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Die Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer für 35€ im Test

Vor wenigen Jahren waren Bluetooth Kopfhörer noch schweineteuer. Mittlerweile sind die Preise für Bluetooth Kopfhörer und auch Ohrhörer massiv gefallen.

Den heutigen Testkandidaten, die Mpow M3, bekommt man schon für unter 35€! Dies ist ein beeindruckend niedriger Preis für vollwertige Bluetooth Kopfhörer, welche auch noch mit einer langen Akkulaufzeit punkten sollen.

Aber natürlich ist die wichtigste Frage, wie gut klingen die Mpow M3? Wie viel Klang kann man 2017 für unter 35€ erwarten?

Finden wir dies im Test der Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Mpow, welche mir die M3 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Die Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer im Test

Mpow setzt bei den M3 auf ein schwarzes Hochglanz -Gehäuse. Diese sieht zwar gerade in Kombination mit den roten Akzenten sehr cool aus, ist aber auch ebenso empfindlich. Fingerabdrücke und Schmutz sieht man doch auf den Kopfhörern recht deutlich, haltet also ein Tuch in der Nähe.

Immerhin legt Mpow eine kleine Stofftasche bei welche die Kopfhörer etwas schützt, wenn Ihr diese gerade nicht benutzt. Zudem lassen sich die Kopfhörer bei nicht Benutzung praktisch zusammenklappen. Der Mechanismus hierfür wirkt vernünftig, ähnliches gilt auch generell für die M3.

Klar, es handelt sich bei diesen um Kopfhörer aus Kunststoff, aber die ersten Generationen Beats Kopfhörer waren für deutlich mehr Geld nicht besser, was die Materialqualität angeht.

Von daher würde ich sagen jupp qualitativ gehen die Mpow M3 für rund 40€ vollkommen in Ordnung.

Sollte Euch das Rot/Schwarz etwas zu auffällig sein, gibt es die Kopfhörer auch in Grau/schwarz und Schwarz/Schwarz.

Die Tasten zur Steuerung der Kopfhörer sind auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel angebracht. Dort finden wir den Ein/Ausschalter welcher gleichzeitig für das Bluetooth Pairing dient, wie auch lauter, leiser und vor, zurück.

Die Positionierung der Tasten erfordert ein wenig Gewöhnung, lassen sich dann aber recht zielsicher finden.

Auf der Unterseite der Ohrmuscheln sind die Anschlüsse des Bluetooth Kopfhörers. Keine Überraschungen hier, wir finden einen AUX Eingang für einen kabelgebundenen Betrieb und einen microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer.

Der eingebaute 420mAh Akku soll für rund 13 Stunden Musikgenuss halten. Praktisch würde ich durchaus auf 10-13 Stunden tippen.

 

Tragekomfort

Die Mpow M3 sind an sich Over-Ear Kopfhörer, jedoch relativ kleine Over-Ear Kopfhörer. Das heißt, diese umschließen Eure Ohren nicht vollständig, aber dennoch mehr als es bei On-Ear Kopfhörern der Fall ist.

Die Ohrpolster sind hierbei ausreichend dick und weich gestaltet. Lediglich der Anpressdruck ist relativ hoch. Ich habe einen etwas breiteren Kopf und benötigte etwas Eingewöhnung. Nach einigen Stunden tragen, passen sich die Kopfhörer langsam immer mehr an meinen Kopf an und der Anpressdruck lies nach.

Daher würde ich den Tragekomfort als Okay einstufen, gerade wenn Ihr keinen allzu breiten Kopf habt.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Wie steht es hier um die Mpow M3? Dies ist ein nicht ganz einfaches Thema, die M3 kosten unter 40€, hier darf man keine High End Performance erwarten und die bekommt man auch nicht.

Jedoch für den Preis klingen die Mpow M3 ordentlich. Beginnen wir beim Bass. Dieser ist Okay, aber sicherlich der schwächste Punkt am Klang der Kopfhörer. Der Bass ist ein wenig flach und von der Masse eher neutral. Wenn Ihr „Bass Heads“ seid, sind die Mpow M3 nichts für Euch, aber im Normalfall würde ich den Bass als ausreichend betiteln. Es ist nicht so, als würde gar nichts in den unteren Frequenzbereichen kommen. Musik klingt durchaus passend, auch wenn satte Bässe nicht unbedingt die Stärke der M3 sind.

Die Höhen hingegen sind mehr als zufriedenstellend für den Preis! Diese sind ausreichend klar und sauber. Hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Zwar hört man im Detail ein paar kleinere „Unsauberkeiten“ aber diese fallen nur, auf wenn man Kopfhörer der 100€+ Preisklasse gewohnt ist.

Die Mitten sind soweit tadellos. Stimmen und auch Gesang ist gut verständlich und wird sauber dargestellt. Es gibt hier keine Überlagerung durch andere Frequenzbereiche, Gesang steht immer im akustischen Mittelpunkt.

Gerade Songs wie „Attention“ von Charlie Puth liegen den Mpow M3 sehr gut. Die Stimme von Charlie Puth wird sehr gut dargestellt und allgemein passt der Song akustisch sehr gut. Etwas Probleme haben die M3 dafür mit Songs mit sehr tiefen Bässen, für elektronische Musik, Drum an Bass usw. sind die Mpow also nur bedingt geeignet. Wobei Probleme ist relativ, denn mir sind in dieser Preisklasse keine Kopfhörer bekannt, welche dies besser machen.

Die maximale Lautstärke wie auch die Bluetooth Verbindung ist soweit vollkommen in Ordnung.

 

Fazit

Ob nun die Mpow M3 zu empfehlen sind oder nicht hängt etwas von Euer Erwartungshaltung ab. Erwartet Ihr satte Bässe, perfekte Details, eine Hammer Verarbeitung und generell, dass die M3 mit 100€ Bluetooth Kopfhörern mithalten können? Dann nein, die Mpow M3 können nicht mit 100€ Bluetooth Kopfhörern der großen Hersteller mithalten.

Jedoch für 35€ bekommt man mit dem M3 durchaus Bluetooth Kopfhörer welche brauchbar sind. Der Klang ist für das Geld absolut okay. Ja es ist natürlich noch Luft nach oben und solltet Ihr bereit sein 60€+ auszugeben gibt es bessere Bluetooth Kopfhörer.

Jedoch für jemanden der ein paar einfache kabellose Kopfhörer sucht und kein „Bass Head“ oder „Audio Enthusiast“ ist, wird sicherlich mit den Mpow M3 glücklich werden.

Der Klang ist ausreichend für Musik in Bus/Bahn und auch Akkulaufzeit wie auch Verarbeitung ist dem Preis mehr als angemessen.

Von daher ja, wenn Ihr mit den richtigen Ansprüchen an die M3 geht, sind diese ohne Frage ihre 35€ Wert.

Der Ubiquiti UniFi AP AC HD im Test, Ubiquitis schnellster und bester business-grade Access Point

Ubiquiti hat vor kurzem mit dem UniFi AP AC HD seinen neusten WLAN Access Point auf den Markt gebracht. Bei diesem handelt es sich wirklich um ein wahres High End Gerät!

Wie vielleicht der ein oder andere weiß, setzte ich gerne auf Ubiquiti UniFi APs, auch wenn diese ja eigentlich nicht für das private Umfeld gedacht sind, sondern für Geschäftskunden, Flughäfen usw.. Daher arbeiten diese aber unheimlich stabil und zuverlässig. Auch das Tempo der Ubiquiti UniFi APs war immer ordentlich, ordentlich aber auch nicht überragend. Hier stellt sich nun die Frage, ob sich dies mit dem UniFi AP AC HD geändert hat.

Ich hoffe mal, denn der Ubiquiti UniFi AP AC HD kostet rund 300€ was schon ein stolzer Preis ist und mehr als doppelt so teuer wie der zweitgrößte UniFi AP.

Von daher kann der Ubiquiti UniFi AP AC HD im Test überzeugen?

Der Ubiquiti UniFi AP AC HD im Test

Beginnen wir einfach mal mit dem Lieferumfang. Dieser fällt, wie bei Ubiquiti üblich, gut aus, sofern Ihr bereits über LAN Kabel verfügt.

Neben dem AccessPoint liegt diverses Wandmontagematerial wie ein Rahmen und Schrauben mit im Lieferumfang. Ebenfalls liegt ein PoE Injektor mit in der Box.

Was ist ein PoE Injektor? Der UniFi AP AC HD wird über ein Kabel mit Netzwerk und Storm versorgt, daher wird eine Einspeisung benötigt, hierbei handelt es sich um eine kleine Box in welche ein Netzwerkkabel zum AccessPoint eingesteckt wird und eins von Eurem Router/Switch. Diese Box wird anschließend mit dem Strom verbunden. Alternativ kann man natürlich auch einen PoE Switch verwenden.

Kommen wir zum Ubiquiti UniFi AP AC HD. Dieser ist in der Ubiquiti typischen Form und Farbe gehalten. Das heißt, es handelt sich um eine Runde weiße Plastik „Scheibe“ welche ausschließlich für die Wand/Decken Montage vorgesehen ist.

In der Mitte befindet sich ein Ring, welcher im Betrieb Blau aufleuchtet. Sollte dieser Ring blinken oder weiß leuchten weißt dies Euch auf ein Problem mit dem AP hin.

Auf Bilder mag es so aussehen, als wäre der Ubiquiti UniFi AP AC Lite, Pro und HD weitestgehend gleich groß und würden allgemein das gleiche Gehäuse besitzen, dies ist aber falsch.

Der HD besitzt einen etwas größeren Durchmesser als der Pro und der Pro besitzt einen deutlich größeren Durchmesser als der Lite. Auch ist der Neue HD deutlich schwerer, jedoch mit rund 700g auch nicht zu schwer für die Wandmontage.

Ich habe ja noch gar nichts zu den Anschlüssen gesagt?! Das hat auch einen guten Grund, hier gibt es nicht viel zu sagen. Der Ubiquiti UniFi AP AC HD besitzt einen Gbit LAN Eingang über welchen dieser auch mit Energie und Netzwerk versorgt wird und einen „Ausgang“ über den man ein weiteres LAN Gerät anschließen kann.

Auch befindet sich ein USB C Port auf der Rückseite. Solltet Ihr im weiteren Test nach der Funktion des USB C Ports suchen, muss ich Euch enttäuschen. Ich habe keine Ahnung, was der USB C Port macht, kann oder tut. Selbst Ubiquiti weiß dies anscheinend nicht, denn der Port wird auch in der Anleitung kein einziges mal erwähnt. Die einzige Info die ich finden konnte, war, dass der Port aktuell nicht genutzt wird und für zukünftige Features ist.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung ist etwas „Spezieller“ bei Ubiquiti Unifi Produkten. Bedenkt bitte das es sich hierbei um ein Produkt handelt welches eigentlich für den Geschäftsbereich, Flughäfen usw. gedacht ist.

Schließt das Gerät zuerst an den Strom/Netzwerk an.

Solltet Ihr bereits über ein Ubiquiti Unifi verfügen, könnt Ihr den HD natürlich einfach in den Controller einbinden und folgende Punkte überspringen.

Ladet Euch die Controller Software von der Ubiquiti Seite herunter, diese ist für so ziemlich alle Betriebssysteme verfügbar.

https://www.ubnt.com/download/unifi

Alternativ kann man auch einen Ubiquiti UniFi Cloud Key kaufen und einsetzen, was die etwas elegantere Alternative ist.

Grundsätzlich ist die Einrichtung und Installation simpel, hier benötigt es nicht viel Erklärung.

Wählt das Land aus, in dem Ihr seid, den Access Point, den Ihr verwalten wollt, WLAN Name und Passwort und den Benutzernamen für die Software.

Fertig.

 

Die Software

Erst einmal etwas Grundsätzliches:

Ihr könnt den Ubiquiti UniFi AP AC HD NUR von dem Computer aus verwalten, mit dem Ihr diesen eingerichtet habt.

Die Controller-Software läuft in einer Art lokalem Webserver, heißt, Ihr könnt auch mit anderen Computern auf den Controller zugreifen, sofern der Computer mit der Software auch gerade läuft.

Solltet Ihr einen Home Server besitzen, könnte es also Sinn machen die Software auf diesem zu installieren, sofern der Homeserver auf eine Intel CPU setzt.

Alternativ wäre erneut der Ubiquiti UniFi Cloud Key zu erwähnen, welcher eine Art mini Computer ist, auf dem der ganze Controller läuft.

Das Loggen von Verbindungsinformationen, also welcher Client gerade wie viel Netzwerk frisst usw. funktioniert NUR, wenn auch der Computer mit der UniFi Controller gerade läuft.

Warum das Ganze? Das Ubiquiti UniFi System ist nicht nur für einen AccessPoint gedacht, sondern für duzende Geräte, welche gleichzeitig verwaltet werden können.

Dies macht nun mal im geschäftlichen Umfeld mehr Sinn, als wenn der Admin sich auf jeden einzelnen AccessPoint einzeln einloggen muss.

Beispielsweise lassen sich im Extremfall Hunderte AccessPoints gleichzeitig updaten oder die SSID mit einem Klick ändern.

Nach Aufrufen der Controller Software/Webinterface wird schnell klar, dass es sich beim Ubiquiti UniFi AP AC HD um ein professionelles Produkt handelt.

Die Mehrheit der Features sind für große Öko Systeme gedacht mit mehreren Ubiquiti Produkten.

Aber beginnen wir am Anfang. Die Basis Funktionen wie WLAN Name ändern oder Ähnliches sind natürlich vorhanden, aber in diversen Untermenüs versteckt.

Der Gedankengang ist sicherlich, dass man das Ganze einmal einrichtet und dann niemals den Namen des WLANs ändert.

Von Haus aus besitzen sowohl das 2,4GHz Band wie auch das 5GHz Band die selbe SSID, dies lässt sich aber im Konfigurationsmenü des Access Points ändern.

Hier ist ein weiteres sehr interessantes Feature versteckt, nämlich „RF Environment“.

RF Environment misst die Umgebung genau durch und sagt Euch, welche WLAN Bänder Ihr nutzen solltet. Dabei schaut der Ubiquiti UniFi AP AC HD nicht nur nach anderen WLAN Netzen in der Umgebung, sondern auch nach anderen Störquellen.

Die Controller Software sollte das Herz von jedem Statistikfreund höherschlagen lassen. Es wird protokolliert wie viele Daten jeder Client und auch bei der Nutzung jeder Access Point verbraucht hat.

Dabei ist es sogar möglich eine Karte der Umgebung hochzuladen und den bzw. die Access Points zu platzieren um eine „Heat Map“ zu erhalten. Dies ist vermutlich für Firmen interessanter als für die Privatperson, da sich so gut ermitteln lässt, in welchen Bereichen eine besonders hohe Nachfrage an WLAN ist.

Auch erweiterte Features sind mit an Board, an welche man so im ersten Moment gar nicht denkt, das System kann beispielsweise Rogue Access Points automatisch erkennen und dem Admin eine Mail senden.

Unterm Strich bietet die UniFi Controller Software viele Überwachungs -und Kontrollfunktionen, welche aber für Privatnutzer nur bedingt Sinn machen.

Zwar finde ich die Software optisch durchaus brauchbar, jedoch für absolute Neulinge könnte Sie etwas verwirrend sein.

 

Leistung des Ubiquiti UniFi AP AC HD

Kommen wir zum interessanten Punkt des Ubiquiti UniFi AP AC HD, der Leistung. Hier hat sich Ubiquiti sehr viele Mühe gegeben den UniFi AP AC HD mit allen Featuren vollzustopfen die aktuell möglich sind.

Der Ubiquiti UniFi AP AC HD kann bis zu 800Mbit/s auf dem 2,4GHz Band liefern und bis zu 1733Mbit/s auf dem 5GHz Band. Hierbei werden natürlich alle gängigen WLAN Standards unterstützt wie a, b, g, n und natürlich AC.

Neben der reinen Leistung verfügt der UniFi AP AC HD auch über MU-MIMO, ein sehr wichtiges Feature, wenn Ihr viele Clients habt.

Ein normaler WLAN Router/AccessPoint kann nur mit einem Client gleichzeitig sprechen“. Wenn nun mehrere Clients (also Notebooks, Smartphones usw.) mit dem Router/AccessPoint versuchen zu kommunizieren, wechselt dieser sehr schnell zwischen den einzelnen Geräten hin und her. Dies geht natürlich so schnell, dass der Nutzer davon nichts merkt. Wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt, frisst dies einiges an Leistung. Dieser Leistungsverlust wird natürlich immer größer umso mehr Geräte im WLAN hängen.  Mit MU-MIMO ist es dem AccessPoint möglich mit mehreren Geräten gleichzeitig sprechen zu können, ohne dass es zu einem hin- und herspringen kommt. Leider muss MU-MIMO auch von den Clients unterstützt werden, was noch eher selten der Fall ist (aktuelle High End Smartphones unterstützen dies z.B.).

Auch wird AirTime Fairness unterstütz, ebenfalls ein Feature welches für große WLAN Netzwerke mit viele duzenden Clients gedacht ist um die Leistung signifikant zu steigern. Wenn Ihr wissen wollt was AirTime Fairness ist, schaut Euch am besten dieses Youtube Video an.

Zu guter Letzt ein weiteres nützliches Feature des HD ist das sogenannte Band Steering. Sollte in Eurem Netzwerk 5GHz und 2,4GHz die selbe SSID haben, könnt Ihr nicht steuern, auf welches Band sich ein Client verbindet.

In der Regel wird dies aber 2,4GHz sein, da das 2,4GHz Signal stärker ist und ein Notebook/Smartphone sich meist nicht mit dem schnelleren Netz, sondern mit dem stärkeren Netz verbindet. Band Steering verschiebt nun automatisch die verbundenen Geräte ins 5GHz Band. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten, wie aggressiv dies betrieben wird. Ich würde dies auf ausgeglichen belassen, 5GHz ist zwar schneller aber hat eine niedrigere Reichweite, wenn Ihr also am Reichweiten- Limit seid, wollt Ihr eigentlich nicht ins 5GHz Band verschoben werden.

Kommen wir aber zum eigentlichen Leistungstest. Die 800Mbit/s bzw. 1733Mbit/s sind natürlich sehr theoretische Werte, was kann man praktisch mit dem HD erreichen?

Hierfür verwende ich den TP-LINK 9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell sein sollte. Mit diesen übertrage ich eine Datei auf und von einem lokalen Server und messe die erreichte Geschwindigkeit. Der AccessPoint befindet sich dabei in ca. 2 Metern Entfernung zu den Clients. Der Wert in den Tabellen ist dabei in MB/s angeben und der Durchschnittswert aus Upload und Download.

Das Ganze kann man also als recht optimale Bedingungen bezeichnen in welchen der AccessPoint zeigen kann, was er so kann.

 

Nicht schlecht Ubiquiti! Der UniFi AP AC HD ist einer der schnellsten WLAN AccessPoint/Router auf dem Markt. Gerade auf dem 2,4GHz Band liefert dieser richtig starke Ergebnisse.

Aber auch bei 5GHz befindet dieser sich in den Top 5 der von mir getestet Routern/AccessPoints! Dies ist schon ein gewaltiger Sprung verglichen mit beispielsweise dem Pro und Lite.

Natürlich dies sind optimale Testbedingungen, wie sieht es bei etwas „normalen“ Bedingungen aus?

Neuer Testaufbau, zwei Wände und ca. 5-6 Meter Liftlinie zwischen AccessPoint und Client. Beim Client setzten wir diesmal auf ein Samsung Galaxy S8+ und auf ein Apple MacBook Pro 2016.

Die Abstände zwischen dem Pro und Lite sind wie im vorangegangenen Test schon sehr klein. Der HD kann sich hier weiterhin ein Stück weit absetzen, gerade auf dem 2,4GHz Band.

Kurzum auch auf Distanz zeigt sich der UniFi AP AC HD weiterhin stark.

Aber es gibt auch Punkte, welche man leider nicht so gut messen kann. Hierbei handelt es sich primär um Stabilität.

Sämtliche Ubiquiti APs arbeiten unheimlich stabil! Über 100 Tage Uptime, also Zeit ohne Neustarts, sind kein Problem! Auch der Neue HD bietet eine Hervoragende Stabilität, von abstürzten oder Ähnlichem kann ich nicht berichten.

Auch die Performance mit vielen Clients (bei mir 30+) ist tadellos. Natürlich kommt es hier zu einem gewissen Performanceeinschnitt, aber viele „normale“ Router beginnen schon bei so vielen Clients das Stottern.

Zwar meistern mittlerweile auch normale Router/AccessPoints, welche für den privat Gebrauch gedacht sind eine hohe Client Anzahl und das schnelle Verbinden deutlich besser als früher, aber sicherlich noch nicht auf dem Level eines Enterprise AccessPoints.

Der Ubiquiti UniFi AP AC HD ist beispielsweise für 500 Clients ausgelegt! Das Ganze ist halt kein Spielzeug, sondern diese Geräte sollen im Business Bereich überzeugen können. Hier geht es meist nun mal um eine einfache Verwaltung, hohe Stabilität und gute Leistung und weniger um xyz tolle Features.

 

WLAN Reichweite

Zwar überbieten sich WLAN Router und Access Point Hersteller gerne mit schönen Worten wie toll doch die Reichweite und Signalstärke ist, dank super großer Antennen und anderen Features, jedoch praktisch habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass sich die Reichweite zwischen einzelnen Modellen nicht groß unterscheidet.

Größere Geräte haben hier in der Regel einen kleinen Vorteil da diese einfach „mehr“ Daten senden und daher auch auf Distanz mehr ankommt. Jedoch von der reinen Reichweite vielleicht -+20% bei halbwegs aktuellen Modellen.

Wir in Deutschland haben die Sendeleistung sehr stark reguliert, Hersteller haben also nicht einfach die Möglichkeit die Sendeleistung hochzudrehen.

Wie sieht es aber nun mit dem Ubiquiti UniFi AP AC HD aus? Gehört dieser eher zu den Reichweiten Stärkeren oder schwächeren Modellen?

Auf dem 5GHz Band liegt der UniFi AP AC HD mit den meisten 200 +-100€ WLAN Routern und AccessPoints gleich auf. Hier gibt es von der reinen Reichweite kaum Unterschiede zu beispielsweise einer AVM FritzBox 7590, Netgear Orbi RBK40 oder auch der AmpliFi Basis Station.

Auf dem 2,4GHz Band hingegen gibt es kleinere Unterschiede. Hier würde ich den UniFi AP AC HD oberhalb der zuvor genannten anderen WLAN Routern/Access Points einstufen.

Allgemein ist die maximale Reichweite auf dem 2,4GHZ Band sehr ordentlich!

 

Stromverbrauch

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Stromverbrauch. Im normalen Leerlauf verbraucht der UniFi AP AC HD rund 7,7W – 8W. Unter Last steigt dieser Wert natürlich an, hier konnte ich rund 12,3W messen.

Sowohl der Leerlauf- Wert wie auch der Last- Wert geht in Ordnung!

 

Fazit

Ja, der UniFi AP AC HD ist der mit Abstand beste und schnellste Access Point von Ubiquiti. Dieser ist auch den recht saftigen Aufpreis zum UniFi AP AC Pro durchaus Wert, zumindest, wenn man die reine Leistung betrachtet. Allgemein ist der HD einer der schnellsten WLAN AccessPoints/Router auf dem Markt!

Auf Seiten der Software gibt es natürlich zum UniFi AP AC Pro und Lite keinen Unterschied.

Auch die Stabilität des UniFi AP AC HD ist selbst bei vielen Clients wie bei Ubiquiti üblich perfekt!

Daher ja, ich kann eine volle Kaufempfehlung aussprechen! Einen viel besseren und zuverlässigeren WLAN AccessPoint werdet Ihr auf dem Markt kaum bekommen!

Jedoch ist das UniFi System nichts für jeden. Aufgrund der Controller Software, welche im Optimalfall dauerhaft 24/7 auf einem Computer laufen sollte (oder man kauft sich den Ubiquiti UniFi Cloud Key ) und der doch etwas komplexeren Einrichtung ist das UniFi System sicherlich nichts für Einsteiger.

Das ganze System richtet sich natürlich eher an Geschäftskunden welche einen IT Administrator beschäftigen, welcher sich um so etwas kümmert. Damit will ich nicht sagen, dass der UniFi AP AC HD sich nicht für privat Nutzer oder Betreiber eines kleinen Cafés eignet, ganz im Gegenteil auch hier macht dieser einen Hervoragenden Job!

Jedoch sollte man sich schon etwas mit der Materie auskennen oder eine gewisse Experimentierbereitschaft mitbringen.  Falls diese vorhanden ist mit dem Wunsch ein grundsolides WLAN System aufzubauen, welches keine Stabilitäts- oder Performanceprobleme hat, egal wie viele Nutzer auf dieses einprasseln, ist mit dem UniFi AP AC HD gut bedient!

Für alle anderen die ein einfaches und gutes System suchen, welches keine erweiterte Konfiguration erfordert, sollten sich eher Netgears Orbi System oder das ebenfalls von Ubiquiti stammende AmpliFi ansehen.

Wie gut können Ohrhörer für 6€ sein? Die Xiaomi Piston Fresh Version im Test

Xiaomi ist der Hersteller, wenn es um gute und günstige Produkte geht. Hierbei hat Xiaomi nicht nur tolle Smartphones im Sortiment, sondern auch bergeweise anderer Produkte, unter anderem auch Kopf und Ohrhörer.

Die Xiaomi Piston Fresh Version sind hierbei mit rund 6€ die so ziemlich günstigsten Ohrhörer im Sortiment.

Bei jedem anderen Hersteller würde ich sagen „6€ Ohrhörer? Das kann nix sein“ jedoch Xiaomi traue ich die ein oder andere Überraschung zu.

Daher wollen wir uns doch einmal im Test anschauen bzw. anhören wie gut die 6€ Xiaomi Piston Fresh Version wirklich sind! Ich sage schon mal so viel, die Dinger sind klasse!

 

Die Xiaomi Piston Fresh Version im Test

Die erste Überraschung erwartet einen bereits beim Auspacken der Xiaomi Piston Fresh Version. Zwar sehen die Gehäuse der Ohrhörer auf den diversen Bildern recht „metallisch“ aus, jedoch habe ich nicht unbedingt bei diesem Preis mit einem echten Gehäuse aus Metall gerechnet.

Jedoch genau dies bieten die Xiaomi! Das äußere Gehäuse der Ohrhörer ist aus Aluminium gefertigt.

Der innere Teil ist zwar Plastik, aber dies macht sogar Sinn, da dieser mit Euren Ohren in Kontrakt kommt. Hier ist Kunststoff sicherlich etwas angenehmer als Aluminium.

Der Name „Fresh Version“ kommt nicht von irgendwo her, sondern ist durchaus Programm. Zwar gibt es die Ohrhörer auch im klassischen Weiß oder Schwarz, aber Xiaomi bietet auch einige etwas knalligere und frischere Farben wie türkis, rot und lila an.

Die Farbwahl bestimmt hierbei wirklich die Farbe der kompletten Ohrhörer inklusive Kabel.

Ganz ehrlich, ich finde die Farben und allgemein das Design der Ohrhörer super! Ich glaube rein von der Optik und auch von der Haptik würde niemand darauf tippen, dass diese um die 6€ kosten.

Selbst das Kabel macht einen recht dicken und vernünftigen Eindruck. Xiaomi hat nicht mal an einem Mikrofon und einer Kabelfernbedienung gespart. Die Kabelfernbedienung hat zwar nur eine Taste, aber das ist besser als nichts.

 

Tragekomfort

Die Xiaomi Piston Fresh Version setzen auf ein „optimiertes“ Design. Das heißt, bei diesen ist der Ohrkanal leicht angewinkelt, um besser die natürliche Form des Ohrs zu repräsentieren.

Und ja, dies funktioniert praktisch sehr gut! Auch ohne zusätzliche Ohrbügel halten die Xiaomi Piston wunderbar in meinen Ohren.

Hierbei ist der Sitz nicht nur fest, sondern auch recht komfortabel. Ich kann die in-Ears problemlos über Stunden tragen ohne, dass diese stören. Daher Daumen hoch für den Tragekomfort!

 

Klang

Kommen wir zum interessanten Teil, dem Klang. Wie gut können solch billige Ohrhörer klingen? Die Antwort hervorragend!

Wenn man solche Ohrhörer wie die Xiaomi Piston Fresh Version hört, fragt man sich doch warum viele Smartphone Hersteller daran scheitern gute Ohrhörer mit in die Box zu legen, so teuer zu produzieren scheinen die ja nicht zu sein.

Das erste was mich überrascht hat, war der Bass der Xiaomi Piston Fresh Version. Dieser ist sehr satt und erstaunlich tief für den Preis. Die Ohrhörer gehen ganz klar in die etwas basslastigere Richtung. Ich würde sogar fast sagen, dass die Xiaomi etwas die „Badewanne“ machen. Das heißt, die Tiefen und die Höhen sind etwas angehoben bzw. die Mitten abgesenkt.

Jedoch der Bass ist für die Preisklasse wirklich der Hammer! Nicht nur die Masse stimmt, sondern auch der Tiefgang ist wirklich erstaunlich gut.

Auch die Höhen sind glasklar und sehr sauber. Hierbei neigen diese auch durchaus zu einer gewissen Brillanz.

Etwas schwächer sind allerdings die Mitten. Hier hören sich die Xiaomi Piston Fresh Version etwas hohl an. Stimmen werden zwar ganz brauchbar dargestellt, aber der Beat drängt sich in vielen Songs doch in den Mittelpunkt.

Etwas was mich wiederum extrem beeindruckt hat, war die räumliche Darstellung. Die Xiaomi Piston Fresh Version liefern eine unfassbare räumliche Darstellung! Ganz im Ernst ich habe 100€+ Ohrhörer gehört welche nichtmal im Ansatz eine solch breite Bühne gezaubert bekommen haben.

Dies in Kombination mit dem tollen Bass macht wirklich Spaß!

Natürlich muss man auch ein wenig realistisch sein, die Xiaomi Piston Fresh Version sind nicht perfekt. Gerade die Mitten sind wirklich mittelmäßig. Auch generell können die Ohrhörer nicht mit 60€+ Modellen mithalten.

Jedoch für einen einstelligen Preis ist es wahnsinnig, was aus den Teilen für ein Klang kommt.

Gerade etwas spaßigere Songs wie„ Be Mine“ von Ofenbach klingen mit den Xiaomi Piston Fresh Version toll! Erneut ist die räumliche Darstellung, in Kombination mit dem Bass welcher wirklich perfekt zu dem Song passt, einfach klasse. Auch Titel wie Hot2Touch von Felix Jaehn liegen den Xiaomi wirklich hervorragend.

 

Fazit

Xiaomi hat es mal wieder geschafft. Die Piston Fresh Version sind absolute Preisbrecher! Für 6€ habe ich noch keine vergleichbar klingenden Ohrhörer erlebt. Zwar gibt es durchaus von KZ einige gute Ohrhörer in der 10-20€ Preisklasse, aber dennoch haben die Xiaomi Piston Fresh Version einen Platz in der Hall of Fame der Produkte mit Top Preis-Leistung verdient.

Die Xiaomi Piston Fresh Version können mit einem hervoragenden Bass, klaren Höhen und einer grandiosen räumlichen Darstellung punkten. Gerade letztere ist auf dem Level vieler 100€+ Ohrhörer. Damit liefern die Ohrhörer einen wirklich dynamischen und spaßigen Klang.

Natürlich muss man auch etwas die Kirche im Dorf lassen. Die Xiaomi Piston Fresh Version können keine guten 50€ oder 100€ Ohrhörer schlagen, jedoch verglichen mit den 08/15 Dingern, welche man ansonsten für 10-30€ bekommt, sind wir in einer völlig anderen Liga.

Von daher für jemanden der ein paar schicke Ohrhörer mit spaßigem Klang zu einem „so günstig wie möglich“ Preis sucht, sind die Xiaomi Piston Fresh Version absolut zu empfehlen!

Die AUKEY PB-Y8 5000mAh USB C mini Powerbank im Test, gute und moderne Powerbank!

Powerbanks mit USB C Port sind immer noch eher selten zu finden und wenn meist recht teuer und groß. Hier ist die AUKEY PB-Y8 eine echte Ausnahme!

Diese bietet einen USB C Ein/Ausgang mit satten 3A Leistung! Dies ist recht viel, wenn man die Kapazität von 5000mAh bedenkt. Die meisten Powerbanks in dieser Größenklasse schaffen gerade mal 2A oder 2,4A.

Damit ist die AUKEY PB-Y8 natürlich ideal für moderne Smartphones wie das Samsung Galaxy S8 oder auch um das Apple MacBook, die Nintendo Switch usw. unterwegs recht flott wieder aufzuladen.

Aber wie sieht es praktisch aus? Taugt die AUKEY PB-Y8 USB C mini Powerbank? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die AUKEY PB-Y8 USB C mini Powerbank im Test

Natürlich ist der Begriff „mini“ Powerbank nicht fest definiert, aber ich glaube, man kann die AUKEY PB-Y8 in der Tat als recht kompakt einstufen.

AUKEY setzt bei dieser auf ein rundes Gehäuse, welches vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Dieses Gehäuse ist hierbei etwas dicker als ein Lippenstift mit ca. 3cm Durchmesser und einer Länge von 11cm. Das Gewicht ist mit rund 130g nicht all zu hoch.

Zwar ist die Runde Form ein zweischneidiges Schwert, aber die Verarbeitungsqualität ist soweit tadellos. Es ist lediglich relativ einfach, die Powerbank zu öffnen. Die untere Kappe lässt sich mit etwas Kraft aufdrehen, dies kann eigentlich nicht aus Versehen passieren, daher würde ich das nicht als Negativpunkt werten.

Wagen wir doch einen Blick ins Innere der Powerbank. Dort finden wir eine ungelabelte 26650 Akku Zelle mit 5000mAh Kapazität. Zwar ist es schade, dass die Zelle nicht sichtbar beschriftet ist, das spricht gegen einen „großen“ Hersteller, aber die Elektronik sieht sehr solide aus!

Die Komponenten sind sauber verlötet und machen einen hochwertigen Eindruck. Zudem besitzen diese genug Luft zum Atmen, was einem Überhitzen vorbeugt.

Erst einmal genug zum inneren, kommen wir auf die Besonderheit der Powerbank zu sprechen, den USB C Port.

Die Powerbank besitzt genau einen USB C Anschluss über welchen die Powerbank selbst mit bis zu 2A aufgeladen werden kann und auch andere Geräte mit bis zu 3A aufladen kann.

Ja alles über einen Port! Natürlich damit diese Powerbank für einen Sinn macht, muss man schon recht gut im USB C Öko System stecken. Das Smartphone sollte beispielsweise bereits über diesen Port verfügen wie auch im Optimalfall das dazugehörige Ladegerät.

Neben dem USB C Port verfügt das Ladegerät über einen Einschalter, welcher recht wichtig ist. Da die Powerbank über den USB C Port geladen und entladen werden kann, dient dieser Anschluss der „Orientierung“. Wird dieser gedrückt und Ihr schließt die Powerbank dann an Euer Smartphone an, lädt auch wirklich die Powerbank das Smartphone und nicht umgekehrt.

Man könnte nun denke das wäre selbstverständlich, ist es aber nicht. Verbindet Ihr beispielweise ein Apple MacBook und eine Nintendo Switch, lädt die Nintendo Switch das MacBook. Es kann also bei USB C etwas tückisch sein, wer wen lädt.

Auch hilft der Einschalter beim Überprüfen des aktuellen Ladestands. Wird dieser gedrückt, leuchten bis zu drei LEDs auf, jede LED steht für 33% Akku Ladung.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIERHier geht es zur aktuellen Powerbank Bestenliste von Techtest.org. 

 

Messwerte

Wie sieht es bei der Kapazität aus? Hat hier AUKEY eine richtige Kapazitätsangabe verwendet? AUKEY gibt die Kapazität der PB-Y8 mit 5000mAh an, messen konnte ich 4398mAh bzw. 16,275Wh.

Dies entspricht rund 88% der Herstellerangabe, ein guter Wert. Warum ist 88% ein guter Wert? Wer des Öfteren Tests von mir liest, wird wissen, was nun kommt. Die Kapazitätsangabe bezieht sich nicht auf die „nutzbare“ Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen.

In der der PB-Y8 kommt wie von AUKEY angegeben eine 5000mAh 26650 Lithium Ionen Zelle zum Einsatz. Jedoch beim Entladen einer Akkuzelle in einer Powerbank geht immer etwas Energie in beispielsweise Wärme verloren. Dies geschieht durch die Umwandlung der Spannung von 3,7V in 5V.

Im Übrigen ist AUKEY hier nicht alleine, alle Hersteller geben immer die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen an und nicht die nutzbare Kapazität.

Kommen wir zur Aufladegeschwindigkeit mit der AUKEY PB-Y8. Folgende Geräte habe ich getestet:

  • Apple MacBook Pro
  • Apple iPad Pro 10.5
  • LG G6
  • Google Pixel XL
  • Samsung Galaxy S8+

Das MacBook Pro habe ich natürlich eher aus Neugier getestet, in der Praxis erwarte ich nicht, dass jemand sein MacBook Pro mit einer 5000mAh Powerbank versucht zu laden. Wobei soweit ist dies gar nicht hergeholt, denn die Powerbank schafft es das MacBook Pro mit 2,94A zu laden, was knappen 15W entspricht. Das ist genug Leistung das MacBook Pro im normalen Office Betrieb langsam aufzuladen, wobei eine vollständige Ladung der Powerbank auch nur rund 20-25% Akku des MacBook Pros entsprechen.

Etwas mehr Sinn würde die AUKEY PB-Y8 am Apple iPad Pro 10.5 machen. Interessant ist hier zu beobachten, dass beim Verwenden des USB C zu Lightning Kabels (gibt es von Apple) sogar eine leicht höhere Ladegeschwindigkeit erreicht wird als beim originalen iPad Pro Ladegerät. Letzteres schafft rund 2,3A, an der AUKEY PB-Y8 konnte ich 2,5A messen.

Das ist mehr als über jeden normalen USB Port übertragen werden kann, diese besitzen eine maximale Leistung von 2,4A.

Kommen wir aber zu den eigentlichen Hauptanwendungen, dem Laden von Smartphones. Das USB C auf Lightning Kabel funktioniert auch fürs iPhone 7/7 Plus, bringt hier aber keine Geschwindigkeitsvorteile gegenüber einer Normalen 2,4A USB A Powerbank.

Beim LG G6, Google Pixel XL und auch Samsung Galaxy S8+ sieht dies aber anders aus.

Das LG G6 erreichte eine Ladegeschwindigkeit von 2,21A. Dies ist mehr als über ein USB A auf USB C Kabel zu erreichen ist! Das LG G6 lädt also bei einer direkten USB C auf USB C Verbindung schneller.

Selbiges gilt auch für das Google Pixel XL welches 2,66A erreichte und auch für das Samsung Galaxy S8+.

Die Nintendo Switch wird ebenfalls mit ordentlichen 1,9A geladen, das maximale Tempo ohne dem Nutzen von USB Power Delivery.

Wie sieht es mit dem Wiederaufladen der Powerbank aus? Wie von AUKEY versprochen, lädt diese mit 2,02A, damit dauert eine vollständige Ladung rund 2,5 Stunden, was ich als flott bezeichnen würde!

 

Fazit

Wenn Ihr bereits im USB C Ökosystem verankert seid, also ein USB C Ladegerät und Smartphone besitzt, ist die AUKEY PB-Y8 USB C mini Powerbank ideal für Euch!

Ja man gibt die Möglichkeit auf mal eben einen Bluetooth Lautsprecher oder Ähnliches zu laden, was über noch kein USB C verfügt.

Jedoch im Gegenzug erhaltet Ihr in Kombination mit vielen USB C Smartphones eine bessere Ladegeschwindigkeit und natürlich ist die ganze Sache etwas eleganter.

Auch das Wiederaufladen der Powerbank geht mit 2A bzw. 2,5 Stunden recht flott. Das Einzige was etwas gegen die AUKEY PB-Y8 spricht, wäre die Kapazität. Ja 4400mAh reicht, um so ziemlich jedes Smartphone einmal vollständig zu laden, aber für eine Nintendo Switch recht es gerade so nicht.

Dennoch wer eine schicke und flotte Powerbank sucht, die reicht ein normales Smartphone ca. 1-1,5 mal aufzuladen und den neuen USB C Standard mit all seinen Vorteilen bietet, ist hier richtig!

AUKEY PB-Y8
Angegebene Kapazität 5000mAh
Preis
Erreichte Kapazität 4398mAh bzw. 16,275Wh
Erreichte Kapazität in % 88%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 2,02A (2,5 Stunden)
Geteste Geräte
Apple iPhone 7+ +
Samsung Galaxy S8+ ++
Apple iPad Pro ++
Google Pixel XL ++
Nintendo Switch +
Kapazität 88%
Verarbeitung 85%
Ladegeschwindigkeit 90%
Anschlüsse und Sonstige Features 75%
Lieferumfang und Verpackung 75%
Preis / Leistung ★★★★☆
Testergebnis ★★★★★

Die Logitech MX Master 2S im Test, die beste allround Computermaus!

Die Logitech MX Master ist meine absolute Lieblingsmaus, was die Nutzung an Notebooks angeht. Daher war ich natürlich sehr neugierig, als die neue Logitech MX Master 2S vorgestellt wurde. Bei der MX Master 2S handelt es sich um eine leicht verbesserte Version der ursprünglichen MX Master.

Das wichtigste Upgrade, der Sensor schafft nun 4000DPI anstelle der 1600DPI, was gerade die Nutzung an großen und hochauflösenden Monitoren doch deutlich verbessert.

Aber wie sieht es ansonsten aus? Was ist neu an der Logitech MX Master 2S außer dem höheren Preis? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Logitech MX Master 2S im Test

Rein optisch hat sich bei der Logitech MX Master 2S wenig getan verglichen mit dem Vorgänger. Dies ist aber nichts Schlechtes, denn ich mochte das Handgefühl und die Optik der MX Master 1 bereits, lediglich die Farben haben sich etwas verändert.

Die Logitech MX Master 2S besitzt eine recht „ergonomische“ Form. Diese ist also nicht auf das Maximum an Design getrimmt wie diverse Mäuse von anderen großen Herstellern, sondern liegt gut in der Hand, sofern Ihr Rechtshänder seid.

Die Maus ist relativ groß und auch hoch gehalten. Es handelt sich bei der MX Master 2S nicht um eine Notebook mini Maus, sondern um ein richtiges Arbeitstier.

Hierbei setzt Logitech auf eine Form mit recht großer Daumen Ablage, lediglich der kleine Finger könnte vielleicht etwas besser unterstützt werden. Aber das ist Kritik auf einem sehr hohen Level.

Die MX Master 2S ist definitiv eine Maus welche ich 8 Stunden am Stück bei der Arbeit nutzen würde.

Dafür wurde diese Maus auch definitiv designt. Logitech verzichtet auf auffällige LEDs oder Ähnliches. Auch ist die Maus farblich sehr professionell gehalten, wobei mittlerweile ja drei Farbversionen zur Auswahl stehen.

Die MX Master 2S ist eine rein kabellose Maus, aber auch kabellose Mäuse müssen mit Energie versorgt werden. Dies geschieht über einen normalen microUSB Port auf der Front der Maus. Diese lässt sich selbstverständlich beim Laden auch weiter nutzen.

Logitech MX Master 2S im Test

Wobei so oft werdet Ihr diese gar nicht laden müssen. Logitech selbst spricht von 70 Tagen Akkulaufzeit. Es ist noch etwas früh diesen Wert zu bestätigen, aber auch die alte MX Master hat schon gut einen Monat gehalten.

Die MX Master 2S verfügt über sechs Tasten, neben den Maustasten ist natürlich das Scrollrad drückbar und am linken Rand befinden sich drei weitere Taste. Neben den üblichen vor/zurück Tasten befindet sich unter der Daumenablage eine weitere Taste. Keine Sorge diese Taste ist recht Fest, ein unabsichtliches Drücken beim Ablegen des Daumens ist ausgeschlossen.

Hinter dem Scrollrad ist eine weitere Taste, welche ich aber nicht mitgezählt habe. Diese Taste ist für das frei rotierende Scrollrad, ein weiteres von mir sehr geschätzte Feature!

Im normalen Betrieb besitzt das Scrollrad die üblichen Abstufungen. Diese sind bei der MX Master 2S auch sehr gut gewählt und fühlen sich auch gut an.

Dreht Ihr aber das Mausrad sehr schnell, wechselt dieses automatisch in einen frei rotierenden Modus. Hier fallen diese Abstufungen weg und das Rad dreht einige Sekunden nach. Sehr praktisch wenn man bei irgendwelchen Listen schnell hin und her scrollen möchte.

Ich habe bei noch keiner Maus zuvor (außer der MX Master 1) gesehen das es solch einen „on the Fly“ Wechsel zwischen normalen Mausrad und freilaufenden Mausrad gibt. Hierbei ist auch das Tempo für den Wechsel sehr gut gewählt. Man muss schon wirklich wollen, dass sich das Rad schnell dreht.

Alternativ kann man auch die Taste hinter dem Mausrad drücken, diese wechselt das Rad dauerhaft in den freilaufenden Modus. In der Maus scheint es wirklich eine Art Motor zu geben, welcher sich um das hin -und herschalten kümmert.

Die Logitech MX Master 2S verfügt über ein zweites Scrollrad am Daumen, das horizontal scrollt. Dies ist damit für beispielsweise Video Timelines sehr praktisch.

Links MX Master 2S, Rechts MX Master „1“

Dieses Scrollrad verfügt über keine Abstufungen, ist aber auch nicht freilaufend, sondern besitzt einen recht hohen Drehwiderstand.

 

Verbindung der Maus

Bei der Logitech MX Master 2S handelt es sich um eine kabellose Maus. Diese lässt sich entweder über den beiliegenden Logitech Universal Empfänger nutzen oder via Bluetooth.

Damit ist die MX Master 2S perfekt für die Nutzung an Notebooks! Etwas was der MX Master mindestens genauso gut liegt, ist die Mulit Device Nutzung.

Ihr habt auf der Unterseite eine Taste, mit welcher Ihr die MX Master 2S durch drei Profile schalten könnt. Es ist also möglich drei Geräte gleichzeitig via Bluetooth mit der Maus zu koppeln und dann einfach mit einem Tipp das jeweilig zu bedienende Gerät auszuwählen.

Das ist ein klasse Feature solltet Ihr mehrere Notebooks oder Tablets haben! Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte ich im Übrigen keine, zu mindestens keine, welche ich auf die Maus zurückführen kann.

Bei meinem Dell XPS 13 kam es ab und zu mal zu kurzen Hängern, diese dauerten vielleicht eine Sekunde und waren meist kurz nach dem Aufwachen aus den Standby Modus. Dies ist aber in keiner Weise tragisch und liegt vermutlich am Notebook Bluetooth Modul!

Bei meinem Razer Blade konnte ich hingegen überhauptkeine Probleme mit der Bluetooth Verbindung vermelden. Ähnliches gilt auch mit dem beigelegten USB Empfänger.

Verzögerungen oder Ähnliches waren ebenfalls nicht bemerkbar.

 

Druckpunkt und Tracking

Wie sieht es mit dem Druckgefühl der Tasten aus? Die Maustasten besitzen einen angenehmen Druckpunkt. Diese besitzen nicht zu viel Widerstand sind aber auch nicht zu leichtgängig. Allerdings würde ich auch nicht sagen, dass hier Logitech auf irgendwelche speziellen Taster setzt. Das Klicken fühlt und hört sich sehr „normal“ an, das meine ich nicht negativ. Wer hier aber für 100€ auf ein völlig neues Druckgefühl hofft wird vermutlich enttäuscht. Die seitlichen Daumentasten sind ebenfalls Standard.

Positiv ist der neue Sensor der Logitech MX Master 2S, dieser schafft jetzt 4000DPI. Verglichen mit einigen Gaming Mäusen welche über 10000DPI schaffen, klingt das jetzt sicherlich weniger imposant.

Aber der DPI Wert bedeutet nicht, dass ein Sensor „präziser“ ist, sondern dies regelt lediglich die Geschwindigkeit des Mauszeigers, also wie weit Ihr die Maus bewegen müsst um eine gewisse Strecke auf dem Monitor zurückzulegen.

Vermutlich wird die Mehrheit der Nutzer irgendwas zwischen 800 und 2000 DPI nutzen. Die „alte“ Logitech MX Master hatte lediglich 1600DPI, dies reichte zwar, aber bei meinem 4K Monitor war mir die Maus doch etwas langsam.

Hier bietet die Logitech MX Master 2S deutlich mehr Flexibilität, ohne die Mausbeschleunigung nutzen zu müssen.

Der Sensor der Logitech MX Master 2S ist von Logitech stark auf die Nutzung auf diversen Untergründen getrimmt. Daher ist es auch keine Überraschung das sich die Maus sowohl auf einem Mauspad wie auch auf einem nackten Schreibtisch sehr wohlfühlt.

Das Tracking der Maus ist ausgezeichnet! Ja natürlich der Sensor ist nicht auf Gaming getrimmt und hier gibt es ganz klar noch präzisere Mäuse aber für den normalen Hobby- Gamer reicht die Logitech MX Master 2S auch vollkommen aus!

 

Software und Logitech Flow

Die Logitech MX Master 2S setzt auf eine etwas andere Software als viele Logitech Produkte. Im Gegensatz zur beispielsweise Gaming Serie wo sich Logitech Headsets, Mäuse und Tastaturen mit einem Programm steuern lassen, besitzt die MX Master 2S ein komplett eigenes Programm.

Dieses erlaubt es sämtliche Tasten an der 2S um zu belegen. Hierbei sind nicht nur einfache Belegungen möglich wie „drücke A“ sondern auch das Ausführen von Programme, eine Gesten Steuerung, Anzeigen des Desktops usw.

Das Einzige was nicht möglich ist, sind komplexere Makros. Diese scheinen der Gaming Serie vorbehalten zu sein.

Ebenfalls in der Software lässt sich die Geschwindigkeit des Mauszeigers verstellen und das freiscrollende Mausrad. Hier kann man beispielsweise die Geschwindigkeit festlegen ab wann das Rad vom Normalen auf den freilaufenden Modus wechseln soll.

Ebenfalls in der Software findet man Logitech Flow. Logitech Flow ermöglicht es die Maus an mehreren Rechnern gleichzeitig zu nutzen. Habt Ihr neben Euren Desktop noch ein Notebook stehen ist es möglich die Maus einfach auf das Notebook herüberzuziehen wie bei einem Multimonitor Set-up. Hierbei wird das Maussignal übers Netzwerk übertragen.

Aber nicht nur das Signal, sondern auch beispielsweise Dateien in der Zwischenablage werden von der Flow Software auf den zweiten Computer herübergeholt.

Dies kann ein extrem praktisches Feature sein! So etwas kann man zwar auch über beispielsweise Synergy lösen, aber natürlich so ein Feature in der Maus bzw. der Software eingebaut ist natürlich klasse.

In der Praxis funktioniert dies auch ganz ordentlich, wenn auch eine leichte Verzögerung spürbar ist. Auf dem zweiten Rechner wollt Ihr also nicht gleichzeitig spielen.

 

Fazit

Logitech kann man zur MX Master 2S einfach nur beglückwünschen! Man ist hier so nah wie noch nie zuvor an der perfekten Computer Maus.

Dies beginnt bei der aus meiner Sicht hervorragenden Form. Die Maus liegt selbst bei größeren Händen wirklich gut in der Hand aufgrund ihres ergonomischen Designs. Auch die verwendeten Materialien sind Top! Ich kann natürlich noch nichts zur langfristigen Nutzung der MX Master 2S sagen, aber bei meiner alten MX Master gab es nach über einem Jahr täglicher Nutzung keinerlei Abrieb oder sonstige Schönheitsfehler.

Da das Gehäuse bei der MX Master und MX Master 2S das so ziemlich gleiche ist, nehme ich an, dass auch die 2S ähnlich gut altern wird.

Logitech MX Master 2S im Test

Neben dem grundsätzlichen Handgefühl sind bei der MX Master 2S gerade die „Sonstigen“ Features sehr wichtig. Damit meine ich primär die Freiheit bei der Wahl der Verbindung. Bluetooth fürs Laptop und der Funk Empfänger für den Desktop. Hierbei lassen sich aber bis zu drei Bluetooth Geräte gleichzeitig mit der Maus koppeln, welche sich über die Taste auf der Unterseite Auswählen lassen.

Gerade die Bluetooth Verbindung war DAS Feature der MX Master 1 und auch der neuen 2S. Es gibt nicht so viele gute Bluetooth Mäuse auf dem Markt und immer einen Empfänger in seinem Notebook Stecken zu haben ist auf gut Deutsch auch meist „Scheiße“. Habt Ihr integriertes Bluetooth? Super kein Empfänger notwendig! Hat Euer Desktop kein Bluetooth? Dann liegt der passende USB Empfänger mit im Lieferumfang.

Wollt Ihr zwei oder drei Geräte gleichzeitig mit der Maus steuern? Mit Logitech Flow ist dies möglich. Mithilfe von Logitech Flow lässt sich das Maus Signal über das Netzwerk auf einen zweiten Computer übertragen. So kann man mit der Maus zwischen zwei Computern hin- und herspringen, ähnlich wie bei einem Multimonitor Set-up. Auch Copy Paste Informationen werden übertragen. Das ganze ist natürlich eine Kopie von Synergy, aber ich will mich über zusätzliche Features nicht beschweren.

Neben den diversen Features hat Logitech der MX Master 2S auch einiges an Tasten inklusive einem auf Wunsch freilaufenden Scrollrad verpasst, welches bei langen Listen einfach ein Segen ist.

Kommen wir aber zu einem Kritikpunkt der MX Master 2S. Diese eignet sich nur bedingt für Gaming. Damit will ich nicht sagen, dass diese sich gar nicht für Gaming eignet, aber sicherlich gibt es für 100€ bessere Mäuse für „Pro-Gamer“. Hierbei wirken aber ein paar Einschränkungen, gerade was die Software angeht, leider etwas künstlich. Ich vermute Logitech wollte mit der MX Master die eigene Gaming Linie nicht untergraben.

Rein technisch gesehen kann ich keine Kritik äußern. Mit 4000DPI ist der Sensor der MX Master 2S signifikant schneller als der der MX Master 1, gerade bei 4K Monitoren ist das doch ein deutlicher Vorteil. Auch das Tracking des Sensor ist auf allen getesteten Oberflächen tadellos und präzise.

Selbst die Bluetooth Verbindung, oder die Verbindung zum beiliegendem Empfänger, ist 1a. Eine merkbare Verzögerung konnte ich nicht feststellen. Klar, wer wirklich die aller beste Reaktionszeit will, sollte zur G900 greifen, aber grundsätzlich reicht die MX Master 2S für „normales“ Gaming vollkommen aus. Für Pro-Gamer mag das aber wie gesagt anders aussehen.

Kommen wir zum Abschluss, ich liebe die Logitech MX Master 2S! Anders kann ich es auch nicht sagen, für mich ist diese die ultimative allround Computermaus für normales Arbeiten, Video/Foto Bearbeitung und gegebenenfalls auch leichtes Gaming.

Natürlich der Preis ist mit über 100€ schon verdammt hoch für eine Maus, aber die Logitech MX Master 2S ist auch ziemlich gut. Klar man zahlt hier einen dicken Aufpreis für die diversen Luxus Features, mir ist es das Wert, ob das auch für Euch gilt, müsst Ihr selbst entscheiden. Für 100€ kann man auch drei vernünftige normale Mäuse bekommen.

PS. Lohnt der Umstieg von der Logitech MX Master 1 auf die 2S? Nein, außer Ihr braucht die hören DPI! Die 2S ist wirklich nur eine überarbeitete Version mit dem neuen Flow Feature und der höheren Abtastrate!

Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub im Test (USB 3.0, HDMI, SD Karten Leser)

USB C ist gekommen um zu bleiben und dabei alle anderen Ports und Anschlüsse zu ersetzen. Je nach Hersteller ist dies natürlich schon passiert. Apple setzt nur noch auf USB C und auch viele andere Hersteller beginnen zwar etwas vorsichtiger mit dem Umstieg, aber sie beginnen.

Leider kann man im Alltag meist doch nicht ganz auf andere Ports verzichten. Es neigen auch immer mehr Hersteller dazu auf den Speicherkartenleser zu verzichten. Dies ist etwas, was ich fast täglich benötige.

Daher wurde es Zeit für einen Adapter für mein Razer Blade und Apple MacBook Pro. Hier macht es natürlich am meisten Sinn auf einen „Multi Port“ Adapter zu setzen, welcher mehr als nur eine Handvoll USB Ports mitbringt.

Da sich bei mir alle gekauften Produkte auch immer für einen Test eigenen müssen, viel meine Wahl auf den noch etwas unbekannteren AUKEY CB-C59 Adapter. Dieser bietet drei USB Ports, einen HDMI Port, einen Speicherkartenleser und einen zusätzlichen USB C Port.

Also im Grunde alles was man im Alltag benötigt. Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub für rund 50€ überzeugen kann!

 

Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub im Test

Ich glaube, es ist recht offensichtlich, dass der AUKEY CB-C59 sich natürlich primär an Apple MacBook Besitzer richtet. Das Gehäuse des Hubs besteht aus Aluminium, welches von seiner Oberfläche durchaus dem eines MacBooks ähnelt.

Der HUB besitzt hierbei ein recht flaches und kompaktes Gehäuse, das gerade so den diversen Ports Platz bietet.

Angeschlossen wird der AUKEY CB-C59 über ein kurzes fest integriertes USB C Kabel. Dieses macht einen vernünftigen Eindruck, allgemein gefällt mir der AUKEY HUB sehr gut!

Lediglich der Knickschutz des USB C Kabels könnte etwas eleganter ins Gehäuse integriert werden.

Kommen wir zu dem Wichtigen, den Ports. Auf der Front finden wir einen SD Kartenleser und einen separaten microSD Karten Leser wie auch zwei USB 3.0 Ports.

Auf der Rückseite findet sich ein HDMI Port, ein weiterer USB 3.0 Port und ein USB C Eingang.

Letzterer soll dem Durchschleifen von Power dienen, sodass Ihr Euer Laptop auch gleichzeitig laden könnt.

 

In der Praxis

Beginnen wir mit der Nutzung am MacBook Pro. Ich habe den AUKEY CB-C59 USB Type C Hub mit einem Apple MacBook Pro 13 Zoll mit Touch Bar getestet.

Laden über den USB C Eingang funktioniert mit vollem Tempo, USB Ports und Kartenleser funktionieren, HDMI Port funktioniert auch mit 4K Signal.

Soweit Funktion am Mac zu 100% gegeben.

Wie sieht es an einem Windows Notebook aus? Hierfür habe ich ein Dell XPS 13 getestet. Ähnliches Spiel wie beim Mac. Laden über den USB C Port funktioniert, HDMI Port funktioniert, USB 3.0 Ports und auch der Kartenleser funktionieren.

Damit volle Punktzahl was die Funktionen angehen!

Aber wie sieht es im Detail aus? Beginnen wir bei den USB 3.0 Ports. Über diese, in Kombination mit dem Dell XPS 13, konnte ich rund 400MB/s(schreibend) und 300MB/s(lesend) übertragen, also das so ziemlich maximale Tempo.

Der USB C Eingang (auf der Rückseite des HUBs) hingegen scheint nur mit USB 2.0 angebunden zu sein. Das macht aber auch „Sinn“ dieser USB C Port soll ja nur das gleichzeitige Nutzen und Laden ermöglichen.

Bleibt noch der SD Kartenleser. Leider gibt es hier eine Enttäuschung, dieser scheint nur mit USB 2.0 angebunden zu sein. Ich erreichte in der Spitze rund 37MB/s Übertragungsrate, schade.

 

Fazit

Der AUKEY CB-C59 USB Type C Hub* macht einen hervorragenden Job! Der Hub ist gut verarbeitet, sieht klasse aus und funktioniert wie beworben!

Selbst der HDMI Ausgang funktioniert, sowohl an meinem MacBook Pro wie auch an meinem Dell XPS, tadellos.

Auch die USB 3.0 Ports sind mit einem ordentlichen Tempo (300/400MB/s) angebunden und das passthrough Laden funktioniert.

Der einzige Kritikpunkt ist der Kartenleser, welcher leider nur mit USB 2.0 angebunden ist und auf rund 37MB/s limitiert ist.

Sollte Euch dies nicht allzu sehr stören, kann ich ohne Probleme eine Empfehlung für den AUKEY CB-C59 aussprechen! Gerade weil der Preis für das Gebotene mit rund 50€ nicht zu hoch ist.

Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose mit Apple Homekit Support

Smart Home ist in aller Munde, hat aber aktuell Probleme sich so recht durchzusetzen. Womit steigt man als normaler Nutzer ein, wenn man sich für Smart Home interessiert?

Ein guter Einstig sind smarte Steckdosen! Diese sind oftmals ausgesprochen funktional, nützlich und auch nicht zu teuer.

Hier gibt es diverse Modelle von AVM, TP-Link und Co. Nun bin ich aber über ein sehr interessantes Modell des Hersteller Koogeek gestolpert.

Dieses bietet neben der üblichen App Steuerung eine Strommessfunktion, einen Timer und Apple HomeKit Support an!

Gerade letzterer ist eine Seltenheit. Hinzu kommt der Preis von rund 40€ welcher auch nicht zu hoch ist, zumindestens auf den ersten Blick.

Aber kann die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose mit Apple Homekit Support im Test überzeugen? Finden wir dies heraus!

 

Der Koogeek P1EU Plug im Test

Der Koogeek P1EU ist eine Art Zwischenstecker, welcher zwischen die Steckdose und den gewünschten Verbraucher gesteckt wird.

Hierbei ist diese natürlich etwas größer, aber für eine „Smarte“ Steckdose immer noch recht klein. Vergleichbare Modelle von AVM oder TP-Link sind durchaus ein Stück größer. Natürlich verfügt der Koogeek P1EU Plug über unseren normalen Schuko Stecker und Port auf der Oberseite.

Hierbei ist der Adapter auf bis zu 2500W spezifiziert, was für so ziemlich alles außer einen Grill ausreichen sollte(CE Zeichen ist vorhanden). Rein optisch ist der Koogeek P1EU Plug sehr unauffällig gestaltet.

Dieser besitzt ein einfaches weißes Hochglanzgehäuse mit lediglich einer Status LED auf der Front und einem Schalter auf der Oberseite.

Der Schalter auf der Oberseite kann die Steckdose „manuell“ einschalten/ausschalten falls mal das Smartphone nicht greifbar ist.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung und Installation der Koogeek smarten Steckdose variiert etwas je nachdem ob Ihr IOS oder Android nutzt.

Da eins der Hauptmerkmale der Koogeek P1EU der Apple HomeKit Support ist, werde ich für diesen Test auch primär IOS verwenden.

Beginnt mit dem Herunterladen der Koogeek App aus dem App Store. Nach dem Start müsst Ihr Euch in der App ein Konto anlegen.

Ist dies geschafft, beginnt die eigentliche Einrichtung. Wählt das „+“ zum Hinzufügen eines neuen Gerätes aus. Die App wird nun die Steckdose automatisch suchen, diese sollte natürlich mit dem Strom verbunden sein. Wurde diese gefunden muss der Code an der Seite eingescannt werden.

Aufgrund des HomeKit Supports wird die Koogeek P1EU sogar automatisch in die Home App eingetragen.

Leider scheint eine Mix- Nutzung aus IOS und Android nicht ohne Weiteres möglich zu sein. Ist die Koogeek Steckdose einmal mit Apple HomeKit verbunden, scheint diese sich nicht mehr unter Android ansprechen zu lassen (außer diese wird zurückgesetzt).

 

Features und Funktionen

Was kann die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose denn so alles? Beginnen wir mit dem Basic Feature, Ihr könnt diese an und ausschalten.

Dies kann über die Koogeek App, Apple HomeKit (und damit auch über Siri), an der Steckdose direkt oder über Amazon Alexa passieren. Wichtig, aktuell scheint der Amazon Echo/Alexa Support noch nicht in Deutschland zu funktionieren! Dies kann und wird sich aber hoffentlich bald ändern.

Solltet Ihr beispielsweise ein Lampe auf der anderen Seite des Raums haben, oder an einem schlecht erreichbaren Ort, könnt Ihr diese über die smarte Steckdose problemlos ein/ausschalten.

Aber natürlich nur das ein/ausschalten ist nicht alles, was die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose kann.

Kennt Ihr noch diese furchtbaren Steckdosen Timer, bei welchen es ewig gedauert hat diese zu programmieren? Der Koogeek P1EU Plug besitzt ebenfalls eine Timer Funktion, komfortabel und einfach in der App einzustellen!

Hier lassen sich bis zu Sieben Ereignisse hinterlegen. Ein Ereignis wäre beispielsweise um 9 Uhr einschalten und um 18 Uhr abschalten. Diese Einstellungen lassen sich auch mehreren Tagen zuordnen. So wäre es also möglich, samstags oder Sontags andere Zeiten zu hinterlegen.

Das dritte wichtige Feature ist der Energie Monitor. In der App könnt Ihr jederzeit auslesen, wie viel Strom über die Steckdose verbraucht wird! Hierbei erstellt diese auch Graphen über den Energieverbrauch über mehrere Tage hinweg.

Sehr nützlich wenn man einmal überprüfen möchte, was der Fernsehschrank oder der Computer an Strom frisst. Allerdings ist die Messgenauigkeit nicht perfekt. Bei einer mittleren bis großen Last konnte ich eine Messgenauigkeit von ca. -+10% feststellen. Für den Alltag ist das sicherlich ausreichend! Bei kleineren Lasten sank die Messgenauigkeit etwas, zum Standby Verbrauch messen ist der Koogeek P1EU Plug also nur bedingt geeignet.

Ein wichtiges Thema ist sicherlich auch wie viel Energie die smarte Steckdose selbst frisst. Ausgeschaltet benötigt diese ca. 1Watt, eingeschaltet ca. 1,6W. Dafür, dass diese dauerhaft mit dem WLAN verbunden ist, sind das brauchbare Werte!

 

Fazit

Daumen hoch für die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose! Primär dann wenn Ihr Apple Nutzer seid! WLAN Steckdosen mit HomeKit Support sind eh schon recht selten und da ist es doch erfreulich das die Umsetzung hier recht gut ist!

Die Steckdose bietet neben HomeKit die drei wichtigen Funktionen, ein/aus, Timer und Energie Monitor! Alle drei Funktionen sind soweit gut umgesetzt und in der Praxis problemlos nutzbar.

Zwar gibt es sicherlich bei der App noch ein wenig Luft nach oben und ganz besonders bei der Multiplattform Nutzung (Android und IOS gleichzeitig) Aber gerade für reine IOS Nutzer kann ich eine volle Empfehlung aussprechen!

Für rund 40€ ist die Koogeek P1EU Plug WLAN Steckdose ein sehr fairer Deal!

Gewinnspiel Vernee Thor E Smartphone! (Vielen Dank an Gearbest)

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Gewinnspiel. Freundlicherweise hat Gearbest angeboten ein Vernee Thor E unter meinen Lesern zu verlosen.

Bei dem Vernee Thor E handelt es sich um ein schickes Android 7.0 Smartphone mit 3GB RAM und Octa Core SoC.

Interesse?

 

Wer ist Gearbest?

Erst einmal ein paar Worte zu Gearbest, dafür gibt es für Euch ein Smartphone zu gewinnen.

Wer oder was ist Gearbest?  Gearbest ist ein chinesischer Online Händler, welcher es in kurzer Zeit schon sehr weit nach oben gebracht hat.

Dies liegt unter anderem an der großen Auswahl und den zumeist top Preisen. Jedoch dies ist nicht mal das was ich so sehr an Gearbest schätze.

Wenn man aus Asien bestellt, muss man sich leider sehr oft mit dem Zoll rumschlagen, was Zeit und Nerven kostet.

Gearbest bietet aber mit dem Germany Express eine Versandmethode an, die es erlaubt beliebig viele und teure Produkte aus Asien zu bestellen und das ohne Ärger mit dem Zoll oder sonstige Gebühren!

Die Artikel landen erst einmal bei einem europäischem Logistik Unternehmen, das sich um die Zollabwicklungen kümmert und dann die Produkte an Euch weiterschickt.

Dies habe ich dutzende Male in Anspruch genommen und es hat jedes Mal gut funktioniert.

Die Lieferdauer liegt so auch bei verhältnismäßig geringen 12-18 Tagen (aus meiner Erfahrung).

Daher, wenn Ihr dort kauft,# nicht vergessen den Germany Express an der Kasse auszuwählen!

Von daher ich kann meine Hand für diesen Händler ins Feuer legen. Schaut also mal rein ob vielleicht bei den aktuellen Angeboten auch etwas Interessantes für Euch dabei ist.

 

Wie teilnehmen?

Liked diesen Beitrag und die Techtest.org Seite auf Facebook. Ein Kommentar wäre ebenfalls klasse und würde es leichter machen Euch zu kontaktieren (ich kann Euch nur bei einem Kommentar direkt über den Techtest Facebook Account anschreiben).

Facebook-2

Jedoch ist ein Kommentar natürlich nicht verpflichtend.

 

Dauer und Ablauf

Das Gewinnspiel startet am 01.07.17 und endet am 14.07.17

Der Gewinner wird dann von mir ausgelost und erhält entweder von meinem privaten Account (Michael Barton) oder vom Techtest Account (ich kann Euch über diesen nur anschreiben wenn Ihr einen Kommentar hinterlassen habt) eine Nachricht, auf welche Ihr mir bitte innerhalb von 3 Tagen Eure Adresse zusendet.

An diese Adresse wird dann Gearbest das Smartphone senden.

 

Der Gewinn

Der Gewinn ist ein Vernee Thor E, welches natürlich sämtliche deutsche Netze unterstützt.

Das Smartphone hat einen Wert von rund 100€, bietet dafür aber mit Android 7.0, 3GB RAM, 16GB Speicher und Octa Core SoC eine sehr ordentliche Leistung.

 

Datenweitergabe

Ich speichere Eure Daten nicht, auch werden diese nicht für irgendwelche anderen Aktionen weitergehend genutzt.

Lediglich werden diese an Gearbest bzw. das Logistik Unternehmen, welche für die Zustellung des Gewinns zuständig sind, weitergegeben.

 

Gewinnspiel 

Allgemein

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.

Teilnahmeberechtigung

Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).

Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages.

Gewinn

Vernee Thor E

Die Gewinner werden per Privatnachricht über Facebook benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.

Zeitraum
Vom 01.07.17 bis zum Abend des 14.07.17

Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.

Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.

Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.

Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen

Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Die TaoTronics TT-BH16 Bluetooth Ohrhörer im Test, die beste günstigen Bluetooth Ohrhörer!

Gute Bluetooth Ohrhörer von großen Herstellern kosten in der Regel zwischen 70€ und 150€. Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics sind da um einiges günstiger und sicherlich für den „normalen“ Nutzer mit Ihren 20-30€ sehr viel interessanter.

Dass asiatische Hersteller neue Bluetooth Ohrhörer auf den Markt bringen, ist ja nichts Neues, jedoch zählten TaoTronics Bluetooth Ohrhörer in der Vergangenheit definitiv zu den besten Modellen ihrer Preisklasse.

Die TT-BH16 sind hierbei das neuste und in der Theorie damit auch das beste Modell von TaoTronics.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen bzw. anhören wie sich die TaoTronics TT-BH16 im Test schlagen!

 

Die TaoTronics TT-BH16 Bluetooth Ohrhörer im Test

Die TaoTronics TT-BH16 sind auf den ersten Blick recht klassische Bluetooth Ohrhörer. Es handelt sich bei diesen um zwei in-Ear Ohrstöpsel welche über ein Kabel, das im Nacken verläuft, verbunden werden.

Die Ohrstöpsel sind hierbei nicht winzig aber auch nicht übermäßig groß. Verglichen mit normalen kabelgebundenen Ohrhörern sieht man aber, dass in den Ohrstöpsel zusätzliche Elektronik bzw. Akkus verbaut sind, welche diese größer erscheinen lassen.

Die Ohrhörer bestehen aus einfachem matten Plastik und besitzen auf der Rückseite lediglich das TaoTronics Logo, das aber kaum sichtbar ist. Im Großen und Ganzen sind die TT-BH16 sehr schlichte Ohrhörer.

Bonus Punkte bekommen diese für die Integration eines Magneten auf der Rückseite. Dieser erlaubt es einem die Ohrhörer bei Nichtbenutzung zusammenzuheften, so können diese nicht vom Hals rutschen.

Im Alltag ist dies ein sehr praktisches Feature!

Ein Stück weit unterhalb des rechten Ohrstöpsel ist im Kabel eine Kabelfernbedienung integriert. Diese besitzt ein Mikrofon, drei Tasten und den microUSB Ladeport.

Über Letzteren lässt sich der Akku der Bluetooth Ohrhörer wiederaufladen. Dieser soll laut TaoTronics rund 7 Stunden halten. Praktisch rechnet je nach Musik und Lautstärke mit 6-8 Stunden, was okay ist!

Bei den Tasten handelt es sich natürlich um eine Multifunktionstaste, welche die Ohrhörer einschaltet, ausschaltet, Musik pausiert, fortsetzt usw. wie auch zwei Tasten, die der Lautstärkeregulierung dienen.

Die beiden Lautstärketasten können auch beim Gedrückthalten Musik vor und zurück spulen.

 

Tragekomfort

Beim Tragekomfort kommt es natürlich immer ein gutes Stück auf den persönlichen Geschmack an. TaoTronics setzt bei den TT-BH16 auf ein recht klassisches Design und Formfaktor. Die Ohrhörer sind hierbei weder übermäßig dick, noch besonders lang.

Dennoch hat TaoTronics diesen so genannte Ohrhaken verpasst. Dies sind kleine Gummibügel, die  für einen besseren halt im Ohr sorgen.

Das funktioniert auch bei den TT-BH16 sehr gut! Die Ohrhörer sitzen wirklich bombenfest in den Ohren, Sport oder Joggen gehen, wäre hier keinerlei Problem.

Mir sitzen hierbei die TT-BH16 fast schon etwas zu fest in den Ohren, sodass diese unbequem sind. Jedoch durch das Entfernen der Ohrhaken konnte ich dieses Problem lösen, die Ohrhörer sitzen für den Alltag immer noch gut und vor allem bequem in meinen Ohren.

Alternativ kann man sicherlich auch die kleineren mitgelieferten Ohrhaken nutzen. Letztendlich kommt das aber auf die Ohren an.

Ich würde den Tragekomfort der TaoTronics TT-BH16 als „Standard“ einstufen.

 

Klang

Das Wichtigste ist ohne Frage wie die TaoTronics TT-BH16 klingen. Sagen wir es so TaoTronics hat ein Händchen dafür gute Bluetooth Ohrhörer zu bauen!

Die TT-BH16 besitzen einen lebendigen und kräftigen Klang ohne dabei übertrieben oder unsauber zu klingen.

Der Bass hat also einen guten Punch und Tiefgang, ist aber auch nicht „extrem“. Ich habe also durchaus Bluetooth Ohrhörer mit noch mehr Bass gehört.

Allerdings denke ich, dass die Bassmenge hier ziemlich ideal ist. Der Bass klingt lebendig und spaßig aber überschattet die restliche Musik nicht.

Höhen sind soweit klar und sauber, aber auch nicht übermäßig brillant. Ich bin mit diesen vollkommen zufrieden, jedoch ist das der Punkt an dem ich am ehesten einen Unterschied zu 100€ Bluetooth Ohrhörern höre. Der Bass hingegen ist kaum schlechter als bei deutlich teureren Modellen.

Was die TaoTronics TT-BH16 sehr gut machen, sind die Mitten! Die TT-BH16 entzerren Klang sehr gut! Beispielsweise die TaoTronics TT-BH15 klingen wesentlich enger und „kleiner“ als die BH16.

Daher sind gerade Stimmen und Gesang bei den TT-BH16 doch ein gutes Stück voller als bei vielen Konkurrenten dieser Preisklasse.

Allgemein bieten die TaoTronics TT-BH16 eine gute Klangfülle. Ich will nicht sagen, dass man hier auf High End Level ist aber der Unterschied zu High End Bluetooth Ohrhörern ist deutlich kleiner als man anhand des Preises erwarten würde.

Auch die Detail Wiedergabe ist gut, gerade dafür das man diese nicht künstlich durch „besonders klare Höhen“ puscht( wenn die Höhen bei Kopfhörern besonders stark angehoben werden erzeugt das oftmals den Eindruck, dass diese detaillierter spielen, als es eigentlich der Fall ist).

Rauschen oder Kompressionsartefakte aufgrund der Bluetooth Verbindung konnte ich keine feststellen. Auch war die Bluetooth Verbindung mit meinem LG G6 sehr stabil und konstant.

 

Fazit

Bluetooth Ohrhörer von TaoTronics sind in der Einsteigerklasse generell sehr stark. Die TaoTronics TT-BH16* führen hierbei das Lineup von TaoTronics an.

Die Ohrhörer können durch einen kräftigen Klang mit gutem Bass und einer guten Klangfülle punkten. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten sind sogar die Mitten ordentlich, was gerade bei der Darstellung von Stimmen sehr hilft.

Nein die TaoTronics TT-BH16* können nicht mit 100€+ Bluetooth Ohrhörern wie den Teufel MOVE BT mithalten, aber für gerade mal 30€ sind diese doch dichter an der High Klasse als man es denken könnte.

Von daher eine absolute Kaufempfehlung für alle Nutzer die einen guten Klang wollen, aber auch nicht bereit sind dreistellige Summen für Ohrhörer auszugeben.

Die TaoTronics TT-BH16* sind die perfekten Bluetooth Ohrhörer für den Normalnutzer! Dies liegt nicht nur am Klang, sondern auch am Tragekomfort, welcher selbst für den Sport passt, wie auch an der soliden Akkulaufzeit und der brauchbaren Haptik.

Für 30€ kann man nicht mehr erwarten und wird auch anderswo nicht mehr bekommen, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt!

Vielleicht fragt Ihr Euch nun lieber die TaoTronics TT-BH15 oder die TT-BH16? Die TT-BH15 sind etwas Bass mächtiger, für den ein oder anderen vielleicht auch etwas zu viel des Guten, die TT-BH16 sind dafür deutlich stärker was Mitten und die generelle Klangfülle angeht.

Ich würde vermutlich die TT-BH16 nehmen, solltet Ihr allerdings viel House, Electro, Drum and Bass hören, könnten vielleicht die TT-BH15 besser sein. Für Pop, Rock, Metal würde ich aber eher zu den TT-BH16 raten.

Die Anker 2nd Gen Astro 6700mAh Powerbank im Test

Die 2nd Gen Astro ist Ankers Flaggschiff Powerbank in der kompakt Klasse. Diese soll durch eine hohe Leistung in einem kompakten Gehäuse punkten können.

Natürlich dies ist etwas, was viele Hersteller versprechen, aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann die 2nd Gen Astro mit gewohnter Anker Qualität im Test überzeugen?

Dies gilt es in einem Test herauszufinden!

 

Die Anker 2nd Gen Astro 6700mAh Powerbank im Test

Die 2nd Gen Astro ist eine ziemlich kompakte Powerbank. Der Vergleich von Anker mit einem Müsliriegel ist durchaus berechtig. Genau genommen ist ein normaler Müsliriegel sogar etwas größer, dafür aber weniger dick.

In der Praxis ist hierdurch die Powerbank ideal für den Alltag, wenn man keinen großen Klotz an Batterie mit sich herumschleppen möchte.

Auch in der Hosentasche findet die 2nd Gen Astro problemlos Platz. Beim Gehäuse setzt Anker auf ein Softtouch Plastik, welches sich auch relativ resistent gegenüber Fingerabdrücken und Kratzern zeigt, aber wenn einmal Fingerabdrücke drauf sind, sind diese meist nur sehr schwer wieder zu entfernen.

Auf der Front der Powerbank sind die beiden Anschlüsse zu finden. Hierbei handelt es sich um einen USB Ausgang wie auch um einen microUSB Eingang.

Der USB Ausgang verfügt über 2A Leistung und Ankers PowerIQ Technologie. Letztere soll das angeschlossene Smartphone erkennen und dementsprechend den Ladevorgang anpassen.

Der microUSB Eingang hingegen soll lediglich 1,2A aufnehmen können, dies ist etwas wenig für meinen Geschmack.

Die 2nd Gen Astro Powerbank verfügt noch über eine kleine Besonderheit. Die Powerbank besitzt keinen Einschalter, dafür allerdings einen Lagesensor. Wird die Powerbank also bewegt schaltet sich diese ein.

Ebenfalls werden die 10 Status LEDs auf der Oberseite aktiviert. Diese sind sehr nützlich für ein genaues Ablesen des Ladestands und sehen zudem auch cool aus.

Allerdings hat dieses Prinzip auch einen Nachteil, die Powerbank schaltet sich beim Herumtragen ununterbrochen an. Dies ist an sich nicht schlimm aber kostet jedes Mal sicherlich ein paar mAh Kapazität für das Einschalten der LEDs und der internen Elektronik.

Ich fürchte Anker wollte hier einfach ein „Cooles“ Feature integrieren, nicht weil dieses besonders nützlich ist, sondern einfach um ein weiteres Feature zu haben.

Ein normaler Einschalter hätte sicherlich den Job genauso gut wenn nicht sogar besser erfüllt. Probleme, dass die Powerbank sich nicht einschaltet, hatte ich keine. Diese reagiert eher etwas überempfindlich. Bei Inaktivität schaltet sich diese natürlich nach ein paar Sekunden wieder ab.

 

Wie teste ich?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbank bis sie sich von alleine abschaltet oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt, dann wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen.

So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

testsetup-1

Das gemessene Ergebnis in mW rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V bezieht.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Ich nutze für den Ladetest an einem iPhone das Originalkabel, für sonstige Ladetests verwende ich ein Referenzkabel und ja das verwendete Kabel hat einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit siehe HIER.

Weitere Informationen zum aufladen via USB, USB Power Delivery oder Quick Charge HIERHier geht es zur aktuellen Powerbank Bestenliste von Techtest.org. 

 

Messwerte

Beginnen wir wie üblich mit der Kapazität. Anker verspricht hier 6700mAh, messen konnte ich 18,231Wh bzw. 4927mAh.

Dies entspricht rund 73% der Herstellerangabe. Puh dies ist etwas wenig. Es ist normal das eine Powerbank ca. 10-20% weniger Kapazität hat als angegeben.

Dies liegt einfach daran, dass die Herstellerangabe die Kapazität der Akkuzellen beschreibt und nicht die eigentliche Kapazität der Powerbank im ganzen.

Beim Entladen entsteht immer eine gewisse Verlustleistung  in beispielsweise der Form von Wärme, daher sind nicht 100% der Kapazität effektiv nutzbar.

In der Regel sage ich bis 80% ist normal, darunter wird es kritisch. Option a) die Kapazitätsangabe ist falsch, Option b) die Elektronik arbeitet recht ineffizient Option C) irgendwas verbraucht Energie.

Anker ist vertrauenswürdiger Hersteller, daher nehme ich nicht an, dass hier über die Kapazität gelogen wird.

Ich vermute dies ist eine Mischung aus Punkt b und c. Die Effizienz von Powerbanks ist in den letzen Jahren deutlich gestiegen. Vor einigen Jahren wären 70-80% noch normal gewesen.

Die Anker 2nd Gen Astro ist jetzt auch schon 4 Jahre auf dem Markt. Das klingt nun nicht wie ein hohes Alter, aber Powerbanks haben sich in dieser Zeit sehr weiter entwickelt.

Ganz blöd gesagt, die Chinesen wurden deutlich besser darin gute und effiziente Elektronik zu bauen. Auch Anker hat sich als Unternehmen in dieser Zeit sicher sehr stark weiterentwickelt.

Daher nehme ich an, dass die Grundeffizienz der Powerbank nach aktuellen Standards eher mäßig gut ist.

Aber gut ob nun 73% oder 80% ist letztendlich zu verschmerzen, wie sieht es ansonsten aus?

Ich muss zugeben positiv von der Anker 2nd Gen Astro, in Bezug auf die Ladegeschwindigkeit, überrascht worden zu sein.

Beispielsweise das neue Apple iPad Pro 10.5 wird mit 2,27A geladen, maximal möglich wären 2,38A (ohne schnellladen).

2,27A sind beachtlich dafür, dass die Powerbank eigentlich nur 2A liefern soll. Auch das iPhone lädt mit guten 1,81A.

Das Google Pixel hingegen ist etwas zickiger und nimmt nur 1A auf (2A wären möglich). Das LG G6 hingegen akzeptiert 1,49A, was eine gute Geschwindigkeit ist.

Wenn man vom Google Pixel, was vom Ladetempo eh eine kleine Diva ist, ein sehr gutes Ergebnis!

Leider ein Punkt, an dem man wieder etwas das Alter der Powerbank erkennt, ist ihr Wiederaufladen. Die Anker 2nd Gen Astro nimmt wie angegeben nur 1,2A auf. Okay aber auch nicht super flott. Rund 6 Stunden müsst Ihr für eine vollständige Ladung einplanen.

 

Fazit

Puhh es ist schon lange her, das ich von einem Anker Produkt abgeraten habe, aber ich würde die 2nd Gen Astro nicht kaufen.

Warum? Die 2nd Gen Astro* macht grundsätzlich einen guten Job mit einer sehr guten Ladegeschwindigkeit und einem guten Gehäuse.

Jedoch die Wiederaufladegeschwindigkeit ist recht langsam, die Effizienz mittelmäßig, die Bewegungsaktivierung der Powerbank unnötig und der Preis hoch.

Also die 2nd Gen Astro auf den Markt kam, war diese sicherlich top, aber auch Powerbanks haben sich weiterentwickelt.

Sicherlich solltet Ihr die 2nd Gen Astro im Angebot bekommen greift zu! Auch heutzutage ist diese eine klasse Powerbank, aber nicht für 23€!

Für 29€ bekommt man sogar den deutlich besseren Anker PowerCore Speed oder für 12€ den Anker PowerCore 5000mAh. Letzter hat eine etwas „suboptimalere“ Form, ist aber für den Preis unfassbar gut.

Alternativ gäbe es auch die RAVPower RP-PB17 oder RAVPower RP-PB060, beide sind günstiger und einfach besser.

Sollte Anker den Preis der 2nd Gen Astro 6700mAh auf sagen wir mal 15€ senken, okay, aber für über 20€ würde ich entweder zu den RAVPower Alternativen greifen oder noch besser zum PowerCore Speed upgraden.

Anker 2nd Gen Astro 6700mAh
Angegebene Kapazität 6700mAh
Preis
Erreichte Kapazität 18,231Wh bzw. 4927mAh
Erreichte Kapazität in % 73%
LED Taschenlampe
Wiederaufladegeschwindigkeit 1,2
Geteste Smartphones
Apple (7+) ++
Samsung (S7 Edge, S8+) ++ (Normales Laden)
Alcatel(Idol 4S) ++ (Normales Laden)
Google (Pixel) +
Nintendo Switch 0
Kapazität 73%
Verarbeitung 80%
Ladegeschwindigkeit 80%
Anschlüsse und Sonstige Features 70%
Lieferumfang und Verpackung 75%
Preis / Leistung ★★★☆
Testergebnis ★★★★☆