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Der JBL Charge 4 im Test, besser als die Konkurrenz von Teufel und Anker?

JBLs Bluetooth Lautsprecher aus der Charge Serie gehören ohne Frage zu den populärsten Modellen auf dem Markt, dies auch zu Recht! Die JBL Charge Bluetooth Lautsprecher bieten im Allgemeinen einen guten Klang und schicke Optik zu einem fairen Preis.

Das neuste Modell in der Charge Serie ist der JBL Charge 4, welcher Ende 2018 auf den Markt kam. Der JBL Charge 4 soll mit einem nochmals verbesserten Klang und einem nochmals größeren Akku punkten.

Der Jbl Charge 4 Im Test 11

Aber gelingt dies auch? Und wie schlägt sich der JBL Charge 4 im Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause Anker?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an JBL für das Ausleihen des Charge 4 für diesen Test!

 

Der JBL Charge 4 im Test

Der Charge 4 ist JBLs Lautsprecher des oberen Mainstream Segment und dementsprechend ist dieser auch designt. Der Charge 4 hat eine schöne Größe. Ich würde sagen dieser ist nicht zu groß, dass er unhandlich wäre, aber auch nicht zu klein, dass hier kein guter Klang möglich wäre.

Der Jbl Charge 4 Im Test 1

Wie die meisten JBL Lautsprecher ist auch der Charge 4 in einer Art Röhrenform gehalten. Dieser besitzt einen Durchmesser von ca. 8 cm und eine Länge von ca. 22,5 cm.

Damit ist dieser für die 100€ Preisklasse leicht überdurchschnittlich groß, was mich allerdings nicht stört.

Der Jbl Charge 4 Im Test 5

Was mir am JBL Charge 4 sehr gut gefällt ist die Materialwahl! JBL hat den kompletten Lautsprecher, mit Ausnahme der Enden, mit einem groben Leinenstoff umspannt, welcher auch als Lautsprechergitter dient.

Dieser Leinenstoff verleiht dem Charge 4 zum einen eine recht freundliche Optik, zum anderen ist dieses Material auch sehr alltagstauglich. Der Lautsprecher zeigt keinerlei Fingerabrücke und auch Feuchtigkeit perlt weitestgehend ab.

Auch ist Leinenstoff generell recht resistent gegenüber Flecken, klasse!

Der Jbl Charge 4 Im Test 4

Erfreulicherweise gibt es den JBL Charge 4 in diversen Farben. Alleine bei Amazon konnte ich 10 Farbvarianten zählen! Neben schwarz und weiß sind hier auch viele buntere Farben wie gelb, petrol oder sand erhältlich.

Eine kleine Überraschung gibt es beim technischen Aufbau. Die meisten Bluetooth Lautsprecher dieses Kalibers nutzen zwei aktive Treiber, dies ist aber beim JBL Charge 4 nicht der Fall!

JBL hat hier lediglich einen sehr großen Treiber verbaut (siehe hier). Dieser soll aber gleich satte 30W Leistung liefern!

Der Jbl Charge 4 Im Test 2

Dies ist aber natürlich ein Wert auf welchen ich recht wenig geben würde. Die 30W sind die Peek Leistung, die bei gewissen Songs vielleicht für Bruchteile einer Sekunde für einen besonders kräftigen Bassschlag oder Ähnliches abgerufen werden können. Anders ist die Watt Angabe bei anderen Bluetooth Lautsprechern aber auch nicht zu beurteilen.

Zusätzlich zu diesem 30W Treiber sind an den Seiten zwei passive Treiber verbaut. Diese sorgen für einen internen Druckausgleich und verbessern unter anderem die Bass Performance.

Die Tasten zur Steuerung des JBL Charge 4 sind wie meist üblich auf der Oberseite angebracht. Die Anschlüsse sind ebenfalls wie meist üblich auf der Rückseite unter einer dicken Gummi-Klappe.

Der Jbl Charge 4 Im Test 3

JEB bewirbt den Charge 4 mit einem IPx7 Wasserschutz, der Lautsprecher dürfte also theoretisch sogar kurzzeitig untertauchen ohne Schaden zu nehmen.

Weitere Bonuspunkte bekommt JBL für den USB C Ladeport! Klasse! Ebenfalls auf der Seite der Anschlüsse finden wir einen AUX Eingang und einen normalen USB Ausgang.

Ihr könnt den JBL Charge 4 im Notfall als eine Art Powerbank nutzen. Passendend dafür hat der JBL Charge 4 mit 7500mAh auch einen ausreichend großen Akku, welcher zudem bis zu 20 Stunden Laufzeit ermöglicht, was auch hinkommt.

 

Wie klingt der JBL Charge 4

Kommen wir damit zum wichtigsten Punkt, dem Klang. Und ja hier hört man recht deutlich warum JBL Bluetooth Lautsprecher so beliebt sind!

Das Highlight am JBL Charge 4 ist klar der Bass. Der Charge 4 hat einen wundervoll satten und kräftigen Bass!

Dieser ist nicht überdominant aber bietet einen sehr guten Punch. Auch ist das Volumen des Lautsprechers klar überdurchschnittlich, weswegen der Bass sehr schön „rollt“.

Der Jbl Charge 4 Im Test 7

In der 120€ Preisklasse gibt es kaum Lautsprecher die dies besser machen! Volle Punktzahl hier an den Charge 4!

Wie steht es aber um den Rest? Die Mitten des Lautsprechers sind ordentlich! Diese sind schön voll und gut detailliert. Nein der Charge 4 ist kein „Mitten -Wunder“, aber diese sind auch nicht übermäßig abgesenkt.

Die Höhen wiederum sind erstaunlich klar und sauber. Dies hätte ich bei einem Lautsprecher mit nur einem Treiber nicht erwartet. Nein die Höhen sind nicht super Brilliant, aber klingen natürlich und passend.

Allgemein ist dies eine Beschreibung die gut zum JBL Charge 4 passt, „passend“. Trotz der immer noch recht kompakten Abmessungen fehlt klanglich gefühlt nichts.

Der Jbl Charge 4 Im Test 8

Selbst die Pegelfestigt stimmt! Der Charge 4 taugt also auch als Party Lautsprecher, in einem gewissen Rahmen natürlich.

Wenn Ich einen Punkt etwas kritisieren müsste, dann wäre es fast der asymmetrische Aufbau! Der JBL Charge 4 besitzt nur einen Treiber, welcher merkwürdigerweise nicht mittig im Lautsprecher eingelassen ist und dies hört man. Sitzt man gerade vor dem Charge 4 merkt man, dass der Klang leicht von rechts kommt.

Merkwürdig, aber sicherlich nicht das KO Argument.

 

Fazit

Volle Empfehlung für den JBL Charge 4! JBL hat hier einfach alles richtig gemacht und einen wirklich runden Lautsprecher auf den Markt gebracht.

Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Dieser ist kräftig mit einem guten Bass, klingt aber im Allgemeinen schön natürlich und nicht überbearbeitet. Verglichen mit anderen Modellen auf dem Markt würde ich den JBL Charge 4 knapp über dem Anker Soundcore Motion+ einstufen.

Aber nicht nur der Klang ist top! Auch die Haptik und Verarbeitung ist gelungen. Gerade die Leinentextur gefällt mir sehr gut und ist im Alltag außerordentlich praktisch.

Der Jbl Charge 4 Im Test 14

Hinzu kommt zu guter Letzt noch eine starke Akku-Laufzeit und die Möglichkeit Euer Smartphone im Notfall am Lautsprecher zu laden.

Kurzum ja der JBL Charge 4 ist der vermutlich beste Bluetooth Lautsprecher den Ihr für rund 120€ (zum Zeitpunkt des Tests) kaufen könnt, gemeinsam mit dem Anker SoundCore Flare+ und dem Teufel Rockster Go.

Jbl Charge 4

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse im Test

Bis vor ca. einem Jahr waren externe SSDs und Laufwerke auf ein Tempo von rund 500MB/s limitiert. Dies hatte auch einen einfachen Grund, bei diesen ganzen externen SSDs (auch der großen Markenherstellern) wurden intern einfach SATA SSDs genutzt.

Das Nutzen von schnellen NVME basierten SSDs war mangels Übersetzer Chipsatzes nicht möglich.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 6

Dies hat sich nun aber geändert! Dank der Verfügbarkeit des JMS583 Chipsatzes ist es möglich NVME SSDs extern zu nutzen. Passend hierfür sind auch diverse Gehäuse im Handel aufgetaucht, darunter auch das ORICO PCM2-C3 NVME SSD-Gehäuse.

Wollen wir uns dieses doch einmal in einem Test ansehen. Wie schnell ist ORICOs NVME SSD Gehäuse in der Praxis?

 

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse im Test

ORICO setzt bei seinem NVME SSD Gehäuse wie meist üblich auf Aluminium. Hierdurch wirkt dieses nicht nur sehr massiv und stabil, auch hilft dies bei der Wärmeabfuhr.

Das Gehäuse ist absolut sauber verarbeitet und erfreulich kompakt! Mit 29 x 10 x 104 mm ist dies das kompakteste NVME SSD Gehäuse das ich bisher gesehen haben. Dieses ist kaum größer als die SSD selbst.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 12

Geöffnet wird das ORICO SSD-Gehäuse über eine Art schiebe Mechanismus auf der Unterseite. Dieser kann bei der späteren Nutzung über eine Schraube fixiert werden.

Öffnen wir das Gehäuse finden wir im inneren das PCB, auf welchem die SSD installiert wird. ORICO nutzt hier den normalen M.2 Slot und bietet Platz für die normale NVME SSD länge (2280) oder kürzer.

Ihr könnt hier selbst je nach bedarf den Abstandshalter setzen, welcher auch die SSD fixiert.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 2

ORICO hat bei seinem NVME SSD Gehäuse auf Lüftungsöffnungen oder Ähnliches verzichtet! Dies ist normalerweise recht mutig, da NVME SSDs recht warm im Betrieb werden.

Allerdings sind in den Seiten des Gehäuses bereits Wärmeleitpads vorinstalliert. Hierdurch wird das ganze Gehäuse als Kühlkörper für die SSD genutzt, klasse!

Ebenfalls positiv fällt der Lieferumfang aus. Neben dem Gehäuse liefert ORICO auch bereits einen Schraubendreher, ein paar Schrauben wie auch zwei Kabel mit.

Einmal ein USB A auf USB C Kabel und einmal ein USB C auf USB C Kabel. Perfekt! Normalerweise findet man bei solchen Gehäusen nur ein Kabel mit im Lieferumfang und USB C auf USB C 3.0 Kabel können durchaus teuer sein.

Hieraus ergibt sich natürlich, dass das Gehäuse USB C nutzt um sich mit Eurem PC/Mac zu verbinden.

Eine kleine blaue Status LED ist auch mit an Bord, welche bei Aktivität blinkt.

 

Die Technik und Kompatibilität

Das ORICO NVME SSD Gehäuse setzt auf einen M.2 Slot für die SSD. Wichtig, es werden auch wirklich nur NVME SSDs unterstützt und keine M.2 SATA SSDs!

Das Gehäuse basiert dabei auf dem JMS583 Chipsatz. Bei diesem handelt es sich um den ersten und bisher auch einzigen Chipsatz der sozusagen das PCIe Interface in USB 3.1 Gen 2 „übersetzt“.

Auf den JMS583 Chipsatz setzten so ziemlich alle NVME SSD Gehäuse die Ihr auf dem Markt finden könnt.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 4

Grundsätzlich funktioniert dieser Chipsatz auch nach meiner Erfahrung, auch mit anderen vergleichbaren Gehäusen, sehr gut und zuverlässig. Gesonderte Treiber oder Ähnliches sind weder für Windows noch Mac OSX nötig, wo das Gehäuse auch problemlos funktioniert.

Auch was die SSD Kompatibilität angeht zeigte sich das ORICO unproblematisch. Ich habe eine Samsung 970 EVO, Toshiba RD400 und WD Black SN750 getestet und diese funktionierten tadellos!

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 5

Es gibt hier lediglich einen Punkt zu bedenken. Viele Programme erkennen die SSD nur als „generische SSD“. Verbaut Ihr also beispielsweise Samsungs SSD Software würde diese die SSD nicht erkennen.

Dies ist ein Problem des JMS583 Chipsatzes und nicht dieses Gehäuses. Interessanterweise war es mit CrystalDiskInfo 8.1 doch möglich zumindest die Temperatur und auch die Lebensdauer auszulesen.

 

Performance

Kommen wir damit zur Leistung des ORICO SSD Gehäuses. Für diesen Test nutze ich die WD Black SN750, welche mit mehr als 3000MB/s lesend wie auch schreibend mehr als genug Leistung bieten sollte um das Gehäuse auszulasten.

Getestet habe ich die SSD zum einen an einem Dell XPS 13 wie auch an meinem Desktop PC (AMD Ryzen). Die USB 3.1 Werte stammen hier vom Dell XPS, die USB 3.0 Werte vom Desktop.

3.0 3.1

Das ORICO SSD Gehäuse liefert mit lesend, wie auch schreibend, knapp über 900MB/s genau die Performance die zu erwarten war.

Mehr als die hier erreichten 927MB/s sind kaum möglich, da hier die USB 3.1 Gen 2 Verbindung limitiert. Auch kein anderes USB SSD Gehäuse kann hier mehr erreichen.

Super, Performance passt also!

 

Fazit

Das ORICO Aluminium M.2 NVMe SSD-Gehäuse macht genau das was es soll! Ihr könnt hier eine NVME SSD einlegen und extern nutzen.

Hierdurch erhaltet Ihr eins der schnellsten externen Laufwerke das man aktuell bekommen kann. Ich konnte hier bis zu 927MB/s messen. Mehr geht aufgrund der USB 3.1 Gen 2 Verbindung auch nicht, welche hier am Limit ist.

Das Orico Aluminium M.2 Nvme Ssd Gehäuse Im Test 7

Dabei kann das Gehäuse vor allem mit seinen sehr kompakten Abmessungen punkten. Dies ist das kompakteste NVME SSD Gehäuse das ich bisher gesehen habe.

Die Temperaturen der verbauten SSDs sind zwar was warm, aber auch nicht übermäßig kritisch. Solltet Ihr speziell eine SSD wählen um diese extern zu nutzen würde ich zu einem kühleren Modell raten wie der ADATA XPG SX8200 Pro.

Kurzum Daumen hoch für das ORICO PCM2-C3 NVME SSD-Gehäuse!

ORICO NVME Geäuse SSD M.2 USB Adapter USB 3.1 Gen2 10 Gbit/s auf M...
  • Kompatibilität - NVME M-Key M.2 SSD Gehäuse(PCI-E-basiert...
  • Hervorragende Leistung] Der neueste USB 3.1 Gen 2 Typ-C-Port...
  • Fein und schlank - Aus gut verarbeitetem Aluminium gefertigt...
  • Kühlwirkung - Die Kupferschienen mit Löchern auf der...
  • Lieferumfang - ORICO M.2 zu USB 3.1-Festplattengehäuse, Kabel...

Der LIFX Z Strip im Test, der beste WLAN RGB LED Streifen!

LED Streifen gibt es in vielen Formen und Ausführungen. Von super billig bis zu absoluten Luxus Versionen ist alles im Handel verfügbar.

Der LIFX Z Strip gehört eher in die Richtung der Luxus-Versionen, wie auch die Modelle von Philips Hue und den meisten anderen großen Herstellern.

Mit rund 90€ für 2 Meter ist der Z Strip ein sehr teurer Spaß, bietet dafür aber integriertes WLAN, Apple HomeKit, ALEX, iFTTT Support und natürlich eine besonders hohe Lichtqualität.

Der Lifx Z Strip Im Test 9

Aber stimmt auch gerade Letzteres? Die LIFX RGB LED Birnen konnten durchaus mit einer hervorragenden Lichtqualität überzeugen, gilt dies auch für den Z Strip?

Finden wir dies im Test heraus.

An dieser Stelle vielen Dank an LIFX für das Zurverfügungstellen des LED Streifens für diesen Test.

 

Der LIFX Z Strip im Test

Auf den ersten Blick ist der LIFX Z Strip ein vergleichsweise normaler LED Streifen. Im Basis-Set erhaltet Ihr zwei 1 Meter Stücke, welche Ihr entweder aneinanderstecken oder auf Wunsch noch weiter kürzen könnt.

Der Lifx Z Strip Im Test 1

Ein weiteres Kürzen ist allerdings permanent!

Der LED Streifen selbst macht einen wertigen Eindruck. Wie haben hier eindeutig einen deutlich wertigeren Streifen vor uns als bei den typischen 0815 Modellen. Auf dem Streifen selbst ist auch das LIFX Logo aufgedruckt, was uns schon einmal mitteilt, dass LIFX hier nicht einfach Massenware verwendet.

Bei dem LED Streifen handelt es sich um einen RGBW Streifen. Neben den 5050er RGB LEDs befindet sich jeweils eine große weiße LED. RGB LEDs können zwar auch Weißtöne darstellen, aber dies in der Regel qualitativ deutlich schlechter. Teure LED Streifen setzen daher oftmals auf eine gesonderte weiße LED.

Der Lifx Z Strip Im Test 4

Der LIFX Z Strip setzt auf eine Gummi Beschichtung, welche den LED Streifen etwas vor Umwelteinflüssen schützt.

Aber natürlich ist der LED Streifen nur das eine. Das andere sind Controller und Netzteil.

Der Controller ist beim LIFX Z Strip eine kleine Kunststoff Box, welche über ein ca. 50cm Kabel zum Netzteil hin und über ein 2 Meter Kabel zum LED Streifen verfügt. Tasten oder Status LEDs besitzt der Controller nicht.

Der Lifx Z Strip Im Test 3

Das Netzteil ist ein klassisches Steckernetzteil, welches aber angenehm kompakt ist. Dieses kann 30W Leistung liefern und arbeitet mit einer Ausgangsspannung von 24V.

 

Die LIFX App

Im Gegensatz zu den Philips Hue Produkten benötigt Ihr bei LIFX keine Bridge oder Ähnliches. Auch der LIFX Z Strip wird direkt mit Eurem WLAN verbunden.

Hierfür benötigt Ihr natürlich die LIFX App, welche wie üblich für IOS und Android verfügbar ist. Die Einrichtung würde ich als sehr problemlos bezeichnen.

Lifx App (2) Lifx App (1)

Ist der Z Strip eingerichtet, landet Ihr auf der Startseite der LIFX App.

Hier habt Ihr die Möglichkeit den LED Streifen wie auch andere verbundene LIFX Leuchten mit einem Tipp einzuschalten. Selbiges gilt auch für Gruppen/Räume die Ihr gegebenenfalls eingerichtet habt.

Ihr könnt alle LIFX Produkte beliebig in Gruppen zusammenfassen, um diese dann gemeinsam zu steuern. Ideal, falls Ihr einen Raum „auf einmal“ beleuchten wollt.

Lifx App (22) Lifx App (21)

Tippt Ihr die einzelnen Lampen bzw. hier den LED Streifen an, landet Ihr in den erweiterten Einstellungen. In diesem könnt Ihr primär die Lichtfarbe und Helligkeit festlegen.

LIFX bietet Euch hier zwei Wahlräder, einmal für die diversen Weißtöne und einmal für die Farben. Ihr könnt hier mehr oder weniger alle denkbaren Farben frei auswählen. LIFX schränkt Euch nicht ein.

Lifx App (26) Lifx App (23)

Auch könnt Ihr diverse Effekte auswählen, wie einen Farbwechsel, ein Flackern usw.

Bonuspunkte bekommt LIFX für die sehr gute Unterstützung von 3. Anbieter Diensten, wie Apple HomeKit, Google Home, Alexa, IFTTT und Co.

 

Das Licht

Wie auch zu erwarten war, bietet der LIFX Z Strip ein wirklich hervorragendes Licht! Dies sowohl bei Farben, wie auch bei den diversen Weißtönen.

Starten wir bei den Farben. Farben wirken alle kräftig und satt, selbst die schwerer darzustellenden Farbtöne. Es gibt zwar leichte Unterschiede was die Helligkeit angeht, grün ist beispielsweise etwas dunkler als gelb oder rot, aber diese Unterschiede fallen subjektiv kaum auf.

Der Lifx Z Strip Im Test 7

Ich würde sagen was die Farben angeht ist der LIFX Z Strip auf dem Level eines Philips Hue+ LED Streifens.

Auch die diversen Weißtöne werden sehr gut dargestellt und das auch erfreulich hell! Zwar ist der LIFX Z Strip hier nicht ganz auf dem Level des Philips Hue+ LED Streifens, aber auf oder über dem Level aller anderen RGB LED Streifen die ich bisher gesehen habe.

Der Lifx Z Strip Im Test 10

Allerdings beherrscht der LIFX Z Strip einen Trick den beispielsweise der LED Streifen von Philips nicht kann. Der LIFX Z Strip kann in unterschiedlichen Farben gleichzeitig leuchten.

Bei den meisten LED Streifen könnt Ihr immer nur eine Farbe auswählen, beim LIFX Z Strip können einzelne Zonen in unterschiedlichen Farben leuchten, was natürlich ein klasse Effekt ist.

 

Leistungsaufnahme

Schauen wir uns zum Abschluss noch den Stromverbrauch des LIFX Z Strip an.

TABELLE EINFÜGEN

Ist der Z Strip ausgeschaltet, benötigt dieser rund 0,5W Strom für das aufrechterhalten der WLAN Verbindung. Dies ist okay, viele andere WLAN Lampen benötigen hier etwas mehr Energie.

Im eingeschalteten Zustand schwankt die Leistungsaufnahme ein gutes Stück je nach eingestellter Farbe. Dabei ist nicht eine Farbe energieeffizienter als eine andere, sondern einfach nur heller. So ist grün beispielsweise am dunkelsten und Lila am hellsten.

Das Netzteil des LIFX Z Strip schafft im übrigen 30W maximal, es ist also noch etwas Spielraum vorhanden falls Ihr diesen verlängern wollt.

 

Fazit

Mit rund 90€ ist der LIFX Z Strip ein recht teuer aber sehr guter LED Streifen! Dieser bietet zum einen eine hervorragende Farbdarstellung, wie aber auch gute und helle Weißtöne.

Der Z Strip kann sogar in unterschiedlichen Bereichen in unterschiedlichen Farben leuchten, was viele Konkurrenzmodelle nicht können.

Der Lifx Z Strip Im Test 11

Auch die LIFX App macht einen guten und im Falle des Z Strip einen zuverlässigen Eindruck!

Ihr habt viele Einstellungsmöglichkeiten und könnt auch den LED Streifen mit vielen 3. Anbieter Diensten wie Apple HomeKit, Alexa usw. verbinden.

Auch verbindet sich der LIFX Z Strip direkt mit dem WLAN, was für eine erhöhte Flexibilität sorgt.

Kurzum, der LIFX Z Strip ist klasse und voll empfehlenswert! Das einzige was vielleicht etwas gegen diesen spricht, ist der recht hohe Preis, aber High End LED Streifen sind in der Regel recht teuer, von daher muss man dies auch hier etwas relativ sehen.

Lifx Z Strip

Bringt ein SSD Kühler für unter 2€ aus China etwas?

NVME SSDs sind eine heiße Sache! Und dies meine ich in diesem Fall wörtlich. High End NVME SSDs können bei konstanter Last sehr schnell ungesunde Temperaturen erreichen und sogar throtteln vor Überhitzung.

Um dies zu verhindern setzen manche Hersteller auf Kühlkörper und Ähnliches. Viele Hersteller tun dies aber nicht.

Hier muss man entweder mit der hohen Temperatur leben oder selbst einen Kühlkörper montieren.

Hier gibt es duzende Modelle, welche aber schnell auch mal recht teuer werden können. Nun bin ich bei Aliexpress über diverse „NVME Kühler“ gestolpert.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 7

Bei diesen handelt es sich um ein Set aus Aluminium Kühlkörper und diversen Wärmeleitpads. Verkauft wird das Ganze für unter 2€ inklusive Versand!

In meinem spezifischen Fall habe ich für mein „1 Set Aluminium Kühlung Kühlkörper thermische Pad Kühler für NVME M.2 NGFF 2280 PCI-E SSD solid State Festplatte Disk verbesserte Version“ sogar nur 1,61€ gezahlt.

Regulär würde man in Deutschland vermutlich sogar mehr für nur die beiliegenden Wärmeleitpads zahlen. Stellt sich aber natürlich die Frage, hilft solch ein mini Kühler überhaupt etwas?

Wollen wir dies doch einmal im Test herausfinden!

 

NVME SSD Kühler aus China

Wie beworben besteht das Set aus einem Aluminium Kühlkörper, zwei Wärmeleitpads, einem Reinigungsset und drei Gummiringen.

Diese Gummiringe werden genutzt um den Kühlkörper an die SSD zu schnallen. Sicherlich nicht die eleganteste Konstruktion, sollte aber taugen.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 2

Bei dem Aluminium Kühlkörper handelt es sich um einen 70 x 21,8 x 3 mm großen Block, der 8,5g auf die Waage bringt. Nein damit ist dieser Kühlkörper nicht riesig, ganz im Gegenteil!

Schauen wir uns aber Hersteller wie Samsung an die einfach nur einen Kupferaufkleber auf ihre SSDs kleben, welcher schon kühlen soll, oder ADATA die noch kleinere Aluminium Platten beilegen, dann wirkt dieser China Kühlkörper plötzlich sehr vernünftig.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 3

Es gibt sogar Vertiefungen auf der Oberseite um für eine größere Fläche zu sorgen!

Wichtig ist neben dem Kühlkörper auch das Wärmeleitpad. Der beste Kühlkörper bringt nichts wenn der Wärmetransfer nicht funktioniert.

Die beiliegenden Wärmeleitpads wirken auf den ersten Blick vernünftig! Wir haben hier die Standard Silikon Pads einmal in 1,1 und einmal in 1,5mm Dicke.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 4

Wählt hier wenn möglich das Dünnere, lediglich sollte Eure SSD Komponenten haben die stark hervorstehen, versucht besser das Dickere.

 

Der Test, taugt der NVME SSD Kühler?

Als Test-SSD habe ich mir eine alte Intel 600p geschnappt. Diese gehört zu den leistungshungrigsten und damit auch wärmsten SSDs auf dem Markt.

Der Testaufbau ist einfach. Zunächst habe ich die SSD so in einer offenen Test-Bench verbaut und mit zwei Temperatur-Sensoren ausgestattet.

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 5 Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 6

Einen rechts neben dem Controller und einer auf der Rückseite unter dem Controller, damit wir neben den Werten der Software noch zwei Werte für die Beurteilung haben.

In Durchgang 1 habe ich die SSD ohne Kühlkörper mit 3x Crystaldiskmark „9 32GB“ Testdurchläufen gequält und jeweils die maximale Temperatur notiert.

Selbiges dann im Durchlauf zwei mit Kühlkörper.

Ssd Kühler Billig

Ich bin beeindruckt! Der SSD Kühler bringt wirklich etwas, genau genommen sogar deutlich mehr als ich erwartet hätte!

Starten wir aber mit dem was Ihr hier nicht seht. Ohne Kühler hat die SSD bereits im ersten Testdurchgang gethrottelt und ihre maximale Temperatur von rund 74 Grad erreicht.

Mit Kühler gab es kein Throttling und die Temperaturen erreichten lediglich 56 Grad!

Allerdings konnte man im weiteren Verlauf merken wie die Temperatur von Durchlauf zu Durchlauf langsam höher wurde. Der Kühler hat sich halt langsam aufgeheizt.

Dennoch reichte dies, dass es in drei Durchläufen kein Throttling gab! Auch wenn die SSD sicherlich kurz davor war. Wie wir sehen sind gerade die Temperaturen auf der Rückseite sehr dicht an den Werten ohne Kühler.

 

Fazit

Taugt ein NVME SSD Kühler für unter 2€ etwas? Er ist besser als nichts! Gerade bei kurzen Schüben an Last hat der Kühler bei mir im Test ein Überhitzen meiner SSD, was diese ohne Kühler sofort gemacht hätte, effektiv verhindert!

Bringt Ein Ssd Kühler Für Unter 2€ Aus China Etwas 9

Bei konstanter langer Last erwärmt sich der der Kühlkörper zwar auch soweit, dass dieser nur knapp unter den regulären Werten lag, aber selbst die Temperaturen auf der Rückseite der SSD waren zu allen Zeitpunkten besser als ohne Kühler.

Kurzum, wenn Ihr die Wahl habt zwischen keinem Kühler und diesem billigen NVME SSD Kühler aus China, dann ist die Antwort eindeutig!

Die QCY T2C TWS im Test, Geheimtipp für gute und günstige TWS Ohrhörer!

QCY wird als Audio Hersteller vielleicht dem ein oder anderem wenig sagen. Klar diese sind in Europa recht schwach vertreten. Allerdings sucht Ihr nach günstigen Bluetooth Ohrhörern aus Asien, werdet Ihr früher oder später über diese stolpern.

Gerade was „true Wireless“ Ohrhörer angeht ist QCY unheimlich gut aufgestellt. Die T2C sind hier das neuste Modell aus QCYs Lineup, welches mit gerade einmal + 25€ zu buche schlägt.

Die Qcy T2c Tws Im Test 7

25€ true Wireless Ohrhörer, können die wirklich etwas taugen? Finden wir genau dies im Test der QCY T2C TWS heraus!

 

Die QCY T2C TWS im Test

Die QCY T2C TWS werden wie meist üblich in einer kleinen Transport/Ladebox geliefert. Diese Transportbox ist bei den QCY T2C TWS als „mittelgroß“ einzustufen.

Die Qcy T2c Tws Im Test 1

Was die Optik und Haptik angeht ist diese in Ordnung. Ja man merkt, dass wir hier keine 100€+ Ohrhörer vor uns haben, der verwendete Kunststoff ist recht dünn und einfach, aber die Box ist auch nicht billig.

QCY hat hier einen vernünftigen Job gemacht.

Was den Aufbau angeht ist die Transportbox recht klassisch. Auf der Oberseite finden wir einen Deckel unter welchem die Ohrhörer eingelegt sind.

Die Qcy T2c Tws Im Test 2

Dieser Deckel wird magnetisch gehalten, genau wie die Ohrhörer in der Box. Die von QCY verwendeten Magnete sind auch ausreichend stark!

Super! Was weniger super ist, ist die automatische Ein/Abschaltung. Meist schalten sich TWS Ohrhörer automatisch ein bzw. aus wenn diese in ihre Transportbox gelegt werden.

Dies ist hier nicht der Fall! Auf der Rückseite der Ohrhörer befindet sich eine Taste welche Ihr zum ein- bzw. ausschalten drücken müsst.

Die Qcy T2c Tws Im Test 4

Kein Weltuntergang, aber auch nicht sonderlich komfortabel.

Geladen werden die Ohrhörer wie üblich automatisch über die Transportbox. Diese besitzt einen 800mAh Akku, womit die Ohrhörer bis zu 8x „on the Go“ geladen werden können.

Hieraus soll laut QCY eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden resultieren, was auch grob hinkommt. In meinem Test hielten die Ohrhörer +- 2-2,5 Stunden mit einer Ladung.

Kommen wir damit auch zu den Ohrhörern. Bei diesen handelt es sich um vergleichsweise kleine Ohrstöpsel. Ich würde sogar fast sagen die QCY T2C gehören zu den kleinsten „true Wireless“ Ohrhörern.

Die Qcy T2c Tws Im Test 3

Was die Verarbeitung und Haptik angeht, gibt es nicht viel zu sagen. QCY setzt auf einen recht einfachen Kunststoff und eine Hochglanzrückseite.

Diese Rückseite besitzt ausnahmsweise keine Touch Oberfläche, sondern bei beiden Ohrhörer eine reguläre Taste. Im Normalfall würde ich immer eine Taste bevorzugen, außer bei TWS Ohrhörern. Ich finde es etwas unangenehm diese zu betätigen wenn die Ohrhörer im Ohr stecken.

 

Tragekomfort

Die QCY T2C TWS sind recht kleine Ohrhörer. Dementsprechend sitzen diese auch recht angenehm im Ohr.

Zumindest bei mir gab es kein Drücken oder ähnlich Störendes. Probleme mit dem Herausfallen der Ohrhörer hatte ich keine unter anderem aufgrund des geringen Gewichts, allerdings kann ich mir vorstellen, dass diese für sehr intensiven Sport vielleicht nicht optimal sind. Hier gibt es Ohrhörer die sich einfach mehr im Ohr verkeilen.

Dennoch würde ich den Tragekomfort mit einer 1- bewerten, viel besser geht’s kaum!

 

Der Klang

Kommen wir zum Klang der QCY T2C. Müsste ich diesen mit einem Wort beschreiben würde ich sagen die Ohrhörer klingen absolut rund!

Starten wir aber am Anfang, also bei den Höhen. Die Höhen der QCY T2C sind absolut sauber und klar, aber nicht künstlich spitz oder scharf.

Die Qcy T2c Tws Im Test 10

Ich würde die Höhen als recht neutral bezeichnen. Diese Klingen einfach so wie sie sollen. Super QCY!

Ähnliches gilt auch für die Mitten. Diese sind nicht super voll, aber QCY hat diese auch nicht komplett abgesenkt. Es wird hier einfach eine gute Balance gehalten. Stimmen und Gesang kommen gut rüber, gerade bei etwas helleren Stimmen (die oberen Mitten sind stärker als die unteren).

Spannend ist sehr oft auch der Bass. Die QCY T2C sind keine absoluten Bass Bomber, aber haben durchaus leicht angehobene Tiefen. Ich würde den Klang als lebendig bezeichnen. Blöd gesagt subjektiv fehlt hier nichts.

Die Qcy T2c Tws Im Test 12

Bassschläge klingen rund und tief, aber nicht künstlich! Allgemein passt dies ganz gut zu den QCY T2C. Die Ohrhörer klingen erfreulich natürlich. Selbstverständlich wird QCY hier auch einen starken DSP nutzen um den Klang via Software anzupassen, aber dieser wirkt weniger aggressiv als man dies in dieser Preisklasse oft hört.

Auch qualitativ ist am Bass oder generell am Klang nichts auszusetzen. Der Bass hat einen sehr guten Tiefgang und die Detaildarstellung ist ordentlich!

Lediglich die maximale Lautstärke ist eher mittelhoch.

 

Fazit

Sucht Ihr günstige TWS Bluetooth Ohrhörer unter 30€, dann würde ich Euch aktuell die Xiaomi RedMi Airdots oder die QCY T2C TWS empfehlen!

Ja die QCY T2C gehören klar zu den besten Modellen in dieser Preisklasse, dies primär aufgrund des Klangs. Die Ohrhörer klingen beeindruckend voll und einfach rund.

Hier können sogar viele Modelle der 50-80€ Preisklasse kaum mithalten.

Die Qcy T2c Tws Im Test 8

Auch der Tragekomfort ist ausgezeichnet! Die Ohrhörer sind angenehm kompakt und sitzen daher sehr unproblematisch in den Ohren. Für meine Ohren gibt es kaum bequemere Modelle!

Lediglich von den Tasten auf der Rückseite bin ich kein Fan und dass es keine automatische Abschaltung gibt. Touchtasten sind bei solchen TWS Ohrhörern im Allgemeinen angenehmer, aber abseits davon sind die QCY T2C TWS ziemlich perfekt!

Wie steht es aber nun um den Vergleich QCY T2C TWS oder Xiaomi RedMi Airdots für unter 30€?

Ihr macht erst einmal mit beiden nichts falsch! Die Xiaomi RedMi Airdots klingen im direkten Vergleich einen Hauch aufgeweckter und lauter, die QCY T2C sind etwas ausbalancierter. Wollt Ihr es also so laut und stark wie möglich, würde ich eher zu den Redmi tendieren, wollt Ihr einen etwas runderen und etwas ausbalancierteren Klang, dann zu den QCY T2C.

Das tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel im Test, die bessere alternative zum Apple Kabel?

Um das Apple iPhone Xs schnell zu laden, benötigt Ihr neben einem passenden USB PD Ladegerät auch das Apple Lightning auf USB C Kabel.

Dieses Kabel lässt sich Apple mit 30€ (1M) sehr gut bezahlen! Eine lange Zeit gab es auch zu diesem original Kabel auch keine Alternativen. Apple hat diese ganz einfach nicht zugelassen.

Dies hat sich allerdings in den letzten Monaten geändert! Nun dürfen auch Drittanbieter zertifizierte Lightning auf USB C Kabel anbieten.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 11

Ein solcher Drittanbieter ist tizi, welche nun neu das „flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel“ auf den Markt gebracht haben. Dieses ist in drei Längen verfügbar, 0,5m 1m und 2m, zu einem Preis von 19€ bzw. 29€.

Wollen wir uns das Kabel doch einmal in einem kurzen Check ansehen. Taugt das flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel von tizi?

An dieser stelle vielen Dank an tizi die mir die Kabel für diesen Test zugeschickt haben.

 

Das tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel im Test

Das tizi flip USB C auf Lightning Kabel gibt es aktuell in zwei Farben und drei längen. Bei den Farben handelt es sich um schwarz und rot und bei den Längen um 0,5m, 1m und 2m.

Interessanterweise kostet die 0,5m und 1m länge aktuell das Gleiche, während 2m 10€ mehr kostet.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 1

Ehe wir uns die Kabel einmal im Detail ansehen, muss ich aber einen kleinen Kritikpunkt äußern. Die tizi flip ULTRA werden in einer riesigen Kunststoffverpackung geliefert, die auf allen Seiten durchsichtig ist. Ja ich kann tizi verstehen, zum einen sieht diese Verpackung schick aus und zum anderen wird diese oftmals vom Einzelhandel gewünscht, aber dennoch wäre sicherlich auch eine kleinere Pappe Verpackung ausreichend gewesen.

Kommen wir aber zu den Kabeln. Auf den ersten Blick wirken diese durchaus wertig, aber auch nicht „spektakulär“. Was meine ich damit?

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 3

Die tizi flip ULTRA besitzen keine Textilummantelung, sondern sind normale Gummi „PVC“ Kabel. Dies meine ich aber auch nicht negativ.

Hierdurch sind die Kabel ein Stück dünner und auch etwas flexibler. Auch sind die Stecker sauber ummantelt und wirken wertig gemacht.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 5

Die Steckergehäuse sind dabei erfreulich kompakt. Mit 13,5mm auf der Seite des Lightning Steckers und 15,5mm beim USB C Stecker sind diese sogar noch ein Stück kleiner als beim Apple Kabel.

Eine Ausnahme bildet hier das 2 Meter Kabel. Interessanterweise sind bei diesem die Steckergehäuse ein gutes Stück länger, warum auch immer.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 6

Ebenfalls fällt das 2 Meter Kabel mit rund 3,5mm einen Hauch dicker aus als die kürzeren Kabel (3mm). Dies macht aber natürlich vollkommen Sinn, da bei zunehmender Länge der Widerstand des Kabels höher wird man dies mit einem dickeren Kabel kompensiert.

 

Funktionierts?

Kommen wir zur alles entscheidenden Frage, funktionieren die tizi flip ULTRA Kabel? Ja! Die Kabel verhalten sich 1 zu 1 identisch zu den original Apple Kabeln.

Dies überrascht nicht. In den Lightning zu USB C Kabeln steckt ein Control-Chip welcher die beiden unterschiedlichen Standards „übersetzt“ und das Kabel gegenüber dem Smartphone identifiziert. Die Lightning zu USB C Kabel sind also keine sumpfen Kupfer Verbindungen.

Ich nehme stark an das tizi hier diesen Chip von Apple kauft bzw. lizensiert und sich daher das Kabel wie ein Original verhält.

Wie steht es aber um das Ladetempo?

Tizi

Wie wir sehen keine großen Unterschiede. Die 0,xx W Schwankungen liegen einfach an den typischen Messabweichungen und bedeuten in der Praxis nichts.

Die tizi flip ULTRA Kabel bieten also das gleiche Tempo wie das original Kabel! Selbst das 2 Meter Kabel ist nicht langsamer.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 10

Aber wie kommt das? Bei normalen Ladekabeln gibt es teils starke unterschiede,Unterschiede was das Ladetempo angeht.

Allerdings beim Nutzen von Schnellladestandards verschwinden blöd gesagt diese Unterschiede. Hier kann man im Grunde nur unterscheiden zwischen Kabel funktioniert und dann auch immer mit dem vollen Tempo, oder das Schnellladen funktioniert nicht.

Ähnliches gilt im Übrigen auch für Standards wie Quick Charge.

 

Fazit

Ja die tizi flip ULTRA USB C auf Lightning Kabel taugen! Diese funktionieren genau so gut wie die Originalen Apple, kosten aber etwas weniger.

Rein haptisch machen diese einen guten Eindruck. Ich halte diese für klar haltbarer als die originalen Apple Kabel, sind allerdings auch nicht ganz so flexibel.

Tizi Flip Ultra Usb C Auf Lightning Kabel Im Test 12

Dennoch unterm Strich Daumen hoch für die tizi flip ULTRA USB-C-auf-Lightning-Kabel! Vor allem muss man sich hier beim Kauf nicht so viele Sorgen über die X Fälschungen der original Kabel machen, die im Umlauf sind.

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Der Alfawise U30 3D Drucker im Test, ein klasse Drucker für 180€!

3D Drucker strahlen eine gewisse Faszination aus. Grundsätzlich bieten diese fast unbegrenzte Möglichkeiten für Eure Kreativität!

Vorbei sind auch die Zeiten in welchen man teils tausende Euro für einen 3D Drucker auf den Tisch legen musste. Dies kann man zwar auch weiterhin, aber es gibt auch gefühlt hunderte günstige Modelle diverser asiatischer Hersteller.

Oftmals fällt hier der Überblick gar nicht so leicht welches Modell man wählen soll. Ganz klar gesagt, die meisten dieser Drucker taugen durchaus! Allerdings gibt es bessere und schlechtere Modelle. Der Alfawise U30 soll hier klar zu den Geheimtipps unter den günstigen 3D Druckern zählen.

Günstig muss man hier auch groß schreiben, denn Ihr könnt diesen bereits für rund 180€ aus Asien bestellen.

Wollen wir uns doch einmal im einem Test ansehen ob der Alfawise U30 wirklich so gut ist wie mir berichtet wurde!

 

Der Alfawise U30

Der Alfawise U30 ist optisch ein recht klassischer 3D Drucker. Dieser besitzt eine Basis aus Aluminiumträgern und eine bewegliche Plattform, wie auch Druckkopf in der Mitte.

Dabei ist der Alfawise U30 aber vergleichsweise kompakt gebaut. Sämtliche Elemente sind an dieser Basis befestigt, dies gilt selbst für die Filament Rolle. Viele andere 3D Drucker haben gesonderte Boxen für die Steuerungselektronik usw.

Dies ist hier nicht der Fall! Ihr benötigt ca. 50 x 46 x 80cm Platz für den Alfawise U30, was für einen 3D Drucker nicht übermäßig viel ist. Allerdings fällt dafür die Druckfläche mit 200 x 200 x 250 mm etwas kleiner aus. 300 x 300 mm sind hier in der Regel eher der Standard.

Die Druckfläche des Alfawise U30 reicht aber in der Praxis meist völlig aus! Größere Projekte werden meist eh in mehrere Teile unterteilt.

Was die Verarbeitungsqualität und auch das Kabel Management angeht, bin ich mit dem Alfawise U30 sehr zufrieden! Der größte Teil des Kabelstrangs wird beispielsweise in einer Röhre versteckt, wodurch der U30 etwas aufgeräumter aussieht.

Aber dennoch strahlt der Drucker einen gewissen DIY Flair aus.

Bonuspunkte gibt es für die saubere und auch recht sichere Verkabelung der Netzspannung. Die Gefahr ausversehen einen Kontakt zu berühren der unter 230V steht, ist sehr gering! Sämtliche Kontakte sind zum einen gut abgeschirmt (nur von unten überhaupt erreichbar) und zudem so gut wie es geht ummantelt.

Der Alfawise U30 nutzt ein typisches 12V Netzteil wie man diese eigentlich für LED Streifen nutzt.

Weitere Bonuspunkte gibt es für die Steuerung! Der Alfawise U30 wird über eine kleine Touchscreen auf der Front gesteuert, welcher auch eine vernünftige UI besitzt.

Die Spannungsversorgung läuft über ein normales Netzkabel, wie man dieses auch vom PC her kennt. Der Alfawise U30 akzeptiert 230V oder 110V und ist damit voll in Deutschland einsetzbar. Passende Kabel lagen auch gleich bei.

Projekte könnt Ihr dem Alfawise U30 via USB 2.0 oder microSD Speicherkarte füttern.

 

Aufbau und Installation

Wie die meisten China 3D Drucker muss auch der Alfawise U30 vor der Nutzung von Euch zusammengebaut werden. Ich würde hier den Alfawise U30 als mittel komplex einstufen, wenn nicht sogar als leicht.

Die meisten Teile kommen bereits komplett zusammengebaut zu Euch. So ist beispielsweise die Basis fast komplett fertig. Ihr müsst lediglich den oberen Teil zusammenbauen und aufsetzen.

Dabei sind alle kleineren Teile vormontiert und Ihr müsst wirklich nur die größeren Teile zusammenschrauben, ein paar Kabel einstecken (diese sind markiert) und einen Riemen spannen.

Wenn Ihr Euch weniger dumm anstellt wie ich, ist dies gut in einer Stunde auch ohne Vorkenntnisse erledigt. Die beiliegende Anleitung ist soweit ordentlich bzw. die Abbildungen sehr hilfreich. Sämtliche Löscher sind vorgebohrt und selbst sämtliches Werkzeug liegt bei.

Achtet nur darauf Teile nicht verkehrt herum zu verschrauben, sonnst dürft Ihr den Drucker am Ende wieder auseinandernehmen, wie es mir passiert ist.

 

Die Software

Auch der Alfawise U30 nutzt Cura als Software. Cura stammt eigentlich vom Hersteller Ultimaker für seine 3D Drucker. Allerdings ist Cura auch in Kombination mit 3. Anbieter Druckern nutzbar.

Daher sparen sich alle China 3D Drucker Hersteller eine eigene Software und verweisen immer auf Cura, was zugegeben auch eine sehr gute Software ist.

Im Falle des Alfawise U30 liegt ein Speicherkarte bei, auf welcher neben ein paar Demo Projekten und einigen Anleitungen auch Cura 15.04.3 zu finden ist.

Cura 15.04.3 ist eine sehr alte Cura Version! Ich hatte hier teils die Erfahrung gemacht, dass neuere Versionen mit China Druckern nicht gut funktionieren, daher vermute ich legen die Hersteller ältere Versionen bei.

In meinem Fall hat Cura 15.04.3 NICHT funktioniert! Warum auch immer, aber Projekte wurden nur fehlerhaft erstellt. Ein Update auf die aktuelle Ultimaker Cura Version 3.2.1 hatte diese Probleme aber ausgeräumt. Allgemein funktionierte die Version 3.2.1 sehr gut mit dem Alfawise U30.

Was ist aber Cura eigentlich? Cura ist eine Art Converter. Ihr füttert das Programm mit einem 3D Projekt und dieses wandelt das 3D Projekt in ein für das Drucker nutzbares Format um.

Dabei bestimmt Cura die effizienteste Art wie der Druckkopf sich durch das Projekt bewegt, wie dick die einzelnen Linien sein sollen usw. Diese Daten werden dann auf eine Speicherkarte oder direkt an den Drucker gesendet. Ich empfehle die Nutzung einer Speicherkarte.

Für absolute Neulinge wird Cura sicherlich etwas Einlesen erfordern, allerdings braucht man für Cura auch keinen MIT Abschluss. Kenn man einmal seine Standard Einstellungen (Vorgaben findet Ihr in den PDFs von Alfawise) dann ist Cura und das Erstellen von Projekten kinderleicht.

 

Das Drucken

Frage Nummer eins ist natürlich woher man Dinge bekommt um diese zu drucken. Hier habt Ihr zwei Möglichkeiten, Ihr könnt diese in 3D Programmen selbst erstellen oder wie ich diese Euch im Internet suchen.

Ich empfehle Euch hierfür https://www.thingiverse.com/. Thingiverse ist eine riesige Plattform mit tausenden wirklich hochwertigen Projekten zum freien Download, die allesamt mit dem Alfawise U30 kompatibel sind, sofern natürlich die Abmessungen passen.

Mit 220 x 220 x 250 mm sind diese nicht riesig, aber für 90% aller Projekte reicht dies. Größere Projekte würden eh ewig dauern.

Eine wichtige Lektion die man beim 3D Drucken lernt ist Geduld.  Alfawise empfiehlt ein Tempo von 50mm/s, was okay ist, aber auch nicht rasant. Ein großes Projekt kann hier schon gut und gerne 24+ Stunden dauern!

Kleinere und hohle Projekte meist zwischen 4 und 12 Stunden.

Lob gibt es aber für die Steuerung des Alfawise U30! Dieser wird über einen kleinen Touchscreen gesteuert, was wunderbar und auch einfach funktioniert. Die Benutzeroberfläche ist klar verständlich und bietet viele Funktionen die im Alltag helfen, wie beispielsweise das einfache Tauschen des Filaments, was sonst oft bei China 3D Druckern schon Nerven kosten kann.

Was auch hier etwas Nerven kosten kann, ist das Ausrichten des Drucktisches. Dieser muss an allen Seiten einen konstant niedrigen Abstand zur Nase des Druckers besitzen. Solche Einstellungen werden mittlerweile bei vielen High End Druckern für 2000€+ automatisch gemacht, hier und bei allen mir bekannten China Druckern müsst Ihr dies per Hand über Stellschrauben erledigen, was auch Arbeit macht.

Ist aber alles eingestellt und eingerichtet kann das Drucken endlich losgehen. Dies funktioniert beim Alfawise U30 1a. Ich hatte noch keinen derartig gut funktionierenden 3D Drucker aus China im Test.

So läuft der Drucker nun schon seit bestimmt 100 Stunden absolut problemlos. Auch die Steuerung ist klasse. Ihr seht während des Druckens auf dem Display immer wie weit das Projekt ist, wie viel Zeit noch benötigt wird usw. Auch könntet Ihr Einstellungen noch anpassen. Wollt Ihr warum auch immer während des Druckens Eure Drucktemperatur erhöhen? Kein Problem!

Auch könnt Ihr das Drucken pausieren, um Filament zu wechseln oder Eure Ruhe zu haben.

Für einen 3D Drucker ist der Alfawise U30 nicht übermäßig laut, diesen aber als leise zu bezeichnen wäre sicherlich etwas falsch. Die verbauten Lüfter sind erfreulicherweise nicht übermäßig penetrant oder laut. Diese erzeugen ein leiseres Surren.

Das Laute sind eher die Motoren bzw. die ruckartigen Bewegungen in alle Richtungen. Dies lässt sich aber bei einem 3D Drucker nur schwer vermeiden.

 

Die Druckqualität

Grundsätzlich hängt natürlich die Druckqualität stark vom gewählten Filament und der Ebenendicke ab.

Ich setzte beim Alfawise U30 auf Filament von Material 4 Print. Mit diesem kam mein alter Anet E10 erstaunlicherweise nicht gut klar, der U30 hingegen zeigt sich hier unproblematisch.

Auch die generelle Druckqualität würde ich als sehr hoch für einen Drucker dieser Preisklasse einstufen! Außenwände werden sehr sauber und vergleichsweise glatt erstellt.

Auch feinere Details werden gut gedruckt. Hier darf man zwar auch keine Wunder erwarten, aber dies ist klar die beste Leistung, die ich bisher bei einem 3D Drucker dieser Klasse gesehen habe!

Lediglich Überhänge können manchmal etwas problematischer sein, aber dies ist nichts Ungewöhnliches.

Probleme mit verschmierten Kanten oder Ähnlichem hatte ich in der Regel keine! Es gibt allerdings sehr feine Objekte (wie der Eifelturm) bei welchem das Filament wieder eingezogen werden muss, was nicht die Stärke des U30 ist.

Objekte wie Vasen oder Ähnliches wurden sogar ohne Nachbearbeitung zuverlässig wasserdicht, was für die Druckqualität spricht.

Kurzum der Alfawise U30 macht hier einen klasse Job!

Auch wenn ich nicht der absolute 3D Drucker Experte bin, glaube ich, dass dies auch einen großen Teil vom Filament abhängt. Schlechtes Filament ist für den besten 3D Drucker ein Problem, während gutes Filament durchaus einen sehr positiven Einfluss auf die Druckqualität hat. Sollten also Eure Projekten nicht so gut gelingen wie bei mir, versucht mal ein anderes Filament.

 

Fazit

Der Alfawise U30 ist ein hervorragender 3D Drucker! Zwar ist leider die Arbeitsfläche nicht riesig, aber das waren schon fast alle negativ Punkte die ich finden konnte!

Abseits davon macht der Alfawise U30 einen klasse Job. Gerade die Bedienung und auch die Druckqualität sprechen für den Alfawise U30.

Was die Software angeht, setzt auch Alfawise auf Cura, wie fast jeder günstige 3D Drucker. Allerdings sorgt der Touchscreen am Drucker für eine deutlich komfortablere und genauere Bedienung.

Ihr könnt jederzeit den genauen Status des Drucks sehen, wie auch Einstellungen on the fly anpassen, falls nötig.

Was das Drucken angeht, ist der U30 zwar nicht der aller schnellste 3D Drucker, aber die Ergebnisse sprechen für sich! Der Drucker arbeitet hier sehr sauber und unkompliziert.

Ich hatte keinerlei Probleme mit einem Verstopfen des Druckers oder sonstigen Ausfällen, mit welchen man leider bei günstigen 3D Druckern des Öfteren rechnen muss.

Kurzum ich kann Euch und gerade Einsteigern den Alfawise U30 problemlos empfehlen! Rund 180€ sind hier ein ausgesprochen fairer Preis!

PS. Mittlerweile gibt es auch eine Pro Version des Alfawise U30, den Alfawise U30 Pro (bei Gearbest). 

Die besten SSDs Mitte 2019, techtest.org Bestenliste und Empfehlungen!

SSDs sind aus unseren Computern und Notebooks nicht mehr wegzudenken. Dies auch zu Recht! Eine SSD bringt im Alltag meist mehr Performance als jedes CPU Upgrade.

Dementsprechend gibt es auch duzende SSDs im Handel von diversen Herstellern. Einige dieser SSDs habe ich auch bereits für Techtest.org getestet. Genau genommen sogar so viele, dass ich mir anmaße einen guten Überblick über die aktuell verfügbaren Modelle zu haben.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 1

Allerdings da Techtest nicht unbedingt die übersichtlichste Seite ist und Ihr vielleicht auch nicht Lust habt X Tests durchzusehen, möchte ich Euch mit diesem kleinen Artikel weiterhelfen.

Hier eine Übersicht welche SSDs ich aktuell empfehlen würde und an welchen Nutzer!

 

SSD Tests auf Techtest.org

Folgende SSD Tests finden sich auf Techtest.org:

 

SATA vs. NVME, teuer zahlt sich nicht immer aus!

Aktuell habt Ihr bei SSDs die Wahl zwischen SATA basierten Modellen und den neueren NVME SSDs. Grundsätzlich würde ich Euch immer zu einer NVME SSD raten, sofern Ihr den Steckplatz dafür habt.

Allerdings erwartet in der Praxis keine hohen Leistungsgewinne! Teure SSDs lohnen sich aus Sicht der Alltagsleistung fast nie!

Ich kann hier nur auf den Test „Bringt eine schnelle NVME SSD Gamern wirklich etwas?“ Verlinken. In diesem habe ich die Ladezeiten in diversen Spielen zwischen unterschiedlichen SSDs verglichen.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 2

Zwischen günstigen NVME SSDs und High End NVME SSDs gibt es +- 0 unterschied! Zwischen NVME und SATA SSDs liegt der Unterschied bei den Ladezeiten in Spielen bei rund 3,5%.

Warum gibt es hier so kleine Unterschiede? Die Ladezeiten auch von anderen Programmen oder Windows hängen einfach noch an anderen Dingen als die reine Lese/Schreibgeschwindigkeit Eurer Laufwerke.

Allgemein wird hier die Lese/Schreibgeschwindigkeit kaum den Ausschlag machen. Viel wichtiger sind die Zugriffszeiten. Diese haben sich von HDDs zu SATA SSDs extrem verbessert, aber von SATA zu NVME SSDs nur noch minimal.

Anders sieht es natürlich aus wenn Ihr viel mit großen Datenmengen arbeitet, hier lohnt klar eine teurere SSD mit höheren Datenraten.

 

Die beste SSD für Euren Desktop

Sagen wir das Geld keine Rolle spielt, dann ist es klar welche die beste SSD für Euren Desktop ist. Dies wäre die Samsung 970 Pro.

Diese bietet eine herausragende Performance lesend wie auch schreibend und zudem Samsungs legendäre Haltbarkeit. Gerade bei schreibintensiven Anwendungen ist die 970 Pro sehr stark, dank konstanter Leistung und MLC NAND, welcher verglichen mit TLC oder QLC eine höhere Haltbarkeit bietet.

Allerdings ist die Samsung 970 Pro mit die teuerste SSD auf dem Markt, gerade in den höheren Kapazitäten.

Als alternative würde sich hier natürlich die Samsung 970 EVO anbieten. Lesend fast sogar noch etwas schneller und nur beim Schreiben von sehr großen Datenmengen auf einmal wirklich langsamer als die 970 Pro. Die 970 EVO ist aber ein gutes Stück günstiger als die Pro und somit für die meisten sicherlich die bessere Wahl im High End Bereich.

Solltet Ihr kein Samsung wollen oder mögen würde sich die WD Black SN750 als alternative zur 970 Pro bzw. EVO anbieten. Diese spielt auf einem ähnlichen Level (sehr hohe Datenraten, sehr teuer).

Als Tipp für Euch preis/leistungsinteressierteren Nutzer würde ich die ADATA XPG SX8200 Pro in den Raum schmeißen. Diese ist ein gutes Stück günstiger als die Samsung Modelle, aber erstaunlich flott unterwegs!

Zusammengefasst:

 

SSD für Notebooks

Grundsätzlich könnt Ihr natürlich die Desktop Empfehlungen auch für die Notebooks übernehmen. Allerdings gibt es bei Notebooks einen zusätzlichen Faktor, den Stromverbrauch.

Ja der Stromverbrauch einer SSD kann einen großen Einfluss auf die Akkulaufzeit haben.

Rechenbeispiel, das Dell XPS 13 9380 hält ca. 8 Stunden in der Praxis durch mit einem 52Wh Akku. Dieses benötigt also rund 6,5W Strom (52/8). Die Intel 600p benötigt laut meinen Messungen satte 3,9W im Leerlauf und ist damit die Strom hungrigste SSD die ich bisher gesehen habe.

Im Falle des XPS 13 würde also die Intel 600p die Akkulaufzeit des Notebooks glatt halbieren! Energiesparsame SSDs benötigen in der Regel 1-2W, was aber auch schon einen großen Anteil bei der gesamten Leistungsaufnahme ausmachen kann.

Für Notebooks würde ich aktuell die ADATA XPG SX8200 Pro oder Intel SSD 760p empfehlen! Beide SSDs gehören zu den sparsamsten NVME Modellen auf dem Markt. Dies liegt primär am Silicon Motion SM2262EN Controller, welcher sehr Energie effizient arbeitet und bei beiden SSDs zum Einsatz kommt.

Der Silicon Motion SM2262EN ist aber nicht nur sparsam, sondern auch recht flott! Im Alltag wird es schwer sein einen Unterschied zwischen der ADATA XPG SX8200 Pro und einer Samsung 970 Pro festzustellen. Lediglich beim Schreiben von großen Datenmengen am Stück ist sowohl die ADATA wie auch die Intel SSD nicht ganz Spitzenklasse.

  • ADATA XPG SX8200 Pro <- sehr schnell (R/W), sehr Energie-Effizient, hohe Haltbarkeit, fairer Preis, Schreibcache
  • Intel SSD 760p <- sehr schnell (R/W), sehr Energie-Effizient, hohe Haltbarkeit, fairer Preis, Schreibcache

 

Viel Kapazität aber bitte günstig!

Sucht Ihr eine gute SSD für Euren Computer oder Notebook und Euch geht es um eine möglichst hohe Preis/Leistung, dann gibt es zwei SSDs die hier etwas aus der Masse hervorstechen.

Dies wäre die Crucial P1 und die Intel 660p. Die Intel 660p hatte ich zwar leider noch nicht im Test, aber man liest viel Gutes über diese, gerade was die Energie-Effizienz und auch die Leistung angeht.

Bei der Crucial P1 kann ich aus erster Hand positives Feedback geben. Für eine NVME SSD die kaum bis gar nicht teuer ist als eine normale SATA SSD liefert diese ein klasse Tempo!

Im Test „Bringt eine schnelle NVME SSD Gamern wirklich etwas?“ Konnte ich zwischen dieser und einer WD Black was Ladezeiten in Spielen angeht keinen Unterschied feststellen. Hinzu kommt der bisher niedrigste Energieverbrauch den ich bei einer SSD messen konnte.

Aber wie kann es sein, dass Crucial und Intel hier so viel günstiger eine gute SSD auf die Beine gestellt haben?!

Intel wie auch Crucial nutzen QLC NAND, dies habe ich im Test der Crucial P1 etwas ausführlicher erklärt. Zusammengefasst, es wird hier etwas Lebensdauer der SSD gegen niedrigere Preise eingetauscht. Die Lebensdauer in einem normalen Notebook sollte aber weder bei der P1 noch bei der 660p ein Problem sein. Beide SSDs sollten 200 TB aushalten (500GB Version), dies wären 54GB pro Tag über 10 Jahre hinweg. Ich denke das geht für die meisten Nutzer völlig in Ordnung, die Ausnahme ist natürlich wenn Ihr mit X 4K Videos arbeitet, hin und her kopiert usw.

Ich selbst nutze die Crucial P1 in meinem Dell XPS 13, aufgrund des niedrigen Stromverbrauchs, günstigen Preises und guter Leistung.

  • Crucial P1 <- gute Leistung (R), niedriger Stromverbrauch, sehr günstiger Preis, QLC NAND (Haltbarkeit mittelmäßig), Schreibcache
  • Intel 660p <- gute Leistung (R), niedriger Stromverbrauch, sehr günstiger Preis, QLC NAND (Haltbarkeit mittelmäßig), Schreibcache

 

Und SATA SSDs?

Aktuelle SATA SSDs unterscheiden sich was die Leistung angeht absolut minimal, sofern Ihr nicht die aller billigsten Modelle kauft. Von KingDian oder ähnlichen Herstellern würde ich in der Regel abraten.

Kauft also einfach eine günstige SATA SSD mit 500MB/s+ lesend wie auch schreibend. Hier irgendwelche Premiummodelle zu kaufen zahlt sich nicht aus, noch weniger als bei den NVME SSDs.

Gute Leistung bringen hier wie üblich die Samsung SATA SSDs (Samsung SSD 860 EVO) oder auch die Crucial MX500.

Die Empfehlenswertesten Ssds Mitte 2019 3

Letztere habe ich mehrfach im Einsatz (bei diversen Amazon Aktionen habe ich mich mit dieser eingedeckt) und als Steam und Daten Ablage bisher keinerlei Probleme gehabt.

Von daher kann ich für die Crucial MX500 meine Hand ins Feuer legen. Aber im Generellen sollten alle neueren Modelle von Samsung, Sandisk, Western Digital, Crucial, ADATA, und Co.

Der Anker Soundcore Motion+ im Test

Mit dem Soundcore Motion+ hat Anker seinen neusten Bluetooth Lautsprecher für die gehobene Mittelklasse auf den Markt gebracht.

Der Motion+ soll dabei ein wenig in die Fußstapfen des Anker SoundCore Pro + treten. Hierfür besitzt der Lautsprecher gleich vier Treibereinheiten, wie auch eine satte Leistung von 30W. Auch der Wasserschutz wurde verbessert und eine App Unterstützung ist mit an Bord.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 9

Klingt doch gut! Aber tut dies der Soundcore Motion+ auch in der Praxis?

Hier gibt es nur einen Weg dies herauszufinden und zwar im Test des Soundcore Motion+!

 

Der Anker Soundcore Motion+ im Test

Der Soundcore Motion+ ist durchaus schon ein etwas mächtigerer Bluetooth Lautsprecher, was natürlich auch zur Preisklasse passt. Dieser ist weiterhin handlich, aber klar eine Stufe größer als die typischen Modelle der 50€ Preisklasse. 

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 1

Ähnliches gilt fürs Gewicht, welches mit 1050g relativ hoch ausfällt. Der Soundcore Motion+ wirkt auch subjektiv recht massiv und schwer. Anscheinend hat Anker hier neben einem sehr dickwandigen Gehäuse auch einiges an Akkuzellen verbaut, denn der Schwerpunkt des Lautsprechers liegt etwas im hinteren unteren Bereich, wo traditionell die Akkus sitzen.

Was das Gehäuse angeht, hat Anker einen klasse Job gemacht! Ich bin zwar nicht der aller größte Fan von der gummierten Oberfläche die Anker hier nutzt, diese zeigt recht schnell Fingerabdrücke, aber abseits davon ist das Gehäuse über jeden Zweifel erhaben!

Der verwendete Kunststoff fühlt sich sehr dicht, dick und massiv an! Hierdurch wirkt der gesamte Lautsprecher sehr schön stabil und wertig. Die Front des Soundcore Motion+ ist aber natürlich von einem Metalgitter bedeckt hinter welchem sich die Lautsprechertreiber verbergen.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 5

Anker verbaut gleich vier Treiber + zwei passive Treiber in einem klassischen Stereo-Aufbau. Die Treiber sind also auf der Front nebeneinander leicht schräg nach oben in Eure Richtung angewinkelt.

Zwei dieser vier aktiven Treiber sind gesonderte Hochtöner, die beiden anderen Mittel/Tieftöner. Dies in Kombination mit der hohen Masse des Gehäuses sieht schon einmal vielversprechend aus was den Klang angeht.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 2

Die Tasten des Anker Soundcore Motion+ sind auf der Oberseite angebracht. Hierbei handelt es sich um eine Bluetooth Taste (zum Verbinden des Lautsprechers), lauter, leiser, eine Multifunktionstaste für Play/Pause/Vor/zurück usw. wie auch eine Bass Up Taste.

Die Tasten sind unter einer Gummischicht versteckt, was natürlich dem Wasserschutz dient. Den Wasserschutz gibt Anker mit IPX7 an. Theoretisch kann damit der Lautsprecher sogar sorglos komplett untergetaucht werden.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 4

In der Praxis würde ich aber vermeiden diese Angabe zu oft auf die Probe zu stellen, aber ein Regenschauer oder eine Nutzung unter der Dusche sollte kein Problem darstellen.

Zumal auch die Gummi-Klappe über den Anschlüssen vertrauenswürdig wirkt. Hier finden wir den üblichen 3,5mm AUX Eingang, wie auch einen USB C Ladeport.

Freut mich, dass Anker anscheinend auch so langsam mit seinen Bluetooth Lautsprechern auf den USB C Standard wechselt. Die Akkulaufzeit gibt Anker beim Soundcore Motion+ mit über 12 Stunden an und ja die Größenordnung kommt hin.

 

30W Power?!

Anker wirbt beim Soundcore Motion+ mit 30W Leistung. Damit ist Anker nicht alleine, viele Bluetooth Lautsprecher Hersteller werben bei Ihren Modellen mit sehr hohen Watt Zahlen.

Lasst Euch davon nicht zu sehr blenden. Der Soundcore Motion+ wird sicherlich diese 30W erreichen können, ich vertraue Anker hier, aber es wird sich dabei bestenfalls um einen absoluten Peek Wert handeln.

Also Ihr habt Euren Lautsprecher voll aufgedreht und bei einem heftigen Bassschlag kann dann für Bruchteile einer Sekunde 30W anliegen.

Die konstant verfügbare Leistung liegt aber in der Regel sehr viel niedriger! Ganz blöd hochgerechnet um bei 30W eine Akkulaufzeit von 12 Stunden zu erreichen, bräuchte der Lautsprecher einen 360Wh starken Akku bzw. 97.297mAh. Dies ist ungefähr 4-5x so viel wie ein normales Notebook hat.

Dies ist hier natürlich nicht der Fall, praktisch wird der Lautsprecher eher eine Musikleistung von vielleicht 2-8W haben. Dies gilt natürlich nicht nur für den Soundcore Motion+ sondern für fast alle Bluetooth Lautsprecher die mit solch hohen Wattangaben werben.

Allerdings habe ich auch oft die Erfahrung gemacht, dass solche Lautsprecher in der Praxis durchaus besser klingen, da hier eine höhere Peek-Leistung abrufbar ist und die Bässe nicht so leicht clippen (also der Bass nicht voll durchgeht, da der Verstärker überlastet ist).

Also lasst Euch von der Wattangabe nicht zu sehr beeinfluss, aber ein höherer Wert kann durchaus einen gewissen Hinweis auf eine etwas bessere Dynamik und Kraft bieten.

 

Klang

Kommen wir zum eigentlich spannenden Punkt, dem Klang. Als „Referenz“ für den Klang habe ich mir einfach mal den Anker SoundCore Flare+ wie auch den Anker SoundCore Pro+ geschnappt.

Starten wir wie üblich mit den Höhen. Die Höhen sind ein wenig der Schwachpunkt des Soundcore Motion+. Diese sind soweit okay, könnten aber etwas schärfer und leichter sein. Dies fällt gerade im Vergleich zum SoundCore Pro+ auf.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 10

Ich will die Höhen nicht als dumpf oder schlecht bezeichnen, aber von einem Lautsprecher mit zwei gesonderten Hochtönern hätte ich glatt noch etwas mehr erwartet.

Die Mitten hingegen sind erfreulich voll und vergleichsweise stark. Stimmen und auch Gesang werden gut wiedergegeben. Keine Klagen hier!

Beim Bass wird es etwas schwieriger. Schaltet Ihr den Motion+ das erste mal ein ist gleich der BassUp Modus aktiv und ich denke das hat einen guten Grund. Sofern Ihr nicht gerade ein Hörbuch hört, wo zu viel Bass stören kann, klingt der Soundcore Motion+ mit BassUp einfach ein gutes Stück besser.

Ohne BassUp ist der Bass für solch einen großen Lautsprecher recht schwach. Mit BassUp wird der Bass ein gutes Stück kräftiger und satter!

So hat der Soundcore Motion+ einen guten Bass! Ja es gibt Lautsprecher welche nochmals mehr Bass haben bzw. spezifisch auf diesen getrimmt sind, aber für einen allround Lautsprecher macht dieser hier einen klasse Job.

Erstaunlicherweise scheint der Bass auf Distanz noch besser zu werden. Dies habe ich so bisher noch nie bei einem Bluetooth Lautsprecher so deutlich bemerkt. Trete ich beim Soundcore Motion+ zwei schritte zurück klingt dieser ein gutes Stück voller und tiefer.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 11

Allgemein macht dieser einen sehr guten Job einen Raum zu beschallen, auch was die maximale Lautstärke angeht. Sucht Ihr also einen Lautsprecher für die Küche oder für eine kleine Party/Grillfeier, dann macht der Soundcore Motion+ einen super Job!

Kleiner Tipp, Installiert die SoundCore App! Über diese könnt Ihr den klang noch etwas an Eure Wünsche anpassen und ein Firmware Update Einspielen, welches den Klang auch nochmals etwas verbessert hat.

 

Soundcore Motion+ vs. Soundcore Flare+ vs. Soundcore Pro+

Anker bietet aktuell in der +- 100€ drei Lautsprecher an. Gehen wir diese einmal kurz durch, was wer am besten kann.

Die besten Höhen bietet der Pro +, gefolgt vom Flare + gefolgt vom Motion +. Sucht Ihr also den Lautsprecher mit den klarsten und saubersten Höhen, dann wählt den Soundcore Pro+.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 17

Allerdings was den Bass angeht ist der Pro+ klar der schwächste der drei. Hier bietet der Flare+ den tiefsten und stärksten Bass, gefolgt vom Soundcore Motion+.

Im Allgemeinen würde ich sagen der Soundcore Flare + klingt am besten von den drei! Lediglich die Mitten sind bei diesem etwas schwach. Der Soundcore Motion+ ist der beste „Allrounder“ der drei.

 

Fazit

Der Soundcore Motion+  ist ein sehr guter allround Bluetooth Lautsprecher, welcher gerade beim Beschallen von Räumen einen sehr starken Eindruck hinterlässt.

Anker hat hier für rund 100€ einen sehr guten Job gemacht. Auch was die Verarbeitung und den generellen Qualitätseindruck angeht, fällt das Fazit sehr positiv aus!

Klanglich ist der Soundcore Motion+ kräftig, aber allgemeinen noch recht gut ausbalanciert. Dieser ist also kein absoluter Bass-Bomber, aber auch beim besten willen nicht langweilig. Der Klang ist voll und satt mit einer guten Dynamik, welche die Preisklasse gut wiederspiegelt.

Der Anker Soundcore Motion+ Im Test 14

Unterm Strich ist der Motion+ also eine sehr gute Wahl für rund 100€ und ist für mich so ein wenig die neuere alternative zum SoundCore Pro+.

Anker Soundcore Motion+

Das TOMMOX TX-520C-O USB Typ C PD Test, Quick Charge und USB PD in einem Ladegerät!

Mit dem TX-520C-O hat TOMMOX eins der spannendsten USB Ladegeräte aktuell auf dem Markt im Sortiment.

Warum? Das TOMMOX TX-520C-O bietet neben dem Quick Charge Standard auch noch den neueren USB Power Delivery Standard, wie auch zwei weitere normale USB Ports.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 11

Der USB C Power Delivery Port kann dabei satte 60W liefern, genug sogar Notebooks schnell aufzuladen. Damit sind hier alle wichtigen Standards vertreten, wie auch mehr als genug Leistung.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Kann hier das TOMMOX TX-520C-O wirklich überzeugen? Ist die Technik ordentlich und sind auch wirklich alle beworbenen Standards mit an Bord?

Finden wir dies im Test heraus!

 

Das TOMMOX TX-520C-O USB Typ C PD Ladegerät im Test

TOMMOX setzt beim TX-520-O auf das typische Multiport Ladegeräte Design. Ihr erhaltet also eine ca. zigarettenschachtelgroße Box, welche auf der Front ihre Anschlüsse hat. Dabei ist das TX-520-O leicht überdurchschnittlich groß, aber auch nicht riesig.

Was den Qualitätseindruck angeht, bin ich recht zufrieden. TOMMOX nutzt ein mattes Kunststoffgehäuse, welches aber wirklich ordentlich gearbeitet ist. Man merkt, dass wir hier kein „billig“ Modell vor uns haben. So sind beispielsweise die Kanten abgerundet, was ein Produktionsschritt mehr ist.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 1

Das Spannende ist aber natürlich die Technik und die Ausstattung. Hier hat das TOMMOX TX-520C-O einiges zu bieten.

Auf der Front finden wir drei „normale“ USB A Ports, wie aber auch einen USB C Port.

Starten wir bei den USB A Ports. Zwei dieser Ports (blau markiert) sind normale Ladeanschlüsse mit 2,4A bei 5V. 2,4A ist hier das pro Port Maximum wie auch das Maximum bei einer gleichzeitigen Nutzung, die Schutzschaltung greift allerdings etwas später.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 3

Der dritte USB A Port unterstützt das Quick Charge 3.0 bzw. 2.0 Protokoll mit bis zu 18W. Dabei denkt das Ladegerät auch den vollen Quick Charge 3.0 Spannungsbereich ab, mit 3,6-6V/3A, 6V-9V/2A und 9V-12V/1,5A.

Beim vierten Port des Ladegerätes handelt es sich um einen USB C Port. Dieser USB C Port unterstützt das Power Delivery Protokoll und kann somit viele Smartphones von beispielsweise Apple, Google und Co. schnellladen, aber sogar auch Notebooks mit Strom versorgen.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 4

Mit bis zu 60W hat der USB C ordentlich Power. Bei einem 13 Zoll Apple MacBook Pro (mit USB C) oder auch bei vielen Windows Maschinen mit 13 Zoll, wie das Dell XPS 13, kann das TOMMOX TX-520C-O somit das original Ladegerät voll ersetzen!

Unterstützt wird dabei der volle Spannungsbereich mit 5-20V bei einer Leistung von jeweils 3A. Sofern also Euer Notebook via USB C Laden kann stehen die Chancen gut, dass dies auch am TOMMOX TX-520C-O funktioniert.

Neben den Ports befindet sich auf der Front auch eine kleine Status LED.

 

Der Belastungstest

Starten wir mit einem kleinen Belastungstest. Bei diesem habe ich das Ladegerät konstant mit 75W belastet um zu überprüfen ob es Auffälligkeiten gibt.

Nein ist hier die Antwort! Selbst nach einigen Stunden gab es abseits einer deutlichen Erwärmung keine Ausfälle oder Ähnliches.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 8

Und ja eine deutliche Erwärmung ist natürlich immer etwas besorgniserregend aber bei einem Ladegerät mit hoher Leistung normal. Die inneren Komponenten können dies in der Regel gut aushalten.

Auch beim Isolationstest mit 500V gibt es keine besonderen Vorkommisse, dieser wurde bestanden.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am TOMMOX TX-520C-O getestet:

  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13 late 2016
  • Apple iPad Pro 11
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Xiaomi Mi 9
  • Apple iPhone Xs Max

Ladetempo

Starten wir einfach mit den Notebooks. In meinem Fall konnte ich sowohl das Dell XPS 13 9380 wie auch das 2016er MacBook Pro absolut problemlos und mit dem vollen Ladetempo am TOMMOX Ladegerät laden.

Die 60W Leistung auf dem USB C Port wird hier für die aller meisten Notebooks vollkommen ausrechen, sofern diese denn auch via USB C laden können. Bedenkt nur bei 15 Zoll Notebooks das hier 60W eventuell nicht genug für das volle Ladetempo sind. Ich gehe aber davon aus, dass hier dennoch die meisten 15 Zöller auch problemlos laden werden, nur Langsamer.

Wie steht es aber um die Smartphones und Tablets? Gut!

Die IOS Geräte ließen sich am USB C Port problemlos schnellladen und an den anderen Ports mit einem guten Standard Ladetempo laden. Keine Auffälligkeiten oder Probleme hier.

Das Samsung Galaxy S10+ hingegen ließ sich sogar sowohl am USB C wie auch Quick Charge Port schnellladen. Hier erreichte dieses 13,xW bzw. 14,xW in der Spitze, was ein sehr gutes Tempo für dieses Smartphone ist.

Tommox Tx 520c O Usb Typ C Pd Ladegerät Im Test 7

Huawei Geräte sind immer etwas spezieller, was das Schnellladen angeht. Das volle Ladetempo erhaltet Ihr bei diesen immer nur mit dem original Super Charge Ladegerät.

Allerdings könnt Ihr die aktuelleren Modelle auch an USB Power Delivery Ports „schneller“ laden. Im Falle des Mate 20 Pro wären dies z.B. 13,56W, was verglichen mit den regulären 9W schon ein kleines Plus an Geschwindigkeit sind.

Diese Smartphones sind natürlich nur eine Stichprobe, zeigen uns aber schon eine gewisse Tendenz. Diese fällt beim TOMMOX TX-520C-O klar positiv aus!

Der USB C Port funktioniert anscheinend tadellos, genau wie der Quick Charge Port. Bei diesen Anschlüssen gibt es zwischen verschiedenen Ladegeräten abseits der maximalen Leistung in der Regel keine Geschwindigkeitsunterschiede. Hier gilt das Motto, kann das Schnellladeprotokoll ausgelöst werden dann gibt es auch das volle Tempo.

Hier spielt es also keine Rolle ob Ihr ein Anker, RAVPower oder TOMMOX Ladegerät habt, Quick Charge funktioniert oder halt nicht. Beim TOMMOX scheint es durch die Reihen hinweg zu funktionieren.

Bei den normalen USB Ports sieht es etwas anders aus. Hier gibt es durchaus Unterschiede zwischen verschiedenen Ladegeräten. Hier ist das TOMMOX TX-520C-O nicht ganz Spitzenklasse, aber schon gut dabei.

 

Effizienz und Stromverbrauch

Leider ist der Stromverbrauch ein Punkt bei welchem ich etwas hin und her gerissen war. Im Leerlauf benötigt das TOMMOX TX-520C-O rund 0,6W. Dies ist nicht zu viel, aber auch nicht super wenig.

Mittlerweile bekommen dies einige Multiport Ladegeräte sparsamer hin. Ähnliches gilt auch für die Effizienz.

Effizienz

Die Effizienz des TOMMOX TX-520C-O schwankt extrem! Im schlimmsten Fall konnte ich lediglich eine Effizienz von 69% messen, was wirklich schlecht ist! Im besten Fall lag die Effizienz hingegen bei 88%, was ziemlich gut ist.

Blöd gesagt, rein aus Sicht der Effizienz taugt das TOMMOX TX-520C-O nicht für einen dauerhaften Betrieb von „Kleingeräten“ wie einen Arduino oder Ähnliches.

Beim schnellen Aufladen von Smartphones und Notebooks passt aber die Effizienz völlig.

 

Fazit

Ihr seid ein Nutzer der viele verschiedene Geräte und auch ein Notebook hat das sich via USB C laden lässt?

Dann ist das TOMMOX TX-520C-O das vermutlich beste Ladegerät auf dem Markt!  

Das Wichtigste ist hier die Flexibilität Quick Charge und USB Power Delivery in einem Ladegerät zu haben. Damit sind fast alle Smartphones und Tablets schon einmal optimal versorgt.

Dank der hohen Leistung von 60W auf dem USB C Port lassen sich auch viele Notebooks schnell und problemlos laden, siehe Dells XPS Serie oder die Apple MacBook Pros.

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Generell ist das Ladetempo des TOMMOX TX-520C-O tadellos! Selbst die beiden normalen USB Ports machen hier einen guten Job.

Kurzum was die Leistung und das Ladetempo angeht, ist das TOMMOX herausragend!

Auch technisch macht dieses einen guten Eindruck. Ja die Effizienz bei sehr niedriger Last ist mäßig, aber abseits davon gab es keine Auffälligkeiten oder Probleme. Alle Belastungstests und auch der Isolationstest wurden bestanden.

Damit kann ich das TOMMOX TX-520C-O voll empfehlen! Ich selbst nutze dieses aktuell an meinem Schreibtisch um mein Notebook und Smartphone zu laden.

TOMMOX TX-520C-O
Leistung 75W Max
Preis
Ports 4x USB + 1x USB C
Strom Aufnahme Leerlauf 0,3W
Last Test bestanden? Ja
Spulenfiepen Nein
Effizienz 70-88%
Apple MacBook Pro 13 Late 2016 ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Apple iPad Pro 10.5 ++
Apple iPhone X ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Dell XPS 13 9370 ++
Huawei Mate 10 Pro ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Google Pixel 2 XL ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Samsung Galaxy S9+ ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Nintendo Switch ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Testergebnis ★★★★★ 95%