Start Blog Seite 220

CHOETECH USB C auf HDMI Kabel (4K@60Hz, 1.8m) mit 60W PD

In einer Welt in welcher fast jedes moderne Gerät, egal ob Smartphone, Tablet oder Notebook, über USB C verfügt, sind leider Adapter allgegenwärtig nötig.

Wollt Ihr Euer iPad Pro an einen externen Monitor anschließen, dann braucht es vermutlich einen Adapter, sofern Ihr nicht einen top aktuellen Monitor mit integriertem USB C habt.

Ähnliches gilt auch für die Apple MacBooks, Dell XPS 13 und andere „USB C Only“ Geräte. Leider verfügen viele dieser Geräte nur über einen USB C Port.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 4

Um hier gleichzeitig ein Bildsignal und die Geräte zu laden ist ein teurer Hub nötig. Allerdings gerade wenn man nur mal kurz sein Smartphone an den Fernseher hängen möchte ist ein teurer Hub meist schon etwas zu viel des Guten.

Hier kommt nun unser heutiger Testkandidat zum Einsatz, das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel.

Hierbei handelt es sich wie der Name schon sagt um ein USB C zu HDMI Kabel, welches aber auch einen USB PD Delivery Port bietet. Ihr könnt also gleichzeitig einen Monitor versorgen und Euer Gerät laden.

Klingt doch gut, aber funktioniert das Ganze auch in der Praxis so gut wie beworben? Finden wir dies in einem Kurztest heraus.

 

Das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel im Test

Mit 1,8 Metern ist das CHOETECH USB C auf HDMI ein vergleichsweise langes Kabel, was auch durchaus Sinn macht, gerade wenn Ihr Euer Smartphone an einem Fernseher nutzen wollt.

Das Kabel macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck! Das Kabel selbst ist zwar nicht textilummantelt, aber dafür ausreichend flexibel und „plausibel“ dick, für ein 1,8 Meter Kabel.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 1

Bei den Steckern hat sich CHOETECH nicht lumpen lassen. Diese setzen, sowohl auf der HDMI Seite, wie auch beim USB C Port, auf Steckgehäuse aus Aluminium.

Hierdurch wirkt das Kabel ein Stück weit hochwertiger und „massiver“. Auch sind die Stecker vergoldet, wodurch diese in der Theorie eine bessere Verbindung herstellen können, vor allem auf Dauer.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 3

Während das Kabel auf der eine Seite lediglich über einen USB C Port verfügt, besitzt die andere Seite einen HDMI und USB C Port.

Der zusätzliche USB C Port ist für die Möglichkeit Euer Smartphone/Notebook/Tablet gleichzeitig zu laden, während Ihr ein Bildsignal ausgebt. Ihr müsst hier ein passendes USB Power Delivery Ladegerät nutzen.

 

Wie gut funktioniert es?

Folgende Geräte habe ich am Kabel getestet:

  • Apple MacBook Pro 13
  • Dell XPS 13 9380
  • Apple iPad Pro 11
  • Google Pixel 3 XL
  • Samsung Galaxy S10
  • Huawei Mate 20 Pro

Starten wir mit dem Wichtigsten, das Kabel funktionierte sowohl was das Bild wie aber auch das Aufladen angeht mit allen dieser Geräte, außer dem Google Pixel!

Beim Samsung und Huawei Smartphone wird beim Verbinden die „PC“ Benutzeroberfläche geladen (Samsung Dex), beim iPad wird das iPad Display gespiegelt und beim MacBook bzw. Dell XPS wird das angezeigt was Ihr eingestellt habt.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 2

Kommen wir aber zu einer wichtigen Einschränkung was das Aufladen angeht. Hier unterstützt das CHOETECH Kabel „nur“ 60W. Dies ist für Smartphones, Tablets und auch 13 Zoll Notebooks mehr als genug, aber bei 15 Zoll Notebooks unter Umständen nicht das „maximal Tempo“.

 

4K 60Hz

CHOETECH wirbt eindeutig damit, dass es über dieses USB C Kabel zu HDMi Kabel möglich ist 4K 60Hz zu erreichen.

Dies schaffen USB C Hubs und Ähnliches in der Regel nicht! Hier ist 4K 30Hz meist das Limit. Daher war ich sehr überrascht, dass es wirklich möglich ist ein 4K 60Hz Signal über das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel zu erreichen!

Genau genommen konnte ich nur 59Hz bei 4K erreichen, aber dies wird an meinem Monitor liegen.

Daher betrachte ich das 4K 60Hz versprechen von CHOETECH als erfüllt!

 

Fazit

Das CHOETECH USB C auf HDMI Kabel macht das was es soll und dies auch noch sehr gut!

Das Wichtigste dabei ist natürlich die Ausgabe eines Bilds und dies mit einer Auflösung von bis zu 4K und 60Hz. Ja dies hat auch in meinem Test gut funktioniert!

Dabei scheint das Kabel auch universell kompatibel zu sein. Egal ob nun an meinem Windows Notebook, einem Apple MacBook, Android Smartphone oder iPad, das Kabel funktionierte. Bei Android Smartphones scheint es aber etwas auf das jeweilige Modell anzukommen.

Choetech Usb C Auf Hdmi Kabel (4k@60hz, 1.8m) Mit 60w Pd 5

Während das Samsung Galaxy S10 und Huawei Mate 20 Pro funktionierte, wollte das Google Pixel nicht mit dem Kabel funktionieren.

Das Aufladen über das Kabel hat hingegen mit allen Geräten tadellos funktioniert.

Kurzum, Ihr sucht ein 4K fähiges, günstiges USB C auf HDMI 2.0 Kabel? Dann seid Ihr beim CHOETECH USB C auf HDMI Kabel an der richten Adresse!

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex im Test, bezahlbares profi Überwachungssystem!

Wer mich kennt wird wissen, dass ich sehr viel von der Ubiquiti UniFi Netzwerk-Hardware halte. Was ich mir bisher allerdings noch nie angesehen habe, sind die Überwachungskameras von Ubiquiti.

Diese bieten hier eine sehr große Auswahl an unterschiedlichen Modellen, zu teils sehr fairen Preisen, für „professionelles“ Equipment.

So ist die UniFi Video G3-Flex für gerade einmal rund 80€ erhältlich. Sicherlich nicht spottbillig, aber auch definitiv nicht zu teuer, gerade wenn man die professionelle Ausrichtung von Ubiquiti bedenkt.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 8

Allerdings hat das UniFi Video System durchaus einige Tücken. So bringt Euch die Kamera ohne Controller gar nichts.

Auch stellt sich natürlich die Frage, wie gut ist die UniFi Video G3-Flex? Ist hier nur ein billiger Sensor verbaut, dann hilft auch der augenscheinlich faire Preis nichts.

Von daher was gilt es bei der Anschaffung der UniFi Video G3-Flex zu beachten und wie gut ist die Überwachungskamera? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex im Test

Die G3-Flex ist eine reine Innen- Überwachungskamera, welche zudem recht kompakt gehalten ist. Man könnte fast sagen die G3-Flex ist ein Hybrid aus Heim und Profi-Überwachungskamera.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 1

Mit einer Höhe von gerade einmal 106mm und einem generell recht freundlichen Design, springt die Kamera nicht gleich unangenehm ins Auge, sofern sie überhaupt auffällt.

Sucht Ihr eine große böse Überwachungskamera als Abschreckung für potenzielle Diebe seid Ihr hier nicht ganz richtig. Die UniFi Video G3-Flex eignet sich eher als dezente Überwachungskamera für Büroräume, Wohnräume oder kleinere Geschäfte.

Grundsätzlich gefällt mir die Kamera aber sehr gut!

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 2

Woher kommt aber der Name G3-Flex? Dies ist sicherlich eine Anspielung auf die flexiblen Montagemöglichkeiten. Ihr könnt die Kamera natürlich einfach auf einen Tisch oder Regal stellen.

Ubiquiti liefert aber auch jede Menge Halterungen für eine Deckenmontage oder Wandmontage mit. Klasse!

Was Ubiquiti aber nicht mitliefert ist ein Netzteil! Allgemein besitzt die Kamera keinen Netzteilanschluss, sondern lediglich einen LAN Port.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 3

Ubiquiti nutzt ausschließlich PoE für die Stromversorgung der Kamera. Bei PoE wird der Strom sozusagen über das Netzwerkkabel mitgeschickt. Hierfür wird aber ein spezieller PoE Switch benötigt.

Ubiquiti hat einige von diesen im Sortiment, Ihr könnt aber auch beliebige andere PoE Switche nutzen die den normalen 802.3af PoE Standard unterstützen. Solch ein Switch ist bereits ab 40€ zu haben.

Dementsprechend besitzt die Kamera aber auch kein WLAN. Im ersten Moment sicherlich etwas komisch im Jahr 2019, aber macht Sinn wenn man die Kamera eh via LAN mit Strom versorgen muss.

 

Wichtig! Das UniFi Video System

Ubiquiti richtet sich mit seinem UniFi System an professionelle Kunden. Dies bedeutet natürlich nicht dass die UniFi Produkte nichts für den Heimnutzer taugen. Allerdings sind diese schon auf die besonderen Bedürfnisse von großen Installationen in Unternehmen usw. feingetunt.

Das Wichtigste ist hier der Controller. Kauft Ihr nur eine Ubiquiti UniFi Video Kamera, dann bringt diese Euch nichts! Diese kann keine Alarme versenden, keine Videos aufzeichnen usw.

Die UniFi Überwachungskameras sind gemacht mit einem externen Recorder bzw. Controller genutzt zu werden. Der Controller/Recorder ist ein Programm in welchem sich mehrere Kameras einbinden lassen, welche dann gemeinsam gesteuert werden und deren Aufnahmen an einem gemeinsamen Ort laden.

Dies ist gerade in Unternehmen sehr wichtig, hier will man nicht erst einmal X Kameras einzeln ansteuern um die Aufnahmen von einer Speicherkarte zu laden oder um die live Ansicht zu betrachten. Hier will man mehrere live Ansichten gleichzeitig sehen können und auch alle Aufnahmen gemeinsam auswerten.

Diese nötige Software nennt sich UniFi Video oder auch UniFi Protect. Im Gegensatz zu anderen Herstellern zwingt Euch Ubiquiti keine spezielle Hardware auf. Ihr könnt die UniFi Video Software auf einem beliebigen Windows oder Linux Server installieren.

Unifi Video G3 Flex (1)

Dieser Server sollte 24/7 laufen, da es ansonsten keine Aufnahmen gibt (die Aufnahmen der verbunden Kameras werden AUF dem Server gespeichert). Es ist sogar wohl möglich einen Raspberry PI für diesen Zweck zu nutzen.

Dies ist klar die günstigste Möglichkeit, allerdings mit etwas basteln verbunden. Alternativ bietet Ubiquity auch vorgefertigte Hardware an, wie den Ubiquiti UniFi Cloud Key Gen2 Plus.

Dies ist eine kleine gesonderte Box für das UniFi Video und WLAN System, inklusive 500GB HDD. Wollt Ihr also nicht basteln ist dies die zuverlässigste Möglichkeit.

Kurzum Ihr braucht zusätzlich zur Kamera weitere Hardware für die Steuerung und Speicherung der Aufnahmen.

Dafür könnt Ihr aber auch gleich mehrere Kameras auf einmal steuern und überwachen. Auch gibt es (abseits vom Strom) keine weiteren laufenden Kosten für ein Cloud Abo oder ähnliches und der Datenschutz ist perfekt!

Alle Videoaufnahmen bleiben auf EURER Infrastruktur. Für den privat Nutzer bietet dies natürlich ein gutes Gefühl und für professionelle Anwender rechtliche Sicherheit.

Zudem seid Ihr nicht vom Hersteller abhängig. Macht Ubiquiti heute dicht läuft Euer System unbeirrt weiter, zumindest weitestgehend. Von Haus aus ist auf Eure Aufnahmen nur lokal zuzugreifen.

Wollt Ihr vom Smartphone aus auf Eurer UniFi Video System zugreifen, dann bietet Euch Ubiquiti einen kostenfreien Service, welcher so zu sagen die Vermittlung der Daten über das Internet übernimmt. Die Daten bleiben dabei natürlich auf Eurem System.

Wenn Ihr dies nicht benötigt oder auf 100% sicher gehen wollt, dass niemand aus dem Internet auf Euer System zugreift, dann könnt Ihr dies aber auch abschalten.

Zusammengefasst:

  • Ihr braucht einen Computer auf welchem permanent eine spezielle Software läuft, alternativ gibt es Hardware Boxen für diesen Zweck (Ubiquiti UniFi Cloud Key Gen2 Plus)
  • Über die Software lassen sich mehrere Kameras gleichzeitig steuern und überwachen
  • Alle Aufzeichnungen bleiben auf Eurer Infrastruktur
  • Ein Zugriff aus dem Internet auf Eure Kameras ist optional und kann abgeschaltet werden
  • Die Software ist kostenlos und es gibt keine Folgekosten!

 

Die Software und App

Starten wir mit der regulären „Desktop-Software“. Ubiquiti bietet auch eine Smartphone App, diese ist aber eher „sekundär“ für die gelegentliche Überwachung unterwegs.

Die primäre Steuerung erfolgt über Euren Webbrowser. Ruft Ihr hier die IP Adresse des Controllers auf landet Ihr nach dem Login auf der Startseite.

Unifi Video G3 Flex (14)

Hier findet Ihr eine Liste mit allen verbundenen Überwachungskameras. Klickt Ihr diese an öffnen sich die erweiterten Einstellungen, wo Ihr Name, Bitrate usw. festlegen könnt.

Auch lässt sich auf der Startseite die live Ansicht aufrufen. Diese öffnet sich in einem gesonderten Fenster, was Euch erlaubt mehrere live Ansichten gleichzeitig geöffnet zu haben.

Unifi Video G3 Flex (17)

In der Live Ansicht könnt Ihr Screenshots machen, oder die Bildeinstellungen sehr detailliert anpassen. Neben Helligkeit könnt Ihr auch Dinge wie die Rauschreduzierung, Schärfe, Dynamik usw. einstellen.

Damit bietet das UniFi Video System die wirklich mit Abstand detailliertesten Bildanpassungsmöglichkeiten, die ich bisher gesehen habe.

Unifi Video G3 Flex (26)

Bei den sonstigen Einstellungen ist das UniFi Video System allerdings eher schwächer, zu meiner eigenen Verwunderung. Sofern ich nicht irgendwo ein paar Einstellungen übersehen habe (was ich nicht glaube).

Grundsätzlich nehmen die verbundenen Kameras konstant Video auf, welches in der Form einer Timelapse präsentiert wird. Durch diese Timelapse könnt Ihr einfach und sehr flüssig hindurchscrollen oder (optional) im Schnelldurchlauf ansehen.

Erkannte Bewegungen werden Euch in der Timeline markiert, so dass Ihr auf die Schnelle sehen könnt wann etwas Interessantes zu sehen ist.

Hier könnt Ihr Bereiche festlegen die überwacht werden und welche nicht. Auch könnt Ihr hier für unterschiedliche Bereiche die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung einstellen.

Unifi Video G3 Flex (36)

Von Haus aus ist hier 50 eingestellt, was recht wenig ist. Bei dieser Einstellung werden doch viele Bewegungen verpasst. Bei 80 hingegen arbeitet die G3-Flex zuverlässig.

Diese Aufnahmen landen auch unter „Events“. Hier werden diese chronologisch aufgelistet mit Vorschau. Habt Ihr mehrere Kameras könnt hier auch alle Aufnahmen aller Kameras angezeigt werden.

Aus den Events lassen sich bei Bedarf auch Clips herunterladen.

Was mir etwas fehlt wären detaillierte Einstellungen zu Speicherplatzbeschränkungen usw. Ihr könnt lediglich einen Zeitraum X festlegen nach welchem Aufnahmen gelöscht werden.

Dennoch unterm Strich ist das UniFi Video als wirklich extrem gut zu bezeichnen! Gerade was die Auswertung der Aufnahmen angeht macht Ubiquiti hier einen vorbildlichen Job!

Es ist dank der Timelapse sehr schnell zu erkennen was wo wie passt ist ohne stundenlang irgendwelche Clips zu durchsuchen.

Kommen wir noch zur Smartphone App. diese ist etwas einfacher, aber gut aufgebaut. Ihr könnt die live Ansicht betrachten und Events einsehen.

Ebenso könnt Ihr Alarme für einzelne oder alle Kameras einrichten. Auf Wunsch erhaltet Ihr also beim Erkennen einer Bewegung eine Push Benachrichtigung.

 

Bildqualität

Die Ubiquiti UniFi Video G3-Flex verfügt über einen Full HD Sensor mit einer Blende F2.0 und einem Blickwinkel von 104°.

Damit ist die Kamera durchaus als weitwinklig zu bezeichnen, aber auch nicht super weitwinklig.

Unifi Video G3 Flex (34)

Unifi Video G3 Flex (30)

Was die Bildqualität angeht kann man weder bei Tag noch bei Nacht etwas bemängeln! Ganz im Gegenteil, ich würde sagen die G3-Flex hat die mit beste Bildqualität die ich bisher bei einer Full HD Überwachungskamera gesehen habe!

Aufnahmen bei Tag sind klar, mit guten Details und starker Dynamik. Bei Nacht sind diese ebenfalls sehr detailliert und erstaunlich gut ausgeleuchtet. Man merkt, dass hier ein sehr lichtstarker Sensor zum Einsatz kommt.

 

Fazit

Die UniFi Video G3-Flex ist eine herausragende Überwachungskamera! Dies bezieht sich sowohl auf die Hardware wie auch auf die Software.

Die Kamera ist sehr schön kompakt, schick designt und flexibel was die Ausrichtung und Montage angeht. Auch der verbaute Kamerasensor ist von erster Güte! Egal ob bei Tag oder Nacht die G3-Flex liefert hervorragende Aufnahmen.

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex Im Test 11

Auch die Software ist 1a, gerade was die Auswertung der Aufnahmen angeht. Dies geht dank der Timelapse Funktion, welche es erlaubt schnell durch Tage an Aufnahmen hindurch zu scrollen, in Kombination mit der Bewegungserkennung, welche die interessanten Teile in der Timelapse markiert, extrem schnell!

Habt Ihr also ein Geschäft oder Büro wo viele Aufnahmen anfallen und Ihr sucht etwas Spezielles, dann findet Ihr dies in den Aufnahmen schnell mit dem UniFi Video System.

Hinzu kommt ein perfekter Datenschutz und keine Folge Kosten für ein Cloud Abo oder Ähnliches.

Hier und da würde ich mir zwar glatt noch ein paar mehr Einstellungsmöglichkeiten wünschen, aber im großen und ganzen habe ich auch bei der Software keine Klagen.

Soweit also eine volle Empfehlung für UniFi Video G3-Flex, gerade für Geschäftskunden, wie aber auch für erweiterte Privatkunden.

Allerdings müsst Ihr auch wissen worauf Ihr Euch hier einlasst. Es reicht wie gesagt nicht nur die Kamera zu kaufen, Ihr braucht auch einen UniFi Video „Controller“ (Server, Raspberry Pi oder Cloud Key 2Gen Plus) und einen PoE Switch.

Für reine privat Kunden die einfach eine Kamera suchen ist das natürlich nicht optimal. Seid Ihr aber ein Geschäftskunde oder einfach ein Enthusiast, dann sollte dies für Euch kein Problem ein.

Im Gegenzug erhaltet Ihr Zugriff auf das hervorragende UniFi Video System und die sehr gute und an sich auch sehr günstige G3-Flex (80€ ist hier echt nicht zu viel verlangt).

Ubiquiti Unifi Video G3 Flex

Die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer im Test

Mit I93 hat HAVIT vor kurzem ein paar sehr interessanter True Wireless Ohrhörer auf den Markt gebracht.

Für rund 40€r erhaltet Ihr hier auf den ersten Blick sehr schicke und durchaus edle Ohrhörer, bei welchem vor allem die Akkulaufzeit hervorsticht.

Diese soll laut HAVIT bei insgesamt 60 Stunden liegen, was ein herausragender Wert ist.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 10

Aber wie steht es um den Klang und den Tragekomfort? HAVIT sagt natürlich sehr gut, aber wie schaut es in der Praxis aus?

Finden wir dies im Test der HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer heraus!

 

Die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer im Test

Das Design spielt bei HAVIT eine große Rolle. So sieht man den HAVIT I93 auf den ersten Blick an, dass es sich hier um ein einzigartiges Produkt handelt, welches nicht so X mal unter verschiedenen Namen verkauft wird. Letzteres ist bei vielen günstigen Ohrhörern Gang und gäbe.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 1

Wie üblich bestehen auch die HAVIT I93 True Wireless Ohrhörer auch aus zwei „Komponenten“. Hierbei handelt es sich zum einen um die Ohrhörer selbst und zum anderen um die Lade/Transportbox.

Starten wir bei den Ohrhörern. Diese besitzen den klassischen „Earbuds“ Formfaktor. Es handelt sich also um kleine, aber recht dicke und breite Ohrstöpsel.

Diese sind aber verglichen mit anderen Modellen auch nicht zu groß oder klobig. Ich würde sagen die I93 sind „mittelgroß“.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 3

Was die Optik angeht, hat HAVIT wie ich finde einen ganz guten Job gemacht. Die Ohrhörer sehen aufgrund des „Schieber“ Designs interessant aus. Gerade die Version mit roten Akzenten wirkt sehr spannend.

Beim Material setzt HAVIT auf eine Mischung aus Gummi und einfachem matten Kunststoff.

Die Ohrhörer sind komplett mit Gummi verkleidet bei allen Bereichen, die mit Eurem Ohr in kontakt kommen, Kunststoff hingegen wird für die Oberseite genutzt. Im Generellen wirken die Ohrhörer hierdurch recht wertig und auch angenehm massiv.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 2

Für die Steuerung ist auf der Rückseite beider Ohrhörer eine Taste angebracht, welche die übliche Funktionalität bietet. Das Ein- und Ausschalten erfolgt automatisch beim Einlegen in die Transportbox bzw. beim Herausnehmen.

Kommen wir damit auch zur Transportbox. Diese fällt bei den HAVIT I93 vergleichsweise groß aus! Dies hat aber auch einen guten Grund, denn im inneren ist ein 2200mAh Akku verbaut.

2200mAh ist für kabellose Ohrhörer fast schon gigantisch! Die meisten Transportboxen der „großen“ Hersteller haben zwischen 200mAh und 800mAh. Mit diesen 2200mAh sollen laut HAVIT ganze 18 Ladungen möglich sein, welche in einer Gesamtlaufzeit von 60 Stunden resultiert.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 4

Dabei halten die Ohrhörer selbst rund 3,5 Stunden durch. Praktisch fällt allerdings die Laufzeit etwas niedriger aus. Wir sprechen hier aber immer noch von guten 2,5-3 Stunden mit einer Ladung.

Die Transportbox kann sogar als kleine Powerbank genutzt werden, wofür sich neben dem microUSB Port zum aufladen auch ein 5V/1A USB Ausgang an dieser befindet.

Beide Anschlüsse sind unter einer kleinen Gummi Klappe geschützt. DANKE dafür HAVIT! Es gibt so viele Transportboxen mit offenen USB Ports, was gerade bei Regen ein gewisses Risiko darstellt.

Die Ohrhörer werden via ausreichend starker Magneten in der Box gehalten und auch der Verschluss der Transportbox ist über Magneten realisiert, was auch gut funktioniert.

 

Tragekomfort

Die HAVIT I93 sind keine riesigen Ohrhörer, aber auch beim besten Willen nicht winzig. HAVIT hat beim Tragekomfort einen brauchbaren Job gemacht.

Die Ohrhörer sind nicht unbequem und setzten recht fest in meinen Ohren. Ein versehentliches Herausfallen ist nur schwer möglich, wenn überhaupt.

Allerdings spürt man die Ohrstöpsel etwas, da diese sich in den Ohren verkeilen. Von daher würde ich den Tragekomfort mit einer 2- beurteilen.  Gerade beim Laufen oder allgemein Sport sind die HAVIT I93 sehr gut, für das Zuhause auf der Couch liegen gibt es aber noch bequemere Modelle.

 

Klang der HAVIT I93

Starten wir ausnahmsweise einmal beim Bass der HAVIT I93, denn dieser nimmt eine recht wichtige Rolle ein.

Die HAVIT I93 besitzen einen sehr kräftigen und vollen Bass! Sucht Ihr TWS Ohrhörer für unter 50€ mit dem best möglichen Bass, dann seid Ihr hier an der richtigen Adresse.

Der Bass der HAVIT I93 ist dabei nicht nur recht kräftig sondern auch qualitativ mehr als ordentlich! Die Ohrhörer haben ein gutes Volumen und produzieren auch einen vergleichsweise tiefen Bass.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 7

Keinerlei Klagen hier!

Bei den Höhen und Mitten fällt mein Fazit etwas differenzierter aus.

Die Mitten sind grundsätzlich vollkommen okay. Die Ohrhörer haben eine ordentliche Klangfülle und Stimmen, gerade etwas tiefere, werden gut wiedergegeben.

Bei den Höhen wird es aber etwas kritisch. Die Höhen schaffen es nicht so recht sich zu lösen, wodurch diese teils etwas dumpfer wirken. Ja nach Titel ist dies etwas mehr oder weniger ausgeprägt.

Klar wenn Ihr einen sehr leichten und luftigen Klang wollt, seid Ihr hier nicht richtig, aber im Generellen haben mich die Höhen eigentlich weniger gestört, gerade nach einer gewissen Einspielzeit.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 8

Dennoch schade, denn abseits der Höhen ist der Klang top!die HAVIT I93 haben ein für diese Preisklasse wunderbares Klangvolumen, eine tolle Räumlichkeit und nicht zu letzt eine hohe Pegelfestigkeit.

Auch die Signalstabilität in Kombination mit meinem Google Pixel 3 ist sehr gut.

 

Fazit

Die HAVIT I93 sind super spannende Ohrhörer! Dies auch aus diversen Gründen. Die beiden wichtigsten Gründe sind klar das Design und der Akku.

Alle HAVIT Produkte sind, wie ich finde, sehr schick designt! Hier sind die i93 auch keine Ausnahme. Sowohl die Ohrhörer wie auch die Transportbox sind sehr wertig gemacht, gerade in Anbetracht des Preises.

Die Havit I93 True Wireless Ohrhörer Im Test 9

Auch die Akkulaufzeit der Ohrhörer ist mit 3+ Stunden super und die „riesige“ Transportbox welche die Ohrhörer 18 mal laden kann, ist noch das Sahnehäubchen.

Beim Klang können sich die Gemüter allerdings etwas teilen. Die HAVIT I93 klingen recht warm mit einem sehr guten Bass. Mögt Ihr einen wärmeren bassstarken Klang?

Dann werdet Ihr viel Freude an den HAVIT I93 haben. Gerade da der Preis mit unter 40€ echt in Ordnung ist. Viel mehr kann man hier nicht erwarten.

Der Bosch Indego S+ 400 im Test

Mähroboter sind faszinierendes! Egal mit wem ich rede, jeder Gartenbesitzer zeigt sich bei diesem Thema ausgesprochen interessiert.

Klar ist es nicht etwas Feines diese meist eher nervige Pflicht des Rasenmähens an jemand anderen abzugeben und einfach entspannt zusehen zu können?

Jedoch wenn ich mit Leuten über dieses Thema rede gibt es meist auch zwei Bedenken. 1. „ach ich weiß nicht ob der Roboter mit meinem Garten klar kommt“ 2. „puh die Mähroboter sind so teuer, lohnt sich das?“

Letztere Frage kann ich vollherzig mit Ja beantworten! Erstere Frage hängt natürlich von Eurem Garten und dem Mähroboter ab.

Gerade wenn Ihr nicht tausende Euro ausgeben wollt,  gibt es nicht so viel Auswahl. In der unter 1000€ Preisklasse werdet Ihr in der Regel zunächst über Mähroboter von Gardena oder Bosch stoßen.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 1

Um Bosch soll es auch in diesem Test gehen, genau genommen um den Bosch Indego S+ 400.

Die Bosch Indego Modelle gehören zu den günstigeren Mährobotern auf dem Markt. Könnt Ihr auf eine smart Funktionalität verzichten, ist ein Bosch Indego 400 bzw. 350 bereits für unter 700€ zu bekommen.

Klingt doch gut! Gerade da Bosch eine vertrauenswürdige Marke ist. Aber wie gut ist der Bosch Indego 400/350?

Finden wir dies im Test heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Bosch für das Ausleihen des Indego S+ 400 für diesen Praxis-Test.

 

Unterschiede Bosch Indego S+ 400 und 350

Es gibt den Bosch Indego in diversen Versionen. Zunächst muss man zwischen dem Indego 350 und 400 unterscheiden.

Im Grunde ist aber der Indego 350 und 400 das gleiche Modell. Der eine ist nur für 350m² „optimiert“ und der andere für 400m². Optimiert bezieht sich hierbei primär auf den Lieferumfang.

Während der Indego 350 100 Meter Kabel im Lieferumfang hat, sind es beim Indego 400 125m. Da sich das Kabel problemlos nachkaufen lässt würde ich hier im Zweifel immer zum günstigeren Modell raten.

Etwas anders sieht es beim Indego vs. Indego S+ aus. Das „S+“ steht für die smart Funktionalität. Den Indego S+ könnt Ihr also über eine Smartphone App steuern und programmieren.

Diese Funktionalität lässt sich meines Wissens nach nicht nachrüsten! Ihr müsst also von Anfang an entscheiden ob eine Smartphone Steuerung Euch wichtig ist.

 

Der Bosch Indego S+ im Test

Der Bosch Indego S+ ist ein mittelgroßer Mähroboter. Dieser ist im direkten Vergleich etwas größer als ein Gardena Sileno City und kleiner als ein Husqvarna 315X. Dabei setzt Bosch auf seine typische grün/ grau Färbung.

Das komplette Äußere des Mähroboters ist aus Kunststoff gefertigt, wirkt aber ausreichend robust! Das hier etwas bricht oder kaputt geht halte ich für unwahrscheinlich. Lediglich mit Kratzern und Schmutz müsst Ihr rechnen.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 4

Sollte mal der Indego S+ nicht mehr schön aussehen oder Ihr habt Euch an der Farbe sattgesehen, dann bietet Bosch alternativ gefärbte Abdeckungen an, welche auch nicht all zu teuer sind.

Beim Aufbau setzt der Indego auf einen Hinterradantrieb in Kombination mit zwei beweglichen Vorderreifen. Damit nutzt Bosch den gleichen Antrieb wie die meisten großen Mähroboter, zumindest vom Aufbau.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 7

Was allerdings auch auffällt, die Hinterräder sind recht klein. Das Profil wirkt zwar ausreichend, aber eine Bergziege wird der Indego S+ klar nicht sein!

Auf der Oberseite finden wir zunächst die große Stopp Taste, wie aber auch die primäre Bedieneinheit. Diese besteht aus einem kleinen LC Display gemeinsam mit 6 Tasten.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 17

Ebenfalls auf der Oberseite ist die Verstellung für die Schnitthöhe.

Geladen wird der Bosch Indego S+ über eine kleine Ladestation, auf welcher der Mähroboter über zwei Kontakte auf der Front andockt.

 

Installation

Die Installation des Bosch Indego S+ muss mit einer etwas höheren Sorgfalt erfolgen als es bei vielen anderen Modellen.

Das Wichtigste ist die Positionierung der Ladestation. Diese sollte an einer Ecke angebracht werden, wo mindestens 1,75 Meter Platz nach vorne heraus ist. Diese 1,75 Meter sind dabei kein einfacherer Richtwert, sondern der Mäher verweigert die Arbeit, wenn diese nicht vorhanden sind.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 3

Auch muss das Kabel absolut gerade aus der Ladestation herauslaufen! Ansonsten gibt es eine Fehlermeldung.

Abseits davon müsst Ihr natürlich um Euren Garten und Eure Hindernisse ein Begrenzungskabel verlegen. Dieses muss 30cm Abstand zu allen festen Objekten und Beeten haben, die Ihr nicht abgefahren haben wollt.

Erneut, sind diese 30cm nicht vorhanden und der Mäher stößt auf ein Hindernis, dann wird dieser meckern. Innenliegende Beete, Bäume oder sonstige Hindernisse müssen ebenfalls umspannt werden.

Zwar hat der Bosch Indego S+ eine Kollisionserkennung, welche bei feststehenden Objekten greift, aber besser ist es alle festen Objekte mit dem Begrenzungskabel zu umspannen.

Bosch hat hier einige Youtube Videos die Euch die Installation besser erklären und verdeutlichen als ich es könnte.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 2

Habt Ihr das Begrenzungskabel verlegt und die Ladestation angeschlossen, setzt den Mäher auf und startet die Einrichtung der Smartphone App. für diese müsst Ihr einen QR Code Scannen und der Rest passiert weitestgehend von alleine.

Ist auch das geschafft startet der Mäher eine Kartografierung, bei welcher einmal das äußere Kabel abgefahren wird. Hier gab es bei mir einen Bug. Obwohl die Kartografierung laut Mäher geglückt ist meckert die Smartphone App über eine fehlende Karte.

Abseits von diesem Meckern scheint die App aber richtig zu funktionieren.

Solltet Ihr Euch wegen der Begrenzungskabeln und deren Optik sorgen machen, lasst Euch gesagt sein spätestens nach 3-5 Monaten seht Ihr die Kabel nicht mehr! Diese Wachsen wirklich völlig ein und sind teilweise sogar wirklich schwer zu finden (ich spreche aus Erfahrung).

Bosch nutzt hier im Übrigen die gleiche Art Kabel wie Gardena, Husqvarna und Co. Solltet Ihr Kabel nachkaufen müssen, dann könnt Ihr hier auch zu Kabeln der Konkurrenten greifen, sofern diese günstiger sind.

 

Fahrverhalten

99% aller auf dem Markt erhältlichen Mähroboter nutzen eine Zufallsnavigation. Bei der Zufallsnavigation weiß der Mähroboter im Grunde nicht wo er gerade ist oder wo er war. Dieser fährt bis er auf ein Hindernis stößt, dreht dann in eine zufällige Richtung ab bis er erneut auf ein Hindernis stößt, dreht in eine zufällige Richtung ab usw. Das Ganze wird so lange wiederholt bis der Akku leer ist.

Diese Art der Navigation hat einige Nachteile, aber auch Vorteile! Der größte Vorteil ist die einfache Nutzung. Der Mähroboter braucht abseits des Sensors für die Begrenzungskabel und vielleicht einem Sensor für eine Stoßerkennung keine weitere Technik oder Logik.

Auch werden alle Bereiche des Gartens theoretisch irgendwann erreicht, auch dann wenn der Garten etwas komplexer ist.

Die Betonung liegt hier auf irgendwann! Es kann passieren, dass der Mähroboter eine Stelle nach 10 Minuten überfährt oder nach 2 Stunden oder nach 10 Stunden. Aus diesem Grund müssen Mähroboter auch vergleichsweise oft und lange Fahren.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 20

Bosch nutzt bei seinem Indego S+ eine völlig andere Logik. Der Indego S+ fährt den Garten in geraden Bahnen ab und unterteilt dafür die Fläche in einzelne Quadrate. Interessanterweise scheint Bosch nicht mal „spezielle“ Sensoren zu nutzen, sondern nur eine wirklich erweitere Logik, welche anhand des äußeren Kabels die Form Eures Gartens errechnet.

Diese Art des Fahrverhaltens hat diverse Vorteile so kann der Indego S+ vergleichsweise schnell und effizient Euren Garten abarbeiten. Auch werden keine Stellen übersehen, sondern alles zuverlässig abgearbeitet.

Und ja in der Praxis funktioniert dies auch so wie beworben. Der Bosch Indego S+ 400 dreht zuverlässig und „vorhersehbar“ seine Bahnen und ist im Vergleich deutlich effizienter als ein Gardena Sileno City.

Aber dieses System hat auch seine Nachteile! Habt Ihr einen sehr komplexen oder „engen“ Garten kann der Bosch Indego S+ etwas Probleme bekommen.

Der Indego S+ hätte an liebsten eine große 300-400m² große Fläche, welche auch wirklich perfekt abgearbeitet würde. Etwas komplexere Gärten sind grundsätzlich kein Problem, aber es sollte nicht zu viele „innen liegende“ Beete, Bäume oder andere Objekte geben.

 

Hindernisse, Steigungen und Sonstiges

Bosch gibt die Steigungsfähigkeit des Indego S+ 350/400 mit 27 % an. Dem würde ich aber nur bedingt zustimmen. Gefühlt ist der Mähroboter primär für sehr glatte Gärten geeignet.

Steigungen werden Okay gehändelt, sofern diese recht lang gezogen sind und der Rasen an sich glatt ist. Hügel und ähnliche Hindernisse mag der Indego S+ nicht! Der Roboter kann leicht aufsetzen und hängen bleiben. Der Indego scheint hier nicht ganz so kämpferisch zu sein wie beispielsweise die Gardena Modelle, welche bei Problemen sich versuchen selbst zu befreien. Der Indego S+ stoppt hier recht schnell und wartet auf Hilfe.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 18

Mein Rasen ist sicherlich nicht perfekt und besitzt einige Hubbel und Vertiefungen, aber mit diesen kam der Bosch Indego S+ 400 eigentlich gut zurecht. Hier war ich positiv überrascht.

Es ist also kein Golfrasen nötigt, aber für ein Hang-Grundstück oder einen Acker-Rasen ist der Indego S+ auch nicht geeignet!

Hier ist dieser ähnlich wie der Robomow RC308u und etwas schlechter als der GARDENA smart SILENO City.

 

Mähleistung

Ihr könnt die Schnitthöhe des Bosch Indego S+ in drei Stufen verstellen, 30, 40 oder 50mm. Dies sind gut gewählte Abstufungen. Es gibt zwar Mähroboter welche auch 20mm schaffen, aber das würde ich Euren Rasen nicht antun.

Ich selbst mähe meinen bei 40mm im Frühling und bei 50mm im Sommer. So ist die Gefahr das der Rasen bei längerer Trockenheit vertrocknet etwas reduziert, als wenn man diesen super kurz mäht.

Was die Schnittleistung angeht, kann ich nicht klagen. Der Bosch Indego S+ schneidet den Rasen sehr sauber und präzise. Hierfür besitzt dieser drei kleine Messer auf der Unterseite, welche zwar nicht riesig sind, aber größer als bei Gardena und Husqvarna.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 14

Hierdurch hat der Indego S+ eine vergleichsweise hohe Schnittbreite, trotz geringer Abmessungen.

Was die „Leistung“ des Motors angeht kann ich mich nicht beklagen. Grundsätzlich schafft der Indego S+ jede Rasenhöhe die nicht so hoch ist das der Mäher einfach steckenbleibt.

Allerdings ist die Motorleistung gar nicht so wichtig. Im Optimalfall schickt Ihr den Roboter eh 1-2 die Woche los, so das der Rasen gar keine Chance hat so hoch zu werden das der Roboter Probleme bekommt.

Da so immer nur die Spitzen geschnitten werden seht Ihr auch keinen Rasenschnitt. Dieser fällt beim Mähen einfach zwischen den Rasen und verschwindet. Und ja das klappt praktisch noch besser als Ihr Euch dies nun vorstellt.

Vorbei sind die Zeiten in denen man körbeweise Rasenschnitt hat….. Einer der größten Vorteile eines Mähroboters wie ich finde.

Kurzum soweit eine perfekte Leistung des Bosch Indego S+!

Kritik? Es bleiben egal wie gut Ihr das Begrenzungskabel verlegt immer ein paar cm Rasen an den Kanten stehen. Dies ist allerdings bei allen Mährobotern so und beim Indego S+ tendenziell sogar noch etwas weniger als bei Gardena und Husqvarna. Dennoch Kantenschneiden wird Euch nicht erspart bleiben.

Auch können sich leichte Steifen Bilden aufgrund der geraden Fahrweise, aber der Mähroboter ändert seinen Kurs von mal zu mal etwas, daher ist dies kein wirkliches Problem.

 

Lautstärke

Die Lautstärke ist leider eine deutliche Schwäche des Bosch Indego S+! Dieser ist klar einer der lautesten Mähroboter den ich bisher in den Fingern hatte.

Dieser ist natürlich signifikant leiser als ein normaler Mäher, erzeugt aber auch auf Distanz ein deutlich hörbares Surren! Ich würde den Indego also nicht nachts oder an Feiertagen losschicken, zumindest nicht wenn Ihr Eure Nachbarn mögt. Dies machen die Gardena Modelle deutlich besser.

 

Die App

Kommen wir zum Abschluss noch auf die App Steuerung zu sprechen. Ähnlich wie die teuren Husqvarna Mähroboter nutzt auch der Bosch Indego S+ KEIN WLAN für die Smartfunktionalität!

Anstelle dessen ist im Mähroboter ein Mobilfunk Modul verbaut, welches eine direkte Verbindung zu Handynetz herstellt (passende SIM Karte ist fest integriert). Dies erklärt natürlich den hohen Aufpreis für die Smart Funktionalität.

Hierdurch müsst Ihr Euch natürlich keine Gedanken bezüglich des WLAN Signals in Eurem Garten machen.

Allerdings ist die Smart Funktionalität „ausbaufähig“ Ihr könnt den Mähroboter via App starten und stoppen. Auch könnt Ihr diesen hier programmieren bzw. den Automatik Modus starten.

Hierbei passt der Roboter das Mähen Eurem Garten und dem lokalen Wetterbericht an.

Teilweise wirkt allerdings die App und die Verbindung zum Mähroboter etwas träge. Zudem fehlen Benachrichtigungen wenn sich der Roboter irgendwo festgefahren hat oder Ähnliches.

 

Fazit

Der Bosch Indego S+ 350/400 ist ein aktuell einmaliger Mähroboter! Warum? Alle anderen Mähroboter auf dem Markt nutzen eine Zufallsnavigation, selbst die X Tausend € Modelle.

Die Modelle der Bosch Indego S Serie hingegen arbeiten geordnet! Bosch nennt das ganze Logicut. Euer Garten wird in geraden Bahnen, effizient und schnell abgefahren. Hierfür erstellt der Mähroboter eine Art Karte Eures Garten, welche dann gezielt abgearbeitet wird.

Und ja dies bestätigt sich auch in der Praxis! Der Bosch Indego S+ 400 arbeitete in meinem Test klar effizienter als die Konkurrenz Modelle von beispielswiese Gardena.

Der Bosch Indego S+ 400 Im Test 16

Auch das Mähergebnis kann überzeugen! An den Kanten muss man etwas nacharbeiten, aber dies ist bei allen Modellen so.

Allerdings ist auch der Bosch Indego S+ nicht perfekt! Es handelt sich hier eher um einen „City“ Mähroboter. Wenn möglich solltet Ihr einen glatten, großen und viereckigen Garten haben, ohne Hindernisse in der Wiese.

Ganz so perfekt muss es natürlich nicht sein, aber für schräge, komplexe und verworrene Gärten gibt es klar bessere Modelle!

Habt Ihr aber einen recht übersichtlichen Garten mit 0-400m², dann werdet Ihr kaum einen besseren und zuverlässigeren Mähroboter finden als den Bosch Indego S+! Auch der Preis ist mit 700-900€ je nach Version soweit fair.

Bosch Indego S+ 400

Für den professionellen Einsatz, das BenQ Instashow WDC10 System im Test

Das kabellose Übertragen von Displaysignalen ist ein relativ schwieriger Prozess. HDMI nutzt ein weitestgehend unkomprimiertes Displaysignal, welches daher bei Full HD satte 1,782 GBit/s Bandbreite verschlingt.

Hierdurch ist es nicht einfach möglich „HDMI via WLAN“ zu übertragen. Es gibt natürlich diverse Möglichkeiten dies zu realisieren. Die meisten nutzen, wenn nicht sogar alle, irgendeine Form von Kompression.

Kompression bedeutet aber zum einen ein schlechteres Bild und zum anderen benötigt diese Rechenleistung. Auch darf man hier nicht den Komfort vergessen. Gerade bei Präsentationen kann und darf man nicht erwarten, dass alle Sprecher erst einmal X Programme auf ihre Notebooks installieren.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 6

Für diesen Zweck bietet BenQ das Instashow System an. Instashow bietet die Möglichkeit über einfache Hardwareadapter ein HDMI Signal an einen Beamer oder Monitor zu übertragen, ganz ohne Software oder aufwendige Einrichtung usw.

Instashow richtet sich dabei weniger an privat Nutzer, was spätestens beim Preis klar sein sollte. BenQ Instashow ist klar für Unternehmen die regelmäßig Präsentationen, auch gegebenenfalls von Dritten abhalten und hier eine einfache kabellose Übertragungsmethode suchen.

Wollen wir uns doch einmal das BenQ Instashow WDC10 System im Test ansehen, hält dieses was es verspricht?

Info: BenQ hat mich gefragt ob ich mir das Instashow WDC10 System in einem kleinen Test ansehen möchte. Wer mich kennt, wird wissen, dass ich da doch nicht nein sagen kann. Ich habe für diesen Test kein Geld erhalten, auch wurde das Testsystem nach Abschluss an BenQ zurückgesendet.

 

Das BenQ Instashow WDC10 System im Test

Das Instashow System besteht im Groben aus zwei Komponenten. Zum einen gibt es einen Empfänger der an Euren Beamer angeschlossen wird und zum anderen einen Sender, welcher an Euer Notebook kommt.

Starten wir bei den Sendern. Ja es ist möglich mehrere Sender mit einer „Basis“ zu koppeln. Hierdurch können die Sender on the Fly hin und her wechseln, praktisch wenn man mehrere Sprecher bzw. Notebooks hat, oder wenn man den Übergang zwischen zwei Notebooks so flüssig wie möglich gestallten will.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 1

Die Sender sind kleine viereckige Kunststoffboxen, welche nicht größer sind als eine Handfläche. Diese besitzen nur zwei Anschlüsse und eine Taste. Bei den Anschlüssen handelt es sich um HDMI und USB, welche in Form von fest integrierten Kabeln daherkommen.

Das HDMI Kabel dient natürlich dem Annehmen des Bildsignals, während das USB Kabel nur die Stromversorgung sicherstellt. Erneut, es ist keine spezielle Software oder Ähnliches nötig!

Etwas komplexer aufgebaut ist der Empfänger bzw. die Basis. Diese wird via HDMI an Euren Beamer oder Monitor angeschlossen und wie auch die Sender via USB mit Strom versorgt.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 3

Hier sind allerdings 5V 1,5A nötig. Nicht jeder Beamer bietet solch einen USB Ausgang, daher liegt zusätzlich ein USB Netzteil mit im Lieferumfang.

Im Gegensatz zu den kleinen Sendern, welche integrierte Antennen besitzen, hat der Empfänger zwei große externe Antennen.

Mithilfe dieser sollen bis zu 8 Meter Reichweite möglich sein.

Zusätzlich verfügt der Empfänger auch über einen LAN Port. Dieser ermöglicht die Steuerung des Instashow Systems via Netzwerk.

 

Wie gut funktionierts?

Ein wichtiger Punkt am BenQ Instashow System ist die einfache Bedienung. Und dem kann ich vollkommen zustimmen!

Beamer/Monitor an den Empfänger anschließen, Empfänger via USB mit Strom versorgen, Sender an das Notebook anschließen, Taste auf der Oberseite drücken, fertig.

Es ist keinerlei Konfiguration oder sonstige Einstellungen nötig. Ihr könnt aber natürlich ein paar Einstellungen anpassen.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 5

Hierfür müsst Ihr den Empfänger via LAN mit Eurem Netzwerk verbinden. Anschließend wird auf dem Bildschirm die IP Adresse dieses angezeigt, welche Ihr im Webbrowser aufruft.

Dort erwartet Euch eine einfache Benutzeroberfläche.

Das Interessanteste sind hier die „Advance Settings“ unter welchen Ihr Einstellungen bezüglich der Bildqualität tätigen könnt.

Was die Bildqualität angeht, gibt es drei Stufen, „Präsentation“, „Video“ und „Low Power“.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 8

Präsentation bietet die höchste Bildqualität. Hier ist fast kein Unterschied zu einer kabelgebundenen Verbindung zu erkennen. Ja man kann bei sehr kleinen Icons erkennen, dass durchaus eine gewisse Kompression zum Einsatz kommt, aber dies ist wirklich sehr minimal.

Allerdings sinkt hier die Bildrate gefühlt auf 10Hz. Für Videos oder eine normale Desktop Nutzung taugt dies nicht!

Hierfür gibt es den Video Modus. Der Videomodus senkt die Bildqualität etwas ab bzw. erhöht die Kompression des Bildsignals, erhöht aber zeitgleich die Bildrate.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 7

Gefühlt sind wir hier zwar immer noch nicht bei 60Hz, aber 30-45Hz erreichen wir. Wie der Name des Modus schon sagt für Videos ausreichend. Allerdings merkt man dennoch einen gewisse Verzögerung  der Verbindung.

Für meinen Desktop Monitor würde ich BenQ Instashow nicht nutzen wollen!

Was die Verzögerung angeht, mit einer direkten Verbindung zu meinem Monitor konnte ich 6,8ms Reaktionszeit bzw. Input lag messen.

Mit dem Instashow System dazwischen steigt diese Reaktionszeit bzw. Input lag auf 69-250ms an.

Für Präsentationen oder Video wiedergaben ist das völlig okay, aber spielen oder Desktoparbeit ist so nur sehr bedingt möglich.

 

Fazit

Das BenQ Instashow WDC10 System ist super speziell! Anders kann man dies wirklich nicht sagen.

Starten wir aber am Anfang. Der größte Pluspunkt des kabellosen Übertragungssystems ist die einfache Nutzung. Hier verspricht BenQ wirklich nicht zu viel, einfach einstecken und losgeht es! Es ist keine aufwendige Konfiguration oder Ähnliches nötig.

Habt Ihr einen Gastredner, gebt diesen einfach einen Funkadapter. Die Nutzung von BenQ Instashow ist wirklich idiotensicher und hier muss man ehrlich sein, im geschäftlichen Umfeld kann dies schon viel wert sein. Nicht jeder ist ein IT Profi.

Auch die Reichweite und die Signalstabilität ist top. Ihr müsst Euch keine Sorgen machen, dass plötzlich das Bild hängt oder Ähnliches.

Für Den Professionellen Einsatz, Das Benq Instashow Wdc10 System Im Test 6

Die Bildqualität ist soweit völlig okay. Ja es findet eine gewisse Kompression statt, aber ich glaube nicht, dass diese irgendwen stört. Sowohl im Präsentationsmodus, wie auch Videomodus muss man schon nach den kleinen Kompressionsartefakten suchen.

Allerdings hat das System auch Schwächen! Dies wäre die Bildrate bzw. der Inputlag. Im Videomodus passt die Bildrate für Video oder Medienwiedergabe. Generell stört es hier nicht ob das Bild nun 10ms oder 100ms benötigt angezeigt zu werden.

Allerdings für „Live“ Anwendungen wie Gaming, eine Desktopnutzung oder Ähnliches taugt Instashow WDC10 nicht!

Wir haben hier wirklich ein System das für Präsentationen und eine ähnliche „geschäftliche“ Nutzung zugeschnitten ist und nix für Heimnutzer.

Dies sieht man auch spätestens beim Preis. 1200€ ist schon eine Stange Geld, welche sich nur im Geschäftlichen Umfeld lohnt, wo die einfache und unkomplizierte Nutzung essenziell ist!

Die YI Home Überwachungskamera im Test, eine gute Überwachungskamera für unter 40€?!

Die Home Camera ist die günstigste Überwachungskamera im Lineup des Herstellers YI. Mit unter 40€ ist diese preislich wirklich sehr erschwinglich.

Dennoch bietet die Kamera auf dem Papier eine sehr ordentliche Leistung. So ist ein Full HD Sensor verbaut, eine weitwinklige Linse, Cloud und lokales Aufnehmen usw.

Die Yi Home Camera Im Test 5

Aber wie gut ist die YI Home Camera in der Praxis? Dies wollen wir doch einmal im Test herausfinden!

An dieser Stelle vielen Dank an YI für das Zurverfügungstellen der Überwachungskamera für diesen Test.

 

Die YI Home Camera im Test

Die YI Home ist eine sehr minimalistische Überwachungskamera, welche aber optisch durchaus ansprechend ist! Der Hersteller setzt hier auf ein „zweiteiliges“ Design.

So besteht die Kamera selbst nur aus einem recht kompakten runden schwarzen Hochglanzkorpus, welcher in einem weißen Kunststoffgehäuse gehalten wird. Das „Gehäuse“ besteht dabei nur aus einer dünnen Kunststoffscheibe welche über ein Gelenk an einem Standfuß befestigt wird.

Die Yi Home Camera Im Test 1

Dieses Gelenk erlaubt es die Kamera im Blickwinkel etwas den Gegebenheiten anzupassen. Sinnvoll, denn die YI Home Camera ist gemacht auf einen Schrank oder Tisch gestellt zu werden und unauffällig den Raum zu beobachten.

Und ja die Überwachungskamera ist durchaus als recht unauffällig zu bezeichnen!

Im Generellen finde ich die Kamera ganz „hübsch“, auch wenn das Design vermutlich eher aus dem Versuch kosten zu sparen entstanden ist. Klar bei unter 40€ ist das Budget für ein „edles“ Gehäuse nicht unendlich, aber YI hat hier einen guten Job gemacht!

Die Yi Home Camera Im Test 3

Was die Anschlüsse angeht, finden wir einen microSD Karten Slot und microUSB Anschluss an der Kamera.

Der microUSB Anschluss ist natürlich für die Stromversorgung der Kamera. Diese wird einfach über ein 5V 1A Ladegerät sichergestellt, welches auch mit im Lieferumfang liegt.

Alternativ könnt Ihr aber auch ein beliebiges anderes USB Ladegerät mit 5W oder mehr nutzen. Ebenso könnt Ihr auch ein längeres USB Kabel verwenden sollte Euch das beiliegende Kabel mit 1,8m zu kurz sein.

Die Yi Home Camera Im Test 4

Leider legt YI aber keine Speicherkarte bei. Ihr könnt die Home Camera auch ohne nutzen, dann seid Ihr aber auf eine Cloud Aufzeichnung angewiesen.

Die Überwachungskamera akzeptiert Speicherkarten mit bis zu 32GB, welche heutzutage ja auch nicht mehr all zu teuer sind.

 

Einrichtung und Installation

Grundsätzlich ist die Einrichtung der YI Home Kamera recht einfach. Ladet Euch zunächst die YI Home App auf Euer Smartphone herunter und legt dort ein Konto beim Hersteller an.

Ist dies geschafft wählt das kleine grüne Plus aus um eine neue Kamera hinzuzufügen.

Die größte Herausforderung für Euch und auch für die Hersteller von Überwachungskameras ist es Eure WLAN Daten an die Kamera zu übertragen, sodass diese sich ins Netzwerk einloggen kann.

Hier gibt es sehr viele Herangehensweisen, die Kamera erstellt ein eigenes WLAN Netz in welches Ihr Euch temporär einloggt um die Daten auf die Kamera zu schreiben, Bluetooth, diverse Piepcodes usw.

YI nutzt den „QR Code Trick“. Hierbei werden aus Euren WLAN Daten ein QR Code erstellt welchen Ihr vor Eure Kamera halten müsst. Die Kamera ließt diesen QR Code ein und verbindet sich dann mit Eurem WLAN.

Dies hat bei der YI Home Kamera bei mir auch sehr problemlos funktioniert!

Anschließend taucht die Kamera in Eurer App auf und Ihr könnt dieser noch einen Namen geben, fertig!

 

Die YI App

YI setzt bei seiner App auf einen sehr schön einfachen, aber durchaus schicken Aufbau. Nein die App ist nicht ganz so aufwendig wie Netatmo und Co. aber durchaus eine oder zwei Stufen über den üblichen „günstigen“ Überwachungskameras wie von Sricam und Co.

Yi Home Camera App (18) Yi Home Camera App (1)

Auf der Startseite der YI App finden wir zunächst eine Übersicht über alle verbundenen Überwachungskameras mit dem von Euch verwendeten Account.

Die Kameras werden hier mit einer kleinen (nicht Live) Vorschau aufgelistet, dass Ihr schon auf einem Blick grob wisst welche Kamera Ihr hier vor Euch habt.

Tippt Ihr die die Kamera an, landet Ihr in der richtigen Live Ansicht. Das Laden der Live Ansicht dauert via LTE ähnlich wie bei der YI Dome Camera rund 4 Sekunden und die Verzögerung liegt bei rund einer Sekunde.

Yi Home Camera App (16) Yi Home Camera App (22)

Damit würde ich die Kamera bzw. die YI Infrastruktur als recht flott einstufen. YI selbst verspricht im Übrigen, dass all Eure Daten nur auf deutschen Servern landen.

Natürlich wollt Ihr nicht nur den ganzen Tag die Live Ansicht beobachten, daher bietet die YI Home Camera natürlich eine Bewegungserkennung. Diese lässt sich in drei Stufen steuern.

Wird eine Bewegung erkannt, beginnt das Aufzeichnen eines Videos, zudem erhaltet Ihr eine Push Benachrichtigung. Letztere könnt Ihr natürlich komplett ausschalten oder den Intervall anpassen.

Ebenso könnt Ihr die Bewegungserkennung Zeit basiert steuern. Wollt Ihr also nicht abends vorm Fernseher aufgezeichnet werden, dann könnt Ihr für diesen Zeitraum die Kamera effektiv deaktivieren.

Die Bewegungserkennung hat in meinem Test problemlos und schnell funktioniert! Auch die Push Benachrichtigung wurde zuverlässig übermittelt.

 

Bildqualität und Aufzeichnung

Was passiert aber wenn eine Bewegung erkannt wird? Die YI Home Camera bietet hier zwei Optionen.

Option A Ihr könnt ein kostenpflichtiges Cloud Abo abschließen. Hierbei werden alle Aufnahmen auf einen Server von YI übertragen und 7, 15 oder 30 Tage gesichert (Serverstandort Deutschland). Das Abo beginnt ab 20€ für 7 Tage Speicherung, eine Kamera und 1 Jahr.

Der Vorteil liegt auf der Hand, alle Daten sind in „Sicherheit“ egal was mit der Kamera passiert. Selbst im absoluten Worst Case und Euer Haus brennt ab, dann besteht die Chance, dass die Kamera zuvor eventuell noch einige Aufnahmen in die Cloud senden konnte.

Fun fakt, solltet Ihr Euch für ein Abo entscheiden nutzt ein Android Smartphone! Unter Android kostet das kleinste Abo beispielsweise nur 20€ im Jahr unter IOS 32,99€.

Yi Home Camera App (19) Yi Home Camera App (30)

Option B ist die klassische microSD Speicherkarte. Legt Ihr eine Speicherkarte in die Kamera ein können auch auf dieser Aufnahmen gesichert werden. Dies kann auch zusätzlich zur Cloud Speicherung erfolgen.

Natürlich ist die microSD Karte die etwas günstigere Lösung, welche auch aus Sicht des Datenschutzes ideal ist, aber wird die Speicherkarte geklaut oder die komplette Kamera, dann sich auch die Aufnahmen weg.

Solltet Ihr also eine Speicherkarte nutzen positioniert Eure Kamera „sicher“.

Yi Home Camera App (15)

Wie steht es um die Bildqualität? Erstaunlich gut! Gerade bei Tag macht die Kamera mit Ihrer Full HD Auflösung erstaunlich klare und detaillierte Aufnahmen.

YI scheint hier auf einen vergleichsweise wertigen Kamerasensor zu setzen. Auch die Nachtsicht ist ausreichend gut, sofern Ihr nicht versucht eine Lagerhalle auszuleuchten. Aber auf die üblichen Distanzen taugen die verbauten IR LEDs.

Der Blickwinkel der Kamera fällt mit 112° im Übrigen angenehm weit aus.

 

Fazit

Die YI Home Camera tut was sie soll und dies auch noch überraschend gut! Zum Zeitpunkt dieses Tests ist die Kamera für unter 40€ erhältlich, was ein hervorragender Preis für das Gebotene ist.

Gerade die Bildqualität fällt erstaunlich hoch aus, wenn man den niedrigen Preis bedenkt.

Aber nicht nur die Bildqualität kann überzeugen, auch die App und die Bewegungserkennung arbeiteten in meinem Test tadellos! Teils ist die Bewegungserkennung sogar etwas übersensibel, aber hier muss man dann gegebenenfalls die Einstellungen noch etwas anpassen.

Die Yi Home Camera Im Test 7

Wenn ich etwas kritisieren müsste, wäre es vielleicht die kostenpflichtige Cloud Aufzeichnung, aber selbst dies kann man YI nicht vorwerfen. Zum einen kann man bei einer 40€ Kamera keine gratis Cloud erwarten, zum anderen habt Ihr ja auch die Möglichkeit Aufnahmen einfach auf einer Speicherkarte zu sichern.

Kurzum, wenn Ihr eine günstige und gute Überwachungskamera sucht, dann ist die YI Home Camera voll empfehlenswert!

Yi Home

Die ANSMANN Home Station 5 QC-C im Test, QC 3.0 + USB PD für nur 25€!

ANSMANN werden sicher die meist von Euch aufgrund von Akkus und Akku Ladegeräten kennen. Allerdings bietet ANSMANN auch diverse USB Ladegeräte und Ladestationen an.

Dabei konnte die noch recht neue Home Station 5 QC-C meine Aufmerksamkeit erwecken. Warum? Für rund 25€ erhaltet Ihr hier ein Multiport Ladegerät mit Quick Charge und USB Power Delivery.

Damit sieht die Preis/Leistung auf dem ersten Blick schon absolut fantastisch aus.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 11

Aber steht es um die Leistung? Eigentlich müsste man ja von einem großen Hersteller wie ANSMANN ein ausgeklügeltes Produkt erwarten, aber die Praxis kann natürlich immer etwas anders aussehen.

Wie schlägt sich die ANSMANN Home Station 5 QC-C im Test? Finden wir es heraus!

An dieser stelle vielen Dank an ANSMANN welche mir die Ladestation für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

 

Die ANSMANN Home Station 5 QC-C im Test

Auf den ersten Blick ist die Home Station 5 QC-C ein recht klassisches Multiport USB Ladegerät. Dieses besitzt die typische rechteckige, leicht längliche Form, welche ideal für die Nutzung an einem Schreibtisch oder auf dem Nachttisch ist.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 1

Beim Gehäuse setzt ANSMANN auf einen durchaus wertigen weißen Hochglanz Kunststoff. Im Gegensatz zu schwarzem Hochglanz Kunststoff ist dieser nicht ganz so empfindlich und sieht auch nach einiger Zeit in der Nutzung noch gut aus.

Zwar würde ich die Verarbeitung und auch das Gehäuse im generellen nicht als „besonders“ oder überdurchschnittlich filigran bezeichnen, aber es ist ausreichend robust und wirkt angenehm stabil.

Keine Klagen hier!

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 2

Passend zum weißen Gehäuse legt ANSMANN auch ein weißes „C7“ Eurostecker Kabel bei, wofür es Bonuspunkte gibt.

 

Die Anschlüsse

Die Anschlüsse der ANSMANN Home Station 5 QC-C sind wie üblich auf der Front eingelassen. Hier finden wir vier normale USB A Ports und einen USB C Port.

Drei dieser USB A Ports sind normale 5V 2,4A Anschlüsse (weiß gekennzeichnet). Der vierte ist allerdings ein Quick Charge 3.0 Port. ANSMANN gibt die Leistung dieses Ports mit 5V/3A, 9V/3A bzw. 12V/2,25A an.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 4

Ungewöhnlich! Wir haben hier einen 30W QC 3.0 Port. In der Regel ist QC 3.0 auf 18W beschnitten, weshalb auch 99% aller QC 3.0 Ladegeräte „nur“ 18W liefern können.

Schlimm? Nein mehr Leistung ist immer gut, auch wenn kaum ein Gerät davon zusätzlichen nutzen erhält.

Der USB C Port hingegen unterstützt den USB Power Delivery Standard, welcher von Google, Apple, Nintendo usw. genutzt wird. Dabei kann auch der USB C Port 30W bzw. 5V/3A, 9V/3A, 12V/3A oder 15V/2A liefern.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 3

ANSMANN hat also auf die 20V Spannungsstufe verzichtet. Schlimm? Jein, für Smartphones, Tablets und ähnliche kleinere Geräte ist das kein Problem. Diese nutzen eh nur 9V (Smartphones) oder 15V (Tablets, Nintendo Switch).

Notebooks allerdings, gerade auf der Windows Seite, sind oftmals auf die 20V Stufe angewiesen. Hier kann es also sein, dass diese nicht an der ANSMANN Home Station 5 QC-C laden.

 

Der Test

Starten wir mit einer kleinen Auffälligkeit. ANSMANN wirbt damit, dass der Quick Charge 3.0 Port 30W liefern kann, was ungewöhnlich ist. In der Regel haben Quick Charge 3.0 Ports nur 18W. Es wäre zwar in der Theorie möglich einen Quick Charge Port mit mehr als 18W zu verbauen, aber ist sehr exotisch!

Allerdings bin ich mir hier nicht ganz sicher ob nicht vielleicht ein Beschriftungsfehler vorliegt. Ja Quick Charge 3.0 funktioniert, aber ich könnte mithilfe eines „Triggers“ höchstens 9V/2,5A „entnehmen“, danach griff die Abschaltung (9V/3A sollten möglich sein).

Entweder ist hier also etwas ganz blöd bei meinem Test schief gelaufen, oder wir haben hier einen regulären 18W Quick Charge 3.0 Port.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 25

Ein 18W Port sollte 9V/2A schaffen, 9V/2,5A wäre hier im üblichen Spiel das ein Ladegerät hat.

Abseits davon liefert aber die ANSMANN Home Station 5 QC-C die beworbene Leistung, oder sogar mehr. So können die normalen USB Ports sogar bis zu 5V/3A liefern und der USB C Port wie beworben 30W.

Ja die 20V Stufe fehlt, aber das ist wie gesagt nur für Notebooks unter Umständen ein Problem. Smartphones nutzen eh nur 9V und das iPad Pro und die Switch 15V, welche vorhanden sind.

Auch gab es während meines üblichen Belastungstest keine Auffälligkeiten und ein Isolationstest mit 500V wurde mit 5,5Giga Ohm bestanden.

 

Ladetempo

Folgende Geräte habe ich an der ANSMANN Home Station 5 QC-C getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Samsung Galaxy S10+
  • Huawei Mate 20 Pro
  • Xiaomi Mi 9

Starten wir ausnahmsweise mit dem auffälligsten Punkt. Wir haben an der Home Station drei verschiedene Ports, USB C (PD), USB A und USB A mit QC.

Ladetempo

Die normalen USB Ports der Home Station 5 QC-C taugen nicht viel. So erreichte das Samsung Galaxy S10+ und auch das Mate 20 Pro kaum 5V 1A, was ungewöhnlich ist! Die Ports können wie von ANSMANN beworben durchaus mehr liefern (bis zu 3A), aber dennoch war das praktische Ladetempo eher schwach. Das iPhone wie immer gönnte sich 8,5W und auch das Mi 9 und BQ Aquaris X2 Pro erreichten 7,x W, was soweit okay ist, aber es ist sehr ungewöhnlich, dass sich das Samsung und auch das Huawei Smartphone so schwer an den normalen Ports taten.

Hier ist also irgendwas bei der Optimierung schief gegangen. Aber nochmals klar gesagt, die drei normalen USB Ports funktionieren, sind nur nicht die schnellsten.

Deutlich besser sieht es an den Quick Charge und USB Power Delivery Ports aus. Alle der getesteten Smartphones könnte am USB C Port schnellladen!

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 14

Klasse! Viel mehr muss man hier eigentlich nicht sagen, außer, dass es hier natürlich bei Huawei eine Besonderheit gibt. Huawei Flaggschiff Smartphones nutzen ja den proprietären Super Charge Standard, welcher auch nötig ist für das volle Tempo.

Allerdings können die Huawei Geräte auch an USB Power Delivery Ladegeräten „schnellladen“. Langsamer als mit dem originalen Ladegerät, aber deutlich schneller als an einem normalen Ladegerät.

Beim Quick Charge 3.0 Port gibt es keine Überraschungen. Alle Smartphones die Quick Charge 3.0 unterstützen werden schnell geladen, andere Smartphones erreichen ein „Standard“ Ladetempo.

 

Effizienz

Im Leerlauf benötigt die ANSMANN Home Station 5 QC-C weniger Strom als meine Messgeräte messen können, also unter 0,3W, klasse!

Wie sieht es unter Last aus? Dies hängt natürlich ein gutes Stück von der Last, dem Port und der Spannung ab.

Effizienz

Die Effizienz der Home Station schwankt in meinem Test zwischen 81% und 86%. Dabei ist die Effizienz des USB C Ports interessanterweise mit 83-86% etwas höher als die Effizienz der normalen USB Ports, was ungewöhnlich ist.

Dennoch 81-86% ist für ein modernes Smartphone Ladegerät eine gute Effizienz! Die meisten 0815 Modelle schaffen dies nicht! Auf der anderen Seite Modelle die über 86% schaffen sind recht selten.

Von daher passt hier alles bei der ANSMANN Home Station 5 QC-C.

 

Fazit

Die ANSMANN Home Station 5 QC-C ist ein Grund solide und moderne Ladestation, welche gerade aufgrund des Preises sehr attraktiv ist!

25€ für ein fünf Port 60W Ladegerät mit USB C Power Delivery und Quick Charge 3.0 ist ein klasse Preis.

Mithilfe der Home Station 5 QC-C könnt Ihr fast jedes aktuell erhältliche Smartphone schnell aufladen, was man nicht von jedem Ladegerät behaupten kann. Dabei ist die Home Station auch zukunftssicher, dank Power Delivery.

Die Ansmann Home Station 5 Qc C Im Test, Qc 3.0 + Usb Pd Für Nur 25€! 10

Klasse!

Allerdings ist das Ladegerät auch nicht perfekt. Die normalen USB Ports waren in meinem Test vergleichsweise langsam, was aber aufgrund der beiden Schnellladeports nicht ganz so tragisch ist.

Kurzum, wollt Ihr nicht 50€+ für ein modernes Multiport USB Ladegerät ausgeben, dann ist die Home Station 5 QC-C eine günstige und gute Alternative!

ANSMANN Home Station 5 QC-C
Leistung 60W Max
Preis
Ports 4x USB + 1x USB C
Strom Aufnahme Leerlauf 0W
Last Test bestanden? Ja
Spulenfiepen Nein
Effizienz 86%
Apple iPad Pro 10.5 ++
Apple iPhone Xs Max ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Huawei Mate 10 Pro +
Google Pixel 3 XL ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Samsung Galaxy S10+ ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Nintendo Switch ++ (Schnelladen wird Unterstützt)
Testergebnis ★★★★★ 82%

Wie gut ist die Intel Wi-Fi 6 AX200? Intels erste WLAN 6 Karte für Notebooks im Test!

Die Intel AX200 ist die erste WLAN Karte welche den neuen WLAN 6 „ax“ Standard unterstützt. Laut Intel sollen so satte 2402 Mbit auf dem 5Ghz Band bei einem 2×2 Design möglich sein.

Verglichen mit den WLAN 5 „ac“ Modulen die man sonst so in Notebooks findet ist dies schon eine gewaltige Steigerung.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 7

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Ist die Intel Wi-Fi 6 AX200 WLAN Karte schneller als LAN? Wie schlägt sich diese verglichen mit anderen WLAN Modulen und lohnt ein Upgrade?

Versuchen wir diese Fragen in einem keinen Test zu klären!

 

Was kann WLAN 6 „ax“ neues?

Starten wir erst einmal mit der Frage was denn WLAN 6 besser kann als der „alte“ WLAN 5 Standard.

Das Offensichtlichste ist natürlich das Tempo. Zwar kann die Intel AX200 „nur“ 2402 Mbit in der Spitze erreichen, aber der neue WLAN 6 Standard ist in der Theorie noch zu deutlich mehr in der Lage!

Das aktuelle Maximum liegt bei 4808Mbit, aber selbst da ist noch Luft nach oben.

WLAN 5 „ac“ hingegen hat sein reguläres Maximum bei 1733Mbit. Ja es gibt hier Router die noch mehr schaffen, aber dies nur durch „Tricksereien“ wie ich es mal nennen würde.

Ein wichtiger Faktor bei WLAN sind die Antennen und deren Anzahl. Ein Datenstream bei WLAN 5 „ac“ hatte maximal 433Mbit, bei WLAN 6 „ax“ 1202Mbit. Dies ist das Maximum welches pro Antenne übertragen werden kann.

Hat Euere WLAN Karte zwei Antennen „2×2“ dann werden 866/867Mbit bzw.2404Mbit erreicht. Hat die WLAN Karte vier Antennen „4×4“ dann wären 1733Mbit bzw. 4808Mbit möglich.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 4

In den meisten Notebooks stecken aber maximal zwei Antennen, daher sind diese in der Regel langsamer als die High End Router, welche platz für vier Antennen bieten.

Zweit der wichtigsten Neuerungen von WLAN 6 ist die 160Mhz Kanalbreite wie auch 1024QAM.

Ja es gibt auch im WLAN 5 Standard WLAN Router und Clients die sowohl 160Mhz Kanalbreite wie auch 1024QAM unterstützen. Dort waren dies aber Feature die nachträglich hinzugefügt wurden für mehr Tempo. So können lediglich ASUS WLAN Router und Clients 1024QAM bei WLAN 5.

Mit WLAN 6 hingegen sind diese beiden Feature in den Standard übergegangen und werden somit auch auf breiter Fläche genutzt.

WLAN 5 + 160Mhz + 1024QAM ist im Übrigen fast gleich schnell wie WLAN 6. Es gab nur kaum Geräte die WLAN 5 + 160Mhz + 1024QAM unterstützen.

Etwas was WLAN 6, WLAN 5 eindeutig voraushat der Umgang mit vielen WLAN Geräten gleichzeitig! Ein moderner WLAN 5 „ac“ Router konnte zwar auch schon duzende Geräte gleichzeitig bedienen, mit WLAN 6 „ax“ ist dies aber nochmals verbessert.

Die beiden wichtigsten Punkte hier sind MU-MIMO und OFDMA.

MU-MIMO erlaubt es einem WLAN Router mit mehreren Clients parallel zu kommunizieren. Ohne MU-MIMO switcht der Router konstant zwischen den einzelnen Geräten im ms Takt hin und her um den Anschein einer gleichzeitigen Datenübertragung zu erhalten.

Umso mehr Geräte im WLAN sind umso stärker ist hier natürlich der Leistungsverlust, durch dieses hin und her.

MU-MIMO erlaubt es dem Router mehrere parallele Verbindungen aufzubauen, was das Tempo deutlich positiv beeinflusst wenn Ihr sehr viele Clients im Netz habt.

MU-MIMO wurde auch einigen WLAN 5 Geräten unterstützt, aber dort nur im Download. Mit WLAN 6 kann diese Technik sowohl im Upload wie auch im Download genutzt werden.

OFDMA oder auch orthogonales Frequenzmultiplexverfahren ist ein sehr komplexes Thema! Hier geht es darum ebenfalls das Tempo und vor allem den Overhead zu reduzieren wenn viele Nutzer gleichzeitig das WLAN nutzen.

OFDMA reduziert die Nutzung von sogenannten Guard Bands. Auf dem 5Ghz und 2,4Ghz Band gibt es eine begrenzte Kanalbreite, von meist 40 oder 80Mhz. Diese beispielsweise 80Mhz werden allerdings in kleinere „Häppchen“ unterteilt. Jedem Nutzer wird ein Teil dieser Kanalbreite zugeordnet. Damit sich aber die einzelnen Frequenzbereiche nicht untereinander stören (aufgrund von beispielsweise Multipath Fading) muss es zwischen jedem Block eine Lücke geben, sodass es nicht zu Überschneidungen kommen kann. Diese „Lücke“ kostet bei jeder parallelen Übertragung, die mehr stattfindet, etwas mehr Leistung. Dieser Verlust kann mit OFDMA auf null reduziert werden.

OFDMA wird auch von LTE genutzt! (Sollte ich beim OFDMA Verfahren irgendwas falsch verstanden haben, bitte verzeihen. Ich musste mich hier auch erst einlesen.)

 

Ein erster Performance Check der Intel Wi-Fi 6 AX200

Kommen wir zu einem kleinen Performance Check. Für diesen habe ich den ASUS RT-AX88U verwendet.

Bei diesen handelt es sich um WLAN 6 „ax“ Router mit 4808Mbit in der Spitze. So viel schon einmal vorweg, der ASUS RT-AX88U + Intel AX200 funktionierten absolut problemlos! Für die WLAN AC Tests habe ich ebenfalls den RT-AX88U genutzt, aber dementsprechend Feature abgeschaltet.

Bedenkt der RT-AX88U ist auch sehr fähiger WLAN ac Router! Genau genommen einer der schnellsten, die WLAN ac Tests fallen also schon sehr optimal aus.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 3

Neben der Intel Wi-Fi 6 AX200 habe ich auch alle Tests mit einer Killer 1550 WLAN Karte durchgeführt. Die Killer 1550 ist die so ziemlich beste WLAN ac Karte die Ihr bisher für ein Notebook finden konntet.

Die Killer 1550 erreicht bei WLAN ac bis zu 1733Mbit, sofern Euer Router die 160Mhz Kanalbreite unterstützt. Werden nur 80Mhz unterstützt (wie bei 90% aller WLAN Routern) liegt das maximale Tempo bei 867Mbit.

Beide WLAN Karten wurden in einem Alienware 15 R4 verbaut.

WLAN AX WLAN AC + 160Mhz Kanalbreite WLAN AC
Intel AX200 2400Mbit 1733Mbit 867Mbit
Killer 1550 1733Mbit 1733Mbit 867Mbit
Killer 1535 867Mbit 867Mbit 867Mbit

Bei WLAN AC ist die Intel Wi-Fi 6 AX200 und Killer 1550 WLAN Karte also in der Theorie gleich schnell.

Bitte bedenkt, dass das die meisten Notebook WLAN Karten (99%) nur 867Mbit unterstützen, also eher vergleichbar sind mit den Werten der Killer 1550 ohne 160MHz Kanalbreite!

Für diesen Test habe ich eine Datei auf und von einem lokalen Server übertragen (Windows SMB) und dabei das Tempo gemessen. Da beide WLAN Karten ein höheres Tempo erreichen können als LAN, musste ich zwei LAN Verbindungen parallel nutzen.

Wlan Ax Tabelle

Auf kurzer Distanz kann sowohl die Killer 1550 wie auch die Intel AX200 das Tempo einer Gbit LAN Verbindung übertreffen!

Mit 188MB/s kann natürlich die Intel AX200 die Killer 1550 leicht überbieten. Der Unterschied (188MB/s zu 142MB/s) fällt aber auch nicht gigantisch aus. Dies ist allerdings auch nicht überraschen beim Unterschied im maximal Tempo, 2400Mbit zu 1733Mbit.

Beschränken wir die Killer 1550 aber auf 867Mbit, welche damit vergleichbar zu einer Killer 1535, Killer 1435, Intel 7260 usw. wird, fällt das Ergebnis schon deutlicher aus.

 

Wie gut ist die Intel AX200 auf Distanz?

Wie sieht es auf Distanz aus? Hierfür habe ich ca. 15 Meter und eine Fensterscheibe zwischen mich und den Router gebracht. Selbe Einstellungen und Testaufbau.

Wlan Ax Tabelle Distanz

Ähnlich wie schon beim Test zweier ASUS RT-AX88U, mehr dazu hier, bringt auch hier WLAN 6 „ax“ auf hoher Distanz kaum eine Verbesserung, wenn überhaupt.

45MB/s zu 52MB/s kann man fast unter der Kategorie Messungenauigkeit laufen lassen.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 8

Auch was die Intel AX200 vs. Killer 1550 auf Distanz angeht kann man sagen das sich beide WLAN Karten hier +- gleich gut schlagen.

Erneut bedenkt aber das die Killer 1550 schon die beste Notebook WLAN AC Karte auf dem Markt ist.

 

Fazit, lohnt ein Upgrade auf die Intel AX200?

Die Intel AX200 ist eine sehr gute und moderne WLAN Karte! Ich nutze diese nun seit ein paar Wochen in meinem Notebook und hatte bisher keine abstürzte oder Ähnliches. Damit ist diese schon einmal ein ausgereiftes Produkt, was viel wert ist. Gerade bei WLAN Karten habe ich schon viel schreckliches gesehen was die Stabilität usw. angeht.

Aber wie steht es um das Tempo?

Ja die Intel AX200 ist eine sehr schnelle WLAN Karte! In meinem Test konnte diese in Kombination mit einem passenden WLAN ax Router bis zu 188MB/s auf kurzer Distanz erreichen. Ein hervorragendes Ergebnis!

Damit ist diese klar die potenziell schnellste Notebook WLAN Karte zum Zeitpunkt dieses Tests.

Wie Gut Ist Die Intel Wi Fi 6 Ax200 Test 6

Aber auch beim alten WLAN ac Standard liefert diese ein sehr hohes Tempo. Mit 158MB/s in der Spitze (WLAN ac + 160Mhz Kanalbreite) erreicht diese in Kombination mit einem guten Router ein tadelloses Tempo. Seid Ihr also noch nicht auf einen WLAN 6 „ax“ Router umgestiegen, hat dies mit der Intel AX200 nicht zwingend eile. Dies zeigt sich auch im Vergleich mit der Killer 1550, welche ich als die beste Notebook WLAN Karte im ac Standard bezeichnen würde.

Also sofort auf die neue Intel AX200 Upgraden? Dies kommt ein wenig auf Euer Notebook und Euren Router an. Habt Ihr einen Router mit 160MHz Kanalbreite und Ihr nur eine WLAN Karte mit maximal 867Mbit oder Ihr wollt gleich einen WLAN 6 „ax“ Router Kaufen, dann ja!

Die Intel AX200 kostet nur 2X€ ist also damit wirklich kein teures Upgrade, wenn man bedenkt, dass wir hier die vermutlich beste WLAN Karte für Euer Notebook vor uns haben.

Lediglich wenn Ihr bereits eine Killer 1550 oder die baugleiche Intel 9260 verbaut habt und nicht plant so schnell in einen WLAN 6 Router zu investieren, dann lohnt ein Upgrade nicht.

Die Omars OMPB20KPLT Powerbank mit 20000mAh, USB Power Delivery und Quick Charge 3.0 im Test

Die Omars OMPB20KPLT ist aktuell eine der interessantesten Powerbanks auf dem Markt. Warum? Diese 20000mAh Powerbank verfügt über zwei wichtige Ladestandards, Quick Charge und USB Power Delivery.

Gerade letzterer Standard hat im Jahr 2018 massiv an Verbreitung gewonnen. Fast alle High End Smartphones nutzen ihn, wie auch viele Notebooks.

Quick Charge wird hingegen weiterhin von vielen Smartphone unterschiedlichster Hersteller genutzt. Daher ist eine Powerbank welche beide Standards unterstützt immer sehr interessant!

Noch interessanter wird es wenn der USB Port eine hohe Leistung von 45W aufweist und somit sogar viele Notebooks laden kann, wie dies bei der Omars OMPB20KPLT der Fall ist.

Aber ist die Omars Powerbank wirklich so gut wie sie auf dem Papier aussieht? Vor allem bei einem vergleichsweise günstigen Preis? Finden wir dies im Test heraus!

 

Die Omars OMPB20KPLT Powerbank mit 20000mAh, USB Power Delivery und Quick Charge 3.0 im Test

Auf den ersten Blick wirkt die Omars OMPB20KPLT wie eine recht große Powerbank für Ihre Kapazität von 20000mAh. Allerdings mit 169 x 102 x 16mm ist dieses sogar recht kompakt für 20000mAh, was natürlich an der sehr geringen Dicke liegt.

Mit 16mm ist die Omars deutlich dünner als die meisten handelsüblichen Powerbanks, was diese gerade in einem Rucksack sehr portabel macht. Allerdings aufgrund der hohen Breite und Länge ist diese nicht sonderlich hosentaschenfreundlich.

Ich glaube dies ist aber auch nicht schlimm. Omars richtet die Powerbank eh eher an Notebook Nutzer, welche diese entweder stationär auf dem Schreibtisch nutzen, oder im Rucksack.

Sehr positiv überrascht hat mich das Gehäuse. Dieses ist zweitteilig aufgebaut. Die Front ist mit einem schwarzen Hochglanz-Kunststoff versehen, während die restlichen 90% aus einem interessanten matten Kunststoff gefertigt sind.

Dieser Kunststoff besitzt eine leichte Softtouch Textur, fühlt sich also an der Hand recht weich an, ist dafür aber erstaunlich resistent gegenüber Fingerabdrücken und Schmutz. Zudem sieht die Powerbank in dem dunklen Blau sehr schick aus! Ein beeindruckendes Gehäuse für einen vergleichsweise kleinen Hersteller.

Auch was die Massivität angeht passt alles. Das Gehäuse lässt sich nicht eindrücken oder sonst irgendwie verbiegen. Alles wirkt angenehm massiv gearbeitet, wozu auch das recht hohe Gewicht von 459 Gramm passt.

Allerdings gewöhnt Euch nicht zu sehr an diese schicke Optik, ich nehme an, dass selbst bei einer vorsichtigen Nutzung die Powerbank schnell kleine Kratzer bekommen wird.

Kommen wir damit zum technischen Aspekt der Omars OMPB20KPLT. Diese verfügt auf der Front über drei Anschlüsse. Hierbei handelt es sich um zwei normale USB Ports und einen USB C Port.

Der mittlere Port ist ein „normaler“ 5V 2,1A Anschluss. Die beiden anderen Anschlüsse sind etwas spannender. Der linke USB Port unterstützt den Quick Charge Standard!

Es ist also mit diesem Anschluss möglich Smartphones wie das Samsung Galaxy S9, HTC U12, LG G7 usw. schnell zu laden. Wie für einen Quick Charge 3.0 Port üblich kann dieser maximal 18W bzw. 5V 3A, 9V 2A oder 12V 1,5A ausgeben.

Der USB C Port unterstützt hingegen den USB Power Delivery Standard. Dieser Standard erlaubt es Smartphones wie das iPhone Xs, Tablets wie das iPad Pro oder die Nintendo Switch oder sogar Notebooks wie die Apple MacBooks oder das Dell XPS schnell zu laden.

Dabei hat der USB C Ausgang mit maximal 45W schon ordentlich Power! Genau genommen kann dieser 5V 3A, 9V 3A, 12V 3A, 15V 3A oder 20V 2,25A ausgeben.

Keine Sorge, wie üblich gilt Ihr könnt alle USB C Geräte sorgenlos an diesem Port laden. Die Spannungsabsprache wird automatisch vollzogen. Unterstützt das angeschlossene Gerät überhaupt kein USB Power Delivery werden die normalen 5V ausgegeben. Ähnliches gilt auch für den Quick Charge Port. Schließt Ihr hier ein „nicht kompatibles“ Gerät an, wird dieses nur mit normalem Tempo geladen oder im aller schlimmsten Fall gar nicht.

Beeindruckenderweise könnt Ihr im Übrigen den USB C PD und Quick Charge Port gleichzeitig voll ausreizen! Omars gibt die maximale Leistung der Powerbank mit 63W an.

Ist die Powerbank leer wird der USB C Port im Übrigen auch zum Aufladen der Powerbank selbst genutzt. Im Optimalfall habt Ihr hierfür auch ein USB PD Ladegerät, mit welchem sich die Powerbank mit bis zu 30W (20V 1,5A) schnellladen lässt.

Wie üblich verfügt die Omars OMPB20KPLT auch über einen Einschalter und vier blaue Status LEDs.

 

Wie testet techtest.org?

Mein Testverfahren ist recht „strait forward“. Ich lade die Powerbanks bis sie sich von alleine abschalteten oder es keinen nennenswerten Ladestrom mehr gibt. Daraufhin wird sie mithilfe eines 1A USB Widerstands entladen und die abgegebene Leistung mit einem PortaPow Premium USB + DC Power MonitorLeistungsmesser gemessen. So erreiche ich gut reproduzierbare Ergebnisse.

Das gemessene Ergebnis in Wh rechne ich in mAh @3,7V um, da die Herstellerangabe sich zu 99% auf eine Zellenspannung von 3,7V (teilweise auch 3,6V) bezieht. Es wäre zwar genauer mit der Wh Angabe zu rechnen, aber für eine bessere Vergleichbarkeit bleibe ich beim mAh.

Zudem teste ich die Powerbanks an diversen Endgeräten ob es hier „Auffälligkeiten“ gibt. Zum Messen der Ladegeschwindigkeit nutze ich diverse Messgeräte. Achtung! Einige der günstigeren USB Multimeter können die Ladegeschwindigkeit verfälschen.

Für die Ladetests verwende ich zudem „standardisierte“ Ladekabel. Das verwendete Ladekabel hat durchaus einen großen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit von Smartphones! Mehr zu dem Thema hier.

Für microUSB nutze ich ein Anker Powerline+ Kabel, für Apple Lightning das originale Apple Kabel und für USB C das Kabel von AUKEY. Dies sind nicht zwingend die „besten“ Kabel für die maximale Ladegeschwindigkeit, gerade das Apple Lightning Kabel ist eher mittelmäßig, aber so haben alle Powerbanks gleiche Bedingungen. Hier meine Tipps für die aktuell besten Ladekabel: Die besten Smartphone Ladekabel, welche sind empfehlenswert?

Weitere interessante Artikel:

 

Messwerte

Starten wir wie üblich bei der Kapazität. Diese wird Omars mit 20000mAh angegeben, messen konnte ich 69,921Wh bzw. 18897mAh @ 3,7V.

Dies entspricht sehr guten 95% der Herstellerangabe, ein Top Wert! Warum sind 95% ein guter Wert? Die Herstellerangabe bei Powerbanks bezieht sich nicht auf die nutzbare Kapazität, sondern auf die Kapazität der im Inneren verbauten Akku-Zellen.

Ich nehme an diese werden hier sogar knapp über 20000mAh haben. Beim Entladen der Akkuzellen und dem Anheben der Spannung von 3,7V auf 5V geht allerdings immer etwas Energie verloren. In der Regel kann man sagen, dass gute Powerbanks 80-90% der angegeben Leistung wirklich haben.

Über 90% sind sehr selten! Von daher ein Top Ergebnis! Bitte bedenkt aber das die Effizienz bei einem höheren Entladestrom niedriger ausfällt! Gerade wenn Ihr den USB C PD Port voll auslastet wird die Effizienz deutlich unter 95% des normalen USB Ausgangs liegen.

Schnelleres Entladen = ineffizienter

Wie steht es aber um die Ladegeschwindigkeit? Folgende Geräte habe ich an der Omars OMPB20KPLT getestet:

  • Apple iPhone Xs Max
  • Apple MacBook 13 Late 2016
  • BQ Aquaris X2 Pro
  • Dell XPS 13 9370
  • Google Pixel 2 XL
  • Samsung Galaxy Note 9

Starten wir mit dem normalen USB Port. Dessen Leistung wird von Omars mit 2,1A angegeben. Leider ist der Port allerdings nur bedingt gut optimiert. Android Smartphones laden hier mit einem soliden Tempo, das Note 9 erreicht beispielsweise 1,66A und das Pixel 2 XL 1,42A. Eine Apple Optimierung fehlt allerdings!

Heißt alle Apple Geräte sind auf 1A limitiert, was sich auch in der Praxis bestätigt. 1A ist gerade bei den großen iPads sehr langsam!

Der Quick Charge 3.0 Port hingegen besitzt erstaunlicherweise eine Apple Optimierung. Das iPhone Xs Max lud hier mit guten 2A! Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 9 und BQ Aquaris X2 Pro erreichen natürlich ihr Schnellladetempo. Beim Note 9 wären dies 9V und 1,442A. Keine Probleme hier!

Kommen wir zum USB C Port. Starten wir bei den Notebooks. Sowohl das Dell XPS 13 wie auch das MacBook Pro ließen sich problemlos mit 40W bzw. 38W an der Omars OMPB20KPLT laden. Dies ist zwar etwas unter den beworbenen 45W, aber das kann an den Notebooks liegen oder an der „Tagesform“. Wobei genau genommen sich die Powerbank nur als 44W Ladegerät zu erkennen gibt (20V 2,2A), was vielleicht auch eine Erklärung ist für das leicht niedrigere Tempo.

Über den USB C Port lassen sich aber natürlich nicht nur Notebooks laden, auch viele Smartphones lassen sich über den USB C PD Port sogar schnellladen! Neben dem Google Pixel gehören auch die neueren Apple Geräte hierzu.

Um ein iPhone X, Xs iPad Pro über den USB C Port schnellzuladen benötigt Ihr das Originale Apple Lightning auf USB C Kabel. Mit diesem Kabel erreicht das Apple iPhone Xs Max satte 9V 2,06A an der Omars Powerbank, was rund 18W entspricht. Zum Vergleich das originale Ladegerät schafft gerade mal 5W.

Auch das BQ Aquaris X2 Pro erreicht 9V 1,2A und das Google Pixel 2 XL 9V 2,2A.

Grob zusammengefasst, das Ladetempo des normalen USB Ports ist für Apple Geräte schlecht, für Android Geräte durchschnittlich.

Das Ladetempo des Quick Charge Ports ist für Apple Geräte leicht überdurchschnittlich und für Android Geräte die Quick Charge unterstützen sehr gut.

Das Ladetempo des USB C Ports ist für Notebooks ausreichend und für die meisten USB C Geräte gut bis sehr gut!

Ist nun die Powerbank leer, wie lange dauert das Aufladen?

An einem normalen USB Port kann die Powerbank maximal 2,1XA aufnehmen, eine Ladung dauert also rund 10 Stunden. Habt Ihr ein USB Power Delivery Ladegerät geht das ganze „etwas“ schneller. Hier kann die Powerbank in der Spitze ca. 20V 1,58W, also rund 32W aufnehmen.

Eine vollständige Ladung dauert so ca. 211 Minuten bzw. 3,5 Stunden.

 

Schlechte Amazon-Bewertungen der Omars OMPB20KPLT?!

Wenn Ihr auf Amazon schaut werdet Ihr sehen das die Omars OMPB20KPLT hier nur recht mittelmäßige Bewertungen hat. Hierauf möchte kurz einmal eingehen.

  1. Viele Defekte. Einige Bewerter bei Amazon haben sich über einen schnellen Ausfall der Omars OMPB20KPLT beschwert. Dies kann ich natürlich nicht bestätigen oder dementieren. Ich habe meine Omars Power nun seid rund 8 Monaten und diese funktioniert wie am ersten Tag. Nein habe diese nicht super viel genutzt (habe sehr viele Powerbanks zwischen ich hin und her wechsele), aber 20-30 Zyklen primär an meinem Notebook wird diese durchaus haben. Ich gehe also nicht davon aus das es hier einen Serien Fehler gibt, sondern das die Ausfälle einfach pech sind. Es ist natürlich auch möglich das die Qualitätskontrolle bei einem mini Hersteller wie Omars schlechter ist als bei den großen, dies kann ich aber nicht mit Gewissheit sagen.
  2. Keine 45W USB PD! Ein Nutzer mit einem Razer Blade Stealth und einer mit einem XPS 15 9570 haben sich beschwert das der USB C Port keine 45W liefert. Mangels XPS 15 und Razer Blade Stealth kann ich dies nicht genau überprüfen. Das Problem könnte hier sein das die der Omars OMPB20KPLT sich nur als 44W Powerbank zu erkennen gibt (siehe oben im Test).Img 20190608 174648
  3. Benötigen diese Notebooks genau 45W ist das eine Erklärung für die Probleme. Mein XPS 13 9370 beispielsweise lässt sich problemlos laden.
  4. Selbstentladung sehr groß! Kann ich nicht bestätigen. Nach rund 3-4 Wochen nicht Nutzung war die OMPB20KPLT bei mir immer noch so gut wie voll (4/4 LEDs).

Kurzum, es scheint bei der Omars OMPB20KPLT eine sehr große Serienstreuung zu geben. Erwischt Ihr aber eine gute, dann werdet Ihr vermutlich sehr zufrieden mit dieser sein.

 

Fazit

Die Omars OMPB20KPLT ist eine außergewöhnliche Powerbank! Dies liegt vor allem an der großen Anschlussvielfalt. Ein USB C Port mit Power Delivery, welcher sogar genug Leistung bietet Ultra Books zu laden, und ein Quick Charge 3.0 Port in einer Powerbank sind aktuell sehr selten zu finden!

Dies kombiniert mit einer hohen Kapazität und einem vernünftigen Kapazitäts- zu Größenverhältnis ist stark!

Ebenso stark ist der Preis von unter 40€. In dieser Klasse ist mir keine andere Powerbank bekannt, welche eine derartig hohe Flexibilität und solch gute Ausstattung bietet.

Ich würde durchaus sagen, dass es noch etwas bessere Powerbanks gibt, beispielsweise für das Laden von Notebooks oder nur von Quick Charge Geräten, aber beides in einem Modell vereint, macht die Omars sehr gut!

Sucht Ihr also eine Powerbank die alle aktuellen Ladestandards, hohe Kapazität und schnelle Wieder-Aufladegeschwindigkeit bietet, dann ist die Omars OMPB20KPLT eine top Wahl, gerade zu diesem Preis.

Empfehlung! Der Tribit MaxSound Plus im Test bei Techtest

Tribit gehört zu den spannendsten Herstellern von Bluetooth Lautsprechern auf der Amazon Plattform. So ist der XSound Go der aus meiner Sicht empfehlenswerteste Bluetooth Lautsprecher unter 30€.

Mit dem neuen MaxSound Plus versucht Tribit hier nachzulegen. Der MaxSound Plus ist eine größere und auch etwas teurere Version des erfolgreichen XSound Go.

Dabei soll der MaxSound Plus mit 24W Leistung, einer langen Akkulaufzeit und natürlich einem hervorragenden Klang punkten. Hier steht gerade eine hohe Bassleistung im Mittelpunkt, welche dank der XBASS Technologie erreicht werden soll.

Tribit Maxsound Plus Im Test 7

Aber gelingt auch all dies? Finden wir es im Test des Tribit MaxSound Plus heraus!

An dieser Stelle vielen Dank an Tribit für das Zurverfügungstellen des Lautsprechers für diesen Test,

 

Der Tribit MaxSound Plus im Test bei Techtest

Mit einer Größe von ca. 20 x 7 x 7cm und einem Gewicht von 594g hat der Tribit MaxSound Plus sehr schöne Abmessungen für einen portablen Bluetooth Lautsprecher.

Dieser ist nicht zu klobig, aber auch nicht zu klein um einen brauchbaren Klang produzieren zu können. Was das Design angeht orientiert sich Tribit an seinem XSound Go, was eine gute Entscheidung ist!

Tribit Maxsound Plus Im Test 1

Grundsätzlich ist der Aufbau recht klassisch. Wir finden auf der Front drei nebeneinander angeordnete Treiber, welche leicht in Richtung des Nutzers gewinkelt sind. Zwei dieser drei sind aktive Treiber, die laut Tribit eine Leistung von maximal 24W bieten sollen.

Der mittlere Treiber ist eine passive Ausgleichsmembrane. Diese ist eine Art „Alternativ-System“ zur Bassreflexröhre, was aber für den Wasserschutz wichtig ist.

Alle drei Treiber sind von einem schwarzen metallenen Gitter geschützt, in welchem lediglich dezent das Tribit Logo eingelassen ist.

Tribit Maxsound Plus Im Test 2

Das restliche Gehäuse des MaxSound Plus besteht aus einer Art Hartgummi. Dieses ist ein recht exotisches, aber wie ich finde schönes Material! So wirkt das Gehäuse des MaxSound Plus sehr robust, aber gleichzeitig deutlich widerstandsfähiger gegenüber Kratzern und Fingerabdrücken als der reguläre gummierte Kunststoff.

Was die Form angeht setzt Tribit auf recht viele Rundungen. So wirkt das Design des MaxSound Plus recht fließend.

Tribit Maxsound Plus Im Test 4

Im Allgemeinen gefällt mir die Haptik und Optik des Tribit MaxSound Plus ausgesprochen gut!

Auf der Oberseite des Bluetooth Lautsprechers finden wir die sechs Steuerungstasten, wie auch das verbaute Mikrofon. Bei den Tasten handelt es sich um die üblichen Verdächtigen + eine Bass Boost Taste „XBASS“.

Die Anschlüsse hingegen sind auf der Rückseite zu finden, genau wie eine weitere passive Membrane.

Tribit Maxsound Plus Im Test 5

Bei den Anschlüssen handelt es sich um einen 3,5mm AUX Eingang und einen microUSB Ladeport. Tribit wirbt mit einer 20 Stündigen Akkulaufzeit, was etwas optimistisch sind. Auf normaler Lautstärke kann ich eher eine Laufzeit in der Größenordnung 12+ Stunden bestätigen, was natürlich auch schon klasse ist.

Ebenfalls klasse ist der IPx7 Wasserschutz, wodurch der Tribit MaxSound Plus theoretisch sogar vollständig untertauchen kann und darf.

Die Abdeckung über den Anschlüssen wirkt zwar vertrauenswürdig, aber wenn möglich würde ich diesen Wasserschutz nie zu ausgiebig auf die Probe stellen. Wenn was passiert greift leider keine Garantie. Dennoch ein Regenschauer oder Ähnliches ist definitiv kein Problem!

 

Klang

Das Spannendste ist aber natürlich der Klang. Hier besitzt der Tribit MaxSound Plus zwei Modi, einmal der „Normal-Modus“ und einmal mit XBass.

Grundsätzlich klingt der Lautsprecher mit XBass signifikant besser als im Normalfall, daher werde ich mich primär auf den Klang mit XBass beziehen.

Starten wir hier bei den Höhen. Die Höhen sind angenehm klar und sauber, aber auch nicht super brillant oder luftig. Im Gegenzug ist der Tribit MaxSound Plus aber auch nicht schrill oder kratzig.

Tribit Maxsound Plus Im Test 9

Die Höhen sind mit XBass und ohne recht ähnlich. XBass hebt aber die tieferen Frequenzen an, wodurch sich die Höhen nicht mehr so gut lösen können und etwas matter wirken.

Dennoch in Musik stört dies nicht, ganz im Gegenteil. Lediglich bei reiner Sprache gefallen mir die Höhen und auch die Mitten ohne XBass etwas besser. Hier ist einfach die Sprachverständlichkeit höher.

Die Mitten des MaxSound Plus gefallen mir im Allgemeinen sehr gut! Der Lautsprecher liefert sehr vollmundige und satte Mitten, auch wenn tendenziell die unteren Mitten etwas stärker ausfallen.

Dennoch habe ich hier bei einem 50€ Bluetooth Lautsprecher keine Beschwerden!

Wie steht es aber um den Bass? Man darf hier natürlich keine Wunder erwarten, aber der Tribit MaxSound Plus liefert einen sehr ordentlichen Bass. Ähnlich wie die Mitten klingt dieser sehr schön voll und durchaus auch satt.

Tribit Maxsound Plus Im Test 11

Am Tiefgang hört man zwar etwas das wir hier keinen 150€ Bluetooth Lautsprecher vor uns haben, aber für die 50€ Preisklasse macht der Tribit einen super Job. So klingt dieser durchaus ein gutes Stück kräftiger als ein Anker SoundCore 2, was durchaus eine Leistung ist!

Aber auch im Allgemeinen klingt der MaxSound Plus sehr gut! Teilweise würde ich mir zwar wünschen, dass sich die Höhen etwas besser separieren (was sie ohne XBass gut machen, aber dann gefällt mir der Bass nicht so gut), aber das ist schon Kritik auf einem sehr hohen Level!

Für so einen kompakten Lautsprecher bietet der MaxSound Plus ein wirklich starkes Volumen und einen recht großen Klang.

 

Fazit

Bluetooth Lautsprecher von Tribit sind für mich die absoluten Geheimtipps aktuell auf dem Markt!

Der kleine XSound Go ist der beste Bluetooth Lautsprecher unter 30€ und der MaxSound Plus schickt sich an der beste unter 60€ zu sein.

Das Wichtigste ist natürlich der Klang. Der Tribit MaxSound Plus bietet einen recht warmen und satten Klang! Gerade wenn Ihr einen ordentlichen Bass mögt, dann werdet Ihr sehr viel freue an diesem Lautsprecher haben.

Tribit Maxsound Plus Im Test 12

Selbst verglichen mit den „Großen“ wie dem Anker SoundCore 2 kann der Tribit MaxSound Plus überzeugen. Bonuspunkte gibt es für die Möglichkeit den Bass zu reduzieren, zugunsten der Sprachverständlichkeit.

Aber nicht nur der Klang ist top! Auch die Akkulaufzeit ist stark und das Gehäuse sehr wertig. Gerade Letzteres gefällt mir sehr gut! Es wirkt massiv, stabil und ist auch durchaus schick!

Kurzum für 55€ (zum Zeitpunkt des Tests) kann ich den Tribit MaxSound Plus absolut empfehlen!