ausgelegt!

Ihr könnt bis zu 7 dieser Innenmodule mit der Station verbinden.

 

Montage und Installation

Verbindet nach dem Auspacken zunächst die Basis mit dem Strom und wartet einige Sekunden. Werden alle Basis-Daten angezeigt, legt die Batterien in das Innen-Modul ein, nach wenigen Sekunden sollten die Werte von diesem auch schon auf dem Display angezeigt werden.

Schnappt Euch einen Schraubendreher und öffnet als nächstes das Batteriefach des Außenmoduls, welches sich auf der Unterseite befindet.

Hier müssen auch drei AA Batterien eingelegt werden. Nach wenigen Sekunden sollten auch nun die Daten dieses Moduls angezeigt werden.

Dies wars auch schon mit der Basis Einrichtung. Nun könnt Ihr die Wetterstation mit dem WLAN verbinden, wenn Ihr dies möchtet.

Verbindet Ihr die Wetterstation mit dem WLAN wird auch Datum und Uhrzeit automatisch eingestellt, neben der Übertragung der Wetterdaten.

Geht für die WLAN Verbindung zunächst auf Weather Underground und legt Euch dort ein neues Konto an.

Ist dies geschafft geht in Euer Profil und legt dort eine neue Wetterstation an. Hier wird Euch nun ein Key gegeben. Schreibt Euch diesen auf oder speichert Ihn.

Die BRESSER Profi W-LAN Wetterstation erzeugt ein eigenes WLAN Netz, welchem Ihr Euch verbinden müsst. BRESSER empfiehlt dies via Smartphone, das Ganze geht aber auch an jedem Notebook oder PC mit WLAN.

Seid Ihr verbunden, gebt folgende Adresse in Euren Webbrowser ein 192.168.1.1, woraufhin sich die Konfigurationsseite öffnen sollte.

Hinterlegt hier Eure WLAN Daten und den Key von Weather Underground, fertig!

Die ganze Einrichtung wird natürlich nochmal detailliert in der recht guten Anleitung beschrieben.

Fehlt noch die Montage des Außensensors. Hierfür legt Bresser ein Eisenrohr und zwei Haltebacken mit. Ich habe den Außensensor einfach an meinem Balkongeländer befestigt. Noch besser wäre natürlich eine komplett freie Montage auf einem eigenen Sockel, aber so geht’s auch.

 

Feature und Funktionen

Was kann nun das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 alles? Starten wir einfach bei den Sensoren. Folgende Daten kann die WLAN Wetterstation messen:

  • Temperatur Innen / Außen
  • Luftfeuchtigkeit Innen / Außen
  • Windrichtung
  • Windstärke
  • Niederschlag
  • UV-Strahlungsmesser
  • Luftdruck

Damit bietet das Profi WLAN Wetter Center so ziemlich alle Informationen, die man sich von einer Wetterstation wünschen kann und noch vieles mehr! Wenn Ihr mitgezählt habt, sind dies auch mehr als nur 6 Sensoren.

Die Angabe 6-in-1 bezieht sich nur auf das Außenmodul, hinzu kommt das Innenmodul. Wenn man so will bietet das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center insgesamt 8 Sensoren im Paket.

Der Innenraum-Temperatursensor bietet hierbei einen umfangreichen Messbereich von -40 bis +70 Grad. Der Außensensor kann sogar noch 10 Grad mehr aushalten, geht also von -40 Grad bis +80 Grad.

Der Windsensor soll laut BRESSER Daten von 0 km/h bis 180 km/h messen können. Erneut für unsere Breitengrade völlig ausreichend. Die Windrichtung wird in 16 Bereiche unterteilt, zwischen welchen die Profi WLAN Wetterstation unterscheiden kann.

Regen wird zwischen 0mm und 9999mm Niederschlag gemessen. Zu guter Letzt die Luftfeuchtigkeit kann zwischen 20% und 90% gemessen werden.

Zusätzlich zu diesen diversen Sensoren und Messdaten bietet die BRESSER Wetterstation natürlich noch diverse andere „Basis“ Funktionen. Die wichtigsten wären hier:

  • Uhrzeit
  • Datum
  • Mondphase
  • Eine grafische Wettertrend-Anzeige
  • Ein Wecker
  • Frost-/Eiswarnung
  • Einfache Smileys für das Klima im Innenraum

Auch etwas sehr Wichtiges sind die Statistiken. Auf dem Display der Wetterstation könnt Ihr immer eine Statistik angezeigt bekommen, über beispielsweise den Temperaturverlauf, Regenverlauf, Luftfeuchtigkeit usw.

Diese Statistik beinhaltet die Werte der letzten 72 Stunden. Die WLAN Wetterstation zeichnet dabei alle Werte auf, es wird aber immer nur einer angezeigt. Ihr könnt aber jederzeit umschalten welche Werte Ihr sehen wollt.

Auch ist es möglich stundengenau bis zu 24 Stunden „zurückzuschalten“. Dies ist allerdings über die Bedienung der Wetterstation teils etwas fummelig.

Eine interessante Frage ist natürlich wie genau die Werte des BRESSER Profi WLAN Wetter-Centers sind? Wenn sich etwas Profi nennt, sollte man schon von genaueren Werten ausgehen. Dies ist allerdings nicht ganz einfach zu überprüfen, gerade bei den komplexeren Werten.

Starten wir bei der Temperatur. Das Innen- und Außenmodul ´produzieren nebeneinandergestellt sehr ähnliche Werte. Wir sprechen hier von einem Temperatur Unterschied von +-0,2 Grad zwischen den BRESSER Modulen.

Verglichen mit den Netatmo Wetterstation liegt der unterscheid bei +- 0,1 Grad und verglichen mit meinem Messgerät bei -0,2 Grad. Kurzum die Temperatur-Sensoren scheinen sehr akkurat zu sein, zumindest im 20 Grad Temperatur-Bereich.

Auch sehr leicht lässt sich der Sensor der Windrichtung überprüfen. Und auch hier werden sehr akkurate, wenn nicht sogar perfekte Werte geliefert. Die Anzeige auf dem Display passt sich sofort der eingestellten bzw. korrekten Windrichtung an. Es dauert ca. 20 Sekunden ehe eine Veränderung der Basis mitgeteilt wird.

Dabei ist die Windfahne angenehm leichtgängig, was auch für die Messung der Windgeschwindigkeit gilt. Selbst bei unter 1m/s Windgeschwindigkeit gibt es eine Messung und Ausrichtung der Windfahne.

Mangels Messgeräte kann ich leider nicht zu 100% genau sagen ob die angezeigte Windgeschwindigkeit stimmt, aber die Tendenz scheint zu passen.  Hierbei misst die Anlage in m/s, die untere Grenze scheint bei ca. 0,6m/s (2,16km/h) zu liegen ehe der Wert trotz langsamen Drehens des Propellers auf 0 fällt.

Beim Regen ist es wieder deutlich leichter die Werte zu überprüfen. Ich habe, sofern ich mich nicht verrechnet habe, die Menge äquivalent von 1mm Niederschlag in den Trichter geschüttet. Die Wetterstation zeigte einen Wert von 1,2mm an, also eine geringe Abweichung, welche auch durch meine vielleicht nicht 100%ig abgemessene Regenmenge entstanden ist.

Kurzum ich würde dem BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 eine hohe bis sehr hohe Genauigkeit bescheinigen!

 

WLAN Anbindung und App

BRESSER besitzt für sein Profi WLAN Wetter Center leider keine eigene App! Man greift hier auf die Weather Underground Plattform zurück.

Hierbei handelt es sich um eine Wetter Webseite welche es erlaubt eigene Wetterstationen einzubinden. Meldet Ihr Euch hier an, erhaltet Ihr einen Key denn Ihr in der Wetterstation hinterlegen müsst. Daraufhin sendet die Wetterstation ihre Daten an Weather Underground, wo Ihr diese dann sehen könnt.

Dies funktioniert auch recht gut! Weather Underground bietet solide Apps für alle gängigen Plattformen an und erlaubt Euch einen Webzugriff.

Allerdings gibt es eine Besonderheit, Ihr müsst Eure Wetterdaten teilen! Jeder Nutzer kann die Daten (außer Innentemperatur) in seiner App sehen wenn er möchte. Hier beispielsweise meine Wetterstation.  Netatmo hat etwas ähnliches, aber im Gegensatz zu Netatmo müsst Ihr hier Eure Daten teilen um den Dienst nutzen zu können. Sicherlich etwas unschön, aber Wetterinformationen würde ich jetzt nicht zwingend als private Daten klassifizieren.

Theoretisch müsst Ihr Eure Wetterstation auch auf einer Karte anzeigen lassen, aber hier hält Euch nix davon ab einfach den Punkt woanders zu platzieren, falls Ihr nicht preisgeben wollt, dass Ihr so eine Wetterstation habt.

In der App erhaltet Ihr die meisten aktuellen Daten wie Temperatur, Niederschlagsmenge, Wind, Windrichtung usw. Auch könnt Ihr eine Wettervorhersage sehen, welche allerdings nicht auf Daten Euerer Wetterstation basiert.

Lediglich die Innentemperatur fehlt, genau wie Verlaufsdaten (was sehr schade ist!). Verlaufsdaten sind nur über die Weather Underground Webseite abrufbar.

Auch ist das Display der Wetterstation etwas schneller. Hier Updaten sich die Werte alle 20-30 Sekunden. Bis die Werte in der App ankommen dauert es ca. 30 Minuten, auf der Webseite von Weather Underground dauert das Update aber auch nur ca. 20 Sekunden.

Die App ist also eher als eine Art schnelle Info gedacht wie es gerade draußen aussieht. Das Display der Wetterstation würde ich als primäre Nutzungsform ansehen und die App Unterstützung ist eher ein sinnvoller Bonus.

Sicherlich gibt es hier noch etwas Luft nach oben, beispielsweise Netatmo bietet eine noch bessere App Unterstützung, dafür aber kein Display. Dennoch würde ich die App als solide bis gut einstufen und auch ganz klar als Mehrwert betrachten.Kleine Anmerkung, die iPad App von Weather Underground ist leider bei mir seit Wochen nicht funktionsfähig, was auch andere Nutzer in den Bewertungen schrieben, und in der Android App kann ich mich nicht einloggen, was aber die Funktion nicht beeinflusst.

Ich würde Euch hier tendenziell fast eher zur Weather Underground Webseite raten, welche einfach viel umfangreicher ist als die App.

 

Fazit

Das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 ist ein hervorragendes Stück Technik für alle begeisterten Hobbymeteorologen!

Der größte Pluspunkt der WLAN Wetterstation ist sicherlich die schiere Masse an Messwerten und die „All-in-One“ Natur. Ihr habt lediglich ein, zugegeben recht großes, Modul mit allen Sensoren, inklusive Temperatur, Windrichtung, Windgeschwindigkeit, Niederschlag, UV-Strahlung usw.

Die hierbei gelieferten Werte sind dabei äußerst akkurat und erfüllen sicherlich auch einen etwas professionelleren Anspruch. Hier wird das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center seinem Namen und Preis gerecht.

Auch die Hardware wirkt qualitativ hervorragend! Das Außenmodul ist massiv und stabil gearbeitet, man merkt, dass dies kein „Wegwerfprodukt ist“. Auch die Displayeinheit wirkt gut gemacht und bietet eine starke Ablesbarkeit.

Die Bedienung, gerade wenn man sich die Verlaufsdaten ansehen möchte, ist zwar teils etwas fummelig, aber alleine die Möglichkeit sich die Werte der letzten 24 Stunden stundengenau anzusehen ist herausragend.

Wie stehts aber um die WLAN Funktionalität? Sagen wir es so, der Fokus beim BRESSER Profi W-LAN Wetter Center lag sicherlich eher bei der klassischen Nutzung als Wetterstation und der Qualität der Sensoren.

Die Integration in Weather Underground und die damit verbundene App funktionieren zwar gut, aber auf dem Display der WLAN Wetterstation lassen sich mehr Informationen ablesen als in der App und dies auch mit einer deutlich höheren Updategeschwindigkeit.

Dennoch wenn es Euch nur um den schnellen Abruf der aktuellen Wetterdaten „on the Go“ geht, gibt es keinen Grund zur Kritik. Wer genauere Daten möchte muss zur Weather Underground Webseite greifen.  In diesem Belang ist die BRESSER WLAN Wetterstation das genaue Gegenteil zur Netatmo Wetterstation, bei welcher der Fokus mehr bei der App Funktionalität liegt und weniger auf der eigentlichen Wetterstation.

Kurzum das BRESSER Profi W-LAN wetter Center ist eine absolut zu empfehlende Wetterstation für alle Nutzer die sich etwas mehr für das Thema Wetter und Umwelt interessieren und auch bereit sind für genaue Daten etwas mehr Geld anzulegen!

Update: Zwar ist das BRESSER Profi Wetter Center nicht mehr verfügbar, aber dennoch möchte ich vermelden das bei mir nach knapp 3 Jahren das Außenmodul kaputt gegangen ist (der Temperatur-Sensor des Außenmoduls).

Ein Jahr mit Nuki, ein Erfahrungsbericht

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Das smarte Türschloss von Nuki ist ohne Frage eins der kontroversesten Smart Home Produkte die ich besitze, in meinem Freundes/Familien Kreis.

Kaum ein anderes Produkt, neben meinem Staubsaugroboter und Mähroboter, wurde so viel bewundert. Allerdings gibt es im Gegensatz zu meinen Roboter, welche in der Regel als sehr positiv wahrgenommen werden,  zwei Gruppen.

Die einen die ein smartes Türschloss extrem praktisch fänden und die die dieses völlig ablehnen. Daher habe ich mich entschlossen einen weiteren Artikel dem Nuki smarten Türschloss zu widmen. In diesem Artikel soll es um meine Langzeiterfahrung mit Nuki gehen. Neugierig?

Das Nuki smarte Türschloss, eine kurze Übersicht

Starten wir erst einmal mit einer kurzen Übersicht was Nuki ist, kann und tun soll. Wollt Ihr den vollständigen Test des Nuki sehen schaut HIER.

Grundsätzlich ist das Nuki vom Prinzip ein sehr einfaches Gerät. Im Grunde handelt es sich hier nur um einen Motor welcher einen Schlüssel dreht, der von innen im Schloss steckt. Ihr könnt Euch via Bluetooth oder WLAN mit dem Schloss verbinden und dann wird der Motor gestartet.

Das klingt natürlich so etwas einfacher und simpler als es in der Praxis ist. Einen wichtigen Anteil an der Funktion hat natürlich auch die recht gute Nuki App.

Eins der wichtigsten Feature ist hier das Automatische öffnen der Haustür. Nähert Ihr Euch mit dem Smartphone der Haustür wird diese automatisch geöffnet. Praktisch wenn man Einkäufe oder Ähnliches transportiert.

Damit dies zuverlässig funktioniert und nicht ausversehen die Tür öffnet, wenn Ihr im Inneren vorbei geht, checkt die App in gewissen Intervallen Euren Standort. Das automatische Öffnen der Tür wird dabei nur freigeschaltet wenn Ihr Euch zuvor mehr als 250m von dieser entfernt habt.

 

Nähert Ihr Euch dann wieder der Tür auf Bluetooth Reichweite wird diese geöffnet.

Natürlich ist auch ein manuelles Öffnen via App, eines Funksenders (ähnlich wie bei elektrischen Garagentoren) oder via Schlüssel möglich.

Habt Ihr viele Bewohner und vielleicht auch regelmäßig Gäste, ist auch die Möglichkeit sehr interessant nur temporär anderen Benutzern die Erlaubnis zu geben die Tür zu öffnen bzw. die Möglichkeit einfach diese Erlaubnis auch wieder zu entziehen, ohne einen Schlüssel zu überreichen.

Ihr könnt über die Nuki App einen Code generieren den der Gast einfach in die Nuki App einträgt. Dann ist die Nuki App des „fremden“ in der Lage das Schloss zu öffnen. Diese Codes lassen sich auch wieder löschen, wenn Ihr das Zugriffsrecht entziehen wollt.

Grundsätzlich kommuniziert Nuki via Bluetooth mit Smartphone und Co. Allerdings bietet der Hersteller auch eine Bridge an. Diese Bridge erlaubt eine Steuerung via Internet/WLAN und auch eine Nutzung von Smart Home Systemen wie Amazon Alexa oder Google Home.

Hier nochmal der Link zum vollständigen und ausführlichen Tests von Nuki https://techtest.org/das-nuki-smart-lock-im-test-bluetooth-haustuerschloss-Mit-automatischem-Öffnen/

 

Warum hast du dir Nuki gekauft?

Erst einmal ja ich habe mir Nuki selbst gekauft, warum? Einerseits bin ich natürlich für Technik begeistert und kann solche Anschaffungen immer für einen Test auf techtest.org rechtfertigen, zum anderen bin ich auch jemand der oft seinen Schlüssel verlegt.

Im Gegensatz zu meinem Schlüssel habe ich ein Smartphone immer gut griffbereit. Daher ging es mir einfach um die Möglichkeit mal kurz meine Wohnung verlassen zu können ohne immer meinen Schlüssel mitnehmen zu müssen.

Auch natürlich ist das automatische Öffnen der Haustür etwas sehr Praktisches.

 

Funktionierts?

Kommen wir zum eigentlichen Sinn dieses Artikels und zwar der Frage ob das Ganze auch nach einem Jahr der Nutzung noch gut funktioniert und welche Schwächen ich beim Nuki System entdeckt habe.

Auch ein Jahr später habe ich Nuki noch im Einsatz und bin generell sehr zufrieden. Das Schloss zeigt bisher auch noch keine Alterserscheinungen. Das Auf/Abschließen der Tür funktioniert weiterhin problemlos.

In diesem Jahr hat sich das Schloss auch noch nicht einmal verklemmt oder blockiert, dafür schon einmal Daumen hoch!

Auch ist es bisher noch nicht vorgekommen, dass ich mich ausgesperrt habe, also das Schloss das Öffnen komplett verweigerte.

Allerdings kann es durchaus vorkommen dass das Schloss träge reagiert! Gerade bei einigen Android Smartphones kann das manuelle Öffnen recht lange dauern. Dieses Problem hat gefühlt etwas zugenommen seitdem ich die Bridge habe, aber auch seit ein paar Updates seitens Nuki auch wieder etwas abgenommen.

Ich vermute, dass teilweise die Smartphones keine Bluetooth Verbindung zum Schloss aufbauen, sondern Versuchen dieses via WLAN/Internet zu öffnen, was länger dauert. Nuki hatte allerdings zuletzt ein paar Updates eingespielt, welche die Verzögerung doch gefühlt ein gutes Stück reduziert haben.

Im schlimmsten Fall sprechen wir von aktuell 5-12 Sekunden die man nach dem „Öffnen“- Tippen warten muss. Natürlich steht es einem frei auch noch den normalen Schlüssel zu nutzen oder sofern vorhanden den „Nuki Fob“ eine Art Türdrücker den man sich einfach an den Schlüsselbund machen kann. Dieser funktioniert in der Regel sehr zügig und problemlos.

Wie gut funktioniert das automatische Öffnen der Tür?

Erfahrungsgemäß hängt dies extrem vom verwendeten Smartphone ab. Mit einem iPhone funktioniert dies nahezu perfekt. Ich würde sagen in 80-90% der Fällen geht die Tür wirklich in dem Moment auf in dem ich vor dieser stehe.

Hier muss man auch nicht groß warten, einfach auf die Tür zugehen vielleicht 1-2 Sekunden warten und man hört den Motor starten. Super!

Bei Android Smartphones sind meine Erfahrungen hier etwas gemixter. Auf manchen Geräten funktioniert dies besser und auf manchen schlechter.

Wie kommt dies? Ich vermute es hängt mit Energiesparfunktionen zusammen. Egal bei welchem Android Smartphone, schaut in die Akku Optionen ob es hier eine Möglichkeit gibt das automatische Stoppen von Apps oder Ähnliches zu deaktivieren. Viele Android Smartphones stoppen die Hintergrundaktivitäten von Apps nach einer Weile um Akku zu sparen. Dies ist aber bei der Nuki App natürlich Gift und legt das automatische Öffnen von Türen komplett lahm. Ich glaube auch viele negative Amazon Bewertungen kommen davon.

Aber selbst wenn Ihr hier die Nuki App als Ausnahme hinzufügt, gibt es Smartphones bei denen das automatische Öffnen der Tür zuverlässiger/schneller geht als bei anderen.

Vermutlich werden selbst wenn man eine App als Ausnahme bei den Energiesparoptionen hinzufügt weiterhin Dinge wie Standort abfragen, Bluetooth Scanns usw. nur in geringen Intervallen ausgeführt.

Beispielsweise Huawei oder ASUS Smartphones sind hier etwas „zickiger“ als Samsung oder Google Smartphones. Hierfür kann Nuki vermutlich nichts direkt.

Generell bin ich aber mit dem automatischen Öffnen und der generellen Zuverlässigkeit mehr als zufrieden.

Ich hatte bisher auch noch keinen sicherheitsrelevanten Zwischenfall in dem beispielsweise die Tür von alleine aufging oder Ähnliches. Nach rund einem Jahr der Nutzung ist dies schon aussagekräftig für die Zuverlässigkeit von Nuki.

Auch die Batterielebensdauer ist ordentlich. Kleiner Tipp benutzt die teuren Lithium AA Batterien. Normale 0815 AA Batterien hielten bei mir ca. 3-4 Monate, die Lithium AA Batterien bereits mehr als das doppelte.

 

„Aber ist das denn wirklich sicher?“

Ich glaube die meisten Bedenken gegenüber dem Nuki von Freunden und Familie bezogen sich ganz klar auf die Sicherheit. „Aber ist das denn wirklich sicher?“

Nuki ist kein mini Unternehmen welches einfach mal ein smartes Schloss auf den Markt geworfen hat. Nuki ist ein seriöses Unternehmen das mehr oder weniger von diesem Schloss lebt. Also hat Nuki auch durchaus ein Interesse daran, dass es keine Meldungen nach dem Motto „Smarte Sicherheitsschlösser massenhaft geknackt“ gibt. Nuki hat zudem seinen Sitz in Österreich, ist also kein asiatisches Unternehmen das möglicherweise morgen schon wieder vom Markt verschwunden ist.

Auch hat Nuki einen sehr schönen Artikel verfasst wie die Verschlüsselung/Verbindung funktioniert:

https://nuki.io/de/blog-de/das-nuki-verschluesselungskonzept/

Alleine dies zeigt, dass sich hier wirklich (hoffentlich) kluge Köpfe mit dem Thema beschäftigt haben und nicht nur schnell ein Produkt auf den Markt geworfen wurde.

Zudem ist Nuki auch von diversen Versicherungen als „Okay“ anerkannt worden. Es gibt also auch keinen Verlust des Versicherungsschutzes.

Ich bin allerdings der Meinung, dass alles irgendwie knack bar ist, auch Nuki. Aber praktisch ist dies aus meiner Sicht eine Nutzen/Aufwands -Rechnung die nicht aufgeht. Wie viele kriminelle Einbrecherbanden haben einen guten Hacker in den eigenen Reihen der eine gut gemachte Verschlüsselung knacken kann, um in eine Wohnung/Haus einzubrechen? Jemand der so gut ist ein System wie Nuki eventuell überwinden zu können, würde in anderen Bereichen deutlich mehr Geld machen als bei Wohnungseinbrüchen.

Zudem ist es von außen nicht erkennbar ob Ihr ein Nuki nutzt oder nicht.  Dieser Hacker müsste also Wohnungen beobachten um herauszufinden ob dort jemand zufällig ein smartes Türschloss hat.

Ihr versteht sicherlich worauf ich hinaus will. Es ist für einen potenziellen Einbrecher 1000x einfacher und schneller ein Fenster einzuschlagen oder aufzubrechen als zu versuchen Nuki zu knacken.

Normale Schlösser kann man auch mit Lockpicks öffnen wenn man gut ist, aber wie viele Wohnungseinbrüche werden so gemacht? Praktisch keine!

Die größte Gefahr ist im Alltag, dass man Nuki ausversehen öffnet, weil sich das Smartphone in der Tasche ausversehen entsperrt hat oder Ähnliches. Sofern Ihr aber nicht die Bridge benutzt, müsst Ihr innerhalb von ca. 5-10 Metern zum Schloss sein, würdet also vermutlich mitbekommen wenn sich die Tür öffnet.

Auch mit Nuki Bridge ist mir dies in einem Jahr bisher noch nie passiert!

Was ich für ein potenzielles Sicherheitsrisiko halte, wäre die Nutzung in Kombination mit Amazon Alexa oder Google Home. Ansonsten könnte noch jemand von draußen herein rufen „mach die Tür auf“. Aber man muss ja Nuki nicht mit Amazon Alexa oder Google Home nutzen.

 

Fazit

Ich bereue den Kauf des Nuki smarten Türschlosses auch ein Jahr später nicht! Dieses verrichtet bei mir weiterhin gute und zuverlässige Dienste wie am ersten Tag.

Probleme damit, dass ich mich aussperrte weil das Schloss nicht reagierte oder blockierte hatte ich 0. Im Gegenzug hatte ich aber auch keine Probleme, dass sich das Schloss ausversehen öffnete oder Ähnliches.

Dies arbeitet in diesen Punkten absolut zuverlässig! Auch lieferte Nuki regelmäßig kleine Updates, was ein Zeichen dafür ist, dass das Schloss auch weiter unterstützt wird.

Das hochwertige Design konnte zudem einige Blicke auf sich lenken. Das Nuki ist ohne Frage eins der Smart Home Geräte auf welches ich am meisten angesprochen wurde.

Lediglich das automatische Öffnen funktioniert teils eher mäßig gut. Dies scheint aber nicht direkt am Nuki selbst zu liegen, sondern an den Smartphones. Beispielsweise mit dem iPhone funktioniert dies sehr zuverlässig, ähnliches gilt auch fürs Samsung Galaxy Geräte. Bei Modellen von Huawei ist meiner Erfahrung nach das automatische Öffnen hingegen etwas weniger zuverlässiger.

Wenn ich eins etwas bereue ist es vielleicht der Kauf der Bridge. Wobei bereuen vielleicht das falsche Wort ist. Ich nutze die Bridge bzw. Ihre zusätzlichen Feature einfach kaum bis gar nicht. Mir würde die Bluetooth Verbindung zum Schloss einfach reichen. Überlegt Euch also ob Ihr die Bridge wirklich braucht.

Dennoch unterm Strich kann ich das Nuki smarte Türschloss auch ein Jahr später noch voll empfehlen! Macht Euch hier keine Sorgen, dieses funktioniert wirklich absolut problemlos und wird auch seinem premium Preis gerecht.

Der LG 34UC99-W 21:9 Monitor im Test

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Der Trend geht sowohl bei Smartphones wie auch Computern zu immer breiteren Displays. Wer auch schon einmal einen 21:9 Monitor genutzt hat, wird auch nichts mehr anderes nutzen wollen, ich spreche hier aus Erfahrung.

Dementsprechend gibt es mittlerweile einige 21:9 Monitore auf dem Markt, wo die Auswahl oftmals nicht ganz leicht fällt.

Einer der ganz großen Monitorhersteller ist LG, welcher auch ein Vorreiter bei den so genannten Ultra Wide Monitoren waren.

Der 34UC99-W ist hierbei LGs aktuelles Flaggschiff Modell für rund 800€. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob der LG 34UC99-W überzeugen kann und wie dieser sich verglichen mit der Konkurrenz von BenQ, ASUS und Samsung schlägt, neugierig?

Der LG 34UC99-W im Test

LG setzt beim 34UC99-W auf ein recht modernes und schickes Design. Die Front des Monitors ist wie aktuell oft üblich in einem „randlosen“ Design gehalten.

Dabei ist natürlich das Randlose etwas getrickst. Die Abdeckung des Displaypanels ist über die Ränder des Monitors hinausgezogen, was im ausgeschalteten Zustand den Eindruck erweckt, dass es keinen Rand gäbe. Eingeschaltet sieht man aber, dass durchaus ein kleiner Rand vorhanden ist.

Dieser ist aber an den Seiten und oben angenehm schmal wie sich dies für einen Monitor im Jahr 2018 gehört.Die untere Kante ist hingegen mit dem LG Logo versehen und daher etwas größer, aber immer noch sehr dezent.

Bei der Rückseite des 34UC99-W setzt LG auf einen weißen Hochglanz Kunststoff. Dieser sieht, wie ich finde, ebenfalls sehr schick und „clean“ aus.

Allgemein ist der LG 34UC99-W einer der dezentesten und elegantesten Monitore aktuell auf dem Markt. Gerade auf einem sehr aufgeräumten Schreibtisch mit „Apple Setup“ könnte ich mir den 34UC99-W vom Design sehr gut vorstellen.

Hierzu passt auch der Standfuß aus Aluminium. Dieser kann nicht nur durch seine Optik punkten, sondern auch aufgrund der Ergonomie Optionen. Der 34UC99-W lässt sich sehr frei in der Höhe und im Winkel verstellen.

Leider ist allerdings der Standfuß was die Massivität und Stabilität angeht, der mit schlechteste den ich seit langem bei einem Monitor gesehen habe!

Ihr müsst zwar keine Angst haben, dass der Monitor umkippt, selbst wenn man gegen den Tisch stößt, aber verglichen mit Modellen von ASUS, Dell oder auch BenQ liegt hier doch ein großer unterschied.

Hier wirkt es doch so als hätte LG etwas gespart.

Immerhin was die Anschüsse angeht, gibt es keinen Grund zu klagen. Der LG 34UC99-W verfügt über zwei HDMI 2.0 Eingänge, einen Displayport Eingang und über einen USB C Eingang.

Der USB C Eingang kann dabei sogar Notebooks aufladen mit bis zu 60W! Zusätzlich verfügt der 34UC99-W auch über eingebaute Lautsprecher, einen Kopfhörerausgang und zwei USB 3.0 Ports.

Habt Ihr also ein MacBook Pro oder Dell XPS 13 reicht ein Kabel zum Monitor für Strom, Displaysignal, zwei USB Ports und Ton. Ein Kabel für alles!

An einem normalen PC könnt Ihr mithilfe eines beiliegenden Adapters den USB C Eingang auch nur zum Betreiben der beiden USB 3.0 Ports nutzen.

An dieser Stelle muss ich LG einmal generell für den Lieferumfang loben! Es liegt ein HDMI 2.0 Kabel, ein Display Port Kabel, ein USB C Kabel und USB C Adapter mit im Lieferumfang. Alles dabei in einer vernünftigen Länge und passend in weißer Farbe!

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Steuerung. Der 34UC99-W verfügt lediglich über einen kleinen Joystick mittig auf der Unterseite. Allerdings ist die Bedienung des Monitors und des Menüs über diesen Joystick extrem gut gelungen! Alle Funktionen lassen sich schnell und komfortabel erreichen.

Der LG 34UC99-W ist der beste zu bedienende Monitor den ich bisher nutzen durfte, gerade nach einer kurzen Eingewöhnung.

 

Displaypanel und Schärfe

Der 34UC99-W besitzt ein 34 Zoll 21:9 Panel von LG. Dieses nutzt dabei die gängige IPS Technologie. Die Auflösung des Monitors liegt bei 3440×1440 Pixeln.

Damit bietet der LG 34UC99-W die gleiche Schärfe wie ein WQHD Monitor. Diese liegt also ein gutes Stück über Full HD, aber auch ein Stück unter 4K.

In der Praxis ist die Bildschärfe des LG 34UC99-W sehr angenehm! Man merkt verglichen mit Full HD Monitoren gerade bei dieser Größe durchaus einen guten Unterschied zugunsten des LG.

Der Unterschied zu 4K Monitoren ist subjektiv hingegen geringer. Ja im direkten Vergleich ist natürlich ein 4K Monitor noch etwas knackiger, aber ohne direkten vergleich wird sicherlich niemand sich über die Schärfe des LG 34UC99-W beschweren können.

Auch verfügt der 34UC99-W über eine leichte Biegung. Mit 1900R/​1.9m ist diese aber relativ sanft und dezent, gerade verglichen mit dem Samsung C34F791 welcher hier durch mehr gebogen ist.

Die Biegung ist allerdings grundsätzlich begrüßenswert, dazu später mehr.

 

Helligkeit und Ausleuchtung

LG gibt die Helligkeit des 34UC99-W mit 300cd/​m² an, was der Standard Wert ist. 300cd/​m² sind allerdings für einen normalen Monitor in der Regel mehr als ausreichend. Man sagt für einen normalen Büro Betrieb sind 120-200cd/​m² in der Regel bereits ausreichend.

Hinzu kommt beim 34UC99-W die sehr gute matte Beschichtung. Der LG hält hier eine gute Balance zwischen dem Minimieren von Reflexionen und einem dennoch satten Bild. Allgemein gefällt mir die Beschichtung des 34UC99-W sehr gut!

Aber zurück zum Thema, wie stehts um die praktische Helligkeit des 34UC99-W?

Mit 325cd/m² bietet der LG 34UC99-W sogar eine leicht höhere Helligkeit als vom Hersteller versprochen. 325cd/m² ist generell auch verglichen mit den gängigen Konkurrenten ein sehr guter Wert.

Ebenfalls sehr gut ist die Ausleuchtung. Diese ist selbst bei sehr teuren Monitoren oftmals etwas problematisch, daher umso beeindruckender das LG diese beim 34UC99-W trotz der Biegung sehr gut hinbekommen hat.

Beim normalen Betrachten des Bilds fällt selbst bei Dunkelheit kaum etwas negativ auf. Es gibt keine eindeutigen Lichthöfe oder allgemein helle Punkte.

Dies wird so auch grob vom Messgerät bestätigt. Mit einer Abweichung von gerade mal 5% im Schnitt und 11% im Maximum kann man sich hier nicht beschweren.

Für einen 21:9 Monitor ist dies Bestleistung.

 

Kontrast und Blickwinkel

Wie auch bei der Helligkeit gibt LG den Kontrast des 34UC99-W mit 1000:1 sehr konservativ an. 1000:1 ist der Standard Kontrast eines guten aktuellen IPS Panels.

Wird dieser Kontrast aber auch in der Praxis erreicht?

Nein! Ich konnte selbst nach einigem Hin und Her in den Einstellungen lediglich einen maximalen Kontrast von 610:1 messen. 610:1 ist okay, aber verglichen mit anderen Monitoren, die ich die letzte Zeit Testen durfte, eher schwach.

Genau genommen ist der Kontrast sogar die größte Schwäche des 34UC99-W, zumindest auf dem Papier. Etwas überraschend um ehrlich zu sein, denn rein subjektiv ist der Kontrast in Ordnung, dazu aber später mehr.

Was den Blickwinkel angeht gibt es wenig besonderes über den 34UC99 zu berichten. Diese stechen weder besonders positiv noch besonders negativ hervor. Hier zeigt der Monitor die üblichen „IPS“ Qualitäten. Lediglich seitlich können die Blickwinkel etwas schwächeln, aber das eher aufgrund der Biegung welche das Bild bei einer sehr schrägen Betrachtung etwas uneben erscheinen lassen können.

 

Farbumfang und Kalibrierung

Der Farbumfang des 34UC99-W wird von LG mit einer 99%igen Abdeckung des sRGB Farbraums angegeben. 99% sRGB wäre für einen aktuellen Monitor dieser Preisklasse sicherlich vernünftig, aber auch nicht außergewöhnlich.

Informationen zur Abdeckung des AdobeRGB oder DCI Farbraums gibt LG leider gar keine. Schauen wir uns das Ganze einmal im Test an.

Mit einer 98%igen sRGB Abdeckung liegt der 34UC99-W knapp unter der Herstellerangabe. Zugunsten von LG würde ich dieses Prozent aber Einfachmal als Messungenauigkeit abstempeln, daher ja der 34UC99-W erfüllt die Herstellerangabe.

Der AdobeRGB Farbraum wird vom 34UC99-W zu 76% abgedeckt. Dies ist ein solider bis durchschnittlicher Wert. Andere Monitore dieser Klasse schaffen zumeist nicht mehr.

Ebenfalls durchschnittlich ist die Kalibrierung von Haus aus welche mit einem durchschnittlichen Delta E von 3 wirklich recht mittelmäßig ist. Ein Nachkalibrieren via Colorimeter wäre für einen professionellen/semi-professionellen Einsatz sicherlich nicht verkehrt.

Subjektiver Eindruck und Reaktionszeiten

Die Messwerte des LG 34UC99-W waren teils ja eher durchwachsen, gerade was Kontrast und Kalibrierung angeht.

Der 34UC99-W ist aber ein schönes Beispiel für ein Gerät wo die Messwerte von dem subjektiven Eindruck doch stark abweichen. Der 34UC99-W bietet subjektiv ein starkes und sauberes Bild!

Farben wirken passend, die Schärfe ist nicht künstlich angehoben und auch der eigentlich etwas schwächere Kontrast fällt nicht negativ auf. Ja im direkten Vergleich zu 21:9 Monitoren mit VA Panel sieht man schon, dass der Kontrast des 34UC99-W etwas geringer ist, aber verglichen mit anderen IPS Monitoren ist der Unterschied nicht signifikant.

Im Gegenzug wirkt das Bild des 34UC99-W trotz der Biegung ein Stück weit konstanter, gerade bei etwas suboptimaleren Betrachtungswinkeln.

In der Praxis wird aber vermutlich die reine Bildqualität oftmals gar nicht der beeindruckendste Punkt des 34UC99-W sein. Habt Ihr noch nie einen 21:9 Monitor genutzt werdet Ihr vermutlich erst einmal vom Formfaktor umgeworfen.

Ich selbst habe meinen Arbeitsplatz auf 21:9 umgestellt. Gerade Multimedia Anwendungen, Spiele im Besonderen, wirken doch deutlich beeindruckender. Aber auch selbst Produktivitätsanwendungen wie Adobe Lightroom, Photoshop oder Premiere Pro lassen sich auf einem 21:9 Panel sehr gut, wenn nicht sogar besser als auf einem 16:9 Monitor nutzen.

Dieses leichte Gefühl von Monitor „umgeben“ zu sein ist irgendwie cool. Sicherlich kann man auch ein Multimonitor Setup in einem gewissen Rahmen durch den LG 34UC99-W ersetzen. Allerdings muss ich hier zugeben das ich trotz 21:9 Monitor noch einen sekundären Monitor bevorzuge, einfach aufgrund der Fenster- Organisation.

Es gibt hier zwar einige integrierte Tools im LG 34UC99-W die einem diese auch leichter machen sollen, aber diese nutze ich weniger gerne.

Positiv überrascht hat mich die Skalierung von Anwendungen auf den 21:9 Formfaktor. Die bereits erwähnten Produktivitätsanwendungen von Adobe beispielsweise funktionieren absolut problemlos im Zusammenspiel mit 21:9.

Ähnliches gilt auch für sehr viele andere Anwendungen und Spiele.

Spiele sind sicherlich auch ein großer Pluspunkt von 21:9 Monitoren. Die zusätzliche Bereite erlaubt doch ein deutlich tieferes Eintauchen in die Spielewelt. Wenn man nach einer Weile von einem 21:9 Monitor wieder auf ein 16:9 Modell wechselt hat man das Gefühl es fehlt links und rechts etwas.

Ähnlich wie beim Wechsel von 16:9 auf 4:3. Die große Mehrheit aktueller Spiele skaliert auch tadellos auf 21:9, hier gibt es aber auch Ausnahmen.

In einigen Spielen habt Ihr aufgrund des 21:9 Formfaktors sogar Vorteile, da Ihr mehr seht als Spieler auf einem 16:9 Monitor. Mit einem Inputlag + Reaktionszeit von 9,27ms in der Bildmitte ist der LG 34UC99-W grundsätzlich auch für schnellere Spiele gut geeignet.

Leider hat dieser allerdings nur 60Hz, außer Ihr habt eine FreeSync fähige Grafikkarte, dann könnt Ihr auf bis zu 75Hz hochgehen.

Die zusätzliche Bereite des Monitors ist aber natürlich nicht immer optimal. Viele Webseite, auch techtest.org, produzieren große weiße Balken links und rechts im Browser.

Auch beispielsweise Youtube Videos haben links und rechts große schwarze Balken.

Allerdings würde ich den 21:9 im Alltag, gerade aus sicht der Produktivität, als sehr positiv einstufen.

 

Stromverbrauch

LG gibt dem Stromverbrauch des 34UC99-W im Betrieb mit 52W an, was eine gute Energie Effizienzklasse von B entspricht.

Aber kann ich diese Werte bestätigen?

Weitestgehend ja. Der 34UC99-W benötigt zwischen 26,3W und 58,1W. Bei einer Helligkeit von ca. 250 cd/m² konnte ich einen Stromverbrauch von 51,8W messen.

Damit liegt der LG 34UC99-W leicht unter anderen vergleichbaren 21:9 Monitoren.

 

Fazit

Das Fazit zum 34UC99-W ist gar nicht so einfach. Es gibt sehr viele sehr gute 21:9 Monitore in dieser Preisklasse. Der LG 34UC99-W gehört ohne Frage auch zu diesen guten Monitoren, hat es aber durchaus schwer sich gegen die Konkurrenten durchzusetzen.

Die größte Stärke des 34UC99-W sind ohne Frage die Allround-Fähigkeiten und die Nutzung in Kombination mit einem Ultrabook. Der 34UC99-W macht in allen Bereichen eine gute Figur! Egal ob Ihr diesen nun für Multimedia Anwendungen, Office, Spiele oder auch eine semi-professionelle Foto/Video Bearbeitung nutzen wollt, der 34UC99-W schlägt sich überall vernünftig.

Hinzu kommt die große Anschlussvielfalt. Hier ist insbesondere der USB C Port wichtig, welcher nicht nur für den integrierten USB Hub zuständig ist, sondern auch das Bildsignal entgegennehmen kann, wie auch das angeschlossene Notebook aufladen kann(sofern unterstützt)!

Habt Ihr also ein Apple MacBook Pro, Dell XPS 13 oder vergleichbares Ultrabook, dann reicht es ein Kabel mit dem Monitor zu verbinden und Ihr habt Bild, Ton und das Notebook wird geladen. Klasse!

Auch die Ergonomie Optionen des Standfußes sind gut umgesetzt und erlauben eine gute Anpassung des Monitors an die eigenen Wünsche.

Allerdings gibt es auch viele gute und teils bessere 21:9 Monitore, je nachdem was Ihr sucht.

Der Samsung C34F791 bietet beispielsweise einen besseren Kontrast und Farbumfang, ist dafür aber was die Reaktionszeit angeht schwächer und besitzt keinen USB C Port.

Der BenQ EX3501R bietet ebenfalls einen besseren Kontrast dank VA Panel und ähnliche Allroundfähigkeiten, ist aber beispielsweise nicht in der Höhe anpassbar und kann keine Notebooks via USB C mit Strom versorgen.

Der ASUS ROG Strix XG35VQ bietet erneut einen besseren Kontrast, ist besser kalibriert und robuster gebaut, aber auch teurer und eigentlich an eine andere Zielgruppe gerichtet.

Solltet ihr Euch also nicht entscheiden können oder wirklich alles mit Eurem Monitor machen, Gaming, Foto/Videobearbeitung und auch ein normaler Office Betrieb, dann ist der 34UC99-W vielleicht der beste Mittelweg!

PS. Aktuell nutze ich den LG 34UC99-W auch als meinen Hauptmonitor, aufgrund dieser Allround-Fähigkeiten.

Haben fast leere Powerbanks ein geringeres Auflade-Tempo?

Vielleicht habt Ihr Euch schon einmal die Frage gestellt ob eine fast leere Powerbank Smartphones langsamer lädt als eine volle Powerbank.

Dies ist durchaus eine interessante Frage, welche wir doch einmal in einem kleinen Versuch ausprobieren wollen zu klären. Neugierig?

Inhaltsverzeichnis

Die Theorie

Beginnen wir mit der Theorie, warum sollte eine Powerbank langsamer laden wenn diese leer wird? Die meisten Powerbanks auf dem Markt basieren auf sogenannten 18650 Lithium-Ionen Zellen.

Diese haben eine normale Spannung von 3,6V bzw. 3,7V, sind diese allerdings komplett vollgeladen liegt die Spannung bei ca. 4,2V und der Entladeschluss ist meist bei 2,5V.

Dies ist ein recht hoher Spannungsbereich. Da USB Ports 5V +- 0,25V haben müssen, muss diese Spannung angehoben werden. Nun könnte es natürlich sein, dass dieses Anheben der Spannung schlechter funktioniert wenn die Basisspannung sehr niedrig ist.

Smartphones laden in der Regel langsamer wenn die Spannung auf den USB Ports sehr niedrig ist. Diese nutzen oftmals die Spannung als eine Art Indikator wie leistungsfähig das Ladegerät/Powerbank ist. Ist die Spannung sehr niedrig bzw. fällt diese da wird dies als ein „Zeichen der Schwäche“ gewertet und das Ladetempo wird reduziert.

Kommt zu einer niedrigeren Basisspannung nun noch ein schlechtes Ladekabel, welches auch noch mal für einen Spannungsabfall sorgt, ist niedriges Ladetempo vorprogrammiert.

Sollte also die Spannung auf den USB Ports im vollen Zustand höher sein als im Leeren, wäre dies ein Zeichen für eine niedrigere mögliche Ladegeschwindigkeit.

Ein weiterer möglicher Punkt ist die reine Leistungsfähigkeit, welche gegebenenfalls im leeren Zustand der Akku-Zellen sinkt. Vielleicht habt Ihr dies auch schon einmal bei einem Notebook oder Smartphone erlebt, wenn dieses nur noch ein paar % Akku hat wie dieses langsamer wird aufgrund der schlechteren Stromversorgung.

 

Der Test

Kommen wir zum eigentlichen Test. Natürlich hängt hier das Ergebnis massiv von der Powerbank Elektronik und den Akku Zellen ab. Meine Ergebnisse müssen also nicht zwingend für alle Powerbanks auf dem Markt zutreffend sein.

Aber um ein etwas repräsentativeres Ergebnis zu erhalten habe ich meine Tests gleich mit fünf Powerbanks durchgeführt, diverser Hersteller und Qualität.

Bei diesen Powerbanks handelt es sich um folgende Modelle:

Gerade bei der TTPlanet Powerbank wird das Ergebnis spannend, denn bei dieser handelt es sich um eine extrem minderwertige Powerbank mit einer Fake Kapazitätsangabe.

Wenn hier die Elektronik sauber mit der sinkenden Spannung der Akkuzellen umgehen kann, dann können dies vermutliche alle Modelle.

Der Testaufbau ist recht simpel, alle Powerbanks werden komplett geladen und dann konstant mit 2A entladen. Hierbei nutze ich eine elektronische Last, welche theoretisch über den kompletten Ladevorgang gleich sein sollte.

Die Spannung und den Strom logge ich mit einem auf einem Arduino basierenden Multimeter mit.

Der Spannungsverlauf ist bei der Cellularline etwas zackig, aber bei allen Modellen sehr konstant

Machen wir es kurz, es gibt keine nennenswerte Veränderung bei einer der Powerbanks mit dem zunehmenden Leerwerden, sowohl was die Spannung aber auch den Strom angeht.

Eine kleine Ausnahme bildet hier die RAVPower C Series 26800mAh RP-PB058, welche bei den letzten 5% Kapazität einen Spannungsabfall besitzt.

Alle anderen Powerbanks blieben von 100%-0% auf das 0,0xV genau gleich. Eigentlich ein sehr positives Ergebnis!

 

Fazit

Der aktuelle Ladestand scheint die Ladegeschwindigkeit von Powerbanks nicht zu beeinflussen! Es ist also egal ob Eure Powerbank zu 100% oder nur 20% voll ist, das Ladetempo von Eurem Smartphone/Tablet wird identisch sein.

Natürlich konnte ich hier nur eine Stichprobe nehmen und dies muss nicht zwingend für alle Powerbanks auf dem Markt gelten, aber wird für 99,9% aller verfügbaren Modelle gelten.

Hier einmal ein Lob an die Powerbank Hersteller die die Elektronik in diesem Belang anscheinend gut im Griff haben!

Die besten USB Ladegeräte 2018 Bestenliste, Test, Vergleich, Infos

Für techtest.org habe ich mittlerweile mehrere duzend USB Ladegeräte getestet, von allen erdenklichen Marken.

Hier kann die Übersicht über alle diese Tests etwas schwer ausfallen, daher hier ein kleiner zusammenfassender Artikel und „Bestenliste“, welche USB Ladegeräte ich aktuell empfehlen würde.

Dies ist ein sehr wichtiges Thema, da USB Ladegeräte im Alltag immer wichtiger werden, nicht nur für Smartphones. Auch immer mehr Notebooks nutzen beispielsweise USB C zum Aufladen.

Hier entsteht auch eine gewisse Verwirrung welche Ladegeräte und Ladestandards gebraucht und genutzt werden.

Hier soll dieser Artikel helfen!

Wichtig! Alle USB Ladegeräte die hier aufgeführt werden, wurden von mir getestet! Es handelt sich nicht um eine Zusammenfassung basierend auf Nutzer-Bewertungen.

 

Die besten kompakten allround USB Ladegeräte

Starten wir einfach mal mit den kompakten „allround“ Modellen. Hierzu zähle ich alle Ladegeräte im klassischen Steckdosen-Adapter Design mit 1-3 Ports.

Die hier aufgeführten Modelle sollen eine hohe Leistung und Kompatibilität in Kombination mit allen Smartphones bieten. Spezielle Ladegeräte, welche beispielsweise nur einen USB C Port besitzen, lasse ich einfach mal außen vor.

Ports Leistung Tempo Sonstiges Wertung
Anker PowerPort II PD 2 48W 100% USB PD + QC 3.0 98%
Anker 2-Port USB Ladegerät 2 24W 80% 92%
RAVPower RP-PC006 2 30W 95% QC3.0 92%
RAVPower RP-PC002 2 30W 90% QC3.0 90%
Anker PowerPort 1 1 12W 80% 90%
dodocool QC3.0 Ladegerät 2 36W 90% QC3.0 90%
Anker PowerPort+ 1 1 18W 90% QC3.0 90%
Equinux tizi Tankstelle 29W 1 29W 90% USB PD 90%
Equinux tizi Tankstelle (2 Ports) 2 20W 78% 85%
RAVPower RP-UC12 3 24W 85% 85%
AUKEY PA-T16 2 39W 90% QC3.0 85%
RAVPower 2-Port USB Ladegerät 24W 2 24W 80% 85%
EasyAcc Dual Port QC3.0 2 30W 90% QC3.0 80%
EasyAcc Dual Port 2 24W 75% 80%
CSL – USB Quick Charge Netzteil 1 10W 75% 75%
AmazonBasics USB-Netzteil 1 10,5W 70% 70%
mumbi USB Ladegerät 1 10W 70% 65%

Das empfehlenswerteste allround Ladegerät aus meiner Sicht aktuell auf dem Markt ist das Anker 2-Port 24W USB Ladegerät.

Dieses unterstützt zwar keine Schnellladestandards, ist aber abseits davon ein herausragender kompakter Allrounder! Ich selbst hatte das Ladegerät schon mehrfach mit in Urlaub, wo dieses aufgrund der kompakten Abmessungen und hohen Kompatibilität zu allen USB Geräten einfach überzeugen konnte.

Ich kann meine Hand für das Anker 2-Port USB Ladegerät ins Feuer legen. Auch die 3800 Bewertungen bei Amazon sprechen eine eindeutige Sprache. Anker hat hier einfach das beste Standard USB Ladegerät im Sortiment, welches auch durch einen günstigen Preis überzeugen kann.

Ihr wisst nicht was für ein Ladegerät Ihr wollt oder braucht? Dann ist es wahrscheinlich, dass Ihr hier zufrieden seid.

Auch Platz 2 würde ich an ein Anker Ladegerät geben. Das Anker PowerPort II PD ist eine etwas modernere und somit bessere Version des Anker 2-Port USB Ladegerätes.

Dieses unterstützt neben Quick Charge 3.0 auch den USB Power Delivery Standard. Ihr könnt also fast alle auf dem Markt verfügbaren Smartphones mit dem Anker PowerPort II PD schnellladen. Auch ist wieder die hohe generelle Kompatibilität und Zuverlässigkeit mit an Bord für die Anker Ladegeräte bekannt sind.

Allerdings ist das Anker PowerPort II PD ein gutes Stück größer als das 2-Port 24W Modell und vor allem mit aktuell 31€ ein gutes Stück teurer.

Dies ist also die „Luxus“ Option für ein USB Ladegerät.

Ihr wollt Euer Quick Charge 3.0/2.0 fähiges Smartphone schnellladen, aber keine 30€+ für das Anker PowerPort II PD ausgeben? Dann ist vermutlich das RAVPower RP-PC006 die beste Wahl für Euch!

Das RAVPower RP-PC006 ist ein sehr schnelles 2-Port USB Ladegerät, welches über einen normalen „allround“ USB Port wie auch einen Quick Charge 3.0 Port verfügt.

Das RAVPower RP-PC006 Dual Port Ladegerät mit Quick Charge 3.0 im Test-11

Hinzu kommt der sehr faire Preis von gerade einmal rund 17€. Hier macht Ihr definitiv nichts falsch für das Geld.

 

Das beste Multiport USB Ladegerät

Kommen wir zu den großen Multiport USB Ladegeräten. Diese verfügen in der Regel zwischen 3 und 6 USB Ports und ein „Brick“ Design. Das bedeutet diese werden nicht direkt in die Steckdose gesteckt, sondern über ein Kabel angeschlossen.

Für den Urlaub sicherlich nicht optimal, aber perfekt für den Schreibtisch oder Nachttisch.

Ports Leistung Tempo Sonstiges Wertung
Anker PowerPort Speed 5 5 63W 95% QC3.0 95%
equinux tizi Tankstation USB-C + 3 USB-A (75W) 4 75W 92% USB PD 94%
Anker PowerPort+ 5 Premium 5 60W 95% USB PD 94%
Helperinc 4 Port 75W USB Ladegerät 4 75W 95% QC3.0 + USB PD 94%
CHOETECH PD72 USB C Ladegerät 4 72W 94% USB PD 94%
Anker PowerPort 5-Port USB C 5 60W 90% USB PD 93%
AUKEY PA-T8 10 70W 90% QC3.0 92%
Anker PowerPort+ 6 6 60W 90% QC3.0 92%
Anker PowerPort 10 10 60W 80% 90%
AUKEY PA-Y12 3 60W 90% USB PD 90%
RAVPower RP-PC059 5 60W 90% USB PD 90%
Xtorm Vigor Power HUB 7 55W 95% QC3.0, USB C, QI 90%
AUKEY PA-T15 5 55W 90% QC3.0 90%
iClever BoostCube+ 6 60W 85% QC3.0 90%
CHOETECH 6 Port USB Ladegerät 6 50W 85% QC3.0 85%
EasyAcc 50W USB Ladegerät 6 50W 80% QC2.0 82%
Lumsing 5-Port Desktop USB Ladegerät 5 40W 75% 80%
RAVPower RP-UC07 4 40W 75% 80%

Anker dominiert den „allround“ Ladegeräte Markt derzeit etwas. Aktuell würde ich zu den PowerPort Speed Modellen raten.

Das Anker PowerPort Speed 5 ist mit 5 USB Ports ausgestattet, wovon 2 Quick Charge 3.0 Ports sind. Das Anker PowerPort 5-Port USB C hingegen besitzt 4 USB Ports und einen USB C Port mit Power Delivery.

Habt Ihr primär Android Smartphones von Samsung, HTC, LG, Moto,…. ist vermutlich das Anker PowerPort Speed 5 die bessere Wahl. Habt Ihr Smartphones von Apple, Google oder Huawei ist das Anker PowerPort 5-Port USB C die bessere Option.

anker-powerport-speed-5-test-7

Beide Ladegeräte besitzen eine hervorragende Qualität und Ladegeschwindigkeit. Zudem sind diese preislich mit +-35€ sehr erschwinglich Anker Ladegeräte sind immer eine sichere Sache.

Alternativ zum Anker PowerPort 5 USB C PD könntet Ihr auch zum PowerPort+ 5 Premium greifen. Hierbei handelt es sich um die „Luxus“ Version. Diese scheint elektrisch noch etwas stabiler zu sein, aber in der Praxis sind beide Modelle ziemlich identisch. Ich würde also eher das normale PowerPort 5 USB C PD Ladegerät aufgrund des günstigeren Preises empfehlen.

Wollt Ihr ein wenig Geld sparen, wären die Konkurrenzmodelle von RAVPower sicherlich die interessantesten Modelle.

Das RAVPower RP-PC059 bietet vier normale USB Ladeports + einen USB C Power Delivery Port für unter 30€.

Das RAVPower RP-PC029 bietet fünf normale USB Ports und einen Quick Charge Port für unter 30€.

Die Preis/Leistung ist bei diesen beiden Modellen einfach herausragend! Beides absolut solide Ladegerät welche ich problemlos empfehlen kann.

Das Helperinc USB Typ-C PD 3.0 / QC 3.0/2.0, 4-Port 75W USB Ladegerät hätte durchaus das Potenzial auf Platz 1 zu laden. Dieses bietet neben zwei normalen USB Ports auch einen Quick Charge 3.0 Port und einen USB C Power Delivery Port.

Der Power Delivery Port hat zudem satte 60W, genug um einige Notebooks zu laden, aber für Smartphones fast schon ein wenig der „Over-Kill“.

Dies ist unter anderem auch der Grund warum ich mich mit einer universellen Empfehlung etwas zurückhalte. Dieses Ladegerät macht nur Sinn wenn Ihr ein Notebook an diesem Laden wollt. Für Smartphones liegt einfach zu viel Leistung auf dem USB C Port und vergleichsweise wenig auf den anderen Ports.

Zudem kämpft das Helperinc etwas mit seiner Hitzeentwicklung und Effizienz. Ich konnte zwar keine direkten Probleme daraus erkennen, aber über x Jahre hinweg ist sowas natürlich etwas unschön.

 

Die besten USB C Ladegeräte für Notebooks/MacBooks

Immer mehr Notebooks lassen sich via USB C laden. Hier braucht es in der Regel spezielle Ladegeräte, welche den USB C Power Delivery Standard unterstützen.

Aber selbst dann ist keine Kompatibilität garantiert. MacBooks und MacBook Pros sind hier sehr unproblematisch, Windows Notebooks hingegen meist sehr zickig. Gerade da man meist keine Mindestanforderungen findet.

Für MacBooks und MacBooks Pros gilt das alle USB Power Delivery fähigen Ladegeräte diese laden können.

Für Windows Notebooks lässt sich aufgrund der großen Vielfalt keine pauschale Aussage treffen. In der Regel solltet Ihr hier für eine sichere Kompatibilität ein Ladegerät mit mindestens 45W wählen. 30W reichen aber meist auch aus.

Bedenkt das wenn Ihr eine zu kleine Leistung wählt, es passieren kann, dass Euer Notebook bei einer parallelen Nutzung nur sehr langsam lädt oder gar nicht! Beispielsweise ein 30W Ladegerät hat nicht genug Power ein 15 Zoll MacBook Pro unter Last gegenzuladen.

Als grobe Richtlinie, 30/45W reichen in der Regel für 13 Zoll Notebooks ohne gesonderte Grafikkarte, 60/87W für 15 Zöller mit einer einfachen gesonderten Grafikkarte.

Hier eine kleine Übersicht über die von mir getesteten Modelle.

Ports Leistung Leistung USB C Tempo Wertung
equinux tizi Tankstation USB-C + 3 USB-A (75W) 4 75W 60W 94% 94%
CHOETECH PD72 USB C Ladegerät 4 72W 60W 95% 94%
tizi Tankstelle USB C mit 60W 1 60W 60W 95% 93%
Inateck 60W USB PD Ladegerät 1 60W 60W 95% 92%
AUKEY PA-Y10 2 48W 46W 80% 92%
Artwizz PowerPlug USB-C 1 61W 60W 95% 92%
RAVPower RP-PC059 5 60W 45W 90% 90%
Inateck 45W USB PD Ladegerät 1 45W 45W 85% 90%
AUKEY PA-Y12 3 60W 60W 90% 90%
Anker PowerPort+ 5 Premium 5 60W 30W 80% 90%

Zunächst müsst Ihr Euch entscheiden, sucht Ihr nur ein einfaches USB C Ladegerät mit genug Power oder wollt Ihr ein Mulitport Ladegerät, an welchem Ihr parallel zum Notebook auch ein Smartphone laden könnt?

Multiport Ladegeräte halte ich für praktischer, ansonsten kann man ja meist auch einfach das originale Ladegerät nehmen.

Das so ziemlich interessanteste Ladegerät aktuell ist das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät. Dieses bietet neben einem 60W USB C Port zwei weitere normale USB Ports und einen Quick Charge 3.0 Port.

Damit seid Ihr für alle Situationen gerüstet! Auch der Preis ist mit 50-60€ sehr fair für die hohe gebotene Leistung.

Lediglich besitzt das Ladegerät eine recht große Hitzeentwicklung, mit welcher das Ladegerät aber anscheinend gut klar kommt.

Eine gute Alternative zur Alternative wäre die equinux tizi Tankstation USB-C oder das CHOETECH PD72 USB C Ladegerät. Diese nutze ich selbst für mein Dell XPS 13 und hatte bisher noch keine Probleme!

Auch hier hat der USB C Port mit 60W ordentlich Leistung. Hinzu kommen noch drei weitere normale USB Ports für Smartphone und Co.

Natürlich hat auch Anker zwei gute Ladegeräte zu bieten, nämlich das Anker PowerPort+ 5 Premium und das Anker PowerPort PD.

Beides grundsolide Ladegeräte, welche gerade aufgrund ihrer sehr guten normalen USB Ports zu empfehlen sind. Leider ist allerdings die Leistung der USB C Ports mit 30W nicht sonderlich hoch.

Ausreichend für viele 13 Zoll Notebooks, aber knapp. Die beiden Anker Modelle würde ich daher eher als sekundäre Ladegeräte empfehlen, zumindest wenn Ihr mit diesen Notebooks laden wollt. Für Smartphones und Tablets sind diese top!

Es spielt im Übrigen keine große Rolle welches Ladegerät Ihr wählt. Beide sind sehr ähnlich, das Anker PowerPort+ 5 Premium scheint eine etwas höherwertige Elektronik zu haben (stabilere Spannung), was aber im Alltag keinen Unterschied macht.

 

Zusammenfassung

Hier eine kleine und kurze Zusammenfassung der oberen Informationen und Empfehlungen.

  • Anker 2-Port 24W USB Ladegerät <- 2 Port, günstig, kompakt und sehr zuverlässig, kein Schnellladen
  • Anker PowerPort II PD <- 2 Port, zuverlässig, relativ kompakt, QC 3.0 und USB PD, kann fast jedes Smartphone auf dem Markt schnellladen
  • RAVPower RP-PC006 <- 2 Port, günstig, kompakt, guter Allrounder, QC 3.0
  • Anker PowerPort Speed 5 <- 5 Port, sehr zuverlässig, guter Allrounder, QC 3.0, besonders für Android Nutzer zu empfehlen
  • Anker PowerPort Speed PD <- 5 Port, sehr zuverlässig, guter Allrounder, USB PD, auch für kleinere Notebooks nutzbar (30W)
  • Anker PowerPort+ 5 Premium<- 5 Port, sehr zuverlässig, guter Allrounder, USB PD, auch für kleinere Notebooks nutzbar (30W)
  • Inateck CC03001 111W USB PD Ladegerät <- 5 Port, sehr hohe Leistung, USB PD, auch für größere Notebooks geeignet (87W)
  • Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät <- 5 Port, sehr hohe Leistung QC 3.0 und USB PD, auch für größere Notebooks geeignet (60W)
  • equinux tizi Tankstation USB-C <- 4 Port, sehr zuverlässig, USB PD, auch für größere Notebooks geeignet (60W)
  • CHOETECH PD72 USB C Ladegerät <- 4 Port, Zertifiziert! sehr zuverlässig, USB PD, auch für größere Notebooks geeignet (60W)
  • RAVPower RP-PC059 <- 5 Port, günstig und gut!, USB PD, auch für kleinere Notebooks nutzbar (30W)
  • RAVPower RP-PC029 <- 5 Port, günstig und gut, QC 3.0, besonders für Android Nutzer geeignet

 

Kann ein 3. Anbieter Ladegerät mein Smartphone beschädigen?

Eine wichtige Frage die ich des Öfteren höre, ist ob ein 3. Anbieter Ladegerät das angeschlossene Smartphone beschädigen kann.

Hier kann ich mit einem Ja antworten. Ein Ladegerät kann theoretisch Euer Smartphone beschädigen. Allerdings müsste dies dafür „spektakulär“ den Geist aufgeben.

Ein voll funktionsfähiges Ladegerät kann Euer Smartphone nicht kaputt machen! Also keine Sorge, es kann hier nicht zu einer Inkompatibilität kommen in Folge derer ein Schaden auftritt.

Es müsste für einen Schaden schon zu einem Fehler kommen und selbst dann kommt in der Regel ein angeschlossenes Gerät heil davon. Grundsätzlich gilt, kauft keine super billigen USB Ladegeräte.

Umso billiger umso höher die Chance, dass etwas kaputt gehen kann. 10€+ für ein 1 Port 10W+ Ladegerät oder 12-15€ für ein 2 Port 20W+ Modell sollte man anlegen.

Bei unter 6-7€ seid vorsichtig.

 

Welche Geräte unterstützen USB Power Delivery?

Grundsätzlich kann natürlich erst einmal jedes Smartphone mit einem USB C Port auch an einem USB Power Delivery Port laden, jedoch gibt es einige Smartphones welche sich Schnelladen lassen.

Interessanterweise sind dies mehr Geräte, als man denkt. Viele High End Smartphones unterstützten neben Quick Charge oder ihrem eigenen proprietären Ladestandard auch USB Power Delivery, wie beispielsweise das Note 9, Huawei Mate 10 Pro usw.

Hier eine kleine Übersicht über alle Geräte dir mir bekannt sind die USB Power Delivery unterstützten, zum Schnellladen.

  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPad Pro 12.2
  • Apple iPhone 8 (Plus)
  • Apple iPhone X
  • Apple MacBook
  • Apple MacBook Pro (14,5V oder 20V)
  • ASUS Zenfone 5z
  • BQ Aquaris X2 / X2 Pro
  • Dell XPS 13 (20V)
  • Dell XPS 15 (20V)
  • Google Pixel
  • Google Pixel 2 (XL)
  • Google Pixel C
  • Google Pixel XL
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Huawei Mate 9 (9V)
  • Huawei P10 (9V)
  • Huawei P10 Plus (9V)
  • LG G6 (9V)
  • LG G7
  • LG Gram 2017
  • Nintendo Switch (14,5V)
  • Razer blade Stealth
  • Samsung Galaxy S8 (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S8 Plus (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S9 (Plus)
  • Sony Xperia XZ2

Hinzu kommen mittlerweile alle Quick Charge 4 fähigen Modelle (Quick Charge 4 ist zu USB Power Delivery kompatibel).

 

Welchen Schnellladestandard unterstützt mein Smartphone?

„Aber welchen Schnellladestandard unterstützt mein Smartphone jetzt?!“

Dies ist gerade bei den kleineren oder exotischeren Herstellern oftmals nicht ganz einfach zu beantworten. Grundsätzlich könnt Ihr aber nichts falsch machen! Mischt Ihr zwei inkompatible Schnellladestandards geht Euer Smartphone nicht kaputt, sondern dieses lädt in der Regel nur mit einem normalen Ladetempo, oder im schlimmsten Fall gar nicht.

Das normale Laden unterstützen alle aktuellen Geräte in der Regel universell an allen Ladegeräten!

Hier eine grobe Übersicht welche Schnellladestandards primär von diversen Herstellern genutzt werden, welche allerdings nicht zwingend auf alle Modelle des Herstellers zutreffen muss.

 

Ist das Laden via Quick Charge ineffizienter?

Ja! Hier muss man aber etwas differenzieren, zwischen der Effizienz von Quick Charge Ladegeräten und der Effizienz des zu ladenden Smartphones.

Quick Charge und auch USB Power Delivery fähige Ladegeräte sind meist etwas ineffizienter als normale 5V USB Ladegeräte. Gerade dann, wenn diese auch nur eine 5V Spannung ausgeben müssen.

Im Schnitt kann man hier eine Effizienz im Bereich 81-85% erwarten. Einzelne Ladegeräte können aber auch eine Effizienz von unter 80% erreichen.

Auf der anderen Seite laden Smartphones auch nicht zu 100% effizient. Hier konnte ich in einer kleinen Stichprobe rund 87% Effizienz beim normalen Laden messen und 82% beim Nutzen eines Schnellladeverfahrens.

Also ja, schnelleres Laden ist generell ineffizienter als langsameres Laden, wobei extrem langsames Laden (unter 0,3A) auch wieder ineffizient wird.

 

Wie viel kostet eine Smartphone Ladung?

Ein normales Smartphone mit 3000mAh Akku benötigt ca. 15Wh für eine vollständige Ladung. Wenn man mit einer Effizienz von ca. 80% aufseiten des Ladegeräts rechnet benötigt eine Ladung rund 18W.

Bei 0,25€ pro KWh kostet eine Smartphone Ladung ca. 0,0045€. Wenn Ihr dieses alle zwei Tage laden müsst, kostet das Smartphone Laden Euch 0,82€ im Jahr!

 

Welche Ladegeräte verwendest du?

Vielleicht ganz interessant zu wissen ist welche Ladegeräte ich verwende. Dies sind mehrere, aktuell 3-4 in der Wohnung verteilt (ja das ist der Luxus wenn man solche Geräte testet).

An meinem Schreibtisch verwende ich aktuell die equinux tizi Tankstation USB-C aufgrund der recht hohen Leistung auf dem USB C Port.

An meinem Nachttisch habe ich ein Anker PowerPort+ 5 Premium, welches ausreicht das Notebook im Bett aufzuladen wenn ich mal abends noch an einem Test arbeite. Zudem bieten die normalen USB Ports eine gute Ladeleistung für meine Smartphones. 

An meiner Teststation habe ich aktuell das Helperinc 4-Port 75W USB Ladegerät aufgrund der hohen Anschlussvielfalt.

Wenn ich unterwegs bin (kurzfristig) nehme ich das Anker PowerPort II PD mit bzw. früher das Anker 2 Port 24W Ladegerät.