Hast du dich schonmal gefragt wie schnell wohl gerade dein Smartphone oder Notebook lädt? Hierfür gibt es natürlich diverse USB Tester usw.
Diese sind aber teils recht umständlich und groß. Daher war ich extrem neugierig als ich über das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel gestolpert bin.
Das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel ist wie der Name schon sagt ein 100W USB C auf USB C Kabel, welches aber über ein kleines Display im Stecker verfügt.
Auf diesem Display wird dir dabei konstant die aktuelle Ladeleistung in Watt angezeigt. Klingt doch praktisch, zumal der Preis mit 12€ zum Zeitpunkt des Tests auch nicht zu hoch war.
Schauen wir uns das mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel einmal in einem kurzen Test an.
USB PD 100W Ladekabel mit Display?!
Bei dem mcdodo 100W 5A PD QC 4.0 Schnellladekabel handelt es sich zunächst um ein ganz klassisches USB C Ladekabel.
Dieses hat eine Länge von rund einem Meter und besitzt eine schöne Textilummantelung. Dabei ist das Kabel relativ flexibel! Klar wir haben hier kein Anker PowerLine III Flow vor uns, aber ich habe schon einige 100W 5A Kabel gesehen, die deutlich steifer und dicker sind.
Das Besondere sind aber natürlich die Stecker. Der eine USB Stecker ist recht normal und besteht aus einem akzeptablen Hochglanzkunststoff. Dieser Stecker misst ca. 20 mm in der Länge, ist also nicht übermäßig lang.
Der zweite Stecker misst 28 mm in der Länge, ist also nur etwas länger, verfügt aber über ein integriertes Display! Auf diesem werden die aktuellen Leistungswerte angezeigt.
Trotz des Displays ist der Stecker nicht zu lang geraten, was beeindruckend ist. Zumal hier im Inneren noch diverse weitere Elektronik stecken muss.
Beim Ladetempo gibt es kaum Unterschiede
Beim klassischen Laden an einem 5V Ladegerät hat das Ladekabel eine große Rolle beim Ladetempo gespielt! Dies gilt aber nicht beim modernen Laden via USB Power Delivery!
Beim Laden via USB Power Delivery hat das Ladekabel kaum einen Einfluss auf das Ladetempo!
Wir müssen bei USB Power Delivery lediglich zwischen Kabeln, die für bis zu 60W/3A zugelassen sind und Kabel die 100W/5A schaffen, unterscheiden. Letztere Kabel haben im Inneren einen speziellen Chip, der diese als 100W/5A fähig ausweist.
Das mcdodo ist genau solch ein 100W/5A Kabel, es ist also sogar für Notebooks geeignet.
Das Display und die Leistungswerte
Das Besondere an diesem Kabel ist natürlich das integrierte Display. Dieses zeigt dir zwei Informationen.
Wie viel Leistung gerade durch das Kabel geht
Wird der Power Delivery Standard genutzt?
Dabei wird die Leistung in Watt angezeigt. Leider ist allerdings die Auflösung nicht gut. So werden lediglich glatte Zahlen angezeigt.
Schauen wir uns einmal an wie genau die Werte sind.
Die Messgenauigkeit des Kabels ist Okay. Wir haben Abweichungen im Bereich von 1% bis 11%. Dies ist sicherlich nicht gut um Messwerte aufzuzeichnen, reicht aber völlig für einen einfachen Check ob das Smartphone/Tablet/Notebook gerade mit einem guten Tempo laden oder nicht.
Zumal die Genauigkeit bei niedrigeren Leistungswerten sogar etwas besser ist.
Fazit
Dieser kleine Artikel soll weniger ein “richtiger” Test sein, sondern eher ein kleiner Hinweis für dich, dass solch ein Kabel existiert.
Das Wichtigste ist die Leistungsanzeige, welche sowohl im Alltag wie auch bei der Fehlersuche super nützlich sein kann. Klar diese ist nicht super akkurat, aber reicht im Alltag völlig.
Zudem ist es einfach beeindruckend, dass es möglich ist die ganze Elektronik dafür in einem Stecker unterzubringen. Die Stecker des mcdodo Ladekabels sind auch nicht übermäßig groß!
Hierdurch ist das Ladekabel recht alltagstauglich, zumal das Ladetempo absolut passt. Bei der Nutzung von USB PD spielt das Ladekabel eh keine so große Rolle.
Zu guter Letzt gibt es Pluspunkte für den Preis. Zum Zeitpunkt des Tests kostet das Kabel unter 12€ (zum Zeitpunkt des Tests), was für ein 100W USB C Kabel ein super Preis ist!
Mit der Enterprise 2 bietet der deutsche Hersteller 4smarts eine der spannendsten Powerbanks aktuell auf dem Markt. Warum?
Unter 70€
20000mAh Kapazität
100W USB C Port!
USB PD und Quick Charge 3.0
PPS Support
Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist eine der wenige Powerbanks mit einer Ausgangsleistung von satten 100W. Hinzu kommt eine Unterstützung von Quick Charge 3.0 und dem PPS Standard.
Dies können auch durchaus einige andere Powerbanks, aber dies nicht für deutlich unter 100€!
Wollen wir uns also einmal die 4smarts Enterprise 2 20000mAh im Test ansehen, diese könnt ein absoluter Preis/Leistungs Tipp sein wenn du eine High End Powerbank suchst.
An dieser Stelle vielen Dank an 4smarts für das Zurverfügungstellen der Enterprise 2 20000mAh für diesen Test!
Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh im Test
Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist mit 152 x 75 x 24,7 mm und einem Gewicht von 431g relativ handlich für die Kapazität von 20000mAh und der Ausgangsleistung von über 100W.
Genau genommen ist dies die kompakteste 100W Powerbank die ich bisher in den Fingern hatte. Das Gewicht ist mit 431g etwas höher, allerdings liegt dies auch am Gehäuse.
Dieses ist bei der 4smarts Enterprise 2 aus massivem Aluminium gefertigt. Das lässt die Powerbank recht massiv und robust erscheinen und hilft bei der Wärmeabfuhr. Gerade bei einer 100W Powerbank ist dies nicht ganz unwichtig.
Allerdings ist das Design der Powerbank recht unspektakulär. Wir haben ein einfaches Aluminiumgehäuse, ohne größere Akzente oder sonstige auffällige Design Merkmale. Ob das nun schlimm ist oder nicht überlasse ich dir zu entscheiden.
Wie steht es aber um die Anschlüsse? Wir haben folgende Ports auf der Front:
USB C 1 – USB Power Delivery 100W
USB C 2 – USB Power Delivery 30W
USB A – Quick Charge 3.0 18W
MicroUSB Eingang – Quick Charge 18W
Der 100W USB C Port ist natürlich die große Besonderheit! Hierdurch kannst du nicht nur dein Smartphone schnell an der Powerbank laden, sondern sogar auch große Notebooks!
Hinzu kommt noch ein zweiter 30W USB C Port und der 18W Quick Charge Port.
Du kannst sogar mehrere Ports gleichzeitig nutzen, denn laut 4smarts liegt die maximale Leistung bei 130W!
Der USB C Port kann natürlich auch als Eingang mit ebenfalls bis zu 100W genutzt werden. Zusätzlich steht dir noch ein microUSB Port mit bis zu 18W zur Verfügung.
USB PD PPS wird unterstützt!
Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh unterstützt den USB PPS Ladestandard!
PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann es sich eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.
Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.
Die PPS Range des USB C 1 und 2 Ports ist 3,0 – 11V bei 3A. Damit ist die PPS Range nicht übermäßig groß, wird aber dennoch das Laden von S21 usw. massiv beschleunigen!
Die Kapazität
Starten wir wie üblich mit der Kapazität der Powerbank. 4smarts spricht von 20000mAh, folgendes konnte ich messen:
Wh
mAh (@3,7V)
% der HA
5V/1A
54,683
14779
74%
9V/1A
55,216
14923
75%
20V/1A
55,073
14885
74%
20V/5A
46,544
12579
63%
Hier sehen wir leider etwas die größte Schwäche der Powerbank. Die effektive Kapazität ist mit 12579 mAh bis 14923 mAh relativ gering.
Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.
Leider ist so etwas oft bei High Power Powerbanks zu beobachten. Vielleicht aufgrund der komplexeren Elektronik geht etwas mehr Energie in Wärme verloren.
100W ohne Drosselung!
Sehr viele 100W USB Powerbanks können die 100W nicht konstant liefern. Diese drosseln sich aufgrund der Temperatur oder aufgrund des Ladestands.
Dies ist aber bei der 4smarts Enterprise 2 nicht der Fall! Die Powerbank kann von Anfang bis Ende die 100W liefern.
Dabei gibt es zwar schon eine deutliche Erwärmung, aber dies primär im Bereich der Elektronik, was so weit okay ist.
Ladetempo
Folgende Geräte habe ich an der 4smarts Enterprise 2 ausprobiert:
USB C
USB A
Samsung Galaxy S21 Ultra
24,6 W
14,1 W
Apple iPhone 12 Pro
18,1 W
9,8 W
Apple iPad Pro 11
26,6 W
4,7 W
Nintendo Switch
18,9 W
7,2 W
Dell XPS 13 9380
44,8 W
ASUS ROG Zephyrus G15
94,2 W
Erfreulicherweise gab es mit keinem der Testgeräte irgendwelche Probleme. Die Powerbank scheint eine gute Kompatibilität zu besitzen. Dabei kann diese sogar die Samsung S20 und S21 Serie mit dem vollen Tempo laden, dank des PPS Supports.
Hier einmal eine grobe Einschätzung für welche Geräte die Powerbank besonders gut geeignet ist.
Geeignet für
Apple
++
Apple Notebooks
++
Huawei
+
OnePlus
0
Oppo
0
Samsung
++
Windows Notebooks
++
Xiaomi
++
Wichtig, diese Tabelle ist nur eine pauschale Einschätzung als grobe Orientierung. Oppo und OnePlus Smartphones sind hier die einzigen Modelle die nicht mit einem Schnelllade ähnlichem Tempo an der Powerbank laden werden.
Wideraufladen der 4smarts Enterprise 2
Du kannst die 4smarts Enterprise 2 wahlweise via USB Power Delivery oder Quick Charge laden. Auch normales Laden an einem 5V Ladegerät ist möglich, dies ist aber mit maximal 12,xW ein Stück weit langsamer.
Via USB PD werden an einem passenden Ladegerät bis zu 100W erreicht.
Dies resultiert in einer 0% auf 100% Ladung in rund 1:05h. Ein laden mit 18W (Quick Charge) dauert rund 4h.
Beides ist ziemlich flott!
Fazit
Die 4smarts Enterprise 2 20000mAh ist eine hervorragende Powerbank! Folgende sind die großen Pluspunkte der Powerbank.
100W USB C Port, der auch konstant 100W liefern kann
PPS Support fürs Samsung Galaxy S21 und Co.
Zusätzlicher Quick Charge Port
Dank der Mischung aus USB PD, Quick Charge und PPS können 99% aller Smartphones, Tablets und sogar sehr viele Notebooks schnell geladen werden
Super schnelles aufladen (1:05h an einem 100W Ladegerät)
Fairer Preis!
Der größte Pluspunkt ist klar der 100W USB C Eingang/Ausgang, welcher auch nicht über Temperatur-Probleme verfügt. Der Port kann also konstant 100W aufnehmen bzw. ausgeben.
Hinzu kommt die Unterstützung des PPS Standards (wichtig fürs S20 und S21) und der Quick Charge Port. Hierdurch kannst du fast alle Smartphones von Apple, Samsung und Xiaomi mit dem vollen Tempo laden.
Was spricht aber gegen die 4smarts Enterprise 2 20000mAh? Vielleicht etwas die Kapazität. In meinem Test konnte ich eine maximal effektiv nutzbare Kapazität von rund 14xxmAh bzw. 55Wh messen. Dies ist eine akzeptable Kapazität, aber halt auch nicht großzügig.
Dennoch kann ich die 4smarts Enterprise 2 20000mAh unterm Strich problemlos empfehlen! Eine High End Powerbank für weniger Geld wirst du aktuell nicht bekommen.
Wenn du nach einem günstigen und leistungsstarkem Smartphone suchst, dann wirst du an Realme in der oberen Mittelklasse nicht vorbei kommen. Diese bieten mit dem Realme GT zum Beispiel ein extrem gutes und leistungsstarkes Smartphone für unter 500€ an.
Mit dem Realme GT Master Edition wird nun nachgelegt. So stellt die Master Edition keine größere Version des regulären Realme GT dar, sondern eine leicht abgespeckte “Lite” Version.
Diese ist natürlich entsprechend günstiger und kann für unter 400€ bekommen werden.
400€ für einen Snapdragon 778G, 128/256GB Speicher, 6/8GB RAM und eine 3-fach Kamera mit 64 Megapixel primär Sensor ist kein schlechter Deal, ganz im Gegenteil!
Das Realme GT Master Edition könnte ein absoluter Preis/Leistungs-Hit sein! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Smartphone überzeugen?
An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen der GT Master Edition für diesen Test.
Realme GT vs Realme GT Master Edition
Schauen wir uns zunächst einmal die Unterschiede des Realme GT und der Master Edition an.
GT
GT Master Edition
Display
6.43″, 2400×1080 Pixel
6.43″, 2400×1080 Pixel
Bildwiederholungsrate
120 Hz
120 Hz
SoC
Qualcomm Snapdragon 888
Qualcomm Snapdragon 778G
RAM
8 / 12 GB
6 / 8 GB
Speicher
128 / 256 GB
128 / 256 GB
Primäre Kamera
64 MP F1.8
64 MP F1.8
Sekundäre Kamera
8 MP F2.3
8 MP F2.3
Frontkamera
32 MP F2.5
16 MP F2.5
Akku
4500 mAh
4300 mAh
Auch wenn der Name “Master Edition” auf etwas anderes hindeutet, handelt es sich bei dieser um eine Art Lite Version.
Der wichtigste Unterschied ist der SoC, welcher ein Downgrade vom Snapdragon 888 auf den Snapdragon 778G erfahren hat.
Abseits davon ist z.B. das Display und das Kamera-Setup identisch.
Das Realme GT Master Edition
Das GT Master Edition gibt es in zwei Versionen, der Voyager Grey Version und den regulären Versionen. Die Voyager Grey Version verfügt über eine sehr auffällig gestaltete Rückseite im “Koffer-Design”.
Die anderen Versionen hingegen besitzen eine reguläre Rückseite aus Plexiglas. So würde ich das Design dieser Modelle als unauffällig und klassisch bezeichnen. Wir haben Glas auf der Front, einen Rahmen im Aluminium-Design und eine Rückseite im Glas-Design.
Auch der Kamera-Buckel mit immerhin drei Modulen ist nicht übermäßig hervorstechend.
Ich habe “Aluminium-Design” geschrieben. Aufgrund des Preises setzt Realme abseits von der Front auf Kunststoff. Das Smartphone ist soweit gut verarbeitet, wirkt aber auch nicht spektakulär oder außergewöhnlich.
Gehen wir einmal um die Master Edition herum.
Auf der Front finden wir das 6,43 Zoll AMOLED Display mit sehr minimalem Rahmen. Hierdurch ist das Smartphone trotz des großen Displays nicht zu klobig.
Ebenfalls auf der Front ist die 32 Megapixel Frontkamera und ein Fingerabdruckscanner unter dem Display.
Der Einschalter befindet sich an der üblichen Position am rechten Rand des Smartphones. Die Lautstärkewippe ist beim Realme GT Master Edition am linken Rand angebracht, was vielleicht etwas ungewohnt sein kann.
Auf der Unterseite ist wie üblich der USB C Ladeport, der primäre Lautsprecher und ein 3,5mm Kopfhöreranschluss. Letzterer ist ja mittlerweile eine Seltenheit bei modernen Smartphones.
Im Gegenzug fehlt dem GT Master Edition aber ein Wasserschutz und kabelloses Laden.
Das Display
Im Realme GT Master Edition steckt ein 6,43 Zoll Display mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln. Wir haben also ein etwas in die Länge gezogenes Full HD Display. Dieses setzt auf die AMOLED Technologie und besitzt eine Bildwiederholungsrate von 120Hz.
Hierdurch wirken Animationen, das Scrollen im Web usw. viel weicher als bei einem 60Hz Display. Und ja der Unterschied ist wirklich deutlich spürbar.
Allgemein bietet das Display des GT Master Edition eine sehr gute Qualität! Farben sind wunderbar satt, Blickwinkel top und der Kontrast AMOLED typisch herausragend.
Hinzu kommt eine gute maximale Helligkeit! Kurzum das Display ist absolut nichts worüber du klagen könntest.
Lautsprecher
Leider setzt Realme beim GT Master Edition nur auf einen Lautsprecher für die Medien Wiedergabe.
Hierdurch klingt das Smartphone etwas dünn. Allgemein ist der primäre Lautsprecher etwas hellklingend und hat wenig Bass. Die maximale Lautstärke passt, genau wie die Klangschärfe und die Klarheit.
Der Lautsprecher im GT Master Edition ist also wirklich nichts Besonderes, ist aber akzeptabel.
Die Kamera(s)
Das Realme GT Master Edition verfügt über drei Kamera-Module auf der Rückseite.
Hauptkamera 64 Megapixel F1.8 Omnivision OV64B
Weitwinkelkamera 8 Megapixel F2.3 Sony IMX355
Makrokamera 2 Megapixel Omnivision OV02B10
Hier sehen wir natürlich auch einen kleinen Nachteil aufgrund des günstigen Preises. So ist die Hauptkamera durchaus ordentlich!
Allerdings die Weitwinkelkamera ist mit 8 Megapixeln natürlich etwas eingeschränkt. Die Makrokamera ist mit ihren 2 Megapixel ein absolutes Gimmick.
Wie steht es aber um die Qualität? Schauen wir uns hierfür ein paar Testbilder an:
Die Hauptkamera des Realme GT Master Edition bietet generell eine gute Qualität. Bilder sind ausreichend scharf und detailliert. Zudem haben wir einen sehr “freundlichen” Bildstyle.
Aufnahmen sind also tendenziell sehr hell und bunt!
Allerdings ist auch nicht alles perfekt. So ist die Leistung im Ultra Low Light nicht auf dem Level eines Flaggschiff Smartphones und auch die Dynamik schwächelt teils etwas.
Im Vergleich zum Samsung Galaxy S21 Ultra sind die hellen Flecke im Bild deutlich mehr “ausgebrannt”. Allgemein hat das Realme GT Master Edition ein etwas helleres Bild.
Dennoch wenn wir bedenken, dass dies ein Vergleich eines 1000€ Smartphones mit einem 400€ Smartphone ist, dann schneidet das Realme GT Master Edition sehr gut ab!
Auch die Weitwinkelkamera ist Okay.
Die Aufnahmen sind akzeptabel, aber klar etwas weniger scharf als die Hauptkamera. Dies fällt aber primär beim Betrachten auf einem größeren Monitor auf.
Auf dem Smartphone selbst betrachtet wirken die Aufnahmen Stimmig. Farben und der generelle Bildstyle sind okay, aber gerade an den Rändern fällt doch die Schärfe massiv ab.
Benchmarks
Die wichtigste Änderung zum regulären Realme GT ist der Qualcomm SM7325 Snapdragon 778G in der Master Edition.
Der Snapdragon 778G ist ein sehr neuer SoC den Qualcomm aufgrund der aktuellen Chip-Krise eingeführt hat. Im Gegensatz zum Snapdragon 888 oder dem 780 setzt der 778G nicht auf das 5nm Verfahren, dessen Chips aktuell knapp sind, sondern auf das 6nm Verfahren.
Diese Änderung spart etwas kosten und verbessert die Verfügbarkeit. Wie steht es aber um die Leistung? Schauen wir uns hierfür ein paar Benchmarks an.
Wie zu erwarten war sehen die Benchmarks ganz gut aus! Je nach Benchmark landet das Realme GT Master Edition im Mittelfeld bis unterm Oberfeld.
In der Praxis
Was soll ich hier groß sagen? Die Hardware des Realme GT Master Edition ist zwar nicht ganz so stark wie vom regulären GT, aber diese ist mehr als ausreichend Leistungsstark.
So läuft die Benutzeroberfläche absolut Butter weich, was auch am 120Hz Display liegt. Ebenso die üblichen Apps wie Facebook, Instagram usw. laufen absolut perfekt. Das Scrollen durch den Feed ist super weich und flüssig.
Auch Spiele laufen einwandfrei auf dem Realme GT Master Edition. Erst wenn es um Dinge wie Emulation geht kannst du einen Unterschied zum großen Bruder dem GT merken.
Hier auch nochmal Lob an Realme, welche auch bei der Software einen top Job gemacht haben! Die Software läuft sehr gut und schein gut optimiert zu sein. Diese bietet auch einen guten Funktionsumfang, auch wenn ich weiterhin die Software von OnePlus bevorzuge.
Der WLAN empfang (nach dem WLAN 6 Standard) sieht soweit gut aus, genau wie der LTE Empfang.
Der Fingerabdruckscanner ist flott, aber nicht ganz so flott wie z.B. bei OnePlus.
Fazit
Das Realme GT Master Edition ist ein klasse Smartphone, wenn du nicht mehr als 400€ ausgeben möchtest!
Realme ist hier erfreulich wenig Kompromisse eingegangen, trotzt des günstigeren Preises. Im Kern ist die Master Edition ein High End Smartphone!
Der Qualcomm Snapdragon 778G bietet eine gute Performance.
Die 64 MP Hauptkamera macht gute bis sehr gute Bilder, kann aber nicht ganz mit den großen Flaggschiffen mithalten.
Das AMOLED Display ist top, auch dank der 120Hz.
Die Akkulaufzeit ist gut und das Laden super flott.
Gerade die Kombination aus guter Hauptkamera und flottem Prozessor weiß zu überzeugen! Zwar ist der 778G natürlich langsamer als der Snapdragon 888, aber in der Praxis fällt dies nur sehr selten auf.
Ähnliches gilt auch für die Hauptkamera, welche wirklich gute Bilder liefern kann, aber natürlich nicht mit dem S21 Ultra und Co. mithalten kann, aber so riesig sind die Unterschiede auch nicht. Wo liegen aber die Schwächen der GT Master Edition?
Kunststoff Rückseite
Zusätzliche Kameramodule eher schwach
Kein Wasserschutz
Kein Kabelloses Laden
Du musst bei einem günstigen Smartphone wie der Realme GT Master Edition natürlich auf kabelloses Laden und Wasserschutz verzichten. Dies ist in der Regel nur den High End Modellen vorbehalten.
Auch die sekundäre Kamera ist eher mäßig und wir haben keine Zoom Kamera.
Dennoch unterm Strich ist das Realme GT Master Edition ein klasse Smartphone das alles kann was die meisten von uns im Alltag benötigen, dies auch zu einem fairen Preis!
Mit der Turbo Station TS-873A-8G bietet QNAP ein neues High End NAS für alle die ein paar mehr Festplatten-Schächte suchen.
So verfügt das TS-873A-8G über 8 Festplatten-Schächte und basiert auf dem AMD Ryzen Embedded V1500B. Hinzu kommen zwei 2,5Gbit LAN Ports, 2x NVME SSD Steckplätze und einen PCIe 3.0 Erweiterungsslot, für weitere SSDs oder 10Gbit LAN.
Damit ist das TS-873A-8G schonmal ein Stück weit besser ausgestattet als das vergleichbare Konkurrenz-Modell aus dem Hause Synology.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die QNAP Turbo Station TS-873A-8G überzeugen? Finden wir es heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an QNAP für das Zurverfügungstellen der TS-873A-8G für diesen Test.
Die QNAP Turbo Station TS-873A-8G im Test
Mit 329 x 188 x 281 mm ist die TS-873A-8G schon ein ordentlicher Brocken. Nicht verwunderlich, in dieser finden bis zu 8 HDDs Platz.
Diese lassen sich über die Front entnehmen. Das TS-873A-8G ist auch das erste NAS von QNAP dem ich begegnet bin, dass Schraubenlose Festplatten-Schlitten nutzt. Diese sind zudem entkoppelt, was die Lautstärke etwas reduzieren sollte.
Jedes Laufwerk verfügt zudem über eine Status-LED und lässt sich anschließen.
Wirklich spannend wird es aber erst noch einmal auf der Rückseite. Hier finden sich zunächst vier Lüfter, 2x 120mm, 1x 60mm und 1x 25mm. Die beiden 120mm Lüfter sind für die HDDs, der 60mm für den SoC und der 25mm für das Netzteil.
Des weiteren sind hier natürlich die beiden LAN Ports, welche bis zu 2,5Gbit LAN unterstützen, zwei USB 3.0 Ports und ein USB C Port.
Der SoC
Das Herzstück der TS-873A-8G NAS stellt der AMD Ryzen Embedded V1500B dar. Bei diesem handelt es sich um einen 4 Kerne, 8 Threads SoC, der mit 2,2GHz Taktet und bis zu 15W Leistungsaufnahme besitzt.
Grundsätzlich keine schlechte Wahl für ein NAS, vor allem hat der Chip recht viel Power, allerdings bei aller Liebe es handelt sich hier noch um einen AMD Ryzen der 1. Generation im 14nm Format.
Erneut kein schlechter Chip, aber die neueren Ryzen sind nochmal eine andere Liga was Leistung und Effizienz angeht.
Den gleichen SoC nutzt Synology bei seiner DiskStation DS1821+. Der V1500B scheint also den NAS Herstellern zu gefallen.
QTS
Auf Seiten der Software nutzt QNAP QTS. QTS ist ein Linux basiertes Betriebssystem, das in deinem Browser läuft!
Ein QNAP NAS hat also mehr als nur eine einfache WebUI. Du hast ein volles Betriebssystem im Browser, mit Fenstermanager, App Store usw.
Ausgeliefert wird das TS-873A-8G noch mit QTS 4.5, allerdings läuft zum Zeitpunkt des Tests bereits die QTS 5 Beta. Damit dieser Test etwas besser altert habe ich mich entschieden bereits auf QTS 5 zu setzen.
Du rufst die Benutzeroberfläche wie meist üblich durch die Eingabe der IP Adresse des NAS in deinem Webbrowser auf. Beim ersten Mal wirst Du zur Einrichtung aufgefordert, in Zuge dessen musst Du ein Benutzerkonto anlegen und das NAS lädt automatisch die aktuelle QTS Version.
Nach einer Weile kannst Du dich dann in QTS Einloggen. Dort erwartet dich dann zunächst der “Desktop”, der auf ein Kachel- Design setzt.
Hinter jeder Kachel verbirgt sich diverse Feature und Einstellungen.
Systemsteuerung = Hier finden sich alle Einstellungen wie Benutzer, freigegebene Ordner, Dienste, Software Updates usw.
File Station = Dies ist der lokale Filebrowser.
Speicher & Snapshots = Hier kannst du die installierten Festplatten sehen, diese einem Pool hnzufügen, ein RAID erstellen usw.
App Center = Ich denke der Name ist schon recht deutlich, das App Center ist der App Store des QTS Systems.
Der erste Schritt in QTS sollte dich in Speicher und Snapshots bringen, wo du die Festplatten einrichtest.
Grundsätzlich würde ich zwar QTS als sehr nutzerfreundlich einstufen, allerdings verglichen mit Synology ist doch eine leicht andere Zielgruppe offensichtlich.
Während Synology NAS Systeme auf eine sehr einfache Nutzung, große Texte und Bilder usw. getrimmt sind, wirkt QNAPs QTS etwas professioneller und technischer.
Dies ist gerade bei der Festplatteneinrichtung und den Snapshots offensichtlich. QNAP gibt dir hier durchaus ein paar Möglichkeiten die Synology so nicht erlaubt.
Ein Beispiel, die beiden NVME Slots bei der Synology DiskStation DS1821+ lassen sich nur als SSD Cache nutzen. QNAP erlaubt dir die beiden NVME SSD Slots auch als normale Laufwerke zu nutzen oder als SSD Cache.
Allerdings bist Du ein kompletter Neuling, dann ist sicherlich Synology etwas einfacher als QNAP. Allerdings würde ich QTS immer noch als 10x einfacher und benutzerfreundlicher einstufen als FreeNAS bzw. TrueNAS.
Ohne das App Center zu nutzen, bietet das TS-873A-8G alle Basis-Feature die du von einem NAS erwarten kannst. Du kannst freigegebene Ordner und Benutzer erstellen und via Netzwerk (SMB, Apple und NFS) auf dieses zugreifen.
Allerdings gibt es im App Center diverse Erweiterungen, welche die Möglichkeiten des NAS etwas “erweitern”.
Hier gibt es hunderte Apps, welche wir nicht alle durchgehen können, aber wir schauen uns ein paar besonders interessante an.
Container Station
Vielleicht hast Du schon einmal von Docker gehört. Docker ist ein extrem mächtiges und spannendes Programm, welches Dir erlaubt Abbilder von Programmen herunterzuladen und diese in einer neutralen virtuellem Umgebung laufen zu lassen.
Hierzu zählen vor allem Server-Anwendungen, wie der HomeAssisstent, der UniFi Controller, ein Minecraft Server, diverse Datenbanken Server usw.
Im Gegensatz zu klassischer Virtualisierung ist Docker ein gutes Stück leichter, sowohl was die Nutzung angeht wie auch beim Ressourcen Hunger.
Die Container Station macht es dir nun besonders leicht solche Docker Images auf deinem NAS laufen zu lassen.
Hybrid Backup Sync
Hybrid Backup Sync oder HBS ist QNAPs “Backup” Programm. Dies erlaubt dir die Daten deines NAS auf einem gesonderten Server oder in der Cloud zu sichern. Dies ist absolut sinnvoll, falls es zu einem Komplettausfall des NAS kommt (Feuer, Blitzschlag usw.)
HBS unterstützt dabei alle gängigen Cloud Anbieter wie Dropbox, Google Drive, HiDrive, OneDrive usw. Du kannst die Daten auch verschlüsseln, so dass der Cloudanbieter diese nicht auslesen kann.
Dabei unterstützt das System die Deduplizierung, doppelte Daten werden also nicht doppelt gesichert, sondern nur einmal.
QuMagie
QuMagie ist eine Art Google Foto Klon. Du kannst hier Bilder von deinem PC oder Smartphone (letzteres auch automatisch) hochladen und dann in einer Galerie sortieren und betrachten.
Dabei nutzt QuMagie eine sogar eine AI für eine Objekterkennung. Grundsätzlich bin ich mit QuMagie zufrieden, allerdings die Objekterkennung ist sehr dürftig!
Teilweise zeigt diese eine gewisse Brillanz, teils werden aber offensichtliche Objekte nicht erkannt.
Die Performance
Nicht ganz unwichtig ist natürlich die Leistung eines NAS. So besitzt das TS-873A-8G zwei 2,5GBit LAN Ports, was mich sehr freut! Synology verbaut bei seinen Systemen unbegreiflicherweise weiterhin nur Gbit LAN….
Du kannst auch 10GBit LAN via PCIe Karte nachrüsten. In diesem Test konzentrieren wir uns aber nur auf die 2,5GBit LAN Ports.
Die Datenraten werden von mir unter Windows gemessen, mit einer bzw. Vier 6TB Seagate IronWolf und einer 2,5 Zoll Crucial SSD.
Wenig überraschend kann das QNAP TS-873A-8G die 2,5Gbit LAN Verbindung voll ausnutzen, sofern deine Laufwerke mithalten können.
Lesend wie auch schreibend sind 296MB/s möglich. Mit einer 10Gbit LAN Karte sollten durchaus auch Datenraten im Bereich 1000MB/s durchaus machbar sein, dank des AMD Ryzen Embedded V1500B.
Verschlüsselung
Du kannst deine Daten auf dem TS-873A-8G natürlich auch verschlüsseln. Warum solltest du dies tun? Einerseits falls du sensible Daten hast die du vor physischen Zugriffen schützten möchtest, andererseits wenn du die HDDs irgendwann mal entsorgst oder zum Hersteller einsendest, musst du dir keine Gedanken machen, dass hier irgendwas wiederhergestellt werden kann.
Hier stehen dir bei QNAP zwei Optionen zur Verfügung. Einerseits kannst Du die HDDs komplett verschlüsseln. Hierfür müssen deine HDDs aber SED unterstützen. SED = Selbstverschlüsselnde Laufwerke. Hierbei übernimmt nicht das NAS die Verschlüsselung, sondern die HDDs (oder SSDs) verschlüsseln sich selbst.
Dies wird aber nur von wenigen Laufwerken unterstützt.
Alternativ kannst Du auf Ordner-Basis Verschlüsseln. Dies geht bei jeder HDD und SSD, kostet aber etwas Leistung.
In meinem Test sank die Schreibrate von 296 MB/s auf 258 MB/s. Dies ist so weit okay.
Stromverbrauch
Der Stromverbrauch bei einem NAS hängt extrem von den verbauten Laufwerken ab. Setzt du 8x HDDs in das TS-873A-8G, dann benötigen diese ein vielfaches des Stroms des eigentlichen NAS.
Schauen wir uns daher den Stromverbrauch nur mit einer SSD an. Dies ist also der “minimale” Verbrauch. Hier benötigt das NAS im normalen Leerlauf rund 18,8W.
Mit 4x 6TB HDDs (Seagate IronWolf) braucht das NAS im Übrigen 47,4W im normalen Leerlauf.
Fazit
Wenig überraschend ist das QNAP TS-873A-8G ein hervorragendes NAS! Der AMD Ryzen in Kombination mit den beiden 2,5Gbit LAN Ports sorgt für eine gute Leistung, auch ohne zusätzliche 10Gbit LAN Karte.
So kannst Du mit den passenden Laufwerken problemlos 296 MB/s in beide Richtungen erreichen. Selbst verschlüsselt sind schreibend noch gute 250MB/s+ möglich.
Weitere Pluspunkte gibt es für die zwei NVME SSD Slots und die zwei PCIe Slots. Letztere erlauben dir mehr NVME SSDs und/oder 10Gbit LAN nachzurüsten. Die NVME SSDs im TS-873A-8G können für Caching oder auch einfach als Speichererweiterung genutzt werden.
Softwareseitig sehe ich viel Licht, gerade mit QTS 5! So wirkt QTS 5 sehr professionell und bietet gerade mit der sehr guten Backup Software (HBS) und den diversen Virtualisierungsprogrammen einige Möglichkeiten.
Hier kann sich QNAP auch etwas von Synology absetzen. Synologys Software ist schon noch etwas hübscher und die mobilen Anwendungen sind besser, aber die professionellen Programme für einen Server sind bei QNAP etwas umfangreicher und komplexer.
Wo sich Synology gefühlt primär an Heimnutzer richtet, scheint QNAP mehr hinter den Systemadministratoren her zu sein.
Mit 1000€+ ist das TS-873A-8G sicherlich kein günstiges System, aber QNAP hat hier sehr viel richtig gemacht!
Gerade ist das letzte Gewinnspiel beendet und schon geht es weiter. In diesem Gewinnspiel kannst du den yeedi 2 Hybrid Saugroboter gewinnen.
Ich zietiere an dieser Stelle einfach mal das Fazit aus meinem Test des yeedi 2 Hybrid:
„Der yeedi 2 Hybrid ist ein extrem spannender Saugroboter! Dies liegt vor allem an der Navigation.
Nur sehr wenige Saugroboter nutzen eine Kamera-Navigation und bei diesen handelt es sich meist um recht teure Modelle, wie z.B. von iRobot. Die Navigation des yeedi 2 Hybrid ist klar nicht ganz perfekt, aber beispielsweise nur leicht schlechter als vom iRobot S9+, was schon beeindruckend ist.
Hierdurch kommt der yeedi 2 Hybrid vor allem mit großen und offeneren Wohnungen bis mittelkomplexen Wohnungen gut klar. Hier und da kann er sich in „problematischen“ Ecken mal verlaufen, dies ist aber kein übermäßig großes Problem.
Hinzu kommt eine gute bis sehr gute Saugleistung, sowohl auf glatten Böden wie auch auf Teppichböden. Habt Ihr sehr viele Teppiche und diverse haarende Tiere, dann kann es vielleicht mal nötig sein alle 1-2 Wochen mal manuell nachzusagen, aber der yeedi 2 Hybrid holt pro Fahrt den überwältigenden Anteil der Haare und des Schmutzes ein.
Minuspunkte gibt es für den kleinen Schmutzauffangbehälter und die etwas ungenauere Karte in der App, welche NoGo Zonen usw. etwas erschwert. Pluspunkte wiederum für die gute App und den leisen Betrieb.
Kurzum, der yeedi 2 Hybrid ist ein sehr ordentlicher Saugroboter, für alle Nutzer mit etwas offeneren mittelgroßen bis großen Wohnungen.“
Teilnahme
Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.
Techtest.org
Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen). Ihr müsst nicht zwingend Euren vollen Namen beim Kommentieren angeben.
Facebook
Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.
Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.
Instagram
Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.
Die Auslosung
Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 17.10.21 Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ der Gewinner bzw. die Gewinnerin gezogen.
Datenschutz und Wichtiges
Eure Daten werden nur für dieses Gewinnspiel genutzt und nicht weitergegeben! Beachtet natürlich die Datenschutzbedingungen von Facebook usw. wenn Ihr über diese Plattformen teilnehmt.
Lediglich die Daten des Gewinners werden an DHL und die Marketing-Agentur von Einova für den Versand des Gewinns weitergegeben und ich veröffentliche Euren Vornamen nach Abschluss des Gewinnspiels.
Gewinnspiel
Allgemein
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.
Gewinn
1x yeedi 2 Hybrid Wert ca. 270€
Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
Vom 03.10.21 bis zum Abend des 17.10.21
Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.
Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.
Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.
Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen
Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!
Seagate bietet mit der FireCuda eine externe “Gaming HDD” an. Diese soll sowohl durch ein schickes Design mit RGB Beleuchtung punkten wie auch natürlich mit hohen Datenraten.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist hier die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB wirklich gut oder “besser” als eine 08/15 externe HDD? Finden wir dies in einem kurzen Test heraus!
Die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB im Test
Die FireCuda Gaming HDD ist eine erfreulich schicke und kompakte externe HDD. Seagate setzt auf ein komplett schwarzes Gehäuse aus Kunststoff. Dieses misst 122 x 80 x 14,3 mm. Die größeren Version der HDD werden aber klar schwerer sein.
Eine kleine Besonderheit der “Gaming” HDD ist ein kleiner RGB LED Streifen auf der Front. Dieser leuchtet im Normalfall orange, kann aber via Software in der Farbe verstellt werden. Grundsätzlich finde ich den LED Streifen schick gemacht!
Minuspunkte gibt es für den microUSB 3.0 Port! Ich kann nicht so recht verstehen warum Seagate hier weiterhin auf diesen Anschluss setzt und nicht auf USB C?
Ein passendes kurzes microUSB auf USB A Kabel liegt bei.
Testsystem
Folgendes Testsystem kam für alle Benchmarks zum Einsatz
Intel NUC 11 Pro
Intel Core i5-1135G7
16GB RAM
1TB SSD (Corsair MP600)
Intel Iris Xe Graphics
Test und Benchmarks
Beginnen wir mit dem Klassiker, CrystalDiskMark. CrystalDiskMark ist ein sehr guter Benchmark, welcher allerdings nur bedingt für HDDs geeignet ist.
Die Leistung von HDDs schwankt stark je nachdem wie voll diese sind. Müssen Daten weiter in der Mitte der Scheiben im Inneren geschrieben werden, dann geschieht dies langsamer.
CrystalDiskMark zeigt also nur die absoluten Optimalwerte.
Mit 138 MB/s bietet die Seagate FireCuda Gaming HDD 1TB ein ordentliches Tempo, für eine 1TB HDD. Dies sind aber natürlich nur Peek-Werte.
Viel spannender sind aber die Ergebnisse von HD Tune, welche die oben beschriebenen Besonderheiten von HDDs widerspiegeln.
Hier erreicht die HDD 136 MB/s in der Spitze und 60,8 Mb/s im Minimum. Im Schnitt kommt diese auf 106,6 MB/s. Dies sind gar nicht mal schlechte Werte für eine 1TB HDD!
Die Zugriffszeit ist mit 19,9ms durchschnittlich für eine externe 2,5 Zoll HDD.
Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung
Schauen wir uns zum Abschluss noch die Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung an.
Bei konstanter Last konnte ich die HDD auf bis zu 45 Grad treiben. 45 Grad ist ausreichend kühl und nicht kritisch für eine HDD. Diese Temperatur habe ich im Übrigen bei einer Hitzewelle mit 30 Grad gemessen, dies ist also schon der “Worst Case”.
Die Leistungsaufnahme im Leerlauf lag bei +- 1,25W. Unter Last stieg diese auf 2,75W bis 3,1W.
Fazit
Es kommt letztendlich auf den Preis an! Ihr zahlt für das Gaming Design einen kleinen Aufpreis. Die im Inneren verbaute HDD ist gut und schnell, aber auch nicht außergewöhnlich.
Kauft Ihr eine normale Seagate 2,5 Zoll externe HDD stehen die Karten gut, dass diese ein ähnliches Tempo liefert.
Dennoch würde ich das Gehäuse der HDD als gut bis sehr gut einstufen, abseits der Nutzung von microUSB. Das Tempo der HDD ist mit 136 MB/s in der Spitze gut und die Hitzeentwicklung unkritisch.
USB Power Delivery hat viele Ausbaustufen. Die traditionell kleinste Ausbaustufe war 18W. Allerdings tauchen aktuell vermehrt 20W USB Power Delivery Ladegeräte auf, welche die kleinen 18W verdrängen.
Aber warum ist das der Fall? Der Unterscheid von 18W zu 20W ist nicht sonderlich groß, warum sollte ich dann ein neues 20W Modell kaufen?
Dieser Frage gehen wir einmal in diesem Artikel nach!
18W vs. 20W, USB Power Delivery
Die meisten USB C Ladegeräte setzen auf den so genannten Power Delivery Standard. USB Power Delivery, auch USB PD genannt, ist der “Standard”, welcher von den meisten Herstellern genutzt wird.
USB Power Delivery kann dabei für eine Vielzahl an Geräten genutzt werden, ob nun Smartphone, Tablet oder Notebook. Die Watt Angabe soll dir dabei nur eine schnelle Übersicht geben. Viel wichtiger ist eigentlich die “Detailangabe”. So kann ein 18W Ladegerät meist 5V/3A oder 9V/2A bieten. Ein 20W Ladegerät kann ebenfalls 5V/3A oder 9V/2,22A.
Die 9V Stufe ist die “Schnellladestufe” und hier ist 9V/2A einfach eine schönere Zahl als 9V/2,22A, weshalb vermutlich ursprünglich 18W sich als Standard etabliert hat (9V * 2A = 18W).
Woher kommt 20W?
Woher kommen nun aber die 20W USB PD Ladegeräte? Diese neue Stufe hat Apple etabliert, gemeinsam mit dem iPhone 12 Pro.
Es handelt sich hierbei nicht um einen neuen Standard oder ähnliches, sondern einfach um eine minimal höhere Ausbaustufe, ähnlich wie ein 30W Ladegerät eine nochmals höhere Ausbaustufe ist.
So ist ein 20W Ladegerät mit allen “alten” 18W Smartphones voll kompatibel. Mach Dir hier wegen der höheren Leistung keine Sorgen, es kann nichts überladen oder zu schnell geladen werden. Du kannst auch einfach ein 30W Ladegerät anstelle eines 18W oder 20W Modells nutzen.
Warum nun 20W USB PD?
Warum wir nun 20W Ladegeräte benötigen, kann ich Euch um ehrlich zu sein auch nicht genau sagen. Apple hat dies mit dem iPhone 12 Pro begonnen.
Spannenderweise kann das iPhone 12 Pro gar nicht mit 20W laden, sondern nur mit 17,xW.
Das iPad Pro und die MacBooks können mit 20W laden, aber diese Geräte können auch mit 30W bzw. 60W laden. Der Sprung von 18W auf 20W macht hier den Braten wirklich nicht fett.
Ich vermute der Sprung von 18W auf 20W ist bei Apple die Schuld des MagSafe Ladegerätes!
Das Apple MagSafe Ladegerät kann das iPhone 12 Pro mit bis zu 15-18W laden. Da das kabellose Laden aber nur semi-effizient ist, benötigen wir etwas mehr “Eingangsleistung”. Und ja in der Praxis nimmt das MagSafe Ladegerät wirklich bis zu 20W auf.
Daher meine Vermutung bzw. Beobachtung, das einzige Gerät das wirklich von dem 20W Ladegerät profitiert ist das Apple MagSafe Ladegerät.
Ein 20W Ladegerät für Android Smartphones?
20W Ladegeräte sind zwar eine “Erfindung” Apples, diese setzen aber auf den normalen Power Delivery Standard.
Also ja ein 20W USB C Ladegerät ist genauso für Android Smartphones geeignet wie ein 18W Ladegerät.
Habt Ihr durch die zusätzlichen 2W einen Vorteil? Nicht wirklich! Selbst wenn es ein Android Smartphone geben würde, das die zwei zusätzlichen Watt nutzt (mir ist noch keins begegnet), würde es in der Praxis nicht auffallen.
Mir ist aber bisher noch kein Android Smartphone über den Weg gelaufen das an einem 20W Ladegerät schneller lädt als an einem 18W Ladegerät, schaden tun die 2W mehr aber auch nicht.
Zusammengefasst
20W USB PD Ladegeräte entsprechen weiterhin dem normalen USB Power Delivery Standard und können daher genauso genutzt werden wie die 18W Ladegeräte.
Mir ist aktuell kein Smartphone bekannt das zwingend ein 20W Ladegerät benötigt oder überhaupt einen Vorteil davon hat. Selbst das iPhone 12 Pro lädt an einem 20W Ladegerät nicht schneller als an einem 18W Ladegerät.
Die 20W werden nur für das MagSafe Ladegerät benötigt!
Allerdings schaden die zusätzlichen 2W in der Praxis nicht. Mehr Leistung ist immer gut!
Ubiquitis UniFi System wird den meisten von euch sicherlich etwas sagen, wenn Ihr euch für diesen Artikel interessiert. UniFi ist DAS WLAN System für Enthusiasten und viele professionelle Nutzer, die ein einfaches und günstiges, großes WLAN System suchen.
Allerdings gab es bei Ubiquitis ein paar Entwicklungen die nicht jedem gefallen. Die Produkte werden merklich teurer und Ubiquiti drängt euch immer mehr Richtung Cloud Nutzung. Die UniFi Dream Machine Pro lässt sich gar nicht mehr ohne Cloud Account nutzen.
Aber was sind die Alternativen? Die spannendste Alternative ist TP-Link Omada. Mit Omada hat TP-Link durchaus einige Elemente von UniFi übernommen. So ähnelt sich das Interface stark und der generelle Aufbau des Systems ist ähnlich.
Auch bietet TP-Link ein großes Sortiment an Omada Geräten an, dies zumeist auch zu einem sehr guten Preis!
Wollen wir uns das TP-Link Omada System daher einmal in einem kleinen Test ansehen, vielleicht ist dies ja sogar eine bessere Alternative zu UniFi!
An dieser Stelle vielen Dank an TP-Link für das Ausleihen der Komponenten in diesem Test.
Was benötigen wir für TP-Link Omada?
Um TP-Link Omada zu nutzen, benötigst du zunächst den Omada Controller. Die Controller Software ersetzt die Benutzeroberfläche der einzelnen Komponenten und erlaubt es dir mehrere Netzwerk Geräte von einer Benutzeroberfläche aus zu steuern.
Zudem siehst du im Omada “Desktop” auch alle verbundene Geräte, Clients usw. Und du kannst neue Netzwerk Komponenten mit einem Klick einrichten.
Für eine “optimale Nutzererfahrung” sollte die Omada Server Anwendung 24/7 laufen.
Hierfür hast du mehrere Möglichkeiten. So ist die Omada Server-Anwendung für fast alle Plattformen verfügbar, inklusive Docker und dem Raspberry PI. Gerade via Docker sollte so etwas wie ein Omada Controller gut zu betreiben sein. https://hub.docker.com/r/mbentley/omada-controller
Alternativ kannst du auch einen Hardware Controller kaufen. Dies ist eine kleine oder große Box, auf welcher die komplette Software läuft. Dies ist natürlich etwas zuverlässiger, macht aber primär im Geschäftskunden Umfeld Sinn.
Neben dem Controller benötigst du auch TP-Link Omada kompatible Geräte.
Erfreulicherweise ist die Auswahl an Omada kompatiblen Geräten seitens TP-Link recht groß.
Die TP-Link Omada Controller Software
Du musst natürlich zunächst die Omada Controller Software einrichten. Dies geht aber super einfach! Einfach die IP Adresse des Controllers in deinen Webbrowser eingeben und Informationen wie Benutzername, Passwort, WLAN Namen usw. ausfüllen und fertig! Es werden hier keine erweiterten Informationen angefordert, also praktisch jeder kann die Einrichtung problemlos bewerkstelligen.
WICHTIG! Es ist möglich den Controller mit der Cloud zu verbinden um Einstellungen von Unterwegs anzupassen, dies ist aber zu 100% optional! Du musst KEIN Konto bei TP-Link anlegen!
Um die Benutzeroberfläche aufzurufen musst du erneut die IP Adresse des Controllers in deinen Webbrowser eingeben.
Auf der Startseite siehst du zunächst eine Übersicht über verbundene Geräte, die aktuelle Auslastung deines Netzwerks, ob es Alarme gab usw.
Dabei sind viele dieser Angaben in Diagrammform dargestellt. Allgemein ist die Benutzeroberfläche optisch recht hübsch geworden.
Der nächste Menüpunkt sind die Statistiken. Hier findest du schöne Langzeitdiagramme zu Informationen zu der Anzahl an Clients, dem Trafik, wie hoch die Auslastung des jeweiligen Geräts ist usw.
Wie viele Informationen hier angezeigt werden schwankt stark basierend darauf was für Geräte du in deinem Omada System hast!
Mit einem Gateway in deinem Netzwerk kannst du beispielsweise deutlich mehr Informationen zur Internet/Netzwerk Nutzung sehen. Bei WLAN AccessPoints kannst du logischerweise nur Daten sehen, die auch durch diese Geräte gegangen sind.
Unter Devices kannst du alle verbundene Omada Geräte sehen und verwalten. Hast du ein neues Omada Gerät musst du dieses einfach nur mit dem Strom und Netzwerk verbinden, anschließend taucht dieses im Controller auf und du kannst dieses mit einem Klick einbinden. Einstellungen usw. werden dabei automatisch auf das Gerät übertragen.
Gerade bei größeren Installationen macht dies die Einrichtung deutlich flotter, als wenn du bei jedem Gerät einzeln in die WebUI müsstest.
Unter Devices kannst du aber auch einige Optionen Geräte spezifisch anpassen. Du kannst hier beispielsweise das WLAN Band auswählen, die Sendeleistung anpassen, das Gerät zu Gruppen hinzufügen usw.
Spannend ist auch die Clients Abteilung. Unter Clients kannst du alle verbundenen Geräte mit IP Adresse und der aktuellen Datenrate sehen.
Du kannst Geräten hier einen Namen zuweisen, blocken oder auch die Datenrate beschränken. Diese Übersicht hilft dir auch mögliche Geräte zu identifizieren die vielleicht gar nicht in dein Netzwerk gehören. Ein passives Feature das ich sehr spannend und auch wichtig finde.
Zu guter Letzt haben wir noch Insight, wo unter anderem alle jemals verbundenen Geräte aufgelistet werden.
Willst du erweiterte Einstellungen, dann findest du diese in den systemweiten Einstellungen.
Dort hast du unter anderem Einstellungen zum WLAN-Anpassen, worunter auch das Erstellen mehrer SSIDs und Gast Netzwerke fällt.
VPN und erweiterte Sicherheitsfeature sind leider nur mit einem Gateway verfügbar.
Omada vs. UniFi
Dass sich Omada vom Design der Benutzeroberfläche etwas von UniFi hat inspirieren lassen, glaube, kann man nicht abstreiten.
Grundsätzlich bin ich von Omada aber sehr positiv überrascht. Das Ganze wirkt doch recht wertig und stabil umgesetzt. Probleme mit Abstürzten oder Bugs hatte ich keine!
Dennoch ist UniFi schon noch etwas umfangreicher. Du findest hier noch mehr Funktionen (IPS, noch mehr Infos und Statistiken usw.) und Einstellungsmöglichkeiten und Ubiquiti ist schneller beim Integrieren neuer Feature im Vergleich zu TP-Link.
Klar bei Ubiquiti steckt da auch etwas mehr Geld hinter. Allerdings zwingt dich Omada nicht zu einem Cloud Account (wie es Ubiquiti zunehmend versucht) und alle “Basics” sind mehr als ausreichend gut umgesetzt.
Geht es dir “nur” um eine große und stabile WLAN Installation, VLANs und ein gutes Management mit schönen Diagrammen und Listen, dann sehe ich nicht was gegen Omada spricht.
Grundsätzliches
Ich benutze Omada nun seit gut zwei Wochen und hatte weder mit dem System an sich, noch mit dem Access Point irgendwelche Probleme. Das System läuft super stabil und ohne Aussetzer.
Auch sind mir bisher noch keine Geräte begegnet, die den AccessPoint nicht mochten. Ja gerade bei exotischen Smart Home Geräten kann es sowas geben.
Lediglich den Omada OC300 halte ich fast für etwas “Overkill”. Der Hardware Controller ist riesig. Klar wir haben hier Support für bis zu 500 WLAN AccessPoints, aber als Privatperson oder kleines Büro brauchst du so etwas nicht.
Leistung des TP-Link Omada EAP620 HD, AX1800
Sprechen wir noch einmal über den Omada EAP620 HD. Dieser ist ein WLAN AccessPoint der AX1800 Klasse. Wir haben also eine Datenrate von 1201 Mbit/s auf dem 5Ghz Band und 574 Mbit auf den 2,4Ghz Band.
Dabei unterstützt der AccessPoint auch den neuen bzw. aktuellen WLAN 6 “ax” Standard.
Der TP-Link Omada EAP620 HD setzt auf ein 2×2 Design mit einer Kanalbreite von maximal 80Mhz und Mu-MIMO.
Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier ein paar „Benchmarks“ des EAP620 HD auf kurzer Distanz mit der TP-Link T9E und der Intel AX200 WLAN Karte.
Bei der TP-Link T9E handelt es sich um eine High End interne WLAN 5 Karte mit bis zu 1300 Mbit. Bei der Intel AX200 handelt es sich um eine gerade in Notebooks sehr beliebte WLAN Karte, welche bis zu 2402 Mbit erreichen kann, nach dem WLAN 6 Standard.
Getestet wird die WLAN Performance zu einem lokalen NAS, welches hier via Gbit LAN angebunden ist.
Mit dem “alten” WLAN 5 Standard erreicht der TP-Link Omada EAP620 HD maximal rund 80 MB/s. Mit dem neuen WLAN 6 Standard sind bis zu 109 MB/s möglich. Hierbei ist natürlich der Gbit LAN Port schon das Limit.
Für ein “Business Grade” WLAN AccessPoint sind dies sehr gute Werte! Dabei hatte ich keine Probleme mit der Stabilität oder Ähnlichem.
Stromverbrauch
Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an.
Der Omada OC300 Controller benötigt ca. 5,7W im Normalbetrieb.
Der Omada AX1800 AccessPoint benötigt ca. 5,2W im Normalbetrieb, was ein fairer Stromverbrauch ist!
Fazit
TP-Link Omada ist mehr als nur eine Kopie von UniFi! TP-Link Omada ist eine wirklich interessante Alternative, welche absolut kompetent umgesetzt ist.
Die Omada Software besitzt einen guten Umfang, läuft stabil und sieht zudem schick aus! Klar das Design ist von UniFi inspiriert, aber im Gegensatz zu UniFi versucht Euch Omada nicht zunehmen zu Cloud Accounts zu drängen.
Auch positiv überrascht hat mich die Hardware und vor allem deren Vielfalt. Dies ist leider die Schwäche vieler UniFi Konkurrenten, welche nur wenige Geräte im Ökosystem haben. TP-Link bietet aber mittlerweile einige Omada Geräte an, welche auch technisch “State of the Art” sind.
So funktionierte auch der TP-Link Omada EAP620 HD bei mir absolut zuverlässig und stabil.
Klar ich betreibe daheim keinen Flughafen, aber bisher kann ich TP-Link ein tadelloses Ergebnis was die Stabilität usw. angeht bescheinigen.
Von daher ja, suchst du eine günstige Alternative zu UniFi für dein großes Heimnetzwerk, ein Büro oder andere Geschäfte, dann schau dir Omada an! TP-Link hat hier einen wirklich runden Job gemacht.
Es ist September, das bedeutet ein neues iPhone ist da. Dieses Jahr ist dies das Apple iPhone 13 / 13 Pro / 13 Pro Max.
Und ehrlich zu sein wahnsinnig viel Neues gibt es nicht. Der Prozessor ist mal wieder etwas schneller, die Kamera etwas besser und wir haben generell “das beste iPhone aller Zeiten”.
Wollen wir uns dennoch das iPhone 13 Pro Max einmal im Test ansehen. Vielleicht hat sich ja doch deutlich mehr verändert als es auf den ersten Blick den Anschein hat?
Das Apple iPhone 13 Pro Max im Test
Was das Design angeht hat Apple mal wieder nicht viel zu den Vorgängern verändert. So sieht das iPhone 12 Pro Max und das 13 Pro Max ziemlich identisch aus. Lediglich die Notch ist beim 13 Pro Max etwas kleiner geworden, das ist aber auch der einzige Unterschied.
Grundsätzlich gefällt mir das Design des iPhones aber weiterhin. Ich habe nichts gegen das “ikonische” iPhone Design und so muss man sich als iPhone 12 Pro Besitzer auch nicht so schlecht fühlen ????
Apple setzt weiterhin auf einen Rahmen aus poliertem Edelstahl, welcher sich unfassbar fest und stabil anfühlt. Ja man spürt einen Unterschied zwischen Edelstahl und Aluminium. Die Rückseite und die Front sind wie üblich mit Glas bedeckt und an den Kanten nicht abgerundet.
Ein Samsung Galaxy liegt dank seiner gebogenen Glas Front und Rückseite etwas weicher in der Hand. Das iPhone ist etwas “blockiger”. Zudem gilt das glatte Glas als etwas robuster bei Stürzen.
Das Glas auf der Rückseite besitzt eine leicht matte Textur. Diese fühlt sich gut an und minimiert Fingerabdrücke. Allerdings könnte das Glas für meinen Geschmack glatt noch etwas rauer sein.
Dies ist aber Kritik auf einem echt hohen Level, das iPhone 13 Pro Max ist was die Verarbeitung und die Haptik angeht absolute Spitzenklasse, anders kann man es nicht sagen.
Auf der Front finden wir das 6,7 Zoll Display mit der iPhone typischen Notch. In dieser steckt die Frontkamera und die Sensoren für FaceID.
Der Einschalter des iPhones ist an der rechten Seite angebracht, die Lautstärkewippe und der Mute-Schalter auf der linken Seite.
Auf der Unterseite haben wir weiterhin Apple Lightning zum Laden des iPhones und den primären Lautsprecher.
Auf der Rückseite findet sich die deutlich sichtbare 3x Kamera und der LED Blitz.
Kein Ladegerät mit im Lieferumfang
Apple legt beim iPhone 13 Pro Max mal wieder kein Ladegerät bei. In der Box liegt neben dem iPhone lediglich ein Lightning auf USB C Kabel bei.
Das iPhone nutzt zum Laden den normalen USB Power Delivery Standard oder normales kabelloses Laden.
Apple setzt im iPhone 13 Pro Max auf ein 6,7 Zoll Display mit einer Auflösung von 2778×1284 Pixeln und der OLED Technologie.
Die große Neuerung beim iPhone 13 Pro (Max) ist die Bildwiederholungsrate, welche auf bis zu 120Hz gestiegen ist. Und ja dies ist durchaus eine große Sache, denn die höhere Bildwiederholungsrate lässt Animationen und Bewegungen signifikant weicher und flüssiger erscheinen! Dazu aber später mehr.
Qualitativ ist das Display wie üblich top! Es ist super scharf, Farben sind klar und kräftig und die Helligkeit ist super! Ein Ablesen des Displays auch in Sonnenschein ist problemlos möglich.
Allerdings sind Smartphone Displays in High End Geräten mittlerweile so gut, dass es hier von Generation zu Generation kaum noch Unterschiede gibt.
Das Display ist top, aber das war auch schon das Display vom iPhone 12 Pro oder dem XS.
Lautsprecher
Apple setzt beim iPhone auch dieses Jahr wieder auf den Dual-Lautsprecher Aufbau. Dabei wird auch die Ohrmuschel für die Medien-Wiedergabe genutzt.
Hierdurch erzeugt das iPhone einen tollen Stereo-Klang. Und Lautsprecher bauen kann Apple! Das iPhone 13 Pro Max ist klar eins, wenn nicht sogar das am besten klingende Smartphone aktuell auf dem Markt.
Die Lautsprecher sind laut, klar und für ein Smartphone erstaunlich voll. Viel besser wird es nicht.
Kamera(s)
Im iPhone 13 Pro Max stecken wie mittlerweile meist üblich drei Kamera-Module. Bei diesen handelt es sich um stark modifizierte Sensoren, vermutlich aus dem Hause Sony.
Hauptkamera 12 Megapixel F1.5
Weitwinkelkamera 12 Megapixel F1.8
3x Zoom Kamera 12 Megapixel f2.4
Apple hat gerade die Sensorgröße und auch die Blende dieses Jahr ein gutes Stück vergrößert. Dies soll gerade die Low Light Performance ein gutes Stück steigern.
Was die Blende angeht, sowohl der Hauptkamera wie auch von der Weitwinkelkamera, ist Apple aktuell führend. Was aber die Sensor-Größe angeht gibt es einige Konkurrenten die dies “besser” machen.
So haben fast alle High End Konkurrenten einen deutlich größeren Sensor als das iPhone. Allerdings kommt es nicht nur auf die Größe an.
In der Praxis spielen vor allem die Software und die Verarbeitung der Aufnahmen eine sehr große Rolle. Ich würde sogar glatt sagen ein besserer Kamera Algorithmus ist mittlerweile wichtiger als ein besserer Sensor.
Schauen wir uns die Testbilder an.
Die Aufnahmen des iPhones sehen fantastisch aus! Dies ist aber auch keine große Überraschung. Die Bilder aller moderner Smartphones sehen sehr gut aus. Wirkliche Unterschiede sehen wir nur im Vergleich.
iPhone 12 ProiPhone 13 Pro MaxSamsung Galaxy S21 UltraiPhone 12 ProiPhone 13 Pro MaxOnePlus 9 ProSamsung Galaxy S21 UltraiPhone 12 ProiPhone 13 Pro MaxSamsung Galaxy S21 Ultra
[/spoiler]
iPhone 12 Pro vs. 13 Pro Max – Bei Tageslicht sehe ich keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden. Hier liefern beide Smartphones +- die gleiche Qualität und auch den gleichen Bildstyle. Bei Nacht sehen wir allerdings Vorteile beim iPhone 13 Pro Max. Hier liefert dieses klar etwas mehr Details und Schärfe. Der Unterschied ist nicht gigantisch, aber sichtbar.
iPhone 13 Pro Max vs. Samsung S21 Ultra – Bei Nacht ist das Ergebnis klar, das iPhone liefert die eindeutig besseren Aufnahmen. Dies liegt sicherlich zu großen Teilen an Apples überlegenen Nachtmodus. Hier halte ich Apples Software für deutlich kompetenter. Schalten wir den Nachtmodus aus ist das S21 Ultra gleichauf bis leicht besser. Bei Tag unterscheiden sich beide Smartphones deutlich im Bildstyle. Das S21 Ultra ist etwas bunter und der Weißabgleich neigt zu einem leichten Grünstich. Hier sitzt der Weißabgleich von Apple deutlich besser. Unterm Strich würde ich die Aufnahmen bei Tag als “Geschmackssache” bezeichnen. Lediglich die Dynamik der Aufnahmen ist beim S21 Ultra klar besser (der Himmel ist auf vielen Bildern nicht so ausgebrannt)
IPhone 13 Pro Max vs. OnePlus 9 Pro – Leider hatte ich das OnePlus 9 Pro nur für die Tagaufnahmen zur Verfügung. Auch das OnePlus liefert top Bilder, hat aber einen völlig anderen Bildstyle. Das iPhone neigt auch zu etwas bunteren und helleren Bildern, was allerdings auch meinen Geschmack trifft. Daher würde ich das iPhone 13 Pro Max dem OnePlus 9 Pro vorziehen.
Schauen wir uns auch einmal die Zoom Performance an. Das iPhone 13 Pro Max besitzt einen 3x optischen Zoom.
3x iPhone 12 Pro3x iPhone 13 Pro Max3x OnePlus 9 Pro3x Samsung Galaxy S21 Ultra10x Apple iPhone 12 Pro10x iPhone 13 Pro Max10x OnePlus 9 Pro10x Samsung Galaxy S21 Ultra5x Apple iPhone 12 Pro5x iPhone 13 Pro Max5x OnePlus 9 Pro5x Samsung Galaxy S21 Ultra
Der Zoom König bleibt natürlich das S21 Ultra, dank seiner 3x und 10x Linse. Allerdings kämpft das iPhone 13 Pro Max mit dem OnePlus 9 Pro um Platz 2.
Das OnePlus 9 Pro hat etwas mehr Details, das iPhone 13 Pro Max ist etwas schärfer und kontrastreicher.
Zusammengefasst
Bildschärfe und Detaildarstellung des 13 Pro Max ist bei allen drei Linsen Weltklasse!
Farben werden natürlich bis leicht gesättigt dargestellt
Die Dynamik ist gut, aber auch nicht ganz Weltklasse
Weißabgleich sitzt sehr gut auch bei schwierigem Licht
Weitwinkel Linse und Zoom Linse sind qualitativ top (gerade die Weitwinkellinse)
Nachtmodus und generell die Leistung in dunklen Umgebungen ist sehr gut (besser als beim 12 Pro und S21 Ultra)
Also ja die Kamera des iPhone 13 Pro Max gehört klar zu den besten die du in einem Smartphone finden kannst! Bei Tag ist zwar die Steigerung verglichen mit dem iPhone 12 Pro nicht ganz so extrem stark, aber bei Nacht sehen wir durchaus den größeren Sensor und die größere Blende.
Benchmarks
Apple setzt im iPhone 13 Pro (Max) auf den Apple A15 Bionic. Bei diesem handelt es sich zwar nur um einen 6 Kern Chip, dieser ist aber im 5nm Format gefertigt und Apple typisch spitzenklasse!
Anders kann man dies wirklich nicht sagen, Apple kann SoCs bauen, was sich auch in Benchmarks bestätigt.
Das iPhone 13 Pro Max kann sich hier absolut problemlos vor die Android Konkurrenz setzen, dies sogar mit einem großen Vorsprung. Selbst der Snapdragon 888 kann nicht mit dem Apple A15 mithalten, dieser ist knapp eine Generation schneller unterwegs.
In der Praxis
Hier kann ich im Grunde den Text meiner letzten iPhone Tests übernehmen. Apple iPhones laufen im “Neuzustand” immer perfekt. Dies gilt auch fürs iPhone 13 Pro Max. Ich will sogar sagen dies gilt besonders fürs iPhone 13 Pro (Max), denn dank des 120Hz Displays wirkt die Benutzeroberfläche nochmals ein gutes Stück weicher und flüssiger.
In vielen Apps habe ich noch keinen so großen Unterschied entdeckt, das kann aber auch daran liegen, dass viele Apps noch nicht an die 120Hz angepasst sind.
Würden wir aber dem iPhone 13 Pro das 120Hz Display nehmen, dann bin ich überzeugt gäbe es keinen Leistungsunterschied in der Praxis zum iPhone 12 Pro.
FaceID funktioniert wie üblich perfekt. Bisher konnte auch noch kein Android Smartphone die Nutzungserfahrung von FaceID auch nur annähernd kopieren. Es ist immer wieder magisch wie schnell und gut FaceID funktioniert, selbst aus verrückten Winkeln.
Akku
Im iPhone 13 Pro Max steckt ein 4373mAh großer Akku. Für ein Android Smartphone wäre dies keine gigantische Kapazität, aber für ein iPhone ist das top!
In der Praxis zeigt sich das Pro Max auch sehr ausdauernd. Der Akku hält signifikant länger als bei meinem S21 Ultra und ich käme 2+ Tage mit dem Smartphone ohne Ladung aus.
Bei leichteren Nutzern wären vielleicht sogar 4+ Tage möglich. Der Standby Stromverbrauch bei iPhones ist traditionell sehr gering und das gilt gerade fürs iPhone 13 Pro max.
Generelle Kritik an Apple
Ich halte das iPhone 13 Pro Max für ein sehr gutes Smartphone und generell gibt es sehr viele sehr gute Apple Produkte (gerade das MacBook Pro 13 M1 ist wahnsinnig gut).
Allerdings muss ich Apple als Firma kritisieren. Apple hat es perfektioniert das Beste aus seinen Kunden herauszuholen und mit das Beste meine ich ihr Geld. Dies soll keine Anspielung auf die hohen Preise von Apple Produkten sein, diese sind oftmals gar nicht so hoch, gerade wenn man den Wiederverkaufswert einberechnet.
Hiermit meine ich Dinge wie den fast schon penetranten Zwang in die iCloud, welche mit 5GB Gratisspeicher nicht kostenfrei nutzbar ist, der Zwang auf teures Lightning Equipment obwohl USB C klar besser ist (und auch beim iPad und MacBook seit Jahren genutzt wird), das Drängen zu Apple Pay, Siri Apple Music usw.
Und natürlich Apples reparaturfeindliche Politik. Apple blockiert wie kein anderer Hersteller Reparaturen von freien Werkstätten und propagiert eine Wegwerf-Politik.
Beim iPhone 13 gibt es nur drei Reparatur typen
Display Austausch
Akku Austausch
Sonstiges
Eine “Sonstige” Reparatur beim iPhone 13 Pro Max kostet 640€!
Dein Ladeport ist kaputt? 640€ bitte! Deine Kamera ist kaputt? 640€ bitte! Kabelloses Laden geht nicht mehr? 640€ bitte!
Und Apple senkt diese Preise nicht! Auch in 5 Jahren wird es dich 640€ kosten den Ladeport zu tauschen (siehe die älteren iPhones). So etwas ist einfach nur frech und unverschämt, gerade wenn man bedenkt wie sehr Apple versucht günstigere Reparaturen zu blockieren.
Loben muss ich wiederum Apples Software Politik. Ja die Updates machen iPhones gefühlt jedesmal langsamer und es werden eventuell mal strittige Features eingebaut (siehe diverse Scanner bei IOS 15), aber was die Dauer des Software Supports angeht ist Apple Weltklasse!
Ist das iPhone 13 Pro Max zu teuer?
Die Antwort ist hier natürlich. Ein Monatsgehalt für ein Smartphone ausgeben ist zu viel, an sich. Allerdings können wir das Ganze natürlich nicht im Vakuum betrachten.
Ein S21 Ultra hatte auch eine UVP von 1249€. Hier wirken die 1249€ des 13 Pro Max (128GB) bzw. 1349€ (256GB) gar nicht so extrem abgehoben.
Der Unterschied ist lediglich, dass du bei Samsung nach wenigen Monaten satte Rabatte hast. Ein S21 Ultra bekommst du 6 Monate nach Veröffentlichung schon mit 300€ Rabatt
Ja auch diese werden innerhalb des ersten Jahres günstiger, aber nicht so viel günstiger wie Samsung, Xiaomi oder OnePlus Smartphones.
Laut Idealo kannst du damit rechnen dass das iPhone 13 Pro Max nach 6 Monaten ca. 15% günstiger geworden ist. Beim S21 Plus kannst du mit rund 32% rechnen.
Das wirkt sich auch auf den Wiederverkaufswert aus. Hier einfach mal ein paar Werte von WirKaufens:
Apple iPhone 11 Pro Max (2019) – “Wie neu” 725€ Ankaufspreis
Du bekommst für ein altes iPhone noch unheimlich viel Geld, verglichen mit Samsung und Co.
Fazit
Das iPhone 13 Pro Max ist zwar eher ein iPhone 12 Pro Max “S” und bei aller Kritik an Apple, aber dennoch würde ich das iPhone 13 Pro Max als gelungen einstufen!
Wir haben hier Apple typisch ein sehr rundes Smartphone mit wenigen Schwachstellen. Dank des 120Hz Displays wurde sogar eine der wenigen Schwächen gegenüber der Android Konkurrenz behoben.
Was finde ich gut am iPhone 13 Pro Max?
Haptik und Verarbeitung ist Weltklasse
Das Display besitzt eine sehr hohe Helligkeit und sieht top aus
Die Lautsprecher sind mit die besten in einem Smartphone
Alle drei Kameras machen sowohl bei Tag wie auch bei Nacht hervorragende Bilder
Performance des A15 ist herausragend
Sehr gute Akkulaufzeit
Über das gleichgebliebene Design des iPhone 13 Pro (Max) können wir uns sicherlich streiten, aber generell gefällt mir das Ikonische Design, welches ich auch als „zeitlos” deklarieren würde.
Deutlich unstrittiger ist die Performance des Smartphones. Der Apple A15 ist der aktuell schnellste Chip in einem Smartphone und entsprechend verhält sich das iPhone auch.
Der wichtigste Punkt für ein High End Smartphone ist aber natürlich die Kamera. Und hier enttäuscht das iPhone 13 Pro Max nicht! Alle drei Kameras sind spitze und klar eine Steigerung verglichen mit dem 12 Pro. Bei Tag ist der Unterschied gering, bei Nacht ist er deutlich sichtbar.
Allgemein kann das iPhone mit dem Kamera König (Samsung Galaxy S21 Ultra) absolut mithalten! Bei Tag und dank der besseren Zoom Kamera sehe ich zwar das S21 Ultra noch etwas vorne, aber gerade bei Nacht zeigt die Kamera des 13 Pro Max was sie kann.
Apple ist bei der Kamera ganz klar vorne mit dabei! Lediglich eine super Zoom Kamera fehlt noch zur Perfektion.
Display, Lautsprecher und Akku sind ebenfalls sehr stark.
Was gefällt mir nicht am iPhone 13 Pro Max?
Das sehr kantige Design lässt das Pro Max etwas unförmig in der Hand erscheinen
Design vielleicht etwas abgenutzt und die neuen Farboptionen langweilig
Apples Firmenpolitik unter anderem bezüglich Reparaturen
Wirklich meckern kann ich nur etwas über die Größe des iPhone 13 Pro Max. Ich bin ein Samsung Galaxy S21 Ultra gewohnt, welches auch nicht klein ist. Aber das Pro Max ist sehr breit und dank der harten Kanten wirkt dieses nochmals etwas klobiger.
Ich würde vermutlich nicht nochmals zum Pro Max greifen und das normale Pro nehmen.
Des Weiteren würde ich mir vielleicht etwas interessantere Farben wünschen. Die aktuellen Farben sind okay, wirken aber etwas matt und langweilig. Ein tiefes Schwarz, ein knalliges Blau oder Rot wäre doch mal was!
Abseits davon habe ich aber wirklich nichts am iPhone zu bemängeln! Das iPhone 13 Pro Max ist absolut gelungen! Der Preis ist natürlich mal wieder saftig, aber die hohen Wiederverkaufspreise bei Apple gleichen dies, verglichen mit den High End Androids, wieder etwas aus.
Mit dem DEEBOT N8 / N8 Pro hat ECOVACS den offiziellen Nachfolger seines beliebten OZMO 950 vorgestellt.
So soll der N8 / N8 Pro mit einer 73% gesteigerten Saugleistung punkten, wie auch mit einer verbesserten Navigation und der optionalen Absaugstation.
Ich halte ECOVACS für einen der Top 5 Saugroboter Hersteller, weshalb ich auch sehr an dem neuen N8 interessiert war.
Freundlicherweise hat mir ECOVACS den N8 Pro für einen Test zur Verfügung gestellt. Wollen wir doch einmal schauen ob der Saugroboter im Test überzeugen kann!
Der ECOVACS DEEBOT N8 PRO im Test
ECOVACS setzt beim N8 Pro auf sein übliches Saugroboter Design. So ist auch dieser aus einem weißen Kunststoff gefertigt und besitzt das typische runde Design.
Dabei sind an der Front zwei rotierende Bürsten angebracht, die den Arbeitsbereich des N8 Pro etwas verbreitern. Auf der Oberseite finden wir den Laser-Sensor, die Start Taste und den Deckel um den Schmutzauffangebhälter zu erreichen.
Auffällig beim N8 Pro ist der Sensor auf der Front. Hier finden wir diverse Laser/Kamera Sensoren, welche für die TrueDetect 3D-Technologie zuständig sind. TrueDetect 3D kann Hindernisse vor dem Saugroboter erkennen und diesen ausweichen bevor es zur Berührung kommt.
Natürlich verfügt der N8 Pro auch über die klassische eindrückbare Stoßstange für die Möbelerkennung und Fall-Sensoren für Treppen.
Der mit 420ml eher kleine Schmutzauffangebhälter sitzt unter der oberen Klappe und lässt sich problemlos entnehmen. Damit kein Schmutz wieder in der Umgebungsluft landet, wird diese natürlich durch einen Feinstaubfilter gefiltert.
Dieser benötigt aber ein Stück weit Wartung, denn diese Filter setzten sich leider recht schnell zu, was die Saugleistung massiv negativ beeinflusst.
N8 vs. N8 Pro
Du kannst den N8 in zwei Versionen bekommen, einmal den normalen N8 und den N8 Pro. Der N8 Pro ist ca. 100€ teurer als der N8. Wo liegen die Vorteile des N8 Pro?
Im Grunde sind beide Sauger identisch, die Pro Version besitzt nur zusätzlich die TrueDetect 3D-Technologie. Hierbei sind auf der Front des Saugers zusätzliche Sensoren angebracht, welche die Umgebung wahrnehmen.
Hierdurch kann der N8 Pro besser herumliegende Objekte wie Schuhe, Socken usw. wahrnehmen und diesen ausweichen.
Hast du also eine etwas chaotischere Wohnung, dann ist die Pro Version die bessere Wahl. Ist diese Wohnung eher aufgeräumt, dann wird auch die normale Version des N8 gut funktionieren.
+ oder nicht +
Neben der Unterscheidung in N8 und N8 Pro, gibt es beide Saugroboter auch nochmal als + oder Normal Version.
Die “+” Versionen haben die sehr praktische Absaugstation mit im Lieferumfang. Diese ist eine große Box die automatisch den Staub aus dem Saugroboter in einem Staubsaugerbeutel absaugt.
Gerade wenn du Tiere Zuhause hast, wirst du den Saugroboter nach jeder Fahrt leeren müssen. Hast du die Absaugstation, dann kannst du Dir dies sparen, denn der hier eingesetzte Beutel hält 14+ Tage.
Zwar handelt es sich bei der Absaugstation augenscheinlich um das gleiche Modell wie bei früheren ECOVACS Modellen, allerdings funktionierte diese beim N8 Pro nochmals deutlich zuverlässiger!
Selbst wenn der Saugroboter voll mit Hundehaaren ist, wird dieser zu 100% abgesaugt, was bei früheren Versionen nicht immer der Fall war.
Von allen Saugrobotern mit Absaugstation haben dies bisher erst 3 Modelle so gut geschafft wie der N8 Pro, dies wäre der Roborock S7, Dreame Bot Z10 Pro und der iRobot S9+. Alle anderen Absaugstationen, die ich bisher in den Fingern hatte, ließen zu wünschen übrig.
Allerdings kostet die Absaugstation natürlich ein gutes Stück Geld und die Beutel sind alles andere als günstig!
Die App
An dieser Stell kurz ein paar Worte zur App. Die App von ECOVACS ist gelungen! Diese zeigt Dir auf der Startseite eine Übersicht über Deine Wohnung.
Dabei erstellt der N8 Pro eine akkurate Karte und markiert dort auch wo er überall beim letzten mal gesaugt hat. Auf Seiten der Sonderfeature bietet der N8 Pro folgendes:
Live-Position auf der Karte
No Go Zonen
Mehrere Karten für z.B. mehrere Etagen
Raumunterteilung
Sehr gute Navigation!
Das Wichtigste bei einem Saugroboter ist die Navigation. Was bringt eine tolle Saugleistung, wenn der Roboter einfach nicht die komplette Wohnung absaugt?
Erfreulicherweise ist aber die Navigation des ECOVACS DEEBOT N8 PRO herausragend! ECOVACS und Roborock gehörten hier eh immer schon zu den besten Herstellern, aber mit dem N8 Pro hat ECOVACS sogar seine bisherigen Modelle noch etwas überboten.
Grundsätzlich navigiert der N8 Pro immer noch dem folgenden Prinzip:
Der Roboter startet und sucht sich eine beliebige Wand.
Der Roboter folgt der Wand ein Stück weit, ehe dieser nach links abdreht.
Dieser fährt so lange nach links, bis er wieder eine Wand findet, der er ein Stück folgen kann.
Dies wird so lange wiederholt bis der Roboter an seiner Startposition angekommen ist.
Der nun äußerlich abgesteckte Bereich wird im Inneren in geraden Bahnen abgefahren.
Aufgrund des Laser-Sensors auf der Oberseite erstellt der N8 Pro parallel eine ziemlich akkurate Karte deiner Wohnung. Hierdurch weiß der Roboter auf wenige cm genau wo er gerade ist und wo es noch weitergeht.
Dies erlaubt dem N8 Pro zuverlässig Räume und Durchgänge zu erkennen und auch zu diesen zurückzukehren, wenn er sie im ersten Moment ausgelassen hat.
Im Gegensatz zu Robotern mit der Zufallsnavigation lässt der N8 Pro keine Räume aus und überfährt, wenn möglich keine Stelle 2x. Dies lässt diesen recht effizient und zuverlässig arbeiten.
Mittlerweile gibt es einige Roboter die eine ähnliche Navigation nutzen. Allerdings im Detail machen dies wenige so gut wie der ECOVACS DEEBOT N8 PRO.
Dieser wirkt in der Praxis einfach extrem souverän und sicher, wenn er durch die Wohnung fährt. Ich konnte KEINE Auffälligkeiten oder Probleme beobachten.
Sehr gute Hindernisvermeidung dank TrueDetect 3D-Technologie
Der N8 Pro verfügt über die TrueDetect 3D-Technologie. Hierbei finden sich auf der Front des Saugroboters mehrere Laser-Sensoren und anscheinend ein Kameramodul?
Ich vermute TrueDetect 3D funktioniert ähnlich wie Apples FaceID, es wird also mit den Lasern ein unsichtbares Lichtgitter projiziert mit dessen Hilfe die Kamera oder ein anderer Sensor dreidimensional seine Umgebung auf der Front erkennen kann. Dies ist aber nur eine Vermutung meinerseits.
Was feststeht ist, dass TrueDetect 3D funktioniert! Im Gegensatz zu sehr vielen anderen Robotern berührt der DEEBOT N8 PRO seine Umgebung sehr wenig. Stuhlbeine werden von 99% aller Saugroboter berührt, der N8 Pro kann diese hingegen sehen und direkt ohne Berührung umfahren.
Und ja sehen ist glaube ich ein sehr guter Ausdruck, denn man regelrecht beobachten wie der N8 Pro sich zu Objekten kurz hindreht, um zu überprüfen, wo diese sind um dann Weiterzufahren.
Bei Stuhlbeinen ist dies natürlich nicht ganz so wichtig, auch wenn es die Möbel natürlich etwas schont.
Spannend ist TrueDetect 3D bei herumliegenden Objekten, die normalerweise nicht den Stoßsensor auslösen würden. Hierzu zählen Socken, Hausschuhe, Haustierspielzeug, Kabel usw. Und ja diese werden vom N8 Pro deutlich besser vermieden als selbst vom High End Roborock S7.
Allgemein hat der N8 Pro extrem wenig Probleme mit Hindernissen oder dem Festfahren!
Saugleistung
ECOVACS wirbt beim N8 Pro mit einer 73% gesteigerten Saugleistung. Dies ist natürlich im Vergleich zu einem eigenen älteren Modell. Die Saugleistung wird mit 2600Pa spezifiziert, was nicht schlecht ist.
In der Praxis würde ich die Saugleistung als sehr gut einstufen! Sowohl auf galten Böden wie vor allem auch auf Teppichen saugt der N8 Pro sehr gut. Selbst Tierhaare werden von flacheren Teppichen weit überdurchschnittlich stark entfernt.
Hier liegt der N8 Pro sogar etwas vor dem Robrock S7. Lediglich die Teppicherkennung ist etwas verbesserungswürdig. Der N8 Pro kann automatisch die Saugleistung anheben, wenn dieser einen Teppich erkennt.
Ich vermute der Sauger erkennt einen Teppich am gesteigerten Widerstand der Hauptbürste. Nach dem Auffahren auf den Teppich dauert es aber kurz bis die Saugleistung angehoben wird. In der Praxis ist dies kein Problem, aber der Roborock S7 hat hierfür gesonderte Sensoren, welche dies und eine gezielte Teppichkantenreinigung erlauben.
Grundsätzlich würde ich aber die Saugleistung auf Teppichen sogar vom N8 Pro vorziehen. Dieser schafft es nochmals besser die Haare meines Hundes zu entfernen.
An der Saugleistung gibt es nichts zu bemängeln.
Akkulaufzeit
ECOVACS wirbt beim N8 Pro mit einer Akkulaufzeit von 110 Minuten. Normalerweise achte ich weniger auf die Akkulaufzeit, da 90%+ aller Saugroboter meine ca. 120m² Wohnung in einem Durchgang schaffen.
Dies ist beim N8 Pro aber leider nicht der Fall. Dieser schafft meine Wohnung ganz knapp nicht komplett zu saugen!
In der Praxis schwankt die Akkulaufzeit zwischen 70 und 88 Minuten, ehe der Roboter an die Ladestation zurückkehrt. Dies hängt natürlich von der eingestellten Saugkraft und deiner Wohnung ab.
Meine Wohnung ist extrem komplex und vollgestellt, was “Effizienz” kostet. Hast du eine leere Wohnung wird der N8 Pro vermutlich gut +- 150m² mit einer Ladung schaffen.
Wie es sich für einen guten Saugroboter aber gehört, macht der N8 Pro automatisch an der Stelle weiter wo er aufgehört hat, nachdem er wieder geladen ist. Daher ist die Akkulaufzeit kein zu großer Kritikpunkt.
DEEBOT N8 PRO vs. Roborock S7
Wenn Du auf dem Markt für einen Saugroboter bist, dann ist klar der Roborock S7 eine der besten Optionen. Aber wie sieht es im Vergleich aus? Kann der DEEBOT N8 PRO mit dem sehr guten Roborock S7 mithalten?
DEEBOT N8 PRO
Roborock S7
Saugleistung
Sehr gut
Sehr gut
Teppichreinigung
Gut, Teppicherkennung reagiert etwas träge
bietet die bessere Teppicherkennung und eine gesonderte Teppichkantenreinigung
Navigation
Sehr gut
Sehr gut
Hindernissvermeindung
Sehr gut, bleibt deutlich weniger oft hängen als der S7
Gut
Putzleistung
Mäßig
Gut bis sehr gut
Lautstärke
Leise bzw. deutlich leiser als der S7
Mittellaut
Absaugstation
Gut
Gut, beutellos!
Was die Saugleistung angeht tut sich der N8 Pro und der Roborock S7 nicht viel. Der S7 hat ein ganz anderes Walzendesign, welches auf manchen Untergründen sehr gut funktioniert und auf anderen nur mittelgut. Die Saugleistung des N8 Pro ist vielleicht etwas konstanter gut, dafür reinigt der S7 Teppichkanten deutlich akkurater!
Unterm Strich solltest du nicht aufgrund der Saugleistung eins der Modelle vorziehen.
Ähnliches gilt auch für die Navigation. Hier hatte Roborock immer etwas die Nase vorne, mit dem N8 Pro ist das Feld aber ausgeglichen. Wir haben hier die beiden Saugroboter mit der besten Logik vor uns!
Wo der N8 Pro klar besser ist als der S7 ist bei der Hindernisvermeidung und der Fluchtlogik. Der S7 kann mal hängenbleiben oder eine Socke aufsaugen usw.. So gibt es in meiner Wohnung zwei Engstellen, die ich beim S7 in der App verbieten muss, da der Roborock dort immer steckenbleibt.
Der N8 Pro hat damit 0 Probleme! Ich hatte noch nie einen so unproblematischen Saugroboter wie diesen. Vielleicht die Modelle mit Objekterkennung, aber der N8 Pro arbeitet glatt noch etwas souveräner.
Dafür geht der Punkt fürs Putzen eindeutig an den S7! Willst Du, dass Dein Saugroboter auch mal rudimentär durch die Wohnung wicht, nimm den S7.
Die Lautstärke ist wieder beim N8 Pro etwas niedriger.
Unterm Strich ist die Entscheidung sehr schwer zwischen diesen beiden Modellen.
Der S7 putzt besser und hat eine bessere Teppicherkennung und macht deren Ränder besser sauber.
Der N8 Pro saugt vielleicht sogar minimal besser und kann herumliegenden Hindernissen besser ausweichen.
Ist Dir das Putzen besonders wichtig und du möchtest vielleicht auch auf Beutel bei der Absaugstation verzichten, dann nimm den Robrock S7.
Der N8 Pro wird hingegen vermutlich in etwas volleren und chaotischeren Wohnungen besser klarkommen als der S7.
Fazit
Der ECOVACS DEEBOT N8 PRO ist ein Weltklasse Saugroboter! Dieser gehört klar zu den besten Modellen die du aktuell kaufen kannst und hier macht niemand etwas falsch.
Aber wo hebt sich der DEEBOT N8 PRO von der Konkurrenz ab?
Sehr hohe Saugleistung, gerade auf Teppichen
Sehr gute Navigation
Herausragende Hindernisvermeidung, dank TrueDetect 3D
Die Saugleistung des N8 Pro ist wenig überraschend sehr gut! Dieser kommt sogar gut bis sehr gut mit Tierhaaren klar, was für mich immer ein wichtiges Merkmal ist.
Hinzu kommt eine sehr gute und sichere Navigation. Der N8 Pro wirkt immer so als hätte er einen Plan was er gerade zu machen hat und wo er noch hinmuss. Aussetzer bei der Navigation konnte ich keine beobachten. Die Navigation des N8 Pro ist ganz klar absolute Oberklasse.
Allerdings schaffen dies auch einige andere Modelle zum Beispiel von Roborock. Hier die größte Stärke des N8 Pro ist TrueDetect 3D. Dank TrueDetect 3D kann der Saugroboter kleinere Objekte vor sich erkennen und vermeiden.
Gerade wenn du Kinder oder Haustiere hast, ist dies Gold wert! Der N8 Pro verheddert sich nicht an jedem Hundespielzeug oder jeder Socke, wie es durchaus bei einigen Konkurrenten der Fall sein kann.
Hierdurch würde ich den DEEBOT N8 PRO gerade für etwas komplexere und vielleicht auch unordentlichere Wohnungen mit Haustieren empfehlen!
Hier wird der N8 Pro deutlich besser arbeiten als z.B. ein Roborock S7 oder iRobot S9+. Vielleicht die Modelle von Dreame können hier noch mithalten, die über eine ähnliche Technologie wie TrueDetect 3D verfügen, aber auch nicht ganz so sicher wirken wie der N8 Pro.
Weitere Pluspunkte gibt es für die niedrige Lautstärke, die gute App und Absaugstation.
Wie die meisten modernen Saugroboter verfügt auch der N8 Pro über eine feucht Wischfunktion, welche recht einfach umgesetzt ist. Dies macht z.B. der Roborock S7 um einiges besser.
Auch die Akkulaufzeit des N8 Pro ist eher mittelgut. In der Praxis ist dies aber meist kein Weltuntergang, denn der Sauger fährt automatisch zur Ladestation und macht später dort weiter wo er aufgehört hat.
Die optionale Absaugstation funktionierte bei mir sehr gut, benötigt aber teure Einmalbeutel.
Abseits davon habe ich nichts zu bemängeln! Der DEEBOT N8 PRO ist also ein absolut empfehlenswerter Saugroboter. Ich würde diesen Dir primär empfehlen, wenn Du eine etwas komplexere Wohnung hast, in der vielleicht auch mal was herumliegt. Hier kann der N8 Pro seine Stärken verglichen mit der Konkurrenz am besten ausspielen.