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Das beyerdynamic Custom Game im Test, Qualität Made in Germany?!

Kaum ein anderer Hersteller steht so sehr für qualitativ hochwertige semi-professionelle Kopfhörer wie beyerdynamic. Beyerdynamic Kopfhörer findet man seltener in der Öffentlichkeit oder im Einzelhandel, dafür aber deutlich öfter in Tonstudios und anderen professionellen Bereichen.

Die MMX300 sind zudem bei vielen Gamern sehr beliebt und gelten im Allgemeinen als das so ziemlich beste Gaming Headset, zurecht!

Allerdings sind die MMX300 mit knappen 300€ schon recht teuer. Hier kommen nun die neuen beyerdynamic Custom Game ins Spiel!

Die beyerdynamic Custom Game siedeln sich in der 200€ Preisklasse an und bieten wie für beyerdynamics Custom Serie übliche eine anpassbare Optik und einen anpassbaren Klang.

Hinzu kommt natürlich ein hochwertiges Mikrofon und eine massive Verarbeitung, welche man von beyerdynamic gewohnt ist, und man hat das perfekte Gaming Headset?!

Genau dies gilt es im Test heraus zu finden! Wie gut sind die beyerdynamic Custom Game?

 

Die beyerdynamic Custom Game im Test

Die beyerdynamic Custom Game sind an sich ein recht schlichtes Headset, verglichen mit den diversen bunten und leuchtenden Modellen, die man aktuell so auf dem Markt finden kann.

Beyerdynamic setzt hier eher auf ein recht dezentes industrielles Design, welches sich allerdings vom Nutzer anpassen lässt.

Es ist möglich beim Custom Game die Rückseitenabdeckungen auszutauschen. Beyerdynamic bietet hier alternative Abdeckungen in unterschiedlichen Designs an, aber grundsätzlich wäre es auch möglich sich solch eine Abdeckung aus einem Stück bedrucktem Papier/Fotopapier selbst zu basteln.

Hierdurch lässt sich dem Headset einen gewissen individuellen Faktor verleihen, wenn man dies möchte.

Rein von der Massivität und Haptik ist das Custom Game gebaut wie ein Panzer. Ich glaube dies ist das massivste und robusteste Headset, das ich jemals in den Händen halten durfte.

Kein Wunder, beyerdynamic wirbt ja auch groß mit „Made in Germany“! Ja das Custom Game Headset wird in Deutschland gefertigt!

Das Grundgehäuse besteht aus recht dickem Hartplastik, die Aufhängung hingegen ist aus Metall gefertigt. Sollte doch mal etwas kaputtgehen, kein Problem! Es sind alle Komponenten des Headsets bei beyerdynamic einzeln nachzukaufen.

 

Angeschlossen wird das Headset ganz klassisch über ein 3,5mm Kabel. Hierdurch ist das Headset nicht nur mit dem PC zu nutzen, sondern auch mit der PS4.

Das verwendete Kabel, an welchem auch der Mikrofonarm und eine Kabelfernbedienung befestigt ist, lässt sich im Übrigen austauschen.

 

Tragekomfort

Die beyerdynamic Custom Game sind mittelgroße Over-Ear Kopfhörer. Das bedeutet das Ohrpolster sollte Eure Ohren komplett umschließen und das wird es auch.

Die Kunstleder Polsterung ist relativ dick und auch angenehm weich. Allerdings besitzen die Custom Game, zumindest im Neuzustand, einen recht hohen Anpressdruck.

Wenn Ihr dies nicht gewohnt seid, kann dies anfangs etwas störend sein. Es braucht hier gegebenenfalls etwas Zeit bis Ihr Euch und die Kopfhörer sich an Euch gewöhnt haben.

Grundsätzlich sind die beyerdynamic Custom Game allerdings dick und gut gepolstert.

 

Klang

Wie steht es um den Klang der Kopfhörer? Das die beyerdynamic Custom Game gut bis sehr gut klingen, sollte keine große Überraschung sein.

Hierbei bieten die Custom Game allerdings keinen „Gaming optimierten“ Klang wie es viele Hersteller von reinen Gaming Headsets gerne nennen.

Viele Gaming Headsets heben beispielsweise die Mitten extrem stark an, was diesen zwar einen recht dumpfen Klang verleiht, aber in Spielen Schritte usw. besonders gut hörbar macht. Dies kann dem Spieler durchaus einen leichten Vorteil verleihen, wenn man die Bewegungen seines Gegners beispielsweise in CS GO besser wahrnehmen kann. Dafür klingen Musik und Filme bei diesen Headsets meist recht schlecht.

Die Custom Game sind in erster Linie reinrassige HiFi Kopfhörer mit Mikrofon. Dementsprechend gibt es keine solchen extremen klanglichen Anpassungen. Ich will nicht ausschließen, dass es für einen CS GO Pro Spieler ein besseres Headset gibt, aber in fast allen anderen Fällen klingen die beyerdynamic Custom Game einfach hervorragend!

Hierbei liegt natürlich Musik dem Headset besonders gut, genau wie alle Spiele die eine etwas aufwendigere Soundkulisse besitzen.

Wie klingen aber nun die beyerdynamic Custom Game im Detail?

Beginnen wir bei den Höhen. Diese sind, wie bei beyerdynamic typisch, recht klar und sauber. Allerdings auch nicht übermäßig scharf oder luftig. Hier spürt man etwas den geschlossenen Aufbau des Headsets.

Die Mitten sind unauffällig, wenn nicht sogar ein Stück abgesenkt. Hierdurch wird der klangliche Fokus etwas mehr auf die Höhen und die Bässe gelegt, was den Klang dynamischer und lebendiger erscheinen lässt.

Der Bass ist etwas „komplizierter“. Die beyerdynamic Custom Game lassen sich anpassen was den Bass angeht. Mithilfe der beiden Schieber könnt Ihr das Bass Level der Kopfhörer von „fast nicht vorhanden“ bis „Bass Bomber“ einstellen. Dieser Schieber öffnet oder schließt vermutlich eine Art interne Bassreflexröhre. Ganz offen wird der Bass extrem flach und dünn.

Hierdurch kommen allerdings die Mitten deutlich besser zur Geltung. Solltet Ihr auf Pro Level CS Go oder Rainbow Six spielen, wäre dies vermutlich die beste Stellung. Musik klingt so allerdings beispielsweise sehr langweilig.

Hebt Ihr den Bass mithilfe der Schieber an, wird dieser zunehmend voller und runder. Auf der höchsten Stufe ist der Bass schon ziemlich extrem. Wollt Ihr Explosionen so mächtig wie möglich hören oder liebt einfach viel Bass, dann ist diese Einstellung die richtig für Euch!

Allerdings verliert der Bass auf der höchsten Stufe etwas an Qualität. Dieser wird merklich etwas unpräziser und unsauberer. Klingt negativer, als es praktisch ist, solltet Ihr viel Bass mögen, kann man mit dieser Stufe problemlos leben.

Solltet Ihr allerdings den „besten“ Klang wollen, muss wie so oft üblich der Schieber auf eine mittlere Position gestellt werden.

Auch hier besitzen die Custom Game einen recht mächtigen Bass, man merkt, dass die Kopfhörer von Natur aus etwas mehr Bass besitzen, aber die Balance ist ausgesprochen angenehm.

Nein, die beyerdynamic Custom Game sind nichts für Nutzer die einen absolut neutralen Klang suchen, aber die Kopfhörer machen bei Musik, Filmen und auch Spielen so richtig Spaß.

Dies liegt an einer gewissen Spielfreude und Dynamik, welche die Custom Game ausstrahlen. Auch Details und Feinheiten werden im Klang gut abgebildet, auch wenn ich hier schon Kopfhörer gehört habe, die dies noch etwas besser machen.

Dennoch bin ich klanglich sehr zufrieden! Die beyerdynamic Custom Game sind super Allrounder!

 

Mikrofon

Beyerdynamic ist ein Profi, wenn es um das Bauen von großen Mikrofonen geht. Viele Produzenten und Ton Studios setzen auf Beyerdynamic Mikrofone und diese Erfahrung kann man auch beim beyerdynamic Custom Game hören. Viel besser kann ein Mikrofon bei einem Gaming Headset nicht sein. Es ist ziemlich laut und auch erfreulich voll.

Solltet Ihr mal einen Live Stream machen, wäre dies mit dem beyerdynamic Custom Game keinerlei Problem! Vermutlich könnte man sogar kleinere Lets Plays machen, Qualitativ passt das auf jeden Fall!

 

Fazit

Das beyerdynamic Custom Game ist ein klasse Headset für alle Nutzer, denen eine hohe Qualität und Haltbarkeit wichtiger ist als viele Bonus Feature.

Auf dem Papier kann das Custom Game natürlich nicht mit RGB Beleuchtung, x Raumklang Modi usw. überzeugen, wie dies viele Headsets der großen Gaming Firmen versuchen.

Dafür bietet das beyerdynamic Custom Game einen hervorragenden „Allround Klang“. Egal ob in Musik, Filme oder auch Spiele, das Custom Game liefert einen dynamischen und lebendigen Sound mit klaren Höhen und einem sehr schön satten Bass. Letzterer lässt sich auch nach Euren Wünschen anpassen! Wollt Ihr lieber weniger Bass oder etwas mehr? Kein Problem, dank der Schieber könnt Ihr die Hardware des Headsets anpassen, um den Bass zu verändern. Vielleicht gibt es für absolute Pro Gamer noch ein besseres Headset, welches den Klang so getunt hat, dass man Schritte noch besser hört usw. Allerdings für den Allrounder Gamer ist das Custom Game absolut top!

Aber auch abseits des Klangs kann das Headset überzeugen. Der Tragekomfort ist gut, sofern man anfangs mit einem etwas höheren Anpressdruck leben kann, und die Haptik ist hervorragend!

Qualitativ gibt es NICHTS am Custom Game zu bemängeln. Das Headset bietet genau die Qualität wie man sich diese bei einem „Made in Germany“ Produkt wünscht.

Natürlich sind 199€ schon eine Stange Geld, allerdings rechtfertigt das Custom Game diesen Preis durch seinen Klang und seine hoffentlich sehr hohe Langlebigkeit. Dies ist kein Headset, das man alle 2 Jahre wegen einem gebrochenen Kabel oder Ähnlichem austauschen muss!

Das Honor 6A im Test, gutes und günstiges einsteiger Smartphone von Honor ?!

Honor, Huaweis Tochterfirma, ist mittlerweile auch in Deutschland schon recht bekannt für seine extrem guten Smartphones zu hervorragenden Preisen.

Gerade in der 200-400€ Preisklasse bieten Honor Smartphones eine hervorragende Preis/Leistung und sind generell absolut empfehlenswert.

Das neue Honor 6A spielt hier eine Preisklasse tiefer. Für nur 150€ könnte dieses Smartphone Euch gehören. Dabei sieht die Leistung auf dem Papier erstaunlich gut aus! Snapdragon 430, 2GB RAM, 16GB Speicher, 13 Megapixel Kamera und 3020mAh Akku klingt doch für den Preis mehr als brauchbar.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Honor 6A das neue Kracher Smartphone der 150€ Preisklasse? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Honor 6A im Test

Das Honor 6A ist ein Einsteiger Smartphone, daher sind hier keine premium Materialien oder ähnlicher Luxus zu erwarten. Dies bekommt Ihr auch nicht! Das Honor 6A ist ein solides Standard Smartphone, damit beziehe ich mich nicht nur auf die Haptik sondern auch auf die recht einfache Optik.

Die Rückseite des Honor 6A ist genau wie auch der Rahmen aus Kunststoff gefertigt, besitzt allerdings ein  leicht silbriges Finish, was den Anschein von Aluminium erwecken soll.

Dies funktioniert wie ich finde auch recht gut! Die Rückseite wirkt auf den ersten Blick eher nach Aluminium als nach Kunststoff.

Der Aufbau ist hierbei recht klassisch. Auch auf der Front gibt es nichts Besonderes, abseits des Honor Logos, zu entdecken. Das klingt negativer als ich es meine aber das Honor 6A ist normales Standard Smartphone.

Auch die Haptik ist nicht außergewöhnlich gut oder schlecht. Aufgrund seines 5 Zoll Displays ist das Smartphone recht handlich. Hierbei setzt Honor auf eine relativ rundliche Form, wobei das Display im Gegensatz zu vielen Konkurrenten nicht über ein 2.5D Glas verfügt.  Schlimm? Nein, rein äußerlich geht das Honor 6A vollkommen in Ordnung.

Gehen wir einmal um das Smartphone herum. Auf der Front finden wir das 5 Zoll HD Display, wie auch eine 5 Megapixel Front Kamera. Das 6A verfügt über On-Screen Tasten, der Platz unterhalb des Displays wird also nicht genutzt.

Die drei Standard Smartphone Tasten sind wie meist üblich alle auf der rechten Seite angebracht. Der Druckpunkt dieser Tasten ist in Ordnung!

Der Kopfhöreranschluss des Smartphones ist auf der Oberseite angebracht, der microUSB Ladeport und auch der Lautsprecher sind hingegen auf der Unterseite.

Auf der Rückseite finden wir nur die 13 Megapxiel Hauptkamera und einen LED blitzt. Das Honor 6A verfügt über keinen Fingerabdruckscanner! Auch die Rückseite ist nicht abnehmbar, daher ist auch der Akku nicht vom Nutzer austauschbar.

 

Software

Honor setzt wie sein Mutterkonzern auf EMUI als Betriebssystem für seine Smartphones. EMUI basiert natürlich auf Android(7.0), ist allerdings gerade optisch ein gutes Stück modifiziert.

Ob nun die Einstellungen, die Benachrichtigungsleiste, das Benachrichtigungscenter oder auch der Home Screen, alles ist ein wenig anders verglichen mit dem Standard Android.

Hierbei ist allerdings das Design durchgehend konstant und durchaus geschmackvoll.

Ich bin zwar kein Fan vom Weglassen der App Übersicht auf dem Home Screen, aber ansonsten ist EMUI absolut in Ordnung.

Neben den Honor eigenen Apps und den Google Apps (Play Store usw.) finden sich auch eine Handvoll „Bonus“ Apps auf den Honor 6A. Namentlich handelt es sich hierbei um Facebook, Booking.com und Instagram.

EMUI bringt auch selbst einige Bonus Funktionalitäten mit, wie lange Screenshots, Display doppelt antippen zum Einschalten, Smartphone umdrehen um einen Anruf lautlos zu schalten usw.

Etwas schwach ist der freie Speicher. Dieser liegt gerade mal bei 8,4GB! Dies ist für ein 16GB Smartphone vergleichsweise wenig.

 

Display

Homor setzt beim 6A auf ein recht kompaktes 5 Zoll Display. Dieses löst „nur“ mit 720p auf. In Zeiten wo viele High End Smartphones Auflösungen von 2K+ besitzen klingt natürlich 720p wenig beeindruckend. Aber wie sieht das Display praktisch aus?

Es ist „Okay“, aber es ist definitiv nicht das hübscheste Display, welches ich in dieser Preisklasse gesehen habe. Dies liegt auch etwas an der von Anfang an aufgetragenen Displayschutzfolie. Diese lässt das Bild noch etwas grobkörniger erscheinen.

Das Display des Honor 6A sieht ohne Displayschutzfolie definitiv etwas besser aus. Allerdings wenn ein Hersteller eine Displayschutzfolie von Anfang an aufträgt, würde ich empfehlen diese auch zu nutzen. Meist ist dies ein Zeichen, dass das Display Glas nicht übermäßig kratzfest ist.

Farben, Kontraste und Helligkeit ist solider Durchschnitt für diese Preisklasse. Vielleicht ist das Schwarz etwas „hell“, aber grundsätzlich kann man mit dem Display gut leben, auch wenn dieses sicherlich kein High End Panel ist.

Etwas genervt hat mich die automatische Helligkeit, welche das Display tendenziell immer etwas zu dunkel regelt. Daher bin ich dazu übergegangen die Helligkeit manuell zu regeln.

 

Sound

Das Honor 6A besitzt seinen Lautsprecher auf der rechten Unterseite. Dieser ist ausreichend laut und auch relativ klar.

Dabei allerdings recht dünn und etwas blechern. Für mal ein Youtube Video oder ein Spiel reicht der Klang des Honor 6A problemlos aus. Allerdings ob ich nun Stunden lang Netflix auf dem Smartphone sehen wollen würde, steht auf einem anderen Blatt.

Der Kopfhörerausgang bietet die übliche Standard Qualität. Ähnliches gilt auch für die Ohrmuschel, welche vielleicht etwas dumpf ist aber grundsätzlich vollkommen in Ordnung geht!

 

Kamera

Das Honor 6A verfügt über eine 13 Megapixel Hauptkamera. Diese ist mit einer Blende von F2.2 ausgestattet, also auf dem Papier alles andere als besonders.

Hier muss man auch realistisch sein, bei einem 150€ Smartphone müssen die Erwartungen bezüglich der Kamera durchaus in gewissen Grenzen gehalten werden.

Aber wie sieht es praktisch aus? Kann das Honor 6A vielleicht doch mit einer besonders guten Kameraqualität überraschen?

Wie üblich sind meine Testbilder auf maximaler Qualität im Automatik Modus gemacht. Hierbei sind die Bilder nicht nachbearbeitet und wurden hier 1 zu 1 hochgeladen! Die originale Qualität wird beim Anklicken der Aufnahmen geladen, mobile Nutzer also etwas aufgepasst.

Wie ich finde sehen die Testbilder doch recht ordentlich aus! Natürlich ist das 6A kein Kamera Monster, aber die Fotos sind in Ordnung!

Die Schärfe ist ausreichend und auch die Farben wirken klar. Das Honor 6A verfügt über keinen Farbstich, auch sitzt der Weißabgleich recht gut.

Vielleicht könnten die Aufnahmen einen ticken heller sein. Teilweise wirken die Fotos etwas schwer. Ich denke zwar, dass die Belichtung (Helligkeit) passt, aus einer neutralen Sicht, aber den Fotos würde etwas heller sicherlich noch etwas gefälliger sein.

Die Dynamik der Fotos hat mich positiv überrascht. Natürlich ist diese nicht auf dem Level eines Samsung Galaxy S8, aber für ein Smartphone dieser Preisklasse hat das Honor 6A vergleichsweise wenig Probleme mit Gegenlicht und hellen Spots im Bild.

Die Low Light Leistung des Smartphones war akzeptabel. Erneut dies ist ein 150€ Smartphone, daher ist eine super Bildqualität bei Nacht eigentlich nicht zu erwarten. Allerdings schlägt sich hier das 6A besser als viele Konkurrenten. Bei finsterer Nacht kann man natürlich das 6A vergessen, aber bei Dämmerung sind durchaus noch einige akzeptable Bilder zu machen.

Soweit so gut, was ist denn nicht optimal?

Hier ist mir primär der Autofokus aufgefallen. Dieser ist zwar relativ flott, aber hatte einige Fehlauslösungen. Einige Bilder waren also überhaupt nicht scharf oder leicht unscharf. Das ist kein NoGo, allerdings muss man gegebenenfalls etwas darauf achten, dass der AF sitzt.

Ansonsten habe ich nicht viel zu bemängeln. Das Tempo der Kamera ist okay, diese braucht zwar eine halbe Sekunde nach jedem Bild für die Verarbeitung, aber das ist ausreichend flott.

Videos werden in Full HD angefertigt, welches zwar eher nach 720p aussieht, aber dennoch als okay zu bezeichnen ist.

Das Honor 6A ist kein Smartphone mit dem ich meine Urlaubsbilder machen wollen würde, aber für einen Schnappschuss welcher per Facebook oder WhatsApp versendet wird, reicht die Qualität durchaus aus.

 

Leistung und Benchmarks

Im Honor 6A arbeitet der Qualcomm MSM8937 Snapdragon 430, welcher mit 2GB RAM kombiniert ist.

Der Snapdragon 430 ist sicherlich auf dem Papier einer der größten Pluspunkte des Honor 6A. In anderen Smartphones dieser Preisklasse, wie dem Gigagset G170, Wiko Robby und Co. finden sich in der Regel nur recht schwache Mediatek SoCs.

Um etwas besser die Leistung des Honor 6A einschätzen zu können, schauen wir uns doch ein paar Benchmarks an.

Die Benchmarks sehen doch ganz gut aus! Der Snapdragon 430 liegt knapp unter dem Qualcomm Snapdragon 617 welcher beispielsweise im Honor 5X und Moto G4 zum Einsatz kam.

Auch verglichen mit dem Qualcomm Snapdragon 425 sehen wir einen guten Sprung von ca. 25% mehr Leistung. 25% klingt recht wenig, kann aber in dieser Preisklasse den Unterschied zwischen flüssig und ruckeln ausmachen.

Der Mediatek MT6737 aus dem Gigaset GS170 wird sogar um satte 50% geschlagen. Natürlich schwankt das Ganze je nach Benchmark etwas, aber man kann durchaus festhalten, dass die Leistung des Honor 6A zumindest in Benchmarks sehr gut aussieht!

 

Das Honor 6A im Praxis Einsatz

Benchmarks sind das eine, die Praxis, also wie flüssig das Betriebssystem und Apps wirklich laufen, etwas anderes.

Wie schlägt sich hier das Honor 6A? Unauffällig gut trifft es wohl. Die Benutzeroberfläche läuft soweit konstant flüssig, auch Eingaben werden sofort verarbeitet.

Allerdings wirkt das Smartphone auch nicht butterweich. Es ist schwer das Ganze zu beschreiben, ohne dass das es zu negativ oder zu positiv klingt.

Sagen wir es so, das Honor 6A läuft gut! Definitiv besser als ein Gigaset G170, Wiko Lenny 3 oder Samsung Galaxy A3, aber etwas schlechter als ein Moto G5.

Normale Apps bereiten dem Smartphone hierbei keine großen Probleme, ob nun Facebook, Twitter, WhatsApp, Instagram usw.

Lediglich wenn Ihr zu schnell durch die Timline springt und zu viele Bilder gleichzeitig geladen werden, kann es zu kleineren Rucklern kommen.

Spiele laufen weitestgehend auf dem Honor 6A. Natürlich müsst Ihr bei aufwendigeren Spielen mit einer reduzierten Qualität leben, aber in der Regel werdet Ihr alle im Play Store verfügbaren Spiele auch auf dem Smartphone zum Laufen bekommen.

Hier hilft auch etwas das 720p Display welches weniger Leistung frisst als die Full HD Panels der 200€ Preisklasse Smartphones.

Das verbaute WLAN Modul des Honor 6A unterstützt leider nur 2,4GHz, ist aber dennoch ausreichend schnell für App Downloads und Ähnliches. Ähnliches gilt auch für das verbaute GPS. Dieses ist ebenfalls ausreichend schnell was die Standortbestimmung angeht und auch ausreichend akkurat für eine Navigation.

 

Akku

Das Honor 6A verfügt über einen recht großen 3020mAh Akku. Dieser bietet damit eine vergleichbare Kapazität zu einem Samsung Galaxy S8. Hinzu kommt in der Theorie das niedriger aufgelöste Display, welches damit auch weniger Strom fressen sollte, ein stromsparsamer SoC, keine Strom fressenden Bonus Funktionen usw.

Daher sollte das 6A eigentlich mit einer guten Akkulaufzeit punkten können?! Und ja das tut dieses! In meinem normalen Test, also eine gemischte Nutzung aus Social Media, Webbrowsen, leichtes Gaming, Multimedia usw. bei einer mittleren Display Helligkeit erreichte ich rund 8 Stunden Nutzungszeit! Bei einer reinen Video Nutzung wären sogar über 10 Stunden möglich.

Natürlich wenn Ihr durchgehend auf dem Smartphone spielt, wird der Akku in ca. 5 Stunden leer gesaugt sein, aber selbst dies ist immer noch recht gut!

Normalnutzer sollten also problemlos durch den Tag kommen, wenn nicht sogar über zwei Tage!

 

Fazit

Das Honor 6A ist ein etwas unspektakuläres, aber solides Smartphone. In der Regel hat man in der 150€ Preisklasse Kompromisse einzugehen, ob nun bei der Leistungsfähigkeit oder der Kamera.

Hier macht das Honor 6A allerdings einen guten Job die Balance zu halten. Die reine Leistungsfähigkeit des Smartphones ist hierbei sicherlich der größte Pluspunkt des Honor 6A. Der Snapdragon 430 und die 2GB RAM sind für den Alltag als ausreichend einzustufen. Generell reagiert das Honor 6A zügig und zuverlässig auf Eingaben, was nicht unbedingt selbstverständlich ist bei diesem Preis.

Die Kamera das Smartphones ist ebenfalls okay. Ihr wollt mit dem 6A natürlich nicht Eure Urlaubsbilder machen, aber für Schnappschüsse, welche auf FaceBook oder WhatsApp landen, reicht hier die Qualität in der Regel aus.

Auch haptisch habe ich nichts am Honor 6A zu bemängeln, ähnliches gilt auch fürs Display und den Klang.

Lediglich der freie interne Speicher fällt mit gerade mal 8,4GB etwas klein aus. Aber das ist auch schon der größte Kritikpunkt!

Kurzum ein solides Einsteiger Smartphone mit dem Ihr in der 150€ Preisklasse absolut nichts falsch macht! Die größte Konkurrenz ist sicherlich das Moto G5, welches mittlerweile ein gutes Stück im Preis gefallen ist, und das Honor 5C aus dem eigenen Hause.

Synology DS1817+ und Intel X540-T1 10Gbit LAN Karte

Wenn Ihr auf der Suche nach einem NAS mit 10Gbit von Synology seid, werdet Ihr vermutlich auch über das DS1817 und DS1817+ gestolpert sein.

Während das „kleinere“ DS1817 bereits über OnBoard 10Gbit LAN verfügt besitzt das „größere“ DS1817+ lediglich die Option für eine 10Gbit PCIe LAN Karte zum Nachrüsten.

 

Solltet Ihr das „+“ NAS haben wollen und 10Gbit LAN, werdet Ihr vermutlich wie auch ich erst einmal rätzeln was für LAN Karten das Synology NAS überhaupt akzeptiert.

Auf der Synology Webseite gibt es hierfür eine recht kurze Liste mit unterstützen LAN Karten. Zur Liste

Auch gibt es dort eine kleine Liste mit nicht unterstützten LAN Karten. Zur Liste.

 

Ich habe das DS1817+ in Kombination mit der Intel X540-T1 10Gbit LAN Karte versucht und es funktioniert! Anscheinend werden alle LAN Karten unterstützt, die auch ganz regulär vom Linux Kernel unterstützt werden.

Daumen hoch Synology, dass man nicht künstlich nur „Synology zertifizierte“ LAN Karten akzeptiert.

Von daher solltet Ihr Euch für das Synology DS1817+ interessieren, ist die Intel X540-T1 vermutlich die günstigste, funktionierende 10Gbit LAN Karte.

Das Lumix Deco Glass im kurz-Test

So langsam geht es auf Weihnachten zu, da wird sicherlich der ein oder andere schon langsam panisch überlegen was man seinen Freunden und Familie schenken soll.

Vielleicht habe ich da was für Euch als Idee. Das Krinner Lumix Deco Glass ist zwar nicht ganz der typische Artikel welchen ich normalerweise auf diesem Blog teste, aber gerade vor Weihnachten sind auch meine ungewöhnlicheren Tests recht beliebt bei Euch.

Bei dem Lumix Deco Glass handelt es sich um ein Deko Glas welches mit einer LED Beleuchtung, einem Solar Panel und einem optionalen microUSB Ladeport aufwarten kann.

Das ist genug Technik damit ich dies als „Weihnachtstest“ auf Techtest rechtfertigen kann!

Kann das Krinner Lumix Deco Glass als Geschenkidee überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Das Lumix Deco Glass im Test

Das Erste was beim Lumix Deco Glass auffällt ist sicherlich etwas die Größe. Vielleicht hatte ich mich hier auch nur etwas verschätzt, aber das Glas fällt etwas größer aus, als ich es erwartet hätte.

Dieses besitzt einen Durchmesser von rund 14,5cm und eine Höhe von 15cm. Damit habt Ihr relativ viel Platz für Dekoration, welche im Glas platziert werden können. Krinner legt hier auch viel Wert darauf, dass es sich um ein mundgeblasenes Glas handelt.

Qualitativ habe ich hier auch nichts zu bemängeln! Ähnliches gilt auch für den Deckel in welcher die Elektronik verstaut ist.

Dieser Deckel ist aus schönem Buchenholz gefertigt. Auf dem Deckel ist ein Lumix Schriftzug und ein recht großes solar Panel zu finden.

Der Lumix Schriftzug wirkt im ersten Moment nur wie das übliche Hersteller Branding, allerdings verbirgt sich unter dem Schriftzug ein Touch Sensor.

Dieser erlaubt das einfache Ein/Ausschalten des Lumix Deco Glass wie auch das Dimmen der verbauten LEDs.

Für einen einfacheren Transport hat Krinner dem Deco Glass auch noch einen Trageriemen verpasst. Dieser besteht aus Echtleder und unterstreicht den recht hochwertigen Charakter des Lumix Deco Glass.

Wichtig ist, dass Krinner Lumix Deco Glass ist nicht für den Outdoor betrieb gedacht! Natürlich ist es, problemlos möglich das Glas mal zum Grillen mit hinauszunehmen, aber Ihr solltet einen Kontakt mit Wasser/Regen dringend vermeiden.

 

Technik und Licht

Das Lumix Deco Glass besitzt vier LEDs im Inneren, die auf der Oberseite unter einer „Milchglas“ Abdeckung angebracht sind.  Hierdurch ist die Beleuchtung auch vergleichsweise hell, für eine Solar Leuchte. Die LEDs sind zudem für eine verbesserte Ausleuchtung an den Rändern des Deckels angebracht.  Durch den recht starken Lichtwurf und der guten Verteilung werden natürlich die Objekte im Glas recht gut in Szene gesetzt.

Wie beworben sind die LEDs in der Tat warm-weiß. Dies in Kombination mit dem Holzdeckel strahlt eine gewisse Gemütlichkeit aus.

Gesteuert werden die LEDs über eine Touch Taste auf der Oberseite. Im Gegensatz zu normalen LED Solar Leuchten ist das Lumix Deco Glass nicht unbedingt dafür gedacht Tag für Tag zu leuchten.

Es handelt sich hierbei um ein Deko Element welches primär dann eingeschaltet werden soll, wenn Ihr gerade eine gemütliche Stimmung wollt oder gerade Besuch da ist.

Natürlich könnt Ihr die Lampe auch so einstellen, dass diese jeden Abend bei Dämmerung automatisch angeht und so lange leuchtet bis der Akku leer ist. Dies dauert ca. 6 Stunden, wenn der Akku zuvor voll war.

Zwar besitzt das Lumix Deco Glass ein Solar Panel für das automatische Wiederaufladen, allerdings ist die Lampe ja nicht für den Outdoor Einsatz gedacht(nicht wasserfest). Wenn Ihr diese an ein Fenster stellt, kann zwar das Solar Panel auch etwas Energie aufnahmen, aber diese reicht je nach Wetterlage höchstens für ein paar Stunden.

Gerade im Winter werdet Ihr hier vermutlich nur wenig Freude haben.

Umso erfreulicher, dass Lumix an eine zweite Art gedacht hat die Lampe aufzuladen, falls mal nicht die Sonne verfügbar ist.

Ihr könnt das Deco Glass auch via microUSB laden, also an Eurem Smartphone Ladegerät oder Computer.

Sollte sich also Besuch angekündigt haben und alles muss herausgeputzt werden, könnt Ihr das Deco Glass auch wenn nicht die Sonne geschienen hat zum Leuchten bringen.

Im Inneren setzt das Deco Glass auf zwei AAA Akkus, welche sich bei Bedarf recht gut austauschen lassen würden. Solltet Ihr wollen, wäre es auch möglich die Akkus gegen Modelle auszutauschen mit mehr Kapazität. Die verwendeten Akkus besitzen jeweils 600mAh Kapazität.

 

Fazit

Das Lumix Deco Glass verkauft sich natürlich primär über die Optik. Gefällt Euch diese? Falls ja, ist der halbe Kampf schon gewonnen.

Technisch ist nichts am Lumix Deco Glass auszusetzen. Zwar ist das Konzept mit dem Solar Panel für eine Lampe, welche für den indoor Betrieb gedacht ist „interessant“, aber das Solar Panel fängt am Fenster durchaus genug Energie für einige Stunde Licht ein.

Zudem handelt es sich ja hier nicht um eine normale Solar Lampe, welche im Baumarkt zu finden ist. Das Ganze ist ein Deko Objekt, bei welchem das Licht primär gedacht ist nur dann eingeschaltet zu werden, wenn die Stimmung es erfordert.Das solar Panel dient hier halt dem „schleichenden“ Wiederaufladen bis zum nächsten Einsatz.

Kurzum das Lumix Deco Glass ist ein schönes Geschenk, für Euch selbst, oder auch für die Verwandtschaft.

Link zum Hersteller

Der Libratone TOO Bluetooth Lautsprecher im Test, kompakt, schick und gut?

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Zwar kann man Libratone immer noch als Geheimtipp bezeichnen aber kaum ein neuer Hersteller in der Audio Branche konnte in der letzten Zeit solch einen Aufstieg hinlegen wie diese.

Libratone konzentriert sich auf hochwertige kabellose Lautsprecher mit skandinavischem Design. Ja Libratone ist ein dänischer Hersteller!

Der TOO ist hierbei der neuste Lautsprecher im Sortiment und soll Nutzer ansprechen, welchen eine besonders portable Nutzung wichtig ist.

Auf den ersten Blick sieht der TOO auch durchaus vielversprechend aus mit einem tollen Design, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Klingt der Libratone TOO gut? Und ist dieser auch seine 130€ Anschaffungspreis Wert? Dies gilt es im Test herauszufinden!

 

Der Libratone TOO im Test

Der Libratone TOO ist ein relativ kompakter Bluetooth Lautsprecher. Ich würde diesen zwar auch nicht als „winzig“ einstufen, aber die Größe ist mit einer Länge von ca. 20cm und einer Breite/Tiefe von 6,5cm ziemlich kompakt. Allerdings das Gewicht fällt durchaus etwas höher aus, was dem Lautsprecher allerdings auch eine gewisse Massivität und Robustheit verleiht.

Libratone setzt beim TOO auf eine Stoffverkleidung, die sich einmal um den Lautsprecher zieht und auch gleichzeitig als Lautsprechergitter dient.

Ich mag diese etwas größere Stoffverkleidung, welche etwas an Leinen erinnert, ausgesprochen gerne! Zum einen ist dieses Material sehr robust gegenüber Kratzer und Fingerabdrücken, zum anderen fühlt es sich einfach klasse an.

Der TOO ist kein Billiger China Plastik Bluetooth Lautsprecher!

Auch farblich macht der Libratone etwas her. Ihr habt hier die Wahl zwischen Graphite Grey, Cloudy Grey, Caribbean Green oder Cerise Red. Letzteres wurde mir freundlicherweise von Libratone für diesen Test ausgeliehen und ja Cerise Red sieht klasse aus!

Was hat der Libratone TOO abseits der Optik zu bieten? Wie es sich für einen portablen Lautsprecher gehört, ist auch der TOO wassergeschützt, wenn auch nur nach IPx4. IPx4 = Schutz gegen allseitiges Spritzwasser.

Damit sollte der Bluetooth Lautsprecher durchaus einen Regenschauer oder eine nasse Wiese überstehen. Mit in die Dusche würde ich den Lautsprecher allerdings nicht nehmen!

Die Anschlüsse des Lautsprechers sind dementsprechend unter einer Gummiabdeckung geschützt. Bei den Anschlüssen handelt es sich um einen microUSB Port und um einen AUX Eingang. Letzter dient dem Verbinden eines nicht Bluetooth fähigen Gerätes. Leider legt Libratone kein 3,5mm auf 3,5mm AUK Kabel mit in den Lieferumfang, dafür liegt aber ein umso hochwertigeres microUSB Kabel mit in der Box.

Dieses dient dem Aufladen des fest integrierten Akkus, welcher laut Hersteller ca. 12 Stunden durchhalten soll. Einen Wert den ich so grob bestätigen würde. Wenn Ihr Musik laut hört, kommt Ihr natürlich eher auf 10 Stunden, 12 sollten bei einer etwas niedrigeren Lautstärke aber durchaus möglich sein.

Ein Ladegerät liegt nicht mit im Lieferumfang, verwendet hier einfach das USB Ladegerät Eures Smartphones.

Wie sieht es bei den Tasten des Libratone TOO aus? Dieser besitzt nur zwei „Tasten“ auf der Oberseite. Bei der einen handelt es sich um einen ein/Ausschalter, bei der anderen handelt es sich eigentlich nicht um eine Taste, sondern um ein Touchpad.

Hier könnt Ihr mit einem Tipp Musik pausieren/fortsetzten und mit einer dreh Bewegung die Lautstärke regulieren.

In der Libratone App könnt Ihr im übrigen auch zwei TOO zu einem Stereo paar Verbinden!

 

Klang

Was hilft der schönste Bluetooth Lautsprecher, wenn dieser nicht gut klingt?! Von daher wie klingt der Libratone TOO?

Ordentlich! Libratone setzt beim TOO auf zwei 3,8cm Treiber, wie auch eine passive Treibereinheit. Zwar wirbt man mit „360 Grad Klang“ dies ist aber nur halb richtig. Die klangerzeugenden Treiber sind nur auf einer Seite des Lautsprechers angebracht. Dementsprechend ist natürlich der Klang auf der Front am besten, allerdings schafft es der Lautsprecher durchaus ganz gut den Klang 360 Grad zu verteilen.

Wobei „ganz gut“ untertrieben ist, ich weiß nicht genau wie es der TOO macht, aber man kann sich wirklich 360Grad um den Lautsprecher bewegen ohne große Einschränkungen im Klang zu erhalten.

Aber wie klingt denn nun der TOO? Beginnen wir bei den Höhen. Diese sind glasklar und absolut sauber. Hier arbeitet der Lautsprecher nah am Optimum. Ich habe selten so schöne klare und luftige Höhen gehört wie beim TOO.

Wer einen „warm“ klingenden Bluetooth Lautsprecher sucht, ist beim Libratone TOO falsch!

Aber das heißt ja nicht, dass der Bass schlecht ist. Das ist nicht der Fall. Der Bass des TOO ist satt und besitzt einen netten Punch.  Allerdings zu behaupten der Bass „würde durch Mark und Bein gehen“ wäre auch falsch. Der Lautsprecher verfügt über zwei 3,8cm Treiber, hier kann man keinen Bass erwarten, der den Raum zum Beben bringt.

Allerdings fehlt auch nichts, der Lautsprecher klingt nicht dünn oder blechern. Gerade die oberen Tiefen/unteren Mitten werden vom TOO sehr schön voll dargestellt.

Stimmen und Gesang kommen gut zur Geltung, genau der übliche Kickbass. Der Beat in den meisten Titeln ist also gut hörbar und auf kurze Distanz auch etwas spürbar. Allerdings beispielsweise das dumpfe Donnern eines Gewitters könnte der TOO weniger gut darstellen.

Ist der Libratone TOO Party tauglich? Das kommt etwas auf die Party an, geht es bei dieser primär um die Musik (Tanzen usw.) vermutlich eher nicht, hier benötigt man ein anderes Kaliber an Lautsprecher.

Geht es aber nur um etwas Untermalung im Hintergrund, wird der TOO einen hervorragenden Job machen! Zumal der Lautsprecher eine ordentliche Lautstärke zustande bekommt und sich dabei auch recht Pegel fest zeigt.

Ein Wohnzimmer ausreichend beschallen kann der TOO durchaus, auch wenn man natürlich auf höhere Distanzen nicht mehr viel Bass erwarten kann und darf.

 

Fazit

Hübsch, hochwertig und wohlklingend, so könnte man den Libratone TOO zusammenfassen. Wie man daran merkt, bin ich zufrieden mit dem Bluetooth Lautsprecher.

Klanglich darf man natürlich keine Wunder von einem solch kompakten Lautsprecher erwarten. Natürlich gibt es für 130€ durchaus Bluetooth Lautsprecher welche noch etwas mehr Wums haben, aber dann gibt man natürlich etwas die Portabilität und oftmals auch die tolle Optik auf.

Klanglich geht der TOO allerdings vollkommen in Ordnung! Der Lautsprecher liefert einen sehr klaren und luftigen Klang, welcher aber eine gute Fülle und auch einen netten Bass besitzt.

Der Libratone TOO geht aber natürlich eher etwas in die Richtung feinspielender und hochwertiger, im Gegensatz zu vielen billig China Bluetooth Lautsprechern, die einfach nur durch so viel Bass wie möglich überzeugen wollen.

Womit der Libratone TOO ebenfalls überzeugen kann ist sicherlich die Haptik und Optik. Ich finde dieses Stoff/Leinen Design der Ummantelung des Lautsprecher einfach toll!

Der Lautsprecher wirkt hochwertig! Was man aber auch bei einem Preis von rund 130€ durchaus erwarten darf.

Zusammengefasst Ihr such einen guten und portablen Bluetooth Lautsprecher abseits des billigen China Einheitsbrei? Dann seid Ihr beim Libratone TOO an der richten Adresse!

Khadas VIM2 Max im Test, leistungsstarke Open Source Android TV Box! (Mit der Option für Ubuntu, GPIO Pins usw.)

Die Khadas VIM2 Max ist ein etwas besondere TV Box. TV Box ist hierbei allerdings nicht einmal der richtige Ausdruck für diesen kleinen Universal mini Computer.

Der Raspberry Pi sollte eigentlich den meisten technikaffinen Nutzern ein Begriff sein. Hierbei handelt es sich um eine Art kleinen Computer mit allen Anschlüssen und Feature, die man benötigt. Der Raspberry Pi kann hierbei für diverse Dinge eingesetzt werden, wie als Media Center „TV Box“, Office Computer, Server oder für speziellere Aufgaben im Bastelbereich.

Die größte Stärke des Pi ist hierbei allerdings auch seine Schwäche, der Preis! Der Raspberry Pi wurde zwar mit Generation zu Generation Leistungsstärker, aber wirklich eine Powermaschine ist dieser nicht.

Der Khadas VIM2 Max geht in eine ähnliche Richtung. Auch bei diesem handelt es sich um eine Open Source Plattform, welche allerdings mit einer recht Leistungsstarken Hardware ausgestattet ist, welche gerade einen Einsatz im Multimedia Bereich durchaus interessant macht.

Gerade die Nutzung mit Android am TV steht hierbei im Fokus. Wollen wir uns doch einmal ansehen, ob die Khadas VIM2 Max Box im Test überzeugen kann!

 

Die Khadas VIM2 Max TV Box im Test

Die Khadas VIM2 Max TV Box besitzt das übliche Einplatinencomputer Design. Die Box besteht also wirklich nur aus einer Platine, auf welcher alle Chips platziert sind.

Im Gegensatz zu Raspberry Pi und Co. wird die Khadas VIM2 Max Box allerdings nicht komplett nackt geliefert. Die Plantine ist einer kleinen durchsichtigen Plastikbox geschützt. Hierdurch ist die Khadas VIM2 Max auch ohne zusätzliches Zubehör bereits vollständig einsetzbar.

Wobei das so nicht ganz stimmt. Ein Netzteil für die Khadas VIM2 Max liegt nicht mit im Lieferumfang! Allerdings wird der kleine Computer via USB C mit Strom versorgt, ein normales USB Ladegerät reicht also aus. Dieses Netzteil sollte 2A bei 5V besitzen.

Wie sieht es bei den Anschlüssen und der allgemeinen Ausstattung aus? Auf der Front besitzt die Khadas VIM2 Max lediglich einen IR Empfänger, die Anschlüsse sind auf der Rückseite angebracht.

Hier findet sich ein HDMI 2.0a Port, zwei USB 2.0 Anschlüsse, ein USB C Eingang (Stromversorgung), Gbit LAN und ein microSD Karten Slot.

Auf der Oberseite sind zudem 40 Kontakte für I2C, I2S, UART, PWM, ADC, USB und SPDIF. Zudem gibt es noch diverse Kontakte für einen Lüfter, Batterie und VIN. Die Khadas VIM2 Max Box akzeptiert im Übrigen zwischen 5V und 9V über den VIN Eingang.

Seitlich besitzt die Box zudem drei Tasten zum Einschalten, Resten und eine Funktionstaste.

Software

Ein sehr wichtiger Punkt an der Khadas Box ist sicherlich die Software. Hier stehen Euch grundsätzlich diverse Optionen offen, gerade was Linux Betriebssysteme angeht wie Ubuntu.

Hierfür rate ich Euch geht auf die Herstellerwebseite. Dort ist zum einen ein Forum (zum Forum) wie auch ein paar sehr schöne Getting Started Anleitungen zu finden mit Informationen, was Ihr alles machen könnt, mit was die ganzen Pins belegt sind usw.

Was uns aber erst einmal am meisten interessiert ist der Auslieferungszustand. Denn von Haus aus ist auf der Khadas VIM2 Max Android 7.1 vorinstalliert!

Ihr verbindet die Box mit dem Strom, einer Maus/Tastatur und dem Monitor und es wird direkt in Android gestartet.

Hierbei nutzt die Khadas VIM2 Max Box keine merkwürdige, nicht vertrauenswürdig wirkende Android Version, sondern schlichtes Stock Android.

Hier sind auch wirklich nur die aller nötigsten Programme vorinstalliert! Ich glaube noch nie ein Android OS gesehen zu haben mit solch wenigen vorinstallierten Apps. Allerdings das Wichtigste wie der Google Play Store (abgesehen davon KEINE anderen Google Apps), sind da.

Alles andere an Apps was Ihr benötigt könnt Ihr einfach selbst über den Playstore nachinstallieren, wie Kodi, Plex, Youtube usw.

Hierbei scheint es keine größeren Einschränkungen zu geben, alle Apps welche Ihr auch auf Eurem Smartphone oder Tablet Installieren könnt lassen sich auch auf der Khadas VIM2 Max Box installieren.

Sogar die allermeisten 3D Spiele würden sich installieren und starten lassen (auch wenn diese mit Maus und Tastatur meist unspielbar sind).

Kurzum mit dem Khadas VIM2 Max habt Ihr einen vollwertigen kleinen Android „PC“ für den Fernseher oder auch den Desktop, welchen Ihr softwareseitig sehr frei anpassen könnt.

Neben Android steht auch Ubuntu zur Verfügung. Allerdings muss man sich hier etwas durchs Forum wühlen und die Installation ist nicht direkt eine „1 Klick“ Installation. Dies ist also eher Feature für erfahrenere Nutzer, siehe hier http://forum.khadas.com/t/build-ubuntu-16-04-2-or-17-04-w-mate-and-linux-4-9/915

http://forum.khadas.com/t/diy-mainline-kernel-4-12-ubuntu-base-17-04-zesty-for-vim-pro-and-emmc-install/836

Android ist wie gesagt vorinstalliert und ohne Probleme zu nutzen!

 

Leistung und Performance

Die Khadas VIM2 „TV Box“ gibt es in drei Versionen, Basic, Pro und Max. Die drei Versionen unterscheiden sich im Großen und Ganzen nur im Bezug auf die Arbeitsspeicher und Speicherausstattung.

Die Basic Version besitzt 16GB Speicher und 2GB RAM, die Pro 3GB RAM und 32GB Speicher und die MAX besitzt 3GB RAM und 64GB Speicher.

Zudem besitzt die Pro und Max Version ein besseres WLAN/Bluetooth Modul. Wobei das WLAN Modul bei allen Version sehr ordentlich ist! Die Khadas VIM2 Max unterstützt 5GHz 2×2 WLAN AC! Beeindruckend! Hinzu kommt bei der Basic Version Bluetooth 4.1 und bei der Pro und Max Bluetooth 4.2.

Alle drei Versionen nutzen den Amlogic S912 Octa-Core als SoC mit 8x 1,5GHz. Als Grafikkarte kommt eine Mali-T820MP3 zum Einsatz, welche sogar 4K H.265 Decodierung unterstützt.

Über den HDMI Ausgang ist dementsprechend 4K 60Hz Video und angeblich sogar HDR möglich (Letzteres kann ich nicht nachprüfen).

Wie leistungsstark ist allerdings dieser Amlogic S912 Octa-Core?

Schauen wir uns hierfür erst einmal ein paar Android Benchmarks an.

Ich bin von der Leistung überrascht, und dies im positiven Sinne! Der Amlogic S912 liefert eine vergleichbare Leistung zu einem Qualcomm Snapdragon 617.

Damit ist die Khadas VIM2 Max sicherlich eine der leistungsstärkeren TV Boxen / Einplatinencomputer auf dem Markt!

 

Die Praxis

Was kann man nun mit der Khadas VIM2 Max machen? Die Basis Funktion ist sicherlich das Nutzen als TV Box. Wobei natürlich TV Box immer relativ ist, Ihr habt im Grunde genommen ein nacktes Android 7.1 auf welchem Ihr alle Apps die Ihr wollt installieren könnt.

Wollt Ihr ein Media Center? Dann installiert Kodi, Plex, DS Video usw. Ihr wollt Fernsehen schauen? Dann installiert hierfür Zattoo (kostenpflichtig) oder einen der anderen TV Streaming Dienste. Wollt Ihr Filme und Serien Streamen installiert Netflix, Amazon prime Video usw.

Theoretisch ist alles möglich! Allerdings bedenkt, dass die Khadas VIM2 Max sich so zu sagen als „Tablet“ ausgibt. Das bedeutet einige Anwendungen wie Netflix oder Youtube können beispielsweise das Streamen in 4K verweigern (da diese denken sie würden auf einem Tablet laufen wird hier oftmals nur Full HD Angeboten).

Grundsätzlich kann die Khadas VIM2 Max allerdings durchaus 4K Medien wiedergeben über beispielsweise Kodi. An Leistung mangelt es hier grundsätzlich erst einmal nicht! Die Khadas TV Box läuft absolut tadellos.

Auch das verbaute WLAN ist erfreulich Flott! So werden auch größere Dateien ohne großes Puffern wiedergegeben.

Kurzum Ihr könnt alles machen was Ihr auch auf einem Tablet machen könntet, nur auf einem großen Fernseher oder Monitor.

Alternativ könnt Ihr die Khadas VIM2 Max auch als kleinen Android Computer ganz klassisch mit Maus und Tastatur nutzen. Dies ist sicherlich etwas ungewöhnlich, aber mittlerweile gibt es ja durchaus auch einige produktiv Anwendungen für Android und als keiner „WebPC“ könnte die Khadas VIM2 Max durchaus funktionieren.

Funktionen über Android hinaus überlasse ich erst einmal Eurer Kreativität, zumal diese auch nicht ganz so einfach einzurichten sind. Aber grundsätzlich wäre auch eine File Server Nutzung unter Ubuntu möglich. Zwar verfügt die Khadas VIM2 Max über Gbit LAN aber nur über USB 2.0 Ports, was das maximale Tempo natürlich etwas einschränkt. Dennoch beispielsweise ein Minecraft Server sollte leistungstechnisch machbar sein.

Für mehr Anregungen schaut am besten ins Khadas Forum! Hier findet Ihr auch Images für Android/Ubuntu Dual Boot usw.

http://forum.khadas.com/c/Khadas-VIM2

Es gibt hier sicherlich noch jede Menge Anwendungsmöglichkeiten aufgrund der zusätzlichen GPIO Pins!

 

Fazit

Es gibt viele Android TV Box auf dem Markt, gerade aus Asien. Diese sind allerdings oftmals sehr auf „billig“ getrimmt. Dies ist bei der Khadas VIM2 Max nicht der Fall!

Es handelt es hierbei auch nicht um eine TV Box im klassischen Sinne, sondern um einen kleinen Universal Computer, welcher allerdings von Haus aus mit Android 7.1 ausgeliefert wird.

Hierdurch stehen Euch alle Möglichkeiten offen die Android bietet! Khadas setzt auch nicht auf irgendeine veraltete oder bis zum geht nicht mehr modifizierte Version von Android, sondern auf das normale Stock Android 7.1.

Hier könnt Ihr nun die Multimedia Apps installieren, die Ihr wollt! Die Khadas VIM2 Max bietet hier erfreulicherweise auch genug Leistung um jegliches Video Material verarbeiten zu können (der Amlogic S912 Octa-Core bietet ungefähr die Leistung eines 200-250€ Smartphones).

Kurzum Ihr habt Android an Eurem TV!

Darüber hinaus bietet die Khadas VIM2 Max die Möglichkeit Ubuntu zu installieren, wodurch Euch noch mehr Optionen offen stehen. Dies ist aber ein etwas aufwendigerer Prozess, sofern Ihr Euch noch nie mit solchen Dingen beschäftigt habt. Sogar ein Dual Boot System Android/Ubuntu ist möglich!

Kurzum die Khadas VIM2 Max ist in erster Linie ein Kleiner „Bastler Android Computer“, welcher über eine hervorragende Dokumentation und auch genug Leistung verfügt. Wie Ihr diesen einsetzt, ist allerdings Eurer Kreativität überlassen, wobei sich sicherlich eine Nutzung als „Multimedia Android TV Box“ anbietet.

Der Preis von knapp unter 100€ wirkt sicherlich recht hoch, ist aber für einen solchen Open Source Computer (mit GPIO Pins) angemessen!

Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling Light im Test, inklusive Amazon Echo und IFTTT Support

Xiaomis Yeelight smarte LED Lampen sind die so ziemlich günstigste Alternative zu Philips HUE und Co.  Dies zeigten bereits die Yeelight RGB Glühbirnen im Test, welche für gerade mal 15€ einfach eine hervorragende Leistung liefern, mittlerweile sogar mit Amazon Echo und IFTTT Support!

Allerdings bietet Xiaomi nicht nur Yeelight Glühbirnen oder LED Streifen an. Das neuste Mitglied in der Yeelight Familie ist das „Yeelight Smart LED Ceiling light“, also eine Deckenlampe.

Diese kostet gerade mal 50€ aus Asien, bietet dabei alles was man sich von einer Smarten Lampe wünschen kann, WLAN, Bluetooth, Amazon Echo, IFTTT und Google Home Support.

Vielleicht denkt sich nun der ein oder andere „50€ ist das denn wirklich so günstig?“, sagen wir es so das Konkurrenz Produkt aus dem Hause Philips, die Hue LED Deckenleuchte Fair, kostet satte 199€!

Von daher klingen 50€ erst einmal für eine komplette Deckenlampe inklusive Smarten Leuchtfunktionen fair. Sofern natürlich auch die Leistung und Lichtqualität auch in der Praxis überzeugen kann! Dies gilt es im Test der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light herauszufinden!

Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling Light im Test

Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light ist wirklich sehr einfach und schnörkellos designt. Es handelt sich bei dieser um eine einfache Runde und recht flache Deckenlampe mit LEDs auf der Unterseite, welche durch ein Milchglas abgedeckt sind.

Dies hat natürlich den Vorteil, dass die Deckenlampe in fast jeden Raum passt, wer aber nach einer etwas „wohnlicheren“ Deckenlampe sucht, ist hier nicht unbedingt an der richtigen Adresse. Xiaomi geht hier eher etwas in Richtung eines skandinavischen Möbelhauses.

Die Yeelight Deckenlampe ist nichts, was groß Blicke auf sich lenkt, zumindest, was das Gehäuse angeht. Außer natürlich Ihr wählt eine etwas fröhlichere Farbe. Xiaomi bietet die Yeelight in Weiß, Blau, Rot und Gelb an. Die Farbwahl entscheidet hierbei lediglich über die Farbe des äußeren Plastikrings. Die LEDs und die Elektronik sind natürlich bei allen Farben die Gleiche.

Die LEDs sind bei der Yeelight einfach auf der Unterseite verteilt und stammen aus dem Hause Osram. Da die Lampe recht groß ist, sollte auch die Lichtstreuung recht hoch sein. Unterschätzt hier allgemein nicht die Größe der Lampe! Diese besitzt einen Durchmesser von ordentlichen 32cm.

Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light besteht aus zwei Teilen, der eigentlichen Lampe und einer Montageplatte.

Ich war hier echt etwas überrascht. Dies ist das cleverste und eleganteste Montagesystem, das ich jemals bei einer Deckenlampe gesehen habe! Die Montageplatte wird nicht nur einfach an der Decke verschraubt, sondern die Montageplatte besitzt bereits die Stromanschlüsse. Die eigentliche Lampe wird später einfach auf die Montageplatte aufgesetzt und stellt automatisch eine Stromverbindung her.

Als Alternative zur Steuerung über die App, Sprachassistenten oder einfach dem Lichtschalter, legt Xiaomi auch eine Fernbedienung bei! Diese funktioniert via Bluetooth und bietet neben dem Ein/Ausschalten auch die Möglichkeit das Licht zu dimmen usw.

Praktisch wenn man die Deckenlampe im Schlafzimmer nutzt, wo kein Lichtschalter neben dem Bett ist.

 

Montage und Installation

An sich braucht Ihr natürlich keinen Elektriker für die Installation der Yeelight Decken Lampe. Vermutlich ist nicht mal eine große handwerkliche Begabung notwendig.

Beginnt mit der Demontage Eurer alten Lampe. Schaltet hierfür die alte Lampe ab und im Optimalfall den kompletten Strom im Raum. Nach der Demontage der alten Lampe sollten sich an der Decke ein Kabel mit drei Adern befinden.

Entfernt von der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling Light die Montageplatte und zieht dieses Kabel durch die Öffnung in der Platte. Anschließend verschraubt die Montageplatte an der Decke, Schrauben und auch Dübel liegen bei.

Nun müsst Ihr die Montageplatte anschließen. Diese besitzt zwei Kontakte, welche mit L und N genzeichnet sind. Die blaue Ader muss in den N Kontakt und die Braune(oder Schwarze) Ader in den L Kontakt.

Dies ist etwas schwierig, da die Klemmen an der Montageplatte zwar eigentlich sehr komfortabel sind aber auch ein wenig knifflig. Ihr müsst relativ fest auf die orangenen Knöpfe drücken damit die Ader richtig eingeführt werden können. Zieht ein wenig an den Adern um zu testen, dass diese auch wirklich gut sitzen.

Solltet Ihr noch eine grün/gelbe Ader übrig haben, klemmt diese einfach irgendwo unter die Montageplatte. Die Yeelight Deckenlampe wird nicht geerdet, daher ist dies Kabel „überflüssig“ (die Lampe ist aus Plastik, daher ist eine Erdung auch nicht nötig).

Die eigentliche Lampe wird nun einfach auf die Montageplatte gesteck und sollte halten.

Das war es auch schon mit der Montage! Sehr schön einfach gemacht, Hut ab Xiaomi!

Nun funktioniert die Deckenlampe natürlich schon einmal. Allerdings fehlt natürlich noch die Software- Komponente.

Hierfür habt Ihr zwei Apps zur Auswahl, die MI Home App und die Yeelight App. Beide finden sich sowohl im App Store (IOS) als auch im Play Store (Android).

Beim Start der Apps werdet Ihr nach Euer Region gefragt, hier müsst Ihr China oder besser Singapur angeben. Keine Sorge die Sprache ist immer Englisch!

Die Region spielt hier eine wichtige Rolle, da die Server je nach Region getrennt sind. China hat ja die „große Internet Firewall“, weshalb hier Dienste wie Amazon Echo Probleme bereiten können. Die Region kann man im Übrigen jederzeit wechseln.

Einfach die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light einschalten und in der App auf das „+“ Tippen. Die Lampe sollte automatisch erkannt werden, falls nicht müsst Ihr gegebenenfalls Euch per Hand mit dem von der Lampe erstellen WLAN Netz verbinden.

 

Funktionen und Feature

Grundsätzlich stehen Euch zur Steuerung zwei Apps zur Verfügung, MI Home und Yeelight.

Die Ceiling light wird mit Eurem Xiaomi Account verknüpft, von dort aus hat sowohl die MI Home App wie auch die Yeelight App Zugriff auf die Lampe. Fügt Ihr die Deckenlampe also in der MI Home App hinzu sollte diese auch in der Yeelight App auftauchen und umgekehrt.

Es ist hier weitestgehend egal, welche App Ihr verwendet.

Die MI Home App ist allerdings etwas breiter gefächert, neben den smarten Lampen lassen sich hier auch andere Xiaomi Smart Home Produkte steuern. Allerdings ist die MI Home ein wenig „chinesischer“, zwar ist die Steuerung auf Englisch, aber man merkt schon, dass die App eigentlich eher für den asiatischen Raum gedacht ist. Die Yeelight App hingegen besitzt nur die Funktionalität zum Steuern der Lampen, wirkt dafür aber etwas westlicher ausgerichtet.

Wie gesagt man kann theoretisch zwischen den Apps beliebig hin und her springen da diese auf denselben Account zugreifen.

In beiden Apps ist die Steuerung der Yeelight Smart LED Ceiling light erst einmal identisch. Ihr könnt die Deckenlampe ein/ausschalten, die Helligkeit steuern oder einen Nacht Modus aktivieren. Zudem lässt sich auch ein Sleep Timer Aktivieren oder die Standard Helligkeit einstellen.

Gerade letzteres ist extrem praktisch! Schaltet Ihr die Deckenlampe per Lichtschalter ein/Aus springt diese immer wieder auf die Standard Helligkeit (Maximale Helligkeit), in der App könnt Ihr aber auch beispielsweise eine mittlere Helligkeit zum Standard machen.

Leider lässt sich bei der Yeelight Smart LED Ceiling light die Lichtfarbe nicht einstellen!

Ein sehr witziges, aber vielleicht auch etwas unnötiges, Feature entsteht, wenn Ihr auch ein Xaiomi MI Band besitzt. Das Xiaomi MI Band (Fitness Armband) kann erkennen, wenn Ihr einschlaft und dann automatisch das Nachtlicht abschalten. Solltet Ihr also gerne während des Einschlafen etwas gedimmtes Licht haben ist das vielleicht ein doch recht interessantes Feature.

Diese ganzen Funktionen funktionieren natürlich auch von unterwegs!

Solltet Ihr nicht jedes mal Euer Smartphone zur Steuerung herauskramen wollen ist natürlich zum einen die Steuerung per Lichtschalter möglich, aber auch via der beigelegten Fernbedienung.

Leztere funktioniert via Bluetooth, es ist kein direkter Sichtkontakt nötig. Die Fernbedienung bietet die Möglichkeit die Lampe ein/auszuschalten wie auch zu dimmen.

Schaltet Ihr die Deckenlampe via Lichtschalter benötigt diese zum Einschalten ca. 1 Sekunden, vielleicht sogar etwas weniger. Auch die WLAN Verbindung wird bereits nach wenigen Sekunden wiederhergestellt.

Ebenfalls unterstützt die Xiaomi Yeelight auch Amazon Echo, IFTTT und Google Home zur Steuerung.

 

Probleme, die ich hatte

Leider hatte ich ein paar Probleme mit meiner Yeelight Deckenlampe! Ich habe diese nicht mit der Yeelight App zum Funktionieren gebracht! Eigentlich sollte sowohl die MI Home App wie auch die Yeelight App funktionieren, dies war jedoch bei mir nicht der Fall.

Die MI Home App funktionierte hingegen problemlos!

An sich soweit natürlich kein Problem, allerdings scheint der Amazon Echo und IFTTT Support an der Yeelight App zu hängen. Während meine Yeelight Glühbirnen in beiden Apps auftauchten und sich auch via Amazon Echo steuern ließen, wurde die Deckenlampe nur von der MI Home App erkannt und nicht von Yeelight oder Amazon Echo.

Woran kann das liegen? Ich habe zwei Vermutungen!

  1. Ich habe meine Deckenlampe aus China gekauft und diese besitzt anscheinend eine recht neue Firmware. Ich habe hier gelesen, dass die Chinesischen Versionen zuerst die neueren Firmware Updates bekommen und vielleicht daher noch nicht mit den „westlichen“ Apps funktionieren. Sollte dies der Fall sein wird das Ganze sicherlich demnächst mit einem Software Update gefixt.
  2. Es könnte an meiner „bunten“ Deckenlampe liegen! Warum sollte es an der Farbe meiner Deckenlampe liegen?! Die bunten Versionen werden von Xiaomi als „Youth Edition“ verkauft. Sollte diese Youth Edition aktuell nur in China verkauft werden, könnte das erklären warum die westlichen Dienste nicht funktionieren! Das klingt absolut bescheuert, aber könnte sein. Der Amazon Echo, Google Home und IFTTT Support ist für Kunden gedacht, welche die Lampe in beispielsweise Singapur oder Indien gekauft haben, wo nun mal Google und Co. nicht verboten ist. Sollten die bunten Versionen nur in China verkauft werden, könnte dies erklären, warum diese die westlichen Dienste nicht unterstützen. Ich habe eine weiße Version bestellt um diese Theorie zu überprüfen.

Sagen wir es so theoretisch müsste die Deckenlampe mit Amazon Echo, IFTTT und Google Home Funktionieren, aktuell kann ich dies allerdings noch nicht bestätigen! Irgendwelche Umstände verhindern dies aktuell bei mir, welche ich nicht so ganz nachvollziehen kann.

EDIT: Ja es liegt an der Farbe! Die Weiße Version lässt sich problemlos mit Amazon Echo und der Yeelight App Steuern!

 

Das Licht

Neben den Funktionen ist natürlich das Licht extrem wichtig! Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light bietet hierbei satte 240 OSRAM LEDs! Diese sollen bis zu 1600 Lumen produzieren!

1600 Lumen ist extrem viel! Eine normale LED Glühbirne produziert rund 800 Lumen, was einer klassischen 60W Glühbirne entspräche.

Die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light bietet also auf dem Papier eine Lichtleistung vom einer „120W“ Glühbirne.

Wie sieht es praktisch aus?

Ja die Yeelight Deckenlampe ist unheimlich hell! Ich habe diese in meiner Küche montiert, dort war zuvor eine Standard E27 LED Glühbirne und der Unterschied ist wie Tag und Nacht!

Ich nutze die Yeelight Ceiling light nur gedimmt, da ansonsten die Deckenlampe für meine Küche zu hell wäre. Ich habe keine Zweifel, dass die Yeelight hell genug für ein komplettes Wohnzimmer ist!

Hinzu kommt der 95er Ra Wert. Was ist dieser 95er Ra Wert? Ra steht für den Farbwiedergabeindex, welcher aussagt, wie originalgetreue Farben von einer Lichtquelle widergespiegelt werden. Die Sonne liefert beispielsweise einen perfekten Ra Wert von 100, genau wie klassische Glühbirnen.

LED Lampen erreichen meist einen Ra Wert von 80, 95 ist hier schon am oberen Ende der Skala was eine LED erreichen kann! Ein roter Apfel sieht unter der Yeelight also fast genauso aus wie bei Sonnenlicht.

Leider gibt es allerdings auch einen Punkt, welcher mich stört. Das Licht der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light ist relativ kühl. Xiaomi gibt die Farbtemperatur mit 4000K an, was Kühler ist als eine Standard LED Glühbirne oder das Sonnenlicht. Leider lässt sich auch die Farbtemperatur nicht einstellen!

Ich würde die Lampe nicht als zu kühl einstufen, das Licht ist eher als „neutral“ zu bezeichnen.

 

Fazit

Im großen und ganzen konnte mich die Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light absolut überzeugen! Sogar so sehr, dass ich mir noch für einen anderen Raum eine zweite bestellt habe!

Die Deckenlampe ist super einfach, zu montieren, sieht recht neutral aus und bietet ein sehr helles Licht. Letzteres entspricht einer 120W Glühbirne und bietet zudem eine sehr hohe Farbwiedergabe.

Auch die Yeelight Software wird immer besser und eleganter, selbiges gilt auch für den Funktionsumfang.

Man merkt das Xiaomi seine Yeelight Produktlinie langsam immer weiter „Westlich“ ausrichtet, vermutlich arbeitet man hier langsam auch an einer offiziellen Markteinführung. Siehe neue Yeelight App, Amazon Echo, IFTTT oder Google Home Support.

Wer eine smarte Deckenlampe sucht, ist also mit der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light gut beraten. Allerdings ist diese auch nicht perfekt! Die Lichtfarbe lässt sich beispielsweise nicht ändern und man hängt auf den 4000K fest. Das Licht der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling light ist also recht neutral.

Auch hatte ich etwas Probleme mit der Amazon Echo Unterstützung. Ich vermute aktuell dass die bunten Versionen nicht von Amazon Echo usw. unterstützt werden (siehe „Probleme die ich hatte“).

Kauft daher sicherheitshalber die Weiße Version, wenn Ihr auf den Amazon Echo Support wert legt.

Dennoch für rund 50-90€ stimmt die Leistung der Xiaomi Yeelight Smart LED Ceiling Light absolut! Allerdings würde ich die Yeelight nur bedingt für absolute Technik Einsteiger empfehlen! Die Yeelights bieten viel Leistung für wenig Geld allerdings sind diese natürlich etwas speziellere Produkte. Philips HUE Lampen wirken hier oftmals etwas runder, gerade wenn es mal zu Problemen kommt. Dafür sind diese Produkte allerdings auch deutlich teurer.

Wenn Ihr allerdings keine Angst vor dem Fernen Osten habt und Euch bei Problemen gegeben falls mit Hilfe der guten Xiaomi Foren selbst helfen könnt, seid Ihr mit der Ceiling light und allgemein Yeelight Produkten gut beraten!

EDIT: Ja es liegt an der Farbe! Die weiße Version lässt sich problemlos mit Amazon Echo und der Yeelight App steuern!

Der HKC Q320 Pro im Test, ein günstiger 32 Zoll 2K Monitor! (230€)

Große Computermonitore liegen im Trend, genau wie höhere Auflösungen als einfach nur Full HD. Zwar sind Preise für Monitore stark gesunken aber aktuell zahlt man für einen 30 Zoll + Monitor mit einer höheren Auflösung als Full HD (2K) rund 320€, aber geht dies nicht noch günstiger?

Natürlich! Der HKC Q320 Pro bietet 31,5 Zoll Bildschirm Diagonale und eine 2K Auflösung für rund 220€.

Der Haken an der Sache, dieser Monitor ist nur aus Asien zu bestellen. Hier stellt sich natürlich die Frage, taugt der HKC Q320 Pro etwas oder sieht dieser nur auf dem Papier gut aus, und lohnt es sich wirklich einen Monitor aus Asien zu bestellen?

Versuchen wir dies in folgendem Test des HKC Q320 Pro zu klären!

 

Ein Monitor aus Asien!?

Beginnen wir mit der Preis und Logistik Frage. Einen Monitor aus Asien bestellen, wie funktioniert das und lohnt es sich auch?

Ich empfehle Euch den HKC Q320 Pro bei Gearbest zu bestellt! Warum? Gearbest bietet den Germany und EU Express an, hierbei handelt es sich um Versand Methoden, bei welchen kein Zoll oder zusätzliche Mehrwertsteuer anfällt. Der Preis, den Ihr beim Bestellen seht, ist auch der Endpreis, inklusive Porto. Natürlich gibt es den HKC Q320 Pro auch bei anderen asiatischen Händlern, aber bei diesen könnte Zoll oder andere Gebühren anfallen.

Ich habe meinen auch von Gearbest aus Asien und der Monitor ist auch heil angekommen!

Preislich liegen wir Stand 11.09.17 bei rund 210€. Dieser Preis kann aufgrund des Wechselkurs Euro Dollar etwas schwanken. Ist das für einen 31,5 Zoll Monitor mit 2K Auflösung und IPS Panel überhaupt ein gutes Angebot? Ja!

Aktuell sehe ich überhaupt nur drei Monitore (im regulären deutschen Handel) welche ebenfalls 31,5 Zoll, 2K Auflösung und ein IPS Panel besitzen.

Dies wäre der Acer EB321HQUwidp für rund 330€, der ASUS VA32AQ für 400€ oder der Medion Erazer X58222 für 350€.

Von daher mindestens 100€+ Ersparnis durch die Bestellung aus Asien, zumindest auf dem Papier, was allerdings das Experiment „Monitor aus Asien“ durchaus rechtfertigt.

 

Der HKC Q320 Pro im Test

Das erste was natürlich beim HKC Q320 Pro ins Auge springt, ist die schiere Größe. 32(31,5) Zoll waren bis vor wenigen Jahren noch der Standard bei Fernsehern.

Zwar sind 32 Zoll für Fernseher heutzutage winzige, allerdings wirkt diese Größe auf dem Schreibtisch schon imposant.

Rein optisch gibt es beim HKC nicht viel Interessantes zu berichten. Der Monitor ist größtenteils aus weißem Hochglanzplastik gefertigt. Davon sieht man aber auf der Front nicht viel. Die Rahmen des Monitors sind relativ klein, weshalb auch relativ wenig des Gehäuses zu sehen ist.

Dies würde ich als Positiv vermerken, denn die Verarbeitungsqualität des HKC Q320 Pro ist höchstens mittelmäßig. Spaltmaße sind beispielsweise ein wenig ungleichmäßig an den Seiten des Monitors. Schlimm? Nein nicht wirklich, das Gehäuse hält den Monitor zusammen und der Standfuß, welcher von der Front sichtbar ist, ist tadellos verarbeitet.

Bei diesem handelt es sich um einen eisernen „Ring“, welcher verchromt wurde. Der Monitor wird einfach auf diesen Sockel aufgesetzt und steht recht sicher. Erfreulicherweise verfügt der Q320 Pro auch über einen VESA Mount, wer den Monitor an die Wand hängen möchte, kann dies machen .

Kurzum das Gehäuse und der Standfuß sind vollkommen in Ordnung! Ja es gibt sicherlich hochwertigere Monitore, was diese Äußerlichkeiten angeht, aber man kann sich hier auch nicht beschweren.

Die Anschlüsse des HKC Q320 Pro befinden sich wie üblich auf der unteren Rückseite. Hier finden wir einen HDMI, VGA und DVI Eingang.

Über einen integrierten Lautsprecher oder Ähnliches verfügt der HKC Q320 Pro nicht!

Wie jeder Monitor verfügt der Q320 pro auch über Tasten zur Bedienung des On-Screen Menüs. Diese sind auf der rechten unteren Front angebracht. Glücklicherweise sind die Tasten eindeutig beschrieben und es handelt sich nicht um kapazitive Tasten, sondern normale Tasten welche gut drücken kann!

Kommen wir zum Stromverbrauch. Im Standby liegt dieser bei 0,3W, im Normalbetrieb bei 38-44W, je nachdem was gerade auf dem Bild zu sehen ist.

Wichtig! Beim Monitor lag ein UK Stromkabel bei, welches natürlich hier nicht, ohne weiteres zu verwenden ist. Ihr benötigt entweder einen Adapter oder müsst das Kabel austauschen. Letzteres ist kein Problem denn der Monitor nutzt den normalen PC/Fernseher Kaltgerätestecker. Ein passendes Kabel wäre für 6€ zu bekommen, solltet Ihr nicht noch eins herumfliegen haben.

Der Monitor kommt natürlich mit unseren 230V klar, also nur das Kabel ist ein kleines Hindernis.

 

2560×1440 auf 31,5 Zoll?

4K liegt im Trend, genau wie Displays mit einer besonders hohen Pixeldichte. Da wird sich sicherlich der ein oder andere Fragen ob denn 2560×1440 auf 31,5 Zoll überhaupt noch zeitgemäß sind.

2560×1440 auf 31,5 Zoll entsprechen ja auch nur 95Ppi. Allerdings ist diese Auflösung vollkommen okay! Das Bild des HKC Q320 Pro ist immer noch schärfer als Full HD auf 27 Zoll.

Rein subjektiv kann ich hier wirklich nicht klagen. Ja sicherlich wäre 4K noch schärfer, bringt aber auch im Gegenzug jede Menge Nachteile mit.

4K belastet beispielsweise die Grafikkarte nochmals deutlich mehr als 2560×1440.

Das OSD

Wie scharf das Bild einem nun vorkommt, hängt von mehreren Faktoren ab. Die wichtigsten wären sicherlich der Sitzabstand und die Art des Bildes, das Ihr betrachtet.

Grundsätzlich fällt bei Videos, Fotos und auch Spielen eine niedrigere Schärfe weniger auf als bei Text. Allerdings ist selbst Text aus 60-80cm Sitzabstand sehr scharf und klar.

Ich war hier selbst überrascht, wie gut die 2560×1440 Auflösung auf solch einer großen Fläche noch aussieht, selbst verglichen mit einem 4K Monitor.

Von daher ist 2560×1440 sehr schöner Kompromiss aus ausreichend hoher schärfe und einer geringeren benötigten Rechenleistung verglichen mit 4K.

Wie gut ist die Bildqualität des HKC Q320 Pro?

Auch wenn dies eigentlich nicht direkt zur Bildqualität gehört, muss man doch über die Größe des Monitors reden. 31,5 Zoll ist schon massiv groß!

Das heißt, das Erste was Ihr vermutlich vom HKC Q320 Pro erleben werdet, ist ein gewisses Gefühl der Ehrfurcht durch die Größe des Bilds. Verglichen mit einem 27 Zoll Monitor ist doch der Sprung auf 31,5 Zoll noch mal ein gutes Stück mehr Fläche.

Gerade in Spielen vermittelt solch ein großer Monitor schon ein anderes Gefühl als ein 23 oder 24 Zoll Monitor.

Erfreulicherweise passt auch die Bildqualität des HKC Q320 Pro.

Farben wirken kräftig und satt, allerdings auch nicht übersättigt. Der HKC Q320 Pro deckt hierbei 99% des sRGB Farbraums und 79% des AdobeRGB Farbraums ab.

Das Schwarz des Monitors ist erfreulich dunkel. Zwar ist die Ausleuchtung nicht ganz Perfekt, im oberen rechten Bereich ist er etwas heller, aber für den Preis ist die Ausleuchtung vollkommen okay.

Auch konnte ich kein Flackern der Hintergrundbeleuchtung erkennen. Eine kleine Schwäche des HKC Q320 Pro ist allerdings die maximale Helligkeit.

Auf 100% liegt diese bei 185cd/m², was nicht übermäßig viel ist. 185cd/m² reichen eigentlich für einen normalen Indoor- Einsatz aus, zumal der Monitor matt ist. Man sagt immer 120 cd/m² sind so der Standard Wert.

Allerdings sollte der Monitor bei Euch vor einem Fenster stehen oder Ihr habt eine sehr starke Lichtquelle hinter Euch könnten die 185cd/m² etwas enger werden. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Q320 Pro passen.

Rein subjektiv habe ich nichts an der Bildqualität zu bemängeln. Schärfe, Farben und auch die Klarheit ist absolut in Ordnung. Auch die Kalibrierung von Haus aus wirkt gut! Ganz ehrlich abgesehen von der maximalen Helligkeit kann man dem Q320 Pro nicht ansehen, das dies nur ein „billig“ Monitor ist.

Klar dieser hat „nur“ 60Hz, aber sofern Ihr kein Pro Gamer seid ist das relativ egal. In Spielen welche erst richtig durch das große Bild zur Geltung kommen wie, The Witcher 3 welches auf so einem großen Panel fantastisch aussieht, werden eh die wenigsten Computer mehr als 60 FPS schaffen.

 

Fazit

Ihr sucht einen wirklich großen Monitor, welcher möglichst wenig Geld kosten soll, dann seid Ihr beim HKC Q320 Pro an der richtigen Adresse!

Der HKC bietet für gerade mal 220€ eine hervorragende Bildqualität und dank der relativ hohen Auflösung von 2560×1440 Pixeln auch ein recht scharfes Bild. Vergleichbare Monitore kosten ansonsten gut 100-200€ mehr, von daher stimmt die Preis -Leistung absolut.

Allerdings abgesehen vom großen Panel und der guten Bildqualität bekommt Ihr nur das minimal Paket. Keine Lautsprecher, kein USB Hub, keine Höhenverstellung (dafür ein VESA Mount), eine durchschnittliche maximale Helligkeit usw.

Wer damit leben kann, dass HKC keine großen Luxus Feature verbaut hat, dafür allerdings einen grundsoliden Monitor für einen sehr fairen Preis anbietet, kann hier unbesorgt zugreifen! Anhand der reinen Bildqualität kann man den Preis des Q320 Pro nicht erkennen und dies ist die Hauptsache!

Habt auch keine allzu große Angst vor der Bestellung aus Asien. Gearbest ist ein wirklich seriöser Händler, welcher auch dank Germany Express einen schnellen Versand ohne Zusatzkosten anbietet (keine 19% MWST oder zusätzlichen Zoll).

Lediglich wenn es um Rücksendungen oder Garantie geht, ist natürlich eine Bestellung aus Asien etwas komplizierter, allerdings mit etwas Geduld bekommt man das auch geregelt.

Das ASUS ZenBook 3 UX390UA im Test

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Das ZenBook 3 ist das Vorzeige Premium Notebook aus dem Haus ASUS, das sich an Nutzer richtet, welchen eine gute Portabilität und eine hochwertige Haptik besonders wichtig ist.

Damit hat das ZenBook 3 UX390UA auch mein Interesse erweckt. ASUS ist mir eher als Hersteller von Gaming Notebooks bekannt als von Premium Geräten.

Wollen wir uns doch einmal im Test anschauen wie gut das ASUS ZenBook 3 UX390UA gelungen ist!

 

Technische Daten

  • ASUS ZenBook 3 UX390UA
  • 12.5″, 1920×1080
  • Intel Core i7-7500U, 2x 2.70GHz
  • Intel HD Graphics 620
  • 8GB oder 16GB RAM
  • 512GB SSD (SATA) (oder 1TB)
  • Akku: Li-Polymer, 6 Zellen, 40Wh, 9h Laufzeit
  • Gewicht: 910g
  • Link zum Hersteller

Vielen Dank an ASUS für das Ausleihen des ZenBook 3

Das ASUS ZenBook 3 UX390UA im Test

Wenn Ihr ein etwas auffälligeres Notebook sucht, dann seid Ihr beim ASUS ZenBook 3 an der richtigen Adresse. ASUS setzt bei diesem auf eine blaue Grundfarbe mit vielen goldenen Akzenten. Ich muss zugeben auf den Fotos von Asus war ich mir hier nicht sicher, was ich von dieser Farbkombination halten sollte, jedoch in der Praxis ist die blau/gold Kombination etwas weniger knallig und deutlich dezenter.

Gerade das Blau ist in der Praxis deutlich dunkler und wirkt teilweise schon fast Schwarz, wobei dies sehr vom Licht abhängt. Ja das ASUS ZenBook 3 ist schon farblich etwas auffälliger, aber es ist auch nicht übermäßig knallig. Solltet Ihr Euch bei der Farbe nicht sicher sein, macht Euch keine zu großen Sorgen. In der Praxis passt das!

Das nächste was vermutlich nach der interessanten Färbung auffällt, ist die Größe des Notebooks. Verglichen mit dem ZenBook 3 wirkt sogar ein Dell XPS 13 recht klobig und groß. Das ZenBook ist extrem flach und kompakt, man kann dieses ohne Probleme in die Kategorie „ultra portabel“ packen. ASUS gibt die Dicke mit gerade mal 11,9mm an (Apple MacBook Air 17mm, MacBook 13,1mm, Dell XPS 13 15mm) und das Gewicht mit 910g (Apple MacBook Air 1,35KG, MacBook 920g, Dell XPS 13 1,2KG).

Dabei verzichtet ASUS allerdings nicht auf premium Materialien. Das Gehäuse besteht komplett aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung und das Display wird von Gorilla Glas 4 geschützt.

Das Notebook fühlt sich auch in der Hand extrem edel und hochwertig an! Hier muss sich ASUS definitiv nicht hinter Apple und Co. verstecken.

Allerdings ist die Oberseite des Deckels, welche eine gebürstete Oberfläche ist, ein absoluter Fingerabdruck-Magnet! Hier fürchte ich auch, dass sich bei einer etwas raueren Nutzung Kratzer zeigen könnten. ASUS scheint dieses Problem allerdings bewusst zu sein und legt eine kleine Tasche für das ZenBook 3 mit in den Lieferumfang. Hierbei handelt es sich sogar um eine etwas hochwertigere Tasche, welche farblich dem Notebook entspricht.

Rein haptisch habe ich keine Kritik oder Beschwerden, das Display Scharnier lässt sich sogar mit einer Hand öffnen!

Allerdings hat der Schlankheitswahn natürlich auch seine Nachteile. Wer viele Ports am ZenBook 3 erwartet, wird enttäuscht!

Wie auch das Apple MacBook besitzt das Zenbook 3 nur einen USB C Port und einen Kopfhörerausgang! Der USB C Port unterstützt natürlich USB 3.0 Tempo, wie auch einen Monitor Ausgang und das Laden.

Gegebenenfalls müsst Ihr Euch einen Adapter mit dem ZenBook 3 kaufen, was aber, wie ich finde, nicht schlimm ist. Das Notebook ist definitiv für einen portablen Einsatz gedacht und eher weniger für den Schreibtisch mit dutzenden USB Geräten.

 

Software

ASUS setzt beim ZenBook 3 natürlich auf Windows 10 Home. Leider übertreibt es ASUS aber etwas mit der vorinstallierten Software. Neben der üblichen Testversion von Microsoft Office und dem nervigen Mcafee Antivirus sind auch etwas ungewöhnlichere Programme zu finden.

Hiermit meine ich Dinge wie WPS Office, Foxit Phantom PDF, TeamViewer, Evernote, Dropbox usw.

Solltet Ihr das ZenBook 3 kaufen, sortiert zuerst die Programme aus die Ihr nicht benötigt, das werden vermutlich einige sein!

Interessanterweise besitzt das ZenBook 3 kein „Control-Zentrum“ in welchem man erweiterte Konfigurationen für Lüfter usw. Einstellen kann. Ich hätte bei ASUS eigentlich mit solch einer „Master“ Software gerechnet.

Lediglich für den Monitor und dessen Konfiguration gibt es eine spezielle ASUS Anwendung.

Bei meinem 512GB Modell waren im Übrigen noch rund 440GB Speicher frei.

 

Display des ASUS ZenBook 3

Das ASUS ZenBook 3 verfügt über ein 12,5 Zoll Full HD Display. Full HD auf 12,5 Zoll ergibt ein mehr als ausreichend scharfes Bild und generell ist das Display des ZenBook 3 mehr als zufriedenstellend!

Hierbei handelt es sich, wie man auch bei einem vierstelligen Preis erwarten kann um ein hochwertiges IPS Panel.

Farben sind klar und leuchtend, was auch etwas durch das Hochglanz Panel unterstützt wird, Kontraste sind gut und auch der Schwarzpunkt ist ordentlich für ein IPS Panel.

Laut meinen Messungen kann das Display 97% des sRGB Farbraums und 75% des AdobeRGB Farbraums darstellen.

Die maximale Helligkeit liegt bei guten 271cd/m². Dies ist zwar nicht super hell aber ausreichend auch bei Sonnenschein noch etwas auf dem Display erkennen zu können.

 

Eingabegeräte

Eine gute Tastatur und ein gutes Trackpad sind bei einem Notebook essenziell, gerade dann, wenn dieses sich wie das ZenBook 3 an Studenten, Blogger oder allgemein an einen Geschäftsmann/Geschäftsfrau richtet.

Beginnen wir mit der Basis. Die Tastatur besitzt ein absolutes Standard QWERTZ Layout. Die F Tasten sind wie üblich mit Systemfunktionen wie Displayhelligkeit usw. doppelt belegt, auch gibt es eine „Fn“ Taste neben Steuerung.

Abgesehen davon ist alles so wie man es bei einer deutschen Tastatur erwarten kann, vorbildlich ASUS!

Die Tasten besitzen allerdings wie es bei superflachen Notebooks mittlerweile normal ist, einen recht flachen Druckpunkt. Dies erfordert gerade am Anfang etwas Gewöhnung, zumal die Tasten relativ fest sind und daher etwas mehr Kraft zum Drücken benötigen. Hierdurch fühlt sich die Tastatur allerdings auch schön knackig an.

Ein Apple MacBook besitzt beispielsweise noch weniger „travel distance“ bei seinen Tasten, von daher geht dies beim ZenBook 3 vollkommen in Ordnung.

Ich bin ein Dell XPS 13 zum Tippen gewöhnt und anfangs gab es beim ZenBook 3 irgendwas was bei der Tastatur „anders“ war und ich nicht so recht benennen konnte. Damit meine ich natürlich nicht den Druckpunkt.

Man könnte jetzt meinen „ah die Tastatur ist kleiner“ aber genau das Gegenteil ist der Fall. Die Tastatur des ZenBook 3 ist ziemlich groß für ein 12,5 Zoll Notebook! Sogar Größer als die des Dell XPS 13.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit konnte ich auch auf dem ZenBook 3 problemlos meine normale Tippgeschwindigkeit erreichen. Sollte Euch also der recht flache Druckpunkt der Tasten nicht stören, ist das Notebook auch für Vieltipper problemlos zu empfehlen!

Wie es sich auch für ein High End Notebook gehört, verfügt auch das ASUS ZenBook 3 über eine Tastatur Hintergrundbeleuchtung, welche zwar nicht super hell ist, aber vollkommen für Abends ausreicht.

Wie sieht es mit dem Trackpad aus? Sehr gut! Das Trackpad des ZenBooks ist extrem präzise und zuverlässig. Ob es dabei nun ums normale Tracking geht oder auch um Multitouch Gesten. Auch die Oberfläche ist sehr angenehm, wie ich finde.

Kurzum das Trackpad gehört zu den besten, die ich bisher bei einem Windows Notebook gesehen habe.

 

Lautsprecher

Bei den Lautsprechern hat sich ASUS erstaunlich viel Mühe gegeben. Das ZenBook 3 verfügt über gleich vier Lautsprecher. Zwei davon sind oberhalb der Tastatur angebracht und zwei vorne unter dem Notebook.

Dementsprechend könnte man ja davon ausgehen, dass das ZenBook 3 einen Hammer Klang hat?!

Für seine Möglichkeiten ja! Gute Lautsprecher brauchen viel Platz und davon gibt es wenig im ZenBook 3. Allerdings sind die Lautsprecher dennoch alles andere als schlecht. Diese sind ausreichend laut(allerdings auch nicht super laut) und super klar. Zudem wirkt der Klang relativ groß und breit durch die vier Lautsprecher, welche am Notebook verteilt sind.

Hier und da merkt man auch, dass etwas Bass aus dem ZenBook 3 kommt. Bass ist hier natürlich sehr relativ, aber ich habe schon in größeren Notebooks viel Schlechteres gehört.

Von daher für hier und da was Musik beim Arbeiten oder einen Film passt das Gebotene definitiv!

 

Performance, Temperatur und Lautstäre

Das ZenBook 3 ist aktuell in zwei Prozessor Konfigurationen erhältlich. Einmal mit Intel Core i5-7200U und einmal mit Intel Core i7-7500U. Für diesen Test habe ich die Version mit i7, auf diesen beziehen sich von hier an auch die Messwerte. Beginnen wir mit ein paar Benchmarks um eine grobe Einschätzung zu erhalten, was der Intel Core i7-7500U so zu leisten vermag.

Die Werte sehen doch ganz ordentlich aus! Der Intel Core i7-7500U liefert ungefähr 15-20% mehr Leistung als der i5-7200U. Natürlich handelt es sich hier weiterhin um einen „U“ Prozessor, also ein Ultra Low Voltage Modell.

Wer super viel Video Bearbeitung macht ist beispielsweise sicherlich mit einem größeren Notebook und einem Prozessor beraten, welcher nicht primär auf Energie Effizienz getrimmt ist. Allerdings aktuell geht es in solch einem kompakten Notebook nicht viel schneller als mit dem Intel Core i7-7500U.

Wie sieht es mit der Grafikkarte aus? Natürlich besitzt das ZenBook 3 nur die Intel HD Graphics 620, welche alles andere als flott ist. Solltet Ihr ein Laptop zum Spielen suchen, seid Ihr auf jeden Fall falsch! Videos, auch 4K Material, werden flüssig wiedergeben. Auch einige ältere weniger leistungsfordernde Spiele wie League of Legends laufen durchaus auf dem ZenBook 3.

Sehr überrascht hat mich allerdings ASUSs Kühllösung für das ZenBook 3. Normalerweise gibt in solch kompakten Notebooks immer etwas Thermal Throttling, allerdings nicht beim ZenBook!

Selbst unter absoluter Volllast erreicht der i7-7500U gerade mal 74 Grad auf seinem heißesten Kern. 74 Grad mag sicherlich für den ein oder anderen viel klingen, ist es aber nicht! Solche Prozessoren halten gut und gerne 90 Grad+ aus und in vielen kompakten Notebooks wie dem Dell XPS 2-in-1, XPS 13, Apple MacBook Pro usw. erreichen diese auch solch hohe Temperaturen.

Und nein ASUS hat den I7 nicht runter getaktet oder Ähnliches, der Prozessor läuft auf guten 3,1GHz. Sollte es nur eine temporäre Last geben oder nur auf einem Kern werden auch bis zu 3,6GHz erreicht.

Dabei klingt das Notebook auch nicht wie ein Jet, ganz im Gegenteil. Im Leerlauf ist das ZenBook 3 komplett leise und der Lüfter dreht nicht. Unter einer mittleren Last springt zwar der Lüfter an, ist aber immer noch sehr ruhig. Selbst unter Volllast bleibt das Notebook vergleichsweise leise. Natürlich ist der Lüfter dann hörbar, aber immer noch im sehr erträglichen Rahmen.

Vielleicht etwas enttäuscht hat mich die verbaute SSD. ASUS setzt hier auf eine SATA M.2 SSD, welche zwar recht flott ist mit 550MB/s lesend und 500MB/s schreibend, aber halt auch nicht so beeindruckend wie eine NVME SSD.

Macht dies in der Praxis einen Unterschied? Nein überhaupt nicht, es geht nur, um das Gefühl eine super schnelle SSD zu haben. Von daher ist die SATA SSD Okay, aber es wäre auch sicherlich noch mehr gegangen. Die SSD lässt sich im Übrigen upgraden! Gegeben falls auch auf eine PCIe NVME SSD!

Das verbaute WLAN Modul schaffte in meinem Test in Kombination mit dem ASUS ROG Rapture GT-AC5300 WLAN Router rund 60MB/s zu einem lokalen NAS.

 

Akku

Das ASUS ZenBook 3 verfügt über einen 40Wh starken Akku. Der Akku ist natürlich bei einem Ultrabook extrem wichtig, von daher wie lange hält dieser?

Diese Frage hängt natürlich stark von der Nutzung ab. Im Normalbetrieb, also websurfen, Office usw. bei einer „Indoor“ Displayhelligkeit erreichte ich rund 6-7 Stunden Nutzungszeit.

Ein ähnliches Ergebnis konnte ich auch beim Video Streamen erreichen (ca. 5-6 Stunden). Natürlich kann man das Notebook auch in Windeseile leersaugen. Solltet Ihr beispielsweise ein Video bearbeiten und exportieren, hält der Akku nur knapp 2 Stunden.  Wobei 2 Stunden bei einer Volllast Anwendung sogar ganz gut sind!

Allgemein ist die Akkulaufzeit des ZenBook 3 gut, allerdings ist das Notebook auch kein „Akku Wunder“.

Das ASUS ZenBook 3 wird über seinen USB C Port geladen. Dementsprechend legt ASUS auch ein passendes USB C Ladegerät bei.

Nun wird der ein oder andere auf die Idee kommen „Hey kann ich das ZenBook 3 einfach mit einer Powerbank laden?!“. Gute Frage! Die Antwort ist jein!

Ja man kann das ZenBook 3 via Powerbank Aufladen, allerdings benötigt Ihr eine Powerbank, welche den USB Power Delivery Standard unterstützt. Zudem muss die Powerbank 14,5/15V und 1,5A liefern können. Beispielsweise ein Anker PowerCore+ 26800mAh mit Power Delivery funktioniert in Kombination mit dem ZenBook 3 und kann die Akkulaufzeit verdreifachen!

Wie ich finde sehr praktisch! Wenn man länger unterwegs ist einfach eine Powerbank einpacken und man hat mehr als genug Energie.

 

Fazit

ASUS ist mit dem ZenBook 3 ein wirklich wunderschönes und extrem hochwertiges Notebook gelungen.

Dank seiner extrem kompakten Abmessungen und seinem sehr niedrigen Gewicht eignet sich das Notebook besonders für Nutzer, die einen erhöhten Wert auf eine portable Nutzung legen.

Hier bietet das Notebook eine starke Akkulaufzeit, ein sehr gutes Display und eine hohe Leistung!

Gerade letztere konnte im Test doch sehr überzeugen! Das ZenBook 3 ist eins der wenigen „Ultrabooks“ welches nicht mit Temperatur- Problemen kämpft und daher auch kein Thermal Throttling besitzt. Natürlich für Gaming eignet sich das ZenBook 3 weniger, aber beispielsweise für Fotobearbeitung oder einen schnellen Videoschnitt „on the go“ ist das Notebook sowohl in der I5 wie aber auch ganz besonders in der i7 Version vollkommen geeignet! Sofern Ihr natürlich mit der etwas eingeschränkten Port Auswahl klarkommt.

„Eingeschränkt“ ist hier allerdings vielleicht etwas untertrieben. ASUS setzt beim ZenBook 3 ausschließlich auf einen USB C Port (+ einen Kopfhöreranschluss) welcher natürlich alles kann, mit dem passenden Adapter.

Dennoch, für jemanden der ein super kompaktes Notebook sucht und vielleicht auch die etwas auffälligere Optik des ZenBooks mag, wird es schwer haben ein besseres Notebook außerhalb des Apple Öko Systems zu finden. Vielleicht ein Dell XPS 13, welches aber auch abseits der größeren Portvielfalt sich nicht viel zum ZenBook 3 tut. Dafür bietet das ZenBook 3 die bessere Kühllösung und die kompakteren Abmessungen.

Kurzum Daumen hoch für das ZenBook 3, ASUS kann auch tolle Premium Notebooks bauen!

Die Lioncast LK300 RGB Mechanische Tastatur im Test

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Mechanische Tastaturen sind die Krönung der Eingabegeräte und liegen auch weiterhin voll im Trend. Dementsprechend gibt es auch immer mehr Modelle auf dem Markt. Neu hinzugekommen ist die LK300 des Berliner Herstellers Lioncast.

Lioncast konnte mich bereits in der Vergangenheit mit dem Lioncast LX50 Headset extrem positiv überraschen. Kann dieses Kunststück die LK300 RGB Tastatur wiederholen?

Auf dem Papier sieht das gute Stück dank Metallgehäuse und RGB Beleuchtung schon einmal recht gut aus. Wie sieht es in der Praxis aus? Dies gilt es im Test der Lioncast LK300 RGB herauszufinden!

 

Die Lioncast LK300 RGB im Test

Lioncast setzt bei der LK300 erfreulicherweise auf ein recht „normales“ Design. Natürlich ist dieses wie bei einer Gaming-Tastatur zu erwarten etwas verspielter. Allerdings würde ich die LK300 durchaus als geschmackvoll gestaltet einstufen.  Selbst wenn Ihr den „Gamer-Schick“ nicht mögt, wird die Lioncast LK300 auf Eurem Schreibtisch nicht deplatziert wirken.

Die LK300 besitzt ein normales QWERTZ Layout inklusive Nummernpad.

Lioncast setzt bei der LK300 auf eine Metall-Metall-Grundplatte, auf welcher die Tasten aufgesetzt sind. Hierdurch wirkt es ein wenig so als würden die Tasten über der Grundplatte schweben. Neben einem optischen Effekt hat dies auch praktische Vorteile. Schmutz und Dreck kann sich so nicht so gut in der Tastatur ansammeln und fällt größtenteils einfach heraus.

 

Qualitativ ist die LK300 als tadellos zu bezeichnen. Dank der Metall-Grundplatte welche sich über die komplette Fläche zieht ist die Tastatur ausgesprochen verwindungssteif. Auch die Tastenkappen wirken gut. Lioncast nutzt hier erfreulicherweise einen normalen und leserlichen Schrifttyp.  Solltet Ihr wollen, wäre es auch theoretisch möglich die Tastenkappen auszutauschen, diese besitzen den Standard Cherry Stempel.

Neben den Standard Tasten verfügt die Lioncast auch über 12 Sondertasten, welche in zwei Gruppen unterteilt und oberhalb des Tastenfelds angebracht sind. Hierbei handelt es sich um Makro Tasten und Systemtasten wie vor und zurück. Dies halte ich für eine etwas merkwürdige Entscheidung, ich hätte hier lieber gesonderte Multimedia-Tasten gesehen. Die Multimedia-Tasten sind dafür die sekundäre Belegung der F Tasten.

Etwas wofür ich Lioncast sehr dankbar bin ist das Beilegen einer Handballenauflage. Leider verzichten immer mehr Hersteller bei Ihren Tastaturen auf diese. Zwar würde ich die Handballenauflage nicht als übermäßig hochwertig bzeichnen, ein einfaches Stück Plastik mit Gummi Beschichtung. Aber dennoch wird die Handballenauflage ihren Job erfüllen.

 

Layout, Taster und Tippgefühl

Beginnen wir beim Layout, obwohl es hier nichts Ungewöhnliches zu berichten gibt, abseits der zusätzlichen „Bonus-Tasten“ oberhalb des Tastenfelds und der FN Taste rechts neben „Alt Gr“.

Beim normalen Tastenfeld setzt Lioncast auf Kailh Switche des Typs „Red“. Die Taster besitzen ähnlich wie die populären Cherry MX-Red einen linearen Druckpunkt. Das bedeutet Ihr spürt während des Drückens der Tasten keinen Widerstand oder Klick. Erst wenn die Taste völlig durchgedrückt wurde, ist ein vergleichsweise leises Klack zu hören, wenn die Taste aufsetzt.

Dieses Klack wird etwas durch die metallene Bodenplatte verstärkt, welche leicht mitschwingt. Wer eine super leise Tastatur sucht, wird vermutlich eh nicht zu einer mechanischen greifen. Allerdings ist die Lioncast LK300 RGB auch nicht übermäßig laut, eher im Gegenteil. Die LK300 würde ich eher zu den etwas leiseren mechanischen Tastaturen zählen, dennoch erhaltet Ihr eine zufriedenstellende akustische Bestätigung für Eure Eingabe.

Sowohl was die Qualität aber auch das Druckgefühl angeht, habe ich nichts zu bemängeln. Die Kailh Red fühlen sich fast identisch zu den Cherry MX-Red Schaltern an. Im direkten Vergleich würde ich sagen, dass der Auslösepunkt bei den Kailh einen Hauch früher ist, was in der Theorie gerade für Gaming ein Vorteil ist.

Die benötigte Kraft fürs Auslösen der Tasten ist allerdings ziemlich identisch und liegt bei ca. 45g.

Unterschiede zwischen einzelnen Tasten der Tastatur konnte ich nicht feststellen. Auch die größeren Tasten wie Enter oder die Leertaste sind sauber stabilisiert. Drückt Ihr die Leertaste beispielsweise am rechten Rand wird die komplette Taste gleichmäßig abgesenkt.

Lediglich ist die Leertaste etwas „wabbeliger“ als die anderen Tasten der Tastatur, was aber in der Praxis kaum bis gar nicht stört.

Die Sondertasten setzten im Übrigen nicht auf mechanische Schalter!

Ich bin das Tippen auf einer mechanischen Tastatur schon seit längerem gewohnt, sollte dies auch für Euch gelten werdet Ihr auf der LK300 schnell Eure normale Schreibgeschwindigkeit erreichen. Aufgrund der „Standard Schalter“ und des Standard Layouts benötigt die Lioncast fast keine Eingewöhnungszeit, gerade dann wenn Ihr „Red“ Schalter schon kennt.

Solltet Ihr allerdings von einer Membrantastatur auf die Lioncast wechseln, dann werdet Ihr Euch natürlich etwa an das Tippgefühl gewöhnen müssen, gerade beim Gaming!

Die meisten Membrantastaturen sind nicht linear, das bedeutet die Kraft die Ihr zum Drücken benötigt, ist am Anfang und Ende meist höher. Bei der LK300 ist dies nicht der Fall! Gerade wenn man bei Spielen einfach nur die Finger auf den Tasten liegen hat, wird es etwas ungewohnt sein, da die mechanischen Tasten hier schneller nachgeben. Im Gegenzug ist Eure Reaktionszeit natürlich niedriger, da die Tasten nicht erst auslösen, wenn diese komplett durchgedrückt wurden, sondern bereits ein paar Millimeter vorher.

Werdet Ihr automatisch durch den Kauf einer mechanischen Tastatur zu einem Pro Gamer? Nein das natürlich nicht. Dennoch ist das Gefühl auf einer mechanischen Tastatur wie der LK300 zu tippen völlig anders und durchaus als „befriedigender“ zu bezeichnen.

 

Beleuchtung

Die Lioncast LK300 RGB besitzt, wie es schon im Namen steht eine RGB Beleuchtung. Jede Taste der Tastatur, abgesehen von den Sonder/Makrotasten, besitzt eine eigene RGB LED.

Man kann natürlich über diesen RGB LED Trend streiten, aber eine Tastenbeleuchtung ist aus meiner Sicht ein Must have!

Die Beleuchtung der LK300 ist durchaus gelungen. Die LEDs leuchten kräftig und schön satt. Auch wirken die Bewegungen und Übergänge bei Farbwechseln flüssig. Ein Flackern oder Ähnliches konnte ich mit bloßem Auge nicht feststellen.

Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass die Beleuchtung nicht die aller hellste ist die ich jemals bei einer Tastatur gesehen habe. Dies liegt nicht zwingend an den LEDs der Tastatur, sondern an der grau/schwarzen Farbe, welche einfach etwas Luminanz frisst.

Dennoch sind die Tasten und Farben bei einem normal beleuchteten Raum gut zu erkennen und abends strahlt die Tastatur sowieso ausreichend stark.

Welche Farben und Muster die Beleuchtung zeigt, könnt Ihr in der Lioncast Anwendung einstellen. Hier gibt es 14 Presets, von Regenbögen über pulsierend bis hin zur Druckwelle sind alle wünschenswerte Modi vorhanden.

Sollte einem das bunte Leuchten auf die Nerven gehen, kein Problem. Die Beleuchtung lässt sich natürlich auch statisch einstellen oder abschalten.

 

Fazit

Die Lioncast LK300 RGB konnte im Test aufgrund einer generell starken Leistung überzeugen! Diese beginnt bei der qualitativ hochwertigen Verarbeitung und Haptik. Gerade die metallene Grundplatte gibt der Tastatur eine schöne Massivität und sieht auch optisch klasse aus.

Hinzu kommen die Kailh Red Switche, welche mit den Cherry MX-Red als weitestgehend gleichwertig zu bezeichnen sind, und das Standard Layout, welches eine schnelle Eingewöhnung garantiert.

Die RGB LEDs sind natürlich das Sahnehäubchen. Zwar ist die LK300 nicht die hellst strahlende Tastatur, die ich bisher gesehen habe, aber dennoch ist die Beleuchtung sehr gut gelungen! Dies liegt auch an den vielen anpassbaren Beleuchtungsmodi.

Auch die Software macht einen vernünftigen Eindruck, ist allerdings auf die Basis Funktionen beschränkt.

Den Preis der Lioncast LK300 RGB finde ich in Ordnung. 120€ (zum Zeitpunkt des Tests) sind nicht zu viel, allerdings gibt es in dieser Preisklasse sehr viele mechanische Tastaturen mit RGB Beleuchtung, wo auch letztendlich die Wahl nicht ganz einfach fällt.

Die LK300 RGB ist eine klasse High End Tastatur, welcher allerdings etwas das Alleinstellungsmerkmal fehlt. Allerdings sind alle Funktionen vorhanden, welche man sich bei einer modernen mechanischen Tastatur wünschen kann und diese Funktionen sind auch sehr gut umgesetzt!

Daher Daumen hoch für die Lioncast LK300 RGB, falsch macht Ihr hier definitiv nichts! Allerdings ragt die LK300 auch nicht aus der masse an mechanischen RGB Tastaturen heraus.

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