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Der ASUS RP-AX56 Repeater im Test, mehr Repeater braucht man nicht!

Zwar werden WLAN Mesh Systeme immer beliebter, aber diese sind meist recht teuer und oftmals kann bereits ein guter Repeater ausreichen. Meist geht es bei WLAN eh nicht um die bestmögliche Leistung, sondern um eine gute Abdeckung der gesamten Wohnung.

Allerdings liegt die Betonung hier auf “guter Repeater”. Gerade bei WLAN Repeatern gibt es sehr viel schrott im Handel, der meist viel zu teuer verkauft wird.

Zu den besseren Modellen zählt z.B. der ASUS RP-AX56. Dieser 100€ Repeater zeichnet sich primär durch die Unterstützung des immer noch recht neuen WLAN 6 Standards aus.

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Zudem ist der ASUS RP-AX56 zwar zu allen WLAN Routern Kompatibel, kann aber auch mit ASUS eigenem AIMesh genutzt werden.

Wollen wir uns den ASUS RP-AX56 einmal im Test ansehen. Kann dieser überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an ASUS für das zur Verfügung stellen des RP-AX56 für diesen Test!

 

Der ASUS RP-AX56 Repeater im Test

ASUS setzt beim RP-AX56 auf ein sehr klassisches “Repeater-Design”. Dieser ist also ein einfacher Steckdosenadapter, der in einem schicken weißen Design gehalten ist.

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ASUS hat dabei auf externe Antennen usw. Komplett verzichtet. Suchst du also einen unauffälligen Repeater, dann wirst du hier fündig. Auf der Front haben wir lediglich eine Art zweigeteiltes Design mit einer Status-LED in der Mitte.

An der Seite ist lediglich eine WPS Taste angebracht und auf der Unterseite ein Gbit LAN Port.

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Dieser kann als Uplink genutzt werden (falls du den ASUS RP-AX56 als Accesspoint nutzen willst) oder für Kabelgebundene Geräte (als eine WLAN Brücke).

 

Die Software

ASUS setzt beim RP-AX56 auf seine typische Router/Netzwerk Software. Hast du bereits einen ASUS-Router wird dir diese bekannt vorkommen.

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Grundsätzlich ist ASUS Software funktional tadellos! ASUS bietet sogar in der Regel recht viele Optionen und Möglichkeiten an. Allerdings was das Design angeht könnte die Software durchaus eine gewisse Modernisierung vertragen.

Daher würde ich den ASUS RP-AX56 auch nicht völligen “Technik-Neulingen” empfehlen. Es gibt klar einfachere Repeater, aber wirklich kompliziert ist der ASUS RP-AX56 natürlich auch nicht.

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Du wählst bei der Einrichtung einfach die WLAN Netze aus mit denen sich der Repeater verbinden soll und fertig.

Allerdings in der Praxis hatte ich hier ein paar Probleme, denn der Repeater wollte bei mir keine WLAN Netzte finden?! Erst über die erweiterte Einrichtung hat alles tadellos funktioniert. Hier kannst du auch zwischen den vier Betriebsmodi wählen.

  • WLAN Repeater
  • WLAN Bridge
  • AccessPoint
  • ASUS AI Mesh

Ich denke diese Optionen sind weitestgehend selbsterklärend. AI Mesh ist ASUS eigenes Mesh System, das sich flexibel erweitern lässt. AI Mesh wird dabei von fast allen ASUS Routern der letzten X Jahre unterstützt.

In der Software gibt es abseits der diversen Betriebsmodi wenig überraschendes zu finden. Du hast eine einfach Ansicht über die verbundenen Geräte und die aktuelle Datenrate hin zum Router.

 

Die Technik

Der ASUS RP-AX56 setzt auf den neuen WLAN 6 Standard, unterstützt aber natürlich auch noch die alten Standards.

Via WLAN 6 sind bis zu 574 Mbit auf dem 2,4Ghz Band und bis zu 1201 Mbit auf dem 5Ghz Band möglich.

Zudem haben wir einen Gbit LAN Port. Diesen kannst du im Repeater Modus, wie auch Bridge Modus, für kabelgebundene Geräte nutzen.

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Da wir hier einen klassischen Dualband Repeater haben musst du allerdings bedenken, dass sich das Tempo dieses effektiv halbiert! Der Repeater muss gleichzeitig senden und empfangen, was die Effektive Datenrate mindestens halbiert.

Wenn du also die Möglichkeit hast, nutze den ASUS RP-AX56 kabelgebunden! Hierdurch muss das verbaute WLAN Modul nicht doppelt Arbeiten, was das Tempo effektiv verdoppeln kann.

 

Ein kurzer Performance Check

Schauen wir uns einmal kurz die Leistung des ASUS RP-AX56 an. Folgenden Testaufbau verwende ich:

ASUS RT-AX68U —- ca. 6-8 Meter Distanz —> RP-AX56 —– ca. 4 Meter —–> Test-PC mit Intel AX200

Über diese Distanz konnte ich eine Datenrate von 38 MB/s bzw. 32MB/s im Download und Upload messen. Dies sind gute Werte, welche für 4K Streaming oder Gaming problemlos ausreichen.

Verbinde ich den PC via LAN mit dem Repeater steigt die Datenrate auf 69 MB/s an!

Schauen wir uns auch einmal die Leistung im AccessPoint Modus an.

5ghz intel 5ghz tp link

Hier erreichte der Repeater rund 82 MB/s. Sicherlich ein gutes Stück weniger als ein richtiger Router, aber 82 MB/s entspricht (auf kurzer Distanz) einer DSL 820.000 Leitung, was in der Regel mehr als ausreichend ist.

Wie steht es um die Reichweite? Ordentlich würde ich sagen. Rein subjektiv würde ich die Reichweite als gut einstufen. Diese ist nicht viel niedriger als bei einem regulären Router. Aber dies hängt natürlich massiv von deiner Umgebung ab.

 

Der Stromverbrauch

Erfreulicherweise benötigt der RP-AX56 im Normalbetrieb lediglich rund 3,3W, was nicht zu viel ist für einen Repeater dieser Klasse.

 

 

Fazit

Du suchst einen einfachen, aber guten und modernen WLAN 6 Repeater? Dann machst du beim ASUS RP-AX56 nichts falsch!

Ich würde zwar den ASUS RP-AX56 nicht unbedingt Nutzern empfehlen die noch nie ein Netzwerkgerät eingerichtet haben (ASUS WebUI ist weniger “schick”, dafür umfangreicher als bei anderen Modellen), aber abseits davon passt alles!

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Die Leistung des Repeaters ist gut genug. Ja mit einem dicken Mesh System bekommst du noch höhere Datenraten, aber auf kurze bis mittleren Distanzen sind problemlos 30 MB/s im Repeater Modus möglich, was locker für mehrere 4K Streams reicht.

Pluspunkte gibt es für die zusätzlichen Betriebsmodi, wie AccessPoint oder Media Bridge.

Der Preis von knapp unter 100€ ist zwar etwas gehoben, dafür hast du aber mit dem ASUS RP-AX56 dank WLAN 6 auch ein recht zukunftsfähiges Gerät.

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Der DOCKIN D FINE 2 im Test, Bluetooth Lautsprecher mit HiFi Klang!

Mit dem D FINE bietet DOCKIN einen der Best bewerteten Bluetooth Lautsprecher aktuell auf dem Markt an. Dies auch durchaus zu Recht wie ich in meinem Test des DOCKIN D FINE bestätigen konnte.

Nun hat DOCKIN mit dem D FINE 2 eine neue Version des D FINE 2 auf den Markt gebracht. Dieser soll vor allem durch Detailverbesserungen punkten.

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Aber steht es um den Klang? Kann der D FINE 2 hier im Jahr 2021 noch mit der Konkurrenz mithalten? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an DOCKIN für das Zurverfügungstellen des D FINE 2 für diesen Test!

 

Der DOCKIN D FINE+ 2 im Test

Der DOCKIN D FINE 2 ist ein relativ großer Bluetooth Lautsprecher, zumindest wenn wir diesen mit Modellen der gängigen asiatischen Herstellern vergleichen.

So misst der D FINE 2 308 x 105 x 105mm und bringt satte 2,25Kg auf die Waage.

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Damit du den D FINE 2 dennoch gut transportieren kannst befinden sich auf der Oberseite des Lautsprechers Schlaufen für einen kleinen Tragegurt. So würde ich den Lautsprecher jetzt nicht mit zum Wandern nehmen, aber um diesen vom Auto zum Camping Platz zu transportieren wäre absolut kein Problem.

Was das Material angeht, wirkt der Lautsprecher sehr massiv und stabil gebaut. Das Gehäuse besteht weitestgehend aus Kunststoff, welcher aber recht dick und dicht anmutet. Die Front und Rückseite sind aber mit einem großen metallenen Lautsprechergitter bedeckt.

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Auf der Front verbirgt sich unter dem Gitter 2x 1″ Hochtöner und 2x 2,5″ Tieftöner. Auf der Rückseite haben wir zudem zwei passive Treiber.

Gesteuert wird der Lautsprecher über 5 Tasten auf der Oberseite. Hier findet sich auch eine spezielle Taste mit deren Hilfe du zwei D FINE 2 zu einem Stereo Paar verbinden kannst.

Neu beim D FINE 2 ist auch die Option zum schnellen koppeln des Lautsprechers via NFC. Die Verbindung läuft dabei natürlich wie gehabt über Bluetooth.

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Zusätzlich zu Bluetooth steht dir auch ein AUX Eingang zur Verfügung. Dieser befindet sich auf der Rückseite unter einer kleinen Klappe.

Hier ist auch ein USB Ausgang (für eine Powerbank Funktionalität) wie auch der Anschluss für das Netzteil. Leider setzt hier DOCKIN auf ein proprietäres Netzteil. Klar ein regulärer microUSB Port würde nicht genug Leistung für solch einen großen Lautsprecher liefern, aber USB C Power Delivery wäre doch mal was.

Die Gummi-Klappe dient natürlich dem Wasserschutz. So ist der D FINE 2 IPX5 wassergeschützt. Eine feuchte Wiese oder ein kleiner Regenschauer ist kein Problem!

 

Akku austauschbar!

Lob möchte ich für den Akku des D FINE 2 aussprechen. Dieser bietet zum einen mit bis zu 12 Stunden eine gute Laufzeit, zum anderen lässt sich der Akku von dir Problemlos austauschen!

Auf der Unterseite des D FINE 2 ist eine kleine Klappe. Löst du hier die beiden Schrauben kannst du den Akku bzw. Das Akku Pack einfach entnehmen.

Sofern DOCKIN langfristig für Ersatzteile sorgt kann dies die Lebensdauer des Bluetooth Lautsprechers massiv verlängern.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang.

Der DOCKIN D FINE 2 hat allgemein gesagt einen recht ungewöhnlichen Klang. Viele Bluetooth Lautsprecher, gerade der Asiatischen Hersteller, sind mithilfe von Software Tricks (DSP) massiv aufgebohrt. Diese klingen hierdurch deutlich lebendiger und “auffälliger” als sie eigentlich könnten und sollten.

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Der D FINE 2 hingen klingt glatt etwas ruhiger und “sachlicher”.  Der D FINE 2 ist als HiFi Bluetooth Lautsprecher zu bezeichnen. Der Klang ist einfach sehr rund und wirkt weniger stark nachbearbeitet.

Starten wir aber am Anfang und dies wäre bei den Höhen. Der D FINE 2 hat zwei gesonderte Hochtöner, daher sollte es auch nicht überraschen das die Höhen ordentlich sind. Diese sind angenehm klar und sauber, wenn auch recht direktional. Dabei hat DOCKIN die Höhen aber auch nicht bis zum Anschlag “geboostet”. Der D FINE 2 klingt also nicht schrill oder ähnliches. Ich würde die Höhen als wertig und natürlich einstufen.

Die Mitten sind soweit Okay. Der D FINE 2 ist nicht komplett auf die “Badewannen” Klangsignatur getrimmt (Badewanne = Vorne(Höhen) und Hinten(Tiefen) Hoch und Mitten abgesenkt). Musik klingt überdurchschnittlich voll und in den Mitten detailliert.

Wie steht es um den Bass? Von Haus aus würde ich sagen der Bass des D FINE 2 recht neutral. Der Bass ist also durchaus satt und auch ausreichend tief, die Masse ist aber eher Mittelmäßig. Es gibt allerdings einen Bass Boost-Modus in welchem der Bass leicht geboostet wird. In diesem Modus klingt der D FINE 2 nach meinem Geschmack ein gutes Stück satter und besser. Allerdings ist der Lautsprecher selbst hier kein Bass-Bomber! Der D FINE 2 bleibt ein eher neutralerer Lautsprecher der Natürlichkeit mehr schätzt als donnernde Bässe.

Hierdurch werden auch etwas die Meinungen über den D FINE 2 auseinander gehen. Der gelieferte Bass ist gut bis sogar sehr gut aus einem qualitativen Standpunkt, aber DOCKIN hat nicht versucht das Maximum an Bass aus dem Lautsprecher zu holen. Es gibt hier ganz klar Modelle der großen Asiaten oder auch von JBL die in den Tiefen etwas mehr Wums haben und Effekthascherei betreiben.

Im Gegenzug hat der DOCKIN D FINE 2 aber eine gewisse Rundheit und Wertigkeit im Klang, die vielen anderen Bluetooth Lautsprecher fehlt. Der D FINE 2 klingt deutlich ehrlicher und natürlicher!

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Wenn du also “echtes” Hifi (sofern man in dieser Preisklasse davon reden kann) suchst, dann bist du beim D FINE 2 besser aufgehoben als bei vielen anderen Modellen. Suchst du viel Action und einen Lautsprecher der es so richtig krachen lässt, dann ist der D FINE 2 nicht das richtige für dich.

Gerade im Stereo Modus mit zwei D FINE 2 kann mutet der Klang eher wie bei einer kleinen HiFi Anlage an, als von einem Traditionellen Bluetooth Lautsprecher.

 

Fazit

Der DOCKIN D FINE 2 ist ein besonderer Bluetooth Lautsprecher! So verfügt dieser über einen recht großen Formfaktor und einen austauschbaren Akku. Für letzteren gibt es klar Pluspunkte, denn dies erlaubt dir eine Reparatur wenn der Akku mal den Geist aufgibt.

Aber auch beim Klang hebt sich der D FINE 2 etwas von der Masse ab. So klingt der DOCKIN D FINE 2 sehr natürlich und rund, mit einer guten Detaildarstellung.

DOCKIN verzichtet auf einen super aggressiven DSP, wie du ihn bei sehr vielen anderen Bluetooth Lautsprechern findest. Hierdurch verfälscht der Lautsprecher Musik weniger.

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Alles Klingt natürlich, aber nicht übertrieben. Dies gilt auch für den Bass. Der Bass ist gut und rund, aber weniger extrem als bei vielen Konkurrenten. Es hat sich hier etwas der Standard etabliert das so viel Bass wie möglich das Optimum ist. Dem folgt der D FINE 2 nur bedingt.

Der D FINE 2 ist eher HiFi Lautsprecher als Party-Box.

Damit kommen wir zum eigentlichen Fazit, suchst du einen haltbaren Bluetooth Lautsprecher mit einem gehobenen Klang, dann kannst du mit dem D FINE 2 absolut glücklich werden.

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DOCKIN® D FINE+ 2 Bluetooth Lautsprecher Outdoor/Indoor 50W...

  • Recht neutraler und ausbalancierter Klang
  • „HiFi“ Klang
  • Austauschbar Akku
  • Sehr gute Akkulaufzeit
  • Guter Bass, welcher aber auch nicht extrem angehoben ist

Das iNepo USB C Ladegerät mit 65W im Test, günstig und mit PPS!

INepo bietet mit seinem 65W USB C Ladegerät ein durchaus interessantes Modell an.

  • 2x USB C mit bis zu 65W
  • 2x USB A mit bist zu 24W
  • USB PD, Quick Charge und Huawei FCP
  • Kompaktes Design dank GaN Technologie
  • Rund 30€ zum Zeitpunkt des Tests

Gerade die Mischung aus niedrigem Preis und auf dem Papier sehr hoher Leistung macht das iNepo Ladegerät außergewöhnlich.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Ladegerät hier wirklich gut oder ist dieses einfach nur billig? Finden wir es heraus!

 

Das iNepo USB C Ladegerät mit 65W im Test

INepo setzt bei seinem 4 Port USB Ladegerät auf ein Schreibtischladegeräte Design. Dieses wird also nicht direkt in die Steckdose gesteckt, sondern du kannst dieses auf deinen Schreibtisch, Nachtisch usw. legen.

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Dabei ist das Ladegerät mit 79,6 x 34,6 x 46 mm ausreichend kompakt. Ich würde dieses aber auch nicht als winzig einstufen. Dennoch soll iNepo bei diesem Ladegerät auf die GaN Technologie setzten.

GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.

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Das Gehäuse des Ladegeräts ist soweit okay. Ich würde dieses nicht als “premium” einstufen, aber es wird auch nicht in deiner Hand auseinander fallen.

Wie steht es aber um die Technik? Auf der Front des Ladegerätes haben wir 2x USB C und 2x USB A.

  • USB C bis zu 65W nach dem Power Delivery Standard
  • USB A bis zu 24W nach dem Quick Charge bzw. Huawei FCP Standard

Zwar können die USB C Ports jeweils bis zu 65W liefern, dies aber nur wenn du keine andere Ports des Ladegerätes nutzt. Die maximale Gesamtleistung beträgt ebenfalls 65W, über alle Ports verteilt.

 

PPS wird unterstützt!

Erfreulicherweise unterstützt das iNepo USB C Ladegerät den PPS Standard mit einem Bereich von 3,3 – 11V bei bis zu 5A.

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PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

 

Belastungstest

Wie bei meinen Netzteil-Tests üblich habe ich auch das iNepo USB C Ladegerät über 6 Stunden mit den vollen 65W belastet. Dies mit Hilfe einer elektronischen Last, was so der Worst Case für ein Ladegerät ist.

Erfreulicherweise gab es während dieser Zeit keine Ausfälle oder Probleme! Das Ladegerät hat die 65W problemlos liefern können und erwärmte sich äußerlich auch nicht außergewöhnlich.

 

Spannung unter Last

Wie steht es um die Spannung unter Last? Folgende Werte konnte ich am USB C Port messen.

5v 9v 20v

Hier gibt es keine bösen Überraschungen. Alle Spannungen sehen so weit sauber aus. Diese schlagen nicht in irgendeine Richtung extrem aus und liegen klar innerhalb der Grenzwerte.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

effizienz

Die Effizienz sieht mit 77% bis 90,5% sogar ganz ordentlich aus! Die 77% bei 5V/1A sind etwas niedrig, aber auch nicht außergewöhnlich für ein etwas leistungsstärkeres Multiport Ladegerät.

effizienz vergleich

Dies zeigt sich auch im Vergleich zu anderen USB Ladegeräten ähnlicher Leistung.

 

Fazit

Das iNepo USB Ladegerät hat mich positiv überrascht! Es ist natürlich immer so eine Sache ein günstiges USB Ladegerät gerade für größere Geräte wie Notebooks zu empfehlen, aber auf mich macht das Ladegerät einen guten Eindruck!

Das Gehäuse ist so weit Okay, wenn auch nicht von premium Qualität. Das wichtig ist aber die Technik.

Wir haben 2x USB C und 2x USB A. Die USB A Ports unterstützen Quick Charge, die USB C Ports Power Delivery und PPS!

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Die Gesamtleistung des Ladegerätes liegt bei 65W, welche im Zweifel auch über einen USB C Port abgerufen werden können. Hierdurch kannst du problemlos auch mittelgroße Notebooks an dem Ladegerät laden. Verbindest du allerdings mehrere Geräte, dann werden die Ports entsprechend recht stark gedrosselt.

Dennoch das Laden eines 13 Zoll Notebooks + ein Smartphone ist mit einem guten Tempo möglich.

Die Effizienz des Ladegerätes sah so weit gut aus und passt zu deinem Modell, das mit der GaN Technologe wirbt. Ähnliches gilt auch für die Spannungsstabilität.

Unterm Strich sehe ich nichts was gegen das iNepo USB C Ladegerät spricht! Gerade dann wenn wir den super fairen Preis bedenken.

Google Pixel 6 (Pro) wie schnell lädt es und welches ist das ideale Ladegerät? Update2!

Das neue Pixel 6 ist da und sieht richtig gut aus! Allerdings hat Google auch etwas von Apple gelernt und hat beim Pixel 6 auf ein beiliegendes Ladegerät verzichtet.

Kein Problem in Zeiten von universellen USB C Ladegeräten! Allerdings welchen Ladestandard nutzt das Google Pixel 6 (Pro) und wie viel Leistung muss ein passendes Ladegerät für das volle Ladetempo haben?

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Klären wir diese Frage in einer kleinen Ladeanalyse! Welches ist das optimale Ladegerät für das Google Pixel 6 bzw. 6 Pro?

 

Update 29.10.2021 mit den Werten des normalen Pixel 6

 

Das originale Ladegerät, das nicht beiliegt

Beim Google Pixel 6 bzw. 6 Pro liegt kein Ladegerät bei. Allerdings bietet dir Google im offiziellen Store ein passendes Ladegerät an.

Für 29€ kannst du hier ein schickes 30W USB C Ladegerät kaufen. Google spricht im Detail von “PD 20 V ⎓ 1,5 A, 15 V ⎓ 2 A, 5 V/9 V ⎓ 3 A; PPS 21 V ⎓ 1,5 A. 11 V ⎓ 3 A”

Die spannende Information ist das Google hier PPS unterstützt. PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Braucht also das Google Pixel 6 PPS wie auch das S21 für das volle Ladetempo?

 

Welchen Ladestandard nutzt das Pixel 6?

Beginnen wir mit der Frage, welchen Ladestandard nutzt das Pixel 6? Das Pixel 6 (Pro) nutzt den USB Power Delivery Ladestandard, optional mit der PPS Erweiterung!

 

Wie schnell lädt das Google Pixel 6 (Pro)

Schauen wir uns einmal das “Spitzenladetempo” des Google Pixel 6 Pro und „nicht Pro“ an diversen Quellen an. Google selbst wirbt mit bis zu 30W.

ladeleistung neu

Die 30W kann ich aktuell nicht bestätigen! An all meinen Ladegeräten erreichte das Pixel 6 Pro maximal rund 22W. Diese 22W sind aber nur über ein USB PD PPS Ladegerät möglich! Beim regulären Pixel 6 waren knapp über 20W möglich.

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Mit PPS

An einem normalen USB PD Ladegerät (ohne PPS) sind maximal 19,xW also 20W möglich. Hat dein Ladegerät mehr als 20W, dann ist dies kein Problem, aber das Pixel lädt auch nicht schneller.

Quick Charge 3.0 wird vom Pixel komplett ignoriert. Hier erhältst du genau wie an einem 5V/2,4A Port maximal 7,5W.

Das Pixel 6 Pro verhält sich beim Laden ähnlich wie ein S21 Ultra von Samsung.

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Am normalen USB PD Ladegerät

 

Wie lange dauert das Laden des Google Pixel 6 (Pro)?

Schauen wir uns einmal detailliert an wie lange das Laden des Google Pixel 6 Pro dauert.

leistungsaufnahme über zeit

Das Pixel 6 Pro lädt vergleichsweise langsam. Dieses benötigt für eine 5% auf 100% Ladung ca. 1:50h ehe das Smartphone 100% anzeigt.

Damit ist das Pixel 6 Pro das langsamst ladende aktuelle High End Smartphone.

 

Welches ist das optimale Ladegerät für das Pixel 6 Pro?

Welches Ladegerät solltest du für das Pixel 6 (Pro) kaufen, wenn du das optimale/maximale Ladetempo möchtest?

Grundsätzlich lädt das Pixel 6 an allen USB-Ladegeräten. Willst du das maximale Ladetempo sollte dies folgende Kriterien erfüllen:

  • USB Power Delivery
  • Mindestens 20W, besser 30W
  • Optimal Unterstützung für den PPS Ladestandard (mit mindestens 9V/3A Stufe)

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Grundsätzlich reicht ein 20W USB PD Ladegerät, willst du aber noch die letzten 2-3W rauskitzeln, dann sollte dieses die PPS Erweiterung unterstützen. Folgende Ladegeräte würde ich aktuell als optimal aus Sicht des Ladetempos bezeichnen:

Keine Produkte gefunden.

Das Samsung EP-TA845 ist aktuell für unter 30€ zu bekommen, was ein super Preis für ein 45W USB PD Ladegerät dieser Leistungsklasse ist!

Das Ladegerät hat eine gute Samsung Qualität, super Effizienz und ist technisch über jeden Zweifel erhaben. Mehr Infos dazu im Test von Techtest https://techtest.org/samsung-ep-ta845-45w-usb-pd-pps-ladegeraet-im-test-eins-der-besten-ladegeraete-aktuell/

 

Anker Nano II 30W USB-C Ladegerät Mini Netzteil, GaN II Tech...

  • 30W USB C Ausgang
  • USB PD PPS Support!
  • Hohe Effizienz 85% bis zu 90%
  • Super Kompakt!
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Nur ein USB C Port

Das Anker Nano II ist das so ziemlich kompakteste 30W USB C Ladegerät mit PPS! Dieses ist zwar etwas teurer als das Samsung, aber deutlich schicker, kompakter und wertiger gebaut. Dieses Ladegerät würde ich dir primär empfehlen wenn du es möglichst kompakt haben möchtest. Mehr dazu im Test bei Techtest https://techtest.org/test-anker-nano-ii-mit-30w-45w-und-65w-im-test-super-kompakte-ladegeraete-mit-usb-pd-und-pps/

 

Anker PowerPort Atom III Slim Wandladegerät Duale USB-C Ports (65W...

  • 45W USB C Ausgang + USB A Ausgänge (max 63W)
  • USB PD PPS Support!
  • Hohe Effizienz zwischen 84% und 90%
  • Super Kompakt!
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • Mehrere USB C und USB A Ports
  • Recht teuer

Ich halte das Anker PowerPort Atom III Slim für das beste Multiport USB Ladegerät für das Pixel 6. Dieses ist zwar sehr teuer, bringt aber PPS, zwei USB C und USB A Ports und eine sehr gute technische Qualität mit. Mehr dazu im Test bei Techtest: https://techtest.org/ankers-bestes-multi-port-ladegeraet-das-powerport-atom-iii-slim-63w-im-test-mit-pps/

 

UGREEN AceCube 20W Mini USB C Ladegerät Power Delivery 3.0 ist...

  • Sehr fairer Preis
  • Kompaktes Design
  • PPS Unterstützung
  • 84,1% bis 87,6% Effizienz
  • Aber nur 20W Leistung
  • Nur ein USB C Port

Du willst es möglichst günstig? Dann schau dir mal das UGREEN CD241 20W USB C Ladegerät an. Dieses hat zwar nur 20W, aber wird das Pixel dennoch flott laden, zum fairen Preis.

 

Video

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Mehr Informationen

Fazit

Fassen wir einmal zusammen was wir über das Laden des Google Pixel 6 Pro gelernt haben:

  • Das Pixel 6 nutzt USB Power Delivery als Schnelladestandard
  • Dieses kann optional USB PPS nutzen
  • Maximale Ladeleistung liegt bei 20W via USB PD und 22W bei PPS
  • Eine 5% auf 100% Ladung dauert ca. 1:50h
  • Pixel 6 und Pixel 6 Pro verhalten sich +- identisch und laden ähnlich schnell

Das Google Pixel 6 Pro lädt tendenziell eher langsamer. Dieses erreicht beim Nutzen eines USB PD PPS Ladegerätes maximal ca. 22W. Dies ist Okay, aber die 22W werden nur vergleichsweise kurz gehalten. So lädt das S21 Ultra nicht viel schneller ist aber dennoch deutlich schneller voll, da das maximale Ladetempo länger gehalten wird.

Dennoch 5% auf 100% in unter 2 Stunden ist Okay.

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Überrascht hat mich allerdings, dass der Unterschied zwischen einem normalen USB Ladegerät und einem Modell mit PPS gerade einmal 2-3W beträgt.

Dennoch würde ich für das optimale Ladetempo ein Ladegerät mit 30W und USB PD PPS empfehlen. Folgende Modelle habe ich am Pixel 6 Pro getestet und kann ich empfehlen:

Ich hoffe dieser kleine Artikel konnte Euch weiterhelfen! Ein Update mit Daten des Google Pixel 6 (nicht Pro) kommt später.

Google Nest Cam mit Akku im Test, herausragende Objekterkennung dank Google Power?

Mit der Nest Cam startet Google einen Großangriff auf den Markt der kabellosen Überwachungskameras. So bietet die Nest Cam nicht nur einen integrierten Akku, und eine erweiterte Bewegungserkennung dank Machine Learning, sondern auch die Nest Protect Pläne wurden überarbeitet.

Zwar kosten dich die Nest Kameras weiterhin eine fixe Summe im Monat für eine ordentliche Nutzung, aber diese Summe ist mit 5€ für beliebig viele Nest 2. Gen Kameras vergleichsweise überschaubar.

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Der spannendste Punkt ist aber natürlich die Frage wie gut die Google Nest Cam umgesetzt ist. Gerade die Bewegungserkennung mit Machine Learning klingt vielversprechend, schließlich ist Google hier ein wahrer Profi. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

Kann hier die Google Nest Cam verglichen mit Eufy, Arlo und Reolink überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Google für das Zurverfügungstellen der Google Nest Cam für diesen Test.

 

Die Google Nest Cam mit Akku im Test

Google setzt bei seiner Nest Cam auf ein recht modernes und freundliches Design. So ist das äußere der Kamera komplett rund gehalten. Google setzt hier zudem auf einen matten weißen Kunststoff. Sehr schick, aber außergewöhnlich für eine Außen-Überwachungskamera.

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Dies liegt natürlich auch daran das Google eine “Hybrid” Nutzung vorsieht. Du kannst und sollst die Google Nest Cam sowohl Outdoor wie auch Indoor nutzen. Bei letzterem ist allerdings eine kabelgebundene Nutzung vorgesehen. Passend hierfür legt Google ein 2 Meter proprietäres Ladekabel das auf einem USB Stecker endet bei. Ein passendes 5V/1,5A USB Netzteil liegt bei.

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Ebenfalls liegt eine magnetische Wandhalterung bei. Solltest du die Kamera auf einem Tisch nutzen wollen, dann musst du eine gesonderte Halterung kaufen. Hierfür findet sich neben der magnetischen Rückseite ein Stativ Anschluss auf der Unterseite.

 

Einrichtung und App

Um die Google Nest Cam zu nutzen benötigst du die Google Home App. Leider hatte ich hier große Probleme! Google macht die Installation der Nest Cam unnötig kompliziert.

Ich habe die Nest Protect Feuermelder. Anstelle einfach die Kamera mit dem WLAN zu verbinden, muss ich die Kamera mit den Feuermeldern verbinden, damit diese dann von den Feuermeldern ins WLAN eingebunden wird?!

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Dies hat bei mir nur sehr zickig funktioniert. “Verringere den Abstand zu einem anderen Nest-Gerät”.

Es wird einem von Google Home auch keine alternative Installation angeboten. Erst an meinem dritten Feuermelder, den ich versucht habe, hatte es dann geklappt. Hast du keine Nest Produkte, dann wird die Nest Cam ganz regulär eingerichtet.

Die Google Home App dient natürlich nicht nur als Anlaufpunkt für die Nest Cam oder allgemein Google Nest Produkte. Du kannst hier auch andere 3. Anbieter Smart Home Produkte einbinden, die den Google Assistenten unterstützen.

Entsprechend kann die Google Home App aber auch schnell etwas “voll” wirken. Auch ist die Google Home App nicht speziell für Überwachungskameras optimiert.

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So braucht es für meinen Geschmack etwas viele Klicks, um an das Livebild der Kamera zu kommen.

Auch der Kamera-Verlauf ist etwas versteckt und teils sind die Übersetzungen erstaunlich schlecht für Google. So kann ich bei der Qualität zwischen Maximale Qualität und “Laut” unterscheiden.

Auch bei der Helligkeit der Status LED wird mir Laut, Automatisch und Leise angeboten!?

Um ehrlich zu sein bin ich soweit von der Google Home App in Kombination mit der Nest Cam eher wenig beeindruckt. Klar die App ist super universell gehalten, aber suchst du eine reine Überwachungskamera, dann ist die App vielleicht etwas unnötig kompliziert.

Leider ist auch kein Zugriff auf die Kamera über eine WebUI möglich. Du musst die Smartphone App nutzen oder einen Nest Hub, auf welchem du das Bild der Kamera anzeigen kannst.

 

Wie hoch ist die Akkulaufzeit der Nest Cam?

Die Akkulaufzeit von kabellosen Überwachungskameras schwankt stark je nachdem wie viel diese aufzeichnen muss.

Google spricht von 1,5 Monaten in einer belebten Umgebung, 3 Monate in einer normalen Umgebung und bis zu 7 Monaten in einer ruhigen Umgebung.

Und ja diesen Werten kann ich nach einer aktuellen “Hochrechnung” zustimmen. Bei mir scheint die Kamera auf ca. 1,5 Monate mit einer Akkuladung zu kommen.

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Damit landet die Nest Cam eher Mittelfeld was die Akku Laufzeit angeht.

  • Eufy Cam Pro – ca. 8-12 Monate
  • Arlo Pro 4 – ca. 3-6 Monate
  • Reolink Argus Pro 3 – ca. 2-3 Monate
  • Nest Cam – ca. 1-7 Monate

Dies kann natürlich etwas an der doch sehr erweiterten Objekterkennung liegen, die auf der Kamera berechnet wird.

 

Herausragende Bewegung und Objekt-Erkennung

Mittlerweile bieten viele Überwachungskameras eine rudimentäre Personen oder Fahrzeug-erkennung. Hierzu zählt auch die Reolink Argus Pro 3 oder die Eufy Kameras.

Diese ist hier aber meist recht simpel und auch nicht zu 100% akkurat, gerade bei Eufy. Die Personenerkennung der Nest Cam wirkt hier deutlich fortgeschrittener.

So war die Fehlalarm Quote deutlich niedriger als bei allen anderen kabellosen Konkurrenten.

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Ich würde sogar glatt von 0 Fehlalarmen sprechen, aber hin und wieder wurde mein Hund als “Person” erkannt. Dies hängt aber auch stark vom Kamerawinkel ab.

Grundsätzlich kann die Google Nest Cam zwischen

  • Menschen
  • Tieren (Hund und Katze)
  • Fahrzeugen

unterscheiden.

Gerade die Tiererkennung ist nicht ganz auf dem level der Netatmo Presence, aber mir ist keine komplett kabellose Kamera bekannt die dies besser hinbekommt!

Von daher würde ich die Bewegungserkennung und deren Zuverlässigkeit als eine der großen Stärken der Google Nest Cam bezeichnen. Allerdings teilt sich die Nest Cam eine Schwäche mit vielen anderen kabellosen Modellen. Die Reichweite der Bewegungserkennung ist nicht gigantisch. Rechne mit maximal 8-10 Metern, darüber hinaus wird die Erkennung unzuverlässig.

Allerdings gilt dies für fast alle komplett kabellosen Modelle, dies scheint also eine Schwäche der Bauform und weniger der Nest Cam selbst.

 

Gesichtserkennung

Die Nest Cam bringt neben der Personen, Fahrzeug und Tiererkennung auch eine optionale Gesichtserkennung mit.

Diese muss auf Wunsch gesondert aktiviert werden. Erkennt die Kamera nun ein Gesicht, dann wirst du gefragt kennst du diese Person. Falls ja kannst du dieser einen Namen zuordnen.

In den Aufnahmen wird dann markiert Person XZY wurde gesehen. Auch in den Benachrichtigungen wird angezeigt “Person XYZ” wurde gesehen.

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Leider kannst du nicht abstellen Benachrichtigungen bei bekannten Personen zu erhalten oder dass dann automatisch die Aufnahme gestoppt wird.

Im Grunde hilft dir dies nur Benachrichtigungen auf die Schnelle einer Person zuzuordnen. Bei diesem Feature ist also noch etwas Luft nach oben.

Die Erkennung funktioniert aber gut! Du musst allerdings relativ nah an die Kamera, so 4-5 Meter, aber dann werden Personen zuverlässig dem Namen zugeordnet.

 

Wo werden Aufnahmen gespeichert?

Die Google Nest Cam speichert all ihre Aufnahmen in der Google Cloud. Es gibt keine lokale Speicherung. Lediglich bei einem Internetausfall wird die letzte Stunde in der Kamera zwischengespeichert.

Die Aufnahme in der Google Cloud ist leider nicht kostenfrei. Es gibt zwar ein kostenfreies Abo, dies ist jedoch extrem stark eingeschränkt.

Basis

Aware

Aware Plus

Kosten im Monat (für belibig viele Kameras)

0€

5€

10€

Ereignisverlauf

3 Stunden

30 Tage

60 Tage

Konstante Aufnahme

X

X

10 Tage

 

Im kostenfreien Basis-Abo kann die Kamera nur Ereignisse der letzten 3 Stunden anzeigen bzw. aufnehmen. Alle Ereignisse darüber hinaus werden gelöscht. Damit ist das Abo relativ nutzlos.

Im Standard Aware Abo, 5€ im Monat (beliebig viele Kameras), werden Ereignisse bis zu 30 Tage gespeichert. Im Aware Plus Abo 60 Tage und es kann bis zu 10 Tage eine durchgehende Aufnahme geben. Dies aber nur wenn die Kamera Kabelbetrieben genutzt wird.

Grundsätzlich würde ich hier das normale Aware Abo empfehlen. Plane also 5€ im Monat zusätzlich ein. Ich bin kein Fan von diesen Zusatzkosten, aber immerhin sind es 5€ für beliebig viele Kameras und nicht pro Kamera, wie es früher oft bei Herstellern der Fall war.

 

Datenschutz und Sicherheit

Der Datenschutz bei der Google Nest Cam ist eine schwierige Angelegenheit, schließlich senden wir ja alle Daten brav an einen Google Server. Wenn du auf Datenschutz wert legst, ist dies natürlich ein unschönes Gefühl zu wissen, dass Google alle Aufnahmen bekommt.

In der Praxis wird aber vermutlich der Datenschutz überdurchschnittlich gut sein! Es ist davon auszugehen, dass Google selbst nichts böses mit den Daten anstellt. Käme dies heraus, dann wäre das ein dicker Skandal und ich glaube solch ein Risiko will Google nicht eingehen.

Klar sämtliche Geheimdienste der Welt werden auf Wunsch zugriff auf die Aufnahmen bekommen können, das wird es aber auch schon gewesen sein.

google nest cam test 6

Ich glaube was Sicherheitslücken usw. Angeht wird die Google Nest Cam deutlich besser gesichert sein als die 08/15 Modelle die du bei ebay oder Amazon bekommst. Selbst größere Anbieter wie Eufy sind hier nicht tadellos. Dort hatten kurzzeitig fremde Personen Vollzugriff auf die Kameras von anderen Nutzern, da es Server intern zu einer fehlerhaften Zuordnung von Kamera zu Benutzeraccount gab.

Solche Fehler oder einfach Sicherheitslücken wird es bei der Google Nest Cam weniger wahrscheinlich geben, dies ist zu mindestens meine Einschätzung.

Es kann lediglich das etwas ungute Gefühl bleiben, dass die Aufnahmen auf einen fremden Server hochgeladen werden. Was Sicherheitslücken usw. Angeht wird das Risiko bei der Google Nest Cam aber Unterdurchschnittlich hoch sein.

Informationen bezüglich der Gesichtserkennung werden im übrigen lokal auf der Kamera gespeichert.

 

Bildqualität

Kommen wir noch auf die Bildqualität zu sprechen. Wir haben einen vergleichsweise klassischen Full HD Sensor mit einem 110 Grad Blickwinkel. Das Bild ist also schön weitwinklig.

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Die Bildqualität würde ich als gut bezeichnen. Diese ist auf dem Level von Eufy, Arlo und Co. Die Nest Cam hat vielleicht eine etwas überdurchschnittlich hohe Bitrate, wodurch das Bild etwas klarer und sauberer ist.

Durchschnittlich sind die IR LEDs. Diese sind Okay, aber hier habe ich Kameras mit mehr “Reichweite” gesehen.

 

Fazit

Es gibt an der Google Nest Cam viel zu mögen. Primär ist dies die Bewegungserkennung und die Gesichtserkennung. Dank Machine Learning hat die Nest Cam die beste Objekterkennung die ich bisher bei einer komplett kabellosen Überwachungskamera erlebt habe.

  • Sehr gute und zuverlässige Objekterkennung
  • Sehr schickes Design
  • Gute Integration mit Android und anderen Google Diensten
  • Optionale Gesichtserkennung
  • Solide Akkulaufzeit (1,5-7 Monaten)

Die Unterscheidung von Personen, Tieren, Fahrzeugen und sonstigen Bewegungen funktioniert tadellos. Hierdurch werden Fehlalarme und unnötige Benachrichtigungen auf fast 0 reduziert.

google nest cam test 8

Hinzu kommt die durchaus nützliche Gesichtserkennung, welche aktuell einmalig bei komplett kabellosen Modellen ist. Diese hilft ebenfalls Benachrichtigungen und Aufnahmen schneller zu filtern.

Es gibt hier aber auch Luft nach oben.

  • Google Home App teils etwas verschachtelt, da umfangreich
  • Gesichtserkennung könnte tiefer integriert werden
  • Reichweite für Bewegungserkennung maximal 8-10 Meter
  • Nest Aware Abo für eine gute Nutzung zwingend nötig

So ist vor allem die Software noch ausbaufähig. Warum überhaupt Benachrichtigungen bei bekannten Personen senden? Auch ist die Google Home App sehr umfangreich und teils benötigst du recht viele Klicks um ans Ziel zu gelangen.

Ebenso ist natürlich das Nest Aware Abo für 5€ im Monat effektiv Pflicht. Es ist zwar immer so eine Sache, dass alle Aufnahmen auf Google Server gesendet werden, aber was Sicherheitslücken und Ähnliches angeht wirst du bei Nest vermutlich sicherer unterwegs sein als bei sehr vielen anderen Herstellern.

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Ja die Nest Cam ist (noch) nicht perfekt, aber das ist keine mir bekannte Kamera in dieser Klasse, egal ob nun von Eufy, Arlo oder Ring. Suchst du also eine gute Bildqualität, eine hervorragende Objekterkennung und bist auch bereit 5€ im Monat zu zahlen, dann kann ich die Nest Cam mit gutem Gewissen empfehlen!

Das Alienware X15 im Test, schick, schnell und heiß?

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Wenn du ein etwas auffälligeres Notebook suchst, dann bist du bei Alienware an der richtigen Adresse! So können wir zwar über das Alienware Design streiten, aber dieses hebt sich klar von der Masse ab.

Alienwares schickstes Notebook aktuell ist klar das X15. Das X15 setzt für Alienware auf ein sehr kompaktes und schlankes Gehäuse. Dabei können wir aber im Inneren „bis zu” einer RTX 3080 und einer dicken Intel CPU finden.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Gehäuse des Alienware X15 weiterhin so massiv wie bei Alienware eigentlich üblich? Wie steht es um die Kühlung und generell um die Leistung?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Alienware für das Ausleihen des X15 für diesen Test.

 

Das Alienware X15 im Test

Das wichtigste Merkmal des X15 verglichen mit seinen Brüdern ist das vergleichsweise kompakte und schlanke Gehäuse. Kompakt und schlank ist hier natürlich etwas in Anführungszeichen zu setzen, wir haben ein Notebook mit einer (bis zu) RTX 3080 vor uns.

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Dieses misst 359 x 277 x 16 mm und bringt ein Gewicht von 2,36 KG auf die Waage. Für die Leistung ist das natürlich schön kompakt, aber wir haben hier auch kein MacBook vor uns.

Was das Gehäuse angeht ist dieses Alienware typisch herausragend! Wir haben zwar nur Kunststoff, aber das Notebook ist im Inneren metallverstärkt, was klar zu spüren ist. Das X15 ist klar etwas massiver und stabiler gebaut als vergleichbare Notebooks von ASUS oder XMG!

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Auch das Design ist, wie ich finde super schick und auffällig. So haben wir diverse RGB LED Lichtleisten, ein beleuchtetes Touchpad und natürlich auch eine beleuchtete Tastatur.

Dies sieht schon außergewöhnlich aus! Kein anderer Hersteller hat aktuell etwas vergleichbares im Angebot. Dabei ist das X15 allerdings noch recht geschmackvoll, es wirkt trotz der vielen LEDs nicht billig.

Alienware hat also beim Gehäuse und Design einen top Job gemacht!

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Wie steht es um die Anschlüsse? Links und rechts besitzt das X15 abseits vom Netzanschluss und Kopfhöreranschluss keinen einzigen Port!

Auf der Rückseite haben wir:

  • 1x USB 3.2 Gen 1 Typ A
  • 1x Typ-C Thunderbolt™ 4/USB-3.2-Gen-2-Anschluss mit Power Delivery (5 V/3 A)
  • 1x Micro SD Kartenleser
  • 1x Typ-C-USB-3.2-Gen-2-Anschluss mit Power Delivery (5 V/3 A)
  • 1x HDMI 2.1

Damit ist die Portausstattung des X15 “überschaubar”. Gerade, dass wir kein LAN und nur einen USB A Port haben ist etwas schwach.

Bei einem 16 mm Notebook im Jahr 2021 allerdings auch nicht ungewöhnlich.

 

Display

Das Alienware X15 ist wie üblich mit diversen Display-Optionen verfügbar.

  • 15,6″-FHD-Display (1.920 x 1.080), 165 Hz, 300 cd/m2
  • 15,6″-FHD-Display (1.920 x 1.080), 360 Hz, 300 cd/m2
  • 15,6″-QHD-Display (2.560 x 1.440), 240 Hz, 400 cd/m2

Wie oft üblich hat mir Dell natürlich die “High End” Version zukommen lassen, also die QHD Version.

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Rein subjektiv sieht das Display top aus! QHD oder “2K” ist auf 15,6 Zoll sehr schön scharf und auch abseits davon weiß das IPS Panel zu überzeugen.

Farben wirken sehr kräftig und satt, die Helligkeit passt subjektiv und auch der Kontrast wirkt ordentlich.

farbumfang alienware x15

Dieser positive Eindruck wird auch von den Messwerten unterstützt.

  • 100% sRGB
  • 90% AdobeRGB
  • 97% P3
  • 437 cd/m2
  • 970:1 Kontrast

Für ein Gaming Notebook mit einem 240Hz Display sind dies top Werte! Auch die Kalibrierung ist von Haus mit einem durchschnittlichen Delta E von 1,36 brauchbar!

  Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
Alienware X15 437 cd/m² 970:1 100 % 90 %
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99 % 75 %
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98 % 72 %
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100 % 87 %
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100 % 75 %
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100 % 88 %
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100 % 82 %
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92 % 71 %
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100 % 100 %
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100 % 99 %
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95 % 79 %
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100 % 96 %
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99 % 75 %
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94 % 72 %
TUXEDO InfinityBook S 15 326 cd/m² 980:1 98 % 74 %
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98 % 73 %

Damit ist das Display sowohl für Gaming, wie auch für leichte Foto/Video-Bearbeitung durchaus gut brauchbar!

 

Lautsprecher

Normalerweise ist Dell recht gut was Lautsprecher in Notebooks angeht, siehe die XPS Serie. Allerdings beim Alienware X15 bekleckert sich Dell nicht mit Ruhm!

Die Lautsprecher sind höchstens okay für ein Gerät dieser Preisklasse. Diese klingen sehr dünn und fast schon etwas schrill. Bass fehlt hier völlig.

Immerhin klingen die Lautsprecher nicht “blechern” und auch die maximale Lautstärke passt.

Dennoch, das geht auch in einem kompakten Notebook deutlich besser!

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des Alienware X15 ist sehr gut! Diese hat ein klassisches QWERTZ Layout mit großer Feststelltaste und Enter-Taste. Lediglich rechts wurde eine Reihe Media-Tasten hinzugefügt. Dies ist grundsätzlich okay, kann aber etwas Gewöhnung beim superschnellen Tippen erfordern.

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Der Druckpunkt der Tastatur ist 1a! Die Tasten sind knackig, haben einen ausreichend großen Hub und einen festen Anschlag. Viel besser geht es in einem Gaming Notebook nicht.

Damit ist das Alienware X15 auch für Vielschreiber gut geeignet!

Ähnliches gilt auch für das Trackpad. Es ist etwas klein für 2021er Verhältnisse, aber das Tracking ist gut. Auch die Beleuchtung des Trackpads ist durchaus spannend und hebt dieses optisch etwas von der Masse ab.

 

Performance

Das Alienware X15 gibt es in diversen Versionen und Ausstattungen. Die wichtigsten Unterschiede sind natürlich CPU und GPU.

Auf Seiten der CPU steht dir zum Zeitpunkt des Tests folgendes zur Verfügung:

  • Intel Core i7 11800H (8 Kerne bis zu 4,6 Ghz)
  • Intel Core i9 11900H (8 Kerne bis zu 4,9 Ghz)

Hier würde ich klar zur i7 Version raten! Der i9 ist höchstens minimal schneller und ist in der Regel nicht den Aufpreis wert.

Auf Seiten der GPU haben wir zum Zeitpunkt des Tests folgende Optionen:

  • Nvidia RTX 3060
  • Nvidia RTX 3070
  • Nvidia RTX 3080

Hier würde ich dir in der Regel zur RTX 3070 raten, welche aus Sicht der Preis/Leistung die beste Wahl ist.

Ich habe für diesen Test folgende Version von Dell zur Verfügung gestellt bekommen:

  • Intel Core i7 11800H (8 Kerne bis zu 4,6 Ghz)
  • 32GB RAM
  • 512 GB NVME SSD
  • Nvidia RTX 3080
  • 2K Display

An sich eine sehr schöne Konfiguration, für ein High End Modell. Abseits vielleicht von der etwas kleinen SSD.

Starten wir zunächst mit ein paar Benchmarks.

cb 20 vergleich cb 23 vergleich

3d mark 2 3d mark cb 15  cb 20  cb 23 pc mark#

Hier war ich etwas überrascht, denn der Intel Core i7 11800H im Alienware X15 ist etwas flotter unterwegs als ich erwartet hätte! Dieser kann sogar den Ryzen 7 5800HS im ASUS ROG Zephyrus G15 schlagen. Allerdings hat der Ryzen 7 im ASUS ROG Zephyrus G15 nur eine TDP von 35W, dennoch haben wir hier eine gute CPU Leistung!

Dies zeigt sich auch im Handbrake Test.

handbrake

Hier kann sich das X15 auf Platz 1 setzen!

Wie sieht es aber in Spielen aus? Was können wir hier von der RTX 3080 erwarten?

Wichtig! Die RTX 3080 in dem Alienware X15 ist auf eine TDP von 90W + 20W limitiert! Damit ist die hier genutzte RTX 3080 eher am unteren Ende der Leistung für eine RTX 3080! Das 90W + 20W Powerlimit für die Grafikkarte gilt auch für die RTX 3070.

Wir machen 2 Sets an Benchmarks, einmal in 2K Auflösung und einmal in Full HD.

gaming 2k auflösung gaming fhd auflösung

Die Gaming-Performance des Alienware X15 sieht gut aus! Dies ist aber bei einer RTX 3080 auch nicht anders zu erwarten. AAA Spiele sind selbst bei der 2K Auflösung kein Problem und das Notebook erreicht problemlos 60 FPS+ auf maximalen oder “Ultra” Details.

Allerdings erwartest du von einem fast 3000€ Notebook 100 FPS + in allen Spielen, dann wirst du enttäuscht. 100+ FPS wirst du entweder nur bei reduzierten Details oder in eSport Titeln sehen.

Auffällig beim Alienware X15 sind auch die etwas niedrigen minimalen FPS. Ich werde hier aber das Gefühlt nicht los, dass dies etwas an Dells Windows Installation und den Hintergrundprogrammen liegt.

 

Die SSD

Im Alienware X15 steckt eine Micron 2300 NVME SSD oder sollte ich besser sagen in meinem Alienware X15 steckt diese. Dell nutzt teilweise unterschiedliche NVME SSDs, nach meiner Erfahrung von Micron, KIOXIA oder SK Hynix.

Die Micron 2300 ist an sich keine schlechte SSD! Diese ist eine klassische PCIe 3.0 SSD mit einem Fokus auf hoher Zuverlässigkeit und Datenschutz (TCG Pyrite 2.0).

ssd

Im Test konnte ich rund 3212 MB/s lesend und 2880 MB/s schreibend messen. Das passt, eine schnellere NVME SSD bringt meist nicht viel auf Seiten der Ladezeit.

Dennoch wäre diese vermutlich auch nicht meine erste Wahl für ein Gaming Notebook.

 

Takt und Temperatur

Schauen wir uns CPU Takt und Temperatur sowohl in Spielen wie auch in “Benchmark” Anwendungen an.

Starten wir mit dem CPU Takt.

cpu takt

Hier sehen wir einen deutlichen Taktabfall im Laufe der Zeit. Dies sowohl im Spiel wie auch bei Cinebench!

cpu temperatur

Wenn wir uns die Temperaturen der CPU ansehen, wissen wir auch warum. In Cinebench hat das CPU Package mehr oder weniger konstant 100 Grad! Erstaunlicherweise selbst in Far Cry, das nicht übermäßig CPU lastig ist, erreicht diese 100 Grad beim Package.

Entsprechend taktet sich die CPU herunter.

gpu temperatur

Umso erstaunlicher, dass die GPU mit unter 70 Grad geradezu kühl ist. Lediglich die Intel CPU des Notebooks hat massive Temperatur-Probleme und kann entsprechend nicht 100% der Leistung abrufen.

 

Lautstärke

Dünne Notebooks mit leistungsstarker Hardware sind meist kein Garant für eine niedrige Lautstärke. Wie steht es hier um das Alienware X15?

lautstärke

Wenig überraschend ist das Alienware X15 kein wahnsinnig leises Notebook. Dieses ist unter konstanter Last sogar als recht laut zu bezeichnen. Du kannst dieses sehr deutlich höheren, sofern du keine Kopfhörer nutzt.

Allerdings ist das vergleichbare ASUS ROG Zephyrus G15 sogar noch etwas lauter .

 

Die Akkulaufzeit

Im Alienware X15 steckt ein 87Wh große Akku. Grundsätzlich eine solide Kapazität, aber bei der hier verbauten Hardware auch nicht gigantisch.

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier kannst du je nach Last mit 5-6 Stunden in einem klassischen Web/Office Betrieb rechnen.

Im Leerlauf oder reinem Video-Betrieb sind 6-7 Stunden durchaus möglich.

 

Fazit

Das Alienware X15 ist ein top Notebook, welches ich jederzeit mit Handkuss nehmen würde. Allerdings ist dieses auch nicht perfekt! Wir haben einige Schwächen/Limitierungen aufgrund des doch recht kompakten Formfaktors.

Beginnen wir aber mit den Punkten die positiv herausstachen.

  • Das Alienware Design ist schick und hebt sich von der Masse ab
  • Die Stabilität und Massivität sind über jeden Zweifel erhaben
  • Das 2K Display ist hervorragend
  • Tastatur und Trackpad sind gut
  • Akkulaufzeit ist solide
  • Hohe CPU und GPU Leistung

Ich denke einer der größten Pluspunkte von Alienware ist sicherlich das Design. Dieses mag zwar nicht jedem gefallen, aber es hebt sich doch stark von der Masse ab und schafft es (nach meiner Meinung) trotz der aufwendigen RGB Beleuchtung doch irgendwie stylisch auszusehen.

Auch die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben!

Bei der Version mit Intel Core i7 11800H und Nvidia RTX 3080 stimmt natürlich auch die Gaming-Performance. Du darfst keine Wunder erwarten (wir haben nur eine TDP von 90W auf der GPU), aber 60 FPS oder mehr sind in allen AAA aktuellen Spielen bei maximalen Details problemlos möglich.

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Mir sind beim X15 etwas niedrige minimale FPS aufgefallen, aber hier vermute ich ein Software Problem.

Weitere Pluspunkte gibt es für die sehr gute Tastatur und Trackpad. Letzteres ist etwas klein, aber aber trackt gut.

Das 2K Display würde ich sogar als Highlight des Notebooks bezeichnen! Sowohl fürs Gaming wie auch Hobby Foto/Video-Bearbeitung ist dieses sehr gut geeignet.

Aber natürlich ist auch nicht alles perfekt.

  • CPU kratzt unter Last mehr oder weniger permanent an der 100 Grad Marke
  • Entsprechend ist das Notebook etwas lauter
  • Die Lautsprecher sind eher mäßig
  • Die Anschlussvielfalt ist überschaubar

Die aktuellen Intel Notebook CPUs laufen tendenziell recht warm. Im Alienware X15 läuft diese heiß! Selbst in Spielen hängt die CPU bei fast konstant 100 Grad. An sich nicht der Weltuntergang, aber dies frisst natürlich ein paar % Leistung. Spannenderweise läuft die GPU recht kühl, das Kühlsystem des Notebooks ist an sich fähig.

Leider ist das Notebook allerdings auch etwas lauter. Ähnliches gilt zwar auch für die meisten Notebooks dieser Klasse (wie das ASUS ROG Zephyrus G15) aber die “größeren” Alienware Modelle sind ein gutes Stück leiser.

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Weitere Minuspunkte sind die mäßigen Lautsprecher und die etwas dünne Anschlussauswahl. Mehr als 1x USB A wäre nett gewesen.

Dennoch, wenn du ein außergewöhnliches Notebook mit schickem und recht schlankem Design suchst und auch bereit bist etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen, dann ist das Alienware X15 eine klasse Wahl.

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Das Teufel RADIO ONE im Test, super Radiowecker für empfangsstarke Gebiete!

Mit dem RADIO ONE bietet Teufel ein neues Radio an, wer hätte es bei dem Namen gedacht. Allerdings soll das RADIO ONE mehr als nur ein einfaches Radio sein. So bietet dieses Radioempfang analog wie auch digital, Bluetooth und eine Radiowecker Funktion.

Dabei setzt das Teufel RADIO ONE auf ein sehr schickes und kompaktes Design.

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Im Gegenzug ist allerdings auch der Preis mit rund 170€ zum Zeitpunkt des Tests gehoben. Stellt sich die Frage ob dieser Preis auch gerechtfertigt ist.

Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Teufel für das Ausleihen des RADIO ONE für diesen Test!

 

Das Teufel RADIO ONE im Test

Mit 24 x 9 x 8 cm ist das Teufel RADIO ONE ein sehr kompaktes Gerät, welches ohne Probleme Platz auf dem Nachttisch finden wird.

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Teufel setzt dabei auf eine Mischung aus Kunststoffgehäuse und Stoff, welcher einen großen Teil der Front bespannt.

Unter dem Stoff finden sich nicht nur die beiden Treiber, sondern auch ein großes LC Display. Dieses scheint durch den Stoff auf der Front und zeigt Informationen wie die Uhrzeit, Sender usw. an.

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Ebenfalls auf der Front sind 6 Tasten zur Steuerung des Radios. Weitere 6 Tasten sind auf der Oberseite angebracht. Dort findet sich auch ein cooles Drehrad zum Einstellen der Lautstärke.

Auf der Rückseite ist ein passiver Treiber, wie auch ein AUX Eingang, ein USB Ladeport (5V/1A) und der Anschluss für das Netzteil.

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Spannenderweise findet sich auf der Unterseite des Teufel RADIO ONE eine ausziehbare “Kabel-Antenne”.

 

Radio-Empfang

Im Teufel RADIO ONE steckt sowohl ein analoger wie auch digitaler Radiosender. Wie gut funktioniert aber das Radio?

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Um ehrlich zu sein war ich von der Empfangsstärke des RADIO ONE nicht beeindruckt. Mit der Auswurfantenne geht es, aber wirklich empfangsstark ist das Radio leider nicht. Ist in deinem Schlafzimmer also kein guter Radioempfang, dann würde ich ein anderes Modell bevorzugen. Hier wäre eventuell das Teufel 3SIXTY eine Alternative.

Die Sender Navigation ist soweit Okay, aber mir fehlen ein paar Schnellwahltasten.

 

Wecker und Uhr Funktion

Im Teufel RADIO ONE ist natürlich eine Uhr integriert. Es wird dir permanent die Uhrzeit und das Datum auf dem Display des Radios angezeigt. Die Uhrzeit und das Datum werden nicht gespeichert, falls die Stromverbindung abreißt. Allerdings stellt sich die Uhr und das Datum automatisch ein.

Wir haben hier also eine Funkuhr.

Auch die Helligkeit des Displays der Uhr wird dynamisch je nach Umgebung geregelt. Bei Nacht strahlt dir das Display also nicht permanent in die Augen.

Du kannst zwei Uhrzeiten zum Wecken hinterlegen, die auch je nach Wochentag eingerichtet werden können.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Wir müssen hier natürlich bedenken, dass das RADIO ONE ein sehr kleiner und kompakter Lautsprecher ist. Erwarte also keinen Wohnzimmer füllenden Sound.

Starten wir bei den Höhen. Diese sind erfreulich klar und sauber! So strahlen diese eine schöne Brillanz und Leichtigkeit aus, ohne dabei übermäßig scharf oder stechend zu klingen. Für meinen Geschmack sind die Höhen ziemlich perfekt!

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Die Mitten würde ich als solide bis unspektakulär einstufen. Das RADIO ONE ist etwas auf die Badewannen Klangsignatur getrimmt, wir haben also hervorgehobene Höhen und Tiefen. Entsprechend werden die Mitten gerne mal etwas in den Hintergrund gedrängt. Dies ist allerdings auch nicht extrem der Fall. Stimmen klingen angenehm natürlich, was gerade beim Radio auch nicht ganz unwichtig ist.

Wie steht es um den Bass? Dieser ist erstaunlich Okay. Der Lautsprecher kann natürlich kein Wohnzimmer zum Beben bringen, allerdings klingt der Bass soweit schön “rund”. Es fehlt nichts im Klangbild des Teufel RADIO ONE, auch wenn der Bass natürlich stark von der Bauform limitiert ist.

Ziehst du die “Klebestreifen” nicht von den Gummifüßen ab, wandert das RADIO ONE auch lustig auf deinem Tisch hin und her. Teufel hat sich also wirklich Mühe gegeben das Maximum an Bass aus dem Lautsprecher zu holen, was in Anbetracht der Größe auch gelungen ist. Der Tiefgang des Basses ist okay, aber natürlich auch nicht überragend.

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Unterm Strich bietet das Teufel RADIO ONE einen schönen dynamischen Klang, in dem nichts fehlt.

 

Fazit

Teufel hat mir dem RADIO ONE einen schönen kleinen Radio-Wecker geschaffen. Dieser kann vor allem Aufgrund des Designs und des Klangs punkten.

Nein du kannst kein Wohnzimmer mit dem Teufel RADIO ONE beschallen (zumindest nicht vernünftig). Aber für seine Größe hat das Radio einen angenehm dynamischen und lebendigen Klang.

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Dabei sind vor allem die Höhen überzeugend, aber auch der Bass ist gar nicht übel für solch ein kleines Radio.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Ausstattung.

  • Digital Radio
  • Analog Radio
  • Bluetooth
  • Wecker
  • Digitale Funkuhr

Allerdings beim Radio muss ich etwas die Signalstärke bemängeln. Wohnst du in einer Region mit schlechtem Empfang wirst du weniger Freude am Teufel RADIO ONE haben.

In einer Stadt oder einem anderen Bereich mit gutem Radioempfang, ist das Teufel RADIO ONE aber ein klasse Radiowecker oder Küchenradio!

Das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock im Test

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Thunderbolt 4 hat mittlerweile Einzug in einige Notebooks gefunden. Zubehör welches allerdings nutzen aus der Thunderbolt 4 Verbindung ziehen kann ist noch recht selten.

Eins der ersten TB4 Docks ist das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock. Dieses soll durch eine große Anschlussvielfalt und eine wertige Verarbeitung punkten.

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Wollen wir uns doch einmal das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock näher im Test ansehen! Kann dieses überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Sonnet welche mir das Dock für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock im Test

Was die Verarbeitung und Haptik angeht haben wir wie bei Thunderbolt Docks oft üblich ein sehr massives Gerät vor uns. Sonnettech setzt bei diesem auf ein Gehäuse aus massivem Metall. Dies auch nicht ohne Grund, Thunderbolt Geräte können gerne recht heiß laufen, das Gehäuse dient hier oft als Kühlkörper.

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Das Metallgehäuse lässt das Echo 11 Dock auch sehr wertig und professionell erscheinen. Allerdings hat Sonnet die Kanten des Gehäuses leider nicht abgerundet! Klar dies ist kein Gerät das du regelmäßig in die Hand nehmen wirst, aber dennoch wären etwas weniger scharfkantige Kanten nett gewesen.

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Dabei ist das Dock mit 20 x 7,5 x 3 cm relativ kompakt, für die große Anschlussvielfalt.

So finden wir auf der Front:

  • 1x SD Kartenleser
  • 1x USB 2.0 (mit 1,5A Leistung)
  • 1x 3,5mm Headset Anschluss
  • 1x Thunderbolt 4 Eingang!

Interessant das der Thunderbolt 4 Eingang auf der Front angebracht ist, in der Praxis macht dies aber durchaus Sinn, zumal Thunderbolt Kabel auch immer recht kurz sind (die größeren Kabellängen arbeiten nach meiner Erfahrung teils etwas unzuverlässig).

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Auch findet sich auf der Front der Einschalter und zwei Status LEDs.

Auf der Rückseite finden wir folgende Anschlüsse:

  • 1x DC Eingang
  • 3x Thunderbolt 4 USB C Ausgänge (USB 4.0)
  • 1x Gbit LAN
  • 3x USB 3.1 Gen 2 10 Gbit

Gerade der SD Kartenleser und die durchaus zahlreichen USB Ports gefallen mir gut! Allerdings den Verzicht auf klassische HDMI/DisplayPort Ausgänge verwundert mich.

Mit Strom wird das Dock über ein relativ kompaktes 135W Netzteil versorgt.

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Da das Dock dein Notebook mit bis zu 90W Laden kann stehen also noch 45W für USB Geräte usw. Zur Verfügung. Damit ist das Netzteil ausreichend stark.

 

Stromverbrauch und Einschaltverhalten

Das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock verfügt über einen Einschalter auf der Front. Hierüber kannst du das Dock manuell abschalten. Dies ist aber in der Praxis nur selten nötig, meist kannst du dieses einfach im “Standby” lassen.

Folgende Leistungsaufnahmen konnte ich messen:

  • Dock Abgeschaltet – unter 0,4W
  • Dock Eingeschaltet aber nicht verbunden – 1,1W
  • Dock Verbunden* – 3,3W

*Dock ist verbunden lädt aber nicht aktiv ein Gerät

In der Praxis schwankt natürlich der Stromverbrauch extrem je nachdem ob du ein Notebook lädst oder x Geräte verbunden hast.

Von Natur aus benötigt das Dock aber nur 3,3W Strom.

Trennst du das Dock vom Strom und steckst es wieder ein, dann springt dieses immer in den letzten Zustand vor dem Trennen der Stromverbindung.

 

Performance

Schauen wir uns die Ports und Anschlüsse des Thunderbolt 4 Docks doch einmal näher an.

Beginnen wir mit dem SD Kartenleser. Der SD Kartenleser setzt anscheinend auf einen Chipsatz aus dem Hause Genesys Logic, welcher UHS II unterstützt.

kartenleser

In meinem Test erreichte eine KIOXIA Exceria Pro rund 258 MB/s lesend und 238 MB/s schreibend, top Werte!

Der Front USB Port ist nur ein 2.0 Port. Entsprechend kommen wir hier maximal auf rund 30-40 MB/s. Im Gegenzug kann dieser Port aber dein Smartphone etwas schneller Laden als ein normaler USB Port. Dennoch hätte ich hier einen USB 3.0 Port vorgezogen.

Die USB Ports auf der Rückseite sind USB 3.1 Gen 2 Ports mit 10Gbit. Entsprechend konnte ich mit einer ADATA SE800 externen SSD Geschwindigkeiten von 900MB/s+ erreichen. Allerdings waren diese Ports etwas “zickig”.

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Teils wollten die USB Ports nur mit USB 3.1 “5Gbit” Tempo arbeiten. Ich kann dir nicht sagen, ob es an meinen Kabeln lag (ich habe mehrere getestet) oder an meiner eSSD. Hier war das Dock etwas zickig. Die SSDs wurden immer sauber erkannt, aber teils nur mit 5Gbit Geschwindigkeit.

Meine Empfehlung nutzt einfach einen der drei USB C Thunderbolt 4 Ports für 10Gbit USB Geräte. Externe SSDs haben meist eh USB C und die Ports funktionierten 1a und auch mit dem vollen Tempo.

Auf Seiten des LAN Ports haben wir einen klassischen Realtek USB Adapter, der intern an einem USB 3.0 Port hängt.

Zwar hätte ich in dieser Preisklasse lieber einen Intel LAN Controller gesehen, aber die aktuellen Realtek Chips sind absolut Okay und Geschwindigkeiten von 100 MB/s+ sind keinerlei Problem.

 

In der Praxis

Sonnet vermarktet das Echo 11 Thunderbolt 4 Dock primär für Apple Nutzer. So habe ich das Dock sowohl an einem Apple MacBook Pro 13 M1, wie aber auch an einem Intel NUC und einem Dell XPS 13 ausprobiert.

An allen drei Geräten wurde das Dock tadellos erkannt und funktionierte ohne Probleme oder Verbindungsabbrüche. Ja USB 3.1 Gen 2 war teils etwas zickig (teils wurden diese Geräte nur als 5Gbit erkannt), aber das war auch das größte Problem das ich innerhalb von einigen Wochen bemerken konnte.

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Solltest du USB 3.1 Gen 2 Geräte haben, würde ich die USB C Ports nutzen, welche problemlos funktionierten.

Auch das Laden des MacBooks funktionierte tadellos, ein Kabel und alles ist angeschlossen!

 

Fazit

Das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock ist ein gutes und modernes Dock, das in der Praxis zuverlässig funktioniert und zudem auch recht wenig Energie frisst.

Das Dock funktionierte tadellos an einem Apple MacBook Pro 13 M1, wie auch an einem Dell XPS 13.

Die Anschlussvielfalt ist stark inklusive eines UHS II SD Kartenlesers und einer guten Anzahl an USB A und USB C Ports. Gerade die drei Thunderbolt 4 Ausgänge wissen zu gefallen und heben das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock auch etwas von der Konkurrenz ab.

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Wenn ich etwas zu bemängeln hätte, neben dem hohen Preis, welcher aber typisch für Thunderbolt Docks ist, wäre es der Verzicht auf einen normalen HDMI oder DisplayPort Ausgang.

Du musst also entweder mit Adaptern arbeiten oder komplett auf USB C Monitore setzen.

Dennoch unterm Strich ist das Sonnet Echo 11 Thunderbolt 4 Dock ein klasse Dock, vor allem wenn du schon etwas in das USB C Ökosystem investiert hast.

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Der Razer USB-C 130W GaN Charger im Test, super Qualität!

Wenn du nach MultiPort USB Ladegeräten suchst werden die meisten Modelle von irgendwelchen teils winzig kleinen asiatischen Herstellern stammen, von denen die wenigsten jemals etwas gehört haben.

Viele dieser Modelle sind auch nicht schlecht, aber es ist natürlich so eine Sache sein 1000€ Smartphone, Notebook oder Tablet solch einem “noName” Produkt anzuvertrauen.

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Hier kommt nun der Razer USB-C 130W GaN Charger in Spiel. Razer ist nicht nur ein großer und bekannter Hersteller von Mäusen und Tastaturen, sondern stellt auch eigene Notebooks her, welche sich via USB C laden lassen.

Daher sollte doch zu erwarten sein, dass Razer ein gutes und sicheres USB Ladegerät bauen kann, oder?

Wollen wir genau diese Frage doch einmal im Test klären, kann der Razer USB-C 130W GaN Charger überzeugen?

 

Der Razer USB-C 130W GaN Charger im Test

Der Razer USB-C 130W GaN Charger setzt ein auf sehr wertiges Design! So besteht das Äußere aus einem stark texturierten Kunststoff, welcher sich erstaunlich gut und wertig anfühlt!

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Dies liegt auch am hohen Gewicht des Ladegerätes! Dieses bringt satte 308g auf die Waage. Klar wir haben hier schließlich 130W maximale Leistung.

Dabei ist allerdings das Gehäuse mit 82 x 32 x 62 mm sehr kompakt! Und dies ist schon mit dem Euro-Stecker Aufsatz! Das Ladegerät besitzt den amerikanischen Stecker integriert, es gibt aber für unseren EU Stecker einen sehr gelungenen Aufsatz.

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Erneut, das Razer Ladegerät wirkt extrem wertig gemacht!

Aber wie steht es um die Technik? Auf der Front haben wir 2x USB C und 2x USB A.

  • Die beiden USB A Ports unterstützen Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W Leistung
  • Die beiden USB C Ports unterstützen USB Power Delivery mit bis zu 100W!

Hierdurch kann der Razer USB-C 130W GaN Charger problemlos auch große Notebooks laden.

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Allerdings kannst du natürlich nicht alle Ports des Ladegerätes gleichzeitig nutzen. So wirbt Razer mit einer maximalen Leistung von 130W. Nutzt du z.B. beide USB C Ports wird Port 1 auf 65W gedrosselt und Port 2 auf 47W.

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So wird eine Überlastung des Ladegerätes verhindert.

 

Belastungstest

Wie üblich habe ich den Razer USB-C 130W GaN Charger 5 Stunden mit einer Last von 100W belastet.

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Erfreulicherweise habe ich diesmal auch keine Ausfälle zu beklagen. Auch die Temperatur-Entwicklung war gehoben, aber auch nicht extrem.

 

PPS

Erfreulicherweise bietet das Razer Ladegerät auch den noch relativ neuen, aber wichtigen PPS Ladestandard!

PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.

Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.

Die PPS Range beim Razer USB-C 130W GaN Charger liegt bei 3,3-11V bei 3A. Dies ist ausreichend groß, aber fast schon überraschend “klein” für ein 100W Ladegerät. Dennoch für aktuelle Smartphones passt dies.

 

Spannung

Schauen wir uns auch noch die Spannung unter diversen Laststufen der USB C Ports an.

5v 9v 20v

Hier gibt es im Großen und Ganzen nichts Auffälliges. Auf der 5V Stufe haben wir mit 5,3xxV im Leerlauf eine recht hohe, aber nicht kritisch hohe Spannung. 9V und 20V passen völlig.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz an.

effizienz

Hier gab es eine kleine Überraschung! Das Razer USB-C 130W GaN Charger hat eine extrem gute Effizienz, gerade bei niedriger Last!

Die minimale Effizienz liegt bei hervorragenden 86,9%.

effizienz vergleich

Vergleichen wir dies mit anderen “High End 100W Ladegeräten”, dann ist sofort klar wie gut dieser Wert ist. Unter Volllast gibt es zwar Ladegeräte die das Razer überbieten können, aber nicht so bei niedrigeren Lasten von bis zu 60-80W. Und in der Regel wirst du das Ladegerät eh nicht mit 100W durchgehend belasten.

 

Fazit

Absolut empfehlenswert! Der Razer USB-C 130W GaN Charger ist ein absolut empfehlenswertes und vertrauenswürdiges USB Ladegerät.

Dieses konnte im Test vor allem aufgrund der hohen Leistung, der sehr wertigen Verarbeitung und der herausragenden Effizienz punkten!

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Das Ladegerät wirkt einfach durch und durch gut gemacht. Auch das USB PD PPS unterstützt wird, was für Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 wichtig ist, erfreut.

Dabei strahlt das Ladegerät auch eine gewisse Wertigkeit aus, die gerade, wenn du dein teures Notebook an diesem laden willst, guttut.

Willst du also ein Technisch top modernes und super wertiges Ladegerät, dann schlag beim Razer USB-C 130W GaN Charger zu! Lediglich der Preis ist mit gut über 170€ etwas saftig.

razer usb c 130w gan charger

4x Zigbee “Hue” Kompatible RGB Lampen von Philips, Innr, tint und LEDVANCE im Vergleich

Smart Home Beleuchtung liegt absolut im Trend. Gerade Philips Hue erfreut sich weiterhin einer sehr großen Beliebtheit. Die Gründe sind dafür offensichtlich. Philips Hue bietet eine große Auswahl an Leuchtmitteln, der Einstieg in das System ist recht einfach und das Hue System wird auch von tonnenweise 3. Anbietern unterstützt.

Der größte Nachteil des Hue Systems ist der Preis! Für eine Philips Hue RGB “Glühbirne” kannst du gut und gerne 50-60€ auf den Tisch legen. Was aber weiterhin viele nicht wissen, Philips Hue nutzt den Zigbee Standard. Zigbee wird aber auch von vielen anderen Herstellern genutzt, deren Leuchtmittel untereinander kompatibel sind!

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 1

So kannst du Philips Hue Lampen in Kombination mit der Innr Zigbee Bridge nutzen oder auch Innr Leuchtmittel mit der Philips Hue Bridge!

Dies erlaubt dir den Zugriff auf jede Menge günstige Leuchtmittel, die in das Philips Hue Ökosystem eingebunden werden können.

Stellt sich aber die Frage, sind die original Philips Leuchtmittel so viel besser als die der Konkurrenz von Innr, tint oder LEDVANCE? Finden wir genau dies im Test heraus!

PS. Ich weiß auf dem Bild oben ist die Box der Innr WiFi Modelle zu finden, im Test ist aber die Zigbee Version.

 

Die Testkandidaten

In diesem Test konzentrieren wir uns auf die klassischen LED-Leuchtmittel mit E27 Fassung und dem RGB Lichtspektrum. Folgende Modelle schicke ich hier in den Vergleich:

  Preis* Leistung in Watt Helligkeit
Innr RB 285 C Smart LED Lampe E27 Color 24 € 9.5 W 806 lm
LEDVANCE Smart+ LED 27 € 10 W 806 lm
Philips Hue White & Color 1100 60 € 9 W 1055 lm
tint von Müller-Licht Smarte LED Lampe E27 22 € 9.5 W 806 lm

*zum Zeitpunkt des Tests

Auf dem Papier sind sich die 3 Alternativen von Innr, tint und LEDVANCE sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch. Das Modell von Philips sticht etwas hervor. Dieses wirbt mit einer höheren Helligkeit bei einer niedrigeren Leistungsaufnahme. Kostet aber auch gut das Doppelte der anderen Modelle.

 

Die Helligkeit

Wir messen 2x die Helligkeit aller Leuchtmittel. Einmal ca. 40 cm direkt unterhalb der Lampe und einmal 40 cm seitlich zur Lampe.

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 6

Hierdurch können wir sehen ob die Abstrahlung der Modelle sich unterscheidet. Starten wir mit der “hängenden” Messung, wie sie bei einer Deckenlampe üblich wäre.

helligkeit unterhalb

Ich denke das Ergebnis ist recht deutlich. Die originale Philips Hue Lampe ist klar die hellste. Dies vor allem bei einem neutralen Weiß.

Bei Farben sind die Unterschiede wiederum deutlich geringer. Hier ist aber das Original Modell von Philips doch im Schnitt weiterhin die hellste Birne.

Auf Platz 2 folgt das Modell von tint, auf Platz 3 von LEDVANCE und auf Platz 4 das von Innr.

Auffällig das LEDVANCE Modell hat etwas Probleme mit warmen Farbtönen. Hier fällt die Helligkeit deutlich ab.

helligkeit seitlich

Betrachten wir das Ganze aber mal von der Seite, dann sieht die Welt etwas anders aus. Die Philips Hue Birne fokussiert ihr Licht mehr nach unten und ist daher dort heller. Allerdings seitlich ist das Licht doch ein gutes Stück schwächer!

Hier landet die Philips hinter tint und LEDVANCE auf Platz 3.

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 8

Erneut liegt lediglich das warme Licht der LEDVANCE nicht so sehr. Hier setzt sich Innr auf Platz 1. Innr allgemein scheint die gleichmäßigste Abstrahlung von allen Modellen zu haben.

Unterm Strich kommt es etwas auf deine Nutzung an.

  • Hängst du die Lampe von der Decke und willst primär Licht unter dieser? Dann ist klar die Philips Hue White & Color 1100 das hellste Modell.
  • Willst du eine gleichmäßige Lichtabstrahlung, auch zur Seite, dann würde ich tint von Müller-Licht wählen.

Allerdings sind subjektiv tint, LEDVANCE und Innr sehr dicht beieinander! Subjektiv hat Innr sogar mit seinem Modell den Raum am besten beleuchtet. Allerdings vermute ich, dass diese das Licht am wenigsten fokussieren, weshalb die Messwerte etwas schlechter waren. Philips macht hingegen das Gegenteil und fokussiert das Licht am stärksten.

 

Unterschiede bei den Farben?

Grundsätzlich können alle hier getesteten RGB Lampen auch wirklich alle Farben darstellen, nicht wie ältere Modelle die Probleme mit Grün oder Türkis hatten.

Allerdings ist auffällig, dass die Philips und Innr Lampen die Farben die ich in der App einstelle besser treffen!

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 7

Gerade die Tint von Müller Licht scheint immer eine leichte Farbverschiebung zu haben. Nicht dramatisch, aber auffällig.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns auch einmal den Stromverbrauch an. Benötigt eine Lampe deutlich mehr Strom, dann ist es ja auch nicht groß überraschend wenn diese deutlich heller ist.

leistungsaufnahme

Aha! Hier sehen wir doch einen recht deutlichen Unterschied. So benötigt die Innr LED mit maximal 7,8W ein gutes Stück weniger Energie als die tint mit 10,7W. Auch die Philips Hue White & Color benötigt mit maximal 8,5W etwas weniger Energie als LEDVANCE und tint.

Bei Innr bin ich hier etwas hin und her gerissen. Es wird 9,5W geworben, wir bekommen aber nur 7,8W. Auf der anderen Seite ist ein niedrigerer Stromverbrauch auch nichts Schlechtes.

Setzten wir den Stromverbrauch doch einmal ins Verhältnis zur gemessenen Helligkeit.

lux pro watt

Wenn es ums weiße Licht geht ist die Philips Hue White & Color ganz klar die “effizienteste” Birne, zumindest nach meiner Rechnung.

Auf Platz 2 liegt erstaunlicherweise Innr mit seiner RB 285 C.

 

CRI Wert

Jedes Leuchtmittel hat einen so genannten Farbwiedergabeindex “CRI” oder “RA”. Dieser bestimmt wie gut Farben unter einer Lampe aussehen. Ganz alte LED Lampen hatten einen sehr schlechten CRI Wert, hierdurch wirken Farben matt und blass, was gerade im Esszimmer nicht schön ist.

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 4

Im Allgemeinen gilt das ein CRI Wert über 80 gut ist und über 90 “perfekt”. Der CRI Wert schwankt etwas je nach Lichtfarbe. Schauen wir uns die Werte einmal bei den üblichen Weißtönen an.

cri

Interessant! Innr hat bei seiner RB 285 C Smart LED Lampe mit 95,5 im Schnitt den besten CRI Wert, gefolgt von tint von Müller-Licht mit 94,5 und LEDVANCE mit 89,9.

Den letzten Platz macht das Modell von Philips mit 84,9, was weiterhin Okay ist, aber dennoch etwas überrascht.

 

Flackern

LEDs flackern, dies liegt nicht an den LEDs selbst sondern an den Schaltnetzteilen der Lampen. Dieses Flackern/Flimmern von LEDs ist nicht mit bloßem Auge wahrnehmbar, allerdings kann dieses zu Kopfschmerzen usw. Führen, wenn du für sowas sensibel bist.

Wie steht es hier um unsere Testkandidaten?

ledvance smart+ led
LEDVANCE
philips
Philips
tint
Tint
innr
Innr

Mäßig um ehrlich zu sein! Laut meinem Messgerät haben die Modelle von Innr, Tint und Philips “geringes Risiko” was das Flackern angeht. Dies ist Okay, aber ich habe hier besseres erwartet.

Lediglich das Modell von LEDVANCE besitzt effektiv kein Flackern.

Wichtig! Dies wurde bei einem neutral weißem Licht gemessen. Das Flackern ist tendenziell bei allen Modellen etwas schwächer bei wärmerem Licht.

 

Fazit

Es muss nicht immer eine originale Philips Hue White & Color sein! Selbst dann wenn du prinzipiell ein Philips Hue System nutzt. Wie im Intro gesagt, es ist kein Problem eine 3. Anbieter Lampe mit Zigbee mit dem Hue System zu koppeln.

4x zigbee “hue” kompatible rgb lampen test vergleich 3

Allerdings ist das Fazit dieses Vergleichs nicht ganz einfach, denn alle vier getesteten Zigbee Birnen haben Vor und Nachteile!

Philips Hue White & Color Ambiance E27 LED Glühbirne, 1100lm, 16 Mio...

  • „Original” Philips Hue Leuchtmittel
  • Sehr hohe Helligkeit
  • Sehr gute Farbdarstellung
  • Vergleichsweise niedrige Leistungsaufnahme, im Anbetracht der Helligkeit
  • Lichtabstrahlung nicht gleichmäßig, sondern nach unten fokussiert
  • Extrem hoher Preis

Die Philips Hue White & Color kann primär aufgrund einer sehr guten maximalen Helligkeit, bei einem relativ niedrigen Stromverbrauch punkten. Allerdings fokussiert die Hue White & Color das Licht primär nach Unten. Die Abstrahlung zur Seite hin ist schwächer. Ideal für eine hängende Deckenlampe.

 

tint von Müller-Licht Smarte LED Lampe E27, Birnenform, white-color...

  • Sehr fairer Preis!
  • Sehr hohe Helligkeit in alle Richtungen
  • Sehr guter CRI Wert (94,5)
  • Recht hohe Leistungsaufnahme

Die “tint von Müller-Licht Smarte LED Lampe E27” ist so etwas wie der Preis/Leistungstipp. Die Lampe ist sehr hell, das Licht ist qualitativ sehr gut (sogar besser als bei der Philips) und der Preis ist recht gering.

Allerdings ist der Stromverbrauch der Lampe etwas höher (das Verhältnis aus Helligkeit zu Leistungsaufnahme ist schlechter als bei Innr und Philips) und hier und da weichte die Eingestellte Farbe von der letztendlichen Farbe ab.

Dennoch soll es günstig und hell sein ist tint von Müller-Licht top!

LEDVANCE Smart Home, Leuchtmittel, E27, ZigBee, Rgb-farben Steuerbar...

  • fairer Preis
  • Sehr hohe Helligkeit in alle Richtungen
  • Sehr schwach flackernd (bestes Ergebnis im Testfeld)
  • Recht hohe Leistungsaufnahme

Die LEDVANCE Smart+ LED ähnelt dem Modell von tint was die Helligkeit und die Leistungsaufnahme angeht, ist aber tendenziell etwas schlechter. Allerdings hat die LEDVANCE das beste “Flackerverhalten” im Test, solltest du hier als recht empfindlich reagieren, ist dies vielleicht das Modell für dich.

innr E27 Smart LED Lampe Color, kompatibel mit Philips Hue*, Alexa...

  • fairer Preis
  • Gleichmäßige Lichtabstrahlung
  • Gute Farbdarstellung
  • Bester CRI Wert im Testfeld (95,5)
  • Niedrige Leistungsaufnahme und gutes Verbrauchs/Helligkeits Rating
  • Niedrigste Helligkeit im Testfeld

Kommen wir zum Schluss zur Innr RB 285 C Smart LED Lampe E27 Color. Diese hatte im Test zwar die niedrigste maximale Helligkeit, konnte aber abseits davon mit dem besten CRI Wert und dem zweit besten “Leistungsaufnahme zu Helligkeits” Verhältnis punkten.

 

Am Ende musst du selbst schauen welches Modell deine Anforderungen am besten erfüllt!