Habt Ihr Interesse an einem guten Bluetooth Lautsprecher, einem Fitness Tracker oder einem praktischen Multiport USB Ladegerät?
Dann könnte heute Euer Glückstag sein!
Beim Aufräumen des Techtest Büros sind noch ein paar interessante Testgeräte zum Vorschein gekommen die nun auf der Suche nach einem neuen Besitzer sind.
Daher machen wir doch mal wieder eine kleine Verlosung.
Das wichtigste sind natürlich die Gewinne. Folgendes gibt es für Euch zu gewinnen:
1x den HAVIT E30 Bluetooth Lautsprecher
1x den Xiaomi Mi Band 4 Fitnesstracker
2x die ANSMANN Home Station 5 QC-C
Beim HAVIT E30 handelt es sich um einen mittelgroßen Bluetooth Lautsprecher der 50€ Preisklasse. Dementsprechend kann Ihr hier auch durchaus schon einen ordentlichen Klang erwarten.
Das Mi Band 4 ist die 4. Generation des sehr beleibten Xiaomi Fitnesstrackers. Dieser verfügt wie üblich über einen Schrittzähler, einen Pulsmesser und einen Schlaftracker. Neu in der 4. Generation ist ein großes Farbiges OLED Display.
Immer mehr Geräte im Alltag lassen sich via USB Aufladen. Hier können normale USB Ladegeräte recht nervig sein. Die ANSMANN Home Station 5 QC-C bietet Euch satte 5 Ladeports, an welchen Ihr universell Eure Smartphones, Tablets und sonstige Geräte Laden könnt.
Dabei verfügt die ANSMANN Home Station 5 QC-C sowohl über den USB Power Delivery, wie auch Quick Charge Standard. Es lassen sich also IOS und Android Smartphones schnellladen!
Ihr wollt mitmachen? Dann gibt es drei Wege teilzunehmen, techtest.org, Facebook oder Instagram.
Techtest.org
Einfach einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben. Eure Mail Adresse wird dabei nicht veröffentlicht und nur dafür genutzt Euch im Falle eines Gewinns zu kontaktieren (beachtet dennoch die Datenschutzbedingungen).
Facebook
Einfach den Gewinnspielbeitrag liken und die techtest.org Seite, fertig. Kein nerviges Nutzer- Markieren oder Ähnliches nötig.
Ein Kommentar unter dem Beitrag ist allerdings erwünscht! Warum? Ich kann Euch via Techtest nur direkt anschreiben, wenn Ihr einen Kommentar geschrieben habt, ansonsten muss ich dies über meinen privaten Facebook Account machen. Ja ist eine dämliche Regelung bei Facebook.
Instagram
Einfach das passende „Verlosungsbild“ liken und techtest.org folgen, fertig.
Das Gewinnspiel läuft 14 Tage bis zum Abend des 22.08. Am Ende werden alle in eine Excel Tabelle übertragen und daraus via https://www.random.org/ die vier Gewinner gezogen.
Ich werde hier nach Preis sortieren. Gewinner 1 = HAVIT E30, Gewinner 2 = Mi Band usw.
Datenschutz und Wichtiges
Eure Daten werden nicht unnötig weitergegeben oder gespeichert, außer an DHL für den Versand im Falle eines Gewinns
Gewinnspielteilnahme nur für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland oder Österreich
Gewinnspiel
Allgemein
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Teilnahmebedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Rechtswirksamkeit der übrigen Teilnahmebedingungen nicht berührt. An ihre Stelle tritt eine angemessene Regelung, die dem Zweck der unwirksamen Bestimmungen am ehesten entspricht. Der Veranstalter behält sich bezüglich der Gestaltung, des Inhalts und der Form der Gewinnspielaktion redaktionelle Freiheit vor. Insbesondere ist der Veranstalter berechtigt, Form und Inhalt der Aktion zu ändern.
Teilnahmeberechtigung
Es sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland teilnahmeberechtigt, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Personen unter 16 Jahren und andere in ihrer Geschäftsfähigkeit beschränkte Personen benötigen zur Teilnahme am Gewinnspiel die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreter(s).
Teilnahme
Durch das Liken der techtestorg Facebook Seite und des passenden Gewinnspielbeitrages, eines Kommentares auf dieser Seite und via Instagramm.
Gewinn
1x den HAVIT E30 Bluetooth Lautsprecher
1x den Xiaomi Mi Band 4 Fitnesstracker
2x die ANSMANN Home Station 5 QC-C
Die Gewinner werden per Mail oder Privatnachricht über Facebook oder Instagram benachrichtigt. Die Gewinner haben 3 Tage Zeit mir daraufhin ihre vollständige Adresse mitzuteilen, ansonsten verfällt leider der Gewinn.
Zeitraum
Vom 08.08.19 bis zum Abend des 22.08.19
Umgang mit personenbezogenen Daten
Im Rahmen der Aktion werden personenbezogene Daten der Teilnehmer/innen erhoben (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und die Anschrift). Diese Daten werden ausschließlich für die Durchführung der Aktion gespeichert und verwendet. Darüber hinaus werden persönliche Daten nicht gespeichert oder in sonstiger Form ausgewertet oder weitergegeben.
Verhaltensregeln
Der Betreiber hat das Recht, Teilnehmer/innen von der Aktion auszuschließen, die den Teilnahmevorgang oder die Aktion manipulieren bzw. dieses versuchen und/oder die gegen die Spielregeln verstoßen.
Beendigungsmöglichkeiten
Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel unter Umständen ohne Ankündigung abzubrechen oder beenden zu können. Dies gilt insbesondere, wenn das Gewinnspiel nicht planmäßig laufen kann, beispielsweise bei Fehlern der Soft- und/oder Hardware und/oder aus sonstigen technischen und/oder rechtlichen Gründen, welche die reguläre und ordnungsgemäße Durchführung des Gewinnspiels beeinflussen.
Haftung
Der Teilnehmer stellt techtest.org auf erstes Anfordern von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte mit der Behauptung gegenüber techtest.org geltend machen, die vom Teilnehmer eingestellten Inhalte verletzten sie in ihren Rechten oder verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen.
Jede Haftung von techtest.org für das Bestehen der technischen Voraussetzungen der rechtzeitigen Teilnahme am Gewinnspiel oder der Versendung des Gewinns (ständiger Zugang der Internetseiten auf denen die Teilnahme möglich ist oder Versendung der Preise durch Transportunternehmen) ist ausgeschlossen. Das gleiche gilt für Schäden, die durch unrichtige Inhalte, Verlust oder Löschung von Daten oder Viren verursacht wurden.
Verantwortlicher
Sämtliche Anfragen zu der Aktion sind an kontakt@techtest.org zu richten. Kontaktdaten sind auf der Seite zu entnehmen
Rechtsweg
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel steht wie üblich in keinem Zusammenhang mit Facebook!
Weiter geht’s in der Testreihe günstiger ture Wireless Ohrhörer, die ich bei Aliexpress gefunden habe.
Die Mifa X3 TWS Ohrhörer sind aus Asien für knapp über 20€ erhältlich und sehen zugegeben für diesen Preis sehr interessant aus! Die Ohrhörer besitzen ein recht einzigartiges Design, sind also keine dreiste Kopie anderer Modelle, und scheinen generell von einem Hersteller zu stammen der weiß was er tut.
Dabei sollen die Mifa X3 primär aufgrund eines besonders guten Klangs und Akkulaufzeit punkten.
Wollen wir doch einmal in einem kleinen Test schauen ob dies auch wirklich gelingt. Sind die Mifa X3 TWS Ohrhörer empfehlenswert?
Die Mifa X3 werden wie üblich in einer Transport bzw. Ladebox geliefert, welche wir uns zuerst ansehen. Diese Ladebox ist bei den Mifa X3 vergleichsweise groß, aber angenehm flach.
Ich denke nicht dass es hier Probleme geben wird diese in der Hosentasche unterzubringen.
Dabei ist die Ladebox vergleichsweise schick für Ohrhörer der 20€ Preisklasse! Mifa setzt auf eine Klavierlack Oberfläche, welche die komplette Ladebox bedeckt.
Super schick und edel ja, aber auch super empfindlich. Ihr seht jeden Fingerabdruck auf der Ladebox! Zudem wird diese zerkratzen, es ist nur eine Frage wann und wie schnell. Ich hätte mir hier zugegeben eine etwas alltagstaugliche Oberfläche gewünscht.
Dennoch kann ich mich an sich nicht zu laut beschweren, denn qualitativ hat Mifa hier einen guten Job gemacht! Nein was die Massivität angeht, sind wie hier nicht auf Apple Airpod Level, aber die Ladebox wirkt doch deutlich wertiger als man dies beim Preis von 20€ erwarten würde.
Die Box lässt sich nicht biegen oder verwinden. Damit gefällt mir diese durchaus schon ein Stück besser als die der Xiaomi Redmi Airdots, welche dafür aber alltagstauglicher ist.
Auch was die Akkulaufzeit angeht sind die Mifa X3 ordentlich! Angeblich sollen die Ohrhörer 6 Stunden durchhalten und viermal von der Box „on the Go“ geladen werden können. Die 6 Stunden sind etwas hochgegriffen (4 Stunden passt eher), aber das viermal Aufladen kommt hin.
Ist die Ladebox leer, was Ihr an zwei Status LEDs auf der Front erkennen könnt, könnt Ihr diese via microUSB wieder aufladen.
Wie auch die Ladebox sind die Ohrhörer komplett aus schwarzem Hochglanz Kunststoff gefertigt und sind dementsprechend ebenfalls recht empfindlich.
Beim Design sehen wir eine Mischung aus den Apple AirPods und klassischer Ohrhörer. So setzen die Mifa X3 auf die typische in-Ear Bauform, besitzen aber wie die Apple AirPods den verlängerten Steg, der aus Euren Ohren herausragt.
Ein auffälliges Hersteller Branding gibt es bei den Mifa X3 nicht! Die Ohrhörer wirken sehr clean, was ich diesen positiv anrechne. Auch positiv ist die Touchbedienung, welche erfreulich gut funktioniert.
Was die Mifa X3 leider nicht haben ist eine automatisch Abschaltung, wenn Ihr diese in die Ladebox legt. Ihr müsst Euch also immer daran erinnern die Ohrhörer auch abzuschalten.
Tragekomfort
Auf den ersten Blick sind die Mifa X3 recht klassische in-Ear Ohrhörer, allerdings in der Praxis lässt der Tragekomfort etwas zu wünschen übrig.
Warum? Die Basis der Ohrhörer ist verdammt dick! Hinzu kommt, dass der Ohrkanal recht kurz ist.
Hierdurch fällt es mir schwer die Ohrhörer so weit in die Ohren zu drücken, dass hier eine gute Versieglung stattfindet. Die Ohrhörer neigen einfach dazu sich wieder herauszudrücken, wodurch zum einen der Klang verschlechtert wird und man einfach das Gefühl hat diese sitzen nicht richtig, was störend ist.
Unschön! Das Ganze ist nicht zwingend ein NoGo, aber habt Ihr vergleichsweise kleine Ohren, dann sind die Mifa X3 nichts für Euch!
Klang
Kommen wir zum spannendsten Punkt, dem Klang. Hier kann ich mich positiv über die Mifa X3 äußern!
Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der Mifa X3 sind ausreichend klar und sauber. Hier und da meine ich zwar ein leichtes Ausfransen hören zu können, aber dies ist meckern auf einem hohen Level.
Im Allgemeinen bin ich mit den Höhen der Mifa X3 zufrieden. Höhere Stimmen und Instrumente werden gut wiedergegeben.
Bei den Mitten bin ich etwas hin und her gerissen. Grundsätzlich klingen die Ohrhörer sehr schön voll und satt! Allerdings hat Mifa hier irgendwie am EQ gedreht. Die oberen Mitten wurden anscheinend abgesenkt, während die unteren Mitten neutral sind. Dies ergibt einen interessanten Klang, was ich weder positiv noch direkt negativ meine.
Das Highlight an den Mifa X3 ist aber sicher der Bass. Hier war ich extrem positiv überrascht! Der Bass ist kräftig und erstaunlich satt. Nein die Ohrhörer übersteuern oder übertreiben nicht, sondern liefern für diese Preisklasse einen einfach guten Bass, welcher auch nicht erzwungen klingt.
Es wirkt so als hätten die Ohrhörer ein vergleichsweise großes Volumen, woraus der vergleichsweise große Bass und gute Tiefgang entsteht. Super! Volle Punktzahl für den Bass.
Unterm Strich liefern die Mifa X3 damit einen sehr schönen lebendigen und dynamischen Klang, welcher, wie ich denke, die Mehrheit der Geschmäcker treffen wird.
Fazit
Die Mifa X3 gehören klar zu den besseren bzw. besten TWS Ohrhörer die ich bisher bei AliExpress (auch bei Amazon verfügbar!) finden konnte!
Der größte Pluspunkt der Mifa X3 ist dabei klar der Klang. Für +-20€ klingen diese TWS Ohrhörer herausragend! Die Mifa X3 bieten einen kräftigen und voluminösen Bass und generell einen schönen und dynamischen Klang. Die Ohrhörer sind hier durchaus schon auf einem gehobenen Level und können einige 80€+ Modelle schlagen! Selbst Ohrhörer wie die Apple AirPods haben es schwer gegen die Mifa X3 zu bestehen, auch wenn es natürlich kleinere Schwächen in der Detailwiedergabe usw. gibt.
Ich will damit sagen die Mifa X3 spielen klanglich ein gutes Stück über ihrer Preisklasse.
Allerdings wird es ab hier etwas negativer. Zwar taugt die Lade/Transportbox der Ohrhörer, aber ich kann mich mit dem Klavierlack den diese und auch die Ohrhörer nutzen nicht anfreunden. Die Mifa X3 wirken immer beschmiert und hässlich, was schade ist, denn an sich passt das Design. Kauft hier wenn möglich die weiße Version, welche sicherlich haltbarer ist als die schwarze.
Auch der Tragekomfort ist eher unterdurchschnittlich. Die Ohrhörer sind recht breit gebaut und können daher bei Nutzern mit kleineren Ohren Probleme machen.
Aber dennoch, habt Ihr etwas größere Ohren und sucht die klanglich mit besten TWS Ohrhörer der 20€ Preisklasse, dann habt Ihr diese mit den Mifa X3 gefunden!
Diese spielen hier +- auf dem Level der sehr guten Xiaomi Redmi Airdots und QCY T1 Pro. Ich würde allerdings vermutlich weiterhin die Xiaomi Redmi Airdots bevorzugen, aufgrund der etwas höheren „Alltagstauglichkeit“. Dennoch gehören die Mifa X3 zu den klar besten günstigen TWS Ohrhörern.
Vielleicht hat der ein oder andere von Euch noch ein paar alter Regallautsprecher oder ähnliches herumstehen und überlegt wie man diesen neues Leben einhauchen kann.
Dies könnte man zum Beispiel über eine Bluetooth Funktionalität erreichen. Aber wie rüstet man am besten passive Lautsprecher zu Bluetooth Lautsprechern um?
Hier kommt das VHM-307 ins Spiel. Beim VHM-307 handelt es sich um ein Bluetooth Empfänger Board mit integriertem Verstärker!
Das Beste, dieses VHM-307 Bluetooth Empfänger Verstärker Audio Board ist für gerade einmal 5€ aus Asien erhältlich!
Aber kann solch eine Verstärker + Bluetooth Einheit für 5€ wirklich etwas taugen? Finden wir genau dies im Test heraus!
Das VHM-307 Verstärker Audio Board ist genau das was der Name sagt. Es handelt sich hier nicht um einen schicken Verstärker oder Ähnliches, sondern um ein nacktes PCB, lediglich mit diversen Anschlussklemmen usw.
Das ganze ist also gemacht von Euch entweder in einem Gehäuse (vielleicht sogar direkt im Lautsprecher), oder in irgendeiner Ecke versteckt zu werden.
Auf den ersten Blick wirkt das Board aber recht ordentlich! Dieses ist mit 48 x 72mm angenehm kompakt und die einzelnen Komponenten sind sauber platziert. Selbst die Lötqualität ist über dem was man für 5€ erwarten würde.
Das Herz dieses Miniverstärkers stellt der TDA7492P da. Hierbei handelt es sich um einen 2x 25W Class D Audio Amplifier, welcher laut Hersteller für TVs usw. gedacht ist (hier zum Datenblatt).
Das „denken“ scheint ein AC1846AP1P782 zu übernehmen, zu welchem ich aber keinerlei Informationen finden konnte.
Passive Lautsprecher zu Bluetooth umrüsten, wie geht’s?
Das VHM-307 Verstärker Audio Board besitzt vier Anschlüsse, zwei Schraubterminals zum Verbinden der Lautsprecher, einen DC Eingang für die Stromversorgung und einen AUX Eingang.
Tasten oder Ähnliches sind am VHM-307 nicht vorhanden!
Das erste was Ihr benötigt ist ein passendes Netzteil, dieses liegt leider nicht bei. Das VHM-307 akzeptiert 12-26V Netzteile mit im Optimalfall 50W+.
Habt Ihr hier etwas Passendes rumfliegen könnt Ihr dies natürlich verwenden, ansonsten schaut Euch bei Amazon oder eBay um.
Ich habe für diesen Test ein 12V 5A Netzteil verwendet, welches bei mir in der Schublade rumlagen und dies hat gut funktioniert.
Verbindet zunächst das Verstärkerboard mit den Lautsprechern die Ihr nutzen wollt. Theoretisch kann der Verstärker 2x 25W liefern, aber praktisch funktionieren auch Lautsprecher mit mehr Leistung recht gut.
Ich habe für diesen Test zwei Nubert nuBox 313 verwendet, welche bis zu 110W pro Stück aushalten können.
Habt Ihr die Lautsprecher, oder den Lautsprecher, verbunden, schließt das Netzteil an. Das VHM-307 wird sofort in den Bluetooth Modus wechseln und kann von Eurem Smartphone gefunden werden.
Bedenkt, dass das Board konstant an ist! Es gibt keinen Ausschalter oder Ähnliches. Auch gibt es keine Lautstärkenregelung. Diese erfolgt komplett über Euer Smartphone. Dreht Ihr dieses zu 100% auf, dann gibt auch der Verstärker Vollgas.
Das Ganze ist damit wirklich ideal wenn Ihr das VHM-307 Verstärker Board irgendwo versteckt verbauen wollt. Ihr müsst für die Steuerung zu keinem Zeitpunkt das Board berühren.
Der 3,5mm AUX Eingang funktioniert auch „von alleine“. Verbindet Ihr ein Kabel, dann wird auf diesen Eingang umgeschaltet.
Am VHM-307 befinden sich lediglich zwei LEDs, für Bluetooth und AUX, welche über den aktuellen Systemzustand informieren.
In meinem Test wurde das VHM-307 im Übrigen nicht übermäßig warm. Dennoch würde ich nicht empfehlen das Board wirklich in einem komplett luftdichten Gehäuse zu verbauen.
Wie klingt das VHM-307?
Ich nutze das VHM-307 in Kombination mit zwei Nubert nuBox 313 Lautsprechern. Diese sind mit rund 150€ das Stück und einer Leistung von 2x 110W sicherlich ein paar Klassen zu groß für das VHM-307 Verstärker Audio Board.
Allerdings bekommt das VHM-307 die beiden Lautsprecher sehr ordentlich befeuert! Es ist problemlos möglich auf eine Party taugliche Lautstärke zu kommen.
Auch klanglich passt das Ganze. Das Board klingt absolut sauber ohne Rauschen oder Ähnliches! Auch im Leerlauf gibt es kein Rauschen.
Allerdings merkt man durchaus etwas, dass die Nubert Lautsprecher „noch mehr“ könnten. Gerade im Bass könnte noch etwas mehr Power dahinter Stecken, auch wenn der Bass bereits so gut ist.
Kurzum das VHM-307 klingt deutlich besser als ich dies erwartet hätte!
Fazit, Ihr wollt einen Bluetooth Lautsprecher bauen?
Technisch ist dies weit über dem was man für 5€ erwarten würde. Das Wichtigste ist natürlich der Klang und hier kann ich nur positives Feedback geben!
Selbst mit großen Lautsprechern schlägt sich der kleine Verstärker mehr als ordentlich! Dieser schafft eine gute Lautstärke und generell einen starken Klang, ohne großes Rauschen oder Ähnliches.
Dabei ist die Nutzung und Bedienung des VHM-307 super einfach! Lautsprecher verbinden, Netzteil verbinden und das wars. Die komplette Steuerung erfolgt dann über Euer Smartphone, inklusive Lautstärke usw.
Das Dell XPS 15 ist ein super spannendes Notebook. Die Kombination aus wertiger Verarbeitung, kompakten Abmessungen, starker Akkulaufzeit und nicht zuletzt einer fähigen Grafikkarte ist für sehr viele Nutzer ansprechend!
Klar das Dell XPS 15 ist kein Gaming Notebook, aber um hier und da mal ein Spiel zu spielen sollte dieses dank GTX 1650 durchaus in der Lage sein. Ich beispielsweise habe einen fähigen Gaming PC, aber ab und an ist es durchaus praktisch auch „on the Go“ mal eine Runde zocken zu können.
Aber wie viel „Gaming Power“ steckt im Dell XPS 15 7590? Finden wir dies in einem kleinen Artikel heraus!
Im diesem Artikel beziehe ich mich auf die aktuelle Version des Dell XPS 15, das XPS 15 7590. Abseits der Display und Speicheroptionen gibt es dieses aktuell in drei Versionen.
Die kleinste Version mit i5-9300H könnt Ihr fürs Gaming vergessen! Hier hat sich Dell die GTX 1650 komplett gespart. Wollt Ihr auf dem XPS 15 7590 in irgendeiner Form spielen, wählt die Version mit i7-9750H oder i9-9980HK.
Der i7-9750H ist ein 6 Kern Prozessor mit 2,6GHz Basistakt und 4,5GHz Boost-Takt.
Der i9-9980HK ist ein 8 Kern Prozessor mit 2,4Ghz Basistakt und 5Ghz Boost-Takt.
Die wenigsten Spiele profitieren von 8 Kernen, fürs Gaming macht es also kaum einen Unterschied ob Ihr nun einen i7-9750H oder den i9-9980HK habt.
Das Wichtige ist aber die Grafikkarte. Hier kommt eine Nvidia GTX 1650 zum Einsatz. Die GTX 1650 basiert wie auch Nvidias größere Grafikkarten auf der Turing Architektur. Im Gegensatz zu den großen RTX Karten ist die GTX 1650 aber ein gutes Stück beschnitten.
Im Falle des XPS 15 ist die GTX 1650 klar als „Kompromiss“ anzusehen. Eine größere Grafikkarte wäre aufgrund der Temperaturentwicklung und Leistungsaufnahme nicht in solch einem kompakten Gehäuse so möglich.
Die GTX 1650 stellt verglichen mit der OnBoard GPU ein massives Upgrade dar.
Basistakt vs. Boost-Takt
Grafikkarten und auch Prozessoren besitzen mittlerweile zwei Taktangaben. Basistakt und Boost-Takt.
Der Basistakt ist so etwas wie der garantierte Takt. Diesen sollte der Prozessor unter allen Umständen erreichen können. Darüber hinaus kann der Prozessor sich aber noch höher takten.
Wie hoch hängt hier neben der Auslastung von zwei Faktoren ab, Temperatur und Leistungsaufnahme. Moderne Intel CPUs takten sich blöd gesagt soweit hoch bis diese 100 Grad erreichen.
Werden diese 100 Grad erreicht beginnt die CPU sich so lange zu drosseln, bis ein Takt erreicht wird bei welchem sich die Temperatur bei unter 100 Grad stabilisiert. Faktor zwei ist die Leistungsaufnahme.
Der i9-9980HK hat eine maximale Leistungsaufnahme von 45W. Wird diese überschritten, drosselt sich die CPU. Um beim i9-9980HK konstant 5GHz zu erreichen wären über 100W Leistung nötig und eine dementsprechende Kühlung.
Ihr werdet diese 5GHz in der Praxis also NIE sehen. Kurzzeitig kann die CPU durchaus 4,x GHz erreichen, meist werdet Ihr aber 3,xGhz sehen. Dies ist dann kein Throtteling, da auch diese 3,xGHz oberhalb des Basistakts ist!
Gaming auf dem Dell XPS 15 7590
Kommen wir damit zu den Benchmarks. Für diesen Test verwende ich ein Dell XPS 15 7590 mit folgenden Komponenten:
Intel Core i9-9980HK
Nvidia GTX 1650
16GB RAM
2TB SSD
Full HD Display
Starten wir direkt in die Benchmarks. Diese sind alle bei Full HD Auflösung und maximalen Einstellungen im Spiel.
Die Benchmarks sehen eigentlich recht vernünftig aus! In fast allen Spielen knacken wir die 30FPS Grenze, bei maximalen Details wohlgemerkt! Lediglich Monster Hunter World und Assasins Creed Odyssey schaffen auf maximalen Einstellungen nicht 30 FPS.
Auch sind natürlich die minimalen FPS bei vielen Spielen unter der 30er Marke.
Bei ganz modernen AAA Titeln empfiehlt es sich also 1-2 Detailstufen herunter zu gehen, beispielsweise bei Assassin’s Creed Odyssey.
Senken wir hier die Grafikeinstellung von Extrem auf sehr hoch, steigert dies die Bildrate von 25 FPS im Schnitt auf etwas entspanntere und spielbarere 35 FPS. Reichen uns hohe Grafikeinstellungen kommen wir auf noch bessere 42 FPS.
Damit ist natürlich Assassin’s Creed Odyssey ein extrem Beispiel.
In Far Cry New Dawn bringt ein Absenken der Grafikqualität um eine Stufe von sehr hoch auf hoch einen Sprung von soliden 42FPS auf noch bessere 46FPS.
In eSport Titeln aller CS GO brauchen wir eigentlich gar nicht an den Einstellungen schrauben. Diese Spiele laufen mehr als gut genug auf dem XPS 15 7590!
4K Gaming?!
Viele von Euch werden werden das XPS 15 mit einem schönen 4K Display gekauft haben. Wie steht es hier um die Gaming Performance?
Ich habe das XPS 15 mit Full HD, daher habe ich für diesen Test auf einen externen 4K Monitor zurückgegriffen.
Autsch! 4K + maximale Details sind keine gute Idee auf dem XPS 15. Wir sehen hier je nach Spiel einen Leistungsverlust von 60-70%!
Wo das XPS 15 noch bei Full HD die meisten Spiele gerade so spielbar bei maximalen Details hinbekam sehen wir hier Bildraten die gerade so zweistellig sind. Selbst ältere Spiele wie Skyrim sind mit 46 FPS gerade so spielbar.
Aktuelle AAA Titel könnt Ihr aber so vergessen.
Wie weit müssen wir aber mit den Grafikeinstellungen in modernen Spielen herunter gehen um auch bei 4K Auflösung flüssig spielen zu können?
In Assassin’s Creed Odyssey können wir bei 4K Auflösung selbst bei minimalen Details keine flüssige Bildrate erreichen. Hier ist 4K einfach zu viel für das Dell XPS 15!
Selbiges gilt leider für viele Titel. In Far Cry New Dawn kommen wir auch bei niedrigen Einstellungen auf 19 FPS im Schnitt, was zu wenig ist.
ESport Titel aller CS GO oder Overwatch sind allerdings auch bei 4K Auflösung spielbar zu bekommen, aktuelle AAA Titel könnt Ihr aber vergessen.
Hier müsst Ihr auch beim 4K Panel auf Full HD Auflösung herunter gehen.
Möglichkeiten die Gaming Performance zu verbessern?
Haben wir irgendwelche Möglichkeiten die Spiele Leistung des Dell XPS 15 zu verbessern? Das Hauptproblem des XPS 15 sind die Temperaturen.
Sowohl die CPU wie auch die GPU müssen ihre Leistung leicht drosseln um nicht zu überhitzen. Leicht bedeutet das wir in einer „perfekten“ Welt sicherlich aus der Hardware des XPS 15 15-30% mehr herausholen könnten.
Aber gibt es Möglichkeiten die Temperaturen des XPS 15 7590 zu verbessern? Ja die gibt es durchaus. Zum einen gibt es Hardwaremodifikationen, wie beispielsweise das Nutzen von Flüssigmetall.
Allerdings ist dies riskant und eine Modifikation, die Euch zu 100% die Garantie kosten wird.
Ungefährlicher ist hier das sogenannte Untervolten. Hierbei reduzieren wird die Spannung des Prozessors des XPS 15. Hierdurch benötigt dieser weniger Energie, wodurch weniger Hitze produziert wird, wodurch der Prozessor und auch die Grafikkarte höher Takten können, wodurch wir mehr Leistung bekommen.
Zum Untervolten des XPS 15 7590 würde ich Throttlestop empfehlen. Mit XTU hatte ich bei Dell Geräten immer etwas Probleme.
Ist untervolten gefährlich oder schädlich? Grundsätzlich nein. Die meisten Hersteller werden Euch sicherlich nicht dazu ermuntern, aber mir ist auch kein Hardwaretod bekannt aufgrund vom Untervolten. Im schlimmsten Fall wird Windows hängen bleiben und nach einem Neustart ist wieder alles gut. Dennoch macht Ihr dies auf Euer eigenes Risiko.
Wie sehr Ihr Euer XPS 15 7590 untervolten könnt, ist individuell. Jeder Prozessor ist leicht anders. Mache kommen mit etwas weniger Spannung klar als andere usw.
Daher gibt es hier auch ein gewisses Spiel. Intel und auch Dell müssen auf Nummer sicher gehen, dass jeder produzierte Prozessor auch gut läuft, daher wird eine 100% sichere Spannung gewählt, welche eher lieber etwas zu hoch ist als zu niedrig.
Stellt sich nun die Frage, bringt das in der Praxis wirklich etwas?
Das -0,100V Undervolting hat bei meinem XPS 15 7590 so gut wie nichts gebracht, zumindest in Spielen.
Wir haben tendenziell eine minimale Verbesserung der FPS, aber diese ist beim besten Willen nicht als massiv zu bezeichnen.
Mehr als ein -0,100V Undervolting war bei meinem XPS 15 im Übrigen nicht oder nur bedingt möglich. Ab -0,120V wurde das System instabil. Was das Untervolten gebracht hat, sind merkbar bessere minimale FPS.
Temperatur und Takt
Schauen wir uns zum Abschluss noch einmal den Takt und die Temperatur des XPS 15 7590 an.
Starten wir mit dem Takt. Hierfür habe ich den CPU und GPU Takt in Far Cry New Dawn, CS GO und Skyrim aufgezeichnet.
Der Intel Core i9 taktet sich in Spielen zwischen 2,6Ghz und 3,6Ghz. Eine Ausnahme stellt hier Skyrim da, wo die CPU aufgrund der geringen Last konstant über 4Ghz hing.
Bei der CPU Temperatur sehen wir hingegen kaum Unterschiede. Das Dell XPS 15 hängt mehr oder weniger konstant am Temperatur Limit von 100 Grad.
Noch krasser ist dies bei der Grafikkarte.
Diese pendelt sich bei allen Spielen fast konstant bei 75 Grad ein. Dementsprechend verhält sich auch der Takt.
Wir sehen hier bis zu 1905Mhz in Skyrim. In der Regel sind aber 1395 bis 1170Mhz in Spielen normal.
Das 300Mhz Problem
Wer meinen originalen Test zum XPS 15 7590 gelesen hat oder selbst eins besitzt wird vielleicht schon vom 300MHz Problem erfahren haben. Hierbei taktet sich die GPU des Notebooks nach wenigen Sekunden Last auf 300MHz herunter, was einem Abschalten dieser gleich kommt.
Dies ist ein Software Problem! Solltet Ihr dieses Problem auch haben, dass sich die GPU Eures Dell XPS 15 7590 auf 300MHz herunter taktet und Ihr so FPS Probleme habt, installiert das aktuelle BIOS.
Ich hoffe dieser kleine Test konnte Euch helfen einzuschätzen wie gut sich das Dell XPS 15 7590 in Spielen schlägt.
Zusammengefasst bei einer Full HD Auflösung könnt Ihr selbst bei AAA Titeln mit 30FPS bei maximalen Details rechnen, ausnahmen bestätigen die Regel. So eine Ausnahme wäre beispielsweise Assassin’s Creed Odyssey oder Monster Hunter World, in welchen Ihr ca. 1-2 Stufen bei der Grafikqualität herunter gehen müsst für ein flüssiges Spieleerlebnis.
ESport Titel oder ältere Spiele bereiten dem XPS 15 hingegen absolut 0 Probleme und knacken meist sogar die 60FPS Marke.
Gaming bei 4K Auflösung könnt Ihr allerdings vergessen! Bei modernen Titeln reicht hier nicht einmal das Herunterstellen der Grafikqualität.
Habt Ihr das Dell XPS 15 7590 mit 4K Panel gekauft oder wollt dieses kaufen, dann freundet Euch mit dem Gedanken an Spiele nur in der Full HD Auflösung spielen zu können.
Fitness Tracker und Smart Watches liegen im Trend! Allerdings wer hier auf der Suche nach einem schicken, günstigen Modell mit guter Akkulaufzeit ist wird nicht viel Glück haben.
Entweder muss man hier zu einer Hybrid SmartWatch greifen, oder auf ein reguläres Fitnessarmband setzen.
Oder Ihr schaut Euch einmal die Xiaomi Amazfit Stratos 2 an! Ähnlich wie schon die Xiaomi AMAZFIT Bip soll auch die Amazfit Stratos 2 mit einer guten Akkulaufzeit trotzt großen Displays punkten.
Hinzu kommt integriertes GPS und nur ein Preis von 150€! Klingt doch interessant!
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann die Amazfit Stratos 2 überzeugen? Finden wir es heraus!
Die Amazfit Stratos 2 wird teilweise unter dem Namen Xiaomi Amazfit Stratos 2 oder auch Huami Amazfit Stratos 2 verkauft, wie kommt dies?
Xiaomi hat eine gigantische Produktpalette. Neben Smartphones, Smart Home Produkten, smarten Reiskochern, Werkzeug usw. verkaufen diese auch Alltagsgegenstände wie Schuhe, Katzenklos, Handtüchern usw.
Die meisten dieser Produkte werden aber nicht von Xiaomi hergestellt. Xiaomi kauft diese bei Unternehmen zu bzw. kauft sich sogar teilweise gleich in vielversprechende Unternehmen ein. So gehört beispielsweise der Kamera Hersteller YI teilweise Xiaomi. Diese haben aber auch Kooperationen mit Herstellern wie dem deutschen Werkzeughersteller Wiha am Laufen.
Huami wird der „echte“ Hersteller der Amazfit Stratos 2 sein. Allerdings hat Xiaomi einige von Huamis Produkten unter dem Xiaomi Branding verkauft bzw. Xiaomi besitzt Anteile von Huami.
Die Amazfit Stratos 2 hat aber erst einmal nichts mit Xiaomi zu tun. Der Name „Xiaomi Amazfit Stratos 2“ wird anscheinend primär aus Marketing sicht genutzt. Teilweise wird hier auch der Name „Xiaomi Amazfit Pace 2 Stratos“ genutzt.
Ich konnte hier zumindest keine offensichtliche Verbindung zu Xiaomi finden.
Die Xiaomi Amazfit Pace 2 Stratos im Test
Die Amazfit Stratos 2 ist in dem klassischen Uhren Design gehalten. Xiaomi bzw. Huami setzen also auf ein rundes Gehäuse und auch auf ein rundes Display.
Allerdings wenn man die ganze Technik in der Uhr bedenkt, überrascht es nicht zu erfahren, dass diese etwas „kräftiger“ gebaut ist. Der Durchmesser der Uhr liegt bei ziemlich genau 48mm und die Dicke bei rund 14mm.
Ja die Amazfit Stratos 2 ist eine große Uhr. Was mich allerdings auch überrascht hat war das Gewicht.
Mit Armband liegt dieses bei gerade einmal 59,5g und ohne 40,5g. Zum Vergleich die Hybrid Smartwatch von Armani kommt ohne Armband auf 68,7g.
Dies hat Vor und Nachteile. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Uhr merkt man trotz ihrer Größe kaum am Handgelenk. Allerdings wirkt die Amazfit Stratos 2 auch nicht so massiv und stabil wie das Modell von beispielsweise Armani.
Dies liegt natürlich an der Materialwahl. Das Display ist natürlich auch bei der Amazfit Stratos 2 mit Glas geschützt, zudem gibt es um das Display einen Metallrahmen, welcher aber primär der Optik dient. Das restliche Gehäuse ist aus Kunststoff! Dieser Kunststoff ist mit einer Carbonfaser Optik überzogen, welche ich aber für „Fake“ halte (ich glaube nicht, dass hier Carbonfaser zum Einsatz kommt).
Ja was die reine Wertigkeit angeht, gibt es bessere Fitness Smartwatches! Allerdings was die Funktionalität angeht kann ich nicht klagen. Die Uhr wirkt ausreichend stabil und ist sogar bis zu 50 Meter wasserdicht.
Dies würde ich aber nur bedingt empfehlen auf die Probe zu stellen, aber etwas Regen sollte kein Problem sein, genau wie normales Schwimmen.
Wenn mich etwas an der Amazfit Stratos 2 gestört hat, dann das Ladegerät. Der Hersteller legt hier eine Ladeschaale bei die die Uhr über ein paar Kontaktpads via USB auflädt.
Diese Ladeschaale wirkt aber sehr billig und minderwertig. Abseits davon bin ich mir der Amazfit Stratos 2 aus Sicht der Optik und Haptik zufrieden!
Auch zufrieden bin ich mir der Akkulaufzeit. Diese liegt wie vom Hersteller versprochen im Normalfall bei +- 5 Tagen. Lediglich in den Sportprogrammen bei der Nutzung von GPS sinkt die Laufzeit auf ca. 24 Stunden.
Software
Um die Amazfit Stratos 2 zu nutzen benötigt Ihr die Amazfit Watch App, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist. Ich habe die Amazfit Stratos 2 unter Android getestet, auf einem Google Pixel 3 XL.
Die Amazfit Wach App macht auf dem ersten Blick einen vernünftigen Eindruck, ist aber auch zugegeben nichts „Besonderes“. Alle Funktionen die man benötigt sind da und auch soweit gut umgesetzt.
Auch optisch passt die App, aber man merkt, dass diese auch nicht von einem „A“ Hersteller stammt.
Starten wir aber am Anfang, also bei der Koppelung. Ihr müsst Euch hier zunächst ein Konto beim Hersteller anlegen und dann einen QR Code scannen, der auf der Uhr angezeigt wird.
Daraufhin stellt Euer Smartphone via Bluetooth eine Verbindung mit der Uhr her. Anschließend müsst Ihr noch einige Angaben tätigen, wie Eure Größe und Gewicht angeben und das war es auch schon!
Optional könnt Ihr die Amazfit Stratos 2 auch mit Eurem WLAN verbinden. Dies ist auch nötig um Updates einzuspielen, von welchen es einige gibt!
Von Haus aus konnte ich bei der Amazfit Stratos 2 nur zwischen Englisch, Chinesisch und Spanisch wählen. Nach dem Einspielen zweier Updates könnte ich in den Optionen auch auf Deutsch umstellen. Die Qualität der Übersetzung scheint auch zu passen.
Öffnen Ihr die Amazfit Watch App landet Ihr zunächst auf einer Übersicht über Eure heutigen Aktivitäten.
Ihr könnt also Eure Schritte, letzte Pulsmessung und die Werte Eurer letzten Nacht sehen. Tippt Ihr einen dieser Werte an, erhaltet Ihr eine detaillierte Übersicht und Verlaufsdaten.
Verlaufsdaten werden dabei von der App unbegrenzt lange gespeichert und Ihr könnt beispielsweise im Falle der Schritte Tag, Wochen oder sogar Monate mit einander vergleichen oder Durchschnittswerte betrachten.
In der Tagesansicht schlüsselt die App Eure Bewegungen auch automatisch auf unterschiedliche Aktivitäten auf. Also seid Ihr langsam gegangen, gelaufen, radgefahren usw.
Hier gibt es diverse Programme zwischen welchen die Amazfit Stratos 2 unterscheiden können soll, welche ich allerdings nicht alle testen konnte.
Neben dem automatischen Erkennen was Ihr gerade macht, könnt Ihr auch gezielt Programme starten. Dann werden nicht nur Eure Schritte gemessen, sondern auch durchgehend Euer Puls und es wird die zurückgelegte Strecke via GPS aufgezeichnet.
Hieraus werden dann auch Informationen wie Distanz und durchschnittliche Geschwindigkeit errechnet.
Kleiner Kritikpunkt, leider ist eine Messung des Pulses außerhalb dieser Programme nur manuell möglich. Hier wäre es schön einstellen zu können „messe alle 15 Minuten“ oder Ähnliches.
Über die Amazfit Stratos 2 selbst könnt Ihr auch noch Musik wiedergeben, die Ihr zuvor auf dieser gespeichert habt (2,8GB freier Speicher, via Bluetooth Ohrhörer), den Wetterbericht betrachten oder auch eine Stoppuhr starten.
Auf den Wetterbericht würde ich mich allerdings nicht zu sehr verlassen, ich weiß nicht welcher Anbieter hier genutzt wird, aber dieser scheint nicht sonderlich akkurate Daten zu haben.
Das Display der Amazfit Stratos 2
Die Amazfit Stratos 2 besitzt einen 1,34 Zoll Display, welches weitestgehend rund gehalten ist. Lediglich am unteren Rand gibt es einen abgeflachten Bereich, wie es meist bei diesen Displays üblich ist.
Die Displayauflösung liegt bei 320×300 Pixeln, was natürlich nicht überwältigend ist, aber auf 1,34 Zoll okay aussieht.
Viel interessanter ist aber die verwendete Displaytechnologie, denn in der Amazfit Stratos 2 kommt ein transreflektiv Display zum Einsatz.
Transreflektiv? Im Grunde handelt es sich hier um ein normales LCD Display das aber anstelle einer Hintergrundbeleuchtung eine Art „Spiegel“ hat. Umgebungslicht, wie von der Sonne, wird genutzt um das Display zu beleuchten.
In der Praxis bedeutet dies umso heller es ist umso besser ist die Amazfit Stratos 2 ablesbar! So ist das Display auch in praller Sommer Sonne noch gut erkennbar.
Damit das Display aber auch im Dunkeln noch lesbar ist, gibt es zusätzlich ein einfaches backlight, welches das Display in diesen Situationen beleuchtet. Allerdings sieht das Display mit backlight etwas verwaschen aus, was die Farben angeht. Dies ist halt der Nachteil von transreflektiven Displays, diese sind praktisch aber nicht ganz so schick wie reguläre Displays.
Das Display der Amazfit Stratos 2 ist im Übrigen dauerhaft aktiv! Lediglich das backlight wird nur bei Bedarf (beim Heben des Arms in der Dunkelheit) aktiviert.
Wie genau sind die Werte?
Wie genau sind nun die Messwerte der Amazfit Stratos 2? Die Messwerte des Schrittzählers würde ich als recht genau einstufen, neigt aber gefühlt zu etwas höheren Werten. Verglichen mit anderen Schrittzählern lag die Amazfit Stratos 2 eher im oberen Bereich, aber hier reden wir von vielleicht +-10-15%.
Der Schlaftracker ist der genauste und zuverlässigste den ich bisher gesehen habe! Kaum ein anderes Modell konnte so akkurat erkennen wenn ich ins Bett gehe und wann ich aufstehe, volle Punktzahl hierfür!
Auch der Pulsmesser ist ziemlich Spot on, wie man so schön sagt. Dieser stimmt mit Werten meines regulären Blutdruckmessgerätes in all meinen Vergleichen sehr gut überein.
Bleibt noch das GPS. Über das GPS habe ich schon ein wenig Negatives bei der Amazfit Stratos 2 gehört. Dies kann ich jedoch nur bedingt bestätigen. Die Live Werte während des Laufens können teils etwas unrealistisch sein (gerade was das Tempo angeht), aber in der späteren Auswertung scheinen die Werte stimmig und sogar recht genau, Tempo, Steigung usw. passt. Auch die zurückgelegte Strecke wird recht genau in der App angezeigt.
Nein nicht so genau wie von einem modernen Smartphone, es kann hier und da ein paar Zacken geben, aber diese minimalen Abweichungen sollten nicht stören.
Fazit
Die Amazfit Stratos 2 kann im Test weitestgehend überzeugen! Ihre größten Stärken sind klar das Display, wie auch der Funktionsumfang.
Das Display der Amazfit Stratos 2 ist zwar verglichen mit einem modernen Smartphone keine Schönheit, aber die Ablesbarkeit gerade im Freien und direkter Sonne ist überragend! Selbst verglichen mit absoluten High End Smartphones ist die Amazfit Stratos 2 signifikant besser abzulesen.
Auch zeigt das Display bereits sehr viele Informationen bzw. erlaubt den Zugriff auf viele Feature. Das Wichtigste ist hierbei die Streckenaufzeichnung via GPS, was auch soweit gut klappt!
Nein das GPS der Amazfit Stratos 2 ist nicht ganz so genau wie von einem modernen Smartphone, liefert aber dennoch detaillierte Informationen über Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecke, Steigungen usw. Gerade die nachträgliche Auswertung ist mehr als interessant.
Dabei ist die Akkulaufzeit ordentlich. 24 Stunden bei der durchgehenden GPS Nutzung und 5 Tage bei regulärer Nutzung sind sicherlich nicht absolut überragend, aber „alltagstauglich“.
Etwas schwach fand ich das etwas billig anmutende Ladepad. Dieses wird der Amazfit Stratos 2 eigentlich nicht gerecht, verrichtet aber natürlich seinen Job.
Ebenfalls etwas mittelmäßig fand ich die Software. Diese ist nicht schlecht, aber könnte visuell etwas aufgefrischt werden. Ähnliches gilt auch für die verfügbaren Uhrenblätter, dies ist aber natürlich Geschmackssache.
Dennoch für unter 200€ ist die Amazfit Stratos 2 ein absoluter Geheimtipp wenn Ihr einen Fitnesstracker sucht!
Von den großen Herstellern hat Seagate als letztes den Einstieg in den Consumer SSD Markt gewagt. Die FireCuda 510 stellt hier Seagates Flaggschiff Modell dar, welches in direkter Konkurrenz zur Samsung 970 PRO und der WD Black SN750 steht.
Dementsprechend sehen die technischen Daten auch durchaus beeindruckend aus! Lesend wie auch schreibend sollen 3000MB/s+ möglich sein und auch über 600K IOPS wirken durchaus imposant. Allerdings entspricht auch der Preis diesem High End Anspruch.
Stellt sich nur die Frage ob denn die Seagate FireCuda 510 auch diesem Anspruch wirklich gerecht wird und eine Chance gegen die Samsung und Western Digital SSDs hat.
Um ehrlich zu sein hat mich der Anblick der Seagate FireCuda 510 etwas enttäuscht. Seagate versucht bei seinen Produkten mittlerweile so sehr über die Design- und Marketingschiene zu gehen, das es etwas enttäusch ein grünes PCB bei dieser SSD zu sehen.
Klar was die Leistung angeht spielt es 0 rolle ob das PCB einer SSD nun grün oder schwarz ist, aber für mich wirken SSDs mit einem schwarzen PCB immer „Luxuriöser“. Grüne SSDs haben so ein wenig OEM Flair für mich.
Schade, denn offensichtlich hat sich Seagate Mühe gegeben den Aufkleber und die Verpackung der SSD aufwendig zu gestallten. Beides vermittelt den Eindruck eine wahre High End SSD vor sich zu haben.
Was die SSD im generellen angeht gibt es aber nichts Ungewöhnliches zu bemerken. Wir haben eine klassische NVME M.2 SSD vor uns, ohne gesonderten Kühler, RGB LEDs oder andere Besonderheiten.
Seagate erwartet also anscheinend keine Temperaturprobleme oder Ähnliches.
Die FireCuda 510 ist in meinem Fall doppelseitig mit Bausteinen bestückt. Dies kann aber auch daran liegen das ich die 2TB Version vor mir habe. Die FireCuda 510 gibt es allerdings auch nur in zwei Versionen, 1TB und 2TB.
Beide Versionen werden von Seagate mit dem gleichen Tempo beworben.
Datenrate ( R )
Datenrate ( W )
IOPS ( R )
IOPS ( W )
1TB
3450
3200
620K
600K
2TB
3450
3200
485K
600K
Lesend wie auch schreibend sollen 3450MB/s bzw. 3200MB/s möglich sein. Wo es einen Unterschied zwischen der 1TB und 2TB Version gibt ist bei den IOPS. Hier ist die 1TB Version lesen mit 620K schneller als die 2TB Version mit 485K. Schreibend gibt es aber interessanterweise keinen Unterschied.
Mit diesen Daten ist die FireCuda 510 klar eine absolute High End SSD! Hierzu passt auch der verwendete Phison PS5012-E12 Controller.
Der PS5012-E12 ist ein absoluter High End Controller, welcher von Phison auch für Flaggschiff SSDs vorgesehen ist. Dieser Acht-Kanal-Controller mit NVME 1.3 support soll laut Phison mit einer besonders starken Random Read und Write Performance (IOPS) punkten. Dies gilt gerade im Vergleich mit dem konkurrierenden SMI SM2262EN.
Beim Speicher sehen wir den klassischen 3D-NAND TLC NAND aus dem Hause Toshiba. Was hier aber auffällt ist das vergleichsweise hohe TBW Rating. Die 1TB Version soll satte 1,3PB aushalten und die 2TB Version 2,6PB.
Damit ist die Seagate FireCuda 510 in der Theorie eine der haltbarsten SSDs auf dem Markt! Unterstützt wird dies mit der typischen 5 Jahre Garantie.
Theoretische Benchmarks
Starten wir mit den synthetischen Benchmarks. Hier ist Crystaldiskmark klar der mit Abstand wichtigste Benchmark, mit welchem wir auch beginnen.
Die Seagate FireCuda 510 schlägt sich erfreulich gut! Lesend kann diese sich im oberen Drittel des Testfelds positionieren. Hier ist diese zwar nicht ganz Spitzenklasse, aber ist in Schlagdistanz zu Samsung und Co.
Etwas anders sieht es schreibend aus. Hier kann die FireCuda 510 sich sogar glatt an die Spitze des Testfelds setzen! Beim sequenziellen Schreiben ist diese mit 3027MB/s die schnellste bisher getestete SSD. Aber auch bei kleineren Dateigrößen kann sich die Seagate behaupten. Klasse!
Hier sei aber auch dazugesagt, dass die FireCuda 510 einen Schreibcache nutzt, welcher +- 25GB groß zu sein scheint. Schreibt Ihr also eine 50GB Datei auf die SSD verlaufen die ersten 25GB mit 3000MB/s, die restlichen 25GB mit rund 1000MB/s.
Ist der Dateitransfer beendet, dauert es einige Sekunden, dann stehen wieder die vollen 3000MB/s zur Verfügung.
Praktisch ist das Ganze in der Regel recht problemlos. Habt Ihr natürlich in Eurer Arbeit regelmäßig mit vielen großen Dateien zu tun, die von A nach B geschoben werden müssen, dann ist dieses Verhalten für Euch natürlich nicht optimal.
Allerdings arbeiten mittlerweile 90% aller SSDs mit solch einem Schreibcache.
Schauen wir uns auch noch die Daten von AS SSD an.
Es ist bei AS SSD normal, dass eine SSD beim sequenziellen Schreiben etwas langsamer ist als bei Crystaldiskmark.
Das Interessante sind hier eher die Zugriffszeiten. Diese sind bei der Seagate FireCuda 510 wie zu erwarten ist solide, aber auch nicht ganz Spitzenklasse.
Praktische Tests
Kommen wir von der Theorie zur Praxis. Wie gut schlägt sich hie die Seagate FireCuda 510?
Starten wir hier mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf Seagate FireCuda 510 zwei .rar Archiv kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.
Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.
Ja die Seagate FireCuda 510 ist schnell, sehr schnell! Vermutlich aufgrund der sehr hohen Schreibraten ist die FireCuda SSD auf Platz 1 in diesem Test, vor der Samsung 970 PRO und der ADATA SX8200 Pro.
Das Entpacken eines Archivs ist ein recht schreibintensiver Vorgang, wie sieht es aber bei einem leseintensiven Einsatz aus? Beispielsweise bei einem AV-Scanner? Für diesen Test habe ich mithilfe des Windows Defenders den zuvor entpackten Lightroom Ordner gescannt und die Zeit gestoppt.
Hier erneut ein starkes Abschneiden der FireCuda 510. Diese platziert sich auf dem 3. Platz, hinter der WD Black SN750 und ADATA SX8200 Pro und vor der Samsung 970 PRO.
Zwar ist eine Neuinstallation von Windows 10 nichts Alltägliches, aber durchaus ein interessanter Test. Für diesen habe ich Windows 10 von einem originalen Windows 10 USB Stick auf dem Test-PC neu installiert. Hierbei habe ich die Zeit vom Weiterklicken in den Partitionseinstellungen bis hin zur ersten erzwungenen Nutzerinteraktion gestoppt.
Aufgrund der starken Schreibgeschwindigkeit der FireCuda 510 sollte es nicht überraschen, dass wir hier erneut eine Top Platzierung sehen.
Die FireCuda 510 ist gerade einmal eine Sekunde langsamer als die Samsung 970 EVO und gute 10 Sekunden schneller als die Samsung 970 PRO auf Platz 3.
Kein SSD Test wäre aber komplett ohne ein Windows Start Test. Bei diesem stoppe ich die Zeit die Windows 10 vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen einer TXT Datei (welche im Autostart liegt) benötigt. Um Fehler gering zu halten, wird dies dreimal wiederholt und daraus der Durchschnitt genommen.
Zusätzlich gibt es einen „zweiten Durchlauf“ bei welchem der VLC Play, Libre Office, FireFox und Avira installiert und im Autostart liegen.
Das Starten von Windows geht mit allen NVME SSDs sehr schnell und die Ergebnisse sind so dicht beieinander das man glatt sagen kann die Unterschiede spielen keine Rolle.
So dauerte der Windows Start mit der Seagate FireCuda 510 (ohne zusätzliche Programme) 31,5s, mit der schnellsten SSD 30,81s und der langsamsten 34,31s.
Tendenziell ist aber natürlich die FireCuda weit vorne mit dabei.
Temperaturen und Throttling
Wie es fast bei einer SSD die FireCuda heißt zu erwarten wäre, ist die Seagate FireCuda 510 eine heiße Angelegenheit.
NVME SSDs laufen unter Volllast alle sehr heiß, dies ist in einem gewissen Rahmen normal. Aber wie sieht es bei der Seagate FireCuda 510 aus?
Leider ist diese Tabelle hier nur bedingt aussagekräftig. Zwar wird die SSD mit 69 Grad nicht übermäßig heiß, aber die FireCuda 510 beginnt bei dieser Temperatur bereits zu throtteln! Dies dabei sogar sehr aggressiv.
Ab ca. 70 Grad senkt die SSD ihr Tempo auf rund 1000MB/s lesend wie schreibend. Diese 70 Grad werden auch schnell erreicht. Ohne aktive Kühlung ist ein CrystalDiskmark Durchlauf mit einer 32GB Testgröße schon ausrechend die SSD ans Limit zu treiben.
Zwischenzeitlich konnte ich sogar einen Absturz der Datenraten auf 25MB/s schreibend beobachten.
Stromverbrauch
Für Notebook Besitzer ist der Energieverbrauch von SSDs durchaus relevant.
Leider ist das Messen der Leistungsaufnahme von NVME SSDs nicht ganz einfach. Daher muss ich mich hier einem Trick bedienen, ich nutze ein externes NVME SSD Gehäuse und messe die Leistungsaufnahme dieses inklusive der SSD.
Dies verfälscht natürlich die absoluten Werte etwas, aber 1. Das Gehäuse selbst benötigt kaum Energie, 2. Das Gehäuse benötigt bei allen SSDs immer gleich viel Energie. Auch wird das Schreibtempo der SSDs auf rund 1000MB/s „genormt“.
Achtet also weniger auf die absoluten Werte und viel mehr auf die Werte im Vergleich zu anderen SSDs.
Der Stromverbrauch der Seagate FireCuda 510 ist erfreulich niedrig, zumindest im Standby und im Leerlauf. Hier gehört diese zu den sparsameren SSDs, gerade im Leerlauf.
Unter Last ist der Energieverbrauch etwas höher, was aber so bei einer High End SSD zu erwarten ist.
Fazit
Die FireCuda 510 von Seagate ist eine sehr gute SSD! Gerade schreibend ist diese eine der stärksten SSDs die ich bisher im Test gesehen habe. Die FireCuda 510 kann hier sogar problemlos mit einer Samsung 970 Pro mithalten, zu einem deutlich niedrigeren Preis. Allerdings arbeitet die FireCuda 510 mit einem Schreibcache, im Gegensatz zur 970 Pro.
Hierdurch ist diese bei sehr großen Schreibvorgängen etwas schwächer, hält aber immer noch ein klasse Tempo.
Aber auch in praktischen Anwendungen kann die Seagate FireCuda 510 voll überzeugen! Ja ich würde sagen diese ist unterm Strich eine der schnellsten SSDs aktuell auf dem Markt.
Es gibt allerdings einen Kritikpunkt, dies wäre die Temperatur bzw. das Throttling. Die Seagate FireCuda 510 sollte wenn möglich mit einer Form von Kühler oder Ähnlichem ausgestattet werden, wenn Ihr diese intensiver nutzt. Ansonsten sinkt das Tempo der SSD schnell stark, obwohl diese im Verhältnis zu anderen Modellen auf dem Markt nicht mal so heiß wird.
Kurzum, Ihr sucht eine absolute High End SSD und seid dafür auch bereit einen Premiumpreis zu zahlen? Dann ist die Seagate FireCuda 510 genau die richtige SSD für Euch. Ich würde diese etwas unterhalb der Samsung 970 Pro, aber etwas oberhalb der WD Black SN750 einstufen. Lediglich aus Preis/Leistungssicht gibt es bessere SSDs.
Immer mehr moderne Notebooks lassen sich via USB C aufladen. Die Apple MacBooks waren hier klar die Vorreiter, aber mittlerweile unterstützen auch viele Modelle von Dell, ASUS, HP, Lenovo und Co. das praktische Laden via USB C.
Aber hier gibt es einige Dinge zu beachten! Viele Notebooks sind recht zickig beim Aufladen via USB C und akzeptieren beispielsweise nicht jede Powerbank oder Ladegerät.
In diesem Artikel möchte ich Euch helfen die passende Powerbank für Euer Notebook zu finden und erklären worauf Ihr beim Aufladen eures Notebooks via USB C zu achten habt und welche Tücken es hier gibt.
Nicht jedes Notebook das über einen USB C Port verfügt, kann auch über diesen geladen werden! Leider können nur recht wenige Notebooks wirklich über USB C geladen werden und bei diesen wird dies oftmals nur schlecht vom Hersteller zu erkennen gegeben.
Meist handelt es sich bei Notebooks die via USB C ladbar sind um so genannte Ultrabooks, also besonders leichte und kleine Geräte.
Allerdings gibt es auch etwas größere Modelle die dies unterstützen, wie die 15 Zoll MacBook Pros oder das Dell XPS 15.
Sofern Ihr keine Information beim Hersteller findet, gilt folgende Daumenregel, ist Euer Notebook jünger als 4 Jahre, ein Ultrabook und hat Thunderbolt 3, dann stehen die Chancen ganz gut.
Ansonsten findet Ihr beim Preisvergleich Geizhals eine Liste mit Notebooks die via USB C ladbar ist.
Diese Liste ist zwar sicherlich nicht vollständig, aber Ihr könnt hier schauen ob Euer Notebook zu einem der über 900 Modelle gehört, die hier gelistet sind.
Ein Notebook via USB C Laden, welcher Ladestandard?
Alle via USB C ladbaren Notebooks setzen in der Regel auf den gleichen Ladestandard, USB Power Delivery. Dies erlaubt es beispielsweise ein Dell XPS an einem Apple MacBook Pro Ladegerät zu laden und umgekehrt.
Ganz am Anfang, als das Laden via USB bei Notebooks losging, gab es einige Modelle wo Hersteller versucht haben ihren eigenen Standard durchzudrücken. Lenovo hat dies bei einigen gemacht, genau wie HP. Diese Geräte sind aber die Ausnahme!
Allerdings nur weil Ihr eine Powerbank mit USB Power Delivery gekauft habt, heißt das noch lange nicht, das daran Euer Notebook lädt, auch wenn dieses USB Power Delivery unterstützt.
USB Power Delivery arbeitet mit verschiedenen Spannungen und verschiedener Leistungen.
Ein USB Power Delivery Ladegerät kann zwischen 18W und 100W Leistung besitzen, wie auch verschiedene Spannungsstufen (5V, 9V, 12V, 15V oder 20V).
Es gibt hier Notebooks die absolut unproblematisch sind. Ein gutes Beispiel sind die Apple MacBook Pros. Meiner Erfahrung nach laden diese an allen USB Power Delivery Ladegeräten/Powerbanks, egal ob diese nur 18W oder 100W haben.
Bei Windows Notebooks sieht die Welt völlig anders aus! Hier kocht jeder Hersteller seine eigene Suppe.Für das LG Gram reicht ein Ladegerät mit einer 9V Spannungsstufe und mindestens 18W Leistung.
Das Xiaomi Mi Book Pro benötigte die 20V Spannungsstufe und mindestens 27W Leistung, das Dell XPS 15 20V und mindestens 20W und das XPS 15 20V und mindestens 45W.
Und nein in der Regel findet man hier beim Hersteller keine Informationen dazu was unterstützt wird und was nicht.
Wählt also wenn möglich eine Powerbank oder ein Ladegerät was auf dem USB C Port 20V und 2,25A unterstützt und Ihr solltet auf der sicheren Seite sein.
Wie viel Leistung sollte die Powerbank haben?
Theoretisch kann ein USB C Power Delivery Ladegerät zwischen 18W und 100W haben. Allerdings sind Powerbanks mit mehr als 45W sehr selten und mit mehr als 60W fast nicht existent.
„Wie viel Watt braucht nun mein Notebook?“
Auf Eurem beiliegenden Ladegerät steht eine Leistungsangabe und im besten Fall solltet Ihr versuchen diese auch via USB C zu erreichen. Spannung(V) * Strom(A) = Leistung (W).
Bei Ultrabooks wie dem Dell XPS 13 9380 ist dies kein Problem! Dieses besitzt ein 45W Netzteil, also wird eine 45W Powerbank hier das original Ladegerät zu 100% ersetzen können.
Oftmals müssen wir uns aber mit weniger Leistung begnügen. Das XPS 15 hat beispielsweise ein 130W Ladegerät, kann aber mit einer 45W Powerbank laden.
Das Laden dauert hier dann länger bzw. setzt Ihr das Notebook parallel unter Volllast, dann kann es passieren, dass sich dieses trotz angeschlossener Powerbank entlädt.
Selbiges gilt auch für das Apple MacBook Pro 13. Dieses hat ein 60W Ladegerät, könnte aber an einer 18W Powerbank laden. Belastet Ihr das Notebook voll, dann werden mehr als 18W benötigt. Die zusätzliche Energie wird dann dem integrierten Akku entnommen.
Meist ist dies aber nicht schlimm. Selbst ein großes 15 Zoll Notebook benötigt beim Web surfen, Office Anwendungen, Video wiedergaben selten mehr als 20W.
Sofern Ihr also nicht parallel ein Video schneidet oder versucht ein Spiel zu spielen, reicht meist eine 30W+ Powerbank aus, um die Ladung zu halten bzw. das Notebook langsam zu laden.
Bedenkt aber erneut das einige Notebooks eine Mindestleistung haben! Daher empfehle ich für Notebooks immer Powerbanks mit 45W oder mehr! Damit seid Ihr einfach auf der sicheren Seite.
Es gibt hier nicht „zu viel Leistung“. Hat bzw. raucht Euer Notebook nur 45W und Ihr verbindet eine 60W Powerbank, dann lädt das Notebook einfach nur mit 45W an der 60W Powerbank. Hier wird nichts überladen oder Ähnliches.
Welche ist die beste USB C Powerbank für ein Notebook
Kommen wir damit zu den Powerbanks die ich aktuell empfehlen würde.
Die Xtorm XB203 Power Bank Infinity 27.000 ist eine sehr schicke und qualitativ hochwertige Powerbank, welche zudem mit 45W Leistung auf dem USB C Port überzeugen kann. Damit ist dieses für so gut wie alle Notebooks geeignet.
Ja diese ist eine Premium Powerbank, eines niederländischen Herstellers. Dies spiegelt sich aber auch im Preis wieder. Für die Xtorm XB203 müsst Ihr rund 100€ auf den Tisch legen, dafür erhaltet Ihr aber auch einen zuverlässigen Begleiter, nicht nur für Euer Notebook, sondern auch für Smartphone und Co.
Die Xtorm XB203 ist meine erste Wahl, wenn es um eine Notebook Powerbank geht.
+ Hohe Kapazität
+ Hohe Leistung (45W)
+ Wertiges Gehäuse
+ Schicke Optik
+ Hohes Wiederaufladetempo
0 Recht groß
– Recht teuer
Link zum Hersteller /// Link zum Einzeltest /// [amazon_link asins=’B0794LJL6M‘ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’24a71514-5c36-4726-9605-ea8897968b62′]
Meine zweite Wahl, was hier positiver gemeint ist als es klingt, ist die POWERADD P2. Die POWERADD P2 ist so etwas wie die Xtorm XB203 „Lite“.
Nein das Gehäuse der POWERADD ist nicht so wertig, aber technisch ist diese voll auf der Höhe. Auch hier haben wir einen 45W USB C Port, also genug Leistung für die Mehrheit aller Notebooks. Die Kapazität ist mit 25521mAh (94,4Wh) sogar etwas höher als bei der Xtorm.
Das Wichtigste ist aber der Preis. Die POWERADD P2 ist für gerade einmal 46€ erhältlich, was ein fantastischer Preis für solch eine Powerbank ist!
Lediglich könnt Ihr nicht gleichzeitig Euer Smartphone und ein Notebook laden, aber das ist sicherlich nur ein kleiner Minuspunkt.
+ Sehr hohe Kapazität
+ Hohe Leistung (45W)
+ Sehr günstiger Preis
0 Kein gleichzeitiges Laden von Smartphone und Notebook
0 Gehäuse mittelmäßig wertig
Link zum Hersteller /// Link zum Einzeltest /// [amazon_link asins=’B07FFS12CY‘ template=’AmazonPreisLinkStandard‘ store=’techtestorg-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’66d89190-a9c8-4506-9e2d-b7663278f3e6′]
Kandidat Nummer 3 ist etwas spezieller. Ja Ihr könnt die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC für alle Notebooks einsetzen, nicht nur für Dell Modelle.
Der größte Pluspunkt der PW7018LC ist die Leistung von 60W über dem USB C Port, genau wie die sehr wertige Bauweise! Allerdings gibt es hier leider drei kleine Minuspunkte. Zum einen müsst Ihr die Dell Notebook Power Bank Plus PW7018LC zwingend an einem USB Power Delivery Ladegerät laden (die anderen Modelle könnt Ihr auch an einem normalen Ladegerät laden), die Kapazität ist mit 17567mAh (65Wh) vergleichsweise klein und der Preis ist mit 100€ recht hoch.
Technisch ist die Powerbank aber über jeden Zweifel erhaben, zudem erlaubt diese ein durchladen. Ihr könnt also gleichzeitig die Powerbank und Euer Notebook laden.
+ Sehr Hohe Leistung (60W)
+ Sehr wertig
+ Gleichzeitiges Laden/Entladen
0 Mittlere Kapazität
– Hoher Preis
– Erfordert zwingend ein USB Power Delivery Ladegerät
Selbstverständlich sind die anderen Powerbanks auch noch gut und größtenteils empfehlenswert, gerade die Zendure X6 oder die Xlayer Powerbank Plus MacBook, aber dennoch würde ich zuerst meinen Blick auf die drei oben genannten Powerbanks werden.
Auch für mein Smartphone?
Ja Ihr könnt am USB C Port einer Notebook Powerbank auch Euer Smartphone laden. Es wird hier automatisch eine niedrigere Spannung genutzt, Ihr müsst hier also nichts einstellen und es kann auch nichts schief gehen.
Diese Powerbanks taugen im Übrigen auch sehr gut für die Nintendo Switch und beispielsweise das Apple iPad Pro 11.
Ein guter Beamer ist aus vielen Geschäftsbereichen kaum wegzudenken. Dementsprechend gibt es auch gefühlt hunderte Modelle im Handel, welche sich auf diese Zielgruppe konzentrieren.
Der BenQ MH550 ist hier eins der durchaus interessantesten Modelle. Nicht mal unbedingt weil dieser technisch groß aus der Masse hervorsticht, der MH550 ist ein klassischer Full HD Beamer, aber weil dieser eine Grund solide Leistung zu einem fairen Preis verspricht.
Der MH550 ist aktuell für knapp über 500€ erhältlich, was für einen Full HD Beamer mit einer hohen Helligkeit von einem großen Hersteller nicht zu viel ist.
Wie sieht es aber in der Praxis aus? Kann hier der BenQ MH550 hier überzeugen, vielleicht auch in anderen Bereichen als nur Präsentationen? Finden wir dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an BenQ für das Zurverfügungstellen des MH550 für diesen Test.
Der BenQ MH550 ist ein klassischer Beamer, auch was den Formfaktor angeht. Dieser besitzt das typische kastenartige Gehäuse mit der Linse auf der Front.
Das einzige was hier auf dem ersten Blick etwas ins Auge springt sind die vielleicht leicht unterdurchschnittlichen Abmessungen. Der MH550 ist mit 296x120x221mm kein Riese, aber natürlich auch nicht als portabel zu bezeichnen. Dieser ist ein klassischer semi-stationärer Beamer.
Auch das Design hebt den MH550 nur bedingt von der Masse ab. Dieser ist nicht hässlich, aber auch nicht in irgendeiner Art „auffällig“. BenQ nutzt ein schlichtes weißes Gehäuse, welches teilweise einen Hochglanz-Lack besitzt.
Dies ist natürlich Ideal für die Nutzung in einem Unternehmen, wo man in der Regel den Fokus nicht zu sehr auf den Beamer legen will und mehr auf die Präsentation.
Wie steht es um die technische Ausstattung, Anschlüsse und Tasten?
Auf der rechten Front finden wir die Linse des Beamers, über welcher zwei Drehräder angebracht sind, für Fokus und Zoom. Der MH550 besitzt einen 1,1x Zoom, welcher es erlaubt in einem gewissen Rahmen das Bild noch etwas besser an die Leinwand anzupassen, ohne den Beamer anders zu positionieren.
Die weiteren Tasten zur Steuerung sind ebenfalls auf der Oberseite, aber etwas weiter im hinteren Bereich angebracht. Über diese Tasten könnt Ihr den Beamer vollständig steuern. Alternativ legt BenQ natürlich auch eine Fernbedienung bei.
Die Anschlüsse sind komplett auf der Rückseite angebracht, wie es üblich ist. Hier merkt man etwas, dass der BenQ MH550 primär als Beamer für Unternehmen und weniger fürs Heim-Kino gedacht ist.
So verfügt der MH550 beispielsweise noch über einen bzw. zwei VGA Anschlüsse, wie auch einen SVideo und einen Composite Video Eingang.
Einer der VGA Anschlüsse ist ein Eingang, der andere ein Ausgang für einen Monitor oder Ähnliches.
Neben diesen etwas „antiken“ Anschlüssen ist aber natürlich auch zwei mal HDMI vorhanden. Andernfalls würde natürlich auch die Full HD Auflösung keinen Sinn machen.
Für den Ton sind zwei einfache Lautsprecher integriert, alternativ steht auch ein 3,5mm Ausgang für große Lautsprecher zur Verfügung.
Bildqualität
Das erste was mich beim BenQ MH550 ins Auge sticht ist die Helligkeit des Beamers. BenQ gibt diese mit 3500 ANSI Lumen an, was durchaus schon ordentlich ist!
Diesen Wert zu überprüfen ist nicht ganz einfach, aber auf einer ca. 60 Zoll Bildgröße konnte ich eine Helligkeit von 387cd/m² messen. Dies ist deutlich mehr als ein normaler Monitor erreichen würde!
Also ja der BenQ MH550 ist hell. Selbst wenn der Raum nicht gut abgedunkelt ist, wird noch ein erkennbares Bild geliefert.
Wie üblich gilt aber für ein wirklich gutes Bild solltet Ihr Euch wenn möglich in einem komplett dunklen Raum befinden. Ein Beamer kann im besten Fall nur ein so dunkles Schwarz liefern wie die Leinwand ohne Beleuchtung aussieht.
Allgemein scheint der Kontrast des BenQ MH550 auch nicht absolut überragend zu sein. Dieser ist subjektiv okay, aber hier habe ich von „Heimkino“ Beamern auch schon etwas besseres gesehen, zugeben diese spielten meist auch eine Preisklasse über diesem Modell.
Wo der MH550 wieder richtig Punkten kann ist bei der Bildschärfe. Wir haben hier ein glas klares Full HD Bild. Texte usw. sind selbst bei großen Bildgrößen hervorragend zu lesen!
Die Bildschärfe würde ich selbst verglichen mit teureren Modellen als überdurchschnittlich einstufen.
Dies macht auch Sinn, bei einem Beamer der primär für Präsentationen gedacht ist. Und ja aufgrund der guten Helligkeit und Schärfe taugt der MH550 hier auch.
Allerdings auch in Multimedia Anwendungen kann ich mich über diesen nicht beklagen. Ja beim Kontrast gibt es etwas Luft nach oben, aber Farben, Schärfe und Helligkeit passen auch bei Video Wiedergaben.
Der BenQ MH550 erreicht eine 84%ige Abdeckung des sRGB Farbraums und 62% von Adobe RGB. Dies sind völlig brauchbare Werte!
Einschaltzeit
Ein nicht ganz unwichtiger Faktor im Alltag kann die Einschaltzeit sein, gerade wenn man den Beamer des Öfteren Ein- und Ausschalten muss.
Nach dem Betätigen des Einschalters dauert es beim BenQ MH550 ca. 23 Sekunden bis ein erstes Bild gezeigt wird und weitere 7 Sekunden bis der Beamer voll eingeschaltet ist.
30 Sekunden Start Zeit ist völlig in Ordnung!
Das Abschalten dauert hingegen etwas länger. Nach ca. 15 Sekunden ist das Bild verschwunden, aber es dauert insgesamt 97 Sekunden bis der BenQ MH550 vollständig abgeschaltet ist.
Lautstärke und Leistungsaufnahme
Wie jeder Beamer besitzt auch der BenQ MH550 einen Lüfter. Dieser ist aber ziemlich leise, selbst im Standard Modus! In einem komplett leisen Raum hört man diesen leise Suren, mit +- der Lautstärke eines normalen Computers.
Damit ist der BenQ MH550 in keiner weise störend oder lenkt Blicke auf sich. Klasse!
Im normal Betrieb im normalen Modus benötigt der MH550 rund 242W. Im Energie spar Modus sinkt der Verbrauch leicht auf 204W.
Fazit
Der BenQ MH550 ist ein sehr guter „klassischer“ Beamer. Dieser eignet sich für alle Lebenslagen, egal ob Ihr diesen in einem Büro für Präsentationen oder im Wohnzimmer fürs Heimkino nutzen wollt.
Der MH550 ist aber natürlich etwas auf die Büro Nutzung zugeschnitten, was man an den Anschlüssen, wie auch der hohen Helligkeit und Schärfe erkennen kann.
Dies sind auch die beiden größten Stärken des MH550. Die Bildqualität würde ich als überdurchschnittlich einstufen, gerade aufgrund der Schärfe und der hohen Helligkeit. Aber auch Farben sind völlig okay!
Kein schlechtes Abschneiden für einen Beamer der gerade einmal 550€ kostet.
Hinzu kommt ein fairer Stromverbrauch und ein recht leiser Betrieb und wir haben einen voll empfehlenswerten Allround-Beamer ohne wirkliche Schwächen!
Wenn Ihr nach einem kompakten, aber Leistungsstarkem Notebook sucht, dann werdet Ihr früher oder später über das Dell XPS 15 stolpern. Das Dell XPS 15 gilt seit Jahren als das Vorzeige- Windows- Notebook.
Dementsprechend wird die XPS 15 Modell-Serie auch fleißig von Dell geupdatet und verbessert.
Mitte 2019 ist nun endlich das neue Dell XPS 15 7590 erschienen. Auf dem Papier bringt dieses auch durchaus die ein oder andere Neuerung mit. So gibt es neue CPUs mit bis zu 8 Kernen und bis zu 5GHz, eine neue stärkere GPU, eine verbesserte Webcam und diverse neue Displayoptionen.
Geblieben ist der kompakte Formfaktor, die gute Portauswahl und der starke Akku.
Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist das Dell XPS 15 7590 auch im Jahr 2019 noch eine gute Wahl? Finden wir dies im Test heraus!
Intel Core i9-9980HK (16 MB Cache, bis zu 5,0 GHz, 8 Cores)
16GB DDR4 RAM 2666Mhz
512GB NVME SSD
97Wh Akku
Windows 10
Das neue Dell XPS 15 7590 im Test
„if it’s not broke don’t fix it“ scheint Dells Motto beim neuen XPS 15 7590 zu sein. Dell nutzt bei diesem augenscheinlich das gleiche Gehäuse wie schon die letzten Jahre beim XPS 15.
Einerseits ist dies natürlich ein wenig langweilig, aber auf der anderen Seite ist das Gehäuse des XPS 15 auch weiterhin angenehm modern und schick!
Das Wichtigste ist dabei klar das Display. Dell war einer der ersten Hersteller der auf ein nahezu randloses Display bei Notebooks gesetzt hat, dies ist natürlich auch weiterhin der Fall.
Die Rahmen um das 15,6 Zoll Panel sind auch beim XPS 15 7590 mit wenigen mm als super schmal zu bezeichnen. Hierdurch wirkt dieses bereits sehr schön modern.
Ein großer Nachteil dieses Designs war die Webcam, welche nicht mehr am oberen Rand positioniert werden konnte. Dies ist aber einer der Punkte den Dell nun beim XPS 15 7590 verglichen mit den Vorgängern geändert hat. Die Webcam sitzt an ihrem optimalen Platz mittig über dem Display.
Aufgrund dieser sehr schmalen Displayrahmen fällt das XPS 15 allgemein sehr schön kompakt aus.
Dieses ist mit gerade einmal 357mm in der Breite und 235mm in der Tiefe eins der kompaktesten 15 Zoll Notebooks aktuell auf dem Markt. Auch die Dicke, welche zwischen 11mm und 17mm schwankt, ist sehr gering!
Die 2KG Gewicht sind sicherlich auch als recht leicht für einen 15 Zöller zu beurteilen, aber auch nicht ganz Spitzenklasse. Hier gibt es Notebooks welche noch mal ein Stück leichter gebaut sind.
Allerdings ist das XPS 15 7590 im Gegenzug sehr massiv gearbeitet! Dell setzt wie üblich auf eine Mischung aus Aluminium für die Unterseite und Oberseite (Display) und Karbonfaser verstärkten Kunststoff für das Innere.
Sowohl der Kunststoff im Inneren, wie auch das äußere Aluminium wirken recht dick und massiv. Das XPS 15 7590 lässt sich nicht verbiegen oder eindrücken! Viel stabiler kann man solch ein Notebook nicht bauen.
Sicherlich kann man darüber streiten ob nicht eine komplette Konstruktion aus Aluminium noch besser wäre, aber der Kunststoff für die Handballenauflage hat einen großen praktischen Vorteil.
Zum einen erwärmt sich die Handballenauflage deutlich weniger, zum anderen fühlt diese sich beim längeren Tippen sehr schön weich und angenehm an. Auch werdet Ihr beim Auflegen der Handgelenke keine Streifen bekommen, wie dies bei harten Aluminiumkanten oft der Fall ist.
Lediglich bei der Haltbarkeit bin ich etwas hin und her gerissen. Nein, der Karbonfaser verstärkte Kunststoff wird nicht brechen, aber Dell setzt hier auf eine Art Softtouch Oberfläche. Diese neigt dazu recht schnell schmutzig auszusehen.
Wie steht es um die Anschlüsse?
Auf der linkten Seite finden wir den Anschluss für das Netzteil, einen USB A 3.0 Port, einen HDMI 2.0 Ausgang, einen Thunderbolt 3 Port und den 3,5mm Headset Anschluss.
Ein weiterer USB A 3.0 Port befindet sich auf der rechten Seite, gemeinsam mit einem großen SD Kartenleser.
2x USB A 3.0 (5Gbit)
1x USB C Thunderbolt 3
1x HDMI 2.0
1x SD Kartenleser
1x 3,5 Kopfhöreranschluss
Damit hat das Dell XPS 15 7590 wie ich finde eine ziemlich perfekte Portausstattung für ein kompaktes Modell!
Das Display des Dell XPS 15 7590
Das XPS 15 7590 ist mit drei Displayoptionen verfügbar, Full HD IPS, 4K IPS und OLED. Ich habe mich für die normale Full HD Version entschieden.
Spannenderweise nutzt Dell hier nicht das gleiche Full HD Panel wie bei den älteren XPS 15 Modellen. So bewirbt Dell das Display als „IPS, HS LED, Infinity HD, reflexionsarm“. HS LED scheint hier so viel zu heißen wie besonders hell, denn das neue Panel soll 500 cd/m² schaffen (früher 400 cd/m²).
Rein subjektiv sieht das Display des XPS 15 7590 gut aus! Dies überrascht auch nicht, schließlich ist selbst die Full HD Version ein premium Notebook.
Die Bildschärfe passt völlig, auch wenn 4K bei 15 Zoll schon noch ein Stück schärfer erscheint, Farben wirken sauber, wenn auch nicht „leuchtend“, und der Kontrast ist gut!
Dass die Farben nicht so knallen, liegt sicherlich auch ein Teil am matten Panel, welches wirklich sehr gut Spiegelungen vermeidet. Ich würde sogar sagen dies ist eins der besten matten Panels die ich bisher gesehen habe, was Spiegelungen angeht.
Sehr positiv fällt die Helligkeit und der Kontrast auf! Beides wird auch von den Messwerten bestätigt.
Das Dell XPS 15 7590 erreicht einen hervorragenden Kontrast von bis zu 1020:1 und eine maximale Helligkeit von 497 cd/m², womit ich die Herstellerangabe als erfüllt ansehe.
Mit einer 94% Abdeckung des sRGB Farbraums und 71% von Adobe RGB gibt sich das Full HD Panel auch hier auch keine Blöße. Ja hier ist noch Luft nach oben, aber für einfache Foto/Videobearbeitung on the Go passen diese Werte völlig.
Zumal das Panel von Haus aus perfekt kalibriert ist! Ich konnte hier einen Delta E von unter 1 messen!
Hier hat Dell einen perfekten Job gemacht. Also selbst das normale Full HD Panel eignet sich für Foto und Video Bearbeitung.
Lautsprecher
Das Dell XPS 15 besitzt zwei Lautsprecher, welche auf der Front angebracht sind. Qualitativ bin ich etwas von diesen Hin und Her gerissen.
Einerseits sind die Lautsprecher super klar und sauber, auf der anderen Seite ist fast 0 Bass vorhanden. Die Lautsprecher des XPS 15 können hier nicht mit einem Apple MacBook Pro oder ähnlichen Modellen mithalten.
Das XPS 15 hat eher gute Smartphone Lautsprecher. Im Alltag völlig ausreichend, aber mit noch sehr viel Luft nach oben!
Eingabegeräte
Eine der großen Stärke der Dell XPS Serie sind die Eingabegeräte. Gerade die Tastatur des Dell XPS 15 7590 ist Weltklasse!
Dell setzt beim XPS 15 auf eine „normale“ Chiclet Tastatur mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Das XPS 15 besitzt kein Nummernpad, auch wenn dafür eventuell Platz gewesen wäre! Stattdessen hat Dell die Tastatur zentriert.
Die Tastatur selbst ist aber qualitativ top! Die Tasten besitzen einen sehr schönen festen und präzisen Druckpunkt. Auch der Anschlag ist klasse. So lässt sich auch nicht das Tastaturdeck durchdrücken oder überhaupt eindrücken. Das Layout ist absoluter Standard für eine QWERTZ Tastatur.
Schreibt Ihr also viel auf Eurem Notebook, dann ist das XPS 15 hervorragend für Euch geeignet.
Das Trackpad ist ebenfalls gut. Die Größe ist angenehm und das Tracking präzise. Nein dieses ist nicht auf Apple MacBook Level, aber mit das beste was man in einem Windows Notebook finden kann.
Die Leistung des Dell XPS 15 7590
Mein Testgerät des XPS 15 7590 besitzt die Top Ausstattung. Das Herzstück bildet der Intel Core i9-9980HK. Bei diesem handelt es sich um die aktuell stärke mobile CPU aus dem Hause Intel, welche 8 Kerne und bis zu 5Ghz bietet. Wie üblich liegt der Basis Takt allerdings mit 2,4Ghz deutlich niedriger.
Neben dem Intel Core i9-9980HK ist das XPS 15 auch mit dem i7-9750H (6 Kerne) oder dem i5-9300H (4 Kerne) verfügbar. Ganz klar gesagt, der i7-9750H ist die in der Regel sinnvollste Wahl für das XPS 15 7590 unter anderem auch aufgrund von Temperaturproblemen.
Der i7 und i9 ist jeweils mit einer Nvidia GTX 1650 kombiniert. Die GTX 1650 ist eine aktuelle Mittelklasse Nvidia GPU, welche auf der Turing Architektur basiert, welche auch bei High End Karten zum Einsatz kommt.
Die Nvidia GTX 1650 ist nicht direkt als Gaming Grafikkarte gedacht, diese findet sich eher am unteren Ende des aktuellen Leistungsspektrum. Stellt aber dennoch verglichen mit einer Onboard Grafikkarte einen massiven Leistungssprung dar!
Schauen wir uns hier doch zunächst einmal ein paar Benchmarks an.
Die Benchmarks sehen vernünftig aus! Allerdings sehen wir auch erste Anzeichen möglicher Temperatur-Probleme. So platziert sich das XPS 15 7590 hinter dem ASUS ROG Strix Scar III in meinem Video Encoding Test, obwohl der i9-9880H auf dem Papier langsamer ist als der i9-9980HK des XPS. Allerdings ist der Intel Core i9-9980HK in diesem durchaus praxisnahen Test weiterhin schneller selbst ein gut gekühlter i7-8750H bzw. i7-9750H.
In kürzeren Testsequenzen, wo traditionell die Temperatur nicht ganz so relevant ist, zeigt der Intel Core i9-9980HK aber so richtig seine Muskeln!
In Cinebench R15 deklassiert das XPS 15 7590 regelrecht die Konkurrenz! Im Neueren Cinebench R20 ist dies nicht mehr ganz so ausgeprägt, aber auch hier sieht man dass das XPS 15 Power hat.
Bei der SSD im XPS 15 7590 sehen wir einen alten Bekannten. Dell nutzt hier mal wieder die Toshiba XG6 M.2 NVMe SSD „kxg60znv512g“. Zumindest beim Modell mit der 512GB Version.
Bei den Modellen mit 1TB oder 2TB SSDs wirbt Dell mit „Performance-SSD“. Hier ist also vermutlich ein anderes Modell verbaut.
Aber ist denn die Toshiba XG6 keine Performance-SSD?
Mit 3000MB/s lesend und 2700MB/s ist auch die 512GB Toshiba XG6 eine Performance-SSD! Eine viel schnellere SSD kann man hier nicht verbauen.
Ähnliches gilt auch für die WLAN Karte. Im XPS 15 7590 kommt eine „Killer Wireless 1650“ WLAN Karte zum Einsatz. Normalerweise bin ich bei Killer Wireless Karten immer sehr vorsichtig, hier gab es einige schlechte Modelle!
Aber die Killer Wireless 1650 ist klasse! Diese basiert auf der sehr guten Intel Wi-Fi 6 AX200 und bietet bis zu 2404Mbit im neuen WLAN 6 „ax“ Standard.
Gepaart mit einem guten WLAN Router können wir hier dreistellige Übertragungsraten (100MB/s+) sehen. Lediglich die Treiber scheinen aktuell noch etwas zickig sein.
Das XPS 15 7590 und Gaming
Das Dell XPS 15 7590 ist sicherlich kein Gaming Notebook, aber die GTX 1650 sollte es uns doch erlauben einige Spiele zu spielen, oder?
Grundsätzlich ja!
Das XPS 15 7590 erreicht in allen von mir getesteten Titeln 30 FPS im Schnitt, bei maximalen Details und Full HD Auflösung.
Verglichen mit anderen Notebooks ordnet sich die GTX 1650 +- auf dem Level der GTX 1060 ein.
Info! Out of the Box hatte mein XPS 15 mit massiven Throtteling der GPU bis auf 300Mhz zu kämpfen. Hierdurch waren Spiele unmöglich auf dem XPS 15 zu spielen. Dieses Problem hat Dell nun aber via BIOS Update (vom 31.07) behoben! Solltet Ihr ähnliche Probleme haben schaut welche BIOS Version Ihr habt.
[spoiler title=’Der originale Text‘ style=’default‘ collapse_link=’true‘]Leider hatte ich aber mit meinem XPS 15 ein massives Problem!
Starte ich ein Spiel auf dem XPS 15 läuft dieses für 5-10 Sekunden gut bis sehr gut. Beispielsweise Far Cry New Dawn erreicht 40-50 FPS. Dann stürzt die Bildrate aber ins Bodenlose!
Grund? Die GPU taktet sich auf 300Mhz herunter, während die CPU bei 3,2-3,8GHz bleibt. Dies ist kein direktes Temperatur Problem.
Nach einer Rücksprache mit Dell wurde mir bestätigt das dieses Problem bekannt ist und daran gearbeitet wird. Dieses Problem betrifft aber nur wenige XPS 15 Modelle (laut Dell), hier war es einfach Pech für Dell (und mich) das ich genau solch eins erwischt habe. Hier ein paar Berichte von weiteren betroffenen (1), (2), (3), (4), (5), (6Youtube).
Rechnet also nicht damit das solche Probleme bei Eurem XPS 15 auftreten! Falls doch, Dell arbeitet an einer Lösung. Ich halte Euch hier auf dem laufenden.
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Lautstärke und Temperatur
Die Kühlung war schon immer ein gewisses Problem beim XPS 15, so ist diese auch beim XPS 15 7590 weiterhin ein Problem. Setzen wir den Intel Core i9-9980HK unter Volllast erreicht dieser in weniger als einer Sekunde 100 Grad.
Um nicht zu überhitzen beginnt dieser seinen Takt zu reduzieren. Der Takt fällt meist sofort auf 3,2-3,4Ghz und pendelt sich bei konstanter Volllast auf 2,4 bis 3Ghz ein, bei einer Temperatur von 8x Grad.
Nach 30 Minuten Volllast
Dies ist natürlich ein Stück weit von den maximal möglichen 5Ghz entfernt, aber der Takt hält sich konstant auf oder über dem Basis-Takt des i9-9980HK, welcher bei 2,4Ghz liegt.
Theoretisch gesehen überhitzt das XPS 15 7590 also nicht, praktisch erreicht es aber auch nicht das volle Potenzial des i9-9980HK.
In Spielen, wo auch die Grafikkarte belastet wird, sehen wir sehr unterschiedliche Temperaturen und Taktraten.
Die Nvidia GTX 1650 hält sich bei 68-75 Grad und einem Takt von +- 1550Mhz (1590Mhz maximal).
Die CPU schwankt auch etwas (von 2,4 bis 4,2GHz habe ich alles gesehen), je nachdem wie fordernd das Spiel ist, fällt aber nicht unter den Basistakt, außer das Spiel belastet die CPU zu wenig.
Sicherlich ein Grund für die hohen Temperaturen sind die Lüfter. Das XPS 15 ist im Leerlauf komplett leise! Aber selbst unter Volllast ist das Notebook nur leise am Surren. Vergleichen wir das mit einem Razer Blade ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Die Lüfter des XPS 15 scheinen einfach auf einen leisen Betrieb optimiert zu sein, selbst wenn diese voll hochdrehen.
Akkufresser OLED oder warum ich mir das Dell XPS 15 nicht mit OLED Display gekauft habe
Eine der großen Neuheiten beim Dell XPS 15 7590 ist klar das optionale OLED Display. OLED Displays sind in Notebooks noch eine absolute Besonderheit und Neuheit. Wie kommt es dann das plötzlich das XPS 15, Razer Blade usw. mit OLED Panels verfügbar sind?
Ganz einfach, Samsung hat ein passendes 15 Zoll OLED Panel für Notebooks auf den Weltmarkt gebracht, welches nun diverse Hersteller nutzen. Ihr könnt Euch also recht sicher sein, dass aktuell alle 15 Zöller mit OLED Display das gleiche Panel aus dem Hause Samsung nutzen.
Dementsprechend ist hier auch bei allen Modellen die Bildqualität auf einem sehr ähnlichen Level. Ja das OLED Panel im XPS 15 7590 sieht herausragend aus und wird eins der besten OLED Panels der Welt sein!
Auch mit größeren Problemen wie Einbrennen ist nicht zu rechnen. Samsung verspricht, dass dies hier kein Problem ist und ich denke Samsung ist hier zu vertrauen.
Warum habe ich mich dennoch gegen das OLED Panel entschieden?
Dieses ist hat einen massiven Nachteil und das ist die Akkulaufzeit! Es gibt hier leider noch keine Tests, aber Dell selbst gibt einige Zahlen an.
Produktivität
Netflix
Full HD
20,5
14,5
4K IPS
13,22
9,22
4K OLED
7,23
9,23
Wählt Ihr das Full HD Panel soll das XPS 15 7590 laut Dell satte 20,5 Stunden bei Word, Excel usw. durchhalten. Wählt Ihr das 4K IPS Panel dann sinkt die Laufzeit auf 13,22 Stunden und beim OLED Panel auf 7,23 Stunden.
Das XPS 15 mit Full HD Display hat also laut Dell eine 2,8x bessere Akkulaufzeit als die OLED Version. Wenn man nun bedenkt, dass Dell sicherlich „optimal“ getestet hat (kein Hintergrund Programme, minimale Displayhelligkeit usw.) könnte es sein, dass die OLED Version im normalen Alltag eher 5-6 Stunden durchhält, was okay ist, aber auch nicht gut.
Wie kann das sein? OLED Displays benötigen sehr viel Energie wenn diese helle Farben (oder weiß) darstellen müssen. Bei einem regulären IPS Panel spielt es keine Rolle was auf dem Bild zu sehen ist.
Allerdings haben die meisten Webseiten und auch Dokumente (Word/Excel) einen weißen Hintergrund. Hierdurch benötigt das OLED Panel deutlich mehr Energie als die Full HD oder reguläre 4K Version.
Bei Dells Netflix Test hingegen ist die OLED Version und die 4K IPS Version gleich auf, was Sinn macht. Filme haben meist recht viel schwarz und Dunkelheit, bei welcher ein OLED Panel deutlich weniger Energie benötigt.
Kurzum legt Ihr Wert auf die Akkulaufzeit, dann wählt das Full HD XPS 15! Wollt Ihr dennoch die OLED Version, was ich durchaus verstehen kann, schaltet alles in den „Dargmode“ was möglich ist. Dies spart Energie.
Akkulaufzeit
Kommen wir damit auch zur Akkulaufzeit des XPS 15 mit Full HD Panel und dem großen 97Wh Akku.
Mit 97Wh ist der Akku des Notebooks so groß wie dieses möglich ist! Wäre der Akku noch größer dürftet Ihr das XPS 15 nicht mit in ein Flugzeug nehmen (100Wh ist hier die Grenze). Solch ein großer Akku ist immer ein gutes Zeichen was die Laufzeit angeht.
Dell gibt die Laufzeit des XPS 15 mit 20,5 Stunden bei Word Nutzung und 14,5 Stunden bei einer Video Wiedergabe an.
Diese Angabe kann ich leider nicht bestätigen! Vielleicht wenn Ihr das Display auf minimale Helligkeit stellt, WLAN abschaltet, alle Hintergrundprogramme beendet und nur ein statisches Word Fenster bestaunt. Hier wären eventuell Laufzeiten in der Größenangabe von Dell möglich. Dies ist aber nicht praxisnah.
Ich konnte bei einer Office Nutzung rund 11,5 Stunden erreichen und bei einer Video Wiedergabe (Youtube) rund 9,5 Stunden. Mit ein wenig Optimierung lassen sich diese Werte vielleicht noch etwas verbessern, aber dies sind so die Laufzeiten mit denen Ihr rechnen könnt.
Bonuspunkte bekommt das XPS 15 für die Möglichkeit des Aufladens via Powerbank! Habt Ihr eine Powerbank mit 45W oder mehr Leistung auf dem USB C Port könnt Ihr damit das XPS 15 versorgen.
Fazit
Das Dell XPS 15 ist kein perfektes Notebook, aber dennoch die vermutlich beste Option auf dem Markt wenn Ihr die Kombination aus einem zuverlässigen, schnellen, kompakten und Akku starkem Notebook sucht und nicht spielen wollt!
Starten wir mit den Schwächen des Dell XPS 15 7590. Die wichtigste Schwäche ist die Kühlung.
In meinem Fall muss sich der Intel Core i9-9980HK schon ein gutes Stück drosseln um nicht zu überhitzen. Dennoch ist der Intel Core i9-9980HK weiterhin deutlich schneller als ein i9-8950HK, i7-8750H usw., selbst wenn diese gut gekühlt sind. Von daher kann ich dies dem XPS verzeihen. CPU Leistung hat das XPS 15 7590 mehr als genug!
Der zweite etwas kleinere negativ Punkt sind die Lautsprecher. Diese sind ausreichend klar und sauber, aber was den Bass angeht sind diese recht schwach. Kein Weltuntergang, aber hier geht mehr!
Das war es an negativ Punkten. Kommen wir damit zu den Pluspunkten.
Zwar ist der i9-9980HK im XPS 15 nicht optimal gekühlt, aber liefert dennoch eine gute wenn nicht sogar herausragende Leistung! In einem Notebook ist kaum mehr Leistung möglich als hier beim XPS 15, vor allem nicht in solch einem kompakten Gehäuse. Produktiv Anwendungen fliegen regelrecht! Ich habe bisher noch kein Notebook gehabt auf welchem Adobe Lightroom so gut läuft wie auf dem XPS 15.
Arbeiten bzw. produktiv sein könnt Ihr auf dem XPS 15 7590 sehr gut, dank starker Tastatur, sehr hoher Akkulaufzeit und nicht zuletzt gutem Display. Selbst das einfache Full HD Panel sieht bereits gut genug für Foto und Video-Bearbeitung aus und ist zudem sehr gut Kalibriert. Sicherlich wollt Ihr Studio Qualität macht ein großer Monitor sinn, aber on the Go ist das XPS 15 klasse für eine Vorschau bzw. ein erstes Bearbeiten.
Der letzte dicke Pluspunkt ist klar das Gehäuse. Dieses ist sehr schön kompakt für einen 15 Zöller und gleichzeitig unheimlich wertig. Das Dell XPS 15 ist ein sehr massives und stabiles Notebook, ohne dabei zu schwer zu sein. Auch fühlt sich die Handballenauflage beim Tippen sehr angenehm an, deutlich angenehmer als bei den meisten Aluminium Notebooks.
Kurzum, für jemanden der ein leistungsstarkes Arbeitstier sucht, das auch noch portabel ist, erlaubt hier und da mal ein Spiel zu spielen und eine gute Akkulaufzeit bietet, ist das Dell XPS 15 7590 ein klasse Notebook! Es ist immer schwer die Alltagserfahrung mit einem Gerät wiederzugeben. Aber das XPS 15 7590 ist nah am perfekten Notebook! Gerade Fotografen werden viel Freude am XPS haben!
True Wireless oder auch „TWS“ genannte Ohrhörer sind mittlerweile kaum noch vom Markt wegzudenken. Kaum verwunderlich, es ist auch einfach sehr praktisch und angenehm kein Kabel aus den Ohren baumeln zu haben.
Mit den Tune 120TWS hat nun JBL seine neusten true Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu vielen anderen großen Herstellern, welche sich meist auf die obere Preisklasse fokussieren, sind die JBL Tune 120TWS aber keine super teuren „High End“ Ohrhörer, sondern kosten knapp unter 100€.
Damit handelt es sich bei den Tune 120TWS um sehr bezahlbare „Mainstream“ Ohrhörer.
Stellt sich aber natürlich die Frage, sind die JBL Tune 120TWS auch gute Ohrhörer und klingen sie vernünftig? Finden wir genau dies im Test heraus!
An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Ausleihen der Tune 120TWS für diesen Test.
JBL setzt bei den Tune 120TWS auf ein recht klassisches Design für true Wireless Ohrhörer, ohne dabei ein bestehendes Modell auf dem Markt zu kopieren.
Die Ohrhörer besitzen das meist gängige „Stöpsel“ Design. Ihr erhaltet also recht kurze und kleine Ohrhörer, die weitestgehend in Euren Ohren verschwinden. Dabei sind die JBL Tune 120TWS allerdings auch nicht winzig, aber auch keine riesigen TWS Ohrhörer.
Was die Verarbeitungsqualität angeht, zeige ich mich zufrieden, genau wie bei der Haptik.
JBL hat die Tune 120TWS natürlich aus Kunststoff gefertigt. Die Teile die mit Eurem Ohr in Kontakt kommen sind dabei aus einem Softtouch Kunststoff und die Rückseite aus Hochglanz Kunststoff.
Nein die JBL Tune 120TWS sind nicht super edel, wirken aber mehr als vernünftig.
Was die Steuerung angeht setzt JBL nicht auf das meist übliche Touchpad auf der Rückseite der Ohrhörer, sondern auf zwei versteckte Tasten. Je nach Ohrhörer und der Anzahl der Betätigungen werden unterschiedliche Funktionen ausgelöst, wie Play/Pause, Vor- und Zurück usw.
Geladen werden die JBL Tune 120TWS über ihre Ladebox. Mit einer Ladung halten die Ohrhörer 3-4 Stunden durch je nach Lautstärke.
Die Ladebox kann diese unterwegs noch bis zu 3x wiederaufladen. Ihr kommt also im besten Fall auf rund 16 Stunden Laufzeit unabhängig vom Netz.
Wie auch die Ohrhörer ist die Ladebox mittelgroß, was die Abmessungen angeht. Aufgrund der geringen Dicke, passt diese aber schön in Hosentaschen ohne zu stören.
Das Äußere der Ladebox besteht vollständig aus einem solide wirkenden matten Kunststoff. Die Ohrhörer werden bei dieser über eine Klappe auf der Oberseite eingelegt.
Dort werden diese magnetisch in der Ladebox gehalten. Diese Magneten sind sehr schön stark und ziehen die Ohrhörer gut in Position, ohne dass man zu sehr nachhelfen muss.
Auch der Deckel wird über ausreichend starke Magnete geschlossen gehalten, super!
Was weniger super ist, ist das Aufladen. Leider setzt JBL hier noch auf microUSB. Immerhin dieser Port ist mithilfe einer Abdeckung vor Regen und Schmutz geschützt.
Tragekomfort
Die JBL Tune 120TWS sind zwar keine kleinen Ohrhörer, aber diese sind sehr vernünftig geformt. So ist der Ohrkanal angenehm schmal, wodurch diese gut in meinen Ohren sitzen.
Nein diese sind nicht die „festesten“ Ohrhörer, aber dafür relativ bequem. Leichter Sport ist mit den Tune 120TWS kein Problem, genau wie der normale Alltag (Zu Hause, Bus, Bahn usw.).
Ich würde den Tragekomfort mit einer guten 2 Bewerten!
Klang der JBL Tune 120TWS
Kommen wir zum wichtigsten Punkt, dem Klang der JBL Tune 120TWS.
Starten wir hier wie üblich bei den Höhen. Mögt Ihr sehr klare und brillante Höhen? Dann werdet Ihr die JBL Tune 120TWS Lieben!
Die Höhen der Tune 120TWS sind sehr klar und brillant und besitzen zudem eine hohe Schärfe und Präzision. Teils können die Ohrhörer etwas „anstrengend“ sein aufgrund dieser sehr luftigen Höhen, aber im generellen klingen die Ohrhörer wunderbar sauber.
Musik hat eine schöne Leichtigkeit und Luftigkeit. Mir gefällts!
Etwa schwach fallen die Mitten bei den Tune 120TWS aus. Diese klingen etwas dünn und „leer“. JBL hat sich klar bei den Ohrhörern auf die klassische Badewannen Klangsignatur fokussiert.
Heißt vorne (Höhen) und hinten (Tiefen) hoch und die Mitte abfallend.
Dementsprechend ist der Bass der Ohrhörer ordentlich! Nein die JBL Tune 120TWS besitzen keinen donnernden Bass, aber der Bass ist ein Stück weit angehoben.
Dieser klingt schön kompakt und hat einen sehr ordentlichen Punch! Das Volumen ist zwar nur mittelmäßig, dafür aber der Tiefgang gut! Für unter 100€ Ohrhörer haben die JBL Tune 120TWS einen klasse Bass!
Gerade elektronische Musik und die übliche Pop Musik klingt mit den JBL Tune 120TWS sehr gut und vor allem lebendig.
Hier können diese besonders mit einer hohen Dynamik punkten, aufgrund des Stark ausgeprägten Hoch/Tief Kontrastes.
Fazit
Sucht Ihr true Wireless Ohrhörer für unter 100€? Dann gehören die JBL Tune 120TWS zu den besten Optionen aktuell auf dem Markt! Diese sind absolut solide und gute Ohrhörer.
Die wichtigste Stärke der JBL Tune 120TWS ist dabei klar der Klang. Diese besitzen einen sehr dynamischen und lebendigen Klang. Heißt diese haben sehr klare Höhen und einen kräftigen Bass. Gerade in elektronsicher Musik, wie auch Pop Musik machen diese richtig viel Spaß!
Hinzu kommt ein starker Tragekomfort, welcher es erlaubt die Ohrhörer problemlos über Stunden zu nutzen, eine gute Akkulaufzeit und nicht zu letzt eine hohe Alltagstauglichkeit.
Zu Letzterer zählt die gute Lade/Transportbox, das Automatische Ein/Ausschalten und die hohe Verbindungsstabilität.
Als negativ kann ich den JBL Tune 120TWS nur den microUSB Ladeport und vielleicht den Verzicht auf eine Touch Steuerung ankreiden. Dies sind aber schon recht kleine Punkte!
Kurzum die JBL Tune 120TWS sind eine hervorragende Wahl für unter 100€.
Alternativen: Es gibt für die JBL Tune 120TWS aktuell zwei mögliche Alternativen auf dem regulären Markt. Dies wären die 1More Stylish True Wireless und die Xiaomi Mi AirDots Pro. Erstere klingen etwas wärmer. Hier ist es Geschmackssache was besser gefällt, welche Musik Ihr hört usw. Ich würde die JBL Ohrhörer tendenziell aber bevorzugen. Die Xiaomi Mi AirDots Pro klingen auch etwas schlechter bieten aber Noise Canelling.
Wie auch immer die JBL Tune 120TWS sind eine klasse Wahl!