Start Blog Seite 217

Die Netatmo Welcome im Test 2019, Überwachungskamera mit Gesichtserkennung!

Die Netatmo Welcome ist auf dem Papier eine der spannendsten Heim-Überwachungskameras auf dem Markt. Warum? Dies hat eine Vielzahl an Gründen. So bietet die Welcome zum einen ein sehr schickes Design, wie aber auch eine Gesichtserkennung!

Die Kamera kann also Euch und Eure Familie von Fremden unterscheiden und dementsprechend Benachrichtigungen und Aufnahmen anpassen und das ganz automatisch.

Keine X Stunden durch Aufnahmen quälen oder das Gefühl selbst haben beobachtet zu werden.

Klingt doch schon einmal sehr spannend. Hinzu kommt keine aufgezwungene Cloud Aufzeichnung oder Abonnent was im Monat Geld kostet.

Aber natürlich stellt sich bei all dem die Frage wie gut sind die Funktionen umgesetzt und ist die Netatmo Welcome im Jahr 2019 eine zuverlässige Überwachungskamera?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Netatmo Welcome im Test

Netatmo ist was das Design seiner Produkte angeht klar einer der besten Hersteller auf dem Markt. So ist auch die Welcome eine absolut gelungene Heim-Kamera, zu mindestens was die Optik angeht.

Netatmo nutzt hier einen ähnlichen Aufbau wie bei seiner smarten Wetterstation. Die Welcome ist ebenfalls weitestgehend aus Aluminium gefertigt und einer Art Röhrenform gehalten.

Mit einer Höhe von ca. 16cm und einem Durchmesser von 4,5cm ist die Welcome keine riesige Kamera, aber auch nicht absolut winzig. Das Design kann man einfach nur als modern betiteln.

Es gibt keine großen externen Antennen oder Ähnliches. Die Welcome ist damit deutlich schlichter als viele Artgenossen.

Der Aufbau der Kamera ist allerdings nicht überraschend. Auf der Front ist eine kleine Linse eingelassen und unterhalb einige IR LEDs und eine Status LED.

Leider verfügt die Kamera nicht über die Möglichkeit sie anzuwinkeln oder zu kippen. Die Welcome steht immer gerade auf ihrem Standfuß und sollte dementsprechend auf Bauch bis Kopfhöhe positioniert werden.

Spannend wird es auf der Rückseite, denn hier finden sich mehr Anschlüsse und Ports als ich dies erwartet hätte.

Obwohl die Netatmo Welcome so „modern“ aussieht, ist es möglich diese auch via LAN ins Netzwerk zu integrieren. WLAN ist aber selbstverständlich ebenfalls mit an Bord. Ihr habt also die freie Auswahl, was man nicht über alle Überwachungskameras auf dem Markt sagen kann.

Ebenfalls auf der Rückseite ist ein microSD Karten Steckplatz, in welchem sich von Haus aus bereits eine 16GB Speicherkarte von Verbatim befindet. Wenn Ihr wollt lässt sich diese Speicherkarte auch gegen eine größere austauschen.

Mit Strom wird die Netatmo Welcome über einen microUSB Port versorgt. Ein passendes 5V 2A Netzteil liegt bei. Obwohl die Welcome microUSB nutzt ist es leider NICHT möglich ein alternatives Netzteil zu verwenden.

Netatmo scheint hier eine Erkennung eingebaut zu haben welche Euch über die App informiert, dass ein nicht originales Netzteil angeschlossen wurde. Hierbei scheint es sich aber leider um eine reine Software Limitierung zu handeln.

 

Die App und Funktionen

Netatmo ist ein High End Hersteller, was man der App auch ansieht. Diese ist was den Funktionsumfang, aber auch den Aufbau angeht Weltklasse!

Netatmo arbeitet mit einer Art Timeline in welcher alle Ereignisse chronologisch aufgeführt werden, inklusive intelligenter Vorschau.

Im Gegensatz zu anderen Modellen wo man sich durch die Aufnahmen quälen muss, bietet Netatmo Euch eine kleine Vorschau mit einer Großaufnahme des sich bewegenden Objektes an. So könnt Ihr beim einfachen Durchscrollen der Aufnahmen bereits erkennen was sich in der Aufnahme befindet.

Zudem kann die Netatmo Welcome zwischen Mensch, Tier und sonstigen Bewegungen unterscheiden. Und ja diese Erkennung funktioniert selbst bei kleineren Tieren wie Katzen 1a.

Menschen können sogar dank Gesichtserkennung von einander Unterschieden werden. Ihr könnt für regelmäßige Besucher ein Profil erstellen, dann werden diese mit Namen in der App angezeigt. Super!

Die Netatmo Welcome besitzt zwei „Modi“. Einen Zuhause Modus und einen unterwegs Modus. Hier könnt Ihr einstellen, soll die Kamera im Zuhause Modus aufnahmen anfertigen oder nur wenn Ihr unterwegs seid. Zwischen diesen beiden Modi könnt Ihr manuell wechseln, oder automatisch.

Letzteres kann über Geofencing geschehen oder über die Gesichtserkennung. Werdet Ihr von der Kamera erkannt, wird dann automatisch der Zuhause Modus eingeschaltet und sofern Ihr dies wollt stoppen die Aufnahmen.

Es ist hier auch möglich einen Timmer zu hinterlegen frei nach dem Motto hat Euch die Kamera für Zeitraum X nicht mehr gesehen wird wieder alles aufgezeichnet, bis diese Euch erneut erkennt.

Es können natürlich neben Euch auch weitere Personen angelegt werden zwischen welchen unterschieden wird.

Aber wie gut funktioniert das Ganze? Besser als befürchtet, aber auch nicht zu 100%.

Geht Ihr gerade auf die Kamera zu oder immer im gleichen Winkel vorbei, dann ist die Erkennung zuverlässig. Dreht Ihr Euch allerdings in einem ungünstigen Winkel zur Kamera, oder seid sehr weit weg, dann sieht es schlechter aus.

Hier werdet Ihr in der Regel als unbekannte Person erkannt. Wenn dies passiert könnt Ihr die Kamera aber anlernen, Ihr könnt also manuell sagen „Hey das ist Person XYZ“. Hierdurch verbessert sich langsam die Erkennung/Unterscheidung der einzelnen Personen.

Im großen und ganzen würde ich aber die Personenerkennung als gut bezeichnen! In 90% aller Fällen macht die Kamera das was sie soll. Hier Netatmo über die letzten Jahre einen sehr guten Job mit regelmäßigen Updates gemacht um diese Personenerkennung zu verbessern.

 

Wo wird’s gespeichert?

Wo werden die Aufnahmen der Netatmo Welcome eigentlich gespeichert? Dies ist ein Punkt in welchem Netatmo absolut vorbildlich ist!

Von Haus aus werden Aufnahmen ausschließlich lokal gespeichert, heißt auf der eingelegten Speicherkarte. Ist diese voll werden die ältesten Aufnahmen gelöscht.

Aus Sicht des Datenschutzes natürlich hervorragend, da keine Videos so auf einem Fremd-Server landen und natürlich auch keine laufenden Kosten entstehen.

Allerdings hat das Ganze auch einen Nachteil. Klaut jemand die Kamera oder die Speicherkarte, dann sind die Aufnahmen weg. Aber Netatmo hat hierfür eine Lösung.

Ihr könnt optional Aufnahmen auch in der Cloud Speichern, aber nicht in der Netatmo Cloud, sondern bei Dropbox! Ja Ihr könnt einen normalen Dropbox Account nutzen, auf welchen dann die ganzen Aufnahmen zusätzlich zur lokalen Speicherung hochgeladen werden.

Ihr traut Dropbox nicht oder Dropbox ist zu teuer? Kein Problem! Netatmo erlaubt auch das Hochladen der Daten auf einen lokalen FTP Server, zusätzlich zur lokalen Speicherung.

Es wäre also möglich eine externe HDD zu kaufen und an eine Fritzbox oder einen anderen Router mit USB Funktionalität zu hängen und darauf ein Backup der Aufnahmen zu haben.

Absolut vorbildlich diese drei sehr flexiblen Optionen!

 

Bildqualität

Die Netatmo Welcome besitzt einen 4 Megapixel Sensor, welcher Full HD Videos aufzeichnet. Die Bildqualität würde ich einfach gesagt als gut bezeichnen. Vermutlich war die Bildqualität sogar herausragend als die Netatmo Welcome 2015 auf den Markt kam.

Ich nehme an Netatmo hatte hier damals auf den besten Sensor gesetzt den man für solch eine Kamera bekommen konnte. Mittlerweile hat aber auch die Konkurrenz aufgeholt. Netatmo spielt was die Bildqualität angeht 2019 in der 100-150€ Preisklasse.

Damit macht die Welcome weiterhin bessere Aufnahmen als 80% aller komplett kabellosen Kameras und die Mehrheit der 0815 Modelle.

Was die IR LEDs angeht, hat mich die Welcome etwas überrascht. Diese sind fähiger als ich es erwartet hätte (die IR LEDs sind recht klein).

Zwar kann die Kamera im Dunkeln keine 20 Meter weit sehen, aber 5-8 Meter sind kein Problem, danach beginnen Objekte und Gesichter im Schatten zu verschwinden.

Wichtig die Netatmo Welcome besitzt mit 130 Grad ein sehr breites Sichtfeld. Die Kamera ist also besonders gut darin Räume zu überwachen, aber schlechter darin z.B. einen langen Flur zu beobachten.

 

Fazit

Die Netatmo Welcome ist im Jahr 2019 weiterhin eine der spannendsten Heim- Überwachungskameras auf dem Markt!

Klar, legt Ihr keinen Wert auf die Gesichtserkennung und ähnliche „smarten“ Funktionen, bekommt Ihr günstiger Bildqualitativ bessere Kameras. Beispielsweise würde ich hier die Reolink C2 Pro empfehlen.

Aber das Besondere an der Netatmo Welcome ist nun mal die hervorragende App und die Personenerkennung. Hierdurch ist gerade das Auswerten der Aufnahmen ein Kinderspiel, da Euch die App gleich sagt ob eine bekannte Person auf der Aufnahme zu sehen ist oder jemand Unbekanntes.

Ihr könnt hier sogar die Kamera anweisen beim Erkennen eines bekannten Gesichtes das Aufnehmen komplett zu stoppen und erst später wenn Ihr weg seid fortzusetzen. Hierdurch braucht man sich nicht ganz so beobachtet zu fühlen.

Hinzu kommt der starke Datenschutzen. Aufnahmen werden nicht in die Cloud gesendet, sondern bleiben auf der eingesetzten Speicherkarte. Optional kann die Kamera aber auch Aufnahmen automatisch in einen Dropbox Account oder zu einem FTP Server senden, wenn Ihr dies wünscht. Dies alleine ist schon absolut vorbildlich!

Bei all dem Lob muss man aber auch etwas Kritik walten lassen. Grundsätzlich funktioniert die Gesichtserkennung mit der aktuellen 2019er Firmware gut! Aber erwartet Ihr, dass die Kamera hier immer zu 100% richtig liegt, werdet Ihr enttäuscht.

Je nach Positionierung würde ich die Erkennungsrate auf 90% schätzen. Dies ist schon klasse, aber noch nicht perfekt.

Allerdings ist mir auch keine Überwachungskamera bekannt, die einen ähnlichen Funktionsumfang bietet und das auch noch besser umgesetzt. Daher ja ich würde die Netatmo Welcome wieder kaufen und werde mir sogar vielleicht eine zweite zulegen.

Tipp schaut Euch auch einmal die Netatmo Presence an!

Netatmo Smart Indoor-Überwachungskamera, WLAN, Bewegungserkennung...
  • SOFORTIGE BENACHRICHTIGUNGEN AUF IHREM SMARTPHONE BEI...
  • PRÄZISE UND ANPASSBARE Benachrichtigungen: Fremde, Verwandte...
  • KEINE ABONNEMENTGEBÜHREN: Zugriff auf alle Funktionen...
  • IHRE DATEN, 100% SICHER: Ihre Daten werden lokal auf der...
  • KONTINUIERLICHE ÜBERWACHUNG: Greifen Sie 7 Tage die Woche...

Der HAVIT E30 Bluetooth Lautsprecher im Test

HAVIT gehört zu den spannenderen Herstellern denen man auf der Amazon Plattform begegnen kann. Warum? Gerade die Audio Produkte von HAVIT sind was das Design und auch die Technik angeht einzigartig. Es handelt sich hier nicht um 0815 Ware.

So sieht auch der HAVIT E30 Bluetooth Lautsprecher auf den ersten Blick sehr interessant aus! Für rund 70€ erhaltet Ihr hier einen Bluetooth Lautsprecher mit satten 30W Leistung und einem speziellen „BASS UP-MODE“.

Auch die Bewertungen auf Amazon sind durchgehen positiv. Daher wollte ich mir den E30 doch einmal im Test ansehen. Ist dieser wirklich so gut wie er aussieht?

Finden wir es heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an HAVIT für das Zurverfügungstellen des E30 für diesen Test.

 

Der HAVIT E30 im Test

Der HAVIT E30 ist ein mittel großer Bluetooth Lautsprecher. Dieser lässt sich in zwei Orientierungen nutzen, zum einen stehend, zum anderen liegend.

Dieser misst ca. 20,5 cm in der Höhen bzw. Länge und rund 8,5cm im Durchmesser. Daraus könnt Ihr entnehmen, dass HAVIT ein leicht rundliches „Röhren“ Design nutzt.

Rein optisch gefällt mir der E30 schon sehr gut! Der Lautsprecher ist modern und wertig designt. HAVIT setzt auf eine Mischung aus schwarzem stark gummierten Kunststoff und einem Leinenstoff, unter welchem die Treiber versteckt sind.

Dieser Leinenstoff gefällt mir immer sehr gut! Er fühlt sich gut an und ist auch recht resistent gegenüber Schmutz.

Auf der Oberseite bzw. Font des E30 finden wie die Steuerungstasten. Von diesen besitzt der E30 gleich fünf Stück. Dies wäre zum einen der Ein/Ausschalter wie auch eine Play/Pause Taste und lauter/leiser.

Letztere sind wie es oft üblich ist mit vor und zurück doppelt belegt. Zusätzlich zu diesen Tasten gibt es aber noch eine spezielle EQ Taste. Diese ist für den BASS UP-MODE.

Die Anschlüsse des E30 sind auf der Unterseite bzw. Rückseite unter einer Klappe versteckt. Diese Klappe trägt maßgeblich zum Wasserschutz des E30 bei. Dieser ist laut HAVIT mit IPx7 recht stark ausgeprägt.

Damit darf der Lautsprecher sogar theoretisch kurz komplett untertauchen ohne Schaden zu nehmen! Solltet Ihr diesen also nach einer Grillparty mal im Regen vergessen, ist dies kein Problem.

Geladen wird der E30 ganz klassisch via microUSB. Eine vollständige Ladung dauert ca. 4 Stunden, da der verbaute Akku mit 5200mAh recht groß ausfällt.

Neben einer langen Laufzeit von 10-12 Stunden verhilft dieser große Akku dem E30 aber auch zu einer Powerbank Funktionalität.

Unter der Klappe auf der Rückseite findet sich auch ein normaler USB Ausgang, welcher es Euch erlaubt ein Smartphone mit 1A langsam aufzuladen. Dies ist natürlich für den Notfall gedacht falls Ihr mit vollem Bluetooth Lautsprecher, aber mit leerem Smartphone dasteht.

Auf der Oberseite finden sich zusätzlich vier kleine Akkustands LEDs, die sehr praktisch sind!

 

30W Leistung?

HAVIT wirbt beim E30 mit satten 30W Leistung. Diese teilen sich natürlich auf die beiden Treiber auf, wir haben also genau genommen 2x 15W Leistung.

Diese Angaben sind aber immer mit etwas Vorsicht zu betrachten! Es gibt hier anscheinend ein Rennen unter den Herstellern, welcher die meisten Watt in seine Lautsprecher packen kann.

Ich nehme um ehrlich zu sein nicht an, dass der E30 wirklich 30W Leistung hat, bzw. nicht dauerhaft. In der Regel handelt es sich hier um absolute Peek Werte. Es kann also sein, dass die Verstärkereinheit kurzeitig, wenn es einen besonders tiefen Bass Schlag gibt, 30W liefern kann.

In der Regel wird der E30 aber mit sehr viel weniger Leistung arbeiten. Der Lautsprecher soll laut Hersteller einen 5200mAh Akku besitzen. 5200 x 3,7 = 19240 mWh = 19,24Wh. Die Akkulaufzeit soll bei 12 Stunden liegen = 19,24/12 = 1,6W die der Lautsprecher in dieser Zeit wirklich braucht.

Nein HAVIT ist hier nicht alleine! Die wenigsten Bluetooth Lautsprecher haben konstant die beworbene Leistung. Dies soll auch keine all zu laute Kritik sein. Ich habe durchaus die Erfahrung gemacht, dass Bluetooth Lautsprecher mit höheren Leistungsangaben mehr Power haben. Allerdings darf man die Watt-Angaben hier auch nicht auf die goldene Waage legen.

 

Klang

Starten wir in den interessantesten Teil des Tests mit einem kleinen Kritikpunkt. Der HAVIT E30 klingt etwas direktionaler als ich dies erwartet hätte.

Der E30 besitzt zwei aktive Treiber und zwei passive Treiber. Jeweils ein paar aus aktiven und passiven Treiber sitzen auf einer Seite des Lautsprechers. Nutzt man den E30 allerdings hochkant gibt es eine tote Zone auf der Front und Rückseite, wo merklich die Höhen etwas abfallen.

Ihr wollt also immer seitlich zum HAVIT E30 sitzen.

Aber wie steht es um den eigentlichen Klang? Starten wir bei den Höhen. Hier gibt es absolut nichts zu bemängeln! Der Lautsprecher produziert einen sehr klaren und sauberen Klang.

Dabei schafft es dieser sogar eine gewisse Leichtigkeit in den Klang zu bekommen, wie man diese nicht off in dieser Preisklasse hört.

Die Mitten sind recht unspektakulär. Der HAVIT E30 klingt nicht übermäßig voll um die Mitten herum, aber Stimmen werden soweit gut wiedergegeben. Hier kann ich nicht groß klagen.

Spannend ist der Bass. Hier hat mich der E30 etwas überrascht. HAVIT wirbt viel mit dem BASS UP-MODE usw., daher habe erwartet das der E30 ein Bass Bomber ist. Dies ist allerdings nicht der Fall!

Der E30 besitzt zwei Modi, einmal einen normalen Modus und dann den BASS UP-MODE. Im normalen Modus ist der E30 ein recht durchschnittlicher Bluetooth Lautsprecher, was den Bass angeht.

Aktiviert Ihr den BASS UP-MODE werden die Mitten etwas abgesenkt und dafür der Bass und Höhen etwas angehoben. Die Betonung liegt auf etwas! Ja dies sorgt dafür, dass der E30 klar besser klingt, ich bin nur verwundert, dass dies nicht der Standard Modus ist.

Mit aktivem BASS UP-MODE hat der HAVIT E30 einen vernünftigen Bass! Dieser ist weiterhin kein Bass Bomber, aber der Bass ist auf einem Level den ich für einen 70€ Bluetooth Lautsprecher als völlig Okay einstufen würde.

Generell klingt der Lautsprecher schon aufgeweckt und dynamisch. Der Tiefgang bzw. das Bass Volumen könnte etwas besser sein, aber die grundsätzliche Klang Balance gefällt mir sehr gut.

Solltet Ihr ganz verrückt sein, könnt Ihr auch zwei E30 miteinander koppeln um für einen richtigen Stereo Klang zu sorgen. Dies klingt durchaus beeindruckend!

Beeindruckend ist auch die recht hohe maximale Lautstärke, welche den HAVIT E30 durchaus partytauglich macht!

 

Fazit

Der HAVIT E30 ist ein klasse Bluetooth Lautsprecher. Gerade das schicke Design, wie aber auch der gute Klang haben mich positiv überrascht.

Ich mag diese Mischung aus Gummi und Textil wie sie HAVIT beim E30 einsetzt ausgesprochen gerne! Hierdurch fühlt sich der E30 sehr wertig an, sieht aber auch schick aus!

Hinzu kommt ein guter Klang für die 60€ Preisklasse. Der HAVIT E30 ist ein recht ausbalancierter Bluetooth Lautsprecher mit einer guten Dynamik und Spielfreude.

Auch die Akkulaufzeit und die sonstige Ausstattung ist gelungen! Kurzum der HAVIT E30 ist ein empfehlenswerter Bluetooth Lautsprecher.

Der Ubiquiti UniFi Switch 16 POE-150W im Test

Dass ich das Ubiquiti UniFi System sehr mag sollte dem ein oder anderem Besucher auf meinem Blog bekannt sein. Dieses habe ich nun mit einem weiteren Switch ausgebaut, dem UniFi Switch 16.

Dieser rund 280€ Switch (in der PoE Version) bietet 16 + 2 Netzwerkanschlüsse wie auch bis zu 150W Leistung um WLAN AccessPoints, Überwachungskameras usw. direkt mit Energie zu versorgen.

Klingt doch interessant! Aber wie gut ist der Ubiquiti UniFi Switch 16 POE-150W? Wie steht es um den Stromverbrauch und die Kühlung? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der Ubiquiti UniFi Switch 16 POE-150W im Test

Wie das meiste Ubiquiti Equipment ist auch der UniFi Switch 16 ein ausgesprochen hochwertiges und schickes Gerät!

Ubiquiti setzt hier auf ein wertiges silbernes Aluminium Gehäuse, welches in jedem Serverschrank oder Schreibtisch klar ein Hingucker ist. Das Gehäuse sieht dabei nicht nur schick aus, sondern ist auch generell gut gemacht.

Die Kanten sind nicht scharf und die Verarbeitung sauber.

Beim UniFi Switch 16 POE-150W handelt es sich um einen Rackmount Switch, was auch den Formfaktor vorgibt. Dieser ist also relativ breit, aber weder übermäßig tief noch hoch (1HE). Natürlich könnt Ihr den UniFi Switch 16 auch einfach auf Euren Schreibtisch stellen, Ubiquiti liefert hierfür ein paar Gummifüße mit, aber dafür ist der Switch schon vergleichsweise groß.

Im Optimalfall installiert Ihr diesen in einem Serverschrank, wofür passende „Ohren“ Schrauben usw. beiliegen.

Was den Aufbau angeht, gibt es keine Überraschungen. Auf der Front finden wir die 16 Gbit LAN Ports, wie auch zwei SFP Ports am Rand. Etwas schade finde ich, dass die Status LEDs des UniFi Switch 16 an den einzelnen Ports angebracht sind und nicht in einem separaten Bereich.

Hierdurch ist es teilweise etwas schwer die LED zu erkennen. Jeder Port besitzt allerdings gleich zwei LEDs, eine für die normale Netzwerkverbindung (Grün = Gbit, Orange = 10/100 Mbit) und einen als Status LED für das PoE Feature.

Den UniFi Switch 16 gibt es in zwei Versionen. Einmal den normalen UniFi Switch 16 und den UniFi Switch 16 POE-150W. Letztere Version kann über jeden der 16 Ports neben Daten auch Strom liefern, maximal 34,2W pro Port oder insgesamt bis zu 150W.

Dabei unterstützt der Ubiquiti UniFi Switch 16 POE-150W sowohl passiv PoE wie aber auch 802.3af/at PoE+.Um dieser Leistung auch Herr zu werden verfügt der Switch über zwei Lüfter auf der Rückseite, mehr zu diesen später.

Auf der Front finden wir zu guter Letzt das blau beleuchtete Ubiquiti Logo, welches als Status LED dient.

 

UniFi

Wie der Name schon vermuten lässt gehört der UniFi Switch 16 zu Ubiquiti UniFi Serie. Geräte dieser Serie verfügen nicht über ein Webinterface, sondern müssen über die UniFi Software gesteuert werden.

Hierbei handelt es sich um eine Controller Software, welche es erlaubt diverse UniFi Produkte in einer Benutzeroberfläche zu verwalten. Dies ist im Normalfall bei WLAN Access Points besonders interessant, da hier bei großen Installationen mit duzenden Access Points nicht bei jedem einzeln Einstellungen vorgenommen werden müssen.

Ihr könnt alle UniFi Produkte in einer Benutzeroberfläche steuern. Auch „vernetzten“ sich die UniFi Produkte untereinander automatisch. So erkennt der Switch automatisch, wenn Ihr ein anderes UniFi Produkt an einen der Ports anschließt. Dies kann dann beispielsweise auf einer Netzwerk-Karte dargestellt werden.

Allerdings müsst Ihr natürlich einen gesonderten Computer/Server oder sonstiges Gerät haben auf welchem der UniFi Controller läuft! Rein theoretisch könnt Ihr auf Eurem PC einmal die Controller Software installieren, den Switch nach Euren Wünschen einrichten und nie wieder starten, aber das ist nicht im Sinne des Erfinders.

Damit Statistiken und einige Feature funktionieren, sollte der UniFi Controller 24/7 laufen. Habt Ihr keinen passenden Heim-Server kann die Controller Software auch auf einem Synology NAS laufen, auf einem Raspberry PI oder einem Cloud Key.

Letzter ist ein kleiner Hardware Stick von Ubiquiti welcher nur dafür gemacht ist die Controller Software zu beherbergen. Mehr zum Ubiquiti Cloud Key findet Ihr hier.

Im Gegensatz zu einigen anderen Hersteller wie Cisco ist die Controller Software bei Ubiquiti dauerhaft kostenfrei!

Falls Ihr Euch nicht mit der Controller Software rumschlagen wollt, kauft den Ubiquiti EdgeSwitch Lite 24.

Dieser ist mehr oder weniger baugleich, setzt aber auf einen Standalone Ansatz mit einer klassischen Benutzeroberfläche. Dieser kann dafür aber nicht in das UniFi System eingebunden werden.

 

Feature und Funktionen

Was kann denn nun der Ubiquiti UniFi Switch 16 in der PoE Version? Starten wir mit den Basics, dieser ist ein 18 Port Gbit LAN Switch der professionellen Klasse. Dieser funktioniert allerdings erst einmal wie ein gewöhnlicher Netzwerkswitch. Ihr schließt Geräte an diesem an und diese werden normal ins Netzwerk eingebunden.

Hier konnte ich keine Anomalien feststellen, weder mit normalen Desktop Computern noch diversen Smart Home Boxen.

Auch was das Tempo angeht verhält sich der UniFi Switch 16 völlig erwartungsgemäß. Dieser schafft problemlos die normale Gbit LAN Geschwindigkeit und ich glaube Ubiquiti auch völlig mit der Angabe von 32Gb/s maximaler Kapazität.

Ich nutze den Switch nun seid rund 1,5 Monaten und hatte in dieser Zeit keine Probleme mit abstürzten oder PoE Problemen (FW Version 4.0.15.9872).

Soweit so gut, allerdings einen einfachen Switch der gut funktioniert, bekommt man auch schon für 30-40€, was berechtigt den Ubiquiti UniFi Switch 16 so teuer zu sein?

Dies ist klar die Software! UniFi ist eine herausragende Management Software! Über diese könnt Ihr jederzeit sehen, welche Clients mit welchem Port verbunden sind, wie hoch die Auslastung der einzelnen Ports ist usw.

Die Auslastung der einzelnen Ports wird dabei in schönen Diagrammen dargestellt, welche Ihr auch passend für eine bessere Übersicht beschriften könnt. Diese Diagramme werden von Eurem UniFi Controller permanent im Hintergrund ausgezeichnet und lassen sich somit auch nachträglich auswerten.

Habt Ihr auch ein Ubiquiti UniFi Security Gateway könnt Ihr sogar genau sehen wie viel Internet Trafik der jeweilige Client verursacht bzw. sogar welche Dienste dieser anfunkt.

Geht Ihr in „Geräte“ Teil von UniFi, könnt Ihr den Switch auch noch etwas genauer steuern. Dort bekommt Ihr alle Ports aufgelistet inklusive der Angabe ob und was mit diesem verbunden ist. Hier könnt Ihr jedem Port ein Profil zuweisen. Diese Profile können Dinge wie VLANs oder auch Geschwindigkeitslimitierungen beinhalten.

Wollt Ihr einen Rechner im Netzwerk „künstlich“ auf beispielsweise 50Mbit drosseln wäre dies also kein Problem.

VLANs sind hingegen virtuelle Netzwerke in Eurem Netzwerk. Wollt Ihr also einige Geräte im Netzwerk abtrennen, so das diese nicht mit anderen Geräten in einem anderen virtuellem Netzwerk kommunizieren können,  dann ist dies natürlich mit dem UniFi Switch 16 möglich. Das Ganze ist aber natürlich primär für das geschäftliche Umfeld interessant.

Angelegte Profile lassen sich im Übrigen nicht nur mit dem UniFi Switch 16 nutzen, sondern falls Ihr mehrere UniFi switche habt auch mit diesen.

Das PoE Feature des Switch nutze ich ausschließlich für zwei UniFi AccessPoints und den Cloud Key. Probleme gab es hier keine! Spannenderweise kann man in der Software im Detail sehen wie viel Strom die Geräte gerade benötigen.

 

Kühlung und Stromverbrauch

Die Kühlung des Ubiquiti UniFi Switch 16 POE-150W ist leider als etwas problematisch einzustufen. Dieser verfügt über zwei Lüfter, welche allerdings vom Switch nicht gesteuert werden können!

Es gibt hier nur zwei Zustände, ein/aus. Im eingeschalteten Zustand ist der Switch laut! Dies ist in einem Server-Schrank okay, aber nicht wenn Ihr diesen als Desktop Switch nutzt.

Im Normalbetrieb war der Lüfter bei mir allerdings bisher immer aus! Dies kann aber anders aussehen nutzt Ihr PoE etwas ausgiebiger oder wenn Ihr wirklich alle Ports voll nutzt.

Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass im Sommer vielleicht auch die Lüfter des Öfteren mal anspringen, denn der Switch läuft so bereits recht heiß!

Hieran erkennt man auch das der Stromhunger des UniFi Switch 16 leider etwas größer ausfällt. Im „Leerlauf“ mit lediglich einem LAN Kabel (kein PoE) benötigt dieser 17,1W Strom. Voll belegt kann dieser Wert auf über 20W ansteigen.

 

Fazit

Der UniFi Switch 16 ist ein klasse Gerät, welches ich aber nur bedingt der breiten Masse empfehlen würde. Der UniFi Switch 16 macht wirklich nur Sinn wenn Ihr bereits im Ubiquiti UniFi Ökosystem vertreten seid!

Ist dies der Fall ist der UniFi Switch 16 natürlich eine logische Wahl. Dieser funktionierte bei mir absolut tadellos und bot die typische Ubiquiti Qualität.

Allerdings ist der Switch auch nicht perfekt! Der Stromverbrauch ist verglichen mit einfacheren Geräte recht hoch und die Kühlung ist verbesserungswürdig. Gerade bei der intensiveren Nutzung von PoE kann der UniFi Switch 16 doch etwas lauter werden. Im normalen Alltag war bei mir aber der Lüfter meist komplett aus.

Dennoch kann ich den Switch mit gutem Gewissen empfehlen wenn Ihr bereits über andere UniFi Produkte verfügt!

AUKEYs erstes GaN Ladegerät, das AUKEY PA-Y19 (das kompakteste USB C Ladegerät auf dem Markt)

Mit dem PA-Y19 hat AUKEY sein ersten Ladegerät mit der „GaN“ Technologie auf den Markt gebracht.

GaN also Gallium Nitride erlaubt es besonders leistungsstarke und kompakte Ladegeräte zu bauen. So bietet das PA-Y19 auch satte 27W Leistung bei einem Gewicht von gerade einmal 54g.

Die hohe Leistung wird dabei über einen USB C Port mit Power Delivery zur Verfügung gestellt!

Damit ist das PA-Y19 ideal für High End Smartphones, Tablets und sogar das ein oder andere Notebook.

Aber ist das AUKEY PA-Y19 USB C Ladegerät mit 27W in der Praxis wirklich so gut wie dieses in der Theorie aussieht?

Dies gilt es im Test herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an einen Leser welcher mir das AUKEY PA-Y19 auf der suche nach dem leichtesten/leistungsstärksten USB C Ladegerät zur Verfügung gestellt hat.

 

Das AUKEY PA-Y19 USB C Ladegerät mit 27W im Test

Mit gerade einmal 37,1 x 33,52 x 36,5 mm und einem Gewicht von 52,93 g ist das AUKEY PA-Y19 ein extrem kompaktes Ladegerät, für seine Leistung von durchaus beachtlichen 27W.

Im Normalfall würde hier Vorsicht gelten. Zu viel Leistung auf zu engem Raum ist bei Ladegeräten bzw. Netzteilen eigentlich kein gutes Zeichen.

Allerdings setzt AUKEY beim PA-Y19 wie auch Anker bei seinem PowerPort Atom auf „GaN“. GaN steht für Gallium Nitride. Gallium Nitride ist ähnlich wie Silicium ein Halbleiter, der allerdings deutlich schwerer zu nutzen bzw. zu verarbeiten ist.

Allerdings bietet Gallium Nitride eine höhere Effizienz und damit auch bessere Temperatureigenschaften, was es erlaubt kleinere Bauteile mit höherer Leistung zu konzipieren.

Die ersten GaN Bauteile sind allerdings erst Anfang 2019 auf den Markt gekommen und das auch nur von einem Zulieferer (Navitas Semiconductor).

Genau diese Bauteile kommen aber im PA-Y19 zum Einsatz, was es erlaubt ein Ladegerät mit einer derartig hohen Leistungsdichte zu bauen.

Allerdings nutzt AUKEY auch ein recht minimalistisches Design und Ausstattung. Allgemein ist das Design so ein wunder Punkt.

AUKEY meint, dass es eine gute Idee ist ein Ladegerät komplett aus Hochglanzkunststoff zu bauen. Dies sehe ich etwas anders. Ja das Gehäuse erfüllt klar seinen Zweck und wirkt auch ausreichend massiv, zerkratzt allerdings auch schon beim schief Ansehen.

So hübsch wie es auf den Fotos aussieht wird es leider nicht bleiben, dies sollte Euch klar sein. Abseits davon nutzt AUKEY das klassische Steckernetzteil-Format.

Aufseiten der Anschlüsse finden wir lediglich einen USB C Port. Dieser hat es allerdings in sich!

Der USB C Port des AUKEY PA-Y19 unterstützt den USB Power Delivery Standard und kann somit diverse Smartphones (iPhone Xs, Google Pixel 3) wie auch einige Tablets schnell laden.

Mit 27W besitzt dieses für Smartphones und Tablets mehr als genug Power, für Notebooks taugt das Ladegerät allerdings eher als zweit Ladegerät, sofern diese überhaupt am PA-Y19 laden.

Anders als Smartphones benötigen Notebooks oft eine gewisse Mindestleistung. MacBooks und auch beispielsweise das LG Gram laden allerdings problemlos am PA-Y19.

 

Die Energiedichte

Stellen wir uns an dieser Stelle doch einmal die Frage, hat das AUKEY PA-Y19 wirklich so eine hohe Leistung für seine Abmessungen?

Das Ladegerät kommt auf 37,1 x 33,52 x 36,5 mm, also einem Volumen von rund 45cm³. Dies bedeutet das Ladegerät hat 1,68 cm² Volumen pro Watt.

Ist dies so ein guter Wert?

Ja! Damit ist das AUKEY PA-Y19 aktuell kompakteste USB C Ladegerät. Dieses ist sogar noch kompakter als das bereits unheimlich kompakte Anker Power Port Atom!

Schauen wir uns das gleiche noch einmal fürs Gewicht an.

Kleiner = besser

Das PA-Y19 braucht für jedes Watt Leistung rund 2g, erneut die bisher beste Leistung die ich bei einem USB Ladegerät gesehen habe, auch wenn das Anker Power Port Atom PD1 mit 2,07g knapp dahinter ist.

 

Der Belastungstest

Starten wir mit dem üblichen Belastungstest. Bei diesem habe ich das Ladegerät 12 Stunden zu 100% ausgelastet um nach Auffälligkeiten zu suchen.

Hiervon konnte ich keine bemerken! Selbst die Temperaturentwicklung verhielt sich unauffällig.

An der heißtesten Stelle des Ladegerätes konnte ich maximal 50 Grad messen, was nicht besorgniserregend hoch ist.

Zwar gab es bei den Temperaturen keine Probleme, aber das PA-Y19 verfügt im Leerlauf über ein deutlich hörbares Surren! Solltet Ihr bei so etwas empfindlich sein, dann gilt hier Vorsicht.

Unter Last verschwindet das Surren im Übrigen.

Schauen wir uns auch noch die Spannungsstabilität an.

Grundsätzlich sieht diese doch recht ordentlich aus! Im 5V Bereich schwankt die Spannung zwischen 4,99V und 5,061V, bei 9V zwischen 8,904V und 8,772A und bei 15V zwischen 14,922V und 14,826V.

Dabei fäll auf, dass die Spannung, abseits der 5V Stufe, tendenziell etwas niedriger ausfällt. Alles ist aber immer noch gut innerhalb der Spezifikationen!

 

Wie schnell lädt das AUKEY PA-Y19?

Folgende Geräte habe ich am AUKEY PA-Y19 getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPad Pro 11
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Apple MacBook Pro 13 Late 2016
  • Dell XPS 13 9380
  • Nintendo Switch
  • Xiaomi Mi 9

Starten wir mit den Notebooks, also dem Apple MacBook Pro und dem Dell XPS 13. Beide Notebooks konnten am AUKEY PA-Y19 laden!

Beim Apple MacBook Pro ist dies weniger eine Überraschung, denn die „neuen“ MacBooks mit USB C Laden im Grunde an jedem Ladegerät, mit unterschiedlichem Tempo selbstverständlich.

Windows Notebooks sind hier deutlich zickiger. Die meisten Windows Notebooks haben eine minimale Leistung von 30 bzw. 45W die ein Ladegerät bieten muss, genau wie die 20V Spannungsstufe.

Letztere wird vom AUKEY PA-Y19 geboten, was in diesem Fall dem Dell XPS 13 auch gereicht hat. Geht aber dennoch nicht zwingend davon aus, dass alle Windows Notebooks am AUKEY PA-Y19 laden!

Im Allgemeinen gibt es für Notebooks bessere Ladegeräte. Die 27W des PA-Y19 reichen aus ein 13 Zoll Notebook langsam zu laden. Setzt Ihr dieses allerdings parallel unter Volllast (Video Schnitt, Foto Bearbeitung usw.), dann werden die 27W nicht ausreichen gegen zu laden.

Anders sieht dies bei Smartphones aus. Viele, wenn nicht sogar die meisten modernen Smartphones unterstützen den USB Power Delivery Standard.

So konnte ich das iPhone Xs Max, Samsung Galaxy S10+, Xiaomi Mi9, BQ Aquaris X2 Pro und auch das Huawei Mate 20 Pro am AUKEY PA-Y19 schnellladen!

Die Smartphones erreichten mit Ausnahme des Huaweis jeweils ihr maximales Ladetempo.

Wie steht es um die beiden Tablets? Das Apple iPad Pro 11 erreichte gute 25W, was mehr ist als mit dem beiliegenden Ladegerät, aber weniger als maximal möglich wären mit einem noch kräftigeren Ladegerät.

Dennoch würde ich das AUKEY PA-Y19 als eine gute Wahl für das iPad Pro 11 bezeichnen. Ähnliches gilt auch für die Nintendo Switch, welche vom AUKEY schnell geladen wird. Lediglich das Dock funktioniert nicht am Ladegerät.

 

Effizienz

Das AUKEY PA-Y19 benötigt im Leerlauf laut meinem Messgerät satte 0W. Dies ist natürlich nicht korrekt, aber der Stromverbrauch wird unter 0,2W liegen was die Messgrenze meines Messgerätes ist.

Wie steht es aber um die generelle Effizienz?

Diese schwankt wie üblich recht stark je nach Last und der gewählten Spannung. Höhere Spannung = tendenziell bessere Effizienz. So erreicht das AUKEY PA-Y19 bei 5V/1A lediglich eine Effizienz von 79%, bei 20V/1A steigt diese hingegen auf satte 90%.

Im Schnitt würde ich das AUKEY PA-Y19 sogar als sehr effizient einstufen! 86% im Mittel ist für ein USB Ladegerät sehr gut.

 

Fazit

Ihr sucht das USB C Ladegerät mit der höchsten Energiedichte aktuell auf dem Markt? Dann habt Ihr dieses mit dem AUKEY PA-Y19 gefunden!

In meinem Test konnte das Ladegerät für Smartphones und Tablets dabei technisch voll überzeugen, die 27W Leistung reichen hier voll aus. Selbst für einige Notebooks als zweit Ladegerät taugt das PA-Y19.

Dabei besitzt dieses eine akzeptable Hitzeentwicklung und eine gute bis sehr gute Effizienz!

Lediglich das Gehäuse des AUKEY PA-Y19 ist sehr empfindlich und wird zerkratzen und mein PA-Y19 besaß Spulenfiepen, was etwas unschön ist.

Abseits davon ist aber das AUKEY PA-Y19 USB C Ladegerät mit 27W ein klasse Ladegerät!

Alternativen: Die einzige wirkliche Alternative zum PA-Y19 wäre das Anker Power Port Atom PD1. Dieses ist minimal größer, hat aber auch minimal mehr Leistung. 

Western Digitals SSD für Gamer im Test, WD Black SN750

Western Digital hat vor kurzem mit der SN750 seine neuste High End SSD auf den Markt gebracht. Die SN750 platziert sich als direkter Konkurrent zu Samsungs 970 EVO bzw. PRO. Allerdings vermarktet WD seine SSD primär an Gamer.

So soll die SN750 neben hohen Datenraten auch mit einem Gaming Modus punkten können.

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann die SN750 auch mit einer Leistung überzeugen die den durchaus hohen Preis rechtfertigt?

Finden wir dies im Test der Western Digital WD Black SN750 heraus!

 

Die Western Digital WD Black SN750 im Test

Western Digital richtet die SN750 ganz klar an die Gamer und die erweiterten Nutzer. Dementsprechend fällt auch das Design der SSD aus.

Diese gibt es allerdings in zwei Versionen, eine „normale“ Version und einer Version inklusive Kühlkörper. Beide Versionen sind optisch klar gelungen. WD nutzt ein schickes schwarzes PCB und einen geschmackvollen und schlichten Aufkleber.

Im Falle der Version mit Kühlkörper fällt der Aufkleber weg und die Oberseite ist von einem dünnen schwarzen Aluminium Block bedeckt, welcher aus dem Hause EK Water Blocks stammt. Es ist also davon auszugehen, dass der Kühler taugt, allerdings nehme ich auch an, dass diese Version vermutlich nicht in das übliche Notebook passt!

Beide Versionen sind aber bereits auf den ersten Blick als absolute High End SSDs zu erkennen

Für diesen Test habe ich mir die normale Version zugelegt. Der Aufkleber dieser Version ist im Übrigen ein regulärer Aufkleber und nicht wie bei den High End Samsung SSDs mit Kupfer verkleidet.

Western Digital bietet die SN750 aktuell in vier Versionen an, 250GB, 500GB, 1TB und 2TB. Damit sollten die Bedürfnisse der meisten Nutzer abgedeckt sein.

Als Controller kommt eine Eigenentwicklung aus dem Hause WD/Sandisk zum Einsatz. Western Digital gibt hier keine weiteren Spezifikationen preis, abseits, dass es sich hier um einen 8 Kanal Controller handelt. Der Controller besitzt nicht einmal einen offiziellen Namen aber die Beschriftung lautet „ Sandisk 05562 512G“.

Beim Speicher setzt WD auf TLC NAND ebenfalls aus dem Hause Sandisk bzw. Toshiba. Die 1TB Version verfügt über lediglich zwei Speicherbausteine auf der Oberseite (Sandisk 20-82-007011), die Rückseite ist hier nicht belegt.

Das Western Digital bei der SN750 auf TLC NAND setzt ist an sich keine große Überraschung, allerdings positioniert sich diese gegen die Samsung 970 Pro, welche noch auf den technisch besseren MLC NAND setzt.

Dementsprechend fällt die Angegebene maximale Schreiblebensdauer mit 300TB bei der 500GB Version auch eher mittelmäßig aus.

Die größeren Versionen verdoppeln bzw. halbieren jeweils die TBW Angabe, wie es meist üblich ist.

Natürlich bedeutet dies nicht, dass Eure 500GB SSD nach diesen 300TB genau kaputt geht. In der Regel können SSDs deutlich mehr ab als vom Hersteller angegeben. Gerade die großen Hersteller sind hier meist recht konservativ was die TBW Angabe angeht.

Wichtig ist dies nur für die Garantie, welche entweder nach 5 Jahren oder nach überschreiten dieser 300TB erlischt.

Die Performanceangabe seitens WD schwankt sehr stark je nach Größe die Ihr gewählt habt.

Lesen Schreiben
250GB 3100MB/s 1600MB/s
500GB 3470MB/s 2600MB/s
1TB 3470MB/s 3000MB/s
2TB 3400MB/s 2900MB/s

Lesend schaffen alle Versionen über 3000MB/s, was sehr ordentlich ist! Die 500GB und 1TB Versionen erreichen sogar beeindruckende 3470MB/s, was ziemlich dem Limit von PCIe 3.0 x4 entsprechen sollte.

Schreibend sind allerdings die Sprünge größer. Die kleinste Version schafft hier laut WD 1600MB/s, während die 1TB Version auf satte 3000MB/s kommt.

Spannenderweise ist die 1TB Version die schnellste Version, auch schneller als die 2TB Version.

 

Gaming Modus

Eine Besonderheit bei der WD Black SN750 ist die Software und der Gaming Modus.

Western Digital bietet eine durchaus umfangreiche und schicke Software an, welche einen Mehrwert bei der Überwachung der SSD bietet.

Innerhalb dieser Software könnt Ihr auch den Gaming Modus einschalten. Der Gaming Modus verhindert, dass die SSD in einen Energiesparmodus geht.

Normalerweise haben NVME SSDs mehrere „Energiesparmodi“, welche automatisch gestartet werden wenn X Sekunden keine Last mehr anliegt. Das Aufwachen aus diesem Energiesparmodus kann aber ein paar ms Reaktionszeit kosten.

Der Gaming Modus verhindert nun, dass die WD Black SN750 in solch einen Energiesparmodus geht. Die SSD bleibt also konstant in Bereitschaft.

Theoretisch beschleunigt dies die SSD etwas, praktisch muss ich allerdings gestehen keine wirklichen Unterschiede gemerkt zu haben. Allerdings „schadet“ dieser Modus auch nichts an einem Desktop PC, in einem Notebook würde ich diesen aber nicht einschalten!

 

Benchmarks des WD Black SN750

Starten wir mit ein paar synthetischen Benchmarks. Der wichtigste hier ist natürlich Crystaldiskmark.

 

Die sequenzielle Lese- und Schreibeleistung sieht ohne Frage sehr gut aus! Lesend können lediglich die beiden High End Samsung SSDs die SN750 in Zaun halten, schreibend ist die SN750 aber die mit Abstand schnellste SSD die ich bisher im Test hatte.

Schauen wir uns aber nicht mehr die sequenzielle Leistung an, sondern zufällige Zugriffe, dann bricht die SN750 ein Stück ein. Bei den 4KiB Q8T8 Werten fällt die SSD etwas hinter die Samsung SSDs zurück, kann sich aber ansonsten noch gut behaupten.

Erstaunlicherweise sind die 4KiB Q32T1 Werte lesend aber recht niedrig und schreibend eher durchschnittlich für eine SSD dieser Klasse. Auch die Werte bei einer Queue und einem Thread sind etwas niedriger als ich dies erwartet hätte.

Die SN750 scheint also bei zufälligen Zugriffen ein Stück schwächer zu sein als die High End Samsung Modelle.

Die guten Werte der SN750, gerade sequenziell, werden auch von AS SSD bestätigt

Ebenfalls sehr positiv fällt die Zugriffszeit Messung von AS SSD aus.

 

Praktische Tests

Aber theoretische Tests sind natürlich nur das eine. Es ist nett hier hohe Zahlen zu erreichen, viel wichtiger ist aber die Performance im Alltag.

Starten wir hier mit einem WinRAR Test. Für diesen Test wurde auf die SN750 zwei .rar Archiv kopiert, mit einmal 41GB und 47.000 Dateien und einmal mit 25GB und 2.000 Dateien. Bei Archiv NR.1 handelt es sich um meine gepackte Lightroom Bibliothek, bei Archiv NR.2 um Bioshock Infinite.

Test-Paket 1 hat sehr viele kleine Daten, Paket 2 ist etwas gemixter. Es wurde die Zeit gestoppt, bis der Entpackvorgang komplett abgeschlossen war.

Hier zeigt sich, dass synthetische Benchmarks nicht überflüssig sind, denn wie es sich in Crystaldiskmark angedeutet hat, ist die SN750 bei kleineren Dateizugriffen vergleichsweise etwas schwächer.

So kann diese sich beim ersten Testdateien Paket, mit vielen kleinen Daten, nur knapp vor die Toshiba RD400 setzen und wird von der Crucial P1 wie auch den meisten größeren Samsung SSDs geschlagen.

Beim zweiten Testdateienpaket hingegen wird die Crucial P1 deutlich geschlagen und die SN750 hängt auf den Fersen der Samsung 970 EVO und PRO.

Unterm Stich aber kein schlechtes Ergebnis!

Das Entpacken eines Archivs ist ein recht schreibintensiver Vorgang, wie sieht es aber bei einem leseintensiven Einsatz aus? Beispielsweise bei einem AV-Scanner? Für diesen Test habe ich mithilfe des Windows Defenders den zuvor entpackten Lightroom Ordner gescannt und die Zeit gestoppt.

Hier kann die SN750 richtig glänzen! Den AV Scann bewältigt die SSD bisher am schnellsten von all meinen Testkandidaten.

Zwar ist eine Neuinstallation von Windows 10 nichts Alltägliches, aber durchaus ein interessanter Test. Für diesen habe ich Windows 10 von einem originalen Windows 10 USB Stick auf dem Test-PC neu installiert.

Hierbei habe ich die Zeit vom Weiterklicken in den Partitionseinstellungen bis hin zur ersten erzwungenen Nutzerinteraktion gestoppt.

Hier muss sich die SN750 zwar den Samsung SSDs wieder etwas geschlagen geben, aber kann abseits der 970 EVO und PRO alle bisher von mir getesteten Modelle schlagen.

Dies ist aber erneut keine Überraschung, aufgrund der sehr starken Lese- und Schreibe-Performance.

Kein SSD Test wäre aber komplett ohne ein Windows-Start-Test. Bei diesem stoppe ich die Zeit die Windows 10 vom Betätigen des Einschalters bis zum Öffnen einer TXT Datei (welche im Autostart liegt) benötigt. Um Fehler gering zu halten wird dies drei mal wiederholt und daraus der Durchschnitt genommen.

Zusätzlich gibt es einen „zweiten Durchlauf“ bei welchem der VLC Play, Libre Office, FireFox und Avira installiert und im Autostart liegen.

Wieder ein sehr gutes Ergebnis der SN750! Hier kann diese sich sogar erneut vor die Samsung SSDs setzen.

Dies ist sogar ein sehr wichtiger Benchmark, denn dieser lässt Rückschlüsse auf die Ladezeiten von Spielen und generell Programmen zu.

Zu guter Letzt betrachten wir noch den Anwendungsstart Score von PC Mark 10. Dies ist ein sehr guter Benchmark, denn hier werden echte Programme gestartet  (Open Office Writer, GIMP, Chromium und Firefox) und die Zeit gestoppt und in einen Score umgewandelt.

 

Temperatur

Das Western Digital die SN750 auch optional direkt mit einem dicken Kühlkörper verkauft, kann man durchaus als schlechtes Ohmen ansehen.

NVME SSDs laufen unter Konstanter last sehr oft sehr heiß. Dies ist in einem gewissen Rahmen normal.

Aber wie warm läuft die SN750?

Ohne Kühlkörper und ohne direkten Luftstrom sehr heiß, ist die Antwort. Die SSD kann unter 100%iger konstanter Last die 80 Grad Marke überschreiten.

Ab 80 Grad beginnt die SSD auch ihre Leistung leicht zu reduzieren um ein weiteres Überhitzen zu verhindern. Der optionale Kühlkörper kann also durchaus als sinnvoll eingestuft werden.

Allerdings läuft die SN750 im Alltag, wo es selten zu einer dauerhaften 100%Last kommt, auch nicht so heiß, dass ein Kühlkörper in jedem System Pflicht wäre.

 

Stromverbrauch

Für Notebook Besitzer ist der Energieverbrauch von SSDs durchaus relevant.

Leider ist das Messen der Leistungsaufnahme von NVME SSDs nicht ganz einfach. Daher muss ich mich hier einem Trick bedienen, ich nutze ein externes NVME SSD Gehäuse und messe die Leistungsaufnahme dieses inklusive der SSD.

Dies verfälscht natürlich die absoluten Werte etwas, aber 1. Das Gehäuse selbst benötigt kaum Energie, 2. Das Gehäuse benötigt bei allen SSDs immer gleich viel Energie.

Achtet also weniger auf die absoluten Werte und viel mehr auf die Werte im Vergleich zu anderen SSDs.

Ich glaube durchaus sagen zu können positiv überrascht zu sein. Nein die WD Black SN750 ist nicht die sparsamste SSD, aber diese liegt auf dem soliden „mittleren“ Level einer Samsung 970 EVO.

Unter Last ist die SSD erstaunlicherweise sogar relativ sparsam!

 

Fazit

Samsung hat den SSD Markt mit seiner 970 Serie fest unter Kontrolle, oder sollte ich besser sagen hatte. Denn die WD Black SN750 ist die erste SSD die mir beregnet ist, die mit Samsung mithalten kann oder sogar teilweise Siege erringen kann.

Dabei bietet die WD Black SN750 eine sehr gute Allround-Leistung, egal ob nun lesend, schreibend, in theoretischen Benchmarks oder auch in der echten Welt.

Die SN750 zeigte in keinem Test eine echte Schwäche. Gerade Ladezeiten waren durchgehen überzeugend!

Kurzum die WD Black SN750 ist voll empfehlenswert, wenn Ihr eine High End SSD sucht. Lediglich den Preis betrachte ich etwas zähneknirschend. Die SN750 ist nicht günstig, selbst im Vergleich zu den High End Samsung SSDs.

Von der Leistung sehe ich die WD Black SN750 +-  auf dem Level der Samsung 970 EVO und hier gehört auch der Preis hin.

Was kann der smart Sensor und das smart System von Gardena?

Smart Home ist ein riesen Feld in welchem viele Hersteller versuchen mitzumischen. Zu diesen Herstellern gehört auch der Gartenspeziallist Gardena. Während sich die meisten anderen Hersteller primär auf Smart Home Komponenten für in die Wohnung konzentrieren, hat sich Gardena wenig überraschend auf den Garten konzentriert.

Sofern Ihr schon vom Gardena smart System gehört habt, dann vermutlich in Kombination mit Gardenas sehr guten und auch populären Mährobotern, welche sich auch teilweise in dieses System einbinden lassen.

Aber auch abseits der Mähroboter ist das Gardena smart System durchaus spannend! Eine der Kernkomponenten ist der smart Sensor.

Diesen könnte man glatt wie den Basis Sensor bezeichnen, welcher diverse Funktionen bietet.

Welche genau und was das smart System von Gardena überhaupt kann, wollen wir uns doch einmal in einem kleinen Test ansehen!

An dieser Stelle vielen Dank an Gardena für das Zurverfügungstellen des smart Sensors!

 

Das Gardena smart System

Wie die meisten Smart Home Systeme besteht auch das Gardena smart System aus einer Basis Station und diversen zusätzlichen Sensoren.

Die Basis Station wird von Gardena als „Gateway“ bezeichnet und muss zwingend vorhanden sein. Hierbei handelt es sich sozusagen um das Gehirn des Systems, welches aber alleinig auch nicht viel kann.

Die unterschiedlichen Funktionen werden über die zusätzlichen Module/Sensoren ermöglicht. Folgende gibt es zum Zeitpunkt dieses Berichts:

  • smart SILENO City
  • smart SILENO life
  • smart SILENO+
  • smart Sensor
  • smart Water Control
  • smart Irrigation Control
  • smart Haus- & Gartenautomat 5000/5
  • smart Power Zwischenstecker
  • smart Battery BLi-40/100
  • Schnell-Ladegerät QC40

Wie Ihr vielleicht erkennt, gibt es so drei Hauptbereiche. Dies wären primär sicherlich die Mähroboter, aber auch das Bewässern und das „schalten“.

Gardena hat aktuell drei Mähroboter die sich mit dem smart System verbinden lassen.

Dies funktioniert auch sehr gut, siehe meinen älteren Bericht zu diesem Thema. Die Mähroboter lassen sich komplett über das smart System programmieren und nutzen.

Zu Themenbereich zwei gehören die Produkte zur Wassersteuerung.

  • smart Water Control
  • smart Irrigation Control
  • smart Haus- & Gartenautomat 5000/5

smart Water Control ist eine Art vernetztes Ventile, welches sich via Smartphone/Zeitplan öffnen bzw. schließen lässt. Der smart Haus- & Gartenautomat 5000/5 ist hingegen eine Pumpe welche direkt mit dem smart System verbunden ist und die Irrigation Control Box erlaubt es Euch bestehende Bewässerungssysteme einzubinden.

Bleibt noch der Punkt Energie.

  • smart Power Zwischenstecker
  • smart Battery BLi-40/100
  • Schnell-Ladegerät QC40

Gardena bietet hier einen schaltbaren Zwischenstecker, wie auch vernetzte Akkus an. Letztere sind aber wie ich finde eher ein Gimmick, als wirklich nützlich.

 

Der Gardena smart Sensor

Dieser Bericht soll sich primär um den Gardena smart Sensor drehen und natürlich ein wenig um das Gardena smart Home System im Generellen. Der smart Sensor ist so ein wenig die der Basis Sensor welcher in jedes System passt.

Schauen wir uns aber den smart Sensor zu nächst einmal im Detail an. Der Sensor ist mit einer Höhe von rund 26cm ein etwas größeres Gerät. Dieser ist gedacht in die Erde gesteckt zu werden, wofür der untere Teil des Sensors ein Erdspieß ist.

Dennoch wird der Sensor gute 11cm aus der Erde hervorragen. Was das Design angeht, hat Gardena einen guten Job gemacht! Zwar wirkt der Sensor etwas klobig, aber das ikonische Gardena Design ist durchaus zu erkennen.

Der smart Sensor wirkt nicht wie ein 0815 China Produkt, in welches keine Liebe gesteckt wurde. Ebenso scheint es sich hier um ein „einzigartiges“ Produkt zu handeln, welches nicht auch unter X anderen Namen verkauft wird.

Lediglich das Batteriefach ist ein wenig „merkwürdig“. Der smart Sensor wird mit zwei AA Batterien betrieben. Unter der Klappe für die Batterien finden wir einen ausziehbaren Batteriehalter, welcher etwas locker im Sensor liegt.

An sich kein Problem, aber bestimmt auch besser lösbar.

 

Die Gardena App

Gardena bietet seine SmartSystem App für die beiden typischen großen Plattformen an, also IOS und Android.

Optisch hat hier Gardena einen wirklich hervorragenden Job gemacht! Die App ist grafisch sehr wertig gestaltet, aber dennoch angenehm schlicht gehalten. Hier hat der  „Gartengeräte Hersteller“ einen besseren Job gemacht als viele große Unternehmen wie Bosch bei seinem Smart Home System.

Aber nicht nur optisch ist die App absolut gelungen, auch was die Nutzbarkeit angeht hat man glatt einen perfekten Job gemacht.

Startet Ihr die Gardena App landet Ihr auf der Startseite. Auf dieser findet sich zunächst ein Bild Eures Gartens, sofern Ihr dieses hinterlegt habt, gemeinsam mit ein paar generellen Informationen zum Wetter, der Temperatur usw.

Unterhalb dieses Bilds sind Kacheln für jedes verbundene Gerät zu finden. Viele dieser Kacheln besitzen eine Schnellstart- Funktion, die Ihr bereits von der Startseite aus auslösen könnt.  Bei der smarten Steckdose wäre dies beispielsweise ein schnelles Ein/Ausschalten. Beim Mähroboter hingegen wird der aktuelle Status angezeigt. Status kann bedeuten, ist dieser unterwegs, ist der Roboter irgendwo hängen geblieben usw.

Tippt Ihr die einzelnen Sensoren an, landet Ihr in den erweiterten Details. Hier finden sich Informationen zum Akkustand, erweiterte Einstellungen usw.

Natürlich lassen sich auch Systeme über die Gardena App programmieren. In meinem Fall könnte ich sowohl die smarte Steckdose wie auch den smart SILENO City mit einem Zeitplan verstehen.

Ähnlich wie die App im Generellen ist auch die Zeitplan Funktionalität ausgesprochen gut und übersichtlich gelöst.

Neun in den letzten Updates hinzugekommen ist eine Pflanzenkategorie. Hier findet Ihr eine Übersicht mit hunderten verschiedenen Pflanzen und generellen Informationen zu diesen. Also beispielsweise wie viel Wasser, Licht usw. diese benötigen. Ob die Pflanze winterhart ist und falls wie sehr usw.

Das Ganze ist zwar aktuell noch ein Gimmick, ich sehe keine tiefere Integration dieser Informationen in das eigentliche Smart Home System, aber die hier zu findenden Informationen sind durchaus wertvoll! Gerade die Details zur Winterhärte usw. sind selbst mithilfe von Google nicht ganz so leicht zu finden.

Bonuspunkte gibt es für eine Kooperation zwischen Gardena und Netatmo und Husqvarna. Habt Ihr eine Netatmo Presence Überwachungskamera, könnt Ihr diese in die Gardena App einbinden, wodurch Ihr immer ein Live Bild für Euren Garten habt.

Die Kooperation mit Husqvarna hingegen erlaubt es auch Husqvarna Mähroboter in das Gardena System einzubinden und zu steuern. Diese müssen dafür aber auch das Automower Connect Modul verbaut haben.

Neu ist ebenfalls eine IFTTT Integration, die es Euch erlaubt das Gardena System mit anderen Smart Home Systemen zu verknüpfen. Habt Ihr beispielsweise eine Netatmo Wetterstation, könnt Ihr über IFTTT programmieren, dass beim Erkennen von Regen eine Pumpe abgeschaltet wird oder der Mähroboter nach Hause fährt.

 

Was kann der smart Sensor?

Der smart Sensor kann Euch drei Informationen liefern.

  • Die Temperatur in Grad
  • Die Helligkeit in Lux
  • Die Bodenfeuchtigkeit in %

Der ohne Frage interessanteste Wert ist hier die Bodenfeuchtigkeit, gerade wenn Ihr auch ein vernetztes Bewässerungssystem von Gardena habt. Anhand dieses Wertes könnt Ihr dann die Bewässerung Euerer Pflanzen planen.

Gardena erlaubt hier auch eine gewisse automatische Vernetzung. So könnt Ihr einstellen, dass die automatische Bewässerung nur so lange ausgeführt wird bis Wert XY erreicht wird.

Was mir hier aber zugegeben etwas fehlt, ist eine freie Möglichkeit für Verknüpfungen, wenn dies dann das. Beispielsweise bieten einige teure Husqvarna Mähroboter eine Wetter abhängige Steuerung, so dass der Rasen nur gemäht wird wenn dieser eine Wachstumsphase hat.

Leider ist es beim Gardena smart Sensor aktuell nicht möglich zu sagen „schicke den Rasenmäher los wenn Bodenfeuchte Wert XY hat und die Sonne scheint“.

Gardena ist was die Entwicklung neuer Feature angeht durchaus fleißig, also will ich nicht ausschließen das irgendwann solche freien Verknüpfungen kommen.

Neben der Bodenfeuchte sind auch die beiden anderen Werte durchaus interessant, gerade die Helligkeit.

Diese Information kann man auch gut nutzen einen passenden sonnigen Fleck für eine Pflanze zu finden.

 

Fazit

Zwar gibt es auch beim Gardena smart System und dem smart Sensor noch etwas Luft nach oben, aber generell bin ich mit dem System das Gardena hier auf die Beine gestellt hat sehr zufrieden!

Gerade optisch und was die Benutzererfahrung angeht, hat Gardena hier einen herausragenden Job gemacht. Hier sehe ich auch wirklich kaum noch Verbesserungspotenzial. Wer auch immer im Gardena Team die App designt hat, gehört auf die Schulter geklopft.

Auch funktional bietet das Gardena smart System einiges. Zwar sind viele Module etwas speziellerer Natur, wie die Bewässerungspumpen, aber gerade die Mähroboter bilden einen guten Kern für das smart System.

Bonuspunkte gibt es auch für Gardenas Fleiß. Seid meinem letzten Blick auf das System vor rund einem Jahr hat sich funktional schon einiges noch getan. Am smart System wird also noch aktiv gearbeitet!

Wo es Luft nach oben gibt, ist bei der Synergie zwischen den einzelnen Komponenten, gerade in Kombination mit dem smart Sensor.

Zwar gibt es hier fest einprogrammierte Kombinationen wie zwischen dem smart Sensor und den Bewässerungskomponenten, welche stoppen wenn eine gewisse Bodenfeuchtigkeit erreicht wird, aber solche Synergien lassen sich leider nicht per Hand einstellen.

Beispielsweise das Starten des Mähroboters wenn Bodenfeuchte bei Wert XY liegt und die Sonne scheint.

Dennoch kann ich das Gardena Smart System jedem empfehlen, gerade dann wenn Ihr Euch für eine smarte Bewässerung oder vernetzte Mähroboter interessiert.

Der Anker SoundCore Pro+ im Test (2019), der beste Bluetooth Lautsprecher unter 100€

Der Anker Soundcore Pro gehört, seit erscheinen auf dem Markt, zu meinen absoluten Lieblings Bluetooth Lautsprechern, welchen ich auch nicht müde werde zu empfehlen.

Allerdings hat Anker den Soundcore Pro mit einer „+“ Version neu aufgelegt. Diese bietet einige kleinere Verbesserungen und Optimierungen. Wollen wir dies doch einmal als Gelegenheit nutzen uns den Soundcore Pro + einmal im Jahr 2019 anzusehen bzw. anzuhören.

Ist dieser auch dieses Jahr noch meine Nummer 1 Empfehlung wenn es um einen Bluetooth Lautsprecher unter 100€ geht?

 

Der Anker SoundCore Pro+ im Test

Mit 205 x 72x 68 ist der Soundcore Pro + ein weiterhin sehr kompakter Bluetooth Lautsprecher, auch wenn dieser durchaus schon eins der größeren Modelle aus Ankers Lineup darstellt.

Dies merkt man auch beim Gewicht und der Haptik. Für solch einen kompakten Lautsprecher hat der Soundcore Pro + ein durchaus ordentliches Gewicht, was auf viel Elektronik im Inneren hindeutet.

Beim Aufbau hingegen gibt es keine Überraschungen. Anker setzt auf den „klassischen“ Aufbau für einen Bluetooth Lautsprecher. Dieser ist leicht länglich gebaut und besitzt seine Treiber auf der Front nebeneinander angeordnet.

Hiervon besitzt dieser aber gleich vier Stück! Zwei Tief/Mitteltöner finden sich in der Mitte und zwei Hochtöner jeweils etwas weiter außen. Zusammen sollen die vier Treiber satte 25W Leistung bieten.

Klingt erst einmal sehr beeindruckend, was es auch für solch einen kleinen Lautsprecher ist!

Auch die Haptik und Verarbeitung passt völlig! Anker hat den Lautsprecher mit einem metallenen Lautsprechergitter umspannt. Die Ober und Unterseite sind hingegen aus einem stark gummierten Kunststoff gefertigt.

Beide Materialien wirken gut gearbeitet und ausgesprochen massiv! Eindrücken oder verbiegen lässt sich hier nichts. Allerdings würde ich den Soundcore Pro + auch nicht als „Outdoor“ Bluetooth Lautsprecher deklarieren. Ich glaube Stürze würde dieser nicht so verkraften.

Immerhin ein IPx4 Wasserschutz ist vorhanden. Der Lautsprecher kann also Spritzwasser problemlos ab, was ich auch für plausibel halte.

So sind die Anschlüsse auf der Rückseite beispielsweise mit einer Klappe geschützt.

Hier finden wir den üblichen microUSB Eingang zum Aufladen des Lautsprechers, wie aber auch einen AUX Eingang und einen USB Ausgang! Im Notfall kann der Soundcore Pro + als eine Art Powerbank mit 5V/2A Ausgang genutzt werden.

Mit satten 8000mAh fällt der Akku auch ausreichend groß aus, dass man unbesorgt ein Smartphone laden kann und noch etwas Spieldauer aus dem Lautsprecher bekommt. Anker gibt die Akkulaufzeit mit 18 Stunden an, was knapp hinkommt.

Wie voll oder leer der Lautsprecher gerade ist, erkennt Ihr an vier weißen LEDs auf der Oberseite.

Auf der Oberseite befinden sich auch die Tasten des Lautsprechers. Neben einem Ein/Ausschalter findet sich hier Play/Pause/Vor, Lauter, Leiser und eine gesonderte Bluetooth Taste.

 

Klang

Das Wichtigste bei einem Bluetooth Lautsprecher ist natürlich der Klang. Starten wir hier wie üblich mit den Höhen.

Aufgrund der beiden Hochtönern ist es nicht sonderlich überraschend, dass diese beim Soundcore Pro + sehr ordentlich sind! Ich würde die Höhen zwar nicht als super brilliant einstufen, aber diese doch mehr als ausreichend klar und sauber. Deutlich klarer als bei den meisten Bluetooth Lautsprechern dieser Klasse.

Bei den Mitten bin ich etwas hin und her gerissen. Diese sind nicht super voll, aber in einem Rahmen den ich als okay einstufen würde. Stimmen und Gesang wird soweit ganz gut wiedergegeben.

Das Highlight am Soundcore Pro + ist aber klar der Bass. Man darf hier natürlich aus so einem kompakten Lautsprecher keine Wunder erwarten, aber für die Abmessungen schafft der Lautsprecher einen sehr ordentlichen und vollen Bass.

Gerade auf kurze bis mittlere Distanz beeindruckt der Soundcore Pro + mich immer wieder. Der Bass ist angenehm voll und satt. Zudem hört man eine gewisse Kraft, die man auch spürt, wenn man den Lautsprecher anhebt.

Hinzu kommt eine tolle Hoch/Tief Dynamik, welche für eine große subjektive Spielfreude sorgt. Ich habe den Lautsprecher nun auch schon einige Male beim Grillen genutzt und meine Gäste waren überrascht wie viel Power aus dem kleinen Lautsprecher kommt.

Eine kleine Schwäche hat der Soundcore Pro + hier allerdings. Die Pegelfestigkeit ist mäßig. Die + Version wird zwar ordentlich laut, aber man merkt, dass ab ca. 50-70% Lautstärke der Bass übersteuert bzw. um dies zu verhindern reduziert wird.

Klar am besten klingt der Soundcore Pro + auf höherer Zimmerlautstärke, wo dieser klar zu den klangstärksten seiner Klasse gehört!

 

Fazit

Auch im Jahr 2019 ist der Anker Soundcore Pro bzw. Pro + eine klasse Wahl! Die größte Stärke des Soundcore Pro + ist dabei klar der Klang und die Abmessungen.

Für solch einen immer noch sehr kompakten Lautsprecher bietet der Soundcore einen wirklich herausragenden Klang mit einem satten Bass und klaren Höhen. Dieser ist dabei auch in einem gewissen Rahmen durchaus „Party tauglich“. Ich nutze den Soundcore Pro + beispielsweise gerne beim Grillen mit Freunden, wo es bisher keine Klagen über den Klang gab.

Hier ist es sehr schwer einen besser klingenden Lautsprecher für unter 100€ zu bekommen, sofern dies überhaupt möglich ist.

Zusätzlich zu dem guten Klang bietet der Soundcore Pro + auch eine sehr gute Akkulaufzeit und eine klasse Verarbeitung bzw. Haptik.

Kurzum für unter 100€ ist der Anker Soundcore Pro + ein absolut empfehlenswertes Modell und eins der besten auf dem Markt!

Alternativ, schaut Euch auch einmal den neueren Anker Soundcore Flare + an. Dieser bietet je nach Geschmack fast noch einen besseren Klang und Optik für rund 20€ mehr.

Der SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g im Test, 10Gbit Netzwerk fürs Notebook!

10 Gbit Netzwerk ist etwas Feines für alle Nutzer die regelmäßig mit großen Dateien arbeiten. Leider ist allerdings die Verbreitung von 10 Gbit Netzwerkausrüstung recht schwach. Es gibt zwar mittlerweile ein wenig günstigere 10 Gbit Netzwerkhardware, aber hierbei handelt es sich um NAS Systeme, einfache switche und Desktop PC Netzwerkkarten.

Gerade Notebook Nutzer haben blöd gesagt Pech. Aber haben Sie dies wirklich? Viele High End Notebooks, wie die Apple MacBooks, Dell XPS usw. verfügen über Thunderbolt 3.

Für Thunderbolt 3 gibt es passende 10 Gbit Netzwerkadapter, wie zum Beispiel den SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g.

Diese 10 Gbit Netzwerkadapter für Thunderbolt 3 sind alles andere als günstig, aber mit +-200€ noch im Rahmen des Erträglichen.

Kurzum ich habe mir den SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g für mein Dell XPS 13, auf welchem ich regelmäßig Foto und Video-Bearbeitung betreibe, gekauft.

Taugt diese externe 10 Gbit Netzwerkkarte? Finden wir dies im Test heraus!

 

Der SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g im Test

Man merkt dem SoNNeT Adapter Solo 10 g direkt an, dass es sich hier um ein „Profi“ Produkt handelt. So besteht das Gehäuse der Netzwerkkarte komplett aus Aluminium, welches über eine „geriffelte“ Oberfläche verfügt. Dies soll natürlich für eine bessere Wärmeabfuhr sorgen.  würde ich den Adapter als schlicht, schick und robust bezeichnen. Allerdings wahnsinnig filigran ist das gute Stück mit 114 x 80 x 25 mm nicht. Man geht hier eher in die „Arbeitstier“ Richtung. Der Netzwerkadapter wird sicherlich einiges an Misshandlung mitmachen!

Was die Ausstattung angeht, gibt es wenig zu erzählen. Auf der Front finden wir den 10Gbit RJ45 LAN Port mit zwei Status LEDs. Auf der Rückseite ist ein fest integriertes USB C Thunderbolt 3 Kabel, welches mit ca. 50cm ausreichend lang ist.

Fest integriert ist hier allerdings nicht ganz richtig! Ihr könnt die Rückwand des Adapters aufschrauben und das Kabel gegen ein längeres austauschen, wenn Ihr dies wollt. Im Inneren findet sich ein einfacher USB C Port in den ein normales Thunderbolt 3 Kabel passt, welches durch die Rückwand nach außen geführt wird.

Sehr clever gemacht SoNNeT!

 

Die Technik

Thunderbolt 3 ist im Grunde nichts anderes als eine PCIe x4 Verbindung, die nur über einen Adapter nach außen geführt wird. Klingt so natürlich einfacher als es wirklich ist, aber dennoch ist es via Thunderbolt 3 möglich jegliche Form von PCIe Geräten zu betreiben, so auch Netzwerkkarten.

Der SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g nutzt hier den Aquantia AQC-107S Chipsatz. Keine Überraschung, hierbei handelt es sich um den günstigsten 10 Gbit RJ45 Chipsatz auf dem Markt. Dieser kommt auch in vielen anderen regulären 10 Gbit Netzwerkadaptern vor, wie von ASUS.

Und nein günstig heißt in diesem Fall nicht schlecht! Der Aquantia AQC-107S besitzt eine nahezu identische Performance wie der deutlich teurere Intel X540 Chipsatz.

Würden wir also den SoNNeT Adapter auseinandernehmen würden wir eine „normale“ etwas geschrumpfte 10Gbit PCIe Netzwerkkarte finden, welche direkt an einen Thunderbolt 3 Chipsatz gelötet ist.

 

Performance und Kompatibilität

Wichtig, es handelt sich hier um eine reine Thunderbolt 3 Netzwerkkarte! Es ist nicht möglich diese an einem regulären USB C Port zu betreiben.

Was die Kompatibilität angeht war ich positiv überrascht. Der SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g funktionierte an all meinen Notebooks problemlos und das auch ohne eine manuelle Treiber Installation.

Dies wäre:

  • Dell XPS 13 9380
  • Dell XPS 13 9370
  • Razer Blade (2016)
  • Apple MacBook Pro 13 (late 2016)

Ja die SoNNeT 10 Gbit Netzwerkkarte ist sowohl mit Windows 10 wie auch Mac OSX kompatibel! Bei Mac müsst Ihr allerdings macOS High Sierra oder neuer nutzen!

Was die Performance angeht, muss ich etwas ins Blaue raten. Mein Switch hat den Adapter als voll 10Gbit fähig erkannt, dementsprechend nehme ich auch an, dass die vollen 10Gbit bzw. praktisch 9,xx Gbit durchgehen werden.

Mein heimisches NAS ist leider nicht zu diesem Tempo in der Lage (dieses setzt auf HDDs), daher kann ich „nur“ ein Tempo von rund 1100MB/s (in den Cache des NAS) bzw. 400MB/s praktisch bestätigen, was ich aber als Indiz ansehe, dass der Adapter im richtigen Umfeld das volle Tempo in beide Richtungen schaffen wird.

Es ist im übrigen normal, dass der Adapter im Betrieb recht warm wird. 10 Gbit über Kupfer benötigt recht viel Energie und produziert dementsprechend auch ein gutes Stück Abwärme.

 

Fazit

Der „SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g“ funktioniert wie beworben! Ihr könnt über diesen 10 Gbit Netzwerk an einem Notebook mit Thunderbolt 3 Port ermöglichen.

Hierbei gab es während meines Tests keinerlei Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches, weder zu Windows 10 noch zu Mac OS.

Auch das Tempo passte völlig und wurde anscheinend nicht negativ durch Thunderbolt 3 beeinflusst.

Kurzum der SoNNeT Technologies Adapter Solo 10 g ist voll empfehlenswert, wenn Ihr unbedingt 10 Gbit Netzwerk an Eurem Notebook wollt!

Sonnet Solo 10G Thunderbolt 3 to 10Gb Base-T Ethernet Adapter...
  • Adapter
  • Shop
  • Pro Audio
  • Wir legen Wert auf eine ausgewogene Kombination von sorgfältiger...
  • UNSER ZIEL – Ihre Zufriedenheit hat für uns oberste Priorität...

Was kann der Netgear Nighthawk EX7700? Die alternative zu Netgear Orbi!

WLAN Mesh Systeme sind fast etwas wie ein Luxus Produkt. Ihr zahlt für ein WLAN Mesh System immer einen Aufpreis! Allerdings werden WLAN Mesh Systeme immer weiter aufgebrochen, seitens der Hersteller. So erlaubt ASUS beispielsweise ein recht freies Kombinieren seiner normalen Router zu einem Mesh System(mit Einschränkungen).

Soweit geht Netgear noch nicht, aber der neue Nighthawk EX7700 geht hier schon in eine sehr interessante Richtung. Anstelle Euch ein recht teures vorgefertigtes Set zu verkaufen, könnt Ihr einfach so viele EX7700 wie Ihr wollt kombinieren. Sollte Euch ein großes Mesh System zu viel sein, wollt aber Euch die Option für einen zweiten oder sogar dritten Knotenpunkt offen lassen, ist dies natürlich klasse!

Auch der Preis des EX7700 wirkt im ersten Moment mit unter 100€ recht fair. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist der Preis wirklich so fair für die gebotene Leistung? Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Netgear für das zur Verfügung stellen des EX7700!

 

Was ist der Netgear Nighthawk EX7700?

Ehe wir uns den EX7700 überhaupt näher ansehen, sollten wir klären was der EX7700 überhaupt ist und was er kann.

Der EX7700 ist kein Router! Es handelt sich hier um einen AccessPoint, Repeater bzw. Mesh Knotenpunkt. Habt Ihr beispielsweise einen Telekom Speedport, AVM Fritzbox usw. dann kann der EX7700 diese nicht ersetzen, sondern arbeitet sozusagen mit diesen zusammen.

Ihr könnt den EX7700 als klassischen Repeater nutzen oder via Kabel ins Netzwerk einbinden. Macht Ihr Letzteres sendet der Nighthawk EX7700 einfach ein WLAN Signal aus.

An sich ein sehr wünschenswertes Verhalten. In der Regel bekommt man bei allen deutschen Internet Anbietern eh ein Router/Modem Kombi Gerät, welches man nicht gegen einen reinen Router austauschen kann.

Zwei Router untereinander harmonieren schlechter als ein Router + ein AccessPoint. Wollt Ihr das WLAN Eures bestehenden Routers ersetzen, dann geht dies natürlich auch. Einfach den EX7700 als AccessPoint nutzen und bei Eurem bestehenden Router das WLAN abschalten.

 

Der Netgear Nighthawk EX7700 im Test

Wie die meisten Geräten aus Netgears Nighthawk Serie ist auch der EX7700 etwas aggressiver und auffälliger gestaltet.

Netgear setzt hier auf ein schwarzes Kunststoffgehäuse, welches eine recht kantige Form und Musterung besitzt. Dabei ist der EX7700 allerdings etwas weniger imposant gestaltet wie andere Modelle aus der Nighthawk Serie.

So ist der EX7700 nicht übermäßig groß und besitzt auch keine auffälligen externen Antennen oder Ähnliches. Hieran merkt man zum einen den etwas niedrigeren Preis und zum anderen die Herkunft des EX7700.

Was den Aufbau und die generelle Form angeht, ist der EX7700 klar auf einem Netgear Orbi basiert. Ich nehme an, dass sich der EX7700 und der Netgear Orbi RBK20 weitestgehend die Elektronik teilen. Grundsätzlich ist dies natürlich nichts Schlimmes, allerdings fällt hierdurch die Ausstattung des EX7700 etwas überschaubarer aus.

Die Anschlüsse und Tasten des EX7700 sind komplett auf der Rückseite angebracht. Hier finden wir abseits des Netzteilanschlusses lediglich zwei Gbit LAN Ports. Einer davon muss gegebenenfalls auch noch als Uplink Port genutzt werden.

Sofern Ihr also nicht komplett kabellos unterwegs seid wird ein zusätzlicher Switch beim EX7700 Pflicht sein!

Bei den Tasten handelt es sich um einen Ein/Ausschalter und eine WPS Taste.

Im Gegensatz zu den Netgear Orbi Modellen besitzt der EX7700 über ein paar prominenter positionierte Status LEDs. Davon besitzt der EX7700 immerhin vier Stück auf der Front.

 

Software und Benutzeroberfläche

Netgear nutzt beim EX7700 seine typische Benutzeroberfläche, welche allerdings etwas „abgespeckter“ ist als gewöhnlich.

Dies liegt daran, dass natürlich alle Router spezifischen Einstellungen und Feature weggefallen sind. Im Grunde könnt Ihr also nur die WLAN Einstellungen wie auch die Passwörter in der Benutzeroberfläche ändern.

Dinge wie Priorisierungen usw. müsst Ihr über Euren bestehenden Router regeln.

Rein optisch bin ich recht zufrieden mit der Benutzeroberfläche des EX7700. Allerdings ist die Benutzeroberfläche etwas träge beim Laden, was auch so mein einziger Kritikpunkt wäre.

 

Die Technik des Netgear Nighthawk EX7700

Der Netgear Nighthawk EX7700 setzt auf einen Tri-Band Aufbau. Das bedeutet es gibt wie üblich ein 2,4GHz Band, aber auch gleich zwei 5GHZ Bänder.

Wofür? Der EX7700 kann als eigenständiger AccessPoint genutzt werden, aber auch in einem Mesh Verbund. In diesem Fall wird das zweite 5GHz Band im Hintergrund als eine Art gesonderter Rückkanal verwendet.

Dies bringt in einigen Situationen durchaus einige Performance Vorteile. Ein normaler WLAN Router kann immer nur mit einem Gerät gleichzeitig reden. Klingt blöd ist aber so.

Daher wechselt der Router im ms Takt zwischen den einzelnen Geräten hin und her, nimmt ein paar Daten entgegen, oder sendet diese und springt dann zum nächsten. Daher werden WLAN Router auch deutlich langsamer wenn Ihr ganz viele Geräte im Netz habt, egal ob diese gerade viel machen oder nicht.

Dies macht auch WLAN Repeater deutlich langsamer. Diese müssen immer gleichzeitig senden und empfangen, da ja alle Daten immer zur Basis weitergeleitet werden müssen. Dies halbiert zumindest immer die maximale Datenrate.

Der Netgear Nighthawk EX7700 hat aber für diesen Rückkanal zur Basis ein gesondertes Funkmodul, wodurch das Tempo deutlich konstanter bleibt. Es gibt natürlich noch weitere Vorteile eines Mesh Systems zu einem normalen Repeater, wie ein besseres Roaming usw.

Nutzt Ihr den EX7700 nicht als Mesh Router/Access Point könnt Ihr das zweite 5GHz Band „normal“ nutzen.

Technisch scheint der EX7700 weitestgehend baugleich zum Orbi RBK20 System zu sein, nur etwas günstiger.

Allerdings hat dieser Tri-Band Aufbau auch einen praktischen Nachteil. Die maximale Datenrate auf einem Band ist mit 867Mbit eher mäßig beeindruckend. 867Mbit gehen grundsätzlich in Ordnung, gerade beim Preis von unter 100€.

Die wenigsten WLAN Geräte schaffen mehr als 867 Mbit, genau genommen so gut wie keine. Erst wenn Ihr wirklich viele High End WLAN Geräte gleichzeitig im Netz habt, sind die 867 Mbit etwas knapp.

Der EX7700 ist hier eher für Single/Studenten oder „normal Nutzer“ Haushalte designt. Für absolute Power User gibt es bessere Geräte. Lasst Euch allerdings auch nicht zu sehr von den 867Mbit abschrecken.

Bonuspunkte gibt es für MU-MIMO, welches für eine verbesserte Leistung bei vielen parallelen Clients sorgt.

 

Performance

Für den EX7700 greife ich auf meinen üblichen Router Test-Ablauf zurück. Hierbei teste ich den Router auf kurzer Distanz (2-3 Meter) mit zwei WLAN Clients.

Bei diesen handelt es sich um den TP-Link Archer T9E PCI-e WLAN Empfänger und die Intel ac 7260 WLAN Karte. Erstere kann bis zu 1300Mbit erreichen und zweitere bis 867Mbit.

Nach dem Hersteller der WLAN Verbindung wird eine Test-Datei auf einen lokalen Datei-Server übertragen und das Tempo gemessen. Der lokale Server ist mit dem vollen Gbit LAN Tempo angebunden (maximal 120MB/s).

Keine Überraschungen bei den Übertragungsraten. Der EX7700 ist kein „High End Gaming“ WLAN Router und daher ist das Tempo auch eher auf dem Level der meisten Smart Home WLAN Mesh Systeme.

Allerdings sind +- 50MB/s maximal in der Regel ausreichend. 50MB/s entsprächen einer DSL 400.000 Leitung. Sofern Ihr also nicht regelmäßig viele Daten durchs lokale Netzwerk jagt passt das Tempo des EX7700 völlig!

Interessant ist die Nutzung als Repeater. Der EX7700 nutzt nicht nur im Mesh Verbund seinen Tri-Band Aufbau sinnvoll. Auch wenn Ihr den EX7700 in Kombination mit einem BELIBIGEN anderen Router nutzt, wird der Rückkanal über das zweite 5GHZ Band geführt.

Effektiv erreicht der EX7700 damit das Tempo eines 1734Mbit Repeaters! Praktisch konnte ich bei der Nutzung der Repeater Funktion rund 40-45MB/s maximal erreichen. Also etwas weniger als wenn Ihr den EX7700 kabelgebunden nutzt.

Dies hängt aber natürlich ein großes Stück von der Distanz zwischen Router und Repeater ab.

 

Stromverbrauch

Bei einem Gerät das 24/7 läuft ist der Stromverbrauch nicht ganz unwichtig. Erfreulicherweise ist dieser beim EX7700 mit ca. 5,4-5,9W im kabelgebundenen Betrieb und 5,0-5,5W im Repeater Modus recht niedrig!

 

Fazit

Der Netgear Nighthawk EX7700 hat mich positiver überrascht als ich dies zunächst vermutet und erwartet hätte.

Netgear versucht hier nicht einfach nur einen weiteren WLAN Router mit Mesh Funktionalität für einen hohen Preis auf den Markt zu schmeißen. Der EX7700 ist nicht mal ein Router, sondern ein Access Point bzw. Repeater.

Die Besonderheit beim EX7700 ist das dieser sich in Euer Netzwerk einfügt und nicht dieses zwangsläufig ersetzt. Ja Ihr könnt Euer bestehendes WLAN mit dem EX7700 ersetzen, Ihr könnt dieses aber auch kabellos bzw. kabelgebunden erweitern.

Ist das WLAN bzw. Netzwerk in Eurem Wohnzimmer schlecht? Einfach einen EX7700 aufstellen!

Habt Ihr ein großes Haus/Wohnung und ein EX7700 reicht nicht oder Ihr wollt einfach eine noch bessere Abdeckung, dann könnt Ihr einfach einen zweiten oder dritten EX7700 als Mesh Knotenpunkt hinzufügen.

Dank Tri-Band ist hier auch die Performance, genau wie bei der Nutzung als normaler Repeater, sehr gut! Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ein High End Gaming Router schon noch ein gutes Stück mehr Power hat, wobei der Vergleich aufgrund der unterschiedlichen Geräteklassen auch etwas hinkt. Der EX7700 blüht bei der Nutzung als Repeater oder im Mesh Verbund erst richtig auf.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Preis. Der EX7700 ist für unter 100€ (zum Zeitpunkt des Tests) erhältlich, was kein schlechtes Angebot ist! Nein der EX7700 ist nicht billig, aber auch kein 0815 Repeater!

Netgear Nighthawk X6 AC2200 Extender
  • MEHR WLAN-ABDECKUNG: Bietet eine WLAN-Abdeckung von bis zu...
  • INTELLIGENTES NAHTLOSES ROAMING: Verwendet den vorhandenen...
  • AC2200 WLAN-GESCHWINDIGKEIT: Bis zu 2200 MBit/s Leistung mit...
  • UNIVERSELLE KOMPATIBILITÄT: WLAN Verstärker funktioniert mit...
  • LAN-ANSCHLÜSSE: Schließen Sie Spielkonsolen, Streaming-Player...

Das Nuki Keypad im Praxis-Test!

Das Nuki smarte Türschloss gehört zu den meist genutzten Smart Home Geräten in meinem Haus. Dies auch zu Recht, denn das Nuki Türschloss gerade in der aktuellen V2 Generation arbeitet sehr gut und zuverlässig!

Nuki hat bereits vor einer Weile eine Erweiterung für sein Türschloss vorgestellt, welche nun so langsam verfügbar geworden ist. Bei dieser Erweiterung handelt es sich um das Nuki Keypad.

Vielleicht könnt Ihr bereits anhand des Namens erahnen was das Keypad machen soll. Dieses erlaubt Euch das Öffnen Eurer Haustür nur mithilfe eines Codes. Kein Schlüssel, Fernbedienung und Smartphone von Nöten.

Ideal wenn man gerade mal kurz unterwegs ist oder im Garten arbeitet und keinen Schlüssel/Smartphone mitnehmen möchte.

Aber funktioniert das Nuki Keypad auch in der Praxis so gut wie von Nuki versprochen? Finden wir dies im Test heraus!

 

Das Nuki Keypad im Test

Der Name ist Programm, so könnte man das Nuki Keypad ganz gut zusammenfassen. Ihr erhaltet eine ca. 88 x 29 x 13mm große Box.

Diese besitzt auf der Oberseite insgesamt zehn Tasten. Neun sind davon die Nummern 1-9 und die zehnte Taste ist zur Bestätigung der Eingabe.

Da das Keypad an einem potenziell schlecht wettergeschützten Ort angebracht werden könnte, nutzt Nuki natürlich einen gewissen Wasserschutz. Die komplette Oberseite inklusive der Tasten ist mit einer dünnen Gummi Schicht überzogen.

Spritzwasser sollte also keine Schäden verursachen können. Ich fürchte nur der Gummiüberzug könnte sich im Laufe der Zeit etwas abnutzen und die meist benutzten Tasten „anzeigen“, sofern Ihr diese nicht regelmäßig ändert.

Trotz des Spritzwasserschutzes solltet Ihr das Keypad nicht völlig frei positionieren. Wasser kann bei diesem dennoch über die Rückseite eindringen, welche nicht zu 100% versiegelt ist.

Auf der Rückseite befindet sich eine Art Platte, welche mit einem doppelseitigem Klebeband beschichtet ist. Dieses kann genutzt werden das Keypad einfach irgendwo anzukleben. Alternativ finden sich hier Schraubenlöscher und passende Schrauben + Dübel im Lieferumfang.

Unter der Rückseite findet sich auch die Energieversorgung. Diese wird über zwei Knopfzellen geregelt und sollte einige Zeit halten.

Als eine Art visuelle Bestätigung für Eure Eingaben finden sich auf der Front sechs kleine LEDs, jede für eine getätigte Eingabe. So wisst Ihr immer bei welcher Zahl Ihr gerade seid.

 

Einrichtung und Installation

Die Einrichtung des Nuki Keypads ist recht einfach. Geht in die Nuki App und dort in das Menü. Hier findet Ihr den Punkt Nuki Keypad. Wählt diesen aus und folgt den Anweisungen.

Im Laufe dieser müsst Ihr das Keypad mithilfe der „Zurücktaste“ in den Kopplungsmodus versetzen. Den Rest macht die App für Euch.

Zu guter Letzt müsst Ihr nur einen Code für die Verwaltung des Keypads hinterlegen und den ersten Zugriffs-Code.

 

Funktion und Feature

Die Funktion des Nuki Keypads ist an sich sehr schnell erzählt. Ihr tippt einen 6 Stelligen Code ein und die Tür wird geöffnet. Fertig!

Diesen Code könnt Ihr frei in der App wählen. Ähnlich wie bei Benutzern können auch mehrere Codes angelegt werden, welche sich zudem zeitlich beschränken lassen.

Habt Ihr eine Putzfrau welche jeden Tag von 9-10 Uhr kommt, wenn Ihr nicht zuhause seid? Dann könnt Ihr dieser einen Code geben welcher auch nur in diesem Zeitraum funktioniert. In der App wird protokoliert wann welcher Code verwendet wurde.

Dieses Protokoll könnt Ihr jederzeit abrufen, sofern Ihr die Nuki Bridge habt. Allerdings hat Nuki hier auch etwas potenzial verschwendet. Zum einen könnt Ihr nicht sehen welche fehlerhaften Codes eingegeben wurden (um abzuschätzen ob jemand auf der richtigen Fährte ist), zum anderen wäre eine Benachrichtigung bei einer fehlerhaften Eingabe eventuell hilfreich.

Ihr könnt auch die Tür über das Keypad verschießen. Dies entweder ebenfalls über einen Code oder über eine einfache Betätigung der Zurück-Taste.

In der Praxis funktioniert das Keypad absolut problemlos! Ich nutze das Keypad jetzt schon seit einigen Wochen und hatte bisher keine Probleme, das sich die Tür nicht öffnen ließ oder Ähnliches.  Die Reichweite liegt bei ca. 4-6 Metern, durch die Tür hindurch. Hierdurch war es mir möglich das Keypad um die Ecke anzubringen, so das dieses nicht direkt sichtbar ist.

Die Reaktionszeit schwankt etwas, warum auch immer. In der Regel dauert es aber ca. 1-2 Sekunden ehe sich die Tür öffnet oder schließt. Manchmal können es aber auch 5 Sekunden sein.

Hier ähnelt das Keypad dem Nuki Fob von der Reaktionsfreudigkeit.

Keine Klagen hier von mir!

 

Ist das sicher?

Stellt sich die Frage, ist das Nuki Keypad überhaupt sicher? Nuki arbeitet mit einer sehr guten und durchdachten Funkverschlüsselung. Es ist also sehr unwahrscheinlich das die Verbindung zwischen Keypad und Schloss „abfangbar“ ist. Natürlich ist kein elektronisches System perfekt, aber in der Regel haben 0815 Einbrecher keine Hacker Muttermunds in den Reihen.

Das größte Risiko beim Nuki Keypad ist Euer Code. Nutzt Ihr hier 111111 oder 123456 dann muss man sich nicht wundern, wenn plötzlich ungebetener Besuch in der Wohnung steht.

Grundsätzlich bietet aber ein 6 Stelliger Code mit 9 Ziffern 531441 Möglichkeiten, ein erraten eines guten Codes ist also sehr sehr unwahrscheinlich.

Achtet aber darauf, dass Eure Code Eingabe vielleicht nicht von der Straße ersichtlich ist. Ich würde das Keypad nicht nutzen wenn Eure Haustür wirklich direkt an einer viel belebten Straße liegt.

 

Fazit

Mit 79€ ist das Nuki Keypad zwar eine durchaus etwas teurere Anschaffung, aber wie das Nuki Smart Lock selbst funktioniert auch das Keypad sehr gut!

Das Keypad ist gut verarbeitet und wirklich idiotensicher zu nutzen. Ihr geht nur mal in den Garten und wollt keinen Schlüssel oder Smartphone mitnehmen? Kein Problem mit dem Keypad. Einfach den Code eingeben und die Tür öffnet sich innerhalb weniger Sekunden. Ich nutzte das Keypad im Alltag erstaunlicherweise öfter als ich dies erwartet habe.

Auch könnt Ihr sehr gut dritten Zugang zu Eurer Wohnung über das Keypad verschaffen. Habt Ihr eine Aushilfe oder Freunde/Eltern die in Eure Wohnung dürfen? Dann gebt diesen einfach einen Code, welche Ihr im Zweifel einfach wieder deaktivieren könnt. Klasse!

Kurzum, das Nuki Keypad kann eine sehr sinnvolle Ergänzung zu Eurem Smart Lock sein, welche in der Praxis sehr gut funktioniert, aber mit 79€ schon etwas teurer ausfällt.