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Der Gamebreaker VR 12 Gaming Schreibtischstuhl im Test, günstig und gut?

Ein guter Schreibtischstuhl wird leider von vielen Nutzern immer noch unterschätzt. Jedoch wenn man einmal einen guten Schreibtischstuhl genutzt hat, will man meist nichts mehr anderes.

Gaming Schreibtischstühle sind hier der neuste Trend. Wobei natürlich ein Gaming Schreibtischstuhl auch für die normale Arbeit am Schreibtisch taugt.

Der Gamebreaker VR 12 ist hierbei ein recht neues Modell auf dem Markt. Wollen wir uns doch einmal anschauen wie dieser sich im Test, auch verglichen mit der großen Konkurrenz von DXRacer und Co., so schlägt!

Kann der Gamebraker VR 12 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Lieferumfang und Verpackung

Der Gamebreaker VR12 wird wie üblich in einer recht großen und schweren Box geliefert. Nach dem Auspacken müsst Ihr Euch erst einmal ans Zusammenbauen setzen.

Hier gibt es positive und negative Punkte. Positiv, an sich ist der Zusammenbau recht einfach und problemlos und das passende Werkzeug wird auch schon mitgeliefert.

Leider nutzt der Stuhl drei unterschiedliche Schraubentypen, es ist hier oftmals nicht auf den ersten Blick ersichtlich, ob man nun die 30mm oder 35mm Schraube vor sich hat.

Das bremst den Aufbau etwas. Ansonsten hatte ich keinerlei Probleme. Wie üblich müssen die Armlehnen, die Rückenlehne und die Halterung für die Gasdruckfeder an das Sitzpolster geschraubt werden. Dann wird der Rest einfach zusammengesteckt.

Klingt einfach, ist es auch! Ich bin zwar schon etwas geübt durch meine diversen Gaming Schreibtischstuhl Tests, aber jedes Ikea Regal ist schwerer zusammenzubauen.

Kleine Anmerkung, schaut Euch den Stuhl vor dem Zusammenbau gut an. Meiner hatte leider einen kleinen Transportschaden, es ist nicht davon auszugehen, dass dies bei Euch auch der Fall sein wird, aber besser gut anschauen.

 

Der Gamebreaker VR 12 im Test, günstig und gut?

Wie man schon beim Namen „Gamebreaker“ erwarten kann, ist der VR 12 kein allzu dezenter Schreibtischstuhl. Zwar ist die weiß/schwarze Version farblich nicht übermäßig auffällig, aber vermutlich auch nichts für ein professionelles Büro.

Generell besitzt der Gamebreaker ein schickes und recht „elegantes“ weiß/schwarz Muster, das  nicht direkt ins Auge springt, aber auch nicht langweilig ist.

Etwas ungewöhnlich ist die Rückseite des VR 12, welche eine Plastikabdeckung besitzt. Diese Abdeckung wirkt ein wenig wie eine „Panzerung“ und soll sicherlich die „Gamer“ Optik unterstreichen.

Ich war mir zwar im ersten Moment nicht ganz sicher, wie gut mir dies gefällt aber praktisch hebt diese Abdeckung den Gamebreaker VR 12 sicherlich etwas von der Konkurrenz ab. Auch optisch wirkt diese nicht deplatziert oder übertrieben.

Allgemein wirkt der Gamebreaker VR 12 recht entspannt. Zwar besitzt dieser auch seitliche „Flügel“ welche im Auto einem eigentlich Stabilität geben sollen, aber diese Flügel sind nicht übermäßig aggressiv geformt und praktisch vermutlich eher ein Deko Element. Nach meiner Erfahrung mit dem Corsair T1 Race sehe ich das aber tendenziell eher positiv, am Schreibtisch braucht man keinen Stuhl, welcher einen seitlich festhält.

Wie üblich lässt sich die Höhe des Stuhls verstellen wie auch die Rückenlehne und die Armlehnen. Bei der Höhe des Stuhls habt Ihr die Möglichkeit diesen zwischen 48 und 58cm zu verstellen. Damit gehört dieser zu den etwas höheren Modellen, jedoch passt die minimal Höhe ganz gut für meinen 08/15 Ikea Schreibtisch.

Die Rückenlehne lässt sich über einen Hebel an der Seite in diversen Stufen verstellen bis hin zu ganz flach. Die Armlehnen lassen sich leider nur in zwei Positionen verstellen, hoch/runter und im Winkel.

 

Qualitätseindruck

Macht der Gamebreaker VR 12 auch aus Sicht der Qualität und verwendeten Materialien einen guten Eindruck? Ja, das macht dieser durchaus!

Allerdings ist der Gamebreaker VR 12 auch nicht perfekt. Der Hersteller setzt bei diesem auf einen Mix aus Holzgrundplatte und Metallrahmen für die Rückenlehne.

Wie Ihr Euch vielleicht denken könnt, ist Holz natürlich die „günstige“ Ausführung. Die richtig teuren Gaming Schreibtischstühle ab ca. 300€ besitzen in der Regel eine 100% Stahlkonstruktion.

Auch bei einer Handvoll günstigeren Modellen ist diese zu finden. Aber in der 200€ Preisklasse ist Holz meist der Standard, daher ist es erfreulich, dass der Gamebreaker VR 12 immerhin eine mit Stahl verstärke Rückenlehne besitzt.

Der Hersteller gibt die maximale Belastbarkeit mit 120KG an, welche ich auch ohne Probleme glauben würde.

Ich wäre lediglich bei den Armlehnen etwas vorsichtig. Ich kann mich mit meinen 90KG zwar problemlos auf diese stützen, aber letztendlich sind diese auch nur in einer Holzplatte verschraubt. Ich vermute also diese würde eventuell als erstes nachgeben, auch wenn die Armlehnen selbst aus Metall sind.

In den Armlehnen ist eine Federkonstruktion, welche für die Verstellbarkeit notwendig ist. Diese Fendern schwingen allerdings für meinen Geschmack etwas stark. Kein großer Kritikpunkt aber der Stuhl klickt beim Verstellen der Armlehnen recht laut.

Auch etwas schade ist die Qualität des Gamebreaker Logos, das in die Kopfstütze gestickt ist. Dies wirkt ein paar Fäden, nichts großes aber sicherlich auch nicht optimal.

Im Großen und Ganzen ist der Gamebreaker VR 12 aber gut gearbeitet und macht einen vernünftigen Eindruck. Die generelle Robustheit entspricht dem, was man auch von einem 230€ Stuhl erwarten kann.

 

Wie sitzt es sich auf dem Gamebreaker VR 12?

Das Wichtigste ist natürlich, wie es sich auf dem Gamebreaker VR 12 sitzt. Hier fällt es mir recht leicht ein sehr positives Fazit zu ziehen.

Der Gamebreaker VR 12 ist ausgesprochen bequem und gut geformt. Aufgrund seiner Breite und Form bietet sich der Gaming Schreibtischstuhl für leicht überdurchschnittlich breite bis schmale Nutzer an.

Für mich mit meinen 1,80m und 90KG -+10KG ist der Stuhl ideal von seiner Größe. Die Polsterung des Gamebreaker VR 12 fällt mittel bis weich aus.

Man sitzt also nicht wie „auf Wolken“ aber auch nicht wie auf einem Brett. Ich finde den Gamebraker ausgesprochen angenehm. Sehr weich gepolsterte Stühle neigen zum Durchsitzen, festere Stühle sind da meist etwas besser, aber halt etwas unbequemer.

Wer 8 Stunden oder länger am Stück auf diesem sitzt, wird vermutlich mit einem härteren Bürostuhl besser fahren. Jedoch 4-6 Stunden am Stück auf dem Gamebreaker VR 12 sind kein Problem.

Die grundsätzliche Form des Stuhls, gerade der Rückenlehne, gefällt mir ausgesprochen gut! Es gibt hier keine Anomalien oder Nähte an ungünstigen Positionen. Die gesamte Rückenlehne fühlt sich ausgesprochen weich und geschmeidig an.

Der Support des unteren Rücken Bereiches ist zwar nicht perfekt, dies ist bei allen Gaming Schreibtischstühlen so der Fall, aber überdurchschnittlich gut, selbst ohne zusätzlichem Kissen.

Gerade wenn man etwas zurückgelehnt auf diesem sitzt, ist der Stuhl extrem bequem. Etwas fragwürdig ist allerdings das Kopfkissen. Dieses ist beim Gamebreaker VR 12 nicht optional, sondern direkt in der Kopfstütze integriert.

Die Kopfstütze steht also ein Stück vor, stört dies? Das kommt für mich etwas auf die Position der Rückenlehne an. Steht diese sehr steil finde ich das integrierte Kissen eher störend, ist diese leicht angewinkelt finde ich das Kissen tendenziell angenehm. Aber ich vermute, dass dies wirklich auf die persönliche Präferenz ankommt.

Das Sitzpolster ist ausreichend groß gestaltet. Zwar besitzt das Sitzpolster seitlich zwei „Flügel“ aber ähnlich wie der Rückenlehne sind diese nicht sonderlich „agressiv“ gestaltet und schränken den Nutzer nicht ein.

Es war mir problemlos möglich, im Schneidersitz auf dem Gamebreaker VR 12 zu sitzen, was für mich immer ein gutes Zeichen ist.

Die Armlehnen sind von ihrer Form und auch von der Höhe sehr angenehm. Es ist lediglich etwas schade das diese sich nicht vor/zurück verstellen lassen.

Wie ich finde, sind die Armlehnen recht weit vorne. Bei der normalen Computerarbeit kein Problem, hier sind diese perfekt, wer sich auf dem Stuhl aber zurücklehnen möchte, wird diese allerdings etwas kurz finden.

Wie die meisten Gaming Schreibtischstühle besitzt auch der Gamebreaker VR 12 eine Wippfunktion. Diese erlaubt es den Stuhl um ein paar Grad schräg zu stellen. Dies kann durch abstoßen oder zurücklehnen gestehen. Hierdurch hat man ein wenig ein Schaukelstuhl -Feeling.

Ich finde dies ausgesprochen angenehm nicht in solch einer fixierten Position sitzen zu müssen, sondern etwas kippeln zu können.

Hierbei wird allerdings beim Gamebreaker VR 12 die etwas einfachere Wippfunktion genutzt. Dennoch schön, dass die Funktion vorhanden ist!

Unterm Strich ist der Gamebreaker VR 12 einer der bequemsten Gaming Schreibtischstühle die ich bisher getestet habe, vor allem dann, wenn man recht entspannt sitzen möchte. Für reine „Büroarbeit“ mag es bessere Modelle geben, aber für jemanden der abends von der Arbeit/Schule nach Hause kommt und noch ne entspannte Runde spielen möchte, ist der VR12 ideal!

 

Fazit

Der Gamebreaker VR12* ist der bequemste Gaming Schreibtischstuhl unter 300€ den ich bisher getestet habe!

Hierbei eignet sich dieser für vermutlich 95% aller Nutzer. Dieser ist also nicht übermäßig schmal oder einschränkend. Ihr sitzt relativ weich und gemütlich, auch über einen längeren Zeitraum.

Gerade die Form der Rückenlehne gefällt mir ausgesprochen gut.

Qualitativ ist zudem der Gamebreaker VR 12 Ordentlich, auch wenn hier dieser natürlich noch nicht ganz mit den ganz großen mithalten kann, ist dennoch die Preisleistung top!

Kurzum für rund 230€ bekommt Ihr aktuell keinen besseren Schreibtischstuhl, gerade wenn Ihr gerne etwas weicher und entspannter sitzten wollt. Zwar ist auch der DXRacer Formula in dieser Preisklasse ein sehr attraktives Modell, aber hier kommt es etwas darauf an, auf was man lieber sitzt, Kunstleder oder Stoff und wie groß man ist.

Der Gamebreaker VR 12 eignet sich auch problemlos für etwas breitere Nutzer! Daher Daumen hoch für den Gamebreaker VR 12, Preis-Leistung sehr gut!

Die JBL E55BT Bluetooth Kopfhörer im Test

Bluetooth Kopfhörer werden in näherer Zukunft noch beliebter sein als jetzt schon. Daher rüsten sich die großen Hersteller auf den kabellosen Umstieg. Gerade JBL ist hier Vorreiter, welche ein großes Sortiment an Bluetooth Kopfhörern besitzen.

Die E55BT sind hierbei JBLs Mittelklasse Bluetooth Kopfhörer, die für faire 120€ über den Ladentisch gehen.

Aber taugen die E55BT auch etwas? Oder sollte man lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen für ein paar richtige Bluetooth Kopfhörer? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die JBL E55BT im Test

Ich denke Euch wird natürlich zuerst die etwas ungewöhnliche Farbe meiner E55BT aufgefallen sein. JBL bietet die E55BT in insgesamt vier Farben an, Schwarz, Rot, Weiß und Blau.

Hierbei wählt Ihr nicht nur die Akzentfarbe sondern wirklich die Farbe der kompletten Kopfhörer. Als hätte JBL die Kopfhörer einmal komplett in einen Farbtopf getunkt. Zwar sind dadurch die Farben sehr knallig aber das hat ohne Frage auch etwas, auch wenn ich privat eher zur weißen oder schwarzen Version greifen würde.

Beim Material gibt es bei den E55BT keine Überraschungen. JBL setzt bei diesen auf einfaches Plastik, welches sich aber recht resistent gegenüber Fingerabdrücken und Ähnlichem zeigt.

Die Verarbeitung der Kopfhörer würde ich als angemessen bezeichnen. Diese machen keinen „Premium“ Eindruck wirken aber auch nicht billig. Auf Wunsch lassen sich die Kopfhörer auch komplett zusammenklappen für einen platzsparenden Transport.

Wie sieht es mit Anschlüssen und Tasten aus? Auf der rechten Ohrmuschel befinden sich fünf Tasten. Hierbei handelt es sich um den Einschalter, Lauter, Leiser, welche mit vor und zurück doppelt belegt sind, eine Universaltaste und eine Bluetooth- Taste.

Ebenfalls auf der rechten Ohrmuschel ist ein AUX Eingang zu finden, um die Kopfhörer Kabelgebunden nutzen zu können.

Der microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer befindet sich an der linken Ohrmuschel. JBL gibt die Akkulaufzeit der Kopfhörer mit 20 Stunden an, dieser Wert kommt auch grob hin.

Rechnet aber bei einer normalen Lautstärke eher mit 16-18 Stunden.

 

Tragekomfort

Die JBL E55BT sind over Ear Kopfhörer, diese sollen also die Ohren vollständig umschließen. Da hier natürlich ein gewisser Wert auf eine Portabilität gelegt wurde, sind die Kopfhörer nicht riesig. Das heißt zwar umschließen diese Eure Ohren zu einem großen Teil, aber auch nicht komplett.

Dafür hat allerdings JBL den E55BT recht dicke und gemütliche Ohrpolster verpasst. Unterm Strich würde ich daher den Tragekomfort als gut einstufen. Auch wenn gerade bei sonnigem Wetter die Kunstleder Ohrpolster etwas schwitzig sind.

 

Klang

Kommen wir zum entschiedenem Punkt, dem Klang.

Hier habe ich nichts an den JBL E55BT zu bemängeln. Die Kopfhörer liefern einen recht dynamischen und lebendigen Klang.

Hierbei sind die Höhen klar und sauber, runden aber ein Stück weit ab. Daher sind diese nicht übermäßig scharf oder „super brillant“. Trotzdem für Kopfhörer der 120€ ist das eine tadellose Leistung.

Beim Bass werden sich die Geister etwas scheiden. Die JBL E55BT sind hier etwas zurückhaltender. Der Bass ist selbstverständlich vorhanden, aber recht neutral und könnte vielleicht etwas voluminöser sein.

Dies ist wie gesagt Geschmacksache aber auch für mich konnten die E55BT noch etwas „Kick“ haben.

Die klangliche Fokussierung liegt bei den E55BT auch ganz klar eher auf dem oberen Mitten- Bereich. Dies hebt stimmen und den Gesang vergleichsweise stark hervor.

Die Räumliche Darstellung ist bei den E55BT vollkommen in Ordnung! Ja, es ist hier sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber man darf die JBL auch nicht mit 300€ Kopfhörern vergleichen.

Selbiges gilt auch für die Auflösung, die überdurchschnittlich gut ist. Gerade die Mitten werden hervorragend aufgelöst, sicherlich ein Nebeneffekt der weniger starken Bass Fokussierung.

 

Fazit

Die JBL E55BT* sind keine „Wunder -Bluetooth- Kopfhörer“ sondern bieten für faire 120€ auch eine solide Leistung!

Wenn man so will sind die E55BT preis-leistungsorientierte Bluetooth Kopfhörer.

Der Klang der Kopfhörer ist solide mit einer guten Auflösung, gerade was Stimmen und Gesang angeht. Auch die Dynamik und die räumliche Darstellung passt.

Was vielleicht einige Nutzer stören könnte, ist der Bass. Dieser ist eher von der neutralen Sorte, also nicht zu stark aber auch nicht zu schwach. Im direkten Vergleich gibt es allerdings ganz eindeutig Kopfhörer, welche etwas mehr zur Sache gehen, dies ist aber natürlich Geschmacksache.

Am Tragekomfort und der Optik habe ich nichts zu bemängeln.

Kurzum für rund 100-120€ bieten die JBL E55BT eine starke Leistung und sind durchaus eine Empfehlung Wert, gerade dann wenn das Budget nicht mehr erlaubt.

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer im Test, hervorragend klingende Noise Cancelling Bluetooth Kopfhörer aus Asien!

FIIL ist ein recht vielversprechender asiatischer Kopfhörerhersteller. Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Herstellern entwickelt und designt FIIL seine Produkte völlig selbst, weshalb diese durchaus als einzigartig zu bezeichnen sind.

Der FIIL Wireless hier hierbei das Erstlingswerk, welchem mittlerweile auch einige Modelle gefolgt sind, was für die FIIL Wireless spricht.

Hierbei sollen natürlich die Kopfhörer durch einen tollen Klang, Noise Cancelling und einer vollen App Unterstützung punkten.

Aber sind die FIIL Bluetooth Kopfhörer auch wirklich so gut, dass es sich lohnt diese für rund 140€ aus Asien zu bestellen?

Ich bin einmal das Risiko eingegangen, können die FIIL Wireless Bluetooth Kopfhörer im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer im Test

Bei den FIIL handelt es sich um große Bluetooth Kopfhörer, welche in einem schicken Schwarz/Rot gehalten sind. Hierbei erinnert mich das Design etwas an die Sony MDR-XB950BT.

Wie auch die Sony besitzen die FIIL ein recht rundliches Design, welches zudem sehr sauber gehalten wurde.

Es gibt zwar ein großes FIIL Logo auf beiden Ohrmuscheln, dieses ist aber auch ein recht „Cleanes“ brandig.

Beim Material setzt der Hersteller auf ein einfaches Mattplastik. Dieses ist nichts Besonderes, wirkt aber vernünftig. Hierbei ist allerdings der Klappmechanismus aus Aluminium gefertigt.

Also ja, es ist möglich die FIIL für einen platzsparenden Transport zusammenzuklappen, ebenso ist es, möglich die „Höhe“ der Kopfhörer zu verstellen.

Abgesehen vom Einschalter finden sich auf den ersten Blick an den FIIL Bluetooth Kopfhörern keine weiteren Tasten. Dieser Eindruck täuscht allerdings! Auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel befindet sich ein Touchpad mit dessen Hilfe sich Lautstärke, Titelwahl usw. steuern lässt.

Kleiner Tipp, welche Geste was macht, findet sich in der FIIL+ App, auf welche wir auch noch zu sprechen kommen.

Auf Seite der Anschlüsse finden wir einen microUSB Port wie auch einen AUX Eingang. Der Hersteller spricht von 33 Stunden Akkulaufzeit.

Dieser Wert ist etwas optimistisch und vermutlich auch ohne Noise Cancelling usw. Praktisch rechnet mit 20-25 Stunden.

 

Die FIIL+ App

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer lassen sich recht ausgiebig via Smartphone App steuern. Mit steuern meine ich Zusatzfunktionen wie Touch Töne, ob das FIIL Logo auf der Rückseite beleuchtet sein soll usw.

Auch erweiterte Dinge lassen sich über die App steuern wie Noise Cancelling, ein EQ, 3D Sound usw.

Hierbei ist die App hervorragend aufgebaut und für Android wie auch IOS verfügbar.

Die FIIL+ App ist definitiv ein Pluspunkt der Kopfhörer!

 

Aktives Nosise Cancelling

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer verfügen über aktives Noise Cancelling, was beachtlich ist für Kopfhörer dieser Preisklasse.

Aber natürlich ist aktives Noise Cancelling nicht gleich aktives Noise Cancelling, wie gut ist das der FIIL?

Es ist ordentlich! Es gibt eine deutlich merkbare Dämpfung von tieferen Brummgeräuschen wie Motoren oder Lüftern.

Hierbei erzeugen die Kopfhörer auch kein nerviges Surren oder Ähnliches, es werden einfach tiefere Frequenzen herausgefiltert.

FILL spricht vom Filtern von bis zu 85% aller Geräusche, das ist allerdings etwas übertrieben.

In der Praxis ist das Noise Cancelling gut, wenn nicht sogar sehr gut für Kopfhörer unter 200€, jedoch auch noch nicht auf dem Level von Bose QC35 oder ähnlichen Kopfhörer Kalibern.

 

Tragekomfort

Die FIIL sind „over Ear“ Kopfhörer. Das heißt, diese sollen mit den Ohrmuscheln Eure Ohren komplett umschließen.

Funktioniert auch größtenteils. Meine Ohren werden komplett von den Kopfhörern umschlungen, lediglich die Ohrläppchen werden nicht komplett verdeckt.

Das ist aber nicht schlimm, die FIIL Bluetooth Kopfhörer sind recht dick und weich gepolstert.

Auch nach längerer Nutzung hatte ich keinerlei Druckgefühl. Daher machen die FIIL einen guten Job! Lediglich die Belüftung ist suboptimal, gerade bei warmen Wetter werden die Ohren doch recht schnell schwitzig.

 

Klang

Kommen wir zum interessanten Teil, dem Klang. Für 140€ klingen die Kopfhörer hervorragend anders kann man es nicht sagen!

Die FIIL Bluetooth Kopfhörer bieten jedoch eine unerwartete Klangsignatur.

Die FIIL neigen zu einer leichten Mitten/Höhen- Betonung. Hierbei wirkt der Bass leicht reduziert.

Gerade der MidBass wirkt etwas „künstlich“ eingeschränkt. Wieso künstlich? Tiefere Bassbereiche werden von den FIIL 1a dargestellt, jedoch geht man vom Tiefbass in den „mittleren“ Bass merkt man, dass hier eine Art Lücke ist.

Als wäre dieser Frequenzbereich von den Kopfhörern bzw. vom DSP reduziert worden. Merkwürdig aber sicherlich kein Weltuntergang. Warum?

Solltet Ihr Bass lieben, könnt Ihr Euch einfach die FIIL+ App herunterladen und von dort aus den Kopfhörer in den „Bassmodus“ bringen. Hierbei handelt es sich um einen globalen EQ, welcher auf sämtliche Musik und Klänge angewendet wird welche über die Kopfhörer wiedergegeben werden, sogar dann, wenn die App deinstalliert wurde.

Im Bassmodus sind die Bässe, wie man es erwarten kann, voll da. Hier zeigen die FIIL auch sehr schön, dass diese zu einem ordentlichen Bass in der Lage sind. Der Bass wirkt im Bassmodus auch nicht über mächtig oder künstlich, sondern die FIIL liefern eine top Bassqualität mit einem guten Tiefgang.

In Bassmodus werden die Mitten allerdings etwas reduziert verglichen mit dem Standard Modus. Das ist allerdings etwas Geschmacksache, im normalen Modus sind die Mitten etwas angehoben, im Bassmodus wiederum auf einem normalen Level.

In beiden Modi werden Stimmen und Gesang allerdings gut dargestellt, im normalen Modus allerdings einen Tick besser.

Höhen sind in beiden Modi absolut klar, sauber und brillant! Keinerlei Beschwerden hier!

Das Ganze klingt jetzt etwas kompliziert aber grundsätzlich klingen die FIIL Bluetooth Kopfhörer super! Auch super ist es, dass Ihr diese ein wenig an Eure klanglichen Vorstellungen anpassen könnt. Ich wäre beispielsweise nur mit dem Standardmodus eher mäßig zufrieden gewesen, der Bassmodus hingegen macht ordentlich Spaß.

Gerade die Dynamik der FIIL ist regelrecht überragend!

Auch abseits vom reinen Klang machen die FIIL einen super Job! Die Kopfhörer bieten eine gute Räumlichkeit und recht großes Klangvolumen.

Der Räumlichkeit lässt sich via FIIL+ App auch noch etwas unter die Arme greifen. Hier gibt es diverse, recht gute, 3D Sound Modi. Jedoch auch ohne Software 3D Sound passt die Räumlichkeit aus meiner Sicht vollkommen!

Grundsätzlich kann ich die FIIL Bluetooth Kopfhörer für sämtliche Musikrichtungen empfehlen. Diese scheinen weder Probleme mit komplexen Titeln zu haben noch mit feiner aufgelösten, der restliche Klang lässt sich dann aber an den Nutzer anpassen.

Gerade Liebhabern von einem etwas lebendigeren, dynamischeren Klang würde ich die FIIL ans Herz legen. Liebhabern von einem neutralen Klang würde ich eher von den FIIL abraten.

 

Fazit

Die FIIL Wireless gehören zu den „Perlen“, wie ich solche Produkte gerne nenne. „Perlen“ sind Produkte, welche von einem hierzulande fast völlig unbekannten Hersteller stammen, aber einfach gut sind!

Und dies gilt ohne Frage für die FIIL Wireless Bluetooth Kopfhörer! Diese bieten einen hervorragenden Klang mit einer tollen Dynamik und einer starken Anpassbarkeit.

Klanglich alleine wären diese problemlos die 140€ Wert! Hinzu kommt aber der gute Tragekomfort, das absolut brauchbare Nosie Cancelling und die starke Akkulaufzeit.

Mir sind keine anderen Kopfhörer bekannt, welche all diese Punkte genauso gut machen wie die FIIL, aber nicht mindestens 200€ kosten.

Klanglich liegen die Sennheiser HD 4.40 BT auf einem ähnlichen Level, bieten aber kein Noise Cancelling und auch keine App Unterstützung.

Von daher ja, es lohnt definitiv die FIIL Wireless für rund 140€ aus Asien zu bestellen!

Artwizz Hüllen für das Samsung Galaxy S8+ im Vergleich

Es gibt zwei Typen von Smartphone Nutzern, die einen, die gerne gefährlich leben und die anderen, die Ihre 700€+Investition versuchen so gut wie möglich zu schützen.

Gerade das neue Samsung Galaxy S8 und S8+ ist besonders schutzbedürftig, denn es besitzt viel Glas, welches schnell kaputt gehen kann oder zerkratzt. Ein Display Tausch beim S8+ kostet im Übrigen rund 300€!

Da macht eine Schutzhülle und eine Displayschutzfolie für das S8+ durchaus Sinn. Solltet Ihr Euch für erstere interessieren, seid Ihr vielleicht auch einmal über den Namen Artwizz gestolpert.

Artwizz ist ein deutscher Zubehörhersteller, der diverse Produkte, unter anderem für das Samsung Galaxy S8 und S8+, im Sortiment hat.

Wollen wir uns in diesem kleinen Vergleich einmal drei Hüllen von Artwizz für das Samsung Galaxy S8+ ansehen. Welche ist empfehlenswert?

An dieser Stelle vielen Dank an Artwizz, welche mit die Hüllen für den Vergleich zur Verfügung gestellt haben!

 

Die Testkandidaten

Folgende Hüllen befinden sich im diesem kleinen Vergleich:

Aktuell schlägt das TPU Case mit rund 15€ zu buche, das NoCase mit 17€ und die SmartJacket mit 27€. Damit ist gerade das TPU Case und das NoCase preislich recht attraktiv, gerade wenn man bedenkt, dass Artwizz keine 08//15 China- Firma ist.

Das Artwizz TPU Case

Das Artwizz TPU Case geht sehr in die „dezente“ Richtung. Es handelt sich um ein einfache Hülle aus „thermoplastischem Polyurethan“ also einem etwas hochwertigeren Kunststoff.

Hierbei besitzt die Rückseite eine matte Textur, welche sich sehr gut in der Hand anfühlt und auch für einen besseren Gripp sorgt. Irgendwie hat es auch Artwizz geschafft diese Rückseite sehr resistent gegen Fingerabdrücke zu gestallten. Erfreulicherweise sind Fingerabdrücke auf dem TPU Case fast überhaupt nicht zu sehen!

Um die Optik des TPU Case noch etwas schicker und unauffälliger zu gestallten hat Artwizz aber nicht die komplette Hülle aus matten TPU gefertigt. Ein ca. 0,5cm Streifen an der Front ist in einem schwarzen Hochglanz gehalten.

Dies führt dazu, dass die Hülle noch weniger auf dem S8+ auffällt. Wenn Ihr von der Front auf das Smartphone schaut, besitzt die Hülle eine ähnlich spiegelnde Textur wie auch der Rahmen/die Front des Smartphones.

Ein sehr nettes Detail, das ich bei noch keiner Hülle gesehen habe! Hierdurch wirkt das TPU Case wirklich wie ein Teil des S8+!

Hinzu kommt die perfekte Passform. Das TPU Case schmiegt sich an das Samsung Galaxy S8+ wie eine zweite Haut. Auch die Ausschnitte für die Ports sind perfekt!

 

Artwizz NoCase

Das Artwizz NoCase ist die klassische durchsichtige Hülle. Erneut ist diese aus Thermoplastischem Polyurethan also TPU gefertigt, aber durchsichtig. Wobei durchsichtig nicht ganz richtig ist. Im Inneren der Hülle befinden sich feine Punkte, welche beim genauen Hinsehen erkennbar sind.

Die Hülle ist also nicht komplett klar. Schlimm? Eher weniger, zumal diese Punkte einen Zweck erfüllen. Diese sollen verhindern, dass die Hülle sich an die Rückseite des S8+ saugt was hässliche Flecken erzeugt. Dies würde wie bei einer nicht perfekt aufgetragenen Displayschutzfolie aussehen.

Das NoCase steht damit auch nicht alleine da, auch die meisten anderen durchsichtigen Hüllen für das S8+ haben ähnliche Punkte.

Die Oberfläche des Gehäuses ist wie zu erwarten recht glatt.

Die Passform der Hülle ist wie auch schon beim TPU Case absolut perfekt. Die Hülle sitzt ziemlich straff auf dem S8+ und ist dadurch wie eine zweite Haut!

 

Artwizz SmartJacket

Die SmartJacket ist sicherlich eine etwas besondere Hülle. Bei dieser handelt es sich um eine Klapphülle, diese besteht aus einer Rückenschale und einer Abdeckung für das Display.

Die Rückseite besteht aus einem etwas härteren Plastik mit einer leicht seidigen Textur, welche sich ganz gut in der Hand anfühlt. Die Klappe hingegen besitzt auf der Außenseite eine leicht gebürstete Textur und auf der Innenseite eine eher etwas „ledrige“ Textur, die natürlich besonders sanft zum Display ist um hier Kratzer zu vermeiden.

Die SmartJacket ist zwar gut gemacht, aber hier muss ich zugeben nicht so begeistert zu sein. Warum? Zum einen finde ich, dass die Frontklappe ein Stück zu weit vor steht, zum anderen fehlt ein Ausschnitt auf der Front damit man das Always on Display sehen kann und damit seine Benachrichtigungen.

Sicherlich ist dies nicht für alle Nutzer essenziell, aber gerade das Always on Display fand ich immer sehr praktisch am S8+/S8.

Die restliche Passform ist, wie auch bei den beiden anderen Hüllen, perfekt! Alle Ports und Öffnungen sitzen jeweils zentriert über den Gegenstücken am Smartphone.

 

Schutz

Natürlich geht es bei einer Hülle auch um den Schutzfaktor. Hier muss man ganz klar sagen, dass die Hüllen von Artwizz eher etwas schwächer sind. Warum? Wenn es zu einem Sturz kommt, geht es letztendlich darum wie gut eine Hülle diesen abfedern kann, also wie viel Material zwischen Smartphone und Boden ist.

Die Artwizz Hüllen sind alle relativ dezent und schlank = diese bieten weniger Schutz bei einem fatalen Sturz als eine dicke und schwere Hülle.

Jedoch muss man hier auch etwas abwägen, ob man lieber das schicke Design des S8 bewahren möchte oder den maximalen Schutz, bei letzterem schaut mal bei Spigen vorbei.

Natürlich bieten die Artwizz Hüllen einen besseren Schutz als keine Hülle. Hierbei handelt es sich in erster Linie um einen Schutz vor Kratzern und Katschen.

Den besten Schutz bietet natürlich die Artwizz SmartJacket. Hier ist nicht nur die Rückseite geschützt sondern auch die Front. Sollte es also zu einem Sturz kommen, aus einer noch recht unkritischen Höhe (also nicht hoch genug, dass das Display bricht), wird es vermutlich auch zu keinen Kratzern oder Katschen im Rahmen kommen.

Ähnliches gilt natürlich auch fürs NoCase und TPU Case. Hier wäre allerdings ein Sturz mit dem Display voran auf den Asphalt vermutlich etwas kritischer.

Bei einem kleineren Sturz aus Hüfthöhe oder von einem Tisch werden aber auch diese beiden Hüllen Kratzer oder Katschen im Rahmen des S8+ recht effektiv verhindern.

Natürlich ist allgemein die Rückseite bei allen Hüllen vor den normalen Alltagskratzern geschützt. Auch stehen alle Hüllen leicht über dem Smartphone hervor. Das Display berührt also einen flachen Tisch nicht, auch wenn hier der Abstand sehr gering ist.

 

Fazit

Ich habe mich etwas in das Artwizz TPU Case verliebt! Ich halte dieses für das aktuell beste Samsung Galaxy S8/S8+ Case, wenn es Euch um einen dezenten Schutz geht!

Zwar ist auch das NoCase nicht schlecht, ganz im Gegenteil, und auch die SmartJacket ist ordentlich aber beiden fehlt so ein wenig das gewisse Extra, dass ich sage „ja diese sind besonders“.

Durchsichtige TPU Hüllen gibt es einige auf dem Markt, sicherlich gehört das NoCase zu den besseren, aber die Unterschiede sind eher dezent.

Das TPU Case hingegen passt perfekt, fühlt sich hervorragend in der Hand an, mit einem guten Gripp und besitzt die Hochglanzfront. Gerade letztere ist ein Detail, welches ich so bisher noch bei keiner Hülle gesehen habe.

Durch diesen kleinen Hochglanzrahmen ist die Hülle von vorne gesehen fast auf dem Samsung Galaxy S8/S8+ unsichtbar bzw. wirkt wie ein Teil des Smartphones.

Die Rückseite hingegen ist erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken, was diese immer sehr schön sauber erscheinen lässt.

Ich suche für mein S8+ keine dicke Hülle, welche vielleicht einen besseren Schutz vor Stürzen bietet, aber mir das Design des Smartphones zerstört.

Ich möchte eine kleine unauffällige Hülle, die das Smartphone vor Kratzern schützt, diesem etwas mehr Gripp verleiht und vielleicht das Fingerabdruckproblem auf der Rückseite behebt.

Solltet Ihr dies auch suchen, schaut Euch vielleicht einmal das Artwizz TPU Case an!

Die AUKEY PB-N37 5000mAh Powerbank im Test

Powerbanks sind dafür gemacht sie mitzunehmen. Allerdings geht der Trend zu immer größeren und damit auch schweren Powerbanks.

Größere Powerbanks besitzen in der Regel auch mehr und interessantere Features als Ihre kleinen Brüder, was noch mehr die Aufmerksamkeit auf diese lenkt.

Aber was für eine Powerbank sollte man kaufen, wenn man einfach ein kleines und kompaktes Modell für die Handtasche oder den Rucksack sucht, welche ein Smartphone nicht 10x wiederaufladen muss?

Hier bietet sich eine kleine Powerbank wie die AUKEY PB-N37 an. Mit 5000mAh bietet diese genug Kapazität jedes aktuell verfügbare Smartphone ein bis zweimal wiederaufzuladen.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier die AUKEY PB-N37 im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY welche mir die Powerbank für einen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die AUKEY PB-N37 5000mAh Powerbank im Test

AUKEY setzt bei der PB-N37 auf ein rundes Gehäuse. Dieses ist einen Hauch größer als ein normaler Lippenstift. Dies macht zwar die Powerbank etwas unhandlich, wenn es um den Transport in der Hosentasche geht, aber in einer Handtasche oder einem Rucksack wird diese immer Platz finden.

Das Gehäuse der Powerbank ist hierbei aus Aluminium gefertigt, was der Powerbank eine recht hochwertige Haptik verleiht.

So hochwertig wie sich die Powerbank anfühlt so massiv ist diese auch. Man braucht bei dieser Powerbank keine Angst haben, dass diese zerdrückt wird in einem vollen Rucksack.

Wie üblich besitzt diese Powerbank einen USB Port auf der flachen Seite. Dieser ist mit 2A ausreichend stark die meisten Smartphones problemlos und recht schnell aufladen zu können.

Zusätzlich zu dem USB Ausgang ist selbstverständlich auch ein microUSB Eingang vorhanden. Über diesen soll sich die Powerbank mit bis zu 2A aufladen lassen, ein gutes USB Ladegerät vorausgesetzt.

Über den aktuellen Ladestatus informiert eine mehrfarbige LED, welche im Gehäuse eingelassen ist.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIER.

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. AUKEY gibt diese mit 5000mAh an, messen konnte ich 4288mAh bzw. 15,864Wh.

Dies entspricht guten 86% der Herstellerangabe. Warum sind 86% gut? Die Herstellerangabe bezieht sich auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzelle/Zellen und nicht auf die letztendlich nutzbare Kapazität.

Aufgrund von internen Umwandlungsprozessen geht jedoch beim Entladen der Zellen etwas Energie verloren. Daher liegt die effektiv nutzbare Kapazität ca. 10-20% unter der angegeben Kapazität.

Genau in diesem Rahmen liegt auch die AUKEY PB-N37. Bedenkt bitte aber, dass das Aufladen eines Smartphones nochmals nicht 100% effizient ist!

Heißt, wenn Euer Smartphone einen 3000mAh Akku besitzt und Ihr 3000mAh in dieses hineinpumpt, wird der Akku nicht zu 100% voll sein!

Praktisch wird die AUKEY PB-N37 Powerbank also vermutlich ein 3000-3500mAh Smartphone, wie das Samsung Galaxy S8, einmal komplett laden können.

Wo wir beim Laden sind, wie gut und schnell lädt denn die Powerbank Eure Geräte?

Um ehrlich zu sein bin ich hier mäßig begeistert. Sagen wir es so die Ladegeschwindigkeit ist okay, am iPhone (7 Plus) sogar recht gut mit rund 1,4x-1,8xA.

Bei Android Smartphones war diese jedoch etwas inkonstant. Das Google Pixel XL erreichte beispielsweise manchmal 0,98A und manchmal 1,48A. Wieso manche Ladevorgänge hier schneller waren, als andere konnte ich nicht so recht erklären.

Auch das Samsung Galaxy S8 Plus erreichte eher mittlere 1,28A und das LG G6 ebenfalls mittelmäßige 1,06A,.

Nicht falsch verstehen die Powerbank lädt Eure Smartphones problemlos auf, nur halt nicht super schnell.

Was wiederum recht schnell geht, ist das Wiederaufladen der Powerbank selbst. Hier konnte ich einen Ladestrom von bis zu 1,8A messen, ordentlich! So ist die Powerbank in gut 3 Stunden wieder komplett gefüllt. Was allerdings auffällig war, war eine recht große Erwärmung der Powerbank.

Dies sollte aber an sich kein Problem sein.

 

Fazit

Die AUKEY PB-N37 5000mAh ist eine solide Powerbank zu einem günstigen Preis. Hierbei wäre es zwar gelogen zu behaupten, dass diese „spektakulär“ wäre, aber sie macht Ihren Job.

Die echte Kapazität ist mit 4288mAh solide und die Ladegeschwindigkeit ausreichend.

Kurzum für 9,99€ ist die AUKEY PB-N37 ein fairer Deal!

 

Das neue iPad Pro 10.5 Schnellladen und welche ist die optimale Powerbank und das optimale Ladegerät?

Apple Smartphones und Tablets waren bisher nie schnellladefähig, jedoch dies hat sich zu mindestens für das neue iPad Pro 10.5 geändert!

Dieses unterstützt laut Apple das Schnellladen mithilfe des Apple MacBook Pro USB C Ladegerätes.

Wie Ihr vielleicht wisst, nutzen die Apple Notebooks USB Power Delivery als Schnellladestandard. Bedeutet dies, dass auch das neue iPad Pro 10.5 USB Power Delivery unterstützt?

Und falls ja, welche Ladegeräte und Powerbanks empfehlen sich für das neue iPad Pro?

Finden wir dies in diesem kleinen Artikel heraus!

 

Das neue iPad Pro 10.5 Schnelladen?

Ja, wie von Apple versprochen kann man das neue 10.5 iPad Pro (und vermutlich auch das 12.2 Zoll Modell) am Ladegerät eines Apple MacBook Pros schnellladen.

Dies funktioniert auch an 3. Anbieter Ladegeräten, welche den USB Power Delivery Standard unterstützen!

Was ist USB Power Delivery? Kurz zusammengefasst USB Power Delivery ist ein neuer Schnellladestandard, ähnlich wie Quick Charge, welcher aber „Offen“ ist. Jeder Hersteller kann diesen für seine Produkte nutzen. So unterstützt nicht nur Apple diesen Standard sondern auch Nintendo macht dies beispielsweise bei der Switch, Samsung beim S8, LG beim G6, Dell bei seinen XPS Notebooks usw.

USB Power Delivery erlaubt es höhere Spannungen über den USB Port zu übertragen, als die eigentlich USB typischen 5V.

So können auch Notebooks, welche eigentlich zu viel Energie benötigen, über ein USB Kabel laden.

Damit dies funktioniert wird ein kompatibles Endgerät und ein kompatibles Ladegerät/Powerbank benötigt. Hier gibt es zudem Abstufungen, nicht jedes Ladegerät kann jedes Notebook/Tablet/Smartphone mit vollem Tempo laden oder überhaupt laden.

Dies liegt unter anderem an den Spannungsstufen welche von 5V bis 20V reichen können, nicht jedes Ladegerät unterstützt beispielsweise die 20V Stufe und sollte diese benötigt werden, hat man oftmals Pech gehabt.

 

Messwerte

Schauen wir uns ein paar Messwerte an, dass für das Ihr sicherlich gekommen seid.

[table id=376 /]

(Werte für das iPad Pro 10.5! Werte des 12.2 iPad Pro können abweichen)

Beginnen wir damit wie Ihr Euer neues iPad Pro nicht laden solltet, nämlich am PC. Hier erreicht dieses satte 0,48A bei 5V also gute 2,4W. Apple gibt für das iPad Pro 10.5 einen 30,4Wh starken Akku an, daher würde das Aufladen an einem PC gute 16-17 Stunden dauern.

Am mitgelieferten 12W USB Ladegerät geht dies mit 2,34A bei 5V „etwas“ schneller mit rund 11,7W. Rechnet hier mit rund 3 bis 3,5 Stunden Ladezeit. Dies ist im Übrigen auch das Tempo mit welchem andere Ladegeräte oder Powerbanks mit 2,4A Port das iPad Pro laden können.

Am Apple MacBook Pro Ladegerät wurde es dann merkwürdig. Dieses unterstützt USB Power Delivery daher steigt die Spannung auf 9V an. Ich konnte 9V und 2A Messen, was 18W entspricht. So wäre Euer iPad in rund 2,5-3 Stunden voll.

Das merkwürdige ist allerdings, dass ich an ALLEN anderen USB Power Delivery Ladegeräten, die ich zur Verfügung habe (7 Stück!) Eine Spannung von 14,5V messen konnte und einen Strom von 1,8A.

Dies ergibt sehr ordentliche 26W Lade Leistung! Der Akku wäre also in 1,5-2 Stunden voll.

Es ist für mich gerade ein Rätsel warum das iPad Pro 10,5 Zoll am original Apple Ladegerät so viel langsamer lädt. Auch das Apple Ladegerät schafft problemlos die 14,5V Spannungsstufe (diese wird ja sogar fürs Apple MacBook Pro genutzt).

Ich könnte mir hier gut vorstellen das es ein Software Update geben wird welches dieses Problem beheben wird?!

Wie Ihr vielleicht wisst verändert sich der Ladestrom während des Ladevorgangs etwas. Wobei etwas ist etwas untertrieben!

Die höchste lade Geschwindigkeit wird in der Regel zwischen 5-40% erreicht, ab wann diese langsam einbricht.

Die hier angegebenen Ladegeschwindigkeiten sind Höchstwerte bei einem Akku Stand von ca. 10%!

Gerade ab 80% bricht in der Regel die Ladegeschwindigkeit sehr stark ein! Daher geben die meisten Hersteller, wenn diese mit ihrer hohen Ladegeschwindigkeit angeben, meist auch nur die 0-60% oder 0-80% Werte an.

Wie sieht es beim iPad Pro 10.5 aus?

Akkustand in % und Zeit in Minuten (Schnellladen)

„Unerwartet“ trifft es sehr gut! Bis 50% lässt sich das iPad Pro 10.5 mit rund 26-27W laden, damit ist die Ladegeschwindigkeit ziemlich hoch.

Ab genau 50% beginnt aber die Ladegeschwindigkeit massiv einzubrechen. Diese Pendelt sich bei rund 15W ein bis ca. 88%. Ladung erreicht wird.

Leistungsaufnahme(W) im Verlaufe des Ladevorgangs(min) (Schnellladen)

Ab 88%-92% sinkt der Ladestrom auf 0,7A bei 15V, also rund 10,5W. Ab 92% schaltet dann das iPad Pro noch einen Gang herunter. Jetzt wird die Spannung von 15V auf die USB Typischen 5V abgesenkt.

Der Ladestrom sinkt ab jetzt konstant von 1,5A bei 5V bis auf 0,00A bei 100%

 

Welche Ladegeräte eigenen sich für das iPad Pro 10.5?

Erst einmal taugt natürlich jedes 2A oder mehr USB Ladegerät für das iPad Pro 10.5. Aber deshalb seid Ihr ja nicht hier. Es geht ja um das Schnellladen des iPad Pro 10.5.

Grundsätzlich sind hier die meisten Ladegeräte geeignet, die auch ein Apple MacBook Pro Schnell-Laden können. Diese müssen USB Power Delivery unterstützen wie auch die 9V oder 14,5V(15V) Spannungsstufe und 29W oder mehr.

Auch wenn es etwas merkwürdig ist das ich am original Apple Ladegerät fürs MacBook Pro eine langsamere Ladegeschwindigkeit messen konnte, als an den 3. Anbieter Ladegeräten würde ich dennoch auch das original Apple Ladegerät empfehlen, sofern Ihr mit 1/3 langsameren Laden leben könnt.

Dieses kostet allerdings mindestens 59€! Günstiger geht es beispielsweise mit der Equinux tizi Tankstelle 29W für rund 40€ oder mit dem Anker PowerPort+ 5 Premium.

Letzteres ist zwar mit 50€ auch nicht „günstig“ bietet aber zusätzlich vier weitere High Power USB Ports.

Es gibt zwar noch einige andere passende Ladegeräte, jedoch bei Ladegeräten wäre ich vorsichtig, gerade wenn man ein 700€+ Produkt an diese anschließt. Hier würde ich also nicht das Billigste vom Billigsten nehmen. Seid auch mit dem original Apple Ladegerät vorsichtig, wenn Ihr dies von Amazon oder eBay kauft. Hier sind sehr sehr viele Fälschungen im Umlauf, welche oftmals schlimmer sind als von Anfang an ein Günstigeres zu kaufen.

 

Die beste Powerbank für das Apple iPad Pro 10.5

Ähnlich wie bei den Ladegeräten taugt natürlich jede Powerbank mit einem 2A+ USB Ausgang um das iPad Pro zu laden. Jedoch wenn Ihr dieses schnell laden wollt, müsst Ihr zu einer Powerbank mit USB Power Delivery greifen.

Von diesen gibt es noch nicht all zu viele auf dem Markt, genau genommen Stand Juni 2017 ganze drei Stück!

Der Anker PowerCore+ ist hierbei die Zuverlässigste und Hochwertigste der drei, lässt sich aber nur mit einem USB Power Delivery Ladegerät vernünftig schnell wiederaufladen. Die AUKEY PB-Y7 ist der perfekte Allrounder, welcher mit Features vollgestopft ist. Die RAVPower RP-PB058 ist die kompakteste und leichteste der drei und beim Wiederaufladen recht unproblematisch.

Rein vom Ladetempo tun sich alle drei Modelle praktisch nichts.

 

Das passende Kabel nicht vergessen!

Bitte vergesst nicht, dass es nur möglich ist das iPad Pro über einen USB C Port schnell zu laden! Daher benötigt Ihr ein USB C auf Lightning Kabel!

Hiervon gibt es noch nicht sonderlich viele auf dem Markt. Für diesen Test habe ich das Original Apple USB C auf Lightning Kabel verwendet welches aber mit rund 25€ zu buche schlägt.

 

Fazit

Erfreulich, dass man nun das neue iPad Pro auch schnellladen kann und dies bringt viel! Mit dem Original USB Ladegerät könnt Ihr mit rund 3,5 Stunden Ladezeit rechnen, mit einem Schnelladegerät mit rund 2 Stunden.

Dies ist schon ein signifikanter Unterschied! Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass Apple hier nicht auf irgendeinen eigenen Schnellladestandard setzt, sondern sondern auf USB Power Delivery.

Zwar ist USB Power Delivery auch noch recht neu, und gerade, was Powerbanks angeht, gibt es noch recht wenige Ladegeräte welchen diesen Standard unterstützen aber diese werden mittlerweile täglich mehr.

Das perfekte Ladegerät für die maximale Ladegeschwindigkeit für das neue Apple iPad Pro sollte USB Power Delivery, 14,5V Spannung und 29W oder mehr unterstützen! Kurzum wenn das Ladegerät sich auch fürs Apple MacBook Pro eignet, stehen dich Chancen gut, dass dieses auch das iPad Pro schnellladen kann.

Hier meine aktuellen Empfehlungen.

Powerbanks:

(zum Einzeltest)

Ladegeräte:

Die AUKEY PB-N50 10000mAh Powerbank im Test

Powerbanks gibt es in Massen auf dem Markt in diversen Formen, Größen und auch mit teils recht unterschiedlichen Features.

Hier wirkt die AUKEY PB-N50 auf dem ersten Blick etwas unspektakulär, es handelt sich bei dieser um eine völlig normale Powerbank ohne auf den ersten Blick herausstechende Features.

Aber lasst uns ehrlich sein die meisten Nutzer brauchen kein „Quick Charge“ oder vergleichbare Funktionen. Diese wünschen sich meist nur eine günstige und halbwegs zuverlässige Powerbank.

Wollen wir uns doch einmal anschauen, ob dies die AUKEY PB-N50 bietet. Kann die Powerbank im Test überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das zur Verfügungstellen der Powerbank für einen Test.

 

Die AUKEY PB-N50 10000mAh Powerbank im Test

Die PB-N50 ist eine recht flache Powerbank, im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern setzt AUKEY hier anscheinend auf Lithium polymer Zellen, welche diese Bauform ermöglichen.

Das Gehäuse besteht aus einem einfachen Kunststoff, hierbei besitzt die Oberfläche jedoch eine besondere Textur, diese wirkt fast schon „gewebt“.

Die Powerbank fühlt sich nicht übermäßig „hochwertig“ an jedoch wirkt ausreichend robust und fest. Selbst bei Druck knarzt das Gehäuse nicht.

Auch zeigt sich die Textur des Plastik erfreulich resistent gegenüber Fingerabdrücken.

Der Aufbau der Powerbank ist als klassisch zu bezeichnen. Auf der Front sind zwei USB Ausgänge wie auch ein microUSB Eingang.

Der linke USB Ausgang soll hierbei 1A liefern können, der recht 2A. Dies ist sicherlich nicht überragend viel, sollte aber praktisch ausreichen.

Der microUSB Eingang soll 2A aufnehmen können, sollte dieser Wert praktisch erreicht werde wäre das gar nicht schlecht.

Natürlich verfügt die Powerbank auch über vier Status LEDs. Diese sind auf der Oberseite der Powerbank angebracht und leuchten beim Betätigen des Einschalters auf.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIER.

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. AUKEY gibt diese mit 10000mAh an, messen konnte ich 9198mAh bzw. 34,036Wh.

Dies ergibt hervorragende 92% der Herstellerangabe! Man darf hier nicht vergessen, dass sich die Herstellerangabe immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen bezieht.

Beim Entladen dieser geht jedoch ein Stück Energie in beispielsweise Wärme verloren. Das heißt, die Herstellerangabe weicht von der nutzbaren Energie etwas ab, dies gilt nicht nur für AUKEY Powerbanks sondern generell. In der Regel liegt die „echte“ Kapazität gute 10-20% unter der Herstellerangabe, daher sind 92% ein verdammt gutes Ergebnis!

Mich würde es hier nicht mal wundern wenn die verbauten Zellen 10400mAh, also etwas mehr als angegeben haben.

Bedenkt bitte aber auch beim Laden Eures Smartphones geht nochmals etwas Energie verloren! Wenn Euer Smartphone Akku 3000mAh fassen kann, wird mehr als 3000mAh benötigt diesen auf 100% zu bekommen. Hier können nochmals einige Prozent verloren gehen, hierfür kann die Powerbank aber nichts.

Wie sieht es mit der Ladegeschwindigkeit aus? Durchschnittlich würde ich sagen. Es gibt schnellere Powerbanks, auch ohne das Nutzen von Schnellladestandards.

Schlimm? Nein, rechnet einfach damit, dass ein Ladevorgang ca. 20-30% langsamer ist als an einer High End Powerbank.

Generelle Probleme das Smartphones einer Marke gar nicht geladen wurde, gab es nicht.

Was aber wenn die AUKEY PB-N50 leer ist? Mit einem vernünftigen Ladegerät lässt diese sich mit ca. 1,65A laden.

Dies ist ausreichend schnell, wenn auch sicherlich nicht überragend schnell. Rechnet mit ca. einer Ladezeit von 7 Stunden.

 

Fazit

Die AUKEY PB-N50 ist eine erfreulich handliche Powerbank mit einer soliden Verarbeitung und einer guten Leistung.

Hierbei reicht die Kapazität ein normales Smartphone ca. 2-4 mal vollständig aufzuladen. Die Ladegeschwindigkeit ist hierbei nicht außergewöhnlich hoch, aber praktisch völlig ausreichend!

Auch der Preis ist mit rund 19€ recht fair gestaltet, kurzum ein gute Standard Powerbank!

 

Die Bang & Olufsen BeoPlay H4 Bluetooth Kopfhörer im Test

Die BeoPlay H4 sind Bang & Olufsens neuste Bluetooth Kopfhörer. Diese spielen wie bei B&O natürlich zu erwarten ist in der gehobenen Preisklasse, jedoch mit 299€ sind diese vermutlich für viele noch im bezahlbaren Rahmen.

Hier ist es natürlich sehr interessant wie die H4 sich im Test schlagen werden, auch verglichen mit den deutlich teureren H9.

Seid Ihr neugierig? Dann schaut Euch den Test der Bang & Olufsen BeoPlay H4 an! Sagen wir es so, die BeoPlay H4 haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen!

An dieser Stelle auch vielen Dank an B&O, welche mir die Kopfhörer für einen Test ausgeliehen haben.

 

Die Bang & Olufsen BeoPlay H4 im Test

Wie es natürlich von einem Hersteller wie Bang & Olufsen zu erwarten ist, besitzen die H4 eine hervorragende Aufmachung. Damit meine ich nicht nur die Kopfhörer selbst. Auch die komplette Verpackung signalisiert, dass man etwas Besonderes und Hochwertiges gekauft hat.

Dieser Eindruck geht auch an den H4 weiter. Wie üblich ist natürlich das Design Geschmacksache, aber ich denke man kann durchaus sagen, dass die H4 eine besondere Aura ausstrahlen.

Während Beats Kopfhörer etwas für Sportler und Jugendliche sind, sind die BeoPlay H4 eher so das „Gegenteil“. Dies sind Kopfhörer für den Architekten, Geschäftsführer oder allgemein Nutzer welche auf einen etwas erwachseneren Style Wert legen.

Bang & Olufsen nutzt dafür einerseits etwas unauffälligere Farben wie diverse Grautöne und andererseits hochwertige Materialien wie Leder und Aluminium.

Kurzum die BeoPlay H4 wirken verdammt gut, selbst für Kopfhörer, die 299€ kosten!

Die H4 sind zwar keine riesen Kopfhörer, aber auch nicht übermäßig kompakt. Ich würde sagen wir haben hier ein Mittelding aus Portabilität und Tauglichkeit im Heimeinsatz.

Leider sind die BeoPlay H4 nicht zusammenklappbar, ansonsten besitzen diese aber die üblichen Verstellungsmöglichkeiten, was Höhe und Winkel der Ohrmuscheln angeht.

Die Anschlüsse und Tasten der Bluetooth Kopfhörer sind an der rechten Ohrmuschel angebracht.

Hier finden wir zum einen einen AUX Eingang, für die kabelgebundene Nutzung, und zum anderen einen microUSB Port um den 600mAh starken Akku zu laden.

Letzterer soll laut Bang & Olufsen rund 19 Stunden halten, praktisch rechnet eher mit 12-16 Stunden.

Der H4 verfügt über drei Tasten, eine Multifunktionstaste, welche die Kopfhörer ein/ausschaltet, Musik pausiert/fortsetzt, Musik vorspult usw. wie auch zwei Lautstärketasten.

Dies ist ein Punkt, über welchen ich mich noch nie beschwert habe, jedoch liefern die H4 etwas wenig Feedback. Damit meine ich diese besitzen keine Sprachansagen und halten sich mit Signaltönen sehr zurück. Es ist so leider nicht ganz leicht zu erkennen, was die Kopfhörer gerade machen und in welchem Modus diese sich befinden.

 

Tragekomfort

Bang & Olufsen hat versucht die BeoPlay H4 so kompakt wie möglich zu halten, damit diese bei einer öffentlichen Nutzung nicht deplatziert wirken.

Hierbei hat Bang & Olufsen aber lediglich das Gehäuse recht kompakt gehalten, die eigentlichen Ohrpolster stehen aber ein Stück weit über dem Gehäuse hervor.

Diese sind zwar auch bei den H4 nicht riesig, sie werden Eure Ohren vermutlich nicht vollständig umschließen, aber ausreichend groß. Zudem sind die Ohrpolster aus Lammleder, ziemlich dick und weich gepolstert.

Die H4 gehören definitiv zu den bequemeren Bluetooth Kopfhörern! Es ist problemlos, möglich sie mehrere Stunden am Stück zu tragen.

Von daher Daumen hoch für den Tragekomfort!

 

Klang

Kommen wir zum Wichtigsten und interessantesten Punkt der BeoPlay H4, dem Klang.

Hier performen die Kopfhörer erfreulich gut, auch wenn die Klangsignatur etwas unerwartet war.

Die BeoPlay H4 besitzen einen recht klaren und lebendigen Klang. Hierbei gehen diese etwas in die Richtung der Sony MDR-100ABN.

Allerdings besitzen die H4 einen etwas kräftigeren Bass. Der Bass der H4 besitzt einen mächtigen Punch, obwohl die generelle Abstimmung eher recht hell ist.

Anscheinend wurde der Tiefbass stark angehoben, jedoch nicht so sehr die oberen Bass Bereiche. Die oberen Bassbereiche verhalten sich recht neutral, aber wenn der Beat losgeht, dreht der Bass richtig auf und entwickelt eine ordentliche Kraft.

Dies verhilft den BeoPlay H4 in Kombination mit den sehr klaren Höhen zu einer erfreulich guten Dynamik.

Jedoch sind die H4 nicht so wuchtig wie andere Bluetooth Kopfhörer. Der Bass ist zwar mächtig im Tiefgang, aber ich würde die H4 nicht als „Bass Kopfhörer“ bezeichnen.

Die Höhen sind wirklich ausgesprochen klar und brillant! Teilweise sind diese so brillant, dass es schon fast etwas ins Spitze geht.

Auch die Detail Darstellung ist tadellos! Neben der Dynamik sind gerade die Details eine der großen Stärken der BeoPlay H4.

Bang & Olufsen scheint hier wirklich einen sehr guten Bluetooth Chip zu verwenden! Ich habe bisher noch keine Bluetooth Kopfhörer mit einer derart hochwertigen Bluetooth Verbindung gehört!

Die H4 schaffen es extrem gut selbst feine Nuancen im Klang sauber darzustellen. Hier ist man ganz klar eine Stufe über den Bose QC35 oder Sony MDR-100ABN.

Auch die räumliche Darstellung ist top! Es ist problemlos möglich einzelne Instrumente akustisch aus dem Klang herauszupicken.

Gerade in Titeln wie Mad World von Gary Jules haben mich die BeoPlay H4 regelrecht umgeworfen! Es ist unheimlich, wie gut die Kopfhörer die Feinheiten dieses Songs dargestellt bekommen. So gut habe ich dies bisher nur bei kabelgebundenen Kopfhörern gehört.

Andere Songs wie Californication von den Red hot Chili Peppers wirken mit den H4 völlig anders. Zum einen Schaffen es die Kopfhörer bei diesem Song ebenfalls sehr gut Feinheiten der Gitarre und des Gesangs abzubilden aber ebenso wird das Schlagzeug etwas in den Mittelpunkt gerückt, aufgrund des angehobenen Basses. Daher wirkt dieser Song etwas lebendiger, als ich es von anderen Kopfhörern gewöhnt bin, gerade wegen der starken Dynamik.

Aber natürlich schlagen sich die Bang & Olufsen BeoPlay H4 nicht nur bei ruhigeren Titeln gut. Auch aktuelle Pop Songs machen Spaß! Viel Spaß!

In der BeoPlay App lässt sich der Klang im Übrigen noch etwas tunen mit einem EQ, welcher auf den Kopfhörern gespeichert wird, also auf alle Audio Signale angewendet wird.

Dies ist ein sehr nützliches Feature wenn man die Kopfhörer noch etwas an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen möchte. Der oben beschriebene Klang ist hierbei der Standardklang.

 

Fazit

Die BeoPlay H4* sind die besten Bluetooth Kopfhörer, die ich bisher von Bang & Olufsen testen/nutzen durfte!

Hierbei gehören diese allgemein zu den besten Bluetooth Kopfhörern auf dem Markt! Klanglich würde ich diese sogar fast auf Platz 1 voten, zumindest dann wenn man einen dynamischen und lebendigen Klang liebt!

Hier sind die H4 ungeschlagen! Ich habe noch keine Bluetooth Kopfhörer mit einer solch guten Dynamik gehört, die Bässe sind satt und tief und die Höhen klar und detailliert.

Sollte der Bass Euch zu viel oder zu wenig sein, letzteres ist eher unwahrscheinlich , dann kein Problem, in der BeoPlay App könnt Ihr den Klang der Kopfhörer noch etwas personalisieren.

Auch der Tragekomfort ist dank der dicken und weichen Ohrpolster tadellos!

Letztendlich spricht wenig bis gar nichts gegen die H4! Aktives Nosie Cancelling wäre sicherlich schön gewesen, aber rein vom Klang und Tragekomfort sind die H4 toll!

Wer also auf ANC verzichten kann und die so ziemlich best klingendsten Bluetooth Kopfhörer in der 300€* Preisklasse sucht, ist hier richtig!

Ich bin sehr positiv von den BeoPlay H4 überrascht worden!

5x Glas Displayschutz Folien für das Apple iPad Pro 10.5 im Vergleich

Wenn man ein neues technisches Spielzeug hat, will man dies auch gut schützen, gerade wenn es teuer war wie das neue Apple iPad Pro 10.5.

Eine Displayschutzfolie ist hier das Minimum was man sich zulegen sollte. Wobei Folie nicht das Optimum ist, gerade bei solch einem großen Display. Besser sind Displayschutz Gläser!

Da ich selbst auf der Suche nach einem passenden Displayschutz für mein neues iPad Pro war, bot sich ein kleiner Vergleich an. Taugen die Displayschutzgläser auf dem Markt etwas für das iPad Pro 10.5? Falls ja, welche Unterschiede gibt es und welcher ist der beste Displayschutz?

Finden wir dies im Vergleich heraus!

Die Testkandidaten

Für diesen Vergleich habe ich mir fünf, schon recht früh verfügbare, Displayschutzfolien bei Amazon gekauft. Hier wird es interessant zu sehen sein wie gut diese Modelle bereits sind.

Folgende Displayschützer wurden bestellt:

Alle Modelle kosten um die 10€.

 

Installation und Passform

Da es sich bei allen Displayschützern in diesem Vergleich um Glasscheiben handelt ist bei allen die Installation ähnlich einfach.

Sofern kein größerer „Dreck“ oder Staub auf der Scheibe liegt, müsst Ihr Euch keine Sorgen um Luftblasen oder Ähnliches machen. Putzmaterial wie Alkohol getränkte Tücher liegen bei allen Modellen mit im Lieferumfang. Einfach die Folie auf der Rückseite abziehen und den Displayschutz versuchen so gerade wie möglich auf das Display zu legen.

Das Festsaugen passiert hier von alleine, achtet wenn möglich darauf, dass dieses recht gleichmäßig von einer zur anderen Seite passiert.

Lediglich ein Displayschutz springt was die Installation angeht etwas aus der Reihe, nämlich der von AmFilm. Dies ist in diesem Fall aber positiv! Die Scheibe besitzt zwei Laschen an der Seite welche das Ausrichten erleichtern sollen. So muss man den Displayschutz nicht an den Kanten halten.

Bei der Passform hingegen gibt es größere Unterschiede. Hier möchte ich in drei Gruppen einteilen.

Gruppe 1 Wrcibo iPad Pro 10.5 (2017) Displayschutz. Dieser passte überhaupt nicht! Der Hersteller lag hier nicht nur ein wenig daneben, sondern total!

Wrcibo iPad Pro 10.5 (2017) Displayschutz

Ich vermute Wrcibo hatte keinerlei infos zum neuen iPad außer das dieses 10,5 Zoll groß ist und hat anhand davon einen Displayschutz gebastelt. Dafür wurden anscheinend die Maße des 9,7 Zoll iPads auf 10,5 Zoll aufgeblasen, blöd nur wenn Apple die Displayrahmen kleiner macht. Hierdurch ist die Scheibe rund einen CM zu lang und zu hoch….. und nein ich habe nicht ausversehen die Version fürs 12.2 Zoll iPad bestellt, diese müsste noch größer sein.

Gruppe 2 sind die gut passenden. Hierzu gehören die OMOTON Panzerglas Schutzfolie und die ESR iPad Pro 10.5 Schutzfolie. Gut passend bedeutet, dass diese wirklich auch gut Nutzbar sind, jedoch ist bei beiden der Home Button ein wenig gröber ausgeschnitten. Ansonsten keine Mängel!

OMOTON Panzerglas

Gruppe 3 sind die perfekt passenden. Hierzu gehört der Anker iPad Pro 10.5 Zoll Displayschutz und der AmFilm iPad Pro 10,5 Zoll gehärtetes Glas Display Schutz.

AmFilm iPad Pro 10,5 Zoll gehärtetes Glas Display Schutz

Beide sind wirklich perfekt gearbeitet! Dies macht zwar das richtige Auftragen etwas schwerer, wenn man dies aber geschafft hat, sitzen diese fast komplett unsichtbar auf dem iPad Pro 10,5 Zoll!

Daher meine Rangliste was die Passform und das Auftragen angeht:

  1. AmFilm iPad Pro 10,5 Zoll gehärtetes Glas Display Schutz
  2. Anker iPad Pro 10.5 Zoll Displayschutz
  3. OMOTON Panzerglas Schutzfolie
  4. ESR iPad Pro 10.5 Schutzfolie
  5. Wrcibo iPad Pro 10.5 (2017) Displayschutz (total Ausfall)

 

Schutz und Widerstandsfähigkeit

Beginnen wir mit dem Wichtigsten, keiner der hier getesteten Displayschutz Gläser besitzt wirklich eine Härte von H9, zu mindestens nicht auf der Mohshärte Skala!

Ich weiß nicht woher die Hersteller auf die Idee kommen überall H9 anzugeben oder welche Skala diese verwenden.

Glas hat eine Härte von H7 und da jeder Displayschutz hier im Vergleich aus Glas besteht, haben diese auch nicht H9 sondern H7.

Und ja alle hier getesteten Displayschützer bestehen wirklich aus Glas. Daher lassen diese sich NICHT mit einem Messer oder Schlüsseln zerkratzen.

Was viele Leute auch nicht wissen, Ihr könnt auch Euer Smartphone und auch das iPad Pro 10,5 Zoll nicht mit einem Messer zerkratzen. Normales Metall ist einfach nicht hart genug um Glas zu zerkratzen.

Warum dann überhaupt ein Displayschutz? Das Gefährliche sind keine Metalle oder Schlüssel sondern Sand!

Steine, und damit auch Sand, sind hart genug um Glasscheiben zu beschädigen. Nur ein ganz klein wenig „Taschensand“, der beispielsweise zwischen Smart Cover und iPad Pro Display kommt und dieses ist ruiniert.

Da ist es natürlich besser wenn nicht das Display zerkratzt ist sondern ein Displayschutz, der sich für 10€ austauschen lässt.

In folgendem ein kleiner Widerstandstest für welchen ich ein Messer, einen Stein und meine Finger verwende.

[table id=372 /]

Keine der Displayschützer konnte gegen den Stein standhalten, jedoch zeigten sich die Modelle von AmFilm und Anker etwas resistenter. Kratzer waren hier deutlich schwerer in die Scheiben zu bekommen.

Mit dem Messer hatten selbstverständlich keine der Displayschutzgläser für das iPad Pro 10,5 Probleme.

Bei Fingerabdrücken gibt es wieder leichte Schwankungen. Das OMOTON „Panzerglas“ scheint zum Beispiel eine recht schlechte Resistenz zu zeigen.

 

Fazit

Warum lange um den heißen Brei reden, denn Ihr werdet Euch sicherlich primär für meine abschließende Empfehlung interessieren.

Meine erste Wahl wäre der AmFilm iPad Pro 10,5 Zoll gehärtetes Glas Display Schutz*! Warum? Die Passform ist perfekt und das Auftragen dank der „Flügel“ recht problemlos. Auch der Schutz gegen Kratzer ist so ziemlich der beste und die Anti Fingerabdruck -Beschichtung ist soweit okay.

Auf Platz zwei folgt der Anker iPad Pro 10.5 Zoll Displayschutz* mit ähnlichen Ergebnissen. Lediglich fehlen dem Anker Displayschutz die „Flügel“ zum leichteren Positionieren der Scheibe, daher nur Platz zwei.

Letztendlich würde ich mich zwischen diesen beiden entscheiden. Zwar ist auch die OMOTON Panzerglas Schutzfolie* und ESR iPad Pro 10.5 Schutzfolie* okay, aber schlechter als die von AmFilm und Anker.

Ich sehe daher keinen Grund zu einem dieser beiden Modelle zu greifen (außer diese werden deutlich günstiger), nicht weil diese schlecht sind, sondern weil die anderen besser sind.

  1. AmFilm iPad Pro 10,5 Zoll gehärtetes Glas Display Schutz*
  2. Anker iPad Pro 10.5 Zoll Displayschutz*

Das neue 10,5 Zoll Apple iPad Pro im Test

Ein neues Jahr, ein neues iPad. Auch wenn sich mit dem neuen iPad Pro 10,5 Zoll auf den ersten Blick nicht viel verändert hat, gibt es doch einige signifikante Veränderungen.

Unter anderem 10,5 Zoll anstelle von 9,7 Zoll, kein große Sprung auf dem Papier, aber praktisch ist dies durchaus ein Unterschied, gerade wenn man bedenkt, dass Apple am 9,7 Zoll Formfaktor seit dem ersten iPad hing.

Natürlich gibt es wie jedes Jahr auch mehr Leistung, ein besseres Display, eine bessere Kamera usw. Was aber fast noch wichtiger ist, ist der Blick in die Zukunft. Neben dem iPad Pro 10,5 Zoll hat Apple auch IOS 11 angekündigt, mit welchem das iPad erst so richtig aufblühen wird.

Wie sieht es aber jetzt aus? Ist das iPad Pro 10,5 Zoll das beste iPad aller Zeiten? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das neue iPad Pro 10,5 Zoll im Test

Es ist ein iPad! Damit hätten wir auch schon die physische Beschreibung zum größten Teil durch. Wobei ich es mir nicht ganz so einfach machen sollte.

Ihr hattet schon einmal ein iPad in der Hand? Gut dann könnt Ihr Euch das grundsätzliche Design auch des neuen iPad Pros gut vorstellen, denn an diesem hat sich nicht viel getan.

Das alte 9,7 Zoll Display wurde gegen ein 10,5 Zoll Display ausgetauscht, welches dank etwas kleinerer Rahmen das iPad kaum größer macht.

Ich bin froh, dass Apple die Rahmen nur etwas kleiner gemacht hat und nicht diese komplett weggelassen hat, wie es bei einigen High End Smartphones der Fall ist. Das iPad Pro 10,5 liegt so noch recht gut in der Hand ohne, dass man andauernd aufs Display packt.

Ansonsten hat sich nicht viel äußerlich verändert. Sogar der physische Home Button ist noch vorhanden, inklusive TouchID.

Die Rückseite besteht auch beim neuen iPad weiterhin aus Aluminium. Im Gegensatz zu den älteren iPads verfügt das iPad Pro über vier Lautsprecher, jeweils zwei links und rechts.

Leider steht die Kamera des iPads etwas aus dem Gehäuse hervor.  Dafür handelt es sich aber um das gleiche Modul wie beim iPhone 7, die Bildqualität sollte also ordentlich sein.

Grundsätzlich stört die hervorstehende Kamera kaum bis gar nicht. Das iPad wackelt auch nicht auf einem flachen Tisch, ich denke, das Problem ist eher der Schutz. Da die Linse so hervorsteht, kratzt diese natürlich etwas stärker über den Untergrund und bekommt sicherlich auch den ein oder anderen Stoß ab.

Ansonsten keine weiteren Besonderheiten. Kopfhöreranschluss auf der Oberseite, genau wie der Einschalter, rechts die Lautstärkewippe und unten der Lightning Anschluss.

Die Verarbeitungsqualität und Haptik ist Apple typisch hervorragend! Auch ist das iPad weiterhin erfreulich leicht mit 477g.

 

Software

Das iPad wird noch mit IOS 10 ausgeliefert.

Allgemein bekommt man beim iPad genau das was man softwareseitig von Apple erwartet bzw. kennt. Von Haus aus sind gefühlte 100 mehr oder weniger sinnvolle Apps auf dem Tablet vorinstalliert. Hierzu gehört auch die komplette Apple Office Suite inklusive Pages, Numbers oder auch Keynote.

Ebenfalls vorinstalliert sind Apples Anwendungen wie iMovie und GarageBand.

Bei meinem 64GB iPad 10,5 Zoll Pro lag der freie Speicher bei rund 55GB, was okay ist. Hier lassen sich aber durch das deinstallieren von iMovie und Co. nochmals rund 2GB freiräumen.

Zum Betriebssystem selbst sage ich einfach in diesem Test nichts Großes. Es ist das altbekannte IOS 10 welches auch auf dem iPhone 7 zum Einsatz kommt.

Interessant wird das iPad Pro eigentlich erst mit IOS11. Apple versucht das iPad immer mehr zum Computer zu machen und dieses Projekt macht mit IOS 11 einen großen Schritt nach vorne.

Das iPad Pro bekommt mit IOS11 „echtes Multitasking“ inklusive einem Dock, welches das schnelle Wechseln von Apps erlaubt, drag an drop zwischen zwei aktiven Apps und einen File Browser!

Ich finde es merkwürdig, dass Apple das iPad Pro jetzt schon heraus gebracht hat, denn mit IOS11 wird dieses sich massiv zum Positiven verändern, was die produktive Nutzung angeht.

 

Display

Wenn man sich bei Apple Produkten auf eins verlassen kann, dann ist es auf ein gutes Display. Dies ist auch beim neuen iPad Pro 10,5 Zoll der Fall!

Dieses löst mit einer etwas krummen Auflösung von 2224 x 1668 Pixeln auf. Praktisch wirkt das iPad Display so scharf und detailliert wie eh und je.

Auch Farben und Kontraste sind absolute Spitzenklasse! Es macht Spaß sich Bilder auf dem iPad anzusehen, diese kommen regelrecht zum Leben.

Mit dem 10,5 Zoll iPad Pro hat Apple zudem die maximale Helligkeit ein Stück weit angehoben. Dies bestätigen auch meine Messungen. Zwar gibt es immer noch Smartphone Displays, welche heller sind, aber für ein Tablet ist die maximale Helligkeit schon sehr stark!

Dies, in Kombination mit der guten fettabweisende Beschichtung und Antireflex-Beschichtung, sorgt  auch bei Sonnenschein für eine recht gute Ablesbarkeit.

Hinzu kommt auch wieder das True Tone Feature, welches die Displayfarbe an das Umgebungslicht anpasst. So erscheint das iPad abends im Bett etwas gelblicher als im Büro.

So will Apple das Gefühl von echtem Papier besser simulieren, das sich ja auch farblich je nach Umgebungslicht verändert.

 

Sound

Das iPad Pro 10,5 Zoll verfügt über vier Lautsprecher und hier muss man Apple einfach loben! Mir ist noch kein Tablet untergekommen, das so voll und satt klingt wie das iPad Pro(okay vielleicht das größere 12,2 Zoll iPad Pro).

Zum einen ist die maximale Lautstärke recht hoch, zum anderen Klingen die Lautsprecher sehr gut!

Das iPad produziert hierbei sogar etwas Tiefgang, was dem Klang eine gewisse Fülle verleiht. Einen 30€ Bluetooth Lautsprecher braucht Ihr Euch für dieses Tablet nicht kaufen!

Auch aufgrund der Masse an Lautsprecher habt Ihr einen „raumfüllenden“ Klang. Das ist vielleicht etwas übertrieben aber, wenn Ihr das Tablet vor Euch haltet klingt es nicht nur so als käme der Klang von vorne, sondern man hat ein Stereo Erlebnis.

Hierdurch eignet sich das iPad Pro 10,5 Zoll natürlich sehr gut für Musik und Filme! Abends im Bett etwas Netflix oder Youtube schauen, macht, dank der guten Lautsprecher und auch dem guten Display, Spaß!

 

Tastatur

Wie es sich für ein Apple Produkt gehört, wird natürlich nur das Minimum an Zubehör mitgeliefert. Zu diesem Minimum gehört das Smart Keyboard natürlich nicht.

Jedoch jeder Apple iPad Pro Kunde wird sich die Frage stellen: „Lohnt es sich das Smart Keyboard zu Kaufen?“, daher möchte ich auf diese einmal eingehen.

Lohnt sich das Apple Smart Keyboard? Dies kommt sehr stark darauf an was Ihr mit dem iPad zu machen plant. Ich schreibe sehr viel Text, daher war das Smart Keyboard für mich eine recht naheliegende Anschaffung.

Sollte das iPad aber nur als Multimedia Gerät verwendet werden, spart Euch das Smart Keyboard.

Apple will für dieses saftige 180€! WOW! Damit kostet dieses kleine Stück Tastatur und Stoff mehr als meine RGB mechanische Gaming Tastatur, welche vermutlich das 10x Fache in der Produktion kostet.

Aber ist denn die Tastatur wenigstens gut?

Sie ist okay, aber wer jetzt glaubt eine magische Tastatur zu bekommen, auf welcher es sich besser tippt als auf einem vernünftigen Notebook,, wird vermutlich enttäuscht.

Sagen wir es so, die Tastatur mit ihren Magneten und der grundsätzlichen Form ist gut umgesetzt. Auch lässt sich das iPad besser auf dem Schoß verwenden, als ich es erwartet habe, wenn auch deutlich schlechter als ein normales Laptop.

Auch das Tippgefühl ist mäßig. Der Tastenanschlag ist sehr kurz, noch deutlich kürzer als auf einem Apple MacBook Pro. Daher ist das Feedback, welches die Tasten geben, recht gering. Man braucht erst einmal eine Weile die optimale Kraft herauszubekommen, mit welcher man die Tasten drücken muss. Anfangs neigt man dazu diese etwas zu „hämmern“.

Für ein optimales Tempo sollte man aber eher sanft über die Tasten fliegen, außer bei der Leertaste, welche deutlich mehr kraft braucht.

Auch Apples versprechen „Normalgroße Tastatur“ kann ich nicht verstehen. Die Tastatur des 10,5 Zoll iPads ist viel, aber nicht normalgroß.

Ich habe recht lange gebraucht mich an diese zu gewöhnen, nachdem ich dies aber so langsam geschafft habe, geht das Tippen auf dieser ganz gut.

Jedoch nicht so gut, dass ich diese groß empfehlen kann, gerade nicht für Vieltipper! Für Nutzer, die  hin und wieder mal ne Mail schreiben usw. und daher nach einer kleinen und unauffälligen Tastatur suchen, okay, aber ansonsten würde ich eher Richtung Logitech raten https://www.logitech.com/de-de/product/slimcombo

 

Kamera

Das iPad Pro 10,5 Zoll verfügt über die gleiche Kamera wie das iPhone 7. Also auch 12 Megapixel, f1.8 Blende und 4K Video.

Da es sich hier um ein Tablet handelt, halte ich den Kamera -Teil etwas kürzer, wer sich für ein sehr ausführliches Review der Kamera interessiert, sollte in meinen iPhone 7 Plus Test schauen.

Sagen wir es so, es ist schon ein recht spezielles Gefühl mit einem iPad zu filmen und zu fotografieren.  Zum einen wird man natürlich von Mitmenschen blöd angesehen aber zum anderen ist es irgendwie schon cool so einen großen „Sucher“ zu haben. Die iPad Foto App ist sehr ähnlich zur iPhone Foto App, nur halt in sehr groß.

Das macht natürlich die Bedienung nicht unbedingt einfacher, aber das Fotografieren mit dem iPad ist grundsätzlich problemlos möglich.

Kommen wir zu den Testbildern, diese sind wie üblich 1 zu 1 hier hochgeladen, mobile Nutzer also Vorsicht beim Anklicken, denn dann wird die volle Auflösung geladen.

Wie zu erwarten war, kann das iPad durch ähnliche Stärken wie das iPhone punkten. Bilder sind sehr detailliert und scharf.

Zudem sind Farben und Kontraste 1a und der Weißabgleich treffsicher.

Allerdings im direkten Vergleich zu vielen Smartphones wirken Bilder des iPads teilweise etwas matt und „lustlos“. Warum? Im Gegensatz zu vielen Android Herstellern sind Farben wirklich sehr natürlich gehalten.

In der Erinnerung sind allerdings Bilder meist bunter als diese wirklich waren, daher bevorzugen die meisten Nutzer eher die etwas farbenfroheren Aufnahmen, siehe Samsung Galaxy S8, das extrem bunte Bilder produziert.

Dies fällt allerdings weniger beim Betrachten der Bilder auf dem iPad auf, sondern mehr, wenn man diese beispielsweise auf einen PC überträgt.

Aber das ist natürlich Gemeckere auf sehr hohem Level! Das iPad Pro 10,5 Zoll wird vermutlich bessere Fotos machen als 95% aller Smartphones auf dem Markt!

Auch im Low light bleiben Aufnahmen sehr klar und sauber. Ab einem gewissen Punkt taucht natürlich auch Rauschen auf, jedoch erst relativ spät und dann händelt das iPad dieses sehr gut.

Videos sind dank 4K Auflösung Knacke scharf und gefallen mir fast noch besser als Fotos. Die Videos des iPad und auch iPhones haben durch diesen speziellen Bildstyle (recht flache Farben, viele Details usw.) einen schon fast cineastischen Look.

Kurzum Ihr werdet vermutlich kein Tablet auf dem Markt finden mit einer besseren Kamera als das iPad Pro 10,5 Zoll!

 

Leistung/Benchmarks

Apple setzt im neuen iPad auf den A10X Fusion Chip. Hierbei handelt es sich um eine leicht modifizierte Version verglichen mit dem iPhone 7/7Plus.

Der A10X wird mit satten 4GB RAM kombiniert. Schauen wir uns einmal ein paar Benchmarks an um zu schauen wie gut sich der A10X schlägt, auch verglichen mit der Konkurrenz.

WOW! Was Benchmarks angeht, zerstört das iPad Pro 10,5 Zoll seine Vorgänger und auch die Android Mitbewerber regelrecht.

Der hier verbaute A10X Fusion Chip kann ohne Probleme einen aktuellen Snapdragon 835 outperformen.

Dies ist das erste Mal, dass ich einen Antutu Score von über 200.000 sehe! Damit ist die theoretische Leistung schon einmal gigantisch gut und geht wirklich eher in die Richtung eines Laptops als in die eines Tablets.

Bonus Punkte gibt es auch noch für das verdammt schnelle On-Board WLAN. Dieses unterstützt natürlich 5GHz und bis zu 866Mbit/s!

 

Das iPad Pro 10,5 Zoll im Alltag

Aber natürlich sind Benchmarks und die Theorie das eine und die Praxis etwas Anderes.

Wie schlägt sich hier das iPad? Hervorragend! Zwar läuft auch das normale iPad und das iPhone 7 nahezu perfekt, aber Apple bringt dies mit dem neuen Pro auf ein völlig neues Level.

Warum? Das Display des iPad Pros unterstützt 120Hz! Das heißt Animationen laufen mit doppelt so vielen Bildern pro Sekunde wie auf älteren Geräten.

Es wäre falsch zu behaupten, dass andere Geräte Ruckeln, aber die Benutzeroberfläche beim 10,5 Zoll iPad Pro wirkt weicher und geschmeidiger. Dieser Unterschied ist in der Praxis deutlich größer, als ich zuerst dachte.

Ja, es sind weiterhin „Detail Verbesserungen“ und ich glaube das vielen Normalnutzern dies kaum auffällt, aber wenn man einmal den Unterschied bemerkt hat, ist dies kaum auszublenden.

Abgesehen von den weicheren Animationen läuft das iPad Pro 10,5 Zoll so, wie dies von neuen Apple Produkten zu erwarten ist, perfekt!

Die komplette Software wird nun mal auf das aktuellste Produkt zugeschnitten. Ähnliches gilt auch für 3. Anbieter Apps. Laufen diese nicht gut auf dem neuen iPad, werden diese von Apple gar nicht erst zugelassen.

Daher ist das iPad Pro auch eine Spielemaschine. Spiele sehen super auf dem iPad aus und mir ist noch keins begegnet, welches nicht flüssig auf diesem läuft.

Kurzum die Multimedia Erfahrung ist top! Dies wird natürlich durch die hervorragenden Lautsprecher und das tolle Display unterstrichen.

Aber Apple vermarktet das iPad Pro 10,5 Zoll nicht nur als „Multimedia“ Gerät, sondern als „Das iPad Pro. Alles, was du von einem modernen Computer heute erwartest. Nur noch etwas, nun ja, besser.“

Apple versuchte schon beim ersten iPad Pro dies dem Nutzer als die bessere Alternative zum Laptop oder PC zu präsentieren, aber ist das wirklich der Fall?

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass für ältere Nutzer, die mal ne Mail schreiben oder ein Dokument erstellen, ein iPad Pro durchaus einen PC ersetzen kann.

Jedoch für die meisten jüngeren Menschen, nie im Leben. Selbst mit Smart Keyboard usw. kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schüler oder Student nur mit einem iPad Pro als Computer klarkommen kann.

Zwar gibt es durchaus viele „Pro“ Apps fürs iPad Pro wie Word, Excel, PowerPoint, Adobe Lightroom usw. mittlerweile sind diese sogar vom Funktionsumfang und auch der Performance brauchbar, aber in der Praxis ist man mit einer Maus und vernünftigem Multitasking einfach 10x schneller und flexibler.

Ja man kann im Notfall das iPad als Arbeitsgerät nutzen, sofern man nicht auf sehr spezielle Software angewiesen ist, aber wenn es wirklich darum geht Arbeit getan zu bekommen, ist ein Notebook oder PC/Mac 10 mal besser und vor allem schneller.

Dies wird sich mit IOS 11 etwas bessern, mit welchem besseres Multitasking und ein File Browser eingefügt wird. Aber dennoch ich sehe nur für ältere und „leichtere“ Nutzer wirklich das Potenzial mit einem iPad Pro als einzigem PC klarzukommen.

Für alle anderen wird das iPad Pro höchstens ein Zweitgerät. Aber das ist ja schon positiv, denn bisher war das iPad immer für mich so das dritt/viert Gerät, PC, Notebook, Smartphone, iPad/Tablet.

Mit IOS 11 sehe ich das Potenzial, dass dieses möglicherweise doch für den ein oder anderen das Notebook in dieser Kette ersetzen kann, gerade wenn es nur darum geht etwas in der Uni mitzuschreiben usw.

Aber als einzigen Computer auf einer längeren Reise oder sogar zu Hause würde ich mir das iPad Pro, so gut und schnell dieses ist, nicht zumuten.

 

Akku

Apple ist in der Regel recht genau was die Akku Angaben angeht. Im iPad Pro 10,5 Zoll steckt ein 30,4Wh starker Akku, welcher für 10 Stunden Nutzung reichen soll.

Praktisch ist dieser Wert sogar etwas pessimistisch! Wenn Ihr nur Videos bei einer mittleren Helligkeit schaut, sollten sogar bis zu 12 Stunden möglich sein! Beeindruckend!

Websurfen, die üblichen Apps wie Facebook, Twitter usw. resultieren in den 10 Stunden, welche von Apple angegeben werden (ich erreichte ca. 9 Stunden).

Worin das iPad Pro natürlich auch wieder glänzt, ist die Standby- Zeit. Ein Woche nicht benutzt und das iPad hat lediglich ein paar Prozent verloren.

 

Fazit

Das iPad Pro 10,5 Zoll ist das beste iPad aller Zeiten! Das ist aber kaum überraschend, denn Apple ist kaum Risiken eingegangen. Lediglich das Display, welches nun etwas größer ist mit kleinerem Rahmen stellt eine „unerwartete“ Veränderung da.

Das neue iPad Pro 10,5 Zoll ist schneller, das schnellste IOS/Android Gerät auf dem Markt, besitzt eine bessere Kamera, das Display ist heller und besser usw..

Damit bietet das iPad Pro 10,5 Zoll genau die kleineren Veränderungen, die man mit der Generation 2 erwarten kann.

Der dicke Batzen kommt noch mit IOS 11. Mit IOS 11, welches im Herbst kommen soll, bekommt das iPad Pro 10,5 Zoll deutlich besseres Multitasking und generell Möglichkeiten, dass man wirklich auf diesem Arbeit erledigen kann.

Ich würde zwar nicht so weit gehen und sagen, dass dieses dann einen PC im Haus ersetzen kann, aber ich kann mir gut vorstellen, dass das iPad Pro mit diesem Update auch produktiv endlich nützlich werden kann.

Die Frage ist eher wollt Ihr wirklich versuchen auf dem iPad produktiv zu arbeiten? Für das iPad Pro 10,5 Zoll werden mindestens 729€ fällig! In der vermutlich sinnvollsten Version (mit 256GB Speicher) 829€.

Aber dann kann man immer noch nicht mit diesem produktiv arbeiten, dafür braucht man mindestens das  Smart Keyboard und eventuell den Apple Pencil. IPad Pro 10,5 Zoll + Apple Pencil + Smart Keyboard = 1017€!!!

Das ist das Minimum was man ausgeben muss um mit dem iPad Pro wirklich arbeiten zu können. Für rund 1100€ bekommt man auch ein Dell XPS 13, welches schneller, 10x flexibler ist und mit dem man wirklich gut ausgestattet ist.

Damit will ich Euch nicht das iPad Pro ausreden, aber dieses ist und bleibt in erster Linie ein Multimedia Gerät für auf die Couch oder in den Garten, egal wie sehr Apple versucht dieses als PC anzupreisen.