MicroSD Speicherkarten sind auch 2021 in unserem Alltag noch allgegenwärtig. In diesem Vergleich soll es um die 64GB Versionen gehen. Diese machen zwar in Smartphones weniger Sinn, aufgrund der Verfügbarkeit von größeren Modellen, sind aber für Überwachungskameras und Dashcams ideal!
Aber welches Modell kaufen? Solltest du zu den üblichen Verdächtigen wie SanDisk greifen oder tuns auch die günstigeren von Kingston oder Intenso?
Finden wir dies im Test heraus!
Die Testkandidaten
Folgende 64GB microSD Speicherkarten habe ich für diesen Vergleich gekauft:
Intenso Micro SDXC Kingston Canvas Select Plus Samsung EVO Select SanDisk Extreme microSDXC SanDisk High Endurance SanDisk Ultra 64 GB Verbatim Premium microSDXC
Preislich schwanken wir zum Testzeitpunkt zwischen 6€ für die Kingston Canvas Select Plus und 12€ für die SanDisk High Endurance.
Lohnt sich der Aufpreis?
Die Kapazität
In der Theorie sollten alle Speicherkarten in diesem Vergleich 64GB besitzen. In der Praxis kann aber die Kapazität durchaus um ein paar MB schwanken.
Die Intenso Micro SDXC hat mit 59,5GB die größte “echte” Kapazität. Die Verbatim Premium microSDXC und die Kingston Canvas Select Plus haben mit 58,2GB die kleinste “echte Kapazität.
Der Test, welche ist die beste 64GB microSD Speicherkarte?
Kommen wir auch gleich zum Test. Dieser wurde in einem Kingston FCR-HS4 Kartenlesegerät durchgeführt. Hierbei handelt es sich um einen guten Kartenleser und nein dieser bietet der Kingston Speicherkarte im Test keinen Vorteil.
In Test Nummer 1 schauen wir uns den Klassiker unter den Speicher-Tests an CrystalDiskMark.
Starten wir mit der ersten großen Überraschung, alle Speicherkarten im Vergleich lesen unheimlich schnell Daten! Die “langsamste” lesend ist die Verbatim Premium microSDXC mit 96,8 MB/s. Die schnellste ist die Samsung EVO Select mit 98,61 MB/s.
Die Spanne lesend beträgt also nicht mal 2MB/s.
Schreibend sind da die Unterschiede massiver. Hier liegt die Intenso Micro SDXC mit 19,5 MB/s auf dem letzten Platz. Auf Platz 1 liegt die SanDisk Extreme microSDXC mit 71,25 MB/s.
Unterm Strich ergibt sich folgende Rangliste:
SanDisk Extreme microSDXC
SanDisk High Endurance
Kingston Canvas Select Plus
Gerade das gute Abschneiden der Kingston Speicherkarte überrascht etwas.
Wie sieht es aber in einem anderen Test aus? H2TestW ist ein klasse Test, denn dieser testet nicht nur die Geschwindigkeit, sondern prüft auch die Speicherkarte auf Fehler.
Hier schon einmal direkt gesagt, keine der hier getesteten Speicherkarten hatte Fehler.
Hier weitestgehend die gleichen Ergebnisse. Lediglich konnte sich die SanDisk Ultra vor die Kingston Canvas setzen.
Fazit
Grundsätzlich würde ich alle aktuellen 64GB microSD Karten als brauchbar einstufen. So boten alle Karten hier im Vergleich lesend ein Tempo von 90MB/s oder mehr, was top ist!
Schreibend sieht es anders aus. Aber auch hier war selbst die langsamste Karte im Vergleich, die Intenso Micro SDXC, mit 19,5MB/s schnell genug für eine Dashcam oder eine Überwachungskamera.
Dennoch würde ich primär folgende Speicherkarten empfehlen wenn es dir um ein hohes Tempo geht:
So langweilig es klingt, aber mit den SanDisk Speicherkarten machst du aktuell nichts falsch! Lediglich wenn du wirklich die maximale Preis/Leistung suchst, dann würde ich dir die Kingston Canvas Select Plus empfehlen, welche für die Leistung einfach super günstig ist!
Mit dem CD226 bietet UGREEN ein super kompaktes 100W USB C Ladegerät an. Dieses hat im “Steckernetzteil-Format” eine Leistung von 100W und bietet satte 3x USB C Ports und einen USB A Port. Möglich soll dies dank der Nutzung der GaN Technologie sein.
Wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob eine Leistung von 100W in einem super kompakten Formfaktor wirklich gut geht. Kann das UGREEN CD226 100W USB C Ladegerät überzeugen?
An dieser Stelle vielen Dank an UGREEN für das Zurverfügungstellen des CD226 für diesen Test.
Das UGREEN CD226 100W USB C Ladegerät im Test
UGREEN setzt beim CD226 auf einen recht kompakten Steckernetzteil Formfaktor. Das Ladegerät misst 69 x 69 x 33 mm und bringt 238g auf die Waage.
Damit ist das Ladegerät sehr kompakt, für 100W und 4 Ports, das Gewicht hingegen ist “passend”. Das Ladegerät wirkt recht “dicht” und massiv, was auch Sinn macht. Diese Menge an Leistung auf kleinem Raum ist nicht ohne!
Einer der Gründe für diesen kompakten Formfaktor ist das Nutzen der GaN Technologie.
GaN steht für Gallium Nitride, welches ein Halbleiter ist, der so langsam seinen Weg in den Massenmarkt findet. Gallium Nitride hat gegenüber Silizium einige Vorteile im Bereich der Effizienz, bei Schaltnetzteilen. Dies erlaubt es kleinere Bauteile mit Gallium Nitride bei gleicher Leistung zu bauen als mit regulärem Silizium. Je nach Quelle sind GaN Bauteile ca. 32% kleiner bei gleicher Leistung und zudem noch effizienter.
GaN ist allerdings auch kein Allheilmittel und betrifft nur einige wenige Komponenten des Ladegerätes, der Rest setzt weiterhin auf “klassische” Bauteile.
Wie steht es um die Anschlüsse?
2x USB C 100W 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A, 15V/3A oder 20V/5A
1x USB C 22,5W 5V/3A, 9V/2,5A oder 12V/1,88A
1x USB A 22,5W 4,5V/5A, 5V/4,5A, 9V/2A oder 12V/1,5A
Zunächst haben wir zwei 100W USB C Ports. Diese kannst du allerdings nicht gleichzeitig voll nutzen. Nutzt du mehrere Ports, dann drosselt sich das Ladegerät entsprechend.
Der USB A Port unterstützt im übrigen Quick Charge 3.0 und “Huawei Super Charge”, daher auch die 22,5W Leistung.
Das UGREEN CD226 unterstützt PPS!
Das UGREEN CD226 unterstützt auf allen drei USB C Ports den PPS Standard. PPS? PPS steht für Programmable Power Supply. Das normale USB Power Delivery bietet deinem Smartphone mehrere Spannungsstufen an, meist 5V, 9V, 15V und 20V. Hier kann sich dieses eine Stufe aussuchen und damit laden. PPS erlaubt es nun deinem Smartphone innerhalb eines gewissen Bereichs, beispielsweise 3,3-16V, frei eine Spannung zu wählen. Denkt dein Smartphone es wäre gerade ideal mit 6,5V zu laden, dann kann ein PPS Ladegerät diesem 6,5V liefern.
Einige Smartphones wie die Modelle der Samsung S20/S21 Serie benötigen PPS um das volle Ladetempo zu erreichen. Ein S21 Ultra kann an einem normalen USB PD Ladegerät mit maximal 14W laden, an einem PPS Ladegerät mit 25W. Unterstützt Dein Smartphone kein PPS, dann ignoriert es einfach diese Funktion und behandelt das Ladegerät wie ein normales USB PD Ladegerät.
Folgende Leistungswerte konnte ich messen:
USB C Port 1 3,3-21V/3A
USB C Port 2 3,3-21V/3A
USB C Port 3 3,3-5,9V/3A oder 3,3-11V/2A
Damit hat das Ladegerät eine gute und große PPS Range.
Die Drosselung ist problematisch
Das UGREEN CD226 besitzt 2x 100W USB C Ports und 2x 22,5W Ports, besitzt aber maximal 100W Leistung. Entsprechend muss das Ladegerät seine Ports drosseln, wenn du mehrere Ports gleichzeitig nutzt.
UGREEN versucht hier clever zu sein. Normalerweise drosseln Ladegeräte sobald mehrere Geräte angeschlossen werden. Dies scheint das UGREEN CD226 vermeiden zu wollen.
Dieses drosselt Ports zum einen nicht nachträglich, zum anderen auch erst wenn es wirklich eine Last gibt.
Du hast ein Notebook an Port 1 angeschlossen welches gerade 70W lädt und du verbindest ein Gerät mit Port 2, dann wird Port 1 nicht zurückgesetzt, wie es normalerweise üblich ist. Dies geschieht erst wenn Port 2 wirklich über 30W nutzt.
Allerdings kann es auch passieren (so habe ich dies beobachtet), dass wenn Port 1 100W konstant verbraucht, Port 2, 3 und 4 nicht funktioniert.
UGRREN versucht hier ein gängiges System zu verbessern, was auch in einigen Punkten sicherlich funktioniert, aber auch mal etwas problematisch sein kann.
Dauerlast?
Erfreulicherweise hat das UGREEN CD226 den Techtest Dauerlast-Test überstanden. In diesem belaste ich das Ladegerät 6 Stunden konstant mit 100W. Dabei erwärmte sich das Ladegerät allerdings massiv. Es hat die Erwärmung ausgehalten, allerdings würde ich das UGREEN CD226 nur bedingt für konstant 100W Last empfehlen.
Spannungsstabilität
Schauen wir uns die Spannungsstabilität des Ladegerätes an.
Soweit sieht alles gut und richtig aus. Keine der Spannungsstufen überschreitet irgendwelche Grenzwerte. Die 20V Spannungsstufe sackt bei Voll-Last etwas ab, aber das ist noch völlig im Rahmen.
Effizienz
Wie steht es um die Effizienz des UGREEN CD226 100W USB C Ladegerät?
Die Effizienz schwankt zwischen 72,1% bei 5V/1A und 90,2% bei 20V/5A. Damit geht diese völlig in Ordnung für ein Ladegerät dieser Klasse.
Ich habe durchaus schon Modelle mit 1-2% besser Effizienz gesehen, ich habe aber auch mindestens genau so viele Modelle mit deutlich schlechterer Effizienz gesehen.
Unterm Strich würde ich die Effizienz des UGREEN CD226 100W USB C Ladegerät als “State of the Art” einstufen.
Fazit
UGREEN hat es bei seinem CD226 100W USB C Ladegerät geschafft sehr viel Leistung und sehr viele Anschlüsse in einem sehr kleinen Gehäuse zu vereinen.
Dies durchaus auch mit Erfolg! So kann das Ladegerät wie beworben 100W liefern, bietet mit dem Support für USB Power Delivery, Quick Charge, Huawei Super Charge und PPS eine große Auswahl an Ladestandards und auch die Effizienz passt.
Lediglich die Leistungsaufteilung bei der Nutzung mehrerer Ports halte ich für suboptimal. UGREEN scheint dies hier besser machen zu wollen als es bei anderen Ladegeräten der Fall ist, dies hat aber bei mir zu einem teils etwas zickigen Verhalten geführt.
Die meisten aktuellen SSDs setzen weiterhin auf die PCIe 3.0 Schnittstelle. Diese erlaubt auch ein gutes Tempo von rund 3800MB/s, was meist mehr als ausreicht.
Allerdings haben fast alle großen Hersteller auch mindestens ein Flaggschiff Modell mit der PCIe 4.0 Schnittstelle im Sortiment. Diese erlaubt Datenraten von 7000MB/s oder mehr!
Nun hat auch Crucial nachgezogen. Die P5 Plus soll eine High End PCIe 4.0 SSD zum fairen Preis sein. Diese ist etwas günstiger als die Samsung 980 Pro oder die Seagate FireCuda 530.
Dennoch sehen die Datenraten mit 6600 MB/s lesend und 5000MB/s schreibend klasse aus!
Aber die Praxis kann natürlich nochmal etwas anderes sein. Wie schlägt sich hier die P5 Plus, vor allem gegen die ebenfalls recht “günstige” WD_BLACK SN850? Finden wir es heraus!
Die Crucial P5 Plus im Test bei Techtest.org
Die P5 Plus ist eine ganz klassische m.2 NVME SSD im 2280 Format. Dabei setzt Crucial erfreulicherweise auf ein recht “schickes” Design. Schick ist sicherlich etwas übertrieben, aber wir haben ein schwarzes PCB und einen schwarzen Aufkleber, der gut gestaltet ist. Hierdurch wirkt die SSD wertig, was gerade in “PC Master Race” Kreisen freut.
Crucial hat zumindest die 1TB Version der SSD nur einseitig bestückt, was das Kühlen der SSD einfacher macht.
Die Technik
Auf Seiten des Controllers nutzt Crucial den Micron DM02A1 (Crucial ist eine Tochterfirma von Micron). Der Micron DM02A1 ist ein 8 Kanal Controller, der auch eine Hardwareverschlüsselung mitbringt.
Auf Seiten des NAND haben wir wenig überraschend Micron 3D TLC 176 Layer NAND. Dieser ist mit “INE22 NY124” beschriftet.
Hinzu kommt ein “ILF47” 1GB RAM Chip.
TBW
Auf Seiten der Haltbarkeit verspricht Crucial bei der P5 Plus folgende TBW Werte:
500GB – 300 TB
1TB – 600 TB
2TB – 1200TB
Du kannst also auf die 1TB Version der SSD theoretisch 600TB Schreiben ehe diese so langsam am Ende ihres Lebens ankommt.
Damit ist die TBW recht “gewöhnlich” für eine SSD dieser Klasse.
Die Garantie ist auf 5 Jahre bzw. Bis zum erreichen der TBW festgelegt.
Hardwareverschlüsselung
Die Crucial P5 Plus bringt eine Hardwareverschlüsselung nach 256bit AES und dem TCG Opal 2.0 Standard mit.
Dies hat diverse Vorteile, zum einen kann Bitlocker diese Verschlüsselung der SSD direkt nutzen. Zum anderen erleichtert dir dies das löschen der SSD bei einem Weiterverkauf. Alle Daten der SSD werden immer mit einem automatisch generierten Key Verschlüsselt.
Nutzt du Tools wie Parted Magic kannst du diesen Key Löschen und somit alle Daten auch ohne Überschreiben schon unbrauchbar machen.
Sicherlich ist eine Hardwareverschlüsselung bei einer SSD kein “must have”, aber durchaus ein netter Bonus.
Theoretische Benchmarks
Crucial wirbt bei allen P5 Plus Modellen mit 6600MB/s lesend. Schreibend soll die 500GB Version 4000 MB/s erreichen, die 1TB und 2TB Versionen hingegen 5000MB/s.
Starten wir mit CrystalDiskMark 8 um diese Angaben zu überprüfen. WICHTIG: Es wird hier die 1TB Version getestet.
In meinem Test-System erreichte die SSD mit 6049 MB/s lesend nicht ganz die Herstellerangabe. Schreibend konnte die SSD die beworbenen Werte mit 5012 MB/s allerdings sogar übertreffen.
Im Vergleich zu anderen SSDs kann die WD SN850 die P5 Plus lesend als einzige schlagen. Allerdings schreibend setzt sich die P5 Plus klar an die Spitze des Testfelds.
Interessanterweise sieht PC Mark die Crucial P5 Plus klar für die schnellste SSD im Testfeld.
Sowohl im Quick Test, der weniger Schreibintensiv ist, wie aber auch im Full Benchmark kann sich die Crucial P5 Plus vor die WD SN850 setzen.
Was mich etwas überrascht hat war der Verzicht von Crucial auf einen besonders aggressiven Schreibcache. Dies erklärt auch das gute Abschneiden bei PC Mark.
Hier habe ich alle SSDs einmal mit H2TestW vollgeschrieben. H2TestW ist nicht auf super schnelle SSDs besonders gut optimiert, dennoch zeigt dies uns Praxis nah wie schnell sich eine SSD beschreiben lässt.
Hier kann sich die P5 Plus Platz 2 hinter der Corsair MP600 sichern.
Praxis-Tests
Genug der theoretischen Benchmarks, schauen wir uns die Leistung in der Praxis an. Starten wir hier mit der Installation von Windows 10 von einem USB Stick aus. Es wird die Zeit vom letzten „weiter“ Klicken des Installations-Programms bis zur ersten Nutzerinteraktion gemessen.
Hier setzt sich die P5 Plus gemeinsam mit der Seagate 510 auf Platz 1, gefolgt von der Corsair MP600 und MP510.
Hier gibt es bei modernen High End SSDs allerdings kaum noch unterschiede. Der limitierende Faktor bei der Installation ist nicht die SSD sondern andere Komponenten.
Daher führe ich auch keine Messung mehr der Windows Startzeit durch, moderne SSDs sind hier so derartig dicht beieinander, dass diese Messung keine Relevanz mehr hat.
In Windows angekommen entpacken wir zwei Dateipakete mit WinRAR. Test-Datei Paket Nr. 1 besteht aus 47.000 teils sehr kleinen Dateien und bringt 41GB auf die Waage. Test-Datei Paket Nr. 2 ist 25GB groß und besteht aus rund 2000 Dateien. Paket Nr. 2 ist die Installation von Bioshock Infinite.
Hier gab es eine kleine Überraschung, denn die P5 Plus erreichte auf die Sekunde genau die gleichen Werte wie die Western Digital SN850 und landet gemeinsam mit dieser auf Platz 1.
Kopieren wir nun die entpackten Daten von Ort a nach Ort b, innerhalb der SSD.
Hier verliert die P5 Plus etwas überraschend gegen die Western Digital SN850.
Temperatur
NVME SSDs laufen heiß! Dies gilt für fast alle Modelle auf dem Markt. Ohne gesonderten Kühler werden die meisten NVME SSDs bei konstanter Last in eine Drosselung laufen. Aber natürlich gibt es Modelle bei denen dies schneller der Fall ist.
Wie steht es um die P5 Plus?
Auch die P5 Plus beginnt sich bei konstanter Last nach einer gewissen Zeit zu drosseln. Laut Software erreicht die SSD rund 76 Grad maximal. Allerdings ist auf dem Wärmebild etwas anderes zu erkennen.
Hier ist klar zu erkennen, dass der Controller um die 100 Grad hat, was die Drosselung auch vollkommen erklärt.
Allerdings dauert es bei der P5 Plus etwas länger, bis diese sich aufgeheizt hat als z.B. bei der SN850!
Fazit
Wenig überraschend ist die Crucial P5 Plus eine hervorragende SSD, welche klar zu den besten Modellen gehört die du aktuell kaufen kannst!
Diese spielt auf einem Level mit der Western Digital SN850 und der Samsung 980 Pro. Ist diese besser als diese beiden Modelle? Nein, sie ist aber auch nicht schlechter.
Wir sind bei einem Punkt angelangt wo SSDs so schnell sind, dass du im Alltag kaum bis keinen Unterschied zwischen den einzelnen Modellen spüren wirst. Lediglich wenn ein Modell extrem langsam ist oder einen super aggressiven Schreibcache hat, dann kann dies spürbar sein.
Aber beides hat die P5 Plus nicht! So hat die P5 Plus eine höhere konstante Schreibgeschwindigkeit als z.B. die SN850 von Western Digital. Ebenso bringt die P5 Plus eine Hardwareverschlüsselung mit und läuft einen Hauch kühler.
Je nachdem wie sich der Preis der noch recht neuen Crucial P5 Plus einpendelt, hat diese die Chance zu DER PCIe 4.0 SSD zu werden. Nicht zwingend weil diese die schnellste SSD der Welt ist, sondern weil die Leistung sehr gut ist, Crucial einen gute Ruf bei der Zuverlässigkeit hat und die SSD einfach keine Schwächen hat, aber der Preis stimmt!
Auf der Amazon Plattform gibt es hunderte Powerbanks, viele davon sind sehr gut, aber es gibt auch einige Modelle die mit falschen Kapazitätsangaben werben. Viele der “NoName” Modelle mit 26800mAh besitzen deutlich weniger Kapazität als beworben. Hier zum Thema Fake Powerbanks ein kleiner Artikel.
Eine der anscheinend beliebtesten Powerbanks, diese wird in der Amazon Suche zumindest sehr hoch gerankt, ist die JIGA Powerbank 30000mAh.
Die JIGA Powerbank 30000mAh soll wie der Name schon sagt mit 30000mAh punkten, was eine sehr hohe Kapazität ist, wie auch mit einer guten Anschlussvielfalt und einem sehr niedrigen Preis.
Hier schrillen bei mir etwas die Alarmglocken, zumal ich noch nie etwas von JIGA gehört.
Kurzum, ich habe mir die JIGA Powerbank 30000mAh gekauft. Wollen wir doch mal schauen ob diese wirklich 30000mAh Kapazität hat.
Die JIGA Powerbank 30000mAh im Test, echte 30000mAh Kapazität?
Auf den ersten Blick hat die JIGA Powerbank ein recht generisches Gehäuse, das mich von seiner Materialwahl etwas an die diversen Fake Modelle erinnert.
So wirkt der verwendete Kunststoff soweit Okay, aber auch nicht übermäßig wertig oder filigran gearbeitet. Aber gut wir haben hier eine Powerbank die auf Preis/Leistung getrimmt ist, da will ich nicht zu laut meckern.
Die Abmessungen sind mit 154 x 75 x 35 mm recht kompakt für die beworbene Kapazität, allerdings auch nicht völlig unmöglich. Ich halte es für grundsätzlich möglich eine Powerbank mit der angegeben Kapazität in einer ähnlichen Größe zu bauen.
Sehr ähnliches gilt auch fürs Gewicht. Dieses ist mit 456 g etwas auf der leichteren Seite, aber auch nicht “unmöglich”leicht.
Wo sich einige große Hersteller etwas bei JIGA abschauen können ist bei der Anschlussauswahl.
3x USB A
1x USB C
1x Apple Lightning
1x microUSB
Die Leistung dieser Anschlüsse ist aber ein kleines Rätsel. So findet sich auf der Rückseite lediglich der Aufdruck “Input: 5V/2.1A Out put: 5V/2.1A”. Wir ergründen später wie viel Leistung die Powerbank wirklich hat.
Input ist klar, hierfür könnt Ihr USB C, microUSB oder Apple Lightning verwenden. 2,1A ist allerdings sehr langsam, gerade wenn wir die Kapazität von 30000mAh betrachten.
Ähnliches gilt auch für die Ausgänge. Haben wir hier wirklich nur 2,1A über alle Ports verteilt? Klären wir dies im nächsten Teil des Tests!
Kein Power Delivery!
Starten wir mit der ersten großen Enttäuschung, der USB C Port der JIGA Powerbank ist ein reiner Eingang.
Die Powerbank kann über den USB C Port keine Leistung ausgeben. Entsprechend verfügt diese nicht über den USB Power Delivery Standard und kann keine Smartphones schnellladen.
Die Kapazität, wirklich 30000mAh? (nein)
Kommen wir zu dem Punkt mit dem die JIGA Powerbank steht und fällt. Hat die Powerbank wirklich 30000mAh? Folgendes konnte ich messen:
Wh
mAh
% der HA
5V/1A
82,539
22307
74 %
5V/2A
76,107
20569
69 %
Also die JIGA Powerbank 30000mAh ist keine “FAKE” Powerbank. Diese hat in der Tat eine ganz ordentliche Kapazität. Allerdings sind 30000mAh eine zu hohe Angabe! Ich konnte im besten Fall 22307 mAh messen.
Dies entspricht 74% der Herstellerangabe, was ein zu niedriger Wert ist. Es ist normal, dass eine Powerbank nicht 100% der Herstellerangabe erreicht, aber normal sind 80-90% echte Kapazität.
Wir haben hier also eher eine 25000-26800 mAh Powerbank vor uns. Ich denke allerdings dies geht in Ordnung.
Wiederaufladetempo
Ist die Powerbank nun leer, wie schnell geht das Laden?
Da die JIGA GN1 Powerbank 30000mAh keine Schnellladestandards unterstützt, erreichen wir einen maximalen Ladestrom von 10W.
Eine vollständige Ladung der Powerbank dauert hierüber im besten Fall knapp 10 Stunden!
Nutzt du Apple Lightning dauert ein Laden fast eher 20 Stunden!
Flott lädt die GN1 also wirklich nicht.
Fazit
Das Fazit zur JIGA Powerbank 30000mAh fällt mir schwer. Ich kann die Powerbank an sich nicht empfehlen.
Allerdings ist die JIGA auch keine ganz furchtbare Powerbank oder ein “FAKE” Modell.
So ist zwar die Kapazitätsangabe mit 30000mAh zu hoch angesetzt, aber ich konnte durchaus 22000mAh+ messen. Wir haben hier also durchaus eine Powerbank der 26800mAh Klasse vor uns.
Dabei ist der Preis der Powerbank fair im Anbetracht der echten Kapazität.
Allerdings abseits der Kapazität gibt es wenig an der Powerbank zu mögen. Wir haben zwar viele Anschlüsse, aber keiner davon ist wirklich schnell oder unterstützt irgendeine Form von Schnellladen.
Hierdurch dauert es auch 10+ Stunden um die JIGA Powerbank wieder zu laden! Kurzum suchst du recht viel Kapazität zu einem “günstigen” Preis dann ist die JIGA Powerbank vielleicht Okay.
Wenn du aktuell ein günstiges Smartphone mit möglichst viel Leistung suchst ist Realme einer der heißesten Hersteller.
Diese haben allerdings mittlerweile ein etwas großes und fast schon unübersichtliches Lineup, dem nun ein weiteres Modell hinzugefügt wird. Das Realme GT Neo 2 ist ein Smartphone der gehobenen Mittelklasse.
Dieses soll mit hoher Leistung bei einem fairen Preis punkt, also der üblichen Stärke von Realme. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das Realme GT Neo 2 überzeugen? Finden wir es heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an Realme für das Zurverfügungstellen des GT Neo 2 für diesen Test!
Das Realme GT Neo 2 im Test
Realme setzt beim GT Neo 2 auf ein vergleichsweise unauffälliges und dezentes Design. So nutzt Realme das klassische “High End” Design. Wir haben auf der Front ein Glas-Display, einen Rahmen im “Metall” Style und eine “Glas“- Rückseite.
Allerdings besteht sowohl der Rahmen wie auch die Rückseite aus Kunststoff. Die Rückseite besitzt eine matte Textur, welche sich aber sehr gut anfühlt. Allgemein liegt das GT Neo 2 sehr gut in der Hand und fühlt sich erfreulich gut an.
Aber so ganz kann dieses natürlich nicht mit echten Flaggschiff Smartphones mithalten, was die Haptik angeht.
Willst du ein etwas auffälligeres Design, dann musst du die grüne Version wählen. Diese besitzt ein “Rennsteifen” Design, welches sich etwas von der Masse abhebt. Die blaue und graue Versionen sind da etwas langweiliger.
Selbst der Kamerabuckel ist überschaubar, für ein Smartphone im Jahr 2021.
Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das sehr große 6,62 Zoll Display, wie auch eine 64 Megapixel Frontkamera.
Der Einschalter ist an der üblichen und gut erreichbaren Position am rechten Rand angebracht. Die Lautstärkewippe ist am linken Rand.
Auf der Unterseite haben wir den USB C Ladeport und den primären Lautsprecher. Auf der Rückseite haben wir eine 3-fach Kamera, mit zwei auffälligen großen Linsen und einer kleinen Linse.
Einen Kopfhöreranschluss gibt es leider nicht.
Display
Auf der Front des GT Neo 2 haben wir mit dem Display sicherlich eins der Highlights des Smartphones. Das Display misst 6,62 Zoll, bietet eine Auflösung von 2400 x 1080 Pixel und setzt auf die AMOLED Technologie.
Rein subjektiv sieht das Display super aus, für die Preisklasse in der wir uns hier bewegen. Es ist mehr als ausreichend scharf, hat sehr gute Farben und die maximale Helligkeit ist sehr gut. Realme wirbt mit satten 1300 Nits. Damit ist dies auf dem Helligkeits-Level von diversen Flaggschiffen.
Hinzu kommt die Bildwiederholungsrate von 120Hz und die Touch Abfragerate von 600Hz. Gerade letztere ist extrem hoch. Hierdurch wirkt das Display sehr reaktionsfreudig. Ist der Unterschied zu anderen High End Smartphones riesig(welche meist eine Touch Abfragerate von 60-240Hz haben)?
Jein, verglichen zu einem Standard Smartphone ist der Unterschied spürbar, verglichen zu anderen High End Geräten eher weniger. Ich glaube nicht, dass der Unterschied von z.B. 240Hz zu 600Hz subjektiv noch groß spürbar ist.
Was immer deutlich spürbar ist, ist das 120Hz Display. Animationen, Bewegungen usw. laufen signifikant weicher und flüssiger.
Lautsprecher
Realme setzt beim GT Neo 2 erfreulicherweise auf einen dual Lautsprecher Aufbau. Heißt für die Medien-Wiedergabe wird sowohl der primäre Lautsprecher, wie aber auch die Ohrmuschel genutzt.
Hierdurch klingt das Smartphone überdurchschnittlich voll und satt. Und ja auch generell klingt das Smartphone gut! Die Lautsprecher sind sogar recht laut.
Lediglich scheint die Ohrmuschel tendenziell etwas leiser/schwächer zu sein als der primäre Lautsprecher, was leicht auffällt. Abseits davon habe ich aber nichts zu bemängeln.
Kameras
Im Realme GT Neo 2 sind drei Kameras auf der Rückseite verbaut.
Hauptkamera 64MP F1.8 Samsung Bright S5KGW1
Weitwinkelkamera 8MP F2.3 Hynix HI-846
Makrokamera 2MP Omnivision OV02B10
Wir haben hier primär eine 64MP F1.8 Hauptkamera mit dem Samsung Bright S5KGW1 Sensor. Grundsätzlich kein schlechter Sensor, aber auch kein absolutes High End Modell.
Wir sehen, dass der Sensor von seiner Größe eher im Mittelfeld landet. Aber wie sieht es in der Praxis aus?
In einem Vacuum betrachtet sind die Bilder des Realme GT Neo 2 gut bis sehr gut! Die Schärfe der Aufnahmen ist stark, die Farben sind gut und der generelle Bildstyle ist ordentlich!
Realme GT Neo 2Google Pixel 6 ProApple iPhone 13 Pro MaxRealme GT Neo 2Google Pixel 6 ProApple iPhone 13 Pro Max
Erst im Vergleich zu High End Smartphones sehen wir, dass die Kamera nicht mit Pixel 6, iPhone 13 Pro usw. ganz mithalten kann.
Dennoch würde ich die Kamera als ordentlich einstufen!
Kühlung und Leistung
Die Leistung ist ein sehr wichtiger Punkt für Realme! So wird der hier verbaute Snapdragon 870 mithilfe einer großen Vapor Chamber und Diamand Wärmeleitpaste gekühlt.
Ist so etwas nötig? Darüber können wir sicherlich etwas streiten, aber tendenziell ist mehr Kühlung nicht schlecht, gerade wenn das Smartphone in den Händen von Gamern landet, wo über längere Zeit Wärme erzeugt wird.
Wie steht es aber um die Leistung? Schauen wir uns hier ein paar Benchmarks an.
Wenig überraschend schneidet das GT Neo 2 sehr gut in den meisten Benchmarks ab! Gerade im Antutu Benchmark, welcher neben reiner CPU Leistung auch GPU Leistung und die generelle Systemperformance misst. Hier kann das GT Neo 2 sogar am Pixel 6 vorbeiziehen!
Dies gilt auch für Geekbench! Hier kann der Snapdragon 870 ebenfalls den Google Tensor schlagen.
Beeindruckend!
In der Praxis
Realmes Spezialgebiet ist die Performance! Sämtliche Realme Smartphones die ich in letzter Zeit in den Fingern hatte, arbeiteten für die jeweilige Preisklasse sehr flott. Dies gilt auch für das GT Neo 2.
Die Benutzeroberfläche des GT Neo 2 fühlt sich super flott und flüssig an! Dank des 120Hz Displays laufen Bewegungen und Animationen sehr weich. Dabei wirkt das Smartphone auch sehr reaktionsfreudig auf Eingaben.
Selbst auf Seiten von Spielen konnte ich nichts finden was das GT Neo 2 groß vor Probleme gestellt hat.
Die Hardware des Smartphones ist eindeutig mehr als ausreichend leistungsstark und die Software scheint auch gut optimiert zu sein.
Weitere Pluspunkte gibt es für das gute WLAN und LTE!
Fazit
Du suchst ein vor allem schnelles Smartphone, mit gutem Display, ordentlicher Kamera und starkem Akku? Dabei willst du auch nicht zu viel Geld ausgeben? Dann ist das Realme GT Neo 2 vielleicht genau das richtige Smartphone für dich!
Sehr hohe Leistung, sowohl in der Praxis wie auch in Benchmarks
Sehr gut optimierte Software
120Hz Display und 600Hz Touch-Abfrage
Seht gutes Display
Gute Lautsprecher
Guter Akku
Für seine Preisklasse ist dieses unheimlich flott unterwegs. Der hier verbaute Snapdragon 870 bietet eine starke Leistung und kann in den meisten Benchmarks sogar das Google Pixel 6 schlagen.
Hinzu kommt das 120Hz Display mit 600Hz Touch-Abfrage. Dies lässt Bewegungen extra weich und flüssig erscheinen. Ob nun eine Touchabfrage von 600Hz nötig ist lasse ich mal dahingestellt, das Smartphone wirkt aber reaktionsfreudig.
Weitere Pluspunkte gibt es allgemein für das Display, Lautsprecher und den Akku.
Hauptkamera ordentlich, aber auch nicht überragend
Zusatzkameras “okay”
Etwas schwieriger ist wie so oft die Kamera. Wir haben hier kein Pixel 6 vor uns. Die Hauptkamera macht ordentliche Aufnahmen, aber auch nicht mehr oder weniger.
Design des Smartphones etwas langweilig
Wenig Zusatz-Features wie Wasserschutz oder kabelloses Laden
Auch finde ich das Design des Realme GT Neo 2 etwas langweilig. Nein wir brauchen kein “Gamer” Design, aber etwas außergewöhnlicher hätte ich nicht schlecht gefunden. Ebenso fehlen die klassischen “High End Luxus-Feature“ wie Wasserschutz oder kabelloses Laden.
Dennoch unterm Strich ist das Realme GT Neo 2 ein top Smartphone, vor allem wenn dir Leistung bzw. die Preis/Leistung besonders wichtig ist. Aber auch abseits davon ist das GT Neo 2 ein sehr rundes Smartphone fürs Geld.
Corsair bietet mit dem iCUE COMMANDER CORE XT ein neues Steuerungsmodul für deinen PC und deine Lüfter an. Der iCUE COMMANDER CORE XT soll sich dabei primär um die Lüftersteuerung und die RGB Beleuchtung kümmern. Zudem stehen dir viele weitere Software Feature zur Verfügung, genau wie zwei zusätzliche Temperatur-Sensoren.
Schauen wir uns den iCUE COMMANDER CORE XT von Corsair einmal im Test an. Ist dieser ein Must Have im Corsair Ökosystem?
An dieser Stelle vielen Dank an Corsair für das Zurverfügungstellen des iCUE COMMANDER CORE XT für diesen Test!
Der CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT im Test
Der iCUE COMMANDER CORE XT ist eine ca. handflächengroße, aber sehr flache Box. Diese ist gemacht sich noch hinter den Mainboard Schlitten zu verstecken.
Und ja du möchtest den iCUE COMMANDER CORE XT verstecken, denn dieser wird schnell ein großes Kabelnest um sich sammeln.
Angeschlossen wird der iCUE COMMANDER CORE XT zunächst über einen USB 2.0 Header und einen SATA Stromanschluss. An diesem finden sich:
6x 4 Pin PWM Lüfter-Anschlüsse
6x Corsair RGB Ports
2x Anschlüsse für Temperatur-Fühler
1x USB 2.0 Ausgang, für z.B. eine AIO usw.
Für Corsair RGB Lüfter die beste Wahl!
Der iCUE COMMANDER CORE XT ist für dich primär interessant, wenn du in deinem PC planst Corsair RGB Lüfter zu nutzen.
Corsair RGB Lüfter lassen sich nicht einfach mit deinem Mainboard verbinden (was RGB betrifft), sondern benötigen einen gesonderten Controller. Solch ein Controller liegt in den Starter-Sets bei und fasst bis zu 6 Lüfter, kann aber nur die Beleuchtung steuern. Du brauchst weiterhin 6 Lüfter-Anschlüsse an deinem Mainboard.
Der iCUE COMMANDER CORE XT übernimmt hier sowohl die Steuerung der Beleuchtung wie auch die Steuerung der Lüfter selbst.
Hast du also keine Corsair Lüfter, dann macht der iCUE COMMANDER CORE XT für dich auch kaum Sinn. Du kannst die Lüftersteuerung natürlich mit allen 4 Pin Lüftern nutzen, aber nur für die Lüftersteuerung ist vermutlich der Kauf dieses Moduls nicht oder nur bedingt nötig.
Zusätzlich zur Lüftersteuerung haben wir noch zwei Temperaturfühler, die du via Software auslesen kannst.
Die Software, Corsair iCUE
Wie mittlerweile alle Produkte von Corsair wird auch der iCUE COMMANDER CORE XT via Corsair iCUE gesteuert.
ICUE ist eine Steuerungssoftware sowohl für externe Geräte, wie Mäuse und Tastaturen, wie auch für interne Komponenten wie Netzteile, RGB RAM Module usw.
ICUE ist dabei optisch sehr schön modern und gut designt, wenn auch teils ein wenig verwinkelt.
Nach der Installation der Software musst du zunächst deine Lüfter erkennen lassen und die Reihenfolge festlegen. Letztere ist nur RGB Beleuchtungseffekte wichtig, damit diese richtig ausgerichtet sind. Anschließend kannst du komplett frei diverse Leuchteffekte einstellen.
Diese können auch Geräteübergreifend eingestellt werden. Heißt du kannst sowohl bei deiner Tastatur und Lüftern die gleiche Leuchteffekte einstellen, sofern natürlich deine Komponenten alle von Corsair sind. Ähnliches gilt auch für RGB RAM von Corsair usw.
Neben der Beleuchtung kannst du natürlich auch die Lüfter komplett frei steuern. Neben diversen Standard Optionen kannst du auch eine komplett freie Lüfter-Kurve einstellen. Diese kann beispielsweise auf deiner CPU Temperatur basieren oder auch auf den Temperaturfühlern, die du am iCUE COMMANDER CORE XT anschließen kannst.
Fazit
Hast du viele Corsair Komponenten und vor allem Corsair RGB Lüfter in deinem PC, dann macht die Anschaffung des CORSAIR iCUE COMMANDER CORE XT durchaus Sinn!
Dieser kann einen Mehrwert darstellen, gerade dank der guten Lüftersteuerung und Verwaltung von Leuchteffekten, die auch Corsair geräteübergreifend arbeiten.
Auch Preislich ist der iCUE COMMANDER CORE XT mit unter 60€ „okay“. Mache dich nur lediglich auf einiges Kabelmanagement gefasst, denn um den COMMANDER sammeln sich einige Kabel.
Ankers Powerbanks zählen ohne Frage zu den besten und beliebtesten auf dem Markt! Gerade der klassische Anker PowerCore und PowerCore II erfreuen sich aufgrund ihrer universellen Natur großer Beliebtheit.
Mit dem PowerCore III hat Anker nun nachgelegt. Auch der PowerCore III soll durch eine Universelle Natur, einer hohen Leistung und kompakten Abmessungen punkten. Gerade letztere sollen die Powerbank etwas von den Konkurenten abheben.
Allerdings möchte Anker für den PowerCore III auch satte 75€ zum Zeitpunkt des Tests haben. Dies ist ein sehr stolzer Preis! Wollen wir im Test herausfinden ob dieser gerechtfertigt ist!
An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das zur Verfügung stellen des PowerCore III für diesen Test.
Der Anker PowerCore III mit 19.200mAh Kapazität im Test.
Anker hat das Design des PowerCore III verglichen mit seinen Vorgängern ein gutes Stück verändert. Der neue PowerCore ist ein gutes Stück flacher, aber etwas breiter geformt. Dies liegt sicherlich an der Nutzung von Lithium Polymer Akkuzellen.
So misst die Powerbank 168 x 79 x 22,5 mm und bringt ein Gewicht von 425g auf die Waage. Dies ist für eine Powerbank der 20.000 mAh Klasse durchaus kompakt, aber auch nicht winzig! Das entscheidende ist hier allerdings die maximale Leistung, welche mit 60W vergleichsweise hoch ist.
Eine höhere Leistung ergibt meist auch einen etwas größeren Formfaktor. Für die Leistung würde ich den PowerCore III als recht kompakt einstufen.
Dabei setzt Anker weiterhin auf ein Kunststoff-Gehäuse, welches angenehm wertig wirkt. So besteht das Gehäuse zum größten Teil aus einem matten Kunststoff. Lediglich die Oberseite verfügt über einen Streifen aus Hochglanzkunststoff und ein paar texturierte Elemente.
Wie steht es aber um die Technik?
Auf der Front des PowerCore III 19.200mAh finden wir zwei USB A Ports und einen USB C Port.
Der USB C Port ist der Star der Show und bietet eine Leistung von 45W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 15V/3A oder 20V/2,25A nach dem USB Power Delivery Standard.
Damit eignet sich der PowerCore III nicht nur für Smartphones, sondern auch für größere Geräte wie iPads oder sogar kleinere Notebooks!
Bei den USB A Ports handelt es sich leider um recht klassische 5V/2,4A Ports. Diese sind natürlich mit Ankers PowerIQ verfeinert und sollten somit das Maximum aus dem “normal” Ladestandard herausholen, aber zumindest ein normaler Quick Charge Port wäre nett gewesen.
Quick Charge ist allerdings im Jahr 2021 nicht mehr ganz so wichtig. Alle neueren Smartphones unterstützen den Power Delivery Standard zum schnell oder schneller Laden. Dies gilt gerade für Apple Geräte, welche alle USB Power Delivery nutzen, wie aber auch für Samsung, Xiaomi oder sogar Huawei Smartphones. Einige Android Modelle erreichen allerdings nicht ganz das volle Ladetempo an einem universellen USB C Power Delivery Port.
Der USB C Port ist dabei nicht nur ein Ausgang, sondern auch ein Eingang für die Powerbank. Diese kann also auch mit bis zu 45W geladen werden.
Den aktuellen Ladestand könnt Ihr an vier LEDs auf der Oberseite ablesen.
Die Kapazität
Anker wirbt beim PowerCore III mit einer Kapazität von 19200mAh, folgende Werte konnte ich messen:
Wh
mAh
% der HA
20V/2,25A
55,497
14999,19
78%
20V/1A
59,775
16155,41
84%
9V/3A
57,864
15638,92
81%
9V/1A
61,396
16593,51
86%
5V/1A
60,813
16435,95
86%
Die Kapazitätsangabe bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der Akku-Zellen im Inneren. Allerdings ist ihre Entladung nicht zu 100% effizient. So gibt es immer einen gewissen Verlust in Form von Wärme, aufgrund interner Prozesse, Spannungswandlungen usw. Dies gilt gerade bei der Nutzung von Quick Charge, USB PD oder anderen Schnellladestandards. 80-90% ist der gängige „gute“ Werte für die nutzbare Kapazität. Über 90% sind sehr selten und unter 80% ungewöhnlich. Bedenkt auch, dass Euer Smartphone nicht zu 100% effizient lädt! Hat dieses einen 2000mAh Akku werden ca. 2600mAh für eine 100% Ladung benötigt. Dies hängt aber etwas vom Model und der Art des Ladens ab.
Mit rund 86% der Herstellerangabe bietet der PowerCore III eine ordentliche echte Kapazität.
Das Ladetempo
Folgende Geräte habe ich am PowerCore III 19200 mAh getestet:
USB C
USB A
Apple MacBook Pro 13 M1
44,2W
Apple iPad Pro 11 2021
28,1W
4,92W
Apple iPhone 12 Pro
19,2W
10,66W
Xiaomi Mi 10 Pro
13,87W
7,66W
Samsung Galaxy S21 Ultra
14,1W
8,4W
Dell XPS 13 9380
43,1W
Hier können wir es an sich recht kurz machen, denn der PowerCore III liefert die zu erwartende Leistung und es gab keine Kompatibilitätsprobleme.
Aufgrund der maximalen Leistung von 45W eignet sich die Powerbank auch wunderbar für kleinere bis mittelgroße Notebooks. Ein Dell XPS 13 könnt Ihr beispielsweise mit dem vollen Tempo laden. Ähnliches gilt auch fürs MacBook Pro 13.
Kleinere Geräte wie iPads oder iPhones sind dementsprechend kein Problem und können mit dem vollen Tempo geladen werden.
Leider unterstützt der PowerCore III 19K aber kein USB PD PPS oder anderen exotischen Schnellladestandards. Daher werden viele Android Smartphones, wie das Samsung Galaxy S21, nur mit einem “einfachen” Schnellladetempo geladen.
Das Wiederaufladen
Ihr könnt den PowerCore III an einem USB C Ladegerät mit bis zu 45W laden.
Hiermit benötigt die Powerbank knapp über 2 Stunden für eine vollständige Ladung, was angenehm flott ist!
Ihr könnt natürlich auch kleinere Ladegeräte nutzen, dann ist das Ladetempo aber entsprechend reduziert. Ladet Ihr die Powerbank an einem 20W USB PD Ladegerät, dann dauert das Laden auch rund doppelt so lange.
Fazit
Der PowerCore III 19K 45W ist eine sehr gute Powerbank, welche prinzipiell gerade an Apple Nutzer voll zu empfehlen ist.
Diese wirkt sehr wertig gearbeitet und strahlt ein gewisses Premium Feeling aus. Dies überrascht auch nicht, Anker hat sich in den letzten Jahren zu einem premium Hersteller gewandelt, dessen Produkte an Zuverlässigkeit kaum zu überbieten sind.
Auch technisch ist die Powerbank mit Ihrem 45W USB C Ausgang als modern zu bezeichnen. Aufgrund der hohen Ausgangsleistung eignet sich diese nicht nur für Smartphones, sondern auch ideal fürs Apple iPad Pro oder auch die kleineren MacBooks.
Etwas schade ist, dass Anker auf zusätzliche Quick Charge Ports verzichtet hat. Anstelle dessen haben wir zwei gute normale USB A Ausgänge, welche Ihr auch parallel zum USB C Port nutzen könnt.
Die Kapazität ist mit 19200mAh bzw. “echten” 61Wh zwar nicht absolut gigantisch, aber ausreichend ein kleineres Notebook einmal vollständig zu laden.
Ich würde den Anker PowerCore III 19K 45W als meine neue “Standard” Empfehlung bezeichnen, wenn Ihr eine besonders wertige und moderne Powerbank sucht, wäre da nicht der Preis. Aktuell will Anker für diese Powerbank 76€, was ich etwas viel finde!
Klar, sucht Ihr eine wertige und zuverlässige Powerbank, die vermutlich nicht die billigsten Akkuzellen verbaut hat und dies ist Euch 76€ wert, dann greift zu! Allerdings muss ich auch offen sagen, dass es durchaus Modelle gibt, die auf dem Papier ähnlich oder besser sind, aber weniger kosten.
Aktuell liegen große Powerstations voll im Trend, sowohl fürs Camping wie aber auch als Notstromaggregat. Allerdings sind die meisten Modelle hier sehr groß und meist auch sehr teuer.
Günstige und gute Powerstations gibt es wenige. Eine die genau dies sein will ist die Swarey S2401 240Wh Powerstation. Das spannende ist hier vor allem der LiFePO4 Akku, welcher einem normalen Lithium Ionen Akku in so etwas wie einer Powerstation absolut überlegen ist.
Wollen wir uns das Ganze doch einmal im Test ansehen! Kann hier die Swarey S2401 240Wh Powerstation mit LiFePO4 Akku überzeugen?
Video
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Die Swarey S2401 240Wh Powerstation setzt auf ein “Kasten-Design”. Wir haben also einen 3,3KG und 204 x 168 x 115 mm großen Klotz mit Gehäuse aus Aluminium.
An sich ist damit die Powerstation relativ portabel, aber ich würde diese auch nicht mit zum Wandern nehmen. Diese ist für eine Nutzung Daheim, im Wohnwagen oder beim Camping gedacht und gemacht.
Auf der Front der Powerstation finden wir die primären Anschlüsse:
1x USB A QC 3.0 Ausgang mit 18W
1x USB A 5V/2,4A
1x USB C PD mit bis zu 65W
2x 5,5mm DC Ausgänge mit 12V/10A
1x DC Eingang
Auf der Rückseite finden wir zudem noch eine 230V Steckdose mit bis zu 200W.
Für die DC Ausgänge legt Swarey zudem einen KFZ-Zigarettenanzünder Adapter bei. Du könntest also Kühlboxen usw. Die den normalen KFZ-Stecker Nutzen auch anschließen.
Geladen werden kann die Powerstation über:
Das beiliegende Netzteil
Via USB C PD
Via Solar (MPPT Laderegler integriert)
An einem KFZ 12V Anschluss
Über das beiliegende Netzteil können maximal 48W in die Powerstation geladen werden, via USB PD 65W, via Solarpanel 90W (15-30V/3A), über den Autoanschluss 48W.
Auf der Front gibt es zudem ein Display das den aktuellen Ladestand, die Temperatur und welche Ports aktiv sind anzeigt.
Eine Leistungsanzeige gibt es nicht! Zudem gibt es keine % genaue Angabe über den Ladestand des Akkus. Es werden nur 5 Segmente angezeigt.
LiFePO4 Akku?
Die meisten modernen Geräte haben Lithium-Ionen-Akkus. Allerdings gibt es neben Lithium Ionen auch noch andere Technologien, eine davon ist LiFePO4 bzw. Lithium-Eisenphosphat.
Was die Kapazität, Größe und auch das Gewicht angeht ist LiFePO4 Lithium-Ionen-Akkus klar unterlegen. Daher sehen wir diesen Typ Akkus nie in klassischer Unterhaltungselektronik. Allerdings hat LiFePO4 auch Vorteile gegenüber Lithium-Ionen-Akkus!
Deutlich höhere Zyklenzahl (je nach Hersteller zwischen 2500 und 4500, Lithium Ionen nur 500-1000)
Deutlich weniger empfindlich und Brandgefährlich!
Das erste ist die Haltbarkeit. LiFePO4 Akkus halten 2,5-4,5x mehr Zyklen aus als normale Lithium Batterien. Ideal für so etwas wie einen Solarspeicher.
Lithium-Ionen-Akkus sind zudem recht empfindlich. Werden dieses Überladen oder gibt es sonstige Probleme mit der Zelle kann dies schnell “unschön” werden. Klar hierfür gibt es Schutzelektronik, aber ein gewisses Restrisiko bleibt.
LiFePO4 Akkus sind deutlich entspannter! Werden diese massiv überladen explodieren diese in der Regel nicht einfach in einem Feuerball (wie normale Lithium Zellen), sondern blähen sich etwas und qualmen.
LiFePO4 können zwar auch Brennen, dies aber in der Regel nur bei massiver physischen Einwirkung und auch dann deutlich kontrollierter.
Kurzum, LiFePO4 Akkus sind haltbarer und ich würde deutlich entspannter neben diesen schlafen!
Meine ist leider defekt …. (und der Händler ist wenig hilfreich)
Leider hatte meine Swarey S2401 240Wh Powerstation einen Defekt. Die beiden 12V Ports funktionierten nicht.
Diese hatten nach dem Einschalten für ca. 1 Sekunde Strom und gingen dann sofort aus, als würde hier der Kurzschluss-Schutz greifen. Nach etwas Herumprobieren habe ich die Anschlüsse als defekt deklariert.
Ich habe den Händler (via eBay) angeschrieben, dieser wollte ein Video, was ich ihm auch gesendet habe. Daraufhin bot er mit 60€ Rückerstattung an. Ich wollte aber für diesen Test ein funktionierendes Modell. Auf erneute Bitte auf ein Austauschmodell wurden mir 120€ angeboten.
Zusätzlich gab es den Hinweis, dass ein Austausch sehr kompliziert wäre und auch lange dauern würde…… Nun gut 190€ – 120€ = 70€ und keinen Ärger, dass klang für mich akzeptabel.
Ich habe dann die Powerstation auseinander genommen, in der Hoffnung, dass wir im Inneren einfach irgendwo eine unsaubere Lötstelle haben, welche Probleme macht. Allerdings habe ich Spannenderes gefunden.
Klemme ich das vordere LED Panel ab funktionieren die 12V Ports?! Das LED Panel hat allerdings selbst keinen von mir messbaren Kurzschluss, daher bin ich mir nicht sicher was da los ist.
Anscheinend ist aber die Qualitätskontrolle von Swarey eher so semi gut und passt bei eBay Händlern mit dieser Powerbank auf, die sind auch nicht immer ganz kundenorientiert.
Die Kapazität
Swarey verspricht eine Kapazität von 240Wh, folgendes konnte ich je nach Port messen:
Wh
mAh (@3,7V)
% der Ha
USB C 5/3A
145,214
39247
60,5%
USB C 20V/3A
204,841
55362
85,4%
DC 12V/1A
161,293
43593
67,2%
DC 12V/10A
203,848
55094
84,9%
230V AC / 40W
172
46486
71,7%
Die Kapazität der Powerstation schwankte in meinem Test zwischen 145Wh und 204,8Wh. Damit ist die Kapazität der Powerstation okay, aber sicherlich auch nicht besonders hoch, im Anbetracht der 240Wh Zellen.
Die 230V Steckdose
Die Swarey S2401 240Wh Powerstation besitzt eine 230V Steckdose mit reiner Sinuswelle! Dies bedeutet du kannst in der Theorie problemlos auch Schaltnetzteile usw. an der Steckdose betreiben.
Auf Seiten der Leistung haben 200W konstant und 400W Spitzenleistung. Prinzipiell funktioniert die Steckdose auch gut, allerdings scheint die Überstrom Abschaltung etwas “Sensibel” zu sein.
Bei vielen größeren Schaltnetzteilen schaltet sich die Steckdose beim Einstecken ab. Dies wird sicherlich an einem initialen hohen Einschaltstrom liegen. Hast du das Netzteil eingesteckt und schaltest dann die Steckdose ein, dann geht es meist.
USB A und USB C
Das Laden via USB A und USB C hat bei mir tadellos funktioniert! Gerade der 65W USB C Port weiß zu erfreuen. Das Laden eines MacBook Pro M1 und S21 Ultra (es wird leider kein PPS unterstützt).
Du kannst die Powerstation auch via USB C aufladen. Diese akzeptiert hier bis zu ca. 62W (20V/3,xxA).
Das Aufladen
Du kannst die Powerstation wie folgt aufladen:
Mit dem beiliegenden Ladegerät (48W)
Via Solar (12V Solarpanels werden akzeptiert, maximal 3A ca. 50-60W)
Via KFZ Stecker (12V/3A)
Via USB PD (ca. 62W)
Das beiliegende Ladegerät bietet eine Leistung von 48W. Alternativ kannst du die Powerstation auch über alle gängigen 12V Quellen laden.
Hierzu zählen auch Solarpanels! Du kannst ein beliebiges 12V Solarpanel nutzen, wir haben einen MPPT Ladecontroller integriert. Dieser akzeptiert 15-30V/3A.
Wichtig 12V Solarpanels liefern meist über 12V, daher ist die Angabe 15-30V kein Problem! Ein normales 12V/100W Panel wird problemlos passen. Ein Adapter Kabel liegt auch bei.
Fazit
Ich hatte natürlich etwas Pech mit meinem Modell der Swarey S2401 240Wh Powerstation. Ich habe hier das typische Montagsmodell erwischt.
Davon ausgehend, dass du aber ein voll funktionsfähiges Modell erhältst, kann ich die Powerstation durchaus empfehlen! Gerade dann, wenn du diese als Solar Puffer-Speicher in einem Wohnwagen oder Ähnlichem nutzen willst.
Hier ist der LiFePO4 mit seiner hohen Sicherheit und sehr guten Zyklen Festigkeit einfach Gold wert! Hinzu kommt der USB PD Ausgang/Eingang mit bis zu 65W, welcher auch nicht selbstverständlich ist.
Abgerundet wird dies vom sehr guten Preis mit +- 200€. Hier gibt es wenig Alternativen. Die wohl beste Alternative wäre die Jackery Explorer 240. Diese hat etwas mehr nutzbare Kapazität, ein nützlicheres Display und eine bessere Steckdose, aber setzt auf klassische Lithium Ionen Zellen. Nutzt du die Powerstation weniger oft, dann würde ich vielleicht die Jackery Explorer 240 vorziehen.
Aber gerade an einem Solarsetup macht die Swarey S2401 240Wh Powerstation etwas mehr Sinn.
Wenn du dir ein NAS kaufen möchtest gibt es zwei Hersteller die im Premium Segment besonders hervorstechen. Dies ist natürlich Synology und QNAP.
Beide bieten ähnliche Preise und haben einen ähnlichen Funktionsumfang. Gibt es hier einen “besseren” Hersteller? Und was macht Synology besser als QNAP und umgekehrt?
Genau dieser Frage wollen wir einmal im Test nachgehen!
Wichtig
In diesem Artikel möchte ich keine NAS Systeme direkt miteinander vergleichen. Es geht nicht darum ob nun Modell XYZ von QNAP besser ist als Modell XYZ von Synology.
Es geht hier primär um die Software und ein paar generelle Punkte. Sowohl QNAP wie auch Synology nutzen auf all ihren NAS Systemen +- die gleiche Software! Punkte die also für ein Low End Modell gelten haben auch Bedeutung für ein High End Modell.
Wer hat die bessere Hardware?
Dies ist natürlich ein Punkt wo es auf das spezifische Modell ankommt. Im Allgemeinem kann man aber sagen, dass QNAP für vergleichbares Geld etwas bessere Hardware anbietet, aus Sicht der technischen Daten.
So hat Synology aktuell 56 NAS Systeme im Sortiment (laut Geizhals), wovon nur 2 Modelle LAN Ports mit mehr als 1Gbit besitzen. Zwar bietet Synology viele größere Modelle mit PCIe Erweiterungsslots an, aber gerade die Einsteiger und Mittelklasse NAS Modelle sind dankt Gbit LAN auf 120 MB/s limitiert.
Dies halte ich auch für die größte Schwäche von Synology, der unbegreifbare Verzicht bei sehr vielen Modellen auf schnelle LAN Ports.
QNAP hat aktuell schlanke 170 Systeme bei Geizhals gelistet, wovon über 70 Modelle 2,5 Gbit oder 10 Gbit LAN besitzen.
Eine besonders gute CPU bringt meist nichts bei einem NAS, wenn die LAN Ports dich limitieren. Hier steht QNAP deutlich besser da.
Auch hat QNAP allgemein etwas mehr Vielfalt wenn es um Ausstattung geht. So gibt es QNAP NAS Systeme mit Thunderbolt und ähnlichen Spielchen.
Zwar orientieren sich beide Hersteller bei ihren Modellen schon etwas aneinander, aber tendenziell wirst du mehr Hardware pro € bei QNAP finden.
DSM vs. QTS
Auf den NAS Systemen von QNAP und Synology laufen erstaunlich fortschrittliche Betriebssysteme. Rufst du die Benutzeroberfläche beider Systeme auf, dann hast du ein Betriebssystem im Webbrowser, inklusive Fenstermanager, Multitasking usw.
Bei Synology nennt sich das Betriebssystem DSM.
Bei QNAP nennt sich das Betriebssystem QTS.
Beide Systeme sind grundsätzlich ähnlich aufgebaut. Allerdings gibt es durchaus Unterschiede beim Design. Synologys DSM ist deutlich “freundlicher” und leichter gestaltet.
Alle ICONs sind groß und schick. Die Beschriftungen sind sehr einsteigerfreundlich und die Benutzerführung ist sehr übersichtlich.
QNAPs QTS ist grundsätzlich auch sehr benutzerfreundlich, gerade verglichen mit Systemen wie TrueNAS, aber ICONs usw. Sind deutlich kleiner und die Benutzerführung ist nicht ganz so selbstverständlich wie bei Synology.
QNAP bietet dir dafür etwas mehr Optionen und Feineinstellungen, auf die Synology verzichtet.
Dies wird gerade in der Festplattenverwaltung klar.
Bei Synology ist der Speicher-Manager super aufgeräumt und schlicht. Hier brauchst du kein Vorwissen, das NAS macht alles mehr oder weniger selbst.
QNAP hingegen flutet dich mit Informationen und Optionen. Dies ist für einen Neuling sicherlich etwas komplizierter, aber es gibt hier durchaus Möglichkeiten die Synology nicht hat.
So ist das SSD Caching bei QNAP deutlich besser. Auch kannst du z.B. bei QNAP SSDs und HDDs in einem Volume mischen und das NAS wird versuchen aktiv häufig benutze Daten auf den SSDs zu halten. Im Gegensatz zum SSD Caching wird hierbei aber der Speicherplatz der SSDs dem Volume angerechnet. Hinzukommen viele Detaileinstellungen die du anpassen kannst.
Neben den diversen Basis-Funktionen eines NAS lassen sich beide Systeme aber auch noch erweitern. So besitzen beide NAS Systeme eine Art App Store, in dem sich hunderte Erweiterungen befinden.
Hier tun sich beide Systeme nicht viel was die Apps angeht. QNAP hat mehr Apps, Synology hat mehr “hochwertige” Eigenentwicklungen.
Ich denke du erkennst einen gewissen Trend. Synologys DSM ist auf Design und eine einfache Nutzung getrimmt. QNAP auf viele Einstellungsmöglichkeiten und Details, auch wenn im Gegenzug QTS gerade mal etwas verschachtelt ist.
Diese Entwicklung wird auch weiter gehen! Synology richtet sich gefühlt sehr stark auch an Heim-Nutzer, während QNAP eher die Profis versucht zu umwerben. Es gibt vom Funktionsumfang aber an sich wenig was der eine viel besser macht als der andere.
Besondere Anwendungen und Smartphone Apps
Sowohl Synology wie auch QNAP bringen diverse “besondere” und erweiterte Anwendungen mit, die du vielleicht nicht auf einem NAS erwarten würdest.
So bietet sowohl ein Synology wie auch ein QNAP NAS lokale Alternativen zu Google Foto, Musik Streaming, Evernote oder sogar einem Online Textbearbeitungsprogramm.
Letzteres ist eine der wenigen Anwendungen die Synology hat, aber QNAP nicht.
Allerdings kommt es nicht nur auf die Masse an, sondern auch auf die Klasse. Und hier gibt es einen gewissen Unterschied, gerade bei den mobilen Apps!
Synologys Apps sind alle als gut zu bezeichnen! Diese bieten alle ein Mindestmaß an Qualität und besitzen eine weitestgehend einheitliche moderne Designsprache.
QNAP Apps schwanken von der Qualität stark! Profi Anwendungen wie Docker oder die Überwachungskamera-Station sind top. Auch das überarbeitete QuMagie und Cinema28 sind völlig Okay, wenn nicht sogar gut. Viele Anwendungen wirken aber etwas mit der heißen Nadel gestrickt.
QuMagie ist an sich umfangreicher als Synology Foto, aber z.B. die AI Objekterkennung wirkt eher auf dem Level einer Alpha und in den Bewertungen der App ist auch von Problemen die Rede (welche ich nicht alle bestätigen kann). Synology Foto fehlt die Objekterkennung, aber läuft ansonsten rund und gut.
Gerade bei den Multimedia-Anwendungen sehe ich doch Synology ein Stück vorne! Synology legt meist auch vor was neue Anwendungen angeht und QNAP legt mit etwas Verspätung nach. QNAP ist zwar aktuell anscheinend seine Anwendungen im Multimedia Bereich auch am Überarbeiten, Synology bleibt aber nach meiner Meinung etwas runder hier.
Virtualisierung und andere erweiterte Funktionen
Wo QNAP aber etwas stärker unterwegs ist, ist bei “Profi-Anwendungen”. Docker und Virtualisierung ist eine große Stärke von QNAP, gerade der Funktion “Virtueller Switch”.
Hinzu kommen deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten und nach meiner Beobachtung etwas mehr Performance.
QNAP
Ich habe sowohl die Synology DiskStation DS1821+ wie auch die QNAP Turbo Station TS-873A-8G. Beide verfügen über den AMD Ryzen Embedded V1500B.
Synology
In der Praxis liefen Leistungshungrige Docker Instanzen auf dem QNAP System merklich besser. Z.B. ein Minecraft Server kommt auf dem Synology NAS kaum hinterher Chunks zu generieren, auf dem QNAP System hingegen läuft alles super.
Von daher gebe ich den Punkt bei Virtualisierung klar an QNAP.
Sicherheit und Software
Was den Softwaresupport angeht muss du dir weder bei QNAP noch bei Synology Sorgen machen! Beide Hersteller liefern sehr lange Updates und auch neue Betriebssysteme für ihre NAS Systeme.
Bei QNAP konnte ich auf die Schnelle 9-10 Jahre alte NAS Systeme finden die auf der aktuellen Betriebssystem-Version laufen.
Bei Synology haben 6-7 Jahre alte Modelle noch das Update auf DSM 7 bekommen.
Ein NAS von Synology oder QNAP ist also kein Wegwerfartikel.
Was die Sicherheit angeht war QNAP teils etwas negativ in die Presse geraten. NAS Systeme von QNAP waren Opfer von Verschlüsselungstrojanern geworden. Allerdings waren hier nach meinem Wissen auch nur Systeme betroffen die nicht die aktuelle Software/Updates hatten. Potenzielle Lücken wurden also auch von QNAP gefixt bevor diese ausgenutzt wurden.
Von daher ein leichter Vorteil für Synology NAS Systeme, welche bisher weniger angegriffen wurden. Dafür ist der Software Support bei QNAP etwas länger.
Fazit
Du machst weder mit einem QNAP noch Synology NAS etwas falsch. Allerdings haben beide Systeme ihre Stärken und Schwächen.
Synology – Synology hat das etwas bessere und freundlichere Softwaredesign. Auch sind Synologys Mobile Apps etwas besser und Synology ist schneller was neue Funktionen angeht.
QNAP – QNAPs Software bietet in der Regel mehr Einstellungsmöglichkeiten und Optionen. Des Weiteren ist QNAPs Hardware fürs Geld tendenziell etwas besser und gerade Profianwendungen wie Virtualisierung und Speicher-Management sind hier besser ausgebaut.
Ich habe hier fast das Gefühl Synology richtet sich primär an Privatnutzer und sekundär an professionelle Nutzer, während QNAP sich primär an professionelle Nutzer richtet und sekundär an Privatnutzer.
Suchst du also eher eine professionelle “Speicherbox” mit möglichst vielen Detaileinstellungen, guter Hardware und einer sehr guten Unterstützung für Virtualisierung und Ähnliches? Dann bist du vielleicht bei QNAP besser aufgehoben.
Mobile Apps usw. Sind bei QNAP auch gut, allerdings sind dir solche Anwendungen besonders wichtig, dann schau dir vielleicht eher Synology an, welche durch Design und Mobile Apps punkten können.
Putzwaschsauger liegen voll im Trend! Dies auch absolut zu Recht, es ist schön einfach mit einem Gerät über seinen Boden zu gehen und dieser wird sauber. Kein Eimer oder alter Lappen nötig.
Der größte Hersteller auf dem deutschen Markt ist klar Tineco. Allerdings kommen auch zunehmen mehr interessante Alternativen auf den Markt. Eine dieser Alternativen ist Eureka mit dem FC9. Dieser versucht einige Punkte des Tineco S3 zu verbessern.
Gelingt dies aber auch? Finden wir es im Test heraus!
Der Eureka FC9 Putzwaschsauger im Test
Eureka setzt beim FC9 auf das typische Design eines aktuellen Putzwaschsaugers. Dieser nutzt das “Upright Vacuum” Design. Die komplette Elektronik und auch die Wasser-Tanks sind im Stiel integriert. Hierdurch hat der FC9 einen recht tiefen Schwerpunkt und lässt sich gut handhaben.
Der Sauger steht auf einer recht großen Bodenbürste, die über eine dicke flauschige Rolle verfügt. Diese ist wichtig fürs Putzen, denn diese poliert deinen Boden und wird von Düsen mit Wasser besprüht.
Dieses Wasser kommt aus einem Frischwasser-Tank der auf der Oberseite des Putzwaschsaugers angebracht ist. Dieser Tank ist zwar auch nicht gigantisch groß, aber größer als bei einigen Konkurrenten.
Das schmutzige Wasser wird wiederum gemeinsam mit dem aufgesaugten Staub in einem gesonderten Behälter gespeichert.
Gesteuert wird das Ganze über drei Tasten am Handgriff des Saugers. Wasser usw. reguliert der Eureka FC9 von alleine. Du musst den Sauger nur einschalten und gegebenenfalls die Leistung hoch oder runter drehen, was du über eine gesonderte Taste machen kannst.
Hier findet sich auch eine Art kleines Status-Display, das dich über die aktuelle Leistung usw. informiert.
Geladen wird der Eureka FC9 über eine kleine Ladeschale, auf welche du den Sauger stellst. In dieser Ladeschale kann auch die Selbstreinigung ausgeführt werden.
Was macht einen Waschsauger so gut?
Aktuell sehe ich im Fernsehen viel Werbung für einen “Waschsauger” von Philips. Allerdings ist dieser eher die “schlechte” Sorte von Waschsaugern. Was macht Modelle wie den Eureka FC9 besser?
Der Eureka FC9 hat nicht einfach nur ein Tuch unter sich, dass konstant mit Wasser besprüht wird. Anstelle dessen gibt es hier eine Walze, die von oben mit frischem Wasser getränkt wird.
Das schmutzige Wasser wiederum wird gemeinsam mit anderem Staub abgesaugt und landet in einem gesonderten Behälter. Du verteilst also nicht nur Schmutz, sondern die Walze wird aktiv durchgespült.
Integrierte Wasserelektrolyse
Laut Eureka verfügt der FC9 über eine integrierte Wasserelektrolyse, welche das frisch eingefüllte Wasser sterilisiert.
Ob dies bei unserem Leitungswasser zwingend nötig ist, lasse ich mal dahingestellt, aber dennoch schaden tut es nicht!
Wie gut putzt der Eureka FC9?
Kommen wir zur spannendsten Frage, wie gut putzt der Eureka FC9? Die Antwort ist hervorragend! Dieser spielt ungefähr in einer Klasse mit dem Tineco Floor S3.
Du kannst den Eureka FC9 zunächst wie einen klassischen Staubsauger nutzen. Du nimmst diesen von seiner Station und kannst mit dem Sauger normal saugen. Dieser wird problemlos mit normalem Staub, Krümeln usw. fertig. Lediglich sehr großer Schmutz, Heu, Blätter usw. können problematisch sein.
Auch Haare können ein Problem sein, da diese in großen Mengen den Sauger etwas “verkleben”, aber in kleineren Mengen sind Haare auch kein Problem.
Der Eureka FC9 saugt immer mit Wasser, dank der rotierenden Bürste wird der Untergrund regelrecht poliert.
Fußabdrücke, ausgelaufene Flüssigkeiten, Marmelade usw. Sind hier absolut kein Problem und werden bereits nach einmaligem Überfahren komplett aufgenommen!
Dabei verteilt der Waschsauger den Schmutz nicht einfach nur, sondern da nachgespült wird, wird der Boden fast perfekt streifenfrei. Du brauchst nicht mal Putzmittel! Letztere brauchst du wenn primär für den Geruch.
Selbst eingetrocknete Flecken können entfernt werden. Hier ist es aber etwas abhängig von dem Fleck, aber in der Regel kann der Eureka FC9 das meiste problemlos entfernen, wenn du kurz auf dem Fleck verweilst.
Gerade wenn du noch einen recht jungen Hund hast, wirst du den Eureka FC9 lieben (ich spreche hier aus Erfahrung).
Es ist einfach unheimlich schnell wie du mit dem Eureka FC9 arbeiten kannst! Küche putzen und saugen ist so in 5 Minuten gemacht, wenn es überhaupt 5 Minuten dauert.
Ausgelaufene Flüssigkeiten sind auch kein Drama mehr. Einmal drüberfahren und fertig.
Lediglich an Rändern und Kanten kann 1-2 cm “toter Winkel” bleiben. Der tote Winkel beim Eureka FC9 ist allerdings kleiner als beim Tineco S3.
Auch für Teppiche?
Wie steht es aber um Teppiche? Auf sehr flachen Teppichen bzw. Teppichboden kannst du den Eureka FC9 durchaus nutzen. Dieser “frischt” Teppiche gut auf und kann auch leichte Flecken und oberflächlichen Schmutz entfernen.
Allerdings ist der Eureka FC9 kein Teppichsauger! Im Notfall geht’s, hierfür würde ich aber einen normalen Sauger empfehlen.
Mit praktischer Selbstreinigung
Der Eureka FC9 verfügt über eine praktische Selbstreinigungsfunktion. Stellst du diesen auf seine Ladestation und betätigst du das Fußpedal, dann startet die Selbstreinigung.
Während der Selbstreinigung wird die Rolle für ca. 2 Minuten mit besonders viel Wasser durchgespült und die Saugkraft auf 100% angehoben. Hierdurch wird der Sauger von alleine bereits sehr gut gereinigt. Tierhaare können sich noch etwas verkleben, aber eine manuelle gründliche Reinigung kann so auf alle X Wochen verschoben werden.
Akkulaufzeit und Wassertanks
Der Eureka FC9 hat eine maximale Laufzeit von ca. 35 Minuten. Dies gilt aber nur für den Standardmodus, welcher allerdings auch in 99% der Fälle ausreicht.
Der Frischwassertank fasst 750ml und der Schmutzwassertank 650ml. Dies ist etwas mehr als beim Tineco S3.
In der Praxis reicht der Akku bei mir locker um meine ca. 120m² Wohnung zu reinigen. Allerdings muss ich in dieser Zeit 1-2 die Wassertanks füllen bzw. entleeren.
Fazit
Waschsauger haben mein Leben verändert und alle die ich kenne, die sich ebenfalls einen gekauft haben, stimmen mir hier zu. Ja das ist sicherlich etwas übertrieben, aber ein Waschsauger macht das Putzen so viel angenehmer, das ich wirklich nie wieder einen missen möchte.
Aktuell hat hier sicherlich Tineco die besten Modelle, allerdings stelle ich mal die Vermutung in den Raum, dass der Eureka FC9 vermutlich in der gleichen Fabrik vom Band läuft!
Der Eureka FC9 putzt und saugt identisch gut (vielleicht sogar noch einen Hauch besser), bringt aber verglichen mit dem Tineco einen niedrigeren Preis und größere Wassertanks mit.
Grundsätzlich kannst du sagen der Eureka FC9 kann:
Normalen Staub und Haare von glatten Böden entfernen
Flüssigkeiten aufsaugen und komplett wegputzen
Fuß- oder Pfotenabdrücke werden zu 100% entfernt
Feuchter Schmutz wie Rotkohlflecken oder Marmeladen-Flecken werden von glatten Böden perfekt entfernt
Auch eingetrockneter Schmutz wird meist vollständig entfernt (aber auch nicht immer zu 100%)
Bisher habe ich noch keinen Untergrund gefunden der dem Eureka FC9 Probleme bereitet. Solange dieser glatt ist, ist alles Okay! Flache Teppiche können zwar auch gereinigt werden, diese werden aber eher “abgewischt” und weniger gesaugt.
Auch generell bei aller Liebe, der Eureka FC9 ist kein vollständiger Ersatz für einen normalen Staubsauger. Dieser ist ein zusätzliches Produkt, das dir das Leben aber deutlich leichter macht!
Kurzum, Ja ich kann den Eureka FC9 absolut empfehlen!