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Der Xiaomi Bluetooth 4.2 Speaker Square Box Generation 2 im Test

Neben Smartphones bietet Xiaomi auch jede Menge anderer toller Produkte an, wie zum Beispiel Bluetooth Lautsprecher.

Hier hat Xiaomi nun einen neuen auf den Markt gebracht, den „Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher“. Dieser ist für rund 25€ aus Asien erhältlich, wollen wir uns doch mal ansehen ob der Lautsprecher so gut klingt wie er auf den Bildern aussieht!

 

Der Xiaomi Bluetooth 4.2 Speaker Square Box Generation 2

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher gehört ganz klar zu den kompakteren Modellen auf dem Markt.

Dieser Bluetooth Lautsprecher besitzt ungefähr die Länge eines aktuellen Smartphones, ist doppelt so dick, dafür aber etwas flacher.

Optisch wirkt die „Square Box Generation 2“ recht minimalistisch und sauber. Ich finde das Design definitiv ansprechend!

Bei der Materialwahl hat sich Xiaomi nicht lumpen lassen und setzt auf einem schönen Aluminium Rahmen und recht hochwertig anmutende Kunststoffelemente auf Front und Rückseite.

Hierbei ist die Plastikabdeckung auf der Front perforiert um den Klang hindurch zu lassen. Unterhalb dieser Abdeckung sind insgesamt drei Treiberrinheiten zu finden, von welchen zwei aktiv und eine passiv sind.

Leider ist es nicht ganz klar ob es sich hierbei um ein 2x 2,5W oder 2x5W Design handelt, was aber letztendlich auch keine große Rolle spielt.

Im Gegensatz zur Front besitzt die Rückseite keine Öffnungen, Klang kann also lediglich aus der Front entweichen. Auf der Rückseite ist dafür der microUSB Ladeport und der 3,5mm AUX Eingang zu finden.

Xiaomi spricht von einem 1200mAh Akku im Inneren des Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher welcher bis zu 10 Stunden Laufzeit ermöglichen soll.

Die 10 Stunden sind praktisch vielleicht etwas optimistisch und nur bei recht leiser Lautstärke erreichbar, bei mittlerer bis hoher Lautstärke sind 7-8 Stunden eher realistisch.

Über den AUX Eingang ist es wie üblich möglich Geräte kabelgebunden mit dem Lautsprecher zu verbinden, wie Computer oder MP3 Player, die nicht zwingend über Bluetooth verfügen.

Auf der Oberseite des Lautsprechers sind drei Tasten zu finden. Der Einschalter, der auch die Funktion von Play/Pause übernimmt, wie auch zwei Lautstärketasten. Die Lautstärkentasten sind leider nicht mit vor/zurück doppelt belegt.

 

Klang

Kommen wir zum alles entscheidendem Punkt, dem Klang. Hat hier Xiaomi alles richtig gemacht?

Im ersten Moment war ich vom Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher nicht so recht überzeugt. In Kombination mit meinem LG G6, welches Bluetooth 4.2 unterstützt, klang der Lautsprecher nicht richtig.

Als hätte man sämtliche Musik massiv komprimiert! Stimme und Instrumente neigten zum Ausfransen und klangen einfach unsauber, als würde man ein 240p Youtube Video schauen.

Nachdem ich auf ein iPhone 7 Plus gewechselt bin, passte der Klang allerdings. Etwas merkwürdig das Ganze aber gut, der weitere Test bezieht sich auf den Klang in Kombination mit einem iPhone 7 Plus (Xiaomi Smartphones scheinen auch problemlos zu sein).

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher klingt für seine Größe gut bis sehr gut!

Mit viel Bass darf man natürlich nicht rechnen, aber Musik klingt ausreichend voll und satt. Man merkt aber hier durchaus in einem gewissen Rahmen, dass es sich um ein sehr kompaktes Modell handelt, welches nicht mit viel Volumen arbeitet. Allerdings für die sehr hohe Kompaktheit hat Xiaomi auch einen verdammt guten Job gemacht so viel Bass wie möglich in den Lautsprecher zu packen ohne, dass dieser übersteuert.

Die Höhen sind ausreichend klar, auch wenn die Brillanz eher mittelmäßig ist. Der Xiaomi neigt zu einer leichten mitten Betonung, welche allerdings Stimmen gut hervorhebt.

Rauschen oder Ähnliches ist nicht zu hören. Die Stereo Abbildung ist auf eine mittlere bis kurze Distanz zudem recht ordentlich.

Auch wenn die maximale Lautstärke des „Brüllwürfels“ hoch ist, sollte man mit diesem nicht versuchen ein Wohnzimmer zu beschallen, aber für die Küche und ein wenig Internet Radio reicht das Ganze genauso wie für den Schreibtisch.

 

Fazit

Ist der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher zu empfehlen? Jein um ehrlich zu sein tue ich mich mit einer Empfehlung schwer.

Warum? Der Lautsprecher sieht klasse aus und klingt für seine Größe gut, die Betonung liegt auf „für seine Größe“.

Klar der Xiaomi Bluetooth Lautsprecher bietet definitiv ein gutes Klang Upgrade gegenüber eingebauten Lautsprechern in Smartphones aber man bekommt für 20-30€ auch ganz regulär bei Amazon Bluetooth Lautsprecher welche besser klingen.

Hier wäre zum Beispiel der Aukey SK-M7, Anker SoundCore oder auch der EasyAcc 20W Bluetooth Lautsprecher zu nennen. Ja diese sind ein Stück größer klingen aber im direkten Vergleich schon ein gutes Stück besser.

Der Xiaomi Square Box 2 Bluetooth Lautsprecher lohnt sich also wirklich primär dann, wenn Euch eine sehr hohe Kompaktheit und tolle Optik wichtiger ist als das Maximum an Klang.

Wobei natürlich der Xiaomi für rund 25€ durchaus gut klingt.

Die Xiaomi ZSH.COM Towel Youth Series im Test (Ja Handtücher von Xiaomi)

Xiaomi wird sicherlich dem ein oder anderen von Smartphones oder smarten Helfern wie Staubsaugrobotern bekannt vorkommen.

Jedoch gewinne ich langsam den Eindruck Xiaomi stellt wirklich alles her. Ich konnte mir das Schmunzeln nicht verkneifen, als ich gesehen habe das es sogar Xiaomi Handtücher gibt!

Ihr seht vielleicht, worauf dieser Test hinausläuft, ich musste mir einfach zwei dieser Handtücher aus Asien bestellten. Nun die Frage kann Xiaomi so gut Handtücher herstellen wie Smartphones?

Finden wir dies im diesem vielleicht nicht ganz so ernst gemeinten Test heraus!

 

Die Xiaomi ZSH.COM Towel Youth Series

Die Xiaomi Handtücher sind in diversen Farben verfügbar. Bei Gearbest, wo ich diese bestellt habe, waren allerdings nur drei Farben, weiß, grün und blau verfügbar.

Ich habe mir einfach mal ein Grünes und ein Blaues gegönnt. Preislich liegen wir hier bei rund 6€ für ein 76cm x 34cm Handtuch.

Aufgrund dieser Größe eignet sich das Xiaomi Handtuch primär auch wirklich als Handtuch für Gesicht, Hände, den Sport usw. als zum Abtrocknen nach dem Duschen.

Für letzteres ist dieses vermutlich wirklich etwas klein.

Geliefert werden die Handtücher eingeschweißt in einer Tüte. Das ganze erinnert mich etwas an Luxus Hotels.

Die Handtücher machen einen guten ersten Eindruck. Xiaomi setzt bei diesen auf 100% Baumwolle. Diese Baumwolle soll nicht chemisch mit Weichmachern oder Ähnlichem bearbeitet worden sein.

So was freut von einem asiatischen Hersteller zu hören, vor allem weil ich Xiaomi sogar traue, das

s hier wirklich keine Giftstoffe oder Ähnliches zum Einsatz kommen. Auch beim Öffnen gab es keinen unangenehmen Geruch.

Die Handtücher wurden lediglich antibakteriell bearbeitet. Hier kommt eine Technologie des schwedischen Herstellers Polygiene zum Einsatz. Polygiene ist kein kleiner Hersteller, sondern diese arbeiten mit Adidas, Converse, Jack Wolfskin usw. zusammen.

Daher bin ich auch hier zuversichtlich, das keine Giftstoffe oder schädliche Stoffe in dieser  antibakteriellen Beschichtung stecken.

Wie fühlen sich nun die Handtücher an?

Die Handtücher sind relativ dick und fühlen sich recht wertig an. Es sind also keine dünnen Fetzen. Auch die Ränder sind sauber vernäht.

Die Tücher selbst fühlen sich wie eine Mischung aus Mikrofaser und Baumwollhandtuch an. Man spürt also durchaus das leicht Matte an den Tüchern, hierbei sind diese aber auch nicht ganz stumpf.

Aufgrund der Schlaufenwebung ist auch die Schmutzaufnahme gut bis sehr gut. Das Tuch fühlt sich am Gesicht wie auch an den Händen gut an.

 

Fazit

Ich würde niemanden raten „kauft Euch x Handtücher aus Asien“, so was wäre Unfug. Allerdings als Gag oder als „Nerd“ mal ein Xiaomi Handtuch zu besitzen ist doch sicherlich interessant.

Das Interessanteste ist aber sicherlich, dass die Handtücher gut, wenn nicht sogar sehr gut sind!

Von der Verarbeitung angefangen über die Haptik bis hin zur Funktion habe ich nichts zu bemängeln. Klar, man bekommt auch im normalen Handel ähnlich gute Handtücher, aber da muss man auch schon zu den etwas teureren greifen.

Kurzum für den Sport oder den normalen Alltag, Daumen hoch!

Wenn Ihr Euch nun fragt ob das Xiaomi noch irgendwelche Asse im Ärmel hat wie „Bluetooth“ oder einen „Schrittzähler“ muss ich Euch enttäuschen. Es ist wirklich nur ein Handtuch, welches aber recht gut ist!

Das RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät im Test

Multiport USB Ladegeräte sind ein Segen wenn man viele elektronische Geräte besitzt. Ich würde vermutlich ohne solch ein Ladegerät wahnsinnig werden.

Hierbei ist es natürlich besonders wichtig ein gutes Multiport Ladegerät zu verwenden gerade, wenn man teure Smartphones anschließt.

RAVPower gehört hier definitiv zu den vertrauenswürdigeren Marken. Diese haben mit dem RP-PC029 ein ausgesprochen interessantes Ladegerät im Sortiment. Neben der recht hohen Leistung von 60W bietet dieses 6 USB Ports inklusive eines Quick Charge Ports.

Klingt gut aber kann das RAVPower RP-PC029 Desktop Ladegerät im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät

Das RAVPower RP-PC029 Ladegerät ist grundsätzlich in zwei Farben verfügbar, weiß und schwarz. Ich habe für diesen Test die weiße Version gekauft, welche auch einen guten ersten Eindruck macht. Das Plastik fühlt sich überdurchschnittlich hochwertig an und besitzt eine leichte Softtouch Haptik. Hierbei ist allerdings die weiße Version sogar völlig resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Was ebenfalls positiv auffällt, ist das relativ hohe Gewicht. Warum ist dies positiv? Wenn man sich billige Ladegeräte und teure Ladegeräte von innen ansieht, wird man schnell merken, dass die billigeren aus deutlich weniger Komponenten bestehen als die teuren und daher leichter sind.

Der Aufbau des RAVPower RP-PC029 ist soweit klassisch. Das Ladegerät besitzt eine recht flache aber leicht längliche Form und ist hierbei etwas größer als eine Zigarettenschachtel.

Die sechs USB Ports sind sauber auf der Front eingelassen. Fünf von diesen sind „normale“ Ladeports. Wobei normal sehr relativ ist, denn jeder dieser Ports verfügt über die vollen 2,4A. Hinzu kommt ein Quick Charge 3.0 Port welcher über eine grüne Färbung gekennzeichnet ist.

Neben den USB Ports verfügt das Ladegerät auch über eine kleine Status LED. Diese ist nicht übermäßig hell oder störend, es sollte also auch kein Problem sein das Ladegerät auf seinem Nachttisch zu nutzen.

 

Wie teste ich?

Grundsätzlich messe ich Spannung und Stromstärke mit einem „PortaPow Premium USB + DC Power Monitor Leistungsmesser / Leistungsmessgerät Digital Multimeter Amperemeter V2“.

Dieses liefert eine Messgenauigkeit auf bis zu 0.0001 A-0.0001 V.

Als konstante Last nutze ich USB Widerstände. Mit diesen werde ich das Netzteil ca. 4 Stunden mit 90+% Last „quälen“ wobei ich die Temperatur messe und schaue ob es Auffälligkeiten (oder sogar Ausfälle) gibt.

testsetup-1

Zu guter Letzt checke ich ob es an verschiedenen Endgeräten „Probleme“ beim Laden gibt. Wichtig meine Ladegeschwindigkeits Tests führe ich mit einem Referenz-Kabel durch. Auf der microUSB Seite wäre dies das Powerline von Anker, beide Kabel liefern die bestmögliche Ladeleistung. Für Apple Geräte verwende ich das Original Apple Kabel, nicht weil es das beste ist sondern einfach weil es jeder hat.

Solltet Ihr andere Ladekabel verwenden kann dies eure Ladegeschwindigkeit Negativ beeinflussen, siehe ein Test dazu HIER.

Das Messen des Stromverbrauchs im Leerlauf geschieht mit einem Voltcraft Energy Logger 4000.

Wichtige Information zur Ladegeschwindigkeit. Nur weil ein USB Ausgang maximal 2,4A oder 2A liefern kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass Smartphone, Tablet und Co. auch mit der maximalen Geschwindigkeit an diesem Port laden. Hier spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Dementsprechend ist diese Aussage welche oftmals getroffen wird „Powerbank XYZ ist super schnell da sie einen 2,4A Ausgang besitzt“ nicht ganz richtig. In der Praxis gibt es teilweise massive Unterschiede zwischen einzelnen Modellen auch wenn die USB Ports angeblich die gleiche maximale Leistung liefern können.

 

Messwerte

Wie es sich für ein RAVPower Ladegerät gehört hat dieses den Belastungstest mit 60W ohne größere Auffälligkeiten bestanden. Ja es ist normal, dass ein Ladegerät bei solch einer großen Last sich recht deutlich erwärmt.

Hierbei sei allerdings dazu gesagt, dass vermutlich die wenigsten Nutzer jemals das Ladegerät mit den vollen 60W belasten werden. Ein iPad nimmt rund 11W beim Laden auf, ein Samsung Galaxy S7 Edge rund 9W, ein Google Pixel rund 7,5W usw.

Sofern Ihr also keine 6 iPads gleichzeitig laden wollt, bietet das Ladegerät mehr als genug Power, und selbst 6 iPads sollten vermutlich noch knapp hinhauen. Kommen wir zum üblichem Thema, der Ladegeschwindigkeit.

Hier gibt es keine großen Überraschungen zu vermelden. Die meisten Android Smartphones laden an den „normalen“ 2,4A Ports mit der maximal möglichen Ladegeschwindigkeit. Lediglich Huawei Smartphones und das Google Pixel erreichen etwas weniger Ladegeschwindigkeit als was maximal möglich wäre.

Der Quick Charge 3.0 Port funktionierte in meinem Test mit dem LG G6, Samsung Galaxy S8+ und Alcatel Idol 4S problemlos.

Wie sieht es mit iPhones aus? Diese laden an den normalen USB Ports mit einem guten Tempo (1,4xA), jedoch an einem Anker Ladegerät würde man beispielsweise 1,7-1,8A erreichen können, also gute 20% schnelleres Laden. Hierbei ist der Quick Charge 3.0 Port etwas langsamer fürs iPhone als die normalen Ports.

Dies liegt vermutlich an der vergleichsweise niedrigen Spannung, die auf dem Quick Charge Port beim normalen Laden liegt. Hier konnte ich rund 4,7V messen, an den normalen Ports hingegen 5,1V.

Etwas mehr Spannung führt in der Regel zu einer höheren Ladegeschwindigkeit, gerade mit schlechteren Ladekabeln.

Kommen wir zum Schluss zu den „Basisdaten“.  Das RAVPower RP-PC029 6-Port QC 3.0 USB Desktop Ladegerät verbraucht im Leerlauf rund 0,4W-0,5W, ein normaler Wert für ein solches Ladegerät. Die Effizienz der normalen „ISmart“ Ladeports lag in meinem Test bei rund 83% (50%-Last) und die des Quick Charge Ports bei 79%.

Ja, es ist üblich, dass Quick Charge Ladeports eine etwas schlechtere Effizienz besitzen, 79% ist aber schon recht wenig. Die 83% der normalen Ports hingegen ist okay.

 

Fazit

Das RAVPower RP-PC029* ist ohne Frage eins der besten USB Ladegeräte auf dem Markt, gerade dann wenn Ihr eins mit 6 USB Ports sucht!

Das Gehäuse ist tadellos genau wie die Verarbeitung. Aber auch elektrisch macht das Ladegerät eine gute Figur und gehört zu den schnelleren Modellen auf dem Markt.

Allerdings muss es sich in diesem Punkt beispielsweise dem Anker PowerPort Speed geschlagen geben. Daher würde ich Euch raten, schaut Euch zumindest auch einmal dieses Ladegerät an.

Das PowerPort Speed ist schon noch einen Tick besser als das RAVPower RP-PC029*, dafür aber teurer und besitzt einen Port weniger.

Den Preis/Leistungssieg holt also definitiv das RAVPower Ladegerät, was auch die Stärke dieses Ladegerätes ist. Eine sehr gute Leistung zu einem fairen Preis!

RAVPower RP-PC029
Leistung 60W
Preis
Ports 6
Strom Aufnahme Leerlauf 0,5W
Last Test bestanden? Ja
Spulenfiepen Nein
Effizienz 83%
Apple iPhone 7+ +
LG G6 ++ (QC3.0)
Samsung Galaxy S8+ ++ (QC3.0)
Nintendo Switch 0
Testergebnis ★★★★★ 88%

Die QCY Q29 im Test, vollständig Kabellose Bluetooth Ohrhörer für 45€

Vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer gibt es auf dem Markt nur wenige. Die, die es gibt, sind meist schlecht oder recht teuer. Dies versucht QCY mit seinen Q29 zu ändern. Die Q29 sind vollständig kabellose Bluetooth Ohrhörer für rund 40€.

Aber wie gut können kabellose Bluetooth Ohrhörer für 40€ wirklich funktionieren? Und vor allem wie gut können diese klingen?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die QCY Q29 im Test

Auch wenn es sicherlich bescheuert klingt von „kabellosen Bluetooth Ohrhörern“ zu reden, ist dies doch sehr wichtig. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Bluetooth Ohrhörer sind nämlich nicht vollständig kabellos. Hier gibt es weiterhin ein Kabel welches den linken und den rechten Ohrhörer miteinander verbindet. Dies ist bei den QCY Q29 anders!

Die QCY Q29 sind wirklich vollständig kabellose Ohrhörer. Es handelt es sich also einfach um zwei Stöpsel welche ohne Kabel untereinander und mit dem Smartphone kommunizieren.

Geliefert werden die Ohrhörer in einer kleinen Transportbox aus Plastik, welche sehr wichtig ist! Diese Transportbox dient nicht nur dem Transport der Ohrhörer, sondern auch dem Aufladen. In der Box ist ein Akku eingebaut, welcher die Ohrstöpsel beim Einsetzen auch unterwegs wieder etwas auftanken kann. Die Box kann die beiden Ohrstöpsel ca. 2 mal vollständig Wiederaufladen ehe diese dann auch ans Netz muss.

Das Aufladen der Transportbox geschieht wie üblich via microUSB.

Die Ohrhörer selbst machen einen guten Eindruck. Das Wichtigste, diese sind nicht riesig. Die Q29 sind beispielsweise deutlich kleiner als die Syllable D900. Beim Material setzt QCY auf den Innenseiten auf gummiertes Plastik, auf den Außenseiten auf Hochglanzplastik.

Die Ohrhörer sehen relativ unauffällig aus und fühlen sich gut an!

Auf der Rückseite beider Ohrstöpsel befindet sich jeweils eine Taste. Diese dient unter anderem dem Fortsetzen und Pausieren der Musik oder dem Annehmen von Anrufen.

Der Akku in den Ohrstöpseln hält im Übrigen rund 3 Stunden, was okay ist, wenn man bedenkt, dass die Transportbox diese zweimal wiederaufladen kann.

Wie funktioniert das Bluetooth Pairing bei den QCY 29?

Im Gegensatz zu anderen vollständig kabellosen Bluetooth Ohrhörern ist hier der Pairing Prozess sehr problemlos, Ihr müsst Euch lediglich die Reihenfolge merken.

Nehmt zuerst den rechten Ohrhörer aus der Box. Dieser geht automatisch in den Pairing Modus. Verbindet diesen mit dem Smartphone und nehmt denn den linken Ohrstöpsel aus der Box welcher sich dann automatisch mit dem rechten verbindet.

 

Tragekomfort

Die QCY Q29 sind mittelgroße Ohrstöpsel. Diese sind erfreulicherweise nicht zu groß oder zu schwer. Daher sitzen diese auch ohne irgendwelche Tricks wie Ohrhacken recht feste und gut in den Ohren. Gerade aufgrund des fehlenden Kabels wird auch kein Zug auf diese ausgeübt.

Kurzum ja die Q29 sitzen ganz gut in den Ohren und eigen sich auch fürs Joggen!

 

Klang der QCY Q29

Ein sicherlich sehr wichtiger Punkt ist auch der Klang. Wie schlagen sich hier die QCY Q29? Wesentlich besser als ich es erwartet habe!

Die Ohrhörer liefern einen grundsoliden Klang für rund 40€. Der Bass besitzt einen guten Punch und ist in ausreichender Masse vorhanden, wenn auch nicht übermäßig kräftig.

Ich würde den Bass als neutral bezeichnen. Die Höhen sind Klar und werden gut abgebildet. Ich höre hier zwar ganz leichte Kompressionsartefakte aber das ist nichts Tragisches. Ich nehme mal an die Doppelverbindung rechter Ohrhörer zu Smartphone und rechter Ohrhörer zu linken Ohrhörer) wird nicht genug Bandbreite zur Verfügung stehen für eine verlustfreie Übertragung.

Das Ganze ist allerdings nicht übermäßig stark und hat mich im Musikgenuss nicht beeinflusst.

Stimmen und auch Gesang wird von den QCY Q29 gut dargestellt. Auch Musik klingt im generellen voll und wohlklingend.

Klar, die Q29 sind nicht die bestklingendsten Bluetooth Ohrhörer auf dem Markt, aber diese sind fürs Musikhören gut brauchbar!

Das klingt jetzt vielleicht weniger positiv als es gemeint ist, aber die meisten komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer haben überhaupt Probleme vernünftig zu funktionieren, geschweige denn gut zu klingen.

Dies ist ein guter Moment über die Signalstärke der Ohrhörer zu reden. Diese ist bei vollständig kabellosen Modellen meist sehr mäßig, wie sieht es hier aus?

Im Alltag sind die QCY Q29 gut brauchbar! In der Regel kommt es zu keinem Signalverlust, selbst bei der Outdoor Nutzung.

Jedoch ist die Signalstärke sehr „knapp“. Hält man sich das rechte Ohr zu, bricht das Signal zusammen. Jedoch bei der üblichen Nutzung passiert dies nicht. Sollte doch mal das Signal zusammenbrechen wird dieses nach wenigen Augenblicken wiederhergestellt.

Etwas nervig sind lediglich die Sprachansagen welche bei jedem Start abgespielt werden. Diese machen nämlich beide Ohrstöpsel unabhängig voneinander.

 

Fazit zu den QCY Q29

Für rund 40€ sind die QCY Q29 außerordentlich brauchbare Bluetooth Ohrhörer! Diese funktionieren im Alltag sehr gut was Verbindungsqualität und auch den Klang angeht. Ja, es gibt bei beiden sicherlich noch Luft nach oben, aber für 40€ ist das Gebotene schon echt stark.

Wer also wirklich auf den Luxus einer kompletten kabellosen Verbindung Wert legt kann hier sorgenlos zugreifen.

RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und Ladegerät im kurz-Test

Ich bin ein stolzer Besitzer einer Sony A7R mit welcher ich auch sehr zufrieden bin, weitestgehend. Jedoch eine große Schwäche hat die Kamera inne, die Akkus.

Ich glaube so wird es vielen Nutzern von Sony Kameras gehen, denn mit einer wahnsinnig guten Akkulaufzeit sind die ganzen Kameras nicht gesegnet.

Die meisten aktuellen Sony DSLR bzw. EVIL Kameras verwenden den NP-FW50 Akku. Nachdem nun nach guten 2-3 Jahren alle meine 3. Anbieter und auch die original Akkus so langsam „problematisch“ wurden, musste ich mich nach neuen umsehen.

Hierbei bin ich auf ein Set von RAVPower gestoßen. Für 36€ bieten diese gleich zwei Akkus und ein Dual Ladegerät an. Da ich mit RAVPower Powerbanks immer sehr gute Erfahrungen gemacht habe, wollte ich das Set einmal ausprobieren und habe es bestellt.

Taugen die RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät? Finden wir es im Test heraus!

RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät

Gehen wir erst einmal durch was sich im Set befindet. Dies wäre ein Ladegerät mit zwei „Ports“ für das gleichzeitige Laden zweier Akkus wie auch zwei Akkus und ein microUSB Kabel.

Wichtig, es ist nicht möglich das Ladegerät einfach mit dem Strom zu verbinden! Ihr benötigt für das Nutzen des Ladegeräts ein separates USB Ladegerät.

Dieses muss laut RAVPower über 2,1A verfügen, was auch mit meinen Messungen ungefähr übereinstimmt (ca. 1,9xA konnte ich maximal messen). Dies sehe ich aber nicht als Nachteil, ganz im Gegenteil.

So könnt Ihr Eure Akkus auch unterwegs an beispielsweise einer Powerbank oder einem KFZ Handy Ladegerät laden.

Das Ladegerät, welches auch mit allen anderen NP-FW50 Akkus funktioniert, macht einen vernünftigen Eindruck. RAVPower setzt auf ein mattes schwarzes Plastik, auf dessen Oberseite lediglich zwei Status LEDs eingelassen sind.

Die beiden mitgelieferten Akkus sind RAVPower gebrandet und sollen über eine Kapazität von 1100mAh verfügen. Dies sind ganze 20mAh mehr als die originalen Akkus. Stellt Euch diese Aussage mit einem leicht sarkastischen Unterton vor, denn 20mAh mehr ist in der Praxis nichts.

Wie auch schon das Ladegerät wirken die Akkus Qualitativ vernünftig. Das Aufladen dauert je nachdem ob Ihr zwei gleichzeitig oder nur einen ladet ca. 2,5h bzw. 2h.

Wie sieht es in der Praxis aus? Erst einmal das Positive die Akkus funktionieren, dies sollte keine große Überraschung sein.

Auch die Kapazität scheint weitestgehend zu passen. Hierbei ist allerdings die Akkuanzeige vielleicht etwas unzuverlässig. Heißt, es gibt größere Sprünge, die ersten 20% dauern wesentlich länger als die letzen 50%.

Dies ist aber auch ein Verhalten, welches bei meiner A7R und anderen 3. Anbieter Akkus bereits aufgefallen war.

Kurzum ja die Akkus taugen, aktuell! Bei vielen 3. Anbieter Akkus die ich schon durch hatte, sank die Akkulaufzeit leider recht schnell nach einigen Ladezyklen. Auf den RAVPower FW50 Akkus ist mir nach rund 5 Zyklen noch nichts Derartiges aufgefallen, was aber auch genauso zu erwarten ist.

Sollte mir nach, sagen wir mal einem Jahr, hier etwas Negatives aufgefallen sein, dass es zu einem Starken Kapazitätsverlust kam, werde ich es hier hineinschreiben.

 

Fazit

Das RAVPower Sony NP-FW50 Akkus und das Ladegerät Set* taugen. Ich würde zwar nicht soweit gehen zu sagen, dass dies die gefühlt besten 3. Anbieter Akkus sind die ich jemals für meine Sony genutzt habe, jedoch in einem noch recht frischen Zustand liefern diese ohne Probleme eine zu original Akkus vergleichbare Leistung.

Hierbei ist lediglich die Akkustandanzeige etwas stark schwankend, wenn man dies weiß, ist das aber auch kein größeres Problem, da die letztendliche Laufzeit zu anderen FW50 Akkus passt.

Ich denke aber neben dem „Dual Port“ Ladegerät, welches im Alltag sehr praktisch ist, ist vermutlich der Preis das größte Plus- Argument.

Ein original Sony Akku kostet 50€, ein original Ladegerät + ein Akku 70€, heißt ein vergleichbares Set aus original Sony-Teilen würde 120€ kosten. Dieser Aufpreis ist zu den 36€, die RAVPower will, in keiner Weise gerechtfertigt!

Selbst gute Nachbau Akkus kosten 24€, wodurch selbst hier im Vergleich die Preis/Leistung des RAVPower Sets passt.

Der TaoTronics TT-SK12 ROCK 2x8W Bluetooth Lautsprecher im Test, tolle Optik gepaart mit tollem Klang?

TaoTronics gehört zu den größeren Anbietern für günstige Audio Produkte auf Amazon. Gerade die Bluetooth Lautsprecher und Ohrhörer sind meist bestens bewertet. Im Großen und Ganzen war ich auch immer sehr zufrieden mit den Produkten von TaoTronics.

Daher wurde es auch langsam mal Zeit, dass ich mir die neuen TaoTronics Bluetooth Lautsprecher ansehe. Den Anfang macht der TaoTronics TT-SK12 ROCK.

Kann dieser im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Der TaoTronics TT-SK12 ROCK 2x8W Bluetooth Lautsprecher im Test

Der TaoTronics TT-SK12 ist optisch ein etwas anderer Bluetooth Lautsprecher. TaoTronics setzt bei diesem auf sehr weiche Materialien, im wahrsten Sinne.

Der Lautsprecher besitzt ein Stoffgehäuse. Natürlich besteht dieses nur außen aus Stoff und setzt im Inneren auf einen Plastikkäfig, dennoch kommt Ihr nicht mit Plastik in Berührung. Die seitlichen Teile sind sogar aus Kunstleder gefertigt.

Der Stoff geht hierbei in die Woll/ Jeansstoff- Richtung, es handelt sich also um einen recht grob gewebten Stoff, welcher allerdings einen leichten „Flaum“ hat. Das Material fühlt sich recht gut an und ist natürlich 100% resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Der TaoTronics TT-SK12 besitzt eine längliche Form, wie es für Stereo Bluetooth Lautsprecher üblich ist. Unter der Front sind zwei 8W Treiber, wie auch eine Passivmembran eingelassen. Der Lautsprecher sollte also durchaus ordentlich Power haben.

Auf der Oberseite sind die Tasten des Lautsprechers angebracht. Diese besitzen einen guten Druckpunkt und lassen sich auch leicht erfühlen.

Es handelt sich bei diesen um satte sechs Tasten, ein/aus, Play/Pause, lauter, leiser, vor und zurück. Ihr müsst Euch also beim TT-SK12 recht wenig mit doppelbelegten Tasten herumschlagen.

Vielleicht stellt Ihr Euch nun die Frage, wie der Lautsprecher wiederaufgeladen wird? TaoTronics hat die Anschlüsse des Lautsprechers unter einer kleinen Klappe an der Seite versteckt.

Diese Klappe ist mit Magneten ausgestattet, was diese im Normalbetrieb geschlossen hält, ich mag solche Details!

Unter der Klappe befindet sich ein AUX Eingang für die kabelbetriebene Nutzung wie auch ein microUSB Eingang.

Letzterer ist natürlich für das Laden des Lautsprechers verantwortlich. TaoTronics legt wie bei Bluetooth Lautsprecher meist üblich kein USB Ladegerät bei, verwendet einfach das Eures Smartphones.

Der Lautsprecher im Inneren des TaoTronics TT-SK12 ROCK soll 24 Stunden halten, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber praktisch sind problemlos 16+ Stunden möglich.

 

Klang

Wie klingt nun der TaoTronics TT-SK12 ROCK ? Wie auch zu erwarten war ganz ordentlich.

Der Lautsprecher klingt recht voll und satt. Der Bass ist hierbei gut und besitzt einen ordentlichen Punch, ist aber auch nicht „super stark“. Der Bass passt also, bringt aber Euren Tisch auch nicht zum Wackeln.

Die Mitten sind stark! Diese verleihen dem Lautsprecher eine gewisse Klangfülle, welche man bei vielen anderen Modellen so nicht hat. Hierzu trägt sicherlich auch der Stereo Klang bei, welcher den Lautsprecher etwas größer und breiter erscheinen lässt.

Die Höhen sind soweit Okay. Diese sind ausreichend sauber, könnten aber etwas klarer sein. Der Lautsprecher neigt zu einem leicht verschnupften Klang.

Das klingt natürlich in Textform schlimmer, als es praktisch ist. In der Praxis klingt der TaoTronics ROCK für seine Preisklasse sehr gut!

Musik macht Spaß mit dem TaoTronics TT-SK12 zu hören! Klar man kann keinen echten HiFi Klang erwarten, aber für den Hobbykeller, die Küche oder auch den Schreibtisch für ein wenig Hintergrunduntermalung ist der TT-SK12 vollkommen ausreichend! Hier hilft auch sicherlich das Fehlen eines Grundrauschens oder einer merkbaren Bluetooth Kompression.

Die maximale Lautstärke des TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ausreichend hoch einen kleineren Raum wie eine Küche, Kinderzimmer usw. laut zu beschallen.

Natürlich kann man mit diesem kein Wohnzimmer zum Wackeln bringen aber für eine kleine Party oder Grillfeier reicht das durchaus.

 

Fazit

Der TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ein sehr ordentlicher Bluetooth Lautsprecher für rund 40€! Bei diesem gefiel mir um ehrlich zu sein, gerade die Haptik und Optik besonders.

Dieses „Stoffgehäuse“ ist einmal etwas völlig Außergewöhnliches, was mir sehr gut gefällt! Auch der Klang ist mehr als solide, wenn auch für die Preisklasse nicht unbedingt „außergewöhnlich“.

Der Bass ist ordentlich und auch die Klangfülle ist gut. Die Höhen könnten etwas brillanter und klarer sein, aber im Großen und Ganzen keine Klagen hier.

Hinzu kommt die klasse Akkulaufzeit mit bis zu 24 Stunden (praktisch eher 16+). Kurzum ja der TaoTronics TT-SK12 ROCK ist ein guter Bluetooth Lautsprecher für 39€!

Die Gogyre G2 Plus 21200mAh Powerbank im Test

Ich habe für Techtest bereits duzende Powerbanks getestet, daher kommt es nur noch sehr selten vor, dass ich mir mal wieder eine Powerbank für einen Test kaufe.

Wenn ich dies mache, muss eine Powerbank mein Interesse erwecken. Dies kann eine Powerbank durch eine besonders tolle Ausstattung, ein einmaliges Feature usw.

Nun bin ich über die Gogyre G2 Plus Powerbank gestolpert. Eine 21200mAH Powerbank für rund 30€, welche auf den ersten Blick in keiner Weise besonders wirkt, warum habe ich sie dann gekauft?

Finden wir im Test heraus warum die Gogyre G2 Plus mein Interesse erweckt hat und was diese besonders macht!

Die Gogyre G2 Plus 21200mAh Powerbank im Test

Auf den ersten Blick kann die Goqyre G2 Plus Powerbank nur sehr bedingt überzeugen. Gogyre setzt hier auf ein recht „billig“ anmutendes Plastikgehäuse. Hierbei ist die Oberfläche ein recht glattes und dünnes Plastik, welches sich wirklich nicht hochwertig anfühlt und auch schnell zerkratzt und Fingerabdrücke zeigt.

Kurzum wegen des Gehäuses wird man diese Powerbank mit Sicherheit nicht kaufen. Auch wirkt die Gogyre G2 Plus verdammt schwer für Ihre 21200mAh Kapazität, die Größe hingegen ist zwar nicht super kompakt aber durchaus als „normal“ einzustufen.

Wie sieht es bei den Anschlüssen aus? Ist hier etwas Besonderes zu entdecken? Ebenfalls nein, die Powerbank verfügt über zwei USB Ausgänge, einer mit 2A und einer mit 1A. Dies ist eine Ausstattung, welche man heutzutage fast als unterdurchschnittlich einstufen kann. Zum Wiederaufladen verfügt die Powerbank ganz klassisch über einen microUSB Port, welcher bis zu 2A aufnehmen können soll.

Immerhin auf der Oberseite der Powerbank ist ein praktisches Display eingelassen, welches über den aktuellen Ladestand in Prozent Informiert!

Aber das ist natürlich nicht das interessante Feature dieser Powerbank, welche dieses Modell etwas von den x Tausenden auf dem Markt abhebt. Dieses finden wir im Inneren der Powerbank.

90% aller Powerbanks auf dem Markt nutzen im Inneren 1-8 sogenannter „18650“ lithium ionen Zellen. 18650 beschreibt hierbei die Größe der Akkus, die Akkus selbst können hierbei von diversen Herstellern stammen, meist von LG, Samsung oder Panasonic. Dies ist eine recht bekannte und weit erprobte Größe, die auch in Tesla Autos zum Einsatz kommt.

In den restlichen 9,99% kommen Lithium Polymer Akkus zum Einsatz, die, etwas empfindlicher sind aber eine höhere Energiedichte besitzen.

Die Gogyre G2 Plus nutzt nun aber weder einen Lithium Polymer Akkus noch 18650 Lithium Ionen Zellen sondern „Boston Swing 5300“ Zellen.

Hierbei handelt es sich weiterhin um Lithium Ionen Akkus, welche allerdings einen anderen Formfaktor und eine etwas andere Technologie mitbringen.

Aber nur weil die verbauten Akkuzellen anders sind, heißt dies doch noch lange nicht, dass diese auch besser sind?!

Die Boston Swing 5300 Li-Ion Zellen besitzen ein sehr interessantes Feature, ihre Lebensdauer! Damit meine ich nicht die Kapazität sondern die Zyklen Festigkeit. Normale Akkus in Powerbanks, egal ob 18650 Lithium Ionen Zellen oder Lithium Polymer Akkus, werden meist mit 500 oder maximal 1000 Zyklen spezifiziert.

Heißt nach diesen 500-1000 mal laden/entladen muss noch rund 80% der originalen Kapazität vorhanden sein, meist sinkt nach diesen Zyklen die Kapazität ziemlich schnell.

Die Boston Swing 5300 Li-Ion Zellen sollen hingegen bis zu 3000 Zyklen schaffen und dabei 80% Ihrer Kapazität behalten! Hierdurch hat die Gogyre G2 Plus eine theoretisch 3-6 mal höhere Lebenserwartung, verglichen mit einer normalen Powerbank!

Ich wurde sagen das klingt doch ganz gut!

 

Messergebnisse

Kommen wir zu den Messergebnissen. Beginnen wir mit der Kapazität, Gogyre gibt diese mit 21200mAh an, messen konnte ich 18882mAh bzw. 69,867Wh.

Dies entspricht guten 89% der Herstellerangabe! Aber warum sind 89% gut? Die Kapazitätsangabe des Herstellers bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

Jedoch können diese nicht 100% effizient entladen werden, etwas Energie geht beispielsweise in Form von Wärme verloren.

In der Regel erreichen die meisten Powerbanks zwischen 80% und 89% der beworbenen Kapazität, die Gogyre G2 Plus ist also gut mit dabei!

Wie schaut es bei der Ladegeschwindigkeit aus?

Um ehrlich zu sein wenig spektakulär. Ich will nicht sagen, dass die Gogyre G2 Plus hier schlecht performt aber es gibt durchaus einen Unterschied zu Anker oder RAVPower Powerbanks. Wir reden hier über einen 10-20% Unterschied, gerade bei IOS Geräten.

Zudem fehlt natürlich die Unterstützung für diverse Schnellladestandards. Kurzum die Gogyre G2 Plus ist nicht die schnellste Powerbank auf dem Markt, lädt aber Eure Geräte genauso gut wie andere Powerbanks, nur etwas langsamer.

Was wenn nun die Powerbank leer ist? Diese lässt sich mit bis zu 2A wiederaufladen, genau genommen 2,08A . Dies ist ein akzeptables Tempo, so ist die Powerbank in rund 11 Stunden wieder voll einsatzfähig.

Fazit

Die Gogyre G2 Plus* ist eine solide Powerbank welche ihren Job zuverlässig verrichtet. Leider ist diese doch in der Praxis recht mittelmäßig.

Die Powerbank ist nicht übermäßig schnell, ist dafür aber recht schwer und groß und bietet keinerlei Zusatzfeatures wie Quick Charge oder USB C. Hier kommt doch der Preis von rund 30€ recht hoch vor.

Was die Gogyre G2 Plus* bietet ist natürlich die hohe Lebenserwartung. 3000+ Akkuzyklen ist gut 6 mal höher als bei fast allen Konkurrenzprodukten. Bei einmal Laden/Entladen pro Tag wären dies über 8 Jahre und selbst danach hätte die Powerbank theoretisch immer noch 80% ihrer ursprünglichen Kapazität.

Daher ist natürlich auch die Gogyre aus Umweltsicht hervorragend, längere Nutzungsdauer = weniger Müll und Belastung für die Umwelt. Dies relativiert natürlich auch etwas den Preis.

Solltet für Euch eine lange Lebensdauer, davon ausgehend, dass nicht die Elektronik der Powerbank vorher schlapp macht, sehr wichtig sein, kann ich die Gogyre G2 Plus ohne größere Probleme empfehlen.

Allen anderen Nutzern würde ich eher zum Anker PowerCore 20100 raten, welcher eine ähnliche Kapazität bietet, ein gutes Stück kleiner ist und auch schneller lädt.

 

Die Anker Astro E1 5200mAh Powerbank im Test

Ankers Astro Powerbank Serie ist mittlerweile schon ein paar Tage länger auf dem Markt. Während die meisten Astro Powerbanks einen „PowerCore“ Nachfolger bekommen haben, ist die Astro E1 immer noch Ankers kompakteste Powerbank.

So wie es aussieht scheint Anker auch nicht so schnell einen Nachfolger für die E1 2Gen zu planen.

Dies werte ich mal als Grund genug die Powerbank durch einen vollständigen Test zu jagen.

Kann die Anker Astro E1 5200mAh auch im Jahr 2017 immer noch überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Anker Astro E1

Die Anker Astro E1 ist eine sehr schön kompakte Powerbank. Im Gegensatz zu Ankers PowerCore 5000 passt diese ohne Probleme in eine Hosentasche.

Beim Gehäuse nutzt Anker Schwarzes Hochglanzplastik. Dies sieht auch wirklich sehr schick aus, bis man die Powerbank das erste Mal in die Hand nimmt.

Schwarzes Hochglanzplastik neigt extrem dazu Fingerabdrücke abzubilden. Ich würde Euch hier ganz klar zur weißen Version raten! Diese ist erfahrungsgemäß deutlich resistenter gegenüber Fingerabdrücken und auch Kratzern.

Vom Aufbau gibt es beim der Astro E1 keine Überraschungen. Die Powerbank ist klein genug in eine Handfläche zu passen und bietet einen USB Ausgang wie auch einen microUSB Eingang.

Bei dem Ausgang handelt es sich um einen 2A „PowerIQ“ Port. PowerIQ ist Ankers eigene Smart Technologie, welche das angeschlossene Gerät erkennen soll und dementsprechend den Ladevorgang optimiert.

In der Praxis ist eine Smart Theologie wie PowerIQ durchaus hilfreich, wenn auch meist nicht so essenziell wie es die Hersteller gerne einem verkaufen.

Neben dem 2A Ausgang verfügt die Powerbank über einen 1A microUSB Eingang um die Powerbank wiederaufzuladen.

Damit Ihr auch problemlos erkennt wie voll bzw. Leer die Powerbank ist, besitzt diese vier blaue LEDs auf der Oberseite, welche beim Betätigen des Einschalters aufleuchten.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

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Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIER. Hier geht es zur aktuellen Powerbank Bestenliste von Techtest.org. 

 

Messwerte Anker Astro E1

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker gibt diese mit 5200mAh an, messen konnte ich 4721mAh bzw. 17,471Wh.

Dies entspricht rund 91% der Herstellerangabe! Ein sehr guter Wert für solch eine kleine Powerbank!

Warum sind 91% so gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen, und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Dies gilt nicht nur für Anker Powerbanks, sondern allgemein. Jedoch beim Entladen von Akkuzellen und der Umwandelung der Spannung auf 5V, entsteht immer eine gewisse Verlustleistung.

In der Regel kann man sagen, dass eine Powerbank ca. 10-20% weniger echte Leistung hat als angegeben, daher sind die hier erreichten 91% sehr gut!

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus?

Gut! Natürlich unterstützt die Powerbank keinerlei Schnellladestandards wie Quick Charge oder USB Power Delivery, daher ist die Ladegeschwindigkeit der meisten Smartphones eher „unspektakulär“.

Jedoch für eine „normale“ Powerbank lieferte die Astro E1 eine Leistung wie die großen. Ein iPhone 7 Plus wird mit rund 1,6-1,8A geladen oder ein Samsung Galaxy S7 Edge mit 1,77A.

Das ist ein ordentliches Tempo! Viel mehr geht hier nicht ohne Schnellladetechnologien.

Wie siehts mit dem Wiederaufladen aus? In meinem Test nahm die Powerbank rund 0,9-1,0xA auf.

Daher dauert eine vollständige Ladung rund 5 Stunden, eher mittelmäßig schnell.

 

Fazit

Der Anker Astro E1* ist eine nette kleine Powerbank, die ideal für den Alltag ist! Die meisten Smartphones werden von dieser mindestens einmal vollständig geladen.

Hierbei ist der Ladevorgang auch angenehm flott, lediglich das Wiederaufladen ist mir rund 5 Stunden vielleicht etwas langsam. Aber ich denke dies ist zu verkraften.

Kurzum eine empfehlenswerte Alltags Powerbank! Solltet Ihr Euch für diese entscheiden, wählt aber wenn möglich die weiße Version, auf dieser sind weniger Fingerabdrücke zu sehen.

 

Die neue tado° Bridge ist da, mit HomeKit support! (Kostenfrei für Bestandskunden!)

Die Heizkörper Thermostate von tado° sind die bisher besten Smart Home Thermostate, die  mir begegnet sind.

Allgemein ist das tado° System einfach hervorragend, was an auch an dem sehr guten Support für 3. Anbieter wie Amazon Echo, IFTTT usw. liegt.

Nun hat tado° seine neue Bridge vorgestellt, mit Apple HomeKit support! Das Beste, diese ist für Bestandskunden gratis!

Grund genug einen kleinen Artikel zu der neuen Bridge zu schreiben.

 

Die neue tado° Bridge

Die neue tado° Bridge wird in einem kleinen grauen Karton geliefert. In diesem befindet sich die Bridge und das komplette Zubehör, welches man erwartet.

Also Anleitungen, Kabel und ein passendes USB Netzteil. tado° ist also nicht einfach den billigen Weg gegangen und hat sich das Zubehör gespart (das der alten Bridge ist weiterhin kompatibel).

Sagen wir es so, es ist recht schnell zu erkennen welche die alte Bridge ist und welche die neue.

tado° hat es geschafft die neue Bridge um einiges kleiner zu gestallten. Praktisch ist diese nur noch halb so groß wie die alte Bridge.

Allerdings muss man ehrlich sein, auch die alte Bridge war auch nicht riesig, von daher in der Praxis vermutlich kein großer Vorteil, auch wenn es immer wieder interessant ist solche Entwicklungen zu beobachten.

Rein von den Funktionen ist alles gleich geblieben, ein LAN Port auf der Unterseite genau wie ein microUSB Port für die Stromversorgung.

Auch die Anzahl an LEDs ist unverändert.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung bzw. der Austausch der Bridge war erfreulich einfach und problemlos.

In der Smartphone App oder der Web UI wählt „Gerät hinzufügen“. In dem erscheinenden Menü könnt Ihr den Bridge Austausch auswählen.

In Folgendem müsst Ihr den QR Code an der Bridge scannen und diese mit Strom und Internet verbinden.

Hat dies alles geklappt muss die alte Bridge abgeklemmt werden woraufhin sich die Thermostate nach kurzer Zeit automatisch mit der neuen Bridge verbinden.

Diese müssen also nicht neu eingerichtet werden. Auch die alten Einstellungen bleiben erhalten, super!

 

Was ist neu?

Natürlich neben der kompakteren Bridge erhaltet Ihr den Apple HomeKit Support (der Amazon Echo, IFTTT usw. Support bleibt natürlich zusätzlich erhalten).

Geht einfach auf Euerm iPhone oder iPad in die Home App und wählt dort hinzufügen aus. Die Bridge sollte automatisch im Netzwerk erkannt werden.

Mit Apple HomeKit lässt sich das tado° System dann gemeinsam mit anderen Smart Home Produkten steuern. Beispielsweise wenn Ihr Abends das Licht ausschaltet (mit Philips HUE) gehen auch die Heizkörper automatisch in den Nacht Modus, das ist nur ein Beispiel was man mit HomeKit machen kann.

Neben dem HomeKit Support gibt es lediglich eine kleinere Neuerung. Die Heizkörper Thermostate können nun automatisch erkennen wenn Ihr ein Fenster geöffnet habt und hören dann das Heizen temporär auf.

Wie machen das die Heizkörper? Es wird auf eine plötzliche Veränderung in Temperatur und Luftfeuchtigkeit geachtet, welche mit dem Lüften einhergeht.

Es ist noch etwas zu früh, und auch die falsche Jahreszeit, um genau zu bestimmen wie gut dies funktioniert. Aber ich gehe einmal davon aus, dass dies funktioniert, ansonsten kann man es abschalten.

 

Fazit

Ihr sucht Smarte Heizkörper Thermostate mit Apple HomeKit Support? Oder Ihr besitzt vielleicht schon das tado° System (v3) dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen auf die neue Bridge upzugraden.

Diese ist wohlgemerkt für Bestandskunden mit einem tado° System der 3. Generation GRATIS!

Natürlich könnt Ihr auch die alte Bridge weiter verwenden, sofern Ihr keine Apple Geräte besitzt, dennoch ein toller Support von tado° diese wirklich gratis nachzuliefern.

Der EasyAcc SoundCup im Test, der beste 50€ Outdoor Bluetooth Lautsprecher

Bluetooth Lautsprecher gibt es in diversen Formen und Farben. Hierbei nutzt EasyAcc bei seinem SoundCup eine etwas besondere Form. Wie der Name schon vielleicht vermuten lässt, ist der SoundCup ein runder Bluetooth Lautsprecher, welcher von seiner Größe perfekt in „Cup Halter“ im Auto oder am Fahrrad passen soll.

Nichts desto trotz hat EasyAcc diesem kraftvolle 20W Leistung verpasst.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen, ob der EasyAcc SoundCup auch in der Praxis etwas taugt!

 

Der EasyAcc SoundCup im Test

Wie bereits erwähnt ist der SoundCup ein rundlicher Bluetooth Lautsprecher. Hierbei besitzt dieser ungefähr die Größe einer 0,5L Trinkflasche.

Beim Material setzt EasyAcc auf eine Mischung aus Plastik, mit oder ohne Softtouch Oberfläche, und Stoff, welcher die Seiten des Lautsprechers umspannt.

Bei diesem handelt es sich natürlich um einen klangdurchlässigen Stoff, der auch gleichzeitig als Lautsprechergitter dient.

Der SoundCup fasst sich erfreulich gut an. Der Lautsprecher wirkt also nicht billig oder klapprig. Die gesamte Verarbeitung fühlt sich sehr robust und massiv an.

Der EasyAcc SoundCup lässt sich in zwei Orientierungen nutzen, hochkant und liegend. Da dieser einen 360 Grad Sound besitzt, spielt die letztendliche Orientierung aber keine große Rolle.

Gehen wir aber mal von einer hochkant Nutzung aus.

Auf der Front besitzt der SoundCup zwei Tasten, den Einschalter/Ausschalter wie auch eine Modus Taste. Der Lautsprecher hat einen indoor und einen Outdoor Modus, später dazu mehr.

Auf der Oberseite befindet sich eine Art „Anzeige“ welche Euch über den aktiven Modus informiert und das Vor/Zurückspulen erlaubt. Hierfür müsst Ihr über die Oberseite wischen, es ist dort also ein Touch Pad verbaut.

Das Ganze funktioniert deutlich besser, als ich es erwartet hätte. Ebenfalls auf der Oberseite ist ein drehbarer Ring. Dieser ermöglicht es Euch die Lautstärke zu regeln. Hierbei besitzt dieser Ring ein sehr angenehmes „Klicken“ beim Drehen.

Die Anschlüsse des SoundCups sind auf der Rückseite unter einer kleinen Klappe versteckt. Hier finden wir einen 3,5mm AUX Eingang wie auch den microUSB Ladeport.

Letzter dient dem Aufladen des 5200mAh starken Akkus, welcher rund 10 Stunden halten soll. Dieser Wert kommt auch in der Praxis hin. Etwas nervig ist lediglich der Akku Warnton welche bei den letzten 10% auftritt und recht nervig ist.

Klang des EasyAcc SoundCup

Ehe wir zum Klang kommen ein paar Worte zum Aufbau des Lautsprechers. Dieser verfügt laut EasyAcc über zwei 10W Treiber.

Leider wird die Anordnung anhand der Bilder nicht ganz klar. Auch wenn man den Lautsprecher das erste Mal vor sich hat, ist es nicht sofort ersichtlich wie die Treiber angeordnet sind.

EasyAcc nutzt einen interessanten Aufbau. Der SoundCup ist ein echter „360Grad“ Lautsprecher.

Wenn Ihr diesen hochkant mit dem EasyAcc Logo zu Euch stehen habt, befindet sich ein Treiber links oben und der andere rechts unten.

Hinzu kommt natürlich der passive Treiber auf der Unterseite.

Durch diesen Aufbau ist der SoundCup ideal, wenn Ihr eine größere Fläche beschallen wollt, wo der Zuhörer nicht immer perfekt vor dem Lautsprecher steht.

Egal in welcher Richtung Ihr zum SoundCup steht, Ihr bekommt immer einen gleichbleibenden Klang.

Aber ist dieser Klang auch gut?

Es kommt zuerst einmal drauf an, in welchem Modus Ihr seid. Im indoor Modus bietet der SoundCup einen recht Bass starken Klang mit viel Volumen und Klangfülle.

Die Höhen sind hier allerdings etwas zurückgenommen. Damit meine ich nicht, dass diese dumpf oder matt sind, das ist nicht der Fall, aber diese sind einfach von der Lautstärke dem Bass etwas unterlegen.  An sich sind diese jedoch sehr schön klar und fast schon brillant.

Auch die Mitten des SoundCup sind klar und deutlich. Der EasyAcc gehört also nicht zu den Bluetooth Lautsprechern welche die Mitten zugunsten der Höhen und Bässe komplett ausblenden.

Falls Ihr Euch nun nach einem Vergleich mit dem Anker SoundCore 2 sehnt, hier eine Kurzfassung. Der Anker SoundCore 2 besitzt einen Hauch mehr Bass und einen hauch mehr Höhen, im Gegenzug besitzt der SoundCup mehr Mitten. In den mitten klingt der SoundCore 2 im direkten Vergleich deutlich „leerer“. Was aber nun besser ist, liegt an Eurem Geschmack. Vielleicht wer nur für sich Musik möchte, fährt mit dem Anker etwas besser, wer aber eine größere Fläche Beschallen will (beim Grillen zum Beispiel, oder in der Küche wo man sich viel bewegt) ist vielleicht mit dem EasyAcc besser bedient.

Zurück zum SoundCup. Wie bereits erwähnt klingt der Bluetooth Lautsprecher im Outdoor Modus völlig anders. Aber wie klingt er?

Im Outdoor Modus nimmt der Lautsprecher die Bässe sehr stark heraus. Im ersten Moment fragt man sich vielleicht warum, aber eigentlich ist das Recht clever!

Auf freier Fläche fällt es eh schwerer viel Bass zu Produzieren, da dieser einfach sehr stark verpufft. Aber Bass ist das Erste was bei einer hohen Lautstärke übersteuert. Durch das herausnehmen des Bass klingt der Lautsprecher im Outdoor Einsatz wirklich nur kaum schlechter, bietet aber mehr Lautstärke.

Solltet Ihr aber natürlich mehr Bass bevorzugen hindert Euch nichts daran den Lautsprecher einfach im indoor Modus zu lassen. Auch hier ist die maximale Lautstärke schon ordentlich.

Solltet Ihr Stimmen, wie zum Beispiel Hörbücher, hören würde ich den EasyAcc SoundCup vielleicht sogar in den Outdoor Modus schalten, da dieser so noch etwas klarer klingt.

Wobei der EasyAcc SoundCup nicht meine aller erste Wahl für Hörbücher wäre. Klanglich ist der natürlich dafür geeignet, besitzt jedoch auf sehr niedrigen Lautstärken ein ganz leichtes Surren. Dies stört im Alltag 0! Aber wenn man abends im Bett liegt und auf minimaler Lautstärke ein Hörbuch hört, könnte es Auffallen. Bei Musik hingegen ist das nicht/kaum der Fall.

 

Fazit

Ist der EasyAcc SoundCup zu empfehlen? Ja! Dieser bietet einen überdurchschnittlich guten Klang mit einem satten Bass und klaren Höhen, ohne dabei die Mitten zu vernachlässigen.

Jedoch würde ich diesen primär empfehlen aufgrund seines 360Grad Klangs. Wenn Ihr immer nur gerade vor diesem Sitzt,sitzt gibt es bessere Modelle welche einfach den Klang etwas mehr Fokussieren.

So richtig stark wird der SoundCup wenn Ihr Euch um den Lautsprecher bewegt, wie in der Küche beim Kochen oder wenn es mehrere Zuhörer gibt.

Der SoundCup taugt hier durchaus um eine kleine Grillparty im Garten etwas mit Musik zu untermalen. Rechnet natürlich nicht mit Bässen welche den Garten/das Haus zum beben Bringen, dies ist natürlich für einen Lautsprecher dieser Größe nicht möglich!

Aber für seine Möglichkeiten fühlt sich der SoudCup gerade bei kleineren Partys recht wohl!

Daher wenn Ihr einen Lautsprecher für die Küche oder für kleinere Partys sucht dann seid Ihr mit dem EasyAcc SoundCup richtig!