Die Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer für 35€ im Test

-

Vor wenigen Jahren waren Bluetooth Kopfhörer noch schweineteuer. Mittlerweile sind die Preise für Bluetooth Kopfhörer und auch Ohrhörer massiv gefallen.

Den heutigen Testkandidaten, die Mpow M3, bekommt man schon für unter 35€! Dies ist ein beeindruckend niedriger Preis für vollwertige Bluetooth Kopfhörer, welche auch noch mit einer langen Akkulaufzeit punkten sollen.

Aber natürlich ist die wichtigste Frage, wie gut klingen die Mpow M3? Wie viel Klang kann man 2017 für unter 35€ erwarten?

Finden wir dies im Test der Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer heraus! An dieser Stelle vielen Dank an Mpow, welche mir die M3 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Die Mpow M3 Bluetooth Kopfhörer im Test

Mpow setzt bei den M3 auf ein schwarzes Hochglanz -Gehäuse. Diese sieht zwar gerade in Kombination mit den roten Akzenten sehr cool aus, ist aber auch ebenso empfindlich. Fingerabdrücke und Schmutz sieht man doch auf den Kopfhörern recht deutlich, haltet also ein Tuch in der Nähe.

Immerhin legt Mpow eine kleine Stofftasche bei welche die Kopfhörer etwas schützt, wenn Ihr diese gerade nicht benutzt. Zudem lassen sich die Kopfhörer bei nicht Benutzung praktisch zusammenklappen. Der Mechanismus hierfür wirkt vernünftig, ähnliches gilt auch generell für die M3.

Klar, es handelt sich bei diesen um Kopfhörer aus Kunststoff, aber die ersten Generationen Beats Kopfhörer waren für deutlich mehr Geld nicht besser, was die Materialqualität angeht.

Von daher würde ich sagen jupp qualitativ gehen die Mpow M3 für rund 40€ vollkommen in Ordnung.

Sollte Euch das Rot/Schwarz etwas zu auffällig sein, gibt es die Kopfhörer auch in Grau/schwarz und Schwarz/Schwarz.

Die Tasten zur Steuerung der Kopfhörer sind auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel angebracht. Dort finden wir den Ein/Ausschalter welcher gleichzeitig für das Bluetooth Pairing dient, wie auch lauter, leiser und vor, zurück.

Die Positionierung der Tasten erfordert ein wenig Gewöhnung, lassen sich dann aber recht zielsicher finden.

Auf der Unterseite der Ohrmuscheln sind die Anschlüsse des Bluetooth Kopfhörers. Keine Überraschungen hier, wir finden einen AUX Eingang für einen kabelgebundenen Betrieb und einen microUSB Port zum Aufladen der Kopfhörer.

Der eingebaute 420mAh Akku soll für rund 13 Stunden Musikgenuss halten. Praktisch würde ich durchaus auf 10-13 Stunden tippen.

 

Tragekomfort

Die Mpow M3 sind an sich Over-Ear Kopfhörer, jedoch relativ kleine Over-Ear Kopfhörer. Das heißt, diese umschließen Eure Ohren nicht vollständig, aber dennoch mehr als es bei On-Ear Kopfhörern der Fall ist.

Die Ohrpolster sind hierbei ausreichend dick und weich gestaltet. Lediglich der Anpressdruck ist relativ hoch. Ich habe einen etwas breiteren Kopf und benötigte etwas Eingewöhnung. Nach einigen Stunden tragen, passen sich die Kopfhörer langsam immer mehr an meinen Kopf an und der Anpressdruck lies nach.

Daher würde ich den Tragekomfort als Okay einstufen, gerade wenn Ihr keinen allzu breiten Kopf habt.

 

Klang

Kommen wir zum Klang. Wie steht es hier um die Mpow M3? Dies ist ein nicht ganz einfaches Thema, die M3 kosten unter 40€, hier darf man keine High End Performance erwarten und die bekommt man auch nicht.

Jedoch für den Preis klingen die Mpow M3 ordentlich. Beginnen wir beim Bass. Dieser ist Okay, aber sicherlich der schwächste Punkt am Klang der Kopfhörer. Der Bass ist ein wenig flach und von der Masse eher neutral. Wenn Ihr „Bass Heads“ seid, sind die Mpow M3 nichts für Euch, aber im Normalfall würde ich den Bass als ausreichend betiteln. Es ist nicht so, als würde gar nichts in den unteren Frequenzbereichen kommen. Musik klingt durchaus passend, auch wenn satte Bässe nicht unbedingt die Stärke der M3 sind.

Die Höhen hingegen sind mehr als zufriedenstellend für den Preis! Diese sind ausreichend klar und sauber. Hier habe ich eigentlich nichts zu bemängeln. Zwar hört man im Detail ein paar kleinere „Unsauberkeiten“ aber diese fallen nur, auf wenn man Kopfhörer der 100€+ Preisklasse gewohnt ist.

Die Mitten sind soweit tadellos. Stimmen und auch Gesang ist gut verständlich und wird sauber dargestellt. Es gibt hier keine Überlagerung durch andere Frequenzbereiche, Gesang steht immer im akustischen Mittelpunkt.

Gerade Songs wie „Attention“ von Charlie Puth liegen den Mpow M3 sehr gut. Die Stimme von Charlie Puth wird sehr gut dargestellt und allgemein passt der Song akustisch sehr gut. Etwas Probleme haben die M3 dafür mit Songs mit sehr tiefen Bässen, für elektronische Musik, Drum an Bass usw. sind die Mpow also nur bedingt geeignet. Wobei Probleme ist relativ, denn mir sind in dieser Preisklasse keine Kopfhörer bekannt, welche dies besser machen.

Die maximale Lautstärke wie auch die Bluetooth Verbindung ist soweit vollkommen in Ordnung.

 

Fazit

Ob nun die Mpow M3 zu empfehlen sind oder nicht hängt etwas von Euer Erwartungshaltung ab. Erwartet Ihr satte Bässe, perfekte Details, eine Hammer Verarbeitung und generell, dass die M3 mit 100€ Bluetooth Kopfhörern mithalten können? Dann nein, die Mpow M3 können nicht mit 100€ Bluetooth Kopfhörern der großen Hersteller mithalten.

Jedoch für 35€ bekommt man mit dem M3 durchaus Bluetooth Kopfhörer welche brauchbar sind. Der Klang ist für das Geld absolut okay. Ja es ist natürlich noch Luft nach oben und solltet Ihr bereit sein 60€+ auszugeben gibt es bessere Bluetooth Kopfhörer.

Jedoch für jemanden der ein paar einfache kabellose Kopfhörer sucht und kein „Bass Head“ oder „Audio Enthusiast“ ist, wird sicherlich mit den Mpow M3 glücklich werden.

Der Klang ist ausreichend für Musik in Bus/Bahn und auch Akkulaufzeit wie auch Verarbeitung ist dem Preis mehr als angemessen.

Von daher ja, wenn Ihr mit den richtigen Ansprüchen an die M3 geht, sind diese ohne Frage ihre 35€ Wert.

Michael Barton
Vielen Dank fürs Lesen! Sollte mein Bericht euch geholfen haben würde ich mich über einen erneuten Besuch meiner Webseite und/oder dem Folgen meines Twitter freuen! Vielen Dank!

Neuste Beiträge

Test: Anker Nano Pro 20W, ideal für das iPhone 12/13?

Mit dem Nano Pro 20W bringt Anker ein neues “High End” Smartphone Ladegerät auf den Markt. Dieses soll eine bessere Alternative zum “Standard” Smartphone...

Der Dreame T30 im Test, der Akku-Sauger mit der größten Motorleistung!

Mit dem T30 bietet Dreame einen neuen High End Akku-Staubsauger an. High End ist hier auch das richtige Wort, denn der Dreame T30 soll...

Dreame D9 Max im Test, der Saugroboter für Haustierbesitzer! (extra großer Schmutzauffangbehälter)

Mit dem D9 Max bringt Dreame einen neuen Saugroboter auf den Markt. Hierbei handelt es sich aber nicht um ein neues Modell, sondern um...

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.