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Die Helpers Lab H01113Z 130W Powerbank im Test

Helpers Lab ist ein sehr spannender Anbieter von USB C Ladegeräten. Diese waren mit die ersten die auch auf dem deutschen Markt vergleichsweise leistungsstarke USB C Ladegeräte angebotenen haben bzw. diese immer noch anbieten.

Noch recht neu in Helpers Lab Sortiment ist die H01113Z 130W Power Bank. Diese auf dem ersten Blick vergleichsweise kompakte Powerbank bietet einen 100W USB C Port, wie auch einen weiteren sekundären USB C Port mit 30W und einen USB A Port. Dabei sollen die USB C Ports nicht nur Leistungsfähig sein, sondern auch den USB PD PPS Standard unterstützen.

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Dies klingt doch extrem interessant! Es gibt nur sehr wenige 100W USB C Powerbanks und noch weniger Modelle die PPS unterstützen.

Wollen wir uns daher doch einmal die Helpers Lab H01113Z 130W Power Bank näher im Test ansehen! Kann diese überzeugen?

 

Die Helpers Lab H01113Z 130W Powerbank im Test

Mit 151,8 x 75 x 24,4 mm ist die Helpers Lab H01113Z zwar sicherlich keine übermäßig kleine Powerbank, aber im Anbetracht der Kapazität von 20000mAh und der Leistung von 100W ist dies nicht zu viel!

So würde ich die Helpers Lab H01113Z als eine der kompaktesten 100W Powerbanks aktuell bezeichnen.

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Das Gewicht wiederum ist mit 429,6 g der Leistung “angemessen” bzw. Vielleicht sogar etwas hoch. Dies liegt aber auch am Gehäuse, welches aus Aluminium gefertigt ist.

Helpers Lab setzt dabei allerdings auf ein sehr klassisches Design. So ist das Aluminiumgehäuse im Grunde nur ein “Schlauch”, der Platt gedrückt und an den Enden gekappt wird. Durch dieses Ende wird dann die Elektronik eingeschoben und durch Endstücke aus Aluminium fixiert.

Daher würde ich die Verarbeitung trotz an sich wertiger Materialien als “einfach” und funktional bezeichnen.

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Das spannende an der Helpers Lab H01113Z ist aber die Technik. Auf der Front finden wir zwei USB C Ports und einen USB A Port.

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  • USB C Port 1 bietet satte 100W Leistung bzw. 5V/2,4A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/5A. Zudem wird die USB PD PPS Erweiterung unterstützt (3-11V/3A).
  • USB C Port 2 bietet 30W bzw. 5V/2,4A, 9V/3A, 12V/2,5A, 15V/2A oder 20V/1,5A. Auch hier wird USB PD PPS mit 3-11V/2A unterstützt.
  • Der USB A Port bietet 18W nach dem Quick Charge 3.0 Standard.

Beide USB C Ports können dabei sowohl als Eingang wie auch als Ausgang genutzt werden. Ihr könnt die Powerbank, laut Hersteller, auch mit bis zu 100W laden!

 

USB PD PPS

Was ist eigentlich USB PD PPS? Normalerweise bietet USB Power Delivery fixe Spannungen, wie 5V, 9V, 12V usw.

USB PD PPS erlaubt es Euren Endgeräten frei eine optimale Spannung innerhalb eines gewissen Bereichs zu wählen, wie hier 3-11V.

Dies wiederum benötigen einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20 und S21 Serie, Xiaomi Mi 10/11 und auch eine Motorola Smartphones, um das volle Ladetempo zu erreichen.

 

Die Kapazität

Helpers Lab gibt die Kapazität der H01113Z mit 20000mAh an. Folgendes konnte ich messen:

Wh mAh % der Ha
20V/5A 51,713 13976,49 70%
20V/3A 54,296 14674,59 73%
20V/1A 56,556 15285,41 76%
9V/3A 54,111 14624,59 73%
9V/1A 55,44 14983,78 75%
5V/1A 53,45 14445,95 72%

Puh! Mit rund 15xxx mAh liegt die nutzbare Kapazität der Helpers Lab H01113Z 130W Power Bank ein Stück weit unter der Herstellerangabe.

Es ist normal das eine Powerbank nicht 100% der beworbenen Kapazität auch in der Praxis liefern kann. Die Herstellerangabe bei ALLEN Herstellern bezieht sich immer auf die Kapazität der im inneren verbauten Akkuzellen.

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Allerdings das Entladen dieser ist nicht zu 100% effizient. Ein Verlust von 10-20% ist hier völlig normal, gerade beim schnelleren entladen mithilfe von Schnellladestandards. Aber 70-76% echte Kapazität ist schon etwas wenig.

 

Drosselung?

Viele 100W USB C Powerbank verfügen über eine Drosselung der Leistung, da diese sonst überhitzen usw.

Dies ist erfreulicherweise bei der Helpers Lab H01113Z 130W Power Bank nicht der Fall! Diese konnte in meinem Test die Leistung von 100W konstant via USB C liefern.

temperatur

Dabei war die Temperatur-entwicklung zwar durchaus hoch, aber auch nicht übermäßig kritisch. Gerade die Zellen schienen sich nicht übermäßig zu erwärmen.

 

Kompatibilitätsprobleme?

In meinem Test habe ich die Helpers Lab H01113Z neben diversen Smartphones auch am Apple MacBook Pro 13 M1 wie auch dem Dell XPS 13 und Dell XPS 17 getestet.

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Ich konnte hier KEINE Probleme oder ähnliches beobachten. Alle Geräte erreichten das zu erwartende Ladetempo.

Pluspunkte gibt es für USB PD PPS. Das Samsung Galaxy S21 Ultra erreicht an einem normalen USB PD Ladegerät maximal rund 14W, mit PPS wie hier bei der Helpers Lab sind es 28W bzw. 26,8W.

 

Das Wiederaufladen

Ist die Helpers Lab H01113Z leer, dann könnt Ihr diese mithilfe eines USB Ladegerätes wiederaufladen. Hier akzeptiert diese laut Hersteller bis zu 100W Leistung.

Dies kann ich auch bestätigen! Die Powerbank akzeptiert wirklich bis zu 100W.

ladestrom

Hiermit dauert ein Ladevorgang gerade mal knapp über eine Stunde.

 

Fazit

Die Helpers Lab H01113Z 130W ist eine klasse Powerbank, vor allem aufgrund ihrer hohen Ausgangsleistung!

130W Leistung aufgeteilt auf zwei USB C Ports und einen USB A Port ist klasse! Dabei kann die Powerbank auch die 130W/100W auch konstant liefern. Es gibt keine zwingende Drosslung des 100W USB C Ports, wie bei einigen Konkurrenten.

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Ebenso geht auch das Wiederaufladen der Powerbank mit einem passenden 100W Ladegerät extrem schnell! In gerade einmal 1:03h ist die Powerbank so zu 100% geladen.

Lediglich die Kapazität lässt etwas zu wünschen übrig. In der Praxis ist die Helpers Lab H01113Z eher eine 15000mAh Powerbank. Nicht schlecht, aber ein Stück weit unter den versprochenen 20000mAh.

Dennoch, unterm Strich gibt es einen Daumen noch oben für die Helpers Lab H01113Z 130W Power Bank!

 

helpers lab 130W Powerbank USB C PD 100W 30W QC3.0 18W Ausgang...

  • 15285 mAh bzw. 56,55 Wh echte Kapazität (etwas niedrig für eine 20000mAh PB)
  • USB PD, QC 4.0 und PPS Support!
  • in 1h von 0% auf 100% geladen
  • Unkritische Hitzeentwicklung
  • 100W USB C Ausgang

Die Yeedi Mop Station im Test, außergewöhnlicher Saugroboter mit Waschstation!

Saugroboter gibt es hunderte auf dem Markt, welche sich auch zunehmend ähnlicher werden. Hier muss sich ein Hersteller schon etwas Besonderes einfallen lassen, um aus der Masse hervorzustechen.

Genau dies hat Yeedi mit seiner Mop Station gemacht! Wie der Name schon sagt verfügt der Saugroboter über eine Putzfunktion, welche hier aber sehr “erweitert” ist. Am Sauger befinden sich zwei rotierende Wischmöppe.

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Zudem befindet sich in der Ladestation eine Art Waschanlage, welche diese Möppe automatisch durchspült. Klingt doch verrückt, aber interessant oder?

Wollen wir uns da einmal die Yeedi Mop Station näher im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Yeedi für das Zurverfügungstellen der Mop Station für diesen Test.

 

Die Yeedi Mop Station im Test

Die Yeedi Mop Station ist ein sehr ungewöhnlicher Staubsaugroboter, dies liegt vor allem an der großen Ladestation, auf welche wir aber erst später zu sprechen kommen.

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Der Saugroboter selbst setzt auf die recht klassische runde Form. Dabei nutzt Yeedi eine Kamera-Navigation. Auf der Oberseite ist eine Kamera integriert die blöd gesagt Eure Decke filmt und sich anhand dieser orientiert.

Diese Art der Navigation ist eher ungewöhnlich und wird primär von iRobot genutzt.

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Der Sauger hat dabei eine recht klassische Größe und wirkt schick und schlicht gestaltet. Die erste wirkliche Besonderheit finden wir auf der Unterseite.

Neben der üblichen rotierenden Bürste, für die Saugfunktion, finden wir hier zwei große Möppe. Diese rotieren und sorgen somit für eine deutlich bessere Reinigungsleistung als bei herkömmlichen Saugrobotern, die im besten Fall nur eine vibrierende Platte besitzen.

 

Die Waschanlage

Mit im Lieferumfang der Yeedi Mop Station befindet sich natürlich die namensgebende “Mop Station”.

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Bei dieser handelt es sich nicht um eine Absaugstation, wie bei diversen iRobot oder ECOVACs Modellen, sondern um eine Waschstation.

Das Feature der Yeedi Mop Station sind zwei handgroße Wischmöppe welche am Saugroboter montiert sind und im Betrieb rotieren und somit Euren Boden reinigen. Wenn der Sauger auf seine Ladestation fährt, werden diese Möppe ausgespült. Hierfür finden sich in der Station zwei Wassertanks, für Frisch- und Brauchwasser.

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Die Möppe werden also wirklich durchgespült. Leider wird allerdings der Schmutzauffangbehälter nicht automatisch entleert. Dies müsst Ihr weiterhin manuell machen.

 

Der Schmutzauffangbehälter

Der Schmutzauffangbehälter ist leider ein Schwachpunkt der Yeedi Mop Station. Zum einen ist dieser am Ende des Saugroboters angebracht. Um diesen zu erreichen, müsst Ihr den Saugroboter aus der Waschstation nehmen, was etwas nervig ist.

Zudem ist der Schmutzauffangbehälter extrem klein! Dieser ist der kleinste den ich bisher in einem Saugroboter gesehen habe. Für meine Wohnung (ca. 100m²) inklusive Hund reicht dieser kaum aus!

Habt Ihr ein großes Schmutzvorkommen, ist die Yeedi Mop Station nicht ideal.

Was die Filterung angeht kann ich nicht meckern. Diese sieht so weit kompetent umgesetzt aus.

 

Das Navigationsprinzip

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine Zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Die Yeedi Mop Station setzt auf die etwas exotischere Kamera Navigation, was für einen asiatischen Saugroboter etwas ungewöhnlich ist.

 

Die Navigation

Grundsätzlich sind Saugroboter mit Kamera-Navigation etwas unpräziser als Modelle mit einem rotierenden Laser.

Allerdings navigiert die Yeedi Mop Station erfreulich ordentlich! Der Sauger benötigt 1-2 komplette Fahrten um Eure Wohnung zu kartografieren. Die Karte könnt Ihr in der Yeedi App sehen und stimmt bei mir gut mit meiner Wohnung überein.

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Erneut diese ist nicht auf den Millimeter genau, aber gut genug. So navigiert der Sauger recht sicher durch die Wohnung und kehrt auch an zuvor ausgelassene Orte meist zuverlässig wieder zurück, um diese auch zu reinigen. Hier und da konnte ich bei einigen Fahrten auch mal ausgelassene Ecken beobachten, was Ihr bei laser-gestützten Modellen nicht habt, aber als großes Problem würde ich das Ganze nicht bezeichnen.

Teils arbeitet der Sauger sogar etwas flotter als die Konkurrenten, da dieser den zu saugenden Bereich nicht zuerst umrundet. Dieser beginnt direkt damit Eure Wohnung in geraden Bahnen zu reinigen.

Die Navigation durch enge Bereiche, unter Stuhlbeinen usw. funktionierte ebenfalls solide! Daher kann ich die Yeedi Mop Station auch grundsätzlich für mittelkomplexe Wohnungen empfehlen. Habt Ihr eine sehr komplexe Wohnung mit sehr vielen Möbeln und Objekten, dann gibt es aber bessere Modelle für Euch.

 

Die Saugleistung

Die Gummi-Bürste der Yeedi Mop Station macht einen erfreulich guten Job in Kombination mit dem recht starken Motor. Es hat schon einen Grund das Roborock bei seinem Flaggschiff nun auch auf dieses Design umgestiegen ist.

Die Reinigungsleistung auf glatten Böden ist dicht an der Perfektion! Normaler Hausstaub oder Haare sind kein Problem. Diese werden zu 100% entfernt. Auch Sand oder andere mehlige Substanzen werden sehr gut aufgenommen.

Von Haus aus ist die Yeedi Mop Station allerdings so eingestellt auf glatten Böden die Saugleistung auf ein Minimum zu reduzieren. Für normalen Staub reicht dies auch völlig. Habt Ihr allerdings intensive Verschmutzungen, dann solltet Ihr vielleicht die Saugleistung etwas hochdrehen.

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Erkennt der Sauger einen Teppich, dann reguliert dieser die Leistung automatisch hoch. Super! Auf kürzeren Teppichen und Teppichboden bietet die Yeedi Mop Station eine sehr gute Saugleistung.

Selbst Hundehaare werden weit überdurchschnittlich gut entfernt. Anscheinend ist die Gummi-Bürste stark darin die Haare anzuheben, denn die Leistung der Yeedi Mop Station liegt über den allermeisten Konkurrenten, die auch oftmals teurer sind.

Wir haben zwar weiterhin keine 100% Reinigung bei Tierhaaren, aber dies ist klar das stärkste Modell von Yeedi in diesem Bereich.

Auch besitzt die Yeedi Mop Station eine Art gefederten Schacht, der sich automatisch auf die Höhe des Untergrundes anpasst um eine möglichst gute Versieglung zu haben, was hilft die Saugleistung zu konzentrieren.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich habe ist die Saugbreite. Der Saugschacht und auch die rotierende Bürste sind bei der Yeedi Mop Station sehr schmal!

Die Saugleistung und generell die Reinigungsleistung der Yeedi Mop Station ist absolut zufriedenstellend!

 

Probleme mit sehr hohen Teppichen

Leider hat die Yeedi Mop Station etwas Probleme mit sehr hohen Teppichen! Gerade wenn dieser hier gegen den Strich fährt, kann der Teppich so viel Widerstand bieten, dass die Bürste “blockiert”.

Der Sauger denkt dann es hätte sich Schmutz verfangen und stoppt. So gibt es bei mir im Wohnzimmer einen Teppich den die Mop Station nicht reinigen kann.

 

Putzen

Die Putzfunktion ist bei der Yeedi Mop Station natürlich das Kaufargument. Und ja generell funktioniert diese gut!

Die rotierenden Möppe polieren den Boden deutlich besser als die üblichen Putztücher die an den Saugern kleben. Dies gibt Eurer Wohnung nach der Reinigung einen anderen “Glanz”.

Nein die Yeedi Mop Station ist nicht für extremen Schmutz. Ist Euch ein Marmeladenglas heruntergefallen, dann wäre das zu viel Schmutz.

Die Mop Station eignet sich primär zum Auffrischen von Böden oder dem Entfernen von Fußabdrücken, Pfotenabdrücken usw. Eure Böden bekommen einfach einen anderen Glanz als nur nach dem Saugen.

Ich habe lediglich einen Kritikpunkt. Leider ist die Saugbreite niedriger als die Putzbreite. Die Möppe sind einfach breiter als die Saugbürste. Dies führt dazu, dass teils Tierhaare an der Saugfunktion vorbei an die Möppe kommen und dann am Boden kleben bleiben.

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Wenn möglich wollt Ihr den Sauger zuvor einmal ohne Putzfunktion fahren lassen bzw. Nicht in eine stark verdreckte Wohnung schicken.

Wenn die Möppe angebracht sind, fährt der Sauger im Übrigen nicht auf Teppiche!

 

Lautstärke

Die Yeedi Mop Station ist einer der leisesten Saugroboter die ich bisher im Test hatte! Ich würde sogar glatt sagen dieser ist der leiseste Saugroboter den ich jemals hatte, vor allem da die Saugleistung bereits auf den unteren Stufen Okay ist.

Selbst die Putzfunktion erhöht die Lautstärke höchstens minimal.

Legt Ihr auf eine lese Nutzung wert, dann werdet Ihr mit der Mop Station absolut zufrieden sein! Lediglich das Auswaschen der Pads in der Ladestation ist etwas lauter, aber leiser als ein regulärer Sauger.

 

Fazit

Die Mop Station von Yeedi ist ein absolut außergewöhnliches Modell im Bereich der Saugroboter!

Das wichtigste Merkmal ist natürlich die hervorragende Putzfunktion und die “Waschstation”. Das Ganze funktioniert auch gut! Natürlich ist die Mop Station weniger geeignet, um intensive Verschmutzungen zu beseitigen, aber um mal feucht durchzuwischen ist diese besser als alle mir bekannten Saugroboter!

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Hinzu kommt eine gute bis sehr gute Saugleistung! Es ist etwas ungut gelöst, dass die Saugfunktion weniger Breite hat als die Putzfunktion, aber generell saugt die Mop Station sehr gut und auch gründlich (wenn die Möppe nicht angebracht sind).

Ein wenigerer dicker Pluspunkt ist die sehr niedrige Lautstärke! Die Mop Station ist einer der leisesten Saugroboter und dabei auch noch vergleichsweise leistungsstark.

Die Navigation ist nicht perfekt, aber in der Regel ausreichend gut. Selbst die Yeedi App ist ordentlich!

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Allerdings empfiehlt sich die Yeedi Mop Station nicht für alle Nutzer! Habt Ihr sehr viel Schmutz und Staub, aufgrund von Haustieren, dann ist die Mop Station weniger etwas für Euch, aufgrund des kleinen Schmutzauffangbehälters. Auch wenn Ihr eine sehr komplexe Wohnung habt oder generell mehrere Teppiche, dann ist der Sauger weniger ideal.

Ich würde Euch die Yeedi Mop Station primär empfehlen, wenn Ihr eine recht offene und aufgeräumte Wohnung ohne Teppiche habt! Hier fühlt sich die Mop Station wohl und kann auch das Optimum an Leistung abrufen.

Verarbeitung und Haptik
85
Navigation
84
App und Feature
88
Hindernisvermeidung
84
Saugleistung (glatte Böden)
88
Saugleistung (Teppich)
85
Lautstärke
95
Putzfunktion
91
Sonstiges
90
86

Test: Jackery Powerstation Explorer 500, über 500Wh Kapazität!

Mit der Explorer 500 bietet Jackery auf den ersten Blick eine sehr interessante „Powerstation“ an. Eine Powerstation ist eine Powerbank nur mit deutlich höherer Kapazität, welche für den Garten, das Camping oder den Wohnwagen gedacht ist.

So verfügt die Powerstation Explorer 500 über eine satte Kapazität von 518Wh! Hinzu kommt eine große Anschlussvielfalt und eine 230V Steckdose.

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Das Ganze kommt aber auch zu einem Preis, was ich wörtlich meine. Mit 599€ ist die Jackery Powerstation Explorer 500 keine ganz günstige Anschaffung.

Wollen wir da doch einmal im Test schauen ob die Powerstation überzeugen kann!

An dieser Stelle vielen Dank an Jackery für das Zurverfügungstellen der Powerstation für diesen Test.

 

Die Jackery Powerstation Explorer 500 im Test

Bei der Jackery Powerstation Explorer 500 handelt es sich um einen ziemlichen Brocken! Diese misst 30 x 19 x 24 cm und bringt ein stattliches Gewicht von 6,4 KG auf die Waage.

Nicht überraschend, denn wir haben mit 518Wh eine sehr große Kapazität und die Akkuzellen benötigen nun mal Platz.

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Auch wenn dies anhand der Bilder nicht ganz so deutlich ist, die Powerstation Explorer 500 ist ein gutes Stück größer als die kleinere Powerstation Explorer 240, welche durchaus ähnlich aussieht.

Auch bei der Explorer 500 setzt Jackery auf ein Gehäuse komplett aus Kunststoff. Dieses ist leider an den Kanten nicht speziell mit Gummi verstärkt, diese ist also nicht oder nur bedingt sturzsicher.

Grundsätzlich wirkt das Kunststoff-Gehäuse aber gut und stabil gearbeitet. Für einen leichteren Transport verfügt die Powerstation über einen praktischen Handgriff auf der Oberseite.

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Wie steht es aber um die Anschlüsse? Folgende besitzt die Powerstation:

  • 1x 230V Steckdose mit 500W (reine Sinuswelle)
  • 2 x 6,5×1,4 mm DC-Ausgang: 12V/7A
  • 1x KFZ „Zigaretten“ Anschluss 12V/10A
  • 3x USB A 5V/2,4A

Damit ist die Powerstation grundsätzlich sehr gut ausgestattet, es mangelt lediglich an einem USB C PD Port.

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Geladen wird die Powerstation über einen 8 mm DC Stecker mit bis zu 100W. Ein passendes Netzteil liegt bei.

 

Die Kapazität

Jackery wirbt bei der Explorer 500 mit einer Kapazität von 518Wh. In der Praxis schwankt die effektiv nutzbare Kapazität aber je nach Art des Entladens.

Wh mAh % der HA
USB A 5V/2,4A 510,3 137918,9 99%
DC 12V/1A 545,67 147478,4 105%
230V/12W 319 86216,22 62%
230V/50W 450 121621,6 87%
230V/100W 479 129459,5 92%

Ich muss gestehen etwas überrascht zu sein, denn die Kapazität der Explorer 500 lag im besten Fall bei 547Wh und damit über der Herstellerangabe. Dabei ist das Entladen über die 12V Ausgänge ganz klar am effizientesten.

Das Entladen über die 230V Steckdose kann auch recht effizient sein, aber nur dann wenn Ihr die Powerstation halbwegs flott entladet. Belastet Ihr die 230V Steckdose nur wenig, dann verliert Ihr viel Energie.

 

230V, 12V und Sonstiges

Die Explorer 500 Powerstation hat bei mir im Test absolut problemlos funktioniert! So funktionierten auch alle von mir getesteten 230V Geräte (innerhalb des 500W Limits) tadellos. Dies liegt am Wandler mit reiner Sinuswelle.

Zwar funktionieren die meisten Geräte auch an Powerstations ohne reine Sinuswelle, hier gibt es dann aber teils auffälliges Verhalten, wie Spulenfiepen usw. So etwas konnte ich bei der Explorer 500 nicht beobachten.

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Weitere Pluspunkte gibt es für den 12V Ausgang, welcher Stabilisiert ist! Bei vielen Powerstations ist der 12V Ausgang direkt mit dem Batteriepack verbunden und dementsprechend schwankt die Spannung je nach Ladestand.

Bei der Explorer 500 ist die Spannung konstant im Leerlauf bei 13,3V. Super!

Minuspunkte gibt es für den Lüfter. In der Explorer 500 ist ein Lüfter verbaut der die Powerstation kühlt. Dieser Lüfter ist Temperatur oder Lastgesteuert. Dieser springt allerdings relativ früh an. Primär wenn Ihr die Steckdose mit +- 50W oder mehr belastet. Leider ist der Lüfter aber auch recht laut.

 

Wiederaufladen

Ihr könnt die Powerstation wahlweise über das beiliegende Netzteil, einen KFZ Stecker oder Solar laden.

Für das Laden via Solar ist ein MPPT Ladecontroller verbaut, was das Optimum ist. Allerdings liegt leider kein Adapterkabel auf ein Universelles Solarpanel bei.

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Jackery möchte das Ihr das SolarSaga 100 Solarpanel kauft, welches natürlich auch optimal für die Powerstation Explorer 500 ist.

Auf Seiten des Ladetempo wirbt Jackery mit „bis zu 100W“. Ich konnte allerdings maximal 85W am beiliegenden Ladegerät beobachten (welches bis zu 90W liefern kann).

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Hiermit dauert das Laden ca. 6 Stunden. Ein gleichzeitiges Laden und Nutzen ist natürlich möglich.

 

Fazit

Ihr sucht eine große und leistungsstarke Powerstation? Dann ist die Jackery Explorer 500 eine spannende Wahl! Diese kann vor allem aufgrund der massiven Kapazität überzeugen.

Je nachdem welchen Anschluss Ihr nutzt kann diese sogar die Herstellerangabe leicht übertreffen, mit bis zu 546 Wh!

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Dabei ist die Explorer 500 technisch einwandfrei! Die 12V Anschlüsse sind Spannungsstabilisiert, die 230V Steckdose verfügt über eine reine Sinuswelle und der Ladeeingang setzt auf einen MPPT Controller.

Das einzige was etwas gegen die Powerstation spricht ist neben dem gehobenen Preis das fehlen eines USB C PD Ports. Das war es aber auch schon! Abseits davon habe ich nichts zu bemängeln.

Jackery Explorer 500, 518Wh Tragbare Powerstation Mobiler...

  • Maximale Kapazität von 545,67
  • Via Solar aufladbar MPPT Ladecontroller
  • Steckdose mit reiner Sinuswelle
  • LCD Display mit Anzeige der Leistungswerte
  • KEIN USB C Ausgang!

Test: Tronsmart Force 2, ein großer und guter Bluetooth Lautsprecher?

Mit dem Force 2 bietet Tronsmart einen neuen Bluetooth Lautsprecher in der wichtigen 50€ Preisklasse an.

Dieser soll hier natürlich dank eines tollen Klangs überzeugen. Dieser soll durch eine hohe Leistung von 30W und dem Qualcomm QCC3021 Bluetooth Chip entstehen. Zudem soll der Lautsprecher dank eines Wasserschutzes und einer Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden punkten.

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Allerdings lasst uns ehrlich sein, jeder Hersteller von Bluetooth Lautsprechern verspricht, dass sein Modell besonders gut klingt. Wollen wir uns daher den Force 2 einmal im Test anhören.

An dieser stelle vielen Dank an Tronsmart für das Zurverfügungstellen des Force 2 für diesen Test.

 

Der Tronsmart Force 2 im Test

Der Tronsmart Force 2 ist ein relativ kompakter Bluetooth Lautsprecher. Dieser misst rund 19,8 x 6,7 x 8,6 cm und bringt ein Gewicht von 632g auf die Waage.

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Damit ist es problemlos möglich den Force 2 in einer Handtasche oder Rucksack mitzunehmen. Für einen noch leichteren Transport hat Tronsmart dem Force 2 noch eine Trageschlaufe verpasst.

Was das Design angeht setzt Tronsmart auf ein „Röhren-Design“. Der Lautsprecher ist also weitestgehend rund geformt. Dabei ist das äußere zu großen Teilen mit einem Leinen-Stoff umspannt.

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Lediglich die Rückseite, auf welcher die Anschlüsse und Tasten zu finden sind, besteht aus einem Soft-touch Kunststoff. Auch könnt Ihr seitlich die passiven Treiber des Lautsprechers sehen und anfassen.

Die seitlichen passiven Treiber dienen dem Druckausgleich und sollen die Bass-Performance verbessern. Diese werden von den aktiven Treibern passiv mit angetrieben.

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Der Force 2 verfügt lediglich über vier Tasten, Ein/Aus, Bluetooth verbinden und Lauter/Leiser.

Die Anschlüsse des Bluetooth Lautsprechers sind unter einer Klappe versteckt. Die Klappe dient dem IPX7 Wasserschutz. Damit darf der Bluetooth Lautsprecher theoretisch sogar kurze Zeit komplett untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Bei den Anschlüssen handelt es sich um einen 3,5mm Eingang und einen USB C Ladeport.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier der übliche Hinweis, erwartet keine Wunder vom Force 2! Wir haben hier einen Bluetooth Lautsprecher der 50€ Klasse vor uns, dieser kann keinen raumfüllenden Bass bieten. Dies gilt allgemein für alle Bluetooth Lautsprecher in dieser Klasse.

Wir haben hier einen Klang den Ihr als 1-2 Klassen über einem guten Notebook oder ähnlichem Ansehen könnt.

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Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen des Tronsmart Force 2 sind angenehm klar und sauber. Diese haben eine gute Brillanz und Schärfe. Hier und da hört Ihr aber den DSP auch recht intensiv Arbeiten. Dies wird uns auch später beim Bass auffallen.

Der DSP versucht den Klang des Lautsprechers zu optimieren. Heißt es kann passieren das dieser je nach Musik seine Klangsignatur etwas anpasst. Grundsätzlich nichts schlechtes, aber gerade bei günstigeren Modellen ist dies meist besser Merkbar. Hat ein Song eine recht ausgeprägte Bass-Line, dann könnt Ihr teils merken wie der Fokus des Lautsprechers sich plötzlich etwas Richtung Bass verschiebt.

Die Mitten sind klar die größte Schwäche des Force 2. Der Lautsprecher klingt sehr clean und legt den klanglichen Fokus primär auf Höhen und den Bass. Stimmen fehlt hier und da etwas die Wärme und Fülle.

Wie steht es um den Bass? Der Bass ist Okay. Dieser ist auch etwas sehr klar und sauber, aber an sich in Ordnung für die Größe an Bluetooth Lautsprecher. Der Force 2 versucht alles auf einen recht guten Tiefgang zu legen, was aber in der Praxis je nach Song mal besser und mal schlechter funktioniert. Ein wahres Bass-Monster ist der Force 2 nicht!

Minuspunkte gibt es für ein merkliches Grundrauschen, was mich etwas überrascht hat.

 

Fazit

Für rund 50€ ist der Tronsmart Force 2 kein schlechter Bluetooth Lautsprecher, aber ganz offen gesagt, dieser sticht auch nicht groß aus der Masse hervor.

Klanglich ist dieser als recht rund zu bezeichnen. Dieser spielt gut 2 Klassen über Notebook Lautsprechern und klingt generell ordentlich. Allerdings gibt es auch keine „Ah“ Momente. So ist der Bass okay, aber auch nicht überragend.

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Dies gilt auch generell für den Force 2. Design, Akkulaufzeit, Nutzung usw. ist völlig in Ordnung, aber auch nicht spektakulär.

Kurzum sucht Ihr einen soliden Bluetooth Lautsprecher, dann ist der Tronsmart Force 2 eine gute Wahl, ich würde aber auch nicht viel mehr als 50€ für diesen auf den Tisch legen.

Tronsmart Force 2 Bluetooth Lautsprecher mit Qualcomm QCC3021 Chip 30w...
  • 💦Mit der neuesten SoundPulse Technologie, wiegt Force 2 nur...
  • 🎶Ausgestattet mit Qualcomm QCC3021 Chip und unterstützt AAC...
  • 🔈🔉🔊Bluetooth 5.0 macht die Verbindung schneller und...
  • 🎙Er ist außerdem mit Mikrofone und einer 3,5mm...
  • 🔋Der tägliche Gebrauch kann eine Akkulaufzeit von 15 Stunden...

Die EarFun Air Pro im Test

EarFun gehört zu den absoluten Geheimtipps, wenn es um Bluetooth Ohrhörer geht. So halte ich die EarFun Free Pro für die so ziemlich besten TWS Ohrhörer in der 50€ Preisklasse.

Nun kommt aber Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Die Air Pro sind EarFuns aktuelle Flaggschiff Ohrhörer. Diese sollen dank eines 10nmm Komposit-Treibers und einer besonders guten Hybrid Aktive Noise Cancellation überzeugen.

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Aber wie sieht es in der Praxis aus? Jeder Hersteller verspricht schließlich bei seinem Produkt das Blaue vom Himmel. Finden wir genau dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Earfun welche mir die Air Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die EarFun Air Pro im Test

EarFun setzt bei den Air Pro auf ein interessantes Design. So sind die Ohrhörer relativ auffällig und groß gestaltet. EarFun setzt dabei auf das typische in-Ear Design, hat den Ohrhörern aber einen „Steg“ verpasst, der ein Stück weit von den Ohrhörern nach unten ragt.

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Dieser Steg ist ungewöhnlich groß und besitzt eine ziemlich einmalige Trapez-Form.

Was allerdings die Verarbeitung angeht kann ich nicht klagen! Ganz im Gegenteil, die Ohrhörer wirken überdurchschnittlich wertig und gut gebaut.

Immerhin ist die Akkulaufzeit der größeren Größe mit bis zu 9 Stunden pro Ladung angemessen. 9 Stunden sind zwar schon eine recht „optimale“ Angabe bei niedriger Lautstärke, aber auch in der Praxis lassen sich gut 6+ Stunden erreichen.

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Dabei können die Ohrhörer unterwegs 2,5x von der Ladebox geladen werden. EarFun spricht von bis zu 32 Stunden unabhängigem Musikgenuss.

Gesteuert werden die Ohrhörer über einen Bewegungssensor. Tippt Ihr die Ohrhörer an dann registriert dieser die Erschütterung und löst dementsprechend eine Funktion aus. Dies hat bei mir auch erfreulich gut funktioniert

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Die Ladebox ist mit 66,7 x 54,5 x 30,5 mm mittelgroß und bringt 54 g auf die Waage. Die Verarbeitung und Material der Ladebox ist durchschnittlich. Wir haben einen einfachen matten Kunststoff. Geladen wird die Ladebox via USB C.

 

Tragekomfort

Die EarFun Air Pro sind zwar etwas größer, aber in meinen Ohren saßen diese erfreulich gut! Die Ohrhörer haben eine angenehme Form und auch der Schwerpunkt passt, wodurch diese weniger schnell herausfallen.

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Ich würde die Air Pro zwar nur bedingt an „extrem Sportler“ oder Menschen empfehlen die sehr kleine Ohren haben, aber im normalen Alltag sind diese top!

 

ANC

Laut EarFun bringen die AirPro eine Hybrid Aktive Noise Cancellation mit. Wichtig, in der Anleitung steht 2x Tipp für das Wechseln der ANC Modi, dies ist falsch! Es ist 3x tippen!

Grundsätzlich würde ich sagen das ANC der Air Pro ist Okay. Erwartet keine Wundern, aber für Ohrhörer dieser Preisklasse ist es überdurchschnittlich gut. So werden surrende und brummende Geräusche sehr gut reduziert. Stimmen werden etwas gedämpft, aber natürlich nicht völlig ausgeblendet.

Neben ANC bringen die Ohrhörer auch einen Transparenz Modus mit, welcher Außengeräusche verstärkt. Dieser ist ebenso ganz passabel, aber nicht auf dem Level der Apple AirPod Pros.

 

Klang

Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Starten wir hier ausnahmsweise mal beim Bass, da EarFun ja vor allem mit einem besonders starken Bass wirbt.

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Und ja der Bass ist klar das Aushängeschild der Ohrhörer! Der Bass ist sehr kräftig und „rund“. Der Bass ist kräftig, wirkt aber auch nicht übertrieben. Allerdings ist der Bass unfassbar „Bauchig“ und voluminös. Dieser klingt sehr breit und mächtig, ohne aber zu sehr nach unten hin zu übertreiben. Nein dies sind keine Ohrhörer wenn Ihr einen neutralen Klang sucht, aber der Bass wirkt irgendwie anders als bei vielen Bass Ohrhörern. Der Bass wirkt gekonnt. So ist auch der Tiefgang hervorragend. Ich habe wirklich selten so einen interessanten Bass bei true Wireless Ohrhörern erlebt. 10/10 Punkten.

Erstaunlicherweise sind die Mitten der EarFun Air Pro aber dennoch Okay. Ja die unteren Mitten sind klar etwas abgesenkt und die Ohrhörer klingen hier und da etwas „clean“, aber prinzipiell können sich Stimmen und Gesang ganz gut vom Bass lösen.

Ähnliches gilt auch für die Höhen. So ist der Bass natürlich schon etwas der Fokus des Klangbilds, aber die Höhen können dennoch überzeugen. Diese sind sehr klar und auch angenehm luftig. Die Ohrhörer besitzen auch eine angenehme Brillanz. Hier und da neigen diese etwas zu einer gewissen Schärfe, was mich aber nicht stört. Ganz im Gegenteil, ich finde dies ist ein schöner Kontrast zum tiefen Bass.

Unterm Strich haben die EarFun Air Pro einen wirklich imposanten Klang! Dieser hebt sich gerade aufgrund des extrem runden Basses doch deutlich von der Masse ab. Die Air Pro klingen einfach interessant und sehr lebendig. Mögt Ihr viel Bass, dann werdet Ihr die Air Pro lieben, vor allem da der Bass hier wirklich gekonnt klingt und nicht nur durch DSP Tricks zustande kommt.

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Fazit

Wenn Ihr viel Bass mögt, dann könntet Ihr die EarFun Air Pro lieben! Diese können vor allem aufgrund des Klangs überzeugen. Dieser ist sehr bass-stark und extrem rund und satt.

Ich habe in dieser Preisklasse bisher selten solch einen runden und tollen Bass gehört. Dabei sind aber auch die Mitten und Höhen völlig Okay, wenn nicht sogar gut!

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Klanglich können die Air Pro also völlig überzeugen und gehören, sofern diese Euren Geschmack treffen, zu den besten Modellen in der unter 70€ Preisklasse.

Auch Verarbeitung und Design sind gelungen, auch wenn die Ohrhörer etwas größer sind. Dies hat allerdings den Tragekomfort bei mir nicht negativ beeinflusst. Habt Ihr aber sehr kleine Ohren, dann könnten die Air Pro etwas zu groß für Euch sein.

Das ANC ist ganz passabel. Erwartet hier nicht zu viel, aber sofern eingeschaltet (wichtig 3x tippen!), dann werden Surrende und Brummende Geräusche gut reduziert oder sogar komplett ausgeblendet. Viel besser habe ich dies bei unter 100€ Ohrhörern bisher noch nicht gehört. Allerdings zugegeben ist in dieser Preisklasse das ANC für gewöhnlich eher schlecht. Ich würde die Air Pro auch nicht nur fürs ANC kaufen.

Dennoch würde ich eine Kaufempfehlung aussprechen, vor allem aufgrund des tollen Basses!

EarFun In Ear Kopfhörer mit Hybrid Active Noise Canceling, Air Pro...

  • Sehr guter, tiefer und runder Bass
  • Schickes Design
  • Lange Akkulaufzeit
  • Tragekomfort gut, aber die Ohrhörer sind recht groß
  • ANC Okay, sollte aber nicht der primäre Kaufgrund sein

froggit HP1000SE PRO Wetterstation im Test, die beste WLAN Wetterstation!

Mit der HP1000SE PRO hat froggit seine neuste und bisher beste Wetterstation auf den Markt gebracht. Verglichen mit älteren Modellen ist vor allem der Funktionsumfang der Basis-Station gestiegen.

Erfreulich, denn die Basisstation war immer etwas die Schwäche der Froggit Wetterstationen.

So ist die Basisstation (Inneneinheit) nun mit einem LCD Display ausgestattet und kann bis zu 22 Module anfunken! Darunter auch ein 6-in-1 Außenmodul, welches die Windgeschwindigkeit, Helligkeit, Regen usw. messen kann, wie auch Module zum messen von Feinstaub, Temperatur und Bodenfeuchte.

Froggit Hp1000se Pro Test 16Klingt doch nach einem Traum für jeden Hobby-Meteorologen! Für diesen Traum werden aber mindestens 260€ und bis zu weit über 400€ fällig. Ein gerechtfertigter Preis?

Finden wir dies im Test der froggit HP1000SE PRO heraus!

 

Die froggit HP1000SE PRO Wetterstation im Test

Je nach Set das Ihr gewählt habt schwankt der Lieferumfang der froggit HP1000SE PRO natürlich etwas. Ich habe mich für das Basis Set entschieden. Dieses beinhaltet:

  • 1x Basisstation/Innenmodul
  • 1x 6-in-1 Außenmodul
  • 1x Temperatursensor innen
  • 1x Montage Material

Starten wir mit dem Innenmodul. Dieses ist in der Form eines Bilderrahmens gehalten und misst ca. 19,5 x 14 x 2,5cm. Die Front wird größtenteils von einem LCD Display bedeckt. Ja LCD Display, dieses kann völlig frei Bilder und Texte anzeigen.

Froggit Hp1000se Pro Test 2So können auf dem Display auch direkt Diagramme usw. dargestellt werden. Dazu aber später mehr.

Erfreulicherweise ist das Display von vernünftiger Qualität. Die Auflösung und Farbdarstellung ist zwar nicht absolute Weltklasse, aber mehr als ausreichend. Auch die Blickwinkelstabilität ist ordentlich. Ja dies ist eine deutliche Steigerung verglichen mit der Froggit WH3000SE. Was die Ablesbarkeit angeht ist das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 vielleicht noch einen Hauch besser. Texte sind auf der HP1000SE PRO vergleichsweise klein.

Froggit Hp1000se Pro Test 4Ihr könnt die Sprache des Displays auch auf Deutsch stellen (was mir erst recht spät aufgefallen ist).

Gesteuert wird das Innenmodul über acht Tasten unterhalb des Displays. Auf Seiten der Anschlüsse finden wir natürlich den Anschluss für das Netzteil (Stromverbrauch ca. 2,5W), wie auch einen miniUSB Port und microSD Kartenleser. Ihr könnt das Innenmodul wahlweise aufstellen oder an die Wand hängen.

Im Innenmodul sind KEINE Sensoren verbaut! Die Innentemperatur kommt von einem kleinen separaten Sensor. Hierbei handelt es sich um den typischen Wetterstationssensor, mit Display.

Froggit Hp1000se Pro Test 6Spannend ist das 6-in-1 Außenmodul. Dieses ist ein alter Bekannter, denn das gleiche Modul kommt auch bei der Froggit WH3000SE zum Einsatz.

Das Modul ist in einer Y Form aufgebaut und muss auf einem Pfosten montiert werden. Passendes Montagematerial liegt bei. Ich habe die Außenstation auf ein 3 Meter 42,4×2,0mm Edelstahlrohr gesetzt.

Mit Strom wird das Außenmodul über zwei AA Batterien bzw. Solar versorgt. Auf der Oberseite findet sich ein Solarpanel welches die Stromversorgung bei ausreichend Licht übernimmt. Ich habe zusätzlich zwei AA Lithium Batterien verbaut. Die Laufzeit liegt bei über einem Jahr.

Froggit Hp1000se Pro Test 8Punktabzug gibt es für die Verbindungsstabilität zum Außenmodul. Hier gab es bei mir gelegentliche Aussetzer, bei welchen das Signal von Voll auf 0 gesprungen ist.

 

Optionale Sensoren

Im Gegensatz zu vielen anderen Wetterstationen ist die froggit HP1000SE PRO etwas flexibler aufgebaut. So könnt Ihr bis zu 8x weitere Temperatursensoren, 8x Bodenfeuchte-Sensoren und 4x Feinstaubmessgeräte hinzufügen.

Zwar ist das Feinstaubmessgerät etwas teuer, aber grundsätzlich finde ich die Preise der Temperatur-Sensoren und Bodenfeuchte-Sensoren fair.

 

Was kann die froggit HP1000SE PRO?

Kommen wir zu der Frage was die froggit HP1000SE PRO alles messen und anzeigen kann.

Froggit Hp1000se Pro Test 15Starten wir mit den Messwerten:

  • Innentemperatur
  • Innenluftfeuchtigkeit
  • Luftdruck
  • Außentemperatur
  • Außenluftfeuchtigkeit
  • Regenmenge
  • Regengeschwindigkeit (Niederschlag pro Stunde)
  • Windrichtung
  • Windgeschwindigkeit
  • Böen
  • Helligkeit (W/m² oder LUX)
  • UV Index
  • Bodenfeuchtigkeit (mit optionalen Sensor)
  • Feinstaubmessung (mit optionalen Sensor)

Neben diesen Messwerten kann Euch die Basisstation auch noch folgendes Anzeigen bzw. errechnen:

  • Uhrzeit
  • Datum
  • Gefühlte Temperatur
  • Taupunkt
  • Sonnenaufgang (Uhrzeit)
  • Sonnenuntergang (Uhrzeit)
  • Mondphase

Für viele dieser Werte kann Euch die froggit HP1000SE PRO auch minimal und maximal Werte für Zeitraum X anzeigen. Es können sogar Verlaufsdiagramme direkt auf dem Display angezeigt werden, wie auch Alarme erstellt werden.

Froggit Hp1000se Pro Test 13Allerdings sind viele diese Funktionen etwas fummelig abzurufen. Ich würde hier die Nutzung der online Feature empfehlen, wenn Ihr wirklich Verlaufsdaten sehen wollt.

 

Online-Feature der froggit HP1000SE PRO

Die froggit HP1000SE PRO kann mit folgenden Wetterdiensten verbunden werden:

Damit ist die froggit HP1000SE PRO Daten zu diesen Diensten übermitteln kann muss natürlich zunächst eine WLAN Verbindung hergestellt werden. Diese wird direkt über die Basisstation hergestellt.

Froggit Hp1000se Pro Test 14In den Einstellungen könnt Ihr nach WLAN Netzen suchen und direkt eine Verbindung xg herstellen, was bei mir auch sehr gut funktioniert hat. Die HP1000SE PRO scheint im Übrigen auf Chips von espressif zu basieren.

Nun könnt Ihr Euch für einen oder mehrere dieser Wetterdienste entscheiden. Wie schauen uns einmal Weather Underground und Ecowitt etwas genauer an.

 

Weather Underground 

Der populärste Wetterdienst ist Weather Underground, von IBM. Ihr könnt Euch hier auf https://www.wunderground.com/member/settings kostenfrei registrieren und Eure Wetterstation hinzufügen.

Anschließend könnt Ihr die Daten Eurer Wetterstation über die Webseite einsehen. Dabei speichert Weather Underground alle Wetterdaten auf unbegrenzte Zeit! Ihr könntet also schauen wie warm Monat XYZ vor einem Jahr war usw.

5Dabei finde ich WU recht übersichtlich und optisch ansprechend.

Allerdings müsst Ihr Eure Wetterdaten öffentlich zugänglich machen und Weather Underground unterstützt nur die Daten des Außensensors. Beispielsweise wenn Ihr neugierig seid, dies ist meine froggit HP1000SE PRO https://www.wunderground.com/dashboard/pws/IEITORF18

7Alle Wetterstationen werden auf einer Karte angezeigt und mit nahen Stationen verglichen. IBM behält sich das Recht vor die Daten Eurer Wetterstation für die Berechnung von Klimamodellen usw. zu nutzen.

Für mich ist dies völlig okay, da es sich ja nur um die Außenwerte handelt.

 

Ecowitt Weather

Ecowitt Weather (http://www.ecowitt.net/) ist noch ein recht neuer Dienst, welcher ebenfalls kostenfrei ist und all Eure Wetterdaten mit loggt. Die Betonung liegt auf alle Daten, auch die Innendaten usw.

Im Gegensatz zu Weather Underground könnt Ihr die Daten aber als CSV herunterladen und diese müssen nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Ebenso scheint die Webseite komplett ohne Werbung oder premium Dienste auszukommen.

1Ihr findet auf Ecowitt Weather alle live Daten, wie auch Diagramme welche über beliebige Zeiten angesehen werden können. Eine Begrenzung der Speicherung der Wetterdaten scheint es nicht zu geben.

Ihr könnt also auch hier sehen wie die Temperaturen vor X Jahren waren. Eine Smartphone App oder Ähnliches gibt es leider nicht.

Ecowitt WebseiteHinter Ecowitt steht anscheinend ein chinesischer Fertiger von Wetterstationen, welcher anscheinend auch genau diese Wetterstation gebaut hat http://www.ecowitt.com/weather_station/

Ecowitt Webseite 2Dies erklärt auch warum der Dienst kostenfrei ist und als einziger auch die „Bonus-Sensoren“ wie den Bodenfeuchte Sensor usw. unterstützt.

Ecowitt Webseite 3

Messgenauigkeit der froggit HP1000SE PRO

Zwar habe ich kein „Messlabor“ um genau zu überprüfen wie genau die Messwerte der froggit HP1000SE PRO Wetterstation sind, aber ich habe Erfahrungswerte (und ein paar Messgeräte)!

Ich nutze seit über einem Jahr die froggit WH3000 SE, welche den gleichen Außensensor hat wie die HP1000SE Pro!

Froggit Hp1000se Pro Test 18Daher konnte ich langfristig beobachten ob und falls ja welche Messwerte nicht passen.

Temperatur

Die Messwerte der Temperatur sind innen wie auch außen sehr genau! Hier reden wir verglichen mit gesonderten Temperatur Sensoren von +- 0,5 Grad Abweichung. Froggit selbst spricht von +-1 Grad, was ich aber für recht pessimistisch halte.

Dabei ist der Temperatursensor im Außenmodul auch gut abgeschirmt. Direkte Sonneneinstrahlung für nicht zu einer „Temperaturexplosion“, wie es oft bei billigen Wetterstationen der Fall ist. So konnte ich beispielsweise im Jahr 2019 eine Höchsttemperatur von 40,2 Grad messen, was auch zu offiziellen Wetterdaten passte.

Kurzum ja Ihr könnt den Temperaturdaten in allen Situationen vertrauen.

Windrichtung und Windgeschwindigkeit

Die Windrichtung ist bei korrekter Ausrichtung „Spot on“. Bei der Windgeschwindigkeit gibt es durchaus Abweichungen. Bei einem einfachen Test mit „künstlichem“ Wind und einem Windmessgerät schneidet die froggit HP1000SE PRO nicht schlecht ab, gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten. Hier reden wird von +- 10%.

Bei sehr hohen Windgeschwindigkeiten habe ich allerdings das Gefühl der Außensensor misst was niedrig. Nein dieser ist bei mir nicht optimal positioniert, aber dennoch würde ich die Messgenauigkeit bei Windböen über 40-50KM/h als etwas schwächer einstufen als bei niedrigen Geschwindigkeiten. Das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1 liefert hier plausiblere Werte.

Dennoch „passen“ die Werte unterm Strich für diese Klasse an Wetterstation.

Regen

Generell würde ich die Messgenauigkeit des Niederschlages als genau bis sehr genau einstufen. Ich habe die Messwerte mit einem Regenmessglas verglichen, wie auch mit dem BRESSER PROFI WLAN Wetter Center und die Abweichung ist minimal (unter 10%).

froggit HP1000SE PRO BRESSER Profi WLAN Center
05.03.2020 3.56 3.3
02.03.2020 9.65 8.38
01.03.2020 8.89 6.35
23.02.2020 15.24 13.97

Mit einer keinen Ausnahme! Schüttet es sehr stark kann der Regensensor „ausfallen“. Hier springt die Regenmenge plötzlich um 20-30mm innerhalb von ein paar Sekunden. Damit dies passiert muss es aber wirklich extremen Starkregen geben. Dieses Phänomen ist mir im gesamten letzten Jahr vielleicht 3-4x aufgefallen, ist also nicht besonders problematisch.

Helligkeit

Die Messung der Helligkeit in Watt/m² oder LUX scheint soweit akkurat zu sein. Die Werte liegen +- auf dem gleichen Level anderer Messgeräte und Wetterstationen. Beispielsweise am 05.03 um 8:18 misst die Froggit Wetterstation 5161 LUX mein gesondertes LUX Messgerät 5365 LUX. Dies ist zwar nur eine „Punktuelle“ Messung, welche aber die Richtung zeigt.

froggit HP1000SE PRO LUX-Messgerät
08:18 5161 5365
10:50 10100 10380

Erneut konnte ich allerdings eine kleine Anomalie beobachten. Nach Regen können die Helligkeitswerte „explodieren“, wenn die Sonne rauskommt. Ich vermute Regentropfen landen auf dem Sensor und wirken als eine Art Linse, was den Sensor verwirrt. Dies passiert nicht oft und wenn dauert es ein paar Minuten ehe die Werte wieder passen.

UV

Dem UV Sensor würde ich NICHT trauen. Leider habe ich keinen gesondertes UV Messgerät nur das BRESSER Profi W-LAN Wetter Center 6-in-1. Erneut geht es etwas um Plausibilität. Im Sommer springt der UV Messwert mehr oder weniger konstant auf 12, was der höchst mögliche Messwert ist. Laut Wikipedia sollten wir in unseren Breitengraden aber kaum mehr als 7 erreichen. Die Bresser Wetterstation spiegelt dies auch wieder. Zwar stimmt die Tendenz, aber im Detail würde ich ein ? hinter den UV Wert setzen. Nicht verwunderlich ein richtiges, reines UV Messgerät ist kaum unter 100€ zu bekommen.

 

Fazit

Ja die HP1000SE PRO ist die beste WLAN Wetterstation im Lineup von froggit und allgemein eins der besten Modelle auf dem Markt!

Seid Ihr ein Enthusiast was das Wetter und die Daten dazu angeht, dann greift zu. Ihr werden auf dem Markt kaum eine Wetterstation mit mehr Messwerten finden. Gerade die Erweiterbarkeit mit bis zu 8x Temperatur- und Bodenfeuchte-Sensoren ist klasse und die Möglichkeit für einen Feinstaubsensor aktuell einmalig.

Auch sind die Messwerte soweit akkurat! Nein ich halte das BRESSER Profi W-LAN wetter Center für noch einen Hauch genauer, aber dieses ist noch teurer, bietet weniger Daten und ist gerade im Bezug auf online Dienste etwas eingeschränkt.

Froggit Hp1000se Pro Test 19Die Möglichkeit neben Weather Underground auch Ecowitt Weather zu nutzen ist klasse und erlaubt auch das Loggen von Innen-Temperaturen oder der Bodenfeuchte, mit der möglichkeit werte zu Excel zu exportieren..

Wollt Ihr gar keine online Dienste nutzen ist dies auch okay. Ihr könnt Euch Diagramme, Verlaufsdaten usw. auch direkt auf der Inneneinheit anzeigen lassen. Dank des LCD Displays ist diese sehr flexibel.

Kurzum Ja, die froggit HP1000SE PRO wäre meine erste Wahl als Hobby- Meteorologe und ich hatte schon einige Wetterstationen in den Fingern. Lediglich wenn die Preis/Leistung für Euch oberste Priorität hat würde ich eher zur Froggit WH3000SE greifen.

HP1000SE PRO Wi-Fi Wlan Internet Funkwetterstation Wetterserver

  • Sehr gute Inneneinheit mit LCD Display
  • Viele online Wetterdienste werden unterstützt (WU, Ecowitt, Weather Cloud, WOW)
  • Sehr viele Sensoren und Messwerte
  • Hohe Genauigkeit der Messwerte
  • Temperatur-Sensor ist gut von der Sonne abgeschirmt
  • Gute Erweiterbarkeit
  • Optionale Messung von Bodenfeuchte und Feinstaub
  • Texte auf dem Display sind recht klein
  • Gelegentliche Aussetzer in der Verbindung zum Außenmodul
  • Der UV Sensor ist nicht akkurat

Froggit Hp1000se Pro

Der Tineco S12 im Test, einer der Top 3 Akkusauger!

Wenn Ihr an einen High End Akku-Staubsauger denkt, dann wird Euch vermutlich zunächst Dyson mit seinem V11 einfallen. Der V11 ist sicherlich auch ein absoluter spitzen Akku-Sauger, aber es gibt durchaus Modelle die noch leistungsfähiger und kräftiger sind.

Hierzu zählt der Tineco S12. So ist der Tineco S12 sicherlich ein etwas weniger bekanntes Modell, dies kann aber in der Praxis durch eine wirklich hervorragende Leistung punkten. Nicht verwunderlich, denn hinter Tineco steckt der bekannte Hersteller von Saugrobotern Ecovacs.

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Wollen wir uns einmal den Tineco S12 im Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Tineco für das Zurverfügungstellen des S12 für diesen Test.

 

Der Tineco S12 im Test bei techtest.org

Der Tineco S12 recht klassisch aufgebaut. So ist der S12 ein typischer Handstaubsauger den Ihr mithilfe eines Bodenstiels wie einen normalen Bodenstaubsauger nutzen könnt.

Dabei findet sich an der Front des Gerätes ein großer durchsichtiger Schmutzauffangbehälter. Groß ist hier allerdings etwas relativ, denn die Schmutzauffangbehälter bei Akku-Staubsaugern sind immer eher klein.

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Hinter dem Schmutzauffangbehälter ist der Handgriff mit dem Einschalter angebracht. Ihr habt hier die Wahl, Ihr könnt den Einschalter konstant gedrückt halten oder diesen mit einem kleinen Hebel fixieren. Letztere Option macht das Nutzen des S12 etwas komfortabler.

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Auf der Oberseite des S12 ist eine Art Display angebracht, welches Euch den aktuellen Akkustand anzeigt, die eingestellte Leistung und wie viel Schmutz erkannt wurde.

Im Automatik Modus erkennt der Tineco S12 automatisch wie viel Schmutz Ihr gerade saugt und passt dementsprechend die Saugleistung an. Hierfür findet sich ein Laser-Sensor im Sauger, der mithilfe einer Lichtschranke erkennt, wie viele Partikel gerade aufgenommen werden.

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Mehr Partikel = mehr Schmutz = benötigt höhere Saugleistung. In der Praxis funktioniert dies gut, aber vielleicht auch nicht ganz so gut wie beim Dreame T30. So ist der S12 etwas träger als der T30 was die Reaktion angeht.

Alternativ könnt Ihr die Saugleistung auch manuell einstellen.

Erfreulicherweise lässt sich beim S12 auch der Akku austauschen. Dieser ist im Handgriff untergebracht und lässt sich einfach entnehmen. Bei der großen Version des S12, dem Pro EX, finden sich auch zwei Akkus mit im Lieferumfang.

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Hierdurch habt Ihr nicht nur potenziell die doppelte Akkulaufzeit, sondern auch eine höhere Lebensdauer, da sich die Last auf zwei Akkus verteilt.

In der beiliegenden Wand-Ladestation könnt Ihr auch den Akku und den Akkusauger gleichzeitig laden. Super! Leider seid Ihr aber gezwungen die Wandladestation zu nutzen, denn Ihr könnt das Ladegerät nicht direkt mit dem S12 verbinden.

 

Filter und Reinigung

Zwar ist das Filtersystem des Tineco S12 an sich recht gut, aber leider auch Wartungsaufwendig. Zwar verfügt der S12 über ein einfaches Zylonen-System, allerdings sitzt der erste Feinstaubfilter ziemlich ungeschützt in der Mitte des Zyklons.

Hierdurch setzt dieser sich leider sehr schnell mit Staub zu, was viel Saugleistung kosten kann. Ihr könnt den Filter einfach ausklopfen oder auswaschen, allerdings legt Tineco auch ein kleines Reinigungswerkzeug bei.

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In dieses Reinigungswerkzeug wird der schmutzige Filter einfach eingesetzt und der Sauger saugt diesen durch. Hierbei verklumpt der Feinstaub und landet im Schmutzauffangbehälter, ein sehr cooles Werkzeug, das ich bisher noch bei keinem anderen Hersteller gesehen habe.

Auch könnt Ihr den S12 recht einfach gut zerlegen. Dies macht das Reinigen des S12 sehr einfach, allerdings ist eine Reinigung öfter erforderlich als z.B. beim Dyson V11.

Neben diesem ersten Filter findet sich noch ein HEPA Filter im Griff des Saugers. Auch dieser muss gelegentlich mal ausgeklopft werden. Allerdings bleibt dieser Filter weitestgehend vor Staub verschont.

 

Saugleistung Praxis

Der Tineco S12 gehört aktuell zu meinen persönlichen Top 3 Akkusaugern. Die Kombination aus sehr hoher Motorleistung und sehr guter Bodendüse bzw. Bodendüsen macht diesen zu einem der besten Akku-Saugern aktuell auf dem Markt!

Grundsätzlich bringt der S12 zwei sehr gute Bodenbürsten mit. Eine “klassische” motorisierte Bodenbürste und eine mit “Softroller”.

Der Softroller ist ideal für glatte Böden und liefert dort eine ziemlich unübertroffene Saugleistung. Diese weiche Walze ist extrem gut darin sowohl feinen Staub und Sand, wie aber auch gröbere Partikel und Haare aufzunehmen. Aufgrund der Dicke der Walze können sich Haare zudem nicht so leicht in der Walze verfangen.

Habt Ihr nur glatte Böden, dann nehmt auf jeden Fall diesen Softroller, dieser bringt hier nur Vorteile!

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Allerdings für Teppiche taugt dieser nur sehr bedingt. Habt Ihr welche von diesen, dann nehmt die normale Bodenbürste, welche beim S12 aber auch sehr gut ist! Die Motorisierte Bodenbürste vom S12 wirkt sehr schön ruhig und wertig. Dabei gleitet diese auch gut über Teppiche, ohne sich dabei zu sehr anzusaugen.

Die Saugleistung auf Teppichen ist fantastisch! Es gibt hier kaum etwas was dem Tineco S12 Probleme bereitet. Einfacher Hausstaub ist natürlich kein Problem, aber auch Pulver werden gut aus den Fasern gezogen.

Hier ist der Tineco S12 auf oder sogar knapp über dem Dyson V11 einzuordnen. Eine minimal bessere Leistung habe ich bisher nur Dreame T30 gesehen.

Selbst auf einem sehr problematischem Ikea Teppich schafft der Tineco S12 Tierhaare wie kaum ein anderer zu entfernen. Hier einfach mal ein negativ Beispiel wie dies andere Sauger machen -> Video vom Bosch Unlimited. Der Tineco S12 hat hier keinerlei Probleme Hundehaare zu entfernen.

Unterm Strich würde ich sagen der Tineco S12 hat eine Saugleistung die sehr dicht an den Dyson V11 kommt. Allgemein sind sich diese beiden Modelle sehr ähnlich, so ist auch die Bodenbürste des S12 sehr dicht an der des Dyson V11, was das gute Sauggefühl angeht.

Viel besser als mit dem Tineco S12 geht es aktuell, was die Saugleitung angeht, aktuell nicht.

 

Die Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit des S12 schwankt sehr nach eingestellter Leistung und Aufsatz. In der Regel werdet Ihr diesen im Automatik-Modus betreiben, in welchem Ihr mit ca. 30 Minuten Laufzeit rechnen könnt.

Auf konstant voller Leistung sind wir allerdings bei lediglich +- 10 Minuten. Dies ist aber bei den meisten Konkurrenten nicht viel besser, eher im Gegenteil.

Ohne Aufsatz und auf niedrigster Stufe konnte ich rund 51 Minuten messen.

 

Lautstärke

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Lautstärke des Tineco S12 an.

lautstärke s12

Ich glaube wir können zusammenfassen, der S12 ist sicherlich nicht komplett leise, ist aber für einen High End Akku-Staubsauger auch ganz klar nicht zu laut!

Dieser gehört sogar eher zu den leiseren Modellen.

 

Fazit

Wenn Ihr aktuell einen High End Staubsauger sucht, habe ich drei Modelle, die ich Euch aktuell empfehlen würde.

  • Dreame T30
  • Dyson V11
  • Tineco S12

Der Tineco S12 gehört aus meiner Sicht ganz klar zu den mit Abstand besten Akku-Staubsaugern aktuell auf dem Markt!

Dies dabei nicht nur aufgrund der Saugleistung, welche natürlich auch hervorragend ist! Viel besser als mit dem Tineco S12 könnt Ihr aktuell mit einem Akku-Sauger nicht saugen. So bietet der S12 eine Weltklasse Saugleistung sowohl auf Teppichen wie auch auf glatten Böden. Tierhaare sind dabei auch überhaupt kein Problem!

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Bonuspunkte gibt es hierbei für die wirklich sehr guten Bodenbürsten! Der Dreame T30 hat beispielsweise einen Hauch mehr Power, allerdings sind die Bodenbürsten beim S12 klar besser, was dies wiederum ausgleicht. So laufen die Bodenbürsten superstabil und wertig! Auch das Ihr die Wahl habt zwischen einem Softroller und einer normalen Bodenbürste ist ideal.

Ebenfalls stark zeigt sich der Tineco S12 bei der Reinigung, der Lautstärke und dem generellen Handling. Es arbeitet sich mit dem S12 einfach sehr gut und problemlos.

Minuspunkte gibt es nur für den etwas höheren Wartungsaufwand der Filter. Abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln!

Ich halte den Tineco S12 für einen der besten Allround Akku-Staubsauger aktuell auf dem Markt!

Tineco Smarter Akkustaubsauger Pure ONE S12 PRO EX Stabstaubsauger...

  • Herausragende Saugleistung, sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppich
  • extrem großer Lieferumfang
  • Angenehme Handhabung (Einschalter lässt sich feststellen)
  • Sehr gute Leistungs-Automatik
  • Sehr hochwertige Bodenbürsten (neben Dyson die besten)
  • Austauschbarer Akku
  • Recht leise für einen Akku-Sauger
  • Gutes Filtersystem mit speziellem Reinigungsaufsatz
  • Filter recht Wartungsaufwendig

Western Digital vs. Seagate, günstige 5TB externe HDDs im Vergleich, wer baut die beste und schnellste?

Zwar sind im Jahr 2021 externe SSDs den HDDs an sich klar vorzuziehen, gerade wenn es um einen portablen Einsatz geht. Allerdings könnt Ihr aktuell eine externe 2,5 Zoll HDD mit 5TB für gerade einmal 100€ bekommen.

Dies ist ein fantastischer Preis, wenn Ihr ein kompaktes Datengrab sucht! Dabei bietet sowohl Western Digital wie auch Seagate 5TB 2,5 Zoll Modelle für rund 100-120€ an.

western digital vs. seagate 5tb externe hdd vergleich 8

So bekommt Ihr die Seagate One Touch 5TB und wie auch die WD Elements Portable 5TB für rund 100€.

Aber welches Modell ist hier zu bevorzugen? Das von Seagate oder das von Western Digital? Um diese Frage zu klären habe ich mir sowohl eine Seagate One Touch 5TB wie auch eine WD Elements Portable 5TB für einen Test bestellt. Wer ist die bessere Wahl?

 

WD Elements Portable 5TB vs. Seagate One Touch 5TB

Sowohl bei der WD Elements Portable wie auch der Seagate One Touch handelt es sich um 2,5 Zoll externe HDDs. Dies hat verglichen mit 3,5 Zoll Modellen, neben den kompakteren Abmessungen, einen großen Vorteil.

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Ihr benötigt bei diesen Modellen keine gesonderte Stromversorgung. Diese werden einfach via USB mit Energie versorgt, was in der Praxis ein großer Vorteil ist!

Zwar handelt es sich bei beiden Modellen um 2,5 Zoll Laufwerke, die Gehäuse unterscheiden sich aber dennoch minimal in der Größe.

Abmessungen Volumen cm³ Gewicht
Seagate 115.3 x 79.9 x 20.8 191,6194 245,2
Western Digital 110.8 x 82.4 x 20.1 183,5114 227,8

Die Western Digital Elements Portable ist geringfügig kleiner als die Seagate One Touch. Auch verfügt die WD HDD über Gummi-Füße auf der Unterseite, die ein verrutschen minimieren sollen.

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Rein was die Alltagstauglichkeit angeht gefällt mir die Western Digital Elements Portable 5TB klar besser!

Was allerdings das Design angeht ist die One Touch ein Stück weit wertiger gestaltet.

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Zwar sind beide Modelle noch relativ neu, aber dennoch setzten diese auf den älteren microUSB 3.0 Anschluss. Sehr schade, denn USB C wäre ganz klar zu bevorzugen, gerade bei modernen Notebooks.

 

Testsystem

Folgendes Testsystem kam für alle Benchmarks zum Einsatz

  • Intel NUC 11 Pro
  • Intel Core i5-1135G7
  • 16GB RAM
  • 1TB SSD (Corsair MP600)
  • Intel Iris Xe Graphics

 

Test und Benchmarks

Beginnen wir mit dem Klassiker, CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist ein sehr guter Benchmark, welcher allerdings nur bedingt für HDDs geeignet ist.

Die Leistung von HDDs schwankt stark je nachdem wie voll diese sind. Müssen Daten weiter in der Mitte der Scheiben im Inneren geschrieben werden, dann geschieht dies langsamer.

CrystalDiskMark zeigt also nur die absoluten Optimalwerte.

seagate 5tb crystaldiskmark wd 5tb crystaldsikmark

Hier ist die Seagate One Touch mit 154 MB/s lesend und 150 MB/s schreibend ein kleines Stück schneller als die WD Elements Portable, welche 137 MB/s lesend und 127 MB/s schreibend erreicht.

Viel spannender sind aber die Ergebnisse von HD Tune, welche die oben beschriebenen Besonderheiten von HDDs widerspiegeln.

seagate hd tune
Seagate 5TB
wd hd tune
Western Digital 5TB

Auch hier ist die Seagate One Touch mit 107 MB/s im Schnitt etwas schneller unterwegs als die WD Elements Portable mit 98 MB/s.

Dabei zeigt die Western Digital HDD aber etwas bessere Reaktionszeiten, welche allerdings bei externen HDDs nicht ganz so wichtig sind.

Zu guter letzt habe ich beide HDDs einmal mit H2TestW vollgeschrieben und wieder ausgelesen.

h2testw

Erneut ist die Seagte One Touch einen Hauch schneller als die Western Digital. In beiden Vorgängen ist diese ca. 45 Minuten flotter als der Konkurrent.

Dies klingt viel, bedenken wir aber, dass das Vollschreiben und lesen der HDDs jeweils 13-14 Stunden dauert, ist dies nicht so viel.

Halten wir also fest, tendenziell ist die Seagate One Touch etwas schneller als die WD Elements Portable. Der Unterschied liegt allerdings im Bereich von 5-10% je nach Test.

 

Leistungsaufnahme und Temperatur

Auffällig ist allerdings die Temperaturentwicklung! So wurde die Western Digital HDD signifikant heißer als das Seagate Modell. Bei Dauerlast konnte ich bei der WD Temperaturen von über 50 Grad beobachten.

In folgendem Test habe ich genau 100GB auf beide HDDs geschrieben und die Temperatur mitgeloggt.

temperatur

Es ist klar ersichtlich, dass die Seagate HDD etwas kühler läuft als die Western Digital. Passend hierzu ist die Leistungsaufnahme.

leistungsaufnahme

Die Seagate HDD benötigt gerade im Leerlauf deutlich weniger Energie als die Western Digital. Dies hat mich etwas überrascht, denn bei Desktop Laufwerken sind die Modelle von Western Digital meist die sparsamsten.

 

Fazit

Wie zu erwarten war liegt die WD Elements Portable 5TB und die Seagate One Touch 5TB ziemlich gleich auf.

Im Detail hat Seagate allerdings knapp die Nase vorne was die Performance, Hitzeentwicklung und Leistungsaufnahme angeht. So würde ich die Seagate One Touch 5TB zum Testsieger erklären!

western digital vs. seagate 5tb externe hdd vergleich 6

Allerdings sind die Unterschiede absolut minimal, wir reden hier je nach Test von 5-10% Vorsprung für die Seagate HDD.

Die WD Elements Portable 5TB kann durch ein etwas kompakteres Gehäuse überzeugen. Ist dies für Euch das Wichtigste, ist diese vielleicht dennoch etwas attraktiver.

Schlecht ist keine der beiden HDDs, ich würde aber tendenziell die Seagate One Touch 5TB bevorzugen.

Seagate One Touch 5TB tragbare externe Festplatte, PC, Notebook & Mac,...

  • Hohe Datenraten - max. 141,5 MB/s, avg 107,1 MB/s
  • Niedrige Temperaturen
  • Schickes Design
  • Niedrige Leistungsaufnahme

 

Western Digital Elements Portable externe Festplatte 5 TB (mobiler...

  • Hohe Datenraten - max. 138,9 MB/s, avg 98,3 MB/s
  • Schlankes und kompaktes Design
  • Hohe Hitzeentwicklung (Negativ)

Auch 2021 noch top! Der Zendure SuperTank im Test, eine 100W USB PD Powerbank!

Via USB C können bis zu 100W übertragen werden. Geräte und auch Powerbanks die aber diese vollen 100W nutzen bzw. liefern können sind allerdings recht rar.

Daher ist der Zendure SuperTank aktuell eine der spannendsten Powerbanks auf dem Markt! Zendure verspricht das der SuperTank 100W via USB C liefern kann.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 7Hinzu kommt ein weiterer 60W USB C Port und eine satte Kapazität von 27000mAh. Klingt doch beeindruckend!

Beeindruckend ist aber auch der Preis mit rund 100€. Lohnt es sich diese 100W Powerbank zu kaufen?

 

Der Zendure SuperTank im Test

Zendure setzt bei der SuperTank Powerbank auf ein sehr einmaliges Design. Dieses kennen wir bereits von der Zendure A8.

Die Powerbank ist recht „klobig“ und dick geformt, aber prinzipiell recht kompakt für die beworbene Kapazität von 2700mAh.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 4Dies fällt gerade im Vergleich zu anderen „großen“ Powerbanks auf. Der Zendure SuperTank misst 119 x 74 x 43mm. Damit landet dieser im Mittelfeld wenn es um das Verhältnis zwischen Kapazität und Volumen geht.

GrößeBedenken wir die hohe Ausgangsleistung, welche immer etwas „aufträgt“, ein gutes Ergebnis!

Auch die generelle Haptik und Optik ist gelungen. Die Zendure SuperTank Powerbank ist zwar komplett aus Kunststoff, dieser wirkt aber schön massiv und wertig.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 1Die Rillenstruktur sorgt sogar für eine gewisse Verstärkung der Oberseite. Hier lässt sich nichts eindrücken oder verformen.

Es ist problemlos zu merken, dass das wir hier eine Powerbank der gehobenen Klasse vor uns haben.

 

Eine 100W Powerbank? Die Anschlüsse und Technik!

Kommen wir zum wichtigsten Punkt, den Featuren. Auf der Front besitzt der Zendure SuperTank vier Anschlüsse, zweimal USB C, zweimal USB A.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 2Bei einem der USB A Ports handelt es sich um einen „normalen“ 5V/3A (15W) Anschluss. Der zweite USB A Port unterstützt Quick Charge 3.0 mit bis zu 18W Leistung.

Die wirklichen Stars der Show sind aber die USB C Ports. Der erste USB C Port besitzt eine maximale Leistung von 100W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A.

Ja der Zendure SuperTank ist eine echte 100W Powerbank! Die 100W werden natürlich über das USB Power Delivery Protokoll zur Verfügung gestellt.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 6Aber wären diese 100W nicht schon „genug“, so verfügt der Zendure SuperTank auch noch über einen weiteren 60W USB C Ausgang. Dieser kann 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/3A liefern.

Zusammengefasst:

  • USB A 1 5V/3A 15W
  • USB A 2 Quick Charge 3.0 18W
  • USB C 1 USB PD 100W
  • USB C 2 USB PD 60W

Es gibt hier allerdings ein kleines „aber“, denn die Powerbank kann maximal 100W Gesamtleistung liefern. Ihr könntet also den 100W USB C Port voll auslasten oder ein iPad Pro am USB C Port 1 laden, ein iPhone an USB C Port 2, ein weiteres Smartphone am Quick Charge Port usw.

100W ist schon sehr viel! Selbst ein 13 Zoll Apple MacBook Pro + ein Apple iPad Pro würden sich parallel mit vollem Tempo laden lassen.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 3Geladen wird die Powerbank natürlich auch über einen USB C Port. Über den USB C Port 1 soll die Powerbank auch bis zu 100W aufnehmen können. Klasse!

Damit Ihr den aktuellen Akkustand besser einschätzen könnt hat Zendure ein kleines LC Display auf der Front der Powerbank integriert, welches konstant den Akkustand in Prozent anzeigt.

 

 

Die Zendure SuperTank hat mein iPad zerstört (oder auch nicht?!)

Wenn Ihr bei Amazon in die Bewertungen schaut werdet Ihr vermutlich eine sehen die sich darüber beschwert, dass die Powerbank das iPad Pro 11 eines Nutzers permanent beschädigt hat.

Kann dies sein? Grundsätzlich ja und nein. Bei Netzteilen kann dies leicht passieren. Hier muss nur etwas von der 230V Wechselspannung zu den USB Anschlüssen „durchkommen“. Hierfür muss nur irgendwas mit der Isolierung nicht stimmen, ein Lötpunkt nicht sauber sitzen usw.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 14
Zendure SuperTank + iPad Pro 11 funktioniert bei mir tadellos!

Powerbanks arbeiten aber in der Regel intern mit 3,7V oder einem Vielfachen davon. Wir haben hier also keine Hochspannung und auch die Wandlung von AC auf DC fehlt.

Damit nun die Zendure SuperTank wirklich das iPad zerstören konnte, müsste diese entweder eine Spannung auf einen falschen Pin des USB C Ports gegeben haben oder es muss einen Fehler im USB PD Protokoll vorgelegen haben.

Das iPad Pro kann mit 5V, 9V und 15V umgehen. Hat die Powerbank nun 20V anstelle von 15V gesendet könnte dies das Problem erklären.

Dies ist aber kein generelles Problem mit der Powerbank! Mein iPad Pro 11 lädt weiterhin fröhlich an der Powerbank.

Auch konnte ich weder bei Amazon.co.uk https://www.amazon.co.uk/Zendure-SuperTank-27000mAh-Crush-Proofed-Delivery-Silver/dp/B07P8NRNX7/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8

Noch bei Amazon.fr https://www.amazon.fr/Zendure-SuperTank-Batterie-27000mAh-R%C3%A9sistante/dp/B07P7P2L75/ref=sr_1_6?__mk_fr_FR=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Zendure&qid=1582110206&sr=8-6

Noch bei Amazon.es https://www.amazon.es/Zendure-SuperTank-27000mAh-Cargador-Portatil/dp/B07TBL56CD/ref=sr_1_1?__mk_es_ES=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=zendure&qid=1582110246&sr=8-1&th=1

Einen Nutzer mit einem ähnlichen Problem finden. Von daher war dies entweder ein „Ausrutscher“ (eine defekte Powerbank) oder das iPad Pro 11 hatte bereits von Haus aus ein Problem.

Der Zendure SuperTank hat bei mir keine Geräte zerstört!

 

Die Kapazität und Hitzeentwicklung

Starten wir mit der Kapazität. Zendure verspricht 27000mAh bzw. 99,9Wh. Wie hoch die letztendliche nutzbare Kapazität ist, hängt von diversen Faktoren ab. Beispielsweise wie schnell Ihr die Powerbank entladet.

Bei 5V/1A konnte ich eine Kapazität von 80,016Wh bzw. 21625mAh messen. Bei 20V/1A lag die Kapazität bei 83,939Wh bzw. 22686mAh.

KapazitätDies sind gute Werte! Es ist normal, dass etwas Energie immer in Form von Wärme und anderen internen Prozessen verloren geht. Rund 84Wh echte nutzbare Kapazität sind ordentlich.

Bedenkt aber auch dass Ihr ein großes Notebook wie ein Apple MacBook Pro 16 oder Dell XPS 15 nicht von 0% auf 100% bekommt! Theoretisch wäre eine Ladung von 0% auf 80% bei diesen Modellen möglich, nutzt Ihr das Notebook aber parallel kann dies deutlich weniger sein.

Verbindet Ihr eine Powerbank mit einem Notebook wirft dieses in der Regel alle Energiesparmaßnahmen über Bord und taktet die CPU voll hoch usw. wodurch der Energiehunger verglichen mit der Akkunutzung steigt.

Die Hitzeentwicklung ist bei einer Powerbank die 100W liefern kann durchaus ein Problem, sofern der Hersteller nicht für ausreichend Kühlung gesorgt hat.

Leider ist beim Zendure SuperTank die Hitzeentwicklung durchaus ein Problem.

Temperatur 1Temperatur 2Temperatur 3Die Powerbank erreicht direkt neben dem USB C Port um die 76 Grad! Innerlich wird es nochmals deutlich mehr sein. Die Hitzeentwicklung zwingt die Powerbank nach ca. 40-50% geladener Kapazität das Ladetempo zu drosseln.

Ein kleiner Lichtblick, es sind nicht die Akkuzellen die sich so stark erwärmen, sondern die Elektronik. Diese kann in einem gewissen Rahmen hohe Temperaturen aushalten.

 

Das Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an dieser 100W Powerbank getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Moto G8 Plus
  • Google Pixel 4 XL

Ladetempo In WattStarten wir einfach mit den Notebooks, denn hier ist der Zendure SuperTank besonders spannend.

13 Zoll Notebooks wie das Dell XPS 13 und auch das Apple MacBook Pro 13 benötigen in der Regel nicht mehr als 45 oder 60W und können mit mehr auch nicht mehr anfangen. Dementsprechend sind die Resultate

Der 100W Port des SuperTank kann die beiden Notebooks problemlos mit vollem Tempo versorgen. Selbst der sekundäre 60W Port bietet mehr als genug um das XPS 13 und MacBook Pro 13 mit vollem Tempo zu laden.

Spannender ist da das XPS 15, in der Theorie. In der Praxis ist das XPS 15 auf 59,xW auf dem USB C Port limitiert. Dies ist zwar schon ein ordentliches Ladetempo, aber der Zendure SuperTank kann hier nicht das originale Ladegerät vollständig ersetzen.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 12Anders siehts beim Apple MacBook Pro 16 aus! Hier kann der SuperTank zeigen was er kann. Das MacBook Pro 16 kann satte 94W aus der Powerbank ziehen, was dem Ladetempo des originalen Ladegerätes entspricht. Der Zendure SuperTank kann also temporär das originale Ladegerät „on the Go“ ersetzen.

Damit erreicht der Zendure SuperTank ein perfektes Ergebnis beim Laden der Notebooks. Dieser hat jedes Notebook mit dem maximal möglichen Tempo geladen.

Aber auch bei Smartphones und Tablets sieht das Ergebnis stark aus. Alle getesteten Smartphones ließen sich an einem Port der 100W Powerbank schnellladen.

Auch die normalen USB Ports sind sauber optimiert.

Zusammengefasst:

  • Die Powerbank ist perfekt für 13 und 15 Zoll Notebooks geeignet und wird diese mit dem vollen Tempo laden.
  • Apple iPhones ab dem iPhone 8 lassen sich an der Powerbank schnellladen. Ältere iPhones lassen sich mit einem guten normalen Tempo laden.
  • Samsung Galaxy, Xiaomi, LG, Sony, Motorola, …. Smartphones lassen sich in der Regel am SuperTank schnellladen
  • Huawei Smartphones lassen sich „schneller“ laden (nicht so schnell wie am originalen Ladegerät, aber schneller als normal).
  • OnePlus Smartphones lassen sich nur langsam laden.

 

Wiederaufladen

Zendure wirbt mit einer maximalen Ladegeschwindigkeit von 100W! Leider habe ich kein 100W Netzteil auf Lager, aber ein 96W Modell.

Und ja der Zendure SuperTank kann mit den vollen 96W laden! Allerdings nur von 0-40%! Ich vermute die Powerbank drosselt danach das Ladetempo auf ca. 45W um ein Überhitzen zu vermeiden. Ein Laden dauert so ca. 2 Stunden.

Abseits davon lädt die Powerbank immer mit dem höchsten verfügbaren Tempo.

 

Fazit

Der Zendure SuperTank ist eine extreme Powerbank! Anders kann man dies wirklich nicht sagen. Zendure hat diese Powerbank mit ihrer 100W Leistung bis ans Limit gepuscht. Und ja der Plan ging weitestgehend auf!

  • 1x USB PD 100W
  • 1x USB PD 60W
  • 1x Quick Charge 3.0
  • 1x USB A 2,4A

Ist schon eine beeindruckende Ausstattung, welche es erlaubt zwei 13 Zoll Notebooks wie das Dell XPS 13 gleichzeitig mit vollem Tempo zu laden.

100w Powerbank Zendure Supertank Test 10In meinem Test zeigte die Powerbank auch keine Kompatibilitätsprobleme oder ähnliches, egal ob MacBook Pro 16, Apple iPad, Dell XPS, Huawei Mate usw. die Powerbank konnte alle Geräte schnell und zuverlässig laden.

Die Kapazität ist mit effektiven 84Wh auch ausreichend groß.

Womit der Zendure SuperTank allerdings etwas kämpft ist die Hitze. Gerade beim geladen werden kann und wird es passieren, dass die Powerbank ihr maximales Ladetempo von 100W (bei 40% Ladestand) auf rund 50W drosselt.

Ist dies schlimm? Diese Frage überlasse ich Euch. Wollt Ihr aber eine extra starke Powerbank mit satten 100W, ist der Zendure SuperTank mit Eure einzige Wahl aktuell.

Zendure ZDA8PDP SuperTank Powerbank mit 27 mAh (robust, 4-Port QC 3...

83,939 Wh bzw. 22686 mAh echte Kapazität
100W USB C Schnelllade-Ausgang, auch für Notebooks geeignet!
• 18W Quick Charge USB A Port
• 60W sekundärer USB C Port
In ca. 2 Stunden von 0% auf 100% geladen, an einem 100W Ladegerät

Samsung EP-TA845 45W USB PD PPS Ladegerät im Test, eins der besten Ladegeräte aktuell!

Ein Ladegerät für alles, dieser Traum wird langsam Realität. Immer mehr Hersteller verabschieden sich von proprietären Ladegeräten und Ladestandards. Dies gilt auch für Samsung, welche für das „Super Fast Charging“ des S20 Ultra auf den USB Power Delivery Standard mit PPS setzen.

Leider legt aber Samsung kein passendes Ladegerät mit in die Box. Dort ist „nur“ ein 25W Ladegerät zu finden. Wollt Ihr aber das volle Ladetempo des S20 Ultras ausreizen, benötigt Ihr ein Ladegerät mit 45W und dem USB PD 3.0 PPS Standard.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 1Solche Ladegeräte sind aber recht selten, daher überrascht es auch nicht das Samsung mit dem EP-TA845 selbst ein passendes Ladegerät anbietet. Was etwas überrascht ist aber der Preis. Mit unter 30€ ist das EP-TA845 vergleichsweise günstig, zumal sich dieses auch für viele andere Geräte abseits von Samsung Smartphones eignen sollte.

Wollen wir uns daher doch einmal das Samsung EP-TA845 genauer im Test ansehen!

 

Das Samsung EP-TA845 45W USB PD PPS Ladegerät im Test

Mit bis zu 45W hat das Samsung EP-TA845 zwar einiges an Power, aber dennoch würde ich das Ladegerät als recht kompakt einstufen. Dieses misst 52 x 53 x 30mm, womit es natürlich etwas größer ist als ein 0815 Smartphone Ladegerät, aber auch nicht riesig.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 7Was die Verarbeitungsqualität angeht zeige ich mich sehr zufrieden. Samsung setzt zwar auf einen vergleichsweise unspektakulären matten Kunststoff, dieser wirkt aber ausreichend dick und massiv.

Auch das etwas höhere Gewicht unterstreicht diesen Eindruck. Es steckt definitiv einiges an Elektronik im Inneren.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 8Äußerlich sehen wir davon aber nur einen USB C Port. Dieser hat es aber in sich!

Der USB C Port unterstützt den Power Delivery 3.0 Standard, nicht zu verwechseln mit Quick Charge 3.0, auch wenn es hier technisch ein paar Parallelen gibt. Ähnlich wie Quick Charge erlaubt der Power Delivery „PD“ Standard das Laden mit einer höheren Spannung als es für einen USB Port eigentlich typisch wäre. So bietet das Samsung EP-TA845:

  • 5V/3A
  • 9V/4A
  • 15V/3A
  • 20V/2,25A.

Die Abstimmung mit Eurem Smartphone geschieht natürlich automatisch. Ihr müsst keine Sorge haben, dass eine falsche Spannung ins Smartphone gelangt.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 10Eine Besonderheit des Samsung EP-TA845 ist die Unterstützung von PPS. PPS erlaubt es dem angeschlossenen Smartphone die Spannung des Ladegerätes gezielt auch abseits der angesprochenen Stufen zu steuern. Braucht Euer Samsung Galaxy S20 Ultra z.B. gerade 9,5V um optimal zu laden, dann kann das Samsung EP-TA845 diese auch liefern. Das Ladegerät hat einen PPS Bereich von 3,3-11V/4,05A, 3,3-16V/2,8A oder 3,3-21V/2,1A.

Damit hat das Ladegerät nicht nur genug Power für aktuelle Smartphones, sondern auch für Notebooks. Das Samsung EP-TA845 nutzt keine proprietäre Technologie! USB PD ist ein offener Standard, welcher auch von Apple, Xiaomi, Nintendo usw. genutzt wird. Ihr könntet am Samsung EP-TA845 beispielsweise ein Apple iPad Pro schnellladen. Klasse!

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 11WICHTIG! Das Samsung EP-TA845 bietet 3,3-11V/4,05A! Die meisten PPS fähigen Ladegeräte schaffen auf den niedrigeren Spannungsstufen, wie 3,3-11V, nur maximal 3A. Aber z.B. das Samsung Galaxy S20 Ultra benötigt hier 4A für das volle Ladetempo. Ähnliches gilt auch für z.B. das Motorola One Hyper.

 

Das Ladetempo

Ich habe das Samsung EP-TA845 mit folgenden Geräten getestet:

  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • Apple MacBook Pro 16
  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 15 7590
  • Google Pixel 4 XL
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Motorola One Hyper
  • Samsung Galaxy S20 Ultra

LadetempoWenig überraschend kann das Samsung eigene Ladegerät das S20 Ultra mit dem vollen Tempo von rund 38W laden. Nein mehr schafft das S20 Ultra nicht. Sehr interessant aber auch das Motorola One Hyper.

Das Motorola One Hyper benötigt zum Schnellladen eigentlich ein Quick Charge 4+ fähiges Ladegerät, aber USB PD 3.0 + PPS scheint auch für das volle Tempo zu passen. Dementsprechend erwarte ich, dass auch viele andere „Quick Charge 4+“ fähige Smartphones mit dem vollen Tempo am Samsung EP-TA845 laden lassen. Hierzu gehört z.B. auch das Xiaomi Mi9.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 4Kompatibilitätsprobleme konnte ich keine ausmachen. Sogar das Apple iPhone 11 Pro Max ließ sich mit dem vollen Tempo am Samsung EP-TA845 laden. Dieses ist sogar etwas höher als am beiliegenden Apple Ladegerät. Sogar sämtliche Notebooks ließen sich laden! Im Falle des Dell XPS 13 und Apple MacBook Pro 13 kann das Ladegerät sogar das originale Ladegerät voll ersetzen.

Zusammengefasst:

  • Samsung Smartphones der S20 Reihe lassen sich mit dem vollen Tempo laden. Im Falle des S20 Ultra sogar schneller als mit dem beiliegenden Ladegerät (24W zu 38W).
  • Ältere Samsung Smartphones mit USB C Port lassen sich schnellladen, hierzu zählt auch das S8, S9 und S10.
  • Apple iPhones ab dem iPhone X lassen sich schnellladen, mit dem passenden Adapter Kabel.
  • Apple iPads (ab dem iPad Pro) lassen sich mit dem vollen Tempo schnellladen.
  • Smartphones welche Quick Charge 4+ nutzen werden sich in der Regel mit dem vollen Tempo schnellladen lassen.
  • Smartphones die Quick Charge 3.0 und USB C nutzen lassen sich in der Regel schnellladen
  • 13 Zoll Notebooks (mit USB C Ladeport) lassen sich in der Regel mit dem vollen Tempo laden. Das Samsung EP-TA845 kann hier das originale Ladegerät voll ersetzen.
  • Huawei Smartphones lassen sich in der Regel „schneller“ laden, aber nicht so schnell wie mit dem originalen Huawei Super Charge Ladegerät.

 

Effizienz

Schauen wir uns zum Abschluss noch die Effizienz des Samsung EP-TA845 an.Effizienz

Effizienz VergleichSuper! Anders kann man es nicht sagen. Mit einer Effizienz von 86% bis 92% ist das Samsung EP-TA845 eins der effizientesten Ladegeräte das ich bisher in den Fingern hatte.

Temperatur 2
Hitzeentwicklung unter Volllast

Fazit

Das Samsung EP-TA845 45W Ladegerät ist spannend und dies nicht nur für Besitzer des Samsung Galaxy S20 Ultra!

Wir haben hier ein top modernes und vor allem Universelles USB C Ladegerät vor uns. Es kommen hier keine Portieren-Technologien zum Einsatz, ganz im Gegenteil. Samsung setzt auf USB PD 3.0 mit PPS.

Samsung Ep Ta845 45w Usb Pd Pps Ladegerät Test Review 2Dies erlaubt es auch beispielsweise das Apple iPhone 11 Pro schnell zu laden. Ja Ihr könnt mit diesem Samsung Ladegerät Apple iPhones und iPads schnellladen! Und nicht nur das, selbst Notebooks wie das Dell XPS 13 lassen sich dank der 45W mit dem vollen Tempo laden.

Dank der Unterstützung von USB PD mit PPS ist das Samsung EP-TA845 auch zukunftssicher! So lassen sich auch viele Quick Charge 4+ fähige Smartphones hier schnellladen, wie auch z.B. das kommende Mi10 Pro, welches auch auf USB PD PPS fürs Schnellladen setzt. Es sind sogar auf den niedrigeren Spannungsstufen bis zu 4A möglich, was die meisten PPS Ladegeräte nicht können.

Kurzum das Samsung EP-TA845 ist ein absolutes TOP Ladegerät für jeden modernen Nutzer, egal ob Ihr nun ein Samsung Smartphone habt oder nicht. Besonders bietet sich das EP-TA845 aber natürlich für Besitzer des S20 Ultras an, welche das volle Ladetempo suchen. Lobend muss ich auch den Preis von unter 30€ erwähnen, welcher absolut fair ist.

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