Das neue Gigaset GS170 im Test, wie viel Smartphone kann man für 150€ erwarten?

Mit dem GS170 gehen Gigaset Anstrengungen auf dem Smartphone Markt in die nächste Runde. Hierbei stellt das neue GS170 eine überarbeitete Version des GS160 da, mit mehr Arbeitsspeicher, einem 2.5D Display Glas, Android 7.0 usw.

Der Preis bleibt mit 150€ der gleiche. Kann das Gigaset GS170 für diesen doch recht einsteigerfreundlichen Preis überzeugen? Und an welche Zielgruppe richtet sich das Smartphone?

Finden wir dies im Test des neuen Gigaset GS170 heraus!

 

Technische Daten

  • Gigaset GS170
  • 5 Zoll 720p Auflösung
  • Mediatek MT6737
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher, erweiterbar
  • Dual SIM LTE
  • Android 7.0
  • 2500mAh Akku, austauschbar
  • Link zum Hersteller

Vielen Dank an Gigaset für das zur Verfügung stellen des GS170!

 

Das Gigaset GS170 im Test

Gigaset setzt beim GS170, wie es auch bei dieser Preisklasse zu erwarten ist, auf ein Plastikgehäuse. Das klingt negativer als ich es eigentlich meine. Das GS170 ist zwar aus Plastik gefertigt, fühlt sich jedoch recht robust und massiv an. Die Rückseite lässt sich beispielsweise kaum bis gar nicht eindrücken, auch knarzt und quietscht am Gerät nichts, wenn man ein wenig an diesem herum drückt. Gigaset setzt bei der Rückseite auf ein Softtouch Plastik, die Rückseite fühlt sich also leicht seidig an.

Hierbei ist die Rückseite in einem Schwarz/Grau gehalten, wer andere Farben möchte, kann alternative Abdeckungen im Gigaset Store bestellen, wie in den guten alten Nokia Tagen.

Hieraus kann man natürlich entnehmen, dass die Rückseite beim GS170 abnehmbar ist, dies ist auch der Fall. Unter der rückseitigen Abdeckung findet sich der austauschbare Akku, zwei microSIM Karten Slots und ein SD Karten Slot.

Der Akku wäre im Gigaset Store für rund 25€ nachkaufbar, was jedoch eigentlich unnötig ist. Ein Smartphone Akku hält in der Regel 3-4 Jahre ohne Probleme und realistisch betrachtet wird das GS170 in 5 Jahren technisch recht stark überholt sein, das es hier nicht mehr lohnt den Akku zu tauschen und für unterwegs gibt es Powerbanks (welche sicherer sind als einen ungeschützten Lithium Polymer Akku in der Tasche zu haben).Dennoch schön, dass man den Akku für den Fall der Fälle problemlos entnehmen kann.

Optisch ist das Gigaset GS170 recht dezent gehalten. Die Front wird von einem 2,5D Glas bedeckt, das Frontglas ist also an den Kanten leicht abgerundet, abgesehen davon ist die Front komplett schwarz ohne Logos oder Aufdrucke.

Bei dem Display handelt es sich um ein Standard 5 Zoll 720p Panel. Daher ist das GS170 kein „Zwerg“ aber auch kein riesen Smartphone.

Auf der Unterseite des Gigaset ist der microUSB Ladeport angebracht, der 3,5mm Kopfhöreranschluss ist hingegen auf der Oberseite. Am rechten Rand sind die drei üblichen physischen Smartphone Tasten zu finden, welche über einen brauchbaren Druckpunkt verfügen.

Auf der Rückseite wird es wieder etwas spannender. Gigaset setzt auch beim GS170 auf einen Fingerabdruckscanner welcher mittig auf der Rückseite positioniert ist. Oberhalb des Fingerabdruckscanners ist die 13 Megapixel Kamera und der LED Blitz. Ebenfalls auf der Rückseite ist der Lautsprecher des GS170.

 

Software

Software seitig setzt Gigaset beim GS170 auf Android 7.0, welches recht nah am Standard Android gehalten wurde.

Das heißt, Ihr findet beim GS170 keine spezielle Gigaset Benutzeroberfläche, sondern den normalen Android Standard. Lediglich Wallpaper und Klingeltöne wurden ausgetauscht.

Auch hat Gigaset ein paar zusätzliche Apps vorinstalliert. Anscheinend hat man hier irgendeine Kooperation mit der Telekom laufen, denn bei den Apps handelt es sich um T-Online News, die Tanken App und die Wetter.info App.

Alle drei Apps lassen sich auf Wunsch deinstallieren, aber grundsätzlich würde ich diese Anwendungen noch als „nützlich“ deklarieren. Der freie Speicher fällt mit knapp über 10GB ausreichend groß aus. Dieser Speicher lässt sich auch via microSD Speicherkarte nochmals ein gutes Stück erweitern.

Wie auch schon beim GS160 ist beim GS170 eine Gestensteuerung mit an Board. Die Gestensteuerung ermöglicht Euch unter anderem schnell Apps zu starten in dem Ihr einen Buchstaben auf das abgeschaltete Display zeichnet.

Also beispielsweise ein „V“ Malen und der Taschenrechner startet.

Der Fingerabdrucksensor dient bei diesem Smartphone nicht nur zur Sicherheit, sondern es kann Ihm auch Zusatzfeatures zugewiesen werden. Beispielsweise das gedrückt halten, um schnell die Kamera zu starten, oder über diesen streicheln, um zu scrollen.

Beim GS170 ist auch eine Benachrichtigungs-Led mit an Bord. Leider scheint sich diese nicht in den Einstellungen anpassen zu lassen, lediglich über 3. Anbieter Apps.

 

Display

Das Gigaset GS170 verfügt über ein 5 Zoll 720p Display. Macht Euch hier über die Auflösung nicht all zu viele Sorgen. 720p ist gerade auf 5 Zoll weiterhin für ein klares Bild vollkommen ausreichend. 1080p ist zwar schön und gut aber sicherlich in dieser Preisklasse kleine Pflicht.

Wie sieht das Display abseits der Auflösung aus? An sich ganz gut! Kontraste, der Schwarzpunkt und auch die Farben passen. Bei Letzteren neigt das GS170 allerdings eher zu einem recht kühlen Farbton. Weiß geht etwas ins Bläuliche, sollte dies Euch stören könnt Ihr allerdings die Farbtemperatur in den Einstellungen auch an Eure Wünsche anpassen. Ich habe mir das Display beispielsweise eine Stufe wärmer gestellt.

Die maximale Helligkeit ist zwar nicht super hoch, liegt aber auch nur etwas unter beispielsweise dem LG G6. Die Ablesbarkeit im Freien ist Okay, selbst bei Sonne lässt sich immer noch erkennen, was auf dem Display vorgeht.

 

Leider ist aber je nach Spiegelung etwas der Touchscreen erkennbar (auf dem Display tauchen ein paar Linien auf). Kein Weltuntergang, aber sicherlich auch nicht das aller Eleganteste.

Beim GS170 setzt Gigaset im Gegensatz zum GS160 auf ein 2,5D Glas. Dieses ist an den Rändern etwas gebogen. So wirken Wischgesten vom Rand aus etwas weicher und geschmeidiger. Grundsätzlich eine Veränderung, welche ich als positiv erachte, lediglich mit dem Nachteil, dass man für das GS170 nur schwer gute Displayschutzfolien finden wird.

Gigaset hat zwar die Kratzfestigkeit des Displays nach eigenen Angaben verbessert, aber Sand oder Stein wird weiterhin auf diesem seine Spuren hinterlassen.

 

 

Sound und Akustik

Beginnen wir beim Lautsprecher. Dieser ist auf der Rückseite des Smartphones angebracht. Zwar wäre eine Positionierung auf der Front schöner, aber gut in dieser Preisklasse will ich darüber nicht zu laut meckern.

Auf der Rückseite ist der Lautsprecher immerhin unmöglich zuzuhalten. Qualitativ ist dieser „okay“. Er klingt etwas dünn und hell, ist dafür aber sehr sauber und vergleichsweise laut. Für gelegentlich mal ein Youtube Video oder die Freisprecheinrichtung taugt dieser durchaus.

Der Kopfhöreranschluss bietet Standard Qualität. Nein dieser eignet sich nicht für große hochohmige Kopfhörer, aber für die normalen in-Ears bietet dieser eine ausreichende Qualität und Lautstärke.

Bei Gigaset muss man ja eigentlich mit einer guten Telefonqualität rechnen, wie sieht es beim GS170 aus?

Ganz ordentlich! Die Ohrmuschel ist laut und gut verständlich, selbst Nutzer, welche nicht mehr so gut hören, sollten mit dem GS170 klar kommen. Natürlich die Ohrmuschel ist nicht brüllend laut, aber definitiv überdurchschnittlich. Auch die Qualität des Mikrofons ist okay.

Hier bietet man ganz klar eine Leistung, welche oberhalb vieler Konkurrenten dieser Preisklasse liegt.

 

Kamera

Bei der Kamera setzt Gigaset auf ein 13 Megapixel Modul mit einer Blende von f2.2. Auf dem Papier ist das eine Recht umspannende Kombination, was aber auch bei einem 150€ Smartphone nicht überraschen sollte.

In dieser Preisklasse sind meist Kameras sehr mäßig bis furchtbar. Wie sieht es beim Gigaset GS170 aus?

Ehe wir zu den Testbildern kommen ein paar generelle Dinge über die Kamera. Gigaset setzt beim GS170 leider auf die furchtbare Standard Kamera App von Mediatek. Diese macht zwar ihren Job, ist aber gerade visuell eher mäßig hübsch. Hier würde ich mir Zukunft eine einfache Gigaset Kamera App wünschen.

Die Performance der Kamera, also wie lange das Speichern der Aufnahmen dauert, würde ich als „normal“ einstufen. Zwischen zwei normalen Aufnahmen gibt es eine kleine Verzögerung von ca. 0,5-1 Sekunde, was normal ist für ein Smartphone dieser Klasse. HDR Aufnahmen dauern allerdings gefühlt ewig, was leider ebenfalls normal für diese Preisklasse ist.

Positiv ist der Autofokus. Dieser hat im GS170 mit mir gearbeitet und nicht gegen mich. Der AF ist recht flott und präzise. Selbst im Makro Bereich und bei tap to Fokus lag dieser nur sehr selten daneben. Daumen hoch dafür!

Kommen wir zu den Testbildern. Diese sind im Auto Modus entstanden (das GS170 hat keinen manuellen Modus) und 1 zu 1 hier hochgeladen ohne zusätzliche Kompression. Beim Anklicken wird die volle Auflösung geladen, Mobile Nutzer aufgepasst hohes Datenvolumen.

     

(rechte Maustaste -> in neuem Tab Öffnen für die volle Ansicht oder HIER klicken für ein ZIP Archiv mit allen Bildern)

Puh, die Bildqualität des GS170 ist, sofern das Licht passt, ganz ordentlich. Die Aufnahmen sind schön scharf und ausreichend detailliert, Farben sind klar und satt.

Auch die Dynamik ist okay. Zwar ist man hier doch noch ein Stück von der Mittelklasse entfernt, aber verglichen mit diversen günstigen Wiko Smartphones ist das Ganze doch schon okay. Zwar neigen gerade Fenster bei indoor Aufnahmen etwas zum Überstrahlen, aber das ist nun mal bei dieser Preisklasse nicht anders zu erwarten.

Ich würde zwar meine Urlaubsfotos nicht mit dem Gigaset GS170 machen wollen, aber für einen Schnappschuss auf Facebook oder Whatsapp reicht das Ganze durchaus ohne, dass man sich für die Qualität schämen muss.

Bei ungünstigeren Lichtverhältnissen sieht das Ganze natürlich etwas schlechter aus. Ich spreche hier nicht nur vom „Low light“ sondern auch von indoor Aufnahmen oder im Schatten.

Wenn das Licht nicht prall ist, neigt der Weißabgleich ab und zu etwas falsch zu liegen und auch die Schärfe sinkt etwas. Im Großen und Ganzen würde ich allerdings immer noch sagen, die Kamera macht auch bei suboptimalen Lichtverhältnissen einen akzeptablen Job.

Im Dunkeln, also abends auf den Straßen, bei gedimmter Beleuchtung usw. bricht die Bildqualität dann letztendlich doch schnell und stark ein. Hier neigt das GS170 zudem zum Verwackeln der Aufnahmen.

Der Video Modus des Gigaset bietet Full HD Auflösung. Qualitativ ist der Video Modus vielleicht etwas schwächer als der Foto Modus. Zwar gibt es hier auch ähnliche Stärken, mit brauchbare Farben und Kontrasten, aber die Schärfe ist für Full HD Aufnahmen eher mittelmäßig und auch die Dynamik ist einen Hauch schlechter.

Kurzum die Kamera des Gigaset GS170 ist vollkommen in Ordnung. Klar für 250€ bekommt man Smartphones wie das BQ Aquaris X welche doch eine nochmals deutlich bessere Kamera liefern, aber für 150€ kann man nicht mehr erwarten.

Das GS170 schlägt hier die üblichen Verdächtigen wie Wiko Lenny 3 oder WIko Robby problemlos und selbst das Samsung J3 2016 wird leicht übertroffen.

Für Urlaubsbilder zum Ausdrucken taugt das Ganze natürlich nicht, aber wer nur mal via WhatsApp ein Bild an die Freunde senden möchte, wird sicherlich mit der Kamera des GS170 zufrieden sein.

 

Leistung/Benchmarks

Im GS170 werkelt der MT6737, der selbe SoC wie auch schon im Vorgänger dem GS160. Hier ist dieser jedoch mit 2GB RAM kombiniert.

Der Mediatek MT6737 ist ein absoluter Einsteiger Quad Core, welcher hier mit 1,3GHz getaktet ist. Schauen wir uns wie üblich ein paar Benchmarks an um besser einschätzen zu können, was das GS170 zu leisten vermag.

Wenn Euch hohe Wertungen in Benchmarks wichtig sind oder allgemein das Maximum an Rechenleistung wird das GS170 eher nichts für Euch sein. Der MT6737 liegt ungefähr mit dem Qualcomm Snapdragon 410 auf einem Level.

Man bewegt sich hier also ganz klar am unteren Leistungsrand. Immerhin die 2GB RAM sorgen verglichen mit dem GS160 doch für einen kleinen Leistungssprung. Auch wird der Mediatek MT6580 ,welcher zum Beispiel im Wiko Lenny 3 oder Wiko Robby zum Einsatz kommt, geschlagen.

Ähnliches gilt auch für den Qualcomm Snapdragon 210, bei diesem ist das allerdings keine Überraschung, jeder halbwegs aktuelle SoC ist schneller als der Snapdragon 210.

 

Das GS170 von Gigaset im Alltag

Aber natürlich sind Benchmarks nur das eine, das andere ist, wie sich ein Smartphone im Alltag schlägt. Wie sieht es hier beim Gigaset GS170 aus?

Erst einmal das Positive, das zusätzliche Gigabyte RAM verglichen mit dem GS160 spürt man selbst ohne großes Multitasking. Es natürlich auch möglich das dies an Android 7.0 und einer besseren Software Optimierung liegt aber das GS170 wirkt etwas Reaktionsfreudiger.

Jedoch ist das Smartphone auch nicht perfekt, was die Leistung angeht. Hier und da wirkt dieses etwas träge und auch die Benutzeroberfläche ist nicht zu 100% „Butter weich“.

Allerdings würde ich das GS170 als gut nutzbar einstufen, gerade wenn man mit der richtigen Erwartungshaltung an das Gerät geht. Telefonieren, SMS, WhatsApp, Facebook, die Bahn App usw. laufen problemlos und ausreichend flott. Wenn dies Euer primäres Nutzungsszenario ist, dann werdet Ihr im Alltag mit dem Gigaset GS170 gut klarkommen.

Erwartet Ihr allerdings eine hervoragende Multitasking Leistung, das Spielen von Spielen (abseits der „Klassiker“ wie Angry Birds, Sodoku usw.) und seid generell ein Power Nutzer dem es nicht schnell genug gehen kann, dann lasst die Finger vom GS170.

Das Gigaset GS170 ist so das klassische Smartphone für die eigene Mutter, Vater, Oma und Opa, also den Otto Normalnutzer.

Erfreulicherweise bietet das Smartphone eine echte Speicher Erweiterung. Auf der microSD Karte, bis zu 128GB werden unterstützt, lassen sich nicht nur Medien wie Fotos usw. Speichern, sondern auch Apps.

Daher sollte der Speicherplatz auf dem GS170 nicht all zu schnell knapp werden.

Ein großes Feature welches stark von Gigaset beworben wird ist auch der Fingerabdruckscanner, wie gut ist dieser?

Er funktioniert, zwar nicht jedes Mal beim ersten Finger Auflegen aber im Großen und Ganzen ist der Sensor gut nutzbar.

Ich empfehlen gegebenenfalls den gleichen Finger mehrfach einzuspeichern für eine erhöhte Zuverlässigkeit.

Wie zu erwarten war, wird leider 5GHz WLAN seitens des Gigaset GS170 nicht unterstützt. Via 2,4GHz scheint die maximal mögliche Datenrate bei rund 28MBIt/s zu liegen. Bei der Nutzung von LTE erreichte ich maximal rund 14Mbit/s, etwas wenig aber hier will ich nicht ausschließen, dass dies auch an der Telekom lag.

Positiv hat mich wiederum das verbaute GPS überrascht. Selbst indoor konnte das Smartphone meine Position relativ akkurat erkennen, Outdoor war das GPS sogar ziemlich stark. Wer sein Smartphone viel zum Navigieren nutzt, wird seine Freude am GS170 haben.

 

Akku

Im Gigaset GS170 steckt ein 2500mAh starker Akku. Verglichen mit vielen Smartphones klingt dies wenig beeindruckend, zurecht. 2500mAh ist nicht „riesig“ aber das GS170 braucht auch keinen riesigen Akku.

Der verbaute SoC ist vergleichsweise langsam und damit auch stromsparender und das 720p Display frisst weniger Energie als ein Full HD Display.

Daher benötigt das GS170 keinen riesigen Akku, theoretisch zu mindestens. Wie sieht es in der Praxis aus?

Ganz ordentlich! Ich konnte bei einer gemischten Nutzung aus Webbrowsen, Social Media usw. eine aktive Nutzungszeit von rund 6,5-7 Stunden erreichen.

Hierbei war das Display auf ca. 50% Helligkeit und die Internet Nutzung fand über WLAN statt (LTE war im Hintergrund aktiv).

7 Stunden ist eine ordentliche bis sehr gute Akkulaufzeit! Natürlich solltet Ihr bei voller Displayhelligkeit dauerhaft spielen, wird der Akku in ca. 4-5 leer gesaugt sein, aber dennoch ein ordentlicher Wert!

Ein normaler Nutzer wird mit dem GS170 problemlos über den Tag kommen. Nutzer welche Ihr Smartphone weniger Nutzen werden sicherlich auch einen zweiten Tag ohne Aufladen des Smartphones klar kommen.

Sollte sich die Nutzung wirklich nur aufs angerufen werden und mal eine SMS schreiben beschränken, wären mit viel Glück auch drei Tage möglich.

 

Fazit

Das Gigaset GS170 bietet gegenüber dem GS160 einige kleinere Verbesserungen, welche aber in der Summe doch einen größeren Unterschied machen.

Gerade die Kombination aus Android 7.0 und 2GB RAM machen das GS170 doch ein Stück flotter. Jedoch bleibt das GS170 nichts für „Power User“ welche aktuelle Spiele spielen oder einfach das Maximum an Tempo erwarten.

Der Mediatek MT6737 ist nicht der schnellste Chip auf dem Markt! Dieser hat mit den Basis Anwendungen und der Benutzeroberfläche schon genug zu kämpfen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Gigaset vielleicht noch eine Schüppe draufgelegt hätte.

Jedoch muss man auch ganz klar sagen das Smartphone taugt für Anwendungen wie Facebook, WhatsApp, SMS, Wetter, Bahn App usw.

Ich denke, das Gigaset GS170 richtet sich primär an den Umsteiger welcher einen smarteren Ersatz für das klassische Handy suchen, ohne dabei zu viel Geld ausgeben zu müssen, oder auf irgendwelche Asia vertrauen zu müssen. Gigaset bietet zudem einen deutschen Support falls mal etwas nicht so läuft, wie man dies wünscht.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis jede Menge Nutzer welche ihr Smartphone wirklich nur für WhatsApp, SMS und telefonieren nutzen. Für diese Nutzer ist das Gigaset GS170 ideal!

Hier passt auch die Akkulaufzeit, das Display und auch die Kamera. Gerade letztere ist echt okay für die 150€ Preisklasse. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber wenn das Licht halbwegs passt, bietet diese doch genug Qualität für das Versenden via Facebook oder WhatsApp.

Ich denke, das ist auch das Fazit, wer ein Basic Smartphone zum Telefonieren, WhatsApp nutzen usw. sucht, wird mit dem Gigaset GS170 zufrieden sein!

Power Nutzern würde ich aber eher empfehlen 50€ bis 100€ drauf zu legen für beispielsweise ein Moto G5 oder BQ Aquaris X.

 

Michael Barton

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