Start Blog Seite 145

Die Corsair MP600 Core im Test, günstige PCIe 4.0 SSD mit QLC Speicher

Mit der MP600 Core bietet Corsair eine sehr günstige PCIe 4.0 NVME SSD an. Diese bietet auf dem Papier mit 4700MB/s lesend und 1950MB/s schreibend ein sehr gutes Tempo!

Dabei ist diese dank der Nutzung von QLC Speicher und dem Verzicht auf einen DRAM Cache die günstigste PCIe 4.0 SSD aktuell.

corsair mp600 core test review 4

Stellt sich aber natürlich die Frage, was ist besser? Eine sehr „einfache“ PCIe 4.0 SSD oder ein preislich vergleichbares Mittelklasse PCI 3.0 Modell? Wollen wir doch mal versuchen diese Frage im Test zu klären!

 

Die Corsair MP600 Core im Test

Die MP600 Core ist auf eine möglichst hohe Preis/Leistung getrimmt. Daher ist es fast schon erstaunlich, dass die SSD dennoch mit einem recht großen SSD Kühler ausgeliefert wird.

corsair mp600 core test review 1

Dieser ist recht hoch und bedeckt die SSD vollständig. Im Gegensatz zur normalen MP600 und der MP600 Pro ist der Kühler hier aber Silber gehalten. Der Kühler ist anscheinend gut mit der SSD „verklebt“. Ich konnte diesen nicht einfach entfernen, ohne Sorgen haben zu müssen, dass sich Speicherchips lösen.

Hierdurch ist die MP600 Core für Desktop-PCs ideal, aber für Notebooks nur bedingt brauchbar.

Auf Seiten der Technik haben wir zunächst den Phison PS5016-E16 Controller. Dieser ist ein Oberklasse PCIe 4.0 Controller, welcher auch bei größeren SSDs wie der MP600 oder der GIGABYTE Aorus NVMe Gen4 SSD zum Einsatz kommt. Dies liegt einfach daran, dass es noch keine „kleinen“ PCIe 4.0 Controller gibt.

corsair mp600 core test review 2

Wo Corsair gespart hat ist beim NAND. Hier haben wir QLC NAND, welcher aktuell die günstigste Art an Speicher ist. Dies wirkt sich auch auf die Leistung aus.

1TB 2TB 4TB
Lesend 4700 MB/s 4950 MB/s 4950 MB/s
Schreibend 1950 MB/s 3700 MB/s 3950 MB/s
TBW 225 TB 450 TB 900 TB

 

Lesend erreichen alle Versionen beachtliche 4700 – 4950 MB/s, also ein gutes Stück oberhalb des PCIe 3.0 Limits.

Schreibend haben wir 1950 MB/s bei der „kleinen“ 1TB Version und 3700 bzw. 3950 MB/s bei den beiden großen Versionen. Diese Werte sind aber nur die halbe Wahrheit, denn die MP600 Core setzt auf einen SLC Cache. Nur ein kleiner Teil des Speichers erreicht diese Datenraten (schreibend). Ist dieser Teil gefüllt sinkt die Datenrate massiv!

corsair mp600 core test review 3

Auch ein großer Nachteil des QLC NAND ist die Haltbarkeit.

tbw

Die 1TB Version erreicht laut Corsair lediglich eine TBW von 225TB, was sehr wenig ist! Damit solltet Ihr die SSD falls möglich primär lesend nutzen, also Beispielsweise als eine SSD für Spiele Installationen usw.

Auf Seiten der Garantie haben wir großzügige 5 Jahre. Die Garantie erlischt aber vorzeitig, wenn Ihr die TBW überschreitet.

 

Datenschutz

Alle Daten die Ihr auf die SSD schreibt werden immer mit 256 Bit verschlüsselt. Dies erleichtert unter anderem ein vollständiges Löschen der SSD, denn es reicht einfach diesen Generierten Schlüssel zu löschen und alle Daten auf der SSD sind unbrauchbar.

Dies könnt Ihr z.B. über die Corsair SSD Toolbox machen. Die Corsair SSD Toolbox erlaubt auch FW Updates usw. Allerdings ist die Software mittlerweile etwas in die Jahre gekommen.

 

Das Testsystem

Folgendes Testsystem kommt für den SSD Test zum Einsatz:

  • AMD Ryzen 5 3600X
  • ASUS Prime X570-P
  • 16GB RAM
  • Corsair HX Series HX850 Netzteil
  • Windows 10

Wichtig, bei Windows 10 handelt es sich um einen etwas älteren Update-Stand der über alle SSD-Tests konstant gehalten wird, um vergleichbare Werte zu erhalten.

Ich teste hier die 1TB Version der MP600 Core.

 

Theoretische Tests

Starten wir in den Test mit einem absoluten Klassiker, CrystalDiskMark, hier zunächst noch in Version 6, da ich in dieser Version viele Vergleichswerte habe.

2 3

Lesend kann die Corsair MP600 Core ganz klar überzeugen! Hier konnte ich 4709 MB/s lesend messen. Damit kann sich die SSD auf Platz 3 meines Tests setzen.

Schreibend wiederum haben wir nur 1895 MB/s, was ein eher mäßig gutes Ergebnis ist.

as ssd bench corsair mp600 co 05.05.2021 16 48 41

Ähnliche Werte werden auch von AS SSD ausgespuckt.

Spannend ist hier auch immer die Zugriffszeit.

zugriffszeit

Diese ist leider bei der Corsair MP600 Core eher mäßig gut! Die Zugriffszeit ist natürlich weiterhin nicht schlecht, wir haben hier schließlich eine SSD vor uns, aber verglichen mit anderen NVME SSDs ist diese eher mäßig.

Interessant ist der PC Mark Benchmark. Diesen gibt es in zwei Versionen, einer „kurzen“ Version, in welcher weniger Daten geschrieben werden, und in einer „großen“ Version.

pc mark mp600 core

Während die MP600 Core im Quick Benchmark das zweit beste Ergebnis einfährt, fällt diese im vollen Benchmark auf den vorletzten Platz zurück.

Dies liegt vermutlich am aggressiven Schreibcache.

 

Cache

Wie bereits erwähnt verfügt die MP600 Core über einen recht aggressiven Cache. Ein kleiner Teil der SSD kann also mit einem deutlich höherem Tempo schreiben als der restliche Speicher. Schreibt Ihr kurzzeitig nicht auf die SSD, dann wird der Cache im Hintergrund wieder freigeräumt.

Nach dem Cache ist die MP600 Core aber langsam³.

cache

Es dauert ca. 104 Minuten die MP600 Core einmal voll zu schreiben, denn nach dem Cache fällt die Datenrate auf lediglich rund 200 MB/s.

 

Praktische Tests

Genug der theoretischen Benchmarks, schauen wir uns die Leistung in der Praxis an. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.

windows installation

Hier sehen wir eine solide Leistung der MP600 Core! Diese kann sich im oberen Mittelfeld platzieren.

In Windows angekommen entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.

entpacken

Hier wird es nun spannend! Obwohl die SSD ein paar Schwächen auf Seiten der Schreibrate hat, schneidet diese in diesem Test gut ab! Ganz blöd gesagt, die Testdateien sind mit maximal 41 GB nicht groß genug um den schnellen Schreibcache zu überfüllen.

Kopieren wir nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.

kopieren

Erneut schneidet die MP600 Core sehr gut ab! Erfreulicherweise ist der Cache der SSD mit rund 100GB ausreichend groß, das selbst beim Kopieren von großen Dateien das Tempo stimmt.

 

Fazit

Die Corsair MP600 Core ist eine erfreulich brauchbare SSD! Diese kann vor allem dank einer guten Leseleistung und hohen Praxisleistung punkten.

Wir haben zwar durchaus Limitierungen aufgrund der Nutzung des QLC Speichers, aber diese sind durch einen recht großen Cache wieder abgefangen.

corsair mp600 core test review 6

Allerdings nach dem Cache (ca. 100GB) erreicht die SSD nur noch eine schreibrate von 200 MB/s! Daher ist diese nicht für das regelmäßige Verschieben von großen Datenmengen geeignet. Dies auch aufgrund der niedrigen TBW.

Die MP600 Core ist also die ideale Ablage SSD für Spiele und Programme! Allerdings wird diese auch eine gute Figur als System SSD machen. Diese ist durchaus alltagstauglich, auch wenn ich primär eine Empfehlung als „2.SSD“ aussprechen würde.

Der Sonnet Breakaway Puck im Test, Thunderbolt 3 Dock mit intigrierter GPU

Mit dem Breakaway Puck bietet Sonnet eine Thunderbolt 3 Dockingstation mit integrierter Grafikkarte. Der Breakaway Puck stellt also nicht nur weitere USB Ports zur Verfügung und lädt Euer Notebook via USB C, sondern kann auch Euren PC beschleunigen.

sonnet breakaway puck test 7

Gerade beim Gaming oder dem Video-Bearbeiten kann eine externe GPU ein deutliches Plus an Leistung bieten, verglichen mit einer integrierten GPU.

Wollen wir uns im Test einmal Sonnet Breakaway Puck näher ansehen!

 

Der Sonnet Breakaway Puck im Test

Der Sonnet Breakaway Puck ist eine ca. 152 x 51 x 130 mm große Box. Diese ist damit etwas größer als ein Standard Thunderbolt 3 Dock, was aufgrund der integrierten GPU nicht überraschend ist.

sonnet breakaway puck test 1

Für ein eGPU Dock ist der Breakaway Puck wieder sehr kompakt. Dieser setzt im Inneren auf eine „mini“ Grafikkarte. Auf Seiten der Grafikkarte habt Ihr aktuell die Wahl zwischen der:

  • AMD RX 5500 XT
  • AMD RX 5700

Um die Grafikkarte ausreichend zu kühlen verfügt das Dock über einige „Gitterflächen“. Primär wichtig für die Kühlung ist allerdings die Oberseite.

sonnet breakaway puck test 2

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt der Breakaway Puck auf der Rückseite über:

  • 2x USB A 3.1 (5Gbit)
  • 1x Displayport 1.4
  • 1x HDMI 2.0
  • 1x USB C – Thunderbolt 3 Ausgang
  • 1x USB C – Thunderbolt 3 Eingang

Damit ist die Portausstattung überschaubar, aber Okay. Ein LAN Port und ein Front USB wäre sicherlich noch nett gewesen, aber abseits davon kann ich nicht klagen.

Aufgrund der Grafikkarte liegt ein 230W Netzteil mit im Lieferumfang. Dieses ist glatt so schwer wie die Dockingstation selbst.

sonnet breakaway puck test 3

Über den USB C Port kann der Breakaway Puck bis zu 60W an Euer Notebook liefern. Genug für ein MacBook Pro 13 oder ähnliches.

 

Kompatibilität

Grundsätzlich richtet sich Sonnet mit seinem Breakaway Puck primär an Mac Nutzer. So sagt Sonnet selbst, dass der Breakaway Puck nur bedingt zu Windows Computern kompatibel ist.

Allerdings auch bei den Macs müssen wir unterscheiden, denn es werden nur Intel-Macs unterstützt! Macs mit Apple SoC funktionieren (aktuell) gar nicht mit eGPUs, also auch nicht mit dem Breakaway Puck.

Dies schränkt natürlich die Zielgruppe etwas ein.

 

Performance

Wie steht es um die Leistung des Breakaway Puck? Dies hängt natürlich ganz massiv von Eurem Notebook, der dort integrierten Grafikkarte und Eurer Anwendung ab.

Nicht alle Anwendungen können von einer schnellen Grafikkarte profitieren. Selbst bei der Foto und Video-Bearbeitung wird oftmals eine Grafikkarte nicht so stark genutzt, wie Ihr meinen könntet.

sonnet breakaway puck test 4

Ich habe die Tests des Breakaway Puck primär unter Windows durchgeführt, da ich mich hier zugegeben besser auskenne und es auch mehr Test-Tools gibt.

Auf Seiten des Notebooks kam ein Dell XPS 13 9380 mit Intel Core i7-8565U und Intel UHD Graphics 620 zum Einsatz. Wir müssen aber nochmals unterscheiden zwischen der Nutzung eines externen Monitors und des internen Monitors.

Der Sonnet Breakaway Puck kann das Bildsignal auch zurück in Euer Notebook füttern. Dies kostet aber ein Stück weit Leistung.

Starten wir mit PC Mark und Cinebench R15.

pc mark mit
Mit eGPU
pc mark ohne
Ohne externe GPU
cb15 extern
Mit eGPU
cb15 mit
Ohne externe GPU

In PC Mark sehen wir eine leichte Steigerung des Testergebnisses. Hier ist vor allem der “Rendering und Visualisierungs Score” ist mit externer GPU deutlich gestiegen. Der Video Bearbeitung Score ist wiederum gesunken, wie kann das sein? Beim Nutzen der deutlich langsameren Intel Grafikkarte nutzt PC Mark Intel Quick Sync, was eine propitäre Technologie von Intel ist die das Rendern von Videos beschleunigt. Quick Sync wird aber nicht von allen Video-Bearbeitungsprogrammen unterstützt.

In Cinebench R15 sehen wir eine Steigerung des GPU Score von 100 auf 124 FPS. Dies sind um ehrlich zu sein noch keine besonders tollen Werte.

Gehen wir aber in etwas 3D intensivere Anwendungen, wie z.B. 3D Mark, dann sehen wir die deutlichen Ergebnisse.

3dmark 2 extern
Mit eGPU und externen Monitor
3dmark 2 mit
Mit eGPU
3dmark 2 ohne
Ohne eGPU
3dmark mit
Mit eGPU
3dmark extern
Mit eGPU und externen Monitor
3dmark ohne
Ohne eGPU

Im Time Spy Benchmark sehen wir folgende Ergebnisse:

  • Intel GPU – 499 Punkte
  • Breakaway Puck (interner Monitor) – 5046 Punkte
  • Breakaway Puck (externer Monitor) – 5403 Punkte

Hier sehen wir dann die volle Leistung des Breakaway Puck bzw. der verbauten RX 5700, welche ein 10x höheres Ergebnis einfährt als die Intel Grafikkarte.

 

Ähnliches sehen wir auch in 3D Anwendungen.

fps

Hier liefert der Breakaway Puck eine massive Verbesserung der Leistung! Interessanterweise machte es dabei in den getesteten Spielen keinen großen Unterschied, ob Ihr eine niedrige oder hohe Grafikqualität einstellt. Der Flaschenhals ist also entweder die CPU oder die Thunderbolt 3 Verbindung.

 

Leistungsaufnahme und Lautstärke

Die Leistungsaufnahme des Sonnet Breakaway Puck schwankt stark je nachdem was Ihr macht, ob Ihr Euer Notebook an diesem ladet usw.

“Ausgeschaltet” konnte ich eine Leistungsaufnahme von unter 0,5W messen.

sonnet breakaway puck test 6

Das Dock (ohne ein Gerät zu laden), mit einem Monitor benötigt ca. 23W. Unter einer 3D Last benötigt das Dock ca. 120W+.

Dabei stößt der Breakaway Puck auch einiges an Wärme aus! Dementsprechend ist auch unter Last ein Lüfter zu hören. Dieser ist aber im Rahmen des erträglichen und ist klar leiser als der Lüfter in meinem Dell XPS 13 (unter Last).

 

Fazit

Der Breakaway Puck funktioniert so weit wie von Sonnet beworben! Bei diesem handelt es sich um eine Art Mischung aus einem Thunderbolt 3 Dock und einer externen Grafikkarte, die Eure Computerleistung massiv verbessern kann.

Wie sehr hängt natürlich von Eurem PC und Eurer Anwendung ab. Bei einem “Ultrabook” mit integrierter Intel GPU könnt Ihr in 3D Anwendungen mit einer Leistungssteigerung von 500% oder mehr rechnen.

sonnet breakaway puck test 8

Auch bei Foto und Video-Bearbeitung kann es eine Leistungssteigerung geben, diese hängt aber davon ab wie gut Eure Programme die Grafikkarte nutzen. Dies ist leider auch im Jahr 2021 nicht ganz selbstverständlich.

Die eGPU funktioniert also tadellos und kann sogar Euer Notebook mit Strom versorgen! Ihr habt hier also eine echte “ein Kabel” Lösung.

Das einzige was ich bemängeln muss, ist der Preis. Aktuell rund 1000€ für die Version mit AMD RX5700 ist natürlich verrückt! Allerdings spiegelt dieser Preis natürlich die aktuelle Krise im Grafikkarten Markt wieder. Sonnet ist hier also nicht alleinig schuldig.

Dennoch, unterm Strich kann der Sonnet Breakaway Puck ein wirklich hilfreiches Dock sein, das Eure Arbeit oder Spiele massiv beschleunigt.

PS. Denkt nur dran, Apple MacBooks mit ARM CPU unterstützen (leider) keine eGPUs.

Günstiger WLAN Repeater mit 5GHz und ac Support im Test, der TP-LINK RE200

WLAN ist in fast jedem Haushalt Standard, jedoch es gibt sehr oft ein Problem, die WLAN Reichweite.

In den letzten Jahren hat sich die Geschwindigkeit von modernen WLAN Router massiv gesteigert, die Reichweite ist allerdings gefühlt kaum bis gar nicht gestiegen.

Ich vermute hier ist man einfach am Limit angekommen was man mit besseren Antennen aus einem Gerät herausholen kann, zumal es sehr strenge Regelungen der Sendeleistung in Deutschland gibt (im Gegensatz zur USA).

Günstiger WLAN Repeater mit 5GHz und ac Support im Test, der TP-LINK RE200-7

Dementsprechend ist ein Repeater die einfachste Möglichkeit zur Beseitigung von Funklöchern.

Hinweis auf Test des Einhell 18V 4-6 Ah Multi Ah Power X-Change PLUS

Hiho Ihr Lieben!

Ich weiß, dass sich auf Techtest die ein oder anderen Fans der Akku-Technologie tummeln. Daher hier nur ein kurzer Hinweis in eigener Sache.

einhell 18v 4 6 ah multi ah power

Auf meiner 2. Webseite habe ich einen kleinen Test zum sehr spannenden Einhell 18V 4-6 Ah Multi Ah Power X-Change PLUS Werkzeug Akku veröffentlicht.

Es ist üblich das Werkzeug Akkus eine fixe Kapazität haben, diesen Einhell Akku könnt Ihr allerdings auf Wunsch “drosseln”, um die Lebenszeit der Zellen zu verlängern. Dies ist aktuell ein ziemlich einmaliges Konzept, das den ein oder anderen von Euch vielleicht interessieren konnte.

Die schnellste externe HDD 2021, Western Digital WD_Black D10 Game Drive im Test

Wenn Ihr nach einer besonders schnellen externen HDD sucht, dann werdet Ihr vielleicht über die WD_Black D10 „Game Drive“ stolpern.

Die WD_Black D10 richtet sich wie der Name schon sagt an Gamer und verfügt im Inneren über eine 7200rpm Festplatte. Damit ist diese etwas flotter unterwegs als die regulären WD MyBook Modelle.

western digital wd black d10 test 5

Die WD_Black D10 könnt Ihr aktuell mit 8TB oder 12TB Speicher erhalten.

Wollen wir uns einmal die Western Digital WD_Black D10 mit 12TB näher im Test ansehen!

 

Game Drive for Xbox One

Die 12 TB Version der WD_Black D10 wird mit dem Zusatz „Game Drive for Xbox One“ beworben. Hier ganz klar gesagt, Ihr könnt auch diese Version absolut problemlos an einem PC nutzen!

 

Die Western Digital WD_Black D10 Game Drive im Test

Bei der WD_Black D10 Game Drive handelt es sich um eine große 3,5 Zoll externe HDD. Diese verfügt über ein sehr auffälliges Gehäuse!

western digital wd black d10 test 1

Dieses ist natürlich in einem Gamer Style gehalten. Auf den Bildern sieht es teils so aus als wäre das Gehäuse aus Aluminium gefertigt, dies ist aber leider nicht der Fall. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff gefertigt.

western digital wd black d10 test 2

Dabei verfügt dieses aber über einige Lüftungsöffnungen. Auf der Rückseite ist sogar ein kleiner 40mm Lüfter, welcher erfreulicherweise temperaturgesteuert ist. Dieser ist bei mir nur sehr selten angesprungen!

Angeschlossen wird die WD_Black D10 über einen microUSB 3.0 Port. Die Energieversorgung läuft dabei über ein recht mächtiges 12V/3A (36W) Netzteil.

western digital wd black d10 test 4

Dieses ist auch der Fall, da wir zwei USB Ausgänge haben. Bei diesen handelt es sich um zwei USB Ladeports mit 7,5W maximaler Leistung. Das ist ein nettes Bonus-Feature, gerade wenn Ihr nicht viele USB Ports zur Verfügung habt.

 

Im Inneren

Nicht kleckern sondern klotzen war wohl bei WD das Motto bei der WD_Black D10. Während die aktuellen MyBook „abgespeckte“ und spezielle 5400 RPM HDDs nutzen, ist in der D10 eine Western Digital Ultrastar DC HC520 12TB verbaut.

crystaldiskmark

Bei der Ultrastar DC HC520 12TB handelt es sich um eine wahre High End HDD, welche eigentlich für Server-Systeme gedacht ist. Hierdurch ist die HDD auch auf den Dauerbetrieb ausgelegt.

 

Die Performance

Schauen wir uns die Leistung an. Starten wir zunächst mit CrystalDiskMark.

wd black d10 crystaldiskmark

CrystalDiskMark bescheinigt der WD_Black D10 eine sehr gute Datenrate von 245 MB/s! Damit ist diese die schnellste externe HDD die ich bisher gesehen habe.

Allerdings ist dies die maximale Datenrate, eine HDD wird langsamer umso weiter Daten in die Mitte geschrieben werden.

wd black d10 hd tune

HD Tune erreichte eine maximale Datenrate von 214 MB/s und eine minimale Datenrate von 118 MB/s.

Dabei ist gerade die Zugriffszeit mit 12,8ms für eine HDD erfreulich flott!

 

Stromverbrauch und Temperatur

Die WD_Black D10 verfügt zwar über ein 36W Netzteil, benötigt aber in der Praxis nicht ansatzweise so viel Energie.

Im Leerlauf frisst die HDD rund 6,25W, was erstaunlich wenig ist. Unter Last konnte ich 8,xW messen, was auch nicht zu viel ist.

Aufgrund der guten Kühlung läuft die D10 erfreulich „kühl“, gerade verglichen mit den WD MyBook Modellen. Ich konnte Temperaturen im Bereich 41-46 Grad beobachten, was absolut Okay ist.

 

Fazit

Ich kann die Western Digital WD_Black D10 Game Drive nur empfehlen! Diese ist zwar etwas teurer als die Modelle der MyBook Serie, aber die D10 ist ein gutes Stück flotter und im Inneren steckt die sehr wertige Ultrastar DC HC520 12TB.

western digital wd black d10 test 9

Alleine diese High End HDD mit 24/7 Rating kann den etwas höheren Preis rechtfertigen!

WD_BLACK D10 Game Drive for Xbox externe Festplatte 12 TB...

  • Datenraten von rund 245 MB/s
  • Kühlung ausreichend
  • Zwei Ladeports für Controller/Smartphones
  • Sehr wertige HDD im Inneren
  • Gehäuse aus Kunststoff
  • Gehäuse recht groß

Test: Polk React Soundbar, erstaunlich gut mit ALEXA!

Mit der React bietet Polk Audio eine vergleichsweise kompakte und günstige Soundbar an, welche vor allem mit ihrer Ausstattung punkten soll.

So besitzt die React Amazon ALEXA integriert und verhält sich dementsprechend, wie ein Amazon Echo Lautsprecher, wenn Ihr diese nicht gerade als Soundbar nutzt.

polk react soundbar test review 10

Dabei soll natürlich aber auch der Klang überzeugen können. Dies ist aber ein interessanter Punkt, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Soundbars verzichtet Polk erst einmal auf einen Subwoofer, trotz des sehr kompakten Designs.

Geht diese Entscheidung gut oder klingt die React Soundbar zu dünn? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Polk für das Zurverfügungstellen der React Soundbar für diesen Test.

 

Die Polk React Soundbar im Test

Bei der React handelt es sich um eine sehr kompakte Soundbar. Diese misst gerade einmal 57 x 864 x 121 mm und kann somit problemlos vor den meisten Fernsehern platziert werden.

polk react soundbar test review 3

Dabei setzt Polk auf ein sehr modernes Design. Die komplette Front der Soundbar ist mit einem Stoff verkleidet, was dem Design vieler Smart Home Lautsprechern entspricht. Hierdurch passt sich die Soundbar gut in die meisten Wohnzimmer ein ohne zu sehr hervorzustechen.

Das auffälligste an der React ist sicherlich das Steuerungsmodul in der oberen Mitte. Hier ist eine Art Ring eingelassen mit vier Tasten auf der Oberseite und den Mikrofonen.

polk react soundbar test review 2

Dieser Ring wirkt fast so als hätte Polk einfach einen alten Amazon Echo-Dot in der Soundbar integriert, was möglicherweise sogar der Fall ist.

Neben der Steuerung via Sprache und über die Tasten auf der Oberseite könnt Ihr die React Soundbar natürlich auch über eine beiliegende Fernbedienung steuern, was meist die komfortabelste Art ist.

polk react soundbar test review 1

Die Anschlüsse der React Soundbar sind überschaubar, aber ausreichend:

  • 1x HDMI (ARC)
  • 1x Optischer Eingang
  • 1x AUX Eingang

Integriert ist zudem natürlich WLAN und Bluetooth. Der wichtigste Anschluss ist ganz klar der HDMI Anschluss. Bei diesem handelt es sich um einen HDMI ARC Port.

polk react soundbar test review 5

Unterstützt Euer Fernseher HDMI ARC, dann ist es möglich, dass Ton Signal und ein Steuerungssignal so zu der Soundbar durchzuschleifen. Diese kann sich also automatisch mit einschalten und gegebenenfalls könnt Ihr diese sogar über die Fernbedienung Eures Fernsehers steuern.

 

React Soundbar, erweiterbar!

Polk Audio bietet Euch die Möglichkeit die React Soundbar noch zu “erweitern”. So gibt es für die Soundbar einen optionalen kabellosen Subwoofer und optionale rückwärtige Lautsprecher.

Gerade der Subwoofer kann durchaus Sinn machen! Allerdings kostet dieser fast so viel wie die Soundbar alleine.

 

ALEXA

In der Polk React ist Amazon ALEXA integriert. Habt Ihr die Soundbar mit Eurem WLAN und Amazon Account verbunden, dann könnt Ihr diese weitestgehend wie einen Amazon Echo nutzen. Ihr könnt also jederzeit Fragen stellen, Webradio hören usw.

Dabei reagiert die Soundbar sehr gut auf Spracheingaben. Die Mikrofone sind ausreichend sensibel und es gibt selten Missverständnisse.

ALEXA sagt auch Systemmeldungen an, wie beispielsweise das Bluetooth aktiv ist. Hierdurch wirkt die Integration sehr schön rund.

 

Wie klingt die Polk React?

Kommen wir zum Klang. Kann hier die “nackte” Polk React ohne zusätzliche Lautsprecher überzeugen? Ja! Diese hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen!

Grundsätzlich könnt Ihr den Bass und die Höhen/Mitten der Polk React noch etwas anpassen. Meine folgenden Beschreibungen beziehen sich primär auf den “normalen” Klang, ohne EQ Anpassungen.

polk react soundbar test review 8

Starten wir hier wie üblich mit den Höhen. Die Höhen der Soundbar sind grundsätzlich sehr schön sauber und haben auch eine gute Brillanz. Hier und da neigt die Soundbar aber zu einem leicht distanzierten Klang. Dies ist gewollt und soll ein wenig einen Raumklang simulieren, die Höhen wirken aber etwas weniger direkt hierdurch. Dies ist aber nicht weiter schlimm, ich würde die Höhen weiterhin mit einer guten “2”bewerten.

Die Mitten sind Okay. Sprache lässt sich gut verstehen, spätestens wenn Ihr die “Voice” etwas hochdreht. Allgemein hat die Polk React einen erstaunlich vollen Klang.

Das spannendste ist aber der Bass. Ich habe hier mit nicht viel gerechnet, schließlich ist die Soundbar sehr kompakt und ohne gesonderten Subwoofer hat diese sehr wenig des wichtigen Volumens. Allerdings ist der Bass ordentlich! Sicherlich bringt die Soundbar kein großes Wohnzimmer zum Wackeln und hier und da ist der beschränkte Tiefgang zu hören. Dennoch würde ich den Bass als beeindruckend bezeichnen. Dieser übertrifft bei weitem meine Erwartungen und auch bisher sämtliche TV Lautsprecher die ich gehört habe.

Gerade in einem kleineren Wohnzimmer oder Jugendzimmer wird die Polk React durchaus ordentlich Laune machen, auch ohne den gesonderten Subwoofer.

polk react soundbar test review 9

Dabei bietet die Soundbar einen recht vollen und satten Klang, ohne dass es zu klaren Einschränkungen aufgrund der Größe kommt. Damit hat die Soundbar einen deutlich besseren Klang als 90% aller auf dem Markt verfügbaren Modelle, wenn Ihr diesen den Subwoofer wegnehmt.

Selbst der Raumklang der Polk React ist gut! Diese verfügt über keinen allzu aggressiven virtuellen Raumklang, wirkt aber klanglich schon etwas “größer” und “räumlicher” als ein normaler Lautsprecher.

 

Fazit

Die Polk React hat mich ganz klar positiv überrascht! Ich habe damit gerechnet,^       ^ dass wir hier eine Soundbar mit vielen Funktionen, aber einem recht dünnen Klang haben, mangels Subwoofer.

Diese Einschätzung war aber falsch! Sicherlich ist die Polk React kein Bass-Monster, allerdings klingt sie auch nicht dünn, sondern besitzt einen sehr schön lebendigen und sauberen Klang. Dieser ist gut ausgewogen, dass sich sowohl Dialoge gut verstehen lassen, aber auch Musik spaß macht. Mir ist in dieser Preisklasse keine Soundbar bekannt die ohne Subwoofer auch nur annähernd so gut klingt wie die Polk React!

polk react soundbar test review 14

Klar die Polk React ist weniger etwas, wenn Ihr ein großes Wohnzimmer beschallen wollt, aber für kleinere Räume oder Jugendzimmer ist diese top! Solltet Ihr Euch für den optionalen Subwoofer entscheiden, dann könnte die Soundbar auch für größere Wohnzimmer geeignet sein!

Hinzu kommt die sehr gute ALEXA Integration und der nützliche HDMI ARC Port, der die Nutzung in der Praxis deutlich vereinfacht.

Kurzum, die React kann zwar nicht mit den ganz großen, wie der Teufel Cinebar Ultima oder Nubert nuBox AS-225 mithalten, aber für rund 250€ klingt diese hervorragend und besitzt eine tolle Ausstattung. Mit dem optionalen Subwoofer will ich nicht ausschließen, dass diese sogar einige größere Modelle übertreffen kann. Aber das ist hier das Schöne, Ihr könnt für 250€ einsteigen und falls nötig den Subwoofer noch dazukaufen oder es lassen! Ihr müsst nicht gleich 500€+ auf den Tisch legen.

polk react soundbar test review 15

Ich kann mich also nur positiv zur Polk React Soundbar äußern! Alternativ, falls Ihr auf ALEXA verzichten könnt, würde ich mal die etwas teurere und größere Nubert nuBox AS-225 in den Raum werfen.

Polk Audio React Heimkino Soundbar mit Alexa Built-in, Amazon...

  • Sehr guter Klang auch ohne Subwoofer
  • ALEXA integriert
  • HDMI ARC
  • Schickes und schlankes Design
  • Solider Bass, aber Tiefgang erwartungsgemäß mittelmäßig (guter Bass für eine Soundbar ohne Subwoofer)
  • Subwoofer optional

 

Der QNAP QSW-M2108-2C Desktop 2.5G Smart Switch im Test, günstiger 10/2,5GBit LAN Switch

Mit dem QSW-M2108-2C bietet QNAP einen außerordentlich spannenden Switch für „High End“ Nutzer an. Die Besonderheit, anstelle auf normale 1Gbit LAN Ports zu setzen, verfügt dieser über 8x 2,5 Gbit LAN Ports und 2x 10Gbit LAN Ports.  

Gerade die 2,5Gbit LAN Ports sind spannend, da dieser Standard sich langsam beginnt auch im Endnutzerbereich durchzusetzen. So gibt es mittlerweile einige Geräte und auch Adapter die 2,5Gbit LAN besitzen.  

qnap qsw m2100 test 5

Ein Switch mit nur 10Gbit LAN Ports wäre natürlich noch besser, allerdings sind diese auch sehr teuer! Zwar ist der QSW-M2108-2C mit rund 300€ auch nicht günstig, aber dieser ist bezahlbar.  

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Was kann der QSW-M2108-2C? Wie sieht die Benutzeroberfläche aus? Und wie hoch ist der Stromverbrauch? Diese Fragen wollen wir im Test klären!  

An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Ausleihen des QSW-M2108-2C für diesen Test.  

 

Der QNAP QSW-M2108-2C Desktop 2.5G Smart Switch im Test  

Beim QNAP QSW-M2108-2C handelt es sich um einen „Desktop“ Switch. Dieser ist also nicht dafür gemacht in einem Server Schrank zu stehen (dieser besitzt auch keine 19 Zoll Halterung), sondern der Switch soll auf Eurem Schreibtisch Platz nehmen.  

qnap qsw m2100 test 2

Daher ist dieser mit 290 x 43 x 127 mm auch halbwegs kompakt und das Design ist etwas schicker. Ich will den Switch nicht als „wunderschön“ bezeichnen, dieser macht aber optisch etwas mehr her als ein 08/15 Rack-Switch.  

QNAP setzt auf ein Gehäuse aus weißem Kunststoff. Auffällig ist der große grüne Netzstecker am hinteren Ende, welcher ins Design eingearbeitet ist.  

qnap qsw m2100 test 4

Alle Anschlüsse des QSW-M2108-2C sind auf der Front angebracht. Hier finden wir zunächst 8x LAN Ports. Diese 8 „primären“ Ports unterstützen 100/1000/2500 Mbit LAN. Also jeder Port kann bis zu 2,5 Gbit bieten.  

Neben diesen 8 Ports finden sich zwei „Uplink“ Ports. Grundsätzlich gibt es den Switch in zwei Versionen, der QSW-M2108-2C Version und der QSW-M2108 Version. Erstere Version besitzt 2x RJ45 und 2x SFP+ Ports, beides jeweils mit bis zu 10Gbit! Letzterer Version fehlen die SFP+ Ports.  

qnap qsw m2100 test 3

Damit hat der Switch 8x 2,5Gbit und 2x 10Gbit LAN. Klasse! Jeder der LAN Ports verfügt natürlich über eine Status-LED, wie es bei Switchen üblich ist.  

 

Die Benutzeroberfläche  

Der QNAP QSW-M2108-2C verfügt über eine WebUI, lässt sich also „steuern“. Diese Benutzeroberfläche erreicht Ihr durch die Eingabe der IP Adresse in Euren Webbrowser.  

1

Erfreulicherweise ist die Benutzeroberfläche sehr gelungen! Gerade optisch hat QNAP einen sehr guten Job gemacht. So wirkt die UI angenehm modern, übersichtlich, aber funktional.  

3

So finden wir auf der Startseite eine kleine Übersicht über alle verbundenen Ports des Switch, dessen IP Adresse und ein aktuelles Trafik-Diagramm. Ihr könnt also auf die Schnelle sehen über welchen Port gerade wie viele Daten gehen.  

unbenannt

Auf Seiten der Feature haben wir natürlich die Klassiker wie VLANs, Link Aggregation usw. Aber wir finden auch erweiterte Funktionen wie IGMP Snooping oder QoS.  

 

In der Praxis 

In der Praxis lief der QNAP QSW-M2108-2C absolut tadellos! Dieser lief über nun mehrere Wochen absolut stabil und zeigte keine Kompatibilitätsprobleme. Weder zu meinem Synology NAS (mit Intel 10Gbit LAN Karte) noch zum Rivet Networks Killer 2.5 Gigabit Ethernet zu USB-C 3.1 Adapter. 

qnap qsw m2100 test 9

Schnellere LAN Switche laufen in der Regel recht heiß, weshalb diese meist über einen Lüfter verfügen. Auch der QNAP hat einen Lüfter! Dieser ist zwar temperaturgesteuert, läuft aber dennoch permanent.  

Die Lautstärke würde ich aber als sehr leise bezeichnen! Zugeben ich bin was Lüfter usw. angeht nicht ganz so empfindlich, aber in meinem Büro höre ich diesen nicht, sofern ich nicht mein Ohr aufs Gehäuse lege.  

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch schwankt natürlich etwas je nach Nutzung. Mit 2x 10 Gbit und 2x 2,5 Gbit LAN könnt Ihr aber mit einem Verbrauch von 19-25W rechnen.

Recht viel ja, aber leider nicht ungewöhnlich für einen schnelleren Switch. Der Stromverbrauch ist einer der großen Nachteile von 10Gbit LAN Switchen.

 

Fazit  

Der QNAP QSW-M2108-2C Switch ist voll empfehlenswert! Primär natürlich dann wenn Ihr ein höheres Tempo sucht als es von normalen Gbit LAN Switchen geboten werden kann.  

Dank der 8x 2,5Gbit LAN Ports und der 2x 10Gbit Ports ist der QNAP QSW-M2108-2C durchaus als zukunftssicher und modern zu bezeichnen!  

Weitere Bonuspunkte gibt es für die weit überdurchschnittlich schicke WebUI und das alltagsfreundliche Design. Gerade der Desktop Formfaktor ist ideal für viele Normalnutzer. 

qnap qsw m2100 test 11 

Etwas Kritik sehe ich nur beim Preis. Aktuell bekommt Ihr den QNAP QSW-M2108-2C für knapp über 300€. Für rund 400€ gibt es schon 10Gbit LAN Switche. Diese sind zwar alle weniger schick, haben teils laute Lüfter und grässliche WebUIs, sind aber Technisch dem QSW-M2100 überlegen.  

Aus meiner Sicht gehen 300€ für den QNAP QSW-M2108-2C in Ordnung, aber bei einem Preis von 2xx€ könnte ich diesen noch etwas lauter empfehlen!  

Welche Powerbank 2021 kaufen? Empfehlungen nach hunderten Tests

Auf Techtest finden sich unübertrieben hunderte Artikel zu Powerbanks. Dort kann die Übersicht schwerfallen. Selbst die offizielle Techtest Powerbank Bestenliste kann etwas überwältigend sein, gerade wenn Ihr nur eine einfache Empfehlung sucht.

Über 52x Powerbanks Im Vergleich 1

In diesem Artikel möchte ich mit Euch einfach nur kurz besprechen welche Powerbanks ich aktuell (2021) für die spannendsten Modelle halte und welche ich Euch mit gutem Gewissen empfehlen kann!

 

Es gibt nicht die eine Powerbank!

Direkt gesagt, es gibt nicht “die eine” Powerbank, welche für alle Nutzer perfekt ist! Grundsätzlich sind die größeren Modelle etwas breiter und flexibler aufgestellt, aber diese sind gerade für den mobilen Einsatz oftmals weniger optimal und meist recht teuer!

 

Alle Powerbanks wirklich im Test

Alle Powerbanks hier hatte ich wirklich im Test! Dies ist nicht einfach nur eine Zusammenfassung basierend auf den technischen Daten oder Amazon Bewertungen.

 

Der moderne und kompakte Allrounder, die UGREEN USB C Powerbank 10000mAh

Sucht Ihr eine moderne und besonders kompakte Powerbank, dann ist die UGREEN USB C Powerbank 10000mAh das perfekte Modell für Euch!

Diese verfügt über 10000mAh Kapazität (genug ein aktuelles Smartphone 2x zu laden), einen 20W USB C PD Ausgang und einen 18W Quick Charge Ausgang! Hierdurch eignet sich diese ideal für iPhones und 90% aller Android Smartphones!

Dabei ist die UGREEN Powerbank auch wunderbar kompakt und leicht! Diese war der Testsieger im Vergleich 11x kompakter Powerbanks fürs Wandern und Camping.

Sucht Ihr also eine Powerbank die alle wichtigen Schnellladestandards abdeckt und handlich ist, dann ist die UGREEN USB C Powerbank 10000mAh eine herausragende Wahl!

Zum vollständigen Test

Keine Produkte gefunden.

 

Die moderne “Basis” Powerbank für Smartphones, Anker PowerCore Essential 20000 PD

Mit der PowerCore Essential 20000 PD bietet Anker wie der Name schon sagt eine “Essenzielle” Powerbank an, die nur bietet, was Ihr in der Regel auch wirklich braucht.

Das Wichtigste ist hier neben den 20000mAh Kapazität der 18W USB C Ausgang. Dieser erlaubt es die meisten Android Smartphones und alle Apple Smartphones ab dem iPhone X schnell zu laden.

Anker Powercore Essential 20000 Pd im Test 4

Dabei verfügt auch der PowerCore Essential über ein sehr schön kompaktes Design und ist gut zu transportieren.

Etwas schade ist, dass Anker auf einen Quick Charge Port verzichtet hat. Zudem finde ich den Preis von aktuell 45€ etwas hoch. Allerdings ist Anker ein wirklich guter und zuverlässiger Hersteller, daher kann und will ich die Powerbank dennoch empfehlen.

Zum vollständigen Test

Keine Produkte gefunden.

 

 

Weniger schick, aber günstiger und mit Quick Charge! RealPower PB-20000PD+

Als Alternative zum Anker PowerCore Essential 20000 PD würde ich einfach mal die RealPower PB-20000PD+ in den Raum werfen!

realpower pb 20000pd+ im test 8

Die RealPower PB-20000PD+ ist etwas weniger kompakt und auch nicht ganz so schick, aber günstiger und besitzt zudem Quick Charge, zusätzlich zu dem 18W USB PD Port!

Zum vollständigen Test

Keine Produkte gefunden.

 

Schnell geladen! Anker PowerCore III mit 19200mAh

Der große Anker PowerCore III mit 19200mAh verfügt über einen 45W USB C Eingang/Ausgang. Hierdurch ist die Powerbank für Smartphones und auch kleinere Notebooks wie die Dell XPS 13 oder auch die Apple MacBooks mit 13 Zoll gut geeignet.

Vor allem lässt sich die Powerbank über den 45W Anschluss auch sehr flott wieder laden! In gerade einmal 2:12h ist die Powerbank von 0% auf 100% geladen.

anker powercore iii mit 19200mah test review 10

Zusätzlich zum USB C Port besitzt die Powerbank zwei normale USB A Ausgänge für ältere Geräte oder Bluetooth Ohrhörer usw.

Etwas schade ist lediglich der hohe Preis! 76€ ist eine stolze Summe, aber erneut, Anker ist ein top Hersteller mit einer sehr hohen Qualität!

Zum vollständigen Test

Anker PowerCore III, Powerbank mit 19.200mAh Kapazität 45W Power...

  • 16435 mAh echte maximale Kapazität (5V/1A)
  • 45W USB C + 15W USB A
  • Schickes Design
  • 2:11h Ladedauer an einem passenden USB PD Ladegerät

 

Super groß, super günstig, POWERADD Energycell II 26800mAh

Mit der Energycell II 26800mAh hat POWERADD eine sehr spannende Powerbank im Sortiment. Diese bekommt Ihr bereits für unter 50€, was alleine für die Kapazität von 26800mAh schon top wäre.

 

poweradd powerbank energycell ii 26800mah test review 8

 

Hinzu kommt aber noch ein 30W USB C Port und ein Quick Charge Ausgang! Da wir hier “nur” 30W Leistung haben ist die Powerbank weniger für Notebooks geeignet, aber für Smartphones ist diese Ideal, wenn Ihr viel Kapazität sucht.

Kurzum, ein Preis/Leistungs-Kracher!

Zum vollständigen Test

 

Das dicke Ding, auch für Notebooks! Zendure SuperTank

Der Zendure SuperTank ist mit 27000mAh Kapazität ein dicker Brocken! Allerdings hat die Powerbanks einige Tricks drauf.

Neben der sehr hohen Kapazität haben wir eine Unterstützung für Quick Charge und einen 100W USB C Port! Ja der USB C Port hat 100W und ist damit nicht nur für Smartphones geeignet.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 10

Der Zendure SuperTank ist auch perfekt für größere Geräte wie Notebooks. Macht Euch wegen des 100W Ports auch keine Sorgen, Ihr könnt Eure Geräte nicht überladen. Habt Ihr ein 100W USB C Ladegerät, dann könnt Ihr die Powerbank auch in 2 Stunden wieder komplett laden!

Wir haben hier wirklich eine tolle High End Powerbank vor uns, welche auch preislich fair ist! Lediglich wenn Ihr nur Smartphones an dieser laden wollt, dann ist Sie vielleicht ein kleiner “Overkill”.

Zum vollständigen Test

Zendure ZDA8PDP SuperTank Powerbank mit 27 mAh (robust, 4-Port QC 3...

  • 83,939 Wh 22686 mAh echte Kapazität
  • 100W USB C Schnelllade-Ausgang, auch für Notebooks geeignet!
  • 18W Quick Charge USB A Port
  • 60W sekundärer USB C Port
  • In ca. 2 Stunden von 0% auf 100% geladen, an einem 100W Ladegerät
  • Kann sich drosseln!

 

Finger weg von Ekrist, Todamay, Riapow, Pxwaxpy, SWEYE usw. !

An dieser stelle eine kleine Warnung vor folgenden Herstellern: Ekrist, Todamay, Riapow, Pxwaxpy, SWEYE, VOOE, HETP, QTshine, Kilponen, SWEYE, JUNKER

Die von diesen Anbietern verkauften Powerbanks misstraue ich! Ich würde sogar noch weiter gehen, ich glaube diese Hersteller werben absichtlich mit falschen Kapazitätsangaben.

Natürlich habe ich nicht alle Modelle getestet, aber welche von QTshine und Ekrist und diese konnten nicht ansatzweise halten was der Hersteller versprochen hat.

Ekrist, Trswyop, Vooe, Kilponen Und Co. Im Test 6

Aktueller denn je, Fake Powerbanks! Ekrist, Trswyop, VOOE, kilponen und Co. im Test. Taugen die günstigen 26800mAh Powerbanks etwas? (nein)

Test: QTshine 26800mAh, eine Fake Powerbank? (nicht kaufen)

Anscheinend ist dies eine Masche. Wir haben meist Powerbanks mit sehr großer Kapazität (angeblich 26800mAh) zu Preisen um die 25€, von “Herstellern” die sehr kryptisch klingen und sehr viele positive und nur eine Handvoll negative Bewertungen haben. Letztere sind vermutlich die echten Bewertungen.

Macht einen großen Bogen um diese Hersteller!

Test: SoundCore Life P3, aufgeweckter und dynamischer Klang mit gutem ANC!

Mit den neuen SoundCore Life P3 bietet Anker die nächste Generation seiner populären true Wireless Ohrhörer an. Diese sollen durch die bekannte BassUP Technologie, 11mm Treiber, ANC und App support punkten!

Dabei sollen die Life P3 gerade einmal 80€ kosten, was im Anbetracht der technischen Daten ein sehr attraktiver Preis ist! Gerade die App Unterstützung ist in dieser Preisklasse ungewöhnlich.

anker soundcore life p3 test review 10

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Können hier die SoundCore Life P3 überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen der Life P3 für diesen Test.

 

Die SoundCore Life P3 im Test

Anker setzt bei den SoundCore Life P3 auf das typische Rezept für true Wireless Ohrhörer. So setzen auch die Life P3 auch auf eine kleine Lade/Transportbox.

Diese ist in der Praxis extrem wichtig, denn Ihr werdet die Ohrhörer viel in die Box legen bzw. herausnehmen.

anker soundcore life p3 test review 1

Die Ladebox ist mit 60,6 x 52,6 x 30,8 mm relativ kompakt und handlich. Die abgerundete Form macht diese auch deutlich angenehmer in der Hand und in der Hosentasche. Allgemein wirkt die Ladebox sehr wertig gemacht. Auch das gefederte Scharnier wirkt absolut gelungen!

Die Ladebox besitzt einen 800mAh großen Akku, welcher laut Anker die Life P3 satte 4x unterwegs laden kann. Dabei kann die Ladebox sowohl kabellos wie auch via USB C geladen werden! Klasse!

anker soundcore life p3 test review 2

Mit einer Ladung sollen die Life P3 7 Stunden ohne ANC bzw. 6 Stunden mit ANC durchhalten. Diese Werte kann ich +- bestätigen. Ich glaube diese sind etwas hoch angesetzt, zumindest beim lauten Musikhören würde ich eher in Richtung 5+ Stunden gehen, was auch noch ein super Wert ist!

Was das Design der Ohrhörer selbst angeht, setzt Anker auf ein “Steg” Design. Wir haben also klassische in-Ear Ohrhörer, allerdings ragt an diesen ein kleiner Steg herunter, ähnlich wie bei den Apple AirPods.

anker soundcore life p3 test review 3

In diesem Steg ist zusätzliche Elektronik untergebracht. Des Weiteren findet sich auf der Rückseite ein Touch-Sensor zur Steuerung.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der Life P3 ist gut! Die Ohrhörer saßen recht gut in meinen Ohren, ohne dabei zu sehr zu wackeln oder zu verrutschen.

anker soundcore life p3 test review 5

Dabei sitzen diese tendenziell eher entspannt. Ich würde Euch die Life P3 also weniger für den Sport empfehlen. Hier können diese eventuell auch funktionieren, aber erwartet keinen bombenfesten Sitz.

Ich würde sagen die Life P3 sind eher für den normalen Alltag, Bus, Bahn, Schule, Uni usw. optimal.

 

ANC und App

Normalerweise ist das ANC bei den meisten true Wireless Ohrhörern offen gesagt schlecht. Daher sind meine Erwartungen auch recht niedrig gewesen.

Allerdings muss ich zu meiner Verwunderung sagen, dass ANC der Anker SoundCore Life P3 ist gut!

Bereits beim ersten Einsetzen hatte ich einen kurzen “wow” Effekt als Umgebungsgeräusche verschwanden. Dabei machen die Life P3 einen wirklich guten Job Motor-Geräusche, Surren usw. zu unterdrücken. Die Welt wirkt einfach merklich leiser.

Stimmen und Ähnliches werden ebenso gedämpft, sind aber bei leiser Musik weiterhin wahrnehmbar. Dennoch Daumen hoch für das ANC!

In der SoundCore App habt Ihr zudem auch noch die Wahl aus drei ANC Modi, je nachdem wo Ihr gerade Unterwegs seid.

soundcore life p3 app (1) soundcore life p3 app (2)

Allgemein bietet die SoundCore App mit den diversen EQ Modi und dem Transparenz-Modus einen großen Mehrwert!

Der Transparenz Modus bei den Life P3 ist im Übrigen gut, aber auch nicht überragend. Ihr hört wieder mehr Dinge, aber Ihr merkt weiterhin, dass diese etwas passiv gedämpft werden.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier ist Anker offensichtlich keine großen Experimente eingegangen, denn die SoundCore Life P3 besitzen eine recht massenkompatible Klangsignatur.

anker soundcore life p3 test review 6

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der Life P3 sind sehr schön klar und sauber. Anker hat es dabei aber geschafft einen guten Mittelweg aus Brillanz und Rundung zu schaffen. Die Höhen sind also trotz der guten Brillanz nicht übermäßig stechend oder scharf. Ich denke die Höhen sind ziemlich nah an der Perfektion.

Die Mitten sind wie so oft üblich ein Stück weit abgesenkt und wirken teils etwas sehr “clean”. Stimmen werden weiterhin sehr gut dargestellt, egal ob diese eher höher oder tiefer sind. Allerdings fehlt einigen Songs etwas die natürliche Wärme. Dies fällt primär bei älteren Titeln auf (Songs von Queen z.B.). Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass die Mitten noch in Ordnung gehen.

Das für viele wichtigste ist sicherlich der Bass. Und ja hier hat Anker einen sehr guten Job gemacht! Der Bass ist ganz klar ein gutes Stück angehoben, verfällt aber nicht in Extreme. So ist der Bass stark präsent, verdrängt aber nicht andere Klangelemente übermäßig. Dabei ist der Tiefgang der Ohrhörer hervorragend! Die Life P3 haben einen wunderbaren Punch. Ich denke die meisten von Euch mögen etwas mehr Bass und genau dieses etwas mehr liefern die Life P3.

Durch diesen sehr guten hoch tief Kontrast wirken die Life P3 sehr lebendig und dynamisch. Diese vermitteln eine tolle Spielfreude. Man merkt, dass die Ohrhörer regelrecht Spaß am Leben haben. Dabei fühlen diese sich bei klassischer Pop Musik oder elektrischen Titeln tendenziell etwas wohler als bei klassischer Musik.

Probleme mit der true Wireless Verbindung hatte ich keine. Die maximale Lautstärke der Ohrhörer ist gut, aber auch nicht brüllend laut.

Sollte Euch das alles nicht genug Bass sein oder Ihr bevorzugt generell eine andere Klangsingatur, kein Problem!

soundcore life p3 app (3) soundcore life p3 app (4)

Die SoundCore App bietet Euch einen recht umfangreichen EQ und noch weitere Möglichkeiten den Bass bis ans Limit zu puschen, sofern Ihr dies wollt.

anker soundcore life p3 frequency responseErklärung: Bei einer komplett geraden Linie würden die Ohrhörer Audiosignale 1 zu 1 wiedergeben, ohne diese zu färben oder zu „verfälschen“. Dies ist aber nur bei Studio/Referenz Kopfhörern üblich. Ihr könnt das Diagramm grob in drei Bereiche unterteilen, Links = Tiefen/Bass, Mitte = Mitten und  Rechts = Höhen. Ist ein Teil Höher als ein anderer Teil ist dieser Frequenzbereich klanglich mehr betont als ein anderer. Ist beispielsweise die Frequenzkurve Links sehr Hoch bedeutet dies einen Bass-Boost. Es ist zwar nicht möglich den Klang nur auf die Frequenzkurve herunter zu brechen, aber diese liefert dennoch neutrale Informationen zum Klang.

 

Fazit

Ich sage voraus das die Anker SoundCore Life P3 sehr beliebte true Wireless Ohrhörer werden! Anker hier einfach alles richtig gemacht um erfolgreich im Massen-Markt zu werden.

  • Das Design der SoundCore Life P3 ist sehr wertig und schick!
  • Die Akkulaufzeit ist gut bis sehr gut mit 5-7 Stunden.
  • Das ANC ist richtig gut, selbst verglichen mit X fach teureren Modellen.
  • Der Klang ist sehr kräftig, dynamisch und vor allem bassstark
  • Gute Smartphone App!
  • Der Tragekomfort ist völlig in Ordnung

Das Wichtigste bei Ohrhörern ist natürlich der Klang. Anker hat hier eine sehr massenkompatible Klangsignatur gewählt. Die Ohrhörer haben einen guten Schuss Bass, besitzen aber auch sehr klare und brillante Höhen. Hierdurch haben diese einen sehr guten hell zu dunkel Kontrast, was diesen eine subjektiv starke Dynamik verleiht. Dabei ist der Bass absolut sauber und tief. Ich denke 95% aller Menschen werden etwas mit dieser Klangsignatur anfangen können. Auch Qualitativ sind die Ohrhörer an dem Punkt des “gut genug” angekommen, wo der Sprung zu Modellen der 150€+ Preisklasse nur noch minimal auffällt.

anker soundcore life p3 test review 11

Die größte Überraschung für mich war aber das gute ANC! ANC in günstige TWS Ohrhörern ist ja nichts mehr ganz ungewöhnliches, es ist aber ungewöhnlich, dass dieses gut ist. Und ja das ANC der Anker SoundCore Life P3 ist gut!

Hinzu kommen ein guter Tragekomfort, eine gute Akkulaufzeit und ein schickes Design. Wollt Ihr aktuell true Wireless Ohrhörer in der 60-100€ Preisklasse kaufen, dann wären die Anker SoundCore Life P3 meine aktuelle “Standard” Empfehlung. Mit diesen macht niemand etwas falsch.

soundcore P3 Bluetooth Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung,...

  • Das Design der SoundCore Life P3 ist sehr wertig und schick!
  • Die Akkulaufzeit ist gut bis sehr gut mit 5-7 Stunden.
  • Das ANC ist richtig gut, selbst verglichen mit X fach teureren Modellen.
  • Der Klang ist sehr kräftig, dynamisch und vor allem bassstark
  • Gute Smartphone App!
  • Der Tragekomfort ist völlig in Ordnung
  • Klang weniger etwas für Puristen und Fans von neutralem Klang

Das AUKEY Omnia PA-B3 65W GaN Ladegerät im Test

AUKEY hatte bereits seit einer Weile sehr gute USB C Power Delivery Ladegeräte im Sortiment. Allerdings hat sich AUKEY nicht drauf ausgeruht und mit der Omnia eine neue Serie USB Power Delivery Ladegeräte auf den Markt gebracht.

Die Ladegeräte der Omnia Serie sollen durch eine besonders hohe Leistung und Qualität in einem kompakten Gehäuse punkten. Hierfür setzt AUKEY unter anderem auf die GaN Technologie.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 6

In diesem Test schauen wir uns das neue AUKEY PA-B3 an. Dieses verfügt neben einem 65W USB C Port auch über einen USB A Port. Praktisch! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das AUKEY Omnia PA-B3 65W GaN Ladegerät überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

 

Das AUKEY Omnia PA-B3 65W GaN Ladegerät im Test

Eins der wichtigsten Merkmale des AUKEY PA-B3 ist das Verhältnis aus Leistung von Abmessungen. So misst das Ladegerät gerade einmal 51,7 x 29,9 x 51,5 mm (ohne Stecker) und bringt ein Gewicht von 107,4g auf die Waage. Sicherlich keine absolut minimalistischen Werte, aber schon sehr kompakt für 65W Leistung.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 1

Normalerweise sind zu kompakte Abmessungen bei einer hohen Leistungsangabe „bedenklich“, allerdings nutzt AUKEY die GaN Technologie. GaN? GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner, bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 2

In der Praxis ist zwar GaN auch keine absolute Revolution, es können nicht alle Komponenten im Ladegerät gegen GaN ausgetauscht werden, aber in der Regel sind GaN Ladegerät generell wertiger gebaut als viele reguläre Ladegeräte. Wenn sich ein Hersteller schon entscheidet teurere GaN Komponenten zu nutzen, dann werden oft auch mehr Gedanken in das generelle Design gesteckt.

Wo wir schon beim Design sind. AUKEY setzt beim PA-B3 auf ein sehr schickes und wertiges Gehäuse aus einem matten weißen Kunststoff. Was die Verarbeitungsqualität angeht ist dieses das beste Gehäuse das ich bisher aus dem Hause AUKEY gesehen habe.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 4

Das wirklich spannende sind aber die Anschlüsse. Auf der Front haben wie einen klassischen USB A Port wie auch einen USB C Port.

Der USB A Port unterstützt 5V/2,4A, also 12W. Ein Schnellladestandard wird nicht unterstützt, dennoch soll dank Smart Technologie ein flottes Aufladen aller Smartphones möglich sein.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 3

Der Star des PA-B3 ist aber der USB C Port. Dieser bietet bis zu 65W nach dem USB Power Delivery 3.0 Standard. Genau genommen können 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A abgerufen werden. Wichtig die 65W sind die absolute Maximalleistung! Nutzt Ihr sowohl den USB A Port, wie auch den USB C Port, dann wird letzterer auf 45W gedrosselt.

 

Ein erster Test

AUKEY gibt die Leistung des Omnia PA-B3 korrekt an! Das Ladegerät kann wirklich wie beworben 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3,25A liefern. In meinem Belastungstest gab es aber eine kleine Auffälligkeit.

Nach ca. 5-6 Stunden bei 20V/3,2A Last hat sich das Ladegerät einmal zurückgesetzt. Warum dies passiert ist kann ich Euch nicht sagen. Bei einer Wiederholung des Tests bei gleicher Last usw. hielt das Ladegerät rund 8 Stunden durch, ehe ich den Belastungstest beendete. Von daher würde ich das erste Abbrechen als Ausrutscher deklarieren, den ich nicht zu 100% dem Ladegerät anlasten kann. Teils ist meine  konstante Last die ich für den Test nutze nicht ganz so konstant wie ich es gerne hätte, vielleicht gab es hier also einen temporären Peak über 3,25A, was zu Reset führte oder Ähnliches.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 9

Der USB C Port unterstützt neben dem USB PD Protokoll auch das BC 1.2 Protokoll. Der USB A Port unterstützt ebenfalls das Standard BC1.2 Protokoll, wie auch das Apple 2,4A Protokoll und Samsung 2A Protokoll. Es ist also zu erwarten, dass Samsung Smartphones mit bis zu 2A und Apple Smartphones mit bis zu 2,4A am USB A Port laden. Alle anderen Smartphones sind theoretisch auf 7,5W bzw. 1,5A limitiert.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am AUKEY Omnia PA-B3 getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 17 9700
  • Samsung Galaxy S20 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro
  • Xiaomi Poco F2 Pro
USB C USB A
Apple iPhone 11 Pro Max 21.4W 11.2W
Apple MacBook Pro 13 52.3W
Apple MacBook Pro 16 63.3W
Dell XPS 13 9380 44.2W
Dell XPS 17 9700 58.2W
Samsung Galaxy S20 Ultra 14.67W 8.82W
Xiaomi Mi 10 Pro 10.09W 7.34W
Xiaomi Poco F2 Pro 14.2W 7.37W

Hier können wir es an sich recht kurz machen, denn das AUKEY Omnia PA-B3 verhält sich in der Praxis genau so wie es in der Theorie zu erwarten war. Es gab keine Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches. Gehen wir die Ergebnisse aber noch einmal kurz durch.

Aufgrund der 65W Leistung auf dem USB C Port eignet sich das AUKEY Omnia PA-B3 nicht nur für Smartphones, sondern auch für Notebooks. Gerade für 13 Zoll Modelle sind 65W ideal, so kann das PA-B3 das originale Ladegerät des Dell XPS 13 wie auch das Apple MacBook Pro 13 voll ersetzen.

Bei größeren Modellen wie dem XPS 17 und MacBook Pro 16 kann das AUKEY auch genutzt werden, aber kann natürlich nicht die originalen Ladegeräte voll ersetzen. 65W ist hier für Office oder Multimedia-Anwendungen ausreichend, aber wenn Ihr die größeren Notebook unter höhere Last setzt kann es passieren, dass sich der Akku weiterhin entlädt.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 8

Auf Seiten der Smartphones erreichen alle getesteten Modelle am USB C Port ein Schnelllade bzw. schnellladeähnliches Tempo. Das Apple iPhone 11 Pro kann aber als einziges Smartphone hier mit dem vollen Tempo laden. Mehr als die hier erreichten 22,xW geht bei diesem nicht.

Das Samsung Galaxy S20 Ultra (und allgemein die S20 Serie), wie auch die Xiaomi Modelle laden schneller als normal am USB C Port, aber beispielsweise für die S20 Modelle fehlt der PPS Standard.

Der normale USB A Port macht einen guten Eindruck. Klar dieser erreicht nur ein gutes normales Tempo, ist aber sauber optimiert.

 

Effizienz und Temperatur

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des AUKEY Omnia PA-B3 unter diversen Last-Situationen an.

Effizienz

WOW! Ich habe durchaus erwartet, dass es sich beim AUKEY PA-B3 um ein überdurchschnittlich effizientes Ladegerät handelt allerdings, dass dieses zu den Top 3 effizientesten USB Ladegeräte gehört die ich bisher getestet habe war nicht zu erwarten.

Selbst bei einer sehr niedrigen Auslastung, welche in der Regel für high Power USB Ladegeräte ein Problem ist, bietet das Ladegerät eine Effizienz von sehr guten 84-86%. Unter hoher Last steigt diese auf hervorragende 92% an. Viel besser geht’s nicht!

 

Fazit

Das AUKEY Omnia PA-B3 ist das ohne Frage beste Ladegerät aus dem Hause AUKEY! Dies liegt vor allem am 65W USB C Port.

Dieser erlaubt es sogar Notebooks mit einem flotten Tempo zu laden bzw. bei kleineren Modellen sogar das originale Ladegerät voll zu ersetzen. Dabei konnte ich keine Kompatibilitätsprobleme beobachten, weder zu den Dell XPS Modellen noch zu den Apple MacBook Pros. Auch das Laden von Smartphones geht am USB C Port flott! Der normale USB A Port ist zwar nicht spektakulär, aber ebenfalls sauber optimiert.

Aukey Omnia Pa B3 Test Review 7

Dabei ist das AUKEY Omnia PA-B3 auch sehr schön kompakt gestaltet! Ideal für die Nutzung als Reiseladegerät. Normalerweise ist leistungsstark und kompakt immer ein Problem, aber aufgrund der hohen Effizienz hält sich die Hitzeentwicklung im Rahmen. Nein kühl ist das Omnia PA-B3 unter Volllast nicht, aber es überhitzt auch nicht. An dieser Stelle möchte ich nochmals die sehr gute Effizienz loben! Zwar ist die Stromersparnis bei einem Smartphone Ladegerät nicht gigantisch, aber dennoch ist es schön zu sehen, dass ein High End Ladegerät auch eine passende Effizienz bietet.

Kurzum, das AUKEY Omnia PA-B3 ist voll zu empfehlen, wenn Ihr ein leistungsstarkes USB C Ladegerät mit zusätzlichem USB A Port sucht, auch wenn der Preis mit knapp über 50€ schon recht hoch ist.