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Smart Home Beleuchtung mit Style! Der LIFX Beam im Test!

Klassische LED Streifen haben die Beleuchtung in den eigenen vier Wänden revolutioniert. Nie war es einfacher Licht oder sogar Farbakzente zu setzen.

LED Streifen haben allerdings einen großen Nachteil, diese sind nicht sonderlich dekorativ wenn man direkt auf diese blickt.

LIFX hat mit dem Beam nun eine Art dekorativen LED Streifen auf den Markt gebracht, den man nicht verstecken muss, ganz im Gegenteil. Beim Beam handelt es sich um kleine schmale Kunststoff Panels die Ihr in fast beliebiger Form anordnen könnt und welche auf Wunsch in allen erdenklichen Farben leuchten.

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Damit ähnelt das LIFX Beam System den Nanoleaf LED Panels die ich bereits vor einer Weile vorgestellt habe, nur in anderer Form und vom anderen Hersteller.

Wollen wir uns da doch auch einmal die LIFX Beam im Detail ansehen. Wie gut funktioniert das System und kann das Licht überzeugen?

An dieser Stelle vielen Dank an LIFX für das Zurverfügungstellen der LED Panels für diesen Test.

 

Das LIFX Beam im Test

Im Gegensatz zum Nanoleaf LED Panel und auch dem LIFX Tile, handelt es sich beim Beam um eine Art festen LED Streifen mit integriertem Diffuser.

Ein Modul des LIFX Beam ist dementsprechend mit xx relativ schmal, aber mit xx recht lang. Wobei LED Streifen natürlich eine starke Vereinfachung ist.

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Ich nehme zwar an, dass sich im Inneren ein sehr wertiger LED Streifen befindet, aber aufgrund des Milchglas/Plexiglas Gehäuses und der dementsprechenden Verteilung des Lichts ist die Anmutung des Beams völlig anders! Dazu aber später mehr.

Im Starter Kit des Beams befinden sich sechs einzelne Stücke, welche Ihr mehr oder weniger frei anordnen könnt, wie auch ein T Verbinder und natürlich der Controller + Netzteil.

Im Gegensatz zum Nanoleaf LED Panel setzt LIFX nicht auf irgendwelche kleinen Kunststoff Brücken, um die einzelnen Stücke zu verbinden, sondern auf Magnete.

Am Ende jedes Beam Stücks sind vier Kontakte und ein Magnet. Richtet Ihr also die Streifen passend aus haften diese aneinander und stellen damit eine Verbindung her.

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Diese Verbindung ist zwar mechanisch nur mäßig belastbar, funktioniert aber in der Praxis erstaunlich gut! Probleme, dass einzelne Stücke keinen Kontakt hatten gab es keine! Selbst wenn man die Streifen an der Verbindungsstelle etwas knickt bleibt die elektrische Verbindung bestehen.

Klasse!

Lediglich wenn Ihr einen Knick legen wollt, benötigt Ihr einen speziellen Verbinder. Einer dieser liegt auch mit im Set. Dieser Erlaubt entweder eine L oder T Form mit den Streifen zu bilden.

Der Verbinder besitzt also auf drei seiner vier Seiten einen Anschluss für die einzelnen Streifen.

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Sollten Euch dies nicht genug sein, Ihr könnt einen zweiten T Verbindern nachkaufen und nutzen, genau wie zwei weitere Streifen.

Ein Controller + Netzteil unterstützt bis zu 8 Streifen und zwei Verbinder. Mit dem Starterset seit Ihr also schon nah an der Maximalausstattung.

Was das Gehäuse und die Verarbeitung der einzelnen Streifen/Stücke angeht würde ich sagen diese sind unspektakulär. Das Gehäuse besteht wirklich komplett aus einem halb durchsichtigen weißen Kunststoff, welcher das Licht verteilt.

Es gibt kein Branding oder sonstige Logos auf den einzelnen Stücken. Diese sind also im ausgeschaltetem Zustand wirklich sehr dezent.

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Auf dem kleinen Controller findet sich zwar ein Herstellerlogo, aber aufgrund des langen Kabels, welches auch magnetisch an einem beliebigen Ende des LIFX Beams angebracht werden kann, könnt Ihr Controller und auch das Netzteil gut verstecken.

Die Wandmontage erfolgt über Klettstreifen die einfach an die Wand geklebt werden. Dies ist natürlich eine sehr permanente Methode der Montage (bei Tapete langsam abziehen, dann sollte es hier auch keine Schäden geben) aber das Ganze hält gut!

Die Streifen sind nicht sonderlich schwer, daher überrascht dies auch nicht.

Kleiner Kritikpunkt zum Abschluss. Ihr müsst den Beam leider zwingend über die App oder einen Sprachassistenten steuern! Ich hätte mir hier zusätzlich vielleicht eine kleine Taste am Controller gewünscht für ein einfaches Ein/Ausschalten. Diese ist aber leider nicht vorhanden.

Auch bietet LIFX keine Hardware Fernbedienung optional an. Ihr könnt hier aber auf 3. Anbieter Lösungen zurückgreifen, solltet Ihr unbedingt eine physische Taste haben wollen, siehe Flic.

 

Die App und Einrichtung

LIFX nutzt bei all seinen Produkten eine direkte WLAN Verbindung. Es ist also keine Bridge oder Ähnliches nötig.

Um den LIFX Beam mit Eurem WLAN zu verbinden und zu steuern benötigt Ihr die LIFX App, welche wie üblich für alle großen Plattformen verfügbar ist.

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An sich gefällt mir die LIFX App recht gut, diese ist aber vergleichsweise verspielt und recht „umfangreich“. Für erweiterte Nutzer ideal, für den 0815 Nutzer könnte man die App glatt etwas abspecken.

Aber das ist natürlich etwas Geschmackssache.

Auf der Startseite findet Ihr zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Lampen. Dort könnt Ihr diese mit einem Tap gleich ein- bzw. ausschalten.

Auch könnt Ihr hier alle Lampen gemeinsam steuern oder auf Basis von Gruppen(Räumen).

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Wollt Ihr die Farbe oder die Helligkeit verändern, dann müsst Ihr in ein Untermenü. Dieses Untermenü würde ich in drei Bereiche unterteilen, Farbe, Weiß, Effekte.

Die Farben, genau wie die diversen Weißtöne, stellt Ihr über ein selbsterklärendes Wählrad ein. Hier könnt Ihr im Grunde jede Farbe auswählen die Ihr Euch wünschen könnt. Ebenso lässt sich die Helligkeit % genau steuern.

Sehr interessant sind auch die Effekte. Hier könnt Ihr Flackereffekte, einen Farbwechsel, ein Stoboskop usw. einstellen. Dabei bietet Euch die App auch relativ große Eingriffsmöglichkeiten bezüglich der Geschwindigkeit, der Farben usw.

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LIFX bietet erfreulicherweise viele Verbindungsmöglichkeiten zu anderen Diensten, wie Amazon ALEXA, Google Home, IFTTT, Nest, Logitech Harmony, Flic usw.

Wenn ich einen Kritikpunkt an der App bzw. der Steuerung des LIFX Beam hätte, dann wäre es die Signalstabilität. Des Öfteren habe ich während der Steuerung die Meldung erhalten der Beam wäre Offline, obwohl dieser im gleichen Raum wie der Router war.

Nervig ja, aber auch kein Weltuntergang, denn diese Meldung hielt jedes mal nur 2-3 Sekunden und die Verbindung war wieder da.

LIFX sollte hier noch einmal nacharbeiten, gegebenenfalls die Timeout Zeit etwas hochdrehen.

 

Das Licht

Kommen wir zum Licht. Der Beam erzeugt ein sehr helles und kräftiges Licht. Dabei werden alle Farben sauber und gleichmäßig gut dargestellt. Selbst Grün- und Türkistöne die oftmals für RGB LEDs problematisch sind bereiten dem LIFX Beam keine Probleme.

Ich würde hier sagen, dass wir RGB LEDs der höchsten Güte vor uns haben. Mich würde es sogar nicht wundern wenn LIFX im Inneren auf RGBW LEDs setzt, also RGB LEDs die über eine zusätzliche weiße Diode verfügen.

Warum? Auch die Weiß -Darstellung des LIFX Beams ist überzeugend. Normale RGB LEDs, gerade die billigen, schwächeln hier oftmals etwas.

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Wollt Ihr dem Beam also nicht nur für bunte Farben einsetzen, sondern auch für eine reguläre Beleuchtung, dann ist dies kein Problem!

In jedem Stück des LIFX Beams sitzen natürlich mehrere LEDs, welche auch in einem gewissen Rahmen unabhängig voneinander gesteuert werden können.

Ihr könnt hier also auch innerhalb eines Streifens unterschiedliche Muster und Färbungen erstellen. Davon machen auch die Effekte Nutzen.

So kann der LIFX Beam auch durchlaufende Farben und ähnliches darstellen. Diese Effekte sind sehr schön flüssig und sauber laufend.

Zum Abschluss hätte ich lediglich einen kleinen Kritikpunkt. Die Lichtverteilung innerhalb der einzelnen Stücke ist nicht ganz perfekt. Dies sieht man sogar auf Bildern noch stärker als in der Praxis. Keine große Sache, aber hier gäbe es noch etwas Luft nach oben.

 

Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme des LIFX Beam hat mich positiv überrascht. Das LIFX Beam benötigt ausgeschaltet (aber mit dem WLAN verbunden) nur 0,5W.

Zum Vergleich, das Nanoleaf LED Panel war beispielsweise ein gigantischer Stromfresser! Dieses brauchte bis zu 4,3W im ausgeschalteten Zustand! 0,5W im Leerlauf ist also völlig okay.

Eingeschaltet liegt der maximale Stromverbrauch des LIFX Beams bei 28,xW mit 6 Streifen.

Lifx Beam Leistungsaufnahme

Jeder Streifen/Stück benötigt also +- 4,xW. Hier finden wir vermutlich auch den wahren Grund warum Ihr maximal 8 Stücke an einem Controller nutzen könnt.

Das beiliegende Netzteil hat maximal 30W. Ich vermute, dass die maximale Helligkeit minimal reduziert wird wenn Ihr mehr als 6 Streifen verbindet um das Netzteil nicht zu überlasten.

Dies wird subjektiv vermutlich nicht auffallen, aber verhindert das Ihr das System beliebig lang gestallten könnt. Ähnliches macht Philips im Übrigen bei seinem HUE+ LED Streifen. Dort wird sogar die Helligkeit pro LED bis zu halbiert wenn Ihr diesen erweitert.

Von daher halte ich das Starterset mit 6 Streifen schon für vernünftig groß!

 

Fazit

Ja der LIFX Beam ist mit 200€ nicht gerade günstig, aber ja der LIFX Beam ist Cool! Gerade wenn Ihr eine etwas moderne Wohnung habt ist der LIFX Beam einfach ein Hingucker, auf welchen Ihr sicherlich auch das ein oder andere mal angesprochen werdet.

Dabei ist der Beam Optisch wie auch technisch gut umgesetzt! Die von LIFX verwendeten LEDs machen einen sehr wertigen Eindruck und produzieren ein helles und kräftiges Licht, durch alle Farben hinweg.

Selbst Weißtöne werden gut dargestellt!

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Auch die Montage ist angenehm problemlos und das Verbinden der einzelnen Stücke dank Magneten kinderleicht. Volle Punktzahl soweit!

Die LIFX App macht soweit einen guten Job, hatte bei mir aber mit kurzen Verbindungsabbrüchen (ca. 2-3 Sekunden) zu kämpfen, welche nicht übermäßig tragisch sind, aber natürlich auch nicht optimal.

Dafür bietet die App viele Optionen und auch viele Verbindungsmöglichkeiten zu 3. Anbieter Systeme, wie IFTTT, Alexa und Co.

Kurzum der LIFX Beam ist ein klasse Produkt, welches nicht alltäglich ist! 200€ sind hier nicht günstig, aber auch nicht überteuert.

Lifx Beam

Der Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger im Test (mit 27W QC 4+ Ladegerät!)

Das neue und auch sehr gute Xiaomi Mi 9 (hier geht es zum Test) besitzt die Möglichkeit sowohl kabellos wie auch kabelgebunden sehr schnell geladen zu werden.

Hierfür setzt Xiaomi kabelgebunden als eins der ersten Smartphones auf den neuen Quick Charge 4+ Standard. Quick Charge 4+ ist ein überarbeitetes Quick Charge 3.0 mit mehr Leistung.

Quick Charge 4+ wird in Zukunft auch noch von anderen Smartphones unterstützt. Allerdings aktuell ist QC 4+ noch sehr exotisch und Zubehör fast nicht existent.

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Fast! Denn Xiaomi bietet in Asien ein passendes Ladegerät mit Quick Charge 4+ und auch ein neues 20W kabelloses Ladegerät an.

Letzteres ist damit eins der schnellsten kabellosen Ladegeräte aktuell auf dem Markt. Ich habe mir nun das „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ Set bestellt.

Wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob das Xiaomi kabellose 20W Ladepad und auch das Xiaomi QC 4+  Ladegerät überzeugen kann und wie gut beides auch mit anderen Smartphones funktioniert!

 

Der Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger im Test

Xiaomi setzt bei seinem „High Speed Wireless Charger“ auf das meist übliche Puck Design. Dabei handelt es sich hier aber um einen vergleichsweise großen und vor allem dicken „Puck“. Ja das Xiaomi Ladepad ist ein ziemlicher Brocken, was aber auch einen guten Grund hat.

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Kabelloses Laden produziert viel Abwärme, daher ist auch in der Regel bei 10W oder 15W Schluss. Um die 20W zu realisieren hat Xiaomi eine aktive Kühlung in seinen High Speed ​​Wireless Charger integriert. Aktive Kühlung bedeutet in diesem Fall ein kleiner Lüfter.

Hierdurch fällt das Pad natürlich dicker aus.

Was aber die Qualität und das Design angeht gibt es nichts zu beklagen! Xiaomi setzt auf eine sehr wertige schneeweiße Gummioberfläche und generell eine massive Verarbeitung.

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Man merkt, dass es sich hier nicht um ein billiges Ladepad handelt.

Auch bietet die Oberfläche ausreichenden Halt für die glatten Glasrückseiten der Smartphones die hier geladen werden sollen. Super!

Damit der 20W High Speed ​​Wireless Charger auch funktioniert, benötigt Ihr ein passendes Ladegerät welches über den Quick Charge Standard verfügt und auch über 20W liefern kann.

Von diesen gibt es recht wenige um es vorsichtig auszudrücken. Erfreulicherweise liegt genau so ein Ladegerät mit im Lieferumfang des Ladepads. Wichtig es gibt auch eine günstigere Version ohne das Ladegerät, also aufpassen was Ihr kauft.

Da dieses Set nicht für uns Europäische Nutzer gedacht ist, setzt Xiaomi hier leider auf den auch in Asien verbreitete amerikanischen Stromstecker. Das Netzteil unterstützt aber problemlos 230V, Ihr müsst also nur einen Adapter nutzen.

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Bei dem Netzteil handelt es sich um einen Quick Charge Adapter, welcher 5V/3A, 9V/3A, 12V/2,25A oder 20V/1.35A produzieren kann.

Zwar ist das Ladegerät nicht Quick Charge 4 bzw. 4+ gebrandet und Xiaomi hält sich etwas bedeckt, aber es ist hier klar davon auszugehen, dass es sich um ein offizielles Quick Charge 4 Ladegerät mit 27W handelt.

Wie zu erwarten verfügt das Ladegerät nur über einen USB A Port. Ein passendes USB A auf USB C Kabel für das Ladepad liegt aber bei.

 

Der Lüfter

Wie bereits erwähnt verfügt das Ladepad über einen Lüfter um die Temperaturen beim Schnellladen besser unter Kontrolle zu halten.

Dieser Lüfter ist im Leerlauf NICHT aktiv! Xiaomi scheint sogar auf eine Temperatur basierte Aktivierung zu setzen. Ladet Ihr ein anderes Smartphone langsam auf, geht der Lüfter nicht an. Auch beim Mi 9 dauert es eine Weile bis der Lüfter anspringt.

Springt dieser an werdet Ihr dies aber auch meist nicht mitbekommen, denn der Lüfter ist sehr leise! Vielleicht abends auf dem Nachttisch ist ein leichtes Surren zu vernehmen, aber dies ist sehr dezent.

 

Ladetempo – Ladepad

Leider hat mich das Ladepad etwas enttäuscht. Es war natürlich klar, dass die maximalen 20W Leistung nur mit dem Xiaomi Mi 9 erreicht werden und dass hier eine proprietäre Technologie zum Einsatz kommt.

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Allerdings habe ich damit gerechnet, dass auch die universellen 5W, 7,5W, 10W und vielleicht sogar 15W Stufen unterstützt werden.

Damit lag ich nicht ganz richtig.

Xiaomi 20w

Ganz blöd gesagt alle Smartphones außer dem Xiaomi Mi 9 werden recht langsam auf dem „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ geladen.

Hier scheint es ein Limit von +- 5W zu geben. Zwar erreichte das iPhone rund 7W Ladestrom zum Ladegerät, aber ich nehme mal an, dass davon ein gutes Stück der schlechten Effizienz des kabellosen Ladens zum Opfer fällt und wir auf 5,xxW kommen, die effektiv im Smartphone landen.

Das Mi 9 hingegen wird wirklich mit beeindruckenden 20W geladen, wovon wir aber sicherlich auch nochmal rund 2-3W abzuziehen müssen, aufgrund der Effizienz.

Dennoch damit ist die Kombination Xiaomi Mi 9 und dem passenden High Speed Wireless Charger schneller als 90% aller Smartphones beim kabelgebundenen Laden.

 

Ladepad und Ladegeräte

Um das volle Tempo beim High Speed ​​Wireless Charger zu erreichen wird der mitgelieferte 27W Adapter benötigt. Aber was passiert wenn wir das Ladepad an ein anderes Ladegerät anschließen?

Ladetempo

Das Ladepad zeigt sich auch zu universellen Quick Charge Ladegeräten und USB Power Delivery Ladegeräte kompatibel.

Xiaomi 20w High Speed ​​wireless Charger 8

Zwar sinkt hier das Ladetempo ein gutes Stück, ist aber immer noch in einem völlig brauchbaren Rahmen. Bei anderen Smartphones abseits des Mi 9 werdet Ihr keinen Unterschied bemerken.

Lediglich an normalen 5V 2,4A Ladegeräten verweigerte das Ladepad die Funktion.

 

Das Ladegerät

Schauen wir uns auch noch einmal das beiliegende Ladegerät an. Folgende Smartphones habe ich an diesem getestet:

  • Xiaomi Mi 9
  • Samsung Galaxy S10+
  • Apple iPhone Xs Max
  • Huawei Mate 20 Pro

Xiaomi 27w Ladegerät

Wie zu erwarten lädt das Xiaomi Mi 9 mit rund 25W sehr schnell an diesem Ladegerät! Xiaomi verspricht sogar 27W, was ich aber nicht ganz bestätigen kann.

Abseits des Mi 9 wird es aber etwas „gewöhnlicher“. In Kombination mit dem Samsung Galaxy S10+ werden sehr gute 14,xW erreicht. Hier verhält sich das „MDY-10-EH“ Ladegerät aber wie ein gewöhnliches Quick Charge Ladegerät.

In Kombination mit dem iPhone Xs Max werden sogar nur 5W Ladestrom erreicht. Das Ladegerät besitzt also keine Apple Optimierung die man meist bei 3. Anbieter Quick Charge Ladegeräten findet.

 

Fazit

Habt Ihr ein Xiaomi Mi 9 das Ihr schnellladen wollt, dann ist der „Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger“ fast ein Pflichtpaket!

Sowohl kabelgebunden am beiliegenden Ladegerät wie auch kabellos erreicht das Mi 9 ein hervorragendes Ladetempo!

25W kabelgebunden und 20W kabellos schaffen nur wenige andere Smartphones! Auch qualitativ macht das Ladegerät und das Ladepad einen hervorragenden Eindruck. Ja der verbaute Lüfter im Ladepad kann etwas stören wenn Ihr das Ladepad auf dem Nachtisch nutzt und was die Akustik angeht etwas sensibel seid, aber mich hat dieser 0 gestört. Gerade auf einem Schreibtisch wird der Lüfter nicht negativ auffallen.

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Allerdings abseits des Xiaomi Mi 9 lohnt sich das „20W High Speed ​​Wireless Charger“ Set nicht wirklich. Ja das beiliegende Ladegerät ist eins der ersten Modelle mit Quick Charge 4+ support, welcher Euch aber abseits des Mi 9 kaum etwas nutzt. So laden andere Smartphones nicht schneller an diesem Ladegerät als an normalen Quick Charge 3.0 Ladegeräten.

Auch das Ladepad zeigt sich in Kombination mit anderen Smartphones als dem Mi 9 nicht „außergewöhnlich“. Eher im Gegenteil. Das Mi 9 lädt sehr schnell, andere Smartphones hingegen recht langsam (5-7W).

Kurzum, habt Ihr ein Mi 9 (Glückwunsch dazu!) Daumen hoch für den Xiaomi 20W High Speed ​​Wireless Charger, für alle anderen Smartphones Daumen runter.

Powerbank, SD zu USB Backup Lösung und WLAN AccessPoint in einem Gerät? Der RAVPower Filehub RP-WD009 im Test!

Der RAVPower Filehub ist eins der praktischsten Reiseaccessoires das man auf dem Markt finden kann.

Bei dem FileHub handelt es sich um eine Mischung aus Powerbank, WLAN Router und Backuplösung.

Damit ist der RAVPower FIlehub gerade für Reisefotografen sehr spannend, die unterwegs Backups von ihren Aufnahmen machen wollen.

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 6

Für dieses 3 in 1 Gerät möchte RAVPower aktuell rund 50€ haben. Auf den ersten Blick nicht zu viel, aber natürlich auch nicht billig.

Wollen wir uns daher im Test einmal ansehen was der RAVPower Filehub RP-WD009 so alles kann und das auch wie gut!

Neugierig?

 

Der RAVPower Filehub RP-WD009 im Test

Starten wir zunächst beim äußeren Eindruck des Filehubs, ehe wir uns den Funktionen zuwenden. Mit 113 x 77 x 23mm ist der Filehub RP-WD009 angenehm kompakt, wenn man den Funktionsumfang bedenkt.

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Natürlich wenn wir diesen mit einer normalen Powerbank mit 6700mAh vergleichen, trägt die zusätzliche Elektronik und Anschlüsse schon ein wenig auf.

Der Filehub RP-WD009 entspricht hier eher der Größe einer normalen 10000mAh Powerbank.

Was das Gehäuse angeht, setzt RAVPower auf klassischen matten Kunststoff. Dieser ist nicht spektakulär, wirkt aber ausreichend massiv und stabil.

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Allgemein wirkt der Filehub recht „dicht“, als wäre das komplette Innere mit Elektronik ausgekleidet. Hierdurch entsteht aber auch ein gewisses Gefühl an Wertigkeit.

Gehen wir einmal die diversen Anschlüsse und Tasten durch.

Auf der linken Seite des Filehubs finden wie einen SD Karten Slot, wie auch eine 2,4/5G und SD -> USB Taste.

Der USB Ausgang des RAVPower Filehub RP-WD009 ist interessanterweise unter einer Gummiklappe auf der Oberseite angebracht, gemeinsam mit dem microUSB Ladeport und einem regulären LAN Port.

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Der USB Ausgang kann lediglich 5V 1A liefern. Für eine Powerbank im Jahr 2019 ist dies recht wenig, allerdings ist die Nutzung als Powerbank beim Filehub vermutlich eh nur sekundärer Natur.

Der microUSB Eingang hingegen kann 5V 2A aufnehmen.

Den aktuellen Status des RAVPower Filehub RP-WD009 könnt Ihr 5 Status LEDs entnehmen die auf der Front angebracht sind. Hierbei handelt es sich aber nicht nur um einfache Ladestands-LEDs, sondern diese informieren beispielsweise darüber ob eine Speicherkarte eingesetzt ist, WLAN aktiv ist usw.

 

Feature

Was kann nun der Filehub RP-WD009 alles und welche Feature besitzt dieser?

  1. Powerbank
  2. WLAN Access Point / Repeater / Bride
  3. SD Karten Backup
  4. Media Server bzw. NAS Funktionalität
  5. Smartphone Datei-Backup

Damit ist der Filehub ein recht universelles Gerät, gehen wir die Feature einmal einzeln durch.

 

Powerbank

RAVPower gibt die Kapazität der Powerbank mit 6700mAh an. Messen konnte ich 19,773Wh bzw. 5344mAh.

Dies entspricht soliden 80% der Herstellerangabe. Warum liegt die Kapazität niedriger als vom Hersteller angegeben? Die Herstellerangabe bezieht sich immer auf die Kapazität der verbauten Akkuzellen und nicht auf die nutzbare Kapazität.

Da aber die Spannung der Zellen zwischen 3V und 4,2V schwankt wird Elektronik benötigt die diese auf stabile 5V bringt. Diese Elektronik frisst ein Stück der Effizienz.

Dies ist völlig normal und bei allen Powerbanks so!

Ravpower Filehub Rp Wd009 Im Test 10

Mit 80% fällt hier allerdings die echte Kapazität relativ niedrig aus. 80% ist noch okay, aber für mich am unteren Rand. Vermutlich befindet sich im FileHub eine komplexere Elektronik alleine für das Umschalten zwischen denen Funktionen als in einer normalen Powerbank, was nochmals etwas Effizienz raubt.

Und ja WLAN war natürlich während des Tests aus.

Über das Ladetempo am FileHub gibt es nicht viel zu sagen. Der USB Ausgang ist auf 5V 1A limitiert und daran halten sich die angeschlossenen Geräte auch.

Damit dauert eine vollständige Ladung der meisten Smartphones +- 3-4 Stunden.

Das Wiederaufladen der Powerbank geht mit 1,3A auch nicht übermäßig flott. Erst wenn Ihr WLAN usw. einschaltet steigt die Leistungsaufnahme über den microUSB Port auf bis zu 1,6-1,8A.

 

WLAN Access Point / Repeater / Bridge

Der RAVPower Filehub kann von Euch als eine Art kleiner WLAN Router (Access Point) eingesetzt werden.

Hier habt Ihr drei Möglichkeiten. Möglichkeit eins wäre die Nutzung als Access Point. Verbindet hierfür einfach ein LAN Kabel mit dem Filehub und dieser erstellt daraus ein WLAN Netz, stark versimpelt ausgedrückt.

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Habt Ihr beispielsweise auf einem Hotelzimmer kein WLAN, sondern nur einen LAN Anschluss könntet Ihr den Filehub nutzen, um Euer Smartphone usw. mit dem Netzwerk zu verbinden.

Dies funktioniert aber auch andersherum. Ihr könnt Euch mit dem RAVPower Filehub auch in ein WLAN Netz einloggen und dann das Signal auf den LAN Port „überbrücken“. Alternativ könnt Ihr den Filehub auch als WLAN Repeater einsetzen.

Zur Konfiguration dieser ganzen Einstellungen könnt Ihr entweder die RAV FileHub App nutzen oder nach Verbindung mit dem WLAN die IP Adresse 10.10.10.254 aufrufen.

Hier findet Ihr unter den Einstellungen einen Konfigurationsassistent. Bei mir haben alle drei Funktionen auf anhieb gut funktioniert.

Wie steht es um das Tempo?

Hier müssen wir zwischen 2,4Ghz und 5Ghz unterscheiden, zumindest theoretisch. Der RAVPower Filehub RP-WD009 beherrscht zwar beide Bänder, aber nicht parallel. Ihr könnt aber auf Wunsch zwischen diesen beiden wechseln.

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Wie steht es um das Tempo WLAN zu LAN?

Ihr könnt in der Praxis maximal 11,x MB/s (+- DSL 100.000) in der Nutzung als Access Point erreichen. Dies liegt daran das der LAN Port auf 100Mbit (+- 12MB/s) limitiert ist.

In der Praxis würde ich dieses Tempo aber als ausreichend bezeichnen.

 

SD Backup

Ihr seid ein Hobbyfotograf? Dann lebt Ihr sicherlich auch etwas mit der Angst, dass unterwegs plötzlich die Speicherkarte den Geist aufgibt und alle Fotos verloren gehen.

Sehr ärgerlich, gerade wenn man auf dieser Speicherkarte alle Urlaubsaufnahmen hatte.

Hierfür besitzt der Filehub eine Backup Funktion. Steckt Ihr eine SD Speicherkarte in den Filehub und ein USB Speichermedium (USB Stick, externe HDD, externe SSD usw.) und drückt die SD -> USB Taste, dann werden alle Daten auf der Speicherkarte auf das USB Laufwerk übertragen.

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Wie funktioniert das Ganze im Detail? Zunächst wird das exFat, FAT32 und NTFS Dateisystem unterstützt. Drückt Ihr die Taste werden alle Dateien von der Speicherkarte (nicht nur Fotos sondern wirklich alles was auf der Karte ist) auf das USB Speichermedium übertragen.

Dort landen die Daten in einem Backup Ordner, wo wiederum ein Datums/Uhrzeit Ordner des Backup Zeitpunkts erstellt wird.

Macht Ihr ein weiteres Backup, werden wieder alle Dateien gesichert! Der FileHub überschreibt also keine Daten, löscht keine Daten aber sucht auch nicht nach Duplikate. Jeder Backupvorgang wird einfach in einem eigenen Ordner abgelegt.

Ich finde das Ganze so sinnvoll gelöst!

 

Datei-Server

Schließt Ihr ein USB Speichermedium oder SD Karte an dem RAVPower Filehub an, dann könnt Ihr auf diese via Smartphone oder PC auch „on the Go“ zugreifen.

Am PC kann dies entweder über das Webinterface geschehen oder einfach via Windows Explorer.

Über den Windows Explorer, also das SMB Protokoll, fällt das Tempo mit 6,x MB/s lesend wie auch schreibend eher unspektakulär aus.

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Leider könnte ich über die RAVFilehub App auch nur ein ähnliches Tempo erreichen.  Wollt Ihr also viele Daten hin und her kopieren kann dies schon etwas Zeit in Anspruch nehmen, aber der Prozess funktioniert!

Auch gefällt mir die App vom Aufbau erstaunlich gut!

Neben einem kleinen Dateimanager bietet diese auch die Option Fotos und Videos in einer Art Galerie direkt von einem USB Medium wiederzugeben. Die Datenrate reicht auch problemlos für die Wiedergabe von Full HD Material direkt vom Speichermedium.

 

Fazit

Ja der RAVPower Filehub ist ein super spannendes und auch nützliches Reisezubehör!

Dabei ist dieser gerade für Fotografen Gold wert! Dies liegt primär an der Möglichkeit unterwegs ohne Notebook einfach Backups von SD Karten auf einen USB Stick oder externe HDDs anzulegen.

Dies funktioniert auch in der Praxis sehr gut und zuverlässig.

Auch die Funktionalität als WLAN Access Point, Repeater oder Bridge konnte überzeugen. Das verbaute WLAN Modul schafft auf kurze bis mittlere Distanz problemlos 11Mb/s, was in der Praxis mehr als ausreichend ist. 11MB/s ist äquivalent zu einer DSL 100.000 Leitung und im Hotel hat man selten mehr.

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Hinzu kommt eine sehr solide Smartphone App, eine Dateiserver Funktionalität und die optionale Nutzung als Powerbank.

Ihr könnt auf einem USB Stick Fotos, Videos oder sonstige Dateien hinterlegen, welche sich dann entweder an einem PC oder auch über ein Smartphone „on the Go“ aufrufen lassen.

Das Tempo des Datei-Servers könnte etwas höher sein (6-9MB/s), aber im Urlaub sollte das passen.

Kurzum, der RAVPower Filehub ist ein super universelles Gerät welches viele Möglichkeiten bietet und klar auch seinen Anschaffungspreis von 50€ gerecht wird.

Die Baseus W02 TWS im Test, naja geht besser!

Bei meiner üblichen Suche nach interessanten und auch exotischen „ture Wireless Ohrhörer“ bin ich bei Aliexpress über die Baseus W02 TWS gestolpert.

Nachdem mich schon das Baseus BS-EU905 USB Ladegerät (zum Test) sehr positiv überrascht hat, war mein Finger bei den Baseus TWS Ohrhörern natürlich schnell auf dem Kauf Button.

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Wollen wir uns hier doch einmal ansehen ob wir hier nicht vielleicht eine absolute Perle unter den günstigen TWS Ohrhörern vor uns haben.

Können die Baseus W02 TWS im Test überzeugen? Finden wir es heraus!

 

Die Baseus W02 TWS im Test

Die meisten True Wireless Ohrhörer setzten auf eine Transportbox für Lagerung und das Aufladen. Genau genommen würde ich sogar sagen fast alle machen dies im Jahr 2019.

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Fast alle, aber nicht so die Baseus W02 TWS!

Die Baseus W02 TWS besitzen lediglich einen kleinen Silikon Beutel mit im Lieferumfang, aber keine Transport/Ladebox. Zum Aufladen befindet sich daher an beiden Ohrhörern jeweils unter einer kleinen Gummiabdeckung ein microUSB Port.

Lob für Baseus, dass man hier keinen proprietären Anschluss nutzt. Allerdings in der Praxis bevorzuge ich klar eine einfache Magnetbox, in welcher ich die Ohrhörer nach der Nutzung mehr oder weniger automatisch verstaue, sodass diese nicht verloren gehen.

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Auch sorgt eine Transportbox deutlich zuverlässiger dafür, dass die Ohrhörer immer geladen sind, als wenn man diese manuell anschließen muss.

Immerhin hält der Akku mit +- 3 Stunden ausreichend lange, auch wenn Ihr natürlich keine Ladebox habt um unterwegs nachzuladen.

Die Ohrhörer selbst sind leicht überdurchschnittlich groß, aber auch nicht riesig. Baseus setzt beim Gehäuse auf schwarzen Hochglanzkunststoff, welcher recht schnell beschmiert aussieht.

Dies ist aber leider weitestgehend normal für Hochglanz Kunststoff.

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Was die Verarbeitung und Haptik angeht habe ich nichts groß zu bemängeln. Die Ohrhörer wirken vernünftig gemacht, wenn auch nicht besonders edel oder filigran.

Zum Einschalten besitzen beide Ohrhörer jeweils einen kleinen Schieber an der Seite. Die Steuerung selbst erfolgt dann aber über ein Touchpad auf der Rückseite.

 

Tragekomfort

Die Baseus W02 sind recht ungewöhnlich geformt. Allerdings hat mich der Tragekomfort und die Passform sehr positiv überrascht! Die Baseus W02 saßen in meinen Ohren überdurchschnittlich bequem und fest!

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Ja also der Tragekomfort ist definitiv ein großer Pluspunkt an den Baseus W02.

 

Klang

Wie steht es um den Klang der Baseus W02 TWS? Hier gibt es viel Licht aber auch Schatten.

Beginnen wir beim Schatten. Dies wären die Höhen. Ich will die Höhen der Baseus W02 TWS nicht als schlecht bezeichnen, aber diese wirken doch etwas matt und können sich nicht so recht lösen.

An sich sind die Höhen sauber, aber gefühlt laufen diese nur auf halber Lautstärke, wodurch sie recht matt und schwach wirken. Schade!

Bei den Mitten wird es etwas besser. Diese würde ich als unauffällig bezeichnen. Etwas tiefere Stimmen werden gut dargestellt.

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Was Baseus aber bei den W02 aber eindeutig fokussiert sind die Bässe. Der Bass bei den Baseus W02 TWS ist wirklich sehr stark! Hier spreche ich erst einmal primär von der Masse. Der Bass ist hier wirklich bis zum Anschlag hochgezogen.

Ich will nicht sagen, dass die Ohrhörer zum Dröhnen neigen, aber man ist hier knapp davor!

Im Gegenzug klingen die Ohrhörer aber recht lebendig und kraftvoll! Je nach Song kann diese Klangsignatur durchaus Spaß machen.

Was die Bassqualität angeht bin ich zufrieden. Die Baseus W02 TWS sind +- 30€ Bluetooth Ohrhörer daher darf man keinen „mega tiefen Bass“ erwarten, welchen Ihr auch nicht bekommt, aber der Tiefgang ist soweit in Ordnung.

Ähnliches gilt auch für die maximale Lautstärke, welche recht hoch ist.

 

Fazit

Ich kann die Baseus W02 TWS leider nicht oder nur sehr bedingt empfehlen. Die Ohrhörer sind soweit okay, aber ich sehe leider keinerlei Grund diese den sehr guten Xiaomi Redmi Airdots oder auch den QCY T1C bzw. QCY T1 Pro vorzuziehen.

Gerade, dass die Baseus W02 TWS keine Transportbox besitzen, halte ich für einen großen Nachteil im Alltag!

Die Baseus W02 Tws Im Test, Naja Geht Besser! 6

Auch klanglich sind die Baseus W02 TWS nicht so gut, dass diese diesen Nachteil wegmachen. Ja wenn Ihr wirklich sehr sehr viel Bass mögt, auch wenn dafür die anderen Frequenzbereiche eher mäßig sind, dann könnten die Baseus W02 TWS Euch vielleicht gefallen.

Aber für 98% aller Nutzer gibt es bessere TWS Ohrhörer für dieses Geld.

Höchstens wenn Ihr TWS Ohrhörer gezielt ohne Transportbox sucht, die sich direkt via microUSB laden lassen und einen sehr starken Bass haben, dann könnten die Baseus W02 TWS vielleicht die richtigen für Euch sein. (ca. 25€ bei Aliexpress)

Für alle anderen schaut Euch lieber diese Modelle an:

Der Soundcore Icon von Anker im Test

Ankers Soundcore Bluetooth Lautsprecher gelten zu Recht als sehr gut, aber was das Design angeht würde ich die Anker Modelle eher als praktisch einstufen und nicht unbedingt als die Design Lautsprecher.

Mit dem Icon versucht Anker nun die Brücke zwischen schickem Design, einem fairen Preis und einem guten Klang zu schlagen.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 7

Was den Preis angeht sieht der Soundcore Icon schon einmal vernünftig aus, wie es um den Rest steht erfahrt Ihr im Test!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das Zurverfügungstellen des Soundcore Icon für diesen Test.

 

Der Soundcore Icon von Anker im Test

Anker hat auf das Design des Soundcore Icon klar einen großen Wert gelegt und dies ist auch, wie ich finde, gelungen!

Den Soundcore Icon gibt es in zwei Farben, orange und schwarz. Aktuell ist allerdings nur die schwarze Farbe lieferbar. Diese ist zwar auch schick, aber das knallige Orange hat etwas und gefällt mir glatt noch besser.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 1

Was die Größe und das Gewicht angeht ist der Soundcore Icon klar auf eine gewisse Portabilität getrimmt. Der Lautsprecher passt absolut Problemlos in einen Rucksack und lässt sich auch in der Hand gut herumschleppen. Passend dafür hat Anker auch eine kleine Silikonschlaufe integriert.

Beim äußeren Gehäuse setzt Anker auf eine Art Gummi, welches sich sehr gut und auch erfreulich stabil anfühlt.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 3

Der größte Teil des Lautsprechers ist aber mit einem Stoff umspannt. Anker setzt hier auch auf den Leinenstoff der aktuell im Trend liegt, welcher aber beim Icon etwas feiner ausfällt.

Im Großen und Ganzen gefällt mir die Materialwahl von Anker sehr gut! Der Lautsprecher wirkt sehr schön wertig und auch in einem gewissen Rahmen edel.

Kurzum ich bin dem Gehäuse des Icon sehr zufrieden!

Soundcore Icon Von Anker Im Test 2

Was die Tasten angeht finden wir die üblichen Verdächtigen auf der Oberseite des Lautsprechers. Neben dem Ein- bzw. Ausschalter finden wir Play/Pause/Vor, leiser, lauter und eine Bluetooth Taste um den Lautsprecher mit mehr als einem Smartphone zu koppeln. Alle Tasten sind unter einer Gummischicht vor Wasser geschützt.

Anker bewirbt den Wasserschutz des Soundcore Icon mit IP67, was recht ordentlich ist! Damit darf der Lautsprecher komplett in Wasser für kurze Zeit untergetaucht werden. Hierfür ist auch über den Anschlüssen eine recht straffe Gummiabdeckung.

Unter dieser findet sich der microUSB Port zum Aufladen, wie auch ein AUX Eingang.

Anker bewirbt den Lautsprecher mit 12 Stunden Laufzeit, was grob hinkommt, allerdings eher bei einer tendenziell etwas niedrigeren Lautstärke.

 

Klang

Starten wir wie üblich bei den Höhen. Die Höhen des Anker Soundcore Icon würde ich als Okay einstufen. Diese sind nicht super klar oder brillant, aber soweit in Ordnung.

Stimmen kommen ausreichend sauber rüber und auch Hörbücher lassen sich gut verstehen.

Soundcore Icon Von Anker Im Test 6

Sicherlich helfen hier auch die recht guten Mitten weiter. Was die Klangfülle angeht, ist der Soundcore Icon recht stark! Anker setzt hier also nicht auf die Badewannen Klangsignatur, bei welcher nur die Höhen und Bässe angehoben sind.

Hierdurch macht der Icon einen guten Job bei Instrumenten und Stimmen.

Beim Bass kommt es etwas auf Eure Erwartungen an. Der Soundcore Icon ist kleiner als man denkt! Dieser hat weniger Volumen als der Anker SoundCore 2 und dies hört man auch beim Bass etwas.

Der Bass des Soundcore Icon ist soweit In Ordnung. Musik klingt ausreichend voll und satt. Ich würde sogar sagen sie klingt wie sie klingen soll.

Allerdings erwartet Ihr das der Icon einen Bass liefert der den Tisch zum Vibrieren bekommt, dann werdet Ihr enttäuscht.

 

Fazit

Der Anker Soundcore Icon richtet sich primär an die Nutzer die einen sehr schönen, kompakten und handlichen Bluetooth Lautsprecher suchen.

Was den generellen Qualitätseindruck angeht ist der Icon über jeden Zweifel erhaben!

Soundcore Icon Von Anker Im Test 9

Die Mischung aus Gummi und einem sehr feinen Stoff für Front und Rückseite gefällt mir ausgesprochen gut! Auch die kleine Trageschlaufe erwies sich des Öfteren praktisch!

Hinzu kommt eine gute Akkulaufzeit und generelle Bedienung. Klanglich ist der Icon solide. Dieser bietet einen gut ausbalancierten Klang, mit einem vernünftigen Bass.

Allerdings ist der Icon nicht der beste seiner Preisklasse! So klingt ein SoundCore 2 von Anker schon noch einen Ticken besser.

Dafür ist der Anker Soundcore Icon wiederum ein Stück kleiner und schicker!

Die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i, taugt die günstigste Akku-Kettensäge von HUSQVARNA?

HUSQVARNA ist bekannt für seine professionellen Kettensägen. Allerdings bieten diese mittlerweile auch für den erweiterten Heimnutzer diverser akkubetriebener Gartengeräte an.

Hierzu zählt auch die Akku-Kettensäge 120i. Diese kleine Kettensäge ist für rund 250€ inklusive Akku erhältlich, damit zwar nicht super günstig, aber auch nicht überteuert, gerade wenn man den großen Hersteller bedenkt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 3

Die 120i richtet sich dabei aber weniger an die Profis und mehr an den Heimnutzer, auch wenn hier und da sicherlich Profi Einflüsse zu erkennen sind.

Aber wie schaut es in der Praxis aus? Kann hier die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i überzeugen? Finden wir dies im Test heraus!

Über Mich

Ehe wir zur Kettensäge kommen ein paar Worte zu mir. Ich bin kein Waldarbeiter oder in irgendeiner Form ein Profi, ich bin ein normaler Gartenbesitzer der ab und zu mal einen größeren Busch, kleineren Baum, ein paar Äste usw. zerteilen muss.

Für diesen Job habe ich eine Kettensäge gesucht. Bisher habe ich dafür eine Bosch Kettensäge AKE 30 LI genutzt, welche durchaus in einer ähnlichen Liga spielt wie die 120i.

Da aber die Bosch Kettensäge AKE 30 LI grausam ist, habe ich mich für ein neues Gerät entschieden, das hoffentlich besser ist.

Dennoch werde ich die Bosch AKE 30 LI (36V) als eine Art Referenz betrachten.

 

Die HUSQVARNA Akku-Kettensäge 120i

Die 120i ist bereits auf den ersten Blick als HUSQVARNA Kettensäge zu erkennen und das nicht nur aufgrund des HUSQVARNA Schriftzugs auf dem Blatt.

Die Kettensäge besitzt die typische orange/grau Färbung der HUSQVARNA Geräte. Allerdings ist auch bereits auf dem zweiten Blick zu erkennen, dass es sich hier um kein absolutes Profigerät handelt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 4

So ist die HUSQVARNA 120i äußerlich zu 100% aus Kunststoff gefertigt. Selbst die Zackenleiste auf der Front der Maschine ist aus Kunststoff, genau wie die Halterung für das Blatt und der Mechanismus zum Kettenspannen.

Dies muss natürlich nichts Schlimmes sein, Kunststoff kann sehr robust sein! Gerade bei den wichtigen Teilen merkt man auch, dass HUSQVARNA auf einen sehr stabilen und wertigen Kunststoff setzt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 5

Auch ist beispielsweise die Schraube für die Abdeckung des Blatts im Inneren mit einem Metallgewinde versehen. Dort wo es also wichtig ist hat HUSQVARNA also durchaus Metall verwendet, aber man merkt schon, dass die 120i sich mehr an die erweiterten Privatnutzer richtet und nicht unbedingt an den Waldarbeiter.

Bei einem Preis von unter 200€ (ohne Akku) ist dies aber auch nicht überraschend. Was mich etwas überrascht hat, ist die Größe der HUSQVARNA 120i. Akku Kettensägen sind in der Regel recht kompakt, die 120i ist allerdings vergleichsweise lang! Diese scheint sogar länger zu sein als die Profi Akkumodelle.

Damit will ich aber auch nicht sagen, dass die 120i unhandlich ist. Gerade das geringe Gewicht von 2,95Kg hilft hier sehr. Auch verglichen mit anderen Modellen ist 2,95KG nicht zu viel.

Kettengeschwindigkeit (m²) Preis Gewicht
Einhell GE-LC 36/35 Li (Akku) 15 250 € 4
Ryobi OCS1830 (Akku) 10 250 € 3,6
Einhell GE-LC 18 Li (Akku) 4,3 130 € 2,97
Makita DUC353Z (Akku) 20 370 € 5,2
Black+Decker 18V GKC1825L20 (Akku) 3,5 136 € 3,1
HUSQVARNA 120i (Akku) 11,5 260 € 2,95
Bosch AKE 30 LI (Akku) 8 360 € 5,2

Die Handgriffe sind gut angeordnet und erlauben ein komfortables Halten der 120i, keine Klagen hier!

Ebenfalls komfortabel ist das werkezuglose Spannen der Kette, wie auch das Entfernen der Kettenabdeckung.

Die Energieversorgung wird über den 36V Akku von HUSQVARNA geregelt. Genau genommen hat HUSQVARNA auch nur einen Akku-Typ der auf alle HUSQVARNA Akku-Geräte passt.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 9

Bei den Akku-Kettensägen gibt es eine kleine Ausnahme, denn der ganz kleine HUSQVARNA BLI10 Akku funktioniert in diesen nicht. Die größeren Akkus hingegen machen keine Probleme.

Für die 120i gibt es folgende Akkus:

  • Bli20 4 Ah
  • Bli200 5,2Ah
  • BLi300 9,4Ah
  • BLi950X 31,1 Ah

Der Akku wird einfach in den Griff der Kettensäge eingesetzt und auf Wunsch dank einer Feder komfortabel ausgeworfen.

Neben dem üblichen Abzug besitzt die Akku-Kettensäge auch ein kleines Bedienfeld über welches Ihr die Säge einschaltet, wie auch den Öko Modus aktiviert. Dieser reduziert die Geschwindigkeit und verlängert die Akkulaufzeit wenn Ihr gerade nur kleinere Objekte schneidet.

 

Das Sägen mit der HUSQVARNA 120i

HUSQVARNA gibt die Leistung bzw. die Geschwindigkeit der Kette mit 11,5 m/s an, abseits davon konnte ich keine Leistungsdaten finden.

11,5 m/s ist für eine 250€ Akku-Kettensäge in Ordnung! Ja es gibt durchaus Modelle welche hier mehr bieten, aber auch viele die deutlich weniger Geschwindigkeit liefern.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 7

Allerdings heißt dies in der Praxis nicht viel, denn bei den Geschwindigkeitsangaben wird es sich natürlich um Werte im Leerlauf handeln.

Wie sieht es also in der Praxis aus?

Sehr gut! Die HUSQVARNA 120i wird im Grunde nur von der Länge des Blatts zurückgehalten. Dieses ist mit 30cm nur bedingt geeignet 10 Meter Bäume zu fällen, auch wenn grundsätzlich die Leistung vorhanden ist.

Hat man das Blatt komplett in einem Baumstamm versenkt merkt man zwar, dass die HUSQVARNA 120i langsam etwas ans Schwitzen kommt, aber stehen bleibt sie nicht!

Ich habe mit dieser ein paar Stümpfe und Hölzer „bearbeitet“ die mehr als 30cm Durchmesser hatten (von 10-15 Meter Tannen) und mit einem beidseitigen Ansetzen war es möglich diese zu zerteilen.

Ja die HUSQVARNA 120i hat deutlich mehr Zug als meine alte Bosch AKE 30 LI, aber dennoch um 10 Meter Bäume zu fällen würde ich ein anderes, längeres, Modell wählen, auch wenn es vielleicht mit der 120i möglich wäre.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 8

Grundsätzlich gilt alles wofür die 30cm Schnittlänge reicht, wird auch geschafft. Positiv, mit einem Abschalten wegen Überlastung hatte ich keine Probleme! Die Säge wird langsamer, aber sie zieht.

Dennoch ist die HUSQVARNA 120i aber eher gedacht dickere Äste, große Sträucher, kleine Bäume, Palletten usw. zu erteilen, was auch absolut problemlos funktioniert!

Durch Paletten, welche sicherlich nicht der Maßstab sind, geht die HUSQVARNA 120i wie Butter!

Also an Leistung mangelt es nicht!

 

Ein heißer Akku

Ich hatte zwar keine Probleme damit, dass der Motor der Säge stehen bleibt, weil es eine kurze „Temporäre Überlastung“ gab und man neu ansetzen muss, aber ein anderes Problem hatte ich.

Aktuell ist es recht warm draußen (28 Grad) und Wärme scheint nicht der größte Freund der 120i zu sein.

Ich hatte Probleme mit einem Überhitzen der Kettensäge bzw. des Akkus! Passiert dies schalltet sich die Säge ab und das rote Dreieck blinkt. Ist dies passiert müsst Ihr 5 Minuten warten und es geht weiter.

Natürlich ein einfaches Zersägen ein paar Äste löst dies nicht aus, aber nach 3-4 großen (ca. 30cm) Stämmen war eine Zwangspause fällig. Unter Volllast kann die Säge/Akku also überhitzen.

Ich denke HUSQVARNA hat hier einen kleinen Design Fehler gemacht. Der Akku hat zwar jede Menge Lüftungslöscher aber die Akku-Halterung blockiert diese!

Ich meine bei der großen HUSQVARNA 536Li XP sähe das anders aus und hier wird für eine bessere Belüftung des Akkus gesorgt.

 

Kette spannen und Wartung.

Das Spannen der Kette bei der Bosch AKE 30 LI war der primäre Grund warum die Säge nun auf dem Müll landet (diese lockert sich ununterbrochen und springt ab).

Das Spannen der Kette ist bei der HUSQVARNA 120i gut gelöst. Die Kette wird über ein kleines Drehrad gespannt. Ja es handelt sich um ein Kunststoffdrehrad, aber im Inneren ist die Mechanik weitestgehend aus Metall. Sicherlich nicht die absolut solideste Konstruktion, aber sie taugt.

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Der Kettenspanner

Über dieses Drehrad lässt sich die Kette gut und straff spannen, aber vor allem die Kette lockert sich nicht ungewöhnlich stark von alleine. Ihr müsst also nicht ununterbrochen ein Auge darauf haben.

Der Mechanismus ist nur teilweise etwas sehr straff, gerade wenn etwas Schmutz im System ist. Dennoch will ich hier nicht zu laut klagen, der Mechanismus passt.

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Solltet Ihr auch mal die Abdeckung des Blatts abnehmen müssen, dann geschieht dies ebenfalls werkzeuglos. Ja auch diese Abdeckung ist aus Kunststoff, wirkt aber sehr stabil! Allgemein sitzt das Blatt schön feste in der Säge. Dieses wackelt nicht groß herum wie man dies teilweise bei billigen Modellen sieht.

Kurzum, zwar hätte HUSQVARNA etwas mehr Metall verwenden können, aber so wie es ist wirkt alles durchdacht und ausreichend robust.

 

Fazit

Es hat schon Gründe warum manche Marken beliebt bei Profis sind und andere nicht. Im Falle von Kettensägen wird man bei Profis meist auf STIHL oder HUSQVARNA treffen.

Zwar würde ich die 120i nicht als Profi-Modell bezeichnen, aber man merkt doch, dass HUSQVARNA im Kern ein High End Hersteller ist.

Starten wir ausnahmsweise beim Negativen. Hier gibt es nur einen größeren Punkt. Beansprucht Ihr die 120i länger zu 100% kann es passieren, dass diese bzw. sich der Akku aufgrund von Überhitzung abschaltet. Im Winter sicherlich eher weniger ein Problem, aber bei 30 Grad im Sommer ist mir dies bei schwerer Arbeit durchaus ein paar mal passiert. Ich denke allerdings nicht, dass dies ein NoGo ist, da es mir nur beim konstanten Durchtrennen von +- 30cm Stämmen passiert ist und kleinere Arbeiten dies nicht auslösen.

Husqvarna Akku Kettensäge 120i 13

Ein weiter kleiner Kritikpunkt, welchen ich aber verstehen kann, ist das Gehäuse. Die HUSQVARNA 120i ist weitestgehend aus Kunststoff gearbeitet. Sicherlich auch so zu erwarten bei 250€ inklusive Akku. Immerhin der Kunststoff wirkt vernünftig.

Abseits dieser anderthalb Punkte bin ich aber vollkommen zufrieden. Das Wichtigste ist natürlich die Leistung.

Das einzige Limit ist hier mehr oder weniger die Blattlänge von 30cm. Blöd gesagt die 120i hat in meinem Test alles durchbekommen was nicht dicker war als das Blatt lang. Selbst dicke Baumstümpfe kann die 120i klein bekommen, auch wenn man merkt, dass diese sich hier etwas mehr mühen muss.

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Primär würde ich die 120i aber natürlich für dickere Äste, Sträucher, kleine Tannen usw. empfehlen, durch welche diese auch wie Butter geht.

Bonuspunkte gibt es für die einfache Montage/Demontage und das Kettenspannen.

Kurzum Ihr sucht eine einfache, aber gute Akku-Kettensäge für kleinere Projekte im Garten? Dann kann ich die HUSQVARNA 120i nur empfehlen! Gerade der Preis von 250€ inklusive Akku ist nicht zu viel verlangt.

Das Anker PowerPort III mini, das erste Ladegerät mit PowerIQ 3.0 Technologie!

Mit dem PowerPort III mini hat Anker sein erstes USB Ladegerät mit der PowerIQ 3.0 Technologie auf den deutschen Markt gebracht.

Dabei soll dieses dank PowerIQ 3.0 den USB Power Delivery und Quick Charge Standard über einen Ladeport ermöglichen und somit die fast perfekte Flexibilität. So könnt Ihr Smartphones von Apple, Samsung, LG, Sony usw. über den gleichen Anschluss schnellladen.

Anker Powerport Iii Mini 13

Klingt doch interessant? Aber funktioniert dies in der Praxis so gut wie Anker dies auch verspricht? Finden wir dies im Test des Anker PowerPort III mini heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Anker für das zur Verfügung stellen des PowerPort III Mini für diesen Test.

Das Anker PowerPort III mini im Test

Beim Anker PowerPort III mini handelt es sich um ein klassisches Stecker Netzteil, mit nur einem USB C Port.

Dieses ist mit 54 x 29 x 45mm angenehm kompakt, aber für die Leistung von 30W auch nicht winzig. Beispielsweise das Anker PowerPort Atom PD 1 ist nochmals ein Stück kleiner bei gleicher Leistung.

Anker Powerport Iii Mini 1

Aber das PowerPort III mini ist dennoch als sehr handlich einzustufen! Das Gewicht liegt im Übrigen bei vernünftigen 73,5g.

Wie es bei Anker zu erwarten ist, ist das Gehäuse des PowerPort III mini tadellos! Dieses ist aus einem wertigen matten weißen Kunststoff gefertigt und wirkt sehr solide.

Anker Powerport Iii Mini 4

Lediglich die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen aus welchen das Gehäuse gefertigt ist, könnten etwas glatter sein, aber das ist schon Kritik auf hohem Level!

 

Wie steht es um die Technik?

Der PowerPort III mini verfügt nur über einen USB C Port, welcher es dafür aber in sich hat. Dieser USB C Port unterstützt Anker proprietäre PowerIQ 3.0 Technologie. PowerIQ 3.0 bedeutet, dass der Port sowohl den Quick Charge 3.0 wie auch USB Power Delivery Standard unterstützt.

Dies erlaubt es eine Vielzahl an Smartphones von Apple, Samsung, LG, Sony, HTC usw. schnell zu laden!

Anker Powerport Iii Mini 3

Es ist sogar möglich die Nintendo Switch an diesem Ladegerät schnell zu laden und auch einige Notebooks. Für Notebooks ist das Anker PowerPort III mini allerdings zugegeben nicht optimal, da die maximale Leistung nur bei 30W liegt.

30W reicht für Smartphones und Tablets mehr als aus, ist aber für Notebooks eher an der unteren Grenze. Immerhin selbst die 20V Spannungsstufe ist beim Anker PowerPort III mini vorhanden!

Laut Aufschrift schafft dieses 5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A. Die 5V/2,4A sind etwas merkwürdig, da eigentlich ein Quick Charge 3.0 Ladegerät 5V/3A haben sollte, aber abseits davon passen die Werte. Hier müssen wir in der Praxis schauen welche Auswirkungen dies hat.

Zu guter Letzt ist oberhalb des USB C Ports noch eine kleine Status LED angebracht.

 

Was ist PowerIQ 3.0?

Was ist eigentlich dieses „PowerIQ“? PowerIQ ist erst einmal nur ein Markenname von Anker, ähnlich wie bei RAVPower iSmart usw.

PowerIQ ist grundsätzlich eine Technologie welche mehrere Ladeprotokolle unter einem Hut zusammenfasst. So hatten bzw. haben IOS und Android Smartphones unterschiedliche Ladeprotokolle. Habt Ihr einen Ladegerät, das nur für Android optimiert ist, dann wird an diesem ein iPhone nur sehr langsam laden und umgekehrt.

PowerIQ 1.0 hatte hier beide Ladeprotokolle unter einen Hut gebracht, sodass Ihr „alle“ Smartphones schnell an einem Port laden könnt. Anker war hier ein führender Hersteller, allerdings muss man auch dazu sagen, dass ähnliche Technologien auch bei anderen Herstellern genutzt wurden, nur unter anderem Namen.

PowerIQ 2.0 brachte dann Quick Charge zusätzlich zu den unterstützen Protokollen. Normale Quick Charge 2.0 oder 3.0 Ladegeräte können Apple iPhones beispielsweise nur mit 5V 1A laden, da ihnen das Apple Protokoll fehlt. PowerIQ 2.0 erlaubte es Apple Smartphones am gleich Port „schnell“ zu laden, wie auch Quick Charge Geräte, welche natürlich nochmals deutlich schneller laden.

Anker Powerport Iii Mini 5

Erneut, dies können auch andere Hersteller! PowerIQ ist hier aber eine Art Qualitätslabel. Vielen Quick Charge Ladegeräten sieht man nicht an ob diese nun auch auf Apple Smartphones optimiert sind, oder nicht. Habt Ihr ein Android Smartphone und Apple Tablet, dann ist es oftmals Glücksspiel ob alles mit dem optimalen Tempo geladen wird.

Kauft Ihr ein Anker Ladegerät mit PowerIQ, dann könnt Ihr Euch sicher sein das hier ein Support für alle großen Ladeprotokolle besteht.

PowerIQ 3.0 fügt nun nochmals einen Schnellladestandard hinzu, diesmal den neuen USB Power Delivery Standard. Ein PowerIQ 3.0 Ladegerät kann also in der Theorie alle Standard Ladeprotokolle, Quick Charge 3.0 und USB Power Delivery. Hierdurch seid Ihr in der Lage fast alle auf dem Markt erhältlichen Smartphones schnell zu laden, abseits von OnePlus.

Ist PowerIQ 3.0 eine Revolution? Jein, es ist eine sinnvolle Verbesserung auf dem Weg ein Ladegerät für alle Smartphones. Allerdings haben die meisten modernen Smartphones eh USB Power Delivery oder Quick Charge 4.0. Quick Charge 4.0 ist von Haus aus kompatibel zu USB Power Delivery, hier bräuchte es dann kein PowerIQ 3.0.

Neben diesen diversen Ladestandards die unter einem Hut zusammengefasst sind bietet aber PowerIQ auch noch weitere Vorteile, welche viele andere Hersteller nicht bieten. Dies wäre z.B. VoltageBoost. VoltageBoost kann die Spannung der Ladeports leicht anheben wenn ein schlechtes Ladekabel erkannt wird um den Spannungsabfall hier zu kompensieren. Und ja aus Erfahrung kann ich bestätigen Anker Ladegeräte kommen mit schlechten Ladekabeln deutlich besser klar als fast alle Konkurrenten.

 

Der Test, funktioniert PowerIQ 3.0?

Kommen wir zum eigentlichen Test des Anker PowerPort III mini. Starten wir hier mit einem kleinen Check ob Ankers versprechen stimmt, dass Quick Charge und USB Power Delivery im Ladegerät vorhanden sind.

Und ja dies ist der Fall! Meine Tools zeigen mir folgende unterstütze Ladeprotokolle an:

  • Quick Charge 2.0 / 3.0
  • Huawei FCP
  • Huawei SCP
  • Samsung AFC
  • TYP-C PD

Ich muss gestehen ich war anfangs vom „5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A“ Rating des Ladegerätes etwas verwundert, denn dieses passt nicht zu Quick Charge 3.0.

Quick Charge 3.0 bietet eigentlich eine frei variable Spannung, ein Smartphone kann diese also in 0,2V Schritten zwischen 5V und 12V einstellen, wie es diesem am besten passt.

So wie es aussieht ist dieses „5V/2,4A, 9V/3A, 15V/2A oder 20V/1,5A“ Rating aber nur für den Power Delivery Modus. Wird Quick Charge getriggert bietet das Anker PowerPort III mini diese variable Spannung.

Anker Powerport Iii Mini 7

Aber wie wirkt sich die Kombination Quick Charge und USB Power Delivery in der Praxis aus? Wenig um ehrlich zu sein. Die meisten modernen Smartphones unterstützen dank Quick Charge 4.0 sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery. So macht dies für ein BQ Aquaris X2 Pro, Xiaomi Mi 9, alle Smartphones mit Snapdragon 855 und Co. keinen unterschied.

Auch Smartphones wie die Samsung Galaxy Modelle mit USB C unterstützen sowohl Quick Charge wie auch USB Power Delivery.

PowerIQ 3.0 bringt also primär etwas bei Smartphones die gerade aus der Übergangszeit zu USB C stammen, oder sicherlich auch bei einigen Einstiger bzw. Mittelklasse Modellen, die nur Quick Charge können. Theoretisch könntet Ihr sogar alte Smartphones mit microUSB über einen Adapter Laden! So ist es mir gelungen das alte Google Nexus 6 wie auch das Alcatel Idol 4S über einen USB C zu USB A Adapter schnell zu laden!

Anker Powerport Iii Mini 11

Super! Lediglich das Samsung Galaxy S7 wollte über diese Art nicht so recht mit Quick Charge funktionieren und lud mit einem guten normalen Ladetempo. Dies halte ich aber für eine einfache „Besonderheit“ des S7.

Also ja ich sehe Ankers Versprechen mit PowerIQ 3.0 beim Anker PowerPort III mini als erfüllt an!

Wie üblich habe ich auch mit dem PowerPort III mini einen kleinen Volllast Test durchgeführt, wie auch ein Isolationstest. Beides hat das Ladegerät ohne Probleme bestanden.

Auch die Temperaturentwicklung hielt sich im normalen Rahmen.

 

Das Ladetempo mit dem Anker PowerPort III mini

Folgende Geräte habe ich am Anker PowerPort III mini getestet:

  • Apple iPad Pro 11
  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook Pro 13
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Dell XPS 13 9380
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Xiaomi Mi 9

Ladetempo

An sich könnten wir es hier kurz machen, denn alle aufgelisteten Geräte ließen sich problemlos laden bzw. schnellladen.

Starten wir aber kurz bei den Notebooks. 30W Leistung reicht aus um das Apple MacBook Pro 13 (late 2016) und auch das Dell XPS 13 zu laden. Allerdings ist dies nicht für alle Notebooks garantiert! Viele Windows Notebooks benötigen eine Mindestleistung, welche oft bei 30W bzw. 45W liegt.

Anker Powerport Iii Mini 9
Apple MacBook Pro 13

Letztere Geräte würden dann nicht am Anker PowerPort III mini laden! Allgemein ist das Ladegeräte nicht für Notebooks optimal, wollt Ihr dieses im Notfall als zweites Ladegerät nutzen, ist dies aber dennoch durchaus möglich! Gerade die Apple MacBooks sind hier erfahrungsgemäß recht unproblematisch.

Ähnliches gilt auch für das Apple iPhone Xs und das Apple iPad Pro 11. Beide Geräte unterstützen USB Power Delivery von Haus aus und laden somit optimal am Anker PowerPort III mini.

Aber auch das Samsung Galaxy S10+, das BQ Aquaris X2 Pro und das Xiaomi Mi 9 erreichen ihr jeweiliges Schnelladetempo.

Eine Besonderheit gibt es bei den Huawei Smartphones. Huawei nutzt einen eigenen Ladestandard, Huawei Super Charge, zum Schnellladen.

Anker Powerport Iii Mini 8
Samsung Galaxy S10+

Dieser kann in der Regel nicht von 3. Anbietern verwendet werden. Was aber verwendet werden kann ist USB PD oder der „alte“ Huawei FCP Ladestand. Hier erreichen die Huawei Flaggschiffe zwar nicht ihr volles Ladetempo, laden aber ein gutes Stück schneller als normal.

Kurzum das Anker PowerPort III mini kann wie beworben alle Smartphones die ich aktuell auf Lager habe in irgendeiner Form schnellladen! Damit stehen die Chancen ganz gut das auch Euer Smartphone schnellgeladen werden kann.

Eine Ausnahme ist mir hier bekannt und das wären die OnePlus Geräte.

 

Effizienz des Anker PowerPort III mini

Kommen wir zu guter Letzt noch auf die Effizienz des Anker PowerPort III mini zu sprechen.

Effizienz

WOW! Daumen hoch Anker! Dies sind die so ziemlich besten Werte die ich bisher von einem USB Ladegerät dieser Klasse gesehen habe.

Eine Effizienz von 84% bis 90% ist für ein USB Ladegerät mit Power Delivery wirklich herausragend. Anker scheint hier definitiv State of the Art Komponenten im Inneren zu nutzen.

 

Fazit zum PowerPort III mini 

Das Anker PowerPort III mini ist ein herausragendes Ladegerät! Dies liegt primär an der universellen Kompatibilität. Ihr könnt an diesem so gut wie alle aktuellen und auch etwas älteren Smartphones schnellladen, egal ob nun von Samsung, LG, Apple oder sogar in einem gewissen Rahmen auch Huawei.

Dies verdankt das PowerPort III der sehr gut funktionierenden PowerIQ 3.0 Technologie!

Anker Powerport Iii Mini 14

Aber nicht nur das reine Ladetempo kann überzeugen. Auch die Effizienz und die Elektronik allgemein ist State of the Art!

Kurzum, benötigt Ihr ein kompaktes, zuverlässiges und schnelles USB Ladegerät, das alle aktuellen Standards unterstützt, dann seid Ihr beim Anker PowerPort III mini an der richtigen Adresse!

Dies wäre aktuell meine erste Wahl, sofern Euch ein USB C Port ausreicht.

Anker USB C Ladegerät PowerPort III Mini 30W Power IQ 3.0 kompaktes...

  • Schickes und kompaktes Design
  • 30W USB Power Delivery Port
  • Effizienz zwischen 84% und 90%
  • Unkritische Hitzeentwicklung

Der EasyAcc Wireless Charger 10W aus handgearbeiteten PU-Leder Test

Kabellose Ladegeräte gibt es viele auf dem Markt. Um sich dort von der Masse abzuheben kann man entweder versuchen mit einer besonders guten Technik oder einer besonderen Optik zu punkten, oder mit beidem.

EasyAcc setzt bei seinem 10W Wireless Charger auf handgearbeitetes Leder für die Oberfläche. Hierdurch soll das Ladepad besonders schick wie auch edel aussehen.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 7

Aber wie steht es um die Technik? Ist Leder nicht eine schlechte Wahl was die Hitzeabführung angeht?

Versuchen wir genau dies im Test des EasyAcc Wireless Charger 10W herauszufinden!

An dieser Stelle vielen Dank an Easy Acc für das Zurverfügungstellen dieses Ladepads.

 

Der EasyAcc Wireless Charger 10W aus handgearbeiteten PU-Leder

EasyAcc setzt bei seinem „HD17“ Wireless Charger auf das klassische Pad Design. Ihr erhaltet also eine große flache Scheibe auf welcher Ihr Euer Smartphone laden könnt.

Allerdings gibt es hier zwei Auffälligkeiten. Zum einen ist das HD17 von EasyAcc überdurchschnittlich groß im Durchmesser, im Gegenzug dafür ist dieses aber recht flach.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 2

Mir gefallen die Abmessungen und vor allem die Dicke sehr gut! Das Ladepad sticht hierdurch nicht so sehr hervor.

Sehr interessant ist auch die Materialwahl. EasyAcc setzt bei diesem Wireless Charger auf handgearbeitetes Leder!

Dieses wird dabei sowohl auf der Oberseite wie auch auf der Unterseite verwendet. Auf der Oberseite finden wir das klassische „glatte“ Leder. Dieses besitzt lediglich das EasyAcc logo eingestanzt.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 5

Auf der Unterseite hingegen kommt ein stark angerautes Leder zum Einsatz. Daumen Hoch dafür, denn dieses Leder in Kombination mit der hohen Grundfläche sorgt für einen hohen Rutschschutz.

Ihr müsst keinerlei Sorgen haben, dass das Ladepad ungewollt vom Schreibtisch fällt.

Aber auch die Oberseite macht einen ganz guten Job bei der Rutschhemmung. Ich hatte hier ebenfalls wenig Probleme mit dem Abrutschen von Smartphone und Co.

Die Kanten des Wireless Chargers sind sauber vernäht. Allgemein ist die Verarbeitung des Leders tadellos. Es gibt keine Flecken oder sonstige Fehler.

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 4

Wie steht es aber um die Technik? Um das Ladepad mit Energie zu versorgen hat EasyAcc ein ca. 2 Meter langes Ladekabel integriert.

An sich bin ich kein Fan von fest integrierten Kabeln, aber dieses ist hier immerhin ausreichend lang und zudem ein schönes Flachbandkabel.

Als Netzteil könnt Ihr entweder ein normales 5V 2A Modell verwenden oder besser noch ein Quick Charge Ladegerät, welches auch für das volle Ladetempo nötig ist.

Der EasyAcc HD17 Wireless Charger kann entweder 5W, 7,5W oder 10W liefern. Damit ist dieses durchaus als kabelloses Schnellladegerät zu bezeichnen.

 

In der Praxis

Ich habe den EasyAcc HD17 Wireless Charger mit folgenden Smartphones getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Samsung Galaxy S10+
  • Xiaomi Mi 9
  • Huawei Mate 20 Pro

An sich kann man es hier sehr kurz machen, dann der EasyAcc Wireless Charger zeigte sich bei allen Smartphones sehr souverän.

Easyacc Ladegerät

Dabei erreichte dieser sogar mit über 12W in der Spitze beim Mi 9, ein erstaunlich hohes Tempo! Auch in Kombination mit dem S10+ waren 10,xW auf der Eingangsseite möglich. Kompatibilitätsprobleme oder Ähnliches schien es dabei auch keine zu geben.  Viel besser kann ein 10W kabelloses Ladegerät nicht abschneiden, zumindest was die Spitzengeschwindigkeit angeht.

Wie sieht es aber beim konstanten Laden aus? Staut sich hier eventuell die Hitze zu sehr aufgrund des Leders?

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 9

Jein. Es normal das in einem gewissen Zeitraum langsam das Tempo beim schnellen kabellosen Aufladen sinkt, aufgrund der Hitze. Dies ist auch hier der Fall.

Ist dies stärker ausgeprägt als bei Modellen von RAVPower, Anker usw. die auf eine besonders gute Kühlung setzten? Höchstens minimal ist hier die Antwort. Ja das 0 auf 100% laden geht hier etwas langsamer als bei anderen Modellen, aber hier reden wir vielleicht von einem Unterschied von +- 10%.

Positiv ist die Leistungsaufnahme im Leerlauf. Hier benötigt das Pad nur 0,06W, was extrem wenig ist!

 

Fazit

Der EasyAcc HD17 Wireless Charger verkauft sich natürlich etwas über die Optik. Gefällt Euch das Leder Gehäuse und die flache Bauweise?

Falls ja ist schon der halbe Kampf gewonnen, denn technisch gibt es wenig am Ladegerät auszusetzen!

Der Easyacc Wireless Charger 10w Aus Handgearbeiteten Pu Leder Test 6

Dieses erreichte sowohl mit IOS wie auch Android Geräten sehr gutes Ladetempo und auch die Hitzeentwicklung war nicht übermäßig problematisch.

Selbst der Preis von unter 20€ ist für ein kabelloses Ladegerät dieser Klasse nicht zu teuer!

Die I30 TWS im Test, taugt die günstige Kopie der Apple AirPods?

Apple war zwar mit seinen AirPods nicht der erste Hersteller von so genannten „TWS (true wireless Sound)“ Ohrhörern aber der erste der diese markttauglich gemacht hat.

Dementsprechend gibt es hier natürliche viele Kopien. Schaut man sich diese an, wirken sie auch zumeist ausgesprochen gut und wertig.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 12

Die neuste Version scheinen hier die I30 TWS zu sein, welche für 20-30€ aus Asien zu bekommen sind.

Die I30 TWS werben damit eine 1 zu 1 Kopie zu sein. Eine 1 zu 1 Kopie von 179€ Ohrhörern für 30€ klingt doch gut oder?

Finden wir dies im Test heraus!

Die I30 TWS im Test

Der erste Eindruck der I30 TWS könnte nicht zwiegespaltener sein. Die Verpackung in welcher die Ohrhörer geliefert wurden, ist wirklich das Minderwertigste was ich seid langem gesehen habe.

Zum einen gibt es abseits einer Abbildung keinerlei Text oder Informationen zu den Ohrhörern, zum anderen war das Innere der Box fleckig hoch drei.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 1

Eigentlich müsste man meinen hier kann sich kein wertiges Produkt verbergen. Dies ist aber so nicht richtig, denn die Ohrhörer selbst machen einen guten Eindruck!

Diese werden wie üblich in einer kleinen Transportbox geliefert, um welche wir uns zuerst kümmern.

Die Transport/Ladebox der I30 TWS besteht wie bei den Apple Airpods aus einem weißen Hochglanzkunststoff und hat die Form einer „Tick Tack Box“, nur mit abgerundeten Kanten.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 2

Die Ohrhörer werden hier über eine kleine Klappe auf der Oberseite entnommen bzw. zum Laden eingelegt. Diese Klappe wird über Magnete geschlossen gehalten, welche erfreulich stark sind!

Auch die Ohrhörer selbst werden über Magnete in der Form gehalten. Diese Magnete sind ebenfalls recht stark und ziehen die Ohrhörer fast schon befriedigend in die Box. Wirklich klasse für solch günstige Ohrhörer!

Sehr Ähnliches gilt auch für die Materialqualität und Verarbeitung! Diese ist bei der Transport/Ladebox wirklich hervorragend! Der Hersteller hätte hier in der tat einfach ein Apple Logo aufdrucken können und ich hätte es ihnen abgekauft.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 4

Um die Kopie perfekt zu machen wird bei den I30 TWS ebenfalls ein Apple Lightning Port zum Aufladen der Transportbox genutzt.

Die Ohrhörer wiederum werden automatisch über zwei Kontakte auf der Unterseite geladen, wenn sie in der Trapsportbox liegen.

Klappt Ihr die Transportbox das erste mal in der Nähe Eures iPhones auf, öfftnet sich wie bei den originalen Airpods das Kopplungsmenü. Das iPhone hält die I30 TWS in der tat für die Apple Airpods.

Ich kann hier das iPhone verstehen, denn nicht nur die Transportbox ist eine wirklich gute Kopie, auch die Ohrhörer selbst sind es.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 6

Diese setzt auf das gleiche Design wie die Apple Originale, mit allen vor und Nachteilen die dies hat.

So setzten die I30 TWS nicht auf die üblichen Silikon Ohrstöpsel, sondern sitzen locker in Euren Ohren. Dies kann man bequemer finden, hat aber den Nachteil, dass so keine 100%ige Versiegelung Eures Ohrs stattfindet, was schlecht für den Klang ist.

Was die Form angeht, sind die I30 TWS aber klar eine 1 zu 1 Kopie. Im Detail ist lediglich eine kleine Naht etwas schlechter als beim original, aber ohne direkten Vergleich fällt dies nicht auf.

Sogar die touch-sensitive Rückseite würde kopiert, über welche Ihr die Ohrhörer steuern könnt.

Alles in allem sind die I30 TWS äußerlich eine wirklich gelungene Kopie!

 

Tragekomfort

Die I30 TWS besitzen keinen Silikon-Aufsatz oder Ähnliches. Die Ohrhörer werden einfach ins Ohr gelegt. Dies ist natürlich Geschmackssache.

Die Ohrhörer sitzen hierdurch recht locker und entspannt, gerade wenn Ihr einen recht schmalen Ohrkanal habt.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 11

Drückt Ihr die Ohrhörer aber tiefer ins Ohr (für den optimalen Klang) können diese auch etwas kratzen.

Ich maße mir hier einfach mal kein abschließendes Urteil über den Tragekompfort an. Es hängt hier wirklich stark von Eurem Geschmack ab. Kennt Ihr die Apple Airpods oder die kabelgebundenen Ohrhörer, dann wisst Ihr ja was Euch erwartet.

Ich bevorzuge aber in der Regel die normalen Ohrstöpsel, auch wenn ich die Vorzüge der I30 TWS durchaus erkenne.

 

Klang

Erwartet Ihr auch beim Klang eine 1 zu 1 Kopie der Apple Airpods, dann muss ich Euch enttäuschen. Die originale (MV7N2ZM/A) klingen in allen Belangen ein Stück bis gutes Stück besser.

Aber wie gut klingen die I30 TWS wirklich?

Müsste ich dies mit einem Wort zusammenfassen, dann trifft es akzeptabel ganz gut. Die I30 TWS sind keine in-Ears, versiegeln also nicht Euer Ohr. Dies ist aber extrem wichtig um einen guten Klang zu erzeugen, gerade wenn es um den Bass geht.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 10

Daher sind auch die Apple EarPods auch die mehr oder weniger einzigen TWS Ohrhörer auf dem Markt die dies nicht tun. Apple kompensiert dies aber mit sehr guten Treibern und einem herausragenden DSP.

Dies haben die I30 TWS aber leider so nicht zu bieten. Diese klingen eher wie ältere „Ohrknöpfe“. Die Höhen sind also recht matt, die Mitten stark und die Bässe dumpf.

Nein die I30 TWS klingen nicht verherend schlecht, aber selbst für 20-30€ gibt es klar besser klingende Ohrhörer. Sucht Ihr nur welche zum gelegentlichen Musik hören und Bus und Bahn, dann okay, aber ein wirklicher Klang Genuss kommt mit den I30 TWS nicht auf.

 

Fazit zu den I30 TWS

Ich tue mich mit einer Empfehlung für die I30 TWS nach diesem Test schwer. Diese fallen ein wenig in die Kategorie mehr schein als sein.

Ja optisch und auch funktional sind die I30 TWS wirklich eine sehr gute Kopie der Apple Airpods. Das iPhone hält diese für Airpods und ohne direkten Vergleich ist es wirklich nicht ganz einfach den Unterschied festzustellen.

Wo man allerdings den Unterschied zwischen diesen beiden sieht, ist beim Preis und beim Klang.

Die I30 Tws Im Test, Taugt Die Günstige Kopie Der Apple Airpods 7

Nein die I30 TWS klingen ein gutes Stück schlechter als die Apple Airpods, gerade was den Bass und die Dynamik angeht. Nein diese klingen nicht „furchtbar“ oder unerträglich, aber blöd gesagt es gibt selbst für unter 30€ deutlich besser klingende Modelle!

Gerade die Xiaomi Redmi Airdots sind den I30 TWS in allen Belangen überlegen.

Also sofern Ihr nicht unbedingt das Apple Airpod Design braucht, gibt es einfach bessere Ohrhörer.

Das Baseus BS-EU905 Ladegerät im Test, ein Ladegerät mit QC 3.0, PD und Huawei Super Charge?! (und das für 16€!)

Die meisten modernen Smartphones nutzen entweder Quick Charge (Samsung, Moto, Sony,…) oder USB Power Delivery (Apple, Google,….) als Schnellladestandard.

Es gibt hier allerdings eine wichtige Ausnahme und das wäre Huawei. Um ein Huawei Smartphone mit dem vollen Tempo zu laden ist das originale „Huawei Super Charge“ Ladegerät nötig.

Hier kann es oftmals etwas ungünstig sein wenn man immer nur auf Originalzubehör angewiesen ist. Ist man dies aber? Die großen Hersteller von Zubehör haben zumindest keine „Huawei Super Charge“ Produkte im Sortiment.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 13

Nun bin ich aber über den Hersteller Baseus gestolpert, welcher seine Produkte über Aliexpress verkauft. Dort findet sich auch ein 2 Port USB Ladegerät, die angeblich Huawei Super Charge (22,5W), Quick Charge 3.0/4.0 und USB Power Delivery unterstützt.

Damit wäre das Baseus BS-EU905 das universellste USB Ladegerät aktuell auf dem Markt und dies auch noch zu einem Preis von lediglich 18$!

Kurzum ich habe mir das Baseus Ladegerät bestellt, wollen wir uns im Test doch einmal ansehen ob dieses wirklich so gut ist wie beworben!

 

Das Baseus BS-EU905 Quick Charge, Huawei Super Charge, USB Power Delivery Ladegerät im Test

Bei Ladegeräten die ausschließlich und auch noch recht günstig über asiatische Plattformen verkauft werden muss man in der Regel etwas vorsichtig sein.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 1

Allerdings schaffte es das Baseus BS-EU905 meine Bedenken bereits auf den ersten Blick etwas zu zerstreuen. Zum einen wurde das Ladegerät in einer recht brauchbar anmutenden Retail-Verpackung geliefert, zum anderen wirkt das Ladegerät selbst ausreichend wertig.

Baseus setzt auf ein mattes schwarzes Kunststoff-Gehäuse, das soweit sauber verarbeitet ist und auch einen wertigen Eindruck macht.

Es ist vielleicht nicht ganz so filigran gearbeitet wie Ladegeräte von Anker und Co., aber es wirkt auch nicht billig!

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 2

Was die Größe angeht, wirkt das Baseus BS-EU905 vernünftig. Dieses ist nicht viel größer als ein originales Huawei Super Charge Ladegerät, bietet aber zwei Ports und 30W maximale Leistung.

Wichtig! Es gibt das Ladegerät mit diversen Steckertypen. Achtet darauf die EU Version zu bekommen, so dass Ihr keine Adapter benötigt.

 

Die Anschlüsse

Das Baseus BS-EU905 besitzt auf seiner Front zwei USB Ports. Einer davon ist ein USB C Port und der andere ein „normaler“ USB A Port.

Beide Anschlüsse sind allerdings technisch alles andere als normal. Starten wir beim USB C Port.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 3

Dieser unterstützt den Power Delivery (3.0) wie auch Quick Charge 3.0 Standard, kann also Smartphones die einen dieser Standards unterstützen schnellladen. Dabei kann der USB C Port bis zu 30W liefern, perfekt für Smartphones und Tablets wie dem iPad.

Gegenüber angeschlossen Geräten gibt sich der USB C Port mit folgenden Leistungswerten zu erkennen:

  • 5V / 2A
  • 9V / 3A
  • 12V / 2,5A
  • 15V / 2A
  • 20V / 1,5A
  • 3-5,9V / 3A

Der USB A Port unterstützt den Huawei Super Charge Standard, wie auch Quick Charge 3.0! Ja ich bin auch etwas überrascht, dass es möglich ist diese beiden Standards unter einen Hut zu bekommen. Dabei kann das Baseus BS-EU905 den vollen Super Charge Standard bieten und nicht nur Huawei FCP.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 4

Folgende Leistungswerte kann der USB A Port liefern:

  • 4,5V / 5A
  • 5V / 4,5A
  • 9V / 3A
  • 12V / 2,5A

Und ja alle beworbenen Standards funktionieren auch! Klingt doch zu schön um wahr zu sein, ist es aber. Lediglich einen kleinen Haken gibt es. Werden beide Ports belastet wird Quick Charge, Power Delivery usw. deaktiviert und beide Ports können nur noch 5V liefern.

 

Der Test

Starten wir mit einem ersten kleinen Check, welchen auch das Baseus BS-EU905 problemlos bestanden hat! Alle beworbenen Ladestandards sind vorhanden und können auch abgerufen werden.

Auch die maximal 30W Leistung kann dauerhaft genutzt werden. Hier habe ich das Ladegerät einige Stunden konstant voll belastet und konnte keine Probleme feststellen.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 8

Selbst der Insolationstest bei 500V zeigte keine Auffälligkeiten.

Kurzum, das Baseus BS-EU905 liefert soweit alles was beworben wird.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich am Baseus USB Ladegerät getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Xiaomi Mi 9
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple MacBook Pro 13

Ladetempo

Wir könnten es hier an sich sehr kurz machen mit einem Blick auf die Tabelle. Das Baseus BS-EU905 erfüllt alle Versprechen die es gemacht hat!

Huawei Super Charge funktioniert in Kombination mit dem Mate 20 Pro. Dieses erreichte hier in der Spitze 21,XW also knapp unter den theoretisch maximal möglichen 22,5W.

Ja das Huawei Mate 20 Pro könnte noch etwas schneller an den neueren 40W Super Charge Ladegeräten, aber dennoch 21,xW ist schon extrem schnell!

Am gleichen Port konnte auch das BQ Aqurais X2 Pro, Xiaomi Mi 9 und Samsung Galaxy S10+ schnellladen, also ja auch Quick Charge funktioniert über den gleichen Anschluss. Positiv, der USB A Port ist auch „Apple optimiert“. Apple Smartphones und Tablets laden hier zwar nicht „schnell“ aber mit einem hohen „Standard Tempo“.

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Der USB C Port hingegen erlaubt das Schnellladen aller Geräte, entweder via USB Power Delivery oder via Quick Charge. Lediglich das Mate 20 Pro erreichte hier ein niedrigeres Tempo, was aber natürlich nicht überrascht.

Kurzum ein klasse Ergebnis!

Selbst meine beiden Test-Notebooks ließen sich problemlos am USB C Port aufladen, auch wenn hierfür das Baseus BS-EU905 nicht ideal ist. 30W reicht in der Regel für 13 Zoll Notebooks „Okay“ aber auch nicht das maximale Ladetempo.

Im Notfall kann das Baseus BS-EU905 also auch für kleinere USB C Notebooks taugen, aber nicht als primäres Netzteil.

 

Effizienz

Die Effizienz eines Netzteils/Ladegerätes hängt von mehreren Faktoren ab. Der Wichtigste ist natürlich die Qualität der verbauten Komponenten, aber auch die Auslastung und im Falle von USB Laderäten die Spannung spielen eine wichtige Rolle.

Efizienz

Die Effizienz des Baseus BS-EU905 schwankt recht stark mit 76%-90%. Grundsätzlich sind 76% eher als schwach einzustufen, aber es ist in einem gewissen Rahmen normal, dass bei einer niedrigen Auslastung die Effizienz eher schwächelt.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 9

Bei einer höheren Auslastung und den höheren Spannungsstufen ist aber die Effizienz des Baseus BS-EU905 mit 84-90% sehr gut!

Kurzum die verbaute Elektronik scheint „state of the Art“ zu sein.

 

Fazit

Ihr Seid der Nutzer eines Huawei Smartphones und sucht ein Multiport Ladegerät, welches sowohl Euer Huawei Smartphone, wie aber auch andere Geräte schnellladen kann?

Dann seid Ihr beim Baseus BS-EU905 Gold richtig! Für rund 18€ erhaltet Ihr hier ein sehr spannendes und wirklich universelles USB Ladegerät.

Mit Super Charge (22,5W), Quick Charge 3.0/4.0 (18W) und USB Power Delivery (30W) sind alle relevanten Schnellladestandards in diesem 2 Port Ladegerät vereint.

Baseus Bs Eu905 Ladegerät Im Test, Ein Ladegerät Mit Qc 3.0, Pd Und Huawei Super Charge 12

Hierdurch könnt Ihr die meisten Smartphones von Huawei, Samsung, Apple, Sony, HTC, BQ und Co. mit vollem Tempo laden. Klasse!

Auch die Haptik und der technische Eindruck des Ladegerätes wirkt gut. Die Effizienz ist mit 90% in der Spitze stark und die Hitzeentwicklung nicht außergewöhnlich.

Lediglich ist es schade, dass sich nicht beide Ports gleichzeitig voll nutzen lassen.

Dennoch für rund 18€ ist das Baseus BS-EU905 ein wirklich herausragendes USB Ladegerät!