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Die SoundSport Free von Bose im Test , starker Klang aber große Ture Wireless Ohrhörer!

BOSE gehört zu den Audio Herstellern, gerade was Kopfhörer angeht. Allerdings im Bereich der ture Wireless Ohrhörer war Boses Präsenz bisher nicht so stark.

Mit den SoundSport Free bietet Bose nun aber ein paar durchaus interessanter Ohrhörer an. Diese sind aber mit rund 170€ auch durchaus in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 15

Wollen wir uns da doch einmal im Test ansehen ob Boses SoundSport Free auch klanglich und auch was die Alltagstauglichkeit angeht diesem Preis gerecht werden können.

Neugierig?

 

Die SoundSport Free von Bose im Test 

Das Erste was bei den BOSE SoundSport Free ins Auge springt ist die Transportbox! Wie 99% aller TWS (true Wireless) Ohrhörer besitzen die SoundSport Free eine Transportbox, über welche die Ohrhörer auch geladen werden.

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Diese Transport bzw. Ladebox ist bei den BOSE SoundSport Free riesig! Ich würde sagen diese ist knapp 3x so groß wie die Transportbox der Apple AirPods.

Damit passt diese natürlich weiterhin problemlos in jede Hosentasche, dennoch ist die Größe etwas erstaunlich. Das Ganze geht hier fast schon etwas in Richtung Brillen Etui, wozu auch die Form passt.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 2

Auf der Front der Transportbox finden wir fünf Ladestands-Leds wie auch einen großen Knopf. Drückt Ihr diesen klappt die Box auf.

Im Inneren dieser sehr massiven Ladebox, Bose hat hier wirklich nicht am Material gespart, finden wir die Ohrhörer in ihren Ladeplätzen. Dort werden diese über recht starke Magneten sicher an ihrem Platz gehalten. Neben jedem Ohrhörer befindet sich zudem eine Status LED, welche beim Laden blinkt.

Was mich etwas negativ überrascht hat ist die Akku-Kapazität der Ladebox. Diese kann die Ohrhörer lediglich 2x vollständig aufladen, womit wir zwar insgesamt auf durchaus ordentliche 15 Stunden kommen, aber dennoch wäre der Platz für deutlich mehr da gewesen.

Die Soundsport Free Von Bose Im Test 4

Aufgeladen wird die Transportbox wie meist immer noch üblich über einen microUSB Port auf der Rückseite. Leider ist dieser Port offen ohne zusätzliche Schutzklappe. Dies finde ich etwas unglücklich, zumal die SoundSport Free Ohrhörer selbst IPx4 zertifiziert sind.

Damit halten die Ohrhörer Schweiß und auch normalen Regen problemlos stand, seid nur bei der Ladebox vorsichtig.

Die SoundSport Free selbst sind ähnlich wie auch die Transportbox recht große Ohrhörer, welche auch je nach Farbwahl durchaus recht auffällig sind. Ich habe mich für die lila „Limited“ Edition entschieden, aber es gibt die Ohrhörer auch in einfachem Schwarz.

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Die Ohrhörer sind dabei weitestgehend aus einem Hochglanzkunststoff gefertigt, lediglich der Rahmen in welchem auch die Steuerungstasten eingelassen sind besteht aus Gummi, genau wie die Ohraufsätze.

Normalerweise bevorzuge ich immer echte physische Tasten gegenüber Touch-Tasten, aber bei True Wireless Ohrhörern sieht dies etwas anders aus.

Ich finde es hier unangenehm die Tasten auf der Oberseite der Ohrhörer zu drücken während man diese trägt.

 

Tragekomfort

Die BOSE SoundSport Free sind recht große Ohrhörer. Ihre Passform ist aber an sich gut gewählt. Der leicht gebogene Ohrstücke passten gut in meine Ohren. Auch war der Halt dank der Ohrhacken, kleinen Silikonbügeln, gut!

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Allerdings stehen die Ohrhörer ein gutes Stück aus den Ohren hervor was für ein leichtes Zuggefühl sorgt. Zudem könnte ich mir vorstellen das die Ohrhörer in kleinen Ohren etwas drücken.

Kurzum, ja es gibt deutlich bequemere ture wireless Ohrhörer, aber ganz furchtbar sind die SoundSport Free auch nicht.

 

Klang

Der Spannendste ist natürlich der Klang. Hier habe ich bei den BOSE SoundSport Free erfreulich viel Positives zu berichten!

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen sind angenehm klar und sauber. Diese sind bei den SoundSport Free nicht super brillant, runden dafür aber sauber ab.

Allen in allem bin ich zufrieden mit den Höhen und ich denke diese passen für die überwältigende Mehrheit der Nutzer.

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Die SoundSport Free besitzen einen schönen vollen Klang, gerade in den Mitten und Tiefen. Hierdurch kommen Instrumente wie auch Stimmen sehr gut zur Geltung.

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Das was mich aber ohne Frage am meisten überrascht hat war der Bass. Der Bass der SoundSport Free ist erstaunlich rund und voll! Auch was die Masse angeht, hat BOSE hier klar eine Schüppe drauf gelegt.

Dabei haben die SoundSport Free nicht nur recht viel Bass, dieser klingt auch sehr gut! Hier scheint sich das größere Volumen der Ohrhörer auszuzahlen, denn man merkt richtig das die Ohrhörer einen großen Resonanzkörper haben.

Seid Ihr also Bass Fans werdet Ihr viel Freude an den BOSE SoundSport Free haben! Aber auch in der Gesamtbetrachtung können die Ohrhörer überzeugen!

Diese haben einen großen, imposanten Klang der mit einer sehr guten räumlichen Darstellung wie auch Dynamik Punkten kann. Ja die BOSE SoundSport Free gehören zu den klanglich besten true Wireless Ohrhörer die ich bisher gehört habe!

Was die Signalqualität und Stärke angeht hatte ich im Übrigen mit meinem Google Pixel keine Probleme. Das Signal zu den Ohrhörern war bei normaler Nutzung (Smartphone in er Tasche) konstant stabil.

 

Fazit

Das Fazit zu den BOSE SoundSport Free fällt im Großen und Ganzen recht positiv aus! Starten wir sicherlich mit dem Highlight der Ohrhörer und das wäre der Klang.

Die BOSE SoundSport Free haben hier klar meine Überwartungen übertroffen! Gerade wenn Ihr einen Bass Starken und Voluminösen Klang mögt, werdet Ihr die Ohrhörer lieben! Diese haben einen guten Schuss Bass, welcher aber auch nicht so dominierend ist das alle anderen Bereiche des Klangs überschattet werden.

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In der 100-200€ Preisklasse würde es mit aktuell schwer fallen besser klingende ture Wireless Ohrhörer zu Bennen! Ebenfalls positiv ist die Akkulaufzeit und der generelle Qualitätseindruck.

Allerdings sind die BOSE SoundSport Free auch nicht perfekt! Zum einen sind die Ohrhörer und die Transportbox recht groß, gerade bei Letzterer kann ich dies nicht so ganz verstehen.

Zum anderen ist der Tragekomfort eher mittelmäßig. Die SoundSport Free sind groß! Habt Ihr kleine Ohren, dann könnten diese für Euch unbequem sein und selbst bei normalen Ohren merkt man die Ohrhörer etwas.

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Ich will dies nicht überdramatisieren, aber sucht Ihr besonders equeme und kompakte Ohrhörer, dann sind die BOSE SoundSport Free nichts für Euch!

Sucht Ihr aber klanglich starke „Sport“ true Wirless Ohrhörer, dann werdet Ihr viel Freude mit diesen haben.

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Bose Soundsport Free

Die Corsair NIGHTSWORD RGB im Test

Die NIGHTSWORD RGB ist Corsairs neuste Flaggschiff Gaming Maus. Im Gegensatz zur Corsair IRONCLAW RGB Wireless handelt es sich bei der NIGHTSWORD um eine klassische kabelgebundene Maus.

Diese ist allerdings was den Sensor und sonstige Ausstattung angeht absolute State of the Art!

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So verfügt die NIGHTSWORD RGB über einen 18.000 DPI Sensor! Klingt doch gut, aber wie sieht es in der Praxis aus?

Wird die NIGHTSWORD RGB hier ihren Flaggschiff Status gerecht? Finden wir es im Test heraus!

 

Die Corsair NIGHTSWORD RGB im Test

Auf den ersten Blick ist die Corsair NIGHTSWORD RGB eine recht klassische „High End“ Gaming Maus. Diese besitzt das meist übliche Rechtshänder Design und nutzt im Gegensatz zur IRONCLAW RGB eine normale Kabelverbindung.

Corsair Nightsword Rgb Im Test 1

Im Detail gibt es allerdings einige spannende Punkte. Beginnen wir bei der Haptik. Was das Material angeht, ist das Gehäuse der Maus in zwei „Teile“ aufgeteilt. Die Maustasten setzten auf normalen matten Kunststoff, was aus Sicht der Haltbarkeit sicherlich die beste Wahl ist.

Beim restlichen Gehäuse nutzt Corsair eine interessante „Sternchen“ Textur mit diversen Vertiefungen der Oberfläche. Das Ganze fühlt sich durchaus interessant an und bietet auch einen guten Gripp.

Ich könnte mir hier lediglich vorstellen, dass sich in diesen Vertiefungen schnell Schmutz sammelt. Dieser sollte aber gut mit einer kleinen Bürste zu entfernen sein, sollte die Maus nach Zeitraum X mal schlimm aussehen.

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Eine ähnliche Textur nutzt Corsair auch für das Mausrad und die recht ausgeprägte Daumenablage. Letztere ist ausgesprochen groß. Man kann auf dieser seitlichen Verlängerung der Maus wirklich seinen Daumen ablegen und nicht nur abstützen, wie es bei den meisten Mäusen der Fall ist.

Beim „Pro Gaming“ ist dies sicherlich nicht essenziell, aber für einen Casual Gamer wie mich ist es durchaus angenehm.

Auch angenehm ist die Texturierung des Mausrads in Kombination mit der Verwendung von Gummi. Hierdurch habt Ihr sehr viel Gripp beim Drehen des Mausrads.

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Eine der wichtigsten Besonderheiten bei der Corsair NIGHTSWORD RGB ist das Gewicht. Dieses könnt Ihr über zusätzliche Gewichte nach Euren Vorlieben anpassen.

Ihr habt hier die Wahl zwischen 119 und maximal 141 Gramm Gewicht. Dies ist schon ein spürbarer Unterschied.

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Was die Tasten und deren Anzahl angeht, ist die NIGHTSWORD RGB ordentlich ausgestattet! Ich konnte inklusive der Maustasten und des drückbaren Mausrads zehn Tasten zählen.

Zwei dieser sind hinter dem Mausrad angebracht, zwei am oberen Ende der linken Maustaste und drei weitere in Reichweite Eures Daumens.

Es gibt zwar natürlich Mäuse mit noch mehr Tasten, aber für eine allround Maus ist dies eine sinnvolle Ausstattung.

Bonuspunkte gibt es für das schöne textilummantelte Kabel und natürlich die im Jahr 2019 obligatorische RGB Beleuchtung.

Die NIGHTSWORD RGB besitzt vier LED beleuchtete Bereiche. Zum einen das Logo auf der Rückseite, einen Streifen auf der unteren Rückseite und zwei Felder jeweils an den Seiten der Maus.

 

Tasten und Sensor

Bei den Tasten der NIGHTSWORD RGB setzt Corsair natürlich auf Omron Taster, welche als der Goldstandard unter den Tastern gelten. Diese sind mit satten 50 Millionen Klicks „zertifiziert“. Aus Erfahrung kann ich Euch garantieren, dass bei solch einer Maus die Taster das Letzte sind was kaputt geht. Die Omron Taster werden dabei bei allen Tasten an der Maus genutzt, auch bei den Sondertasten.

Dementsprechend ist das Druckgefühl aller Tasten grundsätzlich sehr gut. Starten wir bei den Maustasten. Die Maustasten haben einen sehr schön präzisen „Klick“ mit einem vergleichsweise geringen Hubweg, was die Reaktionszeit sicherlich positiv beeinflusst.

Was aber fast etwas mehr auffällt ist das Klickgeräusch. Dieses ist bei der NIGHTSWORD RGB leicht gedämpft, verglichen zu einer IRONCLAW RGB oder auch einer Logitech MX Master.

Vom Druckgefühl fällt dies nicht auf, aber es macht die Maus etwas leiser, was tendenziell positiv ist.

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Was nicht so positiv ist, ist die „Streuung“. Theoretisch sollten sich alle Tasten der NIGHTSWORD RGB sehr ähnlich anfühlen. Dies tun sie aber bei meiner NIGHTSWORD RGB nicht! So fühlt sich die obere der Zeigefingertasten (links oben neben der linken Maustaste) klar anders an als die untere der Tasten. Die untere hat den hellen präzisen Klick, wie man diesen von Omron Tastern erwartet, die obere klingt und fühlt sich auch um einiges gedämpft an, als käme hier ein Rubberdome Taster zum Einsatz.

Selbiges auch bei einer der drei Daumentasten. Zwei haben den typischen hellen und präzisen Klick, eine fühlt sich etwas schwammiger an. Möglicherweise ist hier etwas bei meinem Sample der NIGHTSWORD RGB schief gegangen, weil so ganz richtig wirkt dies nicht.

Unterm Strich ist dies sicherlich etwas unschön, aber ich glaube nicht, dass dies normal ist und selbst wenn würde ich es nicht als No Go bezeichnen.

Das Mausrad der NIGHTSWORD RGB hat einen mittleren bis hohen Widerstand, fühlt sich hierdurch aber sehr schön präzise und genau an. Auch ist der Gripp des Mausrads sehr gut.

Für das lange durchscrollen durch Excel Tabellen gibt es bessere Mäuse, aber um in Spielen schnell und genau auf einen anderen Waffenslot zu wechseln ist das Mausrad ideal!

Beim Sensor setzt Corsair auf einen Custom PixArt PMW3391 Sensor mit satten 18.000 DPI. Dieser soll mit 400 Inches per second bzw. bis zu einer Beschleunigung vom 50G klarkommen.

Ja der PMW3391 ist ein absoluter High End Sensor. Glaube ich, dass man 18.000 DPI braucht? Nein! Selbst Corsair glaubt nicht, dass jemand die 18.000 DPI nutzen wird, was man anhand der voreingestellten 800, 1500 und 3000 DPI Stufe erkennen kann.

Die super hohen DPI sind also etwas Show um zu zeigen was für einen tollen Sensor man hier hat.

Allerdings heißt dies natürlich nicht, dass der Sensor schlecht ist! Ganz im Gegenteil. Ich bin zwar kein CS Go Profi, aber ich würde den Sensor der NIGHTSWORD RGB als sehr gut einstufen.

Das Tracking ist extrem präzise und genau, ohne merkbares angle snapping oder Ähnliches. Auch dank der 1000Hz Polling rate klebt der Mauszeiger regelrecht an Euren Bewegungen.

Spüre ich hier einen großen Unterschied zu anderen „high end“ Mäusen? Um ehrlich zu sein nein, diese sind mittlerweile alle so gut, dass es hier für einen Casual Gamer wie mich keine großen Unterschiede gibt.

Hier und da trackt mal eine Maus für meinen Geschmack etwas besser als die andere, aber unnutzbare Sensoren im High End Sektor sind rar.

Tendenziell gehört die NIGHTSWORD RGB nach einigen Stunden Overwatch, Guild Wars 2, CIV 6 und Starcraft 2 zu den besten Modellen die ich bisher genutzt habe.

 

Das Gefühl in der Hand

Auf den ersten Blick sieht die Corsair NIGHTSWORD RGB wie eine recht große Gaming Maus aus, allerdings in der Praxis würde ich diese primär für Nutzer mit mittelgrößen Händen empfehlen.

Die Maustasten sind vergleichsweise kurz, wenn Ihr die Maus in den Palm Grip nehmt. Dies ist aber kein Problem, sofern Ihr keine absolute Riesenpranken habt.

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Am besten gefiel mir die NIGHTSWORD RGB allerdings eh im Fingertip Grip. Hierfür ist die Ergonomie der Maus perfekt! Grundsätzlich ist auch der Palm Grip gut machbar, aber hier fehlte mir teilweise etwas die Unterstützung des kleinen Fingers. Die NIGHTSWORD RGB ist auf der rechten Seite komplett glatt abfallend.

Wofür ich die NIGHTSWORD RGB sehr loben muss ist die Textur. Im ersten Moment war ich mir zugegeben nicht sicher ob mir diese wirklich gefällt, aber gerade bei 30 Grad+ Außentemperaturen verhindert diese das „an der Maus kleben“ wirklich gut!

 

Software

Die Corsair NIGHTSWORD RGB nutzt wie üblich Corsairs iCUE Steuerungssoftware. iCUE unterstützt dabei nicht nur Corsairs Eingabegeräte, sondern auch andere Corsair Hardware, wie Wasserkühler, Netzteile usw.

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Seid Ihr bereits im Corsair Ökosystem ist dies natürlich klasse! Eine Software für alles ist nicht nur praktisch, sondern schont auch Eure Ressourcen, als wenn Ihr X Programme installieren müsstet.

iCUE ist an sich eine ganz gut aufgebaute Software, welche aber teils ein wenig verschachtelt ist. Dafür könnt Ihr aber beispielsweise die LED Beleuchtung Euer Komponenten synchronisieren und generell bietet iCUE eine sehr große Auswahl und Freiheit an Beleuchtungsmodi.

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Über die Software könnt Ihr natürlich auch alle Tasten der Maus nach Euren Wünschen mit Makros versehen oder auf einen Untergrund kalibrieren.

Letzteres bringt aber primär nur etwas wenn Ihr ein exotisches Mauspad oder gar kein Mauspad habt.

 

Fazit

Die NIGHTSWORD RGB ist Corsairs aktuelle Flaggschiff Gaming Maus, daher überrascht es hier nicht, dass diese auch sehr gut gelungen ist!

Die größte Stärke der Corsair NIGHTSWORD RGB ist klar die Haptik und das Gefühl in der Hand. Die Passform der Maus ist gerade für Nutzer des Fingertip Grips aber auch des Palm Grips absolut gelungen. Dank der schönen Textur ist die Maus auch für den schwitzigeren Sommer gut geeignet.

Hinzu kommt die Möglichkeit ihr Gewicht an den persönlichen Geschmack anzupassen.

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Das Ganze würde aber natürlich nichts bringen, wenn das Tracking oder die Maustasten nichts taugen würden. Aber hier kann ich Entwarnung geben. Der von Corsair verwendete PixArt PMW3391 Sensor macht einen herausragenden Job und gehört klar zu den besten Sensoren, die Ihr auf dem Markt finden könnt.

Auch die Omron Taster liefern die gewohnte Qualität. Dabei ist allerdings der Klick der Maustasten akustisch leicht gedämpft, ohne dass man dies spürt. Super!

Was nicht so super war, sind allerdings die Seitentasten. Möglicherweise hatte ich hier ein Montagsmodell erwischt, aber zwei der zusätzlichen Tasten fühlten sich bei meiner NIGHTSWORD etwas anders an. Kein No Go, aber sicherlich etwas unschön bei solch einer High End Maus, weshalb ich davon ausgehe, dass dies eine Ausnahme ist.

Weiter positiv ist Corsair Software, die gute RGB Beleuchtung und die 1000Mhz Polling Rate zu beurteilen.

Kurzum unterm Strich kann ich die Corsair NIGHTSWORD RGB mit gutem Gewissen, gerade an die etwas ernsthaften Gamer unter Euch empfehlen!

Ich werde allerdings die Corsair IRONCLAW RGB Wireless an meinem Schreibtisch behalten, welche mir zugegeben noch etwas besser gefällt (abseits der wirklich angenehmen Textur der NIGHTSWORD).

Corsair Nightsword Rgb

E14 LED RGB Glühbirne mit Zigbee (für Philips Hue), die Innr RB 250 C E14 RGB LED Glühbirne im Test!

E14 LED Glühbirnen mit RGB und Zigbee Support (Philips Hue) sind im Handel erstaunlich rar. Es gibt natürlich ein Modell aus dem Hause Phillips, aber dieses kostet aktuell 46€ das Stück!

Puh! 46€ für ne Glühbirne ist ein stolzer Preis. Nun gibt es aber endlich eine Alternative zur Philips Hue White Ambiance and Color und zwar aus dem Hause Innr.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 1

Innr bietet eine vergleichbare RGB Glühbirne mit Zigbee und Philips Hue Support für 26€ an. Immer noch nicht günstig, aber deutlich erschwinglicher als das Modell von Phillips.

Stellt sich aber natürlich die Frage, ist die Alternative von Innr auch genauso gut wie das Modell von Phillips? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Innr RB 250 C E14 RGB LED Glühbirne im Test

Die Innr RB 250 C ist optisch eine klassische E14 Kerzen LED Glühbirne. Diese besitzt also die mittig leicht bauchige Form, welche dann aber zur Spitze spitz zuläuft.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 2

Hierdurch sollte die Innr RB 250 C auch theoretisch in so ziemlich alle Lampen passen.

dickste Stelle Länge
Innr 38mm 111,2mm
Phillips 39,2mm 117,3mm

Mit einem maximalen Durchmesser von 38mm und einer Länge von 111mm ist die Innr RB 250 C sogar noch etwas kompakter als die Philips Hue White und Color Ambiance.

Was den Aufbau angeht sehen wir das klassische Bild. Der untere Korpus ist aus weißen Kunststoff gefertigt, während der obere Teil aus „Milchglas“ Plexiglas besteht. Dieses dient den LEDs als Diffusor.

 

Zigbee und Philips Hue

Innrs Leuchtmittel nutzen alle den so genannten Zigbee Funkstandard. Zigbee ist ein sehr verbreiteter Funkstandard, über welchen Smart Home Geräte kommunizieren können.

Meist wird aber Zigbee bei Smart Home Beleuchtung eingesetzt. So nutzt beispielsweise Ikea, Amazon oder auch Philips Zigbee.

Hierdurch ist es möglich beispielsweise Innr Leuchtmittel in das Philips Hue Ökosystem einzubinden oder Philips Hue Leuchtmittel direkt mit einem Amazon Echo Plus zu verbinden usw.

Ich denke aber die Möglichkeit günstigere Innr Leuchtmittel mit einer Philips Hue Bridge zu verbinden ist sicherlich die spannendste Anwendung.

Dies geht auch absolut problemlos! Die Philips Hue Bridge unterscheidet hier erst einmal nicht zwischen einer original Philips Lampe oder einer von Innr. Beide lassen sich gleich in das System einbinden und Steuern, zu Gruppen hinzufügen usw.

Es gibt lediglich zwei wichtige Einschränkungen falls Ihr die Innr RB 250 C in Kombination mit einer Philips Bridge nutzen wollt.

  1. Apple HomeKit funktioniert nicht
  2. Philips Hue Sync funktioniert nicht

Ansonsten gibt es keine Unterschiede zu den Original Lampen. Ich denke diese Einschränkungen werden für die meisten Nutzer auch kein Problem sein.

 

Das Licht

Innr gibt die Leistung seiner E14 RGB LED mit 4W bzw. 200 Lumen an. Dies ist etwas weniger als bei der Philips Hue White and Color Ambiance E14. Diese soll laut Phillips 6W und 470 Lumen schaffen.

Dies sind etwas merkwürdige Angaben, bzw. ein Hersteller irrt sich hier. Die Phillips LED Birne soll über die doppelte Lichtleistung bei 50% Mehrverbrauch liefern, was ich nicht glaube. Moderne LEDs tun sich in der Regel bei der Effizienz nicht viel. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass die Phillips so viel besser sein soll.

Schauen wir uns das Ganze aber einmal in der Praxis an.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 4

Versuchsaufbau: Beide RGB LED Birnen wurden von mir in einer Fassung 30 Centimeter über einem Tisch aufgehängt. Auf diesem Tisch liegt ein LUX Messgerät, welches die Helligkeit misst.

In Testdurchlauf 1 lag das LUX Messgerät direkt unter der Birne (Spitze auf das Messgerät gerichtet), in Testdurchlauf Nummer 2 habe ich das Messgerät etwas zur Seite verschoben, so dass die Lichtabstrahlung zur Seite hin gemessen wird.

Starten wir mit Test Nummer 1.

Helligkeit Spitze

Interessant! Starten wir mit dem Offensichtlichsten, die Philips Hue White and Color Ambiance E14 ist in den meisten Situationen heller als die Innr RB 250 C.

Dies im schnitt um 36%. Lediglich bei neutral weißem Licht (in der Hue App „Hell“ genannt) ist die Innr RB 250 C plötzlich doppelt so hell.

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 7

Wie kann das sein?

Ich kann hier nur mutmaßen. In den Birnen Stecken mindestens zwei typen LEDs, normale weiße LEDs und RGB LEDs. Die weißen LEDs können in der Regel nur einen Weißton darstellen. Um nun warm/kalt Weiß zu erhalten wird hier von den RGB LEDs Blau bzw. Rot untergemischt.

Wollt Ihr Farben, werden natürlich die weißen LEDs abgeschaltet.

Ich halte es hier für möglich das die Innr RB 250 C mehr bzw. stärkere weiße LEDs besitzt als die Phillips. Letztere wiederum wird mehr oder stärkere RGB LEDs besitzen.

Verändert sich das Licht wenn wir seitlich messen?

Helligkeit Seite

Die Antwort ist nein. Die Lichtabstrahlung bei beiden Birnen scheint identisch zu sein. Die Philips Hue ist weiterhin bei Farben besser und die Innr bei neutral weißem Licht.

Was die Lichtqualität angeht konnte ich keine deutlichen Unterschiede zwischen Phillips und Innr feststellen. Auch was die Farben angeht produzieren beide Birnen durchgehend sauberes und sattes Licht, selbst bei den schwierigeren Farbtönen wie grün, türkis usw.

 

Fazit

Sucht Ihr eine E14 RGB LED, welche sich in Zigbee Systeme wie Philips Hue einbinden lässt, ohne gleich über 40€ pro Birne ausgeben zu müssen?

Dann habt Ihr diese mit der Innr RB 250 C gefunden!

Die Innr RB 250 C macht einen tadellosen Job in allen Belangen. Ja diese ist bei Farben nicht ganz so hell wie die Philips Hue White and Color Ambiance E14, dafür aber zum einen deutlich günstiger und zum anderen bei rein weißem Licht sogar heller!

E14 Led Rgb Glühbirne Mit Zigbee (für Philips Hue), Die Innr Rb 250 C E14 Rgb Led Glühbirne Im Test! 6

Damit stellt diese für mich eine 1a alternative zur Hue White and Color Ambiance E14 da. Die RGB Beleuchtung nutzt man meist eh eher als Akzentfarbe, weshalb hier ein etwas dunkleres Licht nicht ganz so schlimm ist. Will man es hell, stellt man in der Regel eh auf weißes Licht um, wo die Innr RB 250 C voll überzeugen kann! Zumindest ist dies bei mir meist so.

Daher Daumen hoch für die Innr RB 250 C! Für das halbe Geld erhaltet Ihr hier eine E14 RGB LED Birne die auch abseits von Apple HomeKit voll mit dem Philips Hue Ökosystem kompatibel ist.

Die beste Fitness Smart Watch! Die Withings Steel HR Sport im Test

Wenn Ihr auf der Suche nach einer hybrid Smart Watch seid, dann werdet Ihr ohne Frage über Withings stolpern.

Withings war einer der ersten Hersteller von hybrid Smartwatches und ist auch bis heute eine feste Größe in diesem Bereich. Die aktuelle „Flaggschiff“ Uhr von Withings ist die Steel HR Sport. Diese hybrid Smartwatch versucht ein wenig die Brücke zu schlagen, aus klassischer Uhr und Fitnesstracker.

Dabei soll neben dem schicken Design vor allem die Akkulaufzeit von bis zu einem Monat punkten, was für eine Smartwatch hervorragend ist!

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 7

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Withings Steel HR Sport so hervorragend wie diese auf den ersten Blick aussieht? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Withings für das Zurverfügungstellen der Steel HR Sport für diesen Test.

 

Die Withings Steel HR Sport im Test

Das Erste was mich an der Withings Steel HR Sport überrascht hat waren die Abmessungen.

Dafür, dass die Steel HR Sport vollgestopft ist mit Technik und Sensoren, ist diese eine erstaunlich kleine und kompakte hybrid Smartwatch. Diese besitzt erst einmal ein 40mm Gehäuse, was, wie ich finde, eine schöne Größe ist.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 1

Hinzu kommt eine Dicke von gerade einmal xx mm und ein vergleichsweise niedriges Gewicht von xx g. Damit ist diese ein gutes Stück kompakter als beispielsweise die Hybrid Smartwatch von Armani oder auch die Xiaomi Amazfit Stratos 2.

Dabei besitzt die Steel HR Sport aber eine erfreulich wertige Anmutung! Das komplette Gehäuse besteht aus Metall und ist in einer Art UniBody Design gehalten. Heißt abseits der Glasfront und der Aussparung für den Herzfrequenzsensor auf der Rückseite, gibt es keine Öffnungen oder Nähte an der Uhr.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 2

Hierdurch wirkt diese auch recht robust und massiv. Ich halte es hier für ausgeschlossen dass die Uhr irgendwie erbrechen kann, abseits der Glasfront natürlich.

Ebenfalls positiv werte ich das generelle Design. Die Uhr hält eine sehr gute Balance aus Sportlichkeit und Eleganz. Auch wirkt die Uhr weder klobig, noch zu filigran. Withings hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen, zumindest meiner Meinung nach.

Weitere Bonuspunkte gibt es für das Armband. Da es sich hier um eine Sportuhr handelt, setzt Withings auf ein Silikon Armband, welches mir ausgesprochen gut gefällt! Das Silikon ist sehr flexibel und dank der Perforierung auch recht luftig am Arm.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 3

Ja im Sommer kann man unter dem Armband weiterhin etwas schwitzen, aber dies ist hier unterdurchschnittlich stark ausgeprägt. Das Armband der Withings Steel HR Sport ist Welten besser als das der Hybrid Smartwatch von Armani oder der Xiaomi Amazfit Stratos 2.

Auf Wunsch lässt sich dieses auch gegen ein beliebiges anderes Armband austauschen (19mm), was ich aber nicht für erforderlich halte, außer Ihr mögt das Design nicht.

Wenn ich an der Withings Steel HR Sport einen Kritikpunkt hätte (was das Design betrifft), dann ist es das Glas. Dieses ist hier recht stark gebogen, was schick aussieht, aber in der Sonne recht stark spiegelt. Dieses werdet Ihr auf meinen Fotos auch sehen.

Ebenfalls nur bedingt begeistert hat mich das Ladepad der Uhr. Dieses ist eine einfache schwarze Kunststoff-Scheibe mit zwei Kontaktpads und USB Anschluss. Auf dieses wird die Uhr aufgelegt, woraufhin diese lädt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 4

Das Ganze funktioniert, spiegelt aber nur bedingt den ansonsten sehr hohen Qualitätsstandard der Uhr wieder. Allerdings ist dies in der Praxis kein großes Ärgernis, denn Ihr werdet das Ladepad der Uhr nur sehr selten nutzen müssen.

Je nach Nutzung könnt Ihr zwischen 14 und 30 Tage mit einer Ladung durchhalten. 14 Tage wenn Ihr die Fitness Programme viel nutzt (und der Herzsensor viel arbeiten muss), 30 Tage wenn Ihr die Uhr nur als Uhr mit Schrittzähler nutzt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 5

Ich komme auf ca. 20 Tage, vermutlich da ich recht viele Benachrichtigungen erhaltet.

Wie es sich für solch eine Uhr auch gehört ist die Steel HR Sport natürlich auch wassergeschützt. Diese soll sogar bis zu 50 Meter Tiefe aushalten können.

 

Anzeige der Withings Steel HR Sport

Die Withings Steel HR Sport besitzt drei „Anzeigen“ auf der Front. Das Offensichtlichste sind hier natürlich die Zeiger der Uhr, welche Euch wie üblich analog über die Uhrzeit informieren. Diese Zeiger überragen dabei auch die anderen Anzeigen, welche eine Ebene tiefer liegen.

Im unteren Bereich gibt es eine Anzeige für Euer Schrittziel. Ihr könnt in der App ein tägliches Schrittziel hinterlegen und die Uhr zeigt Euch permanent an wie viel % Ihr dieses Ziels erreicht habt.

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 8

Das Spannendste ist aber sicherlich das kleine OLED Display im oberen Bereich. Dieses kleine OLED Display ist im Normalfall aus und schaltet sich nur im Bedarfsfall ein.

Bedarfsfall bedeutet zum einen wenn Ihr eine Benachrichtigung erhaltet wird hier ein Icon + der Text im Schnelldurchlauf angezeigt. Auch kann dieses Display Uhrzeit und Datum anzeigen, wenn Ihr die Krohne drückt und Ihr könnt über das Display direkt Sportprogramme auswählen.

Das Display ist zwar sehr klein, aber durchaus hilfreich! Zum dieses beleuchtet ist und so auch beispielsweise in der Nacht ablesbar.

 

Die Health Mate App

Die App der Withings Steel HR Sport hört auf den Namen „Health Mate“ und lässt sich im Google Play Store wie auch Apple App Store finden. Um die App und auch die Uhr zu nutzen benötigt Ihr zwingend ein Konto beim Hersteller.

Die Health Mate App macht auf dem ersten Blick einen guten Eindruck, was das Design angeht. Die App ist modern gestaltet und besitzt eine freundliche/positive Grund Ausstrahlung. Man merkt, dass die App nicht innerhalb von 5 Minuten zusammengezimmert wurde, sondern von einem A Hersteller stammt.

Was die Übersichtlichkeit angeht, ist diese aber wie ich finde verbesserungswürdig. Teilweise ist die App etwas verspielt und könnte klarer aufgebaut sein. Beispielsweise wie viele Schritte Ihr zurückgelegt habt, seht Ihr sowohl auf dem Dashboard, wie auch in der Timeline, jeweils mit einer etwas anderen Darstellung.

Ich vermute dies liegt daran, dass die Health Mate App nicht nur für die Smartwatches von Withings ist, sondern auch für die anderen Withings Gesundheitsprodukte. Dementsprechend ist die App etwas weniger fokussiert.

Was aber den Funktionsumfang der App angeht, kann ich nicht klagen!

 

Die Funktionen der Withings Steel HR Sport

Kommen wir damit auch zu den Funktionen der Withings Steel HR Sport.

Folgende Funktionen bietet die Hybrid Sport Watch:

  • Schrittzähler
  • Herzfrequenzmessung
  • Schlafmessung
  • Sauerstoffverbrauchsmessung
  • Aktivitätstracking
  • Benachrichtigungen

Starten wir bei der Basis Funktion, dies wäre der Schrittzähler. Die Withings Steel HR Sport zählt ununterbrochen wie viele Schritte Ihr zurückgelegt habt und zeigt Euch dies sowohl direkt auf der Uhr an, wie aber auch in der App.

In der App findet Ihr passend hierzu auch diverse Diagramme. Hier wird unterschieden zwischen „Heute“, Woche und Monat. Ihr könnt für den jeweiligen Tag sehen um wie viel Uhr Ihr Euch wie viel bewegt habt, ebenso könnt Ihr sehen wie viel Ihr Euch jeden Tag der Wochen bzw. des Monats bewegt habt und Eure Durchschnittswerte.

Auch werden die zurückgelegten Schritte in einen Kalorien Verbrauch umgerechnet. Die optische Darstellung gefällt mir sehr gut!

Withings Steel Hr Sport App (1) Withings Steel Hr Sport App (3)

Die Herzfrequenzmessung arbeitet bei der Withings Steel HR Sport mehr oder weniger permanent. Wie oft genau gemessen wird kann ich Euch nicht sagen, aber in der App werden die Werte in 30 Minuten Intervallen angezeigt. Innerhalb dieser 30 Minuten scheint es aber mehrere Messungen zu geben, da jeweils minimal, maximal und Durchschnittswerte angezeigt werden.

Wählt Ihr eins der Sportprogramme, dann wird das Intervall natürlich runtergesetzt. Während der Sportprogramme wird auch die Sauerstoffaufnahmekapazität „VO2max“ gemessen.

Wobei dies nicht ganz stimmt. Der VO2max Wert wird anhand der zurückgelegten Strecke, der Schritte, des Pulses und Eures Alters errechnet! Daher ist der VO2max Wert ein wenig mit einem Fragezeichen zu versehen.

Withings Steel Hr Sport App (9) Withings Steel Hr Sport App (7)

Habt Ihr eine Aktivität, wie Laufen, Radfahren usw. gestartet wird auch in der Health Mate Eure zurückgelegte Strecke, Höhe usw. via GPS aufgezeichnet. Wichtig die Withings Steel HR Sport scheint kein GPS Modul zu besitzen, sondern auf das GPS Eures Smartphones zurückzugreifen. Ihr müsst also Euer Smartphone bei Euch tragen damit das Aufzeichnen der zurückgelegten Strecke funktioniert.

Seid Ihr nach dem Sport müde, dann kann die Steel HR Sport Euch hier auch helfen! Wie die meisten Fitnesstracker kann die Uhr auch Euren Schlaf aufzeichnen. Dies geschieht völlig automatisch, legt Euch hin und am nächsten Tag könnt Ihr in der App sehen wie lange Ihr geschlafen habt und wie viel davon wirkliche Tiefschlaf Phasen waren.

Zudem beurteilt die Health Mate App wie gut Ihr geschlafen habt, anhand der Unterbrechungen, Dauer, Tiefe usw.

Ein für mich ein sehr wichtiges Feature ist es über eingehende Benachrichtigungen informiert zu werden. In der App könnt Ihr die Apps auswählen, von denen Ihr auch Benachrichtigungen auf der Uhr erhalten wollt. Ihr habt hier die freie Auswahl aus allen Apps auf Eurem Smartphone!

Erhaltet Ihr nun eine Nachricht über beispielsweise WhatsApp, dann vibriert die Uhr kurz und auf dem kleinen OLED Display wird das App Icon + weitere Informationen (Absender usw.) kurz angezeigt.

Sehr praktisch, gerade wenn man sein Smartphone stumm gestellt hat oder nicht direkt in der Hand.

 

Wie genau?

Stellt sich zum Abschluss noch die Frage wie genau denn die gemessenen bzw. angezeigten Werte sind.

Hier kann ich ein positives Fazit ziehen! Der Schrittzähler arbeitet sehr schön genau, ich würde sogar sagen dieser ist einer der genausten die ich bisher in den Fingern hatte. Schritte wergen genau gezählt und andere Handbewegungen gut ausgeblendet.

Ähnliches gilt auch für den Pulsmesser, welcher vielleicht ein Hauch niedrig ist, aber hier reden wir von einer Abweichung von vielleicht 5-10%. Mehr darf man von so einem Fitnesstracker vermutlich auch nicht erwarten.

Die Schlafmessung würde ich erneut als sehr akkurat einstufen. Die Withings Steel HR Sport ist lediglich teils etwas überempfindlich.  Ein Ablegen der Uhr wurde hier teilweise als „Schlaf“ erkannt.

 

Fazit

Wenn Ihr eine schicke und funktionale „hybrid Smartwatch“ mit einem leichten Sport Fokus und hoher Akkulaufzeit sucht, dann führt aktuell nichts an der Withings Steel HR Sport vorbei.

Starten wir aber am Anfang. Klar Design ist Geschmackssache, aber ich finde Withings hat hier den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Uhr ist sportlich elegant und kann in fast jeder Lebenslage getragen werden. Lediglich das etwas stark spiegelnde Glas hat mich hier etwas gestört.

Funktional bietet die Steel HR Sport alles was eine hybrid Smartwatch bieten kann und sogar noch etwas mehr, dank zusätzlichem OLED Display. Dieses erlaubt es manuell einzelne Sportprogramme direkt an der Uhr zu starten, oder Benachrichtigungen zu sehen. Klasse!

Die Withings Steel Hr Sport Im Test 6

Hinzu kommt ein sehr akkurater Schrittzähler und Pulsmesser. Lediglich GPS ist nicht direkt an Bord. Die Steel HR Sport kann aber das GPS Eures Smartphones nutzen um Wegstrecken usw. aufzuzeichnen, was ganz gut funktioniert und den Akku der Uhr schont.

Der Akku ist auch eins der Highlights der Withings Steel HR Sport. Diese hält rund 3-4 Wochen mit einer Ladung durch, was bei solch einer kompakten Uhr sehr beeindruckend ist!

Kurzum, viel besser kann man eine Hybrid Smartwatch nicht machen. Sogar das Armband, welches bei solchen Modellen oftmals ein Schwachpunkt ist, ist hier top!

Auch der Preis von knapp unter 200€ ist für die Withings Steel HR Sport völlig in Ordnung! Kurzum, viele Empfehlung meinerseits.

Withings Steel HR Sport - Multisport Hybrid Smartwatch, Connected GPS...

  • Schicke Optik
  • Sehr gutes Armband
  • Viele Feature
  • Hohe Messgenauigkeit
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Ladepad mittelmäßig
  • Display spiegelt stark

Withings Steel Hr Sport

 

Die Bose Noise Cancelling Headphones 700 im Test, Boses beste Kopfhörer aller Zeiten!

Mit den „700“ hat Bose vor kurzem seine neusten Noise Cancelling Headphones auf den Markt gebracht. Die Bose 700 sollen sich dabei an Nutzer mit gehobenen Ansprüchen richten, wozu auch der Preis von satten 400€ passt.

Dafür sollen die „700“ aber auch einen hervorragenden Klang, Tragekomfort und Noise Canelling punkten.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 5

Dies verspricht aber natürlich jeder Hersteller von High End Kopfhörern. Kurzum ich habe mir die Bose 700 bestellt, wollen wir da doch einmal im Test schauen wie gut diese wirklich sind!

Neugierig?

 

Die Bose 700 Kopfhörer im Test

Bose hat bei den „700“ seine Designsprache etwas verändert. Die Kopfhörer wirken stärker „durchgestylt“ und weniger technisch als zu vor. So ist der Kopfbügel ein Stück weit über die Ohrmuscheln verlängert, wodurch diese etwas interessanter und „geschwungener“ aussehen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 1

Design ist natürlich Geschmacksache, aber ich finde die Bose 700 wirken edler als es noch die QC 35 taten, was natürlich auch zum Preis passt.

Wo Bose der Konkurrenz etwas hinterher hinkt ist bei der Materialqualität und Wahl. Bose setzt mal wieder auf 100% Kunststoff bei den Kopfhörern, was nicht schlimm ist. Allerdings wirkt dieser matte Kunststoff den Bose nutzt verglichen mit Modellen von Sony deutlich günstiger und einfacher.

Damit will ich nicht sagen, dass die Bose 700 billig wirken, ganz im Gegenteil. Die Kopfhörer fühlen sich in der Hand ausreichend robust und stabil an. Aber es gibt klar wertigere Modelle auf dem Markt!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 4

Dennoch ist die Optik und Haptik als Okay einzustufen. Immerhin sind dafür die Bose 700 mit 250g angenehm leicht.

Auf der rechten Ohrmuschel der Bose 700 finden wir den Einschalter, wie auch eine Taste den Google Assistenten (oder ALEXA) aufzurufen. Auf der linken Ohrmuschel findet sich eine weitere physische Taste, welche das aktive Noise Cancelling anpasst.

Damit besitzen die Kopfhörer keine Tasten zur Musiksteuerung. Wollt Ihr Musik pausieren, lauter/leiser machen usw. müsst Ihr dafür die Touch sensitive Rückseite der rechten Ohrmuschel nutzen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 3

Tippt Ihr hier beispielsweise zwei mal wird Musik pausiert bzw. fortgesetzt. Diese Art der Steuerung erfordert natürlich etwas Gewöhnung, funktioniert aber ausreichend gut!

Der Akku in den Bose Noise Cancelling Headphones 700 hält laut Bose 20 Stunden, mit Noise Cancelling! Dieser Wert kommt auch in der Praxis gut hin.

Bonuspunkte gibt es für den USB C Ladeport, über welchen die Kopfhörer in ca. 2 Stunden wieder gefüllt sind. Damit laden diese vergleichsweise langsam.

 

Tragekomfort

Wenn Bose Kopfhörer traditionell in einem Bereich überzeugen konnten, dann war es der Tragekomfort.

Daher überrascht es auch nicht dass dieser bei den Bose NC 700 fast perfekt ist!

Die Ohrpolster sind super weich und „luftig“ gepolstert. Zusätzlich sind die Ohrmuscheln recht groß, selbst für Over-Ear Kopfhörer, und die Polsterung ist sehr dick.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 14

Auch der Anpressdruck ist genau richtig. Fest genug, dass die Kopfhörer nicht herunterfallen, aber locker genug, dass es sich nicht anfühlt wie in einer Schraubpresse zu hängen.

Ich kann die Bose 700 stundenlang Tragen ohne „Ermüdungserscheinungen“. Daher würde ich den Tragekomfort mit einer 1 bewerten!

 

Noise Cancelling der Bose 700

Aktives Noise Cancelling ist seit Jahren eins der wichtigsten Merkmale der Bose Kopfhörer. Dieses soll laut Bose bei den 700 nochmal verbessert worden sein, verglichen mit den sehr guten QC 35 II.

Beim aktiven Noise Cancelling setzen Kopfhörer auf Mikrofone die Umgebungsgeräusche aufzeichnen und dann versuchen diese aktiv auszugleichen. ANC ist hierdurch vergleichsweise komplex und auch teuer! Sucht Ihr Kopfhörer mit gutem ANC ist es schwer etwas unter 150€ zu bekommen und selbst darüber tun sich einige Hersteller schwer.

Die Bose 700 bieten hier allerdings das beste ANC das ich bisher gehört habe! Nein der Unterschied zu den QC 35 II ist nicht gigantisch, aber die Bose 700 sind hier und da noch etwas ruhiger.

Motorgeräusche oder das Surren von Lüftern, Klimaanlagen einer Dunstabzugshaube wird von den Bose 700 fast zu 100% ausgeblendet.

Zugegeben dies ist auch die Art der Geräusche, die am besten vom ANC ausgeglichen werden können. Aber selbst Stimmen oder genereller Lärm werden ein gutes Stück gedämpft.

Nein wenn jemand direkt vor Euch steht und Euch anspricht (und Ihr nicht zusätzlich noch laut Musik hört), dann werdet Ihr dies weiterhin gedämpft hören.

Aber was ein paar Sitzreihen von Euch entfernt stattfindet, werdet Ihr mit den Bose 700 vermutlich nicht mehr hören.

Kurzum, besseres Aktives Noise Cancelling werdet Ihr kaum finden. Vielleicht bei den Sony WH-1000XM3, diese hatte ich allerdings noch nicht in den Fingern.

 

Klang der Bose Noise Cancelling Headphones 700

Bose Kopfhörer der letzten Jahre klangen immer sehr ordentlich, aber wirklich umgehauen haben diese mich um ehrlich zu sein auch nicht. Dies hat sich mit den Bose 700 etwas geändert.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 15

Starten wir ausnahmsweise mal beim Bass, denn dieser ist das Highlight der Kopfhörer. Die Bose 700 haben einen wirklich sehr kräftigen und satten Bass, wie ich diesen zuvor bei keinen Bose Kopfhörern gehört habe.

Der Bass hat einen sehr starken Punch und fühlt sich „groß“ an. Zwar konnte ich keine Informationen über die verbauten Treiber finden, aber ich würde darauf tippen, dass diese einen recht hohen Durchmesser haben.

Die Kopfhörer klingen schön druckvoll, dynamisch, aber dabei auch noch gut kontrolliert. Der Bass ist klar angehoben, aber überschattet den Klang nicht, sondern fügt sich schön rund ein.

Dabei ist aber nicht nur der Tiefgang stark, auch die anderen Frequenzbereiche kommen gut zur Geltung.

Die Höhen sind sauber, detailliert und sehr schön präzise. Bose hat hier einen klasse Job gemacht Brillanz und Abrundung in Balance zu bekommen.

Kopfhörer mit sehr klaren und brillanten Höhen neigen oftmals zu einer gewissen Schärfe, gerade bei „S“ Lauten. Dies hält sich aber bei den Bose 700 sehr in Grenzen. Die Kopfhörer klingen erfreulicherweise nicht anstrengend, aber dennoch sehr sauber und klar.

Bose hat hier perfekt meinen Geschmack getroffen!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 8

Die Mitten bei den Bose 700 sind solide. Stimmen werden gut dargestellt und besitze eine starke Verständlichkeit.

Unterm Strich würde ich den Klang der Bose Headphones 700 als sehr lebendig und dynamisch einstufen. Musik, gerade elektronische Titel oder Pop Musik klingt wunderbar kräftig und treibend.

Dies fällt auch verglichen mit den Bose QC 35 II auf, welche deutlich wärmer und träger klingen als die Bose 700.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die sehr gute räumliche Darstellung. Musik wird schön in die Tiefe gezogen, auch wenn die klangliche Breite der Bose 700 eher durchschnittlich ausfällt. Vielleicht liegt dies auch etwas am Noise Cancelling.

Positiv ist auch die maximale Lautstärke aufgefallen. Die Bose 700 können ordentlich laut werden!

 

Fazit

Glückwunsch Bose! Die „700“ sind die besten Bluetooth Kopfhörer die ich bisher im Test hatte und ich werde diese auch privat fleißig weiternutzen und nicht wie geplant weiterverkaufen (ja die Bose 700 sind selbst gekauft).

Die Kopfhörer können einfach voll überzeugen und zwar in allen Bereichen!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 11

Der für mich wichtigste Bereich ist der Klang. Die Kopfhörer klingen kräftig und dynamisch. Dabei bieten diese sehr gute Höhen, aber vor allem einen kräftigen Bass.

Ja die Bose 700 machen Spaß, klingen aber auch nicht „billig“ oder übertrieben. Egal ob Ihr klassische Musik oder Drum and Bass hört, Ihr erdet Eure Freude an den Kopfhörern haben!

Hinzu kommt ein wirklich hervorragender Tragekomfort und starkes Noise Cancelling.

Gerade den Tragekomfort darf man nicht unterschätzen. Ich kann die Bose 700 stundenlang Tragen ohne irgendwelche Beschwerden oder schmerzen der Ohren.

Das Noise Cancelling ist Bose typisch sehr stark. Mehr als mit den Bose 700 werdet Ihr aktuell nicht Hintergrundgeräusche ausgeblendet bekommen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700 Im Test 13

Das Einzige was etwas weh tut ist der Preis von 399€ (zum Zeitpunkt des Tests). Allerdings ich bereue den Kauf nicht und kann selbst zu diesem Preis eine Empfehlung für die Bose 700 aussprechen. Diese sind die besten Bluetooth Kopfhörer aktuell auf dem Markt, sofern Ihr einen spaßigen Klang mögt!

Bose Noise Cancelling Headphones 700 – Kabellose...

  • Dynamischer und lebendiger Klang
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Sehr gutes Noise Cancelling
  • Gute Akkulaufzeit
  • USB C Aufladen
  • Schickes Design
  • Material könnte wertiger erscheinen
  • Hoher Preis

Bose Noise Cancelling Headphones 700

 

Netgears erster WLAN 6 „ax“ Router, der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 im Test

Mit dem Nighthawk AX6000 hat Netgear seine ersten WLAN Router mit der Unterstützung des neuen WLAN 6 Standards auf den Markt gebracht.

Wie es sich bei der Einführung eines neuen Standards gehört, handelt es sich hier natürlich zunächst um absolute High End WLAN Router.

So kann der Nighthawk AX6000 AX12 bis zu 6000Mbit via WLAN erreichen und verfügt sogar über einen 5Gbit LAN Port, damit nicht nur das WLAN schnell unterwegs ist. Allerdings zahlt Ihr dafür auch knappe 400€!

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 6

400€ sind natürlich für einen WLAN Router eine sehr stolze Summe! Im Gegenzug erhaltet Ihr aber in der Theorie einen der schnellsten WLAN Router aller Zeiten und natürlich ein Stück Zukunftssicherheit. WLAN 6 „ax“ wird uns einige Jahre begleiten und somit der Nighthawk AX6000 AX12 auch aktuell bleiben.

Aber wie ausgereift ist der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 und lohnt das Upgrade verglichen mit einem guten WLAN ac Router? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das Zurverfügungstellen des Nighthawk AX6000 AX12 für diesen Test.

 

Netgears WLAN 6 Lineup

Aktuell verfügt Netgear über vier WLAN 6 fähige Router.

  • Netgear Nighthawk AX3000 AX4
  • Netgear Nighthawk AX6000 AX8
  • Netgear Nighthawk AX6000 AX12
  • Netgear Nighthawk AX11000 AX12

Lasst uns an dieser Stelle einmal kurz die Unterschiede dieser Modelle ansehen.

Der AX3000 AX4 ist der kleinste WLAN AX Router. Dementsprechend besitzt dieser auch nur ein 2×2 Design. Das heißt der Router hat zwei Antennen und kann zwei parallele Datenströme aufbauen und kommt auf dem 5Ghz Band so auf 2402Mbit.

Die drei anderen Modelle setzten jeweils auf ein 4×4 (8×8 beim AX12) Design, also vier Antennen und vier Datenströme. Dies verdoppelt effektiv die Datenrate, weshalb diese auf 4804Mbit auf dem 5GHz Band kommen.

Dabei sind sich gerade der AX6000 AX12 und AX6000 AX8 sehr ähnlich! Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden ist ein LAN Port. Der AX6000 AX8 besitzt ganz klassisch fünf Gbit LAN Ports, der AX6000 AX12 hingegen vier Gbit und einen 5Gbit LAN Port.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 5

Ist der 5Gbit LAN Port wirklich über 100€ Aufpreis wert? Für die meisten Nutzer eher nicht. Theoretisch kann aber die LAN Anbindung bei einem WLAN 6 Router ein großer Flaschenhals sein. Wollt Ihr beispielsweise Daten von einem lokalen Server auf ein Notebook via WLAN übertragen seid Ihr beim AX6000 AX8 immer auf 120MB/s limitiert. Beim AX6000 AX12 hingegen schafft die LAN Verbindung bis zu 600MB/s.

Habt Ihr also einen lokalen Server oder NAS mit einer schnellen LAN Anbindung kann sich der Aufpreis lohnen, habt Ihr dies nicht, greift lieber zum AX6000 AX8.

Der AX11000 AX12 setzt noch mal eins drauf und fügt verglichen mit dem AX6000 AX12 noch mal ein zweites 5GHz Band hinzu. Hierdurch steigt die theoretische maximale Datenrate auf dem 5GHz Band auf 9608Mbit. Braucht man zwei 5Ghz Bänder? Weniger um ehrlich zu sein. So könnt Ihr ein wenig High End Geräte aufteilen. Also beispielsweise Gaming Computer/Notebooks auf das 5GHz2 und Streaming Boxen, Smartphones usw. auf das 5GHz1 Netz. So haben alle Geräte immer die volle Bandbreite ohne sich gegenseitig zu stören.

Um ehrlich zu sein mir wäre dies aber nicht der Aufpreis wert. Gerade WLAN 6 kommt mit vielen Geräten auf einem WLAN Band gut klar, solche Spielereien sind also primär Luxus.

 

Der Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Der Netgear Nighthawk AX6000 AX12 ist ein Monster an WLAN Router! Anders kann man dies wirklich nicht sagen.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 1

Der AX12 misst rund 30cm in der Breite und 23cm in der Tiefe. Damit ist dieser einer der größten WLAN Router den ich bisher gesehen habe!

Passend dazu ist auch der AX12 designt. Netgear setzt bei diesem auf das Stealth Fighter Design. So sind beispielsweise die Antennen in ausklappbaren Flügeln versteckt. In jedem Flügel stecken zwei Antennen.

Der Hauptkörper ist ebenfalls aus einem matten Kunststoff gefertigt, welcher die typischen geraden Kanten hat, wie man dies von Stealth Fightern kennt. Dieses Design ist natürlich Geschmackssache.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 2

Ich kann verstehen wenn Ihr dies etwas „zu viel“ findet, aber ich finde es eigentlich recht schick. Zudem erkennt man sofort, dass der Nighthawk AX6000 AX12 ein High End WLAN Router ist.

Woran man auch erkennt, dass der Nighthawk AX6000 AX12 ein High End WLAN Router ist, ist am Lüfter. Ja in diesem WLAN Router ist ein Lüfter verbaut, was mich selbst etwas überrascht hat.

Allerdings WLAN AX und vor allem 5Gbit LAN kann schon etwas Abwärme verursachen, dazu später mehr.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 3

Spannend wird es auf der Rückseite, denn hier sind alle Anschlüsse angebracht. Hier finden wir zunächst die typischen vier Gbit LAN Ports, wie auch einen Gbit WAN Port.

Zusätzlich befindet sich am AX12 aber auch ein „MultiGbit“ Port, welcher 1Gbit, 2,5Gbit oder 5Gbit unterstützt. Dieser Port ist ideal falls Ihr einen schnellen Homeserver oder NAS habt.

Weiterhin auf der Rückseite sind zwei USB 3.0 Ports und ein physischer Schalter zum Abschalten der Status LEDs auf der Oberseite.

 

Software

Netgear nutzt beim Nighthawk AX6000 AX12 sein typische Router-Benutzeroberfläche, welche allerdings farblich etwas an das Nighthawk Design angepasst wurde.

Die Benutzeroberfläche ist dabei in zwei Bereiche unterteilt, einmal ein „einfacher“ Bereich und einmal der „erweiterte“ Bereich.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (13)

Im einfachen Bereich findet Ihr alle Standard Einstellungen, wie WLAN Name, WLAN Band, „Smart Connect“, IP Adressen, verbundene Geräte, Gästenetzwerke, usw.

In den erweiterten Einstellungen findet Ihr all diese Einstellungen + weitere Optionen. Beispielsweise könnt Ihr hier wählen ob der Nighthawk AX6000 AX12 als WLAN Router, AccessPoint oder als Bridge arbeiten soll, könnt per Hand Webseiten sperren, Protokolle auslesen, die WLAN Sendeleistung anpassen usw.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (14) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (18) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (20) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (21) Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Software (25)

An sich sind bei den Einstellungen alles vorhanden was man benötigt. Allerdings abseits der ganz guten NAS Funktionalität gibt es wenige Bonus Funktionen!

Der Nighthawk AX6000 AX12 wirkt hier fast schon Basic verglichen mit ASUS High End Routern. Selbst das QoS Feature, welches nicht so wichtig ist wie es gerne gemacht wird, ist sehr einfach gehalten.

Allerdings hat dies auch Vorzüge. Wollt Ihr einen Router der von Haus aus einfach funktioniert ohne groß mit den Einstellungen herum zu spielen, dann ist der AX12 und generell die Netgear Modelle sehr gut!

Auch halte ich die Benutzeroberfläche für übersichtlicher als bei vielen Konkurrenten.

 

Die Technik des Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Der Nighthawk AX6000 AX12 ist ein Dual-Band Router. Dieser verfügt über ein 2,4Ghz Band, welches bis zu 1148Mbit erreichen soll, und über ein 5GHz Band mit bis zu 4804Mbit.

Damit ist der AX12 erst einmal ein „typischer“ WLAN 6 „ax“ Router, ähnlich wie der ASUS RT-AX88U. Allerdings scheint der AX12 einen anderen Chipsatz zu nutzen als ASUS bei seinen Routern. Offizielle Angaben gibt es hier seitens Netgear nicht, aber ich vermute im Inneren ist der IPQ8074 SoC von Qualcomm verbaut.

ASUS hingegen nutz bei seinen AX Routern den Broadcom BCM43684 Chipsatz. Interessanterweise nutzt der kleinere Bruder des AX12, der AX8, auch den Broadcom Chipsatz. Lediglich der AX12 setzt auf Qualcomm.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 7

Auf dem Papier ist der Qualcomm Chipsatz auch der mächtigere, mit einem höheren Takt und 8×8 MIMO (vs. 4×4 MIMO).

Der Nighthawk unterstützt natürlich alle WLAN AX spezifischen Feature wie MU-MIMO, OFDMA, 1024 QAM, 160MHz Kanalbreite usw.

Wollt Ihr allerdings die höhere 160Mhz Kanalbreite, was Ihr wollt, müsst Ihr das 8×8 MIMO zugunsten von 4×4 MIMO opfern.

Neben den 4804Mbit bei WLAN 6 „ax“ kann der Nighthawk AX6000 AX12 auch bis zu 3466Mbit im alten WLAN 5 „ac“ Standard erreichen.

 

Performance des Netgear Nighthawk AX6000 AX12

Kommen wir zum üblichen kleinen Performance Check. Hierfür teste ich zunächst zwei Clients auf eine kurze Distanz von ca. 2 Metern und übertrage mit diesen eine Datei auf und von einem lokalen Server.

Als Client verwende ich den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger, ein aktuelles High End Modell, das bis zu 1300Mbit/s fähig ist, wie auch die Intel ac 7260 WLAN Karte (867Mbit/s), welche gerade in Notebooks ein recht verbreitetes Modell ist.

Ja diese WLAN Karten sind noch „ac“ Modelle, zum WLAN „ax“ Test kommen wir noch.

2 Intel 2 Tp 5 Intel 5 Tp

Wie auch zu erwarten war, ist die WLAN 5 Performance des Nighthawk AX6000 AX12 in meinem Test auf einem sehr hohen Level! Genau genommen ist diese mit 108MB/s in Kombination mit dem TP-Link Archer T9E auf dem mit höchst möglichen Level.

Dies habe ich auch schon bei anderen WLAN 6 „ax“ Routern beobachtet, welche anscheinend alle auch im alten Standard sehr flott unterwegs sind.

Aber wie schnell ist der Nighthawk bei WLAN 6? Hierfür habe ich eine Intel Wi-Fi 6 AX200 in einem Alienware 15 R4 verbaut. Die Intel Wi-Fi 6 AX200 ist die erste breit erhältliche WLAN 6 WLAN Karte und soll laut Intel bis zu 2400Mbit erreichen können.

Für den Test habe ich hier meinen lokalen Server „NAS“ über den 5Gbit LAN Port verbunden, da bei WLAN 6 ansonsten die normale Gbit LAN Verbindung sehr stark limitieren würde.

Wlan Ax

Leider ist meine Tabelle für diesen Test noch recht leer, aber wir können schon gewisse Tendenzen erkennen. So scheint das Limit mit der Intel Wi-Fi 6 AX200 aktuell bei rund 18xMB/s zu liegen, welche sowohl vom Nighthawk AX6000 AX12 wie auch vom ASUS RT-AX88U erreicht werden.

Im direkten Vergleich war der ASUS RT-AX88U in diesem Test minimal schneller, allerdings musste ich beim ASUS mehrere LAN Ports Bündeln um dieses Tempo zu erreichen, was weniger alltagstauglich ist.

Der Nighthawk AX6000 AX12 hat mir diesen Test dank 5Gbit LAN Port deutlich einfacher gemacht.

 

Die Reichweite?

Bei der maximalen Reichweite gebe ich immer nur eine subjektive Schätzung ab, mangels genauer Testmethodik.

Die Reichweite des Netgear Nighthawk AX6000 AX12 würde ich als gut, aber auch nicht als absolute Spitzenklasse einstufen. Die Signalabdeckung meiner Wohnung war sehr zufriedenstellen, allerdings wirkte das 2,4Ghz Band, welches eigentlich die höhere Reichweite bietet, etwas schwächer. Das 5Ghz Band hingegen war subjektiv ein gutes Stück stärker.

Im Vergleich zum ASUS RT-AX88U würde ich sagen das die Reichweite des 5Ghz Bands +- identisch ist, aber der ASUS bei 2,4Ghz leicht die Nase vorne hat.

Erwartet Ihr aber verglichen mit Eurem alten WLAN 5 Router eine massive Reichweiten Steigerung, dann muss ich Euch enttäuschen. WLAN 6 „ax“ Router scheinen keinen natürlichen Vorteil bei der Reichweite zu haben.

Laut aller meiner Tests (schaut z.B. hier Intel Wi-Fi 6 AX200) ist WLAN 6 „ax“ bei hoher Distanz nicht schneller oder besser als WLAN 5 „ac“.

 

NAS

Ihr könnt wie üblich auch USB Geräte mit dem AX12 verbinden um diese beispielsweise als Netzwerklaufwerk zu nutzen. Netgear hat hier softwareseitig durchaus einen soliden Job gemacht. Ihr könnt Laufwerke lokal freigeben und mit Eurem Admin Passwort schützen oder ReadyShare Nutzen, welches einen Zugriff via Internet bzw. App erlaubt.

Aber wie steht es um die Performance?

Nas

Via 5Gbit LAN Port konnte ich beeindruckende 280MB/s lesen und 137MB/s schreiben erreichen. Damit ist der Nighthawk AX6000 AX12 einer der flottesten „NAS“ Router die ich bisher in den Fingern hatte.

 

Leistungsaufnahme und Leistungsaufnahme

Der Nighthawk AX6000 AX12 hat ein beeindruckendes 48W Netzteil mit im Lieferumfang, wie auch einen Lüfter verbaut. Die Leistungsaufnahme muss also massiv sein, oder?

Stromverbrauch

Mit 13W ist der AX12 ohne Frage schon ein etwas Leistungshungriger WLAN Router, welcher aber für ein Modell seiner Klasse nicht übermäßig viel Strom frisst.

Sicherlich wird es im Worst Case möglich sein die Leistungsaufnahme bei voller LAN Auslastung, diversen USB Geräten usw. noch ein gutes Stück über die 13W zu treiben, gerade 5Gbit LAN frisst viel Strom. Allerdings scheint dies hier alles im „normalen“ Rahmen zu sein.

So scheint der Lüfter auch eher ein „Back-up“ zu sein. In normalen Betrieb ist dieser entweder aus oder so langsam drehend das er unhörbar ist. Vielleicht bei langer voller Auslastung bei 40 Grad im Hochsommer wird der Lüfter hörbarer sein, aber hier finde ich dies sogar fast vernünftig einen 450€ Router aktiv zu Kühlen.

Lasst Euch aber im Normalfall von diesem nicht abschrecken, Netgear hat hier einen guten Job gemacht.

 

Nur einmal 5Gbit?

Leider besitzt der Nighthawk AX6000 AX12 nur einen 5Gbit LAN Port. Warum?!

Sicherlich neben internen Gründen, die LAN Ports müssen ja auch schnell am SoC angebunden werden, ist die Hitzeentwicklung und Leistungsaufnahme ein Problem.

5Gbit bzw. 10Gbit LAN Ports fressen extrem viel Strom! Zum Beispiel der Netgear GS800 Nighthawk SX10 ist ein Switch mit zwei 10Gbit LAN Ports und benötigt satte 13W Strom.

Dies ist gut das 3x eines normalen Switchs mit nur Gbit LAN Ports. Aber auch andere 10Gbit switche welche benötigen viel Strom, dies nicht unnormal.

Ich behaupte an dieser Stelle das fünf 5Gbit Ports vermutlich die Leistungsaufnahme des Nighthawk AX6000 AX12 mehr als verdoppelt hätten. Ich hätte mir zwar auch lieber zwei 5Gbit LAN Ports gewünscht, aber einer reicht auch bereits für den UpLink eines NAS oder HomeServers um diesen schnell mit dem WLAN zu verbinden.

 

Fazit

Ja der Nighthawk AX6000 AX12 ist ein herausragender WLAN Router und gehört eindeutig zu den besten Modellen die Ihr aktuell kaufen könnt!

Dies liegt natürlich primär an der Hardware bzw. der Leistung. Das 8×8 Design mit bis zu 4804Mbit auf dem 5Ghz Band ist schon sehr beeindruckend! Vor allem da der AX12 auch viel dieser theoretischer Leistung auf die „Straße“ bringen kann.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12 Im Test 10

Hinzu kommt der 5Gbit LAN Port, welcher für NAS und Home Server Besitzer ein Traum ist und bisher ungeahnte Datenraten im heimischen Netzwerk erlaubt. Es ist zwar etwas schade das nur ein super schneller LAN Port vorhanden ist, aber diese Entscheidung ist verständlich.

Hinzu kommt das coole Design und die einfache Software und es fällt mir nicht schwer den Netgear Nighthawk AX6000 AX12 zu empfehlen!

Allgemein würde ich aktuell glatt nur den Nighthawk AX6000 AX12, Nighthawk AX6000 AX8 oder den ASUS RT-AX88U in der absoluten High End Klasse empfehlen! Die WLAN 6 Router sind bereits erstaunlich und erfreulich zuverlässig arbeitend und liefern in allen Belangen, auch beim alten WLAN Standard, eine herausragende Performance.

Zwar ist der Nighthawk AX6000 AX12 mit über 400€ schon sehr teuer, aber Ihr seid hier für die Zukunft gerüstet! Solltet Ihr aber auf den 5Gbit Port verzichten können, schaut Euch auch einmal den kleineren AX8 an, welcher ansonsten in einer sehr ähnlichen Klasse spielt aber ein gutes Stück weniger kostet.

Netgear Nighthawk Ax6000 Ax12

Die Eve Flare im Test, schicke Smart Home Beleuchtung für Apple Nutzer

Dekolichter sind voll im Trend! Gerade im Gartenbereich und bei Partys können diese auch wirklich sehr schick aussehen und gut für Stimmung sorgen.

Genau dafür hat Eve die Flare designt. Bei der Eve Flare handelt es sich um ein portables LED Dekolicht, in Form einer Kugel, welches sich natürlich mit Eurem Smartphone vernetzen lässt.

Die Eve Flare Im Test 8

Hierfür setzt Eve wie üblich auf die Apple Homekit Plattform.

Klingt doch interessant, aber wie sieht die Eve Flare in der Praxis aus und lohnt es sich hier wirklich 100€ auszugeben?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Eve Flare im Test

Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zur Eve Flare zu sagen. Ihr erhaltet hier eine ca. 25cm große Kunststoffkugel, ohne irgendwelche Logos oder sonstige Auffälligkeiten.

Die Eve Flare Im Test 1

Dies überrascht auch nicht, denn so etwas würde nur vom eigentlichen Zweck als Deko-Licht ablenken. Das äußere Gehäuse der Eve Flare besteht aus einer Art Milchglas Kunststoff, welches sich komplett gleichmäßig um die Kugel und die LED im Inneren zieht.

Durch dieses Milchglas wird das Licht sauber weichgezeichnet und verteilt.

Lediglich auf der Unterseite bzw. Oberseite findet sich ein Kontrollpanel, welches abgeflacht ist. Hierdurch kann die Kugel auch sicher liegen, ohne die ganze Zeit lang hin und her zu rollen.

Ebenfalls auf der Unterseite findet sich ein Bügel den Ihr ausklappen könnt um die Eve Flare irgendwo aufzuhängen. Klasse!

Die Eve Flare Im Test 2

Damit die Eve Flare funktioniert, benötigt diese natürlich Energie. Hierfür hat Eve einen Akku integriert welcher ca. 6 Stunden hält. Danach muss die Flare wiederaufgeladen werden.

Dies geschieht über zwei Kontakte auf der Unterseite und einer Art Lade-Platte, auf welche die Lichtkugel gelegt werden muss. An dieser Platte wird das beiliegende Ladegerät angeschlossen. Hier muss ich allerdings etwas Kritik äußern! Eve legt ein proprietäres 5V Ladegerät bei. Ein normaler microUSB Port wäre hier deutlich flexibler gewesen.

Gerade wenn ihr die Eve Flare länger als 6 Stunden im Garten nutzen wollt, wäre es so einfach möglich gewesen diese über Powerbanks oder Ähnliches zu versorgen.

Die Eve Flare Im Test 3

Ja habt Ihr eine Steckdose in der Nähe könnt Ihr die Eve Flare natürlich konstant auf dem Ladepad betreiben. Gerade wenn Ihr diese in der Wohnung nutzt, macht dies Sinn.

Bonus Punkte gibt es für die IP65 Zertifizierung. Die Eve Flare kann also Regen und generell etwas Feuchtigkeit schadlos überstehen. Dies gilt allerdings nicht für das Ladepad!

Zu guter Letzt haben wir noch zwei Tasten zur Steuerung ohne Smartphone auf der Unterseite.

 

Die App

Starten wir mit dem Wichtigsten. Um die Eve Flare zu nutzen, MÜSST Ihr ein IOS Smartphone haben. Zum einen ist die Eve App nur für IOS verfügbar, zum anderen sind alle Eve Produkte sehr eng mit der Apple HomeKit Plattform verknüpft.

Starten wir aber am Anfang. Um die Eve Flare zu nutzen, benötigt Ihr die Eve App. diese wird genutzt diverse Eve Produkte zu steuern unter anderem auch halt die Eve Flare.

Geht in der App, welche keine Registrierung oder Ähnliches voraussetzt, einfach in die Einstellungen und sucht dort nach Geräten. Habt Ihr die Eve Flare eingeschaltet, sollte diese dort auch sofort gefunden werden.

Eve Flare Im Test App (9) Eve Flare Im Test App (2)

Wählt diese aus und scannt den QR Code auf der Rückseite und Ihr seid auch schon so gut wie fertig mit der Einrichtung. Ihr könnt der Flare nun noch einen Raum zuordnen und einen speziellen Namen geben.

Dieser Name ist nicht ganz unwichtig, denn Ihr könnt Siri Nutzen um die Eve Flare zu steuern.

Was die Steuerung angeht habt Ihr im Allgemeinen mehrere Möglichkeiten. Ihr könnt zum einen natürlich die Eve App nutzen, aber auch die Apple Home App.

Die Apple Home App ist natürlich verglichen mit der Eve App etwas abgespeckt, was den Funktionsumfang angeht, kann aber natürlich auf die Basisfunktionen zugreifen. Dies wäre das ein/ausschalten wie auch das Verändern der Farbe.

Eve Flare Im Test App (11) Eve Flare Im Test App (10)

Wollt Ihr nur dies dann könntet Ihr theoretisch die Eve App sogar löschen. Über die Eve App sind selbige Funktionen verfügbar wie auch die Möglichkeit mehrere Eve Flares zu einer Gruppe hinzuzufügen und gemeinsam zu steuern, wie auch „Regel“ anzulegen.

Ihr könnt die Eve Flare also auch mit anderen Eve Produkten verknüpfen. Habt Ihr beispielsweise das Eve Thermostat könntet Ihr die aktuelle Temperatur mit einer Farbe verknüpfen usw.

Allerdings benötigt Ihr hierfür einen Apple Homepod!

Eve Flare Im Test App (22) Eve Flare Im Test App (13)

Eve nutzt bei seinen Produkten Bluetooth für die Verbindung zum Smartphone. Dies hat vor und Nachteile. Der Vorteil ist, dass Ihr nicht auf irgendwelche Hersteller-Server angewiesen seid, was aus Sicht der Zuverlässigkeit und des Datenschutzes ideal ist.

Allerdings gibt es eine Reichweitenbeschränkung. Ich denke dies ist bei der Eve Flare nicht weiter tragisch, außer Ihr wollt diese unbedingt von unterwegs einschalten. In Kombination mit meinem Apple iPhone Xs Max konnte ich eine Reichweite im Freien von locker 10+ Metern erreichen.

Habt Ihr allerdings einen Apple HomePod könnt Ihr diesen als eine Art Basisstation für die Eve Geräte nutzen und dann über diesen die Geräte steuern.

 

Das Licht

Starten wir damit was die Eve Flare nicht ist und das ist ein „Beleuchtungslicht“. Die Eve Flare erfüllt einen rein dekorativen Zweck, dementsprechend ist auch die Helligkeit.

Diese ist aber nicht mal schlecht! Die Kugel hat ein schönes gleichmäßiges „glühen“. Die LED bzw. LEDs scheinen dabei sauber in der Mitte zu sitzen, denn die Lichtabstrahlung ist sehr gleichmäßig.

Die Eve Flare Im Test 10

Klasse! Auch die Farbdarstellung und Wiedergabe ist gut. Alle Farben werden ähnlich gut dargestellt, auch wenn diese nicht super satt erscheinen.

Dies wird allerdings an der Milchglas Oberfläche liegen, welche wie alle matten Oberflächen etwas die Sättigung reduziert.

Die Eve Flare Im Test 11

Schlimm? Nein!

Ich bin mit dem Licht der Eve Flare sehr zufrieden und Ihr könnt Euch auch die Bilder ansehen und dies für Euch beurteilen.

 

Fazit

Bei der Eve Flare gibt es keine großen Überraschungen, diese erfüllt den versprochenen Job tadellos, nicht mehr und nicht weniger!

Ihr erhaltet bei der Flare eine 25cm im Durchmesser große Lichtkugel, für die Wohnung oder auch den Garten. Diese könnt Ihr wahlweise über das beiliegende Netzteil oder den integrierten Akku (ca. 6 Stunden) betreiben.

Eve nutzt hier wie üblich die Apple HomeKit Plattform für die Steuerung und Verwaltung, mit allen Vorteilen und Nachteilen die diese bringt.

Die Eve Flare Im Test 5

Auf Seiten der Vorteile finden wir die wirklich hervorragende Integration in das Apple Ökosystem (Siri), wie auch den perfekten Datenschutz. Im Gegenzug seid Ihr aber auch an die Apple Plattform gebunden und müsst hier Bluetooth für die Kommunikation nutzen. Letzteres hat mich aber bei einem Produkt wie der Eve Flare nicht gestört.

Das Wichtigste ist aber natürlich die Optik und das Licht. Hier habe ich keinerlei Klagen! Die Eve Flare sieht im Dunkeln wirklich klasse aus und ist klar bei jeder Party ein absoluter Hingucker.

Von daher Daumen hoch für die Eve Flare! Lediglich den Preis finde ich mit fast 100€ etwas saftig!

Eve Flare - Tragbare smarte LED-Kugelleuchte (Deutsche...
  • Wunderschöne Lichtstimmungen für jeden Ort - gesteuert per...
  • Gemütliches Licht für Garten und Balkon dank robustem Gehäuse...
  • Die kabellose Leuchte hat eine lange Akku-Laufzeit von bis zu...
  • Ausklappbarer Tragegriff für den einfachen Transport auf die...
  • Entwickelt in Deutschland. Unser deutscher Produkt Support steht...

Der Anker Soundcore Wakey im Test, die perfekte Mischung aus Bluetooth Lautsprecher, Radio und Ladestation

Anker ist besonders für zwei Produktkategorien bekannt, Ladegeräte und Bluetooth Lautsprecher. Mit dem Soundcore Wakey versucht Anker nun diese beiden Kategorien in einem Gerät zu vereinen.

Der Soundcore Wakey ist ein Bluetooth Lautsprecher bzw. Radiowecker für Euren Nachttisch, in welchem ein Smartphone Ladegerät bzw. kabelloses Ladepad integriert ist. Hinzu kommen noch diverse andere Feature, wie eine Einschlafhilfe und eine Uhr.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 9

Klingt doch durchaus interessant, allerdings kostet der Soundcore Wakey auch gute 100€! Wollen wir uns in einem Test doch einmal ansehen was der Soundcore Wakey von Anker so kann und vor allem wie gut!

Neugierig?

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Soundcore Wakey für diesen Test.

 

Der Anker Soundcore Wakey im Test

Bei dem Anker Soundcore Wakey handelt es sich auf den ersten Blick um einen recht klassischen Bluetooth Lautsprecher, zumindest was den Aufbau angeht.

So besitzt dieser ein rechteckiges und breites Gehäuse, auf dessen Front ein Lautsprechergitter angebracht ist, unter welchem die beiden 5W Treiber sitzen. Dieses Lautsprechergitter ist beim Soundcore Wakey aus Stoff gefertigt und passt damit ganz zu der etwas „gemütlicheren“ Optik.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 2

Der Lautsprecher besitzt viele geschwungene Kanten und wirkt dank des matten weißen Kunststoffs sehr freundlich. Dies ist natürlich eine wünschenswerte Eigenschaft für einen Lautsprecher der für den Nachtisch gedacht ist.

Allerdings hat der Soundcore Wakey noch ein paar Tricks drauf, die man diesem auf den ersten Blick nicht ansieht.

Zum einen ist er natürlich ein „normaler“ Bluetooth Lautsprecher, allerdings besitzt dieser auch ein integriertes FM Radio.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 1

Hierfür befindet sich auf der Rückseite auch ein Anschluss für eine Antenne, die mit im Lieferumfang liegt.

Auf der Front ist unterhalb des Stoffs ist zudem ein kleines „Display“ angebracht, welches Euch Dinge wie die Uhrzeit usw. anzeigen kann, wie auch den eingestellten Sender. Diese Integration des Displays ist sehr gut gelungen und wirkt auch sehr schick!

Das war aber noch nicht alles! Auf der Oberseite ist ein „Gummiring“ angebracht, welcher das kabellose Ladepad, das in diesem Lautsprecher integriert ist, markiert.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 3

Ihr könnt also Euer Samsung Galaxy S8,S9,S10, iPhone X, Xs und alle Smartphones die kabelloses Laden unterstützen direkt auf dem Lautsprecher laden. Das Ladepad besitzt die 5/7,5/10W Leistungsstufen, kann also recht flott laden.

Unterstützt Euer Smartphone kein kabelloses Aufladen oder Ihr wollt beispielsweise einen Amazon Kindle oder Ähnliches am Bett laden, dann kann Euch der Soundcore Wakey auch helfen. Auf der Rückseite finden sich zwei weitere reguläre USB A Ladeports. Diese sind mit 5V/2A nichts Besonderes, erfüllen aber ihren Zweck.

Weiterhin auf der Rückseite ist ein AUX Eingang und der Anschluss für das Netzteil. Nein der Soundcore Wakey hat keinen eingebauten Akku!

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 5

Nicht verwunderlich, denn der Soundcore Wakey ist eine Art Hybrid aus Bluetooth Lautsprecher und USB Ladegerät. So hat das beiliegende Netzteil auch satte 45W Leistung.

Gesteuert wird der Wakey über Touchtasten die auf der Front unterhalb des Lautsprechergitters angebracht sind.

 

Was kann der Anker Soundcore Wakey?

Gehen wir einmal kurz alle Feature des Soundcore Wakey durch. Folgende Funktionen besitzt der Wakey:

  • Uhr
  • Wecker
  • Bluetooth Lautsprecher
  • FM Radio
  • Kabelloses Ladegerät
  • USB Ladegerät
  • Einschlafhilfe

Im Normalbetrieb zeigt Euch der Soundcore Wakey durchgehend die aktuelle Uhrzeit an. Sollte dies Euch in der Nacht stören, dann könnt Ihr die Anzeige mit einem Timer versehen, beispielsweise schaltet das Display automatisch oder nach X Minuten aus.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 14

Über die SoundCore App könnt Ihr auch einen Wecker anlegen, der unabhängig vom Smartphone im Lautsprecher hinterlegt wird. Hier könnt Ihr auch einen passenden Klingelton auswählen. 10 verschiedene Wecktöne bietet der Wakey. Alternativ könnt Ihr auch Einstellen, dass automatisch ein Radiosender gestartet wird.

Anker Soundcore Wakey App (3) Anker Soundcore Wakey App (1)

Radiosender könnt Ihr ebenfalls über die App einprogrammieren. Einprogrammierte Sender lassen sich zudem als Favoriten festlegen, welche sich dann auch ohne Smartphone am Lautsprecher abrufen lassen.

Grundsätzlich hat das Radiomodul einen sehr guten Klang, ist aber nicht all zu empfangsstark! Lokal Sender kommen bei mir glasklar rein, aber Sender wie SWR3 wo ich gerade so im Grenzgebiet für den Empfang bin, lassen sich nur mit Mühe reinbekommen. Hier wäre noch etwas Luft nach oben!

Witzig ist die Einschlafhilfe. Über die App könnt Ihr „Hintergrunduntermalung“ wiedergeben, also Vogelstimmen, das prasseln von Regen usw.

Anker Soundcore Wakey App (7) Anker Soundcore Wakey App (5)

Das witzige Ihr könnt das Ganze nach belieben mischen! Also etwas Regen plätschern, ein Zug der in der Ferne vorbeifährt, ein paar Vögel die singen usw. Ihr könnt für alle der 10 möglichen Geräusche eine Intensivität einstellen. Ebenfalls könnt Ihr natürlich einen Timmer einstellen nach welchem die Einschlafhilfe automatisch ausgeht.

Kommen wir noch zum Aufladen von Smartphone und Co. Das kabellose Ladepad hat in meinem Test problemlos mit allen getesteten Smartphones (Google Pixel 3 XL, Samsung Galaxy S10+ und iPhone Xs Max) funktioniert.

Alle drei Smartphones erreichten ihr jeweiliges maximales Ladetempo, das an einem Universalladepad erreichbar ist.

Bei den beiden normalen USB Ladeports gibt es keine Überraschungen. Diese liefern ein gutes Standard Ladetempo und bringen die üblichen Optimierungen für IOS und Android Smartphones mit. Klasse!

 

Klang des Anker Soundcore Wakey

Wenn man den Soundcore Wakey sieht, wird man nicht mit einem besonders großen oder vollen Klang rechnen, schließlich ist dieser vergleichsweise klein und leicht.

Allerdings ist dies ein Fall wo man sich nicht von der Optik täuschen lassen darf! Der Soundcore Wakey klingt verdammt gut!

Starten wir wie üblich bei den Höhen, welche hier sehr klar und brillant ausfallen. Der Soundcore Wakey hat eine beeindruckende Schärfe und Klarheit im Klang. Hierdurch wirkt dieser auch sehr detailliert!

Damit würde ich die Höhen als überdurchschnittlich für einen Lautsprecher der 100€ Preisklasse einstufen.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 10

Die Mitten sind unauffällig. Ich würde sagen Anker hat diese ganz leicht abgesenkt, aber nichts Drastisches. Stimmen und auch Hörbücher werden sehr gut wiedergegeben.

Wo wir ein paar Abstriche zu machen haben ist beim Bass. Der Bass des Soundcore Wakey ist völlig in Ordnung! Der Lautsprecher klingt voll und mehr als ausreichend voluminös.

Allerdings haben wir hier auch kein Bass Monster vor uns. Beispielsweise ein Anker Soundcore Motion+ hätte mehr „Wums“ als der Wakey.

Dafür klingt der Wakey fast sogar noch etwas dynamischer und größer als der Motion+. Selbst die maximale Lautstärke des Wakey ist beeindruckend!

Kurzum ich bin mit dem Klang des Anker Soundcore Wakey voll zufrieden! Dieser wird den Job als Schlafzimmer „Radio“ mehr als ausreichend erfüllen.

 

Ist der Anker Soundcore Wakey empfehlenswert?

Der Anker Soundcore Wakey ist sicherlich ein etwas spezielleres Produkt, welches aber dennoch eine sehr interessante Brücke zwischen Smartphone Ladegerät und Bluetooth Lautsprecher spannt.

Der Anker Soundcore Wakey ist natürlich primär für den Nachtisch gedacht, wo dieser auch klar die beste Figur abgibt. Allerdings könnte ich mir diesen auch am Arbeitsplatz als Radio gut vorstellen.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 12

Starten wir am Anfang. Sicherlich das Spannendste am Wakey ist der große Funktionsumfang. Die Kombination aus Bluetooth Lautsprecher, Wecker, FM Radio und Smartphone Ladegerät (kabellos/kabelgebunden) ist nach meinem Wissensstand aktuell einmalig, aber durchaus sinnvoll!

Kann Euer Smartphone kabellos geladen werden, dann könnt Ihr dies einfach über Nacht auf den Lautsprecher legen und es ist am nächsten Tag voll, wenn Euch der Wakey stampft weckt, gegeben falls mit Eurem Lieblingsradiosender.

Radiosender lassen sich nach Wunsch und zum schnelleren Abruf über die SoundCore App einspeichern. Die grundsätzliche Qualität des Radios ist sehr gut, auch wenn der Wakey nicht der empfangsstärkste Lautsprecher ist.

Ebenfalls gut ist der Klang des Lautsprechers! Dieser ist zwar nicht der größte Bass Bomber, klingt aber sehr dynamisch und voll. Er klingt deutlich besser als man dies anhand der Größe denken würde.

Der Anker Soundcore Wakey Im Test, Die Perfekte Mischung Aus Bluetooth Lautsprecher, Radio Und Ladestation 13

Hinzu kommen interessante Bonus Feature wie die Einschlafhilfe oder die Uhr.

Unterm Strich würde ich den Anker Soundcore WakeyA klar als empfehlenswert bezeichnen, sofern Ihr einen Radiowecker für Euren Nachttisch sucht und vielleicht auch etwas mit dem integrierten Ladegerät für Smartphone und Co. anfangen könnt!

Soundcore Wakey Bluetooth Lautsprecher, Powered by Anker mit 10W...

  • Schickes Design
  • Guter Klang
  • Kabelloses Ladepad mit bis zu 10W
  • Zwei USB Ladeports
  • Integriertes FM Radio
  • LED Display
  • Weckfunktion
  • Interessante Einschlafhilfe
  • Empfang des FM Radios mittelmäßig
  • Display Helligkeit etwas hoch (bei Nacht)
  • Touchtasten im Halbschlaf nicht ganz leicht zu treffen

 

Die DoorLine Slim DECT im Test, eine Türklingel mit DECT, wie funktioniert dies?

Smarte bzw. vernetzte Türklingeln liegen im Trend! Einer der bekanntesten Hersteller ist hier ohne Frage Ring.

Allerdings gibt es hier ein sehr interessantes alternativ Konzept, vom deutschen Hersteller Telegärtner bzw. DoorLine.

Die DoorLine Slim DECT nutzt nicht WLAN um sich mit anderen Geräten zu vernetzen, sondern DECT. Hierdurch lässt sich die Türklingel mit DECT Anlagen, wie beispielsweise einer Fritzbox vernetzen.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 8

Klingt doch interessant das Ganze, aber wie schaut es in der Praxis aus? Ist hier DECT eine gute Wahl oder hat doch Ring und Co. die Nase vorne?

Finden wir es im Test der DoorLine Slim DECT heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Telegärtner für das zur Verfügung stellen der DoorLine Slim DECT.

 

Die DoorLine Slim DECT im Test

Auf dem ersten Blick handelt es sich bei der DoorLine Slim DECT um eine reguläre Türklingel mit zwei Klingelknöpfen.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 1

Man sieht dieser aber auch bereits auf dem ersten Blick an, dass es sich hier um ein etwas wertigeres Modell handelt. Die Front der Klingel, welche mit 22,4 x 8,6 x 2,1cm recht schmal ist, ist komplett aus Glas gefertigt. Es gibt hier keine Öffnungen oder Ähnliches.

Selbst die Klingelknöpfe sind kapazitive Tasten, müssen also nicht physisch eingedrückt werden. Im Normalfall bevorzuge ich physische Tasten, zumal diese bei Handschuhen in der Regel besser funktionieren als kapazitive Tasten.

Allerdings sehe ich auch Vorteile, gerade was den Wasserschutz angeht. Ich habe leider die Erfahrung gemacht das Türklingeln gerne kaputt gehen, vermutlich aufgrund von eindringendem Wasser.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 3

Dies kann hier zumindest über die Front nicht passieren. Der Rahmen der DoorLine Slim DECT ist aus einem recht dicken silbernen Kunststoff, welcher fast die Anmutung von Aluminium hat.

Allgemein ist die Türklingel schön massiv gearbeitet!

Neben den beiden im Betrieb beleuchteten Klingelknöpfen befindet sich ein weißes Feld, welches Ihr passend mit Namen beschriften könnt. Hierfür lässt sich eine kleine Kunststoffplatte über die Unterseite entnehmen. Die Beschriftung ist also nicht direkt der Witterung ausgesetzt.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 2

Ebenfalls auf der Unterseite ist die Schraube um die DoorLine Slim DECT von der Montageplatte zu lösen.

 

Wie funktionierts? (Kurzfassung)

Die DoorLine Slim DECT ist keine „vernetzte“ Türklingel, wie die Modelle von Ring und Co. Sondern es handelt sich hier um eine Mischung aus regulärer Türklingel und einem Schnurlos-Telefon (blöd ausgedrückt).

Die DoorLine Slim DECT nutzt wie der Name schon sagt den DECT Standard und lässt sich somit an jeder DECT fähigen Anlage (AVM Fritzbox z.B.) betreiben. Hier wird die Türklingel wie ein normales Schnurlostelefon angemeldet.

Die DECT Basis weiß genau genommen nicht mal, dass  es sich hier um eine Türklingel handelt. Wird nun die Klingel betätigt ruft die DoorLine Slim DECT eine bzw. mehrere hinterlegte Telefonnummern, von internen Telefonen, an.

Diese klingeln also sobald ein Besucher an der Tür ist. Geht Ihr an das Telefon könnt Ihr mit der Person reden.

Auch ist es möglich über Eingaben (ähnlich wie bei Telefon Hotlines) die Tür zu öffnen usw. Dazu aber später mehr.

 

Installation

Sofern Ihr nicht technisch begabt seid, würde ich Euch klar empfehlen die Installation von einem Elektriker durchführen zu lassen! Diese kann je nach Gegebenheiten durchaus komplex sein!

Schritt 1 ist natürlich die Frage der Befestigung der Türklingel. Die DoorLine Slim DECT besitzt eine metallerne Rückenplatte, welche über eine kleine Öffnung in der Wand befestigt wird. Anschließend könnt Ihr die Klingel einfach auf diese Platte aufsetzen und verschrauben.

In meinem Fall ist allerdings ein deutlich größeres Loch in der Wand, von meiner alten Türklingel. Hier habe ich eine Metall Platte aufgesetzt, welche das Loch verschließt, auf welche ich dann wiederum die Rückenplatte der DoorLine Slim DECT montiert habe.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 4

Schritt 2 ist die Stromversorgung. Hier muss ich leider die DoorLine Slim DECT etwas kritisieren. Diese benötigt zwingend eine 12V Spannungsversorgung!

Ein passendes Stecker Netzteil liegt bei. Ich bin zwar kein Elektriker, aber ich glaube die wenigsten Nutzer werden in der Wand, wo die Türklingel verbaut ist, eine Steckdose haben. Bei mir gehen die Klingeldrähte in den Sicherungskasten, wo ebenfalls ein Stecker Netzteil sehr unpraktisch ist.

Bei dem Umstieg von meiner alten Türklingel auf ein Modell von RING, konnte ich einfach meinen alten, fest im Sicherungskasten verbauten Trafo weiterverwenden. RING erlaubt einen Spannungsbereich von 8-24V, was hier eine gewisse Flexibilität erlaubt.

DoorLine bietet auch ein passendes Netzteil für die Montage im Sicherungskasten an (hier), aber dieses ist optional.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 5

Schritt 3 (optional) Ihr könnt auch einen Türöffner mit der DoorLine Slim DECT verbinden. Hierfür schaut am besten in die Anleitung wie genau dies funktioniert und welche Türöffner unterstützt werden.

Schritt 4 ist das Anmelden an Eurer DECT Basis. Ihr braucht hierfür keine spezielle Basisstation! Eure Basis hält die DoorLine Slim DECT Klingel einfach für ein Schnurlostelefon. Verbindet die Klingel einfach mit dem Strom und startet den Suchvorgang Eurer Basis.

Die Türklingel sollte dann einfach gefunden werden und sich verbinden. Ich habe dies in Kombination mit einer Fritzbox durchgeführt, wo das Ganze auch gut geklappt hat.

Auch was die Reichweite angeht kann ich nicht klagen. DECT hat von Natur aus eine recht hohe Reichweite, was sich auch bei der DoorLine Slim DECT bestätigt.

 

Was kann nun die DoorLine Slim DECT?

Betätigt ein Besucher die Klingel wird dies von dieser zunächst mit einem kurzen Geräusch bestätigt, so das der Besucher auch weiß das die Klingel funktioniert.

Zeitgleich (die Verzögerung liegt wirklich bei +-0) beginnen alle Eure internen Telefone zu klingen. Je nach Telefonanlage wird hier ein Name angezeigt, den Ihr bei der Einrichtung vergeben habt, wie „Türklingel“.

Auch könntet Ihr hier für die Türklingel einen individuellen Klingelton vergeben, so dass Ihr gleich zwischen Anrufen und der Tür unterschieden könnt.

Habt Ihr einen gesonderten Türgong oder wollt einen haben, dann lässt sich dieser auch anschließen, zusätzlich zum Klingeln der Telefone.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 9

Geht Ihr an das Telefon startet die Freisprechfunktion und Ihr könnt mit dem Besucher reden. Wollt Ihr dies nicht, ist es auch möglich die DoorLine Slim DECT so einzustellen dass der Besucher Euch zunächst nicht hören kann.

Wollt Ihr den Besucher hereinlassen und habt einen elektrischen Türöffner, dann könnt Ihr die Tür über das Drücken von #8 bzw. #9 öffnen.

Das Ganze funktioniert auch in der Praxis soweit gut! Selbst die Sprachqualität in beide Richtungen ist stark. Lediglich war die Türklingel bei mir von Haus aus etwas leise eingestellt.

Dies lässt sich aber über diverse Codes ändern. Auch könnt Ihr eine Anrufweiterleitung einrichten. So könnt Ihr das Klingeln der Tür auch an Euer Smartphone senden, so dass Ihr von überall einen Besucher an der Tür mitbekommt.

Bedenkt aber, dass dies unter Umständen zusätzliche Telefonkosten verursachen kann.

Über diverse Codes, welche alle gut in der Anleitung beschrieben sind, könnt Ihr auch noch diverse Einstellungen tätigen, wie die Klingeldauer verändern, die Anrufweiterleitung schnell ein/ausschalten, die Lautstärke verändern usw.

 

DoorLine Slim DECT vs. Ring und Co.

In den letzten Monaten wurden smarte Türklingeln wie von Ring und Co. immer populärer. Verglichen mit diesen „smarten“ Modellen wirkt die DoorLine Slim DECT fast schon etwas „dumm“. Aber ist dies eine berechtigte Aussage?

Jein, smarte Türklingeln wie von Ring und Co. haben klar ihre Vorzüge! Der wichtigste ist die Kamera und auch etwas die mobile Nutzung.

Ihr könnt über die integrierte Kamera bei Ring sehen wer vor der Tür steht und dann entscheiden, will ich mit dieser Person reden oder nicht. Allerdings habe ich dies in der Zeit mit Ring weniger genutzt als ich gedacht hätte.

Warum? Es dauert nach dem Klingeln eine Weile bis ich mein Smartphone gegriffen habe, dieses entsperrt habe, die App geladen ist, der live Stream geladen ist usw. Bei Paketboten ist dies oftmals schon zu lang und man sieht nur noch ihren Rücken.

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 7

Auch bei weniger Smartphone affinen Menschen ist es sicherlich einfacher ein klingelndes Telefon anzunehmen. Beispielsweise meine Mutter hat erfahrungsgemäß ihr Smartphone überall, nur nicht schnell griffbereit.

Auch kostet beispielsweise das Speichern von Video Aufnahmen bei Ring XX€ im Jahr und es ist nicht möglich hier einen Türöffner zu verbinden.

Zwar bietet die DoorLine Slim DECT keine Video Funktion, was schade ist, dafür ist diese eine grund solide Basis Funktionalität. Das Klingeln der Telefone und auch das Annehmen geht ohne Verzögerung und auch die Möglichkeit die Tür auf Wunsch direkt über das Telefon zu öffnen ist klasse!

Ja ich glaube gerade für ältere Nutzer ist die DoorLine Slim DECT einfacher und schneller in der Nutzung! Hinzu kommt ein perfekter Datenschutz. Es gibt keine Kommunikation über einen externen Server oder Ähnliches. So würde die DoorLine Slim DECT auch weiter funktionieren, selbst wenn DoorLine pleite geht.

Auch kann so etwas nicht passieren: Ring: Mitarbeiter sollen jahrelang Nutzer beobachtet haben https://www.computerbase.de/2019-01/ring-mitarbeiter-beobachteten-nutzer/

Im Gegenzug ist beispielsweise die Nutzung unterwegs etwas uneleganter bei der DoorLine Slim DECT, welche eine Rufumleitung usw. benötigt.

 

Fazit

Ihr sucht eine einfach zu nutzende (auch für ältere Nutzer), hochwertige und was den Datenschutz angeht unbedenkliche „smarte“ Türklingel?

Dann seid Ihr bei der DoorLine Slim DECT an der richtigen Adresse! Zwar mangelt es der DoorLine Slim DECT im Vergleich zu anderen smarten Modellen an einer Kamera, aber dafür ist die DECT Funktionalität durchaus clever!

Die Doorline Slim Dect Im Test, Eine Türklingel Mit Dect, Wie Funktioniert Dies 6

Es wundert mich hier glatt, dass nicht mehr Modelle auf DECT setzen. Die Anbindung der Türklingel in das Telefon System bzw. die Fritzbox funktioniert ausgesprochen gut und ist sehr schön alltagstauglich. Jemand klingelt bei Euch und Ihr könnt einfach über Euer Telefon mit der Person reden.

Viel einfacher geht es nicht! Hinzu kommt die Möglichkeit einen Türöffner oder einen regulären Gong mit der Klingel zu verbinden, was bei Ring und Co. gar nicht möglich ist.

Zwar kann die Montage und die Einrichtung der DoorLine Slim DECT etwas trickreich sein, aber abseits davon bin ich voll zufrieden!

DoorLine Slim DECT Farbe: Schwarz von Telegärtner Elektronik l...

  • Wertige Haptik und Optik
  • Einfache Nutzung
  • Gute Funktion
  • DECT Funktionalität durchdacht
  • Viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Benachrichtigungen unterwegs nur über Umwege möglich (Rufweiterleitung)
  • Preis gehoben
  • Installation und Einrichtung kann kompliziert sein

Doorline Slim Dect

Das Xiaomi Mi Band 4 im Test, des beste und beliebteste Fitnessarmband 2019!

Das Xiaomi Mi Band 4 ist kaum im Handel, da ist schon von Verkaufsrekorden zu hören. Dies ist auch nicht verwunderlich, schließlich gelten die Mi Bänder als fast schon legendär!

Xiaomis Mi Band Fitnessarmbänder stehen für große Leistung, viel Akkulaufzeit und das zu kleinem Preis.

Xiaomi Mi Band 4 Test 11

Dieser kleine Preis ist zwar beim neuen Mi Band 4 auf rund 40€ angewachsen, ist damit aber für einen Fitnesstracker mit OLED Farbdisplay, Pulsmesser usw. auf keinem Fall zu viel. Zumindest in der Theorie!

Aber wie gut ist das Mi Band 4 in der Praxis und ist dieses den Aufpreis vom Mi Band 3 wert?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Xiaomi Mi Band 4 im Test

Bei dem Mi Band 4 handelt es sich um das absolut klassische Fitnessarmband, wie dieses im Bilderbuch zu sehen wäre. Das Mi Band 4 ist zwar verglichen mit seinen Vorgängern etwas gewachsen, aber der grundsätzliche Aufbau bleibt ähnlich.

Bei dem Mi Band 4 handelt es sich eigentlich nur um eine kleine Kapsel, welche in ein Silikon Armband eingeklemmt wird.

Xiaomi Mi Band 4 Test 1

Xiaomi legt hier ein einfaches schwarzes Armband bei, welches qualitativ soweit brauchbar ist. Ich finde das Silikon etwas steif, aber im Alltag kann ich mich nicht beklagen. Wie üblich wird es im Handel auch jede Menge alternativer Armbänder geben, sobald das Mi Band 4 etwas an Verbreitung gewonnen hat.

Die alten Armbänder des Mi Band 3 usw. passen dabei nicht auf das neue Mi Band 4!

Xiaomi Mi Band 4 Test 4

Xiaomi hat in das Mi Band 4 mehr Feature integriert, was dieses etwas größer gemacht hat. Das Wichtigste ist das Display, welches von 0,78 Zoll beim Mi Band 3 auf 0,95 Zoll Beim Mi Band 4 angewachsen ist. Xiaomi setzt hier auch weiterhin auf die OLED Technik.

Allerdings ist das Display beim Mi Band 4 nun endlich farbig und in der Theorie etwas heller. Xiaomi gibt die Helligkeit mit 400 cd/m² an.

Bei dem Display handelt es sich auch um einen Touchscreen, welchen Ihr allerdings erst aktivieren müsst. Hierfür müsst Ihr zunächst auf eine Touchtaste unterhalb des Display „drücken“, dann wird das Display aktiv.

Xiaomi Mi Band 4 Test 2

Auf der Rückseite des Xiaomi Mi Band 4 finden wir den mittlerweile obligatorischen Pulssensor, wie auch die Kontakte für das beiliegende Ladepad.

Aufgrund des größeren Displays hat Xiaomi bei Mi Band 4 auch einen größeren Akku verbaut. Seine Laufzeit schwankt recht stark je nach Nutzung, aber Ihr könnt mit guten 3 Wochen bei leichter Nutzung und 2+ Wochen bei intensiverer Nutzung rechnen.

Xiaomi Mi Band 4 Test 3

Was den Wasserschutz angeht, wirbt Xiaomi mit 5 ATM, was 50 Metern Wassertiefe entspricht. Dennoch seid vorsichtig wenn Ihr mit dem Mi Band 4 schwimmen gehen wollt. Aufgrund der Armbewegungen beim Schwimmen können selbst bei niedrigeren Tiefen schon mehr als 5 ATM „Druck“ anliegen.

Ich nehme zwar an, dass dies das MI Band 4 aushalten wird, garantieren kann ich es aber nicht. Zum Schwimmen gibt es bessere Fitnesstracker.

 

Die Software

Softwareseitig kommt beim Mi Band 4 wie üblich Mi Fit zum Einsatz. Mi Fit hat sich aber seid dem Mi Band 3 etwas gewandelt. Es gab für die Anwendung ein kleines „Refresh“, primär optischer Natur.

Die Mi Fit App ist nun eindeutig etwas freundlicher und moderner gestaltet und wirkt auch mehr nach der App eines großen „A“ Herstellers.

Mi Band 4 App (20) Mi Band 4 App (1)

Auf der Startseite der Mi Fit App findet Ihr zunächst eine Übersicht über Eure jeweiligen Tageswerte. Von hier aus könnt Ihr auch direkt ein „Programm“ starten, wie Laufen, Gehen, Fahrradfahren usw.

Tippt Ihr einen der Werte an, z.B. die Schrittzahl, dann landet Ihr in der Detailansicht. Hier könnt Ihr mithilfe eines Diagramms schnell sehen wann Ihr wie viele Schritte gemacht habt.

Mi Band 4 App (22) Mi Band 4 App (24)

Neben den täglichen Werten finden sich hier aber auch historische Werte, der letzten Woche, Monat usw.

Dabei unterscheidet die Mi Fit App auch automatisch zwischen den Aktivitäten die Ihr ausgeführt habt, klasse!

Mi Band 4 App (15) Mi Band 4 App (12)

Allerdings finde ich, dass diese durchaus interessanten Diagramme seit dem refresh der Mi Fit App etwas zu sehr versteckt wurden. Xiaomi hat gefühlt hier das Design vor die Funktion gestellt.

Dennoch bleibt die Mi Fit eine der beste Fitness Apps die mir bisher begegnet sind!

 

Feature und Funktionen des Mi Band 4

Was kann das Mi Band 4 nun alles? Starten wir mit einer kleinen Übersicht der wichtigsten Feature:

  • Schrittzähler (Sporttracking)
  • Schlaftracker
  • Pulsmesser
  • Uhr
  • Benachrichtigungen

Starten wir bei der Basisfunktion jedes Fitnesstrackers, das Schrittzählen. Der Schrittzähler im Mi Band 4 arbeitet natürlich durchgehen im Hintergrund. Dabei versucht das Band auch Eure Aktivitäten etwas aufzuschlüsseln.

Lauft Ihr ein Stück wird dies in der App auch als Laufen markiert. Alternativ könnt Ihr auch direkt ein Sportprogramm starten, solltet Ihr gerade Joggen gehen oder Ähnliches. Dann werden nicht nur Eure Schritte gezählt, sondern auch die zurückgelegte Strecke via GPS mit weiteren Informationen aufgezeichnet.

Das Mi Band 4 besitzt allerdings KEIN GPS Modul! Es wird hier das GPS Eures Smartphones genutzt. Dies hat aber den Vorteil, dass die zurückgelegte Strecke, Geschwindigkeit usw. recht akkurat aufgezeichnet wird (das GPS in einem Smartphone ist meist genauer als in einem Fitnesstracker).

Während eines Sportprogramms wird auch konstant Euer Puls gemessen.

Xiaomi Mi Band 4 Test 8

Im Normalfall, außerhalb der Sportprogramme, misst das Mi Band 4 nicht Euren Puls. Über die Mi Fit App könnt Ihr allerdings einstellen, dass immer in gewissen Intervallen der Puls gemessen wird. Dies kostet allerdings ein wenig Akkulaufzeit.

Erfreulicherweise ist der Pulsmesser allerdings sogar recht gut und genau! Nicht so genau wie eine Apple Watch, aber für einen 40€ Fitness Tracker beeindruckend genau.

Tragt Ihr das Mi Band 4 durchgehend, dann misst dieses auch Euren schlaft. Dabei erkennt dieses automatisch wann Ihr einschlaft, aufwacht und ob Ihr in einer Tief- oder Leichtschlafphase seid.

Erneut funktioniert dies sehr schön akkurat! Man merkt bei der Genauigkeit, dass wir uns in der 4. Generation eines Produkts befinden.

Die vermutlich größte Neuerung beim Mi Band 4 ist das Display. Während die alten Mi Bändern sehr einfache Displays hatten, ist das des Mi Band 4 fast schon als „schön“ zu bezeichnen.

Die wichtigste Neuerung sind natürlich die Farben. Xiaomi nutzt diese auch um die Menüs auf dem Fitnesstracker und auch die Uhrenblätter deutlich lebendiger zu gestallten.

Ja Ihr könnt über die Mi Fit App verschiedene Uhrenblätter installieren, ganz nach Eurem Geschmack.

Xiaomi Mi Band 4 Test 5

Allerdings ist auch etwas Kritik angebracht. Zum einen ist das Display des Mi Bands nicht permanent aktiv, zum anderen ist die Ablesbarkeit in praller Sonne eher mäßig. Ja an sich ist das Display ausreichend hell, aber bei starker Sonneneinstrahlung hilft dies auch nur bedingt.

Kommen wir zu guter Letzt noch auf Benachrichtigen zu sprechen. Erhaltet Ihr eine Benachrichtigung vibriert der Fitnesstracker kurz und es ist das jeweilige Icon + eine Textvorschau auf dem Display zu sehen. In der Mi Fit App könnt Ihr hier auswählen für welche Apps Ihr Beschichtungen erhalten wollt und für welche nicht. Grundsätzlich können für alle Apps die Ihr auf Eurem Smartphone installiert habt Benachrichtigungen an das Mi Band weitergeleitet werden.

Wie genau sind aber die Werte des Mi Bands? Zum Vergleich habe ich mir eine Withings Steel HR Sport und die Amazfit Stratos 2 geschnappt und gemeinsam mit dem Mi Band 4 getragen für einen kleinen Lauf.

Schritte

Die Werte der Amazfit Stratos 2 und des Mi Band 4 sind fast identisch, während die Withings Steel HR Sport etwas drunter liegt.

Dies passt aber, da die Withings Steel HR Sport tendenziell etwas weniger zählt. Kurzum ich würde den Schrittzähler des Mi Band 4 als genau einstufen.

 

Fazit

Das Xiaomi Mi Band hat seit der ersten Generation einen weiten Weg gekommen. Aber eins gilt seit der ersten Generation, mehr Fitness Tracker für weniger Geld ist kaum zu bekommen.

Dies gilt auch für das Mi Band 4! Zwar ist das Mi Band 4 mit +-40€ das teuerste Mi Band bisher, es ist aber auch klar das beste. Zumal man deutlich sieht wieso das Mi Band 4 teurer ist als das Mi Band 3.

Xiaomi Mi Band 4 Test 9

Die wichtigste Neuerung ist das Display, welches mit fast einem Zoll für einen Fitnesstracker recht groß ist und zum anderen dank Farb-OLED Panel auch recht gut aussieht! Ein besseres Display habe ich in einem günstigen Fitnesstracker bisher noch nicht gesehen.

Aber auch funktional kann das Xiaomi Mi Band 4 überzeugen! Es sind alle Basisfunktionen vorhanden die man sich bei einem Fitnesstracker wünschen kann, beginnend beim Schrittzähler, über die Möglichkeit Routen via GPS aufzuzeichnen, einem Pulsmesser, Schlaftracker und die Möglichkeit Benachrichtigen auf der Uhr zu erhalten.

Dabei sind die Sensoren des Mi Band 4 erfreulich akkurat und die Akkulaufzeit mit 2-3 Wochen top!

Kurzum für rund 40€ ist das Xiaomi Mi Band 4 klar der beste Fitnesstracker aktuell auf dem Markt und durchaus schon eine große Steigerung verglichen mit dem Mi Band 3.