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Das UMIDIGI Z2 Pro sucht ein neues Zuhause (Verlosung) BEENDET!

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Seid Ihr zufälligerweise auf der Suche nach einem neuen Smartphone oder wollt einfach etwas gewinnen? Dann seid Ihr hier richtig!

Vor einigen Wochen habe ich auf techtest.org das UMIDIGI Z2 Pro getestet, dieses sucht nun ein neues Zuhause!

 

Das UMIDIGI Z2 Pro Smartphone

UMIDIGI ist ein asiatischer Hersteller, welcher hierzulande eher weniger bekannt ist, aber dennoch sehr gute Smartphones baut!

Das UMIDIGI Z2 Pro ist genau solch eins, welches besonders mit seiner etwas exotischeren Optik und Färbung punkten kann.

Aber auch die inneren Werte stimmen.

  • UMIDIGI Z2 Pro
  • 2 Zoll Display mit 2246×1080 Pixeln
  • 16 Megapixel Hauptkamera mit F1.7 Blende
  • Mediatek MT6771 Helio P60 Octacore
  • 6GB RAM
  • 128GB Speicher
  • Android 8.1

Ihr erhaltet beim UMIDIGI Z2 Pro ein großes „vollflächiges Display“, eine 16 Megapixel Hauptkamera, satte 6GB RAM und 128GB Speicher.

Zum Test des UMIDIGI Z2 Pro 

Man merkt, dass dies ein Smartphone der 300€ Preisklasse ist!

Bei dem hier verlosten Smartphone handelt es sich natürlich um mein Testgerät. Dieses wurde dementsprechend schon einmal ausgepackt und für den Test genutzt.Es ist aber in einem ziemlich perfekten Zustand.

 

Teilnahme

BEENDET! Der Gewinner (Tom via Facebook) wurde benachrichtigt!

Ihr wollt das UMIDIGI Z2 Pro Smartphone gewinnen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.

Techtest.org

Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen).

Facebook

Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.

Facebook-2

Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.

Instagram

Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.

Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 16.11, am Ende werden alle Teilnehmer in einen Topf geworfen und der Gewinner per Zufall gezogen.

 

Datenschutz und Wichtiges

  • Eure Daten werden nicht unnötig weitergegeben, außer an DHL für den Versand im Falle eines Gewinns
  • Gewinnspielteilnahme nur für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

UMIDIGI Z2 Pro

Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 02.11.18 bis zum Abend des 16.11.18

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Der IT Dusters CompuCleaner Xpert, die bessere alternative zu Druckluftspray?

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Staub, ein Problem was früher oder später jeden Computer ereilt. Was hilft hier? Richtig den PC öffnen und mit einem Druckluftspray ausblasen.

Was mich da immer wieder überrascht ist, wie teuer doch diese kleinen Druckluft Sprühflaschen sind. Pro Stück kann man gut und gerne 5-8€ auf den Tisch legen. Gibt es hier nicht eine bessere Lösung? Natürlich gibt es diese, in Form von Kompressoren.

Allerdings ist es natürlich auch nicht optimal immer einen Kompressor unter dem Schreibtisch stehen zu haben.

Alternativ dazu gibt es kleine Handgebläse, welche speziell für das Entfernen von Staub gedacht sind. Solch ein Modell wäre beispielsweise der IT Dusters CompuCleaner Xpert.

Mit 60€ ist der Spaß natürlich nicht super billig, aber wenn man regelmäßig PCs und andere Elektronik reinigt vielleicht doch eine lohnenswerte Investition?

Dies wollen wir doch einmal im Test des IT Dusters CompuCleaner Xpert herausfinden!

 

Der IT Dusters CompuCleaner Xpert

Der CompuCleaner Xpert von IT Dusters ist ein kleines Handgebläse, welches vom Hersteller speziell für das Reinigen von elektrischen Produkten konzipiert wurde.

Das Gebläse besitzt ungefähr die Größe und auch ein wenig die Form einer Kaffeekanne. Auf der Front finden wir den Luftauslass, auf welchen sich einer von drei beigelegten Aufsätzen aufsetzten lässt. Die Aufsätze verändern bzw. fokussieren den Luftstrom etwas, welcher ansonsten recht großflächig auftreffen würde.

Neben diesen Aufsätzen legt der Hersteller auch ein paar kleine antistatische Bürsten mit den Lieferumfang.

Der CompuCleaner Xpert besitzt auf Höhe des Daumens, wenn man das Gebläse hält, einen Kippschalter mit drei Stufen, aus, langsam und stark. Allerdings ist der Unterschied zwischen diesen beiden Stufen nicht gigantisch groß, ich habe diesen daher meist auf der hohen Stufe genutzt.

Der Kippschalter ist im Übrigen ein Taster. Dieser springt also immer wieder auf die Aus- Position zurück. Grundsätzlich finde ich das Handling des CompuCleaner Xpert ganz ordentlich. Zwar ist das gute Stück etwas schwerer und beim Einschalten bekommt man einen leichten Ruck, aber das Gebläse liegt ansonsten gut in der Hand.

Das Ansaugen der Luft findet über ein Loch auf der Unterseite statt. Damit nicht der Staub wieder eingesaugt wird, befindet sich hier auch ein kleiner Filter, welcher gröberen Staub aufhalten sollte.

Mit Strom versorgt wird der CompuCleaner Xpert ganz klassisch über ein recht langes (3 Meter) Netzkabel.

Kleine Anmerkung, mein CompuCleaner Xpert wurde mit ein paar „Fehlern“ geliefert. Es gab diverse Streifen und andere Spuren auf dem Gehäuse. Entweder habe ich einen Versandrückläufer erwischt, oder da ist irgendwas schiefgegangen. Allerdings die Funktion wird dadurch nicht beeinflusst.

 

Ausreichend stark?

Die alles entscheidende Frage ist natürlich, ob denn der CompuCleaner Xpert auch wirklich stark genug ist. Falls dies nicht der Fall ist, kann man sich den Kauf sparen.

Mit 550W Motorleistung hat der CompuCleaner Xpert durchaus ordentlich Power, was man auch beim Einschalten, spürt.

Dementsprechend ist auch der Luftstrom mehr als ordentlich. Der CompuCleaner ist kraftvoll genug diverse Objekte von einem Schreibtisch zu pusten, Tasten per Luftdruck auf einer Tastatur zu betätigen, Festplatten zu verschieben usw.

Und ja der CompuCleaner ist auch kraftvoll genug Staub aus PC Lüftern und Kühlern zu pusten. Von daher ja für diesen Einsatzzweck ist der CompuCleaner voll geeignet.

Wie steht es aber im Vergleich mit einem Druckluftspray aus? Der CompuCleaner Xpert bewegt ganz klar mehr Luft als ein Druckluftspray, sogar deutlich mehr. Allerdings ist der Luftstrom bei einem Druckluftspray extrem punktuell, was die Effektivität ausmacht.

Zwar ist der CompuCleaner Xpert auch gut punktuell einzusetzen, aber hier nicht ganz so kraftvoll wie ein Druckluftspray.

Bei normalem Staub ist das allerdings nicht schlimm. Staub aus Lüftern und Kühlkörpern lässt sich ebenso gut, wenn nicht sogar besser aufgrund der gleichbleibenden Kraft, mit dem CompuCleaner Xpert entfernen. Habt Ihr allerdings beispielsweise die Tastatur eines MacBook Pros, unter welcher sich Schmutz festgesetzt hat, dann ist Druckluftspray die bessere Wahl. Ähnliches gilt auch für verklebten Staub.

Bei einer generellen Innenreinigung würde ich allerdings den CompuCleaner Xpert vorziehen.

 

Wie steht es um die Lautstärke?

Leise ist der IT Dusters CompuCleaner Xpert natürlich nicht. Der CompuCleaner Xpert besitzt ungefähr die Lautstärke eines größeren bzw. etwas lauteren Akku-Handstaubsaugers. Allerdings ist das Brummen nicht übermäßig hochfrequent, also gut zu ertragen.

 

Fazit

Wenn Ihr regelmäßig mit älteren technischen Geräten zu tun habt, ob nun für die Arbeit oder privat, dann kann sich durchaus der IT Dusters CompuCleaner Xpert lohnen.

Der CompuCleaner Xpert macht einen guten Job. Das Gebläse ist sehr kräftig und leistungsstark. Es gibt zwar durchaus Anwendungsgebiete wo ein normales Druckluftspray mehr Sinn macht, bei sehr kleinen Teilen, aber gerade, wenn es um die einfache Innenraum Reinigung eines Computers oder Ähnlichem geht, würde ich den CompuCleaner Xpert vorziehen.

Im Gegensatz zu einem Druckluftspray habt Ihr hier einen konstant sehr hohen Luftdurchsatz. Dieser mag zwar punktuell nicht ganz so stark sein, aber das ist in der Praxis nur sehr selten schlimm.

Zum Reinigen eines Kühlkörpers oder Lüfter reicht dies locker.

Von daher kann ich den IT Dusters CompuCleaner Xpert empfehlen! Wobei ich eher zur normalen nicht Xpert Version raten würde. Diese hat gleich viel Power, besitzt aber keine zweite, langsamere, Stufe. Etwas was vermutlich kaum jemand benötigt, man kauft den CompuCleaner schließlich für einen hohen Luftdurchsatz.

Die KZ ES4 im Test, die besten Ohrhörer für unter 20€!

Wenn Ihr Euch für exotische Audio Hardware interessiert werdet Ihr sicherlich schon einmal über den asiatischen Hersteller KZ Audio gestolpert sein.

Zwar ist der Firmenname für den deutschen Sprachraum sicherlich suboptimal, aber die Produkte von KZ Audio sind oftmals fantastisch und vor allem spottbillig.

Auch die KZ ES4 um welche es in diesem Test geht sind aus Asien für 1x€ zu bekommen. In der Regel bekommt man für so viel Geld nur irgendwelche Schrottohrhörer, nicht bei KZ!

Die ES4 setzten erneut auf ein Dual Treiber Aufbau, ein abnehmbares Kabel und ein einzigartiges Design. Auch fertigt KZ seine Ohrhörer selbst! Es handelt sich hier nicht um einen einfachen Reseller.

Kurzum KZ Ohrhörer sind immer sehr interessant. Die ES4 sind hier eins der neusten Modelle.

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob die KZ ES4 auch wirklich in der Praxis überzeugen können!

 

Die KZ ES4 im Test

KZ Ohrhörer heben sich immer ein gutes Stück von der Masse ab, dies gilt auch für die Optik. Die ES4 sind etwas größere in-Ear Ohrhörer, was natürlich primär an den zwei verbauten Treibern liegt.

KZ macht hier aber aus der Not eine Tugend und präsentiert den inneren Aufbau der Ohrhörhörer recht offen, indem sie auf ein durchsichtiges Gehäuse setzen. Dies macht die ES4 zu sehr interessanten Ohrhörern.

Ihr könnt auf der Rückseite beispielsweise das rote PCB sehen mit aufgedrucktem KZ Logo und drei Wiederständen und einen Kondensator. Seitlich betrachtet sind auch die beiden Treiber sichtbar.

Die ES4 erhalten hierdurch einen gewissen „High End“ Look. Ich schätze, dass niemand darauf tippen würde, dass diese Ohrhörer unter 20€ kosten. Die ES4 gehen optisch eher in die Richtung HiFi / Studio Equipment.

Bei den beiden Treibern handelt es sich wie oft üblich um einen klassischen dynamischen Treiber, wie aber auch um einen Armature Treiber.

Letztere unterscheiden sich deutlich von den typischen Lautsprecher/Kopfhörer Treiber. Grob gesagt es handelt sich bei Armature Treibern um eine kleine längliche Metallbox in welcher ein metallener Anker zum Schwingen gebracht wird, welcher den Ton erzeugt.

Armature Treiber waren Jahre lang extrem teuer und nur in sehr exotischen Modellen zu finden, wurden aber in den letzten 3-4 Jahren deutlich günstiger aufgrund diverser asiatischer Hersteller.

Armature Treiber gelten als sehr präzise und analytisch spielend, ihnen mangelt es aber an „Druck“ und Bass. Daher werden diese gerne mit dynamischen Treibern kombiniert, frei nach dem Motto das Beste aus beiden Welten.

KZ setzt bei den ES4 wieder auf ein abnehmbares Kabel, welches ebenfalls teils durchsichtig ist. Im Gegensatz zu anderen KZ Ohrhörern ist das Kabel aber hier geflochten, was mir um ehrlich zu sein nicht so gut gefällt.

Es handelt sich aber um einen Standard Stecker, Austauschkabel wären also zu bekommen.

 

Tragekomfort

KZ setzt bei den ES4 auf die „Kabel über dem Ohr“ trageweise. Wie ihr Euch vielleicht schon denken könnt, werden ES4 so eingesetzt, dass das Kabel über dem Ohr verläuft und hierdurch eine Art Zugentlastung bietet.

Hierdurch sitzen die Ohrhörer sehr feste und „stabil“ im Ohr. Zwar sind die ES4 etwas größer, aber die Passform ist gut gewählt.

Ich finde die Ohrhörer sehr angenehm und bequem zu tragen! Lediglich bei sehr kleinen Ohren könnte es etwas eng werden, aber grundsätzlich würde ich den Tragekomfort mit einer 2+ bewerten!

Es hat schon einen Grund, dass alle professionellen Ohrhörer auf eine ähnliche Form und Trageweise setzen wie die ES4.

 

Klang

Kommen wir zum Klang der KZ ES4, könne die Dual Treiber überzeugen? Die KZ ES4 klingen etwas anders als ich dies von anderen KZ Ohrhörern kenne.

Starten wir aber am Anfang. Die Höhen sind absolut sauber und glasklar, was aber aufgrund des Armature Treibers auch nicht überrascht.

Was etwas überrascht, ist, dass die Höhen relativ dezent sind. In der Regel neigen armature Treiber zu einer gewissen Dominanz, was hier aber nicht der Fall ist. Qualitativ sind die Höhen absolut top, aber wirken von der Lautstärke gegenüber dem Bass ein ganz klein wenig zurückgenommen, wobei dies stark vom Titel anhängig ist.

Der Bass der ES4 ist allerdings ganz klar das treibende Element! Ich würde sogar sagen die KZ ES4 haben den besten Bass den ich jemals bei KZ Ohrhörern gehört habe.

Der hier gebotene Tiefgang ist einfach fantastisch! Dies gespart mit einem etwas höheren akustischen Volumen macht einfach Spaß. Gerade tiefere Bässe haben einen unheimlichen Punch und Druck, welchen ich so selbst bei High End Ohrhörern nicht immer erlebe.

Der Bass bildet hierdurch eine gewisse Dominanz, welche aber oftmals gar nicht so sehr auffällt. Anscheinend hat KZ gerade den Tiefbass ein Stück angehoben, während die oberen Bassbereiche etwas neutraler bleiben.

Hierdurch entsteht eine Art Subwoofer Effekt. Viele Titel klingen zunächst völlig „normal“ bis dann der Beat einsetzt, welcher dann plötzlich eine Kraft entwickelt, die man im ersten Moment so nicht erwartet hat.

Dies funktioniert gerade bei elektronischen Titel besonders gut, wo sich die KZ ES4 auch sehr wohl fühlen.

Bei den Mitten sind die ES4 etwas verhaltener. Diese sind unauffällig bis leicht abgesenkt. Stimmen werden dennoch ausreichend gut wiedergegeben, auch wenn die ES4 nicht super „voll“ um die Mitten herum klingen.

Was Auflösung und dargestellte Bühne angeht, gibt es nichts Negatives zu berichten. Die ES4 sind für diese Preisklasse hervorragend aufgelöst und die Bühne ist gut und ausreichend breit, gerade in den Tiefen.

 

Fazit

Ja ich kann die KZ ES4 voll empfehlen! Hierbei handelt es sich um eine echte Ohrhörer „Perle“, welche sich auch lohnt aus Asien zu bestellen.

Gerade wenn Ihr ein Nutzer seid der etwas mehr Bass mag und günstige Ohrhörer mit viel Volumen und Power sucht, dann sind die ES4 genau das richtige für Euch, denn damit können diese voll überzeugen.

Die ES4 bieten einen bassstarken und dynamisch/lebendigen Klang mit guten und klaren Höhen.

Auch der Tragekomfort und die Optik sind klasse. Für unter 20€ wird es echt schwer sein etwas besseres zu bekommen, wenn nicht sogar unmöglich! Selbst für 50€ würden sich die ES4 wacker schlagen.

Probiert Ihr also gerne etwas exotischere Hardware aus, bestellt Euch die ES4! Für 1x€ ist das Risiko wirklich sehr gering einen Fehlkauf zu tätigen.

Powerbank Geheimtipp! Die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery im Test

Die iWALK Secretary+ hat bei meinen üblichen Amazon Streifzügen schnell meine Aufmerksamkeit erweckt.

Warum? Eine Powerbank für unter 30€ welche den USB Power Delivery Standard unterstützt, wie aber auch Quick Charge 3.0, ist aktuell auf dem Markt aktuell noch eine Seltenheit.

USB Power Delivery Powerbanks sind in der Regel groß und teuer. Hier ist solch ein kompaktes Modell durchaus interessant, auch weil dieses von einem mir bisher völlig unbekanntem Hersteller stammt.

Aber ist denn die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery auch gut? Dies wollen wir doch einmal in einem Test herausfinden!

 

Die iWALK Secretary+ „Klein“ 10000mAh Power Bank mit 18W Power Delivery im Test

Bei der iWALK Secretary+ handelt es sich um eine 10000mAh Powerbank, die hierdurch recht handlich ausfällt. Es ist kein Problem diese Powerbank einfach in die Hosentasche zu stecken und mitzunehmen.

Auf den ersten Blick wirkt die Powerbank qualitativ in Ordnung. Die Oberseite besitzt eine Wabenstruktur und eine kleine silberne Abdeckung, welche sich aufklappen lässt. Diese Abdeckung ist ein kleiner Standfuß für Euer Smartphone. Ein nettes Bonus Feature!

Allerdings das Gehäuse der Powerbank ist komplett aus einem sehr einfachen Kunststoff gefertigt, was auffällt wenn man sie in die Hand nimmt.

Die iWALK Secretary+ ist keine „Premium“ Powerbank, zumindest vom Gehäuse her. Was allerdings Anschlüsse und Feature angeht ist die iWALK Secretary+ extrem reichhaltig.

Auf der Front finden wir zunächst einen USB C Ein/Ausgang welcher den USB Power Delivery Standard unterstützt. Dabei kann dieser Port bis zu 18W Leistung liefern, was für ein Smartphone wie dem iPhone X mehr als genug ist. Neben dem USB C Port ist ein normaler USB Port zu finden, der allerdings Quick Charge 3.0 unterstützt!

Damit bringt die Powerbank eine Unterstützung für die beiden wichtigsten Schnellladestandards aktuell auf dem Markt mit.

Neben dem Quick Charge Ausgang findet sich ein zusätzlicher microUSB Eingang, welcher ebenfalls Quick Charge für ein schnelles Aufladen unterstützt. Ihr könnt die Powerbank also wahlweise mit microUSB oder USB C aufladen.

Als wäre dies nicht schon genug gibt es zwei weitere Anschlüsse. Auf der Rückseite der Powerbank sind zwei Kabel fest integriert. Ein microUSB Kabel mit der Option auf einen Lightning Adapter (liegt mit im Lieferumfang) wie auch ein USB C Kabel.

Damit braucht Ihr unterwegs nicht einmal Ladekabel mitschleppen, da diese bereits in der Powerbank integriert sind.

Leider teilt uns iWALK nicht mit welche Leistung diese beiden fest integrierten Kabel liefern, dies finden wir aber später im Test heraus.

Dennoch ist es extrem beeindruckend was diese kleine Powerbank für eine Anschlussauswahl mitbringt:

  • USB C Aus/Eingang (USB PD 18W)
  • USB A Ausgang (QC3.0 18W)
  • microUSB Eingang (QC3.0)
  • USB C Kabel (fest integriert)
  • microUSB (fest integriert)

Natürlich gibt es zudem auch vier Status LEDs auf der Front welche Euch beim Betätigen des Einschalters über den Ladestand informieren.

 

USB Power Delivery

Ehe wir zum eigentlichen Test kommen, möchte ich ein paar mögliche Fragen zum Thema USB Power Delivery klären.

Sicherlich ist dies für den Normalnutzer ein etwas verwirrendes Thema, aber hier müsst Ihr durch.

Modere Smartphones unterstützen alle einen Schnellladestandard. Hier gibt es je nach Hersteller diverse. Die meisten Smartphones von Samsung, HTC, LG oder Sony nutzen Quick Charge. Quick Charge ist eine Technologie des Herstellers Qualcomm. Um diese zu nutzen, müssen also Lizenzgebühren gezahlt werden oder ein Prozessor von Qualcomm genutzt werden.

Hersteller wie Huawei beispielsweise tuen beides nicht und nutzen einen eigenen Standard, ähnlich wie beispielsweise One Plus. Daher ist es nicht möglich ein Huawei Smartphone an einem Schnellladegerät von einem Samsung Smartphone zu laden.

Um dieses Chaos mit den diversen nicht untereinander kompatiblen Schnellladestandards zu beenden, wurde der USB Power Delivery Standard erschaffen. USB Power Delivery ist ein „offener“ Standard, welcher grundsätzlich von jedem Hersteller genutzt werden kann.

So hat USB Power Delivery auch ein paar wichtige Unterstützer erhalten. Dazu gehört z.B. Apple, Google oder auch Nintendo.

Alle Apple Smartphones nutzen USB Power Delivery als Schnellladestandard, selbiges gilt auch für die Google Pixel Smartphones oder die Nintendo Switch. Google will sogar USB Power Delivery für alle Android verpflichtend einführen und die proprietären Standards auszumerzen.

USB Power Delivery ist aber nicht gleich USB Power Delivery. Es gibt hier mehre Stufen an Ladegerätstärken. Die einfachsten USB PD Ladegeräte haben 18W, die nächste Stufe 29/30W, 45W, 60W, 87W usw.

Mittlerweile nutzen auch einige Notebooks USB Power Delivery, diese setzen aber oftmals eine Mindestleistung voraus. Ein Dell XPS Notebook lädt beispielsweise nicht an einem Ladegerät mit weniger als 30W.

Smartphones hingegen reichen auch 18W völlig. Denkt dies beim Kauf. Welche Smartphones unterstützen USB Power Delivery?

  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel C
  • Google Pixel 2 (XL)
  • LG G6 (9V)
  • Samsung Galaxy S8 (5V 3A oder 9V)
  • Samsung Galaxy S8 Plus (5V 3A oder 9V)
  • Dell XPS 13 (20V)
  • Dell XPS 15 (20V)
  • Apple MacBook
  • Apple MacBook Pro (14,5V oder 20V)
  • Apple iPad Pro 10.5
  • Apple iPad Pro 12.2
  • Apple iPhone 8 (Plus)
  • Apple iPhone X
  • LG Gram 2017
  • Razer blade Stealth
  • Nintendo Switch (14,5V)
  • Huawei Mate 9 (9V)
  • Huawei P10 (9V)
  • Huawei P10 Plus (9V)
  • Huawei Mate 10 Pro
  • Sony Xperia XZ2

Leider ist dies oftmals gar nicht so klar welche Smartphones USB Power Delivery unterstützen. Beispielsweise die Huawei High End Smartphones unterstützen neben dem eigenen Schnellladestandard auch USB Power Delivery, öffentlich wird aber natürlich nur der eigene Standard beworben.

Ähnliches gilt auch für beispielsweise das Sony Xperia XZ2, welches neben Quick Charge auch USB PD unterstützt.

Wie funktioniert USB Power Delivery? Über den normalen Ladestandard können maximal 5V und 2-2,4 übertragen werden, also 10-12W.

USB Power Delivery erlaubt es die Spannung von 5V auf 9V, 15V oder 20V anzuheben, je nachdem was das Ladegerät unterstütz. Zudem kann ein maximaler Strom von 3-5A übertragen werden. Hierdurch sind potenziell bis zu 100W Leistung möglich.

Keine Angst, es ist kein Problem ein nicht kompatibles Gerät anzuschließen, in diesem Fall wird einfach die übliche 5V Spannungsstufe genutzt. Es kann also nichts kaputt gehen.

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Ist die 10000mAh Angabe des Herstellers korrekt? Ich konnte 31,702Wh bzw. 8568mAh @3,7V messen.

Dies entspricht soliden 86% der Herstellerangabe. Was ist aber mit den fehlenden 14%? Hat uns iWALK betrogen? Nein haben sie nicht.

Die Herstellerangabe bezieht sich bei allen Herstellern immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku Zellen. Dies werden auch hier 10000mAh oder mehr sein. Allerdings beim Entladen geht etwas Energie verloren.

Gerade beim Schnellladen kann man mit 20%+ Energieverlust rechnen. Dies ist bei allen Powerbanks so. Hier sind also 86% beim normalen Entladen ein guter Wert.

Kommen wir zu den Anschlüssen. Hier wird es etwas verwirrend. Beginnen bei den beiden fest integrierten Kabeln. Hierbei handelt es sich um normale Anschlüsse. Also der USB C Port kann 5V 3A liefern genau wie der microUSB Port. Praktisch ist Letzterer aber wie üblich auf 2A bzw. 2,4A limitiert, zumal bei 3A die Spannung auf diesem Port recht niedrig ist.

Am fest integrierten USB C Kabel konnte ich in Kombination mit dem Samsung Galaxy S9+ 1,54A , mit dem Google Pixel 2 XL 1,41A und mit dem Huawei Mate 10 Pro 1,51A messen.

Dies sind absolut brauchbare Werte, wenn auch natürlich kein Schnelllade Tempo. Ähnliches gilt auch für den microUSB Port, bei welchem ich in Kombination mit dem Samsung Galaxy S7 Edge 1,41A messen konnte.

Wie steht es um den USB C Power Delivery Ausgang? An diesem habe ich das iPhone X, das iPad Pro, das Samsung Galaxy S9+, Google Pixel 2 XL, Huawei Mate 10 Pro und Apple MacBook Pro 13 getestet.

Was soll ich groß sagen, alle aufgelisteten Geräte ließen sich am USB C Port schnell laden! Der iPhone X erreichte 9V und 1,81A, das iPad Pro 12V 1,41A, das Huawei Mate 10 Pro 9V 1,7A und sogar das Samsung Galaxy S9+ gönnte sich 9V und 1,22A.

Ein herausragendes Ergebnis! Aber etwas ist hier merkwürdig. Die Powerbank ist mit 5V/2,4A 9V/1,5A und 12V/1A beschriftet. Diese Beschriftung ist aber falsch! Zum einen sind die gemessen Werte höher, zum anderen gibt sich die Powerbank selbst als 5V/2A, 9V/2A, 12V/1,5A Modell aus.

Dies habe ich mit einem USB PD Sniffer ausgelesen.

Etwas skurril ist der Quick Charge 3.0 Port. Währen das Samsung Galaxy S9+ am USB C Port schnellladen konnte, erreicht dieses am QC3.0 Port nur 1,48A bei 5V, also ein normales Ladetempo. Dafür erreicht das Huawei Mate 10 Pro, welches eigentlich kein QC3.0 unterstützt, 9V 1,78A.

Solltet Ihr also ein aktuelles Huawei Smartphone haben, könnt Ihr Euch aussuchen ob Ihr dieses lieber am normalen USB Port oder USB C Port ladet, es ist bei beiden gleich schnell. Das Samsung Galaxy S9/S9+ solltet Ihr hingegen eher am USB C Port laden.

Wie steht es um Apple Geräten am QC3.0 Port? An diesem erreichte das iPhone X 1,53A bei 5V und das iPad Pro 1,53A bei 5V. Der QC3.0 Port ist also Apple optimiert, aber gerade in Kombination mit dem iPad nicht übermäßig schnell.

Grundsätzlich ist die iWALK Secretary+ keine Powerbank zum Aufladen von Notebooks. Ihr werdet vermutlich auch kein Notebook außer die Apple MacBooks und MacBook Pros an dieser Powerbank laden können. Das Dell XPS beispielsweise verweigert das laden.

Das Apple MacBook Pro 13 Zoll gönnt sich 12V und 1,38A, also knapp unter 18W. Dies ist genug beim Websurfen gegenzuladen, aber für Apple MacBooks gibt es bessere und größere Powerbanks.

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Wiederaufladen? An einem USB Power Delivery oder Quick Charge Ladegerät geht das Aufladen mit 9V 1,61A extrem schnell.

Die Powerbank ist in rund 3,5-4 Stunden komplett voll.

 

Fazit

Zwar finde ich die iWALK Secretary+ optisch und auch haptisch eher mäßig, aber technisch ist diese ein absoluter Geheimtipp!

Eine Powerbank für 28€ welche 10000mAh bietet, wie auch vier Anschlüsse, davon zwei mit fest integriertem Kabel und zwei mit aktuellen Schnellladestandards ist wahnsinnig gut!

Selbst wenn die iWALK Secretary+ lediglich USB Power Delivery als Schnellladestandard unterstützen würde, wäre diese schon ein gutes Angebot. Aber USB Power Delivery und Quick Charge 3.0 erlaubt es so ziemlich alle aktuellen Smartphones schnell zu laden.

Dabei ist die Powerbank sowohl fit für die Zukunft wie auch die Vergangenheit. Zwei USB C Ausgänge, ein normaler USB Ausgang und ein microUSB Ausgang ist schon eine klasse Ausstattung. Auch das vorhanden sein eines USB C eingangs wie auch microUSB Eingang trägt zu einer hohen Flexibilität bei, zumal auch diese beiden Ports Schnellladestandards unterstützen.

Kurzum ich kann die iWALK Secretary+ für so ziemlich jeden Nutzer empfehlen der ein Apple, Huawei, Sony, Samsung, LG, Google usw. Smartphone besitzt und diese schnell aufladen möchte und dafür eine günstige und kompakte Powerbank sucht.

Die iWALK Secretary+ ist ein absoluter Geheimtipp!

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C im Test

USB C hat sich gefühlt mittlerweile auch auf dem Massenmarkt durchgesetzt. Zwar gibt es jede Menge USB C Powerbanks, aber gefühlt sind die meisten recht große und teure Modelle.

Günstige und kompakte Powerbanks mit USB C sind noch recht selten. Aber um genau so ein Modell handelt es sich bei der RAVPower RP-PB078.

Die RAVPower RP-PB078 bietet neben einer soliden Kapazität von 10000mAh auch einen USB C Port mit 3A Leistung und das zu einem recht fairen Preis von lediglich 24€.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie gut ist die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C? Finden wir genau dies in einem Test heraus!

 

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank mit USB C im Test

Mit einer Länge von 146mm einer Breite von 72mm und einer Dicke von 15mm ist die RAVPower RP-PB078 eine angenehm handliche Powerbank, trotz des 10000mAh Kapazitätsrating.

Diese würde sich aufgrund der geringen Dicke auch problemlos gemeinsam mit einem Smartphone in einer Hosentasche verstauen lassen. Damit gehört die RAVPower RP-PB078 in die Kategorie „alltags Powerbank“, also ein Modell was man täglich mit sich herumschleppen kann.

Hierzu passt auch die Materialwahl von RAVPower. Die RP-PB078 besteht aus einem einfachen, aber recht hochwertig anmutenden Kunststoff. Dabei wirkt das Gehäuse angenehm robust und massiv.

Es lässt sich nichts eindrücken oder biegen. Auch fühlt sich die Powerbank „voll“ an, was für mich immer ein Qualitätsmerkmal ist.

Wenn ich am Gehäuse der RAVPower RP-PB078 einen Kritikpunkt hätte, dann, dass dieses etwas empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist. Auch nehme ich an, dass das Gehäuse schnell kleine Mikro Kratzer bekommen wird.

Immerhin legt RAVPower eine sehr schöne kleine Tasche bei in welcher Ihr die Powerbank mehr oder weniger permanent transportieren könnt, nett!

Auch liegt ein microUSB Kabel wie auch ein MicroUSB auf USB C Adapter mit im Lieferumfang.

Der USB C Adapter deutet auch schon auf ein sehr wichtiges Feature der Powerbank hin. Kommen wir dafür zu den Anschlüssen. Hier finden wir Folgendes:

  • 1x USB Ausgang 2,4A
  • 1x microUSB Eingang 2A
  • 1x USB C Ein/Ausgang 3A

Bei dem normalen USB Anschluss handelt es sich wie bei RAVPower üblich um einen sogenannten iSmart Port. Dieser Port soll eine besonders hohe Kompatibilität und Ladegeschwindigkeit aufweisen.

Dieser unterstützt dabei gute 5V 2,4A, also 12W Leistung.

Der USB C Port, welcher die Besonderheit dieser Powerbank ist, bietet zwar nicht direkt den Power Delivery Standard, aber 5V 3A. Damit ist der USB C Port von der Leistung unter einem Schnelllade Port aber über einem normalen Ladeport anzusiedeln.

Wobei es hier immer etwas auf das Smartphone ankommt und wie gut dieses Nutzen von USB C macht, dazu aber später mehr.

Der USB C Port kann wie so oft üblich nicht nur als Ausgang genutzt werden, sondern auch als Eingang. Alternativ steht auch ein microUSB Port zur Verfügung, falls Ihr noch nicht im USB C Ökosystem seid.

Auswahl haben ist immer gut, Daumen hoch dafür!

Neben den Anschlüssen befindet sich auch ein Einschalter auf der Front der Powerbank. Dieser Einschalter wird allerdings gar nicht zum Einschalten der Powerbank benötigt, sondern viel mehr zur Abfrage des aktuell verbliebenden Ladestands.

Hierfür besitzt die RAVPower RP-PB078 auf der Oberseite vier blaue LEDs, welche je nach Restladung aufleuchten.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

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Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von RAVPower mit 10000mAh angegeben. Messen konnte ich 8919mAh@3,7V bzw. 33,003Wh.

Dies entspricht 89% der Herstellerangabe, was ein guter Wert ist! 100% der Herstellerangabe wird in der Regel nie erreicht, warum? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Hier wird im Inneren eine 10000mAh Lithium Polymer Akku Zelle verbaut sein. Allerdings haben Lithium Zellen immer eine normal Spannung von 3,7V. Diese 3,7V müssen auf 5V angehoben werden, was nicht zu 100% effizient ist.

Die meisten Powerbanks von guten Hersteller erreichen zwischen 80% und 90% echte Kapazität, wie auch die RAVPower RP-PB078.

Wichtig, bedenkt auch, dass das Laden von Smartphones ebenfalls nicht zu 100% effizient ist! Hier gehen auch noch mal 10-20% verloren!

Kommen wir damit zu den Ports. Der USB A Anschluss verfügt wie bereits erwähnt über 2,4A und 5V. Dies bestätigt sich auch in meinem Test! Der Port kann wirklich wie beworben 2,4A liefern.

Allerdings passiert dies wie üblich nicht mit den meisten Smartphones. In der Regel nutzen nur größere Tablets wie beispielsweise das Apple iPad 2A+ an Leistung. Smartphones hingegen laden meist nur mit 1-1,8A.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis. Das Google Pixel 2 XL erreichte 1,42A, das iPhone Xs Max 1,3A, das Note 9 1,42A und das BQ Aquaris X2 Pro 1,44A.

Dies ist ein solides Ladetempo, aber auch zugeben nicht überragend. Gerade beim iPhone Xs Max und Note 9 ist noch Luft nach oben.

Aber wir haben ja noch den 3A USB C Port. Dieser liefert durchgehend bessere Ladegeschwindigkeiten! Teils sogar auf dem Level von Schnellladen! Das Google Pixel 2 XL erreicht 2,88A, das iPhone Xs Max 2,41A, das Note 9 2,47A und das BQ Auqris X2 Pro 2,35A.

Gerade das Note 9 und Google Pixel 2 XL können mit 12,35W bzw. 14,4W ein Schnellladetempo erreichen. Ähnliches gilt auch für das Apple iPhone Xs Max welches satte 12W erreicht. Zum Vergleich das beiliegende Ladegerät vom iPhone Xs Max erreicht 5W und an einem Schnellladegerät erreicht es maximal 18W. 12W ist also ein sehr ordentliches Ladetempo.

Ganz grob zusammengefasst, der USB C Port taugt!

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Aufladen? Dies kommt etwas auf den Port an den Ihr verwendet. Der microUSB Port bietet an einem passenden Ladegerät maximal 2A.

Der USB C Port hingegen schwankt zwischen 2,44A und 2,7A, ist also etwas schneller. Interessanterweise scheint es hier keine große Rolle zu spielen ob Ihr die Powerbank an einem passenden 3A Ladegerät ladet oder über ein USB A auf C Adapter-Kabel.

Selbst über ein Adapter Kabel genehmigte sich die Powerbank 2,7A, sofern an einem Ladegerät angeschlossen das mehr als 2,4A schafft.

Eine vollständige Ladung dauert damit zwischen 4 und 5 Stunden, je nach Port.

RAVPower wirbt in der Beschreibung seiner Powerbank damit, dass man auch beide Ports gleichzeitig verwenden kann. Dies kann ich allerdings nicht bestätigen! Es wird immer der erste Port verwendet den man anschließt, der zweite Port bleibt bei „0,00A“ stehen.

 

Fazit

Die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank kann man nur voll empfehlen, sofern Ihr ein Smartphone mit USB C habt, oder eins der neueren iPhones!

Starten wir aber am Anfang. Die RAVPower RP-PB078 besitzt eine sehr angenehme Größe für Ihr 10000mAh Kapazität (8919mAh echte Kapazität). Es gibt zwar durchaus noch etwas kompaktere 10000mAh Powerbanks, aber diese sind zum einen dicker, zum anderen haben diese eine meist schwächere Port Auswahl.

Die Portauswahl ist die größte Stärke der RAVPower RP-PB078! Neben einem klassischen 2,4A Port, welcher eine solide Leistung liefert, und einem microUSB Eingang, verfügt die Powerbank auch über einen 5V 3A USB C Port.

Dieser Port ist sauber eingebunden und bietet daher mit vielen Smartphones eine Schnelllade ähnliche Ladegeschwindigkeit, wie beispielsweise beim Apple iPhone X/Xs, Note 9, Google Pixel 2 usw.

Hinzu kommt natürlich die Flexibilität. Ihr könnt den normalen USB Ausgang nutzen oder USB C, ebenso könnt Ihr zum Aufladen microUSB oder USB C nutzen. Selbst wenn Ihr noch nicht voll im USB C Ökosystem seid, ist die Powerbank also klasse geeignet.

Aktuell gibt es beispielsweise keine Powerbank in der 10000mAH Klasse mit dem USB Power Delivery Standard, daher ist die RAVPower RP-PB078 aktuell die schnellste 10000mAh Powerbank in Kombination mit dem iPhone X/Xs!

Das Beste, RAVPower verlangt nicht mal einen Aufpreis. 24€ für 10000mAh ist ein sehr fairer Preis! Kurzum ich kann die RAVPower RP-PB078 10000mAh Powerbank voll empfehlen!

RAVPower RP-PB078
Angegebene Kapazität 10000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 8919mAh@3,7V bzw. 33,003Wh
Erreichte Kapazität in % 89%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 2.7A
Geteste Geräte
Apple iPhone Xs Max ++
Samsung Galaxy Note 9 ++
Apple iPad Pro +
Google Pixel 2 XL ++
Huawei Mate 10 Pro +
Nintendo Switch +
Kapazität 89%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 90%
Anschlüsse und Sonstige Features 95%
Lieferumfang und Verpackung 95%
Preis / Leistung ★★★★★
Testergebnis ★★★★★

Hat das Huawei Mate 20 Pro ein Always On Display? Falls ja wie schalte ich dieses ein?

Ein Always on Display ist etwas sehr praktisches, was ich unter anderem bei diversen LG und Samsung Smartphones sehr zu schätzen gelernt habe.

Eine wichtige Voraussetzung für solch ein Always on Display ist ein OLED Display. Über genau so eins verfügt auch das neue Huawei Mate 20 Pro. Kann man bei diesem also auch ein Always On Display Einschalten?

Ja dies ist der Fall! Hier eine kurze Info wie Ihr dieses einschaltet und was es kann.

 

Das Einschalten des Always On Display beim Mate 20 Pro

Geht bei Eurem Mate 20 Pro in die Einstellungen und dort auf Anzeige. Hier findet sich ganz unten die Option „Anzeige stets aktiv“. Tippt diesen Text an und ihr landet in einem Menü welches Euch erlaubt ein Always On Display beim Mate 20 Pro zu aktivieren.

  1. Geht in die Einstellungen
  2. Anzeige
  3. „Anzeige stets aktiv“ antippen
  4. Den Schieber auf ein schalten

In diesem Menü könnt Ihr auch eine Zeit festlegen von wann bis wann das Always On Display nicht aktiv sein soll. Falls dieses Euch nachts beispielsweise stören würde, könnt Ihr dieses für diesen Zeitraum automatisch abschalten.

 

Was kann das Always On Display beim Huawei Mate 20 Pro?

Hier kommen wir leider zu einem etwas enttäuschenden Punkt, was kann eigentlich das Always On Display beim Mate 20 Pro?

Leider nicht viel ist die Antwort! Ihr habt weder die Möglichkeit hier irgendwelche Design Einstellungen zu verändern noch sonstige Optionen.

Folgende Informationen zeigt das Always On Display:

  • Datum
  • Uhrzeit
  • Akkustand
  • Verpasste Anrufe
  • SMS

Das Always On Display zeigt Euch nur Uhrzeit, Datum und Akkustand. App Benachrichtigungen werden abseits der integrierten Telefon und Nachrichten App nicht angezeigt.

Leider macht dies das Always On Display deutlich weniger nützlich! Technisch gibt es keinen Grund warum es nicht möglich sein sollte WhatsApp, Facebook usw. Benachrichtigungen anzuzeigen. Huawei hält dies einfach anscheinend nicht für nötig.

Im Normalfall würde ich hier auf ein Update hoffen das die Funktionalität erweitert, aber da auch schon das Mate 10 Pro selbiges Problem hatte glaube ich nicht mehr an solch ein Update.

Ihr könntet versuchen Huawei via Facebook usw. zu kontaktieren und einen Wunsch nach 3. Anbieter Benachrichtigungen zu äußern. Machen dies genug Nutzer hilft es vielleicht https://www.facebook.com/HuaweiMobileDE/

 

Der 360 S6 Staubsaugroboter im Test, die bessere alternative zum Xiaomi Mi Robot?

Der 360 S6 Staubsaugroboter könnte zum neuen Geheimtipp werden, wenn es um einen günstigen und guten Staubsaugroboter geht.

Meine bisherige Empfehlung, wenn Ihr die nicht teils horrenden Preise der westlichen Hersteller zahlen wollt, war bis jetzt der Xiaomi Mi Robot. Der neue 360 S6 versucht nun mit ähnlichen Qualitäten zu überzeugen.

Hierzu zählt neben der vergleichsweise hohen Saugleistung auch und vor allem die Laser-Navigation, was das Erkennungszeichen von guten Staubsaugrobotern ist.

Mit einem Preis von +-300€ ist der 360 S6 aber ein weiterhin sehr erschwinglicher Staubsaugroboter.

Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob dieser überzeugen kann und es schafft den Xiaomi Mi Robot 2.Gen vom Thron zu stoßen.

 

Der 360 S6 Staubsaugroboter im Test

Auf den ersten Blick wird man dem 360 S6 Staubsaugroboter seinen günstigen Preis kaum ansehen können. Ihr erhaltet einen wohl verpackten Staubsaugroboter, in der üblichen runden Form. Es handelt sich also nicht um einen besonders schmalen oder kleinen Staubsaugroboter, was aber in den meisten Situationen nicht als negativ einzustufen ist.

Was das Design angeht ist der Hersteller kein Risiko eingegangen. Der 360 S6 besteht aus einem einfachen weißen Kunststoffgehäuse, welches recht „clean“ gehalten ist. Hierdurch besitzt der Staubsaugroboter eine recht unauffällige und moderne Optik.

Ich finde der 360 S6 strahlt eine gewisse Wertigkeit aus. Dies gilt aber nicht nur für die Optik. Auch haptisch macht der Staubsaugroboter einen guten Eindruck. Das Gehäuse und der Kunststoff fühlen sich ausreichend dick und wertig an. Auch sitzen alle Komponenten gut und fest zusammen.

Dies gilt ganz besonders für den sehr interessant gestalteten Schmutzauffangbehälter, dazu aber später mehr.

Beim grundsätzlichen Aufbau setzt 360 bei seinem S6 auf das klassische High End Design. Der runde Staubsaugroboter besitzt auf seiner Unterseite eine rotierende Bürste, die den Saugmotor bei der Schmutzaufnahme unterstützt, wie auch zwei „Wedel“ welche Schmutz aus Ecken herausfegen sollen.

Für die Navigation verfügt der 360 S6 über den üblichen Bumper, also eine eindrückbare Stoßstange, welche um das Gehäuse verläuft. Mit dieser kann der Staubsaugroboter erkennen, wenn er auf ein Objekt trifft und schont das Objekt zusätzlich beim Kontakt.

Auf der Front gibt es zudem unter einer schwarzen Abdeckung diverse Sensoren, um zu verhindern, dass der Staubsaugroboter überhaupt Kontakt mit Möbeln herstellt. Auf der Unterseite besitzt der Roboter zudem Fallsensoren, welche Treppen und andere Abgründe erkennen können.

Das wichtigste Element für die Navigation ist aber der Laser-Abstandsmesser, welcher sich in der runden Scheibe auf der Oberseite befindet.

Hier ist ein rotierender Laser versteckt, der im Hintergrund eine 2D Karte Eurer Wohnung anlegt. Hierdurch weiß der Staubsaugroboter immer wo er sich gerade befindet und vor allem wo er noch nicht war.

Dies ist ein extrem wichtiges Element, gerade für komplexere Wohnungen! Der 360 S6 kann hierdurch auch Räume und Durchgänge erkennen und gegebenenfalls gezielt an Stellen weitermachen.

Der Schmutzauffangbehälter ist auf der Oberseite des 360 S6 angebracht. Diese kleine Box wird durch das Drücken einer Taste entnommen. Wird die Taste gedrückt wird der Schmutzauffangbehälter nach oben herausgefahren und lässt sich entnehmen. Keine Sorge der Auffangbehälter verliert dabei keinen Schmutz.

Ihr könnt diesen einfach über einer Mülltonne aufklappen und entleeren. Wie üblich wird die Luft dabei durch einen Feinstaubfilter gesaugt. Hierdurch könnt Ihr Euch sicher sein, dass die Luft aus dem 360 S6 auch recht sauber ist.

Allerdings brauchen die Feinstaubfilter, gerade wenn diese innen liegend sind, recht viel Pflege. Ein regelmäßiges Ausklopfen ist Pflicht!

Neben der App Steuerung verfügt der 360 S6 auch über zwei Tasten zur Steuerung. Hierbei handelt es sich um eine Start/Stopp Taste und eine Taste um den Staubsaugroboter auf die Basis zurückzuschicken.

Die Basisstation ist wie üblich eine kleine Kunststoff-Box mit IR Strahlern um dem Roboter den Weg nach Hause zu zeigen und zwei Kontaktpads zum Aufladen des Roboters.

Dieser findet die Station im Übrigen aufgrund der sehr starken Navigation auch sehr zuverlässig.

 

Navigation und Intelligenz

Das Wichtigste an einem Staubsaugroboter ist? Richtig, die Intelligenz!

Ein Staubsaugroboter kann so gut saugen wie er will, wenn er sich nicht effizient in der Wohnung zurechtfindet, hilft das auch nicht. Hier kann man die auf dem Markt erhältlichen Modelle grob in zwei Gruppen unterscheiden.

Die „klassischen“ und die „modernen“ Staubsaugroboter. Die klassischen Staubsaugroboter hatten ganz blöd gesagt keinen Plan was um sie drum herum geschieht. Diese besaßen lediglich einen Stoßsensor und mit Glück einen Abstandssensor.

Die Logik war hier sehr einfach, losfahren bis man auf ein Hindernis trifft, in eine zufällige Richtung abdrehen, bis man ein Hindernis trifft usw. In der Theorie wird irgendwann jeder Fleck im Raum per Zufall getroffen. Allerdings wird diese Art der Navigation ab einer gewissen Raumgröße und vor allem Raumanzahl sehr ineffizient.

Ich würde ganz grob sagen, dass diese Roboter für komplexe Wohnungen nicht taugen.

Hier kommen nun die moderneren Modelle ins Spiel. Diese verfügen über eine Kamera oder einen anderen Sensor, welcher diesen erlaubt eine Karte von Eurem Haus/Wohnung zu erstellen, um so gezielt alle Bereiche und Räume abzufahren.

Dies braucht allerdings sehr viel Logik und auch erweiterte Elektronik. Daher ist diese komplexe Navigation eigentlich nur in Staubsaugroboter der 500€+ Preisklasse zu finden.

Der 360 S6 stellt hier eine der wenigen Ausnahmen dar. Dieser verfügt über einen Laser-Abstandsmesser auf der Oberseite.  Ganz grob erklärt, hierbei handelt es sich um einen rotierenden Laser-Pointer und einen Sensor welcher misst wie lange es dauert bis das Licht vom Laser-Pointer wieder beim Roboter ankommt. Hierdurch lässt sich der Abstand zwischen Roboter und einem Objekt messen, wodurch es möglich ist eine Karte zu erstellen.

Keine Sorge Ihr seht keine roten Punkte, der Laser-Pointer arbeitet im UV Bereich.

Dieser recht teure und komplexe Sensor erlaubt es dem 360 S6 sehr präzise und genau zu arbeiten. Der Roboter weiß also wo er bereits war, wo noch Durchgänge (Türen) sind und wo er noch hin muss.

Dies bestätigt sich auch in der Praxis! Der Roboter kann sich problemlos und effizient auch durch eine größere und komplexere Wohnung navigieren. Hindernisse werden dabei grundsätzlich gut umfahren und der Roboter wirkt zielsicher, meist.

Verglichen mit den Xiaomi Mi Robot Staubsaugrobotern fällt allerdings durchaus etwas auf. Der 360 S6 wirkt etwas „träger“. Es wirkt so als würde der Roboter mehr Bedenkzeit benötigen um eine Route festzulegen.

Auch ist der 360 S6 etwas vergesslicher. Hindernisse wie Tischbeide merken sich die Modelle von Xiaomi, der 360 S6 hingegen wirkt jedes Mal überrascht wenn er wieder auf solch ein Hindernis trifft.

Dennoch kann ich die Logik und Intelligenz des 360 S6 nur loben, hier ist kaum noch Luft nach oben!

 

Fahrverhalten

Grundsätzlich verhält sich der 360 S6 immer sehr ähnlich. Er fährt los, sucht sich eine Wand, fährt diese ein Stück entlang, dreht ab usw. bis eine Bereich „eingezäunt“ wurde.

Dieser Bereich wird dann im Inneren in geraden Linien effizient abgefahren, fertig.

Einfaches aber effizientes Konzept. Dies in Kombination mit der robusten Navigation funktioniert ausgezeichnet!

Auch Hindernisse oder Stuhlbeine sind kein großes Problem. Wo der 360 S6 hinein kommt, kommt dieser auch wieder hinaus. Probleme mit dem Festhängen oder Ähnlichem hatte ich keine.

Auf Kabel muss man wie üblich etwas aufpassen, aber diese werden nicht „aufgesaugt“. Der Roboter zieht etwas an diesen beim Weiterfahren, und befreit sich dann selbst.

Der Hersteller gibt die maximale Steighöhe mit 1,5cm an, was ich auch so bestätigen kann. Mit höheren Teppichkanten hat der 360 S6 keine Probleme. Für sehr hohe Türschwellen gibt es allerdings durchaus bessere Modelle.

 

Saugleistung

Wie steht es aber um die Saugleistung? Die Saugleistung bei Staubsaugrobotern ist immer so eine Sache. Diese kann nicht mit einem regulären Staubsauger mithalten!

Klar in so einem Roboter ist ein kleiner Akku verbaut mit dem man keinen 2000W Motor betreiben kann.

Dennoch bin ich bei den modernen Staubsaugrobotern immer wieder überrascht wie effizient und gut diese saugen. Dies gilt auch und gerade für den 360 S6! Dieser verfügt ganz klar über einen überdurchschnittlich starken Saugmotor, was man auch an dem hohen Luftausstoß erkennt.

Hinzu kommt die rotierende Bürste, welche auch einen großen Teil der Arbeit übernimmt. Diese kompensiert gerade verglichen mit klassischen Staubsaugern sehr viel der fehlenden Rohleistung. Auch ein Vorteil ist, dass der Motor einfach dicht am Boden sitzt.

Hierdurch ist die Reinigungsleistung auf glattem Boden ziemlich perfekt! Egal ob feiner oder grober Schmutz, alles wird effizient entfernt.

Ähnliches gilt auch für Teppiche, auch wenn es hier keine „Saugleistung bis in die Fasertiefe“ gibt. Oberflächlich sichtbarer Schmutz, auch bei höheren Teppichen, ist keinerlei Problem.

Hier hat der 360 S6 auch eine sehr praktische Teppich- Erkennung. Erkennt dieser einen Teppich wird der Motor eine Stufe hochgeschaltet.

Wo ich die Saugleistung lediglich als „mäßig“ einstufen würde, ist an Teppich-Kanten. Hier hat der 360 S6 je nach Anfahrtswinkel eindeutig Probleme 100% des Schutzes, sofern sich dort welcher befindet, zu entfernen.

An Kanten hingegen wird gerade auf glatten Böden dank der „Fühler“ Staub gut entfernt. Auf Teppichböden kann es hier aber ganz am Rand einen kleinen toten Winkel geben, gerade wenn der Staub gut am Teppich klebt.

Der größte Vorteil eines Staubsaugroboters ist aber das generelle Staublevel. Ich bin niemand der gerne viel saugt, daher habe ich dies nur unregelmäßig gemacht. Den Staubsaugroboter schicke ich hingegen jeden Tag auf die Arbeit. Hierdurch kann sich einfach nicht so viel Schmutz ansammeln und die Wohnung ist einfach sauberer, trotz der theoretisch geringeren Saugleistung.

Aufgefangen wird der Schmutz in einem annehmbar großen Auffangbehälter, welcher auf der Oberseite angebracht ist.

In diesem Behälter befindet sich auch ein Feinstaubfilter, welcher glücklicherweise unter diversen anderen Filtern versteckt ist, sodass der grobe Schmutz nicht in diesem landet.

Das Entleeren dieses Behälters funktioniert problemlos.

 

Die App

Der 360 S6 ist natürlich ein vernetzter Staubsaugroboter. Der Hersteller bietet für diesen eine App an, über welche Ihr den Roboter programmieren und generell steuern könnt.

Auch ist es über die App möglich den Raum zu sehen den der Roboter vermessen und gereinigt hat. Hier könnt Ihr dann auch virtuelle Barrieren anlegen.  Wollt Ihr also nicht, dass der Roboter heute das Wohnzimmer saugt, dann könnt Ihr diesem dies über die App mitteilen.

Theoretisch zu mindestens! Praktisch kann ich Euch leider dies nicht bestätigen. Es passiert nicht oft, aber die 360 App hat mich geschlagen. Alleine das Finden der „360Smart“ App war nicht ganz einfach. Diese ist zwar im Play Store, aber so wirklich Informationen wie die App nun genau heißt, sind etwas versteckt.

In der App müsst Ihr Euch registrieren, wie für China üblich mit Eurer Handy Nummer! Nach einigen Fehlermeldungen, welche natürlich alle nicht auf Englisch übersetzt wurden sondern Chinesisch sind, gelang es mir meinen Verifizierungscode, welchen man per SMS erhält, einzugeben.

Daraufhin wurde ich aus der App mit einer „Netzwerk überlastet versuchen sie es später, Meldung geworfen. Beim Versuch mich erneut anzumelden erhalte ich die Meldung, dass meine Nummer bereits angemeldet ist, diese Meldung natürlich auf Chinesisch.

Aber ich kann mich nicht mit meiner Nummer einloggen! Egal ob mit +49 davor, mit einer 0 davor usw. Es kommt immer die Meldung unbekannte Telefonnummer…… Bei jedem Versuch muss man dann noch einen scheiß Captcha Code eingeben.

Ob es hier einen generellen Bug mit deutschen Telefonnummern gibt oder es daran lag, dass meine Registrierung abbrach und daher nicht vollständig ist, kann ich Euch leider nicht sagen.

Aber man kann den Roboter auch ohne App im Basis Modus nutzen.

 

Lautstärke

Der 360 S6 ist ein vergleichsweise leiser Staubsaugroboter. Dies liegt vor allem an der Teppich- Erkennung.

Der 360 S6 schaltet, wenn er einen Teppich erkennt, eine Leistungsstufe hoch und wenn er auf glattem Boden ist eine Stufe runter. Daher ist dieser auf normalem Boden immer vergleichsweise leise. Er ist nicht „silent“, aber leiser als ein Handstaubsauger oder die meisten anderen Modellen.

Auf Teppichen dreht der Saugmotor merkbar hoch. Hierbei wird dieser zwar nicht laut, entwickelt aber ein recht hochfrequentes Pfeifen. Dieses kann etwas stören, ist aber nicht kritisch laut.

Die Modelle von Xiaomi zum Beispiel sind ein gutes Stück lauter, aber weniger hochfrequent.

Unterm Strich würde ich die Lautstärke als befriedigend bis gut einstufen.

 

Fazit

Das Fazit zum 360 S6 ist ein sehr schwieriges. An sich kann ich den Staubsaugroboter voll empfehlen! Die Navigation ist gut bis sehr gut und auch die Saugleistung passt völlig.

Größere Schwächen oder Probleme konnte ich nicht ausmachen. Das Testfazit ist also sehr gut!

Auch der Preis von +.300€ ist mehr als fair, verglichen mit den klassischen Modellen die man auf Amazon und Co. Findet, ist der 360 S6 einfach aufgrund seiner Navigation deutlich überlegen.

Man muss bei den großen Herstellern schon 500€+ ausgeben um was Vergleichbares zu bekommen.

Aber wo ist dann das Problem? Xiaomi! Xiaomi hat aktuell zwei sehr gute Staubsaugroboter, vor allem der etwas ältere Xiaomi Mi Robot Vacuum. Dieser ist auch 2018 immer noch absolut empfehlenswert, bietet eine noch bessere Navigation und eine vergleichbare Saugleistung, zu einem nochmals niedrigeren Preis.Wenn man den 360 S6 aus Asien bestellt, kann man auch gleich den Xiaomi nehmen, dies ist aktuell zumindest meine Meinung.

Schlecht ist der 360 S6 auf keinen Fall, aber solange der Xiaomi Mi Robot Vacuum nochmals günstiger ist, würde ich diesen vorziehen.

 

Positiv

  • Gute Verarbeitung
  • Gute Navigation auch in komplexeren Wohnungen
  • Sehr gute Saugleistung
  • Vergleichsweise leise

Negativ

  • Reinigungsleistung an hohen Teppichkanten suboptimal
  • Problematische App

Die Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder im Test

Smarte Rauchmelder sind ein absolutes Sicherheitsplus über welches jeder Mensch nachdenken sollte. Unterwegs benachrichtigt zu werden, wenn Zuhause irgendwas nicht stimmt, ist einfach klasse. Allerdings sind smarte Rauchmelder teils sehr teuer. 150€ pro Stück sind hier keine Seltenheit, siehe das zugegeben sehr gute Bosch Twinguard System.

Ich kann hier vollkommen verstehen, wenn dies für einige Nutzer zu teuer ist, gerade wenn man ein komplettes Haus damit ausstatten will.

An welchen Hersteller könnte man sich bloß wenden, wenn es um gute aber günstige Elektronik geht? Richtig Xiaomi! Xiaomi bietet auch für sein Smart Home System Rauchmelder an, die Xiaomi Mijia Honeywell Fire Alarm Detector.

Im Gegensatz zu den Konkurrenten kosten diese Rauchmelder um die 28€ pro Stück! So viel zahlt man ja fast für einen normalen Rauchmelder, ohne Smart Funktionalität.

Aber was können die Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder im Test

Die Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder gehören zu Xiaomis Smart Home System. Das bedeutet um diese wirklich „smart“ nutzen zu können, benötigt Ihr das Xiaomi Gateway, was aber kein Drama ist.

Das Gateway kostet nur knapp über 20€ und bietet natürlich noch diverse andere Möglichkeiten als nur die Rauchmelder. Beispielsweise könnt Ihr Temperatur Sensoren, Bewegungsmelder, smarte Steckdosen, Tür/Fenster Sensoren usw. für dieses System bekommen.

In diesem Bericht konzentrieren wir uns aber primär auf die smarten Rauchmelder von Xiaomi.

Die Mijia Honeywell Rauchmelder sind für smarte Rauchmelder erfreulich klein und kompakt! Mit einem Durchmesser von 90mm und einer Höhe von 36mm sind diese signifikant kleiner als vergleichbare Modelle der Konkurrenz.

Rein vom Design sind diese durchaus etwas moderner gestaltet, wirken aber auch nicht übermäßig futuristisch. Das Gehäuse besteht natürlich aus einem rein weißen Kunststoff und ist gut gemacht.

Der Mijia Honeywell Rauchmelder fühlt sich nicht billig an, was für das Vertrauen in ein Produkt sehr wichtig ist.

Bei der Montage setzt Xiaomi wie üblich auf eine abdrehbare Grundplatte welche Ihr einfach an der Decke verschrauben könnt, passende Schrauben liegen bei.

Im Gegensatz zu vielen anderen smarten Rauchmeldern setzt Xiaomi bei seinen Rauchmeldern auf eine austauschbare Batterie. Die hier verwendete CR123A (bei Amazon) soll laut Xiaomi bis zu 5 Jahre halten, was ich verständlicherweise nicht nachprüfen kann.

 

Feature und Funktionen

Schritt NR. 1 ist natürlich das Koppeln des Rauchmelders mit dem Xiaomi Smart Home Gateway. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Ihr dieses bereits vollständig eingerichtet habt. In der Mi Home App geht einfach auf das Hinzufügen eines neuen Produkts und wählt den Rauchmelder aus.

Drückt die Taste am Rauchmelder dreimal und fertig. Der Rauchmelder ist in der MI Home App eingebunden und funktionsfähig.

Was kann aber nun der Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder so besonderes? Das Wichtigste ist natürlich im Falle eines Brands einen akustischen Alarm abzugeben.

Aber was ist wenn niemand Zuhause ist und keine direkten Nachbarn vorhanden sind die den Feuermelder hören könnten? Feuermelder reagieren oftmals sehr sensibel auf Rauch, so auch der Mijia Honeywell Rauchmelder.

Bei einer rechtzeitgien Erkennung des Brands könnten eventuell noch Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Daher ein smarter Rauchmelder! Neben dem akustischen Alarm erhaltet Ihr eine Benachrichtigung auf Euer Smartphone, dass der Rauchmelder etwas erkannt hat.

Ihr habt also die Möglichkeit die Feuerwehr zu benachrichtigen oder im Zweifel auch vielleicht einen Nachbarn der mal nach dem Rechten schaut. Gerade für Besitzer von Haustieren sicherlich sehr beruhigend.

Neben dem Alarm des Rauchmelders kann auch die Sirene des Gateways genutzt werden um im Falle des Falls Alarm zu schlagen.

Ein sehr interessantes Feature ist die Möglichkeit die Empfindlichkeit des Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelders zu verstellen. Nutzt Ihr einen in der Küche, könnt Ihr beispielsweise die Empfindlichkeit etwas herunter drehen.

Nutzt Ihr einen in einem Raum wo nicht geraucht oder Kerzen angezündet werden, könnt Ihr die Empfindlichkeit auch noch etwas hochdrehen.

Habt Ihr andere Xiaomi Smarthome Geräte ist es möglich Verknüpfungen anzulegen. Beispielsweise erkennt ein Rauchmelder Rauch, sollen alle Lampen im Haus eingeschaltet werden, was vielleicht sogar sinnvoll ist als zusätzliches visuelles Zeichen.

 

Wichtig!

An dieser Stelle eine wichtige Info. Der Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder ist nicht in Deutschland zugelassen, sofern ich dies richtig sehe!

Das bedeutet zwar nicht, dass Ihr diesen nicht nutzen dürft, aber ich würde nicht empfehlen diesen in einem „Pflicht Raum“ einzusetzen. Pflicht Räume sind Schlafzimmer und alle Räume/Flure zwischen den Schlafzimmern und dem nächsten Ausgang.

Hier müsst Ihr mittlerweile in allen Bundesländern Feuermelder haben, alleine schon aus versicherungstechnischen Gründen. Hier würde ich genau deshalb nur einen Feuermelder nutzen welcher regulär in Deutschland zugelassen ist.

Ich habe keinen Zweifel, dass der Xiaomi Mijia Honeywell Rauchmelder nicht genauso, wenn nicht sogar besser arbeitet als die meisten normalen Feuermelder. Allerdings drücken sich Versicherungen im Zweifel sehr gerne und hier würde ich diesen keinen Raum geben nach dem Motto „sie hatten keinen zugelassen Feuermelder, egal ob das verwendete Modell funktioniert hat oder nicht“ zu argumentieren.

Sollte wirklich ein dickes Feuer ausbrechen und die Feuermelder haben funktioniert, wird zwar vermutlich sich niemand darum kümmern was das denn nun für Feuermelder waren, aber man weiß ja nie.

Daher meine Empfehlung nutzt die Xiaomi Mijia Honeywell Feuermelder wenn nur zusätzlich oder in optionalen Räumen wo es aktuell keine Pflicht ist einen Feuermelder zu nutzen. Ein gutes Beispiel wäre die Küche, der Keller, der Dachboden usw.

 

Fazit

Grundsätzlich kann man die Xiaomi Mijia Honeywell Feuermelder nur voll empfehlen! Für einen Kaufpreis von 26€ sind diese ein großes Sicherheitsplus, gerade in Räumen die man ansonsten nicht mit teuren smarten Rauchmeldern versorgen würde.

Zwar sind diese nicht ganz so „überzüchtet“ wie die Modelle von Bosch oder Nest, aber die Basics stimmen und beispielsweise die Möglichkeit das Rauchlevel anzupassen ab wann die Feuermelder losgehen ist für Raucher oder die Küche perfekt.

Der größte Minuspunkt ist sicherlich die fehlende „Zertifizierung“ in Deutschland, was natürlich nicht bedeutet, dass diese nicht gut funktionieren, sie sind nur nicht für den deutschen Markt gedacht.

Sucht Ihr aber Feuermelder für den Keller, Speicher, Küche und andere nicht verpflichtende Räume kann ich die Xiaomi Mijia Honeywell Feuermelder nur voll empfehlen!

Huawei Mate 20 Pro, Ladeanalyse und Ladeverhalten. Welche Ladestandards unterstützt das Mate 20 Pro?

Huawei Smartphones sind berühmt für ihr vergleichsweise hohes Ladetempo. Mit dem Mate 20 Pro will Huawei jetzt aber nochmals einen Rekord aufstellen. Dieses wird mit einem 40W Ladegerät ausgeliefert, welches das Smartphone in nur einer halben Stunde auf 70% Ladung bringen soll. Beeindruckend!

Aber wie funktioniert das Ganze? Funktioniert es wirklich so schnell und problemlos wie beworben?

Wie steht es um alternative Ladestandards, abseits von Huaweis Super Charge? Unterstützt das Mate 20 pro auch Quick Charge und USB Power Delivery?

Alle diese Fragen versuche ich mit Euch in diesem kleinen Test zu klären. Welche Ladestandards unterstützt das Huawei Mate 20 Pro und wie steht es um das generelle Ladeverhalten?

Wie funktioniert Huaweis Super Charge?

Starten wir diesen Bericht mit einer kurzen Erklärung wie Huaweis Schnellladetechnologie „Super Charge“ funktioniert und was diese von Quick Charge und USB Power Delivery unterscheidet.

Wenn wir über Elektrizität reden gibt es zwei wichtige Einheiten, Spannung und Strom. Spannung und Strom sind gleichwertig zu behandeln. Also ein 5V 2A Ladegerät würde die gleiche Leistung liefern wie ein 2V 5A Ladegerät. 5 * 2 = 10 genau wie 2 * 5.

Ein normaler USB Port hat eine Spannung von 5V und in der Regel maximal 2A bzw. 3A bei USB C. Verfahren wie USB Power Delivery oder Quick Charge erlauben nun das Erhöhen der Spannung von 5V auf 9V, 12V, 15V oder sogar 20V. Der Strom bleibt dabei in der Regel bei maximal 2A bzw. 3A.

Huawei dreht das Spiel bei seinem Super Charge um. Anstelle die Spannung zu erhöhen wird einfach der Strom weiter erhöht auf bis zu 5A.

Klingt im ersten Moment natürlich sinnvoll, belassen wir einfach die Spannung bei den typischen 5V und erhöhen den Strom. In der Praxis ist dies allerdings nicht so einfach! Ein höherer Strom braucht ab einem gewissen Punkt deutlich dickere Leiter und Kontakte.

Aus diesem Grund nutzt vermutlich Quick Charge und USB Power Delivery auch eine höhere Spannung, welche leichter zu transportieren ist, zumindest in den Niederspannungsbereichen in welchen wir uns hier bewegen.

Für den normalen Strom werden ja auch Hochspannungsleitungen genutzt und keine Hochstromleitungen.

Aber der Akku Eures Smartphones hat in der Regel eine Spannung von 3,7/3,8V. Wird bei Quick Charge nun 9V in Euer Smartphone gepumpt, muss diese Spannung erst auf 4,2V abgesenkt werden, was die Ladespannung von Lithium Ionen Akkus ist.

Das Absenken von 9V auf 4,2V ist komplexer als das Absenken von 5/4,5V auf 4,2V. Hierdurch produzieren Quick Charge Smartphones oftmals mehr Abwärme beim Laden, was die potenzielle Ladegeschwindigkeit reduziert.

Um nun das Problem mit dem Leitungsquerschnitt etwas zu entkräften, nutzt Huawei bei seinen Ladekabel meist zwei stromführende Leiter, welche den Widerstand des Kabels ein gutes Stück reduzieren.

So war das Ganze zu mindestens bisher! Mit dem Mate 20 Pro wurde anscheinend eine völlig neue Art des „Super Charge“ eingeführt.

Mit dem Huawei Mate 20 Pro hat Huawei den Ladestrom auf bis zu 40W erhöht! Bei einer 5V Spannung wären 40W satte 8A, was vermutlich für den USB Stecker einfach zu viel wäre.

Daher hat Huawei beim Mate 20 Pro auch die Spannung erhöhen müssen, ähnlich wie bei Quick Charge. So wird das neue Mate 20 Pro mit 10V und 4A geladen.

Huawei nutzt also hohe Spannung + hohen Strom. Hier wird es in der Praxis interessant zu sehen sein wie gut das Ganze funktioniert, denn in der Theorie sollte es beim Mate 20 Pro damit deutlich mehr Abwärme geben als bei früheren Modellen.

 

Das neue Huawei Super Charge Ladegerät

Bisher hatten Huawei Super Charge Ladegeräte eine Leistung von maximal 22,5W. Das neue Huawei Super Charge Ladegerät hingegen bietet 40W.

Dabei sind die angegeben Spannungsbereiche der beiden Super Charge Ladegeräte völlig anders!

Das alte Ladegerät brachte 5V 4,5A Spitzenleistung, das neue Ladegerät bietet bei 5V maximal 2A!

Damit ist die 5V Leistung von 22,5W auf 10W gefallen! Die 40W Spitzenleistung hingegen werden bei 10V 4A erreicht.

Dies ist sehr merkwürdig, denn somit wird es nicht möglich ältere Huawei Flaggschiff Smartphones wie das Mate 10 Pro mit dem neuen Huawei Super Charge Ladegerät mit vollem Tempo zu laden.

Allerdings scheint hier einfach die Beschriftung des neuen Huawei Super Charge Ladegerätes nicht zu stimmen!

An einem Huawei Mate 10 Pro oder auch der Huawei Super Charge Powerbank angeschlossen liefert auch das neue Ladegerät 5V 4,4xA.

Damit ist es auch möglich ältere Huawei Smartphones mit dem neuen Super Charge Netzteil mit vollem Tempo zu laden, auch wenn die Leistungsangabe auf dem Netzteil anderes vermuten lässt.

Umgekehrt könnt Ihr natürlich nicht das volle Ladetempo erreichen. Das alte Super Charge Ladegerät kann das Mate 20 pro nicht mit vollem Tempo laden.

 

Das Ladetempo des Huawei Mate 20 Pro

Schauen wir uns einmal das Ladetempo das Huawei Mate 20 Pro an, an diversen Quelle. Beginnen wir mit der langsamsten Methode wie Ihr das Smartphone aufladen könnt, dies wäre an einem normalen USB Port eines PCs.

Hier ist das Ladetempo des Mate 20 Pro auf ca. 0,48A bzw. 2,5W limitiert. Schneller geht’s wenn Euer PC über einen Thunderbolt 3 USB C Port verfügt. Hier werden 1,72A bzw. rund 8,5W erreicht.

Ein ähnliches Tempo schafft auch ein normaler USB Port eines klassischen 5V 2,4A Ladegeräts. Je nach Güte dieses Standard Ladegerätes erreicht das Mate 20 Pro zwischen 1,5A und 1,85A, maximal also 9,xW.

Normales Aufladen

Quick Charge 3.0 ist so eine Sache! An einem normalen Quick Charge 3.0 Ladegerät erreicht das Huawei Mate 20 Pro nur seine Standard Ladegeschwindigkeit von 9,xW. Allerdings gibt es ein paar Quick Charge Ladegeräte welche über irgendwelche speziellen Optimierungen verfügen, hier werden 1,48A bei 9V erreicht, also rund 14W!

QC 3.0 an einer Omars Powerbank
QC3.0 an einer Anker Powerbank

Leider ist es hier schwer ersichtlich welche Quick Charge Ladegeräte diese spezielle Optimierung besitzen. Modelle der großen Hersteller wie Anker, RAVPower oder AUKEY scheinen diese NICHT zu besitzen. Aktuell konnte ich diese nur bei zwei Powerbanks von Omars nachweisen, habe es aber auch schon früher bei anderen Modellen vereinzelt gesehen.

Rechnet im Normalfall damit dass das Mate 20 Pro NICHT von Quick Charge 3.0 profitiert!

Was hier zuverlässiger funktioniert ist der USB Power Delivery Standard. Wie auch das Mate 10 Pro, P10 usw. unterstützt das Mate 20 Pro auch USB Power Delivery für ein schnelllade ähnliches Tempo.

An einem USB PD Ladegerät erreicht das Mate 20 Pro ca. 1,5-1,8A bei 9V, also rund 14-16W. Verglichen mit einem Note 9 von Samsung wäre dies schon ein rasantes Ladetempo, dieses schafft maximal 14W. Allerdings verglichen mit Huaweis eigenen Super Charge ist dies noch recht langsam.

An einem USB PD Ladegerät

An einem alten Super Charge Ladegerät oder Huaweis eigenen Super Charge Powerbanks erreicht das Mate 20 Pro 4,74V bei 4,82A, also 22,8W Ladestrom.

An dem neuen Super Charge Ladegerät, welches beiliegt, konnte ich hingegen 9,264V und 3,4A messen, also rund 32W. Dies ist natürlich noch etwas unter Huaweis Angabe, aber dennoch der mit Abstand höchste Ladestrom den ich bei einem Smartphone bisher gesehen habe!

Am neuen Super Charge Ladegerät
Am alten Super Charge Ladegerät

 

Ladetempo

Huawei gibt uns zwei Angaben bezüglich des Ladetempos. Zum einen soll dies bis zu 40W sein, zum anderen soll das Smartphone 0-70% in 30 Minuten schaffen. Stimmt dies?

Beginnen wir mit dem ersten Punkt, nein das Huawei Mate 20 Pro lädt nicht mit 40W! Das normale Maximum während des Ladevorgangs liegt bei knapp über 30W!

Allerdings die Angabe 0-70% in 30 Minuten stimmt und das auf die Minute genau. Daher scheint es kein Fehler zu sein, dass das Mate 20 Pro bei mir „nur“ mit 30-31W in der Spitze lädt.

Warum gibt Huawei einen 0-70% Wert an? Das Ladetempo des Mate 20 Pros ist sehr konstant. Ihr könnt wirklich sagen von 0-70% wird das volle Ladetempo erreicht, aber ab genau 70% fällt das Ladetempo des Smartphones ein gutes Stück ab, auf ca. 16W.

Ab der 84% Marke, die nach rund 43 Minuten erreicht wird, sinkt der Ladestrom kontinuierlich ab, bis er 0 erreicht.

Während die ersten 0-70% nur 30 Minuten brauchen, brauchen die restlichen 70-100% knapp 60 Minuten!

Grundsätzlich ist es völlig normal, dass das Ladetempo zum Ende des Ladevorgangs massiv abfällt, aber beim Huawei Mate 20 Pro wirkt dies aufgrund der sehr hohen Basis-Ladegeschwindigkeit sehr krass.

Zum Vergleich das iPhone XS Max schafft in 30 Minuten rund 50% und benötigt für den vollen Ladevorang knappe 2 Stunden. Das Note 9 erreicht nach 30 Minuten rund 38% und ist voll nach 2 Stunden und 20 Minuten.

Wenn wir davon ausgehen, dass der Akku des Mate 20 Pro 16,044Wh hat (4200mAh bei 3,82V) liegt die Super Charge Ladeeffizienz bei rund 85%. Ihr müsst also 18.9578Wh bzw. rund 5000mAh in das Smartphone „pumpen“ um dieses einmal komplett zu füllen.

 

Alternative Ladegeräte für das Huawei Mate 20 Pro

Wollt Ihr das volle Schnellladetempo gibt es leider keine 3. Anbieterlösung. Dann müsst Ihr das Huawei eigene Super Charge Ladegerät nutzen.

Das nächst beste wäre ein Ladegerät mit USB Power Delivery. Via USB Power Delivery erreicht das Mate 20 Pro 14-16W Ladestrom. Verglichen mit den 9W beim normalen Laden ist dies schon eine gute Steigerung, aber natürlich nicht ansatzweise so gut wie Super Charge.

Seid Ihr aber dennoch bereit zugunsten von 3. Anbieter Lösungen, gegebenenfalls mit mehreren Ladeports usw., etwas Ladetempo zu opfern, greift zu einem Modell mit USB Power Delivery und mindestens 18W Leistung auf dem Power Delivery Port.

Hier würde ich folgende Modelle empfehlen:

 

Powerbanks für das Mate 20 Pro

Ähnliches Spiel wie bei den Ladegeräten. Wollt Ihr das volle Ladetempo, dann habt Ihr aktuell sogar komplett Pech gehabt. Allerdings gibt es von Huawei ein paar Powerbanks welche den alten Super Charge Standard mit 22,5W unterstützen.

Dies wäre aktuell die:

Beide Powerbanks können das Mate 20 Pro sehr schnell aufladen und auch selbst sehr schnell via Super Charge laden. Grundsätzlich sind beide Modelle sehr solide, aber mit 50+€ auch sehr teuer für ihre vergleichsweise geringe Kapazität.

Günstiger, aber auch langsamer geht’s erneut mit einer USB Power Delivery Powerbank. Für das Mate 20 Pro würde ich hier aktuell folgende Modelle empfehlen:

 

Fazit

Zusammengefasst was können wir diesem Bericht entnehmen?

  1. Das neue Super Charge Ladegerät und das Mate 20 Pro nutzen eine höhere Spannung als zuvor (bis zu 10V)
  2. Das neue Super Charge Ladegerät ist voll mit alten Huawei Smartphone kompatibel, trotz anderslautender Beschriftung
  3. Das Huawei Mate 20 Pro erreicht ein maximales Ladetempo von rund 30-32W
  4. Das Huawei Mate 20 Pro benötigt für 0-70% wie beworben 30 Minuten. Für die restlichen 30% sind aber knapp 60 Minuten nötig.
  5. Das Huawei Mate 20 Pro unterstützt USB Power Delivery mit bis zu 16W

Ich denke so können wir alle wichtigen Infos kompakt zusammenfassen.

Das Huawei Mate 20 Pro ist das schnellst ladende Smartphone aktuell auf dem Markt, gerade wenn man sich die Sprint Geschwindigkeit ansieht. 0 auf 70% ist mit 30 Minuten extrem schnell. Ein iPhone Xs Max schafft in der gleichen Zeit nur 50% und ein Note 9 nicht mal 40%.

Die restlichen 30% um das Smartphone voll zu machen dauern aber beim Mate 20 Pro sehr lange! Hierdurch dauert ein vollständiger Ladevorgang ziemlich genau eine Stunde und 30 Minuten.

Das neue Ladegerät bietet dabei eine höhere Spannung als bisher. Bisher erreichten die Huawei Super Charge Ladegeräte ihre maximale Leistung von 22,5W bei einer Spannung von 5V. Beim neuen Ladegerät sind es 10V bei welchen die 40W erreicht werden.

Laut Beschriftung schafft das neue Super Charge Ladegerät allerdings nur 10W bei 5V Spannung, was aber falsch ist! Das neue Super Charge Ladegerät kann bei 5V auch die 22,5W Liefern wie das alte Ladegerät und ist somit voll mit allen Huawei Geräten kompatibel.

Wollt Ihr eine Powerbank für unterwegs oder ein alternatives Ladegerät bleibt Euch nur original Huawei Zubehör oder Ihr müsst auf etwas Ladetempo verzichten.

Mit einer USB Power Delivery Powerbank oder Ladegerät erreicht das Mate 20 Pro immerhin rund 16W. An einem normalen Ladegerät hingegen nur 9W.

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch weiterhelfen!

Haben Powerbanks ihre volle Kapazität von Anfang an?

Bei einer Powerbank die ich vor Kurzem zum Test erhalten habe, lag ein kleiner Flyer bei, welcher besagte, dass die Powerbank erst nach mehreren Ladezyklen ihre volle Kapazität entfalten würde.

Dies ist eine sehr interessante Aussage, welche ich so noch nie gehört oder bedacht habe. Meiner Erfahrung nach haben Powerbanks eigentlich spätestens ab dem zweiten Zyklus die volle Leistung, überprüft habe ich diese Theorie aber nie.

Bisher zumindest noch nicht! Wollen wir uns doch einmal anschauen ob es stimmt, dass eine Powerbank mehrere Zyklen benötigt ehe diese die volle Kapazität entfaltet!

 

Die Fragen

Dieser kleine Test soll gleich zwei Fragen klären.

  1. „Die Powerbank verfügt über einen Lithium Ionen Akku, der seine volle Leistung erst nach mehrmaligem vollständigen Be- und Entladen erreicht.“ Stimmt dies?
  2. Wie konstant ist die Kapazität einer Powerbank über mehrere Zyklen? Gibt es jedes Mal die gleiche Leistung oder können Schwankungen auftreten?

 

Der Versuchsaufbau

Die Powerbank bei welcher der Flyer beilag, der diesen Test ausgelöst hat, war die RealPower PB-10000C. Daher habe ich mir auch diese Powerbank für diesen Versuch geschnappt. Der Versuchsaufbau ist einfach, die Powerbank wird vollständig geladen (bis kein Ladestrom mehr anliegt), dann wird die Powerbank entladen bis diese von alleine ausgeht.

Der Entladestrom liegt bei konstanten 1A über alle Versuche hinweg. Als Messgerät kommt der PortaPow premium USB + DC Power Monitor (bei Amazon) zum Einsatz.

 

Der Test

Kommen wir damit auch gleich zu den Ergebnissen.

Ich denke das Ergebnis der RealPower PB-10000C ist recht eindeutig. Es gibt keine Steigerung der Kapazität nach ein paar anfänglichen Zyklen.

Ganz im Gegenteil der erste Zyklus war in diesem Fall der „Leistungsstärkste“. Ich denke damit ist der Hinweis welcher bei der Powerbank beilag als überflüssig zu bezeichnen. Es gibt keine nennenswerte Kapazitätsschwankung über die ersten Lade/Entladezyklen.

Ganz im Gegenteil ich war sehr überrascht wir konstant die Kapazität über die ersten Ladezyklen ist! Zyklus 2 und 4 boten beispielsweise bis auf die dritte Nachkommastelle genau die gleiche Leistung, was erstaunlich ist.

 

Fazit

Zwar war dies nur eine kleine Stichprobe, aber nach aktuellem Stand gehe ich davon aus, dass eine neue Powerbank ab dem ersten Zyklus ihre volle Kapazität zur Verfügung hat.

Auch die Zyklen danach bleibt die Kapazität eine lange Zeit ohne größere Schwankungen, ehe dann nach 200+ Zyklen so langsam die Alterung der Powerbank einsetzt.

In meinem Test war die Kapazität auf +-3% bei jedem Lade/Entladezyklus gleich, was ich als sehr positiv werte!