Start Blog Seite 147

Die Nubert nuBox AS-225 im Test, die klangstärkste Soundbar unter 400€! (auch für Musik!)

Mit der nuPro AS-450 und der kleineren nuPro AS-250 hat der deutsche Hersteller Nubert bereits zwei herausragende Soundbars im Sortiment. Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen auf dem Markt konzentriert sich Nubert bei seinen Soundbars aber auf das Wesentliche.

Anstelle zu versuchen mit X Featuren zu punkten, wird der pure Klang in den Mittelpunkt gestellt.

Dies bestätigt sich auch bei der neuen nuBox AS-225. Die nuBox AS-225 ist mit 375€ klar die günstigste Soundbar in Nuberts LineUp, soll aber dennoch mit einem hervorragenden Klang und digitalen Eingängen punkten. Sogar ein HDMI Eingang ist nun bei der nuBox AS-225 mit an Bord!

Nubert Nubox As 225 Im Test 11

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier Nuberts günstigste Soundbar auch wirklich mit einem guten Klang punkten und wo muss man Abstriche hinnehmen?

Finden wir dies im Test der neuen nuBox AS-225 heraus!

An dieser stelle vielen Dank an Nubert für das Zurverfügungstellen der nuBox AS-225 für diesen Test.

 

Die Nubert nuBox AS-225 im Test

Das erste was Euch bei der nuBox AS-225 in Auge springen wird, ist sicherlich die Farbe. Aktuell wird die nuBox AS-225 nur in einer Art Grau angeboten, welches Nubert als „Graphit“ bezeichnet.

Auf den Produktbildern gefiel mir dieses Grau um ehrlich zu sein weniger, in der Praxis dafür deutlich mehr. In der Praxis wirkt das Grau der nuBox ein Stück weit dunkler als auf den offiziellen Produktbildern, was ich als positiv erachte.

Nubert Nubox As 225 Im Test 1

Was den Formfaktor angeht, haben wir hier eine mehr oder weniger klassische Soundbar vor uns. Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen auf den Markt verzichtet allerdings Nubert auf einen gesonderten Subwoofer und setzt auf einen großen „Full Range“ Lautsprecher, auf welchen Euer Fernseher gestellt wird. Die nuBox AS-225 ist mit einer Breite von 60cm, einer Tiefe von 33cm und einer Höhe von 13cm als mittelgroß zu bezeichnen. Achtet darauf, dass der Standfuß Eures TVs auf diese Maße passt.

Das Gehäuse der nuBox AS-225 besteht auch nicht aus Kunststoff, sondern aus massivem Holz, was sich auch beim Gewicht wiederspiegelt. Hierdurch hat man auch das Gefühl etwas Wertiges gekauft zu haben.

Im Gegensatz zum nuPro AS-450 und dem kleineren nuPro AS-250 ist das Gehäuse hier aber nicht mit Schleiflack „veredelt“. Nubert setzt auf eine Folierung, welche aber qualitativ 1a ist.

Nubert Nubox As 225 Im Test 2

Auf der Front der nuBox AS-225 finden wie vier Lautsprecher Treiber. Bei diesen handelt es sich um zwei 25mm Hochtöner und zwei 118mm Tief/Mitteltöner. Letztere sind sogenannte Langhubtieftöner, was dabei hilft den eher mittelmäßigen Durchmesser etwas zu kompensieren. Solltet Ihr die „nackte“ Optik nicht mögen, liefert Nubert natürlich eine passende Stoff Abdeckung mit.

Die Anschlüsse und auch die Bassreflexröhren sind auf der Rückseite der nuBox AS-225 Soundbar angebracht. Neben einem typischen AUX Eingang findet sich hier auch ein COAX Eingang und ein optischer Eingang, für digitale Signale.

Nubert Nubox As 225 Im Test 4

Neu bei der nuBox AS-225 ist ein HDMI „ARC“ Eingang. Hier müsst Ihr überprüfen ob Euer Fernseher auch einen passenden HDMI Audio Ausgang hat, was aber bei der Mehrheit der aktuellen Fernseher der Fall sein sollte.

Weiterhin findet sich auf der Rückseite ein Subwoofer Ausgang, sollte Euch der Bass der nuBox AS-225 nicht ausreichen.

Nubert Nubox As 225 Im Test 3

Was man bei der Soundbar nicht direkt sieht ist die integrierte Bluetooth Funktionalität, welche es Euch erlaubt unkompliziert Musik von Eurem Smartphone über die Soundbar wiederzugeben.

Gesteuert wird die nuBox AS-225 über eine kleine beiliegende Fernbedienung, welche schön simpel und übersichtlich gehalten ist.

 

Der Klang der nuBox AS-225

Nubert gibt die Gangfrequenz der nuBox AS-225 mit 36 – 22 000 Hz an, was für solch einen Lautsprecher durchaus beindruckend wäre! Gerade die unteren 36 Hz sind erstaunlich niedrig. Auch die Leistung mit maximal 4x 40W passt.

Aber wie schaut es in der Praxis aus?

Nubert Nubox As 225 Im Test 8

Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Die Höhen der nuBox AS-225 sind ordentlich! Diese sind sauber und klar, allerdings auch nicht übermäßig brillant.

Die nuBox AS-225 könnte hier für meinen Geschmack ein wenig mehr Schärfe haben, gerade bei Musik. Die Verständlichkeit von Stimmen passt völlig, allerdings in Action Filmen, wo es zeitgleich zu Dialogen Explosionen usw. gibt, kann es passieren das die Stimmen etwas untergehen.

Hier hilft das Umschalten in den „Movie“ Modus. Die nuBox AS-225 besitzt zwei EQ Einstellungen, Musik und Movie.

Movie hebt die Höhen und oberen Mitten etwas an, vermutlich genau damit Stimmen auch in Action reichen Momenten noch gut verständlich sind. Im Generellen klingt allerdings der „Musik“ Modus deutlich runder und passender.

Extrem überrascht hat mich der Bass der nuBox AS-225 Soundbar!

Dieser ist erstaunlich rund und voll! Sofern Ihr kein 100m² Wohnzimmer habt, braucht Ihr bei der nuBox AS-225 keinen Subwoofer und werdet solch einen auch nicht vermissen.

Der Bass ist sehr schön dynamisch, kräftig und voll. Besser als von vielen billigen Subwoofern! Hier merkt man einfach das große Volumen der Soundbar. Der Bass ist teils fast schon etwas zu kräftig. Bei sehr hohen Pegeln und bassintensiver Musik, kann dieser den restlichen Klang teils schon etwas überschatten.

Im Generellen ist die nuBox AS-225 Soundbar aber ein sehr gut ausbalancierter Lautsprecher! Ja ich sage mit Absicht Lautsprecher.

Nubert Nubox As 225 Im Test 9

Die nuBox AS-225 Soundbar klingt sehr „ehrlich“, gerade im Musik Modus. Viele normale Soundbars versuchen über diverse Software Tricks einen Raumklang zu simulieren oder generell den Klang zu verbessern. Dies ist hier auch oftmals nötig, da tendenziell die meisten Hersteller auf sehr kleine Gehäuse oder sogar minderwertige Treiber setzen und versuchen dies über Software zu kompensieren.

Dies funktioniert auch durchaus, aber man kann solchen Modellen zwischen den Zeilen anhören, dass hier mit Software Tricks gearbeitet wird und etwas nicht „stimmt“.

Die Nubert nuBox AS-225 Soundbar hingegen klingt wie ein gut gemachter Lautsprecher, mit allen Vor- und Nachteilen die dies mitbringt.

 

Fazit

Wenn ich aktuell eine Soundbar suchen würde und ein Budget von ca. 400€ hätte, dann würde ich die Nubert nuBox AS-225 kaufen!

Die Nubert nuBox AS-225 ist eine grundsolide und ehrliche Soundbar, von einem Hersteller der etwas vom Lautsprecher Bau versteht. Dies hört man auch!

Obwohl die nuBox AS-225 keine gesonderten Subwoofer besitzt, klingt die Soundbar kräftig und voluminös, mit einem sehr starken Bass. Aber auch die Höhen und Mitten passen völlig. Gerade bei Musik klingt die nuBox AS-225 einfach absolut stimmig! Ähnliches gilt natürlich auch für Filme und normales TV.

Nubert Nubox As 225 Im Test 12

Zwar besitzt die nuBox AS-225 keinen virtuellen Surround Sound oder Ähnliches, aber dies habe ich zu keinem Zeitpunkt vermisst. Ganz im Gegenteil, die Soundbar klingt von Natur aus sehr groß, was virtuellen Raumklang auch etwas überflüssig macht.

Allgemein ist dies ein wiederkehrendes Motto bei der nuBox AS-225. Nubert hat sich hier auf die Basis konzentriert, also den Klang, und weniger auf x Zusatz Funktionen und Feature, welche die nuBox AS-225 nur teurer gemacht hätten.

Nubert Nubox As 225 Im Test 13

Was allerdings mit dabei ist, sind diverse digitale Eingänge, wie HDMI oder ein optischer Anschluss, wie auch Bluetooth!

Kurzum ja die nuBox AS-225 von Nubert wäre meine aktuelle Nummer 1 Empfehlung für eine Soundbar unter 400€. Gerade klanglich ist diese über jeden Zweifel erhaben.

Nubert nuBox AS-225 Soundbar Testsieger | Soundplate für Streaming |...

  • Hervorragender Klang
  • Natürlicher, voller Klang ohne DSP Tricksereien
  • HDMI ARC
  • Bluetooth
  • Schlichtes Design, aber sehr einfaches Design (Geschmackssache)
  • Einfache und weniger gute Fernbedienung


Nubert Nubox As 225
Klang
95
Bass
88
Anschlüsse
90
Feature
80
Sonstiges
90
Hervorragender Klang
Natürlicher, voller Klang ohne DSP Tricksereien
HDMI ARC
Bluetooth
Schlichtes Design, aber sehr einfaches Design (Geschmackssache)
"Einfache" und weniger gute Fernbedienung
Mäßige Fernbedienung
Recht großes und kantiges Design
92

 

Test: Ubiquiti AmpliFi Alien, der unnötgste WLAN Router, aber super cool!

Ubiquiti werden die meisten von Euch wenn aufgrund der professionellen UniFi Hardware kennen. Die UniFi Produkte haben einen extrem guten Ruf, sowohl im „semi-privaten“ wie auch im geschäftlichen Umfeld.

Zwar nutzen auch viele Hobby System- Administratoren (wie auch ich) UniFi Hardware im privaten Umfeld, aber an sich ist diese dafür gar nicht gedacht. Für den privaten Bereich hat Ubiquiti mit seinen AmpliFi Geräten eine eigene Serie.

ubiquiti amplifi alien test review 9

Das aktuelle Flaggschiff hier ist der rund 400€ teure Ubiquiti AmpliFi Alien. Ein verdammt stolzer Preis für einen WLAN Router! Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob der AmpliFi Alien da auch überzeugen kann.

 

Der Ubiquiti AmpliFi Alien im Test

Das sicherlich auffälligste Merkmal des AmpliFi Alien ist das Design. Ubiquiti setzt auf ein „Tower“ bzw. Röhren Design.

ubiquiti amplifi alien test review 1

Dabei verfügt der AmpliFi Alien über ein Display auf der Front und einen LED Ring auf der Unterseite. Auf dem Display werden Euch aktuelle Netzwerkinformationen usw. angezeigt.

Dabei löst das Display mit 274 x 1268 Pixeln auf und bietet eine Touch Funktion. Wir haben hier also ein recht wertiges Display, was sicherlich auch einen großen Teil zum durchaus gehobenen Preis beigetragen hat.

ubiquiti amplifi alien test review 5
Größenvergleich

Was das sonstige Gehäuse angeht setzt Ubiquiti auf „schlichte“ Eleganz, sofern wir aufgrund des Displays und des LED Rings davon noch sprechen können. Leider setzt Ubiquiti allerdings auf eine Soft-Touch Oberfläche, die extrem empfindlich gegenüber Fingerabdrücken ist.

ubiquiti amplifi alien test review 4

Recht minimalistisch ist die Anschluss-Auswahl. Wir haben ganz klassisch auf der Rückseite vier Gbit LAN Ports.

Auf der Unterseite ist ein zusätzlicher WAN Port und der Anschluss für das Netztkabel, das war es. Es gibt eine 10Gbit LAN Ports, keine USB Ports oder Ähnliches, schade!

 

Software und App

Grundsätzlich könnt Ihr den AmpliFi Alien via Desktop PC oder über die Smartphone App einrichten. Die WebUI am PC ist allerdings sehr „übersichtlich“. Abseits der absoluten Basis-Feature ist hier nichts zu finden.

ubiquiti amplifi alien app (2) ubiquiti amplifi alien app (1)

Wollt Ihr mehr Optionen, Diagramme, Infos zu verbundenen Clients, dann müsst Ihr auf die Smartphone App zurückgreifen. Diese ist sehr schön und modern aufgebaut!

ubiquiti amplifi alien app (5) ubiquiti amplifi alien app (3)

Ebenso ist die Bedienung und Einrichtung des AmpliFi Alien kinderleicht. Allerdings sucht Ihr viele erweiterte Feature, dann muss ich Euch etwas enttäuschen. Die App ist auch eher auf einen Minimalismus getrimmt.

ubiquiti amplifi alien app (7) ubiquiti amplifi alien app (6)

Ich finde es super schade, dass wir keine ausführliche WebUI haben, aber die Smartphone App ist gelungen.

 

Mesh und Kompatibilität zum AmpliFi HD

Grundsätzlich ist der AmpliFi Alien ein Mesh WLAN System. Dieses ist also gemacht mit mehreren WLAN Stationen zu arbeiten und gemeinsam als „ein“ WLAN Netzwerk aufzutreten.

Allerdings ist es natürlich ein teurer Spaß mehrere AmpliFi Alien zu kaufen. Hier könntet Ihr vielleicht auf die Idee kommen doch einfach die AmpliFi HD Stationen mit dem Alien zu verbinden? Theoretisch gibt es auch keinen Grund, dass dies nicht gehen sollte.

Leider hat allerdings Ubiquiti hier einen Riegel vorgeschoben. Ihr könnt den AmpliFi Alien nicht mit dem AmpliFi HD verbinden. Sehr schade!

 

Das Display

Das coolste am AmpliFi Alien ist klar das Display. Dieses sieht qualitativ wahnsinnig gut aus und auch die angezeigten Diagramme usw. laufen super flüssig.

ubiquiti amplifi alien test review 12

Dabei wird Euch konstant die aktuelle Datenrate (Datenrate durch den WAN Port), Anzahl Clients, Uhrzeit usw. angezeigt.

Das Display ist aus meiner Sicht absolut gelungen! 10/10 Punkten.

 

Die Technik des Ubiquiti AmpliFi Alien

Der AmpliFi Alien war einer der ersten WLAN Router der den WLAN 6 Standard unterstützte. Ideal für aktuelle Smartphones, Tablets und Notebooks. Allerdings werden natürlich auch alle älteren WLAN Geräte unterstützt.

Was die sonstigen technischen Daten angeht, gilt das Motto nicht kleckern sondern klotzen. Wir haben insgesamt drei WLAN Bänder.

  • 2,4 GHz, 4×4 Design, bis zu 1148 Mbit
  • 5 GHz 1, 4×4 Design, bis zu 1733 Mbit
  • 5 GHz 2, 8×8 Design, bis zu 4804 Mbit

Dabei ist das kleinere 5Ghz Band für interne Zwecke reserviert. So könnt Ihr mehrere AmpliFi Alien zu einem sehr teuren und schnell Mesh System zusammenschalten. Dabei wird das 5GHz 1 Band für die Kommunikation dieser Stationen untereinander genutzt.

Das 2,4GHz Band und das große 5GHz Band stehen Euch als Nutzer effektiv zur Verfügung. Das besondere ist hier vor allem das 8×8 Design des 5Ghz Bands. Im Inneren stecken also nur für dieses 5GHz Band 8 separate Antennen, die 8 Streams parallel aufbauen können. Dies verbessert vor allem die Leistung mit mehreren WLAN Geräten massiv, zumal MU-MIMO und OFDMA unterstützt werden.

ubiquiti amplifi alien test review 10

Allerdings gibt es auch einen kleinen Schönheitsfehler am AmpliFi Alien, diesem fehlt die Unterstützung für die 160 MHz Kanalbreite. So bietet die in Notebooks oft verbreitete Intel AX200 bis zu 2402 Mbit. Allerdings dies nur in Kombination mit der 160 MHz Kanalbreite. In Kombination mit dem AmpliFi Alien würde die Intel AX200 „nur“ 1201 Mbit erreichen können.

Wie schlimm ist dies in der Praxis? Die 160 MHz Kanalbreite bietet zwar in der Theorie und in Benchmarks durchaus Vorteile, ist aber teils weniger stabil (größerer Kanal = mehr Potenzial für Störquellen) und kann auch die Reichweite negativ beeinflussen.

Daher würde ich das Fehlen von 160 MHz als keinen „Deal Breaker“ bezeichnen, aber das Fehlen der Option ist schon etwas schade. 160 MHz wird nach meinem Wissen aktuell eh nur von der Intel AX200 und AX201 unterstützt, das Apple iPhone 12 Pro, Samsung Galaxy S21 und auch die MacBooks mit M1 unterstützen nur die 80 Mhz Kanalbreite, welche voll vom AmpliFi Alien unterstützt wird.

Neben den 4804 Mbit bei der Nutzung von WLAN 6 werden folgende Geschwindigkeiten unterstützt:

  • WLAN 6 „ax“ 4804 Mbit
  • WLAN 5 „ac“ 3466 Mbit
  • WLAN 4 „n“ 600 Mbit

 

WLAN Performance

Wie sieht es aber in der Praxis aus? Hier ein paar „Benchmarks“ des AmpliFi Alien auf kurzer Distanz mit der TP-Link T9E und der Intel AX200 WLAN Karte.

Bei der TP-Link T9E handelt es sich um eine High End interne WLAN 5 Karte mit bis zu 1300 Mbit. Bei der Intel AX200 handelt es sich um eine gerade in Notebooks sehr beliebte WLAN Karte, welche bis zu 2402 Mbit erreichen kann, nach dem WLAN 6 Standard.

Getestet wird die WLAN Performance zu einem lokalen NAS, welches hier via Gbit LAN angebunden ist.

ubiquiti amplifi alien wlan 5 2,4ghz ubiquiti amplifi alien wlan 5 5ghz ubiquiti amplifi alien wlan 6

Hier gibt es soweit keine großen Überraschungen. Der AmpliFi Alien ist ein High End WLAN Router und das zeigt dieser auch.

Im Test mit dem WLAN 5 Client erreichte dieser rund 96 MB/s, was ein guter Wert ist, aber auch nicht ganz Spitzenklasse.

Im Test mit dem WLAN 6 Client erreichte dieser rund 110 MB/s, was vermutlich am Limit der Gbit LAN Verbindung liegt, welchen diesen hier zurück hält.

Positiv, auch im Alltag konnte ich keine Verbindungsprobleme oder Ähnliches beobachten. Ganz im Gegenteil, das WLAN wirkte weit überdurchschnittlich stabil. Ebenso kann ich die Reichweite subjektiv nur als überdurchschnittlich bezeichnen.

 

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch, gerade von Geräten die 24/7 laufen, ist im Jahr 2021 nicht ganz unwichtig.

Aufgrund des Displays und der LED ist der Stromverbrauch des AmpliFi Alien etwas höher.

leistungsaufnahme ubiquiti amplifi alien

Ich konnte einen Stromverbrauch von rund 13W im Normalbetrieb messen. Dies ist nicht wenig (Stromkosten pro Jahr bei 0,3€ pro KWh ca. 34€), aber auch nicht extrem viel.

 

Fazit

Der AmpliFi Alien ist der mit Abstand coolste WLAN Router aktuell auf dem Markt. Dies liegt natürlich an dem nützlichen und interessanten Display. Es hat schon was in Echtzeit die Datenraten im Netzwerk so beobachten zu können.

Auch was die Hardware angeht hat Ubiquiti viel richtig gemacht, aber nicht alles. So hat der AmpliFi Alien dank WLAN 6 und des 8×8 Designs ordentlich Power. Im Test konnte ich Datenraten von über 100 MB/s problemlos erreichen.

ubiquiti amplifi alien test review 6

Allerdings wird der AmpliFi Alien von seinen 1 Gbit LAN Ports etwas zurückgehalten. Normalerweise halte ich dies für kein Problem, aber in der Preisklasse in der wir uns hier befinden, wäre ein oder zwei 5 Gbit oder 10 Gbit LAN Ports eigentlich Pflicht gewesen.

Auch die Software sehe ich etwas kritisch. Effektiv keine richtige WebUI und nur eine sehr minimalistische Smartphone App, macht den AmpliFi Alien sicherlich sehr einfach in der Bedienung, aber kostet Funktionsumfang.

Das dickste Problem ist aber sicherlich der Preis. 400€ für einen WLAN Router ist saftig! Weitere 400€ pro zusätzlicher Mesh Station ist verrückt. Anders kann ich dies nicht sagen.

Wäre der AmpliFi Alien wenigstens zu den alten Station des AmpliFi HD abwärtskompatibel, kein Problem, aber das ist nicht der Fall. Wollt Ihr mehrere Mesh Station, dann müsst Ihr mehrere AmpliFi Aliens kaufen.

ubiquiti amplifi alien test review 11

Dies sorgt etwas dafür, dass ich den AmpliFi Alien leider nicht so recht empfehlen kann. Ja wir haben hier einen tollen WLAN Router mit absoluten Style Faktor und einmaligem Design, aber der Preis versaut es etwas.

In der Regel seid Ihr einfach mit einem Mesh System von ASUS oder Netgear besser beraten.

 

Schickes Design
Cooles und nützliches Display
Sehr hohe WLAN Performance
Sehr stabiles WLAN
Sehr gute Smartphone App
Extrem empfindliche Softtouch Oberfläche
Nur Gbit LAN ports
Kein 160 Mhz Support
Keine (gute) WebUi
Nicht kompatibel zum AmpliFi HD System (Mesh)
Extremer Preis
91

Das TUXEDO Aura 15 im Test, ein Notebook für Linux-Profis!

Linux ist Weltweit das Betriebssystem Nummer 1, dank der Nutzung auf Servern und Smartphones. Allerdings auf Heimcomputern hat Linux traditionell einen sehr schweren Stand.

Zwar hat Linux den Ruf auf allen Computern gut zu laufen, aber dies kann ich in der Praxis nur bedingt bestätigen. Linux läuft auf allen System „irgendwie“, aber im Alltag kann es hier und da auch mal Probleme geben. Ich beispielsweise habe Linux auf einem Dell XPS 13, wo gelegentlich das WLAN stirbt. Leider ist hier aber die WLAN Karte verlötet, also muss ich mit dem Problem leben.

tuxedo aura 15 test review 12

Meint Ihr es aber mit Linux wirklich ernst, dann solltet Ihr Euch am besten ein Notebook suchen das von Haus aus möglich gut kompatibel ist. Die meisten klassischen Hersteller interessiert aber eine Linux-Kompatibilität nur am Rande.

Hier kommt nun TUXEDO ins Spiel. TUXEDO bietet Computer und vor allem Notebooks an die auf die Nutzung mit Linux zugeschnitten sind. Es wurde hier also Hardware gewählt welche eine möglichst gute Kompatibilität aufweist.

Zudem bietet TUXEDO auch eine eigene optimierte Distribution für seine Notebooks an.

Das ganze klingt doch interessant! Kurzerhand habe ich bei TUXEDO mal angefragt und diese haben mir freundlicherweise das Aura 15 für einen Test zur Verfügung gestellt. Wollen wir doch mal schauen ob dieses überzeugen kann.

 

Das TUXEDO Aura 15 im Test

TUXEDO besitzt natürlich keine eigene Notebook Produktion. TUXEDO kauft seine Notebooks auch nur zu von großen OEM Hersteller, ähnlich wie es z.B. XMG macht. Dabei hat TUXEDO natürlich einen großen Einfluss auf die verbauten Komponenten und auch Dinge wie das BIOS und das Design.

tuxedo aura 15 test review 1

Letzteres fällt aber bei allen TUXEDO Notebooks vergleichsweise schlicht aus. Es gibt ein schlichtes TUXEDO Logo auf der Rückseite des Deckels und die Windows Taste bei der Tastatur ist gegen einen Pinguin ausgetauscht.

Abseits davon besitzt das Notebook kein Branding oder Sonstige „herausstechende“ Merkmale.

tuxedo aura 15 test review 2

Dieses ist aus einem recht einfachen schwarzen Aluminium gefertigt. Die Verarbeitung ist ordentlich, kann aber zugegeben auch nicht mit einem Apple MacBook Pro oder Dell XPS mithalten. Dies überrascht auch nicht wenn wir uns die Preisklasse von unter 1000€ ansehen in der wir uns befinden.

Ich würde Haptik und Verarbeitung als guten Standard für ein modernes Mittelklasse Notebook bezeichnen.

tuxedo aura 15 test review 5

Erfreulich ist aber das recht kompakte Design. So bringt das Aura 15 rund 1,65KG auf die Waage und ist an der dicksten Stelle gerade einmal 20mm dick. Für einen 15 Zöller ist das Auro 15 damit angenehm portabel.

Im Gegensatz zu vielen der super dünnen Notebooks ist auch die Portausstattung des Aura 15 recht umfangreich.

tuxedo aura 15 test review 3

  • 1 x USB 3.2 Gen2 Typ C Full-Featured (Displayport 1.4 (max. 7680 × 4320@60Hz), Power Delivery DC in Ladefunktion*)
  • 1x USB 3.2 Gen1 Typ A
  • 2x USB 2.0 Typ-A
  • 1x HDMI 2.0 inkl. HDCP (4k UHD@30Hz (Linux) | 4k UHD @60Hz (Windows))
  • 1x Gigabit LAN/Netzwerk RJ45
  • 1x 2-in-1 Kopfhörer/Headset (Kopfhörer & Mikrofon)
  • 1x Kartenleser (Micro-SD)

Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte. So hätte ich einen der USB 2.0 Ports gegen USB 3.0 getauscht und den microSD Kartenleser gegen einen normalen SD Kartenleser.

Etwas erstaunt hat mich die Angabe, dass der HDMI Port nur unter Windows zu 4K und 60Hz in der Lage ist.

Geladen wird das Notebook über ein natürlich beiliegendes 65W Netzteil oder via USB C.

 

Linux oder Windows

TUXEDO ist natürlich ein Linux Hersteller und wollt Ihr Euer Notebook von vorherein nur mit Windows nutzen, dann ist dies vielleicht nicht der richtige Hersteller für Euch.

Dies soll aber nicht heißen, dass es nicht möglich wäre das TUXEDO Aura 15 mit Windows zu betreiben, dies ist absolut problemlos möglich und Ihr könnt Euch sogar Windows (zusätzlich zu Linux) auch vorinstallieren lassen.

TUXEDO bietet mit TUXEDO_OS auch eine eigene Linux Distribution an, welche speziell auf die Notebooks optimiert ist. TUXEDO_OS basiert auf Umbuntu ist aber nach den Angaben des Herstellers „weiterentwickelt“ und optimiert.

Und ja TUXEDO_OS hat gerade optisch einige interessante und gute Veränderungen.

 

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur des Aura 15 ist soweit in Ordnung. Diese erlaubt sich keine größeren Fehler, ist aber zugegeben nicht perfekt.

Das Layout ist zunächst gut gelungen. Wir haben ein ganz klassisches QWERTZ Layout ohne größere Modifikationen. Hier und da wirkt die Tastatur etwas „voll“, aber dies liegt am Vorhandensein eines Nummernpads, was bei einem 15 Zöller immer eine knappe Sache ist.

tuxedo aura 15 test review 14

Allerdings auch Tastengröße und Abstand wissen zu überzeugen.

Kritik gibt es von mir beim Druckgefühl. Das Tastendeck gibt beim Aura 15 ganz leicht nach. Ich sehe dies nicht als NoGo an, aber verglichen mit einem Dell XPS oder Apple MacBook ist dies schon auffällig. Auch das allgemeine Druckgefühl ist nicht schlecht, aber auch nicht „besonders“.

Das Trackpad wiederum kann ich nur als gut bezeichnen. Dieses verfügt über ein starkes Tracking und das Gefühl am Finger ist durchweg gut. Es macht im Übrigen keinen großen Unterschied ob Ihr Windows oder Linux nutzt. Das Tracking fühlt sich unter beiden Betriebssystemen ziemlich ähnlich an.

 

Lautsprecher

Die Lautsprecher sind eine Schwäche des Aura 15. Diese sind sehr blechern und „billig“ klingend. Ja es reicht für mal ein Video oder Webradio nebenbei, aber hier sehe ich glatt den größten Unterschied zu teureren High End Notebooks.

 

Display

Im Aura 15 ist ein 15 Zoll Full HD IPS Display verbaut. Wir haben hier also eine ziemliche Wundertüte, denn IPS Panels mit Full HD gibt es tausende in verschiedensten Qualitäten.

Erfreulicherweise ist aber die Qualität des Displays gut, wenn nicht sogar sehr gut für ein Notebook unter 1000€!

tuxedo aura 15 display

Das Display hat ein sehr stimmiges Bild mit guten Blickwinkeln. Dabei ist die Farbdarstellung subjektiv gut, genau wie die Helligkeit und der Kontrast.

Diese Einschätzung wird auch von meinem Messgerät bestätigt.

Helligkeit Kontrast sRGB AdobeRGB
TUXEDO Aura 15 379 cd/m² 1090:1 94% 72%
HP Elite Dragonfly G2 903 cd/m² 2150:1 95% 79%
Dell XPS 13 2-in-1 9310 (4K) 507 cd/m² 1590:1 100% 82%
Dell XPS 17 9700 454 cd/m² 1510:1 100% 99%
Apple MacBook Pro 13 M1 424 cd/m² 1710:1 100% 87%
HP Spectre x360 13-aw0031ng 382 cd/m² 38262:1 (OLED) 100% 96%
Dell XPS 15 9500 356 cd/m² 1220:1 100% 100%
Alienware m17 R2 343 cd/m² 680:1 98% 72%
Alienware M15 R3 (300Hz) 335 cd/m² 1540:1 99% 75%
ASUS ROG Zephyrus G15 325 cd/m² 1110:1 100% 88%
Dell XPS 13 9300 297 cd/m² 1160:1 92% 71%
XMG FUSION 15 283 cd/m² 770:1 98% 73%
LG Gram 14 14Z90N 261 cd/m² 650:1 99% 75%
ASUS ROG Zephyrus G14 250 cd/m² 1130:1 100% 75%

 

Mit 379 cd/m² ist vor allem die Helligkeit des Displays ordentlich. Aber auch der Kontrast von 1090:1 ist völlig okay. Die Farbraumabdeckung von 94% sRGB und 72% AdobeRGB ist akzeptabel, aber auch nichts besonderes.

Das Aura 15 ist sicherlich kein Traum für Foto und Video-Bearbeitung, ist hier aber im Hobby Bereich dennoch gut nutzbar, zumal das Display auch von Haus aus gut kalibriert ist.

 

Leistung und Benchmarks

Die genaue Ausstattung des TUXEDO Aura 15 kann sehr stark schwanken, je nachdem was Ihr in der Aufpreisliste ankreuzt.

Grundsätzlich basiert das Aura 15 aber auf AMD CPUs der 4xxx Generation. So habt Ihr aktuell die Wahl zwischen dem:

  • AMD Ryzen 3 4300U (4 Kerne)
  • AMD Ryzen 5 4500U (6 Kerne)
  • AMD Ryzen 7 4700U (8 Kerne)

Ich habe von TUXEDO eine mittlere Version des Aura 15 erhalten, mit folgender Ausstattung:

  • AMD Ryzen 5 4500U
  • AMD Radeon RX Vega Graphics
  • 16GB RAM
  • 500 GB SSD

Viele der folgenden Benchmarks habe ich unter Windows durchgeführt, da es hier einfach mehr (und bessere) Benchmark Tools gibt.

cb15 cb20 pc mark 3d mark fire strike 3d mark time spy cb r23

Die Performance des TUXEDO Aura 15 sieht soweit gut aus! Das Notebook ist kein Performance Wunder, aber ich kann auch nicht zu laut klagen.

Ich war nur etwas verwundert, dass der 6-Kern AMD Ryzen 5 4500U nur +- auf dem Level des 4-Kern i5-1035G7 von Intel ist. Hier hätte ich etwas mehr Leistung erwartet. Dies ist aber auch schon Kritik auf hohem Level!

cb 15 vergleich cb 20 vergleich handbrake

In der Praxis läuft das Aura 15 einwandfrei. Selbst leichte Foto oder Video-Bearbeitung ist kein Problem.

Temperaturprobleme oder Ähnliches hat das Aura 15 keine! Die CPU läuft unter Volllast bei ca. 74 Grad (20W TDP).

Wie steht es um die SSD? Bei mir ist eine Samsung 970 EVO Plus verbaut.

ssd

Die Performance der SSD ist wie zu erwarten ziemlich gut! Wir erreichen rund 3582 MB/s lesend und 3277 MB/s schreibend.

 

Die Akkulaufzeit

Im Aura 15 ist ein 49Wh Akku verbaut. 49Wh ist keine gigantische Kapazität, sollte aber für eine ordentliche Laufzeit ausreichen.

Unter Windows 10 konnte ich eine Akkulaufzeit von 5,5-6,5 Stunden beim ruhigen Webbrowsen oder Office Anwendungen messen

Unter Linux konnte ich eine Akkulaufzeit von rund 6-7 Stunden messen, also etwas besser als unter Windows.

Das Aura 15 lässt sich auch optional via USB C laden. Hier zeigte dieses sich allerdings etwas zickig und wollte nicht so recht mit einem 18W oder 30W Ladegerät laden. An einem 60W USB PD Ladegerät hat dieses aber problemlos funktioniert.

 

Fazit

Das TUXEDO Aura 15 ist ohne Frage ein gutes Notebook, welches allerdings vergleichsweise „unspektakulär“ ist. Dies meine ich nicht mal zwingend negativ!

Das Design des Notebooks ist super schlicht! Wir haben hier abseits der RGB Tastatur ein schlichtes und schlankes Gehäuse der oberen Mittelklasse. Dieses ist gut verarbeitet und wirkt auch ausreichend stabil, aber es ist auch kein MacBook.

Sehr positiv überrascht hat mich das Display. Dies ist oftmals bei etwas Preis/Leistungs-orientierten Notebooks ein Schwachpunkt. Nicht so beim Aura 15! Das Display sieht subjektiv sehr ordentlich aus und auch die Messwerte bescheinigen eine ordentliche Qualität.

tuxedo aura 15 test review 8

Ordentlich, wenn auch nicht ganz perfekt, ist die Tastatur. Diese lässt sich etwas eindrücken, abseits davon ist diese aber gelungen. Nichts Negatives kann ich über das Touchpad sagen.

Lediglich die Lautsprecher haben mich enttäuscht!

Das Aura 15 ist mit seinem AMD Ryzen 5 4500U ein flottes, aber auch nicht rasantes Notebook. Die Leistung reicht für Office und Hobby Foto/Video-Bearbeitung vollkommen aus.

tuxedo aura 15 test review 9

Das wichtigste ist aber die Software. Das TUXEDO Aura 15 ist absolut hervorragend auf Linux angepasst! Ich hatte in TUXEDO_OS keinerlei Probleme mit Abstürzen im Standby, WLAN Aussetzern usw., welche beispielsweise bei meinem Dell XPS 13 durchaus gelegentlich unter Linux erlebe.

Dies in Kombination mit dem fairen Preis, lässt mich für das TUXEDO Aura 15 mit TUXEDO_OS ganz klar eine Empfehlung aussprechen, wenn Ihr ein „Linux“ Notebook sucht, das auch nicht übermäßig teuer sein soll.

Die Creative Stage V2, eine gute Soundbar für 100€?

Mit der Stage V2 bietet Creative eine günstige, aber technisch Moderne Soundbar an. Diese soll nicht nur dank eines top Klangs, inklusive Subwoofer, punkten, sondern verfügt auch über Bluetooth und HDMI ARC.

creative stage v2 test review 8

Dies für rund 100€ ließt sich doch sehr gut! Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die Creative Stage V2 überzeugen? Finden wir es im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Creative für das Zurverfügungstellen der Soundbar für diesen Test!

 

Die Creative Stage V2, eine gute Soundbar für 100€?

Die Stage V2 Soundbar besteht aus zwei Komponenten. Einerseits haben wir die Soundbar selbst, andererseits den Subwoofer.

creative stage v2 test review 1

Der Subwoofer ist eine ca. 116 x 250 x 423 mm große Holz-Box. Dieser setzt auf einen Seitlich angebrachten 5,25″ Treiber. Dies ist nicht übermäßig groß, aber ausreichend.

Erstaunlicherweise setzt Creative auf ein passives Design. Heißt im Subwoofer ist kein Netzteil integriert, dieser wird anstelle dessen über die Soundbar mit versorgt. Dabei soll der Subwoofer eine beachtliche Leistung von bis zu 40W haben.

creative stage v2 test review 2

Leider ist allerdings das Kabel am Subwoofer fest integriert. Dieses ist zwar ausreichend lang, aber dennoch seid Ihr bei der Platzierung nicht komplett frei.

Bei der Soundbar selbst handelt es sich um ein 78 x 680 x 100 mm Modul. Dieses ist weitestgehend aus Kunststoff gefertigt, lediglich die Front Abdeckung ist aus Metall. Unter dieser sind die beiden Hoch/Mittel-Töner angebracht. Diese messen 2,25 Zoll und sollen jeweils 20W Leistung bieten.

creative stage v2 test review 6

In der Mitte der Soundbar sitzt zudem ein kleines LC Display, das Euch Informationen wie die eingestellte Lautstärke, den eingestellten Eingang usw. anzeigt.

Gesteuert wird die Soundbar wahlweise über vier Tasten an der Seite oder über die beiliegende Fernbedienung. Letztere ist qualitativ Okay, aber auch nichts Besonderes.

creative stage v2 test review 5

Erfreulicherweise ist das Netzteil in der Stage V2 integriert! Diese wird einfach über ein normales Netzkabel angeschlossen.

 

Anschlüsse und Feature

Auf Seiten der Anschlüsse verfügt die Stage V2 über:

  • 1x AUX
  • 1x Optischer Toslink Anschluss
  • 1x HDMI ARC
  • Bluetooth

HDMI ARC ist dabei der spannendste Anschluss.

creative stage v2 test review 3 creative stage v2 test review 4

Viele, wenn nicht sogar die meisten, aktuellen Fernseher besitzen einen HDMI ARC Port. Dieser ist so zu sagen ein HDMI Ton Ausgang, welchen Ihr für die Soundbar nutzen könnt. Dabei wird die Soundbar aber auch automatisch mit Eurem Fernseher ein/ausgeschaltet. Hierdurch ist HDMI ARC etwas extrem praktisches im Alltag!

 

Klang

Kommen wir zu dem spannendsten Punkt, dem Klang. Hier war ich von der Stage V2 durchaus überrascht! Für rund 100€ macht die Soundbar echt viel Spaß! Wir dürfen natürlich keine absoluten Wunder erwarten, wir haben hier keine große Nubert oder Teufel Soundbar vor uns, aber diese übertrifft so ziemlich jeden integrierten TV-Lautsprecher den ich bisher gehört habe!

creative stage v2 test review 11

Starten wir bei den Höhen. Die Höhen sind gut! Die Soundbar selbst produziert angenehm klare und saubere Höhen. Hier und da wäre vielleicht ein Hauch mehr Brillanz möglich gewesen, dies ist aber Meckern auf hohem Level! Im Allgemeinen klingen diese wertige und „rund“. Auch klingen die Höhen nicht künstlich oder falsch. Auffällig ist nur das diese sehr direktional sind. Für die optimalen Höhen wollt Ihr schon ziemlich Zentral vor der Soundbar sitzen.

Die Mitten wiederum sind ein wenig dünn. Nicht verwunderlich, wir haben hier ein klassisches 2 Wege System. Stimmen und auch Sprache kann bei ausreichend Hintergrundaction etwas untergehen. Daher verfügt die Stage V2 auch über eine „Dialog“ Option, welche die meist viel zu leisen Gespräche in Filmen und Serien wieder etwas hervorhebt. Allerdings will ich die Mitten auch nicht schlechter reden als sie sind. Stimmen die eher in die oberen Mitten fallen werden sehr gut dargestellt!

Der Bass ist für viele sicherlich sehr wichtig. Und der Bass ist ordentlich, da wir einen gesonderten Subwoofer haben, ohne welchen die Soundbar auch nur traurig klingt. Dieser kann sicherlich kein 100m² Wohnzimmer zum Beben bekommen, sorgt aber für einen angenehm vollen Klang. Der Subwoofer bei der Stage V2 ist erfreulicherweise nicht überzeichnet oder übertrieben, sondern setzt sehr Harmonisch ein. Dabei ist der Tiefgang und auch die generelle Klangqualität besser als ich dies erwartet hätte! Musik klingt sehr schön voll und satt und Filmen haben durchaus einen guten „Wums“.

creative stage v2 test review 12

Unterm Strich zeige ich mich also sehr zufrieden was den Klang angeht! Gerade der Bass wirkt sehr schön stimmig, aber auch die Höhen, wenn nicht ganz perfekt, sind ziemlich gut. Allerdings muss ich auch bei aller Liebe und Lob dazusagen das die Creative Stage V2 natürlich nichts für ein großes 100m² Wohnzimmer oder ähnliches ist. Diese funktioniert hier natürlich auch, und vermutlich besser als die Lautsprecher Eures Fernsehers, aber die Stage V2 ist eher für kleinere Räume gedacht oder vielleicht sogar für den Schreibtisch.

Auf Wunsch könnt Ihr den Klang der Creative Stage V2 auch noch anpassen. Diese erlaubt folgende Einstellungsmöglichkeiten:

  • Höhen + und –
  • Bass + und –
  • Dialog Modus (Mitten werden verstärkt, dieser Modus ist erfreulich gut umgesetzt!)
  • Raumklangmodus

Der Dialogmodus ist erfreulicherweise gut umgesetzt und auch wirklich praxistauglich, da hier der generelle Klang nicht übermäßig verschlechtert wird, wie es ansonsten oft der Fall ist.

Der Raumklangmodus versucht den Klang der Soundbar etwas in die Breite zu ziehen. Dies funktioniert auch durchaus, allerdings bin und bleibe ich auch nicht der größte Fand dieses virtuellen Raumklangs.

 

Fazit

Die Creative Stage V2 ist natürlich eine recht kleine „Einsteiger“ Soudbar. Ihr dürft von dieser keine Wunder erwarten. Diese stellt aber gerade an einfacheren Fernsehern einen massiven Qualitätssprung bei der Audioausgabe dar.

So würde ich die Stage V2 als sehr klangstark bezeichnen, gerade wenn wir den Preis von 110€ (zum Zeitpunkt des Tests) im Hinterkopf behalten. Für dieses Geld ist mir keine Soundbar bekannt die besser klingt. Auch ist mir kein Bluetooth Lautsprecher in dieser Preisklasse bekannt der die Stage v2 schlagen kann.

creative stage v2 test review 13

Die Höhen der Stage V2 sind gut, könnten zwar noch einen Hauch brillanter sein, aber das ist Kritik auf hohem Level. Der Bass wiederum ist schön satt und kräftig, aber auch nicht übertrieben.

Hierdurch kann ich die Creative Stage V2 mit gutem Gewissen empfehlen, wenn Ihr ein einfaches Klang-Upgrade für Euren Fernseher oder Schreibtisch sucht! In dieser Preisklasse werdet Ihr kaum etwas Besseres finden, vor allem nicht mit HDMI ARC.

Creative Stage V2 2.1 Soundbar mit Subwoofer, Clear Dialog und...

  • Sehr guter Klang
  • Ordentlicher Subwoofer!
  • HDMI ARC
  • Wertung gut!

Test: Ultenic T10, günstiger Saugroboter mit Absaugstation!

Staubsaugroboter mit Absaugstation sind aktuell der heißeste Trend. Dies auch zu Recht! Eine Absaugstation macht einen Saugroboter erst richtig komfortable und „autonom“.

Allerdings Modelle mit Absaugstation sind in der Regel sehr teuer! Unter 600€ gibt es hier kaum ein Modell. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Ultenic T10, welcher füg knapp über 400€ erhältlich ist.

ultenic t10 test review 18

Für 400€ hat dieser aber sogar einiges zu bieten. Neben der Absaugstation besitzt dieser eine moderne Laser-Navigation und eine Saugleistung von bis zu 3000pa.

Dies ließt sich doch extrem gut, warum bei solchen Daten noch ein teures Gerät kaufen?

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier der Ultenic T10 auch wirklich überzeugen oder wo hat der Hersteller gespart? Finden wir es im Test heraus!

An dieser stelle vielen Dank an den Hersteller für das Zurverfügungstellen des T10 für diesen Test.

 

Der Ultenic T10 im Test

Auf den ersten Blick ist der T10 ein sehr klassischer Staubsaugroboter. Dieser nutzt die übliche runde Form und besitzt den auffälligen „Buckel“, in welchem sich der wichtige Laser-Sensor versteckt.

ultenic t10 test review 2

Die Verarbeitung und Haptik würde ich ebenso als „klassisch“ bezeichnen. Der Sauger wirkt vernünftig gearbeitet, ist aber auch nicht außergewöhnlich, abseits der Farbe.

Der Saugroboter ist komplett in Weiß gehalten und Ultenic setzt dieses Farbschema wirklich gut um. Selbst das Ladekabel liegt in weiß bei. Super!

ultenic t10 test review 3

Das besondere beim T10 ist aber die Absaugstation. Der Sauger dockt rückwärts an diese an und kann seinen Schmutzauffangbehälter automatisch absaugen. Die Absaugstation lädt natürlich auch den T10. Dieses „Rückwärtsandocken“ ist dabei ein recht einmaliges Konzept und lässt die Absaugstation recht kompakt wirken.

ultenic t10 test review 5

Lob gibt es für den Lieferumfang. Neben dem Sauger und der Absaugstation liegt ein Ersatzfilter, zwei Bodenputztücher, eine Frontbürste und drei Staubsaugerbeutel bei.

 

Schmutzauffangbehälter und Filter

Der Schmutzauffangbehälter sitzt beim T10 im Heck und wird auch über dieses entnommen. Trotz der Absaugstation könnt Ihr den Sauger natürlich auch manuell entleeren.

Der Auffangbehälter hat eine normale Größe. Leider bedeutet eine normale Größe bei Saugrobotern, dass dieser eher klein daherkommt. Habt Ihr eine größere Wohnung und/oder Haustiere, dann ist ein entleeren nach jedem Saugvorgang Pflicht.

ultenic t10 test review 4

Oder auch nicht, denn Ihr habt ja die Absaugstation. In der Absaugstation sind allerdings Staubsaugerbeutel, die Ihr regelmäßig nachkaufen müsst. 3x Beutel kosten dabei rund 10€ und halten 2-4 Wochen, was Okay ist.

Im Schmutzauffangbehälter des T10 selbst findet sich auch ein einfacher Feinstaubfilter, welcher regelmäßig von Euch ausgeklopft und auch ersetzt werden muss. Etwas merkwürdig finde ich allerdings den Weg des Luftstroms durch den Auffangbehälters. Dieser wirkt doch sehr beengt auf mich.

 

Absaugstation

Ein Staubsaugroboter ist ein großer Komfort gewinn. Allerdings müsst Ihr diesen in der Regel nach jeder Fahrt entleeren, was diese nie ganz “autonom” macht.

Eine Absaugstation kann daher ein großer komfort-Gewinn sein, da der Saugroboter wirklich “eigenständig” sein kann.

ultenic t10 test review 1

Die Absaugstation des Ultenic T10 ist okay, aber auch nicht perfekt. So funktioniert diese prinzipiell genauso wie gedacht. Fährt der Roboter zum Laden auf die Station wird in der Station ein starker Staubsauger gestartet, der den Schmutz aus dem Tank des Saugers in die Station entleert.

In der Praxis funktioniert dies auch mit einer Einschränkung. So hat die Absaugstation Probleme, wenn zu viel Schmutz in Auffangbehälter ist. Der Port, durch welchen der Schmutz abgesaugt wird, ist sehr klein. Ist nun der Behälter voll mit z.B. Hundehaaren, dann bildet sich hier sehr schnell ein Pfropfen, der das Absaugen blockiert.

ultenic t10 test review 7

Schade! Denn bei niedrigeren Schmutzmengen funktioniert das ganze 1a. Die Absaugstation ist also nichts für stark verschmutzte Wohnungen.

 

Wie Navigiert der T10?

Wir können moderne Saugroboter in vier „Gruppen“ unterteilen wenn es um die Navigation geht.

  1. Die Dummen. Dumme Saugroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Diese Fahren los bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab, fahren erneut bis sie ein Hindernis treffen, drehen in eine zufällige Richtung ab usw. Hierdurch sind diese Modelle aber sehr ineffizient, langsam und haben gerade mit komplexen Wohnungen mit vielen Räumen große Probleme. Solche Saugroboter sind sehr günstig und einfach zu bauen. Daher sind sie vor allem in der untersten Preisklasse zu finden. Ich würde solche dummen Saugroboter vermeiden!
  2. Blinde Saugroboter. „Blinde“ Saugroboter nutzen ein Gyroskope zur Navigation. Der Roboter kann seine Umgebung zwar nicht sehen, merkt sich aber in welche Richtung er fährt, in welche Richtung er abdreht und wo er Hindernisse ertastet. Hierdurch kann er eine Art Karte mitzeichnen und arbeitet daher etwas effizienter und zuverlässiger. Solche Saugroboter sind mittlerweile oft in der 200-300€ Preisklasse anzutreffen und sind generell durchaus brauchbar, in kleinen bis mittelgroßen Wohnungen.
  3. Kamera Saugroboter. Einige Saugroboter setzen zusätzlich zu anderen Sensoren (oftmals einem Gyroskope) auf eine Kamera, auf der Oberseite. Diese Kamera zeichnet markante Merkmale in Eurer Wohnung auf und ordnet diese den Positionen zu. Hierdurch kann der Saugroboter nicht nur eine Karte erstellen, sondern auch eine Position auf der Karte erkennen. Solche Saugroboter gehören meist schon in die „Königsklasse“ und eignen sich nach meiner Erfahrung für mittelkomplexe und große Wohnungen. Beispielsweise iRobot ist der bekannteste Nutzer dieser Technologie.
  4. Laser Saugroboter. Laser Saugroboter erkennt Ihr sofort an dem markanten Hubbel auf der Oberseite. In diesem Steckt ein Laser-Abstandsmesser der sich permanent dreht. Hierdurch kann der Saugroboter eine extrem präzise Karte der Umgebung erstellen und auch seine Position in dieser Karte jederzeit wiederfinden. Diese Saugroboter eigenen sich grundsätzlich für jede Art der Wohnung.

Der Ultenic T10 nutzt die “gute” Laser-Navigation mit einem rotierenden Laser-Sensor auf der Oberseite.

 

Die App

Leider ist die Ultenic App ein wenig der Schwachpunkt des T10. Die App kann zwar an sich alles, wirkt aber zu teilen etwas “billig”.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst die Karte Eurer Wohnung, welche vom T10 erstellt wird. Diese Karte ist auch erfreulich akkurat. So unterstützt der T10 auch das unterteilen der Wohnung in Räume. So könnt Ihr den Roboter beispielsweise gezielt in die Küche oder das Wohnzimmer schicken.

screenshot 20210525 205823 ultenic screenshot 20210525 143849 ultenic

Der Roboter versucht Räume automatisch zu erkennen, Ihr könnt die Raumaufteilung aber auch frei anpassen.

Was mir allerdings fehlte ist die Möglichkeit NoGo Zonen anzulegen?! Vielleicht war ich einfach nur blind, aber ich konnte dieses Feature Bereiche für den Sauger zu sperren, einfach nicht finden.

Auch die Steuerung des Saugers ist teils etwas merkwürdig. Hier ist noch ganz klar Luft noch oben!

 

Gute Navigation, aber teils etwas merkwürdig

Grundsätzlich verhält sich der Ultenic T10 wie die meisten Saugroboter mit Laser Navigation.

Der Ultenic T10 startet -> der Sauger fährt in eine beliebige Richtung, bis dieser auf eine Wand trifft -> der T30 folgt der Wand ca. 5 Meter -> der Sauger dreht ab und fährt ein Stück gerade aus -> folgt wieder dem Weg usw. Irgendwann hat dieser einen Bereich von ca. 5×5 Meter einkreist. Anschließend fährt dieser den Innenraum in geraden Bahnen ab.

So arbeitet der Ultenic T10 Eure komplette Wohnung ab. Dabei erstellt dieser eine Karte und weiß daher recht genau, wo er gerade ist und wo es noch weiter geht.

ultenic t10 test review 16

Soweit funktioniert das Ganze auch so gut wie bei den “Großen” Modellen. Allerdings hier und da wirkt der T10 etwas verwirrt. Dieser dreht plötzlich ab, fährt hin und her, ehe dieser plötzlich wieder einen Geistesblitz hat und regulär weitermacht.

Ähnliches gilt für die Rückkehr auf die Ladestation. Gerade bei den ersten Malen ist der Sauger auffällig an der Station vorbeigefahren, hat 10 Minuten in Räumen umhergeirrt und ist dann zielstrebig auf die Station gefahren.

Hier ist auch noch etwas Luft nach oben. Allerdings ist die Navigation auch nicht schlecht! So deckt der Saugroboter meine Wohnung sehr gut ab. Dieser reinigt alle Räume zuverlässig.

Er hat also nicht die beste Navigation aller Laser-Sauger, arbeitet aber prinzipiell ausreichend zuverlässig und genau. Hierdurch würde ich diesen sogar für mittelkomplexe Wohnungen empfehlen.

ultenic t10 test review 15

Was die Hindernisvermeidung angeht, gibt es nicht viel besonderes zu berichten. Der T10 kommt mit herumliegenden Dingen ausreichend gut klar. Dieser verfügt zwar über keinen Front-Sensor um solche Objekte zu vermeiden, diese verfangen sich aber auch nicht sofort im Sauger, wie es z.B. beim iRobot S9+ der Fall ist.

Schwerere Objekte wie Vasen usw. Werden in der Regel gut erkennt und umfahren. Der T10 navigiert hier ausreichend vorsichtig. Auch aus engeren Stuhlbeinen kann sich der T10 gut befreien.

Allerdings Socken oder wirklich quer liegende Kabel verwickeln sich schon gerne in der primären Bürste.

 

Saugleistung

Die Saugleistung des Ultenic T10 ist subjektiv als gut zu bezeichnen! Normaler Hausstaub, Katzenstreu usw. auf glatten Böden ist kein Problem. Die Kombination aus ordentlicher Saugleistung und rotierender Bürste machen hier einen guten Job.

Auch auf Teppichen ist die Saugleistung ordentlich! Normaler Schmutz und Staub wird gut entfernt. Selbst Tierhaare werden gut gereinigt, wenn auch nicht zu 100% entfernt.

ultenic t10 test review 6

Der T10 kann hier nicht ganz mit dem Roborock S7 und dem iRobot S9+ mithalten. Ich würde sagen der T10 landet im oberen Mittelfeld.

Woran liegt dies? Die Bürste des Roboters ist sehr weich und “klassisch”, ich vermute daher ist diese nicht so gut darin Haare von Teppichen “aufzukratzen”. Dies ist aber natürlich für Untergründe auch etwas schonender.

Allerdings in der Praxis spielt dies keine große Rolle. Die Schönheit eines Saugroboters ist, dass Ihr diesen einfach mehrfach oder öfter starten könnt. Dies reduziert einfach das Schmutzlevel in Eurer Wohnung, auch wenn es keine 100% perfekte Reinigung gibt. Eure Wohnung wird einfach sauberer, auch da ein Saugroboter Schmutz aus Ecken holt, die Ihr ansonsten vielleicht nicht reinigen würdet.

 

Fazit

Der Ultenic T10 ist ein interessanter Staubsaugroboter. Dies liegt natürlich primär an der Absaugstation. Eine Absaugstation ist etwas Tolles bei einem Staubsaugroboter, da dies im Alltag sehr viel Komfort bringt.

Dementsprechend steht und fällt der T10 etwas mit dieser. Leider ist die Absaugstation nicht perfekt! Bei sehr viel Schmutz und vor allem Tierhaaren kann diese schnell verstopfen. Dies ist bei mir in einer Wohnung mit einem Hund und einer Katze immer passiert, wenn ich den Sauger nicht täglich losschickte.

ultenic t10 test review 13

Daher kann ich Euch den Ultenic T10 nicht oder nur bedingt empfehlen, wenn Ihr ein sehr hohes Schmutzlevel habt.

Auch die App des T10 ist klar verbesserungswürdig! Hier gibt es noch sehr viel Luft nach oben. Die Navigation und die Saugleistung wiederum sind ordentlich!

Der T10 deckte meine Wohnung problemlos ab und reinigte zuverlässig alle Räume. Dabei war die Schmutzaufnahme auf einem hohen Level. Nein der T10 ist hier nicht ganz Spitzenklasse, aber für seine Preisklasse macht dieser einen top Job.

ultenic t10 test review 14

Kurzum, Ihr habt eine mittel komplexe Wohnung, ein niedriges bis mittleres Schmutzaufkommen und Ihr wollt den Komfort einer Absaugstation (ja diese lohnen sich wirklich), ohne dabei 700€+ ausgeben zu wollen? Dann ist der Ultenic T10 durchaus einen näheren Blick wert!

Verarbeitung und Haptik
88
Navigation
86
App und Feature
86
Hindernisvermeidung
85
Saugleistung (glatte Böden)
89
Saugleistung (Teppich)
88
Lautstärke
90
Putzfunktion
85
Sonstiges
92
Gute Saugleistung auf allen Untergründen
Ordentliche Navigation
Niedrige Lautstärke
Absaugstation!
Navigation hier und da mit Aussetzern
Absaugstation kann bei hohen Schmutzmengen verstopfen
88

11x kompakte Powerbanks fürs Wandern und Camping im Vergleich (10000mAh Klasse)

Powerbanks sind ursprünglich gemacht damit Ihr Eurer Smartphone unterwegs komfortable aufladen könnt. Allerdings sind Powerbanks in den letzten Jahren gefühlt immer größer geworden. Dies liegt natürlich an der gesteigerten Kapazität und der Vielzahl an Features usw.

11x kompakte powerbanks fürs wandern im vergleich 8

Aber was wenn Ihr einfach eine kompakte Powerbank für Euer Smartphone für eine Nutzung beim Wandern oder Camping sucht? Welche Powerbank bietet die beste Leistung bei möglichst kompakten Abmessungen und niedrigem Gewicht?

Um diese Frage zu klären habe ich mir 11 Powerbanks aus der 10000mAh Klasse bestellt, welche mit einem möglichst kompakten Design werben.

Wollen wir uns einmal im Test ansehen welche die Ideale Powerbank für unterwegs ist!

 

11x kompakte Powerbanks im Vergleich, die Testkandidaten

Folgende Powerbanks habe ich für diesen Vergleich gekauft:

Kapazität Preis (zum Zeitpunkt des Tests)
Anker PowerCore 10000 PD Redux 10000mAh 40 €
AUKEY PB-N83 10000mAh 25 €
Catlyn Powerbank 10000mAh 10000mAh 16 €
iWALK Mini USB-C Power Bank 9000mAh 25 €
Omars Mini Powerbank 10000mAh 14 €
POWERADD EnergyCell 10000mAh PD 18W 10000mAh 17 €
POWERADD Powerbank 10000mAh 10000mAh 15 €
Xtorm FS401 10000mAh 30 €
UGREEN USB C Powerbank 10000mAh 10000mAh 23 €
VARTA Power Bank Energy 10000 10000mAh 15 €
Amazon Basics – Ultrakompaktes Akku-Ladegerät – 10000 mAH 10000mAh 21 €

 

Mit 40€ ist die Anker PowerCore 10000 PD Redux ganz eindeutig die teuerste Powerbank im Vergleich, gefolgt von der Xtorm FS401 mit 30€.

11x kompakte powerbanks fürs wandern im vergleich 2

Die Powerbank von Omars, Varta und PowerAdd sind mit 14€ bzw. 15€ die günstigsten Modelle.

 

Quick Charge und/oder USB Power Delivery

Grundsätzlich gilt, dass Ihr jedes Smartphone an jeder der hier getesteten Powerbanks laden könnt! Sofern natürlich der passende Anschluss/Kabel vorhanden ist.

Wo es allerdings massive Unterschiede geben kann, ist beim Ladetempo. Hier müssen wir zwischen drei „Standards“ unterscheiden:

  1. Dem normalen Laden mit 5V und bis zu 2,4A
  2. Quick Charge 2.0/3.0
  3. USB Power Delivery

Wollt Ihr das maximale Ladetempo, dann kauft eine Powerbank mit Quick Charge oder USB Power Delivery.

11x kompakte powerbanks fürs wandern im vergleich 5

Quick Charge ist dabei eher für ältere oder kleinere Smartphones sinnvoll. USB Power Delivery wird hingegen von fast allen modernen Smartphones zum Schnellladen genutzt. Gerade Apple ist bei USB Power Delivery all in gegangen.

Im Optimalfall hat Ihr aber natürlich eine Powerbank die Quick Charge und USB Power Delivery unterstützt. Müsstet Ihr Euch aber entscheiden, dann würde ich aktuell ein Modell mit USB PD vorziehen.

USB PD Quick Charge
Anker PowerCore 10000 PD Redux 18W X
POWERADD EnergyCell 10000mAh PD 18W 18W 18W
Catlyn Powerbank 10000mAh 18W 18W
AUKEY PB-N83 18W 18W
POWERADD Powerbank 10000mAh X X
iWALK Mini USB-C Power Bank X X
Omars Mini Powerbank 15W X
Xtorm FS401 20W 20W
UGREEN USB C Powerbank 10000mAh 18W 18W
VARTA Power Bank Energy 10000 15W X
Amazon Basics – Ultrakompaktes Akku-Ladegerät – 10000 mAH X X

 

Abseits der günstigen PowerADD, iWALK und Amazon Basics Powerbank unterstützten alle Modelle hier mindestens einen Schnellladestandard. Omars und VARTA allerdings unterstützten nur USB PD mit 5V/3A.

 

Die Kapazität

Schauen wir uns die Kapazität der Powerbanks an. Diese Kapazität wurde bei 5V/1A Entladestrom gemessen.

kapazität

Mit 9749 mAh bietet die UGREEN USB C Powerbank 10000mAh die höchste Kapazität in der Praxis. Auf Platz 2 landet die POWERADD Powerbank 10000mAh und auf Platz 3 die Xtorm FS401.

Dabei fällt der Unterschied zwischen der besten (UGREEN) und der schlechtesten (POWERADD) Powerbank mit 9749 zu 7411 mAh durchaus merkbar, aber auch nicht gigantisch groß aus.

Richtig interessant wird es aber wenn wir die Kapazität zum Volumen und dem Gewicht vergleichen.

mah zu volumen

Wenn es um die Kapazität zum Volumen geht, führt die Omars Powerbank vor UGREEN und Catlyn.

mah zu gewicht

Wenn es um die Kapazität zum Gewicht geht, führt die POWERADD Powerbank (ohne Power Delivery) vor UGREEN und Omars.

11x kompakte powerbanks fürs wandern im vergleich 10

Zusammengefasst bieten also die Modelle von UGREEN und Omars die beste Kapazität im Verhältnis zur Portabilität.

 

Die Kapazität, erweitert

Die Kapazität von Powerbanks schwankt je nachdem wie schnell Ihr diese entladet. Eben haben wir uns nur die Werte bei 5V/1A angesehen, dass diese von allen Powerbanks geliefert werden können.

Hier auch einmal die erweiterten Messwerte, unkommentiert.

[spoiler title=’Mehr Messwerte‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]

(Messwerte in Wh)

5V/1A 5V/3A 9V/1A 9V/2A
Anker PowerCore 10000 PD Redux 30,235 27,921 30,837 29,366
POWERADD EnergyCell 10000mAh PD 18W 27,419 23,442 25,818
Catlyn Powerbank 10000mAh 30,241 28,425 26,164
AUKEY PB-N83 29,539
POWERADD Powerbank 10000mAh 35,388
iWALK Mini USB-C Power Bank 27.587
Omars Mini Powerbank 33.571 29,898
Xtorm FS401 34,697 28,523 33,376
UGREEN USB C Powerbank 10000mAh 36,07 33,027 31,18
VARTA Power Bank Energy 10000 32,157 27,398
Amazon Basics – Ultrakompaktes Akku-Ladegerät – 10000 mAH 30,663

[/spoiler]

 

Ladetempo

Schauen wir uns einmal an wie schnell die Powerbanks drei gängige Smartphones laden können.

  • Apple iPhone 12 Pro
  • Samsung Galaxy S21 Ultra
  • Xiaomi Mi 10 Pro

In der Tabelle findet Ihr jeweils den maximal Wert den ich an einem der Ports messen konnte.

ladetempo

Xtorm kann mit seiner FS401 die Tabelle anführen. Diese bietet dank des 20W USB C Ports, wie auch der Unterstützung des PPS Ladestandards die höchste Ladegeschwindigkeit.

Auf Platz 2 folgt die UGREEN Powerbank und auf Platz 3 die POWERADD EnergyCell 18W. Diese beiden bieten einen 18W USB C Power Delivery Port, wie auch einen Quick Charge Port.

 

Welche Powerbank ist am schnellsten wieder aufgeladen?

Jede Powerbank ist irgendwann leer. Das Aufladen dieser kann eine Weile dauern, aber wie lange genau? Für folgenden Test habe ich mir jeweils ein USB Power Delivery Ladegerät mit 18W bzw. Bei den microUSB Powerbanks ein Quick Charge Ladegerät geschnappt und die Powerbanks geladen.

peek performance

Die AUKEY PB-N83 bietet das höchste spitzen Ladetempo, gefolgt von der UGREEN Powerbank und der Catlyn Powerbank.

Aber wie lange Dauert das Laden der Powerbanks “absolut”?

wiederaufladedauer

Mit knapp 2:25h ist die POWERADD EnergyCell 18W die schnellste Powerbank, was das Laden angeht. Auf Platz 2 landet der Anker PowerCore 10000 PD Redux mit 2:32.

Allgemein würde ich auch die Catlyn, AUKEY und die UGREEN Powerbanks als flott ladend bezeichnen, mit unter 3 Stunden Ladezeit.

Die langsamste Powerbank stammt von AmazonBasics, welche fast 6 Stunden für eine vollständige Ladung benötigt.

 

Fazit

Welche Powerbank ist nun die beste kompakte Ausflugspowerbank? Diese Frage ist natürlich nicht ganz einfach zu beantworten und schwankt etwas je nach Euren Anforderungen.

8x kompakte powerbanks fürs wandern im vergleich 13

Prinzipiell halte ich die UGREEN USB C Powerbank 10000mAh für die aktuell beste Wahl! Die Powerbank ist für die gebotene Kapazität sehr schön leicht und kompakt, lädt schnell und kann auch schnell geladen werden.

Auf Platz 2 sehe ich die Catlyn Powerbank 10000mAh, welche zwar sehr “exotisch” ist, aber eine erstaunlich gute Leistung fürs Geld bietet. Dabei ist auch die Catlyn Powerbank sehr schön kompakt und handlich, lädt aber dennoch flott!

Platz 3 würde ich die AUKEY PB-N83 wählen. Diese ist zwar minimal größer als z.B. die Omars Mini Powerbank oder die POWERADD Powerbank 10000mAh, lädt aber deutlich schneller in beide Richtungen!

Zusammengefasst, Ihr sucht eine kompakte und gute Powerbank? Dann würde ich mir folgende drei Modelle ansehen:

  1. UGREEN USB C Powerbank 10000mAh
  2. Catlyn Powerbank 10000mAh
  3. AUKEY PB-N83

Ebenfalls gut ist die Anker PowerCore 10000 PD Redux und die Xtorm FS401. prinzipiell ist auch die POWERADD EnergyCell 10000mAh PD 18W spitze, diese enttäuschte nur etwas bei der echten Kapazität.

Anker PowerCore 10000 PD Redux, Kompakte 10000mAh Powerbank,externer...
Preis
-
Kapazität 5V/1A
8172 mAh
Wiederaufladedauer
2:36 h
mAh pro g
42,3
Powerbank 10000mAh, PD 18W QC 3.0 Schnelles Aufladen Ultraleicht...
Preis
-
Kapazität 5V/1A
8173 mAh
Wiederaufladedauer
2:45 h
mAh pro g
47,2

Tri-Band WLAN 6 + 2,5 Gbit LAN = FRITZ!Repeater 6000, der beste Repeater aktuell auf dem Markt!

Mit dem FRITZ!Repeater 6000 hat AVM ein ungewöhnliches Produkt auf den Markt gebracht. AVM Produkte sind im Allgemeinen als gut zu bezeichnen, oft sogar als sehr gut. Allerdings ist AVM auch nicht für eine “High End” Geräte bekannt.

avm fritz!repeater 6000 test review 5

In der gleichen Preisklasse bieten ASUS oder Netgear Geräte fast immer einen höheren Datendurchsatz und beeindruckendere technische Daten. Nicht so beim FRITZ!Repeater 6000! Hier zeigt AVM was sie können.

  • WLAN 6
  • Tri-Band WLAN Mesh
  • 1148 Mbit auf dem 2,4GHz Band
  • 4804 Mbit auf den 5 GHZ Bändern
  • 2,5 Gbit LAN

Damit übertrifft der FRITZ!Repeater 6000 alle regulären FRITZ!Boxen was WLAN und LAN angeht. AVM will dafür allerdings auch rund 210€ haben. Eine stolze Summe für einen Repeater. Wollen wir uns im Test einmal ansehen ob dieser da auch überzeugen kann.

 

Funktionsmodi und WLAN Mesh

Ihr könnt den FRITZ!Repeater 6000 in drei Funktionen betreiben.

  • WLAN Repeater
  • WLAN AccessPoint
  • WLAN Mesh Station

Grundsätzlich könnt Ihr den FRITZ!Repeater 6000 in Kombination mit allen WLAN Routern und Netzwerken nutzen. Eine FRITZ!Box ist keine Pflicht, macht aber durchaus Sinn.

avm fritz!repeater 6000 test review 1

Ihr könnt den Repeater ganz klassisch als Repeater nutzen, dieser empfängt Euer bestehendes WLAN Signal und sendet dieses erneut aus, oder auch als AccessPoint. Wo ist der Unterschied zwischen Access Point und Repeater?

Ein Access Point ist im Grunde ein kabelgebundener Repeater, dessen Uplink via LAN und nicht via WLAN kommt.

avm fritz!repeater 6000 test review 3

Habt Ihr eine aktuelle FRITZ!Box, dann könnt Ihr auch die Mesh-Funktionalität nutzen. Dabei wird der Repeater etwas enger an die Basisstation angebunden, wodurch der Übergang zwischen den einzelnen Stationen fließender ist, die Leistung minimal besser ist und die Verwaltung über eine Benutzeroberfläche geschehen kann.

Ihr könnt auch mehrere FRITZ!Repeater 6000 in einem Mesh Netzwerk nutzen, was aufgrund des Tri-Band Designs besonders viel Sinn macht.

 

Software

Die Software des AVM FRITZ!Repeater 6000 ist im Style der Fritzboxen designt. Kennt Ihr also diese Benutzeroberfläche, dann werdet Ihr auch mit dem Repeater gut klarkommen.

Allgemein ist die Software des Repeaters sehr schön einfach und benutzerfreundlich gehalten.

Bonusfunktionen abseits der Standard-Feature und der Mesh Anbindung an andere AVM WLAN Produkte gibt es allerdings keine.

 

Technik des FRITZ!Repeater 6000

Der FRITZ!Repeater 6000 ist technisch erstaunlich gut ausgestattet. Grundsätzlich handelt es sich bei diesem um einen Tri-Band WLAN Repeater.

Das bedeutet er besitzt ein 2,4GHz Band und 2x 5GHz Bänder. Warum 2x 5GHz? Grundsätzlich kann sich ein Gerät immer nur mit einem der 5GHz Bänder verbinden. Das zweite 5GHz Band ist in der Regel als eine Art reservierter Uplink für die Mesh Funktion zu betrachten.

avm fritz!repeater 6000 test review 8

Habt Ihr mehrere FRITZ!Repeater 6000 oder andere AVM Produkte mit zwei 5GHz Bändern, dann nutzen diese das zweite 5GHz Band für die interne Kommunikation, welche somit nicht das primäre 5GHz Band belasten.

Dies kann die WLAN Mesh Performance massiv steigern, da nicht das gleiche WLAN Modul mit Eurem Client und dem Router kommunizieren muss.

Hier ist allerdings die WLAN Leistung auf dem 5GHz Band von 4804 Mbit auf 2x 2401 Mbit aufgeteilt.

Dabei setzt der FRITZ!Repeater 6000 allerdings bei beiden 5 GHz Bändern auf ein 4×4 Design. Dieser kann also 4 parallele Streams über 4 Antennen bereitstellen.

4×4 Design und 2401 Mbit bei WLAN 6? Das bedeutet AVM verzichtet auf die Unterstützung der 160Mhz Kanalbreite. Hierdurch sind leider WLAN Karten wie die Intel AX200 auf 1200 Mbit limitiert.

Die höhere 160 MHz Kanalbreite ist eine recht “einfache” Methode die Bandbreite zu erhöhen. Allerdings ist 160 MHz deutlich anfälliger für Störungen als die 80 MHz Bandbreite, daher verzichten einige Hersteller absichtlich auf diese.

 

Die WLAN Performance

Um die Performance des AVM FRITZ!Repeater 6000 zu testen, habe ich mir zwei WLAN Karten geschnappt. Zum einen die WLAN AC TP-LINK Archer T9E mit maximal 1300Mbit und zum anderen die Intel Wi-Fi 6 AX200 mit WLAN AX Support und bis zu 2402Mbit. Für den Performance Test wird der Test-PC und der WLAN Router in einem Abstand von ca. 2 Metern positioniert und die Datenrate von und zu einem lokalen NAS gemessen. Es handelt sich hier also um ziemliche Optimal-Werte.

Das NAS würde dabei im Übrigen mithilfe von 2,5 Gbit LAN angebunden.

tplink 5 intel wlan 6

Die Leistungswerte sehen doch sehr gut aus! Sowohl mit der TP-Link WLAN Karte wie auch mit der Intel konnten auf kurzer Distanz 100+ MB/s erreicht werden.

Das trotz des 2,5Gbit LAN Ports bei der Intel AX200 nicht noch mehr Datenrate möglich war, liegt leider an dem Fehlen der 160 MHz Kanalbreite. Dennoch sind die 120 MB/s+ hier wirklich beachtlich.

avm fritz!repeater 6000 test review 9

Dies sind natürlich weiterhin ziemliche “optimal Werte”, wenn Ihr den AVM FRITZ!Repeater 6000 im LAN Modus betreibt. Nutzt Ihr diesen als klassischen Repeater schwankt die Leistung massiv, auch je nach Router den Ihr nutzt und wie hoch der Abstand zwischen diesem und dem Repeater ist.

Bekommt der Repeater von Eurem Router nur 200 Mbit, dann werdet Ihr auch an diesem nie mehr als 200 Mbit erreichen.

Dennoch, rechnet damit in der Praxis kaum einen besseren und leistungsfähigeren WLAN Repeater zu finden als den AVM FRITZ!Repeater 6000! Auch die Reichweite hat mich subjektiv positiv beeindruckt. Diese entspricht +- einem guten normalen WLAN Router, was für Repeater nicht selbstverständlich ist.

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns noch die Leistungsaufnahme an.

stromverbrauch

Mit 7,xW ist die Leistungsaufnahme des AVM FRITZ!Repeater 6000 der Leistung angemessen. Dieser ist nicht als besonders sparsam zu bezeichnen, ist aber auch kein unnötiger Stromschlucker.

Rechnet mit Stromkosten in Höhe von rund 20€ pro Jahr.

 

Fazit

Der AVM FRITZ!Repeater 6000 ist ein beeindruckendes Stück Technik, das aktuell im AVM LineUp noch ihres gleichen sucht. So bietet der AVM FRITZ!Repeater 6000 ganz klar mehr WLAN Power als alle aktuellen FRITZ!Boxen.

avm fritz!repeater 6000 test review 7

Hinzu kommt der moderne 2,5Gbit LAN Port, der große Funktionsumfang und die top Software. Gerade AVMs WLAN Mesh Ansatz funktioniert erfreulich gut und problemlos.

Letztendlich müsst Ihr Euch nur fragen brauche ich das alles? Brauche ich einen Tri-Band WLAN Repeater für 200€? Dies ist eine Frage, die Ihr Euch selbst beantworten müsst.

Minuspunkte gibt es nur für das Fehlen der 160 MHz Kanalbreite.

Die Lexar Professional 1066x Silver Series Speicherkarten im Test 

Mit seinen Professional 1066x Silver Series Speicherkarten bietet Lexar extra schnelle microSD Karten an. Diese sollen lesend bis zu 160 MB/s und schreibend bis zu 120MB/s erreichen können. 

lexar professional 1066x silver series test 4

Klingt doch spannend! Machen wir es einfach kurz, schauen wir uns die Lexar Professional 1066x Silver Series microSD Karten einmal näher im Test an! 

An dieser Stelle vielen Dank an Lexar für das Zurverfügungstellen der Speicherkarten für diesen Test.  

 

Die Lexar Professional 1066x Silver Series Speicherkarten im Test 

Die Professional 1066x Silver Series Speicherkarten entsprechen beim Formfaktor natürlich den ganz normalen microSD Speicherkarten.  

Lexar setzt dabei auf eine zweiteilige Bedruckung aus schwarzer und silberner Farbe. Hierdurch sehen die Speicherkarten durchaus wertig aus!  

lexar professional 1066x silver series test 3

Mit im Lieferumfang der microSD Karten ist ein Adapter auf die normale SD Karten Größe.  

Nach aktuellem Stand bietet Lexar die Professional 1066x microSD Speicherkarten in folgenden Kapazitäten an:  

  • 64GB
  • 128GB
  • 256GB 
  • 512GB

Preislich liegen wir dabei im oberen Mittelfeld. Lexar verspricht dabei Datenraten von bis zu 160MB/s lesend und bis zu 120MB/s schreibend. Lediglich die 64GB Version soll „nur“ 70MB/s schreibend erreichen. 

 

Bis zu 160MB/s?  

Bei den Lexar Professional 1066x Silver Series microSD Speicherkarten handelt es sich um UHS I Speicherkarten.  

UHS I? Wenn Ihr Euch etwas mit Speicherkarten auskennt, dann solltet Ihr Euch nun etwas wundern. UHS I Speicherkarten sind auf bis zu ca. 100MB/s limitiert. Lediglich UHS II Speicherkarten können mehr als 100MB/s erreichen, wofür diese zusätzliche Kontakte besitzen. 

lexar professional 1066x silver series test 2

Wie sind aber nun hier die 160MB/s lesend möglich? Lexar setzt auf eine proprietäre Technologie! In einem normalen Gerät sind die microSD Karten auf rund 100MB/s limitiert, nur in Kombination mit Lexars eigenem Multi-Card 2-in-1 USB 3.1 Leser oder dem Professional Multi-Card 3-in-1 USB 3.1 Leser sind die 160MB/s erreichbar.  

Ich muss gestehen dies auch zunächst überlesen zu haben. Daher habe ich viel zu viel Zeit (und auch Geld) in diverse Kartenleser, Adapter investiert, da die Speicherkarten einfach nicht mehr als 100 MB/s erreichen wollten.  

 

Leistung in der Praxis  

Wie bereits erwähnt müssen wir bei der Silver Series etwas unterscheiden, zwischen der Leistung in Lexars eigenen Kartenlesern und allgemeinen Kartenlesern.  

Starten wir mit der Leistung die Ihr in generellen Geräten erwarten könnt.  

128 gb 256 gb

Hier erreichen beide Speicherkarten lesend rund 90 MB/s und schreibend 66 MB/s. Dies sind sehr gute Werte, welche allerdings auch nicht außergewöhnlich sind.  

Wirklich interessant wird es wenn wie den Lexar Professional Multi-Card 3-in-1 USB 3.1 Leser nutzen.  

128 gb lexar kartenleser 256 gb lexar kartenleser

Mit diesem speziellen Kartenleser sind wirklich 155 / 114 MB/s bei der 256GB Karte und 145 / 122 MB/s bei der 128GB Karte möglich. Ich habe so etwas um ehrlich zu sein noch nie gesehen, dass eine Speicherkarte mit dem herstellereigenen Kartenleser so viel schneller ist.  

Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal den H2TestW „Benchmark“ an, auch im Vergleich zu anderen microSD Speicherkarten die ich herumliegen hatte.  

datenraten vergleich
*Mit Lexar Kartenleser

 

Nutzen wir den Lexar eigenen Kartenleser, dann sind die Werte der Silver Series Speicherkarten absolut überragend. Allerdings selbst beim Nutzen eines normalen Kartenlesers zeigen die Lexar Karten eine sehr gute Performance.  

 

Fazit  

Die Lexar 1066x Silver Series microSD Speicherkarten bieten eine sehr gute Performance! Allerdings müssen wir diese etwas zwiegespalten betrachten, da sich diese stark abhängig vom Kartenleser unterscheidet.  

  • An einem normalen Kartenleser könnt Ihr mit 90 / 66 MB/s rechnen. 
  • Am Lexar eigenen Kartenleser könnt Ihr mit 155 / 114 MB/s rechnen.  

Interessant, dass Lexar es geschafft hat über eine proprietäre Technologie das Limit des UHS 1 Standards zu sprengen, ohne dabei die breite Kompatibilität zu anderen Kartenlesern und Geräten aufzugeben.  

lexar professional 1066x silver series test 5

Nutzt Ihr die Speicherkarte in einem regulären Gerät, dann ist das Tempo gut, aber auch nicht überragend.  

Der große Vorteil ist das Auslesen der Daten an Eurem PC, was mit den Lexar Professional 1066x Silver Series Speicherkarten eventuell deutlich flotter geht!  

Test: AVM FRITZ!Box 7590 AX, das Flaggschiff nun mit WLAN 6 und einem neuen Modem

Mit der FRITZ!Box 7590 AX bietet AVM nun seinen High End Router auch mit dem noch recht neuen WLAN 6 Standard an.

Hierdurch soll die FRITZ!Box noch schnelleres und bessere WLAN bieten können. Klingt doch spannend! Vor allem wie sich AVM in den letzten Jahren doch stark gewandelt hat. Waren früher AVM Produkte eher für ihr schlechtes WLAN bekannt, sind diese mittlerweile fast schon führend in diesem Bereich. Zumal auch AVM von fast allen Herstellern am schnellsten auf Sicherheitslücken oder ähnliche Probleme reagiert.

avm fritz!box 7590 ax test review 17

Zusätzlich zu dem schnellen WLAN 6 bietet die FRITZ!Box 7590 AX das bekannte und sehr gute DSL Modem mit bis zu 300 Mbit, die diversen Smart Home Feature und die gute Kompatibilität zu deutschen DSL Anbietern.

Allerdings möchte AVM für diese dicke FRITZ!Box auch satte 269€ haben. Ist dieser Preis gerechtfertigt? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die AVM FRITZ!Box 7590 AX im Test

AVM Produkte sind immer sehr außergewöhnlich gestaltet. So setzt auch die FRITZ!Box 7590 AX auf ein sehr wiedererkennbares Design mit einer Mischung aus weißem und rotem Hochglanz Kunststoff.

avm fritz!box 7590 ax test review 1

Dabei ist die AX Version optisch identisch zur normalen FRITZ!Box 7590. Beide setzten auf ein relativ kompaktes Design ohne sichtbare Antennen oder ähnlichen Spielereien.

avm fritz!box 7590 ax test review 4

Wo sich die AVM FRITZ!Box 7590 AX sehr von anderen Geräten unterscheidet ist bei der Anschlussvielfalt. Da wir hier nicht nur einen WLAN Router, sondern ein Router, Modem, AccessPoint, VoIP Kombi-Gerät haben, muss die Fritzbox natürlich auch ein paar mehr Anschlüsse haben.

  • 1x DSL Eingang
  • 4x Gbit LAN
  • 1x GBit WAN
  • 2x Analoger Telefonanschluss
  • 1x ISDN
  • 2x USB 3.0

Integriert ist zudem neben WLAN auch DECT mit an Bord.

avm fritz!box 7590 ax test review 5

Auf der Oberseite finden wir noch 5 Status-LEDs und drei Tasten zur schnellen Steuerung von WLAN, WPS usw.

 

Was für einen “Router” brauche ich?

Netzwerk Hardware kann etwas Trickhaftes sein. So wird im Volksmund sämtliche Netzwerk-Geräte als “Router” bezeichnet. Oftmals braucht Ihr aber gar keinen Router.

Ihr benötigt für die Einwahl ins Internet auch im Jahr 2021 ein Modem. Dieses Modem ist beispielsweise in Eurer Fritzbox, Speedport oder welche Box auch immer Ihr von Eurem Internetanbieter bekommen habt integriert. Tauscht Ihr diese Box nun gegen einen reinen WLAN-Router aus, dann habt Ihr kein Internet mehr.

Ihr könnt also eine Fritzbox, Speedport usw. nur gegen ein Gerät tauschen, das auch über ein passendes Modem verfügen. Solche Geräte bekommt Ihr aber meist nicht von ASUS, Netgear usw. In der Regel benötigt Ihr also immer eine Fritz!Box, Speedport usw. um Euch ins Internet einzuwählen.

Allerdings ist es meist möglich einen WLAN-Router hinter Eurer bestehenden “Internetbox” zu betrieben, um beispielsweise von besserem WLAN zu profitieren. Ein normaler WLAN-Router kann nur keine Fritz!Box oder Speedport (also ein Router/Modem Kombi-Gerät) komplett ersetzen.

In der Regel lassen sich reine WLAN-Router auch nur als Access Point nutzen. Hierbei werden alle routerspezifischen Feature abgeschaltet, da diese eventuell gar nicht bei Euch benötigt werden, und der WLAN-Router kümmert sich nur ums WLAN.

Ein Access Point ist also so etwas wie ein Adapter von kabelgebundenem Internet auf WLAN. Dies ist ähnlich wie bei einem Repeater, nur dass ein Access Point nicht auf ein bereits vorhandenes WLAN angewiesen ist.

Ein Repeater schnappt sich Euer bestehendes WLAN und sendet dieses erneut aus, wodurch sich die Reichweite erhöht. Ist allerdings Euer bestehendes WLAN grundsätzlich nicht gut, dann kann ein Repeater dieses auch nicht direkt verbessern.

Im Falle der AVM FRITZ!Box 7590 AX haben wir natürlich das All in one Paket. Die AVM FRITZ!Box 7590 AX ist ein WLAN Router mit integriertem DSL Modem und VOIP Features.

 

Smart Home und DECT

AVM versucht auch seit längerem im Bereich des Smart Homes Fuß zu fassen. Hierfür bietet AVM Steckdosen-Adapter, Heizkörperthermostate usw. an.

  • FRITZ!DECT Repeater 100 – DECT Repeater
  • FRITZ!DECT 200 – Schaltbare Steckdose mit Verbrauchsmessung
  • FRITZ!DECT 210 – Schaltbare Steckdose mit Verbrauchsmessung (Außenbereich)
  • FRITZ!DECT 301 – Heizkörperthermostat
  • FRITZ!DECT 400 – Steuerungstaster
  • FRITZ!DECT 440 – Fernbedienung mit Temperatur-Anzeige und Display
  • FRITZ!DECT 500 – RGB LED Glühbirne

Die größte Besonderheit ist sicherlich die zugrunde liegende Technologie, denn alle AVM Smart Home Geräte setzten auf DECT und nicht auf WLAN.

In der AVM FRITZ!Box 7590 AX ist ein DECT Modul verbaut. Dies erlaubt Euch bis zu 6 Schnurlostelefone (von AVM oder anderen Herstellern) direkt mit der Fritz!Box zu verbinden oder halt die Smart Home Produkte ohne Basis-Station zu nutzen.

bildschirmfoto 2021 06 09 um 11.17.43

Aber warum DECT fürs Smart Home? DECT hat eine etwas höhere Reichweite als WLAN und benötigt weniger Energie. Zwar haben wir eine deutlich niedrigere Daten-Bandbreite, aber im Falle dieser Smart Home Geräte stört dies nicht.

Die Smart Home Geräte lassen sich über die Fritz!Box Benutzeroberfläche oder die AVM Apps steuern.

 

Unterschiede zwischen der AVM FRITZ!Box 7590 und der AX

Auf dem ersten Blick sieht die AVM FRITZ!Box 7590 AX der alten Version ohne den AX Zusatz sehr ähnlich. Wo sind aber die Änderungen?

WLAN, die AVM FRITZ!Box 7590 AX verfügt über den neuen WLAN 6 Standard. Dieser kann ein höheres Tempo bieten. Auf dem Papier liest sich der Unterschied allerdings nicht so groß.

2,4GHz 5GHz MIMO
AVM FRITZBox 7590 AX 1200 Mbit 2400 Mbit 4×4
AVM FRITZBox 7590 800 Mbit 1733 Mbit 4×4
AVM FRITZBox 7530 AX 600 Mbit 1800 Mbit 3×3
AVM FRITZBox 7530 400 Mbit 866 Mbit

In der Praxis kann der Unterschied aber etwas größer ausfallen als die Daten vermuten lassen. Viele der modernen WLAN 6 Clients sind einfach besser darin diese Datenraten auch auszureizen als es noch WLAN 5 Clients waren.

Modem, in der AX Version der 7590 steckt ein neues Model. Früher war das MaxLinear VRX518 verbaut, nun das MaxLinear VRX619. Ein neueres Modem hat natürlich prinzipiell erst einmal Vorteile, da diese in der Regel etwas schneller und besser sind.

Allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied, beide Modems unterstützen bis zu 300 Mbit bzw. DSL 300.000. Allerdings unterstützt die FRITZ!Box 7590 AX kein ADSL mehr! Diese ist also nur noch für neuere und größere VDSL Leitungen nutzbar!

Abseits davon sind mir keine Unterschiede aufgefallen.

 

Die Technik der AVM FRITZ!Box 7590 AX

Die Fritz!Box 7590 AX setzt auf den noch recht frischen WLAN 6 Standard.

WLAN 6 WLAN 5
2,4GHz 1200 Mbit 800 Mbit
5GHz 2400 Mbit 1733 Mbit

Mit 2400 MBit maximal auf dem 5Ghz Band bietet die FRITZ!Box ein ordentliches, aber auch nicht überragendes Tempo. Es gibt hier einige WLAN Router (ohne Modem) die ein deutlich höheres Tempo auf dem Papier schaffen.

Auffällig dabei, die FRITZ!Box 7590 AX unterstützt 4×4 MIMO, wir haben also im Inneren vier Antennen, welche jeweils 600MBit schaffen (4x 600 = 2400). AVM hat also auf die höhere 160 MHz Kanalbreite verzichtet!

Normalerweise hat ein WLAN Kanal auf dem 5 GHz Band eine “Breite” von 80 MHz. Es gibt allerdings die Möglichkeit einen doppelt so breiten Kanal zu nutzen, was entsprechend das Tempo verdoppelt. Dies ist eine recht einfache Methode für mehr Leistung, da so nicht mehr Antennen usw. benötigt werden. Gerade in Kombination mit WLAN 6 hat die höhere 160 MHz Kanalbreite eine große Beliebtheit erreicht.

avm fritz!box 7590 ax test review 13

AVM scheint hier aktiv darauf verzichtet zu haben! Als WLAN Modul kommt das MaxLinear WAV624 zum Einsatz, welches an sich die höhere Kanalbreite unterstützt.

Eventuell will sich AVM hier Raum für eine eventuell erscheinende FRITZ!Box 7690 halten oder sie verzichten aufgrund der höheren Störungsanfälligkeit auf 160 MHz.

 

WLAN Performance

Um die Performance des AVM FRITZ!Box 7590 AX zu testen, habe ich mir zwei WLAN Karten geschnappt. Zum einen die WLAN AC TP-LINK Archer T9E mit maximal 1300Mbit und zum anderen die Intel Wi-Fi 6 AX200 mit WLAN AX Support und bis zu 2402Mbit. Für den Performance Test wird der Test-PC und der WLAN Router in einem Abstand von ca. 2 Metern positioniert und die Datenrate von und zu einem lokalen NAS gemessen. Es handelt sich hier also um ziemliche Optimal-Werte.

wlan 6 tp 2,4 tp 5

Hier gibt es keine großen Überraschungen. Die WLAN Performance der FRITZ!Box 7590 AX ist als gut zu bezeichnen, ist aber auch nicht außergewöhnlich.

Diese erreicht in Kombination mit der TP-Link WLAN Karte Werte im oberen Bereich. In Kombination mit der neueren Intel WLAN 6 Karte, landet diese eher am unteren Ende des Testfelds. Hier läuft die FRITZ!Box aber vor allem in das Limit der 1 Gbit LAN Ports! Hierdurch erreicht diese hier “nur” 111MB/s.

Wie sieht es aber auf Distanz aus? Vergleichen wir hier einfach mal die AVM FRITZ!Box 7590 und die AVM FRITZ!Box 7590 AX in Kombination mit dem iPad Pro 11 2021 und dem Samsung Galaxy S21 Ultra.

vergleich ipad vergleich samsung

Hier sehen wir drei Dinge.

  1. Das iPad Pro profitiert kaum von der neuen FRITZ!Box.
  2. Das Samsung Galaxy S21 Ultra profitiert massiv von der neuen FRITZ!Box.
  3. Die neue FRITZ!Box ist tendenziell auf kurzer und mittlerer Distanz überlegen, auf hoher Distanz hat die neue FRITZ!Box keinen direkten Vorteil.

Blöd gesagt, WLAN 6 hat per se keinen Reichweitenvorteil! Ihr erhaltet aufgrund der höheren Basis-Performance eine höhere Datenrate auf mittlerer Distanz, die maximale Reichweite ist aber bei WLAN 5 und WLAN 6 +- identisch.

 

DSL Modem

Eins der wichtigsten Feature der AVM FRITZ!Box 7590 AX ist das verbaute DSL Modem. Ich selbst habe eine DSL 100.000 Leitung von NetCologne. Diese kommt bei mir nur ganz knapp an. Dementsprechend ist dies ein schöner Benchmark für die Modems.

Schauen wir uns hier ein paar Vergleichswerte an:

dsl

Ich muss gestehen hier etwas enttäuscht gewesen zu sein, denn die neu 7590 AX bot an meiner DSL-Leitung eine leicht schlechtere Leistung als die alte 7590.

Grundsätzlich war das DSL Modem stabil und problemlos, dennoch überrascht mich die leicht schlechtere Leistung. Eventuell braucht es hier auch noch ein paar Updates für eine optimale Leistung.

 

NAS Funktionalität

Ihr könnt an die FRITZ!Box eine externe HDD, SSD oder USB-Stick anschließen und auf diese via LAN zugreifen. Früher war diese Funktion bei den FRITZ!Boxen noch sehr langsam. Erfreulicherweise ist aber die NAS Funktionalität bei der FRITZ!Box 7590 AX auch vom Tempo ordentlich.

So konnte ich via LAN 68 MB/s lesend und 34 MB/s schreibend messen!

Das geht natürlich noch schneller, aber als Backup-Laufwerk oder ähnliches ist dies durchaus schon brauchbar.

 

Stromverbrauch

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch an. Hier schauen wir uns zuerst nur die Werte bei der Nutzung als WLAN-Router, ohne Modem Nutzung an.

stromverbrauch

Mit 12W benötigt die FRITZ!Box 7590 AX leider leicht überdurchschnittlich viel Strom. Dies ist aber keine Überraschung, wir haben so viele Bonus-Funktionen wie DECT usw. Welche auch etwas Energie fressen, selbst wenn diese Funktionen nicht aktiv genutzt werden.

 

Version 1 und Version 2 

So wie es aussieht sind zwei Versionen der FRITZ!Box 7590 AX im Umlauf. Eine „alte“ Version im gleichen Gehäuse der FRITZ!Box 7590 und eine neue Version mit größerem Gehäuse und deutlich mehr Lüftungsöffnungen. 

Quelle: https://www.mobiflip.de/shortnews/avm-fritzbox-7590-ax-zwei-versionen-wegen-hitzeproblemen/ 

Wie Ihr auf den Bildern vielleicht sehen könnt, habe ich noch die alte Version. Die neue Version der FRITZ!Box 7590 AX erkennt Ihr an den Lüftungsöffnungen an den Seiten. Hat Eure Box dort welche, dann habt Ihr die neue Version, falls nicht dann habt Ihr die alte.  

Angeblich neigt die “Version 1” zum Überhitzen.  

Dies kann ich aktuell NICHT bestätigen! Zum Zeitpunkt dieses Textes läuft meine FRITZ!Box 7590 AX rund 14 Tage durch und hatte keinen Absturz oder ähnliches in dieser Zeit.  

Es ist natürlich möglich das die Box auf einer Sonnigen Fensterbank zu heiß wird und es daher zu Problemen kommt, akut bestätigen kann ich dies aber nicht.  

 

 

Fazit

Die FRITZ!Box 7590 AX* ist Produktpflege, nicht mehr und nicht weniger. Habt Ihr eine normale FRITZ!Box 7590 lohnt sich ein Umstieg auf die FRITZ!Box 7590 AX in 99% aller Fälle nicht!

Ja wir haben den neuen WLAN 6 “AX” Standard, aber die WLAN Performance ist in Kombination mit Kompatiblen nur leicht gestiegen. Eine Verbesserung der WLAN-Reichweite konnte z.B. gar nicht messen. Dies liegt auch daran, dass WLAN 6 an sich nur ein leichtes Upgrade zu WLAN 5 ist.

avm fritz!box 7590 ax test review 10

Wir haben zwar auch ein neues Modem in der FRITZ!Box 7590 AX, dieses brachte bei mir im Test aber keine Vorteile, eher im Gegenteil. Die Leistung lag leicht unter der alten FritzBox. Hier erwarte ich aber mittelfristig noch Verbesserungen via Softwareupdates.

Unabhängig davon kann ich die AVM FRITZ!Box 7590 AX dennoch klar empfehlen! Der Funktionsumfang der FRITZ!Box ist fast unübertroffen, die Funktionalität als DSL Modem wird kaum von anderen Herstellern angeboten und ist, wenn vorhanden, meist auch nicht so gut, und AVMs Software Support ist Weltklasse! Kaum ein anderer Hersteller reagiert so schnell und gut auf neue Sicherheitslücken, Sicherheitsstandards usw.

Dabei arbeitet die FRITZ!Box 7590 AX* bei mir auch absolut stabil und gut. Damit beziehe ich mich sowohl auf das Modem wie auch auf das WLAN. Selbst die WLAN-Reichweite ist ordentlich, wenn auch nicht höher als beim direkten Vorgänger.

avm fritz!box 7590 ax test review 11

Kurzum, sucht Ihr eine “WLAN Box” die einfach alles gut kann, dann ist die AVM FRITZ!Box 7590 AX eine hervorragende Wahl! Braucht Ihr das DSL Modem nicht und sucht das absolute Maximum an WLAN Leistung, dann gibt es allerdings bessere Modelle von Herstellern wie ASUS und Co.

Das Apple iPad Pro 11 M1 im Test , besser gehts kaum!

Das iPad Pro versucht seit vielen Generationen schon mehr zu sein als ein bloßes Tablet. Apple sieht das iPad als Nachfolger der Notebooks und dementsprechend entwickelt sich das iPad auch.  

Dieses Jahr hat Apple vor allem eine große Neuerung ins iPad gebracht, den neuen Prozessor. Das iPad Pro 2021 verfügt nun genau wie das MacBook Pro 13 über den Apple M1 SoC. Daher sollte sich das iPad genauso auch für professionellere Anwendungen eignen wie das MacBook, zumindest aus Sicht der Leistung.  

apple ipad pro 11 2021 test 5

Allerdings auch die Software des iPads entwickelt sich immer mehr von einem großen iPod Touch zu einem vollwertigen Computer.  

Kurzum ich habe in den sauren Apfel gebissen und mit das Apple iPad Pro M1 bestellt. Wollen wir doch mal schauen ob dieses auch einen Skeptiker wie mich überzeugen kann!  

 

Einmal über Preise meckern  

Apple Produkte gelten im Allgemeinen als teuer. Dies ist nur teils richtig. Apple Produkte sind im premium Bereich angesiedelt und daher etwas teurer. Aber z.B. das MacBook Pro 13 M1 ist mit einem Startpreis von 1450€ für die gebotene Leistung gar nicht mal zu teuer.  

Ähnliches galt auch immer für die iPads, welche zwar teuer waren, aber auch nicht zu teuer verglichen mit den High End Modellen von Samsung oder Microsoft. Allerdings bewegen wir uns hier preislich auch immer mehr in eine Richtung die mir etwas zu hoch ist.  

Vor allem der Preis der fast schon essenziellen Tastatur ist unverschämt! 339€ bzw. 399€ für das Magic Keyboard ist extrem!  

Ich glaube dies ist eins der Apple Produkte mit der höchsten Gewinnmarge. Was wird wohl das Magic Keyboard in der Produktion kosten? 20€? 30€? Das ist einfach nur noch lächerlich.  

 

Das Apple iPad Pro 11 M1 im Test  

Was das Design angeht hat sich beim iPad Pro 11 M1 verglichen mit seinem direkten Vorgänger wenig, wenn überhaupt etwas getan.  

apple ipad pro 11 2021 test 1

So verfügt das iPad auch über ein etwas kantigeres Design, mit leicht abgerundeten Ecken. Dabei ist die Rückseite komplett flach gehalten und wie beim iPad typisch aus Aluminium gefertigt.  

Die Front verfügt über ein 11 Zoll Display, mit angenehm dünnen Rahmen. Dabei sind die Rahmen aber auch nicht absolut minimal. Dies erlaubt ein komfortables Halten des Displays.  

apple ipad pro 11 2021 test 3

Die Verarbeitung ist dabei Apple typisch perfekt. Die Kanten und Spaltmaße sind absolute Spitzenklasse. Allerdings erreichen viele Konkurrenten mittlerweile einen vergleichbaren Qualitätsstandard.  

Das iPad Pro 11 verfügt über vier Lautsprecher. Je nachdem wie Ihr dieses haltet finden sich zwei Lautsprecher am linken Rand und zwei am rechten Rand. An letzterem befindet sich auch der USB C Ladeport.  

apple ipad pro 11 2021 test 2

Auf Seiten der physischen Tasten haben wir einen Einschalter und die Lautstärkewippe.  

Die größte Auffälligkeit ist sicherlich auf der Rückseite das Kameramodul. Dieses ist für ein Tablet sehr groß und verfügt über zwei Linsen. 

 

Magic Keyboard, leider sehr gut  

Ich habe das Magic Keyboard nur Zähne knirschend gekauft. 339€ für eine Tastatur ist ein sehr stolzer Preis. Allerdings ist die Tastatur extrem gut!  

Zunächst verfügt die Tastatur über eine magnetische Halterung und ein steifes Scharnier! Hierdurch könnt Ihr das iPad wie ein Notebook nutzen. Und ja das meine ich ernst, mit dem Magic Keyboard fühlt sich das iPad Pro wie ein Notebook an.  

Ihr könnt das iPad + Magic Keyboard sogar problemlos auf dem Schoß nutzen, da die Halterung stabil und „steif“ ist.  

apple ipad pro 11 2021 test 12

Die Tastatur ist aufgrund des 11 Zoll Formfaktors etwas klein. Ich gehöre aber noch zur Generation die auf einem Netbook getippt hat. Von daher komme ich mit den kleinen Tasten durchaus ausreichend gut klar.  

Das Druckgefühl ist erfreulicherweise sehr gut. Die Tasten haben mehr Hub als ich dies erwartet hätte. Dieser ist hier +- auf dem Level eines MacBook Pro 13 M1 oder Dell XPS 13. Allgemein steht das Magic Keyboard einem Dell XPS oder neuerem MacBook Pro wenig nach. Selbst der Anschlag ist wunderbar fest, sogar bei einer Nutzung auf dem Schoß.  

Apple hat der Tastatur sogar eine Hintergrundbeleuchtung spendiert, welche sich aber nicht manuell einschalten lässt (diese wird automatisch gesteuert).  

Das Trackpad ist recht klein, aber präzise mit einem schönen Klick. Auch softwareseitig ist die Maus erstaunlich gut umgesetzt. So fühlt sich das iPad OS mittlerweile erstaunlich gut an eine Nutzung mit Maus/Trackpad optimiert an.  

Ich hätte mit dem Magic Keyboard kein Problem damit den Touchscreen komplett abzuschalten. Dinge wie den Homescreen anzeigen usw. lassen sich via Gesten auf dem Touchpad aufrufen.  

Kurzum, der Preis ist viel zu hoch, aber dies ist mit großem Abstand die beste Tablet-Tastatur die ich jemals erlebt habe! Diese bietet einen gigantischen Mehrwert, falls Ihr das iPad irgendwie produktiv nutzen wollt.  

 

Display  

Leider gibt es beim Display einen großen Unterschied zwischen dem iPad Pro 11 und dem iPad Pro 12,9.  

Das kleine iPad Pro 11 verfügt über das Liquid Retina Display, das iPad Pro 12,9 verfügt über das Liquid Retina XDR Display. Letzteres ist mit der mini LED-Technologie verfeinert.  

Hier geht es aber um das normale 11 Zoll iPad Pro. Dieses verfügt über das bekannte IPS Display mit einer Helligkeit von 600 cd/m² und einer Auflösung von 2388×1668 Pixeln.  

apple ipad pro 11 2021 test 6

Was soll ich hier groß sagen außer, dass das Display hervorragend aussieht! Apple war immer schon sehr gut darin starke Displays zu bauen und das iPad ist das natürlich keine Ausnahme.  

Das Display ist hell, Farben sind kräftig und die Schärfe ist toll. Vielleicht wäre ein OLED Panel noch besser, aber so viel steht das iPad einem OLED Display gar nicht nach, sogar was die Kontraste angeht.  

Pluspunkte gibt es für die 120Hz Bildwiederholungsrate. Hierdurch wirken Animationen und Bewegungen einfach super weich und flüssig! Allerdings gewöhnt Ihr Euch hieran sehr schnell und merkt dies dann nicht mehr aktiv.  

 

Lautsprecher 

Die Lautsprecher gehören ganz klar zu den beeindruckendsten Punkten der aktuellen Apple Produkte.  

So verfügt auch das iPad Pro 11 über ganze vier Lautsprecher-Treiber. Hierdurch hat das Tablet egal wie Ihr dieses haltet einen Stereo-Klang. Dabei klingen die Lautsprecher aber auch sehr gut. Nicht ganz so gut wie im MacBook Pro 13 M1, aber für ein Tablet gerade zu fantastisch!  

Musik oder Filme machen wirklich Spaß auf dem Tablet.  

 

Performance  

Apple setzt im iPad Pro 11 auf den eigenen “M1” Chip, welche auch beim MacBook Pro 13 zum Einsatz kommt. Allerdings ist der Chip hier etwas niedriger getaktet. Dennoch ist dies für ein Tablet eine absolut überragende CPU/GPU!  

Dem Apple M1 stehen 8GB RAM beiseite, was vollkommen ausreichend ist. Schauen wir uns ein paar Benchmarks an.  

img 0006 img 0003 img 0002 img 0005 img 0004 img 0001

antutu geekbench

Ich muss nicht viel zu den Benchmarks sagen. Das iPad Pro 11 spielt in einer völlig anderen Liga als andere Smartphones oder Tablets. Das Pro 11 2021 ist ganz klar dichter an der Leistung eines Notebooks oder älterem Desktop-PC als an anderen Andorid Tablets.  

 

In der Praxis 

In der Praxis ist das iPad Pro 11 ein zweischneidiges Schwert. Einerseits könnt Ihr das iPad ganz klassisch als Tablet für den Multimedia-Konsum nutzen. Hier macht dieses eine hervorragende Figur! Das sehr gute Display gepaart mit den tollen Lautsprechern macht einfach Spaß!  

Zudem gibt es tonnenweise guter Apps für das iPad. Also ja dies macht auch als Multimedia-Machine Spaß.  

apple ipad pro 11 2021 test 13

Allerdings ist das iPad hier fast schon „Overkill“. Ihr braucht für solche Anwendungen kein 900€+ Tablet, auch wenn dieses hierfür durchaus klasse ist.  

Apple will mit dem iPad mehr Notebooks verdrängen. Dieses wird zunehmend mehr auf produktiv Anwendungen gepolt. Ich habe Jahr für Jahr gesagt, „nein das iPad ist nichts für Produktivanwendungen“. Diese Meinung muss ich aber nun teilweise revidieren. Das aktuelle iPad Pro in Kombination mit dem Magic Keyboard ist durchaus für produktive Anwendungen brauchbar!  

So habe ich mittlerweile einige Artikel auf dem iPad geschrieben und testweise ein paar Fotos und Videos bearbeitet. Dies geht durchaus gut! Gerade die Performance bei letzten Anwendungen ist absolut überragend. Die Kombination aus starker Hardware und aufs Maximum optimierter Software liefert hier Ergebnisse, die selbst mit großen Notebooks nur schwer abzurufen sind.  

Es macht so durchaus Spaß mit dem iPad zu arbeiten! Allerdings bei allem Lob gibt es auch weiterhin Punkte die nicht optimal sind.  

  1. Multitasking ist deutlich besser geworden, aber nicht auf dem Level eines Windows oder Mac Notebooks.  
  2. Das lokale Datei-Management ist weiterhin suboptimal. Ihr werdet sehr viel mit Cloud-Diensten usw. zu tun haben.  

Ich denke aber wir sind durchaus an einem Punkt angekommen wo für einige Nutzer das iPad einen Desktop oder Notebook ersetzen kann.  

 

Akku  

Im iPad Pro 11 steckt ein 28.65Wh großer Akku. Dies ist grundsätzlich eine gute Kapazität, wenn auch nicht absolut überragend.  

In der Praxis könnt Ihr aber mit einer sehr guten Laufzeit rechnen. Ich kam im Test bei der Nutzung von Office Anwendungen auf gute 8+ Stunden.  

 

Fazit  

In mir schlagen immer zwei Herzen, wenn es um Apple Produkte geht. Einerseits mag ich Apples Firmenpolitik nicht aufgrund der Anti-Reparatur Haltung, den diversen Versuchen der “Gewinnmaximierung” auf den Schultern der Kunden, der Bindung an ein Ökosystem usw.   

Teile dieser Punkte sehen wir auch hier. Siehe die Preise für das Magic Keyboard. 

Allerdings muss man ganz klar sagen, dass Apple iPad Pro 11 ist hervorragend! Verglichen mit Android Tablets spielt das iPad Pro 11 klar 2-3 Klassen höher.  

apple ipad pro 11 2021 test 8

Jede einzelne Komponente des iPad Pro 11 2021 ist spitze!  

  • Das Display ist auch beim 11 Zoll iPad hervorragend, auch wenn nicht ganz so außergewöhnlich wie beim 12,9 Zoll iPad. Dennoch ist dieses hell, scharf und besitzt tolle Farben.  
  • Die verbauten Lautsprecher sind absolute Spitzenklasse. Ich habe schon günstige Fernseher mit schlechterem Klang gehört.  
  • Alle Kameras im iPad sind auf “High End Smartphone-Level”.  
  • Der Apple M1 SoC gibt dem iPad ein Arbeitstempo das eher auf dem Level eines großen Notebooks ist.  
  • Die Akkulaufzeit ist hervorragend.  

Am Ende stellt sich nur die Frage, ist das iPad Pro das richtige für Euch. Mit einem Preis von 879€ oder mehr ist das iPad Pro 11 kein ganz günstiger Spaß! Für eine reine Multimedia-Anwendung ist dieses zwar hervorragend, aber fast etwas zu teuer. Hier wird in der Regel auch schon das iPad Air gut ausreichen.  

Das iPad Pro 11 empfiehlt sich primär wenn Ihr dieses auch für Produktivitätsanwendungen nutzen wollt. Einfache Foto/Video-Bearbeitung ist auf diesem durchaus möglich, genau wie das Mitschreiben und Tippen von Texten. Leider muss ich Euch hier aber zum sehr guten Magic Keyboard raten. 339€ ist zwar ein unverschämter Preis, aber dieses verhilft dem iPad Pro zu einem völlig anderen Level im Bereich der Produktivität.