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Der Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 im Test, ein Gaming Router wie er sein soll! (mit 160mhz Kanalbreite)

Zuverlässiges und gutes WLAN ist gerade beim Gaming extrem wichtig. Dies haben auch die Hersteller von Netzwerk Geräten erkannt. Ganz besonders ASUS wie auch Netgear haben eigene WLAN Router Serien für Gamer auf den Markt gebracht.

Diese sollen durch eine besonders hohe Leistung wie auch Stabilität punkten. Das neuste Modell von Netgear ist hier der Nighthawk Pro Gaming XR500.

Dieser soll neben einer starken Hardware auch mit diversen Software Featuren punkten. Aber klappt dies? Schauen wir uns im Test an was der XR500 von Netgear kann und vor allem wie gut!

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Nighthawk Pro Gaming XR500 für diesen Test!

 

Der Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 im Test

Netgear setzt beim Nighthawk Pro Gaming XR500 auf ein sehr aggressives und offensives Design, mit vielen Kanten und Lufteinlässen.

Die Front des Routers hat dabei weniger etwas von einem WLAN Router und erinnert viel mehr an einen Luxus Sportwagen/ Konzept Car. Dieses Design hat natürlich weniger einen funktionalen Grund, selbst ein High End WLAN Router braucht nicht so viele Lufteinlässe, sondern ist einfach der Gaming Ausrichtung geschuldet.

Man kann durchaus über dieses Design streiten, aber im Großen und Ganzen denke ich, dass Netgear hier eigentlich einen ganz guten Job gemacht hat. Sicherlich in einem professionellen Büro würde der XR500 etwas deplatzierter wirken als auf einem Gaming Schreibtisch, aber das liegt in der Natur eines Gaming WLAN Routers.

Bei Gehäuse setzt Netgear ganz klassisch auf Kunststoff. Dieser ist größtenteils matt, teils aber auch mit Hochglanz Akzenten versehen.

Rein qualitativ ist der Nighthawk Pro Gaming XR500 sehr vernünftig, aber auch nicht überragend massiv. Allerdings spielt dies bei WLAN Routern eh keine große Rolle.

Der Aufbau des XR500 ist wie bei den meisten WLAN Routern üblich. Auf der Front finden wird einige Status LEDs, für Systemstatus, Internet, die diversen LAN Ports usw.

Die Anschlüsse des Routers sind hingegen fast vollständig auf der Rückseite angebracht. Hier finden wir zunächst einen WAN Port und vier LAN Ports. Alle fünf Anschlüsse bieten natürlich die übliche Gigabit Geschwindigkeit.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein Ein/Ausschalter, ein LED Ein/Ausschalter und der Anschluss für das Netzteil.

Der Nighthawk Pro Gaming XR500 verfügt auch über zwei USB 3.0 Anschlüsse, diese sind allerdings seitlich angebracht.

Bonuspunkte gibt es für eine gut erreichbare WPS und WLAN Ein/Austaste auf der Oberseite des Routers.

 

Software

Ein großer und wichtiger Teil des Nighthawk Pro Gaming XR500 ist ohne Frage die Software. Netgear setzt hier auf das sogenannte „DumaOS“. Hierbei handelt es sich um ein Betriebssystem speziell für WLAN Router, welches eine besonders tiefe und gute Kontrolle über das Netzwerk, wie auch ein besonders hohes Tempo erlauben soll.

DumaOS ist in einem gewissen Rahmen mit DD-WRT vergleichbar, nur in einem Kommerziellen Sinne. Grundsätzlich könnten auch andere Router Hersteller das DumaOS einsetzen, Netgear ist hier nur der Erste.

Ist aber dieses DumaOS wirklich so gut? Ja!

DumaOS ist ganz klar an „Gamer“ und High End Nutzer gerichtet. Dabei bietet die Benutzeroberfläche recht viele Möglichkeiten und Optionen, ist aber gerade visuell sehr gut und übersichtlich gestaltet.

Das Ganze hat mich etwas an die Benutzeroberfläche von High End ASUS WLAN Routern erinnert. Zwar bietet DumaOS etwas weniger Einstellungsmöglichkeiten als die ASUS Gaming Benutzeroberfläche, ist dafür aber ein gutes Stück übersichtlicher.

Starten wir aber am Anfang, also bei der Einrichtung. Diese ist sehr simpel gemacht. Verbindet Euch mit dem Router via LAN oder WLAN und ruft eine beliebige Webseite auf.

Ihr solltet direkt auf die Router Benutzeroberfläche weitergeleitet werden. Hier reicht im Grunde genommen einfaches Weiterklicken aus um den Router komplett einzurichten.

Nach der Einrichtung könnt Ihr die Benutzeroberfläche durch das Aufrufen von routerlogin.net erreichen.

Hier erwartet Euch ein sehr schickes und modern gestaltetes Dashboard mit einer ersten Übersicht über alle Funktionen. Da es sich um ein „Gamer“ Produkt handelt, ist die Benutzeroberfläche natürlich in Schwarz/Rot gestaltet.

Allerdings gefällt mir das Design gut!

Sehr gut gefallen mir auch die Kontrollfeatures. Der Router kann Euch eine Live Übersicht präsentieren welches Gerät im Netzwerk gerade wie viel Trafik produziert und wie sehr im Gesamten das Netzwerk ausgelastet wird.

Basierend auf diesen Informationen könnt Ihr dann auch ein „QoS“ Feature aktivieren. QoS steht für Quality of Service. QoS kann Euer Internet nicht schneller machen oder magisch alle LAGs in Spielen verschwinden lassen.

QoS kann allerdings bei parallelen Zugriffen von mehreren Computern/Geräten dafür sorgen, dass einzelne Geräte bevorzugt behandelt werden.

Spiele benötigen in der Regel nur sehr wenig Bandbreite, allerdings macht jemand bei Euch im Netzwerk gerade einen großen Download wird bei einem normalen Router der gesamte Trafik gleich behandelt und die Pakete nacheinander abgearbeitet. Das bedeutet auch wenn Euer Spiel nur wenig Bandbreite frisst werden die Pakete unter Umständen zurückgestellt mach dem Motto, ein Paket Download, ein Paket Spiele, ein Paket Download, ein Paket Spiele usw. Für den Download ist es kein Problem wenn mal ein Datenpaket zurückgestellt wird, für das Spiel schon.

QoS geht nun hin leitet Spiele Datenpakete an anderen Anfragen vorbei. Dies reduziert die Downloadgeschwindigkeit für andere Teilnehmer kaum bis gar nicht, sorgt aber für deutlich niedrigere und konstantere Ping Zeiten.

Gibt es aber natürlich niemand anderen der gerade einen großen Download ausführt, kann QoS auch nichts bringen.

Auch könnt Ihr mit dem XR500 die Download/Upload Geschwindigkeit für einzelne Teilnehmer komplett limitieren.

Eine weitere Besonderheit welche aktuell exklusiv für den Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 ist, ist die Geo Filterung.

Diese blockiert die Verbindung zu weit entfernten Server, natürlich nur in Spielen. Wenn Ihr beispielsweise Call of Duty an einer Konsole spielt habt Ihr keinen Einfluss darauf wo der Server steht mit dem Ihr Euch verbindet.

Theoretisch sollte das Spiel versuchen Spieler mit ähnlicher Region miteinander zu verbinden, dies klappt allerdings nicht immer wie jeder weiß. Der Geo Filter soll hier helfen.

Funktionierts? Ja durchaus, aber nur in unterstützten Spielen! Die wichtigsten wären hier Call of Duty und PUBG.

Neben diesen „Gaming“ Feature bietet der XR500 Euch auch eine gute Übersicht über alle im Netzwerk vorhandenen Geräte. Hier könnt Ihr gelegentlich mal ein Auge drauf werfen ob alle vorhandenen Geräte auch wirklich im Netzwerk sein dürfen.

Die generellen Einstellungen beim XR500 sind etwas versteckt, aber durchaus sehr vielfältig. Ihr habt über alle gängigen Optionen, WLAN Name, Passwort, Bandstering, das genutzte WLAN Band/Frequenz usw. die Kontrolle.

Hier wurden keine Optionen unter dem Vorwand der Einfachheit entfernt.

Unterm Strich ist die Benutzeroberfläche des Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 mit die beste die ich seit langem gesehen habe! Hier hat Netgear bzw. DumaOS einen wirklich guten Job gemacht eine gute Mischung aus Nutzbarkeit, Design und Funktion zu liefern.

 

Performance

Der XR500 ist ein absoluter High End Gaming WLAN Router und dies spiegelt sich auch in den technischen Daten wieder. Auf dem 2,4Ghz Band soll der Nighthawk Pro Gaming XR500 satte 800Mbit/s schaffen und auf dem 5Ghz Band satte 1733Mbit/s.

Damit setzt der XR500 auf ein 4×4 Design (vier parallele Datenströme über vier Antennen). Selbstverständlich ist der aktuelle WLAN AC Standard wie auch die älteren b/g/n/a Standards mit an Bord.

Etwas extrem Interessantes am XR500 ist die Unterstützung von einer 160Mhz Kanalbreite auf dem 5Ghz Band. Im Normalfall können über einen Datenstrom (welcher eine Antenne braucht) auf dem 5Ghz Band bis zu 433Mbit/s übertragen werden.

Hat also ein Endgerät zwei Antennen werden 2x433Mbit/s also 866Mbit/s erreicht. In Notebooks und Tablets findet sich allerdings in der Regel kein Platz für drei oder vier Antennen. Daher haben ALLE mir bekannten Notebooks auch eine maximale Datenrate von 866 bzw. 867Mbit/s. Auch die meisten High End Tablets und Smartphones erreichen maximal diese Geschwindigkeit.

Höhere Geschwindigkeiten sind Desktop PCIe Karten vorbehalten, welche mehr Platz für größere Antennen und mehr Elektronik bieten.

Intel hat mit der AC9560 (auch unter dem Rebranding Killer 1550 bekannt) eine Notebook WLAN Karte auf den Markt gebracht welche bis zu 1733Mbit/s schafft. Diese Karte ist auch schon in diversen Dell Notebooks und auch Modellen von ASUS und Co. zu finden.

Allerdings gibt es hier einen Hacken, diese 1733Mbit/s werden nur bei einer Kanalbreite von 160Mhz erreicht. Der Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 ist nun der erste mir bekannte WLAN Router der genau diese Kanalbreite von 160Mhz auch schafft.

Die AC9560 bzw. Killer 1550 schaffen also in Kombination mit dem XR500 1733Mbit/s in der Spitze, trotz nur zweier Antennen. Mit allen anderen aktuell auf dem Markt erhältlichen Routern wären aufgrund der 80Mhz Kanalbreite nur 867Mbit/s möglich.

Dies kann ein dicker Pluspunkt für den XR500 sein!

Neben der höheren Kanalbreite unterstützt der XR500 auch MU-MIMO, was bei steigender Zahl von WLAN Geräten im Netzwerk wichtiger denn je ist.

Genug der Theorie, schauen wir uns einmal die Praxis an. Ich verwende für den Nighthawk Pro Gaming XR500 den üblichen Router Testaufbau. Ich teste zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server. Als Client kommt der TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger und die Intel ac 7260 WLAN Karte zum Einsatz. Dies zeigt uns die maximale Leistungsfähigkeit der Basis Station.

Starten wir mit dem Positiven, dies wäre die Performance auf dem 5Ghz Band. Hier kann der XR500 von Netgear voll überzeugen! In Kombination mit der TP-Link PCIe WLAN Karten kamen Geschwindigkeiten von 100Mb/s+ zustande, welche sehr stark sind!

Damit ist der Nighthawk Pro Gaming XR500 aktuell in den Top 3! Auch in Kombination mit der Intel AC7260 erreichte der XR500 sehr respektable 65MB/s.

Damit ist der XR500 einer der stärksten WLAN Router auf dem 5GHz Band! Allerdings auf dem 2,4GHz Band konnte ich nur recht mittelmäßige Ergebnisse erzielen.

20MB/s bzw. 14,5MB/s sind hier zwar völlig Okay aber auch nicht überragend.

Wobei das 2,4GHz Band mittlerweile natürlich deutlich an Wichtigkeit verloren hat. Via 2,4GHz sind vermutlich in den meisten modernen Haushalten eh nur noch Smart Home Geräte verbunden, welche keine übermäßig hohe Leistung benötigen.

Auf dem wichtigen 5Ghz Band kann der Nighthawk Pro Gaming XR500 hingegen glänzen.

Wie steht es um die Reichweite? Hier müsst Ihr Euch auf ein wenig subjektivere Aussagen von mir verlassen.

Grundsätzlich ist die Reichweite des XR500 gut, wenn nicht sogar sehr gut! Diese liegt ein Stück weit oberhalb der AVM FRITZ!Box 7590 und etwas unter dem ASUS RT-AC88U.

Damit bietet der XR500 mit die beste Reichweite die man von einem WLAN Router bekommen kann. Eine normale 100-150m² Wohnung sollte problemlos vom Netgear abgedeckt werden.

 

NAS

Der Nighthawk Pro Gaming XR500 verfügt über zwei USB 3.0 Ports, welche Ihr für externe Laufwerke nutzen könnt, welche dann im Netzwerk verfügbar sind.

Hierbei unterstützt der XR500 neben der Netgear eigenen Readyshare App (für einen Zugriff aus dem Internet) auch http, FTP und SMB.

Leider ist allerdings das Account System des XR500 nur mäßig gut. Entweder sind die Netzwerkfreigaben frei zugreifbar oder mit einem Passwort geschützt. Ihr könnt keine unter Benutzer oder Ähnlichem anlegen.

Aber ein Benutzer wird sicherlich in vielen Haushalten schon ausreichen. Wie stehts um das Tempo?

Sehr gut! Via LAN könnt Ihr angeschlossene Speichermedien mit Gbit Geschwindigkeit (118MB/s) ansprechen. Ein Gesondertes NAS wäre hier nicht schneller. Besser geht’s kaum!

 

Stromverbrauch

Bei immer weiter steigenden Stromkosten wäre natürlich ein niedriger Energiehunger des Routers wünschenswert.

Und ja für einen High End Router ist der Energiehunger des Nighthawk Pro Gaming XR500 mit 8,5W im normalen Leerlauf und 9,5W unter Volllast sehr erträglich.

Sicherlich gibt es Router die weniger Energie benötigen, aber für diese Leistungsklasse kann man sich nicht beklagen.

 

Fazit

Der Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 ist ohne Frage einer der besten High End WLAN Router aktuell auf dem Markt. Sofern ihr sogar ein Notebook mit Killer 1550 oder Intel AC9560 WLAN Karte habt, ist dieser mit Abstand der beste WLAN Router.

Starten wir aber am Anfang. Über das sehr aggressive und offensive Design des XR500 kann man sicherlich streiten, aber funktional gibt es wenig Grund zu klagen. Alle Anschlüsse, Tasten usw. sind gut positioniert.

Ebenfalls keinen Grund zu klagen bietet die Software. Das hier verwendete DumaOS bietet eine herausragende Mischung aus Design, Übersichtlichkeit und Funktionen. Euch werden jede Menge Informationen und Statistiken geliefert über das was in Eurem Netzwerk geschieht. Hinzu kommen jede Menge auch erweiterte Einstellungsmöglichkeiten und das beste QoS das ich bisher in einem Router gesehen habe.

Gerade wenn Ihr einige Nutzer in Eurem Netzwerk habt, kann der XR500 wie beworben in Spielen für deutlich weniger Lags und einen niedrigeren/konstanteren Ping sorgen.

Hier hilft natürlich gegebenenfalls auch das extrem schnelle WLAN! Der XR500 ist auf dem 5Ghz Band einer der schnellsten WLAN Router den ich jemals getestet habe.

Zudem unterstützt der XR500 auch MU-MIMO und eine 160Mhz Kanalbreite! Letztere ist aktuell noch sehr selten und erlaubt bei WLAN Karten wie der Killer 1550 oder Intel AC9560 deutlich höhere Geschwindigkeiten als mit einem normalen Router.

Zu guter Letzt haben wir noch eine sehr schnelle NAS Funktionalität und einen Fairen stromverbraucht.

Kurzum der Netgear Nighthawk Pro Gaming XR500 ist ein herausragender und absolut empfehlenswerter High End WLAN Router, nicht nur für Gamer!

Die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 im Test, kompakt und gut

Powerbanks sind kaum noch aus einer Welt wegzudenken wo immer mehr elektronische Geräte auf den USB Anschluss setzen und portabel eingesetzt werden.

Allerdings verlieren viele Modelle hier leider oftmals etwas die Basis aus den Augen, Portabilität. Powerbanks die genug Leistung haben ein Smartphone 20x aufzuladen sind zwar schön und gut, aber oftmals nicht sonderlich alltagstauglich.

Dies will die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 anders machen. Hierbei handelt es sich um eine besonders kompakte Powerbank, welche für den täglichen Einsatz gedacht ist. Diese besitzt keine großen Gimmicks, sondern ist eine Basic Powerbank, für den normal Nutzer der nur sein Smartphone aufladen möchte.

Wollen wir uns in einem kleinen Test doch mal ansehen ob die Cellularline FREEPOWER überzeugen kann. Neugierig?

 

Die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 im Test

Das wichtigste Feature an der Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 sind natürlich die Abmessungen. Mit 110×42×20 mm und einem Gewicht von gerade einmal 173g ist die Powerbank erfreulich kompakt für ihre doch recht ordentliche Kapazität von 10000mAh.

10000mAh sind genug um die meisten aktuellen Smartphones 2-3 mal vollständig zu laden. Damit ist die Cellularline Powerbank ideal für das Tägliche mit zur Schule oder Arbeit nehmen.

Hierzu passt auch die Haptik und Verarbeitung. Cellularline setzt auf ein einfaches aber gutes Kunststoff-Gehäuse, welches sich auch recht resistent gegenüber Fingerabdrücken und schmutz zeigt.

Die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 ist zudem in vier Farben verfügbar. Neben dem klassischen Weiß und Grau ist auch ein Blau und ein sehr frisches Neon Grün erhältlich.

Im Gegensatz zu Aluminium Powerbanks müsst Ihr Euch auch keine Sorgen machen das die Powerbank Euer Smartphone zerkratzt wenn Ihr beides in eine Tasche schmeißt.

Wie steht es aber um die inneren Werte? Die Cellularline setzt auf zwei 5000mAh Lithium Polymer Zellen im inneren.

Bei den Anschlüssen ist die Powerbank recht Basic ausgestattet. Wir haben einen Normalen 2,1A USB Ausgang, welcher aber Smartphone und Co. ausreichend schnell aufladen sollte.

Zudem besitzt die Powerbank natürlich auch einen microUSB Eingang, welcher bis zu 2A aufnehmen soll. Eine gute Geschwindigkeit für eine Powerbank dieser klasse.

Über einen Einschalter verfügt die Powerbank im Übrigen nicht. Schließt Ihr ein Smartphone an diese an wird die Powerbank automatisch eingeschaltet.

Ähnliches gilt für die Status LEDs. Auf Ihrer Front hat die Cellularline FREEPOWER drei Status LEDs welche Euch über die verbliebene Restladung informieren und aufleuchten wenn Ihr ein Smartphone anschließt.

 

Messwerte

Starten wir wie üblich bei der Kapazität, welche von Cellularline mit 10000mAh angegeben wird. Messen konnte ich hier 33,963Wh bzw. 9179mAh (@3,7V).

Dies entspricht sehr guten 92% der Herstellerangabe! Warum sind 92% gut wenn doch 8% fehlen?

Die Angabe zur Kapazität bei Powerbanks bezieht sich immer auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akkuzellen. Im Falle der Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 werden dies genau 10000mAh sein, allerdings beim Entladen der Powerbank geht etwas Energie beispielsweise in Form von Wärme verloren.

Daher liegt die letztendlich nutzbare Kapazität ein Stück unter der Herstellerangabe. Dies ist im Übrigen bei allen Powerbanks so! 92% ist hier schon ein sehr guter Wert.

Wie steht es aber um das Aufladetempo von Smartphones und Co.? Hier könnte man nun erwarten das die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 ein ähnliches Tempo liefert wie die kleine FREEPOWER SLIM 5000, aber nein!

Die FREEPOWER SLIM 10000 bietet ein etwas höheres Spannungslevel, wodurch Smartphones auch etwas schneller laden.

Das Samsung Galaxy S9+ erreicht beispielsweise gute 1,58A, das BQ Aquaris X2 Pro 1,45A und das Huawei Mate 10 Pro 1,61A.

Dies ist zwar etwas weniger als die beworbenen 2,1A, aber dennoch ein sehr ordentliches Tempo! Die 2,1A sind das Maximum was die Powerbank ausgeben kann, wie viel nun letztendlich das Smartphone aufnehmen kann ist noch mal was anderes.

Die meisten Android Smartphones werden in ca. 2-3 Stunden an der Powerbank voll sein. Warum spreche ich hier im speziellen von Android Smartphones? Leider besitzt die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 keine Apple Optimierung!

Hierdurch ist das Ladetempo in Kombination mit dem iPhone oder iPad auf 1A limitiert. 1A ist für ein iPhone ausreichend schnell, aber ein Ladevorgang kann hier durchaus 3+ Stunden dauern.

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Wiederaufladen dieser?

Die Powerbank kann an einem ausreichend schnellem Ladegerät mit rund 1,65A laden. Eine vollständige Ladung würde also rund 6 Stunden dauern, was okay ist.

 

Fazit

Die Cellularline FREEPOWER SLIM 10000 ist eine grundsolide „Basic“ Powerbank. Diese würde ich natürlich primär Nutzern empfehlen die eine einfache, schicke und vor allem portable Powerbank suchen.

Die kompakten Abmessungen und die durchaus ordentliche Kapazität ist ohne Frage das stärkste Asset der FREEPOWER SLIM 10000. Aber auch das Ladetempo in Kombination mit Android Smartphones ist ordentlich.

Kurzum eine solide Powerbank zu einem fairen Preis wenn Ihr einen hohen Wert auf Portabilität legt.

Die 1MORE H1707 Triple Driver Over-Ear Kopfhörer im Test

Kopfhörer gibt es viele im Handel. Hier ist es nicht ganz einfach aus der Masse herauszustechen, gerade für ein kleines Unternehmen.

1MORE hat aber genau dies mit den H1707 geschafft. Neben einem sehr interessanten und hochwertigen Design setzt 1MORE auf mehrere Treiber pro Ohrmuschel!

Das ist bei Kopfhörern etwas sehr Ungewöhnliches! Ungewöhnlich aber gut?

Genau dies gilt es im Test der 1MORE H1707 Triple Driver Over-Ear Kopfhörer herauszufinden! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an 1MORE für das Zurverfügungstellen der Kopfhörer.

 

Die 1MORE H1707 Triple Driver Over-Ear Kopfhörer im Test

Was die Optik und Haptik angeht hat sich 1MORE sichtlich bei den H1707 Mühe gegeben. Die Kopfhörer strahlen durchaus ein gewisses Premium Feeling aus.

Dies wird zum einen natürlich durch das interessante Design ausgelöst und zum anderen auch durch die Materialwahl.

Die Ohrmuscheln sind auf einem recht massivem Metall gefertigt, welches zum größten Teil über eine „gefräste“ Textur verfügt. Auch die Aufhängung und das Kopfband (unterhalb des Kunstleders) sind aus Aluminium gefertigt.

Hierdurch wirken die Kopfhörer angenehm massiv und wertig. Man merkt, dass es sich nicht um 08/15 China Kopfhörer handelt. Die 1MORE gehören haptisch ganz klar in die Premium Klasse!

Das herausstechende Design Merkmal beim 1MORE H1707 Triple Driver Over-Ear Kopfhörer ist allerdings ohne Frage das Fenster auf der Rückseite. Die Rückseite der Ohrmuscheln verfügt über ein Plexiglas Fenster unter welchem der erfreulich schick designte Treiber sichtbar ist.

Dies ist das erste Mal, dass ich solch ein Design bei einem Kopfhörer sehe. Diese „durchsichtige“ Optik unterstreicht ebenfalls etwas das Premium/High End Feeling der Kopfhörer.

Die 1MORE H1707 sind kabelgebundene Kopfhörer, allerdings setzt 1MORE auf abnehmbare Kabel und Standard 2,5mm Anschlüsse an den Ohrmuscheln.

Das beiliegende Kabel besitzt für eine normale/portable Nutzung eine vernünftige Länge und wirkt auch qualitativ gut gemacht. Was mich vielleicht etwas stört ist, dass das Kabel zweiseitig verläuft.

Auch besitzt das Kabel keine Kabelfernbedienung oder Ähnliches.

Immerhin liegt dafür eine kleine Transportbox mit im Lieferumfang. 1MORE H1707 lassen sich zusammenklappen und platzsparend in dieser Box unterbringen.

 

Tragekomfort

Die 1MORE H1707 werden zwar als Over-Ear Kopfhörer beworben, sind aber praktisch eher ein Mittelding aus Over-Ear und On-Ear.

Die Kopfhörer sind zwar gebaut Eure Ohren zu umschließen, haben aber vergleichsweise kleine Ohrmuscheln, was sicherlich der Portabilität geschuldet ist.

Auch ist die Polsterung der Ohrmuscheln nicht übermäßig dick, dafür aber angenehm weich.

Unterm Strich resultiert dies in einem mittleren Tragekomfort. Für kurze Zeiten sind die 1MORE H1707 sehr angenehm, aber beim längen Tragen können diese etwas anfangen zu drücken. Hier reicht allerdings meist bereits ein kurzes Ablegen und neu Aufsetzen.

 

Drei Treiber?!

Wie Ihr vielleicht am Namen der „1MORE H1707 Triple Driver Kopfhörer“ erkannt habt, haben diese was den akustischen Aufbau angeht eine kleine Besonderheit.

1MORE setzt bei diesen auf mehr als einen Treiber pro Seite. Pro Ohrmuschel sind satte drei Treibereinheiten verbaut. Im Gegensatz zu einigen Gaming Headsets von früher sind die Treiber allerdings nicht nebeneinander angeordnet, sondern hintereinander. Dies erlaubt es weiterhin große Treiber zu nutzen.

Wobei 1MORE hier anscheinend etwas trickst. Die H1707 verfügen anscheinend „nur“ über zwei aktive Treiber pro Seite und eine passive Bassmembrane, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ich den genauen Aufbau missverstehe.

Anscheinend besitzt jede Seite einen kleinen Keramik Hochtöner, wie auch einen großen Tief/Mitteltöner dahinter. Hinter dem Tief/Mitteltöner sitzt dann nochmals die anscheinend passive Bassmembrane.

Dies ist das erste Mal, dass ich eine passive Membrane bei einem Kopfhörer sehe. Im Lautsprecherbau ist dies allerdings sehr populär.

Der Höchtöner ist erfreulicherweise sogar dezentral angebracht, so dass dieser genau über Eurem Gehörgang sitzt.

Aber warum drei Treiber, wenn doch alle großen Hersteller selbst bei deutlich teuren Kopfhörern immer nur einen nutzen? Ist dies vielleicht nur Marketing und bringt gar nichts für den Klang?

Sicherlich ist dies auch etwas Marketing. 1MORE nutzt auch bei seinen Ohrhörern gerne mehre Treiber und nutzt dies als Alleinstellungsmerkmal. Allerdings ist das Nutzen von mehreren Treibern bei Ohrhörern und natürlich Lautsprechern sehr verbreitet, aber nicht bei Kopfhörern.

Ich nehme einfach mal stark an, dass dies eine Kosten/Nutzen Rechnung ist. Mehrere Treiber machen Kopfhörer deutlich teurer und komplexer. Zudem wird das übereinanderschichten von Treibern auch akustische Nachteile haben, weniger Volumen pro Treiber und Interferenzen zwischen den Treibern. Im Gegenzug könnten mehrere Treiber den Klang merkbar besser auflösen.

Vermutlich hält sich das Ganze unterm Strich doch sehr die Waage.

 

Klang

Kommen wir damit auch zum Klang der 1MORE H1707, klappt das Triple Driver System? Ja durchaus!

Die 1MORE H1707 klingen sehr interessant, gerade was Auflösung und räumliche Abbildung angeht. Aber starten wird am Anfang, also bei den Höhen.

Die Höhen der 1MORE H1707 sind sehr schön klar und direkt mit einer tollen Plastizität. Auch die Brillanz passt völlig ohne, dass die Kopfhörer zu sehr ins Schrille abdriften. Spitze „S“ laute neigen allerdings etwas zum Zischen.

Die Mitten der H1707 sind erfreulich solide. Stimmen werden gut bis sehr gut dargestellt. Auch wirken diese schön lebendig und natürlich. Hierdurch klingen die Kopfhörer auch angenehm voll.

Sicherlich hilft der gute Bass hier auch etwas. Das Bass der 1MORE H1707 ist leicht angehoben, also durchaus recht kräftig, mit einem sehr ordentlich Punch und starker Qualität.

Das Volumen des Basses würde ich allerdings als durchschnittlich bezeichnen. Dies wird aber problemlos durch eine gewisse Aggressivität kompensiert. Der Bass ist also kräftig und kompakt.

So weit so gut, allerdings in wie fern hört man die drei Treiber pro Ohrmuschel? Die Auflösung bzw. die Separierung im Klang der 1MORE H1707 ist „anders“. Es ist schwer zu beschreiben ohne es gehört zu haben, es ist merkbar das einzelne Frequenzen und somit Elemente des Klangs aus anderen Teilen der Kopfhörer kommen.

Dieser Effekt ist nicht überpräsent, dann würde er vermutlich auch stören, schwingt aber so etwas im Klang mit.

Hierdurch ist die Auflösung der 1MORE H1707 Triple Driver Kopfhörer überdurchschnittlich stark. Sehr Ähnliches gilt auch für die Detaildarstellung, welche gerade in den Höhen besonders stark erscheint.

Es sollte an diesem Punkt auch nicht überraschen das die räumliche Darstellung ebenfalls ganz gut bei den 1MORE H1707 ist. Dies gilt besonders für die Tiefe, die Klang Breite ist eher durchschnittlich für Kopfhörer dieser Klasse.

 

Fazit

Die 1MORE H1707 Triple Driver Over-Ear Kopfhörer sind klasse! Sowohl was den Klang betrifft, aber auch bei Optik und Haptik können diese überzeugen.

Allerdings ist das Fazit dennoch nicht ganz so einfach. Mit knapp unter 200€ spielen die 1MORE H1707 schon in einer gehobenen Preisklasse, wo es von Sennheiser, Sony oder auch Beyerdynamic viele sehr gute Alternativen gibt. Teils je nach dem was Ihr sucht auch bessere Alternativen.

Die 1MORE H1707 würde ich primär Nutzern empfehlen denen eine portable Nutzung wichtig ist, wo es ungünstig ist auf riesige Over-Ear Kopfhörer zurückzugreifen. Die 1MORE H1707 sind von den Abmessungen eher ein Mittelding aus Over-Ear und On-Ear Kopfhörern.

In dieser Klasse können die H1707 auch durch einen sehr dynamischen und stark aufgelösten Klang punkten. Wobei der Klang eine durchaus etwas speziellere Note hat aufgrund der drei Treiber. Dies meine ich durchaus positiv! Die Detailwiedergabe und Auflösung ist hervorragend, man hat in Songs das Gefühl, dass sich einige Teile regelrecht lösen vom restlichen Klang. Auch generell gesprochen sind die Höhen und Bässe wirklich stark.

Kurzum die 1MORE H1707 sind Kopfhörer für Nutzer die etwas außergewöhnlicheres suchen, sowohl was Klang wie auch Optik angeht. Hier ist auch der Preis von aktuell knapp unter 200€ durchaus gerechtfertigt!

Die Beyerdynamic Amiron Wireless im Test, lohnen sich Bluetooth Kopfhörer für 700€?!

Kaum ein anderer Kopfhörerhersteller wie Beyerdynamic steht so für Qualität und Professionalität. Es hat schon einen Grund das gefühlt in 50% aller Tonstudios der Welt Beyerdynamic Kopfhörer zum Einsatz kommen.

Allerdings auf dem privaten Kundenmarkt war Beyerdynamic immer eher der Geheimtipp. Im Gegensatz zu Sennheiser, Beats oder Bose welche hier durchaus hohe Marktanteile aufweisen können.

Mit den Amiron Wireless wagt sich nun Beyerdynamic etwas in neue Gefilde vor, nämlich in denen von Bluetooth Kopfhörern. Dementsprechend sind die Amiron Wireless natürlich eher an die Heimnutzer gerichtet.

Wobei dies auch nicht ganz richtig ist, denn mit einem Preis von rund 700€ richten sich die Amiron Wireless an einen etwas exklusiveren Kundenkreis, welcher für High End Audio und auch Exklusivität (Made in Germany) bereit sind ein gutes Stück Geld in die Hand zu nehmen.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie gut sind Bluetooth Kopfhörer für 700€? Wollen wir versuchen dies einmal in einem kleinen Test herauszufinden! Können die Beyerdynamic Amiron Wireless überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an Beyerdynamic für das Ausleihen der Kopfhörer für diesen Test!

 

Die Beyerdynamic Amiron Wireless im Test

Die Amiron Wireless sind vergleichsweise große und mächtige Kopfhörer. Man merkt, dass Beyerdynamic diese nicht unbedingt für den Outdoor Einsatz konzipiert hat.

Vom Design sind die Amiron Wireless ganz klar typische Beyerdynamic Kopfhörer. Das bedeutet diese Besitzen große komplett runde Ohrmuscheln und die typische Aluminium Aufhängung, welche so seit Jahrzehnten von Beyerdynamic genutzt wird.

Das Gehäuse der Kopfhörer besteht allerdings aus einem guten matten Kunststoff, welcher ebenfalls einen hochwertigen Eindruck macht. Die Rückseite der Ohrmuscheln ist mit einem einfachen Beyerdynamic Branding versehen und ansonsten recht „Clean“. Dies sind also keine Kopfhörer die laut schreien „schau mich an“, abseits von ihrem sehr professionellen Look und der schieren Größe der Ohrmuscheln.

Wie auch fast alle großen Kopfhörer von Beyerdynamic strahlten die Amiron Wireless eine gewisse Massivität und Robustheit aus.

Hier muss man keine Angst haben, dass die Aufhängung bricht oder sonst irgendwie die Kopfhörer im normalen Einsatz kaputt gehen. Die Amiron Wireless wirken nicht wie ein Spielzeug, sondern wie ein professionelles Produkt!

So behandelt Beyerdynamic diese auch. Die Amiron Wireless sind noch zu neu um auf der Ersatzteil Seite gelistet zu werden, aber beispielsweise für die kabelgebundenen Amiron sind alle Teile die kaputt gehen können günstig im Nachkauf zu erhalten.

Dies gilt auch für die Ohrpolster, Aufhängungen, Buchsen usw. Zwar ist der Akku „fest verbaut“ aber dieser lässt sich mit etwas handwerklichem Geschick auch austauschen. Mir hat Beyerdynamic auch bestätigt das dies auch vom Hersteller gemacht werden kann, solltet Ihr dies nicht selbst machen wollen.

Im Gegensatz zu den üblichen Bluetooth Kopfhörern sind die Beyerdynamic Amiron Wireless nicht bis zum geht nicht mehr verklebt. Die Amiron Wireless werden in Deutschland per Hand gefertigt.

Ja dies sind vermutlich die einzigen Bluetooth Kopfhörer Made in Germany, daher ist auch die Ersatzteillage so problemlos.

Die Tasten zur Steuerung der Kopfhörer wurden von Beyerdynamic etwas versteckt. Es gibt an der rechten Ohrmuschel einen Ein/Ausschalter. Ansonsten werden die Kopfhörer über ein integriertes Touchpad auf der Rückseite der rechten Ohrmuschel gesteuert.

Nach Oben Wischen = Lauter, nach Unten = Leiser usw. Grundsätzlich bevorzuge ich richtige Tasten, aber die Touchpad Steuerung ist immerhin gut umgesetzt.

Auch die Anschlüsse sind an der rechten Ohrmuschel untergebracht. Hier finden wir einen 3,5mm Eingang für eine kabelgebundene Nutzung, wie auch einen USB C Ladeport!

Dies ist etwas sehr ungewöhnliches, aber innovatives. Auch der Haltbarkeit sollte der USB C Port zuträglich sein. In der Theorie hält ein USB C Port mehr Steckzyklen aus als ein normaler microUSB Port.

Bonuspunkte gibt es für die lange Akkulaufzeit von rund 30 Stunden, welche ich bei einer leisen bis mittel lauten Musikwiedergabe auch bestätigen kann.

 

Tragekomfort

Beyerdynamic setzt bei den Amiron Wireless auf seine klassische Kopfhörerform und auch den typischen Beyerdynamic Tragekomfort.

Das bedeutet die Amiron Wireless verfügen über sehr große runde Ohrmuscheln. Die Polsterung ist zudem kein Kunstleder, wie bei den meisten High End Kopfhörern, sondern ein sehr weicher Stoff.

Dieser ist natürlich aus Sicht der passiven Geräuschunterdrückung eher mäßig gut, aber generell extrem komfortabel. Zudem ist der Stoff recht atmungsaktiv, die Kopfhörer erwärmen sich also kaum.

Auch der Anpressdruck ist perfekt! Kurzum der Tragekomfort der Beyerdynamic Amiron Wireless ist nahezu perfekt!

Lediglich das etwas höhere Gewicht ist etwas negativ zu beurteilen, aber dieses wird gut von den großen Ohrmuscheln abgefangen.

Bonus Punkte gibt es für die gute Brillenverträglichkeit.

 

Klang

Ich denke man darf bei einem Preis von rund 700€ durchaus eine höhere Erwartungshaltung gegenüber den Beyerdynamic Amiron Wireless haben.

Und Beyerdynamic macht wirklich einen hervorragenden Job einen guten ersten Eindruck abzuliefern.

Auch wenn dies erst einmal nichts direkt mit dem Klang zu tun hat, aber Beyerdynamic nutzt bei den Amiron Wireless die hochwertigste Sprachansage beim Einschalten welche ich jemals gehört habe!

Es kommt viel zu oft vor das hier ein extrem hoch Komprimiertes, schlecht aufgenommenes Sprachsample läuft, selbst bei guten Kopfhörern. Nicht so bei den Amiron Wireless! Die Dame beim Einschalten ist sehr klar und sauber aufgenommen und liegt auch in einer sehr hohen Qualität in den Kopfhörern vor.

Dies sorgt direkt beim Einschalten für einen guten ersten Eindruck. Eine weitere Kleinigkeit ist die Ansage welcher Klang Codec gerade genutzt wird. Neben dem Standard Bluetooth Codec, welcher qualitativ schon recht gut ist, bieten die Amiron Wireless aptX HD und AAC Plus.

Alleine diese hochwertige Ansage welcher Codec genutzt wird hat eine sehr positive „High End“ Ausstrahlung.

Dies hilft aber letztendlich nichts wenn die Kopfhörer nicht auch gut klingen. Beyerdynamic hat hier einen herausragenden Job gemacht, also ja die Kopfhörer klingen fantastisch!

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind perfekt!

Die Höhen der Amiron Wireless sind absolut klar und sauber mit einer tollen Brillanz und Leichtigkeit im Klang. Dabei vermeiden es aber die Kopfhörer allerdings zu schrill oder anstrengend zu werden.

Auch die Auflösung in den Höhen ist einfach hervorragend. Selbst kleine Feinheiten und Nuancen werden gut dargestellt. Hier habe ich noch keine besseren Bluetooth Kopfhörer gehört.

Sehr Ähnliches gilt auch für die Mitten. Gerade die Darstellung von Stimmen und Gesang ist herausragend! Stimmen werden lebendig und vor allem natürlich abgebildet. Auch hier bieten die Amiron Wireless eine sehr starke Darstellung im Detail.

Allerdings sind die Mitten auch nicht angehoben. Die Beyerdynamic vermeiden es hierdurch blechern und flach zu klingen. Ähnlich wie bei den Höhen hat man eine sehr gute Balance getroffen.

Bleiben noch die Tiefen bzw. Bässe. Hier wird es nun etwas schwieriger. Grundsätzlich bieten die Amiron Wireless sehr schöne und qualitativ starke Bässe.

Allerdings verfolgt Beyerdynamic auch hier einen sehr natürlichen und neutralen Ansatz. Ich glaube noch keine Bluetooth Kopfhörer gehört zu haben wo Musik derartig natürlich und hochwertig klingt. Dafür sind allerdings die Bässe nicht übermäßig kräftig oder tief.

Wobei dies nur halb richtig ist. Die meisten Bluetooth Kopfhörer boosten den Bass recht stark um eine „jugendlichere“ Klangsignatur zu erreichen, welche etwas lebendiger klingt.

Dies machen die Beyerdynamic Amiron Wireless nicht! Hat ein Song einen tiefen Bass wird dieser auch tief dargestellt. Allerdings verstärken die Amiron Wireless den Bass nicht. Es gibt also keine Effekthascherei, wie es oft bei Bluetooth Kopfhörern Gang und Gäbe ist.

Fordert ein Song die Amiron Wireless in den Tiefen heraus, können die Kopfhörer aber problemlos mitspielen. Beyerdynamic gibt den Tiefgang der Kopfhörer nicht ohne Grund mit 5Hz an. Man spürt, dass diese ein großes Volumen und auch Kraft besitzen. Allerdings hängt dies doch stark vom Titel ab den Ihr hört. Hat dieser nur einen flacheren Bass, wird der Bass auch nur flach wiedergegeben, hat dieser einen tiefen Bass wird dieser tief wiedergegeben.

Eventuell hätte ich mir hier einen optionalen EQ integriert in den Kopfhörern gewünscht, für Nutzer die einen generellen Bass Boost wünschen, aber auch so bieten die Amiron Wireless tolle Tiefen, welche allerdings mehr auf Klasse als auf Masse gehen.

Eine weitere große Stärke der Beyerdynamic Amiron Wireless ist die räumliche Auflösung. Die Kopfhörer ziehen den Klang wunderbar in die Breite und Tiefe. Dies in Kombination mit der überragenden Auflösung verleiht dem Klang eine herausragende Plastizität.

Man hat regelrecht das Gefühl der Interpret stände vor einem, gerade bei Titeln mit kräftigeren Stimmen ist dies besonders der Fall.

Aber auch bei etwas feiner aufgelösten Titeln mit vielen Instrumenten, Nothing Else Matters von Metallica, I Don´t Care von Apocalyptica oder Angels von Within Temptation wären hier gute Beispiele, klingen die Kopfhörer toll.

Pop Titel wie Rich Love von OneRepublic, Flames von David Guetta oder auch Something Just Like This von The Chainsmokers wären ebenfalls gute Beispiele für Songs die den Kopfhörer gut liegen.

Grundsätzlich würde ich die Beyerdynamic Amiron Wireless für alle Genres außer vielleicht Drum and Bass oder Elektro voll empfehlen. Auch viele elektronische Titel werden von den Amiron Wireless wunderbar wiedergegeben, aber ich glaube die meisten Höherer dieser Genre werden Kopfhörer mit einem stärker angehobenen Bass bevorzugen.

Seid Ihr natürlich allround Nutzer werdet Ihr die Amiron Wireless lieben! Aufgrund der guten Detaildarstellung und der recht natürlichen Ausrichtung gibt es an sich keine Bereiche wo die Kopfhörer versagen.

Beyerdynamic wirbt zudem mit einer „Klanganpassung“ über die Beyerdynamic App. Hier war ich gleichzeitig beeindruck wie aber auch enttäuscht. Über die App könnt Ihr Euer Hörvermögen messen. Die Kopfhörer spielen dabei ähnlich wie bei einem hörtest Töne in diversen Frequenzen ab und Ihr müsst antippen wenn Ihr die Töne nicht mehr hört.

Am Ende passen sich mit diesen Informationen die Kopfhörer ein Stück weit an Eure Ohren an. Allerdings ist dieser Effekt bei meinen 27 Jahr alten Ohren noch sehr gering bis kaum merkbar. Solltet Ihr allerdings größere Hörprobleme haben, könnt das Ganze sicherlich mehr Effekt haben.

Was leider nicht über die App möglich ist, ist das Setzen eines EQ oder ähnlichem.

 

Fazit

Das letztendliche Beurteilen von absoluten High End Audio Produkten wie den Beyerdynamic Amiron Wireless ist nicht leicht! Es ist bei einem Preis von rund 700€ keine Überraschung, dass die Amiron Wireless hervorragend klingen.

Allerdings muss man auch sagen, dass die Kopfhörer nicht „doppelt so gut klingen“ wie Kopfhörer der 350€ Preisklasse. Umso teurer Audioprodukte werden umso geringer wird irgendwann die subjektive Zunahme an Qualität.

Dennoch was Auflösung, Räumlichkeit und auch die generelle Detaildarstellung angeht, sind die Beyerdynamic Amiron Wireless absolut überragend. Hier gibt es kaum noch Luft nach oben, viel natürlicher und plastischer kann Musik nicht klingen. Grob ausgedrückt, in diesen Belangen stampfen die Beyerdynamic Kopfhörer, wie die Bose QC35 II, regelrecht in den Boden.

Allerdings versucht auch Beyerdynamic mit den Amiron Wireless eine völlig andere Zielgruppe zu bedienen als Bose, Sony und Co.

Die Amiron Wireless sind nicht auf eine Portabilität ausgelegt. Daher fehlt diesen beispielsweise das gängige Noise Cancelling, im Gegenzug sind dies die bequemsten Bluetooth Kopfhörer die ich jemals auf hatte, aufgrund der großen Ohrmuscheln.

Auch ist der Klang der Amiron Wireless mehr auf Natürlichkeit und Wertigkeit getrimmt als auf dem WOW Faktor, welchen normale Bluetooth Kopfhörer meist eher versuchen zu erreichen.

Dies sind die Bluetooth Kopfhörer für den Musikgenießer, der primär Zuhause im Sessel oder auf der Couch wirklich Musik mit all ihren Feinheiten genießen will.  Hier sind die Beyerdynamic Amiron Wireless auch wirklich signifikant besser als alle Bluetooth Kopfhörer die ich bisher nutzen durfte.

Sucht Ihr aber Bluetooth Kopfhörer die aus jedem Song das Maximum an Bass herausholen, gibt es ganz klar bessere Modelle.

Die Amiron Wireless sind ganz klar an audiophile Nutzer gerichtet!

Hierzu passt auch die generelle sehr hohe und robuste Verarbeitungsqualität der Kopfhörer. Die Haltbarkeit von Beyerdynamic Kopfhörer ist zurecht legendär! Aufgrund der Fertigung Made in Germany sind auch alle Ersatzteile problemlos auch noch nach x Jahren zu bekommen.

Solltet Ihr Euch also für die Beyerdynamic Amiron Wireless entscheiden, erhaltet Ihr klanglich die vermutlich feinsten und hoch auflösenden Bluetooth Kopfhörer die man aktuell für Geld bekommt, welche zudem auch mit einem herausragenden Tragekomfort und einer grandiosen Verarbeitung punkten können.

Der Preis von 700€ ist sicherlich stolz, aber wenn man die hohe Haltbarkeit der Beyerdynamic Amiron Wireless bedenkt, ist dies ein Investment für viele Jahre, was den Preis doch ein gutes Stück leichter verdaulich macht.

Eine Soundbar von Xiaomi?! Die Xiaomi Soundbar im Test

Xiaomis Produkte sind legendär für ihre tolle Preis/Leistung. Daher war ich natürlich auch sehr an der noch recht neuen Xiaomi Soundbar interessiert.

Viele günstige asiatische Soundbars mit denen ich bisher zu tun hatte waren leider recht mittelmäßig bis schlecht. Hier strahlt natürlich das Xiaomi Branding etwas mehr Optimismus aus. Wirklich schlechte Xiaomi Produkte sind nun mal sehr selten.

Wollen wir uns daher mal im Test ansehen ob die Xiaomi Soundbar überzeugen kann und noch viel mehr ob es sich wirklich lohnt diese aus Asien zu bestellen. Neugierig?

 

Die Xiaomi Soundbar im Test

Mit einer Länge von rund 84cm ist die Xiaomi Soundbar schon ein ordentlich großes Modell. Es handelt sich bei dieser also nicht um eine „mini“ Soundbar, welche einfach nur ein großer Bluetooth Lautsprecher ist.

Dabei ist allerdings die Höhe und Tiefe mit 8,2cm bzw. 7,3cm angenehm kompakt. Sofern Euer Fernseher einen etwas höheren Standfuß besitzt könnt Ihr die Soundbar einfach vor diesen legen. Alternativ könnt Ihr die Soundbar auch an die Wand hängen.

Xiaomi legt passendes Montagematerial inklusive einem kleinen Schraubendreher Kit mit in den Lieferumfang, vorbildlich!

Beim Gehäuse setzt Xiaomi bei seiner Soundbar auf ein angenehm massiven Kunststoff. Aktuell ist die Soundbar nur in einem recht freundlichen Weiß verfügbar. Zwar sind die Spaltmaße an der Seite nicht ganz perfekt, aber generell ist der qualitative Eindruck gut.

Hier hilft auch sicherlich die komplett mit Stoff bespannte Front, unter welcher sich die einzelnen Treiber befinden, wie auch das vergleichsweise hohe Gewicht.

Unter dem Stoff befinden sich laut Xiaomi acht Treibereinheiten, dies ist aber nur halb richtig. Links und Rechts am Rand sind zwei Hochtöner, neben diesen Hochtönern ist jeweils ein Tieftöner.

Mittig hingegen sind vier passive Treibereinheiten. Diese besitzen keine Elektronik, sondern werden als eine Art Druckausgleich von den aktiven Treibern mitbewegt.

Dies kann durchaus die Bass Performance ein Stück verbessern, ist aber natürlich kein „echter“ Lautsprechertreiber. Diese passive Treibereinheiten sind aktuell in Mode und ersetzen Bass Reflexrohre, aufgrund besserer klanglicher Eigenschaften.

Die Tasten zur Steuerung der Soundbar befinden sich auf der Oberseite. Hier befinden sich zwei Tasten für die Lautstärke, wie auch für jeden Eingang eine Schnellwahltaste.

Die Eingänge sind natürlich auf der Rückseite angebracht. Hier findet sich durchaus eine ordentliche Auswahl. Die Xiaomi Soundbar besitzt einen 3,5mm Eingang, einen Chinch Eingang, einen optischen digitalen Eingang und einen SPDIF Eingang. Natürlich ist auch Bluetooth mit an Bord, wie es bei keinem modernen Produkt fehlen darf.

Auch auf der Rückseite ist der Anschluss für das Netzteil, wie auch ein physischer Schalter.

Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann wäre es natürlich das Fehlen einer Fernbedienung. Zwar lässt sich die Lautstärke der Soundbar über die Lautstärke Eures Fernsehers bzw. Smartphones mitsteuern, aber eine gesonderte Fernbedienung wäre natürlich eleganter.

 

Klang

Xiaomi hat es ohne Frage drauf günstige und gute Produkte zu produzieren. Dies wird auch von der Soundbar bestätigt!

Diese klingt verdammt gut für ihre Größe und Preis!

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Diese sind bei der Xiaomi Soundbar absolut klar und brillant. Auch die Detailwiedergabe ist top!

Aufgrund der äußeren Positionierung der Hochtöner wird zudem der Klang sehr gut in die Breite gezogen.

Aber auch die Mitten und Bässe sind erfreulich stark. Die Mitten der Soundbar sind zwar nicht absolut überragend, aber solide. Stimmen und auch Gesang wird gut wiedergegeben.

Die Sprachverständlichkeit ist weitestgehend hervorragend über die Soundbar.

Weitestgehend? Man merkt hier doch etwas, dass viele, gerade dunklere Stimmen aus den gleichen Treibern kommen wie der Bass. Gibt es also sehr viel Bass, kann dies die Mitten etwas negativ beeinflussen. Das ist aber schon Kritik auf hohem Level!

Das überraschendste bei der Xiaomi Soundbar ist allerdings wirklich der Bass. Natürlich kann die Xiaomi Soundbar nicht mit Systemen mit einem halbwegs guten Subwoofer mithalten. Allerdings habe ich mit einem recht blechernen Bass gerechnet.

Selbst viele High End Soundbars klingen ohne Subwoofer Support doch sehr mäßig. Allerdings was aus der Xiaomi Soundbar kommt, ist doch überraschend voll und satt.

Der Bass ist auf einem sehr vernünftigen Level! Der Punch und auch die Kraft und Dynamik die die Soundbar rüber bringt, ist erstaunlich hoch.

Selbst der Tiefgang ist ordentlich. Nein die Soundbar kommt nicht auf 20Hz runter, aber für das Volumen über welches diese verfügt kann man beim Bass wirklich nicht klagen.

Musik und auch Filme klingen sehr lebendig. Dabei schafft es die Soundbar auch eine starke Spielfreude zu vermitteln, egal was Ihr über diese wiedergebt.

Bei allem Lob, welches völlig angebracht ist, muss man natürlich auch über die Schwächen der Soundbar reden. Die größte Schwäche wäre vermutlich die Raumgröße.

In einem großen Wohnzimmer klingt die Xiaomi Soundbar natürlich deutlich schlechter als in einem kleineren Kinder/Jugend Zimmer. Zwar macht die Soundbar in einem größeren Wohnzimmer immer noch einen soliden Job, aber gerade der Bass verpufft etwas.

Von daher würde ich die Xiaomi Soundbar eher für das Schlafzimmer, das Arbeitszimmer oder Jugendzimmer empfehlen.

Auch woran es der Xiaomi Soundbar etwas fehlt wären Raumklang Modi. Aufgrund der hohen Breite klingt zwar die Soundbar auch recht breit, aber man hat auch keinen Raumklang im engeren Sinne.

 

Fazit

Die Xiaomi Soundbar konnte im Test überraschend überzeugen! Im Gegensatz zu vielen günstigen asiatischen Soundbars verdient das Modell von Xiaomi wirklich diesen Titel.

Es handelt sich nicht einfach nur um einen größeren Bluetooth Lautsprecher der Soundbar gelabelt wurde, sondern die Xiaomi ist wirklich für den Einsatz also Soundbar gemacht und gedacht.

Hierzu passt auch der sehr klare und dynamische Klang. Zwar verfügt die Xiaomi Soundbar über keinen Subwoofer Support, aber dennoch ist der Bass mehr als solide. Klanglich wird die Soundbar 95% aller Fernseher problemlos schlagen, was bei einem Preis von rund 70€ schon eine gute Leistung ist!

Ebenfalls sehr gut ist die Anschlussvielfalt! Neben Bluetooth finden sich zwei digitale Eingänge und zwei weitere analoge Eingänge, wodurch sich eine gewisse Flexibilität bietet.

Natürlich aufgrund der Größe würde ich die Soundbar primär für kleinere Wohnzimmer oder Räume empfehlen, aber ich glaube, dies versteht sich in dieser Preisklasse von selbst.

Der einzige Kritikpunkt, den ich am Ende hätte, wäre das Fehlen einer Fernbedienung. Abseits davon hat hier Xiaomi eine absolut vorbildliche Soundbar produziert, welche ich problemlos empfehlen kann, gerade aufgrund des sehr guten Klangs!

Die PowerColor Gaming Station im Test

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Grafikkarten extern an einen PC oder Notebook anschließen ist so eine Sache. Erst vor ein paar Jahren sind hier vereinzelt Lösungen für diese Problematik aufgetaucht, namentlich Thunderbolt 3. Ein in der Theorie universeller Anschluss welcher die diversen bis dahin üblichen herstellerspezifischen Ports ablöste.

Allerdings hatte Thunderbolt 3 seine Schwächen. Die größte Schwäche war sicherlich der Preis. Externe GPU Gehäuse haben problemlos 600€ oder mehr gekostet, ohne GPU. Dazu war die Verbreitung von Notebooks mit Thunderbolt 3 sehr gering.

Dies hat sich aber 2017/2018 etwas gewandelt. Zwar ist Thunderbolt 3 immer noch den High End Notebooks vorbehalten, allerdings gibt es einige günstigere eGPU Gehäuse.

Wie beispielsweise die PowerColor Gaming Station.

Seid ich das Dell XPS 13 9370 habe, war ich an solch einem eGPU Gehäuse mehr als interessiert. Die 8. Gen Ultrabook Prozessoren sind derartig leistungsstark, dass kombiniert mit einer vernünftigen GPU eine ordentliche Gaming Performance zustande kommen kann.

Daher habe ich die PowerColor Gaming Station gekauft und konnte mir natürlich nicht verkneifen einen kleinen Testbericht zu diesem eGPU Gehäuse zu schreiben.

Kann die PowerColor Gaming Station im Test überzeugen?

 

Die PowerColor Gaming Station im Test

Bei der PowerColor Gaming Station handelt es sich um ein Thunderbolt 3 „Leer“-Gehäuse. Ihr erhaltet also nur die Box + Netzteil und Basis Elektronik. Eine passende Grafikkarte müsst Ihr Euch separat besorgen.

Die Gaming Station ist eine 34cm x 24,5cm x 16cm große Aluminium Box, welche Qualitativ einen vernünftigen Eindruck macht. Das Aluminium ist ausreichend dick und qualitativ auf dem Level von 50-80€ PC Gehäusen.

Optisch muss ich allerdings zugeben, dass mir das Gehäuse eher mäßig gefällt. An sich ist der schwarze, matte Lack recht ansehnlich, aber das „Gaming Station“ Logo auf der Front ist, wie ich finde etwas sehr auffällig.

Bonus Punkte gibt es für die Anschlüsse. Die PowerColor Gaming Station verfügt auf der Front über zwei USB 3.0 Ports und auf der Rückseite über drei weitere USB 3.0 Ports. Auf der Rückseite findet sich zudem auch ein Gbit LAN und natürlich der Thunderbolt 3 Port.

Der Thunderbolt 3 Port unterstützt USB-C Power Delivery mit bis zu 87W! Das ist etwas ganz Entscheidendes! Bei den meisten Notebooks werdet Ihr kein separates Netzteil benötigen.

Ein Kabel reicht für die Stromversorgung des Notebooks, die USB 3.0 Ports, den LAN Port und die GPU.

Um die GPU einzusetzen, lässt sich die Seitenwand entfernen. Unter dieser finden wir einen normalen PCIe Port.

In die Gaming Station lässt sich eine beliebige GPU Einsetzen, mit einem 2 Slot Design wie auch einer maximalen Länge von rund 31cm.

Es gibt auch ein gutes Stück Platz nach oben, sollte die Grafikkarte etwas höher sein. Lediglich die Dicke sollte nicht zu hoch sein. Eine 3 Slot Grafikkarte würde nicht passen.

PowerColor gibt zudem an das die Grafikkarte nicht mehr als 375W Energie benötigen sollte. Bei modernen Grafikkarten kein Problem (selbst eine 1080 TI bleibt unter diesem Limit).

Interessanterweise setzt der Hersteller anscheinend auf ein Standard SFX Netzteil. Rein theoretisch könntet Ihr dieses problemlos gegen ein anderes Modell austauschen, was aber kaum nötig sein wird. PowerColor verbaut ein 550W Netzteil mit 80 Plus Gold Zertifizierung.

Klingt doch sehr ordentlich!

Für die Kühlung nutzt die Gaming Station zum einen den Lüfter des Netzteils, wie auch einen zusätzlichen 80mm Lüfter, welcher Luft über den Boden ausstößt.

Eingesaugt wird die Luft seitlich über eine große Mesh Öffnung bei der Grafikkarte. Ich denke, Ihr werdet 0 Temperaturprobleme in der PowerColor Gaming Station haben, sofern der Lüfter auf der Grafikkarte etwas taugt.

 

Einrichtung und Installation

Die PowerColor Gaming Station besitzt keine gesonderte Software oder Treiber. Anschließen und auf das Beste hoffen ist das Motto.

Ich habe die PowerColor Gaming Station mit einem Dell XPS 13 9370 getestet. Dort ploppte direkt die Meldung auf, dass ein Gerät erkannt wurde, aber mein System keine externen Grafikkarten unterstützt.

Oh, aber keine Sorge diese Meldung lässt sich einfach überspringen. Im Gerätemanager wurde nun ein „Basic VGA Adapter“ erkannt.

In meinem Fall war dies natürlich kein Basic VGA Adapter, sondern eine Nvidia GTX 1080, daher musste ich erst die richtigen Treiber von der Nvidia Webseite herunterladen und installieren.

Erfreulicherweise leisteten die Treiber auch keine Gegenwehr. Nach Abschluss der Treiber Installation wurde die Grafikkarte korrekt erkannt und ließ sich auch problemlos ansprechen.

Folgende Notebooks habe ich mit der PowerColor Gaming Station erfolgreich getestet:

  • Dell XPS 13 9370
  • Razer Blade 2016

 

Performance

Die Performance der PowerColor Gaming Station hängt natürlich zu 99% von der verwendeten Grafikkarte und des Notebooks ab an welche Ihr diese anschließt.

Wenn man so will, ist die Gaming Station lediglich ein Adapter, welche keinen direkten Einfluss auf die Leistung hat.

Allerdings gibt es durchaus einen Einfluss durch die Thunderbolt 3 Verbindung. Hierdurch ist die Grafikkarte nur mit PCIe x4 und maximal 40Gbit/s angebunden.

Dies bremst natürlich die Grafikkarte ein Stück weit aus. In wie weit? Dies ist natürlich nicht ganz leicht nachzuprüfen, da ich nicht einfach die Grafikkarte intern verbauen kann.

Allerdings reden wir hier über vielleicht 20-30% Leistungsverlust durch die Thunderbolt 3 Verbindung.

WICHTIG! Es gibt einen weiteren Leistungsverlust, wenn Ihr das interne Display des Notebooks nutzt! Dadurch das sowohl die Rohdaten für die Grafikkarten und das Bildschirmsignal sich das gleiche Kabel teilen wird die Grafikkarte ein gutes Stück weiter ausgebremst.

Am besten nutzt Ihr einen Monitor, welcher direkt an der Grafikkarte hängt.

Aber was für eine Leistung kann man von der PowerColor Gaming Station erwarten?

Hierfür schauen wir uns ein paar Benchmarks des folgenden Aufbaus an:

  • Dell XPS 13 9370
  • Intel Core i7-8550U
  • 16GB RAM
  • Nvidia GTX 1080 (in der PowerColor Gaming Station)

Als Vergleichswerte nutze ich die Werte aus meinen bisherigen Notebook Tests.

Starten wir mit einem Benchmark 3D Mark Fire Strike.

Alleine das Zurückführen des Displaysignals von der GPU Box ins Notebook (wenn Ihr das interne Display nutzen wollt) frisst gute 25% Leistung.

Nutzt Ihr allerdings einen externen Monitor sehen die Werte hervorragend aus! Der interessanteste Vergleich ist sicherlich mit dem Alienware 15.

Das Alienware 15 besitzt eine GTX 1080 Max-Q wie auch einen Intel Core i7-7820HK. Die GTX 1080 MAX-Q ist etwas niedriger getaktet als die normale 1080, dafür aber direkt internen angebunden.

Auch preislich ist das ganze Spiel sehr ähnlich. Ein Alienware 15 mit GTX 1080, SSD usw. kostet knapp unter 3000€.

Wie steht es aber um richtige Spiele?

Wie wir sehen, frisst die Thunderbolt 3 Verbindung doch ein gutes Stück an Leistung. Je nach Spiel liegt die Kombo GTX 1080 + Dell XPS 9370 eher auf dem Level eines GTX 1070 Notebooks, manchmal etwas drüber manchmal etwas drunter.

Aber das ist natürlich bei einer eGPU nicht anders zu erwarten.

 

Alltag- und Ein/Ausschaltverhalten.

Im Alltag hat sich die Power color Gaming Station als recht unproblematisch gezeigt. Einfach das Notebook verbinden und nach ca. 3-5 Sekunden gehen die angeschlossenen Monitore und somit auch die Grafikkarte an. Die USB Ports werden sogar noch etwas schneller verbunden.

Probleme mit Abstürzen hatte ich keine! Es ist allerdings innerhalb der letzten 2 Wochen zweimal vorgekommen, dass sich die USB Geräte plötzlich neuverbunden haben, warum auch immer. Dies würde ich aber nicht als großes Problem bezeichnen, da dies sehr selten vorgekommen ist.

Die USB Ports machen generell einen guten Job. Ich konnte hier rund 360MB/s Datenrate erreichen. Lediglich den Funkempfänger meiner Maus funktioniert nicht richtig, wenn dieser direkt an der Box hängt. Tastatur, Speichermedien und sämtliche andere Geräte machten aber keine Probleme.

Auch das Trennen der Gaming Station funktioniert schnell, Kabel abziehen und fertig. Kein Neustart oder Ähnliches nötig.

Beim Hochfahren dauert es allerdings etwas, bis die Box aktiv wird. Hier kann man ca. 5-10 Sekunden einplanen, während der Computer auf dem Log-in Bildschirm steht, bis die externen Display aktiv werden.

Wie steht es um das Ein/Ausschaltverhalten?

Habt Ihr die Box einfach herumstehen und kein Notebook verbunden ist diese im Standby. Es läuft kein Lüfter, auch ist keine LED aktiv.

Verbindet Ihr ein Notebook, welches ausgeschaltet ist, springt nur das Netzteil und dessen Lüfter an! Der Lüfter ist nicht laut, keine Sorge, wird aber vermutlich benötigt da das Notebook über die Box geladen wird. Die Grafikkarte ist zu diesem Zeitpunkt aber aus.

Die Grafikkarte wird erst beim Einschalten des Notebooks aktiv. Auch wenn Ihr dieses herunterfahrt wird die Grafikkarte mit abgeschaltet.

Dies funktioniert leider nur nicht im Standby. Ist das Notebook im Standby bleibt die Grafikkarte aktiv.

Abseits davon verhält sich die Box aus meiner Sicht perfekt!

 

Lautstärke

Grundsätzlich ist die Gaming Station sehr schön leise, aber nicht komplett lautlos. Der Lüfter im Netzteil ist immer aktiv, wenn ein Notebook angeschlossen ist, ähnliches gilt auch für den Lüfter im Boden des Gehäuses.

Allerdings sind beide Lüfter ausreichend gut geregelt, dass diese nicht permanent mit vollem Tempo laufen.

Im Leerlauf ist das Gehäuse somit kaum wahrnehmbar. Unter Last hängt es sehr stark von der verwendeten Grafikkarte ab.

Die Außenwände sind zwar recht dick, aber der Lüfter der Grafikkarte sitzt direkt vor dem Gitter.

Achtet also auf eine recht leise Grafikkarte! Die EVGA GeForce GTX 1080 FTW Gaming ACX 3.0 ist beispielsweise unter last kaum hörbar. Hier ist der Lüfter des XPS 13 eher hörbar.

Dies spricht auch für die gute Frischluftversorgung der Grafikkarte. Diese erreicht nur selten Temperaturen über 60 Grad.

 

SATA Anschluss

„Hey warte mal, da war doch ein SATA Anschluss auf dem Board der PowerColor Gaming Station zu sehen?!„

Da habt Ihr gut aufgepasst! In der Tat besitzt das PCB der Gaming Station einen SATA Anschluss. Dieser wird allerdings nirgends von PowerColor erwähnt, funktioniert dieser dann überhaupt?

Die Antwort auf diese Frage ist ja! Die PowerColor Gaming Station besitzt einen internen SATA 6Gbit Anschluss, welcher für eine SSD genutzt werden kann, zumal es sogar einen SATA Stromstecker gibt.

Was es allerdings nicht gibt, ist eine Möglichkeit die SSD zu verschrauben. Ich vermute daher wird das Ganze nicht beworben.

Allerdings ist das Gehäuse groß genug, dass Ihr eine SSD einfach hinter die Grafikkarte stecken könnt, bzw. mit etwas Klebeband irgendwo befestigen könnt.

Nicht die eleganteste Lösung, aber dennoch ist der SATA Anschluss sehr praktisch! Intern ist dieser aber anscheinend über den USB Bus angebunden. Das maximale Tempo liegt bei rund 300MB/s.

 

Fazit

Es ist schon extrem cool und auch praktisch ein eGPU Gehäuse wie die PowerColor Gaming Station zu haben.

Gerade wenn Ihr ein Notebook mit einer Intel CPU der 8 Gen habt, könnt Ihr so ein Ultra kompaktes Notebook, wie bei mir das Dell XPS 13, in ein Gaming Monster verwandeln.

Dell XPS 13 9370 + PowerColor Gaming Station + GTX 1080 kostet rund 2600€, klingt viel aber wenn man betrachtet was ein Notebook mit direkt eingebauter GTX 1080 kostet, ist dies doch eine sehr gute Alternative, gerade wenn man auf eine sehr hohe Portabilität Wert legt.  Leistungstechnisch tut sich dieses Setup zu einem beispielsweise Alienware 15 kaum etwas.

Auch im Alltag hat sich die PowerColor Gaming Station als sehr unproblematisch gezeigt. Ein Kabel reicht um Grafikkarte, fünf USB 3.0 Ports, einen SATA Port und einen LAN Port zu verbinden. Sofern von Eurem Notebook unterstützt wird dieses sogar durch die Gaming Station geladen.

Kabel einstecken und nach ca. 5 Sekunden gehen die Monitore an und die Gaming Station ist hochgefahren. Wollt Ihr Euer Notebook unterwegs nutzen, einfach Kabel abziehen, die Gaming Station geht in den Ruhezustand und fertig.

Ja so unproblematisch wie es klingt, ist es auch. Man darf hier gerade das Element der Dockingstation nicht vergessen! Ihr könnt all Eure Peripheriegeräte einfach mit der Gaming Station verbunden lassen.

Leistungstechnisch verliert Ihr natürlich ca. 20% durch die Thunderbolt 3 Verbindung. Aber verglichen mit einem Gaming Notebook holt Ihr diese 20% größtenteils durch den höheren Takt der Desktop Grafikkarte wieder herein.

Kurzum ich kann die PowerColor Gaming Station voll empfehlen! Ich hatte keine Probleme mit dem Gerät, weder was die Leistung angeht noch den Alltag, ich bin sogar am Überlegen meinen Desktop aufzugeben zugunsten der Gaming Station + Dell XPS 13.

Auch der Preis von 350€ ist fair!

Die AUKEY EP-T1 im Test, die besten komplett Kabellosen Ohrhörer unter 50€

Komplett kabellose Bluetooth Ohrhörer gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Allerdings sind viele Modelle recht teuer, kein Wunder es handelt sich hier schließlich um eine noch recht neue Geräteklasse.

Aber natürlich gibt es gerade von den asiatischen Herstellern einige etwas preisgünstigere Modelle.  Zu diesen zählen auch die EP-T1 von AUKEY.

Mit rund 50€ sind diese komplett kabellosen Bluetooth Ohrhörer durchaus für viele Nutzer in einer sehr attraktiven Preisklasse.

Allerdings stellt sich natürlich die Frage ob denn auch die Ohrhörer etwas taugen. Gerade einige frühe Modelle zeigten doch einige Kinderkrankheiten, selbst in der gehobenen Preisklasse.

Wie steht es hier im Jahr 2018 aus? Sind solche Kinderkrankheiten wie Verbindungsprobleme usw. auch bei den günstigeren Modellen behoben?

Finden wir es im Test der AUKEY EP-T1 Bluetooth Ohrhörer heraus! Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an AUKEY für das Zurverfügungstellen dieser Ohrhörer.

 

Die AUKEY EP-T1 im Test

Die AUKEY EP-T1 werden wie die meisten komplett kabellosen Ohrhörer in einer kleinen Transportbox geliefert.

Diese Transportbox hat allerdings auch noch Aufgaben abseits dem Schutz der Ohrhörer. Die Transportbox ist unter anderem für das Laden der Ohrhörer zuständig, dazu später mehr.

Die Transportbox wird durch das Drehen der Oberseite „geöffnet“. Eigentlich wird die Box gar nicht geöffnet, Ihr könnt allerdings die Ohrhörer durch eine freiwerdende Öffnung aus der Box entnehmen. Dort werden die Ohrhörer mithilfe von Magneten festgehalten.

Aufgrund des komplett kabellosen Designs sind die EP-T1 natürlich etwas größer ausgefallen als es normale Ohrhörer wären.

Allerdings wirken die AUKEY EP-T1 auch nicht übermäßig groß oder klobig. Die Rückseite der Ohrhörer ist recht flach gehalten und besteht aus einem schwarzen Hochglanzkunststoff. Der Teil der mit Euren Ohren in Kontakt kommt ist hingegen aus einem leicht gummierten Kunststoff gefertigt.

Der Qualitätseindruck der Ohrhörer ist vernünftig, aber auch nicht absolut überragend. Was die Tasten angeht findet sich an jedem der Ohrhörer lediglich eine, welche dem Einschalten der Ohrhörer dient.

Zusätzlich befindet sich auf der Rückseite eine Status-LED, versteckt unter dem AUKEY Logo. Diese Status LED blinkt bzw. leuchtet dauerhaft je nachdem ob die Ohrhörer geladen werden, im Kopplungsmodus sind oder verbunden sind.

Das Aufladen der EP-T1 geschieht über kleine Kontraktpunkte auf der Unterseite der Ohrhörer, die mit passenden Pins in der Transportbox übereinstimmen. In der Transportbox befindet sich ein integrierter Akku, welcher die Ohrhörer auch unterwegs bis zu 6x komplett aufladen kann.

Ist der Akku der Transportbox leer kann diese einfach via microUSB geladen werden.

Natürlich ist die Akkulaufzeit der Ohrhörer selbst dafür recht mäßig. In komplett kabellosen Ohrhörern ist nun mal nicht viel Platz für große Akkus. Laut AUKEY halten die EP-T1 rund 4 Stunden mit einer Ladung durch.

Bei durchgehender Musik kam ich eher auf 3-4 Stunden. Effektiv hält der Akku der Ohrhörer + der Transportbox bis zu 24 Stunden, allerdings mit Ladepausen zwischendurch.

Praktisch ist dies in der Regel ausreichend!

 

Tragekomfort

Die AUKEY EP-T1 sind zwar recht große Ohrhörer, aber angenehm ergonomisch geformt. Die EP-T1 sitzen relativ tief in Euren Ohren, aber nicht unangenehm tief. Dabei ist die Form wirklich optimal gewählt.

Auch der Schwerpunkt der Ohrhörer ist ausgesprochen gut! Dieser liegt nicht wie bei vielen anderen Bluetooth Ohrhörern an ihrem Ende, sondern eher in der Mitte.

Dies in Kombination mit der guten Form der Ohrhörer sorgt dafür das diese bequem sitzen und auch einen guten Halt haben.

Ich könnte mir durchaus eine Nutzung beim Joggen oder im Fitnessstudio vorstellen.

 

Klang

Das ohne Frage wichtigste bei allen Ohrhörern und Kopfhörern ist der Klang. Allerdings ist dies auch oft ein etwas problematischerer Punkt, gerade bei komplett kabellosen Ohrhörern.

Dies ist allerdings ein Punkt in dem mich die AUKEY EP-T1 extrem überrascht haben! Die Ohrhörer klingen extrem gut!

Starten wir am Anfang. Die Höhen der AUKEY EP-T1 sind sehr klar und sauber. Auch die Brillanz und Luftigkeit in den Höhen stimmt völlig. Lediglich die sehr feinen Details sind ein wenig unsauberer als man dies von normalen Ohrhörern gewohnt ist.

Allerdings ist dies nicht fatal. Die Plastizität der Höhen stimmt!

Die mitten der EP-T1 sind etwas abgesenkt. Dies hat man sicherlich gemacht um akustisch etwas mehr den Fokus auf die Höhen und Bässe zu legen, was auch funktioniert hat. Die Wiedergabe von Stimmen und Gesang wird davon allerdings kaum beeinflusst.

Die AUKEY EP-T1 haben nicht die aller vollsten Stimmen, aber es gibt hier auch keinen Grund zu klagen.

Keinen Grund zu klagen gibt es auch beim Bass. Die AUKEY EP-T1 haben einen erstaunlich kräftigen und tiefen Bass!

Hierdurch machen die Ohrhörer gerade bei etwas lebendigeren Titeln sehr viel Spaß. Der Punch der Ohrhörer gerade in elektronischen Titeln ist sehr ordentlich! Auch die Qualität der Basswiedergabe ist stark. Dies ist ganz klar eins der Highlights der EP-T1.

Ebenfalls eine große Stärke ist die Dynamik, welche herausragend ist. Die Ohrhörer strahlen eine große Spielfreude und Lebendigkeit aus, welche ich zuvor noch keinen so günstigen kabellosen Ohrhörern gehört habe.

 

Sonstiges

Kommen wir noch kurz auf die Verbindungsqualität der Ohrhörer zu sprechen. Dies war gerade bei den frühen komplett kabellosen Ohrhörern ein großes Problem.

Der linke Ohrstöpsel ist bei den AUKEY EP-T1 der primäre Ohrhörer. Dieser übernimmt die Kommunikation mit dem Smartphone und dem rechten Ohrstöpsel.

Die Verbindungsqualität zwischen dem linken Ohrhörer und Eurem Smartphone ist sehr gut! Hier hatte ich keinerlei Probleme oder Abrisse. Die Reichweite liegt bei guten 3+ Metern, was in der Regel völlig ausreicht.

Die Verbindung zwischen den beiden Ohrhörer ist etwas empfindlicher, aber auch als sehr unproblematisch zu bezeichnen. Beispielsweise könnt Ihr den linken Ohrstöpsel zu Eurem Smartphone in die Tasche stecken und der rechte spielt unbeirrt weiter.

Schließt Ihr allerdings einen Ohrhörer fest in der Hand ein reißt das Signal doch ab. Das Signal wird aber ohne Verzögerung wiederherstellt sobald Ihr die Ohrhörer etwas lockerer lasst.

Probleme mit der Verbindung im normalen Alltag hatte ich also keine! Die AUKEY EP-T1 bieten nach den Zolo Liberty Plus die beste Signalqualität die ich bisher von komplett kabellosen Ohrhörern gehört habe.

Etwas nervig können allerdings die einschalt Sounds sein. Schaltet Ihr einen Ohrhörer ein, gibt es grundsätzlich vier Signaltöne bzw. Sprachansagen. 1. Ein piep beim Einschalten, 2. ein Verbindung wurde hergestellt (zum anderen Ohrhörer), 3. ein dies ist der linke/rechte Ohrhörer und 4. ein Verbindung zum Smartphone wurde hergestellt.

Diese Ansagen laufen auf beiden Ohrstöpseln leicht asynchron. Allerdings ist das Ganze weniger nervig als es jetzt vielleicht klingt und das Ganze dauert nach dem Einschalten vielleicht 5 Sekunden. Sollten diese Ansagen Euch stören wartet nach dem Einschalten einfach diese 5 Sekunden ehe Ihr die Ohrhörer einsteckt.

Bonuspunkte gibt es wiederum für das Ausschaltverhalten. Steckt Ihr die Ohrhörer in die Ladebox werden diese von alleine abgeschaltet, sehr gut!

 

Fazit

Die AUKEY EP-T1 wären aktuell meine erste Wahl wenn es um günstige komplett kabellose Ohrhörer geht!

Dies hat drei Gründe, beginnen wir beim Wichtigsten dem Klang. Die AUKEY EP-T1 klingen sehr schön lebendig und dynamisch mit guten Höhen und einem tollen Bass! Selbst wenn die EP-T1 normale Bluetooth Ohrhörer wären, wäre der Klang für 50€ als gut zu beurteilen.

Gerade wenn Ihr etwas mehr „Power“ mögt sind die EP-T1 klasse Ohrhörer!

Ebenfalls sehr gut ist die Alltagstauglichkeit und die Funkverbindung. Die Bluetooth Verbindung sowohl zum Smartphone wie auch zwischen den bedienen Ohrhörer ist stark! Ihr werdet so gut wie 0 Probleme mit dem Abreißen des Signals haben.

Zwar sind die AUKEY EP-T1 etwas größere Ohrhörer, aber dennoch passt auch der Tragekomfort und der Halt. Die Ohrhörer sind ausrechend bequem und würden sich sogar problemlos beim Joggen nutzen lassen.

Kurzum für rund 50€ wären die AUKEY EP-T1 aktuell meine erste Wahl wenn es um komplett kabellose Ohrhörer geht. Ähnlich wie auch bei den ebenfalls sehr guten Zolo Liberty Plus geht Ihr bei den AUKEY wenig bis keine Kompromisse ein um das komplett kabellose Design zu erzielen.

In dieser Preisklasse werdet Ihr nichts Besseres bekommen als die EP-T1 von AUKEY!

Die Soundcore Spirit Pro von Anker im Test

Anker gehört ohne Frage zu den interessantesten Anbietern wenn es um kabellose Ohrhörer geht. Diese haben nun mit den Soundcore Spirit Pro ihr neustes „High End“ Modell vorgestellt.

Dieses soll neben einem besonders gutem Klang auch mit einer hohen Schweiß- und Wasserresistenz punkten. Damit sind die Soundcore Spirit Pro natürlich an Sportler gerichtet.

Preislich fallen die Ohrhörer mit 70€ für Anker Verhältnisse durchaus etwas teuer aus, aber generell gesehen sind 70€ für ein paar gute Bluetooth Ohrhörer nicht zu teuer.

Natürlich stellt sich hier die Frage, sind die Soundcore Spirit Pro auch gute Bluetooth Ohrhörer? Oder versuchen diese mit der Ausrichtung an Sportler nur über akustische Schwächen hinweg zu täuschen?

Finden wir dies in einem Test heraus!

 

Die Soundcore Spirit Pro von Anker im Test

Die Anker Soundcore Spirit Pro sind klassische Bluetooth Ohrhörer. Das bedeutet Ihr habt zwei Ohrstöpsel welche über ein Kabel miteinander verbunden sind.

Die Kommunikation mit Eurem Smartphone wird allerdings kabellos abgewickelt. Hier setzen die Ohrhörer auf Bluetooth 4.2 wie auch den aptx Codec, sofern Ihr dafür ein passendes Endgerät habt.

Rein haptisch machen die Ohrhörer einen guten aber auch nicht außergewöhnlichen Eindruck. Die Ohrhörer selbst sind aus einem schönen Aluminium gefertigt. Die Teile die allerdings mit Euren Ohren in Kontakt kommen sind natürlich mit Gummi verkleidet.

Aufgrund des Aluminium Gehäuses wirken die Soundcore Spirit Pro sehr schön massiv und wertig. Auch das Design gefällt mir sehr gut!

Anker setzt auf ein schlichtes silber/schwarz Design mit dezentem „Soundcore“ Branding.

Etwas ungewöhnlich ist das Kabel der Ohrhörer. Anker setzt hier auf ein Flachbandkabel, welches in der Praxis einen entscheidenden Vorteil hat, es verheddert sich nicht so leicht wie ein normales Kabel.

Zudem wirkt das Flachbandkabel aufgrund seiner etwas höheren Dicke überdurchschnittlich robust.

Ein wichtiger Punkt bei den Soundcore Spirit Pro ist die „SWEATGUARD TECHNOLOGIE“. Auf gut deutsch gesagt sind die Ohrhörer wasserdicht. Anker wirbt mit einem IP X7 Schutz, was eine komplette Wasserdichtigkeit von bis zu 1,5 Metern sichern soll.

Natürlich sollt Ihr mit euren Ohrhörern nicht schwimmen gehen (macht das bitte nicht), aber gerade im Sommer beim Sport kann Schweiß durchaus ein großes Problem sein. Hier ist natürlich eine Wasserdichtigkeit ist großer Vorteil, welcher die Haltbarkeit der Ohrhörer garantieren sollte.

Die Spirit Pro sind dabei die ersten Ohrhörer die ich sehe wo ein Wasserschutz ohne Abdeckung auf dem microUSB Port sehe. Die Spirit Pro besitzen natürlich eine Kabelfernbedienung in welcher neben Steuerungstasten auch diverse Bluetooth Elektronik untergebracht ist und der microUSB Ladeport.

Dieser microUSB Port ist komplett offen, besitzt also keine kleine Gummiabdichtung. Anker setzt hier auf einen internen Schutz, dass kein Wasser eindringen kann. Hoffen wir mal, dass Anker seine Hausaufgaben gemacht hat und dies auch langfristig funktioniert.

Immerhin muss man sich so keine Sorgen darüber machen, dass die Gummiabdeckung sich beim Joggen lockert.

Wo wir beim Laden und somit Akku sind. Dieser soll laut Anker 10 Stunden halten, was ich bestätigen kann! 10 Stunden sind eine solide, aber auch nicht gigantische Laufzeit für Bluetooth Ohrhörer.

 

Tragekomfort

Die Anker Soundcore Spirit Pro sind erst einmal in-Ear Ohrhörer, welchen allerdings sogenannte Ohrhacken verpasst wurden.

Hierbei handelt es sich um kleine Silikon Bügel, die sich in Euren Ohren verkeilen sollen. Dies klingt unbequemer als es praktisch ist.

In der Praxis merkt man die Spirit Pro kaum bis gar nicht in den Ohren! Der Tragekomfort ist durchschnittlich bis leicht überdurchschnittlich für Bluetooth Ohrhörer.

Ähnliches gilt für den Halt, der ganz gut ist! Selbst beim Joggen solltet Ihr keine Probleme mit diesem haben.

 

Klang

Das letztendlich Wichtigste ist sicherlich der Klang der Anker Soundcore Spirit Pro. Von daher wie schlagen sich diese hier?

Anker setzt bei den Soundcore Spirit Pro auf die klassischen Badewannen Soundsignatur. Was bedeutet dies? Wie auch eine Badewanne sind die Ohrhörer vorne und hinten hoch und in der Mitte flach.

Gehen wir aber geordnet vor. Die Höhen der Spirit Pro sind schön klar und sehr sauber. Auch die die Detailwiedergabe stimmt absolut. Dabei ist allerdings die Brillanz eher auf einem mittleren Level, was aber nicht zwingend etwas Schlechtes ist.

Hierdurch klingen die Ohrhörer noch sehr schön klar, aber nicht übermäßig scharf oder anstrengend.

Die Mitten sind wie bereits angesprochen bei den Spirit Pro etwas reduziert. Stimmen und Gesang werden ausreichend gut wiedergegeben, aber für Vocals gibt es bessere Ohrhörer.

Dafür sind allerdings die Bässe sehr schön kräftig und tief. Allgemein würde ich sagen, dass die Basswiedergabe sicherlich die größte Stärke der Soundcore Spirit Pro ist.

Der Bass ist nicht nur schön kräftig sondern auch Qualitativ gut! Anker hat diesen durchaus ein gutes Stück angehoben. Zwar ist der Bass recht dominant, aber auch nicht übertrieben.

Gerade die Höhen können doch gut gegenhalten, wodurch die Ohrhörer eine sehr starke Dynamik und Spielfreude entwickeln.  Musik macht Spaß mit den Soundcore Spirit Pro!

Durch den starken Bass haben die Ohrhörer auch eine gewisse antreibende Wirkung, welche gerade für Sportler sicherlich willkommen ist.

Probleme mit der Bluetooth Verbindung hatte ich keine, ganz im Gegenteil! Die Reichweite der Soundcore Spirit Pro ist überdurchschnittlich hoch. Die maximale Lautstärke hingegen auf einem normalen Level.

Sprachansagen oder Ähnliches besitzen die Kopfhörer nicht.

 

Fazit

Die Anker Soundcore Spirit Pro sind hervorragende Bluetooth Ohrhörer und dies nicht nur für Sportler.

Die Ohrhörer können durch einen sehr Bass starken und dynamischen Klang überzeugen. Mögt Ihr also etwas mehr Bass werdet Ihr viel Freude an den Spirit Pro haben. Diese übertreiben es zwar nicht mit dem Bass, haben aber dennoch ordentlich Power!

Eine weitere Besonderheit ist natürlich der sehr ausgeprägte Schutz vor Wasser und Schweiß. Dies in Kombination mit dem sehr guten Halt macht die Ohrhörer für das Fitness Studio oder fürs Joggen ideal.

Allerdings nicht nur dort machen die Ohrhörer einen guten Job! Der Tragekomfort ist gut genug auch für eine alltägliche Nutzung in Bus und Bahn.

Kurzum für rund 60€ erhaltet Ihr mit den Anker Soundcore Spirit Pro ein paar hervorragende Bluetooth Ohrhörer. Allerdings sollte Euch der Wasser/Schweißschutz völlig egal sein, könnt Ihr mit ein paar anderen Bluetooth Ohrhörern sicherlich noch ein paar € sparen bei einem ähnlich guten Klang.

Dennoch geht der Preis völlig in Ordnung für das Gebotene, selbst wenn Ihr diese nur für eine normale Nutzung außerhalb des Sports kauft.

Die Bowers & Wilkins PX Wireless im Test

Bowers & Wilkins ist eine fest Größe im Audio Bereich. Allerdings sind diese eher für Lautsprecher und ähnliches Audio Equipment bekannt als für Bluetooth Kopfhörer.

Allerdings versucht man nun mit den noch recht neuen Bowers & Wilkins PX Wireless die etablierten Bluetooth Kopfhörer von Sony oder Bose anzugreifen.

Dabei sollen die PX Wireless mit einer besonders hochwertigen Haptik und einem ebenfalls sehr hochwertigen Klang punkten. Dafür will B&W allerdings auch gute 300€ haben.

Wollen wir uns doch einmal im Test ansehen ob die B&W PX Wireless in dieser Preisklasse überzeugen können. Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an B&W für das Ausleihen der Kopfhörer für diesen Test!

 

Die Bowers & Wilkins PX Wireless im Test

Bowers & Wilkins setzt bei den PX Wireless auf ein sehr schlichtes, aber schickes Design. Die Kopfhörer richten sich gefühlt deutlich mehr an den Geschäftsmann/Geschäftsfrau als an den durchschnittlichen Jugendlichen.

Damit stellen die PX Wireless einen großen Kontrast zu beispielsweise Kopfhörern von Beats dar.

Zu diesem recht edlen Design passt auch die Materialwahl. Die Rückseite der Ohrmuscheln besteht zum größten Teil aus einem silbernen Aluminium. Selbiges gilt auch für die Aufhängung und den Mechanismus zur Verstellung der Höhe.

Der äußere Rand der Ohrmuscheln, genau wie die Oberseite des Kopfbandes sind allerdings mit einem groben Stoff bespannt. Eine sehr gute Entscheidung wie ich finde! Hierdurch sind die Kopfhörer sehr resistent gegenüber Fingerabdrücken und Schmutz.

Auch wirken die PX Wireless sehr massiv und generell wertig gemacht.

Was die Ergonomie betrifft lässt sich die Höhe der Kopfhörer verstellen, wie auch die Ohrmuscheln um 90 Grad drehen. Ein Einklappen der Kopfhörer ist leider nicht möglich.

Die Tasten und Anschlüsse der Kopfhörer sind komplett an der rechten Ohrmuscheln angebracht.

Hier finden sich fünf Steuerungstasten. Neben dem Ein/Ausschalter ist natürlich eine Play/Pause, Lauter/Leiser Taste wie auch Vor und Zurück vorhanden.

Aufseiten der Anschlüsse verfügen die PX Wireless über einen 3,5mm AUX Eingang wie auch den üblichen microUSB Ladeport.

Der AUX Eingang erlaubt es die Kopfhörer auch kabelgebunden zu nutzen. Der microUSB Port hingegen ist ausschließlich zum Aufladen der Kopfhörer vorhanden.

Mit einer Ladung halten die Kopfhörer laut Hersteller 22 Stunden durch, was auch so hinkommt. Bei einer höheren Lautstärke sinkt natürlich die Akkulaufzeit auf ca. 14-16 Stunden.

Die B&W PX Wireless verfügen noch über ein Ass im Ärmel, welches man nicht auf den ersten Blick sieht. Die Kopfhörer besitzen einen Sensor um zu erkennen ob Ihr diese gerade auf habt oder nicht.

Setzt Ihr diese also ab wird die Musik automatisch pausiert. Setzt ihr sie wieder auf geht die Musik weiter. Sollte Euch dieses Feature stören, kann man dies in der zugehörigen B&W App auch deaktivieren.

 

Tragekomfort

Grundsätzlich setzt Bowers & Wilkins bei den PX auf ein Over-Ear Design. Das bedeutet die Ohrmuscheln sollen Eure Ohren komplett umschließen. Dies klappt auch grundsätzlich.

Allerdings sind die Ohrmuscheln des Kopfhörers relativ klein. Dafür ist die Polsterung ziemlich dick und die Ohrmuscheln auch recht tief.

Die B&W PX Wireless schaffen es knapp meine Ohren zu umschließen, habt Ihr aber sehr große Ohren könnte es eng werden. Auch ist die Polsterung nicht übermäßig weich, dafür aber sehr dicht. Es gibt also bereits eine sehr starke passive Geräuschunterdrückung. Dass die Polsterung nicht super weich ist, ist aber auch nicht schlimm. Da die Ohrmuscheln sehr tief sind, ist der Tragekomfort als gut zu bezeichnen.

Lediglich für Brillenträger gibt es bessere Kopfhörer, da die Polsterung recht stark auf den Bügel drückt.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr beweglichen Ohrmuscheln, welche sich super dem Kopf anpassen.

Ich würde dem Tragekomfort eine 2- bist 2 geben, wenn wir in Schulnoten rechnen.

 

Aktives Noise Cancelling

Die B&W PX Wireless verfügen wie die meisten aktuellen High End Bluetooth Kopfhörer auch über aktives Noise Cancelling.

Hierbei werden Mikrofone verwendet um die Umgebungsgeräusche zu analysieren und aktiv auszugleichen. Dies ist eine relativ komplexe Technologie, daher sind Kopfhörer die dies gut können in der Regel auch recht teuer.

Bei den PX gibt es mehrere Einstellungen für das aktive Noise Cancelling, aus, Büro, Stadt und Flugzeug.

Je nach Stufe ist die Intensivität unterschiedlich hoch. Dabei ist Büro am schwächsten, Flugzeug am stärksten.

Und ja die B&W PX Wireless verfügen über ein gutes Noise Cancelling! Dieses ist relativ stark und schafft es problemlos das Surren von Lüfter oder Motoren komplett aus zu blenden.

Auf der höchsten Stufe werden sogar Stimmen stark gedämpft. Allerdings gibt es hier ein leichtes rauschen. Dennoch gehören die B&W PX Wireless ganz klar zu den besseren Noise Cancelling Kopfhörern.

Sehr praktisch, es gibt auch die Möglichkeit Stimmen von außen wieder zu verstärken, damit man beispielsweise Ansagen in Bus oder Bahn hören kann.

 

Klang

Kommen wir zu dem ohne Frage wichtigsten Punkt, dem Klang. Im ersten Moment haben mich die B&W PX hier etwas an die Sony WH-1000XM2 erinnert.

Ähnlich wie die Sony setzt Bowers & Wilkins bei den PX auf eine recht warme und weiche Klangsignatur.

Starten wir bei den Höhen, welche bei den B&W PX natürlich ausreichend klar sind, aber nicht sonderlich spitz. Die Höhen sind recht stark abgerundet und somit etwas „weich“ aber schön unanstrengend.

Die Mitten der B&W PX sind relativ stark. Stimmen und Gesang werden sehr gut und natürlich abgebildet. Innerhalb der Mitten scheint es aber nochmals eine kleine Anhebung des oberen und unteren Bereiches zu gegeben, welche je nach Song unterschiedlich stark auffällt.

Der Bass der B&W PX ist relativ neutral. Die PX sind keine Bass Monster! Masse und Tiefgang ist grundsätzlich ausreichend, aber nicht „künstlich“ angehoben.

Diese ganzen Eigenschaften in Kombination verleihen den Kopfhörern einen recht entspannten und unaufdringlichen Klang. Die PX sind wirklich eher etwas Puristen die einen natürlich und neutralen Klang schätzen.

Als die größte Stärke der B&W PX Wireless würde ich allerdings die sehr starke räumliche Darstellung und Auflösung bezeichnen. Musik wird stark auseinandergezogen und gut aufgelöst. Hier bieten die B&W PX eine „best in Class“ Leistung.

Allgemein ist die Detaildarstellung der Kopfhörer sehr gut!

An dieser Stelle noch eine kleine Info. Die Kopfhörer klingen je nach Einstellung des Noise Cancelling sehr unterschiedlich. Diese Einstellungen könnt Ihr über die Bowers & Wilkins Smartphone App anpassen. Hier gibt es vier Stufen, Büro, Stadt, Flug und aus.

Die App sagt einem zwar, dass die Kopfhörer mit ausgeschaltetem Noise Cancelling am besten klingen, das kann ich aber so nicht bestätigen.

Anscheinend wird gemeinsam mit dem Noise Cancelling sämtliche Form von DSP und EQ abgeschaltet, was aber nicht zwingend etwas Gutes ist. Bei Bluetooth Kopfhörern wird der DSP/EQ meist genutzt um aktiv klangliche Schwächen der Kopfhörer auszubalancieren. Hierdurch klingen Bluetooth Kopfhörer sehr oft sogar besser als normale kabelgebundene Kopfhörer.

Zwar sind die Mitten und Höhen der B&W PX in der Tat ohne NC sehr hoch aufgelöst und auch sehr sauber, aber der Bass wird extrem reduziert. Die Bass Menge sinkt auf ein unterdurchschnittliches Level. Dies kombiniert mit den recht starken Mitten verleiht den Kopfhörern einen etwas bauchigen Klang.

Ich will nicht sagen, dass dies zwingend ein schlechter Klang ist, aber er ist speziell und ich glaube 90% aller Nutzer werden den etwas stärkeren Bass des eingeschalteten Noise Cancelling bevorzugen.

 

Fazit

Die Bowers & Wilkins PX Wireless heben sich sehr stark von der Masse an Bluetooth Kopfhörern auf dem Markt ab.

Dies natürlich primär aufgrund des Klangs. Anstelle das Maximum an Bass und Dynamik zu liefern versuchen die PX Wireless eher durch einen natürlichen und recht hoch aufgelösten Klang zu punkten.

Gelingt dies? Teils. Es gibt ohne Frage „beeindruckendere“ Bluetooth Kopfhörer, welche einen größeren WOW Effektiv aufgrund von EQ/DSP Spielereien liefern. Die PX Wireless sind aus meiner Sicht eher die Puristen, welche einen einfachen aber sehr hoch aufgelösten und detaillierten Klang liefern.

Dies fällt gerade im Vergleich mit den Bose QC35 auf. Die Bose bieten einen etwas „massentauglicheren“ Klang, können aber was Detailwiedergabe und Auflösung angeht nicht ansatzweise mit den Bowers & Wilkins PX Wireless mithalten.

Damit ich die Bowers & Wilkins PX Wireless Euch empfehlen kann, müsst Ihr aber auch jemand sein der einen neutralen und hochaufgelösten Klang zu schätzen weiß. Sucht Ihr viel Bass und den „WOW“ Faktor sind dies nicht die richtigen Kopfhörer für Euch.

Zu diesem etwas hochwertigeren Anspruch passt auch der restliche Eindruck der Kopfhörer. Die Verarbeitung und auch der Tragekomfort sind hervorragend.

Die Bowers & Wilkins PX Wireless fühlen sich wertig und edel an. Ich mag beispielsweise die Stofftextur auf der Rückseite der Kopfhörer sehr gerne. Dies in Kombination mit der Aluminium Abdeckung macht die Kopfhörer auch sehr schön robust und resistent gegenüber Schmutz und Fingerabdrücken.

Hinzu kommt zu guter Letzt das starke Noise Cancelling.

Kurzum die Bowers & Wilkins PX Wireless legen viel Wert auf einen hochwertigen und erwachsenen Klang, wozu auch die Optik und nicht zuletzt der Preis von 300€ gut passt. Seid Ihr auf der Suche nach genau solchen Kopfhörern kann ich Euch die PX Wireless mit gutem Gewissen empfehlen.

Das Alienware Wireless Elite Gaming Headset AW988 im Test, das beste kabellose Headset?

Es ist schon eine Weile her das Alienware zuletzt ein Headset auf den Markt brachte. Auf der E3 2018 hat allerdings Alienware nun endlich sein neues Headset der Öffentlichkeit vorgestellt, das Wireless Elite Gaming Headset AW988.

Wie der Name schon sagt, setzt Alienware auf ein kabelloses Design, eine gute Entscheidung wie ich finde!

Wie bei Alienware typisch ist auch dieses Headset natürlich in der premium Preisklasse angesiedelt. Aktuell müsst Ihr rund 200€ für das AW988 berappen.

Ein sicherlich stolzer Preis, aber lohnt sich dieser? Ist das Alienware Wireless Elite Gaming Headset AW988 wirklich so gut, dass ein solcher Premiumpreis gerechtfertigt ist? Finden wir dies in einem Test heraus!  

Das Alienware Wireless Elite Gaming Headset AW988 im Test

Alienware setzt auch beim Elite Gaming Headset auf seine typische Designsprache. Das Headset ist also aus einem schwarzen Kunststoff gefertigt und recht geradlinig mit harten Kanten designt.

Auf der Rückseite jeder Ohrmuschel gibt es zudem ein beleuchtetes Alienware Logo und zwei LED Streifen. Was wäre auch ein Alienware Produkt ohne RGB LEDs?

Zwar klingt das sehr „over the Top“, aber praktisch ist das Alienware Wireless Elite Gaming Headset nicht mehr übertrieben oder auffälliger als die Modelle von Corsair, Razer und Co.

Generell gefällt mir das Design sehr gut! Trotz des eindeutigen Gamer Looks bewahrt das Headset ein sehr schönes industrielles, praktisches Design.

Dies spiegelt auch die Haptik und Verarbeitung wieder. Zwar ist das Alienware Wireless Elite Gaming Headset recht groß und fast schon etwas klobig, aber das Gewicht ist in einem recht vertretbaren Rahmen.

Auch der generelle Qualitätseindruck ist völlig okay. Zwar setzt Alienware auf Kunststoff, mit einer Ausnahme beim höhenverstellbaren Kopfband, aber das Headset wirkt in keiner Weise billig oder minderwertig.

Alienware hat hier einen guten Job gemacht. Des Headset liegt mindestens auf dem Level der Konkurrenz.

Erfreulicherweise besitzt das Headset einige Tasten und Anschlüsse. Die allermeisten sind hierbei an der linken Ohrmuschel angebracht. Hier findet sich der microUSB Port zum Aufladen des Headsets, wie auch ein 3,5mm Eingang, für eine kabelgebundene Nutzung.

Neben diesen Anschlüssen sind auch zwei Tasten, für das schnelle Abrufen diverser Modi, wie auch zwei Drehräder an der Ohrmuschel angebracht. Das eine Drehrad regelt die Lautstärke, mit dem zweiten könnt Ihr die Balance zwischen Gamesound und Voice Chat regulieren.

Ebenfalls an der linken Ohrmuschel ist der Mikrofonarm des Headsets. Das Mikrofon lässt sich, wenn es nicht genutzt wird, komplett einklappen. Klappt Ihr das Mikrofon ein, wird dieses automatisch abgeschaltet, nett!

An der rechten Ohrmuschel ist hingegen nur eine kleine Aussparung zu finden, in welcher sich der Funkempfänger verstauen lässt. Dieser besitzt die Größe eines normalen Bluetooth Empfängers, ist also angenehm kompakt.

Die Akkulaufzeit des Alienware Headsets hängt natürlich stark von der Nutzung ab. In der Regel liegt diese bei 16-18 Stunden, allerdings nur wenn Ihr die Beleuchtung ausschaltet! Mit RGB Beleuchtung schafft das Headset ca. 10 Stunden.

Ein gleichzeitiges Laden und Nutzen ist natürlich möglich.  

Tragekomfort

Der Tragekomfort ist eine große Stärke des Alienware Wireless Elite Gaming Headset!  Alienware hat hier einfach sehr viel richtig gemacht. Beginnen wir bei den großen Ohrmuscheln, welche nicht nur groß sind, sondern auch fast komplett frei aufgehängt.

Die Ohrmuscheln können sich also leicht in alle Richtungen drehen und somit optimal an Euren Kopf anpassen.

Hinzu kommt die sehr hohe Dicke der Polsterung. Hierdurch sind die Ohrmuscheln sehr tief, Eure Ohren berühren nicht das Innere!

Bei der Polsterung setzt Alienware auf einen etwas gröberen Stoff, welcher im Gegensatz zu Kunstleder eine bessere Belüftung Eurer Ohren verspricht. Praktisch stimmt dies nur teils.

Das Alienware Wireless Elite Gaming Headset ist sehr bequem, aber die Ohren werden durch den geschlossenen Aufbau doch etwas warm im Laufe der Zeit. Dies ist aber nicht tragisch! Das Alienware erinnert mich hier etwas an das Logitech G933 Artemis Spectrum.

Kurzum die Polsterung und Aufhängung der Ohrmuscheln ist fast perfekt gelöst. Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es vermutlich die Größe und auch etwas das Gewicht des Headsets, gerade verglichen mit den Modellen von Corsair. Seid Ihr hier etwas empfindlicher gibt es bessere Modelle.

Dennoch Daumen hoch für den Tragekomfort! Alienware hat hier alles rausgeholt was man bei solche einem Headset machen kann.  

Klang

Akustisch macht das Alienware Wireless Elite Gaming Headset einen guten Eindruck. Im Alienware Control Zentrum könnt Ihr den Klang des Headsets in diversen Presets anpassen. Neben den „Standard“ Presets könnt Ihr auch komplett eigene Festlegen. Hier könnt Ihr einen komplett eigenen EQ wie auch diverse Effekte, Bass, 7.1, Klarheit usw. einstellen. Die von Alienware mitgelieferten Profile sind aber schon als gut zu bezeichnen. Das Headset ist beispielsweise im Musik Preset angenehm ausbalanciert.

Die Höhen sind sauber und klar. Zwar ist das Headset nicht super brillant, aber die Höhen sind völlig okay.

Auch die Mitten bzw. gerade die Mitten sind ziemlich ausgeprägt. Im Musik Preset verhält sich das Alienware Headset zwar recht neutral, aber beispielsweise im Game Modus hört man doch eine leichte Betonung der Mitten.

Diese Mitten Betonung ist anscheinend etwas angeboren, denn sie zieht sich durch die meisten Audio Einstellungen und kommt auch im Musik Modus etwas hindurch.

Die ein wenig geboosteten Mitten sind etwas, was man bei Gaming Headsets oft sieht bzw. hört. Warum? Hebt Ihr die Mitten akustisch an, werden damit auch Dinge wie Schritte oder das Nachladen in Spielen verstärkt.

Ihr könnt Euren Gegner also besser hören und orten. Diesen Effekt darf man nicht überschätzen, aber auch nicht unterschätzen. Es kann in Spielen wie PUBG oder auch CS GO durchaus einen leichten Vorteil bringen.

Natürlich bringt auch das Alienware Headset einen virtuellen 7.1 Raumklang mit, welchen Ihr über die Software aktivieren könnt. Dieser virtuelle Raumklang ist eher als dezent zu bezeichnen. Ja die Ortbarkeit von Geräuschen wird verbesset, aber der Klang wird nicht krampfhaft in die Breite gezogen. Auf „Performance“ sicht ist der Raumklang des Alienware also eher einer der schwächeren, verglichen mit Logitech und Corsair, aber der Raumklang lässt den Klang auch nicht unnatürlich erscheinen, wie dies sonst oft der Fall ist.

Wie steht es um den Bass? Je nach Einstellung ist der Bass des Headsets natürlich bis spaßig. Das Headset ist kein absoluter Bass Bomber wie einige Razer Modelle, klingt aber auch nicht langweilig.

Alienware hat hier an sich ein sehr angenehmes Bass Level getroffen, welches den meisten Nutzern gut gefallen wird. Allerdings ist der Tiefgang des Headsets eher mittelmäßig. Dreht man den Bass zu weit hoch neigt es zu einem leicht hohlen Klang. Allerdings ist dies schon Kritik auf einem sehr hohen Level!

Das Alienware Wireless Elite Gaming Headset macht in Spielen wie auch bei Musik und Filmen eine gute Figur!

Vergleichen mit andere kabellosen Gaming Headsets ist das Alienware Elite Gaming Headset ganz klar ein Top-Performer. Dieses kann das Corsair VOID RGB leicht überbieten und ist vergleichbar mit dem Logitech G933 Artemis Spectrum.

Kommen wir noch zum Mikrofon.

Mikrofone bei kabellosen Gaming Headsets sind meist schlecht, richtig schlecht. Vermutlich steht den Herstellern einfach nur eine gewisse Bandbreite zur Verfügung und 90% dieser Bandbreite bekommt die Audioausgabe zugeordnet.

Mir ist kein kabelloses Headset mit einem guten Mikrofon bekannt. Wobei gut immer relativ ist. Für Teamspeak, Discord usw. klingen alle kabellosen Headsets gut genug, dies gilt auch für das Alienware.

Generell hat das Alienware eins der besten Mikrofon, das mir bisher bei einem kabellosen Headset untergekommen ist, aber auch nur knapp. Die Verständlichkeit und Klarheit in der Stimme stimmt absolut.

Probleme mit der Kommunikation mit Euren Team Kameraden werdet Ihr 0 haben, gerade wenn noch mal die Kompression der Voice Chat Anwendungen hinzukommt. Aber man hört, dass Eure Stimme durchaus ein Stück weit komprimiert wird. Das Mikrofon klingt recht flach.

Also Youtube Videos wollt Ihr nicht mit dem Alienware Wireless Elite Gaming Headset kommentieren!

Allerdings könnt Ihr Eurer Stimme einen Art EQ hinzuschalten, was die Kompression etwas ausgleichen kann. Auch funktioniert die Rauschunterdrückung recht gut. Daher gehört das Alienware trotz der mäßigen Mikrofon Qualität zu den besseren kabellosen Headsets in diesem Bereich.

Fun Fakt, nutzt Ihr das beiliegende Kabel funktioniert das Mikrofon nicht, sondern es wird ein Kabelmikrofon verwendet (welches aber auch mäßig klingt).  

Fazit

Alienware hat mit dem Wireless Elite Gaming Headset AW988 viel richtig gemacht! Dies ist ohne Frage eins, wenn nicht sogar das beste kabellose Gaming Headset.

Warum? Primär aus zwei Gründen. Zum einen ist der Tragekomfort wirklich sehr gut! Das AW988 ist zwar ein sehr großes und auch etwas schwereres Headset, dies wird aber von den großen Ohrmuscheln und der dicken Polsterung gut kompensiert.

Der zweite Punkt ist der Klang! Das Alienware Wireless Elite Gaming Headset AW988 ist erfreulicherweise ein super Allrounder, welcher sowohl bei Musik wie auch in Spielen mit einem spaßigen Klang überzeugen kann.

Ja das Alienware Elite Gaming Headset klingt besser als das Corsair Void RGB oder HS70, aber auch nur knapp. Mit einem guten kabelgebundenem Headset wie dem Audio-Technica ATH-PDG1 oder dem Beyerdynamic MMX 300 2nd kann das Headset aber nicht mithalten.

Letztendlich der Knackpunkt ist sicherlich der Preis. Dell/Alienware will knapp unter 200€ für das AW988. Sicherlich ein vertretbarer Preis, aber aus Preis/Leistungssicht seid Ihr mit einem kabellosen Corsair VOID RGB besser bedient. Gerade dann wenn Ihr keine großen und schweren Headsets mögt.

Dennoch habt ihr bereits diverse Alienware Produkte oder der Preis ist nicht erstrangig ist das Alienware Wireless Elite Gaming Headset eine super Wahl!