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Das Arlo Smart Home Security Light im Test, teuer aber auch gut?

Es geht mit großen Schritten auf den Winter zu. Was ist oftmals im Winter das kostbarste Gut neben Wärme? Richtig Licht!

Jeder Hausbesitzer wird das Problem mit dunklen Ecken im Garten kennen. Zum einen sind diese natürlich nicht schön, wer läuft schon gerne durch einen dunklen Garten, aber zum anderen sind solche dunklen Ecken auch ein gewisses Sicherheitsrisiko.

Was machen?

Eine Lampe vom Elektriker anbringen lassen? Teils nicht möglich oder teuer.

Solarlampen montieren? Im Winter aufgrund der schwachen Sonne problematisch.

Hier versucht Netgear Arlo mit dem Smart Home Security Light eine Lösung zu bieten. Beim Smart Home Security Light handelt es sich um einen LED Strahler auf Akku-Basis, welcher in das Netgear Arlo System integriert ist.

So erhaltet Ihr beispielsweise beim Erkennen einer Bewegung eine Meldung auf Euer Smartphone. Ideal in Kombination mit den kabellosen Überwachungsakmeras von Arlo.

Allerdings möchte Netgear/Arlo für das Smart Home Security Light satte 150€. Ist es das ein Sicherheitslicht wert?

Finden wir dies gemeinsam im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Smart Home Security Light.

 

Das Arlo Smart Home Security Light im Test

Das Arlo Sicherheitslicht ist eine rund 101 x 73 x 61mm große Einheit, welche im typischen Netgear Arlo Style gehalten ist.

Das bedeutet das Sicherheitslicht ist größtenteils aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt. Lediglich die Front besitzt eine schwarze Abdeckung für ein etwas unauffälligeres Design.

Auf der Front findet sich neben dem Bewegungsmelder auch ein Lichtsensor und natürlich die LEDs. Hier handelt es sich um acht normale warm/weiße LEDs und um vier RGB LEDs.

Die Energieversorgung wird über den bekannten Netgear Arlo Pro Akku geregelt. Falls Ihr also eine Arlo Pro oder Arlo Pro 2 Kamera habt, könnt Ihr den Akku dieser auch in dem Smart Home Security Light nutzen.

Ein passender Akku liegt aber natürlich bei. Bei diesem Akku handelt es sich um ein 7,2V 2440mAh Modell mit 17,57Wh. Die Akkulaufzeit liegt bei rund 6-7 Stunden auf voller Helligkeit und rund 12 Stunden bei 50%. Bei 5 Minuten pro Aktivierung sind dies rund 70-80 Einschaltungen. Bei einer reduzierten Helligkeit sind es deutlich mehr.

Geladen wird der Akku über einen microUSB Port auf der Unterseite und einem beiliegendem Ladegerät. Netgear nutzt hier Quick Charge als lade Standard, Ihr könnt also auch ein eigenes Quick Charge Ladegerät verwenden, solltet Ihr mal das originale Ladegerät verlegt haben.

Alternativ bietet Netgear auch eine externe Ladestation an.

Bei der Befestigung setzt Netgear leider nicht auf sein Arlo typisches Magnet System. Stattdessen liefert Netgear einfach eine normale Schraubhalterung mit. Diese lässt sich einfach an einer Wand montieren.

Dass das Smart Home Security Light natürlich wassergeschützt ist und somit auch außen betrieben werden kann, brauche ich vermutlich nicht groß zu erwähnen.

Das einzelne Arlo Smart Home Security Light bringt Euch allerdings gar nichts! Zwar ist dieses mit dem Alro System kompatibel, benötigt aber eine eigene Bridge! Diese liegt im Basis Set bei und ist einfach eine kleine Kunststoff Box welche mit dem Strom verbunden wird und sich danach in Euer WLAN einbindet.

 

App und Funktionen

Das Arlo Smart Home Security Light nutzt die normale Netgear Alro App, welche Ihr vielleicht auch von Euren Kameras bereits kennt.

Hier wird das Sicherheitslicht auch einfach eingebunden und gemeinsam mit den Kameras gesteuert.

Auf der Startseite, wo normalerweise die Vorschau der Kameras zu sehen ist, ist bei dem Sicherheitslicht nur ein kleiner „Balken“.

Über diesen Balken könnt Ihr auf die Schnelle das Licht manuell ein/ausschalten, wie auch weitere Konfigurationen vornehmen. Hierzu gehört vor allem die Lichtfarbe und der Bewegungsmelder.

Starten wir aber beim Licht. Das Smart Home Security Light verfügt sowohl über weiße LEDs, wie aber auch über RGB LEDs.

Ihr könnt in der App nun festlegen, was Ihr gerne hättet, weißes Licht oder buntes Licht. Es ist sogar möglich, einen Farbwechsel einzustellen.

Beim bunten Licht stehen Euch alle erdenklichen Farben zur Auswahl. Bedenkt allerdings, dass das weiße Licht heller ist!

Neben der Lichtfarbe könnt Ihr natürlich die Helligkeit regeln, wie auch die Leuchtdauer. Diese liegt minimal bei 5 Minuten und kann bis zu einer Stunde hochgehen. Ich hätte mir hier fast aber eine noch etwas niedrigere Leuchtdauer gewünscht, falls man das Sicherheitslicht nur an einem Durchgang anbringt.

Solltet Ihr die Leuchtdauer deutlich anheben, bedenkt, dass dies mehr auf den Akku geht!

Der nächste wichtige Punkt ist der Bewegungsmelder. Diesen könnt Ihr in der Stärke frei anpassen. Wird eine Bewegung erkannt, schaltet sich bei Nacht das Licht des Sicherheitslicht ein und Ihr erhaltet eine Benachrichtigung auf Eurem Smartphone.

Wollt Ihr nicht permanent Benachrichtigungen erhalten, könnt Ihr diese natürlich auch abschalten. Alternativ könnt Ihr einen Zeitplan anlegen, dass Ihr beispielsweise nur nachts Benachrichtigungen erhaltet.

Wie steht es um die Helligkeit? Netgear gibt diese mit 400 Lumen an, also knapp der Hälfte einer klassischen 60W Glühbirne, was auch praktisch hinkommt.

Das Licht des Arlo Smart Home Security Light ist natürlich etwas fokussierter, wirkt daher heller. Dieses ist natürlich nicht hell genug eine Terrasse zu beleuchten, aber ausreichend hell, dass beispielsweise Hindernisse auf dem Boden zu erkennen sind.

Zumindest wenn Ihr das weiße „Flutlicht“ eingeschaltet habt. Das bunte Licht, gerade das rote, ist eher als Abschreckung für potenzielle Einbrecher gedacht oder als Party Gag. Dieses ist ein gutes Stück dunkler als das Flutlicht und schafft es wirklich nur 2-3 Meter gut auszuleuchten.

Zwar ist das Licht des Smart Home Security Light etwas fokussiert, dennoch ist der Schein recht breit. Montiert Ihr das Flutlicht in der Ecke würde sogar eine größere Terrasse vollständig ausgeleuchtet.

Kurzum, ja das Arlo Smart Home Security Light erfüllt seinen Job!

 

Fazit

Das Fazit zum Arlo Smart Home Security Light fällt etwas zwiegespalten aus. Starten wir aber mit den positiven Punkten.

Ganz blöd gesagt erfüllt das Smart Home Security light alle Versprechen die Arlo macht. Die Integration in der Arlo App ist gut gelungen und die Steuerung inklusive Zeitplan usw. kann auf Wunsch sehr detailliert ausfallen.

Die Hardware macht zudem einen positiven Eindruck. Gerade wenn Ihr bereits im Arlo Pro Öko System unterwegs seid, werdet Ihr die Akkus beispielsweise bereits kennen. Die Akkulaufzeit ist zwar nicht absolut überragend, bei dauerhaftem Leuchten auf 100% ca. 7 Stunden, aber ausreichend gut, gerade wenn das Sicherheitslicht an einer etwas abgelegeneren Stelle angebracht wird.

Was die Helligkeit angeht, kann ich nicht klangen. Die 400 Lumen im Flutlicht Modus sind mehr als Ausreichend für ein Sicherheitslicht. Die bunte Beleuchtung ist zwar ein Stück dunkler, kann aber durchaus eine abschreckende Wirkung entfalten, wenn man plötzlich Rot angestrahlt wird. Ich würde das Arlo Smart Home Security Light aber im normalen Flutlicht Modus nutzen.

Klingt doch soweit absolut klasse! Ist es auch, wäre da nur nicht der Preis. 150€ für das Basis Set und 120€ für ein Security Light finde ich zugeben etwas happig, gerade wenn man bedenkt, dass eine normale Arlo HD Kamera rund 90€ kostet.

Kurzum, habt Ihr eine „dunkle Ecke“ an Eurem Haus, wo Ihr vielleicht auch etwas Angst habt, dass dies ein Angriffspunkt für Einbrecher ist, dann kann die Arlo Smart Home Security Light zuverlässig Abhilfe schaffen! Zum einen sind die LEDs ausreichend hell um eine Abschreckung für Einbrecher zu sein, zum anderen erhaltet Ihr auch Benachrichtigungen auf Eurem Smartphone. Damit ist das Arlo Smart Home Security Light eine ideale Ergänzung für die kabellosen Arlo Kameras, welche deren Nachtsicht doch ein gutes Stück verbessert.

Auch darf man natürlich nicht den Komfort Vorteil außer Acht lassen, falls man mal selbst abends raus muss. Das Ganze kommt allerdings zu einem durchaus gehobenen Preis! 120€ pro Licht sind doch saftig, selbst für ein gutes Produkt.

Die Anker Soundcore Infini Soundbar im Test, die Soundbar für den Preis/Leistungs orientierten Kunden?

Was Powerbanks und auch Bluetooth Lautsprecher angeht, gehört Anker ganz klar zu den Top Herstellern. Nun versucht Anker aber auch in anderen Bereichen Fuß zu fassen, wie beispielsweise bei Soundbars.

Die Anker Soundcore Infini Soundbar stellt aktuell das Top-Modell dar, mit einem Preis von rund 120€. 120€ sind zwar für eine Soundbar nicht übermäßig viel, aber dennoch darf man hier schon etwas mehr erwarten als nur einen langen Bluetooth Lautsprecher, der als Soundbar beworben wird.

Auf den ersten Blick sieht die Infini Soundbar auch durchaus vielversprechend aus! Die Größe ist groß genug, dass hier ein vernünftiger Klang produziert werden kann und das generelle Design wirkt wertig.

Schauen wir uns daher einmal die Anker Soundcore Infini Soundbar im Test an!

 

Die Anker Soundcore Infini Soundbar im Test

Mit einer Länge von 88cm, einer Höhe von 9cm und einer Tiefe von 5,6cm besitzt die Infini Soundbar durchaus eine solide Größe für eine Soundbar, welche es problemlos möglich machen sollte einen guten Klang zu liefern.

Als ein positives Zeichen dafür werte ich auch das vergleichsweise hohe Gewicht der Soundbar. Es handelt es sich also nicht um eine halb leere Kunststoffbox. Aufgrund des hohen Gewichts wirkt die Infini Soundbar ziemlich wertig, was auch die gute Verarbeitung widerspiegelt.

Front und Unterseite der Anker Soundcore Infini Soundbar sind komplett mit einem Aluminium Lautsprecher-Gitter bedeckt. Rückseite und Oberseite sind hingegen aus einem recht dicken matten Kunststoff gefertigt. Die Enden der Soundbar besitzen jeweils ein Bass-Reflexrohr.

Was das Design angeht, ist die Soundbar recht klassisch gehalten. Abseits von des SoundCore Logos auf der Front, wie auch den zwei Tasten ist die Soundbar komplett „Clean“. Diese wird sich also problemlos in so ziemlich jedem Raum gut einfügen.

Farbliche Akzente oder Ähnliches gibt es keine!

Vielleicht ist Euch aufgefallen ich schrieb, dass die Unterseite der Soundbar über ein Lautsprecher-Gitter verfügt, was ungewöhnlich ist.

Dies liegt daran, dass auch die Positionierung der Soundbar ungewöhnlich ist. Ihr habt hier zwei Optionen, Ihr könnt diese an die Wand hängen, oder unter Eurem Fernseher aufstellen.

Wobei aufstellen nicht richtig ist. Ihr müsst die Soundbar flach unter Euren Fernseher legen, sodass das SoundCore Logo nach oben zeigt. Lediglich bei einer Wandmontage ist das SoundCore Logo auf der Front.

Warum? Anker schreibt, dass es sich um eine 2.1 Soundbar handelt, was natürlich nur semi-richtig ist, da es keinen separaten Subwoofer gibt. In der Soundbar sind allerdings vier Treiber integriert.

Dabei handelt es sich um zwei Tief/Mitteltöner, welche neben dem SoundCore logo angebracht sind, wie auch um zwei Hochtöner. Die Hochtöner sind schräg an der unteren Kante verbaut.

Würdet Ihr die Soundbar einfach auf einen Tisch stellen würden diese Hochtöner teilweise blockiert. Legt Ihr die Soundbar hin oder hängt diese frei auf, sind die Hochtöner hingegen korrekt positioniert.

 

Passendes Montagematerial für das Anbringen an eine Wand liegt im Übrigen bei.

Die Anschlüsse sind auf der Rückseite eingelassen. Neben einem normalen Stromstecker (das Netzteil ist intern), finden wir hier einen 3,5mm AUX Eingang, einen digitalen Coaxial Eingang und einen optischen Toslink Eingang.

Damit lässt sich die Soundbar mit so ziemlich jedem Gerät verbinden. Integriert ist natürlich auch ein Bluetooth Modul.

Gesteuert wird das Ganze entweder über die zwei Tasten direkt am Gerät, oder besser über die gute beiliegende Fernbedienung.

 

Klang

Kommen wir zu dem wichtigsten Punkt, dem Klang! Die Anker Soundcore Infini Soundbar verfügt über drei Sound Modi, Sprache, Musik und Movie, welche sich über die Fernbedienung anwählen lassen.

Sofern ich nichts anderes schreibe, beziehe ich mich mit meinen Aussagen auf den „Musik“ Modus, da dieser eigentlich in allen Bereichen am besten klingt.

Die Infini Soundbar macht klanglich schon viel richtig! Die Höhen sind sehr schön klar und sauber. Auch Brillanz in den Höhen passt absolut. Mehr kann man für 120€ hier nicht erwarten.

Die Mitten sind angenehm voll, wodurch Stimmen und auch Gesang gut verständlich sind. Auf Wunsch könnt Ihr hier auch den „Sprache“ EQ einschalten, welcher Stimmen noch etwas mehr hervorhebt, was dann aber die Höhen und Tiefen reduziert.

Die Einstellung Sprache macht nur Sinn wenn man im Fernsehen eine Talk Show oder Ähnliches schaut. Ansonsten klingt das Musik Preset immer besser.

Dass die Höhen und Mitten gut sind überrascht um ehrlich zu sein nicht. Viel interessanter sind die Bässe. Wie schlägt sich hier die Infini Soundbar?

Gut, aber auch nicht überragend!

Grundsätzlich klingt die Soundbar sehr schön satt und voll. Bässe in Filmen und auch Musik klingen lebendig und gut. Gerade in kleineren bis mittleren Räumen reicht der Bass der Infini Soundbar völlig. Verglichen mit einem durchschnittlichen Fernseher hört man eine deutliche Steigerung an Klangfülle.

Allerdings sind die Bässe auch nicht ganz perfekt. Anker setzt bei der Infini Soundbar auf zwei mittel große Treibereinheiten, welche zwar mit einem recht hohen Klangvolumen kombiniert sind, aber dennoch vergleichsweise klein sind.

Zumindest wenn wir die Anker Soundcore Infini Soundbar mit einem System mit Subwoofer vergleichen. Der Bass der Soundbar ist satt und klingt auch voluminös, aber der Tiefgang ist nicht überragend, sondern eher als okay einzustufen. Gerade auf höheren Lautstärken fällt dies mehr auf.

Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass mir keine Soundbar ohne separaten Subwoofer bekannt ist die in dieser Preisklasse mehr Bass liefert. Selbst einige Teufel Soundbars würden ohne Subwoofer Support schlechter klingen!

Die maximale Lautstärke der Infini Soundbar ist ordentlich, aber am besten klingt diese auf „etwas über normaler Zimmerlautstärke“. Hier erreicht der Bass das Maximum an Klagfülle und Tiefgang.

Ich würde damit die Soundbar primär für kleine bis mittelgroße Räume empfehlen. In 45m²+ Wohnzimmern klingt die Soundbar zwar immer noch besser also selbst gute TV Lautsprecher, aber hier würde ich für ein echtes Kino Feeling eher ein größeres Modell empfehlen.

In kleineren Wohnzimmern hingegen macht die Infini Soundbar einen sehr guten Job!

Wo wir bei Kino Feeling sind, die Soundbar besitzt einen „Movie“ Modus. Was kann dieser? Im Movie Modus versucht die Infini Soundbar einen Raumklang zu produzieren, was, wie ich finde, nur bedingt gut funktioniert.

Ja der Klang wird etwas breiter, büßt aber Qualität ein. Mir gefiel auch in Filmen der Musik Modus am besten. Dieser klingt einfach am saubersten, zumal die Klangbreite auch von Natur aus bereits recht hoch ist.

Einen wirklichen Raumklang kann man aber von keiner Soundbar erwarten. Selbst teurere Modelle bekommen dies kaum hin.

 

Fazit

Die Anker Soundcore Infini ist eine klasse Soundbar für alle Schüler, Studenten und Nutzer die ein einfaches aber gutes Upgrade für Ihre TV Lautsprecher suchen.

Hier kann die Infini Soundbar durch einen sehr lebendigen, satten aber klaren Klang punkten! Selbst der Bass ist für eine so kompakte Soundbar sehr ordentlich. Mit ist hier kein Modell bekannt, welches in einer ähnlichen Preisklasse einen besseren Bass bieten, vor allem ohne Subwoofer Support.

Erwartet aber auch keine Wunder! 120€ ist zwar nicht wenig Geld, aber gute Soundbars kosten in der Regel deutlich mehr! So hat auch die Anker Soundbar gegen größere Modelle wie die Teufel Cinebar 11 (300€) keine Chance.

Verglichen mit Modellen in dem 100€ Preisbereich schlägt sich die Infini Soundbar allerdings sehr gut!

Kurzum, wollt Ihr keine 300€+ ausgeben für eine Soundbar und sucht dennoch ein vernünftiges Upgrade verglichen mit Euren TV Lautsprechern? Dann ist die Anker Soundcore Infini Soundbar eine sehr gute Wahl! Gerade in kleineren bis mittelgroßen Räumen macht die Soundbar einiges her!

Positiv

  • Guter und sauberer Klang
  • Guter Bass für die kompakten Abmessungen…..
  • Hohe Anschlussvielfalt
  • Bluetooth
  • Schickes und schlichtes Design
  • Gute Fernbedienung
  • Fairer Preis

Neutral

  • ….. Tiefgang kann aber nicht mit guten Subwoofern mithalten.
  • Kein HDMI

Negativ 

Der Amazon Echo Dot 3. Generation im Test

In Deutschland ist Amazon mit seinen Echo Geräten ganz klar der Marktführer was smarte Sprachassistenten angeht.

Daher ist natürlich die Vorstellung von neuen Geräten ein wichtiges Ereignis! Eine der Neuheiten ist der Echo Dot der 3. Generation.

Dieser soll mit einem neuen Design und verbesserten Klang punkten. Dafür ist aber auch der Preis 10€ hochgegangen.

Lohnt sich hier der Echo Dot der 3. Generation noch? Wie viel besser ist der Klang? Wie schlägt er sich verglichen mit den anderen Echo Geräten? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Amazon Echo Dot 3. Generation im Test

Mit der 3. Generation hat Amazon das Design des Echo Dots doch ein gutes Stück verändert. Vorbei sind die Zeiten von einfachem Kunststoff. Der neue Echo Dot setzt auf das mittlerweile von vielen Herstellern favorisierte Textil Design. Das heißt der Lautsprecher ist außen herum von einer Art Leinen Stoff bedeckt, welcher gleichzeitig auch die Rolle des Lautsprecher-Gitters übernimmt.

Sowohl vom Design wie auch von der Haptik wirkt der neue Echo Dot doch ein gutes Stück Hochwertiger als sein Vorgänger!

Die grundsätzliche Puck Form, also flach und rund, ist allerdings beim Echo Dot geblieben. Mit einer Höhe von 42,5mm und einem Durchmesser von rund 99mm ist der Dot der 3. Generation allerdings ein Stück größer als der „alte“ Echo Dot (32mm hoch und 83mm Durchmesser).

Wie auch der alte Echo Dot verfügt das neue Modell über vier Tasten auf der Oberseite, wie auch vier Mikrofone und einen LED Ring.

Bei den vier Tasten handelt es sich um“ Lauter, Leiser, Mikrofon aus und Play/Pause/Bestätigen“.

Eine Neuerung, die ich beim Echo Dot nicht so gerne sehe, sind die Anschlüsse. Geblieben ist der wichtige 3,5mm Ausgang, welcher sicherlich das wichtigste Feature des Echo Dots war, weg ist der microUSB Netzteilanschluss.

Der Echo Dot der 3. Generation verfügt über einen runden Netzteilanschluss, welcher auf eine gesteigerte Leistung hindeutet. So hat das neue Netzteil auch satte 15W Leistung (12V 1,25A).

Allerdings kostet dies dem Echo Dot leider auch etwas Flexibilität.

Der Stromverbrauch im Leerlauf liegt im Übrigen bei 1,3W und bei 50% Lautstärke bei 2,1-2,5W.

 

Klang

Lasst uns ehrlich sein, der alte Amazon Echo Dot hatte keinen guten Klang. Von allen Smart Home Lautsprechern klang dieser mit Abstand am blechernsten und „billigsten“.

Daher wurde auch der alte Echo Dot meist in Kombination mit separaten Lautsprechern genutzt.

Aber ist dies noch zwingend nötig? Nein! Der neue Echo Dot klingt sehr vernünftig! Die Höhen klingen klar und sauber.

Die Mitten sind sehr vernünftig, wodurch Gesang und auch ALEX gut verständlich ist.

Beim Bass gibt es natürlich Einschränkungen. Der Echo Dot verfügt über einen 41mm Treiber welcher mittig im Gerät eingelassen ist.

41mm ist natürlich alles andere als groß, dies kombiniert mit dem recht kleinen Volumen macht es überhaupt verwunderlich, dass der Dot einen brauchbaren Bass liefert. Aber dies macht er!

Der Lautsprecher klingt ausreichend voll und nicht „billig“. Allerdings ist der Bass auch nicht als besonders kräftig oder tief zu bezeichnen.

Unterm Strich liefert der neue Echo Dot einen klaren und hochwertigen Klang, welcher allerdings keine  Party Stimmung verbreitet.

Verglichen mit dem alten Echo Dot ist eine deutlich Steigerung zu hören. Auch der Echo Spot wird leicht überboten. Der Google Home Mini ist auf einem ähnlichen Level, allerdings würde ich klanglich den Echo Dot 3. Gen doch bevorzugen.

Die größeren Echos schlagen den Echo Dot natürlich deutlich, gerade was den Bass angeht.

Was die verbauten Mikrofone angeht, konnte ich keine nennenswerte Verbesserung oder Verschlechterung feststellen. Dies ist aber auch nicht schlimm, denn bereits die Mikrofone des alten Echo Dots waren sehr ordentlich.

 

Fazit

Der neue Echo Dot ist ein klasse Lautsprecher, aber dennoch in einer schwierigen Position. Einerseits ist er zu gut, andererseits zu schlecht. Wie meine ich dies?

Der Echo Dot der 3. Generation stellt klanglich einen großen Sprung verglichen mit der 2. Generation dar. Dieser ist problemlos auch ohne separate Lautsprecher zu nutzen, zum Beispiel in der Küche oder im Schlafzimmer.

Auch das Design ist deutlich wertiger und schicker geworden! Die Mikrofone sind hingegen auf dem gleichen guten Level wie bisher. Soweit alles Klasse!

Das Problem ist aktuell allerdings etwas der Preis. 59€ (zum Zeitpunkt des Tests) ist für den Echo Dot nicht zwingend zu teuer, aber man bekommt für 79€ den großen Echo, welcher klanglich die 20€ mehr problemlos wert ist.

Für Nutzer die eh separate Lautsprecher via Bluetooth oder 3,5mm Anschluss nutzen, würde ich glatt zum alten Echo Dot raten. Dieser macht hier keinen schlechteren Job als das neue Modell und man kann 10€+ sparen.

Der Echo Dot der 3. Generation findet sich also in einer Art Mittelposition. Solltet Ihr allerdings das neue Design schicker finden oder einfach keinen Platz für den großen Echo haben bzw. in dem Raum gar keinen „High End“ Klang benötigen, dann ist der neue Euch Dot eine klasse Wahl! Amazon hat hier viel richtig gemacht.

Echo Dot (3. Gen.) Intelligenter Lautsprecher mit Alexa, Anthrazit...
  • Unser beliebtester smarter Lautsprecher – Jetzt mit neuem...
  • Steuern Sie die Musikwiedergabe per Sprachbefehl – Streamen Sie...
  • Vollerer, besserer Klang – Verbinden Sie das Gerät mit einem...
  • Stets bereit – Alexa kann Musik abspielen, Fragen beantworten,...
  • Bleiben Sie in Verbindung – Sie können Personen, die ein...

Das neue Apple iPad Pro 11 Zoll Ladeverhalten und Schnellladen in der Analyse!

Apple hat es endlich getan! Das neue Apple iPad Pro mit 11 und 12,9 Zoll nutzt USB C als Ladeport und hat sogar ein Schnellladegerät mit im Lieferumfang.

Wobei letzteres natürlich etwas relativ ist, denn das neue Apple USB C Ladegerät, welches beim iPad Pro beiliegt, unterstützt auch nur 18W Leistung. Würde es sich hier lohnen hier ein größeres USB C Ladegerät zu nutzen oder kann das neue iPad nicht schneller als 18W?


Allgemein welche Ladestandards nutzt das neue iPad und wie schnell lädt dieses? Finden wir das in einem Test heraus!

 

Welchen Schnellladestandard nutzt das neue iPad Pro 2018?

Beginnen wir mit der Frage welchen Schnellladestandard das Apple iPad Pro 11 Zoll eigentlich nutzt. Dies ist sehr einfach, denn Apple macht hier einen sehr guten Job.

Anstelle auf einen proprietären Ladestandard zu setzten, nutzt Apple USB Power Delivery. Im Gegensatz zu Quick Charge, Huawei Super Charge, OnePlus Dash Charge usw. ist USB Power Delivery ein offener Standard, welcher von jedem Hersteller frei genutzt werden kann.

Wichtig Quick Charge ist nicht das gleiche wie USB Power Delivery! Quick Charge gehört dem Hersteller Qualcomm und darf daher auch nur von Qualcomm Partnern genutzt werden.

USB Power Delivery wird hingegen von einer großen Bandbreite an Herstellern genutzt, wie Google, Dell, Nintendo, Samsung, LG usw.

Daher ist es grundsätzlich möglich, dass Ihr das neue Apple iPad Pro am gleichen Ladegerät schnellladen könnt wie Eure Nintendo Switch oder das Dell XPS 13.

Hier gibt es allerdings auch noch mal Unterscheide.

Das beiliegende Ladegerät

Ein normaler USB Port nutzt eine fixe Spannung von 5V und bis zu 2,4A. USB Power Delivery hingegen bietet eine variable Spannung von 5V, 9V, 12V, 15V oder 20V und bis zu 3A (5A) an.

Dabei muss ein USB Power Delivery Ladegerät nicht alle diese Spannungsstufen unterstützen, selbiges gilt auch für das Endgerät.

Beispielsweise um ein iPhone Xs schnell zuladen werden 9V 2A benötigt, um die Nintendo Switch schnell zuladen 15V 1A und für das Dell XPS 13 20V 2A.

Achtet also auch auf die Spannungen welche Euere USB Power Delivery Geräte unterstützen.

 

Das Ladetempo des neuen Apple iPad Pros 11 Zoll

Kommen wir zum spannenden Punkt, dem Ladetempo. Hier wird das iPad Pro 11 Zoll und das 12,9 Zoll Modell sich vermutlich sehr ähnlich verhalten. Es ist möglich, dass die Werte nicht 1 zu 1 übereinstimmen, aber sie werden Tendenziell ähnlich sein. Da ich nur das 11 Zoll iPad Pro besitzt beziehen sich die Werte auf dieses.

Starten wir hier wie üblich mit der langsamsten Art Euer iPad Pro 11 Zoll aufzuladen. Dies wäre an einem normalen PC. Über einen PC oder ein Notebook mit USB A Port (dem normalen USB Port) ist das Ladetempo auf 0,48A limitiert (2,4W).

Scheller geht es wenn Euer PC einen echten USB C Port hat. Über diesen schaltet das iPad Pro auf 1,408A (7W) hoch. Noch schneller geht’s an einem Thunderbolt 3 Port, welchem das iPad Pro satte 2,86A(14,3W) schafft.

Am Thunderbolt 3 Port des Dell XPS 13

Beim Thunderbolt 3 Port spielt es auch keine Rolle ob es sich um einen PC oder Mac handelt, an beiden lädt das iPad Pro gleich schnell.

Etwas enttäuscht hat mich das Standard Ladetempo. Nutzt Ihr ein USB A auf USB C Adapter Kabel um das iPad Pro 11 Zoll an einem normalen USB Ladegerät oder Powerbank zu laden, ist das Limit 1,408A(7W).

An einem Anker PowerCore Elite

Hier spielt es auch keine Rolle wie gut Eure Powerbank oder Ladegerät ist. Bei der Nutzung von USB A auf USB C Kabel ist dies das feste Maximum.

Quick Charge wird vom iPad nicht unterstützt. An einem Quick Charge Port sind maximal 0,98A Ladetempo möglich, außer dieser Port ist zusätzlich für IOS optimiert, in diesem Fall steigt das Ladetempo auf 1,408A.

Ein gutes Stück schneller geht das Aufladen wenn Ihr eine Powerbank mit 3A USB C Port habt. Über diesen kann das iPad Pro wie bei Thunderbolt 2,86A(14,3W) erreichen. Dies ist das doppelte Ladetempo wie über einen normalen USB A Port.

An der RAVPower RP-PB078 USB C Powerbank

Wollt Ihr das iPad Pro aber wirklich schnell laden müsst Ihr zu einem Ladegerät oder Powerbank mit USB Power Delivery greifen. Auf dem iPad ist interessanterweise bereits eine Leistungsangabe aufgedruckt „5V/3A 9V/2A“. Diese stimmt allerdings nur halb.

Mit dem originalen Apple 18W USB C Ladegerät werden 9V 1,774A erreicht. Das Ladetempo kann allerdings auch kurz auf 9V 2A ansteigen, pendelt sich aber bei 1,774A ein. Damit lädt das iPad Pro am originalen Ladegerät mit guten 16W.

Geht aber noch mehr? Ja! Wenn Ihr ein größeres USB C Power Delivery Ladegerät nutzt, kann das Ladetempo auf bis zu 15V 1,84A ansteigen, also 27,6W! Alternativ unterstützt das iPad auch die 12V Spannungsstufe mit bis zu 2,2A.

Ihr könnt also mit einem 30W USB Power Delivery Ladegerät das Ladetempo nochmals knapp verdoppeln, verglichen mit dem beiliegenden Ladegerät, welches aber auch schon ein gutes Ladetempo bietet.

 

Wie lange dauert das Aufladen?

Schauen wir uns zum Abschluss noch an wie lange das Aufladen des iPad Pro 11 Zoll dauert. Für diesen Test habe ich ein 30W USB PD Ladegerät verwendet, welches die maximale Aufladegeschwindigkeit für das iPad Pro liefert.

Interessant! Also das iPad Pro erreichte ein Ladetempo von rund 28W, zumindest die ersten 46 Minuten des Ladevorgangs. Nach diesen 46 Minuten war ein Akkustand von rund 53% erreicht.

Ab 53% sank die Ladegeschwindigkeit recht konstant ab. Nach rund 1:13 Stunden (ca. 77% Akku) sinkt die Ladegeschwindigkeit nochmals etwas stärker ab, bis diese nach 2:36 bei 0W liegt und das iPad voll ist.

Negativ überrascht hat mich hier allerdings die Ladeeffizienz. Apple wirbt mit einem 29,37Wh starken Akku, es benötigtet aber rund 40,3Wh um das iPad komplett zu füllen.

40,3Wh = 10810mAh @3,7V, eine Powerbank die das iPad einmal vollständig laden kann müsste also rund 12000mAh haben.

Kleine Anmerkung, das iPad schaltet sich beim Aufladen automatisch ein! Dieses hat während des Aufladens im Hintergrund etwas Energie verbraucht. Jedoch sollten dies höchsten +-2Wh sein.

 

Welches Ladekabel?

Im Gegensatz zu Lightning müsst Ihr bei USB C nicht auf ein spezielles Apple zertifiziertes Ladekabel achten.

Grundsätzlich funktioniert JEDES USB C oder USB C auf USB A Kabel mit dem iPad Pro!

Natürlich würde ich aber zu einem guten Ladekabel raten. Hier mein Artikel zu dem Thema „Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?“

Falls Ihr zu faul seid Euch da durchzulesen, grob gesagt meine Empfehlung ist ein Anker Ladekabel, mit dem Ihr nichts falsch macht!

Alternativ

 

Umgekehrtes Laden

Apple hat bei der Präsentation seines Neuen iPad Pros gezeigt, dass dieses sogar in der Lage ist Euer iPhone zu laden, wenn Ihr dies wünscht.

Wie funktioniert dies?

Ihr benötigt ein Adapterkabel, genau genommen das originale Apple Lightning auf USB C Kabel. Verbindet mit diesem einfach Euer iPhone 7/8/X/Xs mit dem iPad Pro 11 Zoll und das iPhone wird aufgeladen.

Dies passiert mit einem Tempo von maximal 1,5A! In meinem Test genau genommen 1,42A, aber dies schwankt etwas.

Was passiert aber wenn man beispielsweise ein Samsung Galaxy Note 9 oder Huawei Mate 20 Pro versucht am iPad zu laden? Nichts! Anscheinend kann das iPad Pro 11 Zoll nur das iPhone über seinen USB C Port laden, aber keine Android Geräte.

Bei einer direkten USB C Verbindung kein Laden von Android Geräten möglich
Erst über Adapter geht es langsam

Außer Ihr benutzt einen USB C auf USB A Adapter, dann kann das iPad Pro auch Android Geräte aufladen, jedoch nur mit maximal 0,5A.

 

Die beste Powerbank für das neue Apple iPad Pro 11 Zoll

Kommen wir noch zu der üblichen Kaufberatung. Bei einer Powerbank für das iPad Pro 11 Zoll solltet Ihr wenn möglich auf einen 3A USB C Port oder noch besser einen USB Power Delivery Port achten.

Über den 3A USB C Port könnt Ihr das iPad Pro mit bis zu 14W laden, über den USB Power Delivery Port mit bis zu 28W.

Dafür muss der USB C Power Delivery Port aber natürlich auch über 30W Leistung verfügen. Mehr als 30W Leistung auf dem USB C Port bringen nichts mehr dazu, tun aber auch nicht weh. Gerade wenn Ihr ein MacBook mit USB C habt ist extra Leistung immer wünschenswert.

Bedenkt auch die Kapazität. Das iPad Pro 11 Zoll hat einen 7937mAh (@3,7V) starken Akku. Praktisch wird also eine 12000mAh Powerbank das iPad einmal vollständig laden können. Beim großen 12,9 Zoll iPad Pro sind es sogar 9921mAh.

Hier meine Powerbank Empfehlungen für das neue Apple iPad Pro mit USB C

 

Ein schnelleres Ladegerät für das iPad Pro?

Apple liefert beim iPad Pro 2018 ein durchaus vernünftiges Ladegerät mit, welches immerhin 18W schafft.

Allerdings gibt es hier durchaus noch Luft nach oben! Mit einem USB Power Delivery Ladegerät, welches 30W+ erreicht könnt Ihr das Ladetempo noch mal verdoppeln. Ähnlich wie bei den Powerbanks bringt mehr als 30W nichts für das iPad Pro, schadet aber auch nicht.

Beim Testen der Ladegeräte ist mir allerdings aufgefallen, dass das iPad Pro ein einigen Modellen das Aufladen verweigerte, warum auch immer. Hier ist also etwas Vorsicht geboten.

Folgende Ladegeräte würde ich empfehlen:

 

Fazit

Apple ist mit dem neuen iPad Pro voll in das USB C Ökosystem eingetaucht! Mit allen Vor- und Nachteilen, die dieses bringt.

Starten wir ausnahmsweise mit den Nachteilen. Das neue iPad Pro lädt an normalen USB A Ports (mit einem USB auf USB C Kabel) mit maximal 7W vergleichsweise langsam. Das alte iPad Pro mit Lightning schaffte hier noch 12W.

Um das neue iPad Pro 11 Zoll oder 12,9 Zoll effektiv zu laden, müsst Ihr ein Ladegerät mit einem 3A USB C Port oder noch besser USB Power Delivery Port haben. Immerhin das beigelegte Ladegerät ist sehr vernünftig mit 18W Leistung.

Nach oben ist allerdings noch Luft. Das iPad Pro kann bis zu 30W an einem passenden Ladegerät oder Powerbank aufnehmen. Damit geht das Aufladen des iPads auch angenehm flott.

Was Ladekabel usw. angeht, gibt es keine großen Überraschungen. Hier könnt Ihr nun die Kabel verwenden, die Ihr wollt und müsst nicht auf eine Apple Zertifizierung achten.

Die TaoTronics TT-BH047 ANC Bluetooth Kopfhörer im Test, gut und günstig!

Günstige Bluetooth Kopfhörer gibt es mittlerweile einige auf dem Markt. Günstige und gute Bluetooth Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling hingegen sind ein gutes Stück seltener!

Aber genau dies wollen die TaoTronics TT-BH047 ANC Bluetooth Kopfhörer sein! Für rund 60€ bekommt Ihr hier auf den ersten Blick sehr vielversprechende Kopfhörer, welche neben den üblichen Checkboxen auch einige eher seltene Bonus Funktionen wie ANC oder eine 24 stündige Akkulaufzeit bieten.

Aber kann dies für 60€ wirklich so gut sein wie vom Hersteller versprochen? Finden wir dies im Test heraus! Können die TaoTronics TT-BH047 überzeugen?

 

Die TaoTronics TT-BH047 ANC Bluetooth Kopfhörer im Test

Die TaoTronics TT-BH047 sind mittelgroße Over Ear Bluetooth Kopfhörer. Es gibt hier durchaus kleinere und etwas unauffälligere Modelle, aber grundsätzlich gefallen mir die hier von TaoTronics gewählten Abmessungen sehr gut!

Was das Design angeht sind die Kopfhörer recht unauffällig. Diese sind aus einem normalen glatten schwarzen Kunststoff gefertigt und abseits des TT Logos auf der Rückseite sehr clean.

Was die Verarbeitung angeht kann ich mich nicht groß beschweren. Die Gelenke klackern etwas, aber dies auch nur wenn man die Kopfhörer schüttelt.

Die TT-BH047 sind jetzt nicht die aller hochwertigsten Kopfhörer die mir in dieser Preisklasse beengt sind, aber sie machen ihren Job.

Die Anschlüsse und Tasten sind auf der rechten Ohrmuschel angebracht. Hier findet sich Lauter/Leiser, Ein/Aus/Play/Pause und ein Schieber für das Noise Cancelling.

Auf der Unterseite ist der übliche AUX Eingang, für eine kabelgebundene Nutzung, wie auch der microUSB Ladeport zu finden.

Der Akku der TaoTronics TT-BH047 soll laut Hersteller 24 Stunden halten, was passt. Rechnet praktisch mit aktivem ANC allerdings eher mit +-18 Stunden, was aber immer noch top ist.

 

Tragekomfort

Die TT-BH047 besitzen vergleichsweise große und vor allem dicke Ohrpolster. Daher ist es nicht überraschend, dass diese auch recht bequem sind!

Selbst beim längeren Tragen verspürte ich kaum unangenehmen Druck auf den Ohren. Zwar erwärmen sich die Ohren unter den dicken Polstern etwas, aber selbst dies nicht unangenehm stark.

Lediglich wenn Ihr eine Brille tragt, merkt man das es recht viel Druck auf die Bügel gibt. Auch knistern die Orhpolster etwas nach dem Aufsetzen, was aber nicht tragisch ist.

Unterm Strich würde ich den Tragekomfort mit einer 2 bewerten.

 

ANC

TaoTronics wirbt bei den TT-BH047 mit aktivem Noise Cancelling, kurz ANC. Bei ANC werden Umgebungsgeräusche aktiv ausgeglichen, hierfür benötigen die Kopfhörer diverse Mikrofone und eine erweiterte Logik.

Daher ist ANC, geschweige denn gutes ANC, eigentlich primär teuren Kopfhörer vorbehalten. Allerdings ist das ANC in den TT-BH047 ordentlich!

Die typischen tieferen Geräusche wie von Motoren oder Lüftern werden gut ausgeblendet. Bei sehr belebten Straßen kann man zwar merken, dass die TaoTronics TT-BH047 etwas an ihr Limit kommen, aber besser habe ich dies bisher von „günstigen“ Kopfhörern nicht gehört.

Zudem gibt es auch kein aggressives weißes Rauschen. Kurzum, die TaoTronics TT-BH047 können zwar nicht mit 300€ Bose QC35 mithalten, aber in der unter 100€ Preisklasse ist das ANC top!

Erwartet aber bitte keine völlige Stille! Dies bekommen selbst sehr teure ANC Kopfhörer nicht hin.

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten und sicherlich auch interessantesten Punkt, dem Klang. Starten wir wie üblich bei den Höhen.

Diese sind angenehm klar und sauber. Auch die Brillanz passt, ohne dass dabei die TaoTronics TT-BH047 übermäßig scharf klingen. Die Höhen werden sauber abgerundet und sind nicht anstrengend.

Für diese Preisklasse gibt es hier nichts zu bemängeln.

Bei den Mitten sieht dies etwas anders aus. Gerade die oberen Mitten scheinen zugunsten des Bass etwas abgesenkt worden zu sein. Sofern Ihr neutrale Kopfhörer sucht, sind die TT-BH047 nicht das Richtige für Euch.

Allerdings werden Stimmen weiterhin ausreichend gut wiedergegeben und aufgrund der guten unteren Mitte passt auch die Klangfülle.

Wo die TaoTronics TT-BH047 ganz klar punkten können ist beim Bass! Die Kopfhörer bauen einen beeindruckenden Druck auf! Gerade der Kickbass Bereich ist stark ausgeprägt. Der Tiefbass ist zwar nicht übermäßig stark, was aber kaum aufgrund des generell hohen Bass-Levels auffällt.

Ich nehme an hier hilft die dicke Polsterung auch sehr den Kopfhörern dabei den Bass komplett auf die Ohren zu bringen. Die Detail- Darstellung und Auflösung im Bass ist solide für diese Preisklasse. Höherpreisige Kopfhörer haben zwar oft eine nochmals bessere Auflösung und Detaildarstellung, aber für 60€ kann man eigentlich nicht meckern.

Auch sehr positiv ist die Klangsignatur. Dies sind ohne Frage Kopfhörer für Nutzer die gerne viel Bass und Kraft spüren wollen, aber dennoch überdeckt der Bass die Höhen nicht!

Die TaoTronics TT-BH047 ANC Bluetooth Kopfhörer produzieren mehr als nur einen dumpfen Brei. Selbst die räumliche Auflösung passt.

Die maximale Lautstärke ist ausreichend hoch (normal hoch für Bluetooth Kopfhörer) und die Signal Stabilität stimmte in meinem Test.

Kleiner Tipp probiert die Kopfhörer auch mal mit ANC Ein/Aus aus. Mit ANC Ein Klingen diese gerade um die Mitten etwas hohler, mit ANC hingegen einen Ticken voller. Der Unterschied ist nicht signifikant, aber zuhause würde ich ANC auslassen für den optimalen Klang.

 

Fazit

Die TaoTronics TT-BH047 sind top Bluetooth Kopfhörer mit aktivem Noise Cancelling! Zumindest dann wenn Ihr etwas mehr Bass mögt.

Starten wir aber am Anfang. Das Gehäuse der Kopfhörer ist solide. Ich will nicht sagen, dass dieses für die 60€ Preisklasse überragend ist, dafür wirkt es etwas „plastikhaft“, aber es macht seinen Job!

Die Polsterung ist angenehm dick und weich. Nach einer kurzen Eintragezeit sind die Kopfhörer sehr bequem, wenn auch etwas warm, was aber normal ist.

Das ANC hat mich positiv überrascht. Dieses ist wie zu erwarten zwar nicht überragend, aber bei einem Kopfhörer unter 100€ fällt es mir gerade schwer einen Kopfhörer mit einem besseren aktivem Noise Cancelling zu benennen. Dieses ist gut nutzbar und kann gerade in Bus und Bahn doch für ein gutes Stück mehr Ruhe sorgen.

Das Wichtigste ist aber der Klang. Hier kann der TT-BH047 mit einem sehr lebendigen und Bass starken Klang punkten! Man geht hier so ein wenig in die „Badewannen“ Richtung, also viele Höhen und viel Bass. Dies ist eine sehr gefällige und spaßige Klangsignatur.

Ist es das was Ihr sucht und legt wert auf das Noise Cancelling, fallen mir keine besseren preislich vergleichbaren Kopfhörer ein als die TT-BH047 von TaoTronics!

Das Xtorm XW205 Dual Charging Pad im Test

Immer mehr Smartphones nutzten das kabellose Laden. Kein Wunder, dies ist auch eine praktische und nützliche Funktion.

In einem modernen Haushalt kann man hier schon in Verlegenheit kommen mehr als nur ein kabelloses Ladepad zu benötigen, gerade wenn man einen Partner hat der ebenfalls über ein kabellos ladbares Smartphone verfügt oder einfach mehrere Geräte hat.

Für diese Nutzer bietet Xtorm das XW205 Dual Charging Pad an. Dieses soll mit zwei Ladeplätzen wie auch einer hohen Ladegeschwindigkeit und tollen Optik punkten.

Dafür will aber Xtorm auch satte 70€. Ist dieser Preis gerechtfertigt?

 

Das Xtorm XW205 Dual Charging Pad im Test

Wie der Name schon vermuten lässt, ist die große Besonderheit des Xtorm XW205 Dual Charging Pad, dass Ihr gleich zwei Geräte gleichzeitig laden könnt.

Dies ist beispielsweise auf dem Nachttisch praktisch, wenn Ihr vielleicht auch noch einen Partner habt der gleichzeitig sein Smartphone laden möchte oder ihr habt noch ein zweites Qi fähiges Gerät.

Beim Design ist Xtorm einfach hingegangen und hat zwei Xtorm XW204 „aneinandergeklebt“. Wobei es sich Xtorm natürlich nicht ganz so einfach gemacht hat. Im Großen und Ganzen handelt es sich zwar um zweimal das Xtorm XW204 Ladepad, welche aber natürlich in einem Gehäuse untergebracht sind.

Das Gehäuse ist hierbei sicherlich eins der wichtigsten Merkmale des XW205 Dual Charging Pads.  Xtorm setzt bei seiner Design Serie auf eine Mischung aus Leinen und Aluminium, so auch hier.

Der äußere Rahmen ist aus einem wunderschönen und robusten Aluminium gefertigt. Dieses macht einen sehr hochwertigen und edlen Eindruck.

Die Oberseite ist hingegen mit einem Leinen-Stoff bezogen. Dies verleiht dem Ladepad eine wirklich sehr ungewöhnliche Optik und auch sehr hochwertige Haptik. Ja man merkt, dass es sich hier um ein premium Produkt handelt.

Der Leinen Stoff hat neben der Optik auch einen weiteren praktischen Vorteil. Stoff ist komplett resistent gegenüber Fingerabdrücken und den üblichen Kratzern, welche meist solche Ladepads schnell zieren.

Auch ist das Material sanft zu Eurer Smartphone Rückseite. Für einen besseren Halt hat allerdings Xtorm auch ein kleines Gummi Plus auf das Ladepad geklebt, welches auch die zentrierte Position markiert.

Wie steht es aber um die technische Seite?

Grundsätzlich kann jedes der beiden Ladepads 5W,7,5W oder 10W liefern. Letzteres geht aber nur bei einem Ladepad gleichzeitig! Ihr könnt also auf einer Seite 10W „anfordern“ aber dann auf der zweiten Seite zusätzlich nur maximal 7,5W.

Diese Limitierung hat einen einfachen Grund, die Stromversorgung des Ladepads. Das Ladepad wird über einen USB C Port mit Strom versorgt. Ein passendes Kabel liegt bei, das Netzteil aber wie meist üblich nicht.

Ihr benötigt hier ein Quick Charge Ladegerät. Quick Charge Ladegeräte können maximal 18W liefern, daher kann das Xtorm XW205 auch keine 2x 10W ausgeben.

Hier im Übrigen keine Sorge das Ladepad regelt das Ganze automatisch.

 

Messwerte

Starten wir mit den Basics, nämlich was Ihr überhaupt für eine Energie Quelle „Ladegerät“ benötigt.

Im Gegensatz zu einigen anderen QI Schnellladegeräten müsst Ihr beim Xtorm XW205 nicht zwingend auch ein schellladefähiges Netzteil nutzen. Ihr könnt das Xtorm XW205 auch an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät betreiben.

Dann ist allerdings die Leistung auf 5W pro Ladepad limitiert.

Wollt Ihr die vollen 10W pro Seite müsst Ihr ein 18W Quick Charge 3.0 Ladegerät verwenden. Auch wenn das Xtorm XW205 auf einen USB C Port setzt, funktioniert ein USB Power Delivery Ladegerät nicht!

Ich habe auf dem Ladepad ein Apple iPhone Xs Max, ein iPhone X und ein Samsung Galaxy Note 9 getestet.

Alle drei Smartphones konnten auch mit einem guten Tempo laden. Beispielsweise das iPhone Xs Max erreichte in einer Stunde rund 30%. Klingt nicht viel, ist es aber für kabelloses Laden.

Es gibt zwar durchaus Ladegeräte welche 2-4% mehr in der gleichen Zeit schaffen, aber über das Tempo des Xtorm XW205 kann man nicht klagen.

Was etwas schade ist, dass es nur bedingt möglich ist zwei „große“ Smartphones gleichzeitig zu laden. Habt Ihr beispielsweise zwei Samsung Galaxy Note 9 oder Note 9 + S9, werdet Ihr beide nicht gleichzeitig laden können aufgrund des 18W Limits von Quick Charge 3.0.

Zwei iPhones hingegen funktionieren, da diese nur 7,5W pro Stück benötigen.

Der Leerlauf Stromverbrauch des XW205 liegt im Übrigen bei 0,37-0,71W, je nach verwendetem Netzteil.

 

Fazit

Das Xtorm XW205 ist ein hervorragendes kabelloses Ladepad, welches aber aufgrund des doppelten Aufbaus sicherlich als etwas speziell zu bezeichnen ist.

Was aber Elektronik, Ladegeschwindigkeit und auch die generelle Verarbeitung angeht gibt es nichts zu kritisieren!

Gerade der Leinenbezug gefällt mir extrem gut! Man merkt einfach, dass es sich hier nicht um ein 0815 China QI Ladegerät handelt.

Allerdinges merkt man dies auch beim Preis. 70€ ist hoch angesetzt, gerade da man gegebenenfalls noch ein Quick Charge 3.0 fähiges Ladegerät einplanen muss.

Hier kommt es nun auf Euch an. Wollt Ihr ein gutes kabelloses Ladegerät und wollt so wenig wie möglich ausgeben? Dann gibt es bessere Optionen als das Xtorm XW205.

Beim Xtorm XW205 zahlt Ihr einen gewissen Aufpreis für die besondere Optik und Haptik, erhaltet dafür aber auch ein klasse Dual Ladepad!

Xtorm XW205 Wireless Dual Charging Pad (QI) - Magic Grau
  • Kabelloses störungsfreies Laden bei Geschwindigkeiten von bis zu...
  • Hervorstechendes Design
  • Rutschfeste „Plus“-Markierung für eine perfekte...
  • Unterstützt Apple Wireless Fast Charging (7,5 W)
  • Lieferumfang: Xtorm - Wireless Dual Charging Pad (QI) - Magic,...

Der WOWSTICK 1P im Test, mini elektrischer Schraubendreher aus China

Elektrische Schraubendreher sind im Bereich der Feinelektronik eigentlich sehr selten anzutreffen. Kein Wunder, Akkuschrauber sind meist zu groß und von zu grober Natur um vernünftig bei kleineren Geräten eingesetzt werden zu können.

Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, wie beispielsweise die elektronischen Schraubendreher von WOWSTICK. WOWSTICK ist eine asiatische Marke, welche auch des Öfteren mit Xiaomi zusammenarbeitet und daher auch unter dem Namen Xiaomi WOWSTICK zu finden ist.

Der WOWSTICK 1P ist hier das aktuell interessanteste Modell. Dieser Schraubendreher ist wirklich in der Form eines klassischen Feinelektronik Schraubendrehers gehalten und nimmt auch die typischen Bits die man in der Reparatur von Smartphones, Notebooks und PCs benötigt.

Der WOWSTICK 1P ist allerdings Motorbetrieben!

Klingt doch interessant, oder? Schauen wir uns daher den WOWSTICK 1P elektrischen Schraubendreher doch mal im Test an!

 

Der WOWSTICK 1P im Test

Der WOWSTICK 1P macht von Anfang an einen sehr guten und hochwertigen Eindruck! Dies gilt nicht nur für den Schrauber selbst, sondern auch für die Verpackung und den Lieferumfang.

Neben dem WOWSTICK 1P liegt ein kleiner Ständer wie auch eine Bit-Röhre mit im Lieferumfang.  Bei dem Ständer handelt es sich um einen kleinen Aluminium „Block“ in welchem der Schrauber einfach hochkant aufgestellt werden kann.

Habt Ihr einen sehr aufgeräumten Arbeitsplatz oder nutzt Ihr den Schrauber auf täglicher Basis ist dies sicherlich eine klasse Aufbewahrungsmöglichkeit.

Sehr wichtig sind natürlich auch die Bits. Hier liegen 20 Bits gut sortiert in einer kleinen Röhre bei. Hierbei handelt es sich um die gängigsten Bits die man so benötigt, einige etwas speziellere fehlen aber.

Dies ist allerdings kein Weltuntergang, denn es handelt sich um die normalen Feinelektronik Bits, die man überall in Setzts nachkaufen kann. Wofür man WOWSTICK loben muss, ist allerdings die Qualität der Bits, welche ganz klar überdurchschnittlich ist.

Kommen wir aber langsam zum eigentlichen Schraubendreher.

Der WOWSTICK 1P ist mit XX ein recht langer Schraubendreher, welcher in einer komplett runden Form gehalten wurde. Auf der Front findet sich die Spitze mit der Bithalterung, welche magnetisch funktioniert, und auf der Rückseite die Halterung für die Batterien.

Das Gehäuse des WOWSTICK 1P ist äußerlich komplett aus Aluminium gefertigt, wodurch dieser eine gewisse Stabilität und auch Massivität erhält. Der WOWSTICK fühlt sich ohne Frage hochwertig an!

Gesteuert wird dieser über zwei Tasten die an eine Lautstärke-Wippe erinnern. Diese Tasten, für Vor- und Rücklauf, lassen sich gut mit dem Daumen erreichen.

Mit Energie wird der WOWSTICK 1P ganz klassisch über zwei AAA Batterien oder Akkus versorgt.

Laut Hersteller hält ein Set Batterien rund 8 Stunden. Dies kann ich so nur bedingt bestätigen, es kommt sehr stark darauf an wie hart der Schraubendreher arbeiten muss und wie gut Eure Batterien sind.

Habt Ihr wirklich sehr straff sitzende Schrauben und nutzt billige AAA Batterien können diese auch nach gut 2-3 Stunden durch sein.

 

Genug Power?

Aber wie viel Leistung hat der WOWSTICK 1P? Um ehrlich zu sein nicht viel, aber dies ist hier fast eher ein Feature.

WOWSTICK gibt die Leistung des 1P mit 100-150 Umdrehungen in der Minute an, was aber nicht viel aussagt. Habt Ihr wirklich feststeckende Schrauben, dann ist es kaum mit dem 1P möglich diese mit elektro-power zu lösen.

Allerdings hier kommt der Trick, der WOWSTICK 1P blockiert, heißt Ihr könnt die erste halbe Umdrehung einfach mit Muskelkraft machen und der Rest wird dann vom Schraubendreher elektrisch gelöst.

Dies ist auch das Praktische am WOWSTICK 1P, Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, dass dieser Schrauben zu feste anzieht oder beim Versuch zu lösen beschädigt. Die erste und letzte Umdrehung einfach mit Muskelkraft machen und den Rest dem 1P überlassen.

Nicht falsch verstehen dieser hat schon genug Power normal angezogene Schrauben zu lösen, aber fabrikfeste Schrauben brauchen oft schon ein wenig manuelle Kraft.

Das Arbeiten mit dem WOWSTICK 1P ist zudem sehr schön ermüdungsfrei, da dieser die ganzen „leeren“ Umdrehungen übernimmt, aber Ihr dennoch eine sehr hohe Präzision aufgrund der geringen Umdrehungszahl habt.

 

Fazit

Ich kann den WOWSTICK 1P nur empfehlen, gerade dann wenn Ihr regelmäßig Notebooks und PCs zusammen und auseinanderbaut.

Rein qualitativ ist der 1P einfach hervorragend! Es handelt sich hier nicht um ein 0815 China Produkt, sondern wirklich um ein wertiges Werkzeug.

Auch die Bedienung und Ergonomie passt. Passen tut auch die Leistung. Diese ist nicht gigantisch, aber ausreichend die meisten kleineren Schrauben problemlos zu lösen.

Sollte doch mal eine Schraube zu feste sitzen, einfach etwas mit Muskelkraft unterstützen und die erste halbe Umdrehung machen. Danach übernimmt der WOWSTICK 1P für Euch wieder komplett die Arbeit.

Hierdurch habt Ihr mit dem WOWSTICK 1P recht viel Gefühl, was gerade bei der Arbeit mit kleineren Schrauben in Notebooks usw. sehr wichtig ist. Dennoch ist das Schrauben weniger ermüdend, da Ihr einfach weniger leere Umdrehungen per Hand machen müsst.

Kurzum für unter 30€ kann ich den WOWSTICK 1P nur jedem technikbegeisterten Nutzer empfehlen!

Das Eve Room im Test, Luftqualitätsmessung für Apple Nutzer

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Die Dieselaffäre hat das Thema Luftqualität sehr in den Fokus geholt. Allerdings hat kaum jemand die Möglichkeit selbst zu überprüfen wie gut die Luft in den eigenen vier Wänden ist.

Hier kommt der Eve Room ins Spiel! Beim Eve Room handelt es sich um einen vernetzten Temperatur-Sensor, welcher aber auch „Flüchtige organische Verbindungen“ in der Luft messen kann und somit Rückschlüsse auf die Luftqualität geben kann.

Dies kombiniert mit der App, Apple Homekit Anbindung und einem kleinen E-Ink Display direkt an der Einheit, macht den Eve Room zu einem sehr interessanten Produkt, gerade wenn man auf schlechte Luft von Natur aus etwas empfindlicher reagiert.

Allerdings lohnt es sich für den Eve Room 100€ auszugeben? Finden wir dies im Test des Eve Rooms heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Eve für das Ausleihen des Eve Rooms für diesen Test.

 

Der Eve Room im Test

Eve richtet sich mit seinen Produkten ausschließlich an Apple Nutzer, was sich natürlich auch etwas im Design wiederspeigelt.

Das Eve Room setzt auf das von Eve bekannte „Block“ Design. Das komplette Messgerät hat hierdurch lediglich eine Größe von 55 x 55 x 15,5mm, wirkt aber ausgesprochen hochwertig gemacht!

Auf der Front finden wir ein recht kleines aber gut ablesbares E-Ink Display. E-Ink Displays sollten den meisten Nutzern von eBook Readern bekannt vorkommen.

Im Gegensatz zu normalen LCD Panels verbrauchen diese so gut wie keine Energie beim Anzeigen eines statischen Bilds. Lediglich wenn das Bild geupdatet wird, wird auch etwas Energie benötigt.

Dies macht E-Ink-Displays ideal für solche Geräte wie das Eve Room. Zudem sehen E-Ink Displays immer wieder faszinierend aus.

Links und rechts vom Display sind im Rahmen, welcher schwarz verkleidet ist, zwei kapazitive Tasten angebracht. Diese erlauben später das Durchschalten der einzelnen Messwerte direkt an der Einheit.

Eingefasst wird das Eve Room von einem eloxierten Aluminiumgehäuse, was auch einen großen Teil der Wertigkeit ausmacht. Das Eve Room fühlt sich einfach gut und massiv gebaut an. Man merkt, dass es sich hier nicht um ein 0815 China Produkt handelt.

Die Energieversorgung des Eve Rooms wird über einen integrierten Akku geregelt. Geladen wird dieser über einen microUSB Port auf der Rückseite.

Halten soll dieser Akku laut Hersteller rund 6 Wochen, was okay ist.

Eine Wandhalterung oder Ähnliches legt Eve leider nicht mit in den Lieferumfang. Ihr müsst das Eve Room also irgendwo aufstellen.

 

Eve und Apple HomeKit

Das Eve Room ist ausschließlich mit Apple IOS Geräten kompatibel! Bitte bedenkt dies vor dem Kauf!

Eve nutzt hier Apples HomeKit Plattform, welche natürlich nur auf IOS verfügbar ist. Bedenkt auch dass das Eve Room Bluetooth für die Kommunikation nutzt, es gibt also eine gewisse Reichweitenbeschränkung.

Diese wird allerdings durch das Apple HomeKit System etwas kompensiert. Zum einen synchronisieren sich alle Eure IOS Geräte mit dem Eve Room, zum anderen könnt Ihr einen Apple TV oder Apple HomePod als eine Art Basis Station nutzen, worüber dann dauerhaft ein Zugriff möglich ist.

 

Feature und Apps

Starten wir mit der Frage was das Eve Room überhaupt alles messen kann. Dies wären drei Punkte, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die „Luftqualität“.

Die Messung der Luftqualität ist ohne Frage die Besonderheit am Eve Room. Hierfür werden sogenannte „Flüchtige organische Verbindungen“ gemessen, also Chemikalien, Schadstoffe, Schmutz usw. die sich in der Luft befinden. Mehr solcher „VOCs“ = schlechtere Luftqualität.

Diese „Flüchtige organische Verbindungen“ müssen im Übrigen nicht zwingend schädlich sein. Auch wenn sich viele Menschen in einem Raum befinden steigt die Anzahl dieser Verbindungen. Umgangssprachlich würde man hier von dicker Luft sprechen, welche der Eve Room messen kann.

Gerade wenn Ihr auf schlechte Luft etwas empfindlich reagiert, sind dies durchaus interessante Messwerte.

Ihr könnt für das Auslesen der Daten des Eve Rooms gleich zwei Apps nutzen, entweder die Eve eigene App, welche auch für die Einrichtung benötigt wird, oder die Apple HomeKit App.

In der Apple HomeKit App könnt Ihr die Basis Daten auslesen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität. Auch lassen sich hier Automationen einrichten, welche aber einen Apple TV oder HomePod voraussetzen.

Die Eve eigene App hingegen ist etwas detaillierter und aufwendiger aufgebaut. Mir gefällt die Eve App ausgesprochen gut!

In der App könnt Ihr zunächst ähnlich wie in der Homekit App live Daten betrachten. Allerdings werden in der Eve App auch Verlaufsdaten gespeichert. Ihr könnt beispielsweise die Temperaturentwicklung über Monate hinweg verfolgen.

Erfreulicherweise werden diese Daten auch auf dem Eve Room gespeichert. Selbst wenn gerade keine Bluetooth Verbindung zu Eurem Smartphone besteht, gibt es also keine Lücken in der Aufzeichnung. Die fehlenden Werte werden einfach beim Wiederherstellen der Verbindung übertragen, klasse! Es ist sogar möglich die Messwerte in eine Excel Tabelle zu exportieren, was sicherlich ein sehr spezielles Feature ist, aber ein Feature mehr ist besser als eins weniger.

In der Eve App lassen sich auch Verknüpfungen anlegen, wie bei einer schlechten Luftqualität schalte die Belüftung ein (sofern Ihr einen Lüfter und einen passenden Eve Steckdosen Adapter habt).

Neben den Apps könnt Ihr natürlich auch gleich das gut ablesbare Display des Eve Rooms nutzen. Hier wird Euch direkt die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Luftqualität angezeigt. Letztere mithilfe von 0-5 Sternen.

 

Wie genau?

Eine gute Frage bei solchen Sensoren ist natürlich die Genauigkeit. Starten wir hier mit der Temperatur. Eve gibt hier eine Messgenauigkeit von +-0,3 Grad an, was in der Tat recht genau wäre.

Diesen Wert kann ich bestätigen! In meinem Test zeigte das Eve Room eine Abweichung von ziemlich genau +0,1 Grad zu meinem Messgerät und +0,2 zu den Werten einer Netatmo Wetterstation. Kurzum die Temperaturwerte sind als verlässlich einzustufen.

Ähnliches gilt auch für die Luftfeuchtigkeit, welche auf das Prozent genau mit den Werten meines Messgerätes übereinstimmen.

Schwieriger ist die Einschätzung der Luftqualität. Hier drückt sich der Hersteller etwas um eine Aussage zur Genauigkeit. Das einzige Modul welches ebenfalls die Luft Qualität Messen kann, welches ich zur Verfügung habe, ist eine Netatmo Wetterstation.

Beide Stationen ähneln sich was die Werte angeht. Netatmo gibt gerade im Moment wo ich diesen Test Schreibe beispielsweise 771ppm an und Eve 78ppb (78ppb = 780ppm).

Ebenso ist bei beiden Stationen sofort ein Ansteigen bzw. Absinken der Werte zu erkennen, wenn ich ein Fenster/Tür öffne oder schließe. Ebenso wirken sich mehrere Personen im Raum sofort negativ aus, wenn nicht ein Fenster geöffnet wird.

Kurzum die Messungen zur Luftqualität spiegeln tatsächlich die Gegebenheiten wieder und sind keine Fantasie Werte. Ich kann natürlich nicht sagen wie genau die Messwerte sind, aber sind ähnlich genau wie bei Netatmo.

 

Fazit

Der Eve Room ist ein klasse „Messgerät“ für alle Nutzer die einen gewissen Wert auf „gute Luft“ legen und einen Weg suchen die Luftqualität in den eigenen vier Wänden zu überwachen.

Dies funktioniert mit dem Eve Room ausgezeichnet! Neben der Überwachung der Luftqualität bietet der Eve Room natürlich auch die Möglichkeit die Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu messen.

Im Gegensatz zu anderen Systemen müsst Ihr aber für das Auslesen der Daten nicht immer auf Euer Smartphone schauen. Das kleine E-Ink Display erlaubt auch beim Vorbeigehen einen schnellen Blick auf die aktuellen Werte.

Genauere Informationen, inklusive Langzeitdaten, bietet die Eve eigene App. alternativ könnt Ihr auch das Apple HomeKit System nutzen um beispielsweise Siri nach den aktuellen Werten zu fragen.

Apple HomeKit ist aber beim Eve Room ein etwas zweischneidiges Schwert. Ihr könnt Eve Produkte nur in Kombination mit Apple IOS Geräten nutzen. Auch verläuft die Kommunikation zwischen Eve Room und Eurem Smartphone via Bluetooth, was eine beschränkte Reichweite zur Folge hat.

Im Gegenzug erlaubt das Setzen auf Bluetooth aber auch eine Akku betriebene Nutzung, welche mit WLAN nicht möglich wäre.

Unterm Strich kann ich Euch den Eve Room voll empfehlen, wenn drei Bedingungen erfüllt werden.

  1. Ihr seid voll im Apple Ökosystem vertreten.
  2. Ihr legt einen hohen Wert auf eine gut Luftqualität, vielleicht auch aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden oder aufgrund von kleinen Kindern im Haus.
  3. Ihr kommt mit der Reichweite einer Bluetooth Verbindung klar (oder habt einen Apple TV/Homepod)

Dann ist der Eve Room eine gute und nützlich Anschaffung, auch zum etwas gehobenen Preis von 100€.

Die Tribit XFree Ohrhörer im Test

Tribit gehört für mich zu den absoluten Geheimtipps unter den Audio Herstellern bei Amazon. Sämtliche Tribit Produkte die ich bisher Testen durfte ,haben auch absolut überzeugen können! Daher ist natürlich die Erwartungshaltung bei den neuen XFree unheimlich groß!

Bei dem XFree handelt es sich um klassische Bluetooth Ohrhörer in der 30€ Preisklasse. An Konkurrenten mangelt es Tribit hier nicht.

Umso spannender ob denn die XFree hier auch überzeugen können und wie diese sich vor allem im Vergleich mit TaoTronics schlagen! Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Die Tribit XFree im Test

Tribit setzt bei den XFree auf ein recht klassisches Bluetooth Ohrhörer Design. Ihr erhaltet also zwei Ohrstöpsel, welche mit einem Kabel miteinander verbunden sind. Lediglich die Kommunikation mit Eurem Smartphone verläuft also kabellos via Bluetooth.

Allerdings kann man dieses Design als erprobt bezeichnen.

Wo wir beim Design sind. Die XFree setzten auf eine recht schlichte Optik, welche lediglich durch einen dunkel roten Ring aufgepeppt wird, welcher am Ende der Ohrhörer angebracht ist. Abseits davon sind die Ohrhörer komplett in Schwarz gehalten.

Das Gehäuse ist größtenteils aus Aluminium gefertigt. Lediglich der Teil der mit Eurem Ohr in Kontakt kommt besteht aus Kunststoff bzw. Silikon.

Hierdurch wirken die Tribit XFree angenehm robust und gut gearbeitet.

Wie üblich besitzen auch die Tribit XFree eine kleine Kabelfernbedienung zur Steuerung und zum Aufladen.

An der Kabelfernbedienung sind drei Tasten angebracht, eine Multifunktionstaste zum Ein/Ausschalten wie auch Play/Pause, eine Lauter/Vor Taste und eine Leiser/Zurück Taste. Kleiner Kritikpunkt, die Tasten sind teils etwas schwer zu drücken! Man muss hier mit dem Fingernagel drücken, da die Tasten sehr flach und steif sind.

Ebenfalls in der Kabelfernbedienung integriert ist ein kleines Mikrofon, für Telefonate. Qualitativ ist dieses allerdings naja. Es wäre aber auch gelogen zu behaupten, dass die Konkurrenz in dieser Preisklasse viel bessere Mikrofone besitzen würde.

Geladen werden die Ohrhörer über einen kleinen microUSB Port, welcher unter einer Gummiklappe versteckt ist. Letztere sorgt für einen gewissen Wasser/Schweiß- Schutz.

Tribit wirbt mit einer 10 Stunden Akkulaufzeit, was grob hinkommt. Beim lauteren Hören von Musik rechnet aber eher mit 6-8 Stunden. Ein solider, aber auch nicht überragender Wert!

 

Tragekomfort

Die Tribit XFree sind vergleichsweise lange Ohrhörer. Dies ist grundsätzlich natürlich suboptimal, wird aber völlig durch die Silikon Ohrhacken kompensiert.

Bei den Ohrhacken handelt es sich um kleine Bügel welche sich in Eurem Ohr verkeilen sollen um so für einen festeren Halt zu sorgen.

Dies gelingt auch bei den XFree sehr gut! Die Ohrhörer sitzen wirklich angenehm fest ohne dabei zu drücken oder anderweitig zu stören.

Was den Tragekomfort angeht, sind diese problemlos sowohl für Bus und Bahn zu empfehlen, wie auch für den Sport.

 

Klang

Der wichtigste Punkt bei allen Kopf/Ohrhörern ist natürlich der Klang. Wie schlagen sich hier die Tribit XFree? Mittlerweile scheint Tribit wirklich ein Garant für einen guten Klang zu sein, denn auch die XFree klingen hervorragend für 30€ Bluetooth Ohrhörer!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Diese sind absolut klar und sauber. Zudem passt hier auch die Brillanz und Detail Darstellung! Selbst feinere Klangelemente werden überdurchschnittlich gut herausgebildet.

Für 30€ Bluetooth Ohrhörer sind die Höhen ziemlich perfekt.

Auch die Mitten sind solide. Die XFree neigen zwar etwas zum typischen „Badewannen“ Klang, besitzen also etwas angehobene Höhen und Bässe, aber die Mitten sind weiterhin gut. Stimmen und Gesang wird sauber abgebildet.

Kommen wir damit zum Bass, welcher oftmals kaufentscheidend ist. Die Tribit XFree sind durchaus kräftigere Bluetooth Ohrhörer. Der Bass hat einen guten Punch und ist angenehm satt.

Auch was den Tiefgang und die Dynamik im Bass angeht kann ich nicht klagen, ganz im Gegenteil! Ähnlich wie bei den Höhen ist auch hier die generelle Detaildarstellung klasse.

Was die reine Masse angeht, ist der Bass ein Stück weit angehoben, aber der Bass überschattet nicht den restlichen Klang. Die XFree wahren trotz der etwas spaßigeren und lebendigeren Abstimmung eine gute Balance.

Neben der guten Detaildarstellung ist auch die räumliche Darstellung für diese Preisklasse überdurchschnittlich!

Kurzum die Ohrhörer gefallen mir klanglich sehr gut! Es macht Spaß hier Musik zu hören, egal welches Genre. Tribit scheint auch auf einen zu aggressiven DSP oder Ähnliches verzichtet zu haben, bzw. man hört diesen nicht.

Klanglich sind die Ohrhörer absolut sauber.

 

Fazit

Ihr sucht gute und spaßig klingende Bluetooth Ohrhörer in der 30€ Preisklasse? Dann sind die Tribit XFree so ziemlich die beste Wahl, die Ihr treffen könnt!

Die Ohrhörer können vor allem aufgrund ihres lebendigen und detailreichen Klanges überzeugen. Die Akkulaufzeit fällt mit +-8 Stunden solide aus, wie auch die generelle Verarbeitung und Haptik. Der Tagekomfort ist top, egal ob im normalen Alltag und beim Sport.

Kurzum die XFree sind ein absolut gelungenes Produkt für 30€ mit dem Ihr nichts falsch macht! Allerdings muss man auch dazu sagen, dass es einige wirklich starke Konkurrenten gibt, gerade von TaoTronics. Hier gibt es keinen Ohrhörer, den ich eindeutig als besser bezeichnen würde, aber es gibt hier ebenbürtige Modelle.

Dennoch, wenn Ihr Euch nicht auch noch durch diese Tests wälzen wollt, sind die Tribi XFree Bluetooth Ohrhörer, welche ich bedenkenlos jedem Nutzer empfehlen würde!

Die RAVPower RP-PB077 10000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Quick Charge ist weiterhin der am weitesten verbreite Schnelllade Standard auf dem Markt. Die meisten großen Hersteller wie Samsung, LG, Sony, HTC, BQ usw. setzten auf Quick Charge.

Daher ist Quick Charge Zubehör relativ weit verbreitet und gut erhältlich. Eine der neueren Quick Charge fähigen Powerbanks aktuell auf dem Markt ist die RAVPower RP-PB077.

Für rund 24€ erhaltet Ihr hier auf den ersten Blick eine ausgesprochen attraktive Powerbank mit Quick Charge 3.0 und 10000mAh Kapazität.

Wollen wir uns hier doch einmal im Test ansehen wie gut die Powerbank wirklich ist!

 

Die RAVPower RP-PB077 10000mAh Powerbank mit Quick Charge 3.0 im Test

Bei der RAVPower RP-PB077 handelt es sich um das Schwestermodell der RP-PB078. Dementsprechend teilen sich beide das gleiche Gehäuse und unterscheiden sich nur bei den Anschlüssen.

Dies ist aber nicht schlimm, denn das Gehäuse beider Powerbanks ist nur als positiv zu bezeichnen. Mit einer Länge von 146mm einer Breite von 72mm und einer Dicke von 15mm ist die RAVPower RP-PB077 ein angenehm handliches Modell, welches ich problemlos als alltagstauglich bezeichnen würde.

Sofern Ihr halbwegs große Hosentaschen habt, ist es aufgrund der geringen Dicke der Powerbank problemlos möglich Smartphone und Powerbank in eine Tasche zu bekommen.

Auch qualitativ ist das Gehäuse durchaus als gehoben zu bezeichnen. RAVPower setzt bei diesem auf einen relativ glatten und wertig anfühlenden Kunststoff. Dabei fühlt sich die Powerbank auch recht „dicht“ an.

Man merkt, dass das Innere komplett mit Akku gefüllt ist. Hierdurch ist es auch nicht möglich die Oberseite einzudrücken, was erneut ein Qualitätsmerkmal ist.

Was mich bei der RAVPower RP-PB077 lediglich etwas stört, ist die etwas erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Fingerabdrücken und kleinen Kratzern. Dies kommt natürlich durch die sehr glatte Oberfläche.

Immerhin legt RAVPower eine kleine Hülle bei, in welcher Ihr die Powerbank mehr oder weniger dauerhaft nutzen könnt, da die Anschlüsse alle auf der Oberseite angebracht sind welche frei ist.

Kommen wir damit auch zu Anschlüssen. Im Gegensatz zur RP-PB078 fehlt der RP-PB077 der USB C Port, dafür besitzt diese Powerbank aber zwei „spezielle“ Anschlüsse.

Sowohl beim Eingang wie auch Ausgang handelt es sich um Quick Charge 3.0 Ports!

Der Ausgang ist ein auf den ersten Blick normaler USB Ausgang, welcher aber 5-6,5V/3A, 6,5-9V/2A, 9-12V/1,5A liefern kann, also die Quick Charge 3.0 typischen 18W Leistung.

Ihr könnt an diesem Port natürlich auch normale Geräte laden, welche kein Quick Charge unterstützen, dies dann aber mit einem reduzierten/normalen Tempo.

Auch das Aufladen kann mithilfe von Quick Charge beschleunigt werden. RAVPower gibt die Leistung des microUSB Ports mit 5V/2A, 9V/2A oder 12V/1,5A an.

Um das volle Ladetempo zu erreichen, benötigt Ihr also auch ein Quick Charge fähiges Ladegerät!

Neben den beiden Anschlüssen auf der Front der Powerbank befindet sich auch noch ein Einschalter. Dieser wird aber wie üblich gar nicht zum Einschalten der Powerbank genötigt (dies geht automatisch), sondern zum Überprüfen des Ladestands.

Auf der Oberseite der Powerbank sind dafür vier blaue LEDs, welche je nach verbliebender Restladung aufleuchten.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

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Messwerte

Starten wir wie üblich mit der Kapazität. Diese wird von RAVPower mit 10000mAh angegeben, messen konnte ich 8999mAh @3,7V bzw. 33,298Wh.

Dies entspricht knappen 90% der Herstellerangabe, was ein Top Wert ist! Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen und nicht auf die letztendliche nutzbare Kapazität. Dies gilt nicht nur für diese Powerbank, sondern für alle im Handel erhältlichen Modelle.

Beim Entladen der Powerbank geht allerdings ein Stück Energie durch die Umwandlung von 3,7V in 5V verloren. Gute Powerbanks von namenhaften Herstellern schaffen hier in der Regel um die 80-90% echte Kapazität.

Kommen wir zu Ladegeschwindigkeit. Diese hängt massiv von einer Frage ab, habt Ihr ein Smartphone mit Quick Charge 2.0 oder 3.0? Falls ja erhaltet Ihr eine perfekte Geschwindigkeit.

Bei Quick Charge gibt es keine größeren Abstufungen mehr. Entweder Quick Charge funktioniert, dann gibt es auch das volle Tempo, oder Quick Charge funktioniert nicht, dann gibt es nur das normale Tempo.

Bei meinem Test Smartphones, Samsung Galaxy Note 9, Galaxy S9+, Galaxy S7 Edge, BQ Aquaris X2 Pro und LG G5 gab es keinerlei Probleme mit Quick Charge!

Selbst die Smartphones, welche kein Quick Charge unterstützen, erreichten eine solide bis gute Ladegeschwindigkeit.

Dies gilt sowohl für Android Smartphones wie dem Google Pixel 2 XL (1,46A) wie aber auch für IOS Geräte. Das iPhone Xs Max erreichte beispielsweise 1,86A, was gut ist!

Ist die Powerbank leer, wie steht es um das Aufladen? Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten, an einem normalen 5V 2,4A Ladegerät oder an einem Quick Charge Ladegerät.

An einem ausreichend starkem normalen Ladegerät erreicht die Powerbank gute 5V 2A, wie beworben. An einem Quick Charge 3.0 Ladegerät hingegen werden 12V 1,47A erreicht, was satten 17,64W entspricht!

Für solch eine vergleichsweise kompakte Powerbank ist dies verdammt ordentlich. Einmal komplett laden dauert somit rund 3 Stunden.

 

Fazit

Wie auch schon die RAVPower RP-PB078 ist die RAVPower RP-PB077 voll zu empfehlen, zu mindestens, dann wenn Ihr auch ein Smartphone mit Quick Charge 2.0 oder Quick Charge 3.0 habt!

Hier bietet die Powerbank alles, was man sich wünschen kann. Die Ladegeschwindigkeit und die Kompatibilität ist hoch und selbst das Aufladen der Powerbank geht sehr schnell. Hinzu kommt das solide Gehäuse in angenehmer Größe für 10000mAh.

Auch wenn Ihr mal ein Smartphone/Tablet ohne Quick Charge aufladen wollt, funktioniert dies in einem soliden Tempo. Allerdings für beispielsweise reine Apple Nutzer würde ich eher die RAVPower RP-PB078 empfehlen.

Dennoch habt Ihr ein Samsung, HTC, LG oder auch BQ Smartphone mit QC, dann kann ich die RAVPower RP-PB077 nur empfehlen, vor allem zum Preis von fairen 25€.