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Das XMG PRO 15 im Test, ein reinrassiges Gaming Notebook!

Wenn Ihr nach einem Gaming Notebook auch abseits der „großen“ Herstellern sucht, dann werdet Ihr früher oder später über XMG stolpern.

XMG bietet diverse Gaming Notebooks an, welche zu meist auf Barebones des Herstellers CLEVO basieren, aber von XMG unter anderem nach Euren Wünschen angepasst werden.

Eins der spannendsten Modelle ist hier klar das XMG PRO 15. Beim XMG PRO 15 handelt es sich um ein klassisches Gaming Notebook mit state of the Art Hardware, der High End Klasse.

Das Xmg Pro 15 Im Test 12

Dabei ist das XMG PRO 15 aber verglichen mit den Notebooks von Alienware, ASUS, Razer und Co. vergleichsweise bezahlbar, für die gebotene Hardware.

Aber gerade bei Notebooks ist das was auf dem Papier steht und die Praxis oftmals noch etwas anderes. Von daher wie gut ist das neue XMG PRO 15? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an XMG für das Zurverfügungstellen des PRO 15 für diesen Test.

 

Das XMG PRO 15 im Test

Bei dem XMG PRO 15 handelt es sich um ein recht klassisches Gaming Notebook. Dieses ist also nicht auf besonders schlank oder übermäßig „edel“ getrimmt. Allerdings sind die Zeiten vorbei in welchen ein Gaming Notebook 4Kg wog, auch bei XMG.

Das Xmg Pro 15 Im Test 2

Das XMG PRO 15 bringt rund 2,5KG auf die Waage, womit dieses zwar kein absolutes Leichtgewicht ist, aber dennoch als halbwegs portabel einzustufen ist. Selbst ein Razer Blade, welches als so das kompakteste Gaming Notebook gilt, wiegt mit 2,1KG nur minimal weniger.

Wo man dem XMG PRO 15 seine „Gaming“ DNA ansieht ist bei der Dicke. Mit rund 29,9mm ist der PRO 15 ein kräftiges Notebook. Nein praktisch wirkt dies nicht zu fett, aber es wäre auch nicht meine erste Wahl wenn es um ein Gerät geht das man täglich mit zur Uni nimmt.

Das Xmg Pro 15 Im Test 4

Was die Verarbeitung oder Materialauswahl betrifft, gibt es keine Überraschungen. Wir finden beim PRO 15 viel Kunststoff und etwas Metall. So ist sowohl die Oberseite des Deckels, wie auch die Handballenauflage ist aus Aluminium gefertigt.

Dieses Aluminium ist allerdings vergleichsweise dünn und abseits davon scheint das PRO 15 komplett aus Kunststoff zu bestehen.

Positiv, trotz viel Kunststoffs wirkt das XMG PRO 15 erfreulich stabil. Es biegt sich hier nichts durch und das Notebook knarzt auch nicht. Das PRO 15 ist robuster gebaut als ich dies erwartet hätte!

Das Xmg Pro 15 Im Test 8

Was allerdings die Verarbeitung im Detail angeht sehen wir durchaus, dass wir hier kein Alienware oder Razer Notebook vor uns haben. So sind hier und da die Spaltmaße ein wenig ungleichmäßig. Bei meinem XMG PRO 15 wäre dies beispielsweise oben am Display um die Webcam, wo es eine kleine Lücke gibt. Nichts Tragisches, aber dennoch zu beachten.

Wo das XMG PRO 15 klar glänzen kann ist bei der Portausstattung!

Das Xmg Pro 15 Im Test 3

Am linken Rand des Notebooks finden wir einen USB 3.1 Gen 2 Port und einen Kopfhörer und einen Mikrofon Anschluss.

Auf der Rückseite ist der Netzteilanschluss, ein weiterer USB 3.0 Port, ein Thunderbolt 3 Port, mini Displayport, HDMI 2.0 und LAN.

Rechts am PRO 15 ist noch mal ein USB 3.0 Port, wie auch ein regulärer USB C Port. Das Einzige was nun noch fehlt, wäre ein SD Kartenleser und selbst dieser ist vorhanden! Den Kartenleser hat XMG auf der Front versteckt.

Das Xmg Pro 15 Im Test 6

Ich bin hier geneigt zu sagen das XMG PRO 15 hat eine perfekte Portauswahl!

Zusammengefasst:

  • 2x USB-A 3.0 (1x powered)
  • 1x USB-A 3.1 Gen2
  • 1x USB-C Gen2 (DisplayPort: ja, Power Delivery: nein)
  • 1x Thunderbolt 3/USB-C 3.1 Gen2 (DisplayPort: ja, Power Delivery: nein)
  • 1x mini DisplayPort 1.4 (unterstützt G-SYNC-fähigen Monitor)
  • 1x HDMI 2.0 (mit HDCP)
  • 1x Kopfhörerausgang (Smartphone-Headset-kompatibel)
  • 1x 2-in-1-Audio (Mikrofoneingang + S/PDIF optisch)
  • 1x RJ45 Port (LAN)
  • 1x 6-in-1-Kartenleser

Mehr kann man sich wirklich nicht wünschen!

Sehr interessant, der Akku des PRO 15 ist nicht fest verbaut, wie es heut zu tage eigentlich Standard ist. Ihr könnt bzw. müsst diesen einfach auf der Unterseite einsetzen.

 

Display

Das XMG PRO 15 ist zum Zeitpunkt dieses Tests nur mit einem 15,6 Zoll Full HD IPS Display verfügbar. Hierbei handelt es sich aber um ein 144Hz Panel mit G-SYNC!

Damit hat XMG schon die optimale Auswahl für ein Gaming Notebook getroffen. Dank der RTX 2060 oder RTX 2070 werdet Ihr sicherlich in vielen Spielen auch diese 144Hz problemlos erreichen können, dazu später mehr.

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Aber sieht das Display auch gut aus? Ja durchaus! Die Farben und auch der Kontrast im ersten Eindruck. Ebenso sind die Blickwinkel völlig okay.

Ja wir haben hier ein mattes Display, weshalb dieses nicht ganz „lebendig“ wirkt, aber dafür gibt es auch keine störende Spiegelungen.

Auch die Messwerte sehen positiv aus! Das Display schafft 98% des sRGB Farbraums und 73% von AdobeRGB. Auch die Kalibrierung von haus aus mit einem Delta E von 1 ist völlig in Ordnung.

Display

Damit eignet sich das 144Hz Display des XMG PRO 15 nicht nur gut fürs Gaming, sondern auch für leichte Foto/Video Bearbeitung.

Kontrast und Helligkeit fallen mit 1:830 bzw. 286cd/m² solide aus.

Kurzum das Display des XMG PRO 15 taugt!

 

Lautsprecher

Das XMG PRO 15 besitzt zwei Lautsprecher, welche seitlich am Notebook angebracht sind. Bei solch einem großen Notebook müsste man mit einem guten Klang rechnen, Platz sollte ja da sein.

Allerdings muss ich Euch hier enttäuschen! Die Lautsprecher sind zwar ausreichend laut, aber recht schrill und spitz. Bass oder Tiefgang ist kaum bis gar nicht vorhanden.

Damit würde ich die Lautsprecher höchstens als ausreichend bezeichnen. Erstaunlicherweise sind die Lautsprecher bei vielen Gaming Notebooks sehr mäßig.

Vermutlich liegt hier einfach nicht der Fokus der Hersteller?!

 

Eingabegeräte

XMG setzt beim PRO 15 auf eine klassische deutsche Tastatur, ohne irgendwelche Besonderheiten was das Layout angeht.

Wie haben eine große Enter Taste, kurze Shift Taste, lange Feststelltaste usw. Auch die FN Taste, welche genutzt wird um die sekundären Funktionen der F Tasten abzurufen, ist an ihrem typischen Platz rechts neben Steuerung.

Zusätzlich nutzt XMG den vorhandenen Platz für ein Nummernpad, klasse!

Auch qualitativ macht die Tastatur einen guten Eindruck! Die Tasten besitzen eine angenehme Drucktiefe und wirken schön knackig und fest.

Das Xmg Pro 15 Im Test 21

Auch der Anschlag fühlt sich gut an! Lediglich lässt sich die Tastatur im Bereich der K Taste ein gutes Stück eindrücken, was etwas merkwürdig ist.

Denn Abseits dieses Bereichs ist die Tastatur schön fest. Dennoch abseits dieses Schönheitsfehlers würde ich die Tastatur als leicht überdurchschnittlich einstufen.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die volle RGB Beleuchtung! Jede Taste der Tastatur ist individuell mit einer RGB LED beleuchtet, welche Ihr über die „LED Keyboard“ Anwendung steuern könnt.

Hier gibt es diverse Einstellungsmöglichkeiten für die Beleuchtung.

Beim Trackpad bekommen wir erst einmal solide Standardkost. Dieses besitzt ein gutes Tracking und fühlt sich im Allgemeinen sehr solide an. Keine Klagen hier, auch wenn das Trackpad nun nicht aus der Masse besonders hervorsticht.

Lediglich ein Feature ist besonders. Im Trackpad des XMG PRO 15 ist ein Fingerabdruckscanner integriert, klasse! Man muss sich nur gut die Position dieses im Touchpad Merken (dieser ist nicht gesondert markiert).

 

Die Konfiguration

Eine Besonderheit bei XMG Notebooks ist die große Anpassbarkeit. In der Regel habt Ihr diverse Optionen Was CPU, GPU, Speicher usw. angeht.

Beim XMG PRO 15 sind diese Optionen etwas kleiner. Das Notebook ist aktuell nur mit dem Intel Core i7-9750H und einer NVIDIA RTX 2060 oder RTX 2070 verfügbar. Allerdings ist dies nicht schlimm, denn damit ist das PRO 15 schon vernünftig ausgestattet. Der Intel Core i7-9750H ist „die“ aktuelle Mobile CPU im High End Sektor (abseits des exotischen i9) mit 6 Kernen und 12 Threads und sowohl die RTX 2060 wie auch die RTX 2070 machen Sinn.

Das Xmg Pro 15 Im Test 20

Neben diesen Basis Komponenten könnt Ihr Euch recht frei eine SSD, RAM und WLAN Karten aussuchen. So bietet XMG viele Samsung SSDs zur Auswahl (NVME oder SATA), aber auch Modelle von Crucial, Western Digital oder Kingston.

In das XMG PRO 15 passen bis zu drei SSDs (2x M.2, 1x 2,5 Zoll)!

Auch beim RAM habt Ihr die Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und Geschwindigkeiten.

Beim WLAN Modul steht leider noch keine WLAN ax Option zur Auswahl, dafür aber die sehr gute Intel AC 9560.

Für diesen Test habe ich von XMG eine absolute spitzen Konfiguration zur Verfügung gestellt bekommen:

  • XPR15M19
  • Intel Core i7-9750H
  • NVIDIA GeForce RTX 2070 | 8 GB GDDR6
  • 32GB RAM
  • 1TB NVME SSD (Samsung)
  • Killer 1550 WLAN

 

Performance

Was kann das XMG PRO 15 leisten? Starten wir hier erst einmal mit ein paar theoretischen Benchmarks.

5 6 7 2 3

3d Mark Time Py Cinebench R15 Cinebench R20 Handbreake

Keine großen Überraschungen bei den Benchmarks. Das XMG Pro 15 performt +- wie man dies von der Kombination Core i7-9750H und einer NVIDIA RTX 2070 erwarten kann.

Wobei so ganz richtig ist dies auch nicht. Der Intel Core i7-9750H hat mich etwas enttäuscht. Ja dies ist einer hervorragende Mobile CPU, aber der Sprung verglichen mit dem „älteren“ Intel Core i7-8750H ist minimal, wenn überhaupt vorhanden.

Die RTX 2070 hingegen hat mich Positiv überrascht! Diese ist nach den Benchmarks ein Stück schneller als die alte GTX 1080, was ein nettes Upgrade ist.

Auch scheint das PRO 15 keine Temperaturprobleme zu besitzen, ansonsten wäre der Time Spy Benchmark nicht so gut ausgefallen, dazu aber später mehr.

Aber theoretische Benchmarks sind natürlich nur das eine. Wie sieht es aber in echten Spielen aus?

Games

Keine Überraschungen hier! Das XMG PRO 15 liefert dank der RTX 2070 eine herausragende Spiele Performance. In den meisten aktuellen Titeln werden bei Full HD und maximalen Details Bildraten von 60+ erreicht. In sehr vielen Titeln werdet Ihr auch dreistellige FPS sehen können, was gut zum 144Hz Display passt.

So konnte ich in CS GO (Dust2) im Schnitt satte 237 FPS auf dem PRO 15 erreichen. Aber selbst neuere Titel wie Monster Hunter Word oder Anthem knacken 60FPS im Mittel.

Aufseiten der SSD gilt das Motto Ihr bekommt was Ihr bezahlt habt. Ihr könnt bei der Bestellung genau auswählen welche SSD im PRO 15 verbaut wird.

Im meinem Fall ist dies eine Samsung 970 EVO Plus mit 1TB.

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Bei dieser handelt es sich um eine absolute High End SSD, was sich auch in den Benchmarks mit über 3500MB/s lesen und 3300MB/s schreibend wiederspiegelt.

Ähnlich wie bei der SSD habt Ihr auch bei der WLAN Karte die Auswahl. Mein Tipp nehmt die Intel AC 9560. Diese kostet 10€ Aufpreis, welche sich aber voll lohnen! Die Intel AC schafft bis zu 1733Mbit, womit diese die zweit flotteste WLAN Karte aktuell auf dem Markt ist. Lediglich die Intel Wi-Fi 6 AX200 wäre noch schneller.

Die Killer 1550 ist im Übrigen die Intel 9560, nur mit anderer Software.

 

Temperaturen und Lautstärke des XMG PRO 15

Ich hatte schon einige Gaming Notebooks aus dem Hause Dell, Alienware, ASUS, Razer, MSI usw. vor mir und diese zeichneten sich alle durch extrem hohe Temperaturen aus. 90+ Grad bei den CPUs ist hier völlig normal unter Volllast.

Mittlerweile ist einfach ein möglichst kompaktes und kleines Notebook wichtiger als niedrigere Temperaturen von CPU und GPU, welche oftmals gar nicht so viel bringen. Selbst leichtes Throttling wirkt sich in der Praxis oftmals nur wenig aus, ist aber natürlich unschön! Gerade bei heißem Sommer Wetter laufen die meisten Notebooks völlig am Limit.

Das XMG PRO 15 ist nun nicht auf „super dünn“ getunt, sind daher die Temperaturen bei diesem schön kühl?

Ja! Bei einem CineBench R20 durchlauf erreichte der Intel Core i7-9750H maximal 84 Grad und das auch nur da die Lüfter noch nicht hochgedreht haben. Unter konstanter Last pendelt sich die CPU im Bereich der hohen 60iger bzw. niedrigen 70er ein.

Damit ist das XMG PRO 15 eines der bestgekühlten Gaming-Notebooks, das mir seit Jahren begegnet ist!

Das Xmg Pro 15 Im Test 13

Zumindest bei einer reinen CPU last. Belasten wir CPU und GPU, wie in einem Spiel, dann erwärmt sich auch das XMG PRO 15 ein gutes Stück mehr. Die CPU pendelt sich hier in den 80ergn ein und die GPU bei 80-84 Grad.

Das ist aber noch alles im unkritischen Bereich! Throttling oder Ähnliches konnte ich nicht beobachten.

Im Normalbetrieb ist das PRO 15 erfreulicherweise sehr schön leise! Die Lüfter drehen hier auch kaum bis gar nicht hoch. Die Lüftersteuerung macht also einen guten Job.

Unter last werden die Lüfter dann aber durchaus gut hörbar. Das XMG Pro 15 ist nicht brüllend laut, aber auch nicht als leise zu bezeichnen. Hier würde ich sagen dieses liefert eine gute durchschnittliche Lautstärke.

XMG liefert aber auch ein Tool mit welches Euch erlaubt die Lüfter manuell etwas anzupassen, was ich Euch aber nur bedingt empfehlen würde. Die Lüfter des XMG PRO 15 sind von Haus aus bereits gut eingestellt.

 

Akku

Das XMG PRO 15 verfügt über einen auswechselbaren 62Wh Akku. 62Wh ist für ein Notebook mit solcher Hardware nicht übermäßig viel.

Dies überrascht aber auch eher weniger, schließlich ist das PRO 15 ein Gaming Notebook und nicht auf Portabilität getrimmt.  Dennoch, was für Laufzeiten kann man mit dem PRO 15 erwarten?

Nutzt Ihr dieses für leichte Anwendungen wie Office, dann sind rund 4 Stunden bei einer mittleren Displayhelligkeit durchaus möglich. Bei einer Video Wiedergabe sind wir bei rund 3,5 Stunden.

Nicht übermäßig viel, aber dennoch ordentlich!

 

Fazit

Es gibt zwar Gaming Notebooks die noch stylisher und schlanker sind als das XMG PRO 15, aber dieses kann dafür an Stellen punkten wo solche Notebooks meist schwächeln.

Starten wir aber am Anfang. Das Gehäuse des PRO 15 ist solide gebaut und kann mit einer guten Massivität punkten. Ja es gibt klar noch wertigere Chassis, aber das des PRO 15 macht seinen Job.

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Ebenfalls einen guten wenn nicht sogar sehr guten Job macht das Display. Dieses besitzt zum einen 144Hz, was für Gamer perfekt ist, zum anderen sieht dieses auch gut aus! Gut genug für einfache Foto/Videobearbeitung.

Das Highlight des XMG PRO 15 ist aber sicherlich die Leistung. Der Intel Core i7-9750H und die RTX 2060 bzw. hier die 2070 performen genau wie man dies von High End Hardware erwarten kann.

Die überwältigende Mehrheit aller Spiele läuft auf dem PRO 15 konstant mit 60FPS+, viele Spiele können sogar das 144Hz Display voll nutzen, gerade eSport Titel.

Dies liegt dabei nicht nur an der klasse Hardware, auch die Kühlung dieser arbeitet sehr gut! Das XMG PRO 15 gehört zu den kühleren Gaming Notebooks auf dem Markt, was natürlich auch an der etwas höheren Dicke liegt.

Das Xmg Pro 15 Im Test 18

Weiterhin positiv ist die Tastatur und das Trackpad, wie auch der Akku. Letzterer ist für ein Gaming Notebook mit rund 4 Stunden Laufzeit ordentlich!

Was spricht aber gegen das PRO 15? Das PRO 15 ist zum einen natürlich nicht so schlank und edel wie ein Razer Blade oder Alienware M15, auch die Lautsprecher konnten nicht so recht überzeugen.

Letztendlich kommt es aber auch etwas auf den Preis an. Ein vergleichbar ausgestattetes Razer Blade kostet auch gut 500-600€ mehr.

Spielt also die Portabilität für Euch nur eine untergeordnete Rolle und Ihr sucht Leistung ohne Kompromisse (aufgrund von Temperaturen), dann seid Ihr beim PRO 15 an der richtigen Adresse.

Xmg Pro 15

Positiv

  • Sehr gutes Display
  • Viel Leistung
  • Gute Kühlung
  • Solide Eingabegeräte
  • Sehr gute Portausstattung

Neutral

  • Gehäuse könnte etwas schlanker sein

Negativ

  • Lautsprecher eher schwach

Die HUSQVARNA 520iHD60 / 520iHD70 im Test, Akku-Heckenscheremit ordentlich Power und langem Blatt!

Wer einen Garten besitzt, braucht eine Heckenschere. Auswahl gibt es im Fachhandel daher mehr als genug. Ich bevorzuge hier seit Jahren Modelle mit Akku Betrieb. Kein nerviges Kabel haben, das einem im Weg baumelt, ist schon etwas Feines.

Da meine aktuelle Heckenschere von Bosch so langsam etwas in die Jahre gekommen ist, habe ich mich auf die Suche nach einem neuen Modell begeben. Anforderung?

Wenn möglich eine langes Messer und ein interessantes Akku Ökosystem. Da ich mir vor Kurzem bereits eine Akku Kettensäge aus dem Hause HUSQVARNA gekauft habe, lag natürlich eine Akku Heckenschere von HUSQVARNA nah.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 2

HUSQVARNA bietet hier auch durchaus ein paar interessante Modelle an. Für den Heimnutzer ist die 115iHD45 gedacht und für Profis die 520iHD60 bzw. die 520iHD70.

Leider hat die günstige 115iHD45 für meinen Geschmack mit 45cm ein etwas kurzes Messer. Hier war die 520iHD60 mit 60cm und die 520iHD70 mit 70cm um einiges spannender.

Zwar sind beide Modelle recht teuer mit jenseits von 300€ (ohne Akku), allerdings ist natürlich solch ein Profi Modell eine langfristige Investition. Kurzum ich habe mir die HUSQVARNA 520iHD70 gekauft.

Aber kann die 520iHD70 auch wirklich zu einem Preis von fast 400€ überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das HUSQVARNA Akku Ökosystem

Kauft man ein Akku Gartengerät bzw. Werkzeug, dann legt man sich in der Regel auf ein Ökosystem fest. Schließlich will man nicht X unterschiedliche Akkus und Ladegeräte.

Wie gut ist das Akku Ökosystem von HUSQVARNA?

Grundsätzlich hat HUSQVARNA nur Akku „Großgeräte“. Akku Grasscheren, Akkuschrauber usw. sucht Ihr hier vergebens. HUSQVARNA bedient halt primär den „Forst“ Bereich.

Folgende Akkugeräte hat HUSQVARNA:

  • Akku-Kettensägen
  • Akku-Rasenmäher
  • Akku-Freischneider
  • Akku-Vertikutierer
  • Akku-Heckenscheren
  • Akku- Laubbläser

Alleine aufgrund des Akku-Rasenmähers, Freischneiders und der Heckenschere ist das HUSQVARNA Akku-System durchaus schon für Heimnutzer mit gehobenen Ansprüchen interessant. Dies sind schließlich Geräte die jeder Gartenbesitzer besitzen muss.

Dabei hat HUSQVARNA auch nur einen Akku-Typen (36V) der auf alle Geräte passt. Folgende Akkus bietet HUSQVARNA:

  • Bli10 2,1Ah
  • Bli100 2,6Ah
  • BLi20 4Ah
  • Bli200 5,2Ah
  • BLi950X 31,1 Ah

Grundsätzlich passen alle diese Akkus in alle HUSQVARNA Akkugeräte, mit einer Ausnahme. Der kleine BLI10 funktioniert nicht in den Kettensägen.

Der BLI 100 und 200 sind im Übrigen die „Profi“ Modelle, welche verglichen mit dem BLI10 und BLI20 neben einer anderen Kapazität nur einen leichten Wasserschutz mitbringen.

Für die 520iHD60 / 520iHD70 würde ich den BLI20 empfehlen.

 

Die HUSQVARNA 520iHD60 / 520iHD70 im Test

Starten wir mit Frage Nummer 1, worin unterscheidet sich die 520iHD60 und 520iHD70 Heckenschere? Beide Modelle sind grundsätzlich identisch! Lediglich besitzt die 520iHD60 ein 60cm Messer und die 520iHD70 ein 70cm Messer.

Würde man das Messer bei der 520iHD70 entfernen und bei der 520iHD60 anschrauben, solltet Ihr die gleiche Heckenschere haben (ich habe dies natürlich nicht getestet).

Die HUSQVARNA 520iHD70 ist ein „Profi“ Modell, welches durchaus für die Arbeit im Wald oder öffentlichen Raum designt ist. Diesen durchaus etwas höheren Anspruch merkt man der Heckenschere auch an.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 1

Starten wir aber am Anfang. Wie man bei einem 60cm bzw. 70cm Messer auch erwarten kann, ist die HUSQVARNA 520iHD70 ein etwas mächtigeres Modell. So ist diese mit rund 4KG ohne Akku auch schon etwas schwerer. Klar, HUSQVARNA versucht hier nicht mit den 0815 Modellen zu konkurrieren, sondern mit den Benzinern, welche nochmals schwerer sind .

Erfreulicherweise ist die 520iHD70 aber recht gut ausbalanciert, dazu aber später mehr.

Das Gehäuse der Heckenschere ist weitestgehend aus einem orangen Hochglanz Kunststoff gefertigt, welcher natürlich HUSQVARNAs Signatur ist. Ich bin aber von diesem Kunststoff nur bedingt ein Fan. Zum einen wird Hochglanz Kunststoff früher oder später furchtbar aussehen, zum anderen bin ich mir hier nicht sicher wie dieser bei Stürzen standhält.

Der Kunststoff ist zwar nicht billig, wirkt aber auch nicht übermäßig dick. Hier muss man vermutlich darauf vertrauen das HUSQVARNA weiß was sie tun.

Als Akzent zu diesem Hochglanz Kunststoff kommen einige graue Elemente zum Einsatz, primär im Bereich der Griffe. Sinnvoll, denn dieser Kunststoff wirkt ein gutes Stück stabiler und fühlt sich auch besser in der Hand an.

Etwas was aber ebenfalls schnell ins Auge springt ist die Getriebebox aus Metall, welche durchaus ein gewisses Vertrauen in die Haltbarkeit der Mechanik vermittelt, gemeinsam mit dem Schriftzug „Made in Sweden“.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 4

Der Akku der HUSQVARNA 520iHD70 wird recht offensichtlich in die Mitte der Heckenschere eingesetzt, was bei der Gewichts Balance hilft. Das Einsetzen und Entnehmen der HUSQVARNA Akkus ist unheimlich gut gelöst! Die Akkus werden einfach eingeklemmt und lassen sich aufgrund einer Feder sehr leicht auch wieder entnehmen.

Eine Akkusstandsanzeige am Gerät gibt es keine, was aber nicht schlimm ist, da diese in allen Akkus integriert ist.

Um die 520iHD70 zu nutzen müsst Ihr diese zunächst über ein kleines Bedienfeld am Handgriff starten. Hier lässt sich auch der Ökomodus einschalten.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 3

Ist die Heckenschere eingeschaltet könnt Ihr das Messer durch das gleichzeitige Betätigen des Abzugs und des Schalters am vorderen Griff einschalten.

Für eine verbesserte Ergonomie lässt sich der hintere Handgriff auf Wunsch schräg stellen. Dies ist sogar ein recht robuster Mechanismus.

 

Gefühl bei der Nutzung

Ja die HUSQVARNA 520iHD70 ist durchaus ein etwas schwerer Kamerad, gerade wenn Ihr einen der größeren Akkus nutzt.

Hierdurch kann ein längeres Arbeiten durchaus schon etwas auf die Arme gehen, aber auch nicht übermäßig. Die 520iHD70 ist jetzt keine Hausfrauen Heckenschere, aber die fitteren Damen und Herren unter Euch werden mit dieser auch nicht übermäßig stark zu kämpfen haben.

Zumal diese gut ausbalanciert ist! Gerade mit dem BLi10 oder BLi20 Akku liegt das Gewicht recht gut in der Mitte, auf dem vorderen Griff. Die Griffe selbst sind was die Ergonomie angeht auch tadellos.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 8

Gerade die Möglichkeit den unteren Griff für ein seitliches Schneiden zu drehen, hat doch den Arbeitskomfort positiver beeinflusst als ich dies erwartet habe.

Ein weiterer Punkt der sich als sehr angenehm herausgestellt hat, ist einfach die Reichweite. Klar die 520iHD70 ist keine Teleskop Heckenschere, aber man kann dennoch zum einen mehr Dinge erreichen, zum anderen wirkt der Schnitt „sauberer“. Ähnlich wie es mit einer großen Schere leichter ist ein Blatt Papier „sauberer“ zu schneiden als mit einer mini Schere.

Ich nutze die HUSQVARNA 520iHD70 für drei Dinge, eine ca. 60 Meter Hecke, Nusssträucher und eine Ecke in welcher Brombeeren über den Zaun wachsen und mittlerweile höher sind als ich.

Bei allen drei Punkten kann die 520iHD70 glänzen! Bei der Hecke muss ich weniger oft neu ansetzen für einen Schnitt, was es mir erlaubt die Hecke gerader zu schneiden und auch das Arbeitstempo positiv beeinflusst.

Bei meinem Brombeeren Problem ist ein „gerader“ Schnitt nicht das Problem, sondern einfach die Reichweite. Schneidet man diese ab, wachsen sich nächstes Jahr einfach höher….Mit 70cm spare ich mir hier eine Leiter oder Ähnliches.

Damit hat die HUSQVARNA 520iHD70 schon ihren Anschaffungsgrund erfüllt. Super!

 

Leistung und Lautstärke

Die 520iHD70 und 520iHD60 besitzt ein Messer mit zwei beweglichen Reihen. Bei den meisten günstigeren Modellen habt Ihr nur eine bewegliche Messerreihe, welche den Ast gegen einen festen Zahn drückt und so schneidet.

Das System mit zwei gegeneinander laufenden Messern hat diverse Vorteile. So wird ein Ast beidseitig geschnitten, wodurch die HUSQVARNA 520iHD70 theoretisch dickere Äste leichter schneiden kann. Zum anderen erhöht dies aber auch das Arbeitstempo der Heckenschere ein gutes Stück!

Praktisch bestätigt sich beides! Die HUSQVARNA 520iHD70 bekommt problemlos alles geschnitten was zwischen die Zähne kommt, was schon einiges ist.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 7

Dabei merkt man der 520iHD70 auch durchaus eine gewisse Kraft an. Selbst wenn es sich um einen älteren dicken verholzten Ast handelt, zeigt sich die Heckenschere sehr souverän.

Ihr könnt also voll in die Hecke hineinhalten, ohne Angst zu haben hängen zu bleiben.

Dabei ist das Arbeitstempo hoch bis sehr hoch! Ihr könnt mit der HUSQVARNA 520iHD70 schnell viel Masse machen. Die Kombination aus einem sehr hohen Schnitttempo und langem Messer machen sich hier klar bemerkbar.

Was die Lautstärke angeht ist die HUSQVARNA 520iHD70 sicherlich nicht super leise, aber auch nicht lauter als eine durchschnittliche elektrische Heckenschere. Dabei finde ich sogar den Klang dieser recht angenehm. Er ist etwas weniger „schrill“ als von vielen anderen Akkumodellen.

Die Akkulaufzeit der HUSQVARNA 520iHD70 hängt natürlich stark vom verwendeten Akku und der Art der Last ab. Grundsätzlich ist die Laufzeit aber gut bis sehr gut! Selbst mit dem kleinen Akku reden wir hier von 30-40 Minuten normaler Arbeit.

 

Fazit

Ja die HUSQVARNA 520iHD60 / 520iHD70 ist eine herausragende und vor allem wertige Akku Heckenschere, der Profi Klasse.

Diese wirkt wertig und langlebig gebaut! Ich traue zwar dem orangen Hochglanzkunststoff noch nicht zu 100% was die Bruchsicherheit angeht (bei Stürzen), aber abseits davon kann ich nicht klagen!

Wann sieht man noch metallene Getriebebox bei Werkzeug? Selbst in der Profi Klasse ist so was mittlerweile selten geworden. Auch der Made in Sweden Aufdruck zeigt das wir hier kein 0815 Gerät vor uns haben.

Die Husqvarna 520ihd60 520ihd70 Test 9

Das Wichtigste an der 520iHD70 ist natürlich die Messerlänge und die Leistung. Ein 70cm Messer bei der 520iHD70 und ein 60cm Messer bei der 520iHD60 erlauben es schnell und effizient zu arbeiten. Auch der Schnitt wird um einiges sauberer, als bei einer sehr kurzen Heckenschere. Ja die paar mehr cm machen hier einiges aus!

Auch die Leistung der Heckenscheren ist auf dem Level sehr guter Kabelgebundener, wenn nicht sogar wirklich auf dem Level von Benzin Modellen. Alles was zwischen die Zähne passt wird ohne Probleme geschnitten! Da der Abstand der Zähne bei der 520iHD70 recht groß ist, ist dies auch einiges.

Was für den privat Nutzer gegen die 520iHD70 bzw. 520iHD60 spricht, wäre neben dem Preis, vielleicht etwas das Gewicht. Mit Akku können diese Heckenscheren gut über 5KG wiegen. Ja diese sind sehr gut ausbalanciert, aber in der prallen Mittagssonne kann man doch ans schwitzen kommen.

Dennoch ich bereue den Kauf der HUSQVARNA 520iHD70 nicht! Diese bietet alles was ich mir gewünscht habe (langes Messer, viel Leistung, hohe Qualität) und ist hoffentlich auch eine Anschaffung die einige Jahre hält, was auch den Preis etwas besser verkraftbar macht.

Positiv

  • Sehr gutes Schnittergebnis
  • Hohes Arbeitstempo
  • Gute Ausdauer, selbst mit kleinen Akkus
  • Langes Messer
  • Gute Ergonomie …..
  • Sehr viel Leistung

Negativ

  • ….. Aber recht schwer
  • Hoher Preis

Tipp, gute und günstige Smartphone Ladekabel von Baseus! (2-3€ pro Stück!)

Gute Smartphone Ladekabel sind teuer, aber wichtig! In diversen Tests zu Ladekabeln hat sich gezeigt, dass das Ladetempo teils massiv schwankt, wenn man ein zu dünnes oder billiges Kabel verwendet.

Ein gutes Ladekabel, je nach Typ, kostet zwischen 8 und 20€. Kauft man nur ein Kabel ist dies sicherlich völlig okay, braucht man aber mehrere Kabel und vielleicht auch noch unterschiedliche Typen, dann kann es sehr schnell sehr teuer werden.

Ich spreche hier aus Erfahrung! Nun bin ich allerdings über den Hersteller Baseus gestolpert. Dessen Produkte findet man primär auf der chinesischen Plattform Aliexpress und sehen auf den ersten Blick extrem gut aus!

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 2

So hat Baseus diverse Ladekabel, welche auf den ersten Blick sehr wertig aussehen, aber gerade einmal zwischen 2€ und 4€ kosten, inklusive Versand!

Klingt doch fast zu gut um wahr zu sein. Dennoch habe ich mir mal ein dickes Paket Ladekabel bestellt. Für 7 verschiedene Kabel habe ich 25,13$ gezahlt.

Stellt sich nun die Frage ob die Baseus Ladekabel auch etwas taugen! Finden wir dies im Test heraus!

 

Aliexpress oder Amazon

Die Baseus Ladekabel gibt es sowohl bei Amazon wie auch Aliexpress. Bei Amazon sind diese allerdings ein Stück teurer! Daher würde ich Euch raten diese bei Aliexpress zu bestellen.

Ich habe dort folgende Kabel gekauft:

 

Taugen die günstigen Baseus Ladekabel aus China etwas?

Nicht nur auf den Bildern sehen die Baseus Ladekabel sehr vielversprechend aus, auch in der Praxis ist dies der Fall!

Die Baseus Ladekabel setzen auf eine recht fein gewobene Textilummantelung und Steckergehäuse aus Gummi, welche aber mit Aluminium verziert sind. Die Kabel sind alle in Schwarz gehalten, lediglich die Verzierung ist metallic Rot.

Hierdurch sehen die Kabel erstaunlich wertig und teuer aus! Nein optisch stehen diese den premium Kabeln von Anker und Co. nichts nach!

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 3

Auch haptisch habe ich nichts zu bemängeln, ganz im Gegenteil! Die Steckergehäuse sind sauber ummantelt und auch der Aluminium Ring ist gut integriert und dient wie gewünscht als Blickfang.

Dabei fällt auf das die Steckergehäuse sehr kurz sind!

Dies war im Übrigen einer der Gründe warum ich mir diese Ladekabel gekauft habe. Viele USB C Ladekabel haben sehr lange Gehäuse, weshalb diese teils recht viel Zug auf die USB C Ports ausüben. Beim normalen Smartphone Laden ist dies kein Problem, nutzt Ihr aber die Geräte parallel, wie beispielsweise die Nintendo Switch oder ein Notebook auf dem Schoß, dann kann eine gewisse Hebelwirkung auftreten.

Bei den Baseus Ladekabeln ist der USB C Port gerade einmal 15,1mm (das Stecker-Gehäuse) lang, was sehr kompakt ist.

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 6

Auch der microUSB Port ist mit 15,6mm und der normale USB Port mit 16,3mm sehr schön kurz.

Hinzu kommt die hohe Flexibilität der Kabel. Dies sind die mit flexibelsten und angenehmsten textilummantelten Ladekabel die ich bisher in der Hand hatte!

Jein ich glaube nicht, dass die Ummantelung so wertig bzw. langlebig ist wie bei beispielsweise Anker, aber diese ist auch fern von billig.

Selbst die Textur ist sehr angenehm! Damit sind die USB C Kabel von Baseus ideal für beispielsweise die Nintendo Switch, wo man die Konsole vielleicht auch des Öfteren während des Ladens nutzen möchte und ein steifes Kabel stören würde.

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 7

Allerdings liegt auch die Vermutung nahe, dass die Leiter im Inneren nicht die dicksten sind. So kommen die USB A auf USB C und microUSB Kabel gerade einmal auf einen Durchmesser von 3mm und das USB C auf USB C Kabel auf 3,2mm.

Wichtig! Alle Baseus Ladekabel sind USB 2.0! Dies macht auch Sinn, denn USB 3.0 Kabel benötigen deutlich mehr Adern im Inneren, was die Kabel dicker, teurer und unflexibler macht.

Beim reinen Laden von Geräten macht es keinen Unterschied ob USB 2.0 oder 3.0.

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 8

Ein weiterer Punkt an den Baseus Ladekabeln der etwas herausstach, waren die USB C Stecker. Diese sitzen sehr straff! Im Allgemeinen würde ich dies als Vorteil ansehen, aber man muss beim Einstecken wirklich darauf achten das diese richtig sitzen. Die USB C Stecker hier, je nach Gerät mal mehr mal weniger, rasten fast schon in den Ports ein.

 

Ladetempo der Baseus Ladekabel

Wir haben billige und sehr flexibele Kabel, dies könnte natürlich bedeuten das die Leiter im Inneren auch sehr dünn sind und hierdurch das Ladetempo schlecht ist.

Hier findet Ihr einige Tests zu diesem Thema, wo Ihr auch gut sehen könnt das das Kabel einen sehr großen Einfluss auf das Ladetempo hat:

Von daher wie gut sind die Baseus Ladekabel?

Ich habe mir hier das USB A auf USB C Kabel wie auch die USB C auf USB C Kabel geschnappt und einfach mal mit ein paar „Referenzmodellen“ verglichen.

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Starten wir mit dem USB A auf USB C Kabel, alle Kabel sind hier 1 Meter bzw. 0,9 Meter. Als Ladegerät kommt das 4 Port USB Ladegerät von TOMMOX zum Einsatz.

Ladetempo

Dies sieht doch ordentlich aus! Das Ladetempo des Baseus Ladekabel liegt über dem des Anker Powerline+ und unter dem des sehr dicken AUKEY Nylon USB C Kabels.

Die Unterschiede kann man hier aber als relativ gering einstufen, alle drei Kabel sind schon die mit besten auf dem Markt!

Beeindruckend wenn man den Preis des Baseus Ladekabel bedenkt.

Gute Und Günstige Smartphone Ladekabel 13

Wie sieht es aber bei den USB C zu USB C Kabeln aus? Hier teste ich am USB Power Delivery Port des TOMMOX Ladegerätes.

Ladetempo2

Hier gibt es weniger Unterschiede zwischen den Kabeln. Aber tendenziell schneiden die Baseus Ladekabel, selbst die 2 Meter Version, glatt am besten ab, +- gleich auf mit dem Anker PowerLine.

Beeindruckend!

 

Wieso so gut und günstig?

Aber wie kann das sein, dass diese dünnen und günstigen Kabel so gut abschneiden? Zum einen werden Ladekabel, gerade diese Standard Kabel, mit recht hohen Margen verkauft. Zudem kostet das Verkaufen bei Amazon eine recht hohe Gebühr + MWST usw.

Kauft Ihr ein Kabel von Baseus über Aliexpress sind die Gebühren und Steuern deutlich niedriger, daher können Händler hier günstiger verkaufen. Dies erlaubt schon einmal einen niedrigen Basis-Preis.

Was die Qualität des Kabels angeht, gibt es mehrere Faktoren. Viele billige Kabel werden beispielsweise keine Adern aus Kupfer verwenden, sondern Aluminium das höchstens mit Kupfer beschichtet ist. Nutzt Baseus hier reines Kupfer, können diese die Adern dünner halten als bei Aluminium, dies ist aber nur eine Mutmaßung.

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Ein anderer Faktor können die Stecker sein. Die Stecker der Baseus Ladekabel sitzen sehr straff und machen somit eine stärkere Verbindung als Konkurrenten, wo das Kabel vielleicht lockerer sitzt.

Im Falle des USB A auf USB C Vergleichs kommt noch der Faktor USB 3.0 vs. 2.0 hinzu. Ein USB 2.0 Kabel benötigt im Inneren 4 bzw. 3 Adern (oft wird die Schirmung als Ader genutzt), ein USB 3.0 Kabel 9 bzw. 8 Adern.

Ein Hersteller hat hier die Wahl, entweder das Kabel deutlich dicker machen um mehr Adern unterzubekommen oder den Aderquerschnitt verringern.

Anker hat bei seinem USB 3.0 PowerLine+ Kabel vermutlich den Querschnitt etwas verringert um das Kabel flexibel zu halten, AUKEY hat dies wiederum nicht gemacht und daher ein sehr schnelles aber steifes Ladekabel erhalten.

 

Fazit

Ihr sucht günstige, aber hochwertige Ladekabel? Dann schaut Euch die Baseus Ladekabel auf Aliexpres an!

Die Kabel konnten bei mir im Test fast völlig überzeugen! Dies gilt für die Haptik wie auch das Ladetempo.

Das Ladetempo der Baseus Ladekabel ist auf dem Level von absoluten High End Ladekabeln bzw. nur minimal drunter.

Ich glaube nicht, dass Ihr im Alltag hier einen Unterschied zu 3-4x so teuren Kabeln spüren werdet! Selbst wenn Ihr mit diesen Notebooks (bis max 60W) ladet.

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Klasse!

Auch die Haptik ist top! Die Textilummantelung ist sehr gut gelungen und die Stecker mit dem Aluminium Farbakzent sehen sehr wertig aus. Jein ich glaube nicht, dass die Baseus Ladekabel die gleiche Haltbarkeit wie beispielsweise Ankers PowerLine Ladekabel haben, aber diese werden bei normaler Nutzung eine lange Zeit mitmachen!

Bonuspunkte gibt es für die sehr hohe Flexibilität, die sehr schön kleinen Steckergehäuse (weniger Hebelwirkung an den USB Ports) und den festen Sitz!

Kurzum für +- 3€ werdet Ihr keine besseren Ladekabel finden als die von Baseus! Volle Empfehlung meinerseits, gerade wenn Ihr Euch mehrere Kabel zulegen wollt.

Braucht Ihr aber nur ein gutes Ladekabel und der Versand soll schnell gehen, würde ich weiterhin zu den Anker PowerLine Modellen raten.

True Wireless Ohrhörer für unter 5€?! Die I7s TWS im Test (leider Schrott)

Es gibt viele Kopien der Apple AirPods im Handel. Einige davon sind besser, andere schlechter. Die I7s TWS sind dabei klar die günstigsten die mir bisher begegnet sind.

Ich habe die I7s TWS für 4,78$ bei AliExpress bestellt. Es ist zum einen klar beeindruckend, dass es möglich ist für dieses Geld überhaupt Ohrhörer zu verkaufen, zum anderen stellt sich aber auch die Frage nach der Qualität.

I7s Tws Im Test Review 6

Aber wer weiß? Vielleicht erleben wir bei den I7s TWS ja eine Überraschung! Finden wir genau dies im Test heraus!

Die I7s TWS im Test

Die I7s TWS versuchen im Gegensatz zu den i10 und i30 TWS die Apple AirPods nur grob zu kopieren, bzw. dies geschieht aus Kostengründen.

So ist zwar die Ladebox der I7s TWS ähnlich zu den Apple AirPods, aber im Detail doch deutlich minderwertiger.

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Die Ladebox ist auch hier aus einem weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt und lässt sich auf der Oberseite aufklappen, um darüber die Ohrhörer zu entnehmen.

Der verwendete Kunststoff ist allerdings sehr billig. Die ganze Ladebox hat ein wenig die Anmutung von einem McDonalds Spielzeug, wobei selbst diese teils wertiger sind.

Funktional finden sich auf der Front zwei kleine Ladestand-LEDs, welche beim Betätigen der zugehörigen Taste aufleuchten und Euch über den Ladestand informieren. Geladen wird die Transportbox über einen microUSB Port auf der Rückseite.

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Im Gegensatz zu den wertigeren Kopien der Apple AirPods werden bei den I7s TWS auch die Ohrhörer nicht über Magnete in der Ladebox gehalten. Sondern es findet sich auf ihrer Unterseite  eine Art Hohlstecker dessen passendes Gegenstück in der Ladebox zu finden ist.

Die Ohrhörer der I7s TWS wirken auf den ersten Blick okay. Diese sind zwar auch nicht übermäßig wertig, aber der Eindruck ist positiver als von der Ladebox.

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Was die Form angeht, habt Ihr hier eine 1 zu 1 Kopie der Apple AirPods. Die I7s TWS nutzen also auch keine Silikon Aufsätze oder ähnliches, sondern werden einfach nur in Eure Ohren gelegt.

Allerdings im Detail gibt es hier auch ein paar Punkte an welchen gespart wurde. So besitzen die I7s TWS keine Touchsteuerung, sondern verfügen über Tasten auf der Rückseite.

Auch besitzen die Ohrhörer keine automatische Ein/Ausschaltung, was im Alltag etwas stören kann.

 

Klang der I7s TWS

Bei 5€ „true Wireless“ Ohrhörern darf man nicht mit einem besonders guten Klang rechnen. Genau genommen ist es erstaunlich genug, dass man für dieses Geld überhaut solche Ohrhörer bekommt.

Bei den I7s TWS bin ich einfach einmal faul und verkneife mir meine detaillierten Ausführungen wie die Ohrhörer klingen. Warum? Naja die I7s TWS klingen wie man dies von 5€ ture Wireless Ohrhörern aus China erwarten kann, also nicht gut.

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Die Höhen sind soweit okay, aber in den oberen Frequenzbereichen recht kratzig. Die Mitten sind sehr blechern und der Bass flach. Gerade letzterer kann keinen Druck aufbauen und besitzt 0 Tiefgang.

Blechern ist allgemein eine sehr gute Zusammenfassung des Klangs. Die I7s TWS klingen wie die Ohrhörer die früher bei super billigen MP3 Playern beilagen.

Nein hier kommt kein Musikgenuss zustande!

 

Fazit

Nein kauft die I7s TWS nicht, egal wie günstig diese sein mögen. Die I7s TWS sind schrott!

Qualitativ sind die Ohrhörer auf dem Level von schlechterem McDonalds Spielzeug. Es wurde hier super billiger und klappriger Kunststoff verwendet. Es wurde nichtmal ansatzweise versucht auf das Level der Apple Airpods zu kommen.

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Aber das Schlimmste ist der Klang. Die Ohrhörer klingen super blechern, dünn und kratzig. Ja die I7s TWS klingen so wie man dies bei 5€ erwarten darf.

Kurzum, die I7s TWS sind für mich Ohrhörer die gemacht sind weggeworfen zu werden. Selbst wenn Ihr knapp bei Kasse seid, legt ein wenig mehr Geld an.

Für +- 20€ gibt es die QCY T1 Pro oder die Xiaomi Redmi Airdots, welche echt gut klingen! Und wollt Ihr unbedingt das Apple Design, dann nehmt die I30 TWS.

Jetzt noch High End WLAN 5 „AC“ Router kaufen?

Aktuell befinden wir uns in einer Übergangsphase zwischen dem alten WLAN 5 „ac“ und dem neuen WLAN 6 „ax“ Standard.

WLAN 6 Router sind noch sehr selten und dementsprechend auch recht teuer. Auch Clients die WLAN 6 unterstützen sind fast noch seltener.

Hier kann man sich durchaus zu Recht die Frage stellen, lieber doch einen guten WLAN 5 „ac“ Router kaufen oder in ein neues WLAN 6 Modell investieren?

Versuchen wir doch einmal diese Frage zu klären!

 

Was macht WLAN 6 besser? (Theorie)

WLAN 6 „ax“ wird aktuell sehr gehypt, ist aber aus meiner Sicht im Normalfall gar nicht so ein großer Sprung zum alten WLAN 6 „ac“ Standard. Zu mindestens für die meisten Nutzer.

Ich würde hier zwischen zwei Punkten unterscheiden, Performance und Stabilität.

Was die Stabilität, also das Verhalten bei sehr vielen WLAN Clients angeht ist WLAN 6 „ax“ in der Theorie deutlich stärker, dank OFDMA und verbesserten MU-MIMO. WLAN 6 Router können mit deutlich mehr Clients deutlich effizienter umgehen.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 2

Normalerweise kann ein WLAN Router nur mit einem Client gleichzeitig „reden“. Um den Anschein zu wahren, dass mehrere Geräte gleichzeitig im WLAN unterwegs sind, wechselt der Router ununterbrochen zwischen den einzelnen verbundenen Geräten hin und her. Habt Ihr nur eine Handvoll Geräte ist dies kein Problem, aber bei vielen Geräten im WLAN wird die Kette und die damit verbundene Zeit bis ein Gerät bedient wird immer größer. Dies führt dazu, dass das WLAN immer träger wird.

Um dieses Problem zu beheben wurde „MU-MIMO“ eingeführt. Bei WLAN 5 ist MU-MIMO noch optional, bei WLAN 6 „Pflicht“. MU-MIMO erlaubt es dem Router mit mehreren Clients gleichzeitig zu reden. Bei WLAN 5 funktionierte dies aber nur im Downstream, bei WLAN 6 sowohl im Downstream wie auch Upstream.

Ein WLAN 6 Router kann also zwischen einem und acht parallele Verbindungen aufbauen. Dank OFDMA kann jeder Stream nochmals mehrere Geräte gleichzeitig verbessert bedienen.

Bei der reinen Spitzenleistung ist WLAN 6 nur wenig schneller als WLAN 5.

WLAN 6 hat hier zwei Tricks, 160 MHz Kanalbreite und 1024-QAM. Hierdurch ist es möglich bei einem 2×2 Design 2404Mbit anstelle von 867Mbit zu übertragen.   

Allerdings haben auch einige WLAN 5 Geräte bereits 160Mhz Kanalbreite, was hier die Performance verdoppelt, wie auch 1024-QAM. Beides ist allerdings bei WLAN 5 „ac“ noch optional und wird nur von wenigen Geräten genutzt.

Gerade von 1024-QAM hat sofern ich richtig informiert nur ASUS Gebrauch gemacht.

 

Wie sieht es in der Praxis aus?

Aktuell gibt es nur sehr wenige WLAN 6 Clients, daher fällt es mir schwer genau zu beurteilen mit vielen Clients ein WLAN 6 Router klar kommt. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass ein aktueller WLAN 5 Router auch problemlos mittlere zweistellige Zahlen an WLAN Geräten handhaben kann. Erst so ab 30-50 Smart Home Geräten, Smartphones usw. konnte ich wirklich bemerken, dass die WLAN Performance deutlich absinkt.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 4

Ob dies WLAN 6 Router besser machen kann ich leider noch nicht beurteilen. Vermutlich ja, aber vermutlich haben die wenigsten Nutzer auch 30+ WLAN Geräte an einem Router hängen.

Was die reine Übertragungsleistung angeht, fallen die Unterschiede zwischen einer guten WLAN 5 und WLAN 6 WLAN Karte in der Regel gering aus (ca. 30% unterschied in einer Gewichtsklasse).

Allerdings gibt es sehr viele mäßige WLAN 5 „ac“ WLAN Karten, die kein MU-MIMO, 160Mhz Kanalbreite usw. unterstützen.

WLAN 6 WLAN Karten räumen hier etwas auf. Siehe Intel Wi-Fi 6 AX200. Das wahre Performance plus werdet Ihr also nicht aufgrund der neuen Router sehen, sondern durch die Clients!

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 3

WLAN 5 Router wurden bereits von den Herstellern überzüchtet und bis ans absolute Limit des technisch machbaren getrieben. Was uns hier meist zurückhielt waren die verfügbaren WLAN Karten und Chips. So hatte bis vor kurzem fast jedes Notebook maximal 867Mbit, von Smartphones ganz zu schweigen.

Wlan Ax Tabelle

Auf den neuen WLAN 6 Standard hingegen werden viele Hersteller alleine aus Gründen des Marketings aufsteigen, was für eine rasche Verbreitung von schnellen WLAN Karten sorgen wird, die alle „State of the art“ Feature besitzen.

Diese WLAN 6 Karten (im spezifischen die AX200 von Intel) bieten aber auch mit regulären WLAN 5 Routern eine hervorragende Leistung, gerade wenn der vorhandene WLAN Router bereits die 160Mhz Kanalbreite unterstützt.

Etwas was aber für viele Leute sehr wichtig sein wird, ist die Reichweite. Leider muss ich Euch hier enttäuschen.

In all meinen Tests zeigte sich kein Reichweitenvorteil für WLAN 6 Router. Auf hohe Distanz machte es bei diesen keinen Unterschied ob WLAN ax oder WLAN ac aktiv war.

https://techtest.org/der-neue-wlan-ax-wlan-6-standard-im-ersten-test-viel-besser-als-wlan-ac/

https://techtest.org/wie-gut-ist-die-intel-wi-fi-6-ax200-intels-erste-wlan-6-karte-fuer-notebooks-im-test/

Wofür ist die aktuellen WLAN 6 „ax“ Router loben muss ist die Stabilität. Sowohl der ASUS RT-AX88U wie auch der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 wirkten recht „fertig“. Ich konnte hier keine größeren Bugs oder Instabilitäten erkennen.

 

Zusammengefasst

  • WLAN 6 kann mit sehr vielen Clients besser und effizienter umgehen als WLAN 5  
  • WLAN 6 ist leicht schneller (ca. 30-40%)
  • Keine Unterschiede bei der Reichweite
  • Neue WLAN 6 WLAN Karten sind voll empfehlenswert und recht flott!

 

Fazit

Würde ich aktuell noch einen WLAN 5 „ac“ Router kaufen? Grundsätzlich ja! In der Praxis ist der Unterschied zwischen einem guten WLAN 5 und WLAN 6 Router für die meisten normal Nutzer unrelevant.

Erst wenn Ihr duzende WLAN Clients habt oder wirklich dringend das Maximum Performance braucht, dann macht WLAN 6 Sinn. Zumal WLAN 6 auf Distanz nicht wirklich besser ist als WLAN 5, was sicherlich für die meisten Nutzer eher relevant wäre.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 10

Allerdings würde ich Euch keine absoluten High End WLAN 5 „ac“ Router mehr empfehlen, oder nur bedingt. Seid Ihr bereit 250€ oder mehr für einen High End WLAN Router auszugeben, dann macht direkt den Umstieg auf WLAN 6.

Die aktuell verfügbaren WLAN 6 „ax“ Router machen bereits einen sehr fertigen und stabilen Eindruck, sind also zu empfehlen.

Hier meine ich gerade den ASUS RT-AX88U (300€), den Netgear Nighthawk AX6000 AX8 (250€) oder den Netgear Nighthawk AX6000 AX12 (390€). Seid Ihr bereit in diese Preisklasse vorzudringen kauft einen WLAN 6 Router!

Wollt Ihr aber nicht 250€+ ausgeben, dann keine Sorge Ihr verpasst mit einem guten WLAN 5 Router nicht viel! Tipp, schaut, dass Ihr im Optimalfall einen WLAN 5 Router mit 160Mhz Kanalbreite bekommt!

Die Whizzer TP1 TWS im Test

Bei meinen Streifzügen über die asiatische Plattform Aliexpress bin ich vor kurzem auf die Whizzer TP1 TWS Ohrhörer gestoßen.

Diese haben hier sofort mein Interesse erweckt! TWS also True Wireless Ohrhörer gibt es in Massen im Handel, viele dieser Modelle Stammen aber von einem Fertiger und werden nur unter X Namen verkauft.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 14

Modelle die einzigartig sind, sind daher oftmals sehr spannend, gerade wenn diese von einem sehr kleinen Hersteller wie Whizzer stammen.

Kurzum ich habe mir die TP1 für rund 45€ bestellt und ein paar Wochen später trafen diese auch bei mir ein. Wollen wir hier doch einmal in einem kurzen Test schauen wie gut die Whizzer TP1 TWS sind und ob diese vielleicht sogar so etwas wie ein Geheimtipp sind!

Neugierig?

Die Whizzer TP1 TWS im Test

Der erste Eindruck der Whizzer TP1 TWS hat mich positiv überrascht! Die Verpackung und auch die Präsentation der Ohrhörer ist soweit in Ordnung. Diese werden in einer normalen Handelsverpackung geliefert und könnten so auch in einem Elektromarkt stehen.

Aber letztendlich kommt es natürlich nicht auf die Verpackung an, sondern auf das Produkt. Die Whizzer TP1 sind klassische true Wireless Ohrhörer. Diese besitzen also eine Lade/Transportbox mit im Lieferumfang.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 1

Diese Lade/Transportbox ist genau wie die Ohrhörer in einem interessanten grau/blau gehalten, mit einem goldenen Hersteller Schriftzug. Ja die Whizzer TP1 Transportbox sieht erfreulich edel und wertig aus!

Dieser Eindruck bleibt auch bei genauerer Betrachtung bestehen. Die Transportbox ist in einer runden Form gehalten und mit einem Durchmesser von ca. 63mm mittelgroß.

Um an die Ohrhörer zu kommen könnt Ihr das obere viertel dieser Aufklappen. Diese Klappe wird dabei wie meist üblich bei solchen Ohrhörern über Magnete geschlossen gehalten.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 3

Das Ganze funktioniert hier auch recht gut. Die Ohrhörer sind sicher verstaut und können im Normalfall nicht herausfallen. Die Ohrhörer selbst werden natürlich auch noch mal über Magnete in der Transportbox gehalten.

Die Transportbox kann die Ohrhörer natürlich aber auch Aufladen. Der 500mAh Akku reicht dabei für ca. 4,5-5 Aufladungen der Ohrhörer, welche wiederum ca. 3 Stunden mit einer Ladung laufen.

Dies sind solide Werte! Ist die Transportbox leer wird diese über einen USB C Port auf der Unterseite wiederaufgeladen, klasse!

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 5

Die Ohrhörer der Whizzer TP1 sind in der Apple AirPod Form gehalten. Nein diese sind kein 1 zu 1 Kopie, Whizzer setzt auf normale Silikon Aufsätze, aber die Form mit der langen Stange die auf der Höhe des Ohrläppchen hängt, kommt bekannt vor.

Ähnlich wie auch die Transportbox machen die Ohrhörer qualitativ einen guten Eindruck! Diese sind aus einem matten, ganz leicht gummierten grau/blauen Kunststoff gefertigt und besitzen goldene Akzente.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 4

Hierdurch wirken die Ohrhörer durchaus edel und auch in einem gewissen Rahmen teuer!

Auch funktional hat Whizzer einen guten Job gemacht. Die Ohrhörer sollen IPx5 Wasser/Schweiß geschützt sein und besitzen zur Steuerung eine Touch Oberfläche auf der Rückseite.

Kurzum der Optische und Haptische Eindruck der Whizzer TP1 ist durchgehend positiv!

 

Tragekomfort

Die Whizzer TP1 nutzen die üblichen Silikon Ohrstöpsel, wie man dies von 99% aller Ohrhörer her kennt.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 12

Grundsätzlich ist die Passform dieser gut gewählt. Die Ohrhörer sitzen für eine normale Alltagsnutzung ausreichend fest in meinen Ohren ohne zu stören oder zu drücken.

Auch ist das Gewicht der Ohrhörer angenehm gering. Kurzum ich würde den Tragekomfort mit einer 2- bewerten.

 

Klang

Kommen wir damit zum Klang. Starten wir hier traditionell bei den Höhen. Die Höhen der Whizzer TP1 sind ordentlich. Diese sind ausreichend klar und sauber, wirken aber etwas distanziert.

Im Großen und Ganzen würde ich aber die Höhen als Okay einstufen!

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 10

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Die Klangfülle der Whizzer TP1 passt, viel mehr gibt es hier nicht zu sagen. Die Mitten sind sehr unauffällig, was ich weder negativ noch positiv meine.

Beim Bass bin ich aber etwas kritischer. An sich ist der Bass ebenfalls okay, aber es fehlt an Tiefgang. In vielen Songs wo sich die Spannung aufbaut, ehe dann der Beat losgeht, wurde ich leider von den Whizzer TP1 etwas enttäuscht.

Man erwartet einen tiefen Bassschlag und die TP1 setzen zu diesem auch gefühlt an, aber dann fehlt es an Druck und Kraft.

Dies in Kombination mit dem generell etwas distanzierten Klang, alles klingt irgendwie entfernt, hat mich doch etwas enttäuscht. Es fehlt bei den Whizzer TP1 leider die Schärfe und der Kontrast, um es bildlich auszudrücken.

Probleme mit der Signalstabilität hatte ich weder mit dem Apple iPhone Xs noch dem Google Pixel 3 XL.

 

Fazit

Die Whizzer TP1 sind ordentliche true Wireless Ohrhörer, welche ich aber leider nur sehr bedingt empfehlen kann.

Starten wir aber beim Positiven, was klar die Optik und Haptik ist! Die Ohrhörer sind sehr wertig, edel und schick! Rein äußerlich könnten diese auch durchaus in der 100€ Preisklasse spielen.

Auch die Akkulaufzeit und die Nutzung im Alltag (automatisches Ein/Ausschalten usw.) war hervorragend.

Die Whizzer Tp1 Tws Im Test 6

Leider ist der Klang nur mittelmäßig. Ich will diesen nicht schlecht bezeichnen, was nicht richtig wäre! Die Whizzer TP1 klingen für 40-50€ absolut Okay.

Aber es gibt hier einfach bessere Ohrhörer, gerade wenn Ihr bereit seid diese aus Asien zu bestellen. Hier gibt es einfach bessere Konkurrenten, wie die Xiaomi Redmi Airdots, Xiaomi Mi AirDots oder die QCY T1 Pro.

Solltet Ihr Euch also nicht in das Design verliebt haben oder die Ohrhörer für unter 25€ bekommen würde ich mir die drei Konkurrenten eher ansehen. Schade!

Tipp, die beste WLAN Karte für Euren Desktop-PC und das günstig! (WLAN 6)

WLAN hat in den letzten Jahren deutliche Fortschritte gemacht und ist mittlerweile teilweise sogar schneller als die klassische Gbit LAN Verbindung, zumindest auf kurzer Distanz.

Dementsprechend haben fast alle Fertig- Computer im Jahr 2019 bereits ein WLAN Modul verbaut.

Vielen selbst bau PCs fehlt allerdings ein WLAN Modul. Kein Problem! Es gibt viele USB WLAN Module und auch einige PCI-E Modelle.

Für Letztere kann man allerdings durchaus eine Stange Geld ausgeben, sofern man etwas Vernünftiges haben will. Hier hätte ich für Euch einen kleinen Tipp und dieser hört auf den Namen „Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte“.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 8

Bei der Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte handelt es sich um eine PCIe WLAN Karte für Euren Desktop, welche bereits den neuen WLAN 6 „ax“ Standard und bis zu 2400Mbit unterstützt.

Damit ist diese absolut „state of the Art“ und das für gerade einmal 30€!

Ihr sucht also die beste aktuelle PCIe WLAN Karte? Dann lest weiter!

 

Die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte

Bei der Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte handelt es sich genau genommen nicht um eine reguläre WLAN Karte. Fenvi bietet Euch viel mehr ein Set an, besteht aus der Intel AX200 WLAN Karte und einem Adapter + Antennen, damit Ihr diese eigentlich Notebook WLAN Karte in einem Desktop verbauen könnt.

Bei der Intel AX200 handelt es sich klar um die modernste aktuelle WLAN Karte! Diese unterstützt bereits den neuen WLAN 6 „ax“ Standard mit bis zu 2400Mbit auf dem 5Ghz Band.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 1

Zur Intel AX200 findet Ihr hier auch einen vollständigen Test.

Ich finde an sich diese „Bausatz“ Idee sehr gut! Zumal dieser auch wertig umgesetzt ist. Bestellt Ihr die Fenvi Desktop Wireless Karte, erhaltet Ihr zum einen die original Intel AX200, einen Adapter von M.2/​A-E-Key auf PCIe X1, zwei recht große Antennen, diverse Schrauben, einen Schraubendreher und eine Low Profile Blende.

Neben der Intel AX200 ist natürlich der Adapter von M.2/​A-E-Key auf PCIe sehr wichtig. Dieser Adapter ist ausgesprochen wertig! Ihr könnt in diesem grundsätzlich beliebige M.2/​A-E-Key Module verbauen, mit bis zu zwei Antennen.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 2

Der Adapter nutzt hier die Standard Anschlüsse, sowohl für die WLAN Karte selbst wie auch für die Antennen. Hinzu kommt ein kleines Aluminium „Schild“, welches die WLAN Karte vor Störsignalen schützt und so zu einer besseren WLAN Performance beiträgt.

 

Installation und Einrichtung

Nach dem Erhalt müsst Ihr die Fenvi WLAN Karte erst zusammenbauen. Heißt ihr müsst von dem PCIe Adapter das Schild entfernen, die Intel AX200 einsetzen, verschrauben und die Antennenkabel anheften.

Letzteres ist allerdings nicht ganz leicht, da diese Antennen Stecker sehr filigran sind.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 4

Setzt anschließend den Schild wieder auf und verbaut die Karte in Eurem PC, fertig! Wobei wir sind noch nicht ganz fertig, denn nach aktuellem Stand hat Windows 10 noch keine Treiber für die Intel AX200 integriert.

Diese Treiber werden aber von Windows 10 automatisch nachgeladen, wenn Ihr eine alternative Internet Verbindung habt. Ist dies nicht der Fall, könnt Ihr die Treiber auch einfach von der Intel Webseite laden.

 

Performance

Die Intel Wi-Fi 6 AX200, auf welcher die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte basiert, ist eine 2×2 WLAN Karte mit bis zu 2400Mbit auf dem 5Ghz Band und 574Mbit auf dem 2,4Ghz Band.

Diese Werte werden aber natürlich nur in Kombination mit einem WLAN 6 „ax“ Router erreicht.

Bei WLAN 5 „ac“ liegt das Limit der Intel Wi-Fi 6 AX200 bei 1733Mbit, sofern Euer Router eine 160Mhz Kanalbreite unterstützt.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 5

Damit ist die Intel Wi-Fi 6 AX200 eine sehr schnelle und vor allem moderne WLAN Karte, welche natürlich auch Dinge wie MU-MIMO usw. unterstützt.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Für einen kleinen Praxistest habe ich mir den ASUS RT-AX88U geschnappt, einen modernen WLAN 6 Router, und habe einen Dateitransfer auf ein lokales NAS (welches mit 2x Gbit LAN angebunden war) durchgeführt.

Die Distanz zwischen Router und PC lag dabei bei +- 3 Metern.

TABELLE EINFÜGENWlan Ax

Die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte schafft in der Spitze fast 200MB/s via WLAN, was natürlich ein herausragender Wert ist!

Aber selbst bei WLAN 5 „ac“ sind knapp über 150MB/s möglich. Damit ist diese WLAN Karte auf kurzer Distanz schneller als Gbit LAN!

 

Günstige und super schnelle WLAN Karte für Euren Desktop!

Such Ihr eine super schnelle und vor allem moderne WLAN Karte für Euren Desktop PC, dann kann ich die Fenvi Desktop Wireless Dual Band 2400Mbit WLAN Karte nur empfehlen.

Ich selbst werde diese in Zukunft für alle WLAN Router Tests auf techtest.org nutzen.

Natürlich ist die Kombination aus PCIe Adapter und einer „Standard“ WLAN Karte nicht unbedingt etwas Besonderes. Ihr könnt Euch selbst so ein Set zusammenstellen.

Tipp, Die Beste Wlan Karte Für Euren Desktop Pc Und Das Günstig! 7

Allerdings ist die Verfügbarkeit der sehr guten Intel AX200 auf dem deutschen Markt sehr schlecht (aktuell) zum anderen sind 30€ für den guten Adapter und die WLAN Karte ein hervorragendes Angebot!

Habt im Übrigen keine Angst vor der Bestellung aus Asien, dies ging bei mir absolut problemlos und die WLAN Karte hatte mich bereits nach 10 Tagen erreicht.

Kurzum eine viel schnellere WLAN Karte für Euren Desktop werdet Ihr nicht bekommen, zudem nicht mit WLAN 6.

Der GGMM E2 im Test, günstiger Bluetooth Lautsprecher mit WLAN und ALEXA!

GGMM ist ein super interessanter Audio Hersteller aus Asien, welcher sich ein wenig auf WLAN Lautsprecher spezialisiert hat.

So ist beispielsweise der GGMM E5 seit rund einem Jahr bei mir ein ständiger Begleiter beim Grillen.

Nun habe ich mich aber entschieden auch mal dem kleinen Bruder des E5 eine Chance zu geben. Der GGMM E2 kann auf dem ersten Blick mit allen Featuren punkten die auch der große E5 bietet und das sind einige!

Der Ggmm E2 Im Test 8

So verfügt der GGMM E2 über WLAN Streaming, Webradio, Amazon ALEXA, Spotify Connect usw.

Dies alles in einem kleinen und kompakten Gehäuse und für unter 50€. Klingt doch super spannend oder? Finden wir genau dies im Test heraus!

 

Der GGMM E2 im Test

Der GGMM E2 ist ein super kompakter WLAN Lautsprecher! Dieser misst gerade einmal 127 x 84 x 35 mm und ist somit kaum größer als ein modernes Smartphone und nur knapp doppelt so dick.

Für diese kompakten Abmessungen hat aber GGMM einiges an Technik verbaut, dazu später mehr!

Der Ggmm E2 Im Test 5

Beim Gehäuse setzt GGMM auf eine ovale flache Form, welche durchaus schick aussieht, aber auch nicht unbedingt aus der Masse hervorsticht. Der E2 fällt eher in die Kategorie schlicht.

Ähnliches gilt auch für die Haptik und Materialwahl. Auf der Front nutzt GGMM großflächig ein metallenes Lautsprechergitter, unter welchem die Treiber angebracht sind. Der restliche Corpus ist aus einem matten Kunststoff gefertigt, welcher aber durchaus ordentlich wirkt.

Man merkt, dass der E2 kein billig Produkt ist, aber nun mal auch keine 100€ kostet.

Der Ggmm E2 Im Test 2

Was die Lautsprecher-Treiber angeht, hat GGMM im E2 gleich zwei Stück verbaut. Diese sollen jeweils 5W liefern können, gemeinsam also 10W Leistung. Für solch einen kompakten Lautsprecher erstaunlich viel. Praktisch zweifele ich aber mal an, dass hier wirklich 10W Leistung konstant geliefert werden (hier übertreiben alle Hersteller immer etwas).

Die Steuerungstasten des GGMM E2 sind weitestgehend auf der Oberseite angebracht. Hier finden wir den Ein/Ausschalter, eine Taste zur Favoritenauswahl, Play/Pause, Lauter/Vor, Leiser/Zurück und die Mikrofon Taste.

Der Ggmm E2 Im Test 3

Auf der Rückseite ist zusätzlich noch eine Taste um die WLAN Verbindung zurückzusetzen. Dort findet sich auch der microUSB Ladeport.

Der Akku im GGMM E2 soll laut Hersteller satte 14 Stunden halten, was auch für den Bluetooth Modus hinkommt.

Der Ggmm E2 Im Test 4

Bei WLAN Streaming kommen 8-10 Stunden eher hin, abhängig natürlich von der Lautstärke.

 

Die Feature und App

Der GGMM E2 ist ein sehr umfangreicher Lautsprecher, welcher sehr viele Dienste und Feature unterstützt.

Starken wir bei dem typischen Feature jedes portablen Lautsprechers, Bluetooth. Ja Ihr könnt den GGMM E2 als einfachen Bluetooth Lautsprecher nutzen.

Interessanter ist aber die WLAN Funktionalität. Um diese zu nutzen benötigt Ihr die GGMM App, welche Ihr wie üblich im Google PlayStore oder Apple App Store findet.

Das Einbinden des Lautsprechers in die App und mein WLAN Netz funktionierte erfreulicherweise auf Anhieb problemlos!

Folgende Dienste und Funktionen unterstützt der GGMM E2:

  • Amazon ALEXA
  • Webradio via TuneIn
  • iHeartRadio
  • Spotify
  • TIDAL
  • Napster
  • Qobuz
  • Apple AirPlay
  • Wiedergabe von lokaler Musik
  • Diverse chinesische Streaming Dienste

Starten wir bei der Wiedergabe von lokaler Musik. Ihr könnt über die GGMM App einfach Musik wiedergeben die auf Eurem Smartphone gespeichert ist. Die GGMM App macht hier einen wirklich guten Job. Allgemein wirkt die App vernünftig aufgebaut und auch vom Umfang solide.

Es ist sogar möglich mehrere GGMM Lautsprecher in ein Multiroom System zusammen zu fügen.

Ggmm E2 App (12) Ggmm E2 App (9)

Ebenfalls könnt Ihr über die GGMM App auch fast sämtliche Radiostationen der Welt via TuneIn wiedergeben. Euren Lieblingssender könnt Ihr hier auch auf den „Favoriten-Platz“ legen, damit Ihr diesen auch ohne Smartphone schnell aufrufen könnt.

Ich nutze den GGMM E2 oft beim Grillen oder im Garten und hier ist diese Schnellwahl sehr praktisch.

Dienste wie Spotify nutzt Ihr direkt aus der jeweiligen App heraus. Allerdings war Spotify Connect bei mir teils etwas zickig. Es funktioniert, aber teilweise dauert es recht lange bis der Lautsprecher in der Auswahl auftaucht oder dieser taucht gar nicht auf und es ist nötig Spotify neu zu starten.

Überraschend gut hat ALEXA funktioniert. Der GGMM E2 hört nicht laufend zu. Sagt Ihr also das ALEXA Hotword passiert gar nichts. Ihr müsst parallel die Mikrofontaste am Lautsprecher drücken.

Ggmm E2 App (11) Ggmm E2 App (8)

Klingt im ersten Moment unkomfortabel, ist aber vermutlich ein Feature zum Akkusparen, das in der Praxis zu mindestens für mich nicht so schlimm war.

Will man einen richtigen ALEXA Lautsprecher dann sollte man sich einen Echo Dot oder Ähnliches kaufen. Aber um einfach einen speziellen Song wiederzugeben oder Ähnliches, dafür passt die Integration hier problemlos.

Auch verstand mich ALEXA sehr gut, was eventuell auch an der Armlänge maximaler Distanz zwischen mir und dem Lautsprecher lag.

 

Klang

Klanglich darf man natürlich vom GGMM E2 keine Wunder erwarten. Der Lautsprecher ist schließlich winzig. Dennoch hat hier GGMM einen hervorragenden Job gemacht! Der E2 klingt herausragend für seine Abmessungen!

Starten wir am Anfang also bei den Höhen. Diese sind perfekt! Der Lautsprecher klingt absolut klar und sauber. Stimmen und Musik haben eine tolle Schärfe, ohne klirrend zu klingen. Auch die Detailwiedergabe passt völlig!

Der Ggmm E2 Im Test 6

Bei den Mitten und Bässen wird es etwas schwerer. Lasst uns ehrlich sein, wirklich viel Bass hat der GGMM E2 nicht. Dieser hat genug Bass das der Lautsprecher nicht leer oder dünn klingt, aber von einem voluminösen Bass zu sprechen wäre sicherlich etwas Zuviel.

Zu mindestens im Normalfall! Interessanterweise hat der GGMM E2 eine sehr hohe maximale Lautstärke! Der kleine Kammerrad kann verdammt laut werden! Im Gegensatz zu anderen Bluetooth Lautsprechern wird hier aber bei maximaler Lautstärke nicht der Bass heruntergeregelt, eher im Gegenteil.

Auf maximaler Lautstärke entwickelt der GGMM E2 eine Power, die man diesem kleinen Lautsprecher nicht zutrauen würde.

Dennoch auch auf normaler Zimmerlautstärke klingt der E2 gut!

 

Fazit

Sucht Ihr einen kleinen und portablen WLAN/Amazon ALEXA Lautsprecher? Dann ist der GGMM E2 fast so etwas wie ein Geheimtipp für Euch!

Für unter 50€ erhaltet Ihr hier ein beeindruckendes Paket, gerade was den Funktionsumfang angeht.

GGMM hat in den E2 softwareseitig alle Feature integriert, die man sich wünschen kann. Ob es nun um die direkte Musikwiedergabe von Eurem Smartphone geht oder um AirPlay, DLNA, Webradio über TuneIn, Amazon ALEXA usw.

Der Ggmm E2 Im Test 10

Der GGMM E2 kann fast alles und dies auch noch recht gut! Selbst der Klang ist ordentlich. Nein Ihr dürft hier keine donnernden Bässe erwarten, aber für die kompakten Abmessungen klingt der E2 fantastisch. Dieser ist Glas klar und absolut sauber klingend.

Selbst die maximale Lautstärke ist beeindruckend und fast schon Party tauglich!

Kurzum ich kann den GGMM E2 nur empfehlen! Schaut Euch aber auch einmal den größeren Bruder an, welcher natürlich teurer ist aber dafür klanglich auch noch eine Liga über dem GGMM E2 spielt.

Die i10 TWS im Test, günstige und gute Kopie der Apple AirPods? (nein)

Apples AirPods erfreuen sich großer Beliebtheit. Dementsprechend gibt es auch sehr viele Kopien im Handel. Eine der populäreren Kopien hört auf den Namen „i10 TWS“.

Die i10 TWS sind für +-  20€ erhältlich und sehen auf den ersten Blick den AirPods wirklich sehr ähnlich. Kann es aber wirklich sein, dass es für lediglich 20€ eine gute Kopie der AirPods gibt?

I10 Tws Im Test 14

Finden wir genau dies im Test der i10 TWS heraus!

 

Die i10 TWS im Test

Auf den ersten Blick scheinen die i10 TWS in der Tat eine recht gute Kopie der Apple Airpods zu sein. Die Ohrhörer besitzen die gleiche Größe (sowohl die Ohrhörer selbst, wie auch die Ladebox) und auch die Form ist identisch.

I10 Tws Im Test 1

So setzen auch die i10 TWS auf die Ladebox, welche mich immer etwas an eine TickTack Dose erinnert. Diese ist auch hier aus einem glatten weißen Hochglanz Kunststoff gefertigt.

Allerdings im Detail gibt es durchaus ein paar Unterschiede. Zum einen ist bei den i10 TWS der Kunststoff der Transportbox nicht ganz so strahlend weiß wie bei den original Apple AirPods, zum anderen besitzen die i10 TWS auf der Front vier Status-LEDs welche Euch über den Ladestand der Transportbox informieren.

I10 Tws Im Test 4

Durchaus ein praktisches Feature, welches aber so bei den „Originalen“ nicht vorhanden ist.

Was die Verarbeitung der Ladebox angeht, kann ich nicht klagen. Der Kunststoff wirkt ausreichend massiv und stabil. Ja die i10 TWS sind etwas leichter als die Apple AirPods und der Deckel sitzt nicht ganz so straff, aber das ist Meckern auf einem sehr hohen Level.

Selbst die Magnete die den Deckel geschlossen halten und die Ohrhörer in der Box sind ausreichend stark. Klasse!

I10 Tws Im Test 5

Wie auch die Apple Airpods nutzen die i10 TWS einen Lightning Port auf der Unterseite, um die Ohrhörer und die Ladebox zu laden.

Ähnlich wie auch die Ladebox sind die Ohrhörer aus einem weißen Hochglanzkunststoff gefertigt. Dieser macht erneut einen guten Eindruck! Die Kopie der Airpods ist hier augenscheinlich sehr gut gelungen.

I10 Tws Im Test 7
Links Apple AirPods, rechts i10 TWS

Einen Unterschied werdet Ihr aber schnell entdecken. In beiden Ohrhörern ist eine Status LED verbaut, welche beispielsweise im Pairing Modus rot/blau leuchtet. Diese sieht um ehrlich zu sein etwas billig aus, erfüllt aber natürlich ihren Zweck und ist im eigentlichen Betrieb aus.

Das Ein/Ausschalten der Ohrhörer passiert wie üblich automatisch beim Einlegen bzw. Herausnehmen der Ohrhörer. Weitere „Einstellungen“ könnt Ihr über die touchsensitive Rückseite der i10 TWS vornehmen.

 

Tragekomfort

Der Tragekomfort der i10 TWS  fällt absolut in die Kategorie Geschmackssache. Die Apple AirPods und somit auch die i10 TWS nutzen nicht die üblichen Silikonaufsätze, sondern werden einfach ins Ohr gelegt.

Hierdurch sitzen diese natürlich angenehm „luftig“ in den Ohren, auf der anderen Seite sind diese aber auch etwas locker und versiegeln Eure Ohren nicht.

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Ich würde jederzeit normale in-Ears bevorzugen, aber ich kenne auch einige Menschen die keine in-Ears mögen. Hier wären die i10 TWS eine gute Alternative!

Allgemein wenn Ihr einen etwas lockeren Sitz bevorzugt könnten die i10 TWS Euch gefallen.

 

Klang

Der so ziemlich wichtigste Punkt ist natürlich der Klang. Hier wird es etwas schwierig. Bekanntlich sind selbst die originalen Apple AirPods klanglich nicht die Speerspitze der true Wireless Ohrhörer.

Dies liegt allerdings nicht daran, dass Apple keine guten Ohrhörer bauen kann, sondern zu großen Teilen am Formfaktor. Mangels der Silikonaufsätze findet keine Versieglung des Ohrs statt, was gerade die Basswiedergabe deutlich negativ beeinflusst.

I10 Tws Im Test 11

Um dies zu kompensieren setzt Apple durchaus auf gute und kräftige Treiber, wodurch die Airpods einen ordentlichen Klang haben, trotz dieses Handicaps.

Leider jedoch kann man dies nicht für die i10 TWS sagen. Diese mögen optisch fast eine 1 zu 1 Kopie sein, klanglich spielen diese aber 3-4 Klassen unter den Originalen!

Die Höhen der i10 TWS sind soweit akzeptabel. Diese sind ausreichend klar und sauber, klingen aber etwas distanziert.

Die Mitten und der Bass sind hingegen fast nicht vorhanden. Den i10 TWS gelingt es überhaupt nicht Kraft oder Druck aufzubauen. Die Ohrhörer klingen distanziert und dünn.

Ja diese sind auf einem sehr niedrigen Level noch als akzeptabel zu bezeichnen, aber einen Musikgenuss könnt Ihr von den i10 TWS nicht erwarten!

Hinzu kommen leider aber noch Probleme bei der Signalstabilität. Ich hatte mit andauernden kurzen Abbrüchen des Signals zwischen linkem und rechtem Ohrhörer zu kämpfen.

 

Fazit

Bitte kauft Euch die i10 TWS nicht! Zwar sind die i10 TWS für teils deutlich unter 20€ zu bekommen, was an sich nicht zu viel verlangt ist, aber Ihr werdet dennoch keine Freude an den Ohrhörern haben.

Optisch sind diese zwar eine deutlich gelungene Kopie der Apple AirPods, aber klanglich sind diese von den originalen meilenweit entfernt.

I10 Tws Im Test 9

Die i10 TWS klingen sehr dünn und fast etwas schmächtig, ohne Bass oder Kraft.

Hier bekommt Ihr für 20-30€ deutlich bessere TWS Ohrhörer, wie z.B. die QCY T1 Pro oder die Xiaomi Redmi Airdots.

Sollte es aber unbedingt eine Kopie der Apple AirPods sein müssen, dann schaut Euch die I30 TWS an. Diese sind zwar auch nicht Weltklasse, aber ein gutes Stück besser als die i10!

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Das ZTE Blade V10 im Test, ein erfreulich guter Allrounder!

Mit dem Blade V10 versucht der asiatische Hersteller ZTE die gehobene Einsteigerklasse aufzumischen. Für rund 220€ erhaltet Ihr hier auch auf dem ersten Blick ein durchaus interessantes Smartphone!

Dieses ist, wie es im Jahr 2019 Trend ist, aus Glas gefertigt, besitzt ein vollflächiges Display, eine dual Kamera, 4GB RAM und 64GB Speicher.

Zte Blade V10 Im Test 8

Zusätzlich soll gerade die 32 Megapixel Selfi-Kamera und die besonders hohe Leistung dank modernem SoC und AI Featuren Kunden für das V10 gewinnen. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das ZTE Blade V10 wirklich so ein überzeugendes Paket wie es auf den ersten Blick aussieht?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank ZTE für das Zurverfügungstellen des V10 für diesen Test.

 

Das ZTE Blade V10 im Test

Das ZTE Blade V10 ist bereits auf den ersten Blick als ein recht aktuelles 2018/2019er Smartphone zu erkennen, auch wenn dieses preislich eher in der Einstiger-Klasse unterwegs ist.

Zte Blade V10 Im Test 1

ZTE setzt bei diesem auf ein durchaus schickes Glasgehäuse. Beim Blade V10 ist also sowohl die Front wie auch Rückseite aus Glas gefertigt. Dabei geht die Rückseite nahtlos zum Display über. Das Glas auf der Rückseite ist also gebogen. Einen gesonderten Rahmen gibt es also nicht.

Hierdurch fühlt sich das ZTE Blade V10 natürlich sehr wertig und auch durchaus edel an. Gleichzeitig ist das Smartphone aber auch recht rutschig und empfindlich. Ich würde vermutlich im Alltag auf eine Hülle setzen, auch wenn diese natürlich die schicke Rückseite verdeckt.

Zte Blade V10 Im Test 4

Neben dem Glas-Gehäuse ist sicherlich die Front auch eine Besonderheit. ZTE setzt hier auf ein sehr großflächiges Display. An den Seiten und auch oben besitzt dieses nur einen sehr minimalen Rand! Unten ist der Rand wie oft üblich etwas dicker, was aber im Alltag kaum bis gar nicht stört.

Zte Blade V10 Im Test 2

Zudem nutzt ZTE eine „Tropfen“ noch. In der oberen Mitte des Displays gibt es also eine winzige Aussparung in welcher die Frontkamera sitzt.

Ob dies nun besser oder schlechter ist als eine reguläre Notch ist sicherlich Geschmackssache.

Zte Blade V10 Im Test 6

Was die Verarbeitung angeht ist das ZTE Blade V10 ordentlich! Lediglich der SIM-Karten Slot ist etwas rau wenn man mit dem Finger über diesen fährt. Abseits davon keine Klagen!

 

Die äußere Ausstattung

Gehen wir einmal um das ZTE Blade V10 herum. Auf der Front finden wir das 6,3 Zoll 2280×1080 Pixel Display, wie auch die 32 Megapixel Frontkamera und die Ohrmuschel, welche etwas versteckt über der Kamera angebracht ist.

Die drei typischen physischen Smartphone Tasten sind am rechten Rand des V10 angebracht, wie es üblich ist. Die Tasten besitzen einen guten Druckpunkt.

Zte Blade V10 Im Test 7

Was im Jahr 2019 fast schon nicht mehr üblich ist, ist ein Kopfhöreranschluss. Dieser ist beim ZTE Blade V10 auf der Oberseite angebracht.

Der USB C Ladeport hingegen ist unten am Gerät, gemeinsam mit dem primären Lautsprecher.

Auf der Rückseite finden wir zu guter Letzt noch die 16 Megapixel Dual Hauptkamera, wie auch einen klassischen Fingerabdruckscanner auf der mittleren Position.

 

Das Display

Das ZTE Blade V10 besitzt ein 6,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 2280×1080 Pixeln. Dies ist für ein Smartphone dieser Preisklasse sehr ordentlich! Viele Modelle setzen hier sogar noch auf 720p Displays.

Aber nicht nur die Auflösung und die damit verbundene Schärfe ist ordentlich. Auch die Qualität des Displays selbst kann überzeugen. Beim ersten Einschalten war ich mir nicht mal sicher ob es sich nicht sogar um ein OLED Panel handelt, so gut wirkten die Kontraste.

Allerdings nein ZTE setzt auf ein IPS Panel, welches aber wirklich sehr wertig ist! Farben sind klar und kräftig (teils vielleicht etwas übersättigt), die Kontraste sehr gut und der generelle Bildeindruck stimmig.

Displayhelligkeit

Der Weißabgleich ist lediglich etwas kühl für meinen Geschmack, abseits davon und der nur durchschnittlichen maximalen Helligkeit habe ich aber nichts zu bemängeln.

 

Lautsprecher

Das ZTE Blade V10 verfügt nur über einen Lautsprecher auf der Unterseite. Die Ohrmuschel wird nicht zusätzlich zur Musikwiedergabe genutzt.

Dieser Lautsprecher ist erfreulich laut und klingt an sich ordentlich, sogar das Klangvolumen passt. Die Höhen sind vielleicht etwas spitz, aber abseits davon macht das V10 einen guten Job!

Ähnliches gilt auch für den soliden Kopfhöreranschluss. Für normale bis gute in-Ears taugt dieser völlig.

Kurzum, was den Audio Bereich angeht, macht das ZTE Blade V10 für die 200€ Preisklasse einen guten Job, sticht aber auch nicht übermäßig aus der Masse hervor.

 

Die Kamera des ZTE Blade V10

Das ZTE Blade V10 verfügt über eine 16 Megapixel Hauptkamera mit einer Blende von f1.8. Klingt doch erst einmal solide für ein 200€ Smartphone.

Allerdings besitzt das V10 leider keine sekundäre oder sogar tippel Kamera. Ja es ist ein zweiter Sensor vorhanden, dieser ist aber lediglich für die Tiefenunschärfe, also nutzlos. Hierbei handelt es sich um einen 5 Megapixel Sensor, der wirklich nur für die Messung der Distanz vorhanden ist.

Und selbst hier naja, die Porträt Funktion bei günstigen Smartphones ist eh so eine Sache, auch beim ZTE Blade V10. Ganz ehrlich? Dieser Sensor ist nur für die Optik bzw. das Marketing vorhanden. Damit ist allerdings ZTE nicht alleine.

Aber wie steht es um die Hauptkamera? Ist die Qualität dieser zufriedenstellend?

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Ehe wir zu den Bildern kommen hier ein keiner Kritikpunkt, der Live View ist nicht gut! In der Vorschau auf dem Display sehen die Aufnahmen sehr unscharf und auch farblich nicht schön aus. Umso überraschender, dass die Bilder am Ende doch gelungen sind.

Bei ausreichend Licht produziert das V10 schön scharfe und detaillierte Aufnahmen, die allerdings recht stark „nachbearbeitet“ sind.

So sind die Fotos meist recht hell, stark nachgeschärft und tendenziell eher als farbenfroh zu bezeichnen. Ist dies aber schlimm? Teilweise neigt das V10 etwas zum Überschärfen der Fotos, wodurch Kanten etwas zu stark hervorgehoben sind, aber gerade den etwas helleren und bunteren Bildstyle würde ich eher als positiv bewerten.

Die meisten Nutzer würden sich sicherlich eher für ein buntes und helles Bild entscheiden, also für ein absolut natürliches.

Was die Dynamik der Fotos angeht, bin ich zufrieden! Das ZTE Blade V10 nutzt ein recht aggressives HDR und auch teilweise AI Feature, daher sollte dies nicht überraschen.

Wie sieht es aber im Low Light aus? ZTE wirbt mit „MACHT DIE NACHT ZUM TAG“. Dies stimmt sicherlich bedingt. Das V10 macht bei Dämmerung und in Innenräumen einen guten Job, kommt aber gerade bei sich bewegenden Objekten doch schnell ans Limit. Hier ist man nicht auf Flaggschiff Level.

Allerdings bezieht sich diese „MACHT DIE NACHT ZUM TAG“ Aussage vermutlich weniger auf die Hauptkamera und mehr auf die Selfi-Kamera.

Auf diese wurde beim ZTE Blade V10 sehr viel wert gelegt! Wir haben hier einen 32 Megapixel Sensor mit F2.0 und einer Pixelgröße von 1.6 μm, was riesig ist!

Ich bin zwar nicht die „Sefli-Queen“, aber ja die Frontkamera ist wirklich sehr gut, auch im Low Light!

Aufnahmen sind scharf, hell und generell wertig. Das ZTE Blade V10 ist hier fast auf Flaggschifflevel! Hinzu kommen diverse Beautymodi usw. Diese sind teilweise etwas aggressiv, lassen sich aber im Zweifel einfach abschalten.

Nein die Selfi-Kamera ist natürlich nicht so gut wie die Haupt-Kamera. Allerdings verglichen mit den Flaggschiff Smartphones dieser Welt ist die Front Kamera proportional als stärker zu bezeichnen als die normale Kamera.

 

Performance

Was den SoC „Prozessor“ angeht setzt ZTE auf den etwas exotischeren Mediatek Helio P70. Der Helio P70 ist ein 8 Kern Chip mit vier 2,1GHz Cortex-A73 Kernen und vier 2GHz Cortex-A53 Kernen.

Damit ist der P70 auf dem Papier recht stark, was auch nicht überrascht da dieser ein recht neuer Chip ist. ZTE nutzt also keine alte Hardware!

Hierzu passen auch die 4GB RAM und 64GB Speicher. Aber wie schlägt sich der Helio P70 bzw. das ZTE Blade V10 in Benchmarks?

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Die Benchmarks sehen doch vielversprechend aus! Der Helio P70 scheint was die Leistung angeht +- auf dem Level des Snapdragon 660 und HiSilicon Kirin 710 zu liegen, welche beispielsweise im BQ Aquaris X2 Pro oder Huawei Mate 20 Lite zu finden sind.

Antutu

Zumindest, wenn wir dem Antutu Benchmark glauben.

Im Geekbench benchmark schneidet der P70 etwas schwächer ab, ist aber immer noch auf dem Level eines Qualcomm Snapdragon 636 und nur knapp unter dem Qualcomm Snapdragon 660.

Für ein 200€ Smartphone besitzt das ZTE Blade V10 ordentlich Leistung!

 

In der Praxis

Aber natürlich sind Benchmarks nur das eine, das andere ist wie sich ein Smartphone in der Praxis schlägt. Hier schafft es das V10 aber gut seine Leistung „auf die Straße“ zu bekommen.

Die Benutzeroberfläche und die Animationen laufen butterweich. Auch die üblichen Alltagsanwendungen, wie Facebook, WhatsApp, der Webbrowser und Co. bereiten dem ZTE Blade V10 keine Probleme.

Zte Blade V10 Im Test 10

Ich würde sogar glatt sagen das V10 läuft überdurchschnittlich flüssig für ein 200-300€ Smartphone!

Spiele laufen grundsätzlich auch gut auf dem Blade V10. Die Üblichen verdächtigen sogar in der Regel perfekt. Erst wenn wir Spiele wie PUBG oder ähnliches betrachten müssen wir die Details etwas herunterschrauben. Beispielsweise PUBG läuft „nur“ auf Mittel.

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Unterm Strich kann man sich also über die reine Leistung des Blade V10 nicht beklagen.

Das ZTE Blade V10 unterstützt, wie sich dies für ein Smartphone im Jahr 2019 gehört, den noch aktuellen WLAN AC Standard mit bis zu 433Mbit auf dem 5Ghz Band. Dementsprechend ist die Download Performance bei größeren Apps oder Webseiten (wie techtest.org) gut bis sehr gut! Auch was die WLAN Signalstärke angeht kann ich nicht klagen.

LTE wird mit bis zu 300 Mbit/s unterstützt, was für jeden Nutzer reichen sollte. Wie viel Mbit/s praktisch erreicht werden kann ich dank Dorf LTE euch leider nicht sagen. Die Signalstärke des V10 ist unauffällig. Etwas schlechter als bei meinem Huawei Mate 20 Pro, aber auch nicht „problematisch“ schlecht. Hier sehen wir eine typische 200€ Smartphone Performance.

 

Akkulaufzeit

ZTE setzt beim Blade V10 auf einen recht konservativen 3200mAh Akku. Dies ist an sich keine schlechte Kapazität, aber sicherlich auch nicht außergewöhnlich.

Allerdings spielt es keine große Rolle ob nun der Akku 3200mAh oder beispielsweise 3800mAh hat. Viel wichtiger ist hier die Energie Effizienz der verbauten Komponenten.

Allerdings kann ich hier Entwarnung geben. Die meisten Normalnutzer werden problemlos mit dem V10 durch den Tag kommen und sogar vermutlich noch gut einen zweiten schaffen!

 

Sonstiges

  • Der Vibrationsmotor ist bei meinem V10 etwas kratzig

 

Fazit

Das ZTE Blade V10 ist sicherlich eine etwas exotischere Wahl aber durchaus eine Interessante! Das V10 hat drei primäre Punkte welche dieses etwas aus der Masse hervorhebt.

  1. Die Kameras, gerade die 32 Megapixel Frontkamera
  2. Die gute Performance
  3. Das Design

Die Hauptkamera des ZTE Blade V10 liefert gute Fotos bei Tag und bei Nacht, aber hier gibt es durchaus Smartphones in der 200-250€ Preisklasse die mindestens gleichziehen können. Bei der Frontkamera sieht dies aber etwas anders aus. Auf diese hat ZTE klar einen erhöhten Wert gelegt und ja diese liefert klar überdurchschnittliche Fotos für ein Smartphone dieser Preisklasse.

Zte Blade V10 Im Test 9

Positiv überrascht hat mich auch der Mediatek Helio P70. Dieser liefert sowohl in Benchmarks wie auch im Alltag eine gute Leistung! Erneut würde ich sagen überdurchschnittlich für ein Smartphone dieser Preisklasse.

Was das Glasdesign angeht, kommt es natürlich auf Euren Geschmack an. Schick ist es aber klar!

Abseits dieser drei primären Punkte schlägt sich das V10 auch gut! Allerdings sind Dinge wie die Akku-Laufzeit, das Display usw. eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Wirkliche Schwächen konnte ich beim Blade V10 nicht entdecken!

Kurzum, legt Ihr besonders viel wert auf eine gute Frontkamera und sucht ein Smartphone in der 200€ Preisklasse? Dann schaut Euch das Blade V10 von ZTE genau an!

Zte Blade V10

Positiv

  • Schickes und edles Design
  • Solide Hauptkamera
  • Gute Frontkamera
  • Hohe Leistung des SoC

Neutral

  • Lautsprecher durchschnittlich

Negativ

  • Vibrationsmotor etwas kratzig